Issuu on Google+

Die Brücke LUTHERISCHES GEMEINDEBLATT FÜR NORDHORN

DEZEMBER 2013 / JANUAR 2014

THEMA: WEIHNACHTEN


TITELTHEMA

GEMEINDEN

JUGEND

04 PORTAL

14 Reise ins Land des Glaubens ein Rückblick

21 Ökum. Jugendgottesdienste

14 Mädchentag auf der Blanke

21 Ökum. Kinderbibeltage

15 CVJM Seminar in Wippingen

22 Teenie-Freizeit im Harz

07 ENGEL

15 Kommunikation mit Trauernden

23 Termine

08 DIE ENTSTEHUNG VON KRIPPENSPIELEN Über eine alte Tradition

15 Interkulturelles Gemeindefest

23 Freizeiten

16 Renovierung der Kreuzkirche fertig

23 Gitarrenkurs

09 ALLE JAHRE WIEDER... Ein humorvoller Blick auf das Krippenspiel

16 Kirchenvorstand plädiert für Vielfalt bei Gottesdiensten

10 „DAS IST BEIDES SO VERMISCHT“ Interview mit Kindern aus einer Wohngruppe des Eylarduswerkes

17 Veränderung im Kirchenvorstand der Martin-Luther-Gemeinde

03 EDITORIAL

26 Ihr Geld in unseren Händen

18 GOTTESDIENSTE

12 ERINNERUNGEN

27 Brot für die Welt

28 VERANSTALTUNGEN

06 NACHGEFRAGT „Was ist eigentlich das Besondere an Weihnachten?“

21 U-18-Wahl

RUBRIKEN

17 Masuren - Ostpreußens Süden

32 GEBURTSTAGE

KINDERGÄRTEN

33 AUS DEN GEMEINDEN 34 ANSPRECHPARTNER

24 Neue Krippe im Martin-LutherKindergarten 24 Neues aus dem Berglandkindergarten 25 Jubiläen im Christuskindergarten 25 Anmeldetage

35 RÜCKBLICK 36 ANDACHT


EDITORIAL

3

LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE DER LUTHERISCHEN GEMEINDEN NORDHORNS! In den letzten Wochen wurde auch in unseren Gemeinden viel übers Geld geredet. Zurecht. Denn gerade als Kirchen haben wir eine große Verantwortung, mit dem Geld, das uns durch Kirchensteuern und Spenden anvertraut ist, sehr sorgfältig umzugehen. Ich bin selbst erschrocken darüber, dass das offenbar nicht überall in der Kirche so gesehen wird. Sogar aus unserer evangelischen Kirche treten Menschen aus, weil sie mit dem Bischof aus Limburg nicht einverstanden sind. Und in den Zeitungen war zu lesen, dass ausgerechnet Organisationen wie z. B. die Caritas unter einem massiven Spendenrückgang zu leiden haben. Man kann den Frust der Menschen irgendwie verstehen. Aber zugleich ist es traurig, dass es damit gerade die Menschen trifft, die am Wenigsten dafür können. Pastor Ulrich Hirndorf aus unserem Kirchenkreis erläutert in dieser Brücke in einem Artikel die völlige Transparenz der Finanzen in unserer ev.-luth. Kirche.

››

IN DEN KIRCHEN HABEN WIR EINE BESONDERE VERANTWORTUNG, SORGSAM MIT UNSEREM GELD UMZUGEHEN.

Und wenn nun in diesen Wochen den Gemeindegliedern der Kreuzkirche, der Michaeliskirche und der Christuskirche der Aufruf zum freiwilligen Kirchgeld zugeht, dann möchte ich Sie dazu ermutigen, in diesem Jahr gerade umgekehrt ein Zeichen zu setzen, indem sie unsere Gemeinden hier vor Ort besonders unterstützen, denn ohne diesen Beitrag kann unsere gemeindliche und diakonische Arbeit hier in Nordhorn gar nicht bestritten werden. Zudem ist es uns wichtig, dass wir nicht nur für uns sammeln, sondern auch weitergeben. Es freut uns, dass unsere Nordhorner Gemeinden bei der Kollekte des Kirchenkreises für „Brot für die Welt“ in den vergangenen Jahren jeweils den größten Anteil beisteuern konnten.

Denn nicht jedem geht es schon deshalb gut, weil Weihnachten wird. Das ist auch in Nordhorn so. Nicht in jedem Fall sitzen gut-bürgerliche Familien mit Vater, Mutter und Kindern gemeinsam friedvoll unterm Tannenbaum. Deshalb sollen in dieser Ausgabe verschiedene Aspekte der Advents-und Weihnachtszeit in den Blick kommen - Impulse zum Nachdenken genauso wie Kindheits-Erinnerungen, aber auch etwas zum Schmunzeln. Freuen dürfen Sie sich auch auf die Wieder-Eröffnung der Kreuzkirche am vierten Advent in einem feierlichen Gottesdienst mit der Lutherischen Kantorei und dem Posaunenchor. Einige von Ihnen haben während der fast achtmonatigen Renovierungsarbeiten schon den einen oder anderen Blick in den neu gestalteten Innenraum werfen können. Andere werden dies am 22. Dezember zum ersten Mal tun. Wir sind dankbar dafür, dass es trotz der kleinen Verschiebung gelingen wird, dass wir an Weihnachten auch wieder in der Kreuzkirche Gottesdienste feiern können. Und auch für das neue Jahr gibt es schon Pläne, was neue Angebote im Bereich der Gottesdienste angeht. Auch darüber lesen Sie in dieser Brücke. Es bewegt sich einiges in unseren Gemeinden. Vielleicht lassen auch Sie sich in den kommenden Wochen bewegen von dem, dessen Geburtstag wir an Weihnachten feiern. Von dem, der überhaupt erst der Grund dafür ist, dass wir Gottesdienste feiern. Von dem, der unsere Gemeinden immer wieder neu mit seinem Geist erneuern möge. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit! Herzlich, Ihr

Pastor Simon de Vries


EIGENTLICH könnte es uns egal sein dass einst ein bischof einer hungernden hafenstadt kinder mit essen versorgte aber es ist die erinnerung an ängste und träume schiffe und sehnsucht beten und wunder die uns diese geschichte gerade im advent nächstens und liebevoll vor die tür und in die schuhe schiebt HINRICH C.G. WESTPHAL


NACHGEFRAGT NACHGEFRRAGT

6

DOMINIK PÜ P TZ: „Die PÜTZ: Geschenke, na klar. Aber auch das Weihnachtsessen und das Zusammensein mit der Familie.“

MANFRED STEINKÜHLER: „An Weihnachten, da gehen wir zusammen zur Kirche. Und ich freue mich dann auch immer sehr auf das schöne Essen abends und die Bescherung.“

TILD TTILDA LDA A JAHN: JAHN JA H : „Wir „W Wir feiern fei eieern n immer imme im merr abwechselnd abwe ab w ch hse seln l d bei beei unss od un oder er bbei ei eeiner in ner vvon on meinen me ein inen n bbeiden eide den n Tanten. Tant Ta nten en n. Da D Das as as wenn ist schön, w enn n di ddiee ganze gaanz nze ze Familie zusammen iist.“ stt.“ .“

Wir haben gefragt:

„WAS IST EIGENTLICH DAS BESONDERE AN WEIHNACHTEN?“

CAITLIN HILL: „Ich freue mich besonders auf den Tannenbaum. Wir haben immer ganz schöne Kugeln und viele Lichterketten daran.“

ERCAN AY: „Ich bin zwar kein Christ, aber ich freue mich trotzdem über Weihnachten. Besonders schön finde ich zu der Zeit die Deko und die schöne Beleuchtung in der Stadt.“

RENE HELLWEG: „Wir bauen in jedem Jahr kurz vor Weihnachten unsere Krippe auf. Darauf freue ich mich.“

MARGARETE PESCHKE: „Seit vielen Jahren gehen wir immer in den Gottesdienst in der Marienkirche. Aus unserer Familie waren dort auch viele schon beteiligt. Das ist für mich Weihnachten.“ __ RITA DE LEVE: „An Weihnachten finde ich besonders, dass wir als Familie gemeinsam feiern, gemeinsam spielen, gemeinsam essen.“


7

THEMA

ENGEL Ich schlendere durch eine schon weihnachtlich geschmückte Einkaufspassage und mein Blick bleibt an den vielen Engeln in den Schaufenstern hängen. Ganz verschieden sind sie gestaltet: Einige aus Glas. Zerbrechlich. Andere robuster aus Holz. Mit Flügeln aus Federn, glitzerndem Haar und einem anmutigen Gesichtsausdruck. Irgendwie niedlich. Sie alle strahlen eine Ruhe und Geborgenheit aus, die aus unserer Weihnachts-Dekoration nicht mehr wegzudenken ist. Plötzlich springen meine Gedanken zur Weihnachtsgeschichte. Auch hier sind Engel in großer Zahl vertreten. Nur mit einem Unterschied: Denn diejenigen Menschen, denen die Engel begegnen, die sind in der Regel zu Tode erschrocken. Von wegen Ruhe und Geborgenheit! Stattdessen sind die ersten Worte, die von dem Engel jeweils gesprochen werden: „Fürchte dich nicht!“ Ich frage mich: Was ist mit den Engeln in der Zwischenzeit passiert? Die Engel, die uns heutzutage in jedem Wohnzimmer mit all ihrem Glitzer entgegenfunkeln, haben diese Worte gar nicht mehr nötig: „Fürchte dich nicht!“ Warum sollte man sich auch vor ihnen fürchten? Was haben wir aus den Engeln gemacht? Und wo ist unser Zittern vor dem Unbekannten und dem Unfassbaren geblieben? Ich spüre eine Sehnsucht in mir, die sich das ehrfürchtige Staunen und Zittern zurückwünscht. Ich wünsche mir einen Engel, der mir den Atem verschlägt. Der mir sagt: „Fürchte dich nicht!“ Und der mir aufhilft , damit ich das Wunder erleben kann, wenn an Weihnachten der Himmel auf die Erde fällt. ANNETTE DE VRIES


THEMA

8

DIE ENTSTEHUNG VON KRIPPENSPIELEN CHRISTA OLEARIUS ÜBER EINE ETWA 1000 JAHRE ALTE TRADITION Krippenspiele gehören nach unserem Verständnis am Heiligabend in mindestens einen Gottesdienst, den Familiengottesdienst. Für viele ist Heiligabend ohne die Darstellung von Maria, Josef und dem Kind in der Krippe unvorstellbar. Das war allerdings nicht immer so in der Geschichte der christlichen Kirche. Seit etwa eintausend Jahren, also seit dem zwölften Jahrhundert, sind die ersten Krippen- und Weihnachtsspiele überliefert, die um den Altar herum stattfanden. Hervorgegangen sind sie aus den liturgischen Weihnachtsfeiern. Man interpretiert diese damals neu aufkommende Art der Darstellung als Möglichkeit der „Teilhabe an Wirkung und Inhalt der Heiligen Schrift“ (Wolfgang Teichert). Denn Teilhaben am göttlichen Geschehen und nicht ein rein rationales Verständnis von Jesus Christus ist das, was die Heilige Schrift geben will. Das mittelalterliche Weihnachtsspiel nahm die Gemeinde aus ihrem Alltag mit in die biblische Verheißung. Die Suche nach einer Herberge, der Stall, Hirten und Schafe, Dunkelheit und Verlassenheit waren bekannte Elemente und Mo-

mente im eigenen Leben. Nach und nach ging man dazu über, auch die drei Weisen aus dem Matthäusevangelium (das Dreikönigsspiel) in die Weihnachtsgeschichte des Lukas mit einzubauen, weil nur in ihr von den Hirten berichtet wird. Als Darsteller fungierten Menschen aus der Gemeinde und nicht geweihte Amtsträger. Jedoch war die Sprache der Krippenspiele zunächst Latein. Das änderte sich mit der Reformation, die die besondere Bedeutung der deutschen Sprache hervorhob. Heute noch gibt es die verschiedensten Arten der Darstellung der Geburt Jesu. Neben den alljährlich stattfindenden Krippenspielen in unseren Weihnachtsgottesdiensten ist auf die Krippendarstellung in unserem holländischen Nachbarort Denekamp hinzuweisen, die in der Adventszeit das Weihnachtsgeschehen mit lebenden Tieren darstellt. In der portugiesischen Gemeinde Nordhorn, die ihre Gottesdienste in der St. Elisabethkirche feiert, wird noch heute traditionell das zuletzt geborene Kind aus der Gemeinde als Jesuskind am Heiligabend in die Krippe gelegt.


