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W W W. D E R - S I E B D R U C K . D E

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58. JAHRGANG

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AUSGABE APRIL 2012

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ISSN 2193 1178

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PREIS 6 EURO

Der Siebdruck Das Magazin f端r visuelle Kommunikationstechnik SIEBDRUCK

DIGITALDRUCK

DRUCKVEREDELUNG


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Editorial

Drupa Solutions Hartwig Dräger Herausgeber

ach 4 Jahren ist es wieder so weit. Die Drupa 2012 öffnet ihre Tore. Als eifrige Drupa-Besucher – und das schon seit Jahrzehnten – haben wir die revolutionären Veränderungen der Drucktechnik hautnah miterlebt. Vom Buchdruck zum Offsetdruck, von der analogen Druckvorstufe zur digitalen. Vom großformatigen Siebdruck zum Digitaldruck oder auch vom Offsetdruck zum Digitaldruck usw. Es waren immer Quantensprünge. Kein anderes Gewerbe oder Industrie musste sich so umstellen. Das ist an den Berufsbezeichnungen oder auch Ausbildungsinhalten abzulesen. Ist eine Ausbildungsordnung gerade verabschiedet, ist sie eigentlich schon wieder veraltet.

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ind wir früher mit den Erwartungen zur Messe gefahren, um uns über die neueste Maschinentechnik zu informieren und dann mit staunender Bewunderung die neuen Maschinen betrachteten und uns Gedanken machten, wie uns diese neue Maschine oder Technik unsere Arbeit verändern wird, oder was wir alles jetzt können was früher nur mit großem Aufwand möglich war. Diese Begeisterung ist uns in den letzten Jahren oder auch Jahrzehnt verlorengegangen. Die großen Maschinenhersteller sind zum Teil insolvent, aufgespalten oder werden mit staatlichen Subventionen am Leben gehalten. Die so genannten „neuen Medien“ machen dem Drucker das Leben schwer bzw. die Wünsche und das Verhalten unserer Kunden haben

sich sehr stark verändert. Früher haben die konventionellen Druckmaschinen- und Zubehörhersteller das Bild der Drupa geprägt, so beherrschen im Druckbereich immer mehr die Digitaldruck-Anbieter die Szene. In diesem Jahr hat erstmals ein Digitaldruck-Unternehmen den zweitgrößten Messestand. Und das wird sich, dazu muss man kein Hellseher sein, bei den nächsten Messen noch weiter zu Gunsten des Digitaldrucks drehen. Am Hallenplan lässt sich auch ganz gut erkennen (an den gelben Feldern) wie viele Hallen dieses Mal mit Digitaldruck belegt sind. Ein Vergleich mit dem Hallenplan aus 2008 spricht Bände…

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ie Digitaltechnik-Anbieter haben vermehrt den Zusatz „solution“ in ihrer Firmenbezeichnung. Ich habe hier mit Absicht nicht „Hersteller“ geschrieben, sondern Anbieter, da doch oftmals unter unterschiedlichen Maschinenabdeckungen und Blenden die selbe Technik steckt – ein paar technische Modifikationen – und jeder hat seine eigene Maschinenkonfiguration – eben „solution“ – für diese oder jene Anwendung. Da wird eine Softwareapplikation zusammen mit der digitalen Ausgabeeinheit angeboten. Natürlich wird es auch neues bestaunenswertes zu betrachten geben: Die Fa. HP wird Prototypen ihrer Indigo-Maschinen im A2 Überformat präsentieren. Hier und da sicher eine Überraschung – für den einen oder anderen

bestimmt neu. ie Drupa als solution-messe – das ist der allgemeine Trend, dass Messen in erster Linie Fertigungstechniken vorstellen – statt Maschinen. Natürlich werden die vorhandenen Techniken weiterentwickelt – aber das macht meistens der Anwender. Der Anbieter reagiert dann auf die Wünsche bzw. Reklamationen der Kunden. Die eine oder andere Digitaldrucktechnik lässt bei genauer Betrachtung noch viele Wünsche offen, hinsichtlich der Qualität und Druckgeschwindigkeit. Da wird manchmal auch viel versprochen. Unsereins kommt sich schon manchmal wie ein Dino vor – mit unserem Qualitätsbewusstsein mit dem wir unseren Kunden in der Vergangenheit hochqualitative Druckprodukte und Lösungen verkauften. Es hat auch ein Umdenken stattgefunden; es wird nur noch die Qualität produziert, die der Kunde bereit ist zu zahlen. Er kann sich das ja aussuchen.

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ch wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Drupa 2012 und dass Sie gute und erfolgreiche Lösungen für sich und Ihre Kunden finden.

Ihr Hartwig Dräger

Der Siebdruck 04.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

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Inhalt

S. 7

S. 18

S. 42

Inhalt

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

S. 6 | ESMA - Screen City Weltweit führende Hersteller von Druckanlagen und Verbrauchsmaterialien, Siebdruckmaterialien, Dienstleister und Berater rund um den Siebdruck, Tampondruck und Digitaldruck informieren im ESMA Pavillon anlässlich der drupa 2012 zum Schwerpunkt-Thema Functinal Printing. Für grafische Druckanwendungen bieten die ESMAGemeinschafts-Aussteller der „Screen City“ Neuestes zum Stand der Technik. S. 18 | ESC – Neuer StoppzylinderSiebdruckvollautomat Anlässlich des großen internationalen Events der Druckbranche in Düsseldorf will ESC weitere Marktsegmente im Offsetdruckbereich erobern. Natürlich wird ein Querschnitt des äußerst vielseitigen Maschinenprogramms aus den Bereichen Digital-, Sieb- und Tampondruck zu sehen sein. Vor allem aber steht der ESC-Messestand im Zeichen einer Premiere: der Markteinführung eines neuen StoppzylinderSiebdruckvollautomaten! S. 42 | Siebdruckertreffen Die alten Siebdruckpioniere treffen sich fast jedes Jahr zum sogenannten Siebdruckertreffen. Diese Veranstaltung, die nun schon eine Generation lang gepflegt wird (23. Siebdruckertreffen), findet dieses Jahr, bei der Regler GmbH statt. Ein gesellschaftliches Ereignis mit technischem Hintergrund.

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Der Siebdruck 04.2012

Editorial Solutions

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Drupa Vorschau Drupa 2012 – Die weltgrößte print media Messe öffnet am 3.5. ihre Tore.

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ESMA - Screen City – Ans Tageslicht gebracht: die Welt des funktionalen (Sieb-)Drucks

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drupa innovation park 2012 – Smarte Lösungen für die gesamte Medienbranche

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Im Fokus: Printed Electronics und Print Automatisierung

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Type Directors Club – der weltweit wichtigste Wettbewerb zum Thema Schrift auf der drupa 2012

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drupa cube 2012: 13 Tage – 13 Themen - Sprungbrett zwischen Print- und Online-Welt

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Museum für Druckkunst Leipzig auf Einladung der Messe Düsseldorf

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Planatol stellt Neuigkeiten aus den Bereichen Falzklebesysteme, Klebstoffe und Klebebindegeräte vor

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Erweitertes Siebdrucksortiment von Sefar

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Europa-Siebdruckmaschinen-Centrum: Premiere des neuen Stoppzylinder-Siebdruckvollautomaten

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Domino stellt seine „intelligente“ digitale Etikettendruckmaschine N600i vor

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THIEME in der Screen City

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„SpectroDens“ von der TECHKON GmbH – Die neue Generation des Farbmessgeräts macht Qualitätskontrolle im Druck einfacher als je zuvor

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H.B. Fuller mit innovativen Klebstoffen

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Maßgeschneiderte Lösungen von Durst

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Mimaki stellt seine Drucklösungen mit Latex- und UV-Solvent (SUV)-Tinten vor

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Speziallichtquellen für die Druckindustrie

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FKS in Kooperation mit Duplo präsentiert Neuheiten für die Druckweiterverarbeitung

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Fujifilm mit der bisher größten Präsenz seiner Geschichte auf der Drupa

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KYOCERA präsentiert erstmals auf der drupa umweltfreundliche Lösungen

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Serigraphie Ausstellung Axel Dziallas – Serigraphien und Rostbilder

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Firmennachrichten „Sicher mit System“ – Marabu erhält Gütesiegel der BG RCI

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Fujifilm führt „grünere“ Verpackung für Uvivid Flexo JD Tinten ein

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Inhalt

Impressum Verlag Der Siebdruck Postfach 3248 - D-23581 Lübeck

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Das Land der Tulpen ehrt Avery Dennison auf seine Weise

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Quantum Kapital AG übernimmt das Geschäft mit Offset-Druckfarben der BASF in Maastricht 37

Inhaber Dräger + Wullenwever print + media Lübeck GmbH & Co.KG Grapengießerstraße 30 - 23556 Lübeck

WIFAG GmbH übernahm Döring GmbH

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Rajapac: Offizieller Spatenstich für neue Hauptverwaltung

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Ricoh Europe unterstützt Druckdienstleister bei der nachhaltigen Druckproduktion

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Redaktion „Der Siebdruck“ Redakteure: Peter Arndt (ViSdP) Hartwig Dräger

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Anzeigen/Abonnements: Monika Saß fon +49 (0)451/879 88 87 fax +49 (0)451/879 88 93 e-mail verlag@draeger.de web www.der-siebdruck.de

Buchvorstellung Bücher von Haufe – amüsante und informative Ratgeber fürs Geschäftsleben

Siebdruckertreffen Digitaldrucker und Siebdrucker treffen sich zum 23. Europäischen Siebdruckertreffen bei Regler GmbH in Altenstadt/WN vom 13. – 15. 9. 2012

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Material Farben für den Industriellen Sieb-und Tampondruck

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Achilles: Kreative Transportverpackung für Druckbogen mit hochauftragenden Lacken

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Fruit of the Loom: Neues Online-Tool Price Promotion

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3M: Keramische Textilien isolieren bis zu 1.370 °C

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Fogra Elektronische Nase zur Bewertung des Geruchs von UV-Drucken

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Verbände Planbetriebskostenvergleich startet Studie; zeigt Betrieben Maßnahmen zur Kostensenkung

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EU-Datenschutz: Wichtiger Etappensieg für die Druckindustrie

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SID: WAZ-Druck Duisburg mit PSO-Zertifikat des SID

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Die Verbände Druck und Medien auf der Drupa

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ProzessStandard Digitaldruck: Fogra, bvdm und printXmedia kooperieren

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Schöne neue Welt?

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BDE: Bundesrat korrigiert Fehlentwicklungen bei der Novelle der Bioabfallverordnung

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bvdm: EU-Grünbuch zu Unternehmensumstrukturierungen wird den Anforderungen der Betriebe nicht gerecht

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Druckforum: Print behauptet sich

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Spitze sein, wenn’s darauf ankommt!

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Ad Specials statt Fremdprodukte: bvdm-Webseite zu den Technischen Richtlinien umbenannt 58 Neue Profile und Charakterisierungsdaten verfügbar

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bvdm unterstützt Deutschen Nachhaltigkeitspreis: Nachhaltigkeit „made in Germany“

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Bundesweite Ausschreibung des 10. Bayerischen Printmedienpreises

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bvdm-Konjunkturtelegramm: Deutsche Druckindustrie im März

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BDE: „Rohstoffwende entspricht in ihrer Bedeutung der Energiewende“

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Impressum Inserentenverzeichnis

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Erscheinungsweise: 10 x jährlich: Einzelpreis 6 € Jahresabonnement für Firmen und Selbstständige: 32 € für Arbeitnehmer in Abonnentenfirmen sowie Auszubildende, Schüler, Studenten: 23 € Zuzüglich Versandkosten: 10 € Anzeigenschluss: Am 10. des Vormonats Redaktionsschluss: Am 12. des Vormonats Gültig ist die Anzeigenpreisliste 50/2011 Preis der Gelegenheitsanzeigen je Millimeter Höhe (82 mm breit) 1 Euro (Kaufgesuche, Verkäufe, Stellenangebote, Verschiedenes) Das Abonnement läuft jeweils um ein Jahr weiter, sofern es nicht sechs Wochen vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. Bei Nichterscheinen infolge höherer Gewalt kein Anspruch auf Lieferung oder Rückzahlung. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit besonderer Genehmigung. Bankkonto: Deutsche Bank Lübeck AG Kto 880 8552 - BLZ 230 707 00 USt.-ID: DE 232355569 Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Artikel, mit Namen oder Signet des Verfassers gekennzeichnet, stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Schriftleitung dar. Gerichtsstand: Lübeck Grafik: DATA SCREEN Hermann Klußmeyer, e-mail: H.Klussmeyer@t-online.de Druck: Dräger + Wullenwever print + media GmbH & Co. KG Grapengießerstraße 30 D-23556 Lübeck

60 International Standard Serial Number ISSN 1868-3061 © 2011 by

Termine Messen Lehrgänge Veranstaltungen

Herausgeber Dipl.-Kfm. Hartwig Dräger

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Kleinanzeigen Zu verkaufen – Stellenangebote – Stellengesuche

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Diese Zeitschrift wird aus chlorfrei gebleichtem Papier hergestellt.

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Canvys kündigt LED-Industriedisplays mit erweitertem Temperaturbereich an


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Drupa-Vorschau

Drupa 2012 Die weltgrößte print media Messe öffnet am 3.5. ihre Tore. Wie man an dem Hallenplan erkennen kann, werden die Hallen immer mehr von Digitaldruck-Zuliefererern und Herstellern belegt. Ein Digitaldruck-Technikkonzern hat bei dieser Messe schon die zweitgrößte Ausstellungsfläche - hinter Heidelberger Druckmaschinen, einem Anbieter konventioneller Drucktechnologie. Ein weiteres Highlight dieser Messe ist der drupa cube bei dem Know-How ausgetauscht wird. Die Drupa also nicht nur eine reine Maschinen-Show, sondern auch eine Messe für den internationalen Wissenstransfer. Im Folgenden werden wir Ihnen einige dieser Veranstaltungen vorstellen.

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche und erkenntnisreiche Drupa 2012

Functional Printing

Druck- und Media-Vorstufe Digitaldruck Prepress and premedia Digital printing Druck Printing Druckweiterverarbeitung Postpress Papierverarbeitung Paper converting

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In allen Hallen In all Halls: Papier und Bedruckstoffe Paper and substrates Farben und Verbrauchsmaterialien Inks and consumables Komponenten und Infrastruktur Components and infrastructure Dienstleistungen und Software Services and software Sonstiges Others

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International Lounge


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Drupa-Vorschau

ESMA - Screen City Ans Tageslicht gebracht: die Welt des funktionalen (Sieb-)Drucks Weltweit führende Hersteller von Druckanlagen und Verbrauchsmaterialien, Siebdruckmaterialien, Dienstleister und Berater rund um den Siebdruck, Tampondruck und Digitaldruck informieren im ESMA-Pavillon anlässlich der drupa 2012 zum Schwerpunkt-Thema Functinal Printing. Für grafische Druckanwendungen bieten die ESMA-Gemeinschafts-Aussteller der „Screen City“ Neuestes zum Stand der Technik.

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SMA ist eine Non-Profit-Organisation von Herstellern und Zulieferern für die Bereiche Specialist Printing (Siebdruck, Tampondruck und Digitaldruck). Zwölf der international führenden ESMA-Mitglieder bieten kompetent unter einem Dach - im ESMA-Pavillon – neueste Informationen und Perspektiven mit einer Vielzahl neuer Anwendungen; wie Sensoren und Batterien, RFID-Etiketten und Spezialverpackung bis hin zu Textilien. Das gemeinsame Fachwissen dieser Firmen umfasst Spezialeffekte und

Drucklösungen für Substrate wie Glas, Plastik und Metalle – nicht nur zu dem Schwerpunkt-Thema „Funktionaler Druck“.

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eter Buttiens, Generalsekretär der ESMA, erklärt: „Unsere Mitglieder werden Specialist Printing von seiner besten Seite beleuchten. In einer Zeit, in der mancher konventionelle Siebdruckbetrieb mit harter Konkurrenz und teilweise Umsatzrückgängen zu kämpfen hat, entwicklen sich innovative Unternehmen gegen

den allgemeinen Trend positiv. Sie bieten Spezialprodukte und Anwendungen an, die neue Möglichkeiten zu wegweisenden und profitablen Lösungen aufzeigen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich auf dem über 400 m² großen ESMA-Pavillion aus erster Hand von den Fachleuten der ESMA-Firmen kompetent und umfassend über die Möglichkeiten für Sie informieren zu lassen.“

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m Rahmen der drupa 2012 hat die ESMA im ‘drupa cube’ ein Tages-Seminar zu Thema ‘Functional Printing’ organisiert. Am 13. Mai referieren anerkannte Fachleute über den funktionalen Druck. Melden Sie sich rechtzeitig an: www.drupascreencity.com

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Wie hier auf der Drupa 2008 orientieren sich die Besucher am Hallenplan.


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Drupa-Vorschau

drupa innovation park 2012

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Smarte Lösungen für die gesamte Medienbranche Der drupa innovation park 2012 presented by digi:media (dip) präsentiert in Halle 7.0 aktuelle, innovative und richtungsweisende Lösungen und Anwendungen für die gesamte Medienbranche. Das Besondere auf der diesjährigen drupa ist die räumliche Nähe zum drupa cube presented by digi:media in Halle 7b – der Event- und Konferenzlocation zum Thema Printkommunikation. Können sich die drupa-Besucher im dip über richtungsweisende Technologien informieren, so bietet der benachbarte drupa cube den dazugehörigen Content und Businesslösungen. Nicht zuletzt dank dieser Konzeption von Content, Technik und Business ist die Messepremiere der digi:media im April 2011 so erfolgreich verlaufen und steht die digi:media Pate dip und cube auf der drupa 2012. Im nächsten Jahr findet die digi:media wieder als eigenständige Messe in Düsseldorf statt (10. bis 12. April 2013).

Als Lösungsanbieter von ganzheitlichem Informations- und Publikationsmanagement betreut die censhare AG aus München auf nationaler und internationaler Ebene sowohl mittelständische Unternehmen als auch große Konzerne. Ziel hierbei ist es, im Unternehmen vorhandene Daten zusammenzuführen, so dass sie firmenweit in einem Informationsmanagement zentral verwaltet, flexibel, schnell und unkompliziert für die Produktion zur Verfügung stehen.

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as macht den dip nach 2004 und 2008 wieder so besonders? Die drupa-Besucher erwarten von der globalen Leitmesse der Druck- und Medienbranche zu Recht aktuelle Neuheiten und Ideen für die Märkte von morgen. Dies bietet der drupa innovation park konzentriert mit seinen neun Themenparks in einer Halle. „Die Themen im dip sind top-aktuell und orientieren sich am Marktgeschehen und den Entwicklungen in der Druck- und Medienbranche. Für die Medienproduktion der Gegenwart und Zukunft bietet der dip elementare Themen an und hat sich so als vitaler Marktplatz des Informationsaustausches für Printund Publishingprofis etabliert“, erläutert Manuel Mataré, Director der drupa.

Anwendungen für Print und Web, Webto-Print, Print on Demand sowie branchenübergreifende Lösungen für ganzheitliches Informations- und Publikationsmanagement vor. Dazu Marcel Neiber, Geschäftsführer 9 Plus: „Die drupa war schon immer der magische Anziehungspunkt für die Druck- und Medienwelt. Unser Produkt wird sicher ein Stück den Markt revolutionieren und e-Business endlich mit Druck vereinen. Um diesen Markteinstieg zu machen, haben wir unseren Start verschoben, denn die drupa ist das perfekte Umfeld. Der innovation park ist dabei die erste Wahl, da dieser genau dies zum Anspruch hat: Ein kleines Stück der Messe, in der die Innovation der Druckindustrie schon immer stattgefunden hat.“

Die neun dip Themenparks im Überblick:

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n Kooperation mit dem Verband CIP 4 präsentiert der Print Automation Park Lösungen zur Prozessoptimierung mit Hilfe von Planungs- und Steuerungssystemen, MIS im Zusammenspiel mit JDF Applikationen und Serveranwendungen. Im Bereich der Bildautomation stellt die japanische Firma GTB ihre Softwarelösungen vor, die alle eingehenden Bilddaten nach bestimmten Kriterien miteinander vergleicht und dem Bearbeiter die notwendigen Informationen zur Verfügung stellt. Die Welt der KUKA Industrieroboter präsentiert das Augsburger Unternehmen und bietet Hilfestellungen für die Automatisierung. Weitere Aussteller mit Themen zur Print Automatisierung sind u.a. Colorlogic, Colorware, Quite Software, LithoTechnics, Compart. Der Dynamic Publishing Park stellt Lösungen für Multi-Channel Publishing,

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benfalls im Dynamic Park vertreten ist Vjoon, einer der führenden Entwickler von Workflow-Lösungen auf Basis der Adobe Creative Suite©. Mit Vjoon K4™ werden alle Publishing Kanäle von Print über Mobile bis Tablets bedient und bieten somit einen effizienten, zeitsparenden Prozess an. App-Lösungen für die Zeitungs- und Magazinproduktion zeigt das Schweizer Unternehmen Tecnavia in diesem Themenpark. „Zeitungs- und Zeitschriftenverleger entdecken gerade, wie man mit MultiChannel Publishing neue Einnahmequellen generieren kann. Wir werden im dip unsere neueste Version der Cross-Media Publication NewsMemory vorstellen, die es Verlegern ermöglicht, eine effiziente hybride Plattform für iPad und Android Tablets anzubieten. Darüber hinaus zeigen wir mit NewsMemory eine kostengünstige und schnelle elektronische Ausgabe für Jedermann über unsere Self-Service Webseite“, berichtet René Sluyk, Sales Manager Europe bei Tecnavia.

er Digital Imaging Park präsentiert in Kooperation mit dem adf Arbeitskreis Digitale Fotografie e.V. live Fotoshootings und beeindruckende digitale Bilderwelten sowie Digitaldrucklösungen mit höchster Druckqualität, Farbtreue und Produktionsgeschwindigkeit. Die Quatographic Technology GmbH gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Kalibrations- bzw. Farbmanagementlösungen für Druckvorstufe, Design und Fotografie. Neben den hardwarekalibrierten Intelli Proof Monitoren gehören auch Druckerkalibration und SoftproofAnwendungen zum Produktspektrum.

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m Digital Imaging Park wird auch Elpical ihre neue Produktlinie „Organic Imaging“ präsentieren. Diese Lösung bietet eine automatische Bildverbesserung in jeder Anwendungsumgebung. John De Jong, Managing Director von Elpical Software, erklärt auf Nachfrage: „Basis unserer Lösung ist die Claro-Technologie, die u.a. bei BBC Woldwide eingesetzt wird und im Niedrigpreislevel die Einstiegs-User unterstützt. Unser einfach zu bedienendes Interface mit professioneller Ausrichtung bietet unseren Kunden schnelle Resultate und qualitativ hochwertige Ergebnisse“.

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ktuelle Lösungen und zukünftige Ideen in der modernen Kommunikation bietet der Print meets Mobile Park. Anwendungen wie Mobile Tagging, die Einbindung von QR Codes und Augmented Reality Lösungen für die Zukunft von Print werden hier vorgestellt. Hier zu nennen ist u.a. der Newcomer PAD Publisher aus München, der ein einfaches und schnelles Werkzeug entwickelt hat, mit dem jeder auf dem iPAD publizieren kann.


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Drupa-Vorschau m Asset Management Park werden LÜsungen präsentiert, die Inhalte und Dokumente mit System von der Datenbank auf Papier oder jeden anderen Medienkanal bringen. So wie die Firma Aproove, die mit ihrer schnellen online Freigabe-LÜsung Werkzeuge fßr OnlineProofing, Collaboration, Dokumentenzugriff und Freigabe rund um die Uhr verfßgbar hält und in evtl. bestehende Workflows integrierbar ist.

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arketing- und Kommunikationsaspekte werden im Marketing Solutions Park präsentiert. Dazu gehĂśren Tools und LĂśsungen fĂźr eine zielgerichtete Kommunikation, Kampagnenmanagement fĂźr vielfältige WerbemĂśglichkeiten in Kombination verschiedenster Medien. Ein Aussteller in diesem Themenpark ist die Firma Mehrkanal. Markus Plaum, Managing Director bei Mehrkanal, stellt die LĂśsung kurz vor: „Wir sind spezialisiert auf die FĂźhrung und den Aufbau von Marken im und Ăźber das Internet. Wir bieten ein Marketing Management Systems (MMS), das bei vielen namhaften Markenunternehmen und deren Handelspartnern, wie zum Beispiel Ford, Jaguar, Tamaris, Iveco, Intersport, Claas und Stihl eingesetzt wird. Mithilfe unserer webbasierten und modular aufgebauten Marketing Management System LĂśsung kĂśnnen Markenunternehmen das regionale Marketing ihrer Vertriebspartner planen, steuern und auswerten“.

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mweltbewusstsein und Ă–kologie ist in aller Munde und darf auch im dip nicht fehlen. Im Green Printing Park werden Innovationen fĂźr eine nachhaltige Printproduktion zu sehen sein. Der US-Vertreter in diesem Themenpark ist Flexocleaners. Schwerpunkt ist die Bereitstellung Ăśkologischer Produkte fĂźr die gesamte Flexographische Industrie.

Anwendungen als auch Verpackungsapplikationen aus dem Bereich der Produktsicherheit bzw. der Produktverfolgung“. „Mit unseren FarbmanagementlĂśsungen kĂśnnen wir einen wesentlichen Beitrag liefern, damit Print Buyer von ihren Druckdienstleistern Druckprodukte mit konstanten FarbeindrĂźcken erhalten, unabhängig vom eingesetzten Druckverfahren und Druckmedium“, berichtet Bernd Staudt, Marketingleiter bei GMG GmbH in TĂźbingen.

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rint ist mehr als Publishing – Druck als Verfahrenstechnik ist der Schwerpunkt im Printed Electronics / Functional Printing Park. Diese Technologie wird schon bald in vielen Branchen die Produktion revolutionieren und ist daher im dip in Zusammenarbeit mit der OE-A (Organic and Printed Electronics Association) vertreten. Das noch junge portugiesische Unternehmen Ynvisible entwickelt und vermarktet LÜsungen fßr den täglichen Bedarf im Produktionsumfeld. Die vorhandenen Prototypen sind verfßgbar, so dass die nächsten technologischen Schritte angegangen werden.

m innovative Printprodukte und – technologien geht es im Print Product Innovation Park. Die LĂśsungen reichen von der Veredelung bis Secure Printing. Dazu Dr. Rudolf Weidlich, GRT: „Wir sind ein Tiefdruckform-Hersteller fĂźr den Verpackungs- und den Sicherheitsmarkt. Auf Grund der langjährigen Erfahrung und der technischen Herausstellungsmerkmale sind wir in der Lage, kleinste Objekte mit grĂśĂ&#x;ter Präzision in Druckformen zu Ăźbertragen. Allein 25 Prozent des Firmenumsatzes werden schon heute im Bereich des Sicherheitsdruckes erzielt, sowohl fĂźr Hochsicherheits-

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eitere Fixpunkte des drupa innovation parks in Ergänzung zu den Ausstellungsschwerpunkten der Themenparks sind zwei Präsentationsbßhnen in Halle 7.0 mit Vorträgen der dip Aussteller und Partner. Ferner sind moderierte Diskussionsrunden auf den dip Bßhnen sowie Interviews innerhalb der dip energy lounge geplant. Der dip fÜrdert somit umso mehr den Kommunikationsaustausch zwischen Besuchern und Ausstellern.

Das BĂźhnenprogramm:

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n zwei fßr drupa Besucher frei zugänglichen Bßhnen präsentieren Aussteller, Sponsoren und dip-Partner ihre Innovationen. In 20-minßtigen Vorträgen kÜnnen sich Besucher ßber die Innovationskraft der Medienindustrie informieren. Die Vorträge, Podiumsdiskussionen und moderierten Beiträge bilden die Schwerpunkte der einzelnen dip Themenparks ab – eine einzigartige Ergänzung zu Produkt- und TechnologieDemonstrationen an den Ständen der Unternehmen.

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Das Magazin fĂźr visuelle Kommunikationstechnik

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Drupa-Vorschau Täglicher Überblick über den dip:

Interviews in der dip Energy Lounge:

Der dip ist Anziehungspunkt und einzigartige Austauschplattform für Besucher und Aussteller. Jeden Vormittag von 10:30 bis 11:00 Uhr erhalten die drupa Fachbesucher einen aktuellen Überblick über die Innovationskraft der Aussteller und das Tagesgeschehen im dip.

Die dip Energy Lounge ist jeden Nachmittag Plattform für Interviews zu technologischen Neuheiten. Auf Einladung des dip expert board stellt sich jeweils ein Aussteller aus einem der neun dip-Themenbereiche den Fragen des Moderators und der Besucher.

dip Information – zentraler Anlaufpunkt für alle dip Infos: An der zentralen dip Information in Halle 7.0 Stand A 06 erhalten die Besucher alle Informationen zum drupa innovation park. Weitere Informationen zum drupa innovation park unter www.dip.drupa.com

Im Fokus: Printed Electronics und Print Automatisierung Printed Electronics - Die ganze Bandbreite kreativer Möglichkeiten Ein besonderes Highlight im drupa innovation park 2012 presented by digi:media (dip) in Halle 7 sind die Themenparks Print Automation und Print Electronics. Die Printed Electronics Technologie wird schon bald in vielen Branchen die Produktion revolutionieren. Zusammen mit der OE-A (Organic and Printed Electronics Association) werden mehrere Printed Electronics-Unternehmen spannende Innovationen im dip präsentieren.

