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Schweizer Alpen-Club SAC

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Mitteilungen der Sektion Uto Nr. 5/2009

UTO TERMINE Berge und Mythen: Kasbek und Ararat. Vortrag im Hirschengraben Seite 3

UTO WISSEN Sturz- und Sicherheitstraining (Teil 5): Abseilgeräte mit Tücken Seite 15

September/Oktober

UTO SEKTION – Protokoll GV 2009 Seite 22 – Nachtrag Jahresberichte Seite 34


EDITORIAL Liebe Sektionsmitglieder Wir haben ein Problem: Wir finden kaum noch neue Leute, die bereit sind, sich ehrenamtlich in unserer Sektion zu engagieren. Ob es daran liegt, dass die meisten UtoMitglieder das Wilhelm Busch zugeschriebene Gedicht «Ehrenamt» kennen − «Willst Du froh und glücklich leben, laß kein Ehrenamt dir geben! Willst du nicht zu früh ins Grab, lehne jedes Amt gleich ab! . . .» −, möchte ich dahingestellt sein lassen. Tatsache ist aber, dass durch fehlende Nachfolger einzelne Abläufe oder Angebote der Sektion gefährdet werden können, da das Arbeitspensum nicht beliebig auf weniger Personen verteilt werden kann. Die wichtigste Ressource unseres Clubs sind nun mal die ehrenamtlich tätigen Mitglieder! Aber warum hat nur ein Bruchteil der etwa 6200 jugendlichen und erwachsenen UtoMitglieder Interesse an Sektionsarbeit? Ist unsere Sektion zu gross und zu anonym? Fühlen sich die Mitglieder einfach nicht angesprochen in der Masse? Dabei sind etwa 3000 Mitglieder schon seit 5–25 Jahren im Uto und haben schon an zahlreichen Touren, Kursen und anderen Sektionsanlässen teilgenommen! Halten sich die Mitglieder nicht für geeignet, oder ist zwischen Berufs- und Privatleben einfach kein Platz für weitere Verpflichtungen? Keine Sorge, nicht jede Aufgabe im Uto bedarf vieler Arbeitsstunden, da Arbeitsbereiche oftmals aufgeteilt werden können. Ausserdem bringt eine ehrenamtliche Tätig-

keit neben der Verpflichtung, die Aufgabe möglichst optimal zu erfüllen, auch viel Freude und Befriedigung: man kann genau den Aufgabenbereich übernehmen, zu dem man Lust hat, man kann vielleicht sogar Fähigkeiten einbringen, die im Berufsleben weniger gefragt sind, man kann bei einer Mitarbeit in Arbeitsgruppen oder im Vorstand aktiv die Sektionspolitik mitbestimmen, und man trifft immer wieder auf Gleichgesinnte, woraus sich viele neue private, aber auch berufliche Kontakte knüpfen lassen. Oder würde sich Zeit finden lassen, wenn die Arbeit bezahlt wäre? Dieses Thema gewinnt in der Sektion zunehmend an Bedeutung. Doch unabhängig davon, dass die Ehrenamtlichkeit ein Grundsatz der Sektion Uto ist, der auch in den neuen Statuten festgehalten ist, würde eine Bezahlung neue Probleme aufwerfen: Welche Arbeiten werden bezahlt? Ist jede geleistete Stunde gleich viel wert? Wie soll eine Entlohnung finanziert werden? ... Ich persönlich habe meine ehrenamtliche Mitarbeit und meine Kontakte im Uto als etwas sehr Bereicherndes in meinem Leben empfunden. Und so würde ich mich freuen, wenn sich der eine oder die andere von einem unserer Stelleninserate (ab S.11) angesprochen fühlen und sich mit den angegebenen Kontaktpersonen in Verbindung setzen würde. Und dies – um bei Wilhelm Busch zu bleiben – «nur immer fix, sonst kriegste nix.» Antje Lichtenauer

Kartenaktion Schweizer Landeskarten Uto-Mitglieder haben die Möglichkeit, Schweizer Landeskarten mit einem deutlichen Rabatt zu beziehen: Mitglieder erhalten 20%, Tourenleiter und Vorstandsmitglieder sogar 30% (digitale Produkte) bzw. 40% (Druckwerke). Bestellungen bitte bis zum 10. November 2009 per • Online-Formular auf unserer Website http://www.sac-uto.ch/index.php?id=120 • E-Mail an rene.furter(ät)bluewin.ch • Post an René Furter, Schwerzenbachstrasse 14, 8405 Winterthur. Dies ist der letzte Bestelltermin in 2009. Nächster Termin 10. Februar 2010. 2


UTO TERMINE Walliser Weekend auf der Täschhütte 5.–6. September 2009 Programm 5. September 2009: – Wenn erwünscht, Transport mit Taxi Täsch vom Bahnhof auf die Täschalp. Anfahrt auch mit Privatauto möglich bis Täschalp (Gratisparkplätze). – Aufstieg zur Täschhütte ca. 1½ Std. – Apéro bei Ankunft in der Täschhütte: Walliserplatte mit einheimischem Weisswein. – Abendessen: Spezialitäten vom Walliser Buffet mit auserlesenen Walliser Weinen (trockenes Gedeck). – Abendunterhaltung: Walliser Geschichten, erzählt von einheimischen Zermattern.

Programm 6. September 2009: – Früh am Morgen steigen wir mit Hüttenwart André Lerjen, diplomierter Bergführer, ca. 40 Minuten auf, um den Sonnenaufgang über den höchsten Walliser Gipfeln – Matterhorn, Monte-RosaMassiv, Weisshorn usw. – zu erleben. – Etwa um 9.00 Uhr geniessen wir den Sonntagsbrunch in der Täschhütte. – Abstieg auf die Täschalp, ca. 1¼ Std. Oder über den Weingartensee ca. 3 Std. Oder über den Europaweg nach Zermatt ca. 3½ Std. – Transport Täschalp–Täsch Bahnhof,wenn erwünscht mit Taxi. Pauschalpreis: CHF 95.– für Apéro, Nachtessen, Übernachtung und Brunch. Anmeldung in der Täschhütte: Tel. 027 967 39 13, info(ät)taeschhuette.ch.

Berge und Mythen: Kasbek im Kaukasus und Ararat in Ostanatolien. Eine Reise in den Bann zweier Berge, die faszinieren und polarisieren. Vortrag von Ingolf Dietrich 29. Oktober 2009, 19:30 bis ca. 21:00 Uhr (Türöffnung ab 19:00 Uhr) Aula des Schulhauses Hirschengraben, Hirschengraben 46 in Zürich Zwei Berge, zwei Mythen, zwei Traumtouren: Der KASBEK (5033 m) ist der Berg, an dem der Legende nach Prometheus von Göttervater Zeus an den Felsen gekettet wurde, weil er den Menschen das Feuer gebracht hat. Und am ARARAT (5165 m) soll nach der gottgewollten Sintflut die Arche Noah gestrandet sein… Für uns waren beide Ziele aber vor allem zwei phantastische Vulkanberge, die man sehr gut per Ski besteigen kann. Mythos hin oder her, ihrem Bann kann man sich kaum entziehen. Gerne möchte ich euch mit einem Vortrag an den Erlebnissen dieser Reise teilhaben lassen und euch generelle Informationen für derartige Expeditionen geben. Teilnehmen können alle Mitglieder der Sektion sowie deren Freunde und Bekannte. Eintritt: 5.– CHF. Anmeldung erwünscht bis 28.10.2009 im Sekretariat unter Tel. 044 362 96 70 oder als E-Mail an vortragswesen(ät)sac-uto.ch.

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UTO AKTUELL Nachruf für Tanja und Cyrill RüeggerBuhr Tanja und Cyrill sind tot! Am 13. Juni 2009 sind sie oberhalb des Skidepots im Aufstieg zum Ostgipfel des Piz Palü zusammen mit einem Freund von einem nicht zu erwartenden Schneebrett über die Südflanke in die Tiefe gerissen worden. Ich kannte die beiden von Sektionstouren. Wir haben seit einigen Jahren viele Privattouren unternommen, so dass eine tiefe Freundschaft entstand. Cyrill war unermüdlich in Sachen Tourenplanung. Es verging kaum eine Woche, in der er mich nicht zu einer neuen Unternehmung aufforderte. Er begann eigentlich spät mit dem Bergsteigen – seine erste Hochtour unternahm er im September 2002 – und hat seitdem unglaubliche 993 Gipfel bestiegen, darunter 35 Viertausender und 272 Dreitausender. Darüber hat er minutiös Buch geführt auf seiner hikr.org-Site. Und Tanja war bei den meisten Touren mit dabei. Somit gehen mit dem Drama am Piz Palü zwei einzigartige alpinistische Karrieren zu Ende.

Nun habe ich zwei meiner besten Freunde verloren. Genau ein Jahr und eine Woche vor dem tragischen Ereignis haben wir noch ihre Hochzeit gefeiert. Inmitten von Tanjas kleinen Schülern in der Privatschule, wo sie unterrichtete. Dort schmiedeten wir Pläne, mit ihren Schülern eine Bergwanderung mit Hüttenübernachtung zu unternehmen. Kurz vom dem Unfall verabredeten wir noch, dass ich auch diesen Sommer wieder einige Touren mit ihnen machen würde, wenn sie wie gewohnt wieder ihre Ferien im Wallis verbringen würden. Auch meine Frau leidet unter diesem Drama, waren Tanja und Cyrill doch immer wieder Gast bei uns. Wir haben das Ganze noch nicht akzeptiert, und es vergeht auch jetzt noch kaum eine Stunde, in der wir nicht daran denken. Wir sind in Kontakt mit den Angehörigen der beiden und versuchen uns gegenseitig zu trösten. In absehbarer Zeit ist ein Gedenktreffen geplant, wahrscheinlich auf der Diavolezza. Auch eine Gedenktafel soll am Unglücksort angebracht werden.

Eigentlich plante er am fraglichen Wochenende erst eine Tour zum Gr. Diamantstock. Er rief mich an, da er wusste, dass ich diesen Berg von einer früheren Besteigung her kannte. Er wollte Details wissen und hätte es gern gesehen, wenn ich ihn und Tanja dorthin begleitet hätte. Das war mir aber infolge anderer Pläne nicht möglich. Dann aber hat er offenbar kurzfristig umdisponiert, was bei ihm nicht selten war, und visierte den Piz Palü an. Als ich vom Unfall am Palü hörte, hatte ich zuerst keine Ahnung, dass dieser meine Freunde betraf. Als aber kein neuer Interneteintrag erschien, sein Mobiltelefon ausgeschaltet war und kein Mail beantwortet wurde, rief ich an seinem Arbeitsplatz an und erfuhr das Schreckliche. 4

Nie werden wir Tanja und Cyrill vergessen. Sein Optimismus, sein Tatendrang und ihre Ausgeglichenheit waren einmalig. Tanja


UTO AKTUELL war eine ausgezeichnete Skifahrerin – ich habe auf Abfahrten öfter angehalten, um ihre Skikünste zu bewundern. Nie wieder werde ich Tanjas strahlendes Lachen und Cyrills triumphierendes Schmunzeln bei Erreichen eines Gipfels erleben… Nichts ist mehr wie vorher – wir sind unsäglich traurig. Jetzt ist das Dutzend verunglückter

Bergfreunde voll – langsam hinterfrage ich meine zukünftigen alpinistischen Aktivitäten. Wie viele Freunde und Bergkameraden muss ich noch verlieren?! Dieses Mal hat es mich besonders schwer getroffen.

Bericht von der 149. Abgeordnetenversammlung am 6. Juni 2009 in Biel

ren. Entsprechend wichtig ist dem SAC das Verbandsbeschwerderecht, um sein Gewicht auch in Umweltschutzfragen entsprechend in die Waagschale zu legen. Die finanzielle Situation des Gesamtclubs bezeichnen die Verantwortlichen zwar nicht als kritisch, aber auch nicht gerade als komfortabel. Diesem Umstand hat die Mehrjahresplanung 2009-2011 Rechnung zu tragen.

