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AktivWoc hen Kata loge 2011 anfordern

BKK

compact

Glatteisunfälle vermeiden Tipps, um sicher über´s Eis zu kommen

Die Macht der Nase Auswirkungen der Düfte auf unsere Psyche

Allergien besiegen! Erfolge durch Toleranz-Therapien

Ausgabe 4-2010

www.bkk-braun-gillette.de


Inhalt 4·2010 3

+++ Kurz gesagt +++

4

Kein Zusatzbeitrag 2011 Arzthonorare 2011

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50 Jahre P&G

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Therapieerfolg bei Erdnussallergie

7

Die Macht der Nase

8

Volkskrankheit „Diabetes“

9

ExtraCheck Diabetes Auge

10

Hals- und Beinbruch

11

Frauen, die die Welt der Medizin eroberten

Liebe Leserin, lieber Leser,

12/13 Die große Welt der Mythen und Märchen ... 12/13 Die Zahngesundheit in Deutschland wird besser 14

Auf Goethes Spuren – ein Reisebericht aus Venetien

15

AktivWochen 2011 Gewinnspiele

Impressum Herausgeber BKK Braun-Gillette Westerbachstr. 23 A · 61476 Kronberg Tel. 06173 30-1980 · Fax 06173 30-1933 Redaktion Axel Thorn, Stefanie Kling Die Redaktion folgt, was die Rechtschreibung angeht, den Dudenempfehlungen und prüft sämtliche Beiträge mithilfe des Rechtschreib- und Grammatikprüfprogramms „Duden Korrektor PLUS“. Fotoquellen BKK Braun-Gillette Redaktion, KKF- und DSG-Bildarchiv, Photocase.de, Exel, sxc.hu Grafische Gestaltung, Druckvorstufe D-Sign-Grafix GmbH Herbststraße 8 · 74072 Heilbronn Tel. 07131 89866-333 · Fax 07131 89866-345 E-Mail: info@dsg1.de · www.dsg1.de Druck, Vertrieb KKF-Verlag Martin-Moser-Straße 23 · 84503 Altötting Tel. 08671 5065-10 Projektidee SDO GmbH Weidelbach 11 · 91550 Dinkelsbühl Tel. 09857 9794-10 · Fax 09857 9794-50 E-Mail: info@sdo.de · www.sdo.de Erscheinungsweise viermal jährlich jeweils in der ersten Woche des letzten Quartalsmonats Druckauflage 10.000 Exemplare Bezugsquelle direkt bei der BKK Braun-Gillette Redaktionsschluss 19.11.2010 Keine Reproduktion des Inhalts ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos etc. übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Wir behalten uns das Recht vor, Leserbeiträge auszugsweise bzw. in gekürzter Fassung zu veröffentlichen. Das Magazin dient der BKK dazu, ihre gesetzlichen Verpflichtungen zur Aufklärung der Versicherten über deren Rechte und Pflichten in der Sozialversicherung zu erfüllen. Rechtsverbindlich für sozialrechtliche Themen sind Gesetz und Satzung.

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da liegt er also auf dem Tisch – der lang diskutierte Gesetzesentwurf zur Gesundheitsreform. Doch wer dachte, der Streit innerhalb der Koalition würde damit ein Ende nehmen, wird eines Besseren belehrt. Neben Arbeitgebern, Sozialverbänden und Gewerkschaften kritisiert insbesondere die CSU die Reformpläne als zu teuer und zu bürokratisch. Ein Kernelement der Reform ist die Anhebung des einheitlichen Beitragssatzes auf 15,5 Prozent ab Januar 2011. Der Arbeitgeberanteil soll danach auf Dauer bei 7,3 Prozent eingefroren werden. Ziel der Bundesregierung ist es, die Lohnnebenkosten von den Gesundheitsausgaben abzukoppeln. Künftige Kostensteigerungen im Gesundheitssystem werden dann nur noch die Versicherten finanzieren – durch einkommensunabhängige Zusatzbeiträge. Geringverdiener sollen einen Sozialausgleich erhalten, wenn der durchschnittliche Zusatzbeitrag mehr als 2 Prozent ihres Einkommens ausmacht. Hier sind sich Krankenkassen und Arbeitgeber einig, dass mit diesem Sozialausgleich ein weiteres „Bürokratie-Monster“ geschaffen wird – egal, wer letztlich mit der Durchführung beauftragt wird. Mitglieder vieler anderer Krankenkassen mussten bereits dieses Jahr tiefer in die Tasche greifen, und Zusatzbeiträge zwischen 8 Euro und 37,50 Euro pro Monat bezahlen. Und 2011 werden mit Sicherheit weitere Krankenkassen folgen. Da darf die erste gute Nachricht, dass die BKK Braun-Gillette auch für das kommende Jahr 2011 ohne Zusatzbeitrag plant, Wirtschaft und Verbraucher positiv stimmen. Die zweite gute Nachricht für Sie: Mit unserem vor zwei Jahren etablierten Versorgungs-Management, in dem ausschließlich medizinisch ausgebildete Fachkräfte arbeiten, wird Ihre Versorgungsqualität weiter verbessert (näheres dazu auf Seite 8). Und wie immer geben wir Ihnen auch in dieser Ausgabe der »bkk compact« vielfältige Anregungen für Ihre persönliche Gesundheitsförderung; schließlich ist die Zeit zwischen den Jahren am besten geeignet für gute Vorsätze. Lassen Sie sich doch zu Weihnachten etwas ganz Praktisches schenken – zum Beispiel einen Heimtrainer, ein Pulsmessgerät, NordicWalking-Stöcke oder Gutscheine für ein Fitnesscenter. Umso schneller schmelzen dann auch die Festtagspfunde wieder weg. Für die kommenden Wochen wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine stimmungsvolle Adventszeit und fröhliche Weihnachten. Unsere BKK wird Sie auch 2011 mit vielen interessanten Gesundheitsangeboten begleiten – damit Sie gesund bleiben!

Ihr Heinrich Mager

Vorstand BKK Braun-Gillette


Aktuell

+++ Kurz gesagt +++ BKK Braun-Gillette nutzt Spielräume Im sogenannten Leistungskatalog der Krankenkassen ist festgelegt, in welchem Umfang eine Leistungsübernahme erfolgen darf. Über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus gibt es einen gewissen Spielraum, den wir bekanntermaßen mit vielen Mehrleistungen im Sinne unserer Versicherten nutzen. Diese kassenindividuellen Bestimmungen sind in der Satzung der Krankenkasse festgeschrieben. Sie finden die Satzungen der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung auf den Inter-

netseiten der BKK Braun-Gillette. Bei Fragen hierzu können Sie sich gerne an Ihre Geschäftsstelle wenden (Adressen auf der Rückseite des Magazins). Satzungsänderungen Bevor eine Satzungsänderung in Kraft treten kann, muss sie vom Verwaltungsrat der BKK beschlossen und vom Bundesversicherungsamt genehmigt werden. Den 15. Satzungsnachtrag finden Sie unter www.bkk-braun-gillette.de in der Rubrik „BKK intern“.

