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Januar / Februar 2015

Offizielles Organ des Schweizerischen Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

DIE FACHZEITSCHRIFT FÜR DIE CHEMIE- UND LABORBRANCHE

« KursefürdieChromatographie? FürmehrWissen,mehrE rfolg undvora llemnochmehrFreude imLabor! » Urs Hofstetter ist Applikationsspezialist und Kursleiter bei Brechbühler AG. Sein Wissen über Chromatographie stellt er seinen Kunden gerne zur Verfügung.

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EDITORIAL

Nach der Stütze der Absturz Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, könnte man angesichts der Aufhebung der Euro-Mindestgrenze zum Franken meinen. Die Entscheidung der Schweizer Notenbank (SNB) Mitte Januar kam so unvermittelt, dass der Schrecken an den weltweiten Finanzmärkten tief sass. Bis dahin hatte die SNB immer eingegriffen, wenn der Euro unter 1,20 Franken zu fallen drohte. Mit dem Aufkauf von Euro-Wertpapieren in Milliardenhöhe stützte sie den Euro und schwächte den Franken. Doch wie es scheint, machte es geldpolitisch keinen Sinn mehr, den Euro mit aller Gewalt und täglichen Milliardenbeträgen zu halten. Das hätte die Schweiz als kleines Land im grossen Europa irgendwann ausgeblutet. Durch die Entkopplung schnellte der Frankenkurs innerhalb kürzester Zeit nach oben während zugleich der Eurokurs abstürzte. An der Börse in Zürich brachen die Aktienkurse ein und innerhalb weniger Minuten wurde hier Geld im Wert der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes in einem Quartal verbrannt. Das ist auf den ersten Blick ein hoher Preis. Vor allem, weil die meisten exportierenden Unternehmen unter dem starken Franken zu leiden haben. Die Margen sind plötzlich weg, es gilt zu überlegen, ob eine Fertigung in der Schweiz noch zu rechtfertigen ist. Es bleibt zunächst aber einmal abzuwarten. Denn ab März startet die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Gegenoffensive und kauft bis 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Wertpapiere, insgesamt für 1,12 Billionen Euro. Wir werden sehen, wie der Kampf des Geldes ausgeht – wer am Ende gewinnt, wer verliert. Es steht zu hoffen, dass wir alle ein wenig profitieren werden.

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Ungeachtet dieser Währungsturbulenzen bleiben wir unseren Lesern treu und bieten Ihnen Extras. So starten wir dieses Jahr mit der Einführung einer neuen Rubrik «Fokus» gleich zu Beginn der Lesestrecke. Darin widmen wir uns der Filtrationstechnik, anlässlich der Filtech Ende Februar in Köln. Aber es gibt noch viele weitere interessante Themen, die zu entdecken sich lohnen. Ich wünsche Ihnen daher beim Lesen wieder viel Freude!

Ihr

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Georg A. Sposny, Redaktor redaktion@sigwerb.com

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I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

04 FOKUS

Filtern und Separieren

Vom 24. bis 26. Februar findet in Köln die weltgrösste Messe zur Filtrations- und Separationstechnik statt. Im Fokus widmen wir uns der für viele Branchen wichtigen Thematik.

Altlasten des Klimawandels

08 BIOWISSENSCHAFTEN

IMPRESSUM

Die Fachzeitschrift für die Chemie- und Laborbranche Erscheinungsweise 10 × jährlich Jahrgang 5. Jahrgang (2015) Druckauflage 12 000 Exemplare WEMF / SW-Beglaubigung 2014 11 751 Exemplare Total verbreitete Auflage 2 452 Exemplare davon verkauft ISSN-Nummer 1664-6770 Internet www.chemiextra.com Geschäftsleiter Andreas A. Keller

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Herausgeber/Verlag SIGWERB GmbH Unter Altstadt 10 CH-6301 Zug Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.sigwerb.com Anzeigenverkaufsleitung Thomas Füglistaler Anzeigenverkauf SIGImedia AG Jörg Signer Pfaffacherweg 189 Postfach 19 CH-5246 Scherz Telefon +41 (0)56 619 52 52 Telefax +41 (0)56 619 52 50 info@sigimedia.ch Chefredaktion Georg Sposny Unter Altstadt 10 CH-6301 Zug Telefon +41 (0)41 711 61 11 redaktion@sigwerb.com

18 NEWS Empa-Forscher unter den 100 führenden Denkern

Grüner Tee wirkt antioxidativ

Antioxidantien machen freie Radikale im Körper unschädlich und sind vor allem in Zusammenhang mit Anti Aging in aller Munde. Die Polyphenole des grünen Tees wirken als starke Antioxidantien, weil sie mehrere aktive Zentren haben, um freie Radikale im Körper unschädlich zu machen. Dies fanden Chemiker der Universität Graz heraus.

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Forschende verschiedener Schweizer Einrichtungen haben am Fiescherhorn-Gletscher Eis und Schmelzwasser auf die heute verbotenen klimaschädlichen PCBs hin untersucht.

06 CHEMIE

12 FORSCHUNGSWELT

24 FIRMENREPORTAGE Massgeschneiderte Lösungen

Flüssiges in Bewegung bringen und auch in Bewegung halten – das ist das Servicecredo der Almatechnik AG in Zeiningen. Die Almatechnik ist schweizweit bekannt als zuverlässiger Lieferant und Berater für Pumpentechnik und Rührsysteme.

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I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

27 FIRMEN BERICHTEN

38 MESSE Aktuelles rund um das Labor

29 VERFAHRENSTECHNIK Filtertressen für höchste Ansprüche

Auf der labotec 2015 vom 6. bis zum 7. Mai in Lausanne dreht sich alles rund um das Labor.

Minimesh-Filtertressen der Drahtweberei Haver & Boecker werden seit mehr als 100 Jahren für die Filtration eingesetzt. Das Unternehmen hat sie stetig weiterentwickelt.

42 VERANSTALTUNGEN Neue GDP-Richtlinien

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32 MESS- UND REGELTECHNIK

Im November fand der erste GMP-, GDP-Kongress in der Schweiz statt.

35 ANALYTIK

46 VERBANDSSEITE Der SCV berichtet

Nachweis von Pestizidrückständen

Bei der Produktion und Verarbeitung von Bioprodukten müssen die Regeln der ökologischen Landwirtschaft eingehalten werden. Ein quantifizierbarer Rückstand eines Pestizids in einem Bioprodukt (positives Analyseergebnis) führt zu einem «begründeten Verdacht».

51 PRODUKTE

57 LIEFERANTEN VERZEICHNIS

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Kurse für die Chromatographie Die Brechbühler AG bietet seit mehr als 20 Jahren Fachkurse für GC und GCMS (inkl. Software) an. Ziel ist es, den Teilnehmern Wissen zu vermitteln, um die Arbeitsabläufe im Umgang mit analytischen Geräten zu vereinfachen. Der Nutzen für die Kursteilnehmer: mehr Wissen, mehr Erfolg und vor allem - noch mehr Freude im Labor! Brechbühler AG: Scientific Analytical Solutions Als Repräsentant namhafter Analysegeräte- und Zubehörhersteller im Bereich Chromatographie und Spektroskopie sowie als Hersteller von innovativen Eigenprodukten kann die Firma Brechbühler AG auf eine grosse Akzeptanz in der analytischen Gemeinschaft zählen.

Januar / Februar 2015

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FOKUS

Im Fokus: Weltgrösste Messe zur Filtertechnik

Filtern und Separieren Reinheit in der Produktion, reine Medien, Sicherheit durch saubere Prozessumgebung – das sind tägliche Themen nicht nur der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie sondern mittlerweile auch zahlreicher anderer Branchen, wo jedes Staubkörnchen oder jeder Erreger die Produktion gefährden könnte. Um daher die Produkte und ihre Fertigungsumgebung sauber zu halten, bedarf es auf die entsprechenden Bedürfnisse hin angepasste Filter und Siebe, Separations- und Filtrationstechniken für Gase, Flüssigkeiten und Feststoffe. Vom 24. – 26. Februar 2015 dreht sich in Köln anlässlich der Filtech alles um die weltweite Filtrations- und Separationsindustrie. Grund genug, diesem Thema ein genaues Augenmerk zu widmen.

In Köln treffen die Entwickler, Hersteller und Anwender von Filtrations- und Separationstechniken zusammen. Auch Institute werden vertreten sein, um neueste Anwendungen direkt aus dem Labor vorzustellen. Laut Messeorganisation wollen etwa 350 internationale Aussteller ihre Neuigkeiten präsentieren. Das ist eine ganze Menge. Alle relevanten Themengebiete und Techniken der Abtrennung von Partikeln aus Flüssigkeiten und Gasen werden während der drei Tage behandelt. Neben der Ausstellung können die interessierten Fachbesucher im parallel stattfindenden Kongress rund 200 Vorträgen aus aller Welt beiwohnen. Diese geben einen repräsentativen und detaillierten Querschnitt sowohl über die verschiedenen Verfahren und Apparate der Trenntechnik als auch branchenübergreifend über die Anwendungen von der Aufbereitung mineralischer Rohstoffe, der Chemie, der Umwelttechnik und Wasserreinigung bis hin zur Pharmazie und Biotechnologie. Neben aktuellen Ergebnissen grundlagenorientierter Forschung werden innovative apparative Lösungen und Verfahren vorgestellt. Deutlich wachsenden Umfang hat die numerische Simulation von Porenstrukturen und ihren Durchströmungs- und Abscheideeigenschaften. Diese Thematik wird insbesondere im Hinblick auf die Eigenschaften von Filtermedien behandelt. Die Organisatoren weisen hierbei auf einen Plenar- und sechs Übersichtsvorträge hin, in denen international anerkannte Experten den aktuellen Stand des Wissens und der 4

Bild: Dollarphotoclub/ Leonid Shcheglov

Georg Sposny

Was aussieht wie ein gelbes Blumenmeer sind Filter, gefaltet, um die Oberfläche und damit das Filtrationsergebnis zu erhöhen.

Technik für wichtige Teilaspekte der Trenntechnik ausführlich und zusammenfassend darstellen.

Filtern im Kleinen wie im Grossen Die Filtration ist aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Zwar hat sich diese Technik schon seit Jahrzehnten als feste Grösse etabliert. Dennoch kommt es permanent zu anwendungsspezifischen Neuentwicklungen. Selbst kleine Verbesserungen können bereits helfen, Prozesse effizienter zu gestalten oder Filtrationsprobleme zu lösen. Ein wichtiges Thema ist nach wie vor die mechanische FestFlüssig-Trennung, die als Querschnittstechnologie in vielen Branchen eine zentrale Rolle spielt. In der Prozessindustrie hat sie ihre Einsatzgebiete dort, wo pulverförmige pharmazeutische Wirkstoffe, Lebensmittel und Chemikalien als Zwi-

schenstufe eines Prozesses als möglichst trockenes Pulver zu gewinnen sind. Das wohl bekannteste Fest-Flüssig-Trennverfahren ist die Filtration, bei der Filter den feinkörnigen Feststoff aus einer Suspension zurückhalten, während die flüssige Phase den Filter passiert (Filtrat). Die Auswahl des richtigen Filters und Filtersystems spielt eine wichtige Rolle, damit das Trennverfahren möglichst effektiv abläuft, möglichst wenig Produkt in der Flüssigkeit verbleibt und gleichzeitig der Filter eine möglichst lange Standzeit erreicht. Bei der Auswahl sind Parameter zu berücksichtigen wie die Partikelgrösse, die Konzentration des Feststoffs, der pHWert, das Vorkommen abrasiver Teilchen, der gewünschte Mengenstrom, die nötige Trennschärfe sowie die maximale Restfeuchte des Produkts. Dabei muss unterschieden werden, in welchem Kontext die Aufgabe «Filtern» oder «Separieren» zu sehen ist. Denn es 1–2/2015


macht einen Unterschied, ob es sich dabei um industrielles Filtrieren und Separieren handelt, oder ob man im OutdoorBereich einen Trinkwasserfilter für den individuellen Gebrauch einsetzt (wir berichteten in Ausgabe 9/2014) – auch wenn ein ähnliches Prinzip zugrunde liegt. Denn je nach Aufgabe stellen Abtrennverfahren, die in der Industrie zum Einsatz kommen sollen, sowohl an Systeme und Komponenten als auch an das eingesetzte Material hohe Ansprüche – sei es wegen der Stoffe, die es zu trennen gilt, aufgrund hoher Mengenströme oder weil sich die Integration in einen komplexen Prozess als schwierig erweist. Trennen im grossen Massstab bedeutet vor allem das richtige Zusammenspiel aller Komponenten in einem System. Angefangen von der Wahl der passenden Prozesspumpen über das Rohrleitungs- bis hin zum richtigen Filtermaterial (Vlies, Glasfaser, Steinwolle, Metallgewebe, Teflon usw.) und seiner strömungsoptimierten Verarbeitung. Um Prozesse korrekt aufzusetzen ist es ratsam, sich an Unternehmen zu wenden, die Erfahrung im Komponenten- und Systembau haben und entsprechende Lösungen und individuelle Beratung anbieten. Die Filtech bietet zu diesen Themen eine ideale Plattform des Austausches und der Problemlösung.

Sauberes Wasser mit wenig Energie

Bild: ETH Zürich

Wasser zu reinigen scheint eine einfache Aufgabe zu sein. Dazu bedarf es eines

Jeremy Nussbaumer entwickelte letztes Jahr als ETH-Student einen Outdoor-Trinkwasserfilter.

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gewissen Drucks des zu reinigenden Wassers auf eine Hintereinanderschaltung von Sieben und Filtern mit immer kleiner werdenden Porengrössen. Am Ende des feinsten Filters kommt dann das Wasser mit der gewünschten Reinheit heraus. Dieser Vorgang klingt so einfach, aber auch hier gibt es immer wieder neue Entwicklungen, um die Standzeiten und die Lebensdauer von Filtern und Systemen zu erhöhen sowie den Energieaufwand des Filterprozesses immer mehr zu verringern. Das Thema Energieeffizienz bei Filter- und Separationsprozessen steht angesichts der zunehmend teurer werdenden Energie mittlerweile ganz oben bei den Anwendern. Auch zu dieser aktuellen Thematik bieten viele Aussteller in Köln innovative Lösungen an.

Nichts als reine Luft Neben Wasser ist wohl die Luft das am meisten umgewälzte und gereinigte Medium. Ob Gebäude im privaten oder gewerblichen Bereich, Schulen, Züge, LKW und PKW, Labore und Produktionshallen bis hin zu Isolierstationen und Reinräumen – fast überall dort, wo sich Menschen in geschlossenen Räumen aufhalten, wird die Umgebungsluft über ein Filtersystem von Partikeln gereinigt und meist noch temperiert und befeuchtet. Auch hier kommen stetig Neuheiten auf den Markt. Eine davon ist eine vom Raumbelüftungssystem unabhängige Filtereinheit, welche die Raumluft in Laboren schnell und effektiv reinigt. Die an der Decke einfach zu befestigende Einheit ventiliert und bindet unerwünschte Partikel, indem sie die Raumluft filtriert bevor sie die von allen chemischen Verschmutzungen gereinigte Luft in den Raum zurückführt. Die Luftaufbereitung wird durch einen Hochleistungs-Aktivkohlefilter mit polyvalenter Filtration gewährleistet. Somit wird ein gutes Rückhaltevermögen für ein breites Spektrum an chemischen und gesundheitsgefährdenden Schadstoffen ermöglicht. Die Filtereinheit benötigt weder einen Anschluss an das Lüftungssystem des Labors noch eine gesonderte Luft Zu- oder Abfuhr. Mit einem Umsatz von maximal 220 m3/h ermöglicht die Installation von mehreren Einheiten die Aufbereitung eines grossen Luftvolumens.

Bild: Erlab

FOKUS

Vollständig unabhängig von der Lüftungsanlage des Gebäudes, lässt sich das System Halo des französischen Herstellers Erlab einfach an der Decke installieren.

Für den Reinraum ist die Filtertechnik seit jeher eine unverzichtbare Schlüsselkomponente. High Efficiency Particulate Airfilter (HEPA), Ultra Low Penetration Airfilter (ULPA) und Super ULPA sind notwendig, um unerwünschte Feinstpartikel, wie Viren, Stäube, Milbeneier, Pollen oder ähnliches aus der Luft zu entfernen, die in den Reinraum gelangt. «Die Messe mit angeschlossenem Kongress bietet das ideale internationale Forum, den Stand der Technik und neue Entwicklungen auf diesem wichtigen Spezialgebiet vorzustellen und sich mit einem hochkompetenten Fachpublikum darüber auszutauschen», freut sich Dr. Harald Anlauf, Akademischer Direktor des Instituts für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik am KIT in Karlsruhe und Vorsitzender des wissenschaftlichen Komitees der Filtech 2015.

Internationale Ausrichtung Die positive Marktentwicklung, im Vorfeld der weltgrössten Messe für Filtrationsund Separationstechnik, sorgt auch für gute Stimmung bei den teilnehmenden Unternehmen. Die Filtech bietet Unternehmen überragend viele Kontakte und zieht Fachbesucher aus aller Welt mit grosser Investitionsbereitschaft an. Fachbesucher treffen hier auf global agierende Anbieter aus aller Welt. Mehr als 50 Prozent der Filtech-Besucher kamen 2013 aus dem Ausland. Die Fachleute stammten aus weit mehr als 80 Nationen aller Kontinente. 70 Prozent aller ausländischen Gäste kamen aus Europa. Somit lag der Anteil der internationalen Teilnehmer aus Übersee bei 30 Prozent. n 5


CHEMIE

Multiple Wasserstoffübertragung auf Radikale durch Phenole

Stark antioxidative Wirkung von grünem Tee Antioxidantien machen freie Radikale im Körper unschädlich und sind vor allem in Zusammenhang mit Anti Aging in aller Munde. Polyphenole wie sie im Grünen Tee vorkommen, sind effiziente Antioxidantien. Chemiker der TU Graz haben nun mittels eines speziellen Verfahrens Polyphenole des Grünen Tees auf molekularer E ­ bene untersucht und den Grund für die stark antioxidative Wirkung belegt: Diese Moleküle besitzen mehrere aktive Zentren, was bedeutet, dass ein Antioxidans an mehreren Stellen gleichzeitig wirkt.

Bild: Fotolia/ NataliTerr

kommen, besitzen nachweislich solche antioxidativen Eigenschaften.

Grüner Tee wirkt sehr stark antioxidativ. ­W arum das so ist, haben Forscher der TU Graz nun belegt.

Susanne Eigner

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Freie Radikale entstehen stoffwechselbedingt in jeder Körperzelle und sind vereinfacht gesagt Moleküle, denen ein Elektron fehlt und die ausserordentlich reaktiv sind. Um die fehlende Stelle in ihrer chemischen Struktur wieder zu besetzen, bedienen sie sich bei anderen Molekülen – die nun ihrerseits zum freien Radikal werden. Sie greifen zum Beispiel Proteine oder die DNA an und können irreversible Schäden verursachen. Dagegen wirken sogenannte Antioxidantien. Das können körpereigene Enzyme, aber auch zugeführte Vitamine und pflanzliche Stoffe sein. Polyphenole, die beispielsweise in hoher Konzentration im Grünen Tee vorMag. Susanne Eigner, Büro des Rektorates – Kommunikation, Technische Universität Graz.

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«Bislang wurde die antioxidative Eigenschaft von Grünem Tee vor allem quantitativ bewertet, mit Messungen im Minutenbereich. Die wirklich entscheidenden Prozesse passieren aber in viel kürzeren Zeitskalen auf der molekularen Ebene», erklärt Professor Georg Gescheidt-Demner vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der TU Graz. Sein Team beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Radikalchemie und ist als eine von weltweit wenigen Forschungsgruppen in der Lage, mit sehr spezifischen schnelldetektierenden Methoden Radikale im Nanosekundenbereich zu beobachten. Mittels der sogenannten zeitauflösenden EPR-Spektroskopie haben die Forscher die Polyphenole des Grüntees unter die Lupe genommen und dabei festgestellt: «Die Polyphenole des Grünen Tees besitzen nicht wie bislang angenommen nur ein, sondern gleich mehrere Zentren. Diese übertragen unabhängig voneinander Wasserstoffatome auf freie Radikale und wandeln die schädlichen freien Radikale in harmlose Moleküle um», schildert Gescheidt-Demner.

Grundlagenerkenntnis mit Anti Aging-Relevanz «Dieses For­­ schungsergebnis kann die Entwicklung aktiver Substanzen für Antioxidantien anregen – Stichwort AntiAging-Produkte», so Gescheidt-Demner. Auch weitere Polyphenole, beispielsweise

Bild: TU Graz

Antioxidativ in mehreren Molekülzentren

Auch privat ein Teegeniesser: Georg Gescheidt-Demner vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der TU Graz.

das in Rotwein vorkommende Resveratrol, werden nun von den Chemikern genauer unter die Lupe genommen. Originalpublikation D. Neshchadin, S. Batchelor, I. Bilkis, GGescheidt: «Kurzlebige Phenoxylradikale aus Polyphenolen des Grünen Tees und hochreaktive Sauerstoffspezies: Detektion mittels zeitauflösender EPR-Spektroskopie.» Angewandte Chemie 2014, Vol. 126, Issue 48. Pages 13504–13508. DOI: 10.1002/ange.201407995

Kontakt Prof. Georg Gescheidt-Demner Institut für Physikalische und Theoretische Chemie Technische Universität Graz, Österreich g.gescheidt-demner@tugraz.at www.tugraz.at

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BIOWISSENSCHAFTEN

Bindungsabhängige Fluoreszenzstärke

Wasser kann Moleküle zum Leuchten bringen Chemiker am Departement für Chemie und Biochemie (DCB) der Universität Bern haben entdeckt, dass bestimmte Moleküle nur dann leuchten und sichtbar werden, wenn sie an der richtigen Stelle mit Wassermolekülen verbunden werden. Dies bedeutet, dass Moleküle nicht isoliert betrachtet werden können, sondern dass sich ihr Verhalten je nach Umgebung ändert.

Bild: Universität Bern

Fluoreszenz von monohydratisiertem 2-Aminopurin

schwach

mittel

stark

Einschalten der Fluoreszenz von 2-Aminopurin durch Bindungsspezifische Mikrohydration.

1 Nathalie Matter

Bestimmte Moleküle, die fluoreszieren und unter dem Mikroskop sichtbar sind, werden etwa dazu verwendet, um DNA zu untersuchen und nachzuweisen. Diese Marker-Moleküle brauchen aber bestimmte Bedingungen, um zu leuchten – ihre Fluoreszenz ist nicht einfach gegeben, wie in der Forschung bisher angenommen wurde: Sie benötigen dazu Wasser. Die Fluoreszenz unterscheidet sich zudem je nach Ort, wo das Molekül mit Wasser verbunden wird. Damit sind die zum Beispiel in der Untersuchung von DNA eingesetzten Marker-Moleküle nicht 1 Nathalie Matter, Redaktorin Media/PR, Universität Bern.

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so zuverlässig anwendbar wie bisher angenommen. Das bedingt laut den Berner Forschenden eine Überprüfung der bisherigen Forschungsresultate bei der Untersuchung solcher Fluoreszenzproben.

Leuchtkraft gekoppelt an Wasserbindung Nukleobasen zählen zu den wichtigsten Bestandteilen der DNA und der RNA (Ribonukleinsäure). Wie auch die DNA als Ganzes zeigen die Nukleobasen unter UVLicht keine Fluoreszenz. Sie sind somit im heute üblichen Fluoreszenzverfahren nicht sichtbar. DNA und RNA können daher mit hoch aufgelösten Mikroskopiemethoden nicht direkt untersucht und nachgewiesen werden. Seit rund 25 Jahren

wird jedoch eine künstlich veränderte Nukleobase eingesetzt, das sogenannte 2-Aminopurin (2AP), das stark fluoresziert. So konnten die DNA und auch RNA indirekt biochemisch, biophysikalisch und genetisch untersucht werden. Am DCB hat man nun herausgefunden, dass die Grundannahme, 2AP sei wegen seiner Leuchtkraft zuverlässig für DNA- und RNAUntersuchungen einsetzbar, falsch ist: Die Messungen zeigten, dass 2AP nicht immer fluoresziert. «Dies hat uns sehr überrascht», sagt der Studienleiter Samuel Leutwyler. Erst als er und sein Team das 2AP mit einer Mikro-Wasserhülle umgaben, leuchtete es. Sie fanden heraus, dass drei verschiedene Andock-Stellen für Wasser existieren. Diese beeinflussen das Fluoreszenzverhalten von 2AP auf völlig 1–2/2015


BIOWISSENSCHAFTEN

verschiedene Art: Wird ein Wassermolekül auf der einen Seite des 2AP angedockt, leuchtet es nach UV-Einstrahlung nur schwach. An einer anderen Stelle erhöht das Andocken die Fluoreszenz von 2AP 50-fach, während an einer dritten Stelle ein einziges Wassermolekül die Leuchtkraft um fast das 100-fache verstärkt.

Forschungsresultate sind neu zu interpretieren Das bedingt laut den Forschenden eine Überprüfung der bisherigen Forschungs­ resultate: «Die Verwendung von 2AP als Fluoreszenzprobe in der Biochemie und Biophysik ist damit nicht grundlegend in Frage gestellt – wohl aber die Interpretation der Resultate der Fluoreszenzuntersuchungen», erklärt Leutwyler. Insbesondere in «wasserarmer» Umgebung, zum Beispiel

in DNA-Enzym-Komplexen oder in RNAEnzymen muss in Zukunft berücksichtigt werden, dass 2AP eine «starke» und eine «schwache» Fluoreszenz-Seite hat.

