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11 / 2014

OFFIZIELLES ORGAN VON SWISS PLASTICS

November 2014

KUNSTSTOFF XTRA

D ie fac h zeitsc h rift f ü r die K u nststoff - u nd K a u tsc h u kind u strie


Zeitgleich mit PRODEX

SWISSTECH: Hier trifft sich die gesamte Zulieferindustrie! Die SWISSTECH garantiert mit einem optimalen Mix aus Neuheiten, Trends und Prototypen den besten Überblick über den Metall- UND den Kunststoffbereich. Als zentrale Plattform und dynamischer Marktplatz vereint sie alle Fachbereiche, Branchen und Wertschöpfungsstufen der Zulieferindustrie. Seien auch Sie dabei, wenn sich nationale und internationale Anbieter, Einkäufer und Interessenten für mechanisch-technische Komponenten und Systemlösungen in Basel treffen! Jetzt auf www.swisstech-messe.ch: Besucherprospekt und Gratis-Ticket bestellen!

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EDITORIAL

Die Fakuma hat noch Potenzial Fakuma – in der Kunststoffbranche der Begriff für eine erfolgreiche Messe, ausgebuchte Flächen, rekordmässige Besucherzahlen, gute

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Kontakte und «familiäre» Atmosphäre. Auch die 23. Ausgabe der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung hat diese Attribute alle erfüllt. Ein Phänomen also? Auf die Frage, ob die Fakuma ein Selbstläufer sei, hat Messemacher Paul Eberhard Schall vor zwei Jahren gegenüber KunststoffXtra klar mit «nein» geantwortet. Eine gute Fachmesse sei nicht nur ein aktuelles Spiegelbild einer Branche, sondern sollte auch die Vorreiterrolle für die Branche einnehmen. Dazu müsse das Niveau nicht nur gehalten, sondern beständig weiterentwickelt werden. Auch (langjährige) Aussteller dürfen eine Messe nicht als Selbstläufer betrachten. Aus dem kritischen Blickwinkel eines Brancheninsiders betrachtet, vermitteln viele Aussteller auf ihrem Stand keine Botschaft, verpassen also die Gelegenheit, sich von der Masse abzuheben. Hier liegt offenbar diese mit zusätzlichen Nachmessegeschäften mit Neukunden krönen zu können. Erstmals dieses Jahr waren wegen der grossen Nachfrage nach Standplätzen auch die Reserveflächen in den Foyers an den Eingängen Ost und West durch bisher auf der Warteliste geführte Aussteller belegt. Flächenmässig ist die Messe an ihre Grenzen gestossen. Zeit also, dass sich die Aussteller neben ihrem Kerngeschäft rund um Technologien, Verfahren, Prozesse und Materialien auch Gedanken über eine noch bessere Vermarktung, sprich einprägsame, klare Botschaft des Messeauftritts machen. Für einmal ist nicht Technik gefragt, sondern ein Flair für Werbung, die den Besucher abholt und ihm auf einen Blick zeigt, dass er den richtigen Partner gefunden hat. Keine leichte Aufgabe, aber mit Blick auf kommende Messen sicher eine lohnende und nachhaltige.

Marianne Flury, Redaktorin m.flury@sigwerb.com

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Masterbatch für Biopolymere Medizinaltechnik

noch Potenzial, nicht nur gute und viele Kontakte zu knüpfen, sondern

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I n h altsverzeic h nis

04 Fokus

14 Prozessoptimierung

Branchentreff im Doppelpack 

Auf der Swisstech in Basel präsentieren vom 18. bis 21. November 2014 knapp 550 Firmen – vom Rohmaterialzulieferer bis zum Systemanbieter – Technologien, Teile und Komponenten. Parallel dazu erhält der Besucher auf der Prodex einen Überblick über die gesamte Fertigungskette und sämtliche Bearbeitungsprozesse – lückenlos und praxisnah.

07 Werkzeug-/ Formenbau Keramik macht Kunststoff schöner Formeinsätze aus technischer Keramik können die optische Qualität spritzgegossener Kunststoffteile deutlich sichtbar verbessern. Die Oberflächenrauigkeit nimmt ab und hässliche Bindenähte lassen sich vermeiden. Das ist ein grosser Schritt in Richtung Serienfertigung von Kunststoffteilen im Bereich der Design- und Optikprodukte.

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Die Fachzeitschrift für die Kunststoff- und Kautschukindustrie

Herausgeber/Verlag SIGWERB GmbH Unter Altstadt 10 CH-6301 Zug Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.sigwerb.com Anzeigenverkaufsleitung Thomas Füglistaler

Erscheinungsweise 10 × jährlich Jahrgang 4. Jahrgang Druckauflage 6000 Exemplare ISSN-Nummer 1664-3933 Internet www.kunststoffxtra.com Geschäftsleiter Andreas A. Keller

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3P-Produktivitätsplan trägt Früchte

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen zwingen Fertigungsbetriebe dazu, ihre Produktivität zu steigern, um auf lange Sicht wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Iscar Hartmetall AG hat nun den sogenannten 3P-Produktivitätsplan entwickelt, der Herstellern helfen soll, bis zu 25 Prozent der Produktionskosten einzusparen.

16 Rohstoffe Neuer Strukturschaum erobert die Lüfte

Ein neuer Leichtbauwerkstoff von Evonik hält selbst extremen Temperaturwechseln und hohen mechanischen Belastungen stand. Er ist damit eine kosten- und energiesparende Alternative zu Wabenverbundstrukturen bei sicherheitsrelevanten Anwendungen am Flugzeug.

20 Verband

12 SwissMem

IMPRESSUM

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Anzeigenverkauf SIGImedia AG Jörg Signer Pfaffacherweg 189 Postfach 19 CH-5246 Scherz Telefon +41 (0)56 619 52 52 Telefax +41 (0)56 619 52 50 info@sigimedia.ch Chefredaktion Marianne Flury St. Niklausstrasse 55 CH-4500 Solothurn Telefon +41 (0)32 623 90 17 m.flury@sigwerb.com www.kunststoffxtra.com

Produktion Sprüngli Druck AG Dorfmattenstrasse 28 CH-5612 Villmergen Telefon +41 (0)56 619 53 53 Telefax +41 (0)56 619 53 00 info@spruenglidruck.ch www.spruenglidruck.ch Abonnemente Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.kunststoffxtra.com Jahresabonnement Schweiz: CHF 38.00 (inkl. Porto/MwSt.) Jahresabonnement Ausland: CHF 58.00 (inkl. Porto) Copyright Zur Veröffentlichung angenommene Originalartikel gehen in das ausschliessliche Verlagsrecht der SIGWERB GmbH über. Nachdruck, fotomechanische Vervielfältigung, Einspeicherung in Datenverarbeitungsanlagen und Wiedergabe durch elektronische Medien, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Copyright 2014 by SIGWERB GmbH, CH-6301 Zug

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22 Fakuma

46 News

Die Fakuma in Höchstform

53 Veranstaltungen Formen, Funktionen, Farben, Fakuma – mit exakt 45 689 Fachbesuchern aus 117 Ländern und 1772 Ausstellern aus 36 Nationen hat die 23. Fakuma, Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, alle bisherigen Rekorde getoppt. Was den Besuchern gezeigt wurde und wen man treffen konnte zeigt eine Übersicht in Wort und Bild.

44 Additive Fertigung

54 Messen Neues Hallenkonzept schafft Mehrwert

Die EuroMold 2014, weltweit führende Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung, findet vom 25. bis 28. November 2014 in Frankfurt statt. Mit einem optimierten Hallenkonzept und einer verstärkten internationalen Ausrichtung soll die Plattform Ausstellern wie Besuchern einen Mehrwert bieten.

Freie Wahl der Geometrie

56 Produkte

Dass die gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH sich weltweit ein so grosses Renommee als kompetenter und innovativer Spezialist für hochwertige Temperier- und Kühltechnik schaffen konnte, basiert auf ihrem reichen Erfahrungsschatz aus mehr als vier Jahrzehnten. Wer von der Kühlanlage über die Temperierung bis hin zur Wasseraufbereitung auf durchdachte Hightech-Produkte angewiesen ist, findet in gwk einen Systemanbieter, der den gesamten thermischen Prozess beherrscht, individuell massgeschneiderte Konzepte erarbeitet und ausserdem das Engineering und alle Komponenten liefert. Auch im Bereich der kavitätsnahen Temperierung von Werkzeugeinsätzen und der Werkzeugreinigung unterstützt gwk 11/ 2014

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Zum Titelbild

60 Lieferanten verzeichnis

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Die Schweizer Rüfenacht AG setzt bei der Herstellung von Fördertöpfen für ihre Wendelförderer auf das Selective Laser Sintern (SLS). Mit diesem additiven Verfahren erzielt das Unternehmen deutliche Vorteile. Die Töpfe lassen sich in nahezu jeder Geometrie herstellen, sie sind leichter und reproduzierbar.

DIE FACHZEITSCHRIFT FÜR DIE KUNSTSTOFF- UND KAUTSCHUKINDUSTRIE

seine Kunden ebenso intensiv wie individuell. Heute erarbeiten die mehr als 400 Mitarbeiter komplette Prozesslösungen für Kunden aus der Kunststoff-, Metall-, Lebensmittel und Chemie-Industrie auf allen Kontinenten. Mehr als 30 weltweite Repräsentanzen unterstreichen die globale Ausrichtung der gwk, die mit ihrem einzigartigen Geschäftsmodell inzwischen zu einem international führenden Unternehmen avanciert ist.

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F ok u s

Swisstech und Prodex

Branchentreff im Doppelpack Auf der Swisstech in Basel präsentieren vom 18. bis 21. November 2014 knapp 550 Firmen – vom Rohmaterialzulieferer bis zum Systemanbieter – Technologien, Teile und Komponenten. Parallel dazu erhält der Besucher auf der Prodex einen Überblick über die gesamte Fertigungskette und sämtliche Bearbeitungsprozesse.

«Das bewährte Messeduo wird allen interessierten Entscheidungsträgern einiges zu bieten haben, denn die Prodex – die internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Werkzeuge und Fertigungsmesstechnik – ist mit 325 (letztes Mal: 315) auf über 17 000 Netto-Quadratme-

Swisstech / Prodex auf einen Blick Datum: 18. bis 21. November 2014 Ort: MCH Messe Basel Swisstech Hallen 1.1 und 1.2 Prodex Hallen 1.0 und 1.1 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr Rahmenprogramm: An vier Messetagen wird ein informatives Rahmenprogramm geboten, welches hauptsächlich in der Halle 1.1 im gemeinsamen Forum der Swisstech und Prodex stattfindet. Die Vormittage am Dienstag und Donnerstag sind dem Werkstoff Metall, am Mittwoch und Freitag dem Werkstoff Kunststoff gewidmet. Die Fachvorträge, Lunch-Talks, der Science Park und die Sonderschau stehen dem Besucher kostenfrei zur Verfügung. Tageskasse: CHF 25.-Messekombi: 10 % Rabatt auf die Hinund Rückreise mit dem Zug, Tram-Transfer zum Messegelände inbegriffen sowie ein Messeeintritt mit 40 % Rabatt. Veranstalter: Exhibit & More AG (siehe Kontakt)

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tern vollständig ausgebucht», freut sich Messeleiterin Iris Sorgalla. Ebenso erfolgreich ist das neue Hallenkonzept für die Swisstech – internationale Fachmesse für Werkstoffe, Komponenten und Systembau – denn «auf die übersichtlich strukturierte Halleneinteilung in der neuen Messehalle 1 haben wir durchgehend positive Resonanz erhalten». Die Swisstech kann mit insgesamt 548 Ausstellern die Anzahl im Jahr 2012 (540) noch leicht toppen. «Namhafte Aussteller konnten zurückgewonnen werden, der geplante Gemeinschaftsstand von Swissmechanic sowie die diversen internationalen Gemeinschaftsstände werden einen eindrücklichen Auftritt habe», so Sorgalla. Das Rahmenprogramm legt besonderes Augenmerk auf zukunftsweisende Technologien der Branche – so wird im Forum und in einer Sonderschau unter anderem das Thema «Additive Manufacturing» gezielt aufgenommen. Weiter werden die vom Swissmem ausgeschriebenen Berufsweltmeisterschaften ausgetragen sowie der Prodex-Award verliehen. Im Science Park «Product Development» zeigen Hochschulen und Institute ihr Know-how auf dem Gebiet Design und Konstruktion – über die Simulation bis zum Prototyp. Ein paar Aussteller und deren Stärken werden im Folgenden vorgestellt:

Ultraschalltechnik und Oberflächenveredelung Die KKS Ultraschall AG, Steinen, entwickelt und produziert seit über 30 Jahren Ultraschall-Hochleistungsgeneratoren und Schwingsysteme sowie komplette Anlagen und Systemlösungen zur ultraschallge-

stützten Reinigung und Oberflächenveredelung. Darüber hinaus bietet das Unternehmen sein umfassendes technologisches Wissen über Oberflächenbehandlung auch einer weltweiten Kundschaft in Form fortschrittlicher Dienstleistungen an. In Basel werden ökologisch sinnvolle, ökonomisch vertretbare und technologisch ausgereifte Lösungen in den Bereichen Ultraschalltechnik und Oberflächenbehandlung vorgestellt. Swisstech: Halle 1.1, Stand E63 Bild: KKS

Marianne Flury

Automatische Anlage zum Ätzen von Dentalimplantaten.

Der Werkstoff der Zukunft Faserverbundwerkstoffe bestechen durch ihre hohe Formkomplexität und Funktionsintegration sowie ihr grosses Potenzial für innovative Bauteile. Das nationale thematische Netzwerk Carbon Composites Schweiz präsentiert an seinem Gemeinschaftsstand, welche neuen Möglichkeiten sich für die verarbeitende Industrie, beim Maschinen- und Anlagenbau oder in der Automation eröffnen. Die Topocrom GmbH ist spezialisiert auf die Beschichtung von Carbonfaser führenden Oberflächen. Ihr Verfahren erlaubt den gezielten Aufbau von unterschiedlichen Oberflächentopographien für vielfältige industrielle Anforderungen wie z.B. Erzeugung von Grip, Verbesserung der 11/ 2014


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Kosten optimieren in der Zerspanungsindustrie Die Iscar Hartmetall AG zählte in der Vergangenheit zu den regelmässigen ProdexAusstellern und präsentierte jeweils ihre Hochleistungs- und Präzisionswerkzeuge. Dieses Jahr hat sich das Frauenfelder Unternehmen für eine Teilnahme an der Swisstech entschlossen. Themenschwerpunkt ist das «Process Engineering», also Kosteneinsparung über den kompletten Prozess und im Detail auch «Kosteneinsparungen am Span». Die Spezialisten von Iscar zeigen dem Messebesucher Massnahmen und Wege zur Prozessoptimierung

und die daraus resultierenden Kosteneinsparungen. Swisstech: Halle 1.1, Stand B57

Bild: 1zu1 Prototypen / Darko Todorovic

Gleiteigenschaften, Antihafteigenschaften. Die Connova AG bietet mit Engineering, Fertigung sowie Formen- und Werkzeugbau alles auf dem Weg zum Composite-Bauteil an: vom Prototyp bis hin zum Serienbauteil. Swisstech: Halle 1.1, Stand B35

F ok u s

Lösungen à la 1zu1 1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn gehört europaweit zu den führenden Anbietern von Rapid Prototyping. Für Kunden wie Bernina, Hilti, Leica oder Nestlé erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Rapid-Prototyping-Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck, verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren und Rapid Tooling. Für die Voralberger steht das Jahr 2014 ganz im Zeichnen der «Kombination von unterschiedlichen 3D-Druck-Technologien». Auf der Swisstech werden kombinierte Beispiele aus der Praxis gezeigt. Von der Staubsaugerbürste bis zur individuell 3D gedruckten Spezialvorrichtung. Die Sonder-

3D-gedruckte Spannbefestigung für die 1zu1Messtechnik.

schau «Professional 3D-Printing» bietet einen optimalen Rahmen für die «Lösungen à la 1zu1». Swisstech: Halle 1.1, Stand C55

Massgeschneiderte Systeme Seit mehr als 40 Jahren ist Jesa SA der Spezialist im Bereich der individuellen Lösungen bei Wälzlagern, feinmechanischen

Prodex 2014: Halle 1.1 / Stand K09 WELTNEUHEIT «RUNDE FEINZENTRIERUNG»

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Neuheiten aus den Kompetenzzentren Brütsch / Rüegger Tools ist an der Prodex präsent. Das Standlayout orientiert sich an der Inseldarstellung der BRW-Kompetenzzentren Messtechnik, Fertigungstechnik, Montagetechnik, Intralogistik, Normteile / Verbindungstechnik und Arbeitsschutz und bietet jedem einzelnen Platz, seine Sortimentsneuheiten und Dienstleistungen zu zeigen. Mit einer CNC-Maschine von Mikron Aktion kann Brütsch / Rüegger Tools seine Kompetenzen durch die ganze Prozesskette – von der Werkzeugauswahl über das Aufspannen, das Messen und Prüfen bis zur Montage – aufzeigen. Der aktuelle Sauber Rennwagen bringt einen Schuss Formel 1 auf den Stand. Im Zentrum des Messeauftritts steht aber der persönliche Kontakt zum Kunden. Prodex: Halle 1.1, Stand H20

3D-Drucktechnologie fasst Fuss

Neue Werkstoffe für additive Verfahren Kernkompetenz des Instituts für Rapid Product Development (irpd) der Inspire AG, sind Forschung & Entwicklung im Bereich additiver Verfahren. Speziell «Selective Laser Sintering (SLS)» und «Selective Laser Melting (SLM)» stehen im Fokus. Reverse Engineering, das 3D-Scannen von physischen Objekten komplettiert die Entwicklungsbreite. Darüber hinaus werden am irpd Kundenteile mit SLS und SLM produziert, so dass alle Entwicklungen in enger Verzahnung mit dem Markt erfolgen. Auf der Swisstech werden neue Werkstoffe für die additiven Verfahren, speziell ein nues Polypropylen (PP)-Material für SLS anhand von Demoteilen vorgestellt. Swisstech: Halle 1.1, Stand C55

Bild: Suvema

Wälzlager der LRG Serie.

Mit ihren CNC-Werkzeugmaschinen von Okuma, Citizen, Akira-Seiki und Bridgeport deckt die Suvema AG die Bedürfnisse der Schweizer Fertigungsbranche perfekt ab. Die Produktionsmaschinen werden konsequent nach dem Grundsatz «Die Kundenanforderungen stehen im Mittelpunkt» ausgelegt. Auf der Prodex ist ein Querschnitt durch das aktuelle Lieferprogramm zu sehen, so zum Beispiel von Okuma die Multus U4000 2WS, eine Produktionsmaschine der neues-

3D-Drucker von 3D Systems, vorgestellt auf dem Suvema-Stand.

ten Generation oder von Citizen die L20 XII, ein äusserst kompakter Allrounder für eine Vielzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten. Ein Highlight werden die 3D-Drucker von 3D Systems sein. Hier werden drei Modelle vorgestellt, die in ganz unterschiedlichen Bereichen, unter anderem für die Herstellung von Prototypen, hochkomplexen Funktionsteilen und auch für die Serienfertigung, eingesetzt werden können. Prodex: Halle 1.0, Stand C13

Breites Vertretungsportfolio Was namhafte Hersteller im Bereich der Produktionsmaschinen an Neuheiten ausstellen, darunter mehrere Schweizer Premieren, findet der Besucher am Stand der Springmann AG. Unter den Stichworten – Drehen – Fräsen – Schleifen – Erodieren – Messen – Generative Fertigung – Reinigen und Sägen werden ihm um die zwanzig Maschinen vorgeführt, davon mehrere in Betrieb. Prodex: Halle 1.0, Stand A19

Bild: Springmann

Bild: Jesa SA

Drehteilen und gestanzten Produkten in Kombination mit technischen Polymeren. Der Firmensitz und gleichzeitig Hauptproduktionsstandort befindet sich in Villars-surGlâne. Die Kernkompetenz von Jesa besteht in der Entwicklung und Herstellung von Wälzlagern. Mit ihren kundenspezifischen Produkten reagiert Jesa auf die anspruchsvollen und speziellen Marktbedürfnisse. Verschiedenste Komponenten aus Metall, Keramik, Magnesium oder Kunststoff werden komplett integriert. Eine Normlösung kann nicht immer die perfekte Lösung sein. Darum entwickelt Jesa massgeschneiderte Systeme, die alle Kundenanforderungen zu 100 % erfüllen. Swisstech: Halle 1.1, Stand E30

Horizontalbearbeitungszentrum Heller H2000 und Fastems FPC 750.

Fast 52 000 Fachbesucher verzeichneten die Swisstech und die Prodex an ihrer letzten Durchführung im Jahr 2012. Messeleiterin Sorgalla rechnet mit einer ähnlich hohen Besucherzahl. Kontakt Exhibit & More AG Bruggacherstrasse 26 CH-8117 Fällanden Telefon +41 (0)44 806 33-55 und -44 info@swisstech-messe.ch www.swisstech-messe.ch www.prodex.ch n

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Rechts im Bild die mit den neuen keramischen Formeinsätzen von WZR spritzgegossenen Linsen. Die linke Linse wurde konventionell mit Stahleinsatz gegossen.

Bessere Oberflächenqualität

Keramik macht Kunststoff schöner Formeinsätze aus technischer Keramik können die optische Qualität spritzgegossener Kunststoffteile deutlich sichtbar verbessern. Die Oberflächenrauigkeit nimmt ab und hässliche Bindenähte lassen sich vermeiden. Das ist ein grosser Schritt in Richtung Serienfertigung von Kunststoffteilen im Bereich der Design- und Optikprodukte.

sollen, dann werden die dafür eingesetzten Serienwerkzeuge meist mit Formeinsätzen aus poliertem Stahl bestückt. Dabei

Die WZR-Formeinsätze aus technischer Keramik können die optische Qualität spritzgegossener Kunststoffteile deutlich sichtbar verbessern.

Beim Spritzgiessen von Telefongehäuseschalen konnten durch die Verwendung der keramischen Werkzeugeinsätze eine sicht- und fühlbare Oberflächenoptimierung erzielt werden.

Bilder: WZR ceramic solutions GmbH

Wenn heute Kunststoffteile mit erhöhten Ansprüchen an die Oberflächenqualität im Spritzgiessverfahren produziert werden

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führt jedoch die hohe Wärmeleitfähigkeit des Metalls zu einer so raschen Erstarrung der Spritzgussmasse, dass Fliesslinien und andere optische Negativeffekte – wie etwa Bindenähte – in und auf der Oberfläche der Bauteile sichtbar werden. Die WZR ceramic solutions GmbH konnte nun im Rahmen des EU-Förderprojekts KeraOpt nachweisen, dass sich solche Qualitätsmängel durch die Verwendung von Werkzeugeinsätzen aus technischer Keramik grösstenteils ausschliessen lassen. Im direkten Vergleich mit den bisherigen Stahleinsätzen führen die Keramikeinsätze von WZR ausserdem zu einem minimalen RaWert der Oberflächen – die Kunststoffteile werden also erheblich glatter und geschlossener. Der Grund dafür: Die realisierten Keramikeinsätze selbst haben in der polierten Ausführung nur noch einen Ra-Wert von 0,002 µm. Der Ra-Wert eines auf Hochglanz polierten Werkzeugstahls liegt mit etwa 0,011 µm deutlich höher. 7


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Keramischer Werkzeugeinsatz zur Herstellung von Kollimatorlinsen.

Marktreife erreicht Die Entwicklung der neuen Keramikeinsätze erfolgte in einem Firmenkonsortium, unter anderem auch unter Beteiligung des Kunststoffinstitut Lüdenscheid, und wurde möglich durch Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung «Investition in unsere Zukunft» der Europäischen Union. WZR hat die Optimierung der keramischen Formeinsätze für Spritzgiesswerkzeuge inzwischen so weit vorangetrieben, dass deren Serienproduktion unter dem Produktnamen CerMold (Ceramic Mold Insert) kurz vor der Markt-

reife steht. «In wenigen Wochen können wir loslegen; schon jetzt stehen wir in dieser Sache in engem Kontakt mit vielen Konstrukteuren und Werkzeugbauern», sagt Dr. Dieter Nikolay, der Leiter des WZREngineering. Die von ihm mittels CNCBearbeitung gefertigten und erprobten Metall-Keramik-Verbunde haben schadlos zwei Millionen Zyklen überstanden. Insbesondere für die Herstellung hochwertiger designorientierter Consumerprodukte oder optischer Bauteile ergeben sich durch die neuen Werkzeugeinsätze deutliche Wettbewerbsvorteile. «Während unsere Versuchsreihe mit Spritzgiesswerkzeugen für Telefon-Gehäuseschalen zu einer sichtund fühlbaren Oberflächenoptimierung geführt hat, konnten wir beim Giessen von Kollimatorlinsen für die Medizintechnik aufgrund der sehr geringen Oberflächenrauigkeit auch funktionelle Verbesserungen erzielen», berichtet Nikolay. Kollimatorlinsen werden unter anderem zur Parallelbündelung von Röntgen- oder Gammastrahlen verwendet.

Gesteuerte Erstarrung Die erzielten Fortschritte lassen sich grösstenteils darauf zurückführen, dass

die für die neuen CerMold-Formeinsätze verwendeten Keramikwerkstoffe im Gegensatz zu den traditionellen Werkzeugeinsätzen aus Stahl eine deutlich niedrigere Wärmeeindringzahl aufweisen. Sie können daher sehr intelligent auch für eine gesteuerte Erstarrung eingesetzt werden, womit sich die Abformgenauigkeit der Kunststoffschmelze verbessern und die eingangs erwähnten Negativerscheinungen vermeiden lassen. Da die von WZR entwickelten Keramikwerkstoffe aber die gleiche thermische Dehnung und das gleiche E-Modul wie der Werkzeugstahl aufweisen, können sie problemlos in die Formwerkzeuge für den Spritzguss integriert werden.

Kontakt WZR ceramic solutions GmbH Wolfgang Kollenberg Lise-Meitner-Strasse 1 D-53359 Rheinbach Telefon +49 (0)2226 16 98 10 w.kollenberg@wzr.cc www.wzr.cc

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Effiziente Werkzeugkonzeption und -entwicklung im µ-Bereich

Simulation – eine Option für den Mikrospritzguss? Beim Makrospritzgiessen ist es eine übliche Methode, den Spritzgiessprozess zu simulieren, um schneller die optimalen Ergebnisse bei Produktdesign und Fertigung zu erhalten. Diese ist aber nach jetzigem Stand der Erkenntnis noch nicht zuverlässig auf den Mikrobereich übertragbar. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde nun im Kunststoff-Zentrum in Leipzig untersucht, ob sich Spritzgiesssimulation auch auf Mikroteile übertragen lässt.

