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Executive Summary Hygiene-Guidelines fĂźr den sicheren BĂźrobetrieb


Leitfaden für Hygienesicherheit für Ihre MitarbeiterInnen in Ihrer Immobilie Mit diesem Executive Summary möchten wir Ihnen als personalverantwortliche Führungskraft einen kompakten und praktischen Leitfaden in die Hand geben. In den nächsten Tagen und Wochen gilt es, die Büroraumnutzung und die Spielregeln der Zusammenarbeit immer wieder neu der Situation anzupassen. Als SIMACEK Gruppe betreuen wir tausende Objekte und sind mit hunderten Entscheidungsträgern dieser Tage in permanentem Kontakt. Auf Basis dieser Erfahrungen und Gespräche haben wir Ihnen die wichtigste Entscheidungskriterien und zu berücksichtigenden Punkte hinsichtlich des neuen Verhaltens im Büro, der Einhaltung neuer Hygienestandards, sowie der kontaktlosen Zusammenarbeit mit KollegInnen und externen Kontakten zusammengefasst.

Sehen Sie nachfolgend Vorschläge aus der Praxis für die Praxis, wie ein sicheres Comeback Ihrer MitarbeiterInnen in Ihre Immobilie gut gelingen kann. Gerne können Sie die Texte (auch auszugsweise) für Ihre interne Kommunikation nützen!

Die 7 wichtigsten Themen 1 Betreten des Büros 2

Schutz- und Verhaltensmaßnahmen

3

Weg ins Büro und zu Außenterminen

4

Verhalten im Büro

5

Kommunikation mit KundInnen/LieferantInnen

6

Händehygiene und Desinfektionsverfahren

7 Masken-Guide


Die 7 wichtigsten Themen

Die 7 wichtigsten Themen

Betreten des Büros  Im Lift nur alleine fahren  Idealerweise die Stiegenhäuser verwenden  MNS-Maske am Flur empfohlen  Nach Betreten (vor Berühren von Telefon, Computer und Handy) Hände gründlich waschen und desinfizieren

Schutz- und Verhaltensmaßnahmen Die Hauptgrundsätze der notwendigen Schutzund Verhaltensmaßnahmen sind:  Händehygiene (mind. 30 Sek. mit Seifen)  Abstand halten (1,5 bis 2 Meter)  Menschenansammlungen meiden  Die eigene Gesundheit laufend überprüfen – bei Symptomen wie Fieber, Husten etc. nicht ins Büro kommen  Rücksicht auf andere nehmen, insbesondere auf Risikogruppen  MNS-Maske tragen

Weg ins Büro und zu Außenterminen  Anreise im Auto, wenn möglich alleine  In öffentlichen Verkehrsmitteln Kontakt mit Oberflächen (Haltegriffe etc.) möglichst vermeiden, Handschuhe und Maske tragen, nicht ins Gesicht greifen  Schutzmaske möglichst immer dann tragen, wenn Sie mit anderen zusammen sind  Desinfektionsmittel häufig verwenden; Schutzausrüstung den MitarbeiterInnen ausreichend zur Verfügung stellen

Verhalten im Büro und Sozialräumen  Teeküchen (auch Raucherbereiche) und Sozialräume nur alleine und mit MNS-Maske aufsuchen, sowie Hygiene- und Abstandsregeln beachten  Waschräume und Toilettenbereiche besonders sauber hinterlassen und natürlich nur alleine betreten  Keine Gruppen bilden - auf Gängen etc. auf Abstand achten  Auch auf den Freiflächen Abstand zueinander halten  Bei Nutzung der Meetingräume gilt: zusätzliche Desinfektion der verwendeten Präsentationsmittel, vor und nach der Nutzung  Personenanzahl dem Meetingraum anpassen - auch hier auf den Abstand achten


Die 7 wichtigsten Themen

Die 7 wichtigsten Themen

Kommunikation mit KundInnen/LieferantInnen

Vorbereitung auf Termine

 Immer Desinfektionsmittel, Maske und leere Kuverts (für Übergaben von Schlüssel, Unterlagen

 Wo es möglich ist, Unterlagen senden bzw. senden lassen und direkten Kontakt vermeiden – „kontaktlos“ agieren  Bei Übergabe von Unterlagen an KundInnen, deren Schutzbedürfnis berücksichtigen - Objekte/Dokumente in einem Kuvert oder einer Tragetasche überreichen

Anreise

 Im Auto am besten alleine fahren bzw. bei mehreren mitfahrenden Personen eine Maske tragen  Öffentliche Verkehrsmittel: Nutzung nur mit Handschuhen und für kurze Distanzen (Einweg-Handschuhe nach jeder Fahrt entsorgen)  Informationen über das Reiseziel auf www.bmeia.gv.at oder per Auslandsservice-App erheben  Am besten in Österreich bleiben oder das Reiseziel so wählen, dass die Rückkehr rasch und selbständig erfolgen kann Maske tragen

