Page 1

Frühjahr 2017

Die Tage werden länger und das Frühjahr kommt mit zaghaften Schritten. Nach der Winterruhe beginnt es langsam zu tauen und die ersten Frühlingsboten finden den Weg zum Licht. Vielleicht ist die Versöhnung mit mir selbst, die Versöhnung mit dem was ich an mir nicht mag, die Versöhnung mit meinem Leib und mit meiner Geschichte, eine Möglichkeit, so wie die ersten Frühlingsboten, den Weg zum „Aufblühen“, zu finden. PU


Liebe Christinnen und Christen im Dekanat Wilten-Land! 2017 – ein neues Jahr liegt vor uns. Wie wird es werden? Wir können jammern über das, was nicht passt in der Kirche und Gesellschaft, doch bringt uns dies wirklich weiter? Ich möchte die Enttäuschungen, gerade auch in der Kirche nicht kleinreden oder unter den Teppich kehren. Doch wichtig ist zu überlegen, wie es gut weitergehen kann. Das Grußwort schreibe ich am Tag nach dem Fest der Taufe des Herrn, der Taufe Jesu. Die Stimme vom Himmel sprach: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“ Was heißt das für uns? Gott hat uns in der Taufe zugesagt: Du bist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter. Diese Zusage hat Gott jeder und jedem von uns gegeben, auch wenn ich Fehler und Handicaps habe. Gott steht zu mir. Taufe ist also zuerst ein großes Geschenk, getauft sein, fordert aber auch Konsequenzen von uns. Jesus ist für uns das Vorbild, zum einen seine Botschaft der Liebe, seine Zuwendung zu den Menschen, er hat sich um die Menschen, die am Rande stehen gekümmert, ob dies die Kranken waren oder die Sünder zum anderen ist seine Beziehung zum Vater Vorbild, er zog sich zum Gebet an einsame Orte zurück, er besuchte auch den Gottesdienst der Synagoge. Und was bedeutet dies für uns? Das Bemühen, die Botschaft Jesu im Leben zu verwirklichen in der Verbindung von Gebet und Handeln. Da ist zu einem das persönliche Gebet und der Gottesdienst und das Handeln, der Auftrag selber Licht zu sein, nicht jammern über die Dunkelheit der Welt, sondern selber ein Licht wie eine Kerze sein. Wir sehen es ja bei der Nacht der 1000 Lichter, wieviel Licht Kerzen gemeinsam geben. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich für das große Engagement der Jugendlichen bei der Nacht der 1000 Lichter bedanken. Jesus hat uns zugesagt: „Ihr seid das Licht der Welt!“ (Mt 5,14). Wie geht es in unseren Pfarren weiter? Das hängt nicht nur vom Papst, vom künftigen Bischof oder vom Pfarrer ab. Es kommt auch auf jede und jeden einzelnen an. Am 19.3. sind in Österreich die Pfarrgemeinderatswahlen, wo ich ermutigen möchte, Verantwortung zu übernehmen. Sie stehen unter dem Motto: „Ich bin da.für“ Dazu folgende Gedanken zum Wahlmotto: Ich bin da: Das Motto geht vom Gottesnamen aus: Ich bin der „Ich-bin da“ (Exodus 3,14). – Gott ist jemand, der auf die Menschen zugeht (sich offenbart uns seine heilvolle Präsenz verspricht. Gleichzeitig bleibt er ein Geheimnis, er entzieht sich unserer Benutzung, der Weg mit ihm ist ein Abenteuer. Ich bin da.für: Ich bin da für jemanden, eine Sache,… spiegelt einen wesentlichen Aspekt christlicher Grundwerte wider. Durch die Aussage wird die Funktion der Pfarre in den Gemeinden zum Ausdruck gebracht. Für die Menschen da sein, so

2


wie Gott in Jesus für die Menschen da war und ist. Ich bin dafür: Die dritte Bedeutung liegt in der Aussage für etwas zu sein. Inspiriert vom Heiligen Geist geht es um eine positive Mitgestaltung der Lebenswelt und der Verbündung mit allen, die sich dafür engagieren. Der Diözesanverantwortliche für die Pfarrgemeinderäte Michael Strebitzer aus der Abteilung Gemeinde des Seelsorgeamtes schreibt: „Ich bin da: Gerade weil vieles im Umbruch ist, braucht es Frauen und Männer aus allen Altersgruppen, die bereit sind, ihre Erfahrungen und Kompetenzen zur Verfügung zu stellen, wenn es darum geht, heute und in den nächsten Jahren Kirche vor Ort und in der Diözese Innsbruck lebendig zu gestalten. Ich bin für: Wer könnte ein authentischeres Zeugnis ablegen, als jene Frauen und Männer, die in Schule und Beruf, Familie und als Single, in Stadt und Land versuchen, unser Christ-Sein mit all seinen schönen Seiten zu leben? Unsere Gesellschaft braucht dieses Zeugnis – gerade jetzt, wo so vieles nicht mehr einfach gilt, nur weil es einmal durch Tradition überliefert wurde.“ Es braucht das gemeinsame und ehrliche Gespräch, die gemeinsame Überlegung, was in unseren Pfarren und Seelsorgeräumen in Zukunft wichtig ist. So möchte ich allen ganz herzlich danken, die in den vergangenen 5 Jahren in dieser Funktion Verantwortung übernommen haben und ermutigen, dass für die kommenden fünf Jahre wieder Jugendliche, Frauen und Männer bereit sind diese verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe zu übernehmen. Ein gesegnetes Jahr 2017 wünscht

