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September 2014

Offizielles Organ des Schweizerischen Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

DIE FACHZEITSCHRIFT FĂœR DIE CHEMIE- UND LABORBRANCHE

Sicherheit durch Containment

SKAN AG Binningerstrasse 116 CH-4123 Allschwil T +41 61 485 44 44 www.skan.ch

Technik, die hilft, Extremes zu leisten N EU H EI

Gemeinsam immer einen Schritt voraus

T


EDITORIAL

Ein bisschen besser… …geht es immer. Denn wäre dem nicht so, gäbe es keine Motivation bestehende Produkte und

Alle Produkte direkt online bestellbar ...

Systeme weiterzuentwickeln oder etwas gänzlich Neues zu erfinden. Der Anstoss für Veränderungen kommt meist von den Anwendern. Intensive Kundenbeziehungen sind hierbei für Innovationen ein guter Nährboden. Fachmessen ergänzen den Ideenfluss ins Unternehmen durch wertvolle Gespräche und Diskussionen mit interessierten Besuchern. Letztlich profitieren jene Unternehmen, die sich alle Ideenkanäle aktiv offen halten und vor allem ihren Kunden zuhören. Nicht zu vergessen sind natürlich die eigenen qualifizierten Mitarbeiter und Partner, die mit ihrer Expertise ebenfalls Anregungen geben und Ideen umsetzen können. Ende September finden in Nürnberg wieder die beiden Fachmessen Powtech und Technopharm statt. Die parallelen Veranstaltungen rund um die mechanische Verfahrenstechnik sowie für sterile Produktionsprozesse in Pharma, Food und Kosmetik nehmen eine führende Stellung ein. Einen kleinen Vorgeschmack dessen, was Sie dort erwartet, haben wir in einer

... im

INTERNET-SHOP www.carlroth.ch!

Auswahl an Fachbeiträgen zusammengestellt. Hier wird zum einen deutlich, wie unterschiedlich Unternehmen ähnliche Herausforderungen angehen und welche Lösungen sie präsentieren. Zum anderen wird klar, welch wichtige Rolle die Kundenbeziehung bei der Entwicklung von konkreten Lösungen

+ Neuheiten + Aktionsangebote

spielt. Viel Kreativität und Know-how für sichere Prozesse! Ebenfalls wissenswert sind die Fortschritte aus den Instituten und Universitäten. Hier berichten wir über ein weltweit einsetzbares Outdoor-Wasserfiltersystem. Entwickelt an der ETH Zürich. Tiefe dreidimensionale Einblicke in den Nanometerbereich gestattet das PSI mithilfe von Synchrotronlicht. Neuigkeiten gibt es auch über unser zukünftiges täglich Brot von der Universität Zürich: Einer internationalen Forscher-Kooperation ist es gelungen, eine vorläufige Gensequenz jedes Chromosoms des Brotweizens zu erstellen – als Grundlage für Zuchtprogramme des für viele Kulturen wichtigen Grundnahrungsrohstoffes Weizen. Ich wünsche Ihnen beim Lesen und Entdecken wieder viel Freude!

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✆ 061/712 11 60 Laborbedarf - Life Science - Chemikalien ROTH AG

Georg A. Sposny redaktion@sigwerb.com

Fabrikmattenweg 12 - 4144 Arlesheim Tel: 061/712 11 60 - Fax: 061/712 20 21 info@carlroth.ch - www.carlroth.ch


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CHEMIE

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Trinkbares Wasser für alle

Ein innovativer Filter ermöglicht es, Wasser so schnell, einfach und kostengünstig zu filtern, wie nie zuvor. Die Entwickler möchten ihn schon bald grossräumig in der Entwicklungshilfe einsetzen. Weltweit haben 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Laut der WHO sterben jährlich 3,4 Millionen Menschen an verschmutztem Wasser.

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Pflanzenbiologen der Universität Zürich haben mit Forschenden eines internationalen Konsortiums eine vorläufige Gensequenz für jedes Chromosom von Brotweizen entschlüsselt, was neue Erkenntnisse über deren Struktur, Organisation und Entwicklung liefert. Die Sequenzierung des vollständigen Genoms wird neue Möglichkeiten für Zuchtprogramme eröffnen.

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FORSCHUNGSWELT

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NEWS

IMPRESSUM

Die Fachzeitschrift für die Chemie- und Laborbranche Erscheinungsweise 10 × jährlich Jahrgang 4. Jahrgang (2014) Druckauflage 12 000 Exemplare WEMF / SW-Beglaubigung 2013 11 750 Exemplare Total verbreitete Auflage 1 751 Exemplare davon verkauft

Internet www.chemiextra.com Geschäftsleiter Andreas A. Keller

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Genaues Dosieren sichert Qualität

Um Kosten und eingesetztes Material zu reduzieren, greifen Verarbeiter in der Galvanik auf regelkreisgesteuerte Dosiersysteme zurück. Denn gerade in der Oberflächentechnik kommt es darauf an, reproduzierbar hauchdünne Schichten gleichmässig aufzubringen. Eine präzise VolumenstromMessung bei diesen Prozessen verringert neben dem Chemikalienverbrauch auch die Zeit bei der Qualitätskontrolle.

BIOWISSENSCHAFTEN Unser täglich Brot

ISSN-Nummer 1664-6770

FIRMENREPORTAGE

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Verbindungen, die sicher dicht halten

Anzeigenverkaufsleitung Thomas Füglistaler Anzeigenverkauf SIGImedia AG Jörg Signer Pfaffacherweg 189 Postfach 19 CH-5246 Scherz Telefon +41 (0)56 619 52 52 Telefax +41 (0)56 619 52 50 info@sigimedia.ch Chefredaktion Georg Sposny Unter Altstadt 10 CH-6301 Zug Telefon +41 (0)41 711 61 11 redaktion@sigwerb.com

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Nachhaltige und partnerschaftliche Kundenbeziehungen sind für die Connectors AG von zentraler Bedeutung. Der Spezialist für sterile Verbindungselemente zum Transport von Flüssigkeiten und Gasen bietet die bestmöglichen und wirtschaftlichsten Produkt-Lösungen. Insbesondere im Bereich der Einweg-Technologie hat sich das Unternehmen eine führende Position erarbeitet.

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Herausgeber/Verlag SIGWERB GmbH Unter Altstadt 10 CH-6301 Zug Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.sigwerb.com

POWTECH / TECHNOPHARM

VERFAHRENSTECHNIK

Produktion Sprüngli Druck AG Dorfmattenstrasse 28 CH-5612 Villmergen Telefon +41 (0)56 619 53 53 Telefax +41 (0)56 619 53 00 info@spruenglidruck.ch www.spruenglidruck.ch Abonnemente Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.chemiextra.com Jahresabonnement Schweiz: CHF 38.00 (inkl. Porto/MwSt.) Jahresabonnement Ausland: CHF 58.00 (inkl. Porto) Copyright Zur Veröffentlichung angenommene Originalartikel gehen in das ausschliessliche Verlagsrecht der SIGWERB GmbH über. Nachdruck, fotomechanische Vervielfältigung, Einspeicherung in Datenverarbeitungsanlagen und Wiedergabe durch elektronische Medien, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Copyright 2014 by SIGWERB GmbH, CH-6301 Zug

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MESS- UND REGELTECHNIK

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Kompakt-Titrator für die Routine-Analytik

Mehr Freiraum durch schräge Ventile Messumformer beinhalten immer mehr Funktionen, die in immer grösseren Gehäusen untergebracht werden. Doch was tun, wenn die Transmitter nicht mehr an ihren Platz auf dem Ventilblock passen? Der Spezialist für Industriearmaturen AS-Schneider hat dafür gemeinsam mit seinen Kunden eine einfache Lösung gefunden, die überaus innovativ ist.

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Kompakte Standflächen sind heutzutage bei Laborgeräten eine häufig geforderte Eigenschaft von Anwendern. Die Titrator-Linie von Metrohm paart dies mit hoher Messgenauigkeit und einer Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten externer Geräte wie Drucker und Barcode Leser.

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MESSE

Neben der Powtech und Technopharm Ende September in Nürnberg, gibt es noch weitere interessante Veranstaltungen im Herbst, welche die Möglichkeiten bieten, das berufliche Netzwerk weiter auszubauen und zu pflegen. Wir haben für die Branchen Chemie, Pharma, Labor und Reinraum fünf relevante Veranstaltungen aus dem In- und Ausland für Sie ausgewählt und steckbriefartig zusammengestellt.

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Neben Berichten und Terminen informiert der SCV aktuell über den Jugendschutz in der beruflichen Grundbildung. Der Verband wagt einen Blick zurück ins Jahr 1839, als erste offizielle Regelungen über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Fabriken veröffentlicht wurden.

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PRODUKTE

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LIEFERANTEN VERZEICHNIS

VERANSTALTUNGEN LABOR

Offizielles Organ des Schweizerischen Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

Gemeinsam immer einen Schritt voraus

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ZUM TITELBILD

DIE FACHZEITSCHRIFT FÜR DIE CHEMIE- UND LABORBRANCHE

Die Skan AG versteht sich seit ihrer Gründung vor über 45 Jahren als «Know How Company» für mehr Sicherheit in den chemisch-pharmazeutischen Laboratorien. Dabei fokussieren wir unsere Arbeit auf den Schutz der Anwender, der Produkte und der Umgebung. Sicherheit durch Containment

SKAN AG Binningerstrasse 116 CH-4123 Allschwil T +41 61 485 44 44 www.skan.ch

Technik, die hilft, Extremes zu leisten N EU H EI T

CLAIRE – Die neue Generation mit dem «Shield Design» von Mikrobiologischen Sicherheitswerkbänken der Klasse 2 von BERNER bietet maximalen Infektionsschutz und Wohlbefinden. Das 2-Filter-System gewährleistet ein hohes Sicherheitsniveau beim Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen in den Schutzbzw. Sicherheitsstufen S1 – S3.

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VERBANDSSEITE Der SCV berichtet

Treffpunkt Messe

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ANALYTIK

Gemeinsam immer einen Schritt voraus

Die CLAIRE-3-Filter Sicherheitswerkbänke für Zytostatika wurde unter anderem für die GMP-gerechte Herstellung aseptischer Parenteralia mit toxischem Gefährdungspotential entwickelt. Die Kombination aus bewährter und neuer Technologie machen diese Sicherheitswerkbank zu etwas besonderem – einem Premium Produkt, das ein Höchstmass an Personen-, Produkt- und Verschleppungsschutz gewährleistet. Lassen Sie uns den nächsten Schritt gemeinsam tun! Skan AG Postfach CH-4009 Basel Telefon +41 (0)61 485 44 44 Telefax +41 (0)61 485 44 45 info@skan.ch www.skan.ch

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Bild: luchschen_shutter – Fotolia.com

Wasser bedeutet Leben – weltweit haben 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

ETH-Student entwickelt Outdoor-Filter für sauberes Wasser

Trinkbares Wasser für alle Ein innovativer Filter ermöglicht es, Wasser so schnell, einfach und kostengünstig zu filtern, wie nie zuvor. Die Entwickler möchten ihn schon bald grossräumig in der Entwicklungshilfe einsetzen und suchen dafür Investoren. Weltweit haben 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Laut der WHO sterben jährlich 3,4 Millionen Menschen an verschmutztem Wasser.

Der ETH-Student Jeremy Nussbaumer hat sich zum Ziel gesetzt, zur Lösung dieses Problems beizutragen. Zusammen mit Forschern aus der Gruppe von Wendelin Stark, Professor für Funktionelles MaterialEngineering, hat der 23-Jährige ein Jahr lang an einem Membran-Filter geforscht und einen Prototyp entwickelt. «Das Besondere an unserem Filter namens DrinkPure ist, dass er auf jede Plastikflasche aufgeschraubt werden kann, weder Pumpe noch Behälter benötigt und dadurch sehr einfach in der Handhabung ist», erklärt der Aargauer. «Man muss den Filter einfach auf eine Flasche aufschrauben, die verschmutztes Wasser enthält, und kann ihn dann direkt am Mund anset1

Anna Maltsev ist Mitarbeiterin in der News & Medienstelle der ETH Zürich.

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zen und trinken.» Mit unter 100 Gramm ist DrinkPure deutlich leichter als die meisten Filter, und der Fliessdruck ist so hoch, dass mit dem Druck der blossen Hand bis zu einem Liter Wasser in einer Minute gefiltert werden kann. Laut dem jungen Forscher sei die Herstellung zudem kostengünstiger und einfacher als Bild: Anna Maltsev / ETH Zürich

Anna Maltsev1

Der 23-jährige ETH-Student Jeremy Nussbaumer mit dem von ihm entwickelten Filter DrinkPure.

bei den meisten herkömmlichen Filtern. Dank dieser Eigenschaften sei der Filter ideal für die Entwicklungshilfe geeignet.

Dreistufiges Filtersystem mit spezieller Membran Drei Filterungsstufen machen DrinkPure im Vergleich zu jenen Filtern, die es momentan auf dem Markt gibt, zu einem der zuverlässigsten: Ein Vorfilter hält grössere Teile, wie Sand und Pflanzenstücke auf. In der Mitte befindet sich ein Pulver aus Aktivkohle, das vor allem unerwünschte Gerüche und chemische Verunreinigungen entfernt. Der dritte und wichtigste Teil des Filters ist eine Polymermembran, welche Bakterien entfernt. Und das macht sie so zuverlässig, wie kaum ein anderer Wasserfilter im Outdoor-Bereich. Die Polymermembran wurde von zwei ETH-Doktoranden entwickelt und vor drei 9/2014


Bilder: ETH Zürich

Der Maschinenbau-Student war von der Idee so begeistert, dass er beschloss, nach seinem Bachelor-Abschluss ein Jahr lang mit dem Beginn des Masterstudiums zu warten, um das Projekt in dieser Zeit in Angriff zu nehmen. «Ich freute mich darauf, endlich etwas Handfestes und Nützliches machen zu können. Natürlich hatten wir gehofft, dass sich die Membran für einen Wasserfilter eignet, aber mit so guten Testergebnissen hätten wir nicht gerechnet», erzählt Nussbaumer stolz.

So einfach funktioniert der Filter.

Jahren patentiert. Sie basiert auf einem neuen Herstellungsprozess, der grosses Potenzial verspricht. Mittlerweile wurde sie für verschiedenste Zwecke wie beispielsweise eine giftfreie Outdoorjacke verwendet. Die Anwendung als BatterieSeparator wird ebenfalls untersucht.

Im Januar werden die ersten Filter nach Afrika geschickt Vor einem Jahr erfuhr Nussbaumer von dem geplanten Projekt, diese Membran für einen Wasserfilter weiterzuentwickeln.

Damit das Forscherteam eine genügend grosse Zahl an Filtern für den Einsatz in Entwicklungsländern herstellen kann, ist es auf der Suche nach Unterstützern. Von den Einnahmen werden zunächst die Werkzeuge, die für die Herstellung der Filter benötigt werden, gekauft. «Das was übrig bleibt, wird zu 80 Prozent für die Herstellung und den Transport der Filter nach Afrika und zu 20 Prozent für die Weiterentwicklung des Filters verwendet», erklärt Nussbaumer. Im Januar 2015 sollen die ersten Filter fertiggestellt und zunächst an die Unterstützer und in einer ersten Testphase nach Afrika geschickt werden.

Powerful

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Perfekt für Reisen und Wanderungen Ob DrinkPure in Zukunft auch im Handel erhältlich sein wird, ist noch ungewiss. Jedenfalls würde er sich ausser für die Entwicklungshilfe auch perfekt für Reisen und Wanderungen eignen. «Schnell auf eine Flasche geschraubt, und man kann problemlos aus jedem Teich oder Fluss trinken», so Nussbaumer. «Ich selbst bin eigentlich kein grosser Wanderer, aber sollte ich mal gehen, werde ich den Filter auf alle Fälle mitnehmen».

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Kontakt

DrinkPure ist ebenfalls perfekt für Reisen und Wanderungen.

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Jeremy Nussbaumer Institut für Chemieund Bio-Ingenieurwissenschaften ETH Zürich, Schweiz www.icb.ethz.ch

BioTek Instruments GmbH Zentrum Fanghöfli 8 / CH-6014 Luzern Phone: +41 41 250 40 60 www.biotek.ch / info@biotek.ch

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Bild: Dollarphotoclub / photocrew

Weizen bildet die Grundlage für die meisten unserer Backwaren. Wissenschaftlern ist es gelungen, eine vorläufige Gensequenz für jedes Chromosom von Brotweizen zu entschlüsseln.

Genetischer Bauplan von Brotweizen entschlüsselt

Unser täglich Brot Pflanzenbiologen der Universität Zürich haben gemeinsam mit Forschenden eines internationalen Konsortiums eine vorläufige Gensequenz für jedes Chromosom von Brotweizen entschlüsselt. Diese Vorstufe zum vollständigen Genom liefert neue Erkenntnisse über die Struktur, Organisation und Entwicklung des Erbguts von Brotweizen. Die Sequenzierung des vollständigen Genoms wird neue Möglichkeiten für Zuchtprogramme eröffnen.

Die Forschungsgruppe der Universität Zürich unter der Leitung von Professor Beat Keller ist Teil des internationalen Konsortiums «International Wheat Genome Sequencing Consortium» (IWGSC). Das IWGSC ist mit über 1000 Mitgliedern in 57 Ländern ein Konsortium für die internationale Zusammenarbeit, das 2005 von einer Gruppe Weizenanbauern, Pflanzenwissenschaftlern und öffentlichen und privaten Züchtern gegründet wurde. Ziel des IWGSC ist es, die vollständige Genomsequenz des Brotweizens öffentlich verfügbar zu machen, um ein Fundament für die Grundlagenforschung zu legen, die es Züchtern ermöglicht, verbesserte Sorten zu entwickeln.

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Weizen wird auf mehr Landfläche als jede andere Kulturpflanze angebaut. Mit seinem höheren Proteingehalt als Mais und Reis ist er die wichtigste pflanzliche Proteinquelle in der menschlichen Nahrung. Der genetische Bauplan von Brotweizen, eine Weichweizen-Art, ist für Pflanzenforscher und Züchter von unschätzbarem Wert. Nun ist es ihnen erstmals möglich, rasch spezifische Gene auf einzelnen Weizenchromosomen im gesamten Erbgut aufzuspüren. «Die Ergebnisse sind eine fantastische Ressource für unsere Forschungsgruppe. Sie ermöglichen uns weitere Entdeckungen auf Genomebene, und neu können spezifische Regionen im Genom in kürzester Zeit identifiziert werden», sagt Beat Keller, Professor für Pflanzenbiologie an der Universität Zürich.

Vollständige Genomsequenz in drei Jahren verfügbar Die vorläufige Gensequenz besteht aus kleinen Fragmenten des Genoms. Trotz dieser «zerstückelten» vorläufigen Form stellt sie einen wichtigen Meilenstein dar für die Erreichung einer vollständigen Referenzsequenz des aus sechs Chromosomensätzen bestehenden Genoms von Brotweizen. Dieses Ziel soll nach Schätzung des «International Wheat Genome Sequencing Consortium» in den nächsten drei Jahren erreicht sein. Die Forschenden des Konsortiums präsentieren die erste Referenzsequenz des grössten Brotweizen-Chromosoms 3B. Damit beweisen die Forschenden, dass es machbar ist, die restlichen Chromosomen zu sequenzieren. «Wir wissen jetzt, wie wir eine Refe9/2014


BIOWISSENSCHAFTEN

renzsequenz für die 20 restlichen Chromosomen erhalten und wir können hoffentlich die Ressourcen finden, um dies in den nächsten drei Jahren zu erreichen», erklärt Beat Keller, Co-Vorsitzender des internationalen Konsortiums. Mit Hilfe eines vollständig entschlüsselten Weizengenoms können Pflanzenzüchter komplexe Vorgänge genauer untersuchen. Das Aufklären, wie Gene beispielsweise den Ertrag, die Kornqualität, Krankheiten, Schädlingsresistenz oder abiotische Stressresistenz steuern und kontrollieren, dient als Grundlage, um Zuchtprogramme zu beschleunigen. Damit könnte eine neue Generation an Weizenarten mit höheren Erträgen und verbesserter Nachhaltigkeit produziert werden.

Originalpublikation International Wheat Genome Sequencing Consortium (IWGSC). «A chromosome-based draft sequence of the hexaploid bread wheat (Triticum aestivum) genome». Science, July 18, 2014, Vol. 345 no. 6194. DOI: 10.1126/science.1251788

Kontakt Prof. Beat Keller Institut für Pflanzenbiologie Universität Zürich, Schweiz bkeller@botinst.uzh.ch www.botinst.uzh.ch

Ein Guter Tipp

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Quelle: Universität Zürich

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©2014 Waters Corporation. Waters, Xevo and The Science of What’s Possible are registered trademarks of Waters Corporation.

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F O R S C H U N G S W E LT

Weltrekord-Auflösung in der Tomografie mit harter Röntgenstrahlung

16 Nanometer in 3D Tomografie ermöglicht es, das Innere verschiedenster Objekte in 3D abzubilden – von zellulären Strukturen bis zu technischen Geräten. Forschende des Paul Scherrer Instituts (PSI) haben nun ein Verfahren entwickelt, das neue Grössenbereiche der tomografischen Abbildung zugänglich macht und so in Zukunft etwa die detaillierte Darstellung biologischen Gewebes möglich machen wird.

Bilder: PSI

oder die Feinstruktur moderner Katalysatoren und Batterien. So feine Details konnten bisher nur mit Hilfe von Elektronenmikroskopie sichtbar gemacht werden, die aber nicht das Innere der untersuchten Proben abzubilden vermag, wenn diese nicht extrem dünn sind. Es ist somit notwendig, die Proben aufwendig zu präparieren oder gar in Scheiben zu schneiden, wobei Strukturen beschädigt werden können.

Das PSI von oben – hier wird unter anderem an den Möglichkeiten mit Synchrotron-Licht geforscht.

Paul Piwnicki1 Die dabei relevanten Details in der Grösse einiger Nanometer waren bisher nur mit Verfahren sichtbar zu machen, die sehr dünne Proben erfordern. Mit Hilfe eines speziellen Messaufbaus an der Synchrotron Lichtquelle Schweiz (SLS) des Paul Scherrer Instituts haben die Forschenden nun in einer grösseren Probe eine Auflösung von 16 Nanometern erreicht und damit einen Weltrekord aufgestellt. Es wird also möglich, kleine Details im Kontext ihrer Umgebung zu unter suchen oder grössere Probenvolumina genau zu analysieren, sodass die gewonnenen Informationen weniger von lokalen Abweichungen beeinflusst werden. Die Auflösung von 16 nm ist an einem Prototyp der im Aufbau befindlichen Anlage «OMNY» erzielt worden. An dieser wird es zudem möglich sein, die Probe während des Experiments 1

Dr. Paul Piwnicki ist Wissenschaftsredaktor in der Abteilung Kommunikation des PSI.

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zu kühlen, um sie vor Schäden durch das das Röntgenlicht zu bewahren.

3D-Blick ins Innere Im Alltag kennen wir Tomografie meist als medizinisches Verfahren, das den verletzungsfreien Blick in das Innere des menschlichen Körpers erlaubt. Doch spielen unterschiedliche tomografische Methoden heute in den verschiedensten Forschungsgebieten eine Rolle. Dort ermöglichen sie dreidimensionale Bilder verschiedenster Objekte zu erzeugen – von biologischem Gewebe, technischen Geräten, wie Katalysatoren, Fossilien bis zu antiken Kunstwerken. Forschende des Paul Scherrer Instituts haben nun eine Anlage entwickelt, mit der Röntgentomografie in einer bisher unerreicht hohen Auflösung möglich ist. Dabei geht es um Strukturen, bei denen sich Forschende für Details von einigen Nanometern Grösse interessieren, wie zum Beispiel die feinen Strukturen von Bestandteilen von Zellen

Zudem fällt es schwer, die Strukturen einschliesslich ihrer eigentlichen Umgebung darzustellen. Anders als mit Elektronenmikroskopie kann man mit harter Röntgenstrahlung zwar dickere Proben durchleuchten, aber die Auflösung beträgt hier bisher nur etwa 150 Nanometer. Seit vielen Jahren wird an verschiedenen Synchrotronlichtquellen, wie beispielsweise der Synchrotron Lichtquelle Schweiz am PSI, Tomografie mit Röntgenlicht betrieben. Bei einer solchen Tomografieuntersuchung wird das Objekt aus verschiedenen Richtungen mit Röntgenlicht so durchleuchtet, dass jedes Mal ein Durchleuchtungsbild – ein sogenanntes Radiogramm – entsteht, ähnlich einer medizinischen Röntgenaufnahme. Mit

Mirko Holler befestigt eine Probe am Messplatz für ptychografische Tomografie an der SLS.

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MANCHMAL MUSS MAN EINFACH DRUCK MACHEN, UM BESTEHEN ZU KĂ–NNEN Hilfe spezieller Computersoftware setzen die Forschenden diese Bilder dann zu einem dreidimensionalen Bild zusammen, in dem die Materialverteilung in drei Dimensionen zu sehen ist.

Hohe AuflĂśsung dank alternativer Tomografiemethode

Kontrollierte Umgebungsbedingungen durch Ăœberdruck Wenn es um Ăœberdrucksysteme geht, ist Pepperl+Fuchs ein Partner der Prozessindustrie, der neue MaĂ&#x;stäbe setzt und internationale Anerkennung besitzt. Typisch dafĂźr sind die Produkte der Reihe Bebco EPS. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn es heiĂ&#x;t, in korrosiven 8PJHEXQJHQXQG%HUHLFKHQGHU.ODVVLĘ— zierungen X, Y, Z, Ex px oder Ex nP gefahrlose Bedingungen herzustellen. Sie erzeugen einen atmosphärischen Ăœberdruck im Inneren von Gehäusen oder Schränken und sorgen damit fĂźr kontrollierte Bedingungen, die einen JHIDKUORVHQ%HWULHEGHUGDULQEHĘ—QG lichen Systeme gewährleisten. Mit den Ăœberdrucksystemen von Pepperl+Fuchs setzen Sie auf umfassend erprobte und ]HUWLĘ—]LHUWH/¸VXQJHQGLHVLFKVHOEVWXQWHU extremen Bedingungen bewährt haben. 8QG6LHN¸QQHQDXIHLQ7HDPHUIDKUHQHU Experten zählen, das fĂźr jede Anwendung GLHULFKWLJH/¸VXQJHQWZLFNHOW Pepperl+Fuchs AG Sägeweg 7 ¡ 2557 Studen BE Tel. +41 32 374 7680 Fax +41 32 374 76 78 E-Mail: triedweg@ch.pepperl-fuchs.com www.pepperl-fuchs.ch

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Einen alternativen Weg haben nun Forschende am PSI gewählt, um eine deutlich hÜhere AuflÜsung der tomografischen Abbildungen zu erreichen, denn das einfache Erzeugen eines Radiograms als Durchleuchtungsbild begrenzt die erreichbare AuflÜsung. Deshalb wurde im hier vorgestellten Verfahren, der ptychografischen Tomografie (erstmals im Jahr 2010 am PSI vorgestellt), ausgenutzt, dass das RÜntgenlicht auf dem Weg durch die untersuchte Probe nicht nur geschwächt oder abgelenkt, sondern teilweise auch gestreut wird. Indem man genau vermisst, in welche Richtungen viel und in welche wenig Licht gestreut worden ist, kann man auf die Strukturen der Probe schliessen. Die Forschenden beleuchten nun zur Messung eines einzelnen Streubilds lediglich einen kleinen Bereich der Probe und wiederholen die Messung an verschiedenen Stellen der Probe, sodass am Ende die gesamte Probe abgerastert ist. Das ptychographische Verfahren erlaubt es, schliesslich aus

Ein Schnitt durch das Tomogramm der untersuchten Glassprobe. In dem Glas befinden sich Luftporen, die von Innen mit Tantaloxid Ta O beschichtet sind. In dem Bild ist das Glass grau, die Luft schwarz und das Tantaloxid weiss dargestellt.

hunderten Streubildern eine einzelne hochaufgelĂśste Projektion, entsprechend einem Durchleuchtungsbild, zu rekonstruieren. Wie bei allen tomografischen Verfahren wird auch hier die Probe in kleinen Schritten gedreht und aus verschiedenen Richtungen untersucht. Aus der Gesamtheit der so erzeugten Projektionen ergibt sich auch hier das dreidimensionale Bild.

