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Unser Unser Pfarrer Pfarrer Liebe Pfarrgemeinde! Das Kirchweihfest, das der Weg in die Zukunft nicht klar vor ihnen, wie wir jährlich im Oktober er auch heute nicht klar vor uns liegt. Klar war und feiern, ist für uns Gläuist jedoch der Auftrag „Geht in alle Welt und verbige eine Zeit, Gott von kündet das Evangelium!“ Herzen Dank zu sagen Den Weg gehen – Ohne Angst! – Ich bin gefür die Lebendigkeit spannt, auf welchen Wegen uns der Hl. Geist hin unserer Kirche in Völs. zu den Menschen führen wird. Die DialogbereitDank zu sagen für das schaft, Wege zu suchen und zu versuchen, ist für Eingebettetsein in die mich ein wichtiger Grundsatz im Glauben. Ich bin Gemeinschaft der Weltdankbar, in unserem Land Priester sein zu könKirche. Wir sind dankbar für den Glauben in den nen, wo es möglich ist, die Vielfalt christlichen LeFamilien, in den Gruppen, in den Pfarrgemein- bens wie sie die Apostelgeschichte vorgibt zu leden, die dann zusammengeschlossen werden im ben, und wo wir in Frieden mit Dekanat, in der Diözese und Menschen anderer Religionen “ t! n ie in der Weltkirche. leben können. d d n u Angst „Geht – ohne Wenn von Kirche die Rede Und dient! – Verletzten, Mutist, richten Menschen viellosen, Sündern, Glaubensschwachen und – fach ihren Blick auf die „Zentrale“ nach Rom und starken, Hoffnungslosen, … . Die vielfältigen Chaübersehen die Gläubigen, die weltweit Gesell- rismen in Gläubigen zu fördern, zu stärken, zu schaft menschenwürdig aufbauen und so den wecken, miteinander im Evangelium und in der Glauben „geerdet“ leben. Natürlich gehört der Feier der Sakramente unterwegs zu sein und den Blick nach Rom dazu. So freue ich mich, FranzisMenschen im Alltag zu begegnen, dies alles verkus als einen Papst zu erleben, der uns Christsein stehe ich als Aufgabe für uns. Als VölserInnen sind eindrücklich vorlebt. Besonders beeindruckt hat wir nicht isoliert unterwegs, sondern in Gemeinmich sein Besuch am Weltjugendtag in Rio. schaft. Das Beispiel des Papstes, zu den Ausgegrenzten Ich bin dankbar, dass Ihr als Pfarrund Armen in unserer Gesellschaft zu gehen, ist gemeinde mit mir meinen 50. Geburtstag gefeifür mich Aufruf, dies auch ganz bewusst zu tun. ert habt – „Vergelts Gott“ für das große Geschenk, Der immer wiederkehrende Aufruf des Papstes in mit euch Glaubensgemeinschaft sein zu dürfen, Brasilien, Dialog zu pflegen, den Verlauf der Geund für eure Gabe zum Busankauf. Ich bin dankschichte nicht anderen zu überlassen, sondern bar, auf 50 Jahre Konzil und 50 Jahre Diözese Innssich selbst einzubringen, lässt mich stark hoffen, bruck zurückblicken zu können. In dieser Zeit hat dass die Dialogbereitschaft auch in der Kirche sich vieles in unserer Kirche hin zu den Menschen vermehrt gepflegt wird. bewegt – durch Menschen. Für mich ist sein Aufruf „Geht – ohne Angst und Rückblick ist auch Auftrag vorauszublicken! Nehdient!“ am Höhepunkt des Weltjugendtages Leitmen wir den Auftrag an und gehen wir voll Hoffbild geworden, das ich auch euch ans Herz lege. nung und Vertrauen auf die Führung des Hl. Geht! – Das gelingt nicht ohne ein Miteinander. Geistes den Weg des Glaubens. Beten wir um ein Ich denke hier an die Apostelgeschichte, in der gelingendes Miteinander der verschiedenen Strödie Großzügigkeit der Apostel Petrus und Paulus mungen in unserer Kirche und um ein Gelingen in ihrer Verschiedenheit und ihre Öffnung auf die der Friedensbemühungen in der Welt. Sehnsucht der Menschen hin der Kirche reichen Segen gebracht haben. Ich glaube, damals lag Titelbild: Zum 50. Geburtstag spendeten Völser Vereine einen Beitrag für einen neuen Pfarrbus. Kinder bringen ein selbstgebasteltes Modell in die Kirche.

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Bildung imimPfarrblatt Bildung Pfarrblatt Lumen gentium cum sit Christus Christus ist das Licht der Völker

Mit dieser dogmatischen Konstitution über die Kirche widmete sich das II. Vatikanische Konzil der Kirche nach innen (ad intra). Ursprünglich war ja von den Vorbereitungsgremien des Konzils geplant, „die Kirche“ als Ganzes zu behandeln. Es waren gerade die deutschsprachigen Konzilsväter, die mit diesem Plan nicht einverstanden waren. Sie rebellierten; zu weit gefasst war für sie diese Vorgangsweise. Es musste eine je eigene Sicht für „die Kirche“ geben. Und so kam es zu den beiden Konzilstexten: der Sicht nach innen (ad intra, Lumen gentium), und einer Sicht nach außen (ad extra, Gaudium et spes – nächste Emmaus-Ausgabe). Nur so könnte man den Anforderungen der Zeit gerecht werden, und genau das wollte ja das Konzil. Ein wesentlicher Artikel dieser dogmatischen Konstitution ist der oft zitierte Artikel 8: „Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird. Das schließt nicht aus, dass außerhalb ihres Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind, …“ 1 Die katholische Kirche ist demnach nicht die einzige Kirche, die die Kirche Christi vertritt. Der Heilsgedanke Christi, seine Botschaft, wird auch in anderen Religionen vertreten. Die dogmatische Konstitution beschäftigt sich eingehend mit dem Aufbau der Kirche nach innen, der Hierarchie der Kirche. Die Konstitution legt drei Weihestufen fest: Diakon – Priester – Bischof. Jede dieser drei bilden ein eigenes Kollegium, eine je eigene Gemeinschaft, in der Gemeinschaft der Christen (Laien). Vorher gab es sieben Weihestufen: die sog. vier „niederen Weihen“ (Vorleser usw.) vor den höheren Weihen, Di-