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Reisekrankenversicherung

Ski und Rodeln gut – aber nur mit „EHIC“ auf die Piste Europa wächst zusammen – auch in puncto Krankenversicherungsschutz. So kann man sich gegen Vorlage der EHIC (Europäische Gesundheitskarte), die sich auf der Rückseite der Krankenversicherungskarte befindet, im europäischen Ausland bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung medizinisch behandeln zu lassen. Anspruch besteht auf die Leistungen, die sich während des Aufenthalts als medizinisch notwendig erweisen. Die anfallenden Kosten werden von der BKK Braun-Gillette erstattet. Nicht bezahlt werden beispielsweise Helikoptereinsätze der Bergrettung oder der Rücktransport zur Weiterbehandlung nach Deutschland. Unser Tipp: Schließen Sie auf jeden Fall eine private Zusatzpolice ab, dann sind Sie optimal abgesichert. Bei unseren Kooperationspartnern AXA und Barmenia erhalten Sie besonders günstige Angebote. Bereits ab fünf Euro genießen Sie umfassenden Schutz für ein ganzes Jahr. Weitere Tipps zu „Urlaub und Reise“ gibt’s auch auf den BKK-Internetseiten – surfen Sie doch mal vorbei (www.bkk-braungillette.de, Rubrik Leistungen von A – Z). + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Unser „kalorienfreies Geschenk“ zum Fest

Der BKK-Online-Weihnachtskalender Advent ist die Zeit der Vorfreude auf Weihnachten und was versüßt die Wartezeit besser als ein Adventskalender? Lassen Sie sich mit dem „musikalischen OnlineAdventskalender“ 24 mal überraschen – hinter jedem Fensterchen wartet ein WeihnachtsSong zum kostenfreien Herunterladen – insgesamt eine ganze Weihnachts-CD! Besuchen Sie uns auf www.bkk-braun-gillette.de. Gleich auf der Startseite geht’s per Link zum „musikalischen Online-Adventskalender“ – jeden Tag eine kleine vorweihnachtliche Freude – auch für Freunde und Verwandte. Ermöglicht wird dieser tolle Service in Kooperation mit www.one4free.de – dem neuen Shopping-Portal für Bücher, Musik-CDs, Hörbücher, eBooks etc. Pünktlich zum Fest am 1. Dezember 2010 öffnet es mit über 5,6 Mio. Artikeln seine OnlinePforten. Der absolute Clou: Mit jeder Bestellung erhält der Kunde einmal wöchentlich ein komplettes Hörbuch oder ein komplettes Musikalbum als Download gratis.

Die one4free-Redaktion wählt monatlich aus sechs Kategorien (Klassik, Lounge-Musik, Relax-Musik, Hörbuch, Kids und Special) je einen neuen Titel aus – so ist für jeden Geschmack etwas parat. www.one4free.de setzt auf den bewährten DistributionsPartner LIBRI, womit eine pünktliche Auslieferung Ihrer Bestellung auch in der Weihnachtszeit mit bestem Kundenservice gewährleistet ist. Ein echter Tipp fürs bequeme Weihnachtsshopping von zu Hause aus.

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Finanzen

BKK Braun-Gillette auch 2011 ohne Zusatzbeitrag Die gute Nachricht zum Jahresende: Die BKK Braun-Gillette wird auch 2011 keinen Zusatzbeitrag erheben. Als eine der ersten Krankenkassen konnten wir schon Anfang 2010 unseren Versicherten garantieren, das ganze Jahr hindurch keinen Zusatzbeitrag zu erheben. Der nun durch das Bundesversicherungsamt genehmigte Haushaltsentwurf sieht vor, auch für 2011 keinen Zusatzbeitrag erheben zu müssen. Die BKK Braun-Gillette setzt auf eine solide und umsichtige Finanzplanung. „Es freut mich für unsere Versicherten, dass wir auch 2011 ohne Zusatzbeitrag auskommen werden“, sagt BKK-Vorstand Heinrich Mager. Mitglieder vieler anderer Krankenkassen mussten bereits dieses Jahr tiefer in die Tasche greifen und Zusatzbeiträge zwischen 8 Euro und 37,50 Euro bezahlen. Und 2011 wird es noch teurer: Zum einen steigt der einheitliche Beitragssatz von 14,9 auf 15,5 Prozent. Gleichzeitig wird der Arbeitgeberbeitrag bei 7,3 Prozent festgeschrieben. Für den Beitragszahler bedeutet das, dass künftige Kostensteigerungen allein zu seinen Lasten gehen. Erhebt eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht. Die Krankenkasse muss auf die Möglichkeit eines Kassenwechsels hinweisen. Versicherte, die ihr Kündigungsrecht wahrnehmen, müssen im Kündigungszeitraum (zwei Kalendermonate) den Zusatzbeitrag nicht bezahlen. Ein Wechsel zur BKK Braun-Gillette ist besonders einfach – verwenden Sie dazu lediglich den in diesem Magazin beiliegenden Flyer „Mitglieder werben Mitglieder“ oder unser Online-Beitrittsformular auf der Homepage.

Ärzte „begnügen“ sich mit über einer Milliarde Zuschlag

Honorar-Kompromiss 850 Millionen Euro wollte Gesundheitsminister Philipp Rösler bei den Ärzten einsparen. Stattdessen haben die Vertreter der 150.000 Kassenärzte für das Jahr 2011 rund eine Milliarde zusätzlich an Honoraren erstritten. Auch im kommenden Jahr können sich Kassenärzte über einen Honorar-Zuschlag freuen. Das ist das Ergebnis der Honorarverhandlungen des erweiterten Bewertungsausschuss aus Krankenkassen und Ärzten. Die Ärzte hatten mehr als 2 Milliarden Euro zusätzlich verlangt. Die Krankenkassen als Interessenvertreter der Versicherten wollten ursprünglich eine Nullrunde durchsetzen. Zünglein an der Waage Doch die Vertreter der Krankenkassen wurden in der Sitzung überstimmt und reagierten enttäuscht. „Die Ärzte stehen 2011 wieder vor einem Rekordhonorar und die Beitragszahler müssen das über die von der Bundesregierung beschlossenen Beitragserhöhung finanzieren“, kritisierte der Sprecher des Kassenverbands. „Das ist eine Lösung im Interesse der Ärzte und nicht im Interesse der Beitragszahler“, kommentiert auch der Vorstand der BKK Braun-Gillette, Heinrich Mager, die Entscheidung. In dem Verhandlungsgremium kann der unabhängige Sachverständige Jürgen Wasem mit einer Seite stimmen und so den Ausschlag geben, wenn es kein Einvernehmen gibt.

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Bereits 2009 war das Honorar der Praxisärzte im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 30,8 Milliarden Euro gestiegen. Im kommenden Jahr steigt der Gesamtverdienst aus Kassenleistungen auf das Rekordniveau von rund 33 Milliarden Euro. Sparen sieht anders aus Als besonderes Schmankerl im Rahmen der Neuordnung des GKV-Finanzierungsgesetzes gibt’s von Bundesgesundheitsminister Rösler weitere 120 Millionen Euro zusätzlich. Dieses Geld wird linear über alle 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVn) hinweg verteilt. Hintergrund war der Hauptstreitpunkt um die regionale Verteilung. Wegen der zuletzt relativ geringen Zuwächse in Süd- und Westdeutschland forderten die Ärzte hier einen größeren Aufschlag.


