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AUSGABE OKTOBER 2013 / NUMMER 01

TIP­sP paren

ie Energ emacht! leicht g ite 3 Se

Der Anfang ist gemacht. Die erste Ausgabe jetzt druckfrisch lesen!

IN DIESER AUSGABE

Falsch befüllte „gelbe Tonnen“ So entsorgen Sie Ihren Müll richtig. Seite 6

Die Aufstockung schreitet voran! Seite 5

Legionellen

Die Trink­wasser­­verordnung Seite 4


SEITE 2 LEBENSRAUM

AUSGABE OKTOBER 2013 / NUMMER 01

Editorial

Inhalt

Sehr geehrte, liebe Mitglieder, das Erstlingswerk des VBV für ein Mitglieder-Infoblatt liegt nunmehr vor Ihnen. Der Vorstand hofft, hiermit die Informationswünsche der Mitglieder zukünftig bedienen zu können und möchte dieses Medium gleich­zeitig auch dazu nutzen, um über Aktuelles innerhalb unserer Genossenschaft zu berichten. Falls unsere ersten „Versuche“ noch etwas holprig erscheinen, bitten wir um Nachsicht und ­wären für Anregungen und Unterstützung, auch zu gewünschten Themen, dankbar. Vor daher sparen Sie bitte nicht mit positiver Anregung oder konstruktiver Kritik, damit wir über die nächste Zeit ein Kommunikationsmittel gemeinsam entwickeln können, was allen Mitgliedern des VBV von Nutzen sein soll.

Seite 3

Seite 6

Nützliche Tipps

So entsorgen Sie Ihren Müll richtig.

Energiesparen – leicht gemacht! Seite 4

Falsch befüllte „gelbe Tonnen“

Legionellen

Seite 7

Seite 5

für Bezieher von Arbeits­ losengeld II und Sozialhilfe

Die Trink­wasser­­­verordnung

Angemessene Mieten

Die Aufstockung schreitet voran!

Betriebs­kosten-

einsparung bei Altpapier­entsorgung

Impressum lebensraum – Das Magazin der

Erscheinungsweise

VBV Vaterländischer Bauverein eG

viermal jährlich

Anschrift der Redaktion

Konzept & Layout

VBV Vaterländischer Bauverein eG

sign.Berlin Communications GmbH

Hussitenstraße 22 a

www.sign-berlin.de

13355 Berlin

Nun aber zuerst einmal viel Spaß beim Lesen und weiterhin eine angenehme Spätsommerzeit.

Telefon: (030) 46 78 20-0

ländischer Bauverein eG wird auf

Telefax: (030) 46 44 53 9

chlorfrei gebleichtem Papier ­gedruckt.

Ihr Vorstand

www.vbveg.de

geben nicht unbedingt die Meinung

service@vbveg.de

des Her­ausgebers wieder. Nachdruck

Das Mitgliedermagazin der VBV Vater­

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

nur mit schriftlicher Genehmigung der

Jüngling

Ruge

Zanzow

Herausgeber

Redaktion. Keiwne Haftung für unauf­

VBV Vaterländischer Bauverein eG

gefordert eingesandte Unterlagen.


LEBENSRAUM SEITE 3

ENERGIESPAREN – leicht gemacht! Seit Anfang 2012 hat sich der VBV für die ­Firma Ista als Abrechnerfirma für die Heizkosten entschieden. In einigen Wohnan­lagen werden darüber hinaus auch Kalt- und / oder Warmwasser verbrauchsabhängig abgerechnet. Im Zuge der Umstellung hatten wir auch die Erfassungsgeräte auf moderne funk­ basierte Heizkostenverteiler umgerüstet und auch die in unseren öl- und gas­ beheizten Heizzentralen sind mit der notwendigen Messtechnik ausgestattet. Hierdurch wurden wir nun in die Lage versetzt, an einer bundesweiten Studie zum Projekt „Bewusst heizen, Kosten sparen“ teilzunehmen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Zusammen­arbeit mit dem Deutschen Mieterbund, der ­Deutsche Energieagentur (dena) wollen

im Zusammenspiel mit Ista herausfinden, wie sich durch bewusstes Heizen ohne aufwändige Modernisierungsmaßnahmen Energiekosten einsparen lassen. Hierzu wird den teilnehmenden Mietern auf freiwilliger Basis die Möglichkeit eröffnet, sich auch innerhalb eines Jahres einen Überblick über die bereits entstandenen Heizkosten zu machen. War es in der Vergangenheit so, dass die Heizkostenabrechnungen in der Regel erst in der zweiten Hälfte des Folgejahres beim M ­ ieter vorlagen, wird nun im Rahmen der Studie quasi die Möglichkeit eröffnet, monatlich die Kostenentwicklung für sich zu betrachten. Dies geschieht durch eine Registrierung im Ista Webportal. Der individuelle Wärmeverbrauch wird monatlich erfasst und per Funk an ista übermittelt. Im Ista Webportal kann der Teilnehmer seine individuellen Daten jederzeit ­online einsehen und evtl. Einsparpotenziale er­ kennen und durch ein evtl. geändertes Verbrauchsverhalten direkt anpassen. Der VBV wird als eines der lediglich drei teil­nehmenden Wohnungsunternehmen ­in Deutschland den gesamten norddeutschen Bereich abdecken. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und auf interessante und aussagekräftige Ergebnisse.

