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OFFIZIELLES ORGAN VON SWISS PLASTICS

April 2014

KUNSTSTOFF XTRA

D ie fac h zeitsc h rift f ü r die K u nststoff - u nd K a u tsc h u kind u strie

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Hochleistung zählt! 7,3 Millionen Zyklen auf einem ALLROUNDER HIDRIVE pro Jahr: So wird aus Leistung Hochleistung. Und diese zählt ganz besonders im Verpackungsbereich. Ob Joghurtbecher oder Verschlusskappe: Am Ende des Tages ist allein Produktionseffizienz wichtig.

ARBURG AG Südstrasse 15 3110 Münsingen Tel.: +41 (0) 31 724 23 23 Fax: +41 (0) 31 724 23 73 e-mail: switzerland@arburg.com

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EDITORIAL

Zwei Schauplätze, zwei Grossereignisse Unglaubliche 6900 Besucher konnte Arburg an ihren zur Tradition gewordenen TechnologieTagen im März in Lossburg begrüssen. 1999

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wurden diese erstmals durchgeführt, mit stetig steigendem Interesse. In den letzten Jahren konnten jeweils mehr als 5000 Gäste verbucht werden, weshalb 2011 der bis dahin Drei-TagesEvent auf vier Tage ausgedehnt wurde. Dieses Jahr nun pilgerten 6900 Besucher aus 52 Ländern in den Schwarzwald. Michael Hehl, Geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung, sagte dazu auf der Pressekonferenz im Rahmen der TT: «Die Zahlen sind zwar gewaltig, aber für uns steht bei diesem Event nach wie vor nicht die Quantität im Mittelpunkt, sondern die Qualität. Dazu gehört für uns eine individuelle Betreuung der Kunden und Interessenten.»

sich Arburg wohl in Zukunft etwas einfallen lassen, damit dies mit der Kundenbetreuung weiterhin so bleiben kann und der Gast sich willkommen und individuell betreut fühlt. Eine erste Steigerung der Besucher konnte in 2011 mit einem vierten Technologie-Tag aufgefangen werden. Die Effizienz-Künstler aus Lossburg werden auch für künftige Rekordaufmärsche eine adaequate Lösung finden. Effizienz und Nachhaltigkeit sind auch prägende Themen auf der Interpack. Die Herausforderung besteht darin, nachhaltige, ressourcenschonend hergestellte Verpackungen anbieten zu können und dies für immer anspruchsvoller werdende Kunden. Die Verpackung muss mit immer weniger Material auskommen und trotzdem genügend stabil sein, um das Produkt maximal zu schützen. Zudem müssen Verpackungen identifizierbar und rückverfolgbar, auch stapelbar und platzsparend sein. Wie es den Verpackungsherstellern gelingt, den Anforderungen gerecht zu werden und dies ohne, dass ihnen die Kosten davon laufen, darüber können sich die Besucher der Interpack vom 8. bis 14. Mai in Düsseldorf ein Bild machen.

Marianne Flury, Redaktorin m.flury@sigwerb.com

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Farbe für technische Kunststoffe

Eine Betreuung solcher Heerscharen ist wahrlich kein Pappenstil. Da muss

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I n h altsverzeic h nis

04 Fokus

08 Maschinen/Peripherie

Breit gefächert und auf höchstem Niveau

Im Mittelpunkt der seit 1999 jährlich durchgeführten Arburg Technologie-Tage stand vom 19. bis 22. März 2014 einmal mehr das Thema Produktionseffizienz. In den letzten Jahren pilgerten jeweils über 5000 Besucher nach Lossburg. Dieses Jahr kamen 6900 Gäste, die sich einen Überblick über den Stand der Technik in der Kunststoffverarbeitung verschaffen wollten.

06 Fokus Kontinuität bleibt gewahrt

50 Jahre lang hat Herbert Kraibühler seine Energie und sein Wissen in den Dienst von Arburg gestellt, die letzten 18 Jahre als Geschäftsführer Technik. Auf Ende März trat er in den Ruhestand. Seit Sommer 2013 hat sich sein Nachfolger Heinz Gaub bei Arburg auf die neuen Aufgaben vorbereitet, für die er nun seit dem 1. April verantwortlich ist. Im Gespräch geben die beiden Herren über ihre Erfahrungen und Erwartungen Auskunft.

IMPRESSUM

KUNSTSTOFF XTRA

Die Fachzeitschrift für die Kunststoff- und Kautschukindustrie

Herausgeber/Verlag SIGWERB GmbH Unter Altstadt 10 CH-6301 Zug Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.sigwerb.com Anzeigenverkaufsleitung Thomas Füglistaler

Erscheinungsweise 10 × jährlich Jahrgang 4. Jahrgang Druckauflage 6000 Exemplare ISSN-Nummer 1664-3933 Internet www.kunststoffxtra.com Geschäftsleiter Andreas A. Keller

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Anzeigenverkauf SIGImedia AG Jörg Signer Pfaffacherweg 189 Postfach 19 CH-5246 Scherz Telefon +41 (0)56 619 52 52 Telefax +41 (0)56 619 52 50 info@sigimedia.ch Chefredaktion Marianne Flury St. Niklausstrasse 55 CH-4500 Solothurn Telefon +41 (0)32 623 90 17 m.flury@sigwerb.com www.kunststoffxtra.com

Die Problemlöser – Robotik nach Mass

Es scheint grundsätzlich nichts zu geben, was ein Roboter nicht greifen und positionieren kann. Für effizient automatisierte und ausfallsichere Prozesse müssen jedoch Präzision und Geschwindigkeit bis auf Zehntel Millimeter und Sekunden genau passen. Dies stellen die 16 Mitarbeiter der Firma Robotec Solutions AG in Seon sicher. Sie sind die Schweizer Spezialisten für Sondermaschinen- und Systembau in der Industrierobotik.

13 Verpackungen «Save Food» nimmt wichtigen Part ein Die interpack 2014, weltweit bedeutendste Messe der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie, findet vom 8. bis 14. Mai 2014 in Düsseldorf statt und ist vollständig ausgebucht. Insgesamt werden wieder rund 2700 Aussteller den etwa 165 000 erwarteten Besuchern ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Die Save Food-Konferenz ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil der Messe.

Produktion Sprüngli Druck AG Dorfmattenstrasse 28 CH-5612 Villmergen Telefon +41 (0)56 619 53 53 Telefax +41 (0)56 619 53 00 info@spruenglidruck.ch www.spruenglidruck.ch Abonnemente Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.kunststoffxtra.com Jahresabonnement Schweiz: CHF 38.00 (inkl. Porto/MwSt.) Jahresabonnement Ausland: CHF 58.00 (inkl. Porto) Copyright Zur Veröffentlichung angenommene Originalartikel gehen in das ausschliessliche Verlagsrecht der SIGWERB GmbH über. Nachdruck, fotomechanische Vervielfältigung, Einspeicherung in Datenverarbeitungsanlagen und Wiedergabe durch elektronische Medien, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Copyright 2014 by SIGWERB GmbH, CH-6301 Zug

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13 Verpackungen

30 Wirtschaft

Leichtbauroboter erhöhen Effizienz

2013: Zögerlicher Start, fulminanter Endspurt

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Die Automationsspezialistin Bachmann Engineering AG entwickelt und realisiert schlüsselfertige Automationssysteme für die verschiedensten Branchen. Dabei kommen auch kostengünstige, flexible Leichtbauroboter zum Einsatz. Zwei Beispiele aus der Kunststoff- und Verpackungsindustrie zeigen, wie der Einsatz von solchen Robotern die Effizienz in der Produktion erhöht.

Mit Zuversicht und Selbstbewusstsein blickt der Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e. V. (GKV) auf das Jahr 2014, nachdem die Branche das Vorjahr erneut mit einem Rekordumsatz abgeschlossen hat. Die Dynamik hatte im letzten Jahr nach zögerlichem Beginn im Verlauf des zweiten Halbjahrs stetig zugenommen. Am Ende stand ein Wachstum von drei Prozent.

26 Swissmem

32 News 36 Veranstaltungen

28 Verband Keine Spur von Altersschwäche

37 Messen

ENGEL duo mehr Sauberkeit & Ergonomie Die ENGEL duo im neuen Design

45 Lieferanten verzeichnis

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Zum Titelbild

38 Produkte

April 2014

Letztes Jahr hat der Werkstoff PVC sein 100 jähriges Bestehen gefeiert. Grund genug für die PVCH, dieses Ereignis zu thematisieren und an ihrer nächsten Generalversammlung am 8. April 2014 ins Zentrum zu stellen und Grund für Ernesto Engel, Geschäftsführer von Swiss Plastics, sich den Fragen von Kommunikationsleiter Kurt Röschli rund um PVC zu stellen.

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In den letzten 20 Jahren hat sich ihr flexibles Konzept bewährt: Die ENGEL duo. Jetzt haben wir die effizienteste Zwei­ plattenmaschine am Markt noch besser gemacht. Für Produkte mit erhöhtem Reinheitsbedarf gibt es dieses kompakte Kraftpaket in den Schliesskräften von 350 bis 700 t nun mit der energieeffizienten, präzisen und sauberen Linearführung. Besser, weil ergonomischer Das neue, klare Design mit der niedrigeren Bedienhöhe und der neuen CC 300 Ma-

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Nur etwas haben wir gleich gelassen: ihre Zuverlässigkeit und ihr variables Baukastensystem. ENGEL (SCHWEIZ) AG Hungerbüelstrasse 17 CH-8500 Frauenfeld Telefon +41 (0)52 725 07 57 sales.ch@engel.at, www.engelglobal.com

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F ok u s

Technologie-Tage 2014

Breit gefächert und auf höchstem Niveau

Bilder: Arburg

Im Mittelpunkt der seit 1999 jährlich durchgeführten Arburg Technologie-Tage stand vom 19. bis 22. März 2014 einmal mehr das Thema Produktionseffizienz, das in der Effizienz-Arena umfassend beleuchtet wurde. In den letzten Jahren pilgerten jeweils über 5000 Besucher nach Lossburg. Dieses Jahr kamen 6900 Gäste, die sich einen Überblick über den Stand der Technik in der Kunststoffverarbeitung verschaffen wollten.

Industrie 4.0 praxisnah: Am Beispiel eines über QR-Code individualisierten Spielzeug-Buggys zeigte Arburg, wie sich die Produktion vernetzen und Daten teilebezogen archivieren lassen.

Marianne Flury In der Effizienz-Arena wurden an fünf Stationen innovative Effizienzbeispiele gezeigt – angefangen bei der Produktion von Einzelteilen und Kleinserien mit dem Freeformer, über die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine bis zur Fertigung von Massenartikeln auf einem elektrischen Allrounder. Auch das Thema Industrie 4.0 wurde an einem konkreten Beispiel praxisnah beleuchtet. Fünf Beispiele zu fünf Stichworten – Individualität, Flexibilität, Vernetzung, Schnelligkeit und Produktivität – stellten den Praxisbezug her.

Erlebniswelt Effizienz-Arena Für das Stichwort Individualität steht der Freeformer, der Einzelteile oder Kleinserien individuell ohne Spritzgiesswerkzeug wirt4

Auf einem Zwei-Komponenten-Allrounder 520 A mit Multitakt-Werkzeug wurden 25 Millimeter dicke Linsen in drei Lagen gefertigt. Das Werkzeug verfügt über vier Kühlstationen. Die Zykluszeit kann dadurch von 180 auf 55 Sekunden verkürzt werden.

schaftlich in einem additiven Verfahren fertigen kann. Gezeigt wurde die Herstellung eines Ersatzteils – ein 5,3 Gramm schweres Gehäuse aus ABS für Allrounder-Spritzgiessmaschinen. Die Bauzeit für zwölf Teile beträgt rund 24 Stunden. Produktwechsel sind in kürzester Zeit realisierbar. Dass sich Automation auch beim Spritzgiessen kleiner und mittlerer Losgrössen lohnen kann, zeigte das Beispiel zum Stichwort Flexibilität, wenn Bediener und Robotsystem Hand in Hand arbeiten. Bei der Fertigung eines Spielzeug-Buggys positioniert der Werker während des Spritzgiesszyklus die Achsen manuell im Greifer eines Multilift V Robot-Systems. Dadurch entfallen aufwändige Bereitstellungssysteme. Das Robot-System legt im nächsten Schritt die Einlegeteile automatisiert ins Werkzeug eines hydraulischen Allrounders 370 S ein und hält die Zykluszeiten kurz.

Beim gezeigten Beispiel verkürzt sich die Rüstzeit im Vergleich zu einer kompletten Automation von 5 auf 3,5 Stunden. An der dritten Station wurde am Beispiel des Spielzeug-Buggys zum Thema Vernetzung das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 vorgestellt. Der Besucher konnte selber an der Selogica-Steuerung der Fertigungszelle eine personalisierte Chipkarte einlesen lassen. Bereits im nächsten Zyklus wurde «sein» Buggy mit QR-Code gefertigt. Durch diese Individualisierung jedes einzelnen Teils können die Prozessparameter eindeutig zugeordnet und alle Arbeitsschritte lückenlos und fehlerfrei dokumentiert werden. Anschliessend konnten die Fahrtüchtigkeit des Spielzeugautos geprüft, seine Geschwindigkeit gemessen und die Produktions- und Qualitätsdaten abgerufen werden. Wie Schnelligkeit auch mit Standardautomation erreicht werden kann, wurde unter 4/2014


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Bild: Jörg Signer

Daten und Fakten

Im Freeformer additiv gefertigt: ein Gehäuse aus ABS für den Hauptschalter des Freeformers selbst.

Einsatz eines Multilift V Robot-Systems mit neuer Tauchachse am Beispiel eines Verpackungsartikels demonstriert. Je zwei 6,4 Gramm schwere Becher aus PP wurden in 3,6 Sekunden gefertigt. Die Eingriffszeit reduziert sich gegenüber einem Standard Robot-System von 1,32 auf 0,99 Sekunden, das sind 25 Prozent. Die fünfte und letzte Station in der Effizienz-Arena stand im Zeichen der Produktivität. An einem elektrischen Allrounder 470 A wurde demonstriert, wie dynamische und synchrone Abläufe die Zykluszeit drastisch reduzieren. Mit einem Hochleistungswerkzeug wurden in einer Zykluszeit von nur 1,8 Sekunden je 64 Flat Dripper für die Tröpfchenbewässerung produziert. Das sind 128 000 Teile in der Stunde. Mit einem Standard 64-fach-Werkzeug lassen sich dagegen in der gleichen Zeit nur 56 000 Teile fertigen.

Anwendungs-Highlights Natürlich bestehen die Technologie-Tage nicht nur aus der Effizienz-Arena. Wie bereits in den Vorjahren konnten sich die Besucher an mehr als 40 Exponaten über die neuesten Entwicklungen informieren. Zu den Anwendungshighlights zählen • zum Thema Leichtbau das Partikelschaum-Verbundspritzgiessen als ZweiKomponenten-Anwendung und das Umspritzen von Organoblechen mittels Langfaser-Direktspritzgiessen 4/2014

• zum Thema Schnellläufer die Herstellung von 64 Flat Drippern in 1,8 Sekunden und 48 Teelöffeln in 4,5 Sekunden inklusive Automation und Verpackung • zum Thema Verpackung elektrische Würfelwerkzeugtechnik und eine schnelllaufende IML-Dünnwandanwendung. • zum Thema Medizin und Reinraum die Herstellung von Spritzenkörpern aus COP, einem Ersatzmaterial für Glas. • zum Thema Optik die Fertigung von LSRLupen und dickwandigen Linsen im Overmould-Verfahren. • und zum Thema Pulver-Spritzgiessen die Herstellung von Keramik-Kronen für Milchzähne.

The winner is ... Inzwischen fester Bestandteil am Vorabend der Technologie-Tage ist auch die Verleihung des Arburg Energieeffizienz Awards. Seit 2008 wird der Preis jährlich an ein Unternehmen übergeben, das sich intensiv mit dem Thema Energieeffizienz beschäftigt und dabei grossen Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung und langfristige Konzepte legt. Den diesjährigen Award konnte eine fünfköpfige Delegation der Firma Festo entgegennehmen. Das Unternehmen erhält die Auszeichnung für die Konzeption einer neuen, komplett auf Energieeffizienz ausgerichteten Kunststoffteile-Produktion – das Werk am Standort St. Ingbert wird Anfang 2015 fertiggestellt – und für die Ko-

Im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich der Technologie-Tage informierte der Geschäftsführende Gesellschafter Michael Hehl über Umsatz und Produktemix im Geschäftsjahr 2013. Erwartet wird ein konsolidierter Umsatz von ca. 470 Mio. Euro (Vorjahr: 488 Mio.). Der leichte Rückgang ist gemäss Hehl auf Projektaufträge zurückzuführen, die erst in 2014 buchhalterisch wirksam werden. Die wertmässigen Auftragseingänge der Maschinen auf Basis des Euros haben sich gegenüber 2012 um über 20 % gesteigert. Die Struktur des Produktemix ist nahezu konstant geblieben. Ein Ausreisser bilden die grossen Allrounder bis 5000 kN, deren Anteil sich gegenüber 2012 um 2 % auf 19 % erhöht hat. Erneut gestiegen ist auch die Anzahl Mitarbeiter. Zum Jahresende 2013 beschäftigte Arburg weltweit 2256 Personen und damit 3,5 % mehr (2179) als im Vorjahr. Mit dem Freeformer, dem neuen System für die additive Fertigung, hat Arburg das Verfahrensspektrum spektakulär erweitert. Vorläufig werden die Geräte an 10 bis 20 Pilotkunden in Deutschland ausgeliefert. Ab der Fakuma 2014 soll das System im Heimmarkt, und ab Anfang 2015 in Europa zur Verfügung stehen. Den Verkaufsstart in den USA setzt im März 2015 die NPE, in Asien im Mai dann die Chinaplas.

operation beim Freeformer. Bereits Anfang 2013 stellte Arburg Festo einen Freeformer zur Verfügung, um diesen aus Anwendersicht zu testen. Festo sieht den Einsatz des Freeformers bei sich im Unternehmen in den Bereichen Prototyping und bei entsprechender Weiterentwicklung in der Kleinserienfertigung.

Kontakt Arburg AG Südstrasse 15 CH-3110 Münsingen Telefon +41 (0)31 724 23 23 switzerland@arburg.com www.arburg.ch

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Interview mit dem abtretenden und dem neuen Geschäftsführer Technik

Kontinuität bleibt gewahrt 50 Jahre lang hat Herbert Kraibühler seine Energie und sein Wissen in den Dienst von Arburg gestellt, die letzten 18 Jahre als Geschäftsführer Technik. Auf Ende März trat er nun in den Ruhestand. Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten hat Arburg die Nachfolge von langer Hand geplant. Seit Sommer 2013 hat sich Heinz Gaub auf die neuen Aufgaben vorbereitet, für die er nun seit dem 1. April verantwortlich ist. Im Gespräch geben die beiden Herren über ihre Erfahrungen und Erwartungen Auskunft.

Marianne Flury Herr Kraibühler, 50 Jahre arbeiteten Sie für Arburg. Haben Sie nie bereut ein ganzes Arbeitsleben in Arburg investiert zu haben? Herbert Kraibühler: Nein. Ich habe das tatsächlich nie bereut. Die Möglichkeiten, die wir und ich in dieser Zeit bei Arburg hatten, die Technologien voranzutreiben, empfinde ich als einmalig. Was sind die Meilensteine, die Sie bei Arburg mitgestalten durften? Kraibühler: Das personenbezogene Highlight ist und war für mich die Zusammenarbeit mit Karl Hehl. Produktebezogen habe ich den Thermolift in besonderer Erinnerung. Dies war kein Meilenstein, aber das erste neue Produkt, mit dem ich mich nach dem Studium beschäftigen durfte – technologisch sicher nicht anspruchsvoll,

aber den Thermolift gibt es immer noch. Ein Meilenstein war sicherlich die Entwicklung der Selogica Steuerung, weil wir dabei alles bis dahin Bekannte hinter uns liessen und statt der komplizierten textlichen eine einfache grafikorientiere Programmierung ermöglichten. Ein weiteres Highlight war natürlich die Entwicklung und das Ergebnis der elektrischen Spritzgussmaschine in ihrer Gesamtheit. Wir durften uns mit neuen Technologien beschäftigen, mit servoelektrischen Antrieben, mit Spindelsystemen. Das Grossartige daran ist, dass das Grundprinzip der Maschine bis heute über alle Baugrössen hinweg dasselbe geblieben ist. Und dann natürlich der freeformer, der letzte Meilenstein, den ich erwähnen möchte. Er ist eine schöne Abrundung meines Schaffens und verleitet mich zum Spruch: Man soll dann gehen, wenn es am Schönsten ist.

Bilder: Marianne Flur y

Bringen Sie Ihr grosses technisches Know-how weiterhin bei Arburg ein? Kraibühler: Ich werde in beratender Funktion schwerpunktmässig für zwei Themen zur Verfügung stehen: Zum einen – und das ist für mich persönlich eine grosse Freude – darf ich die Markteinführung des freeformers mit begleiten. Eine Unterstützung dieses Produkts ist sinnvoll, da wir mit dem freeformer ganz am Anfang stehen. Zum anderen berate ich die Gesellschafter auf Wunsch bei strategischen Entscheidungen, für die zurückliegende Erfahrungen wichtig sind.

Herbert Kraibühler: Der freeformer ist eine schöne Abrundung meines Schaffens.

