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NEWS

12 / 2013 12 / 2014

FAChbERIChTE

Dezember 2013 Dezember 2014

KUNSTSTOFF XTRA

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Jahre JUBILÄUM

Geteilte Freude ist doppelte Freude

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Fax: +41 (0)56 619 52 50 Firma Name/Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort Telefon E-Mail Datum Unterschrift

Mail: info@sigimedia.ch


EDITORIAL

Standortbestimmung An Innovation führt kein Weg vorbei. Gerade mit der Schweizer (Kunststoff)-Industrie sind der Begriff und diese Aussage fest verknüpft. Studien

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attestieren der Schweiz die Polposition bezüglich Innovationsfreudigkeit. Zu Recht? Der Chefökonom von General Electric, Marco Annunziata, forderte in Brüssel, wo er im November den GE Report über Innovationstrends in Europa vorstellte, die Europäer auf, Mut zu mehr Risiko zu zeigen, um vorwärts zu kommen. Um den Anschluss an die USA und andere schneller wachsende Wirtschaftsnationen zu schaffen, rät er den europäischen Unternehmen, ihre Einstellung gegenüber Misserfolgen zu überdenken. Nach ihm sollten Konkurse schneller abgewickelt werden, damit der Unternehmer, der einen Fehlstart hinlegt, es erneut versuchen kann. Denn «Nichtstun» ist für Annunziata ebenfalls eine Art von Versagen. In seinem anderen Regionen hinten nachhinkt: das sind mangelnde Zusammenarbeit, das Unvermögen Privatinvestoren anzuziehen, die ungenügende Förderung von Innovationsprojekten durch die Regierungen und schliesslich die mangelnde Fähigkeit Fachkräfte (Talente) zu gewinnen und auch zu behalten. Da weckt der von der Messe Luzern in Auftrag gegebene Innovationsreport, der an der Innovationstagung im Januar 2015 vorgestellt wird, Erwartungen. Dieser ist spezifisch auf die Schweizer Kunststoffindustrie ausgerichtet und wird Daten und Fakten über deren Wertschöpfung und Produktivität aufzeigen – auch im Vergleich zum Ausland. Der Report wird gemäss René Ziswiler, Leiter Messeentwicklung, Überraschendes zu Tage fördern. Da eine Branche ihren Stellenwert nur einschätzen kann, wenn sie verlässliche Vergleichszahlen zu anderen Märkten und Ländern hat, ist der Report ein willkommenes und lange fälliges Instrument zur Standortbestimmung. Die einen wird der Report in ihrer strategischen Ausrichtung bestätigen, andere kann er eventuell zu einem Kurswechsel (einer Weichenstellung) bewegen. Für Diskussionsstoff wird er auf alle Fälle sorgen.

Marianne Flury, Redaktorin m.flury@sigwerb.com

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Farbe für technische Kunststoffe Medizinaltechnik

Report ortet er vier Schlüsselfaktoren, weshalb Europa im Vergleich zu

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I n h altsverzeic h nis

04 Fokus

KUNSTSTOFF XTRA

18 Verpackung

Innovation, ein Schlüsselfaktor für den Erfolg

Sicher verpackt zum Anwender

Am 27. Januar 2015 organisiert die Messe Luzern erstmals eine Innovationstagung in Luzern. Ein Highlight ist die Vorstellung des Innovationsreports über die Schweizer Kunststoffindustrie. Zudem werden diverse Referate von Unternehmern und Hochschulprofessoren, die aus ihrer Sicht berichten, wie sie Innovation (er)leben, und die Verleihung des Swiss Plastics Award zeigen, dass Innovation ein Zusammenspiel verschiedener Erfolgsfaktoren ist.

Sind Waren nicht richtig verpackt, können sie beim Transport und bei der Lagerung schnell beschädigt werden. Mit diesem Problem war der Logistikdienstleister logit.syncreon konfrontiert. Auf der Suche nach einer optimalen Alternative stiess er auf die Kunststoff-Mehrwegbehälter der Bito-Lagertechnik.

10 Verarbeitung

23 Verfahrenstechnik

Flachs als Verstärkungsfaser

Naturfasern wie z. B. Flachsfasern bieten als nachwachsender Rohstoff eine interessante Alternative zu herkömmlichen Verstärkungsfasern. Allerdings spielen der Verarbeitungsprozess und die Verwendung eines geeigneten Kompatibilisators eine wichtige Rolle, um Naturfasern für kurzfaserverstärkte Bauteile zu nutzen.

IMPRESSUM

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Die Fachzeitschrift für die Kunststoff- und Kautschukindustrie

Herausgeber/Verlag SIGWERB GmbH Unter Altstadt 10 CH-6301 Zug Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.sigwerb.com Anzeigenverkaufsleitung Thomas Füglistaler

Erscheinungsweise 10 × jährlich Jahrgang 4. Jahrgang Druckauflage 6000 Exemplare ISSN-Nummer 1664-3933 Internet www.kunststoffxtra.com Geschäftsleiter Andreas A. Keller

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Anzeigenverkauf SIGImedia AG Jörg Signer Pfaffacherweg 189 Postfach 19 CH-5246 Scherz Telefon +41 (0)56 619 52 52 Telefax +41 (0)56 619 52 50 info@sigimedia.ch Chefredaktion Marianne Flury St. Niklausstrasse 55 CH-4500 Solothurn Telefon +41 (0)32 623 90 17 m.flury@sigwerb.com www.kunststoffxtra.com

Schaumextrusion eiskalt

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen hat in einem Forschungsprojekt zur Schaumextrusion die Verwendung von Trockeneis als physikalisches Treibmittel untersucht. Die neu entwickelte Verfahrenstechnik kombiniert nun die Vorteile des physikalischen und des chemischen Schäumens.

Produktion Sprüngli Druck AG Dorfmattenstrasse 28 CH-5612 Villmergen Telefon +41 (0)56 619 53 53 Telefax +41 (0)56 619 53 00 info@spruenglidruck.ch www.spruenglidruck.ch Abonnemente Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.kunststoffxtra.com Jahresabonnement Schweiz: CHF 38.00 (inkl. Porto/MwSt.) Jahresabonnement Ausland: CHF 58.00 (inkl. Porto) Copyright Zur Veröffentlichung angenommene Originalartikel gehen in das ausschliessliche Verlagsrecht der SIGWERB GmbH über. Nachdruck, fotomechanische Vervielfältigung, Einspeicherung in Datenverarbeitungsanlagen und Wiedergabe durch elektronische Medien, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Copyright 2014 by SIGWERB GmbH, CH-6301 Zug

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24 Werkzeug-/ Formenbau

32 Publireportage 33 Wirtschaft

Zweifarbige LSR-Teile Trelleborg Sealing Solutions Stein am Rhein hat einen technologischen Durchbruch in der Kolorierung von Spritzgiessteilen aus Flüssigsilikon (LSR) erzielt. Über eine innovative Konstruktion innerhalb des Werkzeugs wird dem Material diskontinuierlich Farbe zugesetzt, bevor es in die Form eingespritzt wird. So entstehen in einem Schuss und in einem Werkzeug echte zweifarbige Teile.

28 Swiss Plastics Cluster Le plastique, un matériau conducteur?

Das Messe-Duo Swisstech und Prodex in Basel ging am Freitag, 21. November zu Ende. An den vier Messetagen haben sich 52 884 Branchenexperten und Interessierte aus Industrie, Wirtschaft und Hochschulen intensiv ausgetauscht. Die erstmalige Durchführung in der neuen Halle 1 (auf drei Ebenen) hat ihren Teil zum Erfolg beigetragen.

39 News

Lorsque l’on pense conductivité électrique, les métaux viennent à l’esprit bien avant les plastiques. Pourtant, lorsqu’ils sont chargés, ces derniers peuvent se révéler des matériaux conducteurs particulièrement intéressants. Afin d’en estimer le potentiel, des membres du Swiss Plastics Cluster ont lancé le projet SigmaPlast, avec le soutien financier du Pôle scientifique et technologique du canton de Fribourg.

46 Veranstaltungen 47 Messen 2015 48 Produkte 53 Lieferanten verzeichnis

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30 Leichtbau

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Erfolgreiche Leistungsschau

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Erste Innovationstagung der Messe Luzern

Innovation, ein Schlüsselfaktor für den Erfolg Am 27. Januar 2015 organisiert die Messe Luzern erstmals eine Innovationstagung in Luzern. Ein Highlight ist die Vorstellung des Innovationsreports über die Schweizer Kunststoffindustrie. Zudem werden diverse Referate von Unternehmern und Hochschulprofessoren, die aus ihrer Sicht berichten, wie sie Innovation (er)leben, und die Verleihung des Swiss Plastics Award zeigen, dass Innovation ein Zusammenspiel verschiedener Erfolgsfaktoren ist.

1 Albert Schwarzenbach ist Beauftragter für Kommunikation der Messe Luzern, Luzern, albert.schwarzenbach@messeluzern.ch

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eingetragen und später auch belohnt wird», betont Adrian Pfenniger. «Ein Dutzend interdisziplinäre Innovationszirkel, ein eigenes Ideenhaus mit einer umfangreichen Innovationsdatenbank, die ‹Frage des Monats› an alle Mitarbeitenden oder das Küren von Trisa-Champions sind weitere Instrumente des Innovationsmanagements.»

Adrian Pfenniger, Trisa AG.

Adrian Pfenniger, CEO der Trisa AG in Triengen, wird in seinem Referat «Innovation als Erfolgsfaktor» aufzeigen, welchen Stellenwert die Unternehmenskultur, der «Trisa-Spirit», auf die Innovationskraft des Unternehmens hat. Als Erfolgsgeheimnis des 1887 gegründeten Unternehmens bezeichnet der Firmenchef die seit Jahrzehnten gepflegte und gelebte Unternehmenskultur und das in den letzten 25 Jahren konsequent aufgebaute Innovationsmanagement. «Das partizipative Führungsmodell der Trisa schafft ein günstiges Umfeld und wirkt im Innovationsprozess als treibende Kraft. Trisa will das ganze intellektuelle Kapital seiner Mitarbeitenden miteinbeziehen. Deshalb verfügen alle ‹Trisanerinnen und Trisaner› über einen ‹Ideenpass›, in dem jeder eingebrachte Vorschlag, sei es zu Produkten, Prozessoptimierungen, Arbeitsplatzverbesserungen, Technologie- oder Sozialinnovationen,

Bild: Riwisa

Laut Studien ist die Schweiz das innovationsfreudigste Land Europas. Die Top-Position verdankt die Schweiz vor allem dem Erfolg weniger Grosskonzerne. Die in der Schweiz ansässigen Grossunternehmen aus Life Sciences, Chemie und Energietechnik beeinflussen die Berichte positiv, zum Beispiel durch die Anzahl der Patente. Vergleicht man hingegen die Zahlen der innovativen und wachstumsstarken KMU aus klassischen Innovationsbranchen wie IT, Nanotechnologien oder Biotech, so liegt die Schweiz nicht auf den vorderen Rängen. Hier setzt der von der Messe Luzern beim BAK Basel in Auftrag gegebene Innovationsreport an. Er ist das erste Projekt, das im Rahmen des im Januar 2014 gegründeten Netzwerks Swiss Plastics umgesetzt wurde. Der Report analysiert die Innovationsleistung der Schweizer Kunststoffindustrie, macht sie vergleichbar mit dem Wettbewerb im Ausland, zeigt Mechanismen auf, die Innovationen auslösen, aber auch hemmen. Der Report ist modulartig aufgebaut und soll laufend ergänzt und angepasst werden. Neben der Vorstellung des Innovationsreports als wichtige Standortbestimmung im (inter)nationalen Umfeld für die Unternehmen, berichten u.a. drei Unternehmer aus dem Blickwinkel der Praktiker über die Rolle der Innovation in ihrem Betrieb.

Die Firmenkultur nährt den Innovationsprozess Bild: Trisa

 arianne Flury, M Albert Schwarzenbach1

Horst Beck, Riwisa AG.

Horst Beck, General Manager der Riwisa AG, Hägglingen, spricht über die Rolle des Verarbeiters heute und morgen. Der Verarbeiter als reiner Teilelieferant hat ausgedient. «Unsere Kunden erwarten, dass der Spritzgiesser heute ein Systemlieferant ist», betont Beck. «Diesen veränderten Marktanforderungen muss sich der Verarbeiter stellen und dem Kunden anbieten können, was dieser möchte.» Beck warnt davor, denselben Fehler zu machen wie die Uhrenindustrie in den 70er Jahren. «Wir Unternehmer müssen die Weichen richtig und rechtzeitig stellen», mahnt er. Damit die Schweizer Löhne gerechtfertigt sind, müsse der Kunde einen Mehrwert erhalten, den er nicht überall auf der Welt kaufen kann. «Wir müssen wieder Engineering an12/2014


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Bild: Messe Luzern

bieten und Schweizer Präzision – all das, was die Schweiz ausmacht, das müssen wir wieder mehr leben, auch in der Kunststoffindustrie», so Beck. Den Weg dorthin sieht er über intelligente Allianzen mit Partnerunternehmen, Zulieferern, Rohstofflieferanten. Am Beispiel Riwisa mit der US-amerikanischen Inhaberin im Hintergrund zeigt Beck, wie das funktionieren kann. Ein Unternehmen muss selber gar nicht besonders innovativ sein. Es muss aber den Stand der Technik nutzen. «Das Managen bereits vorhandener Technologie ist heute die wesentliche Aufgabe eines Systemlieferanten. Man muss nicht alles selber erfinden, sondern das bereits Vorhandene intelligent zusammenführen und so dem Kunden Mehrwert bieten», so die Kernbotschaft von Horst Beck.

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Forum Messe Luzern: Hier wird die Tagung im Januar 2015 stattfinden.

Bild: Georg Fischer

Fischer. Darauf aufbauend entwickelt GF bessere Lösungen für seine Kunden. Eine eigene F & E-Abteilung in Schaffhausen nimmt Kundenideen auf und realisiert entsprechend Produkte und Dienstleistungen. «Der Standort Schweiz ist für uns wichtig: das Kapital ist günstig, die Arbeitsbedingungen sind gut und die Gesetzgebung ist stabil. Vor allem aber sind auch die Mitarbeitenden hoch qualifiziert, nur findet man leider nicht genügend», weist Fischer auf den wunden Punkt hin. «Wir brauchen gute Ingenieure hier, wir brauchen gute Berufsleute, die die Aufgaben erfüllen können – und daran mangelt es.»

GF Piping Systems, eine von drei Divisionen des Schaffhauser Industriekonzerns Georg Fischer (GF), produziert in der Schweiz in drei grossen Kunststoffwerken in Schaffhausen, Subingen und Seewis. Der Werkplatz Schweiz spielt deshalb für den Konzern eine wichtige Rolle. In seinem Referat über den Wertschöpfungsstandort Schweiz erklärt Claude Fischer, Leiter der Business Unit Versorgung (Utility), wie man in einem Hochlohnland wirtschaftlich produzieren kann. Voraussetzung dazu seien gute Mitarbeiter, hochautomatisierte Produktionsanlagen und innovative Produkte, wie zum Beispiel die Produktion der Elektroschweissmuffen mit Durchmesser bis 800 mm beweist. «Der Nährboden für Innovation sind unsere Kunden auf der ganzen Welt. Wir kennen unsere Märkte, wo und wer unsere Produkte benötigt», erklärt 12/2014

Bild: FHNW

Claude Fischer, Georg Fischer AG.

Prof. Dr. Per Magnus Kristiansen, FHNW.

Von der wissenschaftlichen Seite her beleuchtet Prof. Dr. Per Magnus Kristiansen, stellv. Leiter des Instituts für nanotechnische Kunststoffanwendungen und des

Instituts für Kunststofftechnik an der FHNW, die Innovationslandschaft Schweiz. «Die Fachhochschulen in der Schweiz erfüllen einen vierfachen Leistungsauftrag. Mit der Ausbildung auf Bachelor- und Master-Niveau komplettieren sie das Erfolgsmodell des dualen Bildungssystems, für welches die Schweiz nicht selten beneidet wird. Mit den Master of Advanced Studies in Kunststofftechnik ermöglichen sie die Weiterbildung «on the job». Zudem hat sich die angewandte Forschung und Entwicklung, nebst der Lehre, zu einem wichtigen dritten Pfeiler entwickelt, welcher im europäischen Vergleich deutlich stärker ausgeprägt ist und die Industrie im Bereich der Innovation in grossem Masse unterstützt. Ergänzend werden die vorhandenen Kompetenzen als Dienstleistung angeboten», erklärt Kristiansen das Leistungsspektrum. Bereits heute werden in Zusammenarbeit von Fachhochschulen und Industrie innovative Materialien, Produkte und Prozesse entwickelt. Dies wird im Innovationsreport 2015 mit beispielhaften Erfolgsgeschichten verschiedener Firmen aufgezeigt. Zusammengetragen wurden diese Beispiele von der Ecole d’ingénieurs et d’architectes de Fribourg, der Fachhochschule Nordwestschweiz, der Haute école arc, der Hochschule für Technik Rapperswil, der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Auch finden sich im Report einige Beispiele innovativer Entwicklungen, welche nur durch die Firmen selbst 5


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Qualifizierter Nachwuchs ist ein Erfolgsfaktor Mit dem Projekt «Swiss Plastics Education – Ausbildungskalender» soll nächstes Jahr ein weiteres Projekt realisiert werden. Die Publikation soll zeigen, welche Ausbildungsgänge mit welchem Profil für die Kunststoffindustrie in der Schweiz bereits vorhanden sind und wie sie bekannter gemacht werden können. Basierend auf der ersten Zusammenfassung des Projekts haben sich Kleinprojekte herauskristallisiert, die das Gesamtziel, eine überarbeitete Aus- und Weiterbildung für die Schweizerische Kunststoffbranche, unterstützen.

fokussieren. «Die Themenkreise werden als Projekte an Studierende (Wirtschaftsingenieurwesen Fernfachhochschule Brig, HSLU, FHNW, ZHAW und BFA) vergeben. Sie werden beauftragt, mittels Befragung von Unternehmen aus der Kunststoffindustrie die entsprechenden Antworten und nötigen Informationen aus erster Hand abzuholen und zu verarbeiten. Wir möchten damit eruieren, was die Industrie will und was ihre Bedürfnisse sind. Bezogen auf die Kunststoffindustrie fehlen aussagekräftige Zahlen und Fakten. Dies soll sich nun ändern», verspricht De Pietro. Bild: HEFR

realisiert wurden. Zudem wird der Nutzen von Kompetenzzentren, Netzwerken und regionalen Förderinstrumenten beispielhaft dargelegt und ein Blick in die Zukunft gewagt, welche neuen Entwicklungen die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte beeinflussen könnten.

Die Innovationstagung wird Grundsatzfragen aufwerfen, zu Diskussionen anregen, über Mittel und Wege, wie die Schweizer Kunststoffindustrie ihre Innovationskraft erhalten, ja ausbauen kann. Sie wird auch Anstösse und Anregungen für zukunftsträchtige Geschäftsmodelle bieten und Chancen aufzeigen für den Erfolg von morgen.

Bild: K ATZ

Jacques P. Bersier, Hochschule für Technik und Architektur.

Dr. Jürg De Pietro, KATZ.

Dr. Jürg De Pietro, Geschäftsführer des KATZ, wird das Projekt «Ausbildungskalender» vorstellen und sich auf die ersten drei Themenkreise, welche erarbeitet werden,

ziplinären Kompetenzen und die Entwicklung von Talenten am Innovationspark blueFactory in Freiburg, die Innovationskraft der Unternehmen stärken. Innosquare unterstützt dabei die Entwicklung von Kompetenzzentren und Clustern auf nationaler und internationaler Ebene. Die Plattform fördert Synergien zwischen den wichtigen Technologie- und Berufspartnern des Kantons Freiburg. Man will auch strategische Wirtschaftspartner für den Standort gewinnen und somit die treibenden Kräfte von Morgen aufbieten», erklärt Bersier das Ziel der Plattform. Im Anschluss übergibt er den Swiss Plastics Award, der je eine Bachelor- und Masterarbeit mit Innovationspotenzial auszeichnet.

Um die branchenübergreifende Zusammenarbeit geht es auch im Referat von Jacques P. Bersier, Vizedirektor an der Hochschule für Technik und Architektur in Freiburg und Koordinator des 2008 gegründeten Netzwerks Swiss Plastic Cluster (vormals Réseau Plasturgie). Er spricht über die interdisziplinäre Technologie- und Innovationsplattform Innosquare. «Wir wollen durch die Bereitstellung von multidis-

Das detaillierte Programm der Tagung ist diesem Magazin beigelegt. Mehr Informationen sind auch zu finden im Interview auf den folgenden Seiten und unter: www.swissplastics-innovation.ch

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Interview mit René Ziswiler, Messe Luzern

An Innovation führt kein Weg vorbei

Marianne Flury Herr Ziswiler, weshalb braucht es diese Innovationstagung? René Ziswiler: Wenn man sich mit erfolgreichem Wirtschaften auseinandersetzt, macht man dies ja sehr oft anfangs Jahr. Da setzt man sich neue Ziele. Mit der Innovationstagung wollen wir der kunststoffverarbeitenden Industrie Inputs liefern, damit diese ihre Ziele erreichen kann. Wir, das sind die Unternehmer, die an der Tagung auftreten – erfolgreiche Unternehmer, die über ihre Erfolgsmodelle im Kontext zur Innovation sprechen. Innovation ist mittlerweile ein recht strapazierter Begriff. Was bedeutet Innovation für Sie? Ziswiler: Genau diese Frage probieren wir mit dem ersten Swiss Plastics Innovationsreport zu beleuchten und auch ein Stück weit zu beantworten. Innovation ist nicht einfach ein Erfinden einer Neuheit, kein Synonym von «ich habe etwas verbessert, weiterentwickelt». Der Ausgangspunkt einer Innovation ist für mich in erster Linie eine Denkhaltung. Ich muss mir im Klaren sein, dass ich mich immer wieder der neuen Umgebung, den Entwicklungen anpassen muss. Jede Entwicklung bietet auch Chancen. Innovation hat für mich auch damit zu tun, wie innovativ ich kommuniziere, vermarkte und mein Netzwerk aufbaue. Das hört sich an, als wenn eine technologische Entwicklung für eine Innovation Nebensache wäre? Ziswiler: Ein Smartphone beinhaltet einerseits Neuerungen, ja Innovationen, aber die Hauptinnovation besteht darin, vorhandene Technologien zusammenzuführen. Es geht nicht immer um «noch kleiner, noch schnel8

ler, noch besser». Die Summe von verschiedenen bekannten Technologien kann zu einer Innovation führen. In diesem Sinn ist die Rolle eines Verarbeiters zugespitzt gesagt vergleichbar mit einem Smartphone. Er fügt das Know-how der verschiedenen Lieferanten – Rohstoff, Werkzeug, Maschine u.a. – zusammen, produziert und montiert ein Gesamtensemble, das eventuell noch verpackt, sterilisiert, konfektioniert wird. Obwohl unter Umständen nichts neu ist, kann allein durch das Zusammenspiel entlang der Prozesskette eine Innovation entstehen. Wer sind die Innovationstreiber in der Schweiz? Ziswiler: Auch das versuchen wir im Rahmen des Innovationsreports zu beantworten. Konsens besteht sicher darin, dass ohne gut ausgebildete Mitarbeiter Innovation nicht möglich ist. Die Kunststoffindustrie ist – und das ist durch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) so festgehalten – im Medium- / Hightechbereich angesiedelt. Innovationstreiber sind klassischerweise Rohstofflieferanten und Maschinen- und Gerätehersteller, weniger der Verarbeiter. Dieser spielt aber eine ganz wichtige Rolle im Ganzen: Er ist der «Innovationsenabler». Er ist quasi der Koch, der alle Komponenten in der richtigen Mischung zu einem Gericht zusammenfügt. Die Rolle des Verarbeiters wird nicht überall gleich wahrgenommen, möglicherweise auch von den Kunden der Verarbeiter unterschätzt. Nur so lässt sich erklären, dass sich Verarbeiter über den zunehmenden Margendruck beklagen und gleichzeitig immer mehr leisten müssen. Die Rolle des Verarbeiters in diesem Innovationssystem soll beleuchtet werden und eine Diskussion anstossen.

