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Ostern

Die Zeitschrift des Dekanates Wilten-Land #2/März 2003

Baustelle „Reich Gottes“ mitten in der Welt

Am Beginn der Fastenzeit haben wir gehört: „Die Zeit ist erfüllt das Reich Gottes ist nahe,…― Hier haben Frauen ganz kreativ ihre individuelle und ganz persönliche Form des mit Bauens am „Reich Gottes― dargestellt.


Liebe Mitarbeiter, liebe Mitarbeiterinnen in der Seelsorge! Ich stehe am Stiftsplatz. Es regnet. Ich sehe drei Männer am Boden liegen. Nackt mit dem Kopf nach unten. Es berührt mich tief. Erschüttert trete ich näher. Die Gesichter der Männer verdeckt, verborgen , geschützt durch ihre Hände. Ich denke an die vielen Menschen auf der Welt in ähnlichen Situationen.: Ausgegrenzt, am Boden liegend, verurteilt und abgeschoben. Wer will sie sehen die Armen, Benachteiligten, die, die anders sind? Die drei Männer am Stiftsplatz sind aus Bronze und gehören zum Kunstwerk von Lois Anvidalfarei. Ich bin zutiefst erschrocken über so viel Gewalt. leid der welt dargestellt ins bild gebracht leid der welt weggeschaut abgeschnitten von meinem leben leid der welt ohne ansehen aus dem blickfeld leid der welt angenommen

durch ihn den CHRISTUS leid der welt erlöst gelöst durch die liebe leid der welt auferstanden - aufgestanden neu lebendig ER - der mensch

Ich wünsche dir, und allen die mit dir unterwegs sind, eine tiefe Begegnung mit dem Auferstandenen, sein Licht und seine Liebe begleite dich und euch . Ein gesegnetes Osterfest wünscht Impressum: Diese Informationen werden vom Dekanat Wilten-Land für Interessierte in den Pfarren des Dekanates gestaltet. Für den Inhalt verantwortlich sind Petra Unterberger (Dekanatsassistentin) und Miren Arroyabe (Jugendleiterin). Die Redaktion ist erreichbar im Dekanatsbüro WiltenLand, Klostergasse 1, 6020 Innsbruck. Telefon 0676 6003883. Mail: bibelpastoral@tirol.com

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Pfarrgemeinderatswahl 18. März 2012

Die neuen Pfarrgemeinderäte sind gewählt und die erste Sitzung steht am Programm. Ich möchte den Wahlslogan: „Gut, dass es die Pfarre gibt― erweitern mit dem Satz:: “gut, dass es Dich in der Pfarre gibt“. Es ist gut, weil gerade die Pfarre die spirituelle Nahversorgung garantiert. Es ist wichtig, dass Menschen im ganz konkreten Leben, ihren Glauben verkündigen, gemeinsam feiern und den Dienst am Nächsten tun. Ich finde es erstaunlich und beachtenswert, dass sich in den meisten Pfarren genügend Männer, Frauen und Jugendliche für diesen Dienst bereit erklärt haben. Die Herausforderungen im Alltag steigen, es gibt immer mehr Organisationen, die auf ehrenamtliche MitarbeiterInnen zurückgreifen müssen und die Aufgaben in den Pfarren werden vielfäl-

tiger und bunter. Eine Herausforderung, aber auch eine Chance für die MitarbeiterInnen. Der Weg führt immer mehr weg von der versorgten Gemeinde hin zu einer mit sorgenden Gemeinde . In der WochenzeitungFurche stand knapp vor der Wahl, in dem Artikel: „Pfarrgemeinderäte sind Träger neuer Verantwortung―, im Untertitel: „In der pluralen Gesellschaft muss sich die Kirche neu bewähren. Das bedeutet, das gemeinsame Priestertum aller Gläubigen endlich ernst nehmen. Pfarrgemeinderäte können ein sichtbarer Ausdruck davon sein.―. War noch vor einigen Jahrzehnten der Pfarrgemeinderat eine Hilfstruppe für den Pfarrer so geht es heute mehr und mehr darum für die Pfarre Mitverantwortung zu übernehmen. Und das in einer Zeit des Umbruchs und der Veränderung. Es ist auch bei uns nicht mehr selbstverständlich katholisch zu sein. Da stellt sich in den Gemeinden die Frage: Wie gelingt es uns die 4 Grundaufträge von Kirche: die Verkündigung des Evangeliums, den Dienst an den Armen, Bedrängten und Notleidenden, die Bildung von Gemeinschaft und die Feier der Eucharistie, umzusetzen Als Unterstützung für diese Aufgaben wird es im Dekanat immer wieder Möglichkeiten der Fort– und Weiterbildung geben. PU