Partnerunternehmen

Happy Birthday P&G! 50 Jahre P&G in Deutschland – das bedeutet 40 erfolgreiche Marken, 16 Standorte und 15.000 tatkräftige Mitarbeiter! P&G Deutschland feiert 50. Geburtstag – und die BKK Braun-Gillette als Betriebskrankenkasse im Konzern feiert mit. Was 1837 in Cincinnati begann und 1960 mit der deutschen Niederlassung in Frankfurt weitergeführt wurde, ist die Umsetzung einer Geschäftsidee, die ihre Wurzeln in Europa hat. Unter dem Motto „Menschen, Marken, Innovationen“ feiert der Konsumgüterriese Procter & Gamble (P&G) dieses Jahr sein 50-jähriges Jubiläum in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt rund 135.000 Mitarbeiter in 80 Ländern der Erde. Täglich werden weltweit 30 Millionen Produkte in über 180 Ländern verkauft. Und in neun von zehn deutschen Haushalten gibt es mindestens ein Erzeugnis von P&G. In Deutschland werden mehr als 40 Marken vertrieben, von denen 15 weltweit jährlich mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz verzeichnen. Family Days für Mitarbeiter und Angehörige Ein halbes Jahrhundert „mehr Lebensqualität“ aus Deutschland war Anlass für P&G, um in vielen Werken mit Mitarbeitern und deren Angehörigen zu feiern. Als Betriebskrankenkasse im Procter & Gamble-Konzern waren wir natürliche gerne bereit, an der großen Geburtstagsfeier teilzunehmen. So nutzten etwa am Samstag, den 25. September in Marktheidenfeld (Unterfranken) und eine Woche später am Campus Kronberg mehrere tausend Besucher die Gelegenheit, um sich ein Bild vom Arbeitsplatz ihrer Familienmitglieder zu machen. „Von der Idee bis zur Realisation“ war das übergreifende Motto, unter dem sich alle Abteilungen mit ihren Aufgaben und Leistungen an diesem Tag eindruckvoll präsentierten. Ein professionelles Rahmenprogramm aus Live-Musik, Kinderschminken und anderen Attraktionen unterhielt die Gäste und eine Vielzahl an köstlichen Verpflegungsständen an beinahe jeder Ecke sorgte zusätzlich für gute Stimmung.

Spenden für BKK-Kinderhilfswerk „Navodaya“ Bei der BKK Braun-Gillette ging es an diesem Tage „besonders rund“; mehr als 1.500 Mal drehte sich ein Glückrad und versprach eine Vielzahl praktischer Preise – vom Regenschirm bis zur LED-Taschenlampe. Gewinnen konnten aber nicht nur die Besucher am Glücksrad, die teilweise in einer langen Warteschlange geduldig auf ihr Glück gewartet hatten. Der eingespielte Erlös an beiden Tagen in Höhe von 1.145 Euro ging an das BKK-Kinderhilfswerk „Navodaya“ e. V., einem gemeinnützigen Verein. Das BKK-Kinderhilfswerk möchte im Sinne von „Hilfe zur Selbsthilfe“ Kinder und Ju gendliche in dem stark von der Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004 betroffenen Sri Lanka unterstützen. „Navodaya“ sammelt Spenden für den Bau von Waisenhäusern, Schulen und Wohnhäusern, vermittelt Kinderpatenschaften und arbeitet mit ausgewählten lokalen und bei den Betroffenen akzeptierten Hilfsorganisationen zusammen. So wird sichergestellt, dass sämtliche Spenden in voller Höhe bei den Bedürftigen ankommen.

Möchten Sie das BKK Kinderhilfswerk Navodaya e. V. unterstützen? Jeder Cent kommt garantiert an! Dafür sorgen die Mitglieder hier in Deutschland und die Partner vor Ort: SEB Bank Hannover, BLZ 250 101 11, Kontonummer 130 151 87 00

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Gesundheit

Therapieerfolg bei Erdnussallergie

Schon Spuren von Erdnüssen können für Allergiker lebensgefährlich sein. Forscher haben eine Möglichkeit gefunden, den Betroffenen zu helfen: Unter medizinischer Aufsicht wurden Jugendliche desensibilisiert, indem sie winzige Erdnussmengen schluckten. Dazu wurden 23 jungen Allergikern zwi schen drei und 14 Jahren über sieben Monate hinweg kleinste Mengen Erdnuss verabreicht, die im Zwei-Wochen-Rhythmus und unter strenger ärztlicher Aufsicht in der Allergieambulanz gesteigert wurden. Ziel war es, die Dosis von zehn Milligramm auf 500 Milligramm hochzuschrauben: Das entspricht etwa einer ganzen Erdnuss. Nicht immer ist die Gefahr auf den ersten Blick, wie hier bei den Nussecken, ersichtlich.

Manchmal sogar tödliche Reaktionen Nach sieben Monaten erreichten immerhin 60 Prozent der Teilnehmer eine Toleranz gegenüber dieser Menge, die sie nun täglich zu sich nehmen. „Wenn Allergiker eine kleine Menge Erdnüsse tolerieren können, sind sie wesentlich besser vor einem allergischen Schock bei versehentlichem Genuss geschützt“, betont die Kinderärztin Katharina Blümchen von der Berliner Charité. Keine Erdnuss-Snacks bei Airlines Nahrungsmittelallergien sind bislang nicht behandelbar und die entsprechenden Lebensmittel müssen strikt gemieden werden. Für Erdnussallergiker ist das jedoch besonders schwierig, da in vielen Nahrungsmitteln Spuren von Erdnüssen enthalten, aber nicht deklariert sind.

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Die Gefahr lauert überall, sogar auf dem Kindergeburtstag. Es reicht schon, wenn andere Erdnussflips essen und ein winziger Erdnusskrümel auf dem Muffin landet, den sich das Kind dann in den Mund steckt. Inzwischen verzichten sogar viele Fluggesellschaften freiwillig auf die kleinen ErdnussSnacks, denn kleinste Partikel können sich in der Kabinenluft über die Klimaanlage verteilen. Das kann zu schweren, manchmal sogar tödlichen Reaktionen führen. Derzeit forschen die Ärzte mit größeren Patientengruppen weiter, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis zu klären sowie die Fragen, warum die Therapie nicht bei allen Kindern anschlägt und ob die Höchstdosis ein Leben lang täglich genommen werden muss. Schon bald allergiearme Erdnüsse Durch eine Kreuzung verschiedener Arten ist es Wissenschaftlern des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (US Department of Agriculture) gelungen, die allergieauslösenden Proteine aus Erdnüssen zu entfernen bzw. zu reduzieren. Gentechnisch wurden keine Veränderungen vorgenommen. Die Neuzüchtungen befinden sich zurzeit noch in einem frühen Entwicklungsstadium; die Forscher gehen aber davon aus, dass die neuen Erdnüsse in zwei bis fünf Jahren auf dem Markt kommen könnten.


Wellness

Die Macht der Nase Weihnachten ist ohne den Duft von Lebkuchen, Glühwein, Orangen und Tannennadeln unvorstellbar. Ein leichter Geruch nach Ananas und Kokos genügt, schon hören wir das Meer rauschen und sehen den Sand glitzern. Düfte haben eine große Auswirkung auf unsere Psyche, häufig unbewusst. Düfte wecken Erinnerungen Jeder kennt die folgende Situation: Wir laufen gerade durch die Stadt, um einige Sachen zu besorgen, als uns ein Duft in die Nase steigt. Und als wären wir in einer Zeitmaschine, werden bestimmte Erinnerungen an Ereignisse wach, an die man seit Jahren nicht gedacht hat. Das kann der Geruch nach frisch gebackenem Kuchen sein, der uns an unsere Kindheit und Mamas Fürsorge erinnert, oder der Parfumduft der ersten großen Liebe. Gefühle, die der Verstand nicht kontrollieren kann Millionen Riech- und Nervenzellen nehmen Düfte aus der Umwelt wahr und wandeln sie in elektrische Signale um. Diese führen zu einer sofortigen Reaktion im Gehirn und lösen Gefühle aus, die der Verstand nicht kontrollieren kann. Anders als bei anderen Sinneseindrücken kann man sich dem Geruch nicht entziehen, da er direkt mit dem limbischen System im Gehirn verbunden ist, das unsere Emotionen steuert. Hier liegt unser „Geruchsgedächtnis“, das jeden gespeicherten Duft mit einem Erlebnis assoziiert. Je nachdem, mit welcher Erinnerung der Duft verknüpft ist, kommen positive oder negative Gefühle auf. Was der eine gerne riecht, weil es in ihm schöne Erinnerungen wachruft, kann einem anderen hingegen ganz schön „stinken“. Zitronenduft zur Motivation Doch einige Aromen lösen bei den meisten Menschen ähnliche Gefühle aus. So wirkt zum Beispiel ein frischer zitroniger Duft anregend und motivierend, der Duft nach Lavendel beruhigend