René Furter Das Kongresshaus Biel, nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, besticht durch eine moderne Schlichtheit. An den hohen Stehtischchen im geräumigen Foyer treffen sich die Delegierten aus der ganzen Schweiz zu Kaffee und Gipfeli und zu ersten erwartungsfrohen Gesprächen. Tagungsort ist der grosse, imponierende Saal im ersten Stock. Durch schmale Lamellenritzen dringen einzelne Sonnenstrahlen und tauchen den ansonsten künstlich beleuchteten Saal in ein fahles Licht. Mit sympathischen, warmen Willkommensworten begrüsst Zentralpräsident Frank Urs Müller die rund 230 Delegierten zur heutigen Versammlung. Zweisprachig und mit humorvollen Worten versteht es Hans Stöckli, Stadtpräsident von Biel, seine Stadt in ein vortreffliches Licht zu rücken. Der Zentralpräsident zeichnet in seinem längeren Jahresbericht, der den Delegierten als gedrucktes, mehrfarbiges PDF-Dokument vorliegt, ein in fast allen Facetten positives Fazit über das vergangene Clubjahr, ist es doch gelungen, den Club auf allen Tätigkeitsgebieten einen kräftigen Schritt nach vorn zu bringen. Die Mitgliederzahl ist auf rund 125 000 Mitglieder gewachsen, und es ist dem SAC gelungen, sich nebst dem weitläufigen Bergsport auch als ernst zu nehmender Umweltschutzverband zu etablie-

Richi und Lilo Denzler

Unter dem Titel «Wanderziel Kunst: Einund Aussichten» beschreiten die Verantwortlichen der 24. SAC-Kunstausstellung dieses Jahr neue Wege. Sie findet von Juli bis Mitte Oktober in den fünf SAC-Hütten Mont Fort, Wildstrubel, Basòdino, Etzli und Escha statt und vereinigt vor atemberaubender Kulisse verschiedenste Werke von insgesamt 16 Künstlern. Das Unterfangen ist risikoreich, gilt es doch, die auszustellenden Kunstwerke schadensfrei an neu anzuziehendes Publikum zu bringen. Zentralpräsident Frank Urs Müller, der 2005 in dieses hohe Amt gewählt wurde, stellt sich für eine zweite vierjährige Amtszeit zur Verfügung. Ebenso Brigitte Holderegger, die im Zentralverband als Ressortleiterin Bergsport und Jugend tätig war. Beide werden mit grossem Mehr wiedergewählt. Werner Fricker, 2008 Präsident der GPK, muss infolge Amtszeitbeschränkung nach acht Jahren zurücktreten. Als sein Nachfolger wurde einstimmig PierreAndré Kolly gewählt. In der GPK ist die Sektion Uto durch Annette Zimmerli, ehe5


UTO AKTUELL WAND FÜR WAND MIT DER BESTEN QUALITÄT

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Volketswil


UTO AKTUELL malige Sektionspräsidentin, vertreten. Manfred Hunziker vertritt an dieser AV die SAC-Bibliothekskommission. Die Sektion Engiadina Bassa stellt an die Abgeordnetenversammlung den Antrag, auf der Alp Sprella auf 2127 Meter Höhe im Hochtal Val Mora, das parallel zum Münstertal verläuft, eine neue Hütte zu bauen. Die bestehenden, sich heute im Besitz der Gemeinde befindenden Gebäude werden alpwirtschaftlich nicht mehr genutzt und könnten von der Unterengadiner Sektion zu einer SAC-Hütte ausgebaut werden. Der Bau neuer Hütten unterliegt in Bezug auf Auslastung, finanzielle Vertretbarkeit und Zufahrtsmöglichkeiten genauen Richtlinien und bedarf der Genehmigung sowohl der Präsidenten- als auch der Abgeordnetenversammlung. Eine Analyse hat ergeben, dass alle Kriterien erfüllt sind und die neue Hütte einem Bedürfnis entspräche. Allerdings gehört die Sektion Engiadina Bassa mit 791 Mitgliedern zu den kleineren Sektionen und besitzt schon zwei Hütten. Mit nur wenigen Gegenstimmen erhält die Sektion das Placet der Versammlung und kann ihr Hüttenprojekt weiterverfolgen. Der Zentralvorstand stellt den Antrag auf Statutenänderung betreffend die künftige Anzahl Delegierter, da es immer schwieriger werde, für fast 300 Personen einen entsprechenden Saal zu finden. Ein schon vor Jahresfrist im Raum stehender Antrag sieht vor, die Delegiertenstimmen im Proporzsystem analog der Sitzverteilung im Nationalrat den Sektionen zuzuteilen. Die Anzahl der Abgeordneten beträgt neu 224. Dem Antrag wird – bei Opposition durch die Sektion Brugg – zugestimmt. Viel zu reden geben die Demonstrationen einzelner Sektionen gegen das Heliskiing. Seit mehreren Jahren erfolgt zwischen dem Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL sowie dem SAC und weiteren Interessenvertretern ein Austausch über touristische

Gebirgsfliegerei. 2008 wurde die Überprüfung der 42 Gebirgslandeplätze gestartet, von denen viele nahe an oder sogar in Schutzgebieten liegen. Zentralverband und Sektionen sind sich in dieser Sache nicht immer einig, wodurch der SAC nach aussen einen widersprüchlichen Eindruck erweckt hat. Frank Urs Müller appelliert daher an die Sektionen, bis auf Weiteres von Demonstrationen abzusehen, da ein Vorpreschen einzelner Sektionen die Verhandlungsposition des Gesamtclubs schwächen könnte. Dabei wurde vor allem als kritisch erachtet, dass die Demonstrationen gemeinsam mit Umweltorganisationen durchgeführt wurden, die bei vielen im SAC nicht unumstritten sind. Der Zentralverband wird rechtzeitig vor der nächsten Regionsüberprüfung durch das BAZL die betroffenen Sektionen zu einem runden Tisch einladen. Die in der Einladung an die Delegierten etwas banal als «Lunch» deklarierte Mittagsverpflegung entpuppt sich als währschaftes, vorzüglich mundendes Menü samt Dessert, Kaffee und Kuchen und lässt die etwas engen Platzverhältnisse an den Stehtischchen grosszügig übersehen. Mit einer kurzen tänzerisch-aerobischen Einlage eröffnen elf Jugendliche die Nachmittagsversammlung und werben auf gekonnte Weise für die neue Ethik-Charta «Cool und Clean» von Swiss Olympic, die sich reinen, fairen Sport auf die Fahne geschrieben hat. Drei Hüttenprojekte – Domhütte, Dossenhütte und Rotondohütte – gehen zur Begutachtung an die Präsidentenkonferenz im Herbst. Erneut nimmt das vom ZV an der Abgeordnetenversammlung 2007 in Grindelwald lancierte, recht umstrittene und damals nur knapp bewilligte Projekt «Alpenlandschaft Zukunft – Alpine Naturlandschaften langfristig erhalten» den grössten Teil des Nachmittags ein. Das Projekt sieht vor, 7


UTO AKTUELL schützenswerte alpine Naturlandschaften unter der Regie des SAC auf einer Karte festzuhalten. In der zweijährigen Pilotphase haben einerseits Unterlandsektionen, anderseits Berner Oberländer Sektionen in verschiedenen Foren das Projekt diskutiert und auf regionalen Karten Zonen mit unterschiedlichem Schutzstatus ausgeschieden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass im SAC mit partizipativen Methoden ein solch anspruchsvolles Projekt entwickelt werden kann. Die involvierten Sektionsvertreter sind grossmehrheitlich dafür, das Projekt weiterzuführen. Die Bergregionen hingegen möchten das Projekt abbrechen. In einer spannenden, zweisprachig und äusserst kontrovers geführten Diskussion wird der Antrag des ZV, innert eines Jahres die noch strittigen Fragen zu klären und an der AV 2010 Bericht zu erstatten, mit einer komfortablen Zweidrittelsmehrheit verabschiedet.

Damit kann das rund 550 000 Franken teure Projekt weiterverfolgt werden. Mit einem leichten Vorsprung auf den Zeitplan endet die spannend und aussagekräftig, in weiten Teilen aber auch sehr gegensätzlich verlaufene AV 2009. Für viele von uns war es ein beglückendes Erlebnis, den Gesamtclub mit seinen vielfältigen Facetten und Aktivitäten einmal hautnah zu erleben. *** Mit einer von Uto-Präsident Ernst Rota organisierten und von Wetterglück begünstigten wunderschönen Bergtour auf den Vilan, den stolzen Wächter der Bündner Herrschaft, sowie einem anschliessenden Nachtessen in Seewis fand die diesjährige Abgeordnetenversammlung für die Delegierten der Sektion Uto einen würdigen Abschluss.

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UTO AKTUELL Work & Climb auf der Albert HeimHütte – ein voller Erfolg Vom 12. bis 17. Juli 2009 fand das Work-&Climb-Lager auf der Albert-Heim-Hütte statt – und es war ein voller Erfolg! Der Walliser Gruppenleiter Robert Schnydrig (Uto-Mitglied) war voll des Lobes über die sehr starke und effiziente Truppe von elf Jugendlichen, die in allen Belangen gut harmonierte. An der Tätschstrasse wurden Wasserschäden des vergangen Winters wieder geglättet. Am Hüttenweg wurden örtlich Böschungen mittels Trockenmauern verfestigt und Wegplatten verlegt. Beim

Klettergarten wurden einige Standplätze hergerichtet. Und zwischendurch durfte zur Abwechslung und Belohnung natürlich auch mal mit Bergführer Roger Mathieu geklettert werden, was für die Teilnehmenden jeweils ein besonderes Erlebnis ist. Robert und seine Partnerin Bernadette sowie unser Fritz Hänni sind seit vielen Jahren freiwillige Mitarbeiter unserer Albert HeimHütte und leiten alle Jahre wieder das Work-&-Climb-Lager. Ihnen allen möchte ich an dieser Stelle ein ganz besonderes Lob und Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz in unseren Hütten aussprechen. Albert Willen, Hüttenchef

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UTO AKTUELL Zäme-z’Berg-Touren 2010 Grundsätzlich stehen sämtliche Touren der Sektion allen Mitgliedern zur Teilnahme offen, sofern sie die technischen und konditionellen Voraussetzungen erfüllen. Es gibt aber zwei offensichtliche Brüche bei der Beteiligung an Sektionstouren, und zwar zwischen «Jugend» und «Aktiven» sowie zwischen «Aktiven» und «Seniorinnen und Senioren». Ein Grund dafür ist dabei sicher, dass man bei der anderen Kategorie (fast) niemanden kennt oder sich nicht sicher ist, ob man dort hineinpasst. Dabei würden viele, nicht nur etwas ältere Sektionsmitglieder gerne mal an einer Hochtour oder einer anderen eher anspruchsvolleren Tour teilnehmen, befürchten aber, bei den «Aktiven» zu wenig schnell zu sein, und verzichten dann, weil sie kein Hemmschuh sein wollen. Etwas anders, aber dennoch mit gleichem Ergebnis, sieht es bei der Jugend aus: An sich ist das Programm der «Aktiven» ja ganz spannend, aber will man tatsächlich als einziger Jungspund mit so vielen «alten Leuten» unterwegs sein? Dann geht man doch lieber nicht mit…

Milo Huber, langjähriger Tourenleiter der Seniorinnen und Senioren, hat sich nun bereit erklärt, im kommenden Jahr die Zäme-z’Berg-Touren wieder aufleben zu lassen. Dabei handelt es sich um Touren, die ganz bewusst eine Durchmischung verschiedener Altersstufen und auch konditioneller Fähigkeiten anstreben. Vorerst geht es dabei um Touren, die «Aktive» und «Seniorinnen und Senioren» näher zusammenbringen sollen. Die Detailausschreibungen der Touren werden daher im Jahresprogramm sowohl bei den «Aktiven» als auch bei den Senioren erscheinen. Pro Monat soll es ein oder zwei Zämez’Berg-Touren geben, wobei alle Tourenarten in Frage kommen. Wer als Tourenleiter noch Interesse hat, an diesem Projekt mitzuwirken, sollte sich möglichst umgehend bei Milo melden: Milo.Huber(ätz)usz.ch. Für das Projekt besonders geeignet sind anspruchsvollere Bergwanderungen (T3 und T4), Ski- und Schneeschuhtouren, einfachere Hochtouren und Klettersteige.

Restaurant Degenried Ab Anfang September verwöhnen wir Sie mit Wild-Spezialitäten …und vielen weiteren Köstlichkeiten! Gastwirt Thomas Juon und sein Team freuen sich, Sie im Restaurant Degenried begrüssen zu dürfen. Täglich geöffnet! Degenriedstrasse 135 8032 Zürich 10

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UTO STELLENMARKT

Als grösste Sektion des Schweizer Alpen-Clubs mit mehr als 6500 Mitgliedern kommt unserem Mitgliederdienst eine sehr wichtige Rolle zu. Unsere bisherige Ressortleiterin, Monika Schuler, muss diese Aufgabe nun leider abgeben, da sie beruflich neue Herausforderungen angenommen hat. Wir suchen deshalb so bald wie möglich

eine Leiterin oder einen Leiter für das Ressort Mitgliederdienst Aufgaben: – zusätzliche Ansprechperson zum Sekretariat für Fragen von Mitgliedern und Interessenten (ein Mobiltelefon wird gestellt) – Prüfen und Bearbeiten von Beitrittsgesuchen – Bearbeiten der Mutationen – Koordination mit dem Mitgliederdienst des Gesamt-SAC in Bern (Adressbestellung, Mutationen etc.) – Teilnahme an den Vorstandssitzungen und an allen offiziellen SektionsVeranstaltungen (insgesamt ca. 14 Termine pro Jahr) – Mitwirkung bei Projekten im Rahmen der Vorstandsarbeit; in diesem Zusammenhang sind insbesondere Auswertungen aus dem umfangreichen Datenbestand in Bezug auf Mitgliederbedürfnisse und Angebotsgestaltung von Interesse.

Arbeitsaufwand: im Durchschnitt ca. 3 Std. pro Woche; die Arbeit ist ehrenamtlich. Die Bewerber sollten Organisationsgeschick und Kontaktfreudigkeit, Erfahrung mit dem Computer (v.a. Excel) und Internet sowie Genauigkeit und Zuverlässigkeit mitbringen. Wir bieten dafür eine selbständige Tätigkeit mit freier Zeiteinteilung, die Zusammenarbeit mit einem bunt gemischten Vorstandsteam und vielen interessanten Kontakten zu unseren Mitgliedern. Monika Schuler, erreichbar unter 079 257 59 48 oder mitgliederdienst(ät)sac-uto.ch, sowie Ernst Rota, 079 666 72 66 oder rota-sidler(ät)bluewin.ch, erteilen gerne weitere Auskünfte über diese wichtige Aufgabe in unserem Verein.

