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57. JAHRGANG

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AUSGABE DEZ 2011 / JAN 2012

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ISSN 2193 1178

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PREIS 6 EURO

Der Siebdruck Das Magazin f端r visuelle Kommunikationstechnik SIEBDRUCK

DIGITALDRUCK

DRUCKVEREDELUNG


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Editorial

Vorsätze

Hartwig Dräger Herausgeber

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Das Jahr ist zu Ende und gute Vorsätze haben spätestens Silvester wieder Konjunktur: Im Job erfolgreicher werden, Körpergewicht reduzieren, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben oder die Beziehungen zu Mitmenschen zu verbessern, steht bei vielen wieder auf der Liste. Wir kennen das alle, man nimmt sich etwas vor und nach ein paar Tagen ist man wieder im alten Trott. Bei der Formulierung des richtigen Vorsatzes haben die meisten schon Schwierigkeiten. „Man müsste“ oder „Vielleicht könnte ich …“ haben das Nichtumsetzen schon in sich. Die Zielformulierung sollte daher positiv und konkret sein, damit man sich mit seinem Vorsatz auch voll identifiziert. Überlegen Sie doch mal, was aus Ihren Vorsätzen aus dem vergangenen Jahr geworden ist?

Sicher geht es Ihnen wie den meisten, wir haben wieder dieselben Vorsätze wie vergangenes Jahr. Denn: etwas ändern zu wollen ist natürlich löblich. Wer sich allerdings zuviel auf einmal vornimmt, ist nach Ansicht von Psychologen unweigerlich zum Scheitern verurteilt. Für viele sind die Vorsätze eine Bestrafung – ein Art Selbstkasteiung -, weil bei dem, was sie bisher tun oder taten, ein schlechtes Gewissen haben. Deswegen halte ich es für wichtig, sich mehr auf die daraus resultierenden positiven Konsequenzen zu freuen: z.B. wenn ich nicht mehr rauche, bekomme ich besser Luft, habe dann mehr Geld in der Tasche oder wenn ich mehr Sport treibe, fühle ich mich besser usw. Geschäftlich sich (gute) Vorsätze vorzunehmen ist da natürlich schwieriger, da muss man sich dauernd den geänderten Gegebenheiten anpassen, die Einflussmöglichkeiten sind sehr begrenzt.

Hier entscheiden meist die betriebswirtschaftlichen Erfordernisse: das hat mit Vorsätzen wenig zu tun. Dann werden die Vorsätze zu Zielen oder sind Vorsätze nicht eigentlich Ziele? Oder wo ist eigentlich der Unterschied? Wenn man eine Verhaltensänderung bei sich, mit der Konsequenz etwas zu verändern, herbeiführen möchte, dann ist das meines Erachtens ein Ziel. Und Ziele sollte man nicht aus den Augen verlieren. Um Erfolge messen zu können, benötigt man Ziele. Ich wünsche Ihnen für 2012 Gute Vorsätze und Ziele

Ihr Hartwig Dräger

Der Siebdruck 12.2011/01.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

orsätze fürs Neue Jahr lassen sich bekannter Weise nur umsetzen, wenn man die alten Gewohnheiten verändert.


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Inhalt

S. 22

S. 30

S. 41

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

S. 22 | Messe PSI

“Let’s celebrate something great”: Das Motto der PSI 2012 in Düsseldorf spricht für sich. Denn zum 50. Geburtstag der größten Werbeartikelmesse Europas erwarten die Besucher nicht nur erstmals weit über 900 Aussteller, sondern auch zahlreiche Neuerungen in der Messeaufplanung, Sonderschauen, Vorträge und Aktionen. Thematisch ist die PSI dabei erneut breit aufgestellt. Neben neuen Produkten und Erfindungen gibt es Informationen zur Wertschöpfungskette des Werbeartikels, Veredelungstechniken, Produktschutz, Marktstrategien und vielen mehr.

Inhalt Editorial Vorsätze

Technologie & Equipment m

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mnjn

Beltron: Zukunftweisende Produkte und neue Partnerschaft

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ESC: Revolutionäre Neuentwicklung im digitalen Textildruck

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Dell PowerEdge Server erzielen Spitzen-Performance mit AMD Opteron 6200

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Enfocus:Neue High-End-Funktionen für Instant PDF 10

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SIMON: Bogen- bzw. Plattenreinigungsmaschine Econoclean SM_MKEC

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Fujifilm zur FESPA Digital 2012: Demonstration leistungsfähiger Großformat-Lösungen

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X-Rite bringt NetProfiler 3.0: Die Software garantiert die Genauigkeit und Konstanz

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Sihl Direct und Epson Deutschland arbeiten in den Bereichen Fine Art Printing und professionelle Fotografie zusammen. Die Dürener LFP-Spezialisten vertreiben ab sofort das Epson Portfolio an Großformatdruckern mit einem Ergebnis-Support, der für ein optimiertes Druckergebnis sorgt. Dies beinhaltet kundenspezifische Profilierungen, Color Management-Lösungen sowie eine umfangreiche Installationsunterstützung.

Mimaki: TS34-1800A Sublimations-Inkjet-Drucker für Transferpapier

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Einstieg in die automatische Preisauszeichnung

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Sharp: Projektoren der neuen SV-Serie ermöglichen maximale Flexibilität auf Knopfdruck

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ArtiosCAD 7.7 von EskoArtwork: Design-Tools für Verpackungen und Display

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S. 30 | Firmennachrichten Sihl

Messen productronica 2011: 34 Prozent Wachstum

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50. PSI – Europäische Leitmesse der Werbeartikelbranche 11. bis 13. Januar 2012

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TV TecStyle Visions bietet Fachbesuchern kompletten Branchenüberblick

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S. 42 | Solarbranche

Umfangreiches Besucherprogramm auf der Fespa Digital 2012

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Über der Solarindustrie sind graue Wolken aufgezogen. Sie steckt in Schwierigkeiten, und das zeigt sich nicht zuletzt an der Tatsache, dass auch bisher erfolgsverwöhnte Unternehmen Abstriche machen müssen.

Firmennachrichten

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Der Siebdruck 12.2011/01.2012

Partnerschaft zwischen Sihl Direct und Epson Deutschland

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Inhalt

Impressum Verlag Der Siebdruck Postfach 3248 - D-23581 Lübeck

Maecenas-Kunstsponsoring-Preis 2011

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APPsolut Revive!

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DC DruckChemie: Tochtergesellschaften übernehmen Siegel und Tutzschke

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Kunstvolle Fahnen für zwei außergewöhnliche Kunst- bzw. Kulturprojekte ComPlott Papier Union GmbH übernimmt FLS Bildsysteme Vertriebs GmbH

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Tapete als attraktive Wanddeko für den Einzelhandel

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Innovative Promotionwear von Daiber

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Wöhr erweitert die Kunststoff-Gehäuse

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Magnete für Stahlwände

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Gute Stabilität beim Kundenstopper WindSign QS I

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REGULUS: Neue Backlitfolie für wasserbasierte Tinten

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Betriebswirtschaft Harte Zeiten für die Solarbranche

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digitalmedia: Markenkommunikation ist mehr als ein schickes Logo

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400-Euro-Kräfte sind kein Schnäppchen

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Anzeigen/Abonnements: Monika Saß fon +49 (0)451/879 88 87 fax +49 (0)451/879 88 93 e-mail verlag@draeger.de web www.der-siebdruck.de Erscheinungsweise: 10 x jährlich: Einzelpreis 6 € Jahresabonnement für Firmen und Selbstständige: 32 € für Arbeitnehmer in Abonnentenfirmen sowie Auszubildende, Schüler, Studenten: 23 € Zuzüglich Versandkosten: 10 € Anzeigenschluss: Am 10. des Vormonats Redaktionsschluss: Am 12. des Vormonats Gültig ist die Anzeigenpreisliste 50/2011 Preis der Gelegenheitsanzeigen je Millimeter Höhe (82 mm breit) 1 Euro (Kaufgesuche, Verkäufe, Stellenangebote, Verschiedenes)

printXmedia-Roadshow erfolgreich in Ostfildern gestartet

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bvdm stellt Trendtechnologien in Druckereien auf den Prüfstand

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Einseitige Förderung von E-Invoicing durch die EU schadet der Druck- und Medienindustrie

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bvdm-Konjunkturtelegramm

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Termine 49 5

Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit besonderer Genehmigung. Bankkonto: Deutsche Bank Lübeck AG Kto 880 8552 - BLZ 230 707 00 USt.-ID: DE 232355569 Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Artikel, mit Namen oder Signet des Verfassers gekennzeichnet, stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Schriftleitung dar. Gerichtsstand: Lübeck

Inserentenverzeichnis

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Kleinanzeigen Zu verkaufen – Stellenangebote – Stellengesuche

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Grafik: DATA SCREEN Hermann Klußmeyer, e-mail: H.Klussmeyer@t-online.de Druck: Dräger + Wullenwever print + media GmbH & Co. KG Grapengießerstraße 30 D-23556 Lübeck International Standard Serial Number ISSN 1868-3061 © 2011 by

Diese Zeitschrift wird aus chlorfrei gebleichtem Papier hergestellt.

Der Siebdruck 12.2011/01.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Das Abonnement läuft jeweils um ein Jahr weiter, sofern es nicht sechs Wochen vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. Bei Nichterscheinen infolge höherer Gewalt kein Anspruch auf Lieferung oder Rückzahlung.

Verbände

Impressum

Herausgeber Dipl.-Kfm. Hartwig Dräger Redaktion „Der Siebdruck“ Redakteure: Peter Arndt (ViSdP) Hartwig Dräger

Material

Messen Lehrgänge Veranstaltungen

Inhaber Dräger + Wullenwever print + media Lübeck GmbH & Co.KG Grapengießerstraße 30 - 23556 Lübeck


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Technologie & Equipment

Zukunftweisende Produkte und neue Partnerschaft LED-UV-Trockner ergänzen das Produktportfolio von BELTRON Für den Hersteller von UV-Trocknungsund Thermischen Trocknungsanlagen BELTRON GmbH aus Rödermark bei Frankfurt am Main brachte die PRODUCTRONICA 2011 ein erfolgreiches Ergebnis.

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unden aus aller Welt konnten sich von der Kompetenz der Partnerschaft der 3 Firmen AHK, BELTRON und ELGET überzeugen. AHK mit seinen Sprühmaschinen, BELTRON mit seinen Trocknungsanlagen und ELGET als Systemspezialist haben innerhalb kürzester Zeit verschiedene Aufträge verbuchen können.

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

nlässlich der PRODUCTRONICA wurde von BELTRON erstmalig ein UV-LED-Trockner mit integrierter Förderstrecke vorgestellt und den Kunden die hervorragende Trocknungsleistung der Maschine demonstriert. Das große Interesse an dieser Anlage zeigte auch hier wieder die Kompetenz von BELTRON im Bereich Erkennen der Kundenbedürfnisse und Marktgerechte Neuerungen.

Der neue LED-UV-Trockner von BELTRON

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er ansprechende Gemeinschaftsstand von AHK, BELTRON und ELGET wurde von vielen Kunden besucht und man konnte in freundlicher und lockerer Atmosphäre Fachgespräche führen.

Großer Andrang während den Messetagen

v.L.n.R. Patrick Houstecky (BELTRON), Andreas Geyer (BELTRON), Kurt Günther (ELGET), Andreas Harsch (AHK) und Heinz-Peter Nauhardt (BELTRON)

www.beltron.de

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Technologie & Equipment

ESC: Revolutionäre Neuentwicklung im digitalen Textildruck

MEINE

MAGNETLÖSUNG VON HAAS & CO.

Gleich zu Jahresbeginn wird ESC auf der TV TecStyle Visions den DTG M2 exklusiv für Deutschland vorstellen. Dieses fortschrittliche Textil-Digitaldrucksystem ist das Ergebnis kontinuierlicher technischer

Weiterentwicklung mit dem Ziel, die Schnelligkeit erneut zu steigern. Denn egal welche Anforderungen Textilveredler an ihre Geräte stellen, die Produktivität steht immer an erster Stelle.

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Weißunterlage gedruckt werden. Im zweiten Schritt werden die Farben CMYK, also das Druckbild gedruckt. Die One-Pass Fast Technologie fasst diese beiden Arbeitsschritte zu einem zusammen. So kann bei geeigneten Druckbildern die Druckzeit um die Hälfte reduziert werden.

ichtigste Neuerung ist der Einsatz industrieller DX5-Druckkopftechnologie, die auch im Wide-Format-Digitaldruck eingesetzt wird und hohe Stabilität und Geschwindigkeit garantiert. Dieses Plus an Geschwindigkeit kann die Maschine durch die zwei nebeneinander liegenden Aufnahmetische ausnutzen. Der Druck von zwei T-Shirts dauert lediglich 30 Sekunden länger als der Druck eines T-Shirts. Die DTG-M Serie von ESC ist ein System, das verbesserte und schnellere Druckleistung, gerade im Bereich der Mehrfachbedruckung, mit einem sehr interessanten Preis-Leistungsverhältnis kombiniert. Es ist sowohl für den industriellen Textildruck als auch für vielseitige, individuelle Anforderungen ausgelegt. Gleichzeitige Bedruckung von 2 bis 8 T-Shirts im Format 610 x 500 mm oder 610 x 1200 mm bei dem Modell M4, breiter Allover-Druck, Bedruckung von Jeans, Kapuzenjacken, Shirts, Handtüchern, Mützen oder Bekleidungsteilen – all das ermöglicht die große Auswahl an neuartigen TucLoc™ Aufnahmeplatten.

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ie neue DTG-Interweave Firmware bietet noch mehr Dekorationsmöglichkeiten. Außerdem wird das Banding beim Drucken mit geringer Auflösung verhindert. Die DTG-RIP-Software ist jetzt ausgelegt für die Verarbeitung von 9 Dateitypen wie jpg, psd, tif, png, tga, gif, bmp, pcx, dib und erreicht noch schärfere Farbränder. Ein weiteres technisches Highlight ist die One-Pass Fast Technologie. Normalerweise müssen dunkle T-Shirts zunächst mit einer

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ie DTG-M Serie gibt es in zwei Modellvarianten. Der M2 ist standardmäßig mit zwei Aufnahmeplatten und einem durchgehenden Steg ausgestattet, sodass viel breitere Drucke bis zu einem maximalen Format von 610 x 500 mm ausgeführt werden können. Das Modell M4 mit neuarti-

Montag

MAGNETFOLIE MAGNETIC FOIL GNET-INKJET-PAPER MAGNETBÄND MAGNETICDienstag TAPES DISPLAYBÄND DISPLAY TAPES KENNZEICHNUNG BÄNDER LABELLING STRIPS LAGER TIKETTEN STORAGE LABELS SP Mittwoch LAGERETIKETTEN SPECIAL STORA LABELS C-PROFIL C-PROFILE E TENHALTER UND -LEISTEN HOLDERS Donnerstag AND RAILS QS-HÜLLEN JACKETS MAGNETTASCHEN MAGN TIC BAGS SONDERANFERTIGUNG CUSTOM-MADE PRODUCTS ORGA Freitag SATIONSMAGNETE ORGANISA MAGNETS SUPERSTARKE ORGANISA ONSMAGNETE SUPER STRONG O NISATION MAGNETS DEKOMAGNE Samstag DECO MAGNETS NEODYMM TE (NDFEB) NEODYMIUM MAGNE (NDFEB) HARTFERRITMAGNETE Sonntag

gem Austauschmechanismus der Aufnahmeplatten erlaubt den Druck von bis zu 8 Shirts oder von langen Jeans, Handtüchern etc. in einer Größe von 610 x 1200 mm. Natürlich ist es auch möglich, den M2 nach und nach, je nach Produktionsanforderungen, zu einem M4 umzurüsten. Bei ESC ist man sicher, dass dieses Textildrucksystem einer der großen Anziehungspunkte auf der TV-Messe werden wird. ESC-Messestand: Halle 6, Stand-Nr. E 11

MAGNETFOLIEN MAGNETBÄNDER FERRO-FOLIEN

www.esc-online.de

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Haas & Co. Magnettechnik GmbH Fon: +49 (0) 61 22 - 14 07- 0 info@haas-magnettechnik.com

www.haas-magnettechnik.com


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Technologie & Equipment

Dell PowerEdge Server erzielen SpitzenPerformance mit AMD Opteron 6200 Dell nutzt in ausgewählten Modellen seines PowerEdge-Serverportfolios ab sofort AMD-Opteron-6200-Prozessoren. Das Ergebnis soll eine bessere Energieeffizienz und eine höhere Performance bei unternehmenskritischen Anwendungen sowie bei Web-, Cloud- und virtualisierten Applikationen.

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b sofort setzt Dell die neuen AMD6200-Opteron-Prozessoren in den Rack-Servern PowerEdge R715 und

„Hochvirtualisierte Umgebungen, Clouds und Big Data ändern die Anforderungen an Rechenzentren dramatisch“, sagt Sally Stevens, Vice President Server Platform Marketing bei Dell. „Die Dell PowerEdge Server bieten höchste

PowerEdge R815

R815, dem Blade-Server PowerEdge M915 sowie dem PowerEdge C6145 ein. Die neuen AMD-CPUs verfügen über bis zu 16 Prozessorkerne und erreichen nach Angaben von AMD im Vergleich zu den Vorgängermodellen eine um 24 bis 84 Prozent höhere Performance.

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

er Dell PowerEdge M915 verfügt jetzt über vier hochperformante AMD-Opteron-6282SE-Prozessoren

PowerEdge R715

und ist damit einer der leistungsfähigsten Vier-Sockel-Blade-Server auf dem

minimiert. Anwender wie das National Center for Supercomputing Applications (NCSA) können damit massiv-parallele Applikationen zwei- bis dreimal kostengünstiger betreiben als mit einer typischen Vier-Sockel-Konfiguration.

PowerEdge M915

Markt. Für Unternehmen mit wenig Platz im Rechenzentrum eignet sich insbesondere der PowerEdge R815. Er bietet vier Prozessoren in einem 2-HE-Chassis.

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ntwickelt speziell für höchste Rechenleistung auf geringem Raum bietet der Dell PowerEdge C6145 eine herausragende Performance, eine hohe Skalierbarkeit bei wenig Overhead für die Virtualisierung und ist eine kostengünstige Lösung für Cloud-Computing.

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er PowerEdge C6145 enthält jetzt bis zu 128 AMD-Opteron-6200Prozessorkerne in einer 2-HE-Infrastruktur, die für eine hohe Serverdichte sorgt und gleichzeitig Leistungsverluste

PowerEdge C6145

Performance und Skalierbarkeit, angefangen von Zwei-Sockel-Plattformen bis zu hochperformanten Vier-Sockel-Blades und ultradichten Servern. Unsere Kunden wollen mehr Leistung auf geringerem Raum, und diese Anforderung erfüllen wir mit einem vollständigen AMDbasierenden Portfolio, mit dem sie hohe Datenvolumina zu geringeren Kosten bearbeiten können.“

www.dell.com/de

Enfocus:

Neue High-End-Funktionen für Instant PDF 10 Der Wunsch nach kommentierten Fehlermeldungen steht ganz oben Enfocus hat seine Pläne bekannt gegeben, Enfocus Instant PDF 10, die beliebte Anwendung zum Erstellen hochwertiger, druckfertiger PDF-Dateien, im 1. Quartal 2012 als wichtiges Upgrade zu veröffentlichen.

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ie am häufigsten gewünschte Funktion, die Fehlermeldung mit Angabe der Problemstelle, ist das Highlight dieses Upgrades. Instant PDF 10 wird auch OSX 10.7 Lion, Adobe CS 5.5 Illustrator, InDesign sowie Acrobat X/Distiller unterstützen. Zudem nutzt

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Instant PDF 10 mit Enfocus PitStop Library 10 die neueste Version der Basistechnologie, der die gesamte PitStopProduktlinie zugrunde liegt. Das neue Release wird im 1. Quartal 2012 zur Verfügung stehen. Ab sofort sind Anwender, die Instant PDF 09 kaufen oder

auf diese Version aufrüsten, berechtigt, bis zum offiziellen Veröffentlichungstermin ein kostenloses Upgrade auf Instant PDF 10 zu erhalten. Für Anwender einer Version unter Instant PDF 08 ist ein Upgrade nur bis zum Release von Instant PDF 10 möglich.

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it Enfocus Instant PDF 10 können Profis im Druckvorstufen- und DTP-Bereich mühelos druckreife PDF-


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Technologie & Equipment Dateien erstellen. Instant PDF nutzt die preisgekrönte Certified PDF®-Technologie von Enfocus und ist auf der ganzen Welt dafür bekannt, dass es auf absolut einfache und zuverlässige Weise PDF-Dateien erstellt, die die Spezifikationen der Druckereien und Werbeanbieter einhalten.