akon – Priester – Bischof (von daher kommt auch die Formulierung: „Hochwürden“). Da sind also die Diakone; ständige Diakone (können auch Familienväter sein) und Durchgangs-Diakone (die später zu Priestern geweiht werden). Und da sind wir Priester, die ihr Amt wahrnehmen und die Sakramente spenden, so gut es möglich ist und so sehr es angenommen wird. Und wir Priester bleiben auch geweihte Diakone, nämlich Diener. Lumen gentium hebt den Bischof hervor, die Gemeinschaft der Bischöfe, die Diözese, unsere Ortskirche „Die Bischöfe haben also das Dienstamt in der Gemeinschaft zusammen mit ihren Helfern, …, übernommen. An Gottes Stelle stehen sie der Herde vor, deren Hirten sie sind.“ 2 Diese Aussage stärkt die je eigenen Ortskirchen, unsere Diözesen, unsere Diözese Innsbruck! Selbst der Papst fügt sich ein in diese Gemeinschaft der Bischöfe, denn er ist der Bischof von Rom. Gerade Papst Franziskus bezeichnet sich selbst immer als Bischof von Rom - ich zumindest habe von ihm noch nie die Bezeichnung „Papst“ gehört. Diese für sich gewählte Formulierung als „Bischof von Rom“ wird momentan oft so gedeutet, dass gerade Franziskus diese Idee der Ortskirche, der Diözese, bestärken will. Das würde einem Zentralismus entgegenstehen, und ist eigentlich genau die Idee des II. Vatikanums, der Gedanke von Lumen Gentium. Rein praktisch könnte das bedeuten, dass z. B. Bischöfe nicht mehr von Rom ernannt, sondern innerhalb der Ortskirche gewählt werden. Zum Beispiel … mal schauen, wie es realisiert wird. Fest steht, dass, nach Lumen Gentium, die Gesamtkirche ein Verband der Ortskirchen, also der Diözesen, ist. Das ist momentan noch nicht umgesetzt – noch „herrscht“ Zentralismus, nämlich Rom. Ich möchte bewusst herausstreichen, dass Lumen Gentium die Laien, also die nicht Geweihten, aufwertet: „Die geweihten Hirten wissen sehr gut, wie viel die Laien zum Wohl der ganzen Kirche beitragen.“ 3 Und jeder, der in der Pfarre lebt, weiß, wie viel sie leisten, die Nicht-Geweihten. An die-

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Bildung im Pfarrblatt Bildung im Pfarrblatt ser Stelle an diese „Laien“ ein herzliches Vergelt‘s Gott! Vieles wäre ohne euch nicht möglich. Viele Gremien und Feste leben von eurem Einsatz. Unsere verschiedenen Teams und Räte, sie bestehen aus Laien. Wir alle sind Kirche, was wären wir ohne die Laien. Sie bilden mit uns Geweihten, mit euch Christen, die Kirche. Ich finde es eine der großen Stärken dieses II. Vatikanums, dass gerade die „Laien“, die Nicht-Geweihten, ins rechte Licht gerückt werden. In Lumen Gentium wird auch die neue Sichtweise dieser unserer Kirche bewusst formuliert: Wir sind „ein pilgerndes Gottesvolk“, eine Kirche, die unterwegs ist, und das sind wir … unterwegs. Lasst uns gestalten, wir gemeinsam, die wir Kirche sind. Als Bischöfe, Priester, Diakone, und Laien – denn gerade sie werden durch Lumen Gentium emanzipiert, hervorgehoben – und das zu Recht. Pilgerndes Gottesvolk, das sind wir, unterwegs - work in progress. Kooperator Adrian OPraem 1 2

Dogmatische Konstitution über die Kirche. Artikel 8. Ebd. Artikel 20., 3 Ebd. Artikel 30.

ZUM THEMA „KONZIL“ Ein erfrischender Anstoß. Viel hat sich ereignet und viel hat das Konzil bewegt, denn wer will, dass die Kirche bleibt, wie sie ist, will, dass sie nicht bleibt. Josef Dirnbeck erinnert sich, gibt viele Anstöße, macht komplizierte Sachverhalte verständlich und schildert die Vorgänge in Rom. Nur wer sich ändert, bleibt sich treu. Ein lesenswertes Buch, das den „Geist des Konzils“ wachhält.

Einflussreiche Persönlichkeiten, die das Konzil prägten - (Konzilspäpste, Bischöfe, Theologen, Beobachter, Journalisten) - werden in diesem Buch vorgestellt. Mario von Galli sagt: „Es war eine aufregende Zeit, geprägt von Zuversicht und Hoffnung.“ Fünfzig Jahre danach ist es Zeit, wiederum dem Konzil zu begegnen, damit auch uns Zuversicht und Hoffnung erfasse. Dazu ist dieses Buch ein wertvoller Impuls.