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Was macht der Pensionär Herbert Kraibühler? Kraibühler: Ich möchte mit meiner Frau zusammen etwas mehr die Freizeit gestalten. Fix gebucht für den Herbst ist jetzt

schon eine gemeinsame Australienreise. Zudem werden wir des Öfteren Zeit am Bodensee verbringen. Das Ganze verbinden wir dann mit Radfahren. Und als Naturmensch, der ich bin, werde ich mich ab und zu auch mit der Kettensäge im Wald beschäftigen. Haben Sie einen Tipp für Ihren Nach­ folger Heinz Gaub? Kraibühler: Der Tipp ist ganz einfach: Er soll das breite Wissen, das vor allem in seiner nächsten Führungsebene bei den Bereichsleitern vorhanden ist, nutzen und koordinieren. Da steckt viel Potenzial, auch an Ideen für die Zukunft. Herr Gaub, es sind grosse Fussstapfen, in die Sie als Nachfolger von Herbert Kraibühler treten. Wie gross ist der Druck, auf der Technologieseite, eine «revolutionäre» Neuheit hervorzubringen? Heinz Gaub: Ich empfinde da überhaupt keinen Druck. Ich erkenne die Möglichkeiten, an Bestehendes anzuknüpfen, aufgrund der gegebenen Voraussetzungen das Know-how betreffend, aber auch in Bezug auf die Eigentümer des Unternehmens. Sie haben einen Sinn dafür, das Unternehmen weiter zu entwickeln und stellen dafür auch die Mittel zur Verfügung. Ich empfinde dies auch deswegen nicht als Druck, weil das Entwickeln innovativer Produkte im Maschinenbau immer schon das war, was ich sehr gerne gemacht habe. Das sehe ich als Chance und als tolle Aufgabe für weitere Berufsjahre. Ich denke Arburg ist auch deswegen ein erfolgreiches Unternehmen, weil es generell nicht unter Druck und Zwang erfolgreich und gross geworden ist; so etwas funktioniert am besten, wenn sich Personen aus Überzeugung und Begeiste4/2014


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gegangen ist. Arburg sehe ich als einen der Marktführer in der Welt. Diese Topposition wollen wir alle erhalten, ausbauen und gut absichern. Das ist wichtig für die Kunden, die Belegschaft, das Management und die Eigentümer. Mein Ziel ist es, an dieser kontinuierlichen Entwicklung weiter zu arbeiten und ein paar entscheidende Meilensteine zu setzen – das ist eine tolle Aufgabe.

Heinz Gaub: Wer etwas gestalten will, der kann dies hier tun.

rung für die Aufgabe sowie mit dem Sinn für die Kundenbedürfnisse einbringen. Das ist eine sehr wichtige Voraussetzung dafür, erfolgreich zu sein. Was wollen Sie bei Arburg erreichen, was ist Ihr Ziel? Gaub: Mich beeindruckt die kontinuierliche und stetige Entwicklung von Arburg in der Technologie, in der Grösse des Unternehmens und wie es sich nach aussen präsentiert. Und ich möchte in ein paar Jahren, wenn mich dann jemand fragt, sagen können, mit diesem und jenem habe ich meinen Beitrag dazu geleistet, dass unsere Unternehmensgeschichte erfolgreich weiter

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Was macht Arburg zu einem gesuchten Arbeitgeber? Gaub: Hinter Arburg steckt eine Eigentümerfamilie, die die Entwicklung des Unternehmens sehr ernst nimmt, die nicht Cash orientiert ist, sondern langfristig unabhängigkeitsorientiert. Wer etwas machen und gestalten will, der kann dies hier tun. Arburg ist für mich ein Unternehmen, das auch auf der Führungsebene sehr pragmatisch arbeitet. Da werden keine langen Diskussionen geführt und dauernd Nachfragen kommerzieller Art gestellt. Insgesamt herrscht im Unternehmen ein gutes Gespür dafür, was wichtig ist und in welche Richtung es gehen kann. Gibt es denn auch Platz für Visionen? Gaub: Ich denke, dass dies bei Arburg schon immer ein wichtiger Erfolgsfaktor gewesen ist, sowohl in der Produktentwicklung, aber genauso in der Produktionstechnik oder im Marktauftritt. Es ist erlaubt, quer zu denken, vielleicht auch einmal abgehoben zu diskutieren und dann in der pragmatischen Umsetzung auf dem Boden der Realität zu bleiben. Dafür muss es bei

Heinz Gaub (1964) hat an der TU Berlin Maschinenbau Fachrichtung Produktionstechnik studiert und zusätzlich das Massachusetts Institute of Technology (USA) mit dem Master of Science abgeschlossen. Hinzu kommen rund 15 Jahre Erfahrung an der Spitze von Industrieunternehmen, vier Jahre in der DIN-Geschäftsleitung in Berlin und die Beratung von Beteiligungsgesellschaften als selbstständiger Industrie-Experte. Heinz Gaub ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Arburg schon immer Platz gegeben haben, sonst wäre es nicht möglich, so etwas wie den freeformer serienreif zu entwickeln und auf den Markt zu bringen – dazu bedarf es Visionen. Können Sie sich vorstellen, bis zur Pension bei Arburg zu bleiben? Gaub: Ich habe bisher immer in recht guten Unternehmen gearbeitet und dies auch immer sehr gerne getan. Dass ich nicht geblieben bin, lag jeweils daran, dass es einen Eigentümerwechsel gab in Richtung Konzern. Das kann und will ich nicht. Die Vision, bis zur Pension da zu arbeiten, die war dann weg. Ich habe dies in allen Fällen wirklich bedauert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Wechsel vom Familienunternehmen zum Konzern hier nicht passiert. Das ist für mich eine gute Voraussetzung für ein langfristiges Engagement. n

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Sondermaschinenbau in der Industrierobotik

Die Problemlöser – Robotik nach Mass Es scheint grundsätzlich nichts zu geben, was ein Roboter nicht greifen und positionieren kann. Irgendwie zumindest. Für effizient automatisierte und ausfallsichere Prozesse müssen jedoch Präzision und Geschwindigkeit bis auf Zehntel Millimeter und Sekunden genau passen. Dies stellen die 16 Mitarbeiter der Firma Robotec Solutions AG in Seon sicher. Sie sind die Schweizer Spezialisten für Sondermaschinen- und Systembau in der Industrierobotik. Sie verschmelzen Kamera-, Greifer- und Robotertechnik zu einer individuellen Einheit. Kein Auftrag ist ihnen zu kompliziert – selbst nicht im sensiblen Mikroteilebereich.

«Wir bieten Lösungen an», sagt Nick Koch, Geschäftsführer der Robotec. 2002 hat er die bereits 1983 gegründete Firma übernommen und strategisch mit gezielten Partnerschaften sowie mit einer klaren Unternehmensstruktur ganz nach oben gebracht. Robotec ist am Markt breit aufgestellt und nicht auf eine einzelne Branche spezialisiert – eine sichere Strategie für die Zukunft. Die Firma ist zudem nach ISO zertifiziert und in der Schweiz mittlerweile ein führender Player in der Industrierobotik geworden. Die Produktionsstätte in Seon ist seit Kochs Führung stetig gewachsen und mit 1200 m2 klar auf den heutigen Sondermaschinenbau ausgelegt. Als Systempartner mit Fanuc-Produkten erstellen die Spezialisten Baugruppen, Teileapplikationen sowie komplette Fertigungszellen. Für Koch sind Standards nicht die Lösung, mit denen er sein Unternehmen an der Zukunft ausrichtet. «Standards gibt es zwar auf Produkte-Ebene, sind aber für uns weniger interessant. Wir fokussieren uns auf Systembau», sagt er. Diese Systeme werden einerseits in Anlagen beim Kunden verbaut oder werden in eigens entwickelten und realisierten Automationsanlagen angeboten.

Erfahrene und langjährige Mitarbeiter Dabei sind Kochs erfahrene Mitarbeiter sein bestes Kapital. Denn sie sind Spezialisten und Tausendsassas in einem. Gut die Hälfte von ihnen sind ausgebildete Programmierer und können Applikationssoftware für die unterschiedlichen Steuerungen 8

Bilder: Georg Sposny

Georg Sposny

Ein Mitarbeiter bei der Feinjustierung des Roboters Fanuc LR Mare 200iD.

Ein von Robotec konzipierter Greifer auf einem Fanuc LR Mate 200iD holt sich eine Scherenklinge in einer Fertigungszelle.

individuell programmieren und die Anlagen optimal konfigurieren sowie Schnittstellen aufeinander abstimmen. Die Kunden sind vom ersten Kontakt an bestens beraten. «Alles aus einer Hand», lautet die Ansage bei Robotec. Und dieser Wahlspruch wird auch gelebt, was bei einem Rundgang durch die Produktionshallen schnell deutlich wird. Engineering und Büros liegen nah beieinander, sind bewusst auf einer Ebene angeordnet. Die Konzeption, die Entwicklung, der Bau der Greifer, die Programmierung und Feinjustierung der Steuerung und Peripherie finden alle im Hause statt. Die Wege sind kurz, die Türen stehen offen

und die Mitarbeiter besprechen sich direkt bei Bedarf.

Rundumservice für den Kunden Seit vier Jahren sind auch Produktionsabnahmen kompletter Anlagen möglich, bevor die Maschinen bei den Kunden in Betrieb gehen. Zudem bietet die Firma in der robotergestützten Automation einen Rundumservice an. Dies beginnt bei der Beratung, geht über die virtuelle Planung bis hin zur Inbetriebnahme, Schulung und After-SalesService. Die Anwendungen reichen dabei 4/2014


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M asc h inen / P erip h erie

von einfachen Pick & Place-Lösungen bis hin zur Handhabung schwerer Teile. Dabei kommt die Partnerschaft mit Fanuc zum Tragen. Denn je nach Aufgabenstellung können unterschiedlich starke Sechs-Achs-Greifer als Roboter-Element eingesetzt werden.

Das Auge des Greifers: Beleuchtetes Kamerasystem an einem Roboterarm.

Bei Robotec werden die Anlagen bis ins Detail geplant.

geschaltet. In der Produktionshalle stehen daher Testaufbauten, mit denen zum Beispiel der «Griff in die Kiste» optimiert wird.

Was simpel für den Menschen aussieht, ist für einen Greifer nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen. Wie kann dieser ein frei

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Von grösserem Schüttgut bis zu mit dem blossen Auge kaum erkennbaren Mikroteilen im Kunststoffspritzguss – die Leistungsbandbreite der Robotec-Systeme ist enorm. Bereits über 500 Robotik-Anwendungen hat das Unternehmen bei Kunden aus allen denkbaren Branchen integriert – und dabei ist keine Installation wie die andere. Diese Herausforderungen sind das Spannende bei Robotec: Anforderungen anzunehmen und die optimalen Lösungen für die Kunden zu entwickeln. Einer erfolgreichen Inbetriebnahme sind jedoch eine ganze Reihe an Prüfungen vor-

Bilder: Robotec Solutions

Herausforderungen Präzision und Geschwindigkeit

Auch dieses Jahr überraschen wir unsere Kunden: Sie erhalten 140 Millionen. Betriebs- und Kunden mit einer MobiCar Fahrzeugversicherung oder MobiPro enschaft. Gebäudeversicherung profitieren. Erfolgsbeteiligung dank Genoss

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Bilder: Robotec Solutions

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Geschäftsführer Nick Koch mit einer im Unternehmen hergestellten Steuerungseinheit.

liegendes Teil unter losem Schüttgut in einer Kiste erkennen? Für eine solche 3DAnforderung kommt das Auge der Technik zum Zug. Eine Hightech-Kamera mit abgestimmter Beleuchtung erfasst das zu greifende Teil und steuert den Greifer. Dieser holt sich das Teil, bringt es in die geforderte Position und führt es präzise einer Verarbeitungsmaschine zu. Das Problem dabei ist nicht die Wiederholgenauigkeit des Roboters, sondern seine minimale Ungenauigkeit. «Der Roboter ist durch die Wärme und Eigendynamik wenige Zehntel Millimeter ungenau», sagt Koch. «Jetzt gilt es mit Hilfe der Kamera genau diesen Zehntel auszugleichen.» Das ist wichtig, denn nur durch diese absolute Präzision sind auch HighSpeed-Anwendungen möglich, wie sie beispielsweise beim Kunststoffspritzguss von Mikroteilen immer mehr gefordert werden. «Auch hier gibt es keine Lösung von der Stange», sagt Koch. Seit drei Jahren ist Robotec in diesem Sektor aktiv und konnte schon Projekte für die Herstellung von Uhrenbauteilen umsetzen. «Wir kaufen die Kameratechnik für unsere Systeme zu und konfigurieren die Applikationstechnik in Eigenleistung. Wir sind da wie Legobauer, wobei wir nicht die einzelnen Bausteine verkaufen, sondern immer eine Lösung. Die richtige Kombination macht’s», erklärt Koch das Vorgehen. Ob das System nun in eine Kiste greift oder einzeln zugeführte Teile aufnimmt, der Prozess muss 10

Die Tausendsassas von Robotec.

immer präzise ablaufen, damit kein Produktionsausfall und auch kein Teileausschuss entstehen.

Komplette Fertigungszellen Dieses Prinzip demonstriert ein Mitarbeiter an einer kompletten Fertigungszelle für Gartenscheren. Die Anlage wurde von Robotec geplant und realisiert. Von der ersten Beratung über die CAD-Planung bis zur Abnahme. «Dazwischen ist ein langer Weg von Engineering, Programmierung und Verdrahtung», sagt Koch. «Aber das ist unsere Stärke.» Das Bearbeitungszentrum für die Scherenklingen wird von einem Fanuc-Roboter LR Mate 200iD beschickt. Zugeführt werden die Rohteile als Schüttgut und in einem Vibrationswendelförderer vereinzelt. Um möglichst flexibel zu sein, wurde auf starre Zuführungen verzichtet. Stattdessen ortet eine Kamera zugeführte Teile. Informationen über Lage und Position dienen dem Roboter dann für einen schnellen und sicheren Griff. Mit einem Greifer holt sich der LR Mate ein Teil. Dann folgt das übliche Spiel: erster Bearbeitungsvorgang ist zu Ende, Maschine öffnet, schnelle Entnahme des fertigen Teils, einspannen des zu bearbeitenden Teils, Roboter raus, Türe zu, bearbeiten. Die Zykluszeiten beim Bearbeiten von Klingen liegen durchschnittlich bei 40 Sekunden, genügend Zeit also, das fertige Teil abzulegen und einen nächsten Rohling zu greifen. Konzipiert ist die Fertigungszelle

für 700 000 Teile pro Jahr. Die Steuerung der auf automatischen Dauerbetrieb ausgelegten Zelle ist in einem kleinen Schaltkasten seitlich angebracht. Alles «Made by Robotec in Switzerland».

Blick in die Zukunft Robotec ist weltweit tätig. In Europa sind es vor allem komplette Anlagen, im weiteren Ausland Teilapplikationen für die OEM Partner. Koch hat erkannt, dass auch Märkte in wachstumsintensiven Ländern wichtig sind. In China ist er dabei, ein zweites Standbein aufzubauen. Der Systemintegrator wird ein Spezialist für Anforderungen bleiben, die nicht in Standardkatalogen zu finden sind. Flexibilität, Schnelligkeit und Lernfähigkeit, die Prozesse zu definieren und richtig anzuwenden sind die Vorgaben, die Koch an seine Mitarbeiter stellt. Bisher mit Erfolg. Ziel ist es, neue Märkte und Industriezweige mit Potenzial in der Automatisierung zu erschliessen.

Kontakt Robotec Solutions AG Seetalstrasse 2 CH-5703 Seon Telefon +41 (0)62 775 90 00 Telefax +41 (0)62 775 90 01 info@robotec-ag.com www.robotec-ag.com

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KUNSTSTOFF XTRA

M asc h inen / P erip h erie

Wer hat’s bewässert?

Schweizer Know-how für Ressourcenschonung Wasser ist kostbar und in vielen Ländern rar. Wenn landwirtschaftliche Flächen präzise bewässert werden, zahlt sich das gleich doppelt aus und bringt ökologische wie ökonomische Vorteile. Netstal stellt mit zwei weiteren Schweizer Partnern ein System für Mikrobewässerung vor. Auf einer Elion 800 entstehen die sogenannten Dripper.

Dorn

Vacuum Kalibrierung

Zylinderkopf

Schweissstation

Heizband

Eingeschweisster Dripper

Dripper

H 2O

Grafiken: zvg

H 2O Dripper Förderung

Dripper Lanze

Schlauch

Kühlstation

40 Dripper pro Sekunde

Dripper Einbringung

Gartenbesitzer wissen es: Das Giessen mit dem Brauseschlauch befeuchtet zwar die Blätter, aber zu den Wurzeln der Pflanze gelangt nur wenig Wasser. Wo Feldfrüchte in grossem Stil angebaut werden, empfiehlt es sich deshalb, mit Tröpfchenbewässerung zu arbeiten. Aus einem über- oder unterirdisch verlegten Schlauch tropft in regelmässigen Abständen eine definierte Menge Wasser, die zwischen 0,5 Liter und mehreren Litern pro Stunde liegen kann. Das Herzstück eines solchen Bewässerungsschlauches sind die Dripper, knapp zwei Zentimeter lange Kunststoffteile aus HDPE, die in den extrudierten PE-Schlauch eingeschweisst sind. Mit Hilfe eines eingearbeiteten Labyrinths regeln sie den Wasserdurchfluss; Höhe und Breite des Kanals bestimmen die austretende Menge. Hier ist Gleichmässigkeit zwischen allen Drippern das oberste Gebot, schliesslich kommen die Schläuche vor allem in der ertragsorientierten Landwirtschaft, im Erwerbsgartenbereich und dem Weinbau zum Einsatz. 4/2014

te Durchflusswerte – sind eine ausgeklügelte Heisskanaltechnik und ein präzises und prozesssicheres Dosier- und Einspritzverhalten der Maschine. Gäbe es hier Veränderungen, würde sich dies sofort auf den Wasseraustritt auswirken. Die bei Netstal entwickelte Regelung aller Achsen erlaubt es durch ihre Wiederholgenauigkeit sogar mit einem offenen Heisskanalsystem zu arbeiten, was gegenüber Systemen mit Nadelverschlussdüsen einen beträchtlichen Kostenvorteil bedeutet. Dennoch sind Zykluszeiten möglich, die andere Hersteller nur mit Nadelverschlussheisskanälen erreichen.

Gleichmässig, Schuss für Schuss Die Dripper entstehen im 64-fach-Werkzeug eines Schweizer Präzisions-Formenbauers, der sich auf Emitter spezialisiert hat. Ist das Werkzeug auf der Maschine, zeigen sich die Vorteile einer Netstal-Anlage aus Näfels: Der Output einer vollelektrischen Elion 800 summiert sich auf 750 Millionen Dripper pro Jahr – mit absolut gleichmässiger Füllung aller Kavitäten für die 0,12 Gramm leichten Teile. Der Coefficent of Variation (CV) liegt bei kleiner 1,5 %, das heisst: Untersucht man alle 64 Teile eines Schusses (inklusive der Schusszu-Schussabweichung), dann schwankt der Durchfluss am Ende um weniger als 1,5 %. Dieses Spitzenergebnis bewirkt später ein gleichmässiges Wachstumsbild auf dem Feld und eine planbare Ernte für den Landwirt. Voraussetzung für das homogene Füllen der 64 Kavitäten – und somit für konstan-

Sind die Dripper produziert, tritt der dritte Schweizer Projektpartner auf den Plan, der Hersteller der Polyolefin-Schläuche. Das Einbringen der Dripper in den Schlauch direkt an der Extrusionslinie ist ebenfalls Präzisionsarbeit. 2500 Dripper in der Minute werden in exakt gleichen, vordefinierten Abständen in den Schlauch eingeschweisst. Bei der enormen Geschwindigkeit von 40 Teilen pro Sekunde müssen die Dripper absolut fehlerfrei sein. Jeder Grat, jede Unebenheit oder ein nicht ausgespritztes Teil würde die Anlage stören und zu Ausschuss und Produktionsausfall führen. Mittels einer Fördereinrichtung gelangen die sortierten und ausgerichteten Dripper auf die so genannte Lanze, die durch das Extruderwerkzeug in den Schlauch reicht. Über einen Bandabzug werden die Dripper zeitgesteuert an die Schweissstation geschoben. Dort drückt eine Rolle den noch plastischen Schlauch auf den Dripper. Beide, Dripper und Schlauch, verschweissen miteinander. Nach dem Abkühlen wird der Schlauch entweder mechanisch oder per 11


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M asc h inen / P erip h erie

Wasser Einlasskammer

Wasserfluss

durch Labyrinth (definiert Liter/h)

Einlassfilter

Flach-Dripper: 19,80 mm x 5,40 mm, Gewicht: 0.12 g

Wasser Auslasskammer

Bewässerung der Pflanze mittels Loch im Schlauch

Dripper Funktion

Laserstrahl direkt an der Auslasskammer des Drippers angebohrt. Nachfolgepro­ zesse wie die Wicklung des Schlauches und den automatischen Spulenwechsel beherrscht das Unternehmen ebenso verlässlich. Aus dem Know-how und den technischen Fertigkeiten der beteiligten Firmen wird so ein hochwertiges Produkt zur Ressourcen schonenden Bewässerung von Anbauflächen. Obwohl die Schläuche in der Regel nur eine Ernteperiode verwendet werden, amortisieren sie sich meist schon durch die eingesparten Wasserkosten. Hinzu kommen je nach Gegend und Pflanzenart bis zu 70 % höhere Erträge, sodass der Benutzer auch finanziell von der Tröpfchenbe-

Tropfbewässerung

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wässerung profitiert. Voraussetzung für die Anwendung der Mikrobewässerung ist allerdings eine Filteranlage, die der Verstopfung von Drippern durch Partikel entgegen wirkt.