9

THEMA

ALLE JAHRE WIEDER ... EIN HUMORVOLLER BLICK AUF DAS KRIPPENSPIEL VON SONJA HENKENBORG Ein Krippenspiel ist eine heikle Sache. Das fängt schon mit der Rollenverteilung an: Alle Mädchen möchten die Maria sein. Das ist schwierig, denn es kommt nur eine vor. Dabei hat Maria in den meisten Stücken noch nicht einmal viel Text aufzusagen, weil sie das Reden fast immer dem Josef überlässt. Die Zahl der Bewerber für diese Rolle ist dagegen meistens sehr übersichtlich, aber bislang hatten wir stets Glück, und es fand sich immer einer, der ihn spielt. Muss ja, Traumrolle hin oder her. Auf Josef komme ich gleich noch einmal zurück. Mit den heiligen drei Königen ist es einfacher, davon gibt es drei. Die haben alle eine Krone auf und kommen nicht so zerlumpt daher wie der Josef. Das macht Eindruck. Dann gibt es noch die Hirten. Die sind zahlenmäßig nicht begrenzt. Außerdem müssen die nicht alle was sagen. Ist natürlich gut, wenn der was sagt, der grade dran ist. Wenn der das dann noch ins Publikum sagt, und nicht in seinen Bart hinein oder zu seiner Laterne, dann ist das besonders gut, denn dann kann man das auch verstehen. Ist ja nicht ganz unwichtig, wenn den Hirten auf dem Felde der Verkündigungsengel erscheint und die Geburt Jesu ankündigt. Allerdings müssen die Hirten dazu auch da sein. In einem Jahr waren am Heiligabend plötzlich alle Hirten krank. Und auch der Josef. Die hatten sich nämlich den Magen verdorben, was doof ist - gerade an Weihnachten. Jedenfalls hatten wir da ein Problem. Jetzt mussten die Könige auch noch die Hirten spielen. Geht ja, die sind ja nicht gleichzeitig dran, außer am Schluss an der Krippe, aber das fiel keinem auf. Blöd nur, dass die den Hirtentext nicht kannten. Da musste sich einer hinstellen und soufflieren. Ging auch, hat keiner gemerkt. Und den Josef, den musste ein Teamer übernehmen, der wurde gar nicht gefragt. Dem passte zwar das Kostüm nicht. Hat aber auch keiner gemerkt. Dann gibt‘s noch die Engel. Engel kann man nie genug haben. Die sind eindrucksvoll. Schön sehen sie aus. Mit Flügeln und so. So richtig was für Mädchen. Und sie singen schön. Wenn sie singen. Manchmal verweigern sie sich.

››

Dann singt keiner. Sieht aber trotzdem noch schön aus. Die wichtigsten Rollen sind damit besetzt. Naja, nicht ganz. Jesus ist ja auch nicht ganz unwichtig in dieser Geschichte. Komischerweise wollte den noch nie jemand spielen. Zurück zu Josef. Von dem gibt es verschiedene Varianten. Zum Beispiel den tolpatschigen Typ, der Maria dauernd aufs Kleid tritt. In einem Jahr hat das zu einer Frühgeburt geführt – plötzlich lag Jesus im Gang. Aber das ist doch ganz falsch, er soll doch in der Scheune geboren werden! Die Maria jenes Jahres fand das gar nicht komisch, das stand so nicht im Drehbuch, und der arme Josef musste sich mächtig was anhören. Ehekrach in Bethlehem! Ein anders Mal hatten wir einen ganz kleinen Josef, den konnte man neben Maria kaum sehen. Sie hat ihn dauernd angeschubst und ihm vorgesagt, was er sagen soll, zu den Wirten und so. Komisch, dass sie‘s nicht gleich selber gesagt hat, wär‘ doch einfacher gewesen.

IN EINEM JAHR WAREN AM HEILIGABEND PLÖTZLICH ALLE HIRTEN KRANK. UND AUCH DER JOSEF. DIE HATTEN SICH NÄMLICH DEN MAGEN VERDORBEN. DA HATTEN WIR EIN PROBLEM. Wichtig ist auch die Rahmenhandlung eines Krippenspiels. Toll ist zum Beispiel „Hilfe, die Herdmanns kommen“. Mit den Herdmanns hatten wir schon viel Spaß. Einmal sollten sich unsere Schauspieler vor Beginn des Spiels kurz vorstellen. Dabei stolperte die kleinste Darstellerin über die Schnur des Mikrofons und fiel in selbiges, was allgemeine Erheiterung hervorrief, absolut ungeplant war und perfekt auf das Stück einstimmte. Bei anderer Gelegenheit gab das Drehbuch „Ich höre so gerne Geschichten aus der Bibel“ vor. Doch der kleine Junge, der diesen Satz sagen sollte, sagte „Ich höre so gerne Geschichten Bibeln.“ Seine Mutter soufflierte verzweifelt. Allein – es half nichts, der Zungenknoten löste sich nicht, und so hörten wir diesen tollen Satz dreimal. Ich fand das klasse, weil es so authentisch war. Was wird uns dieses Jahr erwarten? Ich bin gespannt ...


„DAS IST BEIDES SO VERMISCHT“ ÜBER SCHÖNE UND TRAURIGE SEITEN VON WEIHNACHTEN HAT PASTOR SIMON DE VRIES MIT KINDERN AUS EINER WOHNGRUPPE DES EYLARDUSWERKS AM HESEPER WEG GESPROCHEN. LEON (10 JAHRE, LINKS IM BILD), JOEL (11 JAHRE, RECHTS) UND BETREUERIN SILKE OFF BERICHTEN ÜBER IHRE ERFAHRUNGEN. AUF DEM BILD SIND AUCH NOCH CARINA UND ANDREW ZU SEHEN, DIE AM ENDE DES GESPRÄCHES DAZUKAMEN. Schön, dass ich mich mit euch beiden über Weihnachten unterhalten darf. Für manche Leute ist Weihnachten ja die schönste Zeit des Jahres. Andere finden das ganz schrecklich und wollen am liebsten gar nicht feiern. Wie ist das denn bei euch? Joel: Also ich finde Weihnachten schön. Ich weiß nicht genau, ob noch schöner als Geburtstag. Ich glaube, Geburtstag ist am schönsten und dann kommt Weihnachten. Feiert ihr beide denn Weihnachten hier in der Wohngruppe oder bei euren Familien? Leon: In diesem Jahr feier ich hier Weihnachten. Im letzten Jahr war ich noch im TKH (= Therapeutisches Kinderschutzhaus in Gildehaus). Da habe ich dann mit einigen anderen Kindern bei meinem Betreuer zu Hause Weihnachten gefeiert. Das war schön. Da haben wir immer gewürfelt und bei einer „Sechs“ durfte man sich ein Geschenk nehmen. Joel: Ich habe bald mein Hilfeplangespräch, in dem das geklärt wird. Wahrscheinlich feier ich dann zu Hause bei meiner Familie Weihnachten. Silke Off (SO): Das ist ganz typisch, was Leon und Joel erzählen. Wenn man die Kinder fragen würde, dann würden

in der Regel eigentlich alle sagen, dass sie gerne Weihnachten zu ihren Familien möchten. Da gibt es kaum eine Ausnahme. Aber nicht immer ist das möglich. Für einige Kinder ist es aber auch ein Schatz, hier bei uns in einem ganz sicheren Rahmen Weihnachten feiern zu können. Das heißt, dass in der Wohngruppe in jedem Jahr neu geschaut wird, wer da ist und wie dann dementsprechend Weihnachten gefeiert wird? SO: Ganz genau. Je nachdem, wer von uns Dienst hat und welche Kinder da sind, besprechen wir gemeinsam, wie wir Weihnachten feiern. Das ist dann eben in jedem Jahr etwas unterschiedlich. Mit manchen Kindern kann man z. B. in die Kirche gehen, mit anderen eher nicht. Wenn wir nur sehr wenige sind, kommt es auch vor, dass wir als Betreuer die Kinder mit zu uns nach Hause nehmen. Aber auch das würde ich nicht mit jedem Kind machen. Gibt es bei euch zu Hause denn Traditionen, die ihr von Weihnachten kennt? Joel: Bei mir zu Hause ist es so, dass alle Kinder immer in ihr Zimmer gehen müssen. Und dann wird jeder nacheinander reingerufen und dann sollen wir Lieder singen. Und wenn


11

THEMA

„WIR VERSUCHEN, ES SO SCHÖN WIE MÖGLICH ZU MACHEN. ABER TROTZDEM BLEIBT WEIHNACHTEN FÜR MANCHE KINDER SCHWER AUSZUHALTEN.“ es gut geklungen hat, dürfen wir mehrere Geschenke auspacken. Sonst erstmal nur eins und dann singen wir nochmal. Zum Schluss bekommt aber jeder alle Geschenke. Leon: Bei mir kam das auch immer darauf an, wie ich mich in dem Jahr so benommen habe, ob ich gleich alle Geschenke bekommen habe. Wenn du jetzt so an zu Hause denkst, Leon, freust du dich dann auf Weihnachten oder ist es auch traurig, nicht zu Hause zu sein? Leon: Das ist beides so vermischt. Ich finde Weihnachten hier auch schön, aber ich bin auch traurig. Und bei dir, Joel? Wenn du Weihnachten nicht hier bist, vermisst du dann auch die Gruppe? Joel: Ja, weil ich Weihnachten letztes Jahr auch die ganzen Ferien zu Hause war. Dann komme ich gerne wieder hierher. SO: Wenn wir Weihnachten hier feiern, dann versuchen wir es natürlich so schön wie möglich zu machen mit den Kindern, die hier sind. Es gibt nicht ganz so viele Pflichten wie sonst. Aber trotzdem bleibt natürlich das Gefühl schon, dass manche Kinder denken: „So ein Mist. Jetzt sitze ich hier und wäre viel lieber woanders.“ Manchmal können die Kinder das nur ganz schwer aushalten. Das kann ich mir gut vorstellen. Hat es denn auch Vorteile, in der Wohngruppe zu sein, wenn Weihnachten kommt? Leon: Ja. Letztes Jahr habe ich dreimal Weihnachten gefeiert. Erst bei meinem Betreuer zu Hause mit einem Weihnachtsbraten. Dann nochmal im TKH, da gab es auch noch Geschenke. Und dann hatte ich zu der Zeit auch Besuchskontakt und meine Mutter hat mich noch besucht und mir auch noch etwas geschenkt. Joel: Außerdem feiern wir ja hier auch noch alle zusammen Weihnachten, wenn noch alle da sind. Ach so, es gibt also schon vorher eine Feier für alle zusammen aus der Wohngruppe? Joel: Ja, genau. Da machen wir erst einmal am Nachmittag eine schöne Aktion. Letztes Jahr waren wir beim Bowlen.

Und dann haben wir uns überlegt, wo wir Essen bestellen. Anschließend führen ein paar Kinder etwas vor. Zum Beispiel einen Tanz und ein Lied oder ein Gedicht. Letztes Jahr hat sich einer von uns eine Weihnachtsgeschichte ausgedacht. Das mache ich dann vielleicht dieses Jahr. Und dann wichteln wir. Jeder zieht einen Namen und kauft etwas für zwei Euro für jemand anders, für ein Kind oder einen Betreuer. Letztes Jahr hatte Carina mich. Und dann natürlich die Bescherung. SO: Da gibt es für jedes Kind ein Budget von 50-60 €, das zur Verfügung steht und von dem wir einkaufen. Manchmal gibt es je nach zuständigem Jugendamt auch noch etwas dazu. Joel: Und das Beste ist: Abends sitzen die Betreuer immer noch alleine zusammen und wir sollen eigentlich ins Bett. Aber weißt du, was wir dann machen? Wir lauschen heimlich an der Tür! Dann lasst euch bloß nicht erwischen! Vielen Dank euch für das Gespräch.

INFOBOX EYLARDUSWERK

Das Eylarduswerk hat in einem Umkreis von 150 km insgesamt 20 Wohngruppen und 24 Betreuungsfamilien. 330 MitarbeiterInnen betreuen ca. 700 Kinder im Jahr. Der Bedarf ist steigend. Dazu kommen Tagesgruppen, ambulante Hilfen, eine Förderschule in Gildehaus, ein therapeutischer Bereich und die Beratungsstelle Hobbit. Das Haus der Wohngruppe am Heseper Weg ist kürzlich erweitert worden, so dass für die inzwischen neun Bewohnerinnen und Bewohner (zwischen 10 und 17 Jahren) mehr Platz zur Verfügung steht. Der älteste Jugendliche lebt in einem eigenständigen Appartment, alle anderen Kinder haben ein Zimmer in dem Haus, in dem sich auch Besprechungsräume und ein Schlafraum für die MitarbeiterInnen befindet.


THEMA

12

ERINNERUNGEN Die Advents- und Weihnachtszeit ist auch die Zeit, in der Erinnerungen hochkommen. Erinnerungen an früher. Die eigene Kindheit. Gerüche, Klänge, Gesänge. Geheimnisvoll, aufregend, wunderbar. Walter Unland und Elvira Gugutschkin teilen ihre Erinnerungen aus der Kindheit.