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„Ein ganz herzliches Vergelt´s Gott“

an die Pfarrgemeinderäte, die in den letzten 5 Jahren mitgearbeitet haben, sagte Dekan Dominik Jennewein, bei der Dankesfeier am 17. Februar im Besinnungszentrum. So vieles ist geschehen in den vergangenen 5 Jahren. Die Berichte der einzelnen Pfarren waren überwältigend. Mit viel Freude erzählten die VertreterInnen der Gemeinden was alles gelungen ist. Der Austausch auf Dekanatsebene wurde als sehr belebend und bereichernd erlebt.

Nachtrodeln auf die Rinner Alm

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Klein aber fein war die Gruppe, die sich am 27. Jänner um 19:00 Uhr vor der Pfarrkirche in Rinn traf um gemeinsam auf die Rinner Alm Nachtrodeln zu gehen. Alleine waren wir nicht, es waren doch sehr viele andere Rodler unterwegs. Doch wen wunderte es bei solch perfekten Bedingungen, wie wir sie heuer im Winter hatten? Einen herzlichen Dank an unseren Dekanatsjugendseelsorger D. Augustinus Kühne der uns alle auf eine Stärkung in der Alm einlud. Leider ist man beim Rodeln immer so schnell wieder unten, doch hatten wir sehr viel Spaß und Freude am gemeinsamen Sporteln. (Miren)

Kekse backen und Spiel-/ Singabend Schon im vergangenen Jahr trafen wir uns im Büro der Dekanantsjugendstelle Wilten-Land und buken für die Obdachlosenstelle im Stift Wilten Weihnachtskekse. Anders als im Jahr zuvor gab es im Anschluss keine Walt-Disney-Kinonacht, sondern einen Spiele-/Singabend. Die Jugendlichen trudelten alle schön langsam gegen 18:00 Uhr ein. Als erstes hieß es, alles herrichten für das große Ausstechen. Alle Anwesenden wurden für eine Sache eingeteilt. Die einen bereiteten die Teige vor, andere stachen sie aus, wieder andere sorgten dafür, dass im Rohr nichts anbrannte und der


Gott im Park 4

Rest genoss einfach das Verköstigen der Teige. Nach gut 2 ½ Stunden Backen räumten wir alles zusammen, wuschen die Ausstecher, Bleche etc. ab und verbrachten noch einen netten Abend beim Singen von Weihnachtsliedern. Dabei wurden ungeahnte Gitarrenkünste und neue Blockflötenduette entdeckt. Am nächsten Tag duftete das gesamte Büro herrlich nach Weihnachtskeksen. Wir hoffen, dass die Obdachlosen eine Freude mit ihnen hatten und wir ihnen die Vorweihnachtszeit etwas versüßen konnten.

Heuer findet bereits zum vierten Mal im Haller Stadtpark der Gottesdienst „Gott im Park― statt. In Hall wird schon fleißig geprobt und geplant, damit dieser Abend am 27.Mai 2012 wieder unvergesslich wird. Oft werden wir gefragt, was „Gott im Park― denn sei. Auf der Homepage www.gott-im-park.at findet man folgende Erklärung: Gott im Park ist… … der größte Open-Air-Gottesdienst Westösterreichs … gemeinsam Pfingsten feiern …ein Gottesdienst von Jugendlichen für Jugendliche, die sich auf etwas Neues einlassen möchten … ein Abend mit stimmungsvoller und mitreißender Musik mit Ohrwurmgarantie Wer also am Abend des Pfingstsonntag noch nichts vor hat, sollte nach Hall kommen! Es lohnt sich!

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Jugendvesper glaub-würdig-bleiben Seit Herbst 2011 hat D. Maximilian Thaler OPraem die Jugendvespern von D. Johannes Hohenwarter OPraem übernommen. Mit neuen Ideen und Engagement nicht nur von Seiten des Stifts sondern auch von den Jugendlichen aus den Pfarren fanden die ersten besinnlichen Abende in St. Bartlmä statt. Im Anschluss ans gemeinsame Beten versammelt man sich immer zum gemütlichen Beisammensein. Getränke und Knabbersachen werden hierfür jedes Mal dankenswerterweise vom Stift bereitgestellt. Bis Juni gibt es noch 3 Vespern: Mo, 26. April 2012 Mo, 07. Mai 2012 Mo, 11. Juni 2012 Ganz herzliche Einladung an alle, an den drei verbleibenden Terminen teilzunehmen!