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UTO STELLENMARKT

Wir suchen dringend eine aufgestellte und engagierte Person für die

Vertretung / Unterstützung der Redaktion, denn derzeit wird die gesamte redaktionelle Arbeit innerhalb der Sektion von nur einer Person geleistet. Der Aufwand für diese Aufgabe kann je nach Interesse und der zur Verfügung stehenden Zeit variiert werden. Besonders wichtig wäre eine Vertretung, falls die jetzige Redaktionsleitung während eines UTO-Redaktionsschlusses (jeweils Anfang Februar, April, Juni, August und November) einmal ausfallen sollte. Wünschenswert wäre auch eine Unterstützung bei der redaktionellen Bearbeitung unseres umfangreichen Jahresprogramms (September/Oktober). Es dürfen aber auch gerne redaktionelle Beiträge für den UTO verfasst oder neue Ideen für Serien oder andere kreative Verbesserungen rund um den UTO und das Jahresprogramm eingebracht werden. Bei Interesse besteht die Möglichkeit, das Ressort später zu übernehmen. Anforderungen: – – – – – – –

sehr gute orthografische Kenntnisse redaktionelles Flair und Kreativität Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit Organisationsgeschick Genauigkeit und Zuverlässigkeit Belastbarkeit bei Termindruck PC-Kenntnisse (Word, Excel) sowie Interesse, sich in spezielle Layout-Programme einzuarbeiten (z.B. InCopy) – gute Erreichbarkeit per E-Mail Zeitaufwand: nach eigenen Möglichkeiten; die Arbeit ist ehrenamtlich. Geboten wird eine sehr interessante und kreative Arbeit in Zusammenarbeit mit der jetzigen Redaktorin, dem Vorstand und dem Team der Druckerei Staffeldruck. Nähere Auskünfte erteilt gerne Antje Lichtenauer unter redaktion-uto(ät)sac-uto.ch oder Telefon 043 499 00 74.

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UTO STELLENMARKT

In der Sektion Uto finden regelmässig grössere Veranstaltungen statt, die einer guten Organisation bedürfen. Wir suchen deshalb baldmöglichst

eine Veranstaltungsorganisatorin / einen Veranstaltungsorganisator Zu den wichtigsten Aufgaben zählen – Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung der Generalversammlung und der Neumitgliederversammlung – Planen, Organisieren und Moderieren des Jahresfestes – organisatorische Leitung von Vorträgen – enge Zusammenarbeit mit anderen Ressorts der Sektion – bei Bedarf Teilnahme an Vorstandssitzungen oder Arbeitsgruppen-Sitzungen (ca. 3 Sitzungen pro Jahr) Arbeitsaufwand: ca. eine Stunde pro Woche; die Arbeit ist ehrenamtlich. Organisationsgeschick, Kreativität, Kommunikationsfähigkeit und die Freude am Leiten grosser Veranstaltungen sowie grundlegende PC-Kenntnisse, Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit sind für diese Funktion unerlässlich. Geboten wird eine abwechslungsreiche und kreative Tätigkeit, bei der viele eigene Vorstellungen eingebracht werden können und die interessante und bereichernde Kontakte ermöglicht. Weitere Auskünfte erteilen gerne Antje Lichtenauer (043 499 00 74 oder redaktion-uto(ät)sac-uto.ch) oder Ernst Rota (079 666 72 66 oder rota-sidler(ät)bluewinch).

Die Sektion Uto nimmt ihre Verantwortung für ihre Hütten ernst. In den letzten Jahren wurden drei Hütten total erneuert oder vergrössert. Die Planung für die Erneuerung der Domhütte ist angelaufen. Dies ist für uns kein Grund, die übrigen Hütten zu vernachlässigen. Im kommenden Jahr soll der Zustand unserer Hütten beurteilt und der mittel- und längerfristige Unterhaltsbedarf erfasst werden. Grundlage dazu ist ein von unserem Mitglied Dr. Jürg Bühler in Zusammenarbeit mit unserem Hüttenchef Albert Willen entwickeltes Verfahren. Zur Durchführung dieser Analysen sind wir auf kompetente Unterstützung angewiesen. Wir suchen deshalb den Kontakt zu engagierten und erfahrenen

Architektinnen, Architekten oder Baufachleuten. Der Aufwand für diese zeitlich befristeten Mandate hält sich im Rahmen und beschränkt sich auf folgende Tätigkeiten: – Teilnahme an einem Einführungsabend von ca. zwei Stunden Dauer – Analyse einer einzigen Hütte an einem Tag oder über ein Wochenende – Erstellen eines kurzen Berichts als Ergänzung zu den Erhebungsformularen Als dem Milizprinzip verpflichtete Sektion können wir kein Honorar entrichten. Hingegen werden die Reisespesen sowie die Kosten für Verpflegung und Übernachtung von der Sektion Uto übernommen. Unser Hüttenchef Albert Willen, 079 285 40 53 oder a.willen(ät)bluewin.ch, erteilt gerne weitere Auskünfte über diese wichtige und interessante Aufgabe.

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UTO STELLENMARKT / LESERBRIEF

Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen für die Erneuerung der Domhütte auf vollen Touren. Als nächstes steht die Erneuerung der Albert Heim-Hütte an. Bei den bisherigen Hüttenumbauten standen die Erneuerung der Hütte, die Anhebung des Komforts und die Verbesserung der Arbeitsverhältnisse für die Hüttenwarte im Mittelpunkt der baulichen Massnahmen. Dies ist bei der Albert Heim-Hütte anders. Die Hütte befindet sich in einem für alpine Ausbildungszwecke bestens geeigneten Gebiet. Dies ist für uns Anlass, verschiedene nachhaltige Ideen und Strategien für eine nachhaltige Nutzung nach einer baulichen Erneuerung zu entwickeln. Wir suchen für diese verantwortungsvolle und interessante Aufgabe engagierte, erfahrene und mit dem Bergsport oder dem Tourismus verbundene

aktiv Mitdenkende oder Mitgestaltende, die bereit sind, in einem kleinen Team mitzuarbeiten. Der Aufwand für diese zeitlich befristete Aufgabe umfasst die folgenden Tätigkeiten: – Teilnahme an etwa einem Dutzend Projektteam-Sitzungen mit Mitgliedern der Sektion Uto und Partnern aus der Region – Vornahme von Abklärungen oder Analysen – Mitwirkung bei der Entwicklung und Überprüfung von Nutzungskonzepten – Mitwirkung bei der Erarbeitung des Anforderungskatalogs für einen Studienauftrag an Architekten

Als dem Milizprinzip verpflichtete Sektion können wir kein Honorar entrichten. Ernst Rota, 079 666 72 66 oder rota-sidler(ät)bluewin.ch, erteilt gerne weitere Auskünfte über diese wichtige und interessante Aufgabe.

UTO LESERBRIEF zum Utohaus Liebes Haus auf der Egg, dich werde ich nie vergessen. Kaum zu glauben, aber wir müssen Abschied nehmen von Dir. Du, der Stolz von vielen Utojanern. In den letzen Jahrzehnten aber von einer Gruppe von Uto-Mitgliedern, die dich ganz besonders mochten, gepflegt und verehrt. Der Schreibende denkt an die Zeit zurück, wo wir, meine Familie – drei Knaben und 14

wir Eltern –, bei Dir auf der Egg, bei Gina und Bruno (im Winter Utohaus- im Sommer Cadlimo-Hüttenwart), in Halbpension Skiferien mit einigen weiteren Uto-Familien genossen. Einige Jahr später hat Fredy Hess die Hausverwaltung angetreten und dich be treut. Eine lange, lange Zeit hat er ganzjährig zu Dir geschaut, als wenn Du seine Tochter wärest. Luciano Pelegrine, damaliger Hüttenchef, profitierte von dir, Fredy,


UTO TERMINÄNDERUNG / WISSEN denn er war gewiss, dass immer jemand im Utohaus anwesend ist.

KURS- UND TOURENWESEN — TERMINÄNDERUNGEN «Sektion»

Toni Moos, Max Frei und Sepp Murer bildeten zusammen mit Fredy die UtohausViererbande und wurden für alle anfallenden Arbeiten und «Pöstli» eingesetzt. Mit Vergnügen denke ich an die «Sterngucker», die Astronomische Gesellschaft der Stadt Zürich, die jährlich eine Nacht im Utohaus verbrachte und den UtohausHimmel beobachtete, denke ich an die Holzerarbeiten, wo wir vier Burschen Brennholz vom Baumstamm bis zum Kleinholz bereitstellen durften. Wir waren immer mit Herzblut dabei, wenn es etwas für das Utohaus zu tun gab.

Die Schwierigkeitsgrade der Kurse und Touren finden sich im Jahresprogramm 2009 ab S. 9, die Detailausschreibungen der Veranstaltungen ab S. 63. Für aktuelle Informationen bitte unter www.sacuto.ch ➞ Touren & Kurse ➞ Tourenstatus schauen. Die Kontaktdaten der Tourenleiter finden sich im Jahresprogramm 2009 ab Seite 141.

Die vielen gemütlichen Abende, wo die ganze Welt, nicht nur die Sektion Uto «durchgehechelt» wurde, die SektionsTouren, die einzelnen Uto-Hütten und die Verantwortlichen der Sektion Uto. Und weil wir vier ja nicht besser als andere Männer sind und waren, kam auch mal ein weibliches Geschöpf aufs Tapet… Ja, liebes Utohaus, wenn Deine Wände sprechen könnten, das gäbe eine Geschichte! Der Schreibende kann es kaum glauben, dass Du, liebes Utohaus, von der jungen Generation kaltblütig in andere Hände übergeben wurdest. Helmut Schnaut (Alt Hüttenchef Bau), Karri Mutter (Schreinermeister und Ehrenmitglied), Sepp Murer (alt Hausverwalter) und einige weitere Kameraden, die Dich einer sanften Renovation unterzogen haben, können nur mit Mühe den Entscheid nur mit Mühe akzeptieren, dass wir Dich verlieren sollen. Tschau Uto-Haus, es war eine schöne Zeit mit Dir! Sepp Murer

Achtung, verschoben vom 3./4.9. auf 15./16.9. (Di/Mi): 15.09.– Stockhorn, 1. Südgrat-Turm 16.09. (WSW-Sporn) Ak Stefan Merkt Achtung, ausgebucht, Warteliste: 05.09.– Scheuchzerhorn 06.09. Thorsten Geuer

Ht

Achtung, ausgebucht: 12.09.– Chli-Ruchi-Hausstock 13.09. Piet Bazuin Achtung, Werktagstour: 12.10. Churfisten-Südterrasse Wa Maria Marte Hinweis auf Werktagstour fehlt im Jahresprogramm.

Abseilgeräte mit Tücken — eine jahrzehntelange Predigt und was sie eingebracht hat Text und Bilder: Walter Britschgi Was bisher geschah Pit Schubert, ehemaliger Leiter des DAVSicherheitskreises (neu DAV-Sicherheitsforschung), hat immer wieder in der Fachund Alpenclub-Literatur auf die Problematik des Achters als Abseilgerät hingewiesen. In seinem Buch «Sicherheit und Risiko in Fels und Eis» schildert er mehr als ein 15


EDITORIAL

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UTO WISSEN Dutzend Unfälle mit dem Abseilachter, die sich in Deutschland, England, USA und sonstwo zwischen 1996 und 2002 ereignet haben. Die Ereignisse endeten zwischen «Glück gehabt» und «Todesfolge».

stanzt. Damit ist der Schnapper offen, und der Achter springt heraus. Damit entfällt die Bremswirkung gänzlich, und die Abseilfahrt wird sofort schneller und somit lebensgefährlich.

Gemessen an den unzähligen erfolgreichen Abseilfahrten, die Jahr für Jahr weltweit gemacht werden, mag diese Anzahl Unfälle bedeutungslos erscheinen. Aus der Sicht des Verunfallten sieht der Sachverhalt jedoch völlig anders aus. Im Moment des Absturzes interessiert dich der Seltenheitswert rein gar nicht. Farbe bekennen Pit Schubert ist ein gründlicher Experte und schrieb in seinen Publikationen nicht nur über Gefahren, sondern gab zusätzlich entsprechende Empfehlungen zu Gegenmassnahmen ab. Doch das Klettervolk ist träge, und die Umsetzung dieser Massnahmen lässt zu wünschen übrig. Deshalb ist es an der Zeit, Entscheide zu fällen, die eine Veränderung bewirken. Mein Vorschlag: Wir müssen den Achter endgültig an den Nagel hängen, weil er gefährlich ist, und für den «Bonaiti Robot», der ähnliche Tücken aufweist, sollte das Gleiche gelten. Würden diese beiden Geräte heute neu auf dem Markt erscheinen – sie hätten keine Chance. Hingegen bieten Tuber- und Plattensysteme sowohl Sicherheit als auch Komfort beim Abseilen. Warum sind Achter und Bonaiti Robot problematische Abseilgeräte? Der Achter in Schieflage Sofern sich die kleine Öse des Achters im Karabiner frei bewegen kann, besteht die Gefahr, dass diese sich über die Schraubhülse des Karabiners legt und dabei hängen bleibt (Abb. 1). Das hat zur Folge, dass bei einer Belastung von nur ca. 100 kg der Karabinersteg durch Hebelbelastung aufgedrückt wird, und zwar so, dass die Karabinernase die Hülse regelrecht durch-

Abb. 1: Lebensgefahr: Sofern der Achter in diese Schieflage gerät, genügt eine geringe Belastung von ca. 100 kg, und die Karabinerhülse bricht. Es ist eine Illusion, zu glauben, man könne diesen Umstand unter Kontrolle halten – da hilft weder Aufmerksamkeit noch die Hintersicherung mit Prusik.

Grosse Illusion mit kleinem Prusik Brisant ist, dass die Prusik-Hintersicherung bei Ausfall des Sicherungsgerätes keine Wirkung haben kann, weil diese im Schreckensfall nicht losgelassen würde, das heisst, unter diesen Bedingungen kann der Prusik nicht klemmen. Aufgrund der damit verbundenen schnellen Abseilfahrt und Reibung schmilzt die Prusikschlinge nach wenigen Metern durch. Die unmittelbare Folge ist ein Absturz des Kletterers. Bonaiti Robot Beim Abseilen und beim Einsatz als Rücklaufsicherung bei der Nachstiegssicherung 17


UTO WISSEN besteht die Gefahr, dass sich die halbrunde Klappe unter bestimmten Bedingungen ungewollt öffnet und das Seil herausfällt. Vergleichbar mit der Situation beim Achter besteht die Gefahr eines Absturzes, trotz Hintersicherung mit Prusik.

nie einem Sicherheitstest unterzogen worden. Fällt also die Bremskraft des Gerätes aus, so steht einer immer schneller werdenden Abseilfahrt trotz Prusikschlinge nichts mehr im Wege. Die unmittelbare Folge ist ein Absturz des Kletterers.