Die Kunden möchten Berichte mit Links zu den Fehlern: Bestellt und geliefert! Andrew Bailes-Collins, Enfocus Senior Product Manager, führt an, dass eine umfassende Kundenumfrage zu Instant PDF dazu beigetragen hat, dass das Unternehmen kritische Rückmeldungen zu den Anforderungen des Marktes erhalten hat. „Die Anwender von Instant PDF haben deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie den Fehlermeldungen von Enfocus ver-

von Instant PDF haben dazu geführt, dass dieses Programm heute zu den stabilsten Werkzeugen in der Grafik zählt. Diese Verbesserungen beinhalten die Unterstützung des neuesten Apple OS, der jüngsten

Umfrage zeigt große Zufriedenheit der Instant PDFAnwender Die Auswertung der bereits erwähnten Kundenumfrage vom Anfang des Jahres ergab, das mehr als 90 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass Instant PDF einfach zu bedienen und zu verstehen ist. 86 Prozent gaben an, dass Instant PDF ein „sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis“ bietet.

trauen, sie aber keine Zeit damit verlieren möchten, nach den erkannten Fehlern zu suchen“, erläutert er den Wunsch nach optimierten Fehlerberichten. „Sie möchten eine Fehlermeldung mit Angabe der Problemstelle, so dass der Fehler umgehend korrigiert werden kann, damit sie zum nächsten Auftrag übergehen können und wertvolle Zeit sparen.“

PitStop Library 10 sowie Unterstützung wichtiger Standards und beliebter Anwendungen Der Einsatz der neuesten PitStop Library als Basistechnologie für Instant PDF 10 bedeutet, dass den Anwendern jetzt das gleiche hohe Niveau der Fehlererkennung und Fehlerkorrektur zur Verfügung steht, wie bei den hochwertigsten Enfocus-Anwendungen. Weitere Überarbeitungen

Adobe-Anwendungen sowie von Acrobat/Distiller und früherer Updates, einschließlich der Unterstützung der neuesten PDF/X-Standards, Preflight-Prüfungen, Farbsysteme sowie die Einbindung in die Automatisierungslösung Switch von Enfocus.

„Die vollständige Preflight- und Fehlerkorrektur von Enfocus steht für einen Bruchteil der Kosten zur Verfügung“, sagt Bailes-Collins. „Jetzt können die Anwender auftretende Probleme noch schneller lösen, wobei die Fehlermeldungen exakt mit den erkannten Problemstellen verknüpft sind. Die Befragten zeigten sich mit Instant PDF sehr zufrieden. Die Ver-

In ihrer Gesamtheit führen diese Optimierungen zu einer wesentlichen Stärkung des Leistungspotenzials derjenigen Unternehmen, die mit Instant PDF arbeiten.

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abei liegt der Preis für eine einzelne Lizenz von Instant PDF häufig unter den Kosten für die „Korrektur“ eines Druckauftrages, wobei diese Korrektur mit Instant PDF vielleicht gar nicht erst nötig gewesen wäre.

öffentlichung von Instant PDF 10 könnte ihre Zufriedenheit noch steigern – wenn das überhaupt noch zu toppen ist!“ www.enfocus.com

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

www.bochonow.de


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Technologie & Equipment

SIMON:

Bogen- bzw. Plattenreinigungsmaschine Econoclean SM_MKEC

Höhenverstellbares Untergestell (optional)

hen verschiedene Polymerwalzenqualitäten (Haftkraft) zur Verfügung. Die Econoclean SM_MKEC ist in den zwei aktiven Reinigungsbreiten mit 609 mm oder 1.016 mm lieferbar.

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Das Bogenreinigungsgerät Econoclean SM_MKEC wurde entwickelt, um in Druckbetrieben sowie bei der Herstellung von Kopierfilmen und Vorlagen, die Film- und Materialoberflächen wirkungsvoll von Staub und Schmutz zu befreien.

1. Kontinuierlich von Vorne nach Hinten 2. Ein Zyklus nach Hinten und wieder zurück 3. Kontinuierlich von Hinten nach Vorne Je nach Beschaffenheit der zu reinigenden Materialien bzw. der Verschmutzung ste-

www.bochonow.de Zusätzlich ist der Econoclean mit Elektroden zur Beseitigung der elektrostatischen Aufladung (optional) ausgestattet. www.simon-drucktechnik.de

S

taub und Schmutzpartikel werden mittels speziellen Polymerwalzen von der Oberfl äche der zu reinigenden Materialen entnommen und an die integrierten Klebewalzen kontinuierlich abgegeben. Somit werden die entnommenen Schmutzpartikel zuverlässig und sicher gebunden.

I

n der Standardausführung ist die Econoclean Bogen-bzw. Plattenreinigungsmaschine als Tischgerät ausgeführt, kann jedoch optional mit einem fahrbaren Untergestell ausgestattet werden. Das Untergestell ist aus Aluminiumprofilen gefertigt und in einem Teilbereich stufenlos in der Höhe einzustellen. Durch diese Möglichkeit kann die Anlage zum Be- und Entladen optimal den ergonomischen Bedürfnissen des Bedienpersonals angepasst werden. Der Reinigungsprozess erfolgt gleichzeitig auf der oberen und unteren Seite der Materialien und es können folgende Reinigungsfunktionen eingestellt werden:

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Einlaufbändertisch hochklappbar


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Technologie & Equipment

Fujifilm zur FESPA Digital 2012

Demonstration leistungsfähiger Großformat-Lösungen Fujifilm lädt alle Besucher der FESPA Digital 2012 (21.- 24. Februar 2012 in Barcelona) an seinen Stand (K50) ein, wo die jüngsten Spitzenprodukte und Anlagen für den Large Format-Druck begutachtet werden können. Immer mehr Druckdienstleister investieren in hochleistungsfähige Inkjet-Druckanlagen, und so wird es immer schwieriger, zwischen den einzelnen Anbietern zu differenzieren. Der Fokus der Fujifilm-Präsenz auf der FESPA 2012 wird daher insbesondere darauf liegen, nicht nur die besten Rolle-auf-Rolle- und Flachbettdruckanlagen im Markt vorzuführen, sondern das Augenmerk auch darauf zu lenken, inwieweit andere Aspekte der Druckproduktion zur Schaffung von Mehrwert und zu einer erfolgreichen Differenzierungsstrategie beitragen können. ujifilm wird dabei seine neueste Colour Control Software vorführen, die eine einheitliche Buntfarbentreue auch für in mehreren Druckverfahren hergestellte Produkte garantiert und so erhebliche Vorteile für solche Drucker bietet, die in ihren Betrieben eine Kombination aus Sieb-, Offset- und Digitaldruck fahren. Fujifilm war mit seinen UV-UvijetTinten ein echter Bahnbrecher in diesem Bereich und arbeitet zur Zeit daran, die Leistungsgrenzen von UV-Tinten noch mehr auszuweiten. So werden hier auch die jüngsten Neuentwicklungen innerhalb der Uvijet-Tintenreihe vorgestellt. Last but not least wird das Unternehmen vorführen, was alles mit seiner neuen Acuity LED1600 Plattform realisiert werden kann.

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ie beeindruckende Reihe der ausschließlich mit prämierten Fujifilm Uvijet-Tinten laufenden Druckanlagen, die Colour Control Software und die ganz neu lancierte und cloudbasierte web-to-print Anwendung XMF Print

Onset S40 manual

Center machen einen Besuch am Fujifilm-Stand zu einem absoluten Muss! Acuity LED 1600 Fujifilms jüngste Druckanlage, die Acuity LED 1600, wird das erste Mal auf einer paneuropäischen Messe vorgeführt. Die Hybridanlage kommt mit so einzigartigen Fujifilm-Technologien wie einem Niedrigenergie-LED-Trockner und ist sowohl für das Bedrucken starrer als auch äußerst dünner, flexibler Materialien geeignet. ii) Inca Onset Die verschiedenen Inca Onset FlachbettDruckanlagen haben sich in den vergangenen Jahren als entscheidende Weiterentwicklungen im Großformatbereich

iii) Uvistar II Neben der Acuity LED 1600 und der Onset wird auch das jüngste Mitglied der erfolgreichen Fujifilm Uvistar-Reihe an supergroßformatigen Rolle-auf-Rolle-Anlagen präsentiert. Durch ihr ausgezeichnetes Handling auch starrer Medien ist diese Anlage besonders zur Produktion von hochwertigen Display POP-Anwendungen im Hochgeschwindigkeitsmodus geeignet. iv) Acuity Advance HS Außerdem werden die jüngsten UvijetTintenrezepturen in Verbindung mit der Acuity Advance HS Plattform präsentiert. Das Produktpaket wurde entwickelt, um dem Grafikbereich und dem industriellen Sektor Produkte mit noch mehr Flexibilität und noch höheren Haftungseigenschaften liefern zu können, wobei die nur dieser Anlagenreihe eigene Buntfarbenbrillanz durchweg beibehalten wird. v) XMF Print Centre Das XMF Print Centre ermöglicht Druckdienstleistern auf einfache Weise, für ihre Kunden individuelle einzelne oder mehrere Portale für Onlinebestellungen zu erstellen. Das XMF Print Centre, Fujifilms neue cloudbasierte web-toprint-Lösung, wird ebenfalls ein Highlight des Messestandes sein. Während der

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

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herauskristallisiert und zu umwälzenden Veränderungen in diesem Industriezweig geführt. Auf der FESPA Digital 2012 können Besucher die Onset S40 sowohl im manuellen als auch im automatischen Druckmodus begutachten und so einen hervorragenden Eindruck von ihrer Flexibilität bei der Fertigung hochwertiger aber kostengünstiger Druckerzeugnisse für den Displaybereich gewinnen.


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Technologie & Equipment „Mitmachen und Ausprobieren“ geprägten Ambiente, das dazu einlädt, das Sujet „kreative Medienanwendungen“ näher zu erforschen. Diese umfassende und vielseitige Produktreihe ist für wasserbasierte, lösemittelbasierte und UV-Druckanwendungen sowie die Laminierung und Kaschierung geeignet.

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Acuity LED 1600

Messetage wird demonstriert, wie mit dessen Hilfe Großformatdrucker ihr Dienstleistungsangebot erweitern und es ihren Kunden rund um die Uhr zur Verfügung stellen können.

vi) euromedia Weiterhin wird Fujifilm die neuesten Produkte aus der innovativen euromedia Reihe an Druckmedien für den LF-Druck vorstellen, und zwar in einem durch

ie früheren FESPA-Messen waren für uns immer außerordentlich interessant, und ich bin der festen Überzeugung, dass dies auch diesmal wieder der Fall sein wird“, erklärt Tudor Morgan, Bereichsleiter Marketing für den Fujifilm Europa LFP-Bereich. „Die an unserem Stand vorgeführten Drucklösungen eignen sich für ein äußerst breites Anwendungsspektrum, und wir freuen uns schon jetzt darauf aufzeigen zu können, inwieweit wir Druckanbietern im LF-Geschäft zusätzlichen Mehrwert verschaffen können.“ www.fujifilm.de

X-Rite bringt NetProfiler 3.0: Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Die Software garantiert die Genauigkeit und Konstanz von Spektralfotometern im gesamten Workflow vom Entwurf bis zur Produktrealisierung Die neue Generation der beliebten Software des Herstellers richtet sich an Kunden, die Hand-Spektralfotometer in Industrie und Grafikdesign einsetzen. X-Rite Incorporated (NASDAQ: XRIT) unterstützt seine Kunden mit der nächsten Generation seiner beliebten NetProfiler Software beim Einrichten effizienter Workflows. Die Anwendung kann Hand- und Tisch-Spektralfotometer, die an Standorten auf der ganzen Welt eingesetzt werden, regelmäßig überprüfen, optimieren und zertifizieren.

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er neue NetProfiler 3.0 versetzt Unternehmen in die Lage, Spektralfotometer in Entwicklungsabteilungen, Fabrikhallen und Prüflabors nach einem einheitlichen virtuellen Standard zu kalibrieren, so dass die an unterschiedlichen Standorten ausgeführten Farbmessungen über die gesamte Lieferkette hinweg exakt und zuverlässig sind. In den vergangenen Jahren hat sich X-Rites Vorgängerversion von NetProfiler als Standard in der Textil-, Kunststoff-, Verpackungs- und Beschichtungsindustrie etabliert. Ziel war, die Leistung von Tisch-Spektralfotometern zu optimieren, bei denen im Verlauf

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jahrelanger Nutzung immer Messabweichungen aufgetreten sind. NetProfiler 3.0 erweitert diese Kalibrierleistung jetzt auch auf Handgeräte mit integrierten Profilerstellungsfunktionen.

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ir sind sehr stolz auf unsere neuen NetProfiler Lösungen für Hand-Spektralfotometer, mit denen nun eine neue Gerätekategorie und neue Kunden-Workflows von den Vorteilen profitieren, die die Erstellung von Farbprofilen bietet“, sagt Produktmanager Richard Knapp. Er fügt an, dass alle Versionen von NetProfiler 3.0 jetzt noch schneller und stabiler auf PCs laufen und auch offline zum Speichern von Profilen auf USB-Speichersticks genutzt werden können.

Ein weiteres Leistungsmerkmal von NetProfiler 3.0 ist die Fähigkeit, Profile für neue Gerätefamilien, wie für das Kugel-Spektralfotometer Ci52 für industrielle An-


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Technologie und Equipment

wendungen, zu erstellen. Für Unternehmen in der Grafikbranche, die mit dem Spektralfotometer SpectroEye arbeiten, stellt NetProfiler 3.0 eine Lösung zum Erstellen von Farbprofilen für GrafikWorkflows zur Verfügung.

NetProfiler 3.0 unterstützt die Anwender mit: – vertraulichen Berichten zur Leistung des Messgerätes, zum Konformitätsstatus nach Standort und Messgerät, zu den Beziehungen zwischen Farbpartnern sowie zu lokalen Audits und Zertifizierungen. – einfachen Möglichkeiten zum problemlosen Austausch von vergleichenden Farbdaten weltweit mit Geschäfts-

partnern, die möglicherweise unterschiedliche Typen von Farbmessgeräten verwenden. – neuen kostengünstigen keramischen Kalibriermedien, die eine mit den BCRA-II-Kacheln vergleichbare Leistung bieten. Mit zwei für Tisch- bzw. Hand-Spektralfotometer optimierten Formaten bieten diese neuen Kalibriermedien eine wesentlich bessere räumliche Stabilität, eine konsistente Farbfelderkennung und optimierte Leistungskennwerte, vor allem für Geräte mit kleiner Messblende. Die optimierten Kalibriermedien erlauben, die Anzahl der Farbstandards zu verringern und damit den Prozess der Profilerstellung effizienter zu gestalten.

Über X-Rite (NASDAQ: XRIT) X-Rite ist weltweit führend im Bereich der Farbwissenschaft und -technologie. Das Unternehmen, dem inzwischen auch Pantone LLC, der marktführende Anbieter von Farbsystemen, angehört, entwickelt, fertigt, vertreibt und unterstützt innovative Farbmanagementlösungen, die auf Messsystemen, Software, Farbstandards und Dienstleistungen basieren. Dank der Erfahrung von X-Rite bei der Anregung, Auswahl, Messung, Rezeptierung, Kommunikation und Abstimmung von Farben können Anwender jederzeit gleich beim ersten Mal die richtige Farbe erzielen, was sich in höherer Qualität und niedrigeren Kosten niederschlägt. X-Rite ist in vielen Branchen tätig, wie u. a. in der Druck- und Verpackungsindustrie, der Fotobranche, im grafischen Design, in der Video-, Automobil-, Anstrichmittel-, Kunststoff- und Textilindustrie sowie in der Dentalund Medizintechnik. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.xrite.com. ©2011 X-Rite, Inc. Alle Rechte vorbehalten. XRite ist eine eingetragene Marke von X-Rite, Inc. PANTONE® und andere Pantone-Marken sind das Eigentum von Pantone LLC. ©2011. Alle Rechte vorbehalten. Alle anderen Marken sind das Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Weitere Informationen zu NetProfiler 3.0 erhalten Sie auf der Website von X-Rite. www.xrite.com

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Technologie & Equipment

Mimaki:

TS34-1800A Sublimations-Inkjet-Drucker für Transferpapier neu auf dem Markt Mimaki lanciert das Inkjet-Modell Mimaki TS34-1800A mit Farbstoff-Sublimationstinten. Der neue Drucker wurde speziell für den Sublimations-Transfer-Markt konzipiert und zeichnet sich durch hohe Druckqualität und Geschwindigkeit aus. Sublimationsdruck, bei dem zunächst auf Transfermaterial gedruckt wird, ist weit verbreitet bei der Produktion von Sportbekleidung, da das dort übliche Polyestermaterial sehr elastisch ist und schnell trocknet. Die Technologie kommt jedoch auch in den wachsenden Soft-Signage-Märkten zum Einsatz, also etwa für den Druck von Fahnen, Bannern für Verkaufsräume und Wandbespannungen.

Hauptmerkmale

1800A Einsatzmöglichkeiten sowohl bei der Produktion und Veredelung von Bekleidung wie bei großformatigen

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

1. H o c h g e s c h w indigkeitsdruck mit bis zu 32m2/h Ausgestattet mit zwei neu entwickelten Druckköpfen, welche versetzt angeordnet wurden, kann der TS34-1800A bis zu 32 Quadratmeter pro Stunde bei einer Auflösung von 540 x 720 dpi bedrukken. Im Sechsfarbdruck, bei gleicher Auflösung, werden 17,7 m2/h erreicht. Die Maschine begegnet damit der Nachfrage nach einer exzellenten Druckqualität bei einem Minimum an sichtbaren Druckpunkten und weichen Verläufen. Diese Eigenschaften eröffnen dem TS34-

Soft-SignageAnwendungen, also überall dort, wo kurze Reaktionszeit bei höchster Qualität gefragt ist.

Technische Angaben Position Druckkopf Maximale Druckbreite Druckauflösungen Tinte

Medien Gewicht Rollendurchmesser außen Materialzuführung Schnittstelle Stromversorgung Stromverbrauch Abmessungen

TS34-1800A Spezifikationen 2 versetzt angeordnete Piezo-on-Demand-Köpfe 1.900 mm 540, 720, 1440 dpi Sublimations-Transfer-Tinten Sb52 (Blau, MYK, LM, Light Blau 440 ml Kartuschen / 2 l Alubeutel (*) Größe 210 mm - 1.910 mm (Materialdicke bis 1 mm) Bis 25 kg Maximal 180 mm Automatische Aufwicklung USB2.0 Wechselstrom 100-120 V±10 %, Wechselstrom 220 - 240 V±10 %, 50/60 Hz±1Hz Bis 360 W 2.840 (L) x750 (B) x 1.430 (H) mm / 210 kg

(*) Zwei-Liter-Alubeutel nur im MBIS (Mimaki Bulk Ink System) verwendbar

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2. Verbesserte Produktivität durch unbeaufsichtigtes Drucken über längere Zeiträume Neben den genannten Verbesserungen bei der Geschwindigkeit sowie der Druckqualität bietet der Drucker weitere nützliche Funktionen, die die Produktivität erhöhen, indem sie einen automatisierten Dauerbetrieb ermöglichen. UISS Uninterrupted Ink Supply System Funktion Sie erlaubt es, im VierfarbModus jeweils zwei Kartuschen einer Farbe einzusetzen. Wenn eine davon aufgebraucht ist, wechselt der Drucker automatisch zur zweiten Patrone mit derselben Farbe, so dass der Druckprozess nicht durch zu die zu Ende gehende Tinte unterbrochen wird. MBIS, Mimaki Bulk Ink System (optional erhältlich) Das Bulk-System mit zwei Liter Tinte fassenden Alubeuteln stellt eine durchgängige Versorgung der Maschine über einen längeren Zeitraum sicher. Das reduziert nicht nur die Tintenkosten, sondern auch den ökologischen Fußabdruck deutlich. Automatische Nachheizung (optional erhältlich) Sie vermindert die Zeit, die die Tinten zum Trocknen benötigen, erheblich, so dass selbst bei sehr schnellen Druckmodi das Material sofort aufgewickelt werden kann, was zu einem deutlich effektiveren Gesamtprozess führt. Mimaki Mimaki ist einer der führenden Hersteller von Großformatdruckern und Schneidplottern für die Werbetechnik, industrielle und textile Anwendungen. Für jeden dieser Anwendungsbereiche entwickelt das Unternehmen eine komplette Produktpalette aus Hard- und Software sowie Verbrauchsmaterialien wie Tinte und Ersatzmesser. Mimaki zeichnet sich


Einstieg in die automatische Preisauszeichnung Bizerba präsentiert den GLM-E 20/30 für die Preis- und Warenauszeichnung in Handel, Handwerk und kleineren Industriebetrieben. roduzenten und Händler steigen mit den neuen Modellen der GLM-E Serie in die automatische Preisauszeichnung ein. Der GLM-E 20/30 wiegt und etikettiert bis zu 35 Packungen pro Minute – ohne Waage sogar 70 Packungen – und kommt in der Fleisch- und Wurstwarenindustrie, der Obst- und Gemüseindustrie, bei der Herstellung von Convenience-Produkten sowie im Handel zum Einsatz. Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions, erklärt: „Wir haben ein Einstiegsgerät geschaffen für Betriebe, die effizienter wiegen und auszeichnen wollen“.

P

w w w. t e c s t y l e - v i s i o n s . c o m

www.mimakieurope.com

Messe Stuttgart 2 - 4 February 2012

durch ein innovatives, hochwertiges und zuverlässiges Portfolio aus. Dieses beruht auf eigenen Technologien zum Druck mit wasserbasierenden, lösemittelhaltigen und UVhärtenden Tinten. Als Antwort auf die vielfältige Nachfrage am Markt entwickelt das Unternehmen hochwertige digitale Lösungen für den Print-on-Demand. Mimaki Engineering Co. Ltd. mit Hauptsitz in Nagano wird von Präsident Mikio Noguchi geleitet und ist an der Börse Tokyo im JASDAQIndex gelistet.