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Zum Nachdenken

In der Wahlwerbung für die Nationalratswahl konnte man auf die Rede von „unseren Österreichern“ stoßen, die es zu lieben gilt. Wer gehört hier nicht dazu? Was gilt dann denen gegenüber? Diese Fragen stellen sich da von selbst. Wer gehört zur Kirche? Passt hier auch die Rede von den „Unseren“ und den „Anderen“, die nicht dazugehören? Das Konzil spricht von der Kirche als einer Gemeinschaft der Gläubigen. Die „Menschen seiner Gnade“ (Lk 2,14) bilden diese Gemeinschaft der Gläubigen. Diese lassen den Geist Gottes wehen, wo er will, sie sprechen also keinem Menschen von vornherein ab, zu diesen Menschen seiner Gnade zu gehören. Sie selbst antworten auf das Angebot der Gnade nicht anzweifelnd und ablehnend und bekennen sich zu ihrem Glauben. Sie wissen, dass der Geist Gottes auf alle Menschen guten Willens den Sinn für Glauben ausgießt und damit auch jenseits der Grenzen der katholischen Kirche mit ihren festgelegten Zugehörigkeitsbedingungen wirkt. Und sie wissen auch, dass das Gebot der Nächstenliebe sich auf alle Menschen bezieht. Hans Thalhammer


Kirche jung Kircheist ist jung nd .juge aktion . ww

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FAIR naschen hilft!

JugendAktion

Ich bin FAIR

Auch heuer werden am Weltmissionssonntag, am 26. und 27. Oktober, nach den Gottesdiensten die „Missio Schokopralinen“ und das „Bio-Studentenfutter“ von Jugendlichen verkauft. Den Kleinproduzenten/-innen der Rohstoffe werden faire Preise für ihre Produkte gezahlt. Darüber hinaus kommt der Reinerlös Jugendprojekten z.B. in Burma oder Ruanda zugute. Mit dem Kauf der Missio-Produkte bekommt man gleich drei Vorteile auf einmal: Faire Preise, volle Unterstützung und feinsten Genuss.

Nacht der 1000 Lichter Am Abend des 31. Oktober erstrahlen in vielen Pfarren, so auch in Völs, tausende Lichter: Sie möchten uns einstimmen auf das Allerheiligen-Fest. Zu Allerheiligen gedenken wir nicht nur der bekannten Heiligen, sondern auch der „Alltags-Heiligen“: Jener, die im Verborgenen Gutes tun und so die Welt heller machen. Der Lichterglanz dieser Nacht weist darauf hin, dass es das „Heilige“ auch in meinem persönlichen Leben gibt – und darauf wartet, entdeckt zu werden. In der Pfarrkirche wird ab 19.00 Uhr zu einer Anbetung eingeladen. Ab 20.00 Uhr können die Lichter im Pfarrgarten besucht werden. Anschließend steht die Pfarrstube allen Besuchern offen. Besonders laden wir auch Kinder und Jugendliche ein.

Jugendmesse… …wird an folgenden Sonntagen um 19.00 Uhr von Jugendlichen gestaltet: 6. Oktober in der NMS 20. Oktober in der Pfarrkirche mit den Firmlingen 2013 anschl. Jugendabend 10. November 15. Dezember

„Die Montagnacht – GebetGemeinschaftGott“ Wir starten ins neue Schul- und Arbeitsjahr mit einer Neuauflage der Jugendvesper: „Die Montagnacht – GebetGemeinschaftGott“ Dort werden wir verschiedene moderne und junge Gebetsformen miteinander kennen lernen. Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen steht dabei im Mittelpunkt. Anschließend an das Gebet gibt es eine kleine Jause. Im Namen des Jugendleiterteams der Stiftspfarren: Katharina Baumgartner „Die Montagnacht“ beginnt um 19.30 Uhr (Abfahrt in Völs um 19.00 Uhr beim Pfarrheim) 14.10. St. Bartlmä 11.11. St. Norbert (Taizegebet) 9.12.2013 Emmaussaal im Stift Wilten 13.1.2014 Basilika 10.3. Stiftskirche 12.5. Basilika 16.6. St. Bartlmä

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Kirche istjung jung Kirche ist Tag 10 im Ferienlager

Jause am Nachmittag

Ein paar Mädel tanzen am Bunten Abend

Um 9.00 Uhr weckten uns lauthals die heutigen Tageschefs Meli und Patze zum Frühstück um 9.30 Uhr. Die meisten zwangen sich noch total erledigt und kaputt von der gestrigen Disco, bei der die Letzten bis ca. 2.15 Uhr aushielten, aus ihren bequemen Betten und bewegten sich langsam zum Morgenlob. Heute gab es noch einmal ein kleines Buffet (Müsli, Kuchen, Brote,…) und es wurde der weitere Tagesablauf verkündet. Am Vormittag begannen schon die Vorbereitungen für den Bunten Abend, deswegen sammelte so gut wie jede Zimmergemeinschaft ihre Ideen. Um 13.30 Uhr gab es das Mittagessen, Nudeln mit Tomatensoße oder Milchreis – oder auch beides. Danach war freie Beschäftigung angesagt: wir konnten unseren Auftritt beim Bunten Abend fertig vorbereiten, im Speisesaal mit ein paar Gruleis Brettspiele spielen, unser Talent beim „Sing Star“ versuchen, usw… Um 16.30 Uhr gab es draußen eine Jause (Apfel & Melonen) und wir fingen teilweise schon an, unsere Koffer zu packen, denn um 18.00 Uhr kontrollierten dies die Gruleis bei

der Ziko (Zimmerkontrolle). Beim Abendessen um 19.00 Uhr verspeisten wir gierig die köstlichen Wiener Schnitzel mit Pommes und Gemüse. Wir freuten uns auf das Abendprogramm. Die allerletzten Vorbereitungen liefen, bis endlich der BUNTE ABEND um 20.30 Uhr begann. Jeder hatte seinen Spaß bei den verschiedenen Einlagen. Zwischendurch wurden wir mit Eis verwöhnt. Einerseits sehr traurig, dass diese abwechslungsreichen 10 Tage so schnell vergingen und schon alles vorbei ist, andererseits auch ein bisschen froh, nach Hause zu kommen, lang und tief zu schlafen. Die Motivation und der Spaß blieb das ganze Lager hindurch bis zum letzten Abend erhalten und jeder sammelte neue Erfahrungen, Erinnerungen und gewann neue Freunde. Hannah Schneeberger (Der ungekürzte Bericht sowie viele weitere erscheinen in der Lagerzeitung)