Cindy Löser1 Bei Formteilen mit sehr kleinen Wanddicken zeigen Untersuchungen ungenaue Ergebnisse bzgl. der Formfüllung und resultierender Druckverluste. Zum einen ist das auf fehlende Genauigkeit der Materialdaten und zum anderen auf die nicht ausreichend präzise Formulierung der erforderlichen, vor allem thermischen Randbedingungen zurückzuführen. Beim Mikrospritzgiessen werden diese Randbedingungen umso wichtiger, da mit zunehmendem Miniaturisierungsgrad das Verhältnis der Oberfläche zum Volumen des Formteiles steigt und dementsprechend der Einfluss der thermischen Verhältnisse zwischen Werkzeug und Formteil auf das Füll- und Erstarrungsverhalten zunimmt. Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden systematische Untersuchungen an mikrostrukturierten Formteilen zur Korrelation zwischen den Ergebnissen der Spritzgiesssimulation und der Formfüllung bzw. Abformung der mikrostrukturierten Formteile in der Realität durchgeführt. Das Prozessverständnis des Mikrospritzgiessens sollte grundlegend untermauert sowie Zusammenhänge zwischen Prozessparametern beim Spritzgiessen und erreichter Abformqualität der Mikrostrukturen qualifizierbar gemacht werden. Das Ziel war es, die Vorteile der Spritzgiesssimulation für Makroformteile auch auf die Mikrotechnik zu übertragen. Für die Realisierung wurde eine komplexe Untersuchungsmethode entwickelt, die unter Verwendung zahlreicher Sensoren die 1 Dipl.-Wi.-Ing. Cindy Löser, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Applikationszentrum für Mikrokunststofftechnik (MiKA), Kunststoff-Zentrum Leipzig.

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Aufzeichnung der wichtigsten beim Spritzgiessprozess entstehenden Prozessgrössen ermöglicht. Nicht nur der Werkzeuginnendruck an verschiedenen Stellen in der Kavität sondern auch der Druckverlauf im Einspritzzylinder ist aufgrund der Kompressibilität der Schmelze und dem daraus resultierenden Volumenstrom beim Einspritzen in die Kavität von besonderer Bedeutung.

Formteil Das speziell entwickelte MikrofliessstabWerkzeug erlaubt eine unkomplizierte Änderung der Formteildicke im Bereich von 0,2 bis 1,0 mm. Die Formteildicke beeinflusst die Druck- und Abkühlverhältnisse in der Schmelze und damit die Strukturabformung. Die Abformgenauigkeit wird mit Hilfe von auf dem Fliessstab angeordneten zylindrischen Mikrostrukturen (Ø: 100-200 μm, h = 150 μm) untersucht. Die drei Mikrostrukturbereiche befinden sich in verschiedenen Abständen zum Anguss auf einer Hälfte des Fliessstabes (Bild 1).

Das Spritzgiesswerkzeug ermöglicht die Variation der Wanddicke in vier Stufen über austauschbare Leisten. Sensoren und Mikrostrukturen bleiben bei der Wanddickenänderung unangetastet. Das Werkzeugkonzept ist durch folgende Merkmale charakterisiert (Bild 2): • Die Mikrostrukturen befinden sich in drei Formeinsätzen in der düsenseitigen Formplatte. Diese sind als Durchgangslöcher mit einem angrenzenden Kern gefertigt, so dass die Kavität in diesem Bereich optimal entlüftet ist und die Mikrostrukturen sich scharfkantig abbilden. • Die Thermofühler sind in einem düsenseitigen Formeinsatz fixiert und werden zwischen Formplatte und Aufspannplatte aus dem Werkzeug geführt. Somit behalten die Thermofühler bei der Wanddickenvariation ihre Position und werden nicht mit umgebaut. • Die Drucksensoren sind auswerferseitig im Bereich der Mikrostrukturen positioniert. • Heizung und Temperierung befinden sich kavitätsnah im Werkzeug.

Bild 1: Mikrofliessstab mit Lage der Druck- und Temperatursensoren.

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Bilder: KuZ in Leipzig GmbH

Abformung Mikrostrukturen Die Überprüfung der Abformgenauigkeit wurde mit Hilfe des konfokalen Weisslichtmikroskops ConfoCam C301 der Firma Confovis realisiert. Eine hohe Abformgenauigkeit zeigt sich, wenn der obere Durchmesser der Mikrostrukturen scharfkantig und die Deckfläche nicht kuppelartig sondern als flache Ebene abgebildet wird. Ausgewertet wird dabei nicht nur die Höhe der Mikrostruktur sondern auch der Durchmesser der Deckfläche zur Überprüfung der Abformgenauigkeit. Bild 2: Mikrostrukturen, rechts: Formeinsatz mit integriertem Kern.

Ergebnisse Im Rahmen dieser systematischen und umfassenden experimentellen Untersuchungen konnten folgende Erkenntnisse gewonnen werden: • Die Möglichkeit zur Bestimmung praxisrelevanter Prozessgrössen mit einer neuartigen Messmethodik unter Verwendung spezieller Sensortechnik. • Die Methode des Reverse Engineering und die daraus resultierende Bestimmung des Wärmeübergangskoeffizienten konnte mit Hilfe dieses Projektes für weitere Materialien wie z.B. PA6 und PMMA und einer noch nicht untersuchten Mikroformteilgeometrie nachgewiesen werden. Für die in Bild 3 dargestellten Druck-Füllgrad-Beziehungen von vier Versuchspunkten steigen

die Wärmeübergangskoeffizienten mit zunehmender Zylinder- bzw.Werkzeugtemperatur. Der Werkzeuginnendruck fällt aufgrund der höher werdenden Temperaturen geringer aus. Beim ersten Kontakt zwischen Schmelze und Werkzeug spielt die Viskosität eine grosse Rolle. Die höheren Temperaturen bedeuten, dass die niedrigviskose Kunststoffschmelze einen besseren Kontakt mit der Werkzeugwand hat und somit auch der Wärmübergang zwischen Schmelze und Werkzeug zunimmt. • Ein Einfluss der unterschiedlichen Wandstärken bei gleicher Formteilgeometrie auf die Abformung von Mikrostrukturen ist eindeutig erkennbar. Aufgrund des höheren Werkzeuginnendrucks bei kleineren Wandstärken zeigen sich hier nahezu

unabhängig von den technologischen Einstellungen scharfkantig abgeformte Mikrostrukturen. Diese Abhängigkeit steigt mit zunehmender Wandstärke an. Bei einer Wandstärke von 1,0 mm ist nicht nur der Einfluss der Einstellparameter auf die Abformung am grössten sondern auch in welcher Entfernung die Mikrostrukturbereiche vom Anguss liegen. • Die Mikrostrukturabformung in Abhängigkeit von der Erhöhung der Massetemperatur erzielt nicht den gewünschten Effekt für eine bessere Abformung. Im Gegensatz dazu ist bei Erhöhung der Werkzeugtemperatur eindeutig ein Einfluss erkennbar. Die Mikrostrukturen sind bei höheren Werkzeugtemperaturen in allen drei Strukturbereichen scharfkantig abgeformt. • Es konnten erstmals auch nur teilgefüllte Mikrostrukturen mit der Spritzgiesssimulation dargestellt werden. • Die experimentell ermittelte Fliessfrontgeschwindigkeit wurde als ein entscheidender Parameter für eine mögliche Erklärung bestimmt, warum praktisch teilgefüllte Mikrostrukturen in der Spritzgiesssimulation häufig als gefüllt abgebildet werden. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Reg.-Nr.: VF110014 gefördert.

Bild 3: Steigende Wärmeübergangskoeffizienten mit zunehmender Zylinder- bzw. Werkzeugtemperatur bei einer Einspritzgeschwindigkeit von 50 mm/s.

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Kontakt Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH Erich-Zeigner-Allee 44 D-04229 Leipzig Telefon +49 (0)341 4941-761 loeser@kuz-leipzig.de, www.kuz-leipzig.de www.mika-leipzig.de n 11/ 2014


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W erkze u g - / F or m en b a u

Wirtschaftlich und flexibel

Spritzgiesswerkzeuge mit Schnellwechselsystem Neben höchsten Qualitätsanforderungen an einen Formenbau, sind es die wirtschaftlichen Aspekte, die häufig den Ausschlag für eine Investition geben. Bei den patentierten Systemen des Familienunternehmens Braunform hat der Verarbeiter die Wahl zwischen dem Schnellwechselsystem einzelner Teilbereiche und der Modulbauweise.

da die Wärmeausdehnung der Formplatten einen geringeren Einfluss bei schwimmender Lagerung der Einsätze hat, sogenannte floating cavities. Die Module sind in einer Pilotform zu Testzwecken einsetzbar, bevor der finale Einbau in das Serienwerkzeug erfolgt. Dadurch bringt die seriennahe Pilotphase sowohl eine Risikominimierung, als auch eine Projektsicherheit, die in einem Zeitvorteil in der Optimierungsphase resultiert.

Bild: Braunform

Amortisation nach kürzester Zeit

Durch verringerte Rüstzeiten amortisieren sich höhere Anschaffungskosten für das Pilot- und Serienwerkzeug bereits nach kürzester Zeit.

Hochkavitätige Spritzgiesswerkzeuge mit hohen Ausbringungsmengen müssen mit einer kurzen Zykluszeit bei grosser Flexibilität und Wartungsfreundlichkeit aufwarten. Auch zeigt sich bei der Betrachtung gesellschaftlicher Trends, dass der Bedarf der Verbraucher an individuellen Produkten bzw. verschiedenen Produktvarianten branchenübergreifend steigt. Dies resultiert in einer entsprechend hohen Anzahl an Formteilvarianten, die sich häufig durch lokal unterschiedlich ausgebildete Geometrien auszeichnen. Hierfür werden wiederum unterschiedliche Formkerne bzw. Formstifte benötigt, die im normalen Prozess durch aufwendige Montagearbeiten ausgewechselt werden müssen. Daher ist für die Herstellung verschiedener Formteilvarianten die Auswechselbarkeit der Formkerne und -stifte eine flexible, kostengünstige und ohne lange Rüstzeiten mögliche Alternative. Bei den von Braunform patentierten Systemen unterscheidet man zwischen dem 11/ 2014

Schnellwechselsystem einzelner Teilbereiche und der Modulbauweise. Mittels einfacher Betätigung eines Haltemittels sind Kerne und Stifte unterschiedlicher Geometrien innerhalb des Schnellwechselsystems austauschbar, während bei der Modulbauweise komplette Baugruppen und somit grossflächige formgebende Bereiche durch einfache Handgriffe ausgewechselt werden können. Hierbei wurde eine Lösung für das Austauschen düsenseitiger Einsätze geschaffen, in der eine Sidegate-Düse implementiert ist. Das geschaffene Modul ist bei Demontage durch eine lösbare elektrische Verbindung zum Werkzeug ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand vom Werkzeug trennbar, wodurch aufwendige Verdrahtungsarbeiten entfallen. Die Modulbauweise ermöglicht in sich kompaktere Spritzgiesswerkzeuge, wobei jedes Modul quasi wie ein kleines Werkzeug für sich steht. Durch die direkte Zentrierung der Einsätze der Auswerferseite zur Düsenseite ist der Verschleiss geringer,

Dank dieser Kosteneffizienz, z.B. durch verringerte Rüstzeiten, amortisieren sich höhere Anschaffungskosten für das Pilotund Serienwerkzeug bereits nach kürzester Zeit. In Fällen von Reparatur- oder Wartungsarbeiten lassen sich die Module schnell austauschen, wodurch kaum Produktionsausfall entsteht sondern zeitnah weiter produziert werden kann. Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei pharmazeutischen Anwendungen und der Kunststoffproduktion im Reinraum. Dadurch, dass bei Rüstarbeiten lediglich ein Modul mittels Schnellwechselsystem ausgetauscht werden muss, entfällt das zeitaufwendige Ein- und Ausschleusen des gesamten Werkzeuges.

Kontakt Braunform GmbH Unter Gereuth 7 D-79353 Bahlingen Telefon +49 (0)7663 9320-134 zuerich@ie-group.com www.braunform.com

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KUNSTSTOFF XTRA

Mehrwert schaffen – adding value – dafür steht der Name Adval Tech

Leidenschaft und Emotion für den Werkzeugbau

So unterschiedlich die Kundenanforderungen sind, so flexibel wird durch die globale Verkaufsstruktur und den zuständigen Key Account Manager ab dem ersten Offertgespräch die Kompetenz der jeweiligen Standorte abgerufen. Hochkavitätenwerkzeuge im Ein- oder Mehrkomponentenbereich werden mit den Technologien für Single-Face-, Etagen-, oder Würfeltechnik im Standort Deutschland entwickelt und gebaut. Spritzgusswerkzeuge im Hochkavitätenbereich z.B. für Spezialverschlüsse und Werkzeuge für Dünnwandverpackungen werden in der Schweiz entwickelt und hergestellt. Der Standort China stellt Werkzeuge für den asiatischen Markt her. Gemeinsam stehen dem Kunden eine langjährige Erfahrung und Kompetenz mit total über 350 Mitarbeitern zur Verfügung. Die Foboha (Switzerland) AG, früher bekannt unter dem Namen AWM Mold Tech AG, stellt am Standort Muri im Kanton Aargau Spritzguss-Hochkavitätenwerkzeuge bis 96-fach und Werkzeuge für Dünnwandapplikationen in Single- Face- und Etagentechnik her und dies hauptsächlich für die Märkte Foodverpackung, Medizintechnik und technische Bauteile.

Zusammenspiel zwischen Mensch und Werkzeugfunktion Die dem Kunden zur Verfügung stehende Wertschöpfungskette umfasst ab dem ersten Verkaufsgespräch mit dem Key Account Manager das Engineering der Kunststoffteile und Werkzeuge, die Produktion der Kavitäten und Bauteile mit allen modernen Fertigungsverfahren, die Montage und Bemusterung im Haus auf den eigenen Spritzgussmaschinen. Die Installation 12

Bilder: Foboha

Alles aus einem Guss mit einer geballten Ladung an Kompetenz und Erfahrung. Genau dies war der Grund, dass die verschiedenen Firmen des Bereiches Werkzeugbau innerhalb der Adval Tech Holding AG zu einem einheitlichen Namen zusammengefasst wurden. Die drei Standorte der Foboha in Deutschland, Schweiz und China stehen für Technologie, Innovation, Präzision, Schnelligkeit, Kompetenz und Langlebigkeit im Bereich Werkzeugbau für Kunststoff Spritzgusswerkzeuge.

Blick in die Formenfertigung bei Foboha (Switzerland) AG.

der Werkzeuge inklusive FAT (Factory Acceptance Test) und SAT (Site Acceptance Test) und der Aftersales runden die Kundenbetreuung ab. «Genau diese komplette Produktionskette eines Spritzgusswerkzeuges mit der nötigen Technologie, das enge Zusammenspiel der verschiedenen Abteilungen miteinander und das professionelle Projektmanagement sind für mich wichtige Argumente, mit welchen wir unsere Kunden überzeugen können», sagt Matthias Bihr, Standortleiter bei der Foboha (Switzerland) AG. Die Schnittstelle zwischen dem Kunden und den firmeninternen Ansprechpartnern übernimmt ab Verkaufs-Kickoff das Projektmanagement. Sie überwacht die terminliche und finanzielle Rahmenbedingung des Projektes innerhalb der Firma. Anforderungen und Änderungen des Kunden werden durch die Projektleitung vertreten, bis hin

zur Inbetriebnahme vor Ort, der Werkzeugübergabe und Betreuung während der Anfahrphase. Bereits ab den ersten gemeinsamen Gesprächen werden zusammen mit dem Kunden und dem Engineering Team die technischen Anforderungen besprochen. Die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel wie CAD NX oder auch rheologische Füllsimulationen mittels Moldflow oder FEM-Berechnungen helfen, damit die benötigte Technologie erfasst und in das Werkzeug einfliessen kann. Falls die Produktanforderung eine neue Technologie benötigt, wird diese entwickelt und ins Werkzeug übernommen. Während des Konstruktionsprozesses werden bei internen Design Reviews zusammen mit der Fertigung und Anwendungstechnik die nächsten Prozessschritte in der Produktion, Montage und Bemusterung besprochen. Damit wird sichergestellt, dass 11/ 2014


KUNSTSTOFF XTRA

Foboha (Switzerland) AG auf einen Blick Die Foboha (Switzerland) AG gehört zusammen mit ihren Schwesterfirmen in Deutschland und China zur börsenkotierten Adval Tech Holding AG. Die Adval Tech ist ein global tätiger Industriepartner für Komponenten aus Metall und Kunststoff sowie für Hochleistungsformen und Produktionssysteme. Adval Tech Foboha entwickelt und produziert anspruchsvolle Spritzgiessformen für kompromisslose Qualität und höchste Kosteneffizienz – von der Einkomponenten-Standardform über Etagenwerkzeuge bis zu Doppelwürfelsystemen mit In-Mold-Assembly. Der Exportanteil beträgt 90 %.

die Erfahrung über die gesamte Prozesskette einfliessen kann. Mittels den externen Design Reviews werden die Lösungen zusammen mit dem Kunden besprochen und Schnittstellen abgestimmt. «Dünnwandverpackungen stellen höchste Anforderungen ans Werkzeug bezüglich Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Das Produkt soll mit möglichster Dünnwandigkeit, absoluter Zuverlässigkeit und kürzester Zykluszeit gefertigt werden. Die dünnen Wandstärken fordern Genauigkeiten an die Kavitäten, damit diese gleichmässig gefüllt werden können, welche man auf den ersten Blick nicht wahrnimmt. Bereits ein Versatz von einem hundertstel Millimeter kann Ungleichheiten in der Füllung verursachen und im schlimmsten Fall zu einem Totalausfall der Kavität führen», sagt Rafael Mitt-

Formeinsatz zu Spritzgusswerkzeug für Dünnwandverpackung.

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ler, Leiter Anwendungstechnik. «Deshalb sind höchste Genauigkeit in der Fertigung und Montage unumgänglich». Genau diese Kompetenz und nötige Leidenschaft werden in der Produktion der Kavitäten und Montage der Werkzeuge hochgehalten und gelebt. Die durchgängige Verwendung der Modelldaten ab gemeinsamer CAD- und CAM-Datenbank stellt eine gute Grundlage dar. Die zur Verfügung stehenden Produktionsanlagen sind perfekte Hilfsmittel. Die wichtigste Komponente in diesem Zusammenspiel sind aber die Mitarbeiter, welche die Anlagen beherrschen und mit ihrer Leidenschaft das Perfekte aus den Maschinen herausholen. Nur so können Kavitäten höchster Komplexität in höchster Genauigkeit gefertigt werden. Bei der Montage eines Spritzgusswerkzeuges sind die Fähigkeiten eines Werkzeugmachers gefragt. Das Abstimmen der Kavitäten zueinander, zusammen mit den Bewegungen verschiedenster Funktionen zur Ein- und Entformung der Kunststoffteile zu einem komplexen System verlangt nach einem Fingerspitzengefühl, welches nur durch Fähigkeit und Erfahrung erbracht werden kann. Das Abmustern des Spritzgusswerkzeuges und somit die erste Testphase des Systems auf der hausinternen Spritzgussmaschine zeigt die ganze Harmonie der vorangegangenen Arbeitsschritte auf. Das Werkzeug wird auf alle Funktionen geprüft, damit das Kunststoffteil optimal gespritzt werden kann. Teile werden entnommen und im Prüflabor vermessen, damit der ErstmusterPrüfbericht erstellt werden kann.

3-teiliger Spezialverschluss mit 96-fach Werkzeugen «Diese Professionalität im Arbeitsprozess, das Einhalten von Terminversprechen und die offene Kommunikation und Zusammenarbeit hat uns als Kunde überzeugt, mit dem richtigen Partner zusammenzuarbeiten», sagt Roland Lutz, Projekt Manager bei der Firma SIG allCap AG in Neuhausen. «Unsere Anliegen und Erfahrungen wurden ernst genommen und in die Konstruktion übernommen. Innerhalb kürzester Zeit wurden die Werkzeuge für die drei Bauteile eines Spezialverschlusses entwickelt und hergestellt. Dabei konnte die geforderte Zykluszeit noch um einiges unterschritten werden».

Roland Lutz, SIG: Unsere Anliegen und Erfahrungen wurden in die Konstruktion übernommen.

Ihr Produkt – Unsere Leidenschaft Seien es Spritzgusswerkzeuge für Dünnwandverpackungen, Hochkavitätenwerkzeuge für Verschlüsse oder Medizinalbauteile. Die Foboha (Switzerland) AG steht für Perfektion bis ins Detail und Leidenschaft für Kunststoff und Werkzeugbau. Zusammen mit den Schwesterfirmen in Deutschland und China stehen dem Kunden Erfahrung und Kompetenz von über 350 Mitarbeitern weltweit zur Verfügung. Projekte werden in der Gruppe oder am Kompetenzstandort kompromisslos den Kundenanforderungen entsprechend bearbeitet. Wo nötig werden neue Technologien implementiert oder weiterentwickelt. Nur mit dieser Erfahrung aus dem täglichen Tun und der Professionalität im abgestimmten Prozess können Spritzgusswerkzeuge der höchsten Qualitätsstufe und Verfügbarkeit mit kleinsten Zykluszeiten und gleichzeitig kürzesten Herstellzeiten produziert werden.

Kontakt Foboha (Switzerland) AG Pilatusring 2 CH-5630 Muri Telefon +41 (0)56 675 44 44 Foboha@advaltech.com www.advaltech.com

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Mitglied der Swissmem, Fachgruppe Werkzeug- und Formenbau www.swissmem.ch/wfb

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KUNSTSTOFF XTRA

P rozessopti m ier u ng

Productivity – Performance – Profitability

3P-Produktivitätsplan trägt Früchte Wirtschaftliche Rahmenbedingungen zwingen Fertigungsbetriebe dazu, ihre Produktivität zu steigern, um auf lange Sicht wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Iscar Hartmetall AG hat nun den sogenannten 3P-Produktivitätsplan entwickelt, der Herstellern helfen soll, bis zu 25 Prozent der Produktionskosten einzusparen.

Jan Kessler1 Der 3P-Produktivitätsplan verspricht eine bessere Kapitalrendite, kürzere Lieferzeiten und eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit. Diese Gewinne können die Unternehmen mithilfe des 3P-Produktivitätsplans schneller erzielen als im Alleingang.

streben eine umfassende und langfristige Verbesserung der Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit an und suchen nicht nach einer einmaligen Lösung für ein einzelnes Problem. «Mit dem 3P-Plan verfolgen wir eine bewährte Strategie zur Produktivitäts- und Rentabilitätssteigerung», teilt Jacob Harpaz, CEO von Iscar und Präsident der IMC-Gruppe, mit. «Wir gehen mit unseren Kunden eine Partnerschaft ein, um gemeinsam die Produktionsabläufe sowohl in technischer als auch organisatorischer Hinsicht zu verbessern.»

Am Anfang steht ein Team

Eigene Programme zur Steigerung der Produktivität (graue Kurve) zahlen sich in der Regel zwar auch aus, aber erst viel später. Mit dem 3P-Produktivitätsplan von Iscar (rote Kurve) werden die Produktivitätsziele wesentlich früher erreicht.

Grundlage der erfolgreichen Umsetzung sind Organisationskulturen, die für Veränderungen und kontinuierliche Verbesserungen offen sind.

Der 3P-Produktivitätsplan umfasst acht Punkte und beginnt mit einer Teambildungssitzung mit dem Kunden, um die Ziele zu definieren und eine Zustimmung auf allen Ebenen zu erzeugen. Trotz mancher Vorbehalte hat sich gezeigt, dass sich die erreichten Produktivitätssteigerungen vorteilhaft auf die Mitarbeiter und das Unternehmen auswirken. Eine offene und intensive Zusammenarbeit entsteht.

Im zweiten Schritt wird jeweils eine Analyse der derzeitigen Produktionsabläufe und der aktuellen Stückkosten durchgeführt. So erhält man einen Eindruck vom Zerspanungsumfeld, woraus sich eine Reihe von Ansatzpunkten zur Steigerung der Rentabilität ergeben. Oftmals werden durch die Analyse Engpässe und Optimierungspotenziale offenkundig, die mit einer schnellen und einfachen Umrüstung behoben werden können. Setzt man zusätzlich tiefgreifendere Veränderungen um, die mehr Zeit und Investment erfordern, werden weitere effektive Möglichkeiten ersichtlich, die Produktivität, Kapitalrendite und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dabei handelt es sich in der Regel um Veränderungen in der Anordnung der Maschinen und sekundärer Arbeitsgänge, Neuinvestitionen sowie Reorganisation der Werkzeugbestückung und Tool Management.

Alle Faktoren ganzheitlich betrachten In der Phase der Prüfung und Analyse liegt der Schwerpunkt auf Rentabilitäts- und

Die Zahl der Partner wächst

Jan Kessler, Technical Department, Iscar Hartmetall AG, Frauenfeld, jan.kessler@ iscar.ch

Grafiken und Bilder: Iscar

Zu den 3P-Produktivitätspartnern gehören bekannte Firmen aus der Automobilindustrie, der Land- und Nutzfahrzeugindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Medizintechnik sowie Lohnhersteller und Produktionsstätten des Werkzeug- und Formenbaus in vielen Ländern der Welt. Die Liste wird mit jedem Monat länger. Sie alle 1

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Obwohl der Kostenfaktor bei Zerspanungswerkzeugen eher gering ist, ist ihr Einfluss auf die Gesamtkosten erheblich.

