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Mai 2015

Offizielles Organ des Schweizerischen Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

DIE FACHZEITSCHRIFT FÜR DIE CHEMIE- UND LABORBRANCHE

– spezifisch für Ihre Anwendung


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EDITORIAL

Die Effizienz steigern Was genau bedeutet Effizienz? Dieser Begriff begegnet uns allenthalben und in vielen Zusammenhängen. Sehr häufig ist die Rede vom Drang zur Steigerung der Effizienz in der Produktion, der Leistung, der Arbeit. Alles wird gut, ausser es klappt eben nicht mit dem Verbessern der Effizienz. Wie macht man es also richtig? Zunächst sollte die Bedeutung des Begriffs geklärt sein: Effizienz ist laut allgemeiner Definition «ein Beurteilungskriterium, mit dem sich beschreiben lässt, ob eine Massnahme geeignet ist, ein vorgegebenes Ziel in einer bestimmten Art und Weise zu erreichen». Ein Beurteilungskriterium. Das heisst, nachdenken. Eine intelligente Effizienz ist es also, wenn man vor ihrer aktiven Steigerung alle möglichen Massnahmen theoretisch durchspielt, um dann mit der einzig richtigen Massnahme verlustfrei und schnell das Ziel zu erreichen. Aber wer kann dieses Beurteilen nun besser – ein Mensch oder eine Maschine? Eine Frage, auf die es noch Antworten braucht. Im Vorfeld der Achema greifen wir mit unserem Fokusthema die vernetzte Strömungsmaschine auf. Können untereinander kommunizierende Anlagenkomponenten tatsächlich zu einer effizienteren Produktion beitragen? Nehmen uns intelligent vernetzte Maschinen à la Industrie 4.0 vielleicht sogar das Verbessern ihrer eigenen Effizienz ab? Noch braucht es dazu den Menschen, der die Maschinen erst einmal bauen und programmieren muss. Noch.

Sie möchten uns kennenlernen ...

Passend zu diesem Thema haben wir einen führenden Pumpenhersteller inter-

ACHEMA

viewt, wie er bei seinen Produkten die Effizienz, insbesondere in Bezug auf den

... dann besuchen Sie uns 2015!

Energieverbrauch, verbessert hat. Diese und noch sehr viele andere effiziente Ansätze zur Produktion von heute und morgen wird die Achema im Juni in Frankfurt darbieten. Neben Fokus und Interview finden Sie in dieser Ausgabe

vom 15. bis 19. Juni in Frankfurt am Main

viele interessante Beiträge ausstellender Firmen. Und natürlich unsere informa-

Halle 4.1 | Stand F13

tive Achema-Special-Strecke. Versäumen Sie auch nicht, unsere Reportagen über moderne und intelligente Lagerhaltung und -logistik sowie bestem Kundenservice zu lesen. Die in dieser Ausgabe vorgestellten Unternehmen haben es jeweils auf ihre Art und Weise geschafft, ihre Ziele mit den passenden Massnahmen effizient zu erreichen. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit zum Entdecken. Viel Freude beim Lesen!

LABORBEDARF LIFE SCIENCE CHEMIKALIEN

Ihr

Georg A. Sposny, Redaktor

ROTH AG Fabrikmattenweg 12 · 4144 Arlesheim Tel. 061/712 11 60 · Fax 061/712 20 21 info@carlroth.ch · www.carlroth.ch

redaktion@sigwerb.com 5/2015

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I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

04 FOKUS

Im Dialog mit der Anlage

Automation und Vernetzung bieten die Chance zu Produktivitätssteigerungen. Intelligente Steuer- und Regelungskonzepte steigern Effizienz und Wirkungsgrade.

08 CHEMIE Von der Kür zur Pflicht

14 FORSCHUNGSWELT Die Atome eines Kilogramms

Im Wettstreit um die genaueste Definition des Kilogramms wollen Wissenschaftler die Avogadro-Konstante und das Planck`sche Wirkungsquantum festlegen.

18 NEWS

21 FIRMENREPORTAGE Vorausschauende Lagerhaltung

GHS, das global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien, wird ab Juni 2015 für alle Chemikalien obligatorisch.

12 BIOWISSENSCHAFTEN Oxidativem Stress entgegenwirken

Oxidativer Stress schadet dem Immunsystem insofern, dass die Abwehrzellen nicht mehr adäquat auf Erreger reagieren können. Eine erhöhte Vitamin E-Zufuhr könnte helfen.

IMPRESSUM

Die Fachzeitschrift für die Chemie- und Laborbranche Erscheinungsweise 10 × jährlich Jahrgang 5. Jahrgang (2015) Druckauflage 12 000 Exemplare WEMF / SW-Beglaubigung 2014 11 751 Exemplare Total verbreitete Auflage 2 452 Exemplare davon verkauft ISSN-Nummer 1664-6770 Internet www.chemiextra.com Geschäftsleiter Andreas A. Keller

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Herausgeber/Verlag SIGWERB GmbH Unter Altstadt 10 CH-6301 Zug Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.sigwerb.com Anzeigenverkaufsleitung Thomas Füglistaler Anzeigenverkauf SIGImedia AG Jörg Signer Pfaffacherweg 189 Postfach 19 CH-5246 Scherz Telefon +41 (0)56 619 52 52 Telefax +41 (0)56 619 52 50 info@sigimedia.ch Chefredaktion Georg Sposny Unter Altstadt 10 CH-6301 Zug Telefon +41 (0)41 711 61 11 redaktion@sigwerb.com

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I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

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MESSE

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TERMINE

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AUS- UND WEITERBILDUNG

Weltforum der Prozessindustrie

Zur Achema in Frankfurt am Main vom 15. bis zum 19. Juni 2015 werden wie bereits in 2012 etwa 3800 Aussteller aus mehr als 50 Ländern erwartet. Die Messe gilt als Weltforum für chemische Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie.

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SPECIAL ZUR ACHEMA

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VERFAHRENSTECHNIK

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Systemansatz senkt die Betriebskosten

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VERBANDSSEITE Der SCV berichtet

Im Interview: Martin Palsa, Vorsitzender der Geschäftsführung der Grundfos Vertriebsgesellschaft in Deutschland. In Personalunion koordiniert er die Geschäfte der Vertriebsgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

ZUM TITELBILD Wir, Messer Schweiz AG, sind ein unabhängiges, eigentümergeführtes Unternehmen, mit dem Anspruch, unsere Kunden mit Technologien und Produkten höchster Qualität im Gasebereich zu versorgen. Um diesem Anspruch umfänglich gerecht zu werden, bedienen wir uns auch der internationalen Kompetenz der Messer Gruppe. Die Messer Gruppe gehört zu den grössten, international tätigen Industriegaseunternehmen, mit Schwerpunktmärkten in Europa und China. Gase von höchster Qualität zu erzeugen und für die unterschiedlichsten Anwendungen termingerecht zu liefern, ist die traditionelle Stärke der Messer Schweiz AG. In Lenzburg betreiben wir ein Kompetenzzentrum der Messer Gruppe für Reinst- und Spezialgase. 5/2015

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MESS- UND REGELTECHNIK

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DIE FACHZEITSCHRIFT FÜR DIE CHEMIE- UND LABORBRANCHE

– spezifisch für Ihre Anwendung

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PRODUKTE

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LIEFERANTENVERZEICHNIS

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Bild: KSB AG

Fertigung einer Kesselumwälzpumpe für den Kraftwerkseinsatz.

Pumpen, Kompressoren und Armaturen kommunizieren bidirektional

Im Dialog mit der Anlage Vom Pumpen-Gesamtmarkt – geschätzt sind das weltweit rund 30 Milliarden Euro – beansprucht der führende Anbieter gerade einmal einen Marktanteil von knapp 9 Prozent. Das zeigt, wie kleinteilig die Pumpenbranche aufgestellt ist. Gleiches gilt für die Anbieter von Kompressoren und Armaturen. Auf der Achema 2015 wird diese traditionell grösste Ausstellergruppe auf 34 000 m² die Innovationskraft des Mittelstands präsentieren: Die Stichworte sind optimierte Systemlösungen und Wirkungsgrade, intelligente Steuer- und Regelungskonzepte, reduzierte Emissionen und umweltgerechte Konstruktionen. Automation und Vernetzung bieten die Chance zu Produktivitätssteigerungen: Die Strömungsmaschine 4.0 hält Einzug. Produzierende Unternehmen stehen permanent vor der Herausforderung, ihre Prozesse effizienter zu gestalten. Dazu ist eine immer höhere Automatisierung erforderlich – aus Gründen der Wirtschaftlichkeit (Energie- und Personalkosten) ebenso wie unter den Aspekten der Qualität (Reproduzierbarkeit) und der Zuverlässigkeit (Arbeitssicherheit, Umweltschutz). Diese Entwicklung im verfahrens4

technischen Anlagenbau prägt auch die Anforderungen an Pumpen, Kompressoren und Armaturen: Sie müssen sich in Automatisierungskonzepte flexibel einbinden lassen, müssen kommunikativer werden. Deshalb bieten die Hersteller zunehmend Systemlösungen oder sogar PackageUnits an, die mehr leisten als das reine Produkt «Prozesspumpe»‚ «Verdichter»

oder «Regelventil» bisher bot. Unverkennbar geht die Entwicklung – parallel zur Anbindung aller relevanten Technik in die zentrale Prozessleittechnik – zur dezentralen Intelligenz auf Komponentenebene. Das entlastet zum einen die zentrale Leittechnik und macht zum anderen die Anlagentechnik flexibel für Änderungen im Prozess. Warum diese Flexibilität erforderlich ist? Auf der Namur-Tagung 2014 wur5/2015


Sicherheit durch Containment

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Gemeinsam immer einen Schritt voraus 5/2015

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den dazu als Grund die Entwicklung zur Individualisierung der Produktion genannt, die immer kürzeren Produktlebenszyklen und schwankende Absatzmengen für Produkte, die immer schneller zur Marktreife gebracht werden müssen.

Intelligent, dezentral, vernetzungsfähig

Bild: Dollarphotoclub/Teteline

Branchenbeobachter erwarten, dass in Zukunft wesentlich mehr Intelligenz und Funktionalität in die Feldebene wandern. Der Trend zur Modularisierung von Anlagen, bei denen standardisierte Komponenten oder Anlagenteile nach dem Lego-Prinzip miteinander verbunden werden, tut ein Übriges: Wenn Komponenten je nach Anwendung flexibel miteinander kombiniert werden oder ein Austausch binnen einer Stunde gefordert wird, muss die Technik sich schnell neuen Anforderungen anpassen und in verschiedenste Systeme einbinden lassen. Für den Komponenten-Hersteller bedeutet dies: Er muss seine Technik zur Einbindung in die zentrale Leittechnik zum einen kommunikativer machen (beispielsweise mit Hilfe der echtzeitfähigen Ethernet-Bus-Technologie), zum anderen muss die Komponente vor Ort per Mikroprozessor und hinterlegten Algorithmen in eigener Regie bestimmte Funktionalitä-

Industrie 4.0 – Automation und Vernetzung bieten die Chance zu Produktivitätssteigerungen.

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ten ausführen können. Der Datenaustausch muss dazu in beide Richtungen (bidirektional) möglich sein – das ist der Kern des Industrie 4.0-Konzepts: Der Fluss von Information von der zentralen Leittechnik zur dezentralen Feld-Komponente und zwischen den Komponenten (beispielsweise zwischen Pumpe und Armatur oder zwischen Kompressor und Armatur). Ein zusätzlicher Punkt, der für diese Vorgehensweise spricht: Die gemäss Systemansatz ausgelegte und betriebene Komponente (Pumpe/Kompressor/Armatur) arbeitet in aller Regel zuverlässiger und neigt weniger zu Störungen.

Brüssel treibt die Anbieter weiter an Auf europäischer Ebene laufen seit 2005 unter dem Begriff EuP (Energy using Products = energiebetriebene Produkte; heute: ErP = Energy related Products = energieverbrauchsrelevante Produkte) Gesetzgebungsverfahren zur Reduzierung des CO2-Ausstosses durch Minimierung des elektrischen Stromverbrauchs. Die Motoren-Richtlinie (EG640/2009) ist ein zentraler Punkt des Ökodesigns. Sie betrifft sowohl Pumpen wie Kompressoren. Für die Hersteller bedeutete dies, sich auf Hocheffizienzmotoren und Frequenzumformer zur Drehzahlregelung zu konzentrieren. Hinzu kam später – ebenfalls als Folge entsprechender EU-Vorgaben – ein verstärkter Fokus auf den hydraulischen Wirkungsgrad von Pumpen. 2015 verschärft Brüssel die Anforderungen: – Ab dem 1. Januar 2015 müssen alle Elektromotoren von 7,5 bis 375 kW entweder die IE3-Norm oder die IE2Norm unter Verwendung eines Frequenzumrichters erfüllen. Zwei Jahre später (2017) müssen alle Elektromotoren von 0,75 bis 375 kW entweder die IE3-Norm oder die IE2-Norm unter Verwendung eines Frequenzumrichters erfüllen. – Ab dem 1. Januar 2015 müssen bestimmte Trockenläufer-Wasserpumpen einen höheren hydraulischen Wirkungsgrad aufweisen (Mindesteffizienz-Index MEI ≥ 0,4). – Ab dem 1. August 2015 dürfen ausserhalb von Heizungs- und Kühlanla-

Bild: Grundfos

FOKUS

Ein Servicemitarbeiter von Grundfos optimiert eine Anlage.

gen installierte (externe) NassläuferUmwälzpumpen einen Energie-Effizienz-Index (EEI) von max. 0,23 aufweisen – und es sind auch Umwälzpumpen betroffen, die in Heizungsanlagen integriert sind. Zum Stichtag 1. Januar 2020 müssen auch in bestehende Produkte integrierte Umwälzpumpen den Grenzwert von max. 0,23 erfüllen. Damit endet die Möglichkeit, integrierte Heizungsumwälzpumpen zu ersetzen, die vor dem 1. August 2015 in Verkehr gebracht wurden.

Energieeinsparung: Das grosse Ganze nicht übersehen Hocheffizienzmotoren bieten gegenüber Standardmotoren je nach Nennleistung zwei bis sieben Prozentpunkte höhere Wirkungsgrade. Mit einer stets empfehlenswerten guten Pumpenauslegung (Arbeitspunkt nahe dem optimalen Betriebspunkt der Pumpe, hydraulisch korrekte Dimensionierung der Rohrleitungen) und einem vernünftigen Systemansatz inklusive Drehzahlanpassung kann man eine Null anhängen und dreissig bis siebzig Prozent Energie einsparen. Das sind ganz andere Dimensionen. Bei allen Vorzügen eines Frequenzumrichters kann dieser jedoch auch Probleme bereiten – dann nämlich, wenn er verschleissbedingte Leistungsabfälle quasi ausreguliert, also neutralisiert. Der Betreiber merkt das häufig gar nicht – bis der Verschleiss zum Ausfall führt. 5/2015


FOKUS

Bild: Grundfos

möglichen Nutzung der eingesetzten Energie auch eine planbare Wartung bzw. Instandhaltung und damit eine höhere Verfügbarkeit. Die Fähigkeiten moderner Smartphones werden dazu bereits intensiv genutzt: In erster Linie zum Abfragen und Verändern von Ist/Soll-Werten. Es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis Wearables wie Google Glass zum Arbeitsmittel werden – der Instandhalter steht dann vor der technischen Komponente und erhält alle Arbeitsanweisungen über seinen mobilen Monitor vor dem Auge. Möglicherweise erhält er seine Anweisungen in einer Form, wie er das von seinem Avatar beim Adventure-Spiel her kennt. Quelle: Dechema

Armaturen 4.0: Wann kommt wireless? Bei der Automatisierung von verfahrenstechnischen Prozessen spielt neben der Prozessleittechnik und der Sensorik die Aktorik eine wichtige Rolle. Armaturen beeinflussen die Stoffströme zur Regelung von Prozessgrössen wie beispielsweise Druck, Temperatur, Durchfluss und Füllstand. Der Markt offeriert intelligente Stellventile, die durch elektronische Zusatzmodule nicht nur die Regelungsaufgabe erfüllen, sondern auch den Wartungs- oder möglichen Reparaturbedarf selbsttätig und vor Auftritt eines Schadens erkennen. Im Ergebnis verbessern diese smarten Armaturen die Produktionssicherheit, führen zu mehr Kosteneffizienz und tragen zum Umweltschutz bei. Anbieter erwarten, dass zukünftig mehr Aktorik in Regelkreisen eingesetzt wird. Am Ende des Tages könnte eine drahtlose Steuerung stehen – die Aktorik sei schon soweit. «Wireless Sensing» ist ein vielversprechendes Teilgebiet in der Sensorik. Zwar ist die drahtlose Messdatenübermittlung an sich nichts grundsätzlich Neues, jedoch wird erst in letzter Zeit ihr Potenzial für die Industrie deutlich. Dem verlockenden Nutzen stehen jedoch noch einige 5/2015

Herausforderungen in Bezug auf Echtzeitfähigkeit und Zuverlässigkeit gegenüber, so dass sich ihr Einsatz bis jetzt nur langsam vollzieht. Traditionell bleibt natürlich die Antriebstechnik: elektrisch, hydraulisch, pneumatisch oder elektrohydraulisch. Aber auch hier zeigt sich ein Trend zu immer mehr Steuerungs- und Diagnosefunktionen im Antrieb – dezentrale Intelligenz auch hier.

Alles aus einer Hand Im Zeitalter von Big Data und Industrie 4.0 werden die Anlagen und Anwendungen immer intelligenter und werden in die komplexe industrielle Infrastruktur eingebunden, beobachtet ein führender Hersteller. Ein weiterer Branchentrend zeigt sich im zunehmenden Wunsch der Anwender nach Komplettlösungen: Die Entwicklung zum One-Stop-Shop ist ungebrochen. Fazit: Die digitale Vernetzung strömungstechnischer Systeme ist durch die Nutzung dezentraler Intelligenz auf Komponenten-Ebene der konsequente Weg vom Product Approach zum System Approach. Die Verfügbarkeit von relevanten Informationen zum Prozess und zu den Ist/SollWerten der Pumpe, des Kompressors und der Armatur sichert neben der best-

Kontakt DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. Theodor-Heuss-Allee 25 DE-60486 Frankfurt am Main Telefon + 49 (0)69 75 64 0 www.dechema.de www.achema.de

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Bilder: CSF Wunderle GmbH

Die alten Gefahrstoffsymbole auf orangegelbem Grund werden im Zuge von GHS ersetzt durch schwarze Symbole mit roter Umrahmung auf weissem Hintergrund.

Richtige Kennzeichnung von Chemikalien und Gefahrgütern

Von der Kür zur Pflicht GHS, das global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien, wird ab Juni 2015 für alle Chemikalien obligatorisch. Nicht nur die Hersteller und Inverkehrbringer, sondern auch Anwender und Endverbraucher sollten sich damit auseinandersetzen.

1 Stephan Tücking

Das Jahr 2015 bringt besonders rund um Gefahrstoffe und Gefahrgut viele Änderungen mit sich. Das hat auch und vor allem mit dem Globally Harmonized System, kurz GHS zu tun. Nach einer Übergangsphase wird das weltweit einheitliche System zur Einstufung und Kennzeichnung von chemischen Stoffen und Produkten ab Juni 2015 nun auch für Gemische verbindlich. Das heisst: was bislang noch Kür war, wird jetzt zur Pflicht. Stephan Tücking, Spezialist für Anlagenkennzeichnungen und Projektleiter bei der CSF Wunderle GmbH. 1

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Ziel ist es, dank einer international verständlichen Kommunikation über Gefahren von Chemikalien das Leben von Mensch und Umwelt besser schützen zu können – auch in Ländern ohne eigenes anerkanntes System – sowie den internationalen Handel mit Chemikalien zu erleichtern. Die EU hat das GHS Ende 2008 mit Verabschiedung der CLP-Verordnung (Classification, Labelling and Packaging, Verordnung [EG] Nr. 1272/2008) in die Chemikaliengesetzgebung übernommen. Seit 2009 ist das System anwendbar, auch in der Schweiz, die hier wie in anderen Bereichen auch eine Politik der Anpassung an die europäischen Vorschriften verfolgt. Verbindlich ist die Einstufung

und Kennzeichnung nach GHS für Stoffe seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische ab dem 1. Juni 2015. Nur für bereits bestehende Gefahrstofflager gilt ab Juni noch eine letzte Übergangsfrist. Sie läuft erst im Jahr 2017 ab.

Anpassungsbedarf Die Hauptelemente des GHS sind die Einstufung der Chemikalien in Gefahrenklassen (Art der Gefahr) – davon 16 Klassen von physikalisch-chemischen Gefahren, zehn Klassen von Gesundheitsgefahren und zwei Klassen von Umweltgefahren – sowie eine weitere Differenzierung der Gefahrenklassen in Gefahrenkategori5/2015


Herausforderungen für die Unternehmen Um die Auswirkungen des Systemwechsels gering zu halten, gab es auch in der Schweiz eine längere Übergangsphase mit beiden Systemen. Trotz einem umstellungsbedingten Aufwand konnten Unternehmen diese Phase für ihre Anpassungen und eigenen optimalen Strategien nutzen. Doch mit der nun in Kraft tretenden Verbindlichkeit ist diese Schonfrist abgelaufen. Was heisst das konkret für Schweizer Unternehmen? Die wichtigsten Veränderungen und Herausforderungen sind: – Aktualisierung der Sicherheitsdatenblätter (SDB) für Gefahrstoffe: Dem Sicherheitsdatenblatt fällt eine grosse Bedeutung zu. Es enthält detaillierte Informationen und Anweisungen zum richtigen Umgang mit dem Produkt, seiner Lagerung, dem Transport, der Entsorgung sowie den geeigneten Schutzmassnahmen und dem Vorgehen im Unglücksfall. Das SDB in Papierform oder einen Link dazu muss der Hersteller aktiv zur Verfügung stellen, in deutscher Sprache. Es reicht nicht, es einfach auf eine Internetseite hochzuladen. Die Wegleitung zum SDB in der Schweiz findet sich beim Bundesamt für Gesundheit BAG (www.bag. 5/2015

admin.ch), das SDB gemäss REACh und CLP-Verordnung beim BDI-Helpdesk (Bundesverband der Deutschen Industrie (www.reach.bdi.info)). – Neue Kennzeichnungsetiketten: Bei den Kennzeichnungsetiketten werden die Veränderungen besonders sichtbar. Die altbekannten Gefahrstoffsymbole auf orangegelbem Grund werden ersetzt. Schwarze Symbole, weisser Hintergrund, rote Umrahmung – ähnlich der Warnschilder im Strassenverkehr – kennzeichnen nun die Gefahren von Chemikalien. Die dazugehörigen Gefahrenbezeichnungen, wie zum Beispiel giftig oder gesundheitsschädlich, entfallen. Sie werden durch die Signalwörter Gefahr (bei schwerwiegenden Gefahren) und Achtung (bei weniger schwerwiegenden Gefahren) ersetzt und geben Auskunft über den Schweregrad der Gefahr. Die Gefahren- und Sicherheitssätze (R- und S-Sätze) werden durch Gefahrenhinweise und Sicherheitshinweise (H- und P-Sätze) abgelöst. H-Sätze beschreiben die Art und den Schweregrad einer Chemikalie, P-Sätze informieren über den sicheren Umgang mit Chemikalien. Nähere Informationen hierzu finden sich in der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 (www.eur-lex.europa.eu).

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Auch für Anwender wichtig Die Umstellung nach GHS betrifft insbesondere Hersteller und Lieferanten von Chemikalien. Doch auch die Anwender und Endverbraucher müssen sich mit den neuen Kennzeichnungen beschäftigen. Denn wer chemische Produkte verwendet, trägt Verantwortung für Mensch und Umwelt. Sicherheitsbeauftragte in Unternehmen müssen deshalb bei der Einführung und Beschaffung eines chemischen Produktes alle sicherheitsrelevanten Informationen sammeln und das entsprechende SDB lesen. Sie müssen die Anwender dieser Produkte instruieren, ihnen zeigen und erklären, welche Informationen sie auf dem Etikett finden und was die Gefahrensymbole, die H- und P-Sätze sowie die Gefahren- und Sicherheitshinweise bedeuten. Auch müssen sie mit ihnen die Schutzmassnahmen besprechen: Welche Lüf-

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en (Schwere der Gefahr; je nach Gefahrenklasse 1 – 7 Gefahrenkategorien). Hinzu kommt die Gefahrenkommunikation durch Etiketten, insbesondere für die Konsumenten und Anwender. Die Umstellungen sorgen für Anpassungsbedarf: Sicherheitsdatenblätter, Kennzeichnungsetiketten, Gefahrstoffverzeichnisse, EDV-Systeme, Kataloge, Schulungen, Unterweisungen, Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Explosionsschutzdokumente müssen angeglichen werden. Und dies betrifft nicht nur Gebinde, sondern auch Anlagen, Tanks oder Rohrleitungen im Betrieb. Wer besonders gefährliche Stoffe oder Zubereitungen an berufliche Endverbraucher oder an die breite Öffentlichkeit abgibt, muss ausserdem über so genannte besondere Sachkenntnisse verfügen. Endverbraucher sind beispielsweise Maler, Handwerker und Verwender im industriellen Bereich.

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CHEMIE

Rohrkennzeichnung mit GHS Symbolen.

tung wird benötigt, wie lange dürfen sie mit dem Produkt arbeiten und ist die passende Schutzausrüstung verfügbar und zugänglich? Hinzu kommen Fragen der Lagerung der Gebinde oder der Etikettierung beim Umfüllen sowie die Entsorgung als Sonderabfall oder der Umgang mit Restmengen und leeren Gebinden. Ausserdem müssen die Mitarbeitenden über das richtige Vorgehen im Notfall geschult

werden: Ist das passende Erste-Hilfe-Material gemäss SDB vorhanden und kennen die Anwender die Notfallnummern des Toxikologischen Instituts (145) und der Sanität (144)? Wissen sie, dass sie bei Unfällen immer das Etikett oder das Produkt selbst für Angaben an Hilfeleistende bereithalten sollten? Zusätzlich gilt es sich zu überlegen, ob eine mündliche Unterweisung reicht oder ob auch eine schriftliche erforderlich ist. Des Weiteren ist der Personenkreis zu definieren, welcher befugt ist die genannten Tätigkeiten durchzuführen. Es ist zu klären, ob nur unterwiesene Personen die Tätigkeit durchführen dürfen, oder auch weiteres und ob allenfalls andere Mitarbeitende ebenfalls mit diesen Produkten arbeiten. Folgendes Vorgehen empfiehlt sich: – Eine Liste der Chemikalien im Betrieb erstellen. – Die Übereinstimmung von Produktkennzeichnungen und SDB überprüfen. – Eigene Ressourcen für die Umstellung anfordern. – Neue SDB einfordern.

– Arbeitsanweisungen mit dem SDB in Übereinstimmung bringen. – Identifizieren, wer mit Chemikalien arbeitet und potenziell exponiert ist. – Mitarbeitende rund um die neuen Symbole und Verhaltensanweisungen schulen, eventuell auch deren Sachkenntnisse erweitern. – Nicht nur die Gebinde beachten, sondern auch Tanks, Anlagen und Rohrleitungen miteinbeziehen. – Auch nachrangige Arbeiten wie Wartungen oder Reinigungen dürfen nicht ausser Acht gelassen werden. – Ganz wichtig: Die Praxis am Arbeitsplatz kann von den Arbeitsvorschriften abweichen, weshalb immer mit den Arbeitnehmenden gesprochen werden muss. – Gefährdete Gruppen wie schwangere, junge, ältere oder behinderte Arbeitnehmende müssen berücksichtigt werden.

Fazit Mitarbeitende sollten explizit über alle Änderungen informiert sein, von der Gefahrenbeschreibung bis hin zu den Piktogrammen. Sie sollten die SDB von Chemikalien, mit denen sie umgehen, lesen und sich die wichtigen Aspekte davon erklären lassen. Je früher Unternehmen sich informieren und sich auf die Unterstützung von Fachleuten und ausgebildetem Personal verlassen können, desto wahrscheinlicher ist ein reibungsloser Übergang. Zeit bleibt dafür aber nicht mehr viel.

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BIOWISSENSCHAFTEN

Vitamin E gleicht im Mausmodell Gendefekt aus

Oxidativem Stress entgegenwirken Oxidativer Stress schadet dem Immunsystem insofern, dass die Abwehrzellen nicht mehr adäquat auf Erreger reagieren können. Anhand eines Mausmodells konnten Wissenschaftler der ETH Zürich zum ersten Mal aufzeigen, dass eine erhöhte Vitamin E-Zufuhr im Mäusefutter die negativen Stress-Auswirkungen auf Immunzellen mildern.

oxidativen Stress im Körper, wie etwa Luftverschmutzung, Rauchen oder Alkoholkonsum und nicht zuletzt Infektionen. Und immer wieder ist die Rede davon, dass man mit entsprechender VitaminNahrungsergänzung die freien (Sauerstoff-) Radikale bekämpfen kann.

Bild: Dollarphotoclub/Juan Gärtner

T-Zellen teilen sich nach Fremdkontakt

T-Zellen reagieren unter oxidativem Stress nicht wie gewohnt auf Erreger.

1 Peter Rüegg

Ein Tag im Hochgebirge, blendend weisser Schnee, die Sonne strahlt vom Himmel: beste Bedingungen fürs Skifahren – und mögliche Voraussetzung dafür, dass nach dem Skitag von Herpes-Viren erzeugte Fieberbläschen blühen. Denn die erhöhte UV-Strahlung lässt im Körper freie Radikale entstehen. Dadurch kommt

der Körper unter oxidativen Stress, was das Immunsystem schwächt. Dies wiederum begünstigt die Vermehrung der Herpes-Viren. Oxidativer Stress ist zu einem gesellschaftlichen Thema geworden, denn er soll an der Entstehung vieler Krankheiten mitbeteiligt, wenn nicht sogar ursächlich sein. Neben UV-Strahlung führen auch andere Umwelteinflüsse zu einem hohen

Die Arbeitsgruppe von Manfred Kopf, Professor am Institut für Molekulare Gesundheitswissenschaften der ETH Zürich, ist nun auf ein Phänomen gestossen, das die Auswirkungen von oxidativem Stress auf Immunzellen erklärt. Dringt ein Fremdkörper wie etwa ein Virus oder ein anderer Erreger in den Körper ein, so reagieren bestimmte Immunzellen, die sogenannten T-Zellen, mit starker und rascher Vermehrung. Die CD8+ T-Zellen töten beispielsweise die von einem Virus befallenen Körperzellen und eliminieren so das Virus. Wiederum andere T-Zellen, die CD4+ T-Zellen, koordinieren die Immunantwort gegen alle Arten von Erregern. Sie sind die Generäle des Immunsystems. Bis diese T-Zellen aber wirksam eingreifen können, dauert es eine Woche, da zu Beginn einer Infektion zu wenig Abwehrzellen vorhanden sind, die spezifisch einen bestimmten Erreger erkennen können. Erst nach diesem «Feindkontakt» tei-

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24.02.2015 15:30:36

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Bild: Dollarphotoclub/VRD

BIOWISSENSCHAFTEN

Mäusen mit künstlich induziertem Gendefekt zur schwachen Immunabwehr konnte eine hohe Dosis Vitamin E im Futter helfen, diese Schwäche zu kompensieren.

len sich die wenigen «Späher» – dann aber alle acht bis zwölf Stunden, um Kopien (Klone) herzustellen, so dass es nach wenigen Tagen hunderttausende davon gibt. Erst diese Übermacht kann eine Infektion erfolgreich bekämpfen.