Einen herzlichen Gruß an Sie alle! Mein Name ist Karol Lazik und Ich stamme aus Dęby Szlacheckie, einem Dorf, das in der Mitte Polens liegt. Im Jahr 2007 habe ich die Priesterweihe empfangen und dann habe ich nur drei Jahre in den Pfarreien in Polen als Vikar gearbeitet, weil mein Bischof wollte, dass ich weiter studiere. Darum bin ich im September 2010 nach Österreich gekommen, um hier an der Universität Innsbruck mein Doktoratstudium zu absolvieren und in der Pastoral zu helfen. Im letzten Jahr habe ich den Seelsorgeraum Oberes Stanzertal (nach fünf Jahren meines pastoralen Dienstes) verlassen und bin ins Sellraintal gekommen. Es war nicht meine Idee, aber ich hoffe, dass es Gottes Wille war. Er führt unsere Wege, wohin er will. Erst seit fünf Monaten bin ich im Sellraintal als Pfarrer tätig. Es ist für mich eine ganz neue Aufgabe und ich muss noch viel lernen. Ich will euch um Gebet bitten, dass ich diese Aufgabe gut erfülle. Ich grüße Sie ganz herzlich und wünsche Ihnen Gottes Segen! Karol Lazik

3


Dekanatsausflug nach Algund Am 22.Oktober 2016 machten wir unseren Dekanatsausflug nach Südtirol. Bei schönem Wetter ging die Fahrt mit dem Bus über den Brenner nach Algund, wo wir die außergewöhnliche Pfarrkirche zum hl. Josef besichtigten. Bei der interessanten Führung erfuhren wir viel Wissenswertes über die Entstehung und die Geschichte dieses beeindruckenden Bauwerks. Besonders die bunten Fenster, die durch ihre Symbolkraft überzeugten, das Taufbecken mit einer Darstellung des fließenden Jordan und das Schiffstor gefielen uns gut und regten zum Nachdenken an. Pfarrer Dominik feierte mit uns die Hl. Messe. Im Anschluss unternahm eine kleine Gruppe mit Petra eine Wanderung auf dem nahegelegenen Walweg, während sich die anderen Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen stärkten. Es war wieder ein sehr gelungener Ausflug, für den wir uns bei Petra und ihrem Team herzlich bedanken wollen, und den wir alle gerne in Erinnerung behalten werden. Brigitte Feichtner

4


Ach wie gut, dass niemand weiß… Ein kleiner Rückblick zum Theaterworkshop zum Thema Gewalt gegen Frauen mit Johanna Huter und Petra. Dass Gewalt an Frauen alltäglich ist und uns alle in irgendeiner Form betrifft, wissen wir, weil wir es irgendwo gelesen haben. Aber die Bedeutung dieser Worte begreifen wenige von uns. In den Theaterworkshops in Hippach, Landeck und im Dekanat Wilten Land stellten sich verschiedene Frauen dem Thema Gewalt gegen Frauen auf verschiedenen Ebenen. Durch Spiele, szenisches Arbeiten, Bildertheater, Improvisation und viel Diskussion wurden die verschiedenen Zugänge zum Thema durchleuchtet, die eigenen Rollen und das System erfahrbar gemacht, das Gewalt ermöglicht. Der Gewaltbegriff, mit dem sich die Frauen auseinandergesetzt haben, umfasste Vieles: Rollenbilder, gesellschaftliche Strukturen, Gewalt von Männern an Frauen, Gewalt von Frauen an Frauen; Erwartungen, Einschränkungen oder häusliche Gewalt. Die sehr heterogenen Gruppen stießen auf viel Diskussionsstoff. Die Macht des Spiels: Rollen im System erkennen. Spielen und Theater machen es möglich, verschiedene Rollen tatsächlich einzunehmen, eigene Reaktionen zu entdecken und unterschiedliche Bedürfnisse wahrzunehmen. Systeme sind immer in Bewegung! Jede Handlung verändert das ganze