Hoher Wirkungsgrad mit Tröpfchenbewässerung Für die Umwelt ist jeder gesparte Liter Wasser gut. Denn auch wenn man es sich im niederschlagsreichen Mitteleuropa nur schwer vorstellen kann: Global gesehen ist jede dritte Person bereits mit Wasserknappheit konfrontiert – und auch in Europa gibt es Zeiten mit wenig Niederschlägen, die überbrückt werden müssen. Auf die

Landwirtschaft entfallen gut zwei Drittel des weltweiten Süsswasserverbrauchs, hier würde sich eine Effizienzsteigerung also besonders bemerkbar machen. Tröpfchenbewässerungsanlagen weisen einen Wirkungsgrad zwischen 80 % und 95 % auf – den höchsten unter allen Arten der Wasserversorgung. Dennoch sind aktuell nur 2,2 % der bewässerten Fläche damit ausgerüstet und der durchschnittliche Bewässerungswirkungsgrad liegt laut der Technischen Universität Dresden bei kümmerlichen 38 %. Vor allem in Regionen mit aridem oder semi-aridem Klima, wo die potenzielle Verdunstung die fallenden Niederschläge übersteigt, können mit der Tropfbewässerung Nahrungsmittel erzeugt werden, die andernfalls nicht gedeihen würden. Der Weltklimarat nennt vier Hauptfaktoren für die Wasserknappheit. Zum einen die wachsende Weltbevölkerung. Die Verdreifachung der Bevölkerung im letzten Jahrhundert ging einher mit einer Versechsfachung im Wasserverbrauch. Zum zweiten die ansteigende Urbanisierung, die eine Konzentration grosser Wassermengen auf einem begrenzten Raum verlangt. Zum dritten den hohen Wasserverbrauch durch einen steigenden Lebensstandard, etwa durch verbesserte Hygiene. Als vierte Ursache gilt die durch den Klimawandel verursachte geringere Menge an verfügbarem Süsswasser. Diese Faktoren werden sich in absehbarer Zeit wohl nicht abschwächen, sodass die Wasserknappheit ein immer drängenderes Problem wird. Doch auch die sparsame Nutzung anderer Ressourcen haben sich die Projektpartner auf die Fahnen geschrieben – trotz hoher Ansprüche an Fertigungspräzision und -geschwindigkeit von Produktionsanlagen. So können mit elektrischen Spritzgiessmaschinen gegenüber hydraulisch angetriebenen Fabrikaten bis zu 70 % der elektrischen Energie, bis zu 80 % Wasser und bis zu 90  % Hydrauliköl eingespart werden. Schweizer Technologie ist auch hier die Basis des Erfolgs. Kontakt Netstal-Maschinen AG Tschachenstrasse CH-8752 Näfels Telefon +41 (0)55 618 61 11 marketing@netstal.com www.netstal.com

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19 Hallen ausgebucht

«Save Food» nimmt wichtigen Part ein Die interpack 2014, weltweit bedeutendste Messe der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie, findet vom 8. bis 14. Mai 2014 in Düsseldorf statt und ist vollständig ausgebucht. Insgesamt werden wieder rund 2700 Aussteller aus den Bereichen Nahrungsmittel und Getränke, Süss- und Backwaren, Pharma und Kosmetik, Non-Food Konsumgüter, Industriegüter und verwandte Services den etwa 165 000 erwarteten Besuchern ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.

Die interpack untermauert ihre führende Rolle dadurch, dass sie den Besuchern neben dem umfangreichen Angebot der Aussteller innovative Sonderthemen bietet. Mit der «components for processing and packaging» kommt in 2014 eine zusätzliche Veranstaltung für die Zulieferindustrie der Verpackungsbranche hinzu. Bereits am 7. Mai 2014, dem Vortag der interpack, beginnt die Save Food-Konferenz im Congress Center Süd (CCD Süd), die

sich jeweils an ihren beiden Schwerpunktthementagen an Non Profit-Organisationen wie auch die Wirtschaft richtet und das Thema globale Lebensmittelverluste und -verschwendung umfassend für eine breite Öffentlichkeit beleuchtet. Die Initiative Save Food, eine Kooperation der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der Messe Düsseldorf, die mittlerweile auch von dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) unterstützt

Die Dieneue neue Generation… Generation…

wird, war zur interpack 2011 mit einer sehr erfolgreichen Konferenz öffentlich gestartet. In der Folge rückte das Thema Nahrungsmittelverluste und -verschwendung auf der politischen und Medienagenda spürbar nach oben. Zur Veranstaltung 2014 werden unter anderem Ergebnisse von FAO-Studien präsentiert, die in Entwicklungs- und Schwellenländern zum Thema der dortigen Lebensmittelverluste durchgeführt worden sind.

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rungsmittelwertschöpfungskette zu erarbeiten. «Der Industrie rund um Lebensmittel, Verpackung und Logistik fällt bei der Initiative Save Food eine ganz besonders wichtige Rolle zu. Letztlich sind es die von diesen Unternehmen entwickelten Produkte, die konkrete Ansätze für Lösungen bieten. Save Food soll als eine Art Katalysator wirken, um aus diesen Ansätzen durch den Kontakt zu anderen Firmen und Organisationen noch mehr zu machen», verdeutlicht Director Jablonowski, der die Initiative ins Leben gerufen hat.

Bild: Marianne Flur y

Innovationparc Packaging zum Thema Save Food

70 Prozent aller Verpackungen weltweit sind aus Kunststoff. Dabei nimmt PET für Getränkeflaschen einen hohen Anteil ein.

Die Konferenz unterstützt die grundlegenden Ziele der Initiative, Akteure aus Wirtschaft, Politik und Forschung zu vernetzen, um so einen konstruktiven Dialog anzuregen. Ziel soll letztlich sein, Lösungen zur Verminderung von Lebensmittelverlusten und -verschwendung entlang der Nah-

Auf einen Blick Name: interpack 2014 Ort: Messegelände Düsseldorf Datum: 8. bis 14. Mai 2014 Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr Eintrittspreise: Tageskarte im Online-Vorverkauf: EUR 49,00 (Tageskasse: EUR 60,00) Schüler, Studenten und Auszubildende EUR 13,00. Drei-Tages-Karte im Online-Vorverkauf: EUR 99,00 (Tageskasse: EUR 120,00). Alle Eintrittskarten und Ausstellerausweise der interpack 2014 berechtigen zur kostenlosen An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR), der sich auf Städte im gesamten Umland der Messe Düsseldorf erstreckt.

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Daher steht auch die mittlerweile zur interpack etablierte Sonderschau Innovationparc Packaging (IPP) 2014 unter dem Motto Save Food. Präsentiert werden praktische Ansätze aus den Bereichen Verpackungsdesign, Packmittel und Maschinenbau, mit denen dem Problem ganz konkret begegnet werden kann. Ausserdem verdeutlicht eine Ausstellung die Dimensionen des Problems der internationalen Lebensmittelverluste entlang der Nahrungsmittelwertschöpfungskette. Seit Anfang 2012 steht die Initiative Save Food Unternehmen und Privatpersonen offen, die sich als Unterstützer nicht nur finanziell, sondern auch inhaltlich einbringen können. Neben Unternehmen der Verpackungsindustrie haben sich bereits nahezu alle führenden Verbände der Branche angeschlossen. Der IPP findet auf einer Grösse von etwa 2500 Quadratmetern auf dem Aussengelände zwischen den Hallen 2 und 3 in einer hochwertigen Zeltkonstruktion statt. Zur letzten interpack hatte sich der IPP dem Thema «Quality of Life» gewidmet. Das Konzept orientierte sich am Individuum und korrespondierte direkt mit dem Konsumverhalten des Einzelnen. In der Sonderschau wurde dies durch verschiedene Shops mit Best Practice Beispielen von Verpackungen auf einer ovalen Standfläche umgesetzt.

Metal Packaging Plaza 2014 Ebenfalls zur interpack 2014 dabei ist die Metal Packaging Plaza in Halle 11. Auch dieses Sonderthema feierte seine Premiere zur interpack 2011 und bildete mit

seinem durch den Einsatz von Metall geprägten Standkonzept einen neuen Treffpunkt der internationalen Metallver-

Wachstumsmarkt Verpackungen Produkte ohne Verpackung sind heute kaum noch denkbar. Innovative Verpackungen sind daher weltweit gefragt. Die Verpackungsindustrie ist ein bedeutender internationaler Wirtschaftsfaktor. Schätzungen zufolge erreichte der Welthandel 2012 ein Volumen von über 500 Mrd. Euro. Das britische Marktforschungsunternehmen Euromonitor geht davon aus, dass in 2013 weltweit über 4,1 Billionen Verpackungen verkauft wurden. Mit einem Anteil von 45 Prozent ist Asien die wichtigste Absatzregion vor Europa mit 27 Prozent und Nordamerika mit 13 Prozent. Die Volkswirtschaften in China und Indien treiben den Absatz von Verpackungen in Asien voran. Die Nahrungsmittelindustrie ist weltweit der grösste Verbraucher von Verpackungen. Über 45 Prozent aller abgesetzten Verpackungen gehen in diese Industrie. Weitere 26 Prozent nimmt die Getränkeindustrie ab. Kunststoff ist mit 70 Prozent aller Verpackungen weltweit das am häufigsten verwendete Material. Den grössten Anteil hieran mit 47 Prozent haben flexible Verpackungen, wie Beutel, Standbodenbeutel, Folien etc. – Tendenz steigend. Dabei kommt die Nachfrage überwiegend aus dem Nahrungsmittelbereich. 21 Prozent aller weltweit eingesetzten Verpackungen sind aus formstabilem Kunststoff – auch hier mit steigender Tendenz. Seit vielen Jahren nimmt PET die Spitzenposition bei Getränkeverpackungen ein. Vor allem Wasser und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke werden in PET-Flaschen abgefüllt. Da weltweit fast drei Viertel des Wassers in PET-Flaschen fliessen, ist der stetig steigende Wasserkonsum ein wichtiger Wachstumstreiber für Verpackungen aus PET. Quelle: VDMA Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungmaschinen, Frankfurt

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packungsbranche und der relevanten Zulieferindustrie.

Online-Services rund um den Messebesuch Die Internetpräsenz der interpack, www. interpack.com, wurde im Vorfeld der Messe optisch komplett überarbeitet und neu strukturiert. Auf ihr finden Besucher im Vorfeld der Messe nützliche Hilfsmittel zur effizienten Planung des Messetages, etwa durch die Ausstellerdatenbank mit der Möglichkeit zur Erstellung personalisierter Hallenpläne, einer Matchmaking-Funktion zur Anbahnung von Kontakten mit Ausstellern sowie Informationen über die Neuheiten der beteiligten Unternehmen. Auch mobil ist der Zugriff auf die interpack Services unter http://mobile.interpack.com möglich. Ausserdem steht Besuchern eine iPhone und Android App zur Verfügung. Diese bietet unter anderem eine tagesaktuelle Aussteller- und Veranstaltungsdaten-

Save Food – Zahl des Monats Februar 3,3 Gigatonnen CO2-Äquivalent jährlich beträgt der so genannte Carbon-Footprint der weltweiten Nahrungsmittelverluste und Nahrungsmittelverschwendung. Im Vergleich mit dem Ausstoss einzelner Länder nimmt dieser Wert hinter China und den USA den dritten Platz unter den grössten TreibhausgasEmittenten weltweit ein. Konkret bedeutet das: Die bei Produktion, Verarbeitung, Transport und Lagerung sämtlicher nicht verzehrter Nahrungsmittel entstehenden Treibhausgase entsprechen etwa der Hälfte dessen, was sowohl China als auch die USA pro Jahr jeweils in die Atmosphäre abgeben.

bank, grafisch optimierte Hallenpläne und Ausstellerdetails inklusive Kontaktdaten, Produktinformationen, Terminvereinbarungs-

formular sowie eine Möglichkeit, Notizen zu dem jeweiligen Aussteller zu hinterlegen. Ausserdem können Besucher ihre Messeplanung von einem Desktoprechner mit Hilfe einer Synchronisationsmöglichkeit auf die App überspielen und umgekehrt. So stehen alle individuellen Bearbeitungen wie beispielsweise eine personalisierte Anzeige der Favoriten im Hallenplan oder Notizen zu Unternehmen auf beiden Plattformen zur Verfügung – unabhängig davon, wo sie erstellt wurden. Die Homepage der interpack bietet ausserdem Hotelbuchungsmöglichkeiten oder Tipps zu kulturellen Angeboten der Stadt zur Planung des Aufenthaltes in Düsseldorf. Kontakt Messe Düsseldorf GmbH Vertr. CH: Intermess Dörgeloh AG Obere Zäune 16, CH-8001 Zürich Telefon +41 (0)43 244 89 10 intermess@doergeloh.ch www.doergeloh.ch

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Verpackungen für Industriegüter

Hightech unter schwierigen Bedingungen Strom und Rohstoffe werden teurer, knappe Frachtkapazitäten treiben die Transportkosten. Wie lassen sich unter diesen schwierigen Bedingungen hochwertige Verpackungen ohne nennenswerte Preissteigerungen anbieten? Die Hersteller von Industrieverpackungen zeigen, dass es geht: indem sie günstigeres Recycling-Material verwenden, Logistikkonzepte mitentwickeln und auf die Eigenstromversorgung mit erneuerbaren Energien setzen.

Kunden auf Lastwagen und Zügen relativ viel Platz benötigen. «In dieser Situation sind Kosteneinsparungen kaum durchsetzbar», so Schwabe.

Bild: Schütz

Kunden werden anspruchsvoller

Reinheitsgebot: Sollen Lebensmittel in die grossen Intermediate Bulk Container abgefüllt werden, gelten bei der Produktion höchste Hygienevorschriften.

Die Industrie hat ein Problem: Weil Schwellenländer wie China rasant wachsen und die Konjunktur in Industriestaaten wie Deutschland brummt, werden Rohstoffe immer knapper und teurer. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe warnt in ihrem aktuellen Bericht zur Lage der Rohstoffversorgung in Deutschland bereits vor ernsten Versorgungsengpässen. Zugleich steigen in vielen europäischen Ländern aufgrund teurer Öl-, Gas- und Kohleimporte die Energiepreise. In Deutschland zahlen Industriebetriebe für Strom mittlerweile durchschnittlich zwölf Cent pro Kilowattstunde, rund ein Viertel mehr als noch vor fünf Jahren. Die Hersteller von industriellen Verpackungen treffen die Preissteigerungen 16

besonders hart. Ihre Behälter, Paletten, technischen Teile und Werkstückträger bestehen meistens aus Kunststoff. Er ist leicht und widerstandsfähig, doch wird für die Produktion von Kunststoffverpackungen im Spritzgussverfahren viel Energie benötigt. Ausserdem sind die Hersteller auf Granulat angewiesen, das sehr gefragt und nicht mehr in beliebiger Menge verfügbar ist. «Langfristig bedeutet das nicht nur einen Preisanstieg aller Ladungsträger, die Verfügbarkeit wird über kurz oder lang zu einem entscheidenden Kriterium», sagt Udo Schwabe, Marketingchef der deutschen Niederlassung des Schweizer Behälterspezialisten Utz Group. Steigende Transportkosten verschärfen die Lage. Das Problem ist, dass die grossen Industrieverpackungen beim Transport zu den

Während der finanzielle Spielraum für die Unternehmen schrumpft, werden die Kunden immer anspruchsvoller. Ob Grosshandel, Lebensmittel- oder Pharmaindustrie – alle relevanten Branchen wollen ihren Kohlendioxid-Fussabdruck verringern und legen Wert auf nachhaltige, ressourcenschonend hergestellte Verpackungen, die dadurch aber nicht an Stabilität einbüssen. Ausserdem setzen die Unternehmen auf hoch automatisierte Fördertechniken, um einen reibungslosen Materialfluss zu gewährleisten. Das stellt hohe Anforderungen an die Verpackungen. «Auch für Industrieverpackungen gilt: Schutz des Produktes bei weniger Material für die Verpackung. Weniger Material bedeutet auch weniger Platzbedarf für das verpackte Produkt», erklärt Vera Fritsche, Referentin im VDMA Fachverband für Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen. Zudem müssen die Behälter identifizierbar werden, damit sie sich durch verschiedene Logistiksysteme steuern lassen. «Codierung spielt eine sehr wichtige Rolle, insbesondere im Hinblick auf die Rückverfolgbarkeit des Produktes über die gesamte Distributionskette wie auch für die gesamte Intralogistik», erklärt Fritsche. Vor allem die neuartige Inmould-Labeltechnik gewinnt an Bedeutung. Sie ermöglicht besonders langlebige und gut zu reinigende Etiketten, ist dafür aber aufwändiger und teurer als die bisher gängigen Barcodes. Sie werden in einem nachgelagerten Schritt einfach auf 4/2014


Bild: Utz Group

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Versandturm: Wie lassen sich möglichst viele Behälter ohne grosse Anstrengungen befördern? Spezielle Transporteinheiten machen es möglich.

die Verpackungen geklebt, während das Inmoulding in die Produktion des Behälters integriert ist. Vorbedruckte Etiketten werden in das Spritzgiesswerkzeug eingelegt und verbinden sich mit der Kunststoffschmelze, wenn der flüssige Kunststoff in das Werkzeug gespritzt wird. Zu den Anforderungen an die Verpackungsanbieter zählt auch, dass sie platzsparende Behältnisse anbieten können. «Fracht- und Lagerflächen werden nicht nur knapper, sondern sind auch teuer», erklärt Fritsche. Den Druck geben die Unternehmen an die Verpackungsindustrie weiter. Es werden Behälter gewünscht, die volumenreduzierbar sind, seien es Klappbehälter, konische Behälter oder Drehstapelbehälter. Die grosse Herausforderung besteht für die Verpackungshersteller nun darin, die erforderlichen Innovationen ohne Qualitätseinbussen und möglichst kostenneutral anzubieten. Auf der interpack 2014 in Düsseldorf können sich Besucher ein Bild machen, mit welchen Strategien und Produkten die Anbieter von Industrieverpackungen den Marktanforderungen gerecht werden wollen. Die interpack verspricht viele interessante Eindrücke, denn die Bemühungen um Neuerungen und Kosteneinsparungen laufen bei den Verpackungsspezialisten auf Hochtouren. 4/2014

Keine Packung wie die andere Mit besonders sicheren Verpackungen Kundenbindung schaffen – diesen Ansatz verfolgt auch der deutsche Verpackungskonzern Schütz. Zu seinen Neuerungen zählen so genannte Foodcert-Verpackungen für die Lebensmittelindustrie, die auf der neuesten Industrienorm FSSC 22000 (Food Safety System Certification) basieren. Sie schreibt unter anderem hohe Reinheitsvorkehrungen während der Produktion vor, um das Risiko von Verschmutzungen zu minimieren. Ausserdem fertigt Schütz seine Foodcert-Verpackungen nur just-in-time, also bedarfssynchron auf Basis von kundenspezifischen Einzelaufträgen. So werden lange Lagerzeiten und Kontaminationen vermieden. «Als weltweit erster Hersteller von Intermediate Bulk Containern und Fässern unterzieht Schütz weltweit alle Produktionsstätten diesem Audit», heisst es bei dem Unternehmen. Intermediate Bulk Container (IBC) zählen zu den gängigsten Grosspackmitteln. Die quadratischen Kunststoffcontainer dienen im industriellen Bereich vor allem als Sammel- und Transportbehälter. Bei Utz liegt ein Schwerpunkt auf der nachhaltigen, kosteneffizienten Produktion seiner Kunststoff-Ladungsträger. In einem firmeneigenen Recycling-Center werden Boxen und Paletten wieder zu Granulat ver-

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arbeitet. Parallel entwickelt das Unternehmen neue Verpackungs-Materialien wie Wood Plastic Composite, eine Mischung aus Holz und Kunststoff. Um sich selbst mit Ökostrom zu versorgen, hat Utz zudem in eine eigene Solaranlage und ein Blockheizkraftwerk investiert. «Das sind zunächst hohe Investitionen, die uns aber langfristig unabhängiger machen von Strombörsen und staatlichen Preiseingriffen», erklärt Marketing-Chef Schwabe. Neben Nachhaltigkeit und Kostenreduktion spielen bei Utz Flexibilität in der Produktion und Lieferbereitschaft eine zentrale Rolle. «Eines ist festzustellen: Anstelle der Universallösung für Mehrwegverpackungen, wie sie vielleicht vor einigen Jahren auf der Agenda stand, werden jetzt branchen- und kundenindividuelle Lösungen gesucht», sagt Schwabe. So habe Utz in Zusammenarbeit mit Fleischverarbeitern und der Organisation für globale Standards GS1 einen neuen, so genannten E-Performance-Fleischbehäl-

ter entwickelt, der dank verbesserter Bodengeometrie und Eckkonstruktion besonders stabil ist und für eine bessere Identifizierung innerhalb der Lieferkette an allen vier Seiten ein Inmould-Label trägt. Für eine Drogeriekette hat Utz wiederum eine Transporteinheit entwickelt, die ohne grosse Anstrengung auf Rollen zum innerbetrieblichen Ziel befördert werden kann. Basis dieses Versandturms ist ein Transportroller, auf dessen Oberdeck sich vier Einkerbungen für die Rollen des nächsten Transportrollers befinden. So können diese im Lager platzsparend übereinander gestapelt werden. Auch die Grossindustrie beliefert Utz. Die Schweizer Konzernzentrale hat für einen internationalen Technologiekonzern eine Grossverpackung entworfen, die sich aus einer faltbaren Palettenbox, verschiedenen innen liegenden Unterteilungen und tiefgezogenen Zwischenplatten zusammensetzt. Die Verpackungseinheit wird weltweit zum Transport von Turbinen-

schaufeln für Gas- und Wasserkraftwerke eingesetzt, wenn diese einer Revision unterzogen werden. Um den Branchen die vielen Verpackungslösungen anbieten zu können, investiert Utz stetig in die Erweiterung seines Maschinenparks. Mittlerweile stehen allein in der Schweizer Produktion in Bremgarten 29 Spritzgiessmaschinen. «Wir haben keine Produkte, die Monoproduktanlagen rechtfertigen würden», heisst es bei dem Unternehmen. In der Verpackungsbranche herrscht viel Bewegung.