Ohne Reparaturwerkzeug keine Immunantwort Dies funktioniert allerdings nicht, wenn starker oxidativer Stress die T-Zellen schädigt und dem Körper damit das richtige Werkzeug fehlt, um die Schäden zu beheben, wie Kopfs Forschungsgruppe aufzeigt. Fehlt den Immunzellen das Reparatur-Enzym Gpx4 (oder ist es defekt), sterben die sich teilenden T-Zellen ab, das Immunsystem kann die Erreger nicht eliminieren und die Infektion wird chronisch. Das Enzym ist dafür zuständig, oxidative Schäden an der Zellmembran zu reparieren.

Vitamin E als Retter in der Not Zu ihrer Überraschung konnten die Forscher aber die Immunzellen vor dem Zelltod retten, indem sie den Versuchstieren, in deren Immunzellen das Reparatur-Enzym fehlte, eine hohe Dosis von Vitamin E ins Futter mischten. Diese Menge des Antioxidans‘ reichte aus, um die Zellmembran der T-Zellen vor Schäden zu schützen, so dass sie sich vervielfältigen und die Virusinfektion erfolgreich abwehren 1 Peter Rüegg, Redaktor Hochschulkommunikation, ETH Zürich.

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konnten. Die Menge an Vitamin E im Mäusefutter lag mit 500 Milligramm pro Kilogramm Futter um das Zehnfache höher als in der standardisierten Normalnahrung. Zeigen konnten dies die Forscher anhand eines Mausmodells, für welches sie Tiere verwendeten, bei denen das Gpx4-Gen zellspezifisch oder zu einem beliebigen Zeitpunkt inaktiviert werden kann. Diese Mäuse wurden von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München entwickelt. Kopfs Mitarbeitende haben diesen Mäusestamm nun so verändert, dass das Gpx4-Gen nur in T-Zellen oder in bestimmten Fresszellen des Immunsystems inaktiv war.

Vitamin-Supplementierung umstritten «Der Nutzen von Vitamintabletten ist ein kontroverses Thema», sagt Kopf. Starke wissenschaftliche Beweise, dass diese Vitaminzusätze nützen, gebe es nur wenige. Umso interessanter sei deshalb ihre Studie, die einen Nutzen von Vitamin E belege. «Unsere Arbeit zeigt, dass sogar ein genetischer Defekt eines Hauptbestandteils der antioxidativen Maschinerie einer Zelle durch Verabreichung einer hohen Dosis Vitamin E kompensiert werden kann. Das ist neu und überraschend.» Als wissenschaftlich wertvoll und bedeutend beurteilt Kopf die Tatsache, dass die Immunzellen bei oxidativem Stress den gleichen Tod erleiden wie bestimmte Arten von Krebszellen bei Behandlung mit einem Zytostatikum. Dieser programmierte Zelltod wird Ferroptose genannt und wurde erstmals im Jahr 2012 in einer wissenschaftlichen Publikation beschrieben. «Wir sind die ersten, die aufzeigen können, dass Immunzellen genauso wie Krebszellen aufgrund des oxidativen Stresses denselben Tod erleiden», sagt Kopf. Was die Resultate ihrer Studie für die menschliche Gesundheit bedeuten, darüber ist sich der ETH-Professor noch nicht im Klaren. Menschen, die gesund seien und sich ausgewogen ernähren, benötigten keine Vitamin-Supplementierung, findet er. Es könne aber durchaus sinnvoll sein bei oxidativem Stress, wie er im Alltag bei Infektionen oder durch UV-Licht

entstehen kann, an eine Ergänzung mit Vitamin E oder anderen fettlöslichen Antioxidantien zu denken. Ein massiver oxidativer Stress besteht bei Patienten mit bestimmten neurodegenerativen Erkrankungen oder Diabetes, wobei Antioxidantien eine gute Unterstützung einer Behandlung sein können. Wie gross die Mengen sein sollten, kann der Forscher aufgrund der Ergebnisse seiner Studie nicht sagen. Das sei auch nicht analysiert worden, da sie ihre Untersuchungen lediglich anhand eines Mausmodells gemacht hätten. Originalpublikation M. Matsushita, S. Freigang, C. Schneider, M. Conrad, G.W. Bornkamm, M.T. Kopf: «Cell lipid peroxidation induces ferroptosis and prevents immunity to infection». Journal of Experimental Medicine (2015). DOI: 10.1084/jem.20140857.

Kontakt Prof. Manfred Kopf Institut für Molekulare Gesundheitswissenschaften ETH Zürich, Schweiz manfred.kopf@biol.ethz.ch www.mhs.biol.ethz.ch

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Bilder: PTB

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Scharfsichtiges Interferometer: Der Durchmesser der in der Mitte liegenden Siliziumkugel wird äusserst exakt gemessen − ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einer neuen Kilogramm-Definition.

Masseinheit genauestens definieren

Die Atome eines Kilogramms Es ist Dampf unterm Kessel. Im internationalen Wettstreit um die genaueste Definition für das Kilogramm haben die Forscher der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) jetzt nicht nur das Rezept in der Tasche, sondern auch alle Zutaten beisammen: Sie haben eine komplexe Kette aus vielen Fertigungs- und Analyseschritten aufgebaut, um über das Zählen von Atomen in einer Siliziumkugel zwei Naturkonstanten genau festzulegen − die Avogadro-Konstante und das Planck’sche Wirkungsquantum. Dies sind die Eckpfeiler einer neuen Kilogramm-Definition.

1 Imke Frischmuth

Die neuen Fertigkeiten und Messverfahren, die in den vergangenen Monaten und Jahren unter anderem auch im Rahmen des internationalen Avogadro-Projekts entwickelt wurden, müssen sich nun in der Praxis beweisen: Im März erhielt die PTB einen Kristall aus hochreinem SiImke Frischmuth, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PhysikalischTechnische Bundesanstalt (PTB). 1

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lizium-28, aus dem zwei Kugeln gefertigt und anschliessend analysiert werden. Die dabei ermittelten Werte für die Avogadround die Planck-Konstante dürften konkurrenzlos genau sein. «Unser Ziel ist, dass die PTB die Realisierung des zukünftigen Kilogramms vollständig selbst beherrscht», sagt Horst Bettin, Leiter des Kilogrammprojekts in der PTB. Dafür wurden zielstrebig neue Verfahren entwickelt und bereits bekannte verbessert. Vor einigen Jahren hat man beispielsweise die ersten Siliziumkugeln

für das Experiment beim damals weltweit einzigen Experten in Australien polieren lassen. Heute findet die komplette Kugelherstellung in der PTB statt und ist so exakt, dass die Abweichung von der idealen Kugelform deutlich weniger als 100 Nanometer beträgt. Mit dem Kugelinterferometer kann der gemittelte Durchmesser der Kugel bis auf drei Atomdurchmesser genau bestimmt werden, und ein UHVReflektometer ermittelt die Dicke von Oxidschichten auf der Kugeloberfläche bis runter auf einen Nanometer. 5/2015


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Substanzen der Russischen Akademie der Wissenschaften in Nishniy Novgorod statt. Im Laufe der kommenden Monate wird noch ein weiterer Sechs-Kilogramm-Kristall geliefert. Aus dem Ausgangsmaterial wird das Leibniz-Institut für Kristallzüchtung in Berlin jeweils einen makellosen Einkristall ziehen, dessen innere Struktur völlig gleichmässig und ohne Brüche ist. Beides, die Freiheit von Verunreinigungen und die gleichmässige Struktur, sind Voraussetzungen für das Gelingen des Experiments. Am Ende wird die PTB nahezu perfektes Ausgangsmaterial für vier Kugeln zur Verfügung haben.

An der Grenze des technisch Machbaren Doch Bettins Zuversicht gründet nicht nur auf Technik und den Fähigkeiten der PTBMitarbeiter, sondern auch auf der Reinheit des gelieferten Materials. Im Electrochemical Plant im russischen Zelenogorsk waren monatelang tausende Zentrifugen im Einsatz, um die mehr als 99,998-prozentige Isotopen-Reinheit des Silizium-28 zu ermöglichen. «Das war eine Meisterleistung an der Grenze des technisch Machbaren», lobt Professor Manfred Peters, ehemaliger Vizepräsident der PTB, der die komplexen Vertragsverhandlungen mit Russland führte und das Projekt mit Russland leitet. Auch die anschliessende Reinigung des hoch explosiven, gasförmigen Silizium-Tetrafluorid (28SiF4) sowie seine Umwandlung in Silan (28SiF4) und anschliessend in polykristallines Silizium war laut Peters «echte Pionierarbeit, die höchste Anerkennung verdient». Der

Prof. Manfred Peters, Vizepräsident der PTB a.D., wirft im Leibniz-Institut für Kristallzüchtung einen prüfenden Blick auf das hochreine Ausgangsmaterial.

chemisch komplizierte und speziell für dieses Projekt entwickelte Prozess fand im Institut für die Chemie hochreiner

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sen. Das Ziel ist es, die Eigenschaften im Grossen mit Eigenschaften im Kleinen zu verbinden, also die Verbindung zwischen der Masse der Kugel und der Masse eines Atoms herzustellen. Die Forscher messen also Masse und Volumen der 28Si-Kugel ebenso wie die Anordnung der Atome im Kristall und die Häufigkeiten der drei vorkommenden Siliziumisotope, woraus sich die molare Masse des verwendeten Siliziums ergibt. Sie wissen daher, wie viel Mol Silizium in ihrer Kugel stecken und auch wie viele Atome ein Mol ausmachen. Die Forscher haben somit die Avogadro-Konstante bestimmt. Und da die AvogadroKonstante über eine feste physikalische Relation auch mit der Planck-Konstante verknüpft ist, lassen sich beide auf einen Streich festlegen. Bereits jetzt verzählen sich die PTB-Wissenschaftler nur alle hundert Millionen Atome um zwei. Ziel ist es, sich bei hundert Millionen nur noch um ein Atom zu verzählen. Und wieso das alles? Weiss nicht ohnehin jeder Mensch, wie schwer ein Kilogramm

ist? Zurzeit beziehen sich alle Masse-Ermittlungen der Welt letztendlich auf einen kleinen Zylinder aus einer Platin-IridiumLegierung, der sicher in einem Safe im Internationalen Büro für Mass und Gewicht in Sèvres bei Paris verwahrt wird: das Urkilogramm. Kopien des Urkilogramms gibt es in zahlreichen Ländern. Mit diesen Kopien und über weitere Transfernormale bringen wir Waagen bei, wie schwer ein Kilogramm ist. Doch physikalische und chemische Prozesse verändern Dinge mit der Zeit. Es gibt Hinweise, dass sich auch die Masse des Urkilogramms leicht geändert hat. Schlimmstenfalls könnte das Urkilogramm einmal zerstört oder gestohlen werden. Damit wäre die Definition ein für alle Mal verschwunden.

Kilogramm über Naturkonstanten definieren Um dem Damoklesschwert der Vergänglichkeit zu entgehen, suchen Forscher weltweit nach einer neuen Definition. Die

internationale Generalkonferenz für Mass und Gewicht hat sich darauf geeinigt, nicht nur das Kilogramm, sondern auch drei weitere physikalische Einheiten möglichst im Jahr 2018 über Naturkonstanten zu definieren. Also über physikalische Grössen, deren Wert sich weder beeinflussen lässt noch räumlich oder zeitlich verändert. Diese Einheiten sind das Ampere, das Mol und das Kelvin. Für die Definition des Kilogramms würde die Avogadro-Konstante im Grunde ausreichen, aber die MasseMetrologen denken auch an ihre «elektrischen Kollegen»: Die wollen die Einheit der elektrischen Stromstärke, das Ampere, auch über eine Konstante definieren, nämlich die Ladung des Elektrons. Und wenn ihnen jetzt die Masse-Kollegen die Planck-Konstante dazugeben, würden sich die Einheiten für Spannung und Widerstand einfach daraus herleiten lassen. Da beide − Avogadro- und Planck-Konstante − miteinander verknüpft sind, hat man sich international darauf verständigt, das Kilogramm ebenfalls über diese Konstante

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Mit dem neuen Si-28-Einkristall geht das Kilogrammprojekt der PTB in seine entscheidende Etappe. Am 25. März 2015 wurde er aus dem Institut für Kristallzüchtung, Berlin, abgeholt und in die PTB gebracht.

zu definieren, auch wenn das weniger anschaulich ist. An der Weitergabe der Einheit wird das nichts ändern: Auch in Zukunft werden wir unseren Waagen mithilfe von Gewichtsstücken − möglicherweise auch in Form von Siliziumkugeln − sagen, wie schwer ein Kilogramm ist. Aber diese Gewichtsstücke können reproduziert werden. Denn die Mutter aller Kilogrammstücke wird kein physisches und damit zerstörbares Objekt mehr sein, sondern eine definierende Konstante in einer

mathematischen Formel, die allen Veränderungen trotzt. Genau genommen kann es im Wettstreit um die Kilogramm-Neudefinition übrigens keinen wirklichen «Gewinner» geben, denn das Kilogramm wird erst dann neu definiert, wenn mindestens zwei wissenschaftliche Ansätze und die Experimente dreier Forschergruppen zu übereinstimmenden Ergebnissen kommen: nämlich die Planck-Konstante mit ausreichender Genauigkeit festzulegen. Die Experimente mit der Silizium-28-Kugel sind nur ein

möglicher Weg, um die Planck-Konstante zu bestimmen − es ist der Weg, den die Wissenschaftler der PTB gehen. Mehrere andere Institute, insbesondere in den USA, Kanada, Frankreich und der Schweiz, setzen auf die Wattwaage. Sie ermöglicht, die Gewichtskraft einer Masse durch eine elektromagnetische Kraft zu kompensieren. Angesichts der Fortschritte bei beiden Ansätzen sollte der Neudefinition des Kilogramms Ende 2018 nichts im Wege stehen.

Kontakt Dr. Horst Bettin Leiter der PTB-Arbeitsgruppe «Avogadro-Konstante» Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Deutschland horst.bettin@ptb.de info@ptb.co www.ptb.de

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NEWS

Bild: Universität Basel

Stickstoffeintrag aus der Luft verringert Schweizer Pflanzenvielfalt

Zwei Drittel der Stickstoffeinträge in der Schweiz stammen aus der Landwirtschaft sowie ein Drittel aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen.

Hohe Stickstoffemissionen durch den Menschen führen

zu sinkender Pflanzenvielfalt. Zu diesem Schluss kommen

Forscher der Universität Basel, die Flächen in der ganzen Schweiz untersucht haben. Sie konnten zeigen, wie stark sich die Pflanzenvielfalt in Landschaften mit erhöhten Stickstoffeinträgen verringert hat. Stickstoff ist für Pflanzen ein unentbehrlicher Nährstoff, der ursprünglich nur begrenzt vorhanden ist. Viele artenreiche Ökosysteme sind an eine geringe Verfügbarkeit von Stickstoff angepasst. Steigt die Verfügbarkeit von Stickstoff, nehmen oft einige wenige, besonders durchsetzungsfähige Pflanzenarten zu und verdrängen

andere Arten – die Pflanzenvielfalt nimmt ab. Die Forscher verglichen sechs verschiedene Messgrössen der Pflanzenvielfalt auf 381 zufällig ausgewählten Flächen in der Schweiz, die jeweils ein Quadratkilometer gross sind und auf 260 bis 3200 Meter Höhe liegen. Bei allen sechs Messgrössen zeigte sich ein negativer Zusammenhang mit dem Stickstoffeintrag aus der Luft.

www.unibas.ch

Bild: AEC-LHEP

Universität Bern: Spitzenposition in interdisziplinärer Forschung

Der Zyklotron-Teilchenbeschleuniger im Berner Inselspital.

Von der Erzeugung neuer Radio-Isotope zur Krebsbehandlung bis zu «Röntgenbildern» von Gletschern: Der Schweize-

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rische Nationalfonds (SNF) fördert vier interdisziplinäre Forschungsprojekte an der Universität Bern mit mehr als drei Millionen Schweizer Franken. Treffen interdisziplinäre Kompetenzen aufeinander, kann Grundlagenforschung die Entwicklung neuer Anwendungen und Forschungsfelder anstossen und zu interessanten Ergebnissen in der angewandten Forschung beitragen – mit potenziell weitreichenden gesellschaftlichen Folgen. Die

Universität Bern spielt in diesem Bereich vorne mit: Alleine in den letzten 12 Monaten hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vier interdisziplinäre Projekte, alle von Berner Forschenden geleitet, zur Förderung ausgewählt. Die Gesamtförderungssumme beläuft sich auf über drei Millionen Schweizer Franken. Alle Projekte wurden gemeinsam vom Labor für Hochenergiephysik (LHEP) und dem Albert Einstein Center for Fundamen-

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tal Physics (AEC) lanciert und zusammen mit Partnern von anderen Berner Instituten weiterverfolgt. «Methoden, die ursprünglich für die experimentelle Teilchenphysik entwickelt wurden, können oft erfolgreich in anderen wissenschaftlichen Disziplinen angewendet werden», sagt Antonio Ereditato, Direktor des AEC-LHEP. «Dies ist auch bei diesen vier ehrgeizigen und anspruchsvollen Projekten der Fall.» www.kommunikation.unibe.ch

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Schweizer Biotech-Branche auch 2014 auf Erfolgskurs Die Schweizer Biotech-Branche hat 2014 Umsatz, Kapitalinvestitionen und Anzahl Mitarbeitende erneut klar gesteigert. Die insgesamt 264 Unternehmen haben damit einen wichtigen Beitrag zur über den Erwartungen liegenden Wirtschaftsentwicklung der Schweiz beigetragen. Die Frankenstärke und die noch ungeklärte Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative sind grosse Herausforderungen für die Branche. Erfreulich ist die Zunahme von forschenden Firmen im vergangenen Jahr. Die chemische, pharmazeutische und biotechnologische Industrie ist schweizweit die grösste Exportbranche und steuerte im abgelaufenen Geschäftsjahr 41 Prozent aller exportierten Waren bei. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar 2015 hat die Branche deshalb besonders stark getroffen. «Viele unserer Mitglieder sind KMUs mit hohen Forschungs- und Personalkosten», erklärt Domenico Alexakis, Direktor der Swiss Biotech Association (SBA). «Wegen des starken Frankens mussten einige Unternehmen ihre Preise senken. Auf die Dauer kann das nicht aufgehen. Es wäre aber fatal, deswegen Forschungsausgaben zu reduzie-

ren. Diese Sorge teilen auch die multinationalen Mitglieder im Verband.» Die Problematik wird zusätzlich durch die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative erschwert, denn für die Biotechbranche ist der Zuzug von ausländischen Fachkräften absolut zentral. Zwar haben die Schweizer Biotechunternehmen auch 2014 die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene ausbauen können, aber durch die Annahme bleibt der Forschung nach wie vor der Zugang zu wichtigen Forschungsnetzwerken und Fachkräften verwehrt. Hier sind Lösungen der politischen Entscheidungsträger gefragt. Die Vorschläge von Spitzenverbänden, eine Schutzklausel für die Zuwanderung aus EU und EFTA Staaten einzuführen und die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften durch die konsequentere Nutzung des inländischen Arbeitskräftepotenzials zu senken, werden durch die SBA unterstützt. Zusätzlich engagiert sich die SBA für eine vollständige Assoziierung der Schweiz im europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020 (H2020). www.swissbiotech.org

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7. Wädenswiler Chemietag

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Bild: ZHAW

Der Labor-Alltag wird ab Juni 2015….

Am diesjährigen Wädenswiler Chemietag am 18. Juni geht es um das Thema der personalisierten Medizin.

Der Wädenswiler «Day of Chemistry» Mitte Juni wird in diesem Jahr zusammen mit dem ZHAW-Kompetenzzentrum TEDD für Tissue Engineering und Zellkulturtechnik durchgeführt. Im Zentrum steht die perso-

nalisierte Medizin, ein derzeit vieldiskutiertes Thema, das Anfang Jahr auch von USPräsident Obama mit einer Initiative aufgegriffen wurde. An der englischsprachigen Fachtagung werden aktuelle Trends und Herausforderungen in der personalisierten Medizin von Fachleuten aus der ganzen Schweiz vorgestellt und diskutiert. Termin: Donnerstag, 18. Juni 2015, 9.30 bis 16.30 Uhr, ZHAW, Wädenswil/ Campus Grüental (Aula) Programm und Anmeldung unter: www.icbc.zhaw.ch (Rubrik «Aktuelles»). Anmeldeschluss: 11. Juni 2015 www.zhaw.ch

Der grösste privat geführte Industriegasespezialist Messer investiert rund 15 Millionen Euro in eine moderne Luftzerlegungsanlage in Škofja Loka, Slowenien. Anfang 2016 soll der erste Spatenstich erfolgen; die Fertigstellung ist innerhalb eines Jahres geplant. Mit der Inbetriebnahme der modernen Produktionsanlage für Luftgase – Stickstoff, Sauerstoff und Argon – entstehen bis zu zwanzig neue Arbeitsplätze. www.messergroup.com

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v.l.: D. Fichter-Fechner, PR-Manager Binder, Prof. Ralph Gräf, Universität Potsdam, Präsident DGZ, Prof. Holger Bastians, Universität Göttingen, Preisträger.

Für seine herausragende Forschungsarbeit auf dem Gebiet der zellbiologischen 20

Das Modell zeigt die moderne Luftzerlegungsanlage von Messer in Škofja Loka. Sie soll 2016 gebaut werden und circa 20 neue Arbeitsplätze schaffen.

Binder Innovationspreis für Krebsforschung

Bild: Binder GmbH

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Bild: Messer Group

Messer baut Luftzerlegungsanlage

Forschung zur Krebstherapie erhält Professor Holger Bastians, Wissenschaftler am Institut für Molekulare Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen und am Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften, den diesjährigen Binder Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ). Die mit 4000 Euro dotierte Auszeichnung wird für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der zellbiologischen Grundlagenforschung vergeben. www.binder-world.com 5/2015


FIRMENREPORTAGE

Vorausschauende Lagerhaltung bei der EGT Chemie AG

Von Fingerhuteinheit bis 1000 Liter-Container

Bilder: Georg Sposny

Über 70 000 Substanzen sind im Portfolio der EGT Chemie AG in Tägerig. Die unabhängige Handelsfirma im Aargau hat sich auf hochreine Substanzen für die Analytik, auf Biochemikalien, Laborreagenzien und Prozesschemikalien spezialisiert. Bestellung und Lieferung erfolgen unkompliziert und prompt. Selbst bei ProduktKnappheit am Markt hat das Unternehmen seine Kunden nie im Stich gelassen. Ein langjähriges Netzwerk an Lieferanten und eine vorausschauende sowie flexible Lagerhaltung machen dies möglich.

Vom Büro mal kurz ins Lager – das Team der EGT Chemie ist flexibel und hochmotiviert.

Georg Sposny Der Top-Dienstleister liefert seit über zwanzig Jahren an die verschiedensten Anwender in der chemischen Industrie. Und das sehr erfolgreich. Über die Jahre haben sich zu Kunden und Lieferanten partnerschaftliche Beziehungen entwickelt, was sicherlich neben kompetenter Betreuung und fairen Preisen auch auf die immer zuverlässige und prompte Lieferung zurückzuführen ist. «Diese Vorgehensweise gehört bei uns zu Firmenphilosophie und führt zu einer offenen und unkomplizierten Auftragsabwicklung auf beiden Seiten», erklärt Gründer und Geschäftsführer Erwin Meier. Alle seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben langjährige Erfahrung in ihren 5/2015

Aufgabengebieten, sind hochmotiviert und loyal. Zu den Kunden haben sie persönliche und langjährige Kontakte. Dass jeder mit Begeisterung bei der Sache ist, spürt man sofort. «Zudem schulen wir unsere Mitarbeiter regelmässig, so dass sie bei den vielen Produkten immer auf dem aktuellen Stand sind», sagt Meier. Nur so können Fragen seitens der Kunden zu Produkten, ihren Eigenschaften oder den Verpackungseinheiten prompt und fachgerecht beantwortet werden.

das Lager immer wieder auf. Die EGT Chemie hält 6000 bis 8000 Produkte permanent vor. «Wir haben die unterschiedlichsten Gebinde – von der Fingerhuteinheit bis zum 1000 Liter-Container aus Edelstahl ist alles dabei», sagt Verkaufsleiter Christoph Lerch. «Wir kennen die Bedürfnisse und Bestellzyklen unserer Kunden recht genau und erstellen für sie eine individuelle Lieferbereitschaft», erklärt er. 1000 Palettenplätze stehen hierfür zur Verfügung. Ein zusätzliches geschütztes Aussenlager bietet weiteren Raum. «Wir benötigen den Platz auch für unsere Leergebinde von bis zu 1000 Litern», sagt Meier. «Wir haben gut zu reinigende Gebinde aus Edelstahl in verschiedenen Grössen angeschafft: Eines ist gefüllt und steht hier bei uns auf Lager, ein zweites ist beim Kunden und ein drittes Fass ist unterwegs beim Zulieferer, das dort auch fachgerecht gereinigt wird.» Dieses rotierende Recyclingsystem ist schlau durchdacht, denn es gehen immer nur dieselben Gebinde an die gleichen Kunden. Kontaminationen mit anderen Substanzen werden somit ausgeschlossen und die Produktqualität bleibt erhalten.

Clevere Lagerhaltung Das Unternehmen arbeitet mit verschiedenen Lieferanten zusammen und vertreibt deren Produkte in der Schweiz. Tägliche Lieferungen aus ganz Europa füllen

Eigene Edelstahl-Gebinde rotieren zwischen Lager, Kunde und Abfüllung.

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FIRMENREPORTAGE

Transport zum Kunden übernimmt nicht eine beliebige Spedition. «Unser Dienstleister ist ein für Gefahrengut zertifiziertes Unternehmen und transportiert per LKW die Waren zum Zielort», sagt Meier. Für ganz eilige ad hoc-Lieferungen steht auch ein eigener kleinerer Transporter zur Verfügung. Die Liefersicherheit steht im Mittelpunkt der EGT Chemie.

Lieferung trotz Force Majeure

V.l.: Christoph Lerch, Verkauf, und Erwin Meier, Geschäftsführer EGT.

Jedoch ordern nicht alle Kunden regelmässig in grösseren Einheiten. Um allen Kundenwünschen gerecht zu werden, sind die meisten Produkte in verschiedensten Gebinden und Mengen erhältlich. Dank der steten Lieferbereitschaft der meisten Artikel können Kunden in der Regel innerhalb von zwei Tagen beliefert werden. Aber auch eine Auslieferung innerhalb von 24 Stunden ist kein Problem. Die Waren werden von Hand kommissioniert und vor der Auslieferung sorgfältig überprüft.

Sicherheit ist unabdingbar Das eigene Firmengebäude wurde für die spezifischen Anforderungen der EGT Chemie konzipiert und in Massivbauweise erstellt. Das grosse Lager entspricht den neuesten Sicherheitsvorschriften zur Lagerung gefährlicher Güter. Denn viele Produkte von EGT Chemie könnten bei falscher Handhabung Mensch und Umwelt gefährden. Ein grösstmögliches Mass beim Umgang mit gefährlichen Gütern gehört zur Firmenphilosophie. Persönliche Schutzausrüstung wie Schutzbekleidung, Schutzmaske und Schutzbrille sind unerlässlich. Um zu verhindern, dass bei einem Unfall Chemikalien aus dem Gebäude gelangen, steht ein spezielles Containment zur Verfügung. Die moderne Brandmeldeanlage meldet einen möglichen Schadensfall vollautomatisch an die kantonale Einsatzzentrale. Auch der 22

2009 gab es weltweit eine Situation, dass die Chemikalie Acetonitril am Markt knapp wurde. Die Preise hierfür kletterten in den Himmel, die Vorräte schmolzen. «Einige unserer Kunden beziehen Acetonitril über uns», erklärt Meier. «Damals hatten wir vorausschauend ausreichend davon auf Lager gehalten, so dass wir unsere Kunden auch bei der damaligen Knappheit und den weltweit gestiegenen Preisen zu den vereinbarten Konditionen sicher beliefern konnten, so lange es möglich war. Die Kunden waren uns dafür sehr dankbar», freut sich der Geschäftsführer rückblickend. Diese Treue den Kunden gegenüber ist die Basis für ein nachhaltiges und sicheres Geschäft.

Konfektionierung technischer Produkte Einen weiteren Service bietet die EGT Chemie mit ihrer 100-prozentigen Toch-

Warenanlieferung von Scharlau-Chemie aus Spanien.

Ein Mitarbeiter versieht den Behälter nach der Konfektionierung mit dem entsprechenden Sicherheitsetikett.

terfirma Reuss Chemie AG direkt nebenan. Dort werden Chemikalien fachmännisch gemischt und abgefüllt. «So können wir flexibel und rasch auf Kundenwünsche eingehen», sagt Lerch. Wenn möglich, werden wiederverwertbare oder Mehrweggebinde verwendet, um die Umwelt zu schonen und dem Gedanken des Recyclings gerecht zu werden. Diese hohe Flexibilität ist der Vorteil der KMU-Unternehmung und erlaubt eine enge Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten zur Verwirklichung innovativer Produkte und Projekte.