Dekanatsjugendgottesdienste „mehr als du glaubst“

Heuer durften wir schon zwei Gottesdienste gemeinsam mit unserem Dekanatsjugendseelsorger D. Augustinus Kühne OPraem feierten. Am 5. Feber bereiteten die Freunde der Jugend aus Patsch einen bunten, lebendigen Gottesdienst zum Thema „Don Bosco“ vor. Der Chor der Pfarre begeisterte wieder einmal mit seinem tollen Können und seinem Einfallsreichtum. D. Augustinus schaffte sehr gut den Übergang zum Hauptthema der Dekanatsjugendgottesdienste „mehr als du glaubst―, welches auch der Jahresschwerpunkt der Katholischen Jugend Österreich ist. Auch Don Bosco musste des Öfteren mehr auf seinen Glauben vertrauen, damit etwas gelingen konnte. Am 26. Feber waren wir in Judenstein zu Gast. Es war wunderschön zu sehen, wie sich die kleine Kirche mit vielen Firmlingen aus der Pfarre Tulfes füllte. Diese wurden schon am Vortag bei einem Firmtreffen zu kleinen „Diensten― wie zum Beispiel Text lesen oder etwas zum Altar vortragen, eingeteilt. Es ist schön zu sehen, wie bei solchen Gottesdiensten Jugendliche

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aus den verschiedensten Gemeinden zusammenkommen und gemeinsam feiern und beten. Zwei Termine für Dekanatsjugendgottesdienste gibt es heuer noch: 29. April 2012, 19:00 Uhr in Aldrans und am 17. Juni 2012, 19:00 Uhr in Völs. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir auch hier viele Jugendliche treffen würden!

Salzburg Marathon

Am 6. Mai 2012 sollte uns das gesamte Dekanat bitte die Daumen halten. An diesem Sonntag werden einige Jugendliche vom Dekanat Wilten-Land entweder als Staffelläufer 10,55 km oder als Halbmarathonläufer 21,1 km in Angriff nehmen. Sollten jetzt noch einige Lust und Laune bekommen und sich ebenfalls sportlich betätigen wollen, dann nicht zögern sondern einfach anrufen oder Kontakt aufnehmen! Ich gebe gerne alle Infos zu dem MarathonWochenende weiter! Miren Arroyabe Dekanatsjugendstelle Wilten-Land Klostergasse 1, 6020 Innsbruck 0676 – 8730 7084 jugendstelle@stift-wilten.at

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Wir wandern auf Ostern zu

Nachtwanderung

Aufgrund des großen Erfolges vom letzten Jahr mit fast 70 Teilnehmern war es für uns nur selbstverständlich, dass wir auch heuer wieder anstelle eines mehrtägigen Marsches in den Osterferien eine Nachtwanderung von Palmsonntag auf Montag anbieten. Zusammen mit der Jugendstelle Matrei am Brenner werden wir uns am 1. April entweder um 21:15 Uhr am Hauptbahnhof Innsbruck – Steig A (VVT-inn.bus) treffen und gemeinsam mit dem Bus nach Neustift im Stubai fahren, oder man kommt direkt um 22:00 Uhr zum Widum Neustift. Dort gibt es eine gemeinsame Stärkung in Form von Nudeln und Sauce, bevor wir um 23:00 Uhr die erste Etappe nach Telfes in Angriff nehmen. Der Weg dorthin wird ca. 2 ½ Stunden dauern. Im Widum Telfes machen wir unsere erste Pause von 30 Minuten. Um 02:00 Uhr geht’s über die Telfer Wiesen, Luimes, Außerkreit, Kreith nach Mutters. Nach weiteren 30 Minuten Pause brechen wir um 04:30 Uhr zur letzten Etappe über Natters nach Völs auf. Dort werden wir gegen 06:00 Uhr Früh eintreffen. Nach einer gemeinsamen Andacht dürfen wir uns bei einem Frühstück im Widum stärken. Die Nachtwanderung wird zwar von der Dekanatsjugendstelle Wilten-Land organisiert, doch sind ALLE, die gerne mitgehen wollen, herzlich eingeladen! Egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, je bunter desto besser! Wir würden uns sehr freuen, wenn wir den großen Erfolg vom letzten Jahr wiederholen könnten!

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Stiftsministrantentag 2012 Wie kann man den fleißigen Ministranten aus den Stiftspfarren für ihre tollen Dienste „DANKE― sagen? Es ist schließlich nicht selbstverständlich, dass jungen Menschen sich jeden Sonntag und bei allen Feiertag freiwillig in den Dienst der Kirche stellen.