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Kristallisationstechnik für «grünes» EPS

Grüner können wir es nicht machen Einer der renommierten europäischen Produzenten von expandierbarem Polystyrol (EPS) bietet Rohmaterialien und geschäumte Produkte für Verpackung und Isolation nun auch auf Basis biobasierter Rohstoffe an. Die speziell angepasste Kristallisationstechnik entwickelte und installierte motan-colortronic gemeinsam mit dem Anwender und Vertriebspartner Ora Machines.

Eine ganze Reihe von Anwendungen des grünen Schaums ist inzwischen realisiert:

Bilder: motan-color tronic

Kristallisation mit Spezial­ anforderungen

Der rechts stehende Kristallisator und Trockner wurde als eines der Kernelemente der PLASchaumproduktion aus einer Standardanlage entwickelt und den speziellen Bedingungen angepasst.

Innovative Produkte wie feuerfestes EPS und ein Strahlung absorbierendes EPS gehören zu den Innovationen der niederländischen Synbra-Group. Mit dem Slogan «Groener kunnen we het niet maken» bewirbt das Unternehmen nun seine jüngste Innovation: BioFoam – ein patentiertes, geschäumtes «EPS» für verschiedene Anwendungen wie Verpackung und Isolation. Zwei Arten von Milchsäuren werden zu Lac20

tiden aufbereitet, um daraus amorphes PLA zu produzieren. Das wiederum dient als Grundstoff für die Produktion der schäumbaren Werkstoffe. Im Jahr 2012 gelang es, den Werkstoff in die Serie zu bringen. In diesem «grünen EPS» stammen aktuell rund 99 Prozent der Rohstoffe aus Pflanzen, der Prozess kann aber auch auf die vollständige Substitution Öl-basierter Rohstoffe umgestellt werden.

«Das Chemie-Know-how war teilweise bereits vorhanden, schliesslich produzieren wir auch das Polystyrol für unsere bisherigen Produkte selbst. Zusätzlich wurden Mitarbeiter eines Instituts der Universität Wagingen ins Boot geholt, mit denen heute gemeinsam entsprechende Patente gehalten werden», erklärt Jan Noordegraaf Geschäftsführer der Synbra Technology. Im Labor liessen sich die Prozesse zwar nachvollziehbar ausprobieren. Ob sie aber auch in grösserem Massstab funktionieren würden und wie die einzelnen Anlagenkomponenten ausgelegt werden müssten, war noch offen. Als ein erfolgbestimmendes Element des Verfahrens erwies sich die Kristallisation. Da motan-colortronic über den regionalen Vertriebspartner Ora Machines bereits mehrere Anlagen an Synbra geliefert hatte, sollten Versuche im motan-colortronicTechnikum in Deutschland zeigen, ob bereits bestehende Kristallisationsanlagen für das neue Produkt genutzt werden können. Auf Basis einer Standardanlage – die auch für andere amorphe PLA und PET im Einsatz ist – adaptierten Applikationsingenieure von motan-colortronic den Prozess für die industrielle Anwendung. Gleichzeitig spielten Fragen der Wirtschaftlichkeit eine Rolle. Die Herausforderung bestand unter anderem in einem sehr schmalen Prozessfenster. Es wurde eine spezielle Temperaturführung entwickelt, um Temperaturlunker und Verklebungen sicher zu vermeiden und die vollständige Kristallisation zur erreichen. 4/2014


KUNSTSTOFF XTRA

LÖSUNGSANBIETER FÜR ANALYTISCHE LABORS

Synbra Technology-Geschäftsführer Jan Noordegraaf hat die Serienproduktion verschiedener Biofoam-Produkte fest im Griff.

Trotz des sehr kleinen Verarbeitungsfensters und anspruchsvoller Produkteigenschaften ist die Steuerung der Kristallisation und Trocknung laut Synbra völlig unproblematisch.

Das Material wird im Trichter intensiv in Bewegung gehalten und in einem sehr engen Fenster verarbeitet.

Typs Luxor HDC und seine Nebenaggregate ein. Geblieben ist es bei der gerätetypischen offenen Prozessführung, die den hydro­lytischen Abbau des Materials und den Energieverbrauch dank eines integrierten Wärmetauschers minimiert. Der schon standardmässig robusten und verwindungssteifen Rührwerkskonstruktion kam hier aufgrund der Materialeigenschaften besondere Bedeutung zu. Die Temperaturführung wurde entsprechend dem schmalen Verarbeitungsfenster optimiert. Die feinfühlige Luftmengenregelung mit frequenzgesteuerten Antrieben und die variabel zu gestaltenden, automatisch laufenden Anfahrprogramme boten dafür gute Voraussetzungen. Typischerweise enthält das produzierte Material 100 bis 150 ppm Restfeuchte. Die Anlage zur PLA-Kristallisation und Trocknung mit maximal rund 800 Kilogramm Durchsatz pro Stunde ist skalierbar. Mit anziehender Nachfrage lassen sich problemlos grössere Durchsätze realisieren.

In den Echtprozess gehen Nachdem der Prozess der PLA-Kristallisation und Trocknung im motan-colortronicTechnikum seine generelle Funktionsfähigkeit bewiesen hatte, startete Synbra kurzfristig mit dem Echtbetrieb unter realen Bedingungen im eigenen Werk. Um das einerseits schnell, andererseits mit überschaubarem Risiko zu realisieren, stellte Ora Machines, leihweise einen Technikums-Kristallisator sowie Verfahrens-Knowhow in Form eigener Mitarbeiter zur Verfügung. «Wir haben uns hier ganz bewusst für motan-colortronic und Ora entschieden, weil beide Unternehmen mit einem eigenen Technikum arbeiten und bereit waren, Verantwortung in der Entwicklung zu übernehmen. Die Unternehmen lieferten auch entsprechende Kompetenzen in der Verfahrenstechnik und sind bereit, an wirtschaftlich optimierten Lösungen zu arbeiten. Das ist gerade bei völlig neuen Produkten wie es Biofoam ja war, für uns sehr wichtig», begründet Jan Noordergraaf die Vorgehensweise. Die Bertriebserfahrungen flossen in den speziell für dieses Projekt von motancolortronic optimierten Kristallisator des 4/2014

Kontakt motan-colortronic ag Neulandweg 3 CH-5502 Hunzenschwil Telefon +41 (0)62 889 29 29 info@motan-colortronic.ch www.motan-colortronic.com

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KUNSTSTOFF XTRA

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Schlüsselfertige Automationssysteme

Leichtbauroboter erhöhen Effizienz Die Automationsspezialistin bachmann engineering ag entwickelt und realisiert schlüsselfertige Automationssysteme für die verschiedensten Branchen. Dabei kommen auch kostengünstige, flexible Leichtbauroboter zum Einsatz. Zwei Beispiele aus der Kunststoff- und Verpackungsindustrie zeigen, wie der Einsatz von solchen Robotern die Effizienz in der Produktion erhöht.

gerung, gerade auch in der Kunststoff- und Verpackungsindustrie.» Dies ist die Überzeugung von Roger A. Bachmann, Geschäftsführer der in Zofingen domizilierten bachmann engineering ag. Seine Überzeugung kommt nicht von ungefähr: Die Automatisationsspezialistin konnte in den letzten Jahren mit verschiedenen Lösungen zeigen, dass Prozesse dank dem Einsatz von Leichtbaurobotern auf einfache Weise und mit geringen Investitionen automatisiert und damit effizienter gemacht werden können.

den Deckel. Schliesslich werden die Verpackungsboxen automatisch gestapelt. Dabei kommt das selbst entwickelte, modular ausbaubare Automationssystem Bachmann FeedMaster (BFM) zum Tragen. Die implementierte Lösung besteht aus zwei gekoppelten Roboterzellen. Die eine – eine BFM, die mit einem Leichtbauroboter UR 5 von Universal Robots ausgerüstet ist – handhabt die Entnahme, Zwischenlage und Etikettierung, wobei Sprühleim aufgetragen wird. Die andere Zelle, ausgerüstet mit einem UR 10 von Universal Robots, setzt den Boxen den Deckel auf und stapelt sie an-

Bild: Taracell

Vollautomatisches Handling von Styroporboxen

Zwei gekoppelte BFM Automationszellen, ausgerüstet mit einem UR5 resp. einem UR10, bei Taracell.

«Leichtbauroboter haben ein enormes Potenzial zur Effizienz- und Rentabilitätsstei-

Pulver

Fasern

Folien

Ein Beispiel für eine solche Lösung ist die massgeschneiderte Automationsanlage, die bachmann engineering im Auftrag der in Künten ansässigen Firma Taracell – Herstellerin von Verpackungsmaterial und Partikelschaumstoffen – realisieren konnte. Die Anlage entnimmt Styroporboxen aus einem Formteilautomaten, etikettiert sie und fixiert

geschäumte Kunststoffe

Daten zum Leichtbauroboter Traglast: 5 kg (UR 5) / 10 kg (UR 10) Reichweite: 850 mm / 1300 mm Positioniergenauigkeit: +/- 0.1 mm

Recycling Maschinen + Anlagen

INPUT

PROCESS

OUTPUT

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4/2014


KUNSTSTOFF XTRA

V erpack u ngen

alistin vor kurzem einen zweiten Roboter – diesmal einen UR 10 – liefern durfte.

Kontakt bachmann engineering ag
 Henzmannstrasse 8 CH-4800 Zofingen Telefon +41 (0)62 752 49 49
 info@bachmann-ag.com www.bachmann-ag.com

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Bild: Profatec

gen oder auch noch bis spät in die Nacht produziert werden. Teilweise kann sogar ab 17.00 bis 06.00 Uhr eine Geisterschicht gefahren werden, die früher zu 100 Prozent bedient war. In der gewonnenen Zeit können die Mitarbeitenden bedenkenlos anderen Arbeiten nachgehen, was die Produktionsflexibilität und -effizienz massiv erhöht. Dass Profatec mit dem UR 5 zufrieden ist, zeigt die Tatsache, dass bachmann engineering ag der Spritzgussspezi-

Der sechsachsige Leichtbauroboter UR5 übernimmt bei Profatec Beschickungs-, Entnahmeund Nachbearbeitungsarbeiten.

schliessend auf zwei Europaletten (je 20 Boxen). Die Autonomie beträgt 25 bis 30 Minuten, was es den Mitarbeitenden erlaubt, in dieser Zeit andere Aufträge zu erledigen.

Ein Roboter für vier verschiedene Maschinen Ein zweites Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von Leichtbaurobotern ist die Profatec AG aus Malans. Das KMU in der Kunststoffspritzgussindustrie mit vier Mitarbeitenden hat bachmann engineering von der Vielseitigkeit des UR 5 überzeugen können. Der sechsachsige Leichtbauroboter kommt heute bei Profatec auf vier verschiedenen Spritzgussmaschinen zum Einsatz und übernimmt Beschickungs-, Entladungs- oder Nachbearbeitungsarbeiten (zum Beispiel das Abtrennen von Angüssen), die früher von Hand erledigt werden mussten. Für die unterschiedlichen Anwendungen werden verschiedene Werkzeuge an den Roboterarm montiert. Da die Programmierung des UR sehr einfach ist – der Roboterarm kann mittels Handführung geteacht werden – ist die Umrüstung für eine neue Aufgabe schnell erledigt. Der Einsatz des Roboters an einer Spritzgussmaschine wird laut Profatec-Geschäftsführer Chris Battaglia dank Euromap-Schnittstelle zum Kinderspiel. Da durch die Integration des Roboters im Durchschnitt nur noch alle zwei Stunden statt alle zehn Minuten etwas bedient werden muss, kann in der Profatec AG neu schon früh am Mor4/2014

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KUNSTSTOFF XTRA

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Flow Improver

Additiv-Masterbatch hilft Energie und Zeit sparen Die ressourcenoptimierte Produktion von Kunststoffbauteilen, wie z.B. Verpackungen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Denn bereits im Herstellungsprozess lassen sich Kosten senken. Dies gelingt durch Zugabe eines Additiv-Masterbatches, das eine schnellere Verarbeitung bei gleichzeitig niedrigeren Temperaturen erlaubt.

Die Verpackung ist häufig elementarer Bestandteil eines Produkts. Doch wechselnde Umweltbedingungen stellen Produzenten und Entwickler vor neue Herausforderungen. Mit innovativen Rohstoffentwicklungen wollen die Hersteller von Kunststoffverpackungen Anforderungen wie Funktion, Design, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erfüllen. Auf Wunsch dieser Kunden hat die Grafe-Gruppe, Blankenhain, das AdditivMasterbatch Flow Improver entwickelt, um damit eine ressourcenoptimierte Produktion von Kunststoffverpackungen zu erreichen. Das Wirkprinzip: Flow Improver beeinflusst die Verarbeitungseigenschaften des Polymers massgeblich. Das beruht auf zwei sich ergänzenden Wirkmechanismen: Durch die positive Beeinflussung der Kristallisationseigenschaften lassen sich gleichzeitig Temperaturen und Zyklusdauer drastisch reduzieren. Die Vorteile: Eine Senkung der Maschinentemperatur um ca. 30 Prozent wirkt sich zunächst auf die direkten Energiekosten aus. Zudem wird weniger Abwärme verursacht, was die Arbeitsbedingungen rund um die Maschine verbessert. Des Weiteren lässt sich die Maschine nach Stillstand oder Rüstzeiten schneller wieder in Betrieb nehmen. Die beschleunigte Kristallisation sorgt für ein schnelleres Auskühlen des Bauteils und gestattet so eine Optimierung der Zyklusdauer. Das Additiv-Masterbatch lässt sich auf allen gängigen Maschinen einsetzen und ist sowohl im Spritzgiessen als auch für Extrusion und Blasformen anwendbar. Die Dosierung Dipl.-Betriebswirt Markus Benzler, geb. 1974, ist Key Account Manager der GrafeGruppe, Blankenhain (D) grafe@grafe.com 1

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Bild: Grafe

Markus Benzler1

Mustertafel für die unterschiedliche Wirkung eines neu entwickelten Additiv-Masterbatches bei angepassten Maschinenparametern.

erfolgt während des Prozesses, die zugegebene Menge liegt in der Regel bei ca. 3 bis 5 Prozent. Es besteht auch die Möglichkeit, den Flow Improver mit Farbstoffen in einem Masterbatch zu kombinieren.

Auf das Endprodukt abgestimmt Das auf das Endprodukt abgestimmte Masterbatch bietet dem Verarbeiter neue technische und kaufmännische Optionen. Niedriger Energieaufwand und kürzere Zykluszeiten haben direkten Einfluss auf die Kostenstruktur und den Deckungsbeitrag der Verpackung. Eine daraus resultierende Stückkostenoptimierung erlaubt dem Produzenten in seiner Preispolitik individuell auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren und schafft so einen immensen Wettbewerbsvorteil. Unter der Annahme, dass der Wert des Inhalts (z.B. bei Convenience Gütern) den Wert der Verpackung bestimmt, erlaubt die

mit Flow Improver gesteigerte Effizienz wirtschaftliche Optionen, z.B. bei der Verpackung von Lebensmitteln. Das Kostenverhältnis zwischen Inhalt und Verpackung verschiebt sich. Insgesamt ist festzustellen, dass eine ressourcenoptimierte Produktion von Verpackungen einen weitaus grösseren Einfluss auf deren Kostenstruktur ausübt als eine reine Optimierung der Kosten. Die Ökobilanz des Endprodukts wird aufgewertet. Im Sinne von CO2-Footprint und Nachhaltigkeit entsteht gleichzeitig ein Zusatznutzen durch variable Marketingkonzepte und zusätzliche Vermarktungspotenziale.

Kontakt Grafe Advanced Polymers GmbH Waldecker Strasse 21 D-99444 Blankenhain Telefon +49 (0)36459 45-0 grafe@grafe.com www.grafe.com

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EINLADUNG — TAGUNG KUNSTSTOFFTECHNOLOGIE — 8. MAI 2014 HOCHSCHULE FÜR TECHNIK UND ARCHITEKTUR FREIBURG, AUDITORIUM EDOUARD GREMAUD www.netzwerk-kunststofftechnologie.ch/de/tk2014

TAGUNGSPROGRAMM Simultanübersetzung F/D (und vom Englischen ins Französische) Konferenz

Moderation: Dr. Jean-Marc Boéchat, Leiter des Instituts für anwendungsorientierte Forschung in Kunststofftechnologie (iRAP) der HTA-FR, Freiburg

09h00

Grusswort Peter Lack, Präsident des Netzwerks Kunststofftechnologie, Produktionsleiter Wago Contact SA, Domdidier

09h05

Die Kunststofftechnologie und die Welt des Sports Benoit Grelier, Bike Engineer, Scott Sports SA, Givisiez

PARALLELE SESSION 2B – ANWENDUNGEN IN DER MIKROTECHNIK

14h00

Keynote und Moderator - Maschinentechnik Dipl.-Ing. Eduard Stückle, Arburg GmbH + Co KG, Lossburg (D)

14h25

Material Rohstoff Jochen Moesslein, Polysecure GmbH, Freiburg (D)

14h50

Herausforderung Mikrospritzgiessen Detlef Moll, Geschäftsführung Technik, Stamm AG, Hallau (D)

14h00

Keynote und Moderator : Blasextrusion aus der Sicht eines Folienherstellers Dr. Adrian Schulthess, Leiter Technologie, Emerell Extrusion AG, Schmitten

PARALLELE SESSION 2C - EXTRUSION

SESSION 1 – DEKORATION UND OBERFLÄCHENBEHANDLUNG

09h25

Keynote: Design und Funktion durch Folienhinterspritztechnik Dipl.-Ing. Dirk W. Pophusen, Bayer MaterialScience, Functional Films, Leverkusen (D)

10h10

Dekorative Kunststoffbeschichtungen Willy Scheuchenpflug, CEO, Berlac Group, Sissach

14h25

10h35

Oberflächenbehandlung von Kunststoffen Alexandre Poggi, Geschäftsführer, Jauslin Plexacryl SA, Le Mont-sur-Lausanne

Blasextrusion aus der Sicht eines Maschinenherstellers Dipl.-Ing. Berthold Moorkamp, Windmöller & Hölscher KG, Lengerich (D)

14h50

Blasextrusion aus der Sicht eines Anwenders Guido Schnarrenberger, Nolax AG, Sempach

11h00

Dekorative Oberflächen durch Galvanisieren Rudolf Kocher, Geschäftsführer, Galvaplast AG, Pratteln

11h25

Pause – Networking – Besuch der Ausstellung

11h55

Laser-Texturierung Benjamin Paganelli, Laser Sales Engineer South Europe, Agie Charmilles New Technologies SA, Meyrin

11h00

Neuartige Anwendungen durch Prozessintegration beim Folienhinterspritzen Prof. Dr. Frank Ehrig, Institutsleiter, IWK, Rapperswil

12h45

Mittagessen – Networking – Besuch der Ausstellung PARALLELE SESSION 2A – ANWENDUNGEN IN DER MEDIZINTECHNIK

14h00

Keynote und Moderator : Kunststoffe in der Medizintechnik — Überblick Anwendungsgebiete Dipl. Ing. Siegfried Kaiser, Institutsleitung, Kunststoff-Institut Südwest, Villingen-Schwenningen (D)

14h25

Kunststoffe in der Medizintechnik — Antibakterielle Oberflächen. Möglichkeiten und Grenzen Dr. Roven Streller, Kunststoff-Institut Südwest, VillingenSchwenningen (D)

14h50

Kunststoffteile in der Medizintechnik. Von der Entwicklung bis zur Serie Jürgen Pschorn, Projektmanager Injectionmolding, Aesculap AG, division of B. Braun Melsungen, Tuttlingen (D)

Organisation

Partner

Medienpartner

SESSION 3 – NETZWERK KUNSTSTOFFTECHNOLOGIE

15h15

Pause – Networking - Besuch der Ausstellung

15h45

Gemeinschaftsprojekt des Netzwerks Kunststofftechnologie Bruno Bürgisser, höherer wissenschaftlicher Mitarbeiter, HES-SO//Freiburg HTA-FR, iRAP SESSION 4 – DIE BEDÜRFNISSE VON KUNDEN DER KUNSTSTOFFTECHNOLOGIE

16h05

Keynote: Rückkehr der Automobilindustrie auf die reifen und zahlungskräftigen Märkte Alain Palisse, Präsident, Adatis AG

16h50

Ergebnis des Wettbewerbs

17h00

Ende der Veranstaltung

17h15

Aufbruch zum Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle

17h30

Besuch des Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle Apéro riche

Anmeldung

www.reseau-plasturgie.ch/nc/de/home/tarifeundanmeldung/anmeldung/

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Gold-Sponsoren

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KUNSTSTOFF XTRA

Maag Pump Systems

Leistungsfähige Produktion sorgt für Flexibilität Maag ist der global führende Hersteller von Zahnradpumpen, Granulier- und Filtrationssystemen für anspruchsvolle Anwendungen in der Kunststoff-, Chemie-, Petrochemie- und Lebensmittelindustrie. Am Hauptsitz in der Schweiz und den Produktions- und den Vertriebsstandorten in Deutschland, Frankreich, Italien, Singapur, Taiwan, Malaysia, China, Brasilien und den USA beschäftigt die Gruppe über 500 Mitarbeiter.