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KUNSTSTOFF XTRA

Durchsatzsteigerung bei gleichzeitiger Senkung des Stückpreises. Das bedeutet, dass das Zerspanvolumen gesteigert werden muss. «Die Maschinenlauf- und Arbeitszeit macht über die Hälfte des Gesamtstückpreises der bearbeiteten Komponenten aus. Da Rentabilität das Ziel ist, wird der Fokus hierauf gerichtet», erklärt Harpaz. «Sich ausschliesslich mit den Werkzeugkosten zu befassen, die weniger als 3% der Gesamtkosten ausmachen, würde die Wirkung verfehlen.» Erst wenn Prüfung und Analyse beendet sind, macht das Iscar-Team ein umfassendes Angebot, das die Werkzeugbestückung und andere empfohlene Änderungen in den Bereichen Kühlschmierstoff, Werkstückklemmung, Steuerung und Messtechnik beinhaltet. Inbegriffen sind die voraussichtlichen Kosten, die zu erwartenden Einsparungen pro Stück und die zu erwartende Rendite für alle empfohlenen Veränderungen. Ist der Kunde einverstanden, gehen Iscar und seine Vertriebspartner zum vierten Schritt über, der darin besteht, die Änderungen umzusetzen. Erfahrungsgemäss führt eine frühzeitige Realisierung der oben erwähnten weniger tiefgreifenden Veränderungen zu ausreichenden Einsparungen, um später kapitalintensivere Investitionen tätigen zu können. «Die Umlagefinanzierung machte die Umsetzung deutlich erschwinglicher», äusserte ein 3P-Partner, ein europäischer Hersteller von Medizintechnik. Durch den frühen Einsatz der neuen leistungsstarken IQ-Werkzeuge aus dem Hause Iscar sind sogar noch grössere Einsparungen möglich. Die Schneideinsätze besitzen eine spezielle Beschichtung und übertreffen konventionelle Schneideinsätze im Arbeitsergebnis und in der Standzeit um Längen. Inzwischen ist die Umstellung aller Produktbereiche auf die neue IQ-Beschichtung abgeschlossen.

Beobachter als Teilnehmer aktiv einbinden Die weiteren Schritte des 3P-Produktivitätsplanes werden in der Umsetzungsphase parallel durchgeführt. Iscar bietet intensive Schulungen und Seminare an, welche sowohl beim Kunden als auch in den eigenen Technologiezentren stattfinden können. 11/ 2014

P rozessopti m ier u ng

Jacob Harpaz: Mit dem 3P-Plan verfolgen wir eine bewährte Strategie zur Produktivitätsund Rentabilitätssteigerung.

Im Seminar- und Vorführzentrum von Iscar zeigen Fachleute die neuesten Technologien mithilfe praxisnaher Anwendungsbeispiele. Während dieser externen Seminare wird die Akzeptanz für die Veränderungen gefördert. Die Iscar-Anwendungstechniker im Aussendienst unterstützen Maschinenbediener und Vorarbeiter beim Einstellen und Handhaben der Werkzeuge, bei der Bestimmung der optimalen Schnittbedingungen und der Bedienung des Matrix-Werkzeugverwaltungssystems. Durch diese Angebote wird die Umsetzung der vereinbarten Massnahmen vom ersten Tag an sichergestellt.

man erkennen: Wenn sich jemand aus der Produktion begeistert, erfolgt die Umsetzung viel schneller und die Ergebnisse sind nachhaltiger. Eine solche Begeisterung ist ein durchaus gängiger Effekt von externen Schulungen. Ein weiteres konstantes Element der 3PProduktivitätsprogramme ist der 24 Stunden erreichbare technische Support. Iscar ist für seine erstklassige Unterstützung bekannt und achtet darauf, dass alle Lieferanten – auch ausserhalb des Fachgebietes «Zerspanungsprozess» – die an diesem Projekt mitwirken, dies ebenfalls gewährleisten. Der Anspruch besteht darin, dass der Kunde von dem Gesamtpaket profitieren soll und zwar die ganze Zeit. Ein Kunde, der rund um die Uhr, sieben Tage die Woche arbeitet, benötigt auch einen 24 / 7-Service.

Eine Basis für weitere Gewinnmaximierung schaffen

Begeisterung übertragen

Um den Kreis zu schliessen und den Impuls zu erhalten, bekommen die 3PProduktivitätspartner jährlich einen zusammenfassenden Bericht über Kosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen, auf einzelne Maschinen und Arbeitsgänge bezogen. Oft werden diese Berichte zur Grundlage für weitere Verbesserungen. «Iscar macht nichts anderes als kontinuierliche Verbesserungen durchzuführen, was wir auch tun würden, wenn wir genug Zeit hätten», so ein Hersteller von Nutzfahrzeugen. «Sie machen es nur schneller, mit weniger Fehlstarts und einem geringeren Verbrauch unserer Produktionsmittel. Deshalb amortisiert sich die Investition schneller.»

Bei einer Fräsvorführung während eines Seminars beobachtete ein Facharbeiter eines Formenbau-Unternehmens die Herstellung einer Schmiedeform aus gehärtetem Werkzeugstahl mit einem IQ-Helido Planfräser bei einem Tischvorschub (Vf) von 3,8 m/min. Mit einem konventionellen Fräser schaffte seine Werkstatt bei gleichem Material gerade einmal Vf 0,38 m/ min. Er nahm ein Testwerkzeug mit und führte es am nächsten Morgen seinen Kollegen vor. Schliesslich wurde in seiner Firma durch die kurzfristige Umrüstung der Maschine eine jährliche Einsparung von mehr als 75 000 CHF erzielt. Daran kann

Kontakt Iscar Hartmetall AG Wespenstrasse 14 CH-8500 Frauenfeld Telefon +41 (0)52 728 08 50 office@iscar.ch www.iscar.ch Swisstech: Halle 1.1, Stand B57

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KUNSTSTOFF XTRA

Rohacell Hero ist eine kosten- und energiesparende Alternative zu Wabenverbundstrukturen bei sicherheitsrelevanten Anwendungen am Flugzeug.

Airbus testet Bauteile aus Rohacell Hero für mögliche Serienproduktion

Neuer Strukturschaum erobert die Lüfte Ein neuer Leichtbauwerkstoff von Evonik hält selbst extremen Temperaturwechseln und hohen mechanischen Belastungen stand. Er ist damit eine kosten- und energiesparende Alternative zu Wabenverbundstrukturen bei sicherheitsrelevanten Anwendungen am Flugzeug.

Mit dem Strukturschaum Rohacell Hero will sich Evonik ein neues Marktsegment im Luftfahrtsektor erschliessen. Der von Evonik entwickelte Leichtbauwerkstoff hält selbst extremen Temperaturwechseln und hohen mechanischen Belastungen stand und erfüllt damit die Anforderungen für sicherheitsrelevante Teile im Flugzeugaussenbereich. Bisher waren diese nur durch sogenannte Wabenverbundstrukturen zu erfüllen. «Die Luftfahrt ist besonders gewichtssensibel und sucht deshalb nach neuen wirtschaftlichen Leichtbaulösungen», sagt Dr. Joachim Leluschko, Geschäftsgebietsleiter High Performance Polymers bei Evonik. «Mit Rohacell Hero steht den Flugzeugbauern jetzt eine kosten- und energiesparende Alternative 16

zur Verfügung.» Der Name Rohacell steht für Strukturschäume aus Polymethacrylimid (PMI) von Evonik. Sie finden sich bereits heute in vielen Landeklappen, Winglets und Flugzeugverkleidungen. Einschränkungen gab es bislang bei sicherheitsrelevanten Anwendungen, die hohen Temperaturschwankungen und extremen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, wie zum Beispiel Rudern oder Fahrwerksklappen. PMI kommt üblicherweise als Kernmaterial in Sandwichstrukturen zum Einsatz, die aus einem leichten Kern und zwei dünnen Deckschichten aus Faserverbundwerkstoffen bestehen. Es ist der einzige Schaumstoff, der den Prozessbedingungen bei der Fertigung von Sandwichbauteilen mit Tem-

peraturen bis 180 °C und Drücken bis zu sieben bar gewachsen ist.

Verbesserte Reissdehnung und Schadenssichtbarkeit Den Evonik-Forschern ist es jetzt gelungen, mit Rohacell Hero einen PMI-Strukturschaum zu entwickeln, der eine dreifach höhere Reissdehnung als das Standardmaterial besitzt. Als Folge ist er selbst bei minus 55 °C mechanisch ebenso belastbar wie vergleichbare Wabenkonstruktionen. Kommt es dennoch zu Beschädigungen, etwa durch aufgewirbelte Fremdkörper von der Landebahn, entstehen bei Sandwichstrukturen mit diesem Schaum deutlich sichtbare Dellen, die lokal begrenzt bleiben. 11/ 2014


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Bilder: Evonik

CREATIVE POLYMERS

Aus dem feinporigen Werkstoff Rohacell Hero lassen sich gegenüber Wabenstrukturen wesentlich einfacher präzise und komplexe Bauteile herstellen.

Rohacell Hero erfüllt damit die strengen Vorgaben der Luftfahrtindustrie, wonach Schäden aus Sicherheitsgründen gut sichtbar sein müssen. Die entsprechenden Untersuchungen inklusive Ermüdungstests wurden vom Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik in Halle durchgeführt. Damit kann Evonik der Luftfahrtindustrie einen neuen leichten, extrem belastbaren und temperaturstabilen Leichtbauwerkstoff anbieten, der gegenüber Wabenstrukturen auch Vorteile in der Fertigung aufweist. So lassen sich aus dem feinporigen Werkstoff wesentlich einfacher präzise und komplexe Bauteile herstellen. Ein Gewichts- und Kostenvergleich, den Evonik gemeinsam mit einem Airbus-Zulieferer und der Airbus-Tochter CTC erstellt hat, kam zu dem Ergebnis, dass Bauteile aus dem neuen Strukturschaum durchschnittlich rund zehn Prozent leichter und in der Herstellung rund 20 Prozent günstiger sind als Wabenstrukturen.

Tests laufen Evonik bietet Rohacell Hero in vier verschiedenen Typen mit unterschiedlichen Dichten an. Damit werden sowohl gering belastete, aber gewichtssensible, als auch mechanisch hochbelastete Anwendungen abgedeckt. Bei Airbus testen Spezialisten den optimierten Werkstoff seit rund zwei Jahren auf Herz und Nieren. Der Luftfahrtkonzern geht im Moment davon aus, dass erste Bauteile aus Rohacell Hero im Jahr 2015 in Serie gehen werden.

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KUNSTSTOFF XTRA

R o h stoffe

Polymere im Automobilbau

Verbesserte Hitzestabilität und Langlebigkeit

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Bild: Sabo

Um sich den gestiegenen Anforderungen stellen zu können, muss man die Trends in der Automobilindustrie kennen. «Zurzeit haben wir es mit verschiedenen Trends zu tun, die direkten Einfluss auf die Nachfrage nach Kunststoffen haben. Der Druck auf Erstausrüster, Kosten zu reduzieren, ist sogar noch höher als unmittelbar nach der Finanzkrise im Jahr 2008. Neben der Fähigkeit, den Massenmarkt bedienen zu können müssen Entwicklungszeiten verkürzt werden. OEMs sind bestrebt, die Plattformen ihrer Fahrzeuge zu vereinheitlichen, um die Entwicklung neuer Modelle zu beschleunigen gleichzeitig aber maximale Flexibilität bei Design und Styling zu bewahren. Der Kauf eines Fahrzeugs ist und bleibt eine emotionale Erfahrung», erklärt Thomas Schmutz, Director Global Technical Service bei Songwon (Korea), eines der global führenden Unternehmen in der Entwicklung von Polymerstabilisatoren, die Ausgangslage. Mit Blick auf den Umweltschutz konzentrieren sich die OEMs auf Gewichtseinsparungen und den verstärkten Einsatz recycelter Materialien, um CO2 -Emissionen zu reduzieren. Songwon sieht mehr und mehr den Einsatz von wiederaufbereiteten Kunststoffen in der Fahrzeugfertigung. «Unsere Herausforderung ist, Produkte zu entwickeln, die keine Ablagerungen an der Windschutzscheibe hinterlassen, geruchlos sind, über ihre gesamte Lebensdauer hinweg keine Degenerationen zeigen und dabei kostengünstiger sind», so Schmutz. Der Trend geht dahin, teurere Polymere, wie Styrole oder Hochleistungskunststoffe, durch Polypropylen und dieses wiederum durch Polyethylene zu substituieren, weil die Verfügbarkeit von shale gas die Kostenschere zwischen beiden Polymeren vergrössert. Ein weiterer Grund für den Umstieg auf Polyolefine ist deren geringeres Ge-

Bild: Songwon

Der vermehrte Einsatz von Kunststoffen in Fahrzeugen ermöglicht Gewichtseinsparungen und hilft damit den Erstausrüstern der Automobilindustrie (OEM), die Umweltbilanz ihrer Fahrzeuge zu verbessern. Gleichzeitig ergeben sich daraus eine Reihe neuer Herausforderungen: Materialien auf Basis von Polypropylen und andere Kunststoffe müssen deutlich stabiler, umweltverträglicher, leichter und haltbarer als jemals zuvor sein.

Thomas Schmutz: Unsere Additive stellen sicher, dass der Kunststoff über die gesamte Lebensdauer hinweg keine Zersetzung zeigt.

Arnim Helmboldt: Unsere Lichtstabilisatoren sind in der Lage, die aktuellen Anforderungen hinsichtlich VOC, FOG und CO2 zu erfüllen.

wicht beispielsweise im Vergleich zu PVC oder Styrolen. In der Praxis bedeuten 100 kg weniger Masse bis zu 10 g/kg weniger CO2 -Ausstoss. «Wir bieten Lösungen, mit denen die OEMs durch Reduzierung hoher Wandstärken noch mehr Gewicht einsparen können. Die damit einhergehende, geringere Eigenstabilität des Kunststoffes lässt sich durch den Einsatz von mehr (oder verbesserten) Stabilisatoren ausgleichen», erklärt Schmutz. Dabei sind Faktoren wie die Reaktion zwischen Stabilisator und Treibmitteln sowie die Absorption von Additiven durch Füllstoffe zu berücksichtigen, die dann nicht mehr zum Schutz des Kunststoffes zur Verfügung stehen. «Unsere Additive stellen sicher, dass der Kunststoff über die gesamte Lebensdauer hinweg keine Zersetzung zeigt», betont Schmutz. «Thermoplastische Kunststoffe wie PP, TPO, PE, PUR, PVC und Styrole wären ohne Stabilisatoren überhaupt nicht geeignet für den Fahrzeugbau.»

Mit Stabilisatoren können OEMs auch für Bauteile aus Kunststoffen unter der Motorhaube oder für Fahrzeug-Aussenanwendungen eine Garantie über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs geben. Mit den richtigen Stabilisatoren lässt sich die Lebensdauer von Kunststoffen erheblich steigern, was wiederum CO2 -Emissionen und den Verbrauch fossiler Rohstoffe reduziert, da weniger Bauteile hergestellt werden. Hinsichtlich der Recyclierbarkeit lässt sich das Downcycling durch frühzeitige Zugabe von Stabilisatoren verzögern oder vermeiden. Das typische Stabilisierungsniveau von Polymeren ist meist nicht für deren Recycling ausgelegt, sodass eine Nachstabilisierung erforderlich wird. Zudem erfordern neue Standards neue Lösungen. Die Industrienormen bezüglich VOC, FOG und Gesamtkohlenstoffemission haben sich drastisch geändert. Heutige Stabilisatorsysteme können diese neuen Normen nicht mehr erfüllen. 11/ 2014


KUNSTSTOFF XTRA

Polypropylene unter der Motorhaube Im Global Application Center von Songwon arbeitet man an der Entwicklung eines neuen Stabilisatorsystems. Dieses soll die Lebensdauer von PP bei Alterungsprüftemperaturen von 150 °C fast verdoppeln können. PP ist sehr fragil im Hinblick auf thermooxidative Alterung. Ohne Stabilisatoren kommt es beim Verarbeiten der PP-Schmelze zu einem erheblichen Kettenabbau. Klassische Stabilisatorsysteme erreichen nur einen bestimmen Schutz, der von der Löslichkeit der Additive in PP abhängig ist. Eine weitere Zugabe hat nur geringen Einfluss auf die langfristige thermische Stabilität von PP. Mit dem «Concept Alpha» verspricht Songwon die Lösung dieses Problems.

Geruchlos im Innenraum Herkömmliche Stabilisierungssysteme erfüllen üblicherweise die meisten Kriterien der Automobilindustrie bezüglich der thermischen Langzeitstabilität. Sie unterliegen jedoch mehreren Einschränkungen im Hinblick auf ihre Beständigkeit gegen die Extraktion von Inhaltsstoffen, ihre Wechselwirkung mit Füllstoffen und Pigmentruss, ihre Beständigkeit gegen von aussen einwirkenden Chemikalien (z. B. Chlor), ihre Kompatibilität mit ausgewählten UV-Additiven und ihre Eignung für indirekten Lebensmittelkontakt (spezifisches Migrationslimit, SML). Songwon bietet drei Strategien zur Überwindung der Leistungsbeschränkungen herkömmlicher Systeme. 1. Der Stabilisator Songxtend 2121 sorgt für ein langfristiges thermisches Stabilitätsniveau, das dem herkömmlicher Additivsysteme entspricht, der Schwefelgehalt ist dabei um 60 % reduziert. 2. Der Stabilisator Songxtend 2122 ist in der langfristigen thermischen Stabilisierung ebenfalls mit herkömmlichen Addi-

R o h stoffe

tivsystemen vergleichbar. Der Schwefelgehalt ist um 30 % verringert und das System bietet ein besseres Preis- / Leistungsverhältnis. 3.  Und schliesslich ist der Stabilisator Songxtend 2123 ein vollständig schwefelfreies System und damit absolut geruchsneutral. Er erreicht zwar nicht die langfristige thermische Stabilisierungsleistung klassischer Systeme auf Schwefelbasis, ist aber die beste Alternative wenn Schwefelfreiheit gefordert ist.

Rezeptur für kosteneffiziente Stossfänger Lichtstabilisierte Formulierungen für Stossfängersysteme in Fahrzeugen auf Basis von TPO gibt es bereits seit vielen Jahren. Die Forderungen nach erhöhter Lichtstabilität in Kombination mit Beständigkeit gegen das Ausblühen von Additiven und ausgezeichnete Lackhaftung, bestehen jedoch nach wie vor. Die Lichtstabilisatoren Sabostab UV 70 und Sabostab UV 91 50PP des italienischen Herstellers Sabo gehören heute zu den beiden am häufigsten verwendeten Produkten in der Automobilindustrie. Sabo und Songwon haben vergangenes Jahr eine Vertriebspartnerschaft für Lichtstabilisatoren vereinbart. Die Produktreihen der beiden Unternehmen ergänzen sich eigenen Angaben gemäss ausgezeichnet. Die Partnerschaft erstreckt sich auch auf die gemeinsame Nutzung von Ressourcen in Forschung und Entwicklung und hat bereits zu neuen Lösungen für Automobilanwendungen geführt. «Sabostab UV 228 50PP wurde speziell für Anwendungen im Fahrzeuginnenraum entwickelt und die Leistungsfähigkeit gängiger UV-Stabilisatoren für Fahrzeug-Aussenanwendungen, wie Stossfänger aus TPO, wird mit Sabostab UV 210 bezüglich Oberflächengüte, Farbschutz und Glanz weit übertroffen», freut sich Arnim Helmboldt, Marketing Director bei Sabo.

Erst kürzlich hat die Automobilindustrie die Anforderungen für FOG verschärft. Einer der Gründe dafür war, dass Neufahrzeuge mittlerweile mehrere Monate im Freien stehen, wenn sich die Konjunktur abschwächt und die Abnahmemenge der Autohändler zurückgeht. Flüchtige Verbindungen aus Additiven in den Kunststoffen sammeln sich als Belag an der Innenfläche der Windschutzscheibe (FOG). Bevor das Fahrzeug in den Verkauf geht, muss dieser Belag manuell entfernt werden. Dies verursacht zusätzliche Kosten. Ein weiterer Grund für die Reduzierung flüchtiger Verbindungen im Fahrzeuginneren ist die Verringerung von Gerüchen. Auch hier handelt es sich hauptsächlich um niedermolekulare Verbindungen aus Kunststoffen oder Additiven. Songwon und Sabo haben die Anforderungen der Automobilindustrie erkannt und arbeiten neben den Lichtstabilisatoren an der Entwicklung verbesserter Lösungen für Fahrzeug-Innenraumanwendungen. «Unsere Lichtstabilisatoren und neuen Entwicklungen bieten hervorragende UV Stabilität für Anwendungen wie Armaturenbrett, Türverkleidungen, Heckablage usw. und sie sind in der Lage, die aktuellen Anforderungen der Automobilindustrie hinsichtlich VOC, FOG und Gesamtkohlenstoffemission zu erfüllen», betont Helmboldt.

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Branchentreff internationaler Ausprägung

Bilder: Swiss Plastics

Kunststoffe in allen Formen und Farben, darum ging es einmal mehr bei der Fachmesse Fakuma. Sie fand heuer zum 23. Mal und wie üblich in Friedrichshafen statt und zeigte eindrücklich, dass uns Kunststoffe alle angehen und im täglichen Leben und Gebrauch nicht mehr wegzudenken sind. Denn Kunststoff ist in fast allem enthalten, was uns umgibt. Ob im Auto, in der Kaffeemaschine, in Verpackungen oder in Medizintechnikteilen. Sogar Kleidung ist aus Kunststoff – sogenannte Softshell-Jacken, die komplett aus PET-Flaschen bestehen. Kurt Röschli Weit über 1700 Aussteller aus 36 Ländern folgten dem Ruf der 23. Fakuma. Damit war die Messe laut Veranstalter ausgebucht. Für die Messe Friedrichshafen gehört die Fakuma zu den grössten und gewinnbringendsten Veranstaltungen. Weltweit ist sie eine der wichtigsten Fachmessen der Kunststoffbranche. Auch regionale Unternehmen waren erneut auf der Fakuma vertreten. Sie produzieren zum Beispiel Becher und Spielwaren aus Plastik, aber auch Teile für die Raumfahrt oder Beschichtungen aus Kunststoff. Im Weiteren Faserverbundstoffe für die Automobilindustrie. Insgesamt kamen etwa 400 der Aussteller aus Süddeutschland. Immerhin 70 aus der Schweiz.

Die Fakuma bietet Platz für ein breites Spektrum, von der Verpackung bis zum Automobil.

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An guter Lage und rege frequentiert, der Gemeinschaftsstand von Swiss Plastics.

Der Veranstalter Paul Eberhard Schall sieht die Kunststoffbranche in einer guten Position. Dass die Konjunkturerwartungen derzeit nach unten korrigiert werden, halte er für voreilig, sagte Schall im Interview gegenüber verschiedenen deutschen Medien. Dies können sowohl Deutsche wie auch Schweizer Unternehmen bestätigen. Auch Swiss Plastics liegt – gemäss einer Umfrage bei rund 800 Mitgliedern – eine ähnliche Einschätzung vor.

Aussteller Forum Offensichtlich sahen und sehen die Hersteller und Anbieter von Technologien, Produkten, Systemen, Peripherie und Komplettlösungen im weiten Bereich der industriellen Kunststoffverarbeitung die Fakuma als praxisnahen Branchentreff internationaler Ausprägung an, bei dem die Teilnahme ein «Must» ist. Mit über 1700 Ausstellern aus 36 Ländern der Erde und einem komplett belegten Messezentrum Friedrichshafen steht die Fakuma im europäischen Ranking, nach der K in Düsseldorf, unangefochten auf dem 2. Platz. Allerdings liegt bei der Fakuma der Fokus ganz klar auf Kunststoffverarbeitung und damit ist auch eine the-

matische Abgrenzung gegeben, bzw. nimmt die Fakuma im Bereich Kunststoffverarbeitungstechnik sogar Rang 1 ein. Dies sehen auch die besagten Hersteller und Anbieter sprich Aussteller so, die sich an der Fakuma nicht nur auf Ausstellungsständen unterschiedlicher Grösse präsentierten, sondern die auch im sogenannten Aussteller-Forum von sofort nutzbarem Wissen durch direkten Kontakt mit ausgewiesenen Fachleuten profitierten. Dieses Aussteller-Forum, befasste sich sowohl mit aktuellen Themen wie Materialeffizienz und intensivem Kunststoff-Recycling sowie modernen Leichtbau-Strukturen oder auch mit zukunftsorientierten Themen wie neue und nachhaltige Kunststoffe, Kunststoffteile mit Funktions-Oberflächen durch Nano-Beschichtung und nicht zuletzt innovativen Be- und Verarbeitungsverfahren. Im Bereich Faserverbund- oder Hybridmaterialien für den industriellen Leichtbau haben mittlerweile Automobilhersteller von Premium Marken grosse Anstrengungen unternommen; gemäss BMW wurden in diesem Bereich in die Entwicklung von Fahrzeugen aus Faserverbundwerkstoffen atemberaubende rund 6 Milliarden Euro investiert. BMW plant gemäss eigenen An11/ 2014


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gaben bereits ein neues Werk für diesen speziellen Typ an Fahrzeugen.

nachhaltige Unternehmenspolitik qualifizieren Aareplast als zuverlässigen Partner.

Swiss Plastics mit fünf Ausstellern ebenfalls vertreten

A. & J. Stöckli AG: Die A. & J. Stöckli AG beschäftigt in ihren vier Geschäftsbereichen rund 100 Mitarbeitende. Der Bereich Haushalt entwickelt Produkte für das Kochen am Tisch, im Bereich Entsorgung entstehen Abfall- und Wertstoffsammler für den privaten Gebrauch. Formteile-Technik steht für Engineering und Produktion kundenspezifischer Formteile, Gebinde-Technologie für das Produzieren von Normbehältern und Flaschenkästen sowie den Vertrieb von Paletten und Paloxen aus Kunststoff.

Zusammen mit Swiss Plastics stellten die nachfolgend aufgeführten fünf Firmen ihre Produkte mit schönem Messeerfolg aus. Laut eigenen Angaben war der Besucherandrang auf dem Messestand vor allem am Mittwoch und Donnerstag sehr stark. Am schwächsten ausgeprägt waren Kontakte naturgemäss am Samstag resp. an den Werktagen nach 17.00 Uhr. Swiss Plastics machte die gleichen Erfahrungen bezüglich Standbesuch. Auf Anraten der Mitaussteller wird dies die Geschäftsleitung an den Messeveranstalter weitertragen. Am Stand befanden sich am Dienstag und Mittwoch Michael Baumgartner, Interne Kommunikation und Event Manager von Swiss Plastics, von Donnerstag bis Samstag Kurt Röschli, neuer Geschäftsführer von PVCH. Im Weiteren anwesend waren: Urs F. Meyer neuer Geschäftsführer von Swiss Plastics sowie Peter Stauffer, Geschäftsfürer des Rohrverbandes VKR und Vetreter der Fachgruppen. Auch diese Herren konnten den Tenor der Mitaussteller am Gemeinschaftsstand voll unterstützen.