Viele Partner – viele Produkte «Wir arbeiten mit verschiedenen Partnern schon viele Jahre zusammen. Als Exklusiv-Vertreter von Scharlau-Chemie haben wir uns in kurzer Zeit mit deren qualitativ hochstehenden Produkten eine starke Marktposition geschaffen, insbesondere mit hochreinen Lösungsmitteln», führt Meier aus. Die 50-jährige Erfahrung von Scharlau-Chemie garantiert zertifizierte Qualität (ISO 9001:2008 & ISO 14001: 2004) und Kontinuität. Zusammen bieten die Unternehmen ein umfassendes Programm an Labor- und Prozesschemikalien an, welche teilweise nach dem Anforderungsprofil des Kunden speziell hergestellt werden. Hochreine Lösungsmittel für die Rückstands- und Prozessanalytik sind dabei ihre Spezialität. Aber auch anorganische Salze, Masslösungen, Säuren, Laugen, mikrobiologische Nährmedien und Ionenpaar-Reagenzien gehören zum Standardsortiment. «Seit mehreren Jahren verkaufen wir auch mit Erfolg die Produkte der MP-Biomedi5/2015


Auf 1000 Palettenplätzen lagern sauber und ordentlich Artikel in diversen Gebinden.

cals», ergänzt Lerch. Dieses Unternehmen bietet ein umfassendes Programm von mehr als 50 000 Produkten für LifeScience-Diagnostic und Feinchemikalien. Eine europäische Logistikplattform ermöglicht eine prompte Lieferbereitschaft und eine optimale Kundenbetreuung. Weiterhin hält die EGT Chemie standardmässig über 3000 nach ISO 9001 hergestellte Referenzsubstanzen (Environmental Standards) bereit. Diese werden seit mehr als 15 Jahren vom Partner Dr. Ehrenstorfer, heute LGC, geliefert. Weitere Zulieferer sind die Firma HPC sowie seit einigen Jahren die Firma Neochema. «Der hohe Flexibilitätsgrad der Firma ermöglicht uns neben einem hervorragenden Support eine kundenspezifische Fertigungsqualität», freut sich Meier. Des Weiteren sind auch Filtereinheiten von Filter-Lab (Filtros Anoia), Membranen und Spritzenvorsatzfilter der Firma GVS sowie HPLC-Säulen von MZ-Analysentechnik im Sortiment. Die Herstellung erfolgt gemäss ISO 9001:2008, und der Lieferung der HPLC-Säulen an die Kunden ist das entsprechende Zertifikat beigefügt. Laborglaswaren komplettieren das Produkteangebot. Es gibt fast nichts, was EGT Chemie für die Anwender in der chemischen Industrie nicht beschaffen kann – unkompliziert, prompt und zuverlässig. Die EGT ist und bleibt «Ein Guter Tipp».

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FIRMENREPORTAGE

Zusch Experimente GmbH, Neuhausen am Rheinfall

Nischenplayer im Schweizer Norden Thomas Zuppinger betreibt in Neuhausen am Rheinfall ein kleines Unternehmen, dessen Haupttätigkeit der Import, die Beratung und der Verkauf in zwei unterschiedlichen Bereichen ist: Refraktometrie und Filtration. Er nutzt dabei sein Wissen als Chemielaborant sowie die Erfahrung als Innen- und Aussendienstmitarbeiter im Laborgeräte- und Laborverbrauchsmaterialbereich. Zudem bietet er seine Dienste bei der Neuausrüstung von Labors und bei der Beschaffung von Geräten an.

Auf der Suche nach geeigneten Vertretungen wurde Zuppinger auf der Analytica 2014 in München fündig: Mit dem japanischen Refraktometerspezialisten Atago und dem chinesischen Filterhersteller Tianjin Jinteng wurden in der Folge Verträge abgeschlossen.

Bild: Thomas Zuppinger

Refraktometer aus Japan

Autoklavierbare Dreifach-Vakuumfiltrationseinheit mit Trichter und Absaugvorichtung aus Edelstahl.

Kurt Hermann Inhaber der Firma Zusch Experimente GmbH in Neuhausen am Rheinfall ist Thomas Zuppinger. Bis zur Gründung des Unternehmens im Jahr 2010 durchlief er verschiedene berufliche Stationen: Nach seiner Lehre und einer kurzen Tätigkeit als Chemielaborant bei der Cilag AG in Schaffhausen wechselte er zur Macherey Na­ gel AG in Oensingen. Als Aus­ s­ en­ dienst­ mitar­ beiter beschäftigte er sich schwerpunktmäs­ sig mit Chromatographie. Bei der Merck Eprova AG in Schaffhausen arbeitete Zup­pinger im HPLC-Anwendungslabor. Schliesslich betreute er bei einem Schaffhauser Vollsortimenter für Laborverbrauchsmaterial und Labor24

geräte das gesamte Verkaufsprogramm, anfänglich im Innen-, später auch im Aussendienst.

Auf dem Weg in die Eigenständigkeit Nach einem krankheitsbedingten Unterbruch der beruflichen Tätigkeit sah sich Zup­ pinger nach einem neuen Betätigungsfeld um. Zusammen mit einem Berufskollegen gründete er 2010 die Zusch Experimente GmbH mit Sitz in Neuhausen am Rheinfall. Das kleine Unternehmen entwickelte Experimentierkits für die Ausbildung von Chemielaboranten. Der Erfolg liess auf sich warten, der Kollege stieg aus.

Die Atago Co., Ltd. wurde 1940 als Amamiya Seiki Corporation in Ikebukuro, Tokyo, gegründet. Zu den ersten Produkten des Unternehmens gehörte ein Abbe-Refraktometer. Bis heute fokussiert sich Atago auf die Forschung und Entwicklung von optoelektro­ nischen Produkten mit dem Schwerpunkt Re­­­fraktometrie. In Wikipedia ist zu lesen: «Das Refraktometer ist eine Messeinrichtung zur Bestimmung des Brechungsindex von flüssigen oder festen transparenten Stoffen. Es nutzt dafür das Verhalten von Licht am Übergang zwischen einem Prisma mit bekannten Eigenschaften und dem zu prüfenden Stoff. Wenn die generelle Zusammensetzung einer Flüssigkeit bekannt ist, kann ein Refraktometer dazu dienen, die Konzentration darin gelöster Stoffe zu messen.» Zuppinger sagt: «Mein Refraktometer-Programm beschränkt sich auf Atago-Geräte. Die­se genügen allen Anforderungen einer GLP-gerechten Dokumentation. Die Software der digitalen Messgeräte erfüllt die Richtlinien der FDA CFR 21 Part 11. Die heutigen Möglichkeiten der Mikroelektronik und die langjährige Erfahrung von Atago in der Refraktometrie haben viele spezialisierte Geräte hervorgebracht. So kann beinahe jedes digitale Gerät zum Datenaustausch mit Bluetooth ausgerüstet werden.» 5/2015


FIRMENREPORTAGE

Bild: Atago

bensmitteln bestimmen lassen. Bei Agroscope in Wädenswil werden die Geräte zur Weinsäurebestimm­­­­ung in Früchten verwendet – sehr zur Zufriedenheit der Anwender, wie Zuppinger betont. Erwähnenswert sind auch die digitalen Refraktometer, mit denen wichtige Qualitätsmerkmale von Honig (Feuchtegehalt, °Brix, Drehwinkel) ermittelt werden.

Filter aus China Präzisions-Digitalrefraktometer RX-9000 alpha, ein vielseitig einsetzbares Gerät (Beispiele: Messen von Ölen und Fetten mit hohem Schmelzpunkt, von Aromaölen mit hohem refraktivem Index und von organischen Lösemitteln).

Die Atago-Homepage (www.atago.net) vermittelt einen Überblick über die zahlreichen Geräte und ihre Anwendungen, die weit über die routinemässige Bestimmung des Öchslegrads von Traubenmost hinausgehen. Vom einfachen Handrefraktometer bis hin zum temperierbaren Laborrefraktometer nach Abbe, digitale und Inline-Messgeräte – Zusch liefert das komplette Atago-Sortiment. Ein Beispiel ist die PAL/BX-Acid-Serie, mit der sich der Gehalt an Gesamtsäure und °Brix (relative Dichte von Flüssigkeiten) schnell und komfortabel in Honig, Konfitüre, Fruchtsäften und vielen anderen Le-

Tianjin, auch Tientsin, ist eine wichtige Hafenstadt in der Volksrepublik China. Die Tianjin Jinteng Experiment Equipment Co., Ltd. produziert hier Membran- und Spritzenfilter. Zuppinger hat sich in China selbst von der Seriosität des Unternehmens überzeugt. So werden die Spritzenfilter im Reinraum auf Schweizer Anlagen gemäss den bestehenden Vorschriften hergestellt; Auslaugtests am Pharmazeutischen Institut der ETH lieferten zufriedenstellende Resultate. Zuppinger sagt: «Unser Sortiment umfasst Spritzenvorsatzfilter mit hydrophoben oder hydrophilen Membranen aus lösemittelresistentem PTFE oder PVDF; Filter für wässrige Anwendungen bestehen aus PES oder PA 6.6. Die Porengrössen liegen zwischen 0,2 bis 0,8 µm. Die Gehäuse aus PP haben Durchmesser von 13 und 25 mm. Das standardisierte Luer- und Luer-Lock Verbindungssystem erlaubt den

bequemen Einsatz von gebräuchlichen Spritzen.» Erhältlich sind die Spritzenvorsatzfilter in Packungen zu 100 Stück. Dabei ist jede Packung mit einer Chargenerkennung versehen. Eine Rückverfolgbarkeit ist damit gewährleistet.» Ganzglas-Vakuumfiltrationsgeräte gehören wie auch Drei- und Sechsfach-Vakuumfiltrationseinheiten mit Glastrichtern oder autoklavierbaren Trichtern und Absaugvorrichtungen zum Angebot von Tianjin Jinteng. Die Ganzglas-Vakuumfiltrationsgeräte werden in zwei Ausführungen angeboten: – Trichtervolumen 500 ml/ Auffangflasche 2000 ml – Trichtervolumen 300 ml/ Auffangflasche 1000 ml. Als Filterunterstützung dient eine Glasfritte aus Borosilikatglas. Die vollständig Heissluftsterilisierbaren Absaugsysteme sind mit drei oder sechs Filtrierstationen ausgestattet. Jede einzelne Station lässt sich mit einem Ventil regulieren. Folgende Ausführungen sind erhältlich: – 300 ml Glastrichter und Filter unterstützung aus PTFE; Anschluss über Normschliffadapter. – Trichter und Absaugsystem aus rostfreiem Edelstahl. Die Halteklammern sind bei allen Geräten aus eloxiertem Aluminium.

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FIRMENREPORTAGE

Nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen

begleitete das Laborpersonal bei der Inbetriebnahme von Geräten. Diese Erfahrung würde er gerne weitergeben. «Ich kann Interessenten vollständige Laboreinrichtungen vom Kühlschrank bis zum Laborstuhl kompetent zusammenstellen. Ich finde die richtigen Produkte», sagt Zuppinger. Besonders Letzteres liegt ihm am Herzen, da er beobachtet hat, dass oft teure Geräte gekauft werden, für die es wesentlich einfachere und vor allem billigere Alternativen gibt. «Man soll nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen», betont er.

Wenn Geräte durch neue Versionen ersetzt werden, landen die ältere Versionen teilweise sprichwörtlich auf dem Müll. Dies gilt auch für neuwertige Demogeräte, die nicht mehr originalverpackt sind, bei denen teilweise die Bedienungsanleitungen fehlen. Zuppinger übernimmt solche Geräte – dazu ge­hört zum Beispiel sogar eine Mettler-Analysenwaage in der Originalverpackung –, um sie zu günstigen Preisen zu verkaufen.

Bilder: Thomas Zuppinger

Kontakt

Ganzglas-Vakuumfiltrationsgerät.

Atago-Weinrefraktometer Master-OE mit automatischer Temperaturkompensation.

Während seiner langjährigen Verkaufs- und Beratungstätigkeit hatte Zuppinger zahlreiche Einblicke in Firmen. Er unterstützte Kunden beim Einrichten von Labors und

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5/2015


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Isolierung und Reinigung von Proteinen Grundlagen der ICP OES ITC/DSC (Biophysikalische Analytik/ Thermoanalytik) Präanalytik im medizinischen Labor verstehen und erkennen Troubleshooting in der GC und GC-MS Messunsicherheit in der Analytik IR Spektroskopie – Einführung und Interpretation der Spektren Methodenentwicklung in der ICP OES HPLC-MS in der Spurenanalytik HPLC Troubleshooting – Ergänzungskurs Methodenentwicklung in der GC

Biologie

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18./19. Juni 24. Juni 25. Juni 20. August 24. August 31. August

Grundlagen der PCR Vektorkarten richtig interpretieren und erstellen Grundlagen der Pharmakologie und Toxikologie Enzymatische Analyse Arbeiten in der Sterilbank Präzises und schnelles Arbeiten mit der Eppendorf Pipette

Diverse

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FIRMENREPORTAGE

Besuch des neuen Logistikzentrums der Carl Roth GmbH + Co. KG

Meisterhaftes logistisches Ballett Carl Roth ist ein Begriff in der Chemie- und Laborbranche. Es gibt wohl kaum ein Labor, das nicht schon Chemikalien oder Laborzubehör beim «roten Fuchs» bestellt hat. 2013 hat das Unternehmen im Industriegebiet Karlsruhe-Rheinhafen ein Automatisches Kleinteilelager als Ergänzung zum Lager am Hauptstandort in der Schoemperlenstrasse in Karlsruhe in Betrieb genommen. Beide Lagerstandorte zusammen wickeln täglich etwa 1500 Bestellungen ab. Das Unternehmen gab einen Einblick in modernste Lagerhaltung und Logistik.

Bild: © Luy & Partner GbR, Wiesbaden

steigenden Kundenbedarfs zum bestehenden Chemikalienlager notwendig geworden war», führt er weiter aus. Dabei waren hohe Störfall- und Brandschutzauflagen nach dem deutschen Bundesimmissionsschutzgesetz zu berücksichtigen sowie Lagervorschriften und Zusammenlagerungsverbote, die sich in der TRGS 510, den Technischen Regeln für Gefahrstoffe, finden. Aufgrund der Nähe zum Rhein wurden auch entsprechende Hochwasserschutzmassnahmen getroffen.

Technische Meisterleistung

In der Kommissionierungshalle finden die roten Lagerkisten und die blauen Auftragskisten zusammen.

Als «Material-, Colonial- und Farbwarenhandlung und Droguerie» 1879 in Karlsruhe gegründet, beliefert Carl Roth GmbH + Co. KG heute Betriebe, Laboratorien und wissenschaftliche Einrichtungen mit Laborbedarf, ausgewählten Produkten für Life Science und mit Chemikalien. Das Unternehmen mit dem roten Fuchs als Maskottchen ist für ausgezeichnete Produktqualität, sein umfangreiches Sortiment und den besonderen Kundenservice bekannt. Kompetente fachliche Beratung, faire Preise und kurze Lieferzeiten sind die Kernmerkmale. Das Sortiment umfasst rund 30 000 Artikel. 96 Prozent der Waren hält der Grosshändler am Standort Karlsruhe für seine Kunden vor, wodurch die Lieferzeit innerhalb Deutsch28

lands nur 24 Stunden beträgt. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 250 Mitarbeiter und generierte 2014 einen Umsatz von rund 65 Millionen Euro. Neben dem Hauptsitz in Karlsruhe hat Carl Roth ausserhalb Deutschlands fünf eigene Niederlassungen und 25 Vertretungen.

Wachsendes Versandgeschäft Carl Roth eröffnete 2013 ein neues Logistikzentrum mit Automatischem Kleinteilelager im Industriegebiet KarlsruheRheinhafen. «Wir sind bereits seit 2005 im Rheinhafen ansässig», sagt Geschäftsführer Dr. Alfred Wagner. «2009 begannen wir mit den Planungen eines Erweiterungsbaus, dem Automatischen Kleinteilelager, der aufgrund des kontinuierlich wachsenden Versandgeschäfts und des

Bild: Georg Sposny

Georg Sposny

Der Neubau liegt in einer grossen Wanne mit doppeltem Boden und kann im Störfall mit Schotts zusätzlich abgedichtet werden, so dass weder Chemikalien heraus noch Hochwasser hineinkönnen. Unterteilt ist der Neubau in die Bereiche Automatisches Kleinteilelager (AKL), Kommissionierungs- und Packhalle, Lager für die grösseren Gebinde, den Wareneingangs- und Prüfbereich sowie die einzelnen Konfektionierungszonen je nach Art der Chemikalien (pulverförmige oder flüssige Stoffe, EX-Zone). Hier werden die

Ein Mitarbeiter führt dem AKL eine gefüllte rote Lagerbox zu.

5/2015


FIRMENREPORTAGE

den Produkten enthält der Webshop, über den ein Drittel aller Bestellungen hereinkommt. Pro Tag gehen etwa 1500 Aufträge an den beiden Lagerstandorten in Karlsruhe ein und werden noch am gleichen Tag bearbeitet und verschickt, so dass der 24-Stunden-Direktversand innerhalb Deutschlands eingehalten wird. Jeden Nachmittag werden die gepackten Versand-Paletten vom Logistik-Dienstleister trans-O-flex abgeholt.

Bild: © Luy & Partner GbR, Wiesbaden

Das Herzstück des Lagers

Das Herzstück des Automatischen Kleinteilelagers: Über 20000 Kisten stehen hier bereit.

Roth-eigenen Produkte konfektioniert. Auch die Lagerzonen im Gebindelager sind je nach Gefahrgutgattung getrennt und entsprechend abgesichert. Brandschutztüren, eine umfassende Sprinkleranlage und automatische Rolltore sowie ein direkter Anschluss an die Feuerwehrleitzentrale bieten zusätzliche Sicherheiten. Sollte es zu einem Störfall kommen, reagieren die Sicherheitssysteme sofort. Die ständig unter Druck stehende Sprinkleranlage ist an einen Tank mit 850 m3 Wasser angeschlossen. Das Wasser wird über Rohrleitungen dem Verteilerkessel zugeführt, mit einem Schaummittel versetzt und über das Sprinklersystem verteilt.

Das AKL ist das Herzstück des Lagers. In acht Regal-Reihen auf 24 Ebenen liegen über 20000 rote in Fächer unterteilte Kunststoffkisten, alle gefüllt mit meist mehreren unterschiedlichen Artikeln – vom Wägelöffelchen aus Metall über Einmal-Latexhandschuhe bis hin zu Glasflaschen, gefüllt mit Chemikalien. Zwischen den Regalreihen sausen mit sechs Metern pro Sekunde Lagerroboter auf festen Schienen hin und her, holen eine Kiste nach der anderen aus den genau definierten Lagerplätzen und laden sie auf ein Rollband ab oder stellen hereinkommende Boxen wieder an ihren Platz zurück. Was wie ein wuseliges Durcheinander aussieht, ist eher mit einem kontrollierten logistischen Ballett zu vergleichen. Im AKL findet es seinen Anfang. Weiter geht es über mit Weichen miteinander verbundene Rollbänder in die Kommissionierungs-

halle. Jede Kiste ist mit einem Barcode versehen und hat als Ziel einen genau bestimmten Kommissionierungsplatz.

Alles unter Kontrolle «Dort hinten steht ein Mitarbeiter, der über Bildschirme den jeweiligen Auftrag angezeigt bekommt», erklärt Geschäftsführer Lothar Haidmann das rasche Hinund Her. Sobald die rote Lagerkiste in Ruhestellung angekommen ist und der Mitarbeiter die Kiste gescannt hat, zeigt ihm ein Lasersystem per Lichtpunkt in der Kiste genau, welches Produkt er zu entnehmen hat. Die entnommenen Artikel kommen dann in eine blaue Auftragskiste. Dabei wird jeder Artikel und jeder Handgriff per Scanner im System bestätigt, so dass in Echtzeit der Lagerbestand jederzeit erfasst werden und entsprechend wieder aufgefüllt werden kann. «Bei uns wird alles mehrfach kontrolliert. Selbst kleinste Unregelmässigkeiten erkennt das System sofort und weist den Mitarbeiter darauf hin», sagt Haidmann. Sind alle Artikel eines Auftrags aus mehreren roten Lagerkisten in die eine blaue Auftragskiste gewandert, rollt diese weiter zu einer der 16 Packstationen. Dort bekommt auch die Verpackerin den Auftrag angezeigt und scannt jeden Artikel noch einmal, um sicher zu stellen, dass die Bestellung vollständig ist. «Ausserdem erhält sie die nötigen Informationen, wie die Verpackung

«Die Kunden können bei uns über alle gängigen Wege bestellen», erklärt Wagner den Anfang eines Auftrags. Telefonisch, per E-Mail, via Fax und elektronisch über den Carl Roth-Webshop oder eine daran angebundene Einkaufsplattform gehen die Bestellungen ein. Der jährlich neu erscheinende Katalog mit derzeit über 2000 Seiten ist dafür die Basis. Noch detailliertere Anwendungsinformationen zu 5/2015

Bild: Georg Sposny

Bestellvorgang und Versand

Meisterhaft gesteuert finden die roten Lagerkisten ihr Ziel sowohl ins AKL (Einlagerungsbereich im Vordergrund) als auch zur Kommissionierung im hinteren Bereich der Halle.

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Bild: Georg Sposny

FIRMENREPORTAGE

V.l.n.r.: Lothar Haidmann, Geschäftsführer, Manuela Bach, Marketing-Teamleiterin ASIM und Crossmedia, Dr. Alfred Wagner, Geschäftsführer Carl Roth.

gemäss der Transportvorschriften korrekt zu etikettieren ist», erklärt Wagner. Sind die Pakete richtig verpackt, werden sie auf den entsprechenden Versand-Paletten gestapelt und zur Abholung bereitgestellt. Von der Steuer- und Leitzentrale kann das Kisten-Ballett bis ins kleinste Detail verfolgt werden. Falsche Sendungen sind nahezu ausgeschlossen.

Perfekt aufeinander abgestimmt

Bild: Georg Sposny

So wie die einzelnen Artikel entnommen, müssen sie auch wieder aufgefüllt werden. Dies erfolgt über frisch bestückte ro-

Mit dieser halbautomatischen PulverabfüllAnlage werden hochreine Chemikalien abgefüllt.

te Lagerkisten, die – wie sollte es anders sein – ebenfalls per Scanner ins System eingelesen werden. Über die Rollbänder gelangen sie ins AKL und werden wieder geparkt. Meist aber nicht für lange, denn das logistische Ballett ist unermüdlich bei der Arbeit. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt.

Die Kundschaft «Wir wenden uns grundsätzlich an alle Kunden, die mit oder in einem naturwissenschaftlichen Labor arbeiten», sagt Wagner. «Der Fokus liegt hierbei auf Einrichtungen der öffentlichen Hand bzw. der universitären Forschungslandschaft wie auch Anwendern aus Industrie und Mittelstand inklusive kleinerer niedergelassener Labore.» Auch Kunden aus Nischenbereichen wie zum Beispiel Restauratoren zählen zu den Abnehmern der Produkte. Insgesamt teilen sich die Aufträge in zu einem Drittel Chemikalien und zu zwei Dritteln Laborbedarf.

Gesundes Wachstum Trotz der Wirtschaftskrise vor sechs Jahren steht das Unternehmen gut da. Die

L ABO-T ECH

Mitarbeiterfluktuation ist gering und die Loyalität seitens der Mitarbeiter zum Unternehmen ist hoch. Auch setzt die Geschäftsführung ausschliesslich auf fachlich sattelfeste Naturwissenschaftler in der Kundenberatung am Telefon und vor Ort. Kompetenz ist dem Unternehmen sehr wichtig. Trotz dieser rundum positiven Umstände gibt es einen kleinen Wermutstropfen. «Momentan wachsen wir »nur« im einstelligen Bereich, da der Markt noch nicht mehr hergibt. Das ist auf den wirtschaftlichen Knick von 2009 zurückzuführen», führt Geschäftsführer Wagner aus. «Wir sind aber mit unserem Hauptsitz und den Niederlassungen in Europa gut aufgestellt. Das Hauptaugenmerk unserer Auslandstätigkeit liegt auf den an Deutschland angrenzenden Ländern Polen, Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien und den Niederlanden.» Besonders die überschaubare Schweiz hat es den beiden Geschäftsführern angetan: «In der Schweiz übrigens verzeichnen wir bei unserer Niederlassung der Roth AG ein zweistelliges Wachstum», freuen sich Wagner und Haidmann.

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5/2015


FIRMEN BERICHTEN

Schon beim Produkt- oder Prozess-Design auf Qualität achten

Wie prüfen? Korrekte Stichprobenplanung Stichproben sind ein unverzichtbares Hilfsmittel in der Qualitätskontrolle. Nach gewissen Regeln werden Teile der Gesamtproduktion entnommen und geprüft; je nach Ergebnis kann die Freigabe erfolgen. In den meisten Fällen sind diese Regeln schriftlich festgelegt und können daher einfach umgesetzt werden, aber ist Ihnen klar, wie sie zustande kommen?

1 2 Stefanie Feiler , Philippe Solot

Prinzipiell gibt es in der Qualitätskontrolle zwei Arten von Daten: quantitative Messungen wie Gehaltsbestimmungen oder qualitative ja/nein-Entscheidungen. Je nachdem kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Bei quantitativen Messungen ist üblicherweise das Ziel, Aussagen über den wah-

ren Durchschnittswert der Probe zu erhalten. Dabei kann es sich um so unterschiedliche Messwerte wie Wirkstoffgehalt, Anteil an Nebenprodukten, Feuchtigkeitsgehalt des Produkts oder die Trocknungsdauer eines Lacks handeln. Gemeinsam ist, dass ein Sollwert bzw. Grenzen vorgegeben sind und dass die vorgenommenen Messungen die Kenngrösse mit einer gewissen Genauigkeit

bestimmen sollen. Der Mittelwert der Stichprobe dient dann als Schätzung des zugrundeliegenden tatsächlichen Durchschnittswerts im Produkt. Die Genauigkeit wird über das Konfidenzintervall für den Mittelwert erhalten. Liegt es ganz innerhalb der vorgegebenen Schranken, kann davon ausgegangen werden, dass der Durchschnittwert tatsächlich die Anforderungen erfüllt (Abb. 1). Bei einem

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5/2015

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Anteil Verunreinigung [%] Abbildungen: Aicos Technologies AG

MW)

FIRMEN BERICHTEN

1

Spez.-Grenze (0.8%)

0.8

95%-Konf.Int. (MW)

0.6

0.4

95%-Tol.-Int. (Einzelwerte)

0.2

0

Messungen

Abbildung 1: Messungen für den Anteil einer Verunreinigung [%].

95 % -Konfidenzintervall kann man dies mit 95 % Sicherheit sagen, d.h. das Risiko einer Fehlentscheidung liegt bei höchstens 5 %. Für eine höhere Präzision kann die Stichprobengrösse angepasst werden. Ein Konfidenzintervall wird bei n Messwerten nämlich in der Grössenordnung Wurzel(n) enger (Excel-Formel: MITTELWERT(...) ± T.INV(0.975;n-1)*STABW.S(...) /WURZEL(n)). Ist die Standardabweichung näherungsweise bekannt, kann so sogar im Voraus abgeschätzt werden, welche Stichprobengrösse notwendig ist, um eine vorgegebene Genauigkeit zu erreichen.

Ja oder nein? Ist ein produziertes Teil (z.B. eine Tablette) entweder korrekt oder fehlerhaft, ist das Vorgehen anders. Hier muss entschieden werden, welchen Anteil an fehlerhaften Teilen die Gesamtproduktion höchstens enthalten darf. Dazu wird in einer Stichprobe gezählt, wie viele fehlerhafte Teile enthalten sind. Ist diese Zahl klein genug, erfolgt die Freigabe, sonst Dr. Stefanie Feiler, Senior Consultant, Dr. Philippe Solot, Geschäftsführer, Aicos Technologies AG 1 2

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wird abgelehnt. Dies beruht auf einer einfachen Beobachtung: ist die wahre Fehlerhäufigkeit bekannt (z.B. p = 0.1  % = 0.001), kann über die Binomial-Verteilungs-Formel für jede Stichprobengrösse n die Wahrscheinlichkeit berechnet werden, dass sie höchstens k fehlerhafte Teile beinhaltet. Grafisch wird dies durch die sog. OC-Kurve («operating characteristics curve») dargestellt (Abb. 2, links). Für eine vorgegebene Stichprobengrösse und Annahme-/ Ablehnungsgrenze, beispielsweise dass höchstens 2 von 80 Teilen schadhaft sind, wird die Annahmewahrscheinlichkeit gegen die Fehlerhäufigkeit aufgetragen (Excel-Formel: BINOM.DIST (k;n;p;1)*100). An der Kurve kann man ablesen, welche Qualität vorliegen muss, damit in mindestens 95 % der Fälle eine Freigabe erfolgen kann (AQL = «acceptable quality limit», grün, hier 1 %). Ebenso erkennt man, welche schlechtere Qualität den Kunden noch mit einer Wahrscheinlichkeit von höchstens 10 % erreicht (LTPD = «lot tolerance percent defective», orange, hier 6.6 %). Um gewisse Schwankungen in der Qualität zuzulassen, sollte der AQL so gewählt werden, dass die tatsächliche Fehlerrate deutlich tiefer liegt. Zu jeder Kombination von AQL und LTPD gibt es einen Stichprobenplan mit passender OC-Kurve. Ist der Aufwand für die Beprobung zu hoch, kann immer noch zu einem «strengeren» Plan mit einer kleineren Stichprobengrösse gewechselt werden. Pläne mit Ablehnungszahl 1 («accept-on-zero») sind dabei für den Produzenten ungünstig, da schon bei einem einzelnen Fehler in einer ansonsten zuverlässigen Produktion die Freigabe nicht erfolgen kann. Eine praktische Variante stellen mehrstufige Stichproben dar. Wenn die Qualität klar unterhalb (z.B. kein fehlerhaftes Teil bei einer Stichprobe von 40) oder oberhalb (3 fehlerhafte Teile von 40) von gewissen Schranken liegt, wird angenommen bzw. abgelehnt. Nur in den Zweifelsfällen (1 oder 2 fehlerhafte Teile von 40) wird eine vertiefte Untersuchung eingeleitet. Jetzt wird die Stichprobengrösse z.B. auf 80 erhöht, und die Ablehung erfolgt bei 3 oder mehr fehlerhaften Teilen (vgl. Abb. 2, Mitte). Der zweistufige Stichprobenplan führt zu einer deutlichen Verrin-

gerung des Aufwands: die durchschnittliche Stichprobengrösse liegt immer zwischen 40 und 60 (vgl. Abb. 2, rechts).

Nicht vergessen: Randomisieren Eine Stichprobe kann noch so gross sein: wenn sie nicht repräsentativ für das Produkt ist, ist sie wertlos. Daher ist es wichtig, systematischen Fehlerquellen gegenzusteuern. Stellen Sie sich eine Anlage vor, in der jeweils 8 Teile parallel produziert werden, ein Fehler in der 7. Spur aber zu schadhaften Produkten führt. Wird nur jedes 8. Teil gemessen, bleibt das Problem unentdeckt. Am einfachsten ist daher eine möglichst zufällige Stichprobe, bei der sichergestellt wird, dass unterschiedlichste Teile der Gesamtproduktion abgeprüft werden. Bei der Prüfung sollten also Proben von unten, oben, in der Mitte, von verschiedenen Seiten und natürlich von mehreren Paletten gezogen werden. Wenn ausgeschlossen werden kann, dass zyklische Einflüsse vorliegen, kann eine gewisse Regelmässigkeit dagegen sogar wünschenswert sein. Ein Beispiel ist die In-ProzessKontrolle, bei der Proben in regelmässigen Abständen entnommen werden, z.B. zu Beginn, gegen Ende, sowie ungefähr nach jedem zehnten Teil der vorgesehenen Batchgrösse. So können kritische Prozessänderungen schon frühzeitig erkannt und notfalls korrigiert werden. Am Ende liegt eine genügend grosse Datenmenge vor, um die notwendigen Berechnungen zur durchschnittlichen Qualität und zur Streuung durchzuführen.