WALTER UNLAND

Auch ohne weihnachtliche Dekoration in Geschäften und Wohnungen, auch ohne Lebkuchen, Stollen und Marzipan kam bei mir in meiner Kindheit schon frühzeitig Weihnachtsstimmung auf. In einem Kellerraum unter einem Nebengebäude auf unserem Grundstück wurde vor der Adventszeit damit begonnen, aus frischem Tannengrün die Girlanden zu binden, die quer über die Hauptstraße gespannt, diese in der Advents- und Weihnachtszeit schmücken sollten. Eine steile Steintreppe führte hinab in den auch heute noch existierenden Kellerraum. Im übrigen Jahr wurde er so gut wie nie betreten. Kurz vor Beginn der Adventszeit nahm dann hier mein Vater zusammen mit vier bis fünf anderen Männern die Arbeit auf. Gearbeitet wurde ab dem späten Nachmittag bis in den späten Abend. Als Knirps konnte ich den Männern bei ihrer Arbeit zusehen. Bereits am oberen Ende der Treppe roch es nach frischem Tannengrün, von hier aus konnte ich in den Kellerraum blicken. Die Männer saßen auf Stühlen, aber auch auf Holzkisten. Das zu verarbeitende Tannengrün lag auf dem Fußboden, die fertigen Girlanden daneben. Eine an einem Elektrodraht von der Decke baumelnde Glühbirne erhellte den Raum mehr schlecht als recht, ein am Schornstein angeschlossener Kohleofen sorgte für angenehme Wärme. Für mich begann an solchen Abenden die Weihnachtszeit. Sicher, die Atmosphäre war nicht vergleichbar mit der am Heiligen Abend im heimischen Wohnzimmer, aber im Kellerraum war es ebenso warm und er war auch nur schwach erleuchtet. Statt eines aufwendig zubereiteten Festessens gab es irgendwann nach Einbruch der Dunkelheit Grünkohleintopf mit Mettwurst und Fleisch. Waren sämtliche Girlanden fertig gebunden, wurden sie mit Glühbirnen bestückt quer über die Hauptstraße gespannt. Begann damit für die Bevölkerung die Weihnachtszeit in der Innenstadt, hatte ich den angenehmen weihnachtlichen Geruch des Tannengrüns schon Tage vorher ohne Hektik genießen können.


13

Meine Eltern waren beide Deutsche von der Wolga. Dementsprechend wurden wir Kinder aus deutschen Familien in der deutschen Tradition erzogen. Da man die Deutschen nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges alle nach Sibirien umsiedelte, sind wir Kinder in Sibirien geboren und aufgewachsen. Meine ersten Erinnerungen an Weihnachten beginnen mit Erinnerungen an die wunderschöne Natur in Sibirien. Wir Kinder gingen mit unserem damals noch jungen Vater in den Wald (die Taiga), um den schönsten Tannenbaum auszusuchen. Wir durften selbst den Baum auswählen, den wir am schönsten fanden. Die große Freude, die uns bei der Suche nach dem Baum überkam und die Vorfreude auf Weihnachten erfüllten uns mit einem heiligen Licht. Damals durften wir noch nicht offen vom Glauben sprechen, aber unsere Mama, die tief gläubig war, erzählte uns viel darüber, wie es in ihrer Heimat an der Wolga vor dem Krieg war. Und auf diese Weise haben wir auch in unserer Familie und in allen deutschen Familien gefeiert. Obwohl es uns verboten war, deutsch zu sprechen, sprachen unsere Eltern mit uns zu Hause ausschließlich deutsch. Sie bewahrten deutsche Bräuche und Sitten über Jahrhunderte und gaben sie von einer Generation zur nächsten weiter. Das Fest begann mit dem Heiligen Abend am 24. Dezember. Bereits eine Woche vor Weihnachten fingen wir zusammen mit Mama an zu basteln, um den Tannenbaum so schön wie möglich zu schmücken. Wir bemalten Papier in verschiedenen Farben, schnitten es in Streifen und bastelten lange farbige Ketten, die wir um den Baum hängten. Auch das Wohnzimmer haben wir damit geschmückt. Das alles verlieh dem Raum eine besondere Atmosphäre. Wir bekamen auch kleine Geschenke, die man mit heutigen nicht vergleichen kann. Aber damals fanden wir sie wunderschön und die Freude und Begeisterung waren unendlich groß - eine so große Freude, wie man sie heutzutage nicht mehr kennt. Die Geschenke bekamen wir nicht einfach so, weil Weihnachten war. Wir mussten sie uns verdienen - ein Lied singen oder ein Gedicht aufsagen. Einer der Erwachsenen verkleidete sich in einen Pelznickel, Tulup genannt. Dazu klebte man sich einen großen selbst gebastelten Bart ins Gesicht und hielt einen großen Stock in der Hand. Wir Kinder hatten zuerst, als der Pelznickel kam, richtige Angst vor ihm, aber später, als wir bereits die Lieder vorgesungen und Gedichte aufgesagt hatten und dann die Geschenke bekamen, verschwand unsere Angst und wir tanzten mit unseren Cousinen und Cousins und anderen deutschen Kindern um den Tannenbaum herum und sangen fröhlich. Früh am nächsten Morgen gingen wir Kinder gemeinsam zu jedem Haus, in dem deutsche Familien wohnten und wünschten frohe Weihnachten. Wir sagten Gedichte mit Glückwünschen auf und sangen gemeinsam Lieder. Dafür bekamen wir Süßigkeiten und manchmal sogar Kleingeld, welches Kopeika hieß. Weihnachten ist und bleibt bis heute das beste aller Feste, die es auf der Welt gibt.

THEMA

ELVIRA GUGUTSCHKIN

ROSCHDESTWO (RUSSISCHE WEIHNACHTEN) Roschdestwo feiert man in Russland zwei Wochen später als in allen anderen christlichen Ländern. Orthodoxe feiern Weihnachten nach dem julianischen Kalender. Das große Fest beginnt mit dem Heiligen Abend („Sotschelnik“) am 6 Januar. Am 7. Januar ist dann Weihnachten („Roschdestwo“). Am Heiligen Abend, in der Nacht vom 6. auf den 7. Januar, wird von allen staatlichen russischen Fernsehsendern ein Weihnachtsgottesdienst gezeigt. Er dauert die ganze Nacht. Die Besucher dort haben keine Möglichkeit sich hinzusetzen, da es in russischen Kirchen keine Bänke gibt und während des Gottesdienstes alle Gläubigen stehen. Während der Zeit der Sowjetunion durfte man in Russland Weihnachten nicht feiern, da das Land atheistisch war. Dafür feierte man Silvester. Silvester bleibt auch bis heute eines der freudigsten Feste in Russland, da sich bis jetzt keine neue gesellschaftliche Form des Weihnachtsfestes herausgebildet hat. Zu Silvester lernen die Kinder in Kindergärten und Schulen Gedichte, verschiedene Lieder und Tänze. Räume werden feierlich geschmückt. Die Eltern kaufen oder nähen zusammen mit ihren Kindern Kostüme, mit denen sich die Kinder verkleiden. Es ist ein großes Fest mit freudigem Singen, Tanzen, Verkleiden und Beschenken. Auf dem Roten Platz in Moskau baut man den größten Tannenbaum Russlands auf. Die besten Schüler aus ganz Russland werden in den Kreml eingeladen. Diese Feier heißt Kremlöwskaja Elka. Es ist eine große Ehre, an diesem Fest teilzunehmen.


GEMEINDEN

14

REISE INS LAND DES GLAUBENS – EIN RÜCKBLICK Ein besonderes Ereignis im September war der Glaubenskurs. An vier Abenden trafen sich Mitglieder beider Gemeinden im Martin-Luther-Haus, um Fragen rund um unseren Glauben zu diskutieren. Dabei ging es um die Themen Gott und Sinn, Glaubenshindernisse, Sünde und Jesus, Christ werden, Christ sein und bleiben.

Ein Team von Haupt- und Ehrenamtlichen der Martin-Luther- sowie der Christus- und Kreuz-Kirchengemeinde hatte die Abende von langer Hand intensiv vorbereitet. Dabei handelte es sich um ein niederschwelliges Angebot, das keinerlei Vorkenntnisse oder Fachkenntnisse erforderte. Man konnte nur gewinnen und Etliches lernen, über sei-

nen Glauben, seine Zweifel – und über sich selbst. Die etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich ab 19.00 Uhr zu einem gemeinsamen Abendessen, um dann nach einer halben Stunde inhaltlich zu starten. Die Veranstaltungen begannen jeweils mit einem Impulsreferat zum Tagesthema. Diese Einführungen waren sehr aufwendig und detailliert vorbereitet und ausgearbeitet. Im Anschluss daran setzten sich die Teilnehmer in Kleingruppen zusammen, um die Inhalte des Vortrags zu diskutieren und mit eignen Erfahrungen zu ergänzen, Ergebnisse zu sammeln und diese in einer Abschlussrunde im Plenum vorzustellen. Die Beiträge der Teilnehmer waren zum Teil sehr persönlicher Natur, was von der vertrauensvollen Atmosphäre zeugt, die diese Abende prägte. Das war ein großer Gewinn, denn dies konnte man so nicht planen. Ergänzt wurde die Veranstaltungsreihe durch verschiedene Gottesdienste wie den Frauengottesdienst in der Christuskirche zum Thema Glaubenshindernisse und einen Abschlussgottesdienst in der Marin-Luther-Kirche. Weder die Ausrichter noch die Teilnehmer hatten im Vorfeld dieser erstmalig stattfindenden Aktion eine genaue Vorstellung von dem, was sie erwarten bzw. auf sie zukommen würde. Es war toll. Neuauflage in absehbarer Zukunft ausdrücklich erwünscht. SH

MÄDCHENTAG AUF DER BLANKE Am 17. Oktober eroberten 15 Mädchen im Alter von 9 bis 12 Jahren die Räume des CVJM im Martin-Luther-Haus auf der Blanke. „Ein Tag nur für Mädchen!“ so lautete die Aktion, die vom CVJM Nordhorn-Blanke im Rahmen des HerbstFerienpasses durchgeführt wurde. Um 11.00 Uhr trafen die angemeldeten Mädchen ein und konnten bis 16.00 Uhr gemeinsam spielen kochen und basteln. Wieder einmal war das Kochangebot eine große Attraktion und erhielt den größten Zuspruch aus der Mädchengruppe. So schnibbelte, rührte und kochte der größte Teil der Gruppe eine leckere Kürbissuppe, einen Obstsalat und eine Quarkspeise, während die anderen beim Indoor-Boulen, Fotografieren oder „We-will-rock-you-Spiel“ viel Spaß hatten. Das gemeinsame Mittagessen wurde in netter und gemütlicher Atmosphäre eingenommen. Anschließend gab es noch eine Auswahl an Kreativ-Angeboten, die zeigten, dass die Motivation der Mädchen noch lange nicht am Ende war: So schnitzten sich alle Mädchen einen Halloween-Kürbis und darüber hinaus zeigten sie Ihre Kreativität bei wunderschönen Schlüsselanhängern aus Designer-Filz. Wer immer noch nicht genug hatte, bastelte sich auch noch mehrere Jonglierbälle.

Am Ende waren die Mitarbeiterinnen Petra Rupprecht, Ilona Wiesner, Jasmin Schüssler, Lisa Haubrich und Sandra Grundmann geschafft, aber auch rundum zufrieden, während den Mädchen die Zeit ereignisreich und kurzweilig verflogen erschien und sie noch voller Energie waren. Aber das macht nichts, denn nächstes Jahr gibt es bestimmt wieder einen Tag nur für Mädchen. SANDRA GRUNDMANN


15

GEMEINDEN

CVJM-MITARBEITENDEN-SEMINAR IN WIPPINGEN

Vom 25. bis 27.10.2013 machten sich 15 aktive MitarbeiterInnen auf den Weg, um ein gemeinsames Wochenende im Freizeit- und Bildungshaus Wippingen zu verbringen. „Themen rund ums Essen“, so lautete die Überschrift des Seminars, was von der EEB bezuschusst wurde. Die Mahlzeiten wurden ganz bewusst, vor allem gemeinsam, geplant, gekocht und gegessen. Tischsitten und Kom-

KOMMUNIKATION MIT TRAUERNDEN „Kommunikation mit Trauernden“ war das Thema einer Fortbildung, an welcher der Besuchsdienstkreis unserer Gemeinden am 25.10.2013 in Dalum teilnahm. Frau Marlies Damm von der Hospizhilfe in Nordhorn konnte als Referentin für ein Impulsreferat gewonnen werden und der Diakonieausschuss unseres Kirchenkreises hatte zu diesem Nachmittag eingeladen. In den Gesprächen mit den Mitarbeitenden im Besuchsdienst wurde sehr schnell deutlich, dass man immer wieder auf Menschen trifft, die trauern und sich nach dem Tod eines Angehörigen in einer gänzlich neuen Lebenssituation wiederfinden. Neben den verschiedenen Trauerphasen, „Nicht wahrhaben wollen - Aufbrechende Emotionen - Suchen und Sich Trennen - Neuer Selbst-und Weltbezug“, die Frau Damm in kompetenter Weise mit uns erarbeitete, wurden unserem Besuchsdienstkreis wichtige Hilfestellungen gegeben, wie wir mit Trauernden kommunizieren können. Sehr wichtig ist es, überhaupt „da zu sein” und die Situation eines trauernden Menschen mitzutragen, ohne eigene Bewertungen abzugeben. Am 12. Dezember trifft sich der Besuchsdienstkreis um 15.00 Uhr im Gemeindehaus der Christuskirche, um das neue Jahr zu planen. PT

munikation gehörten dazu und wurden bewusster wahrgenommen. Gesunde Ernährung oder Fastfood oder vielleicht eine Mischung aus beidem? Dazu haben wir diskutiert, gedacht und gemacht. Darüber hinaus wurden Bausteine für einen Transfer in die Kinder- und Jugendarbeit abgeleitet. Für eine Rückschau auf die Ereignisse in 2013 und die Planung 2014 wurde sich auch Zeit genommen und dazu intensiv gearbeitet. Dabei sind viele tolle Ideen entstanden, die in eine Terminplanung mündeten. Eine CVJM-Kirchenkneipe ist das große Projekt für 2014, das dem Kirchenvorstand bereits vorgestellt wurde. In guter Kooperation werden wir die Planung, gerade der baulichen Maßnahmen im Keller des Martin-Luther-Hauses, weiter vorantreiben. Über die weiteren geplanten Aktionen und Angebote wird sicher in der einen oder anderen nächsten Brücke-Ausgabe berichtet. Was aber wieder mal das Schönste war, war der Spaß und das Miteinander unter den TeilnehmerInnen. SANDRA GRUNDMANN/PEER PFINGSTTAG