Bild: Messe Luzern

Die Messe Luzern hat sich mit der Lancierung einer Innovationstagung für die Schweizer Kunststoffindustrie am 27. Januar 2015 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Was mit der Tagung erreicht werden soll, weshalb Innovationen für die Schweiz so wichtig sind und welche Rolle die Verarbeiter dabei spielen, darüber spricht der Messeleiter René Ziswiler mit KunststoffXtra.

René Ziswiler: Mit dem Report möchten wir jedem Betrieb eine Orientierungshilfe geben.

Dieses Thema wird nicht mit einer Tagung abgeschlossen sein, das ist ein längerer Prozess. Warum ist Innovation für die Schweiz so wichtig? Ziswiler: Gute Frage. Alt Nationalrat und Ökonom Rudolf H. Strahm, einer der Referenten an unserer Tagung, zielt mit seinem Referat auf die Ausbildung. Er zeigt auf, dass Länder, die ein duales Bildungssystem haben, mehr Innovationen hervorbringen und erfolgreicher sind. Wir sind eine Exportnation und exportieren Innovationen in Form von hochspezialisierten Produkten, die weltweit nachgefragt werden. Ohne Innovationen können wir nicht mehr exportieren und ohne Export haben wir keinen Wohlstand in der Schweiz. Daran führt kein Weg vorbei. … und dies, obwohl der Export der Schweizer Kunststoff verarbeitenden Industrie relativ gering ist? Ziswiler: Die Zulieferindustrie braucht a) eine geografische Nähe zum Kunden und b) ist es so, dass es im angrenzenden Ausland auch sehr gute Verarbeiter gibt, die durch die geografische Nähe gewisse 12/2014


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Vorteile haben. Die Kunststoffindustrie ist in Zentraleuropa fast flächendeckend vorhanden, es gibt auf den ersten Blick keine weissen Flecken, die man angehen könnte. Auch hier versuchen wir mit dem Innovationsreport Antworten zu geben, wo Marktchancen im Export liegen könnten. Exportieren kann nur derjenige, der besser ist, denn günstiger werden wir kaum. Da sind wir wieder beim Stichwort Innovation. Studien attestieren der Schweiz die PolPosition in puncto Innovationsfreudigkeit. Gilt dies auch für die Kunststoffindustrie? Ziswiler: Es gilt, sich kritisch mit der eigenen Position auseinanderzusetzen. Mit dem Report möchten wir jedem Betrieb eine Art Kompass, eine Orientierungshilfe geben. Nur wenn man verlässliche Angaben über die Gesamtindustrie hat, kann man bewerten, wo man steht. Für denjenigen, der besser ist, ist es motivierend; der andere muss sich fragen, wo seine Chancen liegen, was er machen kann, um auch zu den Besten zu gehören. Wie lässt sich ein innovationsfreundliches Umfeld schaffen? Welche Rahmenbedingungen braucht es dazu? Ziswiler: Ich würde nicht als erstes bei den Rahmenbedingungen suchen. Ich glaube, die Industrie hat es zu einem grossen Teil selber in der Hand – sie könnte als Ganzes besser zusammenarbeiten. Es gibt Beispiele von Kunststoff verarbeitenden Betrieben, die arbeiten schon lange und gut mit Partnern aus der Industrie, aber auch mit Hochschulen zusammen. Ich glaube in der Zusammenarbeit liegt das grösste Potenzial in dieser Industrie.

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Wir haben gemäss Plastics Europe mengenmässig einen Marktanteil von 1,6 % in den EU27 Staaten . Nehmen wir nur einmal an, wir setzen uns das Ziel, mengenmässig in den nächsten 10 Jahren auf 2 % zu kommen, würde dies etwa 4000 bis 6000 neue Arbeitsplätze generieren. Dieses Gedankenspiel zeigt den Wirkungshebel. Wir haben an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Da muss man sich schon fragen, genügt es künftig, nur den Binnenmarkt abzudecken oder müssen wir das Ausland ins Visier nehmen?

Was braucht es, damit Sie sagen können, die Tagung war ein Erfolg? Ziswiler: Für mich ist die Tagung dann ein Erfolg, wenn wir uns auf zwei bis vier richtungsweisende Statements einigen könnten: Wie können wir uns – und damit meine ich alle: die Industrie, die Messe, die Medien – beispielsweise international bemerkbar machen, oder wie schaffen wir den «Kampf» um die Talente. Diese wichtigen Stossrichtungen in Form von Statements aufzustellen, das wäre für mich der grösste Erfolg. n

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Was sind die grössten Hemmnisse? Ziswiler: Da spielen verschiedene Faktoren mit. Es ist uns sehr lange gut gegangen, eine Zusammenarbeit war gar nicht nötig. Vor allem hat man oft nur den Binnenmarkt im Blick, mit dem Effekt, dass der Verarbeiter im Nachbardorf ein direkter Mitbewerber ist. Zudem gibt es keine Unterlagen über die Schweizer Kunststoffindustrie in englischer Sprache. Da darf es nicht erstaunen, dass man im Export nicht wahrgenommen wird. Das würde ein gemeinsames Auftreten – das kann physisch oder digital sein – im Ausland bedingen. 12/2014

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V erar b eit u ng

Zugeigenschaften von flachsverstärtem PP

Flachs als Verstärkungsfaser Naturfasern wie z. B. Flachsfasern bieten als nachwachsender Rohstoff eine interessante Alternative zu herkömmlichen Verstärkungsfasern. Allerdings spielen der Verarbeitungsprozess und die Verwendung eines geeigneten Kompatibilisators eine wichtige Rolle, um Naturfasern für kurzfaserverstärkte Bauteile zu nutzen.

 hristian Hopmann1, Florian C Puch2 , Maximilian Adamy 3 In den letzten Jahren hat das Interesse an Naturfasern in Industrie und Forschung stark zugenommen. Besonders in der Automobil- und in der Baubranche wird naturfaserverstärkten Kunststoffen ein grosses Potenzial zugesprochen [1]. Dieser Trend beruht auf mehreren Gründen: Aus ökologischen Gesichtspunkten sind Naturfasern nachwachsende Rohstoffe mit einer vorteilhaften CO2-Bilanz. Ihre Herstellung führt zu einer geringeren Umweltbelastung als die Herstellung von Glas- oder Kohlenstofffasern und Naturfasern können im Gegensatz zu Glasfasern verbrannt werden [2]. Ausserdem führen Naturfasern im Vergleich zu Glasfasern zu einem geringeren Verschleiss der Verarbeitungsmaschinen und Werkzeuge. Aus Sicht der Fasereigenschaften punkten Naturfasern durch gute spezifische mechanische Eigenschaften, die vergleichbar zu konventionellen Verstärkungsfüllstoffen sind, eine vergleichsweise geringe Dichte, gute elektrische, thermische und akustische Isolationseigenschaften und eine hohe Verfügbarkeit bei einem geringen Preis [3]. Als Nachteile von Naturfasern sind jedoch ihre geringe Kompatibilität zu hydrophoben Polymeren wie 1 Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, geb. 1968, ist Inhaber des Lehrstuhls für Kunststoffverarbeitung der RWTH Aachen und Leiter des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV), Aachen. 2 Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. Florian Puch, geb. 1983, war von Februar 2010 bis Juli 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter des IKV und leitete die Arbeitsgruppe Compoundierung. 3 M.Sc. Maximilian Adamy, geb. 1987, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des IKV und leitet die Arbeitsgruppe Compoundierung seit Juni 2014.

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Bild 1: Schneckenkonfigurationen zur Herstellung der Polypropylen-Flachskurzfaser-Compounds.

z.B. Polyolefinen, ihre Neigung zur Agglomeratbildung und ihre geringe Beständigkeit gegenüber Wärme und Feuchtigkeit sowie ihre hohe Feuchtigkeitsaufnahme anzuführen [3,4]. Darüber hinaus variieren die Eigenschaften von Naturfasern auch für ein- und denselben Fasertyp, da sie von den Kultivierungsbedingungen wie z.B. Anbaugebiet, Wetter etc. und der anschlies-senden Faseraufbereitung abhängen. Um die genannten Nachteile der Naturfasern zu berücksichtigen und das hohe Potenzial von naturfaserverstärkten Thermoplasten zu nutzen, wurden in einem Forschungsvorhaben unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette flachsfaserverstärkte Compounds mit verbesserten Eigenschaften sowie Fasermodifikationen und Verfahren zur Herstellung und Weiterverarbeitung der flachsfaserverstärkten Compounds untersucht und entwickelt. Die umfangreichen Untersuchungen wurden durch ein Konsortium, bestehend aus belgischen (Allgemeiner Belgischer Flachsverband, Celabor, Flanders’ PlasticVision, Flämisches Kunststoff

Zentrum, Katholische Hochschule BrüggeOstende) und deutschen Partnern (Fraunhofer LBF Darmstadt, IKV Aachen) durchgeführt. Die Hauptauf-gaben des IKV in diesem Forschungsvorhaben waren unter anderem die Auslegung des Compoundierprozesses und die Untersuchung der Materialzusammensetzung (Flachsfaserund Kompatibilisatoranteil). Haupteinflussgrössen bei der Compoundierung mit einem gleichlaufenden ineinandergreifenden Doppelschneckenextruder sind die Schneckendrehzahl, der Massedurchsatz und die Schneckenkonfiguration [5]. Ziel dieses Beitrags ist es daher, den Einfluss der Compoundierprozessparameter und den Einfluss der Materialrezeptur auf die Zugeigenschaften flachsfaserverstärkter Polypropylen-Compounds unter praxisnahen Bedingungen im Technikumsmassstab darzustellen.

Eingesetzte Materialien Als Matrixmaterial wird ein Elastomer modifiziertes Polypropylen des Typs EE050AE mit einer Dichte von 905 kg/m3 und einer 12/2014


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Bild 2: Einfluss des Massedurchsatzes auf den Elastizitätsmodul und die Zugfestigkeit in Abhängigkeit von der Schneckendrehzahl.

Schmelzefliessrate (melt flow rate, MFR) von 11 g/10 min (gemessen bei 230 °C mit einem Gewicht von 2,16 kg) eingesetzt, welches von der Borealis AG, Wien, zur Verfügung gestellt wurde. Bei den Flachskurzfasern handelt es sich um kardierte, auf 20 mm Länge geschnittene Flachskurzfasern, die vom Allgemeinen Belgischen Flachsverband bereitgestellt werden. Das Maleinsäureanhydrid modifizierte Polypropylen des Typs Exxelor PO1020, welches als Kompatibilisator eingesetzt wird, wurde von der ExxonMobil Chemical Company, Houston, USA, zur Verfügung gestellt. Der Kompatibilisator verfügt über einen Maleinsäureanhydridanteil von 0,5 bis 1,0 Gew.% und weist eine Dichte von 900 kg/m3 sowie einen MFR von 430 g/10 min (gemessen bei 230 °C mit einem Gewicht von 2,16 kg) auf.

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Herstellung, Weiterverarbeitung und Analyse der hergestellten Compounds Flachskurzfasern weisen eine raue Oberfläche auf, die zum Verhaken und zur Bildung von Brücken führt. Daher sind Flachskurzfasern nicht mit einem konventionellen gravimetrischen Dosiersystem dosierbar und müssen vorher aufbereitet werden. Dazu wird zunächst Polypropylen in einem Kneter des Typs Brabender LabStation, Brabender GmbH & Co. KG, Duisburg, aufgeschmolzen. Anschlies-send werden die Flachskurzfasern hinzugefügt, bis eine Vormischung bestehend aus 10 Gew.-% Polypropylen und 90 Gew.-% Flachskurzfasern hergestellt ist. Diese Vormischung wird mit einer Schlagmühle der Firma Heinrich Dreher GmbH & Co. KG Maschi-

nenbau, Aachen, zu einem riesel- und dosierfähigen Material weiterverarbeitet. Bevor die Vormischung dem Extruder über eine Doppelschneckendosierwaage des Typs K-SFS-24 der K-Tron AG, Niederlenz, Schweiz, und eine Seitenbeschickung der Coperion GmbH, Stuttgart, zugeführt wird, wird diese für 12  h in einem Drucklufttrockner der Fasti-Koch GmbH, Ispringen, bei 60 °C getrocknet. Die Herstellung der flachsfaserverstärkten Compounds erfolgt mit einem gleichläufigen, ineinandergreifenden Doppelschneckenextruder des Typs ZSK26Mc der Coperion. Der Doppelschneckenextruder weist einen Schneckendurchmesser von 26 mm und ein Länge zu Durchmesser-Verhältnis von 44 auf. Das Polypropylen wird dem Extruder über ein gravimetrisches Dosiergerät im Haupttrichter zugegeben und anschliessend in der Aufschmelzzone des Extruders aufgeschmolzen. Es folgt die Zugabe der Flachsfaservormischung über eine Seitenbeschickung. Dann werden die Flachsfasern durch eine dispersive und eine distributive Mischzone im Polymer verteilt, bevor das Compound entgast wird und durch ein Zweistrangwerkzeug aus dem Extruder austritt. Die Compoundstränge werden durch ein Wasserbad geführt und mit einem Stranggranulator der Firma Coperion Pelletizing Technology GmbH, Offenbach, granuliert. Die hergestellten Granulate werden mit einer Spritzgiessmaschine des Typs Allrounder 370 A 600 – 170/170 der Arburg GmbH & Co. KG, Lossburg, bei konstanten Prozessparametern zu Zugprüfkörpern weiterverarbeitet, um den Einfluss

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Ergebnisse und Diskussion

Bild 3: Einfluss der Schneckenkonfiguration auf den Elastizitätsmodul und die Zugfestigkeit in Abhängigkeit Schneckendrehzahl.

des Spritzgiessprozesses auf die Zugeigenschaften konstant zu halten. Anschliessend werden die Zugprobekörper im Zugversuch nach DIN EN ISO 527 geprüft. Um den Einfluss der Compoundierprozessparameter Schneckendrehzahl, Massedurchsatz und Schneckenkonfiguration auf die Zugeigenschaften zu untersuchen, werden die Schneckendrehzahl in fünf Stufen (200 min -1; 400 min -1; 600 min -1; 800 min -1; 1000 min -1) und der Massedurchsatz in drei Stufen (10 kg/h; 20 kg/h; 30 kg/h) bei gleichbleibender Compoundrezeptur (80 Gew.-% Polypropylen mit 20 Gew.-% Flachkurzfasern ohne Kompatibilisator) variiert. Zusätzlich werden drei unterschiedliche Schneckenkonfigurationen eingesetzt, die sich im Bereich der dispersiven Mischzone unterscheiden (Bild 1). Die obere Schneckenkonfiguration weist im Bereich der dispersiven Mischzone keine Knetblöcke, sondern nur Förderelemente auf und führt daher zu einem geringen Scherenergieeintrag. Die mittlere Schneckenkonfiguration verfügt in der dispersiven Mischzone über zwei mal zwei Knetelemente mit einer Breite von 36 mm. Dadurch führt diese Schneckenkonfiguration zu einem mittleren Scherenergieeintrag. Die untere Schneckenkonfiguration weist in der distributiven Mischzone hingegen zwei Abschnitte auf, die aus einem Knetelement der Breite 24 mm, zwei Knetelementen der Breite 36  mm und einem gegenfördernden Schneckenelement besteht, um einen hohen Scherenergieeintrag in das Compound einzutragen. Zudem ist in Bild 1 12

das für die Versuche eingestellte Temperaturprofil dargestellt. Um zusätzlich den Einfluss der Compoundrezeptur zu untersuchen, werden Compounds mit Faseranteilen von 0, 10, 20, 30 und 40 Gew.-% hergestellt. Das Maleinsäureanhydrid modifizierte Polypropylen wird bereits der Vormischung zugegeben, damit es sich bei der Compoundherstellung direkt bei den Flachsfasern befindet. Dazu werden fünf verschiedene Vormischungen mit dem Laborkneter hergestellt, die 0, 1, 3, 5 und 7 Gew.-% des Kompatibilisators bezogen auf den Flachsfaseranteil enthalten. Die Compounds werden bei konstanten Compoundierprozessparametern (Schneckendrehzahl: 200 min -1; Massedurchsatz: 10 kg/h und Schneckenkonfiguration mit mittleren Scherenergieeintrag) hergestellt.

Bild 2 zeigt den Einfluss des Massedurchsatzes auf den Elastizitätsmodul und die Zugfestigkeit in Abhängigkeit von der Schneckendrehzahl. Aus dem Bild sind zwei Tendenzen ersichtlich: Elastizitätsmodul und Zugfestigkeit nehmen mit zunehmenden Massedurchsatz zu und mit zunehmender Schneckendrehzahl ab. Die Zunahme des Elastizitätsmoduls und der Zugfestigkeit mit steigendem Massedurchsatz ist mit einer geringeren thermischen und mechanischen Schädigung der Flachsfasern zu erklären, da die Verweilzeit im Extruder mit zunehmendem Massedurchsatz abnimmt. Die Abnahme des Elastizitätsmoduls und der Zugfestigkeit mit zunehmender Schneckendrehzahl ist auf eine höhere thermische und mechanische Schädigung der Fasern zurückzuführen, da höhere Schneckendrehzahlen zu einem deutlich höheren mechanischen Energieeintrag führen und zudem zu einer Schererwärmung des Materials führen. Bild 3 stellt den Einfluss der Schneckenkonfiguration auf den Elastizitätsmodul und die Zugfestigkeit für verschiedene Schneckendrehzahlen dar. Der Elastizitätsmodul nimmt mit zunehmendem Scherenergieeintrag durch die Schneckenkonfiguration zu und mit zunehmender Schneckendrehzahl ab. Diese Beobachtung ist darauf zurückzuführen, dass eine Erhöhung des Scherenergieeintrags zu einer verbesserten Dispergierung der Flachsfasern führt, die gegenüber der thermischen und mechanischen Faserschädi-

Bild 4: Einfluss des Flachsfaser- und des Kompatibilisatoranteils auf den Elastizitätsmodul und die Zugfestigkeit.

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gung überwiegt. Bei einer Drehzahlerhöhung hingegen überwiegt die erhöhte thermische und mechanische Belastung der Fasern gegenüber einer verbesserten Mischwirkung. Das bedeutet, dass eine Erhöhung der Schneckendrehzahl zu einer deutlich stärkeren thermischen und mechanischen Faserschädigung führt, als der Einsatz einer Schneckenkonfiguration mit einer grösseren Anzahl an Knetblöcken oder gegenfördernden Schneckenelementen. Die Zugfestigkeit nimmt für alle Schneckenkonfigurationen mit zunehmender Schneckendrehzahl aufgrund der erhöhten thermischen und mechanischen Belastung der Fasern ab. Jedoch weisen die Polypropylen-Flachskurzfaser-Compounds, die mit unterschiedlichen Schneckenkonfigurationen hergestellt wurden, nur geringfügige Differenzen in der Zugfestigkeit auf, so dass kein Einfluss der Schneckenkonfiguration auf die Zugfestigkeit zu erkennen ist. Somit empfehlen sich hohe Durchsätze und geringe Drehzahlen für die Herstellung flachsfaserverstärkter Polypropylen-Compounds. Neben den Compoundierprozessparametern sind der Flachsfaser- und der Kompatibilisatoranteil für die Eigenschaften der Compounds massgeblich. Daher sind die Einflüsse des Flachsfaser- und des Kompatibilisatoranteils auf den Elastizitätsmodul und die Zugfestigkeit in Bild 4 dargestellt. Es ist deutlich zu erkennen, dass der Elastizitätsmodul mit zunehmendem Faseranteil linear zunimmt, da die weniger steife Polypropylen-Matrix durch die steiferen Flachskurzfasern ersetzt wird. Der Kompatibilisator zeigt jedoch keinen signifikanten Einfluss auf den Elastizitätsmodul. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Grenzflächenscherfestigkeit zwischen der Polypropylen-Matrix und den Flachsfasern in dem Bereich, in dem der Elastizitätsmodul gemessen wird, nicht überschritten wird. Wird jedoch die Zugfestigkeit der flachsfaserverstärkten Polypropylen-Compounds mit verschiedenen Flachsfaser- und Kompatibilisatoranteilen betrachtet, ist zu erkennen, dass eine gute Faser-MatrixAnbindung Grundvoraussetzung für eine Steigerung der Zugfestigkeit ist. Während die Zugfestigkeit durch die reine Erhöhung des Flachsfaseranteils von 0 auf 40 Gew.-% lediglich von ca. 17 MPa auf 20 MPa gesteigert werden kann, kann durch den Einsatz des Kompatibilisators bei einem Flachfaseranteil von 40 Gew.-% eine Zugfestigkeit von bis zu 32 MPa erzielt werden. Ausserdem ist zu beobachten, dass die Zugfestigkeit bei den untersuchten Kompatibilisatoranteilen von 0, 1, 3, 5 und 7 Gew.-% bezogen auf den Flachsfaseranteil mit zunehmenden Kompatibilisatoranteil zunimmt. Diese Beobachtungen verdeutlichen, dass eine gute Anbindung an der Faser-Matrix-Grenzfläche zwischen der Polypropylen-Matrix und den Flachsfasern durch die Interaktion der Anhydrid-Gruppen des Kompatibilisators und den Hydroxid-Gruppen an den Faseroberflächen die Grundvoraussetzung für eine effektive Übertragung der Zugkräfte von der Matrix auf die Fasern bildet. Somit kann nur mit Hilfe eines Kompatibilisators die Zugfestigkeit der Polypropylen-Flachsfaser-Compounds effektiv verbessert werden. 12/2014

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dürfen naturfaserverstärkte KunststoffCompounds nicht als Ersatz konventioneller kurzfaserverstärkter Compounds betrachtet werden, sondern vielmehr als Ergänzung mit einem neuartigen Eigenschaftsprofil zu den bestehenden Materialien.

Bilder: IKV

Dank

Bild 5: Rasterelektronenmikroskopieaufnahmen von flachskurzfaserverstärktem Polypropylen mit und ohne Kompatibilisator.

Bild 5 zeigt die bessere Faser-Matrix-Anbindung durch den Kompatibilisator anhand von Rasterelektronenmikroskopieaufnahmen der Bruchflächen eines PolypropylenFlachsfaser-Compounds mit und ohne Kompatibilisator. Links ist das PolypropylenCompound mit einem Flachsfaseranteil von 40 Gew-% ohne Kompatibilisator dargestellt. Deutlich sind einzelne Flachsfasern zu sehen, die aus der Bruchfläche herausragen, während in der rechten Aufnahme des Polypropylen-Compounds mit einem Flachsfaseranteil von 40 Gew.-% und einem Kompatibilisatoranteil von 7 Gew.-% deutlich weniger einzelne Fasern in der Bruchfläche zu sehen sind. Zudem sind die Fasern, die zu erkennen sind, mit der Polypropylen-Matrix benetzt. Dies lässt darauf schliessen, dass die Fasern nicht mehr aus der Polypropylen-Matrix herausgerissen werden.