Einladung zur Lager-Multi-Media-Show Noch einmal die Ferienlagerstimmung genießen, in Erinnerungen schwelgen und die gemeinsame Zeit genießen! Am Freitag, 15. November um 19.30 Uhr im Mehrzwecksaal der NMS werden Fotos gezeigt, Erlebnisse erzählt und die Lagerzeitung und die Foto-CD präsentiert. Eingeladen sind alle Lagerkinder mit ihren Familien und Freunden, sowie alle Sponsoren, Unterstützer und interessierte Pfarrangehörige.

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BesondereBesondere Gottesdienste undund Veranstaltungen Gottesdienste Veranstaltungen Donnerstag, 3.10.: 19.00 Uhr Requiem für die Letztverstorbenen 3. Quartal (Kirchenchor), anschl. Anbetung vor dem Allerheiligsten bis 23.00 Uhr zum Beginn des Arbeitsjahres wozu besonders die Mitglieder unserer pfarrlichen Gruppen eingeladen sind. Sonntag, 6.10.: 08.30 Uhr Hl. Messe, 10.00 Uhr Familiengottesdienst anschl. Oktoberfest der Musikkapelle auf der Pfarrheimwiese, 19.00 Uhr Abendmesse in der Neuen Mittelschule von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet Mittwoch, 9.10.: 19.00 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche, 20.00 Uhr Treffen der UnterstützerInnen und Mitglieder der Pfarrerinitiative unserer Diözese mit Pfarrer Helmut Schüller im Pfarrsaal. Themen: Schwerpunkte der diözesanen Pfarrerinitiative, Referat von Helmut Schüller, anschl. Gespräch, Anfragen, Anliegen, Fragen der Kommunikation und Unterstützung zwischen Mitgliedern und Unterstützern. - Wie wird man unterstützendes Mitglied? Mehr dazu unter: http://pfarrerinitiativedioezese-innsbruck.blogspot.com/ Donnerstag, 10.10.: 20.00 Uhr Taufabend Samstag, 12.10.: Männerwallfahrt zur Wieskirche in Oberbayern (siehe S. 11) Sonntag, 13.10.: Kirche am Flohmarkt (in Völs) siehe S.11. Um 19.00 Uhr Abendmesse für all die Menschen, mit denen wir gesprochen haben. Montag, 14.10.: 19.00 Uhr Abfahrt beim Pfarrheim zur neuen Jugendvesper – siehe S. 5 Dienstag, 15.10.: 20:00 Uhr Abendbibelrunde – Pfarrstube Mittwoch, 16.10.: 19.45 Uhr Pfarrgemeinderatsitzung Donnerstag, 17.10.: 19.00 Uhr Anbetung, 20.00 Uhr verpflichtender Eltern- und Patenabend zur Firmung 2014 Samstag, 19.10.: 15.00 Uhr Taufe Kirchweihsonntag, 20.10.: Pfarrkaffee und EZAWarenverkauf nach allen Vormittagsgottesdiens-

ten, 08.30 Uhr Messe, 10.00 Uhr Festgottesdienst (Kirchenchor), 19.00 Uhr Jugendmesse besonders mit den Firmlingen 2013 Donnerstag, 24.10.: 19.00 Uhr Abendlob, 19.45 Uhr Emmaus-Weggemeinschaft unter dem Jahresmotto „Credo – was glaube ich?“ mit Petra Unterberger Sonntag der Weltkirche, 26./27.10.: Samstag,19.00 Uhr Hl. Messe für unser Vaterland, Verkauf von Schokopralinen nach jedem Gottesdienst. (siehe S. 5) Mittwoch, 30.10.: 14.30 Uhr Lebensschule Bibel „Erfüllt vom lebendig machenden Geist“ Lk 2,1-13 mit Petra Unterberger, 20.00 Uhr Taufabend Donnerstag, 31.10.: „Nacht der 1000 Lichter“ – siehe S. 5 - In dieser Woche ist auch die kleine Totenkapelle geöffnet, in der das Deckenfresko von Hans Andre „Das Jüngste Gericht“ zu sehen ist. Freitag, 1.11.: Allerheiligen Gottesdienste: 8.30 Uhr, 10.00 Uhr, 19.00 Uhr. Nach den Gottesdiensten verkauft die Jungschar Kastanien, 14.00 Uhr ökumenische Andacht für die Verstorbenen mit Friedhofumgang und Gräbersegnung Samstag, 2.11.: Allerseelen 19.00 Uhr Friedhofumgang, anschl. Requiem für alle Verstorbenen - (Kirchenchor). Angehörige können bei den Gräbern warten und sich dann der Prozession in die Kirche anschließen. Nach dem Gottesdienst Kastanienverkauf der Jungschar. Sonntag, 3.11.: 19.00 Uhr Abendmesse in der Neuen Mittelschule (NMS) Mittwoch, 6.11.: 19.45 Uhr Pfarrgemeinderatsitzung Donnerstag, 7.11.: 19.00 Uhr Abendlob Samstag, 9.11.: 15.00 Uhr Taufe, 17.00 Uhr Martinsumzug vom Eltern Kind Zentrum – Treffpunkt Dorfplatz Montag, 11.11.: 19.00 Uhr Abfahrt beim Pfarrheim zur neuen Jugendvesper „Die MontagnachtGebetGemeinschaftGott“ nach St.Norbert