Die Anfänge des Unternehmens gehen auf das Jahr 1910 zurück als Max Maag ein eigenes Büro gründete und mit der Herstellung von Zahnrädern für Eisenbahnen und Strassenbahnen sowie für Werkzeugmaschinen begann. 1909 meldete er sein erstes Patent an und hielt 1912 bereits Patente in 14 Ländern. 1916 gründete Max Maag zusammen mit seinen Geldgebern die Maag-Maschinen AG. 1918 wurde die Zahnradfabrik in die Maag-Zahnräder AG umgewandelt. 1920 entstand dann die Maag-Zahnräder & Maschinen AG, später die Maag Holding AG, die erste Holding der Schweiz. Über die Jahrzehnte entwickelte sich die Holding stetig, kaufte Unternehmen dazu, verkaufte Bereiche, entwickelte innovative Produkte. 1991 wurde die Maag Pump Systems AG als eigenständiges Unternehmen aus der Holding ausgegründet. Ein wesentlicher Teil und Erfolgsfaktor der Maag liegt im Erfindergeist und der Innovationskraft der Mitarbeiter. So patentierte und baute Maag z. B. die erste Winkelpumpe sowie die erste seitlich einspeisende Zahnradpumpe für Kautschuk und Kunststoffe oder auch den ersten Siebwechsler für grosse PET-Durchsätze. Werden Zahnradpumpen in Polymer- oder Extrusionsprozessen eingesetzt, wird der Name Maag an erster Stelle geführt. Gleiches gilt für Industrieanwendungen, bei denen Zahnradpumpen für hohe Drücke oder hohe Temperaturen gefordert sind. Als Marktführer produziert Maag jedes Jahr tausende von kundenspezifischen ZahnRuth Ploch, Marketing Manager, Automatik Plastics Machinery GmbH, Grossostheim, RuthPloch@ maag.com 1

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radpumpen in verschiedenen Materialien und Ausführungen. Oft werden sie mit weiteren Maag Produkten zusammengeführt und als System an Kunden verkauft. Maag stellt die Kernkomponenten der Zahnradpumpen in eigenen Werken her, die sich in Oberglatt in der Schweiz und in der Nähe von Mailand in Italien befinden. Die eigene Produktion ist ein sehr wichtiger Faktor für den Erfolg, denn trotz spezifischer Lösungen verlangt der Kunde kurze Lieferzeiten. Diese Anforderung kann nur mit einer eigenen, flexiblen und leistungsfähigen Produktion mit hoch qualifizierten Mitarbeitern erfüllt werden.

Wechselhafte Geschichte 1997 übernimmt Textron die Maag Pump Systems AG. Im Jahr 2008 wird das Unternehmen an die Clyde Blowers Capital veräussert. 2010 geht aus dem Zusammenschluss der Maag Pump Systems AG und dem führenden deutschen Unternehmen in der Granulierung, der Automatik Plastics Machinery GmbH, die Maag Group hervor. In der Folge glänzt die Gruppe mit zweistelligen Zuwachsraten und baut ihre Stellung weiter aus als weltweit führender Hersteller von technisch hochwertigen Zahnradpum-

Bilder: maag

Ruth Ploch1

Seit 2004 führt Ueli Thürig als CEO die Geschicke der Maag Gruppe.

pen, Granulier- und Filtrationssystemen für die Kunststoff- und Kautschukindustrie. 2012 geben die Eigentümer der Maag Group den Verkauf an die Dover Corporation (NYSE: DOV) bekannt. Die Maag Group wird mit ihren Produktmarken Teil der Pump Solutions Group, einer Geschäftseinheit innerhalb der Fluid Solutions Plattform von Dover Engineered Systems, einem Segment der Dover Corporation.

Maag ist der global führende Hersteller von Zahnradpumpen, Granulier- und Filtrationssystemen für anspruchsvolle Anwendungen in der Kunststoff-, Chemie-, Petrochemie- und Lebensmittelindustrie. Maag entwickelt, produziert und vertreibt innovative, kundenspezifische Lösungen für komplette Pumpen- und Granuliersysteme – basierend auf einer industriellen Tradition, die bis in das Jahr 1910 zurückreicht. Mit ihren vier Marken, die jede führend in ihrem Marktsegment ist, entwickelt, fertigt und verkauft Maag innovative, massgeschneiderte Lösungen für Gesamtsysysteme bestehend aus Pumpe, Granulier- und Filtersystem. Maag ist heute Teil der Pump Solutions Group, einer Geschäftseinheit von Dover Engineered Systems, einem Segment der Dover Corporation (NYSE: DOV).

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KUNSTSTOFF XTRA

Neuheiten, quer durch die Gruppe 2013, auf der K in Düsseldorf, präsentierte jede der Maag-Marken verschiedene Neuheiten. Zwei neue Filtersysteme wurden bei Maag Filtration Systems vorgestellt. Insbesondere der BFX, ein patentierter, neuartiger Rückspülsiebwechsler sowie die Bogensiebe beim Bolzensiebwechsler fanden grossen Anklang. Die Bogensiebe verlängern die Lebenszeit des Filtersiebs erheblich und steigern die Produktivität beim Kunden deutlich, da weniger Unterbrechungen für den Siebwechsel nötig sind. Die sechste Generation Pumpen bei Maag Pump Systems überzeugte mit nochmals deutlich erhöhter Leistung bei kleinerer Bauweise. Die «Generation 6»-Pumpe ist das Resultat einer mehrjährigen, eigenen Entwicklung in Oberglatt. Die neue Pumpe leistet bis zu 50 % mehr Durchsatz bei gleicher Baugrösse und dank massiv weniger innerer Leckage spart der Kunde zusätzlich Energiekosten. Seitens Automatik Plastics Machinery setzten die Granuliersysteme Sphero, die neue Primo 200 E sowie der Duro Bandtrockner Massstäbe in ihren jeweiligen Anwendungsbereichen. Auch 2014 will Maag mit der Leistung der Produkte und Innovation weiter gegenüber dem Wettbewerb punkten. Zusätzliche Baugrössen der neuen Pumpengeneration kommen auf den Markt und mit dem Sphero S wird ein kompaktes, leistungsfähiges Unterwassergranuliersystem vorgestellt, das speziell das mittlere Segment im Masterbatch / Compounding und RecyclingBereich mit seiner Leistungsauslegung erobern wird. Gleichzeitig geht die Integration der MaagProduktmarken «maag pump systems», «automatik pelletizing systems», «maag filtration systems» sowie der «maag industrial pumps» in die PSG zügig voran.

Schwerpunkte der einzelnen Marken maag pump systems ist als Pionier und Technologieführer in der Entwicklung und Herstellung kundenspezifischer Zahnradpumpen und Systemlösungen weltweit ein 4/2014

Die extrex GP-Zahnradpumpe ist die Maag-Pumpe.

Begriff. Die Pumpen werden zur Förderung von viskosen Medien wie Polymeren, Chemikalien und Schmiermitteln eingesetzt und erfüllen höchste Ansprüche an Zuverlässigkeit und Leistung. In den Bereichen Polymer- und Compounding Pumpen ist maag pump systems auf dem Weltmarkt führend. automatik pelletizing systems steht seit Jahrzehnten für innovative Granuliersysteme höchster Qualität und ist weltweit die Nummer Eins für Unterwasser-Stranggranuliersysteme. Die Spitzenposition beruht auf neuesten Technologien, grossem Know-how für jedes Granulierverfahren und alle Granulatformen. Zu der langen Tradition in der Entwicklung, Produktion und dem weltweitem Vertrieb gehört auch ein umfassendes Beratungs- und Serviceangebot. maag filtration systems entwickelt und produziert anwendungsspezifische Lösungen in der Filtriertechnologie, die maximale Performance und Zuverlässigkeit gewährleisten. Die innovativen Grossflächenfiltriersysteme und Siebwechsler kommen in der Herstellung und der Verarbeitung von

Kunststoffen weltweit zum Einsatz und garantieren beste Filtrierergebnisse und kürzeste Verweilzeiten. maag industrial pumps umfasst ein komplettes Angebot an Innenzahnradpumpen und Schneckenpumpen, die einer grossen Breite von Anwendungsanforderungen gerecht werden. Innenzahnradpumpen sind ideal zur Förderung von Medien mit unterschiedlichster Viskosität geeignet und bieten überragende Leistungsmerkmale für Anwendungen mit hoher Viskosität.

Mitglied der Swissmem, Fachgruppe Kunststoffmaschinen www.swissmem.ch/ksm

Kontakt Maag Pump Systems AG Aspstrasse 12 CH-8154 Oberglatt Telefon +41 (0)44 278 82 00 welcome@maag.com www.maag.com

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100 Jahre PVC

Keine Spur von Altersschwäche Letztes Jahr hat der Werkstoff PVC sein 100 jähriges Bestehen «gefeiert». Ein Grund dafür, dass die PVCH, Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen PVC-Industrie, dieses Ereignis thematisiert und im Rahmen ihrer nächsten Generalversammlung am 8. April 2014 ins Zentrum stellt. Ob wir im Auto, im Zug oder zu Hause sitzen: der Werkstoff PVC ist allgegenwärtig. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, ob ein Produkt nun aus Polyester, Polyethylen, Polypropylen oder was auch immer ist. Fakt ist, dass wir in der täglichen Anwendung gar nicht mehr ohne Kunststoffe, ja PVC auskommen. Natürlich lassen sich z.B. Fenster und Rohre auch aus anderen Werkstoffen fertigen; Fenster zum Beispiel aus Holz oder einem Holz- / Metall-Verbund oder Rohre aus Guss. Vielleicht weniger bekannt ist die Dachabdeckung aus PVC bei Flachdächern. Auch hier hat sich im Laufe der Jahre eine elegante Lösung hervorgetan. Man appliziert statt schwarzem, klebrigem Teer auf den Dächern, nebst einer Dampfbremse und einer Isolation, eine Abdeckung aus PVC.

Dr. Ernesto Engel: Eine elegante Lösung mit PVC ist die Abdeckung von Flachdächern.

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Daneben hat sich auch eine Anwendung als Verbundwerkstoff (Kern aus Schaum und die Ummantelung aus PVC) etabliert. Der Vorteil liegt in der Gewichtsreduktion und im sehr stabilen und vorteilhaften Crashverhalten. Lässt man dies alles Revue passieren, kommen Fragen auf wie «was ist PVC», «welchen Stellenwert hat dieser Werkstoff», «wer sind die Pioniere»? Kurt Röschli, Leiter Marketing und Kommunikation, stellte diese und weitere Fragen dem Geschäftsführer von Swiss Plastics, Dr. Ernesto Engel, einem ausgewiesenen Chemiker und damit Fachmann auf dem Gebiet von Kunststoffen. Herr Dr. Engel, was heisst PVC? Dr. Ernesto Engel: Polyvinylchlorid. Dieses wird entweder durch eine radikalische oder ionische Polymerisation aus dem Monomer Vinylchlorid (chemische Formel H2C = CHCl) erzeugt. So lautet die Definition nach Wikipedia. Charakteristisch ist die Bildung von langen Molekülketten. Genau diese begründen die Eigenschaften von sogenannten Thermoplasten, wie die Verformbarkeit bei höheren Temperaturen und das Erstarren bei Raumtemperatur. Die Komponente Vinylchlorid ist quasi die Kette. Ähnlich einer Perlenschnur, wo sich Perle an Perle aneinander reihen. Wer erfand oder vielmehr fand PVC? Engel: Fritz Klatte (28. März 1880 in Diepholz, Deutschland; † 11. Februar 1934 in Klagenfurt, Österreich) war ein deutscher Chemiker und Entdecker. Gemeinsam mit den Chemikern Emil Zacharias und Adolf Rollett erfand er das Polyvinylchlorid (PVC), auf das er ein deutsches Patent (GP 281687 1912) zur Aufbereitung aus Ethin hatte. Polyvinylchlorid wurde vom französischen Physiker Henri Victor Regnault bereits im Jahre 1835 im Labor als weisses Pulver gefunden. Klatte jedoch erfand den Produktionsprozess, konnte ihn aber nie kommerziell erfolgreich umsetzen. Klatte wird

manchmal auch fälschlicherweise als Erfinder des PVC angesehen. Wann erfolgte die Polymerisation von Vinylchlorid? Engel: Im Jahre 1913. Die Grundlagen zur Herstellung von Vinylchlorid und deren Polymerisation erfolgten wie folgt: Im Jahre 1912 entstand Vinylchlorid durch Zusammenbringen von Salzsäure und Acetylen. 1913 waren die Grundlagen geschaffen zur PVC-Herstellung für Filme, Kunstfäden, Lacke und als Hornersatz. Leider scheiterte die Entwicklung eines verkaufsfähigen Produkts. Erstaunlicherweise gab die Chemische Fabrik Griesheim Elektron 1926 Klattes Patente auf und forschte nicht weiter. Damit wurde dieser Industriesektor zu Forschungsaktivitäten für andere Unternehmen frei. Aber erst 1935 greift die IG Farben das Thema wieder auf. Welche Komponenten sind in PVC? Engel: Vinylchlorid, Additive, Weichmacher und Füllstoffe. Warum diese Komponenten? Engel: Weil hiermit genau das Profil der gewünschten Eigenschaften dieses Werkstoffes zum Tragen kommt. Die Weichmacher sind Komponenten, die ein weiches flexibles Produkt, wie z.B. Schläuche, garantieren. Füllstoffe werden verwendet als Volumenvergrösserer resp. als Verstärkungen, zum Beispiel in Zugschnauzen, die sehr stabil sind. Stabilisatoren schliesslich erhöhen die Lebensdauer. Wie wird PVC hergestellt? Engel: In einem ersten Schritt werden Monomere (Kettenglieder), nämlich das Vinylchlorid, aus Ethylen und Chlor gewonnen. In einem zweiten Schritt wird Vinylchlorid entweder unverdünnt oder in wässriger Emulsion/Suspension in grossen Reaktoren von rund 10 bis 150 m3 polymerisiert (zu Ketten gebildet). Nach der Reaktion fällt dieses als weisses Pulver an. Danach wird 4/2014


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entflammbar, was zum Beispiel im Bausektor ein Riesenvorteil darstellt. Was sind die Nachteile dieses Werkstoffes? Engel: Jede Medaille hat zwei Seiten. Ab hohen Temperaturen fliesst der Werkstoff.

Bild: Dollarphotoclub

Ist PVC in Spielzeugen problematisch? Engel: Nein. Falls im Produktionsprozess die Zusammensetzung richtig gewählt wurde, stellt dies kein Problem dar. Aber das ist ja praktisch immer so. Hierzu gibt es Normen, die einer strengen Kontrolle unterzogen sind. Hält man sich daran, dann ist die Angelegenheit wie erwähnt problemlos.

Fensterprofile aus PVC sind stark nachgefragt.

das rohe PVC je nach Anwendungsgebiet mit Additiven, Weichmachern und Stabilisatoren ergänzt. Wann begann die Kommerzialisierung von PVC? Engel: Erstaunlicherweise erst ab ca. 1935. Interessanterweise wurde im 2. Weltkrieg hauptsächlich auf Bakelit als Kunststoff in vielen Anwendungen, wie Telefongeräte, Isolatoren, Fluzeugkomponenten gesetzt. PVC spielte in dieser Zeit nur eine untergeordnete Rolle. 1935 gelang in Bitterfeld die Plastifikation von Hart-PVC bei Temperaturen von 160 °C. Erste Produkte waren Folien und Rohre. Letztere wurden 1935 in Bitterfeld und Salzgitter verlegt. Eine Produktmarke dieser Zeit, die umgangssprachlich auch das Ende der im Namen enthaltenen IG-Farben noch eine zeitlang überlebte, war das Igelit. Nach 1945 war PVC der meistproduzierte Kunststoff der Welt. Im Jahr 1948 wurden

PVCH Die Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen PVC-Industrie ist ein Fachverband für die gesamte PVC-Branche der Schweiz. Gleichzeitig ist sie das nationale Forum des europäischen Verbandes der PVC-Hersteller ECVM (European Council of Vinyl Manufacturers) in Brüssel.

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schliesslich Schallplatten aus PVC hergestellt, das den Schelllack endgültig ablöste. Daher rührt auch die heutige Bezeichnung Vinylplatte. (Quelle: Wikipedia) Wo wird PVC überall eingesetzt? Engel: Früher in alten Telefongeräten, Küchenschürzen – wir erinnern uns an Grosis Küchenumhang – in Bodenbelägen und Rohren. Heute vor allem in Kabeln, Fensterprofilen, Rohren Bodenbelägen, Lw-Blachen. Im Medizinalbereich sind u.a. Infusionsschläuche mit den zugehörigen Beuteln aus PVC. Kann man PVC recyclieren? Engel: Ja, problemlos; dies ist einer der grossen Vorteile von PVC. Man heizt dieses auf und lässt es dann aufschmelzen. Die Schmelze kann danach je nach Verwendungszweck aufbereitet werden. Was sind die hauptsächlichen Vorteile des Werkstoffes PVC? Engel: Die Vorteile liegen im geringen Gewicht; dies ist sehr wichtig im Transport und der Logistik. Dann ist PVC langlebig; wer alte Holzfenster besitzt, weiss aus eigener Erfahrung um den Pflegeaufwand. In Verbund mit eingebauten Kernen ist der Werkstoff sehr stabil. Zudem ist er UVund Chemikalien-beständig; alte Schwimmbäder aus Polyester hatten früher die unangenehme Eigenschaft, dass diese weiss wurden. Und schliesslich ist PVC schwer

Wie hoch ist der weltweite Verbrauch an PVC? Engel: Rund 32 Mio. Tonnen, das ist enorm viel. Das sind 800 000 40-Tönner Lastwagen. Reiht man diese aneinander, dann ergibt dies eine Strecke von 14 400 Kilometern. Mehr als sechsmal die Strecke von Bern nach Moskau. Lässt sich PVC substituieren? Engel: Nur durch weitere Thermoplasten, die da sind PET, Polyethylen, Polypropylen. Gibt es artverwandte Stoffe zu PVC? Engel: Das Eigenschaftsbild variiert sehr stark. Das ist ebenfalls ein grosser Vorteil dieses Stoffes. Man kann von weich bis hart alles aus PVC fertigen. Es gibt im Bereich der Thermoplasten keine adäquaten Stoffe, die so vielfältig anwendbar sind. Wird der Verbrauch von PVC in Zukunft noch zunehmen? Engel: Ja, man geht nach wie vor von einer Zunahme pro Jahr von rund 3 bis 4 Prozent aus. In der USA und Europa sind stabile Zuwächse zu verzeichnen. In Asien sind die Zuwächse sehr ausgeprägt. Danke, Herr Dr. Engel, für dieses Gespräch. Kontakt Swiss Plastics Schachenallee 29C, CH-5000 Aarau Kurt Röschli Telefon +41 (0)62 834 00 67 k.roeschli@swiss-plastics.ch www.swiss-plastics.ch

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W irtsc h aft

Deutsche Kunststoffverarbeitung gut unterwegs

2013: Zögerlicher Start, fulminanter Endspurt

Anlässlich der Jahrespressekonferenz des GKV am Aschermittwoch in Frankfurt zog Verbandspräsident Dr. Bernd-O. Kruse Bilanz über die Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahrs und äusserte sich zuversichtlich für das laufende Jahr. Der Branchenumsatz wuchs im Jahr 2013 auf 57,6 Mrd. Euro (2012: 55,9 Mrd. Euro), was einem Zuwachs von drei Prozent entspricht. Das liegt weit über der Entwicklung des gesamten Bruttoinlandprodukts, das im letzten Jahr laut den offiziellen Zahlen um 0,4 Prozent gewachsen ist. «Die Kunststoffverarbeitung bleibt somit einer der wichtigen Treiber der Wirtschaftsentwicklung in unserem Land», betonte Kruse. In allen wesentlichen Segmenten der Kunststoffverarbeitung – Verpackung, Bau, Konsumwaren, Technische Teile – sei es nach eher verhaltenen ersten Monaten zu stetigem Wachstum gekommen. Das vierte Quartal übertraf mit «einem fulminanten Endspurt im Dezember» deutlich die Erwartungen, so der Verbandspräsident. Die Beschäftigung stieg auf anhaltend mehr als 300 000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an. Viele Zeitarbeitsverhältnisse seien in den letzten Jahren in der mittelständisch geprägten Kunststoffverarbeitung in Dauerarbeitsstellen umgewandelt worden. Die Exportentwicklung liegt mit rund 35 Prozent stabil bei über einem Drittel der Gesamtleistung. Die einzelnen Branchen, die durch die GKV-Trägerverbände repräsentiert werden, entwickelten sich wie folgt:

Verpackung Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen meldet für 2013 einen Umsatz von 13,6 Mrd. Euro. Das bedeutet einen 30

Grafiken: GVK

Mit Zuversicht und Selbstbewusstsein blickt der Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e. V. (GKV) auf das Jahr 2014, nachdem die Branche das Vorjahr erneut mit einem Rekordumsatz abgeschlossen hat. Die Dynamik hatte im letzten Jahr nach zögerlichem Beginn im Verlauf des zweiten Halbjahrs stetig zugenommen. Am Ende stand ein Wachstum von drei Prozent, womit die Kunststoffverarbeitung einer der wichtigen Treiber der Wirtschaftsentwicklung bleibt.

Menge und Umsatz der Kunststoff verarbeitenden Industrie nach Branchen 2011 / 2012 / 2013.