Spiel, die Situation, das Bild, die Struktur. Es ist einfacher, sich an die Spielregeln zu halten. Aus dem System auszubrechen, ist schwierig, aber jede Veränderung, verändert das gesamte System. Erwartungen, Struktur und Perspektivenvielfalt. Neben Erwartungen und der Entsprechung gewisser Rollenbilder machten viele Frauen die Erfahrung, dass es ganz klare strukturelle oder materielle Gegebenheiten sind, die Gewalt ausüben. Geld ist Macht. Es gibt Vorstellungen wie Frauen zu leben haben. Diese sind oft männlich geprägt. Auch Frauen untereinander bleiben nicht gewaltfrei. Die Teilnehmerinnen stießen auf einen unbewussten Generationenkonflikt. Generationsbedingte Erwartungen setzen junge Frauen unter Druck. Umgekehrt erzählt eine Großmutter, dass sie nicht darum herum kommt, auf die Kinder ihrer Tochter aufpassen zu müssen. Die Erwartungen an eine gute Großmutter will auch sie nicht brechen. Zudem soll die junge Mama ja Zeit für ihren Beruf haben. Auch Frauen im gleichen Alter vergleichen sich gerne: Der Wettbewerb beginnt oft bereits im Mutterleib. Mutig haben sich die Frauen diesem Thema gestellt. Durch Intelligenz ihres Körpers und der Gruppe näherten wir uns gemeinsam kollektiven Erfahrungen und Vorstellungen vom Umgang mit Gewalt gegen Frauen in unserem nähren Umfeld . Vielen Dank allen Teilnehmerinnen!

5


Forumtheaterprojekt: Die Welt fairändern - aber wie? Eindrücke einer Teilnehmerin Herbst 2016. Elf interessierte Personen treffen sich an vier Workshoptagen im Leuthaus des Stiftes Wilten. Referent Armin Staffler führt die Gruppe mit theaterpädagogischen Spielen und Methoden mitten hinein in die Thematik. Je tiefer wir einsteigen, desto mehr wird klar: gerechtes

„Alter Mantel, neuer Mantel? – Was zählt, ist die selbstbewusste zufriedene Trägerin!“, meint Elisabeth R. bei unserer Aufführung in Sistrans.

Doch dann nimmt unser Theaterstück Formen an. Wir haben darin keine Lösungen zu bieten, aber gute Fragen. Fragen, die unsere Gruppe und das Publikum anregen, alltagstaugliche Lösungen zu finden. Sie ermutigen immer wieder, auf die Kraft der kleinen Schritte zu vertrauen. Denn wenn vielen Menschen viele kleine Schritte machen, werden sie uns dem großen Ziel näher bringen: Eine gerechtere Welt für alle Menschen! Anita Löffler Handeln im Alltag ist megaanstrengend! Aus ist’s mit schnellem Shoppen und Schnäppchenjagen. Fair und nachhaltig konsumieren heißt: genau prüfen, wo und wie die Ware produziert wurde. Interneteinkauf? – Was mir nützt, schadet vielleicht jemand anderem. Kurz: Das alles kostet viel Zeit, mehr Geld und manchmal heißt die einzige Lösung: Verzicht. Ich fühle mich überfordert, spüre meine Hilflosigkeit. Am liebsten würde ich alles vergessen und unbeschwert so weiter machen wie bisher.

6

Jahresabschlusswanderung Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit. Und so ist es schon zur guten Tradition geworden, sich am Ende eines Kalenderjahres die Zeit zu nehmen, um gemeinsam zu wandern, zurückzudenken, abzuschließen. Durch das gemeinsame Singen und Beten gelingt es, ruhig zu werden, in die Tiefe zu gehen und so manche


Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal genauer zu betrachten. An einer Station nehmen wir uns Zeit und sammeln, mit einer Leibübung, die Schätze des vergangenen Jahres ein. Für die erlittenen Verletzungen tragen wir symbolisch ein Holz mit uns, das wir nach einem Stück des Weges verbrennen. Es wird langsam dunkel, die Sterne leuchten uns den Weg. Wir singen in der Stille und Dunkelheit der Nacht „Stille Nacht“ und das Lied bekommt eine neue Bedeutung. Es ist kalt und der Weg hinauf zum Kloster St. Georgenberg wird steiler und beschwerlich. Und dann sind wir am Ziel, wir betreten die Kirche und es erinnert ein wenig an die Himmelspforte: die schöne Kirche ist dunkel und mit Kerzen festlich beleuchtet, die Schmerzensmutter Maria und ihr Sohn hoch oben über dem Altar, ein wunderbares Bild.

Wir singen und beten, bekommen Segen zugesprochen und erbitten pax et bonum, Frieden und Heil, für uns und die ganze Welt! Zum Abschluss essen und trinken wir gemeinsam, bevor wir uns

wieder auf den Weg machen: hinunter ins Tal, zurück ins Leben, hinein ins Neue Jahr! ´ Ingrid Waibl

Ein HOCH der Kreativität und Lebendigkeit! 20 Jahre Familienmesse in Sistrans Ein HOCH der Kreativität! Das waren die Worte unseres Pfarrers Adrian bei unserer letzten Familienmesse vor diesem Sommer. Ein HOCH der Kreativität und vor allem der Lebendigkeit! Das war auch unser Motto bereits vor 20 Jahren, als wir in Sistrans begannen, in kreativer Art und Weise eine Sonntagsmesse als Familienmesse einmal im Monat zu gestalten, die auch die Kinder im Besonderen ansprechen sollte. Eine Initiative engagierter Frauen scharte sich um Pfarrer Franz Lichtenberger OPraem. Bei den gemeinsamen Vorbereitungen stand immer das Evangelium im Mittelpunkt und wir überlegten gemeinsam, wie wir es in unseren Alltag übertragen konnten. Wir gingen einen Weg, der viel Neues brachte: „Kirchenbrot“ gab es für die Kleinen, „Tomba Tomba“ wurde zwischen den Kirchenbänken getanzt, Collagen wurden angefertigt, Türme aus Schuhkartons gebaut, Geschichten wurden erzählt und gespielt, etc. Es wurde viel gesungen und gelacht! Im ersten Jahr wurden kindgerechte Themen als Evangelium ausgewählt, in der Folge wagten wir uns schon an die vorgegeben Bibelstellen heran.