Nanometergenau positioniert Die Forschenden haben ihr Instrument zunächst an einer kßnstlichen Probe getestet: einem kleinen Stßck Glas, 6 Mikro-

Forschen mit Synchrotronlicht Synchrotronlicht ist besonders intensives RÜntgenlicht, dessen Eigenschaften in vielfacher Weise eingestellt werden kÜnnen. Fßr Materialuntersuchungen hat es gegenßber gewÜhnlichem RÜntgenlicht zahlreiche Vorteile. Es wird von elektrisch geladenen Teilchen abgestrahlt, die auf eine gebogene Bahn gezwungen werden. Es ist sehr intensiv und stark gebßndelt – Fachleute sagen, es sei besonders brillant. Am PSI entsteht Synchrotronlicht in der Synchrotron Lichtquelle Schweiz (SLS). Dank der besonderen Lichteigenschaften kÜnnen sehr kleine Proben untersucht werden. Die Eigenschaften des Synchrotronlichts kÜnnen genau an die Bedßrfnisse des einzelnen Experiments angepasst werden. Das gilt fßr die Energie des Lichtes als auch fßr

seine Polarisation. Dies kommt auch der Synchrotron-Tomografie zugute. Dieses Verfahren ermÜglicht den Einblick in das Innere von unterschiedlichsten Objekten und deren dreidimensionale Abbildung mit einer AuflÜsung kleiner als ein Mikrometer (tausendstel Millimeter). Dabei profitiert man von dem sehr intensiven und sehr parallelen Strahl. Das Verfahren bietet auch die MÜglichkeit, im Tomogramm unterschiedliche Materialien deutlich zu unterscheiden und beispielsweise Strukturen, die aus einer Substanz bestehen, alleine darzustellen. Die Untersuchungsobjekte der Synchrotron-Tomografie reichen von technischen Werkstoffen, Gesteinen bis zu biologischem Gewebe und sogar archäologischen oder paläontologischen Funden.

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meter im Durchesser, in dem es mit einer dßnnen Metallschicht ausgekleidete Poren gab. Bei dieser Messung konnten sie eine räumliche AuflÜsung von 16 Nanometern erreichen – und damit einen Weltrekord. Man befindet sich hier in einem Abbildungsbereich, der eine Brßcke zwischen konventioneller RÜntgentomografie und Elektronentomografie schlägt. Die AuflÜsung ist sehr hoch, zugleich ist aber die Probendicke und damit das untersuchte Volumen ebenfalls verhältnismässig gross. Die besondere Herausforderung beim Aufbau der Anlage war, dass die Probe sehr genau positioniert werden muss, betont Mirko Holler, der Projektverantwortliche, denn die Genauigkeit in der Positionierung der Probe musste grÜsser sein als die zu erreichende AuflÜsung. Man musste also die Position der Probe während der gesamten Messung auf Nanometer genau kennen, was in einem Tomografiesystem neue Schwierigkeiten mit sich bringt. Die dafßr notwendige hochpräzise Positionierung und Positionsmessung erforderte neuartige Experimentieraufbauten, wie sie am PSI entwickelt wurden und mittlerweile an vielen Synchrotronlichtquellen weltweit genutzt werden.

Kreide, Zement, Solarzellen und Fossilien in Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen untersucht. Originalpublikation M. Holler, A. Diaz, M. Guizar-Sicairos, P. Karvinen, E. Färm, E. HärkÜnen, M. Ritala, A. Menzel, J. Raabe & O. Bunk: X-ray ptychographic computed tomography at 16 nm isotropic 3D resolution. Scientific Reports 4, 3857. DOI: 10.1038/srep03857

Kontakt Dr. Mirko Holler Projektverantwortlicher OMNY, Synchrotron Lichtquelle Schweiz (SLS), Paul Scherrer Institut, Schweiz mirko.holler@psi.ch www.psi.ch

Das Non Plus Ultra fĂźr die Probenlagerung

Nur ein Prototyp Dieser Weltrekord wurde an einer Anlage erzielt, die eigentlich nur ein Prototyp ist. Das endgßltige System, das von den Erfahrungen des Prototyps profitieren wird, ist derzeit im Aufbau. Eine wichtige Besonderheit dieser OMNY (tOMography Nano crYo) genannten Anlage wird die MÜglichkeit sein, die Probe während der Messung stark zu kßhlen. Das RÜntgenlicht beschädigt die Proben während der Messung, so dass sich diese langsam verändern gar verformen und so die MessauflÜsung gerade bei empfindlichen Objekten wie biologischen Materialien leidet, erklärt Holler Dieser Effekt wird dank der Kßhlung stark reduziert, so dass wir die Vorteile der Methode fßr Messungen auch an strahlungssensitiven Materialien nutzen kÜnnen. Bis zur Fertigstellung des neuen Mikroskops wird der Prototyp weiterhin fßr wissenschaftliche Untersuchungen gemeinsam mit Nutzern der SLS eingesetzt. So wurden bisher beispielsweise Materialien wie 9/2014

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NEWS

Life-Science-Produkte dominieren Schweizer Exporte Chemie Pharma Biotech, die grösste Exportindustrie der Schweiz, konnte ihre führende Stellung auch im 1. Halbjahr 2014 weiter ausbauen. Die Ausfuhren von Chemie Pharma Biotech wuchsen gegenüber der Vorjahresperiode um +4,4 % und betrugen CHF 43,2 Mrd. Auch die Importe stiegen mit +10,6 % kräftig und erreichten CHF 22,2 Mrd. Damit stagnierte der Exportüberschuss mit CHF 21,0 Mrd. auf dem Niveau der Vorjahresperiode, knapp 95% davon wurden mit Pharma-Produkten erwirtschaftet. Gegenüber der Vorjahresperiode nahmen die

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Ausfuhren von pharmazeutischen Produkten um CHF 2,0 Mrd. oder +6,0 % auf CHF 35,7 Mrd. zu. Damit erreichten sie 82,7 % der Gesamtexporte von Chemie Pharma Biotech oder etwas mehr als ein Drittel der schweizerischen Gesamtexporte. Gegenüber der Vorjahresperiode leicht zulegen konnten weiter die Exporte von Ätherischen Ölen, Riechund Aromastoffen (+0,5 %). Alle anderen Produktgruppen stagnierten oder verloren gegenüber der Vorjahresperiode.

www.scienceindustries.ch

Aspirin und Rauchen beeinflussen Alterung des Erbguts Das Risiko, an Krebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Aber auch die Faktoren Rauchen und regelmässige Einnahme von Aspirin wirken sich auf das Krebsrisiko aus – allerdings im gegenteiligen Sinn. Ein Forschungsteam am Departement Biomedizin der Universität Basel hat nun einen möglichen Mechanismus entdeckt, wie Aspirin das Krebsrisiko mindern könnte: Es bremst bestimmte Alterungsprozesse im Erbgut – nämlich Veränderungen, die auch bei der Entstehung von Tumoren eine Rolle spielen. In ihrer Studie konnten die Forschenden

nun erstmals zeigen, dass der altersbedingte Verfall von bestimmten Erbgut-Markierungen durch regelmässige Einnahme von Aspirin gebremst wird. Rauchen auf der anderen Seite beschleunigt diesen Alterungsprozess. Es sei jedoch noch zu früh, Aspirin ohne Rücksprache mit dem Hausarzt nur zum Zweck der Krebsprävention einzunehmen – dies vor allem wegen potenzieller Nebenwirkungen wie etwa Magen-Darm-Blutungen.

www.unibas.ch

9/2014


FILTECH Big Pharma: Sinkende Umsätze und Margen Der Pharma-Umsatz der weltweit grössten zehn PharmaKonzerne sank im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent auf knapp 240 Mrd. Euro. Bereits im Vorjahr waren die Umsätze um gut drei Prozent gesunken. Und auch die Gewinne sind rückläufig: Der operative Gewinn (EBIT) der Konzerne sank um fünf Prozent auf knapp 85 Milliarden Euro. Gleichzeitig holen kleinere Player weiter auf: Die Unternehmen, die im Umsatzranking die Plätze 11 bis 20 belegen, konnten ihren Umsatz um 6,6 Prozent steigern. Beim Gewinn legten sie um 2,9 Prozent zu – und das,

obwohl sie ihre Forschungsausgaben deutlich steigerten: um 10,2 Prozent. Anders die Marktführer: Die Top 10 Unternehmen sparten bei den F & EAusgaben und reduzierten sie um 0,6 Prozent. Hauptgründe für die anhaltende Umsatz- und Gewinnschwäche der grossen Pharmakonzerne sind sinkende Produktpreise, Kostendruck und eine stagnierende Nachfrage in den angestammten Märkten sowie die zunehmende Konkurrenz durch billige Nachahmerprodukte. Vor diesem Hintergrund setzen die Unternehmen weiter auf

zum Teil massive Kostensenkungs- und Restrukturierungsmassnahmen. Vor allem aber gehen die grossen Unternehmen der Branche nun in die Offensive und setzen verstärkt auf Fusionen und Übernahmen, um ihre Marktposition zu verbessern – ein Trend, der in den kommenden Monaten anhalten dürfte. Das sind Ergebnisse einer Analyse der Finanzkennzahlen der 20 grössten Pharmaunternehmen der Welt, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY erstellt hat. www.de.ey.com

Jubiläum: 25 Jahre AxFlow

25 th

A N N I V E R S A R Y 1 9 8 9 - 2 0 1 4

Vor 25 Jahren wurde die AxFlow gegründet um rund ein

Dutzend Firmen innerhalb des Axel Johnson Konzerns zu organisieren und deren Aktivitäten zu unterstützen. Durch eine Kombination aus organischem Wachstum, strategischen Übernahmen und einer starken Produktbereinigung, hat sich die AxFlow Gruppe in den folgenden 25 Jahren zum

Marktführer in ihrem Bereich entwickelt. Sie ist vor allem in den Segmenten Chemie, Pharma und Food als Lieferant von Pumpen und Systemlösungen tätig. Mittlerweile ist sie europaweit vertreten.

www.axflow.de

Bild: ZHAW

Wädenswiler Chemietag

Yannik Stöferle (l) nimmt den Dr. Max Lüthi-Preis der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft von David Spichiger entgegen.

Rund 90 Teilnehmende erhielten am 6. Wädenswiler Che-

mietag Einblick in neue Möglichkeiten mit dem klassischen

Material Holz. Experten aus Industrie, Grundlagenforschung sowie angewandter Forschung und Entwicklung trafen sich zu einem bereichernden Austausch an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Der Chemietag bot auch den feierlichen Rahmen für die Verleihung des Dr. Max LüthiPreises der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft SCG an ZHAW-Bachelor Yannick Stöferle.

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Cologne – Germany The Filtration Event

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Pure Solutions for the Chemical Industry FILTECH has an established track record in bringing together the technical & commercial sectors to develop global business relationships. FILTECH is the international platform & solution provider for all industries covering every market segment. FILTECH will feature 350 Exhibitors at the new venue Koelnmesse in Cologne.

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NEWS

Bild: MPI für Infektionsbiologie / Volker Brinkmann

Neue Waffe des Immunsystems entdeckt

Kontaktaufnahme zwischen Tuberkulose-Erreger und Fresszelle (Makrophage). Der enge Kontakt zwischen Erreger und Abwehrzelle ermöglicht das Eindringen von Pigmenten wie Phthiocol in die Wirtszelle.

Max-Planck-Forscher haben einen völlig neuen Weg entdeckt, wie das Immunsystem Krankheitserreger erkennt. Der Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor wurde lange Zeit nur von Pharmakologen und Toxikologen erforscht, weil er Umweltgifte erkennt. Doch auch im Immunsystem übernimmt er wichtige Aufgaben. Wissenschaftler um Stefan H. E. Kauf-

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mann vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin haben herausgefunden, dass an den Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor auch Virulenzfaktoren von in den Körper eingedrungenen Bakterien binden. Dadurch wird die angeborene Immunantwort aktiviert und die Faktoren werden sofort abgebaut. Mit dieser Erkenntnis haben die Wissenschaftler eine bislang unbekannte Komponente des Immunsystems identifiziert: Bakterielle Virulenzfaktoren können also nicht nur durch Antikörper neutralisiert, sondern auch direkt zerstört werden. Bislang galt unter Immunbiologen als unwahrscheinlich, dass das Immunsystem bakterielle Virulenzfaktoren unmittelbar zerstört. Die Rolle des Aryl-HydrocarbonRezeptors ist daher besonders überraschend. Er wird von vielen Körperzellen einschliesslich Immun- und Epithelzellen gebildet. Bisher war der Rezeptor vor allem als Andockstelle für Umweltgifte bekannt. Dazu zählt beispielsweise das extrem

schädliche TCDD – ein Dioxin, das bereits in kleinsten Konzentrationen schwerste Organschäden auslöst. Die Wissenschaftler haben nach bakteriellen Molekülen gesucht, die ähnlich aufgebaut sind wie bereits bekannte Bindungspartner des Aryl-Hydrocarbon-Rezeptors. Fündig wurden sie unter den Pigmentstoffen der Bakterien, die die Erreger schützen, den Körper aber schädigen. Mathematischen Modellen zufolge passen sowohl die grünblauen Phenazine des Hospitalismuskeims Pseudomonas aeruginosa, der Atemwegsinfektionen auslöst, als auch das gelbe Naphthochinon Phthiocol des Tuberkulose-Erregers Mycobacterium tuberculosis in die Bindungstasche des Rezeptors. «Für den Erreger sind die bakteriellen Virulenzfaktoren Segen und Fluch zugleich: Sie ermöglichen einerseits die Infektion des Wirtsorganismus, andererseits helfen Sie dem Wirt, den Erreger aufzuspüren», sagt Kaufmann.

Das Besondere ist, dass der Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor die bakteriellen Pigmente direkt bindet und daraufhin selbst im Zellkern die Expression zahlreicher Gene für den Abbau der Virulenzfaktoren anschaltet. Er wandert dazu von der Aussenseite in das Innere des Zellkerns, wo er sich an die DNA anlagert. Der Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor ist damit Rezeptor und Transkriptionsfaktor in einem und kann deshalb extrem schnell auf eine Infektion reagieren. Die meisten anderen Rezeptoren des Immunsystems sind hingegen auf Helferproteine angewiesen, die die Information über Krankheitserreger in den Zellkern weiterleiten. Als nächstes wollen die Wissenschaftler herausfinden, mit welchen anderen Transkriptionsfaktoren der Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor interagiert und welche Enzyme genau für den Abbau der bakteriellen Virulenzfaktoren verantwortlich sind. www.mpg.de

9/2014


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Bild: Olivier Frey / ETH Zürich

Mikrogewebe imitieren Organsystem

Forschende schalten Mikrogewebe in Reihen sinnvoll hintereinander und können so unterschiedliche Konzentrationen von Substanzen testen.

Forschende versuchen dem menschlichen Körper mit seinen verschiedenen Zelltypen mithilfe von Zellkulturen auf den Grund zu gehen. Eine an der ETH Zürich neu entwickelte Technologie ermöglicht es, ein den Körper simulierendes Netzwerk aus kugelförmigen

Mikrogeweben in hängenden Tropfen zu erzeugen und damit Wirkstoffe unter realitätsnahen Bedingungen zu testen. In den so genannten HangingDrop-Plattformen werden Zellen in regelmässig angeordneten hängenden Tropfen aus Nährlösung kultiviert. In diesen

formieren sich die Zellen zu kugeligen Mikrogeweben, sogenannten Sphäroiden von rund einem halben Millimeter Durchmesser. Die Oberflächenspannung der Flüssigkeit hält den Tropfen in hängender Position und umschliesst das Sphäroid. Innerhalb des Tropfens stehen die Zellen untereinander in intensivem Kontakt und können miteinander kommunizieren. Morphologie und Verhalten kommen realen Zellformen sehr nahe. Herzzellen beginnen zum Beispiel rhythmisch zu schlagen, nachdem sie sich zu einem Sphäroid zusammengeschlossen haben.

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Bild: Fraunhofer IGB

Schadstoffe im Abwasser mit Plasma abbauen

Gelangt UV-Strahlung auf photokatalytisch aktive Oberflächen, werden Radikale erzeugt, welche Schadstoffe im Wasser abbauen können.

Halogenierte Verbindungen aus Industrieabwässern, beispielsweise fluorierte Tenside, sind ebenso wie einige Arzneimittel aus Klinikabwässern oder Cyanid-Verbindungen aus der Galvanik nur schwer biologisch abbaubar. Um zu ver9/2014

hindern, dass sich diese Schadstoffe in der Umwelt anreichern, muss das Abwasser mit speziellen Reinigungsverfahren behandelt werden. Hierzu wird das Abwasser in der Regel mit oxidativ wirkenden Techniken aufbereitet, die

beispielsweise Wasserstoffperoxid oder Ozon als Oxidationsmittel nutzen. Einen neuen Ansatz für die Reinigung von Abwässern mit biologisch schwer abbaubaren Verbindungen untersuchen Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in dem Projekt »Wasserplasmax«. In diesem Projekt untersuchen sie, wie Schadstoffe mithilfe von Plasmaverfahren abgebaut werden können – mit oxidierenden Radikalen und UV-Strahlung, welche direkt im Plasma erzeugt werden. Mit einem ersten Plasmareaktor konnten sie zuvor bereits Cyanide erfolgreich abbauen.

www.igb.fraunhofer.de

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NEWS

RZE KÜRZE – IN KÜ N I – E Z R Ü K N IN KÜRZE – I

■ Die Bodo Möller Chemie Gruppe, Winterthur, ist mit dem finnischen Hersteller Ahlstrom Glassfibre OY, Kotka, eine Partnerschaft eingegangen und vertreibt Glasfaserprodukte wie Glasfasermatten, Naturfaser-Verstärkungsmaterialien und Vliesstoffe für Composite-Anwendungen in Deutschland, in der Schweiz und in Südafrika. www.bm-chemie.ch ■ Evonik Industries, Essen, investiert am Standort Rheinfelden in ein neues Forschungszentrum rund um das Thema Silane. Es soll Anfang 2016 fertiggestellt sein. www.evonik.de ■ Die Bizerba (Schweiz) AG, Zürich, hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen, und die Busch-Werke AG, Trimmis, bündeln ihre Kompetenzen und bedienen unter dem Namen Bizerba Busch AG als gemeinsames Unternehmen den Schweizer Markt. www.bizerba.com ■ Sartorius, Göttingen, erhöhte den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2014 um 7,8 Prozent, der operative Konzerngewinn legte um 4,8 Prozent zu, die entsprechende Gewinnmarge lag nach sechs Monaten bei 19,1 Prozent. www.sartorius.com

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■ Das Geschäft der BASF, Ludwigshafen, hat sich im 2. Quartal 2014 positiv entwickelt. Der Umsatz stieg verglichen mit dem Vorjahresquartal um 1 Prozent auf € 18,5 Mrd. an. www.basf.com

organisch leicht gestiegen, das bereinigte Konzernergebnis ist um 28 Prozent auf € 361 Mio. gesunken. www.evonik.com

■ Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete Lonza, Visp, ein Umsatzwachstum von 3,2 Prozent auf CHF 1,8 Mrd. und ein EBIT von plus 13,1 Prozent auf CHF 241 Mio. www.lonza.com

■ Wacker Chemie, München, erzielte im zweiten Quartal 2014 Umsatzerlöse von € 1,24 Mrd. Das EBIT beträgt im Berichtsquartal € 82,1 Mio. Das sind rund 56 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die EBIT-Marge liegt bei 6,6 Prozent. www.wacker.com

■ Im ersten Halbjahr stiegen die Verkäufe der Roche-Gruppe, Basel, um 5 Prozent auf CHF 22,974 Mrd. Hauptwachstumsträger waren Herceptin, Perjeta, Kadcyla, die Onkologiepräparate Avastin und MabThera / Rituxan sowie Actemra / RoActemra. www.roche.com

■ Lanxess, Köln, blickt im zweiten Halbjahr 2014 auf einen im Jahresvergleich um 5,7 Prozent auf rund € 2 Mrd. gesunkenen Konzernumsatz. Das Konzernergebnis verbesserte sich jedoch wesentlich auf € 55 Mio. nach € 9 Mio. ein Jahr zuvor. www.lanxess.de

■ Clariant, Basel, meldet für das zweite Quartal 2014 einen um 6 Prozent gestiegenen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von CHF 1,531 Mrd. www.clariant.com

■ Roche, Basel, übernimmt das dänische biopharmazeutische Unternehmen Santaris Pharma, mit Sitz bei Kopenhagen, um die Erforschung und Entwicklung von RNA-Medikamenten auszubauen. www.roche.com

■ Der Duftstoff- und AromenHersteller Symrise, Holzminden, hat den € 1,3 Mrd. teuren Erwerb der französischen Diana-Gruppe, erfolgreich abgeschlossen. www.symrise.com ■ Der Konzernumsatz von Evonik, Essen, ist im ersten Halbjahr 2014 mit € 6,4 Mrd.

■ Novartis, Basel, meldet für das zweite Quartal 2014 einen um 2 Prozent gesteigerten Nettoumsatz auf USD 14,6 Mrd. (erstes Halbjahr +2 Prozent auf USD 28,7 Mrd.). Das operative Kernergebnis erhöht sich im zweiten Quartal um

3 Prozent und im ersten Halbjahr um 2 Prozent. www.novartis.ch ■ Merck, Darmstadt, erzielte im zweiten Quartal 2014 einen moderaten Umsatzanstieg von € 52 Mio. beziehungsweise um 1,9 Prozent auf € 2,8 Mrd. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg auf € 846 Mio., was einer EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 30,3 Prozent www.merck.de entspricht. ■ Altana, Wesel, hat im ersten Halbjahr 2014 den Umsatz um 11 Prozent auf € 985 Mio. gesteigert. Nach Bereinigung lag der operative Umsatz noch immer 4 Prozent im Plus. www.altana.de ■ Henkel, Düsseldorf, weist im zweiten Quartal 2014 ein Umsatzwachstum von 3,3 Prozent aus. Das bereinigte betriebliche Ergebnis beläuft sich mit +2,1 Prozent auf € 674 Mio. www.henkel.de ■ Die Analytik Jena AG, Jena, wird das ICP-MS-Geschäft der Bruker Corporation, Billerica, USA, übernehmen. www.analytik-jena.de ■ Luis López-Remón leitet seit 1. Juli 2014 die Business Unit Leather von Lanxess, Köln. Er folgt Markus Eckert, Leiter der Group Function Corporate Development. www.lanxess.de

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FIRMENREPORTAGE

Regelkreise in Dosiersystemen reduzieren Kosten

Genaues Dosieren sichert Qualität Um Kosten und eingesetztes Material zu reduzieren, greifen Verarbeiter in der Galvanik auf regelkreisgesteuerte Dosiersysteme zurück. Denn gerade in der Oberflächentechnik kommt es darauf an, reproduzierbar hauchdünne Schichten gleichmässig aufzubringen. Eine präzise Volumenstrom-Messung bei diesen komplexen Beschichtungsprozessen verringert neben dem Chemikalienverbrauch auch die Zeit bei der Qualitätskontrolle.

Georg Sposny Die Schweiz war vor 40 Jahren das Ziel für die erste Auslandsniederlassung von ProMinent. Der Hersteller von Komponen-

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Dabei hat alles klein angefangen. «Nach der Gründung der Niederlassung hier in Regensdorf haben wir begonnen, den Schweizer Dosiertechnik-Markt zu erschliessen», erläutert Geschäftsführer Rüdiger Kaulbach im Gespräch mit der ChemieXtra. «Lange Zeit waren wir eine der grössten Aussenstationen des deutschen Mutterhauses in Heidelberg.» Im Laufe der Jahre ist die ProMinent-Unternehmensgruppe organisch stark gewachsen. Rund 2300 Menschen in 55 eigenen Vertriebs-, Produktions- und Servicegesellschaften sowie Vertretungen bieten den Kunden in mehr als 100 Ländern einen zuverlässigen Service und schnelle Verfügbarkeit der Produkte. Service wird selbstverständlich auch in Regensdorf gross geschrieben. «Wir haben sehr qualifizierte und langjährige Mitarbeiter, die sich um die Belange der Kunden kümmern», so Kaulbach. Am Standort befindet sich eine Service-Werkstatt, so dass Reparaturen oder kundenspezifische Fertigungen vor Ort schnell durchgeführt werden können. «Wir bieten hier mehr als nur den Vertrieb von Produkten», betont

der Geschäftsführer. «Unser Service und Montage Team übernimmt die Vormontage von Systemen, die Inbetriebnahme vor Ort und sie sind auch für den After-SalesService allzeit bereit.»

Grosse Bandbreite Das umfangreiche Produktportfolio ist in der Schweiz begehrt. Es besteht aus Komponenten wie Dosierpumpen, Schlauchpumpen, Prozessreglern und Sensoren für eine Vielzahl von Wasserparametern. Auch Produkte für die Wasseraufbereitung wie Dosiersysteme für Polymere sowie komplette Dosiersysteme samt Zubehör wie Chemikalienvorratsbehälter und Transferpumpen gehören dazu. Anlagen aus eigener Produktion liefert die Unternehmensgruppe für die Prozess- und Anlagentechnik der Öl-, Gas- und EnergieBranchen.

Bilder: ProMinent

Dosierstation mit sechs Membrandosierpumpen Delta mit geregeltem Magnetantrieb Optodrive.

ten und Systemen für das Dosieren von flüssigen Stoffen sowie Lösungspartner für die Wasseraufbereitung wurde vor mehr als 50 Jahren gegründet und ist mittlerweile ein weltweit agierendes Familienunternehmen. In der Schweiz arbeiten heute etwa 40 Personen für die Unternehmensgruppe in der Niederlassung am Standort in Regensdorf sowie bei deren Tochterfirma Techema in Biel-Benken. Es sind Fachkräfte, die sich in punkto Komponenten und Systemen auf dem Gebiet des Dosierens von Flüssigkeiten sowie zuverlässigen Lösungen für die Wasseraufbereitung bestens auskennen.

Durchflussmessgerät Dulcoflow zur Erfassung von pulsierenden Volumenströmen.

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FIRMENREPORTAGE

Regelkreis bestehend aus Mess- und Regelgerät, Dosierpumpe und Sensoren.