Der Autor verwendete dieses Gerät vor mehr als 20 Jahren. Dabei fiel das Seil in zwei Fällen aus dem Gerät. Einmal beim Abseilen und einmal während der Bedienung der Rücklaufsicherung. Mit viel Glück ist niemand zu Schaden gekommen.

Nur bedingt zu empfehlen Nur bedingt zu empfehlen ist der Gebrauch des Achters unter nachfolgenden Bedingungen – bedingt deshalb, weil der Achter beim Abseilen die Krangelbildung im Seil fördert, für sonst nichts zu gebrauchen ist und ein höheres Gewicht als ein Tuber aufweist. In den Kletterzentren Milandia und Gaswerk ist das Abseilen mit dem Achter nur unter folgenden Bedingungen erlaubt: • Bei Anwendung eines Karabiners mit Schutzklappe (Abb. 3). Diese Massnahme bietet aber ein schlechtes Preis-LeistungsVerhältnis im Vergleich zum Tuber (ATC, Reverso usw., die mit normalem Schraub karabiner angewendet werden dürfen).

Abb. 2: Lebensgefahr: Wird das Seil entlastet und das Gerät aus irgendeinem Grund geschüttelt, kann das Seil herausfallen.

Auch beim Bonaiti Robot gilt die grosse Illusion mit dem kleinen Prusik Zum einen besteht die Gefahr des Herausfallens des Seils, weil die halbrunde Klappe bei entlastetem Seil beweglich ist. Zum anderen ist eine Absicherung der Klappe mittels Reepschnur meines Wissens noch 18

Abb. 3: Der Karabiner mit Schutzklappe (Belay Masters von DMM) bietet Sicherheit.


UTO WISSEN / SENIORINNEN UND SENIOREN • Anwendung zweier gegenläufiger Schraubkarabiner. Je nach Grösse der kleinen Öse ist diese Massnahme nicht durchführbar. • Der Achter hat in der kleinen Öse eine werkseitig angebrachte Kunststoffeinlage (hoher Seltenheitswert). Empfohlene Abseilgeräte Wie unschwer zu erkennen ist, ist die Erfüllung der o.g. Bedingungen eine «knorzige Angelegenheit». Deshalb werden die folgenden Abseilgeräte empfohlen: • alle Tuber-Modelle, wie ATC, Reverso, Piu, Matrix, Vario Controller usw. • alle Platten-Modelle, wie New Alp, Cassin-Platte, TRE-Sirius usw. Fachliteratur in Bezug auf Karabinerversagen durch Abseilachter Sicherheit und Risiko in Fels und Eis, Band 2, Seite 154 und ab Seite 172. Diverse Publikationen in den deutschsprachigen Clubzeitschriften von SAC, DAV und ÖAV.

Surbeck über die Inschriften an Bauernhäusern im Zürcher Oberland. Oktober Jass im «Jurablick» Termine:2.10., 9.10., 16.10., 23.10. und 29.10.2009 Jeden Freitag ab 14:00 im Restaurant Jurablick auf dem Uetliberg. Keine Anmeldung erforderlich. Samstagstreff im «Jurablick» Termine: 3.10., 17.10. und 31.10.2009 Jeden zweiten Samstag ab 10:00 zwangloses Beisammensein der Seniorinnen und Senioren im Restaurant Jurablick auf dem Uetliberg. Keine Anmeldung erforderlich. 23.10.2009 (Fr): Monatsversammlung Ab 14:00 Zusammenkunft mit Angehörigen im Pfarreisaal St. Martin, Krähbühlstrasse 50 (Tram 6 bis Zürichbergstrasse). Programm: Mitteilungen, Tourenberichte, Gratulationen und ein Vortrag von Hanspeter und Helen Mathys über die Mongolei.

SENIORIONNEN UND SENIOREN Veranstaltungen und Vorträge September Jass im «Jurablick» Termine: 4.9., 11.9., 18.9., 25.9.2009 Jeden Freitag ab 14:00 im Restaurant Jurablick auf dem Uetliberg. Keine Anmeldung erforderlich. Samstagstreff im «Jurablick» Termine: 5.9.und 19.9.2009 Jeden zweiten Samstag ab 10:00 zwangloses Beisammensein der Seniorinnen und Senioren im Restaurant Jurablick auf dem Uetliberg. Keine Anmeldung erforderlich. 18.09.2009 (Fr) Monatsversammlung Ab 14:00 Zusammenkunft mit Angehörigen im Pfarreisaal St. Martin, Krähbühlstrasse 50 (Tram 6 bis Zürichbergstrasse). Programm: Mitteilungen, Tourenberichte, Gratulationen und ein Vortrag von Peter

Buchhandlung für Alpine Literatur Müllerstr. 25 8004 Zürich Tel. 0041 1 240 49 49 Fax 0041 1 240 49 48 www.pizbube.ch

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UTO SENIORINNEN UND SENIOREN / TOURENANGEBOT

Senioren-Jahresabschluss 14. November 2009 (Vorabinformation) Beginn: ab 11:30 Uhr Apéro um 12:00 Uhr Mittagessen Ort: Wie letztes Jahr wieder im Felsenbergsaal der Reformierten Kirchgemeinde Rüti im Zürcher Oberland. Anmeldung bis spätestens 6. November 2009 an Trudi Weiss, Tel. 044 910 46 39 Der Vorstand der Seniorinnen und Senioren

Reise der Seniorinnen und Senioren nach Sils-Maria Unsere traditionelle Woche im Schweizerhof in Sils-Maria findet vom 09.01.-16.01.2010 statt. Programm: Skifahren, Langlaufen, Wandern, Skitouren, Schneeschuhlaufen. Leitung: Dirk vant’ Veer und Trudi Weiss Die Preise für jeweils sieben Nächte sind wie folgt: Einzelzimmer mit Balkon: CHF 1106.00 Einzelzimmer ohne Balkon: CHF 1036.00 Doppelzimmer mit Balkon: CHF 1022.00 Doppelzimmer ohne Balkon: CHF 931.00 Mit der Anmeldung ist der SAC-Beitrag von Fr. 40.00 auf Konto 84-48657-4 zu überweisen. Anmeldungen bitte per Post oder E-Mail bis spätestens 15. November 2009 an Trudi Weiss, Alte Landstrasse 108, 8700 Küsnacht, Tweiss(ät)bluewin.ch

Tourenangebot

Wandern (Wa)

Die Schwierigkeitsgrade der Kurse und Touren finden sich im Jahresprogramm 2009 ab S. 9, die Detailausschreibungen der Veranstaltungen ab S. 113. Für aktuelle Informationen bitte unter www.sacuto.ch/index.php?id=104 schauen.

01.09.– Vom Bedrettotal ins Pomat 04.09. B. Hanimann u.a. T2/800Hm/5h Beschränkte Teilnehmerzahl. ÖV. Anmeldung mit Post, Telefon.

Die Kontaktdaten der Tourenleiter der Seniorinnen und Senioren finden sich im Jahresprogramm 2009 ab Seite 145 sowie auf der o.g. Website. 20

03.09. Säntis 2502 m (Chammhalde) Milo Huber T5/1300Hm/5h Anmeldung am Vorabend unter 044 461 04 41, ab 20:00 gibt evtl. der Telefonbeantworter Auskunft.


UTO SENIORINNEN UND SENIOREN / TOURENANGEBOT 04.09. Vollmondwanderung Albis Peter Moser T1 Details bitte beim Leiter erfragen. Anmeldung ab 22.8. bis 2.9. mit Telefon, E-Mail. 08.09. Matthorn 2041 m Erika Abächerli T3/700Hm/4h Anmeldung am Vorabend von 18:00 bis 19:00 unter 041 675 06 04. 09.09. Monte Lema Trudi Weiss T2/650Hm/5h Anmeldung mit E-Mail oder am Vorabend von 18:00 bis 19:00 unter 044 910 46 39. 10.09.

Schamserberg Berthold Hanimann T1/5h Anmeldung am Vorabend bis 19:00 unter 055 240 80 12.

11.09.– Fenêtre d’Arpette 2665 m 12.09. Werner Surbeck T4/1200Hm/7h Anmeldung bis 7.9. mit Post, Telefon, E-Mail. 15.09.

17.09.

Leutschachhütte 2208 m Fritz Hänni T2/700Hm/6h Anmeldung am Vorabend 18:00 bis 19:00 unter 044 371 20 25. Gommer Höhenweg Dirk van’t Veer T1/200Hm/5h Anmeldung mit E-Mail oder am Vorabend von 18:00 bis 19:00 unter 044 310 24 90.

22.09. Sertigtal Hermann Kölliker T2/400Hm/5h Anmeldung am 20.09. von 19:00 bis 20:00 unter 044 301 4280. Achtung, Tour findet nicht statt, wird später nachgeholt: 24.09. Etang de la Gruère Marlene Koller

Wa

24.09.– Panoramaweg Kröntenhütte 25.09. Werner Surbeck T4/1000Hm/7h Anmeldung bis 21.9. mit Post, Telefon, E-Mail. 26.09. Kaiseregg Peter Moser T2 Details bitte beim Leiter erfragen.

Anmeldung ab 12.9. bis 24.9. mit Post, E-Mail. 30.09.– Jatzhorn 2682 m – 01.10. Sertigpass 2739 m Vreni Hostettler T3/1100Hm/7h Anmeldung ab 1.9. bis 16.9. mit Post, Telefon, E-Mail. 06.10.

Thun–Wattenwil Trudi Weiss T1/120Hm/5h Anmeldung am Vorabend von 18:00 bis 19:00 unter 044 910 46 39.

Achtung, neues Tourenziel statt Chimmispitz: 08.10. Kaiserstuhl Ost–West B. Hanimann T1/800Hm/5h Für Details siehe Beschreibung vom 16. April 2009. Anmeldung am Vorabend bis 19:00 unter 055 240 80 12. 13.10.

Hochstuckli 1565 m H. Kölliker T2/600Hm/4h Anmeldung am Vorabend von 19:00 bis 20:00 unter 044 301 42 80. ÖV.

15.10.

Monte Boglia Marlene Koller T2/700Hm/5h Anmeldung am Vorabend von 18:00 bis 19:00 unter 044 910 58 28.

20.10.

Braunwald–Chnügrat– Rietstöckli Werner Surbeck T3/900Hm/7h Anmeldung bis 16.10. mit Post, Telefon, E-Mail.

22.10.

Wetzikoner Drumlinlandschaft Dirk van’t Veer T1/3h Anmeldung am Vorabend von 18:00 bis 19:00 unter 044 310 24 90.

27.10.

Gürbentaler Höhenweg Trudi Weiss T1/300Hm/5h Anmeldung am Vorabend von 18:00 bis 19:00 unter 044 910 46 39.

04.11.

Alpe Cardada 1496 m Vreni Hostettler T2/800Hm/6h Anmeldung am vorangehenden Montag von 18:30 bis 20:00 unter 079 231 29 37.

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UTO SEKTION / GV-Protokoll

Protokoll der Generalversammlung der Sektion Uto des SAC vom 28. Mai 2009 Beginn: 18:30, Ende: 23.40 Ort: Aula Schulhaus Hirschengraben, Hirschengraben 46, 8001 Zürich Traktandenliste Generalversammlung 2009 Begrüssung und Eröffnung der Generalversammlung 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Festlegung der Präsenz 3. Genehmigung des Protokolls der Generalversammlung vom 15. Mai 2008 4. Genehmigung der Jahresberichte 2008 5. Kenntnisnahme vom Revisionsbericht und Genehmigung der Jahresrechnung 2008 und des Gewinnverwendungsvorschlages 6. Kenntnisnahme des Berichts der GPK 7. Entlastung des Vorstandes 8. Genehmigung des Budgets 2009 9. Genehmigung der Finanzplanung 2010 bis 2013 10. Ausblick auf die 2010 vorgesehenen Baumassnahmen an der Spannorthütte (Wasser- und Stromversorgung) und der Cadlimohütte (Wasserversorgung) 11. Schlussabrechnung Täschhütte/Kostenüberschreitung und Antrag um einen Nachtragskredit 12. Projekt Salbitbrücke 13. Genehmigung des Bauprojekts Domhütte 14. Genehmigung der neuen Statuten 15. Ergänzungswahlen in den Vorstand 16. Wahl eines neuen Revisors 17. Genehmigung der Kompetenzordnung 18. Anträge der Mitglieder 19. Varia 20. Termin nächste Generalversammlung Begrüssung Ernst Rota begrüsst die zahlreichen Teilnehmer zur heutigen ordentlichen Generalversammlung 2009. Die heutige GV wartet mit einem umstrittenen Traktandum auf. Bereits im Vorfeld gab es engagierte, zum Teil auch heftige Diskussionen rund um den von der Statutenkommission vorgelegten Entwurf der Statuten. Traktanden So geht zu den heutigen Traktanden bereits ein Antrag von Martin Rahn ein. Dieser beantragt die ersatzlose Streichung von Traktandum 14 mit der Begründung, der Statutenentwurf sei nicht ausgereift, insbesondere was die Anzahl Ressorts betreffe. Simon Küpfer und Erik Weitering, als direkt betroffene Ressortleiter Alpinismus, möchten nichtsdestotrotz einen einvernehmlichen Weg suchen und das Traktandum 14 heute zur Abstimmung bringen, um nicht noch ein weiteres Jahr daran zu «kauen». 22


UTO SEKTION / GV-Protokoll

1. Wahl der Stimmenzähler Als Stimmenzähler werden Edi Praxmarer, René Furter und Bernhard Brändli gewählt, die Vorstandsstimmen werden von Trudi Weiss gezählt. Das Protokoll wird von Susanne Huber verfasst. Über den Antrag von Martin Rahn zum Traktandum 14 wird abgestimmt. Mit nur 19 Stimmen für den Antrag Martin Rahn wird die publizierte Traktandenliste beibehalten. 2. Festlegung der Präsenz 112 Personen haben sich in die Präsenzliste eingetragen (Anmerkung der Protokollführerin: Bevor das Traktandum 14 zur Abstimmung kommt, werden die Teilnehmer erneut gezählt: Weitere zehn Personen sind dazugekommen). 3. Protokoll der Generalversammlung vom 15. Mai 2008 Das Protokoll wurde im UTO Nr. 4/2008 veröffentlicht. Das Protokoll wird mit grossem Mehr genehmigt.