7


Nach der Lumko-Methode erarbeiteten wir uns die Botschaften aus der Heiligen Schrift, die dann kreativ umgesetzt und mit viel Herz und Mut verkündet wurden. Das Pfarrfest wurde eingeführt und so gab es zum Schulschluss immer eine Messe im Freien mit anschließenden kulinarischen Köstlichkeiten und Spielstationen für die Kinder. Es war eine große Freude, eine wunderbare Gemeinschaft und heute

sind unsere Kinder über 20 Jahre alt. Priester haben gewechselt, das Team hat gewechselt… Aber es gibt sie immer noch, die Familienmessen! Wir dürfen nun mit euren Kleinen gemeinsam unseren Glauben feiern und uns freuen. Ein HOCH der Kreativität und Lebendigkeit! Und weiterhin gute Ideen und engagierte Menschen… ad multos annos! Elisabeth Rastbichler, Margit Lesky

Heilfastenwoche in Elbigenalp „I hob schon abgnommen, mir sind die Socken zu weit?!?“ … ja, mit ganz viel Spaß haben wir eine Woche in Elbigenalp verbracht. Heilfasten war angesagt. Leib und Seele etwas Gutes tun. Und das war´s dann auch zu hundert Prozent. Gott im Himmel nur mehr flüssig, wir einem das nicht überdrüssig? Nichts mehr Festes zum Essen im Mund, ja, jetzt hat geschlagen die letzte Stund! Beten und meditieren früh und spät, spazieren gehen, so weit´s nu geht. Leberwickel, ja de sind wichtig, wenn, dann machen wir´s richtig. Das Wichtigste - und da sind wir froh ist leicht zu erreichen, überall ein Klo. Man kann´s nämlich nicht verklemmen, es muss alles außer kemmen! Ich hab ein Hunger, oh Schreck, oh Graus, des halt ich nimmer länger aus!

8


Doch schon am nächsten Tag war´s um mit dem ganzen Hungermartyrium. Und auch in der Seele sind manche Sachen, die ganz bestimmt nit sind zum Lachen. Aber mit dem konsequenten Fasten, tun wir auch unser Herz entlasten. Lieber Gott, geh´sei so gut, gib mir wieder neuen Mut. Ja so beten wir in dieser Zeit Und mir kommt vor, Gott is nit weit, bei den Schwestern der Barmherzigkeit. Maria Verena hat nit nur beim Karten an guten Schmäh, sie kocht die besten Suppen und kredenzt guten Tee. Und dass wir entdecken unseren eigenen Wert, sind für uns da, die Petra und der Albert. Ob wir reden, schreiben, tanzen, sie beide führen alles zum Ganzen. So kann ich euch nur aus Überzeugung sagen, tut´s auch diesen Schritt einmal wagen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es dann keiner bereut. An alle, die mit mir dort waren, imim letzten Jahr, danke für alles, was in der Woche war.. Selten war ich so froh und frei, wie nach dieser HEILFASTEREI! Astrid Lamprecht aus Mutters

9


Bibel-Detektive Am 18.11.2016 öffnete sich wieder die >Schatztruhe< der Universität Innsbruck im Pfarrhaus Sistrans, diesmal mit dem Workshop „Bibel-Detektive“. Zwölf Kinder aus Lans und Sistrans machten sich mit Pfarrer Adrian Gstrein OPraem, Elisabeth Rastbichler und Anita Löffler auf Spurensuche. Wir stellten uns viele Fragen: „Was ist die Bibel für ein Buch? Aus welcher Zeit stammt dieses Werk? Was steht drin? Welche Personen kommen vor? Wer hat diese Texte verfasst? Wann wurden diese Sachen aufgeschrieben? In welcher Sprache gibt es die Texte ursprünglich? In wie vielen Sprachen gibt es die Bibel heute? Was sagen uns diese Geschichten für unser Leben?“ In einer spannenden Rätsel - Rallye rund um die Heilige Schrift fanden die

