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Die Zeitschrift des Dekanates Wilten Land Sommer 2018

„Die Welt isch bunt“ singt eine Gruppe aus dem Außerfern. In den Sommermonaten haben die meisten von uns Zeit, um diese Buntheit des Lebens wahrzunehmen und zu genießen. Diese Buntheit gilt es vielleicht einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir erleben die Vielfalt der Medien und unüberschaubare Konsumangebote. Gleichzeitig reduziert sich in der Natur die Vielfalt in einem noch nie dagewesenen Tempo. In der Landwirtschaft gibt es immer mehr Großbetriebe, die ein einzelnes Produkt in großen Mengen produzieren. Thomas Bauer fragt in seinem Buch „Die Vereindeutigung der Welt“ , was die verlorene Vielfalt in der Natur mit Talkshows und Auftritten von Politikern gemeinsam hat. Er entdeckt einen Hang, Vielfalt zu verdrängen und warnt vor den gesellschaftlichen Gefahren. Unsere Pfarren könnten als Alternative wirken, wenn seelsorgliche Vielfalt sein darf und Leute in ihrer Unterschiedlichkeit willkommen sind. PU


Liebe Christinnen und Christen im Dekanat Wilten-Land! Wenn ich früher mit älteren Menschen gesprochen habe, so hörte ich oft die Aussage: Die Jahre vergehen jedes Jahr noch schneller. Als Kind, als Jugendlicher konnte ich dies nicht verstehen, doch je älter ich werde, desto mehr kann ich diese Aussage bestätigen. So geht es mir mit meiner Zeit als Dekan, die Amtsperiode als Dekan geht nach fast 3 Jahren zu Ende, gefühlt sind es 1 oder 1 ½ Jahre. In der Diözese Innsbruck werden die Dekane alle 5 Jahre im Herbst nach dem Jahr der Pfarrgemeinderatswahl gewählt, fällt ein Dekan aus, wird er für den Rest der Periode nachgewählt. Am 20.9.2018 wird aus den Reihen der Pfarrer des Dekanates Wilten-Land der Dekan für die nächste Amtsperiode gewählt. Ein Anlass, ganz herzlich Danke zu sagen, allen, die sich in den Pfarren unseres Dekanates für Glaube und Kirche auf ganz vielfältige Weise einsetzen, in der Liturgie, der Diakonie, der Verkündigung, der Organisation und Verwaltung, dem Unterhalt und der Pflege der Gebäude, ganz herzlich möchte ich mich bei den Mitbrüdern, Priestern, Diakonen und hauptamtlichen Mitarbeiten für Euren Einsatz, die Zusammenarbeit und das Vertrauen bedanken. Kirche und Seelsorge sind derzeit in einem starken Umbruch und so habe ich auch diese Zeit erlebt. Am 28.4. hatten wir unseren Dekanatstag mit unserem Bischof Hermann Glettler im Stift Wilten. Begonnen hat es mit einer Anbetung in der Stiftskirche. Bischof Hermann hat uns diese Form des Gebetes ganz besonders an Herz gelegt unter dem Motto: Zur Mitte kommen. Die anschließende Vorstellung der Pfarren und weiterer Bereiche der Seelsorge im Dekanat war sicherlich sehr intensiv und bot eine Übersicht über das große Engagement vieler, der Buntheit von Initiativen, aber auch die Herausforderungen für die Zukunft wurden deutlich. Bischof Hermann betonte, wie wichtig kleine Gruppen in größeren pastoralen Räumen sind und stellte das Projekt der „Tiroler Weggemeinschaften“ (TWG) vor, mit der Hoffnung, dass sich viele solche Gruppen gründen, nähere Informationen werden dazu folgen. Er schreibt: „Der Aufbau eines Netzwerkes kleiner pfarrlicher Weggemeinschaften in der Diözese Innsbruck ist mir ein ganz großes Anliegen. Sie werden unserer pastoralen Arbeit langfristig Atem und Fruchtbarkeit geben. In allen wachsenden Kirchen und Gemeinden weltweit gibt es diese oder ähnliche Netzwerke einer lebendigen „Kirche in der Nachbarschaft“. Mich persönlich hat sein Referat beim Pfarrgemeinderatskongress am 3.3. sehr beeindruckt, mit seinen 7 Fragen die er an uns gestellt hat und die sicherlich sowohl für unsere Arbeit in den Pfarren, als auch für unsere Arbeit im Dekanat wichtig sind. Ist Jesus die Mitte unserer Arbeit? Machen wir das Richtige? Machen wir es gemeinsam? Was lassen wir weg? Wer gehört dazu?