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Was bedeutet Printed Electronics? Eine interaktive Visitenkarte mit flexiblem Display, eine „sprechende“ Verpackung oder ein Brettspiel mit gedruckter Batterie und aufleuchtenden OLED’s – die Möglichkeiten und Anwendungsgebiete der gedruckten Elektronik sind vielfältig. So vielfältig, dass sich vor ein paar Jahren die Organic and Printed Electronics Association (OE-A), eine Arbeitsgemeinschaft innerhalb des VDMA, zusammengefunden hat, um eine Kommunikations- und Entwicklungsschnittstelle für die verschiedenen Forschungsbereiche weltweit zu bilden. Sie vertritt die gesamte Wertschöpfungskette der organischen Elektronik, vom Materialhersteller über Anlagenbauer und Produzenten bis hin zum Anwender und hat inzwischen mehr als 120 Mitglieder weltweit. Ziel der OE-A ist es, so genannte Roadmaps zu erstellen, die bei der Vielzahl an technischen Entwicklungen der Orientierung dienen und helfen, mögliche Anwendungsgebiete zu definieren.

Sensoren, Batterien und Beleuchtung – alles gedruckt Insbesondere die Logistik profitiert von RFID-Chips, die Informationen speichern und über kontaktlose Lesegeräte an ein zentrales System weitergeben und so

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die Überwachung der Warenkette und dem Kampf gegen Produktpiraterie dienen. Das große Potenzial der gedruckten Elektronik wird sich dann vor allem zeigen, wenn der Einsatz nicht nur auf der Umverpackung sondern auch auf dem Einzelprodukt wirtschaftlich sinnvoll und nutzbringend möglich ist - und zwar durch gesenkte Kosten und einfachere Integrierbarkeit. In der Medizin werden solche gedruckten Sensoren bereits in Milliardenstückzahlen eingesetzt. Elektronische Bücher mit organischer Ansteuerelektronik, die in Zukunft auch flexible oder gar aufrollbare Displays ermöglicht, sind ein weiterer stark wachsender Anwendungsbereich. Auch für intelligente Verpackungen, die beispielsweise Sensoren, Batterie, Display, Logik und RFID kombinieren, wird mittel- und langfristig ein starkes Wachstum erwartet.

Quantensprung für die Druckindustrie All die oben genannten Funktionen sind für die Druckindustrie zukünftig nutzbar. Gerade wegen ihres Zusatznutzens werden diese Funktionen für Kunden wie Leser interessant. Unter Einsatz von Nanotechnologie können beispielsweise sogar hauchdünne Displays auf Tickets, Grußkarten, Verpackungen oder auch in Magazinen oder Katalogen gedruckt werden. Verlage experimentieren bereits mit

integrierten Displays und anderen Zusatzfunktionen für ihre Printprodukte. „Für die werbetreibenden Kunden ist das ein Quantensprung, für die Druckbranche ein realistisches hohes Potenzial. Aus diesem Grund war es uns ein Anliegen, dieses Thema in den drupa innovation park zu integrieren. Dadurch lassen sich in einem neuen Markt neue Geschäftsfelder entwickeln.“, so Manuel Mataré, Director der drupa.

Print Automation: Schlüssel zu schnellem Return-on-Invest Weiteres Highlight des dip ist der Print Automation Park. Ziel ist, die Prozessoptimierung und größtmögliche Effizienz im Printprozess mit Hilfe von Planungsund Steuerungssystemen umzusetzen. Im Zusammenspiel mit MIS, JDF und Serveranwendungen und in Zusammenarbeit mit den CIP4 Mitgliedern können Hersteller, Berater und Anwender aus der Druckindustrie, der graphischen Industrie und angrenzenden Wirtschaftszweigen Lösungen und Arbeitsabläufe begutachten. Die CIP4 Mitglieder entwickeln in speziellen Arbeitsgruppen das Job Definition Format (JDF), PrintTalk und andere für die Prozessautomatisierung wichtige Standards. Sie berücksichtigen dabei Anwenderanforderungen, testen das Zusammenspiel der Produkte und entwickeln die erforderlichen JDF-Werkzeuge und Ausbildungsunterlagen). „JDF und Print Automation sind keine Auslaufmodelle. Auf der drupa werden wir eine Vielzahl von Druckern sehen, die sich in der Print Automation engagieren oder den Prozess weiter vorantreiben. Print Automation ist eine von mehreren Bereichen


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Drupa-Vorschau der Print-Technologie, bei der ein schneller Return-on-Invest möglich ist und das vielfach mit einer kleinen Investitionssumme“, sagt Jim Harvey, Executive Director der CIP4 Organisation. „Wir haben festgestellt, dass ein durchschnittlicher ROI einer erfolgreichen Print Automation Implementation bei über 270 Prozent jährlich liegt und das ohne Ausreißer nach oben oder unten. Dieses Ergebnis der Ertragsstärke in Produktivität und ultimativer Profitabilität kann man nicht einfach ignorieren. In den USA haben im Jahr 2011 43 Prozent der Drucker in Print Automation investiert, weitere 22 Prozent sind in der Planung, es zu tun. Da wir auf der Suche sind nach besserer Datenqualität im World-Wide-Web, hoffen wir, dass die drupa 2012 ein Meilenstein sein wird, dass die meisten Drucker anschließend die Print Automation quer durch die sich weiter entwickelte, globalisierte Welt anwenden können“. Hinzu kommt: „Für viele Hersteller im Digitaldruck und den neuen Bereichen des Printed Electronics und Verlagsanwen-

dungen wird die Weiterentwicklung von Apps ein Highlight der drupa sein“, sagt Jim Harvey weiter. „Wir erwarten, dass die Print Automation für alle Betriebsleiter, Inhaber und Geschäftsführer eine direkte Gelegenheit bietet, die positiven Veränderungen in ihre Planungen nach der drupa einzubeziehen. Der Themenpark Print Automation im dip sollte der Start dazu sein. Alle drupa Besucher können sich in diesem eigenen Bereich von den vielen Lösungen im Print Automation Bereich überzeugen und erhalten natürlich eine drupa 2012 Ausgabe der Production Automation News“.

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ür Global Graphics Software, die Entwickler des Harlequin RIP®, berichtet Jill Taylor, Corporate Communications Director: „Wir haben uns zum zweiten Mal für eine Teilnahme am dip entschieden, da die Themenparks eine erfrischende Mischung aus Ideen und Innovationen für die Besucher bieten und die Halle die entsprechende spezielle Atmosphäre hat. Wir mögen es, wenn wir unsere

Produkte auf der dip Bühne präsentieren können und eine besondere Interaktion mit dem Besucher haben. In diesem Jahr haben wir uns auf die Harlequin RIP software fokussiert, die in den digitalen Frontends für die Druckmaschinensteuerung angewendet wird“.

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rstmals Aussteller im Print Automation Park ist das Herforder IT-Haus ipactor GmbH. Matthias Welland begründete seine Teilnahme im dip mit folgender Aussage: „Um uns zu verstehen, muss man uns kennenlernen. Wir, das sind eine Handvoll IT-Experten, welche das Ziel haben, jeden Menschen bei allen Fragen rund um die Informations-Technologie umfassend zu betreuen. Dabei spielt es für uns keine Rolle, welches Betriebssystem jemand besitzt oder in welcher Branche jemand „zuhause“ ist. Unser Ziel ist unser Motto: Strukturen verbessern! Wir freuen uns darauf, dies mit unserem Druck-Plan innerhalb des drupa innovation parks den Besuchern zu präsentieren.“

Awards für 223 Arbeiten aus 21 Ländern / TDC-Präsident Diego Vainesman kommt aus den USA Seit 65 Jahren kümmert sich der Type Directors Club of New York um die Verbesserung der Typografie – und es sieht nicht so aus, als würde er bald in Rente gehen! Im Gegenteil: Der weltweit wichtigste Wettbewerb zur Gestaltung mit Schrift ist nicht nur quicklebendig, sondern sorgt mit neuen Ablegern und immer mehr Internationalität für neue Rekorde. So wird die TDC-Show dieses Jahr auf der drupa nicht nur vom renommierten Schrift-Design-Wettbewerb TDC2 begleitet, sondern auch vom neuen TDC Title Design, einem Wettbewerb, der sich innovativen Filmvorspännen und Bewegtbild-Typografie widmet. Trotz einer Fülle immer neuer Awards gilt die TDC-Show immer wieder als die Messlatte für Schrift und Typografie!

„D

ie drupa und die TDC-Show sind seit über 20 Jahren treue Partner“, freut sich Bertram Schmidt-Friderichs, Chairman des Deutschen Komitees des TDC of New York: „Grafikdesign hat seit vielen Jahren dank der Unterstützung der Messe Düsseldorf einen festen Platz auf der drupa! Was wäre die Präsentation der neuesten Druck- und Medientechnologien ohne die neuesten Trends und Beispiele, was man damit an Kommunika-

tion mit Schrift alles Gutes herstellen kann.“ So wird die Weltpremiere der 58. TDCShow wieder mit einem eigenen Stand in Halle 6 (B 06) präsent sein; dort finden sich inmitten der Technik- und Innovationsfülle der Messe kreative Anregungen, gestalterische Denkanstöße und die neuesten Trends der visuellen Kommunikation. Zum zweiten Mal wurde der

Stand von Studierenden der FH Würzburg unter der Leitung von TDC-Komitee-Mitglied Prof. Gertrud Nolte gestaltet. Das Engagement der Studenten geht über die Vorbereitung und Standkonzeption hinaus: Sie bauen die Ausstellung mit auf und betreuen die TDC-Show auch während der 14-tägigen drupa vor Ort. 2012 werden außerdem weitere Arbeiten mit dem Prädikat „Awarded for Typographic Excellence“ im drupa cube in Halle 7A zu sehen sein. Diego Vainesman, Präsident des TDC, und Carol Wahler, die langjährige und drupa-erfahrene TDCGeschäftsführerin, reisen extra aus New York an, um den deutschen Gewinnern am 3. Mai um 15.00 Uhr persönlich zu gratulieren. Eine Auszeichnung im TDC war schon für viele Gestalter der Start zu einer großen Karriere, denn die Auswahl-

Der Siebdruck 04.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Type Directors Club – der weltweit wichtigste Wettbewerb zum Thema Schrift auf der drupa 2012


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Drupa-Vorschau kriterien der TDC-Show sind streng, und das Juryverfahren gilt als unbestechlich. 33 Länder maßen sich im übertragenen Sinn bei der 58. TDC-Show, aus fast 1.600 Einsendungen wurden nur 223 Awards für Arbeiten aus 21 Ländern ausgewählt, davon 47 Arbeiten aus Deutschland. Keine leichte Arbeit für die Jury, in der Design-Stars wie Luise Fili und Ray Fenwick saßen, denn das Niveau aller Einsendung ist extrem hoch. Wie immer bildet das Ergebnis der Show eine große Bandbreite ab: Vom Do-it-yourself-Trend über Handschriften bis zur wachsenden Kategorie der zeitbasierten Typografie in

Filmen und Trailern inkl. der neuen 3DFilmtechnik. Vor allem in der Extra-Show Title Design, die mit in die Ausstellung integriert ist, werden die Grenzen der Typografie ausgelotet und ganz neue Möglichkeiten präsentiert. Neue und damit unverbrauchte, aber hervorragend gemachte Schriften wählten Maxim Zhukov, Roger Black, Mathew Carter, Paul Shaw und Erik Spiekermann aus 173 Einsendungen aus 27 Ländern im TDC2-Wettbewerb aus: 13 Schriftfamilien bekamen die begehrte Auszeichnung „Design Excellence“ des TDC, der mit dieser strengen Messlatte seinem Ziel,

die Graphic Arts Community mit guter Typografie zu erziehen, treu bleibt. Diego Vainesman, der amtierende TDCPräsident, spricht auch am Samstag, den 5. Mai, im drupa cube im Rahmen des creative weekends über „Type is sexy and I know it!“ Internationale Größen der Typo- und Fotoszene entfachen an diesem Wochenende im drupa cube ein Feuerwerk an Inspirationen. Tickets für das gesamte creative weekend gibt es für 199,00 Euro im Ticketshop der drupa 2012 (www.drupa.de/2130).

drupa cube 2012: 13 Tage – 13 Themen Sprungbrett zwischen Print- und Online-Welt

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

von Nicola Scheifele, München* Wenn Print auf Digitales trifft, werden Visionen wahr und spannende Druckprodukte möglich: Verpackungen leuchten, Plakate entführen in virtuelle Welten, Mailingaktionen werden messbar und Give-aways sorgen spielerisch für einen nachhaltigen Werbeeffekt. Dank Schnittstellen wie QR-Codes, Augmented Reality oder Touchcodes erwachen Printprodukte zum Leben. Was heute bereits erfolgreich angewendet wird und was morgen möglich ist, erfahren die Besucher des drupa cube 2012 am Tag der Verpackung (4. Mai), am Tag des Dialogmarketing (10. Mai) und am Tag von Out of Home (14. Mai).

wieser, Head of Mobile bei der Plan.Net Gruppe in München. Er wird im drupa cube am Tag von „Out of Home“ über das Thema „Going beyond labels mit Augmented Reality“ referieren.

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Augmented Reality, kurz AR oder auf Deutsch erweiterte Realität, bietet viele Chancen, Printprodukte mit Mehrwert zu versehen. Wie beim Give-away der Karl Knauer KG, das kürzlich den Promotional Gift Award 2012 in der Kategorie „Kommunikative Produkte“ gewonnen hat. Der mit einem Marker bedruckte Notizquader führt via Smartphone-App und Kamera zu einem AR-Spiel. Bei diesem gilt es, wie auf dem Jahrmarkt nach – virtuellen – Dosen zu werfen. Ein Werbegeschenk, das nachhaltige Effekte erzielen kann. „Die Schnittstellen zwischen Print und Digitalem sind extrem wichtig“, so Martin Glatz, Vertriebsleiter bei Karl Knauer und Vortragender im drupa cube am „Tag der Verpackung“. „Und zwar schlicht und ergreifend, weil dies die Zukunft ist. Haben wir früher über Web-to-Print gesprochen, steht heute Print-to-Web im Fokus. Reale Welten verschmelzen mit virtuellen Welten, PrintInformation mit multimedialen (Online-) Informationen. Wir werden Marken bald endlich umfassend crossmedial erleben dürfen – und dies am POS und zu Hause.“.

nzwischen sind die schwarz-weißen Quadrate nahezu überall zu finden: auf Visitenkarten, Plakaten, Verpackungen – ja sogar auf Dächern, Manschettenknöpfen, Grabsteinen oder Kondomhüllen. QR-Codes weisen SmartphoneNutzern den einfachen und direkten Weg ins Internet. Auch wenn die Schnittstelle zwischen Printprodukt und digitaler Welt hin und wieder seltsame Blüten treibt, liegen ihre Vorteile auf der Hand: Die schwarz-weiße Matrix lässt sich rasch und kostengünstig erstellen und ist mit jedem QR-Reader zu lesen. Mit dem aufgedruckten Code und dem Smartphone lassen sich Kunden und Interessenten schnell und einfach zu Aktionen, Informationen, Services und zum mobilen Shopping lotsen.

Quadratisch, praktisch, verkaufsfördernd Laut einer Ebay-Studie von vergangenem Dezember würden sogar 48 Prozent aller Befragten sofort online bestellen, wenn sie ein QR-Code auf ein interessantes Produkt hinweist. Die Unternehmensbe-

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Der Siebdruck 04.2012

ratung Deloitte wird mit den Ergebnissen ihrer aktuellen Befragung „M-Commerce in Deutschland – Freundliche Aussichten für mobiles Einkaufen“ noch konkreter: Neben besseren Mobilfunknetzen, neuen Apps fürs Couponing und standortbasierten Angeboten habe auch das QRScanning die Zahl der mobilen Shopper in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Der Anstieg der Shopper unter den Handy-Nutzern stieg von 6 auf 13 Prozent. Vor allem Männer kaufen gerne mit dem Smartphone ein. Laut der Deloitte-Studie informierten sich 41 Prozent der Befragten vorab per Scan – zum Beispiel über die Herkunft eines Weins oder über dazu passende Rezepte. „Heute ist das mobile Internet durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones immer ‚am Mann’. Werbetreibende, die Schnittstellen zwischen Klassik und Digital – wie QR-Codes oder Augmented Reality – nicht bieten, handeln töricht. Denn sie vergeben damit Chancen für neue Markenerlebnisse oder den direkten Dialog mit ihren Kunden“, sagt Florian Gmein-

Von Web-to-Print zu Print-to-Web


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Drupa-Vorschau

Datum

Thema

Ideeller Träger / Medienpartner

Donnerstag, Print – Web – Mobile. Von Social digi:media / (www.digimedia.de) Media über Mobile Marketing bis horizont (www.horizont.net) 3. Mai zu Print - Tipps und Trends: So sieht Medienkonvergenz in der Praxis heute aus Interpack (www.interpack.de) / packaging news (www.packagingnews.co.uk)

Samstag, 5. Mai

Creative Weekend 1. Quo vadis Editorial Design?

typografische gesellschaft münchen (www.tgm-online.de), Type Directors Club of New York (www.tdc-ny.de) Page (www.page-online.de)

Sonntag, 6. Mai

Creative Weekend 2. Digitale Fo- arbeitskreis digitale fotografie tografie und crossmediale Design- (www.adf.de) / trends ProfiFoto (www.profifoto.de)

Montag, 7. Mai

Tag der Zeitschrift. Beispiele und Trends digitaler Erweiterungen von Zeitschriften - vom Mobile Trend bis zum App.

Deutsche Fachpresse (www. deutsche-fachpresse.de) / kress (www.kress.de)

Dienstag, 8. Mai

Tag des Buches. Die Rolle des Buches im Medienmix - neue Businessmodelle und Geschäftsstrategien

Akademie des Deutschen Buchhandels (www.buchakademie.de) / Buchreport (www.buchreport. de)

Mittwoch, 9. Mai

Tag der Corporate Communication. Internationale Beispiele und Trends aus dem Corporate Bereich - über neue IT-Strukturen und Kommunikationsmodelle.

Forum Corporate Publishing (www.forum-corporate-publishing.de) / horizont (www.horizont.net)

Donnerstag, Tag des Dialogmarketing. Trends beim Datenschutz und neue Wege 10. Mai zu Kundenbeziehungen im Dialogmanagement.

Deutscher Dialogmarketing Verband (www.ddv.de) / absatzwirtschaft (www.absatzwirtschaft.de)

Tag der Medienproduktioner. Trends und Beispiele zum Wandel in der Medienproduktion – die Zukunft wird diesen Wandel noch beschleunigen.

Fachverband Medienproduktioner (www.f-mp.de) / Print Business (www.printbusinessmagazine. co.uk)

Samstag, 12. Mai

Future of Print 1. Von Technik und Visionen – was Elektronisches Drucken heute schon kann.

Organic Electronics Association (www.vdma.org(oe-a) / Deutscher Drucker (www.print.de)

Sonntag, 13. Mai

Future of Print 2. Neueste Entwicklungen und Trends im Bereich des Functional und 3DPrinting.

ESMA (www.esma.org) / Spezialist Printing Worldwide (www.specialistprintingworl wide.com)

Montag, 14. Mai

Out of Home. Der große Hype: Großformat-Werbung und ihre Wirklung im Kontext digitaler Medien.

– / Image Reports (www.imagereportsmag.co.uk)

Freitag, 11. Mai

Dienstag, 15. Mai

Tag der Zeitung. Innovative –/– Beispiele aus dem Zeitungsbereich im Wandel und im Umgang mit digitalen Medienwelten.

Sieb-Kopier- und Trockenanlage

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Der Siebdruck 04.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Tag der Verpackung. Megatrends und neues Konsumverhalten - so wirken sie im Bereich der Verpackungen.

Freitag, 4. Mai


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Drupa-Vorschau Neue Technologien für mehr Wachstum

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Auch Mike Ferrari sieht die Zukunft in neuen Technologien. Er war über drei Jahrzehnte bei The Procter & Gamble Co. für den Bereich Global Packaging verantwortlich und hat den Tag der Verpackung im drupa cube konzipiert und organisiert, zu dem er den Eröffnungsvortrag hält. „Um mit ihren Produkten aus der Masse herauszustechen, müssen die Unternehmen Alleinstellungsmerkmale und Anreize für den Verbraucher schaffen“, so der Gründer und Präsident der Ferrari Innovations Solutions, LLC. „Die schwache Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren das Wachstum gebremst, wegweisende Zukunftstrends können das ändern. Druckunternehmen müssen sich künftig vom reinen Dienstleister zum Partner entwickeln, der aktiv Mehrwert für seinen Kunden schafft. Die Besucher des drupa cube werden am „Tag der Verpackung“ erfahren, wie bahnbrechende Technologien und Trends die Zukunft der Branche verändern können.“ Zum Beispiel Technologien wie der Touchcode. Dieser lässt sich ebenfalls

wie der QR-Code auf Papier, Karton oder Folie drucken, aber er ist im Gegensatz zu diesem unsichtbar. Wie sein auffälliger Bruder kann er exklusiven Zugang zu digitalen Inhalten wie Aktionen, Spielen oder erweiterten Informationen verschaffen. Sein Vorteil: Er lässt sich nicht so leicht kopieren wie ein QR-Code, bietet so mehr Sicherheit für den Nutzer und ist beispielsweise vielfältig im Dialogmarketing einsetzbar, da mit ihm der Erfolg von Mailings messbar wird. Eine wichtige Option für Direktmarketer, die sich etwa auf neuen internationalen Märkten bewegen wollen. Mehr dazu erfahren die Besucher des drupa cube am Tag des Dialogmarketing: „Dieser verknüpft eindrucksvoll klassische Direct-MarketingThemen mit interaktiven MarketingIdeen“, erklärt Dorothe Eickholt, Geschäftsführerin von Swiss Post International Germany und Referentin an diesem drupa cube-Tag. „Denn Web-to-Print-Lösungen wie die SwissPostCard, individualisiertes One-toOne-Marketing wie die Urlaubszeitung und QR-Codes, die Mailings zum Leben

erwecken, forcieren den Kundendialog in neuen Märkten.“ Das zweisprachige Programm (deutsch und englisch simultan) wendet sich an das internationale Fachpublikum. Der drupa cube 2012 schließt sich auf dem Messegelände unmittelbar an den drupa innovation park an – Technik und Anwendung lassen sich so einfach miteinander verzahnen. Die Symposien des drupa cube 2012 finden an jedem Messetag von 10:15 Uhr bis 13:30 Uhr statt. Das Ticket für einen Veranstaltungstag kostet 199 Euro. Darin inbegriffen sind der Eintritt für die drupa 2012 und ein Mittagessen am jeweiligen Tag. Weitere Infos: auf www.drupacube.de. *Zur Autorin: Nicola Scheifele ist mit ihrem Pressebüro allWrite als freie Journalistin und Autorin überwiegend zu den Themen Marketing und Medien tätig. Zurzeit liegt ihr Fokus vor allem auf der Printkommunikation. So berichtet sie in ihrem Blog auf regelmäßig über die neuesten Printprodukte.

Museum für Druckkunst Leipzig auf Einladung der Messe Düsseldorf in Halle 6, Stand C30 Auf Einladung der Messe Düsseldorf präsentiert sich das Museum für Druckkunst Leipzig vom 3. -16. Mai 2012 auf der drupa, der weltweit wichtigsten Fachmesse der grafischen Industrie, und zeigt einen Querschnitt aus seiner einzigartigen Sammlung.

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rintmedien nehmen in einer zunehmend digitalen Welt eine wichtige Stellung ein. Ihr klarer Vorteil gegenüber digitalen Medien: sie können mit allenSinnen erlebt werden. Daran anknüpfend setzt das Museum für Druckkunst in seiner Präsentation ebenso auf vielfältige Sinneseindrücke wie Sehen, Riechen und Anfassen. Mit dem Messestand transportiert das Museum dieses Motto auf die Messe und bildet einen Brückenschlag zwischen Historie und Moderne in der Druckindustrie.

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ie drupa, Fachmesse für Druck, Vorstufe, Buchbinderei, Druckverarbeitung und Papierverarbeitung, findet nur alle vier Jahre statt und zieht ein internationales Publikum an. In Halle 6, Stand C30 präsentiert das Museum auf rund 300m² mehrere historische Druckmaschinen, Pressen, Geräte und exklusive Produkte aus seinem Museumsshop.

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Auf einer SIGL-Presse von 1872 entstehen moderne Printmedien Foto © Kai Hofmann


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Drupa-Vorschau

MEINE

MAGNETLÖSUNG VON HAAS & CO.

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Blick in die Werkstatt des Museums, Foto © Klaus-D. Sonntag

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edruckt wird auf der drupa täglich live vor den Augen der Besucher. Auf einer eigens von Koenig & Bauer restaurierten Buchdruckschnellpresse mit Handanlage (um 1900) und auf einer Kniehebelpresse von SIGL aus dem Jahr 1872 entstehen modernste Printmedien, die durch den traditionellen Buchdruck veredelt werden und damit das „gewisse Etwas“ erhalten. Gedruckt werden die Plakate, Karten und Folder auf den exklusiven Papieren der Büttenpapierfabrik Gmund und können am Messestand erworben werden.

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ls weiteres Highlight veranschaulicht eine Linotype-Setzmaschine (Baujahr 1965) die Druckvorstufe in der Ära des Bleisatzes.

Außerdem können Besucher an verschiedenen Handpressen selbst Postkarten drucken. An einer Faulmann-Sternhebelpresse von 1850 druckt die Leipziger Künstlerin Karin Pietschmann eigene Radierungen und Stiche. Diese und viele weitere Attraktionen erwarten die Besucher in der drupa-Dependence des Museums für Druckkunst in Halle 6, C30. Der Museumsshop am Stand bietet eine Vielzahl an Produkten der Druckkunst und Informationen über die Aktivitäten in Leipzig.

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ugmented Reality – ganz analog und mit allen Sinnen in Halle 6, C 30 und das ganze Jahr in der Leipziger Nonnenstraße, mitten in einem der innovativsten Viertel der Stadt!

MAGNETFOLIE MAGNETIC FOIL GNET-INKJET-PAPER MAGNETBÄND MAGNETICDienstag TAPES DISPLAYBÄND DISPLAY TAPES KENNZEICHNUN BÄNDER LABELLING STRIPS L TIKETTEN STORAGE LABELS Mittwoch LAGERETIKETTEN SPECIAL STORA LABELS C-PROFIL C-PROFILE TENHALTER UND -LEISTEN HOLDERS Donnerstag AND RAILS QS-HÜLLEN JACKETS MAGNETTASCHEN MAG TIC BAGS SONDERANFERTIGUNG CUSTOM-MADE PRODUCTS O Freitag SATIONSMAGNETE ORGANISA MAGNETS SUPERSTARKE ORGANISA ONSMAGNETE SUPER STRONG NISATION MAGNETS DEKOMAGN Samstag DECO MAGNETS NEODYMM TE (NDFEB) NEODYMIUM MAGN (NDFEB) HARTFERRITMAGNETE Sonntag

Planatol stellt Neuigkeiten aus den Bereichen Falzklebesysteme, Klebstoffe und Klebebindegeräte vor. Planatol, seit 80 Jahren Partner der Drucker, Verpacker, Buchbinder und Beschichter, zeigt auf der drupa 2012 Neuigkeiten aus den Bereichen Falzklebesysteme, Klebstoffe und Klebebindegeräte.

Falzklebesysteme

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lanatol bietet Hochleistungssysteme für die Falzklebung im Rotationsdruck an. Die Systeme für die Längsleimung Combijet 9NET und 9DT sorgen für exakte Klebelinien bei sehr geringem Klebstoffverbrauch und zeichnen sich durch Auftrageköpfe mit einer Lebensdauer von vielen 100 Millionen Schalt-

spielen aus. Die aus Keramik gefertigten Auftragedüsen haben Standzeiten von mehr als 400.000 km.

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n Düsseldorf präsentiert Planatol den neuen Anlagenschrank des Combijet 9NET, der sich durch ein modernes und kompaktes Design auszeichnet. Auch der Medientrakt im Inneren des Schrankes wurde optimiert und wesentlich übersichtlicher und servicefreundlicher gestaltet. Des Weiteren werden neue Zusatzfunktionen wie Bahnkantenkontrolle und Leimspurerkennung vorgestellt. Bei der Bahnkantenkontrolle tastet ein Sensor die Papierbahn ab. Das System

Der Siebdruck 04.2012

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MAGNETFOLIEN MAGNETBÄNDER FERRO-FOLIEN

Haas & Co. Magnettechnik GmbH Fon: +49 (0) 61 22 - 14 07- 0 info@haas-magnettechnik.com

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Drupa-Vorschau stoppt den Leimauftrag, wenn keine Papierbahn vorhanden ist. Mit der Leimspurerkennung wird der permanente Klebstoffauftrag sichergestellt. lanatol ist weltweit der einzige Lieferant von Querleimsystemen für die Beleimung von Papiersträngen auch quer zur Papierlaufrichtung. Damit können auch Produkte im liegenden Format geklebt werden. Auf der drupa präsentiert Planatol Crossjet, eine neue Produktstudie eines auf spezieller Ventiltechnik basierenden Leimsystems, das erstmals den kontaktlosen Klebstoffauftrag in der Querleimung ermöglicht. Mittels quer zur Papierbahn positionierter High-end Auftrageköpfe werden Klebepunkte auf die Papierbahn geschossen. Auch bei maximaler Papierbahngeschwindigkeit wird ein Klebepunkt exakt positioniert. Durch die spezielle Steuerung kann formatvariabel, wie zum Beispiel im Tiefdruck erforderlich, an jeder Position aufgetragen werden. Die ersten Testläufe wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Schon bald soll Crossjet die vorhandene Generation an Querleimwerken ablösen.

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Klebstoffe mit Erfahrung aus 80 Jahren

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

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lanatol bietet leistungsstarke Klebstoffe für die Buchbindung, die Falzklebung, Formulare und Mailings, die Druckveredelung, das Kleben in der Verpackung sowie Etiketten und weitere Applikationen. Es werden alle Klebstoff-

technologien abgedeckt, von Dispersionen bis zu PSA, EVA und PUR Hotmelts.