«Chemiker müssen soziologischer denken» «Die Ergebnisse zeigen, dass das Fluoreszenzverhalten von 2AP hoch empfindlich ist auf einzelne Wassermoleküle und dass die Zahl und die spezifische Anordnung dieser Wassermoleküle eine grosse Rolle spielen», erklärt Leutwyler. Damit können die Eigenschaften eines Moleküls nicht mehr für sich allein betrachtet werden: «Die Umgebung von Molekülen ändert ihr Verhalten», sagt Leutwyler. Er schliesst daraus: «Chemiker müssen soziologischer denken. Eigenschaften von Molekülen ­ändern sich in Abhängigkeit der benachbarten Moleküle.»

Originalpublikation S. Lobsiger, S. Blaser, R. K. Sinha, H. Frey, S. Leutwyler: «Switching on the Fluorescence of 2-Aminopurine by Site-Selective Microhydration.» Nature Chemistry, Oktober 2014. DOI: 10.1038/nchem.2086

Kontakt Prof. Samuel Leutwyler Departement für Chemie und Biochemie (DCB) Universität Bern, Schweiz samuel.leutwyler@dcb.unibe.ch www.unibe.ch

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BIOWISSENSCHAFTEN

ETH-Forschungsteam enträtselt viralen Infektionstrick

Grippeviren tarnen sich als Abfall

Bild: Dollarphotoclub/ nenetus

Die Infektion mit einem Virus läuft stets nach einem ähnlichen Schema ab. Der Erreger muss versuchen, in die Wirtszellen hineinzukommen, um deren Replikations- und Proteinbildungsmaschinerie für die eigene Vervielfältigung zu nutzen. Weil sich das Grippe-Virus als zellulärer Abfall tarnt, zerreisst das Entsorgungssystem der Zelle die Virenhülle – die genetische Information kommt frei. Erstmals zeigt ein Forschungsteam unter ETH-Leitung wie dies genau abläuft.

Fast jeden hat es schon erwischt: Eine Grippe hat unangenehme Symptome. Die Viren sind trickreich und nachhaltige Mittel gegen eine Infektion gibt es noch nicht.

1 Peter Rüegg

Die erste Grenze, die ein Virus überwinden muss, ist die Zellmembran. Dazu dockt das Virus auf der Oberfläche an und signalisiert der Zelle, dass es in ihr Inneres aufgenommen werden will. Die Zelle schnürt in der Folge ein Bläschen ab. Dieses enthält das Virus und transportiert es in Richtung Zellkern. Auf dieser Reise sorgt die Zelle dafür, dass die Lösung im 1 Peter Rüegg, wissenschaftlicher Redaktor Hochschulkommunikation ETH Zürich.

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Bläschen immer saurer wird. Der saure pH-Wert ermöglicht schliesslich die Verschmelzung der äusseren Virenhülle mit der Bläschenmembran.

Kapsid als Knacknuss Das ist aber erst die halbe Miete. Denn das Grippevirus wie auch andere RNA-Viren haben ein weiteres Hindernis zu überwinden, ehe ihr genetischer Code freikommt. Die wenigen RNA-Stücke, die das Genom des Grippevirus ausmachen, sind in einem sogenannten Kapsid verpackt.

Dieses stellt während der Übertragung von Zelle zu Zelle die Stabilität des Virus‘ sicher und schützt die Virusgene vor frühzeitigem Abbau. Bisher hat man kaum verstanden, wie das Kapsid des Grippe-Virus‘ geknackt wird. Ein Team von Forschern der ETH Zürich, des Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research in Basel und dem Biological Research Center in Szeged (Ungarn) hat nun eine Antwort auf diesen zentralen Aspekt der Grippeinfektion gefunden: Das Kapsid des Influenza-A-Virus‘ imitiert einen Knäuel aus Proteinabfällen, dem sogenannten Aggresom, das entwirrt und entsorgt werden soll. Dadurch getäuscht, unterstützt der zelleigene Abfallbeseitigungskomplex das Knacken des Kapsids. So trägt das Virus-Kapsid molekulare Abfallmarken der Zelle auf seiner Oberfläche. Diese Abfallmarke namens Ubiquitin ruft ein Enzym auf den Plan, eine sogenannte Histon-Deacetylase (HDAC6), die an Ubiquitin bindet. HDAC6 bindet gleichzeitig Gerüst- und Motorproteine, die durch Zug den vermeintlichen «Abfallkomplex» auseinander zerren und der Entsorgung zuführen. Durch diese mechanische Arbeit zerreisst das Kapsid, sodass das genetische Material des Virus‘ frei kommt. Dank ihrer geringen Grösse passen die RNS-Erbmoleküle durch die Poren des Zellkerns. Dort angelangt beginnt die Zelle, die Viren-Gene zu vervielfältigen und neue Virenproteine zu bauen.

Getäuschte Abfallentsorgung Für die Forscher war dieser Mechanismus eine grosse Überraschung. Das Abfallentsorgungssystem einer Zelle ist zentral, um Proteinabfall zu eliminieren. Kann die Zel1–2/2015


Bild: Visual Science Company/ www.visualsciencecompany.com

le diese Müll-Eiweisse, die aufgrund von Hitze oder Stress entstehen, nicht schnell genug entsorgen, bildet der Abfall Aggregate. Um die Aggregate loszuwerden, mobilisiert die Zelle ihre Maschinerie, die Klumpen in Einzelteile zerlegt und abbaut. Genau diesen Mechanismus nützt das Grippevirus aus. Überrascht waren die Forscher jedoch auch darüber, wie lange es dauert, bis sich das Kapsid öffnen lässt: rund 30 Minuten. Die gesamte Infektionsdauer vom Andocken auf der Zelloberfläche bis zum Eintritt der RNS in den Zellkern dauert zwei Stunden. «Der Vorgang dauert länger und ist komplexer, als wir erwartet haben», sagt Yohei Yamauchi, Postdoc bei ETH-Professor Ari Helenius, der HDAC6 aufspürte, und zwar mit einem Screeningverfahren von menschlichen Proteinen, die er daraufhin prüfte, ob das Virus sie braucht. Der Erstautor der Studie, Indranil Banerjee, bestätigte in seiner Folgestudie schliesslich, dass HDAC6 tatsächlich für die Kapsidöffnung zentral ist. Die endgültige Antwort erhielten die Forschenden dank eines Mausmodells. Fehlte einer Mauslinie das Protein HDAC6, so war die Grippeinfektion viel schwächer: Den Grippeviren fehlte der zentrale Verankerungspunkt für die Anbindung an das Abfallentsorgungssystem. Dennoch ist das Fehlen von HDAC6 kein vollständiger Schutz.

Das detaillierte Modell des Grippevirus verdeutlicht, wie das Kapsid (gelb-grüne Schicht) die Viren-RNA (orange-gelbe Stränge) schützt.

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Grafik: aus Banerjee et al., 2014

BIOWISSENSCHAFTEN

In einem Bläschen (hellblau) gelangt das Virus nahe an den Zellkern (l. unten). Das Abfallsystem der Zelle hilft fatalerweise dem Pathogen, sein Kapsid zu öffnen (violette Kügelchen).

Anbindung von Abfallmarke verhindern Mit ihrer Studie haben die Forscher um Biochemieprofessor Ari Helenius Neuland beschritten. Es gebe kaum Studien zu der Frage, wie ein tierisches Virus sein Kapsid öffne. Dabei sei dies einer der wichtigsten Schritte während einer Infektion, sagt der Virologe. «Wir haben die Komplexität, die mit dem Auspacken des Kapsids einhergeht, allerdings unterschätzt», räumt Helenius ein. Er selbst habe vor zwanzig Jahren darüber eine Arbeit geschrieben, das Thema aber nicht weiter verfolgt. Gelungen sei es nun, da man über neue systemische Ansätze verfüge, um solche komplexe Systeme zu erforschen. Ob sich die Erkenntnis therapeutisch nutzen lässt, ist noch offen, da das Fehlen von HDAC6 die Infektion nur mildert, aber nicht ganz verhindert. Die bisher bekannten Hemmstoffe gegen HDAC6 zielen auf seine zwei aktiven Bereiche ab. Die Blockade der enzymatischen Tätigkeit hilft aber nicht, die Anbindung von HDAC6 an die Abfallmarke Ubiquitin zu verhindern. «Da müsste man einen Stoff finden, der die Ubiquitin-Bindestelle blockiert», sagt Yamauchi. Auf Grund der Struktur von HDAC6 scheint dies aber möglich und solche weiterführende Experimente sind bereits geplant.

Originalpublikation I. Banerjee, Y. Miyake, SP. Nobs, C. Schneider, P. Horvath, M. Kopf, P. Matthi-

as, A. Helenius, Y. Yamauchi: «Influenza A virus uses the aggresome processing machinery for host cell entry». Science, published online 24th October 2014. DOI: 10.1126/science.1257037

Kontakt Prof. Ari Helenius Institut für Biochemie ETH Zürich, Schweiz ari.helenius@bc.biol.ethz.ch www.bc.biol.ethz.ch

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Neues Verfahren zur Herstellung von Milchsäure aus Glyzerin

Biokunststoff aus Abfall

Bilder: ETH Zürich/ Bo Cheng

Polymilchsäure findet sich als biologisch abbaubarer Kunststoff vermehrt in Verpackungen und Einwegprodukten. Um den steigenden Bedarf zu decken, haben ETH-Forschende ein Verfahren entwickelt, um Milchsäure aus einem Abfallprodukt der Biotreibstoff-Industrie herzustellen.

Der Biokunststoff PLA wird zunehmend in Verpackungen und Einwegbechern verwendet. Seit diesem Jahr gibt es PLA-Becher auch in verschiedenen ETH-Mensen. 1 Angelika Jacobs

Plastikmüll ist eines der grössten Umweltprobleme unserer Zeit. Die meisten Kunststoffe sind nicht abbaubar, sondern zerfallen lediglich in immer kleinere Bruchstücke. Zudem bestehen die meisten Kunststoffe aus Erdöl, einem schwindenden Rohstoff. Aber es gibt vielversprechende Alternativen, zum Beispiel Polymilchsäure (PLA für Englisch poly­ lactic acid): Dieses auf Milchsäure basierende Polymer ist biologisch abbaubar und beruht auf einem erneuerbaren Rohstoff. PLA findet sich bereits vielfach in Einwegbechern, Kunststoffsäcken und Verpackungen. Die Nachfrage nach diesem Bioplastik steigt stetig und Experten rechnen mit einem Bedarf von bis zu einer Megatonne PLA pro Jahr bis 2020. Die Forschungsgruppen der ETH-Professoren Konrad Hungerbühler und Javier Pérez-Ramírez vom Institut für Chemieund Bioingenieurwissenschaften stellen Dr. Angelika Jacobs, Hochschulkommunikation ETH Zürich.

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nun ein neues Verfahren vor, um Milchsäure herzustellen. Ihre Methode ist produktiver, kosteneffizienter und kli­ mafreundlicher als Fermentation, durch welche Milchsäure üblicherweise gewonnen wird. Der grösste Vorteil dabei ist, dass der neue Prozess von einem Abfallprodukt ausgeht: Glyzerin.

Abfallstoff der BiodieselIndustrie Glyzerin ist ein Nebenprodukt der Herstellung von Biotreibstoffen der ersten Generation. Als solches ist es nicht rein, sondern enthält Spuren von Asche und Methanol. «Niemand weiss, was man mit dieser Menge an Glyzerin anfangen soll», sagt Merten Morales, Doktorand in der Gruppe Sicherheits- und Umwelttechnik von ETH-Professor Hungerbühler. Und es fallen immer grössere Mengen an: Schätzungen sagen einen Anstieg von drei Megatonnen im Jahr 2014 auf über vier Megatonnen in 2020 voraus. Wegen der Verunreinigungen kann dieses Glyzerin nicht in der Chemie- oder Pharmaindustrie

zum Einsatz kommen. Ausserdem brennt es sehr schlecht und eignet sich daher nicht für die Energiegewinnung. «Normalerweise sollte es als Abwasser behandelt und aufbereitet werden. Aber um Geld zu sparen und weil es nicht sehr giftig ist, leiten es manche Unternehmen in Flüsse oder verfüttern es an Zuchtvieh», sagt Morales. Es gebe aber durchaus Bedenken, wie sich das verunreinigte Glyzerin auf die Tiere auswirke. Dass die neue Methode von einem Abfallprodukt ausgeht, ist einer der Vorteile, die sie umweltfreundlicher als konventionelle Verfahren macht. Sie beruht auf zwei Schritten: Beim ersten wandeln Enzyme das Glyzerin in das Zwischenprodukt Dihydroxyaceton um. Anschliessend treibt ein heterogener Katalysator die weitere Reaktion zur Produktion von Milchsäure voran.

Hochleistungs-Katalysator Die Forschenden der Katalyse-Engineering-Gruppe von ETH-Professor PérezRamírez konnten den Katalysator so ­optimieren, dass er hohe Reaktivität und

Bei der Biodiesel-Produktion entsteht Glyzerin (dunkle Phase) als Nebenprodukt.

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Bilder 2 und 3: Wikipedia commons

Strukturformel Polylactide der (S) -Milchsäure (oben) und der (R) -Milchsäure (unten).

eine lange Lebensspanne aufweist. Er besteht aus einem mikroporösen Mineral, einem Zeolit, dessen Struktur chemische Reaktionen in den Mikroräumen der Poren begünstigt. Durch die enge Zusammenarbeit konnten die beiden Forschungsgruppen die Katalyse Schritt für Schritt verbessern und parallel dazu die jeweilige Ökobilanz des gesamten Verfahrens prüfen. «Ohne diese Analyse und den Vergleich der Ökobilanz mit dem konventionellen Verfahren, wären wir vielleicht mit der ersten Katalysator-Version zufrieden gewesen. Aber diese stellte sich sogar als weniger umweltfreundlich als die Fermentation heraus», erklärt ­Pierre Dapsens, Doktorand in der PérezRamírez-Gruppe. Indem die Forschenden verschiedene Aspekte des KatalysatorDesigns verbesserten, konnten sie letztlich das Fermentationsverfahren sowohl aus ökologischer wie auch aus ökonomischer Sicht übertreffen. Industrielle Prozesse würden oft «nachhaltig» gemacht, indem man einfach nur auf einen erneuerbaren Rohstoff umsteige, sagt Cecilia Mondelli, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Katalyse-Engineering-Gruppe und ebenfalls an der Studie beteiligt. «Aber wenn man den gesamten Prozess berücksichtigt – von der Quelle des Ausgangsstoffs bis zum fertigen Produkt, inklusive Entsorgungswege – erscheinen angeblich nachhaltige Verfahren nicht unbedingt nachhaltiger als die konventionellen.»

Ein Drittel weniger CO2 Berücksichtigt man die erhöhte Produktivität und die Energie, die das neue Verfahren einspart, indem es einen Abfallstoff neuverwertet, verringern sich die 1–2/2015

CO2-Emissionen im Vergleich zur Fermentation um 30 Prozent. Pro Kilogramm produzierter Milchsäure erzeugt das neue Verfahren sechs Kilogramm CO2 im Vergleich zu 7,5 Kilogramm bei der konventionellen Methode. Zudem kostet das Verfahren insgesamt weniger, was einen um das 17-fache grösseren Profit ermöglicht, wie die Forscher berechneten. «Wir sind dabei von eher konservativen Annahmen ausgegangen», sagt Morales. «Wir haben eine relativ hohen Qualität des Glyzerins vorausgesetzt. Aber das Verfahren funkti-

BRILLIANTE IDEEN FÜR MODERNE ANLAGEN

Recycling-Code für PLA.

oniert auch mit stärker verunreinigtem Glyzerin, was sogar noch kostengünstiger wäre.» So könnten Hersteller die Gewinnspanne sogar noch verbessern. «Die grössten Bioplastik-Hersteller sitzen heute zwar in den USA, aber das Verfahren ist relativ einfach und lässt sich auch in anderen Ländern einsetzen, überall wo Biodiesel – und als Nebenprodukt Glyzerin – erzeugt werden», sagt Dapsens. Originalpublikation M. Morales, PY. Dapsens, I. Giovinazzo, J. Witte, C. Mondelli, S. Papadokonstantakis, K. Hungerbühler, J. Pérez-Ramírez: «Environmental and economic assessment of lactic acid production from glycerol using cascade bio- and chemocatalysis». Energy Environ. Sci. 5 November 2014, DOI: 10.1039/C4EE03352C

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Wenn auftauende Gletscher Schadstoffe wieder freisetzen

Die Altlasten des Klimawandels

Bild: Aurel Schwerzmann

Wenn Gletscher infolge des Klimawandels vermehrt schmelzen, verändert sich nicht nur das Landschaftsbild. Auftauende Gletscher geben auch viele zuvor im Eis gespeicherte Schadstoffe industriellen Ursprungs in die Umwelt frei. Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI, der Empa, der ETH Zürich und der Universität Bern haben im Rahmen eines Nationalfondsprojekts zum ersten Mal die Konzentration von polychlorierten Biphenylen (PCB) im Eis eines Alpengletschers genau gemessen.

Eisbohrung am Fiescherhorn-Gletscher mit Bohrzelt im Hintergrund.

Die Gletscherlandschaft der Alpen hat sich durch den Klimawandel in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert. Wo sich einst lange Gletscherzungen erstreckten, finden sich heute oft nur noch vereinzelte Eisfelder und im Gegenzug bilden sich Bergseen; in tiefen Lagen sind die Gletscher weggeschmolzen. Dies verändert nicht nur das Erscheinungsbild der Alpen, sondern hat unter anderem auch Einfluss auf den Wasserhaushalt, sind Gletscher doch eine wichtige Süsswasserquelle der Alpenregionen. Zudem setzen die auftauenden Gletscher Schadstoffe, die sich über längere Zeiten darin eingelagert hatten, wieder frei.

Gletscher als natürliche Speicher Dass Stoffe aus Niederschlag und der Luft im Gletschereis gespeichert werden, ist seit langem bekannt. Dies wird genutzt, um das Vorkommen von Schadstoffen in der Atmosphäre über die ver1

Dr. Thorsten Bartels-Rausch, PSI Villigen.

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gangenen Jahrzehnte zu rekonstruieren, indem man tief in das Eis der Gletscher bohrt und die entnommenen Eisbohrkerne auf ihren Schadstoffgehalt untersucht. In zwei kürzlich im Rahmen von zwei Dissertationen durchgeführten Studien haben Forschende des PSI, der Empa, der ETH Zürich, und der Universität Bern zum ersten Mal die Konzentrationen einer Klasse industrieller Schadstoffe – der polychlorierten Biphenylen (PCB) – im Eis eines Alpengletschers genau gemessen. Die Forschenden untersuchten zudem erstmals im Detail, wie diese Schadstoffe im Gletscher gespeichert werden. Im Mittelpunkt der neuen Studien standen chlorhaltige organische Substanzen, als PCB bekannt, die im 20. Jahrhundert eine breite industrielle Anwendung gefunden hatten. Sie kamen aufgrund ihrer elektrisch isolierenden und flammenhemmenden Eigenschaften vielfach zum Einsatz, etwa in Transformatoren und Kondensatoren, aber auch in Fugen­ dichtungen und Lacken. Die PCB gehören zur Klasse der persistenten organischen Schadstoffe – schwer abbaubare Substanzen, die sich insbesondere in Lebewesen anreichern und auf diese negative

Auswirkungen haben können. PCB werden über den Magen-Darm-Trakt, aber auch über die Haut und die Lunge aufgenommen, verteilen sich rasch im Körper und reichern sich im Fettgewebe an. Die Aufnahme von grösseren Mengen führt zu akuten Beschwerden der Haut wie Chlorakne, verursacht Leber-, Milz- und Nierenschäden und schwächt das Immunsystem. Die Produktion und Verwendung von PCB wurden bereits in den 1970er Jahren in der Schweiz eingeschränkt und 2004 mit der Stockholmer Konvention weltweit endgültig eingestellt. Doch da diese Verbindungen eben sehr stabil sind, lassen sie sich noch heute selbst in entlegenen

Bild: Empa

1 Thorsten Bartels-Rausch

Auch im Gletschersee finden sich die Schadstoffe aus der Vergangenheit.

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Bild: Paul Scherrer Institut

Konzentration von PCB im Fiescherhorn-Gletscher nach Jahren. Vergleich zwischen Modell und Messdaten.

Regionen nachweisen. Allerdings fehlen derzeit direkte Messungen, die es erlauben würden, ihre Konzentration in der Umwelt über längere Zeiträume zu bestimmen. Diese Wissenslücke schliesst nun der erste Teil der Studien.

Altlast bleibt – trotz wirksamen Verbots

Bild: Empa

Die Anwendung einer neuen analytischen Methode ermöglichte erstmals, die äus­serst niedrigen Konzentrationen der chlorierten organischen Schadstoffe im Gletschereis genauestens zu bestimmen. Der dazu untersuchte Eisbohrkern vom Fiescherhorn-Gletscher umfasst den gesamten Zeitraum der Produktion und industriellen Nutzung der PCB, also die Jahre 1940 bis 2002. Die gefundenen Konzentrationen lagen für verschiedene untersuchte PCBs bei 0,5 bis 5 Nanogramm pro Liter geschmolzenen Eises. Die Messungen am Eisbohrkern zeigen, dass sich die Konzentration der PCB von 1940 bis in die 1970er Jahre im Durchschnitt verachtfachte. Im jüngeren Eis des Bohrkernes kann man wiederum ablesen, dass die Konzentration inzwischen wieder ungefähr auf den Wert von 1940 gesunken ist. Die Forschenden betonen aber, dass das Problem damit nicht gelöst ist, denn durch das Schmelzen der Gletscher können diese bisher im Eis eingelagerten Stoffe wieder in die Umwelt gelangen.

Forscher bei einer Messung im Gletschersee.

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kann nämlich die Verunreinigungen auswaschen und umverteilen. Zudem ist bekannt, dass mit dem Schmelzwasser die Verunreinigungen auch in die Bergseen gelangen und sich somit in der Umwelt dieser abgelegenen und unberührten Gegenden weiter ausbreiten können.

Bild: Empa

Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI, der Empa, der ETH Zürich und der Universität Bern haben im Rahmen eines Nationalfondsprojekts zum ersten Mal die Konzentration von polychlorierten Biphenylen (PCB) im Eis eines Alpengletschers genau gemessen.

Die Rolle des Schmelz­wassers Um aus den gewonnenen Daten die Luftkonzentrationen der PCBs bis in das Jahr 1940 zu rekonstruieren, müssen die Forschenden verstehen, wie die Umlagerung der Chemikalien im Gletscher abläuft. Solche Rekonstruktionen werden allerdings durch das Auftreten von Schmelzwasser in den immer wärmeren Gletschern erschwert; das Schmelzwasser

Bild: Empa

Dem Weg der Schadstoffe auf der Spur Derzeit bestehen erhebliche Wissenslücken darüber, wie die Schadstoffe in Alpengletschern transportiert werden, insbesondere wenn Schmelzwasser auftritt. Durch die enge Zusammenarbeit der beteiligten Forschungsgruppen konnte nun der Weg der Schadstoffe in einem Gletscher verfolgt und die wichtigen zugrundeliegenden Prozesse – Aufnahme der Schadstoffe aus der Luft, Einlagerung in das Eis oder an im Gletscher enthaltenen Feinstaubpartikeln und Wiederfreisetzung in die Luft – untersucht werden. Diese Prozesse werden mit Hilfe einer Modellierung des Umweltverhaltens der Schadstoffe untersucht. Das neu entwickelte Modell beschreibt die Dynamik des Gletschereises sowie zum ersten Mal die physikalischen Prozesse im Gletscher. Das Modell zeigt, dass die Schadstoffe je nach chemisch-physikalischen Eigenschaften mit unterschiedlicher Effizienz im Gletscher gespeichert werden. Entscheidend scheinen die Flüchtigkeit, die Löslichkeit in Wasser, und die Tendenz der Chemikalien, sich an dem Eis anzulagern. Für die Verbindungen, die besonders gut im Gletschereis gespeichert werden, konnten die

Mit dem Helikopter ging es auf den Gletscher.

im Eisbohrkern gemessenen Konzentrationsprofile vom Modell rekonstruiert werden. «Die zugrundeliegenden chemischen Eigenschaften der Schadstoffe und die Gletscherdynamik scheinen also vom Modell richtig beschrieben zu werden, sodass wir das Schicksal dieser Verbindungen in Gletschern vorhersagen können», sagt Margit Schwikowski, die den Beitrag des PSI zur Studie leitete. In weiteren Arbeiten soll nun untersucht werden, wie stark Gletscher über das Schmelzwasser die Bergseen und somit die nähere Umwelt belasten.