10

Kinder wie richtige Detektivinnen und Detektive Lösungen zu kniffligen Fragen. Lebendig und fröhlich ging es dabei im Pfarrhaus zu. So gab es z. B. ein Tierstimmenkonzert wie es etwa auf der Arche Noah gewesen sein könnte. Die Schlange aus dem Paradies zischte ebenso laut wie das Stimmen- und Sprachengewirr zu Babel sich wohl einst angehört haben mag. Annalena und Martina gelang es sogar, Wasser in Wein zu verwandeln … fast so wie Jesus damals bei der Hochzeit von Kana … und vieles mehr. In die Geschichte des Zöllners Zachäus vertieften wir uns und bemerkten, dass nicht alle Geschichten unbedingt „wie Rosinen schmecken müssen“, sondern „auch noch saftig wie Trauben sein können“, auch wenn sie schon etwa 2000 Jahre alt sind. In der Kirche zur Hl. Gertraud bestaunten wir besonders die Fresken, die uns die Ereignisse rund um Mose näher beleuchten. So regnete es damals Manna und bei unserer kleinen Jause eben „Manna (schnitten)“. Anhand einer Zeitschnur verdeutlichten wir zum Abschluss, welche Schriften Jesus selbst bereits gekannt hatte und was später über ihn aufgeschrieben wurde. Und siehe da: Die Bibel entpuppte sich nicht nur als ein Buch, sondern als ganzes Bücherregal! Viel Spaß beim Lesen! Elisabeth Rastbichler


Dekanatsmobil 5. Oktober Das Dekanatsmobil der Katholischen Jungschar tourte erstmals durch die Diözese und hielt auch im Leuthaus. Sabrina und Evi von der KJS hatten viel vorbereitet und führten auf bunte und informative Weise durch den Abend. Neue Methoden für die Jugendarbeit, Veranstaltungen und Materialien der Jungschar standen auf dem Programm. Diese Aktion der KJS wird nun jedes Jahr stattfinden, wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen im kommenden Jahr, denn es lohnt sich!

DekanatsJugendgottesdienste Am 30. Oktober feierten wir im Sellraintal den ersten Dekanats Jugendgottesdienst unter dem Thema „Bis an die Grenzen der Erde und des Dekanats“. Die

Kirche in St. Sigmund war bis auf den letzten Platz voll. Die Jugendlichen hatten den Gottesdienst ideenreich und ansprechend vorbereitet. Die Musik (Taizégesänge unter der Leitung von Elisabeth Klasz) belebte den Abend und die vielen MinistrantInnen und Familien mit Kleinkindern (trotz Zeitumstellung) brachten Lebendigkeit ins Gotteshaus und Freude ins Tal! Nach der Messe waren im Jugendhaus Aufwärmen, gemütliches Beisammensein und Plaudern angesagt. Auch Köstlichkeiten aus Polen wurden serviert, danke Karol!

Am 18. Dezember versammelten wir uns in Mutters zur Scheipenrorate. Zwar war kein Schnee am Weg, aber die Bläser aus Mutters, Natters und Kreith stimmten die kleine Gruppe würdevoll ein. Der Weg war dicht an spiritueller Atmosphäre und bereichernd. In der kleinen Scheipenkapelle feierten Jugendseelsorger Johannes und Diakon Justinus mit allen Wanderern die heilige Messe, von außen ertönte erfüllende Bläsermusik. Anschließend kehrten wir bei

11


Tour durch das Dekanat in der Nacht der 1000 Lichter

Marianne im Gasthof ein und stärkten uns an ihren Speisen und warmen Getränken. Ein Dank an alle Mitwirkenden!!

Jugendvespern Die Jugendvespern im Leuthaus erfreuen sich großer Beliebtheit. Unser heuriges Thema dreht sich um den Hl. Martin und seinen 1.700 jährigen Geburtstag. Die Pfarren des Dekanates sind eingeladen, mit der Jugendstelle die Vespern vorzubereiten, in denen nicht nur Gebet und Gesang anklingen, sondern auch Meditation, Stille, Interaktion & kreative Momente. Im Anschluss sind immer Agape, Preisverlosung und Beisammensein angesagt.

12

Mit dem Völser Pfarrbus tourten wir am 31. Oktober durch das Dekanat. Mit den Jugendlichen aus dem Dekanat waren auch zwei Herren aus Bayern, sowie die Gruppe aus dem Sellraintal mit Pfarrprovisor Karol dabei. Station machten wir zunächst in Völs, wo uns eine unglaublich dichte Atmo-

sphäre erwartete: Der Kirchenraum erstrahlte in Licht und Farben (das Kunstwerk von Paticia Karg wechselte eindrucksvoll Bild/Dimensionalität/ Tiefe und Farben), wundervoll auch die Musik. Vor der Pfarrkirche gab es herzliche Willkommensgrüße und warmen Tee mit Lebkuchen. Weiter ging es in die Rinner Pfarrkirche. Ausgehend von der Totenkapelle, hinein in die Pfarrkirche und weiter auf den Friedhof, der voller Lichter erstrahlte, führte ein sehr eindrucksvoller Stationenweg. Schließlich klang die Tour im Nachbardekanat Hall, in der Pfarrkirche Hall-


Schönegg aus. Inspiriert von Eindrücken und mit neuen Ideen wird die Dekanatsjugendstelle am 31.Oktober 2017 wieder zur „Nacht der 1000 Lichter“ im Leuthaus einladen.

allen Jugendlichen, die fleißig und verlässlich das Jahr mitgestaltet und mitgetragen haben und ermutigte dazu, dies auch weiterhin zu tun. Wir hoffen, viele alte und neue Gesichter auch 2017 bei unseren Veranstaltungen zu sehen!! WE WAIT FOR YOU!!