INTERKULTURELLES GEMEINDEFEST Am 15. September feierte die Martin-Luther-Gemeinde ihr Gemeindefest, an dem sich auch der Martin-Luther-Kindergarten beteiligte. Zahlreiche Besucher freuten sich nicht nur über das schöne Wetter, sondern auch über die verschiedenen Angebote. Neben vielen Köstlichkeiten und Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, die einige Eltern des Kindergartens zubereitet hatten, sorgte der CVJM für Brote aus dem Steinofen und im Gemeindehaus wurde die beliebte Erbsensuppe angeboten. Für die Kinder wurde ein vielfältiges Programm organisiert. So hatten sie z. B. die Möglichkeit, sich schminken zu lassen, an einem Quiz und einem Luftballonwettbewerb teilzunehmen, durch die Absolvierung eines Bewegungsparcours kleine Preise zu gewinnen oder ihr Glück beim SchokoladenWerfen auszutesten. Ein musikalisches Highlight bot die „Kiddy“-Gruppe des Kindergartens unter der Leitung von Mechthild Sommerfeld (siehe Foto). Es war ein rundum gelungener Tag, der jetzt schon Vorfreude weckt auf das Gemeindefest im nächsten Jahr. MAIKE KLIMEK


GEMEINDEN

16

RENOVIERUNG DER KREUZKIRCHE FERTIG

DANK AN EHRENAMTLICHE

ERÖFFNUNGSGOTTESDIENST AM VIERTEN ADVENT

GRILLFEST IM SOMMER GEPLANT

Hinter uns liegt eine aufwendige Sanierung und Renovierung der Kreuzkirche. Die letzten Arbeitsschritte wurden fachmännisch ausgeführt. Die neue Mikrofonanlage wurde installiert, die Orgel spielt wieder und die Kirche erstrahlt in neuem Licht. Ganz herzlich lädt Sie der Kirchenvorstand der Gemeinde zum „Eröffnungsgottesdienst” am 4. Advent, den 22.12.13, um 10.00 Uhr ein. Die Lutherische Kantorei sowie der Posaunenchor werden den Festgottesdienst musikalisch mitgestalten. An dieser Stelle bedanken wir uns insbesondere bei Herrn Abel und Herrn Nehmelmann vom Amt für Bau und Kunstpflege in Osnabrück, den ausführenden Handwerksfirmen, sowie bei den Mitgliedern des Bauausschusses, besonders natürlich bei Herrn Göke und Herrn Brunsch. Danken möchten wir auch allen Menschen, die ihre Verbundenheit mit der Kreuzkirche durch eine besondere Spende zum Ausdruck gebracht haben. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit, über die neue Ausgestaltung der Kreuzkirche ins GePT spräch zu kommen.

ÄNDERUNG! ERÖFFNUNGSGOTTESDIENST ERST AM 4. ADVENT!

Kirchenvorstand und Pfarramt der Christusund Kreuz-Kirchengemeinde danken allen ehrenamtlichen Mitarbeitenden in unserer Gemeinde für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Persönlicher Einsatz in Kreisen und Gruppen, auf Fahrten-, Konfirmandenfreizeiten und bei der Vorbereitung der Gottesdienste ist nicht selbstverständlich. Wir sagen allen ein herzliches „Danke“ und wollen im Sommer 2014 ein gemeinsames Grillfest für Ehrenamtliche feiern. Der Termin dafür wird rechtzeitig bekannt gegeben. PT

KIRCHENVORSTAND PLÄDIERT FÜR VIELFALT BEI GOTTESDIENSTEN ZUKÜNFTIG MONATLICHER ABENDGOTTESDIENST IN DER KREUZKIRCHE In einer besonderen Klausurtagung im Kloster Frenswegen hat sich der Kirchenvorstand der Christus-und-KreuzKirchengemeinde intensiv mit dem Thema „Gottesdienst“ beschäftigt. Dabei wurde vor allem über Gottesdienstzeiten und Inhalte gesprochen. Einmütigkeit bestand vor allem darin, dass das gottesdienstliche Leben in unseren Kirchen vielfältig sein und der eingeschlagene Weg mit besonderen Gottesdienstformen fortgesetzt werden soll. Eine Herausforderung: Mit der Renovierung der Kreuzkirche war der Jugendgottesdienst unter Leitung von Diakonin Rohoff am dritten Sonntag im Monat von 10.00 Uhr auf 18.00 Uhr verlegt worden und wird seitdem auch ökumenisch verantwortet. Dies hat sich bewährt. Mit der Verlegung des Termins ergibt sich aber ein Engpass für die jeweils dritten Sonntage im Monat, an denen in unseren vier Kirchen zeitgleich Gottesdienste stattfinden. Der Gottesdienstausschuss unter der Leitung von Ramona MeyerLucas hat deshalb dem Kirchenvorstand vorgeschlagen: Ab dem neuen Jahr findet in der Kreuzkirche an jedem 3. Sonntag im Monat ein Abendgottesdienst um 18.00 Uhr statt. Dieser Gottesdienst kann als Thomasmesse, musikalischer Gottesdienst oder als Abendgottesdienst mit Abendmahl gefeiert werden. An allen anderen Sonntagen findet

der Gottesdienst zur gewohnten Zeit um 10.00 Uhr statt. In der Kreuzkirche wird das Abendmahl am 2. und 5. Sonntag eines jeden Monats gefeiert. In der Christuskirche wird der Abendgottesdienst weiterhin am 1. Sonntag im Monat um 18.00 Uhr gefeiert. Die übliche Gottesdienstzeit ist sonst 10.00 Uhr (Ausnahme sind testweise einzelne Kurz&Klein-Gottesdienste sonntags um 11.00 Uhr). Jugendgottesdienste werden in ökumenischer Verbundenheit im Wechsel in der Marien- oder Christuskirche gefeiert. Insbesondere die Konfirmanden sind hier eingeladen. Das Abendmahl wird in der Christuskirche neben dem Abendgottesdienst am 4. Sonntag im Monat gefeiert. Dabei gilt wie in der Kreuzkirche, dass am Vormittag und an Festtagen Wein gereicht wird, am Abend Traubensaft. In Klausheide verändert sich im Hinblick auf die Gottesdienstzeit nichts und der Gottesdienst in lutherischer Tradition wird weiterhin am 3. Sonntag im Monat um 9.30 Uhr gefeiert. Der Kirchenvorstand dankt dem Gottesdienstausschuss für diesen Vorschlag, der im Hinblick auf Zeiten und Inhalte viele Möglichkeiten für die ganze Gemeinde bereit hält, das gottesdienstliche Leben zu unterstützen und auch selber mitzugestalten. PT


17

GEMEINDEN

MASUREN - OSTPREUSSENS SÜDEN AUF DEN EIGENEN SPUREN UND DEN SPUREN DER VORFAHREN Die Lutheraner fahren vom 3.-9. Juli 2014 nach Masuren. Wer Interesse an dieser Reise hat, melde sich bitte bei Walter Müller (Tel. 15540) oder Pastorin Christa Olearius (Tel. 2627). Im folgenden gibt Walter Müller einen Einblick in die Geschichte Masurens. Der 1934 in Jäglack bei Rastenburg geborene Schriftsteller Arno Surminski schreibt über seine Heimat Masuren Folgendes: „Als der Herr noch auf Erden wandelte, kam er am späten Nachmittag, als er schon etwas müde war, ins Masurische und erschuf, bevor er einschlief, mit sanfter Hand und ohne viel nachzudenken, die masurische Wildnis. Seitdem ist Masuren ein Land ohne Eile, das gern die Zeit verschläft und seinen Menschen die Langeweile lehrt.“ Der lange Jahre in Lötzen lebende Dichter Hansgeorg Buchholtz sagt es so: „Masuren ist die Harfe und das Spiel der Winde.“ Kaum eine Landschaft weckt allein durch die bloße Erwähnung des Namens so viele Gefühle. Das Gebiet des späteren Masurens war während der Zeit der Pruzzen und bei Beginn der Missionierung und Eroberung durch den Deutschen Orden sehr dünn besiedelt. Durch Moore, Seen und die zum Teil undurchdringlichen Wälder war diese Gegend über Jahrhunderte hindurch siedlungsfeindlich, eben eine „Wildnis“. In dieses fast menschenleere Gebiet kamen seit dem 14. Jahrhundert vor allem Bewohner aus dem südlich gelegenen polnischen Herzogtum Masowien. Man nannte sie „Masuren“. Dieser Name wurde im Lauf der Zeit auf das gesamte neue Siedlungsgebiet übertragen. An der Kolonisation dieser Wildnis waren von Beginn an neben den Masuren auch Deutsche, Pruzzen, Litauer und vereinzelt Ruthenen (Russen) beteiligt. Je mehr die Nachkommen der Kolonisten im Lande heimisch wurden, je erfolgreicher die Arbeit am gemeinsa-

men Werk wurde, umso mehr entwickelte sich das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Das überwiegend gesprochene Masurisch ist ein „hörbares“ Zeichen dieses Zusammenwachsens. Seit dem 16. Jahrundert war auch die lutherische Konfession eine gemeinsame Klammer. Aus diesem langen Miteinander entstand die kulturelle Vielfalt, die von den Kulthügeln der Pruzzen bis zu den Burgen des Deutschen Ordens, von den Bauernpalästen der Masuren bis zur Klosterpracht von Heiligelinde und den Schlössern des Adels reicht. Ein Land, in dem „Milch und Honig“ flossen, ist Masuren allerdings nicht gewesen. Nationalismus und Weltkriege, Vertreibung und Kalter Krieg zerschlugen im 20. Jahrhundert das Band zwischen den Völkern. Das friedliche Masuren erlebte eine furchtbare Flüchtlingstragödie und einen kulturellen Kahlschlag, der Bauwerke und Kunstschätze von unermesslichem Wert für immer versinken ließ. Mit dem Ende des Kalten Krieges wurde ein neues hoffnungsvolles Kapitel aufgeschlagen. Deutsche und Polen haben Frieden geschlossen. So können wir jetzt ein altes Paradies neu entdecken. Da sind die Seen, die sanften Höhen und die schier endlosen Wälder – Natur pur, ursprünglich und unverbraucht. Und da sind die immer noch zahlreichen Zeugnisse der alten Kultur: Kirchen und Schlösser, Landhäuser, Windmühlen und Alleen. Vieles wurde inzwischen liebevoll restauriert und zum Teil neu aufgebaut. Geografisch erstreckt sich Masuren von der Kernsdorfer Höhe im Westen über die vielen großen und kleinen Seen in der Mitte bis hin zur Rominter Heide im äußersten Norden, von der Seesker Höhe im Osten bis zu den Wäldern der Johannisburger Heide im Süden. Masuren, eine Landschaft, die sich lieblich und schön zeigt, die aber zugleich schwermütig und geheimnisvoll ist.