Kurzvorstellung der Mitaussteller am Gemeinschaftsstand Diese fünf Firmen, die sich mit voller Überzeugung über das Konzept eines Gemeinschaftsstandes schon für nächstes Jahr angemeldet haben, positionieren sich am Markt wie folgt: Aareplast AG: Den Erfolg ihrer Kunden sichert Aareplast mit innovativen und hoch qualitativen Duroplast- und Thermoplastprodukten. Das Unternehmen unterstützt ihre Auftraggeber bei neuen Produktideen, indem es diese mit Erfahrung und Innovationskraft von der Idee bis zum Endprodukt begleitet. Kompetente Betreuung, ganzheitliche Leistungspakete, langjährige Praxis, ein hoher Qualitätsstandard sowie eine konsequent 11/ 2014

Huber Suhner AG: Das weltweit tätige Schweizer Unternehmen Huber+Suhner entwickelt und produziert Komponenten und Systemlösungen zur elektrischen und optischen Übertragung von Daten und Energie. Mit Kabeln, Verbindern, Systemen und Antennen aus den Technologiebereichen Hochfrequenz, Fiberoptik und Niederfrequenz bedient das Unternehmen Kunden in den Märkten Kommunikation, Transport und Industrie. Die Produkte bewähren sich, auch unter anspruchsvollen äusseren Bedingungen. Plaston AG: Bestens eingespielte Teams in den Bereichen Entwicklung, Konstruktion, Werkzeugtechnik und Fertigung bringen Innovationskraft und Motivation in das Unternehmen ein. Mit den beiden Business Units Industrial Plastic Systems und Air Treatment Systems ist Plaston einer der renommiertesten Hersteller von Verpackungssystemen für die Elektrowerkzeug-, Vermessungs- und Sanitärindustrie und der führende Anbieter hochwertiger Luftbehandlungssysteme. Silac AG: Als Spezialist für Verschlüsse, Scharniere und hochwertige Kunststoffartikel aus Thermoplast und Duroplast lässt Silac AG in modernster Technik, in Farben, Formen und Design keine Wünsche offen. Als Partner für Kunststoff und Werkzeugbau nimmt die Silac die Wünsche ihrer Kunden auf und realisiert von der Skizze bis zum werdenden Produkt alles aus einer Hand.

Der Stand von Swiss Plastics bot gute Gelegenheit zum Networking. Auf dem Bild Kurt Röschli, Geschäftsführer PVCH, und Urs F. Meyer, Geschäftsführer des Verbands (2. und 3. v.l.).

Reger Besuch am Stand von Swiss Plastics Die Arbeiten der Mitarbeiter von Swiss Plastics umfassten die Kontaktpflege zu Mitgliedern und Partnern sowie im Anbahnen von neuen Kontakten und zu potenziellen neuen Mitgliedern. Dank der Aquisitionsbemühungen des Standpersonals konnten drei neue Mitglieder gewonnen werden. Im Weiteren konnten Geschäfte von ernsthaften Interessenten sogar direkt am Messestand an Mitglieder von Swiss Plastics weitervermittelt werden. Solche Vermittlungen stellen naturgemäss den Idealfall dar. Denn genau in solchen Vermittlungen und Beratungen kann unser Mitglied den Vorteil einer Mitgliedschaft bei Swiss Plastics konkret miterleben.

Ausblick auf 2015 Swiss Plastics wird an der 24. Fakuma am 13. bis 17. Oktober 2015 ebenfalls aus Überzeugung mit einem Gemeinschaftsstand in Friedrichshafen präsent sein. Wie bereits erwähnt, werden die 5 bisherigen Mitaussteller ebenfalls anwesend sein. Ein letzter Standplatz ist noch frei und kann auf Anfrage bei der Swiss Plastics Geschäftsstelle gebucht werden. Kontakt Swiss Plastics Schachenallee 29C, CH-5000 Aarau Kurt Röschli Telefon +41 (0)62 834 00 67 k.roeschli@swiss-plastics.ch www.swiss-plastics.ch

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Friedrichshafen – Treffpunkt der kunststoffverarbeitenden Industrie

Die Fakuma in Höchstform Formen, Funktionen, Farben, Fakuma – mit exakt 45 689 Fachbesuchern aus 117 Ländern und 1772 Ausstellern aus 36 Nationen hat die 23. Fakuma, Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung alle bisherigen Rekorde nochmals getoppt und sich auch international etabliert. Was den Besuchern gezeigt wurde und wen man treffen konnte, zeigen die folgenden Seiten in Wort und Bild.

Marianne Flury, Georg Sposny In dieser Höhe von niemandem erwartet, vielleicht insgeheim erhofft, am Ende bestätigt, kamen von den gezählten 45 689 Fachbesuchern 33 % aus dem nahen und fernen Ausland, das sind zwei Prozent mehr als bei der letzten Austragung in 2012. Weshalb die Messe so erfolgreich ist, glaubt der Sprecher des Ausstellerbeirats der Fakuma, Ulrich Eberhardt, zu wissen. Er erlebt die Fakuma als «Marktplatz für innovative Lösungen rund um die Themen Spritzgiessen, Thermoformen und Extrusion, als Trendbarometer für die Branche und als nachhaltig bedeutende Fachmesse für die Anbieter und Anwender in der Kunststofftechnik». Dabei sei es dem Veranstalter Paul E. Schall gelungen, dass die Fakuma trotz ihrer herausragenden und global bedeutenden Marktstellung ihren eigenen Charakter, ihren Charme, ihre Ausstrahlung und ihre ganz persönliche, familiäre Atmosphäre beibehalten konnte. Betrachtet man die Entwicklung der Fakuma der letzten Jahre, dann ergibt sich – bis auf den rezessionsbedingten Einbruch im Jahr 2009 – eine ständige Zunahme an Ausstellerzahlen, Hallenflächen, Fachbesucheraufkommen und Auslandsanteilen. Weil die Hallenflächen im Messezentrum Friedrichshafen komplett ausgebucht waren, wurden zur diesjährigen Veranstaltung noch die Reserveflächen in den Foyers an den Eingängen Ost und West an in der Warteschlange verharrende Aussteller vergeben. Grosse Themen der Fakuma 2014 waren die Funktionsintegration bei gleichzeitig besserer Energie- und Ressourceneffizienz, zum Beispiel durch Partikelschaum-Verbundspritzgiessen oder auch durch fein strukturierte, dünnwandige Bauteile, das 22

verstärkte Aufkommen von 3D-Printingund Additiv- / Generativ-Verfahren im Prototyping wie in der (Klein-)Serienfertigung oder Metall- / Kunststoffverbunde, Hybridlösungen und Verbindungs- / Fügeverfahren. Im Rahmen der Blue CompetenceInitiative der VDMA-Fachgemeinschaft Kunststoff- und Gummimaschinen präsentierten zahlreiche Aussteller ihre Neuerungen und unterstrichen damit den Willen und den Ehrgeiz, Technik und Umwelt mehr und mehr in Einklang zu bringen. Wer auf der Fakuma was vorgestellt hat, zeigt ein Überblick auf den folgenden Seiten.

Massgeschneiderte Kältetechnik Auf dem Stand der L & R Kältetechnik GmbH & Co. KG, Sundern (D), waren keine Anlagen aus der Serienfertigung zu sehen, sondern ausschliesslich individuell projektierte Anlagen. «Die Botschaft des Standes ist, dass der Kunststoffverarbeiter hier seine massgeschneiderte Kältetechnik bekommt», erklärt Geschäftsführer Burkhard Rüssmann. Interessant sind die besonderen Energiespartechniken, die L & R in der Kältetechnik entwickelt hat. Dazu gehört eine gleitende Kondensationstemperaturregelung, d.h. die Kälteanlage passt sich in ihrer Fahrweise an die aktuelle Umgebungstemperatur an. «Das spart immens viel Energie», so der Geschäftsführer. Drehzahlgeregelte Kompressoren und Pumpen und das Thema Freikühler für die Winterentlastung waren weitere Aspekte der im Modell vorgestellten Energiespartechniken. Die Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG, Illertissen (D), ist seit über 60 Jahren im Kunststoffgeschäft tätig und kennt sich mit allen technischen Kunststoffen aus. Dort, wo ein klassischer Verarbeiter

sagt, machen wir nicht, können wir nicht, dort fängt Weiss an. «Der Kunde kommt nicht mit einer fertigen Zeichnung zu uns und fragt, wieviel kostet das, sondern er kommt mit einem Problem und möchte eine Lösung», beschreibt Rüdiger Walter, Vertriebsleiter, das Tagesgeschäft. Dabei kann es um Metallersatz durch Kunststoff oder das Eliminieren von Geräuschen oder Vibrationen im Motor gehen – Lösungen dazu wurden auf dem Stand gezeigt. Die K.D. Feddersen CEE GmbH, Wien (A), stellte u.a. die Produkte von AkroPlastic GmbH vor, ein Unternehmen der Feddersen-Gruppe. Zu den Produkten zählen Standard-Polyamide und als Spezialität mit bis zu 60 % glasfasergefüllte Polyamide und Kohlefasern. Für die Schweiz hob Christian Glardon, der seit Mai 2014 für K.D. Feddersen CEE von Jona aus in der Schweiz unterwegs ist, speziell den neuen Werkstoff Akrotek PK hervor. «Dabei handelt es sich um ein aliphatisches Polyketon, das bis ins Jahr 2000 unter dem Namen Carilon von Shell bekannt war. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch höhere Festigkeit bei hervorragender Reissdehnung aus. Zudem ist er chemikalienbeständig. Wir haben Tests mit PA6 in Batteriesäure gemacht, die das mit 30 % glasfasergefüllte PA einfach auffrass. Polyketon widersteht ohne Einbusse der mechanischen Eigenschaften», beschreibt Glardon die Vorzüge. Anwendungsgebiete können Federelemente, Kabelbinder, Wellrohre, Zahnräder sein. Tribologisch gesehen ist dieser Werkstoff schon fast selbstschmierend und speziell unter Last bewährt er sich.

Kratzfeste TPE-Blends Eines der Highlights auf dem Stand der PTS Plastic-Technologie-Service, Marke11/ 2014


Bilder: M. Flur y und G. Sposny

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PTS, Uwe Stenglin: Die Mittelarmlehne aus PTSUniflex-S und einem PPGF-Träger kann werkstofflich zu 100 % recycelt werden. L & R Kältetechnik: Frank Wöll (l.), Burkhard Rüssmann.

microPrint: Peter Sieger (r), Torsten Kuscharski (l).

Weiss Kunststoffverarbeitung: Rüdiger Walter.

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K.D. Feddersen CEE: Christian Glardon (CH) (l.), Gregor Göbel (D).

Böhler Uddeholm: Alfred Derrer.

Hasco Suisse: Karl Studer.

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Plastiversum AG: Ernst Bach (l.), Sascha Köppel, Vertretung von Dr. Boy in der Schweiz.

ProTec-Stand: Thomas Dubler, Schweizer Vertretung Dr. Brehm.

ting und Vertriebs GmbH, Adelshofen (D) war PTS-Uniflex-S, ein kratzfestes TPEBlend, das in Kombination mit Polypropylenhaftung funktioniert. Das Material zeichnet sich durch eine hervorragende Kratzfestigkeit aus, kann auch über ein MuCell-Verfahren geschäumt werden, wodurch Dichtereduktionen möglich sind und – nachdem die Automobilindustrie mit PP einen bevorzugten Werkstoff hat – das Material hat den zusätzlichen Vorteil, dass es auf PP haftet, also als Träger fungieren kann. «Diese Stoffe lassen sich auch sehr gut recyceln, d.h. ich kann die kompletten Bauteile in einen Schredder eingeben und erhalte dann ein schlagzähes PP», erwähnt Uwe Stenglin, Geschäftsführer der PTS24

Opag Informatik AG: Riadh Ben Sassi.

Herbold Meckesheim: Gabi Bichler.

Gruppe, einen weiteren Vorzug. Wir haben diese Blends im Rahmen eines Förderprogramms mit mehreren Firmen zusammen entwickelt, mit dabei war ein Maschinenhersteller, ein Werkzeugmacher und wir als Rohstofflieferant. Dabei haben wir ein Bauteil realisiert, das an eine Serie angelehnt war. Das Bauteil ist mittlerweile nach allen Automobil-Normen getestet worden und hat auch eine interne Freigabe. Es kann somit im Interieurbereich in Fahrzeugen angewendet werden. Auf dem Stand der microPrint LC GmbH, Schaffhausen, wurden programmierbare Tampondruckmaschinen vorgestellt, deren Programme sich über Ethernet mittels übergeordneten Steuerungen aufrufen las-

sen. «Zum Einsatz kommen diese Anlagen vor allem bei Kunden, die oft Wechsel beim Aufdruck auf Kunststoffteile haben, z.B. länderspezifische Aufdrucke. Über den Barcodescanner kann man festlegen, welches Teil in welches Land geht und dementsprechend wird es bedruckt. Das sind Neuerungen, die wir dieses Jahr gemacht haben», sagt Peter Sieger, Leitung Anlagenbau. Die Böhler Uddeholm Schweiz AG, Wallisellen, stellte neue Stahlqualitäten vor und demonstrierte die gemachten Fortschritte im Bearbeitungsservice in der Schweiz. «Wir haben einen neuen Maschinenpark und dadurch eine wesentlich bessere Lieferperformance als noch vor ein paar Jah11/ 2014


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ren», hebt Alfred Derrer, Verkauf und Beratung, hervor. «Die neuen Qualitäten, die wir entwickelt haben, decken die Anforderungen der Kunden, sei dies bezüglich Korrosion, Verschleiss u.a. Dazu haben wir Legierungen gemäss Kundenwünschen modifiziert.» Casymir (Commercial Accounting System of Management and Information Retrival) heisst die ERP-Lösung der Opag Informatik AG in Arlesheim. Der ERP-Hersteller ist spezialisiert auf die vier Branchen Chemie, Lebensmittel, Kosmetik und Pharma. «Hier auf der Messe sind wir präsent für die Kunststoffindustrie, als Teil der Chemieindustrie und versuchen vor allem Networking zu machen, wir als Opag für die Schweiz und die Firma Sigmatek für Deutschland», erklärt Riadh Ben Sassi, Marketing & Sales Manager, den Messeauftritt. «Bereits am 1. Tag war hier viel los. Früher haben wir auf IT-Messen ausgestellt und vor allem Konkurrenten getroffen. Hier treffen wir unsere Kunden.» Letztes Jahr startete Hasco Hasenclever GmbH + Co. KG, Lüdenscheid (D) mit einem Marken-Relaunch, heute ist alles umgesetzt, und das war auch auf dem Messestand ersichtlich: Der Auftritt wirkte frisch und offen. «Auch bei uns in der Schweiz fand eine Umstrukturierung statt, wir haben viel nach Deutschland transferiert, was für den Kunden auch zahlreiche Vorteile bringt: Er kann die Ware zu europäischen Lieferzeiten und Preisen beziehen, und wir sind schneller geworden», nennt Karl Studer, Geschäftsführer von Hasco Suisse AG, Belp, die Hauptpunkte. Die Kundenreaktionen in der Schweiz seien ausnahmslos gut.

HÖCHSTE PRÄZISION FÜR KLEINSTE MENGEN

Differentialeinspritzen Die Dr. Boy GmbH & Co. KG, Neustadt-Fernthal (D), zeigte an ihrem Stand u.a. auf einer Boy 35 E eine neue Spritzeinheit, die umschaltbar ist entweder auf hohe Geschwindigkeit beim Einspritzen oder hohen Druck. «Das sogenannte Differentialeinspritzen ist für einige Applikationen, mit denen man bisher an Grenzen stiess, eine Supersache. Die Maschine lässt sich auf Knopfdruck auf die Anforderungen einstellen», erklärt Sascha Köppel, Geschäftsführer der Schweizer Vertretung Plastiversum AG, Horn, die Vorzüge. Angesprochen sind vor allem die Hersteller von technischen Teilen. Mit der grössten Maschine im Boy-Angebot, eine 100-Tonnen-Maschine mit integriertem Handlingsystem, präsentierte sich das Unternehmen zudem als Paketanbieter. Herbold Meckesheim GmbH, Meckesheim (D), präsentierte ihre patentierte Schneidmühle der SB-Reihe, die in sechs verschiedenen Baugrössen – bis zu 6000 kg / Std. im Durchsatz – verfügbar ist. «Insbesondere für Flaschenrecycling, aber auch für vorzerkleinerte Abfälle ist die Zwangsbeschickung mittels Zuführschnecken besonders effektiv, energiesparend und kompakt in den Aufstellabmessungen. Es werden bis zu 30 % höhere Durchsätze erreicht und ebenso viel Energie eingespart im Vergleich zu konventionellen Mühlen», weist Gabi Bichler, Marketing-Coordinatorin, auf einige Vorteile hin. 11/ 2014

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(v.l.) Dr. Brehm: Benedikt Gisler; gwk: Helmut Gries GF, Roger Schmidt.

Mit den Exponaten in den verschiedensten Grössen demonstrierte die ProTec Polymer Processing GmbH, Bensheim (D), ihre Spritzgiesskompetenz. «Ein Highlight ist die neue MT-Trichteranlage, die – je nach Anspruch des Kunden – modular aufgebaut werden kann. Daneben zeigen wir Kleinstmengentrockner, die sogenannten Aufsatztrockner, die mit entspannter Druckluft betrieben werden, mit denen man auch im Hightech-Bereich bis 180 °C trocknen kann. Ausgeführt in Edelstahl sind diese Geräte auch geeignet für die Produktion im Reinraum», weist Thomas Dubler, Geschäftsführer der Schweizer Vertretung Ingenieurbureau Dr. Brehm AG in Rotkreuz, auf zwei Neuheiten hin. Die Milacron-Tochterunternehmen MoldMasters, Ferromatik Milacron und DME präsentierten gemeinsam die jüngsten Produkte und Lösungen für die spezifischen Bedürfnisse all ihrer Kunden. So zeigte Ferromatik Milacron Maschinenbau GmbH, Malterdingen (D), eine Komplettanlage bestehend aus einer Ferromatik Milacron F 280 Spritzgiessmaschine mit Kortec Co-Injection Molding Technology und einem Mold-Masters E-Multi Spritzaggregat. «Besonders die Co-Injection Anwendungen stossen hier auf der Messe auf grosses Interesse. Die Systemkomponenten werden so gesteuert, dass die beiden in den Spritzaggregaten erzeugten Kunststoffschmelzen über den Heisskanal und die Verschlussnadeltechnik überlagert werden und im Formwerkzeug zu einer 26

Ferromatik Schweiz: Bruno Rauchenstein; kleines Bild: Früchtebecher aus PP, der im Kern als Barriere eine hauchdünne Schicht aus EVOH aufweist.

Barriereverpackung erstarren», erklärt Bruno Rauchenstein, Geschäftsführer der Ferromatik Milacron AG, Hünenberg (CH), am Milacron-Stand den Prozess. Die Barriere verlängert in der Verpackung die Haltbarkeit der Lebensmittel. Lenorplastics präsentierte als Eyecatcher eine thermoplastische Carbon-CompositeFelge. «Mit diesem Produkt zeigen wir, dass wir nicht nur ein reiner Kunststoffrohstofflieferant, sondern auch ein Entwicklungspartner sind. Neben der Rohstoffkompetenz decken wir zudem die technische Kompetenz ab», weist Jwan Meier, Geschäftsführer der Lenorplastics AG, Aesch (CH), auf das umfassende Know-how hin. Die Felge veranschaulicht die ganze Breite des Angebots, inklusive technische Unterstützung als Dienstleistung.

Sichere Verbindungslösungen Zwei Neuheiten stellte Daniel Sommer, Verkauf Kunststofftechnik, der Ejot Schweiz AG, Dozwil, vor. «Zum einen die Internetplattform, auf der wir neu auch die Verbindungselemente, also unsere Delta PT Schraube, elektronisch auslegen und anhand von Kunststoffmaterialien und vom Durchmesser sehen können, was für Möglichkeiten man mit dieser Schraube hat. Das zweite ist ein neues Produkt, der TSSD (thermischer Stoffschlussdom), eine Verbindung z.B. in Wabenaufbauten, für die eine normale Schraube nicht geeignet ist»,

weist Sommer auf die Besonderheit hin. Der Ejot TSSD kann sowohl als Schraubdorn für die Delta PT Schraube dienen als auch direkt als Verbindungselement. Dem Anwendungsspektrum sind kaum Grenzen gesetzt. Marcel Spadini, Geschäftsführer der Arburg AG, Münsingen, hob speziell die neue Spritzeinheit der Euromap-Grösse 5 hervor. Nach dem Mikrospritzmodul hat Arburg GmbH + Co. KG, Lossburg (D), jetzt eine komplette Mikrospritzeinheit im Programm. Das Exponat rund um einen elektrischen Allrounder 270 A war als Produktionseinheit für Mikroteile konzipiert und fertigte vier 0,03 Gramm leichte Mikrozähnräder. Die Mikrospritzeinheit ermöglicht eine sehr präzise Plastifizierung. Sie kombiniert eine 15-Millimeter-Schnecke zum Aufschmelzen des Materials mit einer 8-Millimeter-Schnecke zum Einspritzen. Damit lassen sich auch mit Standardgranulaten sehr kleine Schussgewichte und Toleranzen im Mikrometerbereich realisieren. «Die Schweizerindustrie ist im Bereich Klein- und Mikroteile sehr stark. Deshalb ist auch diese Mikrospritzeinheit für die Schweiz prädestiniert», folgert Spadini. Klar ein Highlight auf dem Stand der HB-Therm AG, St. Gallen, war die Umschalteinheit für die variotherme Temperierung, die erstmals auf der K gezeigt wurde. «Unsere Lösung funktioniert mit zwei Standardtemperiergeräten. Sie ist insofern interessant, weil sie kostengünstiger ist als 11/ 2014


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Lenorplastics: Willi Bachmann (l.) und Jwan Meier. Die Felge weckt Interesse.

Krauss-Maffei Schweiz: Der Servo-Angusspicker ist in die kompakte CX35 integriert, weist Bruno Schleiss auf ein Highlight hin.

HB-Therm, Reto Z체rcher (2.v.l.):Wir haben unsere Mitarbeiter auf die Fakuma eingeladen, damit sie sehen, wie es auf einer Messe zu und her geht. Im Bild ein Teil des Teams.

Arburg-Team Schweiz (v.l.) Christian Eggebrecht, Marcel Spadini, Aldo Ravedoni, Hansueli D채hler (im Bild fehlt Markus Stadelmann).

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Ejot, Daniel Sommer: Der Metallgriff ist mittels TSSD in einer Wabenkernstruktur befestigt.

Thomas Dubler (l.) und Benedikt Gisler, Serviceleiter (stehend), beide Dr. Brehm, Daniela Wagner, Marketing, Michael Hoffmann, Area Sales Manager, beide NGR.

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eine Anlage, die speziell für das variotherme Temperieren konstruiert ist. Die Standardgeräte, die wir einsetzen, können auch anderweitig im Betrieb eingesetzt werden», sagt Reto Zürcher, Geschäftsführer, zu den Vorzügen. Überall dort, wo sehr hohe Anforderungen an die Teilequalität gestellt werden, kommt die variotherme Temperierung vermehrt zum Einsatz – sei dies für Hochglanzflächen oder zum konturgetreuen Abformen feinster Strukturen. «Mit der variothermen Temperierung schafft man den Spagat zwischen einer sehr hohen Teilequalität bei einer optimierten Zykluszeit», ergänzt Zürcher. Daneben stand auch das Temperiergerät Thermo-5 im Fokus, von dem bereits 25 000 Stück auf dem Markt sind.

Upcycling mittels LSP-Verfahren In der Modellpalette von NGR Next Generation Recyclingmaschinen GmbH, Feldkirchen (A), ist die Polyesteraufbereitungsanlage die grösste Neuheit. «Wir setzen hier im Gegensatz zur Solid State Polimerisation die Liquid State Polimerisation (LSP) ein, die es dem Anwender ermöglicht, sich innerhalb von Stunden – wir sprechen jetzt von Upcycling und nicht von Recycling – sein Material so aufzubereiten, dass die Qualität verbessert wird, Neuware gleich kommt und allen geforderten Kriterien entspricht. Diese Technologie beginnen wir jetzt sukzessive zu vermarkten», sagt Michael Hoffmann, Area Sales Manager, zur vielversprechenden Innovation. Und Thomas Dubler, Geschäftsführer der Schweizer Vertretung Ingenieurbureau Dr. Brehm AG, Rotkreuz, ergänzt: «Das Verfahren eignet sich nicht nur für Fasern, sondern auch für PET, Flaschen und Verpackungsbänder.» Die Forstschutzhelme, Protos Integral, bei der Huber Kunststoff AG, Gossau, entpuppten sich als wahre Hingucker. Diese Helme sind mittlerweile auch für Bergsteiger, Rettungsflugwache, Bau u.a. zertifiziert. «Für uns ist dieses Produkt ein gutes Beispiel, das zeigt, dass wir die ganze Prozesskette abdecken: Entwicklung, Analysen, Werkzeugbau, Spritzguss, zum Teil auch Montage, dann auch Reverse Engineering mit Fehleranalysen und Bauteiloptimierung», weist Geschäftsführer Reto Huber auf die Systemkompetenz hin. Für 28

den Helm fertigt das Unternehmen diverse Spritzgussteile, vor allem im Innenbereich. Insgesamt sind es 24 Teile, die alle extrem hohe Anforderungen erfüllen, um die Zertifizierung zu erreichen. «Natürlich zeigen wir auch unser Know-how im Metallersatz, in der Veredelung von Teilen und unsere Kernkompetenz im Werkzeugbau und Kunststoffspritzgiessen», ergänzt Huber. Hauptakteure auf der diesjährigen Fakuma waren bei KraussMaffei Technologies GmbH, München (D), die Kleinmaschinen. Es geht vor allem um die neu überarbeitete Baureihe CX. Mit einer Vielzahl von Einzelinnovationen wurde diese hydraulische Maschine wirtschaftlicher gemacht. Dank des neuen Antriebskonzepts BluePower Vario Drive ist die CX um 15 % schneller und verbraucht 10 % weniger Energie als das Vorgängermodell. Zudem ist sie leiser und effizienter dank Automation und schnellerer Rüstzeiten. Ausgestattet ist die CX-Baureihe mit der neuen adaptiven APC-Funktion, die Schwankungen im Spritzgiessprozess sofort kompensiert. «Neu können wir auch einen Servo-Angusspicker für kleine Maschinen anbieten, der – integriert in die Maschine – eine äusserst platzsparende Lösung darstellt», erklärt Bruno Schleiss, Geschäftsführer der KraussMaffei (Schweiz) AG, Rotkreuz.