Firmbegleiterschulung

Besondere Angebote für Minis

Ein begeistertes Team aus dem Sellrain mit Pfarrprovisor Karol und zwei Damen aus dem Dekanat Axams nahmen das Angebot wahr und erhielten von Maria Rhomberg von der KJ einen bunten und informativansprechenden Einblick in die vielen Möglichkeiten, Firmvorbereitung zu gestalten. Danke, Maria!

Adventbesinnung und vorweihnachtliches Dankessen Die Adventbesinnung fand im kleinen Kreis in der Dekanatsjugendstelle statt. Es wurden Weihnachtskarten gebastelt, Kakao getrunken, Pandoro gekostet, sowie gesungen und besinnlich im Gebet innegehalten.

in Zusammenarbeit mit dem Minireferat der Katholischen Jungschar:

Mini-Tag Nach dem JUMI-Tag 2016 im Stift laden wir alle Minis aus den Stiftspfarren zum diözesanen MINI-Tag am Samstag, 11. März 2017 ins Akademische Gymnasium in Innsbruck ein. Von 10.00-17.00 Uhr erwartet euch ein spannendes Programm: Verschiedene Stationen für Minis und ihre Begleiter/-innen, gemeinsames Mittagessen und weiter verschiedene Angebote für Minis und parallel dazu Workshops für die Gruppenleiter/-

Das Dankessen vor Weihnachten fand als dekanatsübergreifendes Treffen im „Dolce vita“ in Pradl statt. Jugendseelsorger Johannes dankte

13


innen. Der Minitag endet mit einem gemeinsamen Gottesdienst, zu dem ihr bitte euer Minigewand mitbringt. Datum : Sa 11. März 2017, Akademisches Gymnasium in Innsbruck, Angerzellgasse Zeit: 10.00 Uhr - 17.00 Uhr (Änderungen vorbehalten) Kontakt: Raffaella Fortarel 0676 8730 7084 dekanatsjugend.wilten-land@dibk.at Kosten € 2,- pro Person für Verpflegung übernimmt die Dekanatsjugendstelle Anmeldung bis Do, 02. März 2017 in der Dekanatsjugendstelle

Mini-Fussballturnier Auch das Dekanat WiltenLand will beim diözesanen MINI-Fußballturnier 2017 wieder mitmischen. Stellt eure Pfarrgruppe zusammen oder gehen wir als Dekanats-Team aufs Feld? Gemeinschaft, Gemeinfrei Teamgeist und ein faires de.wikipedia.org Spiel erleben stehen im Zentrum. Gespielt wird in 3 Altersgruppen: 7-10 Jahre; 11-13 Jahre & 14 Jahre und älter. Jede Gruppe besteht aus 6 Spieler/-innen, max. 4 Wechselspieler/innen und einem Coach. Stollen- oder Nockenschuhe sind verboten. Datum Sa 20. Mai 2017 (Ersatztermin: Sa 10. Juni 2017)

14

Zeit 11.00 Uhr - 17.30 Uhr (Änderungen vorbehalten) Ort Stams (Stift Stams) Kontakt Raffaella Fortarel 0676 8730 7084 dekanatsjugend.wilten-land@dibk.at Kosten € 30,- pro Mannschaft (einen Beitrag gibt’s von der Dekanatsjugendstelle) Anmeldung bis Sa 13. Mai 2017 (per Formular)

Mini-Wallfahrt 2017 nach Padua Am 24. Juli geht es morgens gemeinsam los in Richtung Padua mit Zwischenstopp in Verona. In Padua werden wir den Hl. Antonius kennenlernen und auch einen Tag am Meer verbringen. Auf der Rückfahrt ist auch ein Besuch in der Caneva World am Gardasee geplant, bevor wir wieder in Tirol ankommen. Datum Mo 24. Juli 2017 - Fr 28. Juli 2017 Kontakt und weitere Informationen bei Jugendleiterin Raffaella Fortarel 0676 8730 7084 dekanatsjugend.wilten-land@dibk.at Kosten : € 250,- (Dekanat und Pfarre unterstützen dich) Gruppenanmeldung 01. März – 29. Mai 2017 Achtung: Begrenzte Teilnehmer/-innenzahl


Ostern entgegen – Ostermarsch 2017 der Dekanatsjugendstellen Matrei und Wilten-Land Am Freitag, 7. April 2017 treffen wir uns um 19.30 Uhr am Hauptbahnhof Innsbruck (Terminal Postbusse) und fahren mit dem Bus nach St. Sigmund. Um 21 Uhr feiern wir dort die Hl. Messe und starten nach einer kräftigenden Jause im Jugendhaus unseren Nacht -Marsch Richtung St. Quirin und weiter nach Axams und Grinzens. Unser Ziel ist Völs, wo wir mit einem Morgenlob und einem Frühstück den Ostermarsch 2017 abrunden. Unterwegs stärken wir unsere Seele und unseren Körper.