So ist der Pfingstdienstag schon seit Jahren für eine ganz besondere Veranstaltung im Stift Wilten reserviert. An diesem Tag treffen sich aus allen Stiftspfarren Ministranten im Stift und erleben einen bunten, abwechslungsreichen, spannenden Nachmittag. Im Anschluss feiern alle zusammen einen Gottesdienst, um dann beim Grillen den gemeinsamen Tag ausklingen zu lassen. So dürfen wir für heuer wieder ganz herzlich einladen! Alle Ministranten sollten sich folgendes dick im Kalender eintragen: Dienstag, 29. Mai 2012, 14:00 Uhr – ca. 19:00 Uhr, Stiftsminitag im Stift Wilten WICHTIG: Bitte die Ministrantenkleider nicht vergessen!

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Kleine Weggemeinschaften - ein besonderer Weg in unserem Dekanat Es gibt sie, die kleinen Weggemeinschaften im Glauben. Ganz schlicht und einfach treffen sie sich monatlich oder sogar wöchentlich. Einige davon erzählen hier: Bibelfrühstück in Aldrans (Anita Löffler) Die Vorgeschichte: „Grundkurs Bibel“ lautete der nüchterne Titel der Veranstaltung, doch sie wurde uns im Laufe der vier Jahre, in denen wir regelmäßig für 2 bis 3 Tage in St. Michael zusammenkamen immer mehr zu einer Oase des geistigen und seelischen Auftankens. Gemeinsam mit anderen Menschen Bibelworte betrachten, durch den gegenseitigen Austausch manches Bibelwort neu zu hören und zu verstehen und Bezüge schaffen zum eigenen Leben heute, das war die Grundzutat dieser Veranstaltung. Daraus wiederum wuchs in uns die Erkenntnis, dass uns dieser Gott der Bibel noch immer sehr viel zu sagen hat und v.a. dass er noch immer mit uns geht. Ganz selbstverständlich entwuchs aus dieser Auseinandersetzung mit Gott und der Welt, das gemeinsame Beten, Singen und Feiern

und eine Vertrautheit zwischen Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen und Lebenssituationen zu diesem Grundkurs aufgebrochen waren. Dann kam unweigerlich der Tag, an dem es für Anni und mich hieß: Dieses Kurswochenende ist das letzte dieser Kursreihe! Wir hatten alle Teile besucht und wir fuhren mit Wehmut und doch voll von guten Erfahrungen und tiefen Erlebnissen nach Hause. Doch wohin mit unserer Sehnsucht nach biblischen Treffen? Die Folge: Bei einem besinnlichen Tag in Stift Fiecht motivierte uns Albert Pichler, ein Bibelfrühstück zu machen. Anfangs noch etwas zögerlich, fragten Edith ob sie mit uns diese Form der Bibelrunde in ganz kleinem Rahmen ausprobieren wollte. Sie stimmte zu, Anni stellte ihr gemütliches Wohnzimmer zur Verfügung und so trafen wir uns einmal wöchentlich um 8.00 morgens zum Bibelfrühstück. Wir beschlossen immer das Evangelium des vorherigen Sonntages „nachzukauen―, wie Anni es mit einem verschmitzten Lächeln ausdrückte. Wir versammeln uns um ein Tischchen mit Kerze und einer aufgeschlagenen Bibel und beginnen bewusst mit dem Kreuzzeichen und einem Gebet oder einem besinnlichen Text, den Anni zur Ein-

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stimmung ausgesucht hat. Eine von uns liest die Evangeliumstelle. Jede betrachtet den Text in Ruhe und sagt einen Satz, ein Wort, das sie berührt. Auch Wiederholungen können vorkommen. Sätze, Wörter gewinnen an Bedeutung, werden bewusster wahrgenommen. Nochmals wird der Text von einer Teilnehmerin vorgelesen. Dann folgen ca. 5 min Stille. Jede schließt die Augen bzw. geht ganz in sich und lässt das Gehörte nachklingen und folgt ihren eigenen Gedanken. Anschließend folgt ein lockerer Austausch: wie die Bibelstelle auf uns ganz persönlich wirkt, Erkenntnisse, Fragen, ... alles hat Platz. Oft landen wir dabei wie von selbst bei Themen und Ereignissen, die uns gerade beschäftigen oder betroffen machen. So folgt das Abschlussgebet in das wir nicht selten Anliegen mit hereinnehmen, die uns durch das Gespräch bewusst und wichtig geworden sind. Und dann dürfen wir dem verlockenden Duft des frischen Brotes und des Kaffees nachgeben und uns zum liebevoll gedeckten Frühstückstisch setzen. Essen, Plaudern und Genießen ist angesagt, doch nicht selten strahlt das im Bibelgespräch Bedachte mit herein und ganz sicher tragen wir das, was uns die Evangelisten von Jesus weitergeben wollten und mit dem wir uns ca. eine Stunde lang beschäftigt haben mit hinein in unseren Alltag. Inzwischen ist unsere Bibelrunde bald 5 Jahre alt und zu Anni, Anita und Edith gesellten