Varianten Bei quantitativen Messungen können Stichproben dadurch verbessert werden, dass eine sogenannte stratifizierte Stichprobe gezogen wird, bei der zusätzliches Vorwissen mit einbezogen wird. Beispielsweise werden bei einer Beprobung von Fässern diejenigen, bei denen eine höhere Variabilität im Schwermetallgehalt vermutet wird, verstärkt untersucht. Dies erfolgt zudem gewichtet nach der tatsächlichen Menge der betreffenden Fässer, d.h. wenn aus einer Charge 10 Fässer, aus einer anderen nur 2 vorliegen, 5/2015


FIRMEN BERICHTEN

100

60

40

20

LTPD = 6.6% 0

5

10

15

20

Anteil fehlerhafte Teile [%]

(n=80,c=3)

Durchschnittliche Stichprobengrösse

Annahme-Wahrscheinlichkeit [%]

Annahme-Wahrscheinlichkeit [%]

80

AQL = 1%

80

0

Durchschnittliche Stichprobengrösse

2-stufiger Plan

OC-Kurve (n=80, c=3) 100

(n=40,c=1)

80

(n=40,c=3) 60

40

20

0

60

40

20

0

0

5

10

Anteil fehlerhafte Teile [%]

15

20

0

5

10

15

20

Anteil fehlerhafte Teile [%]

Abbildung 2: Links: OC-Kurve für eine Stichprobe der Grösse n = 80 mit einer Ablehnungs-Grenze c=3. Mitte: 2-stufiger Stichprobenplan. Rechts: Durchschnittliche Stichprobengrösse beim 2-stufigen Plan. Sie liegt jeweils zwischen 40 und 60.

werden aus der ersteren verhältnismässig mehr Proben gezogen. Auch bei sehr groben Annahmen führen stratifizierte Stichproben zu einer deutlichen Verbesserung der Genauigkeit. Für grosse Produktionschargen haben sich Pläne bewährt, bei denen die Prüfgenauigkeit je nach der aktuellen Qualität nach gewissen Regeln erhöht/erniedrigt wird (MIL-STD-1916, auch für kontinuierliche Prozesse).

Fazit Es gibt viele Möglichkeiten, Qualität zu prüfen. Nachträgliche Stichproben können aber systematische Produktionsfehler nicht beheben. Ziel sollte vielmehr sein, schon im Design des Produktes und des Produktionsprozesses Qualitätsaspekte zu berücksichtigen, indem die Bedingungen so gewählt werden, dass schlechte Qualität soweit wie möglich ausgeschlossen wird: «quality cannot be tested into products; i.e. quality should be built in by design» (FDA). Der erforderliche höhere Aufwand in der Entwicklung (statistische Versuchsplanung, Robustheits-Untersuchungen) zahlt sich auch finanziell aus.

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FIRMEN BERICHTEN

Shimadzu feiert sein 140-jähriges Bestehen

Von einer «Werkstatt» zum Weltunternehmen Er war der Sohn eines Herstellers buddhistischer Altäre, und fertigte Physik- und Chemieinstrumente. Er besuchte ein physikalisch-chemisches Forschungsinstitut, wo er zahlreiche Technologien kennenlernte und Fachkompetenzen erwarb. Er war davon überzeugt, dass Japan als ein Land mit wenigen natürlichen Ressourcen eine Führungsposition in der Wissenschaft anstreben sollte. An der Schwelle von der industriellen Revolution zum Zeitalter der Wissenschaft gründete er 1875 am nördlichen Ende des Takase Flusses im Kiyamachi-Nijo Bezirk, Kyoto, sein eigenes Unternehmen. Sein Name war Genzo Shimadzu.

Bilder: Shimadzu

ebenso wie in allen Bereichen des Umwelt- und Konsumentenschutzes. Chromatographie, Spektroskopie, Analysewaagen, Biotechnologie, Materialprüfung und Medizintechnik machen das homogene und doch vielseitige Angebot aus. Zu den vielen industriellen Pioniertechnologien und -produkten von Shimadzu gehören auch die herausragenden Arbeiten in der Massenspektrometrie, für die der Shimadzu-Ingenieur Koichi Tanaka 2002 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.

Weltweit aktiv und bekannt Shimadzu-Headquarter in Kyoto.

1877 startete Genzo Shimadzu sr. (1839 – 1894) erfolgreich die erste bemannte Ballonfahrt in Japan, welche er mit einem Passagier über den alten Kaiserpalast in Kyoto fliegen liess. Ein Jahr nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen in Deutschland durch Conrad Röntgen, nahm Genzo Shimadzu jr. (1869-1951) mit seinem jüngeren Bruder die ersten Röntgenbilder in Japan auf. In den Folgejahren entwickelte er das erste kommerzielle japanische Röntgensystem und begann mit der Produktion von Maschinen für die Materialentwicklung. 1930 wurde Genzo Shimadzu jr., als einer der besten zehn Erfinder Japans, vom Kaiser ausgezeichnet und zum Abendessen eingeladen.

nehmen in der instrumentellen Analytik und der bildgebenden Diagnostik. Seine Technologien sind wichtige Werkzeuge zur Qualitätskontrolle von Konsum- und Gebrauchsgütern im Gesundheitswesen,

Pioniertechnologien entwickelt 140 Jahre später, im Jahr 2015, ist Shimadzu weltweit eines der führenden Unter34

Shimadzu betreibt in 76 Ländern Produktionsstätten und Distributionszentren und beschäftigt weltweit mehr als 10 000 Mitarbeiter. Seit über 45 Jahren befindet sich der europäische Hauptsitz in Europa. Analysegeräte und -systeme von Shimadzu kommen zum Einsatz in der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrie, in den Biowissenschaften und -technologien, in der kosmetischen-, Halbleiter- und Lebensmittelindustrie, ebenso wie in der Aromenindustrie. Forschungsinstitute, privatwirtschaftliche Labore, Behörden und Universitäten vervollständigen die Liste der Kunden. Die Systeme werden bei Routine- und HighEnd-Anwendungen eingesetzt, in der Prozess- und Qualitätskontrolle ebenso wie in Forschung und Entwicklung.

«Exzellent in Wissenschaft» Genzo Shimadzu sr.

Seit 2012 drückt der neue Anspruch «Excellence in Science» das Selbstverständ5/2015


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Einige ausgewählte Meilensteine – 1896, nur ein Jahr nachdem Dr. Conrad Röntgen die nach ihm benannte Strahlung entdeckt, ist Shimadzu bei der Herstellung von Röntgenbildern erfolgreich. – 1909 entwickelt Shimadzu das erste medizinische Röntgengerät made in Japan. Seither blieb Shimadzu ein Pionier auf diesem Gebiet. – 1934 betritt Shimadzu das Geschäftsfeld der Analytik mit der Entwicklung des ersten Spektrophotometers. – 1936 Produktionsbeginn von Flugzeugausstattung. – 1951 beginnt Shimadzu, die Exportzahlen in die globalen Märkte zu steigern. – 1956 Entwicklung des ersten japanischen Gas-Chromatographen. – 1960 entwickelt Shimadzu ein Vakuumquantometer, eine Anordnung, die als wichtiger Impuls für die Stahlindustrie dient. – 1961 Entwicklung eines ferngesteuerten Röntgenfluoreszenzsystems. – 1968 Gründung des Hauptsitzes für Europa-Aktivitäten in Deutschland. – In den 1970er Jahren weitet Shimadzu seine Verbindungen zu China und den Ländern des mittleren Ostens aus. Exporte nach Singapur, Moskau und andere Märkte folgen. – 1999 Entwicklung des weltweit schnellsten DNA-Sequenzers. – 2002 wird dem Shimadzu-Ingenieur Koichi Tanaka der Nobelpreis für Chemie und der japanische Kulturorden verliehen. – 2003 Entwicklung des weltweit ersten diagnostischen Bildgebungssystems mit Flachdetektor (Direktkonversion). – 2010 Entwicklung bahnbrechender UHPLC-, GC- und Spektroskopie-Systeme. – 2012 Einführung der Hochleistungs-GCMS- und LCMS-Triplequad-Systeme. – 2014 Vorstellung eines revolutionären Bildgebungs-Massenspektrometrie-Systems.

nis und die Markenphilosophie von Shimadzu aus. Er steht für den wissenschaftlichen und technologischen Ansatz von Shimadzu, Unternehmen und Forschungseinrichtungen stets mit den modernsten analytischen und diagnostischen Systemen auszustatten, um die Sicherheit von Produkten, Konsumenten

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und Patienten sicher zu stellen. Zahlreiche Weltneuheiten, die sich inzwischen zu industriellen Standards entwickelt haben, untermauern diesen Anspruch ebenso wie ständig empfindlicher werdende Messtechniken seit 1875. Die neue «Laboratory World» von Shimadzu in Duisburg, Deutschland, ist ein Beispiel dafür, wie dieses Markenversprechen erfüllt wird. Auf über 1500 m2 sind modernste Test- und Trainingsanlagen für die gesamte Produktwelt von Shimadzu aufgebaut – für Chromatographen, Spektrometer, TOC-Analysatoren, Massenspektrometer und Werkstoffprüfmaschinen. Quelle: Shimadzu

Erste Röntgenbildaufnahme Shimadzu jr.

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Fast Track Project erfolgreich umgesetzt

Laborbau unter Zeitdruck In nur 20 Monaten vollendete ein grosses Basler Pharmaunternehmen letztes Jahr ein sogenanntes Fast Track Project, um Laborflächen für diese und kommende Generationen zu schaffen. Da sich die technologischen und gesetzlichen Anforderungen häufig binnen weniger Jahre ändern, wurde eine möglichst hohe Modularität vorausgesetzt.

1 Karin Wälti

Bei Fast Track Projects verlaufen die Planungs- und Bauprozesse teilweise parallel, was zwangsläufig eine enorm gute Koordination und Kommunikation aller Involvierten erfordert. Kurz nach dem Investitionsentscheid begann man mit der Projektierungsphase, wobei stets eine beschleunigte Realisierung vorausgesetzt wurde. Der Rohbau wurde nach einer neunmonatigen Planungsphase mittels Containermodulen erstellt. Anschliessend übernahmen die unterschiedlichsten Fachfirmen den Ausbau der Gewerke.

Hohe Nutzungsvariabilität

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Bild: H.Lüdi + Co. AG

Das im Oktober 2014 fertiggestellte Gebäude bietet nun nicht nur Platz für Büroarbeitsplätze, sondern auch ungefähr 2000 Quadratmeter Laborflächen, die von den unterschiedlichsten Spezialisten wie Pharmatechnologen und ChemielaInnerhalb von zwanzig Monaten konnte der Bau neuer Laborfläche für ein Pharmaunternehmen fertig gestellt Karin Wälti, Agentur Pulscom. DEC_ANZ_ChemieXtra_183x63_4c+Achema 15.04.15 09:33 Seitewerden. 1

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boranten genutzt werden. Aufgrund der besonderen Nutzungsanforderungen wurde die Planung und Realisation der Labors in die Hände des renommierten Unternehmens H.Lüdi + Co. AG gelegt. Das Besondere beim Laborbau ist die starke Bedürfnisorientierung. Da sich die Forschung – wie eingangs erwähnt – rasant und exponentiell entwickelt, wurde seitens des Bauherrn eine möglichst hohe Nutzungsvariabilität gefordert. Falls künftige Labornutzer andere Anforderungen an ihre Räumlichkeiten stellen sollten, können Anpassungen einfach und kostengünstig umgesetzt werden.

auch, dass viele Gewerke parallel von unterschiedlichsten Fachfirmen bearbeitet wurden, wodurch zum Teil beengte Verhältnisse entstanden, die das Arbeiten erschwerten. Nach zwanzig anspruchsvollen Monaten zeigte sich jedoch, dass sich der logistische und personelle Aufwand lohnte, weil das Fast Track Project termingerecht schnell fertiggestellt werden konnte.

Kontakt H.Lüdi + Co. AG Moosäckerstrasse 86 CH-8105 Regensdorf Telefon +41 (0)44 843 30 50 sales@hlag.ch www.hlag.ch

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Integrierte Medienversorgung H.Lüdi + Co. AG plante mittels 3-D-CAD Konstruktionen den kompletten Laborausbau und implementierte anschliessend die Energie-, Ventilations- und Medienversorgung der Laboratorien. Da sich die gesamte Medienversorgung (Stromund Gasversorgung, Raumluftkonditionierung etc.) in der Decke verbirgt, musste für dieses Projekt eine spezielle Aufhängung konstruiert werden. Die eingebaute Mediendecke bietet nun nahezu schattenfreie Beleuchtung und Platz für Belüftungssysteme. Dank dem modularen Konzept von H.Lüdi + Co. AG können zudem Strom, Gas, Wasser, Vakuum sowie Kühlelemente an variable Punkte im Labor geführt werden. Die einzelnen Laborarbeitsplätze wurden über Mediensäulen erschlossen. Je nach Verwendungszweck können Reinräume, Biosafety- oder Dokuzonen realisiert werden, indem man zum Beispiel mittels speziellen Trennwänden einen kleinen LaborCube in einem Open-Space-Laborraum integriert. Mithilfe dieser einfachen Umrüstung könnte man für künftige Nutzer kostengünstig eine partikelfreie Fertigungsumgebung schaffen, die zugleich höchsten Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen genügt. Dank der ebenfalls im Deckensystem integrierten Laborlüftung ist zudem der kontrollierte Luftaustausch an nahezu jedem Ort gewährleistet.

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Neue Absperrarmaturen für mehr Betriebs- und Prozesssicherheit

Glasfaserverstärkte Kunststoff-Absperrklappen Das Unternehmen GF Piping Systems stellt neu die Absperrklappenreihe Typ 578 in den Dimensionen DN50 bis DN300 vor. Sie sind speziell für den weltweiten Einsatz in Chemie- und Wasseraufbereitungsanwendungen geeignet. Ihr neu entwickeltes, glasfaserverstärktes Kunststoff-Anflanschgehäuse überzeugt mit höchster Stabilität, geringem Gewicht und niedriger Korrosionsanfälligkeit.

1 Julia Obst

Bilder: GF Piping Systems Ltd.

Im Vergleich mit Metallklappen derselben Dimension sind die Absperrklappen Typ 578 im Schnitt bis zu 50 Prozent leichter. Dafür ist der Einsatz von glasfaserverstärktem Polypropylen als Gehäusewerkstoff verantwortlich. Gewindeeinsätze aus Edelstahl (1.4408) ermöglichen es, die Armatur zwischen den Flanschen zu zentrieren. Die Werkstoffkombination sorgt für höchste Festigkeit bei optimiertem Gewicht. Dies macht sich sowohl beim Transport als auch in der Montage und Wartung bemerkbar. Zudem sind die Absperrklappen korrosionsresistent und UVbeständig.

1 Julia Obst, Marketing Spezialist PR, GF Piping Systems Ltd.

Die Absperrklappen Typ 578 sind in verschiedenen Materialien und Dimensionen erhältlich.

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Bei der neuen Absperrarmatur setzt das Unternehmen auf das doppelexzentrische Funktionsprinzip, das sich seit der Markteinführung der Absperrklappen vom Typ 567 im Jahr 2005 bewährt hat. Durch die Doppelexzentrik in Verbindung mit der Druckunterstützung der Durchgangsdichtung wird ein bis zu 50 Prozent geringeres Betätigungsmoment gegenüber zentrischen Klappen erzielt. Der Teller berührt die Dichtung in offener Stellung nicht. Durch diese Funktionsweise werden die Kontaktflächen zwischen Medium und Elastomeren verringert. Für Anwendungen besonders in der chemischen Prozessindustrie ergeben sich da-

durch gleich zwei wichtige positive Aspekte: ein gleichmässiges Betätigungsmoment, das ein sicheres Öffnen und Schliessen ermöglicht, sowie eine längere Lebensdauer durch markant reduzierte Abnutzung. Dies ist besonders bei Anwendungen in kritischen Bereichen wie in der chemischen Prozessindustrie bedeutend. Die grössere Betriebs- und Prozesssicherheit und die hohe chemische Beständigkeit führen ausserdem zu einer besseren Wirtschaftlichkeit. So eignen sich die neuen Absperrklappen auch für Anwendungen in der Wasseraufbereitung, inklusive der Trinkwasseraufbereitung, in Schwimmbädern und Wasserparks sowie Abwassersystemen in industriellen Systemen wie beispielsweise chemischen Anlagen und Kraftwerken. 5/2015


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Gewindeeinsätze aus Edelstahl (1.4408) ermöglichen es, die Armatur zwischen den Flanschen zu zentrieren.

Universell einsetzbar Die Absperrklappen Typ 578 sind in den Ausführungen PVC-U, PVC-C, ABS, PP-H und PVDF sowie in den Dimensionen DN50/ 2" bis DN300/ 12" erhältlich. Für die Dichtungen werden EPDM, FPM oder PTFE verwendet. Das Design der Armaturen ist für die Installation in metrischen (ISODIN-Anschlussmasse) sowie in ANSI-Systemen ausgelegt. Darüber hinaus ist die Normschnittstelle zum einfachen Aufbau von Antrieben optimal auf eine Kunststoff-MetallVerbindung ausgelegt. Ab Werk wird die Absperrklappe Typ 578 mit Handhebel, Handgetriebe, pneumatischem oder mit elektrischem Antrieb geliefert. Für den Einsatz als Prozess- und Regelarmatur stehen eine Vielzahl von Zubehör wie beispielsweise Positionsrückmelder oder ASI-Steuerköpfe zur Verfügung.

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Prozessoptimierung bei der Filterpressenbeschickung

Intelligentes Regelkonzept erhöht Produktivität Um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und weiter auszubauen, ist es zwingend notwendig, die eigenen Prozesse gerade innerhalb der Produktion zu optimieren. Ein norddeutsches Unternehmen, das sich auf die Produktion von Speiseölen spezialisiert hat, nahm Kontakt mit dem Schweizer Pumpenhersteller Emile Egger auf, um insbesondere die Prozesse zur Filterpressenbeschickung von Rohspeiseölen mit Filterhilfsmitteln und von Ölen zur Biodieselherstellung zu verbessern.

Bilder: Emile Egger & Cie SA

Filterkuchen effizient aufbauen

Ölhaltiger Filterkuchen nach Öffnen der Kammerfilterpresse.

1 Jörn Scharnweber und Richard Layes2

Egger hat sich konzeptionell intensiv mit der Filterpressenbeschickung beschäftigt und kann bereits auf grosse Erfolge sowohl im Lackbereich der Automobilindustrie als auch in der mechanischen Verfahrenstechnik der chemischen Industrie zurückblicken. In der Chemieindustrie gibt es eine grosse Bandbreite mechanischer Trennverfahren wie Hydrozyklon- und Dekanter-Beschickungen, sowie Filtrationen aller Art. Die grösste Herausforderung 1 2

Jörn Scharnweber und Richard Layes, Emile Egger & Cie SA.

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stellt dabei oft die Beschickung von Kammerfilterpressen dar. Folgende Anforderungen haben der Speiseölproduzent und der Pumpenhersteller Egger in das gemeinsame Pflichtenheft aufgenommen: 1. Verbesserung der Verfügbarkeit der Maschinentechnik, 2. Energieeinsparung, 3. Besserer Filterkuchenaufbau, 4. Problemloses Lösen des Filterkuchens nach Öffnen der Presse, 5. Möglichst gleiche Pumpentechnik und Wellenabdichtung zur Minimierung der Ersatzteilhaltung und maximale Austauschbarkeit der Beschickungspumpen.

Ursprünglich setzte das Unternehmen zur Filterpressenbeschickung Standard-Kreiselpumpen und Verdrängerpumpen (Exzenterschneckenpumpen) ein. Gerade die abrasiven Filterhilfsstoffe wie Perlite, Dekalite oder Bleicherden führten aber zu Standzeiten von nur wenigen Tagen für Hydraulik oder Wellenabdichtung. Entscheidend bei der Filterbeschickung ist die schonende Förderung der zu filternden Feststoffe und des Filterhilfsmittels bei effizienter Beschickung der Filtertücher. Im Filterrahmen muss also am Anfang grossflächig mit grosser Menge und geringem Druck sowie grösstmöglichen Feststoffpartikeln ein effizienter Filterkuchen aufgebaut werden, der dann im Laufe des Filtrationsprozesses durch Erhöhung des Beschickungsdrucks ein Optimum erreicht. Dieser Filtrationsprozess ist natürlich für jedes Verfahren anzupassen. Die Anforderungen an eine solche Beschickungspumpe sind sehr komplex:

Filterpressenbeschickung mit einer horizontalen Egger Turo Freistrom-Pumpe.

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ler Egger positiv in die Zukunft. So werden die internen Produktionsprozesse kontinuierlich nach ähnlichen Verbesserungsmassnahmen überprüft. Durch das neue Regelkonzept und die angepasste Pumpentechnik konnten nicht nur die Prozesse und Fabrikationsabläufe deutlich verbessert werden, auch finanziell hat sich die Prozessoptimierung für den Speiseölhersteller sehr positiv ausgewirkt. Die Anlagenverfügbarkeit konnte durch die Standzeiterhöhung der Pumpen merklich erhöht und die jährlichen Unterhaltskosten um fünfstellige Eurobeträge reduziert werden. Die höhere Produktausbeute pro Zeiteinheit sowie das deutlich verbesserte Filtrationsergebnis ermöglichen der Firma desweiteren neue Produkte herzustellen und zusätzliche Absätze im sechsstelligen Eurobereich zu generieren. Regelkonzept für die Beschickung einer Filterpresse.

1. Die Feststoffe und Filterhilfsmittel müssen möglichst scherarm und schonend gefördert werden. 2. Die Pumpe muss einen grossen Betriebsbereich von etwa 5 – 65 m³/h und Drücke von 2,0 bis 8,0 bar realisieren können. 3. Das Förderprinzip, die Werkstoffe und die Wellenabdichtung sind so zu wählen, dass eine hohe Verfügbarkeit und Langlebigkeit erreicht wird.

Pumpe mit Freistromhydraulik Egger setzt dafür seine Turo FreistromPumpe mit 4-stufiger hydrodynamischer Wellenabdichtung sehr erfolgreich ein. Die einzigartige Freistromhydraulik mit komplett zurückgezogenem Laufrad sowie eine Konstruktion ohne Dichtspalte garantiert eine schonende Förderung, ohne die empfindlichen Strukturen zu scheren oder zu mahlen. In Verbindung mit einem Regelkonzept über Drehzahlregelung werden alle diese Anforderungen optimal erfüllt. Der norddeutsche Speiseölhersteller hat aktuell vier Filterpressenbeschickungen mit dem Egger Regelkonzept ausgerüstet. Zudem wurde es trotz unterschiedlichster 5/2015

Anforderungen der Filtration ermöglicht, alle Beschickungen mit der gleichen Pumpenmechanik abzudecken. Der Speiseölhersteller hat als Resumee nach fünfjähriger Zusammenarbeit mit Egger folgende Prozessoptimierungen erreicht: 1. Das Filtrationsergebnis (Filterkuchen) konnte um zwanzig Prozent gesteigert werden. 2. Der Personalaufwand konnte stark reduziert werden, da sich der Filterkuchen nach dem Filtrationszyklus leichter von den Tüchern löst. 3. Die Standzeit der Beschickungspumpen und insbesondere der Wellenabdichtung hat sich von teilweise wenigen Tagen auf über drei Jahre erhöht. 4. Die Ersatzteilkosten sind um etwa 15 Prozent gesunken 5. Der Energiebedarf konnte aufgrund des intelligenten Regelkonzeptes um zwölf Prozent reduziert werden.

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MESSE

Achema 2015 in Frankfurt am Main

Weltforum der Prozessindustrie

Das Spektrum umfasst von Laborausrüstung, Pumpen und Analytikgeräten über Verpackungsmaschinen, Kessel und Rührer bis zu Sicherheitstechnik, Werkstoffen und Software alles, was in der chemischen Industrie, der Pharma- und Lebensmittelherstellung benötigt wird. Der begleitende Kongress ergänzt die Themenvielfalt der Ausstellung mit 800 wissenschaftlichen Vorträgen und zahlreichen Gast- und Partnerveranstaltungen. Neben den drei Fokusthemen «BiobasedWorld», innovative Prozessanalytik und industrielles Wassermanagement der diesjährigen Veranstaltung gehören auch Energieeffizienz, Werkstoffe und Materialprüfung sowie die Sicherheitstechnik zu den Top Themen des Weltforums der Prozessindustrie. In diesen Bereichen war die Zahl der Beitragseinreichungen besonders hoch. Die Resonanz nach Ausstellungsgruppen ist vor allem in der Mess-, Regel- und Prozess-

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Bild: Dechema

Zur Achema in Frankfurt am Main vom 15. bis zum 19. Juni 2015 werden wie bereits in 2012 etwa 3800 Aussteller aus mehr als 50 Ländern erwartet. Die Messe gilt als Weltforum für chemische Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie. Alle drei Jahre werden hier neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen präsentiert.

Zur Achema werden auch dieses Jahr wieder rund 170000 Teilnehmer erwartet.

leittechnik, bei den mechanischen Verfahren, in der Labor- und Analysentechnik sowie in der Pharma-, Verpackungs- und Lagertechnik ungebrochen hoch. Für letztere

Ausstellungsgruppe wurden bereits zusätzliche Flächen zur Verfügung gestellt, um die Nachfrage möglichst umfassend bedienen zu können.

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MESSE

Damit spiegelt die Achema die allgemeinen wirtschaftlichen Trends in ihren Kernbranchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau und der chemischen Industrie wider, die sich trotz des turbulenten internationalen Umfelds stabil präsentieren. Besonders international sind die Branchen weiterhin auf Wachstum gepolt: Der Schiefergasboom in den USA oder der anhaltende industrielle Aufstieg Indiens und Chinas schlagen sich in der Ausstellerbeteiligung nieder. Aber auch viele Aussteller aus europäischen Ländern wie Spanien oder Grossbritannien nutzen die Chance, sich international zu präsentieren.

Pharmazeutische Produktion, Komponenten und Apparate, Misch- und Trenntechnik, Sicherheit und Anlagenüberwachung. Neue Entwicklungen aus der Praxis werden hier in Kurzvorträgen in unmittelbarer Nähe der jeweiligen Ausstellungshallen präsentiert. Damit sollen für Besucher mit spezifischen Interessengebieten die Wege zwischen Vorträgen und Ständen verkürzt werden, so dass sie ihren Besuch noch effizienter gestalten können. Die Messe ist für Besucher von Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und am Freitag von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Für Ausstel-

ler sind die Zeiten von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr. Quelle: Dechema

Kontakt DECHEMA Ausstellungs-GmbH Theodor-Heuss-Allee 25 DE-60486 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 7564 100 exhibition@dechema.de www.achema.de

Branchenübergreifende Fokusthemen Die drei Fokusthemen «BiobasedWorld», innovative Prozessanalytik und industrielles Wassermanagement sind bewusst nicht in einem bestimmten Ausstellungsbereich lokalisiert. «Die Fokusthemen zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Prozessindustrie insgesamt beeinflussen und verändern», erklärt Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs-GmbH. «Verschiedene Branchen und Disziplinen müssen zusammenspielen, um erfolgreich neue Technologien und Lösungsansätze zu entwickeln.» Entsprechend sind die Aussteller, die sich mit diesen Themen befassen, auch in unterschiedlichsten Bereichen angesiedelt. Das gilt für die innovative Prozessanalytik, die Laborausrüster gleichermassen beschäftigt wie Anbieter von Prozessleittechnik, ebenso wie für das industrielle Wassermanagement. Ganz besonders augenfällig wird der Querschnittscharakter der Fokusthemen am Beispiel BiobasedWorld: Von der Prozessentwicklung bis zur Sensorik, vom Anbieter von Edelstahlfermentern bis zum Verarbeiter von biobasierten Verpackungsmaterialien reicht hier die Bandbreite derer, die Teil einer biobasierten Wirtschaft sind.

Achema-Praxisforen als neues Format Mit neuen Formaten wollen die Veranstalter ausserdem den Austausch zwischen Anwendern und Anbietern weiter fördern: Die Achema-Praxisforen befassen sich mit Themen wie Single-Use-Technologien, 5/2015

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Containment: Eher Mikro oder gleich Nano?

Bei der Handhabung von Wirkstoffen (APIs) bietet die Isocharge Station eine ideale Lösung. Die Anlage dient dem schnellen Laden von Pulver aus Säcken oder Fässern unter hohem Containment. Das System ist eine Kombination von Laminar-Flow-Kabine und Glove-Box-Isolator. Das Produkt wird manuell aus Säcken eingetragen. Mit einer speziellen Fassanhebevorrichtung können auch Fässer mit bis zu >100 kg geladen werden. Eine ergonomische, manuell aktivierte Seilvorrichtung entlastet dabei den Bediener. Die Säcke werden durch die Handschuhe im Innern der Kammer geöffnet und in den Auslauftrichter geschüttet. Über ein PTS System wird das Pulver angesaugt und zum nächsten Prozessschritt gefördert. Der Betreiber kann von verschiedenen Optionen wählen, unter anderem von der geschlossenen Version, welche normale Raumluft vor Eintritt in die Kammer mittels HEPA Filter und Ventilator filtriert oder von der offenen Version, die unter Reinraumbedingungen betrieben wird. Beide Versionen werden mit Unterdruck betrieben und schliessen eine Kontamination der Umgebung aus. Weitere Optionen beinhalten verschiedene Trichterversionen für die effizientere Handhabung von feuchtem, klebrigem oder auch klumpigem Pulver. Dec ist spezialisiert auf die Herstellung von Isolatoren sowie auf innovative Lösungen im Bereich Pulverhandling, ganz egal um welches Produkt es sich handelt ob steril, toxisch oder beides. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Egger ist ein unabhängiger Schweizer Pumpenhersteller spezialisiert auf die Förderung gashaltiger und feststoffbeladener Medien. Wir würden uns freuen, Sie als Besucher auf unserem Egger Stand B64 in Halle 8.0 auf der Achema begrüssen zu dürfen. Dort erwarten Sie jede Menge bewegte Pumpenexponate. Wie z.B. Turo® Freistrom-Pumpen, die durch einen völlig freien Kugeldurchgang und komplett zurückgezogenem Laufrad sehr hohe Wirkungsgrade erreichen. Auch kommen nur etwa 15% des Fördermediums in Kontakt mit dem Laufrad, weshalb sie sich besonders für die schonende und scherarme Förderung empfindlicher Strukturen eignen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie diese Kette durch eine Pumpe gefördert werden kann? Schauen Sie einfach bei uns vorbei! Wir zeigen Ihnen völlig trockenlaufsichere und dichtungslose Pumpen in Cantileverbauweise. Diese Pumpe läuft immer, eine ideale Lösung für viele Prozesse! Desweiteren erwartet Sie ein Miniatur-Schleifenreaktor, wie er in chemischen Prozessen oft anzutreffen ist. Mit der Egger Hochdruck- und Hochtemperaturbaureihe ist die Förderung gashaltiger, viskoser und heisser Medien kein Problem mehr. 8.0

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Intelligente Wärmerückgewinnung mit PinCH 2.0

Neue Temperierlösungen auf der ACHEMA

Die Pinch-Analyse ist der Schlüssel zu mehr Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit von industriellen Prozessen. Mit der Software PinCH senken Sie Ihre Energiekosten um bis zu 40 %.