und entspannend. Dies macht sich die Industrie zum Nutzen. Duftöle gibt es in allen erdenklichen Varianten: von Frucht- und Blumendüften über spezielle Entspannungsmischungen bis hin zu ausgefallenen Gerüchen wie etwa „New Car“ in Form der bekannten Duftbäumchen fürs Auto. Fakt ist: Düfte können die persönliche Stimmung beeinflussen und werden auch zur Therapie von psychosomatischen Erkrankungen angewendet. Duftmarketing Nicht erst seit dem Buch „Das Parfum“ von Patrick Süskind wissen Marketingstrategen, wie Duft wirken kann. So richten etwa Supermarktketten „Backshops“ ein – aber nicht nur um Backwaren an den Mann oder die Frau zu bringen. Vielmehr haben Tests ergeben, dass der frische „Ofenduft“ Konsumenten anlockt und ihr Wohlbefinden steigert. Manchen Aromen wird geradezu eine verkaufsfördernde Wirkung nachgesagt: So wird z. B. in einem Schweizer Babyfachgeschäft ein vanilleartiger Babygeruch verbreitet. Sich „gut riechen“ können Geruchsforscher haben herausgefunden, dass es kein Zufall ist, in wen wir uns verlieben. Ein unbewusstes „erschnüffeln“ des Körpergeruches erfasst das individuelle Duftprofil, das Aufschluss über die Genstruktur eines möglichen Partners gibt. Intuitiv suchen wir nach einem Partner, der möglichst unterschiedliche Genstrukturen hat, weil dann die Chance auf gesunde Nachkommen besonders hoch ist. bkk compact 04 | 7


Versorgungs-Management

Volkskrankheit „Diabetes“ Diabetes mellitus – unter dieser Erkrankung, die landläufig auch als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet wird, leiden inzwischen bundesweit mehr als vier Millionen Menschen. Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse das für den Stoffwechsel notwendige Insulin entweder gar nicht (bei Typ 1) oder nur noch in unzureichender Menge (beim Typ 2) produziert. Als Ursache von Diabetes mellitus spielen sowohl genetische als auch äußere Einflüsse eine Rolle. Die genauen Ursachen sind jedoch noch nicht endgültig geklärt. So ist Typ-2-Diabetes sehr stark erblich bedingt, der Krankheitsausbruch wird jedoch durch äußere Risikofaktoren wie Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel begünstigt. Bei Patienten mit Typ-1-Diabetes liegt als Ursache meist eine Autoimmunerkrankung vor, bei der sich Abwehrzellen gegen die eigenen Zellen in der Bauchspeicheldrüse richten. Warum es zu dieser „Abwehrreaktion“ kommt, ist noch nicht eindeutig geklärt. Auch hier scheinen genetische Veranlagungen eine Rolle zu spielen. Außerdem können verschiedene Medikamente, Krankheiten und auch eine Schwangerschaft das Auftreten von Diabetes begünstigen. Bluthochdruck, Rauchen sowie Alkoholkonsum, ein hoher Harnsäurespiegel und körperliche Inaktivität können das Risiko für Diabetes zusätzlich erhöhen.

Auch die teilnehmenden Ärzte werden geschult (spezielle Maßnahmen zur Qualitätssicherung), damit sie sich am neuesten Stand der Wissenschaft orientieren. Gerade bei chronischen Leiden finden Forscher jedes Jahr neue Erkenntnisse, die schnellstmöglichst in die Behandlungspraxis einfließen sollen. Unser Versorgungs-Management ergänzt dieses Angebot noch durch seine aktive Patientenbetreuung. Dadurch stehen Ihnen unsere Pflegefachkräfte in allen Fragen persönlich zur Seite. DMP-Teilnahme lohnt sich doppelt BKK-Kunden profitieren sowohl von der verbesserten medizinischen Versorgung und zusätzlich durch einen Bonus von bis zu 200 Euro pro Kalenderjahr.

Folgenschwere Gesundheitsprobleme Diabetes tut erstmal nicht weh. Und genau hier ist das Problem: Der Patient ist oftmals geneigt, das Thema nicht so ernst zu nehmen. Fakt ist jedoch, dass zu hohe Blutzuckerwerte über einen längeren Zeitraum hinweg die Blutgefäße und Nerven massiv schädigen. Das Risiko für Diabetiker, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung (Herzinfarkt, Schlaganfall) zu erkranken, ist z. B. zwei bis vier Mal höher als bei gesunden Menschen. Darüber hinaus gilt Diabetes als eine der Hauptursachen für Nierenversagen sowie für Erblindung bei Erwachsenen im Alter zwischen 40 und 80 Jahren (*). Nicht heilende Wunden aufgrund von Gefäß- und Nervenschädigungen können ebenfalls die Gesundheit massiv beeinträchtigen. Folgen vermeiden: BKK-DMP-Programm MedPlus Die Behandlung erfordert zum Wissen über aktuelle Therapien auch eine perfekt abgestimmte Betreuung der Patienten. Hausund Facharzt, Therapeut, Ernährungsberater, Fußpfleger – an der Behandlung von Diabetes arbeiten viele Experten ambulant oder stationär zusammen. Ihr Vorteil: Moderne und qualitätsgesicherte Behandlung und ein reibungsloser und ständiger Informationsfluss zwischen allen Akteuren. Und noch ein Plus: Spezielle Schulungen helfen Diabetikern, den Blutzucker selbst zu kontrollieren und so eine „Über-“ oder „Unterzuckerung“ richtig zu deuten. Ernährungsberatung, Raucherentwöhnungs-Kurse oder ein individuelles Bewegungsprogramm ergänzen das BKK-MedPlus-Programm.

Vorteile auf einen Blick: Der DMP-Arzt informiert die Patienten jederzeit über Diagnosen und Therapiemöglichkeiten. Die Patienten sind in alle Behandlungsentscheidungen einbezogen. Es werden persönlich zugeschnittene Therapiepläne erstellt. Die Therapie orientiert sich am neuesten Stand der Wissenschaft. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten (Arzt, Krankenhaus etc.) kommt den Patienten zugute. Finanzieller Bonus von bis zu 200 Euro pro Jahr.

Sie möchten am DMP Diabetes teilnehmen? Christina Sutter freut sich auf Ihren Anruf Tel. 06173 30-1981. Bei ihr erfahren Sie auch, wie einfach die Einschreibung in das jeweilige Programm ist und wie Sie vom finanziellen Bonus profitieren können. Wichtiger Hinweis für bereits eingeschriebene Versicherte: Die Bonusauszahlung 2010 erfolgt Ende März 2011! *in Deutschland (Nationale Versorgungs-Leitlinie Typ-2-Diabetes, Stand 2007)

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Versorgungs-Management

ExtraCheck Diabetes Auge

Klasse Kasse, klasse Service Sie sind Diabetiker? Dann Hand aufs Herz: Waren Sie bereits in diesem Jahr beim Augenarzt? Diabetes kann nämlich die Blutgefäße im Auge schädigen. Und dann droht im schlimmsten Fall die Erblindung. Die Bezeichnung für eine solche Netzhauterkrankung ist Retinopathie. Diabetes gilt bei 40- bis 80-jährigen Erwachsenen als Hauptursache für eine Erblindung.