Info Weitere Informationen sowie Registrierung und Dateneinsicht erhalten Sie unter www.ista-webportal.de


SEITE 4 LEBENSRAUM

TRINKWASSER­VERORDNUNG Legionellen

Übertragung z.B. beim duschen

Für Mieter ist es vollkommen normal, zu jeder Tageszeit Trinkwasser in einwandfreier Qualität zur Verfügung zu haben. Dabei ist Wasser ein sehr empfindliches Lebensmittel. Wie in der Presse schon mehrfach erwähnt, hat sich die Trinkwasserverordnung geändert. Die neue Verordnung gilt seit dem 1. November 2011. Sie fordert in ihrem § 14 Absatz 1 bei Vorliegen bestimmter AnlagenVoraussetzungen, dass das Trinkwasser in den vorgegebenen gesetzlichen Zeiträumen auf eine Belastung mit Legionellen überprüft wird. Legionellen sind stäbchenförmige ­Bakterien, die im warmen Wasser vorkommen und sich durch Einatmen von verstäubtem Wasser übertragen (z. B. beim Duschen). Betroffen sind die Wohnungen, welche mit zentraler Warmwasserversorgung versorgt werden. Folgende Wohnanlagen der Genossenschaft sind betroffen:

Legionellen

WHG 1 - Hussitenstr. 4–5, Aufg. 10 WHG 15 - Hussitenstr. 1 und 2, Bernauer Str. 97, 98, 99, 100 WHG 17 - Bernauer Str. 94,95, 96, 96 a, Strelitzer Str. 43, 44, 45, 46, 47 WHG 25 - Usedomer Str. 15 Die Untersuchung darf nur von akkreditierten Probenehmern und zertifizierten Laboren durchgeführt werden. Wir haben das Unternehmen WATERcontrol mit diesen Leistungen beauftragt. Wir haben dazu eine Vertragslaufzeit von drei Prüfungsinter­vallen abgeschlossen und damit die sensiblen Arbeiten in die Hand von Experten gelegt. Im Oktober 2012 erfolgte die Erstbeprobung in den betroffenen Wohnungen. Im Vorder­ grund steht für uns die gesundheitliche Sicherheit unserer Mitglieder. Wir freuen uns daher, dass alle Probeentnahmen legion­ellenfrei ausgefallen sind und werden alles daran setzen, dass dies so bleibt. Die Mitarbeiter der Firma WATERcontrol werden nun in den gesetzlich vorgegebenen Abständen (mindestens alle 3 Jahre) Folgeuntersuchungen ausführen und die betroffenen Mieter über das Ergebnis informieren.


LEBENSRAUM SEITE 5

Zentrale des VBV Vaterländischer Bauverein eG

DIE AUF­ STOCKUNG schreitet voran!

steht die neue Etage im Rohbau und das Dach konnte planmäßig aufgesetzt werden. Die Fenster sind eingebaut und die Treppe zur neuen Etage montiert.

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Aufstockung ­unserer neuen Geschäftsetage planmäßig verläuft. Der durch unseren Architekten Herrn Hickmann festgelegte Bauablaufplan konnte bisher ohne große Probleme eingehalten werden. So

Der Innenausbau soll bis Ende August abgeschlossen sein, damit die Innenputzarbeiten nebst Estricharbeiten beginnen können. Wir gehen zum heutigen Zeitpunkt davon aus, dass die Etage Ende Oktober 2013 bezugsfähig ist damit die Mitarbeiter der Genossenschaft

BETRIEBS­ KOSTENeinsparung bei Altpapier­ entsorgung

anfallenden Kosten, die in der Vergangenheit als Betriebskosten im Rahmen der jährlichen Abrechnung auf die Nutzer umgelegt wurden, nun ab 2014 entfallen. Im Abgleich zu den im Jahr 2012 entstandenen Kosten von rd. 16.000 € reduzieren sich somit in dieser Höhe auch die Betriebskosten.

Schon seit langer Zeit wird seitens unserer Mitglieder an mehreren Stellen an den Müllplätzen des VBV Altpapier und Pappe gesammelt. Dieser ökologisch wichtige Aspekt der Rohstofftrennung wird über die Firma Berlin-Recycling umgesetzt. Aufgrund von diversen Gesprächen und Preisverhandlungen konnte erreicht werden, dass die bisher für die Entsorgung des Altpapiers

ihre Arbeit in den neuen Räumlichkeiten verrichten können. Auch die Plankosten wurden bisher nicht überschritten. So konnten wir sogar im Gewerk Dacharbeiten Kosten in Höhe von 21 T€ einsparen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Baukosten aktivierungs­fähig sind und in das Anlagevermögen der Genossenschaft fließen. Das hat zur Folge, dass der Aufwand in der Gewinnund Verlustrechnung nicht belastet wird und somit nicht Einfluss auf das Jahresabschlussergebnis nimmt. Wenn alles so verläuft wie bisher, planen die Mitglieder des Vorstandes einen „Tag der offenen Tür“ im Oktober 2013. An diesem Tag, welchen wir noch genauer benennen werden, wird die oberste Etage für die Mitglieder des Genossenschaft geöffnet, so dass jeder sich einen Eindruck von den Räumlichkeiten verschaffen kann. Über eine rege Teilnahme zu gegebener Zeit würden wir uns sehr freuen!