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Wie geschieht Leitung? Wie lebendig sind wir? Es ist sicherlich sinnvoll, diese Fragen für sich aber auch gemeinsam durchzudenken. So wünsche ich allen Zeiten der Erholung und Besinnung in den Monaten des Sommers und Gottes Segen für die Zukunft.

Die Katholische Frauenbewegung der Diözese Innsbruck und die Wiltener Sängerknaben Am ersten Samstag in der Fastenzeit präsentierten die Wiltener Sängerknaben mit der Matthäus-Passion eines der genialsten und berührendsten Werke der Menschheitsgeschichte in der Wiltener Basilika. Währenddessen wurden im Abt Schulersaal im Leuthaus fleißig die von Martina Seiwald vorgekochten Suppen gewärmt und Brot aufgeschnitten. Nach dem Musikgenuss in der winterkalten Kirche freuten sich die Konzertbesucher in der Pause auf den warmen Suppengenuss in dem geheizten Saal. Leib und Seele kamen an diesem Abend nicht zu kurz und zusätzlich wurde großzügig für die Projekte der Aktion Familienfasttag gespendet. Teilen spendet Zukunft ist schon seit 60 Jahren das Motto dieser Spendenaktion der Katholischen Frauenbewegung und in der Folge können inzwischen 100 Frauenprojekte in Asien, Lateinamerika und Afrika unterstützt werden. Darum ein großes Dankeschön an alle, die so wie Martina Seiwald mit ihren Helferinnen Aktionen setzen um Geld zu sammeln und so Frauen und ihre Familien unterstützen und darin bestärken sich nicht entmutigen zu lassen durch Gewalt und Ungerechtigkeit. (Anita Löffler, Referentin der Aktion Familienfasttag der Diözese Innsbruck)

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Impressionen vom Dekanatstag mit Bischof Hermann Eine bunte Mischung von beGEISTerten Menschen war zum Dekanatstreffen mit unserem Bischof Hermann gekommen. Inmitten der Gesichter der NOT, der ARMUT, der spezifischen SCHWIERIGKEITEN und auch der FREUDE herrschte dennoch eine gute Stimmung. Wir hörten den anderen und schauten weit über den Tellerrand hinaus. Gemeinsam suchen wir nun nach Lösungen. Bischof Hermann mit seinem Schwung, seiner Kraft, seinem Humor, seiner Lebensfreude und seinem Gottvertrauen wirkt ansteckend! Wir sind nicht allein! DANKE, dass ich kreativ mitgestalten darf! Elisabeth Rastbichler, PGR-Obfrau in Sistrans

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Es war ein sehr interessanter Vormittag und für mich überhaupt nicht langweilig, auch wenn sich bei den Berichten so manches Thema wiederholte. Zu hören, was die verschiedenen Pfarren bewegt, besorgt oder freut finde ich sehr wichtig. Dass die Zeit knapp geworden ist, ist für mich der Hinweis, dass wir so ein Treffen im Dekanat dringend wieder einmal machen sollten, um dann bei einem Thema vielleicht weiter in die Tiefe zu gehen. Vielleicht entsteht daraus etwas Gemeinsames und ganz Neues… Anita Löffler

Priester, Pfarrgemeinderäte, Bürgermeister*In und Mitarbeiter*Innen aus unserem Dekanat Sie alle sind gekommen um unserem Bischof Antwort auf seine drei Fragen zu geben. Welche Gesichter von Armut gibt es in unseren Pfarren/ in unserem Seelsorgeraum? Was hat sich in den vergangenen Jahren in unserer pastoralen Arbeit gut entwickelt? Welche spezifischen Schwierigkeiten haben wir?