VERÄNDERUNG IM KIRCHENVORSTAND DER MARTIN-LUTHER-GEMEINDE Frau Edeltraud Grießhammer ist aus persönlichen Gründen im September 2013 aus dem Kirchenvorstand der MartinLuther-Gemeinde ausgeschieden. Für sie ist als gewählte Kirchenvorsteherin Frau Martina Veelders in dieses Gremium nachgerückt. Ihre Einführung fand im Gottesdienst am 3. November 2013 in der MartinLuther-Kirche statt. Der Kirchenvorstand dankt Frau Grießhammer für ihre langjährige Mitarbeit und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Frau Veelders. GV


CHRISTUSKIRCHE

10.00 Uhr: Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendm Pastor Kersten; Mitwirkung des P Kirchbus von Kotting/Wo

1. Advent 01.12.2013 Samstag 07.12.2013 2. Advent 08.12.2013

3. Advent 15.12.2013

Freitag 20.12.2013

KREUZKIR

15.30 Uhr: Kurz & Klein Gottesdienst Pastor de Vries und Team 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl (Wein) in der Christuskirche Pastor de Vries; Kirchbus von Kotting/Wohnstift 10.00 Uhr: Familiengottesdienst in der Christuskirche Pastor de Vries; Mitwirkung des Christus-Kindergartens im Anschluss Kirchcafé 18.00 Uhr: Ökumenischer Jugendgottesdienst in der Christuskirche Diakonin Rohoff und Team

11.00 Uhr Familiengottesdienst in d Pastor Kersten; Mitwirkung des B

10.30 Uhr: Schulgottesdienst der Waldschule Pastor de Vries

Samstag 21.12.2013

4. Advent 22.12.2013

10.00 Uhr Gemein

12.00 Uhr Taufgottesdienst Pastor de Vries

Mitwirkung des Posau

all 1. Sonntag nach Weihnachten 29.12.2013 Epiphanias 05.01.2014

1. Sonntag nach Epiphanias 12.01.2014

2. Sonntag nach Epiphanias 19.01.2014

3. Sonntag nach Epiphanias 26.01.2014 4. Sonntag nach Epiphanias 2. Februar 2014

KINDERGOTTESDIENSTE

10.00 Uhr Gottesdienst Pastorin Olearius

10.00 Uh Gottesdienst mit Ab Pastor Kerst

18.00 Uhr Abendgottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft) Pastorin Olearius

10.00 Uhr: Gotte Pastorin Olea Kirchbus von Kotting

10.00 Uhr: Gottesdienst Pastor de Vries 10.00 Uhr: Gottesdienst Pastor de Vries 18.00 Uhr: Jugendgottesdienst in der St. Marienkirche Diakonin Rohoff und Team

10.00 Uhr: Gottesdienst mit Vikarin Pflüg

18.00 Uh Gottesdienst mit Abendm Pastor Kerst

10.00 Uhr: Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl zur Verabschie Vikarin Pflüger, Pastorin Olearius; Mitwi 18.00 Uhr: Abendgottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft) Pastor de Vries

10.00 Uhr: Gotte Pastor de Vr

jeden 2. Samstag 10.00 - 12.00 Uhr Kind im Jugend- und Gem


RCHE

MARTIN-LUTHER-KIRCHE

mahl (Wein) in der Christuskirche Posaunenchores ohnstift

MICHAELISKIRCHE 9.30 Uhr Gottesdienst (ref)

10.30 Uhr: Familiengottesdienst Pastor Vogel; Mitwirkung des Kindergartens

9.00 Uhr Eucharistiefeier (rk)

10.30 Uhr Gottesdienst Pastor Vogel

9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (luth.) Pastor Kersten

r er St. Josefkirche Bergland-Kindergartens

16.00 Uhr: Gottesdienst mit Weihnachtsspiel Diakon Mehrkens

nsamer Gottesdienst zur Eröffnung der Kreuzkirche mit Abendmahl (Wein) Pastoren Olearius, Kersten, de Vries, Vikarin Pflüger unenchores und der Luth. Kantorei; im Anschluss Empfang im Gemeindehaus Kirchbus von Kotting/Wohnstift

9.30 Uhr Wortgottesdienst (rk)

le Weihnachtsgottesdienste auf Seite 20

r bendmahl ten

10.30 Uhr Gottesdienst Vikarin Pflüger

Gottesdienst in der Kreuzkirche

esdienst arius g/Wohnstift

10.30 Uhr Gottesdienst Pastor Vogel

9.30 Uhr Gottesdienst (ref.)

Abendmahl (Wein) ger

10.30 Uhr: Gottesdienst Pastor Wittke

9.00 Uhr Eucharistiefeier (rk.)

r ahl (Traubensaft) ten

10.30 Uhr: Gottesdienst Pastor Vogel

9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (luth.) Pastor Kersten

edung von Vikarin Dagrun Pflüger in der Kreuzkirche irkung des „Duo NIHZ“

esdienst ries

im Monat ergottesdienst meindehaus

9.30 Uhr: Wortgottesdienst (luth.) Lektor Hellweg 10.30 Uhr: Gottesdienst Pastor Vogel

9.30 Uhr Gottesdienst (ref.)

jeden Freitag 15.30 Uhr Kindergottesdienst


GOTTESDIENSTE

20

CHRISTUSKIRCHE

16.00 Uhr Jugend-Weihnachtsgottesdienst Diakonin Rohoff

Heiliger Abend 24.12.13

18.00 Uhr Christvesper Pastor de Vries

KREUZKIRCHE

11.00 Uhr Krabbelgottesdienst Pastorin Olearius 16.00 Uhr Gottesdienst mit Krippenspiel Pastorin Olearius 18.00 Uhr Christvesper Pastor Kersten

MARTIN-LUTHERKIRCHE

16.00 Uhr Christvesper mit Krippenspiel Diakon Mehrkens 18.00 Uhr Christvesper Pastor Vogel

MICHAELISKIRCHE

16.00 Uhr Christvesper (luth) Pastor Kersten

23.00 Uhr Gemeinsame Feier der Christmette in der Kreuzkirche Pastorin Olearius und Vikarin Pflüger

1. Weihnachtstag 25.12.13

10.00 Uhr Gemeinsamer Festgottesdienst mit Abendmahl und Taufe in der Christuskirche Pastor Kersten; Mitwirkung der Luth. Kantorei Kirchbus von Kotting/Wohnstift

2. Weihnachtstag 26.12.13

18.00 Uhr Gemeinsamer „Sing“-Gottesdienst mit Taufe in der Martin-Luther-Kirche Pastor Vogel

31.12.2013 Silvester

18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Abendmahl in der Kreuzkirche Pastor Vogel

16.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Abendmahl (luth.) Pastor Vogel

FAMILIEN-GOTTESDIENST MIT WEIHNACHTSSPIEL IN KLAUSHEIDE

FAMILIENGOTTESDIENST DES BERGLAND-KINDERGARTENS

Am Samstag, den 21. Dezember 2013, feiern wir um 16.00 Uhr in der St. Michaeliskirche Klausheide einen Gottesdienst mit weihnachtlichem Spiel der Kindergottesdienstkinder. Dabei wird es beim Weihnachtsspiel etwas turbulent zugehen. Mehr wird nicht verraten. Einige Kinder können noch bei der Vorbereitung mitmachen. Die Proben sind freitags von 15.30 – 17.00 Uhr. Lysanne Bahns, Gunda Esders, Lea Oldehinkel, Josephine Sanders und Martin Mehrkens gestalten zusammen mit den Kindern diesen Gottesdienst. Anschließend laden wir zu Glühwein (auch alkoholfrei) und Keksen ein. Herzlich willkommen! MARTIN MEHRKENS

Am 3. Advent (15.12) feiern wir um 11.00 Uhr einen Familiengottesdienst in der St. Josefskirche in Bookholt. Die Kinder des Berglandkindergartens, die Erzieherinnen, sowie Pastor Kersten werden diesen Gottesdienst gemeinsam vorbereiten und gestalten. Der St. Josefskirche sei an dieser Stelle für die Gastfreundschaft gedankt. PT

KLAUSHEIDER ADVENTSSTILLE Auch in diesem Jahr laden die drei Konfessionsfamilien zu einer besonderen Andacht in die Klausheider Michaeliskirche ein. Am Donnerstag, den 5., 12. und 19. Dezember, findet die „Adventsstille” jeweils von 19.40 - 20.00 Uhr statt. In diesen zwanzig Minuten soll die Gelegenheit gegeben werden, in der Adventszeit zur Ruhe zu kommen. Herzlich laden wir zu diesem besonderen AndachtsangePT bot nach Klausheide ein.


21

JUGEND

Seit einigen Monaten findet einmal im Monat am Sonntagabend um 18.00 Uhr ein ökumenischer Jugendgottesdienst statt - gestaltet von Schwester M. Johanna, Diakonin Inga Rohoff, einer Kirchenband sowie vielen JugendmitarbeiterInnen. Konfirmanden, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene sind im Wechsel zwischen der Christuskirche und der St. Marienkirche herzlich eingeladen. Die nächsten Termine:

ÖKUM. JUGENDGOTTESDIENSTE

U-18 - WAHL

ÖKUM. KINDERBIBELTAGE

Sonntag, 15. Dezember, 18.00 Uhr St. Marienkirche Sonntag, 19. Januar, 18.00 Uhr Christuskirche

1005 Kinder und Jugendliche beteiligten sich in verschiedenen Schulen Nordhorns und in der Innenstadt an der von der katholischen und lutherischen Jugend durchgeführten U-18-Wahl. Auf dem Bild zu sehen ist die von den BibelKidz gestaltete Drachen-Wahlurne.

Nicht mehr wegzudenken sind die großen ökumenischen Kinderbibeltage in der Blumensiedlung mit bis zu 140 teilnehmenden Kindern. Das Konzept dieser in der Blumensiedlung erfolgreich gestarteten Veranstaltung wird nun auch in der Innenstadt und in Bookholt umgesetzt. Unsere Kinderbibeltage finden nun einmal jährlich auch dort statt. Einladungen werden an den Schulen kurz vorher verteilt. Zum Vormerken im Kalender hier die Termine für das kommende Jahr: Blumensiedlung: 22.02.14 und 11.10.14 (Konradhaus) Bookholt: 29.03.14 (ref. Kirche Bookholt) Innenstadt: 18.10.14 (altreformierte Kirche)


JUGEND

22

TEENIE-FREIZEIT IM HARZ VOLLER SPANNUNG UND AKTION EIN BERICHT VON DIAKON MARTIN MEHRKENS Vom 7.-12. Juli machten meine Frau Petra Göttsching und ich uns mit 18 Teenagern auf eine Reise in den landschaftlich reizvollen Harz. Mit der Bahn und per Linienbus erreichten wir unseren Zielort Hohegeiß. Dort konnten alle Teilnehmer, nachdem sie eine Gruppenaufgabe gelöst hatten, die Zimmer beziehen. Zusammen mit drei ErlebnispädagogInnen ging es nach dem Erkunden des Hauses und des Geländes bei hochsommerlichen Temperaturen in das Freibad. Nach dem Abendessen gab es noch heftige Deacon-Martin-Ball-Spiele. Der nächste Tag stand ganz im Licht der Westernstadt. Höhepunkt war für viele die Buffalo-Bill-Show. An den folgenden Tagen wurde bei den meisten Teilnehmern der Adrenalin-Spiegel merklich in die Höhe getrieben. Der Grund: verschiedene Kletterübungen am Turm, am Kletterbaum oder eine Schluchtüberquerung. Dabei stand die Sicherheit der TeilnehmerInnen immer im Vordergrund. So man-

cher Abend wurde nach einem Fußballspiel mit Liedersingen am Lagerfeuer bei milden Temperaturen romantisch und naturverbunden abgeschlossen. Beim „Bunten Abend“ gab es u. a. bei der Modenschau so viel Spaß und Gelächter, dass wir die Zeit am liebsten hätten anhalten wollen. Auf der Rückfahrt war die Lust am Singen trotz Müdigkeit dennoch so groß, dass ich auf vielfachen Wunsch die Gitarre zum Klingen und die Teenies und einige Mitreisende in der Bahn zum Singen gebracht habe. Dabei kamen einige Nichtsänger auf die Idee, mit ihren roten Mützen bei den Mitreisenden Spenden für Brot für die Welt zu sammeln. Über 41,- € kamen auf diese Weise für die sehr wichtige Aufgabe zusammen. Vermutlich ist das Sammeln in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erlaubt. Die Steuerfahndung etc. möge uns unser spontanes Sammeln verzeihen. Nun freuen sich alle TeilnehmerInnen auf ein Nachtreffen.


23

JUGEND

TERMINE

GITARRENKURS

Mittwochs in d. Adventszeit: Frühschicht in d. Deegfeldschule (7.00 Uhr) 1. Dezember: Adventsmarkt Lindenallee 5. Dezember: Nikolausknobeln Lindenallee und Innenstadt 15. Dezember: Jugendgottesdienst St. Marien (18Uhr) 9. Januar: MAK Kreuzkirche Weitere Termine findet ihr auf unserer facebook-Seite der Ev.-luth. Jugend Nordhorn

Montags um 19.30 Uhr (14-tägig) trifft sich der Gitarrenkurs im Gemeindehaus der Kreuzkirche. Anfänger, Fortgeschrittene und Experten sind herzlich willkommen! Wer noch teilnehmen möchte, melde sich bei Diakonin Inga Rohoff. (Tel.: 7848195). Die nächsten Termine: 2. und 16. Dez. 2013; 6. und 20. Jan. 2014

ZELTWOCHENENDE GEESTE 2013 - VERDEN 2014!

JUGEND-FREIZEITEN 2014 SKIFREIZEIT IN ADELBODEN/SCHWEIZ für Jugendliche/ junge Erwachsene 04.-12. April 2014 ab 13 Jahre 435€ Anmeldungen und weitere Informationen für diese Freizeit bei Diakonin Inga Rohoff.