Get ready for the show and

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Platzsparend und hygienegerecht konstruiert: Der GLM-E 20/30

Foto: Marco Opel


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Technologie & Equipment

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er kompakte Vollautomat findet auch in kleineren Betrieben Platz, entweder als Stand-Alone-Gerät oder integriert in eine Gerätelinie, beispielsweise einer Dehnfolienverpackungsmaschine nachgeschaltet. Conzelmann: „Er kann Etikettenrollen mit einem Durchmesser von bis zu 300 Millimeter fassen. Da man diese besonders schnell wechseln kann, lassen sich Rüstzeiten minimieren“.

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ur Serienausstattung gehören geteilte oder geschlossene Bänder, eine ¼ VGA-Bedieneinheit, ein Top-Etikettierer, der für ein gestochen scharfes Druckbild sorgt, und ein Blasapplikator. Alu-

miniumgestell und Kunststoffgehäuse sind wartungs- und hygienefreundlich konzipiert. Das Gerät verfügt über eine Remote-Überwachung, so dass Techniker im e-Service über das Internet auf die Anlage zugreifen und Probleme beheben – oftmals ohne teure Vor-Ort-Einsätze. Bizerba: Bizerba ist ein weltweit operierender, in vielen Bereichen marktführender Lösungsanbieter für professionelle Systemlösungen der Wäge-, Etikettier-, Informations- und Food-Servicetechnik in den Segmenten Retail, Food-Industrie, produzierendes Gewerbe und Logistik. Branchenspezifische Hard- und Software, leistungsstarke netzwerkfähige Managementsysteme sowie ein breites Angebot von Labels, Consumables und Business Services sorgen für

die transparente Steuerung integrierter Geschäftsprozesse und die hohe Verfügbarkeit der Bizerba spezifischen Leistungsmerkmale. Weltweit ist Bizerba in über 120 Ländern präsent – mit 41 Beteiligungen in 23 Ländern und 54 Landesvertretungen. Hauptsitz des Unternehmens, das rund 3.000 Mitarbeiter beschäftigt, ist Balingen; weitere Fertigungsstätten befinden sich in Meßkirch, Bochum, Wien (Österreich), Pfäffikon (Schweiz), Mailand (Italien), Shanghai (China), Forest Hill (USA) und San Luis Potosi (Mexiko).

www.bizerba.com

www.bochonow.de

Sharp:

Projektoren der neuen SV-Serie ermöglichen maximale Flexibilität auf Knopfdruck

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Mehrere Leinwände im schnellen Wechsel mit unterschiedlichen Inhalten zu bespielen ist mit den neuen DLP-Projektoren XG-SV100W und XG-SV200X von Sharp ein Kinderspiel: Dank einer motorenbetriebenen, drehbaren Deckenhalterung lassen sich beide Geräte ganz einfach per Fernbedienung um 360 Grad schwenken. Bis zu acht Positionen mit verschiedenen Bildeinstellungen sind programmierbar. Mit einem Tastendruck ist es dann möglich, bei gleichbleibend hoher Bildqualität innerhalb weniger Sekunden zwischen den Projektionsflächen hin und her zu wechseln.

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eranstaltungen, bei denen rasch nacheinander mehrere Leinwände bespielt werden müssen, sind keine Seltenheit.

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er Sharp XG-SV100W glänzt durch eine Bildhelligkeit von 4.500 ANSILumen und einer Bildauflösung von 1.280 x 800 Pixel (WXGA), der XGSV200X wartet mit einer Bildhelligkeit von 5.000 ANSI-Lumen und einer Bildauflösung von 1.024 x 768 Pixel (XGA) auf. Das Kontrastverhältnis beider Geräte liegt bei 2.000:1. Eine leistungsstarke 2.0 Optical Power Zoom-/Fokus-Linse mit motorisierter horizontaler und vertikaler Beweglichkeit stellt sicher, dass bei den verschiedenen Entfernungen und Einstellungen erstklassige Bildqualität erreicht wird.

War in diesen Fällen bislang der Einsatz mehrerer Projektoren erforderlich, können Bildungseinrichtungen sowie Inhaber von Tagungshotels, Kongresszentren und anderen Eventlocations zukünftig auf ein einziges Gerät zurückgreifen:

M

it den neuen Modellen XGSV100W und XGSV200X bietet Sharp zwei hochwertige DLP-Projektoren an, die sich anhand einer motorisierten und schwenkbaren Deckenhalterung per Fernbedienung um 180 Grad in jede Richtung schwenken lassen und so volle 360 Grad abdecken. Beide Geräte können bis zu acht verschiedene Projektionsszenarien abspei-

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„Die Projektoren der neuen SV-Serie bieten maximale Flexibilität für die Nutzung in Konferenz- und Tagungsräumen, Hörsälen und Klassenräumen“, betont Peter Heins, Product and R&D Manager, bei Sharp Electronics Europe. „Darüber hinaus punkten beide Projektoren mit einer erstklassigen Bildqualität und zahlreichen zusätzlichen Features.“

chern und ermöglichen so einen sekundenschnellen Wechsel zwischen mehreren Leinwänden unterschiedlicher Größe und in unterschiedlicher Entfernung. Gerade bei teilbaren Konferenz- und Tagungsräumen kommt dies zum Tragen.

Der Einsatz langlebiger DLP-Technik hilft, die Betriebs- und Wartungskosten auf ein Minimum zu reduzieren. Aufgrund ihrer ausgefeilten Technik sind DLP-Projektoren extrem kontraststark, farbneutral und besonders gut für 3D-Projektion geeignet. Die Sharp Modelle XG-SV100W und XG-SV200X sind 3D-Ready und


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Technologie & Equipment somit fähig, mit entsprechender Hardware und Inhalten 3D-Bilder wiederzugeben. Das 10-Watt-Audio-System liefert ausreichend Lautstärke für Präsentationen, die Projektoren können jedoch auch

problemlos mit externen Sound-Systemen verbunden werden. Alle Präsentationsfunktionen sind über die Fernbedienung steuerbar. Die Projektoren der SVSerie können sowohl mit als auch ohne

die motorbetriebene und schwenkbare Deckenhalterung genutzt werden. www.sharp.de

ArtiosCAD 7.7 von EskoArtwork:

Design-Tools für Verpackungen und Display Die weltweit meistverbreitete Software für das Konstruktionsdesign sorgt jetzt für noch mehr Produktivität und Zeiteinsparungen, bietet eine optimierte Fehlerbehebung und ein verbessertes 3D-Designerlebnis

Von den neuen Leistungsmerkmalen profitiert die gesamte Lieferkette – von der Entwicklung bis zur Stanzform und Palettierung „Wir möchten den Produktionsworkflow unserer Kunden effizienter gestalten. Die neuen Funktionen in ArtiosCAD werden den Verarbeitern helfen, eine effizientere Palettierung der Verpackung zu gewährleisten und spezielle Stanzwerkzeuge einfacher zu erstellen“, erläutert Richard Deroo, Structural Design Product Manager bei EskoArtwork. Zu den neuen Leistungsmerkmalen zählen: • Neue Schneidewerkzeuge: ArtiosCAD bietet eine neue und breite Palette von Werkzeugen zum Erstellen

Entwicklungsanlage 1100

von Stahl-, Flach-, Raster- und KombiStanzern, einschließlich Ober- und Unterplatten, Rasterlöchern, Stanzlöchern und Ausstoßern. • Geschlossener CAPE-Workflow: Es ist jetzt möglich, die Spezifikationen von in ArtiosCAD entwickelten Kartons an die CAPE-Software zu übertragen, um eine Paletten-Lösung zu erstellen, die dann wieder in ArtiosCAD zurückimportiert werden kann, um eine realistische 3D-Palettenbeladung zu erstellen und anzuzeigen. • Optimierte Werkzeuge für Stanzformerstellung und Gummierung: Zusätzliche Verbesserungen der Werkzeuge für Konstruktion und Stanzformerstellung erhöhen die Effizienz des Entwicklers und optimieren die Herstellung von Stanzformen.

Ideales Konstruktionswerkzeug für Schilder und Displays einschließlich Komplettbibliothek mit Entwurfsvorlagen In einer Branche, die immer stärker von Massenware geprägt ist, erkennen Werbetechnik-Unternehmen, dass die Einzigar-

Genial

EcoLite

tigkeit eines 3D-Displays größere Margen bietet. Daher investieren immer mehr Unternehmen in ArtiosCAD als ein wichtiges Konstruktionswerkzeug für ihre Entwicklungsabteilungen, das sie in Verbindung mit ihren digitalen Flachbettdruckmaschinen und den Kongsberg-Schneideanlagen einsetzen können. Schon seit langem wird ArtiosCAD bevorzugt als Konstruktionswerkzeug eingesetzt, indem es den Produktkatalog um POP-Displaystandards erweitert. In der POP-Bibliothek finden sich Entwurfsvorlagen mit Basisparametern, auf deren Grundlage sie in wenigen Minuten POPDisplays entwerfen oder einen kreativen Designprozess einleiten können. Die jüngste Version von ArtiosCAD bietet dazu zwei wichtige neue Werkzeuge: • Unterstützung von Reboard und Spitzkerben: Reboard und andere mehrwandige Trägermaterialien sind für gewöhnlich sehr dick. Jetzt werden Spitzkerben korrekt entworfen und können problemlos als Winkelschnitte dargestellt werden. Darüber hinaus ist es möglich, die Kerben zur Qualitätskontrolle präzise in 3D-Ansicht zu falten, um zu gewährleisten, dass sie korrekt entworfen wurden und um

Maschinenbau Bochonow GmbH Forststraße 28 D 74199 Untergruppenbach Telefon +49 (0) 71 30 / 40 46 950 Fax +49 (0) 71 30 / 40 46 960

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

EskoArtwork gibt die Veröffentlichung einer neuen Version von ArtiosCAD bekannt. Sie bietet eine Vielzahl an neuen Leistungsmerkmalen, die Verpackungsentwickler, Verarbeiter und Hersteller im Werbetechnikbereich mit Funktionserweiterungen unterstützen, die die Arbeit mit speziellen Display-Materialien wesentlich vereinfachen.


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Technologie & Equipment

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

optisch präzise Kundenpräsentationen zu erstellen. • Montagewerkzeug für Laschen und Schlitze für Displays und mehrteilige Entwürfe: Dieses Tool spart wirklich Zeit beim Entwerfen von POP-Displays. Mit einer 3DAnzeige erlaubt das Montagewerkzeug für Laschen und Schlitze mit nur wenigen Mausklicks das Zusammenfügen von Einzelteilen. Diese Werkzeuge erweitern die bereits umfassende Palette von Leistungsmerkmalen, die den Herstellern von Schildern und POP-Displays helfen, außergewöhnliche Konstruktionsentwürfe für 3D-Displays zu erstellen. So ermöglicht das Klebewerkzeug die einfache Montage und das Anzeigen von verbundenen Falten und Einzelteilen. Anwender können die Klebeflächen und entsprechenden Zielbereiche festlegen, so dass Entwürfe schnell zusammengefügt und einfache

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Displays montiert werden können. Die zum Patent angemeldete und nur in ArtiosCAD verfügbare Technologie der gebogenen Rillungen vereinfacht die Arbeit der Entwickler mit gewölbten Falten und Stanzungen, da sie die Entwürfe mit gewölbten Rillungen als Teil des 3D-Moduls visualisieren können. Um das Berichtswesen und den Produktionsvorgang zu unterstützen, kann ArtiosCAD für mehrteilige Entwurfsprojekte auf Tastendruck automatisch eine Materialaufstellung ausgeben.

Spitzkerben in ReboardDisplays erleichtern Digiforma die Arbeit Das im belgischen Turnhout ansässige Unternehmen Digiforma stellt Messestände, Paneele und eine breite Palette von Displays und Möbeln aus Reboard her. Das Reboard-Material wird auf zwei digitalen Flachbettdruckmaschinen be-

druckt und auf einer Kongsberg-Weiterverarbeitungsanlage zugeschnitten. Seit dreieinhalb Jahren arbeitet das Unternehmen mit ArtiosCAD und seit drei Monaten testet es die neuesten Leistungsmerkmale der Software.

„D

as Wichtigste an ArtiosCAD ist, dass man Reboard so realistisch dreidimensional falten kann, als ob man es selbst in der Hand halten würde. Zuvor war der Übergang von 2D auf 3D nicht so genau, vor allem, wenn wir Spitzkerben erstellt haben. Es war aufwändig zu prüfen, wie das Produkt nach dem Schneiden und Falten aussehen würde. Um sicher zu gehen, haben wir maßstabsgerechte Modelle gebaut und diese dann gefaltet, um zu sehen, ob es funktionierte. Jetzt erlaubt uns die 3D-Entwurfsfunktion von ArtiosCAD, jederzeit exakte Spitzkerben zu schneiden. Wir führen die 3D-Entwürfe sogar unseren Kunden vor. So sparen wir viel Zeit für


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Technologie & Equpment Entwurf und Freigabe, etwa ein oder zwei Tage, weil wir weniger Prototypen bauen müssen“, erläutert Olivier Ceulemans, Geschäftsführer von Digiforma. „Kürzlich haben wir sogar eine übergroße Ausführung eines Waschmittelkartons hergestellt. Dieser war 3,5 Meter hoch und enthielt eine Tonne Waschpulver. Der gesamte Karton bestand aus Reboard. Wir haben ihn in 2D entworfen, in 3D geprüft und mussten nicht einmal einen Prototypen bauen. Alles hat perfekt gepasst, so dass wir gleich zur Produktion übergegangen sind.“

„EskoArtwork wird weiterhin umfassend in die Forschung und Entwicklung von Konstruktionsentwürfen investieren, und das aus gutem Grund“, sagt Bernard Zwaenepoel, Senior Vice President Software Business bei EskoArtwork. „Viele unserer Kunden, Hersteller von Verpackungen als auch von Schildern und Displays, verlassen sich auf ArtiosCAD, um außergewöhnliche Konstruktionsentwürfe anzubieten. Es ist diese Kombination aus Konstruktion und Grafik, weshalb die von EskoArtwork bereitgestellten Workflows für die Druckvorstufe und die Produktion in der Industrie so einzigartig sind. Und damit werden auch unsere Kunden für jeden Partner in der Lieferkette unverzichtbar. Dazu zählen Leistungsmerkmale, wie das automatische Einpassen der Grafik in die Konstruktion, das einen nahtlosen, geschlossenen Workflow zwischen ArtiosCAD und Adobe® Illustrator® gewährleistet. Unsere ArtiosCAD-Kunden können sich sicher sein, dass ihre Investition geschützt ist und dass sie auch weiterhin von Produkt-Upgrades und Erweiterungen profitieren werden.“

www.bochonow.de ArtiosCAD ArtiosCAD ist die weltweit meistverbreitete Konstruktionssoftware für die Verpackungsentwicklung. Sie wird von branchenführenden Unternehmen auf der ganzen Welt eingesetzt.

Mit den speziell für Konstruktion, Produktentwicklung, virtuelle Prototypenerstellung und Produktion entwickelten Tools steigert ArtiosCAD die Produktivität beim Entwerfen von Verpackungen und Schildern. ArtiosCAD bietet sich insbesondere für die Entwickler von Faltschachteln, Verpackungen aus Wellpappe und von POP-Displays an. EskoArtwork hat dem Konstruktionsentwurf stets viel Aufmerksamkeit gewidmet. Tatsächlich findet sich die ArtiosCAD-Technologie in einem großen Teil des von EskoArtwork angebotenen Portfolios wieder. ArtiosCAD vervollständigt den wahren Ende-zu-Ende Workflow im Verpackungsentwurf. Das Programm ermöglicht das Zusammenwirken von Konstruktionsentwurf, Grafikdesign und Verpackungsproduktion. EskoArtwork EskoArtwork ist ein weltweit tätiger Anbieter von integrierten Lösungen für die Weiterverarbeitung von Verpackungen, Schildern und Displays, für den Akzidenzdruck und für den professionellen Publishing-Bereich. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen können Kunden ihre Rentabilität steigern, den Zeitaufwand für die Markteinführung neuer Produkte oder Dienstleistungen verringern, ihre Kosten senken und ihr Geschäftspotenzial erweitern. Portfolio EskoArtwork ist der weltweite Marktführer bei Software für die Erstellung von Grafiken, die Automatisierung der Produktionsvorberei-

tung, die Qualitätssicherung und die Zusammenarbeit von Markeninhabern, Einzelhändlern, Designern und Herstellern von Verpackungen. Die CTP-Belichter der Produktreihe CDI von Esko für den Flexodruck sowie die KongsbergSchneidetische für Kleinauflagen und die Weiterverarbeitung von Schildern runden die Produktpalette für die Verpackungs-, Etiketten-, Schilder- und Displaybranche ab. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Lösungen für Workflows, Automatisierung und Qualitätssicherung für den Akzidenzdruck und den Publishing-Markt. Daneben steht für Grafikdesigner und Druckprofis das EnfocusPaket mit PDF-Tools zur Verfügung. Fakten und Zahlen EskoArtwork beschäftigt weltweit rund 1050 Mitarbeiter. Mit eigenen Verkaufs- und Kundendienstniederlassungen in Europa, in Amerika und Asien/Pazifik sowie Vertriebspartnern in über 45 Ländern ist EskoArtwork rund um den Globus vertreten. EskoArtwork hat seinen Hauptsitz in Gent, Belgien, sowie FuE- und Fertigungsstätten in 5 europäischen Ländern, den USA und in Indien. Nach dem konsolidierten Abschluss für das Jahr 2010 belief sich der Konzernerlös auf 184,1 Millionen Euro.

www.esco.com

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„Wir schneiden auch Einzelschnitt-Spitzkerben an den Materialecken. Mit ArtiosCAD ist es einfach, Kundengrafiken direkt in unsere 3D-Entwürfe einzubinden“, ergänzt Olivier Ceulemans. „Alle Funktionen von ArtiosCAD standen auf unserer Wunschliste. Ich finde, es ist ein großartiges Produkt. Ich kenne keine vergleichbare Konstruktionssoftware.“


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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

productronica 2011: 34 Prozent Wachstum Mit einem starken Besucheranstieg endet die productronica, Weltleitmesse für innovative Elektronikfertigung, nach vier Messetagen. 38.500 Besucher aus über 80 Ländern bedeuten ein Plus von rund 34 Prozent gegenüber der Vorveranstaltung. Das zeigt, dass die Branche in den vergangenen zwei Jahren stark an Aufwind gewonnen hat und an das Niveau von 2007 wieder anknüpft. Der Anteil internationaler Besucher stieg von 39 auf 48 Prozent.

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orbert Bargmann, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München: „Damit bestätigt die Messe einmal mehr ihre Führungsposition als Weltleitmesse für die globale Elektronikfertigungsbranche. Wir haben uns nach der wirtschaftlich krisenbedingt schwachen Veranstaltung 2009 intensiv mit der Branche auseinander gesetzt. Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Vertretern aus Wirtschaft und Industrie trägt nun Früchte: Die Highlight-Themen, die Sonderschau ,Batteriefertigung und Leistungselektronik’ und die PCB Community Area

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waren Magnet sowohl für neue Besucher- als auch Ausstellerzielgruppen.“

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ainer Kurtz, Geschäftsführender Gesellschafter bei ERSA, Fachbeiratsvorsitzender der productronica und Geschäftsführer des VDMA Fachverband Productronic: „Auch 2011 ist die productronica wieder die entscheidende Plattform, um der derzeitigen Wirtschaftslage zu einem erneuten Aufschwung zu verhelfen. Die Messe gilt als der Marktplatz für die Branche: Wer etwas auf sich hält, muss hier sein. Die Qualität der Besucher ist hervorragend -

viele konkrete Anfragen werden auf der productronica diskutiert.“

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ie besucherstärksten Länder waren neben Deutschland unter anderem Italien, Österreich, Tschechien und die Schweiz. Im Vergleich zu den Vorveranstaltungen gab es einen deutlichen Besucheranstieg aus Israel, Polen, Ungarn und der Russischen Föderation. Die repräsentative Besucherbefragung durch TNS Infratest ergab auf der Skala von ausgezeichnet bis gut eine Gesamtzufriedenheit von 96 Prozent. 75 Prozent der Befragten werden die kommende productronica 2013 wieder besuchen.

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ie Bedeutung der productronica im internationalen Umfeld beschreibt Thomas Metz, Manager Operations bei der Yahama Motor IM Europe: „Yamaha ist zum ersten Mal auf einer Messe in


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Messen Europa vertreten. Wir sind positiv überrascht, ein so internationales Fachpublikum auf der productronica anzutreffen. Die productronica ist für uns nun die wichtigste Messe, um die globale Premiummarke Yamaha in Europa einzuführen. 2013 werden wir auf jeden Fall wieder mit dabei sein.“

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ach einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest unter den Ausstellern stieg insbesondere deren Zufriedenheit signifikant an. Vor allem die Internationalität und Qualität der Besu-

cher wurde von über 90 Prozent mit ausgezeichnet bis gut angegeben. 89 Prozent bewerten den Verlauf der productronica mit ausgezeichnet bis gut.

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n enger Zusammenarbeit mit dem ZVEI (Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) wurde eine eigene Kommunikationsplattform für das Segment Leiterplatte initiiert – die PCB Community Area. Christoph Stoppok, Geschäftsführer des Fachverbandes PCB and Electronic Systems im ZVEI: „Besonders gut gefallen hat uns

die Speakers Corner auf dem neuen PCB & EMS Marktplatz. Eine attraktive Innovation, zu der wir die Messe beglückwünschen. Der hochgradig besetzte CEO Round Table zum Thema ,Die Zukunft der industriellen Produktion in Deutschland und Europa’ im productronica Forum bot den Besuchern einen interessanten Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen, Chancen und Risiken.“

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uf 41.016 Quadratmetern netto (77.000 Quadratmeter Bruttofläche) präsentierten 1.234 Aussteller aus 39 Ländern ihre innovativen Produkte und Lösungen – das bedeutet ein knapp 15-prozentiges Ausstellerwachstum gegenüber der productronica 2009 (1.106 Aussteller aus 36 Ländern).

