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02RUBRIKUNTERRUBRIK

WIR LIEBEN PROZENTE! DIE SABU-MESSE F/S 2013 20% Mehr aussteller 22% Mehr Besucher 25% Mehr MODE 100% Mehr Party 100% Mehr Strahlende gesichter Freuen Sie sich schon mit uns auf die SABU-Messe H/W 2013/14 im Februar 2013 im Veranstaltungscenter redblue, Heilbronn.

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editorialaktuelles03

UNTERRUBRIKRUBRIK03

Never Ending Story Die Diskussion um den Termin der Düsseldorfer Schuhmesse GDS nimmt einfach kein Ende. Nachdem der Messebeirat im Frühjahr beschlossen hatte, an den März- und September-Terminen festzuhalten, scheint nun wieder Bewegung in die Sache zu kommen. Erstmals signalisierten auch Befürworter des bisherigen Termins Kompromissbereitschaft. Nun könnte ab 2014 das Experiment einer deutlich früheren Messe gestartet werden. Dass sich etwas ändern muss, verdeutlichen allein die Zahlen: Binnen zehn Jahren hat sich die Besucherzahl der GDS nahezu halbiert. Waren es im Herbst 2002 noch 42.000 Besucher, so verringerte sich ihre Zahl auf zuletzt noch 22.500. Tendenz: weiter fallend! Diese Entwicklung ist sicher nicht allein auf den späten Messetermin zurückzuführen. Die zunehmende Konzentration im Handel spielt ebenso eine Rolle wie die vielfältigen zusätzlichen Ordermöglichkeiten, die in den vergangenen Jahren geschaffen wurden wie etwa die SOC oder die Messen der Verbundgruppen. Auf der anderen Seite wird die GDS mit jedem fehlenden Aussteller unattraktiver. Da kann die Messe steigende Ausstellerzahlen bekannt geben wie sie will –­ Tatsache ist: Die Großen gehen, die Kleinen kommen. Selbst mit noch mehr Design-Attack- und White-Cubes-Labels kann man das Fehlen von Weltmarken wie Ecco, Timberland, Esprit und Geox oder deutschen Schwergewichten wie Marc O’Polo und Dockers nicht kompensieren. Nicht alle diese Marken bleiben der GDS wegen des Termins fern, aber es werden immer mehr. Diejenigen, die der Messe die Treue halten, sind letztlich die Leidtragenden, denn weniger Aussteller bedeuten auch weniger Besucher. Bestes Beispiel: die Kinderschuhhalle 7a. Zwar wurde auf dem Papier mit mehr Ausstellern der Abgang von Superfit und der Abschied von Ricosta aufgefangen, doch die Hälfte des Marktvolumens ist verschwunden. Das verbliebene Angebot ist jetzt noch vielfältiger, hat aber keine Marktrelevanz. Man stelle sich nur die Automobilmesse IAA ohne Mercedes, BMW, VW und Audi vor. Es gibt ebenso gute Argumente für die Beibehaltung des bisherigen Termins wie für die Verschiebung nach vorn. Aber eines ist klar: Der Markt hat sich gewandelt – und darauf muss auch seine Leitmesse reagieren. Wurden früher 70 Prozent der Vororder ab der GDS vergeben und nur 30 Prozent davor, so ist es heute genau umgekehrt. Die Konsequenzen für die Messe kann sich jeder selbst ausmalen. Unser Eindruck beim Messerundgang: Die Mehrzahl der Befragten plädiert für eine Verlegung – und das um jeden Preis. Wie antwortete doch ein Aussteller auf die Frage, wie die Messe gelaufen ist: „Leider gut. Denn eigentlich wollen wir, dass die Messe früher stattfindet. Aber bei den guten Ergebnissen lässt es sich schlecht meckern!“ Und damit wäre eigentlich alles gesagt.

Georg Kamnakis

SHOEZ 10/2012

WELCOME TO THE POWER OF COLOR Die neue Frühjahr / Sommer Kollektion 2013 von ECCO


04aktuellinhalt

SHOEZ

10/2012 08Trends von der GDS:

Wir haben die wichtigsten Trends von der Düsseldorfer Schuhmesse für Sie zusammengefasst und Stimmen der Aussteller eingefangen.

23 Special: Berufsschuhe

Welche Rolle spielen Schuhe auf der Messe Arbeitsschutz aktuell? Wir fragten Messechef Olaf Freier.

27 Schuhhandel: Aus Hako wird Leiser

Der Schuhfilialist Leiser steht nach der Planinsolvenz vor einem Neuanfang. Erstes sichtbares Zeichen: die neue Leiser-Filiale auf der Frankfurter Zeil.