KORSIKA Camp I: Camp II (für NOH): Camp III: Camp IV:

01.-15. August 2014 04.-18. August 2014 08.-23. August 2014 09.-22. August 2014

14-15 Jahre 14-16 Jahre 15-16 Jahre 15-16 Jahre

440€ 440€ 440€ 420€

31.07.-14.08.2014 14.08.-28.08.2014 28.08.-06.09.2014

16-18 Jahre 16-18 Jahre 16-18 Jahre

560€ 560€ 460€

Das Zeltwochenende der Konfirmanden aus Twist, Dalum, Meppen, Lingenund Nordhorn war in diesem Jahr ein voller Erfolg. Bei gutem Wetter ging es für die 70 Teilnehmer und Teamer von den verschiedenen Wohnorten mehr oder weniger schnell (und mit kleinen Pannen) mit dem Fahrrad nach Geeste. Grillen, jugendgemäße Andachten, ein gemeinsamer Abschlussgottesdienst, Geocachen, Schwimmen und vieles mehr standen auf dem Programm. Ein tolles Wochenende, das im kommenden Jahr wieder angeboten wird. Dann geht es gemeinsam mit 2000 Jugendlichen aus der gesamten Landeskirche zum Landesjugendcamp nach Verden!

SARDINIEN Camp I Camp II Camp III

SCHWEDEN für Jugendliche 02.- 16. August 2014 15-17 Jahre 460€ Anmeldungen und weitere Informationen für diese Freizeit bei Diakonin Inga Rohoff oder unter www.ejeb.de

SÜD-TIROL für Teenager 15.- 29. August 2014 12-15 Jahre 420€ Anmeldungen und weitere Informationen für diese Freizeit bei Philip Krieger (mail@philipkrieger.de) unter www.ejeb.de

KINDER-ERLEBNISTAGE IN & UM DIE BURG BENTHEIM Auf die Suche nach dem Schlossgespenst können sich 12 Mädchen und 12 Jungen im Alter von 6 -10 Jahre vom 30. Jan. bis 1. Febr. 2014 (Zeugnisferien) machen. Es geht ums Leben auf einer Burg. Spielen, toben, singen, basteln, im Schlosspark rodeln, spannende Geschichten hören, Burgführung, Gemeinschaftserlebnisse. Ort: ev.-luth. Gemeindehaus Bentheim Beitrag inkl. Unterkunft, Vollverpflegung, Betreuung, Eintritt, Führung: 25€ Infos bei Diakon Martin Mehrkens unter 05922/990203 oder 05921/1791154.


KINDERGÄRTEN

24

NEUE KRIPPE IM MARTIN-LUTHER-KINDERGARTEN Am 15. November war es soweit: Die neue Kinderkrippe im Martin-Luther-Kindergarten öffnete ihre Pforten für die ersten sechs Kleinkinder. Insgesamt können bis zu fünfzehn Kinder aufgenommen werden. Es sind zur Zeit also noch Plätze frei. Geöffnet ist die Krippe von 8.00 bis 14.00 Uhr. Außerdem wird ab 7.30 Uhr ein Frühdienst angeboten. Bei Bedarf können die Öffnungszeiten noch ausgeweitet werden. Für die qualifizierte Betreuung hat die Martin-Luther-Kirchengemeinde zwei junge, engagierte Erzieherinnen, die trotzdem bereits über Berufserfahrung verfügen, eingestellt: Sarah Weerning und Corinna Malinowski. In nur dreimonatiger Bauzeit wurde die Krippe unter Federführung des Architekten Horst Jäkel (Bad Bentheim) fertiggestellt. Sie verfügt über großzügige, helle Räume, die nach modernsten pädagogischen Gesichtspunkten eingerichtet sind. Selbstverständlich gehört auch ein eigener Spielplatz dazu, der speziell auf die Bedürfnisse dieser Altersgruppe ausgerichtet ist und u.a. über einen Erlebnispfad verfügt. Interessierte können die Krippe jederzeit während der Öffnungszeiten des Martin-Luther-Kindergartens besichtigen

und sich auch über das pädagogische Konzept informieren. Der Öffentlichkeit wird die neue Krippe am 2. Advent nach einem Familiengottesdienst, der vom Kindergarten mitgestaltet wird, vorgestellt. GV

NEUES AUS DEM BERGLANDKINDERGARTEN Ein neues Kindergartenjahr hat begonnen und bei uns ist schon wieder viel geschehen. Die neuen Kinder haben sich eingelebt, neue Freundschaften wurden geschlossen, und wir haben schon einige „Aktionen“ hinter uns.

Damit sich alle „neuen“ und „alten“ Kindergarteneltern kennenlernen können, haben wir an einem Freitagabend ein Grillfest veranstaltet, zu dem alle Familienmitglieder herzlich eingeladen waren. Dieses war sehr gut besucht, so dass auch die Elternvertreter für das neue Kindergartenjahr gewählt werden konnten. Außerdem haben wir unseren jährlichen „Herbstbasar“ veranstaltet. Wir haben gebacken, eingekocht, gebastelt,

gekocht und einige Sachen für den Verkauf gespendet bekommen, so dass wir über 300,00 € einnehmen konnten. Dieses Geld wird auch in diesem Jahr dafür eingesetzt, unsere Patenschaft für den Esel Titus im Tierpark Nordhorn zu verlängern und ihn regelmäßig zu besuchen. Berichtenswert ist auch, dass der Berglandkindergarten gemeinsam mit der Bookholter Grundschule an einer Qualifizierungsinitiative zum Übergang von der Kita in die Grundschule teilnimmt. Koordiniert wird diese vom Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe Netzwerk Süd) in Kooperation mit dem Brückenjahr- Beratungsteam, der VHS Grafschaft Bentheim sowie dem Kultusministerium. Die ohnehin schon gute Zusammenarbeit beider Einrichtungen konnte in den letzten vier Jahren durch das Projekt „Brückenjahr“ deutlich intensiviert werden. Um die Arbeit weiter zu entwickeln, haben wir uns entschieden, uns für die Qualifizierungsinitiative zu bewerben und haben den Zuschlag bekommen. Schwerpunktthema der Zusammenarbeit sind neben der gemeinsamen Aufgabe der Sprachbildung und Sprachförderung vielfältige andere Themen des Übergangsmanagements. Wir freuen uns auf diese neue Aufgabe! SANDRA WEVER


25

KINDERGÄRTEN

JUBILÄEN IM CHRISTUS-KINDERGARTEN Ein besonderes Jubiläum konnten wir mit unserer Kollegin Jutta Suntrup gleich in der Andacht zu beginn des Kindergartens feiern. Seit 30 Jahren arbeitet sie als Erzieherin in unserem Kindergarten. Viele, viele Kinder hat sie in dieser Zeit betreut und begleitet. Viele Andachten, Gottesdienste und Aktionen mit vorbereitet und geplant. Wir sind sehr froh und dankbar, dass sie sich stets voller Elan in die anstehenden Aufgaben mit einbringt. Wir wünschen ihr weiterhin viele gute Erfahrungen und Gottes Segen für die Tätigkeit bei uns. Und wir sagen froh und dankbar: „Bleib so wie du bist“. Unser Hausmeister Vladimir Savkiv hatte ein Jubiläum ganz anderer Art zu feiern. Seine Frau Olga und er sind seit 25 Jahren verheiratet und haben ihr 25 jähriges Ehejubiläum gefeiert. Auch hier haben wir natürlich für eine kleine Überraschung gesorgt. Wir wünschen dem Ehepaar Savkiv für ihr weiteres Eheleben auch viel Gutes und Gottes Segen. ELKE MÜLLER

ANMELDETAGE IN DEN KINDERGÄRTEN FÜR DAS KINDERGARTENJAHR 2014 / 2015 In diesem Jahr gibt es wieder drei Anmeldetage in allen Tageseinrichtungen für Kinder in Nordhorn. Vom 27.-29. Januar 2014 können Kinder angemeldet werden, für die ihre Eltern eine Betreuung ab August 2014 wüschen. Das gilt auch für unsere drei lutherischen Kindergärten: • Berglandkindergarten (Berglandstraße) • Christus-Kindergarten (Frankenwaldstraße) und • Martin-Luther-Kindergarten (Klarastraße). Alle drei Kindergärten nehmen die Anmeldungen während der Öffnungszeiten gern entgegen. Eine telefonische Terminabsprache (Telefonnummern auf Seite 34) verkürzt die Wartezeit. Angemeldet werden können im Berglandkindergarten und im Christus-Kindergarten Kinder, die im August zwei Jahre alt sind. Der Martin-Luther-Kindergarten bietet ab

sofort auch eine Krippengruppe für Kinder ab 6 Monaten an. Im Christus-Kindergarten besteht zudem eine Integrationsgruppe für Kinder mit und ohne Behinderung. Genauere Informationen erhalten interessierte Eltern direkt bei den jeweiligen Leiterinnen, die sich auf den Besuch freuen. Alle Eltern werden gebeten, bei der Anmeldung das Stammbuch oder einen Ausweis vom anzumeldenden Kind mitzubringen. Leider gab es im vergangenen Jahr in vielen Tageseinrichtungen Probleme mit den Namen der Kinder, wodurch es zu unnötigen Irritationen bei den Wartelisten kam. Außerdem können auch Kinder für die Loslösegruppen bei der EEB (Evangelische Erwachsenenbildung, Ootmarsumer Weg 5) oder bei der FABI (Steinmaate 2) angeELKE MÜLLER meldet werden.


KIRCHLICHE FINANZEN

26

IHR GELD IN UNSEREN HÄNDEN VÖLLIGE TRANSPARENZ IN DER EVANGELISCH-LUTHERISCHEN KIRCHE Limburg und kein Ende. Nachdem die katholische Kirche durch undurchsichtige Finanzierungen in die Schlagzeilen geraten ist und die Kirchensteuerzahler zurecht einfordern, über den Verbleib des Geldes informiert zu werden, möchte ich Sie mit diesem Artikel über den Umgang mit Geld in Ihrer evangelisch-lutherischen Kirche informieren. In den Diskussionen zum Thema Kirche und Geld sind in den Medien z. T. falsche Informationen über die evangelische Kirche verbreitet worden. Dazu einige Richtigstellungen: Nein, unser Bischof Meister bekommt sein Gehalt nicht vom Staat oder Land Niedersachsen. Erst recht nicht wir Pastorinnen und Pastoren. Richtig ist, dass es durch einen sogenannten Loccumer Vertrag (1955) einen Zuschuss zum kirchlichen Haushalt gibt. Das Grundgesetz bestimmt, dass dieser Zuschuss (in diesem Jahr sind dies 22,2 Mio €) für die Bezahlung von Geistlichen (18,3 Mio) und für Verwaltungsaufgaben (3,9 Mio) genutzt werden muss. Der Anteil an der landeskirchlichen Pfarrbesoldung beträgt 2013 nur etwa 12 %. Das bedeutet: 88 % der Pastorengehälter bezahlen Sie direkt durch Ihre Kirchensteuer. Umgekehrt bekommt die Landesregierung auch 20 Mio € von uns, damit sie die Kirchensteuern über die Finanzämter abbucht.

››

DIE KIRCHLICHEN AUSGABEN FÜR LEISTUNGEN AN STAAT UND GESELLSCHAFT SIND JEDES JAHR MINDESTENS DOPPELT SO HOCH WIE DIE ERHALTENEN STAATSLEISTUNGEN.

Mit dem Geld, das die Kirche vom Staat erhält, ist die Erwartung verbunden, dass diese Investition wieder dem Staat und der ganzen Gesellschaft zugute kommt und nicht nur den lutherischen Christen. Das machen wir: Über 40 Mio € geben unsere Gemeinden, Kirchenkreise und die Landeskirche für folgende Aufgaben aus: Kindergärten, Denkmalpflege, Seelsorge an Ausländern und Aussiedlern, Entwicklungsdienst, Straffälligenhilfe, kirchliche Schulen, Freiwilliges Soziales Jahr. Die landeskirchlichen Ausgaben für Leistungen an Staat und Gesellschaft sind jedes Jahr mindestens doppelt so hoch wie die erhaltenen Staatsleistungen.

AUSGABEN UNSERER LANDESKIRCHE Im Haushaltsjahr 2013 gibt unsere Hannoversche Landeskirche von 100,00 € Kirchensteuer Folgendes aus: • • • • •

• •

32,00 € für die Pfarrbesoldung 31,00 € für die Zuweisung an Kirchengemeinden und Kirchenkreise 6,00 € für die Diakonie einschließlich Kindertagesstätten 6,00 € für die Baupflege 13,00 € für gesamtkirchliche Aufwendungen einschließlich Mission, Kirchenmusik, Religionsunterricht, Evangelische Schulen und Bildung 5,00 € für die zentrale Verwaltung 7,00 € für die allgemeine Finanzwirtschaft einschließlich Versicherungen und IT

Unsere Finanzen sind transparent. Das gilt auf allen Ebenen, ob in Kirchengemeinde, Kirchenkreis oder Landeskirche: Haushalte werden von Gremien aufgestellt, durch Gremien beschlossen und öffentlich vorgelegt. Schattenhaushalte sind bei uns nicht möglich. Auf Ebene der Landeskirche hat die Landessynode die Hoheit über die landeskirchlichen Finanzen und beschließt den Haushalt. Im Kirchenkreis ist dafür der Kirchenkreistag, in der Gemeinde der Kirchenvorstand zuständig. In Kirchengemeinden und Kirchenkreisen werden die Haushalte für alle zur Einsicht ausgelegt. Abkündigungen im Gottesdienst weisen darauf hin. Für die Landeskirche sind die Zahlen im Internet abrufbar (http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/ presse-und-medien/pressemitteilungen). Die Landeskirche selbst wird vom Oberrechnungsamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) überprüft. Weitere Informationen zum Thema Kirche und Geld bietet die Seite der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter www.kirchenfinanzen.de.