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as Netto-Flächenwachstum betrug rund 15 Prozent – davon belegten rund 32 Prozent der Gesamtfläche internationale Unternehmen. Neben einer hohen Beteiligung aus dem Ausland gab es dieses Jahr wieder Gemeinschaftsstände unter anderem aus Frankreich, Japan, Österreich, Rumänien und Ungarn. Die nächste productronica findet von 12. bis 15. November 2013 in München statt.

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as Innovationsforum und das productronica-Forum waren während der gesamten Messelaufzeit sehr gut besucht. Gemeinsam mit dem VDMA positionierte die Messe München Trendthemen wie „Organic and Printed Electronics“ oder „Energiespeicherfertigung“ neu auf der productronica. Eines der Foren-Highlights war der CEO Round Table. Johann Weber, CEO von der Zollner Elektronik AG: „Viele Zuhörer beurteilten den Round Table als hervorragend, da hier der Fokus auch auf die deutsche Wirtschaft gesetzt sowie ein Blick in die Zukunft geworfen wird. Solche Foren sind entscheidend und wichtig. Die Zuhörer bekommen hier enorm viele Informationen.“


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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

50. PSI – Europäische Leitmesse der Werbeartikelbranche 11. bis 13. Januar 2012, Messegelände Düsseldorf

Mit über 900 Ausstellern und vielen Aktionen - Veredelungstechniken im Technology Forum „Let’s celebrate something great“: Das Motto der PSI 2012 in Düsseldorf spricht für sich. Denn zum 50. Geburtstag der größten Werbeartikelmesse Europas erwarten die Besucher nicht nur erstmals weit über 900 Aussteller, sondern auch zahlreiche Neuerungen in der Messeaufplanung, Sonderschauen, Vorträge und Aktionen. Thematisch ist die PSI dabei erneut breit aufgestellt. Neben neuen Produkten und Erfindungen gibt es Informationen zur Wertschöpfungskette des Werbeartikels, Veredelungstechniken, Produktschutz, Marktstrategien und vielen mehr.

Premiere für Charlie’s Corner im Technology Forum Charlie Taublieb ist der Special Guest im Technology Forum auf der PSI 2012. Der US-Amerikaner ist seit über 20 Jahren Experte und Autor im Bereich des Siebdrucks. Auf der PSI bietet er in „Charlie’s Corner“ Vorführungen und Vorträge zum Siebdruck an. Hier hält er mehrmals am Tag Kurzvorträge und zeigt Möglich-

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keiten der Werbeanbringung. Dabei können die Besucher nicht nur zusehen, sondern auch selbst Hand anlegen. Sie dürfen unter den Augen des weltweit anerkannten Experten ein eigenes T-Shirt bedrucken.

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och nicht nur Drucktechniken stehen im Fokus des Technology Forums. Schließlich sind die Möglichkeiten, Werbeartikel individuell zu branden, um-

fangreich. Im Bereich der Prägung, Bestickung, Beflockung, Gravur oder auch Laserbeschriftung gibt es immer wieder neue Verfahren für hochwertige Ergebnisse. Im Technology Forum in der Halle 9 der PSI werden aktuelle Techniken, Anwendungsbeispiele und Einsatzmöglichkeiten im Werbeartikelbereich präsentiert. Bereits jetzt haben zahlreiche Unternehmen ihre Teilnahme zugesagt, so zum Beispiel 3T-Transfers Technologies for Textile, Brumley Tex, ESC - EuropaSiebdruckmaschinen Centrum, GPE A. Ardenghi, Kornit Digital, Mimaki Europe, MSW Lasertechnik, Nordiska Etikettbolaget, Roland DG Benelux, Stiefel Eurocart, Teca-Print, Thermopatch Deutschland. Zudem präsentiert sich hier die viscom, Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design.


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Messen Neuheiten, Erfinder und Startups: Neues Konzept der HALLE13 geht auf Gespannt sein können die Besucher auch auf die HALLE13, die mit einem neuen Konzept aufwartet. Mit bereits 30 angemeldeten Erfindern, die hier ihre Ideen vorstellen werden, einem ausgebuchten Forum Junge und Innovative Unternehmen und mit THE WALL verspricht die HALLE13 ein voller Erfolg zu werden. Wer auf der Suche nach Neuentwicklungen ist, wird hier fündig werden. eu in der HALLE13 ist zudem die Meet & Greet Area. Hier wird die Wertschöpfungskette eines Werbeartikels abgebildet – von der Produktidee, über das Produktdesign, die juristische Beratung und die Patentanmeldung, die Qualitätsprüfung, die Zusammenarbeit mit einem Hersteller und/oder Händler, Themen rund um Zoll und Plagiate bis hin zum Gebot der Nachhaltigkeit und den Möglichkeiten der Entsorgung. Im Stil eines Lunch & Learns werden den Besuchern auf der Meet & Greet Area täglich von 12.00 bis 14.00 Uhr Kurzvorträge und einen Imbiss für die Teilnehmer angeboten. Hier wird am ersten Messetag die Thematik der Wertschöpfungskette noch ausführlicher beleuchtet. Zu Gast sind unter anderen Vertreter der Nürnberger Erfindermesse iENA und des deutschen Zolls. Die Vorträge am zweiten Messetag werden von Verbänden wie dem GWW, eppa, bwg oder

BWL gestaltet. Im Fokus sind verschiedene internationale, branchenrelevante Themen aus Verbandssicht. Am Freitag gibt es im Meet & Greet Forum schließ-

lich Vorträge rund um das Thema (Händler-)Qualifizierung in der Werbeartikel-Branche. In diesem Zusammenhang gibt es an diesem Tag eine Stellen-

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Messen

börse. Hier haben Händler, Hersteller und Verbände die Möglichkeit, aktuelle Stellenangebote zu veröffentlichen. Zu Gast auf dem Meet & Greet Forum und zum wiederholten Male auf der PSI ist das Solinger Museum Plagiarius, das in Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt Düsseldorf eine Ausstellung zum Thema Produkt- und Markenpiraterie zeigt. Damit soll das Problembewusstsein innerhalb der Werbeartikelbranche erneut geschärft, und zu einer vermehrten Aufklärung über Gefahren, die den Unternehmen und ihren Kunden durch die Nachahmungen drohen, beigetragen werden.

ler gibt es am Tag vor Messestart, ab 16.00 Uhr, zudem das Rheinfest mit Düsseldorfer Spezialitäten am PSI Stand.

Den Überblick behalten: Thematische Guided Tours Die Guided Tours, die zur PSI 2011 erstmals angeboten wurden, bieten den Fachbesuchern 2012 erneut geführte Rundgänge zu den Unternehmen ihres Interesses. An allen drei Messetagen wer-

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ittelpunkt der HALLE13 und zentrale Anlaufstelle für Aussteller und Besucher ist der PSI Stand. Hier wird es eine Sourcing-, Online- und RebookingLounge sowie eine Catering-Area geben. Hier gibt es in Zusammenarbeit mit Crow’n’Crow eine tägliche „50 Jahre PSI Messe Cocktail Happy Hour“. Diese findet am Mittwoch und Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr und am Freitag von 14.00 bis 16.00 Uhr statt. Für die Ausstel-

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den Besucher zu den wichtigsten Ausstellern und Sonderflächen des jeweiligen Schwerpunktes geleitet. Die Aussteller informieren die Besucher in Form von Kurzpräsentationen über ihre neuesten

Produkte und Innovationen. Themen der Guided Tours auf der kommenden PSI sind Produktinnovationen, Neu-Aussteller, Erfinder und Markenartikel. Weitere Informationen zur Anmeldung und Uhrzeiten gibt es unter www.psi-messe.com/guidedtours

Messebesuch auch für einen guten Zweck Ein Erinnerungsstück von der Messe mit nach Hause nehmen und dabei zugleich etwas für den guten Zweck leisten – dazu haben die Besucher auf der PSI 2012 die Möglichkeit. Im Foyer der Halle 9 können sich Besucher ein T-Shirt im PSI-Design bedrucken lassen und für 5 Euro erwerben. Der gesamte Erlös geht nach der Veranstaltung an das Düsseldorfer Kinderhospiz Regenbogenland. Der Entstehungsprozess im Siebdruckverfahren kann auf der Messe live miterlebt werden. www.psi-network.de www.psi-messe.com


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Internationale Konferenz, Workshops, Modenschauen und Awards – TV TecStyle Visions bietet Fachbesuchern kompletten Branchenüberblick

Bislang umfangreichstes Rahmenprogramm

TV-Fachforum Allein 20 Seminare umfasst das TV-Fachforum, das den Besuchern neben dem Besuch der Messe einen zusätzlichen Mehrwert bietet. Experten aus den Bereichen Textildruck, Stickerei, Flock, Marketing, Arbeitssicherheit und Qualitätskontrolle bieten praxisorientierte Fachseminare für Textilveredler an. Das Seminarprogramm wird erneut von der TVP, dem offiziellen Medienpartner der TV TecStyle Visions, präsentiert. Zu den Seminarleitern zählen Barbara Stümer (Tex Design), Michael Hildebrandt (Poli-Tape Klebefolien GmbH), Edvard Crnic (Maag Flockmaschinen GmbH), Holger Walter (Kissel + Wolf GmbH), Massimo Baezzato (ConStitch), Robert Deppner (Karl Gröner GmbH), Andreas Rust (Russell Europe), Frank Poppensieker (Neenah Transfers), Jürgen Schwarz (Kissel + Wolf GmbH), Ralf Appelbaum (Multi-Plot Europe) und Birgit Jussen (Quality Matters - Beratung für Nähtechnik & Qualität).

Modenschauen Dreimal täglich, jeweils um 10.30 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr, bringen Hersteller und Händler von Werbetextilien und Berufsbekleidung die textilen Trends

für 2012 auf die Showbühne in Halle 6. In den jeweils 30- bis 40-minütigen Shows erhalten die Messebesucher Einblicke in die neuen Werbe- und Promotionkollektionen. Mit dabei sind unter anderem die Bekleidungshersteller und Textilgroßhändler C.G. Workwear, Switcher, Promodoro Fashion, L-Shop-Team und Gildan.

Beiratssitzung am 3. November 2011 durch den Messebeirat der TV TecStyle Visions, der sich aus Ausstellern sowie Marktexperten zusammensetzt: Michaela Kensbock (Amann & Söhne), Adalbert Moller (Borchert + Moller), Tobias Lembach (Mountek), Joachim Rees (Multiplot Europe), Mario Panter (Print Equipment), Paul Geiger (Heinz Walz), Sebastian Reitmeister (Falk & Ross Group), Stephan Gunold (Gunold), Jörg Bittorf (L-Shop- Team), Julia Liesenhoff (Madeira Garnfabrik), Peter Niedermann (Oerlikon Saurer Arbon AG - Melco) und Elke Bobek (Promodoro Fashion).

Präsentation des Golden Shirt Awards

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„Communicate the Community“ lautete das Thema zum Golden Shirt Award, der erneut auf eine gute Nachfrage unter den Textilveredlern stieß. Der Award wurde einmal mehr von der TVP ausgelobt und wird im Rahmen der TV TecStyle Visions verliehen. Bis zum Einsendeschluss Ende September 2011 gingen insgesamt 56 Wettbewerbsbeiträge ein. Neben dem bereits erwähnten Thema lautete eine weitere Teilnahmebedingung, dass mindestens zwei Textilveredlungstechniken miteinander kombiniert werden mussten. Bewertet wurden die Beiträge in der

em Gewinner des „Golden Shirt Awards 2012“ winken 3.000 Euro, gesponsert von Anvil. Der zweite Platz ist mit 2.000 Euro dotiert, die von Melco bereitgestellt wurden. Der Drittplatzierte erhält schließlich 1.000 Euro Preisgeld, das von der Madeira Garnfabrik zur Verfügung gestellt wird. Der Sonderpreis „Flock“ ist mit 500 Euro dotiert und wird gesponsert von Maag Flockmaschinen. Erstmals verliehen wird der Sonderpreis „Strass“, ebenfalls dotiert mit 500 Euro, gesponsert von IVM SignTex. Die Gewinner werden im Rahmen der TV TecStyle Visions am 2. Februar 2012 um 17.30 Uhr auf der Showbühne in Halle

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Besucher und Aussteller der TV TecStyle Visions 2012 schauen schon jetzt voller Erwartung auf das bevorstehende internationale Branchentreffen der Spezialisten für Textildruck, Stickerei, Beflockung, Laserbeschriftung und Strassveredelung. Am 2. Februar 2012 öffnet die internationale Fachmesse auf der Messe Stuttgart bereits zum siebten Mal ihre Tore. Neben dem Angebot der 200 Aussteller dürfen sich die Besucher auf ein Rahmenprogramm freuen das so umfangreich wie nie ist, mit innovativen Lösungen und praxisbezogenen Vorträgen.


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Messen

bekanntgegeben. Zudem werden alle Einreichungen zum „Golden Shirt Award“ in einer Sonderschau vorgestellt. Die Präsentation wird durch ein Netzwerk verschiedener Institutionen aus Plauen, unter der Leitung des Deutschen Innovationszentrums für Stickerei e.V., gestaltet und betreut.

Strass Area präsentiert das Trendthema im Überblick Ein Highlight der TV TecStyle Visions stellt die Sonderschau zum Workflow der Strass-Applikation dar. Nicht nur in der Street Fashion sind Strassverzierungen derzeit angesagt, sondern auch im Bereich der textilen Werbung liegt diese Technik momentan im Trend. Ein Ziel des Projekts ist es, die Veredlung von Textilien mit Strasssteinchen und Kristallen in all ihren Facetten live zu zeigen. Thematisiert werden die kreative Erstellung der Vorlagen, die Anwendung von Gestaltungssoftware, die manuelle Erstellung von Strass-Transfers mit Laser und Plotter, die automatische Bestrassung mit Setzautomaten sowie die Verbrauchsmaterialien. Partner der Sonderschau sind die Franz Hagemann GmbH & Co. KG, die IVM SignTex GmbH, die Mountek

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GmbH und der Textil-Sponsor Northcraft GmbH.

Charlie’s Corner stellt Textil-Siebdruck vor Der weltweit anerkannte Experte, Fachautor und Seminarleiter Charlie Taublieb bietet in Halle 4 erstmals Live-Vorführungen zum Thema Siebdruck an. Textildrucker haben die einmalige Chance, beim Drucken ihres eigenen T-Shirts mit Charlie alias Dr. Print Expertenwissen auszutauschen. Unterstützt wird Charlie’s Corner durch Borchert + Moller, das Unternehmen stellt ein Textildruckkarussell und einen Trockner zur Verfügung. Die Siebdruckfarben werden von Rutland gesponsert.

Vorträge zu Nachhaltigkeit und Respekt Robin Cornelius, der Gründer und heutige Vorsitzende des Aufsichtsrats des Schweizer Textilherstellers Switcher, wird in einem Vortrag über die Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie sprechen und dabei insbesondere auf das Thema Respekt eingehen. Der Markenspezialist Andreas Kiesewetter von der Freiburger

Agentur Kiesewetter präsentiert erste Ergebnisse der Entwicklung von Markenund Marketingstrategien, die im Nachgang des TecStyle Brand Awards gemeinsam mit den Gewinnern entstanden sind. Weitere Vorträge sind noch in Vorbereitung.

Textilsiebdruck: Fünf Firmen – ein Stand „Future Textile Solutions“ – unter diesem Motto präsentieren fünf Firmen ein ganz neuartiges Konzept auf der TV TecStyle Visions 2012 in Stuttgart. Auf einer Fläche von 182 m² vereinen sie die ganze Welt des Textildrucks: Textilien von SOL’S, Siebdruck- und Farbmanagement-Lösungen von Fujifilm Sericol, eine Druckmaschine von Digotex sowie ein neuer Trockner von Delta Systec. Als langjährig erfahrener Dienstleister, der tagtäglich alle diese Komponenten vereint, ist das Unternehmen Textildruck Steitz dabei. Besucher der TV-Messe können so auf nur einem Stand den gesamten Druckablauf verfolgen und sich auch gleich mit den entsprechenden Anbietern für Textilien, Farben und Maschinen austauschen.


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Messen Die T-Shirts, die während der Messe mit einem Motiv bedruckt werden, gehen gegen eine Spende über den Tisch. Die Einnahmen nimmt die Stiftung „Kinderzukunft“ (www.kinderzukunft.de) entgegen. So können sich alle Kunden der guten Qualität des Druckes überzeugen und gleichzeitig etwas Gutes tun. Übrigens: Nachhaltigkeit ist ein ganz wichtiges Thema für die verschiedenen Firmen: So sind die T-Shirts für die Charity-Aktion aus Biobaumwolle. Sie werden nur mit Phthalat- und PVC-freien Farben bedruckt und der Trockner, der zum ersten Mal überhaupt auf der TV-Messe präsentiert wird, ist laut Hersteller besonders emissionsarm und günstig im Verbrauch.

TV-Messe zeigt revolutionäre Lösung gegen Produktpiraterie von Textilien

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ie Anzahl der registrierten Importe stieg laut dem aktuellen Bericht der EU-Kommission zur Produktpiraterie (Report on EU customs enforcement of intellectual property rights) zuletzt von 43.572 im Jahr 2009 auf 79.112 im Jahr 2010 an. Die Zahl der beschlagnahmten Artikel lag 2010 bei

103.306.928. Den Gesamtwert, den diese Waren im Einzelhandel erzielt hätten, schätzt die EU-Kommission auf 1.110.052.402 Euro. Sieben Prozent des Betrags entfallen hierbei laut dem EUBericht auf Bekleidung. Marken wie Nike, Adidas, Puma oder Diesel sind dabei am meisten betroffen.

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Produktpiraterie, Produktfälschung oder Markenpiraterie – egal, wie das Kind nun heißt, der jährliche Schaden ist immens und liegt in Milliardenhöhe. Produktpiraterie und Produktfälschungen sind schwerwiegende Delikte, die Auswirkungen auf die Wirtschaft, den fairen Wettbewerb und den Arbeitsmarkt haben.


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Messen

Nicht nur die EU-Kommission oder die nationalen Polizeibehörden widmen sich dem Thema des Imports gefälschter Markenprodukte. Auch die Industrie arbeitet mit Hochdruck an technischen Lösungen, um Plagiate wenigstens leichter erkennbar zu machen, wenn deren Herstellung schon nicht verhindert werden kann. Wie nun bekannt wurde, will ein Aussteller der TV TecStyle Visions bei der kommenden Messe im Februar 2012 eine hoch komplexe High-Tech-Lösung vorstellen, mit der Zollfahnder in Zukunft relativ einfach gefälschte Textilien erkennen und aus dem Verkehr ziehen können. Das gesamte Projekt unterliegt derzeit noch der Geheimhaltung, die Entwicklungspartner haben sich darauf verständigt, erst einen Tag vor Beginn der TV Tec Style Visions das Geheimnis zu lüften. Die Entwicklung der Technologie wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und entstand in Zusammenarbeit mit einem renommierten, deutschen Textilforschungsinstitut sowie verschiedenen Industriepartnern.

Sportswear & Fashion T-Shirt Printing Conference Die ESMA (European Specialist Printing Manufacturers Association) führte schon viele Konferenzen zu spezialisierten Fachthemen durch. Mit der Stuttgarter Konferenz „Sportswear & Fashion TShirt Printing Conference“ am 3. Februar 2012 befasst sich die Expertenvereinigung aber erstmals mit dem Textildruck. Nicht ganz zufällig findet die Veranstaltung daher parallel zur TV TecStyle Visions

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statt, bei welcher der Textildruck vom 2. bis 4. Februar 2012 selbstverständlich ebenso eine zentrale Rolle spielt. Die eintägige Konferenz thematisiert die Produktion von Mode-, Sport- und Promotionkleidung und legt den Schwerpunkt dabei auf die Technologien Digital- und Siebdruck. Die Vorträge widmen sich der Praxis des Textildrucks und der jüngsten Entwicklungen zur Herstellung von Fashion und Sportkleidung.