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SHOEZAKTUELL

Editorial GDS: Abschmelzungsprozess hält weiter an

SHOEZFASHION

What’s In? Damenschuh-Trends von der GDS SHOEZ-Schau GDS-Messesplitter Presse-Guide

SHOEZbusiness

Snipe präsentiert kompostierbaren Schuh Schuhhaus Kaufmann gewinnt WMS-Wettbewerb Euro-Krise drückt Umsatz der Schuhindustrie Aus Hako wird Leiser Handel Industrie Messen Köpfe Marktplatz Vermischtes

SHOEZbusiness

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SHOEZ-Schau

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Impressum

Interview mit Olaf Freier von der Messe Arbeitsschutz Aktuell Die richtige Wahl bei Sicherheitsschuhen

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top-newsaktuell05 Görtz: Entlassungen in der Firmenzentrale Die Ludwig Görtz GmbH hat am 20. August die Reorganisation ihrer Hamburger Zentrale verkündet. Die Unternehmensführung habe sich mit den Arbeitgebervertretern auf einen Interessenausgleich und Sozialplan für die Mitarbeiter der Zentrale verständigt. Das Einsparvolumen liege im einstelligen Millionenbereich. Insgesamt entfallen in der Hamburger Zentrale knapp über 60 Positionen. 33 Mitarbeiter haben betriebsbedingte Kündigungen erhalten. Weitere Einspareffekte ergäben sich zum einen aus einer natürlichen Fluktuation sowie zum anderen durch zeitversetzte Lösungen zum Beispiel im Rahmen von Sonderregelungen für den Ruhestand, teilte Görtz mit. Des Weiteren werden auch die leitenden Angestellten der Ludwig Görtz GmbH in Form eines freiwilligen, temporären Gehaltsverzichts einen nennenswerten Beitrag zur Erreichung der Einsparziele leisten. Die Reorganisation der Zentrale ist Teil des im Juli bekanntgegebenen Restrukturierungsplans der Unternehmensgruppe und soll dazu beitragen, Prozesse insgesamt effizienter zu gestalten, um Görtz zügig in die Gewinnzone zurückzuführen.

Louboutin gewinnt gegen Yves Saint Laurent

Der Schuhdesigner Christian Louboutin hat vor einem Gericht in New York in zweiter Instanz den Prozess um die Urheberrechte seiner roten Schuhsohlen gegen die Modemarke Yves SaintLaurent gewonnen. Danach darf niemand außer ihm nun Schuhe mit dem gleichen Rot-Ton auf der Sohle produzieren. Ausnahme sind rote Schuhe, deren Sohlen dazu passend rot sein dürfen. Auch gegen die spanische Kette Zara und eine Günstigversion von Schuhen mit roten Sohlen war Louboutin gerichtlich vorgegangen, aber gescheitert. Die Begründung des französischen Richters: Mit 49-Euro-Schuhen könne man seine zehn Mal so teure Version nicht verwechseln.

Deichmann weiter auf Expansionskurs

Europas größter Schuhhändler Deichmann will seinen Wachstumskurs fortsetzen. Im laufenden Jahr sei die Neueröffnung von weltweit netto 200 Läden geplant. Schwerpunkte seien Polen, England sowie die Türkei und die USA. „Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit neuen Ländern", kündigte Heinrich Deichmann, der Chef des Familienunternehmens, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa an. Auch in Deutschland will Deichmann 30 zusätzliche Geschäfte eröffnen. Im vergangenen Jahr hatte das in 21 europäischen Ländern und in den USA tätige Unternehmen in 3175 Filialen einen Umsatz von 4,13 Milliarden Euro erwirtschaftet. Mit einem Anteil von 56 Prozent wurde dabei mehr als die Hälfte des Umsatzes im Ausland erzielt. Weltweit verkaufte die Deichmann-Gruppe 156 Millionen Paar Schuhe, davon fast jedes zweite Paar (73,4 Millionen) in Deutschland. Für die Zukunft erwartet der Deichmann-Chef einen verschärften Wettbewerb in der Schuh-Branche. „Auch in Europa wird das wirtschaftliche Klima nicht leichter“, sagte Deichmann. „Die Preis-Leistung wird zunehmend wichtiger“, so der Unternehmenschef. Der Durchschnittspreis der von dem Unternehmen verkauften Schuhe liege derzeit bei rund 20 Euro, sagte Deichmann. Nachgefragt würden vor allem die Preislagen 19,90 Euro und 49,90 Euro. Rund 70 Prozent der bei Deichmann verkauften Schuhe werden dabei in China gefertigt.