Ursache für die schleichende Erblindung ist die Bildung neuer, aber an falscher Stelle wachsender Blutgefäße (= Proliferationen). Erst im fortgeschrittenen Stadium nimmt man Symptome wahr, beispielsweise wenn eine Blutung vor der Netzhaut auftritt, wenn sich die Netzhaut ablöst oder wenn sich in der Netzhautmitte Flüssigkeit sammelt (= Makulaödem). Daher gilt für alle Diabetiker: Mindestens einmal pro Kalenderjahr zur Untersuchung zum Augenarzt. Was untersucht der Augenarzt? Untersuchung und Beurteilung des Augenhintergrundes, der Netzhaut und des Austrittspunktes der Sehnerven (Papille). Sollten sich Schäden an den Augen zeigen, wird Ihr Augenarzt ggfs. zu einer (schmerzlosen) Lasertherapie oder Operation raten. Die Untersuchung ist schmerzlos und wird oft mit einer Sehschärfenkontrolle verbunden.

Weitere Informationen Infos zum ExtraCheck Diabetes Auge und sonstigen Leistungen des BKK-Versorgungs-Managements gibt’s bei unseren Kundenberatern (Anschriften auf der Rückseite dieses Magazins) oder direkt beim Team Versorgungs-Management (01803 999 4440).

Links ist ein gesunder Augenhintergrund erkennbar. Rechts dagegen eine sog. proliferative Retinopathie, bei der sich typischerweise abnorme neue Blutgefäße sowie Einblutungen (Mikroaneurysmen) gebildet haben.

Zusätzliche Hilfe – etwa einen Simulator, der verschiedene Krankheitsstadien anzeigt – bietet die Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen PRO RETINA Deutschland e. V. unter www.pro-retina.de.

Wie eine Schädigung aussieht und welche Folgen das für Sie haben kann, zeigen diese Beispiele:

Hier sieht man, wie ein gesunder Mensch die Umgebung wahrnimmt.

Dieses Bild zeigt den Seheindruck bei fortgeschrittener diabetischer Retinopathie. Typisch sind die „blinden Flecken“ im Gesichtsfeld und ein Verlust der Sehschärfe.

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Vorsorge

Knochenbrüche durch Stürze auf Schnee und Eis

Hals- und Beinbruch In den Wintermonaten verletzen sich viele Menschen durch einen Sturz auf schneeoder eisglatten Straßen. Diese Ausrutscher gehen meistens nicht glimpflich aus: Knochenbrüche, Prellungen und Zerrungen sind oft die Folge. Männer haben einen festeren Knochenbau als Frauen und überstehen manche Rutschpartie besser. Besonders ältere Frauen, die an Osteoporose leiden (Verlust an Knochensubstanz), verletzen sich dagegen oft schwer, brechen sich zum Beispiel den Oberschenkelhals. Stürze sind die dritthäufigste Ursache von Bettlägerigkeit, sagt Prof. Dr. Peter Schomber, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Akutgeriatrie und Innere Medizin Hannover. Die Gründe für Stürze sind sehr unterschiedlich: von Erkrankungen des Bewegungsapparates über allgemeine körperliche Schwäche bis hin zu Sehbehinderungen. Ursachen können auch Herz- und Nervenerkrankungen sowie Ohnmachtsanfälle sein. „Im Winter verschärfen Glatteis und Schnee die Situation“, weiß der Chirurg aus Erfahrung.

Socken, speziellem Schuhwerk, Gehhilfsmitteln und einer Winterausrüstung, die bei Eis und Schnee sicheren Halt gibt. Mit einem Sicherheitscheck des Haushaltes und Training in Ausdauer, Kraft und Balance kann ebenfalls viel erreicht werden. Ist eine Krankheit die Ursache für den Sturz, gilt es, diese zu behandeln: Die häufigsten betreffen Nerven, Wirbelsäule, Gelenke, innere Organe und Muskeln. Eines ist jedenfalls klar: Eine erfolgreiche Sturzanalyse hilft, weitere Stürze zu verhindern.

„Von Januar bis März müssen wir etwa 30 Prozent mehr ältere Patienten mit Oberschenkelhalsbrüchen behandeln als in den restlichen Monaten“, sagt der Experte. Schenkelhalsbrüche werden in der Regel operativ versorgt; Oberarmkopfbrüche und Handgelenksbrüche werden nur dann operiert, wenn es zu einer starken Verschiebung der Bruchfragmente gekommen ist, ansonsten erfolgt eine Ruhigstellung mit einer Schulter-ArmBandage bzw. mit einer Gipsfixation des Handgelenkes.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, hier ein paar grundsätzliche Tipps:

Sturzprophylaxe – mit der BKK wieder auf die Beine kommen Für zusätzliche Komplikationen, die sich im Anschluss ergeben, sind gerade ältere Patienten anfällig. Jeder Fünfte bleibt als Folge eines Sturzes immobil und hilfsbedürftig. Um neuerliche Stürze zu verhindern, steht daher die Ursachenforschung ganz vorne. Die BKK Braun-Gillette bietet hierzu besondere Seminare an, die speziell für Senioren erarbeitet wurden – unser Team Leistungen gibt hierzu gerne Auskunft (Adressen auf der Rückseite).

Bei Eis- und Schneeglätte geben Winterschuhe mit ausreichendem Gummiprofil Halt. Eiskrallen und Schuhspikes können schnell und leicht um die Schuhe gelegt werden (Klettverschluss). Sie schützen ebenfalls wirksam vor Stürzen beim Einkaufen oder Spaziergehen im Schnee. Wer einen Gehstock benutzt, sollte regelmäßig überprüfen, wie abgenutzt die „Gummifüße“ des Stockes sind. Gegebenenfalls austauschen! Wer seine Hände nicht in den Mantel- oder Jackentaschen vergräbt, kann das Gleichgewicht besser halten und einen Sturz schneller abfangen. Im Winter dauert der Weg zum Einkaufen aufgrund der Witterungsverhältnisse länger. Wer genügend Zeit einplant, kommt sicher an.

Auch Mechanisches kann helfen: Die Hilfsmittel reichen von Hüftprotektoren, die Stürze dämpfen, bis hin zu Anti-Rutsch-

Übrigens, Glätte kann auch für junge Menschen „umwerfend“ sein. Bleiben Sie auf den Beinen und nehmen Sie einfach am BKK-Gewinnspiel teil.

BKK Braun-Gillette – immer ein Gewinn Wir verlosen ein Paar Outdoor-Stiefel Xerro Plus Winter GTX, den Bestseller unter den HANWAG Wanderschuhen mit der IceGrip Sohle. Die technologisch völlig neuartige Verbundsohle weist in allen relevanten Trittzonen eine spezielle Gummimischung mit feinsten Glaspartikeln auf, die sich in die Eisoberfläche krallen und so wie Schleifpapier wirken. So einfach können Sie gewinnen: Schicken Sie einfach bis zum 31.01.2011 eine Postkarte, ein Fax oder eine E-Mail mit dem Stichwort „Hanwag Winterschuhe“ und Ihrer vollständigen Adresse an: BKK Braun-Gillette Westerbachstraße 23 A · 61476 Kronberg im Taunus Telefax 06173 30-1987 · gewinnspiel@bkk-braun-gillette.de Wir drücken Ihnen die Daumen!