Huber Kältemaschinenbau zeigt auf der ACHEMA Temperierlösungen für Labor und Prozessindustrie

Die Hochschule Luzern hat in den vergangenen Jahren mit Unterstützung des Bundesamts für Energie (BFE) und der EnergieAgentur der Wirtschaft (EnAW) die benutzerfreundliche Software PinCH für die praktische und kostengünstige Durchführung von Pinch-Analysen in der Industrie entwickelt. Die Version PinCH 2.0 verfügt über eine Vielzahl von Funktionalitäten zur Analyse und Optimierung auch von Anlagen mit wechselnden Heiz- und Kühlbedürfnissen (mehrere Betriebsfälle) oder diskontinuierlich betriebenen Anlagen (Batch-Prozesse). Neben der Software bieten unsere BFE-Stützpunkte in Luzern und Yverdon umfassende Unterstützung im Bereich Pinch-Analysen an: – Vertrieb Software PinCH – Beratung von Unternehmen – Durchführung von Pinch-Analysen – Coaching, Schulung & Firmenkurse An unserem Stand auf der ACHEMA präsentieren wir Ihnen sehr gerne die Software PinCH und beraten Sie bei Ihren Fragestellungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Halle 9.2 Stand D73

Auf der ACHEMA 2015 zeigt Huber Kältemaschinenbau neue und weiterentwickelte Temperierlösungen von -125 bis +425 °C für das Forschungslabor und die Prozessindustrie. Auf einer Standfläche von 208 m² erwartet den Besucher ein interessanter Querschnitt aus dem Produktsortiment, darunter Unistate, Unichiller und klassische Badthermostate sowie Spezialgeräte und ATEX-Lösungen. Einen Schwerpunkt der Präsentation bilden die Temperiersysteme der Unistat-Reihe. Unistate sind prädestiniert für die Prozess- und Verfahrenstechnik und erlauben als einziges System ein durchgängiges Scale-Up in Forschung, Kilolabor, Miniplant, Technikum und Produktion. Dazu stehen über 60 Modelle mit über 200 Varianten mit Kälteleistungen bis 130 kW zur Auswahl. Unistate können zudem mit Dampf oder Kühlsole kombiniert werden und sind somit auch für Produktionsmengen jenseits der 10 m³-Klasse einsetzbar. Darüber hinaus gibt es weitere Neuheiten zu sehen, darunter neue Unichiller mit Pilot ONE-Regler, verbesserte MPC-Thermostate sowie spezielle Unistate mit verstärkter Druckpumpe.

Halle 4.2 Stand B49

Halle 8.0 Stand F4

GEMÜ Vertriebs AG Schweiz Lettenstrasse 3 CH-6343 Rotkreuz Telefon +41 (0)41 799 05 55 Telefax +41 (0)41 799 05 85 vertriebsag@gemue.ch www.gemue.ch

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Hochschule Luzern Technikumstrasse 21 CH-6048 Horw Prof. Dr. Beat Wellig Telefon +41 41 349 32 57 pinch@hslu.ch www.pinch-analyse.ch

Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH Werner-von-Siemens-Strasse 1 77656 Offenburg / Germany Telefon +49 781-96030 Telefax +49 781-57211 info@huber-online.com www.huber-online.com

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SPECIAL Reaktionskessel und Laborgeräte Made in Germany

JUCHHEIM Laborgeräte GmbH wurde 1927 von Herrn Karl Kurt Juchheim gegründet und wird bereits in der 3. Generation als Familienunternehmen geführt. Das Unternehmen entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem modernen mittelständischen Betrieb, der weltweit orientiert ist. Wir sind Hersteller für Allgemeine Laborgeräte wie Bunsenbrenner, Klemmen, Muffen, hydraulische, elektrische und mechanische Hebebühnen, Brandschutzwannen und vieles mehr. Weiter stellt die Firma Juchheim Reaktoren für Druck- und Vakuum her, die aus Edelstahl und hochwertigen Legierungen gefertigt sind. Ebenso Zubehör wie Thermostate, Regelgeräte etc. Das Unternehmen kann auf eine langjährige Erfahrung im Bereich Entwicklung, Planung und Herstellung von kompletten Pilotanlagen für die chemische Industrie verweisen. JUCHHEIM Laborgeräte GmbH ist ein international ausgerichtetes Unternehmen und liefert daher weltweit.

Halle 5.1 Stand C61

JULABO – die «World of Temperature» mit vielen Neuheiten

Ab dem 15. Juni 2015 präsentiert JULABO auf der ACHEMA in Frankfurt seinen Besuchern eine umfangreiche und innovative «World of Temperature». Als einer der führenden Anbieter von professioneller Temperiertechnik wird der JULABO Messestand einen ausgiebigen Überblick über verschiedene Lösungen sowohl für alltägliche als auch spezielle Temperieraufgaben in Labors und Industrie ermöglichen. Der Besucher hat bei JULABO die einmalige Gelegenheit das vielschichtige JULABO Gesamtprogramm an Wärme- und Kältethermostaten, hochdynamischen Prozessthermostaten, Umlaufkühlern und Wasserbädern kennenzulernen. Besondere Highlights sind dabei die neu entwickelten Einhänge-, Bad-, Umwälz- und Kältethermostate der innovativen CORIO™ Serie sowie die neuen Geräte für die PRESTO® Reihe. Für jeden Besucher des JULABO Standes entfaltet sich auf knapp 200 m² in diesem Jahr eine anregende «World of Temperature» mit ausgiebigen Varianten an Standardlösungen, kreativen Anwendungsideen und zukunftsweisenden Neuheiten zum Temperieren. An fünf intensiven Messetagen gibt es ausreichend Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit den JULABO Fachleuten. Abgerundet wird die einzigartige Präsentation mit einem interaktiven Spiel der besonderen Art und einer Gewinnspielverlosung. Im grosszügigen Lounge-Bereich mit Bar hält JULABO für seine Besucher gekühlte Getränke und Snacks bereit.

Druckbehälter, Reaktoren, Pharma und Biotechapparate

KASAG LANGNAU AG verfügt über langjährige Erfahrung in der Auslegung, Konstruktion und Herstellung von anspruchsvollen Druckbehältern, Apparaten und Applikationen für die Vakuumtechnik in Edelstahl und höherwertigen Materialien (Duplex, Nickelbasis, Titan). Zusätzlich bieten wir umfassende Engineering-Leistungen und ein breites Spektrum an zerstörungsfreien Prüfmethoden, welche auch als Dienstleistungen angeboten werden. Ergänzend zu unserem Zulassungsspektrum AD-2000/ EN13445 (PED), ASME U-Stamp, China Stamp A1 sind wir in der Lage für fast alle Länder der Welt entsprechende Abnahmen vorzunehmen (z.B. MOM, GOST, Japan, Kanada, etc.). Wir bieten: – Druckbehälter, Reaktoren – Pharma- und Biotechbehälter – Prozess- und Lagertanks – Transportbehälter – Kryobehälter – Wärmetauscher, Verdampfer, Kondensatoren – Kolonnen – Hochdruckapparate – Vakuumtechnik Halle 6.1 – Schweisskonstruktionen Stand A48 – Module, Baugruppen

Holen Sie sich aktuelle Informationen zum Stand und zur Zukunft der Temperiertechnik in der «World of Temperature» von JULABO.

JUCHHEIM Laborgeräte GmbH Handwerkstrasse 3 – 7 D-54470 Bernkastel-Kues Telefon +49 (0) 6531 9644 0 Telefax +49 (0) 6531 9644 15 info@juchheim-gmbh.de www.juchheim-gmbh.de

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JULABO GmbH 77960 Seelbach / Germany Telefon 07823 / 51-180 Telefax 07823 / 24 91 info.de@julabo.com www.julabo.com

Halle 4.2 Stand J38

KASAG LANGNAU AG Hohgantweg 4 CH-3550 Langnau Telefon +41 (0)34 408 58 58 Telefax +41 (0)34 408 58 59 info@kasag.ch www.kasag.ch

5/2015


SPECIAL Die Zukunft ist da. Und kommt zu Ihnen ins Labor.

Der Rotationsverdampfer RC 900 ist eine weitere Weltneuheit von KNF, die die Fachwelt beeindruckt und Labor-Mitarbeitende begeistert. Denn mit dem neuen Rotationsverdampfer RC 900 arbeiten Sie ganz nach dem Motto: Cool bleiben und ihn rotieren lassen! Besuchen Sie uns am Stand A49 und nutzen Sie die Gelegenheit, das gesamte KNFLaborprogramm zu entdecken. Natürlich inklusive der Superneuheit RC 900, dem revolutionären Rotationsverdampfer, der zusammen mit dem Kühler C 900 und dem Vakuumpumpsystem SC 920 ein hochleistungsfähiges Laborsystem ergibt. Entdecken Sie den RC 900 und seine Vorteile für sich, denn er vereinfacht Ihren Arbeitsalltag und die Prozessabläufe in Ihrem Labor: dank der weltweit einzigartigen Funkfernbedienung, dank der durchdachten Sicherheitsfeatures, dank des konkurrenzlos günstigen Preises – und vielem mehr. Erfahren und erleben Sie es zuerst: Präsentation von Produkte-Neuheiten! An der Achema präsentieren wir Ihnen weitere Weltneuheiten. Noch dürfen wir nicht verraten, worum es geht – aber Sie wissen ja: KNF ist immer für eine technische Überraschung gut.

Laborbereich Halle 4.1 Stand A49 OEM-Bereich Halle 8.0 Stand D23

KNF Neuberger AG Stockenstrasse 6 CH-8362 Balterswil Telefon +41 (0)71 973 99 30 Telefax +41 (0)71 973 99 31 knf@knf.ch www.knf.ch

5/2015

Robotergestützte Messung der SFE auf grossen Proben

• Vollautomatische Benetzungsanalyse grosser Proben • Schneller, berührungsloser und einfach programmierter Messablauf für die Qualitätssicherung • Ausführungen in verschiedenen Grössen Auf der ACHEMA 2015 stellt die KRÜSS GmbH den Large Surface Analyzer – LSA vor, der einen Positionierroboter mit dem mobilen Kontaktwinkel-Messinstrument Mobile Surface Analyzer – MSA kombiniert. Das System bestimmt schnell und vollautomatisch die freie Oberflächenenergie grosser Proben an beliebiger Position. Aufgrund der einfachen Handhabung und Programmierung ist diese robotergestützte, wissenschaftliche Oberflächenanalyse besonders für die Qualitätssicherung gereinigter, vorbehandelter oder beschichteter Materialien geeignet. Das vom Roboter bewegte MSA ist mit einer Messzeit von weniger als einer Sekunde das schnellste auf dem Markt befindliche mobile Instrument zur Bestimmung der freien Oberflächenenergie mit zwei Testflüssigkeiten. Dazu platziert es mittels einer berührungslosen Druck-Dosiertechnik zwei Tropfen auf der Probe, ermittelt anhand der Videobilder beider Tropfen die Kontaktwinkel und berechnet die freie Oberflächenenergie automatisch. Dieser Ablauf wird bei dem neuen Large Surface Analyzer – LSA auf einfache Weise um die schnelle und präzise Positionierung des Instruments zwischen den Messungen erweitert.

KRÜSS GmbH Borsteler Chaussee 85 22453 Hamburg Telefon +49 40 514401-30 pr@kruss.de www.kruss.de

Halle 4.1 Stand F77

Vielseitig, stark, zuverlässig, sicher – Pumpen von Maag

Auf der diesjährigen Achema stellen die Maag Marken «Maag Pump Systems» und «Maag Automatik» ihr Portfolio auf zwei Ständen aus. Eine grosse Auswahl an verschiedenen Zahnradpumpen ist in Halle 8.0, Stand C38 zu sehen. Eines der Highlights sind die vielseitig einsetzbaren Cinox/ Therminox® Zahnradpumpen, die hauptsächlich in der chemischen Prozessindustrie zum Einsatz kommen. Grosse Viskositäts-, Temperatur- und Druckbereiche gepaart mit abrasiven Feststoffen und Korrosivität der zu fördernden Produkte, machen es unumgänglich, die Pumpe individuell dem Produkt angepasst auszulegen. Diese höchsten Ansprüche an die Cinox/Therminox® erfüllt sie nicht nur, weil sie aus Edelstahl gefertigt ist, sondern auch weil sie bei Bedarf beheizt werden kann. In Halle 5.0, Stand C33 präsentiert Maag ein Komplettsystem für die Polymerproduktion im mittleren Durchsatzbereich, bestehend aus der Extrusionspumpe Extrex® 90, dem Bogensiebwechsler CSC 116-RS und dem neuen Unterwasser-Granuliersystem SPHERO® S. Ebenfalls ausgestellt ist ein Simplex Grossflächen-Filtersystem. alle 8.0

H Stand C38 Halle 5.0 Stand C33

Maag Pump Systems AG Aspstrasse 12 8154 Oberglatt Telefon +41 44 278 82 00 welcome@maag.com www.maag.com

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SPECIAL ProMinent auf der ACHEMA 2015

Als ganzheitlicher Lösungsanbieter und mit dem Motto «Ready for you» werden Kunden engagiert mit umfassendem Know-how und Service unterstützt. Die Highlights des diesjährigen Auftritts: gamma/ X Die neu entwickelte Magnet-Membrandosierpumpe gamma/ X setzt punkto Produktivität, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit neue Massstäbe. Diese Dosierpumpe im Leistungsbereich von 1 ml/h bis 45 l/h (bei 25 bis 2 bar) verfügt über eine zukunftsweisende Regeltechnologie mit vorausschauender Intelligenz. Darüber hinaus ermöglicht die neuartige Magnetansteuerung eine sensorlose Druckmessung. Auch der extrem verschleissarme Antrieb ist nur ein weiteres Plus der neuen gamma/X. Orlita Evolution Mit der Orlita Evolution wurde eine Hydraulik-Membrandosierpumpe entwickelt, die ein Garant für höchste Prozesssicherheit und Flexibilität darstellt. Die PTFE-Mehrschichtmembran mit integrierter Membranbruchwarnung/-signalisierung und integriertem hydraulischem Überströmventil schützt die Pumpe vor unerlaubten Betriebszuständen und verhindert beispielsweise Schäden bei blockierter Saug- oder Druckseite. Bei den Mehrfachpumpensystemen können bis zu 5 Dosiereinheiten, auch mit unterschiedlichen Förderleistungen, kombiniert werden. Insgesamt stehen sieben Getriebe-Untersetzungen zur Verfügung. Für den Einsatz im Ex-Bereich (Zone 1 und Zone 2 mit ATEX-Zulassung) bietet ProMinent eine Vielzahl von Antriebsvarianten.

Carl Roth – Ihr Partner für Laborbedarf, Life Science und Chemikalien

Carl Roth ist ein traditionsreiches Unternehmen, das für ausgezeichnete Produktqualität, ein umfangreiches Sortiment und den besonderen Kundenservice steht. Dazu gehört auch unsere Internetplattform, die künftig im neuen Design unser stetig wachsendes Sortiment innovativer Produkte übersichtlich und benutzerfreundlich darstellt. In 2015 präsentieren wir auf der ACHEMA über 650 Neuheiten wie z.B.: ROTI®REMETIC Unsere hochreinen Seltenerdmetallverbindungen ROTI®nanoMETIC Nanopartikel und Quantendots (QDs) ROTI®STAR Primary Standards Unsere Primärstandards mit umfangreichem Dossier Pestilyse® plus Lösungsmittel für Anwendungen in der Rückstandsanalytik mit dem Plus für ihre Applikation ROTI®kits für Zellproliferationsassays Schnelle und zuverlässige Bestimmung der Zellproliferation mittels Click Chemie Roti®-CELL Medien und Lösungen in höchster Reinheit, das Basissortiment für alle gängigen Zellkulturapplikationen Roti®-Prep Kits Viele neue Kits zur DNA- bzw. RNA-Isolation aus biologischen Flüssigkeiten und Geweben

Tieftaupunkt-Fühler ermittelt Restfeuchte zuverlässig

Rotronic bietet neue Fühler für exaktes Messen von Tieftaupunkt und Temperatur in Druckumgebungen an. Die Tieftaupunkt-Fühler und das passende Zubehör sind druckfest bis zu 100 bar. Der Messbereich entspricht -70...85 °C Td /-40...85 °C. Die im Fühler integrierte AirChip4000-Technologie ermittelt den Messwert aus über 8'000 Einzelpunkten und bringt mit dem Taupunktsensor HYGROMER® LDP-1 höchste Messqualität hervor. Der neue Fühler besteht aus Edelstahl und ist mit passender Messkammer verfügbar. Er ist kompatibel mit Rotronic‘s Umformern und Handgeräten und kann direkt mit der HW4-Software zur Überwachung oder Gerätekonfiguration verbunden werden. Anwendungsgebiete Druckluftsysteme, Kälte- und Adsorptionstrockner. Für ATEX-Anforderungen mit EXZertifikat erhältlich. Der Fühler im Überblick: – Sehr hohe Genauigkeit der Taupunkt- und Temperatur-Messung – Druckfest bis 100 bar – HYGROMER® LDP-1 Sensorelement – Hohe Reproduzierbarkeit – Automatische GrenzbereichÜberwachung – Neuste AirChip4000-Messtechnik integriert

Halle 4.1 Stand F13 ProMinent Dosiertechnik AG Trockenloostrasse 85 CH-8105 Regensdorf Halle 8.0 Telefon +41 44 870 61 11 Stand J94 info@prominent.ch www.prominent.ch

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Carl Roth GmbH + Co. KG Schoemperlenstrasse 3–5 D-76185 Karlsruhe Telefon +49 721/5606-0 Telefax +49 721/5606-149 info@carlroth.com www.carlroth.com

ROTRONIC AG Grindelstrasse 6 CH-8303 Bassersdorf Telefon + 41 44 838 11 44 measure@rotronic.ch www.rotronic.ch

Halle 11.1 Stand A12

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SPECIAL Stöcklin Logistik AG ist europäischer OEM-Hersteller

Seit 80 Jahren steht Stöcklin in der Förder- und Lagertechnik für Nachhaltigkeit und Qualität. Die Stöcklin Stapler sind bekannt für beste Qualität, lange Lebensdauer und höchste Wartungsfreundlichkeit. Ob INOX Stapler in Edelstahl-Ausführung für den Hygieneschutz, Geräte für den explosionsgeschützten Bereich nach Richtlinie 94/9/EG, oder individuelle Anfertigungen speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten – Wir bauen alles, was die Physik erlaubt. Stöcklin ist nun selbst europäischer OEMHersteller. Vorab konzentriert man sich auf eine neue Baureihe EX aus Deichsel-Nieder- und Hochhubwagen, deren Basiskomponenten wie Steuerung, Masten, Lastenträger und Radarme bereits in anderen Baureihen eingesetzt werden. Der neue Zone-1 Hochhubwagen mit Initialhub vom Typ EXI 16 entspricht der Klassifizierung «II 2G Ex de IIB + H2 T4 Gb» und «II 2D Ex tb IIIB t 100°C Db». Dies bedeutet, dass diese Geräte ohne Umrüstung bei Gas und Staub eingesetzt werden können. Neben dem ansprechenden Design besticht der EXI 16 auch durch seine im Vergleich zum Markt geringen Abmessungen. Wir haben bewusst die auffällige Farbkombination gelbrot gewählt. Andere Farbkombination können Sie optional für Ihre Bedürfnisse wählen. Verpassen Sie keines der Ausstellungsgeräte aus dem Hygieneschutz- und Explosionsschutz Bereich sowie unsere Spezialgeräte – eine Kernkompetenz von Stöcklin. Unsere Spezialisten und Kundenbetreuer erwarten Sie. Halle 9.1.

Wägeabzug AKKURAT

Sicheres Arbeiten mit pulverförmigen Substanzen im Wägeabzug Akkurat. Mit bester Einsehbarkeit ins Abzugsinnere. Die grosse, aufklappbare Frontscheibe macht das Einrichten der Wägeapparatur besonders einfach. Beim Schliessen senkt sich die Frontscheibe selbsttätig ab. Die vollständig schwingungsentkoppelte und Stossgedämpfte Arbeitsplatte gewährleistet eine schnelle und genaue Kalibrierung beim Einsatz hochempfindlicher Mikrowaagen. Alle Funktionen des Wägeabzuges sind per Fingertip über das integrierte Bedienfeld wählbar. So auch die Helligkeit und Farbtemperatur der blendfreien LED Beleuchtung. Unser neuer Wägeabzug AKKURAT wurde im März 2015 auf der Forum LABO & BIOTECH in Paris mit überwältigendem Erfolg erstmals in der Öffentlichkeit präsentiert. Den AKKURAT im Original können Sie auf der ACHEMA, vom 15. – 19. Juni 2015 in Frankfurt am Main begutachten. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, gerne beraten wir Sie auch bei Ihnen vor Ort, oder fordern Sie unseren Produktkatalog an.

Halle 4.1 Stand J38

Automatische Probenvorbereitung für die Szintillationsmessung

Die Qualität der Probenvorbereitung ist ausschlaggebend für die Aussagefähigkeit der Messergebnisse bei der Szintillationsmessung von 3H und 14C markierten Proben. Besonders aufwendig und zeitraubend sind Pflanzenmaterial, Fette, Gewebe, Blut und Bodenproben, Farben etc. Hier empfiehlt sich die Aufbereitung durch Verbrennen, dabei werden 3H und 14C getrennt und quenchfrei in die Szintillations-Fläschchen überführt. Für einen hohen Durchsatz ist hier die Automatisierung ein Muss. Das neue Robotic-System – Robox – wurde speziell dafür entwickelt, 120 Proben pro Tag vollautomatisch zu bearbeiten. Das Probenmaterial wird auf einem barcodekodierten Probenschiffchen vom Roboter dem Verbrennungsofen zugeführt. Die Proben werden in einem speziellen Verbrennungsofen, dem Oxidizer, bei sehr hohen Temperaturen unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr verbrannt. Das durch die Verbrennung erzeugte 14CO2 oder 3H2O der Proben wird in die bereits automatisch mit SzintillationsCocktail gefüllten Szintillationsfläschchen überführt, anschliessend mit Schraubdeckeln verschlossen, per Laser mit Barcodes bedruckt und schliesslich in die bereitgehaltenen Counterracks des Szintillationszählers gestellt. Kommen Sie auf unserem Stand vorbei und erfahren Sie mehr über unseren Robox und dessen Vorteile.

Halle 4.2 Stand F15

Stand A59

Stöcklin Logistik AG Postfach CH-4143 Dornach Telefon +41 061 705 81 11 Info@stoecklin.com www.stoecklin.com

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Waldner AG Technocenter 8732 Neuhaus SG Telefon +41 (0)55 653 50 00 info@waldner-ag.ch www.waldner-ag.ch www.waegeabzug.ch

Zinsser Analytic GmbH Eschborner Landstrasse 135 D-60489 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 78 91 06-0 Telefax +49 (0)69 78 91 06-80 info@zinsser-analytic.com www.zinsser-analytic.com

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VERFAHRENSTECHNIK

Interview: Vertrauen in die Marke Grundfos stärken

Systemansatz senkt die Betriebskosten Seit September 2013 ist Martin Palsa Vorsitzender der Geschäftsführung der Grundfos Vertriebsgesellschaft in Deutschland, in Personalunion koordiniert er als Area Manager D-A-CH die Geschäfte der Vertriebsgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir sprachen mit ihm über Trends und Entwicklungen in der Branche.

dem Betreiber in allen Aspekten des Produkteinsatzes Nutzen bietet. Das können wir unter anderem auch aufgrund der branchenweit unerreichten Fertigungstiefe – unsere Lösungen sind dadurch optimal aufeinander abgestimmt.

Bilder: Grundfos

Wenn Dienstleistungen und Services so wichtig sind – wie profiliert sich Grundfos hier? Palsa: Dreh- und Angelpunkt sind unsere modular aufgebauten Dienstleistungspakete. Die Module heissen beispielsweise Inbetriebnahme, Wartung, Einsatz eines Service-Technikers, Analyse bei Reparaturen, Life Cycle Cost-Optimierung, Volumenstrom-Messung, Schulung. Eine Besonderheit ist die FestpreisPhilosophie: Im Dienstleistungs-Katalog steht schwarz auf weiss, was ein Service kostet. Und zum Abschluss der Servicearbeiten erhält der Betreiber einen detaillierten Prüfbericht. Mit den darin enthaltenen konkreten Hinweisen und Vorschlägen kann er sicherstellen, dass sich Fehler nicht wiederholen.

Energieeffizienz ist heute in allen Branchen eines der zentralen Themen für Pumpenhersteller. Auf die zu Beginn des Jahres 2015 in Kraft getretene zweite Stufe der Ökodesign-Richtlinie ist Grundfos bestens vorbereitet.

Georg Sposny Herr Palsa, die Achema 2015 steht vor der Tür. Was erwartet den Besucher auf Ihrem Messestand? Martin Palsa: Das Thema Energieeffizienz zieht sich als roter Faden durch alle Präsentationen. Die klare Botschaft ist, dass allein der Systemansatz das gan50

ze Potenzial an Einsparungen bietet. Dienstleistungen und Services spielen ebenfalls eine hervorgehobene Rolle. Wir sehen hier gute Chancen, die Bindung zum Kunden zu stärken, dessen «User Experience» zu Grundfos breiter aufzustellen: Der Kunde soll uns als Unternehmen wahrnehmen, das nicht nur Premium-Produkte offeriert, sondern

Sie sprechen vom «roten Faden in Sachen Energieeffizienz». Inwieweit sind Effizienzmassnahmen Teil der Services? Palsa: Effizienzmassnahmen und -empfehlungen sind ein zentraler Bestandteil unseres Serviceangebotes. Unsere Techniker ermitteln, ob der Kunde wirklich die optimal geeigneten Pumpen einsetzt oder ob der Wechsel zu energieeffizienteren Modellen sinnvoller wäre. Für ein solches ‚Pump Audit‘ stehen mit WinCAPS, dem Energy Saving Tool und der umfassenden LCC-Analyse Werkzeuge zur Verfügung, die einen unterschiedlichen Detaillierungsgrad ermöglichen. 5/2015


sieht man, dass Effizienzprojekte häufig wirtschaftlich zu realisieren sind. Das müssen wir noch stärker kommunizieren.

«Für Forschung und Entwicklung investiert Grundfos jedes Jahr etwas mehr als 6 Prozent des Umsatzes – das sind rund 180 Millionen Euro», Martin Palsa, Area Manager DA-CH, Geschäftsführer Grundfos GmbH, Deutschland.

Die Akzeptanz zu solchen «Pump Audits» wächst – aber sie könnte besser sein. Zwei Gründe halten nach unserer Einschätzung Betreiber davon ab, sich um die Energieeffizienz von Pumpen zu kümmern: Die Einsparpotenziale werden regelmässig falsch, sprich als zu gering eingeschätzt. Hinzu kommt, dass die Wirtschaftlichkeit der Effizienzprojekte vor allem bei Grossunternehmen zumeist nach dem ROI (return on investment) bewertet werden. Das oft genannte Zeitfenster von 12 bis 18 Monaten ist aber zu kurz. Bezieht man die Kapitalrendite der Gesamtlaufzeit in die Betrachtung mit ein,

Branchenbeobachter erwarten, dass in Zukunft wesentlich mehr Intelligenz und Funktionalität in die Feldebene eines Prozesses wandern. Wie ist Grundfos hier aufgestellt? Palsa: Für uns bedeutet diese Entwicklung, unsere Technik zur Einbindung in die zentrale Leittechnik zum einen kommunikativer zu machen – Prozesspumpen müssen interaktionsfähig sein, um Abweichungen vom Soll-Zustand zum einen dem Prozessleitsystem zu kommunizieren und andererseits Steuersignale des Leitsystems entgegen zu nehmen. Um unsere Pumpen in ein Feldbus-System integrieren zu können, nutzen wir seit Jahren bereits pumpenspezifische Feldbuskarten. Weil existierende Feldbusse der ersten Generation mittlerweile häufig durch ein echtzeitfähiges Industrial Ethernet ersetzt oder ergänzt werden, haben wir die CIM/CIU 500-Module entwickelt, die Industrial Ethernet-Busprotokolle unterstützen. CIM/CIU 500 ermöglicht die Kopplung von Grundfos-Pumpen an das echtzeitfähige Industrial Ethernet. Zum anderen muss das Pumpensystem vor Ort per Mikroprozessor und hinterlegten Algorithmen in eigener Regie bestimmte Funktionalitäten ausführen kön-

Festkörperanalytik

Pulverröntgendiffraktion PXRD Elektronenmikroskopie REM, TEM, EDS Thermoanalytik TGA, DSC Infrarot-Mikroskopie, -Spektroskopie

Qualitätskontrolle GMP-Analytik Schadensanalytik Gutachten Akkreditiert: GMP-zertifiziert FDA-anerkannt

Neuere Entwicklungen von Grundfos für die Prozessindustrie sind Hochdruckpumpen BMS für den Einsatz in Umkehrosmoseanlagen, die selbstansaugenden Hybridpumpen GHP zum Fördern  gashaltiger Medien oder Norm- und Blockpumpen NB/NK aus Edelstahl sowie intelligente Sensoren. 

5/2015

EMOTT AG In Grosswiesen 14 CH-8044 Gockhausen bei Zürich Telefon +41 (0)44 881 20 10 Telefax +41 (0)44 881 20 09 info@emott.ch 51 www.emott.ch


VERFAHRENSTECHNIK

ware – hier die Pumpe nebst Antrieb – sich auch um die Algorithmen zur Erfüllung bestimmter Funktionalitäten kümmert. Aber daran geht meines Erachtens kein Weg vorbei: Es fällt immer schwerer, Produkte allein über die Eigenschaften der Hardware unterscheidbar zu machen. Die Innovationen verlagern sich zunehmend in den Bereich der Programmierung von spezifischer Software, in die Vernetzung und deren Schnittstellen. Keine Frage: Hardware und Software wachsen zusammen; wir nennen das iSolutions.

Normpumpe der Baureihe NK aus Edelstahl mit ATEX-Motor, schwerem Lagerträger und Back-to-back-Dichtung für die Öle- und Fette-Verarbeitung.

nen. Unser MGE-Motor der 3. Generation kann das hervorragend. Das ist übrigens eine hoch interessante Thematik: Dass der Anbieter von Hard-

Zum Jahresanfang 2015 trat die 2. Stufe der EU-Ökodesign-Richtlinie in Kraft. Wie hat sich Grundfos auf diesen neuen Standard vorbereitet? Palsa: Da wir selbst die Ökodesign-Richtlinie aktiv mit vorangetrieben haben, sind wir selbstverständlich auf die neuen Standards vorbereitet. Sogar mehr als das: Grundfos erfüllt bereits die Anforderungen der Motoren-Richtlinie von 2017 und bietet IE2-Motoren gar nicht mehr an.