«Im Dosierpumpenbereich sind wir hier in der Schweiz definitiv führend», sagt Kaulbach. Die Hauptabnehmer sind vor allem Betreiber öffentlicher Kläranlagen, von Schwimmbädern und Trinkwasseranlagen. Auch in der Chemischen- und Pharma-Industrie, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der übrigen Wasseraufbereitung finden sich Komponenten und Systeme des Unternehmens.

Qualität und Präzision Egal in welcher Anwendung die Produkte ihren Dienst verrichten, sie arbeiten präzise und sorgen somit für Qualität. Kaulbach nennt ein konkretes Anwendungsbeispiel aus der Oberflächentechnik. In der Galvanik werden Dosiersysteme mit Regelkreisen verwendet, welche den Einsatz von teuren Chemikalien verringern und die Qualität sichern. Denn Dosieren

ist nicht gleich Dosieren. Auch die durchgeflossene Menge der eingesetzten Medien sollte erfasst werden. Diesen Anforderungen wird das Durchflussmessgerät Dulcoflow gerecht. Es basiert auf dem Ultraschall-Messverfahren und misst die pulsierende Strömung von flüssigen Medien. Da alle medienberührenden Teile aus chemikalienbeständigem PVDF / PTFE gefertigt sind, ist es ideal für den Einsatz in der Galvanik geeignet – alle aggressiven Medien können problemlos erfasst werden. Installiert wird das Gerät direkt in die Druckleitung der Dosierpumpe des zu messenden Mediums. Auch kleine Mengen von rund zwei bis drei Litern pro Stunde werden sehr genau erfasst. Aufeinander abgestimmt lassen sich mit der Membranpumpe Delta und dem Durchflussmessgerät Dulcoflow zuverlässig und reproduzierbar 30 bis 50 Milliliter pro Minute dosieren.

Gleichmässig beschichtet Die Beschichtung von KaffeemaschinenGehäusen ist ein gutes Beispiel dafür, welch entscheidenden Einfluss ein optimaler Regelkreis bei der Erzeugung hochwertiger Oberflächen haben kann: die notwendigen Chemikalien werden sparsam eingesetzt. Gleichzeitig werden sie genau in der Dosiermenge – teilweise im ml-Bereich – so aufgebracht, dass die Beschichtung absolut gleichmässig ausfällt. Man erhält eine reproduzierbare, mikrometerdünne Oberfläche. Hierfür wird die hochpreisige, schwarze Suspension mit niedriger Viskosität mit-

tels der Magnetdosierpumpe Delta hinzudosiert. In Kombination mit dem Durchflussmessgerät Dulcoflow konnte die Dosiergenauigkeit so verbessert werden, dass wesentlich geringere Mengen der Suspension benötigt wurden. Bei einer Unter- oder Überdosierung, sprich bei Abweichungen ausserhalb vorgegebener Grenzwerte, wird die Dosierung der Pumpe entsprechend geregelt. Der Verbrauch der teuren Suspension und somit auch deren Kosten werden auf ein Minimum reduziert. Ein weiterer Vorteil der präzisen Dosierung schlägt sich in der Qualitätskontrolle nieder: Zeitaufwändige 100-prozentige Sichtkontrollen, die bisher durchgeführt wurden, können aufgrund der reproduzierbaren Dosierung entfallen. «Wir unterstützen eben unsere Kunden generell mit innovativen Produkten, ausgeprägter verfahrenstechnischer Expertise und praxisgerechten Lösungen», schliesst der Regensdorfer Geschäftsführer.

Kontakt Dr. Rüdiger Kaulbach Geschäftsführer ProMinent Dosiertechnik AG Trockenloostrasse 85 CH-8105 Regensdorf Telefon +41 (0)44 870 61 11 info@prominent.ch www.prominent.ch

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Bild: NürnbergMesse / Thomas Geiger

Auch in diesem Jahr erwarten die Besucher der Powtech und Technopharm in Nürnberg wieder viele interessante Fachgespräche sowie Exponate.

Fachmessen Powtech und Technopharm in Nürnberg

Präsentations-Plattform Vom 30. September bis 2. Oktober 2014 bieten in Nürnberg über 700 Aussteller auf der Fachmesse Powtech wieder das gesamte Spektrum der mechanischen Verfahrenstechnik. Weitere rund 250 Aussteller präsentieren auf der parallel stattfindenden Technopharm die neuesten Entwicklungen für sterile Produktionsprozesse in Pharma, Food und Kosmetik.

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oder Schüttdichte zu den anspruchsvollen Aufgaben im Labor. Zur Charakterisierung von Pulvern nach Grösse, Form, Verteilung und Konzentration werden verschiedenste optische und mechanische Analysesysteme eingesetzt. Da aber in der Chemie vielfach auch Informationen über Rheologie, Molekulargewicht, Viskosität oder Zetapotenzial von Partikeln in Emulsionen und Suspensionen benötigt werden, ist die Analytik zentrales Thema, wenn mechanische Verfahren geregelt werden müssen.

Bilder: Messe Nürnberg

Die Powtech ist als Fachmesse für Verfahrenstechnik, Analytik und Handling von Pulver und Schüttgut ein zentrales Innovations- und Informationsforum für alle Branchen. Im Mittelpunkt stehen dabei Apparate zum Zerkleinern und Mahlen, Mischen, Fraktionieren und Sieben, Filtern, Agglomerieren, Dosieren, Wiegen, Entleeren und Abfüllen sowie die gesamte Partikelanalytik. Mechanische Verfahren spielen in der chemischen Industrie eine wichtige Rolle. Sobald Rohstoffe, Zwischen- oder Endprodukte als Pulver oder Schüttgüter anfallen, sind beispielsweise das Zerkleinern, Mischen, Fördern oder Analysieren unverzichtbare Prozessschritte. Schon unter Laborbedingungen gehören Partikelanalysen von zum Beispiel Korngrösse und deren Verteilung, Partikelform

Analytik drängt in den Prozess Fast jeder dritte Aussteller auf der Powtech bietet Analytik. Diese grosse Anzahl spiegelt die herausragende Rolle der 9/2014


Kompressoren Analytik in der Pulver- und Schüttgutverarbeitung wider. Über 200 Aussteller geben den weltweit wohl umfassendsten Überblick über verschiedene Analysesysteme für die Pulver-, Granulat- und Schüttguttechnik. Eine optimierte Prozessführung und natürlich auch Qualitäts- und Kostendruck sind die Haupttreiber für eine Partikelanalytik in oder zumindest nahe an dem Prozess. Dies fördert die Nachfrage nach direkt in den Prozess integrierten Analysegeräten. Denn nur solche Inline- und auch Online-Systeme verbessern das Prozessverständnis und ermöglichen die Bereitstellung von Führungsgrössen für die Automatisierung. Mit der direkten Beobachtung von beispielsweise Korngrössenverteilungen von Pulvern lassen sich Prozesse wesentlich effizienter und schneller überwachen und regeln. Der Ausschuss wird minimiert, die eingesetzte Energie optimal genutzt, da beispielsweise Mahlprozesse nur so lange ausgeführt werden müssen, wie unbedingt nötig. Zudem entfallen Probenvorbereitung und -transport. Auch für die hohen Anforderungen der Partikel-Echtzeitanalysen werden Lösungen präsentiert, denn fast 40 international bedeutende Aussteller zeigen ihre aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Inline- und Online-Partikelanalytik.

Kernproblem Staub Für Betriebsingenieure, Verfahrenstechniker und Anlagenplaner in der chemischen Industrie stehen auf der Powtech jedoch nicht nur aktuelle Trends in der Prozessund Produktionsoptimierung im Fokus, sondern auch die Anlagensicherheit und der Explosionsschutz. Da sehr viele der in der Chemie eingesetzten Materialien bei den Produktionsprozessen in Pulverform weiterverarbeitet oder auch zu pulverförmigen und granulatartigen Produkten endverarbeitet werden, kann allein schon durch den Staub sehr leicht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko entstehen. Mit rund 350 Ausstellern ist die Gruppe der Anbieter von Sicherheitstechnik eine der wichtigsten auf der Fachveranstaltung. Über 200 dieser Aussteller zeigen innovative Lösungen für den elektrischen und nichtelektrischen Explosionsschutz. 9/2014

Kolben- und Schraubenkompressoren von 2.2 kW bis 30 kW 8/10/13 bar Kraftvoll und Energieeffizient

Parallelveranstaltung Technopharm «Pharma. Manufacturing. Excellence.» lautet das Motto der Technopharm. Hier dreht sich alles um Entwicklung und Herstellung fester, halbfester und flüssiger Arzneimittelformen sowie Validierung, Verpackung und Fälschungssicherheit von Produkten. Rund 250 Aussteller präsentieren hier den Betreibern und Planern von Produktionsanlagen in der pharmazeutischen Industrie ihre Lösungen. Die Branche steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Schlagworte wie Facility of the Future, kosteneffizientere Produktion, höhere Flexibilität, Produktivitätsmassstäbe im Vergleich zu anderen Industrien und Operational Excellence machen die Runde. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Single-Use-Komponenten, wobei nicht nur Gebinde, Schläuche und

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Auf der Technopharm präsentieren die Aussteller ihre neuen Exponate für die Pharmabranche, wie hier ein Fluid-Transportsystem.

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POWTECH/TECHNOPHARM

Ventile, sondern bereits sogar ganze Pumpen für den Einmal-Einsatz angeboten werden. Regen Diskussionsbedarf haben erfolgreiche Entwicklungen und Adaptionen von Konti-Anlagen und auch Mikroverfahren ausgelöst. Die Entwicklung und Realisierung von Versuchs- und Produktionsanlagen ist hier voll im Gange. Fragen zum Scale-up, zur Mischeffektivität und zur Online-Analytik sowie zur automatisierten Prozessoptimierung sind Dauerbrenner. Auch die Diskussionen über komplett geschlossene Systeme und Process Analytical Technology (PAT) verdeutlichen die kontinuierlichen Optimierungsbemühungen auf Hersteller- und Anlagenbetreiberseite nach höchstmöglicher Produktreinheit und Prozesssicherheit. Eine weitere Herausforderung für die Pharmabranche ist die Kennzeichnungspflicht. Ab dem Jahr 2017 müssen alle Verpackungen verschreibungspflichtiger Medikamente sowohl mit einer eindeuti-

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gen Serialisierung als auch mit einem Erstöffnungsschutz versehen sein.

Ideale Ergänzung Nur in Nürnberg verzahnen sich die Themenfelder Steril- sowie Pulver- und Granulattechnik in perfekter Weise. Allein ein Viertel der Aussteller auf der Powtech zeigt Prozesslösungen, die an die hohen Hygieneanforderungen der Pharmaindustrie angepasst sind. Mühlen, Mischer, Siebmaschinen, Filter und Abscheider, Agglomerier- und Granulierverfahren, Trockner und auch das gesamte Handling von der pneumatischen Förderung, Dosierung bis zum Containment – alle diese Anlagen, Apparate und Komponenten, die auf der Powtech gezeigt werden, sind auch in Sterilversionen verfügbar. Dabei sind nicht nur die verwendeten Werkstoffe, Oberflächen und Dichtungen auf modernste Hygienestandards ausgelegt, sondern diese

Anlagen und Apparate zeichnen sich durch Totraumfreiheit oder sichere Restentleerung aus. Tickets gibt es unter www.powtech.de/vorverkauf sowie unter www.technopharm.de/vorverkauf Die Online-Tickets ermöglichen den schnelleren Zutritt zur Messe − ohne langes Warten an der Kasse. Quelle: Messe Nürnberg

Kontakt NürnbergMesse GmbH Messezentrum DE-90471 Nürnberg Telefon +49 (0)911 8606 4944 www.powtech.de www.technopharm.de

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POWTECH/TECHNOPHARM

Bild: Borer Chemie AG

pH-neutrales Derouging System: Rougebeläge schnell und zuverlässig entfernen

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Das «deconex Derouge System» der Borer Chemie AG in Zuchwil entfernt schnell und zuverlässig Rougebeläge in Reinstwasser-Systemen zum Beispiel WFI-Systemen, Reinst-

dampf-Systemen, Destillationsanlagen, Prozessbehältern, Autoklaven und weiteren. Als pH-neutrales Verfahren erhöht das System die Arbeitssicherheit während der Derou-

ging Operation und schont die Oberflächen, weil kein Angriff und Abtrag von Material erfolgt. Auch Prozess- und Spülwässer können ohne weitere Behandlung entsorgt werden. Mit deconex Derouge System erzielen Sie hervorragende Resultate und eine optimale Arbeits- und Prozesssicherheit.

auf die spezifischen Bedürfnisse der Pharmaindustrie abgestimmt und ermöglichen einen optimalen Reinigungsprozess. Kompetent unterstützt unser Team die Kunden bei der Entwicklung und Optimierung von Reinigungsprozessen.

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Quelle: Borer Chemie AG

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POWTECH/TECHNOPHARM

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Zug um Zug zum optimalen Prozess

Bilder: Zeppelin Systems

Qualität zu stiften und Mehrwert zu realisieren, ist eine Grundanforderung, die Zeppelin Systems an seine Systeme stellt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, entwickelt und produziert der Friedrichshafener SchüttgutSpezialist alle Komponenten, die entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems sind, selbst. Denn niemand weiss besser als der Entwickler des Ganzen, worauf es auch im scheinbar Kleinen ankommt. Der Anwender kann sich somit darauf verlassen, dass diese Komponenten praxisbewährt, auf dem neuesten Stand der Technik sind und sich nahtlos in die Gesamtkonzeption einfügen.

Bolt-Tec Silos von Zeppelin: Die Silos werden vor Ort verschraubt – das spart Transportkosten und Montageaufwand auf der Baustelle.

Herbert Mayer1 Komponenten für die Schüttgutindustrie müssen robust und effizient sein. Effizient sind sie allerdings nur, wenn Schleusen und Weichen genau auf die Anwendung abgestimmt sind. Aus diesem Grund hat Zeppelin Systems sein Weichen- und Schleusen-Programm vollständig überarbeitet und an die veränderten Marktanforderungen angepasst. Zum Beispiel sind bei Niederdruck-Förderanlagen die Austrags- und Durchblasschleusen A1 und D5, sowie die Zwei-Wege-Verteilweiche ZWV im Einsatz. Bei den Mitteldruckförderanlagen ab 1,5 bar Förderdruck und in der Königsklasse der Hochdruckförderanlagen bis 1

Herbert Mayer ist Berater in der Marketingkommunikation in Friedrichshafen.

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3,5 bar Förderdruck zeigt das Unternehmen während der Fachmesse Powtech in Nürnberg die Highlights ihrer Klassen, die Mitteldruck- und Hochdruckschleusen CFM und CFH, sowie die Verteilweichen VST und TST.

gen Schüttguteigenschaften, Abrieb und dadurch entstehende Qualitätsschwankungen bei den Produkten oder nicht aufeinander abgestimmte Schnittstellen der Nachfolgeeinheiten haben ihren Ursprung in einem nicht richtig ausgelegten Silo. Dabei lassen sich mit einem Silosystem, das auf das Produkt und die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt ist, viele dieser Probleme beheben. Während Hersteller von einzelnen Komponenten im Allgemeinen ihren Blick auf die Einzelkomponente an sich richten, kennt das Friedrichshafener Unternehmen darüber hinaus auch das Umfeld und die Herausforderungen der Endkunden. Die Business Unit Key Components & Customer Service besitzt die nötigen Komponenten, wie Saugfördergeräte, Schleusen, Weichen oder Silos für solche Anlagen und auch das verfahrenstechnische Know-how für die Umsetzung. So wird die gesamte Verfahrenstechnik wie Fördern, Dosieren, Mischen, Entstauben, Kühlen und Entgasen auf den Prozess abgestimmt. Ein konstruktiver Explosionsschutz durch Explosionsdruckentlastung sowie ein vorbeugender Ex-Schutz

Silos richtig auslegen Silos in der Kunststoffverarbeitung wird häufig zu wenig Beachtung geschenkt, da der Fokus zunächst meist auf der Verarbeitungsmaschine sowie deren Beschickung liegt. Diese Vorgehensweise führt allerdings später immer wieder zu Schwierigkeiten in der laufenden Produktion. Die meisten Probleme, etwa Kondensat-Bildung und damit Feuchtigkeit bei Schüttgütern, Austragsprobleme aufgrund mangelnder Kenntnis der jeweili-

Rotary Schleuse CFH.

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POWTECH/TECHNOPHARM

sen getestet. Der CMS steht für einfache Handhabung, robuste Ausführung mit wenig Wartung und wird für HomogenisierAufgaben in fast jeder Branche eingesetzt.

Näher am Kunden

VST-Weiche.

durch Erdung aller Anlagenteile und der Vermeidung von Zündquellen gehören ebenfalls zum Programm.

Neu entwickelte Mischer mit gesteigerter Leistung Die Business Unit Henschel Mixing Technology ist führend bei Mischern und Mischsystemen für die Kunststoff-, Chemie- und Lebensmittelindustrie. Dabei erstrecken sich die Anwendungen von Kunststoff-Compounds, insbesondere PVC, über Chemikalien, Additive, Masterbatch und Pigmente, Effekt-Pulverlacke, Füllstoffe bis zu Toner und Lebensmittelrezepturen. Insbesondere die neu entwickelten horizontalen Kühlmischer HC und HCE erreichen aufgrund des neuartigen Doppelmantel-Designs bis zu 30 % Leistungssteigerung, beispielsweise bei der Vermischung von PVC-hart. Die Serie der Containermischer wird um den neuen CMS erweitert. Diese Entwicklung steht kurz vor der Markteinführung und wurde mit sehr guten Mischergebnis-

Obwohl Förderanlagen, Silos und Mischer unterschiedliche Aufgaben bei der Herstellung und beim Handling von Schüttgütern erfüllen, gibt es eine grosse Gemeinsamkeit: Der Kunde und seine Anforderungen stehen im Mittelpunkt. So sind heute beispielsweise kurze Lieferzeiten gefordert. Zeppelin Systems hat darauf reagiert, indem es bei der Entwicklung des neuen Komponentenprogrammes auch die Lieferzeiten verkürzte. Dies zeigt sich etwa in der Zahl der Varianten, die dank Baukastensystem reduziert werden konnte. Der Anwender profitiert damit von noch kürzeren Lieferzeiten und einer einfacheren Ersatzteilhaltung. Für ein optimales Silo bietet die Firma die klassisch geschweissten Silos (Weld-Tec) sowie die modulare Variante Bolt-Tec an. Beiden Varianten gemeinsam sind die verschiedenen Fertigungsstandorte rund um den Globus, um die Transportkosten optimal gestalten zu können. Zeppelin Systems fertigt nicht nur in Friedrichshafen, sondern verfügt über weltweit zwanzig Standorte über örtlich günstig gelegene Fertigungsstätten in Belgien, Brasilien und Saudi-Arabien. Und auch bei den Mischern wurde das Servicekonzept neu ausgerichtet. Dazu gehören etwa kostenlose Inspektionen vor Ort einmal jährlich nach Terminab-

Silo Zeppelin Systems.

sprache. Damit wird die Maschinenverfügbarkeit durch vorausschauende Reparaturen und Ersatz von Verschleissteilen wesentlich erhöht.

Kontakt Zeppelin Systems GmbH Dietmar Dieing Vertriebsleiter Komponenten Graf-Zeppelin-Platz 1 DE-88045 Friedrichshafen Telefon +49 (0)7541 202 614 dietmar.dieing@zeppelin.com www.zeppelin-systems.de

Powtech 2014: Halle 4, Stand 305

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POWTECH/TECHNOPHARM

Wetterfeste Abfüllung von schwer fliessenden Chemikalien in PE-Gebinde

Optimal geschützt lange lagern Pulverförmige und schwer fliessende Produkte sauber, schnell und sicher in Säcke abzufüllen ist für Hersteller solcher Abfüllanlagen eine technische Herausforderung. Einem mittelständischen, weltweit tätigen Unternehmen ist es zusammen mit einem Kunden und einem Sackhersteller gelungen, ein neues Sack- und Befüll-Konzept zu entwickeln, mit dem über 2000 wetterfeste PE-Schlauchsäcke pro Stunde abgefüllt werden können.

Bilder: Haver & Boecker

Die Branche brachte der neuen Entwicklung zunächst eine gewisse Skepsis entgegen, denn die Maschine nutzte nicht nur ein für diese Produkte unübliches Sackkonzept. Sie veränderte gleich den gesamten Abfüllprozess durch den Einsatz der FFS-Technologie. Doch das hochleistungsfähige Abfüllsystem fand im Verlauf der Jahre viele Einsatzmöglichkeiten auch in anderen Branchen, wie beispielsweise bei Produzenten aus der Chemie. Seit der Markteinführung kontinuierlich weiterentwickelt, kann das FFS-Verpackungssystem eine Reihe neuer Einsatzfelder bedienen. Während die Anlage anfangs ausschliesslich pulverförmige Produkte, Mikrogranulate und Pulverprodukte mit groben Anteilen in PE-Säcke verpackte, vermag die jüngste Generation auch Produkte mit schwierigen Fliesseigenschaften schonend abzufüllen. Die PE-Säcke für pulverförmige und schwer fliessende Produkte trotzen auch widrigsten Witterungsbedingungen.

Robert Brüggemann1 Das Unternehmen Haver & Boecker OHG Maschinenfabrik in Oelde, Deutschland, ist auf Verpackungs- und Wägetechnik spezialisiert. Hier werden Systeme und Anlagen für das Abfüllen und Aufbereiten von 1

Robert Brüggemann ist Produktmanager des FFS-Abfüllsystems Adams bei Haver & Boecker.

Schüttgütern jeglicher Art entwickelt, produziert und vertrieben. Vor knapp zehn Jahren wagte man gemeinsam mit einem Kunden und einem Sackhersteller den Vorstoss, ein System zu entwickeln, mit dem man Zement in dichte, witterungsbeständige PE-Säcke verpacken kann. Aus dieser Zusammenarbeit entstand das Form-Fill-Seal-Verpackungssystem (FFS) «Haver Adams» für die Abfüllung von Pulverprodukten in PE-Schlauchfoliensäcke.

Die hohe Kunst des Absackens FFS-Verpackungsanlagen dienen der Befüllung und Verpackung von Schüttgut in Säcke. Bei der Form-Fill-Seal-Technik wird der Sack in der Füllmaschine aus einer vorgefertigten PE-Schlauchfolie gebildet. Die Maschine bezieht die KunststoffSchlauchfolie von einer Rolle. Über an die Produkte angepasste Dosier- und Wiegesysteme gelangt das Produkt in den Sack, der gleichzeitig in der Verpackungseinheit geformt und verschweisst wird.

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Die Haver Adams-Verpackungsmaschine erbringt Höchstleistungen von bis zu 2000 Sack pro Stunde.

Für granulierte und körnige Produkte gehört die Verpackung mit FFS-Maschinen schon lange zum Produktionsalltag. Doch bei Feinstprodukten gelten ganz andere Herausforderungen: «Sie weisen einen hohen Staubanteil auf. Gleichzeitig ist die Verdichtung der Produkte im Sack Grundvoraussetzung für ein sauberes und effizientes Gesamtergebnis», erläutert Burkhardt Reploh, Geschäftsbereichsleiter Baustoffe und Mineralien bei Haver & Boecker. PE-Säcke für Granulatprodukte können zur Entlüftung genadelt oder mikroperforiert werden. «Dies ist bei Pulverprodukten nicht möglich, da mit Produktaustritt auch bei Mikroperforierung gerechnet werden muss. Ferner kann der gewünschten langen Lagerzeit bei hygroskopischen Baustoffprodukten nicht entsprochen werden», so Reploh. Für Pulverprodukte wie Zement hingegen liegt der Verdichtungsfaktor bei bis zu 1,6 – das Volumen muss vor dem Sackverschluss um 60 Prozent reduziert werden. Ist dies nicht der Fall, kann es beim Transport zu Beschädigungen am Sack, so genanntem Sackbruch, kommen. Bei den in der Branche häufig verwendeten Papiersäcken liegt allein der Produktverlust während Abfüllung und Transport in einer häufig nicht mehr akzeptierbaren Grössenordnung. Neben der mangelhaften Lagerfähigkeit bei Wind und Wetter ein Hauptgrund für die Branche, nach Alternativen zu suchen. Auf Basis der genannten Anforderungen entwickelte man gemeinsam mit Kooperationspartnern ein neues Sack- und Befüll-Konzept. Die verwendeten PE-Säcke sind nicht nur sauber, dicht und witterungsbeständig, ihre kompakte Grösse ermöglicht zudem platzsparenden Transport und Lagerung. Materialverlust wird verhindert, was die Umwelt schont und Kosten senkt. Auch aus Marketingsicht bieten die Kunststoffsäcke gegenüber jenen aus Papier deutliche Vorteile: Sie lassen sich im Formatdruck vollflächig und mehrfarbig bedrucken, etwa mit fotorealistischen Bildern, Produktinformationen und Barcodes.

FFS-Technologie neu interpretiert Der erste Haver Adams war ein getakteter, rotierender Packer mit acht Füllstutzen und einer Maschinenleistung von 1000 bis 1200 Säcken pro Stunde, je nach Produktfeinheit. «Eine 9/2014

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POWTECH/TECHNOPHARM

Über Füllstutzen gelangt das Produkt in den Sack, der gleichzeitig in der Verpackungseinheit geformt und versiegelt wird.

Liste mit sämtlichen technischen Herausforderungen bildete die Grundlage unserer Entwicklungsarbeit. Wir haben jeden Punkt

einzeln gelöst, wissenschaftlich überprüft und auf dieser Basis eine kompakte Maschine entwickelt», erläutert Reploh. Aus dieser Maschine wurden zahlreiche Varianten abgeleitet, so dass die Produktfamilie Leistungen ab 200 Sack pro Stunde bei stationären Einheiten und bis zu 1200 Sack pro Stunde bei rotierenden Anlagen erbringen konnte. Als die Forderungen nach immer höheren Maschinenleistungen laut wurden, leitete das Oelder Unternehmen die nächste Entwicklungsstufe des Systems ein. Entwicklungsziel war eine Füll-Leistung von mindestens 2000 Sack pro Stunde für Sackgewichte von fünf bis 50 Kilogramm, wodurch die Maschine auch für massenorientierte Märkte und Unternehmen attraktiver wurde. Bisher lief die mehrstutzige Maschine im getakteten Betrieb. Die neue kontinuierliche Ausrichtung ermöglicht die angestrebte Leistungssteigerung von 1200 auf über 2000 Sack pro Stunde.

Über eine High-Speed-Internetverbindung können Maschinenbediener, Servicetechniker und Fachkräfte direkt miteinander kommunizieren.