Ausblick: 26. Februar: 10. März: 11. März: 7.-8. April: 21. April: 30. April: 12. Mai: 20. Mai: 09. Juni: 25. Juni: 24.-28. Juli:

Jugendgottesdienst in St. Peter in Ellbögen, 19.00 Uhr Jugendvesper von LANS nach SISTRANS (Treffpunkt: Pfarrkirche Lans um 19.30 Uhr) MINI-Tag, im AGI Innsbruck, 10.00-17.00 Uhr Ostermarsch von St. Sigmund nach Völs Jugendvesper im Leuthaus, 19.30 Uhr Jugendgottesdienst in Judenstein bei Rinn, 19.00 Uhr Jugendvesper in Heiligwasser, 19.30 Uhr MINI-Fußballturnier in Stams, 11.00-17.30 Uhr Jugendvesper im Leuthaus, 19.30 Uhr Jugendgottesdienst in Völs, 19.00 Uhr MINI-Wallfahrt nach Padua

15


Die vorösterliche Zeit eine Zeit der Versöhnung eine Zeit der Heilung Versöhnung mit mir selbst, Versöhnung mit dem, was ich an mir nicht mag, Versöhnung mit meinem Leib und mit meiner Geschichte kann gelingen, wenn wir uns mit uns selbst befreunden. Du bist eingeladen, einen Termin zu wählen. Wann: Do 9. März 8.30 –10.30 Uhr Do 16. März 13.30 - 15.30 Uhr Mo 20. März 10.00 - 12.00 Uhr Do 30. März 9.00—11.00 Uhr Do 6. April 13.00 - 15.00 Uhr Wo: Im Dekanatsbüro im Leuthaus Anmeldung erbeten unter 0676/ 6003883 oder per Mail: bibelpastoral@tirol.com

Samstagspilgern mit Petra

Dekanatsfrauentag „Weil`s gerecht ist, fairändern wir die Welt“ FR 24.03.17. 14.00 -17-00 Uhr im Gemeindesaal Pfons mit einem Vortrag von Sibylle Auer und einer Modenschau von "Göttin des Glücks".

Bibeltag Wie Jesus, der Jude, seinen Glauben lernte Sa 4. Feber 2017 10 bis 17 Uhr Haus der Begegnung Innsbruck Mit Pfarrer Dr. Wilhelm Bruners, Priester im Bistum Aachen/Deutschland, der nahezu zwanzig Jahre im Heiligen Land, in der Heimat Jesu, gelebt, studiert und Gott suchende Menschen begleitet hat. Anmeldung: Pfarrer Franz Troyer

Tag der Liturgie 2017 Freitag, 17. März 2017 10.00 – 16.00 Uhr, Haus der Begegnung Innsbruck „Du bist gesegnet ..ein Segen bist du“ Theologie und Pastoral des Seg(n)ens

Pilgern muss nicht Wochen dauern. Wir starten um 9.00 Uhr und sind dann bis ca. 17.00 Uhr unterwegs. Nähere Infos und Anmeldung bei Petra: 0676/6003883 Termine: Samstag 6. Maii Samstag 3. Juni Gedanken zum Sonntag jede Woche unter www.sonntagsevangelium.at

16

Offene Übungsgruppe - Gewaltfreie Kommunikation (GFK) mit Karin Hohenegger Termine: 20. März, 10. April, 8. Mai und 12. Juni von 14.00 bis 18.00 Uhr Ort: Dekanatsbüro, Klostergasse 1 Finanzieller Ausgleich: € 15 bis 20

Anmeldung erbeten unter 0678 121 00 66 oder office@karin-hohenegger.at


Mit Leichtigkeit und Kraft bewegt-belebt-beseelt 2016/ 17

Aufbruch in den Morgen 2016

16. Februar, 16. März, 20. April, 18. Mai und 22. Juni Bitte eine Decke mitbringen! Anmeldung 0676 6003883 oder bibelpastoral@tirol.com

Schweigen für den Frieden Wer mit anderen schweigt setzt ein sichtbares und öffentliches Zeichen. Wo: in Bartlmä (Stift Wilten) Zeit: 18-00—19.00 Uhr Termine: 8. März, 5. April, 3. Mai, 7. Juni und 5. Juli Grenzen und Grenzgänge in der Bibel 26. April: Jesus als Grenzgänger 17. Mai: Grenzgang zwischen Krieg und Frieden (2 Könige, 5) 21. Juni: Die Entgrenzung der neuen Christengemeinde Wo: im Widum in Völs Wann: 14.30 – 16.15 … brannte uns nicht das Herz Unsere Treffen sind jeweils Sonntag um 18.00 Uhr im Besinnungszentrum des Stifts Wilten am 5. März und 11. Juni Anmeldung: 0676 6003883 Weltgebetstag der Frauen Freitag am 3. März um 19.00 Uhr im Widum in Aldrans

Von Frederick Sandys - http://www.preraph.org/ searchresults.php?rp=5&class=painting, Gemeinfrei, https:// commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1173828

Der Ostererfahrung von Maria Magdalena auf der Spur Geh mit nach St. Georgenberg- nimm dir Zeit - für dich selbst, lass dich ein und entdecke! Wann: SA 22 April 8.00 Uhr Wo: Parkplatz Weng