Auch der von uns selbst entwickelte und gefertigte MGE-Motor erfüllt die Effizienzklasse IE3 – das Modell H & I bis 2,2 kW übertrifft sogar die in der IEC TS 6003431 Ed.1 angeführten IE4-Anforderungen. Bei den Richtlinien für Nassläufer-Umwälzpumpen und Trockenläufer-Wasserpumpen erfüllen bzw. übererfüllen wir die Vorgaben ebenfalls. Grundfos ermuntert Brüssel schon seit Jahren, strengere Effizienz- und Wirkungsgradanforderungen festzulegen – das kommt nicht häufig vor, dass die Industrie von der Politik strengere Richtlinien einfordert!

Kontakt GRUNDFOS Pumpen AG Bruggacher Strasse 10 CH-8117 Fällanden Tel. +41 (0)44 806 81 11 info_ch@grundfos.com www.grundfos.ch Achema: Halle 8.0, Stand C94

Besuchen Sie uns auf der ACHEMA 2015 SB50-X (OrbShake) Orbital geschüttelter Bioreaktor zur Kultivierung von humanen, tierischen und pflanzlichen Zellen ●

Bag ohne zusätzliche Rührsysteme > Arbeitsvolumen: 15L bis 50L Schnelles Scale-up durch vergleichbare Hydrodynamik in geschüttelten Bioreaktoren

Messe-t Neuhei Laborsysteme: Halle 4.1 – B60

Prozess-Systeme: Halle 11.1 – G78

Premiere: – Probengeber für unsere TOC-Feststoff-Systeme

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– TOC/TNb-Analysatoren für Wasser- und Feststoffproben

Auch der nächstgrössere Bioreaktor SB200-X (Arbeitsvolumen 200L) ist kommerziell erhältlich Besuchen Sie uns an der

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Geradsitzventil mit Membranantrieb meistert Regelaufgaben

Für einen guten Durchfluss Der führende Hersteller von Ventil-, Mess- und Regelsystemen Gemü hat sich über mehr als 50 Jahre hinweg durch innovative Produkte und kundenspezifische Lösungen rund um die Steuerung von Prozessmedien in wichtigen Bereichen etabliert. Bei aseptischen Anwendungen für Pharmazie und Biotechnologie ist das Unternehmen Weltmarktführer.

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Geradsitzventil Gemü 536 mit Prozessregler Gemü 1436 cPos.

Andreas Gerle1 Mit dem universell einsetzbaren Geradsitzventil Gemü 536 hat das Unternehmen eine neue Armatur entwickelt, welche robust konstruiert und verlässlich im Betrieb ist. Sie wurde im Hinblick auf eine lange Lebensdauer sowie einen geringen Wartungsaufwand entworfen. Das fremdAndreas Gerle, Vertriebsleiter, GEMÜ-Vertriebs AG Schweiz. 1

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gesteuerte 2/2-Wege-Ventil verfügt über einen Membranantrieb, der mit neutralen gasförmigen Medien angesteuert werden kann. Die Absperrung am Ventilsitz erfolgt durch einen auf der Ventilspindel beweglich angeordneten Ventilteller. Als Sitzdichtung stehen neben Stahl auch PTFE sowie eine glasfaserverstärkte PTFE-Variante zur Verfügung. Die Abdichtung der Ventilspindel erfolgt über eine sich selbst nachstellende Stopfbuchsenpackung. Dadurch ist auch nach

Stöcklin Logistik | www.stoecklin.com Hauptsitz CH info@stoecklin.com +41 (0)61 705 81 11

Niederlassung DE info-de@stoecklin.com +49 (0)2713 17 93 0

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M E S S - U N D R E G E LT E C H N I K

Regelbarkeit Aufgrund der Anordnung als Geradsitzventil wird eine gute Durchflussleistung

und Regelbarkeit erreicht. In der Ausführung als Regelventil werden Regelkronen verwendet, die eine gleichprozentige Kennlinie aufweisen. Diese Kennlinie wird durch die freigegebene Spaltfläche, welche abhängig vom Ventilhub ist, erzeugt. Der Regelkörper stellt zudem eine zusätzliche Führung der Ventilspindel dar, da die Regelkrone nicht aus dem Ventilsitz auftaucht. Hierdurch werden die radialen Kräfte, die auf die Ventilspindel wirken, reduziert. Je nach Kundenwunsch können verschieden Prozess- oder Stellungsregler auf das Ventil aufgebaut werden. Hierfür stehen aus dem firmeneigenen Baukastensystem der Stellungsregler Gemü 1435 ePos sowie der Stellungs- und Prozessregler 1436 cPos zur Verfügung. Alle soeben genannten Geräte bieten zudem die Möglichkeit der externen Montage. Hierbei wird die Stellung des Ventils mit Hilfe eines Weggebers erfasst und über ein elektrisches Signal an den Regler übermittelt. Die Federpakete im Antriebskopf sind variabel, dadurch ist es möglich gezielt auf unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich des Betriebsdruckes einzugehen. Dies macht das Geradsitzventil Gemü 536 zu einem wahren Allroundtalent.

Einsatzgebiete

Stellungs- und Prozessregler Gemü 1436 cPos.

Durch diese Vielfältigkeit an Konfigurationsmöglichkeiten ist das Ventil in zahlreichen Anwendungsfällen zu finden. Diese reichen von der Regelung von Dampf im Bereich der Kraftwerkstechnik über die

Stellungsregler Gemü 1435 ePos.

Steuerung flüssiger Medien in der Wasseraufbereitung bis zur Regelung von Luftströmen, wie zum Beispiel bei der Reinigung grosser Filtrationsanlagen. Gerade in diesem Fall sind oftmals schnelle Öffnungs-und Schliesszeiten der Ventile notwendig. Durch die qualitativ hohe Ausführung ist das Geradsitzventil Gemü 536 nicht nur hierfür bestens ausgestattet, sondern kann ebenfalls für hohe Betriebstemperaturen und -drücke eingesetzt werden. Optional ist zudem eine Ausführung nach ATEX erhältlich.

Kontakt GEMÜ-Vertriebs AG Schweiz Lettenstrasse 3 CH-6343 Rotkreuz Telefon +41 (0)41 799 05 55 vertriebsag@gemue.ch www.gemue.ch

Achema: Halle 8.0, Stand F4

Lausanne Beaulieu Lausanne

06. - 07. Mai 2015 Die Messe für Technologien & Dienstleistungen im Labor

über

200

vertretene Marken

2015

langer Betriebszeit eine wartungsarme und zuverlässige Ventilspindelabdichtung gegeben. Der ebenfalls eingebrachte Abstreifring schützt die Dichtpackung zusätzlich vor Verschmutzung und Beschädigung. Als Werkstoff für den Ventilkörper kann der Kunde wahlweise auf EdelstahlGuss 1.4408 oder Sphäroguss GGG40.3 zurückgreifen. Für den Rohrleitungsanschluss bis Nennweite DN 150 steht ein Flansch gemäss EN 1092 oder ANSI cl. 125/150 RF zur Verfügung.

Gratis Eintritt für ChemieXtra Leser! www.easyfairs.com/laboteclausanne 54

Einladungs-Code: 4801

5/2015


TERMINE

Termine JUNI 15. – 16.06.

15. – 18.06.

15. – 19.06.

18.06.

18.06.

18. – 19.06.

18. – 19.06.

19.06.

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Rheologische Charakterisierung von Emulsionen und Suspensionen Ort: Nürnberg (D) Veranstalter: GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker) Postfach 90 04 40, DE-60444 Frankfurt a.M. Telefon +49 (0)69 7917 364 a.wirt@gdch.de, www.gdch.de/fortbildung Einführung in die HPLC Ort: Nürnberg (D) Veranstalter: GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker) Postfach 90 04 40, DE-60444 Frankfurt a.M. Telefon +49 (0)69 7917 364 a.wirt@gdch.de, www.gdch.de/fortbildung Messe: Achema Ort: Frankfurt a.M. (D) Veranstalter: Dechema (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.) Theodor-Heuss-Allee 25, DE-60486 Frankfurt a.M. Telefon +49 (0)69 75 64 0 info@dechema.de, www.achema.de Sonderabfallentsorgung Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs AG Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch Interpretation von IR Spektren im Bereich organische Chemie Ort: Biel-Benken Veranstalter: Portmann Instruments AG Gewerbestrasse 18, CH-4105 Biel-Benken Telefon +41 (0)61 726 65 55 info@portmann-instruments.ch, www.portmann-instruments.ch QMS – Führung und System: Wie es gelingt! Ort: Rotkreuz Veranstalter: HPM Industriestrasse 7, CH-6300 Zug Telefon +41 (0)79 366 24 82 hp@hp-management.ch, www.hp-management.ch Grundlagen der PCR Ort: Olten Veranstalter: Sekulab GmbH Postfach 28, CH-4448 Läufelfingen Telefon +41 (0)79 330 49 66 info@sekulab.ch, www.sekulab.ch Sadtler KnowItAll Grundlagentraining Software und Datenbanken zur Spektrenauswertung Ort: Biel-Benken Veranstalter: Portmann Instruments AG Gewerbestrasse 18, CH-4105 Biel-Benken Telefon +41 (0)61 726 65 55 info@portmann-instruments.ch, www.portmann-instruments.ch

19.06.

Gefahrgutbeförderung Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs AG Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

21. – 25.06.

Konferenz: HPLC 2015 Ort: Genf Veranstalter: Symporg SA (Symposium and Conference Organizers) Rue Rousseau 30, CH-1201 Genf Telefon +41 (0)22 839 84 84 hplc2015@symporg.ch, www.hplc2015-geneva.org

22.06.

Gute Labor Praxis - Regulatorische Bestimmungen und Umsetzung im Labor Ort: Dübendorf Veranstalter: Eawag Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 verena.schmid@eawag.ch, www.scg.ch/kurse

22. – 23.06.

Validierung computergestützter Systeme (CSV) Ort: Olten Veranstalter: Sekulab GmbH Postfach 28, CH-4448 Läufelfingen Telefon +41 (0)79 330 49 66 info@sekulab.ch, www.sekulab.ch

23. – 24.06.

Verlängerung Schulungsnachweis für Gefahrgutbeauftragte Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs AG Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

23. – 24.06.

Methodenvalidierung in der Analytik Ort: Basel Veranstalter: Aicos Technologies AG Efringerstrasse 32, CH-4057 Basel Telefon +41 (0)61 686 98 76 info@aicos.com, www.aicos.com

25.06.

Referenzmaterialien zur Methodenvalidierung und Gerätequalifi zierung Ort: Dübendorf Veranstalter: Eawag Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 verena.schmid@eawag.ch, www.scg.ch/kurse

26.06.

Validieren von Analysenverfahren II – Praktische Beispiele Ort: Dübendorf Veranstalter: Eawag Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 verena.schmid@eawag.ch, www.scg.ch/kurse

26.06.

GMP-Praxis im Labor Ort: Dübendorf Veranstalter: Eawag Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 verena.schmid@eawag.ch, www.scg.ch/kurse

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MANCHMAL MUSS MAN EINFACH DRUCK MACHEN, UM BESTEHEN ZU KÖNNEN

ZHAW Science Week 2015

Die Welt der Naturwissenschaften erforschen Wie können Schülerinnen und Schüler das theoretische Wissen in die Praxis umsetzen? Wo gibt es Gelegenheit im Labor konkrete Projekte selbst zu bearbeiten? An der zweiten ZHAW Science Week vom 3. bis 7. August 2015 in Wädenswil können wissbegierige, helle Köpfe zwischen 12 und 15 Jahren teilnehmen, die sich für die Welt der Naturwissenschaften interessieren. Sie erleben eine Hochschule hautnah und erforschen zusammen mit Hochschulprofis spannende Dinge.

Wenn es um Überdrucksysteme geht, ist Pepperl+Fuchs ein Partner der Prozessindustrie, der neue Maßstäbe setzt und internationale Anerkennung besitzt. Typisch dafür sind die Produkte der Reihe Bebco EPS. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn es heißt, in korrosiven Umgebungen und Bereichen der Klassifizierungen X, Y, Z, Ex px oder Ex nP gefahrlose Bedingungen herzustellen. Sie erzeugen einen atmosphärischen Überdruck im Inneren von Gehäusen oder Schränken und sorgen damit für kontrollierte Bedingungen, die einen gefahrlosen Betrieb der darin befindlichen Systeme gewährleisten. Mit den Überdrucksystemen von Pepperl+Fuchs setzen Sie auf umfassend erprobte und zertifizierte Lösungen, die sich selbst unter extremen Bedingungen bewährt haben. Und Sie können auf ein Team erfahrener Experten zählen, das für jede Anwendung die richtige Lösung entwickelt. Pepperl+Fuchs AG Sägeweg 7 · 2557 Studen BE Tel. +41 32 374 7680 Fax +41 32 374 76 78 E-Mail: triedweg@ch.pepperl-fuchs.com www.pepperl-fuchs.ch

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Bild: ZHAW

Kontrollierte Umgebungsbedingungen durch Überdruck

Die Welt der Naturwissenschaften erforschen während der Science Week am ZHAW.

Birgit Camenisch Dieses Angebot ist eine Massnahme, um das Interesse an den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu fördern. Aus fünf ganztägigen Kursen können die Jugendlichen konkrete Themen aus den Bereichen Chemie, Biotechnologie, Umwelt und Lebensmittel auswählen:

Spielerische Verhaltensbiologie Warum kooperieren manche Tiere, wo sich andere egoistisch verhalten? Wann lohnt sich Teamwork für Tiere und Menschen und was motiviert uns zu sozia-

lem Verhalten? In diesem Kurs werden verschiedene Strategien angewendet und Verhaltensmuster mittels selbstgebauter Computer-Simulationen untersucht.

Zellen – mikroskopisch klein, aber oho Zellen sind nicht nur mikroskopisch klein, sondern auch faszinierend in ihrer Vielfalt und Anwendung. In diesem Kurs kann man aus Zellen eine Lavendel-Badesalzkugel herstellen, das Erbgut aus einer Tomate extrahieren und mehr über den Einsatz von Pflanzenzellen in der Kosmetikindustrie erfahren. 5/2015


Was:

Science Week: Ganztägige Praxiskurse, um die Welt der Naturwissenschaften zu erforschen. Für wen: Interessierte Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren. Wann: 3. – 7. August 2015 (während den Sommerferien), jeweils 8:30 – 17 Uhr, Türöffnung 8 Uhr. Wo: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Wädenswil. Kosten: CHF 25.– inkl. Pausen- und Mittagsverpflegung. Anmeldung: Bis 15. Juli 2015 / Online auf www.zhaw.ch/scienceweek Die Anmeldung wird bestätigt. Impressionen: Bilder der Science Week 2014 sind ebenfalls auf der Webseite zu finden.

Schokolade unter der Lupe Worin liegt der Unterschied zwischen herkömmlicher und zuckerarmer Schokolade? Welche natürlichen Farbstoffe kommen darin vor? Im Kurs können die Jugendlichen diverse Produkte im Labor chemisch untersuchen. Dabei lernen sie den Zuckergehalt und Fettanteil nachzuweisen und ermitteln, ob Proteine in der Schokolade stecken.

Frozen Yogurt – das andere Eis Dem Geheimnis dieser alten, aber neu entdeckten Leckerei auf der Spur! Im Kurs stellt man selbst ein Frozen Yogurt her und analysiert dieses sensorisch und physikalisch. Ausserdem lernen die Teilnehmer warum Eisprodukte unterschiedlich schmelzen und weshalb wir die eine Glace kälter als die andere empfinden.

Energieproduktion und Wetter In spannenden Versuchen gilt es herauszufinden, wie sich Wetter und Klima auf die Wind-, Wasser- und Solarstromproduktion auswirken und was die Vor- und Nachteile sind. Am Ende des Tages können die Jugendlichen ihr neues Wissen in einem grossen Spiel testen.

Kontakt Birgit Camenisch Leiterin Kommunikation ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Life Sciences und Facility Management Wädenswil, Schweiz birgit.camenisch@zhaw.ch www.zhaw.ch

5/2015

ProLine Touch. Vielseitige und hygienische Wiegetechnik. Der ProLine Touch von RAVAS ist der erste wiegende Handhubwagen mit einem Touchscreen-Indikator. Durch die Verwendung von pflegeleichten und resistenten Materialien eignet sich der ProLine Touch besonders für Anwendungen in der Lebensmittel-, Chemieund Pharmaindustrie. Die weiteren Vorteile des ProLine Touch: • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten mit hoher Wiegegenauigkeit • Drehbares Display mit guter Ablesbarkeit • Menügeführte, benutzerfreundliche Wiegeabläufe • Datenübertragung via USB, optional erhältlich mit WLAN und Bluetooth • Optional erhältlich in 100% Inox- oder explosionsgeschützter Ausführung DS-Technik Handels AG Fahrzeug- und Industriebedarf Lägernstrasse 11 CH-5610 Wohlen AG Telefon 056 619 79 29 Fax 056 619 79 21 info@ds-technik.ch www.ds-technik.ch

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VERBANDSSEITE

■ Infostelle SCV ■ Präsident ■ Höhere Fachprüfung ■ Termine Schweizerischer ChemiePatrick Merkofer alle Termine online Chemietechnologe Siegfried AG, Daniel Müller und Pharmaberufe Verband Breiten 5 anschauen: Untere Brühlstrasse 4 Postfach 509 CH-5082 Kaisten www.cp-technologe.ch CH-4800 Zofingen CH-4005 Basel Mobile +41 (0)79 688 08 91 Telefon +41 (0)62 746 19 77 Mobile +41 (0)79 688 08 91 praesident@cp-technologe.ch weiterbildung@cp-technologe.ch info@cp-technologe.ch www.cp-technologe.ch

Sektion Oberwallis

Sektion Oberwallis mit neuem Präsidenten

Bild: Rinaldo Gsponer

es dazu kam, möchte ich euch gerne erzählen.

Rinaldo Gsponer ist der neue Präsident der Sektion Oberwallis.

Sektion Oberwallis mit neuem Präsidenten Als ich an der diesjährigen GV des SCV Sektion Oberwallis zum Präsidenten der Sektion gewählt wurde, war ich irgendwie doch überrascht, als ich da sass und auf einmal Präsident des SCV Sektion Oberwallis war. Ihr fragt euch sicherlich, warum? Sicher nicht, dass ich an diesem Abend gewählt wurde, denn das zeichnete sich bereits vorher ab. Eher, dass einer, welcher die ersten zwanzig Jahre seines Lebens noch nicht so richtig wusste, was Chemie ist, dieses doch sehr ehrenvolle Amt jetzt ausüben darf. Wie 58

Fussballer-Traum Am 15. November 1980 erblickte ich im Spitalzentrum von Visp das Licht der Welt. In Gampel wuchs ich zusammen mit meinen Eltern und meinen zwei Brüdern auf. Gerne erinnere ich mich an meine Kindheit, welche viel schöner nicht hätte sein können. Am Liebsten war ich mit meinen Brüdern auf dem Fussballplatz, wo wir Stunden an unseren Bubenträumen, Fussballer zu werden, arbeiteten. Wie ihr euch denken könnt, blieb es ein Traum. Lehrjahre Die Suche nach einem realistischen Traumberuf fiel mir schwer. Ich war nicht der beste Schüler und musste schon immer hart dafür arbeiten, wenn ich in der Schule etwas erreichen wollte. Mein zweites Hobby, das Klavierspielen, machte mir einfach zu wenig Spass. Der Musik blieb ich allerdings treu, heute ist es die Gitarre. Die Einblicke in die Berufe des Bäckers und des

Schreiners fand ich auch nicht allzu spannend. Da ich als Fussballtrainer sehr gerne mit Kindern arbeitete, entwickelte ich den Traum, Kindergartenlehrer zu werden. Mein Berufsberater fand das amüsant und machte mir anschliessend klar, dass diese Anforderung wohl etwas zu hoch war. Er überzeugte mich, meine Möglichkeiten auszuschöpfen und ein Handwerk zu erlernen. Also entschied ich mich, in die Fussstapfen meines Vaters zu treten und den Schreinerberuf zu erlernen. Nach einer harten Lehrzeit und einigen Monaten Berufserfahrung erfuhr ich, dass in der Lonza in Visp Schichtarbeiter gesucht wurden. Da ich keine Vorstellung hatte, was da auf mich zukommen wird, schaute ich mir das ganze einmal an. Mit dem Ergebnis, dass ich nach dem Rundgang noch weniger wusste als vor dem Rundgang. Ausprobieren Mangels Alternativen begann ich am 2. Februar 2001 die Probezeit als Operator 4-Schicht in der Launch Plant der Lonza.

Aus der Probezeit wurde inzwischen ein 15-jähriges Arbeitsverhältnis. Bald einmal stellte sich heraus, dass ich viel Freude am Job und an der Arbeit in der Chemie und der Technologie hatte. Ebenso fühlte ich mich im Team und im Betrieb sofort wohl. Für mich herrschte damals bis heute in der Launch Plant ein Arbeitsklima, welches ich vorher nie hatte. Bis heute weiss ich dies zu schätzen. Angekommen Von 2007 bis 2010 durfte ich die Lehre zum Chemie und Pharmatechnologen absolvieren. Ich hatte richtig Freude am Lernstoff und an der Ausbildung. Vor allem lag es wohl daran, dass ich endlich den Beruf fand, welcher mich interessiert und an dem ich meine Freude hatte und immer noch habe. Verbandsarbeit Während den drei Lehrjahren lernte ich auch den SCV Sektion Oberwallis kennen und besuchte einige Anlässe. Es herrschte dort immer eine gemütliche und familiäre Atmosphäre. Es kam der Tag, an dem der damalige Präsident 5/2015


VERBANDSSEITE

der Sektion auf mich zukam und mich fragte, ob ich mein Lehrjahr im Vorstand als Beisitzer vertreten wolle. Ich sagte zu und lernte die Sektion noch von einer anderen Seite kennen und schätzen. Nach meiner

Ausbildung endete mein Beisitz im Vorstand. Vor zwei Jahren wurde ich angefragt, ob ich dem Vorstand beitreten wolle. Gerne sagte ich zu, unwissend dass ich zwei Jahre später Präsident des SCV Sektion Oberwal-

lis sein sollte. Auch in der SCV Sektion Oberwallis bin ich in der sehr glücklichen Lage, mit einem super Team zusammen den Vorstand zu bilden und freue mich sehr auf das, was kommt. Zum Schluss möchte

ich mich für das Vertrauen und die Hilfe bedanken, die ich bis hierher erhalten habe.

gestellt, dass die Massnahmen nachhaltig wirken und auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts abgestimmt sind. Zu berücksichtigen ist, dass sich das Gros der Massnahmen im Bildungswesen mittel- bis langfristig auswirkt, zum Beispiel brauchen das Nachholen eines Berufsabschlusses oder der Aufbau von karrierefördernden Strukturen an Hochschulen eine gewisse Zeit.

trat die Verordnung über den nationalen Qualifikationsrahmen für Abschlüsse der Berufsbildung in Kraft. Diese schafft die Grundlage für die Einstufung aller formalen Berufsbildungsabschlüsse in einen nationalen Qualifikationsrahmen für Abschlüsse der Berufsbildung (NQR Berufsbildung) sowie für die Erarbeitung von Zeugniserläuterungen und Diplomzusätzen. Die Verordnung soll die internationale Vergleichbarkeit insbesondere von Abschlüssen der höheren Berufsbildung verbessern. Der Einstufungsprozess wurde im Herbst 2014 gestartet. Erste Ergebnisse liegen im Sommer 2015 vor. Teile des Berichts und detaillierte Informationen: SBFI News vom März 2015

Mit freundlichem Gruss Rinaldo Gsponer Präsident Sektion Oberwallis

Fachkräfteinitiative 2011 hat Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann die Fachkräfteinitiative (FKI) lanciert, um gemeinsam mit den Kantonen und der Wirtschaft koordiniert den Fachkräftemangel zu entschärfen. Teil des Gesamtpakets sind verschiedene Massnahmen in der Berufsbildung und im Hochschulbereich. In den letzten Jahren wurden schrittweise Verbesserungen erzielt, beispielsweise durch die Stärkung der höheren Berufsbildung. Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann misst der konsequenten und möglichst raschen Umsetzung der Massnahmen – im Verbund mit den Kantonen, Institutionen und Organisationen der Arbeitswelt (zu denen auch der SCV – Schweizerischer Chemie- und Pharmaberufe Verband gehört) – eine zentrale Bedeutung zu. Die Schweizer Wirtschaft ist auf

gut ausgebildete Fachkräfte auf allen Stufen angewiesen. Mit der Fachkräfteinitiative soll das inländische Potenzial an Fachkräften verstärkt ausgeschöpft werden. Die Anstrengungen konzentrieren sich dabei auf vier Handlungsfelder: 1. Höherqualifizierung entsprechend dem Bedarf der Arbeitswelt. 2. Förderung von Innovationen zur Entschärfung der Fachkräfteknappheit aufgrund höherer Produktivität. 3. Schaffung guter Bedingungen zur Erwerbstätigkeit für ältere Arbeitnehmenden. 4. Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Massnahmen sind darauf ausgerichtet, das bestehende, bewährte Bildungssystem zu optimieren und Lücken zu schliessen. Dadurch ist sicher-

Stärkung der höheren Berufsbildung Das Strategieprojekt Stärkung der höheren Berufsbildung wurde 2013 initiiert, um die höhere Berufsbildung national wie international angemessen zu positionieren und – mit dem Ziel einer gerechteren Bildungsfinanzierung der tertiären Bildungsstufe – Fragen der öffentlichen Finanzierung zu klären. Am 1. Oktober 2014

Patrick Merkofer Präsident SCV

Termine Datum

Event / Anlass

Ansprechpartner Ort / Zeit

Bemerkung

26.06.2015 SCV Diplomfeier HFPC Zentralvorstand und Kurzsitzung ZV

Daniel Müller, Patrick Müller

17 bis 21 Uhr Tschäpperli, Aesch

Details folgen

02.09.2015

Patrick Merkofer

17 bis 19 Uhr

Details folgen

Sitzung ZV

Veranstalter

Zentralvorstand

PanGas AG, Muttenz 07.11.2015

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SCV Klausur

Zentralvorstand

Patrick Merkofer

9:30 bis 17 Uhr Ort folgt

Details folgen

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PRODUKTE

Spezialist für die Trocknung flüchtiger brennbarer Stoffe Das Tuttlinger Unternehmen Binder hat aktuell das GS Prüfzeichen für geprüfte Sicherheit erneuern lassen. Es ist derzeit der einzige Hersteller auf dem Markt, dessen Sicherheitstrockenschrank über das GS-Prüfsiegel verfügt und der zudem den Sicherheitsanforderungen der DIN EN 1539 in der neuesten Form (2009) entspricht. Der Trockenschrank erfüllt somit vollständig die geforderten Sicherheitsmassnahmen von Öfen und Trocknern in denen durch Verdampfen oder Aushärten von Beschichtungsstoffen brennbare Stoffe austreten bzw. freigesetzt werden. Der Sicherheitstrockenschrank der Serie FDL wurde speziell für diese Anfor-

derungen entwickelt. Er verfügt standardmässig über einen grossen Temperaturbereich bis 300 °C. Eine Frischluft-Filterpatrone sorgt für einen partikelfreien Innenraum. Die Patrone ist leicht auswechselbar, ohne dass Verunreinigungen der Proben entstehen können. Durch

den silikonfreien Innenraum besteht keine Gefahr von Fehlern in der Oberfläche oder Lackablösungen. Die gleichmässige Luftzirkulation im Innenraum und die hohe Temperaturbeständigkeit sorgen für kurze Trocknungszeiten und gewährleisten eine hohe Performance bei geringem Energiebedarf. Dank des 600 mm breiten Nutzraums können sowohl mehrere Proben nebeneinander als auch grössere Proben getrocknet werden. Trotzdem benötigt der Trockenschrank durch seine kompakten Masse nur wenig Platz und eignet sich somit auch für den Einsatz im Labor. Der Schrank kann zudem kundenspezifisch auf be-

sondere Anforderungen angepasst werden. Damit besteht optional die Möglichkeit den Schrank mit einem «Coil Coating» Auszug zu versehen, um Muster bandbeschichteter Feinbleche ohne grossen Wärmeverlust, produktionsbegleitend oder im Labor, forciert zu trocknen. BINDER GmbH Dorothea Fichter-Fechner Im Mittleren Ösch 5 DE-78532 Tuttlingen Telefon +49 (0)7462 2005 632 dorothea.fichter-fechner@binderworld.com www.binder-world.com Achema: Halle 4.1, Stand D78

Auch im Sterilbereich sicher vor Überdruck

Spezialist für Armaturen und Anlagensicherheit Bormann & Neupert bietet Umkehrberstscheiben für extreme Prozessbedingungen – auch im Sterilbereich. Für die Qualität der meisten Industrie-Produkte ist die präzise Einhaltung von definierten Prozessbedingungen bei der Herstellung entscheidend. Um Produktionsprozesse z.B. bei unzulässigen Überdrücken zuverlässig zu unterbrechen, werden Umkehrberstscheiben eingesetzt. Für An-

wendungsbereiche mit hohen hygienischen Anforderungen oder strengen Richtlinien bietet das Düsseldorfer Ingenieurbüro sterile Ausführungen der Sicherungseinrichtungen – zum Beispiel für den Pharma- oder Lebensmittelbereich. Mit ihrer speziellen Funktionsweise sorgen die Ganzmetallkonstruktionen verlässlich für die gewünschte Wirkung: Erreicht der Systemdruck einen gewählten Berstdruck, spricht die Sicherung sofort an – präzise mit einer Auslösetoleranz von nur etwa 5 %. Bei allen Varianten ist zudem der dauerhafte Anlagenbetrieb bis 95  % des minimalen Berstdrucks problemlos möglich. Die Sterilberstscheiben werden aus Edelstahl 316 SS, 316L SS oder 1.4435 gefertigt. Polierte Metalloberflächen und Rautiefen von lediglich 0,2 bis 0,4 µm gewährleis-

ten höchste Sauberkeit. Optional stehen auch andere Materialien oder Kunststoffbeschichtungen mit PTFE oder FEP für noch bessere Antihafteigenschaften und höhere chemische Beständigkeit zur Verfügung. Die integrierten flexiblen Sterildichtungen – beispielsweise aus Silikon oder EPDM – sind ebenfalls in Lebensmittelqualität ausgeführt und haben eine FDA-Zulassung. Darüber hinaus sind die Sterilberstscheiben so konstruiert, dass der Totraum zwischen Scheibe und Clampverbindung minimal ist. Abhängig vom Material für Berstscheibe und Dichtung eignen sich die Drucksicherungen für Prozesstemperaturen von unter -50 bis über +230 °C. Soll die Montage mit StandardKlemmringverbindungen wie etwa Tri-Clamp erfolgen, stehen Berst-

scheiben mit symmetrischen Dichtungen zur Verfügung. Eine alternative Anbindung bieten NA-ConnectFlansche, für die Bormann & Neupert eine spezielle Scheibe entwickelt hat. Allen Einbauvarianten gemeinsam ist die Kennzeichnung nach EN ISO 4126 und DGRL 97/23/EG sowie nach CEN-Norm mit dem minimalen und maximalen Berstdruck. Auch die Ausstattung mit Berstsensoren zur Überwachung der Anlage ist möglich.