SEITE 6 LEBENSRAUM

FALSCH BEFÜLLTE „gelbe Tonnen“

Info Weitere Informationen zur Entsorgung und Befüllung von gelben Tonnen erhalten Sie im Internet:

www.wertstofftonne-berlin.de

Es kommt leider auch immer wieder an unseren Müllplätzen dazu, dass die Bewohner die „gelbe Tonne“ falsch befüllen. Die Entsorgerfirmen ALBA bzw. die BSR weisen uns dann schriftlich darauf hin, dass u. U. auch diese Müllgefäße abgezogen werden können. Die „gelben Tonnen“ sind dafür vorgesehen, recycelbares Material zu sammeln und die ­Finanzierung erfolgt dadurch, dass die Mieter beim Kauf der Produkte bereits einen Anteil hierfür bezahlt haben. Insofern werden die Behältnisse kostenfrei zur Verfügung gestellt und es entstehen keine Kosten im Rahmen der jährlichen ­Betriebskostenabrechnung. Für den Fall, dass jedoch durch Falschbefüllung die Gefäße entfernt werden, wäre der VBV gezwungen, in Höhe des dann fehlenden Müllvolumens Restmülltonnen (graue Tonnen) bei der BSR anzufordern. Diese Mülltonnen jedoch stellen die teuerste Art der Müllentsorgung dar, was

sich dann erheblich kostensteigernd in der Betriebs­kostenabrechnung auswirken würde. Von daher an dieser Stelle der Appell an alle Bewohner:

Trennen Sie Ihren Müll in der Art, wie die Gefäße dafür auch vor­ gesehen sind und Sie tun somit sich und den übrigen Bewohnern Ihrer Wohnanlage einen Gefallen mit verringerten bzw. weiter­ hin günstigen Betriebskosten.


LEBENSRAUM SEITE 7

ANGEMESSENE MIETEN für Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe

Der Berliner Senat hat die Richt­ Die für die Berechnung zuständigen werte für angemessene BruttoJobcenter werden von daher ab warmmieten für die Empfänger 16.07.2013 die neuen Werte berückvon Arbeitslosengeld II und Sozial­ sichtigt. Die Änderungen wirken hilfe an den aktuellen Berliner Miet­ sich beispielhaft für einen Einperspiegel und den bundesweiten Heiz- sonenhaushalt derart aus, dass kostenspiegel an­gepasst. Dies ist nunmehr 415,00 € (vorher 394,00 €) notwendig geworden, als im Mai 2013 der überarÄnderungen der Richtwerte beitete Berliner Mietspiefür angemessene Bruttowarmmieten bei gel Gültigkeit erlangt hat. Arbeitslosengeld II- und Sozialhilfe-Empfängern Von daher ist die Anpas­ 669,- € 665,- € sung der Richt­werte in 415,- € 394,- € der im Amtsdeutsch genannten WAV Fortschreibungsverordnung vorher 2013 vorher 2013 2013 nur ein richtiger und notwendiger Schritt. Nur durch eine regelmäßige Anpassung dieser Vierpersonenhaushalt Einpersonenhaushalt Richtwerte kann eine Angleichung an die aktualisierten Mieten eines ­Mietspiegels monatlich für Miete und Heizung erfolgen. Momentan richten sich die bzw. für ein Elternpaar mit zwei Zahlenvorgaben lediglich nach der Kindern der Betrag von 665,00 € sogenannten „einfachen Wohnlage“ auf 669,00 € ansteigt. Die neuen des Miet­spiegels und vernachläsRichtwerte werden voraussichtlich sigen insoweit die übrigen im Mietab 01.08.2013 in Kraft treten. (?!). spiegel vorgesehenen Bereiche der „mittleren“ und „guten“ Wohnlage.


Für die unter Umständen schönste Art des Recycling sind wir leider nicht zuständig. Die Natur, das Leben an sich, ist ein unendlicher Kreislauf, alles ist im Werden, Sein und Vergehen begriffen. Aus Alt entsteht immer wieder Neu: Nichts wird wirklich verbraucht, keine Energie geht verloren. Diesen Prozess des Recycling intelligent zu unterstützen und die positiven Effekte nutzbar zu machen, ist die Aufgabe der ALBA Group: Mit rund 200 Unternehmen weltweit sind wir die Recycling Company.

ALBA Consulting GmbH | Tel. +49 30 35182-999

www.albagroup.de


VBV Magazin Nummer 01