Bruttoverwiegung verkürzt Füllzeiten Auf Komponentenbasis der rotierenden Packmaschine Haver Roto-Packer entwickelten die Ingenieure deshalb ein neues Füllmodul mit Bruttoverwiegung für verkürzte Füllzeiten. Auch die Sackhandling-Module, über die PE-Säcke auf die

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neuen Füllstutzen aufgesteckt und wieder abgenommen werden, sind neu: Die rotierenden Module verfügen über je zwei Greifereinheiten, die über die Drehgeschwindigkeit des Packers vollsynchron gesteuert werden und eine hohe Übergabegenauigkeit gewährleisten. Als Füllmodul können Luft- oder Turbineneinheiten eingesetzt werden. Die kombinierte Steuerungs- und Wägeelektronik MEC, eine Eigenentwicklung, gewährleistet dabei exakte Füllmengen. Innen- und Bodenrüttler sorgen für die nötige Produktverdichtung, dank Mikrovibration gelangen die Luftblasen innerhalb des Produktes automatisch nach oben. Der Vorteil dieses mechanischen Verfahrens ist die sehr hohe Verfügbarkeit. Ausserdem werden keine Feinanteile abgesaugt, wie bei einer Verdichtung durch Vakuumsysteme. Über wartungsarme Impulsschweiss-Stationen werden die befüllten Säcke bei hoher Leistung sicher verschlossen und anschliessend der Sackformstrecke zugeführt. Im Bedarfsfall lässt sich eine Kopfnahtreinigung und -kühlung einfach einbauen. Die modulare Konfiguration ermöglicht den Einsatz von ein bis zwölf Füllstutzen, was den Kreis der Anwendungsgebiete deutlich erhöht. Sämtliche Produkte, die in Ventilsäcke abgefüllt werden und eine gewisse Mindest-Schüttdichte aufweisen, können nun auch in PE-Säcke abgefüllt werden.

Service wird gross geschrieben Bedienerfreundlichkeit und Lärmschutz zählen neben hoher Leistungsfähigkeit zu den Hauptmerkmalen einer modernen Abfüllanlage. Die vollständige Einhausung des FFS hält die Geräuschentwicklung auf einem niedrigen Level. Das führt neben hohem Schallschutz zu beträchtlicher Staubreduzierung. Auch Unterstützung aus der Ferne ist dank des Haver Service Pads (HSP) auf Knopfdruck abrufbar: Das System aus einem Touchpad mit eingebauter Kamera und Software ermöglicht Maschinenbedienern, Servicetechnikern und Fachkräften, über eine High-Speed Internetverbindung direkt miteinander zu kommunizieren. Verkürzte Reaktionszeiten und höhere Anlagenverfügbarkeit sind die Folgen. 9/2014

Aktuell sind fast 60 Anlagen weltweit im Einsatz. Erst kürzlich wurde eine zur Abfüllung von Titandioxid verkauft. Die Abfüllanlage steht für optimalen Produktschutz und längere Lagerfähigkeit, auch bei widrigen Witterungsbedingungen. Ausserdem sorgt sie für eine saubere Logistikkette und belastbare Verpackungen in allen Einsatzbereichen. Mit ihrer kompakten Abmessung ist sie für sämtliche Produktionsumgebungen geeignet. Für die Chemiebranche bedeutet dies ein völlig neues, dennoch bereits umfassend erprobtes Verfahren zur FFS-Abfüllung ihrer pulverförmigen und schwer fliessenden Produkte in PE-Säcke.

Kontakt Robert Brüggemann Produktmanager Haver & Boecker Maschinenfabrik Carl-Haver-Platz 3 DE-59302 Oelde Telefon +49 (0)2522 300 r.brueggemann@haverboecker.com info@haverboecker.com www.haverboecker.com

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POWTECH/TECHNOPHARM

Staubarme Bigbag An-und Abdockung

Geschlossenes Abfüllsystem für Chemikalien

Bilder: Rubitec AG

In der Pharma- und Chemieindustrie werden täglich Produkte in Pulver- und Granulatform in Anlagen hergestellt, transportiert und in Behälter ab- und umgefüllt. Um dabei Kontaminationen von Mitarbeitenden und den Produkten zu vermeiden, werden staubarme Förder- und Abfüllsysteme eingesetzt. Der Bedarf nach geschlossenen Entleer-, Befüll- und Umfüllsystemen wächst in den letzten Jahren stetig. Auch ist ein klarer Trend weg von der Verwendung von Containern, hin zur Verwendung von flexiblen Schüttgutbehältern, so genannten Bigbags, zu beobachten. Das Unternehmen Rubitec AG in Bennwil hat hierfür ein vollständig neues und einfaches Handling-System entwickelt und zum Patent angemeldet.

Bigbag während Entleerung.

Christoph Rubitschung1 Ein Bigbag besteht aus einem stabilen Kunststoffgewebe und fasst ungefähr 1000 bis 1300 Liter. Solche flexiblen Schüttgutbehälter bieten mehrere Vorteile gegenüber starren Stahl-ContainerSystemen. Kreuzkontaminationen von hochwertigen und hochwirksamen Pharma-Produkten können mittels Bigbags vermieden werden, da diese als SingleUse-Verpackungen nach einmaliger Verwendung entsorgt werden können. Eine 1 Christoph Rubitschung ist Geschäftsführer der Rubitec AG in Bennwil.

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Eintragskopf nach beendetem Entleervorgang.

Bigbag-Entleerung Feststofftransfer.

mit

pneumatischem

aufwändige Gebindereinigung und anschliessende Reinigungsvalidierung entfallen. Ebenso sind keine Leergebinde-Transporte mehr von Werk zu Werk vonnöten. Bigbags lassen sich im Falle schlecht fliessender Chemikalien wesentlich besser entleeren als Stahlcontainer, da auf die Bigbags von aussen eingewirkt werden kann, ohne das Containment zu brechen, also das Gebinde zu öffnen. Die Wartung an Ein- und Austragsorganen wie bei Stahl-Containern entfällt. Zudem weisen die flexiblen Containments eine höhere Dichtheit gegenüber mechanischen Absperrorganen beim Abdocken auf.

Knackpunkt staubarmes Befüllen All diese Vorteile beschleunigen den Trend der Verwendung von Bigbags. Der erhöhte Bedarf hat dazu geführt, dass die Hersteller dieser Behältnisse ihre Produkte weiteren Zulassungsverfahren unterzogen haben. So sind heute Bigbags in FDA-Qualität mit internationaler Transportzulassung erhältlich, was für Pharmawirkstoffe eine grosse Bedeutung hat. Ein Knackpunkt hat sich allerdings lange gehalten! Das staubarme Befüllen und Entleeren der Bigbags war lange Zeit nur mit grossen Kompromissen möglich, wie beispielsweise kom9/2014


POWTECH/TECHNOPHARM

plizierte An- und Abdockprozedere, die teilweise kaum durch eine einzelne Person durchführbar waren. Hohe Kosten der Verbrauchsmaterialien, ungenügende Dichtheit gegenüber den Vorschriften für die eingesetzten Produkte und Teile, welche während dem Abdockvorgang ins Produkt fallen können, führten zu einer ungenügenden Akzeptanz bei den Anwendern.

Neues System löst Schwachstellen Mit diesen systemspezifischen Schwachstellen hat sich vor etwa einem Jahr der kleine Schweizer Betrieb Rubitec auseinandergesetzt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf das Entwerfen und Fertigen von kundenspezifischen Anlagen für Anwendungen in der Pharma- und Chemieproduktion. Die neue staubarme Abfüll-

Lösung für Bigbags lautet «Smartdock». Die Experten haben dieses durch nur eine Person bedienbare System zum Patent angemeldet. Das äusserst einfache und schnelle Handling hat in kürzester Zeit viele Nutzer bisheriger, älterer Systeme überzeugt, um auf Smartdock umzuschwenken. Innerhalb von nur fünf Minuten lassen sich Bigbags an- und abdocken. Das System verfügt bei genügender (üblicher) Raumhöhe über eine optimale Ergonomie. Es erfüllt den Grenzwert «Operator Exposure Band 5» (OEB 5), was < 1 µg Staub je m3 Umgebungsluft entspricht und daher für den Umgang mit hochwirksamen Substanzen in der Pharmaproduktion geeignet ist. Smartdock funktioniert auch einwandfrei mit aluminiumbeschichteten Folien. Es können keine Teile ins Produkt fallen, auch keine verbrannten Partikel, da das Folien-Schweissen entfällt. Das Reini-

SMART UND COOL

DIE ZUKUNFT DER DOSIERTECHNIK

gen des gesamten Systems ist problemlos möglich, ohne das Containment zu brechen, auch beim Bigbag Befüll-System, wo im Betrieb die Folienkappe das tiefst liegende Teil ist.

Kontakt Christoph Rubitschung Geschäftsführer Rubitec AG Hauptstrasse 8 CH-4431 Bennwil Telefon +41 (0)61 956 91 91 info@rubitec.ch www.rubitec.ch

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POWTECH/TECHNOPHARM

Vorteile von Foliensystemen gegenüber Edelstahllösungen

Flexible Containment-Lösungen Zum Schutz vor Kontamination der Arbeitsumgebung durch aktive Substanzen werden in der chemischen und wirkstoffherstellenden Industrie geschlossene Prozesse eingesetzt. An den offenen Schnittstellen, wie bei der Bemusterung, der Ab- und Umfüllung, können Isolator-Systeme den Kontakt der meist pulver- oder granulatförmigen Stoffe mit dem Bediener vermeiden. Der Hersteller Hecht Technologie hat ein auf Folienbauweise basierendes System entwickelt, das die Vorteile von Isolatoren ausnutzt und die Schwächen der starren Edelstahllösungen überwindet.

Edelstahl versus Folien

Kostenvergleich eines kundenspezifischen Projekts.

Matthias Hänsel1 Bei vielen chemischen und pharmazeutischen Stoffen sind Grenzwerte von OEB 5 (Occupational Exposure Band 5) einzuhalten, um die Mitarbeitenden effektiv vor Schaden zu schützen. Das bedeutet, dass eine Umgebungskontamination von maximal < 1 µg / m3 nicht zu überschreiten ist. Somit bleibt oft nur die Möglichkeit, die Stoffe mit einem Isolator zu 1 Matthias Hänsel ist Produktmanager Marketing & Vertrieb bei Hecht Technologie.

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Bislang glänzt es noch sehr in den Wirkstoff- und Pharmabetrieben. Jedoch dringen immer mehr so genannte «Single Use Systems» – Einwegsysteme in diesen Bereich vor. Edelstahlisolatoren werden durch Einwegfolie ersetzt. Beutel ersetzen Fässer oder sogar Container. Die BiotechIndustrie macht es vor: Vor zehn Jahren wurden fast ausschliesslich Edelstahlapparate in der pharmazeutischen Biotechnologie eingesetzt. Die heutige Realität sieht anders aus: Im Trend liegen überwiegend Foliensysteme. Die Gründe hierfür sind Kosteneinsparungen und Flexibilität in der Produktion. Um 30 bis 40 Prozent reduzierte Herstellungskosten konnten durch den Einsatz von Einwegsystemen schon erreicht werden. In den USA arbeitet man bereits an «Disposable Facilities» – vollständigen Einweg-Herstellprozessen. Neben den geringeren Kosten ist jedoch der grösste Vorteil, dass keine Produktrückstände mehr vorhanden sind und somit die Möglichkeit einer Kreuz-Kontamination ausgeschlossen wird. Dies gewährt höchste Sicherheit für die Anwender und die herzustellenden Produkte. Zudem entfällt bei den Einwegsystemen die zeitintensive Reinigungsvalidierung.

Einsatz von Einwegsystemen Der Vorteil der Einwegtechnologien kommt bei häufigen Produktwechseln und der dadurch verbunden Reinigung sowie der Handhabung hochaktiver oder hochgefährlicher Substanzen zum Tragen. Gerade bei diesen Produkten sind eine rückstandslose Reinigung und ein aktiver Bedienerschutz zwingend. Als hochaktive oder hochgefährliche Substanzen werden Zytostatika, kanzerogene, mutagene, teratogene Stoffe sowie Hormone und Antibiotika bezeichnet. Speziell im Bereich des Feststoff-Transfers zur Befüllung sowie zur Entleerung der Prozesse gibt es bereits Einwegtechnologien. Betrachtet man den Herstellprozess in einem Pharma- oder Wirkstoffbetrieb, findet der erste Kontakt mit der Substanz im Wareneingang statt. Dort werden die Produkte bemustert und Proben zur Analyse und Kontrolle entnom-

Bilder: Hecht Technologie

handhaben. Die meisten Isolatoren waren bis vor kurzem starre Systeme aus Edelstahl, deren Investitions- und Anschaffungskosten sehr hoch und die Handhabung wenig flexibel waren. Auch die Reinigung von Prozessen und Anlagenteilen stellt eine zunehmende Herausforderung für die Qualitätssicherung speziell in Vielzweckanlagen dar.

Einweg-Probenahme-System EPS.

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POWTECH/TECHNOPHARM

zu jeder Zeit vor dem Produkt geschützt. Durch die geschlossene Proben-Entnahme werden weder der Raum, noch andere Gebinde kontaminiert. Die Reinigung sowie Dekontamination des Raumes und Bedieners wird reduziert und beschleunigt. Der Einwegisolator wird nach der Bemusterung entsorgt. Eine aufwändige Reinigung wie zum Beispiel bei Edelstahlisolatoren entfällt.

Einweg-Wäge-Isolator EWI zur Einwaage Einweg-Wäge-Isolator EWI.

men. Um diesen Arbeitsschritt auszuführen, stehen zum Beispiel Einwegisolatoren zur Verfügung. Aber auch in der Verwiegung zur Vorbereitung der Produktion sowie in der Forschung und Entwicklung werden die Systeme bereits genutzt. Zur Bemusterung im Wareneingang findet man häufig Laminar Flow-Einheiten (Abkürzung: LF). Diese LF-Einheiten bieten einen gewissen Schutz während der Bemusterung durch HEPA gefilterte Luft. Die LF-Einheiten schützen jedoch den Bediener nur bedingt. Durch das Arbeiten am geöffneten Gebinde kann ein Produktkontakt erfolgen. Ein Einwegprobenahme-System (EPS) schliesst diese Lücke. Die zu bemusternden Gebinde werden über eine Folientechnologie, an den in das EPS integrierten Einwegisolator, angeschlossen. Die Bemusterung findet innerhalb des Isolators statt. Der Bediener ist

TechnoPhar m Nürnberg Halle 9 Stand 9-33 8

Nach der Bemusterung und Freigabe wird der Einsatzstoff vor der Produktion in die geforderte Menge portioniert. Dies geschieht in einem Wiegebereich. Auch hier muss der Schutz stets gewährleistet werden. Die Gebinde docken ähnlich wie beim Probenahme-System über ein Foliensystem an den Isolator an. Eine zusätzliche Hubvorrichtung für Gebinde erleichtert die Entnahme des Produktes im Folienisolator. Neu ist die aktiv-passiv Wägetechnik. Durch diese innovative Technologie können erstmals Produkte in einem Isolator gewogen werden, ohne dass sich die Wiegeplattform im Isolator befindet. Die Firma Hecht Technologie hat eine Technik entwickelt, bei der die Wiegeplattform ausserhalb des Isolators befestigt, und durch eine spezielle Durchführung im Isolator mit einer Schale verbunden ist. Genauigkeiten von ± 1 g können hiermit erreicht werden. Eine spezielle Membrantechnologie an der Isolator-Durchführung kompensiert mögliche Druckunterschiede im Isolator. Die Beeinflussung der Waage

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Zentrifugalpumpe LE/ZA

P U M P E N 9/2014

ist ausgeschlossen. Ein integrierter Einweg HEPA-Filter unterstützt das System zusätzlich.

Folientechnologie in der Herstellung Durch die Kooperation von Hosokawa Alpine und Hecht Technologie wurde sogar der weltweit erste Herstellprozess als Einwegsystem entwickelt: Das Zerkleinern eines Wirkstoffes durch eine Einweg-Luftstrahlmühle. Abgesichert wird dieser Prozess durch einen Einwegisolator. Eingesetzt wird diese Technologie zunächst in der Forschung und Entwicklung, bei der häufige Produktwechsel an der Tagesordnung sind. Gerade in diesem Bereich sind in der frühen Produktentwicklung keine verlässlichen Toxizitäts-Daten vorhanden. Ein optimaler Mitarbeiterschutz muss trotz allem immer gewährleistet sein. Die in den Isolator integrierte Einweg-Luftstrahlmühle erfüllt all diese Anforderungen.

Kontakt Matthias Hänsel Hecht Technologie GmbH Schirmbeckstrasse 17 DE-85276 Pfaffenhofen Tel. +49 (0)8441 8956 0 info@hecht.eu www.hecht.eu

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Bild: Georg Sposny

Eine perfekte Schweissnaht verbindet zwei Rohrstücke. Zu sehen sind auch die mit Laser eingebrachte Schmelznummer und die Werkstoffbezeichnung.

Sterile Verbindungstechnik für die Pharma- und Biotech-Industrie

Verbindungen, die sicher dicht halten Nachhaltige und partnerschaftliche Kundenbeziehungen sind für die Connectors AG von zentraler Bedeutung. Der Spezialist für sterile Verbindungselemente zum Transport von Flüssigkeiten und Gasen bietet seinen Kunden die bestmöglichen und wirtschaftlichsten Produkt-Lösungen. Insbesondere im Bereich der Einweg-Technologie hat sich das Unternehmen aus Tagelswangen in der Schweiz eine führende Position erarbeitet.

Georg Sposny Seit ihrer Gründung im Jahr 1985 steht die Connectors AG seit fast 30 Jahren für qualitativ hochwertige Verbindungselemente für die Pharma- und Biotech-Industrie. Die Produktpalette umfasst im Bereich der Steril-Technik beispielsweise Tri-Clamp-Verbindungen, Fittinge, Manometer, Schläuche sowie Schlauchverbindungen und andere Verbindungslösungen für den Transport von Flüssigkeiten und Gasen in biopharmazeutischen Anwendungsbereichen. Heute gibt es fast nichts, was die Experten nicht zusammenbringen können. 34

Seit April 2012 ist Connectors mit seinen 30 Mitarbeitenden ein Tochterunternehmen der Norma Group, ein internationaler Marktführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie mit zahlreichen Produktions- und Vertriebsstandorten weltweit. Innerhalb der Norma Group agieren die Schweizer als eigene Geschäftseinheit «Pharma & Biotech». «Die Übernahme durch Norma ist eine Chance für Connectors, sich auf weiteren internationalen Märkten zu etablieren», sagt Christoph Ferstl, Marketing & Business Development Manager bei Connectors. Insbesondere im Bereich der sterilen Single-Use-Technologie, sprich Einweg-Technologie, haben sich

die Tagelswangener in den letzten Jahren einen Namen gemacht. «Wir haben uns im Markt als innovative Mitdenker, Planer und Partner etabliert und bieten unseren Kunden systemrelevante Lösungen an», erklärt Ferstl. Dank langjähriger eigener Konstruktions- und Produktionserfahrung und der starken Allianz mit verschiedenen Partnern profitieren die Kunden von einem umfassenden Sortiment und kurzen Lieferzeiten.

Trends frühzeitig erkennen Die ständig wachsenden Anforderungen an Prozessanlagen und Steril-Rohrleitungs-Systeme, die sich vor allem in den 9/2014


Bilder: Connectors AG

Dreistufiger SUS-Prozess von Connectors.

Bereichen Pharmazeutik, Biotechnologie und Elektronik widerspiegeln, setzen auch Anpassungen bezüglich Qualität und Reinheit der Materialien sowie der Verbindungssysteme voraus. Insbesondere die immer höhere Flexibilisierung in der Pharmaproduktion aufgrund von kleineren, fast schon individualisierten Produktions-Chargen anstelle von Blockbustern erfordert eine unkomplizierte Herangehensweise. Das bedeutet letztlich immer weniger festgebundene Lösungen aus Edelstahl, dafür mehr flexible Schlauchverbindungen, wie zum Beispiel aus transparentem Silikon für den einmaligen Einsatz oder wiederverwendbare Verbindungsstücke, wie beispielsweise die patentierte Schlauchverschraubung Connlock. «Unsere Aufgabe ist es, solche Trends frühzeitig zu erkennen und Systeme dafür zu entwickeln und anzubieten», sagt Ferstl.

Produktentwicklung in drei Stufen Wenn es kein Standardprodukt sein soll, sondern es sich um neue, kundenspezifische Anforderungen handelt, greifen die Experten auf ihren dreistufigen Entwicklungsprozess zurück: Produktidee – Entwicklung zum Prototyp – Serienfertigung. Aus einer schnellen Handskizze wird ein Computermodell entwickelt, woraus der erste Prototyp entsteht. «Diese kreative Herangehensweise ist sehr effizient», sagt Ferstl. Der Vorteil hierbei ist, dass der Administrationsaufwand gering gehalten wird, und selbst kleinere Produktmengen schnell realisiert werden können. «Das sind sehr interessante nachhaltige Projekte, die zu langjährigen Partnerschaften führen.» Das Ergebnis sind sichere und qualitativ hochwertige Produkte, die sich durch technische Finessen und erprobte, mechanische Eigenschaften auszeichnen. Alle Mediumberührenden Stahlteile werden mit dem Werkstoff und der Schmelznummer anhand von Laserbeschriftung gekennzeichnet.

Technischer Nutzen von Single-Use Lösungen Single-Use Systeme (SUS) bieten mehrere Vorteile gegenüber wiederverwendbaren Systemen. Als SUS für die biopharmazeutische Industrie verstehen sich Komponenten wie Schläuche, Beutel, Spritzen, Flaschen und dergleichen, 9/2014

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die nach ihrem Einsatz nicht mehr im Prozess wiederverwendet werden. Die traditionellen Prozessanlagen und Leitungen müssen für ihren erneuten Einsatz den hohen Anforderungen an Sterilität standhalten. Diese müssen bei jedem Einsatz aufwändig gereinigt (CIP – Cleaning in Place), sterilisiert (SIP – Sterilizing in Place), geprüft und dokumentiert werden. Diese Arbeitsschritte verursachen neben einem Stillstand der Produktionsanlage auch hohe Betriebskosten. Für den Betreiber entfällt durch vorsterilisierte, dokumentierte SUS die kostenintensive Reinigung der Anlage. Er kann so viele Herstellprozesse optimieren und verbessern. Eine mögliche Kreuzkontaminierung (Produktrückstände oder Verunreinigungen von vorherigen Produktionskampanien) kann absolut ausgeschlossen werden.

Beispiel aus der Praxis «Wir bieten bei kundenspezifisch entwickelten SUS ein umfangreiches Paket: Die umfassende Dokumentation, bestehend aus Certificate of Conformance sowie Materialzertifikate, Sterilisations- und Qualifi zierungsdokumente, wird bei jeder Lieferung beigefügt», erklärt Ferstl den Service. Ausserdem werden die Systeme doppelt in Folien eingepackt und mit Gammastrahlen sterilisiert, so dass sie fachgerecht in einen Reinraum eingeschleust werden können. SUS bieten grosse Flexibilität für neue Anlagen wie auch für Nachrüstungen. Grund-

sätzlich haben solche Systeme kleinere Platzansprüche und die Abläufe beziehungsweise Prozesse für die Operatoren sind einfacher. Durch eine grosse Anzahl von Komponenten können kundenspezifi sche Systeme für Abfüllungen, Probeentnahmen, Transfer- oder Mischprozesse zusammengestellt werden. Dies ist auch für kleinere Stückzahlen möglich. Mit einer Erfolgsgeschichte aus der Praxis kann Ferstl natürlich auch aufwarten: «Ein Hersteller von Füllmaschinen kam auf uns zu, um ein Problem von Kreuzkontamination bei der Abfüllung von Flüssigkeits-Chargen mittels eines Stahlrohr-Stahlnadel-Füllsystems zu erörtern. Durch die aufwändige Sterilisation dieses starren Systems war der Maschinenstillstand zu hoch und die Re-Qualifizierung dauerte zu lange.» Die Lösung war nach Anwenden des Drei-Stufen-Modells schnell gefunden: Ein System mit chargenbezogenen Einweg-Abfüllnadeln, das zudem absolut tropffrei arbeitet. «Bei Anfragen dieser Art ist es enorm wichtig, dass man den Kunden mit einbezieht, über die besonderen Anforderungen spricht, und gemeinsam eine Lösung entwickelt», weiss Ferstl.

Überblick und Nachverfolgung der grossen Produktvielfalt Die Connectors Produktepalette ist so weitreichend wie die Nachfrage nach Verbindungselementen für die Steriltechnik. Alle Standardprodukte sind ab Lager lieferbar und genügen auch den höchsten 9/2014


POWTECH/TECHNOPHARM

Die in der Steriltechnik einsetzbaren Produkte erfüllen die hohen Ansprüche der Pharmaindustrie und sind mit den geforderten Zertifikaten lieferbar. Weitere Materialien wie beispielsweise Hastelloy sind auf Anfrage erhältlich.

lich ist, haben wir einen mobilen Test-Van, um Schlauchtests vor Ort durchzuführen», erklärt Ferstl. Denn sowohl Service als auch Qualität stehen für das Schweizer Traditionsunternehmen an erster Stelle.

Test- und Prüf-Werkstatt vor Ort Explosionsanordnung der Connlock Schlauchkupplung.

Qualitätsansprüchen. «Wir legen grossen Wert darauf, dass all unsere Teile zertifi ziert sind, und dass jederzeit eine Rückverfolgbarkeit gewährleistet ist», erklärt Ferstl. Um einen Überblick über das breite Sortiment zu ermöglichen, hat das Unternehmen Produktgruppen gebildet. So können Kunden bequem die gesuchten Produkte sowie die passenden Normen und Nennweiten finden.

Für alle Produkte gilt, dass sie internen Prüfungen standhalten müssen. Ob Schlauch, Schelle, Verbindungsstück oder ein zusammengesetztes System aus mehreren Elementen: Die Praxis-Tauglichkeit wird unter diversen Temperatur-, Druckund Medium-Bedingungen getestet. In der an den Vertrieb angeschlossenen Werkstatt in Tagelswangen werden hierzu Versuchsreihen aufgebaut und die Messergebnisse mittels Analyse-Software genau ausgewertet. «Wenn eine Prüfung des Produkts nur vor Ort beim Kunden mög-

Kontakt Christoph Ferstl Marketing & Business Development Manager Connectors Verbindungstechnik AG Zürcherstrasse 53 CH-8317 Tagelswangen Telefon +41 (0)52 354 68 25 christoph.ferstl@normagroup.com www.connectors.ch

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POWTECH/TECHNOPHARM

Kontaminationsfreie Pumpentechnologie auf der Technopharm

Höchste Präzision für sterile Produkte Prozessintegrität, Rezepttreue und Produktsicherheit spielen in den Branchen Pharma, Food und Kosmetik die entscheidende Rolle. Die Lewa GmbH, ein Pumpenhersteller und Anlagenbauer für unterschiedliche Teilindustrien, präsentiert auf der Technopharm in Nürnberg ihr Portfolio, das neben verschiedenen Dosier-Membranpumpen, Kreiskolben-, Exzenterschnecken-, Kreisel- und Druckluftmembranpumpen auch kundenspezifische Chromatographie-Systeme umfasst.

Ausgestellt werden zum Beispiel eine Lewa Ecodos hygienic mit Intellidrive-Antrieb und eine Ecoflow hygienic mit dem sehr betriebssicheren M900 MembranPumpenkopf. Die beiden Hygienepumpen zeichnen sich dadurch aus, dass der Produktraum sicher und dichtungslos zur Getriebeseite hin abgetrennt ist. Auch bei länger dauernden Prozessen bleiben die Pumpen so hermetisch dicht und leckagefrei. Pumpenhydraulik und Förderfluid sind über die Sandwichmembran konsequent getrennt. Sollte eine der Membranlagen beschädigt sein, führt der Druckanstieg zwischen den Membranlagen zu einer automatischen Fehlermeldung. Dadurch wird eine hohe Prozess-Sicherheit erreicht.