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„THE SKYRUNNER“

CHRISTIAN STANGL

SuMMITS

Mt. Everest 16 h 42 min Aconcagua 4 h 25 min

Speed Projekt

Denali 16 h 45 min Elbrus 5 h 18 min Kilimanjaro 5 h 36 min Mt. Vinson 9 h 10 min Carstensz Pyramide 0 h 49 min

Live Reportage

Zürich Mo 26.10. Zürich Di 27.10.

Volkshaus 20 Uhr

Infos und Vorverkauf:

Volkshaus 20 Uhr

www.explora.ch 23


UTO SEKTION / GV-Protokoll

4. Genehmigung der Jahresberichte 2008 Die Jahresberichte der Ressorts sind im UTO Nr. 3/2009 veröffentlicht. George Eisler bemängelt, dass nicht zu allen Hütten Berichte aufgeführt sind. Ihm fehlen Angaben zur Medelserhütte, zur Voralphütte und zum Utohaus. Albert Willen nimmt dazu Stellung und informiert über den Bauabschluss der Medelserhütte. Bei der Voralphütte und dem Utohaus sieht er keine speziellen Vorkommnisse. George Eisler erinnert an die Anklage betreffend Hausfriedensbruch und den anschliessenden gewonnenen Gerichtsfall, die das Utohaus betreffen. Albert Willen wird die fehlenden Details zu den Hütten im UTO nachliefern (Anmerkung der Redaktion: S. 34). Die Jahresberichte werden mit grossem Mehr angenommen (einige Enthaltungen, einige Ablehnungen). 5. Kenntnisnahme vom Revisionsbericht und Genehmigung der Jahresrechnung 2008 und des Gewinnverwendungsvorschlages Die Jahresrechnung wurde im UTO Nr. 3/2009 veröffentlicht. Ernst Rota erläutert einleitend die finanzielle Situation der Sektion und spricht die Bedenken der GPK und der Revisoren zur finanziellen Situation an. Die Sektion Uto verfügt heute über (Liquidität und Wertschriften, Stand Mitte Mai) CHF 800’000.–. Dieser Betrag enthält die CHF 400’000.–, die von Manfred Hunziker für den Bau der Domhütte vorgeschossen wurden. Wird die Domhütte nicht gebaut, muss diese Summe zurückbezahlt werden. Kann die Domhütte gebaut werden, kommen weitere CHF 525’000.– als Schenkung von Manfred Hunziker dazu. Der erwartete Geldabfluss im 2. Semester wird auf CHF 100’000.– geschätzt. Somit beläuft sich das mutmassliche Eigenkapital Ende 2009 auf mindestens CHF 200’000.– und höchstens CH 1’200’000.–. Ernst Rota weist darauf hin, dass der Sachverhalt der Überschuldung somit heute nicht mehr aktuell ist. Der Quästor Matthias Leu erläutert die Erfolgsrechnung und Bilanz der Sektion, publiziert im Uto Nr. 3/2009. Die Neustrukturierung der Buchhaltung wurde im Jahre 2008 angepackt. Neu ist die Aufteilung in Mitgliederbeiträge, Betriebsrechnung Alpinismus, Verwaltung, Hütten, ausserordentlicher und betriebsfremder Erfolg. Auch die Bilanz wurde angepasst. Die Neustrukturierung macht es aber schwierig, die Zahlen mit dem vorherigen Jahr zu vergleichen. Matthias Leu informiert weiter über die Steigerung der Mitgliederbeiträge aufgrund der Erhöhung der Mitgliederbeiträge. Ein Verlust erfolgte beim Finanzerfolg (Abschreibung aufgrund der Finanzkrise). Praktisch alle Finanzanlagen konnten verkauft werden. Die ausserordentlichen Aufwendungen bei den Hütten (a.o. Hütten) beziehen sich vor allem auf die Täschhütte. Der Hüttenfonds rutschte im Jahr 2008 ins Minus, verursacht durch die Mehrkosten der Täschhütte. Weiter informiert Matthias Leu über die Auflösung der verschiedenen Fonds. 24


UTO SEKTION / GV-Protokoll

Die angespannte Liquidität vom Sommer 2008, bewirkt durch die Baukosten der Täschhütte, hat sich aufgrund eingetroffener Subventionen und der höheren Mitgliederbeiträge entspannt. Die Passivseite weist als Rückstellung das Darlehen von Manfred Hunziker aus. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Vortrag des Reingewinns von CHF 1’239.77 auf die neue Rechnung. Der Revisionsbericht wurde im Uto Nr. 3/2009 publiziert. Verfasst wurde der Bericht von den beiden Revisoren René Walther (1. Revisor) und Hanspeter Stähli (2. Revisor). Der Revisionsbericht wird durch Hanspeter Stähli verlesen, er beantragt der GV die Genehmigung der Rechnung. Die Jahresrechnung wird mit grossem Mehr angenommen (3 Enthaltungen). Die Arbeit von Matthias Leu wird mit grossem Applaus verdankt. 6. Kenntnisnahme des Berichts der GPK Der Jahresbericht der GPK ist im UTO 3/2009 veröffentlicht. Ihr Präsident, Rainer Thalmann, stellt kurz die Arbeitsweise der GPK vor. Handlungsbedarf sieht die GPK bei der langfristigen, nachhaltigen Planung bezüglich Bedarf sowie Unterhalt der Hütten. Ernst Rota erläutert, dass die Investitionsplanung für die Hütten anberaumt ist. Die GPK stellt mit den im Bericht erwähnten Empfehlungen der GV den Antrag zur Entlastung des Vorstands. 7. Entlastung des Vorstands Mit grossem Mehr erfolgt die Entlastung des Vorstands (3 Enthaltungen, 0 Gegenstimmen). 8. Genehmigung des Budgets 2009 Matthias Leu erläutert Budget und Finanzplan 2009–2013. Diese sind ebenfalls im UTO 3/2009 veröffentlicht. Das Vereinsjahr 2009 schliesst mit einem Überschuss von CHF 3’136.–. Matthias Leu weist auf das konservativ erstellte Budget hin, die Angaben der Ressorts wurden wenn immer möglich mit dem Vorjahr verglichen. Auch die Erfolgsrechnung, ebenfalls publiziert im UTO 3/2009, wurde der neuen Struktur angepasst. Aus diesem Grunde lässt sich das Budget, wie bereits erwähnt, nicht mit dem Vorjahr vergleichen. Zur Betriebsrechnung der Hütten werden von Urs Peier detaillierte Erläuterungen zu den einzelnen Posten gewünscht, verbunden mit der Bitte, die Hütten einzeln aufzuschlüsseln. Diesem Wunsch kann entsprochen werden, eine detaillierte Auflistung der Hütten wird im UTO publiziert (Anmerkung der Redaktion: S. 35). Urs Peier möchte wissen, ob die Bauvorhaben, wie sie in Traktandum 10, 11 und 12 behandelt werden, im Finanzplan berücksichtigt sind. Matthias Leu kann dies bejahen, mit Ausnahme der Domhütte. Eine Bemerkung aus dem Plenum weist darauf 25


EDITORIAL

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UTO SEKTION / GV-Protokoll

hin, dass pro Mitglied und Jahr ca. CHF 40.– in den Hüttenfond gehen, was für ein Mitglied eine moderate Summe ist. In der Betriebsrechnung der Hütten (a.o. Erfolg Hütten) für das Jahr 2009 erscheinen der Verkauf des Uto-Hauses (CHF 300’000.–) sowie die Subventionen für die Täschhütte (CHF 200’000.–). Somit entspannt sich auch die Situation des Hüttenfonds. Das Budget 2009 mit Planerfolg von CHF 3’136.– wird mit grossem Mehr angenommen (Enthaltungen 5, Ablehnung 1). 9. Finanzplan 2009–2013 Der Finanzplan bis 2013 wird angenommen (Enthaltungen 33, Ablehnungen 6). 10. Ausblick auf die 2010 vorgesehenen Baumassnahmen an der Spannorthütte (Wasser- und Stromversorgung) und der Cadlimohütte (Wasserversorgung) Der Ressortverantwortliche für die Hütten, Albert Willen, informiert bei dieser Gelegenheit über Änderungen bei der Hüttenbewartung und Verwaltung. Über den neuen Hüttenwart in der Medelserhütte wird Anfang Juni entschieden. René Reichlin wird Ruedi Gross als Hüttenverwalter in der Medelserhütte ablösen. Auch in der Täschhütte ergibt sich einen Wechsel: Neu werden Esther und Res Santschi die Hüttenverwaltung von Stephanie Heimgartner übernehmen. Albert Willen informiert über den Ersatz der Solarpaneele in der Spannorthütte. Die Kosten werden sich auf maximal CHF 20’000.– belaufen. Weiter berichtet er über die verschiedenen Varianten für den Ersatz der Wasserleitung der Cadlimohütte. Es ist vorgesehen, die Arbeiten im Frondienst zu leisten; die Materialkosten belaufen sich auf ca. CHF 25’000.–. Für 2010 budgetiert Albert Willen CHF 65’000.– für Baumassnahmen. 11. Schlussabrechnung Täschhütte/Kostenüberschreitung und Antrag um einen Nachtragskredit Albert Willen leitet das Traktandum mit einem historischen Rückblick zur Abrechnung der Täschhütte ein. Am 13. September 1973 musste der damalige Präsident ebenfalls eine «respektable Kostenüberschreitung» bekanntgeben (DER UTO November 1973). Albert Willen präsentiert einen kurzen Überblick über die Kosten des An-/Umbaus der Täschhütte. Ein erster Nachtragskredit von CHF 170’000.– musste 2008 beantragt werden. Der Kredit wurde nötig durch die Mehrkosten für die Terrasse und die Energieversorgung. Für den 2. Nachtragskredit wird erneut eine sehr hohe Summe beantragt. Die Kostenüberschreitungen setzen sich zusammen aus Elektroinstallation (CHF 45’000.–), Sanitärinstallationen (CHF 20’000.–), Schreinerarbeiten Altbau (CHF 120’000.–) sowie Innenausstattung (CHF 45’000.–).

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UTO SEKTION / GV-Protokoll

Albert Willen erklärt, dass die Kostenüberschreitung im Wesentlichen durch die Schreinerarbeiten verursacht wurden. Er übt aber auch Selbstkritik und räumt ein, die Baukosten wesentlich unterschätzt zu haben. Zudem habe er eindeutig zu wenig energisch die Kostenüberwachung der Bauleitung eingefordert. Der Hüttenressortchef stellt der GV aus diesen Gründen den Antrag für einen 2. Nachtragskredit von CHF 280’000.–. Diese Kostenüberschreitung führt zu heftigen Diskussionen und vielen Voten, zum Beispiel über die Frage nach der rechtlichen Situation. Dies wurde vom Vorstand bereits abgeklärt, Ernst Rota legt die Sache offen dar: Die Mehrkosten resultieren aus den durch Albert Willen bewilligten Aufträgen. Kritisiert wird auch die Höhe der Kostenüberschreitung. Urs Peier moniert, dass die Zahlen nicht im UTO publiziert wurden. Luciano Pellegrini rechnet vor, dass der Sektion rund CHF 70’000.– an ZVSubventionen entgangen sind. Er sieht aber auch, dass nun nichts mehr getan werden kann. Das Controlling auf der Baustelle für die Domhütte muss aber unbedingt verbessert werden. Auch George Eisler weist die Abrechnung entschieden zurück. Lukas Näf bricht abschliessend eine Lanze für die ehrenamtliche Tätigkeit von Albert Willen. So kostet die Hütte ein Mitglied CHF 40.–; bei einer Professionalisierung würde sie das Mitglied vielleicht CHF 100.– kosten. Aus seiner Sicht sollte dies vermieden werden. Der Vorstand stellt der GV den Antrag, den Nachtragskredit von rund CHF 280’000 zu genehmigen. Der Antrag wird angenommen (einige Enthaltungen, wenige Gegenstimmen).