Bormann & Neupert GmbH & Co. KG Volmerswerther Strasse 30 DE-40221 Düsseldorf Telefon +49 (0)211 93055 0 info@bormann-neupert.de www.bormann-neupert.de Achema: Halle 8.0, Stand A46

Be- und Entlüftungsventile Elevent Für die Absicherung von Anlagen gegen unzulässige Über- und Unterdrücke ist das neue Elevent-Ventilkonzept ideal geeignet. Bei diesem System wird ein tiefgezogenes Edelstahlgehäuse mit Standardnormbauteilen kombiniert. Die Vorteile des innovativen Produktes liegen klar auf der Hand: Durch den kompletten Verzicht auf Gussteile fällt das Ventil leicht und

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kompakt aus. Die Clampverbindungen ermöglichen eine einfache Inspektion mit geringem Wartungsund Reinigungsaufwand. Alle Nennweiten der Elevent-Baureihe, DN 25 bis DN 250, sind mit dem minimalen Einstelldruck ab 2,0 mbar lieferbar. Für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen ist das Gehäuse sowohl mit korrosionsbeständiger Beschichtung, als

auch aus Sonderwerkstoffen wie zum Beispiel Hastelloy erhältlich.

Paliwoda AG Im Chapf 2 CH-8703 Erlenbach Telefon +41 (0)44 910 50 05 info@paliwoda.ch www.paliwoda.ch

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IntellIgent

Temperieren Intelligentes Vakuum reduziert Kosten

Neben den reinen Anschaffungskosten für Laborgeräte sind der Energieverbrauch, die Wartungskosten und die Produktlebensdauer von grosser Bedeutung. Auch Personalaufwand für die Bedienung, sowie Zuverlässigkeit und damit Verfügbarkeit, spielen eine wichtige Rolle. Das Ziel ist, die Gesamtkosten («Total Cost of Ownership») so niedrig wie möglich zu halten. Der Chemie-Vakuumpumpstand PC 3001 Vario Pro von Vacuubrand hat hier Vorbildcharakter. Seine herausragenden Merkmale bei der Vakuumerzeugung und -regelung haben ihn zu einem bekannten und beliebten Gerät im Labor gemacht. Das Endvakuum von 2 mbar macht ihn selbst für hochsiedende Löse-

mittel einsatzbereit. Das Gerät wird häufig als Begleiter von Rotationsverdampfern eingesetzt und bietet vor allem durch die einzigartige Automatikfunktion mit Dampfdrucknachführung hervorragende Leistungsdaten. Weitere Pluspunkte sind der extrem leise Betrieb, der geringe Platzbedarf und nicht zuletzt seine lange Lebensdauer. Der PC 3001 Vario Pro kann praktisch mit jedem Rotationsverdampfer kombiniert werden. Die Automatik des Pumpstandes erkennt sofort jede Dampfdruckänderung und passt das Vakuum automatisch an. Die Verdampfungsrate bleibt optimal und verkürzt damit die Prozessdauer um weit mehr als 30 % gegenüber konventionellen Systemen. Der praktische Nutzen für den Anwender sind also schnelle Prozesse und minimaler Aufwand bei der Bedienung. Denn dank der Automatik kann der Pumpstand sogar ohne Aufsicht betrieben werden. Der integrierte Controller übernimmt die gesamte Prozessführung und der Nutzer kann sich parallel auf andere Aufgaben konzentrieren. Der energieeffiziente Antrieb mit Drehzahlregelung im Vario-Betrieb, wird bedarfsorientiert gesteuert. Die Pumpe läuft deshalb nur so schnell, wie es der Prozess erfordert. Zusammen mit den bereits erwähnten, reduzierten Prozesszeiten, bleibt so der Energieverbrauch

auf minimalem Niveau. Im Vergleich zu Vakuumpumpen mit fester Drehzahl beträgt die Einsparung im laufenden Laborbetrieb bis zu 90 %. Die ohnehin extrem hohe Membranlebensdauer der Pumpe von etwa 15000 Betriebsstunden wird durch die automatische Drehzahlanpassung des Motors nochmals deutlich erhöht. Bei typischem Laboreinsatz wird eine Wartung erst nach 5 bis 7 Jahren benötigt und kann daher bei der Kostenbetrachtung nahezu vernachlässigt werden. Die aufgeführten Leistungsmerkmale des PC 3001 Vario Pro und seine Vorteile im Laborbetrieb gleichen die moderat höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Vakuumsystemen bei weitem aus. In der Gesamtbetrachtung ist er ausserordentlich günstig und trägt aktiv zur Steigerung der Effizienz im Laboralltag bei.

• Arbeitstemperaturen: -90°C bis +300°C VACUUBRAND GMBH + CO KG Vakuumtechnik im System Alfred-Zippe-Strasse 4 DE-97877 Wertheim Telefon +49 (0)9342 808-5550 info@vacuubrand.com www.vacuubrand.com Achema: Halle 4.1, Stand K49 und Halle 9.1, Stand F48

Noion Aqua auf Roadshow durch Europa Vor kurzem startete Noion Aqua seine Europa-Roadshow-Tour. Erste Station war Basel von wo aus der Truck Chemie- und PharmaIndustriekunden in vielen Ländern Europas ansteuert, aber gleichzeitig auch die breite Öffentlichkeit informiert. Noion Aqua zeigt, wie durch kostensparende, kompatible Kartuschen und UV-Lampen effizientes Sparmanagement und wirtschaftliche Produktivität in Einklang gebracht werden können. Anhand leicht verständlicher Modelle wird im Inneren des Trailers erklärt, wie Reinstwasser-Prozesse optimiert werden können. Der Gedanke dahinter: Lösungsansätze in einer Art von besonderem Messeambiente aufzeigen und den Kunden dabei

helfen, Einsparpotenziale zu erkennen. Im Mittelpunkt dieser H2O Roadshow steht das Sparpotenzial für Verbrauchskartuschen bei Millipore-Reinstwasser-Anlagen. Via Video und Live-Demonstrationen bietet das Unternehmen seinen Kunden im Trailer einen Einblick in führende Technologien und Lösungen, Reinstwasser effizient einzusetzen. Durch den Einsatz von

Bad- und Umwälzthermostate

kompatiblen Verbrauchkartuschen, UV-Lampen, Ultrafiltern und Membranen werden wirtschaftlich nachhaltige Kostengewinne realisiert: Das Unternehmen trägt damit bei seinen Kunden zu einer Kostenreduzierung von bis zu 50 Prozent bei. Der weitere Weg der H2O Roadshow führt über Schweiz und Deutschland nach Frankreich mit Halt in Österreich gegen Jahresende hin.

NOION AQUA Sagl Via Roggia 4 CH-6983 Magliaso Telefon +41 (0)91 606 20 86 info@noionaqua.com www.noionaqua.com

• Modelle für internes und externes Temperieren • Heiz- und Kälteleistungen bis 7 kW • Leistungsstarke Umwälzpumpen, regelbar • Funktionserweiterung per E-grade • MPC- oder Pilot ONE-Regler • Natürliches Kältemittel Propan R290

-125.. +425°C Bad- und Umwälzthermostate von Huber sind für zahlreiche Aufgaben im Labor bestens geeignet. Sie sind prädestiniert für die Probentemperierung und Materialprüfungen oder für das externe Temperieren von Messgeräten und Versuchsaufbauten. Die Geräte überzeugen mit einer hohen Temperaturkonstanz und -homogenität.

Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH Werner-von-Siemens-Straße 1 Telefon +49 (0)781 9603-0

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77656 Offenburg

info@huber-online.com

61 www.huber-online.com


PRODUKTE

Die neue Dosierpumpe für das zeitgemässe Labor Die neue Simdos-Membran-Dosierpumpe von KNF Neuberger wurde speziell für einfache Bedienung entwickelt. Die Kombination eines klaren Displays mit intuitiv erfassbarer Bedienung über einen Dreh-Druckknopf sorgt dafür, dass alle Funktionen auf einfachste Weise programmiert und aufgerufen werden können. Membranpumpen eignen sich hervorragend zur Förderung aggressiver Substanzen, wie sie in Labors sehr oft verwendet werden. Simdos ist deshalb mit verschiedenen Kopfmaterialien erhältlich, unter anderem in PTFE/ FFPM-Ausführung. Der Pumpenkopf ist ausserhalb des spritzwassergeschützten IP-65-Gehäuses

platziert: ein Sicherheitsfaktor par excellence. Wie bei allen Dosierpumpen ist exakte, aber zugleich schnelle Kalibrierung von entscheidender Bedeutung. Die Simdos-

Dosierpumpe setzt hier neue Massstäbe und liefert beste Resultate in kürzester Zeit. Nach der Kalibrierung liegt die Wiederholbarkeit bei ±1 %. Sie fördert Flüssigkeiten mit einer Fliessgeschwindigkeit von 0 bis 100 ml/min und dosiert Volumen von 0 bis 1000 ml. Dabei bietet sie hohe Langzeitstabilität und konstante Zuverlässigkeit über die gesamte Prozessdauer. Die Dosierpumpe ist trockenlaufsicher und selbstansaugend bis 3 mWs. Sie arbeitet gegen Drücke bis 6 bar und fördert zähflüssige Medien bis 150 Centistokes. Dank der integrierten Software kann die Fördercharakteristik auf Knopfdruck verschiedenen Flüssigkeitseigenschaf-

ten angepasst werden. Dank dem schlanken Design und der kleinen Standfläche benötigt die neue Simdos-Dosierpumpe extrem wenig wertvollen Laborplatz. KNF NEUBERGER AG Pumpen + Systeme Stockenstrasse 6 CH-8362 Balterswil Telefon +41 (0)71 973 99 30 knf@knf.ch www.knf.ch Achema: Laborbereich Halle 4.1, Stand A49 und OEM Bereich Halle 8.0, Stand D23

Intelligente Inline-Pumpe mit hoher Effizienz

Trockenläuferpumpen der Baureihe TPE (Inline-Pumpen) sind für den Einsatz in Umwälzanlagen mit kon-

stantem oder schwach variablem Förderstrom konzipiert – sie arbeiten typischerweise in Heizungsanlagen, in der Fernwärmetechnik, in Kälte- und Klimakreisläufen sowie industriellen Umwälzsystemen. Aufgrund ihres Konstruktionsprinzips sind sie weniger medientemperaturabhängig als Nassläuferpumpen und leichter auf das Fördermedium abzustimmen. Die Pumpeneffizienz der neuen TPE3 von Grundfos stellt andere InlinePumpen in den Schatten. Sie kombiniert eine bisher unerreichte

Motor-Energieeffizienz (der Antriebsmotor der 3. MGE Generation ist effizienter als die Super Premium IE4-Vorgaben) mit der Effizienz einer optimierten Hydraulik weit über dem Industriestandard: Während der gesetzlich geforderte MEIMindesteffizienzindex derzeit bei > = 0,40 liegt, erreicht die TPE3 einen MEI-Wert von > = 0,70. Mit dem zusätzlichen Einbau eines integrierten und patentierten Differenzdruck-/Temperatursensors profitiert der Betreiber von enormen Kosteneinsparungen gegenüber

dem Einbau einer ungeregelten Variante, was sich in sehr kurzen Amortisationszeiten (unter 2 Jahre) und in den folgenden Jahren durch hohe Kapitalrenditen ausdrückt.

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Neues UV-Vis-NIR-Spektrophotometer UV-3600 Plus Shimadzu hat in der Welt der Spektroskopie einen neuen Meilenstein gesetzt: Als Marktführer in der UV-Vis-NIR-Spektroskopie stellt Shimadzu das neue UV-Vis-NIRSpektrophotometer UV-3600 Plus vor. Das System wurde für höchste Nachweisempfindlichkeit entwickelt und verfügt über drei Detektoren – einen PhotoelektronenVervielfacher (photomultiplier tube = PMT) für die ultravioletten und sichtbaren Bereiche sowie InGaAs(Indiumgalliumarsenid) und PbSDetektoren (Bleisulfid) für den Nah-Infrarotbereich. Um eine hohe Empfindlichkeit im gesamten Messwellenlängenbereich sicher zu stellen, überbrückt der InGaAsDetektor die Lücke zwischen der

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PMT/PbS-Umschaltwellenlänge. Mit seinem Hochleistungs-Doppelmonochromator erzeugt das UV3600 Plus äusserst geringes Streulicht (0,00005 % oder weniger bei 340 nm) bei einer hohen Auflösung (bis zu 0,1 nm). Mit einem Wellenlängenbereich von 185 bis 3300 nm werden Messungen über ein grosses Intervall ermöglicht – ultraviolette, sichtbare und nahe infrarote Bereiche eingeschlossen. Dies ermöglicht spektroskopische Analysen für vielfältigste Anwendungen. Das UV-3600 Plus wurde hauptsächlich zur Messung von Flüssigproben konzipiert, bietet aber darüber hinaus eine grosse Zubehör-Auswahl, wie zum Beispiel einen vielseitig einsetzbaren

grossen Probenraum (MPC-603) mit Ulbrichtkugel und drei Detektoren zur Messung fester Proben. Erweiterungen aus der ASR-Baureihe (Absolute Specular Reflectance) ermöglichen dank ihrer Genauigkeit äusserst präzise Messungen der absoluten Reflexion. Um die Messmöglichkeiten zu erweitern, lassen sich diverse Zellhalter wie z.B. ein Konstant-Temperatur- und ein Ultramikro-Zellhalter anbringen. Die Systemkontrolle des UV-3600

Plus erfolgt durch das hochentwickelte Softwarepaket UV-Probe 2.50, das Funktionen zur Spektralmessung, Quantifizierung, Kinetiken und einen Report-Generator bereitstellt. Mehrfachsicherung und Audit-Trail-Funktionen garantieren die Datenzuverlässigkeit. Eine Anbindung an die Labsolutions-Softwareplattform ermöglicht komfortables Datenmanagement und bietet höchste Sicherheit.

Shimadzu Schweiz GmbH Römerstrasse 3 CH-4153 Reinach Telefon +41 (0)61 717 93 33 info@shimadzu.ch www.shimadzu.ch

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PRODUKTE

Gasdichte Hightech-Vollschutzanzüge für extreme Einsätze Mit dem neuen, gasdichten und ultraleichten Schutzoverall Microchem 6000 komplettiert Microgard sein Produktportfolio an hochwertigen und zertifizierten Schutzoveralls zum begrenzten Mehrfacheinsatz. Der neue Anzug wird auf Grund seiner hohen Schutzeigenschaften besonders im Notfall- und Rettungswesen, Katastrophenschutz, aber auch bei entsprechender Gefährdungsanalyse in der Industrieproduktion zum Einsatz kommen. Herausragend ist das minimale Gewicht von nur 2,5 Kilogramm. Einsatzkräfte sind oftmals mit Atemschutz und schwerem Gerät gefordert. Mit dem neuen Anzug

bietet der Hersteller eine deutliche Gewichtsreduzierung und damit ein schnelleres Agieren. Das flexible und leichte Material sorgt für besseren Komfort und vor allem für eine optimierte Bewegungsfreiheit. Schutz auf höchstem Niveau: Das innovative, neu entwickelte Hochleistungsmaterial macht den Anzug zu einer absoluten Barriere gegen Chemikalien. Vollen Einsatz mit Durchblick – dafür sorgt das semistabile 3-Lagen PET Visier mit weitem Sichtfeld. Kompatibel ist der neue gasdichte Anzug mit SCABs, ein- und zweizylindrigen Typen. Zum Zubehör gehören auch die angesetzten Ansell Barrier Schutz-

handschuhe mit Ärmelüberwurf. Weitere Pluspunkte: Bei dem neuen Schutzoverall entfällt die aufwändige und teure Aufbereitung, da er nur einmal eingesetzt wird. Microgard hat mit seinem Microchem 6000 nicht nur einen hochleistungsfähigen und optimal schützenden, sondern auch kostengünstigen Schutzoverall kreiert.

Microgard Deutschland GmbH Gneisenaustrasse 4 DE-51377 Leverkusen Telefon +49 (0)214 869 26 15 schmidt@microgard.de www.microgard.de

Messung der freien Oberflächenenergie mit neuartiger Dosierlösung

Die Krüss GmbH hat ein neuartiges Doppeldosiersystem für die Benetzungsanalyse fester Oberflächen entwickelt. Das Dosiermodul DS3252 leistet in Verbindung mit

Kontaktwinkel-Messinstrumenten von Krüss vollautomatische Bestimmungen der freien Oberflächenenergie (SFE) innerhalb einer Sekunde. Wegen der extrem kurzen Messzeiten ist die neue Dosierlösung besonders für die Qualitätssicherung bei der Reinigung, Vorbehandlung und Beschichtung fester Materialien geeignet. Aber auch in der Forschung und Entwicklung überzeugt das System mit genauen, reproduzierbaren Analysen und wissenschaftlichen Auswertungsmethoden. Die ab April 2015 verfügbare Dosier-

einheit arbeitet mit zwei parallel angeordneten Druckdosierungen, welche je einen Tropfen der beiden Testflüssigkeiten Wasser und Diiodmethan simultan auf der Probe erzeugen. Der Vorgang erfolgt mit hoher Volumenpräzision und minimaler kinetischer Energie und gleicht so trotz hoher Geschwindigkeit dem sanften Absetzen von Tropfen durch eine Dosiernadel. Das kontaktlose Verfahren verhindert dabei vor allem eine ungewollte Berührung und somit eine mögliche Kontaminierung oder Beschädigung der Probe. Für

eine einfache Handhabung der Dosierung sorgen schnell entnehmbare Kartuschen, in welche die Testflüssigkeiten direkt gefüllt werden. Eine Füllung reicht dabei für etwa 1000 Messungen der SFE. KRÜSS GmbH Borsteler Chaussee 85 DE-22453 Hamburg Telefon +49 (0)40 514 401 18 info@kruss.de www.kruss.de Achema: Halle 4.1, Stand F77

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CORIOLIS für Kleinstmengen Kompakter und präziser Massedurchflussmesser und -regler

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3M Emphaze AEX Hybrid Purifier für die optimale Zellkultur-Klärfiltration

Medienunabhängige Durchflussmessung / -regelung Bereiche für Gas oder Flüssigkeit von 100 mg/h bis 600 kg/h Sehr kleine kompakte Bauform Sehr schnelle und präzise Regelung Exzellente Genauigkeit und Reproduzierbarkeit IP65, optional ATEX-Zulassung für Kat.3, Zone 2 Ergänzende Dichte- und Temperaturangaben

3M Purification entwickelt eine neue Aufreinigungs-Technologieplattform unter dem Markennamen 3M Emphaze, um in biopharmaInnovation – Experience – Responsability zeutischen Produktionen eine erhöhte Produktreinheit in früher Prozessphase zu ermöglichen, die Effizienz zu steigern und die Prozesskosten zu optimieren. Der neue 3M Emphaze AEX Hybrid PuI www.bronkhorst.ch - E info@bronkhorst.ch Mu?llerGmbH_ChemieXtra_d_90x131_2014.qxd:Process 18.02.201 rifier, als erstes der neuen SingleUse chromatographischen Produkte, optimiert die Klärfiltration von Zellkulturen und unterstützt die weiterführende Aufreinigung im Downstream-Prozess von monoklonalen Antikörpern. Durch den hybriden Aufbau, bestehend aus ACHEMA FRANKFURT/M einem Q-funktionalen Anionenausvom 15.06.-19.06.2015 tausch-Hydrogel kombiniert mit Halle 3.1 / Stand A75 einer Feinpartikel- und Keimzahlreduzierenden Membran, liefert er eine aussergewöhnliche Aufreinigung in einem Prozessschritt. Somit wird bereits in einer frühen Prozessstufe eine bestmögliche und ökonomische Produktreinheit erzielt. Die hohe Bindungskapazität des Anionenaustausch-Mediums für negativ geladene Verunreinigungen führt zu einer signifikanten Abreicherung von DNA und HCP. Zusätzlich liefert die 0,2 µm Membran eine starke Reduktion der Müller Containment Klappe MCV Keimzahlbelastung. Insbesondere – Einsatz bis OEB 5 (OEL < 1 μg/m3) kann durch diese hybride Struktur – Baugrößen NW 100, 150, 200 und 250 des Emphaze AEX Hybrid Purifiers – Explosionsdruckfeste Ausführung eine aussergewöhnlich hohe Redubis +10 bar zierung der Trübung über die ge– Vakuumfeste Ausführung bis - 1bar – Ex-Ausführung nach ATEX für Zone 0/20 samte Klärfiltration erreicht wer– Ebene Wischflächen den. Der Purifier sorgt nicht nur für – Edelstahl Rostfrei AISI 316L, eine ausgezeichnete Reduktion von wahlweise Hastelloy Verunreinigungen wie Trübung, – GMP konforme Ausführung DNA, HCP und Keimzahlbelastung, Müller GmbH - 79618 Rheinfelden (Deutschland) sondern bietet auch eine vergleichIndustrieweg 5 - Tel.: +49(0)7623/ 969-0 - Fax: +49(0)7623/ 969-69 bare Durchsatzleistung wie die Ein Unternehmen der Müller Gruppe besten Tiefenfeinfilter. Darüber hiinfo@mueller-gmbh.com - www.mueller-gmbh.com naus erhöht er die Leistung und

Kontaminationsfreies

Umfüllen von

toxischen Medien

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den Schutz der nachfolgenden chromatographischen Schritte, wie z.B. der Protein A Säule. Der Single-Use Emphaze AEX Hybrid Purifier ist nicht nur einfach zu verwenden sondern auch wirtschaftlich interessant, da durch die frühzeitige, höchstmögliche Produktreinheit Downstream-Prozesse geschützt werden und somit eine Senkung der gesamten Betriebskosten ermöglicht wird. Dadurch bietet der 3M Emphaze AEX Hybrid Purifier ein signifikantes Potenzial für eine Effizienzsteigerung in der Produktion von monoklonalen Antikörpern, rekombinanten Proteinen aus anderen Säugetierzellkulturen und mikrobiellen Fermentationen und viralen Vektoren, sowie in Plasmafraktionsprozessen. Als Ergänzung zu den bereits eingeführten Single-Use Labor- und Scale-Up Capsulen sind nun ab sofort auch Capsulen für den Produktionsmasstab erhältlich. Somit ist die Produktlinie des 3M Emphaze AEX Hybrid Purifiers komplett und deckt die gesamte ProzessSkala von der Entwicklung bis zur Produktion ab und kann nun als Prozessplattform geprüft werden. Das 3M Single-Use Design lässt eine optimale Integration mit 3M Zetaplus Tiefenfilter- und 3M Lifeassure Sterilfilter-Komponenten zu. 3M (Schweiz) GmbH Elisabeth Gassmann Marketing 3M Purification Eggstrasse 93 CH-8803 Rüschlikon Telefon +41 (0)44 724 90 85 egassmann@mmm.com www.3M-filtration.ch www.3M.com/ch/emphaze Achema: Halle 6.0, Stand C73

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LABORAPPARATE

Wir vertreten:

Die Sicherheitsworkbench Skanair HFC evo schützt Personen- und Umgebung bei Wägearbeiten, Proben- bzw. Musterzug und Produkttransfer mit toxischen pulverförmigen, hoch aktiven Substanzen (und Wirkstoffen). Die Anlage ist geeignet für marktübliche, hochauflösende Mikro- und Halbmikrowaagen. Ihr Haupteinsatzgebiet ist das Labor in welchem aktive und/oder toxische Substanzen/Wirkstoffe verarbeitet werden. Dem Nutzer stehen neben dem Grundgerät ver-

– Robuste Konstruktion. – Reinigungsfreundliche Keramiktischfläche. – Plug and Play-Installation, einfachste Montage, ohne aufwändige Anpassungen. – Schall- und vibrationsarme Anlage. – Einfacher Anschluss an die Hauslüftung möglich. – Einfacher, sicherer Zugang bei Wartungsarbeiten. – HMI (Human Machine Interface) Controller mit protokollierter Anlagen-Historie. – Verschiedene Optionen, z.B. mit Ionisation, Aktivkohleaufsatz für Arbeiten mit Lösungsmittel, Untergestell...

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MEMMERT – Beratung

schiedene Optionen zur Auswahl. Bis heute gibt es hier keine spezifische Norm, der die Geräte zugeordnet werden können. Um unseren Kunden die Schutzwirkung nachzuweisen, wurde das Gerät nach den Vorgaben der Abzugsnorm EN 14175-Teil 3 erfolgreich geprüft. Ebenso wurde eine SMEPAC-Studie durchgeführt. Erfolgreiche Anwender-Tests bei renommierten Firmen bestätigen die Schutzwirkung, bei Arbeiten mit pulverförmigen potenziell toxischen und aktiven Substanzen, vornehmlich im Bereich der Forschung und Entwicklung. Die HFC evo Familie, Modelle 900, 1200, 1300, zeichnet sich aus durch: – EC-Ventilatoren – sehr leiser < 52 dB(A), Arbeitsbetrieb energiesparend. – Sicherer Bag-Out Filterwechsel vom Vorfilter bei laufendem Betrieb. – Doppelte Sicherheit durch Hepa-Filtrierung (H14) am Luftaustritt (Qualifizierbarer Filter).

Klimaschrank ICH neu mit digitaler CO2-Regelung Konstantklima-Kammern Feuchtekammern Universalschränke Brutschränke Sterilisatoren Kühlbrutschränke Klimaprüfschränke Wasser- und Oelbäder

Produkte

HFC evo leise und sicher – so macht Wägen Spass

– Hettich Zentrifugen – Memmert Schränke und Bäder – Helmer Blutbeutelauftausysteme

Anfang 2014 hat die Rubitec AG ein neues System zum staubarmen An- und Abdocken von Big-Bags auf den Markt gebracht. Das System mit Namen «Smartdock» hat die Schwachstellen von damaligen Systemen eliminiert und das Anund Abdockverfahren massiv vereinfacht und beschleunigt, da unter Anderem das mühsame anbringen von Gummiringen bei jedem neuen Andockvorgang entfällt. Smartdock benötigt somit keinerlei lose Teile, welche bei einer Unachtsamkeit des Operators ins Produkt fallen könnten. Desweitern wurde auch die Dichtheit gegenüber älteren Systemen wesentlich verbessert, was Staubmessungen nach den SmepacRichtlinien gezeigt haben. Das Smartdock hat sich im vergangenen Jahr äusserst erfolgreich im Pharma- und Chemiebereich etabliert und viele Nutzer gewonnen. Der Name Smartdock mag im ersten Moment etwas seltsam anmu-

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ten, wird der Begriff «Smart» heute doch vor allem für Anwendungen mit sogenannt künstlicher Intelligenz genutzt. Nun wird das System seinem Namen mehr und mehr gerecht, denn die Firma Rubitec hat es dahingehend weiterentwickelt, dass das Andocken und Abdichten des Folienstutzens weitgehend automatisiert wird, was bei einem formunstabilen Körper wie einer Folie schwierig erscheint, konnte äusserst einfach und effizient gelöst werden. Die benötigte Zeit um einen neuen, in Position gebrachten Big-Bag anzudocken halbiert sich mit dieser Automati-

sierung von bisher 5 auf etwa 2,5 Minuten. Zudem wird mit dieser Automatisierung das Potenzial für Fehlbedienungen durch den Operator erheblich reduziert, da Operationen die bisher manuell ausgeführt werden mussten, nun vom System übernommen werden. Sämtliche Vorteile des bisherigen Smartdocks, das weiterhin angeboten und ausgeliefert wird, bleiben erhalten. Ebenso wie das bestehende Smartdock, arbeitet auch die automatisierte Variante einwandfrei mit aluminiumbeschichteten Inlinern von Big-Bags.

rubitec AG Hauptstrasse 8 CH-4431 Bennwil Telefon +41 (0)61 956 91 91 info@rubitec.ch www.rubitec.ch

Kundendienst

Staubarme Big-Bag An-und Abdockung weiterentwickelt Die Memmert ICH-Familie bekommt illustren Zuwachs! Die Kombination der Parameter Temperatur, Feuchte und CO2 macht den Klimaschrank ICH 256C zu einem universell einsetzbaren Gerät für Prüfungen von Baustoffen oder Anwendung in der Zellbiologie, bei denen Temperaturen unter Raumtemperatur notwendig sind. Keine Entfeuchtung des Arbeitsraums, keine Probenaustrocknung, unerreichte Präzision!

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PRODUKTE

Rippenrohr und Füllkörper: kreativ, innovativ und alternativ

Anlässlich der Achema 2015 stellt Gea Heat Exchangers ausgewählte Innovationen für die Prozessindustrie vor. Zu den Highlights gehört das neue elliptische Rippenrohr, das «CW-Rohr», mit dem Kreative bewiesen haben, dass sich sogar Altbewährtes besser und effizienter gestalten lässt. Auf maximale Wirtschaftlichkeit zielen auch die strukturierten Packungen Gea 2H Massdek ab. Sie sind eine Alternative zu

Füllkörperschüttungen in Packungskolonnen und Gaswäschern mit vielen Vorteilen: Die Packungen bieten eine herausragende Gasund Flüssigkeitsverteilung, erzeugen geringe Druckverluste und halten die ursprüngliche Gas- und Flüssigkeitsverteilung auch bei grossen Betthöhen aufrecht. Ausserdem weisen strukturierte Packungen im Gegensatz zu Schüttfüllkörpern einen geringeren Anteil an horizontalen Oberflächen und eine absolute Gleichverteilung der spezifischen Oberfläche über den Kolonnenquerschnitt auf. Das minimiert das Verstopfungsrisiko. Mit verschiedenen Ausführungen des Gea 2H Massdek kann dem jeweiligen Einsatzgebiet entsprochen werden; bei allen Typen werden die Folien mit über 10000 bis 20000 Schweisspunkten pro Ku-

bikmeter verschweisst. Das schafft Stabilität und vereinfacht die Handhabung. Gea 2H Massdek-Packungen aus thermoplastischen Kunststoffen sind ohne weitere Hilfsmittel begehbar, bleiben über Jahre formstabil und können am Ende ihrer Gebrauchsdauer umweltfreundlich entsorgt oder verwertet werden. In Hallenheizgeräten, Hochöfen, Kraftwerkskühlern oder industriellen Trocknern werden seit fast hundert Jahren elliptische Rippenrohre eingesetzt. Viele glaubten, dieser Rohrtyp sei bereits ausentwickelt, denn die elliptische Form ist aerodynamisch günstig und erfordert ohnehin wenig Antriebsenergie auf der Luftseite. Auch in puncto Robustheit und Zuverlässigkeit haben sich diese Rippenrohre in unzähligen Wärmetauschern bewiesen.