Kontakt Dr. Thorsten Bartels-Rausch Surface Chemistry Paul Scherrer Institut CH-5232 Villigen Telefon +41 (0)56 310 43 01 thorsten.bartels-rausch@psi.ch www.psi.ch

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NEWS

nommen, die in besagtem Jahr grossen Einfluss auf unsere Welt und die Gesellschaft ausgeübt haben – sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht. Auf der Liste der «100 Leading Global Thinkers» befinden sich 2014 neben den Empa-Forschern auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, Russlands Präsident Vladimir Putin, eine indische Forschergruppe, die eine Raumsonde auf den Mars geschickt hat – aber auch der Führer der IS-Terrormiliz. www.empa.ch

Bild: Empa

Die Empa-Forscher Artur Braun, Florent Boudoire, Rita Toth, Jakob Heier wurden zusammen mit Edwin Constable von der Universität Basel von der US-Zeitschrift «Foreign Policy» in die Liste der «100 Leading Global Thinkers 2014» in der Sparte Innovation aufgenommen. Anlass dazu gab ihr Forschungsprojekt der Mottenaugen-Solarzellen, um Sonnenlicht direkt in Wasserstoff umwandeln zu können. «Foreign Policy» erstellt jedes Jahr eine Liste der 100 weltweit führenden Köpfe. In diese Liste werden Personen aufge-

Das geehrte Forscherteam v.l.n.r.: Jakob Heier, Rita Toth, Artur Braun und Florent Boudoire.

Künstliche Zellmembranen auf Knopfdruck Bild: Arbeitsgruppe für Membranphysiologie und -Technologie

Empa-Forscher unter den 100 führenden Denkern

Der Mikrochip (links) und die 16 Mikroelektroden im Zentrum des Chips in Vergrösserung (rechts): Die gelben Linien zeigen den Elektrodenstrom kurz nach Ausbildung der Membranen.

Freiburger Forschende haben erstmals ein automatisiertes Verfahren entwickelt, um künstliche Zellmembranen im Array-Format, das heisst in einer regelmässigen zweidimensionalen Anordnung, herzustellen. Die Membran-Arrays erleichtern die Analyse von Transport- und Signalproteinen, die sich in der Zellmembran befinden und für zahlreiche Lebensvorgänge entscheidend sind. Bei dem automatisierten Herstellungsverfahren verteilt ein magnetisch bewegter Teflonstab Lipide – die fettähnlichen Substanzen, aus denen Zellmembranen bestehen – in organischen Lösungsmitteln auf einem speziell präparierten

Mikrochip, sodass sie diesen vollständig benetzen. Der Chip enthält eine bestimmte Anzahl von Mikrokammern, die mit Messelektroden ausgestattet sind. Die Benetzung der Oberfläche führt dazu, dass sich Doppelschichtmembranen über den Kammern ausbilden, die dem grundsätzlichen Aufbau der Zellmembran entsprechen. Die Doppelschichtmembranen können dann elektrisch vermessen werden. Mit dieser Methode lassen sich Membranproteine effizienter untersuchen als bisher. 16 künstliche Zellmembranen sind auf Knopfdruck möglich. www.uni-freiburg.de

Mögliche Alternative zu Antibiotika entdeckt Ein internationales Forscherteam unter Berner Leitung hat eine neue Substanz entwickelt, um schwere bakterielle Infektionen zu behandeln – ohne den Einsatz von Antibiotika. Damit könnten künftig auch Antibiotika-Resistenzen vermieden werden. Der alternative Ansatz zu den bisherigen Antibiotika nutzt Liposomen, das sind künstlich hergestellte Nanopartikel, die aus Bestandteilen der 18

Fettschicht von Körperzellen gebildet werden. Die Liposomen wirken wie ein Schutzschild. Dieser fängt die von den Bakterien ausgestossenen Giftstoffe ein und neutralisiert sie. Dadurch werden die Bakterien ungefährlich und können von den Zellen des Immunsystems überwältigt und unschädlich gemacht werden. Liposomen werden unter anderem verwendet, um Medikamente in

den Körper zu transportieren. Die Berner Wissenschaftler setzten nun Liposomen so zusammen, dass sie bakterielle Giftstoffe anziehen und so die Körperzellen vor diesem gefährlichen «Beschuss» schützen. Da die Wirkung der Liposomen sich nicht gegen die Bakterien selber richtet, könne sich auch keine Resistenz entwickeln. Mäuse, die im Tierversuch mit diesen Liposomen be-

handelt wurden, überlebten eine sonst tödliche Blutvergiftung und wurden ohne Antibiotika wieder gesund. Der neue Wirkstoff ist von der Technologietransfer-Organisation Unitectra Bern, an der auch die Universitäten Basel und Zürich angeschlossen sind, zum Patent angemeldet worden.

www.unibe.ch 1–2/2015


NEWS

Neuartiges Antibiotikum entdeckt Die antibiotischen Waffen der Medizin werden stumpf. Immer mehr bakterielle Krankheitserreger entwickeln Resistenzen gegen gängige Medikamente. Weltweit suchen Forscher deshalb nach neuartigen Antibiotika. Ein Wissenschaftlerteam aus den USA, Grossbritannien, des Universitätsklinikums Bonn und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) entdeckte nun das Bodenbakterium «Eleftheria terrae», das den Wirkstoff «Teixobactin» produ-

Elektronenmikroskopische Aufnahme des Teixobactin-Produzenten Eleftheria terrae.

ziert. Die Wissenschaftler sehen darin ein vielversprechendes Antibiotikum, weil es gegen ein breites Spektrum von Krankheitserregern wirkt und nach

ersten Tests keine Resistenzen verursacht. «Teixobactin greift an vielen entscheidenden Stellen in den Aufbau der Zellwand an und macht bakterielle Anpassungsstrategien nahezu unmöglich», sagt Privatdozentin Dr. Tanja Schneider. Sie leitet eine Nachwuchsgruppe des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) am Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie des Universitätsklinikums Bonn. Das Bakteriengift hat sich als

sehr effektiv erwiesen. Doch lässt es sich auch beim Menschen einsetzen? Erste Untersuchungen an Mäusen haben gezeigt, dass Teixobactin ein vielversprechender Kandidat ist. «Antibiotika mit neuem Wirkmechanismus sind ein Durchbruch für die Forschung», sagt Schneider. Doch die Verträglichkeit und Wirksamkeit beim Menschen muss für Teixobactin erst noch in klinischen Tests erwiesen werden www.uni-bonn.de

Die Chemie- und Pharmabranche hat im abgelaufenen Jahr Fusionen und Übernahmen im Wert von 214 Milliarden USDollar verzeichnet. Das bedeutet im Vergleich zu 2013 (123 Mrd. US-Dollar) eine Zunahme um 74 Prozent. Wesentliche Ursache für den starken Anstieg waren einige sehr grosse Deals im Pharma-Sektor. Hier belief sich der Gesamtwert der abgeschlossenen M&A-Deals 2014 auf 162 Milliarden US-Dollar, das ist der höchste Wert seit 2009. An sämtlichen der zehn grössten Transaktionen 2014 in der Pharmaindustrie waren USUnternehmen beteiligt. Ausschlaggebend hierfür dürften auch die oft hohen Bargeldreserven im Ausland gewesen sein, die zu steuerlich motivierten Inversions-Transaktionen verleiteten. Am dritt- und viertgrössten Deal waren mit Bayer und Roche zwei europäische Firmen beteiligt: Bayer übernahm für 14,2 Milliarden USDollar von Merck das Consumer Care-Geschäft, während Roche für 8,3 Milliarden US-Dollar Intermune Inc. kaufte. 1–2/2015

Vir Lakshman, Leiter des Bereichs Chemie und Pharma bei KPMG Deutschland: «Wir erwarten, dass dieser Aufwärtstrend 2015 anhält, weil viele pharmazeutische Unternehmen durch gezielte Transaktionen ihre strategische Neuausrichtung vorantreiben dürften. Der dreiseitige Deal zwischen Novartis, GSK und Eli Lilly im vergangenen Jahr ist ein gutes Beispiel dafür, wie Firmen strategische Ziele durch Veräusserung und Tausch von Assets realisieren können. Das erhöht zwar die Komplexität, doch gerade bei weiterhin hohen Bewertungsmultiplikatoren dürften wir solche Deals künftig noch öfter sehen.» Die pharmazeutische Industrie bietet vor allem in den Emerging Markets attraktive Wachstumsraten. Hier prognostizieren Experten für die nächsten drei Jahre jeweils 6 Prozent. Vir Lakshman: «Demografische Trends sowie eine Zunahme an sogenannten Lifestyle-Krankheiten in den Emerging Markets werden die Nachfrage an Medikamenten steigen lassen, auch wenn der Druck auf die natio-

nalen Gesundheitsbudgets Preise deckeln wird. Die Chemieindustrie verzeichnete 2014 mit Deals im Wert von 52 Milliarden US-Dollar ein ähnliches Niveau wie 2013. Am meisten gesucht waren Unternehmen in den USA, China, Kanada und Südkorea. Das deutsche Unternehmen Merck KGaA wiederum konnte eine der grössten Transaktionen für sich verbuchen: die Akquisition von AZ Electronic Materials für umgerechnet 2,5 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus hat Merck bekanntlich bereits angekündigt, Sigma-Aldrich Co. LLC für 17 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen. Vir Lakshman: «Chemieunternehmen sind heute weniger fremdfinanziert als noch vor einem Jahr. Dazu kommt das niedrige Zins-Niveau, das auch grössere M&A-Deals begünstigt. Angesichts der Überkapazitäten dürfte der Transaktionsmarkt weiterhin durch Konsolidierungsaktivitäten gekennzeichnet sein. Auf beiden Seiten des Atlantik lässt sich zudem beobachten, dass grosse

Bild: Dollarphotoclub/ shotsstudio

Rege M&A-Aktivitäten bei Chemie und Pharma in 2015 erwartet

Auch 2015 wird es im Chemieund Pharmageschäft mit Fusionen und Übernahmen brodeln.

Konglomerate nicht zum Kerngeschäft gehörende Bereiche abstossen. Dupont und Dow Chemical ordnen ihre Portfolios strategisch neu, und Bayer hat bereits den Spin-Off der Materialscience-Sparte angekündigt. Interessant zu beobachten ist, dass Deals in der Chemiebranche immer höher in der Wertschöpfungskette angesiedelt sind. Mehrere angekündigte Deals in der zweiten Jahreshälfte betreffen die Bereiche in den späteren Schritten der chemischen Verarbeitung bis hin zur Anwendung.» www.kpmg.com/de 19


NEWS

Ammoniak und nach beissendem Formaldehyd. Diese Ausdünstung vermengt sich mit dem schwachen, bittermandelartigen Aroma des giftigen Cyanwasserstoffs, auch bekannt als Blausäure. Hinzu kommt noch Alkohol in Form von Methanol, ergänzt durch das essigähnliche Aroma von Schwefeldioxid und einem Hauch des süsslichen Dufts von Schwefelkohlenstoff. Rosina (das Rosetta Orbiter Spektrometer für Ionen- und Neutralgas-Analyse) ist eines der Schlüsselexperimente der Rosetta-Mission. Die beiden Massenspektrometer und der Drucksensor bestimmen unter anderem die molekulare Zusammensetzung der Koma, der Gasschicht um den Kometenkern, sowie die Temperatur und Geschwindigkeit des Gases. Dies gibt Aufschlüsse über den Ursprung von Kometen und damit auch auf den Ursprung unseres Sonnensystems. www.unibe.ch

Bild: ESA/Rosetta/NAVCAM

Das Berner Instrument Rosina auf der Raumsonde Rosetta hat bereits viel über den Kometen «Chury» herausgefunden – unter anderem, wie der Komet «riecht». Seit Anfang August «erschnüffelt» Rosina die Gase des Kometen Churyumov-Gerasimenko mit ihren zwei Massenspektrometern. Dabei erweisen sich die gemessenen chemischen Elemente in der Koma, der Gashülle um den Kometenkern, als ausserordentlich reichhaltig. «Das überrascht uns, weil der Komet noch über 400 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt ist» sagt Kathrin Altwegg, Projektleiterin des Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern. «Je näher der Komet zur Sonne kommt, desto mehr verdampft von seinem Eis, und umso stärker wird seine Ausgasung». Der Komet riecht offenbar ziemlich streng: Nach faulen Eiern, was auf Schwefelwasserstoff zurückzuführen ist, nach Pferdestall wegen

Aufnahme von «Chury» aus einer Distanz von 26,3 km vom 26. September. Das Bild zeigt einen stark ausgasenden Bereich am «Hals» des Kometen.

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Chemie mit sichtbarem Licht

www.uni-regensburg.de

Der Duft des Kometen «Chury»

Sichtbares Licht lässt sich jetzt für chemische Reaktionen nutzen.

Wissenschaftler der Universität Regensburg um Professor Burkhard König vom Institut für Organische Chemie haben ein neues und einfaches Verfahren entwickelt, um sichtbares Licht zur Aktivierung von chemischen Reaktionen nutzbar zu machen. Das Verfahren erweitert die Anwendungen von sichtbarem Licht erheblich und zeigt Möglichkeiten auf, wie Sonnenlicht direkt in chemische Produkte oder Kraftstoffe umgewandelt werden kann. Sonnenlicht ist eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle, aus der wir schon jetzt durch Photovoltaik elektrischen Strom gewinnen. Im Gegensatz dazu ist die Nutzung von sichtbarem Licht in der Chemie – beispielsweise zur direkten Umwandlung von Lichtenergie in chemische Produkte – kaum entwickelt. Der Grund liegt an dem vergleichsweise geringen Energiegehalt von sichtbarem Licht. Die Energie eines einzelnen Photons (Lichtteilchen) im sichtbaren Bereich des

Spektrums ist zu gering, um stabile chemische Bindungen für Reaktionen zu aktivieren. Die Natur hat allerdings im Prozess der biologischen Photosynthese eine Lösung für dieses Problem gefunden: Dort wird die Energie mehrerer Photonen aufsummiert, so dass auch chemische Reaktionen wie die Spaltung von Wasser oder die Reduktion von Kohlendioxid mit sichtbarem Licht möglich werden. Die biologische Photosynthese dient gewissermassen als Vorbild für das neue Regensburger Verfahren. Durch das Absorbieren eines ersten Photons aus dem Blau-Bereich des Lichtspektrums wird hier ein Photokatalysator reduziert und damit aktiviert. Durch erneute Aufnahme eines blauen Lichtteilchens gelingen dann Reaktionen organischer Moleküle, die mit der Energie eines einzelnen Photons nicht möglich gewesen wären.

www.uni-regensburg.de 1–2/2015


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Die Entdeckung einer neuen Art von Eis könnte zu einem verbesserten Verständnis geologischer Prozesse auf unserem Planeten führen – und dadurch helfen, neue Lösungen bei Herstellung, Transport und Speicherung von Energie zu finden. Eis XVI, das Eis mit der geringsten bekannten Dichte, hat eine hochgradig symmetrische Struktur aus Käfigen, die Gas-Moleküle und -Atome einfangen können, um Verbindungen zu formen, die als Einschlussverbindungen (Clathrate oder Käfigverbindungen) oder Gas-Hydrate bekannt sind. Solche Einschlussverbindungen sind bekannt dafür, dass sie sehr grosse Mengen von Methan und an-

deren Gasen im Permafrost sowie in den ausgedehnten mehrere hundert Meter dicken Sedimentschichten am Meeresgrund speichern. Deren potenzielle Zersetzung könnte erhebliche Auswirkungen für unseren Planeten ­haben. Daher ist ein verbessertes Verständnis ihrer Eigenschaften von so grosser Bedeutung. Wissenschaftler der Universität Göttingen und des Institut Laue Langevin (ILL) in Grenoble, Frankreich, haben von der ersten leeren Käfigverbindung dieser Art berichtet. Sie besteht aus einem Rahmen von Wassermolekülen, bei dem alle Gastmoleküle entfernt wurden. Lange Zeit wurde angenommen, dass

ETH und Universität Zürich gründen Wyss Translational Center Zurich Die ETH Zürich und die Universität Zürich bauen ihre langjährige Zusammenarbeit aus und gründen ein neues translationales Forschungszentrum an der Schnittstelle von Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Das Wyss Translational Center Zurich – 1–2/2015

kurz WTZ – wird durch eine Donation von Dr. h.c. mult. Hansjörg Wyss in der Höhe von 120 Millionen US-Dollar zugunsten der beiden Zürcher Hochschulen ermöglicht und bildet die Grunddotation für Aufbau und Betrieb des WTZ. Das neue Zentrum will mit

einem interdisziplinären An­ satz die Entwicklung und Anwendung innovativer medizinischer Therapien und bahnbrechender Robotiksysteme beschleunigen.

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Eis XVI, das Eis mit der geringsten bekannten Dichte, hat eine hochgradig symmetrische Struktur aus Käfigen, die Gas-Moleküle und -Atome einfangen können.

diese Konstellation nur hypothetisch sei. Diese leere Einschlussverbindung spielt eine wichtige Rolle in unserem Verständnis der physikalischen Chemie von Gashydraten. Die Forschungen an diesen könnten helfen, den Transport von Gas und Öl durch Pipelines in Gegenden mit niedrigen Temperaturen zu erleichtern, sowie bisher nicht nutzbare Reservoirs von natürlichem Gas am Meeresboden zu erschliessen. Als ein stabiler kristalliner Feststoff, der vollständig aus H2O-Molekülen zusammengesetzt wird, bildet die leere Einschlussverbindung eine neue Sorte (Phase) von Eis. Eis XVI ist das 17. entdeckte Eis und von allen bekannten kristallinen Formen von Wasser diejenige mit der geringsten Dichte. Es wird auch erwartet, dass es eine stabile Niedrigtemperatur-Konfiguration von Wasser bei negativem Druck darstellt (negativer Druck entspricht Spannung – dem Gegenteil von Kompression, also positivem Druck). Bis jetzt ist es die einzige experimentell erzeugte Form von Eis mit der Struktur einer Käfigverbindung. www.ill.eu

Kundendienst

Bild: Falenty et al

Neue Art von Eis entdeckt

100 % AtmoSAFE. In den Umwelt-Prüfschränken CTC und TTC simulieren wir die perfekte Atmosphäre für Klimaund Temperaturprüfungen. 40 direkt am Gerät programmierbare Rampen, eine Aktive Be- und Entfeuchtung von 10 bis 98 % rh sowie die präzise Temperaturregelung von –42 °C bis +190 °C bieten beinahe unbegrenzte Flexibilität.

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NEWS

Bild: Barbara Brauckmann / ETH Zürich

Ausgezeichnete Krebsforscherin

Preisverleihung: Roger Schibli, Leiter Zentrum für Radiopharmazeutische Wissenschaften, Donald Hilvert, Departementsvorsteher, Cristina Müller, Preisträgerin, und Roland Siegwart, Vizepräsident Forschung.

Die Pharmazeutin Cristina Müller erhält den RuzickaPreis, eine der bedeutendsten Schweizer Auszeichnungen für junge Forschende der Chemie. Sie arbeitet an einer ­Methode, Krebs direkt im Körperinnern radioaktiv zu bestrahlen. Sie ist Forschungsgruppenleiterin am Zentrum für Radiopharmazeutische Wissenschaften von ETH ­Zürich, Paul-Scherrer-Institut (PSI) und Universitätsspital Zürich. Seitdem sie vor bald 15 Jahren als ETH-Pharmazie-

studentin während ihrer Diplomarbeit erstmals mit der radiopharmazeutischen Diagnostik und Therapie von Krebs in Verbindung gekommen ist, forscht sie auf diesem Gebiet. Dabei geht es um die Entwicklung und den Einsatz von radioaktiv markierten Molekülen, die spezifisch an Krebszellen binden. Solche Stoffe werden einerseits für die ­medizinische Bildgebung entwickelt, damit Ärzte mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) untersuchen können, wo sich das Krebsgewebe im Körper befindet, und ob sich bereits Ableger-Geschwülste (Metastasen) gebildet haben. Andererseits ist es auch das Ziel, derartige Moleküle für therapeutische Zwecke zu verwenden, um im Körper Krebsgewebe mittels ­ radioaktiver Strahlung punktgenau zu schädigen. www.ethz.ch

Universelles Probenlesegerät Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT hat gemeinsam mit der soventec GmbH die Realisierung eines Universal-Probenlesegeräts für den mobilen Einsatz im Feld sowie für den Einsatz in automatisierten biotechnologischen Laborumgebungen entwickelt. Das portable Lesegerät ermöglicht eine schnelle und umfassende Identifikation von Proben und ihrem Behältnis in Analyse- und Diagnostiklaboren. Wesentliche Bestandteile des universellen Probenlesegeräts sind Bildverarbeitungsverfahren für das optische »Fingerprinting« von Probenröhrchen, elektronische Identifikationsmodule für Barcode- und RFID-Erkennung sowie umfangreiche Sensorik für die Erfassung der Umgebungsbedingungen. In der medizinischen Versorgung ist eine rasche Analyse von Proben essenziell wichtig, denn eine schnelle Diagnose kann

oft ein lebenswichtiger Faktor für den Patienten sein. Immer häufiger ist dazu eine verfeinerte Probenanalytik notwendig. In validierten Laborumgebungen der Therapie und Humandiagnostik ist zunehmend eine Eingangskontrollanalytik obligatorisch. Ein lückenloses Probentracking entwickelt sich zum Standard, welches nicht mehr nur lokal sondern vielfach laborstationsübergreifend und auch mobil zur Verfügung stehen muss. Die ständige Verfügbarkeit von Daten und Anwendungen wird inzwischen auch im diagnostischen Laborumfeld erwartet. Beim Probenversand muss an unterschiedlichen Standorten in der Logistikkette mit einheitlichen SOPs (Standard Operating Procedures) gearbeitet werden, um Qualitätsstandards wie GCLP (Good Clinical Laboratory Practice) einhalten zu können. www.ibmt.fraunhofer.de

Tippen, streichen, wischen – Nutzer von Smartphones haben flinke Daumen und Zeigefinger. Der tägliche Gebrauch der mobilen Technik formt jedoch nicht nur die Fingerfertigkeit. Wie Forschende der Universitäten Zürich und Fribourg zeigen können, verändert er auch das Gehirn. Der Cortex passt sich diesen wiederholenden Fingerbewegungen schnell an und beweist damit einmal mehr, wie plastisch unser Gehirn ist. In unserem Gefühlszentrum im Gehirn, dem somatosensorischen Cortex, besitzen alle Körperbereiche von der Zehe bis zum Kiefer und der Zunge 22

festgelegte Verarbeitungsareale. Diese Areale sind flexibel und können sich verändern. Zusammen mit Kollegen der Universität Fribourg hat er die Aktivierung im sensomotorischen Cortex untersucht, die durch Fingerbewegungen ausgelöst werden. Dabei stellte sich heraus, dass sich die kortikale Repräsentation bei Nutzerinnen und Nutzern von Touchscreen-Smartphones im Vergleich zu Personen mit herkömmlichen Handys unterscheidet. Kortikale Aktivität hängt vom täglichen Gebrauch ab Arko Ghosh konnte ausserdem zeigen, dass die Häufigkeit des Smartphone-Ge-

Bild: Dollarphotoclub/ Gang

Daumenfertigkeit auf dem Smartphone verändert unser Gehirn

Der Gebrauch von Smartphones verändert unser Gehirn.

brauchs die kortikale Aktivität beeinflusst. Je mehr das Smartphone in den vergangenen zehn Tagen benutzt worden war, desto grösser war das Signal im Gehirn. Dieser Zusammenhang war am stärksten, nämlich proportional, im Areal, das den Dau-

men repräsentiert. «Die digitale Technik, die wir im Alltag nutzen, formt die Sinnesverarbeitung in unserm Gehirn und zwar in einem Ausmass, das uns überrascht hat», fasst der Neurowissenschaftler zusammen. www.uzh.ch 1–2/2015


NEWS

– IN KÜRZE E Z R Ü K N I – E KÜRZ IN KÜRZE – IN

n  Evonik Industries, Essen, hat in Marl eine neue Anlage für hydroxylterminierte Polybutadiene (HTPB) in Betrieb genommen. Der Konzern hat einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Anlage investiert, die über eine Jahresproduktionskapazität von mehreren tausend Tonnen verfügt. Evonik ergänzt damit seine Produktpalette der Polybutadiene um eine weitere funktionalisierte Variante.www.evonik.com n  Merck, Darmstadt, hat an seinem Produktionsstandort Goa in Indien ein klimaneutrales Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen. Das Projekt ist Teil des unternehmensweiten Klimaschutzprogramms von Merck. Bereits im Juli hatte Merck ein neues Blockheizkraftwerk am Unternehmenssitz in Darmstadt in Betrieb genommen. www.merck.de n Die Siegfried Gruppe hat das deutsche Unternehmen Hameln Pharma, bestehend aus der Hameln Pharmaceuticals GmbH und der Hameln RDS GmbH, welches in der Entwicklung und Fertigung von sterilen flüssigen Darreichungsformen für die pharmazeutische Industrie tätig ist, gekauft. www.siegfried.ch n Der Anbieter im Explosionsschutz Bartec, Bad Mergentheim, übernimmt die italienische Top Group, beste-

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hend aus den Firmen Feam, Nuova Asp und Fenex. Damit setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort. www.bartec.de n Innovationsperspek tive 2014: Bayer, Leverkusen, setzt als Life-Science-Unternehmen verstärkt auf Forschung und Entwicklung.www.bayer.de n  Roche, Basel, übernimmt das privat geführte Unternehmen Ariosa Diagnostics (Ariosa), San Jose, Kalifornien, USA. Ariosa ist ein molekulardiagnostischer Dienstleister, der durch sein CLIA-Labor einen sehr zielgerichteten und genauen nichtinvasiven Pränataltest (NIPT)-Service auf Basis der zellfreien DNA (cfDNA)-Technologie anbietet. www.roche.com n  Der Hersteller von Temperiertechnik Lauda, Lauda-Königshofen, erweitert seine Geschäftsführung und hat Dr. Marc Stricker zum Geschäftsführer der Lauda Dr. R. Wobser GmbH & Co. KG bestellt. Er wird das Unternehmen zusammen mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter, Dr. Gunther Wobser, führen. www.lauda.de n  Huber Kältemaschinenbau, Offenburg, ist in den USA mit einer Niederlassung vertreten. Die neue US-Tochter wird unter der Firmierung «Huber USA Inc.», Cary, NC. www.huber-online.com

n  Maag Pump Systems und Almatechnik, Zeiningen, haben ein umfassendes Partnerabkommen vereinbart. Almatechnik ist schweizweit bekannt als zuverlässiger Berater und Lieferant für Pumpen und Rührtechnologie. Ziel der Partnerschaft dieser beiden Unternehmen ist es, den Kundenbedürfnissen im Schweizer Markt verstärkt gerecht zu werden. www.almatechnik.ch n  Der Aufsichtsrat der Linde AG, München, hat Dr. Christian Bruch und Bernd Eulitz mit Wirkung zum 1. Januar 2015 als neue Mitglieder des Vorstands bestellt. www.linde.com n  Zum 1. Januar 2015 schlies­sen sich die Carbolite und die Gero Hochtemperaturöfen zur Carbolite-Gero zusammen. Das gemeinsame Unternehmen verfügt dann über ein Produktprogramm von Öfen und Wärmeschränken, welches einen Temperaturbereich von 30  °C bis 3000 °C abdeckt. www.carbolite.de n Rund 370 Millionen Euro investierten die Unternehmen im Industriepark Höchst im Jahr 2014, die Gesamtsumme der seit dem Jahr 2000 am Standort Höchst getätigten Investitionen beläuft sich nunmehr auf rund 6,3 Milliarden Euro. www.infraserv.com

n  Der Aufsichtsrat des Edelmetall- und Technologiekonzerns Heraeus, Hanau, hat den bisherigen Geschäftsführer der Heraeus Precious Metals, Dr. Roland Gerner, zum 1. Januar 2015 in die Geschäftsführung der Heraeus Holding berufen. Er wird dort die Rolle des Chief Technical Officers (CTO) übernehmen. Mit der Berufung von Roland Gerner hat die Heraeus Geschäftsführung künftig vier Mitglieder. www.heraeus.de n  Altana, Wesel, hat zwei Unternehmen in Brasilien erworben. Damit verfügt der Geschäftsbereich Actega erstmalig über eigene Standorte im grössten Land Südamerikas. Premiata ist ein Spezialist für Druckfarben (Premiata Tintas) und Lacke für die Verpackungsindustrie (Premiata Especialidades Químicas) Overlake ist auf Überdrucklacke spezialisiert. www.altana.de n  Novartis, Basel, hat den angekündigten Verkauf des Tiergesundheitsgeschäfts an den US-Konkurrenten Eli Lilly für rund 5,4 Milliarden US-Dollar per 1. Januar 2015 abgeschlossen. Das Unternehmen werde nun im ersten Quartal 2015 einen ausserordentlichen Gewinn vor Steuern von rund 4,6 Milliarden US-Dollar verbuchen, teilte der Pharmakonzern mit. www.novartis.ch

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Bild: Georg Sposny

Das Experten-Team der Almatechnik AG in Zeiningen (v.l.n.r.): Michael Misteli, Carlo Stürchler, Jürg Blattner, Raymond Zufferey, Petra Gammenthaler, Peter Gammenthaler.