Fördern vom Nieder- bis zum Hochdruckbereich Beide Pumpen können zudem als Mehrfachpumpen zur Rezeptdosierung eingesetzt werden. Dazu werden mehrere Triebwerke an eine Antriebswelle montiert. Die Dosiermenge kann durch die Frequenzregelung des gemeinsamen Antriebsmotors und / oder einzeln über eine manuelle oder elektrische Hubverstellung der jeweiligen Pumpenköpfe reproduzierbar und wirtschaftlich variiert werden. Während sich die Ecodos-Pumpen vor allem für Dosier- und Förderaufgaben im Niederdruckbereich bis 20 bar eignen, handelt es sich bei der Ecoflow um 1 Bettine Kuhnert ist freie Redakteurin aus München.

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Bilder: Lewa GmbH

Bettine Kuhnert1

Die Hochdruck-Dosierpumpe Ecoflow hygienic ist in der Lage, 19 m3 / h pro Pumpenkopf oder aber mit bis zu 1200 bar zu fördern.

eine Hochdruck-Dosierpumpe, die in der Lage ist, pro Pumpenkopf mit maximal 1200 bar oder aber bis zu 19 m3 / h zu fördern. Die patentierte Sandwichmembran sorgt für die notwendige ProzessSicherheit in Kombination mit der geforderten, hochpräzisen Dosierung. Um alle aseptischen Anforderungen zu erfüllen und die Herstellung steriler Produkte zu optimieren, wurden beide Modelle gemäss international gültiger Richtlinien auf ihre Reinigbarkeit hin getestet und die Materialien sowie die Konstruktionsdetails so gewählt, dass keine Kontamination zu befürchten ist. Mit der Intellidrive-Technologie lässt sich zudem die Fördercharakteristik für unterschiedliche Saug- und Druckhubprofile individuell modellieren. Die Kombination von Drehzahl-Variation und Teilhubmodus erlaubt dabei einen Stellbereich bis über 1:150. Die intelligente und sehr prä-

zise, automatische Steuerung eignet sich daher für Abfüllvorgänge, kann aber auch bei der Mischung von zwei Medien sowie

Durch das Chromatographie-System Ecoprime kann die Sicherheit bei der Herstellung von Biopharmazeutika und die zuverlässige Qualifizierbarkeit des Produkts gewährleistet werden.

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LÖSUNGSANBIETER FÜR ANALYTISCHE LABORS

Die Ecodos-Pumpen eignen sich für praktisch alle Dosier- und Förderaufgaben im Niederdruckbereich bis 20 bar. In Kombination mit der Intellidrive-Technologie lässt sich ausserdem die Fördercharakteristik über unterschiedliche Saug- und Druckhubfrequenzen individuell und hochpräzise modellieren.

Kundenservice ist unsere Stärke – und Ihr Vorteil

bei der Hoch- und Niederdruckauftrennung in Chromatografie-Systemen ihre Vorteile ausspielen.

Unser Angebot umfasst: • FTIR Spektroskopie • UV-VIS + FL Spektroskopie • Elektronenmikroskopie • Chemische Sensoren • Probenaufbereitung und Laborzubehör • Spezialanfertigungen und Baugruppen • Kurse und Services

Ausbeute erhöhen Speziell für die Niederdruck-Chromatographie – etwa bei der Herstellung von Biopharmazeutika – hat Lewa die Ecoprime-Anlagen entwickelt, die sich durch eine präzise Flussrate von 0,03 bis zu 60 l / min, einen grossen dynamischen Flussbereich, minimale Pulsation und ein niedriges Totraumvolumen auszeichnen. Dadurch können Ausbeute und Sicherheit bei der Aufreinigung erhöht werden. In der Konsequenz sinken sowohl der Zeitaufwand als auch die Kosten für die Validierung. Im Vergleich zu anderen Anlagen kann mit der Intellidrive-Technologie ein wesentlich höherer Flussbereich abgedeckt werden. So bietet die Kombination «Variation der Drehzahl» und «Teilhubmodus» einen Stellbereich bis über 1:150, was normalerweise nur mit zwei Anlagen möglich ist.

Partnerprodukte ergänzen Portfolio Ergänzend bietet Lewa auch komplementäre Produkte von namhaften Partnern in Edelstahlausführung und mit Ra < 0,8 µm an. Diese Pumpen sind ebenfalls für CIP9/2014

und SIP-Prozesse geeignet. Die Drehkolben- und Kreiselpumpen beispielsweise von Pomac eignen sich für hygienische Standardapplikationen und erfüllen die strengen Anforderungen der EHEDGRichtlinien (Hygienic Design). Die Pumpen sind flexibel für dünnflüssige, viskose und / oder scherempfindliche Medien einsetzbar. Die Exzenterschneckenpumpen von Knoll, die für den gleichmässigen, schonenden Transport, zum Ansaugen und zum Dosieren von wässrigen bis hochviskosen Medien ausgelegt sind, fördern selbst stückige Güter schonend. Sie sind totraumarm konstruiert und entsprechen – ebenso wie die Druckluft-Membranpumpen von Wilden in Hygieneausführung – den EHEDG-Anforderungen. Letztere sind besonders gut für das Ansaugen aus Behältern und für Transportaufgaben geeignet.

Kontakt Lewa GmbH Ulmer Strasse 10 DE-71229 Leonberg Telefon +49 (0)7152 14 0 lewa@lewa.de www.lewa.de

Technopharm 2014: Halle 9, Stand 306

Die eigene feinmechanische Werkstatt ermöglicht es uns, auf Ihren Bedarf einzugehen und Geräte wo nötig anzupassen oder selbst zu fertigen.

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POWTECH/TECHNOPHARM

Ausgezeichnete Alternative zur Seitenkanalpumpe

Leise Hybridpumpe mit Rückführsystem Die Hybridpumpe LES von Sawa Pumpentechnik AG verfügt im speziell entwickelten Pumpendeckel über einen Inducer sowie ein integriertes Rückführsystem, wodurch sie erfolgreich als selbstansaugende Pumpe zum Einsatz gebracht werden kann.

drucks eingesetzt wird, eignet sich diese Pumpe ausgezeichnet für Anwendungen, bei welchen hohe Gasanteile mitzufördern sind oder die Saugleitung komplett entleert werden soll. Ebenso ist diese Pumpe für den Saug- und Schlürfbetrieb prädestiniert, ohne dass eine Beschädigung der Gleitringdichtung stattfinden kann. Demzufolge ist die Pumpe ideal für den Einsatz als CIP-Rücklaufpumpe oder für die Tankentleerung.

Vielfältige Anwendungsgebiete – Erfolgreiche Praxistests

Im Pumpendeckel der LES sind ein Inducer sowie ein Rückführsystem integriert.

Basierend auf der bereits vor zwei Jahren lancierten Kreiselpumpe des Typs LE, entwickelte die Sawa Pumpentechnik AG die Hybridpumpe LES, wobei LES für Leise Effizient Selbstansaugend steht. Durch das neu entwickelte Rückführsystem im Pumpendeckel, in welchem unter anderem ein Inducer zur Erhöhung des Saug-

Die wesentlichen Vorteile der LES-Pumpe gegenüber einer Seitenkanalpumpe können wie folgt zusammengefasst werden: • Durch den besseren Wirkungsgrad kann Strom gespart werden. • Niedrigere Beschaffungs-, Unterhaltsund Betriebskosten. • Die Förderung von Feststoffanteilen ist möglich. • Rasche Anpassung an veränderte Betriebsverhältnisse durch einfachen Laufradwechsel. • Ideale Einsätze für grosse Fördermengen bei hohem Druck. Erste Praxistests wurden bereits absolviert und die Kunden sind von der LES-Pumpe überzeugt. Der Betriebsleiter eines grossen Milchverarbeitungsbetriebs äusserte

sich wie folgt: «Die Pumpe LES läuft zu unserer vollsten Zufriedenheit, sehr leise und effizient. Besonders die Effizienz ist ein wichtiger Kostenfaktor im 24-StundenBetrieb. Der leise Betrieb ist ein weiterer Vorteil, da auch auf die Umgebung Rücksicht genommen werden muss. Das ausgezeichnete Leersaugen der Ansaugleitung, ist die ideale Voraussetzungen zur Minderung des Produktverlustes und für die nachfolgende CIP Reinigung. Zudem haben die LKW Fahrer grosse Freude, dass das Entladen der Fahrzeuge nun noch schneller geht.»

Hygienic Design-Ausführung Die LES-Pumpe basiert, wie die ganze LEPumpenreihe, auf dem Regelwerk der European Hygienic Engineering & Design Group (EHEDG), welches den hygienischen Prozessbetrieb sicherstellt sowie eine schnelle Reinigung garantiert. Soll eine Mediumsrestentleerung des Pumpenkörpers stattfinden, kann diese zum Beispiel durch das neue totraumfreie Sawa-Restentleerungsventil vorgenommen werden. Die Spezialisten aus Degersheim verwenden für alle Pumpen den hochwertigen, korrosionsbeständigen Chrom-Nickel-Molybdän Edelstahl 1.4435 (AISI 316 L). Die medien-berührten Bauteile sind elektropo-

Labor Gasgeneratoren H2, N2, Zero-Air AnalyƟk Verbrauchsmaterial Wasser-AnalyƟk u. Probenehmer SCHMIDLIN Labor + Service AG - CH-6345 Neuheim - T 041 757 51 51 Email: info@schmidlin-lab.ch - www.schmidlin-lab.ch

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Laborgeräte Service

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Bilder: Sawa Pumpentechnik AG

POWTECH/TECHNOPHARM

Komplettansicht der kompakten Hybridpumpe aus Degersheim.

liert und weisen eine glatte, porenfreie Oberfläche auf.

Service gehĂśrt zur Unternehmensphilosophie Alle Pumpen des Herstellers kĂśnnen mit unterschiedlichen Gleitringdichtungssystemen ausgerĂźstet werden, welche selbst-

verständlich immer auf das zu fÜrdernde Medium abzustimmen sind. Erhältlich sind vielfältige Materialpaarungen wie beispielsweise Kohle / Chromstahl, Hartmetall / Hartmetall, SiC / SiC oder Kombinationen der erwähnten Gleitringe und der Gegenringe. Ausfßhrungen wie Quench, Tandem, Back to Back, statisch oder druckßberlagert und Spezialausfßhrungen sind fßr den Pumpenbauer eine Selbstverständlichkeit. Alle Elastomere der Gleitringdichtungen und der Nebendichtungen kÜnnen mit den geforderten Zertifikaten fßr verschiedenste Materialien geliefert werden (etwa FDA und USP Cl VI). Die Philosophie der Sawa Pumpentechnik AG zeichnet sich durch Zusammenarbeit, genaue Abklärung der Bedßrfnisse, (vielfach vor Ort), Erarbeiten von ProblemlÜsungen, Abgabe detailliert beschriebener Angebote, fehlerfreier Lieferungen und

kurzer Reaktionszeiten im After Sales Service aus. Dadurch entstehen vertrauensvolle Partnerschaften mit langjährigen Beziehungen. Kommen Sie bei uns auf der Technopharm vorbei und lassen sich persÜnlich vom neuentwickelten Restentleerungsventil ßberzeugen. Quelle: Sawa Pumpentechnik AG

Kontakt Sawa Pumpentechnik AG Taastrasse 40, CH-9113 Degersheim Telefon +41 (0)71 372 08 08 info@sawa.ch www.sawa.ch

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POWTECH/TECHNOPHARM

Gemeinsam immer einen Schritt voraus

Sicherheitswerkbank mit Sensortechnik

Bilder: Skan AG

Seit über 45 Jahren ist die Skan AG für ihre Kunden ein erfolgreicher Partner für Sicherheitswerkbänke in der Schweiz. In dieser Partnerschaft steht auch die Firma Berner für Qualität, Zuverlässigkeit und innovative Technologie. Den Mitarbeiterschutz noch weiter zu erhöhen und die Arbeit an Sicherheitswerkbänken einfacher und intuitiver zu gestalten, waren die obersten Ziele bei der Entwicklung der neuen Generation Claire.

Das hochwertige TFT-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung ist zentral in der Sicherheitswerkbank angeordnet und leicht zu erreichen.

In einem Entwicklungsprojekt haben die Ingenieure und Designer von Berner über mehrere Jahre viele Ideen gesammelt, getestet sowie Ergebnisse aus ihrer Forschung implementiert. Form und Funktion gingen mit dem «Shield Design» eine Symbiose ein und wurden zu einem perfekten Premium Produkt. Diese neue Generation der Sicherheitswerkbänke vereint dies in einzigartiger Weise.

Vorteilhafte ergonomische Lösung Das Design der Sicherheitswerkbank überzeugt durch eine klare und schlank anmutende Formensprache – die seitliche Taillierung bildet eine attraktive und über die gesamte Gehäusefront fortgeführte überspannte Fläche: das Protection-Shield, in welchem neben der Front42

scheibe ein Touch-Screen harmonisch und ergonomisch eingepasst ist. Die beiden seitlichen Vertikalen umfassen optisch den auf höchste Sicherheit ausgelegten Arbeitsraum und erfüllen darüber hinaus einen entscheidenden funktionalen Aspekt: Das eingesetzte und von weitem einsehbare Lichtband informiert durch seine Farbcodierung fortwährend über den aktuellen Betriebszustand und warnt den Nutzer frühzeitig und unübersehbar vor möglichen Gefahren beim Umgang mit dem Gerät. Verstärkt wird diese Wirkung durch eine intelligente Ausleuchtung der Frontscheiben-Unterkante, die den rundum verglasten und optimal einsehbaren Arbeitsraum abschliesst. Zur Sicherstellung einer möglichst einfachen Reinigung wurde auf eine glatte und weitgehend fugenlose Gestaltung der Oberflächen geachtet. Eine puristische Farb- und Materialkombination aus feiner weisser Pulverbeschichtung und hochwertigem Material, wie Edelstahl und Glas kommuniziert höchste Qualität und Präzision.

viduelle Nutzerprofile, Implementierung und Anzeige von Daten aus externen Geräten, eine intuitive Bedienung und sehr benutzerfreundliche Menüführung – so einfach!

Die erste Sicherheitswerkbank mit Sensortechnik Bereits seit 2002 nutzt Berner als erster europäischer Hersteller von Sicherheitswerkbänken die mikrobiologische Prüfmethode gemäss DIN 12980, DIN EN 12469 und NSF 49 zur Verifizierung der Schutzfunktionen. Mit dieser weltweit am häufigsten verwendeten Methode werden die Schutzfunktionen der Sicherheitswerkbänke geprüft und optimiert. Personen-, Produkt-, und Verschleppungsschutz einer Sicherheitswerkbank hat allerhöchste Priorität. Zahlreiche veröffentliche Untersuchungen belegen das herausragende Leis-

Eine so einfache Bedienbarkeit Das Touch-Display der neuen Generation verfügt über eine intuitive Bedienung und eine einfache, sich selbst erklärende Menüführung. Hochwertige Piktogramme und ein puristisches Design sprechen eine klare Sprache. Das hochwertige TFTDisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung ist zentral angeordnet und leicht zu erreichen. Die Anzeige ist sowohl in der sitzenden als auch in der stehenden Arbeitsposition einfach zu erkennen. Indi-

Das eingesetzte und von weitem einsehbare Lichtband informiert durch seine Farbcodierung fortwährend über den aktuellen Betriebszustand.

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tungsvermögen der Sicherheitswerkbänke des Herstellers. Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, dass Bewegungen des Menschen im Nahbereich der Arbeitsöffnung die Schutzfunktionen erheblich beeinflussen können. Ein zum Patent angemeldetes Detektionssystem für Störströmungen registriert Bewegungen des Menschen und erzeugt einen Warnhinweis. Das präventiv wirkende System warnt den Bediener rechtzeitig vor möglichen Gefahren.

Niedrigerer Schallpegel und Energieverbrauch Filter sind die sicherheitsrelevanten Bauteile in Sicherheitswerkbänken. Sie sind die wichtigste Barriere für den Menschen, die Umwelt und das Produkt. Die in 3-Filter-Systemen verwendeten HEPA-Patronenfilter konnten im Rahmen eines Forschungsprojektes strömungs-mechanisch optimiert werden. Dank neu entwickelter Ansaugdüse und Luftführung sind die Betriebseigenschaften verbessert worden. Schallpegel und Energieverbrauch sanken deutlich. Die Filterstandzeit wurde optimiert. Die bewährten Eigenschaften bleiben jedoch unverändert: • • • •

Geringe Abmasse und kompakte Bauweise Möglichkeit eines kontaminationsarmen Filterwechsels Maximale Beinfreiheit in 3-Filter-Systemen 50 Prozent geringerer Wechsel- und Prüfaufwand als bei herkömmlichen Filtersystemen • Einpassen in viele handelsübliche Abfallentsorgungsbehälter oder Autoklaven

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Kontakt Ernst Schneider Skan AG Postfach CH-4009 Basel Telefon +41 (0)61 485 44 44 info@skan.ch www.skan.ch

Technopharm 2014: Halle 9, Stand 413 9/2014

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Neue Testanlage für Kunden

Prozesswirksame Versuche mit Feststoffen Auf einer neuen Testanlage im Technikum des Mühlenherstellers Frewitt können die Eigenschaften von zu verarbeitenden Pulvern und Granulaten untersucht werden. Das modulare Konzept des Systems ermöglicht es Kunden, ihre Einsatzprodukte im Klein- als auch im Grossmengenbereich auf ihr Verhalten in unterschiedlichen Maschinenkonstellationen unter die Lupe zu nehmen. Letztlich liefert die Testanlage Ansatzpunkte, die eigenen Verarbeitungsprozesse zu optimieren und bei Bedarf ein neues Anlagenkonzept zu entwickeln.

Bilder: Frewitt

Modularität der Anlage

Detailaufnahme der neuen Testanlage von unten.

René Herzog1 Die neue Testanlage für Feststoffe wurde von Frewitt so konzipiert, dass die Prozesswirklichkeit möglichst präzise abgebildet wird. Die Produktqualität soll damit überwacht und Qualitätsabweichungen verhindert werden. 1 René Herzog ist Regionaler Verkaufsleiter bei Frewitt in Granges-Paccot.

Je vielfältiger die Produkte, desto wichtiger ist die Modularität einer Anlage: Harte, weiche, abrasive, faserige, kristalline und wärmeempfindliche Produkte können auf ein und derselben Anlage in einem offenen oder geschlossenen System zerkleinert, fluidisiert, transportiert, dosiert, gewogen und in unterschiedlichste Behälter abgefüllt werden. Das im Technikum montierte System besteht aus Modulen, die kundengerecht und einfach zu integrieren oder auszuwechseln sind. Das zu testende Produkt wird über einen Trichter (gravimetrisch) und einen Saugförderer (Transportmodul) dem System zugeführt. Für die kontinuierliche Austragung sorgt das Modul Profi -Sword. Nach dem Austraggerät fliesst das Produkt durch das Dosiermodul, bestehend aus Profi -Dos (bei schwer fliessenden Produkten), der Siebmühle und der Dosiervorrichtung Profi -Accurate. Als Abfüllorgane kommen der Profi -Liner (Inliner), die Sackklemme Profi -Bant (pneumatisch) oder Profi -Lun (manuell) zum Einsatz.

GMP-Richtlinien In der pharmazeutischen Produktion und der Feinchemie müssen für das Erreichen einer einheitlich hohen Produktqualität bestimmte GMP-Richtlinien eingehalten

werden. Diese verlangen teils nach einer partikelfreien, teils nach einer keimarmen oder keimfreien Reinigung. Um Kontaminationen zu vermeiden, ist es daher gerade bei mechanischen Verfahren wie dem Mahlen oder Kalibrieren wichtig, dass die Qualitätskriterien gemäss Prozessvorgabe genau eingehalten werden. Die neue Testanlage erfüllt alle die genannten Kriterien.

Präzision Genaue Ergebnisse müssen während den Phasen der Produktaufbereitung, der Produktanalyse und der Prozessauswertung gewährleistet werden können. Ein präzises, modulares und den Produkteigenschaften angepasstes Mahl-, Dosierund Wägesystem garantiert eine einheitlich hohe Produktqualität. Das Mahlgut wird im internen Labor, das dem Technikum angegliedert ist, analysiert. Bei der Pulveranalyse werden die drei Parameter Anhaftwinkel, Dichte (Stampfund Schüttwinkel) und die Granulometrie untersucht. Diese Parameter geben Aufschluss über die Hauptmerkmale des Produkts. Damit auch der Prozess berechenbar gemacht werden kann, bedingt es einer Auswertung der Prozessparameter. Zu diesem Zweck nutzt Frewitt die statistische Versuchsplanung, die auch unter dem Namen «Design of Experi-

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Hilfe, um seine Produkt- und Prozessvorgaben zu erfüllen.

Für höchste Prozess-Sicherheit bei Druck und Vakuum.

Für Klein- und Grossmengen geeignet Nach einer geringen Anzahl von Versuchsreihen auf der Testanlage schafft der Kunde die Entscheidungsgrundlage zur Optimierung seiner bestehenden Anlage oder es stehen ihm bereits die Eckdaten zur Verfügung, um ein neues Anlagenkonzept zu entwickeln.

ments» bekannt ist. Komplexes Datenmaterial muss reduziert werden, um aus den Daten wichtige Informationen zu filtern, die Wissen über Ursache / Wirkungszusammenhänge geben. Bei der Prozessanalyse durchläuft das menügeführte Programm drei Phasen: 1. Das Ermitteln der einflussreichen und das Ausscheiden der unwichtigen Faktoren heisst «Screening». 2. Das Prüfen der wichtigen Faktoren und Reduzieren der relevanten Einflussgrössen nennt sich «Modellierung». 3. Und schliesslich geht es um das genaue Abbilden der wichtigen Faktoren mit den Zielgrössen. Bei dieser Phase handelt es sich um die «Optimierung». Auf diese Weise können durch die Definition der Prozessparameter beispielsweise bei der konischen Siebmühle Coniwitt Rotortyp, Rotordrehzahl und Siebtyp ermittelt werden. Durch die Wahl der Zielgrössen Durchsatz, Korngrösse und Temperaturveränderung ergibt sich der Wirkzusammenhang zwischen den Prozessparametern und den Zielgrössen. Der Leitfaden, in dem die Ergebnisse der Analyse aufgezeichnet werden können, ist dem Kunden bereits in der Phase der Merkmalauswahl und der Grobanalyse von Prozessauswertungen eine grosse 9/2014

Die Knickstab-Umkehr-Berstscheibe KUB® bietet einfache Handhabung durch aussergewöhnliche Robustheit, sowie eine lange Lebensdauer. Auch für sterile Anwendungen geeignet.

Allein im Bereich der Zerkleinerung können folgende Prozesse abgedeckt werden: Desagglomeration, Kontrollsiebung, Vermahlung, Pulverisierung und Kalibrierung. Aufgrund der unterschiedlichen Bauformen der Siebmühlen (rotierende Siebtrommel, Rotor einseitig gelagert) sowie der grossen Auswahl an Rotor- und Siebtypen können fast sämtliche Produkte (Pulver, Granulate) auf der Testanlage verarbeitet werden. Die Anlage ist auch für den Test von zähfliessenden, klebrigen, wärmeempfindlichen und hygroskopischen Produkten ausgelegt.

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Hier zeigt sich der modulare Komponentenaufbau der Testanlage für Feststoffe im Technikum bei Frewitt.

Die Testanlage bietet einen weiteren ganz wesentlichen Vorteil, der als einzigartig bezeichnet werden darf: Auf derselben Testanlage können Labor- und Kleinmengen (0,5 – 200 kg / h) bis hin zu Grossmengen mit einem Durchsatz > 5000 kg / h verarbeitet werden. Mit einigen wenigen Handgriffen ist die Testanlage umgebaut, entweder von einer Laboranlage, bestückt mit einer Hammerwitt-Lab, auf eine industrielle Anlage mittleren Durchsatzes, ausgestattet mit der Coniwitt, oder auf eine für hohen Durchsatz, mittels der Turbowitt.

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POWTECH/TECHNOPHARM

Feuchtigkeit mittels Nahinfrarot-Photometrie kontrollieren

Feuchte in pharmazeutischen Pulvern In fast keiner anderen Branche gibt es so hohe Qualitätsansprüche an Produkte, Rohstoffe und Prozesse, wie in der pharmazeutischen Industrie. Infolge dessen werden auch hohe Anforderungen an die Genauigkeit und die Geschwindigkeit der Messungen von Prozessparametern gestellt. Ein sehr wesentlicher Faktor ist hierbei die Materialfeuchte beim Granulierungs- und Trocknungsprozess von pharmazeutischen Pulvern. Der Messgeräte-Hersteller Process Sensors Europe präsentiert Messgeräte, welche auf Grundlage der Nahinfrarot (NIR)-Photometrie konzipiert sind und während des Herstellprozesses eingesetzt werden können.

Bild: Dollarphotoclub / Schlierner

das Produkt ein. Dieses Trocknungsprinzip ist aufgrund der sehr intensiven Wärme- und Stoffaustauschvorgänge äusserst effizient, funktioniert aber nur für fluidisierbare Produkte. Der Trocknungsprozess beginnt, nachdem die wässrige Lösung hinzugefügt wurde (wenn eine Granulierung stattfindet). Wenn die Charge die gewünschte Feuchte erreicht, wird der Luftstrom abgeschaltet und der Probenbehälter kann zum nächsten Produktionsschritt übergeben werden.

Der Feuchtegehalt beim Herstellungsprozess von pharmazeutischen Pulvern ist ein wesentlicher Faktor für die Qualität und Wirksamkeit des Endprodukts, wie hier eine HartgelatineKapsel mit Wirkstoff.

Die Grundlage vieler pharmazeutischer Präparate in Kapseln und Tabletten sind Pulver und feine Granulate. Dabei muss eine reproduzierbar gleichbleibende Qualität eingehalten werden. Die Wirkstoffe müssen auf den pulverförmigen Trägern gleichverteilt aufgetragen werden. Bei Prozessschritten wie Pulvertrocknung und Granulierung spielen Feuchtewerte eine wichtige Rolle. Genaue, stetig zur Verfügung stehende Messwerte ermöglichen die Regelung von Trocknern, wie beispielsweise das Wirbelschicht-Verfahren. Mit laufenden Messungen kann festgestellt werden, wann der Prozess die Zielfeuchte erreicht hat. Trocknung und Granulierung können so kontrolliert werden. 1

Boris Hille ist Gebietsleiter für den deutschsprachigen Raum bei Process Sensors Europe in Bad Camberg.

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Dies gewährleistet eine konstante Produktzusammensetzung bei der nachfolgenden Tablettenherstellung oder Hartkapsel-Befüllung, die der Trocknung folgt, und trägt damit wesentlich zur Effizienz des Medikaments bei. Zusätzlich wird durch eine Feuchtekontrolle die Produktivität und damit die Effizienz des Prozesses gesteigert.

Traditionell wird der Feuchtegehalt durch Messen der Temperatur der ausströmenden Luft geschätzt. Diese Methode kann sich als ungenau erweisen, da sie von vielen Faktoren, wie Eingangstemperatur und relative Luftfeuchte, abhängt. Um sicher zu gehen, dass der Feuchtegehalt innerhalb der verlangten Spezifikationen liegt, muss eine Probe ins Labor gebracht werden.