Extrem leichte Petrischalen Die Netstal-Maschinen AG, Näfels, demonstrierte am Beispiel eines 8+8-fach Produktionssystems die Leistungsfähigkeit ihrer Lösungen. «Wir zeigen hier die Elion 3200 – 1000 mit einer Medizinanwendung. Dabei geht es um eine Petrischale, die dank Prozess- und Produktoptimierungen bei einem Schussgewicht von nur 107,2 Gramm und einem Teilegewicht von 13,4 Gramm extrem leicht ist. Dadurch kann der Kunde sehr viel Geld einsparen. Die Zykluszeit beträgt weniger als 3,7 Sekunden», hebt Christine Grob, Marketing Communication, die Vorzüge hervor. Die Erema Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H., Ansfelden(A), setzte den Schwerpunkt auf die neue Anlagengeneration Intarema, von der seit dem Launch an der K2013 bereits 150 Anlagen verkauft worden sind, Tendenz steigend.

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Zusätzlich wurde der weiterentwickelte Erema Laserfilter vorgestellt, der speziell zur Verarbeitung von stark verschmutzten Materialien prädestiniert ist. «Die Kombination von Intarema und Laserfilter-Technologie ist speziell geeignet, wenn es um Schmelzefiltrierung und Feinstfiltrierung für Spritzgiessanwendungen geht», erklärt Ernst Müller, Area Sales Manager. Der Laserfilter kann auch für andere Systeme verwendet werden. Die Wittmann Kunststoffgeräte GmbH, Wien (A), präsentierte u. a. das neue gravimetrische Dosiergerät Gravimax G5. Speziell dabei ist die Dosiertechnik, die mittels Klappenventil funktioniert und in Echtzeit dosiert (RTLS, Real Time Live Scale). «Die Gravimax-Geräte zeigen wir jetzt alle mit der neuen netzwerkfähigen Steuerung – eine Eigenentwicklung der Firma Wittmann. Wir demonstrieren, wie der Maschinenbildschirm zur zentralen Bedienungseinheit für Spritzgiessmaschine, Roboter und Peripheriegeräte wird. Von einem Bedienpanel aus lassen sich alle Geräte bedienen, einstellen und auch abspeichern», weist Werner Bürli, Geschäftsführer Wittmann Kunststofftechnik AG, Kaltbrunn, auf die Vernetzung von Maschine und Peripherie hin. Von Seiten der Spritzgiessmaschinen präsentierte Wittmann Battenfeld GmbH, Kottingbrunn (A), erstmals die neue SmartPower, eine hydraulische Spritzgiessmaschine, standardmässig ausgerüstet mit einem servohydraulischen Antrieb. «Das ist die denkbar energieeffizienteste hydraulische Antriebstechnik, weil der Elektromotor zum Generator wird, sobald eine Bewegung abgebremst wird», erklärt Thomas Robers, Geschäftsführer von Battenfeld (Schweiz) AG, Volketswil, den energiesparenden Antrieb. «Die Maschine ist sehr kompakt gebaut, aber nicht auf Kosten der Wartung. Die Teile können von allen Seiten gut entnommen werden und die Holmabstände sind grosszügig dimensioniert.» «Fasst man die Technologie von Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH, Schwaig (D), zusammen, sieht man über alle Maschinenbereiche – sei es im hybriden oder im vollelektrischen – dass wir gegenüber dem heutigen Industriestandard effizienter sind bezüglich Energie und Produktion und damit dem verlangten 11/ 2014


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Huber Kunststoff AG: Reto Huber (l.) und Hansjörg Kiener, präsentieren Forstschutzhelme, die dank der Modularität auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen.

Wittmann Battenfeld-Stand, Thomas Robers, Battenfeld Schweiz.

Wittmann, Werner Bürli: Die Bedienung des Gravimax ist vollständig in die SGMSteuerung integriert.

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Netstal, Christine Grob: Die Petrischalen sind extrem leicht und präzise.

SFS intec: Simon Hug (l.), Markus Lichtensteiger.

Erema: Sonja Hüttner, Ernst Müller.

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Standard weit voraus», versichert Urs Kocher, Beratung und Verkauf, von der Schweizer Vertretung Mapag Maschinen AG, Bern. «Mit unserer vollelektrischen IntElect sind wir 40 bis 70 % energieeffizienter als der heutige Industriestandard. Dasselbe gilt für die «hydraulische» Systec Servo Baureihe – die hydraulischen Maschinen werden neu nur noch Hybridmaschinen sein – die um 30 bis 60 % energieeffizienter ist. Diese Performance ist über die Jahre gewachsen, das ist Evolution bei uns», so Kocher.

Stark in der Medizintechnik Ein Modell aus der Zahnmedizin zog die Aufmerksamkeit des Messebesuchers auf den Stand der Gebr. Renggli AG, Schaffhausen, und stand stellvertretend für die grosse Kompetenz im Medizintechnikbereich. «Wir sind stark im Medizinalbereich und das wollen wir hier an der Fakuma zeigen, auch weil dieses Geschäftsfeld zunehmend wichtiger wird für uns», erläutert Marianne Klingler-Renggli, Mitglied der Geschäftsleitung, das Schwerpunktthema. Am Stand zeigte Renggli als Spezialität Kunststoffpads, die direkt in der Form mit einem Schaumstoff umspritzt werden. Die Pads dienen der Zahnpolierung nach einer Zahnfüllung. Ein grosser Vorteil, den die SFS intec AG hat, ist, dass das Unternehmen mit Sitz in Altstätten drei Kernkompetenzen abdecken kann und zwar Kaltumformen, Tiefziehen und Kunststoffspritzguss. «Dadurch können wir Hybridteile anbieten, geliefert aus einem Haus. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wir können Funktionen kombinieren, sei es mittels Metallersatz oder die Festigkeit erhöhen durch Einlegen von Metall. Auch kostenseitig profitiert der Kunde davon, dass alles aus einer Hand kommt und er hat nur einen Ansprechpartner», fasst Markus Lichtensteiger, Projektleiter, ein paar Vorzüge zusammen. Die Granula AG, Merenschwand, zeigte einen Probekörper für die Kunststoffindustrie, der Vor- und Nachteile einer Einfärbung darstellen kann. «Einerseits haben wir verschiedene Oberflächenstrukturen, man sieht das Schwundverhalten und es gibt auch einen Bereich mit einem Schnappscharnier», erklärt Geschäftsführer Jürg Weibel das einfache und doch viel11/ 2014

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seitige Teil. «Das hilft zum Teil unseren Kunden, eine Erstbemusterung einzusparen und dem Endkunden direkt einen Farbvorschlag unterbreiten zu können.» Zu den Kunden zählt z.B. die Kosmetikindustrie.

Eureka-Erlebnis im Truck Moretto Spa, Massanzago (I) stellte das Eureka Materialaufbereitungssystem in den Vordergrund seines Messeauftritts. Gemäss Stefan Imhof, Geschäftsführer der Schweizer Vertretung Thomatech GmbH, Hünenberg, ist Eureka das fortschrittlichste Trocknungssystem für technische Kunststoffe – das Einzige, das 10 000 bis 12 000 kg/h Material im Compoundier-, Extrusions- oder PET-Verfahren umsetzen kann. «Und es verbraucht gemäss unseren Kunden 56 % weniger Energie als herkömmliche Trocknungssysteme», so Imhof. Zusätzlich zum Messestand in der Halle, wo das Eureka-System in voller Grösse aufgebaut war, nutzte das Unternehmen noch einen mobilen Truck, der im Aussenbereich die Besucher anzog. «Mit dem Moretto-Truck wollen wir unsere Flexibilität, das Portfolio und Kundennähe demonstrieren», sagt Paolo Gasparotto, Business Development Manager. Das Unternehmen zeigte auf kompakter Fläche anschaulich alle Neuerungen an Peripheriegeräten, die dem Kunden helfen, Energie zu sparen und Prozesse zu vereinfachen. Die Elfo AG, Sachseln, entwickelt und produziert kundenspezifische Produkte und Komponenten für die Haushaltgeräte-, Automobil-, Elektro-, Weisswaren- sowie Hygieneindustrie. «Schwerpunktmässig zeigen wir den Besuchern Filter, Einlegeteile, Kombiverbundteile und Werkzeuge», äussert sich Armin Berchtold, Vorsitzender der Geschäftsleitung, zu den Exponaten. Kombiverbundteile werden nicht nur in den heute bekannten und oben erwähnten Einsatzbranchen verwendet, sondern erobern zunehmend auch neue Märkte wie Bauindustrie, Maschinen- und Anlagebau sowie Energietechnik. Das diesjährige Highlight auf der Fakuma war die bedienerfreundliche SCT-Steuerung, das zentrale Bedienelement der meisten Temperier- und Kühlsysteme von Single Temperiertechnik GmbH, Hoch-

dorf (D). «Diese berücksichtigt modernste Erkenntnisse zur Bedienerführung und reduziert Rüstaufwände. Dank selbsterklärender Bedienoberfläche und grosser Speicherkapazität ermöglicht sie eine schnelle Einrichtung und Parametrierung von Temperiersystemen. Die intelligente Pumpensteuerung passt die Drehzahl automatisch den Prozessbedürfnissen an», zählt Harald Ortegel, Marketing, einige Vorzüge auf. Die Regloplas AG, St. Gallen, hat über einen längeren Zeitraum zusammen mit einem grossen dänischen Spielzeughersteller ein Projekt durchgezogen, das den Benachteiligten in unserer Gesellschaft zugute kommt. Um Mitarbeiter mit einem geringen Ausbildungshintergrund im Unternehmen beschäftigen zu können, suchte der Spielzeughersteller nach Möglichkeiten, wie Temperiergeräte von Ungelernten fehlerfrei bedient werden können. Regloplas hat nun Temperier-Doppelgeräte so abgeändert, dass sie beispielsweise bezüglich Anschliessen der Schläuche wirklich «narrensicher» sind. «Das war doch mit einem erheblichen Aufwand verbunden», sagt Verwaltungsratspräsident Rafael Stieger, «aber der Aufwand hat sich gelohnt», ist er überzeugt. Auf dem Stand der Engel Austria GmbH, Schwertberg (A), dominierte das Motto des österreichischen Maschinenherstellers «25 Jahre Holmlos». «Die Holmlos-Maschine ist für uns in der Schweiz das wichtigste Produkte seit mittlerweile über 20 Jahren. Wir haben einen grossen Fankreis, der immer wieder diese Maschine gekauft und uns auch gezeigt hat, dass diese Technologie speziell für die Schweiz grosse Vorteile bringt: einerseits Flexibilität durch die grossen Werkzeugaufspannflächen, andererseits auch Flexibilität betreffend Automatisierung. Dank der Möglichkeit, auch horizontal Teile zu entnehmen, kann man – speziell auch in der Höhe – sehr platzsparende Lösungen machen. Auch Werkzeugwechsel ist ein Thema, gerade bei Kunden, die keine Grossserien produzieren. Da ist Holmlos eine Erleichterung und auch ein Effizienzgewinn. Das ist auch der Grund, weshalb wir in der Schweiz einen überproportionalen Anteil an holmlos Maschinen haben», erzählt Felix Hüthmair, Geschäftsführer der Engel (Schweiz) AG, Frauenfeld. Auf 31


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Gebr. Renggli AG (v.l.): Ivo Schlatter, Leiter Konstruktion, Marianne Klingler-Renggli, Mitglied der Geschäftsleitung, Urs Renggli, Geschäftsführer.

Sumitomo (SHI) Demag Stand: Peter Kirst (l.), Urs Kocher, von der Schweizer Vertretung Mapag.

Geiger Cytec: Adolf Geiger, Vertretung von Geiger Handling.

elfo (v.l.): Thomas Lang, Armin Berchtold, Kornel Berwert.

Regloplas: Reto Bodenmann (l.) und Rafael Stieger vor dem neuen Druckwasser-Temperiergät P200M (D) bis 200 °C..

Granula AG: Jürg Weibel zeigt eine farbenfrohe Palette der neuen Probekörper für Farbmasterbatches.

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Felix Hüthmair, Engel Schweiz (l.) und Christoph Steger, Geschäftsführer Vertrieb, Engel Austria.

Koch Technik (v.r.): Prof. Dr. Werner Koch, Carsten Koch; Hatag, Vertretung Schweiz: Thomas Grossenbacher.

Single Temperiertechnik: Dr. Babak Farrokhzad (l.), Harald Ortegel.

Günther Heisskanal, Horst-Werner Bremmer.

Resinex Switzerland: Olaf Wetzel.

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cb-Technik: Claus Büsser, Mario Mäder und eine Minimühle im Vordergrund.

Moretto-Stand: Stefan Imhof, Geschäftsführer von Thomatech, Vertretung Schweiz.

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Ems-Chemie: Lukas Aebersold, mit einer Bodenleuchte für den Aussenbereich.

Betz Chrom: Vertriebsleiter Uwe Rausch (l.) und Ilhan Körbulak.

motan-colortronic: Frank Medgyesy vor einem Metro G Fördergerät.

der Messe wurde erstmals die vollelektrische holmlose 50-Tonnen-Maschine gezeigt. «Mit der Messe sind wir sehr zufrieden, sie hat gut begonnen und es kommen jeden Tag mehr Leute auf den Stand», sagt Claus Büsser, Geschäftsführer von cb-Technik GmbH, Rapperswil-Jona, zufrieden. «Wir haben auch sehr gute Gespräche, es wird immer noch investiert.» Das Unternehmen ist mittlerweile in der Schweiz so gut mit seinem Kerngeschäft Verbindungstechnik aufgestellt, dass es heute auf eine faire und treue Kundschaft zählen kann. «Das ist unser Highlight hier am Stand. Als Hingucker nehmen wir immer unsere Mini-Mühle für Angüsse mit – damit kommen wir ins 34

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Gespräch mit potenziellen Kunden», verrät Geschäftsführer Mario Mäder, die Standstrategie. Die Werner Koch Maschinentechnik GmbH, Ispringen (D), hat ihre gravimetrischen Dosier- und Wägesysteme Graviko konstruktiv neu konzipiert. «Sie benötigen nach oben weniger Platz und sind nicht mehr zylindrisch sondern schräg angeordnet, was sich auch sehr platzsparend auswirkt», erklärt Thomas Grossenbacher, Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizer Vertretung Hatag Handel und Technik AG, Bolligen. Des Weiteren wurde die Steuerung so angepasst, dass man auch mit Kleinstmengen – in diesem Fall mit dem Graviko GK 65 – abwiegen und zudosieren kann.

Kistler: Robert Vaculik.

Eines der neuen Produkte, die Resinex Germany GmbH, Zwingenberg (D), ein Unternehmen der Ravago Gruppe, auf der Fakuma vorstellte, war das EVA des saudi-arabischen Anbieters Sipchem. «Aus Schweizersicht wichtig für uns ist auch, dass wir uns als Distributeur von technischen Polymeren etablieren. Da haben wir neu die Firma LG Chem mit ABS und ASA im Programm und natürlich nach wie vor Metallsubstitutionsprodukte von DSM und Solvay. Mit diesen drei technischen Standbeinen und zusammen mit Styron wollen wir den Markt besser durchdringen», erklärt Olaf Wetzel, Regional Manager Resinex Switzerland AG, Freienbach, das langfristig gesteckte Ziel. 11/ 2014


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Die Neuheit auf dem Stand der Kistler Instrumente AG, Winterthur, war die Software CoMo DataCenter 2.0 (CDC) zur Datenverwaltung und -analyse von Spritzgiessvorgängen. «Die Idee ist, dass wir die Werkzeuginnendruckverläufe und andere -verläufe aufzeichnen und anhand von Toleranzen und bestimmten Kriterien über die Qualität des Kunststoffteils entscheiden und entsprechend eine Sortierung vornehmen können», beschreibt Robert Vaculik, Leiter Geschäftsfeld Plastics, den Prozess. Das CDC vernetzt alle CoMo Injection Systeme eines Anwenders auch standortübergreifend und führt die prozess- und qualitätsrelevanten Produktionsdaten laufender und abgeschlossener Aufträge lückenlos in einer Datenbank zusammen. Das diesjährige Motto der Günther Heisskanaltechnik GmbH, Frankenberg (D), auf der Fakuma war «lang, schlank, effizient – BlueFlow». «Entsprechend haben wir das erweiterte Spektrum zu den BlueFlow Heisskanaldüsen vorgestellt. Viele Kunden sehen hier weitere Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel im Verpackungsbereich, bei Closures und Caps», erklärt Horst-Werner Bremmer, Leiter Vertrieb und anwendungstechnische Beratung. Die neuen schlanken Düsen sind zum einen die Ideallösung für hochfachige Werkzeuge und zum anderen lassen sie sich komfortabel von der Trennebene montieren. Sie sind mit 3 mm Schmelzekanal-Durchmesser in den Längen 50, 80, 120 mm verfügbar. «Mit der Fakuma sind wir sehr zufrieden. Sie ist eine der wichtigsten Messen für den Spritzgussbereich, weltweit sogar, und dies auf ei-

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nem sehr hohen Niveau», so die Meinung von Bremmer.

Neue Antriebstechnik Die Geiger Handling feiert dieses Jahr ihr 25-Jahr-Jubiläum. Das Unternehmen fokussiert sich vermehrt wieder auf die Kernkompetenzen Handling, Automation und Greiferbau. Als absolutes Highlight wurde die Magnetantriebstechnologie vorgestellt – ohne Riemen, ohne Zahnstangen, ohne Getriebe. «Wir sind die Einzigen, die diese Technologie im Handlingbereich anbieten», sagt Adolf Geiger, Inhaber der Schweizer Vertretung Geiger Cytec Systems AG, Schwarzenburg, dazu. Alle Lineargeräte sind auf der Horizontalachse mit Magnetantrieb ausgerüstet. Damit sind sie fast geräuschlos, sehr schnell und absolut verschleissfrei. Aus dem Bereich Fördertechnik zeigte motan-colortronic AG, Hunzenschwil, mit Metro G eine neue Generation von Fördergeräten für Granulat. Das Erscheinungsbild ist neu, mit elektropoliertem Gehäuse, dadurch kontaminiert das Material weniger, und das Gehäuse ist einfacher zu reinigen. Metro G vereinigt die beste Technologie von motan und colortronic. So ermöglicht ein Entstaubungsmodul eine Feinstentstaubung am Ende des Förderprozesses zum Schutz eines nachfolgenden Verarbeitungsprozesses. «Auch der Durchmesser für Materialförderung wurde von 45 auf 50 mm erweitert. Das hat den Vorteil, dass grössere Durchsätze bei gleichem Verbrauch gefahren werden können», sagt Frank Medgyesy, Managing Director.

Energieeffizienz ist immer ein Thema bei der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH, Meinerzhagen (D) und zwar im Bereich der Temperierung und der Kühlung. «Durch den kombinierten Einsatz von grosszügig dimensionierten und optimierten Komponenten – Verdampfer, Verflüssiger, Kompressoren, die Bauteile also, die benötigt werden, um kaltes Wasser zu erzeugen – können wir unseren Kunden beste Energieeffizienz anbieten», sagt Benedikt Gisler, Serviceleiter, der Schweizer Vertretung Ingenieurbureau Dr. Brehm AG, Rotkreuz. Bei den Kühlanlagen spricht GWK davon, dass von 1 kW elektrischer Leistungsaufnahme 10 kW Kühlleistung generiert wird (EER-Wert). Ems-Grivory, Domat / Ems stellte neben dem breiten Angebot für den Automobilbereich eine Bodenleuchte für den Aussenbereich vor. «Bisher wurde das Gehäuse aus Metall hergestellt», erklärt Lukas Aebersold, Kommunikation. «Das Bodeneinbau- und das Leuchtengehäuse müssen korrosionsresistent sein und extremen Belastungen standhalten, da auch Lastwagen über die Aussenleuchten fahren. Deshalb hat sich der Kunde für den Werkstoff Grivory GVL-4H entschieden», so Aebersold weiter. Tests ergaben bei den Kunststoffgehäusen Druckfestigkeiten von 17 Tonnen. Die Primaform AG, Thun, ist bekannt für die Lösung komplexer Probleme im Formenbau. «Wir haben Mehrkomponentenund Hybridwerkzeuge und nicht zuletzt als Nische auf der Messe, auch MIM-Werkzeuge, die wir herstellen. Das sind die Themen, die für die meisten Besucher sehr

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bfa solutions: Anatol Sattel, Caroline Widmer, Erwin Lötscher.

Primaform AG: Stefan Huber.

Hellweg: Mark Hellweg präsentiert die neue Schneidkante, die äusserst scharf ist und daher abgeklebt wurde.

Dolder Polymers: Daniel Thüring.

FTS: Stefanie Möller und Bernd Möller (Geschäftsführer).

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Firma Haug: Horst Engelmann.

Zimmer GmbH: Michael Vogler.

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Erge (v.l.): Wilhelm Zimmermann, Tobias Schneider, Rolf Wittmann, Andreas Kramer.

interessant sind», erklärt Geschäftsführer Stefan Huber den Messeauftritt. Ein Teil der Kunden kommt aus der Rüstungsindustrie, ein Teil aus der Textilindustrie. Mittlerweile ist auch die Nachfrage aus der Automobilindustrie stark gewachsen. «Unser diesjähriges Highlight auf der Fakuma ist die neue Serie GEP 5000», sagt Michael Vogler, Gebietsverkaufsleiter bei der Zimmer GmbH in Ettlingen (D). «Dieser intelligente Greifer hat eine integrierte Sensorik, er ist einfach zu bedienen und ist für jegliche Anwendung integrierbar. Das Interesse an intelligenten Greiftechnologien mit integrierter Sensorik steigt ständig. Dabei werden die vorwiegend pneumatischen Zuleitungen reduziert, und die elektrischen Zuleitungen zu Plug and Play und easy Integration vereinfacht.» Die Betz-Chrom GmbH & Co. KG, Gräfelfing (D), ist ein Dienstleister bei der galvanischen Hartverchromung und aussenstromlosen Hartvernickelung mit Chemisch Nickel von Metalloberflächen mit komplexen Geometrien. «Unser Spezialgebiet in der Kunststofftechnik ist die Beschichtung von Extrusionsschnecken», erklärt Galvanotechniker Ilhan Körbulak. Auch die Oberflächenveredelung mit Hartchrom von Spritzgiess-Schnecken sowie Formen gehören zum Programm. Diese bieten dem Anwender einen erhöhten Korrosions- und Verschleissschutz. Verschlissene Werkstücke können ebenfalls wieder regeneriert werden. 11/ 2014

Das Ingenieurunternehmen bfa solutions Ltd., Schwerzenbach, war auf der Fakuma auf einem Gemeinschaftsstand mit anderen EDV-Anbietern. «Es ist eine Kompetenzinsel», erklärt Erwin Lötscher, Projektleiter bei bfa solutions Ltd. Sales Director Anatol Sattel fügt hinzu: «Die Tendenz geht dahin, dass wir und auch unsere Marktbegleiter immer mehr mit Partnern zusammenarbeiten. Die Kompetenzen sind da, niemand muss das Rad neu erfinden.» Das Unternehmen bietet Lösungen auf dem Gebiet der industriellen Automation und Produktionsabläufen. Das interdisziplinäre Knowhow umfasst neben dem klassischen Bereich der Automatisierungstechnik auch den Bereich der Rechnertechnik. Das ermöglicht die Konzeption und Realisierung von Lösungen auf Anlagensteuerungsniveau (PLC, SPS) in der Produktionsebene über die datenzentrierte Erfassung von Produktionsdaten bis hin zur Schnittstelle mit ERP-Systemen und mobilen Applikationen. «Wir sind ein Anbieter von Hochleistungskunststoffen verschiedener Hersteller und befinden uns mit unseren Produkten in der Spitze der Kunststoffpyramide», sagt Daniel Thüring, Sales Leader Switzerland bei Dolder Polymers. Die Dolder AG in Basel ist als Lieferant und Dienstleister weltweit tätig. Das Familienunternehmen liefert Rohmaterialien, Aktivstoffe und Additive für die Chemie-, Pharma-, Kunststoff- und Gummiindustrie. Hinzu kommen intelligente Lösungen für Bau und Umwelt. Auf der

Herrmann Ultraschall: Volker Aust.

Messe präsentierte sich der Bereich Dolder Polymers mit dem neuen farblich codierten Firmenauftritt und dem «Komma», das für Wissenstransfer und Know-how stehen soll: So war der Messestand ganz in gelb gehalten. Dem Bereich Dolder Group ist die Farbe Grün, jenem der Dolder Pharma APi Blau zugeordnet. Die Firma Erge Elektrowärmetechnik Franz Messer GmbH, Schnaittach (D), liefert schon seit über 80 Jahren Qualitätsprodukte in den Bereichen Heizen, Trocknen und Regeln. Das grösste Kapital des Unternehmens sind langjährige und erfahrene Mitarbeiter. Erge gehört auf der Fakuma, der «Hausmesse», zu jenen Ausstellern, die fast seit Beginn der Fachmesse mit dabei sind. Grundlegende Neuerungen sind für dieses Jahr nicht zu melden, jedoch «punktuelle Verbesserungen in der Produktion», wie Tobias Schneider aus dem Vertrieb berichtet. So wird bei Fertigungsschritten bestimmter Produkte geschweisst und nicht mehr gelötet, was zu einer einheitlicheren Optik des Endproduktes führt. Die Fluor Technik System GmbH FTS, Lauterbach (D), konzentriert sich seit über 20 Jahren auf Entwicklung und Bau von Fluorierungsanlagen. Die Firma konstruiert Inline- und Offline-Anlagen zur GasphasenFluorierung und passt sie an die Erfordernisse von Produkt und Betrieb an. «Fluorierte Kunststoff- und Silikonoberflächen zeigen bessere Eigenschaften als nichtfluorierte», erklärt Stefanie Möller, zuständig 37


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Gabriel-Chemie: Claudia Barth und Maria Aschbacher

Proto Labs (v.l.): Robin Siegmann, Alexandra Laier, Marion Ristl, ein Kunde, Ronald Rupprecht.

IE Industrial Engineering: Percy Limacher, Karin Wälchli, beide IE Plast Engineering sowie Klaus Peter Stöppler.