Wir sind ein reiches Dekanat. Viele Menschen sind bereit ihre Zeit und ihre Ideen einzubringen. In Aldrans gibt es zum Beispiel seit 10 Jahren eine kleine Weggemeinschaft, die sich wöchentlich zum Bibelfrühstück trifft. Anni Obrist und Anita Löffler (Bild) wollten ihre Bibelbegeisterung mit anderen teilen. Sie haben verschiedene Menschen eingeladen um mit ihnen das jeweilige Sonntagsevangelium zu „teilen“. Beim anschließenden Frühstück wird von den eigenen Erfahrungen als Christin erzählt. PU

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Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung bot heuer die Pfarre Sistrans in Kooperation mit der mobilen Kinderuni >Schatztruhe< erstmals einen Workshop „rund ums Brot“ an. 23 Kinder waren am 25. Feber 2018 mit Feuereifer in den drei Stationen im Gemeindesaal tätig. Pfarrer Adrian führte die Kleinen in das Thema „Mahl halten mit Jesus“ ein und brachte Beispiele aus der Bibel, wo Jesus das Brot teilte. Warum machen wir das immer noch? Was bedeutet dies für uns heute? Ein Laib Brot, Hostien in verschiedenen Größen, Wein und Texte aus der Heiligen Schrift verdeutlichten, was der Priester beim Hochgebet am Altar überhaupt macht. Wo kann man denn die Hostien kaufen, wo ist das Spezialgeschäft? Wie wirkt denn Jesus in mir? … und viele Fragen mehr, gab es zu beantworten. In der archäologischen Station

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gab es eine elf Meter lange Zeitleiste, um die Geschichte des Brotes zu verdeutlichen. Wir reisten gedanklich zurück in die Steinzeit zu den ersten Bauern und versuchten mit einer Steinmühle, Getreidekörner zu mahlen. Wir tauchten in die Epoche der alten Ägypter ein und erfuhren, dass diese Menschen bereits „Brotesser“ genannt wurden. Wie sah es bei den alten Griechen und Römern aus? Auf Großbäckereien stießen wir z.B. im alten Pompeji, wo noch verkohlte Laibe erhalten geblieben waren. Und das Jahr NULL – Christi Geburt – ist für uns und unsere Kultur besonders interessant. Den praktischen Teil übernahm der

Hobbybäcker Martin Lesky/Caritas. Die Kinder lernten vom „Dinkelkörner Mahlen“, über das Teig Anrühren, über das Kneten und Formen bis zum Backen alles aus geübter Hand. Die Küche im Gemeindesaal Sistrans war erfüllt von Kinderlachen. Eifrige kleine Finger formten die Brote für die Agape zur eigenen Erstkommunion! Köstlich schmeckten uns diese vielen „Weckelen und Brezln“! Wir heißen alle herzlich willkommen in unserer Pfarrgemeinde und wünschen


EUCH Erstkommunionkindern, dass IHR mit Freude und Zuversicht hineinwachsen kĂśnnt in die Gemeinschaft der Glaubenden. Gott schĂźtze EUCH! Elisabeth Rastbichler, PGR Obfrau und Pfarrer Adrian und Martin Lesky

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GOTT HAT UNS GERUFEN UND WIR HABEN JA GESAGT… Im Vorjahr sind wir – Daniela Arnold, Magdalena Bürger, Christine Thaler, Margret Gatt und Margreth Feichtner – unter der Leitung von unserer Dekanatsassistentin Petra Unterberger an fünf Abenden zu Wortgottesdienstleiterinnen ausgebildet worden.