Müller & Meirer produziert Ara-Taschen Die Langenfelder ara Shoes AG und die Müller & Meirer Lederwarenfabrik GmbH aus Kirn haben eine Partnerschaft und Neuausrichtung im Bereich ara-Taschen vereinbart. Nachdem der entsprechende Lizenzvertrag mit der Firma Contempo Ende 2012 auslaufen wird, hat ara mit dem rheinland-pfälzischen Lizenzspezialisten einen neuen Partner gefunden. Tobias Zimmerer (Vorstandsvorsitzender ara) und Steffen Neumann (Geschäftsführer Müller & Meirer) besiegelten die Partnerschaft auf der GDS. Beide sind von den Möglichkeiten und Potentialen, die hieraus entstehen, überzeugt: Die ara-Gruppe ist einer der größten Schuhhersteller Europas und vertreibt ihre Markenprodukte in über 50 Ländern weltweit. Müller & Meirer bringt als führendes deutsches Lizenzunternehmen mit 60 Jahren Firmengeschichte Erfahrungen im Bereich Lederwaren und Taschen in die Zusammenarbeit ein. Die noch in der Verantwortung von Contempo stehende Frühjahr-/Sommerkollektion 2013 wird bereits durch Müller & Meirer ausgeliefert. Parallel entsteht in einer eigenen ara-Sparte mit neu strukturiertem Produktmanagement eine Neuausrichtung der Kollektion für Herbst/Winter 2013/14. SHOEZ 10/2012

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What’s in?

06FASHIONWHAT's IN? O’zapft is! Herbstzeit ist Oktoberfestzeit. Dabei ist die wichtigste aller Fragen für jedes Wies‘n-Fashion Victim: Was zieht man an? Denn zum Oktoberfest muss alles stimmen, vom Dirndl über Schuhe bis hin zu den Accessoires. Pünktlich zur Wies‘n-Gaudi liefert Tamaris in diesem Jahr hübsches Schuhwerk im Trachtenstil. Ob schlichte Eleganz oder robuster Schick – für jedes Dirndl findet sich hier der passende Begleiter. Da bleibt nur noch eines zu sagen: O’zapft is!

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Neuer Hype: Concept-Stores Als Schmelztiegel der Kreativität bieten Concept-Stores alles rund um den ganzheitlichen Begriff von Stil und Lifestyle. Zusammengefasst orientiert sich der Concept-Store – im Unterschied zu den Fachgeschäften oder Warenhäusern – an einer bestimmten Zielgruppe wie Luxus- und Design-Liebhaber und bietet diesen eine in sich stimmige Lifestyle-Welt mit allem was dazu gehört ob Mode, Schuhe, Wohn-Accessoires, Büchern/CDs, Kosmetik bis hin zu Lebensmitteln. Der erste Store dieser Art ist der Concept-Store „Colette“ in Paris, doch ist für jeden Trendscout auch ein Besuch im Mailänder ConceptStore „Corso Como 10“ Pflicht.

Luxus Underwear Wenn die Tage kühler werden, legt sich der Fokus wieder vermehrt auf das „darunter“. Das Schweizer Unternehmen Zimmerli fertigt seit 1871 exklusive Unterwäsche für Menschen, die den Wert wahrer Qualität zu schätzen wissen. Die Mission lautet: aus edelsten Materialien die feinste Unterwäsche der Welt herzustellen. Als international anerkanntes Qualitätslabel hat Zimmerli heute geschafft, wovon viele europäische Marken träumen. Selbst den Sprung nach Hollywood. So ist der längst legendäre „Richelieu Rib“ fester Bestandteil großer Hollywoodfilme. Denzel Washington trägt ihn in „American Gangster“, Joaquin Phoenix in „Walk the Line“, und Hugh Jackman lässt darin als „Wolverine“ seine Muskeln spielen.

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Very british! Im viktorianischen England vom Schuhmacher der Queen Victoria erfunden, in den 1960er Jahren als „Beatle Boots“ populär geworden – so viele Mythen es um die Chelsea Boots auch gibt, eines ist klar: Diese Stiefel bilden nach Baggy-Jeans und Oversize-Hemden die Fortsetzung der angesagten Boyfriend-Mode. Modebewusste Nostalgiker finden in der aktuellen Herbst/ Winter-Kollektion von s.Oliver zwei stilechte Modelle mit dem typischen Gummieinsatz in trendigen Popfarben. Das zeitlose Design mit dem gewissen Twist macht den Chelsea Boot zum idealen Übergangsstiefel, der uns geschmackvoll in die kalte Jahreszeit begleitet.

Recolution steht für ökologisch und fair produzierte Streetfashion, Kreativität, soziales Engagement und bunte Städte. Die gesamte Kollektion des Hamburger Labels ist aus 100 Prozent Bio-Baumwolle und nach den strengen ökologischen und sozialen Bedingungen des GOTS zertifiziert. Eine umweltfreundliche Verpackung, ein klimafreundlicher Versand, der Ökostromanbieter und eine nachhaltige Bank sind bei recolution im Lieferumfang eingeschlossen. Um die Städte bunter zu machen, wird an jedes Kleidungsstück statt des gewöhnlichen Preis-Etiketts eine Tüte mit Bio-Sonnenblumensamen gehängt. www.recolution.de