Zuwachs von 3,5 Prozent. Aufgrund der relativ starken inländischen Konsumnachfrage verzeichneten Konsumverpackungen dabei insgesamt eine erfreulich positive Marktentwicklung. Weniger günstig sah es bei Industrieverpackungen aus. Nach einem schwachen Jahresstart und bestenfalls Stagnation bis zum Herbst konnte sich dieser Bereich allerdings insbesondere im letzten Quartal 2013 deutlich verbessern. Auch der wachsende Druck von Wettbewerbern aus dem europäischen Ausland war 2013 – wie bereits in den Vorjahren – stark zu spüren, berichtet der Fachverband.

Halbzeuge und Konsumwaren Auch die beiden Bereiche der im pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff organisierten Branchenzweige konnten sich unter dem Strich nicht beklagen. Die Konsumwaren konstatieren ein insgesamt positiv stabiles Jahr. Erstaunliches tat sich vor allem im

Bausektor, der ebenfalls über dem Vorjahr abschliessen konnte. Noch im Mai hatte man nach dem über Gebühr langen Winter geradezu aussichtslos zurück gelegen. Die meisten Unternehmen hatten nicht mehr geglaubt, dass die entgangenen Geschäfte in der verbleibenden kurzen Zeit aufgeholt werden könnten. Erfreulicherweise hat es am Ende dann doch funktioniert.

Technische Teile Als besonderer Treiber innerhalb der Branche haben sich im letzten Jahr die Hersteller technischer Kunststoffprodukte erwiesen. Die Zuwachsraten im dritten und vierten Quartal lagen mit fast acht Prozent klar über dem Schnitt. Wie der TecPart – Verband Technische Kunststoff-Produkte – berichtet, hat insbesondere die gute Automobilkonjunktur die Zulieferung befeuert. Die technisch sehr anspruchsvollen Teile für die gefragten deutschen Premiummodelle werden weiterhin überwiegend 4/2014


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Investitionsplanung 2011 bis 2014 (nach Anteil der Gesamtinvestition).

in Deutschland gefertigt. Der Erfolg der Automobilanbieter geht Hand in Hand mit der verlässlichen Qualität der Zulieferung.

Glasfaserverstärkte Kunststoffe / Composites Das Umsatzvolumen des europäischen Marktes für Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) entwickelte sich im Jahr 2013 weitgehend im Sinne einer Seitwärtsbewegung, berichtet die AVK Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe. Es zeigt sich, dass derzeit nur wenige Länder überhaupt Wachstum verzeichnen können und sich damit positiv entwickeln. Hierzu zählt auch Deutschland. Deutschland partizipiert dabei insbesondere von seiner, im europäischen Vergleich, insgesamt guten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Auch die aktuelle deutsche Neufahrzeugentwicklung im Automobilbau und grosse Projekte in der Energieerzeugung unterstützen hier diese positive Entwicklung.

Ertragslage / Rohstoffe Zu den erfreulichen Entwicklungen des Vorjahres zählt, dass sich die Ertragslage in den Unternehmen teilweise wieder leicht gebessert hat. Allerdings war 2012 in dieser Hinsicht mit ausgeprägter RohstoffVolatilität bei einem hohen Preisniveau auch besonders schwach gewesen. Nun melden immerhin 31 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen der GKV-Trägerverbände wieder steigende Ergebnisse, 4/2014

während umgekehrt 24 Prozent niedrigere Erträge ausweisen. Unter dem Strich bleibt also ein leicht positiver Saldo – im Vorjahr hatte es hier noch einen deutlich negativ ausgeprägten Überhang gegeben. Dennoch gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Zwar hat sich die Rohstoffvolatilität – in den drei Vorjahren eines der drängendsten Themen – im letzten Jahr wieder etwas beruhigt. Sie liegt jedoch immer noch am oberen Rand der früher üblichen Werte. Auch die strategischen Fragen der Versorgungssicherheit hier in Europa sind alles andere als geklärt. «Die weltweiten Gewichtsverschiebungen in den Grundstoffproduktionen und auch zunehmend bei den technischen Kunststoffen werden uns in den nächsten Jahren ganz sicher weiterhin intensiv beschäftigen, mit Stichworten wie ‹Shale Gas› und ‹China›», gab Kruse zu bedenken.

Strompreise müssen runter Zunehmend grosse Sorgen aber bereiten die Belastungen aus dem ErneuerbareEnergien-Gesetz (EEG). «Der schleichende Exodus von Betrieben aus Deutschland als Folge hoher Energiekosten hat bereits begonnen», warnte Kruse vor den gravierenden Folgen der fehlgeleiteten Energiepolitik. Eine «grundlegende Reform des EEG mit einer signifikanten Senkung der Stromkosten» sei daher unumgänglich. Für das laufende Jahr rechnet der GKV auch aufgrund der allgemein guten Konjunkturlage mit einem nochmals leicht stär-

keren Umsatzwachstum. Das zeigen auch die Ergebnisse der aktuellen GKV-Umfrage zur Konjunktur und Wirtschaftslage unter den Mitgliedsunternehmen der Trägerverbände. Mit 68 Prozent erwarten demnach gut Zweidrittel der Branchenunternehmen steigende Umsätze, nur vier Prozent sinkende. Mehr als die Hälfte hofft dabei auch auf bessere Erträge. Personalseitig steht nach drei Jahren Zuwachs in Folge offenkundig eine Atempause an. Nur 12 Prozent der Unternehmen planen Einstellungen, jedoch auch nur fünf Prozent einen Abbau. Die Ausbildung verstärken wollen 28 Prozent der Unternehmen. Zieht man einen Strich unter diese Faktoren, so steht der deutschen Kunststoffverarbeitung ein recht gutes Jahr ins Haus. «Wir rechnen mit einem leicht stärkeren Wachstum als im Vorjahr. Aus heutiger Sicht erscheint uns ein Umsatzplus zwischen vier und fünf Prozent möglich», so Kruse. Kontakt Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. Kaiser-Friedrich-Promenade 43 D-61348 Bad Homburg Telefon +49 (0)6172 92 66 61 info@gkv.de n www.gkv.de

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news

Flawiler Werkzeugbauer spannen zusammen

Andreas Scherrer, Geschäftsführer und Eigentümer des fusionierten Unternehmens.

Die beiden Flawiler Werkzeugbauer, die Büchler Werkzeugbau AG und die Reinli & Spitzli AG, haben fusioniert und firmieren neu unter Büchler

Reinli + Spitzli AG. Durch diesen Schulterschluss entsteht ein Unternehmen mit 57 Mitarbeitern und 14 Auszubildenden. Die Büchler Werkzeugbau AG ist im Jahre 2008 von Andreas Scherrer im Rahmen eines Management-Buy-Out aus der Geberit Gruppe heraus gelöst und als eigenständige, unabhängige Anbieterin am Markt positioniert worden. Die Reinli & Spitzli AG wurde im Jahre 1968 durch Ruedi Reinli mitbegründet und steht seit dem Jahre 2002 in seinem Alleineigentum. Beide Unternehmen sind auf die Fertigung anspruchsvollster Spritzgiesswerkzeuge und komplexer Präzisionsbauteile ausgerichtet.

Mit diesem Zusammengehen kann Ruedi Reinli seine altersbedingte Unternehmernachfolge regeln. Er wird den Zusammenschluss begleiten und dem Unternehmen weiterhin als Verwaltungsrat verbunden bleiben wie auch im operativen Geschäft beratend zur Seite stehen. Andreas Scherrer wird als Geschäftsführer und alleiniger Eigentümer dem fusionierten Unternehmen vorstehen. Durch den Zusammenschluss lassen sich wertvolle Synergien nutzen, das Leistungspotenzial wird deutlich gestärkt und mit der optimierten Betriebsgrösse kann das Unternehmen seine Stellung am Markt entscheidend verbessern. Maschinenpark und Produktportfolio der

beiden Betriebe ergänzen sich in idealer Weise. Ein vorrangiges Ziel der Fusion ist auch der Erhalt der Arbeitsplätze in der Region, weil gut qualifizierte Fachpersonen in der anspruchsvollen Werkzeugfertigung der entscheidende Erfolgsfaktor sind und nun das Know-how der beiden Unternehmen gebündelt wird. Bis auf Weiteres werden die heutigen Fertigungsstandorte weiterbetrieben. Mittelfristig ist jedoch geplant, die Unternehmensaktivität am heutigen Standort der Reinli & Spitzli AG an der Toggenburgerstrasse 9 in Flawil zusammenzulegen, verbunden mit einem Ausbau der räumlichen Kapazitäten. www.brsflawil.ch

ne mit einer Mono-SandwichAnwendung wird präsentiert. Die grosse Kompetenz in der Mehrkomponententechnik wird unterstrichen durch die ausgestellte vollelektrische F 270 Cube mit dem ersten vollelektrischen Würfelwerkzeug von Foboha. Aus der vollelektrischen Elektron-Baureihe runden vier weitere Maschinen mit unterschiedlichen Schliesskräften von 300 bis 2600 kN das Ausstellungsprogramm ab. Sie sind die ideale Lösung für Standardanwendungen und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.

Das Ausstellungsprogramm wird ergänzt durch Exponate von Cincinnati Milacron Extrusion Systems und Uniloy Blow Molding. Gezeigt werden eine Extrusionsanlage zur Herstellung von WPC Terrassendielen sowie eine Blasformmaschine Umib 200 in Funktion. Das Besondere an diesen Blasformmaschinen ist das EnergiaZeroKonzept. Das bedeutet: Die kinetische Energie der Schliessbewegung kann in Strom umgewandelt werden. Die Idee basiert auf dem Kinetic Energy Recovery System (KERS) wie es in der Formel 1 eingesetzt wird. www.ferromatik.com

Hausmesse in Malterdingen Auf Hochtouren laufen bei Ferromatik Milacron die Vorbereitungen zur Hausmesse in Malterdingen. Sie findet am Donnerstag, 15. und Freitag, 16. Mai 2014 statt. Während der beiden Messetage präsentieren sich ausser Ferromatik Milacron auch die Unternehmen der MilacronGruppe sowie weitere 35 Partnerfirmen. Mit insgesamt acht Maschinen aus der modularen F-Baureihe mit Schliesskräften von 500 bis 6500 kN zeigt der Maschinenbauer ein breit gefächertes Anwendungsspektrum. Die Branchen Packaging,

Technical Molding und Medical stehen dabei im Fokus. In Funktion gezeigt werden verschiedene Ausstattungsvarianten. Für unterschiedliche Produktionsanforderungen sind F-Maschinen als hybride oder vollelektrische Spritzgiessmaschinen im Einsatz. Ein herausragendes Messe-Highlight ist die Premiere der neuen F 580 mit 5800 kN Schliesskraft. Sie wird auf der Hausmesse zum ersten Mal dem Fachpublikum vorgestellt. Neu im Lieferprogramm ist die K-Tec Baureihe mit servohydraulischem Antrieb. Eine K-Tec 350 Zweikomponentenmaschi-

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Dachmarke Foboha bündelt Formenbau Bei der Umsetzung ihrer Fokussierungsstrategie hat die Adval Tech Gruppe sämtliche Formenbauaktivitäten weltweit unter der Submarke Adval Tech Foboha gebündelt. Die bisherigen vier Formenbau-Gesellschaften der Gruppe in Deutschland (Foboha Formenbau GmbH), der Schweiz (AWM Mold Tech AG), USA (Foboha US Inc.) und China (Omni Industries Tech Center Co. Ltd.) treten seit dem 1. März 2014 einheitlich unter der Marke Adval Tech Foboha auf. Foboha (Germany) GmbH bleibt das Technologiezentrum für den Formenbau mit den

Schwerpunkten Mehrkomponenten- und Würfeltechnik. Foboha (Switzerland) AG ist das Kompetenzcenter für Dünnwandtechnik. Gesteuert werden alle Vertriebsaktivitäten der vier Gesellschaften von Foboha (Germany) in Haslach. Mit dem einheitlichen Auftritt unter der Marke Adval Tech Foboha wird man den globalen Kundenanforderungen der international tätigen Unternehmen besser gerecht. Mit insgesamt 350 Mitarbeitern will man die Marktposition als technologisch führender Formenbauhersteller weiter ausbauen. www.advaltech.com

Windenergiemarkt schwächelt Das Geschäftsjahr 2013 von Gurit ist durchzogen: Das starke, zweistellige Umsatzwachstum und die Margenverbesserungen in allen Endmärkten des System- und Engineering-Geschäfts sowie höhere Materialverkäufe an Bootsbau- und Industriekunden konnten den mit Windenergie-Kunden erlittenen Umsatzrückgang von 43 % nicht kompensieren. Gurit hat 2013 einen Gruppenumsatz von CHF 281,1 Mio. erzielt; dies ist gegenüber 2012 ein Rückgang von 19,9 %. Die tieferen Liefermengen in den Windenergiemarkt drückten auf den Betriebsgewinn. Die Preiserosion im Windenergiemarkt, gewisse Ineffizienzen und vor allem mit der neuen Strategie im Bereich der PVC-Kernwerkstoffe verbundene Wertberichtigungen von netto CHF 1,4 Mio. belasteten den Betriebsgewinn zusätzlich. Dank rigorosen Massnahmen auf der Kostenseite blieb Gurit profitabel und erzielte einen 4/2014

STRAHLENVERNETZUNG

Betriebsgewinn von CHF 6,5 Mio. oder eine BetriebsgewinnMarge von 2,3 % . Der Jahresgewinn beträgt CHF 0,1 Mio. Gurit ist bezüglich der Umsatzentwicklung im Windenergiemarkt vorsichtig optimistisch. Die für 2013 erneuerten USSubventionen kommen auch bei vielen Projekten 2014 noch zum Tragen. Im chinesischen Markt gibt es Anzeichen eines Aufschwungs, und Gurit profitiert zudem vom weiter ausgebauten Angebot an Strukturkernmaterialien. Nicht zuletzt ist der Technologiewandel weg von Glasfaser-Prepregs hin zur Glasfaser-Infusionstechnologie nun praktisch abgeschlossen. Die Verkäufe in den Windenergiemarkt dürften daher 2014 deutlich zulegen. Alle übrigen Gruppenaktivitäten sollten ebenfalls wachsen. Gurit ist zuversichtlich, den Betriebsertrag von 2013 wieder deutlich zu verbessern. www.gurit.com

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news

Bild: IKV

Georg-Menges-Preis 2014

Georg-Menges-Preisverleihung 2014 (v.l.): Dr.-Ing. Erwin Bürkle, Laudator und Georg-Menges-Preisträger 2008, Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Dipl.-Ing. Günter Hofmann, Preisträger 2014, Dr.-Ing. Herbert Müller, Surteco SE, Vorstandsvorsitzender IKV-Fördervereinigung.

Der diesjährige Georg-MengesPreis 2014 wurde im Rahmen der Eröffnung des IKV Kolloquiums an Dipl.-Ing. Günter Hofmann, Geschäftsführer der Hofmann Innovation Group GmbH aus Lichtenfels verliehen. Der Georg-Menges-Preis will zum Dialog und zur Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen ermutigen. Für diese Idee des GeorgMenges-Preises steht Günter Hofmann, wie zahlreiche Projekte zeigen, die er mit Forschungseinrichtungen wie dem IKV durchgeführt hat. Die Preisstifter betonen, dass seine Leistungen in besonderer Weise die Zukunft der Kunststoffverarbeitung mitgestalten.

So hat Hofmann z. B. im Projekt InProLight einen grossen Beitrag geleistet – ein Projekt zur Erforschung der variothermen Flüssigtemperierung von Formwerkzeugen zur effizienten Imprägnierung und Konsolidierung von fasergespritzten Preforms aus thermoplastischen Hybridgarnen. Mit ihm gemeinsam können auch Forschungsideen entwickelt werden, die mit einem erheblichen Entwicklungsrisiko verbunden sind. In solchen Projekten sind Fehlschläge oder Misserfolge möglich, sie gehören für Hofmann aber zur Grundidee von Forschung und Entwicklung. www.ikv-aachen.de

Verschmelzung zweier Technologieschmieden Mit Wirkung vom 1. März 2014 übernimmt die österreichische Next Generation Recyclingmaschinen GmbH (NGR) die Mehrheitsanteile an der deutschen Dr. Collin GmbH (Collin). Beide Unternehmen sehen starke Synergien durch eine gemeinsame Technologieplattform und globale Marktbearbeitung. Mit dem breiten Maschinenlieferprogramm von NGR können jegliche Formen von Kunststoffabfällen verarbeitet und daraus wertvolle Kunststoffgranulate erzeugt werden. Bei der Herstellung von Kunststoffprodukten lassen sich Kunststoffe aus Produktionsabfällen mittels NGR-Maschinen in den Fertigungsprozess rückführen; bei der Aufbereitung von gebrauchten Kunststoffprodukten lassen sich wertige Kunststoffe wiedergewinnen. Die miniaturisierten Extrusionsanlagen, wie Blasfolienanlagen, Flachfolienanlagen, Rohrstrassen, Reckanlagen, etc. von Collin erlauben die wirtschaftliche und schnelle Weiterentwicklung von Verarbeitungsverfahren und von Kunststoffmaterialien. Neben Laboranlagen werden leistungsfähige Pilotanlagen für die Medizintechnik, für Materialhersteller und weite Teile der Kunststoffindustrie entwickelt und gefertigt.

«Betrachtet man den Produktlebenszyklus eines Kunststoffteils, so war NGR bislang unterstützend in den Stufen Produktfertigung (hier Produktionsabfälle) und Recycling tätig. Mit den Kompetenzen von Collin erweitern wir unsere Fähigkeiten im Produktdesign – eine entscheidende Stufe zur Ausschöpfung des vollen Potenzials von Kunststoffen – richtungsweisend zum sparsamen Umgang mit endlichen Ressourcen», freut sich Josef Hochreiter, CEO von NGR. Zur Wahrung der Kontinuität behält Dr. Collin einen Minderheitenanteil am Unternehmen und wird auch dem Unternehmen und seinen Nachfolgern unterstützend zur Seite stehen. Geschäftsführer der Dr. Collin GmbH ist seit dem 1. März 2014 dipl. Ing. Dr. Friedrich Kastner. Zur Seite steht ihm Corne Verstraten als Verkaufsleiter. Beide Manager haben langjährige Erfahrung in der Kunststoffindustrie und sind am Unternehmen beteiligt. Die Dr. Collin GmbH wird weiterhin ihre Eigenständigkeit wahren; es entsteht eine Unternehmensgruppe mit mehr als 220 Mitarbeitern. In der Schweiz ist NGR vertreten durch die Ingenieurbureau Dr. Brehm AG. www.brehm.ch www.ngr.at

Bewährter Hasco Service in der Schweiz Die Hasco Suisse AG ist seit dem 1. April 2014 in das bestehende SAP-System des deutschen Mutterkonzerns Hasco Hasenclever GmbH + Co KG in Lüdenscheid einge34

bunden. Damit werden die administrativen Abläufe effizienter und der Schweizer Kunde kann schneller bedient werden. Für ihn bleiben die Ansprechpartner von Hasco

Suisse unverändert und er kann weiterhin auf das technische Verkaufsteam in der Schweiz zählen. Bestellungen werden nun über die deutsche Muttergesellschaft abgewickelt.

Einfuhrzölle und Einfuhrumsatzsteuern ergeben sich keine. Verrechnet wird wie gewohnt die Schweizer Mehrwertsteuer. www.hasco-suisse.ch 4/2014


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news

Simona hat eine Vereinbarung zum Kauf der Geschäftsaktivitäten der Boltaron Performance Products, LLC, Newscomerstown, OH, USA, unterzeichnet. Boltaron ist ein führender USamerikanischer Hersteller von thermoplastischen Halbzeugen für die Innenauskleidung von Flugzeugen und Personenzügen sowie für Anwendungen in der Bau-, chemischen Prozessund Halbleiterindustrie. Boltaron vereint die Produktionsverfahren Extrusion, Kalandrieren und Vakuumkaschieren unter einem Dach. Das Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von ca. 30 Mio. USD und beschäftigt 90 Mitarbeiter. Mit der Akquisition setzt die Simona AG ihre Strategie fort, auf dem wichtigen Kunststoffmarkt USA durch gezielte Zukäufe zu wachsen und neue Anwendungsgebiete zu erschliessen. Im Januar 2014 hatte Simona Amercia den Kunststoffproduzenten Laminations Inc. mit Sitz in Archbald, PA, USA, erworben. Die Simona America Group, bestehend aus den Un-

ternehmen Simona America, Laminations und Boltaron, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von ca. 90 Mio. USD und beschäftigt über 250 Mitarbeiter. «Boltaron ist aufgrund des strategischen Fits zu Simona America und Laminations unser Wunschkandidat, daher haben wir diese Akquisition über Jahre konsequent verfolgt», erklärt Wolfgang Moyses, CEO der Simona AG. «Jedes der drei Unternehmen unserer neuen Simona America Group hat einen signifikanten Marktanteil in seinen Zielmärkten. Zusammen bilden wir damit den Gesamtmarkt für technische Kunststoffe ab, von hochvolumigen Commodities bis hin zu High-Performance-Produkten zum Beispiel für die Luftfahrtindustrie», so Moyses weiter. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt verschiedener Bedingungen. Mit dem Vollzug wird im Laufe des April 2014 gerechnet. www.simona.de

Asco stärkt Verkauf Die Schweizer Asco Kohlensäure AG hat Marius Gorczyca zum neuen Verkaufsleiter ernannt. Gorczyca ist seit 2010 innerhalb der Asco-Gruppe tätig. Hauptsächlich wirkte er bisher bei Asco Neuseeland, der Produktionsstätte für CO2Produktions- und Rückgewinnungsanlagen. Mit Gorczycas Werdegang und seiner Erfahrung aus dem Engineering verstärkt das Unternehmen sein Verkaufsteam sehr gezielt: «Als Technologieunternehmen verstärken wir unseren Verkauf erneut mit technischem Knowhow und Erfahrung in der Anwendungstechnik», erklärt Geschäftsführer Marco Pellegrino. «Dies ist ein weiterer Meilen-

Bild: Asco Kohlensäure

Simona wächst in den USA

Marius Gorczyca

stein in unserer Wachstumsstrategie.» Gorczyca ist für das ganze Verkaufsteam verantwortlich. www.ascoco2.com

Werkzeug- & Formenbau

Treofan schafft neue BU Die Treofan Group führt zum 1. April ihre Kompetenzen auf dem Feld technischer Folien in einem neuen «Geschäftsbereich Electronics» zusammen. Bislang wurden die Aktivitäten mit klassischen Kondensatorenfolien einerseits und der neuentwickelten, mikroporösen Separatorfolie TreoPore andererseits unabhängig voneinander gesteuert. Die Leitung des neuen Bereichs übernimmt Mark Neville als Executive Vice President, Business Unit (BU) Electronics. Neville hat in den 4/2014

vergangenen Monaten die Innovation TreoPore erfolgreich im internationalen Markt für Lithium-Ionen-Batterien etabliert. Treofan treibt damit die Umstellung der Organisation von produktorientierten hin zu branchenorientierten Prozessen weiter voran. Bereits zuvor hatten die Raunheimer jeweils eigene Geschäftsbereiche für Verpackungsfolien, Etikettenfolien und Tabakfolien geschaffen. www.treofan.com

Werkzeugkonstruktion Spritzgussformen MIM- & Druckgussformen Vorrichtungsbau Duroplast- & Mehrkomponentenwerkzeuge

Service & Revision

Werkzeug- & Formenservice Revision von Fremdformen Artikeländerung in Fremdformen

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V eranstalt u ngen

05./06.05.