Leister Technologies: Matthias Poggel.

für den Vertrieb. Beispielsweise kann die Reibung und Klebrigkeit herabgesetzt werden, was bei Silikon oftmals ein entscheidender Faktor ist. Die Spezialisierung auf Farben, Oberflächen und Materialien sind der Gabriel-Chemie Gruppe, Gumpoldskirchen (A), seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Soziale Trends und damit verbundene Farbtrends werden permanent recherchiert. «Auf der Fakuma präsentieren wir unser Colour Vision Farbkonzept», sagt Ulf Trabert, Key Account & Unit Manager Cosmetics Brand Packaging. Die Farbtrends und die mit Additiven und Pigmenten veredelten Kunststoffe werden mit Linsenplättchen dargestellt – zum Anfassen und Staunen. «Es geht hier um das Thema 38

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Wertigkeit.» Überraschungseffekt inbegriffen: Ein rotes Linsenplättchen, das aus einem kühlenden Kunststoff besteht. Oder Kunststoff, der haptisch und optisch Glas nachahmt für den Einsatz in der KosmetikVerpackungsindustrie. «Der beste Schmutz ist der, der nicht da ist», sagt Horst Engelmann, Verkaufsleiter Süddeutschland der Haug GmbH & Co. KG. Das Unternehmen mit der Niederlassung Haug Biel AG in der Schweiz produziert Ionisationssysteme auf höchstem Niveau. Elektrostatik stellt bei der Fertigung von Kunststoffteilen, die möglichst frei von anhaftenden Partikeln sein sollen, ein Problem dar. «Dabei können die Kunststoffverarbeiter dieses mit relativ einfachen Mass-

nahmen in den Griff bekommen.» Beim Entformen sind die Teile extrem elektrostatisch aufgeladen. Ionisierte Luft am Werkzeug, beispielsweise zugeführt mit dem neuen Haug-Ionisationsgerät Ion Fan, entfernt die Ladung sofort. Eine saubere Umgebung, zusammen mit einem gesäuberten oder mittels Tunnel abgedeckten Ablegeband reduzieren die mit Partikeln beladenen Teile und damit den Ausschuss. Die Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG in Roetgen (D) präsentierte Schneidmühlen aus der Serie 300, die mit einer neuen Schneidgeometrie ausgestattet sind. «Eine stille Innovation», sagt dazu Geschäftsführer Mark Hellweg. «Wir haben viele Versuche durchgeführt und freuen 11/ 2014


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C160 C90 C14 C90 C180 0 C16 C140 0 plus C160 250 C180 pl u C180 p C90 lus XL 9 s 250 pl plus us X 0 250 Die CTemperiergeräte 1 L 90 „Touch“ dem plus 40 C160 C90 C1mit 4 XL 9 0 C 0 C9 180 pl C160 C u 0 C1 1 40 C s 250 p 80 plus lu 160 2 C180 s XL 90 5 plus 250 plus

uns über das ausgezeichnete Ergebnis.» Das neue Schneidsystem ermöglicht gegenüber der Vorgängerversion eine noch sanftere und energieeffizientere Zerkleinerung sowohl von weichen Kunststoffen, wie TPE, TPU oder PUR, als auch von spröden und harten Kunststoffen, wie beispielsweise PC oder PA66. Gleichzeitig wurde die beim Mahlprozess entstehende Staubbildung nochmals verringert. Im Rahmen der Blue Competence-Kampagne zeigte der Spezialist für Ultraschallschweissen Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG, Karlsbad (D), eine Prüf- und Fertigungszelle für ein Kunststoffspielzeug. Hier übernehmen verschiedene optische und sensorische Systeme die Qualitätsprüfung der Teile sowohl vor als auch nach dem Ultraschallschweissen. Am Ende folgt eine Chargenmarkierung des Artikels mittels Inkjet-Verfahren. Die jeweiligen Daten werden zusammengeführt und abgespeichert. «Diese Zusammenstellung ist frei erfunden, aber wir wollen damit zeigen, wie eine Funktionsintegration funktioniert und zu mehr Energie- und Ressourceneffizienz führt», erklärt Produktmanager Volker Aust. Das bedeutet ein Umdenken: Die Unternehmen sollten ihre Produkte im Zusammenhang mit Systemen anderer Hersteller betrachten, um den Kunden integrierte und optimierte Fertigungslösungen anbieten zu können. Die IE Plast Engineering, ein Bereich der IE Industrial Engineering Zürich AG, ist spezialisiert auf Betriebsplanung für Unternehmen der Kunststoffindustrie. «Wir verfügen über ein fundiertes Branchen-Know-how und ausgewiesene Industriebaukompetenz, so dass wir in der Lage sind, Projekte als Generalunternehmer zu übernehmen», sagt Geschäftsführer Percy Limacher. Strategisch will er vom Standort München aus verstärkt den süddeutschen Raum bearbeiten. Was unterscheidet die Firma von anderen? «Ganzheitlichkeit, Kostenund Termingarantien, Bau- und Branchen-Know-how und: Das Unternehmen gehört den Mitarbeitern, was zu einem unternehmerischen Handeln jedes Einzelnen führt.» Mit dieser Philosophie können kompetente Mitarbeiter rekrutiert werden, gute Leute ergeben gute Projekte und diese wieder saubere Referenzen und damit neue Kunden.

Automatischer Düsenverschluss Die Ink-Jet-Drucker der Firma Paul Leibinger GmbH & Co. KG, Tuttlingen (D), stehen für höchste Qualität und Zuverlässigkeit bei der industriellen Kennzeichnung und Markierung von Produkten. «Wir können mit unseren Modellen alle denkbaren Oberflächen beschriften», stellt Claudia Brandt das Portfolio des Unternehmens vor. Die Beschriftung erfolgt mit unterschiedlichen Tinten berührungslos. Pfiffig ist bei den Geräten der im Hause entwickelte automatische Düsenverschluss Sealtronic, der verhindert, dass die Tinte eintrocknet. Neu in der Geräteserie Jet3 ist das Modell Jet3mi für unauffällige Mikrodrucke mit einer Zeichenhöhe bis zu 0,8 mm. «Wir legen auf dieser Fakuma den Schwerpunkt auf das LaserRadial-Schweissen», sagt Matthias Poggel, Geschäftsführer der Leister Technologies GmbH, Aachen (D) und stellt die neueste Variante der Radial-Optik vor, um rotationssymme11/ 2014

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Anwenderfreundlich. Prozesssicher. Leistungsstark. Energiesparend. WITTMANN Kunststofftechnik AG Uznacherstrasse 18 | CH-8722 Kaltbrunn Tel.: +41-55293 4093 | Fax: +41-55293 4094 39 info@wittmann-group.ch


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Montratec AG, Schmid Group: J端rgen Noailles und Mirem Atac.

Silac: Peter Birchler.

Asmoplast: Simon Z端gel.

Widos: Martin Dommer und Stefan Schmidt.

Sonderhoff: Peter Fischer.

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Leibinger-Group: Claudia Brandt.

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trische Kunststoffbauteile bis zu einem Durchmesser von 68 mm simultan verschweissen zu können. Das Unternehmen ist der einzige Anbieter aller Standardverfahren zum Laserschweissen von Kunststoffen und hat mit der Radial-Optik 68 eine strahlformende Optik entwickelt, die einen zylindrischen Schweissraum beschreibt. Beim Radialschweissen wird aus einem punktförmigen Laserstrahl ein Ring geformt, der dann von einem konischen Spiegel in dessen Mitte abgelenkt wird. Auf diese Weise können rotationssymmetrische Bauteile von aussen über den Umfang geschweisst werden, ohne diese zu bewegen. Der Hauptsitz des Schweizer Unternehmens ist in Kägiswil.

Kundennähe ist wichtig Der eigenständige Produktionsbetrieb Murex Technik AG in Wängi ist spezialisiert auf die Fertigung und Regeneration von Teilen mit komplexen Geometrien wie Schnecken, Zylinder und Nutenbuchsen. «Unser Markt ist die Schweiz, Süddeutschland und Österreich», sagt Geschäftsführer Ivo Schmid. Dabei ist ihm die Nähe zum Kunden sehr wichtig. «Wir liefern schnell, zuverlässig und mit hoher Qualität. Immer wichtiger werden auch Reparaturen an verschlissenen Teilen, die wir ebenfalls in kurzer Zeit wieder instand setzen können.» Die Fakuma ist für Schmid ein wichtiger Treffpunkt für alte und neue Kunden. Daher ist er seit der Firmengründung 2002 regelmässig dabei. Proto Labs Ltd., Mosbach (D), ist eine der weltweit schnellsten Quellen für kundenspezifische CNC-gefräste Teile und Spritzgussteile. Mit dem Dienst Protomold werden Spritzgussteile schnell bereitgestellt. Diese dienen den Auftraggebern, ihre Abläufe bei der Herstellung von Prototypen zu optimieren, die Teile schneller testen zu können und somit eine schnelle Markteinführung zu gewährleisten. Proto Labs ist weltweit tätig, dennoch ist die Anwesenheit in Friedrichshafen unumgänglich: «Die Fakuma ist nach wie vor eine der wichtigsten Fachmessen für die Kunststoffbranche in Europa», sagt Marion Ristl, Marketing Coordinator bei Proto Labs. Sie und ihre Kollegen präsentieren neben dem Standardprogramm die für Europa neuen Möglichkeiten der Herstellung von LSR-Teilen für die Elektro- und Medizintech11/ 2014

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nik sowie Lebensmittelindustrie. «Wir haben jetzt nicht nur in den USA, sondern auch in Europa eigene Maschinen zur Fertigung von LSR-Teilen stehen.» Die Montratec AG in Gerlafingen ist ein Unternehmen der Schmid Group und spezialisiert auf die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb des Automationsund Transportsystems Montrac. «Unser System besticht durch das flexible Baukastensystem. Mit den Shuttles hat man einen schnellen und sanften Transport von A nach B, so dass der Materialfluss schnell verbunden werden kann», sagt Jürgen Noailles, Director Sales Automation + Intralogistics. Neben den klassischen Einsatzgebieten in der Produktion ist das MontracSystem auch für den Einsatz im Reinraum geeignet, da ausschliesslich mit elektronisch angetriebenen Komponenten gearbeitet wird. Zudem kommt es durch die aerodynamische Form der Shuttles zu keiner Reibung und Staubbildung. Die Silac AG in Euthal, ist Partnerin für innovative Verschlüsse, Mehrkomponenten-(2K)-Anwendungen und präzise technische Teile aus Thermo- und Duroplast. Von der Beratung, Entwicklung, Konstruktion bis zur Produktion, Veredelung und Montage sucht die Firma für ihre Kunden die perfekte Lösung. «Auf der Fakuma zeigen wir neben innovativen Produkten in den Bereichen Verpackung und Verschluss auch die neueste transparente Kunststoffflasche eines unserer langjährigen Kunden», erklärt Geschäftsführer Peter Birchler. Knifflig war die Entwicklung und Optimierung des mehrteiligen Verschlusses mit Druckablassventil, für kohlensäurehaltige Getränke.

Nachhaltigkeit als Leitlinie Die Widos Wilhelm Dommer Söhne GmbH, Ditzingen-Heimerdingen (D), ist Spezialist im Kunststoffschweissen und Komplettanbieter am Markt. Das Unternehmen ist mit einem Niederlassungs- und Händlernetz weltweit vertreten. Langjährige Kundenbeziehungen und nachhaltiges Wirtschaften und Denken sind wichtige Leitlinien. Unter diesen Gesichtspunkten steigert das Unternehmen die Effizienz und Produktivität der Maschinen. «Eine grosse Revolution gibt es nicht, aber Stück für Stück eine Evolution», sagt der Technische Leiter Martin Dommer.

Das mittelständische Unternehmen Asmoplast Engineering GmbH in Endingen (D) hat sich im Werkzeug- und Formenbau auf den chinesischen Markt konzentriert. Was anfangs schwierig begann, hat sich heute zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Dies erforderte den vollen Einsatz des Geschäftsführer Simon Zügel vor Ort in China. «Wir arbeiten jetzt über zehn Jahre mit ausgewählten chinesischen Formenbauern zusammen. Zahlreiche Projekte und über 1000 Spritzgussformen konnten unter teilweise sehr engen Zeit- und Rahmenbedingungen erfolgreich durchgeführt werden.» Die Werkzeuge aus China unter Federführung von Asmoplast stehen technisch und qualitativ jenen aus deutschen und schweizerischen Fertigungsstätten in nichts nach.

Trendfarben 2015 Das Produktspektrum der Grafe-Gruppe, Blankenhain (D), umfasst neben Farb- und Additiv-Masterbatches ein breites Sortiment an funktionellen Kunststoff-Compounds. Die Unternehmensgruppe präsentierte anlässlich der Fakuma die komplette Produktpalette, neueste Produkte, Vertriebsaktivitäten und Produkterweiterungen – und auch die Trendfarben 2015. Julia Canzler, Leiterin des Fachbereiches Design und Packaging des Grafe-Design-Centers, gibt einen kurzen Ausblick: «Im Hinblick auf die Farben zeigt sich das Jahr 2015 entspannt. Die Farben haben eine verwaschene Anmutung, als ob sie bereits durch mehrere Jahrzehnte gereist sind. Metallische Effekte sorgen gleichzeitig dafür, dass die Zukunft fest im Blick bleibt. Grosse Bedeutung wird Braun zuteil, die komplette blaue Farbpalette wird durchwandert und Rot mit einer bläulichen Tendenz kommt zurück.» Sonderhoff Engineering GmbH, Hoerbranz (A), stellte in Friedrichshafen die neue Dosierzelle Smart - DM für das Dichtungsschäumen, Kleben und Vergiessen vor. In der modular aufgebauten und kompakten Zelle ist eine neue Sicherheitstechnik integriert. «Mit standardisierten Einzelmodulen lässt sich die Dosierzelle sehr flexibel an unterschiedliche Fertigungskonzepte anpassen. Zudem benötigt sie mit ihrem kompakten Design und geringen Aussenmassen nur wenig Stellfläche», erläutert Marketing Director Peter Fischer das System. Zudem finden der Misch- und Do41


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Telsonic: Wolfgang Ott.

Tool-Temp: Nathalie Koller.

Grafe Advanced Polymers: Julia Canzler, Stefanie Theuerkauf.

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Murex: Ivo Schmid (links) und Daniel Heiniger.

Ultrapolymers (v.l.): Harry Rist, Heike Wolf, Kurt Knecht.

Das Wipa-Team: (v.l.n.r.): Heinrich Wissing, Johannes Wissing und Patrick Wissing (ganz rechts).

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Velox (v.l.): Guillaume Fromont, Kay Fritsche und Andreas Berger.

sierbereich sowie der Linearroboter auf einem gemeinsamen Grundgestell der Dosierzelle Platz. Die Telsonic GmbH, Erlangen (D), gehört zu den führenden Unternehmen der industriellen Ultraschallanwendungen. Das hier entwickelte patentierte torsionale Schweissverfahren Soniqtwist ist ein äusserst schonendes Verfahren der Energieeinbringung. «Damit sind wir in der Lage, den Schwingungseintrag in das Schweissobjekt stark zu vermindern, so dass es möglich ist, auch empfindliche Produkte wie Sensoren schonend zu schweissen», erklärt Wolfgang Ott, Sales & Application Manager Plastics. Das System wird in unterschiedlichen Leistungsklassen angeboten. «Wir haben auf der Messe zwei Neuvorstellungen», sagt Nathalie Koller, Sales Department von Tool-Temp AG, Europas grösstem Temperiergerätehersteller in Sulgen. Zum einen zwei Varianten der kompakten Druckwassergeräte-Serie TT-DW160 für Spritzgussformen mit Wasser bis 160 °C. Die Bauhöhe und Länge der beiden 9 kW und 18 kW leistungsstarken Geräte sind gleich, lediglich in der Breite unterscheiden sie sich nach Aussen hin. Die andere Neuheit ist das Ölheizgerät TT-Oil300 bis 300 °C mit 12 kW Leistung. «Auch dieses Gerät ist sehr kompakt und entspricht ganz der Tool-Temp-Philosophie von benutzerfreundlichen und kompakten Peripheriegeräten in der Produktion.» Auf der Fakuma präsentierte die Velox GmbH, Freiburg (D), ihr gesamtes Portfoi11/ 2014

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KunststoffXtra: Bärenstark.

lio an Hochleistungspolymeren für technische und medizinische Anwendungen sowie funktionelle Füllstoffe, innovative Flammschutzmittel und Additive für Kunststoff und Kautschuk. «Die Fakuma hat den Vorteil, dass man hier mit den Kunden sehr gute und intensive technische Gespräche führt», sagt Niederlassungsleiter Freiburg Kay Fritsche zufrieden. Die Firma WiPa Werkzeug & Maschinenbau GmbH in Stadtlohn (D) versteht sich als weltweiter Partner in der Recycling Branche. «Entscheidend ist es, dem Kunden die gesamte Produktpalette darzustellen – von der Vorzerkleinerung bis zum Granulat für viele verschiedenste Kunststoffarten», sagt Geschäftsführer Johannes Wissing. Egal ob Pulver, Folie, Fasermaterial oder geschäumter Kunststoff, für alle Materialformen bietet das Unternehmen Lösungen komplett aus einer Hand an. «Anfang des Jahres haben wir bei uns vor Ort ein neues Technikum errichtet, wo all unsere Maschinen für Versuche mit Waschen, Extrudieren, Agglomerieren etc. stehen. Der Kunde kann hier mit seinem Material diese Tests durchführen und erhält schnell Ergebnisse für seine Maschinen und den Prozess, den er sich vorstellt. Das erleichtert die Entscheidungsfindung und beschleunigt den Prozess in einem Projekt», ergänzt Geschäftsführer Patrick Wissing. Der Kunststoff-Distributeur Ultrapolymers Deutschland GmbH, Augsburg (D), stellte auf der Fakuma mehrere neue Produkte im Portfolio vor. «Wir führen neu die hoch

transparenten und zugleich steifen und schlagzähen Polypropylentypen Clyrell RC 549S und Clyrell RC449S von LyondellBasell», nennt Produktmanager Harry Rist, Key Account Manager D / A / CH ein Beispiel. Mittels eines besonderen ClarifierSystems erreichen diese Typen sehr geringe Haze-Werte, die sie zu effizienten Alternativen zu anderen transparenten Thermoplasten wie Polycarbonat oder bestimmten Styrolpolymeren machen. Beide Typen sind nukleiert, antistatisch ausgerüstet und zeichnen sich durch ihre sehr helle Eigenfarbe mit einem sehr geringeren Gelbstich aus. Ihre gute Fliessfähigkeit ermöglicht in Verbindung mit ihrer hohen Steifigkeit und Schlagzähigkeit die Herstellung von Behältern mit geringen Wanddicken. Die Verarbeitung kann bei deutlich niedrigeren Temperaturen erfolgen als bei Verwendung der sonst üblichen StandardPP-Random-Copolymere. «Kundenberichten zufolge lassen sich dadurch die Zykluszeiten verkürzen, Material und Energie einsparen und die Produktivität steigern.» Die nächste Fakuma findet vom 13. bis 17. Oktober 2015 wieder im Messezentrum Friedrichshafen statt. Kontakt P.E. Schall GmbH & Co. KG Gustav-Werner-Strasse 6 D-72636 Frickenhausen Telefon +49 (0)7025 9206-0 www.fakuma-messe.de

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A dditive F ertig u ng

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Herstellung von Fördertöpfen durch SLS

Freie Wahl der Geometrie Die Schweizer Rüfenacht AG geht bei der Herstellung von Fördertöpfen für ihre Wendelförderer einen neuen Weg. Anstatt die Töpfe aus Stahl oder Kunststoff zu fräsen, setzt Rüfenacht auf das Selective Laser Sintern (SLS). Mit diesem additiven Verfahren erzielt das Unternehmen deutliche Vorteile. Die Töpfe lassen sich in nahezu jeder Geometrie herstellen. Sie sind darüber hinaus wesentlich leichter als Varianten aus Stahl und zu 100 Prozent reproduzierbar.

Anwender nutzen sogenannte Wendelförderer als Zuführsysteme für Montage- oder Bearbeitungsprozesse. Dabei gelangen zumeist Kleinteile aus einem Fördertopf durch einen Vibrationsvorgang über eine Wendel nach oben auf eine Linearstrecke, wo sie nach dem Pick-&-Place-Prinzip entnommen und weiterbearbeitet werden. Herkömmlicherweise schweissen Mitarbeiter die Wendeln in Stahl- oder Aluminiumtöpfe ein. Dies erfordert profundes Fachwissen und langjährige Berufserfahrung. Für grosse Fördertöpfe mit einem Durchmesser bis zu einem Meter setzt Rüfenacht nach wie vor dieses Fertigungsverfahren ein. Seit einigen Jahren fräsen viele Hersteller auch Topfrohlinge aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff auf CNC-Maschinen. «Um unsere Marktchancen zu verbessern, haben wir für das kleinere Produktsegment nach alternativen Fertigungsmethoden gesucht», schildert Rüfenacht-Inhaber Rudolf Kaufmann. Die Initialzündung ging dabei vom Leiter Verkauf & Marketing Alain Stebler aus. Den trieb die Frage um: «Welches Alleinstellungsmerkmal kann ich mit unserem Produktportfolio am Markt präsentieren?» Bei seinen Recherchen stiess Stebler auf 44

Bilder: Rüfenacht

Zylindrischer Fördertopf, hergestellt mit dem Verfahren Selective Laser Sintern (SLS).

Kundenspezifisch gefertigte Anlage zum Fördern von Kleinteilen.

additive Fertigungsverfahren wie 3D-Drucken. Die Schweizer erkannten das Potenzial dieser Methoden und begannen, sich in Publikationen und auf Messen intensiv über das Thema zu informieren. Impulsgeber war auch die Automobilindustrie. «Dort werden Kleinserien nicht durch teuren Spritzguss, sondern bereits in additiven Verfahren hergestellt», sagt Stebler.

Selective Laser Sintering (SLS) macht das Rennen Im Zuge der Recherchen hat Rüfenacht aus den vielfältigen Möglichkeiten zwei professionelle Vorgehensweisen herausgefiltert: 3D-Drucken und Lasersintern. Das Unternehmen liess schliesslich Prototypen mit beiden Verfahren herstellen und führte Vergleichstests durch. Bei den Fördertöpfen spielen Abriebfestigkeit und Homogenität

des Materials eine wichtige Rolle. «Beim Abrieb waren die Ergebnisse von Drucken und Sintern gleich», sagt Kaufmann. Nachteile ergaben sich beim Druckverfahren in Bezug auf die Dichtheit des Materials. «Bei den Töpfen kommt es massgeblich auf das Eigenschwingverhalten an, weil sie ständig vibrieren. Wenn die Dichtheit nicht stimmt, gerät der Topf in Eigenschwingung, das Material wird nicht nach oben transportiert und er ist nicht zu gebrauchen», schildert Kaufmann. Somit waren die Weichen in Richtung Lasersintern gestellt. Das Verfahren schafft die erforderliche Homogenität und hat sich im Vergleich zum Drucken darüber hinaus als flexibler und präziser erwiesen. Rüfenacht liess seine Töpfe bisher bei einem externen Dienstleister sintern. Seit Oktober ist nun eine eigene Anlage in Betrieb. Vor dem Sinterprozess wird von dem Bauteil eine 3D-Zeichnung angefertigt. Die11/ 2014


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A dditive F ertig u ng

Durch Sintern gefertigte Fördertöpfe (links) weisen eine glattere Oberfläche auf als mit 3D-Drucker produzierte Varianten (rechts).

se wird in das Maschinenprogramm übertragen und der Laser arbeitet danach vollautomatisch. Im sogenannten Backofen wird zunächst eine dünne Schicht Polyamid-Pulver automatisch aufgewalzt. Die Schichtdicke liegt zwischen 0,1 und 0,18 Millimeter. Anschliessend schmilzt (sintert) der Laser lediglich die vorgegebene Struktur bei einer Temperatur von 220 Grad und härtet sie damit aus. Der Rest des Granulats bleibt «kalt». Der Vorgang wird Schicht für Schicht wiederholt, bis die gewünschte Form erreicht ist. Rüfenacht lässt die Töpfe von einem CO2-Laser mit 100 Watt Leistung bearbeiten. Dieser Lasertyp eignet sich besonders gut für das Sintern, weil er einen sehr genau steuerbaren Wärmeeintrag ermöglicht. Am Ende des Prozesses ist der gesamte

Gehen bei der Produktion von Fördertöpfen mittels Laser-Sintern einen neuen Weg: Rudolf Kaufmann, Inhaber der Rüfenacht AG (links) und Marketingleiter Alain Stebler.

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Wabenstrukturen am Topfboden sorgen für zusätzliche Gewichtseinsparung.

Bauraum der Anlage mit Pulver gefüllt, das Bauteil selbst nicht mehr zu sehen. 24 Stunden beträgt die Abkühlzeit. Danach füllt der Bediener das nicht verwendete Pulver ab und entnimmt das Bauteil – auch «Kuchen» genannt – von Hand über die Beladevorrichtung. Je nach Produkt und Geometrie lassen sich zwischen 20 und 60 Prozent des nicht versinterten Polyamid-Pulvers wiederverwenden. Eine vollautomatische Mischanlage vermengt das Granulat mit Neumaterial. Dieser Vorgang lässt sich mehrmals wiederholen. Das Lasersintern bietet darüber hinaus einen weiteren Prozessvorteil. «Im Gegensatz zum Schweissen benötigen wir keine Stützvorrichtungen für das Bauteil. Die Form entsteht inklusive Hohlräumen komplett von unten nach oben», beschreibt Kaufmann. Eine grosse Herausforderung bestand für Rüfenacht darin, mit dem Sinterprozess auch den sogenannten Orientierungsbau umzusetzen und damit Stege oder Ausläufe mit herzustellen. «Es macht keinen Sinn, einen Rohling zu fertigen und dann aufwändig mechanisch nachzuarbeiten. Die Aussortierungsmöglichkeiten an den Töpfen müssen ebenfalls mit diesem Prozess hergestellt werden können», erklärt Kaufmann. «Diese Funktionalitäten setzen wir heute bereits um. Wir sintern komplette Töpfe.» Aus Sicht von Rüfenacht ergeben sich mit diesem Bearbeitungsverfahren mehrere Vorteile. Der Laser schmilzt prozesssicher konische, zylindrische oder Stufentöpfe. «Wir können damit nahezu jede Geometrie herstellen und sind gestalterisch viel freier als beim Fräsen», sagt Kaufmann. Ist

eine 3D-Zeichnung einmal erstellt, sind die Töpfe zu 100 Prozent reproduzierbar. «Es genügt ein Knopfdruck und wir können ein identisches Exemplar herstellen. Das spart Zeit, weil keine zusätzlichen Arbeiten anfallen», weiss der Rüfenacht-CEO. Darüber hinaus punkten die Kunststofftöpfe durch Gewichtsvorteile. Im Vergleich zu konventionellen Töpfen aus Stahl wiegen sie um bis zu 75 Prozent weniger. Sie sind auch gut 50 Prozent leichter als Fördertöpfe, die aus Polyamid gefräst werden. Durch Lasersintern können beispielsweise am Topfboden gewichtsreduzierende Wabenstrukturen eingebracht werden. Mittels SLS stellt Rüfenacht Kunststofftöpfe des Markennamens «Starbowl» mit einem Durchmesser von maximal 350 Millimetern her. Kaufmann sieht in dieser Grösse technologisch bedingt das Limit. Grössere Anfertigungen werden nach wie vor konventionell hergestellt. Dennoch sieht er im Selective Laser Sintern grosse Potenziale. «Dieses Verfahren wird sich in Kleinserien und im Prototypenbau etablieren», ist er überzeugt. Für die Schweizer hat sich die Herausforderung Lasersintern heute schon ausgezahlt. Neben Fördertöpfen nach Kundenvorgaben sintert Rüfenacht bereits Kunststoffteile für die Pharmaindustrie. Kontakt Rüfenacht AG Allmendstrasse 8 CH-4938 Rohrbach Telefon +41 (0)62 957 50 11 a.stebler@ruefenachtag.ch www.ruefenachtag.ch

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news

Angehende Kunststofftechnologen auf Exkursion

24 Schüler des Berufs- und Weiterbildungszentrums Rapperswil-Jona (BWZ) besuchten am 24. September 2014 Arburg am Stammsitz in Lossburg.