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10/2012SHOEZ


GDSMESSEN07

Abschmelzungsprozess Stimmung auf der GDS besser als erwartet

hält weiter an

Die GDS verliert weiter an Zugkraft: Nur 22.500 Fachbesucher kamen vom 5. bis 7. September zur internationalen Schuhmesse nach Düsseldorf, das waren 1500 weniger als noch vor einem Jahr. Die Ausstellerzahl war mit 879 leicht gestiegen. Hinzu kamen 360 Aussteller der zeitgleich auf dem Messegelände stattfindenden Global Shoes. Die Messe begann unter schwierigen Vorzeichen: Nicht nur, dass die erst zum Ende hin in Schwung gekommene Sommersaison zwar Umsatz, aber wenig Rendite brachte, zu allem Überfluss streikte auch noch das Kabinenpersonal der Lufthansa just am letzten Messetag. Das führte dazu, dass zahlreiche Besucher schon vorzeitig ab- oder erst gar nicht anreisten. Insgesamt 141 Verbindungen von und nach Düsseldorf waren gestrichen worden.

Sneaker sind das Top-Thema Bei einer qualifizierten Befragung der GDS-Besucher wurden Sneaker als wichtigster Trend für den kommenden Sommer genannt. Während Besucher aus dem Ausland ganz klar Fashion-Sneaker favorisieren, gewichten deutsche Händler die Bedeutung von Original-Sneakers und deren modischen Pendants gleich stark. Zweitwichtigster Trend sind „Colour Accents“, bei denen Farben – besonders Neon – nur akzentuiert eingesetzt werden. Passend hierzu sind die Angaben der Händler zur Farbbefragung ausgefallen: Neben dem obligatorischem Schwarz sind neutrale Nude- und Beigetöne die stärksten Farben des nächsten Sommers. Ebenfalls wichtig: Blau-, Türkis- und Rottöne. Interessanter Unterschied zwischen Deutschland und anderen Ländern: Während Händler hierzulande für den kommenden Sommer auf Puder- und Pastelltöne setzen, gewichten ausländische Besucher stattdessen die Farben Weiß, Grün und Olivtöne stärker. Der Messetermin für den Herbst nächsten Jahres wurde auf den 11. bis 13. September festgelegt. Die GDS wird damit wieder von Mittwoch bis Freitag stattfinden. Georg Kamnakis

Spektakulärer Abschied von der GDS: Der Ricosta-Stand blieb diesmal schuhfrei.

„Die massiven Behinderungen im Luftverkehr erschwerten nicht nur die Abreise unserer Aussteller am letzten Messetag, sondern hinderten leider auch Fachhändler daran, sich auf der GDS zu informieren“, so Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. „Es ist bedauerlich, dass dadurch viele Geschäftschancen ungenutzt blieben. Umso erfreulicher ist es aber, dass der Anteil an Einkaufsentscheidern auf der GDS unverändert hoch war.“ Rund die Hälfte der Besucher kam aus dem Ausland, insgesamt aus über 100 Ländern. Insgesamt war die Stimmung unter den Händlern aufgrund des Abverkaufs der Frühjahr/Sommer-Saison 2012 gedämpft, aber dennoch besser als erwartet. Bei einer Befragung gaben die meisten Händler an, dass die Geschäfte schlechter liefen als im Sommer 2011 oder maximal gleich gut waren. Ein Drittel der Händler hat aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sein Ordervolumen für Frühjahr/Sommer 2013 reduziert. Dennoch verlief die Messe besser als von vielen befürchtet. Laut Angaben der großen Aussteller seien alle wichtigen Besucher gekommen. Da Schuhe als Sortimentserweiterung auch für den Modehandel immer wichtiger werden, kamen diesmal deutlich mehr Modehändler nach Düsseldorf als in der Vergangenheit. Die Messe Düsseldorf vermeldete zwar eine erhöhte Ausstellerzahl, doch auch diesmal blieben weitere wichtige Anbieter der GDS fern. Besonders betroffen war diesmal die Kinderschuhhalle 7a. Die österreichische Firma Legero mit ihrer Kinderschuhmarke stellte erst gar nicht aus, Mitbewerber Ricosta gab mit einer spektakulären Aktion seine Abschiedsvorstellung. Das Donaueschinger Unternehmen stellte keine Schuhe aus, sondern ließ die Kunden zum Abschied chillen. „Wir wollen nicht still gehen, sondern mit Stil gehen“, kommentierte Firmenchef Ralph Rieker die Aktion. SHOEZ 10/2012