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Gottesdienste Gottesdienste / TTT / TTT Donnerstag, 14.11.: 19.00 Uhr Anbetung in der Pfarrkirche, 20.00 Uhr - 1. verpflichtender Elternabend zur Erstkommunionvorbereitung

Donnerstag, 21.11.: 19.45 Uhr Emmaus-Weggemeinschaft unter dem Jahresmotto „Credo – was glaube ich?“ mit Petra Unterberger

Samstag, 16.11.: 14.30 Uhr Berufungstag im Stift Wilten

Samstag, 23.11.: 15.00 Uhr Krankengottesdienst mit Krankensalbung im Haus der Senioren. Wer abgeholt werden möchte, melde sich in der Pfarrkanzlei (303109).

Sonntag, 17.11.: - Elisabeth-Sonntag Pfarrkaffee und Handarbeitsbasar im Pfarrheim – siehe S. 11, 10.00 Uhr Cäcilienmesse des Kirchenchores

Christkönigsonntag, 24.11.: 10.00 Uhr Cäcilienmesse der Musikkapelle

Mittwoch, 20.11.: 20.00 Uhr Pfarrsaal: „In Würde leben bis zuletzt“ – siehe Seite 11

Mittwoch, 27.11.: 14.30 Uhr Bibelrunde „Das Leben der jungen Gemeinde“ Lk 2,43-47

Taufen

Todesfälle

12. Mai 2013 26. Mai 26. Mai 15. Juni 15. Juni 15. Juni 20. Juli 20. Juli 20. Juli 21. Sept. 21. Sept.

Mirjam Sarah Isabella Hörmann Emma Valentina Gruber Magnus Roman Singer Anna-Lena Elisabeth Ditterich Lilli Großkopf Noah Ebenhoch Emil Peter Wörle Philipp Stefan Bliem Anton Krickl-Bretter Theresia Elisa Wirth David Saurer

Wir freuen uns mit den Eltern!

21. April 2013 30. April 05. Mai 11. Mai 21. Mai 03. Juni 01. Juli 07. Juli 31. Juli 04. August 08. August

Den Angehörigen herzliche Anteilnahme!

Trauungen 18. Mai 2013 25. Mai 01. Juni 01. Juni 22. Juni 22. Juni 31. Aug. 07. Sept. 13. Sept.

Udo Gennari und Maria Gennari Hellmonsödt Markus Feßler und Carola Nigsch / Völs Rupert Genitheim und Angelika Juen / Innsbruck Stefan Hildebrand und Sylvia Söllner / Völs Frank Dauer und Simone Dietl / Innsbruck Stefan Neukam und Martha Merschitsch / Völs Jürgen Raitmair und Romana Knapp / Völs JürgenZehrer und Andrea Zehrer / Völs Niki Koteschowetz und Bettina Lax / Völs Herzlichen Glückwunsch auf gemeinsamer Lebensfahrt!

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Maria-Anna Niedrist Hildegard Glaser Johanna Burgstaller Therese Gabl Klaus Ganner Josefine Schöpf Siegfried Hafner Maria Grünauer Johanna Hackl Rosa Raffeiner Brigitte Weger

84 J. 89 J. 56 J. 97 J. 62 J. 93 J. 88 J. 89 J. 81 J. 93 J. 63 J.


Aus Aus der derDiözese Diözese 50 Jahre Diözese Innsbruck Vom 1. Dezember 2013 bis zum 8. Dezember 2014 feiert die Diözese Innsbruck ihr 50-jähriges Bestehen. Alle sind herzlich eingeladen, dieses Jubiläumsjahr lebendig zu gestalten und miteinander die Kirche als einen Ort der Spiritualität und Gemeinschaft zu feiern.

Bischöfe unserer Diözese

Am 6. August 1964 wurde Innsbruck zur selbständigen Diözese erhoben. Bischof DDr. Paulus Rusch (1903 – 1986) trat am 8. Dezember 1964 als erster Bischof der neuerrichteten Diözese sein Amt an. Dr. Reinhold Stecher (1921 – 2013) wurde 1980 sein erster Nachfolger. Dr. Alois Kothgasser folgte am 10. Oktober 1997 Bischof Stecher nach. Dr. Ernst Jäger als Diözesanadministrator überbrückte die bischoflose Zeit von 2002 bis 2003. Dr. Manfred Scheuer wurde schließlich am 21. Oktober 2003 zum neuen Bischof ernannt und am 14. Dezember 2003 von Alois Kothgasser offiziell in sein Amt eingeführt.

„Aufbrechen“ – Gemeinsam das Jubiläum feiern

Die Veranstaltungen, die in der Diözese anlässlich des 50-jährigen Jubiläums stattfinden, umfassen Gesprächsgruppen, Reisen, Konzerte, Ausstellungen, ein Diözesanfest uvm. Das Thema „Aufbrechen“ steht bei allen Veranstaltungen im Mittelpunkt. Dieser Aufbruch soll mit der Kirche in eine neue gemeinsame Zukunft führen. Gesprächsgruppen sollen vor Ort versuchen, sich mit den Themen „Der Geist des Konzils“, „Was heißt katholisch?“, „Kirche als Volk Gottes“ und „Kirche in der Welt von heute“ auseinanderzusetzen. Informationen dazu auf der Homepage www.dibk.at/aufbrechen2014 Auszug aus dem Jubiläumsprogramm 1. Dez. 2013 Semesterferien 2014 Frühjahr 2014 Frühjahr 2014 27. April 2014 Juli 2014 6. Aug. 2014 20. Sept. 2014 15. Nov. 2014 8. Dez. 2014