Fazit und Ausblick Die Herstellung von flachfaserverstärkten Kunststoff-Compounds bleibt aufgrund der schlechten Dosierbarkeit der Flachfasern weiterhin eine Herausforderung. Hier müssen geeignete Dosierverfahren oder Vorbehandlungsschritte für die Flachsfasern entwickelt werden, um eine einwandfreie Dosierung der Fasern zu ermöglichen. Mögliche Ansätze sind das vorge-

stellte Verfahren über das Herstellen einer Vormischung oder das Pressen von Faserpellets [6]. Allerdings führen beide Verfahren zu einer mechanischen Vorbelastung bzw. das Herstellen der Vormischung auch zu einer thermischen Vorbelastung der Fasern. Zudem beeinflussen die Compoundierprozessparameter die Zugeigenschaften der Polypropylen-Flachsfaser-Compounds. Zur Herstellung dieser Compounds sollten hohe Massedurchsätze und geringe Schneckendrehzahlen verwendet werden, um die thermische und mechanische Schädigung der Flachsfasern zu minimieren. Die untersuchten Schneckenkonfigurationen haben nur einen geringfügigen Einfluss auf die Zugeigenschaften. Zwar erhöht der alleinige Einsatz von Flachskurzfasern den Elastizitätsmodul, jedoch kann die Zugfestigkeit kaum gesteigert werden. Für eine Zunahme der Zugfestigkeit ist der Einsatz eines Kompatibilisators, der die Affinität zwischen den Flachskurzfasern und der PolypropylenMatrix erhöht, unabdingbar. Flachsfasern bieten ein hohes Potenzial für vielfältige Anwendungen in Kunststoffen. Jedoch müssen die Compound-Rezeptur und der Prozess zur Herstellung kurzflachsfaserverstärkter Thermoplastbauteile auf dem Einsatz von Naturfasern abgestimmt sein, damit die Naturfasern ihr volles Potenzial entfalten können. Zudem

Das CORNET-Forschungsvorhaben 67EN der Forschungsvereinigung Kunststoffverarbeitung wurde über die AiF im Rahmen des Programms Collective Research Networking (CORNET) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Allen Institutionen gilt unser Dank.

Literatur [1] Leduc, A.; Vergnes, B.; Budtova, T.: Polypropylene/natural fibres composites: Analysis of fibre dimensions after compounding and observations of fibre rupture by rheo-optics. Composites Part A 42 (2011) 11, S. 1727 – 1737 [2] Joshi, S.V.; Drzal, L.T.; Mohanty, A.K.; Arora, S.: Are natural fiber composites environmentally superior to glass fiber reinforced composites? Composites Part A 35 (2004) 3, S. 371 – 376 [3] Reddy, N.; Yang, Y.: Biofibers from agricultural byproductsfor industrial applications. Trend in Biotechnology 23 (2005) 1, S. 22 – 27 [4] Sun, Z.-Y.; Han, H.-S.; Dai, G.-C.: Mechanical Properties of Injection-molded Natural Fiberreinforced Polypropylene Composites: Formulation and Compounding Processes. Journal of Reinforced Plastics and Composites 29 (2010) 5, S. 637 – 650 [5] Kohlgrüber, K.: Der gleichläufige Doppelschneckenextruder: Grundlagen, Technologie, Anwendungen. München: Carl Hanser Verlag, 2007 [6] Müssig, G.: Von der Faser zum Pellet. Plastverarbeiter 51 (2000) 8, S. 62 – 63

Kontakt Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen Seffenter Weg 201 D-52074 Aachen Telefon: +49 (0)241 80-28371 adamy@ikv.rwth-aachen.de www.ikv-aachen.de n

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Wirtschaftliche Pick-and-Place-Anwendungen

Schnell, flexibel und kompakt Auch an einfache standardisierte Handlingaufgaben werden heute hohe Anforderungen gestellt. Das Entnehmen und Ablegen von kleinen Spritzgiessteilen und Angüssen muss schnell, platzsparend und energieeffizient vonstatten gehen. Eine Anwort darauf hat Engel mit seinem e-pic Roboter gefunden.

Bild: Engel

ten Robotern für einfache Handlingaufgaben steigt. Mit der Neuentwicklung deckt Engel nun das gesamte Spektrum an Handlinganforderungen in der Spritzgiessverarbeitung noch besser ab, vom einfachen Entnehmen, Ablegen und Angusstrennen über das anspruchsvolle Einlegen und Entformen bis zum Verketten verschiedener Prozessschritte in einer hochintegrierten Fertigungszelle.

Linearbewegungen mit integriertem Schwenkarm

Der neue Engel e-pic lässt sich besonders platzsparend in die erweiterte Schutzumhausung der Maschine integrieren.

Seine Weltpremiere feierte der Engel e-pic auf der Fakuma 2014 in Friedrichshafen. «Der Automatisierungsgrad nimmt weltweit weiter rapide zu. In Europa werden wir auf lange Sicht keine fallenden Teile mehr produzieren», so Dr. Stefan Engleder, technischer Geschäftsführer von Engel Austria, bei der Vorstellung der Neuentwicklung während der Messe. Diese Aussage macht deutlich, dass neben massgeschneiderten Automatisierungslösungen auch der Bedarf nach flexiblen und zugleich standardisier12/2014

Ziel der Produktentwicklung war es, höchste Leistung mit maximaler Wirtschaftlichkeit zu vereinen. Hierzu trägt entscheidend die völlig neue Kinematik bei, die Linearbewegungen mit einem Schwenkarm kombiniert. Ein weiterer wichtiger Effizienzfaktor ist der Einsatz von gewichtsoptimierten Bauteilen, die die bewegte Masse gering halten. Auf diese Weise erreicht der servomotorisch angetriebene Roboter kürzeste Entnahmezyklen und hat einen nur geringen Energiebedarf. «Im Vergleich zu Linearrobotern gleicher Grösse benötigt der Engel e-pic weniger als halb so viel Energie», so Engleder. Das kompakte Design trägt ebenfalls zur hohen Wirtschaftlichkeit bei. Beim Einsatz auf Spritzgiessmaschinen mit integriertem Förderband arbeitet der e-pic innerhalb der erweiterten Schutzumhausung der Maschine und beansprucht keinen zusätzlichen Platz. Auch nach oben benötigt er deutlich weniger Raum als vergleichbare Roboter anderer Bauarten.

Sofort betriebsbereit Ausgestattet mit einer eigenen Steuerung findet der e-pic Roboter nicht nur auf Engel Spritzgiessmaschinen, sondern auch auf

Maschinen anderer Marken Einsatz, ohne dass maschinenspezifische Anpassungen vorgenommen werden müssen. Ein separater Ständer ist nicht erforderlich, ebenso kein externer Schaltschrank. Die Elektronik ist komplett in den mechanischen Aufbau integriert. In Kombination mit einer Engel Spritzgiessmaschine lässt sich der Roboter einfach in die CC300 Maschinensteuerung integrieren. Roboter und Maschine greifen dann auf eine gemeinsame Datenbasis zu, was die Prozesssicherheit und den Bedienkomfort erhöht und zu effizienzoptimierten Produktionsabläufen führt. Die Robotersteuerung lässt sich über das Touch-Panel intuitiv bedienen. Nach der Montage auf einer Neu- oder Altmaschine kann der Roboter ohne Programmierkenntnisse sofort in Betrieb genommen werden. Die Steuerung rechnet die rotatorische Bewegung des Roboterschwenkarms in eine lineare Bewegung um. Wer es gewohnt ist, mit einem Linearroboter zu arbeiten, muss sich nicht umstellen. Der e-pic ist ausgelegt für die horizontale und vertikale Entnahme und das Handling von kleinen Teilen und Angüssen bis zu einem Manipulationsgewicht von 2 kg. Er findet Einsatz auf Spritzgiessmaschinen mit Schliesskräften bis 2200 kN.

Kontakt Engel (Schweiz) AG Hungerbüelstrasse 17 CH-8500 Frauenfeld Telefon +41 (0)52 725 0755 ech@engel.at www.engelglobal.com

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Fast-Cure Schaumdichtungen für die hoch getaktete Prozessfertigung

Wenn’s schnell gehen muss

Bilder: Sonderhof f

Die neuen Fast-Cure Dichtungen aus der Produktfamilie Fermapor K31 von Sonderhoff Chemicals sind schnell reagierende 2-Komponenten Polyurethanschaumsysteme mit sehr kurzer Klebfreizeit. Schon nach 2 bis 3 Minuten ist die Dichtungsoberfläche klebfrei, so dass die beschäumten Bauteile im nachfolgenden Fertigungsprozess nahtlos weiterverarbeitet werden können.

Der Knickarmroboter greift das Bauteil und führt es zum Beschäumen unter dem Mischkopf der Dosieranlage entlang.

Florian Kampf1 Im hochautomatisierten Fahrzeugbau, bei der Serienherstellung von Schaltschränken oder in der Verpackungsindustrie ist die Formed In-place Foam Gasket (FIPFG) Dichtungstechnik, also das automatische Auftragen und Aushärten von Flüssigschaumdichtungen direkt auf dem Bauteil, schon seit vielen Jahren Stand der Technik. Bei der Abdichtung von FahrzeugTürmodulen, Schaltschrankpanelen oder Fassdeckeln mit Fast-Cure Schäumen werden unter Einsatz der Niederdruck-Mischund Dosieranlagen von Sonderhoff Engineering Dichtungsapplikationen in hoher Stückzahl und reproduzierbarer ProduktFlorian Kampf, Senior Manager Marketing & PR, Sonderhoff Holding GmbH, Köln.

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Der Knickarmroboter mit Mischkopf fährt das Türmodul für den Dichtungsauftrag mit Fast-Cure Schaum konturgenau ab.

qualität, das heisst mit der geforderten Nullfehler-Toleranz, prozesssicher erreicht. Bei einer nahezu 100prozentigen Ausnutzung der Rohmaterialien fallen ausserdem keine Stanz- oder Verschnittverluste an, wie ansonsten bei den vorgefertigten konventionellen Einlegedichtungen üblich. Die Materialkosten bleiben somit sehr gering.

Effiziente Fertigung Die für das Dichtungsschäumen von Bauteilen aus Metall oder Kunststoff eingesetzten Fast-Cure Polyurethanschaumsysteme Fermapor K31 werden konturgenau direkt auf die Bauteile mit oder ohne Nut flüssig aufgetragen. Sie verfestigen sich dort zu einer Weichschaumdichtung und sind bei Raumtemperatur innerhalb von 2 bis 3 Minuten klebfrei.

Die Bauteile können so im nachfolgenden Fertigungsprozess, ohne Zwischenlagerung, zügig weiter verarbeitet werden. Zusätzliche Investitionen für die kostenintensive Lagerung der Bauteile mit geschäumter Dichtung in Temperöfen sind daher nicht erforderlich. Die schnellere Weiterverarbeitung und somit frühere Endmontage der Bauteile führt zu einer erheblichen Zeiteinsparung im gesamten Herstellungsprozess, zu sinkenden Stückkosten und einer letztlich effizienteren Fertigung. Die schnell reagierenden Fast-Cure Schaumdichtungen haben eine geringe Wasseraufnahme und erzielen je nach Bauteilkonstruktion und Schaumsystem Schutzartklassen bis IP69K. Sie haben eine gute Haftung auf unterschiedlichen Materialoberflächen, von Polypropylen bis zu lackiertem Stahl, in bestimmten Fällen 12/2014


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erst nach vorheriger Vorbehandlung. Die Viskositäten der Fast-Cure Schäume können von flüssig bis pastös flexibel an die jeweilige Bauteilgeometrie angepasst werden. Unterschiedliche Shore-Härten sind realisierbar. Dank guter mechanischer Werte lassen sich die Fast-Cure Schaumdichtungen einfach verbauen und stellen sich unter Testbedingungen bei 70 °C zu 96 bis 98 % zurück. Diese gute Rückstellfähigkeit ist bei häufigem Öffnen und Schliessen eines Bauteils, wie zum Beispiel bei Fassdeckeln und Schaltschranktüren, entscheidend, damit im geschlossenen Zustand eine gleichbleibend hohe Dichtwirkung bestehen bleibt. Spezielle Fast-Cure Systeme erfüllen ausserdem die technischen Eigenschaften der Automobil-Normen DBL 5452-13 (Daimler), TL848 (VW) und MY 560 (Chrysler / Fiat).

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Zwei- oder dreidimensionale Dichtungsapplikationen Bei dem Auftragen einer Fast-Cure Schaumdichtung, zum Beispiel auf einer Schaltschranktür, verfährt der Linearroboter den Mischkopf der Misch- und Dosieranlage konturgenau entlang der Türgeometrie. Dabei wird pastöses Material über die Mischkopfdosierdüse auf die Innenseite der Schaltschranktür frei aufgetragen. Der FastCure Schaum kann so eingestellt werden, dass mit der Auftragsdosierung das Aufschäumen erst nach 30 Sekunden verzögert einsetzt und so etwas mehr Zeit für das Teilehandling bleibt. Unmittelbar nach dem Dichtungsauftrag expandiert der Schaum auf ein Mehrfaches seines Volumens und bildet so eine Weichschaumdichtung mit einem Breiten- / Höhenverhältnis von ca. 2:1 aus. Grundsätz-

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lich lässt sich das Verhältnis von Breite zu Höhe einer Dichtung über die Komponentenauswahl einstellen. Bei komplexeren dreidimensionalen Bauteilen mit Steigungen und Neigungen kann die automatische Dichtungsapplikation auch von einem Knickarmroboter vorgenommen werden. Zwei Konfigurationen sind dabei möglich: Entweder greift der Roboter das Bauteil und führt es zum Beschäumen unter dem Mischkopf der Dosieranlage entlang, oder der Mischkopf wird von dem Knickarmroboter geführt und fährt für den Dichtungsauftrag die Bauteilkontur ab.

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Bilder: Bito

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Im Logistikzentrum kommen die in den Bitoboxen verpackten Produkte auf Paletten und werden anschliessend in den Regallagern deponiert.

Bitobox im Einsatz

Sicher verpackt zum Anwender Sind Waren nicht richtig verpackt, können sie beim Transport und bei der Lagerung schnell beschädigt werden. Mit diesem Problem war der Logistikdienstleister logit.syncreon konfrontiert. Auf der Suche nach einer optimalen Alternative stiess der Dienstleister auf die Kunststoff-Mehrwegbehälter der Bito-Lagertechnik. Mit der Grössenvielfalt kann der Anwender sie immer passend auf die zu verpackende Ware einsetzen. Ausserdem sorgen die Behälter für eine hohe Sicherheit der IT-Produkte.

Bisher lagerte der Logistikdienstleister logit. syncreon Hightech-Geräte aus der IT-Industrie in herkömmlichen Einweg-Standardverpackungen aus Karton oder auch unverpackt in Gitterboxen. Dadurch kam es immer wieder zu Beschädigungen – und zu jeder Menge Verpackungsmüll. Mit den Kunststoff-Mehrwegbehältern der Bito-Lagertechnik hat das Unternehmen nun eine passende Lösung gefunden. «Gefragt sind professionelles Know-how und optimierte Technologien, um Waren und Güter in Hallen und Logistikzentren ebenso zu schützen wie während ihres Transports per Lastwagen», weiss Alexan18

der Streckfuss, Projekt-Manager bei logit. syncreon im Zentrallager im bayrischen Niederaula. Dort befindet sich das Logistikund Technikzentrum des Dienstleisters. logit.syncreon hat sowohl in Deutschland als auch weltweit verteilte Standorte. Zu den Kunden des firmenexternen Logistikdienstleisters gehören marktführende Unternehmen aus der Informationstechnik, Druckindustrie, dem Automatengeschäft, aus der Unterhaltungselektronik, Gesundheitspflege, Telecom, Banken sowie aus der Mess- und Regeltechnik. Durch die intelligente Verknüpfung von logistischen und technischen Dienstleistungen bietet

das Unternehmen Serviceaufgaben wie Lagern, Konfigurieren, Liefern, Retournieren und auch Reparieren – hauptsächlich von hochwertigen IT-Produkten – aus einer Hand.

Kartonagen schafften wenig Sicherheit Wenn die Logistiker die Rechner, Notebooks, Monitore oder Drucker beim Kunden abgeholt haben, um sie in den Logistikzentren zu lagern, verpackten sie diese in der Vergangenheit in Kartons. «Wir mussten immer jede Menge Leerkartonagen 12/2014


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mitnehmen, weil wir nicht wussten, welche Abmessungen die Produkte hatten. Die Kartons waren dann trotzdem oft noch zu gross oder zu klein», sagt Streckfuss. Auf den Ladeflächen der Lastwagen waren die IT-Produkte damit nur unzureichend geschützt. In der Lagerhalle selbst wurden sie manchmal auch unverpackt in Gitterboxen transportiert und eingelagert. «Bei den hochwertigen Produkten kam es somit immer wieder zu Beschädigungen», erinnert sich Streckfuss. Mit den Kartonagen entstand zudem eine erhebliche Menge an Verpackungsmüll. «Als wir 2011 den Auftrag erhielten, beim Umzug von Computerarbeitsplätzen den Ab- und Aufbau zu übernehmen, war schnell klar: Wir brauchten ein Mehrwegboxensystem, das eine ökonomische und ökologische Alternative zu den Kartons darstellt», erzählt Streckfuss. Der wichtigste Aspekt dabei war die Sicherheit der Produkte. Denn häufig müssen die Dienstleister zum Beispiel für Banken oder Versicherungen sogenannte Securitytransporte durchführen. Um sicherzustellen, dass die verpackten Produkte transportund zugriffssicher sind, sollten Sicherheitsplomben sowie ein Barcode mit einer einmalig fortlaufenden Nummer angebracht sein, um die wertvolle Ware eindeutig zu kennzeichnen.

Kunststoff-Behälter individuell abgestimmt Die Spezialisten von logit.syncreon erkundigten sich nach passenden Lösungen und Anbietern auf dem Markt. Nicht nur Optik

Alexander Streckfuss: «Mit den Bitoboxen konnten wir das Verlust- und Beschädigungsrisiko erheblich senken.»

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und Sicherheit sollten stimmen. Die Voraussetzungen bestanden darin, den Verpackungsmüll stark zu reduzieren und Behälter in unterschiedlichen Grössen einzusetzen, damit sämtliche Produkte sicher transportiert werden können. «Weil wir die Behälter auf Paletten in den Regalen lagern, müssen diese den Europalettenmassen entsprechen. Zudem sollten sie stapelbar sein, um sowohl gefüllt in den Regalen als auch im leeren Zustand die Lagerfläche in der Halle oder auf dem Lastwagen optimal nutzen zu können.» Auf einer Messe kamen die Logistikdienstleister mit den Bitoboxen der Bito-Lagertechnik GmbH aus Meisenheim in Kontakt. Bito lieferte insgesamt 6000 Bitoboxen MB mit anscharniertem Deckel in unterschiedlichen Grundmassen. Darunter befinden sich zum Beispiel die Reihe MBD 86421. «Diese Grossvolumen-Mehrwegbehälter mit Rippenboden, Kufen und den Massen 800 x 600 x 553 Millimeter (L x B x H) haben eine Inhaltsbelastung von 75 Kilogramm und eine Auflast von 300 Kilogramm», erklärt Henning Fischer, Gebietsverkaufsleiter Hamburg bei Bito-Lagertechnik, der logit. syncreon betreut. Die Bitoboxen bestehen aus bruchfestem Polypropylen und eignen sich als Transportkasten, Lagerbehälter und Kommissionierbox in einem. «Sie sind rollenbahngeeignet, verplombbar und temperaturbeständig von minus 20 bis plus 90 Grad Celsius. Ausserdem sind sie stapelund nestbar», betont Bito-Experte Fischer. Die Behälter sind auf die Masse von Europaletten abgestimmt. Für eine leichte Reinigung besitzen sie glatte Oberflächen. Weil sich die Leerbehälter raumsparend ineinander schachteln lassen, kann beim Leertransport bis zu 75 Prozent Volumen eingespart werden. Die Deckelhälften fallen dabei an den Seiten senkrecht nach aussen herab. «Bito hat uns die Behälter optisch individuell gestaltet», erzählt Streckfuss. Als Farbe wählten die Logistiker die Sonderfarbe RAL 5003 Saphirblau. Auch die Plomben hat Bito für logit.syncreon in einer Sonderfarbe produziert. Des Weiteren befinden sich auf zwei Seiten der Behälter silberfarbige Heissprägungen: «Eigentum der logit Services GmbH», und «fortlaufende Nummerierung». Auf der Stirnseite ist ein fest definierter Platz für das Aufbringen eines Barcodes mit einer eindeutigen und ein-

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maligen Nummer. Diese wird für die durchgehende Scannung von der Abholung bis zur Auslieferung genutzt.

Unbefugtes Öffnen bleibt nicht unbemerkt Die neuen Bito-Behälter werden bundesweit eingesetzt, hauptsächlich für den Transport von IT-Produkten. Die Behälter werden damit für die komplette Supply-Chain benutzt – von der Abholung über die Lagerung bis zum Endkunden. Fahren die Logistiker zu einem Kunden, beispielsweise zu einem Systemhaus oder einer Versicherung, werden die IT-Produkte vor Ort auf Richtigkeit überprüft und anschliessend passend in die jeweilige Bitobox gelegt, verschlossen und verplombt. Die Lastwagen fahren die verpackten Produkte ins Logistikzentrum.

Muss die Ware für längere Zeit deponiert werden, kommen die gefüllten Behälter auf Paletten, anschliessend bringt sie ein Stapler ins Hochregallager. «Weitere Einsatzfälle sind beispielsweise hausinterne Umzüge. Wir können damit den ganzen Inhalt des alten Arbeitsplatzes in die Boxen packen, am neuen Arbeitsplatz wieder auspacken und alles aufbauen», sagt Streckfuss. Dabei gehe nichts verloren und der Inhalt könne eindeutig zugeordnet werden. Die Umstellung von den Kartonagen auf die Behälter verlief reibungslos. Die Bitoboxen haben eine lange Lebensdauer, eine Beschädigung des Transportguts ist nahezu ausgeschlossen und eine hohe Sicherheit der verpackten Produkte ist stets gewährleistet. Vor allem spare das Unternehmen aber erheblich Verpackungsmaterial ein, resümiert Streckfuss.

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Ihr Material – Granulat, Mahlgut oder Pulver – wird schonend, energiesparend und zuverlässig verarbeitet.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass sich die Behälter jederzeit nachliefern lassen – und das sehr schnell. «Wir konnten ausserdem das Verlust- und Beschädigungsrisiko erheblich senken», freut sich Streckfuss. «Bei sehr grossen Kunden konnte sich dies auf mehrere tausend Euro im Jahr belaufen. Durch die Investition in die Bitoboxen MB liegt der Betrag im nicht nennenswerten Segment. Und die Kunden sind von dem neuen Konzept hellauf begeistert.»

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V erpack u ng

Verpackungsgewicht um bis zu 20 % reduzieren

Tiefziehfolie mit hoher Durchstossfestigkeit

Grafik: DuPont

Dank einer Surlyn Ionomer-Siegelschicht mit hoher Steifigkeit bietet eine neuentwickelte Neunschichtfolie für Tiefziehverpackungen die gleiche Stabilität wie herkömmliche Siebenschichtfolien auf PA-PE-Basis, die rund 20 % schwerer sind. Dies ermöglicht signifikante Kosteneinsparungen für Verarbeiter.

Die Neunschichtfolie bietet Vorteile bezüglich Kosten, Glanz, Transparenz und Durchstossfestigkeit.