Im Rahmen ihrer Abschlussexkursion besuchten 24 Schüler des Berufs- und Weiterbildungszentrums RapperswilJona (BWZ) am 24. September 2014 den Spritzgiessmaschinenhersteller Arburg in Lossburg. Die angehenden Kunststofftechnologen informierten sich zum Unternehmen, hörten

einen Fachvortrag zum Thema automatisierte Spritzgiessfertigung und machten einen Betriebsrundgang. Während des Besuchs nahmen sie auch Ideen für die Spritzgiessfertigung in ihrem Lehrbetrieb mit nach Hause. «Wir wollen unseren Lernenden immer wieder praxisnahe Er-

gänzungen zum theoretischen Fachunterricht bieten und ihnen so die Kunststoffverarbeitung schmackhaft machen», erklärte Réne Jud, Fachbereichsleiter Kunststofftechnik des BWZ, der die Abschlussexkursion zu Arburg organisiert hatte. «Viele meiner Schüler arbeiten in der Praxisphase ihrer Ausbildung mit Allrounder-Spritzgiessmaschinen. Hier bei Arburg sehen sie, wie diese produziert werden und was alles dahinter steckt.» Begleitet wurde die Reisegruppe von Christian Eggebrecht, Arburg-Verkaufsberater Ostschweiz. René Jud und er engagieren sich gemeinsam in der Ostschweizer Interessengemeinschaft zur Förderung der Kunststoffberufe (OIG Kunststoff), die den Ausflug mit einem grosszügigen Betrag gesponsert hatte, für die Förderung von Kunststoffberufen. «Der Besuch bei Arburg hat sich gelohnt, wenn sich die technikaffinen Lernenden alles ganz genau anschauen und fri-

sche Ideen mit in ihren Ausbildungsbetrieb nehmen», ist Christian Eggebrecht überzeugt. Jedes Jahr absolvieren in der Schweiz rund 70 bis 80 Schüler eine vierjährige Ausbildung zum Kunststofftechnologen EFZ, wobei sie ihre theoretischen Fachkompetenzen in den beiden Berufsfachschulen BWZ Rapperswil-Jona und BS Aarau erlangen können. Die jetzige Exkursionsklasse aus dem vierten Lehrjahr wird im Frühsommer 2015 ihren Abschluss machen. Danach besteht die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen weiterzubilden, z.B. an einer höheren Fachhochschule Techniker oder mit der erforderlichen Qualifikation an einer Fachhochschule zum Ingenieur. Darüber hinaus arbeiten sich junge Kunststofftechnologen auch hoch zum Schichtführer oder Projektleiter eines Kunststoff verarbeitenden Betriebs. www.arburg.com www.bwz-rappi.ch

Studie: Kunststoffverwertung in Deutschland Die Kunststoffverwertung in Deutschland funktioniert, hat stabil ein sehr hohes Niveau erreicht und ist auch wirtschaftlich bedeutend. Das zeigen die Ergebnisse der jetzt vorliegenden Studie «Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland 2013», die erstmalig auch identifiziert, wofür die gewonnenen Rezyklate eingesetzt werden. Zusammenfassend ergibt sich aus der Studie für das Jahr 2013 folgendes Bild: In Deutschland wurden rund 19,8 Millionen Tonnen Kunststoff erzeugt. Zur Herstellung 46

von Kunststoffprodukten wurden im Inland rund 10,5 Millionen Tonnen Kunststoff genutzt. Die Kunststoffabfallmenge betrug rund 5,7 Millionen Tonnen. Obwohl die verarbeitete Menge im Vergleich zu 2011 etwas geringer war, stieg die Recyclingmenge auf rund 2,3 Millionen Tonnen (+1,3 %). Die Kunststoff-Verwertungsquote lag im Jahr 2013 wie schon im Jahr 2011 bei 99 Prozent. Dabei wurden die zu Abfall gewordenen Kunststoffe zu 41 Prozent werkstofflich, ein Prozent rohstofflich und 57 Prozent energetisch verwertet.

Erstmalig wurde in der Studie erhoben, wo die aus Produktions-, Verarbeitungs- und Post-Consumer-Abfällen gewonnenen Rezyklate eingesetzt werden: nämlich in erster Linie im Baubereich, etwa für Fensterrahmen, Rohre oder Profilbretter. Im Verpackungsbereich entstehen aus den Rezyklaten unter anderem PETFlaschen, Paletten, Eimer, Transportbehälter und ähnliches mehr. In geringerem Umfang sind Recyclingkunststoffe auch in landwirtschaftlichen und technischen Anwendungen zu finden.

Die in der Branche als «Consultic-Studie» bekannte Erhebung wird alle zwei Jahre durchgeführt und liefert seit 1998 verlässliche Strukturdaten für die gesamte Kunststoff-Wertschöpfungskette. Auftraggeber sind die BKV GmbH, PlasticsEurope Deutschland e.V., der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), der Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA sowie die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. www.bkv-gmbh.de 11/ 2014


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Bruno Peter AG Farbkonzentrate für Kunststoffe CH-3294 Büren a.A. Tel +41 (0)32 352 04 24

lung und Herstellung von qualitativ hochwertigen Kunststoffprofilen spezialisierte Unternehmen wurde vor 16 Jahren gegründet und verfügt heute über ein eingespieltes Team, grosses Entwicklungs-Knowhow und einen leistungsfähi-

VDMA erwartet ein Plus von vier Prozent für 2015 Die deutschen Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen zeigen trotz aller geopolitischer Risiken Optimismus für das kommende Jahr. «Unsere Branchenprognose sagt für 2015 ein Umsatzplus von vier Prozent voraus», berichtet Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Fachverbandes, und ergänzt: «Allerdings schlagen die weltweiten Krisen immer stärker auf die Stimmung auch in den Unternehmen durch». Der Auftragseingang von Kunden in Deutschland hat im Zeitraum Januar bis August stark aufgeholt und liegt um 20 Prozent über dem des Vorjahres. Gleichzeitig gingen jedoch die Bestellungen aus dem Ausland um drei Prozent zurück. Erfreulich ist dabei ein zehnprozentiger Zuwachs aus den Ländern 11/ 2014

des Euro-Währungsraumes. Insgesamt liegt der Auftragseingang um zwei Prozent über dem Vorjahresniveau. Für das laufende Jahr erwartet der Fachzweig ein Umsatzvolumen von 6,7 Mrd. Euro, das den Rekordwert des Vorjahres nur knapp verfehlt. «Die deutschen Auslandslieferungen zeigen Bremsspuren; sie gingen im ersten Halbjahr um 5,3 Prozent zurück» kommentiert Thorsten Kühmann, der Geschäftsführer des Fachverbandes. «Die Entwicklung im Export wird dominiert von negativen Entwicklungen der Nachfrage und der Exporte nach Brasilien, Russland, Indien sowie der Türkei und Mexiko. Auch China schwächelt.» Eine erfreuliche Entwicklung zeigt die Absatzregion EU 28. «Das

Nachfrageplus macht den Einbruch in Russland wett. Zugelegt haben insbesondere die Nachbarländer in Osteuropa, aber auch Italien, Spanien und Portugal», betont Kühmann. Die deutschen Lieferungen in die USA und nach Kanada bleiben auf hohem Niveau. Die optimistische Prognose für 2015 geht von weiter wachsenden Ausrüstungsinvestitionen im Inland aus und setzt auf eine positive Entwicklung in den Absatzmärkten China und den USA. Vor allem China werden kräftige Zunahmen beim Verbrauch von Kunststoffen vorhergesagt – damit steigt auch die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Maschinen.

.ch Danke für Ihren Besuch auf der FAKUMA

Die Nachfolge wurde bei der K-Profile AG, Bischofszell, von langer Hand vorbereitet und nun mit der vollständigen Geschäftsübernahme durch den bisherigen Mitinhaber Reinhard Lechthaler erfolgreich abgeschlossen. Das auf die Entwick-

MASTERBATCH

Walter Keller und Reinhard Lechthaler (v.l.): Die von langer Hand vorbereitete Nachfolgelösung gewährt Kontinuität.

gen Maschinenpark für anspruchsvolle Extrusionslösungen. Gezielt wurde in den letzten vier Jahren die Technik- und Konstruktionsabteilung personell verstärkt, die Vorgehensmethodik standardisiert, die Durchlaufzeiten verkürzt und das langjährige Know-how von Gründungsmitglied Walter Keller auf jüngere Fachkräfte übertragen. Parallel dazu wurden die Geschäftsleitungsaufgaben auf mehrere Schultern verteilt. Das Aktienpaket von Keller wurde rückwirkend auf den 1. April 2014 an Lechthaler übertragen. Walter Keller steht bei Bedarf für spezielle technische Herausforderungen dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung. www.k-profile.com

Deutschland Tel +49 (0)711 722 1590

www.

Bild: K-Profile

K-Profile AG: Nachfolgeregelung abgeschlossen

www.vdma.org 47


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news

Jan Schürmann, der seit 2008 die SwissPrimePack AG erfolgreich als CEO führte, ist seit 1. Oktober 2014 neuer Präsident des Verwaltungsrates. Er folgt in dieser Position auf Dr. Hans-Jürg Schürmann, der nach über 25 Jahren als Mitglied und seit dem Jahre 2000 als Präsident des Verwaltungsrates der SwissPrimePack AG bzw. vormals der Bellaplast und Albiplast AG dieses Amt abgab, weiterhin aber Mitglied des VR bleibt. Jan Schürmann wird vor allem die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Unternehmens vorantreiben sowie als Bindeglied zur operativen Leitung wirken. Jan Dobry ist – ebenfalls per 1.

Bilder: SwissPrimePack

Führungswechsel bei SwissPrimePack

Jan Schürmann

Jan Dobry

Oktober – der neue CEO. Nach Abschluss seines Studiums an der Universität St. Gallen (HSG) begann Dobry seine berufliche Laufbahn in der Privatwirtschaft bei der Firma Rieter AG in Win-

terthur, wo er diverse internationale Aufgaben im Bereich Restrukturierung und Business Process Reengineering sowie später auch die Leitung der Finanzen und Administration ei-

Deutsche Verpackungshersteller gedämpft optimistisch Äusserst verhalten beurteilen die Mitglieder der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ihre wirtschaftliche Entwicklung für das vierte Quartal Jahr 2014. Das zeigt der aktuelle IK Konjunkturtrend. Zwar bewerten 40 Prozent der befragten Unternehmen die allgemeine Wirtschaftslage immer noch mit gut, die Prognose für die eigene Umsatzentwicklung fällt dagegen deutlich ab. Waren es im ersten Quartal gerade mal 4 Prozent der Unternehmen, die von Umsatzrückgängen ausgingen, sind dies für das vierte Quartal 2014 fast 30 Prozent. Der Umsatzindex sinkt zudem zum vierten Mal in Folge. Bei der Exportprognose zeigt sich eine nahezu identische Situation. Aus Sicht des Verbandes sind die aktuellen Befragungsergebnisse nicht allein auf die welt48

weiten Konjunkturtendenzen zurückzuführen. Vielmehr hat sich der internationale Wettbewerbsdruck in vielen Produktsegmenten in diesem Jahr verschärft. Wesentliche Parameter sind in diesem Zusammenhang die Energiekosten. Hier zeigen sich für die deutschen Kunststoffverpackungshersteller immer deutlichere Nachteile durch die hohen finanziellen Auflagen schon allein bei der EEG-Umlage. Die IK verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass nicht nur Export orientierte Verpackungshersteller davon betroffen sind, sondern insbesondere auch kleinere Unternehmen, die weitgehend den deutschen Markt beliefern. Diese Firmen stehen in einem zunehmend härteren Wettbewerb mit ausländischen Anbietern. www.kunststoffverpackungen.de

nes Geschäftsbereiches übernahm. Im Jahre 1997 stieg er als Leiter Finanzen und Management Services bei der Firma Plaston AG in Widnau ein und übernahm im Juni 1999 die Gesamtverantwortung in der Rolle des CEO und Delegierten des Verwaltungsrates, welche er während über zehn Jahren erfolgreich bekleidete. Seit dem Jahre 2011 war er in Geschäftsführerpositionen für ein Start-up Unternehmen in der Solarindustrie als auch für einen Kunststoffverarbeiter mit Schwerpunkt Spritzguss im Bereich Lager- und Logistiklösungen tätig. www.swissprimepack.com

Der Cluster Kunststofftechnologie entwickelt sich Um von der Schlagkraft der Dachmarke Swiss Plastics profitieren zu können, hat das Netzwerk Kunststofftechnologie, Mitglied des Wissenschaftsund Technologiezentrums des Kantons Freiburg (WTZ-FR), beschlossen seinen Namen zu ändern: Das Netzwerk heisst neu Swiss Plastics Cluster. 2005 in Freiburg gegründet, wird der Cluster unabhängig und seinen Prinzipien – Förderung der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit seiner Mitgliedsunternehmen dank Technologie-Transfer, Innovation, Networking und Weiterbildung – treu bleiben. Der Cluster hat ausserdem mit Verena Huber neu eine Clustermanagerin engagiert, um die Anforderungen der Mitglieder besser kennen zu lernen und diesen durch die Entwicklung neuer Dienstleistungen gerecht werden zu können.

Parallel zu dieser Neuausrichtung hat der Cluster sein Weiterbildungsangebot verbessert und neue Forschungsprojekte lanciert. Seit der Gründung des Netzwerks Kunststofftechnologie wurden insgesamt 13 Forschungsprojekte ins Leben gerufen. Die Finanzierung WTZ-FR kommt dem Cluster in umfassender Weise zugute. Die 13 Projekte haben 64 Partner zusammengebracht, einige Firmen davon haben sich an mehreren Projekten beteiligt. Insgesamt haben 26 Unternehmen von der Innovationsförderung des WTZ-FR profitiert, d.h. nahezu die Hälfte der Clustermitglieder aus der Industrie. Die Gesamtinvestition in diese Projekte beläuft sich auf CHF 2 Millionen – im Durchschnitt CHF 150 000 pro Projekt. www.swissplastics-cluster.ch 11/ 2014


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news

Handbuch Verbundwerkstoffe

Neitzel, M., Mitschnang, P., Breuer, U. (Hrsg.).: Handbuch Verbundwerkstoffe. 2. Aufl., Carl Hanser Verlag München, 2014. ISBN 978-3-446-43696-1 Verbundwerkstoffe und speziell die faserverstärkten Polymere sind, weil prädestiniert für Leichtbauanwendungen, zunehmend gefragt. Die diesem Trend folgenden Entwicklungen der letzten Jahre in Werkstoffe,

Verarbeitung und Anwendung sind in die Neuauflage dieses Standardwerks eingeflossen. Es behandelt auf fast 580 Seiten die ganze Technologie vom Aufbau der Werkstoffe und der textilen Halbzeuge über die Verarbeitungsprozesse und der Bauweisen bis hin zu den Fügeverfahren, Veredelungstechniken, der Arbeitssicherheit und der Werkzeugtechnik. Den Autoren ist ein kompaktes und dennoch umfassendes, gut illustriertes Handbuch mit kostenlosem E-Book-Zugang zu verdanken, das sich sowohl für die Lehre wie auch als Nachschlagewerk in der Ingenieurpraxis eignet. Wer allerdings Grundlagen für die Auslegung von Verbundkonstruktionen und die Berechnungstheorien sucht, ist auf andere Werke angewiesen. www.hanser.de Prof. Johannes Kunz

Grundregeln für das Konstruieren mit Kunststoffen

Kies, T.: 10 Grundregeln zur Konstruktion von Kunststoffprodukten. Carl Hanser Verlag München, 2014. ISBN 978-3-446-44230-6 Ein so komplexes Gebiet wie das Konstruieren mit Kunststoffen bedarf der Systematisierung, um sich darin zurechtfinden zu können. Diese begrüssenswerte Absicht verfolgt der Verfasser die-

ses Buches dadurch, dass er die bekannten Ansätze zu zehn Themen wie Temperatureinsatzbereich, Medienangriff, Spannungszustand usw. fokussiert, die er Grundregeln nennt. Leider bleibt er dabei eher im Allgemeinen, so dass sich der Inhalt des Werkes vorwiegend den didaktischen Taxonomiestufen Wissen und Verstehen zuordnen lässt. Konkrete Anwendungshilfen wie Tabellen mit Zahlenwerten oder Berechnungsansätze sucht man dagegen vergeblich. Schmerzlich vermisst werden auch Verweise auf Quellen und auf weiterführende Literatur. Da auch die Begriffsverwendung da und dort etwas eigenartig ist, bleibt der Gesamteindruck dieser mit einem E-Book-Zugang ausgestatteten Neuerscheinung für den Rezensenten zwiespältig. www.hanser.de Prof. Johannes Kunz

Engel kratzt an der Milliarden-Grenze Nach einem deutlichen Umsatzsprung im Geschäftsjahr 2012/13 konnte sich Engel Austria im Geschäftsjahr 2013/14 auf hohem Niveau behaupten. Weltweit erwirtschaftete der Spritzgiessmaschinenbauer und Systemlieferant mit Stammsitz in Schwertberg, Österreich, einen Umsatz von 935 Mio. Euro. Für das aktuelle Geschäftsjahr, das bis einschliesslich März 2015 läuft, rechnet die Unternehmensgruppe mit einem Umsatzwachstum von 7 Prozent. Trifft dies zu, wäre damit erstmals die EuroMilliarden-Grenze geknackt.

«Die Auftragslage ist gut. Wir arbeiten in allen Werken mit einer guten Auslastung», berichtet Dr. Peter Neumann, CEO der Engel Holding GmbH, gegenüber der Fachpresse während der Fakuma. «In Summe sind die weltweiten Märkte weiterhin stabil, auch wenn die politischen Konflikte einzelne Regionen schwächen.» So leidet Europa aktuell unter dem Rückgang in Russland, dem bislang drittgrössten Markt für Engel. Gleichzeitig hat der zweitgrösste Markt Türkei seine Schwäche überwunden und zeigt sich wieder positiv. Auf

dem ersten Platz ist und bleibt Deutschland, wo sich die Nachfrage weiter stabil entwickelt. Der Rückgang in Russland kann bei Engel durch das Wachstum in anderen Märkten kompensiert werden. «Weltweit betrachtet sendet aktuell das langsam wieder erwachte Indien positive Signale», so Dr. Christoph Steger, CSO der Engel Holding. «China, USA und Mexiko sind für das Familienunternehmen weiterhin die sich am stärksten entwickelnden Märkte.» In Nordamerika wird dieser Trend vor allem durch die stark steigende

Nachfrage nach innovativen Verfahren und Lösungen für Hochleistungsanwendungen forciert. Rund 54 Prozent ihres Umsatzes erwirtschaftet Engel in Europa, 25 Prozent in Amerika und 21 Prozent in Asien. Vor allem in Europa und Asien sind die Marktanteile in 2014 weiter gestiegen. Engel produziert im Jahr ungefähr 4000 Spritzgiessmaschinen, dazu kommen rund 1500 Roboter.

www.engelglobal.com

www.kunststoffxtra.com 50

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SMTE löst WMTF in Luzern ab Mit dem Auslaufen des ExportFörderprogrammes des Bundes für die Medizintechnikindustrie – Medtech Switzerland – wird das World Medtech Forum Lucerne (WMTF) neu positioniert. Das neue Format Swiss Medtech Expo (SMTE) findet vom 15. bis 16. September 2015 statt und löst das WMTF ab. Im Zentrum der Veranstaltung werden die wichtigen InnovationsErmöglicher stehen. Die Swiss Medtech Expo stellt die herausragenden Kompetenzen der Zulieferindustrie sowie der Forschung und Entwicklung ins Zentrum. Die SMTE zeigt auf, wie Zulieferer und ihre Partner in der Schweiz Medtech-Innovationen ermöglichen und richtet sich damit auf eine langfristige positive Entwicklung aus.

Thematische Schwerpunkte setzen die Veranstalter da, wo sich die Schweizer Industrie bereits einen Namen gemacht hat: –A  ktive und passive Implantate – Additive Fertigung sowie hochkomplexe Bauteile und Strukturen (z.B. Knochenoder Gewebeersatz) – Industrie 4.0 Die Herausforderungen, insbesondere für die Zulieferindustrie, werden auch in Zukunft gross sein. Der Medical Cluster und die Messe Luzern AG haben mit Exponenten der Branche ein Messekonzept entwickelt, welches die Zulieferer optimal dabei unterstützen soll, die kommenden Herausforderungen zu bewältigen.

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Dank der bestätigten Teilnahme einiger der wichtigsten Unternehmen des Sektors weltweit und der zahlreichen Interessenbekundungen findet innerhalb der Plast 2015 (5. – 9. Mai 2015 in Mailand) zum ersten Mal die 3D Plast statt. Dieser neue grosse Ausstellungsbereich ist der Additiven Fertigung von Kunststoffteilen, dem Rapid Prototyping, der Software zur ModellErstellung, dem 3D-Druck und verwandten Technologien gewidmet. Angesichts der rasanten Entwicklung, nicht nur bei den technischen Prozessen, sondern auch bei den Materialien und demzufolge in Bezug auf innovative Anwendungsgebiete,

fragen sich in der Tat viele, welche neuen Grenzen sich durch den 3D-Druck weiter auftun werden. Zur Vertiefung dieser angesagten Themen gibt es ein entsprechendes Begleitprogramm mit Events und Konferenzen, anlässlich derer u.a. die letzten Neuheiten in diesem Bereich vorgestellt werden. Einigen kürzlich durchgeführten Studien zufolge kann davon ausgegangen werden, dass der Weltmarkt für 3D-Druck, bei einer mittleren jährlichen Wachstumsrate von mehr als 20 %, im Jahr 2020 einen Wert von 8,5 Mrd. Dollar übertreffen wird. Diese Prognosen sind von hoher Relevanz. www.plastonline.org

www.medtech-forum.ch

Trelleborg verdreifacht Reinraumproduktion Trelleborg Sealing Solutions Stein am Rhein hat seine Reinraumproduktion verdreifacht. Damit reagiert der Spezialist für Dichtungslösungen aus Flüssigsilikon (LSR) sowohl auf erhöhte Nachfrage nach laufenden Produkten, als auch auf steigenden Bedarf an neuen Produkten aus dem Medizin- und Pharmabereich. «Wir können Produkte in unseren Reinräumen in einem in sich geschlossenen System produzieren», freut sich Jarno Burkhardt, Geschäftsführer von Trelleborg Sealing Solutions Stein am Rhein. Auf dem Betriebsgelände in Stein am Rhein ist ein neuer dreistöckiger Komplex mit Produktions- und Büroräumen entstanden. Kern der Erweiterung sind Reinräume der Klasse ISO 7 (10 000 Partikel < 0,1 µm)

Plast 2015 mit 3D-Druck-Bereich

und der Klasse ISO 8 (100 000 Partikel < 0,1  µm) nach ISO 14644-1. Nach und nach werden die Räume jetzt mit modernsten Maschinen ausgestattet, auf denen in automatisierten Prozessen Komponenten aus Flüssigsilikon höchster Präzision validiert werden. Trelleborg Sealing Solutions Stein am Rhein konzipiert Werkzeuge und Fertigungsprozesse für die Herstellung von Musterteilen bis zur Serienproduktion kundenspezifischer Produkte. Mit der Investition von mehr als zehn Millionen Schweizer Franken hat das Unternehmen die Kapazität der Reinraumfertigung verdreifacht und die Produktionskapazität am Standort insgesamt um über 30 Prozent erhöht. www.tss.trelleborg.com

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Die Organisationen der Kunststoff verarbeitenden Industrie Deutschlands, Österreichs und der Schweiz • FCIO – Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs / Kunststoffverarbeitende Industrie, • Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), • Swiss Plastics und • Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter, Wirtschaftskammer Österreich haben im September in Rust (Österreich) ihre diesjährige Dreiländertagung abgehalten. Die Organisationen erörterten ausführlich die Haltung der Kunststoffindustrie zur Berichterstattung über Risikostoffe in Lebensmittelverpackungen und zur Chemikaliengesetzgebung in den einzelnen Ländern. Die

Organisationen stimmen darin überein, dass die bestehende Chemikaliengesetzgebung auf der Grundlage einer validen Risikobewertung dem Gesundheitsschutz ausreichend Rechnung trägt. Die Verbände werden sich an der Verbesserung des Informationsstandes in der Öffentlichkeit und den Medien hinsichtlich der Funktionsweise der Chemikalienpolitik beteiligen. Des Weiteren erörterten die Organisationen die Chancen eines grenzüberschreitenden Austauschs von Auszubildenden zwischen den drei Ländern. Die Organisationen werden eine gemeinsame Initiative erarbeiten, die den Austausch von Auszubildenden zwischen Berufsschulen aus den drei Ländern unterstützt. www.swiss-plastics.ch

Arburg ist stark unterwegs Die Fakuma bot Arburg die Gelegenheit, anlässlich einer Pressekonferenz ein erstes offizielles Fazit über den Geschäftsgang des laufenden Jahres 2014 zu ziehen. Es wurden zwar keine konkreten Zahlen bekannt gegeben, aber immerhin liess sich Michael Hehl, Geschäfsführender Gesellschaft und Sprecher der Geschäftsleitung, den Satz entlocken: «Mit dem Geschäftsverlauf und den Auftragseingängen des Jahres 2014 sind wir bislang überaus zufrieden – und das will etwas heissen, wenn ein Schwabe das sagt.» Erwartet wird ein Umsatz von deutlich über 500 Mio. Euro., war auf Nachhaken doch noch zu erfahren. Und weiter: «Wir haben eine sehr gute Auslastung und eine hohe Liefertreue. Das resultiert aus den Produktionsef52

fizienz-Aktivitäten im eigenen Haus. Dank zahlreicher Massnahmen konnten wir die Effizienz in der Auftragsbearbeitung, Fertigung und Montage steigern und damit die Produktivität erhöhen.» Erhöht hat sich auch die Anzahl der Mitarbeiter, nämlich um gut 100. Damit beschäftigt das Lossburger Familienunternehmen rund 4,5 % mehr Mitarbeiter als im Vorjahr. Von den weltweit rund 2350 Mitarbeitenden sind aktuell 1950 in Deutschland und 400 in den weltweiten Arburg Vertriebs- und Servicegesellschaften beschäftigt. Für das Jahr 2015 erwartet das Unternehmen «keinen grossen Einbruch».