 Immer eine verpackte Reservemaske mitführen, um im Notfall bzw. auf Kundenwunsch eine frische Maske zur Verfügung stellen zu können  Gestik und Mimik sind mit Maske anders ganz einzusetzen, dh. um reduzierte Mimik auszugleichen: - lauter sprechen - deutlicher mit dem Kopf nicken bzw. Gestik stärker einsetzen - mehr verbalisieren

USB-Sticks, Unterlagen, etc.) einstecken  Falls etwas vermessen werden muss, besser ein Lasermessgerät statt eines Maßbandes verwenden

Termine

 Bei allen Arten von Krankheissymptomen: Keine Termine wahrnehmen, um unangenehme Situationen mit Kunden proaktiv zu vermeiden  Termine telefonisch vereinbaren und Kunden vorher proaktiv über Vorsichtsmaßnahmen informieren, um größte Klarheit und Sicherheit zu signalisieren  Persönliche Treffen, wo immer es möglich ist, vermeiden und stattdessen ein Telefonat oder auch eine Telefonkonferenz einberufen - eine Videokonferenz kann viele persönliche Treffen ersetzen  Wenn persönliche Termine stattfinden müssen, idealerweise an Home-OfficeTagen/Zeiten durchführen, da zuvor weniger Kontakte stattgefunden haben

KundInnen/LieferantInnen

 Zu jeder Zeit Sicherheitsabstand wahren  Häufig die Hände desinfizieren (auch sichtbar für den Kunden), mit eigenem Desinfektionsmittel oder mittels der in Objekten aufgestellten Desinfektions-Dispensern  Visitenkarten, Mäntel, etc. nicht wie bisher übergeben, sondern Visitenkarten nur im Rahmen von Unterlagen-Packages, Mantel selbst kontaktlos aufhängen  Lifte getrennt voneinander, möglichst einzeln, benutzen (abhängig von der Liftgröße)  Bevorzugt Stiegenhäuser benutzen  Dem Gegenüber mit ausgestreckter Hand die Türe offenhalten, besser den Rücken zukehren (Abstand halten)


Die 7 wichtigsten Themen

Händehygiene und Desinfektionsverfahren Es gibt die präventiv angewandte Desinfektion aller Flächen, die durch einen hohen Berührungskontakt eine verstärkte Ansteckungsgefährdung aufweisen und die Raumdesinfektion durch Kaltvernebelung im Präventions- und Akutfall, also in dem Fall, dass eine mikrobiologische Gefährdung durch Pilze, Bakterien oder Viren nachgewiesen wurde.

Die 7 wichtigsten Themen

Flächendesinfektion Es macht nur Sinn auf vorher gereinigten Flächen eine Desinfektion vorzunehmen. Eine Reinigung dient der Beseitigung von sichtbaren Verschmutzungen. Es werden lediglich Wasser und reinigungsverstärkende Zusätze (Säuren, Laugen und Tenside) verwendet, die jedoch keine oder nur eine schwache keimtötende Wirkung haben. Die Desinfektion kann keine reinigende Wirkung erzielen, sondern zielt darauf ab, die Anzahl der vermehrungsfähigen Mikroorganismen (Pilze, Bakterien, Hefen, Viren) zu reduzieren. Krankheitserreger können über längere Zeiträume auf Oberflächen überleben und stellen eine potentielle Kreuzkontaminationsquelle dar. Besonders problematisch sind: häufig berührte Flächen, z.B. Türgriffe oder Handläufe, Lift- und Lichtschalter, Griffleisten, Kaffeemaschinen, Mikrowellengriffe (z.B in Teeküchen), Flächen im Sanitärbereich (Toiletten, Badewannen, Duschen), Arbeitsflächen. Die Inhaltsstoffe: im aktuellen Fall bei Corona: lt. WHO mindestens 0,5% Wasserstoffperoxid, 0,4% Peressigsäure, 0,1 bis 0,2% Natriumhypochlorit, Alkohol

1 Händedesinfektion 2 Flächendesinfektion 3 Raumdesinfektion

Händehygiene Eine wichtige keimreduzierende Wirkung hat das „richtige“ Händewaschen, also die Hände für mindestens 20 bis 30 Sekunden mit Wasser und Seife zu waschen. Die Hände möglichst mit Papiertüchern trocknen. Händedesinfektion Desinfektion nach dem Händewaschen und mit trockenen Händen. Die Hände werden mit der Lösung eingerieben und während der vorgeschriebenen Einwirkzeit feucht gehalten. Nach dem Einreiben mit der Lösung unbedingt die Hände trocknen lassen, dies reduziert signifikant Hautreizungen. Erst am Tagesrand nach Beendigung der eigenen Arbeit die Hände eincremen. Die Inhaltsstoffe: Diverse natürliche oder synthetische Alkohole (z.B. Isopropanol, Ethanol etc.)