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08FASHIONGDS

Zwischen

Pumps und

Sneakers

Blink

Bottero

Damenschuh-Trends von der GDS Pumps oder Sneaker – das war hier die Frage. Selten zuvor bewegte sich die Mode zwischen so großen Extremen wie bei den für die kommende Frühjahr- und Sommerkollektion gezeigten Trends. Pumps galten auf der GDS gleichermaßen als Orderhighlight wie trendige Sneaker- oder Running-Modelle. Und überhaupt – um die Dispo waren die rund 22.500 Einkäufer nicht zu beneiden: Zahlreiche Farbthemen von Power-Farben bis zarte Pastells, vielfältige Materialien von Rauh- bis Lackleder, neue Themen wie Pantoffelschnitte, aber auch allenthalben präsente Ballerinen-Kollektionen machen deutlich, dass wir zwar einer Mode entgegen sehen, in der nahezu alles geht, es andererseits aber auch sehr schwierig ist, zu beurteilen, was der Endverbraucher im kommenden Frühjahr aus einer Fülle unterschiedlicher Themen und Trends denn nun tatsächlich kaufen wird. Eines aber wurde angesichts der Kollektionen und der georderten Schuhe deutlich: Farbe bleibt Modemotor Nummer Eins, Pastells rücken zunehmend in den Mittelpunkt, Metalisées kommen ins Spiel und Neon-Töne setzen wahrhaft leuchtende Akzente. Lack

oder Velours lautet die Frage hinsichtlich der Materialien – und auch hier entscheidet der persönliche Geschmack, im Trend liegen beide Materialien und auch in den Orderbüchern waren eindeutige Favoriten nicht auszumachen. Deutlich wurde auch die Tendenz zu geschlosseneren Modellen, was nicht zuletzt dem eher verhaltenen Sommer 2012 zu schulden ist. Hier setzt der Handel verstärkt auf Summer Boots, Ballerinen, Mokassin-Typen oder die neuen Pantoffelschnitte während all zu offene Riemchensandalen eher verhalten beurteilt wurden. Neu ist der Run auf Sneaker in allen Varianten und auf Pumps, die in großer Farb-, Material- und Formenvielfalt präsentiert wurden. Und: die Absatzhöhen steigen und erreichen zum Teil schwindelnde Höhen um 120 Millimeter. Nadine L‘Allemand

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Gabor

El Naturalista

Cinque

Tom Tailor

Kurzstiefeletten und Chelsea-Typen sind aus den Kollektionen für 2013 nicht mehr wegzudenken. Wichtig: Sie müssen leicht und lässig sein, mit weichen Schäften und soften Sohlen. Butterweiches Leder und unkonstruierte Formen sind charakteristisch für diese federleichten Schuhmodelle, die den Fuß wie ein Hauch von Nichts umhüllen.

More & More

Summer Boots

10/2012SHOEZ


GDSFASHION09 Summer Sandals

Gabor

s.Oliver

Belmondo

More & More

Tamaris

Snipe

Gabor

Mexx

Softclox

Auch wenn ihr Anteil in den Kollektionen etwas weniger geworden ist, so stehen doch offene Modelle – mal ultra-flach, mal extrem hoch – für den Sommer schlechthin und spielen nach wie vor eine wichtige Rolle. Canvas oder bedruckte Stoffe ergänzen Leder als Obermaterial und erscheinen als Riemchen oder Bänder. Neu sind glänzende Metallics und Effektmaterialien, die für den besonderen Glamour sorgen.

Marco Tozzi

Neon Accents

Marco Tozzi SHOEZ 10/2012

Caprice

Jette

Tamaris

Gelateria oder Candy-Shop? Marshmallows und Sorbets dienen als Vorbild für dieses Farbthema, das ebenso sportlich wie feminin interpretiert werden kann. Süß wie Eiscreme und so künstlich wie Zuckerguss auf der Geburtstagstorte – Pastelltöne à la Apricot, Limone, Mint, Flieder, Bonbonrosa und Bleu zeigen sich jetzt solo oder im subtilen Mix. Am schönsten auf Velours- oder Nubukleder, aber auch als Lackvariante sehr verführerisch!

Högl

Icy Pastels

Marco Tozzi

Tamaris

Caprice

Farbe bleibt ein wichtiger Motor. Doch der Umgang mit Farbe ist subtiler. Intensive Colorits werden im kommenden Sommer nicht allover, sondern akzentuiert platziert. Als Paspelierung, Schnürsenkel, Applikation oder Intarsie blitzen kräftige, teilweise fluoreszierende Farben an Schäften und Sohlen hervor und verwandeln auf diese Weise selbst Klassiker in originelle Fashion-Items.


10FASHIONGDS Kappa

Sneakers & Running

Cinque

Marc

Gabor

Napapijri

Skechers

Högl

Olympische Spiele, Leichtathletik-WM... Die Begeisterung für sportliche Themen erlebt im Sommer 2013 Auftrieb. Retro-Sneaker im Running- oder Jogging-Stil feiern ein grandioses Comeback. Intensive Colorits dominieren und zeigen sich gern im Mix mit cleanem Weiß. Helle Mini-Keilsohlen und farbige Applikationen wie Streifen, Sterne und Logo-Prints unterstreichen die sportlich-authentische Aussage der ‚Original Trainer’. Fashion Sneaker machen ihrem Namen alle Ehre und zeigen sich als trendiger Bootie mit innen liegendem Keil oder knallbunt im wilden Muster-Mix.