12. Projekt Salbitbrücke Dieter Schlatter erläutert die Geschichte des Salbitsteigs, über den bereits mehrmals im UTO berichtet wurde. Im Gebiet der Voralphütte sind 70% Prozent Wanderer und 30% Alpinisten unterwegs. Der Trend zu Wanderungen von Hütte zu Hütte ist ungebrochen. Dieses Gästesegment ist wichtig für die Hütten, da die Wanderer bei jedem Wetter kommen. Der Vorstand unterstützt das Vorhaben mit CHF 40’000, bei gesicherter Finanzierung. Im Januar 2009 wurde der Verein Salbitbrücke mit grosser Urner Beteiligung gegründet. Die Kosten für Brücke und Weg werden ca. CHF 280’000.– betragen. CHF 82’000.– sind bereits zusammen, fest zugesichert sind CHF 27’000.–, und weitere CHF 9’300.– sind mündlich zugesichert. Das Ziel ist, im Juni ein detailliertes Budget zu erstellen. Für die Sektion Uto wird mit Kosten von höchstens CHF 35’000.– gerechnet. Ueli Hintermeister erkundigt sich bei Ernst Rota, welche Ausgabenlimiten sich der Vorstand setzt, und fragt sich gleichzeitig, ob es die Aufgabe der Sektion sei, solche Vorhaben zu unterstützen. 28


UTO SEKTION / GV-Protokoll

Der Präsident verweist auf die Kompetenzordnung. Ernst Rota möchte diese für den Vorstand auf CHF 50’000 ansetzen. Gleichzeitig lobt er auch das Projekt und weist auf die Aufwertung der Region hin. Zudem steht die Urner Bevölkerung hinter diesem Projekt. Dieter Schlatter wirbt bei dieser Gelegenheit für den Verein, Neumitglieder sind willkommen.

13. Genehmigung des Bauprojekts Domhütte Auch über die Domhütte wurde bereits mehrfach informiert – das Projekt ist im UTO 3/2009 detailliert beschrieben. Ernst Rota gibt einen kurzen Abriss über die von der Sektion realisierten Hüttenprojekte: Mit der Domhütte sind wir nun beim Meisterstück angelangt. Ernst Rota hat angesichts der Bedeutung der Domhütte mit einem harzigeren Prozess gerechnet, das Projekt ist aber sehr gut angelaufen; die Voraussetzungen ortet er im kompetenten Team und der gelungene Einbettung des Projektes auch im Wallis. Als Wermutstropfen ist am 30. März bekannt geworden, dass die Domhütte weit über 2 Mio. kosten wird (CHF 2’780’000.–). Ernst Rota nennt als Ziel, an der Präsidentenkonferenz 2010 die Gelder des ZV zu erhalten (CHF 700’000.–). Dieter Schlatter erläutert die Geschichte der Domhütte (siehe UTO 3/2009). Anschliessend stellt der Architekt, Herr Galli (Galli & Rudolf Architekten), sein Büros vor und erläutert das Projekt. Herr Galli beantwortet die zahlreichen Fragen zur Haftung sowie zur Energieversorgung und zur Architektur der geplanten Hütte. Laut Herrn Galli werden im Sommer 2009 die Kosten noch einmal verifiziert, es werden Sondiergrabungen gemacht, das Fundament überprüft. Zur Frage der Haftung erläutert Galli, dass der Bauleiter Teil des Galli-Teams ist, das auch haftet. Der zugezogene Ingenieur ist ebenfalls Teil des Planungsteams und sehr versiert bei Bauten im Hochgebirge. Die Hütte wird mit Solarpaneelen auf dem Dach bestückt sein. Offene Fragen bestehen noch bei der Entfeuchtung des Trockenraums. Eine Frage bezieht sich auf die Projektrisiken, falls das Projekt um ein Jahr verschoben wird. Dieter Schlatter erklärt, dass der Vorstand als Absicherung den Antrag der Baukommission anpassen möchte. Bis Oktober 2010 müssen die fehlenden CHF 600’000.– durch die Fund-Raising-Kampagne zusammen sein, ansonsten wird das Projekt neu beurteilt. Falls dieses Geld gesammelt werden kann, kommt das Projekt nicht mehr vor die GV. Bei einem angepassten Projekt wird die GV wieder über das Projekt befinden müssen. Ernst Rota nimmt die Gelegenheit wahr, kurz über die Fund-Raising-Kampange zu informieren. Sie hat das Ziel, in den nächsten drei Jahren 3 Mio. einzubringen. Über das Patronatskomitee sollen auch Stiftungsräte angesprochen werden. Um an das Geld heranzukommen und glaubwürdig zu sein, braucht die Sektion aber ein genehmigtes Projekt. Der Vorstand stellt der GV den Antrag, den Projektkredit von CHF 2’780’000.– zu genehmigen. Der Antrag wird ergänzt im Punkt 5: Der Baubeginn kann erst erfolgen, wenn die nötige Finanzierung bis Oktober 2010 mit eigenen Mitteln gesichert ist. 29


UTO SEKTION / GV-Protokoll

Rainer Thalmann stellt den Antrag, die Domhütte um ein Jahr zurückstellen, da es keine Finanzplanung für die Hütte gibt. Der Kompromissvorschlag wird von Erik Weitering verteidigt; mit diesem Vorschlag lassen sich die Gelder beschaffen, die Sektion hat ein kleines Risiko, und die Mitglieder haben als Sicherheit einen Termin, bis zu dem die Finanzierung gesichert sein muss. Der Antrag des Vorstands wird angenommen (10 Enthaltungen, 10 Gegenstimmen). Rainer Thalmann zieht darauf seinen Antrag zurück. Ernst Rota bedankt sich beim Projektteam für die geleistete Arbeit. 14. Genehmigung der neuen Statuten Schon im Vorfeld hat dieses Traktandum zu heftigen, emotional geführten Diskussionen Anlass gegeben zwischen dem Vorstand und der Statutenkommission (SK). Bereits mehrmals wurde im UTO über die neuen Statuen berichtet, zuletzt im UTO 3/2009. Ernst Rota stellt auf einer Folie die Ausgangslage aus seiner Sicht dar und gibt einen kurzen Überblick über die z.T. nicht publizierten Schriftwechsel zwischen Präsident, Statutenkommission, Tourenleitern und Mitgliedern. Dann übergibt er das Wort an Otto Dummermuth, Mitglied der GPK, der durch das Traktandum führt. Otto Dummermuth stellt fest, dass es sich beim Uto um einen schreibfreudigen Verein handelt! Er möchte aber sachlich und zum Wohle der Sektion durch das Traktandum führen. Das von der SK gewählte Vernehmlassungsverfahren sei eine von verschiedenen Möglichkeiten, dieses Geschäft abzuwickeln. Das Verfahren sei juristisch vertretbar. In einem kurzen Abriss erinnert er an das Vernehmlassungsverfahren. Im UTO 6/2008 wurde der Entwurf vorgestellt. Darauf gingen insgesamt 98 Reaktionen ein. Diese wurden überprüft und beantwortet. Im UTO 2/2009 wurde der Text der neuen Statuten veröffentlich. Bis zum 22. März 2009 konnten Änderungsanträge gestellt werden. Eingegangen sind ein Nichteintretensantrag von Toni Klaus, ein Änderungsantrag, der durch die Mehrheit des Vorstands eingebracht wurde, sowie ein Antrag der SK. Otto Dummermuth informiert die Versammlung, dass jetzt keine Anträge mehr zugelassen sind. Über die einzelnen vorliegenden Anträge wird mit einfachem Mehr abgestimmt, und zwar in der folgenden Reihenfolge: – Antrag Toni Klaus (Nichteintretensantrag) – Antrag des Vorstandes – Alternativantrag der Statutenkommission zu Art. 38 Anschliessend wird über den Gesamtentwurf abgestimmt, der mit 2/3 Mehr genehmigt werden muss. 14 a Antrag Toni Klaus (Nichteintretensantrag) Etwas Verwirrung entsteht, als Toni Klaus seinen Antrag zurückzieht. Verschiedene 30


UTO SEKTION / GV-Protokoll

Teilnehmer der GV möchten, dass dieser Antrag zur Abstimmung kommt, ist er doch traktandiert. Daniel Andermatt hat einen praktisch identischen Antrag wie Toni Klaus gestellt und diesen zurückgezogen, im Wissen, das bereits ein ähnlicher Antrag vorliegt. Toni Klaus widerruft darauf seinen Rückzug. Manfred Hunziker, als Präsident der Statutenkommission, ist der Meinung, dass jetzt ein Entscheid getroffen werden kann. Die Statutenkommission empfiehlt, über dieses Geschäft heute abzustimmen, da genug Zeit für Stellungnahmen zur Verfügung stand. Erik Weitering bittet Ernst Rota, seinen in Eigeninitiative vor ein paar Tagen in Eigeninitiative verschickten Brief an die Tourenleiter vorzulesen. Ernst Rota spricht alle Punkte des Briefes sehr emotional an; er meint, es könne nicht sein, dass eine so gewichtige Angelegenheit wie die Statutenrevision im Zwist entschieden werde, und plädiert für die Annahme des Antrags von Toni Klaus. Antonio Tiberini, Mitglied der SK, weist den Vorwurf zurück, eine prosperierende Sektion mit dieser Statutenrevision zu gefährden; ein solcher Zusammenhang könne nicht hergestellt werden. Auch habe der Präsident die SK noch im März hoch gelobt, auch den umstrittenen Artikel 20. Eigentlich sei genügend Zeit gewesen, gewisse Artikel zu monieren. Antonio Tiberini macht darauf aufmerksam, dass bei dieser Vereinsgrösse eine Regelungsdichte notwendig sei. Andrea Leins und Simon Küpfer, beide Tourenchefs, bekräftigen ihren Wunsch, heute über die Statuten abzustimmen: Im Vorstand wird schon lange über diese Statuten diskutiert, eine Verschiebung wird vermutlich keinen Konsens bringen, die Positionen sind bezogen. Erik Weitering tritt an der heutigen GV zurück, Andrea Leins und Simon Küpfer bei Annahme unveränderter Statuten ebenfalls – alle drei Tourenchefs haben ihre Rücktrittsabsichten und Beweggründe im Januar publik gemacht. Eine solche Kündigung sei legitim, da sich ihre «Anstellungsbedingungen» bei Annahme ändern würden. Simon unterstreicht gleichzeitig, dass er an sich gerne weiterarbeiten und sich einsetzen würde. Ein Votum macht darauf aufmerksam, dass bei Annahme des Antrags von Toni Klaus die SK ein Jahr später vermutlich denselben Entwurf vorlegen wird. Die Statutenkommission sei doch ein gut gemischtes Team gewesen, das sich einiges überlegt habe und wohl kaum zu einer komplett neuen Sicht des umstrittenen Artikels kommen würde. Otto Dummermuth erinnert daran, dass die letzte GV personifiziert Manfred Hunziker den Auftrag erteilt habe, eine Kommission zusammenzustellen. Bei Annahme des Nichteintretensantrags gehe der Auftrag an den von der GV 2008 gewählten Statutenkommissionspräsidenten zurück, nämlich wieder an Manfred Hunziker. Der Antrag von Toni Klaus gelangt zur Abstimmung und wird abgelehnt. 14 b Antrag des Vorstands Auch dieser Antrag ist im UTO 3/2009 publiziert. Die Ausgangslage wird von Ernst 31


UTO SEKTION / GV-Protokoll

Rota erläutert. Als Beispiel wird das Organigramm Pilatus gezeigt, ebenfalls mit einem grossen Vorstand. Auch bei kleineren Sektionen seien Jugend und Senioren im Vorstand vertreten. Unsere Kernaufgabe ist der Alpinismus, und alle Vertreter sollen eingebunden werden. Manfred Hunziker erklärt die Ablehnung des Antrags des Vorstandes. Es gehe um die Anzahl Ressorts. Das Ressort Alpinismus soll nicht beschnitten werden, es soll seine Aufgaben weiterhin selbst regeln können. Die Meinungsunterschiede ergäben sich aus der Anzahl Vertreter aus dem Ressort Alpinismus. Ernst Rota bemerkt, dass die wichtigen Themen im Ressort Alpinismus auch im Vorstand diskutiert werden müssen. Mit grossem Mehr wird der Antrag des Vorstandes angnommen. 14 c Alternativantrag der SK zu Art. 38 (Finanzierung der sportlichen Aktivitäten) Auch dieser Antrag ist im UTO 3/2009 publiziert und wird von Manfred Hunziker für die SK bzw. von Ernst Rota für den Vorstand kurz erläutert. Manfred Hunziker erinnert, dass wir über den Grundsatz abstimmen: Grundsätzlich tragen die Teilnehmer die Spesen der Touren. Der «Fünfliber» pro Tourentag würde damit abgeschafft. Simon Küpfer macht darauf aufmerksam, dass eine Konsultativabstimmung unter den Tourenleitern (am 12.2.2008) eindeutig den Willen zu Protokoll gab, die aktuelle Spesenregelung unverändert beizubehalten. Mit grossem Mehr wird der Alternativantrag der SK abgelehnt. 14 d Abstimmung über die Statuten Otto Dummermuth gibt bekannt, dass die Annahme der Statuten mit 2 /3-Mehrheit erfolgen muss. Mit 67 Stimmen würden die Statuten angenommen. Zuvor wurde die Präsenz erneut festgelegt: 122 Anwesende wurden gezählt. Ernst Rota gibt vor der Abstimmung noch eine persönliche Erklärung ab: bei Annahme der Statuten werde er in Bälde zurücktreten. Die Statuten werden mit 92 Stimmen angenommen. Otto Dummermuth bedankt sich für die Geduld der GV und äussert den Wunsch, dass der Vorstand seine Arbeit wieder gestärkt anpacken könne.