Es gibt ihn als Damen- und Herrenversion.

Gewinnberechtigt sind ausschließlich Versicherte der BKK Braun-Gillette. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Bei mehreren Einsendern entscheidet das Los.

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Medizingeschichte

Frauen, die die Welt der Medizin eroberten „Frauen kommen langsam – aber gewaltig“ singt Liederma cherin Ina Deter, und das trifft inzwischen auch für den, lange Zeit ausschließlich Männern vorbehaltenen Arztberuf zu. Fast 130 Jahre nach Hope Bridges Adams Lehmann, der ersten Ärztin in Deutschland, erobern Frauen die Medizin. Heute stellen sie mit 60 Prozent bereits die Mehrheit der Medizinstudenten. Heike Makatsch als Dr. Hope Bridges Adams Lehmann im ZDF-Film „Dr. Hope – eine Frau gibt nicht auf“.

Schottland im Jahr 1865: Das Dienstmädchen Sophia Bishop hat eine Aufgabe zu erledigen, die alles andere als angenehm ist. Sophia soll den Leichnam des renommierten Armeearztes Dr. James Barry für die Beerdigung waschen. Da macht sie eine Entdeckung, die ihr schier die Sprache verschlägt: Barry, ein begnadeter, für seine Wutausbrüche bekannter Chirurg, ist in Wirklichkeit eine Frau. Über 50 Jahre hatte sich der vermeintliche Arzt als Mann ausgegeben und eine steile Karriere in der Feldchirugie gemacht. Ein raues, oft undankbares Geschäft, in dem Barry die höchste nur denkbare Stufe erreicht hatte – „er“ war „Inspector General of H. M. Army Hospitals“ (Generalinspektor der königlichen Militär-Krankenhäuser). Frauenpower in der Medizin James Barry gehört zu den 48 mutigen Pionierinnen, die in der Zeit vom 14. bis ins 20. Jahrhundert hinein in der Heilkunde, der Krankenpflege und der modernen Medizin Spuren hinterlassen haben. Ärztinnen, Hebammen, Apothekerinnen und Heilerinnen – die Fachjournalistin Annette Kerckhoff stellt sie in einem neu erschienenen Buch vor. Der Titel: „Heilende Frauen“. „Es handelt sich um Menschen“, so die Autorin, „die sich durch Beharrlichkeit, Kreativität, Durchhaltevermögen und Eigeninitiative auszeichnen.“ Hope Bridges Adams Lehmann (1855 – 1916) zum Beispiel ist in dem Buch ein eigenes Kapitel gewidmet. Sie wurde in England geboren, kam mit ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters nach Deutschland. Adams Lehmann hatte einen Collegeabschluss und schrieb sich als Gasthörerin für Medizin in Dresden ein. Zwei Jahre später hatte die ehrgeizige junge Frau alle fürs Staatsexamen erforderlichen Scheine, wurde aber für die Prüfung nicht zugelassen. Inoffiziell machte Adams Lehmann im Jahr 1880 dann doch alle Prüfungen. Sie bekam einen schriftlichen Nachweis, aber keine Anerkennung. Sie ging nach Bern, promovierte dort, qualifizierte sich

in Großbritannien weiter und kehrte nach Deutschland zurück – 1903 waren in Bayern Frauen fürs Medizin-Staatsexamen zugelassen worden. 1904 erhielt Adams Lehmann als erste Frau in Deutschland die Anerkennung zum Staatsexamen, sie durfte auch den Doktortitel führen. In Frankfurt am Main eröffnete sie mit einem Kommilitonen aus Dresdner Zeiten eine Gemeinschaftspraxis. Sie schrieb Gesundheitsratgeber für Frauen, klammerte dabei das Tabuthema Sexualität nicht aus, machte sich weiter einen Namen. Frauen als Autorinnen Annette Kerkhoff stellt in ihrem Buch Frauen vor, die mit Kraft und voller Lebensmut einen Weg gehen, von dem sie absolut überzeugt sind. Und das in einer von Männern dominierten Welt, in der ihnen ein ums andere Mal Knüppel vor die Füße geworfen werden. Die Berichte, schreibt Dr. Marianne Koch in ihrem Vorwort zu diesem Buch, „sind nicht nur als eine spannende Chronik der Emanzipation“ zu verstehen, „sondern fast mehr als eine Hommage an den menschlichen Geist, an die intensive Kraft, die denen zufliegt, die ihr Leben einer großen Idee widmen.“

Buchtipp Heilende Frauen von Annette Kerkhoff 160 Seiten, ca. 10 Abbildungen ISBN: 3-938045-47-3 24,95 Euro

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Ernährung

Die große Welt der Mythen und Märchen ... Popeye wachsen Dank Spinat riesige Muskeln und wieder aufgewärmte Pilze machen krank. Wer kennt sie nicht, diese und andere Geschichten? Doch was steckt wirklich dahinter? Die Gesundheitsexperten der BKK Braun-Gillette haben sich die bekanntesten Mythen einmal näher angeschaut. Cola hilft bei Durchfall Von Generation zu Generation werden sie weitergetragen: Hausmittelchen, die jeder anwendet, ohne ihre Wirkung zu hinterfragen. Cola und Salzstangen bei Durchfall ist eines davon. Cola enthält viel Zucker und Koffein, welches die Darmaktivität und die Nieren anregt. So scheidet der Körper noch mehr Wasser aus, als er über den Durchfall sowieso schon verliert. Das süße braune Getränk ist demnach völlig ungeeignet bei Durchfallerkrankungen. Gesündere Alternativen sind Kräutertees und stilles Wasser.

Spinat enthält viel Eisen Schon Kinder wissen dank Popeye, dass Spinat stark macht. Die stärkende Wirkung wird dem hohen Gehalt an Eisen zugeschrieben. In Wirklichkeit aber enthält Spinat mit 3 bis 4 mg pro 100 g weniger Eisen als Bitterschokolade. Da sich bei rohem wie bei gekochtem Spinat das enthaltene Nitrat mit der Zeit zu gesundheitsschädlichen Nitrosaminen umwandelt, sollte er möglichst frisch verzehrt werden. Die Empfehlung, Spinatgerichte nicht aufzuwärmen, stammt jedoch aus der Zeit vor der Erfindung des Kühlschranks. Im Allgemeinen wird empfohlen, den Spinat insgesamt nicht länger als zehn Minuten in erhitztem Zustand zu lassen. Light- oder Diät-Produkte machen schlank Joghurts, Getränke und sogar Schokolade gibt es als „Light“-Version. Dem Verbraucher wird suggeriert, dass Light-Produkte gesünder seien.

Gesunde Zähne – kinderleicht!