New Pumps

El Naturalista

Fred de la Bretoniere

Gabor

Tom Tailor

More & More

Ob rund oder wieder spitzer, ob in zartem Pastell oder kräftigen Power-Farben, ob in Velours oder Lack – Pumps sind wieder da. Nach ein paar Saison, in denen sie zwar immer präsent, aber doch sehr unauffällig waren, stehen die Zeichen wieder auf Eleganz. Diese manifestiert sich auch angesichts der Absatzhöhen: Sie steigen deutlich und erreichen teilweise schwindelnde Höhen.

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GDSFASHION11 „Sportive Casual Typen wie Sneaker spielen sowohl bei Damen als auch Herren eine wichtige Rolle. Besonders Blautöne und Naturtöne sind unverzichtbar. Über die Basics hinaus gibt es in der kommenden Saison mehr Offenheit und Akzeptanz für Farben.“

Statements

Dirk Pues, Napapijri

„Bei uns steht 2013 alles unter dem Motte: Jungle Journey. Das heißt Prints in diversen Grüntönen und Naturmaterialien, wie zum Beispiel Bamboo. Alles ist etwas von Vintage angehaucht. Materialmixe sind als großes Thema nicht wegzudenken.“ Ann-Katrin Hummel, Flip flop

„Der Trend des kommenden Sommers lautet eindeutig Farbe. Wobei zur Gruppe der kräftigen Power-Farben die neuen, zarten Pastelltöne hinzugekommen sind und für den Handel die Disposition erschweren. Wichtig sind auch Rauhleder und als Gegenpol dazu Lack. Softness bei Materialien und Sohlen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.“ Rainer Bachl, Gabor

„Ich denke, der neue Keilsneaker-Trend wird sich im kommenden Jahr immer mehr durchsetzen. Die Farben werden immer wilder – diese Tendenz ist nicht zuletzt bei den neuen Joggern festzustellen. Ob an Bikerbooties mit Nieten oder Sneaker – wichtig ist allerdings die typische Bequemlichkeit.“

„Pumps sind wieder da und ein Riesen-Thema, ebenso wie das Thema Farbe und Velours und Lack als gegensätzliche Materialvarianten. Wir stellen einen deutlichen Trend hin zu höheren Sprengungen fest – auf der anderen Seite werden komfortable Running-Modelle verstärkt nachgefragt.“

Frank Prenntzell, Brand Masters GmbH (Airstep)

Jörg Windsheimer, Högl

„Für die kommende Saison haben wir unsere Schuhe an unsere Taschenkollektion angepasst. Zu finden ist Leder mit Metallic und Nietenapplikationen. Die Entwicklung geht zu etwas weniger Absatz als in den vergangenen Jahren. Flache Modelle wie Sandalen und Ballerinas sind wichtige Aspekte der neuen Kollektion.“ Pia Eiling, Liebeskind

„Absätze aus Naturmaterialien, wie beispielsweise Kork oder Holz sind im Sommer 2013 ein großes Thema. Applikationen wie Blumen oder Nieten runden die Kollektion ab. Und: die Absätze werden höher. Für Unisa heißt das von maximal zehn auf 12 Zentimeter.“ Antonio Porta Planelles, Unisa

„Farbe ist ein wichtiger Trend – vor allem Power-Farben und Colourblocking sind aus den Kollektionen nicht wegzudenken. Bei den Schuhen sind leichte Styles gefragt – schwere Modelle sind out.“ Franca Hoef-Emden, Kappa

„Farbe ist der Modemotor der kommenden Frühjahr- und Sommer-Saison – dies gilt vor allem für Sneaker und sportive Modelle. Daneben setzen aber auch die die neuen Metallic-Töne und Lack neue Akzente“. Ralf Schlachter, Ara

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16BUSINESSNACHHALTIGKEIT

100 Prozent

haltbar

Snipe präsentiert Weltneuheit: Der kompostierbare Schuh Snipe100 Gemeinsam mit Starkoch Tim Mälzer launchte das spanische Schuhlabel Snipe jetzt auf der Schuhmesse GDS den ersten, in traditioneller Machart gefertigten Lederschuh, der vollständig kompostierbar ist. Das Modell Snipe100 aus der aktuellen Kollektion für Herbst und Winter ist als Damen- und Herrenschuh ab sofort im Handel erhältlich. Blitzlichtgewitter, Fernsehen, Hörfunk und Presse – in einer fulminanten Show enthüllte Tim Mälzer vor mehreren hundert Zuschauern das aktuelle Schuhmodell Snipe100 – den ersten in traditioneller Machart gefertigten Lederschuh, der zu einhundert Prozent kompostierbar ist. Damit macht das spanische Schuhlabel unter deutscher Regie – dahinter steht die Rosenheimer Gabor Footwear GmbH – Schluss mit dem weltweiten „Schuhmüll“. Die Idee kam Firmengründer Ernesto Segarra als er eine Studie über den weltweiten Schuhmüll las, der bis zum Jahr 2015 auf 23 Milliarden Paar geschätzt wird. Sein Ziel: Einen Schuh zu produzieren, der am Ende seines Produktlebenszyklus mehr als