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UTO SEKTION / GV-Protokoll

15. Ergänzungswahlen in den Vorstand Mit dem Rücktritt von Erik Weitering aus dem Vorstand steht die Wahl des 2. Vizepräsidenten an. Simon Küpfer wird mit grossem Mehr gewählt. 16. Wahl eines neuen Revisors Pascal Klein wird als Ersatz für René Walter gewählt. Hanspeter Stähli bleibt als 2. Revisor im Amt. Pascal Klein ist aktiver Berggänger mit Jahrgang 1966. Er ist dipl. Ingenieur ETH im Bereich Brückenbau und mit besten Referenzen ausgestattet. 17. Genehmigung der Kompetenzordnung Ernst Rota informiert über den Stand der Kompetenzordnung. Der Vorstand ist mit den Arbeiten nicht ganz so weit gekommen, Details werden an der GV 2010 präsentiert. Es sind aber bereits Vorarbeiten gemacht worden, Pflichtenhefte/Stellenbeschreibungen liegen vor. Das Spesenreglement für das Tourenwesen ist seit dem 1. Januar in Kraft, das allgemeine Spesenreglement ist in der Schlussphase. Die Frage nach den finanziellen Kompetenzen steht im Vordergrund. Ernst Rota spricht die offenen Fragen zur Regelungsdichte und Regelungstiefe an, die jetzt diskutiert werden müssen. 18. Anträge der Mitglieder Keine weiteren Anträge von Mitgliedern. 19. Varia I Ernst Rota erinnert, dass er bereits beim Traktandum der Domhütte über die FundRaising-Kampagne informiert hat. Die Kampagnebroschüre soll ein wichtiges Element sein. Zwei Verabschiedungen aus dem Vorstand stehen an: Susanne Huber tritt nach sechs Jahren aus dem Vorstand zurück. Sie engagierte sich für das Internet und das Clublokal. Der Webauftritt wurde während dieser Zeit neu aufgesetzt und gestaltet und um das Tourenmanagementtool TIM ergänzt. Ernst Rota würdigt sie als liebenswürdige und engagierte Schafferin. Mit einem Blumenstrauss und Applaus wird sie verabschiedet. Erik Weitering tritt ebenfalls aus dem Vorstand zurück. Ernst Rota würdigt ihn als souveränen Aufbrecher von Strukturen im Tourenwesen mit eindrücklichem Erfolgsausweis à la Barack Obama. Seine manchmal etwas gar direkte und ungestüme Art stiess nicht immer auf Freude. Im 2007 trat er wieder in den Vorstand ein, nach sorgfältigen Abklärungen und im Einvernehmen mit allen damaligen Mitgliedern.

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UTO SEKTION / GV-Protokol / Jahresbericht Ergänzung

Heini Griesel würdigt im Namen der Tourenleiter den Tourenchef Sommer mit einem Tourensack. Von Simon Küpfer wird Erik mit einem Karabiner als Zeichen für Verbundenheit, Sicherheit und Kreativität beschenkt. Andrea und Simon bedanken sich im Namen aller Tourenleiter. Varia II In Anbetracht der späten Stunde erläutert Ernst Rota die restlichen Traktanden unter Varia nur noch stichwortartig und kurz: – Das Sommerfest vom 30. August 2009 wird organisiert durch Monika Schuler und Antje Lichtenauer. Es dient als Ersatz für das Uto-Jahresfest in der Vorweihnachtszeit. – An der Abgeordnetenversammlung des SAC vom 6. Juni 2009 nimmt eine Delegation von 13 Uto-Mitgliedern teil. Wichtiges, umstrittenes Geschäft ist das Projekt Alpen Landschaft Zukunft. Es zeichnet sich ein Gegensatz zwischen Mittelland- und Bergsektionen ab. – Da dieses Jahr ein Sommerfest stattfindet, ist die Form der Ehrung der Jubilare noch offen. Eventuell findet ein separater Anlass in speziellem Rahmen statt. 20. Nächste GV Vorschlag: 20. Mai 2010

Jahresberichte 2008 – Nachträge Finanzen An der Generalversammlung 2009 wurde gerügt, dass keine detaillierte Hüttenabrechnung vorlgelegt wurde. Diese wird mit Tab. 1 auf Seite 33 nachgeliefert.

Hüttenverwaltung Medelserhütte Die Gäste schätzen die an- und umgebaute Hütte sehr. In 2008 wurden noch verschiedene Baumängel auf Garantieleistung behoben. Ansonsten keine besonderen Vorkommnisse. 34

Utohaus Eine polizeiliche Anzeige (10.9.2007) auf Hausfriedensbruch erfolgte durch die Hausverwaltung (Ursula Eisler). Der Tatbestand, dass ein Wohnmobil auf der Südseite des Utohauses im eingezäunten Grundstück mit angeblicher Uto-Bewilligung über Nacht stationiert war, präjudizierte geradezu ein juristisches Verfahren. Zudem waren markante Flurschäden zu beheben. Am Bezirksgericht Schwyz endete das Vergleichsverfahren am 1.7.2008 zu Gunsten der Sektion Uto als Betrag einer Wochenendmiete, inkl. der Zusatzumtriebe von total CHF 400.–. Albert Willen, Hüttenchef


UTO SEKTION / Jahresbericht Ergänzung Hüttenrechnung 2008 Konto und Nummer

Allgemein. 5000

Albert Heim 5010

Cadlimo 5020

Dom 5030

Medelser 5040

Spannort 5050

Täsch 5060

Voralp 5070

Uto Haus 5080

Total

730 100 / Einnahmen Konsumation Hütten

0.00

3'067.55

9'249.98

5'213.46

5'081.38

14.87

2'820.45

5'717.35

0.00

31'165.04

730 200 / Einnahmen Hütten- Taxen (Übernachtung)

0.00

56'720.90

69'445.84

42'343.15

30'776.41

14'774.71

41'217.68

50'707.86

21'591.69

327'578.24

Betriebsertrag Hütten

0.00

59'788.45

78'695.82

47'556.61

35'857.79

14'789.58

44'038.13

56'425.21

21'591.69

358'743.28

761 560 / Lohnaufwand Bewartung

0.00

4'220.00

5'280.00

4'860.00

7'820.00

3'913.40

5'815.00

8'280.00

0.00

40'188.40

761 570 / Sozialversiche- rungsaufwand Bewartung

-730.30

254.45

0.00

176.20

0.00

0.00

197.65

102.00

0.00

0.00

762 300 / Unterhalt und Reparaturen Hütten

80.02

34'906.26

15'582.95

4'747.23

37'333.83

353.42

5'142.84

11'893.54

22'402.67

132'442.76

765 100 / Hüttenabgaben an SAC ZV

0.00

15'242.50

14'664.80

11'293.80

7'458.50

2'378.05

10'717.75

7'533.20

0.00

69'288.60

765 200 / Hüttenabgaben an Tourismusverbände

0.00

4'917.00

2'533.50

50.00

0.00

1'141.60

2'354.50

50.00

704.20

11'750.80

765 300 / Versicherungsprämien Hütten

0.00

5'867.07

6'216.26

5'517.88

5'585.86

3'073.53

4'470.30

3'073.53

3'142.73

36'947.15

765 500 Kommunikations- aufwand Hütten

4'500.00

2'801.84

1'497.92

517.46

2'064.58

552.88

1'191.35

878.30

288.38

14'292.71

765 800 / Allgemeiner Verwaltungsaufwand Hütten

3'227.00

441.00

1'308.86

478.16

781.53

0.00

0.00

1'648.23

0.00

7'884.78

Betriebsaufwand Hütten

7'076.72

68'650.12

47'084.29

27'640.73

61'044.30

11'412.88

29'889.39

33'458.80

26'537.98

312'795.20

Betriebsergebnis Hütten

-7'076.72

-8'861.67

31'611.53

19'915.89

-25'186.51

3'376.70

14'148.74

22'966.41

-4'946.28

45'948.08

783 100 / Spenden und Legate Hütten 784 100 / Investitionen in Hütten Ergebnis der Hüttenrechnung (ohne Einlagen in Hüttenfonds)

216'281.50

0.00

0.00

0.00

-7'076.72

-8'861.67

31'611.53

-33'259.91 -30'123.56

-13'344.03

-55'310.07

-2'592.05 -1'184'581.86

784.65

0.00

-1'170'433.12 22'966.41

-16'949.62 -1'267'507.00

-21'895.91 -1'005'277.42

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UTO SEKTION / Tourenleitergespräche Die Tourenleiter der Sektion Uto Tourenleitergespräche Teil 4 Texte und Fotos: René Furter Aufgewachsen ist Milo Huber in Horn, damals ein kleines Bauerndorf am Bodensee. Nach den regulären Schulen besuchte er das Gymnasium in St. Gallen. Seine grosse Leidenschaft galt der Leichtathletik; einmal war er sogar Schweizer Juniorenmeister über 800 Meter. An der Uni Bern studierte er Medizin und promovierte mit einer Dissertation über Infektionskrankheiten. Nach Zwischenstationen in Spitälern in Schwyz und Bern praktizierte Milo während fast 20 Jahren in einer Gruppenpraxis für Allgemeinmedizin in Zürich. Mit 45 verspürte er nochmals den Drang nach Neuem, spezialisierte sich auf Infektionskrankheiten, speziell HIV, und arbeitete unter anderem im «Sunneegge», einer Krankenstation von Pfarrer Ernst Sieber, die unter Drittwelt-Bedingungen geführt wird, sowie an Methadonkliniken. Seit rund fünf Jahren ist Milo im Ambulatorium für Infektionskrankheiten des Unispitals Zürich sowie für verschiedene Forschungsprojekte tätig.

Schon als Jugendlicher war Milo oft und gern als Bergwanderer unterwegs, vorzugsweise in seinem angestammten Gebiet, dem Alpstein. Nach einer Panikattacke auf der Rigi-Hochfluh entschloss er sich mit seinen 45 Jahren, einen Gebirgskurs für Fels und Eis zu besuchen. Als später Bergeinsteiger – abgesehen von Skitouren –, wie er sich selbst bezeichnet, trat er 1999 der Uto bei. Seine erste Sektionstour führte ihn unter Leitung von Manfred Hunziker auf den 36

Wildhauser Schafberg. Es folgten mehrere Tourenwochen mit George Eisler im Wallis und im Jungfrau-Gebiet. 2003 besuchte er auf Anraten erfahrener Tourenleiter den Sommer-Tourenleiterkurs für Senioren. Seither offeriert er regelmässig Touren im Sommer und Winter. Im letzten April absolvierte er zusätzlich noch den Winter-Tourenleiterkurs 1 bei den Aktiven. Unter dem Titel «Zäme z’Berg» (siehe Seite 10), der «Aktive» und sportliche «Seniorinnen und Senioren» vereinigen soll, wird er im nächsten Jahr eine Übergangskategorie fördern. Jahr für Jahr organisiert er aber auch Skitourenwochen für Aktive und Senioren. Nach eigenen Angaben bevorzugt Milo zwar technisch anspruchsvolle Bergwanderungen bis T5, dafür aber immer in gemütlichem Tempo, sowie nicht zu schwierige, aber längere Skitouren. Fast täglich fährt Milo per Bike auf den Uetliberg. Neben den Bergen ist Milo seit seinem Besuch der Jazz-Schule in Luzern heute aber auch noch ein begeisterter Jazzliebhaber und Konzertbesucher. Ich treffe Rüdiger Flothmann auf dem Uetliberg an einem lauschigen Platz hoch über der Stadt. Aufgewachsen bei Heidelberg und Frankfurt, besuchte er das Gymnasium und studierte im Anschluss an den Zivildienst in Berlin an der dortigen Universität der Künste Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation. Über verschiedene berufliche Stationen kam Rüdiger durch ein zufälliges Gespräch an einem Junggesellenabend vor rund fünf Jahren in die Schweiz, die ihm auch familiär nicht fremd war. Nicht zuletzt lockten ihn auch die Berge, die hier in kurzer Zeit erreichbar sind. Rüdiger leitet heute als Teilhaber die kreative Abteilung der Werbeagentur Startbahn West. Schon mit seinen Eltern war Rüdiger sehr oft in den Bergen und auch einige Jahre Mitglied des OeAV. 2006 wurde er Mitglied in der Sektion Uto, vor allem wegen des attraktiven Programms. Zusammen mit seiner Freundin besuchte er in der AlbertHeim-Hütte einen Fels- und Eiskurs. Da ihm das Angebot an Schneeschuhtouren in der


UTO SEKTION / Tourenleitergespräche

Uto aber zu klein war, entschloss er sich, verschiedene Tourenleiterkurse zu besuchen. 2008 war er während rund 14 Tagen im Jahr für unsere Sektion als Tourenleiter für Schneeschuhtouren sowie Berg- und Alpwanderungen unterwegs. Letztes Jahr organisierte er mit beachtlichem Erfolg einen theoretischen Lawinenkurs. Rüdiger ist eine altersmässige Durchmischung seiner Touren wichtig, und er versucht immer wieder, vor allem auch neuen Mitgliedern eine Tourenmöglichkeit zu verschaffen. Eines seiner Lieblingsprojekte sind zweitägige kombinierte Alpinwander- und Schneeschuhtouren, die eine exakte Vorbereitung und Rekognoszierung erfordern. Rüdiger legt bei seinen Touren grossen Wert auf Sicherheit und bildet sich ständig weiter. Während der vergangenen zwei Jahre absolvierte er beim Schweizer Bergführerverband die Ausbildung zum Wanderleiter SBV. Seine bevorzugten Destinationen als Uto-Tourenleiter sind das Tessin und die Bündner Rheintäler, seine Lieblingshütte ist die Capanna d’Alzasca. Ihn interessieren die Hütten aber nicht nur zum Übernachten, sondern ebenso als architektonische Bauwerke. Zu Rüdigers Freizeitbeschäftigungen gehören die Kletterei, Ski- und Hochtouren, Zelten, Kinobesuche sowie die Ornithologie. Simon Küpfer ist im Kanton Aargau aufgewachsen und besuchte dort nach der ordentlichen Schulzeit die Kantonsschule. Schon früh galt sein besonderes Interesse der Sprache als Wissenschaft. Er studierte an der Uni Zürich Altgriechisch, Latein und Philosophie. Bereits während der Gymnasialzeit erteilte er mit Erfolg Nachhilfeunterricht.