ALMATECHNIK AG bringt Flüssiges in Bewegung

Massgeschneiderte Lösungen Flüssiges in Bewegung bringen und auch in Bewegung halten – das ist das Servicecredo der Almatechnik AG in Zeiningen. Das Unternehmen ist heute schweizweit bekannt als zuverlässiger Lieferant und Berater für Pumpentechnik und Rührsysteme. Die Firma bietet massgeschneiderte und nachhaltige Lösungen für nahezu alle industriellen Branchen, wo Flüssigkeiten jedweder Viskosität und Art bewegt werden. Die diversen Pumpen und die Rührtechnologie von namhaften Herstellern aus Deutschland und der Schweiz sind Garant für einen hohen Qualitätsstandard.

Georg Sposny «Unser Credo lautet seit Anbeginn: Wir wollen Kundenerwartungen nicht einfach nur erfüllen, sondern übertreffen – und Sie somit begeistern», sagt Geschäftsführer Peter Gammenthaler. Dies ist auch beim Besuch vor Ort unter den Mitarbeitern zu spüren. Hier wird nicht einfach nach Katalog verkauft, sondern nach dem bestmöglichen Produkt gesucht. Hier finden Kunden kompetente Ansprechpartner, die zielgerichtet und lösungsorientiert 24

beraten und auch noch nach dem Verkaufsabschluss für den Kunden da sind. Diese Nähe zum Kunden bringt Vertrauen auf beiden Seiten. Und darauf baut der Erfolg des Unternehmens auf.

Aus Klein wird Gross Peter Gammenthaler hat das Unternehmen vor 14 Jahren am 1. Januar 2001 gegründet. Die damalige Einzelfirma ALMATECHNIK Gammenthaler wurde per 1. Januar 2011 in eine Aktiengesellschaft, die

ALMATECHNIK AG überführt. Was als kleiner Familienbetrieb mit dem Vertrieb von zunächst drei Pumpentypen – darunter der Topseller, die Druckluft-Membranpumpen von Almatec – begann, wuchs im Laufe der Jahre zu einem mittleren Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit insgesamt sechs Mitarbeitern, zwei davon im Aussendienst. Das zuverlässige Vertriebsnetz besteht aus heute sieben Zulieferern und Pumpenherstellern aus Deutschland und der Schweiz. «Wir sind damit extrem breit aufgestellt», 1–2/2015


FIRMENREPORTAGE

Bild: Georg Sposny

sagt Peter Gammenthaler «Jeder Produzent hat irgendwo etwas Flüssiges zu bewegen. Hier sind wir aktiv.» Das angebotene Portfolio umfasst mittlerweile eine Vielzahl von Produkten, welche sich auf industrienahe Anwendungen in den Bereichen Chemie, Pharma, Biologie, Lebensmittel, Kosmetik und Entsorgung fokussieren, um hier nur einige zu nennen. Konkret bietet die Almatechnik AG Druckluft-Membranpumpen und Quattroflow

Bild: Georg Sposny

Blick in den hinteren Teil der ausgebauten Werkstatt in Zeiningen.

Carlo Stürchler an der Werkbank.

4-Kolbenmembranpumpen von Almatec Maschinenbau an, sowie Kreisel- und Tauchpumpen von Schmitt – Kreiselpumpen, Membrandosierpumpen von Fink Chem + Tec, Laborschlauchpumpen von Medorex, Impeller- und Seitenkanalkreiselpumpen von Zuwa Zumpe. Ausserdem die Rührtechnologie von Promitec. Neu seit dem 1. Januar 2015 ist Almatechnik AG auch Partner vom Schweizer Zahnradpumpen-Hersteller Maag Pump Systems AG. In dieser Funktion sind sie für die Beratung

und den Vertrieb dieser hochwertigen Pumpen in der Schweiz zuständig.

Kundenorientierte Beratung «Mit dieser breiten Produktauswahl und unserer technischen Beratung können wir auf nahezu jede Fragestellung aus der Industrie die passende Lösung finden», erklärt Raymond Zufferey. Er ist im Aussendienst unterwegs und betreut dank seiner französischen Sprachkompetenz auch die

Vakuumfördertechnik und innovative Lösungen für das Schüttguthandling

Produktaufgabestationen Systeme zum staubfreien Entleeren von Säcken, Fässern, Big-Bags; Produktabsendestationen; Lösungen für das Containment

Lösungen

zum Absaugen, Entnehmen und Zuführen von Schüttgütern aller Art aus einer Hand: • Vakuumförderer • stationäre/mobile Hubsäulen • Wiege- und Dosiersysteme • Klumpenbrecher • Schwerpunkte ATEX, cGMP, HEPA ...

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Starke Ideen fürs Schüttguthandling

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Bild: Almatechnik

Bild: Georg Sposny

FIRMENREPORTAGE

Der neue Standort in Zeiningen.

Kompetenz garantiert Qualität Denn gerade die Instandhaltung ist ein wichtiger Faktor für einen störungsfreien und reibungslosen Betrieb einer Anlage. Produktionsunterbrüche, die durch Ausfall eines Anlageteils verursacht werden, sind umständlich und erzeugen unnötig hohe Kosten. Daher bietet die Almatechnik AG neben dem professionellen Service bei der Beratung und Auswahl einen versierten Service bei der Instandhaltung. Am Standort in Zeiningen, der vor knapp einem Jahr bezogen wurde, ist daher ein grosser Werkstattbereich angeschlossen. Hier werden sowohl hauseigene als auch sortimentsfremde Produkte wieder in Stand gesetzt. Die zuständigen Mitarbeiter Carlo Stürchler und – neu seit diesem Februar – Nils Freudiger können Reparaturen und Unterhalt an Fremdfabrikaten, zum Beispiel Vakuumpumpen, durchführen. Um das höchst mögliche Mass an Qualität zu gewährleisten, prüfen sie eingehend sämtliche Produkte nach der durchgeführten Instandsetzung. Die Prüfergebnisse werden im System erfasst. Ein Reparatur-/Prüfprotokoll wird erstellt und dem Kunden abgegeben. Die erfassten Daten dienen dem Erkennen von ungünstigen Einsatzbedingungen und letzt26

endlich auch zur Optimierung Ihrer Pumpenanwendung.

Hohe Verfügbarkeit «Unser umfangreiches Ersatzteillager erlaubt es zumeist, Instandsetzungen und Ersatzteillieferungen innert kürzester Frist durchzuführen. Langjährige und zuverlässige Lieferanten sind Garant, dass wir sämtliche Ersatzteile innert einer nützlichen Frist liefern können», sagt der Geschäftsführer Peter Gammenthaler. Die individuelle Planung einer terminierten Instandhaltung der installierten Pumpen übernimmt das Team der Almatechnik AG, um den Kunden zu entlasten.

Immer in Bewegung bleiben Neben dem grosszügigen Pumpensortiment ist das zweite wichtige Standbein Bild: Almatechnik

Romandie. Sein Aussendienstkollege Michael Misteli ergänzt: «Wir sind nahe beim Kunden und seinen Problemstellungen und beraten ihn nicht nur beim Einkauf, das heisst der Wahl der richtigen Pumpe oder des passenden Rührwerks, sondern sind zudem bei der Revision und im Aftersales für ihn da.»

Immer ordentlich aufgeräumt – ein Serviceauftrag zur Weiterbearbeitung.

die Rühr- und Mischertechnologie. «Wir vertreiben das komplette Sortiment des Herstellers Promitec, welcher Rührwerke und Rührsysteme in nahezu allen Dimensionen fertigt», erklärt Jürg Blattner. Er ist von allen Mitarbeitern schon am längsten dabei und hat das Anwachsen des Produktportfolios mitgestaltet. Grundsätzlich gibt es Industrie-, Stativ- und Containerrührwerke. Insbesondere der zuletzt genannte Typ ist für industrielle Anwendungen sehr interessant. «Hier bieten wir das Container-Rührwerk Promi Con 600, das die ideale Rühreinheit für alle wässrigen bis hochviskosen Medien in allen standardisierten Containerausführungen von 600 bis 1000 Liter darstellt», führt Jürg Blattner aus. Ein besonderer Vorteil: Die Einheit kann auch in EX-Ausführung geliefert werden. Der Besuch in Zeiningen hinterlässt einen bewegenden Eindruck von gelebter Swissness: Hier werden Kundennähe, Service sowie menschliche und technische Kompetenz von allen Mitarbeitern gelebt.

Kontakt Almatechnik AG Rebgasse 2 Postfach CH-4314 Zeiningen Telefon +41 (0)61 853 09 09 info@almatechnik.ch www.almatechnik.ch Container-Rührwerk Promi Con 600.

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FIRMEN BERICHTEN

High Throughput

API Solubility and Solid Form Characterisation

Picture: Zinsser Analytic

Following previous cutbacks in the pharmaceutical industry, medicinal chemistry is now once again emerging as the main focus for new lead discovery to bring new therapeutic drugs to the market place. This includes the development of potential targets to maintain efficacy when solubilised in a medium tolerable to subjects, in conjunction with the selection of the correct solid form state. The early generation of as much data as possible from any new potential drug is thus crucial to allow scientists to make the right decision as to which lead structures should be pursued further to a successful clinical trial.

The robotic system from Zinsser can process 14 workflows within 7 days no matter if single samples in vials or a high amount of samples contained in well-plates.

Zinsser Analytic have developed a robotic system to enable studies of both API solubility and solid form structure in the sa-

1–2/2015

me robotic workstation. Based on our proven Lissy platform, the system has­ 3 independently working robotic arms – 8 channels of standard liquid handling in arm 1, powder handling, low volume pipetting, heated pipetting and viscous pipetting in arm 2 and a separate robotic arm housing a rotational gripper. The system includes all the necessary workbench tools to automate both processes such as vial and plate transportation, barcode reading, capping & de-capping of vials, liquid and solid handling, mixing through vortexing, heating and cooling for dissolution and crystallisation, sonication through a 24 element head, evaporation, filtration, pH monitoring and analysis tools of nephelometry, UV/VIS spectroscopy and on line crystal imaging by microsco-

py. Our unique software controls the operation of all elements of the system allowing the processing of 14 workflows in parallel over a total time period of 7 days, with full data capture and export as a full sample audit trail at the end of each run. Source: Zinsser Analytic

Contact Zinsser Analytic GmbH Eschborner Landstrasse 135 DE-60489 Frankfurt Phone +49 (0)69 789 106 0 info@zinsser-analytic.com www.zinsser-analytic.com

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FIRMEN BERICHTEN

Kompakte Inline-Spaltrohrmotorpumpen

Ersatz in Sicht Tausende von Anwendungen in der Schweiz sind mit kompakten Inline-Pumpen ausgestattet. Zum Teil sind diese Pumpen sehr alt, werden nicht mehr hergestellt, oder die Ersatzteilbeschaffung gestaltet sich schwierig. Eine neue Reihe kompakter Inline-Spaltrohrmotorpumpen des japanischen Herstellers Teikoku Electric schliesst diese Lücke mit hochwertigen Modellen, die noch einige Zusatzfeatures bieten.

magnetgekuppelte Pumpen, auf horizontale Modelle oder auf andere Pumpentechniken. In jedem dieser Fälle resultieren zum Teil massive Umbauten, bei denen im Fall des Einsatzes anderer Pumpentechnik teilweise sogar Betriebsgenehmigungen gefährdet sein können.

Bilder: Schubag AG

Neue Inline-Modelle zum 1:1-Austausch

Spaltrohrmotorpumpe DN40 inline.

Die Einsatzgebiete für Spaltrohrmotorpumpen sind vielfältig. So wird diese Pumpentechnik häufig im Bereich der Thermalölförderung eingesetzt, aber auch bei ätzenden oder giftigen Medien, die den Einsatz hermetisch dichter Pumpen bedingen. Ein speziell in der Schweiz zu beobachtender Trend der Vergangenheit war der Einsatz von sehr kompakten vertikalen Inlinepumpen mit der Spaltrohrmotortechnik. Auch Anlagen- und Skidbauer in der Schweiz verwendeten diesen Pumpentyp häufig wegen seiner geringen Einbaumasse, dem hermetisch dichten und leisen Betrieb sowie den Bedarf an wenigen Ersatzteilen. Nun sind viele dieser installierten Pumpen in die Jahre gekommen und es stehen Anpassungen und/oder Austausch der Systeme an. Aufgrund der schwierigen Versorgungssituation bei Ersatzteilen und Ersatzaggregaten gehen viele Betreiber und deren Servicepartner verschiedene Wege und wechseln entweder auf 28

Teikoku Electric hat sich dieses Problems angenommen und gemeinsam mit der Schweizer Generalvertretung schubag AG in Felben-Wellhausen TG eine neue Pumpenreihe gestaltet, die problemlos ohne Rohrleitungsanpassungen in die vorhandenen Einbauplätze solcher Problemkinder passt. Zusätzlich gibt Teikoku Electric diesen Pumpen noch einige bewährte Features ihres Pumpenprogramms mit auf den Weg. Der bereits seit Jahren von Teikoku Electric eingesetzte Lagerverschleissmonitor findet selbstverständlich auch bei den neuen Modellen seinen Einsatz. Dieser Verschleissmonitor gibt dem Betreiber die

Möglichkeit, den Lagerzustand bereits während des Betriebs permanent zu überwachen. Standardmässig wird dieser Verschleissmonitor direkt auf dem Klemmenkasten der Pumpe angebracht, kann aber auch an einem besser einsehbaren Punkt der Anlage montiert werden. Alternativ existiert auch ein Gerät zur Einbindung in die Steuerung, welches ein Signal von 4 bis 20 mA abgibt. Zusätzlich lässt sich eine Drehrichtungskontrolle integrieren – bei Spaltrohrmotorpumpen im Allgemeinen ein problematischer Punkt.

ATEX inklusive Da die Firma Teikoku Electric durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Deutschland und die TIIS in Japan für ATEX 100a zertifiziert ist, können auch die Pumpen problemlos für die verschiedenen ATEX-Anforderungen konfiguriert und zertifiziert werden. Das Pumpenprogramm reicht bis zu 550 bar Systemdruck, 550 kW Motorleistung und 450 °C. Im Programm finden sich Normpumpen, mehrstufige Pumpen sowie solche für Schlammanwendungen. Mit Teikoku Electric engagiert sich neu der weltgrösste Hersteller von Spaltrohrmotorpumpen in der Schweiz.

Kontakt schubag AG Rosenackerstrasse 2 CH-8552 Felben-Wellhausen Telefon +41 (0)52 762 22 21 info@schubag.ch www.schubag.ch Lagerverschleissmonitor

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VERFAHRENSTECHNIK

Präzise Metall Filtergewebe

Filtertressen für höchste Ansprüche MINIMESH-Filtertressen der Drahtweberei Haver & Boecker werden seit mehr als 100 Jahren für die Filtration eingesetzt. Mit dem Luft- und Raumfahrtprogramm der NASA haben sie bereits 1954 den Weltraum erobert. Damals entwickelte Haver & Boecker diese Filtertressen, an die höchste Ansprüche in Bezug auf Genauigkeit und Wirksamkeit der Filtration gestellt wurden. Sie sorgten mit ihren vorher für unmöglich gehaltenen Filterfeinheiten für die reibungslose Funktion der Steuerungssysteme und Triebwerke. Sie nahmen an allen Apollo-Flügen teil, bewährten sich im Weltraumflugzeug Space-Shuttle und darüber hinaus bis heute bei der zivilen Luftfahrt.

1 Judith Ahlke

Geometrische Porengrösse und Permeabilität Im Vergleich zu anderen Filtermedien lassen sich die spezifischen Eigenschaften eines Drahtgewebes durch Bindungsart, Drahtdurchmesser und Meshcount geometrisch exakt beschreiben und definie1 Judith Ahlke, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Drahtweberei Haver & Boecker.

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Bilder und Grafiken alle: Haver & Boecker

Die Produktfamilie der ständig weiterentwickelten Minimesh-Filtertressen besteht heute aus mehreren Gruppen mit unterschiedlichen Spezifikationen, die sie für bestimmte Filtrationszwecke besonders geeignet machen. Sie können über alle gängigen Verarbeitungs- und Konfektionierungsverfahren zu Filterkomponenten weiterverarbeitet werden, sind leicht zu reinigen und haben eine lange Lebensdauer. Ihre Geometrie und damit ihre Filterstruktur sind im Gegensatz zu denen von Faservliesen aus Papier, Kunststoffoder Metallfasern über die gesamte Filterfläche absolut gleichmässig. Hergestellt aus metallischen Werkstoffen verfügen sie über eine hohe mechanische Festigkeit, Temperaturbeständigkeit, Benetzbarkeit und sind gegenüber chemischen und physikalischen Einflüssen äusserst widerstandsfähig. Sie kommen zum Einsatz zur Filtration (Oberflächen-, Tiefen-, Querstromfiltration), bei Fluidisierungs- und Trocknungsprozessen, zur Abschirmung sowie bei thermischen, elektronischen und akustischen Anwendungen.

Automatischer Druckverlustprüfstand zur Luftdurchflussmessung.

ren. Dies ist ein wesentlicher Vorteil für Anwender und Hersteller von Metallgewebefiltern, da die geometrische Porengrösse und die Permeabilität ohne aufwändige Messtechnik genau berechnet werden können. Für die geometrische Pore wird ein Kennwert ermittelt, der den Durchmesser einer Kugel beschreibt, die

das Filtergewebe gerade noch passieren kann. Zur Bewertung der Permeabilität dient der Druckverlustbeiwert für Luft im laminaren Strömungsfeld. Die diesen Verfahren zugrunde liegenden mathematischen Gleichungen wurden in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart im Rahmen der AVIF-Projekte A224 und 29


VERFAHRENSTECHNIK

Diese Berechnungsverfahren ermöglichen jetzt, neue Filtergewebe entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Anwenders bereits im Vorfeld optimal auszulegen. Das Filtergewebe kann somit unmittelbar passend für die jeweilige Anlagenkonstruktion hergestellt werden, ohne dass zuvor aufwändige und kostenintensive Versuche durchgeführt werden müssen. Validierungsmethoden bestätigen das theoretische Berechnungsverfahren Zur Validierung der mathematischen Formeln wurden bekannte Bewertungsmethoden von Porengrössen herangezogen. Der Bubble Point Test nach SAE ARP 901 eignet sich zur qualitativen Absicherung des Webprozesses. Der Glasperlentest gibt Aufschluss über die maximale Porengrösse («filter cut point»). Weitere Methoden waren die Luftdurchfluss-Messung, bei der die Druckdifferenz in Abhängigkeit zur Durchströmungsgeschwindigkeit gemessen wird, die Ermittlung des Frakti-

onsabscheidegrades (FAG), die Schmutzaufnahmekapazität nach ISO 12103 sowie das Abreinigungsverhalten gemessen in Anlehnung an VDI 3926 Type 2.

Minimesh SPW: Single Plain Dutch Weave – Glatte Tresse Porengrössenbereich: • 30 µm bis 300 µm Eigenschaften: • Leichte Reinigung • Enge Porenverteilung • Hohe Durchflusseigenschaften bei guter mechanischer Festigkeit Anwendungsbeispiele (Industrien): • Grosse Anwendungsbreite in der Filtration von Luft, über Trinkwasser bis zum Hydrauliköl • Einsatz in Blitzschutz- und Schallschutzsystemen • Kunststoff-Extrusion • Gas-Exploration

Minimesh HIFLO – High Flow Filter Weave – Hochleistungsfiltertresse Porengrössenbereich: • 15 µm bis 40 µm Eigenschaften: • Hohe Durchflussleistung bei kleinen Porengrössen • Leichte Reinigung und gute Rückspülbarkeit • Sehr enge Porengrössenverteilung Anwendungsbeispiele (Industrien): • Anwendung in der Filtration von Luft bei grossen Volumenströmen und geringer Schmutzbelastung • Einsatz als Absolutfilter in Schmierölkreisläufen und Kraftstoffsystemen

Minimesh DTW – Dutch Twilled Weave – Köpertresse Porengrössenbereich: • 7 µm bis 120 µm Eigenschaften: • Gute Durchflussleistung bei sehr geringer Porengrösse • Mechanisch robust • Enge Porenverteilung • Exakter Trenngrad Anwendungsbeispiele (Industrien): • Schutzfilter für Einspritzsystem • Trinkwasseraufbereitung • Gas- und Öl-Exploration • Filtration von Blut-Plasma • vielseitig einsetzbar bis hin zur Filtration von extrem zähflüssigen Stoffen, wie beispielsweise Kakaobutter

Maximaler Kugeldurchlass bei der glatten Tresse Minimesh SPW.

Maximaler Kugeldurchlass bei der Hochleistungs-Filtertresse Minimesh HIFLO.

Maximaler Kugeldurchlass bei der Köpertresse Minimesh DTW.

Ermittlung der Permeabilität per Luftdurchflussmessung.

A251 entwickelt und durch Glasperlentests sowie Luftdurchfluss-Messungen experimentell validiert.

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Präzise Filtergewebe für eine effiziente Filtration Haver & Boecker hat mit dem beschriebenen Berechnungsverfahren bestehende Minimesh-Filtertressengewebe geprüft und auf bestimmte Anwendungseigenschaften hin optimiert. Neue Filtergewebestrukturen mit bislang unmöglich gehaltenen Eigenschaften werden auf dieser Grundlage entwickelt. Massgefertigte Lösungen von Haver & Boecker schaffen seit über 125 Jahren die Basis für effiziente Produktionsabläufe, sichere Funktion und optimale Produktqualität. Die eigene Konstruktion und Herstellung der eingesetzten Webmaschinen, die Erfahrung und das Know-how in der Webtechnologie und im Werkzeugbau, opti-

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VERFAHRENSTECHNIK

male Fertigungs- und kontinuierliche Prüfverfahren sowie ein weltweites Netzwerk sichern die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kunden auf der ganzen Welt.