Eine neue neunlagige Tiefziehfolie mit mittlerer Barrierewirkung ermöglicht signifikante Einsparungen bei Material und Kosten. Sie ist ein Ergebnis der umfangreichen Zusammenarbeit von Reifenhäuser Kiefel Extrusion und DuPont zur Verbesserung der Effizienz, Leistung und Nachhaltigkeit von Folienverpackungen. Ein Schlüssel zu einer Gewichtsreduzierung von bis zu 20 % und zu weiteren Eigenschaftsverbesserungen gegenüber herkömmlichen siebenschichtigen PA-PE-Strukturen ist Reifenhäusers universelle Evolution Barriere-Blasfolien-Technologie für Elf- bzw. Neunschichtfolien. Der zweite Schlüssel ist ein neues DuPont Surlyn Siegelmedium mit hoher Steifigkeit. Dieses Spezialionomer ermöglicht das Siegeln bei niedrigeren Temperaturen und bietet zugleich ein breites Verarbeitungsfenster. Weitere Vorteile sind eine sehr hohe Durchstoss- und Abriebfestigkeit sowie eine erhöhte Sperrwirkung gegen Fette. Damit ist die neue Folie eine erste Wahl für das Vakuumieren von Produkten mit harter und kantiger Struktur, wie gereifter 12/2014

Hartkäse, Fleisch mit Knochen oder geräucherter Speck. Dank der hohen Steifigkeit dieses speziellen Surlyn Siegelmediums kann die Foliendicke ohne Verlust der Steifigkeit und der Dicke in den Ecken um bis zu 20 % reduziert werden. Während die Dicke herkömmlicher Siebenschicht-Tiefziehfolien bei 240 µm liegt, ist die neunlagige Folie lediglich 200 µm dick.

Verbesserte optische und Verarbeitungseigenschaften DuPont und Reifenhäuser haben die Neunschichtfolie, die mit einer Evolution Barriere-Blasfolienanlage von Reifenhäuser und mit Surlyn auf der Innenseite hergestellt wurde, im Labor geprüft. Anschliessend wurden deren optische sowie deren Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften mit den Eigenschaften einer SiebenschichtStandardfolie mit PE-Siegelschicht verglichen. Beide Siegelmedien waren dabei mit einer PA-Schicht kombiniert.

In diesen Tests zeigte die neue Neunschichtfolie einen um 10 % höheren Glanz und eine um 13 % höhere Transparenz. Auch ihr Tiefziehverhalten war besser als das der herkömmlichen Folie. Dank des besonderen Spannungs-Dehnungs-Verhaltens des Surlyn Siegelmediums, das einen spezifischen chemischen Aufbau mit ionischen Vernetzungen aufweist, steigt die Festigkeit der Folien im verstreckten Bereich an. Dieses so genannte ,strain hardening’ bewirkt, dass die Foliendicke in den Ecken der Tiefziehverpackungen weniger abnimmt als bei Verwendung von Siegelmedien, die auf PE basieren, welches in den verstreckten Bereichen an Festigkeit verliert. Im Ergebnis ergaben beide Folienstrukturen die gleiche Dicke in den Ecken der Verpackung, obwohl die herkömmliche Siebenschicht-Struktur vor dem Tiefziehen um 20 % dicker war als die Neunschichtfolie. Ein weiterer Vorteil der Surlyn Siegelschicht mit ihrer reversibel teilvernetzten Molekülstruktur zeigt sich bei punktuellen Belastungen. Diese treten auf, wenn beispielsweise Ecken und Kanten von vakuumiertem Hartkäse, Fleisch mit Knochen oder Räucherspeck gegen die Folie drücken. Kunststoffe mit zu geringer Härte weichen dann eventuell aus. Dadurch wird die Folie an diesen Stellen geschwächt, so dass dort mit der Zeit Mikroporositäten auftreten können. Dies gilt insbesondere für die oft als Hochleistungs-Siegelschichten verwendeten Polyethylen-Copolymere. Dem gegenüber widerstehen die deutlich härteren Surlyn Siegelmedien solchen Mechanismen. Kontakt DuPont Performance Polymers Chemin du Pavillon 2 CH-1218 Le Grand-Saconnex Telefon +41 (0)22 717-5111 www.dupont.com

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Studie zum Weltmarkt für starre Kunststoffbehälter

Grosse regionale Unterschiede Kunststoff-Verpackungen gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Anwendungen. Sie ersetzen immer öfter traditionelle Materialien wie Glas oder Metall. Ceresana veröffentlicht nun erstmals eine Studie zum gesamten Weltmarkt für starre Kunststoffbehälter. Die Analysten haben dafür alle relevanten Marktdaten ab dem Jahr 2005 untersucht. Sie erwarten, dass die Nachfrage nach starren Kunststoffbehältern im Jahr 2021 weltweit 46,2 Millionen Tonnen erreichen wird.

Der Markt für Kunststoffbehälter unterliegt neben der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur einer Vielzahl an Einflussfaktoren. Berücksichtigt werden müssen u.a. der niedrige Pro-Kopf-Verbrauch einiger Getränkesegmente in weiten Teilen AsienPazifiks sowie die dynamische Urbanisierung und Einkommensentwicklung dort, die mit veränderten Konsummustern einhergeht. In vielen etablierten Industriestaaten spielt dagegen – neben den Auswirkungen der Wirtschaftskrise, etwa

Die Studie in Kürze Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Kunststoffbehälter einschliesslich Prognosen bis 2021. Für jede Region der Welt werden Kennzahlen wie Verbrauch, Umsatz sowie Produktionsmengen angegeben. In Kapitel 2 werden für 16 Länder der Verbrauch von Kunststoffbehältern aufgeteilt nach Anwendungen, der Umsatz mit Kunststoffbehältern, die Produktion aufgeteilt nach Kunststoff-Typen sowie Import und Export analysiert. Kapitel 3: Hier werden die Anwendungsgebiete von Kunststoffbehältern detailliert dargestellt. Kapitel 4 betrachtet die Produktion von Behältern aufgeteilt nach den Kunststoff-Typen PET, HDPE, PP, PS & EPS sowie Sonstige Kunststoffe. Kapitel 5 bietet Unternehmensprofile von bedeutenden Produzenten von Kunststoffbehältern, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 104 Herstellern geliefert.

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steigende Arbeitslosigkeit und damit sinkende verfügbare Einkommen – auch die demographische Entwicklung eine Rolle. Zudem können staatliche Regulierungen den Markt beeinflussen, zum Beispiel Steuergesetze oder Pfandsysteme. In einigen Segmenten gibt es eine Verschiebung von traditionellen Materialien hin zu Kunststoff. Gleichzeitig wächst für starre Kunststoffbehälter jedoch die Konkurrenz durch Beutel und andere flexible Verpackungen. Weitere Trends wie Convenience, steigende Frauenbeschäftigung, Nachhaltigkeit oder Lightweighting wirken sich ebenfalls auf den Markt für Kunststoffbehälter aus.

Verbrauch nach Segment und Region sehr unterschiedlich
 Die Nachfrage nach Kunststoffbehältern unterscheidet sich je nach Region und Anwendungsgebiet deutlich. Auch die absehbare zukünftige Entwicklung differiert zwischen einzelnen Ländern gravierend. Während das Marktsegment «Limonaden» in vielen Industrienationen bereits relativ gesättigt ist, besteht in der Region AsienPazifik noch ein enormes Wachstumspotenzial dafür. Auch der Verbrauch von abgepacktem Wasser wird durch unterschiedliche Trends beeinflusst. So gibt es in vielen Industrieländern Organisationen und Initiativen, welche den Konsum von verpacktem Wasser aus umweltpolitischen Gründen reduzieren wollen, weil sie Leitungswasser als günstigere und ökologischere Lösung sehen. Andererseits ist verpacktes Wasser für Verbraucher in zunehmendem Masse eine attraktive und gesunde Alternative zu gesüssten SoftDrinks. Ausserdem erreicht die Qualität des Leitungswassers in vielen Regionen

der Welt noch nicht die nötigen Hygienestandards und muss erst abgekocht werden, damit es keimfrei ist. Dieser zeit- und energieaufwändige Prozess kann durch die Verwendung von abgepacktem Wasser vermieden werden.

PET und Polypropylen gewinnen Marktanteile
 In der Vergangenheit haben Behälter aus PET insbesondere in den Segmenten «Carbonated Soft Drinks» (CSD) und «abgepacktes Wasser» sehr hohe Marktanteile gewonnen. Inzwischen sind PET-Behälter auch in weitere Segmente vorgedrungen, zum Beispiel Nahrungsmittel, Fruchtsäfte oder Haushaltschemikalien. Sie profitieren weiterhin von ihren positiven Eigenschaften: So haben sie ein vergleichsweise geringes Gewicht, sind recycelbar, nicht zerbrechlich und bieten eine hohe Klarheit. Ebenso erreichen sie bezüglich ihrer Gasbarrierewirkung und des Schutzes vor UVLicht-Einwirkung immer bessere Werte. Neben PET-Verpackungen gewinnen auch Behälter aus Polypropylen (PP) weiter an Bedeutung. Sie profitieren dabei vor allem von der wachsenden Nachfrage nach abgepackten Nahrungsmitteln.

Kontakt Ceresana
Technologiezentrum Blarerstr. 56 D-78462 Konstanz Telefon +49 (0)7531 94293 10 www.ceresana.com 

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V erfa h renstec h nik

Physikalisches Schäumen mit Trockeneis

Schaumextrusion eiskalt

Bild: Jacobs / IKV

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen hat in einem Forschungsprojekt zur Schaumextrusion die Verwendung von Trockeneis als physikalisches Treibmittel untersucht. Die neu entwickelte Verfahrenstechnik kombiniert nun die Vorteile des physikalischen und des chemischen Schäumens.

Versuche zur Schaumextrusion mit Trockeneis im Extrusionstechnikum des IKV.

Die durch das IKV zusammen mit der motan-colortronic GmbH, Isny, entwickelte neue Verfahrenstechnik setzt zur Herstellung mittelschwerer Schäume CO2 im festen Aggregatzustand das so genannte Trockeneis ein. Das Trockeneis wird ähnlich wie das Masterbatch beim chemischen Schäumen in Form von Pellets über den Materialtrichter in den Extruder eindosiert. Modifikationen am Extruder selbst sind daher nicht nötig. Ein weiterer Vorteil: Als physikalisches

Treibmittel hinterlässt Trockeneis im Extrudat keine Reaktionsrückstände wie z.B. Wasser. Es ist somit auch für hydrolyseempfindliche Materialien geeignet. Die neue Dosiertechnik ist in der Lage, Trockeneispellets über eine Dosierschnecke und einen Fallmischer direkt in die Einzugszone des Extruders zu dosieren. Damit vermeiden die IKV-Forscher eine vorzeitige Sublimation des Trockeneises und das Abkühlen des Kunststoffgranulats. Durch zügiges Aufschmelzen des Kunststoffs und einen ra-

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schen Druckaufbau wird das Trockeneis in der Schmelze gelöst. Das IKV hat die neuartige Dosiertechnik inzwischen umfangreich getestet und Prozessfenster für das Verfahren erarbeitet. Mit der neuen Verfahrenstechnik können Schaumdichten von minimal 350 kg/m³ (Beispiel LDPE) erzielt werden, die mit dem chemischen Schäumen vergleichbar sind. Durch Anpassung der Prozesstemperaturen ist das Verfahren auch auf andere Kunststoffe wie z.B. Polypropylen übertragbar. Trotz vergleichsweise hoher Sublimationsverluste bei der Treibmitteldosierung ist das Verfahren aufgrund der geringen Kosten für CO2 konkurrenzfähig zu chemischen Treibmitteln. Das Verfahren ermöglicht einen kostengünstigen Einstieg in die Schaumextrusion, da sich die Nachrüstung auf die Dosiertechnik beschränkt. Das Projekt wurde über zwei Jahre über die AiF im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Kontakt Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) Pontstrasse 49 D-52062 Aachen Telefon +49 (0)241 80-93806 zentrale@ikv.rwth-aachen.de www.ikv-aachen.de n

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Das neue Verfahren von Trelleborg Sealing Solutions Stein am Rhein bietet völlig neue Möglichkeiten in der Kolorierung von Spritzgiessteilen aus Flüssigsilikon (LSR) bei wesentlich niedrigeren Investitionskosten.

Durchbruch gelungen:

Zweifarbige LSR-Teile Trelleborg Sealing Solutions Stein am Rhein hat einen technologischen Durchbruch in der Kolorierung von Spritzgiessteilen aus Flüssigsilikon (LSR) erzielt. Über eine innovative Konstruktion innerhalb des Werkzeugs wird dem Material diskontinuierlich Farbe zugesetzt bevor es in die Form eingespritzt wird. So entstehen in einem Schuss und in einem Werkzeug echte zweifarbige Teile.

«Über unterschiedliche Farben zweier LSRDichtungen in einem Teil definiert und differenziert unser Kunde das Produkt nun für seine verschiedenen Endkunden», schildert Ursula Nollenberger von Trelleborg Sealing Solutions Stein am Rhein einen Vorteil der Zweifarbigkeit. Durch eine revolutionäre Entwicklung haben die LSR-Spezialisten ein Verfahren zur Serienreife gebracht, mit dem auf einer Maschine, in einem Werkzeug und in einem Schuss zweifarbige LSRSpritzgussteile entstehen. «Das erste in dieser Technologie hergestellte Serienteil ist sogar ein 2-Komponenten-Teil», versichert Jarno Burkhardt, Acting General Manager bei Trelleborg Sealing Solutions Stein am Rhein.

Eine Maschine, ein Werkzeug, zwei Farben Zunächst werden die beiden transparenten Komponenten des LSR, A und B, im Verhältnis 1:1 gemischt. Auf dem Weg zur 24

Spritzgiessmaschine wird die homogene Masse dann aufgeteilt. Der einzufärbende Teil des Flüssigsilikons wird über eine zusätzliche Mischeinheit geführt, in der ihm die Farbe zugemischt wird. Über ein eigens entwickeltes Einspritzventil gelangt er danach direkt in die Kavitäten des Werkzeugs, die den farbigen Teil repräsentieren. Der klare Silikonanteil wird simultan in den entsprechend anderen vorgesehenen Raum gespritzt. «Das erfordert noch einmal mehr Überlegungen beim Konstruieren des Werkzeugs, aber das ist genau eine unserer Kernkompetenzen», betont Burkhardt. Die Zuführungen für den klaren und den farbigen Anteil müssen konsequent voneinander getrennt sein. Der höhere Aufwand lohnt sich auf jeden Fall. Denn bisher angewandte, alternative Methoden der Produktion sind nur mit sehr viel aufwändigeren und teureren Werkzeugen oder Mehrfarben-Einspritzmaschinen realisierbar. Das neue Verfahren von Trelleborg

Zweifarbiges Serienteil und erst noch aus zwei Komponenten.

Sealing Solutions Stein am Rhein bietet völlig neue Möglichkeiten bei wesentlich niedrigeren Investitionskosten. 12/2014


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Bilder: Trelleborg

D R Y E R

Auf der Spritzgiessmaschine befindet sich ein 16+16-fach Werkzeug, das ein Heisskanalwerkzeug für den Thermoplasten und ein Kaltkanalwerkzeug für das LSR in einem integriert.

Komplexität noch weiter erhöht Beim ersten zweifarbigen Serienteil, das Trelleborg Sealing Solutions Stein am Rhein mit dieser Technologie fertigt, kommt gleich noch eine weitere Komplexität hinzu, denn es ist ein 2K-Teil aus Thermoplast und zweifarbigem LSR. Auf der bisher grössten Spritzgiessmaschine in Stein am Rhein befindet sich ein 16+16-fach Werkzeug, das ein Heisskanalwerkzeug für den Thermoplasten und ein Kaltkanalwerkzeug für das LSR in einem integriert. Zunächst wird in der linken Hälfte der Grundkörper aus Thermoplast gespritzt. Dann wird das Thermoplastteil mit einer Handlingeinheit in das rechte Werkzeug umplatziert und simultan auf einer Seite eine transparente und auf der anderen eine farbige Dichtung aus LSR aufgespritzt. Als fertige Komponente für Seitenairbag-Sensoren geht es an einen führenden Automobilzulieferer, der damit sein lebensrettendes Sicherheitsteil fertigt. Kontakt Trelleborg Sealing Solutions Switzerland SA Route Sous-Riette 29 CH-1023 Crissier Telefon +41 (0)21 631 41 50 Clelia.renner@trelleborg.com www.tss.trelleborg.com/ch 12/2014

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W erkze u g / F or m en b a u

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StreetScooter-Projekt

Elektroauto aus dem 3D-Drucker Die RWTH Aachen hat mit dem weltweit grössten Multimaterial-3D-Drucker, dem 3D-Produktionssystem Objet1000 von Stratasys, in nur 12 Monaten einen voll funktionsfähigen Elektroauto-Prototypen gebaut. Das 3D-gedruckte Fahrzeug war auf dem Messestand von Stratasys auf der EuroMold ausgestellt.

Der voll funktonsfähige Prototyp des Elektroautos StreetScooter C16 wurde in nur 12 Monaten entwickelt. Konventionelle Automobilherstellungsprozesse wurden in der Konstruktionsphase durch Stratasys 3D-Druck ersetzt.

Unter Verwendung bahnbrechender Konstruktions- und Produktionsmethoden wurde das StreetScooter Projekt am Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) an der RWTH Aachen entwickelt. Das Unternehmen StreetScooter wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, ein Elektroauto zu entwickeln, das es mit konventionellen Fahrzeugen in Hinblick auf Preis, realisierbare Leistung, Sicherheit und Nachhaltigkeit aufnehmen konnte. Während die Details der verschiedenen Modelle variieren, wiegt ein StreetScooter C16 ohne Batterie durchschnittlich 450 Kilogramm, hat eine Reichweite von mindestens 100 Kilometern und bietet eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h. Damit ist er das ideale Stadtfahrzeug. Das Kurzstreckenfahrzeug, das eine völlig neue Automobilgattung repräsentiert, wurde mit dem grossformatigen Multimaterial-3DProduktionsystem Objet1000 hergestellt. Mit diesem wurden alle Kunststoffteile im Aussenbereich gedruckt, darunter die gros26

sen Front- und Heckpaneele, die Türpaneele, Stossfängersysteme, Seitenschweller, Radkästen und Scheinwerferblenden sowie einige der Innenraumkomponenten, etwa das Armaturenbrett und eine Reihe kleinerer Komponenten. Die Teile wurden aus dem widerstandsfähigen Material Digital ABS von Stratasys hergestellt. Dadurch konnte das Konstruktionsteam einen Prototypen bauen, der strapaziösen Tests ebenso gewachsen ist wie jedes konventionell gefertigte Fahrzeug. Das 3D-Produktionssystem Objet1000 wurde während der gesamten Entwicklungsphase zur Herstellung von Teilen für den Prototypen des StreetScooter C16 genutzt. In der finalen Entwicklungsphase wurden mit ihm zudem gebrauchsfertige Bauteile und Fertigungswerkzeuge gedruckt. Durch seine immens grosse Bauplattform von 1000 x 800 x 500 mm konnte das 3D-Produktionssystem die komplette Palette der bis zu einem Meter langen Komponenten fertigen.

Von Beginn an revolutionär Das StreetScooter Projekt ist in fast jeder Hinsicht unkonventionell. Gefördert von Universitätsprofessoren und deutschen Automobilzulieferern, vereinte der StreetScooter mehr als 80 Unternehmen, darunter Stratasys, in «Lead Engineering Groups», die sich mit jeweils unterschiedlichen Entwicklungsaspekten des Street-Scooters befassten. «Objet1000 ist das grösste Multimaterial-3D-Produktionssystem auf dem Markt und die RWTH Aachen war die erste Universität der Welt, die es besass», berichtet Achim Kampker, Professor für das Fach Produktionsmanagement an der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen. «Das System für die Entwicklung grosser

und kleiner Teile des StreetScooters nutzen zu können, war an sich schon aufregend, aber der Beitrag 3D-gedruckter Bauteile zur Konstruktion des Autos war enorm. Die Möglichkeit, Prototypen in Originalgrösse mit der Leistungsfähigkeit der Endprodukte zu fertigen, beschleunigte die Tests und Konstruktionsprüfungen. So konnten wir innerhalb von nur 12 Monaten einen Elektroauto-Prototypen auf den Markt bringen, was mit konventionellen Fertigungsverfahren absolut unvorstellbar gewesen wäre.» Bereits zuvor hatte die RWTH Aachen 3DDrucktechnologie für den StreetScooter eingesetzt. Zahlreiche Komponenten des StreetScooters wurden in der frühen Konstruktionsphase des Autos 3D-gedruckt, um plastische und funktionelle Prototypen schnell zu realisieren. Zu diesen zählen unter anderem das Armaturenbrett, das Fahrmodus-Schaltfeld, die Spiegelhalterung und das Haubenlogo der Deutschen Post. Das finale Produktionsmodel des StreetScooters wurde für die Deutsche Post AG entwickelt und das Lieferwagenmodell mit einem Fassungsvermögen von 4,3 m3 ist mittlerweile in Deutschland im Einsatz.

Die RWTH Aachen hat den weltweit grössten Multi-Material 3D-Drucker von Stratasys, den Objet1000, der in einem einzigen Druckvorgang Teile aus festen und weichen Materialien fertigen kann.

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Lang. Schlank. Effizient: BlueFlow®

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die neue innovative BlueFlow® heisskanaldüsen-serie ist ihre ideallösung für hochfachige Werkzeuge.

C-Profil der Tür des StreetScooter C16, 3D-gedruckt im Massstab 1:1 mit Stratasys’ Material Digital ABS in einem einzigen Druckvorgang, sodass das Teil für die Tests direkt am Autorahmen befestigt werden konnte.

«Mit der Multimaterial-3D-Drucktechnologie von Stratasys können Fahrzeuge für den einzelnen Kunden einfach angepasst werden und wir können nathlose Konstruktionen liefern», fügt Kampker hinzu. «Diese Autos können vom Entwurf bis zur Produktion innerhalb von Monaten komplett entwickelt werden, im Gegensatz zu Jahren, die man bei konventionellen Automobilherstellungsprozessen veranschlagen muss. Das Street-Scooter Projekt hat gezeigt, wie der 3D-Druck eine völlig neue Herangehensweise bei der Automobilkonstruktion und -herstellung ermöglicht.» «Der StreetScooter ist das aktuellste Beispiel für Stratasys’ Führungsrolle im Bereich der additiven Fertigung für Automobildesign und -produktion», resümiert Shelly Linor, Director of Global Education bei Stratasys. «Für den StreetScooter ermöglichte das 3D-Produktionssystem Objet1000 nicht nur aussergewöhnlich schnelle Fahrzeugkonstruktion und -entwicklung. Es demonstrierte auch seine Fähigkeiten in der additiven Fertigung bei der Herstellung von Endprodukten für anspruchsvolle Anwendungen.» StreetScooter entwickelt und produziert am Standort Aachen Elektrofahrzeuge für den Kurzstreckeneinsatz im urbanen Umfeld. Das Modellspektrum reicht vom E-Bike über Kleinwagen bis hin zum Transporter. Derzeit fokussiert sich das Unternehmen auf individuelle Fahrzeuglösungen für die Zustellung auf der sogenannten letzten Meile.

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Les compounds hybrides comme alternative aux métaux

Le plastique, un matériau conducteur? Lorsque l’on pense conductivité électrique, les métaux viennent à l’esprit bien avant les plastiques. Pourtant, lorsqu’ils sont chargés, ces derniers peuvent se révéler des matériaux conducteurs particulièrement intéressants. Afin d’en estimer le potentiel, des membres du Swiss Plastics Cluster ont lancé le projet SigmaPlast, avec le soutien financier du Pôle scientifique et technologique du canton de Fribourg.

En matière de conductivité électrique, les métaux sont le matériau par excellence. Mais les exigences économiques et écologiques concernant la fonctionnalité des dispositifs ainsi que leur fabrication ne peuvent souvent pas être satisfaites par l’utilisation de matériaux classiques. En effet, la compétitivité économique dirige le développement des dispositifs vers une intégration des fonctions, une miniaturisation et une modularité accrue. Les polymères chargés représentent à cet égard une alternative intéressante: des combinaisons innovantes de matières plastiques avec des charges offrent la possibilité d’ajouter aux propriétés avantageuses des polymères, telle que la facilité de mise en œuvre, les propriétés électriques et mécaniques des charges. De plus, la possibilité de combiner des matériaux standards à des matériaux hybrides par la technologie d’injection bi-composants permet une intégration des fonctions directement lors de la mise en œuvre et ainsi d’éviter des opérations supplémentaires et onéreuses de montage et d’usinage.