Die Zahngesundheit in Deutschland wird besser Die Zahngesundheit der Kinder in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, wie eine Studie, die im Auftrag der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege e. V. durchgeführt wurde, ergab. Mehr als die Hälfte der Schulanfänger haben kariesfreie Milchzähne. Der positive Trend ist über alle Bundesländer hinweg zu beobachten. Die Ursachen liegen in der zunehmenden Bedeutung der Gruppenprophylaxe in Schulen und Kindergärten sowie der Beigabe von Fluoriden in Zahncremes. Dennoch ist der Anteil der Milchzahnkaries noch immer zu hoch und kann schmerzliche und weitreichende Folgen haben. Wenig Süßes – sonst gibt’s Saures! Die Ernährung spielt bei der Entwicklung gesunder Zähne und bei der Entstehung von Karies eine große Rolle. Geben Sie Ihrem Kind häufig Milch zu trinken oder Joghurt und Käse zum Essen. In diesen Milchprodukten ist viel Kalzium enthalten, das zum gesunden Aufbau und zur Festigung der Zähne beiträgt. Auf Süßes sollte hingegen so gut es geht verzichtet werden. Der Zucker wird im Mund von Bakterien in Säuren umgewandelt, die den Zahnschmelz angreifen können. Als Alternative gibt es Süßigkeiten, die zahnfreundlich sind und keinen Zucker enthalten. Sie sind mit einem beschirmten, lachenden Backenzahn gekennzeichnet. Noch besser sind Obst, Nüsse und Körner. Aber Achtung: Zu viel saure Lebensmittel können ebenfalls die Zähne angreifen! Dauernuckeln verursacht Karies An „Nuckelflaschenkaries“ können Kleinkinder erkranken, die ständig ein Nuckelfläschchen in der Hand haben und unbegrenzte Mengen an süßen Tees oder Säften trinken. Viel Trinken ist zwar gesund, man sollte jedoch auf ungesüßte Getränke oder Wasser zurückgreifen und dem Kind die Flasche nicht zum Dauernuckeln geben. Durch die ständige Umspülung der Zähne mit der süßen Flüssigkeit können die Milchzähne völlig zerstört werden.

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Vorsorge

Doch Diät-Produkte sind inzwischen in Verruf geraten. Oftmals wird der Zucker mit Süßstoffen (Fruktose, Mannit oder Isomalt) ersetzt oder aber das Fett wird gegen Stärke und andere leicht abbaubare Kohlenhydrate ausgetauscht. Ärzte sagen, dass sie mehr schaden als nutzen. Daher müssen Aufschriften wie „Für Diabetiker geeignet“ nun von den Verpackungen verschwinden, da sie irreführend sind. Abends essen setzt an Der wohl am meist diskutierteste Mythos ist, dass Essen am späten Abend ansetzt und man dadurch zunimmt. Forscher widerlegten diese Annahme und fanden heraus, dass nicht die Anzahl und die Uhrzeiten der Mahlzeiten eine Rolle für das Gewicht spielen, sondern wie viele Kalorien man insgesamt am Tag aufnimmt. Ob man also zu- oder abnimmt hängt davon ab, wie viel Energie man sich zuführt und im Gegenzug wieder verbraucht. Trotzdem sollte man auf kohlenhydrathaltige Speisen

Sorgfältiges Zähneputzen mit Fluorid Bei der Zahnpflege gilt: Je früher, desto besser. Für kleine Kindern ist eine weiche Zahnbürste mit kleinem Kopf die richtige Wahl. Erwachsene sind Vorbild: Putzen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Zähne. Erst wenn das Kind das Ausspucken beherrscht, kann auch Zahncreme hinzukommen. Fluorid ist in allen Kinderzahncremes ausreichend enthalten und wichtig, um den Zahn zu härten und widerstandsfähiger gegen Karies zu machen. Extra Fluoridtabletten können schon vor dem Durchbrechen des ersten Milchzahns eingenommen werden. Kinder lernen am besten spielerisch, so auch das Zähneputzen. Nach dem KAI-Verfahren: K-aufläche, A-ußenfläche in Kreisen, I-nnenfläche von rot nach weiß:

Zahnvorsorge spart Geld

am späten Abend lieber verzichten. Es schläft sich besser, wenn die Verdauungsorgane nicht auf Hochtouren laufen müssen. Sind aufgewärmte Pilzgerichte giftig? Wie beim Spinat, so stammt dieser Irrglaube aus Zeiten, in denen es noch keinen Kühlschrank gab. Da Pilze leicht verderben, sollten Pilzgerichte nach der Zubereitung schnell in diesen wandern. Werden sie nämlich gekühlt und dann wieder aufgewärmt, ist der Verzehr unbedenklich. Reste sollte man aber nur einen Tag aufheben und beim Aufwärmen wieder auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzen. Zu viel Multivitaminsaft ist nicht gut für Kinder Sicher ist Multivitaminsaft gesund und enthält viele Vitamine. Er hat jedoch auch viele Kalorien und ist oft noch mit zusätzlichen Vitaminen angereichert. Für die Kleinen ist dies zu viel des Guten. Ein Glas am Tag ist gesund, wird der Saft jedoch flaschenweise getrunken, schadet das eher der Gesundheit. Eine Überversorgung mit Vitaminen und Kalorien kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Karies ist ansteckend! Was viele nicht wissen: Karies kann von Eltern aufs Kind übertragen werden – und umgekehrt. Die Bakterien in der Mundhöhle können sich auf abgelutschte Schnuller oder Löffel setzen und so von einem zum anderen wandern. Auch das Benutzen gemeinsamer Zahnbürsten ist daher zu vermeiden.

Unser Tipp: Beim Bonus nichts verschenken! Lassen Sie sich die Kontrolle vom Zahnarzt bestätigen und bewahren Sie Ihr Bonusheft gut auf! Übrigens, auch ins BKK-Vorsorgeprogramm „Fit for Life“ gehört der jährliche Zahnarztstempel; so sammeln Sie gleichzeitig wertvolle Bonuspunkte.

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Kururlaub

Für Sie geschnürt: Das BKK-Wellness-Paket in Abano Terme

Auf Goethes Spuren – ein Reisebericht aus Venetien Schon Goethe schwärmte von dieser Gegend. Auf seiner Italienreise führte ihn die Reiseroute von Mitte September bis Oktober 1786 – damals noch in der Kutsche – in die Region Venetien. Doch egal ob im Sommer oder Winter, Frühling oder Herbst, Venetien ist zu jeder Jahreszeit ein ideales Ferienziel für Erholungssuchende oder sportliche aktive Menschen. Versicherte der BKK Braun-Gillette haben seit vielen Jahren die Möglichkeit, dank einer exklusiven Kooperation mit dem WellnessHotel »Leonardo da Vinci«, die gesundheitlichen Vorzüge eines KurUrlaubs kennenzulernen. Lesen Sie den Erfahrungsbericht unseres Mitglieds Peter Münch*, der beschreibt, wie er und seine Familie diese landschaftlich und kulinarisch einzigartige Kulisse des Venetos – der Region um Padua – erlebte.

persönliches Freizeitangebot: einen Fitnessraum, zwei ineinander übergehende Thermalschwimmbäder, einen Süßwasserpool, einen Sandtennisplatz sowie einen Fahrradverleih. Erholung pur erfahren wir in der großzügig angelegten Wellness- und Badelandschaft.

Frankfurt – Venedig Schneller und komfortabler als der Dichterfürst reist man heute nach Italien: In knapp eineinhalb Stunden geht’s mit der „Kranich“-Airline über die Alpen. Schon der Flug ist ein Highlight: Kaum in der Mainmetropole gestartet, schon überqueren wir in 30.000 Fuß Höhe in südöstlicher Richtung den Brenner. Nur wenig später überfliegt der Airbus A321 die Poebene. Den Norden säumen die mächtigen Alpen, deren Vorgebirge mit den wunderschönen oberitalienischen Seen zur großen Ebene Italiens auslaufen, zur Padania. Sie reicht von Turin bis an die Adria, die wir – bereits im Sinkflug – am Horizont erahnen können. Mit einer langgezogenen Linkskurve schwebt – scheinbar in Zeitlupe – der Airbus über der venezianischen Lagune, bis der Pilot die Maschine samtweich auf „Marco Polo“ ausrollen lässt.