Es ist uns allen ein großes Anliegen, in Zeiten des Priestermangels, durch aktive Mitarbeit, die Frohbotschaft der Liebe Gottes in den Wortgottesdiensten, wie auch in unserer täglichen Lebensgestaltung den Menschen näherzubringen. Unsere neue Aufgabe macht uns große Freude, auch wenn so manche Bibelstelle eine Herausforderung ist. Wir bringen Gottes Wort zur Sprache und versuchen es den Menschen von heute verständlich zu machen. Die persönliche Erfahrung mit dem liebenden Gott im Glaubenszeugnis einzubringen, ist uns sehr wichtig. So bitten wir, dass der HL.Geist uns immer wieder von Neuem inspiriert und motiviert, damit die Freude und Begeisterung für seine Frohbotschaft in uns lebendig bleibt. (AutorInnen: Das Wortgottesdienstteam von Tulfes)

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Ach wie gut, dass niemand weiß… das Forumtheater zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ wurde in Workshops erarbeitet, deren Fokus sich auf verschiedenste Formen von Gewalt gegen Frauen als Teil unserer Alltagsrealität richtet. Darin implizierte Strukturen und Prozesse, die Gewalt ermöglichen, wurden „zur Schau“ gestellt und klassische Opferrollen und Stereotypen infrage gestellt. Die kreative Herangehensweise an

das Thema Gewalt unter Einbindung des ganzen Körpers führt zur unmittelbaren Greifbarkeit des Themas: Theater sensibilisiert und lehrt auszusprechen und hinzusehen. Die BesucherInnen des Forumtheaters wurden eingeladen, selbst Teil dieses „Versuchslabors“ auf der Bühne zu werden und mitzuspielen. Dadurch wurden Hintergründe sichtbar und gleichzeitig zeigten sich neue Möglichkeiten mit dem Thema umzugehen.

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Der letzte Jugendstellenbericht im Arbeitsjahr! Die Jugendstelle meldet sich zum letzten Mal in diesem Arbeitsjahr - es war ein Jahr mit vielen großartigen Veranstaltungen, Jugendgottesdiensten und Jugendvespern. In dieser Ausgabe werfen wir unsere Zeitmaschine an und zeigen, was Euch im nächsten Arbeitsjahr in der Jugendarbeit im Dekanat erwartet. Weiters werden wir auch das verstaubete Album aus dem Kasten holen und ein Bilderrückblick über das auslaufende Arbeitsjahr machen. Seid Ihr auch so gespannt wie wir? Dann einfach weiterlesen und mehr erfahren. Informationen Über ausstehende Veranstaltungen: Bevor das Arbeitsjahr 2017/18 beendet wird, erwartet uns noch ein Großereignis in Rom. Vom 29. Juli bis zum 4. August findet in Rom die internationale Ministrantenwallfahrt statt. Das Dekanat Wilten-Land ist mit einer achtundzwanzig Frau und Mann starken Delegation vertreten. Wir hoffen auf eine schöne und spirituelle Reise. Vom 17. – 20. Oktober 2018 findet in Österreich die große solidarische Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“, veranstaltet von der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit youngCaritas und HITRADIO Ö3 statt. Die Ziele der Aktion sind: Solidarität Leben: Junge Menschen haben ein großes Bedürfnis sich sozial einzusetzen, nur wissen sie nicht wie und wo sie helfen könnten. 72 Stunden ohne Kompromiss bietet ihnen diese Möglichkeit.

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Im Rampenlicht stehen: An die Öffentlichkeit wird das gemeinnützige Engagement der Jugendlichen gebracht. Dadurch wird die geleistete Freiwilligenarbeit sichtbar, die Anerkennung wird gefördert und es zeigt auch, was junge Menschen im Stande sind zu leisten. Kompetenzen fördern: In verbandlicher Jugendarbeit engagieren sich Jugendliche langfristig. Es wäre nicht möglich, so eine Aktion auf die Beine zu stellen ohne dieses Engagement. Die Jugendlichen werden in Kompetenzen gefördert und gefordert sich neuen Herausforderungen zu stellen und in Angriff zu nehmen. Gemeinsame Arbeit: Die Aktion findet an 400 Orten zeitgenau statt. Gemeinsam lösen die Jugendlichen mit den betroffenen Menschen die Aufgabenstellung. Die Aufgaben: Der Wettlauf mit der Zeit beginnt mit dem Startschuss. Durch Kreativität, Teamgeist und Einsatz sollen die TeilnehmerInnen den Wettlauf gewinnen. Zu helfen und den kompromisslosen Einsatz Jugendlicher nachhaltig zu fördern ist das Ziel. 72 Stunden Zeit: Startschuss ist der 17.10.2018 um 16 Uhr. Die TeilnehmerInnen haben nun 72 Stunden Zeit, um in einer Gruppe von 5-15 Personen eine gemeinnützige Aufgabe zu lösen. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln, kreativ sein, improvisieren und powern bis zur letzten Sekunde. Kompromisslos bedeutet: 72 Stunden lang keine Mühen scheuen und die Realität verändern, die Augen nicht verschließen,