Comparer ce qui est comparable Pour ce faire, il est essentiel que les caractéristiques de conductivité soient aussi bonnes que celles des métaux. Cependant, 1  Philippe Morel, rédacteur indépendant (Villars-sur-Glâne)

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Images: iR AP

Philippe Morel 1

Section coupée d’un polymère conducteur.

bien que chaque fabricant les indique, elles sont difficilement comparables entre elles, soit les producteurs de matière n’utilisent pas la même unité fonctionnelle soit leurs valeurs de conductibilité sont définies avec d’autres méthodes de mesure ou normes. Difficile donc pour une entreprise de déterminer quel matériau est le plus à même de répondre aux besoins particuliers d’une application précise. Afin de combler cette lacune, les huit partenaires du Swiss Plastics Cluster que sont Asulab, Dolder, Fischer Connectors, Meggitt, Phonak, Plaspaq, Sonceboz et Wago ont mis sur pied avec l’Ecole d’ingénieurs et d’architectes de Fribourg (EIA-FR) le pro-

Le Swiss Plastic Cluster se réjouit d’accueillir Nestec SA, du groupe Nestlé, à Vevey. Il compte à ce jour 88 membres. Vous souhaitez adhérer au Swiss Plastic Cluster ou vous informer sur ses activités? Visitez le site internet: swissplasticscluster.ch

jet «SigmaPlast – Etude d’application des polymères hybrides, fortement conducteurs et injectables», soutenu financièrement par le Pôle scientifique et technologique du canton de Fribourg (PST-FR). Il consiste en l’évaluation du potentiel et de la durabilité des polymères hybrides lorsqu’ils sont utilisés comme pistes conductrices en combinaison avec des pièces plastiques injectées.

Innovation et compétitivité SigmaPlast propose donc d’acquérir des connaissances sur les polymères hybrides concernant leurs propriétés électriques, thermiques et mécaniques, mais aussi sur leurs propriétés de mise en œuvre, l’influence des paramètres d’injection, la géométrie et la qualité du produit. La définition de ces propriétés passe par la conception d’applications pilotes permettant de caractériser et de classifier ces matériaux innovants. Ces recherches sur les polymères à haute valeur ajoutée permettent de développer un savoir-faire 12/2014


CLUSTER

Afin de pouvoir en comparer les performances, les chercheurs se sont ensuite attachés à définir un test répondant à une norme ISO ainsi que la géométrie des pièces de test. Ces premières recherches ont permis d’établir les valeurs de conductivité de produits commerciaux, mais aussi, grâce à la participation de l’IKV à Aachen et du Fraunhofer Institut, de matériaux maison. Effectués sur un banc de test répondant à la norme ISO 3915 développé par l’EIA-FR, ces essais ont permis non seulement de mesurer les performances absolues des compounds mais aussi les qualités des composants individuels et leur effet sur un mélange donné.

Des tests aux applications

Compound conducteur.

dans les compounds fortement conductibles et l’intégration de fonctions. Le but final est la mise à disposition des entreprises partenaires d’une banque de données aussi complète que possible. Elle leur permet d’intégrer les connaissances acquises dans le développement de nouveaux produits et de revoir les concepts et produits déjà existants. La compétitivité des entreprises partenaires en est renforcée grâce à un procédé de production à haute valeur ajoutée et un savoir-faire innovant.

Sous la houlette de Bruno Bürgisser et Gabriele Bordoli, de l’Institut de Recherches Appliquées en Plasturgie (iRAP) de l’EIA-FR, les chercheurs ont tout d’abord déterminé dans la littérature les matériaux potentiellement les plus intéressants parmi les compounds hybrides conducteurs (systèmes composés d’une matrice plastique avec des charges formant un réseau capable de conduire des courants électriques ou des flux de chaleur). Ils se sont donc focalisés sur les matériaux présentant des valeurs de conductivité de l’ordre de celles des métaux.

Principe de fonctionnement d’un compound hybride.

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Ces valeurs normées ont été acquises à partir de mesures sur des éprouvettes de traction, soit des pièces géométriquement et fonctionnellement très éloignées des produits envisagés par les entreprises partenaires. Les chercheurs se sont donc logiquement intéressés à l’influence des facteurs géométriques sur la conductivité. Le cahier des charges était très large, montrant bien la diversité des applications envisagées par les partenaires. Dans une logique de miniaturisation des pièces et de rentabilité économique, l’injectabilité des compounds hybrides ainsi que le recyclage des déchets d’injection ont également été étudiés. Alors que le projet arrivera à son terme au printemps 2015, les premiers résultats intermédiaires montrent que les polymères chargés représentent une alternative intéressante dans les applications telles que la transmission de signaux et le blindage électromagnétique. Diverses pistes sont encore à suivre et à développer concernant les courants forts.

Contact Prof. Bruno Bürgisser, Gabriele Bordoli EIA-FR / iRAP bruno.buergisser@hefr.ch gabriele.bordoli@hefr.ch Téléphone: +41 (0)26 429 66 59 n 29


KUNSTSTOFF XTRA

L eic h t b a u

Innovative Klebverbindung

Leichtbauteile variabel verkleben

Bild: Fraunhofer LBF

Neue Materialien machen Autos, Flugzeuge und Co. leichter. Das Problem: Viele dieser Werkstoffe lassen sich nicht schweissen. Doch es gibt eine alternative Fügetechnik. Gradientenklebstoffe halten Fügeteile über die gesamte Betriebsdauer sehr gut zusammen. Zudem sind sie besonders crashresistent..

Dieser Dual-Cure-Klebstoff mit variabler Elastizität verlängert die Lebensdauer einer Klebverbindung deutlich.

Britta Widmann1 Abspecken ist angesagt. Der weltweite Trend zur Gewichtsreduktion zeigt sich auch in der Automobilbranche. Immer leichter sollen die Fahrzeuge werden – zum Beispiel durch neue Materialien wie ultrahochfeste Stähle oder Karbon, kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff. Doch egal welches Diätprogramm mit welchen Leichtbaukomponenten die Hersteller auch wählen, etwas wollen sie alle realisiert wissen: die optimale und lebenslange Verbindung der Fahrzeugteile. Doch Duroplaste, die oftmals als Matrix für Faserverbundwerkstoffe dienen, lassen sich zum Beispiel nicht verschweissen. Also braucht es eine andere Fügetechnik.

Die beste Lösung ist das Verkleben. «Wir arbeiten vor allem mit strukturellen Klebstoffen, die Fügeteile dauerhaft verbinden und zusätzlich eine gewisse Formstabilität erzeugen», sagt Dr.-Ing. Jan Spengler, Chemiker im Bereich Kunststoffe am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt. Diese Klebverbindungen haben einen besonderen 1 Britta Widmann, Kommunikation, Fraunhofer-Gesellschaft

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Vorteil: Sie sind deutlich crashresistenter als andere Verbindungstypen. Darüber hinaus besitzen Klebstoffe bessere Dämpfungseigenschaften als Metall und verbessern die NVH-Eigenschaften. Die Abkürzung steht für Noise, Vibration, Harshness und ist die Bezeichnung für als Geräusch hörbare oder als Vibration spürbare Schwingungen in Fahrzeugen. «Die Klebschicht wirkt wie ein klassischer Dämpfer. So lässt sich Dämmmaterial und damit Gewicht einsparen», sagt Dr.-Ing. Halvar Schmidt vom Bereich Betriebsfestigkeit des LBF.



Gleichzeitig hart und weich

 Seit eineinhalb Jahren erforschen die beiden Sparten Kunststoffe und Betriebsfestigkeit des LBF Dual-Cure-Klebstoffe. Ihre Besonderheit: Sie härten in zwei Schritten aus. Diese Gradientenklebstoffe benötigen dabei Luftfeuchte, Wärme, anaerobe Bedingungen oder UV-Licht, um den ersten Härtungsmechanismus in Gang zu setzen. Ein anderer Aktivator initiiert anschliessend die zweite Härtung. «Derartige Klebstoffe sind schon länger am Markt erhältlich. Bislang gibt es allerdings ausschliesslich Produkte mit konstanter Elastizität. Sie weisen an jeder Stelle

die gleiche Steifigkeit auf», berichtet Spengler. «Uns ist es gelungen, einen innovativen Dual-Cure-Klebstoff mit variabler Elastizität herzustellen.» Der erste, durch Wärme gestartete Härtungsmechanismus umfasst die gesamte Klebstoffschicht und liefert ein weiches, flexibles Produkt. Durch die Bestrahlung mit UV-Licht wird eine weitere Härtung in Gang gesetzt. Der Clou: Diese Reaktion lässt sich ganz gezielt an bestimmten Stellen starten. Lediglich an den UV-exponierten Orten vernetzen sich die Polymerketten zusätzlich. Das führt lokal zu einer grösseren Steifigkeit. Auf diese Weise erhalten die Forscher vom LBF etwa ein Stück Kunststoff mit einer ganz weichen und einer ganz harten Hälfte.

Dank des Steifigkeitsgradienten lässt sich die Lebensdauer solcher innovativen Klebverbindungen deutlich verlängern. Bei jeder Fahrt muss das Fahrzeug die auftretenden Schwingungsbelastungen verkraften. Beim Einwirken äusserer Belastungen verteilen sich die Spannungen stets ungleichmässig über die Klebfläche. An den Rändern der Fuge bilden sich Spannungsspitzen. Dort wird die Verbindung übermässig stark beansprucht. «Unser neu entwickelter Klebstoff mit spezifischem Steifigkeitsgradienten ist an den Rändern elastisch und macht die Verformung durch Belastungen besser mit. Die Spannungsspitzen werden abgefedert. In der Mitte wiederum wurde die Klebschicht lokal aufgehärtet und ist entsprechend fest, was für dauerhafte Formstabilität der Verbindung und der verklebten Fahrzeugkarosserie sorgt», erläutert Spengler. Kontakt Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF Bartningstrasse 47, D-64289 Darmstadt Telefon +49 (0)6151 7050 www.lbf.fraunhofer.de n 12/2014


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L eic h t b a u

Themenradar Automobil

Welcher Leichtbauwerkstoff erobert die Serie? Faserverbundwerkstoffe werden den grössten Zuwachs in der Serie haben. Davon sind 67,4 Prozent der Befragten des VDI Themenradar Automobil überzeugt. Das VDI Themenradar Automobil stellte im September die Frage, welcher Leichtbauwerkstoff in den nächsten Jahren prozentual den grössten Zuwachs in der Serie haben wird. «In der Frage liegt bereits eine grundlegende Antwort: Intelligente Leichtbaulösungen werden das gesamte Portfolio der verfügbaren Leichtbautechnologien nutzen, inklusive Stahl», erklärt Heinrich Timm, Mitglied des Vorstands vom Carbon Composites e.V. (CCeV) und langjähriger Leiter des Audi-Leichtbauzentrums. Bei der Umfrage gaben 67,4 Prozent der Befragten an, dass Faserverbundwerkstoffe den grössten Zuwachs in der Serie haben werden. Weit dahinter liegt Magnesium – hier sehen nur 19,1 Prozent Potenzial. Dem Leichtbauwerkstoff, dem die Teilnehmer der Umfrage am wenigsten Zuwachs in der Serienproduktion zutrauen, ist Aluminium mit nur 13,5 Prozent. «Das Umfrageergebnis überrascht mich nicht, es spiegelt die aktuellen Marketingaktivitäten zu den Technologien wider», erklärt Timm. «Bei der Frage nach prozentualem Wachstum ist das Verhältnis der derzeitigen Jahresproduktionsvolumen zu berücksichtigen. So steht das Verhältnis Magnesium zu Aluminium bei circa 1:100 und das Verhältnis hochleistungsfaserverstärkten Composites (CFK) zu Aluminium bei circa 1:1000. Das grösste Wachstum in produzierter Tonnage wird beim Aluminium stattfinden.» Die fortschreitenden Verschärfungen der CO2-Grenzwerte auf 95 Gramm pro Kilometer im Jahr 2020 und die in Diskussion

stehenden 70 Gramm pro Kilometer im Jahr 2025 sind die stärksten Treiber für Leichtbauentwicklungen. Sie stehen im Effizienzwettbewerb zu Massnahmen am Antriebsstrang. «Je effektiver das Antriebsaggregat eines Fahrzeugs ausgelegt wurde, desto geringer ist der Verbrauchseinfluss des Leichtbaus pro eingespartem Kilogramm», so Timm. «Alle Analysen führen am Ende jedoch zur Erkenntnis, dass die Realisierung der harten Grenzwerte ein sowohl als auch braucht, ein entweder oder reicht nicht aus.» Leichtbau birgt darüber hinaus bei einer Vielzahl subjektiver Kundenwerte Verbesserungen, wie etwa bei der Beschleunigung, dem Handling, der Sicherheit durch Reduzierung der Bremswege sowie der Reichweite von Fahrzeugen. Sportliches und sicheres Fahren ist eng verbunden mit intelligenten Leichtbaulösungen. Der richtige Werkstoff funktionsabhängig am richtigen Platz und dann jeweils in seiner kleinstmöglichen Menge wird die Devise aller Originalausrüstungshersteller (OEM), die erfolgreich hochwertige Automobile vertreiben. In den drei angefragten Technologiebereichen laufen jeweils interessante Projekte zu weiteren Funktionsverbesserungen und in allen drei Leichtbautechnologien werden prozentual gute Zuwachsraten im Automobilbau erwartet. «Den Vertretern und Anwendern aller Technologien sei geraten, mit Sorgfalt die Entwicklung des jeweils technologiegerechten Konzeptes zu betreiben», erklärt Timm. «Über den Ansatz einer Substitution

kann ein Technologiewechsel nicht zum Optimum führen.» Der prozentuale Zuwachs der drei Technologien in der Serie ist relativ zu den aktuellen Jahresproduktionsvolumen zu bewerten. Die Jahresproduktionsvolumen sind laut Veröffentlichungen bezogen auf das Jahr 2011 folgende: Stahl 1 300 000 000 Tonnen, Aluminium 50 000 000 Tonnen, Magnesium 500 000 bis 675 000 Tonnen und Carbon Fiber 42 000 Tonnen. «Es ist wichtig, dass alle in der Prozesskette beteiligten Partner verstehen, dass der Karosserie-Materialleichtbau der Enabler für leichte Fahrzeugkonzepte ist. Der erste Leichtbauschritt braucht eine Grösse, die Sekundäreffekte ermöglicht, und die gilt es zu nutzen als Zusatzgewichtsreduzierung und zur Kostenkompensation», erläutert Timm. Zu jeder Technologie sollte das werkstoffgerechte spezifische Konzept entwickelt werden. «Eine zusätzliche Verbesserung der Leichtbaugüte mit beachtlichem Potenzial liegt nach meiner Analyse in der materialhybriden Auslegung von Bauteilen und Baugruppen», so Timm. Das dabei zugrundeliegende Konzept verbindet die Stärken verschiedener Technologien so miteinander, dass neue Hochleistungsbauteile entstehen. Kontakt VDI Wissensforum GmbH VDI-Platz 1
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KUNSTSTOFF XTRA

P u b lireportage

Doppelt profitieren Wollen Sie die Optimierungsvorschläge umsetzen?

Energieberatung hilft Kosten senken complete Effizienter Umgang mit Energie ist für energieintensive Betriebe, wie solche aus der Kunststoffindustrie, entscheidend. Mittels der Energieberatung e-help hilft die BKW – Energiepartner des Verbands Swiss Plastics – mit Optisamtheitliche mierungsmassnahmen die Energiekosten in Unternehmen bedeutend zu senken. eberatung Im Rahmen unserer Bauherrenbegleitung e-support unterstützen wir Sie gerne dabei. www.bkw.ch/bauherrenbegleitung

Die Energieberatung der BKW ist branchenspezifisch und modular aufgebaut. So kann e im effizienten Umgang mitpassende Energie. jeder Betrieb das für ihn Angebot auswählen. Verbandsmitglieder profitieren wir Ihr Unternehmen mit seinem März 2015 von einem Rabatt von 10 Umfeld bis unter die Lupe. Prozent auf alle e-help Beratungen.

ändert sich – Beschaffungssicherheit, MarktöffVorgehen energetisches nung, Energiepreis 1. Umfeldanalyse und morgen) tigen politischen, – Gesetze: (heute Energieeffizienz, CO2 etc. Die BKW analysiert das Unternehmensen und ökoloEnergetisches Zielbild en Rechnung zu umfeld und seine Entwicklung mit Fokus Zusammen mit Ihnenunter legenanderem wir ein reeitliche Betrachauf Energie. Dabei werden energetisches Zielbild fest. mens inklusive folgende alistisches Bereiche und deren Entwicklung Dieses definiert den energetischen ngen im Bereich angeschaut: Endzustand Ihres Unternehmens zu – Förderprogramme und Gesetze dem von Ihnen definierten Zeitpunkt.

– Stromproduktion aus eigenen Anlagen ietet Ihnen und dieUnternehmensanalyse kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) aus der Energiesicht etische BetrachBeschaffungssicherheit, Marktöffnung, Wir analysieren, wo und wie die elekhmens inkl. –seitrische Energie in Ihrem Betrieb verUmfelds Energiepreis

braucht wird. Dabei betrachten wir ehende Geräte, Ihren Gerätepark, en und Prozesse 2. Energetisches ZielbildIhre Installationen sowie Ihre Prozesse und Verhaltensechnische und Zusammen mit dem Betrieb legt die BKW muster im Umgang mit Energie. ngsvorschläge ein realistisches energetisches Zielbild fest. Die Betrachtungsgrenze wird je nach h koordinierten Unternehmen auf weitere energieintensive Bereiche ausgedehnt: -help – Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär Eine Kooperation – Beleuchtungder BKW und asst folgende und Antriebe Groupe– EMotoren im Dienste der Swiss – IT Plastics Verbandsmitglieder

Die BKW und Groupe E SA nutzen SyDas Resultat ist ein umfassender nergien im Bereich der Energiedienstleisn) Schlussbericht mit konkreten tungen, welche speziell für Branchen ternehmensumMassnahmen zur Reduktion des konzipiert wurden. Zusammen bieten die klung mit Fokus Energieverbrauchs. Die Massnahmen zwei Energieunternehmen Produkte und rden unter basieren auf Ihrer heutigen Situation Dienstleistungen an, welche zu energereiche und deren und werden auf die Entwicklung des tischen energetischen und finanziellen Einsparungen aut: Umfelds und das definierte Ziel ausgerichtet. führen – dies in der ganzen Schweiz. us eigenen Dazu zählt nebst der beschriebenen stendeckende Energieberatung beispielsweise die Elek(KEV) tromobilität. www.bkw.ch/move

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* Mit der Dienstleistung e-help complete erarbeiten wir für Sie auf Wunsch offizielle Emissionsziele als Voraussetzung für die Reduktion 3. Unternehmensanalyse aus oder vollständige Befreiung vonder der Energiesicht CO2-Abgabe durch das Bundesamt Umwelt (BAFU). helfen Die für BKW analysiert, woGerne und wie diewir Energie Ihnen auch bei der entsprechenden im Betrieb verbraucht wird. Dabei werden Antragstellung von BAFU. der Gerätepark, diezuhanden Installationen sowie die

Prozesse und Verhaltensmuster im Umgang Modularer Aufbau von mit Energie betrachtet. e-help complete Energetisches Zielbild

–D  as Druckluftsystem wurde abgepresst und Leckagen eliminiert. Treff investierte in drei Kompressoren der neuesten Generation, die bedarfsgesteuert zugeschaltet werden (Einsparung 26 % des Energiebedarfs). – Durch die Investition in drei separate Kühlsysteme mit verschiedenen Temperaturen werden die Spritzwerkzeuge und die Maschinen künftig prozessoptimiert gekühlt, was Energie spart.

Ihr Unternehmen e-help IT e-help Motoren und Antriebe

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Umfeld morgen

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Modularer Aufbau. Das Preismodell von e-help * HLKS = Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär.

complete

Preis wird individuell offeriert. Be4.Der Schlussbericht reits durchgeführte Energieberatungen Das Resultat ist ein umfassender Schlusssind an e-help complete anrechenbar. bericht mit konkreten Massnahmen zur Reduktion des ab Energieverbrauchs. * Unternehmen CO2-Emmissionen von mind. 100 Tonnen /Jahr ** Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär

Gute Erfahrung gemacht Die Treff AG stellt Kunststoffartikel für industrielle und medizinische Anwendungen her. Guido Vollrath, Geschäftsleiter Treff AG, in Degersheim (SG), hat bereits Erfahrung mit der Energieberatung gemacht. Die Energieberatung der BKW hat sich bei Treff BKW Energie AG auf dieKompetenzcenter Energieflüsse, Energieeffizienz die Bewertung der erfolgten Optimierungsmassnahmen und Viktoriaplatz 2 weitere Verbesserungsmöglichkeiten fo3000 Bern 25 kussiert. Konkrete Resultate sind beispielsweise:Tel. 0844 121 120 – Die sales@bkw.ch Heizung wird durch die Abwärme der www.bkw.ch Kälteanlagen und der Druckluftkompressoren erfolgen (Einsparung 20 000 Liter Heizöl pro Jahr).

Vollrath kommentiert die Resultate: «Wir nehmen unsere Verantwortung bezüglich des optimierten Umgangs mit den Ressourcen seit mehreren Jahren wahr. Die Energieverbrauchsanalyse der BKW hat uns nicht nur weitere Einsparungsmöglichkeiten aufgedeckt, die Kosten- / Ertragsrechnung zeigt uns auch auf, in welcher Reihenfolge wir die Massnahmen sinnvollerweise umsetzen. In diesem Jahr wurden bereits Investitionen von insgesamt CHF 0,8 Mio. initiiert.»

Kontakt BKW Energie AG Viktoriaplatz 2, 3000 Bern 25 Telefon 0844 121 120 sales@bkw.ch www.bkw.ch/energieberatung

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KUNSTSTOFF XTRA

W irtsc h aft

Eulert Hermes Studie

Hoffnungsträger Brasilien zeigt Schwächen Weder die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014 noch die Olympischen Sommerspiele 2016 werden sich langfristig positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung Brasiliens auswirken – zu diesem Schluss kommt die aktuelle Analyse von Euler Hermes, dem weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherungen.

In der jüngsten Wirtschaftsstudie kommt Euler Hermes zum Schluss, dass die beiden Grossevents in Brasilien mehr Inflation statt Wachstum generieren werden. Die mangelhafte Infrastruktur, der chronische Investitionsrückstand, Protektionismus, eine drückende Steuerlast und ein hinderliches Geschäftsklima werden Brasilien davon abhalten, vollumfänglich von den zusätzlichen Wirtschaftsaktivitäten zu profitieren, welche die beiden Grossanlässe mit sich bringen. «Die Analyse früherer Grossanlässe hat ergeben, dass sie die Konjunktur wohl kurzfristig beleben, langfristig indes kaum oder gar negative Auswirkungen zeitigen. Hinzu kommt, dass Brasilien mit besonderen Wirtschaftsproblemen zu kämpfen hat», sagt Ludovic Subran, Chefökonom von Euler Hermes. «Bisher vermochte das Land wirtschaftlich nicht von der Fussball-WM zu profitieren – schlimmer noch: zurzeit leidet die Bevölkerung gar unter einer schweren Inflation.» Die Vorbereitungsarbeiten für die Ausrichtung der Fussball-Weltmeisterschaft und der Olympischen Spiele vermochten den seit drei Jahren anhaltenden Konjunkturrückgang nicht aufzuhalten – ein Trend, der sich fortsetzen dürfte. Euler Hermes schätzt, dass die Fussball-Weltmeisterschaft und Olympia 2014 bestenfalls eine BIPZunahme von gerade einmal 0,2 Prozentpunkte (Pp.) bewirken werden. Die Inflation hingegen könnte 2014 mit bis zu 0,5 Pp. zunehmen. Insgesamt dürften die beiden Grossanlässe in der Periode 2009 bis 2016 einen Anstieg der Konsumentenpreise von bis zu ca. 2,5 Pp. auslösen. Das Niveau der wirtschaftlichen Aktivitäten dürfte nach 2014 graduell sinken, derweil

der Preiseffekt noch bis 2020 nachwirken könnte. Der sprunghafte Inflationsanstieg hat bereits zu sozialen Unruhen geführt, die nicht nur tiefgreifende Strukturreformen nach sich ziehen, sondern durchaus auch politische Folgen haben könnten. Abgesehen von der hohen Inflation hinterlässt die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft nur wenige Spuren in der brasilianischen Wirtschaft.