Das grüne Taxi auf Tour Eine Woche lang wird ein Naturtaxi in vier deutschen Großstädten unterwegs sein und den Kunden von zentral gelegenen Bio-Supermärkten auf umweltfreundliche Art und Weise den Heimweg erleichtern. Hintergrund ist der Launch des Modells Snipe100. Das bepflanzte, grüne Taxi ist ein umweltfreundliches Hybridfahrzeug, das auf der GDS seine Premiere feierte. Seit 11. September bis 6. Oktober ist das Snipe100 Taxi je eine Woche lang in Köln, München, Berlin und Hamburg stationiert.

nur Müll ist. Gesagt, getan, nach ersten Versuchen in Zusammenarbeit mit der Universität Vigo im spanischen Galicien 2011 launchte Snipe das bisher streng geheime Modell Snipe100 um 12 Uhr am ersten Tag der Schuhmesse GDS in Düsseldorf. Um die gleiche Uhrzeit bekam der Handel den Snipe100 ausgeliefert und damit erstmalig zu Gesicht.

Fernsehkoch Tim Mälzer, Snipe-Produktmanager Rudy Hasl­beck und Moderatorin Sandra Schneiders bei der Vorstellung des Snipe100 auf der Düsseldorfer Schuhmesse GDS.

Tim Mälzer kochte auf der GDS Um die Kompostierbarkeit zu beweisen, wurde der Snipe100 im Rahmen einer Fachpresse-Präsentation im Januar 2012 in Erde vergraben und im Juli 2012 vor gleichem Publikum ausgegraben. Zu dem Zeitpunkt war der Snipe100 fast vollständig zersetzt. Um den Kreislauf zu verdeutlichen, wurden Tomaten auf den Kompost gepflanzt. Mit diesen auf dem Snipe-Kompost gepflanzten Tomaten stellte Mälzer, dem die Idee von Anfang an gefallen hatte, seine Kochkünste unter Beweis. „Wir alle werfen eh viel zu viel und zu schnell weg“, so der TV-Koch. „Wenn man aus Altem also etwas Neues anstelle von Müll schaffen kann, ist das doch toll.“

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NACHHALTIGKEITBUSINESS17 Promotion

100 Prozent

kompostierbar

Während Tim Mälzer kochte, zeigten Modells den Snipe100 in Aktion.

Das Publikum konnte die Kochkünste Tim Mälzers gleich probieren.

Tim Mälzer kochte für die Gäste mit den auf „Snipe-Erde“ gewachsenen Tomaten.

Während der Autogrammstunde am Snipe-Stand ließen sich Fans sogar die Unterhose signieren.

Und Heiner Terbuyken, Geschäftsführer der Gabor Footwear GmbH, fügte hinzu: „Tim Mälzer ist für uns nicht nur wegen seiner Kochkünste interessant, sondern auch, weil er unserer Lohas-Zielgruppe entspricht. Und weil er vom Typ her lässig und jung daherkommt. Er sagt, was er denkt. Das ist eben 1:1 Snipe.“ 100 % nachhaltig Der Snipe100 ist ab sofort sowohl als Damen- als auch Herrenmodell in der Farbe Chocolate-Red erhältlich und besteht aus einem speziellen kompostierbaren Leder, dem Sanotan America, das chromfrei gegerbt ist. Die Außensohle wird aus kompostierbarem Kunststoff hergestellt. Weitere Materialien sind zum Beispiel Baumwolle bzw. gewachste Baumwolle für Schnürsenkel und Nähte sowie Filz oder Baumwolle für Polsterung bzw. Futter. Das Besondere am Snipe100 und gleichzeitig die Unterscheidung zur Konkurrenz ist, dass er nicht nur genäht, sondern auch geklebt ist. Der Klebstoff ist ebenfalls kompostierbar. Zudem gewährleistet Snipe eine rückstandsfreie Kompostierung, das heißt es bleiben keinerlei Giftstoffe zurück. Wer keinen Kompost hat, kann seinen Snipe100 retournieren. Snipe kümmert sich dann um eine entsprechend fachgerechte industrielle Kompostierung des Schuhs. Die Verkaufspreise liegen bei Herrenschuhen bei 180 Euro, die Damenschuhe kosten 170 Euro.