Eröffnung des Jubiläumsjahres Israel-Reise Dekanatliche Konzilstage „Komm, red’ mit!“ Jungschar- und Jugendtournee Fest des Diözesanpatrons Petrus Canisius und Präsentation der 1. Ausgabe der Schriftenreihe „nota. Historische Notizen zur Diözese Innsbruck“ Mehrtägige Sternwallfahrt zum Dom St. Jakob Festgottesdienst in Brixen Diözesanfest in Innsbruck Caritas-Kongress Abschlussgottesdienst

Keine nostalgische Rückblende

Dieses Jubiläum soll keine nostalgische Rückschau sein, vielmehr soll die Gelegenheit genützt werden, Fragen der Gegenwart aufzugreifen und die Zukunft in den Blick zu nehmen. Das gewählte Motto „Aufbrechen“ soll dabei vieles ermöglichen und zulassen. PL

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Aus Pfarre Ausder der Pfarre Pfarrer Christoph – 50. Geburtstag Am Hohen Frauentag feierte die Pfarre mit einem Festgottesdienst und einem Pfarrfest den 50. Geburtstag unseres Pfarrers Christoph. Viele waren der Einladung gefolgt und zeigten damit die Wertschätzung für seine Arbeit als Seelsorger in unserer Gemeinde. Seelsorge ist das Bemühen um den Menschen und dessen Beziehung zu Gott. Sie ist ein Beziehungsgeschehen zwischen Glaubenden, Ungläubigen, Fernstehenden, Ausgetretenen und Atheisten. Als Seelsorger begleitet Pfr. Christoph Menschen in Lebens- und Glaubensfragen durch das persönliche Gespräch, durch Zuhören, durch Gebet, durch tröstende, heilende und aufmunternde Worte, durch Segensgesten und durch soziale Unterstützung. Als Seelsorger nimmt er den ganzen Menschen wahr. Die Begegnung ist Zeit der Aufmerksamkeit füreinander, für die Lebens- und Glaubenserfahrungen des Gesprächspartners im Zuhören und im Teilen von Schicksalen, Hoffnungen, Sorgen, Nöten und

Freuden. Pfr. Christoph lässt sich von den Anliegen der Menschen berühren, weil sein Angebot ein diakonischer Dienst ist. Der Altar ist für ihn die innigste Form der Begegnung mit dem Heiligen. EMMAUS wünscht unserem Pfarrer noch viele segensreiche Jahre in Völs!

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Abschied von Birgit Ein Jahr durfte ich als Pastoralpraktikantin in der Pfarre Völs mitarbeiten. Dabei konnte ich erste Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen der Pastoral sammeln. Ich erlebte die Pfarre Völs als eine von Offenheit und Herzlichkeit geprägte Gemeinde, in der sehr viele Menschen Mitverantwortung für die Pfarre übernehmen. Dies trägt dazu bei, dass Völs eine lebendige und

bunte Pfarre ist, in der vieles Platz haben darf. Diese Offenheit und Herzlichkeit habe ich sehr geschätzt. Ich blicke auf ein Jahr mit schönen Begegnungen und wertvollen Erfahrungen zurück und danke allen, die mich so gut aufgenommen haben. Ich wünsche euch als Pfarrgemeinde „Gottes Segen“ für ein lebendiges, vielseitiges und erfülltes Pfarrleben! Birgit Prader EMMAUS, die MitarbeiterInnen und Pfr. Christoph danken für ihr einsatzfreudiges Mitwirken und wünschen „Alles Gute!“ im neuen Arbeitsfeld!

Besuchsdienst Wenn man in eine Gemeinde neu zuzieht, ist es schön, wenn man „willkommen“ ist. Daher hat der Pfarrgemeinderat beschlossen, einen Besuchsdienst für die Neuzugezogenen einzurichten. Das Team, das sich dafür engagiert, will neue Mitbürger begrüßen und auf die Angebote der Pfarre hinweisen. An erster Stelle steht aber der Willkommensgruß. Vom Pfarrgemeinderat sind dabei: Koop. Adrian, Jugendleiterin Katharina, Pfarrhelferin Karoline, Sepp Vantsch, Pfarrsekretärin Rosa, Elias Nigsch, Tanja Windhager, Waltraud Bednarz und Roswitha Pittl.

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AusAus der Pfarre der Pfarre Pfarrkalender 2014

Ab November wird der 2014 neue Pfarrkalender 2014 VÖLS „Vereine gestalten Gemeinde“ allen Völser Haushalten angeboten. Das Kalendarium enthält alle pfarrlichen Termine und Veranstaltungshinweise. Die VEREINE GESTALTEN GEMEINDE Rückseiten sind der Bildung und vertiefender Information gewidmet. 2014 stellen sich die Völser Vereine vor. Der Kalender ist ein guter Begleiter durchs Völser Kirchenjahr! Wir bitten um freundliche Aufnahme der VerteilerInnen! PFARRKALENDER

Handarbeitsbasar

Fleißige Hände haben übers Jahr wiederum viele Unikate liebevoll gestaltet. Beim Basar am Sonntag, 17. November im Pfarrheim können diese von 8.30 bis 16.00 Uhr zu günstigen Preisen erworben werden. Kaffee und Kuchen machen diesen Einkauf zu einer netten Begegnung.  Alle sind herzlich willkommen!