Planatol präsentiert diverse Innovationen aus dem Klebstofflabor:

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ür die Glanzfolienkaschierung hat Planatol einen neuen Dispersionsklebstoff entwickelt, der exzellente Adhäsionseigenschaften bei einer reduzierten Vernetzermenge bietet und Kunden damit Kosten spart. Der neue Kaschierklebstoff ist sowohl als 1K- als auch als 2K-System einsetzbar. Im Bereich der Klebebindung wird mit dem Planatol HM 2941 ein neuer EVA Hotmelt vorgestellt, der sich insbesondere durch seine sehr niedrige Verarbeitungstemperatur auszeichnet und damit zur Reduzierung von Energiekosten im Produktionsprozess beiträgt. Der neue Klebstoff bietet eine sehr gute Festigkeit der Klebebindung und kann auch im Two-Shot-Verfahren eingesetzt werden. Ein weiteres Highlight ist der neue PSAKlebstoff von Planatol für die Buchdeckenfertigung. Der PSA ist resistent gegenüber Temperaturschwankungen und sorgt für absolut gerade Buchdecken im Winter und optimale Produktionsgeschwindigkeiten im Sommer. Er lässt sich leicht verarbeiten und liefert ausgezeichnete Haftung, selbst auf schwierigen Umschlagsmaterialien. ie PUR-Hotmelts von Planatol bieten hervorragende Verarbeitungseigenschaften und sehr hohe Festigkeiten

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bei einer hohen Temperaturresistenz. Speziell für die Anforderungen der Buchbindung wurde ein neuer PURKlebstoff entwickelt, der erstmals die Vorteile der PUR-Technologie mit einem perfekten Aufschlageverhalten verbindet. Mit dem vielseitigen Planatol PUR 2880, einer zusätzlichen emissionsarmen Variante und weiteren Typen deckt Planatol alle Einsatzbereiche bei der Buchproduktion ab.

Planax Klebebindesysteme und Plana Klebeprodukte

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uch der erfolgreiche Planax Copy Binder 5 mit einem neuen Design wird präsentiert. Mit diesem Office Klebebindegerät können Einzeldokumente oder Kleinauflagen in einer hochwertigen Optik professionell gebunden werden. Es zeichnet sich durch Leistungsstärke, einfache Bedienbarkeit und einen günstigen Preis aus. Als Binderücken dienen die neu entwickelten Planax Strips. Der Thermobindestreifen aus Leinen verfügt über eine Klebstoffbeschichtung, die beste Haltbarkeit gewährleistet. Des Weiteren stellt Planatol aus der Plana Produktlinie die Plana Dots vor. Plana Dots sind Klebepunkte aus druckaktivierbarem Haftschmelzklebstoff für professionelle Konfektionierungen von Druckprodukten aller Art. Stand A07 in Halle 13 www.planatol.de

Erweitertes Siebdrucksortiment von Sefar Ein marktgerechtes Sortiment für den grafischen Siebdruck ist der Themenschwerpunkt von Sefar. Sefar stellt erstmals das 30 µm Garn innerhalb der Produktlinie SEFAR® PME vor.

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ieser Gewebetyp eignet sich hervorragend für den passgenauen Mehrfachnutzendruck speziell bei der Veredelung von Printprodukten. Der Kunde profitiert von einer hohen Dimensionsstabilität und besserer Druckqualität.

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as bewährte Allround-Siebdruckgewebe SEFAR® PET1500 macht die Schablonenherstellung einfacher und schneller. Durch die besonderen Haftungseigenschaften des Gewebes werden Rasterpunkte und feine Linien optimal

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Der Siebdruck 04.2012

Druckveredlung mit dem Siebdruck und dem passenden Gewebe von Sefar


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Drupa-Vorschau verankert. Dadurch ist es für den Einsatz von CtS Anlagen geradezu prädestiniert. Dank des optimalen Unterstrahlungsschutzes des gelben Gewebes wird eine hohe Detailauflösung erzielt, eine hohe Reproduzierbarkeit und deutlich bessere Konturschärfe sind die erfreulichen Folgen. as präzise, industriell vorbeschichtete Siebdruckgewebe SEFAR® PCF ermöglicht eine direkte Belichtung nach dem Spannprozess. Dabei werden die kritischen Arbeitsschritte in der Schablonenherstellung drastisch reduziert und erhebliche Investitions- und Lagerkosten eingespart. Der konstante Schichtaufbau und Oberflächenrauigkeit garantiert hochstehende und reproduzierbare Druckergebnisse. Die Schablonenherstellung ist sauber und umweltschonend. n Live-Vorführungen haben Besucher des Sefar-Messestandes die Möglichkeit, sich persönlich von den Vorteilen des Sefar Gewebesortimentes und des SEFAR® 3A Spanngerätes zu überzeugen. Das Spanngerät besticht durch seine Funktionalität und das ergonomisch durchdachte Design. m das Siebdruck-Wissen konzentriert zu bündeln, beteiligt sich Sefar dieses Jahr an der ESMA „Screen City“. Mit zehn weiteren namhaften Ausstellern zeigt Sefar in einem attraktiven Pavillon den aktuellen Stand der Siebdruck-Technologie.

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www.sefar.com

Blindenschrift mit Relieflack gedruckt, das ideale Einsatzgebiet für das Siebdruckverfahren

Der Siebdruck 04.2012

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Drupa-Vorschau

Europa-Siebdruckmaschinen-Centrum:

Premiere des neuen Stoppzylinder-Siebdruckvollautomaten Anlässlich des großen internationalen Events der Druckbranche in Düsseldorf will ESC weitere Marktsegmente im Offsetdruckbereich erobern. Natürlich wird ein Querschnitt des äußerst vielseitigen Maschinenprogramms aus den Bereichen Digital-, Sieb- und Tampondruck zu sehen sein. Vor allem aber steht der ESC-Messestand im Zeichen einer Premiere: der Markteinführung eines neuen StoppzylinderSiebdruckvollautomaten!

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

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iel ist es, den Siebdruckprozess noch stärker in Offsetdruckereien zu integrieren und hier bietet ESC eine optimierte Produktionspalette für die UVVeredelung von Druckprodukten an. Materialschonend und umweltverträglich erfolgt die Härtung durch UV-Technologie im Zuge einer vollautomatischen Linie bestehend aus Bogenanleger, Stoppzylinder-Siebdruckanlage mit angeschlossenem UV-Trockner und automatischem Bogenabstapler.

ESC-Atma Dreiviertelautomat

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Der Siebdruck 04.2012

Passend dazu liefert ESC bei Bedarf die komplette Druckvorstufe und die ESCPERFECTA IC ECOline als InlineDurchlaufanlage für das automatische Waschen und Entschichten von Siebdruckschablonen. Natürlich können sämtliche Anlagen speziell für die Anforderungen des jeweiligen Kunden modifiziert werden. etails zur neuen Stoppzylinderanlage sollen vor der Messe noch nicht bekannt gegeben werden.

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Nur soviel sei gesagt: Schon das bekannte ESC-Modell, die HIGH PRESS PLUS E3, hat sich durch gute technische Ausstattung und hohe, zuverlässige Druckleistung einen großen Marktanteil sowohl auf dem deutschen Markt als auch international gesichert. Die Weiterentwicklung stellt, was technisches Konzept, Druckqualität und Bedienerfreundlichkeit angeht, noch einmal eine Steigerung dar. Bei ESC geht man davon aus, dass die „Neue“ auf großes Interesse vor allem bei den Druckveredlern stoßen wird.

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uch im Digitaldruckbereich suchen sowohl grafische Betriebe als auch industrielle Anwender nach kombinierten Lösungen – vor allem zur Kostenoptimierung. Ein Beispiel ist die Weiß-Hinterlegung von digitalen Drucken. Hier hat ESC gleich mehrere groß- und mittelformatige Digitaldruckanlagen wie die Mimaki JFXplus, ESCJetrix oder ESC-

Daytona im Programm, die zu diesem Zweck mit den Siebdrucksystemen ESC-ATMAX oder ESCATMACE kombiniert werden können. Ob es sich bei der Aufgabenstellung um die Bedruckung von Glas, Papier oder Kunststoffen handelt, spielt keine Rolle. Alle Systeme be-


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Drupa-Vorschau

ESC-PERFECTA®IC ECOline Siebreinigungssystem

drucken problemlos eine Vielzahl an Materialien in unterschiedlichen Druckstärken. Auch vollautomatische Produktionslösungen entwickelt ESC in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden.

DTG M2, der auch für den industriellen Textildruck geeignet ist, vervollständigen das vielseitige Programm auf dem DRUPA-Messestand. ESC DRUPA-Messestand: Halle 03, Stand E16

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eistungsstarke UV-Digitaldrucksysteme für das Kleinformat sowie Textil-Direktdrucksysteme, wie zum Beispiel der neue ESC-

www.esc-online.de

Domino Printing Sciences wird die nächste Generation der digitalen Vierfarb-Etiketten-Inkjet-Druckmaschine N600i mit erweiterten i-Tech intelligent Technology Funktionen vorstellen, die die Effizienz der Druckproduktion erhöhen sollen. Die digitale Farbdruckmaschine N600i kombiniert eine sich dem Flexodruck annähernde Druckgeschwindigkeit mit der Flexibilität des Digitaldrucks, um die Rentabilität zu erhöhen und die Produktionskosten zu senken.

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it einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 75 Metern pro Minute definiert die N600i das Produktionsspektrum neu, das eine Etikettendruckerei für den Digitaldruck be-

rücksichtigen kann. Sie ermöglicht nicht nur die für die digitale Technologie typischen schnellen Auftragswechsel und kleinen Auflagen, sondern erweist sich mit einer Druckkapazität von bis zu 1.500m² pro Stunde (entspricht ca. 4.500 Laufmeter pro Stunde) auch bei großen Auflagen als wirtschaftliche Lösung.

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ie neue, auf der drupa 2012 ausgestellte digitale Etikettendruckmaschine N600i wurde mit einer Vielzahl von i-Tech intelligent Technology Funktionen ausgestattet, die den Kunden eine überlegene Lösung zur Verfügung stellen. Diese einzigartigen automatischen Funktionen wurden mit dem Ziel entwickelt, technische Eingriffe zu minimieren

Der Siebdruck 04.2012

In Verbindung mit konduktiven Silberleitpasten,

Dielektrika und Carbonpasten für den Schaltungsdruck von

Domino stellt seine „intelligente“ digitale Etikettendruckmaschine N600i vor

ie N600i, die UV-härtende Tinten verwendet, bietet eine native Auflösung von 600 dpi und bis zu vier Graustufen sowie eine der kleinsten Tröpfchengrößen (6 pl), um auf zahlreichen gestrichenen Papieren und Kunststoffetiketten einen qualitativ hochwertigen Druck zu gewährleisten. Damit ist die N600i vor allem für variable, lokalisierte Etikettenanwendungen, einschließlich Sprachversionen, Personalisierung sowie spezielle Werbeverpackungen, geeignet.

Serie 347 easySWITCH - Spezialfarben für Folientastaturen, dauerelastisch und hochbeständig! Für mechan. Belastbarkeit nach DIN 41115.

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im Siebdruckverfahren appliziert auf Autotex Velvet oder Fine, sowie AUTOSTAT-Folien von

Hohe Schälfestigkeiten und Klebkraft-Werte mit dem Klebe-Tape Orafilm 1377 auf hochtransparenter Reinacrylat-Basis, hochbeständig gegen UV- Strahlung, Temperaturbelastung, Chemikalien und Lösemitteln.

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Drupa-Vorschau oder völlig unnötig zu machen und die täglichen Bedienabläufe möglichst kurz, einfach und intuitiv zu gestalten.

durch eine höhere Effizienz der Produktion und einen geringeren Ma t e r i a l b e stand und

ActiFlow System mit dem zirkulierenden Tintenstrom dafür, dass die Tinte im Druckkopf immer in Bewegung ist, auch wenn er nicht druckt. So verringert sich der Wartungsaufwand und die Druckqualität ist bei der Wiederaufnahme der Produktion uneingeschränkt gewährleistet. Weiterhin erlaubt die einzigartige MikromotorCon t rol lerTechnologie Stitch-

Damit wurde auf die wachsende Nachfrage nach einer maximalen Gesamtanlageneffektivität reagiert.

„D

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

as Design der N600i verbindet eine umfassende und langjährige Kompetenz auf dem Gebiet der Inkjet-Technologie mit der Notwendigkeit, die immer höheren Anforderungen der Hersteller von Markenartikeln zu erfüllen“, meint Philip Easton, Director of Digital Printing Solutions bei Domino. „Diese möchten nicht nur eine direktere, lokalisierte und personalisierte Kommunikation mit ihren Kunden, sondern streben

Ausschuss auch Ko s t e n e i n sparungen an.“

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ie in die N600i integrierte automatische i-Tech CleanCap Reinigungs- und Verschlussstation von Domino gewährleistet das automatische Reinigen des Druckkopfes, so dass die regelmäßige manuelle Wartung entfällt. Darüber hinaus sorgt das

Link d i e exakte Ausrichtung der Druckköpfe und gewährleistet ein makelloses Druckbild über die gesamte Druckbreite. „Die N600i ist eine ideale Lösung, die die Vorteile des Digitaldrucks gezielt einsetzt, um die Anforderungen der Markenartikler zu erfüllen“, ergänzt Philip Easton. „Mit der Entwicklung der Technologie der N-Serie hatten wir uns das Ziel gesetzt, die Flexibilität des Digitaldrucks mit führender Produktivität und niedrigen Betriebskosten zu verbinden. Die N600i der neuesten Generation verkörpert den Höhepunkt unseres Engagements für die Bereitstellung von durchdachten, praktischen Lösungen.“

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ie N600i wird in Rollendruck-Konfiguration angeboten. Das modulare Gestell erlaubt eine spätere Erweiterung. Integriert ist das neueste digitale Frontend von EskoArtwork, um die nahtlose Einbindung in vorhandene Workflowlösungen der Kunden zu gewährleisten. Weitere Informationen über Domino finden Sie unter

„Intelligente“ und vielfältige Produkte gedruckt auf der N600i

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Halle 13, Stand D89 www.domino-printing.com


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Drupa-Vorschau

THIEME in der Screen City

Erst kürzlich wurde die größte Inline-Siebdruckmaschine der Welt, eine THIEME 3000 GS/LS für die Bedruckung von Glasscheiben mit einem maximalen Scheibenformat von 3,3 x 7,5 Metern in Deutschland installiert.

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ls Prozesspartner erarbeitet Thieme die bestmögliche Lösung für Ihre spezifische Anwendung. In unserem Technikum werden permanent neue Ideen und Entwicklungen auf Ihre Praxistauglichkeit getestet. Hier können Prinzipversuche für kundenspezifische Anwendungen durchgeführt, Unterstützung bei der Maschinenkonfiguration geleistet, Herstellbarkeitsversuche sowie Scale-upVersuche zur Parameterfindung umgesetzt werden. Einen hohen Stellenwert hat auch der Service. Das erfahrene Serviceteam von Thieme begleitet Sie in alle Phasen des Maschinenlebenszyklus. Von der Installation der Maschine über den RampUP bis zur Serienreife, die Instandhaltungsund Reparaturarbeiten bis hin zur Umsetzung von Umbauten, Funktionserweiterungen oder produktivitätssteigernden Maßnahmen.

Besuchen Sie Thieme auf dem drupa Messestand 3A73-1 in Halle 3. Hier können Sie die Präzisionssiebdruckmaschine THIEME LAB 1000 mit automatischer Siebausrichtung und automatischer Substratausrichtung mittels CCD-Kamerasystemen live sehen. THIEME LAB 1000 Zum Einsatz in der Produkt- und Prozessentwicklung. Gefertigt für selektives Beschichten und funktionales Drucken von z.B. printed electronics, Solarzellen, RFID and organic electronics. Die THIEME LAB 1000 bietet: Positionsgenauer Druck von Single- und Multilayerschichten, kürzeste Rüstungszeiten von Sieb, Substrat und Druckmedien und einfache Parametervariation und sichere Parameterdokumentation (Foto: Thieme) THIEME Stand in der ESMA Screen City Auf dem Gemeinschaftsstand der ESMA befindet sich auch der Messestand vom Thieme. (Illustration: Egovision)

Halle 3 Stand 3A73-1 www.thieme.eu

Der Siebdruck 04.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Im Bereich Siebdruck beweist Thieme seit langem erfolgreich die internationale Markt- und Technologieführerschaft bei Flachbett-Siebdruckanlagen. Das Angebot reicht von Standardmaschinen bis zu kundenspezifisch zusammengestellten Drucklinien.


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Drupa-Vorschau

„SpectroDens“ von der TECHKON GmbH Die neue Generation des Farbmessgeräts macht Qualitätskontrolle im Druck einfacher als je zuvor Das komplett neu überarbeitete Messgerät ist nicht nur kleiner und ergonomischer, es ist auch mit einem hochauflösenden Farbdisplay ausgestattet. Die Farbe wird also nicht nur gemessen, sondern der Farbton auch im Display angezeigt. Dadurch wird das Verstehen von CIE L*a*b* Farbwerten einfacher als je zuvor.

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usgestattet mit der neuesten LED Technologie liefert das Gerät auch eine D50 Beleuchtung und erfüllt damit die Anforderungen der Messbedingung M1 gemäß ISO 13655. Die Lebensdauer der neuen LED Beleuchtung ist nahezu unbegrenzt. Die neue Konstruktion des Messkopfes ermöglicht außerdem zuverlässige Messungen auf strukturierten Bedruckstoffen.

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

ür die Datenübertragung zum PC ist ein Kabel nicht länger notwendig. Das neue SpectroDens kann mit einem WLAN Netzwerk verbunden werden, um Messwerte kabellos zum Computer zu übertragen. Eine direkte USB Kabelverbindung ist weiterhin möglich.

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eben Einzelmessungen kann das Messgerät jetzt auch für Scanmessungen eingesetzt werden. Das beschleunigt den Kontrollprozess und reduziert

die Zeit für Messungen. Räder an der Geräteunterseite sorgen für einen sicheren Geradeauslauf und erlauben die einfache und schnelle Messung von mehreren Druckkontrollfeldern oder Stufenkeilen.

• Registermessungen mit der iPhone App TECHKON „iRegister“ Mit der neuen iPhone App iRegister ist es möglich, Abweichungen des Registers von Druckmaschinen zu messen. TECHKON bietet diese einfache und preisgünstige Lösung als Nachfolger des Registermessgeräts RMS 910 an.

Basierend auf einer gewählten Referenzfarbe werden Abweichungen in X- und YRichtung berechnet, nachdem mit der iPhone-Kamera das Registerkontrollelement fotografiert wurde. Die Benutzung der App ist intuitiv gestaltet und alle Werte und Bilder werden abgespeichert. Die App ist im iTunes Store erhältlich. Für die korrekte und bequeme Positionierung des iPhones bietet TECHKON eine formschöne Positionierhilfe an. Diese Positionierhilfe ist mit einer zusätz-

Mit einem IPhone wird das Telefonieren zu Nebendsache: Mit der neuen iPhone App iRegister ist es möglich, Abweichungen des Registers von Druckmaschinen zu messen. TECHKON bietet diese einfache und preisgünstige Lösung als Nachfolger des Registermessgeräts RMS 910 an. Die App ist im iTunes Store erhältlich. Für die korrekte und bequeme Positionierung des iPhones bietet TECHKON eine formschöne Positionierhilfe an.

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Drupa-Vorschau lichen Vergrößerungslinse ausgestattet, die die Genauigkeit der iPhone-Kamera nochmals erhöht.

• TECHKON ExPresso Server – Netzwerkunterstützung für ExPresso 3

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xPresso 3 zeigt alle relevanten Informationen für die Qualitätskontrolle von Druckmaschinen an. Das Programm liefert farbzonenspezifische Dichteinformation und Regelempfehlungen, um die Maschine „in Farbe“ zu bringen. Zusammen mit den scannenden Farbmessgeräten SpectroDrive und SpectroJet ist es die richtige Lösung, um die Effizienz zu erhöhen und Kosten, Zeit und Abfall zu reduzieren. Das System ist hierdurch ein erstklassiger Beitrag zur CO2-Reduzierung und somit für den Umweltschutz.

düsseldorf, germany

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it dem neuen TECHKON ExPresso Server können sämtliche ExPresso 3 Arbeitsstationen im Unternehmensnetzwerk miteinander verbunden werden. Die Vorbereitung von Druckaufträgen, Kontrolle von Qualitätsreports und Pflege der Farbdatenbank kann mit einem herkömmlichen Webbrowser erfolgen. Hierdurch werden auch Smart Phones und Tablet PC’s wie iPhone und iPad unterstützt. ExPresso Server ermöglicht dem Anwender sehr flexibel Auftragsdaten und Farbinformationen über das lokale Netzwerk einzugeben und Auswertungen von Druckaufträgen zu prüfen.

Halle 9 Stand D 62 www.techkon.com

H.B. Fuller mit innovativen Klebstoffen H.B. Fuller bereitet seinen Auftritt vor. Diese Veranstaltung stellt die erste Ausstellung innerhalb dieser Branche dar, auf der H.B. Fuller und die kürzlich übernommene Sparte für industrielle Klebstoffe der Forbo Group präsent sind. In diesem Rahmen werden die Stärken der neuen Kombination aus innovativen Produkten vorgestellt.

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ufgrund ihrer bisherigen Erfolge in der Präsentation zukunftsweisender Produktinnovationen, bietet die Drupa für H.B. Fuller einen optimalen Rahmen, um zu demonstrieren, inwieweit seine jüngste Übernahme der globalen Sparte für industrielle Klebstoffe der Forbo Group, einem weiteren Marktführer, den Kunden eine umfangreiche Palette der Produkte eröffnet. Diese spannende Kombination zweier führender Spitzenunternehmen vereint beeindruckende industrielle Fachkenntnisse, technisches Know-how und ein Bestreben nach anhaltender Forschung & Entwicklung, wodurch der Kunde erstklassige Produktvielfalt und Supportleistungen rund um seine Bedürfnisse, in Sachen Buchbindung, Papierverarbeitung und grafische Gestaltung erhält.

Die Absatz-Innovation: Multi Channel Online- und Offline-Kommunikation wachsen immer stärker zusammen. Das zeigt sich nicht zuletzt in der Symbiose von Printmedien mit Internet-Inhalten und Mobile Apps hin zu kompletten Crossmedia-Dienstleistungen. Diese Vernetzung bietet Unternehmen wie Anwendern zahlreiche Vorteile wie etwa kürzere Vertriebswege, erleichterte Bestellvorgänge, erhöhte Mobilität oder verbesserten Kundenservice. Kurzum: Die Verknüpfung von Print- und Online-Kanälen schafft echte Mehrwerte. Das alles erleben Sie live und anschaulich auf der drupa 2012, der weltgrößten Print-Media-Messe! one world – one drupa, may 3 – 16, 2012, www.drupa.de Jetzt anmelden! Für PC-Webcam: www.drupa.de/ar-anzeige aufrufen. Für Smartphone/Tablet PC: kostenlose Junaio App herunterladen und starten. Channel „drupa Anzeige“ suchen, starten und Kamera auf Foto mit AR+ richten. Weitere Info: www.drupa.de/hilfe

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lizabeth Staab, Marketing Manager bei H.B. Fuller, meint: „Die Übernahme der globalen Sparte für industrielle Klebstoffe von Forbo stärkt H.B. Fuller und positioniert uns so, dass wir aus Wachstumschancen in bedeutenden geografischen Regionen einen Nutzen ziehen können. Wir werden unsere kumulierten Aktiva – Mitarbeiter, Produkte, Kenntnisse, Prozesse und Systeme – wirkungsvoll einsetzen, um unseren Kunden eine erstklassige Auswahl von Klebstof-

Der Siebdruck 04.2012

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Weiterer Service für Sie: drupa besucherinformation als webapp für iPad und diverse Android-Tablets!

Messe Düsseldorf GmbH Postfach 10 10 06 40001 Düsseldorf Germany Tel. + 49 (0)2 11/45 60-01 Fax + 49 (0)2 11/45 60-6 68 www.messe-duesseldorf.de


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Drupa-Vorschau fen anbieten zu können. Die Drupa wird uns eine erste reale Gelegenheit bieten, mit den Kunden persönliche Gespräche zu führen, und wir freuen uns schon sehr auf diese Veranstaltung“.

Zu den neuen Innovationen, die auf der Messe präsentiert werden, zählen unter anderem folgende Produkte: Optipur™ Klebstoffe: Eine Reihe von Produkten zur Buchbindung auf PURBasis, einschließlich Seiten- und Buchrückenbeleimung für Hard- und Softcover-Einbände, Digitaldruck und eines

neuen Klebstoffs, der den strengen Bestimmungen nach BGIA 790-105 hinsichtlich Emissionsreduktion am Arbeitsplatz gerecht wird.

Swift®tak 5580 Klebstoff zum präzisen Klebstoffauftrag mittels Düse bei der Produktion von Faltkartons in Hochgeschwindigkeit.

Swift®tak Klebstoffe: Produkte zur modernen Inline-Querleimung, wie sie in der Broschürenherstellung genutzt wird.

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Ipacoll® PWF 1030 Klebstoff: Ein neues und innovatives Produkt auf Wasserbasis, dessen hervorragende Eigenschaften hinsichtlich der Polymerzusammensetzung für einen schnellen Austausch und einen schnellen Durchlauf innerhalb der Filmto-Print-Laminierung sorgen.

arüber hinaus wird das Team seine umfassende Palette an innovativen Flextra® Klebstoffen für flexible Verpackungen sowie die geschützten Adalis™ Verstärkungs- und Öffnungstechnologien für die Verpackungsindustrie vorstellen.

Halle 13 Stand C65 www.hbfuller.com

Maßgeschneiderte Lösungen von Durst Unter dem Motto „Maßgeschneiderte Lösungen“ werden die neuesten Entwicklungen der Rho Inkjet-Drucker Reihe präsentiert. Durst stellt sechs verschiedene Druckmaschinen vor, welche die Einsatzmöglichkeiten sowie Nutzwerte für das Large Format Printing aufzeigen.

Die Lösungen im Überblick:

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

ine vollautomatische Produktionsstraße für den Siebdrucker: Gezeigt wird der Rho 1000, das Aushängeschild der Rho Inkjet-Reihe, mit dem Siebdrucker schneller und hochflexibel auf Entwicklungen reagieren können. Mit dem Rho 1000 kann man die Produktionseffizienz optimieren, sowie Labor- und Fixkosten reduzieren. Des Weiteren wird die jüngste Entwicklung für den Wellpappendruck gezeigt, inklusive optimaler Integration der Selbigen in bestehende Produktionsstraßen. Außerdem erwartet die Besucher eine Hochgeschwindigkeitslösung für das Rolle-zu-Bogen Drucken.

Mit der Weiterentwicklung des Rho 320R Breitformat Rollen-Druckers legt Durst den Fokus auf Produktivität. Die neue Version vereint gewohnte Qualität und Zuverlässigkeit – jetzt mit erheblich höherer Druckgeschwindigkeit. Mit Variable Data Printing (VDP) und Print to Kit zeigt Durst wie sich der Workflow effizienter gestalten lässt. In Kombination mit dem Rho 1000 bieten die Workflow-Lösungen den bestmöglichen Druckprozess bei wechselnden Inhalten, ohne an Druckgeschwindigkeit zu verlieren. Für Hochgeschwindigkeit im Digitaldruck steht auch der neueste Tau Single

Pass Etiketten-Drucker, der seine Leistungsfähigkeit vor Ort unter Beweis stellen wird.

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och Durst ist nicht nur für Geschwindigkeit sondern auch für die höchste Druckqualität bei industriellen Anwendungen bekannt. So werden auf der Drupa mit der neuen Rho P10 Serie die vielseitigsten und produktivsten 10 Picoliter UV Inkjet-Drucker am Markt vorgestellt. Die Rho P10 Serie bieten sowohl im Flachbett- als auch im Rollendruck absolute „Fine Art“-Druckqualität auf den unterschiedlichsten Medien. Durst bietet interessante Lösungen für die Gegenwart. Einige dieser Lösungen wurden hier kurz vorgestellt.

Halle 6 Stand C60 www.durst-online.at

Der Rho 1000 von Durst, das Aushängeschild der Rho Inkjet-Reihe, mit dem Siebdrucker schneller und hochflexibel auf Entwicklungen reagieren können. Mit dem Rho 1000 kann man die Produktionseffizienz optimieren, sowie Labor- und Fixkosten reduzieren.

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Drupa-Vorschau

Mimaki stellt seine Drucklösungen mit Latex- und UV-Solvent (SUV)-Tinten vor Erstmals zu sehen: Neuer UV-LED-Flachbettdrucker Mimaki, einer der führenden Hersteller von großformatigen Inkjet-Digitaldruckern, wird seine aktuellen Drucklösungen mit Latex- und Lösemitteltinten präsentieren. Das Unternehmen enthüllt außerdem seinen neuen UV-LED-Flachbettdrucker mit besonders großer Durchlasshöhe. Der Mimaki-Stand befindet sich in Halle 9, C21.

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tandbesucher haben dort die Gelegenheit, die HochgeschwindigkeitsMaschinen der JV400LX-Serie zu sehen. Diese arbeiten mit umweltfreundlicher Latex-Tinte für allerhöchste Druckqualität. Als weltweit erster Hersteller bietet Mimaki auch weiße Latex-Tinte. Die JV400SUV-Reihe, über die wir in unserer letzten Ausgabe umfassend berichteten, wird ebenfalls gezeigt. In ihr verbindet sich die Flexibilität des Lösemitteldrucks mit der Haltbarkeit von UV-härtenden Tinten.