sich noch Zita, Traudl, Rosi und Hedi und eines ist sicher, wir möchten diesen Fixpunkt in der Woche und die dabei entstandene Freundschaft nicht mehr missen. Im Rhythmus des Lebens bewegt, belebt, beseelt Sakrale und rituelle Tänze als Ausdruck von Leben - von bewegt sein Unter diesem Motte treffen sich monatlich 2 Gruppen im Besinnungszentrum im Stift Wilten

Teilnehmerinnen sagen darüber Ich genieße die wohltuende Wirkung der heilsamen Musik sowie der Gedanken und Worte der Besinnung. Ich öffne mich... Ich spüre den Grund der mich trägt Ich fühle mich verbunden mit dem Leben und mit Gott Ich spüre mein Kraft aus der Mitte Ich habe Zeit, um mich abwechselnd zu schneller und langsamer Musik zu bewegen, und mir die Tanzschritte zu merken, meine Gedanken auf et-

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was anderes zu lenken. Damit treten die Sorgen für einige Zeit in den Hintergrund Ich lerne Musik und Tänze anderer Länder kennen und mache mich mit fremden Rhythmen vertraut. Ich nehme die angenehme Gesellschaft der Gruppe wahr und erlebe ein Gefühl der Geborgenheit in der Gemeinschaft. Ich fühle mich danach erholt und belebt Ich spüre den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung Ich genieße diese Zeit Ich kann auftanken

fahrungen auszutauschen. Das gemeinsame „UNTERWEGSSEIN IM GLAUBEN― stärkt mich, ich erfahre aufmunternden Zuspruch, nehme ein aufbauendes Wort mit nach Hause und fühle mich in dieser Gemeinschaft und im Glauben getragen. Es gibt mir Mut und Kraft, den Weg der Nachfolge zu gehe. Eine dankbare Teilnehmerin

Emmaus Weg-Gemeinschaft

„Treffpunkt Glauben“ in Aldrans Diese Gemeinschaft trifft sich einmal im Monat mit Frau Petra Unterberger. Im ersten Jahr war auch Pfarrer Sebastian Huber mit dabei. Wir reden über unseren Glauben und fragen kritisch: was trägt mich und andere und mit welchen Worten können wir heute, dass was wir glauben verständlich für andere ausdrücken . Wir möchten auf unsere Fragen und Zweifel Antworten bekommen. Wir wollen alle im Glauben vorwärts kommen und darin wachsen. Bei diesen Themen fühlen wir uns daheim und in unserem Umfeld oft allein! Der Glaube ist für mich etwas sehr Wertvolles. Daher ist es für mich ein großes Geschenk, in der Gruppe darüber zu reden und Glaubenser-

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Einmal im Monat treffen wir uns im Widum in Völs. Am Beginn essen wir gemeinsam eine warme Suppe. Dabei kann ich erzählen, wie es mir geht und was mich beschäftigt. Es ist für mich auch interessant was die anderen Teillnehmer und Teilnehmerinnen beschäftigt. Nach dem Essen lesen wir eine Bibelstelle. Es ist für mich erstaunlich, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es gibt um mit einen Text in Berührung zu kommen. Ich bin sehr dankbar für die


Erfahrungen, die ich dabei sammeln darf. Es ist schön und ich freue mich schon immer auf diesen Abend. Zum Schluss geben wir noch einen finanziellen Beitrag für Menschen, die gerade in Not sind. Die nächsten Termine . Donnerstag: 26. April Mittwoch: 23. Mai Mittwoch: 4. Juli Beginn jeweils um 19.45 Uhr

vielen Menschen, dass sie die Gelegenheit nutzten auf diese Weise die Bibel mit dem Leben beziehungsweise das Leben mit der Bibel in Verbindung zu bringen. Danke Petra Maria, dass du mit uns diesen Weg gehst. Karolina Wibmer