Die TV-Messe im Überblick Datum: 2. - 4. Februar 2012 Onlinetickets: www.messeticketservice.de Ticketpreise: Tageskarte: 20 Euro Ermäßigt: 9 Euro 3-Tageskarte: 40 Euro Messekatalog: kostenfrei vor Ort


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Messen

Umfangreiches Besucherprogramm auf der Fespa Digital 2012

Angebot soll Drucker inspirieren, die umfassenden Perpektiven für ihr Unternehmen zu erkunden

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as Ansehen der FESPA als globale Konferenzorganisatorin für die digitale Großformatgemeinschaft wird in Barcelona durch die Explore Konferenz auf der FESPA Digital gestärkt. Diese Serie kostenloser halbtägiger Konferenzund Workshop-Sessions wird im Hauptausstellungszentrum abgehalten, um es den Druckern einfach zu machen, ihren Tag zu planen und Besuche bei Ausstellern mit der Teilnahme an Konferenzvorträgen zu kombinieren, die sie ansprechen. Die Konferenz wird von den Experten aus aller Welt gehalten und ist um Themen wie Aufbau von Unternehmen, Technologiefragen, Kleinformatdruck, Umweltfreundlichkeit, digitale Schilder, Kundeneinsichten und gedruckte Elektronik strukturiert. Sie wird eine vielfältige Mischung aus Informationen und Inspiration bieten. (Hinweis für Redakteure: siehe separate Pressemitteilung zur FESPA Explore Konferenz.)

nologien von der Druckvorbereitung bis zum Finishing auf einer Reihe von Substraten ausprobieren. Das Ziel des Print Shop Live! besteht darin, Besuchern beim Aufbau ihres technischen Wissens und dem Ergreifen der kommerziellen Gelegenheiten zu helfen, die aus der erhöhten Produktivität und der Erweiterung der Kapazitäten ihrer digitalen Produktionsanlagen entstehen.

ken, von Inneneinrichtung bis zu bedruckten Möbeln, Textilschildern, Dekorationsstoffen, Kunst und Bekleidung vorgestellt. Das „Menü“ des Big Buck’s Cafés wird die Besucher durch einfache Erklärungen der ausgestellten Applikationen und ihres Produktionsvorgangs anregen, sich über neue Möglichkeiten zu informieren.

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In der Messehalle werden eine Reihe von Explore-Routen in Form von Minikarten verschiedene auf der Messe ausgestellte Technologien oder Verbrauchsmaterialien für die Besucher hervorheben, um ihnen zu helfen, ihre Zeit effizient zu nutzen, wenn sie an einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Technologie interessiert sind.

iversifizierung ist eine der „umfassenderen Gelegenheiten“, die in der Veranstaltungskampagne genannt werden, und es gibt verschiedene Bereiche der Messe, in denen neue Anwendungen oder Formate vorgestellt werden, um Druckern neue Anstöße zu geben, die sich von bewährten Methoden weiterentwickeln möchten. Die Kleinformatzone lädt Besucher ein herauszufinden, wie das Hinzufügen von digitalen Produkten in kleineren Formaten zu ihrem Serviceportfolio helfen könnte, neue Einnahmeströme von neuen und bestehenden Kunden zu generieren, während die FESPA Fabric, die „Messe innerhalb der Messe“ für Bekleidungsdruck und – dekoration das Interesse der Drucker an Werbebekleidung oder anderen Bekleidungsanwendungen wecken wird. (Hinweis für Redakteure: siehe separate Pressemitteilung zur FESPA Fabric.)

ESPA-Marketingmanagerin Lynda Sutton bemerkt dazu: „Unsere Kampagne für die FESPA Digital 2012 fordert die Drucker heraus, die umfassenderen Gelegenheiten zu erkunden. Dies ist jedoch nicht einfach nur ein MarketingSlogan, sondern die Essenz der Veranstaltung. Technologie ist dabei natürlich fundamental, und die Besucher der Messe werden mehrere hundert Aussteller vorfinden, die ihre Innovationen präsentieren und Ratschläge anbieten. Aber ein Druckunternehmer zu sein erfordert auch Abenteuergeist, und erfolgreiche Druckdienstleistungsanbieter berichten uns, dass es eine Fülle an Gelegenheiten gibt, wenn Sie Ihre Augen für die Produkte und Dienstleistungen öffnen, die Ihre Kunden von Ihnen haben möchten. Wir möchten die Besucher der FESPA Digital anregen, sich anzusehen, wie sie Software, Druck- und Finishing-Maschinen, Substrate und Druckfarben einsetzen können, um ihren Horizont zu erweitern und neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen und ihnen helfen, rentabler zu arbeiten.“

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esucher, die sich eine praktischere technische Erfahrung wünschen, sollten sich Zeit für den Print Shop Live! nehmen, ein spannendes neues Angebot auf europäischen FESPA-Veranstaltungen. Print Shop Live! ermöglicht dem Besucher, jedes Element des Produktionsprozesses aus erster Hand in einem interaktiven Live-Forum unter Moderation von der technischen Beraterin Sophie Matthews-Paul zu erleben. Hier können Drucker ihre eigene ArtworkDatei und ihre eigenen Kleinformattech-

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eue Gelegenheiten bieten sich außerdem in Form von kreativen und innovativen Druckanwendungen, die die Kapazitäten digitaler Produkte optimieren und die Vorteile der neuesten Substrate und Druckfarben nutzen. Eine Kaffeepause im Big Buck’s Café auf der FESPA Digital 2012 wird den Besuchern die Augen für das vollständige Applikationsspektrum öffnen, das jetzt mit Hilfe digitaler Drucktechnologie möglich ist. In diesem Pop-Up-Café wird alles von Schildern bis zu Werbe- und POS-Grafi-

eitere Einzelheiten zu allen Besucherangeboten mit dem Thema Explore werden im Vorfeld der Messe verfügbar sein. Drucker, die die Messe besuchen möchten, sollten sich deshalb unter www.fespadigital.com anmelden um zu gewährleisten, dass sie über alle Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben und ihre Zeit in Barcelona in allen Einzelheiten effizient planen können.

www.fespa.com

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Besucher der FESPA Digital 2012 in Barcelona werden ein aktionsgeladenes Programm aus Weiterbildungsaktivitäten und Live-Angeboten vorfinden, das die Drucker einlädt, die umfassenderen Gelegenheiten zu erkunden, und die zentrale Botschaft der Veranstaltungskampagne in die Realität umsetzt.


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Firmennachrichten

Partnerschaft zwischen Sihl Direct und Epson Deutschland

Neue Qualitäts-Maßstäbe beim Profi-Fotodruck Sihl Direct und Epson Deutschland arbeiten in den Bereichen Fine Art Printing und professionelle Fotografie zusammen. Die Dürener LFP-Spezialisten vertreiben ab sofort das Epson Portfolio an Großformatdruckern mit einem Ergebnis-Support, der für ein optimiertes Druckergebnis sorgt. Dies beinhaltet kundenspezifische Profilierungen, Color Management-Lösungen sowie eine umfangreiche Installationsunterstützung.

„D

ie Partnerschaft vereint das Druck-Know-how von Epson mit der Medien-, Beratungs- und Servicekompetenz der Sihl Direct. Zusammen

werden wir neue Marktpotenziale im künstlerischen und fotografischen Umfeld erschließen“, erklärt Achim Bukmakowski, Manager Sales Professional Graphics & Photo bei Epson Deutschland. „Die Epson Print-Technologie in Kombination mit den Sihl Foto-Medien und unserem Rund-um-Service führen zu Ergebnissen, die es so noch nicht gegeben hat. Damit setzen Epson und die Sihl Direct neue Qualitäts-Maßstäbe“, erläutert Frank Krott, Leiter Vertrieb Hardware, Technik, Support bei der Sihl Direct.

„Epson und Sihl Direct wollen neue Qualitäts-Maßstäbe setzen“, so Frank Krott, Leiter Vertrieb Hardware, Technik, Support bei der Sihl Direct.

Drucker-Portfolio erweitert

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„Neue Marktpotenziale gemeinsam erschließen“ kommentiert Achim Bukmakowski, Manager Sales Professional Graphics & Photo bei Epson Deutschland die neue Partnerschaft mit der Sihl Direct.

it der Aufnahme der Epson Großformatdrucker rundet die Sihl Direct ihr Hardware-Sortiment ab. Neben HP für den Foto- und Latex-Druck sowie Roland und swissQprint für den Solvent- bzw. UV-Bereich umfasst das Angebot nun auch Lösungen für den Fine Art-Druck und die Profi-Fotografie. Aktueller Produktschwerpunkt ist der Epson Stylus Pro 11880. „Aus dem Markt heraus wurden bereits einige Anfragen an uns nach dem Epson Großformatdrucker gestellt. Als bundes-

Unschlagbares Duo

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as Duo aus Epson Fotodrucker und Sihl p3-Fotomedien erzielt eine bisher nicht gekannte Druckqualität ohne Metametrie. Der Epson Stylus Pro 11880 bietet 64 Zoll Großformatdruck in High-End-Qualität und vereint die innovativen Tintenstrahltechnologien von Epson. Der Epson Micro Piezo TFP-Druckkopf und die Epson UltraChrome K3-Tinten mit Vivid MagentaTechnologie sorgen für feine, farblich brillante und lang haltbare Ausdrucke ohne erkennbare Metamerie. Die Sihl Professional Photo Papiere (p3) umfas-

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sen Inkjet-Fotopapiere mit hochglänzender und seidenglänzender Oberfläche. Die Profi SuperDry-Beschichtung ermöglicht eine hohe Farbsättigung, einen großen Tonwert- und Kontrastumfang sowie hohe Maximaldichten. Das Sihl Professional Photo Baryt 290 satin verbindet die Haptik, das Aussehen und die Haltbarkeit traditioneller BarytPapiere mit modernster Inkjet-Technik. Abgerundet wird das p3-Sortiment mit einem Canvas-Material, einseitig matt beschichtet und basierend auf einem besonders fein gewebten 1:1 PolyesterBaumwoll-Mix.

„Neue Zielgruppen gezielter ansprechen“, das ist für Wolfgang Tropartz, Leiter Vertrieb der Sihl Direct ein entscheidender Vorteil der neuen Partnerschaft.

weiter Anbieter können wir diesem Wunsch nun nachkommen“, ergänzt Frank Krott.

Markt- und anwendergerecht präsentieren Sihl besitzt neben Fotomedien im Graphic Art-Bereich auch eine Reihe von Inkjet-Papieren für höchste Ansprüche beim professionellen Fotodruck.


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Firmennachrichten

Sihl Direct Die Sihl Direct GmbH ist die deutsche Vertriebsorganisation der weltweit tätigen Diatec Gruppe. Das Unternehmen versteht sich als Lösungspartner für die LFP-Branche und bietet höchste Beratungs-, Technologie- und Service-Kompetenz aus einer Hand. Die Leistungen reichen von der individuellen Bedarfsanalyse und Beratung über die Installation von Hardware und Software bis hin zu Schulungen sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten. Grundlage für das Sihl Direct Know-how ist der direkte Draht zu den fünf Produktionsstandorten des Mutterkonzerns mit eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Diese Verbindung ermöglicht es, selbst spezielle anwendungstechnische Kundenanforderungen zu erfüllen und das Kundenfeedback in neue Produktinnovationen umzusetzen.

www.sihl-direct.de

Der Profi-Fotograf Thomas Solecki nutzt das Sihl P3 Baryt-Papier für Porträtaufnahmen. Quelle: www.thomas-solecki.de

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och nicht nur beide Unternehmen, sondern auch die Anwender profitieren von der neuen Partnerschaft. „Wenn wir uns in dem wettbewerbsintensiven Umfeld des Fine Art-Printing und der Profi-Fotografie etablieren wollen, müssen wir etwas Besonderes bieten. Dabei lautet die Gleichung: Top-Printer plus Top-Medien plus Top-Service gleich Top-Ergebnis. Mehr an Qualität geht nicht“, formuliert Wolfgang Tropartz das Marktversprechen.

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en ersten großen Auftritt hat das Duo auf der wetec-Fachmesse Anfang Februar in Stuttgart. Dort präsentiert die Sihl Direct auf ihrem Stand den Epson Stylus Pro 11880 mit den Sihl p3Medien und innovativen Color Management-Lösungen.

www.bochonow.de

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pson, so der Sihl Direct Manager, stehe für eine Top-Qualität bei Kunstund Fotodrucken und ist in diesem Bereich Marktführer. „Durch die Partnerschaft mit Epson können wir neue Zielgruppen gezielter ansprechen und unseren Bekanntheitsgrad im fotografischen und künstlerischen Umfeld deutlich steigern“, erläutert Wolfgang Tropartz.

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usätzlich sei die Sihl Direct als Lösungsanbieter mit ihrer Service-Kompetenz und ihrem Druck-Know-how bestens dafür geeignet, Epson-Drucker und die dazu passenden Medien als Komplettpaket zu vermarkten.

Die Sihl Direct vertreibt ab sofort die Epson Großformatdrucker inklusive umfangreicher Service-Unterstützung; im Bild der Epson Stylus Pro 11880.

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Beispielhaft dafür stehen die Sihl p3 Professional Photo Inkjet-Papiere. Neben drei PE-beschichten Medien beherbergt das Sortiment auch eine Baryt-Version und eine Canvas-Qualität (siehe Kasten). Bislang hat die Sihl Direct diese Produkte ohne einen direkten Bezug zur Anwendung vermarktet. „Jetzt mit dem Epson Fotodrucker“, so Wolfgang Tropartz, Leiter Vertrieb der Sihl Direct GmbH, „können wir speziell unsere p3-Medien markt- und anwendergerecht präsentieren“.


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Firmennachrichten

Maecenas-Kunstsponsoring-Preis 2011 Das unabhängige Wirtschaftskomitee „Initiativen Wirtschaft für Kunst“ vergab in diesem Jahr bereits zum 23. Mal gemeinsam mit dem ORF und Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich den Österreichischen Kunstsponsoringpreis „MAECENAS 2011“ im Rahmen des künstlerisch kulinarischen ImperialKunstSalons im Wiener Hotel Imperial.

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s bewarben sich 168 Unternehmen mit insgesamt 185 Projekten. Die Beurteilung erfolgte ausschließlich nach

sponsoring Preis mit dem eingereichten Projekt „Tiroler Archiv für photographische Dokumentation und Kunst“.

sieht sich als einmaliger Gedächtnisspeicher der Wissenssicherung und Wissensvermittlung durch das Medium der Photographie, darunter auch mit historischen Aufnahmen und künstlerischem Bildmaterial. Es zeigt verbindende Element des Pustertales sowie die Gemeinsamkeiten innerhalb der Europaregion Tirol auf und leistet einen essentieller Beitrag zur grenzüberschreitenden Dokumentation der gesamten Landesentwicklung. Auf lokaler und regionaler Ebene wird es zu einem Identitätsfaktor, der darüber hinaus auch innovative Impulse für die photographische Kunst in Nord-, Ost- und Südtirol geben möchte.

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ie Schlagworte zur Zugänglich- und Bekanntmachung des kulturhistorischen Schatzes der Photographien aus Osttirol und dem Südtiroler Pustertal lauten: strategisches Sammeln, qualitativ hochwertiges Digitalisieren, langfristiges Archivieren und Vermitteln durch Internetportal, Ausstellungen und Workshops.

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Foto: Maecenas Gewinner Kategorie I „Klein & Mittelbetriebe“ (v.l.): GF DI Klaus Schneider, Durst Phototechnik Digital Technology GmbH; Roman Gepp, Windkraft Simonsfeld AG; Mag. Marianna Kornfeind, Wirtschaftskammer Österreich; GF Franz Winter, Paletten Winter GmbH; Abt.Leiter Anton Urban, Wiener Neustädter Sparkasse

den Kriterien der Qualität, der Innovationskraft und der Kreativität. Die Firma Durst Phototechnik gewann bereits zum 3. Mal den Maecenas-Kunst-

Das Tirol Archiv Photographie wurde als Kultur-Institution für den geschichtsträchtigen Regionalraum „Osttirol – Südtiroler Pustertal“ nachhaltig angelegt. Es

APPsolut Revive! Deutsche Papier, bekannt für ihr innovatives Sortiment – vor allem im Bereich Umweltpapiere, präsentiert jetzt die neue Revive-App für iPhone und Android. Diese unterstützt auch unterwegs bei einer schnellen und umweltbewussten Papierauswahl. Auf der Startseite der App erhält der Nutzer einen ersten schnellen Überblick über den Recyclinganteil verschiedener Papiere und deren Vorteile. Der mobile Revive Umweltrechner berechnet durch Angabe der eingesetzten Revive-Qualität, der Text- und Titelseiten

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sowie der Auflage die Einsparungen wertvoller Ressourcen durch den Einsatz von Revive. Die Ergebnisse des berechneten Projektes kann sich der Nutzer direkt per E-Mail schicken lassen. Der integrierte Druckereifinder zeigt alle Druckereien im Umkreis des aktuellen Standortes an, die Revive im Angebot haben. Ergänzt werden diese hilfreichen Features durch ein Glossar der Druckund Papierbranche und einen FAQ-Bereich zum Thema Recyclingpapier. Damit setzt der Augsburger Papiergroßhändler ein weiteres wichtiges Zeichen für umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln verbunden mit einem erstklassigen Kundenservice. www.deutsche-papier.de

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etragen wird das Archiv vom Verein „Tirol Archiv“. Dessen Obmann ist Dr. Richard Piock, der auch CEO von Durst ist. Durch die tatkräftige Unterstützung der Firma Durst wurde die Idee des Tirol Archivs überhaupt erst möglich gemacht. Die Firma Durst hat sich aufgrund der eigenen Firmengeschichte schon seit den 1930er Jahren mit dem Thema der Photographie und Kameraentwicklung beschäftigt und bereits seit damals großes Interesse an dieser Thematik gezeigt. Die Firma fördert Tiroler FotokünstlerInnen, u.a. durch einen Fotokunstwettbewerb mit ausgesprochen hohen Preisgeldern, die von Durst dotiert sind. Die Jury lobte die umfassende Unterstützung des Unternehmens: Die Firma unterstützt nicht nur den Trägerverein des Archivs, sie hat auch die Finanzierung für das Konzept von Museum und Archiv in der Tammerburg übernommen. Durch Ankauf von Fotobeständen als Dauerleihgaben trägt sie zur Erweiterung des Sammlungsbestandes bei. Darüber hinaus stellt sie die gesamte Hard- und Software zur Verfügung. www.durst-online.com


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Firmennachrichten

DC DruckChemie Tochtergesellschaften übernehmen Siegel und Tutzschke, Hersteller von Druckchemikalien und -hilfsmitteln Die Insolvenz der Firmen Siegel und Tutzschke ist abgewendet. DC DruckChemie Geschäftsführer Wagner: „Unser Fokus liegt nun auf der stetigen Verbesserung von Innovation, Wachstum und dem besten Service für unsere Kunden.“ Tochtergesellschaften der DC DruckChemie, einem führenden Anbieter für die Druckindustrie, haben einen Kaufvertrag für die Helmut Siegel GmbH in Essen und die Frithjof Tutzschke GmbH in Hannover abgeschlossen. ür die beiden Hersteller von Druckchemikalien und Druckhilfsmitteln war vor drei Monaten eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet worden. Das operative Geschäft mit Kunden und Lieferanten läuft mit DC DruckChemie als finanzstarkem Partner nahtlos weiter. Über den Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart worden. Der Insolvenzverwalter Rolf Otto Neukirchen von der Kanzlei Schulz Tegtmeyer Sozien aus Essen, sagt: „Ich freue mich, dass wir für beide Gesellschaften eine gute Lösung gefunden haben. Mit der DC DruckChemie ist ein starker Partner gefunden worden, der dem Geschäft eine sehr gute Perspektive gibt.“ Der Insolvenzverwalter und die DC DruckChemie gehen davon aus, dass die Mehrzahl der Arbeitsplätze erhalten werden können. Das Produkt- und Service Portfolio von DC DruckChemie sowie Siegel und Tutzschke ergänzen sich sehr gut. Das gilt insbesondere für Produktions- und Lagerstandorte, die Servicedichte und das Vertriebsnetz. Die Produktgruppen ergänzen sich insbesondere in den Bereichen Verpackungsdruck und Flexodruck sowie Waschmittel, Feuchtmittel, Silikon, Lacke, Drucktücher, Walzenbezüge, Spezialchemikalien, Alkohole und bei der Entsorgung von flüssigen und festen Reststoffen.

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ernd Wagner, Geschäftsführer von DC DruckChemie: „Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft mit Siegel und Tutzschke. Die Unternehmen ergänzen sich hervorragend.“ Wagner weiter: „Ich danke den Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten von Siegel und Tutzschke für ihre Loyalität. Unser Fokus liegt nun auf der gemeinsamen stetigen Verbesserung von Innovation, Wachstum und dem besten Service für unsere Kunden.“

Die Firmen Siegel und Tutzschke werden unter ihren bekannten und anerkannten Marken weitergeführt, um ein Höchstmaß an Kontinuität zu gewährleisten. Produkte und Dienstleistungen für das Commercial Printing (Bogendruck, Tiefdruck) werden von Siegel mit Schwerpunkt in Deutschland vertrieben. Tutzschke ist neben Deutschland insbesondere im Export aktiv. Bereits im Mai 2012 planen die Firmen einen gemeinsamen Messeauftritt während der Drupa in Düsseldorf.

Siegel Siegel ist seit gut 60 Jahren spezialisiert auf die Herstellung von Druckchemikalien und Druckhilfsmitteln. Das Unternehmen mit Sitz in Essen beliefert führende Druckmaschinenhersteller im Inund Ausland. Über ein leistungsfähiges Vertriebsnetz kann Siegel seinen Kunden einen termintreuen und flexiblen Lieferservice bieten.

Tutzschke Die Firma Frithjof Tutzschke mit Sitz in Hannover verfügt über eine 80-jährige Erfahrung in der Druckbranche. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Fertigung von speziellen Walzenbezügen, Drucktüchern und Kunststofffolien. Ab 1999 gehörte Tutzschke zur Helmut Siegel & Co. Seither konnte die Produktpalette im Bereich graphisch-chemischer Produkte erweitert und individuelle Kundenwünsche noch besser erfüllt werden.