Neue Geschäftsfelder erschließen dank innovativer Lösungen Auch der kompakte Flachbettdrucker UJF-3042HG wird auf der Drupa im

Rampenlicht stehen. HG steht für „High Gap“, eine Durchlasshöhe von 15 cm. Damit eignet sich das System ideal für das Bedrucken von Werbemitteln, Trophäen und Pokalen sowie das Erstellen von professionellen Druckmustern. Der UVFlachbettdrucker UJF-3042HG ist in verschiedenen Tintenkonfigurationen erhältlich, beispielsweise mit sechs ProzessFarben sowie weißer und Klarlack-Tinte.

eide Maschinentypen werden mit dem Mimaki-RIP RasterLink6 angesteuert. Die Software ist einfach zu bedienen, sie ermöglicht es, in einem Durchgang drei Schichten weiße und farbige Tinte aufzutragen. Die Maschinen der Mimaki JV400-Reihe bieten eine herausragende Geschwindigkeit von 18,1 qm/h ohne Kompromisse bei der Ausgabequalität. Variable-Dot-Druckköpfe mit einer minimalen Tröpfchengröße von nur vier Picolitern stellen dabei sicher, dass Verläufe weich und ohne sichtbare Körnung dargestellt werden.

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ie fortschrittlichen Systeme eröffnen Druckdienstleistern neue Anwendungen, da sie die Auswahl der einsetzbaren Materialien deutlich erweitern. Sie sind mit einem Tinten-Umwälzsystem ausgestattet, das ein Absetzen der Pigmente verhindert. Die „Nozzle Recovery“-Funktion ist außerdem in der Lage, ausgefallene Düsen zu kompensieren und im Wartungsfalle die Druckqualität eine begrenze Zeit aufrecht zu erhalten. Die neuen Maschinen können dazu beitragen, das „grüne“ Image eines Druckdienstleisters zu verbessern, denn sie sind langlebig, verbrauchen wenig Strom und wurden im Hinblick auf eine möglichst geringe Umweltbelastung entwickelt. Bereits bei der ersten Präsentation der Drucker auf der Fespa Digital 2012 in Barcelona verzeichnete Mimaki ein großes Interesse.

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Drupa-Vorschau Alternativ kann auch eine automatische Primer-Funktion genutzt werden. Diese stellt sicher, dass die Oberflächencharakteristik des Druckguts gewahrt bleibt. Im Vergleich zum manuellen Auftrag eines Haftvermittlers wird zudem Zeit gespart und es fällt weniger Abfall an.

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ls ein weiterer UV-Flachbettdrucker wird auf der Drupa auch der UJF3042FX zu sehen sein, im Wide-FormatBereich außerdem die Serie Mimaki JFX. Das Modell UJF-3042FX druckt direkt auf bis zu fünf Zentimeter hohes Material. Es erreicht dabei eine herausragende Ausgabequalität mit Auflösungen von bis zu 1.440 x 1.200 dpi, die Tinten werden mit energiesparenden LEDs gehärtet. Bei der JFX-Reihe steht dagegen extrem genauer Druck in schneller Geschwindigkeit und eine hohe Produktionssicherheit im Vordergrund. „Die Drupa 2012 ist die perfekte Bühne für uns“, so Mike Horsten, Marketing Manager bei Mimaki Europe, „die Messe gibt uns die Gelegenheit, unser überarbeitetes Produktportfolio an Maschinen mit Latex und SUV-Tinten sowie unsere großartige Flachbettdrucker-Familie zu präsentieren. Wir können nun praktisch den gesamten Druckmarkt bedienen. Mit unserer Teilnahme an der Drupa erneuern wir aber auch unseren Anspruch auf die führende Rolle, wenn es um den Druck mit lösemittelhaltigen Tinten geht. Wir freuen uns darauf, den Besuchern vorzuführen, wie sie im Alltagsgeschäft Mehrwert schaffen können, egal ob sie Standardprodukte herstellen oder sich auf Nischen wie den Druck hochwertiger

Mimaki UJF 3042HG

Spezialetiketten in größeren Auflagen spezialisiert haben.“

Der Nachhaltigkeit verpflichtet Mimaki lässt sich bei seiner Strategie zur Produktentwicklung von seiner Selbstverpflichtung für mehr Nachhaltigkeit leiten. Mike Horsten: „Bei jedem neu entwickelten System achten wir darauf, die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Dazu setzen wir fortschrittliche Technologie wie beispielsweise die Här-

tung von UV-Tinten mit stromsparenden LEDs ein, senken die Temperatur, bei der unsere Latex-Tinten vernetzen und regulieren den Stromverbrauch bei vielen Modellen. Mimaki’s Ziel ist es, nachhaltige Drucklösungen anzubieten, die auf der ganzen Welt eingesetzt werden können.“ Halle 9 Stand C21 www.mimakieurope.com.

Speziallichtquellen für die Druckindustrie Von UV bis Infrarot – das komplette Spektrum für effiziente Druckprozesse von Heraeus Je nach Druckfarbe oder Klebstoff wird Infrarot- oder UV-Technik zum Trocknen und Härten eingesetzt. Heraeus Noblelight präsentiert seine Kompetenz im Bereich Speziallichtquellen und Systeme für Druckanlagen. Am Stand C35 in Halle 3 stellt Heraeus individuell entwickelte Infrarot-Strahler, UV-Lampen und UV-LEDs für effizientere Druckprozesse vor.

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er effiziente Einsatz von Energie ist ein wichtiges Thema. Daher lohnt es sich, auch industrielle Prozesse wie den Druckvorgang genau zu untersuchen, um Verfahren und Technologien zu finden, die bei größtmöglicher Energieeinsparung die besten Ergebnisse liefern.

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Infrarot-Strahler trocknen Digitaldruck kosteneffizient Ein Wechsel von Toner- auf Digitaldruck versprach große Kosteneinsparungen beim britischen Unternehmen Bemrose Booth in Hull. Durch den Einsatz von Carbon Infrarot-Strahlern von Heraeus

für Eindrucke auf Parktickets kann die Trocknung jetzt mit den neuen Hochgeschwindigkeitsdruckköpfen Schritt halten.

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emrose Booth bietet eine breite Palette von Produkten, wie Geschenkkarten, Gutscheine, Kalender, Lotteriescheine und Tickets. Eine wichtige Eigenschaft von Parkticketrollen ist der Einsatz von schwarzen Tintenblöcken, die signalisieren, dass die Ticketrolle zu Ende geht und ersetzt werden muss.


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Drupa-Vorschau telwellige Infrarot-Strahlung wird von Wasser besonders gut absorbiert. Das System misst die Temperatur des Substrates nach dem Verlassen des Heizmoduls. Je nach Druckgeschwindigkeit oder Umgebungsbedingungen werden die Infrarot-Strahler so geregelt, dass die voreingestellte Temperatur eingehalten wird. Durch die sehr schnellen Reaktionszeiten schalten sich die Infrarot-Strahler bei einem Papierstopp praktisch sofort ab, und ein Ventilator kühlt das hitzeempfindliche Papier. Graham Winship, Operations Manager bei Bemrose Booth, erklärt: „Es war wichtig, die Tinte bei Papier-Geschwindigkeiten von bis zu 60 Metern pro Minute schnell und gründlich zu trocknen, ohne das empfindliche Papier zu schädigen. Das Heraeus-System tut genau das!“

Diese „Alarmblöcke“ erfordern das Aufbringen von großen Tintenmengen. Früher wurde dazu Toner verwendet, der nicht getrocknet werden musste. Aufgrund der hohen Kosten entschied man sich jedoch, auf Digitaldruck überzugehen. Dabei kommen Druckköpfe zum Einsatz, die bis zu 205 Millionen Tropfen wasserbasierende Tinte pro Sekunde aufbringen. ie sehr hohen wirtschaftlichen Vorteile, die die Nutzung dieses Hightech-Drucksystem versprach, konnten jedoch nur verwirklicht werden, wenn die Trocknung der Eindrucke mit der Druckgeschwindigkeit Schritt hielt. Nach erfolgreichen Tests im Anwendungszentrum bei Heraeus wurde ein kundenspezifisches Infrarot-Trocknungssystem entwickelt und in der Niederlassung in Hull installiert.

Das System besteht aus mittelwelligen Carbon Infrarot-Strahlern und trocknet die Tinte mit hoher Effizienz, denn mit-

UV-Lampen Kassette für effizienten „Lampen“-Wechsel

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as Emissionsspektrum der UVStrahlung ist für den Härtungsvorgang sehr wichtig. Die Strahlung muss so

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Entwicklungsanlage 1100

Eine effiziente und fortschrittliche Methode, die UV-Lampen in digitalen Druckmaschinen am Ende ihrer Nutzungsdauer zu ersetzen, ist der Austausch einer kompletten UV-LampenKassette. (Bild: Heraeus Noblelight GmbH)

Genial

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Durch den Einsatz von Carbon Infrarot-Strahlern von Heraeus Noblelight für Eindrucke auf Parktickets kann die Trocknung bei Bemrose Booth mit neuen Hochgeschwindigkeitsdruckköpfen Schritt halten. (Bild: Heraeus Noblelight GmbH)


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Drupa-Vorschau (Leuchtdioden) für eine Vielzahl von Anwendungen sehr stark. Auch bei speziellen, wie den UV-LEDs, ist dieses Wachstum zu erkennen. Aufgrund ihrer geringen Leistungsaufnahme, des hohen Wirkungsgrades und ihrer langen Lebensdauer von mehr als 10.000 Stunden können mit UV-LEDs optimale Trocknungs- und Härtungsergebnisse erzielt werden. Rezepturen für Druckfarben und Klebstoffe erfordern äußerst spezifische Anforderungen an den Härtungsprozess. Idealerweise sind diese auf monochromatische Wellenlängen, die UVLEDs emittieren, abgestimmt. eraeus Noblelight entwickelt für Kunden UV-LED-Systeme, die den besonderen Anforderungen der jeweiligen Maschinenumgebung gerecht werden. Die einzelnen Systemkomponenten werden wie aus einem Modulbaukasten zusammengesetzt. Es können verschiedene Größen von UV-LED-Modulen und unterschiedliche Wellenlängen realisiert werden. Der kompakte Aufbau von UV-LED Systemen vereinfacht die Integration in den Härtungsprozess. Das Heraeus UV-LED System enthält alle zugehörigen Peripheriekomponenenten wie Steuerung, Stromversorgung und Kühlung. Die Systeme sind mit Wasseroder Luftkühlung erhältlich. Wer UVLEDs zum Einsatz bringt, spart vor allem Energie während des Härtungsvorganges. LEDs können ohne jede Verzögerung ein- und ausgeschaltet werden. Dadurch wird Energie nur verbraucht, wenn sie benötigt wird, und das ohne jede Beeinträchtigung der Leistung oder Nutzungsdauer der LEDs.

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Aufgrund ihrer geringen Leistungsaufnahme, des hohen Wirkungsgrades und ihrer langen Lebensdauer können mit UV-LEDs optimale Trocknungs- und Härtungsergebnisse erzielt werden. (Bild: Heraeus Noblelight GmbH)

viele Photonen wie möglich mit der Beschichtung reagieren lassen, um einerseits das Material vollständig durchzuhärten und andererseits die Beschichtung mit dem Substrat zu verbinden. Deshalb ist jeder Härtevorgang komplex und jedes Beschichtungssystem hat seine eigenen Parameter. In enger Zusammenarbeit mit OEM-Partnern hat Heraeus für diese anspruchsvollen Prozesse eine Vielzahl speziell angepasster UV-Lampen und Ersatzlampen entwickelt. ine effiziente und fortschrittliche Methode, die UV-Lampen in digitalen Druckmaschinen zu ersetzen, ist der Austausch einer kompletten UV-Lampen-Kassette. Praxistests haben gezeigt, dass auch die Wirkung der Reflektoren durch Temperatureinwirkung über die Zeit abnimmt.

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Des Weiteren ist es nach einem Lampenwechsel schwierig, die Originalform des Reflektors zu erhalten. Selbst bei einem gut wieder angepassten Reflektor gehen etwa 15 Prozent der ultravioletten Strahlung verloren, die eigentlich zum Härten der Tinte genutzt werden sollten. Für ein optimales Härtungsergebnis muss dann entsprechend mehr UV-Leistung in Anspruch genommen werden. Ein Austausch der gesamten UV-Lampen-Kassette dagegen gestaltet den Wechsel effizienter und spart auf lange Sicht Betriebskosten.

Kompakte UV-LEDs für optimale Härtungsprozesse

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m Bereich der herkömmlichen Beleuchtung wächst der Anteil von LEDs

Halle 3 Stand C35 www.heraeus-noblelight.com

FKS in Kooperation mit Duplo präsentiert Neuheiten für die Druckweiterverarbeitung FKS präsentiert in Kooperation mit Duplo auf Stand 13B65 erneut Highlights für die Druckweiterverarbeitung. Ergänzt wird das Produktportfolio dabei um neue Lösungen für das Sammelheften, Broschürenfertigen, Klebebinden, Schneiden, UVLackieren, Laminieren und ein erweitertes Dienstleistungsangebot.

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ls Highlight wird auf über 650m² Standfläche der neue Hybrid-Sammelhefter FKS/Duplo System DBMi gezeigt. Dieses System produziert bis zu 9.000 Broschüren pro Stunde und ist nicht nur für die Verarbeitung von im

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Offsetdruck gefertigten Bogen, sondern ganz besonders auch von Digitaldrucken geeignet. Kein vergleichbares System am Markt bietet eine Bandbreite vom kleinen „Minibuch“ bis zum Format DIN A4 quer und das in Kombination aus

klassischer Zusammentragmaschine und Digitalbogenanleger.

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ls Anleger fungiert der neue Zusammentragturm vom Typ DSC-10/60i, welcher über zehn Anlegerstationen mit jeweils 65mm Anlagekapazität und ein nochmals optimiertes Einzugssystem verfügt. Der standardmäßig integrierte Modus „intelligenter Einzug“ ermöglicht den Mehrfachabzug aus einzelnen Sta-


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Drupa-Vorschau tionen sowie die beliebige Kombination einzelner Stationen. Er macht die Verarbeitung digitaler Druckbogen so zum unkomplizierten Standard. Automatische Präzision, wie bei allen FKS/Duplo Broschürenautomaten, ist ein Hauptmerkmal des System DBMi. Formatwechsel, inklusive der Einstellungen des Falzdrucks und der Rillwerkzeuge, erfolgen vollautomatisch innerhalb von 60 Sekunden. Häufig wiederkehrende Jobs lassen sich über den zentralen Touchscreen jederzeit erneut aufrufen.

Als Highlight wird auf über 650m² Standfläche der neue Hybrid-Sammelhefter FKS/Duplo System DBMi gezeigt.

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zu 200 Takten pro Stunde. Die Rückenbearbeitung erfolgt durch kombiniertes Fräsen, Kerben und Mikro-Kerben. Die volumetrische Leimsteuerung gewährleistet zu jeder Zeit einen optimalen PUR-Leimauftrag. Einzigartig in dieser Klasse: Für noch besseren Halt und die schnelle Weiterverarbeitung verfügt der Klebebinder sogar über eine aktive EVAHotmelt-Seitenbeleimung. Das luftdicht abgeschlossene Leimauftragssystem des KB-4000 PUR bietet gegenüber einem offenen PUR-Leimauftragssystem nur Vorteile: Der regelmäßige Leimwechsel, eine aufwendige Reinigung oder gar die Erneuerung der

Schutzbeschichtung des Leimbeckens gehören damit der Vergangenheit an. Das geschlossene Auftragssystem bietet gegenüber einem offenen PUR-System auch Kosten- und Produktivitätsvorteile, denn Abfälle und Stillstandzeiten entfallen. Darüber hinaus• benötigt das System dank niedrigerer Emissionswerte keine separate Absaugung. Mit PUR-Gebinden in Granulat-Form ist der PrintBind KB4000 PUR das optimale Einstiegsmodell für kleine und häufig wiederkehrende Auflagen.

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rstmalig werden auch neue Maschinen für das Schneiden, UV-Lackieren und Laminieren gezeigt. Die FKS/Komfi Junior 36 ist eine neue Laminiermaschine für das B3-Format und stellt den perfekten Einstieg für das Inhouse-Laminieren dar. Das halbautomatische und sehr kompakte Thermokaschiersystem zeichnet sich durch eine sehr einfache Bedienerführung und seine ultrakompakte Stellfläche aus. Trotz ihrer geringen Abmessungen verfügt die Junior 36 über eine sehr solide und stabile Stahl-Konstruktion. Sie ist serienmä-

ßig mit einer Schneideeinrichtung ausgestattet. Die Maschine kann Bogen im Format bis zu 360 x 600 mm mit Grammaturen von 115 bis 600 g/m² bei einer Geschwindigkeit von maximal 15m pro Minute verarbeiten. Kürzeste Rüstzeiten machen den Einsatz schon für Kleinstauflagen wirtschaftlich.

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eben neuen Serviceverträgen für jeden individuellen Bedarf wird mit eTandem erstmalig auch ein Fernwartungsmodul in die FKS-Produktpalette integriert. Dank dieser neuen Funktionalität, welche für fast alle FKS/Duplo Maschinen erhältlich sein wird, kann sich ein FKS-Servicetechniker auf Kundenwunsch über das Internet auf die jeweilige Maschine aufschalten und den Status jederzeit abfragen. Selbst gegebenenfalls auftretende Fehler können so pro aktiv beseitigt werden bevor er dem Bediener überhaupt bekannt wird. Halle13 Stand B65 www.fks-hamburg.de

DRUPA 2012 Besuchen Sie uns in Düsseldorf und erleben vom 03. - 16.05.2012 die neuesten Technologien und Innovationen. Mit unseren Partnern bieten wir individuelle, wirtschaftliche und zukunftsorientierte Produktionslösungen

Wir freuen uns Sie auf den Messeständen begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen finden Sie unter www.simon-drucktechnik.de. SIMON GmbH Baumstraße 5a • 79369 Wyhl a. K. • Tel.: +49 7642 921184 - 0 www.simon-drucktechnik.de

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er neue Klebebinder FKS PrintBind KB-4000 PUR setzt durch hohe Produktivität und Kosten-Effizienz Maßstäbe in seiner Klasse. Die Ein-Zangen-Technik bietet eine Leistung von bis


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Drupa-Vorschau

Fujifilm mit der bisher größten Präsenz seiner Geschichte und dem Slogan „POWER TO SUCCEED“ Die FUJIFILM Corporation unter Präsident und CEO: Shigetaka Komori, ein führender Hersteller von Komplettlösungen für die Druck- und Medienindustrie, gibt Einzelheiten zum großen Messeauftritt bekannt. Die Ausstellungsfläche in Halle 8b erstreckt sich sich über 2.020 m2 und ist somit der größte drupa-Messestand der Firmengeschichte. Fujifilm wird diese Plattform dazu nutzen, unter dem Motto „POWER TO SUCCEED“ eine große Auswahl neuer Druckkonzepte, Technologien, Produkte, Dienstleistungen und Lösungen zu demonstrieren.

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ie treibende Kraft hinter Fujifilms „POWER TO SUCCEED“-Philosophie ist der Wille des Unternehmens, seinen Kunden fortschrittliche Lösungen anzubieten, die ihren Erfolg unterstützen. Auf der drupa werden u. a. folgende Lösungen zu sehen sein: fortschrittliche Inkjet-Systeme, die Spitzenqualität und -produktivität in einer Vielzahl von Druckanwendungen möglich machen, Lösungen für die Druckplattenproduktion, welche die Effizienz maximieren, Kosten minimieren und die Umweltbelastung der Druckerei verringern sowie Weiterentwicklungen bei Workflow- und Farbmanagement-Software, die den Drucker dabei unterstützen, die Arbeit über multiple Druckprozesse hinweg besser zu organisieren. Fujifilm wird diese Lösungen in mehreren eigenen Bereichen des Messestands vorführen, wobei jeder Bereich demonstriert, wie Fujifilm-Technologien Mehrwert für ein Druckunternehmen generieren können.

Verpackungsdruck-Zone Fujifilm wird zum ersten Mal das neue Inkjet-Digitaldrucksystem im B2-Format für den Verpackungsdruck präsentieren, das mit den SAMBATM-Druckkopf von Fujifilm arbeitet und hochleistungsfähige VIVIDIA UV-Tinten verwendet. Darüber hinaus zeigt Fujifilm sein neues FLENEX DLE CTP-System. Dieses System wird den Flexo-Markt revolutionieren, da es eine sehr einfache und qualitativ hochwertige Methode zur Produktion von Flexoplatten nutzt. Schließlich wird Fujifilm noch die Vorteile seiner Reihe von UVivid-Druckfarben für den Schmalbahndruck hervorheben – und dies gemeinsam mit seinen Offsetplatten- und Drucksaal-Lösungen, die eigens für Anwendungen im Verpackungsdruck entwickelt wurden.

Akzidenzdruck-Zone In diesem Bereich wird Fujifilm während der gesamten Messedauer gemeinsam

mit den neuesten tonerbasierten digitalen SRA3 Xerox-Maschinen die InkjetDruckmaschine Jet Press 720 B2 live präsentieren. Fujifilm zeigt außerdem, wie seine Lösungen für die Druckplattenproduktion einen Mehrwert für Druckunternehmen generieren können, wobei die neue Brillia HD PRO-T3 und ‘lo-chem’ Lösungen für die Plattenproduktion ein besonderes Highlight darstellen werden. Schließlich wird sich im Zentrum des Messestandes Fujifilms modulare XMF Workflow-Suite befinden. Mit einer ganzen Reihe neuer Funktionen, darunter ein bedeutendes neues cloudbasiertes Modul, mit dem Drucker die prozessübergreifende Farbkonsistenz verwalten können, wird XMF ein Herzstück der Vorführungen auf dem Messestand von Fujifilm sein und sich darauf konzentrieren, wie Drucker die Qualität, Produktivität und Umweltleistung ihres Unternehmens steigern können.

Großformatdruck-Zone Im Großformatbereich des Standes wird Fujifilm seine Reihe führender InkjetDruckmaschinen mit Flachbett- und zusätzlicher Rollentechnik ausstellen. Die Produktivität, Qualität und Leistung der Inca Onset S40 wird ein besonderes Highlight sein, gemeinsam mit einer Demonstration der Qualität und Flexibilität des neuen Hybriddruckers Acuity LED 1600 von Fujifilm. Die Vielfalt wird von der sehr erfolgreichen Acuity AdvanceReihe und Maschinen für Rollenware vom Typ Uvistar II vervollständigt. Ergänzend dürfen hier die innovativen euromedia-Medien, ebenfalls von Fujifilm, nicht fehlen.

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er Ausstellungsbereich „POWER TO SUCCEED“ ist ein wichtiger Teil des Messestands von Fujifilm und wird ein zentraler Bereich sein, der sich innovativen Druckanwendungen widmet. Diese Sektion soll den die Messe besuchenden Druckern als Inspirationsquelle dienen. Fujifilm wird dort viele verschiedene Arten von Drucken aus der ganzen Welt präsentieren, die alle mit

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Drupa-Vorschau unterschiedlichen Technologien von Fujifilm produziert wurden, z. B. digitalem Inkjet-, Toner-, Offset- oder Flexodruck.

Zone „Technologische Führung“ In diesem Bereich wird Fujifilm die fortschrittlichen Produkte und Technologien von FUJIFILM Dimatix präsentieren, dem weltweit führenden Hersteller von drop-on-demand Tintenstrahl-Druckköpfen für Industrieanwendungen. Die Kombination aus branchenführendem technischen Know-how und einer

langen Tradition in der Herstellung zuverlässiger und qualitativ hochwertiger Produkte hat dem Unternehmen einen branchenweit erstklassigen Ruf eingebracht. Fujifilm ist einer der wenigen Hersteller, der durch seine Erfahrung im Offsetdruck gemeinsam mit seinem verstärkenden Portfolio digitaler Technologien in die ideale Lage versetzt wird, Druckunternehmen bei der Integration neuer digitaler Technologien in ihren Betrieb zu unterstützen. Unabhängig davon, ob es sich um neueste digitale Druckplatten, digitalen Workflow oder

digitale Druckmaschinen handelt – Fujifilm wird zeigen, wie Druckunternehmen Qualität und geschäftliche Effizienz maximieren, und zugleich ihre Umweltauswirkungen verringern können. Weitere Informationen zu Exponaten und Vorführungen von Fujifilm-Produkten auf der drupa 2012 werden rechtzeitig angekündigt. Sie sind auf der speziellen Fujifilm-Website stets jederzeit abrufbar: www.powertosucceed.eu

KYOCERA präsentiert erstmals auf der drupa umweltfreundliche Lösungen für den Publishing-Bereich druckten Schwarzweiß-Seiten und 70 gedruckten Farbseiten pro Minute Digitaldruck in Höchstgeschwindigkeit bieten. Dabei garantiert der EFI Fiery Controller mit ICC Farbmanagement und Unterstützung für Sonderfarben eine hohe und konstante Farbqualität, die selbst den höchsten Ansprüchen im Produktionsbereich gerecht wird – und das bei maximaler Produktivität.

ECOSYS-Technologie im Fokus

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b April 2012 firmiert KYOCERA MITA weltweit zur KYOCERA Document Solutions Inc. um und rückt damit das Hauptgeschäftsfeld Managed Document Services (MDS) sowie Dokumentenmanagement-Lösungen für den Kunden transparenter in den Fokus. Auch der drupa-Auftritt des Druckerspezialisten steht daher ganz im Zeichen des neuen Unternehmensauftritts. Neue ressourcenschonende Lösungen und Produkte für den Publishing-Bereich im B2B-Bereich, die den Workflow sowie Prozesse automatisieren, bilden die Schwerpunktthemen des Messestands. An fünf Themeninseln werden Lösungen für unterschiedliche Segmente wie Broschürendruck oder Produktion von hochwertigen Trainingsmaterialien in höchster Farbqualität ausgestellt. Zudem können sich die Fachbesucher über die jüngsten Multifunktionssysteme informieren. So präsentiert KYOCERA unter anderem seine neuen TASKalfaSysteme für DIN-A3, die mit bis zu 80 ge-

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eit genau 20 Jahren ist die ECOSYSTechnologie Synonym für Drucklösungen, die Wirtschaftlichkeit mit Öko-

logie verbinden. Im Vergleich zu herkömmlichen Cartridge-Systemen entsteht mit dem Einsatz dieser Technologie bis zu 85 Prozent weniger Abfall.

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YOCERA stellt anlässlich dieses Jubiläums erstmalig der Öffentlichkeit neue umweltfreundliche Technologien vor. Ein weiteres Highlight des Messeauftritts bildet beispielsweise die Vorstellung eines neuen, revolutionären Tonerkonzepts.

www.kyoceradocumentsolutions.de

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Unter dem Motto „If you can dream it, we can print it“ präsentiert sich KYOCERA erstmals auf der drupa, der weltgrößten Fachmesse der Druck- und Medienbranche in Düsseldorf, und stellt neue Lösungen für den Publishing-Bereich vor. Zudem können sich Messebesucher in Halle 8b, Stand A77 über die strategische Ausrichtung des japanischen Drucker- und Kopiererherstellers informieren.


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Serigraphie Ausstellung

Axel Dziallas

Serigraphien und Rostbilder Ausstellung vom 12. März bis 23. April 2012 Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Ludwigstraße 23, 80539 München Da man das Siebdruckverfahren nicht nur in der Werbetechnik und industrieellen Fertigung findet, sondern auch viel im künstlerischen Bereich, möchten wir an dieser Stelle über eine Serigraphie-Ausstellung berichten, auf die wir aufmerksam wurden. Die Siebdrucktechnik mit ihren vielfältigen Möglichkeiten wird immer gern auch von namhaften Künstlern angewendet.

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ie Bilder des freischaffenden Künstlers und gelernten Siebdruckmeisters Axel Dziallas, der seine Passion für den künstlerischen Siebdruck bereits in den 1970er Jahren entdeckte, bestechen durch intensive Leuchtkraft und klare Komposition. Mehrere übereinander liegende Strukturen, die sich zum Teil überlappen, vermitteln den Eindruck räumlicher Tiefe. Typisch für die Siebdrucke sind dunklere Nuancen im Vordergrund, die zu hellen Tönen im Hintergrund verlaufen. Diese Serigraphien werden oft mit einer ganz speziellen Technik aus gerissenen Seidenpapierschablonen gedruckt, welche die ganze Arbeit zu einer Gratwanderung werden lassen und im Prozess gestaltend mitwirken. Diese sehr empfindlichen Schablonen lassen nur kleine Auflagen zu.

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ie Wirkung der Drucke wird oft als meditativ und kraftvoll erlebt, die abstrakten Formen lassen dem Betrachter viel Spielraum für eigene Interpretationen.

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eit über zehn Jahren beschäftigt sich Axel Dziallas auch mit Rostbildern. Dazu inspirierten ihn angerostete Straßenschilder, an denen er auf seinem täglichen Weg zur Arbeit vorbeiging. Seine Rostbilder entstehen aus stellenweise durch Lackschichten und Blattgold geschütztem Eisenblech, das er dem Wetter aussetzt, bis sich Rost bildet. Auf diese Weise tragen Künstler und Natur gleichermaßen zur Entwicklung der Kunstwerke bei. Die Bilder leben von der gegensätzlichen Wirkung zwischen Rost, blankem Eisen und Gold. Je nach Lichteinfluss kann sich ihre Wirkung stark verändern.