Lebensschule Bibel in Völs der Mann ohne Schatten Einmal im Monat haben wir bei uns im Pfarrheim Völs die Bibelrunde mit Petra Maria Unterberger. Am Pfarrprogramm steht: „Gott spricht uns auf unterschiedliche Weise an. Sein erstes Wort an uns ist unser Leben. Sein zweites Wort ist die Bibel. Wer mit Neugierde und Achtsamkeit die Bibel erkundet, kann in ihr viele Antworten auf die Fragen des Lebens finden.― Was mich so fasziniert ist, wie die Petra uns immer wieder mit viel Einfühlsamkeit, Wissen und Liebe zur Bibel und zum Leben hinführt und uns selber entdecken lässt, wie die Bibelworte konkret mit dem Leben verbunden sind. Im Austausch in der Runde erlebe ich wie bereichernd die Gruppe ist. Alleine wäre die Fülle der Entdeckungen - sprich Aussagen nie so erfahrbar. Ich kann nur bekräftigen, was auf unserem Programmblatt steht und wünsche

Roswitha , Lisi, Waltraud und Salvatore, nach einer Lebensschule Bibel

Unsere Vesper von Sarah Illersperger Mitglied der Versperrunde Seit über fünfzehn Jahren gibt es sie und auch für uns „Junge― ist sie ein Stück Tradition geworden – unsere „Vesperrunde―. Wir treffen uns einmal im Monat abwechselnd bei einer Familie zuhause und können uns dort über unsere Wünsche, Hoffnungen und Sorgen austauschen- mit unseren Freunden, aber auch mit Gott. Im Gegensatz zum Gottesdienst ist die Vesper noch ein wenig

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Das Leben, die Beziehung zu Gott und das Essen teilt diese fröhlich Runde persönlicher und es fällt leichter, den Alltag Revue passieren zu lassen und sich auszusprechen. Damit man später sowohl seelisch als auch leiblich gestärkt nach Hause gehen kann, folgt nach dem Gebet noch das Abendessen, das einen nicht minder wichtigen Teil unserer Vesper ausmacht.

Stefanusgemeinschaft Tirol – schon gehört davon? Ein Kreis hat seine Heimat in Völs Diese Freundesgemeinschaft von aktiven Christen gibt es in Tirol seit dem Jahr 1969, wo der 1. Kreis im Haus der Begegnung in Innsbruck gegründet wurde. Ursprünglich

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kommt die Stefanusgemeinschaft aus dem Schwabenland und wurde im Jahre 1948 von einem Mann namens Alfred Lange, mit dem Ziel Apostel des Glaubens heranzubilden, gegründet. Unsere Vorbilder in der Gemeinschaft sind der Diakon und erster Märtyrer Stefanus, der mit seinem kraftvollen Glauben, seiner dienenden Liebe und seinem Erfüllt sein vom Hl. Geist uns den Weg weist. Als zweiten Patron wählte der Gründer der Gemeinschaft Alfred Lange den Schweizer Friedensheiligen Bruder Klaus von Flüe um den StefanusfreundInnen in besonderer Weise bewusst zu machen, dass die Gemeinschaft wie jeder Mensch auch einen politischen Auftrag hat und StefanusfreundInnen gefordert


sind, in die Gesellschaft hineinzuwirken. Als Stefanusgemeinschaft sind wir eine Bildungsgemeinschaft von Christen, die wir in der kath. Kirche verwurzelt und für alle offen sind. Orientiert an unseren Vorbildern (Patrone) leisten wir einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung, wir ermutigen und befähigen Menschen ihre Aufgaben verantwortungsvoll wahrzunehmen. Pfarrer Dr. Sebastian Huber OPraem íst geistlicher Begleiter der Gemeinschaft in Tirol.

Frauenzyklen Nimm dir Zeit und schenke dir einen Tag ganz für dich, um dir und deinem Frau sein nachzuspüren.

Rudi Bednarz

Trau di - Forumtheater zum Thema Zivilcourage

Die meisten Frauen erleben einen vorgegebenen körperlichen Zyklus – einen über Jahrzehnte immer wiederkehrender Kreislauf, der körperlich und seelisch zu spüren ist. Der weibliche Körper und die seelischen Befindlichkeit hängen eng zusammen. Die Frage „wer bin ich als Frau― drängt sich immer wieder auf. Die Tochter des Jairus und die blutflüssige Frau begegnen Jesus – kommen in Berührung mit ihm und erfahren eine neue Lebendigkeit als Frau. Über biblische Erfahrungen, das eigene Frau sein in seiner Fülle ent-

Derzeit laufen die Proben zu diesem Forumtheater im Widum von Völs unter der Leitung von Armin Staffler. Aufführungstermin: 10.Mai in der Hauptschule Völs 19.30 Wir freuen uns Auf dein /Ihr Kommen!