entweder selbst ein Projekt einreichen, oder zum Start der Aktion eine Herausforderung, die ihr vorher noch nicht kanntet, annehmen. In Graz findet das regionale Taizé – Jugendtreffen statt vom 25. -28. Oktober. Teilnahmemöglichkeit: gesamtes Wochenende (16- bis 35Jährige): DO 25.–SO 28. OKT 2018 Ankunft in Graz: Donnerstag Abend oder Freitag Nachmittag Abfahrt von Graz: Sonntag Mittag Tagesprogramm: Es ist auch möglich, nur am SA 27. OKT 2018 teilzunehmen Ankunft in Graz: bis 10:45 Uhr Abfahrt von Graz: ab ca. 20:30 Uhr Gebete im Stadtzentrum (offen für alle, ohne Registrierung) Unterkunft: Alle Teilnehmer/innen werden bei Gastfamilien in Graz und Umgebung untergebracht. Bitte bringt Isomatten und Schlafsäcke mit. Alle zwischen 16 und 18 Jahren können nur in Begleitung einer erwachsenen Person beim Treffen teilnehmen. Programm: Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Gebete im Stadtzentrum, Workshops zum Thema und Zeit für Austausch und Ruhe. Mithilfe: Viele Teams arbeiten im Vorfeld und während des gesamten Wochenendes: bei der Essensausgabe, bei Workshops und bei den Gebetsorten, beim Infopoint, bei der Musik, etc. Wenn du mithelfen möchtest, melde dich unter: taizegraz@gmail.com Kosten: Dein Beitrag beinhaltet Essen

(Mittag- und Abendessen) und das Ticket für öffentliche Verkehrsmittel. Der Beitrag ist im Vorhinein zu überweisen. gesamtes Wochenende: € 30,- (bei Anmeldung bis 31.08.2018; € 25,- ohne Öffi-Ticket) € 40,- (bei Anmeldung ab 01.09.2018; € 35,- ohne Öffi-Ticket) Tagesprogramm (Samstag, 27.10.2018): € 20,Registrierung:www.taize.fr/graz Informationen zu den Vorbereitungen auf den Weltjugendtag in Panama Die Planungsarbeiten an der Reise sind in vollem Gange und die Teilnehmer haben einen hohen Grad an Motivation. In den nächsten Wochen steht die Entscheidung bevor, welche Art von Reise gebucht werden soll. Es stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Bei der ersten Reiseroute fliegt die Gruppe in die Hauptstadt Bogota und anschließend nach Panama City und dann weiter über den Wasserweg mit einem Katamaran. Diese Variante ist eine mit vielen Unbekannten, aber sie ist sicherlich auch wesentlich abenteuerlicher. Die zweite Reisemöglichkeit wäre es, direkt nach Panama zu fliegen und von dort aus der Hauptstadt heraus sich die verschiede Sehenswürdigkeiten wie den Panamakanal oder die Panama Caves anzuschauen. Die Teilnehmer haben bis zum 15. Juni Zeit, sich für eine Variante zu entscheiden, denn am 16. Juni wird die Reise gebucht. Danach beginnt es richtig ernst zu werden, denn die teilnehmenden Weltjungendtagbesucher beginnen mit den Aktionen, um zusätzliches Budget für die Reise zu lukrieren.

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Liebe Leserinnen und Leser, drückt unseren engagierten jungen Erwachse-

nen die Daumen, dass die Vorbereitungen nach Plan verlaufen.