DC DruckChemie DC DruckChemie mit Hauptsitz in Ammerbuch ist ein führender Anbieter für die Druckindustrie. Das Unternehmen versorgt die Druck- und Grafische Industrie mit Spezialchemikalien, Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen, wie etwa On-Site-Warenwirtschaft und Entsorgung. DC DruckChemie beliefert über

Bernd Wagner, Geschäftsführer von DC DruckChemie

6.000 Kunden auf regelmäßiger Basis und hat mehr als 100.000 Kundenkontakte pro Jahr.

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ie DC DruckChemie Unternehmensgruppe ist mit über 300 Mitarbeitern an 24 Standorten in Europa und Brasilien aktiv. Die Gruppe erzielt ihren Umsatz in über 50 Ländern und hat mehr als 4.000 Produkte im Angebot. Ihr Sortiment umfasst Reinigungs-, Schutz- und Pflegemittel, Feuchtmittel, Silikone, Drucktücher sowie Dienstleistungen.

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ls zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb übernimmt die DC DruckChemie im Zuge der freiwilligen Rücknahme die Verantwortung für die fachgerechte Verwertung der chemischen Produkte nach Gebrauch. Die Entwicklung „grüner“ und umweltverträglicher Produkte sowie die Entwicklung von neuen Serviceleistungen und Lösungen für seine Kunden und der verantwortungsvolle Umgang mit chemischen Stoffen haben für das Unternehmen höchsten Stellenwert. Weitere Informationen zur DC DruckChemie finden Sie unter www.druckchemie.com

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Firmennachrichten

Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik

Kunstvolle Fahnen für zwei außergewöhnliche Kunst- bzw. Kulturprojekte Die Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik erhielt die Aufträge für zwei außergewöhnliche Kunst- bzw. Kulturprojekte hochwertige Fahnen in brillanten Farben von den künstlerischen Originalvorlagen zu drucken und diese zu konfektionieren: Für das „Psalmen-Banner-Projekt 2011“ des Kirchenbezirks Geislingen lieferte sie 61 mit Psalmenmotiven gestaltete Stoffbanner und im Rahmen des Projekts „Flagge zeigen“ des Landkreises Waldshut fertigte Dommer bereits zum dritten Mal in Folge zehn weitere Fahnen und bedruckte sie mit Motiven von Künstlern des Landkreises. „Bei beiden Projekten wurden unsere Fahnen Träger von hochwertig gestalteten Kunstwerken, die dadurch eine ganz andere, sehr außergewöhnliche optische Wirkung erzielen“, freut sich Jörg Wenzelburger, Verkaufsleiter der Firma Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik.

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lle Fahnen wurden im Hause Dommer aus hundertprozentigem Markenpolyester gebrauchsfertig als Hochfahnen im Format 100 cm x 300 cm konfektioniert, ringsum mit einer Doppel-

naht gesäumt und an der Oberkante mit einem Hohlsaum aus Grundstoff versehen. An der Stangenseite sind sie zusätzlich mit einer besonders stabilen Verstärkung und vier korrosionsfreien Karabi-

nerhaken ausgestattet. Die für Geislingen aber auch für Waldshut von Künstlern auf Papier oder Leinwand gestalteten Kunstmotive wurden abgelichtet und professionell mit hochwertigem Digitaldruck auf die Flaggen übertragen. Somit konnte eine hohe Wetterbeständigkeit und intensive Farbgebung realisiert werden.

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ie 150 Psalmen der Bibel sind 2011 Jahresschwerpunktthema der Evangelischen Erwachsenenbildung in Geislingen. Unter dem Titel „Loben-KlagenDanken. Ein Psalm für alle Fälle“ führt sie in Kooperation mit dem Kirchenbezirk Geislingen noch bis Oktober 2011 verschiedene Aktionen und Veranstaltungen durch, die die Inhalte der Psalmen den Menschen in den Städten und Gemeinden näherbringen sollen. Sowohl Künstlerinnen und Künstler als auch Laien aus dem Landkreis Göppingen haben einen selbst ausgewählten Psalm oder Psalmvers künstlerisch umgesetzt und daraus insgesamt 61 ausdrucksstarke Kunstwerke gestaltet. Seit Ende Mai sind diese Banner auf Reisen durch die verschiedenen Kirchengemeinden im Bezirk Geislingen. Noch bis Ende Oktober 2011 werden die Banner an Fahnenmasten nicht nur vor Kirchen und Gemeindehäusern präsentiert, sondern auch bewusst auf Straßen und Plätzen des öffentlichen Raums, um möglichst viele Menschen mit der PsalmenBotschaft zu erreichen.

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it dem Projekt „Flagge zeigen“ macht der Landkreis Waldshut selbstbewusst auf sich als „Kultur-Kreis“ bzw. als kulturell orientierte Region weiträumig aufmerksam und markiert langfristig alle wichtigen Zugänge. Daher startete der Landkreis bereits 2009 das auf drei Jahre angelegte Projekt, bei dem künstlerisch gestaltete Flaggen die Grenzen des Kreises sowohl für Bewohner als auch für Besucher sichtbar machen und dazu einladen, sich mit dem Landkreis Waldshut zu identifizieren. 22 markante Punkte an der Kreisgrenze sind so bereits seit 2009 beflaggt worden und seit Sommeranfang sind diese nun auf 32 ange-

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Firmennachrichten

stiegen. Auch touristisch zeigt das Wirkung für die ganze Region und schärft das Profil des Landkreises. Die Flaggen wurden von regionalen Künstlerinnen und Künstlern diesseits und jenseits der Schweizer Grenze entworfen. Gestaltungsvorgaben für die Fahnen waren nur das Flaggenformat von 100 cm x 300 cm und das Kreiswappen, das in jede Arbeit zu integrieren war. Außerdem sollte nach Möglichkeit auch auf die räumliche Situation des jeweiligen Flaggenstandortes eingegangen werden. Dommer lieferte für das Gesamtprojekt im Landkreis

Waldshut zudem 25 Auslegermasten aus silberfarbenem eloxierten Hartaluminium. Mit einer Höhe von sechs Metern über Flur verfügen diese Masten sowohl über einen hissbaren Ausleger, der um 360 Grad drehbar ist als auch über einen Auslegerarm, der von 100 cm bis 150 cm teleskopisch einstellbar ist.

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ie Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik ist vielfach bewährter Systemlieferant für bewegte, textile Werbeflächen für Veranstaltungen, Verkaufsförderung und zur Markenpräsentation und

gehört mit zu den größten Fahnenfabriken Deutschlands. Werbe-, Nationenund Dekofahnen sind die Geschäftsschwerpunkte des fast 160-jährigen Stuttgarter Traditionsunternehmens ebenso wie mobile Systeme zur Markenpräsentation - vom einfachen Display am Point of Sale bis hin zum kompletten Messestand. Promotionstextilien, Caps, Merchandisingartikel und Sportawards runden das umfangreiche Sortiment ab. Mit individuell auf den Kunden abgestimmten Produkten, kompetenter Beratung und einer modernen Produktion unterstützt Dommer Werbeagenturen, B2B- Kunden und Filialisten am Point of Sale, bei Events, Messen und Werbekampagnen. Zudem werden Kundenservice und Dienstleistung bei Dommer groß geschrieben: Das Angebot des Fahnenspezialisten reicht von Fahnen und Displays über den günstigen Mietservice für Nationenfahnen, Fahnenmasten und Displayständer einschließlich Lieferung und Montage bis hin zu Komplettpaketen für Events und Großveranstaltungen.

www.dommer.de

Die ComPlott Papier Union GmbH, eine Tochterfirma der INAPA Gruppe und eines der führenden Systemhäuser für den Großformatdruck in Deutschland, übernimmt zum 5. Januar 2012 100% der in Ingoldingen ansässigen FLS Bildsysteme Vertriebs GmbH.

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ie FLS Bildsysteme Vertriebs GmbH wurde 1987 von Siegfried Sprick gegründet und empfiehlt sich seither als Spezialist für analoge und digitale Bilderstellung mit dem Schwerpunkt Großformatdruck. Ab dem 5. Januar 2012 wird das Systemhaus als weitere Niederlassung der ComPlott Papier Union GmbH (CPU) mit Schwerpunkt im süddeutschen Markt agieren. Die Kunden profitieren ab sofort vom Know-how eines bundesweit aufgestellten Systemhauses mit einem umfangreichen Produktportfolio an Hardware, Medien und Tinten. Produkte der Hersteller Hewlett Packard, Roland, Mimaki, EPSON, Seal, Kala Jetrix, Keundo, d.gen, ESKO und Summa kann der Kunde von der CPU Ingoldingen beziehen. Passend zu den Systemen erhalten die Kunden in-

dividuell auf sie zugeschnittene Finanzierungslösungen. Ein bundesweiter Service mit einer Mannschaft von 15 Technikern im Außendienst steht Kunden „vor Ort“ zur Seite. Das umfassende PowerJet Medienportfolio und Medien der Marken ORAFOL, AVERY, METAMARK oder MACTAC, mit abgestimmten Medienprofilen für die RIP-Software-Produkte CALDERA, ONYX und EFI liefert die CPU zuverlässig innerhalb von 24 Stunden durch eine eigene Logistik. Die ComPlott Papier Union GmbH ist eines der führenden Systemhäuser für Großformatdrucksysteme in Deutschland mit Sitz in Mettmann, Markt Schwaben, Reinbek, Flörsheim und Mühlau. eben LFP-Druckern der Hersteller HP, d.gen, EPSON, KEUNDO, Mimaki, Roland,und weiteren bietet der LFP-Spezialist auch entsprechende Software, Tinten und eine unschlagbare Auswahl an Druckmedien für verschiedenste Anwendungen an. Die ComPlott Papier Union GmbH betreut ihre Kunden mit bestens geschultem Beratungsteam, vom

Hersteller ausgebildeter Service-Technik sowie einer eigenen Schulungsabteilung, der LFP-Academy.

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Thorsten Moritz (Complott, links) und Sigfried Sprickfreuen sich auf die Zusammenarbeit

www.complott.com

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ComPlott Papier Union GmbH übernimmt FLS Bildsysteme Vertriebs GmbH


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Neschen AG: Einkaufszentrum A10 Berlin

Tapete als attraktive Wanddeko für den Einzelhandel Die Konkurrenz im Einzelhandel ist groß. Da muss schon etwas Besonderes her, um Käufer in die Läden zu locken. Behilflich dabei sind visuelle Anreize. Im Einkaufszentrum A10 in Berlin hat sich der Betreiber ECE deshalb für individuell bedruckbares Erfurt Digitalvlies entschieden. Mit der Folge: Der Druckdienstleister STIEFEL Digitalprint in Lenting hatte nun 5000 Quadratmeter Fläche zu tapezieren.

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„Gleich vorneweg: Mit Fototapete aus dem Baumarkt hat das Erfurt Digitalvlies überhaupt nichts zu tun“, erläutert Wolfgang Polarek, Außendienstmitarbeiter und Projektleiter bei Stiefel Digitalprint. „Unsere Tapeten sind komplett individuell gefertigt, also Unikate, mit eigens erstellten Motiven und Druckdaten, und bieten ein hervorragendes Druckergebnis.“ Die Motive hat Mark Gurney mit seinem Team themenbezogen ausgewählt und an Stiefel Digitalprint geliefert.

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edruckt wurden gleichzeitig, also parallel, drei jeweils 1,50 Meter breite Bahnen des glatten Erfurt Digitalvlies. Aus der fünf Meter breiten Druckmaschine kamen dann die fünf beziehungsweise neun Meter langen Bahnen, die Stiefel zum Tapezieren im Einkaufszen-

heiten oder Verschmutzungen wären sichtbar gewesen. Tapeziert hat Stiefel in Wandklebetechnik, bei großer Innenraumwärme zusätzlich auch die Tapete auf der Rückseite eingekleistert. Die Übergänge von einer Bahn zur anderen wurden im Doppelnahtschnitt mit Spezialklingen durchgeführt. Der extrem feine Schnitt hat exakt im 90 Grad-Winkel zu erfolgen, damit keine weißen Linien an den Übergängen sichtbar sind.

„Die Oberflächenqualität muss komplett makellos sein, ein beschädigter Gipskarton zieht deshalb einen komplett neuen Trockenbau nach sich“, ie basieren weiß Wolfauf dem gang Polarek, durch die ECE der die Arbeineu entwickelten ten im A10 Branding für das auf Seiten von A10-EinkaufsStiefel Digitalzentrum. Die print leitete. Grundlage für „Zudem muss die Motive bildie Grundiedete die örtliche Unter dem Lichthof im Neubau wurde eine 155 Meter lange und fünf Meter hohe Ellipse mit selbst- rung so beLage des Projek- bedrucktem Digitalvlies pass-genau verklebt. Die Stöße von Bahn zu Bahn mussten exakt passen. In schaffen sein, tes: die Nähe zu den ebenerdigen Einkaufsbereichen Oder-Spree und Potsdam verläuft die Fototapete rundum. dass das DigiBerlin sowie die (Bild: ECE) talvlies zwar Umgebung mit jahrelang hält, Dahme-Spreewald, Barnim oder Ober- trum A10 benötigt hat. Um mit den Er- es sich aber dennoch in kompletten Bahhavel. Die für diese Orte stehenden furt Digitaldrucktapeten vor Ort besser nen trocken und sauber wieder abziehen Merkmale wurden zu Grafiken abstra- arbeiten zu können, sind diese zuvor in lässt. Bei der notwendigen Oberflächenhiert, wie bei Potsdam mit dem Schloss 70 Zentimeter breite Bahnen geschnitten qualität kann man bei einem MotivwechSanssouci und dem Studio Babelsberg. worden. sel nicht mit der Spachtel drangehen.“ Stiefel hat die Druckdaten entsprechend für den großformatigen Digitaldruck Untergrund von höchster Güte Bei Nacht, aber ohne Nebel aufbereitet. Die Vielzahl der Farbtöne musste genau getroffen werden, und Vor dem Tapezieren haben Handwerker Damit keine A10-Besucher von herunterauch die Motivdetails mit ihren komple- den Untergrund, geputzter Gipskarton fallenden Gegenständen verletzt wurden, xen Mustern und schräg laufenden Li- der Güte Q3, mehrfach plan geschliffen. fanden die Tapezierarbeiten immer nur nien mussten hundertprozentig zusam- Rauer, unsauberer Untergrund hätte Ab- abends nach der Schließung des Eindrücke im Vlies verursacht und Uneben- kaufszentrums statt. Die Hauptarbeitszeit menpassen.

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Einer für alle

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müssen exakt aufeinander abgestimmt sein.“

Nicht mehr zeitgemäß: langweiliges Weiß Für ECE stand die Entscheidung, zu Tapezieren und dafür Erfurt Digitalvlies zu verwenden, schon frühzeitig fest. „Aufgrund guter Erfahrungen mit dem

tapete sogar so gut, dass sie selbst mechanischer Belastung standhält und Risse überbrückt. „Wir empfehlen die Tapete mittlerweile selbst für Flure in Bürogebäuden oder Hotels“, bestätigt Wolfgang Polarek. „Es gibt keine Farbverwischungen, und mit einem entsprechenden Schutzlack ausgestattet hält sie Stößen stand, die auch von harten Gegenständen wie Stühlen oder Koffern stammen können.“ Ideal also für den Einsatz im Gewerbebau.

Keep in local touch „Die Werbe- und Marketingkonzepte von heute tendieren immer mehr zu sogenanntem Lokalkolorit“, erläutert Mark Gurney, „weil der Kunde einen lokalen Bezug haben möchte. Statt große Wandflächen weiß zu streichen, findet deshalb zunehmend Digitaldrucktapete Verwendung. Statt Langeweile also individuelle Motive aus der Region.“ Im A10 sind so etwa der Reichstag zu sehen, eine Berliner Straßenbahn oder der Alexanderplatz. Für den Altbestand an ECEShopping-Galerien sieht Mark Gurney im Erfurt Digitalvlies zudem eine hervorragende Möglichkeit, diese kostengünstig zu modernisieren. Dank Digitaldruck sind der Phantasie des Architekten bei der visuellen Erneuerung der 137 Einkaufszentren jedenfalls keine Grenzen gesetzt.

ei der Materialplanung galt es, die in öffentlichen Gebäuden extrem strengen Brandschutzauflagen einzuhalten. Jeder Stoff für sich und alle Stoffe zusammen – von der Grundierung und dem Kleber über das Digitalvlies mit dem Coating bis zur Farbe und dem Lack – mussten schärfsten Bestimmungen entsprechen. Hinzu kam, dass der Auftraggeber ECE auch nachhaltiges Bauen gemäß der Richtlinien Erfurt Digitalvlies – der DGNB verlangte. So ließ In den drei neuen Eingansbereichen des A10-Einkaufszentrums wur- bei Neschen erhältlich Stiefel sämtliche verwendeten den die Windfänge mit selbst gestaltetem und bedrucktem Digitalvlies Qualität, Design und UmMaterialien auch auf ihre soge- verklebt. (Bilder: ECE) weltbewusstsein prägen die nannte Flüchtigkeit hin untersuchen und darauf, ob sie bestimmte Dienstleister Stiefel Digitalprint bei vor- Vliesfasertapete von Erfurt. Im Gegensatz Grenzwerte übersteigen. Der VOC-Ge- angegangenen Projekten haben wir uns zu gängigen Mustertapeten mit Kunsthalt der organischen Stoffe, die in die komplett auf deren Materialvorschlag stoffbeschichtung enthalten sie keine Umwelt gelangen, lag bei allen Einzelma- verlassen“, sagt Mark Gurney, Director Weichmacher und dünsten auch keine terialien sowie beim Komplettverbund Creative Design bei ECE in Hamburg. Aromaten und Acrylate aus, die gesund„Das bedruckte Erfurt Digitalvlies kann heitsschädlich sein können. Denn das immer im zulässigen Bereich. fünf bis sechs Jahre an den Wänden blei- von Erfurt verwendete Vlies auf der Basis „Nicht nur Optik und modisches Design ben. Danach wird neu tapeziert. Dabei ist von speziellen Zellstoff- und Textilfasern, fürs Image, auch Spitzenqualität ist bei von besonderer Bedeutung, dass es sich kombiniert mit polymeren Bindemitteln, ECE angesagt“, bestätigt Wolfgang Po- in ganzen Bahnen trocken abziehen lässt, ist frei von PVC und auch von ausdünstenden Weichmachern. Damit das Digilarek den hohen Anspruch des Auftrag- ohne die Grundierung zu beschädigen.“ gebers. „Das gilt für jedes Einzelprodukt. Obwohl der Digitaldruck grellem Licht talvlies im Inkjet-Verfahren bedruckbar Aber das allein genügt nicht: auch der und UV-Strahlung ausgesetzt ist, bleibt ist, erhält es bei Neschen das CA-Coating. Verbund muss zusammenpassen. Das be- die Farbintensität über diesen Zeitraum www.neschen.com deutet: Die verwendeten Materialien erhalten. In punkto Qualität ist die Vlies-

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fiel also in die Nacht, und die Tapezierer arbeiteten zum Teil in schwindelerregender Höhe von bis zu zwölf Metern. Sie standen auf drei Steigern untereinander, um die fünf beziehungsweise neun Meter langen Bahnen sauber und mit exakt passenden Übergängen anzubringen. „Dass am Ende alles millimetergenau zusammengepasst hat, grenzt eigentlich an ein kleines Wunder“, lobt Polarek die Arbeit der Tapezierer. „Selbst bei der 155 Meter langen Ellipse schloss die letzte Bahn exakt an die erste an. Sogar die Architekten, die bei der Schlussabnahme mit der Lupe nach Fehlern gesucht haben, fanden nichts.“ Allein bei der Ellipse wurden fast 800 Quadratmeter Digitalvlies verklebt. Da musste auch im Vorfeld der Arbeiten alles stimmen: die Designdaten, das Aufmaß, der Ausführungsplan.


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Daiber präsentiert viele Neuheiten auf der PSI

Innovative Promotionwear von Daiber Auf der PSI vom 11. bis 13. Januar 2012 in Düsseldorf bietet Daiber den Messebesuchern ein buntes Programm mit zahlreichen Neuheiten. Präsen-tiert werden die aktuellen Kollektionen von James & Nicholson, Myrtle Beach sowie ganz besondere Highlights.