Granulierung und Trocknung Eine wasserbasierte Lösung wird langsam auf den Arzneiträgerstoff aufgesprüht um eine gleichmässige Benetzung zu gewährleisten. Gleichzeitig strömt Luft durch das Pulver, um dieses vom Band zu heben und zu mischen. Bei einem Wirbelschicht-Trockner wird das feuchte Produkt durch warme Trocknungsluft in den Zustand der Wirbelschicht versetzt. Die Luft tritt dabei von unten durch einen Luftverteiler-Boden in

Bilder: Process Sensors Europe

Boris Hille1

Messorte im Prozess

Das MCT 460 kann so konfiguriert werden, dass bis zu drei NIR-Messungen durchgeführt werden können.

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POWTECH/TECHNOPHARM

gleichen der absorbierten Energie der Messwellenlänge mit der nicht stattfindenden Absorption an der Referenzwellenlänge, kann das MCT466 Quikcheck genau und reproduzierbar Feuchte, Öl, Fett und andere Parameter, basierend auf dem chemischen Aufbau der Proben, bestimmen. Die O-H Bande von Wasser (H-O-H) schwingt bei 1940 nm und 1430 nm. Die H-C Bande von organischen Kohlenwasserstoffen und Ölen schwingt bei 2340 nm und bei 1720 nm. Die entsprechenden Wellenlängen wer-

den auf Grund der Konzentration der zu messenden Komponente ausgewählt.

Kontakt Process Sensors Deutschland Limburger Strasse 141 DE-65520 Bad Camberg Telefon +49 (0)6434 4028 408 info@processsensorseurope.de www.processsensors.com Powtech 2014: Halle 4A, Stand 202

Beim MCT 466 Quikcheck rotiert die Probenschale, so dass aus der sich ständig ändernden Oberfläche Hunderte von Messwerten genommen werden können, um daraus einen Mittelwert zu bilden.

Mit dem MCT 460, einem NIR-Feuchtesensor, kann der Feuchtegehalt unmittelbar im Prozess gemessen werden. Bei Verwendung einer Saphirscheibe (einkristallines Al2O3) oder eines pneumatischen Probennehmers (keine mechanischen Teile) kann die Gefahr der Produktanhaftung an dem Messfenster minimiert werden. Alternativ hierzu kann bei mehreren Wirbelschicht-Trocknern ein MCT 466 Quikcheck eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich um einen at-line Sensor, der auf einem Laborwagen zwischen den Trocknern transportiert werden, und die Proben direkt vor Ort ohne Probenvorbereitung und ohne Wartezeit messen kann.

Nahinfrarot (NIR)Funktionsprinzip Nahinfrarot-Photometrie ist eine physikalische Analysentechnik auf Basis der Spektroskopie im Bereich des Infrarotlichts. Sie entspricht im Wesentlichen der Infrarotspektroskopie, die im mittel- und ferninfraroten Bereich (MIR und FIR) verwendet wird, ermöglicht aber die Verwendung anderer Materialien und Strahlungsquellen. Es handelt sich hierbei nicht um scannende Systeme, sondern um Sensoren mit festgelegten Wellenlängen. Diese sind einfach zu kalibrieren und sind robuster als klassische Spektrometer. Durch Ver9/2014

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VERFAHRENSTECHNIK

Sorptionsklimageräte für Taupunkte von -20 °C bis +20 °C

Prozessluft richtig entfeuchten In zahlreichen pharmazeutischen Herstellprozessen wie dem Abfüllen oder Verpacken von TrockenpulverFormulierungen werden definierte Umgebungsbedingungen mit sehr geringen bis normalen Feuchtegehalten der Prozessluft benötigt. Liegt der Taupunkt unterhalb des Gefrierpunktes, so kommen adsorptive Lufttrocknungsverfahren zum Einsatz. Für eine effiziente und ökonomische Nutzung dieser Technik geht der Entwicklungspartner und Systemintegrator pure engineering GmbH & Co. KG neue Wege. Durch den Einsatz eines integrierten Trockners und mit Hilfe einer sorptiven Feuchteregelung erreichen die Sorptionsklimageräte der Baureihe pureHTC Taupunkte unterhalb -20 °C.

Bilder: pure engineering GmbH & Co. KG, Frey Aufbereitungstechnik GmbH

Unterschiede Absorption und Adsorption

Die unterschiedlichen Trocknungsmethoden von Luft.

Ralph Fernandes de Oliveira1 Für die Entfeuchtung von Luft kommen prinzipiell unterschiedliche Trocknungsmethoden in Frage. Diffusionsverfahren wie die Membrantrocknung oder die Kondensation durch Überverdichtung sind Verfahren aus der Druckluft-Aufbereitung. Für Prozessklimageräte kommen diese Ansätze wegen des grossen Prozessluftstroms nicht in Betracht. Bei der Kondensation durch Kältetrocknung wird die Prozessluft in einem Wärmeübertrager abgekühlt. Bei sinkenden Temperaturen verringert sich 1

Ralph Fernandes de Oliveira ist Geschäftsführer der pure engineering GmbH & Co. KG in Weinstadt.

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die Fähigkeit der Luft, Wasser aufzunehmen. Die Unterschreitung des sogenannten Taupunktes der Luft führt zu einem Abscheiden des enthaltenen Wasserdampfes in Form von Kondensat. Inwieweit die Luft hierbei abgekühlt und getrocknet werden kann, hängt von der Grösse des Wärmeübertragers und der Oberflächentemperatur des Wärmeübertragers ab. Die Kondensationsmethode findet vielfache Anwendung in der Gebäude-Klimatechnik und eignet sich für Taupunkte bis maximal +2 °C. Bei Verwendung von solehaltigem Kaltwasser sind Taupunkte unterhalb des Gefrierpunktes realisierbar. Hier sind jedoch Abtauvorgänge am Wärmeübertrager mit Betriebsunterbrechungen einzuplanen.

Bei der Absorptionstrocknung (Absorption beschreibt den Prozess der Aufnahme oder des Lösens eines Stoffes) wird der Wasserdampf durch eine chemische Reaktion mit einem hygroskopischen Trocknungsmittel wie beispielsweise Magnesiumsalz oder Lithiumchlorid ausgeschieden. Da die Absorptionsfähigkeit des Trocknungsmittels mit der Zeit nachlässt, ist eine periodische Erneuerung erforderlich. Dieses Verfahren ist für die Prozessluftaufbereitung von typischen Halbleiterund Pharmaanwendungen nicht geeignet, da Bestandteile dieser Stoffe in die Prozessluft übergehen können. Im Gegensatz zur Absorption wird bei der Adsorptionstrocknung der Wasserdampf an der Grenzfläche des Sorbens (Trocknungsmittel) angelagert. Eine chemische Reaktion findet nicht statt, da bei der physikalischen Adsorption das Sorbens unbeteiligt bleibt. Die gebräuchlichsten Trocknungsmittel sind Silikagel (SiO2), Aluminiumoxid (Al2O3) und Molekularsiebe (AlO2, SiO2). Je nach Eintrittsbedingungen und Trocknungsmittel lassen sich Lufttaupunkte unterhalb von -50 °C erreichen. Adsorber werden für eine kontinuierliche Regeneration häufig als Rotoren ausgeführt. Die Rotoren bestehen aus einem Wabenkörper aus schichtweise gewelltem Keramikvlies, in welches das Silikagel eingelagert ist. Während des Trocknungsvorganges strömt feuchte Prozessluft durch die parallel verlaufenden Luftkanäle des Wabenkörpers. Der Wasserdampf wird am Sorbens gebunden und die Prozessluft entfeuchtet. 9/2014


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Aufstellung und Einbindung der Klimaanlagen muss bei der Planung geklärt werden. Darstellung verschiedener Systemintegrations-Varianten.

Trocknersysteme richtig dimensionieren

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Sorptionstrockner werden in unterschiedlichen Baugrössen hergestellt, die sich in Rotordurchmesser, Rotortiefe und Heizleistung unterscheiden. Die Baugrösse des Trockners ist abhängig vom vorgegebenen Trockenluftvolumenstrom und der erforderlichen Entfeuchtungsleistung. Trockenluftstrom und Regenerationsluftstrom stehen dabei stets in einem bestimmten Verhältnis zueinander (typischerweise 1:3 bis 1:2). Der Regenerationsluftstrom wiederum definiert die Leistung der Regenerationsheizung und beeinflusst mass-

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VERFAHRENSTECHNIK

Das neue Sorptionsklimagerät der Baureihe pureHTC.

geblich den Energieverbrauch. Demnach ist bei der Auswahl des richtigen Trockners Vorsicht geboten. Praktisch stehen Planer jedoch häufig vor dem Dilemma, dass im frühen Planungsstadium Produktionsmaschine und Herstellprozess im Mittelpunkt stehen, nicht aber die Prozessluftversorgung. Aufstellung und Einbindung der Klimaanlagen lassen sich nicht abschliessend klären, und die klimatischen Bedingungen nicht genau genug eingrenzen. Hieraus resultiert die Gefahr überdimensionierter Trocknersysteme. Die Folge sind eine schlechte Regelbarkeit, ein hoher Energieverbrauch und unnötig hohe Anschaffungskosten. Kommen neben der Anforderung an die Prozessluftfeuchte thermische Anforderungen hinzu, wie beispielsweise die Kompensation von internen Wärmelasten, mussten in der Vergangenheit Sonderlösungen erarbeitet werden. Zusätzliche Kühler- und Heizungssysteme wurden entweder in der Technikebene oder in der Maschine installiert. Diese Vorgehensweise erschwert jedoch die Qualifizierung des Gesamtsystems.

Technische Lösung Die anschlussfertigen Sorptionsklimageräte der Baureihe pureHTC basieren auf einer Kombination von Kondensations- und Sorptionstechnik und zeichnen sich durch hohe Kompaktheit, eine geringe Aufstellfläche, sowie ein integriertes Prozessdaten-Monitoring aus. Vorkühler und Trockner sind eng aufeinander abgestimmt. Gemeinsam bilden sie einen Regelkreis, 50

der die geforderten Prozessluftbedingungen in Abhängigkeit von der angesaugten Aussenluft regelt. Gleichzeitig stellen sie reproduzierbare und stabile Prozessluftbedingungen sicher. Die Kombination beider Systeme liefert bei einer hohen Eintrittsfeuchte eine vergleichsweise hohe Entfeuchtungsleistung bis zu 7 kg / h bei maximal 500 m3 / h. Gleichzeitig können durch den Einsatz der Sorptionstechnik geringe Taupunkte für die Zuluft erreicht werden; bis -20 °C für typische Einsatzbedingungen. Im Vergleich zu Systemen, die ausschliesslich nach dem Adsorptionsprinzip arbeiten, zeichnet sich das Sorptionsklimagerät durch eine geringe Baugrösse und Aufstellfläche (footprint) aus. Es eignet sich für Volumenströme von etwa 200 bis 500 m3 / h und nimmt dabei nicht mehr als rund 1 m2 Aufstellfläche in Anspruch. Die umfangreiche Systemqualifizierung ab Werk ermöglicht eine reibungslose Integration in das Kundensystem, da aufwändige bauseitige Abnahmen entfallen. Ein wichtiger Bestandteil aller Adsorptionsverfahren ist der Regenerationsprozess, denn es muss die zuvor durch Adhäsionskräfte an das Sorbens gebundene Luftfeuchtigkeit wieder ausgetrieben werden. Beim Sorptionstrockner kommt die äusserst energieeffiziente interne Warmregeneration zum Einsatz. Sie erfolgt parallel und ohne Unterbrechung des Adsorptionsprozesses. Dabei wird ein Teil der angesaugten Prozessluft abgezweigt und über das warme Spülluftsegment des Rotors geführt und erhitzt, bevor eine elektrische Erhitzerstufe die Regenerationsluft zur Regeneration des Adsorberrades ausheizt. Diese regenerative Wärmerückgewinnung führt zu einem reduzierten Heizbedarf. Gleichzeitig bewirkt sie eine Abkühlung des Rotors was unter Ausnutzung der Drehrichtung des Rotors die Aufnahmefähigkeit des Adsorbers auf der Trockenluftseite erhöht und zu einer höheren Abscheideeffizienz beiträgt. Auf Wunsch ist das Klimagerät pureHTC mit einem Dampf-Befeuchtersystem lieferbar. Die Speisung des Befeuchters erfolgt mit aufbereitetem Wasser, das mit Hilfe einer integrierten Umkehrosmose-Anlage erzeugt wird. Die Umkehrosmose-Anlage

Funktionsprinzip des Sorptionstrockners.

kann an ein bauseitiges Trinkwassernetz angeschlossen werden und ermöglicht einen wartungsarmen Betrieb. Neben der prozesssicheren Feuchteregelung mit einer reproduzierbaren Regelgenauigkeit von < ± 2 % r. F. zeichnet sich das Klimagerät durch eine präzise Temperaturregelung aus, Regelgenauigkeit < ± 0,5 K. Selbstverständlich stehen dem Anwender sämtliche Prozessdaten über die integrierte Datenschnittstelle zur Verfügung. Die speicherprogrammierbare Steuerung ermöglicht eine prozessabhängige Betriebsweise und Überwachung des Systems. Wahlweise kann zwischen Remote- und Lokal-Betrieb gewählt werden. Bei Lokal-Betrieb erfolgt die Bedienung und Fehleranalyse über das Bedienerdisplay am Klimagerät. Bereits bei der Konzeption der SorptionsBaureihe wurde auf eine einfache kundenseitige Einbindung des Systems Wert gelegt. Notwendige Anlagentechnik wie die Kühlerhydraulik, Wasseraufbereitung, Schaltschränke sind integrierter Bestandteil des Systems. Die Auslieferung erfolgt in anschlussfertigem und geprüftem Zustand. Diese Prüfung umfasst eine umfangreiche werksseitige Leistungsqualifi zierung des Systems in einem KlimaSimulationsraum.

Kontakt Ralph Fernandes de Oliveira pure engineering GmbH & Co. KG Lussackerweg 21 DE-71384 Weinstadt Telefon +49 (0)7151 165 9966 ralph.fernandes@pure-engineering.de www.pure-engineering.de

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M E S S - U N D R E G E LT E C H N I K

Ventilblöcke für die Direktmontage an Messumformern

Mehr Freiraum durch schräge Ventile

Bilder: AS-Schneider

Messumformer, auch Transmitter genannt, beinhalten immer mehr Funktionen: Zusätzliche Sensoren ermitteln Gehäuse- oder Umgebungstemperatur, Prozessoren verarbeiten Daten in Echtzeit, WLAN-Module ermöglichen die Fernüberwachung. Dies führt dazu, dass die Hersteller der Geräte auch grössere Gehäuse entwickeln müssen. Doch was tun, wenn die Transmitter plötzlich nicht mehr an ihren angestammten Platz auf dem Ventilblock passen? Der Spezialist für Industriearmaturen AS-Schneider, der zahlreiche Betreiber von Prozessanlagen mit Ventilblöcken beliefert, hat dafür gemeinsam mit seinen Kunden eine Lösung gefunden, die auf den ersten Blick simpel, dafür aber überaus innovativ ist.

In grossen Industrieanlagen sorgen Ventile für saubere Prozesse.

Markus Häffner1 Messumformer werden im Anlagenbau in zahlreichen Anwendungen eingesetzt. Sie erfassen zum Beispiel den Druck oder Differenzdruck in Öl- und Gaspipelines oder anderen Prozessleitungen. Im Gegensatz zu einem reinen Messgerät zeigen sie jedoch den Druck nicht nur an, sondern verarbeiten die gemessenen Werte weiter: Das gemessene Eingangssignal wird im Transmitter über verschiedene physikalische oder chemische Effekte in ein Ausgangssignal umgewandelt. Dies ist häufig ein normiertes analoges elektrisches Einheitssignal, das von vier bis 20 mA reicht. Auch Frequenz- oder Impulsausgänge sind typische Varianten. Die Ausgangsgrösse ist proportional zur Ein1

Markus Häffner ist Leiter Konstruktion & Entwicklung bei AS-Schneider.

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gangsgrösse – je höher also der gemessene Wert ist, desto höher ist auch der Wert am Ausgang des Messumformers. Das Ausgangssignal kann dann über ein Display abgelesen oder direkt an ein Steuerungssystem übermittelt werden. Somit lässt sich etwa aus dem Signal des Drucktransmitters an der Gaspipeline deren Durchfluss errechnen.

nehmender Komplexität der Anlagen steigen auch die Anforderungen an die Messumformer. Daher müssen zusätzliche Komponenten in die Geräte integriert werden: zum Beispiel digitale Ausgänge, Sensoren für die Überwachung der Gehäuse- oder Umgebungstemperatur sowie Prozessoren, die die gemessenen Daten in Echtzeit weiterverarbeiten. Auch die Displays zeigen nicht mehr nur das Ausgangssignal an, sondern liefern eine Vielzahl an weiteren Informationen und sind daher umfangreicher als früher. Hinzu kommt die Möglichkeit der drahtlosen Datenübertragung und Fernüberwachung. Viele Transmitter verfügen bereits über WLAN-Module, die das Ausgangssignal an weitere Systeme übermitteln. Der steigende Funktionsumfang der Messumformer führt dazu, dass die Gehäuse inzwischen grösser sind als noch vor einigen Jahren. Denn schliesslich müssen immer mehr Bauteile darin untergebracht werden. Daraus ergeben sich jedoch Schwierigkeiten bei ihrem Anschluss. Denn die meisten Prozessanlagen sind so kompakt wie möglich gebaut und bieten daher nur wenig Platz. Das gilt auch für

Es wird eng im Gehäuse In Kraftwerken, chemischen und petrochemischen Anlagen kommen sehr häufig Druck- und Differenzdrucktransmitter zum Einsatz. Diese werden unter anderem dazu benutzt, Druck und Durchfluss in Rohrleitungen oder den Füllstand von Flüssigkeitsbehältern zu ermitteln und weiterzuleiten. Sie spielen damit für die Sicherheit und den zuverlässigen Ablauf der Prozesse eine zentrale Rolle. Mit zu51


M E S S - U N D R E G E LT E C H N I K

Jahrzehnte als Standardbauteile gefertigt», erinnert sich Markus Häffner, Leitung Konstruktion & Entwicklung bei AS-Schneider. Das Unternehmen aus Nordheim gehört zu den führenden Herstellern von Industriearmaturen für die Mess- und Regeltechnik und beliefert unter anderem zahlreiche Betreiber von Prozessanlagen aus der Öl-, Gas-, Energie- und Chemieindustrie. «In der jüngeren Vergangenheit kamen aber verstärkt Kunden und auch Hersteller von Messumformern zu uns: Sie beklagten sich, dass die grösseren Transmitter nicht mehr auf die Ventilblöcke passten.»

Neues Design löst Platzproblem – Vergrösserter Neigungswinkel der Ventileinheit, der aus den zwei Entlüftungsventilen und dem Ausgleichventil besteht. Durch die schräge Anordnung der Ventile entsteht mehr Freiraum auf der Oberseite des Blocks.

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die verwendeten Armaturen. Ist das Gehäuse des Transmitters grösser, lässt er sich nicht mehr so einfach mit der Messstelle verbinden. Druck- und Differenzdrucktransmitter sind in der Regel an einen Ventilblock angeschlossen, der wiederum über eine Impulsleitung mit der Anlage verbunden ist. An den beiden Eingängen des Messgeräts findet somit kein Durchfluss statt, sondern es liegt nur der statische Druck des jeweiligen Mediums an. Der Ventilblock dient einerseits als Absperrung,

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sollte der Messumformer zum Beispiel für Reparaturen abmontiert werden müssen. In diesem Fall dichten zwei Ventile die Verbindung zu den Eingängen ab, so dass das Medium nicht aus der Impulsleitung entweichen kann. Darüber hinaus verfügt der Ventilblock über zwei Entlüftungsventile – je eines für jeden Eingang – sowie ein Ausgleichsventil, mit dem sich der Transmitter kalibrieren lässt. Der Anschluss des Messumformers erfolgt direkt über einen Flansch. Dadurch ist der gesamte Aufbau möglichst kompakt und robust.

Standardbauteil genügt Ansprüchen nicht mehr «Unsere Ventilblöcke für den direkten Anschluss an Messumformer haben wir über

Neues Design löst das Platzproblem Der Grund war schnell gefunden: Die voluminösen Gehäuse und die Hebelgriffe der Ventile standen sich gegenseitig im Weg. Die bewährten Standard-Ventilblöcke genügten den veränderten Ansprüchen nicht mehr. «Wir bekamen daher die Anfrage eines führenden Herstellers von Druck- und Differenzdrucktransmittern, unser Produkt entsprechend zu überarbeiten», berichtet Häffner. Neben einem umfangreichen Standardsortiment verfügt AS-Schneider über eine hohe Kompetenz bei der Entwicklung individueller Lösungen. Das Unternehmen fertigt zahlreiche Armaturen und Zubehörteile nach genauen Spezifikationen seiner Kunden. Auch für die Ventilblöcke fanden die Entwicklungsingenieure von AS-Schneider schnell einen Weg, die veränderten Anforderungen optimal zu erfüllen. Sie überarbeiteten das komplette Design des Blocks und entwarfen ein neues Oberteil,

Kürzere Hebelgriffe ermöglichen das problemlose Öffnen und Schliessen der Ventile, ohne dass die Griffe beim Drehen an das Transmittergehäuse stossen.

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Reine Luft ist unser Business.

Standardventileinheit ohne schrägstehende Ventile.

das mehr Platz bietet und sich daher auch für die Montage der grösseren Messumformer eignet. Dazu vergrösserten sie den Neigungswinkel der Ventileinheit, die aus den zwei Entlüftungsventilen und dem Ausgleichventil besteht. Diese waren nämlich dem Transmitter zuvor im Weg gestanden. Durch die schräge Anordnung der Ventile entsteht mehr Freiraum auf der Oberseite des Blocks, auf der sich auch der Flansch zum Anschluss des Messumformers befindet. Darüber hinaus konnten die Entwickler, aufgrund des niedrigen Betätigungsmoments der neuen Ventiloberteile, kürzere Hebelgriffe als zuvor verwenden. Dadurch lassen sich die Ventile nun problemlos öffnen und schliessen, ohne dass die Griffe beim Drehen an das Transmittergehäuse stossen. AS-Schneider präsentierte diese Innovation seinem Kunden – und der zeigte sich hochzufrieden. «Die Ventilblöcke waren nun wieder optimal für den Direktanschluss an einen Drucktransmitter gebaut», resümiert Häffner. Diese Blöcke kommen in zahlreichen Anlagen weltweit zum Einsatz – nicht nur mit den Messumformern dieses einen Herstellers. «Die Problematik bezog sich ja auf die Drucktransmitter im Allgemeinen», erinnert er sich. «Schliesslich versucht jeder Anbieter, möglichst viele Funktionen in seinen Produkten unterzubringen.» Daher konnte sich die Weiterentwicklung schnell durchsetzen. «Diese Geschichte hat wieder eines verdeutlicht: Egal, wie lange sich ein Produkt bereits in der Praxis bewährt hat – man kann es immer noch verbessern.»

Kontakt Markus Häffner Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG Bahnhofplatz 12 DE-74226 Nordheim Telefon +49 (0)7133 101 0 a.kinstler@as-schneider.com www.as-schneider.com

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MESSE

Messen und Kongresse im Herbst 2014

Treffpunkt Messe Neben der Powtech und Technopharm Ende September in Nürnberg, gibt es noch weitere interessante Veranstaltungen im Herbst, welche Möglichkeiten bieten, das berufliche Netzwerk weiter auszubauen und zu pflegen.

Bild: Reed Exhibitions Deutschland GmbH

Georg Sposny Wir haben für die Branchen Chemie, Pharma, Labor und Reinraum fünf relevante Veranstaltungen aus dem In- und Ausland für Sie ausgewählt und steckbriefartig zusammengestellt. Messen bieten vielfältige Möglichkeiten, das berufliche Netzwerk zu erweitern, wie im Bild auf der Composites Europe 2013.

MipTec 23. – 25.09.2014, Messe Basel

Die MipTec ist Europas grösste Konferenz für Arzneimittelforschung für Industrie und Akademie. Die Veranstaltung bietet mit ihrem hochaktuellen wissenschaftlichen Programm sowohl Spezialisten als auch Neulingen die ideale Plattform, um sich einen umfassenden Einblick in die neuesten Entwicklungen in den Forschungszweigen und Märkten zu verschaffen, Erfahrungen auszutauschen und über Strategien und Innovationen im Bereich Life Sciences zu diskutieren. Online-Registrierung kostenlos: www.miptec.com

Expoquimia 30.09. – 3.10.2014, Messe Barcelona

Die internationale Chemie-Ausstellung Expoquimia findet zusammen mit der Equiplast (Kunststoff- und Gummi-Industrie) sowie der Eurosurfas (Oberflächentechnik) statt. Die Veranstaltung ist die grösste gewerbliche, technische und wissenschaftliche Plattform der Chemiebranche im Mittelmeerraum. Online-Registrierung kostenlos mit dem Code XNXTCK64 auf: www.expoquimia.com

Composites Europe 7. – 9.10.2014, Messe Düsseldorf

Verbundwerkstoffe sind eine der Schlüsseltechnologien im Leichtbau. Den wachsenden Markt für die leichten Werkstoffe spiegelt die Composites Europe wider. Die Fachmesse zeigt die ganze Bandbreite faserverstärkter Kunststoffe. In Foren und auf neuen Sonderflächen wie dem «Bio-based Pavilion» und «Industry meets Science» blickt die Messe ausserdem in die Composites-Zukunft. Parallel dazu am gleichen Ort findet die Weltmesse Aluminium 2014 statt. Hier treffen sich Aluminiumhersteller, Verarbeiter, Anbieter von Technologien und Ausrüstungen für die Produktion, Weiterverarbeitung und Veredelung. Mehr Informationen unter den Adressen www.composites-europe.com und www.aluminium-messe.com.

Cleanzone-Kongress 21. – 22.10.2014, Messe Frankfurt

Der diesjährige Cleanzone-Kongress rund um das Thema Reinraum behandelt die drei Themenfelder Reinraumbau und -planung (Basic), neue Reinraum-Anwendungen (Advanced) sowie Betrieb von Reinräumen (jeweils Basic und Advanced). Dabei sollen alle Teilnehmer ob mit oder ohne Expertenwissen profitieren und umfassende Antworten auf ihre Fragen erhalten. Online-Registrierung kostenlos bis 19.10.: www.cleanzone.messefrankfurt.com

EcoChem 11. – 13.11.2014, Messe Basel

You are invited to join EcoChem. The event brings together the world’s most influential industry and government leaders, scientists, young future leaders and innovators from across the chemical industry and value chains. Market leaders such as AkzoNobel, DuPont, Dow, Borealis, Braskem, BASF, Croda, Evonik, and many more will share insight, breakthrough research, and disruptive new concepts and technologies. Free passes available! Register at www.ecochemex.com using ECO14MPCE to save 25 % off.

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V E R A N S TA LT U N G E N

Veranstaltungen NOVEMBER 03.11.