5. Männerwallfahrt

Termin: Sa., 12. Oktober 2013 Abfahrt: 07.30 Uhr Raggl / 07.35 Uhr OMV

Ziel: Wieskirche in Oberbayern Anmeldung: Bernd Gams 0676/4181608 oder Pfarramt 303109 Kosten: Fahrt: € 15.- / Brauereibesuch: € 12. (mehr dazu in der Gemeindezeitung 9/2013 - S.11)

Kirche am Flohmarkt…

…findet am 13. Oktober in Völs statt. Frauen und Männer werden an diesem Sonntag in gelben Trikots am Cyta-Flohmarkt sein. Es wird einen Stand mit allen Diözesanen Angeboten ge-

ben. Dabei wollen wir mit Menschen ins Gespräch kommen. Vor allem wollen wir Zuhörer sein, um zu hören, was heute gebraucht wird, was vielleicht fehlt und was Hoffnung und Kraft für den Alltag gibt. Machst du mit? Darauf freut sich Dekanatsassistentin  Petra Unterberger  0676/6003883

Hospizvortrag

Der Stefanuskreis lädt zu einem öffentlichen Vortrag ein: „In Würde leben bis zuletzt – Die Begleitung von Menschen in schwerer Krankheit“. Termin: Mittwoch, 20. Nov. 2013, 20.00–21.30 Uhr Ort: Pfarrsaal Völs Referent: Mag. Werner Mühlböck MBA, Geschäftsführer Hospiz ist eine Haltung. Es stehen die Bedürfnisse schwer kranker Menschen und ihrer Angehörigen im Mittelpunkt des Abends. Entstehung der Hospizbewegung und welche Bedürfnisse Menschen am Lebensende haben und wie wir dazu beitragen können, die letzte Lebensphase für Betroffene und ihre Angehörigen gut zu gestalten, werden besprochen. Alle sind zu diesem Abend herzlich eingeladen!

Abschied und Dank

Prof. Siegfried Hafner ist am 01. Juli 2013 im 89. Lj. zu Gott, seinem Schöpfer, heimgekehrt. Als begabter Künstler und Mensch hat er viele Spuren in Völs hinterlassen. Seine Skulpturen sind im öffentlichen Raum tirolweit zu finden. Auch der Pfarre stand er stets mit Rat und Tat zur Seite. Die Pfarrgemeinde und EMMAUS sagen Dank für all das Gute, das er tat. Die Geborgenheit in Gott sei nun sein ewiger Lohn! R.I.P.

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VorVorden Vorhang den Vorhang Zeitzeugen Mit 39 Jahren war Johannes Jobst einer der jüngsten Bischöfe des Konzils. Er war damals Oberhirte von Kimberley im Nordwesten Australiens, ein großes Gebiet. Heute ist es die Diözese Broom. Er wurde von Papst Johannes XXIII. zum Bischof ernannt und 1959 geweiht. Bischof Jobst verbringt seinen Lebensabend in Patsch. EMMAUS hat ihn besucht und drei Fragen gestellt. zese umgesetzt, wie Pfarrgemeinderäte, Lektoren, Mitarbeit der Frauen, Ministrantinnen. Die Missionsgebiete waren der europäischen Kirche voraus. EMMAUS: Welche Erwartungen / Hoffnungen verbanden Sie mit dem Konzil? Bischof Jobst: Eine Hoffnung wurde erst heuer mit Papst Franziskus erfüllt, dass nämlich ein Mann aus der sogenannten dritten Welt Papst werden möge. Die zweite Erwartung war, dass den Bischöfen wieder ihre rechtmäßige Stellung in der Kirche eingeräumt werde. Die Kirche wird durch die Ortsbischöfe regiert und nicht durch die Kurie. Weg vom Zentralismus und hin zu dem, wie es Christus gewollt hat, dass die Nachfolger der Apostel das juridische und spirituelle Haupt der Diözese, der Teilkirche, sind.

EMMAUS: Wenn Sie sich an das Konzil erinnern, welche Eindrücke fallen Ihnen spontan ein? Bischof Jobst: Es sind viele Eindrücke. Doch ein Erlebnis, ich war damals ein junger Bischof, blieb mir im Gedächtnis. Ich bin vom Petrusgrab zurückgegangen und habe die vielen Konzilsväter auf den Tribünen gesehen. Ich sah fast nur weiße und durch das Alter gekennzeichnete Gesichter. Da dachte ich mir: Die Kirche ist alt geworden und hat ihren missionarischen Schwung verloren. – Doch das Konzil ist mutig vorangegangen und hat neue Wege aufgezeigt. Leider wurde anschließend wenig getan, die Entscheidungen der Versammlung umzusetzen. Viele Forderungen der Dokumente waren damals schon in meiner Diö-

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EMMAUS: Welche Aussage des Konzils hat Sie am meisten mit Freude erfüllt? Bischof Jobst: Wir jüngeren Bischöfe haben uns sehr über die Definition gefreut, dass die Kirche „Volk Gottes“ (LG 9) – populus Dei – ist. Dieses „wandernde Gottesvolk“ sind alle Christen. So sah man die orthodoxe Kirche neu und sprach von der Kollegialität aller Bischöfe, die dann nicht durchgehalten wurde, weil den Bischofskonferenzen keine Jurisdiktionsvollmachten zugesprochen wurden. – Voll Begeisterung bin ich in meine australische Diözese zurückgekehrt, um mit dem „pilgernden Gottes Volk“ unterwegs zu sein. Um meine Aufgaben erfüllen zu können, machte ich noch den Flugschein, damit ich alle Orte und Gebiete meiner Diözese erreichen konnte. Mit 77 bin ich zum letzten Mal am Steuer gesessen. Das Konzil sagte uns ja, dass jeder ein Missionar sein soll. So schaue ich voll Dankbarkeit auf ein erfülltes Leben zurück.