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eu im Portfolio von Daiber ist zum Beispiel die PowercapTM 3-way lighting (MB 6556) der Eigenmarke Myrtle Beach. Sie ist ideal für Handwerker und Mechaniker bei Reparaturen in schlecht ausgeleuchteten Ecken. Denn die drei Dioden auf der Cap lassen sich ganz einfach per Knopfdruck an der Schirmunterseite an- und ausschalten. So sind gute Lichtverhältnisse gewährleistet – und das bei freien Händen. Aber auch für Joggingrunden oder Spaziergänge in der

kalten Jahreszeit, wenn es früh dunkel wird, ist die Powercap der ideale Begleiter. Die vier mitgelieferten Batterien haben eine Betriebsdauer von mindestens 75 Stun-

einen Klettverschluss für die perfekte Passform. ür die Artikel JN 460 – 466 aus der James & Nicholson Bike Collection hat Daiber eine ganz neue Faser eingesetzt: Coolmax® freshFX™. Diese Fasern sind nicht nur a t m u n g s a k t i v, feuchtigkeitsregulierend und schnell trocknend wie bei gewöhnlicher Funktionsbekleidung. Die speziellen Coolmax® freshFX™ Fasern bilden eine Art Schutzschild auf der Kleidung, die den Schweiß von der Haut weg auf die Gewebeoberfläche transportiert, wo er dann verdunsten kann. So hat man während des gesamten Trainings stets ein frisches Gefühl. Zusätzlich verhindert Coolmax® freshFX™ die Entwicklung von geruchsbildenden Bakterien auf Stoffen. Durch einen anti-

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Coolmax® freshFX™ Fasern eine geruchsabweisende, antimikrobielle Wirkung. Die Kollektion umfasst Bike Shorts für Damen und Herren, sowie eine kurze Radhose und ¾ Tights für Damen. benfalls eine Neuheit sind die energear™ Flexfit® Caps von Myrtle Beach. Diese neue Textiltechnologie in Form einer TitanMineralienmatrix bewirkt, dass vom Körper abstrahlende Ferninfrarotstrahlen an diesen zurückgeführt werden. Die Reflektion der Ferninfrarotstrahlen fördert die Blutzirkulation und den Sauerstoffanteil im Blut, was verschiedene positive Effekte bewirken kann. Zum Beispiel Leistungssteigerung und Vermeidung früh-

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www.bochonow.de zeitiger Ermüdung, eine verbesserte Regeneration, schnellere Aufwärmphasen oder auch eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und des allgemeinen Wohlbefindens. Ausgestattet mit dieser neuen Technologie sind das energear™ Flexfit® Cap Army (MB 6561) mit eingefasstem Schild und drei Ziernähten sowie das energear™ Flexfit®Cap 6Panel (MB 6563) mit laminierten Frontpanels und sechs Ziernähten am Schild. Einen Überblick über die ganze Vielfalt der Produkte gibt der Katalog „Compilation 2012“. Alle Artikel können durch Bedrucken oder Besticken individualisiert werden.

www.daiber.de.

den. Die Mütze ist aus 100 Prozent Cotton, hat sechs gestickte Luftlöcher und

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mikrobiellen Zusatz auf Silberbasis, der in das Gewebe eingearbeitet ist, haben

www.der-siebdruck.de


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Goudsmit Magnetic Design B.V.

Magnete für Stahlwände

Foto: Ronald Tilleman DAPh

Auf der Fachmesse „Facilitair“, die im Januar in s’Hertogenbosch in den Niederlanden stattfindet, präsentiert Goudsmit Magnetic Design B.V. aus Waalre (Stand 3.025) ein komplettes Sortiment Magnete für Stahlwände. Diese Magnete werden u.a. verwendet im neuen Gebäude des Ausführungsdienstes (Dienst Uitvoering Onderwijs, oder DUO) des niederländischen Bildungsministeriums und des Finanzamts in Groningen. Die Magnete dienen zum Aufhängen von Whiteboards, Bildern, Kleidung und Ähnlichem – selbstverständlich ohne Anwendung von Schrauben oder Nägeln. Sicher, versetzbar und flexibel.

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beitsplätzen, die durch Stahlwände voneinander abgetrennt sind, mit Magneten und Zubehör ausgestattet. Es ging dabei u.a. um leichte, beschreibbare Whiteboards mit einer magnetischen Aufhängung und magnetischem Zubehör, sowie magnetischen Garderobehänger. Goudsmit Magnetic Design B.V. liefert auch nichtmagnetische Hängesysteme,

wie z.B. Clipschienen mit Perlonschnüren, einschließlich Stoppern und Haken. Nach einer Inventarisierung eines Projekts bietet die Firma eine maßgeschneiderte, gebrauchsfertige Lösung, einschließlich Aufstellung und Montage.

www.goudsmit-design.com

Wöhr® erweitert die Kunststoff-Gehäuse durch die Serie KS029 Die Kunststoff-Gehäuseserie GH02® ergänzt die Richard Wöhr GmbH in Höfen mit den Handgehäusen der Serie KS029.

Diese Gehäuse verfügen über ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis, bestehen aus hochschlagfestem ABS-Kunststoff und werden standardmäßig in den Farben hellgrau oder schwarz geliefert. Die Ausführung ist robust und kann bis zu einer Dauerbetriebstemperatur von 70°C eingesetzt werden. Anwendung finden diese Gehäuse bevorzugt in der Mess- und Regeltechnik, Elektronikindustrie, in Sicherheitssystemen oder als Computerzubehör. Der Vorteil dabei ist, dass un-

terschiedliche Versionen, wie zum Beispiel geschlossen (ohne Durchbrüche), mit Frontplatten oder mit kombiniertem Batteriefach 9VB/2AA, geliefert werden können. Ergänzend können als Zubehör ein Gürtelclip sowie rot transparente Frontplatten, die infrarotdurchlässig sind, erworben werden. Weitere Sonderversionen und Modifikationen (Folientastaturen, mechanische Bearbeitung, Oberflächen...) sind jederzeit möglich. Die Ausführungen sind bereits zum Verkaufsstart in vielen unterschiedlichen Größen ab Lager lieferbar. www.Industriegehaeuse.de

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ft werden neue oder renovierte Büroräume mit Stahlwänden ausgestattet, in die man aber nicht bohren und nichts einschrauben darf. Die Wände müssen intakt und frei von Kratzern bleiben. Für diese Fälle bietet Goudsmit nun eine projektmäßige Lösung, wie sie u.a. im neuen Bürogebäude des Ausführungsdienstes des Bildungsministeriums (DUO) und des Finanzamts in Groningen angewendet wurde. Im März 2011 wurde dieses Gebäude mit seinem flexiblen Unterbringungskonzept fertiggestellt. Goudsmit hat dann die verschiedenen Teamräume mit mehreren Ar-


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VKF Renzel:

Gute Stabilität beim Kundenstopper WindSign QS I Gerade in den ungemütlichen Wintermonaten sind wind- und regenwasserfeste Plakatständer sehr gefragt. Mit dem Kundenstopper WindSign QS I des Verkaufsförderers VKF Renzel erhalten Ladenbesitzer ein hochwertiges Produkt, das vor allem durch sein Preis/Leistungsverhältnis überzeugt. Dank des 2-seitigen Aluminium-Plakatständers mit verfahrbarem Fuß sind Ladenbesitzer nicht mehr abhängig von Witterungsverhältnissen, sondern können ihre Kunden stets ansprechen – egal ob es regnet oder stürmt.

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Nötige Stabilität erhält WindSign QS I durch seinen mit Wasser oder Sand befüllbaren Standfuß, der mittels Kippen flexibel bewegt werden kann. Aufgrund der Federtechnik bleibt die Standfestigkeit des Kundenstoppers auch bei stürmischem Wetter erhalten. Ebenso können Sonnenlicht und Nässe den Plakaten nichts anhaben, da zwei UV-stabilisierte Antireflexfolien einem Vergilben vorbeu-

gen und sichere Dichtungsbänder Regenwasser abhalten – so sieht das Produkt aufgrund seiner Wetterbeständigkeit immer gut aus. Plakatwechsel erfolgen ganz einfach durch frontseitiges Aufklappen der Rahmenprofile. Die Produktentwicklung bei VKF Renzel ist ein ständiger Prozess – täglich werden neue Produkte entworfen und gestaltet. „Unsere Kunden können laufend auf ein größeres und besseres Angebot zurückgreifen und ihre eigenen Ideen in die Produktentwicklung mit einbringen“, erklärt Thorsten Trompert, Marketingleiter bei VKF Renzel. Weitere Informationen, Produktbeschreibungen und einen Online-Shop gibt es unter

www.vkf-renzel.de

www.bochonow.de

REGULUS

Neue Backlitfolie für wasserbasierte Tinten Nach der erfolgreichen Markteinführung der „One-Step-Coating“ Technologie bei Backlitfolien für Solvent- und Latextinten beschreitet Regulus nun einen ähnlichen Weg für alle wasserbasierten Tintensysteme. Mit dem neu entwickelten FrontprintBacklit „Dialux SI 128“ wird eine Polyesterfolie angeboten, deren Farbtiefe und Abbildungspräzision im Premiumsegment einzuordnen ist und die sich dennoch durch niedrige Quadratmeterpreise für den Einsatz bei preissensitiven Großserien eignet. Besonderen Wert wurde bei der Produktentwicklung auf gute Verarbeitbarkeit im Drucker und beim Zuschneiden und Laminieren gelegt. Auch die „Day and Night“-Fähigkeit, d.h. eine attraktive Farbwiedergabe bei ausgeschalteter Lichtquelle, ist gegeben. Die mikroporöse, matte Beschichtung ist feuchtigkeitsresistent, kratzfest und gewährleistet

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eine schnelle Tintentrocknung. Dialux SI 128 ist über den europäischen Fachhandel in Breiten bis 152 cm zu beziehen.

www.regulus.de


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Betriebswirtschaft

Schrumpfende Märkte, sinkende Nachfrage –

Harte Zeiten für die Solarbranche Förderkürzungen bremsen die Nachfrage nach Solarmodulen in Europa und treiben die Photovoltaikindustrie in die Konsolidierung. Die Hersteller reagieren mit Innovationen und kräftigen Preissenkungen.

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uf den ersten Blick überrascht die Entwicklung, denn 2011 ist schließlich das Jahr der Nuklearkatastrophe in Fukushima und der Energiewende. Erneuerbare Energien sollen die Atomkraft ersetzen, die in Deutschland in einem Jahrzehnt Geschichte sein soll.

larstrom ist die Photovoltaik (PV) in Ungnade gefallen, weil der starke Zubau an Sonnenkraftwerken außer Kontrolle geriet. Ausgerechnet im Wende-Jahr streichen Regierungen daher die Einspeisevergütung für PV statt Beschlüsse für ihren beschleunigten Ausbau zu fassen.

Fakt ist aber auch: In vielen europäischen Ländern mit Einspeisevergütung für So-

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n Deutschland zum Beispiel ging mit 7247 Megawatt (MW) voriges Jahr

doppelt so viel PV-Leistung ans Netz wie 2009. Das starke Wachstum hat die Förderkosten für die Sonnenenergie, die gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) den Verbrauchern in Rechnung gestellt werden, in die Höhe getrieben: Die EEG-Umlage stieg 2011 um 70 Prozent auf 3,53 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Um die Kosten einzudämmen, kappte die Bundesregierung die Tarife zum 1. Januar 2011 gleich um 13 Prozent. Das heißt: Die Basisdegression von neun Prozent wurde um vier Prozentpunkte angehoben. Die Maßnahme hat den deutschen Markt gebremst: „Wir rechnen dieses Jahr mit maximal 5000 MW Zubau“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft.

Module für den Papst: Die Länder Südeuropas gelten als Solarmärkte der Zukunft. Doch neben Italien wird bisher nur der Vatikan diesen Erwartungen gerecht. (Foto: Solarworld)

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Über der Solarindustrie sind graue Wolken aufgezogen. Sie steckt in Schwierigkeiten, und das zeigt sich nicht zuletzt an der Tatsache, dass auch bisher erfolgsverwöhnte Unternehmen Abstriche machen müssen. Während Firmen wie Conergy, Q-Cells oder Solon schon seit längerem regelmäßig schlechte Zahlen verkünden, galten Konzerne wie Solarworld oder Wechselrichterhersteller SMA als sichere Wachstumskandidaten. Jetzt aber kündigt Solarworld an, Produktionskapazitäten stillzulegen und Stellen abzubauen. Und SMA schickt mit einer gesenkten Gewinnprognose seinen eigenen Aktienkurs auf Talfahrt.


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Betriebswirtschaft tionslinien investiert. Die älteren Fabriken, die zu Kosten produzieren, für die es inzwischen keine Märkte mehr gibt, verursachen nun massive Überkapazitäten. Laut dem US-Marktforscher iSuppli wird die Produktionskapazität bis 2012 auf 42000 MW anwachsen – bei einem Bedarf von gerade einmal 20000 bis 27000 MW. „Es steht eine Marktbereinigung bevor, die nur wenige Firmen unbeschadet überstehen“, prophezeit Stefan de Haan, Analyst bei iSuppli.

Wettlauf um Wirkungsgrad

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Made in Germany: Deutsche Modulhersteller setzen vor allem auf Qualität als Verkaufskriterium. (aleo solar)

Leitmärkte schrumpfen

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

A

ndere Märkte drohen ebenfalls zu schrumpfen. Mit 16629 MW hat sich die weltweit neu installierte PV-Leistung laut dem europäischen Solarindustrie-Verband EPIA 2010 mehr als verdoppelt. Jetzt rudern die Regierungen zurück: In Italien wurden die Solartarife so gekürzt, dass Investitionen seit Juni weniger attraktiv sind. Daher soll der Zubau 2011 im Vergleich zu früheren Erwartungen merklich schwächer ausfallen. EPIA rechnet mit 3000 bis 5000 MW Neuinstallationen – gegenüber 3600 MW im Vorjahr.

S

panien, Frankreich und Tschechien, ebenfalls starke Solarmärkte, gehen noch härter gegen die PV vor. Seit die üppige Förderung den Zubau auf der iberischen Halbinsel 2008 auf 2708 MW trieb, erstickt die spanische Regierung jede Solarregung im Keim. Einschränkungen des Anspruchs auf Einspeisevergütung und eine starre Deckelung des Zubaus auf 500 MW pro Jahr ließen den Markt 2009 auf 17 MW zusammensacken. Gezielte Hiebe halten ihn nun am Boden. So wurde die Vergütung für Freiland- und große kommerzielle Dachinstallationen, die beiden bisherigen Wachstumstreiber, so weit gekürzt, dass inzwischen selbst standhafteste Investoren aus dem Land geflüchtet sind.

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I

n Spaniens Nachbarn Frankreich finden sie keine neuen Gelegenheiten, denn dort gilt seit dem Frühjahr ein neues Förderschema, nach dem ebenfalls nur noch 500 MW pro Jahr unterstützt werden sollen. Zwar dürfen bereits genehmigte Vorhaben noch umgesetzt werden, weshalb EPIA dieses Jahr ein Wachstum von 719 auf 1000 bis 1250 MW für möglich hält. Doch belässt es Paris bei der 500-MW-Obergrenze, wovon Experten ausgehen, könnte sich der Markt 2012 abrupt halbieren. In Tschechien ist der Zubau bereits zum Erliegen gekommen. Nach einem Rekordjahr 2010 mit 1490 MW Neuinstallationen rechnet EPIA 2011 nur noch mit 100 bis 200 MW, da Prag die Förderung für Freilandanlagen im März komplett gestrichen hat.

G

eht der PV damit kurz vor Erreichen der Wettbewerbsfähigkeit die Luft aus? Ohne Einlenken der Politik werden die globalen Neuinstallationen dieses Jahr um rund 20 Prozent auf 13300 MW zurückgehen, schätzt EPIA. Zwar sollen etwa mit China, Indien und den USA neue Märkte entstehen, die Flaute in Europa können diese aber vorerst nicht kompensieren.

F

ür die Solarindustrie ergibt sich daraus ein gravierendes Problem: Viele Hersteller haben zuletzt in neue Produk-

m im Wettbewerb zu bestehen, bemühen sich die Hersteller um die rasche Weiterentwicklung ihrer Produkte. Sie investieren in kosteneffizientere Produktionen und treiben die Kommerzialisierung neuer Zellen mit höheren Effizienzen mit großem Einsatz voran. „Die Unternehmen tun alles, um nicht Opfer der Marktbereinigung zu werden“, erklärt de Haan. Die Maschinen- und Anlagenbauer helfen ihnen mit ihren Innovationen dabei. Unternehmen wie Centrotherm oder Grenzebach liefern Produktionsequipment, mit dem die Hersteller den Wirkungsgrad ihrer Produkte bei sinkenden Fertigungskosten steigern können. Ihre produktionstechnischen Neuheiten werden die Zulieferer vom 23. bis 26. Oktober 2012 auf der Fachmesse für solare Produktionstechnik, solarpeq, in Düsseldorf zeigen. Die parallel stattfindende glasstec präsentiert als Weltleitmesse der Glasbranche solare Anwendungen in der Architektur.

D

erzeit sieht es so aus, als würden die chinesischen Hersteller der Konkurrenz enteilen. Yingli Green Energy zum Beispiel will den Wirkungsgrad seiner Zellen mithilfe einer speziellen Siliziumsorte, dem monokristallinen nTyp-Silizium, und sogenannter Metal Wrap Through-Technik (MWT) auf 20 Prozent steigern. Siliziumzellen bestehen aus zwei unterschiedlich dicken Bereichen, die sich in ihrer Leitfähigkeit unterscheiden. In Standardzellen ist eine untere dickere Schicht mit Bor angereichert, um einen Überschuss positiver Ladungsträger zu erreichen, im oberen Emitter sorgt dagegen Phosphor für einen Überschuss negativer Ladungsträger. n-Typ-Zellen sind genau umgekehrt aufgebaut. Ihr Vorteil ist, dass Bor wegen seiner Atomeigenschaften für den Wir-


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Betriebswirtschaft

J

A Solar aus China wiederum hat eine Solarzelle entwickelt, die mit durchschnittlich 17,5 Prozent Wirkungsgrad exakt einen Prozentpunkt mehr Sonnenlicht in Strom umwandelt als ihre bisher gängigen Zellen aus multikristallinem Silizium. Schlüssel zu höherer Effizienz ist ein neuer, „Quasi-Mono“ genannter Halbleiter. Er wird wie einfaches multikristallines Silizium hergestellt, hat aber weitgehend monokristalline Eigenschaf-

ten und weist somit weniger für die Energiegewinnung hinderliche Kristalldefekte auf. „Dadurch lässt sich mit geringem Zusatzaufwand die Leistung von Solarmodulen deutlich steigern“, sagt Philipp Matter, Vizechef von JA Solar Deutschland. Module aus Quasi-MonoZellen verkauft das Unternehmen seit diesem Sommer unter dem Namen „Maple“.

U

m technologisch nicht abgehängt zu werden, ziehen die deutschen Hersteller mit Innovationen nach. Auch Bosch Solar Energy und Schott Solar produzieren inzwischen MWT-Zellen und produzieren selektive Emitter. QCells hingegen hat die Rückseite seiner Zellen so optimiert, dass die Effizienz gegenüber bisherigen Q-Cells-Standardzellen um mehr als einen Prozentpunkt auf 19,5 Prozent bei multikristallinem und 20,2 Prozent bei monokristallinem Material steigt. Spezielle Antireflex- und Passivierschichten minimierten Lichtre-

flexionen und Ladungsträgerverluste, erklärt Cheftechnologie Peter Wawer.

Konkurrenz für kristallin Fortschritte bei neuen PV-Anwendungen wie der Dünnschicht oder konzentrierenden PV-Systeme erschweren jedoch die Lage für die Anbieter kristalliner Technik. CIGS-Module zum Beispiel erreichen in der Serienfertigung inzwischen 14 Prozent Wirkungsgrad. CIGS steht für eine halbleitende Verbindung aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen. Üblich sind für die Dünnschicht rund zehn Prozent Effizienz, im Durchschnitt rund 16 Prozent erreichen Module aus kristallinem Silizium. Damit stößt die Dünnschicht in Effizienzbereiche vor, die bisher der Siliziumtechnik vorbehalten waren. Ein wesentlicher Grund für die Effizienzgewinne bei der Dünnschicht sind rasche Fortschritte bei den Produktionstechniken und Materialien. Bisher ist eines der

Hightech aus China: Module chinesischer Hersteller sind weltweit viel gefragt, denn sie sind preiswert und enthalten neueste Zellentechnologie. (Foto: Suntech)

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kungsgrad weniger kritisch ist. Dadurch ist es entweder möglich, mit billigerem Silizium zu arbeiten, das mehr Verunreinigungen enthält, oder Zellen mit höheren Effizienzen herzustellen. Das MWTKonzept setzt Yingli um, indem es die für die Verschaltung der einzelnen Zellen nötigen Stromsammelschienen zur Verringerung des Schattenwurfs auf die Rückseite verlegt und über winzige Löcher mit den Metallkontakten auf der Front verbindet. Durch den höheren Lichteinfall steigt die Stromausbeute.


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Betriebswirtschaft

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Neueste Technik: Konzentratorsysteme erobern den Markt. Eine Optik bündelt Licht auf winzige Solarzellen, die hocheffizient Strom erzeugen. (Foto: Amonix)

großen Probleme bei der Herstellung, die halbleitenden Schichten schnell und zugleich homogen auf großen Flächen abzuscheiden. Neueste Vakuumbeschichtungsmaschinen produzieren gleichmäßigere Absorber und erhöhen so die Effizienz der Module. Innovationen beim Glas spielen bei Wirkungsgradsteigerungen und Kostensenkungen ebenfalls eine zentrale Rolle. Speziell behandelte, mit Lichtfallen oder Antireflexschichten versehene Oberflächen sorgen dafür, dass mehr Licht in das Modul eindringt und darin verbleibt. Gleichzeitig reduziert die Industrie stetig Dicke und Gewicht ihrer Gläser und senkt so die Kosten - ein ent-

scheidender Aspekt für die um rasche Kostensenkungen ringende Solarbranche. Durch Kombination von solarpeq und glasstec wird die Messe Düsseldorf der engen Verzahnung von Solar- und Glasbranche gerecht; in Düsseldorf bietet sich Besuchern die einmalige Gelegenheit, alle entscheidenden Innovationstreiber der PV-Branche auf einer Messe zu treffen.

