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Ein echtes Urgestein

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der Kleeblattregion

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VETERINÄRRAT DR. ANTON STÖCKLER

Kleeblatt 21

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Dr. Anton Stöckler starb am 22.09.2012.

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Die Hittisauer Lebensbilder – eine Dauerausstellung von fünf Hittisauer Persönlichkeiten die alle um ca. 1800 geboren wurden. Es sind dies der Begründer der quellenkundlichen Vorarlberger Landesgeschichtsschreibung Dr. Joseph Ritter von Bergmann, der vor allem in Rußland und in Rom erfolgreiche Maler J. Conrad Dorner, der im

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Schulhaus wurde von ihm zusammengestellt und die ausgestellten Gegenstände hat er in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen – und das unentgeltlich und ehrenamtlich. Er war sicher schon damals der Meinung, dass die alpenreichste Gemeinde Österreichs auch ein Alpsennereimuseum benötigt.

Bregenzerwald arbeitende Bre Maler Mal Joseph Bergmann, der Maler, Wundarzt und Genealoge J. Conrad BergGene mann und der viele Jahre in der tätige Baumeisd Schweiz S ter Heinrich Ladner. Ebenfalls eine großartige Leistung von Dr. Stöckler, wo er in langer Kleinarbeit zuerst eine Ausstellung in den Mehrzweckräumlichkeiten des Pflegeheimes und danach eine Dauerausstellung im Untergeschoss des „Ritter-vonBergmann-Saales“ organisierte und ehrenamtlich betreute. Ein großartiger Einsa Einsatz für die Museen in Hittisau. In dieser Ausstellung bes findet sich das fi große Tauf- und gr Sterbebuch, in St welchem jeder we Hittisauer seinen Hitt Stammbaum bis Sta ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen folge kann. In jahrelanger Arbeit jahre entzifferte Stöckler uralte Schriften und schrieb die Daten mit der Schreibmaschine fein säuberlich ab. Das große Interesse an der Ahnenforschung erwachte in ihm erst nach seiner Pensionierung im Alter von 66 Jahren.

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sau und im Vorderwald tätig. Sein großes Fachwissen, sein Weitblick und seine besonnene Art waren bei der Bevölkerung und vor allem bei den Tierhaltern sehr geschätzt – ein überall beliebter Tierarzt. Seine Beliebtheit kam bei der Gemeindewahl 1975 zum Ausdruck, wo er auf Anhieb ein super Wahlergebnis hatte. 10 Jahre arbeitete er in der Gemeindevertretung Hittisau mit und 5 Jahre (von 1980 bis 1985) war er Vizebürgermeister. Neben seinem beruflich starken Engagement war er auch politisch sehr engagiert und arbeitete in der er Abgabenkommission, im Sozialalausschuss mit und war Leiter des es Gemeindevermittleramtes. Darauss war schon ersichtlich, dass Dr.r. Stöckler ein großes Gespür für die MitbürgerInnen hatte. Einen großartigen Einsatz und Erfolg hatte er im Bereich der Kultur in Hittisau. Das Alpsennereimuseum im ehemaligen

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Anton Stöckler wurde am 22.01.1920 in Lingenau geboren und maturierte 1940 in Bregenz. 3 Tage später wurde er zur sogenannten Funker-Ausbildung einberufen und Anfang Februar 1941 musste er bereits in den Kriegsdienst einrücken. Im Juni 1941 wurde er von einer Granate verletzt – sein Kriegseinsatz endete jedoch erst Ende Oktober 1945. Nach Kriegsende begann er das Studium zum Veterinärarzt und danach eröffnete er eine kleine Tierarztpraxis in seinem Elternhaus in Lingenau. Auf seinem Reitpferd war er nahezu zu jeder Tages- und Nachtzeit anzutreffen. Im Winter musste er sich oft durch knietiefen Schnee hindurch kämpfen. Im Sommer hatte es Anton Stöckler leichter. Da diente ihm ein altes Motorrad als Transportmittel. Im Jahre 1954 hat er seine Frau Ingeborg geheiratet, eine Familie gegründet und sich in Hittisau, Platz 336 niedergelassen. Über viele JahrHittizehnte war er als Veterinär in Hitti

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1920 - 2012

Kleeblattsommer 2013  
Kleeblattsommer 2013  

Wissenswertes und Informationen der Gemeinden Balderschwang - Hittisau - Riefensberg - Sibratsgfäll

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