L & R Kältetechnik erweitert Geschäftsführung

Bild: L&R

Dreiländertagung in Österreich

Die Nachfolge des Familienunternehmens L&R Kältetechnik ist geregelt: Sebastian Rüssmann, Burkhard Rüssmann, André Rüssmann (v.l.).

L&R Kältetechnik GmbH & Co. KG hat die Geschäftsleitung erweitert und damit die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der Berufung von André und Sebastian Rüssmann in die Geschäftsführung des Unternehmens gibt L&R ein deutliches Signal zum weiteren Ausbau des Standortes Sundern. Bereits seit Juni 2006 war André Rüssmann als staatlich geprüfter Kältetechniker für den Bereich Service und später für die Projektleitung verantwortlich. Jetzt zeichnet er als Technik-Geschäftsführer für die technische Leitung der L & R Kältetechnik. Industriefachwirt Sebastian Rüssmann ist seit Oktober 2011 im Controlling und Marketing des Familienunternehmens tätig und zeichnet nun als kaufmännischer Geschäftsführer.

Burkhard Rüssmann, CEO der L & R Kältetechnik, sagt dazu: «Mit der Erweiterung der Geschäftsführung ist nicht nur die Nachfolgeregelung innerhalb der Familie vollzogen. Wir unterstreichen damit auch unser Ziel, weiterhin mit Fachkenntnis in den Standortausbau zu investieren und für die Zukunft ein kontinuierliches Wachstum zu sichern. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Spezialistenteam und neuen qualifizierten Mitarbeitern haben wir die Möglichkeit, unsere weltweit aufgestellten Kunden auf dem deutschen und europäischen Markt stetig mit innovativen Projektlösungen zu beliefern. Diese Chancen werden wir entschlossen nutzen.»

www.lr-kaelte.de

www.kunststoffxtra.com

www.arburg.com 11/ 2014


KUNSTSTOFF XTRA

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02. / 03.12.

Extrudieren / Verfahrenstechnik Optimieren Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch 9. European Bioplastics Konferenz: Biokunststoffe fördern ein ressourceneffizientes Europa Ort: Brüssel (Belgien) Veranstalter: European Bioplastics e.V. Marienstrasse 19/20, D-10117 Berlin Telefon +49 (0)30 28482-350 info@european-bioplastics.org www.european-bioplastics.org

Bild: Dollarphotoclub

02. / 03.12.

Seminar: Spritzgiessen von Duroplasten für Einsteiger Ort: Villingen-Schwenningen Veranstalter: Kunststoff-Institut Südwest Hermann-Schwer-Strasse 3 D-78048 Villingen-Schwenningen Telefon +49 (0)7721 99 780-0 bildung@kunststoff-institut.de www.kunststoff-institut.de

02. / 03.12.

International Injetion Moulding Conference – IIMC Ort: Aachen Veranstalter: IKV Institut für Kunststoffverarbeitung RWTH Aachen, Pontstrasse 49, D-52062 Aachen Telefon +49 (0)241 80-93981 gruendler@ikv.rwth-aachen.de, www.ikv-aachen.de

02. / 03.12.

Seminar: Qualitätskontrolle und -sicherung für Faserverbundkunststoffe Ort: Frankfurt am Main Veranstalter: AVK, Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. Am Hauptbahnhof 10, D-60329 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 27 10 77-0 info@avk-tv.de, www.avk-tv.de

02. / 03.12.

Seminar: Optimale Kunststoffeinfärbung Ort: Würzburg Veranstalter: SKZ – ConSem GmbH Frankfurter Strasse 15–17, D-97082 Würzburg Telefon +49 (0)931 4104-164 anmeldung@skz.de, www.skz.de/seminare

03.12.

Seminar: Reaktive Extrusion und Compoundierung Ort: Würzburg Veranstalter: SKZ – ConSem GmbH Frankfurter Strasse 15 –17, D-97082 Würzburg Telefon +49 (0)931 4104-164 anmeldung@skz.de, www.skz.de/seminare

04.12.

Seminar: Produzieren im Reinraum Ort: Villingen-Schwenningen Veranstalter: Kunststoff-Institut Südwest Hermann-Schwer-Strasse 3 D-78048 Villingen-Schwenningen Telefon +49 (0)7721 99 780-0 bildung@kunststoff-institut.de www.kunststoff-institut.de

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04.12.

3. SMM-Kongress: Moderne Produktionstechnik für Hochleistungswerkstoffe Ort: Luzern Veranstalter: Vogel Business Media AG Seestrasse 99, CH-8800 Thalwil Fax +41 (0)44 720 10 78 kongress@vogel-media.ch, www.smm.ch/kongress

04. / 05.12.

Wiederholungskurs Spritzgiessen Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

08.12.

Verfahren und Werkzeugauslegung bei Faserverbunden Ort: Frankfurt am Main Veranstalter: AVK, Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. Am Hauptbahnhof 10, D-60329 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 27 10 77-0 info@avk-tv.de, www.avk-tv.de

08. / 09.12.

Faser-Kunststoff-Verbunde – der Werkstoff für Kreative Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

09.12.

AVK-Fachtagung: Verstärkte Kunststoffe im Rohr-, Tank- und Anlagenbau Ort: Frankfurt am Main Veranstalter: AVK, Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. Am Hauptbahnhof 10, D-60329 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 27 10 77-0 info@avk-tv.de, www.avk-tv.de

10.12.

Seminar: Formteilfehler – Werkzeug oder Produktion? Ort: Villingen-Schwenningen Veranstalter: Kunststoff-Institut Südwest Hermann-Schwer-Strasse 3 D-78048 Villingen-Schwenningen Telefon +49 (0)7721 99 780-0 bildung@kunststoff-institut.de www.kunststoff-institut.de

11. / 12.12.

Aufbau und Eigenschaften der Kunststoffe – variantenreicher Kunststoff Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

17.12.

Seminar: Kunststoffgerechte Formteilauslegung Ort: Villingen-Schwenningen Veranstalter: Kunststoff-Institut Südwest Hermann-Schwer-Strasse 3 D-78048 Villingen-Schwenningen Telefon +49 (0)7721 99 780-0 bildung@kunststoff-institut.de www.kunststoff-institut.de

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Bild: Pixelio, Gisela Peter

Dezember 2014

V eranstalt u ngen


KUNSTSTOFF XTRA

Messen

Vom Design über den Prototypen bis zur Serie

Neues Hallenkonzept schafft Mehrwert

Die neue Struktur der Messehallen 8.0, 9.0 und 11.0 wird die Synergieeffekte und die zukünftigen Möglichkeiten der Bereiche Werkzeug- und Formenbau und Additive Fertigung auch räumlich widerspiegeln. Durch die Neustrukturierung der Ausstellungsfläche werden den Besuchern Kooperationsmöglichkeiten, Innovationen und Zukunftsperspektiven der gesamten Prozesskette noch deutlicher vor Augen geführt. Die Messehalle 8.0 bildet das Herzstück der diesjährigen EuroMold. Sie wird durch die Sonderschau «Additive Fertigung und Werkzeugbau» Beispiele der gewinnbringenden Zusammenarbeit beider Branchen aufzeigen. Dies wird in gleicher Weise der Themenpark «Stark im Formenbau mit additiver Fertigung» anschaulich thematisieren. Darüber hinaus werden der Thermoformbereich und die Themenforen «Werkstoffe» und «Leichtbau» in Halle 8.0 ihren Platz finden. Abgerundet wird das Angebot durch das Design & Engineering Forum zusammen mit dem CAE Forum, welches neueste Technologien des rechnergestützen Design- und Engineeringbereichs zum Thema hat. Ausserdem wird der Campus-Bereich, der den Schwerpunkt Leichtbau hat, Unternehmen und Hochschulen die Möglichkeit bieten, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Messehalle 9.0 wird ganz im Zeichen der asiatischen Aussteller, unter anderem aus dem Bereich Werkzeug- und Formenbau, stehen. Der asiatische Markt gewinnt für europäische Unternehmen stetig an Bedeutung und stellt sich für alle Industriebereiche als der Absatzmarkt von morgen dar. Besucher finden in Halle 9.0 die neuesten Produkte und technologischen Innovationen aus Fernost. Die Fachbesucher haben auch die Möglichkeit unmittelbar mit Herstellern aus dem asiatischen Raum in 54

Bild: Demat

Die EuroMold 2014, weltweit führende Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung, findet vom 25. bis 28. November 2014 in Frankfurt statt. Mit einem optimierten Hallenkonzept und einer verstärkten internationalen Ausrichtung soll die Plattform Ausstellern wie Besuchern einen Mehrwert bieten.

Die EuroMold bildet die gesamte Prozesskette industrieller Produktion. Die Besucher kommen traditionell aus allen Industriebereichen.

Kontakt zu treten und neue Kontakte zu knüpfen. In Halle 11.0 liegt der Fokus auf additiven Fertigungsverfahren, Rapid Prototyping / Rapid Tooling sowie 3D-Druck. Hier werden eine Vielzahl von Neuheiten aus dem Bereich der Kreation und des Produktdesigns zu sehen sein. Ein besonderes Highlight wird die EuroMold 3D-School sein, die Schülern die Möglichkeiten des 3DDrucks vorführt. In der Messehalle wird ein Klassenraum installiert, in dem die Schüler zum Thema 3D-Druck unterrichtet werden. «Mit der neuen Aufteilung der Messehallen können wir den Wünschen von Ausstellern und Besuchern noch besser gerecht werden», so EuroMold Messeleiter Dr.-Ing. Eberhard Döring. «Wir werden die Ausstellungsfläche in den Messehallen 8.0, 9.0

und 11.0 so strukturieren, damit der Mehrwert branchenübergreifender Zusammenarbeit noch augenscheinlicher wird. Darüber hinaus ist dieses Jahr auch der starke Trend zu Gemeinschaftsständen eine erfreuliche Entwicklung. Es werden sich beispielsweise eine Vielzahl von Verbänden, Ländern, Regionen und Forschungs­ instituten zusammen präsentieren. Das zeigt den Geist, in dem die EuroMold Jahr für Jahr stattfindet: Erfolg durch Vielfältigkeit.»

3D-Druck – Es besteht Optimierungbedarf Im Rahmen der «16th Annual International Wohlers Conference» wird der 3D-DruckExperte Terry Wohlers zu Wort kommen. Er wird darlegen, dass die vielfältigen Möglich11/ 2014


KUNSTSTOFF XTRA

Messen

Beratungsbörse zur 3D-Thematik 3D-Druck bietet sowohl im Prototyping, als auch in der Serienfertigung grosses Potenzial für die produzierende Industrie. Verschiedene innovative Anwendungen, wie beispielsweise 3D gedruckte Einspritzdüsen für die neue Triebwerksgeneration von GE Aviation, belegen dies. Die schnelle Entwicklung führt allerdings auch dazu, dass die 3D-Druck-Landschaft unübersichtlich geworden ist: Es existiert eine Vielzahl grundlegend unterschiedlicher Technologien mit denen sich hunderte von Materialien verarbeiten lassen. Daneben gibt es einen lebhaften Dienstleister-Markt mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen und Industriespezialisierungen. Vielen Firmen fällt es Angesicht dieser Komplexität schwer, die richtige Lösung für ihre 3D-Druck-Projekte zu finden. Die EuroMold begegnet dieser Schwierigkeit mit einer 3D-Druck Beratungsbörse in Zusammenarbeit mit dem ETH Zürich Spin-off Additively. Interessierte Besucher können ihr 3D-Druck-Projekt vorab oder während der Messe mit den Spezialisten der Börse diskutieren. Diese evaluieren, ob und mit welcher 3D-Druck-Technologie sich das Projekt umsetzen lässt. Basierend darauf empfehlen sie geeignete Dienstleister, welche die Teile produzieren können. Besucher können so gezielt das Gespräch mit diesen Dienstleistern suchen. www.additively.com/euromold

keiten der industriellen 3D-Druck-Technologie derzeit nicht voll ausgeschöpft werden können und weiterhin enormer Optimierungsbedarf entlang der gesamten Lieferkette herrscht. Die Technologie sei vorhanden, aber die Nachfrage nach hochwertigen Materialien, Maschinen und zertifizierten Lieferanten übersteige das Angebot bei Weitem. Hochkomplexe Bauteile könnten theoretisch vergleichsweise kostengünstig produziert werden, aber die Infrastruktur fehle. Terry Wohlers will mit sei-

nem Vortrag die Aufmerksamkeit für dieses Thema erhöhen und alle Beteiligten aus Forschung, Wissenschaft und Industrie motivieren, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Ausserdem werden Referenten globaler Grossunternehmen, die in die additive Fertigungstechnologie grosse Hoffnungen setzen, wie zum Beispiel Airbus, HewlettPackard oder Siemens AG, ihre Erfahrungen und Sichtweisen darlegen. «Terry Wohlers ist seit vielen Jahren ein hochgeschätzter Experte auf der EuroMold

und in seinem Bereich eine absolute Koryphäe. Er ist nicht nur der Visionär des Additive Manufacturing, sondern denkt in hohem Masse auch unternehmerisch. Wir erwarten durch die ausgewählten, aktuellen Vorträge viele neue Impulse, die dazu beitragen, die Lieferkette zu optimieren», so Döring. Insgesamt werden rund 1000 Aussteller – davon ist etwa die Hälfte aus dem Ausland – aus 32 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Der Werkzeug- und Formenbau ist hierbei der grösste Industriebereich der Messe, gefolgt von Rapid Prototyping & Tooling und dem Bereich der Zubehör- und Peripheriegerätehersteller. Daneben werden Vertreter aus allen weiteren Teilen der gesamten Prozesskette erwartet, wie zum Beispiel aus den Bereichen Engineering, Design, Werkzeugmaschinen und Software. Der Veranstalter erwartet rund 50 000 Besucher aus allen Industriebereichen.

Kontakt Demat GmbH / EuroMold Carl-von-Noorden-Platz 5 D-60596 Frankfurt / Main Telefon +49 (0)69 27 40 03-0 info@demat.com www.demat.com www.euromold.com

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KUNSTSTOFF XTRA

P rod u kte

Rilsan für Schlauchanwendungen im Motorraum

Rilsan HT ist der erste flexible Thermoplasttyp aus Polyphthalamid (PPA), welcher derzeit auf dem Markt verfügbar ist. Rilsan HT kombiniert eine hohe Temperaturbeständigkeit mit Flexibilität und es eignet sich deshalb hervorragend für Schlauchanwendungen im Motorraum. Es ist rund sechsmal leichter als Stahl, dreimal leichter als Aluminium und hilft mit das Gewicht bei Fahrzeugen weiter zu reduzieren. Damit wird der Treibstoffverbrauch und die Gesamtemissionsleistung vermindert (CO2, CO, NOx, HC) – und das zu geringeren Kosten als beim Einsatz von klassischen Metall- oder Gummischläuchen. Typische Anwendungsbeispiele sind der Ersatz von flexiblen Schlauchelementen im Motorraum, welche z.B. für den Öltransport oder zur Abgasrückführung verwendet werden. Dank seiner ausgezeichneten Hydrolysebeständigkeit wurde Rilsan HT kürzlich erfolgreich für die für

PA-Materialien anspruchsvollste Das Sortiment Verbindungstechnik Anwendung (in Kontakt mit wässvon Brütsch / Rüegger Tools ist in rigen Medien) bei der Motorkühden vergangenen Jahren kontinulung eingesetzt. ierlich gewachsen. Nach der erneuVerbindungstechnik Edition 2015 Aufgrund des Fehlens von flexiblen ten/ Dmassiven Erweiterung umfasst thermoplastischen Materialien mit das Sortiment neu über 720 Proausreichender Hydrolysebeständigdukte / 25 000 Artikel. Professional keit bei hohen Temperaturen, beNebstCollection einer grossen Auswahl an schränkte sich der Einsatz von Schrauben, Muttern, SicherungseleKühlleitungen bisher auf die Vermenten, Stiften, usw. sind auch viewendung von Metall und Gummi. le Verbindungselemente wie zum Rilsan HT eignet sich optimal für Beispiel Nieten, Keile, Kugeln, Gabelsolche Motorkühlungsleitungen und Gelenkköpfe, Federnde Druckstücke, Splinten, Dübel, Distanzhalund bietet erhebliche Gewichtsreduzierung im Vergleich zu den bister, Gewindeeinsätze usw. zu finden. herigen Metall-Gummi-BaueleDas grösste Teilsegment INOX ummenten. fasst über 100 verschiedene rostfreie Produkte. Mit der neuen Euro-6-Verordnung, wird «SCR» (Selective Catalytic Unter dem neuen Teilsegment HolzReduction) ein entscheidender schrauben sind Spanplatten-, ToFaktor bei Dieselmotoren sein und proc-, Fenster- und Rahmen-, sowie erfordert somit einen Adblue Schnellbauschrauben zu finden. Schlauch. Auch diese Anforderung Das druckfrische Booklet Verbinvon Beständigkeit gegenüber dungstechnik Edition 2015, welwässriger Lösung und thermischer ches kostenlos angefordert werden Alterungsbeständigkeit in Motorkann, umfasst 340 Seiten und ist nähe kann Rilsan HT bestens erübersichtlich gegliedert in: füllen. Damit ist der Weg für das Design • Innensechskantschrauben, Innensechsrundschrauben von neuen leichtgewichtigen, hyd• Sechskantschrauben rolysefesten und wärmebeständi• Schlitzschrauben, Kreuzschlitzgen Schlauchelementen für den schrauben Motorraum frei. • Gewindestifte, Gewindestangen, Distanzhalter • Muttern, Gewindeeinsätze B. Bigler AG • Scheiben Bundesplatz 3 • Sicherungselemente CH-6300 Zug • Stifte, Keile, Diverse Elemente Telefon +41 (0)41 710 71 70 • Grobschrauben, Dübel www.biglerag.com

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Ersteinrichtung und alarmiert den Benutzer beim ersten Auftreten einer Leckage. Die Leistungsschwankung im Normalbetrieb beträgt ca. 10 %. Das Überwachen dieser kann fatale Werkzeugschäden verhindern.

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Bio-Compalen-Paperlike

Die Unternehmensgruppe Grafe stellt eine Innovation im Bereich Biokunststoffe vor: Durch «BioCompalen-Paperlike» wird die Möglichkeit geboten, Folien herzustellen, welche in jede Richtung gerissen werden können. Neben Folien lässt sich dieses Compound für Flaschenextrusion auf Basis von HDPE und PP anwenden. Ein weiterer Effekt ist die antistatische Wirkung und die damit verbundene Reduzierung der Staubanziehung an der Oberfläche. War es bisher nur möglich die Reissrichtung von Sicherheitsetiket-

ten in Extrusionsrichtung herzustellen, bietet die Grafe-Gruppe mit ihrem Compound nun auch die Möglichkeit zur Herstellung von Folien mit gleichen Reisseigenschaften in Längs- und Querrichtung. Besonders bei Sicherheitsetiketten stellt diese Eigenschaft einen hohen Vorteil gegenüber anderen Folien dar. Die Folie weist darüber hinaus eine papierähnliche Haptik sowie eine gute Beschreibbarkeit auf. Die Farbe entspricht papierweiss, kann aber in alle anderen Farben eingefärbt werden. Das Biokunststoff-Compound auf LDPE-Basis lässt sich zu Flach- und Blasfolien verarbeiten und benötigt dafür eine verhältnismässig niedrige Temperatur in der Prozessführung, welches die Gesamtökobilanz zusätzlich begünstigt. Grafe Advanced Polymers GmbH Waldecker Strasse 21 D-99444 Blankenhain Telefon +49 (0)36459 45-0 grafe@grafe.com www.grafe.com

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rungskopf zum Gravieren von Daten auf die geschnittenen Teile sowie eine Schachtel-Software für grössere Bauteilmengen. Mit der Swift-Cut CNC Plasma-Schneidanlage können alle elektrisch leitenden Materialien bis zu einer Materialstärke von 32 mm geschnitten werden. Die Anlagen sind ideal für Werkstätten, Metallverarbeiter, Instandhaltungswerkstätten, Technische Schulen / Ausbildungswerkstätten / Universitäten, Designer und Künstler.

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KUNSTSTOFF XTRA

P rod u kte

CoaXPress Glasfaserumsetzer

In der anspruchsvollen industriellen hochauflösenden Bildverarbeitung, High-Speed-Video und HS-Video-Langzeitaufzeichnung müssen sehr hohe Datenraten in Echtzeit übertragen werden. Notwendig sind leistungsstarke

Schnittstellen und die zuverlässige Überbrückung grösserer Übertragungswege von der Kamera zum Rechner. Die kompakten Kameras der Serie CXP von Mikrotron können platzsparend unmittelbar vor Ort ein-

fach integriert werden und gewährleisten durch die CoaXPress Hochleistungs-Schnittstelle den sehr schnellen Datentransfer mit maximaler Transferrate. In enger Zusammenarbeit mit dem israelischen Unternehmen Kaya Instruments schliesst Mikrotron die Lücke eingeschränkter Distanzen in der Datenübertragung. Die neuen Repeater und Lichtleiterumsetzer gewährleisten die maximale Datenübertragung von CoaXPress im Uplink von 6,25 Gbps und im Downlink mit über 20 Mbps. Dem noch jungen Standard CoaXPress fehlten bisher diese Komponenten. Glasfaserkabel sind unbeeinflusst von elektromagnetischen Störungen und sind damit ein entscheidender Faktor für die Funktionssicherheit im rauen Umfeld. Als qualifizierte und getestete Komponenten garantieren sie im SingleMode eine Übertragungsstrecke bis 10 km und im Multi-Mode bis

zu 400 m. Ganz im Sinne von Plug and Play bieten sie einfachste Integration. Mit Power über CoaXPress erfolgt die Energieversorgung der Komponenten und es wird die bidirektionale Kommunikation über grosse Strecken gewährleistet. Das erschliesst den Hochleistungskameras aus der EoSens CXP Produktfamilie 3CXP (3MP), 4CXP (4MP) und 25CXP (25MP) völlig neue Möglichkeiten anspruchsvollster Anwendungen in der Industriellen Bildverarbeitung, High-Speed-Video und HS-VideoLangzeitaufzeichnung für alle Bereiche in Industrie, Forschung und Entwicklung.

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PEM F4-Muttern für bündiges Einpressen Der ab sofort bei KVT-Fastening erhältliche neue Typ F4-Einpressmuttern von PEM eignet sich ideal für alle Anwendungen, die ein beidseitig bündig abschliessendes, tragfähiges Gewinde in dünnen Edelstahlblechen erfordern. Der grosse Vorteil dabei: Für die Montage der PEM F4-Mutter ist lediglich ein rundes Loch erforderlich, welches vor dem Einpressvorgang nicht einmal entgratet werden muss. Dadurch wird nicht nur eine einfache und genaue Positionierung möglich. Bei richtiger Installation bleiben die Ober- und Unterseite des Blechs ausserdem flach,

da nichts übersteht. Das führt zu einer Verbesserung der funktionalen und kosmetischen Eigenschaften der gesamten Anordnung. Der Sechskantkopf der F4-Einpressmutter sorgt zusammen mit dem bewährten PEM Einpress-Design für eine hohe Auspress-, Zug- und Verdrehfestigkeit. Das Blech lässt sich nach der Montage weiterverarbeiten. Die PEM F4-Einpressmuttern bestehen aus rostbeständigem Stahl (AISI 400) und eignen sich für Bleche ab einer Stärke von 1,53 Millimetern und bis zu einer Rockwell-Härte von HRB 88 bzw. ei-

te der Typ F zur Verwendung kommen. Die PEM F4-Muttern stehen in Gewindegrössen von M2 bis M6 zur Verfügung. Für dauerhaft erfolgreiche Einpressvorgänge empfiehlt KVT-Fastening die Verwendung von Hochleistungs-Montagegeräten.

nem Brinell-Härtewert von HB 183. Für Bleche unter HRB 70 soll-

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Externe Heisskanalregler von PSG bieten weit mehr Funktionen, als die serienmässig integrierten Systeme in Spritzgiessmaschinen. Da nicht alle Spritzgiesser zusätzlich externe Geräte aufstellen möchten, hat PSG das System profiTemp entwickelt. Bei der Mercury Spritzgiessmaschine von Zhafir wurde das System vollständig über eine CANopen Schnittstelle integriert. Damit erfolgt die Heisskanalregelung direkt über den TouchscreenMonitor der Spritzgiessmaschine. Die Mercury ist modular aufgebaut und erlaubt eine variable Maschinenauslegung auf individuelle, High-End Kundenanforderungen. Für die Heisskanalregelung bedeutet das ein Zugewinn an intelligenten Funktionen, die die Prozesssicherheit steigern, die Qualität sichern und die Bedienung vereinfachen. Das System profiTemp integriert sich nahtlos in die Mercury. Auf

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den ersten Blick bleibt alles wie gewohnt. Trotzdem steigert der Verarbeiter die Produktivität und erhält robuste und praxiserprobte Regelalgorithmen. Er spart Platz, gewinnt an Bedienerfreundlichkeit und Prozesssicherheit und sichert sich so eine gleichbleibende Qualität der gefertigten Produkte. profiTemp löst schon beim ersten Überspritzen Alarm aus. Ausser den internen Sensoren werden nur die Werkzeugfühler benötigt. Mittels Strom- und Leckstrommessung werden die Heizer überwacht. Damit werden Kabelbruch, Heizerdefekte, sogar Heizerteilausfälle sowie Isolationsschäden sofort erkannt. PSG Plastic Service GmbH Schleegasse 4 CH-3855 Brienz Telefon +41 (0)79 579 39 22 minauen@psg-online.de www.psg-online.de

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