Anmeldung erbeten bei Petra unter 06766003883 Mail: bibelpastoral@tirol.com

Ich sammle meine Schätze Ein Tag zum Aufatmen Wann: 1. April von 9.00—16.30 Uhr Wo: Widum in Ampass Decke und Polster bitte mitbringen Anmeldung erforderlich bei Petra unter 0676 6003883 oder bibelpastoral@tirol.com

17


Ausbildung zur Gestaltung und Leitung von Wortgottesdiensten Wo: im Widum in Tulfes Wann: 10. Mai, 17. Mai, 1. Juni, 7. Juni und 22. Juni Beginn jeweils um 20.15 Uhr Begleitung: Petra Unterberger Anmeldung bei Petra Telefon: 0676 6003883 mail: bibelpastoral@tirol.com

Ende Mai brachten Südtiroler Pfadfinder das Kreuz zum Brenner und haben es dort den Tiroler Pfandfinder übergeben, damit es uns aufrüttelt und mahnt solidarischer zu sein. Dieses Kreuz wird nun ab den 1. Fastensonntag in den Pfarren unseres Dekanats getragen und bleibt dann jeweils eine Woche dort.

„pace e bene“ Impulse zum Frieden nennt sich das Friedensprojekt, das unser Dekanat gemeinsam mit der Caritas, in der Fastenzeit startet.

Das Kreuz aus Lampedusa ist ein greifbares Zeichen. Es wurde aus dem Holz der Boote hergestellt, mit denen Einwanderer auf der Flucht vor Krieg, Armut und Gewalt auf der Insel vor Agrigento gelandet sind.

18

Da bei Redaktionsschluss noch nicht für alle Veranstaltungen dieses Projektes die Orte fixiert werden konnten, gebe ich hier einen Überblick und verweise auf die Flyer, die Mitte Februar in allen Pfarren aufliegen werden: 16. Mai: „Zuviel des Guten?“ Möglichkeiten und Grenzen unseres Sozialsystems - Vortrag und Gespräch 9. 6. FRIEDA - zum Thema Krieg und Frieden 21. 6. Zauberwelt der Märchen und Geschichten, die dem Leben dienen 11. 11. „Ach wie gut, dass niemand weiß,…“ Gewalt gegen Frauen. Ein Theaterworkshop, der nach Zusammenhängen fragt. Einmal im Monat: ”Schweigen für den Frieden ”und eine Übungsgruppe ”Gewaltfreie Kommunikation”


Pilgern am „Keschtnweg“ von Brixen nach Maria Saal am Ritten Termin: Christi Himmelfahrt von Donnerstag 25. Mai bis Sonntag 28. Mai Donnerstag: Von Brixen führt uns der Weg zur Kirche St. Cyrill mit bedeutenden Wandgemälden aus dem 14. Jahrhundert. Weiter geht es nach Tils, Tötschling bis nach Feldthurns. Höhenunterschied: 400 m bergauf, Gehzeit 3 bis 4 Stunden Freitag: Von Feldthurns über Klausen, Villanders, Sauders und Dreikirchen wandern wir nach Barbian. Höhenunterschied: 650 m bergab, 600 m bergauf, Gehzeit 6 bis 8 Stunden Samstag: Von Barbian über Lengstein und Maria Saal vorbei an den Erdpyramiden nach Klobenstein. Höhenunterschied: 400 m bergauf, 200 m bergab, Gehzeit 5 bis 6 Stunden Sonntag: Abschluss in der Wallfahrtskirche Maria Saal Fahrt mit der Rittener Bahn nach Oberbozen und mit der Seilbahn nach Bozen. Kosten: Organisationspauschale von € 20.–, die Kosten für Bus und Seilbahn ca. € 40.-. Für Übernachtung mit Halbpension im Doppelzimmer ca. € 130.– . Da nur eine begrenzte TeilnehmerInnen - Anzahl möglich ist, bitte ich um rasche Anmeldung. Genauerer Infos beim Vorbereitungstreffen am Donnerstag 4. Mai um 19.00 Uhr. Anmeldung unter 0676/6003883

19


herz voll liebe ganz berührbar wird verletzt angst und furcht herztür zu eingeschlossen – eingeengt verkrampft und hart kein zutritt unberührbar – bitter? ohne frieden bleibt allein einbruch gottes – unerwartet! haucht er neugeschenktes leben geistin – ruach öffnet herzraum für das leben und die liebe Petra Unterberger

Impressum: Diese Informationen werden vom Dekanat Wilten-Land für Interessierte in den Pfarren des Dekanates gestaltet. Für den Inhalt verantwortlich sind Petra Unterberger (Dekanatsassistentin) und Raffaella Fortarel (Jugendleiterin). Die Redaktion ist erreichbar im Dekanatsbüro Wilten-Land, Klostergasse 1, 6020 Innsbruck. Tel. 0676/ 6003883 ; bibelpastoral@tirol.com

Dekanatsblattl Frühjahr 2017  

Zeitschrift des Dekanats Wilten Land