PASTOR ULRICH HIRNDORF ARBEITSSTELLE FÜR ÖFFENTLICHKEITSARBEIT IM KIRCHENKREIS EMSLAND-BENTHEIM


27

BROT FÜR DIE WELT

FUSSBALL BRINGT GLÜCK

Für Viele bedeutet das Jahr 2014 ein großes Fußballjahr, denn im Juni findet in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Doch schon aus den Nachrichten wissen wir, dass die Vorbereitungen dafür nicht allen Menschen in Brasilien zugutekommen. Die Proteste im Land haben gezeigt, dass die sozialen Missstände von den Vorbereitungen auf die WM eher noch verschärft werden. Umso wichtiger sind Organisationen, die sich um Kinder und Jugendliche aus den Elendsvierteln kümmern. Eine diese Organisationen, die unter der Abkürzung SERUA bekannt ist, hat ein Programm mit dem Titel „Kick in ein besseres Leben“ initiiert, das mehr ist als nur sportliches Training. SERUA unterhält in Rio de Janeiro ein Zentrum, das Kinder und Jugendliche aus den Favelas von der Straße holt. Dort gibt es, was die meisten Kinder zu Hause vermissen:

Erwachsene mit Zeit, Unterstützung bei Schulproblemen, Beratung, Kurse in Zirkusakrobatik, Informatik und das sehr beliebte Fußballtraining. Die Kinder und Jugendlichen erfahren hier verbindliche und liebevolle Unterstützung. Oft wird der Kontakt zum Zentrum über Jahre gehalten. Dann freuen sich auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wie gut sich manche entwickeln – trotz der Kindheit in der Favela. Brot für die Welt unterstützt die Arbeit von SERUA – damit noch viele Kinder mit Fußball ein Stück Glück finden. Helfen Sie mit! Brot für die Welt Spendenkonto 500 500 500 KD-Bank (BLZ 1006 1006)


VERANSTALTUNGEN

ALLIANZ-GEBETSWOCHE Thema: Mit Geist und Mut... Sonntag,12.01.2014 ... ausgerüstet Andacht: Gottfried Peters Ort: Ev.-altref. Kirche, Paul-Gerhardt-Straße 2 Montag, 13.01.2014 ... Hoffnung wecken Andacht: Damaris Werner Ort: Ref. Kirche Bookholt, Veldhauser Straße Dienstag, 14.01.2014 ... gegen den Strom Andacht: Martin Mehrkens Ort: Baptistenkirche, Kleine Gartenstraße 11 Mittwoch, 15.01.2013 ... Lähmung überwinden Andacht: Lehrkraft Ev. Gymnasium Ort: Ev. Gymnasium, Bernhard-Niehues-Str. 49 Donnerstag, 16.01.2013 ... Frieden suchen Andacht: Dieter Wiggers Ort: Freie Christengemeinde, Lange Straße 60 Freitag, 17.01.2014 ... und einer neuen Generation Andacht: Arbeitskreis Junger Christen Ort: Gemeindehaus am Markt oder Christengemeinde, Stadtring 44

WELTGEBETSTAG 2014 Am Freitag, dem 7. März 2014, wird wie in vielen Ländern der Erde auch in Nordhorn der Weltgebetstag gefeiert. Er hat das Motto „Wasserströme in der Wüste“. Christinnen aus Ägypten haben die Gottesdienstordnung vorbereitet. In Nordhorn sind diesmal die Frauen der lutherischen Gemeinden für die Vorbereitung und Organisation des ökumenischen Gottesdienstes verantwortlich. Uhrzeit und Ort für den Gottesdienst und für die Informationsabende in den einzelnen Stadtteilen werden im neuen Jahr rechtzeitig bekanntgegeben.

28

INFOTREFFEN NEUER GESPRÄCHSKREIS Im neuen Jahr startet eine neue ökumenische Gesprächsgruppe. Die TeilnehmerInnen erhalten das Buch „Mit der Bibel durch das Jahr 2014“, in dem kleine Andachten zu Bibeltexten für jeden Tag abgedruckt sind. Einmal monatlich trifft sich die Gruppe und tauscht sich zu einem Bibeltext des Tages und anderen Glaubensfragen aus. Am 19.12.13 um 19.00 Uhr findet dazu im Gemeindehaus der Christuskirche (Dahlienstr.) ein Infotreffen statt, zu dem alle Interessierte eingeladen sind. Ansprechpartner sind Simon de Vries, G. Wieners (kath.) und G. Olthuis (ref.).

BEGEGNUNGSSTÄTTE FÜR SENIOREN Im Martin-Luther-Haus in der Klarastraße treffen sich jede Woche jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr ältere Menschen aus verschiedenen Kirchengemeinden zum unterhaltsamen Nachmittag. Dazu gehören Sitztanz und -gymnastik unter fachkundiger Anleitung, Gedächtnisübungen, (Karten)Spiele sowie gemeinsames Kaffee-/Teetrinken. Die Woche wird freitags um 15.30 Uhr mit einer Andacht beendet, die abwechselnd von der reformierten, lutherischen und katholischen Gemeinde vorbereitet wird. Die Begegnungsstätte ist offen für alle Menschen, egal welcher Konfession. Man kann kommen, so oft man möchte - auch unregelmäßig - je nach Lust und Laune. Gerade für Menschen, die allein leben, ist dies ein willkommenes Angebot, die freie Zeit sinnvoll mit anderen zu gestalten! Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

BEWEGUNG UND SPASS Im Gemeindehaus der Christuskirche soll ein sog. Smovey-Kurs angeboten werden. Das Bewegungstraining mit den grünen Smoveyringen eignet sich für jede Altersgruppe und für unterschiedlichste Trainingsformen. Das Besondere daran sind die frei laufenden Stahlkugeln in den Smoveyringen, die feine Vibrationen erzeugen und dadurch die Hände massieren, Verspannungen lösen und je nach Stärke der Schwungbewegungen die Intensität des Trainings bestimmen. Sie können damit Ihren Körper formen und straffen, trainieren die Tiefenmuskulatur, verbessern die Koordination und fördern den Lymphfluss. Für die richtige Ausführung und Spaß sorgt Gerlinde Itterbeck, (Tel. 05941 8945). Eine Gratis-Schnupperstunde findet statt am Donnerstag, den 5.12.13 um 17.00 Uhr im Gemeindehaus der Christuskirche (von da an wöchentlich). Weitere Informationen erhalten Sie vor Ort oder vorab telefonisch.

PAAR-TANZKREIS Für den Paar-Tanzkreis im Gemeindehaus der Kreuzkirche werden noch Teilnehmer gesucht! Der Kreis trifft sich jeden Freitag von 16.00 – 17.30 Uhr in der Jahnstraße an der Kreuzkirche. Herzliche Einladung an alle Paare, die Spaß an Musik und Bewegung haben. Einfach mal reinschauen und mitmachen. Nähere Informationen erteilt Frau Hensel unter Tel. 7139065.


29

VERANSTALTUNGEN

ÖKUMENISCHER ADVENTSWEG AUF DER BLANKE

ÖKUMENISCHER ADVENTSWEG IN DER BLUMENSIEDLUNG

Ein Moment der Besinnung - an jedem Wochentag im Advent. Ob allein oder als Familie, ob alt oder jung. Beim ökumenischen Adventsweg treffen sich alle Generationen. Einrichtungen unserer Kirchengemeinden und einige Geschäfte gestalten jeweils ein Fenster, jeden Abend um 17.30 Uhr an einem anderen Ort, mit Liedern, Texten und Geschichten. Der Adventsweg wird von der katholischen St. Elisabeth-Gemeinde, der ev.-lutherischen Martin-Luther-Kirchengemeinde und der reformierten Neuen Kirche ausgerichtet.

Auch in diesem Jahr richten die kath. Kirchengemeinde St. Marien, die ev.-luth. Christuskirche und die ev.-ref. Neue Kirche einen Adventsweg aus. Ein Moment der Besinnung an jedem Wochentag im Advent. Ob allein oder als Familie, ob alt oder jung. Beim Ökumenischen Adventsweg treffen sich alle Generationen. Familien und Einrichtungen unserer Kirchengemeinden gestalten jeweils ein Fenster, jeden Abend um 18.00 Uhr an einem anderen Ort, mit Liedern, Texten und Geschichten.

02.12. ökum. Begegnungsstätte Martin-Luther-Haus, Klarastraße 25 03.12. Janssen & Stockhorst, Gildehauser Weg 116 04.12. „cafe mittendrin“, Daimlerstraße 1 05.12. Blumen Bernd, Gildehauser Weg 116 06.12. Kindergarten St. Elisabeth, R.-Diesel-Straße 33 09.12. 10.12. 11.12. 12.12. 13.12.

Seniorenheim der Bürgerhilfe, Ebbinkstraße 2a Caritas-Betreuung, Friedrich-Runge-Straße 1 Martin-Luther-Kindergarten, Klarastraße 21 Kindertagesstätte Wirbelwind, v.-Behring-Str. 7 Seniorenwohnanlage am Vennweg 70

16.12. 17.12. 18.12. 19.12. 20.12.

Kinderkrippe Gänseblümchen, v.-Behring-Str. 5 Grundschule Südblanke, Ursulastraße 21 Wilh. Glaß, Gildehauser Weg 63 Martin-Luther-Haus, Klarastraße 25 Gemeindehaus St. Elisabeth, Gildehauser Weg

02.12. 03.12. 04.12. 05.12. 06.12.

Familie Suntrup, Ootmarsumer Weg 202 Familie Junge, Josef-von-Eichendorff-Str. 20 Krokusheim, Krokusstraße 2 Familie Maloku, Berliner Straße 37a Verbund der Tagesmütter, Gemeindehaus der Christuskirche, Dahlienstraße 64

09.12. 10.12. 11.12. 12.12. 13.12.

St. Marienkindergarten, Schlieperstraße 17 Familie Pütz (Metzgerei), Kamillenstraße 5 Kindergarten Sonnenwald, Wilhelm-Raabe-Str. 54 Familie Wegner/Janßen, Sauerlandstraße 81 Familie Oortmann, Postdamm 94

16.12. 17.12. 18.12. 19.12. 20.12.

Familie Meyer, Hermann-Löns-Platz 15 Christus-Kindergarten, Frankenwaldstr. 2 a Familie Többens, Josef-von-Eichendorff-Str. 9 Familie Niederste-Hollenberg, Eifelstraße 20 Familie Keller, Lattruper Weg 35

23.12.

Familie Schinz, Hindemithstraße 24

KONZERT ZUR EPIPHANIASZEIT Am Sonntag, den 26. Januar, wird die Lutherische Kantorei um 20 Uhr in der Kreuzkirche ein Konzert zur Epiphaniaszeit geben. Auf dem Programm stehen adventliche und weihnachtliche Kantaten von Dietrich Buxtehude, Georg Philipp Telemann und Vincent Lübeck sowie geistliche Konzerte nach alttestamentlichen Texten von Heinrich Schütz. Begleitet wird der Chor vom Barockorchester Florilegium Musicum aus den Niederlanden (auf alten Instrumenten) und von Kerstin Bruns, Sopran. Auch wenn Epiphanias – das Fest der Erscheinung des Herrn – am 6. Januar offiziell die Weihnachtszeit beendet, so gilt die anschließende Epiphaniaszeit im Volksmund zurecht als „zweites Weihnachten“, als die Zeit, in der wir in Ruhe über die Bedeutung des – heute meist stressigen – Weihnachtsgeschehens nachdenken können. Es ist oftmals die Zeit, in der die Botschaft von Weihnachten erst wirklich

in unseren Köpfen und Herzen ankommt. Und wie kann das besser gelingen als mit den an diesem Abend aufgeführten, selten gehörten Raritäten und Schätzen der barocken Chormusik! JENS PEITZMEIER


VERANSTALTUNGEN

CHRISTUSKIRCHE

30

MARTIN-LUTHER-KIRCHE

KRÜMELMONSTER (ELTERN-KIND-KREIS) jeden Dienstag, 9.30 - 11.00 Uhr

KIRCHENCAFE in der Regel jeden Sonntag nach dem Gottesdienst

BIBELKIDZ (KINDERGRUPPEN VON 4-8 / 9-13 JAHREN) jeden Freitag, 15.30 - 17.00 Uhr

MALIBU-GRUPPEN Begleitung von Eltern und Kindern im 1. Lebensjahr - Informationen zu den Kursen im Pfarrbüro