decken und zu ganzheitlichen Leben verhelfen, ist Ziel dieses Tages. Donnerstag: 3. Mai 9.00 — 17.00 Uhr im Widum in Ampass Anmeldung erbeten bei Petra unter 0676 6003883

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Ausbildung zur Gestaltung und Leitung von Wortgottesdiensten

Einführungsseminar für Pfarrgemeinderats-Obleute des Dekanats Wilten-Land Liebe Obleute und StellvertreterInnen Die PGR-Wahl ist vorbei, die ersten Sitzungen ebenfalls. Ich möchte Sie ganz herzlich einladen zu diesem Tag, um mit Ihnen Ihre Erfahrungen zu reflektieren, ihnen einige Tips zur Gestaltung und Durchführung der PGR-(Sitzungs)Arbeit zu geben und offene Fragen anzusprechen. Dieses Seminar soll den Einstieg in ihre Arbeit erleichtern. Folgende Themen werden bearbeitet: Die Rolle der PGR-Obleute und des Pfarrgemeinderates: Ideen – Erfahrungen – Möglichkeiten Spiritualität im Pfarrgemeinderat

5-teiliges Seminar mit Petra Unterberger Termine: Mittwoch: 2. Mai Dienstag: 8. Mai Dienstag: 22. Mai Mittwoch: 30. Mai Dienstag: 12. Juni

Zeit: Beginn jeweils um 19.30 Ort: Widum in Ampass Anmeldung erbeten bei Petra unter 0676 6003883 bibelpastoral@tirol.com

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Statut und Geschäftsordnung: „Was Obleute wissen müssen...― Langfristig denken und planen: Zielfindung im Pfarrgemeinderat Schritte zur Umsetzung PGR-Sitzungen vorbereiten und leiten Ich möchte Sie zu diesem gemeinsamen Tag ganz herzlich einladen! 1. Juni 15.00 — 22.00 Uhr Im Besinnungszentrum Stift Wilten


Grundkurs Bibel 2012 Licht in Wasserperlen – göttliches Licht im Leben und in der Bibel entdecken

Bereits das neunte Jahr laden wir zur Weggemeinschaft "Grundkurs Bibel" - eine Initiative der Bibelpastoral der Diözese Innsbruck - im Bildungshaus St. Michael ein. In der jüdisch - kabbalistischen Zahlensymbolik steht die Neun für "Fülle". Die bisherigen acht Grundkursjahre haben viel vom "Leben in Fülle" sichtbar werden lassen: Herzlichkeit - Gemeinschaft - an Freude und Leid teilnehmen und teilnehmen lassen - lachen - suchen -finden Offensein - fragen - Leben und Bibel verbinden - die Bibel im eigenen Leben fortschreiben. Wir als Begleiter/innen werden dem grundsätzlichen Weg treu bleiben, möchten vor allem Freude an der Bibel wecken, Barrieren überwinden hel-

fen, erlebnis- und erfahrungsorientierte Zugänge ermöglichen und zum Verbundensein im Glauben führen. Es freut uns sehr, dass im Laufe der Jahre Absolvent/innen aus eigenem Engagement in ihrem Lebensumfeld biblisch orientierte Weggemeinschaften ins Leben gerufen haben. Möge auch dieser Grundkurs Bibel mit Blick auf das Neue Testament und den dramatischen Weg Jesu "Leben in Fülle" zugänglich machen. Das wünschen sich und Ihnen Petra Maria Unterberger und Albert Pichler Der Kurs findet im Bildungshaus St. Michael statt. Beginn jeweils um 17:00 Ende um 13:00 Uhr. Kosten: Kursbeitrag (für 2 Teile) 95,00 € Kursbeitrag (für 1 Teil) 65,00 € VP im DZ mit DU/WC für alle drei Teile 247,20 € pro Teil jeweils: 82,40 € EZ Zuschlag (pro Nacht) 8,00 € 2. Teil: 11.- 13. Mai 2012 Wunder und Gleichnisse Reich Gottes in Botschaft und Praxis Jesu 3. Teil: 29. Juni - 1. Juli 2012 Das Leiden und Sterben Jesu Deutung durch die synoptischen Evangelien Anmeldung: Bildungshaus St. Michael 6143 Matrei a. Br. / Schöfens 12 Tel.: 05273/6236-0, Fax: 05273/6236-20 E-Mail: st.michael@dibk.at

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Aufbruch in den Morgen Emmausgang 2012

Wir freuen uns auf ein Unterwegs sein mit dir Dek. Kfb Helga Tanzer Begleitet von Petra Unterberger