Geringer Einfluss auf BIP-und Investitionswachstum Als Ausrichter der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft hat Brasilien seit 2009 Infrastruktur-Investitionen in Höhe von BRL 26 Mrd. (0,5 Prozent des BIP) getätigt. Und für die Olympischen Spiele dürften in den Jahren 2010 bis 2016 nochmals ca. BRL 12 Mrd. (0,2 Prozent des BIP) investiert werden. Das ist wenig im Vergleich zur wirtschaftlichen Grösse des Landes. Schätzungen von Euler Hermes zufolge dürften diese Investitionen 2009 bis 2013 gerade einmal durchschnittlich 0,5–0,8 Pp. pro Jahr zum realen Investitionswachstum bzw. 0,1–0,15 Pp. zum realen BIP-Wachstum beigetragen haben. Und dieser Effekt wird nach 2014 wohl langsam abebben.

Keine nachhaltige Besserung der Arbeitslosenzahlen Die Behörden erhofften sich von der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft bis 2014 die Schaffung von rund 70 000 Arbeitsplätzen. Angesichts der über 100 Mio. Werktätigen in Brasilien, ist dies – besonders langfristig

gesehen – nicht mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein. Viele der Jobs im Bausektor werden nach Fertigstellung der Bauten wieder verschwinden, derweil die Tourismusbranche vor allem kurzfristige Stellen für Niedrigqualifizierte bietet.

Trotz Grossanlässen mehr Insolvenzen Seit 2011 haben die Unternehmensinsolvenzen infolge des unerwartet starken Konjunkturrückgangs zugenommen. Die nachlassende Binnennachfrage, eine straffere Geldpolitik und die steigenden Zinssätze dürften dafür sorgen, dass dieser Trend nicht abreisst. Euler Hermes geht davon aus, dass die Unternehmenskonkurse trotz des Infrastruktureffekts 2014 mit 9 Prozent und 2015 mit 3 Prozent zunehmen werden. Obschon diese Prognosen der wirtschaftlichen Stärke Brasiliens kein gutes Zeugnis ausstellen, gibt es auch Lichtblicke. Die Ausrichtung der beiden Events dürfte in Brasilien wenigstens keine Immobilienblase entstehen lassen. Zudem werden die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele die öffentlichen Finanzen und den Finanzhaushalt des Landes kaum belasten. Euler Hermes schätzt, dass sie in der Periode 2009 – 2016 nur gerade 1 Pp. zur Staatsverschuldung beitragen. Kontakt Euler Hermes Schweiz Postfach, Richtiplatz 1 CH-8304 Wallisellen Telefon +41 (0)44 283 65 65 www.eulerhermes.ch

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www.kunststoffxtra.com 12/2014

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KUNSTSTOFF XTRA

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Innovationskraft und Vielfalt

Erfolgreiche Leistungsschau Das Messe-Duo Swisstech und Prodex in Basel ging am Freitag, 21. November zu Ende. An den vier Messetagen haben sich 52 884 Branchenexperten und Interessierte aus Industrie, Wirtschaft und Hochschulen intensiv ausgetauscht. Die erstmalige Durchführung in der neuen Halle 1 (auf drei Ebenen) hat ihren Teil zum Erfolg beigetragen.

Marianne Flury

Prozessoptimierung «Wir hatten vier gute Tage an der Swisstech und konnten auch neue Kontakte knüpfen», zieht Roland Lais, Key Account Management, Iscar Hartmetall AG in Frauenfeld, Bilanz. Iscar’s grösste Stärke liegt in ihrem innovativen Design-Team. Die Kundschaft fordert dieses konstant mit Spezialaufträgen. Iscar initiiert die Entwicklung spezieller Werkzeuge für bestimmte Industriezweige und setzt alles dran, diese optimal beim Kunden einzusetzen. «Zu uns kommen Leute, die ihre Prozesse optimieren wollen: vom Rohteil bis zum Endprodukt – und in dieser Anwendungskette versuchen wir, das Beste herauszuholen, zu optimieren, damit der Kunde eine bessere Marge erzielt und schneller wird bei der Fertigung», erklärt Lais weiter.

«Wir haben einen guten Standplatz hier und hatten zahlreiche Besucher, darunter vielversprechende Kontakte», berichtet Dorothée Perriard, Marketing + Communication Specialist bei Jesa SA. Das Unternehmen in Villars-sur-Glâne ist auf die Entwicklung und Herstellung individueller Lösungen mit Wälzlagern spezialisiert. «Mit unseren Produkten sind wir gut aufgestellt: einerseits können wir im Bereich Linearführungen qualitativ hochstehende Standardprodukte anbieten – diese sind sehr präzise, geräuscharm, mit optimiertem Reibmoment», erklärt Marcel Dubey. «Wer andererseits Spezialanfertigungen benötigt, dem können wir auf seine spezifischen Anforderungen angepasste Lösungen anbieten. Aktuell haben wir ca. 90 % massgeschneiderte Produkte und 10 % Standard. Hier auf dem Stand präsentieren wir speziell unsere neuen, zweireihigen Laufrollen für Linearführungen», ergänzt der Sales & Marketing Director.

Bilder: Marianne Flur y

Für die Entscheidungsfindung – sei es bei Investitionen oder im Einkauf – sind die beiden führenden Industriemessen Swisstech und Prodex offensichtlich die bedeutenden Informations-, Kommunikations- und Business-Plattformen. Zahlenmässig kann sich die Organisatorin, Exhibit & More AG, gesamthaft über ein leichtes Plus gegenüber der letzten Austragung vor zwei Jahren freuen. 554 Aussteller (560) zeigten auf der Swisstech den 23  532 Fachbesuchern (22 412) ihre Produkte und Dienstleistungen. Auf der Prodex waren es 325 Aussteller (315) und 29 352 Besucher (29 004). Mehr Aussteller, mehr Ausstellungsfläche, ein attraktives Rahmenprogramm mit Fachforen, Lunch-Talks und diversen Podiumsdiskussionen stellten einen Mehrwert für die zahlreichen Fachbesucher dar. Dass nicht nur die neue Halle und die meist ansprechend und grosszügig gestalteten Stände, sondern auch interessante

Gespräche und vielversprechende Kontakte für eine gute Stimmung sorgten, zeigen die Äusserungen verschiedener Aussteller.

Iscar Hartmetall AG, Frauenfeld, Roland Lais, Key Account Managment.

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Jesa SA, Villars-sur-Glâne, Dorothée Perriard und Marcel Dubey.

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KUNSTSTOFF XTRA

Im Grossen und Ganzen zufrieden mit der Messe zeigte sich Hanspeter Rusch, Verkauf / AVOR / Einkauf, bei der Walser + Co. AG, Wald. «Der erste und letzte Tag waren eher ruhig, am Mittwoch und Donnerstag hatten wir aber einige interessante Kontakte, aus denen eventuell etwas entstehen kann», fasst Rusch den Messeverlauf zusammen. «Wir zeigen unsere Palette mit den zwei Bereichen Metalltechnik mit Blechbearbeitung, Dreherei und mechanischer Bearbeitung und im Speziellen Heiztechnik, die hier an der Messe eine Sonderstellung einnimmt, weil nicht viele Heizelementhersteller ausstellen. Überall dort, wo Wärme gebraucht wird, um Formen zu machen, da sind wir der richtige Ansprechpartner», so Rusch weiter. Es ist die Kombination von Heiz- und Metalltechnik, die zu einem grossen Teil zum Erfolg des Unternehmens beiträgt. «Mit dem Verlauf der Messe sind wir sehr zufrieden, besonders Dienstag und Mittwoch waren starke Tage», freut sich Simon Ungricht, Verkauf, Novoglas AG, Villmergen. Ausgestellt waren vor allem gefräste oder gelaserte Teile, Hauben und Abdeckungen, alles für den Maschinenbau. Ein Highlight auf dem Stand war sicher der neue Laser, mit dem 40 mm Acrylglas mittels Laser geschnitten werden kann, was bisher nicht möglich war. Ein weiteres interessantes Produkt ist ein beschichtetes antistatisches PMMA speziell für den Maschinenbau. «80 % der Materialien sind PMMA, die wir verarbeiten. Mit unseren 20 Mitarbeitenden zählen wir schweizweit zu den führenden Verarbeitern. Als KMU können wir schnell und flexibel auf die ständig wechselnden Marktbedürfnisse reagieren. Wir können vom Prototypen bis zur Serie alles fertigen. Das zeichnet uns aus. Auch was Liefertermine angeht», sagt Ungricht zu den Stärken des Unternehmens. Die Taracell AG, Künten, ist spezialisiert auf die Herstellung von Partikelschaum. «Wir haben neu eine Zweizonen-Kühlbox für Lebensmittel, d.h. man kann in ein und derselben Box Kühlprodukte, aber auch Tiefkühlprodukte verschicken. Mit einer flexibel verschiebbaren Mittelwand in der Box lässt sich

Der Spezialist für Industriebauten IE setzt neue Massstäbe. Mit grossem Know-how in der Planung und Realisierung von technisch anspruchsvollen Gebäuden. Mit beispiellosem Fachwissen in der Kunststoffbranche. Und mit einem einzigartigen Qualitätsanspruch, von dem Sie bei jedem Arbeitsschritt profitieren: von der ersten Investitionsidee über die Planung von Betrieb und Logistik bis hin zur baulichen Umsetzung. Für Industriebauten mit Zukunft – engineered by IE. www.ie-group.com

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KUNSTSTOFF XTRA

P rode x

Taracell AG, Künten, Herbert Wendel: Der Partikelschaum tara-foam E hat eine höhere Bruchdehnung und ein besseres Rückstellvermögen als andere PE- / PP-Schaummaterialien.

Novolgas AG, Villmergen: Simon Ungricht zeigt ein 40 mm lasergeschnittenes PMMATeil. Links im Vordergrund eine antistatische Maschinenhaube aus PMMA.

die Temperatur steuern und dies mit Eiselement plus Trockenpaneele plus Polypropylen. Die Box kann natürlich auch ausschliesslich für Frischprodukte eingesetzt werden», erklärt Herbert Wendel, Senior Key Account Manager, die Vielseitigkeit der Box. Anwendung findet sie vor allem beim Interneteinkauf. Eine weitere Neuheit aus dem Verpackungsbereich ist tara-foam E, ein expandierender, vernetzter Polyethylen-Partikelschaum. Der Vorteil dieses Materials ist dessen komplett geschlossene Oberfläche, d.h. sie ist spickelfrei und lässt also kein Wasser durch. Das Material hat keinen Abrieb und vor allem ist es sehr elastisch. «Der Partikelschaum ist weniger zum Isolieren als vielmehr zum Schutz von sehr heiklen Teilen, die beschichtet sind, die keine Kratzer abbekommen dürfen, gedacht. Das Material ist aber auch sehr nachgefragt in der Lebensmittelindustrie, da es wegen der geschlossenen Oberfläche gut zu reinigen ist», sagt Wendel zu den Vorteilen. Die G. Bopp + Co. AG, Zürich, ist ein führender Hersteller von hochwertigen Metallgeweben. Diese werden als Quadratmaschengewebe zum Sieben und Klassieren, als Filtergewebe und Laminate, sowie als Gitter in den unterschiedlichsten Anwendungen weltweit verwendet. «Die konfektionierten Produkte werden eingesetzt in praktisch allen Branchen wie Chemie, Pharmaindustrie, in der Glas-, Keramik-, Kunststoffindustrie, im Maschinenbau, in der

Papierindustrie, in der Umwelttechnik bis hin zur Raumfahrt», hebt Patrick Hug, Leiter Verkauf Schweiz, die Breite des Einsatzspektrums hervor. Über den Messeverlauf zeigt er sich mehrheitlich zufrieden. Neben zwei Bestellungen seien sehr viele konkrete Anfragen mit Zeichnungen am Stand eingegangen, resp. besprochen worden, was den sehr ruhigen Dienstag kompensieren dürfte. «Der Entscheid war richtig, hier in der neuen Halle wieder auszustellen», erklärt er abschliessend. «Für uns verlief die Messe sehr positiv, wir hatten sehr viele Kunden am Stand, auch Neukunden», sagten Hans Gobet, Aussendienst, Daniel Jenny, Aussendienst und Vertriebs- und Anwendungstechniker Heisskanaltechnik, und Werner Bernard, Aussen-

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dienst, bei der E. Ramseier Werkzeugnormalien AG, Wangen. Ausgestellt waren Normalien, umgearbeitete Normalien und Zeichnungsteile für den Formen und Stanzwerkzeugbau. Vom Lieferpartner Sparschwein waren diverse Poliergeräte, ein Wig-Mikroschweissgerät und ein Laserbeschrifter ausgestellt. Von Vega war eine Auswahl an Hydraulikzylindern zu sehen. Vom Lieferwerk Heitec präsentierte Ramseier Normalien deren Heisskanaltechnik für Spritzgiesswerkzeuge. Ein Highlight der Firma Heitec ist das sogenannte Free-Flow Nadelverschluss-System. Bei dieser Nadelverschlussdüse ist die Nadel während des Spritzgiessvorgangs nicht im Schmelzekanal. Das Resultat ist eine homogene Spannungsverteilung bei freier Schmelzeanwendung. Die Agathon AG, Bellach, ist in den Bereichen Stanzen, Formenbau, Maschinenbau und Sonderbau tätig. «Seit 2009 haben wir unsere Runde Feinzentrierung für den Formenbau, zum Führen der Auswerferplatte und Zentrieren der Haupttrennebene. Wir sehen einen klaren Trend von der ‹gleitenden› Flachzentrierung zu der spielfreien Zentrierung mit vorgespannten Rollenwälzkörpern, die durch geringen Verschleiss und grosse Einbaugenauigkeit punktet», sagt Jean-Noël Weller, Gebietsverkaufleiter Schweiz / Italien, zu dem Standardteil, das ab Lager erhältlich ist. «Der Vorteil liegt im Formenbau bei der Einbaugenauigkeit. Heute wird eine Positionsabweichung von maximal 10 µm verlangt, man spricht sogar von 5 µm in der Uhrenindustrie. Die Runde Feinzentrierung wird

E. Ramseier Werkzeugnormalien AG, Wangen (v.l.): Hans Gobet, Stefan Schär, Werner Bernard und Daniel Jenny vor dem Laserbeschrifter der Firma Sparschwein.

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KUNSTSTOFF XTRA

S wisstec h

Agathon AG, Bellach, Jean-Noël Weller, Gebietsverkaufsleiter Schweiz / Italien.

heute auch im Stanzen und im Maschinenbau eingesetzt. Das Feedback der diversen Anwender auf dieses Tool ist hervorragend – sie wollen nichts anderes mehr», so Weller weiter. Die Smart RobotX Ltd. in Seon, Systemintegrator für Roboterautomation, gehört zur Alaxa Gruppe, unter deren Dach auch die Robotec Solutions AG, M-Tool Solutions GmbH und Robotex China sind. MTool beliefert den deutschen Markt mit Robomachine, Spritzgiessumbauten u.a.

Der Adept-Roboter zieht auf seinen kontrollierten Streifzügen rund um den Messestand alle Blicke auf sich.

und Robotec China hat dasselbe Produktportfolio wie Robotec Schweiz, beliefert aber den chinesischen Markt. Eyecatcher am Messestand war der Adept-Roboter von Smart RobotX, ein mobiles Transportsystem mit intelligenter Navigation. «Durch die Gruppenvielfalt verfügen wir über ein extrem breites Know-how und können die verschiedensten Kundenwünsche abdecken», so Sacha Küng, Marketing / Verkaufsinnendienst bei Robotec Solutions AG.

Das nächste Messeduo Swisstech und Prodex findet vom 15. bis zum 18. November 2016 in Basel statt. Kontakt Exhibit & More AG Bruggacherstrasse 26 CH-8117 Fällanden-Zürich Telefon +41 (0)44 806 33 33 zuerich@ie-group.com www.swisstech-messe.ch www.prodex.ch

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news

Bild: KraussMaffei

Neuer Leiter KraussMaffei Österreich

Jeroen Katinger

Die Tochtergesellschaft der KraussMaffei Gruppe in Österreich, die Krauss Maffei Austria Ges.mbH in Wien, steht unter neuer Leitung. Jeroen Katinger hat im November 2014 die Ver-

antwortung für das operative Geschäft der Marke KraussMaffei und für die dazu gehörigen Technologien Spritzgiessen, Reaktionstechnik und Automation in Österreich und Ungarn übernommen. Katinger kennt die KraussMaffei Gruppe bestens, hat er doch zuletzt über acht Jahre die Tochtergesellschaft von Netstal in Singapur geleitet. Zuvor arbeitete er zehn Jahre bei der Firma Battenfeld, unter anderem als Geschäftsführer in Hongkong und Gebietsverkaufsleiter Fernost mit Sitz in Österreich.

Kiefel erwirbt SWA Die Kiefel GmbH, Freilassing, ein Unternehmen der BrücknerGruppe in Siegsdorf, erwirbt die tschechische SWA mit Sitz in Stod, im Bezirk Pilsen. Die von zwei deutschen Ingenieuren aus der Automobilzulieferindustrie vor mehr als 20 Jahren gegründete SWA hat heute rund 130 Mitarbeiter. SWA ist Partner namhafter Automobilhersteller und Zulieferbetriebe und entwickelt und fertigt Werkzeuge, Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Fahrzeug-Interieur-, -Exterieur- sowie akustischen Isolationsteilen. Die Akquisition steht im Einklang mit

der Wachstumsstrategie der Brückner-Gruppe und dem Ziel, die bestehenden Unternehmensbereiche durch die Erweiterung der Produktprogramme zu stärken. Mit der Integration der SWA erweitert Kiefel das Technologieangebot mit Stanzen und Pressen und baut auch die Kompetenzen im Presskaschieren und Pressen von Naturfasern, sowie im dazugehörenden Werkzeugbau aus. Für Kiefel bedeutet dies einen wesentlichen Schritt hin zum Komplettanbieter im Innenraumsegment. www.kiefel.de

Hannover Messe setzt auf AM und Arburg Wenn die Hannover Messe vom 13. bis 17. April 2015 in Hannover über die Bühne geht, wird die Arburg GmbH + Co KG als Exklusivpartner der Sonderschau Additive Manufacturing Plaza mit dabei sein. Diese wird erstmals im kommenden Jahr im Rahmen der Digital Factory ausgerichtet. «Additive Manufacturing (AM) wird eines der

Hauptthemen der kommenden Hannover Messe sein. Gemeinsam mit unserem Partner Arburg werden wir die Potenziale dieser relativ neuen Technologie aufzeigen und den Besuchern die Möglichkeit bieten, sich umfassend über Einsatzund Anwendungsmöglichkeiten zu informieren», sagt Geschäftsbereichsleiter der Hannover

Messe, Marc Siemering. Additive Manufacturing Plaza umfasst drei Kernelemente und bietet den Besuchern eine Sonderschau, einen Gemeinschaftsstand und Individualbeteiligungen von Key-Playern. Es wird der integrierte Prozess vom 3DModell des Fertigteils über die Aufbereitung der Daten für die Fertigung und die Herstellung

bis hin zur Nachbehandlung gezeigt. Es sind nicht die 3D-Drucker und Materialien für den Heimwerker, sondern industrietaugliche Maschinen und in der Industrie übliche Werkstoffe mit bekannten Festigkeiten und Kennwerten, die im Mittelpunkt der Sonderschau stehen. www.messe.de

Christian Renners verlässt Sumitomo (SHI) Demag Christian Renners verantwortete seit 2007 den Bereich Vertrieb, Service und Marketing und wurde zum 1. Juni 2013 als CSO in die Geschäftsführung berufen. Während dieser

Zeit prägte Renners entscheidend die Weiterentwicklung des internationalen Vertriebs und Kundendienstes. Renners verlässt die Firma auf eigenen Wunsch, um sich einer

neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Dr. Tetsuya Okamura, CEO von Sumitomo (SHI) Demag und Senior Vice President von Sumitomo Heavy Industries (SHI),

übernimmt die Aufgaben des CSO und bildet zusammen mit Andreas Schramm, CTO, die Geschäftsführung von Sumitomo (SHI) Demag. www.sumitomo-shi-demag.eu

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news

Bild: motan-color tronic

Motan: Firmengebäude in neuem Glanz

Auf einer Fläche von rund 460 m² steht nahezu das komplette Produktspektrum des Unternehmens für Versuche zur Verfügung.