Das Unternehmen hat bestehende Filtertressen weiterentwickelt und ihre Verarbeitbarkeit, Durchflussleistung und Porengrösse optimiert, wodurch die Energieeffizienz gesteigert wurde. Parallel dazu werden neue Filtertressen und Bindungsarten mit noch weitergehenden Eigenschaften entwickelt (siehe Kasten).

Tressengewebe für vordefinierbare Filtration Neben so genannten «offenen» Drahtgeweben mit quadratischen oder rechteckigen, bis zu 20 µm feinen Maschen gibt es eine Vielzahl von geschlosseneren Drahtgeweben, Filtertressenbindungen («Nullmaschen»), mit Filterfeinheiten im Mikronbereich. Die Minimesh-Filtertressen werden überwiegend aus Edelstahl, zum Beispiel 1.4301, 1.4306, 1.4401 und 1.4404, hergestellt. Je nach Filtrationsanforderung auch aus Sonderlegierungen,

Bei Minimesh S Metall Filtergeweben können die geometrische Porengrösse und Permeabilität im Vorfeld genau berechnet werden.

wenn diese die für extrem dünne Drähte erforderlichen metallurgischen Eigenschaften besitzen. Sie werden angewendet zur Oberflächenfiltration.

Kontakt Haver & Boecker OHG Drahtweberei und Maschinenfabrik Ennigerloher Strasse 64 DE-59302 Oelde Telefon +49 (0)2522 300 dw@haverboecker.com www.haverboecker.com FILTECH: Halle 11/1, Stand C11

Minimesh BMT/BMT-ZZ – Broad Mesh Twilled Dutch Weave – Breitmaschen-Köpertresse Porengrössenbereich: • 13 µm bis 55 µm Eigenschaften: • Gute Durchflussleistung • Mechanisch besonders robust bei Zick-Zack-Bindung Anwendungsbeispiele (Industrien): • Rauchgasfiltration • Kunststoff-Extrusion • Schutzfilter für Additivbeimischungen in Einspritzsystemen

Minimesh RPD – Reverse Plain Dutch Weave – Panzertresse Porengrössenbereich: • 20 µm bis 315 µm Eigenschaften: • Mechanisch robust • Hohe Durchflussleistung Anwendungsbeispiele (Industrien): • Anschwemmfilter • Verwendung in Schallschutzsystemen • Filtration von Ballastwasser • Öl-Exploration

Minimesh TRD – Twilled Reverse Plain Dutch Weave – Panzertresse Porengrössenbereich: • 75 µm bis 540 µm Eigenschaften: • Mechanisch robust • Hohe Durchflussleistung Anwendungsbeispiele (Industrien): • Verwendung als Filterband • Kunststoff-Extrusion • Öl-Exploration

Maximaler Kugeldurchlass bei der Breitmaschen-Köpertresse Minimesh BMT.

Maximaler Kugeldurchlass bei der Panzertresse Minimesh RPD.

Maximaler Kugeldurchlass bei der Panzer-Köpertresse Minimesh TRD.

Labor Gasgeneratoren H2, N2, Zero-Air Analytik Verbrauchsmaterial Wasser-Analytik u. Probenehmer SCHMIDLIN Labor + Service AG - CH-6345 Neuheim - T 041 757 51 51 Email: info@schmidlin-lab.ch - www.schmidlin-lab.ch

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Laborgeräte Service 31


M E S S - U N D R E G E LT E C H N I K

Miniaturisierung in der Druckmesstechnik

OEM-Transmitter – all inclusive Bei den OEM-Transmittern von Keller handelt es sich doppelt – und im besten Sinne – um embedded Systeme. Zum einen sind Sensor und Folgeelektronik in das gleiche Gehäuse eingebettet, zum anderen eignet sich die Transmitter-Kapsel hervorragend zur Einbettung in applikationsspezifische Systeme. Das Ausgangssignal ist je nach Bedarf normiert und über Temperatur kompensiert, ratiometrisch oder digital.

1 2 Daniel Hofer , Bernhard Vetterli

Die bei Keller entwickelte Chip-in-OilTechnologie (CiO) setzt den Trend zur Miniaturisierung in der Sensorik in die Wirklichkeit um. Markante Vorteile sind die damit erreichbare hoch kompakte Bauform, die hohe Widerstandsfähigkeit gegen elektrische Störfelder und die hohe Vibrationsbeständigkeit durch kleine Massen und kurze Leitungswege. Im Klartext bedeutet CiO-Technologie, dass im gleichen Gehäuse unmittelbar neben dem Drucksensor ein ASIC montiert wird, der dem Anwender eine Reihe von vorteilhaften Funktionalitäten bietet. Deshalb wird die Druckmesskapsel aber nicht grösser, die Aussenmasse bleiben dieselben. Dieses Transmitter-Konzept ist in den Gehäusen 4L…9L, ab einem Durchmesser von 11 mm lieferbar. Eingesinterte, druckfeste Glasdurchführungen liefern die Transmitter-Signale nach aussen. Im Innern erfolgt die Verdrahtung durch kurze, leichte Bonddrähte – alles unter Ausschluss von Luft unter Öl. Als Erstes kann also beim weiteren Einbau des Druckaufnehmers auf den Anschluss filigraner Signalaufbereitungsplatinen samt vieladriger Verkabelung verzichtet werden. Als Zweites muss diese Folgeelektronik auch nicht vor Feuchte und Betauung geschützt werden. Zusammen mit dem Edelstahlgehäuse wirken die Glasdurchführungen wie Durchführungskondensatoren und bilden einen Faraday’schen Käfig. Damit ist die CiO Technologie extrem robust gegen elektrische Felder. Selbst Feldstärken von Daniel Hofer und 2Bernhard Vetterli, Keller AG für Druckmesstechnik, Winterthur/CH. 1

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250 V/m bei Frequenzen bis 4 GHz können das Messsignal nicht beeinflussen. Die digitale Schnittstelle muss vom Gerätebauer selbst geschützt werden. Der ASIC ist als Mikrocontroller mit entsprechender Peripherie ausgelegt, so dass die Sensorsignale mit grosser Auflösung und Dynamik erfasst werden können. Zusätzlich zum eigentlichen Prozessdruck wird die Temperatur des Drucksensors gemessen und bei der Signalaufbereitung zur mathematischen Temperatur-Kompensation verwendet. Die OEM-Transmitter bieten zwei Ausgangssignale: einen ratiometrischen ana-

logen Spannungsausgang und eine digitale Inter-Integrated-Circuit-Schnittstelle (I2C).

Ratiometrisches Ausgangssignal Der Trick mit dem ratiometrischen Format des Ausgangssignals ist, dass es eigentlich kein Format hat. Denn es ist abhängig von der Versorgungsspannung. Für die Anwendung in integrierten Systemen ist das ein unschätzbarer Vorteil. Wird nämlich der dem Transmitter nachfolgende Analog/Digitalwandler mit derselben Versorgungsspannung betrieben, so ist der

Die empfindlichen Sensorsignale werden über ultrakurze Wire-Bond-Drähte mit dem Signalkonditionierungs-IC verbunden und als niederohmiges, aufbereitetes Signal durch die Glasdurchführungspins nach aussen geführt. Selbst der EMV- und ESD-Schutz sind integriert.

1–2/2015


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Schematischer Aufbau eines C-Linie OEM-Transmitters, direkt verbunden mit einem Mikrokontroller mit integriertem Analog/Digital-Konverter. Wird darauf geachtet, dass die Leitungswiderstände niedrig gehalten werden, ist keine Kalibration nötig, da der ADC und der «SigCond» aufeinander referenziert sind.

Series 4 LC / 4 LD, der Kleinste mit Durchmesser 11 mm.

Series 9 FLC / 9 FLD, mit Flansch zum Schweissen oder Dichten.

digitale Messwert immer korrekt. Das liegt daran, dass zwar die Höhe der Digitalisierungsstufen von der Versorgungsspannung abhängt, nicht aber die Zahl der Stufen – und auf die kommt es an. Mit der Nutzung ratiometrischer Signale lässt sich der Aufwand für die Signalübergabe vom Drucktransmitter an den A/D-Wandler der Folgeelektronik deutlich verringern und Kalibrierungsschritte werden überflüssig – im Speziellen beim Anschliessen an einen Mikrokontroller mit integriertem A/DWandler ist er gleich Null. Trotzdem ist eine Spanne des Ausgangssignals spezifiziert, nämlich 0,5 ... 4,5 V bei einer Speisespannung von 5,0 V. Mit einer stabilen und genauen Versorgungsspannung kann diese Spanne auch direkt als «Normsig-

nal» genutzt werden. Die Abtastrate von 2 kHz bietet einen erstaunlich guten Dynamikumfang für ein Produkt, das auf dem AD/DA-Prinzip basiert. Obendrein bietet die embedded Elektronik in CiO-Technologie übrigens einen permanenten Überspannungs- und Verpolungsschutz auf allen Leitungen bis ±33 VDC.

Series 6 LC, als Hochdruckversion.

1–2/2015

Embedded-Schnittstelle I2C OEM-Transmitter in der Grösse von Druckmesskapseln werden nie direkt an Feldbussysteme angeschlossen. Vielmehr verfügen die jeweiligen Koppelmodule über entsprechende Eingangsschnittstellen, wie für die Inter-Integrated-Circuitund die I2C-Schnittstelle. Sie gilt seit Jahren als serieller Standard zur Überwindung kurzer Strecken in embedded Systemen. Der I2C-Master benötigt für die seriellen Daten und den Takt für die synchrone Abfrage (Clock) zwei Leitungen. An den Master werden somit keine Anforderungen an das Timing gestellt, er bestimmt es. Jeder OEM-Transmitter hat eine eigene Adresse, die vom I2C-Master angesprochen wird. In der derzeitigen Konstellation könnten von einem Master

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M E S S - U N D R E G E LT E C H N I K

Schematischer Aufbau eines Mini-Netzwerkes von D-Line OEM-Transmittern mit I2C-Schnittstelle. Zwei freie digitale Tri-State I/O-Leitungen sind einzige Anforderung an den Mikrokontroller, der als Master das Timing frei bestimmt.

ausgetaktet zu werden. Die Werte sind über Temperatur kompensiert und normiert und müssen nur noch von 15 BitGanzzahl in einen einheitsbehafteten Druck beziehungsweise eine Temperatur skaliert werden.

Series 9 LC / 9 LD, als Niederdruckversion.

128 unterschiedliche Adressen verwaltet werden. Die Druck- und Temperaturwerte werden durch einen Request des Masters erfasst und stehen dann an den Transmittern (Slaves) nach 6 ms (typisch) bereit um nach einem vorgegebenen Protokoll

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Mobiler Einsatz Im Gegensatz zur CiO-Version mit ratiometrischem Ausgang können die CiOVersionen mit I2C-Ausgang auch mit nur 1,8...3,6 VDC Versorgungsspannung arbeiten. Sie sind damit bestens auf mobile, batteriebetriebene Anwendungen vorbereitet. Dazu gehört aber auch die kurze Wandlungszeit von weniger als 6ms (typisch), während der lediglich 1,5 mA gezogen werden und der bestens optimierte Sleep-Mode – in dem die Transmitter wenn sie nicht angefragt werden verharren – der mit typisch 0,1 µA spezifiziert ist. Falls der Master eine angemessen schnelle Kommunikation erlaubt, können somit über 250 Samples pro Sekunde erreicht werden.

bei der digitalen Version von 0,3 bar bis 1000 bar. Für einen erhöhten Dynamikumfang bei erhöhtem Stromverbrauch von max. 8mA sollte die analoge Version gewählt werden. Für Low Voltage und Low Power Applikationen empfiehlt sich die digitale Version, die auch die Temperaturinformation mitliefert.

Zusammenfassung Mit den OEM-Transmittern der C-Serie schlägt Keller ein neues Kapitel der hoch integrierten Druckmesstechnik auf. Das Chip-in-Oil-Konzept bringt die Signalaufbereitung direkt in das mit Öl gefüllte, schützende Gehäuse der Druckmesskapsel aus Edelstahl. Dort findet die Linearisierung, Temperaturkompensation und Parametrierung statt. Zur Integration in übergeordnete Systeme oder batteriebetriebene Geräte stehen Versionen mit ratiometrischem Spannungsausgang oder mit seriell-digitaler I2C-Schnittstelle zur Verfügung. Je nach Applikation sind unterschiedliche Bauformen lieferbar.

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Je nach Format des Ausgangssignals – ratiometrisch oder digital – ändern sich typische Kenndaten. Mit dem analogen Ausgang kann der Transmitter bei Temperaturen zwischen -40 °C bis +150 °C eingesetzt werden, während der I2C-Ausgang die obere Grenze bei 110 °C ziehen muss. Der Druckbereich der analogen Version reicht von 1 bar bis 1000 bar und

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1–2/2015


A N A LY T I K

Chromatographische Analyse von Bioprodukten

Nachweis von Pestizidrückständen Bioprodukte unterscheiden sich von konventionellen Produkten, indem sie bei Produktion und Verarbeitung die Regeln der ökologischen Landwirtschaft einhalten. Diese Gesetze verbieten unter anderem den Einsatz von ­Pestiziden. Die Vorschrift EC No 889/2008 legt fest: Ein quantifizierbarer Rückstand eines Pestizids in einem Bioprodukt (positives Analyseergebnis) führt zu einem «begründeten Verdacht».

Pflanzenarten komplexer chemischer Natur

Probenvials mit verschiedenen Obst- und Gemüse-Matrizen. 1 2 Ivan Periša , Roman Turk

Unterschiedliche Aufsichtsbehörden teilen nicht die gleiche Auffassung hinsichtlich einer maximalen zulässigen Menge in mg/kg von Pestizidrückständen, weil das «quantifizierbare Vorhandensein» (was wahrscheinlich mit der Quanfizierungsgrenze [LOQ] korreliert) sich auch für die Pestizide unterscheidet. Da der LOQ für die meisten Pestizide derzeit bei etwa 0,010 mg/kg liegt, ziehen ihn die Aufsichtsbehörden als Bewertungsfaktor in Betracht, ob ein Produkt Bio entspricht oder nicht. Eine der grössten Vereinigungen von Bio-Verarbeitern – der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. in Deutschland – hat die folgenden Richtlinien für die Entscheidungsfindung bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen erlassen: «… Der Orientierungswert für jede Substanz (Wirkstoff) beträgt 0,010 mg/kg und gilt für das unverarbeitete Ivan Periša, Master of Applied Chemistry, Roman Turk, Diplomingenieur, QUANTA d.o.o. 1 2

1–2/2015

Einige Pflanzenarten haben komplexe chemische Zusammensetzungen, woraus sich sehr problematische Matrizes in QuEChERS-Probenaufbereitungen für die chromatographische Analyse des Pestizidrückstands ergeben. Folglich kann eine erhebliche Über-/ Unterschätzung der Menge an Pestizidrückständen bei der GC- und HPLC-Analyse auftreten, sofern keine angemessenen matrix-angepassten Eichkurven eingesetzt werden. Dies zeigt ein Bericht, herausgegeben von dem European Union Reference Laboratory for Pesticide Residues: Pestizidanalyse in Tees und Kamille mit Hilfe der Flüssig- und Gas-Chromatographie-Tandem-Massenspektroskopie. Validierungsdaten von 86 Pestiziden – ermittelt mit der Multirückstandsmethode von LC-MS/ MS und GC-MS/MS in grünem, rotem und schwarzem Tee sowie Kamillentee – haben ergeben, dass die GC-Detektorsignale für diese Pestizide bis zu neun Mal höher in der Matrix waren, als im reinen Lösungsmittel. Dagegen waren die LC-Signale in der Matrix bis zu vier Mal kleiner als im reinen Lösungsmittel. Die Multirückstandsmethoden, die für Pestizidrückstandsanalysen in Nahrungsmitteln genutzt werden, wurden konzipiert, um nach einer grösstmöglichen Zahl an Pestiziden zu fahnden bei gleichzeitiger Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeitsaspekten. Zudem wird der Einsatz von angemessenen Eichkurven in Matrix in der gängigen Laborpraxis nicht oft an-

getroffen, weil dies die Kosten erhöht, wenn geeignete Leerwertproben für jede Messung angeschafft werden müssen. Trotzdem schreibt das Dokument No. SANCO/12495/2011 grundsätzlich die Zuhilfenahme von präzisen Eichkurven in Matrix für schwierige Matrizes vor.

Möglichkeit der ungenauen Quantifizierung

Alles, was bisher erwähnt wurde, kann zu einer ungenauen Quantifizierung von Pestizidrückständen führen, sofern Multirückstandsmethoden und keine matrixangepassten oder gar nur Eichkurven in Lösungsmittel für schwierige Matrizes herangezogen werden. Bio-Zertifizierungsbehörden können den Warenverkauf stoppen und anspruchsvolle Überprüfungen anordnen bei einer geringen Über-07:47 Seite TOSOH_Ins_58x90_4c_Layout 1 20.12.12

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Originalprodukt ... Nicht mehr als insgesamt zwei Pestizide dürfen vorhanden sein…».

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A N A LY T I K

schreitung der maximalen Rückstandsgrenze (MRL, 0,011 mg/kg anstelle der erlaubten 0,010 mg/kg).

1. Einsatz von Multirückstandsmethoden zur Analyse der Bio-Ware und gegebenenfalls die Identifikation der Pestizidrückstände. 2. Grobe Abschätzung, ob die analysierte Probe «zu schlecht» ist oder die gemessenen Mengen der Pestizidrückstände, die eindeutig unter den MRLs liegen (in diesem Falle ist eine weitere Analyse unnötig). 3. Neuberechnung der gefundenen Rückstandsmengen, unter Berücksichtigung der Faktoren die Unterschiede zeigen, zwischen den erhaltenen Ergebnissen mit Matrixkalibration sowie jenen aus reinem Lösungsmittel (diese Faktoren lassen sich in betriebsinternen Untersuchungen ermitteln oder in der Literatur finden). 4. Falls die neuberechneten Werte für ein oder zwei Pestizide Mengen um 0,010

Ein neuer Ansatz in vier Schritten Man muss in Betracht ziehen, dass Heilkräuter und Tees meistens durch «wildes Sammeln» in Gegenden erworben werden, wo keine Pestizide zum Einsatz kommen. Dennoch können Rückstände in ­hohen Mengen über Luft, Wasser oder ­ungünstige atmosphärische Bedingungen in die Pflanzen gelangen. Diese Fälle erfordern Methoden, die genauer sind als die Multirückstandsmethoden zur quantitativen Bestimmung von Pestizidrückständen. Hier ein neuer Ansatz in vier Schritten – wissenschaftlich fundiert und ökonomisch orientiert:

Eichkurven für 2-Phenylphenol

80.000

140.000

70.000 � Matrix-angepasste Eichkurven � Lösungsmittel-Eichkurven

80.000 60.000

50.000 40.000 30.000

40.000

20.000

20.000

10.000 0

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0

0,12

0

Konzentration (mg/kg) Abbildung 1: Beziehung zwischen Matrix-angepasster und Lösungsmittel-Kalibrierung für 2-Phenylpehnol

400.000

70.000

350.000

0,10

0,12

60.000

250.000 Y = 7577569,16300x + 33213,40529 R2 = 0,99996

Peakfläche

300.000 Peakfläche

0,08

Standardaddition – Chlorpyrifos

80.000

50.000 40.000 30.000

100.000

20.000

50.000

10.000

0 -0,005 0 -50.000

0,06

Abbildung 2: Beziehung zwischen Matrix-angepasster und Lösungsmittel-Kalibrierung für Chlorpyrifos

Standardaddition – 2-Phenylphenol

150.000

0,04

Konzentration (mg/kg)

450.000

200.000

0,02

0,005 0,01 0,015 0,02 0,025 0,03 0,035 0,04 0,045 0,05

Konz. der addierten 2-Phenylphenol-Standardlösung (mg/kg)

Abbildung 3: Ergebnisse für 2-Phenylphenol nach der Methode der Standardaddition

0 -0,005 0 -10.000

Y = 1404726,87225x + 3469,30396 R2 = 0,99796

0.005 0.01 0,015

0,02 0,025 0,03 0,035 0,04 0,045 0,05

Konz. der addierten Chlorpyrifos-Standardlösung (mg/kg)

Abbildung 4: Ergebnisse für Chlorpyrifos nach der Methode der Standardaddition

1–2/2015

Grafiken und Bild: Shimadzu

100.000

� Matrix-angepasste Eichkurven � Lösungsmittel-Eichkurven

60.000 Peakfläche

Peakfläche

120.000

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Um den dritten Schritt des Ansatzes durchzuführen, wurden im Labor Eichkurven in Matrix für schwierige Matrizes erstellt, insbesondere für Kräutertees. Als Leerwertmatrix diente eine Mischung aus 13 Leerwert-Kräutern, -Früchten, -Blüten und -Wurzeln. Die Leerwerte wurden zudem durch externe Laboratorien bestätigt. Das Verhältnis der berechneten Konzentrationen mit der Eichkurve in Matrix und mit der Lösungsmittel-Eichkurve wurde für verschiedene Konzentrationen der Pestizid-Standardlösungen erhalten – bei 0,010; 0,025; 0,050 und 0,100 mg/ kg. Es wurde als «Matrixeffekt» (ME) bezeichnet.

Eichkurven für Chlorpyrifos

160.000

0

mg/kg (BNN-Richtlinien) ergeben, ist das Verfahren der Standardaddition für die genaueste Bestimmung der gefundenen Pestizidmenge zu wählen.


Messe Basel, Halle 2 06. – 07. Mai 2015 Bild: Dollarphotoclub/ fotoknips

Fachmesse für Granulat-, Pulverund Schüttguttechnologien

Gänseblümchen auf einer Sommerwiese.

Analyse eines Gänseblümchens Um den Vorschlag zu veranschaulichen, wurde ein Gänseblümchen analysiert – Bellis Perennis. Diese Analyse erfolgte mit einem Shimadzu GCMS-TQ8030 mit dem Optic 4-Injektor. Mit der Multirückstandsmethode wurden 124 Pestizide bestimmt (inklusive der Isomere). Die Probe wurde gemäss der Europäischen Variante der QuEChERS-Probenaufbereitungsmethode vorbereitet. Schritt 1: Die Multirückstandsanalyse der untersuchten Probe zeigte einen positiven Nachweis von zwei Pestiziden in Konzentrationen über 0,010 mg/kg durch Berechnung über die Lösungsmittel-Eichung – genau 2-Phenylphenol mit 0,011 mg/kg und Chlorpyrifos mit 0,012 mg/kg. Schritt 2: Das Wegfallen einer weiteren Analyse scheidet aus. Schritt 3: Hier die erzielten ME-Faktoren für die identifizierten Pestizide bei 0,010 mg/kg: 2-Phenylphenol 1,22 und Chlorpyrifos 2,39. Beide Konzentrationen würden somit unter 0,010 mg/kg liegen, nachdem die Ergebnisse durch die MEFaktoren dividiert werden. Schritt 4: Um diese Ergebnisse zu bestätigen, wurde das Verfahren der Standardaddition für diese beiden Pestizide danach durchgeführt. Der Gänseblümchen-Probenextrakt wurde in drei identische Teile aufgeteilt, wonach ansteigende Volumina von Pestizid-Standardlösungen den drei Teilen der unbekannten Probe 1–2/2015

hinzugefügt wurden. Daraus ergaben sich unterschiedliche Konzentrationen: 0,010; 0,025 und 0,050 mg/kg. Nachdem die Analyse der vorbereiteten Lösungen beendet und die Berechnungen erfolgt waren, bestätigten die Ergebnisse (wie den Abbildungen 1 und 2 entnommen werden kann), dass die wahren Mengen der gefundenen Pestizidrückstände in der Gänseblümchen-Probe kleiner waren als die maximal erlaubte Menge von 0,010 mg/kg. Die korrigierten Werte betrugen 0,0044 mg/kg für 2-Phenylphenol und 0,0025 mg/kg für Chlorpyrifos. Der vorgeschlagene Ansatz zeigt, dass ein Produkt, welches sich nicht als «Bio» verkaufen liesse, wenn analysiert mit der Multirückstandsmethode und externer Kalibrierung (auf Basis des positiven Nachweises von zwei Pestiziden in Mengen >0,010 mg/kg), die Kriterien der Bio-Verordnung letzten Endes erfüllt. Die Analysekosten waren etwas höher, aber die Ergebnisse viel genauer.

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MESSE

Messethemen und Vortragsprogramm der labotec 2015

Aktuelles rund um das Labor

Bild: Dollarphotoclub

Vom 6. bis zum 7. Mai wird die Messehalle 7 in Lausanne zum Zentrum für Technologien und Dienstleistungen rund um das Labor. Denn an diesen beiden Tagen zeigen auf der labotec 2015 rund 90 Aussteller, wie Unternehmen aus den Bereichen Chemie und Pharmazie, Biotechnologie und Lebensmittelchemie sowie benachbarten Feldern den Herausforderungen der Zukunft optimal begegnen.

In knapp drei Monaten findet die labotec 2015 statt. Das Vortragsprogramm bringt auf den Tisch, was wirklich unter den Nägeln brennt.