MALIBU-GRUPPEN Begleitung von Eltern und Kindern im 1. Lebensjahr Informationen zu den Kursen bei der EEB, Tel. 880215 MÄNNERKREIS jeden 2. Dienstag im Monat 20.00 Uhr nächste Termine: 10.12.13; 14.01.14 Jahresplanung; „BUNTE TRUPPE“ (TREFFEN BEHINDERTER UND NICHTBEHINDERTER MENSCHEN) jeden letzten Freitag im Monat um 15.30 Uhr nächste Termine: 13.! Dezember Weihnachtsfeier im Pfannkuchenhaus (mit Anmeldung) MONTAGSTREFF FÜR FRAUEN jeden 1. Montag im Monat nächste Termine: 2. Dezember Weihnachtsfeier Anmeldung erbeten bei Fr. Bühning-Würth Tel. 723325 oder Frau Pelzer Tel. 7299972; 6. Januar 2014 Jahresplanung um 20 Uhr im Gemeindehaus FRAUEN-TANZKREIS jeden Mittwoch um 9.30 Uhr FRAUEN-SENIORENKREIS jeden 2. Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr nächste Termine: 12. Dezember; 16. Januar 2014 FRAUEN-GESPRÄCHSKREIS jeden 1. Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr nächste Termine: 5. Dezember; 9. Januar 2014 HANDARBEITSKREIS jeden Dienstag um 19.00 Uhr POSAUNENCHOR jeden Mittwoch um 18.30 Uhr OFFENES FRÜHSTÜCK jeden letzten Donnerstag im Monat um 9.00 Uhr Frühstücksbuffet für 3,50 € nächster Termin: 30. Januar 2014

FRAUENKREIS jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 14.30 Uhr SENIORENBEGEGNUNG jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 14.00 - 17.00 Uhr jeden Freitag um 15.30 Uhr Andacht im Wechsel zwischen katholischer, reformierter und lutherischer Gemeinde SPIELENACHMITTAG FÜR DIE ÄLTERE GENERATION jeden 1. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr DIAKONIEKREIS jeden Dienstag um 15.00 Uhr CVJM MÄDCHENGRUPPE (12 BIS 15 JAHRE) einmal im Monat dienstags, 18.00 bis 19.30 Uhr CVJM-GRUPPE „HEINZELMÄNNCHEN“ monatlich nach vorheriger Absprache CVJM BOULE-GRUPPE alle 14 Tage sonntags um 15.00 Uhr während des Winters im Martin-Luther-Haus nächstes Treffen: 8. Dezember 2013 PLANUNGSGRUPPE DES CVJM NORDHORN-BLANKE Jeden Dienstag, 18.30 bis 20.00 Uhr CVJM-GRUPPE „WELLNESS UND GESUNDHEIT“ jeden 2. Dienstag im Monat um 20.00 Uhr KONFIGRUPPE jeden letzten Sonntag im Monat, 15.00 Uhr


31

VERANSTALTUNGEN

KREUZKIRCHE

MUSIKZWERGE (KRABBELGRUPPE) jeden Freitag um 9.30 Uhr

GLAUBENSKURS jeden 3. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr

KINDERKIRCHE jeden 2. Samstag im Monat von 10.00 - 12.00 Uhr nächste Termine: 14. Dezember; 11. Januar 2014

PAARTANZGRUPPE jeden Freitag um 16.00 - 17.30 Uhr bei Rückfragen: Anneliese Hensel (Tel. 7139065)

PFADFINDERGRUPPE jeden Montag um 16 Uhr (6 BIS 10 JAHRE) jeden Montag um 17 Uhr (10 BIS 12 JAHRE) jeden Montag um 18 Uhr (AB 12 JAHRE)

BESUCHSDIENSTKREIS nächster Termin: 12. Dezember Adventskaffee (mit Anmeldung)

FRAUENZIMMER jeden letzten Dienstag im Monat um 20.00 Uhr 28. Januar 2014 FRAUEN-BASTEL- UND -HANDARBEITSKREIS alle 14 Tage dienstags um 14.30 Uhr nächste Termine: 10. Dezember; 7. Januar, 21. Januar, 4. Februar 2014 FRAUEN-ABENDKREIS jeden 1. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr nächster Termin: 4. Dezember, 8. Januar 2014 LITERATURKREIS jeden 2. Dienstag im Monat um 20.00 Uhr nächste Termine: 10. Dezember; 14. Januar 2014

OFFENES MITTAGESSEN jeden 2. Donnerstag im Monat von 12.30 - 14.00 Uhr nächste Termine: 12. Dezember; 9. Januar HERRSCHAFFTZEITEN! (MÄNNERGRUPPE) Kontakt: Erik Meier (Tel. 8506550) LUTHERISCHE KANTOREI jeden Donnerstag um 20.00 Uhr BÜCHERMARKT - ÖFFNUNGSZEITEN Do. und Fr.: 10-13 & 15-18 Uhr; Sa: 10-13 Uhr GRÜNER HAHN-GRUPPE jeden 1. Montag im Monat 20.00 Uhr nächste Termine: 2. Dezember; 6. Januar 2014

MICHAELISKIRCHE KLAUSHEIDE KRABBELGRUPPE (0 BIS 3 JAHRE) Kühlhaus in Klausheide, jeden Dienstag, 10-12 Uhr KINDERGOTTESDIENST jeden Freitag um 15.30 Uhr SINGKREIS jeden Donnerstag um 18.30 Uhr SPIEL- UND BASTELKREIS jeden Donnerstag um 14 Uhr

FRAUENKREIS jeden 2. Montag im Monat um 19.30 Uhr nächste Termine: 9. Dezember; 13. Januar 2014 FRAUENFRÜHSTÜCK jeden 3. Dienstag im Monat um 9.00 Uhr nächste Termine: 17. Dezember; 21. Januar 2014 BIBLISCHER ARBEITSKREIS jeden letzten Montag im Monat um 19.30 Uhr, nächste Termine: 27. Januar 2014


ANSPRECHPARTNER

PFARRÄMTER

PFARRBÜROS KREUZ- UND CHRISTUSKIRCHE Britta Peters van-Delden-Straße 21, Tel: 34651 - Fax: 37123 buero@lutherisch-in-nordhorn.de Öffnungszeiten: Mo: 10.00 - 12.00 Di: 10.00 - 12.00 Mi: 10.00 - 12.00 Do: geschlossen Fr: 10.00 - 12.00

32

14.00 - 16.00 14.00 - 16.00 14.00 - 16.00 14.00 - 18.00

Donnerstag von 10.00 - 12.00 Uhr ist das Büro im Gemeindehaus der Christuskirche geöffnet. Tel. 991606 Konten: der Christus- und Kreuz- Kirchengemeinde Konto-Nr. 4721, KSK Nordhorn, BLZ 267 500 01 Konto-Nr. 8002339, KSK Nordhorn, BLZ 267 500 01

Christa Olearius (Kreuzkirche Bezirk I) Tel: 2627, christa.olearius@lutherisch-in-nordhorn.de Thomas Kersten (Kreuzkirche Bezirk II) Tel: 34916, thomas.kersten@lutherisch-in-nordhorn.de Simon de Vries (Christuskirche und Kreuzkirche) Tel: 6939, simon.devries@lutherisch-in-nordhorn.de Günter Vogel (Martin-Luther-Kirche) Tel: 809510, guenter.vogel@lutherisch-in-nordhorn.de

DIAKON/IN Inga Rohoff, Tel: 7848195, inga.rohoff@lutherisch-in-nordhorn.de Martin Mehrkens, Tel: 05922/990203 oder 05921/1791154 martin.mehrkens@lutherisch-in-nordhorn.de

KANTOR Jens Christian Peitzmeier Tel: 8157470, jens.peitzmeier@googlemail.com

MARTIN-LUTHER-KIRCHE Doris Hüls Klarastraße 36 b, Tel: 809510 - Fax 809511 buero2@lutherisch-in-nordhorn.de

POSAUNENCHOR

Öffnungszeiten: Di - Fr: 10-12 Uhr | Mi: 17-19 Uhr Konto-Nr.: 7000979, KSK Nordhorn, BLZ 267 500 01

Ute Sawitzki (Kreuzkirche), Tel: 32417 Siegfried Sawitzki (Martin-Luther-Kirche), Tel: 32417 Simone Schneuing (Christuskirche), Tel: 723190 Angelika Thissen-Hoffmann (Michaeliskirche), Tel.:39695 Karl Gapinski (Gartenpflege Michaeliskirche), Tel. 38499

KINDERGÄRTEN

Stephan Klein, Tel: 05925-2023016 stephan@klein-stephan.de

KÜSTER/INNEN

KIRCHENVORSTÄNDE BERGLAND-KINDERGARTEN Berglandstraße 10 Leitung: Renate Fryling Tel: 33605, kiga-bergland@gmx.de CHRISTUS-KINDERGARTEN Frankenwaldstraße 2 a Leitung: Elke Müller Tel: 15270, mail@christus-kiga.de MARTIN-LUTHER-KINDERGARTEN Klarastraße 25 Leitung: Mechthild Sommerfeld Tel: 809530, kts.martin-luther.nordhorn@evlka.de

Christus- und Kreuzkirche: Thomas Kersten (Vorsitzender), Tel: 34916 Uta Hillner (stellv. Vorsitzende), Tel: 76661 Martin-Luther-Kirche: Udo Sander (Vorsitzender), Tel: 723117 Günter Vogel (stellv. Vorsitzender), Tel: 809510

DIAKONISCHES WERK (Sozialberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Suchtberatung, Kurvermittlung): Sandra Hildbrandt, Sandra Hoppe, Sonja Monse Bernhard-Niehues-Straße 5; Tel: 5428 www.diakonie-emsland.de

SOZIALE DIENSTE NORDHORN WEBSEITE www.lutherisch-in-nordhorn.de

Diakonieverband Grafschaft Bentheim e. V. Ootmarsumer Weg 77, 48527 Nordhorn Telefon 05921 703-0, Fax 05921 703-264

CVJM NORDHORN-BLANKE

EVANGELISCHES GYMNASIUM NORDHORN

Klarastraße 25, Tel: 809520 (Di. 18.30 - 20.00 Uhr) info@cvjm-nordhorn-blanke.de

Bernhard-Niehues-Straße 49, 48529 Nordhorn Telefon: 05921 7123155, Fax: 05921 7123156


Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit dem Christus-Kindergarten

Kurz&Klein-Gottesdienst zur Taufe

Buffet beim Glaubenskurs-Abschlussabend

LUTHschER zum Reformationstag

Mädchentag im Martin-Luther-Haus

Konfirmandinnen unterwegs für die Nordhorner Tafel bei der „Eins-Mehr!“-Aktion

Benefiz-Konzert der „Friends“


„IN IHM WAR DAS LEBEN, UND DAS LEBEN WAR DAS LICHT DER MENSCHEN.“ (JOH 1,4 - MONATSSPRUCH FÜR DEZEMBER)

In wenigen Wochen feiern wir Weihnachten und damit die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Die Zeit, die vor diesem besonderen Fest liegt, ist der Advent. Dieses ist eine Vorbereitungszeit, die der inneren Einkehr dienlich sein will. Gerade in denen uns am Herzen liegenden Adventsliedern, wie z. B. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit” kommt große Vorfreude und staunendes Erwarten zum Ausdruck. Derjenige, auf den wir Christen warten, bringt Heil und Leben. Jesus Christus ist also die Mitte dieses Weihnachtsfestes! Deshalb schenken wir aus Liebe, weil wir selber von Gott Beschenkte sind und es immer wieder neu werden. Häufig genug sieht es gerade in diesen vorweihnachtlichen Tagen jedoch bei vielen von uns ganz anders aus. Vom Weihnachtsstress ist da die Rede. Und wenn man bereits auf dem Weg zu einem besonderen Weihnachtsmarkt zwei Stunden im Stau steht, ist man sichtlich bedient. Daneben lassen sich auch nicht immer alle Geschenkwünsche erfüllen und nicht selten gibt es gerade zu Weihnachten den größten Streit in den Familien. Der Monatsspruch aus dem Johannesevangelium setzt zwei völlig andere Akzente: Leben und Licht! Weg vom Trubel und vom oberflächlichen Schein. Hin zu einem Leben, was diesen Namen verdient. Der Evangelist Johannes beschreibt dieses Leben nicht, sondern er weckt das Verlangen in uns, Jesus Christus als das Licht der Welt zu erkennen und an ihn zu glauben. In einem Gebet aus der Leipziger Nikolai-Kirche kommt deutlich zum Ausdruck, welchen Geschmack und welche Richtung unser Leben haben kann, wenn wir Weihnachten und seine frohe Botschaft von Jesus Christus wieder die Mitte dieses Festes sein lassen: „Denn mit Jesus war EINER da, der sagt: Selig sind die Armen! Und nicht: wer Geld hat, ist glücklich. Endlich EINER, der sagte: Liebe deine Feinde! Und nicht: nieder mit dem Gegner! Endlich EINER, der sagte: Erste werden Letzte sein! Und nicht: es bleibt alles beim Alten! Endlich EINER, der sagte: Wer sein Leben einsetzt und verliert, der wird es gewinnen! Und nicht: seid schön vorsichtig! Endlich EINER, der sagte: Ihr seid das Salz! Und nicht: Ihr seid die Creme. Endlich EINER, der starb, wie er lebte.” Ihnen und ihren Familien und Freunden wünsche ich eine lebendige und helle Weihnachtszeit, sowie ein von Gott gesegnetes neues Jahr 2014. Bleiben Sie gut behütet ! Ihr Pastor Thomas Kersten


Dez 13 - Jan 14