Rund 70 Vertriebspartner aus ganz Europa kamen im Oktober für zwei Tage zur RegionalVertriebstagung von MotanColortronic nach Friedrichs-

dorf / Taunus. Die Tagung war mit der internen Einweihung des neu gestalteten Standorts Friedrichsdorf verbunden. Motan-Colortronic hat die ehema-

6 400 000 000 km mit einer Tankladung Nach einer zehnjährigen Reise quer durchs Sonnensystem setzte die Raumsonde Rosetta am 12. November 2014 ihr Landemodul Philae auf dem Kometen «Chury» ab. Damit der Sonde während ihrer 6,4 Milliarden Kilometer langen Reise durchs Weltall nicht der Treibstoff ausging, wurde der Treibstoffverbrauch mit Drucksensoren der Kistler Instrumente AG rund um die Uhr überwacht. Die Treibstoffüberwachung ist ein kleiner, aber wertvoller Beitrag zum Erfolg der gesamten Rosetta-Mission, denn die Aussetzung von Philae erfolgte mit den letzten wenigen Prozenten des anfänglich verfügbaren Treibstoffs. Zwei im Jahr 1999 produzierte piezoresistive Sensoren von Kistler sorgen seit März 2004 für die Treibstoffüberwachung auf der Rosetta. 40

Ein Hauptkriterium bei der Wahl der Sensoren war deren erwiesene Langlebigkeit. Rolf Sonderegger, CEO der Kistler Gruppe, freut sich über die Rosetta-Mission mit Kistler Beteiligung. «Es ist schön zu sehen, dass Technologie von Kistler dazu beiträgt, technologische Meilensteine zu erreichen. Dies ist ein weiterer Höhepunkt in einem generell sehr erfreulichen Geschäftsjahr, in welchem wir weltweit rund 70 neue Stellen geschaffen haben und wohl erstmals die Umsatzgrenze von 300 Millionen Franken überschreiten werden.» Gemäss Sonderegger ist die Beteiligung an solchen Hightech-Projekten wie Rosetta nur möglich, weil Kistler jedes Jahr substantielle Investitionen in Forschung und Entwicklung tätigt. www.kistler.com

ligen Gebäude der Colortronic umfangreich um- und ausgebaut. Mittelpunkt ist das zentrale Tech Center, an dem Motan grundlegende Untersuchungen und Versuche rund um das Materialhandling in Kunststoffverarbeitung, Compoundierung und Spezialanwendungen durchführt. Dazu steht auf einer Fläche von rund 460 m² das nahezu komplette Produktspektrum des Unternehmens zur Verfügung. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, sie reichen von Versuchen und Genauigkeitstests mit kundenspezifischen Materialien an den volumetrischen und gravimetrischen Dosier- und Mischgeräten bis zur Abnahme von Geräten und Anlagenkom-

ponenten. Hinzu kommen Einrichtungen für Materialanalysen sowie Siebanalysen. Auch das Erstellen von Trocknungskurven gehört zum Leistungsspektrum des Technikums. Beachtlich ist die Förderstrecke im Tech Center. Sie kann stufenweise auf eine maximale Länge von 260 m eingestellt werden, bei einer maximalen Höhendifferenz von acht Metern. Zur Verfügung stehen dabei Rohrleitungsdurchmesser mit 45, 50 und 60 mm. Darüber hinaus ist das Tech Center für Schulungen und Seminare eingerichtet, sowohl für die Ausbildung der Mitarbeiter von Kunden, als auch für die eigenen Beschäftigten. www.motan-colortronic.com

3D-Drucken

Gebhardt, A.: 3D-Drucken, Grundlagen und Anwendungen des Additive Manufacturing (AM), Carl Hanser Verlag München, 2014. ISBN 978-3-44644238-2 Schichtbauverfahren, Additive Manufacturing (AM), sind mittlerweile in allen Branchen bekannt. AM ist heute nicht nur

ein unverzichtbares Werkzeug zur direkten digitalen Herstellung von Modellen und Prototypen, sondern auch ein Fertigungsverfahren zur Produktion von Endprodukten aus Kunststoff und Metall. Mit der Vorstellung kleiner und preiswerter Maschinen und dem Vordringen des AM in private Bereiche hat sich der Begriff 3D-Drucker durchgesetzt. Das Buch vermittelt alle relevanten technischen Aspekte des 3D-Druckens und zeigt die Auswirkungen auf eine veränderte Methode der Herstellung und die damit verbundenen Aspekte einer neuen Art der Organisation von Produktion auf. Es vermittelt anschaulich die wesentlichen Fakten und ist für Studierende, aber auch für Praktiker geeignet. www.hanser.de 12/2014


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Bruno Peter AG Farbkonzentrate für Kunststoffe CH-3294 Büren a.A. Tel +41 (0)32 352 04 24

ness of Plastics Conference». Einer der Höhepunkte des NPE3D-Pavillons wird eine Demonstration des neuen Multimaterial-3D-Druckers Objet500 Connex1 von Stratasys sein, der aus drei Materialien bestehende Teile in einem einzigen Druckvorgang herstellen kann. Benutzer können Baugruppen mit aus drei verschiedenen Materialien hergestellten Komponenten sowie Komponenten herstellen, die steife und flexible Materialien enthalten. Das Unternehmen stellt darüber hinaus Kunststoffe aus, die für den 3D-Druck entwickelt

Messe-Duo in Moskau interplastica und Upakovka  / Upak Italia 2015, die beiden führenden russischen Fachmessen für Kunststoff und Kautschuk und für die Verpackungsund Prozesstechnikbranche, verzeichnen eine stabile Nachfrage durch internationale Aussteller: Vom 27. bis 30. Januar 2015 werden nahezu 1000 Unternehmen ihre Produkt- und Serviceneuheiten auf einer Nettofläche von rund 16 000 Quadratmetern präsentieren. Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, beurteilt die Marktchancen trotz der gespannten Handelsbeziehungen zu Russland und der wirtschaft12/2014

lichen Schwierigkeiten, u.a. bedingt durch die Rubelschwäche, mit vorsichtigem Optimismus: «Auch wenn die Situation aktuell nicht einfach ist, bin ich davon überzeugt, dass die Aussichten für die Kunststoff- und die Verpackungsindustrie im russischen Markt langfristig positiv sind. Wir veranstalten seit 1963 Messen in Russland, und es gab immer wieder Höhen und Tiefen. Und frühere Krisen haben uns gezeigt, dass diejenigen, die auch in schwierigen Zeiten im Markt Präsenz gezeigt haben, zu den Gewinnern gehörten, als die Geschäfte wieder anzogen.» Die Messe Düsseldorf richtet gemeinsam mit ihrer Tochterge-

sellschaft Messe Düsseldorf Moskau OOO die beiden Fachmessen aus, bei der Upakovka / Upak Italia in Kooperation mit dem italienischen Veranstalter Centrexpo. Die Aussteller stammen aus über 20 Nationen. Besonders stark vertreten sind auf beiden Fachmessen die Anbieter aus Deutschland, Italien und Frankreich sowie dem Gastgeberland Russland. Zur Upakovka / Upak Italia gibt es erstmals eine Gemeinschaftsbeteiligung Schweizer Aussteller. Zum Messe-Duo werden erneut rund 20 000 Fachbesucher erwartet. www.interplastica.de www.upakovka-upakitalia.de

.ch

wurden. «Materialien sind beim 3D-Druck das wichtigste», sagt Joe Hiemenz, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei Stratasys. «Darum weitet Stratasys sein Thermoplast- und Phtopolymersortiment, das auch voll gefärbte Photopolymere enthält, ständig aus.» Aufgrund der grossen Flächennachfrage von Unternehmen hat die Messeveranstalterin SPI den NPE3D-Pavillon um acht Stände erweitert. «Von den Werkzeugmachern über die Verarbeiter bis zu den Markeneigentümern – viele in der Kunststoffbranche müssen sich über die jüngsten Entwicklungen im 3D-Druck informieren», sagt Brad Williams, Verkaufsund Marketingleiter der SPI. «Die NPE2015 bietet dem Markt Gelegenheit, diese Technologie, ihre aktuellen Anwendungen und die künftigen Möglichkeiten zu besprechen.» www.npe.org

MASTERBATCH

Die NPE2015, The International Plastics Showcase, findet von Montag, 23. März bis Freitag, 27. März 2015 in Orlando, Florida, statt. Sie wird die grösste Veranstaltung der Kunststoffbranche im Jahr 2015 sein. Zum Messeteil gehören über 93 000 m² Ausstellungsfläche mit 2000 Ausstellern. Über 60 000 Besucher aus 120 Ländern werden erwartet. Da achtzehn Unternehmen bereits planen, im NPE3D-Pavillon auszustellen, hat die Messeleitung die Ausstellungsfläche speziell für 3D-Drucktechnologie vergrössert. Der NPE3D-Pavillon gibt Besuchern die Gelegenheit, sich anhand von Exponaten und Demonstrationsläufen über das Thema 3D-Druck zu informieren. Eine entsprechende NPE3D-Tagungsreihe mit sechs Präsentationen ist Bestandteil der zeit- und ortsgleich stattfindenden SPI-Tagung «Busi-

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NPE2015 vergrössert Fläche mit einem 3D-Pavillon

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news

Denis Poelman

Seit Oktober 2014 ist Denis Poelman neu Geschäftsführer des europäischen Spritzgiessmaschinenunternehmens Ferromatik Milacron in Malterdingen. In seiner neuen Position wird Poelman für alle FerromatikAngelegenheiten vom Vertrieb über die Produktion, dem ope-

rativen Geschäft, dem Design bis hin zum Aftermarket verantwortlich sein. Poelman ist bereits seit 2008 für die MilacronGruppe als Geschäftsführer von DME Europe tätig und verfügt daher über umfangreiche Branchenkenntnise im internationalen Marketing und Vertrieb. Er hat einen Master-Abschluss in Politikwissenschaften der Universität in Brüssel. Die Ernennung widerspiegelt die verstärkte Konzern-Ausrichtung auf die Kundenanforderungen und die Strategie, Ressourcen und Know-how gemeinsam über alle Sparten des Konzerns zum Mehrwert des Kunden zu nutzen. www.ferromatik.com

Neuer Produktionschef bei Bayer MS Bayer MaterialScience bekommt einen neuen Produktions- und Technikchef. Dr. Klaus Schäfer übernimmt zum 1. Januar 2015 global die Verantwortung für das Ressort «Industrial Operations». Er wird gleichzeitig Mitglied im Executive Committee, dem obersten Führungskreis des Unternehmens. Der 52-jährige Schäfer, bisher in anderer leitender Position bei Bayer MaterialScience tätig, tritt die Nachfolge von Dr. Tony Van Osselaer an, der nach 34 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand geht. Schäfer studierte Physik an der Universität in Köln und wechselte nach verschiedenen Stationen in der Erdölbranche 2001 zu Bayer. Im damaligen

Bild: Bayer MaterialScience

Bild: Ferromatik Milacron

Chefwechsel bei Ferromatik

Dr. Klaus Schäfer

Geschäftsbereich Kunststoffe war er global verantwortlich für Prozessleittechnik. Zuletzt war er als Landessprecher in China im Einsatz. 2013 übernahm er die Leitung des Bereichs Produktion und Technologie im Geschäftsbereich Polyurethane. www.materialscience.bayer.com

Hilger u. Kern / Dopag Gruppe kauft ein ÖL-TEMPERIERGERÄT TT-OIL 300 12kW

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Die Hilger u. Kern / Dopag Gruppe hat zum 4. November 2014 die Geschäftsaktivitäten der Meter Mix Systems Ltd, einem Hersteller von Dosier- und Mischanlagen, übernommen und rundet mit diesem strategischen Schritt das bestehende Produktportfolio ab. Das 1989 gegründete Unternehmen, mit Sitz in Rushden, UK, produziert Anlagentechnik zum Verarbeiten von ein- und mehrkomponenten Medien. Meter Mix Systems Ltd ist Marktführer in England und hat während der letzten Jahre das weltweite Geschäft stetig ausgebaut. «Mit der Übernahme reagieren wir auf die sich kontinuierlich verändernden Kundenbedürfnisse und stärken somit unsere Position im Bereich Misch- und Dosiertechnik. Die Produkte von Meter Mix Systems sind eine optimale Ergänzung zu un-

serem bestehenden Portfolio, mit dem wir unseren Kunden adäquate Anlagentechnik auf allen Wachstumsmärkten bieten können», so Steffen Knaus, der seit März 2014 in seiner Funktion als CEO für die Gesamtleitung der Hilger u. Kern / Dopag Gruppe verantwortlich ist. Durch den Zusammenschluss der Unternehmen entsteht einer der weltweit grössten Anbieter von Komponenten und Anlagen im Bereich der Mischund Dosiertechnik. Anspruch ist, die Hilger u. Kern / Dopag Gruppe auf allen relevanten Zielmärkten mittelfristig unter den Top 3 Anbietern zu platzieren. Die Akquisition von Meter Mix Systems ist hierfür ein wichtiger Meilenstein.

www.hilger-kern.com 12/2014


Die Spezifikation und Qualitätsmerkmale von PolyurethanWeichschäumen sollen im Mittelpunkt der neuen Technischen Fachgruppe Polyurethan-Weichschäume im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) stehen. «Gerade in Zeiten, in denen Inhaltsstoffe, aber auch wichtige mechanische Eigenschaften in vielen Anwendungen von Weichschäumen für Kundenindustrien wichtig sind, versuchen wir für die ganze Branche einheitliche Leitlinien zu entwickeln», beschreibt der neue Vorsitzende der Fachgruppe Weichschäume, Manfred Stahl (Eurofoam Deutschland GmbH) die Zielsetzung des neuen FSK-Gremiums. Man werde damit an die Arbeit des ehemaligen Verbandes der Polyurethan-Weichschaum-Industrie e.V. (VWI) anknüpfen

und den engen Dialog mit Kunden und Anwenderbranchen aus den Bereichen Möbel, Matratzen, Automobil, aber auch auf dem Gebiet technischer Weichschaumanwendungen suchen. Beschrieben werden sollen Eigenschaften von PURSchäumen wie z.B. die Porenstruktur, die Härteverteilung, die Luftdurchlässigkeit, die Elastizität sowie die elektrische Leitfähigkeit. Dabei sollen die verschiedenen PolyurethanWeichschaum-Typen definiert werden, aber auch Grundsätze zu qualitätsgesicherten Produktionsprozessen, zu Umweltschutz und zu Gesundheitsschutz festgelegt werden. Auch die Frage, wie sich viskoelastischer Schaum definiert, der im Gesundheitsbereich sowie bei Möbeln, Matratzen und Kopfkissen an Bedeutung gewonnen hat, soll spezifiziert

werden. Mitglied in der neuen Technischen Fachgruppe PURWeichschaum des FSK werden v.a. die Hersteller von Polyurethan-Block- und Form-Weichschäumen sein, aber auch Hersteller von Matratzen, Automobilsitzen und Möbeln. In diesem Polyurethan-Sektor werden im Jahr über 300 000 Tonnen PUR in Deutschland verarbeitet. Der neue Fachgruppensprecher Manfred Stahl rechnet damit, dass die Erstellung und Überarbeitung der technischen Merkblätter noch etwas Zeit in Anspruch nimmt und diese dann entsprechend veröffentlicht werden. Die technischen Leitlinien sollen aber nicht starr sein, sondern im Dialog mit der Anwenderindustrie weiterentwickelt werden, so Stahl.

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Raumedic feiert Richtfest Die Raumedic AG feierte kürzlich das Richtfest ihres Erweiterungsbaus am Stammsitz des Unternehmens in Helmbrechts. Der Polymerspezialist für die Medizintechnik und die pharma-

zeutische Industrie investiert 26 Millionen Euro in ein neues Gebäude mit Produktionsflächen im Reinraum, Fertigungsanlagen, Labor und Büroräumen. Im Frühjahr nächsten Jahres

sollen die Bauarbeiten soweit abgeschlossen sein, dass die Produktion medizinischer und pharmazeutischer Komponenten pünktlich starten kann. www.raumedic.com

Welche Restfeuchte hat Ihr Granulat? Der Hochleistungs-Feuchtebestimmer SRK 10 misst den Wassergehalt in Kunststoffen auf 0,001 % genau bei einfachster Bedienung und gibt somit sofortige Informationen über die Qualität des Rohstoffes in Bezug auf die Restfeuchte. Ihr Nutzen • Vermeiden von Ausschuss und Reklamationen • Steigerung der Produktequalität • Überwachung der Trockner • Energie- und Zeiteinsparung durch einen optimierten Fertigungsablauf

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news

Wechsel in der Geschäftsführung

Bild: Zahoransky

Monty Tepper (43) hat mit Wirkung zum 1. Juli 2014 die Geschäftsführung der Zahoransky Formen- und Werkzeugbau GmbH in Rothenkirchen übernommen. Das Unternehmen wird in Personalunion mit den beiden Geschäftsführern Winfried Ebner und Michael Schmidt des Freiburger Werkzeugbauunternehmens der Zahoransky Group geführt. Tepper ist gelernter Werkzeugbauer und hat berufsbegleitend sowohl ein Maschinenbau- als

V.l.: Michael Schmidt, Monty Tepper und Winfried Ebner.

Uwe Gräff

zuletzt den Bereich «Entwicklung Elektronik» leitete. www.harting.com

Zum 1. September 2014 hat Carsten Lurz die Leitung des weltweiten Vertriebs und Service der MHT Mold & Hotrunner Technology AG, Hochheim, übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Volker Jährling an, der auf eigenen Wunsch in den Ruhestand geht. MHT ist einer der führenden Hersteller für hochwertige PETPreform-Werkzeuge und Carsten Lurz kennt die Getränkeverpackungsbranche aus seiner langjährigen Tätigkeit bei Herstellern von Abfüllanlagen,

Bild: mht

Nach acht Jahren als Geschäftsführer und zuletzt als Vorstand für Produktion und Logistik wird Torsten Ratzmann die Harting Technologiegruppe spätestens zum 31. Dezember 2014 auf eigenen Wunsch verlassen. Zum 1. Januar 2015 übernimmt Uwe Gräff die Verantwortung für die Entwicklung in den Geschäftsbereichen Electronics und Electric. Gräff wechselte nach mehreren Führungsaufgaben bei der Festo AG & Co. KG, Esslingen, zur Harting Technologiegruppe, wo er

Neuer Vertriebsleiter bei MHT Bild: Har ting

Personelle Änderungen bei Harting

auch ein BWL-Studium absolviert. Er ist bereits seit 20 Jahren in verschiedenen Funktionen bei der Zahoransky Group tätig; zuletzt als strategischer Einkaufsleiter für die beiden Formenbaubetriebe Freiburg und Rothenkirchen. Auch in seiner neuen Funktion bleibt er zusätzlich für diese Aufgabe verantwortlich. Im Werk Rothenkirchen sind derzeit 80 Personen beschäftigt, davon sieben Auszubildende. www.zahoransky-group.com

Carsten Lurz

PET-Spitzgiess- und Verschlusssystemen. Er bringt somit vielfältige Erfahrungen und Kontakte in sein neues Aufgabengebiet ein. www.mht-ag.de

Wittmann expandiert erneut Zum wiederholten Mal vergrössert die Wittmann Gruppe ihre Betriebsflächen in Österreich. In Wolkersdorf unweit von Wien entsteht ein Neubau für die Wittmann SchüttguttechnikAbteilung. Die äusserst positi-

ven Entwicklungen bei der Auftragslage in allen Bereichen haben für die entsprechenden Abteilungen zu einem erhöhten Platzbedarf bei Wittmann Österreich geführt. So kam es zum Entschluss, für die Schüttgut-

technik-Abteilung – also Trockner, Förder- und Dosiergeräte – ein neues Gebäude zu errichten. Die dadurch in Wien frei werdende Produktionsfläche wird in erster Linie der RoboterAbteilung zugute kommen.

Nach der geplanten Fertigstellung im September 2015 werden in Wolkersdorf 5200 m² neu geschaffene Produktionsfläche und 1200 m² Bürofläche zur Verfügung stehen. www.wittmann-group.com

www.kunststoffxtra.com 44

12/2014


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Wenn Sie es vor Spannung nicht mehr aushalten. Elektror weiht neue Produktionshalle ein

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Die Elektror airsystems gmbh in Waghäusel hat eine neue Produktionshalle für Ventilatoren und Seitenkanalverdichter eingeweiht. Das Unternehmen investierte rund 10 Millionen Euro in den Erweiterungsbau und dessen Maschinen und Anlagen. «Wir wachsen immer weiter und ich bin stolz auf das, was wir geschafft haben: ein modernes Produktionszentrum, das nicht nur unseren Produkten einen weiteren Qualitätssprung verschafft, sondern auch energieeffizient konzipiert ist», sagt Geschäftsführer Ulrich Kreher. Die neue, rund 3600 Quadratmeter grosse Fertigungshalle wird für die steigende Produk-

tion von Nieder- bis Hochdruckventilatoren, Förderventilatoren, Seitenkanalverdichter und die neue Serie der Edelstahlventilatoren genutzt. Um auch künftig für steigende Nachfrage gerüstet zu sein, ist die Halle so geplant, dass sie schrittweise erweitert werden kann. Auch auf ein nachhaltiges Energiemanagement wird geachtet: Auf dem Dach der Halle sorgt eine Photovoltaikanlage für die Stromgewinnung. Zusätzlich ist die Halle mit einem Blockheizkraftwerk verbunden. Eine stromsparende LED-Beleuchtung passt sich automatisch an die täglichen Lichtverhältnisse von Aussen an. www.elektror.de

Gurit CFO verlässt das Unternehmen Gurit, ein weltweit führender Entwickler und Hersteller von Hochleistungsverbundwerkstoffen und -technologien gibt bekannt, dass Markus Knüsli Amacker das Unternehmen per Ende Mai 2015 verlässt. Knüsli Amacker trat 2007 als CFO in die Gurit ein und hat in den letzten sieben Jahren wesent12/2014

lich zur Weiterentwicklung von Gurit beigetragen. Er verlässt das Unternehmen in bestem gegenseiten Einvernehmen per Ende Mai 2015, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Gurit hat die Suche für die Nachfolge bereits eingeleitet. www.gurit.com

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V eranstalt u ngen

13. / 14.01.

20.01.

Wiederholungskurs Spritzgiessen Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch www.katz.ch Seminar: Produzieren im Reinraum – Grundlagen und Beispiele zur Umsetzung Ort: Villingen-Schwenningen Veranstalter: Kunststoff-Institut Südwest Hermann-Schwer-Strasse 3 D-78048 Villingen-Schwenningen Telefon +49 (0)7721 99 780-0 bildung@kunststoff-institut.de www.kunststoff-institut.de

21. / 22.01.

Seminar: GFK-Formenbau in der Praxis Ort: Ditzingen Veranstalter: AVK, Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. Am Hauptbahnhof 10, D-60329 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 27 10 77-0 info@avk-tv.de, www.avk-tv.de

27.01.

1. Swiss Plastics Innovationstagung Ort: Luzern Veranstalter: Messe Luzern AG Horwerstrasse 87, CH-6005 Luzern Telefon +41 (0)41 318 37 00 rene.ziswiler@messeluzern.ch www.swissplastics-innovation.ch

28.01.

28. / 29.01.

Seminar: Gezielter Einsatz von Kunststoff-Additiven Ort: Villingen-Schwenningen Veranstalter: Kunststoff-Institut Südwest Hermann-Schwer-Strasse 3 D-78048 Villingen-Schwenningen Telefon +49 (0)7721 99 780-0 bildung@kunststoff-institut.de www.kunststoff-institut.de 2. VDI-Fachtagung Industrie 4.0 2015 Ort: Düsseldorf Veranstalter: VDI Wissensforum Postfach 10 11 39, D-40002 Düsseldorf Telefon +49 (0)211 6214-201 wissensforum@vdi.de www.vdi.de

10. – 12.02.

Seminar: Grundlagen der Kunststofftechnologie – Vom Werkstoff zum Fertigteil Ort: Würzburg Veranstalter: SKZ – ConSem GmbH Frankfurter Strasse 15–17, D-97082 Würzburg Telefon +49 (0)931 4104-164 anmeldung@skz.de, www.skz.de/seminare

16. / 17.02.

Aufbau und Eigenschaften der Kunststoffe – Kunststoffe mit allen Sinnen Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

20.02.

Einsteigerkurs Spritzgiessen Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

23.02.

Grundlagenseminar: Handlaminieren, Faserspritzgiessen Ort: Ditzingen Veranstalter: AVK, Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. Am Hauptbahnhof 10, D-60329 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 27 10 77-0 info@avk-tv.de, www.avk-tv.de

23. – 27.02.

Spritzgiessen Grundlagen Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

24. / 25.02.

Seminar: Hybridtechnik Ort: Villingen-Schwenningen Veranstalter: Kunststoff-Institut Südwest Hermann-Schwer-Strasse 3 D-78048 Villingen-Schwenningen Telefon +49 (0)7721 99 780-0 bildung@kunststoff-institut.de www.kunststoff-institut.de

24. / 25.02.

Fachtagung: Folien + Fahrzeug Ort: Erfurt Veranstalter: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG Kolbergerstrasse 22, D-81679 München Telefon +49 (0)89 99830-535 tagungen@hanser.de, www.hanser.de

24. / 25.02.

Seminar: Zeitmanagement 5.0 – Aus Freude am Erfolg Ort: Würzburg Veranstalter: SKZ – ConSem GmbH Frankfurter Strasse 15–17, D-97082 Würzburg Telefon +49 (0)931 4104-164 anmeldung@skz.de, www.skz.de/seminare

Bild: Pixelio, R. Sturm

Januar 2015

Februar 2015 05.02.

05. – 10.02.