Völser Orts& Kirchengeschichte Völser Orts- & Kirchengeschichte Evangelist Markus zeigt uns die menschliche Seite Jesu Das Evangelium nach Markus ist das zweite Buch im Neuen Testament, das kürzeste der vier kanonischen Evangelien. Markus stellt in seiner Schrift die menschliche Seite Jesu in den Vordergrund: Jesus wird zornig und traurig, hat Hunger, ist müde und herzt Kinder. Sein Evangelium beginnt mit dem Auftreten des Täufers und endet mit dem Auffinden des leeren Grabes durch Frauen am Ostermorgen.

Markusaltar gegen Mittag ausgerichtet

Bis zum Jahre 1971 war es in Völs zu Fronleichnam Brauch, an vier Segensstationen, die in den vier Himmelsrichtungen angeordnet waren, die vier Evangelienanfänge zu singen und den Segen mit dem Allerheiligsten zu erteilen. Der zweite, nach Süden ausgerichtete Altar, war beim „Pohl“ (Haselwanter, Biegung Dorfstraße) aufgestellt. Hier wurde der Anfang des Markusevangeliums gesungen. „Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes: Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden. (…)“

Ablassbrief von 1286

Eine, heute kaum mehr bekannte Begebenheit, wird mit dem Evangelisten Markus in Verbindung gebracht: Seit alters her wallfahrtet die Pfarre Götzens zu Fuß am Fest des Evangelisten Markus (25. April) zur Blasiuskirche. Aus dem Jahre 1819 ist folgender Vermerk vorhanden: „Obschon das Fest des Heiligen Markus auf einen Sonntag fiel, kommen doch auch alle möglichen Kreuze (damit waren die Bittgangsformationen gemeint) auf den Blasiusberg. An diesem Tag kamen die Abgeordneten aus Kematen und Oberperfuss; aber die Wiltener und die Götzener kamen am nächstfolgenden Montag. Die übrigen ließen hart auf sich warten.“ Anscheinend war der Besuch der anderen Pfarren an diesem Tage so selbstverständlich, dass im April 1898 nur der kurze Hinweis in den Aufzeichnungen

Markus mit seinen Attributen Gänsekielfeder, aufgeschlagenes Buch und Löwe, der Stimme in der Wüste, in einem Gewölbezwickel der alten Völser Kirche Foto. www.stanger.com

des Pfarrers zu lesen ist: „Gedächtnistag des hl. Ev. Markus: ½ 7 Uhr Kreuzgang nach Blasienberg, dort nach Ankunft der Kreuze Predigt und feierliches Amt.“ Der Markusbittgang ist uralt. Er wurde von Gregor dem Großen, der von 590 bis 604 Papst war, neu belebt, damit verdrängte er die heidnischen Bittprozessionen, die um diese Jahreszeit abgehalten wurden. Die Tradition der Bittgänge am Markustag könnte sich aus folgendem Ablassbrief ableiten lassen: Ein hoher geistlicher Würdenträger gewährte am 24. April 1286 in einer im Stift Wilten geschriebenen Urkunde, allen andächtigen Besuchern der beiden Kirchen zu Völs, am Fest der Kirchenpatrone, des Evangelisten Markus und des seligen Silvesters, einen ewigen Ablass von 40 Tagen für schwere Sünden und von einem Jahr für lässliche Vergehen. Markus ist Patron der Bauarbeiter, Maurer, Glaser, Glasmaler, Notare, Schreiber, Korbmacher. Er wird um gutes Wetter und gute Ernte angerufen. Karl Pertl

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Die Weltkirche ist in Diözesen organisiert. Die Diözese wiederum teilt sich in Dekanate auf, in denen die Pfarreien in überschaubaren Einheiten zusammengeschlossen sind. Das Dekanat wird vom Dekan geleitet.

Unser Dekanat Wilten-Land

Bei einer Dekanatskonferenz

Dekan, Dekanat, Dekanatsjugendleiterin, Dekanatsassistentin, Dekanatsveranstaltungen Das Wort Dekan kommt aus dem Lateinischen und bedeutet zehn. Eine Zehnereinheit ist überschaubar, übersichtlich. Pfarren werden in der nächstgrößeren Einheit, dem Dekanat, zusammengeschlossen, dem ein Priester, der Dekan, vorsteht. Dieser wird von den Priestern, Diakonen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen gewählt und dem Bischof zur Bestätigung vorgeschlagen, der dann den Dekan für fünf Jahre ernennt. In den monatlichen Dekanatskonferenzen bespricht der Dekan mit den hauptamtlichen MitarbeiterInnen, Priestern und Diakonen seelsorgliche Themen, gemeinsame Aktivitäten und Informationen der Diözese. Unser Dekanat Wilten Land bilden die Pfarren: Rinn, Tulfes, Sistrans, Aldrans, Lans, Ampass, Igls/ Vill, Patsch, Ellbögen, Mutters, Natters, Sellrain, Gries, St. Sigmund und Völs.

Hauptamtliche MitarbeiterInnen sind Dekanatsassistentin Petra Unterberger, Dekanatsjugendleiterin Magdalena Weber und Dekanatsjugendseelsorger Pfr. Augustinus Kühne. Pfr. Christoph

Neu gewählter Dekan Sebastian Huber OPraem.

Redaktionsschluss für EMMAUS 4/2013: 9.November 2013 Offenlegung gemäß Mediengesetz: Alleininhaber röm. kath. Pfarre Völs – Informationsblatt der Pfarrgemeinde Völs, Homepage www.pfarre-voels.net, Schriftleiter: Mag. Paul Lampl (PL), Redaktionsadresse: Aflingerstr. 5a/4, E-Mail: p.lampl@chello.at – Telefon 94 02 02 – Pfarrblatt „EMMAUS“: Raiba Kematen, Bankstelle Völs, IBAN: AT75 3626 0000 0052 0148, BIC: RZTIAT22260 – Layout & Druck: www.steigerdruck.at

Emmaus 3/13  

Magazin der Pfarre Völs, Tirol, Österreich

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