Geh mit zum Höttinger Bild, nimm dir Zeit - für dich selbst lass dich ein und entdecke! Boden unter die Füße bekommen, Schritt für Schritt Altes zurück lassen und uns Neuem öffnen. Die Bibel ist eine Fundgrube für Suchende, die sich auf diese Bewegung einlassen möchten. Abraham – der Vater des Glaubens – ist diesen Weg ebenso gegangen wie die verstörten Jünger nach Emmaus. Was ihnen unterwegs widerfahren war – warum sollte es sich nicht auch mit uns, mit dir, mit mir ereignen? Möchtest du es wagen? Wann: am Samstag den 14.April Wo: Treffpunkt Planötzenhof 7.30 Gehzeit ca. 1 Stunde anschließend 2. Frühstück im Planötzenhof

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aufbrechen auf-brechen geöffnet eröffnet sich zeigt sich ER der lebendige unerwartet entgegen wartend in der gegenwart verborgen und doch offenbar

der auf-er-weckte wache „Der Mann ohne Schatten“ Lebensschule Bibel in Völs „Der Schatten“ ein Begriff aus der Psychologie meint die unerlöste Seite in uns. Da wo wir verletzt wurden, nicht gesehen wurden, nicht angenommen und nicht geliebt wurden. Es fällt den meisten Menschen schwer


auf diesen Schatten hinzusehen, da der Schmerz und die Sehnsucht nach Liebe spürbar wird. Jesus ist „der Mann ohne Schatten“ schreibt Pfarrer Rupert W.Federsel. In den Evangelien können wir an der Person Jesu entdecken wie wahres Menschsein aussehen kann. Termine: 19.4. Gib Ihm/ ihr noch eine Chance Lk 13,6 31,5. Der Mensch will gehalten werden Lk 15,11 21.6. die gewaltfreie Gewalt Mk 16,1 Wo: Widum Völs Zeit: 14.30 Auf dein Kommen freut sich Petra

Auf dem Jakobsweg von Burgos nach Ponferrada 16. August - 30 August

bitte bei Petra unter der Nummer 0676/ 6003883

„Der Mann ohne Schatten“( Federsel) Lebensschule Bibel in Völs Termine: 19.4. Gib Ihm/ ihr noch eine Chance Lk 13,6 31,5. Der Mensch will gehalten werden Lk 15,11 21.6. die gewaltfreie Gewalt Mk 16,1 Wo: Widum Völs Zeit: 14.30 Auf dein Kommen freut sich Petra

Liebe Pfarrgemeinderäte Am Freitag 14. September findet von 14.30 - 22.00 Uhr Ein „Tag der Pfarrgeminderäte im Stift Wilten statt.

Referent: Dr. Wolfgang Müller

Auch in diesem Jahr wird eine Pilgergruppe aus dem Dekanat auf den Jakobsweg unterwegs sein. Vielleicht möchtest du auch mit dabei sein. Dann melde dich

Du bist / Sie sind zu diesem Tag ganz herzlich eingeladen. Die Einladung mit Rahmenprogramm wird noch vor dem Sommer verschickt.

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Immer dann, wenn ich frisch geschlüpfte Enten, mit ihrem weichen Flaum sehe berühren sie mein Herz. Das Neue, das Frische und auch das Schutzbedürftige öffnet mich und ich spüre den leisen Hauch des Göttlichen. Das Wunder Leben zeigt sich mir in dem kleinen unscheinbaren ja fast alltäglichen Dingen. Ich möchte dann verweilen, betrachten, entdecken, erfahren und ….. Vieles mehr. Mitten im Alltag innehalten —―ich bin im siebten Himmel― sage ich dann manchmal und meine damit, es wird Frieden in mir, ich bin ganz im Jetzt und ich bin glücklich. Vielleicht sind diese besonderen Momente, Augenblicke, in denen das „Reich Gottes“ zugänglich, erfahrbar wird. Ostern, ist das Fest der Auf-er-weckung zum Leben . In der Natur zeigt sich mir dieses Wachwerden, dieses Neuwerden, dieser Aufbruch zum Leben in ganz beeindruckender Art und Weise. Vielleicht kennst du/ kennen Sie dieses Aufwachen und wieder ganz lebendig werden auch aus der eigenen inneren Erfahrung. So wünsche ich Dir/ Ihnen die Erfahrung, dass das eigene Leben, das Leben in der Pfarrgemeinde und das Leben in der Kirche geweckt, auf– erweckt wird zu einem „Leben in Fülle― PU


Dekanatsblatt Wilten-Land Ostern 2012