Faser-Kunststoff-Verbunde – der Werkstoff für Kreative Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

06.05.

Workshop: Temperierung von Spritzgiesswerkzeugen Ort: Rapperswil Veranstalter: IWK Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung Oberseestrasse 10, CH-8640 Rapperswil Telefon +41 (0)55 222 47 70 iwk@hsr.ch, www.iwk.hsr.ch

07.05.

1. Polymer Forum Metallersatz 2.0 Ort: Herne / D Veranstalter: Ter Hell Plastic GmbH Bochumer Strasse 229, D-44625 Herne Telefon +49 (0)2323 941 121 stenzel@herhell.de, www.terhell.de

07.05.

Seminar: Spritzgiessen mit Sonderverfahren Ort: Essen Veranstalter: Haus der Technik e.V. Hollestrasse 1, D-45127 Essen Telefon +49 (0)201 1803-211 anmeldung@hdt-essen.de www.www.hdt-essen.de/anmeldung

07./08.05.

08.05.

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14.05.

14.05.

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VDI-Tagung: Kunststoffe in der Medizintechnik Ort: Friedrichshafen Veranstalter: VDI Wissensforum Postfach 10 11 39, D-40002 Düsseldorf Telefon +49 (0)211 6214-201 wissensforum@vdi.de, www.vdi.de/leichtbau Journée technologique plasturgie Ort: Freiburg Veranstalter: Netzwerk Kunststofftechnologie Hochschule für Technik und Architektur Freiburg Pérolles 80, CH-1705 Freiburg Telefon +41 (0)26 429 65 08 isabelle.walker@hefr.ch, www.reseau-plasturgie.ch Interpack – Internationale Messe Verpackungsmaschinen, Packmittel, Süsswarenmaschinen Ort: Düsseldorf Veranstalter: Messe Düsseldorf GmbH CH: Intermess Dörgeloh AG Obere Zäune 16, CH-8001 Zürich Telefon +41 (0)43 244 89 10 intermess@doergeloh.ch, www.k-online.de Schweizerisches Kunststoff-Symposium Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch Deutsch-Schweizerischer Polyurethan-Tag Ort: Uetendorf / CH Veranstalter: Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) Stammheimerstrasse 35, D-70435 Stuttgart Telefon +49 (0)711 993 751-0 fsk@fsk-vsv.de, www.fsk-vsv.de

14./15.05.

Fachveranstaltung: Moderne Flammschutzmittel für Kunststoffe Ort: Essen Veranstalter: Haus der Technik e.V. Hollestrasse 1, D-45127 Essen Telefon +49 (0)201 1803-211 anmeldung@hdt-essen.de www.www.hdt-essen.de/anmeldung

15.05.

7. Deutscher Kunststoff-Tag: Wettbewerbs­ positionen sichern und ausbauen Ort: Bad Homburg Veranstalter: GKV Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. Kaiser-Friedrich-Promenade 43 D-61348 Bad Homburg Telefon +49 (0)6172 92 66 61 info@gkv.de, www.kunststoff-tag.de

19. – 23.05.

Spritzgiessen Verfahrenstechnik Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

20. – 22.05.

12. Optatec – Int. Fachmesse für optische Technologien, Komponenten und Systeme Ort: Frankfurt a/M Veranstalter: P.E. Schall GmbH & Co. KG Gustav-Werner-Strasse 6, D-72636 Frickenhausen Telefon +49 (0)7025 9206-0 info@schall-messen.de, www.schall-messen.de

21./22.05.

Swiss NanoConvention 2014 Ort: Brugg Windisch Veranstalter: Hochschule für Technik und Architektur Freiburg Pérolles 80, CH-1705 Freiburg Telefon +41 (0)26 429 67 23 www.swissnanoconvention.ch/2014

22.05.

Kurs: Interpretation von IR Spektren im Bereich organische Chemie Ort: Biel-Benken Veranstalter: Portmann Instruments Gewerbestrasse 18, CH-4105 Biel-Benken Telefon +41 (0)61 726 65 55 info@portmann-instruments.ch www.portmann-instruments.ch

22./23.05.

Aufbau und Eigenschaften der Kunststoffe Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

27.05.

Grundlagen Werkzeugbau 1 Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

Bild: Pixelio

Mai 2014

4/2014


KUNSTSTOFF XTRA

M essen

Fachmesse für Automation und Mechatronik

Vorsprung durch Automatisierung Der globale Wettbewerb und der anhaltend hohe Kostendruck machen automatisierte Produktionslösungen immer wichtiger. Die Automatica zeigt vom 3. bis 6. Juni 2014 in München auf einer Brutto-Fläche von 55 000 Quadratmetern, wie durch den Einsatz moderner Robotik, Montage- und Handhabungstechnik sowie industrieller Bildverarbeitung die Stückkosten bei steigender Qualität weiter gesenkt werden können.

Robotik und Automation bleiben in Deutschland trotz andauernder gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit weiterhin auf Wachstumskurs. Laut VDMA erreichte der Branchenumsatz in 2012 einen Rekordwert von 10,5 Milliarden Euro, mit wachsendem Exportanteil. Insgesamt gewinnt die Nachfrage aus den Bereichen Nahrungsmittel-, Verpackungs-, Kunststoffindustrie sowie aus der Intralogistik immer mehr an Bedeutung. Die Nachfrage nach Industrierobotern bleibt auch international sehr stark. Laut der International Federation of Robotics (IFR) gab es zwischen 2008 und 2012 ein jährliches Wachstum der Roboterinstallationen von durchschnittlich neun Prozent.

«Optimize Your Production» Unter dem neuen Motto «Optimize Your Production» stellt die Automatica 2014 den Nutzen in den Vordergrund. «Im inter­ nationalen Wettbewerb können sich nur Unternehmen beweisen, die auf die steigenden technologischen Anforderungen schnell und flexibel reagieren. Die Automatica ist ein wichtiger Treffpunkt verschiedener Branchen, um Produktionsprozesse weiter zu optimieren. Im Mittelpunkt steht der Besuchernutzen. Unsere Aussteller bieten hervorragende Technologien, die die Produktion von Morgen revolutionieren», erklärt Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München. In ihrem neuen Ausstellungsbereich Professionelle Servicerobotik wird die Automatica 2014 verkaufbare Servicerobotik und

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Komponenten zeigen, die als Investitionsgüter unmittelbar zum Einsatz kommen.

Drei Fachmessen unter einem Dach Die Messe München setzt das Erfolgsmodell von 2008 und 2010 fort und veranstaltet die Automatica 2014 mit zeitlicher Überschneidung mit Intersolar Europe. Thematisch ergänzt durch die Maintain werden die Neuheiten und Trends aus der industriellen Instandhaltung, Automation und Mechatronik sowie der Solarindustrie an einem Ort präsentiert. «Die Kombination der drei Fachmessen ist für die Produktionsfachleute wegweisend. Wir sind davon überzeugt, dass vom Synergiepotenzial Aussteller und Besucher gleichermassen profitieren werden», betont Pfeiffer.

Rahmenprogramm Das viertägige Automatica Forum wird Besuchern Vorträge über die Anwendungsbereiche der Automatisierung bieten: von der Nachhaltigkeit in der Produktion, Leichtbau, Professionelle Servicerobotik bis hin zum Thema Industrie 4.0. Auf der Automatica 2014 werden die konkreten Lösungsmöglichkeiten von Industrie 4.0 dargestellt. Der Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Supply-Chain-Management, Auftragsmanagement, Logistikoptimierung, Informationstechnologie sowie Fertigungssteuerung. Ein zentrales Trendthema ist auch die Automatisierung bei der Fertigung von Leicht-

bau-Komponenten – hier vor allem im Bereich der Faserverbundstoffe (Composites). Mit der Sonderschau «Automatisierte Composite Produktion» und einem zweitägigen Kongress beleuchtet die Automatica 2014 den neuesten Stand der Technik zur Erhöhung der Prozessgeschwindigkeit und Reduktion der Fertigungskosten.

Grösste Robotik-Konferenz Die grösste Robotik-Konferenz in Deutschland (8th German Conference on Robotics) in Verbindung mit dem 45th International Symposium on Robotics (ISR) findet vom 2. bis 4. Juni 2014 im Eingang Ost auf dem Gelände der Messe München statt. Die Konferenz wird vom Fraunhofer IPA und von der Deutschen Gesellschaft für Robotik (DGR) organisiert. Referenten aus Wissenschaft und Industrie werden Ergebnisse aus den Bereichen Industrie- und Servicerobotik präsentieren. Die Vorträge greifen technische Aufgabenstellungen, neue Lösungen sowie Automatisierungspotenziale auf. Ein Top-Thema bei Ausstellern und im Rahmenprogramm ist die Blue Competence, die Nachhaltigkeitsinitiative vom VDMA. In Vorträgen wird gezeigt, wie eine ressourcenschonende und nachhaltige Produktion zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Die Initiative vernetzt Fachverbände, Organisationen, Institutionen und Unternehmen aus dem Bereich des Maschinen-und Anlagebaus. Kontakt Messe München GmbH Vertretung Schweiz: Intermess Dörgeloh AG Obere Zäune 16, CH-8001 Zürich Telefon +41 (0)43 244 89 10 intermess@doergeloh.ch www.automatica-muenchen.de

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KUNSTSTOFF XTRA

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Sylvac-Messuhrenfamilie S_Dial Work

Die Messuhrenfamilie S_Dial Work umfasst die neueste Generation von Messuhren der Firma Sylvac. Diese sind robust gebaut, wasser- und kühlmittelfest, sehr genau und können je nach Ausführung für die unterschiedlichsten Messaufgaben eingesetzt werden. • S _Dial Work Basic, BRW 121512, (Standardfunktionen)

• S _Dial Work Advanced, BRW 121524, (Diverse Funktionen) • S _Dial Work Advanced IP67, BRW 121524, (Diverse Funktionen / IP67) • S _Dial Work Bluetooth Smart IP 67, BRW 121450, (Diverse Funktionen / Bluetooth / IP67) • S _Dial Work Analog, BRW 121460, (Diverse Funktionen / Analog) • S _Dial Work Nano / Nano Bluetooth, BRW 121470 (Diverse Funktionen / Blue­ tooth / Auflösung 0.1 µm) Messuhren S_Dial Work: Die elektronischen Messuhren sind ausgerüstet mit einem auf die Messspindel geklebten, gravierten Massstab und einem Sensor, welcher die Zahnräder ersetzt. Anstelle der Analog-Anzeige erscheint auf der Frontplatte eine Digital-

Anzeige. Das Programm der elektronischen Sylvac-Messuhren deckt die gesamte Palette der marktüblichen Messuhren. Mit Auflösungen von 0,01 und 0,001 mm und Messbereichen bis zu 150 mm sind sie den mechanischen Messuhren punkto Messgenauigkeit weit überlegen. Besondere Merkmale: • Sylvac Messsystem SIS (Smart Inductive System) • Gehäuse aus Aluminium, Frontplatte aus Kunststoff, drehbar über 270 °C • Einspannschaft Ø 8 – h6 • Personalisierbare Taste für wählbare Funktion • Grosse Anzeige mit integrierten Toleranz-Leuchtdioden • Datenausgang je nach Modell über Proximity / Power / (Bluetooth) möglich

• E xterne Stromversorgung über Datenausgang Power möglich • A nschluss an PC / Laptop je nach Modell über RS-0232 /  USB / (Bluetooth) möglich • Sparmodus und automatisches Wiedereinschalten (SIS), absolutes System • Lithium Batterie CR2302 • Auswechselbare Tastspitze M 2.5 Falls die Anbindung einer Messuhr an einen PC / Laptop geplant ist, stehen die Fachspezialisten von Brütsch / Rüegger Tools über verkauf.messtechnik@brw.ch gerne zur Verfügung. Brütsch / Rüegger Werkzeuge AG Heinrich Stutz-Strasse 20 Postfach, CH-8902 Urdorf Telefon +41 (0)44 736 63 63 sales@brw.ch www.brw.ch

Schneller Abbau statischer Elektrizität

SMC hat seine Auswahl an Ionisierern mit der Serie IZS40 / 41 / 42

um drei neue Modelle erweitert: Sie können in vielen Anwendun-

gen verschiedener Branchen eingesetzt werden, in denen statische Elektrizität abgebaut werden muss – etwa in der Lebensmittelund Kunststoff-Industrie oder beim Transfer von Halbleiterscheiben. Mit der Serie IZS4 bietet SMC drei neue Ionisierer, die statische Elektrizität schneller und über grössere Distanzen abbauen, als die bisherigen Modelle. Die Standardausführung IZS40 benötigt bei einem Montageabstand von 1000 mm zum Werkstück nur 3,2

Sekunden, um statische Elektrizität abzubauen. Damit ist der neue Ionisierer um bis zu 41 Prozent schneller als seine Vorgängermodelle. Zudem ist er über den On- / OffBetrieb einfach zu bedienen. cb-Technik GmbH Schachenstrasse 82 CH-8645 Jona Telefon +41 (0)55 224 30 20 Telefax +41 (0)55 224 30 21 verkauf@cb-technik.ch www.cb-technik.ch

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KUNSTSTOFF XTRA

P rod u kte

Vollelektrisch für höchste Leistungen

Messen direkt am Einsatzort

FTIR Spektroskopie kann für alle Anwendungen von der Eingangskontrolle der Rohmaterialien über die Leistungsüberprüfung oder -steigerung von Lacken, Klebern und Composites, die Indentifikation von Kunststoffen bis hin zur Prüfung hochreiner Metalloberflächen eingesetzt werden. Mit dem neuem Agilent Handheld Spektrometer ist das Messen der Identität, Qualität, Leistung, Fehler, Beschädigungen oder des Abbaus von hochwertigen oder gefährlichen Materialien direkt am Einsatzort flexibel realisierbar.

Das universelle und ergonomisch optimierte Gerät ist ideal geeignet für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen zur Messung und Analyse der Qualität von hochwertigen Bauteilen oder Substanzen an deren Einsatzort. Dies kann genauso gut ein Solarpanel auf dem Hochhaus, ein Flugzeug bei der Routinewartung, die Eingangskontrolle von Kunststoffen oder Chemikalien, wie auch die Analyse von unbekannten Substanzen im Polizeieinsatz oder auf der Baustelle betreffen. Das Agilent 4300 Handheld FTIR ist mit seiner Leichtigkeit von gerade mal 1,8 kg, seiner intuitiven und einfachen Software, der Flexibilität der Messköpfe und der verbesserten Leistung das optimale Gerät für die erste Analyse direkt an der Einsatzstelle. Portmann Instruments Gewerbestrasse 18 CH-4105 Biel-Benken Telefon +41 (0)61 726 65 55 info@portmann-instruments.ch www.portmann-instruments.ch

Mit einer vollelektrischen Spritzgiessmaschine präsentiert sich die Business Unit Engel packaging in Shanghai auf der Chinaplas. Auf einer Engel e-motion 440 / 160 werden in einem 2-fach-Werkzeug von Glaroform (CH) 500-ml-Lebensmittelcontainer produziert. Die Verpackungen werden mittels InMould-Labeling (IML) dekoriert. Die Hochleistung-IML-Automation kommt von Beck automation (CH), die Folien von Viappiani (IT). Für die Peripherie kooperiert Engel bei diesem Exponat mit Piovan (IT) und ef cooling (CH). Die konsequente Weiterentwicklung der e-motion Baureihe etabliert diese Maschinen zunehmend im Bereich der Hochleistungsanwendungen in der Verpackungsindustrie. Die jüngste Maschinengeneration erreicht Zykluszeiten von deutlich unter 3 Sekunden und Einspritzgeschwindigkeiten von mehr als 500 mm pro Sekunde und verbindet dabei höchste Leistung mit maximaler Energieeffizi-

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enz. Das geschlossene System für Kniehebel und Spindel stellt jederzeit eine optimale und saubere Schmierung aller bewegten Maschinenkomponenten sicher. Dies macht die Engel e-motion auch in regulierten Fertigungsbereichen – zum Beispiel bei der Herstellung von Lebensmittelverpackungen – zum bevorzugten Maschinentyp. Engel (Schweiz) AG Hungerbüelstrasse 17 CH-8500 Frauenfeld Telefon +41 (0)52 725 0755 ech@engel.at www.engelglobal.com Chinaplas: Halle E3, Stand E01

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KUNSTSTOFF XTRA

P rod u kte

Unsichtbare Produktmarkierung

Die Grafe-Gruppe präsentiert ein neues Additiv-Masterbatch für thermoplastische Kunststoffe. Die Neuentwicklung zielt sowohl auf Commodities als auch auf Spezialitäten unabhängig vom thermoplastischen Kunststoff oder Produktionsverfahren ab. Die zur Patent angemeldete Lösung basiert auf einer neuartigen Kombination von chemischen Substanzen, die mittels RFA (Röntgenfluoreszenzanalyse) am Endprodukt qualitativ und quantitativ eindeutig festgestellt werden kann. Die Wirksubstanzen im neuen Grafe-Marker-Masterbatch sind in vielen Kunststoffen universell einsetzbar. Sie sind nicht durch die üblichen Verarbeitungsprozesse im thermoplastischen Kunststoffbereich zerstörbar. Darüber hinaus sind sie gegenüber Lösungsmitteln und Waschlösungen resistent. Die Kombination mit dunklen sowie hellen Farben im Masterbatch ist technisch jederzeit möglich und

bietet dem Kunden eine spezifische Komplettlösung. Das Masterbatch – als Stand-Alone-Lösung – kann bereits bei niedrigen Dosierungen, in der Regel 1 Gew. %, eingesetzt werden. Die Beeinflussung der Farbe oder der mechanischen Eigenschaften sowie eine Erhöhung der Materialkosten des Endproduktes sind aus diesem Grund nicht signifikant. Durch die zusätzliche Verwendung der hauseigenen RFA-Anlage bietet die Grafe-Gruppe sowohl bei der Evaluierung des Marker-Masterbatches im Labor als auch bei der Erst-Validierung in der Produktion einen technischen Support mit Hilfestellungen an. Die RFA-Anlage steht den Kunden darüber hinaus für den Nachweis von Schwermetallen und anderen Elementen in thermoplastischen Produkten (Halbzeug, Fertigteil, Granulat) zur Verfügung. Kunden, mit Interesse an einer kostenbewussten, unsichtbaren und über einen längeren Zeitraum jederzeit nachweisbaren Markierung, können das Grafe-Marker-Masterbatch bereits testen.

Grafe Advanced Polymers GmbH Waldecker Strasse 21 D-99444 Blankenhain Telefon +49 (0)36459 45-0 grafe@grafe.com www.grafe.com

Gute Verbindungen sind Vertrauenssache

Seit nun mehr als 50 Jahren stellt die Vogt AG Verbindungstechnik verschiedenste elektrotechnische Komponenten in den Bereichen Stanz-, Rohr-, Draht- und Kunststoffteile her. In den Bereichen der Kabelanschlussteile sowie der Kontaktteile für Printplatten besteht eine fast unendliche Auswahl an Verbindern – da sind der Anwendung keine Grenzen gesetzt. Durch den eigenen Stanzbetrieb, für welchen nach Kundenwunsch spezielle Werkzeuge und Formen angefertigt werden, können sämtliche Anforderungen abgedeckt werden. Schneid- und Klemmkontakte, zum Beispiel eingepasst in ein Kunststoffgehäuse, sind ebenfalls im breiten Sortiment zu finden. Um dem grossen Kundenbedürfnis nach Kunststoffteilen gerecht zu werden, verarbeitet die Vogt AG Verbindungstechnik seit über 30 Jahren Metall-Kunststoffteile für jegliche Anwendung. Auch in diesem Bereich liegt viel Kompetenz im eigenen Werkzeug- und For-

menbau und in der Verarbeitung von Thermoplasten und Elastomeren. Seit jeher gehen die Projektingenieure auf die verschiedensten Kundenbedürfnisse ein, um zusammen mit dem betriebseigenen Werkzeug- und Formenbau, nebst dem umfangreichen Sortiment von Standardprodukten, auch kundenspezifische Spezialprodukte herzustellen. Dieser Fokus wird immer stärker, denn der Wunsch nach Einzigartigkeit und Miniaturisierung nimmt ständig zu. Aus diesem Grund werden laufend Investitionen in neue Maschinen und Fachkräfte getätigt, um nachhaltig in die Unternehmensentwicklung zu investieren.