Parallel zu seinem langjährigen Studium unterrichtete Simon an den verschiedensten Zürcher Kantonsschulen und ist seit kurzem an der Kantonsschule Hohe Promenade in einem festen Pensum angestellt. Motiviert durch seine langjährige Jugendfreundin, absolvierte Simon im Januar 1998 bei Eiselin-Sport einen Winter-Skikurs, was ihn zum ersten Mal richtig mit den Bergen in Kontakt brachte. Ihn faszinierte dabei insbesondere auch der wissenschaftliche Aspekt der Lawine, was bekanntlich nicht trockene Materie ist, sondern immer auch mit Leben und Tod zu tun hat. Bis heute hat Simon über 30 Viertausender bestiegen, neben der Lenzspitze-Nordwand auch das traumhafte Weisshorn. Seit acht Jahren ist Simon Mitglied der Uto. Seine allererste SAC-Tour führte ihn mit Ruedi Kilcher von der Albert-Heim-Hütte auf den Galenstock. Als damals noch unerfahrener Alpinist hatte er oft Mühe, überhaupt mitgenommen zu werden. Gerade diese anfänglichen Schwierigkeiten bewogen ihn, Tourenleiter zu werden. In kurzer Folge absolvierte er ab 2002 Sommer- und Wintertourenleiterkurse, was ihn heute befähigt, Touren in allen Bereichen zu leiten. Seine Highlights als Tourenleiter sind Tödi, Bifertenstock und GrossGrünhorn.

Immer wieder engagiert sich Simon auch als Kursleiter. Zusammen mit Andrea Leins wurde er im Mai 2007 von der GV als Tourenchef in den Vorstand gewählt. Seither ist ihm die sorgfältige und sicherheitsorientierte Aus- und Weiterbildung seiner Tourenleiter ein besonderes Anliegen. Simon hat schon verschiedene REGA-Rettungs- und -Suchaktionen organisiert. Er ist Initiant der 37


UTO SEKTION / Tourenleitergespräche / Alexandra Eyer sUbiTO-Touren, also Touren, die kurzfristig zustande kommen. Sein Interesse gilt im Uto ausserdem der Informatik: Zusammen mit Susanne Huber hat er den Internetauftritt der Sektion von Grund auf erneuert sowie die Möglichkeit geschaffen, das Jahresprogramm online zu erfassen («TIM»). Daneben befasst er sich intensiv mit Bergliteratur und der Möglichkeit, Touren anhand von Karten zusammenzustellen. Einen Tag in der Woche betreut Simon seinen einjährigen Sohn Enea, und zu seinen privaten Highlights zählen Ausflüge mit der Familie in die Dolomiten sowie Velotouren mit klein Enea im Anhänger. Von ihrer gemütlichen Wohnung am Ortsrand von Volketswil blickt Vreni Hostettler durchs Wohnzimmerfenster direkt auf die unendlichen Weiten des Zürcher Oberlandes, für sie wohl eine dauernde Motivation zum Wandern. Aufgewachsen ist sie am Zürichsee, allerdings, wie sie sagt, nicht gerade in einer wanderfreudigen Familie. Erst mit ihrem Mann und später mit den Kindern hat Vreni zum Wandern gefunden. Schon früh fing sie an, anhand von Wanderkarten Wanderrouten herauszutüfteln, was sich bald zu einem Hobby entwickelte. Nach der Schulzeit besuchte sie das Handarbeitslehrerinnen-Seminar, um später eine Zusatzausbildung zur Gymnastiklehrerin anzuschliessen. Solange die Kinder klein waren, erteilte sie Nähkurse und Gymnastikstunden. Bis zu ihrer vorzeitigen Pensionierung war Vreni berufstätig. Durch Freunde kam Vreni zur SAC-Sektion Pfannenstil, war allerdings dort nicht glücklich, da diese vor allem Hoch- und Klettertouren anbot. Schneeschuhtouren, die für Vreni bald zur Passion wurden, waren dort vollends fremd. Vor rund sieben Jahren kam sie durch Freunde zur Sektion Uto. Zusammen mit Peter Moser, ebenfalls Tourenleiter der Senioren, nahm sie an einem Kurs «Bergwandern mit Schülern» teil. Vor rund 1½ Jahren konnte Tourenchef Walter Häuptli sie dazu ermuntern, den einwöchigen Tourenleiterkurs auf der Rosenlaui zu besuchen, den sie als spannend und sehr 38

effektiv in Erinnerung hat. Zusätzliche Sicherheit erlangte sie in einem sektionsinternen Kurs für Senioren-Tourenleiter. Schneeschuhtouren leitet sie bis zum T2 ohne LVS. Oft sind ihre privaten Wanderrungen zugleich Rekognoszierungen für ihre als Tourenleiterin anzubietenden Touren. Vorzüglich damit verbinden kann sie ihre zweite Leidenschaft: die Blumen. Spitzwegerich, Blauer Lattich, Schweizer Schöterich und wie sie alle heissen. Vreni kennt sie alle und weiss, wo und wann sie blühen. Besonders gern liest sie auch Kriminalromane mit psychologischem Hintergrund. Einmal in der Woche hütet sie ihren dreijährigen Enkel, was, wie sie erwähnt, ihrer Woche Struktur verleiht, sonst wäre sie wohl dauernd in den Bergen… Regelmässige Besuche im Zürcher Hechtplatztheater entsprechen Vrenis fröhlicher Natur. Alexandra Eyer: 5. Rang an WM in China Martin Rahn Weltmeisterschaften Höhepunkt der ersten Saisonhälfte der Sportkletterer waren die Weltmeisterschaften Anfang Juli im chinesischen Qinghai. Erstmals startete Alexandra Eyer in allen drei Disziplinen: Lead, Bouldern und Speed. Das umfangreiche Programm zahlte sich aus, und Eyer erreichte in der Overall-Wertung den hervorragenden fünften Rang. Wegen der kurz vor dem Saisonstart erlittenen Schulterverletzung reiste Eyer


UTO SEKTION / Alexandra Eyer mit einem Trainingsrückstand nach China. Trotzdem entschloss sie sich, zum ersten Mal alle drei Kletterdisziplinen zu bestreiten. Auch wenn sie die angestrebte Finalqualifikation sowohl im Lead als auch im Bouldern knapp verpasste, erreichte Alexandra in der Overall-Wertung (Lead, Bouldern und Speed) mit dem fünften Rang ein Spitzenresultat an diesen Weltmeisterschaften. Internationale Top-Ten-Resultate Traditionell findet direkt vor dem französischen Nationalfeiertag «Quatorze Juillet» in Chamonix ein Lead-Weltcup statt und rund zwei Wochen später ein Lead-Master in Serre Chevalier (F). In Chamonix verpasste Eyer die Finalteilnahme äusserst knapp, es fehlte weniger als ein halber Zug. Sie wurde Neunte. In Serre Chevalier schliesslich erreichte sie den guten sechsten Rang. Die Formkurve zeigt nach oben,

und wir dürfen auf die weiteren Wettkämpfe gespannt sein. Nationale Erfolge Hier müssen wir noch auf die zweite Saisonhälfte warten, denn an den ersten beiden nationalen Wettkämpfen konnte Alexandra wegen ihrer Verletzung nicht teilnehmen. Die nationalen Wettkämpfe im Milandia Greifensee und in Lenzburg waren für sie die ersten Gradmesser nach der Verletzungspause. Auch wenn sie keinen dieser Wettkämpfe gewinnen konnte, so waren sie für Eyer in dieser Aufbauphase wichtige Standortbestimmungen. Aktuelle Informationen und Resultate werden auf Alexandras Website [www.alexandra-eyer.ch] festgehalten und kommentiert. Ein Besuch lohnt sich, und Fans können sich auch im Gästebuch eintragen und sie so unterstützen.

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UTO SEKTION / Mutationen

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UTO SEKTION / Mutationen / UTO KULTUR

UTO KULTUR Veranstaltungstipps Wanderziel Kunst: Ein- und Aussichten 24. SAC-Kunstausstellung 2009 In und um fünf SAC-Hütten sind bis Oktober Kunstinstallationen von 14 zum teil international bekannten, zum Teil aber auch noch jüngeren, erfolgversprechenden Schweizer Künstlerinnen und Künstlern zu sehen. Die Standorte sind: Cabane du Mont Fort Verbier (VS), Wildstrubelhütte Lenk (BE), Etzli42


UTO KULTUR hütte Maderanertal (UR), Capanna Basòdino, Val Bavona (TI), Chamanna d’Es-cha, Engadin (GR). Weitere Informationen unter www.sac-cas.ch. Buchtipps Die schönsten Naturparadiese der Schweiz

Martin Arnold, Roland Gerth (2009) Wirklich unversehrte Naturlandschaften sind in der Schweiz selten geworden, aber es gibt sie noch. Das spektakulär bebilderte Buch stellt 25 Gebiete vor, die selbst alte Schweizkenner begeistern und zum Staunen bringen werden. Auf leichten Wanderungen und Spaziergängen kann man unberührte Höhenzüge, entlegene Gebirgstäler, Gletscher, Schluchten, Wildbäche, Moore, Bergseen und Urwälder kennenlernen. Dabei werden besondere Tier- und Pflanzenarten ebenso vorgestellt und erklärt wie Landschaftsformen und Naturbesonderheiten. Genaue Kartenausschnitte, Tourenvorschläge und Übernachtungstipps helfen bei der Planung eines Ausflugs zu einigen der schönsten Schweizer Naturlandschaften. AS Verlag, ISBN 9783038004004, 208 Seiten, Format 21 x 28 cm, gebunden, Pappband mit zahlreichen Fotos, CHF 59.90. Welten aus Eis. Alpine Fotografie in der Schweiz. Geschichte und Gegenwart. Herausgegeben von Paul Hugger (2009). Seit mehr als 150 Jahren haben sich Fotografen unter zum Teil schwersten Bedingungen daran gemacht, Berge und ihre Besteigungen im Bild festhalten. Das Buch schildert die Geschichte der Alpinfotografie seit den Ursprüngen und unter verschiedenen Gesichtspunkten. 16 Autoren zeichnen ein eindrückliches Bild und zeigen, dass die Schweiz über eine vielseitige und ausdrucksstarke fotografische Bildkultur verfügt. Dank der Genauigkeit biografischer und anderer Daten wird das Buch nicht nur zum visuellen Erlebnis, sondern auch zum unentbehrlichen Handbuch der alpinen Fotogeschichte. Verlag NZZ Libro, ISBN 9783038234432,

347 Seiten, 29 x 24 cm, gebunden, Leineneinband, ca. CHF 98.–.

IMPRESSUM ISSN 1424-0033 87. Jahrgang, Heft 5/2009 (Sep/Okt) DER UTO erscheint 6x jährlich (jeweils in der Woche vor Heftbeginn). Herausgeberin SAC-Sektion Uto, www.sac-uto.ch. Sekretariat (geführt durch Ursula Eisler): Stampfenbachstr. 57, 8006 Zürich, Tel. 044 362 96 70, sekretariat(ät)sac-uto.ch. Öffnungszeiten nur mittwochs 12–18:30 Uhr. Postcheck-Konto: 80-3951-7, Schweizer Alpenclub SAC, Sektion Uto Zürich Mitgliederdienst Monika Schuler, Tramstrasse 16, 8050 Zürich, Tel. 079 248 99 01, mitgliederdienst (ät)sac-uto.ch Redaktion Antje Lichtenauer, Buchzelgweg 4, 8053 Zürich, Tel. 043 499 00 74, redaktion-uto(ät) sac-uto.ch. Für namentlich gekennzeichnete Beiträge sind die jeweiligen Autoren verantwortlich. Inserate Philipp Rutishauser, Kirchweg 3, 8708 Männedorf, Tel. 079 625 46 15, werbung(ät)sac-uto.ch Druck + Versand Papier: RecyStar 100% Altpapier, sihl + eika Staffel Druck AG, Staffelstrasse 12 / Postfach, 8045 Zürich Redaktionssystem SoftCare K2 Auflage ca. 5600 Exemplare an alle Mitglieder der SAC-Sektion Uto Zürich Titelbild «Armenische Kirche und Berg Artos» Foto: Ingolf Dietrich Redaktionsschluss Heft 6/2009 (November/Dezember): 2. Oktober 2009 43


EDITORIAL

AZB CH-8006 Zürich PP Journal Retouren an: Schweizer Alpenclub Sektion Uto Stampfenbachstrasse 57 CH-8006 Zürich

Inhaltsverzeichnis UTO Nr. 5/2009 (September/Oktober) EDITORIAL

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UTO TERMINE

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UTO AKTUELL • Nachruf Tanja und Cyrill Rüegger-Buhr • Bericht von der AV 2009 • Work & Climb auf der Albert-Heim-Hütte: ein voller Erfolg! • Zäme-z’Berg-Touren 2010

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UTO STELLENMARKT

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UTO LESERBRIEF zum Utohaus

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KURS- UND TOURENWESEN – Terminänderungen «Sektion» Neue Termine und Änderungen gegenüber dem Jahresprogramm 2009, s. a. www.sac-uto.ch ➞ Touren & Kurse ➞ Tourenstatus

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UTO WISSEN Sturz- und Sicherheitstraining (Teil 5): Abseilgeräte mit Tücken

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SENIORINNEN UND SENIOREN • Veranstaltungen und Vorträge • Vorankündigung Jahresabschluss sowie Reise nach Sils Maria • Tourenangebot

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UTO SEKTION • Protokoll der Generalversammlung 2009 • Nachtrag zu den Jahresberichten 2008 • Die Tourenleiter der Sektion Uto (Teil 4) • Alexandra Eyer: 5. Rang an WM in China • Mutationen

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UTO KULTUR Veranstaltungs- und Buchtipps

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IMPRESSUM 44

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Der UTO 5/2009  

Mitgliederzeitschrift der SAC-Sektion UTO (Zürich, Schweiz)