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ach einer längeren Pause, ich war inzwischen Berufsschullehrer für Siebdruck, fing ich wieder mit der künstlerischen Arbeit an. Ziemlich bald kam ich darauf, die Schablonen aus gerissenem Seidenpapier zu machen, welches gut für Überraschungen ist, und auch stark in die Gestaltung eingreift. Und ich konnte direkt auf dem Sieb arbeiten. Klar, dass mit diesem empfindlichen Material keine großen Auflagen möglich waren, aber das wollte ich ja auch nicht. (mona tanzt, paint it black)

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päter habe ich auch Filme mit gerissenen Partikeln aus schwarzem Papier hergestellt. (asche, fenster). „Asche“ ist wirklich mit Asche gedruckt. Das Gold ist echtes Blattgold. Hin und wieder habe ich auch fotografische Vorlagen in der altbewährten Stufendruckmethode genützt. (feuer)

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uch die Rostbilder sind mit Siebdruck hergestellt. Sie bestehen aus blankem und lackiertem Eisenblech und sind meist auch noch mit Blattgold versehen. Die Rostbilder werden auf dem Garagendach der Witterung ausgesetzt, bis ich mit dem Grad des Rostens zufrieden bin. Sie sind sehr schwierig zu reproduzieren, da sie bei verschiedenem Licht ganz unterschiedlich wirken (r11-1, woodoo).“

Axel Dziallas beschreibt im Gespräch seine Arbeit wie folgt:

„A

ngefangen habe ich vor ca. 40 Jahren mit dem Linolschnitt. Ich kam aber bald an die Grenzen, wegen der Größe, aber auch bei mehrfarbigen Drucken. Es wurde damals viel über Siebdruck gesprochen, aber niemand kannte sich so recht aus. Also holte ich mir alle Bücher aus der Bibliothek und las erst einmal. Dann baute ich mir einen einfachen Handdrucktisch und eine einfache Kopiereinrichtung und fing an. Und ich war begeistert, mein Medium. Die ersten Jahre habe ich mit handgemalten Folien gearbeitet, die ich auf das Sieb kopierte. Ich machte damals hauptsächlich Wasserspiegelungen, da ich auch Landschaften in spätimpressionistischer Manier malte. Die Spiegelungen sind etwas Konkretes, gleichzeitig aber auch abstrakt. (venedig 1,3)

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Axel Dziallas in seiner Werkstatt


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Serigraphie Ausstellung

Neun Exponate der Ausstellung mit den unterschiedlichen Techniken gedruckt:

paint in black

venedig 3 mona tanzt

r11-1

asche

fenster

woodoo

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Das Magazin f端r visuelle Kommunikationstechnik

feuer

venedig 1


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Firmennachrichten

„Sicher mit System“ Marabu erhält Gütesiegel der BG RCI Die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) Heidelberg hat am 29.03.2012 ihr Gütesiegel „Sicher mit System“ an die Marabu GmbH & Co. KG vergeben. Marabu erhält dieses Siegel für die systematische Einbindung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in die Unternehmensstruktur innerhalb seiner beiden Geschäftsbereiche Druckfarben und Kreativfarben. Damit zählt Marabu zum bundesweit kleinen Kreis der von der BG RCI erfolgreich auditierten Unternehmen der Lack- und Druckfarbenindustrie. Marabu ist das erste Unternehmen aus der Kreativfarbenbranche, dem die BG RCI diese Auszeichnung überreicht.

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

ls zuständiger technischer Aufsichtsbeamter der BG RCI hat Herr Thomas Maus das Gütesiegel an Rolf Simon, Mitglied der Geschäftsführung, und an Klaus Cee, Leiter des Bereichs Qualität Umwelt Sicherheit, übergeben. „Die Berufsgenossenschaft will mit der Vergabe des Siegels positive Beispiele öffentlich

machen und alle Mitgliedsunternehmen motivieren, die Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes systematisch in die Unternehmensstruktur zu integrieren“, erklärte Herr Maus.

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arabu hat im Rahmen des Auditund Bewertungsprozesses der BG RCI seine gesamte Arbeitsschutzorganisation optimiert. Schwachstellen wurden erkannt und beseitigt. Dadurch hat Marabu das Risiko von Unfällen und Betriebsstörungen deutlich reduziert. Das Ergebnis: Die betriebliche Effektivität steigt und es fallen keine unnötigen Kosten an. Anhand einer Vielzahl von Checklisten und objektiver Kriterien hat die BG RCI außerdem geprüft, wie wirksam der Arbeits- und Gesundheitsschutz in die Strukturen und Abläufe eingebunden ist. Aufwändige Papierablagen sind in Zukunft hinfällig, da das Marabu Arbeitssicherheitsmanagement in das prozessorientierte Managementsystem integriert und durchgehend EDV-gestützt ist. Und das bereits seit 2003! „Diese für unsere Werke in Tamm und Bietigheim-

Bissingen positive Auszeichnung ist das Ergebnis zielorientierter und konstruktiver Teamarbeit von Geschäftsleitung, Führungskräften, Arbeitnehmervertretern, Sicherheitsbeauftragten und den Mitarbeitern“, erklärte Geschäftsführer Rolf Simon.

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ie Projektgruppe unter Leitung von Herrn Cee hat sich bestens bewährt. Die Erfahrungen der einzelnen Spezialisten haben hier optimal zusammengewirkt. Klaus Cee bestätigte, dass das System nur gelingen könne, wenn es in den Köpfen der Mitarbeiter verankert sei und im Tagesgeschäft wirksam umgesetzt werde. „Natürlich können wir mit Technik und Anweisungen einiges erreichen, aber am Ende wird es nur Früchte tragen, wenn es von allen Führungskräften vorgelebt und von jedem Mitarbeiter verstanden und mitgetragen wird“.

www.marabu.de

Zertifikatsübergabe durch BG RCI: v.l.n.r. Klaus Cee (Leitung Qualität Umwelt Sicherheit), Uwe Wiesebrock (Betriebsleitung), Rolf Simon (Geschäftsführung), Carolin Völlm (Betriebsratsvorsitzende) und Thomas Maus (technischer Aufsichtsbeamter der BG RCI)

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Firmennachrichten

Fujifilm führt „grünere“ Verpackung für Uvivid Flexo JD Tinten ein Fujifilm informierte, dass man eine noch umweltfreundlichere Verpackung für die unternehmenseigenen Uvivid Flexo JD Tinten entwickelt habe.

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m Rahmen der unternehmensweiten Bemühungen, die Menge an Verpackungsmaterialien zu reduzieren, bieten die verbesserten Packmittel von Uvivid Flexo JD Tinten den Fujifilm Vertriebshändlern und Kunden Umweltvorteile und operativen Nutzen, zum Beispiel:

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eduzierung von Kartonagen und ein damit geringeres, vom Kunden zu entsorgendes Abfallaufkommen Einsatz von UN-genehmigten Metallgebinden, die während des Transports gut gesichert sind, beim späteren Gebrauch aber problemlos geöffnet werden können. Gebinde, die mit einem Spannring fest verschlossen werden können. Gebinde können also geöffnet, Abmusterungen vorbereitet und die Gebinde dann wieder fest verschlossen werden, wobei der Gebindeinhalt ohne Schüttverlust ausgegossen werden kann. Die UN-genehmigten Gebinde müssen dabei für den Weitertransport vom Vertriebslager zum Endkunden nicht noch zusätzlich verpackt werden. Leere Gebinde können ganz einfach recycelt und zuvor zur effizienten Lagerung während des Transits zum Recyclinghof zerkleinert werden.

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Die Änderung der Verpackungsmodalitäten gilt für alle 5 kg Uvivid Flexo JD Tinten ab Herstellungsdatum Anfang Februar 2012.

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on Harper-Smith, Marketing Manager bei Fujifilm Graphic Systems Europe, merkt dazu an: „Fujifilm ist und war in Umweltbelangen immer außerordentlich engagiert, und durch diese kleine Änderung in unserer Tinten-Verpackungspolitik können wir die Umweltbeeinträchtigungen für unseren Planeten etwas reduzieren. Wir freuen uns sehr ankündigen zu dürfen, dass unsere neu verpackten Tinten jetzt zur Verfügung stehen und wir sind davon überzeugt, dass dieser Schritt von Kunden und Vertriebshändlern gleichermaßen begrüßt wird.“

CAPS MB 065

www.fujifilm.eu

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Hotline: +49 7432/7016-800 www.daiber.de


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Firmennachrichten

Canvys kündigt LED-Industriedisplays mit erweitertem Temperaturbereich an Canvys arbeitet derzeit an der Weiterentwicklung seiner industriellen Displayserie in den Diagonalen 15, 17 und 19 Zoll mit sparsamen LED-Backlight-Panels. Die Monitore sind für einen erweiterten Betriebstemperaturbereich von bis zu 65 °C spezifiziert. Zunehmend finden Displays ihren Einsatz in immer rauer werdenden Arbeits umgebungen. Insbesondere für diese Anwendungsbereiche bietet Canvys seine flexible, modular aufgebaute und industrietaugliche LI-Serie an. Mit dieser Produktlinie kann Canvys nahezu alle speziellen Kundenwünsche schon bei der Entwicklung berücksichtigen und seiner Klientel höchstintegrierte Displays anbieten, welche maximal an deren individuelle Applikation angepasst ist.

Smartphones). Neben der Bedienung mit den Fingern erlaubt diese berührungsempfindliche Technologie auch die Verwendung von dünnen Handschuhen oder leitfähigen Eingabestiften oder ermöglicht gar den sog. Dualtouch (Zweifingerbedienung, uns allen ebenfalls bekannt von den Smartphones).

Einbauvarianten

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inter der Entwicklung der LI-Serie steckt ein extrem flexibles „Baukastenprinzip“. Dies wird unter anderem anhand der zur Verfügung gestellten Einbauvarianten deutlich: Um eine höchstmögliche Integration zu ermöglichen, sind die Displays als Chassis- bzw. PanelMount-, Front- oder Klippfront-Varianten erhältlich. VESA 75 oder 100 Befestigungspunkte zur Chassis-Mount-Anbringung sind gleichermaßen Programm. Grundsätzlich sind die Monitore frontseitig staub- und spritzwassergeschützt (IP54). Für spezielle Projekte, welche eine höhere Schutzklasse erfordern, kann Canvys ebenfalls Lösungen

realisieren (abhängig von der Abnahmemenge). nsgesamt verfügt die Canvys LI-Serie über ein servicefreundliches Konzept und ist gemäß dem Standardverfahren MIL-STD-810 vibration- und shockgetestet.

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Projiziert Kapazitiver Touch

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ie LI-Serie ist mit einem projiziert kapazitiven Touchscreen aufrüstbar. Diese neue Touchtechnologie erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Bildschirme immens und schafft Raum für moderne Anwendungen (z.B. Bedienung per Fingergesten, bekannt durch aktuelle

Weitere Merkmale ie Displays sind lüfterlos und – in vielen Anwendungsgebieten unverzichtbar - für einen 24/7 Betrieb ausgelegt. Die Bildschirme können wahlweise mittels AC/DC-Weitbereichsnetzteil oder DC-Stromversorgung (16-36 V oder 12 V) betrieben werden. Die geringe Leistungsaufnahme wird durch die Verwendung von LED-Backlight-Panels (min. Helligkeit von 300 cd/m•) realisiert. Ferner ist die Helligkeit von 0100% stufenlos dimmbar. Sollte es der Kunde wünschen oder die Applikation erfordern, kann Canvys die Monitore auch mit High-Bright-Panels (Helligkeit von 1000 cd/m•) ausliefern. Derartig helle Panels sind z.B. für Anwendungen in hellen Räumen oder Standorten mit Sonnenlichteinfall notwendig und gewährleisten eine bessere oder überhaupt die Lesbarkeit.

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ie neue Modellreihe von Canvys ist kompatibel zur bestehenden LISerie mit CCFL-Backlight, so dass ein Mix beider Gerätereihen möglich ist. Beide Produktlinien sind in ihren wesentlichen Features gleich geblieben: Serielle Schnittstelle, verlässliche Controller, Langzeitverfügbarkeit, usw.

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ur Überwachung können die Displays mit einem Temperatur- und Backlightsensor ausgestattet werden. Für eine zusätzliche Möglichkeit zur Steuerung sorgt die optional erhältliche Infrarot-Fernbedienung. Ferner bietet Canvys zu den LI-Geräten ein selbstentwickeltes Webinterface an. Dieses Programm erlaubt die Remoteüberwachung bzw. -steuerung via Netzwerk (mit Feedbackfunktion). www.canvys.com

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Firmennachrichten

Das Land der Tulpen ehrt Avery Dennison auf seine Weise Die langjährige Verbundenheit von Avery Dennison mit den Niederlanden fand auf charmante Weise Ausdruck in der Benennung einer neuen Tulpensorte. Bei dem jüngsten Besuch des Chairman, President und CEO von Avery Dennison, Dean A. Scarborough, in der Konzernniederlassung im niederländischen Hazerswoude bekam er von dem dortigen Leitungsteam eine neu gezüchtete Tulpe überreicht, der er den Namen „Avery Dennison“ gab.

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er Name der neuen Sorte, die ab sofort im Handel sein wird, wird auf einem offiziellen Registrierungszertifikat mit der Unterschrift des Züchters bestätigt. Herr Scarborough war über dieses Geschenk – eine rote Tulpe in der Farbe des Firmenlogos – sehr erfreut und machte sich, wie auf dem Foto zu sehen, gleich daran, die Tulpe mit Wasser zu taufen.

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as ist ein großartiges Zeichen für die enge Verbundenheit unseres Unternehmens mit den Niederlanden. 1955 eröffneten wir hier bereits unsere erste Fabrik in Leiden. Wir investierten stark in den Ausbau des Betriebes und machten Leiden 1962 zu unDean A. Scarborough, President und CEO von Avery Dennison, in serem internationa- der Konzernniederlassung im niederländischen Hazerswoude wurde len Hauptsitz. 1968 von dem dortigen Leitungsteam eine neu gezüchtete Tulpe überkam mit Hazers- reicht, der er den Namen „Avery Dennison“ gab. woude ein zweites niederländisches Werk hinzu. Leiden und leuchtend roten Tulpe als auch mit Hazerswoude sind auch heute noch Selbstklebematerialien assoziiert werden Dreh- und Angelpunkt unserer Nieder- wird!“ lassungen in Europa, und ich bin sehr stolz, dass unser Firmenname künftig ofwww.averydennison.com fiziell sowohl mit einer wunderschönen,

Die Quantum Kapital AG mit Sitz in St. Gallen/Schweiz plant, das OffsetDruckfarbengeschäft (IMEX) der BASF am Standort Maastricht/Niederlande zu übernehmen. Quantum hat sich als Finanzinvestor auf den Kauf und die erfolgreiche Weiterentwicklung von Randgeschäften großer Unternehmen spezialisiert. Die IMEXAkquisition umfasst alle Offset-Druckfarben-Aktivitäten sowie die Übernahme aller dem Geschäft zugeordneten BASFMitarbeiter in Maastricht. Derzeit arbeiten 57 Mitarbeiter für das IMEX-Geschäft der BASF. Quantum will das IMEX-Geschäft am Standort Maastricht weiterführen. Der Abschluss der Transaktion soll zum dritten Quartal 2012 erfolgen. Das profitable IMEX-Geschäft wird in 2012 voraussichtlich rund 60 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften und ist weltweit ein wichtiger Anbieter von HeatSet Druckfarben. Zum Kaufpreis haben beide Vertragspartner Stillschweigen vereinbart. Die BASF hatte ihr Druckfarben- und Druckplattengeschäft bereits 2004 verkauft, als sie das IMEX-Geschäft im Zuge der Ciba-Akquisition 2009 übernahm.

Am Standort Maastricht ist neben dem Druckfarbengeschäft auch eine Produktion von Pigmentpräparationen für die Kunststoffindustrie angesiedelt. Das Geschäft mit Pigmentpräparationen wird BASF weiterführen. Allerdings wird sich die Zahl der nach dem Verkauf verbleibenden BASF-Stellen bis Ende 2013 von etwa 92 auf 73 reduzieren. Grund hierfür

sind in erster Linie bereits durchgeführte Prozess- und Standortoptimierungen, die zu einem deutlich geringerem Personalbedarf führen werden. Einige BASF-Mitarbeiter, deren Funktionen aufgrund der Restrukturierung entfallen, werden die Möglichkeit erhalten, zum IMEX-Geschäft und damit zu Quantum zu wechseln.

WIFAG GmbH übernahm Döring GmbH Die WIFAG GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart, nahm eine weitere bedeutende Weichenstellung zur Stärkung ihrer Position vor: Zum 1. Januar 2012 wurde der Geschäftsbetrieb der Döring GmbH mit Sitz in Bötzingen bei Freiburg/Breisgau auf die WIFAG GmbH übergehen. Im Zuge der Übernahme wird das komplette DöringTeam in die Organisation der WIFAG GmbH integriert, die dann mehr als 30 Mitarbeiter zählt. Mit diesem Schritt baut die WIFAG GmbH ihre Stellung und Präsenz im angestammten baden-württembergischen Kernmarkt, aber auch in den angrenzenden Bundesländern aus. Neben Druck-

platten und zugehöriger Verarbeitungstechnik beinhaltet das Angebot des grafischen Fachhändlers seit Langem Prepress-Technologie, Proof- und Computer-to-Plate-Systeme sowie ein umfangreiches Sortiment von Drucksaalprodukten. Mit Eingliederung der Firma Döring ergänzt die WIFAG GmbH zudem ihre Kompetenz bei Digitaldrucklösungen. Der bisherige Döring-Firmensitz in Bötzingen wird als Niederlassung der WIFAG GmbH fortgeführt. Kunden erreichen ihre von Döring bekannten Ansprechpartner weiterhin über die gewohnten E-Mail-Adressen und Telefonnummern.

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Quantum Kapital AG übernimmt das Geschäft mit Offset-Druckfarben der BASF in Maastricht


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Firmennachrichten

Rajapack legt Basis für weiteres Wachstum

Offizieller Spatenstich für neue Hauptverwaltung Mit einem ersten Spatenstich leiteten Harald Schönfeld, General Director von Rajapack, Oberbürgermeister Johannes Arnold sowie Thomas Burkard, Geschäftsführer von Vollack, heute die Bauarbeiten an der neuen Hauptverwaltung von Rajapack in Ettlingen bei Karlsruhe ein. Rund 50 geladene Gäste, Kunden und Mitarbeiter waren bei der Feier zugegen. Der neue Hauptsitz der deutschen Tochter der RAJA-Gruppe, soll vor allem die Basis für weiteres Wachstum in Deutschland legen.

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ereits Ende des Jahres will der Verpackungsspezialist Rajapack vom bisherigen Standort in Birkenfeld nahe Pforzheim in sein neues Bürogebäude im Ettlinger Gewerbegebiet West umziehen. Der offizielle Spatenstich markiert in dieser Hinsicht sowohl den Abschluss der rund zweijährigen Planungsphase als auch den Beginn der „heißen Phase“ des Neubaus, wie General Director Harald Schönfeld betonte. In nur sieben Monaten soll bereits das zweigeschossige Gebäude mit rund 2.000 m2 Nutzfläche für Büro, Verkauf, Marketing, Service und Administration bezugsfertig sein: „Ein ehrgeiziges Projekt, das wir mit großem Elan und großer Begeisterung angehen“, so Schönfeld. „Hier in Ettlingen legen wir heute die Basis für unsere künftige Unternehmenszentrale, die unseren gestiegenen Anforderungen an Platz und Entwicklungsmöglichkeiten voll und ganz gerecht wird.“

ein hervorragender Wirtschaftsstandort mit optimaler Infrastruktur. “

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uch für Rajapack gaben die Vorteile des Standorts letztlich den Ausschlag für die Entscheidung zu einer Übersiedlung nach Ettlingen. Neben guten Autobahn- und Zuganbindungen war die Nähe zum bestehenden Standort in Birkenfeld wichtig. „Unser bisheriger und der neue Standort liegen nur etwa 30 Kilometer auseinander“, so Schön-

hinaus werden durch das geplante Wachstum von Rajapack in Ettlingen vorraussichtlich 120 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Hohe Standards im Hinblick auf Nachhaltigkeit Beim Neubau der Firmenzentrale stehen nicht zuletzt ökologische Gesichtspunkte wie die Einsparung von Energie im Zentrum. So wird die neue Hauptverwaltung rund 20 Prozent unter den Anforderungen der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung (ENEV) von 2009 liegen. Um die benötigte Heiz- und Kühlenergie zu erzeugen, wird eine CO2-optimierte Grundwasserwärmepumpe installiert. „Rajapack ist ein modernes Unterneh-

Viel Raum für Wachstum Das neue Firmengelände in Ettlingen schafft dafür ideale Voraussetzungen. Mit 10.500 m2 bietet es über das gerade entstehende Gebäude hinaus noch genügend Raum für einen künftigen weiteren Ausbau des Standorts. „Neben einer optimalen Verkehrsanbindung war uns das bei der Standortwahl besonders wichtig“, erklärte Schönfeld. „Wir wollen und werden wachsen, auch personell. Deshalb ist es wichtig, dass uns dafür genügend Entwicklungsfläche zur Verfügung steht. Das zeigt auch, dass wir langfristig hier in Ettlingen planen. “

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in langfristiges Engagement, das auch Oberbürgermeister Johannes Arnold in seiner Ansprache begrüßte: „Mit Rajapack gewinnen wir ein weiteres bedeutendes Unternehmen und einen attraktiven Arbeitgeber für den Standort Ettlingen“, so Arnold. „Es bestätigt auch unseren Anspruch als Mitglied der TechnologieRegion Karlsruhe: Ettlingen ist

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Am 27. März 2012 fand der offizielle Spatenstich für den neuen Standort von Rajapack in Ettlingen statt (v.l.n.r.): Patrick Scholle (Betriebsrat Rajapack), Delphine Jean (Director Marketing Rajapack), Vincent Terradot (International Development Director RAJA Group), Johannes Arnold (Oberbürgermeister Ettlingen), Harald Schönfeld (General Director Rajapack), Thomas Burkard (Geschäftsführer Vollack), Alexandra Jourdan (Betriebsrätin Rajapack), Wolfgang Erhard (Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Gebäudewirtschaft Ettlingen).

feld. „Das ist eine Distanz, die es einem Großteil unserer Mitarbeiter ermöglicht, den Standortwechsel mitzumachen. Das ist uns sehr wichtig: Als service-orientiertes Unternehmen sind unsere gut geschulten Fachkräfte unser wichtigstes Kapital. Wir setzen auch im Personalbereich auf Kontinuität und langfristige Zusammenarbeit und freuen uns deshalb, dass unsere Belegschaft den Neubau und Umzug so gut unterstützt.“ Rund 70 Mitarbeiter beschäftigt Rajapack derzeit in Birkenfeld. Der überwiegende Teil wird künftig auch am neuen Standort Ettlingen arbeiten. Darüber

men, das hohe Standards im Bereich Nachhaltigkeit setzt. Die neue Hauptverwaltung spiegelt das als Gebäude wider: Sie zeigt, wie sich modernste Ausstattung mit funktionalen Energiesparideen kombinieren lässt“, erläuterte Thomas Burkard, Geschäftsführer des Gesamtunternehmens Vollack, verantwortlich für Konzept, Planung und Bau des neuen Rajapack-Gebäudes. „Bürogebäude müssen heute die Kommunikation fördern. Bauen ist das Umsetzen der Unternehmensstrategie – und nicht nur das Umsetzen von Beton, Stein und Erden.“


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Firmennachrichten

Ricoh Europe unterstützt Druckdienstleister bei der nachhaltigen Druckproduktion Ricoh Europe startet sein Carbon Balanced Printing-Programm, das speziell auf die Anforderungen von Druckdienstleistern zugeschnitten ist. Das Programm soll sie dabei unterstützen, die Umweltverträglichkeit des Digitaldrucks mit den Systemen der Pro-Reihe von Ricoh zu optimieren und ihren Kunden klimaneutrale Dienstleistungen anbieten zu können. Das Programm ist von der British Standards Institution (BSI) zertifiziert und richtet sich an Druckdienstleister und Hausdruckereien.

Möglichkeit dar, die Umweltbelastung zu verringern, neue Kunden zu gewinnen und den Wert des vorhandenen Kundenstamms zu erhöhen“, betont Graham Moore, Business Development Director, Production Printing Business Group, bei Ricoh Europe.

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er erste Schritt beinhaltet eine tiefgehende Analyse der Druckabläufe, um die jährlichen CO2-Emissionen zu ermitteln. Analysiert werden hierfür die eingesetzten Produktionsdrucksysteme von Ricoh, das verwendete Papier, der Energieverbrauch, die Lieferentfernungen für Hilfsstoffe und die Entfernung, die Servicetechniker zurücklegen.

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m zweiten Schritt erfolgt die Optimierung der Druckumgebung, um deren Nachhaltigkeit zu erhöhen. Ein „Carbon Calculator“, der im Rahmen des Business Driver Programms von Ricoh verfügbar ist, ermittelt die von jedem Druckauftrag verursachten CO2-Emissionen. Anschließend werden umweltfreundlichere Druckmöglichkeiten benannt und umgesetzt, zum Beispiel durch den Einsatz von recycelten Druckmedien. Mit einer CO2-Bewertung überprüfen die Berater von Ricoh laufend

den gesamten Produktionsprozess. Als Ergebnis dieser Prüfung schlagen sie dann weitere Möglichkeiten vor, um den Energieverbrauch und den Ausschuss zu verringern und die Recycling-Praktiken für die Druckproduktion und die Verbrauchsmaterialien zu verbessern.

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ls letzter Schritt folgt die Neutralisierung der verbleibenden und unvermeidbaren CO2-Emissionen mit CERZertifikaten (CER = Certified Emission Reductions). Diese Emissionsgutschriften werden von Projekten zur Förderung sauberer Energien ausgegeben, in die Ricoh investiert hat. Anschließend werden die Druckdienstleister als „Ricoh Carbon Balanced Printer“ zertifiziert und erhalten die Tools und die Dokumentation, mit denen sie gegenüber ihren Endkunden nachweisen können, dass der Druckauftrag klimaneutral ausgeführt wurde. „Die Print Buyer suchen beim Einkauf verstärkt nach Angeboten auf Basis von nachhaltigen Materialien und tragen damit zur Verringerung der CO2-Emissionen ihres Unternehmens bei. Die Druckindustrie hat bereits positive Schritte in Richtung einer verbesserten Nachhaltigkeit unternommen. Beispiele hierfür sind der Einsatz von Recyclingpapier und von pflanzenbasierten Druckfarben sowie die geringere Makulatur durch Digitaldruck. In einer Zeit, in der die Druckdienstleister ihr Geschäft differenzieren, um den Kunden ein breiteres Leistungsspektrum anzubieten, stellt der klimaneutrale Druck eine einzigartige

ultiCopy Leeuwarden gehört zu einem Druckdienstleistungsunternehmen mit 80 Standorten in den Niederlanden und profitiert bereits von Ricohs Carbon Balanced Printing-Programm.

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in weiterer Anwender ist Nextprint mit Sitz im niederländischen Rosmalen. Die Firma hat sich auf den OnlineDruck über Web-Shops spezialisiert und gehört ebenfalls zu den ersten Nutzern des Programms.

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ans Breuker, Senior Manager beim BSI, dem weltweiten unabhängigen Standardisierungsinstitut, das für seine kritischen Tests bekannt ist, betont: „Das Carbon Balanced Printing-Programm von Ricoh ist transparent und solide, das hat unser unabhängiger Audit bestätigt. Mit dem Programm bietet Ricoh den Druckdienstleistern eine auf bewährten und vorbildlichen Verfahren basierende Möglichkeit, ihre Prozesse umweltfreundlicher zu gestalten und ihre Kunden über dieses verantwortungsvolle Handeln zu informieren.“

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as Carbon Balanced Printing-Programm von Ricoh steht ab sofort in ganz Europa zur Verfügung. Ricoh wird sein Carbon Balanced Printing-Programm auf der drupa auf seinem Messestand in Halle 8a vorstellen. www.ricoh-europe.com/drupa2012 Auf finden Sie weitere Informationen und neueste Meldungen.

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

as Carbon Balanced Printing-Programm baut auf dem Erfolg des preisgekrönten Sustainability Optimisation Programms von Ricoh auf, das den klimaneutralen Druck für das OfficeUmfeld anbietet. Das neue Programm verfolgt einen dreistufigen Ansatz und ermöglicht Druckdienstleistern zum einen die Umweltbilanz jedes Druckauftrages zu analysieren, sie außerdem durch die Verbesserung der Arbeitsabläufe zu optimieren und drittens, die verbleibenden, unvermeidbaren Emissionen durch Emissionsgutschriften zu neutralisieren.


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Bücher

Bücher von Haufe amüsante und informative Ratgeber fürs Geschäftsleben Haufe Frühjahrsprogramm 2012:

Vielen Dank an das gesamte Team! Alles im grünen Bereich, oder: 111 unvermeidliche Sätze fürs Berufsleben

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eich an schauerlichen Plattitüden ist auch das Verkäuferdeutsch. Von „Sie kommen zurecht?“ über „Damit können Sie nichts verkehrt machen“ bis hin zu „Sammeln Sie Punkte?“ zeigt Nöllke, wie Verkäufer ihre Kunden am liebsten wahlweise umgarnen, einschüchtern oder weichkochen. Was soll man dazu noch sagen… … auch dazu gibt der Ratgeber Auskunft, mit den passenden Fortführungen, Antworten und gegebenenfalls Ausflüchten für jeden der 111 Sätze. Zum Beispiel zu: „Das kommt für Sie jetzt weniger in Frage.“ Die passende Antwort: „Ich wollte es auch nur mal eben anfassen“. Außerdem: Die wichtigsten Hintergrundinfos zu jeder Floskel. Wann wird sie verwendet, warum überhaupt und was steckt dahinter?