Für einen tiefen Einblick in spezielle Schwerpunktthemen empfiehlt sich das begleitende Vortragsprogramm im ScienceCenter. Es bereichert die Fachmesse mit fundierten Einschätzungen von Experten zu den Fragen, die jedem Akteur in der Branche unter den Nägeln brennen. Die offizielle Begrüssung und eine Einführung in die vielschichtige Thematik übernimmt Benoit Dubuis, Development Director Wyss Center, eines Teils des Campus Biotech in Genf.

Trends und Innovationen Das Programm startet an beiden Messetagen nach dem Mittagessen um 13 Uhr mit einem ersten Vortragsblock, setzt sich nach einer Kaffeepause mit einem zweiten Block fort und umfasst insgesamt fünfzehn Beiträge zu Trendthemen, Bran38

chen-Highlights und Erfolgsgeschichten aus dem Labor. Sie geben den Besuchern gleichzeitig unzählige Ansatzpunkte für die zukünftige Gestaltung ihres eigenen Betriebs. Der Mittwochnachmittag steht unter dem Motto «Innovationen in der Labortechnik». Das hierzu dargebotene Spektrum umfasst sowohl übergreifende Fragestellungen als auch spannende Einzelthemen. In die erste Kategorie gehören zum Beispiel die Verbundforschung («public private partnership») und der Technologietransfer von staatlichen bzw. öffentlich geförderten Laboratorien zu Industrieunternehmen. Hier erfährt das Auditorium, wie man an dieser Stelle von entsprechenden Projekten profitieren oder den eigenen Betrieb dabei einbringen kann. Des Weiteren werden speziell für die Pharmaindustrie stringente Vorgehensweisen unter

Verwendung modular aufgebauter «Baukasten-Systeme» für eine effektivere Forschung und Entwicklung dargelegt – in diesem kapitalintensiven Geschäft ein Muss. Ebenfalls in den Bereich der Pharma- und auch der Lebensmittelindustrie fällt das Thema «Leachables and Extractables». Diese zum Beispiel aus MedikamentenVerpackungen auswaschbaren oder extrahierbaren Rückstände sorgen immer wieder für Aufmerksamkeit, auch in der breiten Öffentlichkeit. In den letzten Jahren haben sich dazu Prüfstandards etabliert. Sie genau zu kennen, bedeutet für jeden Hersteller eine enorme Erleichterung seiner Qualitätssicherung. Ein ganz an der Laborpraxis orientierter Schwerpunkt liegt auf dem Liquid-handling. Einen wichtigen Trend markieren dabei Roboter, die Pipetten und Vials ele1–2/2015


Bilder: Easyfairs

MESSE

Experte im Forum 1, Antoine Parmentier, Conectus Alsace, transfert de technologies et recherche collaborative.

Experte im Forum 1, Dr. Ralph Nussbaum, Analytical Services, Managing Director.

Expertin im Forum 3, Manuela Ocaña, Federal Office of Public Health (FOPH), Research assistant.

gant in drei Dimensionen jonglieren. Daneben stellt die Miniaturisierung eine weitere Triebkraft für den Fortschritt dar. So berichtet ein Experte über Experimente mit Lab-on-a-chip-Systemen in der Schwerelosigkeit – ein Weg zur Neu- oder Weiterentwicklung von analytischen Geräten, insbesondere im Bereich der Nanotechnologie.

nommierten Referenten, bei deren Auswahl das Life-science-Cluster BioAlps und das Inartis Network zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit (West-)Schweizer Unternehmen im Life-Science-Bereich mitgewirkt haben. Unter den Experten finden sich sowohl Vertreter von öffentlichen Institutionen wie von Unternehmen, teilweise aus der Hightech-Region Arc Lémanique. Ein Highlight setzt bereits zu Beginn am Mittwoch um 13 Uhr Benoit Dubuis, Development Director Wyss Center, Genf, mit einer klaren Positionsbestimmung unter dem Titel «Herausforderungen der Labortechnik». Wer schon weiss, inwieweit er am Begleitprogramm im ScienceCenter teilnehmen wird, kann durch eine Vorab-Anmeldung zu einem guten Gelingen beitragen. Sie lässt sich schnell und komfortabel über die Website vornehmen (www.easyfairs.com/laboteclausanne). Zudem veranstaltet die Universität Lausanne am Donnerstag, 7. Mai, Workshops zu technischen und auch ethischen Fragen rund um kommerziell und sogar über das Internet frei verfügbare DNA-Tests. Wer möchte nicht gern sein HerzinfarktRisiko in Erfahrung bringen oder sein Herz vorsichtshalber nur an einen genetisch passenden Partner verschenken? Pro Workshop dürfen sich zwölf Interessenten diesen und ähnlich gelagerten Fragen stellen. Alle Messebesucher können am Vortragsprogramm kostenlos teilnehmen – und den Eintritt für den DNA-Workshop der

Uni Lausanne im Wert von zehn Franken bekommen sie von Easyfairs, dem Veranstalter der Messe, geschenkt. Quelle: Easyfairs

Vorschriften und Normen Am Donnerstagnachmittag stehen Vorträge aus den Bereichen «gesetzliche Anforderungen», «geistiges Eigentum», «Qualitätskontrolle» und «Logistik» auf der Agenda. Im Einzelnen betrifft dies etwa die Realisierung der Guten Herstellungspraxis im Alltag oder die Sicherstellung des Arbeitsschutzes unter biologischen Aspekten. Man denke hier nur an die Risikobewertung beim Handling von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Reinräumen. Im Bereich der Umweltanalytik stehen das Für und Wieder einer Akkreditierung und der damit verbundene Aufwand im Mittelpunkt. Den Abschluss des Tages bildet ein Beitrag zur Durchführung von Kühltransporten – für praktisch alle Bereiche der Chemie und Pharmazie ein Dauerbrenner.

Experten stehen Rede und Antwort Für die fachliche wie didaktische Qualität bürgt ein ausgewogener Kreis von re1–2/2015

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MESSE

Fachmesse Schüttgut Basel 2015

Top-Treffpunkt für Entscheider Drei Monate vor dem Start laufen die Vorbereitungen für die vierte Ausgabe der Schüttgut Basel 2015 auf Hochtouren und zeigen eine gute Resonanz im Markt: Rund 70 Prozent der verfügbaren Flächen sind bereits ausgebucht. Erwartet werden zur Fachmesse für Pulver-, Granulat- und Schüttguttechnologien am 6. und 7. Mai 2015 in Halle 2 der Messe Basel mehr als 1000 Besucher. Zeitgleich findet die zweite Ausgabe der Fachmesse Recycling-Technik Basel statt.

Präsentation neuester Technologien Aus Sicht eines Ausstellers bestätigt dies zum Beispiel Freddy Vollmer, Geschäftsführer der Vega Messtechnik AG: «Unser Angebot deckt den Bereich Messtechnik für unterschiedlichste Branchen ab. Von

Bilder: Easyfairs

Die schweizweit einmalige Plattform Schüttgut Basel ist international wie auch national gut vernetzt. Renommierte Schweizer Firmen wie Aerzen Schweiz, Kaeser Kompressoren, Gericke AG, Rosta AG, Endress & Hauser, Ebro Armaturen, Busch-Werke AG, Vega Messtechnik und Wam nutzen die beiden Messetage für die gezielte Anbahnung neuer Projekte und zur Pflege von Kundenkontakten. Auf Basis des Vorjahres mit 83 Ausstellern waren Mitte November rund 60 Standplätze vergeben. «Damit ist die Messe sehr gut gebucht und wird wieder von zahlreichen Anbietern zur Präsentation innovativer Produkte und zur Generierung von Geschäftskontakten genutzt», sagt Easyfairs Event Director Daniel Eisele. Wie vor eineinhalb Jahren heisst die Schüttgut auch dieses Jahr wieder zahlreiche Fachbesucher willkommen.

der Chemie- und Pharmabranche im Pulverbereich, über die Keramikindustrie bis hin zum Bergbau in den grobkörnigen Schüttgutbereich. Auf der Schüttgut Basel 2015 treffen wir alle für uns relevanten Kundengruppen an einem Ort. Aus die-

Die Messen auf einen Blick Termin: Mittwoch und Donnerstag, 6. und 7. Mai 2015 Ort: Messe Basel, Messeplatz, Halle 2 Öffnungszeiten: An beiden Messetagen jeweils von 09.00 bis 17.00 Uhr Veranstalter: Easyfairs Switzerland GmbH, St. Jakobs-Strasse 170a, 4132 Muttenz Internetseite: www.easyfairs.com/schuettgutbasel Internetseite: www.easyfairs.com/recyclingbasel Die Schüttgut Basel 2015 ist Teil der Solids European Series, mit 1100 Ausstellern und 13600 Besuchern Europas grösstem Verbund von Fachmessen für Schüttguttechnologien mit Veranstaltungen in Antwerpen, Basel, St. Petersburg, Rotterdam, Krakau und Dortmund.

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sem Grund haben wir uns auch entschieden, die Fachmesse 2015 als Präsentationsfläche für unsere neueste Technologie zu nutzen.»

Überregionale Ausstrahlung Auch aus dem benachbarten Ausland werden wichtige Unternehmen der Branche erwartet, die ihre Lösungen am Schweizer Markt anbieten – darunter die Firmen Rembe, Kreisel, EMDE, SHA und Schrage Rohrkettensysteme. Wichtig für europaweit agierende Aussteller ist die hervorragende internationale Vernetzung der Fachveranstaltung. Die Schweizer Messe ist Teil der Solids European Series (SES) – dem mit 13600 Besuchern und 1100 Fachausstellern grössten SchüttgutNetzwerk in Europa. Im Wirtschaftsraum Basel mit wichtigen Branchen wie der 1–2/2015


MESSE

Verfahrenstechnik steht im Mittelpunkt Das Ausstellungsspektrum der ist fokussiert auf die gesamte Wertschöpfungskette der Verfahrenstechnik von Pulver- und Schüttgut-Technologien. Gezeigt werden zudem Maschinen und Verfahren für die Materialannahme, das Handling (Zerkleinern, Mahlen, Mischen, Zerteilen) und die Verarbeitung (Sieben, Filtern, Agglomerieren, Dosieren, Wiegen), innerbetriebliche mechanische oder pneumatische Förderung sowie Prozesse des Abfüllens, Verpackens, Lagerns und dem externen Transport. Planer und Entscheider finden Lösungen für die einzelnen Prozessstufen sowie für das Verbinden der einzelnen Schritte. Präsentiert werden ebenso Querschnittsfunktionen; im Mittelpunkt des Ausstellungsprogramms steht dabei unter anderem der industriel-

dustrieller Explosionsschutz, pulverförmige Lebensmittel und ihre Herausforderungen, Schüttgutfördertechnik, Arbeitssicherheit und Hygienic Design.

Kontaktbörse und Impulsgeber

Im Mittelpunkt auf der Vortragsbühne stehen 2015 vier Themen: Industrieller Explosionsschutz, pulverförmige Lebensmittel und ihre Herausforderungen, Schüttgutfördertechnik, Arbeitssicherheit und Hygienic Design.

le Brand- und Explosionsschutz, die Recycling-Technik und das Thema Hygienic Design.

Recycling-Technik Ergänzt wird die Schüttgut Basel 2015 von der parallel stattfindenden Fachmesse Recycling-Technik Basel – die einzige themenspezifische Messe in der Schweiz für diesen Themenbereich. «Die Fachbesucher profitieren erheblich von den Synergien beider Messen, da diese durch ihren technischen Schwerpunkt und ihre ähnliche Thematik eng miteinander verbunden sind», erläutert Eisele. «Wir freuen uns auch über starke Verbandspartner wie den VSMR», betont er. Branchentrends zeigen, dass Recycling-Technik in der Schweiz ein immer wichtigeres Thema wird – vor allem zum jetzigen Zeitpunkt, wo die Technische Verordnung über Abfälle (TVA) komplett überarbeitet werden soll und somit auch den Aspekt Nutzung von wiederverwertbaren Rohstoffen in der Industrie neu aufgreift.

Panel zu «Industrieller Explosionsschutz»

Demonstration mit Schokolade stellungsspektrum ist fokussiert samte Wertschöpfungskette der technik von Pulver- und Technologien.

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– das Ausauf die geVerfahrensSchüttgut-

Nach den positiven Ergebnissen der Vorjahre erwartet die Messeleitung auch für 2015, dass die Schüttgut Basel wieder viele Fachbesucher anzieht – «Die Messe bringt an zwei Tagen Entscheidungsträger – Anbieter und Investoren – zum intensiven Networking zusammen», sagt Daniel Eisele. «Mehr Geschäftskontakte an ­einem Ort in derart kurzer Zeit gibt es in der Schweiz sonst nirgends in der Branche.»

Begleitend zur Fachausstellung bieten die beiden Veranstaltungen in Kooperation mit Partnern und Verbänden wieder ein vielseitiges Rahmenprogramm an – mit exklusiven Kurzvorträgen, Live Demos und Workshops zu aktuellen Branchenthemen. Im Mittelpunkt auf der Vortragsbühne stehen 2015 vier Themen: In-

Quelle: Easyfairs

Kontakt Ina Sinatsch Marketing Projekt Managerin Easyfairs Switzerland GmbH St. Jakobs-Strasse 170 a CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0)61 588 08 54 ina.sinatsch@easyfairs.com www.easyfairs.com/Schweiz

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Chemie-, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie sieht sich die Messorganisation der Easyfairs mit der Schüttgut Basel gut positioniert. «Hier im Dreiländereck Schweiz, Deutschland, Frankreich haben wir gute Möglichkeiten, das Thema Schüttgut länderübergreifend voranzubringen», betont Event Director Eisele. Dabei setzt Easyfairs auch auf starke Kooperationspartner wie die Verbände FSKB - Fachverband der Schweizerischen Kiesund Betonindustrie, DSIV – Deutscher Schüttgut-Industrie Verband e.V. und der IND EX e.V. – Intercontinental Association of Experts for Industrial Explosion Protection, die die Schüttgut Basel unterstützen und beraten.

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V E R A N S TA LT U N G E N

Veranstaltungen 09.04. und 28.04.

Modul 11 – Montageschulung nach EN 1591-4 Ort: Suhr Veranstalter: Franz Gysi AG Bachstrasse 34, CH-5034 Suhr Telefon +41 (0)62 855 00 00 zentrale@fgysi.ch, www.fgysi.ch

14.04.

Basis: Validierung Ort: Olten Veranstalter: PMC-support in Kooperation mit PTS Training Service Winkelweg 3, CH-5034 Suhr Telefon +41 (0)44 450 19 20 info@pmc-support.ch, www.pts.eu

15.04.

Nanoflow-HPLC-MS: Praktische Grundlagen beim Arbeiten mit kleinen Flussraten Ort: Dübendorf Veranstalter: Eawag Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 verena.schmid@eawag.ch, www.scg.ch/kurse

16.04.

Biospezifische Interaktionsanalytik Ort: Basel Veranstalter: Sekulab GmbH Postfach 28, CH-4448 Läufelfingen Telefon +41 (0)79 330 49 66 info@sekulab.ch, www.sekulab.ch

16.04.

Qualifizieren von Analysengeräten Ort: Dübendorf Veranstalter: Eawag Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 verena.schmid@eawag.ch, www.scg.ch/kurse

21.04.

Basis: GMP Dokumentation Ort: Olten Veranstalter: PMC-support in Kooperation mit PTS Training Service Winkelweg 3, CH-5034 Suhr Telefon +41 (0)44 450 19 20 info@pmc-support.ch, www.pts.eu

21.04.

Titrations Troubleshooting Ort: Zofingen Veranstalter: Metrohm Schweiz AG Bleiche West, CH-4800 Zofingen Telefon +41 (0)62 7452828 www.metrohm.ch

21. – 22.04.

Visualisierung von Labordaten mit Excel Ort: Basel Veranstalter: Aicos Technologies AG Efringerstrasse 32, CH-4057 Basel Telefon +41 (0)61 686 98 76 info@aicos.com, www.aicos.com

23. – 24.04.

Prozessoptimierung und -überwachung im Rahmen von PAT Ort: Basel Veranstalter: Aicos Technologies AG Efringerstrasse 32, CH-4057 Basel Telefon +41 (0)61 686 98 76 info@aicos.com, www.aicos.com

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23.04.

GC für Fortgeschrittene: Headspace Injektionstechniken Ort: Schlieren Veranstalter: Brechbühler AG Steinwiesenstrasse 3, CH-8952 Schlieren Telefon +41 (0)44 732 31 31 www.brechbuehler.ch

23. – 24.04

Interpretation von FT-IR Spektren in der Polymerchemie Ort: Biel-Benken Veranstalter: Portmann Instruments AG Gewerbestrasse 18, CH-4105 Biel-Benken Telefon +41 (0)61 726 65 55 info@portmann-instruments.ch, www.portmann-instruments.ch

24.04.

Quantitative Bestimmung von Molekülen in biologischen Proben mittels LC-MS/(MS) Ort: Dübendorf Veranstalter: Eawag Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 verena.schmid@eawag.ch, www.scg.ch/kurse

28.04.

Tagestraining PLUS «Verhalten im Reinraum» Ort: Wangen an der Aaere Veranstalter: Cleanroom Academy GmbH Vorstadt 4, CH-3380 Wangen an der Aare Telefon +41(0) 63 160 50 info@cleanroom-academy.com, www.reinraum-akademie.de

28.04.

Gefahrgutbeauftragte im täglichen Einsatz Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

28. – 29.04.

Versuchsplanung und -auswertung mit Stavex, Teil A: Einführung Ort: Basel Veranstalter: Aicos Technologies AG Efringerstrasse 32, CH-4057 Basel Telefon +41 (0)61 686 98 76 info@aicos.com, www.aicos.com

29.04.

Frühjahrstagung / Generalversammlung 2015 SwissCCS Ort: Wangen an der Aaere Veranstalter: Cleanroom Academy GmbH Vorstadt 4, CH-3380 Wangen an der Aare Telefon +41(0) 63 160 50 info@cleanroom-academy.com, www.reinraum-akademie.de

30.04.

Einführung in die Ionenchromatographie (IC) Ort: Zofingen Veranstalter: SCG Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 verena.schmid@eawag.ch, www.scg.ch/kurse

Bild: Fotolia

APRIL

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Valve World Expo 2014

Gutes Konjunkturklima

Für flammenlose Druckentlastung und kompakte Explosionsentkopplung.

Gutes Konjunkturklima und zufriedene Aussteller bei der dritten Auflage der Valve World Expo in Düsseldorf.

Die Leitmesse Valve World Expo, Internationale Fachmesse für Industriearmaturen, und die begleitende Konferenz fanden dieses Mal in den drei Messehallen 3, 4 und 5 (2012: Hallen 3 und 4) auf rund 18000 Quadratmetern netto statt. Gezeigt wurden neueste Technologien, Komponenten und Systeme aus den unterschiedlichsten Bereichen der Industrie-Armaturen.

Grossbritannien, den Niederlanden, Frankreich und Indien. Das Angebot der Valve World Expo 2014 richtet sich hauptsächlich an Fachleute aus den Bereichen der Öl- und Gasindustrie, der Petrochemie, der Chemieindustrie, der Lebensmittelindustrie, der Marine- und Offshore-Industrie, dem Wasser- und Abwassermanagement, dem Automotive und Maschinenbau, der Pharmazie- und Medizintechnik sowie der Kraftwerkstechnik. Die zum ersten Mal in der Halle 4 durchgeführte Valve World Conference, organisiert und durchgeführt von KCI Publishing/ NL, wurde sehr gut angenommen. Grund für die Integration der Conference ins Messegeschehen war der Wunsch nach einer noch engeren Verzahnung von Theorie und Praxis. In 75 Fachvorträgen wurden Themengebiete wie Emissionen, Dichtungen, Gussteile, Normung, Werkstoffe, Prüfung und neue Designs diskutiert und neue Anwendungslösungen präsentiert.

Ausblick 2016 Zum vierten Mal werden Valve World Expo und Conference vom 29.11. bis 01.12.2016 wieder auf dem Düsseldorfer Messegelände stattfinden. Quelle: Messe Düsseldorf

Besucherrekord 12500 qualifizierte Fachbesucher aus 57 Ländern kamen an drei Messetagen zur Valve World Expo 2014 nach Düsseldorf. Das sind rund 18 Prozent mehr als zur letzten Valve World Expo im Jahr 2012. Rund 75 Prozent der Messegäste waren international. Sie kamen aus Italien, 1–2/2015

Entkopplung von Explosionen, Funken und Flammenfronten: das EXKOP® II System von Rembe ist eine sichere, kostengünstige und unkomplizierte Entkopplung für staubführende Anlagen.

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Geradezu ausgelassen war die Stimmung bei den 665 Ausstellern aus 40 Ländern, die sich zum Gipfeltreffen der Industriearmaturenbranche vom 2. bis 4. Dezember 2014 auf dem Düsseldorfer Messegelände trafen.

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Bilder: Tünde Kirstein

Über 60 Teilnehmer aus der Pharmabranche nahmen am ersten GMP-, GDP-Kongress in der Schweiz teil.

GMP-, GDP-Kongress

Richtlinien und gesunder Menschenverstand Im November fand der erste GMP-, GDP-Kongress in der Schweiz statt. Über 60 Teilnehmer aus der Pharma­ branche verfolgten gespannt die Vorträge, die über aktuelle GMP-Themen und rechtliche Änderungen informierten. Ein wichtiges Thema waren die neuen europäischen GDP-Richtlinien, die auf die Bundes­verordnungen der Schweiz zurückzuführen sind.

Tünde Kirstein Jürg Sommer (Reg. Heilmittelinspektorat der NW-CH) erklärte, wie die Europäischen Richtlinien auf die Bundesverordnungen der Schweiz zurückzuführen sind. Hinsichtlich der neuen GDP-Richtlinien der EU (Guidelines on Good Distribution Practice) konnte er aber keine eindeutige Empfehlung geben, denn das Bundesamt für Gesundheit ist noch dabei, einen allfälligen Handlungsbedarf abzuklären. Jürg Sommer unterstrich die grosse Bedeutung von Inspektionen für den Pharmamarkt. Die in der Schweiz erteilten Bewilligungen («Right to Operate») werden auch von der EU anerkannt und sind wichtig für Exporte. Die schwierige Aufgabe, alle Änderungen der Richtlinien nachzuverfolgen, übernehmen im Inspektorat nun sogenannte Aktualisierungsverantwortliche. «Das ist eine Knochenarbeit», resümierte Jürg Sommer. 44

Roger Holenstein (PMC-support) und Christine Schmidt (MTI Schmidt Management Training) stellten moderne Lernmethoden vor. Die Schlagworte reichten von «Blended Learning» über «Edutainment» bis hin zu «Horse Assisted Education».

Neue Philosophie in der Validierung Wolfgang Hähnel (testo industrial services) erläuterte die Trends bei der Validierung. Die FDA hat eine neue Lebenszyklus-Philosophie, das heisst kontinuierliche Verifikation und Prozessverbesserung stehen im Fokus. Wolfgang Hähnel zeigte die Änderungen des EU GMP Annex 15 Qualifizierung und Validierung und stellte fest, dass vieles in den Firmen bereits gemacht wird («State of the Art»). Wolfgang Hähnel betonte die Wichtigkeit von Risikoanalysen: «Sie sollten nicht als Selbstzweck durchgeführt werden, sondern um

den Aufwand zu reduzieren, indem man nur die wirklich kritischen Faktoren prüft.» Jürgen Blattner (BSR Ingenieur-Büro) ging in seinem Vortrag auf die Qualifizierung von Reinräumen ein. Er erklärte, welche Qualifizierungsmessungen in den Richtlinien vorgeschrieben sind und zeigte, dass die Richtlinien sich schon bei grundlegenden Definitionen unterscheiden (zum Beispiel wie der Leerlauf/Ruhezustand einer Reinraumanlage definiert ist). Er empfiehlt in solchen Fällen, den «GMV» anzuwenden – den gesunden Menschen­ verstand: Alles, was Einfluss auf die Luftströmung hat, sollte auch im Ruhezustand berücksichtigt werden. Weitere Unterschiede zwischen ISO-, VDI- und GMPRichtlinien gibt es auch hinsichtlich der vorgeschriebenen Messintervalle. Zur Überarbeitung der ISO 14644-1 zur Klassifizierung der Luftreinheit sagte Jürgen Blattner: «Eigentlich sollte die Überarbeitung der Norm zehn Jahre nach der letz1–2/2015


V E R A N S TA LT U N G E N

ten Version – also 2009 – bereits fertig sein, aber man ist immer noch in der Entwurfsphase.»

Reinstwasser-Produktion mit hoher Ausbeute Marcel Zehnder (BWT Aqua) präsentierte Verfahren zur Reinstwasser-Herstellung und unterstrich die grosse Bedeutung der Qualität des Speisewassers, die wesentlichen Einfluss auf die Planung einer Reinstwasser-Anlage hat. Heute ist das Thema Energiesparen zentral. Marcel Zehnder zeigte, wie die Ausbeute der Reinstwasser-Produktion erhöht werden kann. Bernhard Burn (Interlabor Belp AG) erläuterte den Umgang mit Messresultaten, die ausserhalb von Akzeptanzkriterien liegen (OOS Out of Specification, OOT Out of Trend). Er hat die Erfahrung gemacht, dass die Messtechnik das schwächste Glied im Prozess ist und häufig fehlerhafte Ergebnisse verursacht. Neu in den Richtlinien ist, dass alle Abweichungen untersucht werden müssen. Seine Empfehlung lautet: «Den Prozess kennenlernen und proaktiv handeln.»