Vogt AG Verbindungstechnik Duschletenstrasse 2–4 CH-4654 Lostorf Telefon +41 (0)62 285 75 75 info@vogt.ch www.vogt.ch www.vogtshop.ch

Push Lock Schnellkupplungen sparen Zeit und Kosten H und D an. Im Niederdruckbereich bis max. 90 °C / max. 10 bar ist das Push Lock System eine schnelle und sichere Möglichkeit, Schlauchleitungen direkt vor Ort und ohne Probleme zu montieren.

Die komfortablen Push Lock Schnellkupplungen für die werkzeuglose Schlauchmontage bietet Brütsch / Rüegger Tools ab sofort für die meistverwendeten Formen

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Durch die besondere Geometrie der Anschlusstüllen an Kupplung und Nippel, in Kombination mit dem speziellen Schlauch entfällt der Einsatz von ergänzendem Zubehör wie Schlauchbriden oder Quetschhülsen. Das Aufstecken der Schlaucharmatur in den Push Lock Schlauch genügt. Die prozess-

sichere Verbindung ist somit einfacher zu montieren, wodurch Zeit und Kosten reduziert werden. Die Push Lock Schnellkupplungen sind mit oder ohne Absperrventil, als gerade, 45 ° oder 90 ° Ausführung erhältlich. Passend dazu der Push Lock Schlauch (NBR mit Gewebeeinlage). Die Push Lock Schnellkupplungen sind auf das bestehende Sortiment abgestimmt, sodass eine Kombination oder Wechsel der Systeme innerhalb der gleichen Bauform problemlos möglich ist.

Vorteile des Systems: • keine Werkzeuge zur Montage erforderlich • keine Quetschhülsen oder Schlauchbriden nötig • niedrige Montagekosten • problemlose Montage vor Ort • einsetzbar bei engsten Platzverhältnissen

Brütsch / Rüegger Werkzeuge AG Heinrich Stutz-Strasse 20 Postfach, CH-8902 Urdorf Telefon +41 (0)44 736 63 63 verkauf.normteile@brw.ch www.brw.ch

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KUNSTSTOFF XTRA Erhöhte Rentabilität bis zu 80% dank einfacher Automatisierung von Prozessen

Göttfert-Schmelzindex-Prüfgeräte

Die Schmelzindex-Prüfgeräte der mi2-Serie sind für die Messwerterfassung gemäss den Normen ISO 1133 Methode B-C, ASTM D 1238 Methode B-D und ASTM D 3364 ausgelegt. Methode D bezeichnet den FRR-Test (Flow Rate Ratio). Auch die manuelle Messmethode A ist gemäss den Normen durchführbar. mi2-Geräte gibt es neu als Grundgerät, mit elektrischer Gewichtsanhebung oder mit elektrischer Gewichtsanhebung und vorinstallierten Prüfgewichten von 1000 bis 21 600 kg.

Für die Programmsteuerung und Darstellung der Resultate lassen sich alle Geräte komfortabel über einen brillanten 5.7“ Farb-VGA Touchscreen bedienen. Bis zu 500 Prüfpläne mit jeweils 3000 Messungen lassen sich im Gerät abspeichern. Genaue Zeitmessung, Temperaturregelalgorithmus, Auflösung der Temperaturmessung, Präzision des Wegsensors – das sind einige Faktoren denen bei der Entwicklung der neuen Schmelzindex-Prüfgeräte besonders hohe Beachtung geschenkt wurde. Bei den MI-3- und MI-4-Geräten sind alle Prüfgewichte fest im Gerät installiert. Die Selektion der Gewichte erfolgt manuell (MI-3) oder vollautomatisch und programmierbar über den bedienerfreundlichen Touchscreen (MI-4). Diese Funktion macht das MI-4 zu einem mit Rheometern vergleichbaren Gewichtsstufenprüfautomaten.

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bachmann engineering ag Henzmannstrasse 8 4800 Zofingen Tel. 062 752 49 49 Fax 062 751 46 47 info@bachmann-ag.com www.bachmann-ag.com

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Heizbänder

Hochleistung für den chinesischen Markt Ferromatik Milacron zeigt auf der Chinaplas eine HochleistungsSpritzgiessmaschine aus der FBaureihe mit 1600 kN Schliesskraft. Mit den technologisch anspruchsvollen, modularen Maschinen der F-Baureihe deckt das Unternehmen das Segment von Spritzgiessmaschinen für den High-End-Bereich auch im chinesischen Markt hervorragend ab. Vor allem für die international tätigen Unternehmen mit ihren globalen Kundenanforderungen bietet dies eine Summe von Vorteilen, so Geschäftsführer Gerold Schley. So erfolgen die anwendungstechnische Unterstützung und der Service direkt von Milacron China. Bei der Betreuung der globalen Unternehmen wird das Team in Asien von Ferromatik Milacron, Malterdingen, unterstützt. Auf der Messe wird eine F 160 in Hybridausrüstung mit einer APSpritzeinheit gezeigt. Sie produziert

Die Bachmann FeedMaster (BFM) ist ein innovatives, mobiles System zur einfachen Automatisierung von Prozessen wie Beladen, Entladen, Stapeln, Montieren, Nachbearbeiten: • Leichtbauroboter von Universal Robots (Ausrüstung mit anderen Robotern möglich) 2 • Platzbedarf von weniger als 1 m • Kein Schutzzaun notwendig • Ausbaumöglichkeiten: Visionsystem, Teilerutsche, Teleskopachse, Förderband, Werkstückträger, etc. • Hervorragende Rentabilität dank tiefer Investition • Einfachste Bedienung

■ DGS – bis 280°C – Dieses Stand-

auf einem 2-fach Werkzeug, ausgestattet mit einem Mold-Masters Heisskanalsystem, Deckel für Becher. Die 7 g schweren und im Durchmesser 110 mm grossen Deckel aus Polypropylen entstehen in einer Zykluszeit von 2,7 s. Die Maschine ist mit einer 40 mm-Schnecke ausgestattet und plastifiziert elektrisch. Die Auswerferbewegung erfolgt ebenfalls elektrisch, das Einspritzen und die Aggregatsbewegung sind hydraulisch angesteuert. Die F 160 Maschine zeichnet sich durch eine hervorragende Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und hohe Leistungsfähigkeit aus. Ferromatik Milacron AG Bösch 41 CH-6331 Hünenberg Telefon +41 (0)41 785 82 60 paolo_ zirondoli@ferromatik.com www.ferromatik.com Chinaplas: Halle E2, Stand K21

ardheizband ist kunststoffdicht und sichert seit über 30 Jahren die Temperatur und hat sich als Originalzubehör für viele gängige Maschinentypen bewährt. ■ DAK – bis 450°C – Die neuen

DAK sorgen für optimalen Wärmeverlauf, sie bestechen durch ihre hohe Standfestigkeit. Mit integriertem Fühler (als Option) liefert es die gewünschte Temperatur punktgenau. ■ DGM – bis 600°C – Die DGM

erfüllen die Anforderungen anspruchsvollster Kunststoffverarbeitung, ermöglichen hohe Betriebssicherheit und lange Lebensdauer der Heizung. Mit integriertem Fühler (als Option) liefert es die gewünschte Temperatur punktgenau.

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KUNSTSTOFF XTRA

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Neuheiten aus dem Produktprogramm auf der Interpack Einfüllklappe und in der Pressplatte bilden eine Aussparung im Ballen, somit entfällt die Verwendung einer Palette komplett. Die Ballen können dann direkt mit einem Gabelhubwagen oder Stapler bewegt werden. Die HSM V-Press 504 ist das Einsteiger-Modell und zeichnet sich durch eine kompakte und robuste Bauweise sowie durch einen geringen Platzbedarf aus. Mit einer Presskraft von 40 kN werden pro Stunde bis zu sechs Ballen mit einem Maximalgewicht von bis zu 50 kg, je nach Material, gepresst.

Gleich drei Vertikalballenpressen repräsentieren die Reihe V-Press auf der Messe Interpack. Diese sind mit der neuen, sogenannten «Eilgang-Technologie» ausgestattet. Sie wurde bei HSM speziell für die V-Press Reihe entwickelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: der Stromverbrauch und die Antriebsleistung werden deutlich reduziert – bei gleichzeitiger Steigerung der Durchsatzleistung. Die Taktzeit verringert sich bei dieser Technologie um ca. 25 – 30 %. Vertikalballenpressen, auch Schrankpressen genannt, werden häufig im Lebensmittelbereich und bei Discountern eingesetzt, um die Kartonage von Verpackungen in Wertstoffballen zu pressen. Zu den technischen Daten: Die HSM V-Press 860 L (Bild) verpresst dank einer Presskraft von 532 kN und der äusserst stabilen Pressplattenführung mühelos gebrauchtes Verpackungsmaterial wie Kartonagen und Folien. Die Ballen erreichen ein materialabhängiges Gewicht von bis zu 460 kg und werden serienmässig von einer 4-fach Drahtumreifung, optional ist auch eine Polyesterband-Umreifung möglich, zusammen gehalten. Spezielle Profile in der Ballenentnahmetüre, in der

Präsentiert wird auf dem HSM Messestand auch der KartonShredder HSM ProfiPack 425. Er verwandelt die sperrigen, gebrauchten Kartonagen angelieferter Waren im Handumdrehen in ein universell einsetzbares und vor allem kostenloses Verpackungsmaterial. Dieses bewahrt das Transportgut höchst effektiv vor den Gefahren des Transports. Die Handhabung des Verwandlungskünstlers ist ein Kinderspiel: die ausgedienten Kartonagen werden einfach in denEinführschlitz geschoben, von den Messerwalzen eingezogen und zu einer Kartonmatte mit luftiger Maschenstruktur verarbeitet. Dabei wird die Wellpappe nicht nur perforiert, sondern durch die Spezialschneidwellen auch aufgepolstert und im gleichen Arbeitsgang auf die gewünschte Breite zugeschnitten.

HSM GmbH + Co. KG Austrasse 1–9 D-88699 Frickingen Telefon +49 (0)7554 2100-0 info@hsm.eu www.hsm.eu Interpack: Halle 10, Stand E52

Weltpremiere auf der Interpack

Der Weltmarktführer im Kunststoffrecycling-Anlagenbau Erema wird auf der interpack 2014 erstmals das neue System Intarema K präsentieren. Die neue Anlage ist das Nachfolgemodell der speziell für das Recycling von PE-Randstreifen konzipierten KAG Anlage, einem vollautomatischen Aufbereitungssystem, das durch einen kurzen Extruder für schonende Verarbeitung, sprich geringste thermomechanische Belastung, und somit für beste Materialeigenschaften sorgt. Durch die zusätzliche Ausstattung der innovativen Technologien der neuen Anlagengeneration Intarema wird sie nun auch unter dem Typ Intarema K geführt und verspricht einen weiteren Effizienzschub. Die Entwicklung und Produktion von leistungsfähigen und applikationsoptimierten Recyclinglösungen für Produktionsabfälle in den Bereichen In-house und Industrial Waste ist eine der Kernkompetenzen von Erema. 2013 wurde die neue Anlagengeneration Intarema auf den Markt gebracht, mit der bereits die Systeme T und TE (für Randstreifen aus PE, PE-LD, PP, BOPA, PA / PET, PLA etc) und TVEplus (hoch bedruckte Materialien und stark kontaminierte Post Consumer Abfälle) einen enormen Effizienzschub erfahren haben. Nun wurde auch das bisher unter dem Typ KAG geführte Anlagensystem mit den Innovationen der Intarema Generation aus-

gestattet. Das Ergebnis ist das vollautomatische Aufbereitungssystem Intarema K – mit der neuen patentierten Kerntechnologie Counter Current, dem energiesparenden ecoSAVE System inkl. Direktantrieb und erstmals mit einem Touchscreen, dem neuen Smart Start System für noch mehr Benutzerfreundlichkeit durch hohen Automatisierungsgrad. Intarema K ist vor allem zur Verarbeitung von PE-Randstreifen konzipiert und ermöglicht einen Rücklauf von bis zu 100 % in den Produktionsprozess. Die bewährten Erema Schneidverdichter-Extruderkombinationen sorgten schon bisher für eine effiziente Aufbereitung von Kunststoff-Produktionsabfällen – insbesondere im Bereich der Verpackungsindustrie, da gerade hier hohe Qualitätsanforderungen für wieder einsatzfähige Granulate herrschen. Mit den Innovationen der neuen Anlagengeneration, wie das Counter Current System, setzt Erema nun einen weiteren Meilenstein im Bereich In-house und Industrial Waste Recycling. Erema Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H. Unterfeldstrasse 3, POB 38 A-4052 Ansfelden / Linz Telefon +43 (0)732 3190-0 erema@erema.at www.erema.at Interpack: Halle 11, Stand D70

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KUNSTSTOFF XTRA

Sonderhoff auf der Chinaplas

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Sonderhoff, der Systemlieferant für Schaumdichtungs- und Vergusssysteme sowie Niederdruck-Mischund Dosieranlagen zum Dichtungsschäumen, Kleben und Vergiessen, stellt mit seiner Gesellschaft Sonderhoff (Suzhou) Sealing Systems im April wieder auf der Chinaplas in Shanghai aus. Das Unternehmen vertreibt die Sonderhoff Produkte seit 2009 erfolgreich in China und ist für seine Kunden auch Lohnfertiger für das Abdichten, Verkleben und Vergies-sen von Bauteilen. Auf der Messe wird das Polyurethan Dichtungsschäumen mit Fermapor K31 auf der Misch- und Dosiermaschine DM 403 live gezeigt. Ein weiterer Fokus liegt auf Elektronikund Klarverguss, den Polyurethan basierten Vergussmassen aus der Fermadur-Produktfamilie. Sonderhoff hat ein breites Spektrum an Schaumdichtungs- und Vergusssystemen zur Auswahl, für eine Vielzahl von Anwendungen aus der Schaltschrank-, Elektronik-, Beleuchtungs-, Automobil-, Klimatechnik-, Filter-, Photovoltaik-, Verpackungs- sowie der Haushaltsgeräteindustrie. Mit den NiederdruckMisch- und Dosieranlagen der Baureihe DM 40x von Sonderhoff Engineering werden diese Systeme direkt auf das Bauteil aufgebracht und härten dort aus. Die Schaumdichtungen Fermapor K31 auf Polyurethanbasis oder Fermasil, silikonbasiert, bieten optimalen Schutz gegen Feuchtigkeit, Staub, Chemikalien, Öle, Fette oder sonstige Medien. Sonderhoff entwickelt seine Produkte gemäss individueller Kundenanforderungen sowie den in der Industrie gängigen Prüfnormen (UL, NEMA, ATEX) und IPSchutzarten entsprechend.

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Die bei Raumtemperatur härtenden 2-Komponenten Vergusssysteme der Marke Fermadur werden für unterschiedlichste Anwendungen in der Elektro-, Elektronik- und Solarindustrie eingesetzt: vom Vergiessen hochempfindlicher Elektronikbauteile, wie Relais, Platinen, Transformatoren oder Sensoren bis hin zur Versiegelung von LEDLeuchten oder Solarzellen. Sie erfüllen die von der Industrie geforderten hohen Dichtigkeitsanforderungen, wie mechanische Stabilität, Temperatur-, Alterungs- und Witterungsbeständigkeit. Die Polyurethan-Vergusssysteme Fermadur sind für die Herstellung von hartem oder weichem bis hin zu gelartigem Verguss geeignet. Die Fliessfähigkeit, Reaktivität, Farbe und Härtegradierung der Vergusskomponenten kann nahezu beliebig eingestellt werden. Über den Mischkopf der Sonderhoff Mischund Dosieranlage wird die Vergussmasse mit der FIP- (Formed-inplace) Technologie direkt auf oder in das Bauteil blasenfrei eingebracht. Dort härtet sie aus und das Bauteil kann schon nach kurzer Zeit im Fertigungsprozess weiterverarbeitet werden. Die Klarvergusssysteme aus der Produktfamilie Fermadur werden für lichtdurchlässige oder optisch attraktive Anwendungen eingesetzt (Bild).

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KUNSTSTOFF XTRA

P rod u kte

Auswerfer mit DLC Beschichtung

Auswerfer gehören zu den meist beanspruchten Bauteilen im Werkzeug. Mit einem umfangreichen Programm an Auswerferelementen, zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten von Auswerfer-

stiften und -hülsen mit oder ohne Beschichtung bietet Hasco individuelle Lösungen zur funktionsgerechten Artikelentformung in Spritzgiess-, Press- oder Druckgiesswerkzeugen an. Das vielfältige Standardprogramm aus gehärteten, nitrierten und plasmanitrierten Auswerferelementen wurde aktuell durch DLC beschichtete Flachauswerfer mit zwei Eckenradien Z4651 / … und Standardhülsen Z457 / … erweitert. Die Vorteile der DLC Beschichtung lassen sich durch die Kombination der neuen Hülsen mit den bereits angebotenen Auswerferstiften Z400 / … optimal nutzen.

Die DLC Beschichtung vereint hohe Härte mit besten tribologischen Eigenschaften hinsichtlich Minimierung von Reibung und Verschleiss. Die neuen Auswerferstifte- und -hülsen eignen sich insbesondere für den Einsatz im Lebensmittel- und Medizinbereich, da die Produktion ohne Schmierung auskommt und dadurch Reinraumtauglichkeit ermöglicht. Die hohe Schichthärte und die niedrigen Reibwerte der beschichteten Auswerferhülsen in Kombination mit den DLC beschichteten Auswerferstiften verbessern deutlich die Werkzeugstandzeiten und tragen somit zur Produktivitätssteigerung der Werkzeuge bei.

Der Einsatz von DLC beschichteten Entformungshilfen wirkt sich positiv auf die Qualität der Artikel aus, verbessert die Werkzeugfunktion und optimiert somit den Fertigungsprozess. Für individuelle Anwendungen bietet Hasco ergänzend zum Standard-Auswerferprogramm auch kundenspezifische Sonderanfertigungen an.

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Spektrale Inline-Farbmessung am Kunststoffstrang be bedingt durch die Thermochromie des Materials. Bislang waren Farbabweichungen an spritzgegossenen oder gepressten Probekörpern erst am Ende der Prozesskette messbar. Moderne Farbmesstechnik ermöglicht es, Fehlproduktionen bereits im laufenden Prozess zu erkennen und zu korrigieren.

Die Farbe ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal in der kunststoffverarbeitenden Industrie. Während der Produktion von Polymeren und Farbmitteln hin zu abgekühlten Spritzgiessteilen ändert sich die Far-

Im Rahmen eines Projektes zwischen der ColorLite GmbH und dem Süddeutschen Kunststoffzentrum Würzburg (SKZ) wurde ein Farbmesssystem entwickelt, das eine Inline-Farbmessung am Kunststoffstrang ermöglicht. Für die Messung am Strang wurde ein geeigneter Miniatur-Messkopf für die berührungslose Messung von Farbe und Temperatur entwickelt. Durch

die Kenntnis des Thermochromieverhaltens eines Materials kann – mit Hilfe eines Infrarotsensors und entsprechender Temperatur-Software des Farbmesssystems – aus den gemessenen Werten während der Produktion die resultierende Farbe des Endproduktes permanent berechnet, abgeglichen und gegebenenfalls angepasst werden. Das System beinhaltet ein Spektralphotometer mit d / 8 °-Messgeometrie und eine automatische Kalibriervorrichtung in Kombination mit einem Temperatursensor. Eine Führung stellt die genaue Positionierung des Stranges unter dem Messkopf sicher. Aufgrund der kurzen Mess- und Reaktionszeit des Systems kann effektiv gearbeitet

und Ausschuss weitgehend vermieden werden. Das entwickelte System eignet sich auch für die Inline-Farbmessung von Kabeln, Rohren, Profilen oder anderen Extrudaten. Die ColorLite GmbH aus dem Süden Niedersachsens ist spezialisiert auf die Herstellung hochwertiger, spektraler Farbmesstechnik und produziert sowohl Handmess- als auch In- und Onlinesysteme. ColorLite GmbH Am Zimmerplatz 2 D-37191 Katlenburg-Lindau Telefon +49(0)5552 999580 info@ColorLite.de www.ColorLite.de

Neue Airex PET Generation 3A Composites hat mit Airex Gen2 eine komplett neue Technologieplattform für PET-Schaum Kernmaterial entwickelt. Gen2 PET Schaum verfügt über eine äusserst homogene Zellstruktur und nochmals verbesserte mechanische Eigenschaften verglichen mit dem erfolgreich eingeführten Airex T92. Wie T92 ist Gen2 ein recycliertes und recyclierbares Material, das aber bezüglich Formbarkeit und Verarbeitbarkeit nochmals verbessert wurde. Dank eines schlan-

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schaum-Kernmaterial und wird PET Schaum zum Durchbruch in noch mehr Anwendungsgebiete verhelfen.»

ken und hoch automatisierten Herstellungsprozesses bringt Gen2 eine erhebliche Kosteneinsparung in der Endanwendung.

Philipp Angst, Geschäftsführer Produktmanagement, sagt dazu: «Gen2 ist ein wichtiger Meilenstein in der Serienfertigung von Struktur-

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