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

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eder kennt sie, kaum jemand kann sie mehr hören und doch werden sie tagtäglich hundertfach in deutschen Büros und Geschäften verwendet: Die unvermeidlichen Sätze fürs Berufsleben. „An dem Thema bin ich dran“, „Wir telefonieren“ oder „Wie geil ist das denn?!“: Matthias Nöllke hat in seinem neuen TaschenGuide „Vielen Dank an das gesamte Team!“ die schrecklichschönsten Textbausteine versammelt. Augenzwinkernd, erhellend und amüsant. Oder um es mit einem Zitat aus dem Buch zu sagen: „Da kommt Freude auf!“

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nitterfrei, überpünktlich und unter den gegebenen Umständen relativ entspannt kommt man beim Vorstellungsgespräch an. Garantiert mit dabei unter den ersten Sätzen bei der Begrüßung: „Sie haben gut hergefunden?“ Offensichtlich ja, denkt man bei sich, antwortet aber mit einem freundlichen „Ja, danke“. Echte Small-Talk-Profis erweitern um die Bemerkung „War gar kein Problem. Mit ihrer Anfahrtskizze.“. Um dann geschmeidig zum Wetter überzuleiten.

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Der Siebdruck 04.2012

nspiriert wurde der Autor und Keynote-Speaker Dr. Matthias Nöllke bei dieser unterhaltsamen Auflistung übrigens nicht nur von der eigenen Berufserfahrung. Auch seine Xing-Kontakte und die Leser des Portals karrierebibel.de steuerten ihre beliebtesten Business-Floskeln bei.

Sich durchsetzen Ob bei der Gehaltsverhandlung oder im Meeting: Ein starkes Durchsetzungsvermögen zahlt sich aus. „Sich durchsetzen“ zeigt, wie man seinen Standpunkt klar macht, sein Gegenüber richtig einschätzt und anschließend überzeugt. Im zweiten Teil des Buches zeigt das Autorenteam Gianna Possehl, Frank Kittel, Tiziana Bruno und Gregor Adamczyk in Szenen aus dem Berufsalltag, wie das erworbene Handwerkszeug gezielt eingesetzt wird.

Der TaschenGuide „Vielen Dank an das gesamte Team! – 111 unvermeidliche Sätze fürs Berufsleben“ ist ab sofort für 6,95 Euro bei Haufe und im Buchhandel erhältlich. Und zu guter Letzt: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Selbstsicher, eloquent und souverän: Mit den neuen Ratgebern von Haufe

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olides Fachwissen ist prima für den Erfolg im Job – aber eben nur die halbe Miete. Denn was nutzen die besten Ideen und kreativsten Konzepte, wenn man sie nicht überzeugend präsentieren und auch gegen Widerstände verteidigen kann? Vier neue Sammelbände von Haufe helfen, den eigenen Auftritt zu verbessern, mehr Ausstrahlung zu gewinnen und sich gegen Manipulationen zu schützen.

Gesprächstechniken Wie vermeidet man Gesprächsfallen und -blockaden? Wie kommuniziert man klar, eindeutig und authentisch? Kann man den Verlauf von Gesprächen üben oder sogar planen? Der Ratgeber „Gesprächstechniken“ von Christine Scharlau und


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Bücher Manipulationstechniken Einfach nicht überrumpeln lassen: Der Haufe Sammelband „Manipulationstechniken“ deckt Argumentationsfallen auf, zeigt, wie man sie umgeht und den eigenen Standpunkt selbstsicher vertritt. Andreas Edmüller und Thomas Wilhelm entlarven psychologische Tricks, helfen, sie souverän abzuwehren und stets alle Fäden in der Hand zu behalten. Alle vier Titel sind zum einmaligen Sonderpreis von jeweils 14,95 Euro ab März bei Haufe und im Buchhandel erhältlich.

Erfolgreiches Online-Marketing und Rechtsgrundlagen von Social Media

Souverän auftreten Charismatische Menschen wirken auf andere wie Magneten. Freunde, Kollegen und Kunden genießen ihre Anwesenheit und empfinden sie als Bereicherung. Sabrina Steck und Jo B. Nolte begleiten ihre Leser auf der Suche nach ihrer individuell-charakteristischen Ausstrahlung und helfen ihr ganz persönliches Charisma zum Vorschein zu bringen. Im zweiten Teil des Ratgebers gehen die Autoren zudem auf Umgangsformen und äußeres Erscheinungsbild ein.

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er Online-Handel boomt. 2011 verzeichnete der E-Commerce zweistellige Zuwachszahlen. Gute Nachrichten für Unternehmen – allerdings nur, wenn Homepage, Online-Shop oder Blog auf dem neuesten Stand sind und auch von der Zielgruppe gefunden werden. Online-Marketing-Experte Dr. Torsten Schwarz zeigt in „Erfolgreiches Online-Marketing“ maßgeschneiderte Lösungen für jedes Unternehmen. Eine immer größere Rolle beim Online-Marketing spielen auch die sozialen Netzwerke. Doch Vorsicht: Bei Weblogs, Twitter & Co lauern diverse rechtliche Fallstricke. Welche das sind und wie man sie sicher umschifft, zeigt das Fachbuch „Social Media und Recht –Praxiswissen für Unternehmen“ von Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht.

Erfolgreiches Online-Marketing Torsten Schwarz, Experte für OnlineMarketing, stellt in „Erfolgreiches Online-Marketing“ die wichtigsten Tools fürs Netz und ihren optimalen Einsatz vor. Und empfiehlt, abhängig vom Ziel, der Größe des Unternehmens und den Rahmenbedingungen, verschiedene Online-Pakete. Zum Beispiel das Kundenbindungs-Paket oder das Marken-Paket. Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Best-Practice-Beispiele helfen bei der Umsetzung. Weitere Fragen wie die Erfolgskontrolle, Kosten oder Sicherheitsaspekte werden ebenfalls behandelt. Außerdem: Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit einer Online-Agentur? Neu in der 2. Auflage: Wie binde ich Social Media effektiv in meine Marketingplanung ein? Für 34,95 Euro seit Mitte März erhältlich. Social Media und Recht im Unternehmen Wer darf was twittern und wann? Darf man als Unternehmen mit im Netz geposteten Kundenstimmen werben? Und braucht jedes Unternehmen Richtlinien zur Verwendung von Social Media durch seine Mitarbeiter? Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht liefert in seinem Ratgeber „Social Media und Recht“ einen umfassenden und praxisorientierten Überblick über Urheber-, Wettbewerbs-und Markenrecht im Web. Das Buch ist auch für juristische Laien verständlich und zeigt unter anderem, wie man Social Media Guidelines formuliert und anschließend im Unternehmen implementiert. Außerdem: Alles Wichtige rund um den Datenschutz im Social Web und im Intranet und vieles mehr. Das Fachbuch, das in Zusammenarbeit mit der MarketingZeitschrift „acquisa“ herausgegeben wird, ist für 39,95 Euro bei Haufe und im Buchhandel erhältlich.

www.haufe.de

www. der-siebdruck.de

Der Siebdruck 04.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Michael Rossié hilft, Kommunikation besser wahrzunehmen und aktiv zu gestalten. Typische Gesprächsbeispiele aus dem Berufsalltag decken Fehler oder Ungenauigkeiten in schwierigen Gesprächssituationen auf und zeigen Alternativen.


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Siebdruckertreffen 2012

Digitaldrucker und Siebdrucker treffen sich zum 23. Europäischen Siebdruckertreffen

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

bei Regler GmbH in Altenstadt/WN, am geografischen Mittelpunkt Europas vom 13. – 15. 9. 2012 Die alten Siebdruckpioniere treffen sich fast jedes Jahr zum sogenannten Siebdruckertreffen. Diese Veranstaltung, die nun schon eine Generation lang gepflegt wird (23. Siebdruckertreffen), findet dieses Jahr, bei der Regler GmbH statt. Ein gesellschaftliches Ereignis mit technischem Hintergrund. Es ist deutlich geprägt von technologischen Veränderungen. Erfreulicherweise wurde das 22. Siebdruckertreffen, 2011 bei O&H in Schutterwald, zu dem explizit auch die Digitaldrucker eingeladen wurden, von diesen gut angenommen.

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nteressant ist, wenn man die Ausrichtung der Veranstalter der letzten Treffen betrachtet: Das 20. Im Jahre 2009 bei Schreiner Coburg, dem Schöpfer und großem Mentor des Siebdruckertreffens. Klassische Siebdruckerei mit großer Werbetechnikabteilung. Das 21. Im Jahre 2010 bei Strate Druck in Lage. Großserien-Siebdruckerei mit enormer Kapazität, mit Digitaldruck als Ergänzung. Das 22. Im Jahre 2011 bei O&H in Schutterwald. Spezialisten in allen möglichen Marktsegmenten, im Groß- und Kleinformat, mit deutlichem Digitaldruckanteil. Nun das 23. Im Jahre 2012 bei Regler. Schon das 13. Treffen bei Regler zeigte den Trend und die Ausrichtung für die

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Der Siebdruck 04.2012

Die Digitaldruckproduktionshalle der Firma Regler

Zukunft. Bereits zu Beginn der Firmengründung fand eine Spezialisierung auf große Formate und kleine Auflagen statt. So bot sich als Ergänzung der „Large For-

mat Digitaldruck“ an. Es wurde folgerichtig der Wandel vom Siebdruck, hin zum Digitaldruck, recht konsequent vollzogen.


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Siebdruckertreffen 2012 er Siebdruck, das klassische Verfahren, bei dem sich alles, außer Grießbrei , bedrucken ließ, wurde nach jahrzehntelanger Entwicklung und Vervollkommnung in bestimmten Gebieten, technologisch vom Digitaldruck eingeholt. Es haben sich neue Märkte eröffnet und das Produktionsprofil hat sich deutlich verschoben. Aus dem klassischen Siebdruckbetrieb ist eine Digitaldruckerei geworden, mit einer Siebdruckabteilung. Dadurch, dass sich die Verfahren ergänzen, fördern sie sich gegenseitig.

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er Siebdruck hat nach wie vor seine Berechtigung und wird auch in 20 Jahren noch ein tragender Pfeiler der Firma sein, allerdings mit einem anderen Produktionsprofil, bzw. anderer Produktpalette. Die Maschinen werden zum Großteil im „nichtgrafischen“ Bereich, sprich, im technischen Siebdruck eingesetzt. Es sind separate Fertigungslinien entstanden, an die, vor ein paar Jahren, noch keiner gedacht hätte.

Anmeldung / Programm 23. Europäisches Siebdruckertreffen in Altenstadt/WN, am geografischen Mittelpunkt Europas vom 13. – 15. 9. 2012 Donnerstag, 13.9.2012 18.00 Uhr: 20.00 Uhr:

Freitag, 14.9.2012 8.00 Uhr:

19.00 Uhr:

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nsgesamt hat die Fa. Regler ein sehr breit gefächertes Fertigungsprogramm im Textildruck, Siebdruck, Digitaldruck und in der Werbetechnik. Die Weiterverarbeitung und Konfektionierung der bedruckten Ware wurde perfektioniert und nimmt einen großen Bereich in Anspruch.

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ie Regler GmbH versteht sich als Full-Service-Dienstleister in der Werbung für Drinnen und Draußen mit derzeit etwa 70 Mitarbeitern und einer Produktionsfläche von 6.400 m². Wobei die eigentlichen Drucker eindeutig in der Minderheit sind.

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esonders interessant ist die Eigenstromerzeugung und die elektronische Überwachung aller wichtigen Parameter, in den Maschinen und deren Umgebung.

Anreise im jeweiligen Hotel. Bayerischer Abend im historischen Vereinshaus der ev. Gemeinde. Oktoberfeststimmung mit Blasmusik, Schuhplattln, Goasslschnalzen usw. Hausmesse, Präsentationen der Zulieferer, geplante Besichtigung externer Firmen: Pilkington Weiherhammer: Modernste Floatglas Produktion auf 1000 °C heißer Metallschmelze. Seltmann Porzellan: Hochtechnisierte Porzellanproduktion mit Industrie-Robotern. Witron Parkstein: Vollautomatische Kommissionierlogistik und Materialflusssysteme. Abendevent im Innovisioncenter bei BHS Weiherhammer Show mit phantastischem Sound, während die Dachkonstruktion im Brunnen in der Mitte des Pavillons verschwindet. Ein unvergessliches Supererlebnis.

Samstag, 15.9.2012 9.00 Uhr: 13.00 Uhr

Diverse Fachvorträge Individuelle Abreise

Fax an: 09602 / 636 570

Mail an: mkaiser@regler-druckzentrum.de

Firma:

Ansprechpartner:

Straße:

PLZ:

Tel. / Fax:

E Mail:

Ort:

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung mit Rechnung. Teilnehmende Personen: Teilnehmer 1:

Teilnehmer 3:

Teilnehmer 2:

Teilnehmer 4:

Die Teilnahmegebühr, incl. aller Mahlzeiten, Transfers, etc. beträgt 231,- € + MWSt. p.P. Die Preise für die Übernachtung liegt, pro Zimmer, zwischen 69,- und 90,- €. Die Buchung erfolgt durch uns bei der Anmeldung. Die Kosten für die Übernachtung incl. reichhaltigem Frühstück sind jedoch separat bei der Abreise im Hotel zu entrichten. Anzahl EZ:

Anzahl DZ:

Ort / Datum: ___________________ Unterschrift / Stempel:

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

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Material

Farben für den Industriellen Siebund Tampondruck

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Das Grundprinzip des Siebdrucks mag im Zeitalter des Digitaldrucks zwar etwas anachronistisch erscheinen, doch seit den Anfängen der Schilder- und Textildrucker Anfang des letzten Jahrhunderts hat sich auch diese Technologie rasant weiterentEdwin Tafelmeier, Laborleiter. wickelt. Schnelle und vollautomatische Druckmaschinen der neuesten Generation stellen jedoch auch neue Herausforderungen an die Farben. Schließlich entscheidet der gesamte Prozess darüber, wie sich eine Technologie am Markt behauptet. Eine stetige Anpassung und Weiterentwicklung unserer Druckfarben an die veränderten Anforderungen der Verarbeiter trägt dazu bei, die „gute alte“ Siebdrucktechnologie auch für die Zukunft attraktiv zu gestalten.

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Der Siebdruck 04.2012


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Weiterhin auf dem Vormarsch: UV-Farben

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edingt durch das offene Druckverfahren mit seiner relativ großen Oberfläche ist es logisch, dass möglichst emissionsfreie Farben eingesetzt werden. UV-Farben enthalten keine bzw. nur einen geringen Anteil an flüchtigen Bestandteilen. Wo immer möglich, werden heute UV-Farben den Lösemittelfarben vorgezogen. Für die meisten Anwendungen stehen heute UV-Farben zur Verfügung, welche alle Anforderungen des Verarbeiters voll erfüllen. Für zahlreiche Lösemittelfarben gibt es auch eine UVAlternative, so dass beide Technologien zueinander im Wettbewerb stehen. Dennoch gibt es auch zahlreiche Anwendungen, die entweder nur mit Lö semittelfarbe oder mit UV-Farben zu realisieren sind. Auch wenn der Trend hin zu strahlenhärtenden Systemen ungebrochen ist, wird die Produktpflege und Entwicklung von lösemittelbasierenden Farben in unserem Hause nicht vernachlässigt.

Neben technischen Verbesserungen genießt der Arbeitsschutz sowie Sicherheitsaspekte bei den bedruckten Materialien nebst Umweltschutz bei SunChemical einen hohen Stellenwert.

Industrielle Anwendungen

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ährend der grafische Siebdruck in den letzten Jahren vor allem zugunsten des Digitaldrucks Anteile verloren hat, sehen wir im Bereich des industriellen und technischen Siebdrucks Wachstumspotenziale. Die Coates Screen Inks GmbH hat sich aus diesem Grunde in letzter Zeit verstärkt dem Containermarkt gewidmet und bietet neu entwickelte UV-Farben für die Bedruckung von Hohlkörpern aus Kunststoff oder Glas an. Unser Fokus richtet sich in erster Linie darauf, unseren Kunden ein auf die jeweilig dort vorherrschenden Rahmenbedingungen optimal angepasstes Produkt anbieten zu können. Ausführliche Details zu den neuen Farbserien werden wir in den nächsten Ausgaben der Siebdruck darlegen. Selbstverständlich können Sie schon jetzt diese

Farben testen und beziehen. Bitte sprechen Sie uns dazu an.

Tampondruck

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ür die Bedruckung von TPE/TPU Materialien wurde hier eine neue Farbe auf Lösemittelbasis entwickelt, die sich derzeit noch in der Erprobungsphase entwickelt. Muster für Testzwecke stehen auf Anfrage gerne zur Verfügung. Coates Screen Inks - innovativ, und stets an den Wünschen unserer Kunden orientiert. Wir kombinieren die Flexibilität eines Mittelstandsunternehmens mit den Synergien, die unsere Konzernmutter SunChemical bietet. Unser Laborteam mit erfahrenen Mitarbeitern stellt sich gerne allen neuen Herausforderungen. Die Zeiten ändern sich, aber unsere Philosophie bleibt bestehen. Wir freuen uns deshalb auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Ihnen. www.sunchemical.com

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Material


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Material

Achilles Stapelkartonage®:

Kreative Transportverpackung für Druckbogen mit hochauftragenden Lacken Platz sparende und Umwelt schonende Alternative zu bisherigen Transportmöglichkeiten. Die Achilles Gruppe, einer der führenden Papierveredler und Anbieter individueller Präsentationsprodukte, bietet ihren Kunden eine neue Transportverpackung für Druckbogen an, die mit hochauftragenden Lacken, z.B. Relieflack, veredelt sind. Achilles Stapelkartonage® schont die veredelten Druckbogen und spart dank der Stapelmöglichkeit sowohl Platz beim Transport im Lkw als auch bei der Weiterverarbeitung bei Druckereien und Buchbindern.

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n der Vergangenheit musste bei veredelten Druckbogen mit hochauftragenden Lacken immer Rücksicht auf die Stapelhöhe genommen werden. Die einzelnen Paletten umfassten in der Regel Umweltfreundliche Rücknahme durch Achilles. Die neue Achilles Stapelkartonage® wird auf dem Lieferschein mit diesem Aufkleber gekennzeichnet.

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Gleich vier verschiedene Einleger nutzt Achilles für unterschiedlich große Druckbogen.

maximale Bogenmengen von 250 bis 300. Dies hat zu einem erheblichen Transportaufwand geführt – selbst bei geringen Auflagen. Dank der von Achilles entwickelten Stapelkartonage ist jetzt damit Schluss: sie schützt die veredelten Druckbogen und erlaubt trotzdem die flexible Stapelung in beliebiger Höhe. So

Aus Acht mach einen: Dank der neuen Achilles Stapelkartonage® Thomas Kowalzik, Betriebsleiter m. appl GmbH & Co. KG in Wemding, freut sich über die eingesparten Stellplätze in der Buchbinderei.

wird die benötigte Transportfläche auf dem Lkw deutlich verringert, was unnötige Fahrten und CO2 einsparen kann und so die Umwelt schont. Während bis-

her für 20 Paletten Druckbogen mit Relieflack-Veredelung mindestens ein 7,5Tonner Lkw eingesetzt werden musste, genügen beim Einsatz von Achilles Stapelkartonage® drei bis vier Paletten für dieselbe Menge Druckbogen und damit z.B. der Einsatz eines Sprinters. Auch Drucker und Buchbinder profitieren von der neuen Paletten-Verpackung. Sie können die Stellplätze um ein Vielfaches reduzieren und dadurch Raum für weitere Aufträge schaffen. www.achilles.de

Fruit of the Loom: Neues Online-Tool Price Promotion Fruit of the Loom hat die neueste Erweiterung des Fruit Club angekündigt, eine Auswahl an leistungsstarken, anwenderfreundlichen und kostenlosen OnlineTools für Vertrieb und Marketing. Die neue Vorlage Price Promotion ermöglicht es registrierten Mitgliedern des Fruit Clubs, in nur wenigen Schritten zielgerichtete E-Mails für Preisnachlässe bei bestimmten Produkten zu erstellen. ie brandneue Vorlage kann mit einer Auswahl der meistverkauften

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Der Siebdruck 04.2012

Kleidungsstücke von Fruit of the Loom genutzt werden und lässt sich komplett individuell anpassen: Sie können Ihre eigene Kopfzeile und ein Werbeexemplar hinzufügen, ein Foto des Produkts, für das die Aktion gilt, Ihr Firmenlogo und Ihre Kontaktdaten, zusammen mit dem von Ihnen gewählten reduzierten Preis, der im oberen Bereich der Nachricht gut sichtbar platziert wird. Das fertige Price Promotion-Angebot kann dann heruntergeladen und ausgedruckt oder auch

per E-Mail an Bestands- und potenzielle Neukunden gesendet werden. ie neue Vorlage ist eine von fünf EMail-Vorlagen, die im Fruit Club angeboten werden. Die Mitglieder des Fruit Clubs haben auch Zugang zu Hilfsmitteln für die Gestaltung professioneller und hochwertiger Werbeanzeigen, Poster für den Point of Display und virtueller Produktmuster ebenso wie zu einer Fülle von Produktinformationen/Spezifikationen, Präsentationen und Bildern.

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Material Seit seiner Gründung im November 2010 hat der Fruit Club schon über 4000 Mitglieder gewonnen. Die Registrierung ist ganz einfach: besuchen Sie www.fruitoftheloom.de und füllen Sie das Anmeldeformular im Bereich Fruit Club aus. Sobald Ihre Mitgliedschaft bestätigt worden ist, haben Sie rund um die Uhr und kostenlos Zugang zu allen Ressourcen des Fruit Clubs. arketing Manager Joanne Lewis sagt dazu: „Der Fruit Club wird immer größer, denn wir ergänzen ihn ständig um neue Hilfsmittel und Ressourcen, mit denen unsere Kunden für ihr Geschäft werben und ihre Umsätze mit Produkten von Fruit of the Loom steigern können. Werden auch Sie Mitglied im Fruit Club – besuchen Sie gleich heute die Website von Fruit of the Loom und füllen Sie den Mitgliedschaftsantrag aus.“ Für weitere Informationen zum Fruit Club senden Sie bitte eine E-Mail an das Marketing Team unter: marketing.imprint@ftlte.fruit.com.

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3M:

Das Multi-Technologieunternehmen 3M präsentiert auf der Messe Ceramitec vom 22. bis 25. Mai in München (Halle 5/Stand 409) 3M Nextel keramische Textilien. Diese Hochleistungswerkstoffe sind als Isoliermaterialien bei Temperaturen bis zu 1.370 °C einsetzbar.

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ie bestehen aus kontinuierlichen, polykristallinen Metalloxidfasern, die mithilfe der sogenannten Sol-Gel-Technologie hergestellt werden. Die transparenten, nicht porösen Multifilamente besitzen einen Durchmesser von 10 bis 12 µm. Ihre Form, Festigkeit und Flexibilität ermöglichen eine textile Verarbeitung mittels konventioneller Web- und Flechttechniken. Das Vorgarn (Roving) wird zunächst zum sogenannten Webgarn, aus dem dann eine Vielzahl von Textilien wie beispielsweise Gewebe, Bänder, Schläuche, aber auch Nähgarn hergestellt werden können.

über hohe Festigkeiten, geringe Schrumpfeigenschaften und eine hohe Flexibilität auch noch bei Temperaturen bis zu 1370 °C. Über die Hochtemperaturisolierung hinaus können Metalloxidfasern in weiteren industriellen Anwendungen, zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt, aber auch bei der Entwicklung sogenannter langfaserverstärkter keramischer (CMC), metallischer (MMC) oder polymerer (PMC) Verbundwerkstoffe eingesetzt werden.

Das Multi-Technologieunternehmen 3M präsentiert auf der Messe Ceramitec vom 22. bis 25. Mai in München (Halle 5/Stand 409)

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M präsentiert neben der Vielfalt der 3M Nextel Produkte auf der Messe auch die Anwendungsmöglichkeiten dieser Hochleistungwerkstoffe. Beispiele sind der industrielle Ofenbau, die Herstellung von Brennhilfsmitteln oder die Brennertechnik. Die Textilien verfügen

3M Nextel keramische Textilien. Diese Hochleistungswerkstoffe sind als Isoliermaterialien bei Temperaturen bis zu 1.370 °C einsetzbar. Foto: 3M

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Keramische Textilien isolieren bis zu 1.370 °C


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Fogra

Elektronische Nase zur Bewertung des Geruchs von UV-Drucken M Mario Schmidt, Airsense Analytics und Stephan Dietzel, Fogra

Elektronische Nasen sind Sensorsysteme, die digitale Fingerabdrücke von Gerüchen liefern können. Die in diesem Artikel vorgestellten Untersuchungen dienten der Erarbeitung eines analytischen Verfahrens zur objektiven Beurteilung der sensorischen Eigenschaften von UV-Drucken und zur Feststellung der Ursache von Auffälligkeiten unter Einsatz einer elektronischen Nase. Die Prüfung von gestrichenen Druckpapieren und von UV-Druckfarben mit dem Sensorsystem PEN 3 zeigt, dass der Einsatz elektronischer Sensorarrays eine erfolgversprechende Möglichkeit zur schnellen Bewertung der sensorischen Eigenschaften von strahlenhärtenden Druckprodukten im Drucksaal darstellt. Hierbei konnte eine deutliche Unterscheidung zwischen sensorisch unauffälligen und sensorisch auffälligen Druckpapieren, zwischen unbelichteten und belichteten Offsetdruckfarben sowie zwischen sensorisch unauffälligen und auffälligen, belichteten UV-Druckfarben erzielt werden. Gegenüber olfaktometrischen Prüfungen besitzt das vorgestellte Prüfverfahren folgende Vorteile: - Es ist kein Panel von geschulten Prüfpersonen erforderlich. - Das System liefert einen Datensatz, der mit den im System hinterlegten Daten, die für das Training des Sensorsystems eingesetzt wurden, verglichen und sofort objektiv bewertet werden kann. - Die Messergebnisse liegen bereits nach wenigen Minuten vor. - Die einfache Bedienung des Geräts sollte einen Einsatz an der Druckmaschine gestatten.

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Problemstellung

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ie Anwendung UV-vernetzender Druckfarben und Drucklacke hat in den vergangenen Jahren einen zunehmenden Marktanteil innerhalb der graphischen Industrie gewonnen, insbesondere bei der Herstellung hochwertiger Druckerzeugnisse. Ein Hindernis bei der weiteren Verbreitung dieses Druckverfahrens ist der häufig störende Geruch der mit UV-härtenden Druckfarben gefertigten Produkte. Fehlgerüche von Druckprodukten können eine Vielzahl UrsaCode

Flächenbezogene Masse [g/m²]

chen haben, wobei folgende Hauptquellen festgestellt wurden [1]: Bildung geruchsintensiver Spaltprodukte aus Photoinitiatoren [hierher gehört der oft bemerkte Bittermandelgeruch der Produkte]. Bildung unangenehm riechender Verbindungen bei der UV-Bestrahlung gestrichener Papiere. Einsatz von Reaktivverdünnern mit starkem Eigengeruch oder mit sensorisch aktiven Verunreinigungen, die bei der Härtung nicht vollständig umgesetzt werden. Durch den Einsatz einer sogenannten elektronischen Nase soll dem Drucker in kurzer Zeit eine

Sensorische Beurteilung vor Belichtung

nach Belichtung

Hersteller/ Bemerkungen

Papier 1

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unauffällig

unauffällig

Papierhersteller 1, Standardmuster

Papier 6

150

unauffällig

unauffällig

Papierhersteller 1, Standardmuster

Papier 7

115

unauffällig

sehr auffällig

Papierhersteller 1, Standardmuster

Papier 20

115

unauffällig

auffällig

Papierhersteller 2, Standardmuster

Papier 28

170

unauffällig

unauffällig

Papierhersteller 2/geruchsarme Sonderanfertigung

Papier 29

170

unauffällig

auffällig

Papierhersteller 2, Standardmuster / Vergleich zu Papier 28

Tab. 1: Geprüfte Druckpapiere [alle matt gestrichen].

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Der Siebdruck 04.2012

Abb. 1: Tragbare elektronische Nase von AIRSENSE.

Empfehlung gegeben werden, wie durch eine Änderung der eingesetzten Materialien oder der Verfahrensparameter eine sensorisch nicht zu beanstandende Auflage produziert werden kann.

Künstliche Nasen

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it Hilfe von Gassensorenarrays ist es möglich, Proben an Hand der von ihnen abgegebenen Gase zu unterscheiden. Die Analyse ist generell vergleichend, so dass immer Unterschiede zwischen einem Standard und abweichenden Proben festgestellt werden. So kann


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Fogra

Sensorische Beurteilung vor Belichtung

Probenvorbereitung und Messverfahren

Hersteller/ Bemerkungen

nach Belichtung

Farbe 3

unauffällig

sehr unauffällig

Farbhersteller 1, Standardmuster

Farbe 5

unauffällig

auffällig

Farbhersteller 2, Standardmuster

Farbe 6

unauffällig

unauffällig

Farbhersteller 3, Standardmuster

Farbe 7

unauffällig

sehr auffällig

Farbhersteller 4, Standardmuster

Farbe 8

unauffällig

unauffällig

Farbhersteller 5, Standardmuster

Farbe 9

unauffällig

unauffällig

Farbhersteller 6, Standardmuster

D

TTab. 2: Geprüfte Druckfarben [Offsetdruckfarben schwarz].