Raumdesinfektion Eines der möglichen Verfahren bei der Raumdesinfektion ist die Kaltvernebelung von Trockenaerosolen. Hier wird in Schutzausrüstung zum Beispiel auf der Basis von hochreinem Wasserstoffperoxid gearbeitet. Bei diesem Vorgang zerfällt das Wasserstoffperoxid H2O2 rückstandslos in seine Bestandteile (Wasser und Sauerstoff) und desinfiziert somit sehr umweltschonend Oberflächen und Raumluft. Das Verfahren eignet sich sowohl für sensible Bereiche, wie Isolierstationen mit Akutfällen, aber auch zur Hygieneprävention in Räumlichkeiten mit hoher oder stark wechselnder Nutzerfrequenz. Damit wird praktisch eine weitreichende, mikrobiologische Dekontaminierung erreicht und eine hygienisch saubere Luft und Oberfläche ist das Ergebnis.


Die 7 wichtigsten Themen

Die 7 wichtigsten Themen

Masken-Guide Um sich selbst und andere zu schützen, wird aufgrund der Corona-Epidemie jetzt überall dort, wo Menschen zusammenkommen, generell freiwillig (in manchen Bereichen gilt allerdings eine Trage-Verpflichtung) eine Schutzmaske bzw. ein Mund-Nasen-Schutz getragen. In Europa gewöhnen sich die Menschen erst daran, in Asien gehört das Tragen von Masken, vor allem aufgrund der Schadstoffbelastung in der Luft, schon länger zum Stadtbild. Oft gibt es Unklarheiten darüber, was denn nun wo wirkt und worin der Unterschied zwischen einer Schutzmaske und einem Mund-Nasen-Schutz (MNS) liegt. Wir haben als Information für Sie die gängigsten Arten an Atemschutz-Masken und MN-Schutz zusammengefasst. Unter https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus finden Sie alle aktuellen Informatoinen zur Maskenpflicht.

Übersicht Schutzmasken Sogenannte partikelfiltrierende Halbmasken (FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken) filtern partikelförmige Schadstoffe wie Staub, Rauch und Aerosol aus der Atemluft und werden von verschiedenen Berufsgruppen als persönliche Schutzausrüstungen verwendet, um sich vor Schadstoffen abzuschirmen. Diese speziellen Schutzmaskenarten unterliegen gesetzlichen Regelungen und müssen speziellen europaweit normierten Prüfkriterien (EN 149:2001, EN A1:2009) entsprechen.

Es gibt die Masken in drei Schutzstufen: FFP1, FFP2 und FFP3. Atemschutzmasken mit höheren Schutzstufen filtern effektiver und dürfen daher gegen gesundheitsschädlichere Schadstoffe und höhere Schadstoffkonzentrationen eingesetzt werden.

FFP1-Schutzmasken Filtern mindestens 80% der in der Luft befindlichen Partikel. Geeignet zum Schutz vor ungiftigem und nicht-fibrogenem Staub; werden im Bauwesen oder der Lebensmittelindustrie verwendet.

FFP2-Schutzmasken Filtern mindestens 94% der in der Luft befindlichen Partikel, schützen vor festen und flüssigen gesundheitsschädlichen Stoffen wie Staub, Rauch und Aerosolen; werden z.B im Bergbau oder in der Metallindustrie verwendet.

FFP3-Schutzmasken Bieten den größtmöglichen Schutz und filtern mindestens 99% der Partikel. Diese Masken schützen vor giftigen, krebserregenden und radioaktiven Partikeln, werden auch zum Schutz vor Viren und Bakterien empfohlen und auch in der chemischen Industrie verwendet.

Einfache Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) Der MNS dient dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und soll im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. Für den MNS gibt es keine speziellen gesetzlichen Anforderungen und Prüfkriterien. Sie werden im Zuge der Corona-Krise von vielen Staaten empfohlen bzw. teils auch vorgeschrieben (z.B. in Lebensmittelgeschäften). Der einfache Mund-Nasen-Schutz kann von jeder Person selbst hergestellt werden – zum Beispiel in Form von Schal, Tuch oder selbstgenähter MNS-Masken.


Unsere Spezialistin Bianca Lang beantwortet Ihnen gerne persönlich und kostenfrei Ihre Fragen.

Kontakt Bianca Lang Bereichsleitung Client Service T. +43 1 211 66-10417 E. b.lang@simacek.at

SIMACEK ist der größte österreichische familiengeführte Komplettanbieter für Gebäude-InfrastrukturManagement und infrastrukturelle Facility Services. 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 40 Nationen, in 42 Städten in sechs Ländern sind mit Analyse, Consulting, Services, Monitoring und Reporting für die umfassende Gebäudebewirtschaftung 24/7/365 im Einsatz.

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