Gute Hygienepraxis im Labor Ort: Koblenz (D) Veranstalter: Novia GmbH Industriepark Höchst, DE-65926 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 305 12 02 0 klaudia.goeres@provadis-novia.de www.provadis-novia.de HPLC-Troubleshooting – Ergänzungskurs Ort: Dübendorf Veranstalter: SCG Schwarztorstrasse 9, CH-3007 Bern Telefon +41 (0)31 310 40 90 info@scg.ch, www.scg.ch/kurse

03. – 06.11.

Grundoperationen der Verfahrenstechnik Ort: Leipzig (D) Veranstalter: Dechema Theodor-Heuss-Allee 25, DE-60486 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 7564 253 /-202 gruss@dechema.de, http://events.dechema.de

04.11.

Basis: Qualifizierung Ort: Olten Veranstalter: PTS Training Service P.O. Box 4308, DE-59737 Arnsberg Telefon +49 (0)2932 51477 info@pts.eu, www.pts.eu

04.11.

Sonderabfallentsorgung. Sicher + gesetzeskonform Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

Bild: Dr. K.-U. Gerhardt, pixelio.de

03. – 04.11.

04.11.

Stabilitätsstudien in der pharmazeutischen Industrie Ort: Koblenz (D) Veranstalter: Novia GmbH Industriepark Höchst, DE-65926 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 305 12 02 0 klaudia.goeres@provadis-novia.de www.provadis-novia.de

04.11.

Prüfpflichtige Sicherheitseinrichtungen im Labor: Laborabzüge Ort: Syke (D) Veranstalter: Haus der Technik e.V. Hollestrasse 1, DE-45127 Essen Telefon +49 (0) 201 1803 1 information@hdt-essen.de, www.hdt-essen.de

04. – 05.11.

Versuchsplanung und -auswertung mit Stavex Teil A: Einführung Ort: Basel Veranstalter: Aicos Technologies AG Efringerstrasse 32, CH-4057 Basel Telefon +41 (0)61 686 98 76 info@aicos.com, www.aicos.com

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04. – 05.11.

Gaschromatographiekurs für Fortgeschrittene (GC2) Ort: Schlieren Veranstalter: Brechbühler AG Steinwiesenstrasse 3, CH-8952 Schlieren Telefon +41 (0)44 732 31 31 www.brechbuehler.ch

05.11.

Sonderabfallbeförderung. Sicher + gesetzeskonform Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

05.11.

GMP im Labor: Kalibrierung, Qualifizierung und Validierung Ort: Koblenz (D) Veranstalter: Novia GmbH Industriepark Höchst, DE-65926 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 305 12 02 0 klaudia.goeres@provadis-novia.de www.provadis-novia.de

05.11.

Druckentlastung und Rückhaltung von Flüssigkeiten und Dämpfen Ort: Frankfurt am Main (D) Veranstalter: Dechema Theodor-Heuss-Allee 25, DE-60486 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 7564 253 /-202 gruss@dechema.de, http://events.dechema.de

06.11.

Gaschromatographiekurs für Fortgeschrittene (GC3) Ort: Schlieren Veranstalter: Brechbühler AG Steinwiesenstrasse 3, CH-8952 Schlieren Telefon +41 (0)44 732 31 31 www.brechbuehler.ch

06.11.

Quality by Design-Ansatz in der multifaktoriellen HPLC-Methodenentwicklung Ort: Basel Veranstalter: SCG Schwarztorstrasse 9, CH-3007 Bern Telefon +41 (0)31 310 40 90 info@scg.ch, www.scg.ch/kurse

06.11.

Workshop «Schnelle Feuchtebestimmung mit Halogentrocknern» Ort: Giessen (D) Veranstalter: Mettler-Toledo Ockerweg 3, DE-35396 Giessen Telefon +49 (0)641 507 0 info.ch@mt.com, ch.mt.com

06.11.

1 x 1 des Methodentranfers: Akzeptanzkriterien und statistische Tests Ort: Koblenz (D) Veranstalter: Novia GmbH Industriepark Höchst, DE-65926 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 305 12 02 0 klaudia.goeres@provadis-novia.de www.provadis-novia.de

07.11.

GMP-Praxis im Labor Ort: Dübendorf Veranstalter: SCG Schwarztorstrasse 9, CH-3007 Bern Telefon +41 (0)31 310 40 90 info@scg.ch, www.scg.ch/kurse

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V E R A N S TA LT U N G E N

Veranstaltungen 07.11.

Sichere Chemikalienlagerung Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

07.11.

LC-Analytik im GMP-Labor Ort: Koblenz (D) Veranstalter: Novia GmbH Industriepark Höchst, DE-65926 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 305 12 02 0 klaudia.goeres@provadis-novia.de www.provadis-novia.de

10.11.

Enantioselektive chromatographische Trennmethoden Ort: Dübendorf Veranstalter: SCG Schwarztorstrasse 9, CH-3007 Bern Telefon +41 (0)31 310 40 90 info@scg.ch, www.scg.ch/kurse

10. – 12.11.

Verlängerung Schulungsnachweis für Gefahrgutbeauftragte Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

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11. – 12.11.

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Einführung in die Oberflächenplasmonenresonanz, Surface Plasmon Resonance (SPR) Ort: Dübendorf Veranstalter: SCG Schwarztorstrasse 9, CH-3007 Bern Telefon +41 (0)31 310 40 90 info@scg.ch, www.scg.ch/kurse Basis: Validierung Ort: Olten Veranstalter: PTS Training Service P.O. Box 4308, DE-59737 Arnsberg Telefon +49 (0)2932 51477 info@pts.eu, www.pts.eu 1. GMP, GDP Kongress in der Schweiz Ort: Wangen an der Aare Veranstalter: PTS Training Service P.O. Box 4308, DE-59737 Arnsberg Telefon +49 (0)2932 51477 info@pts.eu, www.pts.eu Anwendertraining «Wassergehaltsbestimmung mit der Karl Fischer-Titration» Ort: Giessen (D) Veranstalter: Mettler-Toledo Ockerweg 3, DE-35396 Giessen Telefon +49 (0)641 507 0 info.ch@mt.com, ch.mt.com Analyse der Stabilität und der Haltbarkeit von Produkten Ort: Basel Veranstalter: Aicos Technologies AG Efringerstrasse 32, CH-4057 Basel Telefon +41 (0)61 686 98 76 info@aicos.com, www.aicos.com

11. – 12.11.

Statistische Bewertung analytischer Daten Ort: Bad Soden am Taunus (D) Veranstalter: Novia GmbH Industriepark Höchst, DE-65926 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 305 12 02 0 klaudia.goeres@provadis-novia.de www.provadis-novia.de

12.11.

Entstehung und Vorgehen Ort: Olten Veranstalter: PTS Training Service P.O. Box 4308, DE-59737 Arnsberg Telefon +49 (0)2932 51477 info@pts.eu, www.pts.eu

12.11.

Probenvorbereitung in der Chromatographie (Fortgeschrittenenkurs) Ort: Bad Soden am Taunus (D) Veranstalter: Novia GmbH Industriepark Höchst, DE-65926 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 305 12 02 0 klaudia.goeres@provadis-novia.de www.provadis-novia.de

12. – 13.11.

Isolierung und Reinigung von Proteinen Ort: Basel Veranstalter: SCG Schwarztorstrasse 9, CH-3007 Bern Telefon +41 (0)31 310 40 90 info@scg.ch, www.scg.ch/kurse

12. – 13.11.

Xcalibur Kurs (XCAL) Ort: Schlieren Veranstalter: Brechbühler AG Steinwiesenstrasse 3, CH-8952 Schlieren Telefon +41 (0)44 732 31 31 www.brechbuehler.ch

12. – 13.11.

Anwendertraining «Titrationsworkshop» Ort: Giessen (D) Veranstalter: Mettler-Toledo Ockerweg 3, DE-35396 Giessen Telefon +49 (0)641 507 0 info.ch@mt.com, ch.mt.com

14.11.

Interpretationstraining für IR-Spektren Ort: Biel-Benken Veranstalter: SCG Schwarztorstrasse 9, CH-3007 Bern Telefon +41 (0)31 310 40 90 info@scg.ch, www.scg.ch/kurse

15.11.

Beurteilung & Interpretation von IR-Spektren Ort: Biel-Benken Veranstalter: Portmann Instruments AG Gewerbestrasse 18, CH-4105 Biel-Benken Telefon +41 (0)61 726 65 55 info@portmann-instruments.ch www.portmann-instruments.ch

9/2014


V E R A N S TA LT U N G E N

Veranstaltungen Röntgenfluoreszenz in der praktischen Anwendung Ort: Dübendorf Veranstalter: SCG Schwarztorstrasse 9, CH-3007 Bern Telefon +41 (0)31 310 40 90 info@scg.ch, www.scg.ch/kurse

18.11.

Anwendertreffen Ionenchromatografie Ort: Zofingen Veranstalter: Metrohm Schweiz AG Bleiche West, CH-4800 Zofingen Telefon +41 (0)62 745 28 28 seminare@metrohm.ch, www.metrohm.ch

18.11.

Kompakt: Hygiene Ort: Olten Veranstalter: PTS Training Service P.O. Box 4308, DE-59737 Arnsberg Telefon +49 (0)2932 51477 info@pts.eu, www.pts.eu

18.11.

REACH Grundlagen Ort: München (D) Veranstalter: Haus der Technik e.V. Hollestrasse 1, DE-45127 Essen Telefon +49 (0) 201 1803 1 information@hdt-essen.de www.hdt-essen.de

18. – 19.11.

Anwenderforen: HPLC-Tage Ort: Bad Soden am Taunus (D) Veranstalter: Novia GmbH Industriepark Höchst, DE-65926 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 305 12 02 0 klaudia.goeres@provadis-novia.de www.provadis-novia.de

18. – 20.11.

Intensivtraining Pharma: Experte für Pharmazie Ort: Olten Veranstalter: PTS Training Service P.O. Box 4308, DE-59737 Arnsberg Telefon +49 (0)2932 51477 info@pts.eu, www.pts.eu

20.11.

Anwendertreffen Titration Ort: Zofingen Veranstalter: Metrohm Schweiz AG Bleiche West, CH-4800 Zofingen Telefon +41 (0)62 745 28 28 seminare@metrohm.ch, www.metrohm.ch

20.11.

Anwenderforum: Qualitätssicherung im analytischen Labor Ort: Bad Soden am Taunus (D) Veranstalter: Novia GmbH Industriepark Höchst, DE-65926 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 305 12 02 0 klaudia.goeres@provadis-novia.de www.provadis-novia.de

20. – 21.11.

9/2014

Einführung in die Biostatistik mit Excel Ort: Basel Veranstalter: Aicos Technologies AG Efringerstrasse 32, CH-4057 Basel Telefon +41 (0)61 686 98 76 info@aicos.com, www.aicos.com

20. – 25.11.

Ausbildung zum Gefahrgutbeauftragten Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

25.11.

Medizinprodukte: EN ISO 13485 Ort: Olten Veranstalter: PTS Training Service P.O. Box 4308, DE-59737 Arnsberg Telefon +49 (0)2932 51477 info@pts.eu, www.pts.eu

25. – 26.11.

Methodenvalidierung in der Analytik Ort: Basel Veranstalter: Aicos Technologies AG Efringerstrasse 32, CH-4057 Basel Telefon +41 (0)61 686 98 76 info@aicos.com, www.aicos.com

25. – 26.11.

Kompaktseminar Prozessmesstechnik in der Verfahrenstechnik Ort: Essen (D) Veranstalter: Haus der Technik e.V. Hollestrasse 1, DE-45127 Essen Telefon +49 (0) 201 1803 1 information@hdt-essen.de www.hdt-essen.de

26. – 28.11.

Stellvertreter Labor Ort: Essen (D) Veranstalter: Haus der Technik e.V. Hollestrasse 1, DE-45127 Essen Telefon +49 (0) 201 1803 1 information@hdt-essen.de www.hdt-essen.de

27. – 28.11.

1 x 1 der Verfahrenstechnik Ort: Essen (D) Veranstalter: Haus der Technik e.V. Hollestrasse 1, DE-45127 Essen Telefon +49 (0) 201 1803 1 information@hdt-essen.de, www.hdt-essen.de

27. – 29.11.

Zertifikats-Workshop Ort: Illgau Veranstalter: HPM Industriestrasse 7, CH-6300 Zug Telefon +41 (0)79 366 24 82 hp@hp-management.ch, www.hp-management.ch

Bild: M. Bührke, pixelio.de

17.11.

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LABOR

Novel Technologies from Molecular Devices

Western Blotting and StainFree Cell Counting Molecular Devices is one of the world’s leading providers of high-performance bioanalytical measurement solutions for life science research, pharmaceutical and biotherapeutic development with over 130 000 instrument placements in laboratories around the world that have fueled over 25 000 peer-reviewed publications. Included within a broad product portfolio are platforms for high-throughput screening, genomic and cellular analysis, colony selection and microplate detection. These leading-edge products enable scientists to improve productivity and effectiveness, ultimately accelerating research and the discovery of new therapeutics.

Western Blotting on a Microplate Reader The Western blot is a crucial tool for researchers who need to reliably detect specific proteins. Molecular Devices introduced a novel system for western blot membrane protein analysis — the ScanLater Western Blot Detection System. Europi-

um-labeled secondary antibodies enable extended dynamic range as well as stability of detection over time and number of reads. This novel system is compatible with the SpectraMax i3 and Paradigm Multi-Mode Microplate Reader. This study compares the improved sensitivity of the ScanLater Western Blot Detection System to the chemiluminescent method.

ScanLater Western Blot Detection System • Scan blots weeks later • Reduced background and increased dynamic range • Eliminate time-dependent substrate additions • Automatic data analysis with SoftMax Pro Software

ScanLater Western Blot vs. Chemiluminescent Western Blot 0

50

100

0

50

100 MMS PPM Ubiquitinated Rad 18 Rad 18

ScanLater western blot

Top: Image of GST dilution series as scanned by SpectraMax Paradigm Multi-Mode Microplate Reader. Bottom: Integrated intensities from individual bands showing total dynamic range of 4 logs and a linear dynamic range of 3 logs.

ScanLater western blot

Chemiluminescent western blot

Chemiluminescent western blot

Endogenous phosphorylated form of pChk1 using ScanLater Western Blot Detection System

Detection of phosphorylated form of pChk1 in HEK 293 cells treated with carcinogen MMS and UV radiation (Stanford University).

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Detection of ubiquitinated Rad-18 in HEK 293 cells treated with different concentrations (0, 50, 100 ppm) of carcinogen MMS, an alkylating agent. Comparable result using ScanLater western blot vs. chemiluminescent western blot (Stanford University).

9/2014


LABOR

StainFree analysis in SoftMax Pro Software

StainFree Technology compared to fluorescence cell counting

Left: To create a new StainFree analysis setting, the mouse is used to «draw» on the image, indicating individual cells (yellow) or noncellular areas (blue). Right: A purple mask shows the objects identified in the image.

Equivalent cell counts are seen between StainFree cell counting and fluorescent-labeled cell counting.

StainFree Cell Counting on a Microplate Reader Imaging cell-based assays typically requires the use of fluorescent probes that can be toxic to living cells or may only function in fi xed cells. A label-free method for analyzing cell counts and cell confluence enables researchers to quantitatively monitor cell proliferation and health without time-consuming workflows that may disrupt cell viability. The SpectraMax i3 Multi-Mode Microplate Platform with MiniMax 300 Imaging Cytometer uses unique, patent-pending StainFree Cell Detection Technology. This allows users to perform cell proliferation, cytotoxicity, and other assays without nuclear stains like DAPI, which intercalates with DNA, or live cell

dyes that are actually toxic themselves to cells in the long term. Here we demonstrate how StainFree Technology enables cell counting that is comparable to nuclear and whole-cell counts obtained using fluorescent dyes. IC50 curves for compound-treated cells obtained through StainFree analysis are also presented as an alternative to using fluorescent reagents. SpectraMax i3 Multi-Mode Detection Platform • Identify transfected vs. non-transfected cells easily • Obtain quantitative data on relative transfection efficiencies accurately • Measure cell confluence prior to transfection

Behälter-Innenreiniger 360° Sauberkeit

9/2014

• Faster time to results for reporter assays with SoftMax Pro Software Download Novel Microplate Reader Applications eBook: www.moleculardevices.com/i3eBook Source: Molecular Devices

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59


A N A LY T I K

Schnelle und sichere Titration auf kleinem Raum

Kompakt-Titrator für die Routine-Analytik Kompakte Standflächen sind heutzutage bei Laborgeräten eine häufig geforderte Eigenschaft von Anwendern. Die Titrator-Linie von Metrohm paart dies mit hoher Messgenauigkeit und einer Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten externer Geräte wie Drucker und Barcode Leser.

Bilder: Metrohm

Das Plus an Funktionalität zeigt sich insbesondere bei der Datenverwaltung und Kommunikation. Über die integrierte Ethernet-Schnittstelle können Methoden und Ergebnisse direkt im Intranet oder LIMS abgelegt und dort ebenfalls verwaltet werden. Benutzer können per Knopfdruck im pdf-Format einen Report generieren und damit die Ergebnisse fälschungssicher auf einem USB Stick oder im Intranet dokumentieren. Zudem lassen sich über eine USB-Schnittstelle Endgeräte wie Drucker oder Barcode Leser direkt anschliessen. Methoden und Bestimmungsdaten können auf einem USB Stick gespeichert und von dort bei Bedarf jederzeit wieder eingelesen werden. Alles was für die titrimetrische Analyse benötigt wird, ist beim neuen Titrations-Analysator in der Karl-Fischer-Version platzsparend integriert.

1

Christian Haider

Der 916 Ti-Touch ist der neue KompaktTitrator in der Ausführung für die potentiometrische Titration und reiht sich in eine Produktlinie von leistungsfähigen Kompakt-Titratoren für die Routine Analytik ein. Das Gerät unterstützt die Titrationsmodi DET (Dynamische ÄquivalenzpunktTitration), MET (Monotone Äquivalenzpunkt-Titration), SET (Titration auf einen oder zwei vorgegebene Endpunkte) und MAT (Manuelle Titration). Für einen Standalone-Titrator bietet das Gerät mehr Möglichkeiten als andere derzeit am Markt erhältlichen Systeme. Gleiches gilt auch für den 915 KF Ti-Touch für die Karl-FischerTitration. 1

Dr. Christian Haider ist der CC Leiter der Abteilung Titration bei Metrohm International Headquarters in Herisau.

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Einfach und komfortabel bedienen Die Bedienung erfolgt über den berührungsempfindlichen Touchscreen, der integrierten Touch-Control-Bedieneinheit. Auf der persönlichen Benutzeroberfläche lassen sich pro Benutzer bis zu 14 Methoden mit je einem Favoriten Icon verbinden. Häufig verwendete Methoden können damit bequem und schnell mit einer einzigen Berührung des entsprechenden Icons gestartet werden. Auch in der Anwendersicherheit setzt der Ti-Touch neue Massstäbe. Massgeblich hierfür ist der Dosierer 800 Dosino, der mit seinem patentierten Dosierprinzip, das neben einem luftblasenfreien Dosieren auch einen berührungsfreien Reagenzwechsel ermöglicht, jeden Kontakt mit den Reagenzien ausschliesst. Bei so viel Sicherheit und Komfort versteht es sich fast von selbst, dass sämtliche Komponenten des Systems nach dem Plug and Play Prinzip funktionieren und im laufenden Betrieb, ebenso wie die Messergebnisse,

Der neue potentiometrische Kompakt-Titrator von Metrohm bietet mehr als andere Titratoren für die Routineanalyse.

überwacht werden. Dadurch können Bedienfehler minimiert und Fehlfunktionen frühzeitig erkannt werden. Der Ti-Touch kann mit den Probenwechsler-Familien 814 und 815 vollständig automatisiert betrieben werden. Damit lassen sich bis zu 100 Proben in einer Serie abarbeiten. Damit der Anwender gleich starten kann, bietet Metrohm den neuen Kompakt-Titrator

Veranstaltungshinweis Wenn Sie mehr über die Karl Fischer Titration erfahren wollen, dann besuchen Sie uns in Zofingen zu unserem Anwendertreffen Karl Fischer am 29. Oktober 2014. Thomas Wendt, Leiter Hydranal Technischer Service (Sigma Aldrich) und unser Metrohm Team stehen Ihnen an diesem Tag für Fragen zur Verfügung. Das Programm und die Online Anmeldung finden Sie bei uns im Netz unter www.metrohm.ch oder melden Sie sich direkt an: seminare@metrohm.ch. Wir freuen uns auf Sie!

9/2014


rk We nal Origi

ie

als praktische Komplettpakete an: 916 Salt Ti-Touch für die argentometrische Titration (u.a. von Chlorid), 916 Oil TiTouch für die nichtwässrige Säure-Base-Titration (u.a. von Ölprodukten) und 916 Food Ti-Touch für die wässrige SäureBase-Titration (u.a. in Lebensmitteln). Auch wenn mehrere Parameter bestimmt werden sollen, gelingt dies: Mit einem zweiten Dosino, Elektrode und Rührer ist es möglich, beispielsweise pH-Wert, Gesamtsäure und Chlorid in Getränken und Lebensmitteln zu bestimmen.

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Sichere Karl-Fischer-Titration Die Ti-Touch Serie gibt es auch in einer Karl-Fischer-Ausführung, den 915 KF Ti-Touch. Auch hier liegen die Vorteile klar auf der Hand: Dosiereinheit (Büretten), Rührer und die Touch-Control-Bedieneinheit sind in einer kompakten Systemeinheit integriert. Das ist praktisch und spart vor allem Platz auf dem Labortisch. Da bei der Karl-Fischer-Titration toxische Lösungen zum Einsatz kommen, wurde grossen Wert auf die Anwendersicherheit gelegt. So verhindert der Parameter «Sicherheitsstopp» ein Überlaufen der Titrierzelle beim Konditionieren. Falls aus Versehen die Elektrode falsch angeschlossen wurde oder die Titrierzelle feucht ist, wird das Konditionieren nach einer bestimmten Zeit oder der Zugabe einer bestimmten Menge an KF-Reagenz automatisch beendet. Spezielle KF-Icons zeigen dem Benutzer an, ob das Gerät noch konditioniert oder ob die Wasserbestimmung schon gestartet werden kann. Zudem sorgt eine integrierte Pumpe dafür, dass die Titrierzelle auf Tastendruck automatisch entleert und anschliessend wieder mit frischem Lösungsmittel befüllt werden kann. In seinen Fähigkeiten zur Datenverwaltung und Kommunikation steht die Karl-Fischer-Variante jener für die potentiometrische Titration in nichts nach. Dank Ethernet-Schnittstelle ist der 915 KF Ti-Touch netzwerkfähig und ein USB-Port ermöglicht den direkten Anschluss von Endgeräten wie Drucker, Barcode-Leser und Waage. Zusammen mit der Möglichkeit, per Knopfdruck Reports im pdfFormat zu erstellen, machen diese Eigenschaften den PC im Labor überflüssig. Der Ti-Touch bietet kompakte, vielseitige und multifunktionale Titration. Sowohl die potentiometrische als auch die Karl-Fischer-Titration unterstützt mit zahlreichen Features die sichere Messung. Um dies auch weltweit zu gewährleisten, ist die Steuerung des Systems in vielen Sprachen wie Englisch, Mandarin oder Deutsch möglich.

Kontakt Manuela Mondelli Metrohm Schweiz AG Bleiche West, CH-4800 Zofingen Telefon +41 (0)62 745 28 28 manuela.mondelli@metrohm.ch www.metrohm.ch MipTec 2014: Metrohm Schweiz AG, C65 9/2014

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VERBANDSSEITE

■ Infostelle SCV Schweizerischer Chemieund Pharmaberufe Verband Postfach 509 CH-4005 Basel Mobile +41 (0)79 688 08 91 info@cp-technologe.ch www.cp-technologe.ch

■ Präsident ■ Höhere Fachprüfung ■ Termine Patrick Merkofer alle Termine online Chemietechnologe Siegfried AG, Daniel Müller Breiten 5 anschauen: Untere Brühlstrasse 4 CH-5082 Kaisten www.cp-technologe.ch CH-4800 Zofingen Mobile +41 (0)79 688 08 91 Telefon +41 (0)62 746 19 77 praesident@cp-technologe.ch weiterbildung@cp-technologe.ch

Höhere Fachprüfung Chemietechnologe

Vorstellung QSK der HFP für dipl. Chemietechnologe / in Wie in jedem chemisch pharmazeutischen Unternehmen üblich, hat auch die Ausbildung zum dipl. Chemietechnologen resp. zur dipl. Chemietechnologin eine Qualitätssicherung. Zugegeben, der Name «Qualitätssicherungskommission für die höhere Fachprüfung der dipl. Chemietechnologen» passt auf keine Visitenkarte, zwecks dieser Vorstellung machen wir es darum kurz: QSK HFPC. Anders als in der Produktion befasst sich die QSK HFPC nicht mit der Durchsicht von Protokollen oder mit dem Produzieren von Wirkstoffen, sondern überwacht und sichert u.a. die Qualität der Ausbildung welche durch die Moduldozenten in den einzelnen Modulen vermittelt wird. Die QSK ist eher im Hintergrund tätig, d.h. als Student der HFP sieht man die QSK-Mitglieder im eigentlichen Sinne nur an den regelmässigen Audits der Module. Dort überwacht die QSK den Unterricht und bekommt in regelmässigen Abständen auch die ausgefüllten Evaluationen der Teilnehmer übermittelt. Diese werden detailliert angeschaut und mit anderen Auswertungen verglichen. 62

Die QSK ist eine fachkompetente Stelle des SCVs und hat folgende Kompetenzen: • Informiert den SCV über den Stand der Akkreditierungen • Überwacht in regelmässigen Abständen die Qualität der Ausbildung und der Modullernzielkontrolle (MLZK) • Hält die Module und deren Inhalte auf aktuellem Stand der Bedürfnisse von Industrie, Studenten und Modulanbietern und akkreditiert die Modulanbieter • Erlässt Wegleitungen, Prüfungsreglemente, Ausführungsbestimmungen, Regelungen, etc. • Veranlasst die periodische Überarbeitung der Module, stellt die Zertifikate und schreibt die Diplomprüfung aus, etc. • Behandelt Anträge und Beschwerden, Rekurse sowie Akkreditierungen • Überprüft und überwacht die Module deren Modulabschlüsse, die Abschlussprüfungsbeurteilungen, etc. • Entscheidet über Zulassung und Ausschluss zur Diplomprüfung, Abgabe des Schlussdiploms und prüft die Anerkennung anderer Abschlüsse bzw. Leistungen

• Berichtet den übergeordneten Stellen und dem SBFI über die Tätigkeit, informiert die Diplomprüfungskandidaten über das Resultat der Prüfung Seit der DV des SCVs im Frühjahr diesen Jahres wird die QSK von Marcel Dürr präsidiert. Er übernahm das Amt von Stephan Schlepfer welcher jetzt als Vizepräsident amtet. Weitere Mitglieder der QSK sind Richard Abgottspon, Gebhard Hug, Frank Pecoraro und René Bachmann welche grösstenteils die Aufgaben der Modulaudits übernehmen aber auch noch andere Spezialaufgaben innehaben. In der Phase der Diplomprüfung, also von der Infoveranstaltung bis zur Diplomfeier werden die QSK Mitglieder dann vermehrt von den Diplomprüfungskandidaten wahrgenommen. So läuft die gesamte Anmeldeprozedur über den QSK Präsidenten welcher die Anmeldungen prüft und die Anmeldung für gültig erklärt. Die Phase der Projektantragsentscheidung wird durch den Vizepräsidenten sowie den Chefexperten Raymond Zufferey erledigt.