Nicht mit dem Holzhammer Lorenz Egli (Borer Chemie AG) referierte über das Thema Oberflächenreinigung. Sein Tipp: «Man sollte nicht bei jeder Reinigung den Holzhammer anwenden, sondern risikobasiert ermitteln, welche Rückstände wirklich problematisch sind.» Die Wichtigkeit von hygienischem Design ver-

anschaulichte er mit einer Spätzlereibe, die wahrlich nicht gut reinigbar ist. Um GDP-konforme Lagerung und Transport ging es in den letzten drei Vorträgen. Michael Röhrig (Elpro-Buchs) erklärte das Konzept des Temperatur-Mappings, dass von der neuen GDP Richtlinie verlangt wird. Marlena Barbara Leister (Alloga) und Thomas Wälchli (PostLogistics) stellten ihr Projekt «ambient» vor. Sie entwickeln Lösungen für den temperaturregulierten Paketversand von Arzneimitteln. Thomas Wälchli präsentierte das entwickelte Konzept mit Isolationsboxen, das auch funktioniert, «wenn das Paket nur eine Pille enthält und der Empfänger oben in Zermatt wohnt.» Er ist überzeugt, dass die neuen GDP-Richtlinien zu einer radikalen Umwälzung im Logistikmarkt führen werden.

Heisse Diskussionen In den Pausen hatten die Teilnehmer ­Gelegenheit zum Networking und zum Besuch der Ausstellungsstände von ­Reinraumfirmen. Das Feedback zur Veranstaltung war sehr positiv. Die Teilnehmer lobten, dass sie gut über Neuerungen informiert wurden. In den Dis­ kussionen war herauszuhören, dass auf die Pharmafirmen viel Arbeit zukommt und dass sie momentan evaluieren, was genau sie anpassen müssen. Zum Thema Inspektion bemerkte eine Teilnehmerin: «Manche Inspektoren prüfen stur nach Schema und nicht nach gesundem Menschenverstand. Trotzdem sehen wir die Inspektionen immer auch als Chance, uns zu verbessern.»

Wie geht es weiter?

Dynamisch sind nicht nur die Regelwerke und Regularien, sondern auch die Kongressteilnehmer, die ausprobierten, wie Bewegung das Gehirn aktiviert.

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Die Veranstalter PTS Training Service und PMC-support waren sehr zufrieden mit dem ersten Kongress dieser Art in der Schweiz. Eric Morel (PMC-support) fasste zusammen: «Wir haben den Teilnehmern ein gebündeltes Update versprochen und dieses Ziel erreicht.» Auch die Räumlichkeiten der Cleanroom-Academy haben sich sehr gut bewährt. Aufgrund des gros­ sen Erfolges planen die Veranstalter, ähnlich wie in Deutschland regelmässig GMP-, GDP-Kongresse in der Schweiz durchzuführen – eventuell ausgeweitet

Dieser Spätzlereibe mangelt es zweifellos an hygienischem Design.

auf anderthalb Tage inklusive Abendveranstaltung. Auch die Kooperation mit SAQ-Qualicon soll weiter ausgebaut werden. Denkbar wäre es, den Fokus des nächsten Kongresses generell auf Qualitätsmanagement oder auf Life Sciences zu legen. Man darf gespannt sein, was sich die Veranstalter noch einfallen lassen.

Kontakte PTS Reinhard Schnettler DE-59737 Arnsberg Telefon +49 (0)2932 51477 info@pts.eu PMC Eric Morel Winkelweg 3 CH-5034 Suhr Telefon +41 (0)79 256 02 02 eric.morel@pmc-support.ch SAQ-Qualicon Beat Sägesser Riggenbachstrasse 8 CH-4600 Olten Telefon +41 (0)79 689 09 97 beat.saegesser@saq-qualicon.ch

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VERBANDSSEITE

■■ Infostelle SCV ■■ Präsident ■■ Höhere Fachprüfung ■■ Termine Schweizerischer ChemiePatrick Merkofer Chemietechnologe alle Termine online Siegfried AG, Daniel Müller anschauen: und Pharmaberufe Verband Breiten 5 Untere Brühlstrasse 4 www.cp-technologe.ch Postfach 509 CH-5082 Kaisten CH-4800 Zofingen CH-4005 Basel Mobile +41 (0)79 688 08 91 Telefon +41 (0)62 746 19 77 Mobile +41 (0)79 688 08 91 praesident@cp-technologe.ch weiterbildung@cp-technologe.ch info@cp-technologe.ch www.cp-technologe.ch

Sektion Fricktal

Käsers Schloss, Aargau – Einladung zur Degustation So lautete das Einladungsschreiben der Sektion Fricktal zur Besichtigung einer Brennerei. Die SCV Sektion Fricktal wollte es wissen und ein Sektionsmitglied mit ganz kleinen schottischen Wurzeln schrieb den Bericht: Die Deutschen tun es, die Amerikaner tun es, die Iren, erst recht die Schotten – und seit ein paar Jahren auch ein paar Schweizer. Whisky brennen!

Bilder: Daniel Giebson

Was ist dran? Wie schmeckt Schweizer Whisky? Und vor allem, wer stellt ihn her? Bei uns ums Eck hat sich ein verwegener Aargauer aufgemacht, um mit den grossen

Brennereien der Welt mitzuhalten. «Käsers Schloss» – eine Marke, die mehrfach prämiert, seit ein paar Jahren die Schweiz weltweit in Sachen Whisky repräsentiert. Mitte Oktober besichtigte eine recht ansehnliche Schar interessierter Mitglieder die Brennerei. Diese ist eigentlich eine kleine überschaubare Anlage mit Brennblase, Kondensator und Abfülleinheit. Chemietchnik zweites Lehrjahr würde ich sagen. Zusätzlich noch eine heimelige Präsentationsecke. Nichts, was dem engagierten Chemie- und Pharmatechnologen Mühe bereiten könnte... Aber eben, der Inhaber hat es faustdick hinter den Ohren. Durch seine mitreissende Art

Gruppenbild mit Dame – Teilnehmer der Brennerei-Besichtigung.

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Verkostung des Schweizer Whiskys.

und seiner erlebten Geschichten trat der zu degustierende Whisky völlig in den Hintergrund. Mehr und mehr wollten die Teinehmer von ihm wissen. Geschichten über Beziehungen zu den höchsten Führungsebenen unserer Politik, Wirtschaft und einfachen Touristen. Bis er selbst schliesslich uns überreden musste, doch endlich die Quelle der ganzen Geschichten zu probieren. Und ich muss sagen..., hähä ätsch. Hier überlasse ich dem geneigten Leser seinem eigenen Urteil. Besichtigungen sind nach Anmeldung jederzeit Möglich. Wer übrigens wissen will, wie Whisky hergestellt wird, dem empfehle ich den Beitrag der

Sektion Oberwallis im ChemieExtra 11/2014. Einfach www.Kaesers-Schloss.ch eingeben und alle Optionen stehen offen. Ach ja, es empfiehlt sich im vorab zu klären, wer sein Auto stehen lässt, wer fährt oder welches Taxi die Teilnehmer nach Hause bringt. Daniel Giebson

Zur Whisky-Verköstigung gab es allerlei Sorten.

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VERBANDSSEITE

Eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen

Jedes Jahr absolvieren rund 15000 Inhaberinnen und Inhaber eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) oder einer anderen gleichwertigen Qualifikation erfolgreich eine eidgenössische Berufs- oder höhere Fachprüfung. Neben den Bildungsgängen an höheren Fachschulen sind die eidgenössischen Prüfungen ein wichtiges Instrument zur Höherqualifzierung von Berufsleuten. Ihr Markenzeichen ist der enge Bezug zum Arbeitsmarkt. Die Schweiz verfügt mit den eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen über ein bewährtes und in der Praxis geschätztes Angebot an Weiterqualifizierungen für Berufsleute auf der Tertiärstufe. Die Prüfungen beruhen auf einer engen Verknüpfung von Theorie und Praxis und testen die verschiedenen Kompetenzen in arbeitsnahen und authentischen Situationen. Sie tragen dazu bei, den Bedarf an ausgewiesenen Fach- und Führungskräften für die Wirtschaft sicherzustellen und sind für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz von grosser Bedeutung. Das System der eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen ist eine Besonderheit in der schweizerischen Bildungslandschaft: Anders als bei anderen Bildungsangeboten werden ausschliesslich die Bedingungen für die Zulassung zu den Prü1–2/2015

fungen und die Bedingungen zum Bestehen des abschliessenden Qualifikationsverfahrens eidgenössisch geregelt. Hingegen ist die Vorbereitung auf die Prüfung nicht reglementiert. In der Regel besuchen die Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer einen Vorbereitungskurs auf die Prüfung. Fachausweis und Diplom Die Berufsprüfungen bieten Berufsleuten eine erste fachliche Vertiefung und Spezialisierung nach der beruflichen Grundbildung. Voraussetzung als Zulassung zu einer Prüfung ist einerseits eine mehrjährige Berufserfahrung im entsprechenden Berufsfeld. Andererseits wird in der Regel ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder eine andere gleichwertige Qualifikation verlangt. Erfolgreiche Absolventen erhalten einen eidgenössischen Fachausweis (zum Beispiel Prozessfachmann mit eidgenössischem Fachausweis»), der in der Regel wiederum eine Zulassungsbedingung für die höhere Fachprüfung ist. Mit dem Angebot an höheren Fachprüfungen werden zwei Ziele verfolgt: Zum einen qualifizieren sie Berufsleute als Expertinnen und Experten in ihrem Berufsfeld. Zum anderen bereiten sie die Absolventinnen und Absolventen auf das Leiten eines Unternehmens vor. Erfolgreiche Absolventen einer höheren Fachprüfung erhalten ein eidgenössisches Diplom (zum Beispiel «Chemietechnologe HFP mit eidgenössischem Diplom»).

Bild: Siegfried

Bewährte Wege der Höherqualifzierung von Berufsleuten

Die Bedienung von hochkomplexen Anlagen erfordert gut ausgebildetes Personal auf allen Stufen.

Werden in einem Berufsfeld sowohl eine Berufs- als auch eine höhere Fachprüfung angeboten, entspricht die höhere Fachprüfung einem höheren Qualifikationsniveau. Neben Berufsleuten nutzen auch Universitäts- und Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen die eidgenössischen Prüfungen, um fachliche Berufsqualifikationen nachzuweisen. Trägerschaft und Organisation der Prüfungen Berufs- oder Branchenverbände wie der SCV sorgen als Prüfungsträger dafür, dass die Abschlüsse der eidgenössischen Prüfungen einen direkten Bezug zur beruflichen Praxis und zum Arbeitsmarkt haben. Eine

Prüfungsordnung regelt Inhalt, Ausgestaltung und Dauer der Prüfungen sowie die Zulassungsbedingungen, das Berufsprofil, die zu erreichenden Kompetenzen, das Qualifikationsverfahren und den entsprechenden gesetzlich geschützten Titel. Die Prüfungsträger reichen dem SBFI die Prüfungsordnungen zur Genehmigung ein. Dieses berät ausserdem die Prüfungsträger und Berufsverbände beim Entwickeln und Revidieren der einzelnen Prüfungsordnungen und stellt Unterlagen und Leitfäden für die Entwicklung von Qualifikationsprofilen zur Verfügung. Zudem überwacht das SBFI, ob die Prüfungen gemäss der Prüfungsordnung verlaufen. 47


VERBANDSSEITE

Bei Streitigkeiten über den Ausgang einer Prüfung ist das SBFI erste Rekursinstanz. Zweite und letzte Rekursinstanz ist das Bundesverwaltungsgericht. Zurzeit werden rund 220 Berufsprüfungen und 170 höhere Fachprüfungen angeboten. Das Berufsverzeichnis enthält die verschiedenen eidgenössischen Prüfungen mit den jeweiligen Prüfungsordnungen. Qualitätssicherung Dem SBFI ist es ein wichtiges Anliegen, die heute schon hohe Qualität der eidgenössischen Prüfungen weiter zu steigern. Ziel ist es, dass in Zukunft an den Prüfungen noch mehr berufliches Können geprüft wird. Die Messung von beruflichen Handlungskompetenzen ist jedoch schwierig. Deshalb organisiert die SBFI-

Abteilung Höhere Berufsbildung verschiedene Workshops, an denen Prüfungsträger ihre Prüfungsverfahren vorstellen und zur Diskussion stellen. Dieser Erfahrungsaustausch bietet die Gelegenheit, das eigene Prüfungsverfahren zu überprüfen und zu optimieren. Vorbereitungskurse Zur Vorbereitung auf die eidgenössischen Prüfungen werden berufsbegleitende Kurse angeboten. Der Besuch dieser Kurse ist freiwillig. Sie ermöglichen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sich den eigenen Bedürfnissen und Lebensumständen entsprechend auf die Prüfungen vorzubereiten. Die Vorbereitungskurse werden von kantonalen Bildungsinstitutionen, Bildungszentren, von Berufsverbänden

oder privaten Bildungsanbietern durchgeführt. Sie sind staatlich nicht reglementiert und unterstehen keiner staatlichen Aufsicht. Finanzierung Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt (zum Beispiel Berufsverbände wie der SCV) sind zurzeit daran, die höhere Berufsbildung zu stärken. Anfang 2013 hat der Bundesrat die Bundesbeiträge für die Durchführung der eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen von bis dato 25 auf 60 bis 80 Prozent erhöht. Weil die Vorbereitungskurse auf eidgenössische Prüfungen für die Teilnehmenden einen Grossteil der Gesamtkosten ausmachen, hat der Bundesrat Ende August 2014 das WBF beauftragt, einen Vor-

schlag zur zusätzlichen Subventionierung der Vorbereitungskurse zu konkretisieren. Das WBF wird dazu einen Vernehmlassungsentwurf für eine Teilrevision des Berufsbildungsgesetzes erarbeiten. Der vom SBFI gemeinsam mit den Verbundpartnern erarbeitete Lösungsansatz favorisiert dabei ein subjektorientiertes Finanzierungsmodell, das die Teilnehmenden direkt entlasten und die Attraktivität der Prüfungen insgesamt erhöhen soll. Die Einführung der subjektorientierten Finanzierung und die Festlegung der Höhe der Unterstützung sollen mit der BFI-Botschaft 2017-2020 erfolgen. Ergänzte Abschrift aus den SBFI-News 11/2014 Patrick Merkofer

Nachruf Kurt Eyer Mitten in der besinnlichen Adventszeit erreichte uns die schmerzvolle Nachricht vom viel zu frühen Tod unseres früheren Zentralvorstandsmitglieds und Berufskollegen Kurt Eyer. Kurt wurde 1990 in den Vorstand der Sektion Oberwallis und nur zwei Jahre später in den Zentralvorstand des SCV gewählt. Mit viel Elan setzte sich Kurt fortan konstruktiv für die Interessen des SCV, seine Mitglieder und unsere

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Berufsleute ein. Die Amtsübernahme des Obmanns der Lehrlings- und Expertenkommission des SCV war eine logische Folge von Kurts Karriere innerhalb des SCV. Insbesondere im Rahmen der Überarbeitung der Bildungsverordnung des Chemikanten in den späten neunziger Jahren bewies Kurt seine hohe Sozialkompetenz und sein ausgezeichnetes Fachwissen mehrfach. Von seinem Amt als Obmann der Lehrlings- und Experten-

kommission zog sich Kurt 2006 zurück, seine Leistungen wurden und werden bis heute gebührend anerkannt. Bis zuletzt war Kurt an vielen Anlässen der Sektion Oberwallis und des Zentralvorstands ein gerne gesehener Gast, der es mit seinem Humor und seiner konstruktiven Art jederzeit verstand, das Verbandsleben zu bereichern. Die Information über die Erkrankung von Kurt rüttelte uns alle auf und die Nachricht über seinen verlorenen Kampf

gegen den Krebs erschütterte uns zutiefst. Es sind die Spuren, die man zu Lebzeiten hinterlassen hat, die uns auch über das Leben hinaus an geschätzte Freunde erinnern. In diesem Sinne wird Kurt in unseren Gedanken weiter leben.

In stiller Trauer Die Mitglieder des Zentralvorstands und des Vorstands der Sektion Oberwallis

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VERBANDSSEITE

Technische Berufe im Hoch Absolventen einer beruflichen Grundbildung (Lehre) haben in der Schweiz gute Berufsaussichten. Insbesondere sind die Perspektiven in technischen Berufen besonders gut. Hierzu zählen auch die durch den SCV vertretenen Berufe Chemie- und Pharmatechnologe EFZ und Chemietechnologe HFP. Grundsätzlich nicht schlecht, aber nicht auf demselben hohen Niveau sind die Anstellungschancen für sogenannt persönliche Dienstleister wie zum Beispiel Coiffeure oder Köche. Zwei aus drei Die Berufswahl zählt zu den vermutlich grössten und, im positiven Sinne, folgeschwersten Entscheiden im Leben von jungen Erwachsenen. Rund zwei von drei Jugendlichen entscheiden sich nach wie vor für eine Berufslehre. Die Be-

rufschancen für Lehrabsolventen sind generell gut, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Berufsgruppen sind zum Teil aber recht deutlich. Berufsmobilität Überaus bemerkenswert ist das, was unter dem Begriff Berufsmobilität verstanden wird. Bereits drei Jahre nach dem Lehrabschluss haben, je nach Berufsgruppe, 20 bis 40 Prozent der Lehrabsolventen den Beruf gewechselt, wobei die Betroffenen laut Aussage des Stellenmarkt-Monitors zu einem grossen Teil in einen nicht verwandten Beruf wechseln. Besonders hoch ist die Berufsmobilität bei den gewerblichen Berufen, beispielsweise also bei Schreinern und Bäckern, aber generell auch bei Büroberufen. Die recht häufigen Berufswechsel unterstreichen vor

allem eines: Die Lehre ist nach wie vor eine gute Grundlage für das Berufsleben und das tragende Element unseres Bildungssystems, wenngleich der Lehrabschluss noch längst nicht das Ende des Lernens bedeutet. Ebenfalls bedeutet das Phänomen der Berufsmobilität, dass der Entscheid welchen (Lehr-)Beruf man wählt, nicht auf die leichte Schulter genommen, sondern besonders gut abgeklärt werden sollte. Weiterbilden Je länger je mehr gefragt sind Kombinationen aus Berufslehre und einer anschliessenden Weiterbildung auf Stufe höhere Fachprüfung (zum Beispiel Chemietechnologe HFP des SCV), höhere Fachschule (HF) oder Fachhochschule (FH). Unterdessen entscheiden sich rund 10 bis 15 Prozent der Jugendlichen für eine Berufsma-

turität. Besonders erwähnt werden muss hierbei, dass mit der Möglichkeit, die Zulassung für Bildungsangebote der FH über einen Abschluss auf Stufe HFP oder HF zu erlangen, eine massive Verbesserung der Bildungsaussichten für Absolventen einer beruflichen Grundbildung existiert. Die sogenannte Bildungsrendite, die sich aus der Gegenüberstellung der Bildungskosten und den dank Zusatzbildung erreichten Zusatzeinkommen ergibt, ist bei den Fachhochschulen besonders hoch. Dabei ist die persönliche Befriedigung über Bildungsfortschritte und eine tendenziell interessantere berufliche Tätigkeit noch nicht einmal mit eingerechnet.

Bezug nehmend auf: Stellenmarkt-Monitor Schweiz Patrick Merkofer

Wir trauern um unseren Kollegen Kurt Eyer 1960–2014 Am Morgen des 8. Dezember 2014 hat er den Kampf gegen den Krebs verloren. Viel zu früh musste er uns verlassen. Kurt war während vielen Jahren in der Ausbildung tätig. So war er mehrere Jahre ein engagierter Lehrlingsausbilder im Chemikanten Lehrbetrieb. Im CMA widmete er sich der

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Aus- und Weiterbildung unserer Schichtmitarbeiter. Als Lehrabschlussexperte und Fachlehrer blieb er auch nach seiner Karriere als Ausbilder der Lehrlingsausbildung und im speziellen der Chemie- & Pharmatechnologenausbildung treu. Sein Beruf bedeutete ihm viel. Als langjähriger Präsident des Oberwalliser Chemikanten Ver-

bandes setzte er sich für seine Berufskollegen ein. Menschen bedeuteten ihm sehr viel. Menschen auszubilden und Menschen weiter zu bringen war seine Passion. Wir verlieren mit Kurt einen guten und lebensfrohen Kollegen, einen engagierten und motivierten Ausbilder und einen guten Freund.

Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln. Johann Wolfgang von Goethe

Das Team der CP-Technologen-Ausbildung der Lonza Visp Paul Briggeler

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VERBANDSSEITE

Sektion Nordwestschweiz

Hinter verschlossenen Türen (Öffentliche Führung) Begleiten Sie das Dienstmädchen Emma Munzinger auf ihrem Weg zum neuen Arbeitsort in einem gut situierten Basler Haushalt. Besuchen Sie mit ihr das Anwesen ihrer Herrschaften und werfen Sie einen Blick hinter dessen verschlossene Türen.

Gelegenheiten, aus dem Nähkästchen zu plaudern, gibt es genug. Besammlung: 17. März 2015 18 Uhr vor dem Rollerhof (Münsterplatz 20) Basel Dauer: ca. 80 Min.

Kosten: CHF. 30.Nähere Informationen unter: www.basel.com/de/search/ citytours?f[0]=field_tax_ citytour%3A26 Anmeldeschluss: 8. März 2015

SCV Sektion Nordwestschweiz Andreas Schläpfer Andreas Schläpfer Riehenring 189 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 534 22 38 Mobil +41 (0)78 697 70 71 andreas.schlaepfer@asfinance.ch

Sektion Fricktal

Generalversammlung der Sektion Fricktal Wie immer bildet die Generalversammlung den Abschluss des Geschäftsjahres unserer Sektion. Die Versammlung soll als gemütlicher, geselliger Anlass genutzt werden. Der Vorstand lädt Euch hierfür recht herzlich ein. Bitte reserviert Euch den folgenden Termin.

Die GV findet statt am: 27. Februar 2015 um 18.00 Uhr Bikestübli des Sportclub DSM Sisseln, beim Fricktaler Hof

Anträge müssen schriftlich und begründet bis zum 13. Februar 2015 eingereicht werden. Das Nachtessen wird wie immer offeriert. Da wir für das Essen eine ungefähre Teilnehmerzahl benötigen, bitten wir Dich, Dich mit unten stehendem Talon bis zum 23. Februar 2015 an- bzw. abzumelden. Anträge sowie An- bzw. Abmeldung bitte an die Adresse des Kassiers senden. Mit freundlichem Gruss der Präsident, Dieter Brunner

Adresse des Kassier: DSM Nutritional Products, z.Hd. S. Petryna, SHT, 953/E02, Hauptstr. 4, CH-4334 Sisseln stefan.petryna@dsm.com

Traktandenliste: 1. Begrüssung 2. Wahl des Stimmenzähler 3. Protokoll der 26. ordentlichen Generalversammlung 3.1. Genehmigung des Protokolls 4. Jahresbericht des Präsidenten

5. Jahresbericht Veranstaltungen 6. Jahresrechnung und Revisionsbericht 6.1. Genehmigung der Jahresrechnung 7. Mutation 7.1. Aufnahmen von Neumitgliedern 7.2. Austritt/ Ausschluss von Mitgliedern 8. Budget 8.1. Genehmigung des Budget 9. Jahresprogramm 2015 10. Anträge 11. Bericht von SCV

Termine Datum

Event / Anlass

Veranstalter

Ansprechpartner Ort / Zeit

Bemerkung

27.02.2015

Generalversammlung Sektion Fricktal

Sektion Fricktal

Dieter Brunner

18:00 Uhr Bikestübli des Sportclub DSM Sisseln beim Fricktaler Hof

Anmeldeschluss: 23.02.2015

17.03.2015

Öffentliche Führung «Hinter verschlossenen Türen»

Sektion Nordwestschweiz

Andreas Schläpfer

Besammlung: 18:00 Uhr vor dem Rollerhof (Münsterplatz 20), Basel

Dauer: etwa 80 Minuten Kosten: CHF 30.Anmeldeschluss: 08.03.2015 andreas.schlaepfer@asfinance.ch

27.03.2015

Generalversammlung

Sektion Aargau

Patrick Merkofer

19:00 Uhr

Details folgen

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PRODUKTE

Synthetische Filtermedien für optimale Indoor Air Quality

Auch 2015 wird die Sandler AG wieder als Aussteller auf der FILTECH vertreten sein. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die sogenannte Indoor Air Quality – Luftqualität in öffentlichen Räumen. Am neuen Veranstaltungsort in Köln erwartet das internationale Fachpublikum vom 24. bis 26. ­Februar ein breites Spektrum an synthetischen Filtervliesstoffen: ­Effiziente Taschenfiltermedien und faltfähige Vliesstoffe für die Lüf-

tungs- und Klimatechnik erhalten ihre Effizienz auch nach Entladung aufrecht und entsprechen damit der Prüfnorm DIN EN 779:2012. Vliesstoffe für Partikelfilter und Motorluftfilter bringen Indoor Air Quality auch in unsere Fahrzeuge. Kraftstoff-Filtermedien schützen den Motor und tragen zu effizienterer Kraftstoffverbrennung bei. Synthetische Staubsaugerbeutel schlies­ sen Schmutzpartikel und Staub sicher ein und begünstigen

eine höhere Saugleistung. Das Thema Indoor Air Quality wird in Zukunft mit neuen, weltweit gültigen Prüfnormen den Filtermarkt und die Produktentwicklung bestimmen – im Hinblick auf Filterleistung und Energieeffizienz, sowohl in Sachen Partikelbelastung als auch Geruchsbelastung und Temperatur. Sandler Filtermedien greifen diese Schwerpunkte auf: Mit niedriger Druckdifferenz verringern sie den Energieverbrauch während des Betriebs der Filteranlage. Progressiv aufgebaute Filtermedien enthalten feinste Fasern von <1 µm und erzielen hohe Abscheideleistungen und hohe Staubspeicherkapazität. Weiterhin zeichnen sich die Vliesstoffe durch ihre Resistenz gegenüber Temperatureinwirkung und Feuchtigkeit aus – langlebige Synthetik-Medien mit optimaler Performance über die gesamte Lebensdauer des Filters. Faltfähige Sandler Filtervliesstoffe sind ausserdem in allen gängigen Faltprozessen hervorragend verarbeitbar. Ihre längsorientierte Faserstruktur ermöglicht akkurate Faltung und die verwendeten Polymere machen die Falten stabil und

resistent gegenüber mechanischen Einflüssen. Ein neues Messestands-Design verdeutlicht die verschiedenen Bereiche, die unser Wohlbefinden in öffentlichen Räumen beeinflussen und informiert die Besucher über die Besonderheiten der vielfältigen Anwendungsgebiete von Sandler Filtermedien. Und wie andere Vliesstoffe für technische Einsatzbereiche Wohlfühlatmosphäre erzeugen können, demonstriert vor Ort der Messestand selbst: Als Wände fungieren akustisch wirksame Vliesplatten, die unter anderem in der Bauindustrie zum Einsatz kommen und am Sandler Stand auf der FILTECH 2015 für optimale Geräuschakustik sorgen werden.