Name

Herkunft

Sensorische Beurteilung

Pentanal

Druckpapier

charakteristisch

Hexanal

Druckpapier

charakteristisch, typischer Geruch nach „Druckerschwärze“

Cyclohexanon

Photoinitiator

bittermandelartig, wenig anhaltend

Benzaldehyd

Photoinitiator

bittermandelartig

Acetophenon

Druckfarbe

bittermandelartig

4-Methylthiobenzaldehyd

Photoinitiator

bittermandelartig, sehr anhaltend

TTab. 3: Referenzsubstanzen.

das Gerät zwischen Proben mit unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen auf einfache und schnelle Weise unterscheiden [Diskriminierung]. Es werden in erster Linie keine Aussagen über Inhaltsstoffe der Proben gegeben. Ein Standard und eine abweichende Probe werden dem Gerät in einer Trainingsphase „angelernt“. Danach ist das Gerät selbstständig in der Lage, bei unbekannten Proben eine Zuordnung zu den Klassen oder auch eine Abweichung davon festzustellen. Mit den Systemen ist es auch möglich, vorher nicht gemessene Substanzen

zu erkennen und als unbenannt einzuordnen. In den Versuchen der Fogra wurde das Sensorenarray PEN3 der AIRSENSE Analytics, Schwerin, eingesetzt. Dieses verfügt uber ein Array mit 10 Metalloxid-Sensoren und ein spezielles Sammelsystem, das durch eine automatische Kontrolle in der Lage ist, ein Überladen der Sensoren zu verhindern. Zusätzlich kann mit diesem Probennahmesystem eine schnellere Analyse durch automatisches Ausgleichen von Konzentrationsunterschieden erreicht werden [Automatic Ranging].

tbvcfsf!Mvgu

ruckpapiere: Eine Probenfläche von 200 cm² wurde unbelichtet und nach Belichtung mit einem Durchlaufbelichter [UV-Dosis von 80 mJ/cm²] untersucht. Das Spektrum des Belichters entspricht den in der UV-Drucktechnik eingesetzten Mitteldruck-Quecksilberstrahlern. Die Druckfarben wurden mit einem Probedruckgerät der Fa. Prüfbau, Peissenberg, auf 0,1 mm starke Aluminiumstreifen gedruckt; die Farbmenge betrug 2 g/m², die bedruckte Fläche 180 cm². Es wurden ebenfalls die unbelichteten und die mit 80 mJ/cm² belichteten Proben untersucht. Alle Proben wurden sofort nach der Belichtung in Rollrandflaschen mit einem Volumen von 120 ml verpackt, mit Septen aus Butylgummi/ PTFE verschlossen und bis zur Untersuchung bei Raumtemperatur gelagert. Die Probennahme mit der elektronischen Nase PEN 3 erfolgte bei Raumtemperatur aus dem Luftraum über den Proben [Headspace]. Der Headspace wird durch das Analysegerät eigenständig abgesaugt und direkt gemessen. Es wurde ein Zyklus von 120 Sekunden Spülzeit und 60 Sekunden Messzeit gewählt, der Probensatz wurde fortlaufend ohne Unterbrechung vermessen.

Auswertung der Messungen

F

ür die Datenaufnahme und Auswertung kam die zugehörige Software

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Qspcf Abb. 2: Messaufbau zur schnellen Erfassung der gasförmigen Verbindungen über der Probe. Saubere Luft wird über die Probe angesaugt und dem Gassensorarray zur Verfügung gestellt.

Der Siebdruck 04.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Code


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Fogra WinMuster1.6 zum Einsatz. Ziel des Vorgehens war zu beurteilen, ob Unterschiede zwischen den Proben durch das Messprinzip erkennbar werden. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte generell mit den Messungen bei 57, 58 und 59 Sekunden, die als Einzelmessungen eingegeben wurden. Um das Messverfahren beurteilen zu können, werden aus den Messungen Daten entnommen und in eine Musterdatei überführt. Dabei werden Einzelmessungen vordefinierten Klassen zugeordnet. Die Werte werden dann mittels Hauptkompo-

nentenanalyse [PCA] transformiert, um eine zweidimensionale Ansicht zu ermöglichen. Messwerte erscheinen hier als Punkte. Unterschiede in den Messergebnissen werden als Abstände deutlich, wodurch die Trennbarkeit der Proben deutlich wird. Die ermittelte Diskriminationspower ist ein Ausdruck für die Trennung der Klassen. Werte nahe 1,0 bedeuten eine sehr gute Trennung der Klassen. Eine weitere Datenreduktion führt die LineareDiskriminanz-Analyse [LDA] durch und liefert – ebenso wie die PCA – eine zweidimensionale Graphik. Im Gegensatz zur

PCA benutzt die LDA nicht nur die Streuung, sondern auch die Information über die Klassenzugehörigkeit der Trainingsdaten. Leicht einzusehen ist, dass die LDA bessere Unterschiede zwischen den Klassen deutlich macht – sie zeigt also in der Regel eine verbesserte Auflösung. Andererseits kann die LDA zur Trennung von Klassen auch Informationen aus Rohdaten ziehen, die nicht wesentlich mit dem unterschiedlichen chemischen Gemisch zusammenhängen. Daher ist es wichtig, eine ausreichende Punktezahl in die Musterdatei einzustellen.

Ergebnisse und Diskussion Die Abbildungen 3 bis 10 zeigen die Ergebnisse der Bewertung unbelichteter und belichteter Druckpapiere und UV-Offsetdruck-farben mit der PCA- und der CDA-Analyse. Unterscheidung von belichteten und unbelichteten Druckpapieren 3/Ibvqubditf!)Wbsjbo{!1/:3!&*

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

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AAbb. 3: PCA-Analyse der belichteten und unbelichteten

Druckpapiere.

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Abb. 4: LDA-Analyse der belichteten und unbelichteten Druckpapiere. !

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1/41 1/46

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Abb. 5: PCA-Analyse der belichteten Druckpapiere, auffällig gegen unauffällig.

50

Der Siebdruck 04.2012

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Abb. 6: LDA-Analyse der belichteten Druckpapiere, auffällig gegen unauffällig.


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Fogra

Unterscheidung von unbelichteten und belichteten Druckfarben !!!QDB.Bobmztf

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Abb. 7: PCA-Analyse der belichteten und unbelichteten Druckfarben.

Abb. 8: LDA-Analyse der belichteten und unbelichteten Druckfarben.

Unterscheidung von auffälligen und unauffälligen belichteten Druckfarben 3/!Ibvqubditf)Wbsjbo{!24/86!&*

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Abb. 9: PCA-Analyse der auffälligen und unauffälligen belichteten Druckfarben.

D

ie Ergebnisse der hier vorgestellten Testmessungen zeigen, dass der Einsatz der elektronischen Nase PEN 3 eine Möglichkeit zur schnellen Beurteilung der sensorischen Eigenschaften von im UV-Druck produzierten Materialien darstellt. Dabei ist es möglich, zwischen sensorisch auffälligen und unauffälligen bestrahlten Druckpapieren zu unterscheiden und Fehlgerüche in UV-gehärteten Druckfarben zu detektieren. Es ist

Abb. 10: LDA-Analyse der auffälligen und unauffälligen belichteten Druckfarben.

zu erwarten, dass durch ein „Training“ des Messsystems, also eine Anpassung an die zu prüfenden Materialien und einen Abgleich mit den Ergebnissen sensorischer Prüfungen, eine weitere Verbesserung der Prüfergebnisse möglich ist, besonders bei der Unterscheidung zwischen auffälligen und unauffälligen UV-Druckfarben. www.fogra.org

Anschriften der Autoren Mario Schmidt Airsense Analytics GmbH Hagenower Str. 73, 19061 Schwerin Stephan Dietzel Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. Streitfeldstr. 19, 81673 München

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Der Siebdruck 04.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

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Verbände

Planbetriebskostenvergleich startet Studie; zeigt Betrieben Maßnahmen zur Kostensenkung

D

ie Verbände Druck und Medien starten den Planbetriebskostenvergleich 2012. Besonders in Zeiten mit hohem Wettbewerbsdruck und Überkapazitäten sind kostenrechnerische Vergleichszahlen für Betriebe unverzichtbare Werkzeuge für eine erfolgreiche Unternehmensführung. Der für Teilnehmer exklusive Auswertungsbericht des Vergleichs bietet den Betrieben kostenstellenbezogen Informationen über durchschnittliche Gemeinkostenstrukturen der Branche im direkten Vergleich zu den eigenen Stundensätzen.

Kosten planen und optimieren

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

er Vergleich unterstützt die Einordnung der eigenen Kostensätze in die Bandbreite der Wettbewerberdaten. „So können Maßnahmen zur Kostenoptimierung herausgefiltert und Verbesserungspotenziale erkannt werden“, beurteilt Ulrich Smets, Referent für Betriebswirtschaft beim bvdm und Verantwort-

licher für die Auswertung der Studie, die Vorteile. Ohne großen Aufwand erhalten bei Einreichung der eigenen Werte insbesondere kleine und mittlere Betriebe sehr viele individuelle Vergleichszahlen, die ansonsten nicht zur Verfügung stehen. Smets weiter: „Der Auswertungsbericht liefert Benchmarks, die zur Beurteilung der eigenen Wettbewerbsstärke eingesetzt werden können“.

Kostenstellen aus den Bereichen Druckvorstufe, Druck und Druckverarbeitung wird das mittlere Kostenniveau ermittelt. Die Auswertung untersucht dabei alle wesentlichen Gemeinkostenarten, von den Personalkosten bis zu den kalkulatorischen Abschreibungen. Alle gemeldeten Informationen der Betriebe werden absolut vertraulich behandelt und fließen ausschließlich anonymisiert in den Vergleich ein.

Alle Betriebe sind aufgerufen

Anmelden bis 15. Juni 2012

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T

er Vergleich ist nicht nur für Bogenoffsetbetriebe interessant. Auch Maschinen und Arbeitsplätze von Digitaldruckereien, Siebdruckern, Rollenoffsetbetrieben und Etikettenherstellern sind Bestandteil der Analyse. „Jede Maschine und jeder Arbeitsplatz der gesamten Druckbranche, für die eine ausreichende Anzahl vergleichbarer Meldungen vorliegt, wird ausgewertet“, erläutert Smets die Vorgehensweise zur Auswertung. Für rund 60 verschiedene

eilnehmen können Mitglieder der Druck- und Medienverbände, von digicom und den Bundesinnungen Siebdruck und Flexografie. Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2012. Teilnahmeunterlagen sind bei den Verbänden Druck und Medien und den genannten Innungen direkt erhältlich. Notwendige Voraussetzung ist eine eigene Plankostenrechnung mit Betriebsabrechnungsbogen zur Ermittlung eigener Kostensätze.

EU-Datenschutz:

Wichtiger Etappensieg für die Druckindustrie

D

urch die gezielte Einflussnahme von Intergraf, der europäischen Dachorganisation der Druckindustrie, und dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) konnte im Bereich Datenschutz auf EU-Ebene ein wichtiger Etappensieg erzielt werden. Die EU-Kommission will den Datenschutz in der Europäischen Union grundlegend reformieren. Unter anderem sollten Verbraucher künftig generell im Voraus ihre Zustimmung zur Verwendung ihrer Daten geben müssen (sog. „Opt-in“ Regelung). Die Konsequenzen für die Druckindustrie wären verheerend gewesen.

„Opt-out“ statt „Opt-in“

B

eispielsweise wären Direktmailings dann nur noch bei einer ausdrücklichen Anforderung durch den Empfänger zulässig gewesen. Durch die gezielte Einflussnahme der Verbände wurde diese

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Der Siebdruck 04.2012

Passage aus dem aktuellen Entwurf der Kommission gestrichen. Ein generelles Verbot des Direktmarketings ohne Einwilligung findet sich im aktuellen Verordnungsentwurf nicht mehr. Stattdessen soll der Verbraucher ein „Recht auf Widerspruch“ (sog. „Opt-out“) haben, eine Regelung, die bislang auch im deutschen Recht gilt.

Kein einheitliches EU-Datenschutzrecht

I

n der EU besteht kein vollständig einheitliches Datenschutzrecht. Zwar existiert eine mittlerweile 17 Jahre alte EUDatenschutzrichtlinie. Diese Richtlinie ist von den Mitgliedstaaten jedoch nicht einheitlich in nationales Recht umgesetzt worden. Eines der erklärten Ziele der EUKommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, Viviane Reding, ist daher die grundlegende Reform und Ver-

einheitlichung der europäischen Vorschriften. Die Kommission hat sich für das Instrument einer Verordnung entschieden, die in allen Mitgliedstaaten unmittelbar ohne deren Gestaltungsmöglichkeit wirkt.

Wie geht es weiter?

B

islang handelt es sich bei dem Verordnungsvorschlag der EU-Kommission nur um einen Entwurf. Dieser muss noch im EU-Ministerrat und dem EUParlament verhandelt und abgestimmt werden. Sowohl Intergraf als auch der bvdm werden sich weiterhin dafür einsetzen, den Verordnungsentwurf im Sinne der Druckindustrie zu verbessern. Insbesondere angesichts der wirtschaftlichen Lage der Branche müssen zusätzliche Erschwernisse durch unnötige Vorgaben von europäischer Ebene verhindert werden.


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Verbände

SID:

WAZ-Druck Duisburg mit PSO-Zertifikat des SID Anfang Februar erhielt die WAZ-Druck GmbH & Co. KG Duisburg erstmals vom SID Leipzig eine PSO-Urkunde. Bei dem völlig problemlosen Zertifizierungsablauf konnte auf einer Heidelberg SM 102-10-S-P mit Papiertyp 1 die Einhaltung der Forderungen des PSO nachgewiesen werden. Als 100%ige Tochter der WAZ-Mediengruppe in Essen ist WAZ-Druck als Akzidenz-Druckerei seit über 40 Jahren eigenwirtschaftlich im Markt tätig. WAZDruck bietet mit seinen Leistungen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und garantiert sehr kurze Produktionszeiten zu fairen Preisen, hohe Qualität und Terminsicherheit durch ein Team qualifizierter, hoch motivierter Fachleute und modernster Technik in dreischichtiger Produktion an sechs Tagen in der Woche. AZ-Druck bezeichnet sich als Partner der kurzen Wege: „Bei uns finden Sie alles unter einem Dach – mo-

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Standort von WAZ-Druck in Duisburg

dernste und professionelle Ausstattung in dem Bereich der digitalen Druckvorstufe über den Druck bis hin zur Weiterverarbeitung.“ WAZ Druck verfügt über das Zertifikat „Klimaneutrales Drucken“, über das „FSC-Zertifikat für verantwortungsvolle Waldwirtschaft“, über das Zertifikat von Fogra Cert „Contract Proof Creation“ zur

Prüfdruckerstellung nach Medien Standard und das Zertifikat von BG-Prüfcert über „Optimierte Luftbefeuchtung und gesundes Raumklima“. as neue PSO-Zertifikat des SID reiht sich hier mit dem gleichen Selbstverständnis ein, wie WAZ Druck sich selbst sieht: „Erfahrung, Kompetenz und die Nähe zum Kunden zeichnen uns aus.“

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Die Verbände Druck und Medien zur drupa:

Die Druck- und Medienverbände Deutschlands präsentieren ihr umfangreiches Leistungsspektrum gemeinsam mit dem Bundesverband Druck und Medien und den internationalen Verbänden Intergraf und Fespa vom 3. bis 16. Mai 2012 mit einem Gemeinschaftsstand auf der drupa in Düsseldorf.

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er Messestand A 01 der Verbände in der Halle 6 steht unter dem Motto: Die Druck- und Medienverbände – Kompetenz für Ihr Unternehmen. Beherrschendes Thema der gemeinsamen Präsentation auf der drupa wird der ProzessStandard Offsetdruck mit seinen vielfältigen Facetten sein. Die technischen Berater des Beratungsnetzwerkes print Xmedia werden insbesondere über die PSO-Zertifizierung, die technische Abnahme von Neu- und Gebrauchtmaschinen sowie die Klimainitiative der Druckund Medienverbände mit dem CO2Rechner informieren. Vereinbaren Sie schon jetzt einen Termin mit unseren Experten auf der drupa.

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mpulse für neue Medienprodukte präsentieren die Verbände unter dem Motto „Trendbox live“ anhand von Beispielen aus der Print- und Medienwelt. Außergewöhnliche und interessante

Druckprodukte zu den Themenbereichen Augmented Reality, Codierungen, Individualisierungen, Embedded Technologies, Digitaldruck und haptische Druckprodukte stehen im Mittelpunkt. Treffpunkt „fünfnachfünf“: m 5 nach 5 präsentieren die Verbände gemeinsam mit den Fachzeitschriften der Branche spannende Print & Media Talks. Themen sind zum Beispiel Printed Electronics, Offset trifft Digitaldruck, internationale Trends in der Buchherstellung, Neuerungen in der Veredlung, Cloud Publishing oder E-Business Print.

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ußerdem wird am 3. Mai, 15 Uhr, am Stand der Verbände die 58. Type Directors Show eröffnet mit der Präsentation der Ergebnisse des Wettbewerbs zu Schrift und Typografie und der Preisverleihung an die deutschen Gewinner.

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ranchenforum Druck & Medien: Muss die Wirtschaft die Zukunft neu erfinden? Eine nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz- und Energiepolitik gehören zu den Herausforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft. Zum Branchenforum Druck & Medien zur drupa am 10. Mai 2012 widmen sich die Verbände Druck und Medien diesem Schlüsselthema. Gastredner des Abends im Zeichen der Zukunftsentwicklung ist Bundesumweltminister a.D. Klaus Töpfer, langjähriger Direktor des UN-Umweltschutzprogramms UNEP. 10. Mai 2012, 18.30 Uhr, Congress Center Süd, Raum 3

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ußballfans können sich mit den Vereinssymbolen der Bundesliga außerdem vor dem XXL-Stadionplakat ablichten lassen. Nach der Messe erhalten die Besucher dann ein Plakat zur Einstimmung auf die Fußball-Europameisterschaft.

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eitere Informationen zum Programm und Anmeldungen unter www.bvdm-online.de/drupa2012.

Der Siebdruck 04.2012

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Kompetenz für Ihr Unternehmen in Halle 6.0, Stand A 01


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Verbände

ProzessStandard Digitaldruck:

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

Fogra, bvdm und printXmedia kooperieren Eine vorhersagbare Druckqualität im klein- und großformatigen Digitaldruck – dies ist das Ziel des neuen ProzessStandards Digitaldruck (PSD). Der Bundesverband Druck und Medien und die Fogra haben nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um den neuen ProzessStandard gemeinsam in der Druckindustrie zu etablieren.

chen Materialien anzufertigen. Denn angesichts der Fülle der eingesetzten Materialien und Ausgabeprozesse sowie der möglichen Produktionsfehlerquellen sind die Anforderungen des PSD hoch. Welche Kombinationen aus Ansteuerung, Druckfarbe und Bedruckstoff für den Druckdienstleister geeignet sind, gilt es bei der Zertifizierung zu identifizieren.

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itgliedsbetriebe der Fogra und der Druck- und Medienverbände können sich demnach nach einem Prüfund Beratungsprozess zertifizieren lassen. „Wir sind überzeugt, dass der ProzessStandard Digitaldruck die gleiche Erfolgsgeschichte absolvieren wird wie der ProzessStandard Offsetdruck. Deutschland wird damit auch im Digitaldruck Marktführer und Vorreiter einer durchgängig hohen Druckqualität“, so Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Druck und Medien. Mit der Kooperation starten Verbände Druck und Medien und Fogra ein neues Kapitel der technischen Zusammenarbeit. Die Fogra, die den Prozess Standard Digitaldruck aus der Taufe gehoben hat, freut sich über den Zugewinn, den die Druck- und Medienverbände und ihre Tochtergesellschaften printXmedia durch ihre Expertise in der Beratung und das Anwenderwissen in der Praxis einbringen. Beraten und zertifiziert werden die Digitaldruck-Betriebe von Fogra-Mitarbeitern sowie von geschulten Digital-PrintExperten der printXmedia, Die Einführung des ProzessStandards Digitaldruck sorgt in den Betrieben für eine hohe Produktionssicherheit und einen reibungslosen Ablauf. Die Qualität der Digitaldruckprodukte steigt. Materialeinsatz und Produktionskosten sinken“, beschreibt Dr. Eduard Neufeld, Geschäftsführer der Fogra, die Vorteile des PSD. Die Überprüfung der Druckqualität konzentriert sich auf die drei Bereiche Ausgabeprozesskontrolle, Farbtreue und Workflow. In allen Produktionsstufen müssen wirtschaftlich und technisch sinnvolle Sollwerte und Toleranzbereiche eingehalten werden. Dadurch wird es den Betrieben möglich gemacht, Reproduktionen unabhängig von den speziellen technischen Bedingungen einer Digitaldruckmaschine bzw. von unterschiedli-

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Der Siebdruck 04.2012

ie Einführung des PSD kostet für Mitglieder der Fogra, der digicom und der Druck- und Medienverbände 2.100 Euro. Vorerst ist die Zertifizierung auf Mitglieder der Druck- und Medienverbände, digicom und der Fogra be-

schränkt. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen sich auch Nichtmitgliedsbetriebe zum Preis von 3.000 Euro zertifizieren lassen können. Zur Vorbereitung auf die Zertifizierung bieten die Fogra, die Druck- und Medienverbände sowie die digicom interessierten Druckdienstleistern verschiedene Maßnahmen an, beispielsweise Schulungen oder Beratungen vor Ort. Weitere Informationen zum ProzessStandard Digitaldruck sowie zu den vorbereitenden Maßnahmen finden Sie unter www.fogra.org, www.printxmedia.net sowie unter www.digi-com.org.

Schöne neue Welt? „Schöne neue Welt? Die Druck- und Medienbranche zwischen schrittweiser und radikaler Innovation“ war das Thema der Auftaktveranstaltung des 34. druckforum des Verbandes Druck und Medien in Baden-Württemberg e. V.

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nternet und digitale Medien als Basisinnovation verändern die Branche, es findet ein Paradigmenwechsel statt, so der Geschäftsführer des Verbandes, Michael Hüffner, bei seiner Begrüßung. Prof. Dr. Okke Schlüter von der Hochschule der Medien in Stuttgart erläuterte in seinem Vortrag den Unterschied zwischen markt- und technologiegetriebener Innovation: Beim „market pull“ fordert der Konsument Lösungen für bereits bestehende Anforderungen, diese sollen zukünftig vom Anbieter erbracht werden. Beim „technology push“ werden durch neue Technologien Produkt- und Dienstleistungsinnovationen beim Anbieter möglich, von denen der Konsument bisher nichts wusste.

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eide Varianten können in kleinen Schritten – also inkrementell – oder radikal vollzogen werden. Beispiele für inkrementelle Innovationen sind Prozess-, Kostenoptimierung oder Qualitätssteigerung, bei denen die Wertschöpfungskette verkürzt wird. Als Beispiel für eine radikale Innovation führte Professor Schlüter ein digitales Buch an, in dem das Leseerlebnis mit Sound und Animation erweitert wurde. An einem weiteren Bei-

spiel wurde dann deutlich, wie das Geschäftsfeld Print ergänzt werden kann. Mit den Zusatzangeboten Internetauftritt, App und Veranstaltungen entwickelt sich der Verlag International Data Group zum „Service Hub“. Wie man als Unternehmen diesen Veränderungstrends begegnen kann, zeigte Professor Schlüter an Beispielen auf:

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usätzliche Dienstleister engagierte ein amerikanischer Verlag, der EBook-Versionen seiner Bestseller herausbrachte. Der Verlag reagierte damit auf die wachsende Zahl von Raubkopien seiner Bücher, die eingescannt illegal zum Download angeboten wurden. Mit Einführung des günstigen E-Book-Angebots wurde dann auch die Zahl der Raubkopien kleiner und der Umsatz größer.

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in Stadtmagazin suchte sich zusätzliche Kooperationspartner. Für die spezifische Zielgruppe „Nachtschwärmer“ wurde eine App entwickelt, die dem Nutzer basierend auf den Geodaten seines Smartphones Gastronomie-Angebote oder Taxi-Services in der näheren Umgebung auflistet. Zusätzliche Kompetenzen benötigte ein Automobilhersteller, der sein Portfolio um Carsharing-Angebote erweiterte. Am Schluss seines Vortrages plädierte Professor Schlüter dafür, sich als Unternehmen auf eigene Kernkompetenzen zu besinnen. Diese sollten jedoch erweitert werden, um so neue Geschäftsfelder und Märkte zu erschließen.


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Verbände

BDE:

Bundesrat korrigiert Fehlentwicklungen bei der Novelle der Bioabfallverordnung In seiner Sitzung am 30.03.2012 hat der Bundesrat der novellierten Bioabfallverordnung zugestimmt.

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er BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. ist mit den nach einem aufwändigen Diskussions- und Abstimmungsprozess gefundenen Regelungen zufrieden.

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DE-Präsident Peter Kurth: „Mit der jetzt beschlossenen Bioabfallverordnung verfügt die Branche über ein Instrument, das auf eine funktionsfähige Kreislaufwirtschaft bei der Bioabfallverwertung abzielt. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass

einzelne inhaltliche Fehlentwicklungen durch den engen Dialog mit den involvierten Branchenverbänden am Ende des Novellierungsverfahrens noch korrigiert wurden.“

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s sei erfreulich und wichtig, so Kurth, dass Kompost – hergestellt aus Biotonneninhalten – auch weiterhin auf Flächen des Feldgemüseanbaus ausgebracht werden dürfe. Positiv sei zudem, dass die bestehenden Regelungen zur Bodenuntersuchung hinsichtlich der Probenahme, Analytik und Berichterstattung nicht – wie ursprünglich vorgesehen – verschärft worden seien und es auch weiterhin bei den Erleichterungen für gütegesicherte Komposte bleibe.

ie Mehraufwändungen, die sich aus den in der Verordnung verankerten strengeren Nachweis-, Dokumentationsund Meldepflichten ergeben, trage die Branche mit, so Kurth. er BDE hat sich in einer gemeinsamen Initiative mit zehn weiteren Verbänden aktiv in das Novellierungsverfahren eingebracht und so mit dafür gesorgt, dass durch die vorliegende Verordnung Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine Fortentwicklung im Bereich der Bioabfallverwertung ermöglichen.

bvdm:

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er Bundesverband Druck und Medien lehnt einen einheitlichen gesetzlichen Rahmen für unternehmerische Umstrukturierungsmaßnahmen ab. Zentrale europäische Vorgaben würden den vielfältigen Anforderungen und Veränderungsprozessen in Unternehmen nicht gerecht, heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes an die Europäische Kommission.

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ie EU-Kommission hat Anfang des Jahres mit dem Grünbuch „Umstrukturierung und Antizipierung von Veränderungen: Lehren aus der jüngsten Vergangenheit“ eine öffentliche Konsultation zu Unternehmensumstrukturierungen und ihren sozialen Folgen eingeleitet. Vordergründiges Ziel ist es, erfolgreiche Praktiken und Strategien im Bereich Umstrukturierungen und der Anpassung an Veränderungen zu ermitteln. Nicht auszuschließen ist jedoch, dass die Kommission das Ergebnis des Konsultationsverfahrens zum Anlass nimmt, einen Richtlinienvorschlag zu unterbreiten – und damit das europäische Gesetzgebungsverfahren in Gang zu setzen.

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er bvdm betont, dass Umstrukturierungen heute zum unternehmerischen Alltag gehören. Die Möglichkeit, flexibel auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren zu können, sei für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen lebensnotwendig. Insbesondere die Druckindustrie sei aufgrund des wachsenden Einflusses der neuen Medien mit ständig wandelnden Marktanforderungen konfrontiert. Das Grünbuch zeige zwar richtigerweise die Notwendigkeit schneller Anpassungsmaßnahmen für Unternehmen auf. Keinesfalls dürften aber Strategien für die Bewältigung von Umstrukturierungen ein einheitliches Vorgehen vorschreiben, mahnt der bvdm. Jede weitere Regulierung, die die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen einengt, wäre schädlich und besonders für kleine und mittelständische Unternehmen existenz bedrohend.

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inzu komme, dass die Gründe für Umstrukturierungen oftmals vielfältig seien. Notwendig sei eine Unterscheidung zwischen kurzfristigen und langfristigen Maßnahmen, die das Grün-

buch bedauerlicherweise nicht vornehme. Vielmehr würden unter den Begriff der Umstrukturierung undifferenziert sämtliche Maßnahmen gefasst, mit denen Unternehmen auf Veränderungen des Wettbewerbs reagieren.

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er Verband weist darauf hin, dass es für eine weitergehende rechtliche Regulierung auf europäischer Ebene im Übrigen keine Notwendigkeit gebe. Bereits heute bestehe ein umfassender legislativer Rahmen, um die sozialpolitischen Herausforderungen erforderlicher Umstrukturierungsmaßnahmen bewältigen zu können.

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inen Appell richtet der bvdm an die nationale und kommunale Politik. Sie können einen wesentlichen Beitrag zur Antizipierung und Bewältigung von Umstrukturierungen leisten, indem sie ein Umfeld schaffen, das solche Prozesse unterstützt, so der bvdm. Dies kann aber nicht bedeuten, dass staatliche Behörden die strategische Ausrichtung der Unternehmen durch zentrale Vorgaben einengen.

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

EU-Grünbuch zu Unternehmensumstrukturierungen wird den Anforderungen der Betriebe nicht gerecht


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Verbände

Druckforum: Print behauptet sich Zum Abschluss des jährlich stattfindenden druckforum – veranstaltet vom Verband Druck und Medien in BadenWürttemberg e. V. gemeinsam mit nam haften Zulieferern der Branche – stellt der Verband die Wirtschaftsdaten für die Druckindustrie im Jahr 2011 dar und gibt eine Prognose für das Jahr 2012.

druckforum

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

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as druckforum des Verbandes Druck und Medien fand zum 34. Mal statt. In insgesamt elf Veranstaltungen gaben Zulieferer und der Verband Informationen zur Zukunft der Branche. Das druckforum ist in jedem Jahr ein Ort der Begegnung von Unternehmern und Mitarbeitern der Druckindustrie, aus Verlagen und Agenturen mit der Zulieferindustrie und der Wissenschaft. Das druckforum 2012 stand unter dem Eindruck der in Kürze beginnenden größten Branchenmesse der Welt, der drupa 2012 in Düsseldorf. Aber noch mehr wurde die Frage diskutiert, wohin die werbetreibende Wirtschaft in Zukunft investieren wird, Print und elektronische Werbung befinden sich im Wettstreit. Gerade zu diesen Themen steuerte der Verband Druck und Medien Veranstaltungen mit Zukunftsperspektiven für die Druckindustrie bei.