Seit der ersten Diplomprüfung im Jahre 2006 prüfte die QSK 98 Projektanträge von Diplomprüfungen. Bis dato wurden 82 Diplome mit dem gesetzlich geschützten Titel dipl. Chemietechnologe und 2 mit dem Titel dipl. Chemietechnologin vergeben. Eine beachtliche Anzahl von Abschlüssen mit Zukunft. Leider konnten nicht alle, welche die Ausbildung begonnen haben, diese auch abschliessen. So gibt es doch einige Teilnehmer, welche die Ausbildung abgebrochen oder die Diplomprüfung nicht bestanden haben. Aber wie sagt ein altes Sprichwort: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Für Fragen und Anregungen rund um die Ausbildung zum dipl. Chemietechnologen / in stehen Marcel Dürr seitens QSK oder Daniel Müller, Ressort Weiterbildung des SCVs, gerne zur Verfügung. Zögern Sie nicht bei Fragen, die notwendigen Infos zu holen. Weitere Informationen können auch auf www.cp-technologe. ch unter der Rubrik Chemietechnologe HFP entnommen werden. Daniel Müller, Zentralvorstand 9/2014


VERBANDSSEITE

HFP

Bilder: Daniel Müller

Diplomfeier der HFP

Diplomanden mit Diplomzeugnis.

Diplomanden und Guido Hess von Aprentas.

Blick in die Abfüllung / Lager.

Hier reifen die Weine im Eichenfass.

Gemütliches Beisammensein und Weindegustation.

Auch gegen den Hunger war ein geeignetes Mittel vorhanden…

Auch dieses Jahr konnte der SCV wieder eine Diplomprüfung zum Eidgenössisch diplomierten Chemietechnologen durchführen. Seit der Einführung dieser Weiterbildung konnte jedes Jahr mit einer Klasse gestartet werden, ausser im Jahr 2011, wo sich zu wenig Interessenten meldeten. Dies bedeutete, dass im Grunde genommen die Diplomprüfung 2014 ausfallen würde. Durch den modularen Aufbau der Weiterbildung besteht aber die Möglichkeit, Module in einem späteren

9/2014

Zeitpunkt zu belegen und somit die Diplomprüfung zu einem späteren Zeitpunkt zu absolvieren. Im September 2013 meldeten sich fünf Kandidaten zur Diplomprüfung an, vier haben im Januar 2014 mit der Diplomarbeit begonnen und drei Kandidaten schlossen die Diplomprüfung erfolgreich ab. Wir gratulieren herzlich: Assia Riad, Bovet Alain, Gerteis Tobias zur bestandenen Diplomprüfung.

Die Diplomfeier fand im gewohnten Rahmen, auf dem Weingut Tschäpperli statt. Nach dem auf den Erfolg angestossen wurde, überreichte Marcel Dürr, Präsident der QSK den Diplomanden das Diplomzeugnis und erwähnte, dass das eidgenössische Diplom nach dem Ausstellen des SFBI ihnen zugesendet wird. Ueli Bänninger, Winzer auf dem Weingut Tschäpperli machte mit uns eine interessante Kellerführung und erzählte viel über die Herstellung des Weines und beantwortete viele interessante

Fragen. Anschliessend durften wir die Weine degustieren. Bei einer Fleisch-Käseplatte und Wein wurden doch einige Anekdoten aus der Vergangenheit erzählt, und liess die Anstrengungen der vergangenen Monate vergessen.

Daniel Müller Ressort Weiterbildung

63


VERBANDSSEITE

Zur Erlangung des eidgenössischen Diploms Diplomierter Chemietechnologe Diplomierte Chemietechnologin

Am 27. September 2014 Treffpunkt in Steinwasen am Parkplatz um 11.00 Uhr Anmeldung Familien Event Wildtierpark in Steinwasen (Schwarzwald). Mit der Familie und Vereinskollegen einen ungezwungenen, gemütlichen Tag geniessen? Der Tierpark Steinwasen bietet die ideale Umgebung dazu. Wir freuen uns über deine Teilnahme.

Anmeldeschluss: 20. September 2014 (Datum des Poststempels) Prüfungsort: Region Basel

Prüfungstermin: Diplomarbeit: 30. Januar 2015 bis 24. April 2015 Präsentation / Fachgespräch: 21. Mai und 22. Mai 2015

Zulassungsbedingungen: Gemäss Reglement HFPC Art. 8. Download auf: http://www.cp-technologe. ch/wordpress/cp-technologe/bildungsverordnung/reglemente

Prüfungsgebühr: CHF 2200.– inkl. Diplom

oder Bestellung bei der SCV Infostelle.

Anmeldeunterlagen / Informationen: Download via Homepage www.cp-technologe.ch oder Bestellung bei: SCV Infostelle Postfach 509 4005 Basel

Trägerschaft: Schweiz. Chemie und Pharmaberufe Verband Postfach 509 4005 Basel www.cp-technologe.ch

Der Steinwasen-Park in der Arena grosser Schwarzwaldberge – ein Reichtum natürlicher Kulissen! Kostenbeteiligung: Fr. 10.– pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei. Jetzt Anmelden bei Daniel Giebson: D.Gipsy@t-online.de

Bild: SCV

Diplomprüfung für die eidgenössisch anerkannte Höhere Fachprüfung für Chemietechnologen (HFPC)

Anmeldestelle: SCV Marcel Dürr QSK HFPC Hüssiweg 14 4802 Strengelbach

Verschnaufpause: Der SCV ist nicht zum ersten Mal Gast im Steinwasenpark – Gruppenfoto aus dem Jahr 2005.

Historischer Rückblick Arbeitsschutz

Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Fabriken Rückblick: In einigen der letzten Ausgaben der ChemieXtra hat der SCV tief in die Vergangenheit des Berufs Chemieund Pharmatechnologe EFZ bzw. ehemals Chemikant – Verzeihung – Chemiehandwerker, oder doch Betriebs64

laborant, geblickt. Aus heutiger Sicht lesen sich die Auszüge dieser historischen Dokumente teilweise abstrakt, ja gar absurd. Gehen wir noch etwas weiter zurück, so finden wir das heute veröffentlichte Dokument über die Beschäfti-

gung jugendlicher Arbeiter in Fabriken. Soviel sei vorab verraten: Nicht nur historische Dokumente eidgenössischer Herkunft können heutzutage Stirnrunzeln erzwingen, auch aus deutschen Landen gibt es interessante frühindustrielle

Gedankenspiele zu berichten. Viel Spass beim Lesen.

Für den Zentralvorstand Patrick Merkofer 9/2014


Bild: Mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchivs Bielefeld.

Das Foto zeigt im Vordergrund jugendliche Arbeiter (Lehrlinge) der Bielefelder Nähmaschinenfabrik Kochs Adler, Deutschland. Die Aufnahme ist zwischen 1890 und 1895 entstanden.

Regulativ über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Fabriken D. d. den 9. März 1839 §. 1. Vor zurückgelegtem neunten Lebensjahre darf niemand in einer Fabrik oder bei Berg-, Hüttenund Pochwerken zu einer regelmässigen Beschäftigung angenommen werden. §. 2. Wer noch nicht einen dreijährigen regelmässigen Schulunterricht genossen hat, aber durch ein Zeugniss des Schulvorstandes nachweiset, dass er seine Muttersprache geläufi g lesen kann und einen Anfang im Schreiben gemacht hat, darf vor zurückgelegtem sechzehnten Jahre zu einer solchen Beschäftigung in den genannten Anstalten nicht angenommen werden. Eine Ausnahme hiervon ist nur da gestattet, wo die Fabrikherren durch Errichtung und Unterhaltung von Fabrikschulen den Unterricht der jungen Arbeiter sichern. Die Beurtheilung, ob eine solche Schule genüge, gebührt den Regierungen, welche in diesem Falle auch das Verhältniss zwischen Lern- und Arbeitszeit zu bestimmen haben. §. 3. Junge Leute, welche das sechzehnte Lebensjahr noch nicht zurückgelegt haben, dürfen in diesen Anstalten nicht über zehn Stunden täglich beschäftigt werden. Die Orts-Polizei-Behörde ist befugt, eine vorübergehende Verlängerung dieser Arbeitszeit zu gestatten, wenn durch Naturereignisse oder Unglücksfälle der regelmässige Geschäftsbetrieb in den genannten Anstalten unterbrochen und ein vermehrtes Arbeitsbedürfniss dadurch herbeigeführt worden ist. Die Verlängerung darf täglich nur eine Stunde betragen und darf höchstens für die Dauer von vier Wochen gestattet werden. §. 4. Zwischen den im vorigen Paragraphen bestimmten Arbeitsstunden ist den genannten Arbeitern Vor- und Nachmittags eine Musse von einer Viertelstunde und Mittags eine ganze Freistunde und zwar jedesmal auch Bewegung in freier Luft zu gewähren.

§. 7. Die Eigenthümer der bezeichneten Anstalten, welche junge Leute in denselben beschäftigen, sind verpfl ichtet, eine genaue und vollständige Liste, deren Namen, Alter, Wohnort, Eltern, Eintritt in die Fabrik enthaltend, zu führen, dieselbe in dem Arbeits-Lokal aufzubewahren und den Polizei- und Schulbehörden auf Verlangen vorzulegen. §. 8. Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung sollen gegen den Fabrikherren oder deren mit Vollmacht versehenen Vertreter durch Strafen von 1 bis 5 Thalern für jedes vorschriftswidrig beschäftigte Kind geahndet werden. Die unterlassene Anfertigung oder Fortführung der im §. 7. vorgeschriebenen tabellarischen Liste wird zum ersten Male mit einer Strafe von 1 bis 5 Thalern geahndet; die zweite Verletzung dieser Wortschrift wird mit einer Strafe von 5 bis 50 Thalern belegt. Auch ist die Orts-Polizei-Behörde befugt die Liste zu jeder Zeit anfertigen oder vervollständigen zu lassen. Es geschieht dies auf Kosten des Kontravenienten, welche zwangsweise im administrativen Wege beigetrieben werden können. §. 9. Durch vorstehende Verordnung werden die gesetzlichen Bestimmungen über die Verpfl ichtung zum Schulbesuch nicht geändert. Jedoch werden die Regierungen da, wo die Verhältnisse die Beschäftigung schulpfl ichtiger Kinder in den Fabriken nöthig machen, solche Einrichtungen treffen, dass die Wahl der Unterrichtsstunden den Betrieb derselben so wenig als möglich störe. §. 10. Den Ministern der Medizinal-Angelegenheiten, der Polizei und der Finanzen bleibt es vorbehalten, diejenigen besondern sanitäts-, bau- und sittenpolizeilichen Anordnungen zu erlassen, welche sie zur Erhaltung der Gesundheit und Moralität der Fabrikarbeiter für erforderlich halten. Die hierbei anzudrohenden Strafen dürfen 50 Thaler Geld- oder eine diesem Betrag entsprechende Gefängnisstrafe nicht übersteigen. Berlin, den 9. März 1839. Königliches Staats-Ministerium. Friedrich Wilhelm, Kronprinz.

§. 5. Die Beschäftigung solcher jungen Leute vor 5 Uhr Morgens und nach 9 Uhr Abends, so wie an den Sonn- und Feiertagen ist gänzlich untersagt.

Frh. v. Altenstein. Graf von Alvensieben. v. Kamptz. Mühler. Frh. v. Werther. v. Rochow. v. Rauch. v. Nagler.

§. 6. Christliche Arbeiter, welche noch nicht zur heiligen Kommunion angenommen sind, dürfen in denjenigen Stunden, welche ihr ordentlicher Seelsorger für ihren Katechumenen- und Konfi rmanden-Unterricht bestimmt hat, nicht in den genannten Anstalten beschäftigt werden.

Quelle: Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin


VERBANDSSEITE

Aktuelles zum Thema Jugendschutz Das Thema Jugendschutz in der beruflichen Grundbildung ist hochaktuell. Der Bundesrat hat am 25. Juni 2014 mit der Änderung der Verordnung 5 vom 28.09.2007 zum Arbeitsgesetz (Jugendarbeitsschutzverordnung) die Senkung des Mindestalters für gefährliche Arbeiten in der Grundbildung von 16 auf 15 Jahre beschlossen. Die Senkung geht einher mit begleitenden Massnahmen für die Gesundheit und Sicherheit der Jugendlichen. Die Änderung trat bereits am 1. August 2014 in Kraft.

Die revidierte Verordnung sieht vor, dass die Organisationen der Arbeitswelt, zu denen auch der SCV gehört, bei Berufen mit gefährlichen Arbeiten im Anhang zu ihren Bildungsplänen begleitende Massnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes definieren. Diese Massnahmen müssen innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten der Änderung durch die Organisationen der Arbeitswelt erarbeitet und durch das SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) genehmigt wer-

den. Ab Genehmigung der begleitenden Massnahmen durch das SBFI haben die Kantone zwei Jahre Zeit, die Bildungsbewilligungen zu überprüfen und zu ergänzen. Das bis anhin geltende Mindestalter von 16 Jahren gilt längstens bis zum Ablauf vorgängig erwähnter Fristen. Nach deren Ablauf dürfen Jugendliche unter 18 Jahren in der entsprechenden beruflichen Grundbildung nur gefährliche Arbeiten ausführen, wenn eine durch die Kantone neu über-

prüfte Bildungsbewilligung vorliegt. Aufgrund der laufenden Überarbeitung der Bildungsverordnung des Chemie- und Pharmatechnologen EFZ, wird der SCV mit seinen Partnern diese Aufgabe im Rahmen der Überarbeitung vornehmen. Diesbezüglich wird auch das SBFI mit einbezogen werden.

Patrick Merkhofer Zentralvorstand

Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss als Chemie- und Pharmatechnologe EFZ bei DSM Nutritional Products wünscht euch die SCV Sektion Fricktal. Dieter Brunner, Sektion Fricktal

Von links nach rechts: Tanja Huber, Jasmin Schlinger, Dominic Zingg, Luca Weber, Yves Laue, Kevin Eisenhardt, Adrian Arnet, Meriton Bytqi, Nikola Markovic, Janosch Oldani, Tim Schuler, Roman Giess Nicht im Bild: Rafael Wassmer, Cyril Herzog

Termine Datum

Event / Anlass

Veranstalter

Ansprechpartner Ort / Zeit

Bemerkung

19.09.2014

Ausflug Rugenbräu und Schokoladenshow in Interlaken Familienausflug: Tierpark in Steinwasen mit anschliessendem Besuch einer Straussenwirtschaft Besichtigung Käser’s Schloss (Schnaps & Whiskydegustation)

Sektion Oberwallis

Orlando Juon, Fredy Salzmann

Anmeldeschluss war der 05.09.2014

Sektion Fricktal

Daniel Gibson

Sektion Fricktal / Verband SCV

Dieter Brunner

17:00 Uhr bis 21:00 Uhr Elfingen

Klausur 2014

SCV Zentralvorstand

Patrick Merkofer

10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Bahnhof, Olten

27.09.2014

15.10.2014

08.11.2014

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sehr gute Langzeitstabilität auf. Die Geometrie 30° / 0° quantifiziert die Farben, wie sie das menschliche Auge wahrnimmt, das heisst das D25 NC kann Unterschiede in der Oberflächenbeschaffenheit der Muster direkt messen. Der Spektralbereich von 400 bis 700 nm wird in 10 nm-Schritten aufgelöst.

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800 µm. Darüber hinaus lassen sich Aggregatkonzentrationen im nicht-sichtbaren Partikelbereich (von 100 nm bis 10 µm) quantitativ (im µg/ml-Bereich) erfassen. Das neue SALD-7500nano deckt einen Messbereich von 7 nm bis 800 µm ab und misst Partikelsuspensionen in Konzentrationen von 0,1 ppm bis hin zu 20 %. Die benötigte Probenmenge beträgt gerade einmal 5 ml (15 µl mit Zubehör). Eine besondere Funktion ermöglicht eine kontinuierliche Messung der Partikel, wobei Messdaten in 1-Sekunden-Intervallen gespeichert werden. Zu den weiteren Merkmalen zählen die Selbstdiagnosefunktion zur einfachen Wartung sowie der Messassistent, um SOPs zu erzeugen (Standard Operation Procedures = Standardarbeitsanweisungen). Damit wird sichergestellt, dass Messungen immer unter gleichen Bedingungen und Arbeitsabläufen durchgeführt werden. Das Gerät erfüllt die Vorgaben der ISO 13320 und der JIS Z 8825-1.

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GRADWANDERUNGEN Sieben mit Ultraschall – alles unter Kontrolle

Die zur Crest Group gehörende Schweizer Artech Ultrasonic Systems AG präsentiert ihre neueste Sweepparam-Software, ein noch besseres Werkzeug, um Siebprozesse zu kontrollieren. Hintergrund der Entwicklung war es, dem Anwender ein Instrument in die Hand zu geben, das es ihm ermöglicht sowohl seinen Siebprozess zu überwachen, als auch die Qualität und damit die Effizienz seiner Ultraschall-Siebe sicherzustellen. Nur auf diese Weise ist eine permanent hohe Prozesssicherheit zu erreichen. Jeder Anwender kennt

die Problematik beim Sieben mit Ultraschall: Schallleiterbrüche, Schweissnahtbrüche, nicht korrekt angeschraubte Konverter, Überhitzung der Konverter bei defekten oder unsachgemäss hergestellten Sieben, Verlust der Durchsatzleistung wegen Leistungsabfall. Die im Generator von Artech Ultrasonic einprogrammierte Prozesskontrolle beurteilt die Qualität (Eignung zur Ultraschallanregung) und überwacht die Stabilität des Siebes. Jedes Sieb besitzt ein charakteristisches Resonanzspektrum, das im

Wesentlichen durch seinen mechanischen Aufbau bestimmt ist. Dieses Resonanzspektrum muss akustische Minimalbedingungen erfüllen, ansonsten ist das Sieb nicht geeignet und wird vom Generator «abgelehnt». Die Position der Resonanzen und die zeitliche Veränderung dieser Positionen ist unmittelbar ein Mass für die Stabilität des Siebes und kann zur Qualitätsüberwachung herangezogen werden. Die permanente Überwachung dieser charakteristischen Eigenschaften ermöglicht die Erkennung von Instabilitäten des schwingenden Systems. Unsachgemäss angeschraubte Konverter und sogar heiss laufende Konverter verursacht durch gebrochene Schweissungen oder schlecht angepasste Siebstrukturen kann erkannt und durch Reduktion der abgegebenen Leistung entschärft werden. Im Extremfall schaltet der Generator sogar ab, um sich selbst vor Zerstörung zu schützen.

Semadeni, der erste europäische Importeur von Nalgene-Filtrationsprodukten, hat das gesamte Sterilfiltrations-Sortiment auf die neuartigen Rapid-Flow-Membranen umgestellt. Das mehrspaltige Design

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Rapid-Flow – für eine bessere und schnellere Filtration der neu entwickelten Stützmembran sorgt für Homogenität und Konsistenz. Die Rapid-Flow Stützmembran, verbunden mit einer PES-, CN-, SFCA- oder Nylon-Membran, bietet deutlich schnellere Flussraten und einen höheren Durchsatz als das bisherige Filtersystem und gehört zu den effizientesten auf dem Markt. Die Nalgene Rapid-Flow-Membranen stehen für eine bessere und schnellere Filtration und sind ideal für biologische und pharmazeutische Sterilisierungsanforderungen. Sie sind als zweiteilige Filtrationsgeräte mit abnehmbarem Filtrationsoberteil und graduierter Flasche, sowie als einfache Bottletop-Filter erhältlich. Die PES-Membranen sind neben den bewährten Porengrössen 0,20 und 0,45 µm neu auch mit 0,10 µm, zum Schutz von Zellkulturen vor

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werden den Seitenbesuchern häufig verwendete ähnliche Produkte oder interessante Varianten der jeweiligen Geräte vorgestellt.

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Der Spezialist für Etikettierungen, Ades AG, Brüttisellen, präsentiert das neue Farbdrucker-System Colorprint 351. Damit können vollfarbige selbstklebende KunststoffSchilder für anspruchsvolle Bedingungen unkompliziert und schnell am Arbeitsplatz gestaltet und produziert werden. Die Etiketten (Polyester, weiss, matt) erfüllen höchste Ansprüche in Sachen Haftung, Haltbarkeit, Zuverlässigkeit und chemischer Beständigkeit. Der eingesetzte spezielle Klebstoff weist hervorragende Resistenzwerte gegen Wasser, UV-Licht und Wärmeeinwirkung auf. Das FarbdruckerSystem eignet sich für die schnelle und flexible Produktion von Sicherheits-Etiketten, Industrie-und Ge-

rätebeschriftung sowie Chemieund Labor-Etiketten. Ausserdem sind für GHS geeignete, BS5609zertifizierte chemische Etikettierungen hochwertige Inkjet-Druckermedien lieferbar. Auch lange haltbare, synthetische Klebe-Etiketten für extreme Anwendungs-Bedingungen kann man so individuell und preisgünstig drucken. Diese Schilder für den Innen- und Aussenbereich sind resistent gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen, hohen Temperaturen und aggressiven Substanzen, wie beispielsweise Reinigungsmittel, Salzwasser, Öl und Benzin. Das FarbdruckerSystem wurde speziell für die Anforderungen in der Industrie, Pharmazie, Chemie und dem Ge-

sundheitswesen entwickelt. Jede Farbe hat eine separate PigmentTintenpatrone (CMYK). Das ermöglicht den gestochen scharfen und besonders wirtschaftlichen Tintenstrahldruck. Im übersichtlichen Display werden Drucker-Statusmeldungen und Farbfüllstands-Meldungen in deutscher Sprache angezeigt. Mit den standardmässig eingebauten USB- und EthernetSchnittstellen ist der Drucker überall anschliessbar. Das System verfügt über eine hohe Druckgeschwindigkeit (bis zu 103 mm / Sek.) und eine integrierte Papierschneidevorrichtung (Cutter).Die Ades AG hat für das System die «Plug-and-Play» EtikettendruckerLösung entwickelt, mit dem das komplette System innert Minuten am Arbeitsplatz installiert werden kann. Mit der Lieferung sind die Software, Etikettenmuster, die nötigen Spezial-Tinten, EtikettenMaterial und Anschlusskabel mit dabei. Weitere Informationen unter www.ades.ch/colorprint351.

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Anspruchsvolle Zahnradpumpen zur Kraftstoff-Förderung

Die Pumpenfabrik Ernst Scherzinger GmbH & Co. KG aus Furtwangen bietet ausdauernde und speziell entwickelte Zahnradpumpen zur Kraftstoff-Förderung. Die Systemlösungen sind dabei für niederviskose Medien wie Benzin, Alkohole und Biokraftstoffe ausgelegt. Standzeiten, die zwischen 6000 und 7000 Betriebsstunden liegen, bei einem gleichzeitigen Differenzdruck

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von 10 bar, sind eine Spezialität des Herstellers. Eine beachtliche Leistung, da das kritische Medium nicht schmierende oder teils sogar entfettende Eigenschaften aufweist. Nach dem Einsetzen eines Ersatzteil-Satzes ist die Pumpe dann für weitere 6000 Betriebsstunden gerüstet. Bedingt durch die niedrige Viskosität, ist die zuverlässige Förderung von Kraftstoffen besonders anspruchsvoll und setzt ein hohes Anwendungswissen voraus. Durch die langjährige Erfahrung mit niederviskosen Medien ist das Unternehmen ein erfahrener Partner bei der Systemauslegung und Pumpenauswahl. Bei der Auswahl der Werkstoffe für Dichtungen, Zahnräder und Lagerwerkstoffe wird somit ein grosses Augenmerk auf die Medienbeständigkeit gelegt und die ein-

zelnen Komponenten exakt aufeinander abgestimmt. Falls Unsicherheiten herrschen, ob eine Zahnradpumpe in der angedachten Anwendung eingesetzt werden kann, bietet Scherzinger seinen Kunden die Möglichkeit einer ausführlichen Verschleiss-Simulation oder Verschleiss-Analyse, bei der die hohe Lebensdauer, selbst unter widrigen Umständen, nachgewiesen werden kann.

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PRODUKTE

Dosierpumpe für aggressive und korrosive Flüssigkeiten Seit Oktober 2013 ist das Dosieren von höchst aggressiven und korrosiven Flüssigkeiten in Labors noch einfacher und sicherer. Die neue Dosierpumpe Simdos 02 FT (full Teflon) von KNF Neuberger AG arbeitet intuitiv, trockenlaufsicher, exakt und benötigt mit 140 x 87 x 130 mm äusserst wenig Platz. Die Hightechpumpe ist mit einem Kopf aus PTFE, einer PTFE-beschichteten Membran und chemisch beständigen FFKM-Kalrez-Ventilen ausgerüstet. Optional ist auch ein Chemraz-Ventilkit erhältlich, welcher das Gerät sogar gegen hochkonzentrierte Säuren wie Nitrit, Schwefel, Hydrochlorid und gegen Lösungsmittel wie TFH, DMF, DMSO und MEK beständig macht. Der Pumpenkopf, auch als PPoder PVDF-Ausführung erhältlich, ist ausserhalb des spritzwasserge-

schützten IP-65-Gehäuses angebracht, was die Sicherheit signifi kant erhöht. Die Dosierpumpe fördert Flüssigkeiten von 30 µl bis 20 ml / min und dosiert Volumen von 30 µl bis zu 999 ml. Trocken-

laufsicher und selbstansaugend bis zu 2 mWS, arbeitet die Simdos 02 FT gegen Drücke bis 6 bar und fördert selbst zähflüssige Medien bis 150 Centistokes. Nach der schnell und einfach durchzuführenden Kalibrierung liegt die Wiederholgenauigkeit bei ± 1 % (Nominalwert). Weitere Merkmale sind eine exzellente Stabilität und höchste Zuverlässigkeit in allen Prozessen. Das Gerät ist einfach und selbsterklärend über Dreh-DruckKnopf-Regelung zu bedienen, es verfügt über eine Pausenfunktion ohne Datenverlust sowie einstellbare Fördereigenschaften. Die Förderparameter können softwareunterstützt auf Knopfdruck verschiedensten Viskositäten angepasst werden. Zubehör, das optional erhältlich ist: Fussschalter, Filter sowie Befestigungsplatte.

S-Version: • Manueller Betrieb RC-Version • Manueller Betrieb • Analog-Ansteuerung: 0 – 5 V, 0 – 10 V, 0.20 mA, 4 – 20 mA • Ausgangssignal für Fehlermeldung RC Plus-Version: Entspricht der RC-Version, zusätzlich aber mit RS 232.

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schen, chemischen oder Lebensmittelindustrie eingesetzt werden kann. Die aktuelle Version Stavex 5.2 läuft unter Windows Vista, 7 und 8 und ist in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch erhältlich. Aicos Technologies AG Efringerstrasse 32 CH-4057 Basel Telefon +41 (0)61 686 98 77 info@aicos.com www.aicos.com liegende statistische Konzept ist vom Anwendungsgebiet unabhän-

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