Sandler AG Lamitzmühle 1 DE-95126 Schwarzenbach/Saale Telefon +49 (0)92 84 60 0 info@sandler.de www.sandler.de FILTECH: Halle 11.1, Stand C1

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PRODUKTE

Geglückte Kometenlandung Es ist geschafft: Mit Philae und der Rosetta-Mission ist es gelungen, erstmals in der Geschichte der Raumfahrt auf einem Kometen zu landen, um diesen detailliert zu untersuchen. Der Hersteller von Antriebssystemen Faulhaber ist stolz, einen wichtigen Teil zu dieser Mission beitragen zu können und gratuliert dem gesamten Team von ESA, DLR, MPS und den anderen beteiligten Projektpartnern zu diesem historischen Meilenstein in der Weltraumforschung. Nun folgt die wissenschaftliche Analyse des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, bei denen Faulhaber Antriebssysteme eine entscheidende Rolle spielen. Zuerst war Euphorie, kurz danach die bange Frage: Wie sicher steht Philae auf Tschury? Nach dem Aus-

reit, sendet zuverlässig Signale und eindrucksvolle Bilder und hat bereits begonnen, den Kometen zu erforschen. Insgesamt 14 verschiedene Antriebssysteme des Herstellers trotzen den harschen Einsatzbedingungen auf der Kometenoberfläche nach zehn Jahren Reisezeit im Vakuum und Tiefsttemperaturen, um wertvolle Erkenntnisse über die Entstehung und Geschichte unseres Sonnensystems zu liefern.

fall des Kaltgastriebwerks wurden auch die Harpunen zum Verankern nicht ausgelöst. Somit kamen auch bisher die Faulhaber-Antriebe nicht zum Einsatz, die Philae mithilfe der Ankerseilaufwicklung mehr Halt auf der Kometenoberfläche geben soll-

ten. Dafür unterstützte ein Faul­ haber-Motor beim Aufsetzen des Landers, um über einen Spindelantrieb kinetische in elektrische Energie und schliesslich in Wärme umzuwandeln. Das Minilabor ist nach Aussagen der ESA einsatzbe-

Faulhaber Minimotor SA via Cantonale CH-6980 Croglio Telefon +41 (0)91 611 31 00 marketing@minimotor.ch www.faulhaber.com

Grundfos Remote Management – Pumpen und Systeme fernüberwachen

Ein genauer Überblick über Betriebszustände und Leistungsdaten ist entscheidend für die Betriebssicherheit und Effizienz von Pumpensystemen. Lange Wege sind dabei nicht nötig. Grundfos bietet

mit seinem Grundfos Remote Management ein leistungsfähiges Tool zur Fernsteuerung und -überwachung von Pumpen und Systemen. Es ist ein Internet-basiertes Telemetrie-System, das der Hersteller in seinem eigenen Computer-Center bereitstellt. Für Kunden bedeutet das geringere Kosten für Hosting, Wartung und Pflege von Softund Hardware. Ein Anwender benötigt nur einen Internet-Zugang, einen Standard-Internetbrowser und ein Passwort, um Zugriff auf die Remote Benutzeroberfläche zu erhalten. Mit einem Smartphone, Tablet oder PC mit Internet-Zugang (z.B. WLAN) können Anwender sich je-

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Praktische Statistik-Kurse mit Excel!

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21.–22.4.15 Visualisierung von Labordaten mit Excel Statistische Analyse von Labordaten mit Excel 19.–20.5.15 Einführung in die Biostatistik mit Excel 11.–12.6.15 • Alle Methoden werden mit praxisorientierten Beispielen illustriert ACHEMA 2015, und direkt am PC geübt. Kein mathematischer Formalismus. d E66 • Kursort: Basel. Les cours sont aussi disponibles en français. Halle 4.1, Stan

Statistische Versuchsplanung und Optimierung am PC Teil A: 28.–29.4.15: Teil B: 9.–10.6.15:

Analyse d. Stabilität u. Haltbark. v. Produkten 11.–12.5.15 Statistische Qualitäts- und Prozesskontrolle 18 8.6.15 Methodenvalidierung in der Analytik 23.–24.6.15 Viele weitere Kurse sind auch verfügbar! AICOS Technologies AG, Efringerstrasse 32, CH-4057 Basel, Tel. 061 686 98 76, Fax 061 686 98 88, E-mail: info@aicos.com

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derzeit und überall per Internet auf die passwortgeschützte Bedienoberfläche des Systems einwählen. Das Tool liefert eine Übersicht über alle Pumpen und Installationen des angeschlossenen Systems. Dabei hat man Zugriff auf Daten wie Betriebsstunden, Betriebspunkte, Sollwerte, Sensorwerte, Berichte, Trends, Alarme, Warnungen. Für ein effizientes Alarmmanagement gibt es die Funktion, automatisch per SMS oder E-Mail zu informieren, wenn Warnungen oder Alarme in der Installation auftauchen. Dazu lässt sich über einen Zeitplan festlegen, welches Betriebspersonal in welchem Zeitraum und in welcher Form einen Alarm oder eine Warnung zugestellt bekommen soll. In bestimmten Fällen kann auch per Fernüberwachung eingegriffen werden, beispielsweise wenn der Motorschutz ausgelöst hat und der Motor über die Remoteverbindung neu gestartet werden muss. Das Grundfos Remote Management eignet sich für unterschiedliche Grundfos Pumpen und Systeme, auch für Abwasser-, Bewässerungsoder Wasserversor­gungssysteme. Für die Kommunikation bietet der Hersteller eine Reihe von drahtlosen Komponenten an, unter anderem ein CIM-Modul für die drahtlose Datenübertragung per GPRS.

Die Fernüberwachung bringt Anlagenbauern, Betreibern und Wartungspersonal zahlreiche Vorteile. Der genaue Überblick über die Pumpenleistung liefert wertvolle Daten, um das System zu optimieren. Tools wie automatisch generierte Trendgrafiken helfen, frühzeitig Anzeichen von Verschleiss oder Beschädigung zu erkennen und Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten mit genügend Vorlauf zu planen. Ausserdem ermöglicht die Fernüberwachung ein effizientes Alarmmanagement mit kurzen Reaktionszeiten, das die Betriebssicherheit der Anlage deutlich erhöht. Besondere Vorteile ergeben sich dort, wo Installationen über weitere Entfernungen verteilt sind, beispielsweise bei Abwasser- oder Wasserversorgungsanlagen. Aufwändige Vor-Ort-Inspektionen lassen sich durch die Fernüberwachung vom Büroarbeitsplatz aus ersetzen oder ergänzen. Das spart wertvolle Personalressourcen und ermöglicht kürzere Überwachungszyklen.

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PRODUKTE

Neuer kontaktfreier Multi-Channel Dispenser Mit der langjährigen Erfahrung und dem umfangreichen Know-how im kontaktfreien Abgeben von Flüssigkeiten konnte das Unternehmen M2-Automation einen robusten, kompakten, modularen sowie vollautomatischen Multi-Channel Dispenser Ende 2014/Anfang 2015 launchen. Die nichtkontakt-basierende Automatisationslösung zum Dispensieren von Flüssigkeiten findet vor allem in der chemischen, biologischen und pharmazeutischen Industrie Anwendung (chemische und biologische Inertheit ist gegeben). Ebenfalls kann das System hervorragend in der akademischen Forschung eingesetzt werden. Der Multi-Channel Dispenser vereint alle wichtigen Eigenschaften um ein effizientes, präzises, reproduzierbares Arbeiten zu gewährleisten. Er verhindert damit

manuelle Pipettierfehler und gewährleistet eine perfekte Reprodu-

zierbarkeit der Abgabemengen. Der modulare Aufbau stellt in der minimalen Konfiguration zwei Dispensierkanäle und in der maximalen Konfiguration bis zu zwanzig Dispensierkanäle zur Verfügung. Eine nachträgliche Erweiterung, bis hin zur maximalen Konfiguration, ist nachträglich durch den Anwender möglich. Herzstück eines Dispensier-Moduls sind zwei digitalgesteuerte Pumpen, welche bei Bedarf einzelne Tropfen mit jeweils einem konstanten Volumen von 0,01 ml abgeben. Die Flüssigkeiten fliegen in einer geraden Bahn durch die Luft (kontaktfrei) zum Zielgefäss (zum Beispiel Reaktor). Bis zu zehn Tropfen pro Sekunde können abgegeben werden – was eine maximale Dispensiergeschwindigkeit von 6 ml/ min pro Abgabekanal ergibt. Höhe-

re Durchflussraten können durch die Kombination von zwei oder mehr Ausgabekanälen erreicht werden. Das System wird durch eine spezielle, bei M2-Automation entwickelte Software mit einer intuitiven Bedienung gesteuert. Jedes installiertes Modul, sowie jeder Abgabekanal kann individuell, durch Mengen, Zeitvorgaben und Verzögerungszeiten, eingerichtet werden. Auch Langzeitexperimente können damit perfekt bedient werden.

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Schnelle und schonenende Fettanalyse mit EchoMRI Die Fettmessungen können sowohl bei kleinen Tieren als auch beim Menschen durchgeführt werden, wobei der gesamte Körperfettanteil, die fettfreie Masse, der ungebundene Wasseranteil und der gesamte Körperwasseranteil gemessen werden. Die erhaltenen Werte hängen dabei von der Dichte des Wasserstoffkerns und dem physischen Zustand des Gewebes ab. Je nach Einstellung der Präzision erfolgen Ergebnisse innerhalb von 0,5 und 3,2 Minuten. Damit ist das Analysegerät schneller und genauer als andere Methoden. Die Messung erfolgt in vivo ohne Betäubung oder Beruhigungsmittel und

ist daher besonders schonend für Mensch und Tier. Anders als bei der DXA-Methode ist die EchoMRI Technologie strahlungsfrei, braucht keine Ruhigstellung und ist laut Studie (Taicher et al., 2003) 24mal genauer und stressfreier. Das System ist kostengünstiger als andere MRI Systeme, sehr geräuscharm und bietet eine intuitive und leichte Bedienung. Zinsser Analytic GmbH Eschborner Landstrasse 135 DE-60489 Frankfurt Telefon +49 (0)69 789 106 0 info@zinsser-analytic.com www.zinsser-analytic.com

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Fettanalysen sind meist entweder ungenau oder sehr zeitaufwändig. Dabei gibt es viele Anwendungen, bei denen die Feststellung des Fettgehalts sehr präzise und mit einem hohen Durchsatz erfolgen muss. Durch die NMR-MRI Technologie analysiert der EchoMRI Quantitative Magnetic Resonance Body Composition Analyzer mit höchster Präzision und liefert exakte Auswertungen des Fettgehalts in numerischer und grafischer Form. Das Gerät führt die Analysen in vivo durch und das in weniger als einer Minute. Darüber hinaus zeigt es messbare Effekte vor und nach den Mahlzeiten an.


PRODUKTE

Sicherheit durch Funktionalität – Fasshandling von Denios

Produkte für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen beschäftigen die Denios AG seit über 28 Jahren. Einen besonderen Schwerpunkt neh-

men dabei Systeme für Fasshandling ein, die sich durch hohe Funktionalität auszeichnen und so optimale Sicherheit für Mensch und Umwelt gewährleisten. Das Programm der Denios AG im Bereich Fasshandling ist vielfältig: Für den Fasstransport steht eine umfangreiche Produktpalette zur Verfügung. Ob manuell mit Fasskarren und Fassliftern, zum Transport mit dem Stapler (Fass-Greifer, -Heber und -Wender) oder zum Einhängen in Kransysteme (Fass-Gehänge, -Zange und Scherengreifer): • Grosse Fass-Lasten können problemlos vertikal und horizontal transportiert werden, • im Sortiment führen wir Fasshandlingmodelle, welche eine flexible Beschickung auch bei

engstem Raumangebot ermöglichen, • stabile Konstruktionen sorgen für lange Lebensdauer. Viele dieser Produkte erfüllen bereits die Voraussetzungen gemäss ATEX-Richtlinie 94/9/EG und können somit im explosionsgefährdeten Bereich eingesetzt werden. Nicht weniger durchdacht ist die Auswahl an Fasswerkzeugen. Ob manuelle oder elektrische Fassöffner: Die Fasswerkzeuge von Denios passen sich in ihrer Funktionalität den produktionstechnischen Vorgaben perfekt an. Fasspumpen in verschiedenen Materialvarianten sind auf das jeweilige Fördermedium abgestimmt. Abgerundet wird das Sortiment durch viele nützliche Helfer von

Fasshebestangen, Fasstrichtern und -deckeln bis zum Fasskeil, die die tägliche Arbeit und den Umgang mit Gefahrstoffen erleichtern und so zu mehr Sicherheit am Arbeitsplatz beitragen. Informationen zum Thema Gefahrstofflagerung können gratis unter der Nummer +41 (0)56 417 60 60 oder im Internet unter www. denios.ch angefordert werden.

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800 °C coole Überlegenheit Die neuen Produktlinien FipHeat und FipJack von Fränkische Industrial Pipes (Fip) bieten zuverlässigen Kabelschutz für extreme Beanspruchungen. Die innovativen Wellrohre, Gewebe- sowie Strick­ schläuche können in Bereichen in denen Strahlungstemperaturen bis zu 800 °C entstehen, oder für Dauertemperaturbereiche bis 260 °C eingesetzt werden. Ganz nach dem Motto «it´s great to be special» bietet Fip-Produkte mit Anwendungseigenschaften, die ihres gleichen suchen. Hochwertige Lösungen, die in Fertigungstechniken, wie Spritzgiessen, Extrudieren, Thermoverformen, Stricken, Kleben, Beschichten, und Montieren entstehen, sind die Kernkompetenz des fränkischen Wellrohrspezialisten. Unterschiedliche Einsatzgebiete stellen auch unterschiedliche Anforderungen an den Schutz sensibler Kabel und Leitungen. Daher gibt es im Produktportfolio eine Vielzahl an hochtemperatur-

linie ist in unterschiedlichen Grös­ sen und Materialen erhältlich. Die Gewebe- und Strickschläuche der Produktlinie FipJack werden aus Polyester oder Glasseide gefertigt. Durch eine zusätzliche Ummantelung von Silikonen, oder durch die Beschichtung mit Aluminium können die Produkte auch in extremen Bedingungen, wie zum Beispiel Strahlungstemperaturen bis 800 °C, oder zum Schutz vor Abrieb, oder vor spitzen Gegenständen, eingesetzt werden. Auch wiederverschliessbare Varianten, die für nachträgliche Installationen eingesetzt werden können, sind in der Produktlinie enthalten. beständigen Schutzprodukten, für so gut wie jede erdenkliche industrielle Anwendung. Wellrohre aus der neuen FipHeatProduktfamilie können in Temperaturbereichen bis 260 °C eingesetzt werden und besitzen dabei trotzdem ein hohes Mass an Flexi-

bilität. Die Hochtemperatur-Kabelschutzrohre aus Hightech-Werkstoffen weisen neben ihrer Hochtemperaturstabilität auch eine hohe chemische Beständigkeit auf und erfüllen zudem die Brandschutzanforderungen der UL94 V0 problemlos. Die gesamte Produkt-

Fränkische Cable Management AG Mettlenbachstrasse 29 CH-8617 Mönchaltorf Telefon +41 (0)44 949 10 20 jonny.billeter@fraenkische-ch.com www.fraenkische-ip.com

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PRODUKTE

Haver & Boecker gewinnt Lafarge Global Supplier Award 2014 Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte hat Lafarge, ein weltweit führender Anbieter von Baumaterialien, einen globalen Lieferantenwettbewerb ausgeschrieben. In insgesamt sieben Kategorien wurden die Preisträger ausgezeichnet. Haver & Boecker konnte mit seiner Adams-Technologie zur Abfüllung pulverförmiger Produkte in dichte PE-Säcke den Award in der Kategorie «Nachhaltigkeit» gewinnen. Die Begründung der Jury: Das Unternehmen habe die Fähigkeit unter Beweis gestellt, in nachhaltiger Art und Weise unter Einsatz von angemessenen Korrekturmassnahmen zu handeln. Die nun preisgekrönte Technologie entwickelten beide Unternehmen in einem gemeinsamen Projekt. Lafarge Tarmac hat ein bedeutendes Kundenproblem identifiziert: Den Materialverlust von Zement aus be-

schädigten Papierverpackungen, wofür die PE-Säcke eine ausgezeichnete Lösung waren. Die Kombination vom Lafarge Tarmacs Kunden- und Lösungsorientierung mit Haver & Boeckers technischem Fachwissen hat dazu geführt, dass PE-Säcke eine sehr erfolgreiche Innovation auf dem UK-Markt für verpackten Zement sind. Seit 2005 wurden sechs Lafarge TarmacStandorte in Grossbritannien mit insgesamt zwölf Haver & Boecker Adams-Abfüllanlagen ausgestattet. Lafarge Tarmac ist ein 50:50 Joint Venture zwischen Lafarge SA und Anglo American plc. Im vergangenen Jahr wurde die Adams-Technologie weiterentwickelt, so dass eine Leistungssteigerung von 1200 auf über 2000 S/h erreicht werden kann. Als Weltpremiere stellte Haver & Boecker auf der Powtech 2014 in

Nürnberg den neuen Haver & Boecker Roto-Packer Adams Mini vor. Er basiert auf der bewährten Adams-Technologie und füllt erstmalig pulverförmige Schüttgüter in kompakte PE-Beutel. Bei einem stufenlos wählbaren Sackgewicht von 1 bis 10 kg erreicht der Haver & Boecker Roto-Packer Adams Mini in einem ersten Schritt eine Leistung von bis zu 600 Beutel/h. Parallel arbeiten die Experten aus dem Innovationsmanagement bereits an einer Leistungssteigerung auf 1200 Beutel/Stunde.

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Maag Zahnradpumpen DIMATOC® 2010 LC Kompakt. Schnell. Preiswert. TOC – Die gefahrstofffreie Alternative. DIMATOC® 2100 Der zweikanalige Alleskönner. Von Reinst- bis Abwasser.

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Überlassen Sie nichts dem Zufall Ob es sich nun um Anwendungen mit sehr reinen, korrosiven, hochviskosen oder sehr heissen Medien handelt, Maag hat die Lösung für jede pumpentechnische Herausforderung. ALMATECHNIK AG Rebgasse 2 Postfach CH-4314 Zeiningen

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PRODUKTE

Mittels Veraschung den Glasfasergehalt in Kunststoff bestimmen

Der Gehalt an Füllstoffen, zum Beispiel Glasfasern oder Glaskugeln, bestimmt wesentlich die Eigenschaften, die Produktqualität und die Kosten eines Kunststoff-Compounds. Zu jedem Herstellungspro-

zess und zur Eingangskontrolle gehören daher die Messung des Aschegehaltes und die Kontrolle der Glasfaser-Struktur. Im Zeichen zertifizierter Qualitätssicherungssysteme nach DIN ISO 9000ff, die

Klein und effizient: Neue platzsparende Micro-Membranpumpe

Häufige Anforderungen an kleine Membranpumpen für Analysentechnik, Medizintechnik und industrielle Anwendungen sind hohe pneumatische Leistung, geringe Baugrösse und niedriger Geräuschpegel. In vielen Fällen erweist sich ein niedriger Stromverbrauch als weiteres bedeutendes Kriterium. Mit der neuen Micro-Membranpumpe NMS 020 L hat die KNF Neuberger AG ein Produkt auf den Markt gebracht, das diese Anforderungen in besonderem Mass erfüllt. Die Pumpe ist sehr klein und dank einer ovalen Membrane als Förderelement lediglich 17 mm breit. Einschliesslich Antriebsmotor wiegt sie 32 Gramm. Trotz der geringen

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Baugrösse fördert sie 1,8 NL pro Minute und erreicht ein Endvakuum von 500 mbar abs. sowie einen Überdruck von 500 mbar. Da das Gehäuse der Pumpe komplett geschlossen ist, zeichnet sie sich durch einen leisen Lauf aus. Massstäbe setzt die geringe Stromaufnahme des Antriebsmotors. Wie alle Membranpumpen des Herstellers arbeitet auch dieses neue Produkt ölfrei und fördert die Medien unverfälscht. Dank entsprechender Wahl der medienberührten Bauteile eignet sich die Pumpe auch für korrosive oder aggressive Medien. Die neue Pumpe NMS 020 L ergänzt das umfassende Angebot des Herstellers an Micro-Membranpumpen. Neben Pumpen für gasförmige Medien enthält das Produktprogramm auch Geräte für Flüssigkeiten.

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heute von den meisten Produktionsbetrieben eingerichtet sind, soll die Überprüfung der Produktqualität in kurzen Abständen erfolgen und als Konsequenz ein rasches Eingreifen und Anpassen des Fertigungsprozesses ermöglichen. Dieser Forderung steht eine Veraschungszeit von mehreren Stunden (bis zu acht Stunden) im konventionellen Muffelofen gegenüber – viel zu lange, um aufgrund der Messergebnisse noch wirksam in die Produktion eingreifen zu können oder bei der Warenanlieferung die Abladung zu beeinflussen. Auch in Forschung und Entwicklung von Automotive-KunststoffBauteilen wird eine schnelle, flexible Versuchsdurchführung immer wichtiger. Hier gewährleistet der High-TechSchnell-Muffelofen Phönix von

CEM eine deutliche Zeitverkürzung von bis zu 97 Prozent gegenüber der konventionellen Technik bei gleichbleibender analytischer Güte. Was früher Stunden brauchte, wird nun in Minuten ermöglicht und stellt somit eine Alternative zur konventionellen Technik dar. So werden Automotiv-Bauteile in nur 15 Minuten verascht und der Glasfasergehalt sowie die -struktur ermittelt.

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Bioproof-zertifizierte Spritzen für Stepper-Repetierpipetten

Ecostep-Spritzen werden beim Arbeiten mit der Repetierpipette Stepper 411 benötigt. Drei verschiedene Grössen decken den kompletten Volumenbereich von 10 bis 5000 µl. Hergestellt aus PE/ PP Material, bieten die Spritzen hohe Leistungsresultate und chemische Beständigkeit für ein sicheres Seriendosieren einer breiten Auswahl an Flüssigkeiten. Ecostep sind entweder nicht sterilisiert in Beuteln oder sterilisiert einzeln verpackt erhältlich. In der Schweiz hergestellt und getestet, inkludiert die Produktpalette nun auch Ecostep bioproof-Modelle, bestehend aus individuell verpackten sterilisierten Spritzen mit hohem Reinheitsgrad. Um hohen spezifischen Ansprüchen gerecht

zu werden, wird jede Produktionsserie von unabhängigen Testlaboratorien geprüft und frei von DNAse, RNAse, Pyrogenen (Endo Toxine) und humaner DNA zertifiziert. Der hohe Reinheitsgrad bioproof garantiert eine maximale biologische Sicherheit in den Bereichen Pharmazie, Lebensmittel, Biotechnologie und Medizinische Forschung. Ecostep bioproof-Spritzen sind somit die perfekte Antwort für alle genetischen und molekularbiologischen Applikationen. Socorex Isby S.A. Champ-Colomb 7 CH-1024 Ecublens/Lausanne Telefon +41 (0)21 651 6000 socorex@socorex.com www.socorex.com

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KRYOTECHNIK

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Tel. +41 44 732 31 31 Brechbühler AG Fax +41 44 730 61 41 Steinwiesenstrasse 3 www.brechbuehler.ch SCH-8952 P E K TSchlieren R O P H O T O Msales@brechbuehler.ch ETER

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