Der Panamatrupp bei der Initiation Bilderrückblick über die Jugendgottesdienste und Jugendvespern Wir möchten uns an die vergangen Jugendgottesdienste und Jugendvespern mit einigen Bildern erinnern! Jugendvesper mit den Pfarren aus Jugendgottesdienst Aldrans dem Sellreintal

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Jugendvesper Heiligwasser

Zum Schluss möchten wir auf die erste Jugendvesper im Arbeitsjahr 2018/19 hinweisen. Sie findet am 12. Oktober 2018 statt. Die Angebote der Jugendstelle im Dekanat Wilten-Land werden unterstützt und gefördert von: Stift Wilten, Abteilung Gesellschaft und Arbeit des Landes Tirol sowie Diözese Innsbruck. Danke!

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Zauberwelt der Sonnenwende "Alte Weisheiten für unser Hier und Jetzt" Sonnenwende – der längste Tag und die kürzeste Nacht im Jahr! … schon seit Jahrhunderten eine Nacht, in der man sich traf, um das Leben zu feiern. Wir machen uns auf, um dem Zauber dieser besonderen Nacht nachzuspüren. Geschichten hören, gehen, singen, tanzen, räuchern, essen und trinken … so wollen wir diesen besonderen Tag feiern und die Nacht erwarten. Uschi Hölbling singt mit uns Heillieder: „Wir genießen die Klänge und unser inneres Erleben, ganz ohne Leistungsdruck und ohne den Zwang, schön singen zu müssen. Einfache Texte und Melodien, die wir auswendig — by heart — singen, lassen uns zur Ruhe kommen. Sie öffnen unser Herz und entfalten ihre Kraft in der oftmaligen Wiederholung und der anschließenden Stille.“ Eintritt: frei - willig Anmeldung erforderlich unter 0676 6003883 Kulinarische Köstlichkeiten verfeinern den Abend!

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Nur ein Traum?

Biblische Erzählungen mit Armin Staffler und Petra Unterberger auf theaterpädagogischen Wegen neu entdecken. Wo: Haus der Begegnung Freitag 21.Sept. 16.00—20.00 Samstag 22.Sept. 9.00—12.00 und 14.30-18:00 Sonntag 23. Sept. 9.00—12.00 und 14.30– 17.00 Anmeldung bei Petra Unterberger 0676/6003883 Mail: bibelpastoral@tirol.com Seminarbeitrag: € 95.Anmeldung bis 14.9.18 erbeten

Herzliche Einladung zum Dekanatsausflug nach Madonna della Corona oder wie ist das wenn sich Menschen zugehörig, verstoßen, verkauft, versklavt, verführt, hungrig, satt oder mächtig erleben? Biblische Erzählungen handeln von menschlichen Erfahrungen. Die Geschichte von Josef und seinen Brüdern am Ende des Buches Genesis erzählt von Träumen und Träumereien. Träume sind wie Lichtmomente aus der Tiefe unseres Unterbewusstseins. Die Bibel traut den Träumen und deutet sie als Orientierung für das Handeln.

Liebe haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*Innen der schon traditionelle Dekanatsausflug führt uns über Südtirol zum bekannten Wallfahrtsort Madonna della Corona mit seinem imposanten Bergkloster in Panoramalage. Detailliertes Programm ist ab Juli bei Petra erhältliche. Wann: Samstag 27. Oktober Bitte um rasche Anmeldung, da wie immer nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen (52) im Bus verfügbar sind. Anmeldung unter 0676 6003883 oder bibelpastoral@tirol.com

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im netzwerk der liebe verbunden gen채hrt und gepflegt darf ich wachsen und werden im scheitern gehalten gereinigt und geliebt im netzwerk der liebe dem innersten wesen GOTT genannt verbunden auf ewig (petra unterberger)

Impressum: Diese Informationen werden vom Dekanat Wilten-Land f체r Interessierte in den Pfarren des Dekanates gestaltet. F체r den Inhalt verantwortlich sind Petra Unterberger (Dekanatsassistentin) und Vjeoslav (Jugendleiter). Die Redaktion ist erreichbar im Dekanatsb체ro Wilten-Land, Klostergasse 1, Tel. 0676/6003883; bibelpastoral@tirol.com DVR: 0029874(11804) Druck: print 24

Dekanatsblattl Sommer 2018  

Zeitschrift des Dekanates Wilten Land

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