D

er Einsatz von so genannten Konzentratorsystemen ist ein weiterer Ansatz die Kosten von PV zu senken. Die Technologie hat das Labor verlassen und ist auf dem Weg zur Kommerzialisie-

rung. Die global installierte Konzentratorleistung könne von derzeit 100 bis 2015 auf 2000 MW steigen, sagt Arnulf Jäger-Waldau vom Joint Research Centre der EU-Kommission. Die Grundidee der Technik ist einfach: Eine preisgünstige Optik ersetzt teures Halbleitermaterial. Die Systeme arbeiten mit Linsen oder Spiegeln, die ähnlich wie ein Brennglas die Sonnenstrahlen auf eine Zelle konzentrieren. Ein Tracker führt die Einheiten dem Sonnenstand nach. Stagnierende Märkte, immer mehr technische Optionen – es hat ein heißer Kampf um den Platz an der Sonne begonnen.

digitalmedia:

Markenkommunikation ist mehr als ein schickes Logo Gerade kleine Unternehmen brauchen eine stringente Strategie Handwerksbetriebe, kleine produzierende Unternehmen oder Dienstleister - sie alle haben zunehmend ein Problem. Denn ihre Leistungen werden immer vergleichbarer.

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Oft entscheidet der Kunde dann über den Preis, wen er mit seinem Anliegen beauftragt. Für die Unternehmen bedeutet das, immer kleinere Margen bei gleichzeitig hö-

herem Aufwand. Die Gefahr eines ruinösen Preiskampfes haben schon viele Selbständige und kleine und mittlere Betriebe erleben dürfen.


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Betriebswirtschaft

„D

as muss nicht sein“, weiß der Kommunikations- und Werbeexperte Dennis Darko. Seine in Duisburg ansässige Agentur digitalmedia.de berät vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen bei ihrem strategischen Markenaufbau. Es gehe auch anders: Wenn ein Unternehmen deutlich unterscheidbar sei und sich klar positioniere. Andere Aspekte als der Preis rückten dann in den Vordergrund. Man hebe sich erkennbar vom Wettbewerb ab. Voraussetzung für eine derartige Positionierung sei eine stringente Markenpolitik und daraus abgeleitet eine strategische Markenkommunikation.

D

as Bewusstsein, auch als Handwerksbetrieb, Kleinunternehmer oder regional tätiger Dienstleister zu einer Marke werden zu wollen, setze aber häufig einen Sinneswandel voraus. „Eine Marke ist nur was für die Großen“ sei ein Glaubenssatz, von dem es sich zu verabschieden gelte, erklärt Darko. Jedes Unternehmen, ja selbst Einzelpersonen, könnten sich zu einer Marke entwickeln.

Dazu gehöre vor allem ein Verständnis für die eigene Einmaligkeit, die sich bei weitem nicht nur in einem schicken Logo äußere.

E

ine Marke, fährt Darko fort, brauche vor allem ein Innenleben. „Was bin ich? Was will ich? Was unterscheidet mich von anderen – auf der Produkt-, der Dienstleistungs- oder der Persönlichkeitsebene? Wie möchte ich wahrgenommen werden bzw. was sollen meine glücklichen Kunden vor, während und nach dem eigentlichen Geschäft von mir denken - und vor allem sagen?“ Das seien die entscheidenden Basisfragen des Erfolgs. Erst wenn diese ehrlich, selbstkritisch und in der Tiefe beantwortet seien, gehe es in die grafische Umsetzung. Und auch die sei nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zur Marke, die letztlich immer aus vier Komponenten bestehe: einer Corporate Identity (Strategie und Wesen), einem Corporate Design (gestalterische und grafische Umsetzung), einem Corporate Wording (eine einheitliche und individuelle Wortwahl

für die Unternehmensbotschaften) und nicht zuletzt einem Corporate Behaviour (das persönliche Auftreten aller Akteure im Unternehmen - vom Chef bis zum Lagerarbeiter).

N

ur wenn alles durchdacht und stimmig umgesetzt sei, so der Kommunikations- und Medienstratege, werde die Marke gegenüber dem Markt und dem Kunden glaubhaft. Authentizität sei das Ergebnis. Um dieses Ziel zu erreichen, brauche es ein ehrliches Feedback und den objektiven Blick von außen. Wirkliche Kommunikationsprofis setzten an der Basis an, sprächen mit dem Unternehmen und entwickelten gemeinsam mit ihm eine ganz persönliche Erfolgsstrategie. Sparingspartner statt Dienstleister zu sein sei der Anspruch seiner Agentur, der digitalmedia.de GmbH. Beratung, Begleitung und erst am Schluss die handwerkliche Umsetzung auf Basis einer validen Grundlage, die 100 Prozent stimmig ist, sollte die Devise sein.

Ultimo/q2b:

„400-Euro-Kräfte sind kein Schnäppchen“ Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, sogenannte 400-Euro- oder Minijobs, nehmen noch immer zu. Viele Arbeitgeber glauben, damit eine flexible und preiswerte Form der Beschäftigung gefunden zu haben. Doch die Realität sieht anders aus. Mit rund 32 Prozent Lohnzusatzkosten sind 400-Euro-Kräfte alles andere als ein Schnäppchen.

„I

m Grunde sind 400-Euro-Jobs sogar die teuerste aller Beschäftigungsformen“, erklärt Jens Wörmann, Gründer und Geschäftsführer des interdisziplinären Expertenverbundes Ultimo/q2b. Neben pauschalen Abgaben zur gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung kommen auch diverse Umlagen, Steuern und Beiträge zur Berufsgenossenschaft hinzu. „Alles in allem rund 32 Prozent. Ein regulär Beschäftigter verursacht in der Regel nur rund 25 Prozent Lohnzusatzkosten“, rechnet der Betriebswirt Wörmann vor. Für den Arbeitgeber sei es daher oft günstiger, dem

Mitarbeiter 410 statt der üblichen 400 Euro zu zahlen und die üblichen Sozialversicherungsbeiträge in Kauf zu nehmen, statt pauschal mit der MinijobZentrale abzurechnen.

D

as helfe auch dem Arbeitnehmer. Denn der sieht so schwarz auf weiß, was in welche Sozialkasse geflossen ist und kann später seine gesetzlichen Rentenansprüche besser geltend machen. Und der Netto-Auszahlungsbetrag, so Wörmann, sei auch nur unwesentlich niedriger. Beide Seiten, der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer, seien gut beraten, zuerst über eine reguläre Beschäftigung nachzudenken – zumindest dann, wenn die Zusammenarbeit nicht nur kurzfristig stattfinden soll. „400-Euro-Kräfte sollten die Ausnahme sein und nicht zur Regel werden“, erklärt der gelernte Banker und Finanzexperte. Das lohne sich nur bei wirklich kurzfristigen Aushilfstätigkeiten oder wenn zusätzlich ein sozialversicherungspflichtiges Hauptarbeits-

verhältnis bestehe. Im Übrigen haben auch Minijobber Anspruch auf Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. „Das wissen leider auch nicht alle Arbeitgeber“, so Wörmann. Minijobs böten nur wenige Vorteile, seien teuer und keineswegs flexibler als reguläre Beschäftigung. Er ärgere sich über die teilweise schlechte Beratung auf dem Markt. „Noch immer raten viele Steuerberater oder sogenannte Personalexperten zu Minijobs statt zum regulären Arbeitsverhältnis.“

D

er Experten- und Beraterverbund Ultimo/q2b sei da ehrlicher. Nur selten könne man aus finanzwirtschaftlicher Sicht dazu raten. Es gelte immer alle Aspekte im Auge zu behalten. „Einseitige Festlegungen und Glaubenssätze helfen nicht weiter“, sagt Wörmann abschließend.

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Der Siebdruck 12.2011/01.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Geringfügig Beschäftigte sind oftmals teurer als „normale“ Angestellte


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Verbände

printXmedia-Roadshow erfolgreich in Ostfildern gestartet Das Beraternetzwerk der Verbände Druck- und Medien präsentierte auf der printXmedia Roadshow 19 Fachvorträge aus den Bereichen Technik, Umwelt und Betriebswirtschaft.

E

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

in Feuerwerk an Informationen erhielten die knapp 40 Teilnehmer der printXmedia Roadshow beim Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg am 22. November im Haus der Druckindustrie, Ostfildern. Zu fünf Themenbereichen präsentierten die Experten der Verbände Druck und Medien interessante und praxisnahe Fachvorträge. Der intensive Austausch mit den Referenten zeigte deutlich, dass die Vorträge genau die Probleme der Unternehmen trafen.

Der Bogen spannte sich von den Bereichen Bilanzanalyse und externes Kostencontrolling über technische Themen, die sich mit modernen Proofmöglichkeiten bis hin zu Web-2-Print-Lösungen beschäftigten. Das Thema Qualität und Prozess-Standard Offset nahm einen wichtigen Part ein. Weiter ging es mit den Möglichkeiten, eine Druckmaschine auf ihre optimalen Einstellungen hin zu überprüfen. Das Thema Umwelt, mit der Möglichkeit CO2-Emissionen zu reduzieren, fand großes Interesse. Abschließend ging es um gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen und die strate-

gische Ausrichtung von Druckunternehmen. Zwischen den einzelnen Vorträgen und in den Pausen wurde angeregt diskutiert und die Themen vertieft. Am Ende eines facettenreichen Tages haben die Teilnehmer viele interessante Anregungen für die direkte Umsetzung gewonnen.

D

ie printXmedia Roadshow findet an insgesamt fünf Standorten in Deutschland statt. Die nächste Chance zur kostenfreien Teilnahme an der printXmedia Roadshow bietet sich am 26. Januar 2012 in Hamburg.

www.printXmedia.net printXmedia bildet das Dach des Beraternetzwerks der deutschen Druck- und Medienverbände. Diese haben ihr Expertenwissen in über 40 Beratungsangeboten zusammengefasst.

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bvdm stellt Trendtechnologien in Druckereien auf den Prüfstand Was haben QR-Cods, embedded Technologies wie gedruckte Elektronik und Video in Print sowie elektronische Dokumente gemeinsam? Diese Trendtechnologien können die Ausgangsbasis zur Generierung neue Geschäftsfelder für mittelständische Druckereien sein. Denn die starken Veränderungen im Markt für Druckprodukte in den letzten Jahren, angetrieben insbesondere durch das geänderte Mediennutzungsverhalten des Endverbrauchers, führen zu einem massiven Wegbrechen traditioneller Geschäftsfelder.

D

er Wirtschaftsausschuss des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm) stellte unter der Leitung von Ernst Zoller (C. H. Beck, Nördlingen) auf seiner Herbstsitzung in Mainz fest, dass durch intensive Beschäftigung mit den aktuellen Trendtechnologien Druckunternehmer möglicherweise neue,

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drucknahe Geschäftsmodelle entwickeln und umsetzen können. Die Marktentwicklungen der letzten Jahre zeigen die Notwendigkeit auf, aktiv zu werden. „Es ist für jeden Unternehmer der Branche wichtig, nicht zwischen Baum und Borke zu sitzen“, so Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm, „son-

dern sich ein unverwechselbares Profil zu geben. Die neuen Technologien müssen nicht, können aber ein Weg sein“.

D

ie Bandbreite neuer Trendtechnologien zeigten Katharina Matters und Daniela Werner (beide Verband Druck + Medien NRW, Lünen) eloquent in einer sehr gelungenen Präsentation auf. Beide Referentinnen legten dabei den Schwerpunkt auf die Nutzungsmöglichkeiten und nicht auf die technologischen Aspekte in der Produktion. „Die Schwierigkeit liegt einerseits im Aufbau des Know-Hows in Druck- und Medienunternehmen, andererseits stellt die Im-


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Verbände plementierung in das bestehende Geschäftsmodell eine Herausforderung dar“, so Werner. Und Matters ergänzte, dass „neue Möglichkeiten der Kundenansprache den Zugang zu neuen Zielgruppen“ erleichtern.

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Der stellvertretende Vorsitzende des Wirtschaftausschusses des bvdm Ernst Zoller, C.H. Beck, Nördlingen

ie Beschäftigung mit diesen Themen und Trends ist die eine Seite, die tatsächliche Umsetzung im Unternehmen ist ein schwieriger Prozess. Matters: „Die Hemmschwelle stellt das Anfangen dar.“ Die Verbände Druck und Medien halten für diesen Prozess unter ihrer gemeinsamen Marke PrintXMedia zusammen mit dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) unterstützende Beratungsleistungen und Semi-

nare in ihrem Portfolio bereit. Ziel sollte dabei sein, entsprechende Kompetenzen in den Unternehmen zu positionieren und diese Hemmschwelle zu überschreiten. „Mit diesen Werkzeugen können die Verbände den Unternehmen im schwierigen Marktumfeld erfolgreich Hilfestellung bieten“, so Zoller.

D

er Wirtschaftsausschuss möchte die Unternehmer bestärken, aktiv die Themen zu bearbeiten. Dabei können die allgemeinen wirtschaftlichen Risiken, die bei der Fokussierung auf neue Geschäftsfelder entstehen, nicht wegdiskutiert werden. „Aber“, so Zoller, „das ist die unternehmerische Aufgabe, die jede Geschäftsführung übernehmen muss.“ (bvdm)

bvdm:

D

ie Europäische Kommission hat sich im Rahmen ihrer Digital Agenda zum Ziel gesetzt, die Elektronische Rechnungsstellung bis zum Jahre 2020 als ausschließlichen Standard zu etablieren. Das Europäische Komitee für Normung (CEN) hat sich mit Umsetzungsmöglichkeiten der darin genannten Maßnahmen beschäftigt. Der Bundesverband Druck und Medien kritisiert in einem Schreiben an deutsche EU-Abgeordnete die Förderung von EInvoicing als von der EU-Kommission favorisierten künftigen alleinigen Rechnungsstandard. Dieses Bestreben der EU benachteilige ganze Industriezweige, deren Beschäftigte und weite Teile der Endverbraucher. Der bvdm bittet das EU-Parlament um eine differenzierte und neutrale Betrachtung eines Themas, das Wirtschaftszweige, wie die IT-Industrie, einseitig fördere und Branchen wie die Druck- und Medienindustrie ausgrenze und massiv schädige. Der Bundesverband Druck und Medien stellt sich damit hinter die von Intergraf, der europäischen Dachvereinigung der Druck- und Medienverbände, sowie den europäischen Partnerverbänden aus Papier-, Medien-, Werbe- sowie Versandindustrie vorgestellte Kritik an der bisherigen Argumentation der EU-Kommission.

Die Argumentation der EU-Kommission zur angeblich umweltfreundlicheren und kostengünstigeren Online-Rechnung im Gegensatz zur papiergebundenen Rechnung greife zu kurz. Neben den direkten Produktions- und Energiekosten müssten die indirekten Aufwendungen für den Betrieb der digitalen Netze und das Vorhalten der digitalen Rechnung mit in Betracht gezogen werden. In der Praxis werde das Gros der elektronischen Rechnungen bei Unternehmen und Endverbrauchern nach wie vor ausgedruckt. Der beschworene Umweltschutzaspekt komme also nicht zum Tragen. Die Kosten würden lediglich auf den Verbraucher bzw. die Kunden abgewälzt.

dung. Der bvdm sieht keinen Handlungsbedarf der EU, in diese unternehmerische Freiheit einzugreifen und Markt verzerrende Vorgaben zu machen. Stattdessen dürfen die Interessen der Beschäftigten der Druck- und Medienbranche, der Werbeindustrie und der Logistikkette, sowie die Nutzungsgewohnheiten der Endverbraucher bei den Maßnahmen der EU nicht vernachlässigt werden, fordert der bvdm. (bvdm)

D

er bvdm verurteilt jegliche Stigmatisierung von Printprodukten. „Print gehört auch im Zieljahr der Digital Agenda 2020 zu einem gesunden ausbalancierten Medienmix. Druckprodukte – auch in der Geschäftskommunikation – haben einen hohen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Wert. Diesen muss die EU-Kommission wahren“, fordert bvdm-Hauptgeschäftsführer Dr. Paul Albert Deimel im Schreiben an die Parlamentarier. Die Frage, in welcher Form Unternehmen Rechnungen verschicken, sei eine originär unternehmerische Entschei-

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Einseitige Förderung von E-Invoicing durch die EU schadet der Druck- und Medienindustrie und deren Beschäftigten


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Verbände

Deutsche Druckindustrie

bvdm-Konjunkturtelegramm November 2011:

Konjunkturelle Lage der deutschen Druckindustrie 40 20 Antwortsalden in %

Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage in der Druckindustrie sind gegenüber Oktober mit +8 % der Antwortsalden leicht gesunken. Die Beurteilung der Nachfrage aus dem Vormonat ist nahezu konstant geblieben und weiter zweistellig positiv, während sich die Beurteilung der Auftragsbestände vom Vormonat um 16 Prozentpunkte verschlechtert hat und mit –2% nun nach zwei Monaten mit positiven Werten wieder negativ ist. Der Abstand zur Geschäftslagebeurteilung der Gesamtindustrie hat sich mit derzeit 23 Prozentpunkten deutlich reduziert, nachdem er im Juli 2011 mit 66 Prozentpunkten ein Langzeithoch erreicht hatte. Ungefähr 40% der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen der Auslandsaufträge haben sich mit –10% der Antwortsalden deutlich verschlechtert.

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−20 Geschäftslage Geschäftserwartungen Geschäftsklima

−40

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Das Geschäftsklima liegt den zweiten Monat in Folge mit –3% wegen der wei-

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2011

Quelle: ifo-Konjunkturtest

© bvdm-Grafik

terhin schlechten Erwartungen unter der Nulllinie. Die Erwartungen für das Auslandsgeschäft halten sich mit 4% der Antwortsalden weiter knapp über Null.

nehmer erwarten eine Verbesserung der Geschäftslage in sechs Monaten, 26% eine Verschlechterung, 62% erwarten keine Veränderung. Im gleichen Vorjahresmonat waren die Erwartungen mit +5% im Saldo noch positiv. (bvdm)

Im nächsten Halbjahr: Im nächsten Quartal: 18.08.11

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2010

Die Geschäftserwartungen sind mit –14% der Antwortsalden weiterhin schlecht. Nur noch 12% der Druckunter-

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Der Siebdruck Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik SIEBDRUCK

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Der Siebdruck 12.2011/01.2012

50 Titel


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Wann?

Wo?

Was?

Nähere Informationen

11.01.– 13. 01. 2012

Düsseldorf

PSI Messe

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17. 01. – 18. 01. 2012

Hofheim

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02. 02. – 03.02. 2012

München

Colour Management Symposium

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02. 02. – 04. 02. 2012

Stuttgart

TV Messe

www.textilmesse.de

21. 02. – 24. 02. 2012

E-Barcelona

Fespa Digital

www.fespa.com

27. 02. – 28.02.2012

München

Farbmanagement - Grundlagen

www.fogra.org

27. 02. – 28. 02. 2012

Hofheim

Polar Bedienerkurse Schnellschneider

www.polar-mohr.com

29. 02. 2012

München

Farbmangement für Experten

www.fogra.org

29. 02. – 01. 03. 2012

Hofheim

Polar Compucut® Kurs

www.polar-mohr.com

01. 03. 2012

München

Farbmanagement im Digitaldruck

www.fogra.org

02. 03. 2012

München

Farbmanagement für Druckeinkäufer

www.fogra.org

07. 03. – 08. 03. 2012

München

Computer to Plate - Praxis UV/Thermal

www.fogra.org

07. 03. – 09. 03. 2012

CH-Schaffhausen

Verpackungsmaterialien

www.ipi.eu

19. 03. – 20.03. 2012

München

Prozesskontrolle im Offsetdruck

www.fogra.org

26. 03. 2012

München

Vorbereitung zur Zertifizierung nach PSD

www.fogra.org

26. 03. – 27. 03. 2012

Hofheim

Polar Bedienerkurse Schnellschneider

www.polar-mohr.com

27.03. – 30. 03. 2012

München

Grundlagen der Drucktechnik

www.fogra.org

28. 03. – 30. 03. 2012

CH-Schaffhausen

Verpackungsmaterialien

www.ipi.eu

17.04. – 18.04. 2012

Tamm

Siebdruckbasiswissen

www.kiwo.de/www.marabu.de

24. 04. – 27. 04. 2012

München

Fehler an Druckerzeugnissen

www.fogra.org

03. 05. – 16. 05. 2012

Düsseldorf

Drupa

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22.05. – 23.05. 2012

Wiesloch

Siebdruckbasiswissen

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24. 05. 2012

Wiesloch

Anwendung von Siebdruckklebstoffen

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29. 05. – 30. 05. 2012

Hofheim

Polar Bedienerkurse Schnellschneider

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31. 05. – 01. 06. 2012

Hofheim

Polar Compucut® Kurs

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13. 06. – 15. 06. 2012

CH-Schaffhausen

Verpackungsmaschinen

www.ipi.eu

27. 06. – 29. 06. 2012

CH-Schaffhausen

Verpackungsmaschinen

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18. 09. – 23. 09. 2012

Köln

Photokina

www.photokina.de

25. 09. – 27. 09. 2012

Nürnberg

FachPack + PrintPack + Logintern

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08. 10. 2012

München

Vorbereitung zur Zertifizierung nach PSD

www.fogra.org

09.10. – 10.10. 2012

Tamm

Siebdruckbasiswissen

www.kiwo.de/www.marabu.de

10. 10. – 11.10. 2012

München

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Die Angaben über Messen – Lehrgänge – Veranstaltungen beruhen auf Angaben der Veranstalter. Die Auswahl und die Aufnahme in die Vorschau für den graphischen Siebdruck erfolgen nach sorgfältiger Überprüfung der zur Verfügung stehenden Unterlagen. Trotzdem kann für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr übernommen werden, zumal terminliche Änderungen auch noch nach Fertigstellung der Druckunterlagen eintreten können. Redaktion »Der Siebdruck«

Der Siebdruck 12.2011/01.2012

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