Golfen, Radfahren oder Wellness-Angebote Sportler haben ihre Freude an dem weitläufigen Park, dem Zehn-Loch-Golfplatz mit Driving Range (Länge: 180 Meter), zehn überdachten Abschlagplätzen, Pitching Green und Sandbunker. Hier findet auch der Schnupper-Kurs unter professioneller Anleitung statt (ab drei Personen, inkl. Leihschläger und sonstigem Equipment kosten drei mal eine Stunde insgesamt 75 Euro pro Person). Wer lieber mit dem Rad die Gegend erkundet, für den gibt es einen Fahrradverleih im Hotel. Wir haben einige sehr nette Radtouristen kennengelernt, die im »Leonardo Da Vinci« einen wohlverdienten Zwischenstopp einlegten, um dann gestärkt in Richtung Gardasee zu strampeln. Ars vivendi – die Kunst, das Leben zu genießen Nach Sport, Wellness oder dem Sonnenbad am Pool freuten wir uns besonders auf das ausgezeichnete Essen. Serviert werden nationale und mediterrane Gerichte, für die das »Leonardo da Vinci« berühmt ist. Der lukullische Reigen beginnt mit einem tollen Frühstücksbuffet und setzt sich mittags mit einem abwechslungsreichen Salat- und Vorspeisenbuffet fort. Es folgt ein hervorragendes Drei-Gänge-Menü, wobei jeweils vier Gerichte zur Auswahl stehen. Besondere Diätwünsche, wie meine Lebensmittelunverträglichkeit auf Hühnerei, wurden selbstverständlich berücksichtigt. Unser Fazit: Arrivederci Italia – wir kommen wieder!

Erholung von Anfang an Nach dem Auschecken nimmt uns Alfredo, der freundliche Taxifahrer, in Empfang. Der Shuttle-Dienst gehört zum Service des Vier-Sterne Hotels »Leonardo da Vinci«, wo wir die nächste Woche verbringen werden. Über die Autostrada A4 geht’s rund 60 Kilometer Richtung Padua bis nach Abano Terme. Das bekannte Heilbad liegt eingebettet in den Euganeischen Hügeln, die wegen ihrer Thermalwasserquellen schon seit der Antike berühmt sind. Francesco Renga, der Hoteldirektor begrüßt uns herzlich. Er leitet das Hotel seit 1991, spricht fließend Deutsch und lässt uns von Anfang an spüren, was italienische Gastfreundschaft für ihn und sein gesamtes Team bedeutet. Langeweile ist hier ein Fremdwort: Auf der 38.000 Quadratmeter großen Hotelanlage findet jeder sein

Weitere Informationen? Weitere Informationen zum Kurhotel »Leonardo da Vinci« finden Sie unter www.hldv.com, E-Mail: info@hldv.com oder Sie wählen die gebührenfreie Servicenummer 0800 1814607 des Hotels. Achtung: Möchten Sie Ihren Aufenthalt im »Leonardo da Vinci« mit einer Badekur verbinden, stellen Sie bitte vor Reiseantritt einen Kurantrag an uns. Die anschließende Hotelbuchung kann danach entweder über die BKK BraunGillette oder direkt über das Hotel laufen. *Name von der Redaktion geändert.

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Aktuelles

Mitmachen und Fitmachen

Die BKK-AktivWochen-Kataloge 2011 sind da Sie möchten gesund leben, Spaß haben und fit bleiben? Der neue AktivWochenKatalog liegt für Sie bereit! Starten Sie mit uns in ein gesundes, aktives Leben. Wir wünschen Ihnen dazu viel Spaß, viel Freude und vor allen Dingen viel Erfolg. Entspannungstraining oder Nordic Walking Die BKK-AktivWoche, die in ausgewählten deutschen Kurorten durchgeführt wird, ist eine qualifizierte Maßnahme zur Gesundheitsförderung. Sie erleben gemeinsam mit weiteren Teilnehmern ein interessantes und aktives Gesundheitsprogramm, vom Entspannungstraining über Wirbelsäulengymnastik oder Nordic Walking bis hin zu Belastungstests auf dem Fahrradergometer und vieles mehr. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Tipps und Anregungen, um mit neuer Energie und neuen Impulsen ins Alltagsleben zurückzukehren. Vielfältige Möglichkeiten Geboten wird in 61 renommierten Kurorten in ganz Deutschland mit insgesamt 122 verschiedenen Programmen eine breite Palette von Möglichkeiten – hier ist für jeden etwas dabei! So können Sie zwischen verschiedenen Orten, Zeiten und Programminhalten wählen. Eins haben jedoch alle Programme gemeinsam: Sie werden mit viel Spaß und Freude durchgeführt. Weitere tolle Kurorte Aufgrund des großartigen Erfolges im vergangenen Jahr haben wir das Angebot erneut ausgebaut und weitere Kurorte – von der Nordseeinsel Borkum bis Bad Reichenhall in den Alpen – aufgenommen. Insbesondere das Familienprogramm wurde um zusätzliche und

sehr attraktive Regionen wie z. B. Bad Füssing oder Bodenmais im Bayerischen Wald ergänzt, um auch in den Ferienzeiten mehr Alternativtermine anbieten zu können. Gesundheit tanken, Geld sparen Sie zahlen nur den im Prospekt ausgewiesenen Eigenanteil, der die Kosten für die Unterkunft und das Freizeitprogramm beinhaltet. Den „gesunden Anteil“ an den BKK-AktivWochen bekommen Sie einmal jährlich bei uns als Zusatzleistung bezuschusst. Selbstverständlich dürfen auch Ihre mitversicherten Familienangehörigen an der BKK-AktivWoche teilnehmen. Übrigens, auch im BKK-Bonusprogramm „Fit for Life“ können Sie sich einmal pro Jahr die Teilnahme an einer AktivWoche dokumentieren lassen; so sammeln Sie zusätzlich wertvolle Bonuspunkte. Denken Sie also an Ihren Bonuspass, wenn’s auf die Reise geht! Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann sollten Sie gleich den aktuellen AktivWochen-Katalog 2010 anfordern, der sie umfassend informiert. Die neuen Kataloge liegen für Sie zur Abholung in unseren Geschäftsstellen parat. Gerne senden wir sie Ihnen auch zu. Den Katalog finden Sie auch als Online-Version unter www.gsm-gesund.de. Unsere Kundenbetreuer stehen Ihnen gerne mit weiteren Infos zur Verfügung.

Gewinnspiele

And the winner is … BKK Braun-Gillette – immer ein Gewinn! Unter diesem Motto gab’s in der Herbstausgabe der »bkk compact« wieder jede Menge zu gewinnen. Das Praxishandbuch „K-Taping“ aus dem Springer Verlag, das sich mit der ganzheitlichen und medikamentenfreien Therapiemethode des Kinesiotapings befasst, gewann Melanie Dammer aus der Nähe von Bruchsal in Baden-Württemberg.

Je eine Tanz-DVD mit „heißen Dance-Schritten für kalte Tage zu Hause“ gingen an Michael Streit aus Würzburg, Lena Keim aus Jesteburg bei Hamburg, Torben Brenneis aus Mudau im Odenwald, Nosa Wyn aus Berlin und Janet Bendler ebenfalls aus Berlin. Die BKK Braun-Gillette bedankt sich bei allen Einsendern und wünscht den Gewinnern viel Spaß mit ihrem Preis.

Vorankündigung: Ausgabe März 2011 Im März lesen Sie … • Bewegungseinschränkungen nach Schlaganfall • Fit ins Frühjahr • Bogenschießen – ein Sport für Körper und Geist

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»bkk compact«, Ausgabe 4/2010  

Kundenmagazin der BKK Braun-Gillette

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