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Einführungsseminar: Verstärkte Kunststoffe Ort: Düsseldorf Veranstalter: AVK, Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. Am Hauptbahnhof 10, D-60329 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 27 10 77-0 info@avk-tv.de, www.avk-tv.de PlastIndia 2015 Ort: New Delhi Veranstalter: Plastindia Foundation Kontakt: Chrysolite Media Pvt. Ltd. D-65929 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 478 8159-0 germany@chrysolitemedia.com www.plastindia.org

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KUNSTSTOFF XTRA

Messen 2 0 1 5

Januar

Mai

27.01.2015 1. Innovationstagung Ort: Luzern www.swissplastics-innovation.ch

05. – 09.05.2015 Plast Milano – Internationale Fachmesse für die Kunststoff- und Gummiindustrie Ort: Mailand www.plastonline.org, info@plast2015.org

27. – 30.01.2015 Interplastica – Int. Fachausstellung Kunststoff und Kautschuk Ort: Moskau www.interplastica.de, intermess@doergeloh.ch

06. – 07.05.2015 Recycling Technik Schweiz Ort: Basel www.easyfairs.com, schweiz@easyfairs.com

Bild: Pixelio, S. Hofschläger

20. – 23.05.2015 Chinaplas 2015 Ort: Guangzhou www.chinaplasonline.com

Juni

Februar 11. – 12.02.2015 Maintenance Schweiz 2015 Ort: Zürich www.easyfairs.com, schweiz@easyfairs.com

März 10. – 12.03.2015 JEC Europe 2015 – Composites Ausstellung und Konferenz Ort: Paris www.jeccomposites.com 23. – 27.03.2015 NPE 2015 Ort: Orlando, Florida www.npe.org, attend@npe.org 25. – 26.03.2015 Empack 2015, Packaging Innovations und Label & Print Ort: Zürich www.easyfairs.com, schweiz@easyfairs.com

April

09. – 11.06.2015 parts2clean – Internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung Ort: Stuttgart www.parts2clean.de, info@fairXperts.de 17. – 18.06.2015 Automation & Electronics 2015 Ort: Lausanne www.easyfairs.com, schweiz@easyfairs.com 24. – 25.06.2015 Automation & Electronics 2015 Ort: Zürich www.easyfairs.com, schweiz@easyfairs.com

September 15. /16.09.2015 Swiss Medtech Expo SMTE Ort: Luzern www.medtech-forum.ch, fabienne.meyerhans@messeluzern.ch 22. – 24.09.2015 CompositesEurope und Hybrid Expo Ort: Stuttgart www.composites-europe.com, info@composites-europe.com

Oktober

13. – 17.04.2015 Hannover Messe – Int. Leitmesse für industrielle Zulieferlösungen und Leichtbau Ort: Hannover www.hannovermesse.de

13. – 17.10.2015 Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung Ort: Friedrichshafen www.fakuma-messe.de, info@schall-messen.de

20. – 22.04.2015 Usetec – Weltmesse für Gebraucht-Technik Ort: Karlsruhe www.usetec.com

20. – 22.10.2015 Materialica – Internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering www.materialica.de info@munichexpo.de

21. – 23.04.2015 Medtec – Fachmesse und Kongress für Design und Technologie medizinischer Ausrüstung Ort: Stuttgart www.medteceurope.com, medteceurope@ubm.com

November

Mai

16. – 19.11.2015 Medica – Weltforum der Medizin – Internationale Fachmesse mit Kongress Ort: Düsseldorf www.medica.de, intermess@doergeloh.ch

05. – 08.05.2015 Moulding Expo Stuttgart – 1. Fachmesse für Werkzeug-, Modell- und Formenbau Ort: Stuttgart www.messe-stuttgart.de

24. – 27.11.2015 EuroMold – Internationale Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung Ort: Frankfurt www.euromold.com, info@demat.com

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Haben Sie Ihre Kraft im Griff?

Überall gibt es Kräfte, welche täglich genau und vor allem zuverlässig gemessen und deren Wirkungen bestimmt resp. aufgezeichnet werden müssen: • in der Medizinaltechnik • in der Nahrungsmittelindustrie • in der Getränkeindustrie • im Flugzeugbau • in der Elektronikindustrie • in der Verpackungstechnik Die Mecmesin Handmessgeräte bei Brütsch / Rüegger Tools (www. brw.ch / ab BRW 172110) unterstützen den Anwender bei der Lösung von verschiedenartigen Messaufgaben. Er kann Kräfte ab 5N messen oder überwachen, konvertieren lässt sich der Messwert in folgenden Masseinheiten (je nach Modell): mN, kN, gf, kfg ozf, lbf.

Über den Datenausgang RS-232, Digimatic / Mitutoyo oder analog kann sehr einfach und zuverlässig die Qualitätssicherung gewährleistet werden. Weitere Details zu diesen Produkten mit entsprechendem Zubehör sind im ToolShop zu finden (www. brw.ch / BRW 172100). Eine Beratung oder sogar eine unverbindliche Vorführung im eigenen DemoCenter am Standort Urdorf durch die versierten Spezialisten gehören zur Dienstleistung.

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Höchste Genauigkeit in der Drehmomentmessung Mit dem KiTorq 4551A zeigt Kistler die neueste Ausführung seines bewährten KiTorq Systems, das eine Ermittlung von Drehmoment, Drehzahl oder Drehwinkel mit einer im Markt bislang unbekannt hohen Auflösung von bis zu 8192 Impulsen pro Umdrehung erlaubt. Dabei lässt sich die Pulszahl frei vom Nutzer parametrieren. Das System bietet somit eine an jede Anforderung anpassbare Drehzahl oder Winkelauflösung. Das Drehmoment-Messflanschsystem besteht aus einem Messkörper, dem KiTorq Rotor, und einer Drehmoment-Auswerteeinheit, dem KiTorq Stator. Bei der Auswahl passender Komponenten für den jeweiligen Prüfstand bietet das System Herstellern von Elektro- und Verbrennungsmotoren, Getrieben, Pumpen und Verdichtern eine hohe Flexibilität, da der ringlose Stator den Einsatz unterschiedlicher Messkörper ohne den kompletten Umbau der Prüfeinrichtung ermöglicht. Dabei ist der neu entwickelte KiTorq 4551A komplett integriert und quasi unsichtbar. Ein nachträgliches Einstellen der Abstände zwischen Drehzahlsonde und Polrad ist nicht notwendig und die Sonde ist, dank magnetischer Funktion, wartungsfrei und resistent gegen jegliche Verschmutzungen. Das Resultat sind Kosteneinsparungen bei Inbetriebnahme und Wartung des Systems.

Als weiteres Highlight bietet das neue KiTorq System einen absoluten Null-Wert, den so genannten Z-Impuls, mit dem sich Drehwinkel absolut bestimmen lassen. Drehmomente können von 50 bis 5000 Newtonmeter in verschiedenen Baugrössen ermittelt werden. Die Parametrierung erfolgt mit der Software SensorTool über eine USB-Schnittstelle oder über die Feldbusanbindung. Die Inbetriebnahme des KiTorq 4551A ist deshalb unkompliziert möglich. Kistler Instrumente AG Eulachstrasse 22 CH-8408 Winterthur Telefon +41 (0)52 224 11 11 info@kistler.com www.kistler.com

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Technische Eigenschaften • Bürstenlose Servomotoren auf allen drei Achsen • Bewegung der Achsen auf gehärteten Führungen und Kugelumlaufschlitten • Präzisions-Untersetzungsgetriebe

• interpolierte und verbundene Achsenbewegung • ein Vakuumkreislauf und ein pneumatischer Hilfskreislauf serienmässig • Kontrolle der Stückentnahme durch digitalen Vakuumschalter • zeitgesteuerter Ausgang zum Einschalten eines Förderbands • ein Eingang und ein externer Ausgang zur Kommunikation mit externen Maschinen Software • abnehmbare «touch screen» Programmierkonsole mit 7 Zoll Farbdisplay • S elbstlernen der Arbeitspositionen

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Die Weiterbildung zum Kunststoffprofi

Die Firma Galvanis GmbH bietet seit über zehn Jahren technischen Support auf der Oberflächentechnik. Zur Stärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als

Sanitär / Heizungsmonteur / Kunststoffbauer Ihre Aufgaben – selbständige Verrohrungen aus PP / PE / PVC / PVDF erstellen – Inbetriebnahmen von Galvanobäder – selbständige Vorbereitungen von Montagen und Projekten Ihr Profil – Abgeschlossene Berufslehre – Interessiert die Oberflächentechnik näher kennen zu lernen – Interessiert neue Tätigkeiten anzueignen und diese Umzusetzen – Führerschein der Kat. B Unser Angebot Es erwartet Sie eine vielseitige, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgabe in einem dynamischen Umfeld. Wir bieten Ihnen gute Anstellungsbedingungen und grosse Selbständigkeit in Ihrer Funktion. Ihre Bewerbung Wenn Sie sich für diese interessante Aufgabe in einem Vielseitgen Arbeitsgebiet interessieren, senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlangen an Herrn Daniel Koch. Wir freuen uns sehr auf Ihre Kontaktnahme.

Polymere sind für die Schweizer Industrie ein unverzichtbarer Baustoff: Ob für den Leichtbau in der Flugzeug- oder Autoindustrie, für Leiterplatten in der Elektronik oder für anspruchsvolle Bauteile in der Medizinaltechnik. Der Bedarf an qualifizierten Kunststoffingenieurinnen und -ingenieuren nimmt zu. Darum bietet die Hochschule für Technik FHNW den europaweit einzigartigen Weiterbildungslehrgang MAS Kunststofftechnik an. Während drei Semestern lernen die Studierenden mit den verschiedenen Eigenschaften der Polymere umzugehen. Sie sind dadurch nicht nur in der Lage, die richtige Werkstoffauswahl zu treffen: Kunststofftechnikerinnen und -techniker können Polymerteile gestalten, berechnen und nach dem neusten Stand der Technik herstellen. Der MAS Kunststofftechnik besteht aus drei Zertifikatskursen (CAS) und einer Master Thesis. Die CAS können auch einzeln besucht werden: • C AS Grundlagen der Kunststofftechnik (1. Semester) • C AS Kunststoffverarbeitung (2. Semester) • C AS Spritzgiessen und Extrudieren (Option 3. Semester) • C AS Faser-Kunststoff-Verbunde (Option 3. Semester)

Die «Master of Advanced Studies»Studierenden profitieren von der über 30-jährigen Erfahrung der Hochschule für Technik FHNW in der Weiterbildung von Kunststoff-Fachleuten. Die Labors sind mit den neusten Maschinen und den aktuellsten Analysegeräten ausgerüstet. Die Lehrbeauftragten sind führende Kunststoffexperten aus dem In- und Ausland mit engem Praxisbezug. Die Weiterbildung richtet sich primär an Absolventinnen und Absolventen von Studienrichtungen wie Chemie, Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Bauingenieurwesen oder verwandten Ausbildungsgängen. Der MAS Kunststofftechnik dient als Vorbereitung für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter. Start des nächsten MAS Kunststofftechnik auf dem Campus in BruggWindisch ist der 6. März 2015. Ein Infoabend findet am 21. Januar 2015 auf dem Campus statt.

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Reale 3D Vorhersage von Bindenähten Mit der neuen Version von Moldex3D Version R13 wurden die virtuellen Simulationsmöglichkeiten im Spritzgiessen konsequent und umfassend weiterentwickelt und optimiert. Es ist nun noch einfacher, potenzielle Fehlerquellen im Prozess, Werkzeug oder Bauteil zu identifizieren, zu bewerten und ein kosten- und qualitätsoptimales Design zu realisieren. Zahlreiche Erweiterungen, effizientere Arbeitsabläufe, neue Funktionalitäten, wie zum Beispiel noch detailliertere Vorhersagewerkzeuge, die die Qualität des Bauteils wesentlich verbessern, und eine einfachere Handhabung, stehen dem Anwender mit Moldex3D Version R13 zur Verfügung. Weitere Entwicklungen innerhalb der Software beinhalten neue Funktionen für spezielle Spritzgiessverfahren oder ermöglichen eine optimale Kontrolle über die Heizund Kühlanalyseverfahren.

In Moldex3D R13 gibt es verbesserte Vorhersagemöglichkeiten hinsichtlich der Bindenähte, die nun ebenfalls als reale 3D-Ergebnisse ausgegeben werden. Der Anwender wird so bei der Identifikation potenzieller mechanischer Schwachstellen sowie auch bei der Auswahl der passenden Entlüftungsmethode unterstützt. Die Ursachen des Verzuges können mit Moldex3D R13 noch detaillierter analysiert, entsprechende Optimierungen schnell und effektiv abgeleitet werden. Neben der Verzugssimulation des Bauteils bietet die Version R13 ebenfalls die Möglichkeit, den Verzug des Werkzeuges bis ins kleinste Werkzeugdetail abzubilden. Das komplette Werkzeug kann im Rahmen der Simulation eingelesen und sowohl thermisch wie auch verzugstechnisch bewertet und optimiert werden. Die gekoppelte Berechnung des

Kernversatzes mit Beeinflussung der Füllung ist ebenfalls weiter optimiert worden. Moldex3D R13 bietet die Möglichkeit, die Faserlänge und Faserkonzentrationsverteilung, unter Berücksichtigung Faserbrüche innerhalb der Plastifiziereinheit und Werkzeug vorherzusagen. So ist der Anwender in der Lage bei Ein-

satz faserverstärkter Materialien, die Qualität und Belastungsfähigkeit des Bauteiles noch detaillierter zu berechnen und auszuwerten. SimpaTec GmbH Wurmbenden 15, D-52070 Aachen Telefon +49 (0)241 565 28 28-0 info@simpatec.com www.simpatec.com

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Das aliphatische Polyketon, als Carilon von Shell bekannt und im Jahr 2000 eingestellt, ist nun wieder unter dem Namen Akrotek PK bei der Akro-Plastic GmbH, Compoundeur im rheinland-pfälzischen Niederzissen, verfügbar. Die Kombination der Eigenschaften des Polyketons hat die Ing. Gerhard Fildan GesmbH dazu bewegt, diesen Werkstoff wieder für ihre Klammern einzusetzen. «Wir hatten in der Vergangenheit bereits Carilon von Shell verwendet und waren daher bestens mit den vielseitigen Eigenschaften des Polyketons vertraut», so Karl Szabo, Produktionsleiter der Ing. Gerhard Fildan GesmbH. «Akrotek PK ist durch die hohe Spannkraft und das Rückstellvermögen hervorragend für

Klammern von Auspreisungsschildern geeignet. Zudem ist das Material für Verschlüsse, Stäbchen, Bügel und dergleichen bei Bekleidungsstücken wie Miedern, Dessous oder Sportbekleidung angedacht», so Szabo weiter. Das Produkt zeichnet sich des Weiteren durch die Kombination aus hoher Festigkeit bei hervorragender Reissdehnung, einer akzeptablen Einfärbbarkeit und vor allem die hohe chemische Beständigkeit aus, welche nötig ist, um die Kleidungsstücke einer häufigen Maschinenwäsche auszusetzen. Die einfache und unkomplizierte Verarbeitung, das hohe Fliessvermögen der Akrotec PK-VM Typen und die schnelleren Zykluszeiten im Vergleich zu anderen Thermoplasten runden das Profil ab. Aufgrund der Summe aller Eigenschaften ist Akrotek PK der ideal Werkstoff für die Ing. Gerhard Fildan GesmbH.

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Inline und offline Recyclinglösungen

In-house Recyclinglösungen für flexible Kunststoffverpackungen sind eine Kernkompetenz von Erema – knapp 2000 der weltweit über 4000 verkauften Erema Anlagen sind auf diesem Anwendungsgebiet in Betrieb. Die neue Anlagengeneration Intarema bietet den Anwendern nun eine weitere Effizienzsteigerung: Die neue paten-

tierte Counter Current Technologie sorgt für noch mehr Ausstossleistung, das Smart Start System für einfachste Bedienung und höchsten Automatisierungsgrad, und die weiterentwickelte EcoSave Technologie für noch weniger Energiekosten. Kunden und Interessenten, die Recycling im Produktionsbetrieb

integrieren möchten, profitieren Beim «Discovery Day 2014» prädavon, dass Erema konkrete Lösentierte Erema sowohl inline als sungen auf individuelle Herausforauch offline Systeme. Die Recycderungen, speziell hinsichtlich linganlagen können also sowohl in Qualität und Personalkosten, liedie Produktionslinien integriert als auch extern installiert werden. Für fern kann. Entscheidend für die Qualität des Rezyklats ist insbeflexible und höchst effiziente Offsondere die perfekte Vorkonditioline Anwendungen präsentierte das nierung des Kunststoffmaterials Unternehmen den Besuchern das vor der Extrusion. Diese Anfordebrandneue EFS Crocodile System rung erfüllt Erema in ihren Anlamit einem funktionalen Förderband gen durch die Kombination einer für die Dosierung von EndlosrandPre-Conditioning Unit mit dem streifen. Diese Neuheit ermöglicht Recycling-Extruder. Die Counter erstmals eine konstante BeschiCurrent Technologie gewährleistet ckung von ineinander verhedderdabei zusätzlich höchste Stabilität ten Randstreifen ohne Vorzerkleides Recyclingprozesses trotz varinerung. ierender Eigenschaften und Bedingungen des Eingangsmaterials. Erema Engineering Recycling MaDer Personalaufwand für das Reschinen und Anlagen Ges.m.b.H. cycling bleibt durch das Smart Unterfeldstrasse 3, POB 38 Start System dennoch minimal, A-4052 Ansfelden / Linz was wichtig ist, da In-house RecyTelefon +43 (0)732 3190-0 clinganlagen oft nur «nebenbei» erema@erema.at zur eigentlichen Folienproduktiwww.erema.at onsanlage laufen. Anz MB_HK 90x131 CH_Layout 1 12.11.14 07:25 Seite 1

Antimikrobielle Ausrüstung von hell eingefärbten K-Teilen Bekanntlich geht man in ein Krankenhaus, um wieder gesund zu werden. Doch leider tauchen in den Nachrichten immer wieder Meldungen von krankenhausbedingten Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) Fällen in Gesundheitseinrichtungen auf. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Unternehmen Grafe seit mehr als 10 Jahren intensiv mit der Thematik antimikrobieller und antibakterieller Ausrüstung von Kunststoffen. Die herkömmlichen Lösungen für Spritzguss und Extrusion von dickwandigen Artikeln, wie das Einarbeiten von Nanosilber, Kupfer- oder Silberionen, oder die Einbettung in oxydischen Trägern, ist nicht für alle Arten von Produkten geeignet. Neben den unterschiedlichen Performances in Abhängigkeit vom Polymer, der Umgebung und den Einsatzbedingungen, spielt die Eigenfarbe eine sehr grosse Rolle. Diese ist sehr dunkel oder leicht grau, sodass eine Überfärbung schwierig bis unmöglich ist. Berücksichtigt man den erhöhten finanziellen Aufwand durch die zusätzliche Ausrüstung von Kunststoffproduk-

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ten im Bereich Krankenhaus, Reha und Gesundheitseinrichtung, möchten die Kunden darüber hinaus ungern auf den wichtigen Aspekt der Farbgebung verzichten. Für diese Problematik entwickelte Grafe eine Lösung, welche einige dieser Nachteile ausgleichen kann. Die patentgeschützte Entwicklung zielt auf die Ausrüstung von Kunststoffteilen und synthetischen Spinnfasern, welche hell eingefärbt werden müssen. Verwendet wurden dazu Substanzen des österreichischen Partners AmisTec aus Kössen in Tirol. Die Vorteile sind die intensive und lang andauernde antimikrobielle Wirksamkeit, das breite Wirkspektrum sowie keinerlei Induktion von Resistenzen. Sie wirken ebenso gegen multiresistente Keime wie MRSA, VRE und ESBL. Das Material besitzt keine Nanopartikel und bleibt bei Einwirkungen von Schweiss und Proteinen weiterhin aktiv. Grafe Advanced Polymers GmbH Waldecker Strasse 21 D-99444 Blankenhain Telefon +49 (0)36459 45-0 grafe@grafe.com, www.grafe.com

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Ultrapolymers erweitert Portfolio

Neu im Portfolio des KunststoffDistributors Ultrapolymers sind Ravathane, thermoplastische Polyurethane (TPU) von Ravago, die – je nach Rezeptur – in einem breiten Härtebereich sowie mit unterschiedlichen Dichten und mechanischen Eigenschaften verfügbar

sind. Alle Typen zeichnen sich durch hohe Abriebfestigkeit, gute Elastizität bei sehr geringem Druckverformungsrest sowie sehr gute Kälte-, Zug- und Schlagfestigkeiten aus. Ravathane TPU sind beständig gegen Öle, Fette, Ozon, Oxidation und unpolare Lösungsmittel. Je

nach anwendungsspezifischer Anforderung sind spezielle leichtfliessende, hydrolysebeständige oder UV-stabilisierte Typen verfügbar. • Die Ravathane Typen der polyesterbasierten Reihen R120 und R130 sind in den Härtebereichen von 60 Shore A bis 70 Shore D verfügbar und unterscheiden sich von vielen anderen StandardTPU-Typen durch ihre geringere Dichte. Im Spritzguss eingesetzt ermöglichen die leichtfliessenden R120er Typen zudem kurze Zykluszeiten, während sich die Typen der Reihe R130 durch ihre sehr guten mechanischen Eigenschaften und eine besonders hohe Abriebfestigkeit auszeichnen. • Die Typen der polyetherbasierten R210er Reihe sind mit Härten von 70 Shore A bis 60 Shore D verfügbar. Sie bieten ebenfalls gute mechanische Eigenschaften sowie eine hohe Kälteflexibilität, sind resistent gegen mikrobielle Kontamination und besitzen dar-

über hinaus eine gute Hydrolyseund Ozon-Beständigkeit. Ausserdem ist das spezifische Gewicht der polyetherbasierten TPU etwas geringer als das der polyesterbasierten. Ravathane TPU lassen sich sehr gut einfärben und eignen sich für eine Vielzahl von Spritzguss- und Extrusionsanwendungen bei Dauer-Gebrauchstemperaturen von –50 ˚C bis +100 ˚C. Zu den typischen Anwendungen gehören Schuhsohlen und Fahrzeugkomponenten, wie Schutzfolien, Teile des Gurtsystems oder Türgriffe, sowie Textilien, Möbel, medizintechnische Produkte, Fensterprofile und Gleiszwischenlagen, Kabelummantelungen und Sportartikel. Ultrapolymers Deutschland GmbH Unterer Talweg 46 D-86179 Augsburg Telefon +49 (0)821 272 33-0 info@ultrapolymers.de www.ultrapolymers.de

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schichtete Metalle und viele Kunststoffe) und Produkte (Automobilbauteile, elektronische Komponenten, Kunststoffteile, Kabel etc.) werden einwandfrei mit einfachen und komplexen Inhalten markiert. Mit der im Vergleich zum C.0101 höheren Laserleistung ist der C.0301 prädestiniert für schnelles Markieren in der Bewegung und die Kennzeichnung von anspruchsvolleren Materialien, wie z.B. von einigen Kunststoffen. Die leistungsstarken CO2 Laser C.0101 und C.0301

sind die wirtschaftliche Lösung für die industrielle Teilekennzeichnung: Produktiv: Die Hochgeschwindigkeits-Markierköpfe der CO2 Beschriftungslaser und die grosse Auswahl an Markierfeldern gewährleisten Effizienz in der Produktionslinie. Verschiedenste Inhalte werden mit Markiergeschwindigkeiten von bis zu 1300 Zeichen/Sek. und Liniengeschwindigkeiten von bis zu 900 m/min gekennzeichnet. Passgenau: 32 Strahlumlenkoptionen, 4 Schnittstellen und eine Aus-

wahl an Möglichkeiten zur Netzwerkkommunikation, abnehmbare Versorgungskabel und einfach zu handhabende Zubehörverbindungen bieten flexible Anwendungsmöglichkeiten und einfache Integration. Wellenlängen, Markierkopf-Apertur und -Ausrichtung, IPSchutzklassen, Laserleistung und vieles mehr kann passend konfiguriert werden. Prozesssicher: Die hohe Lebensdauer der Laserstrahlquelle, Markierköpfe mit hoher Auflösung und die Luftkühlung machen die CO2 Laser zu einem zuverlässigen Partner für die Produktkennzeichnung.

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