Mit den allerneusten Methoden der numerischen Strömungssimulation (CFD) und in enger Zusammenarbeit mit der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen gelang es der Gea Luftkühler GmbH jedoch, die Wärmetauscherrohre deutlich effizienter zu gestalten: Mit dem zum Patent angemeldeten «CW-Rohr» werden bei identischer Wärme- und Antriebsleistung bis zu 25 % weniger Wärmetauscherrohre benötigt.

kommen hauptsächlich in der chemischen Prozessindustrie zum Einsatz. Grosse Viskositäts-, Temperatur- und Druckbereiche gepaart mit abrasiven Feststoffen und Korrosivität der zu fördernden Produkte, machen es unumgänglich, die Pumpe individuell dem Produkt angepasst auszulegen. Diese höchsten Ansprüche an die Cinox/ Therminox erfüllt sie nicht nur, weil sie aus Edelstahl gefertigt ist, sondern auch weil sie bei Bedarf beheizt werden kann.

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HX Holding GmbH Nicole Hückels Dorstener Strasse 484 DE-44809 Bochum Telefon +49 (0)234 980 2584 nicole.hueckels@gea.com www.gea-hx.com Achema: Halle 4.0, Stand F46

Vielseitig, stark, zuverlässig und sicher Auf der diesjährigen Achema stellen die Maag Marken «Maag Pump Systems» und «Maag Automatik» ihr Portfolio auf zwei Ständen aus. Eine grosse Auswahl an verschiedenen Zahnradpumpen, vorwiegend für die chemische Prozessindustrie, ist in Halle 8.0, Stand C38 zu sehen. In Halle 5.0, Stand C33 präsentiert Maag ein Komplettsystem für die Polymerproduktion im mittleren Durchsatzbereich, bestehend aus der Extrusionspumpe Extrex 90, dem Bogensiebwechsler CSC

116-RS und dem neuen Unterwasser-Granuliersystem Sphero S. Ebenfalls ausgestellt ist ein Simplex Grossflächen-Filtersystem. Die Cinox/Therminox Zahnradpumpen von Maag Pump Systems

Achema: Maag Pump Systems in Halle 8.0, Stand C38 und Maag Automatik in Halle 5.0, Stand C33

Messgerätehersteller zeigt Produkte auch in Online-Blätterkatalog

Der Messgerätehersteller Labom legt einen neuen Buchkatalog vor,

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der auf der Homepage auch online als Blätterkatalog verfügbar ist. Die gedruckte Version kann kostenlos angefordert werden. Neu im Katalog sind Übersichtsseiten mit Produktfotos sowie ein Register. Der 500 Seiten starke Band präsentiert nicht nur Neuheiten wie den Kunststoff-Druckmittler DD8040, sondern das gesamte Produktspektrum von der Druckmesstechnik über Füllstandsmessgeräte bis hin zu Thermometern, Schutzrohren und elektrischer Temperaturmesstechnik. Mit dem digitalen Blätterkatalog verbindet Labom die ansprechende Gestaltung des Print-

katalogs mit den Vorteilen der Online-Recherche. Damit bietet der Hersteller seinen Kunden neben Printkatalog und Online-Konfigurator eine weitere Möglichkeit, das umfangreiche Produktsortiment zu erschliessen. Unter http://configurator.labom. com lässt sich das komplette Produktportfolio durchsuchen. Interessenten können sich so auch ihre Wunschkonfiguration von komplexeren Produkten zusammenstellen und ein Angebot dafür anfordern. Den Konfigurator hat Labom bereits im Herbst 2014 zeitgleich mit www.labom-shop.com gestartet. In

diesem Onlineshop bietet der Hersteller besonders häufig nachgefragte Produkte aus den Bereichen Temperatur- und Druckmesstechnik, Zubehör und Sonderposten an.

LABOM Mess- und Regeltechnik GmbH Im Gewerbepark 13 DE-27798 Hude Telefon +49 (0)4408 804 0 info@labom.com www.labom.com Achema: Halle 11.1, Stand F46

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Premium Filtrierpapiere

Ein Ansprechpartner für Alles

Auf der Achema präsentiert sich die Beumer Group in der Chemieindustrie als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik. Der Anwender erhält somit alles aus einer Hand. Dazu gehört auch ein umfassender Customer Support mit dem Schwerpunkt Residential Service. Für Unternehmen, die in der Chemiebranche tätig sind, liefert Beumer die komplette Verpackungslinie. Diese haben damit nur noch einen Ansprechpartner. Um zum

Beispiel die Papier-, PE- und PPSäcke auf Paletten verschiedener Grössen flexibel, genau, stabil und effizient zu stapeln, hat das Unternehmen den Hochleistungs-Lagenpalettierer paletpac im Programm. Der Komplettanbieter hat diese Baureihe dahin gehend optimiert, dass der Anwender von einer verbesserten Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten profitiert. Der paletpac ist je nach Produktanforderung mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet.

Vertrauen Sie den reinsten Papieren im Markt! • Filtrierpapiere • Quarz- und Glasfaserpapiere • Blottingpapiere • Extraktionshülsen • Sonderanfertigungen „Made in Germany” Exklusiv-Partner in der Schweiz:

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Achema: Halle: 3.0, Stand F50

Plate & Shell-Wärmeübertrager

Auf der Achema stellt Alfa Laval eine breite Palette an bewährten Lösungen für die Optimierung von Chemie-, Biotechnologie- und Pharmaprozessen sowie für die industrielle Abwasserbehandlung vor. Unter den ausgestellten Produkten befindet sich auch der Alfa Laval Duroshell, ein einzigartig entwickelter Plate & Shell-Wärmeübertrager, der ideal für anspruchsvolle Aufgaben ist. Speziell für längere Be-

triebszeiten und eine längere Lebensdauer bei kritischen Einsatzbedingungen entwickelt, hebt er die Bauform Plate & Shell auf ein ganz neues Niveau. Dank seiner zahlreichen innovativen Merkmale sorgt er bei den Kunden für eine echte Optimierung der Prozessleistung. Aufgrund seiner Kompaktheit eignet sich das Gerät für Neuinstallationen und für Nachrüstungen, um die Kapazität auf engem Raum zu erhöhen. Mit seiner aussergewöhnlichen Ermüdungsresistenz und thermischen Leistung eröffnet Duroshell eine ganz neue Welt an Möglichkeiten.

oder SCHMITT Tauchpumpen Baureihe T* oder TE* Vertikale dichtungslose Eintauchkreiselpumpen, absolut trockenlaufsicher (*T = PP oder PVDF) (*TE = Edelstahl)

Alfa Laval Mid Europe GmbH Wilhelm-Bergner-Strasse 7 DE-21509 Glinde Telefon +49 (0)40 7274 03 info.mideurope@alfalaval.com www.alfalaval.de Achema: Halle 4.0, Stand D4

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SCHMITT Kreiselpumpen z.B. Baureihe MPN Hermetisch dichte Kreiselpumpen mit Magnetkupplung Ausführung in PP oder PVDF

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PRODUKTE

Beschleunigte Materialprüfung mit ALIS

Die Textur-Analyser von Stable Micro Systems sind bekannt für ein-

fache und rasche Bedienung auch in der Routine. Bei hohem Probenaufkommen, Mehrfach- und Serienmessungen kann es aber zu einer hohen Personalbindung kommen. Mit dem Autosampler ALIS Automated Linear Indexing System steht nun ein Werkzeug zur Verfügung, welches für viele Applikationen eingesetzt werden kann. Es existieren bereits verschiedene, massgeschneiderte Trägerplatten für z.B. Gel Gläser (Bloom Test), Gebäck, Früchte/Gemüse, Tabletten etc. und es können relativ einfach Sonderformen nach Kunden-

wunsch gefertigt werden. Die Trägerplatten sind in zwei Längen von 250 und 600 mm erhältlich. Die Plattform kann linear bewegt, z.B. für Ablösetests (Adhäsion) oder präzise für jede Position zum Test angehalten werden. Die grosse Palette bestehender Messeinrichtungen kann dafür eingesetzt werden. Gesteuert wird der Probenautomat über die Standard Exponent Software. Das Setup ist bedienerfreundlich und kann in ein bestehendes Projekt (Methode) integriert werden. Die Messdaten werden in einzelnen Files gespei-

chert, und die automatisch generierten Auswertungen in ein Excelfile mit Mittelwert, Standardabweichung und Variationskoeffizient geschrieben. Durch diese Automatisierung kann der Anwender signifikant entlastet und für andere Aufgaben eingesetzt werden.

TRACOMME AG Dorfstrasse 8 CH-8906 Bonstetten Telefon +41 (0)44 709 07 07 tracomme@tracomme.ch www.tracomme.ch

Chemikalienschutzkleidung MEWA Protect Special In der chemischen Industrie, bei Batterieherstellern, in der Galvanoindustrie oder der Metalltechnik ist die Frage nach der richtigen Schutzkleidung ein Dauerbrenner. Nicht selten muss die Kleidung der Mitarbeiter eine Reihe von Funktionen aufweisen, beispielsweise chemikalienresistent sein und antistatische Eigenschaften haben. Bei solchen Fragen orientieren sich PSA-Fachverantwortliche in der Regel an standardisierten Arbeitsschutzkriterien und behalten so den Überblick bei der Beschaffung der richtigen Schutzkleidung. Gerade in chemischen Betrieben besteht eine grosse Gefährdung durch Chemikalien. Für solche Schutzanforderungen bietet der Tex-

tildienstleister Mewa Chemikalienschutzkleidung in zwei Kollektionen an. Ideal Protect Special und Twinstar Protect Special erfüllen die Anforderungen nach EN 13034 Typ 6 (Schutzkleidung gegen flüssige Che-

mikalien). Aufgrund ihrer AntistatikEigenschaften sind sie zudem nach EN 1149-3 und EN 1149-5 zertifiziert. Neben der Schutzwirkung haben die Produktentwickler auf besten Tragekomfort geachtet. Eine optimale Passform und praktische Funktionen wie Elastikkeile in der Latzhose sorgen für Bewegungsfreiheit und bequemen Sitz. Nicht zuletzt trägt die Verarbeitung angenehmer Gewebe dazu bei, dass diese Schutzkleidung gern getragen wird. Mit der Wahl der richtigen Schutzkategorie ist es allerdings nicht getan. Gerade bei persönlicher Schutzausrüstung muss während der Pflege und Instandhaltung darauf geachtet werden, dass die protektiven Eigenschaften erhalten bleiben. Dies ga-

rantiert der Berufskleidungsservice, den Mewa auch für Chemikalienschutzkleidung Typ 6 anbietet. Die Textilien werden nach jeder Wäsche sach- und fachgerecht nachgerüstet. Weitere Informationen bietet der aktuelle PSA Textil-Management-Guide «Sicher ist sicher», mit einer Übersicht der wichtigsten Gefährdungen von A bis Z. Kostenlos via info@ mewa.ch zu beziehen.

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Eco Silver Wärme- und Kältethermostate

Ab sofort bietet der Temperierspezialist Lauda die Gerätelinie Eco Silver mit erhöhter Heizleistung und erweitertem Temperaturbereich an. Durch die Erhöhung der Maximaltemperatur von 150 auf 200 °C ist ökonomisches Temperieren nun

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von -50 bis 200 °C möglich. Die Heizleistung ist darüber hinaus in den Spannungsvarianten mit 230 V; 50/60 Hz, von 1,3 auf 2 kW gesteigert worden, wodurch die Aufheizung der einzelnen Thermostate noch schneller erfolgen. Sieben Wärmethermostate und 14 Kältethermostate arbeiten nun mit einer erhöhten Maximaltemperatur und einer stärkeren Heizleistung bei gleichzeitig geringerem Preisniveau. Die zuverlässigen und bedienungsfreundlichen Wärme- und Kältethermostate tragen durch diese Weiterentwicklung noch mehr zur Effizienzsteigerung im Labor bei und erfüllen damit die steigenden Anforderungen des Marktes. Die Geräte

finden bevorzugt Einsatz in der Qualitätssicherung, Analytik, Chemie und Pharmazie und stehen mit einem Badvolumen von 3 bis 43 Liter zur Auswahl. Eine leistungsstarke Umwälzpumpe mit sechs Stufen passt die Pumpenleistung an die Applikation an und ein Programmgeber erlaubt das Abspeichern eines Temperatur-Zeit-Programms, welches aus 20 frei programmierbaren Temperatur-Zeit-Segmenten besteht. Die benutzerfreundliche Bedienung der Eco Silver Thermostate erfolgt über Cursor- und Softkeytasten und die Menüführung über das intuitive LCD-Display. Die leistungsstärksten Kältethermostate sind mit dem digitalen Kältemanagement

Smartcool System ausgestattet, welches zusätzliche Energie und Kosten einspart. Alle Kältethermostate sind als luft- und wassergekühlte Varianten erhältlich und der Einsatz natürlicher Kältemittel ist ebenfalls möglich. LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Pfarrstrasse 41/43 DE-97922 Lauda-Königshofen Telefon +49 (0)9343 503 0 info@lauda.de www.lauda.de www.lauda.de/eco Achema: Halle 4.2, Stand E7 und Halle 5.1, Stand B76

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Moderne Fassabfüllanlage

Auf der Achema stellt das Unternehmen Feige Filling den Advanced Line-Fassfüllautomaten Typ 84 für die vollautomatische und geeichte Befüllung von Spundfässern vor. Daneben zeigt das Unternehmen Haver & Boecker die neue Generation von Integra-Abfüllsystemen für Schlauchfolie und die Technologietochter Sommer Maschinen- und Anlagenbau einen Koaxial-Mischer. Feige Filling, Spezialist auf dem Gebiet der Abfülltechnik, bietet seinen Kunden mit dem Typ 84 eine Anlage, mit der die Abfüllleistung pro Stunde deutlich gesteigert werden kann. Vier Arbeitsstationen befüllen dazu während des Prozesses Stahloder Kunststofffässer zwischen 50 l und 230 l vollautomatisch und eichgenau. Feige präsentiert in diesem Jahr eine Modernisierung, die mit vielen technischen Neuerungen und Raffinessen aufwartet.

BigBag Befüllung mit Containment (SmartDock)

Ein Kettenförderer sorgt dafür, dass die Fässer im Einzeltakt durch die Maschine transportiert und den einzelnen Stationen zugeführt werden. Das Positionieren und Aufschrauben, Befüllen und Verschliessen der Fässer geschieht automatisch. Die Integration einer Vorfüllstation zur zusätzlichen Leistungssteigerung ist optional möglich. Die neue Ausführung ist ausgerüstet mit der Siemens-Steuerung SPS-7 und der neuen Feige-Wägetechnik FS-T10e. Damit bietet der Automat Typ 84 für den Kunden alle erdenklichen Report- und Statistikmöglichkeiten. Die Anlage wird auf Wunsch auch in Edelstahl- und Säureschutzausführung geliefert und ist in explosionsgefährdeten Bereichen Zone 1, ATEX Ausführung II 2 G c IIB T3, einsetzbar.

Feige Filling GmbH Martina Thomsen Rögen 6a DE-23843 Bad Oldesloe Telefon +49 (0)4531 89 09 341 thomsen@feige.com www.feige.com Achema: Halle 3.0, Stand F38

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ERP auf den Punkt gebracht

Lösungen mit elektrischen Begleitheizungs-Systemen

Am Messestand der Eltherm GmbH gibt es auch auf der diesjährigen Achema wieder Neuigkeiten. Neben der bewährten, umfangreichen Produktpalette präsentieren die Spezialisten für elektrische Begleitheizungen innovative Entwicklungen, wie etwa den Temperaturregler ELTC-15 mit integrierter Rampenfunktion. Am ersten Eltherm-Messestand, im Bereich der thermischen Verfahren, können sich Kunden und Interessenten wie gewohnt über alles Wissenswerte rund um elektrische Begleitheizung, Temperaturhaltung und

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Frostschutz informieren. Am zweiten Eltherm-Stand liegt der Schwerpunkt auf dem Engineering von kompletten, schlüsselfertigen Begleitheizungs-Lösungen im Bereich des weltweiten Anlagenbaus. Auch auf dem Gebiet der Abwicklung von Grossprojekten im Auftrag von EPCs oder direkt vom Endkunden verfügt das Unternehmen über jahrelange Erfahrung und zeigt moderne TurnKey-Ansätze für die industriellen Anlagen der Zukunft. eltherm GmbH Ernst-Heinkel-Strasse 6-10 DE-57299 Burbach Telefon +49 (0)2736 44 13 0 info@eltherm.com www.eltherm.com Achema: Halle 6.1, Stand C69 und Halle 9.1, Stand E40

für chargen-orientierte Prozesse OPAG INFORMATIK AG Fabrikmattenweg 11 CH-4144 Arlesheim Tel. +41 (0)61 716 92 22 Fax +41 (0)61 716 92 29 mailbox@opag.ch www.opag.ch

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PRODUKTE

M5-Serie für statische und hochdynamische Druckmessungen bis 50 kHz Mit der M5-Serie setzt die Keller AG für Druckmesstechnik Massstäbe. Die Kombination aus einem neuen Sensor für statische und hochdynamische Messungen (bis 50 kHz), Betriebstemperatur-Bereich (bis 180 °C), Messgenauigkeit (±0,1 %FS), Baugrösse (M5-Anschluss) und abgesetzter, präziser Signalaufbereitung 0 bis 10  V) sucht ihresgleichen. Der Schlüssel zur Messung hochdynamischer Druckänderungen liegt bei der möglichst direkten Ankopplung des Sensorelements an das Medium. Dafür haben die Entwickler bei Keller eine mikromechanische Lösung gefunden, ohne dämpfende Trennmembran oder Kapillarleitung und ohne Dicht- oder Klebstoffe. Bei der Serie M5 ist der Siliziumsensor

mit seiner Rückseite auf ein fliessdynamisch optimiertes Trägerelement gelötet, das frontbündig im Druckanschluss fixiert wird. Diese raffinierte Konstruktion ermöglicht dynamische Messungen mit einer Bandbreite von 0 bis 50 kHz und hat zahlreiche zusätzliche Vorteile.

Dazu zählen die ausgezeichnete Entkopplung von Montagekräften und Körperschall, die weitreichende Medienkompatibilität sowie die Langlebigkeit durch Oxid-Schutzschichten. Weiter überzeugt die M5-Serie durch eine Überdrucksicherheit bis zum Fünffachen des Messbereichs und den Druckanschluss mit lediglich Ø 5 mm Aussengewinde für Messungen an schwer zugänglichen Stellen. Die Drucksensoren der M5-Serie sind für Betriebstemperaturen zwischen -40 °C und +180 °C mit einem engen Gesamtfehlerband (also einschliesslich Temperaturfehler) von ±1 % spezifiziert. Ohne den abgesetzten Signalumformer werden sie mit der typischen Spanne des Ausgangssignals von 80 mV

(@ 1 mA Versorgung) und individuellem Kalibrierzertifikat geliefert. Für Absolutdruck-Messungen stehen die Messbereiche 3 bar, 10 bar und 30 bar zur Verfügung. Durch die Trennung von Drucksensor und Signalumformer sind ortsnahe Messungen auch in dicht aufgebauten Aggregaten mit hoher Temperaturbelastung möglich.

Keller AG für Druckmesstechnik St. Gallerstrasse 119 CH-8404 Winterthur Telefon +41 (0)52 235 25 25 info@keller-druck.com www.keller-druck.com

Bodenelemente aus Kunststoff zum Schutz grösserer Flächen

Immer, wenn gefährliche Flüssigkeiten gelagert werden, kann es beim Um- und Abfüllen zu ungewollten Tropf- und Spritzverlusten kommen. Auch kleinste Mengen

können bereits eine kostenintensive Sanierung des Untergrundes erforderlich werden lassen. Durch Bodenelemente und Raumauskleidungen von Denios können gesamte Räume oder auch nur Teilflächen als zugelassene Lager ausgerüstet werden. Geht es ganz konkret um die Lagerung von Säuren und Laugen, bieten Bodenelemente aus umweltfreundlichem Polyethylen (PE) Schutz, da sie eine hohe chemische Beständigkeit vorweisen. Unter der Typenbezeichnung BK hat Denios eine Modellreihe von Bodenelementen aus

Kunststoff auf den Markt gebracht, die sich durch eine besonders niedrige Bauhöhe von 150 mm auszeichnet. Die doppelwandigen Auffangwannen sind in vier Längen und zwei Breiten erhältlich und ermöglichen so eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten. Der Kunde kann zwischen Ausführungen mit verzinkten oder PE-Gitterrosten wählen. Verbindungselemente überdecken die Spalten zwischen mehreren Bodenelementen. Durch das umfangreiche Zubehörprogramm, das bis zu Auffahrram-

pen reicht, kann nahezu jede Raumgrösse flächendeckend ausgestattet werden – bis hin zur kompletten Raumauskleidung.

DENIOS AG Mythenstrasse 4 CH-5430 Wettingen Telefon (0)56 417 60 60 info@denios.ch www.denios.ch Achema: Halle 4.1, Stand A50

Neue Temperierlösungen für Labor und Prozessindustrie Auf der Achema zeigt Huber Kältemaschinenbau neue und weiterentwickelte Temperierlösungen von -125 bis +425 °C für das Forschungslabor und die Prozessindustrie. Auf einer Standfläche von 208 m² erwartet den Besucher ein interessanter Querschnitt aus dem Huber-Produktsortiment, darunter Unistate, Unichiller und klassische Badthermostate sowie Spezialgeräte und ATEX-Lösungen. Einen Schwerpunkt der Präsentation bilden die dynamischen Temperier-

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systeme der Unistat-Reihe. Unistate sind prädestiniert für Anwendungen in der Prozess- und Verfahrenstechnik und ermöglichen weltweit als einziges System ein durchgängiges Scale-Up in Forschung, Kilolabor, Miniplant, Technikum und Produktion. Dazu stehen über 60 Modelle mit über 200 Varianten mit Kälteleistungen bis 130 kW zur Auswahl. Unistate können zudem mit Dampf oder Kühlsole kombiniert werden und sind somit auch für Produktionsmengen jenseits

ler, verbesserte MPC-Thermostate sowie spezielle Unistate mit verstärkter Druckpumpe.

der 10 m³-Klasse einsetzbar. Neben den Unistaten gibt es weitere Neuheiten zu sehen, darunter neue Unichiller mit Pilot ONE-Reg-

Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH Werner-von-Siemens-Strasse 1 DE-77656 Offenburg / Germany Telefon +49 (0)781 9603 0 info@huber-online.com www.huber-online.com Achema: Halle 4.2, Stand B49

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Individuelle Lösungen für sichere Anlagen

Auf der Achema zeigt der Spezialist für Industriearmaturen AS-Schneider eine Auswahl massgeschneiderter Ventile und Ventilblöcke für die Mess- und Regeltechnik. Zum Beispiel einen Monoflansch mit sechs integrierten Ventilen und zweifacher Double Block & Bleed-Funktion. Diesen hatte der Spezialist aufgrund einer Projektanfrage für ein FPSOSchiff entwickelt. Der Kunde wollte damit die Messeinrichtungen der

schwimmenden Anlage besonders sicher gestalten – und das bei einem möglichst geringen Gewicht. Durch die optimierte Anordnung der Ventile und die Gestaltung der Verbindungskanäle wiegt diese Lösung nur unwesentlich mehr als ein Standardflansch. Damit sind die Messaufbauten unempfindlich gegen Schwingungen, und weil nur ein Ventilgehäuse benötigt wird, ist die Gefahr von Leckagestellen gering.

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Tristar2S LB 942 mit HTRF-Technology

Berthold Technologies zündet bei dem erfolgreichen Multilabel Reader Tristar2S die nächste Stufe. Kurz nach der Einführung der Monochromator-Technologie unterstützt der Tristar2S ab sofort auf zeitaufgelöste Fluoreszenzenergietransfer-Assays (TR-FRET, HTRF). FRET ist eine herausragende Technologie um molekulare Interaktionen mit hoher Empfindlichkeit in homogener Phase nachzuweisen. Der Effekt basiert auf dem abstandsabhängigen Übertrag der Anregungsenergie von einem Donor-Farbstoff zu einem AkzeptorFarbstoff. Wenn zwei komplementär mit den entsprechenden Farbstoffen markierte Interaktionspartner fest aneinander gebunden sind, kann dieser Energieübertrag erfolgen und man beobachtet auch bei ausschliessender Anregung des Donors rot verschobene Akzeptoremission. Mit der zeitaufgelösten FRET-Technologie, die jetzt für den Tristar2S verfüg-

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bar ist, lässt sich die Empfindlichkeit von FRET-Studien enorm steigern. Zeitaufgelöstes FRET (TR-FRET) kann bei FRET-Assays eingesetzt werden, die einen Akzeptorfarbstoff mit einer langen Fluoreszenzabklingzeit verwenden, wie beispielsweise das Cisbio HTRF-Kit. Nach Anregung des Donors mit einem kurzen Lichtpuls wird die Akzeptoremission mit einer einstellbaren Zeitverzögerung von 50 – 300 µs abgezeichnet. Hierdurch wird ausschliesslich Akzeptoremission beobachtet und potenzielle Hintergrundemission, die typischerweise mit Abklingkonstanten im Nanosekundenbereich aufweist, wird effektiv unterdrückt. Durch die Integration der TR-FRET Technologie wird der Tristar2S ein noch vielfältigeres Werkzeug für den Laboreinsatz wenn höchste Empfindlichkeit, beste Flexibilität und herausragende Qualität zu einem vernünftigen Preis gefordert sind. Berthold Technologies (Schweiz) GmbH Chollerstrasse 37 CH-6300 Zug Telefon +41 (0)44 871 2500 switzerland@berthold.com bio@berthold.com www.berthold.com/bio

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PRODUKTE

Gleitschiebertechnik in hoch korrosiven Applikationen Gleitschieberventile regeln flüssige, dampf- und gasförmige Medien präzise, schnell und wirtschaftlich. Hauptvorteile dieser Regelventile sind: – konstruktionsbedingte Kompaktheit, minimaler Bauraum und Gewicht, – geringste Antriebskräfte, – günstige strömungstechnische Kenndaten, variable Kvs-Werte, – kurzer Hub für schnelle und dynamische Regelungen, hervorragendes Stellverhältnis und exzellente Regelgüte sowie niedriger Energieverbrauch, – extrem geringe Leckrate, – Unempfindlichkeit bei Kavitation und reduzierte Schallemission, – minimaler Verschleiss, – maximale Differenzdrücke, – einsetzbar auch für sehr hohe und sehr tiefe Temperaturen.

Die Gehäuse der Gleitschieberventile wurden bisher aus C-Stahl 1.0570 bzw. 1.0619 sowie aus Edelstahl 1.4571 bzw. 1.4581 gefertigt. Ab sofort werden Gleitschieberventile auch in den Sonderwerkstoffen... – Hastelloy – Monel – Titan – 1.4539 Edelstahl – Duplex-Stahl ...ausgeführt. Damit können die Vorteile dieser Regel- und Absperrventile auch für Prozesse mit kritischen, aggressiven und hochkorrosiven Medien genutzt werden. Gleitschieberventile in diesen Sonderwerkstoffen werden fein abgestuft in den Nennweiten DN15 bis DN250 angeboten. Ventile gebaut nach diesem Konstruktionsprinzip sind extrem kurz

Sonderwerkstoffen durch einen wesentlich geringeren Materialeinsatz und damit auch im Preis bemerkbar. Gleitschieberventile eröffnen nicht nur Vorteile für den Prozess, sondern durch niedrige Lebenszykluskosten immense Einsparpotenziale, die jetzt auch in Prozessen mit sehr kritischen Medien nutzbar sind.

und kompakt, so dass sie ein sehr niedriges Gewicht aufweisen, das im Vergleich zu traditionellen SitzKegel-Ventilen um bis zu Faktor 10 niedriger liegt. Da das Ventilgehäuse aus Vollmaterial gefertigt wird, macht sich dies insbesondere bei

Schubert & Salzer Control Systems GmbH Theresa Bortenhauser Postfach 10 09 07 DE-85009 Ingolstadt Telefon +49 (0)841 96 54 515 t.bortenhauser@schubert-salzer.com www.schubert-salzer.com Achema: Halle 11.1, Stand F46

Neue Temperiersysteme von Julabo

Mit den Presto A45 und A45t bietet Julabo zwei weitere Geräte der gänzlich neu entwickelten Presto Familie an. Dank hocheffizienter Technik und leistungsstarker Komponenten eignen sich diese Prozessthermostate für besonders anspruchsvolle Temperieraufgaben in Labors und Industrieanlagen, so zum Beispiel für Reaktortemperierung, Materialstresstests oder Temperatursimulationen. Die Geräte decken einen Arbeitstemperatur-

bereich von -45 °C bis +250 °C ab und bieten bis zu 3.4 kW Kälteleistung. Sie sind robust und zuverlässig, auch dann noch, wenn die Umgebungstemperatur bis +40  °C ansteigt. Die Heizleistung vom A45 beträgt 6 kW und ist beim A45t mit 12 kW doppelt so stark. Damit kompensieren diese beiden hochdynamischen Temperiersysteme exo- und endotherme Reaktionen extrem schnell. In den Geräten liefern leistungsstarke, wartungsfreie Pumpen bis zu 3.2 bar und fördern bis zu 80 l/min. Das garantiert dem Anwender hohe Durchflussraten bei gleichbleibendem Druck, wobei Viskositätsänderungen des Temperiermediums dynamisch durch die Pumpe ausgleichen werden. Die Pumpenleistung lässt sich entweder über vier Stufen oder über einen vorgegebenen Druckwert regeln. Typisch für die neuen Presto werden auch A45 und A45t über einen integrierten 5,7’’ Farb-Indus-

trie-Touchscreen bequem und interaktiv bedient. Für den Anwender heisst das: Werte und Diagramme klar und übersichtlich, Informationen auf einen Blick, Warn- und Hilfetexte ausführlich und leicht verständlich. Wie alle Geräte der Presto Familie sind auch A45 und A45t besonders platzsparend konstruiert, so dass die Seitenwände frei von störenden Lüftungsschlitzen oder Anschlüsse sind. Damit wird die benötigte Stellfläche auf ein Minimum reduziert. So können die Presto eng neben anderen Geräten aufgestellt oder in Prozessanlagen integriert werden. Umfangreiche Schnittstellen ermöglichen einen flexiblen Einsatz, wie zum Beispiel Steuerung und Regelung über USBSchnittstelle, Datalogging über USB oder SD-Card, Integration in Buslösungen (z.B. Profibus), Fernsteuerung über Ethernet-Netzwerke oder die kabellose Steuerung mit Wireless Temp Lösungen von Jula-

bo. Kompetente Beratung, gemeinsame Suche mit dem Kunden nach passenden Lösungen und viele weitere Serviceleistungen sichern dem Nutzer von Julabo Geräten die optimale Temperierlösung. Mit Installation und Kalibrierung, Bereitstellung von Unterlagen zur Gerätequalifizierung und Anwendungsschulungen unterstützt das Unternehmen seine Kunden, damit die Anwender ihr Julabo Gerät schnell und sicher beherrschen und langfristig nutzen können.

JULABO GmbH Eisenbahnstrasse 45 DE-77960 Seelbach Telefon +49 (0)7823 51 0 info.de@julabo.com www.julabo.com

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