Wirtschaftliche Lage 2011 nahezu stabil

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war hat die Druckindustrie nicht am allgemeinen Wachstumsboom der Wirtschaft im Jahr 2011 teilgenommen, jedoch wurde der Abwärtstrend der Jahre 2009 und 2010 gestoppt. Die Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten in BadenWürttemberg erwirtschafteten im Jahresdurchschnitt 2011 einen Gesamtumsatz von 2,572 Mrd. €, im Vergleich im Jahr 2010 waren dies 2,537 Mrd. €. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 1,6 Prozent.Nachdem die Jahre 2009 und 2010 rückläufige Umsatzzahlen hatten, reichte dieses leichte Umsatzwachstum bei weitem nicht aus, um an das Jahr 2008 anzuknüpfen. Mit einiger Sorge sieht der Verband, dass die Verbesserung der Umsatzzahlen im Schwerpunkt im 1. Halbjahr 2011 stattfanden, der Trend sich im 2. Halbjahr jedoch wieder spürbar abschwächte.

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Der Siebdruck 04.2012

Kapazitätsauslastung und Auftragsbestände stagnieren

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in wichtiger Faktor für die Ertragslage der Branche ist die Kapazitätsauslastung. Grundsätzlich erwirtschaftet die Branche erst dann einen positiven Ertrag, wenn der Auslastungsgrad mindestens 85 Prozent erreicht. Im Jahr 2010 lag die Kapazitätsauslastung bei 81,8 Prozent. 2011 lag diese im Jahresdurchschnitt nahezu gleich bei 81,4 Prozent.

Steigende Rohstoffpreise

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ie Ertragslage wird weiter stark durch steigende Kosten belastet. So stiegen die Druckfarbenpreise bis November 2011 um 6,1 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum, die Preise für grafische Papiere um 3,8 Prozent. Am stärksten schlägt der durchschnittliche Anstieg der Strompreise mit 8,3 Prozent zu Buche.Die Weitergabe von Kostensteigerungen ist für die Druckindustrie schwierig. Dies hängt nicht nur an den zu großen Kapazitäten, die am Markt vorhanden sind (siehe Auslastungsgrad), sondern auch an der Tatsache, dass sich das Medium Print auch in Preisfragen mit anderen Kommunikationstechnologien vergleichen lassen muss. Zwar sind die Bruttowerbeausgaben im Jahr 2011 um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Jedoch konnte der Bereich Print davon nur mit einem geringen Zuwachs von 0,6 Prozent profitieren. Elektronische Medien legten dagegen um 5,4 Prozent zu. Nach wie vor sind Zeitungen nach der Fernsehwerbung, die einen Anteil von 43 Prozent an den Bruttowerbeausgaben hat, die zweitgrößte Werbegruppe mit einem Anteil von 20 Prozent. Diese verzeichneten einen kleinen Verlust gegenüber dem Vorjahr. Zeitschriften konnten dagegen mit 1,4 Prozent zulegen, ebenso Fachzeitschriften mit 2,9 Prozent. Plakatwerbung hatte durch die vielen Wahlen im Jahr 2011 sogar ein Wachstum von 11,5 Prozent.

Beschäftigtenzahl leicht zurückgegangen

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n den statistisch erfassten Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern beschäftigt die Druckindustrie in Baden-Württemberg rund 13.000 Mitarbeiter. Der Verband geht davon aus, dass in den Betrie-

ben unter 50 Mitarbeitern rund 10.000 weitere Mitarbeiter beschäftigt sind. Der Rückgang der Beschäftigtenzahlen betrug 2011 in den 117 erfassten Betrieben gegenüber 2010 in 114 erfassten Betrieben 2,1 Prozent. Erfreulich ist die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen mit Druckberufen. Hier wurden im Jahresdurchschnitt 2011 nur noch 860 Arbeitslose gemeldet, 2010 waren dies noch 1.180.

Mehr Insolvenzen und Betriebsaufgaben

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ährend im Jahr 2010 19 Betriebe der Branche Insolvenz anmelden mussten, waren dies bis Ende November 2011 25 Betriebe. Insgesamt hat die Druckindustrie in Baden-Württemberg 2011 69 Betriebe mit insgesamt 1.125 Arbeitsplätzen verloren. In dieser Zahl ist vor allem die Insolvenz eines Großbetriebes der Branche enthalten. Das Thema Betriebsaufgaben und ‑stilllegungen hat das Thema Insolvenzen überholt.

Anzahl der Ausbildungsverhältnisse gestiegen

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bwohl die konjunkturelle Situation in den Unternehmen der Druckund Medienindustrie im Vergleich zur Gesamtwirtschaft nicht befriedigend ist, konnte die Anzahl der im Herbst 2011 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse gesteigert werden. Vergleicht man die Gesamtzahl der Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr mit dem Vorjahr, so ist ein Anstieg von 7 Prozent auf gesamt 726 zu verzeichnen.Über die drei Ausbildungsjahre hinweg werden in der Druck- und Medienindustrie in BadenWürttemberg 2.091 Auszubildende beschäftigt. Die Ausbildungsquote (Zahl der Beschäftigten zu Ausbildungsverhältnissen) liegt damit über 10 Prozent.

Strukturelle Anpassung der Verbände

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er Rückgang der Betriebe und der Beschäftigten in der Druckindustrie in Baden-Württemberg hatte auch für den Verband Druck und Medien in den vergangenen Jahren Konsequenzen. Die Rückläufigkeit der Beitragseinnahmen, die dem Schrumpfen der Branche entspricht, hat dazu geführt, dass das Dienstleistungsgeschäft für die Mitgliedsbetriebe immer weiter ausgebaut wurde.


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Verbände

Positive Umweltbilanz

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n der Druck- und Medienbranche hat das Bewusstsein einer umweltschonenden Produktion eine große Bedeutung und spielt für die Akzeptanz in der öffentlichen Meinung eine große Rolle. So haben der Bundesverband Druck und Medien und die Landesverbände für die Unternehmen der Branche einen CO2Rechner entwickelt, der die Ermittlung der CO2-Emissionen für Druckprodukte und deren Kompensation ermöglicht. Der CO2-Rechner wird von den Mitarbeitern der printXmedia Süd bei den Mitgliedsfirmen eingeführt und die teilnehmenden Unternehmen erhalten das Logo „Print-CO2-geprüft“. Die Bedeutung des Themas Umweltschutz in der Branche verdeutlicht die Aktualisierung der Internetseite des betrieblichen Umweltschutzes für Druck und Papier des badenwürttembergischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klima durch die printXmedia Süd.

Aussichten für 2012

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er Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) prognostiziert für die Nettowerbeausgaben 2012 einen Rückgang um 0,4 Prozent auf 29,83 Mrd. €. Damit erreichen die Gesamtwerbeausgaben noch nicht einmal die Zahl des Jahres 2008.Bei dieser Stagnation der Werbeausgaben wird für die Druckindustrie der entscheidende Faktor sein, wie sich die Verteilung der Werbeausgaben für die Zukunft entwickelt, welchen Anteil Print am Werbeaufkommen 2012 haben wird. Der Verband verzeichnet seit dem vergangenen Jahr eine Besinnung der werbetreibenden Wirtschaft auf Printprodukte. Es zeigt sich immer mehr, dass anerkannt wird, dass Printprodukte eine größere Nachhaltigkeit beim Kunden haben. Insofern hofft der Verband, dass sich die Ausgaben für Print 2012 nicht nur stabilisieren, sondern ein leichtes Wachstum erfahren.

Spitze sein, wenn’s darauf ankommt! Bei der Schlussveranstaltung des 34. druckforum begrüßte Geschäftsführer Michael Hüffner nahezu 400 Gäste. Der Gastredner des Abends, Matthias Herzog, verstand es, mit seinem humorvollen und lebhaften Vortrag „Spitze sein, wenn’s darauf ankommt!“ die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen.

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aben Sie Ziele vor Augen!“, so begann der Motivationstrainer. Er veranschaulichte dies mit einem Experiment, an dem einige Besucher teilnahmen. Er legte einen Tischtennisball auf einen offenen Flaschenhals und stellte diese auf einen Tisch. Aus einer Entfernung von 5 m sollten nun die Zuhörer flott darauf zugehen und den Ball mit den Fingern herunter schnipsen. Klingt einfach – aber von den zehn Beteiligten schafften es nur zwei. An was liegt das? Es geht um Konzentration und Angst. Wer sich zu wenig auf sein Ziel konzentriert, erreicht es nicht, wer jedoch zu verbissen daran denkt, steht sich selbst im Weg.

Wenn Du vor Herausforderungen daran denkst, welche Fehler Du machen könntest, hast Du bereits den ersten Fehler gemacht“.

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berall werden Bestleistungen gefordert, sei es im Job oder im Privatleben. Es muss immer schneller, besser und

Dazu Herzogs Aufforderung: 1 Habe Mut zur Niederlage. Auch wenn etwas schiefgeht, kann nichts Existenzielles passieren. Kinder machen uns dies im Übrigen vor. 2 Mach Dir Bilder von Dingen, die Du erreichen willst. Hier gab er folgendes Beispiel: Spitzensportler denken nicht daran, dass sie versagen könnten. Sie denken immer daran, dass sie ihr Bestes geben und sie stellen sich im Kopfkino vor, wie es sein wird, wenn sie die Bestzeit laufen und gewinnen. 3 Vermeide das „NICHT-wollen/-können“ im Denken, sonst passiert es.

Michael Hüffner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied

weiter gehen. Aber gerade wenn es darauf ankommt, versagen wir häufig. „Um Erfolg zu haben, ist es wichtig, dass Sie sich von alten Gewohnheiten verabschieden, die Ihnen Lebensenergie rauben und diese durch neue, nützliche Gewohnheiten ersetzen“, so der Hochleistungscoach. Er stellte sieben Strategien vor, um Bestleistung zu erreichen: 1 Auf die Wahrnehmung achten Denken Sie nicht daran was Sie nicht können, sondern daran, was Sie bereits gekonnt haben. Mit einer positiven Einstellung erreichen Sie garantiert mehr.

Dipl. Wirt-Ing. Matthias Herzog, KeynoteSpeaker und Bestsellerautor

2 Angst in Mut umwandeln Angst ist die größte Blockade und der Hauptgrund, warum Sie den Weg zu

Der Siebdruck 04.2012

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Dies ist eine Entwicklung, die auch in anderen Landesverbänden zu verzeichnen war. Daher haben sieben Verbände der Druckindustrie und Papierverarbeitung in Süddeutschland ihr Dienstleistungsgeschäft zum 1. Januar 2012 in der printXmedia Süd GmbH zusammengelegt. Diese führt die Beratung in den Bereichen Technik, Umwelt und Betriebswirtschaft für die Mitgliedsbetriebe der Verbände koordiniert durch.


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Verbände neuen Zielen nicht erreichen. Nehmen Sie allen Mut zusammen und machen das, wovor Sie Angst haben und Sie verlieren diese. 3 Konzentrieren Sie sich und geben Sie Ihr Bestes Sie nehmen Herausforderung häufig zu leicht oder verkrampfen vor Angst. Tun Sie es einfach, denn zuviel Denken stört, Fehler sind dabei erlaubt. 4 Nicht jammern, sondern Verantwortung übernehmen Hören Sie auf, anderen die Schuld für Ihr Scheitern zu geben, für Ihr Leben sind in erster Linie Sie selbst verantwortlich. Entscheiden Sie und sagen Sie sich „Ich bin verantwortlich“, damit werden Sie zum Gestalter Ihres Lebens. 5 Begeistert sein und viel Spaß haben Machen Sie Dinge, die Sie gut können und die Ihnen Spaß bereiten. Das bringt Erfolgserlebnisse und stärkt das Selbstbewusstsein. 6 Behalten Sie die Ziele im Auge Schreiben Sie sich Ihre Ziele auf, unterstreichen Sie die wichtigsten. Arbeiten Sie höchstens an drei Zielen gleichzeitig.

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

7 Zeigen Sie Ausdauer und Disziplin Geben Sie nicht zu schnell auf, wenn etwas nicht gleich klappen sollte. Mehrere Versuche sind keine Schande.

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och viele weitere Lebenstipps erhielten die Zuhörer an diesem Motivationsabend. Da ist die rote Schaumstoffnase um angespannte Situationen zu entschärfen. Herzogs Tipp hierzu: „Setzen Sie sich bei einer deprimierenden oder schwierigen Situation – dies kann auch bei einem Streitgespräch mit dem Partner sein – eine Clownnase auf, damit denken Sie positiver und die eigene Einstellung dreht sich um 180 Grad.

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it witzigen Sprüchen und einfachen Beispielen ermunterte der Mentaltrainer das Publikum. Sein Schlussappell „Programmieren Sie sich auf Erfolg, gehen Sie neue Wege! Denn, wenn Du immer nur das tust, was Du schon immer getan hast, erreichst Du bestenfalls nur das, was Du schon immer erreicht hast“.

Ad Specials statt Fremdprodukte

bvdm-Webseite zu den Technischen Richtlinien umbenannt Ad Specials – dies sind im Fachjargon der Verlage oder Agenturen – Beilagen, Beihefter und Beikleber, die in Zeitschriften eingebracht werden. Deswegen wurde die Webseite des Bundesverbandes Druck und Medien zu den Technischen Richtlinien für Fremdprodukte in Zeitschriften und Akzidenzen umbenannt und ist ab sofort unter www.bvdm-online.de/ad-specials zu finden. Neu auf der Seite sind Hinweise zum Zupfbogen als besondere Form des Beihefters.

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amit Zeitschriften termingerecht in den Briefkasten oder an den Kiosk kommen, müssen sich Ad Specials – wie Beilagen, Beihefter und Beikleber – möglichst problemlos auf Hochleistungsweiterverarbei-

tungsmaschinen einbringen lassen können. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Eigenschaften der Ad Specials in bestimmten Grenzen bewegen. Diese diskutiert der Unterausschuss Zeitschriften- und Katalogverarbeitung einschließlich Versand des Fachbereiches Tiefdruck im bvdm regelmäßig und passt die Empfehlungen, die seit 2010 als Webseite zur Verfügung stehen, den technischen Möglichkeiten an.

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echnische Richtlinien und damit auch die Webseite unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung. Wer die Webseite regelmäßig nutzt, kann sich im Hauptmenü unter der Rubrik „Chronik“ über Änderungen informieren.

Neue Profile und Charakterisierungsdaten verfügbar Im Zuge der Zusammenarbeit des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm), der European Color Initiative (ECI) und der Forschungsgesellschaft Druck (Fogra) wurde eine neue Standard-Druckbedingung für den HeatsetRollenoffsetdruck (FOGRA48) entwickelt. Zwei spezielle Charakterisierungsdatensätze (FOGRA49, FOGRA50) stehen für die Anwendung bei veredelten Drucken zur Verfügung. Die entsprechenden ECI-Profile liegen vor.

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ie neue Druckbedingung „FOGRA48“ und das Profil „PSO INP Paper (ECI)“ für den Heatset-Rollenoffsetdruck auf aufgebessertem Zeitungspapier (INP = Improved Newsprint) basieren auf Druckserien des Arbeitskreises Rollenoffset der ECI (WOWG), durchgeführt mit Unterstützung des bvdm und von Papierherstellern. An den Druckserien auf unterschiedlichen praxisüblichen Papieren waren mehrere europäische Rollenoffsetdruckereien beteiligt. Die Sollwerte für die Volltonfarborte der Druckfarben

Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz sowie für die Tonwertzunahmen wurden vorab in der WOWG abgestimmt. Als Vorgaben für die Tonwertzunahme gelten die Kurven C (19%) für Cyan, Magenta und Gelb sowie Kurve D (22%) für Schwarz, jeweils gemessen in einem 40%-Kontrollfeld. Mit diesem neuen Profil ist das Profil-Angebot der ECI für typische Rollenoffset-Papiere nunmehr komplett. FOGRA49 und FOGRA50 und die zugehörigen ECI-Profile sind spezielle Anwendungen und beschreiben erstmals folienkaschierte standardisierte Bogenoffsetdrucke auf Basis von ISO Coated V2 (ECI) (FOGRA39), Druck gemäß ISO 12647-2, auf glänzend bzw. matt gestrichenen Papieren mit AM-Raster. Hierbei charakterisiert FOGRA49 den Einfluss der Veredelung typischer matter und FOGRA50 den Einfluss glänzender OPPFolien (orientiertes Polypropylen). Weitere Informationen zu diesen speziellen Anwendungen sind in der Dokumentation nachzulesen. Kostenloser Download: www.eci.org bzw. www.fogra.org

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Der Siebdruck 04.2012

Der Siebdruck 03.2012

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Verbände

bvdm unterstützt Deutschen Nachhaltigkeitspreis:

Nachhaltigkeit „made in Germany“ Der Bundesverband Druck und Medien unterstützt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet Unternehmen aus, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden und nachhaltiges Handeln zu weiterem Wachstum nutzen.

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nternehmen jeder Größe und Branche können sich bis zum 31. Mai 2012 als Gesamtes oder mit einzelnen, besonders nachhaltigen Produkten und Initiativen bewerben. Die Sieger werden im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages am

7. Dezember 2012 vorgestellt und ausgezeichnet. Mehr Informationen und der Online-Fragebogen sind über die Website www.nachhaltigkeitspreis.de zu finden. ie Auszeichnung ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Die renommierte Auszeichnung wird in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben.

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er Preis will Unternehmen in nachhaltigem Handeln bestärken und helfen, die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in der öffentlichen Wahrnehmung besser zu verankern. Eine Expertenjury unter dem Vorsitz des Generalsekretärs des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Dr. Günther Bachmann, in der u.a. Prof. Klaus Töpfer, Ole von Beust und Christina Rau mitarbeiten, wählt die Sieger aus.

Bundesweite Ausschreibung des 10. Bayerischen Printmedienpreis Am 15. März startete der Wettbewerb um den 10. Bayerischen Printmedienpreis: Bis zum 30. Juni 2012 haben Unternehmen der Printmedienbranche die Möglichkeit, sich um den Preis zu bewerben. Nähere Informationen und die notwendigen Unterlagen für die Bewerbung finden Unternehmen auf der Internetseite des Preises unter www.bayerischerprintmedienpreis.de.

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it dem Bayerischen Printmedienpreis werden in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal innovative Konzepte, Ideen und Techniken der Printmedienbranche vom Freistaat Bayern in Kooperation mit den Branchenverbänden Verband Bayerischer Zeitungsverleger e.V. (VBZV), Verband Druck und Medien Bayern e.V. (vdmb) und Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. (VZB) ausgezeichnet. Unternehmen aus den Bereichen Zeitung, Zeitschrift und Druck in ganz Deutschland können sich an der Ausschreibung beteiligen, mit der die Verbände und die bayerische Staatsregierung ihre Überzeugung von der Zukunftsfähigkeit der Druck und Verlagsbranche unterstreichen. Der Preis ist auch die exklusive Möglichkeit die Leistungs und In-

novations kraft der Unternehmen den Kunden der Branche in einem bundesweit einmaligen Rahmen zu präsentieren. er Preis trägt der Bedeutung der Printmedien insbesondere im Zeitalter von Internet und audiovisuellen Medien Rechnung. „Apps, Clouds und Digital Publishing: Die stetige Veränderung und vor allem zunehmende Digitalisierung der Kommunikation hat in den letzten Jahren die Rahmenbedingungen der Printmedienbranche radikal verändert. Keine Frage: Die Zeiten für die Unternehmen der Branche sind gewiss nicht einfach. Die tiefgreifenden Veränderungen verlangen Unternehmern und Belegschaft viel ab. Und dennoch: Noch nie war die Nachfrage nach Gedrucktem so hoch wie heute, noch nie wurden Printprodukte in so faszinierender Qualität und Vielfalt hergestellt, nie zuvor war diese Branche kreativer und innovativer. Zudem gibt die Kombination von Print und Online wichtige Wachstumsimpulse und birgt somit auch viele Chancen für die Printmedienbranche. Die Unternehmen der Branche gehen die Herausforderungen mit Mut und Selbstbewusstsein an. Mit der Teilnahme an diesem Preis können sie ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll präsentieren, Ihre Innovationskraft und Qualität unter-

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streichen sowie die gesamte Branche beim Kunden vermarkten“, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Druck und Medien Bayern (vdmb) Holger Busch. Der Bayerische Printmedienpreis wird auch 2012 in drei Kategorien vergeben: Mit jeweils 5.000 Euro sind die Kategorien „Herausragende unternehmerische Leistungen“ und „Herausragende technische Leistungen“ dotiert. Dem Branchennachwuchs ist der mit 10.000 Euro dotierte „Bayerische Printmedienpreis für herausragende Leistungen junger Unternehmen“ gewidmet. Der Bayerische Ministerpräsident vergibt zudem einen undotierten Ehrenpreis. Neun Experten der Branche sitzen in der Fachjury. Den Juryvorsitz hat auch in diesem Jahr der Politologe Professor Dr. Heinrich Oberreuter. Die Preisvergabe findet am 25. Oktober 2012 in feierlichem Rahmen während der Münchner Medientage statt. Neben dem Bayerischen Filmpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Internationalen Buchpreis ist der Printmedienpreis der vierte Staatspreis für die Medienbranche. Mehr Informationen über den Bayerischen Printmedienpreis finden Sie unter: www.bayerischerprintmedienpreis.de

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Feierliche Verleihung der Nike am 25. Oktober 2012 in München


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Verbände

bvdm-Konjunkturtelegramm: Deutsche Druckindustrie im März 2012 Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage in der Druckindustrie haben sich um 15 Prozentpunkte auf +9% der Antwortsalden verbessert. Sie folgen damit einem typischen Saisonmuster, was allerdings in den Krisenjahren 2009/2010 aussetzte. Im März 2011 lagen sie bei 4%. Die Beurteilungen der Nachfrage und des Auftragsbestandes aus dem Vormonat haben sich weiter um jeweils 8 Prozentpunkte verbessert. Der Abstand zur Geschäftslagebeurteilung der Gesamtindustrie hat sich auf 20 Prozentpunkte reduziert. Das ist der niedrigste Wert seit September 2010. Ungefähr 40% der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen der Auslandsaufträge haben sich um 6 Prozentpunkte auf –13% der Antwortsalden verschlechtert.

Im nächsten Quartal: Das Geschäftsklima hat sich wegen der deutlich verbesserten Geschäftslage und der fast konstant gebliebenen Erwartungen auf +7 % verbessert. Die Erwartungen für das Auslandsgeschäft liegen nahezu unverändert mit 4 % der Antwortsalden weiter über Null.

Im nächsten Halbjahr: Die Geschäftserwartungen sind mit +5% der Antwortsalden fast konstant geblieben. Im März erwarten 19% der Druckunternehmer eine Verbesserung der Ge-

schäftslage in sechs Monaten, 14% eine Verschlechterung, 67% erwarten keine Veränderung. Im gleichen Vorjahresmonat waren die Erwartungen doppelt so hoch. (bvdm)

BDE:

Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

„Rohstoffwende entspricht in ihrer Bedeutung der Energiewende“ Der Präsident des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasserund Rohstoffwirtschaft e. V., Peter Kurth, hat Politik und Wirtschaft zur Einleitung einer Rohstoffwende in Deutschland und Europa aufgefordert. In einer Grundsatzrede auf der Berliner Recycling- und Rohstoffkonferenz sagte Kurth: „Genauso wie die Energiewende entscheidet der Erfolg eines grundsätzlich neuen Umgangs mit Rohstoffen über die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland.“

triellen Wachstums vom bislang damit einhergehenden steigenden Rohstoffverbrauch sein. BDE-Präsident Kurth: „Wenn es gelingt, in Deutschland 100 Prozent der werthaltigen Abfälle zu recyceln, können wir auf Primärrohstoffimporte in einem Wert von 90 Milliarden Euro jährlich verzichten. Durch die Einführung ressourcenschonender Verfahren könnten deutsche Unternehmen – quer durch alle Industrien – Kosten in Höhe von 100 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.“

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Jede siebte in Deutschland verbrauchte Tonne Rohstoffe stammt bereits aus der

iel einer Rohstoffwende müsse, so Kurth, die Entkopplung des indus-

Recyclingwirtschaft. Aller Voraussicht nach wird die Branche im Jahr 2015 Sekundärrohstoffe für 20 Milliarden Euro bereitstellen.“

D

er BDE-Präsident appellierte an die Bundesregierung, eine abgestimmte und ressortübergreifende Rohstoffpolitik zu betreiben. Kurth: „Der Umgang mit Rohstoffen, auch und gerade mit Sekundärrohstoffen, ist längst nicht mehr allein eine Frage der Umweltpolitik. Neben Forschungs- und Außenpolitik wird die Ressourcenfrage zur zentralen Aufgabe der Wirtschaftspolitik.“

Inserentenverzeichnis Beltron, Rödermark

Messe Düsseldorf drupa

23

Daiber, Albstadt

135

Rheinmagnet, Neunkirchen

Dräger + Wullenwever

1U3

Simon, Wyhl

29

Teca-Print, CH-Thayngen

U4

Europa-Siebdruckmaschinen Centrum, Bad Salzuflen

60

17

9Titel

9

Gabler, Bochum

19

Technigraf, Gräfenwiesbach

13

Geonit, Bad Kreuznach

U2

Vaneker & Koch, Krefeld

25

Haas & Co., Wiesbaden

15

Weber KG, Garching

39

Handbuch-Manufaktur, Berlin

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Wilke, Bielefeld

51

Maschinenbau Bochonow GmbH, Untergruppenbach

27

Kleinanzeigen

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Wann?

Wo?

Was?

Nähere Informationen

24. 04. – 27. 04. 2012

München

Fehler an Druckerzeugnissen

www.fogra.org

03. 05. – 16. 05. 2012

Düsseldorf

Drupa

www.drupa.de

10. 05. – 11.05. 2012

Erfurt

Verklebeseminar 2, Vollverklebung, Orafol

www.geonit.com

22.05. – 23.05. 2012

Wiesloch

Siebdruckbasiswissen

www.kiwo.de/www.marabu.de

24. 05. 2012

Wiesloch

Anwendung von Siebdruckklebstoffen

www.kiwo.de

29. 05. – 30. 05. 2012

Hofheim

Polar Bedienerkurse Schnellschneider

www.polar-mohr.com

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Hofheim

Polar Compucut® Kurs

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Verpackungsmaschinen

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Bad Kreuznach

Kfz Tönung Workshop SunTek

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19. 06. 2012

Bad Kreuznach

Verklebeseminar 2, Vollverklebung, Avery

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20. 06. 2012

Bad Kreuznach

Verklebeseminar 2, Vollverklebung, 3M

www.geonit.com

21. 06. 2012

Bad Kreuznach

Verklebeseminar 2, Vollverklebung, Orafol

www.geonit.com

25. 06. – 26. 06. 2012

Hofheim

Polar Bedienerkurse Schnellschneider

www.polar-mohr.com

27. 06. – 29. 06. 2012

CH-Schaffhausen

Verpackungsmaschinen

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06. 08. – 07. 08. 2012

Hofheim

Polar Bedienerkurse Schnellschneider

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Hofheim

Polar Compucut® Kurs

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Hofheim

Polar Bedienerkurse Schnellschneider

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Köln

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Bad Kreuznach

Verklebeseminar 1, Avery

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Nürnberg

FachPack + PrintPack + Logintern

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08. 10. 2012

München

Vorbereitung zur Zertifizierung nach PSD

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Tamm

Siebdruckbasiswissen

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10. 10. – 11.10. 2012

München

Prozesskontrolle im Offsetdruck

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10. 10. – 13. 10. 2012

Sinsheim

Druck + Form 2012

www.druckform-messe.de

15. 10. – 16. 10. 2012

Hofheim

Polar Bedienerkurse Schnellschneider

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15.10. 2012

München

Farbverbindlicher Softproof - Workshop

www.fogra.org

16.10. – 19. 10. 2012

München

Grundlagen der Drucktechnik

www.fogra.org

16. 10. – 20. 10. 2012

Friedrichshafen

Fakuma 2012

www.fakuma-messe.de

17. 10. – 18. 10. 2012

Hofheim

Polar Compucut® Kurs

www.polar-mohr.com

23. 10. – 26. 10. 2012

Düsseldorf

Glasstec 2012

www.glasstec.de

23. 10. – 26. 10. 2012

München

Fehler an Druckerzeugnissen

www.fogra.org

25. 10. – 27. 10. 2012

Frankfurt

Viscom

www.viscom-messe.com

05. 11. – 06. 11. 2012

Hofheim

Polar Bedienerkurse Schnellschneider

www.polar-mohr.com

05. 11. – 06. 11. 2012

München

Computer to Plate - Praxis UV/Thermal

www.fogra.org

07. 11. – 09. 11. 2012

CH-Schaffhausen

Füllgüter und ihre Abpackprozesse

www.ipi.eu

13.11. – 14.11. 2012

Wiesloch

Siebdruckbasiswissen

www.kiwo.de/www.marabu.de

15. 11. 2012

Wiesloch

Anwendung von Siebdruckklebstoffen

www.kiwo.de

Die Angaben über Messen – Lehrgänge – Veranstaltungen beruhen auf Angaben der Veranstalter. Die Auswahl und die Aufnahme in die Vorschau für den graphischen Siebdruck erfolgen nach sorgfältiger Überprüfung der zur Verfügung stehenden Unterlagen. Trotzdem kann für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr übernommen werden, zumal terminliche Änderungen auch noch nach Fertigstellung der Druckunterlagen eintreten können. Redaktion »Der Siebdruck«

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Das Magazin für visuelle Kommunikationstechnik

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Der Siebdruck 04.2012


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Der Siebdruck - Magazin für visuelle Kommunikationstechnik April 2012