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18BUSINESSWMS

AuSSerordentlich Schuhhaus Kaufmann in Heilbronn gewinnt Wettbewerb ‚Premium WMS‘ Außerordentliches Engagement für Kinderfüße und Kinderschuhe wird belohnt. Das Deutsche Schuhinstitut (DSI) prämierte drei Schuhhäuser, die sich an dem im zweijährlichen Turnus ausgeschriebenen Wettbewerb ‚Premium WMS-Service‘ beteiligt haben. Als bestes von insgesamt 73 teilnehmenden Schuhhäusern wurde das Heilbronner Schuhhaus Kaufmann jetzt im Rahmen der Düsseldorfer GDS mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Inhaberin Marina Kaufmann-Nölscher, die mit ihrem Mann Roland das moderne, über drei Etagen großzügig gestaltete Fachgeschäft in der Heilbronner Innenstadt – einer absoluten 1-A-Lage – in dritter Generation führt, liegt die Arbeit mit Kindern besonders am Herzen. Dies wird nicht nur im herausragenden Service und der Kompetenz spürbar, mit der hier Kinderschuhe verkauft werden. Auch auf das Ambiente wird größter Wert gelegt. Die Kinderabteilung mit rund 110 Quadratmetern befindet sich gemeinsam mit der Damenabteilung im lichtdurchfluteten ersten Stock des Geschäftes. Das Mobiliar ist farbig, aber nicht bunt, kindgerecht, aber nicht kindisch – eben sehr geschmackvoll. Im Zentrum der Abteilung befindet sich übrigens das WMS-Fußmessgerät – was bereits darauf hindeutet, welchen Stellenwert das Füße messen hier hat: es ist unabdingbar! Neben der optischen Präsentation war der Jury aber auch wichtig, dass der WMS-Gedanke in verschiedenen Ebenen verinnerlicht wird und nach außen getragen wird, dass spürbar wird „hier werden Kinderschuhe mit Sorgfalt und Herzblut verkauft“. Hier leisten Marina

Kompetente Beratung wird bei Kaufmann großgeschrieben.

Modern und lichtdurchflutet: Das Schuhhaus Kaufmann in der Fleiner Straße in Heilbronn. Marina Kaufmann-Nölscher, Roland Nölscher und ihr hoch motiviertes Verkaufsteam engagieren sich für die Wünsche der kleinen Kunden.

engagiert

Die Preisträger

Folgende Schuhhäuser wurden im Rahmen des Wettbewerbs ‚Premium WMS‘ ausgezeichnet: Schulhaus Kaufmann, Heilbronn (1. Preis), Schuhhaus Berg, Trier (2. Preis), Schuhhaus Nestel, Reutlingen (3. Preis). Erstmalig hat die Jury außerdem einen Sonderpreis für die ausgefallene, innovative Gestaltung einer Kinderschuhabteilung vergeben. Dieser ging an Schuh Cordes Töchter & Söhne, Herzebrock-Clarholz. DSI-Geschäftsführer Manfred Junkert freut sich über so viel Engagement in Sachen WMS. „Alle ausgezeichneten Schuhhäuser beweisen überdurchschnittliches Engagement. Man spürt die Leidenschaft, mit der die inhabergeführten Häuser und ihre Mitarbeiter außergewöhnliche, über das normale Maß hinausgehende Leistungen für die kleinen Kunden erbringen und dies in moderner, zeitgemäßer Form kommunizieren.“

Prämierung der besten WMS-Geschäfte anlässlich der Düsseldorfer GDS.

Kaufmann-Nölscher und ihre Mitarbeiter wirklich vorbildliche Arbeit. Besonders bemerkens- und hervorhebenswert ist das Angebot an WMS-Schuhen in allen drei Weiten, das seinesgleichen sucht. Und dass auch tatsächlich alle drei Weiten in allen Größen bedient werden können. Neben anderen prominenten Kinderschuh-Fabrikaten vertrauen Marina Kaufmann-Nölscher und ihre Mitarbeiterinnen – fast alle verfügen übrigens über ein WMS-Diplom – auf zuverlässige WMS-Hersteller wie Ricosta, Richter, Däumling und Superfit. Das schließt aber keineswegs aus, dass man nach wie vor ständig auf der Suche nach neuen Anregungen, wichtigen Informationen und auch neuen Herstellern ist. In seiner Außendarstellung überzeugt Kaufmann ebenso wie bei der Kommunikation mit seinen Kunden und der lokalen Presse. Zur Geburt und zum Geburtstag werden liebevoll gestaltete Karten versandt – „handgeschrieben“, wie die Chefin betont. Über ihren unermüdlichen Einsatz in der Kinderschuhabteilung hinaus lässt sie es sich nicht nehmen, junge Mütter seit Jahren in Krabbelgruppen über Fußgesundheit und passende Schuhe aufzuklären. Dieses Engagement trägt Früchte: „Die Kinderabteilung ist nicht nur unser Herzblut, sondern auch profitabel“, sagt Marina Kaufmann-Nölscher. Dass sich das Schuhhaus Kaufmann darüber hinaus ein gutes Renommee auch über die Grenzen Heilbronns hinaus erarbeitet hat, ist nicht zuletzt dem persönlichen Einsatz der Inhaber und ihres Teams zu verdanken. Nadine L‘Allemand 10/2012SHOEZ


GDsFASHION19

Messe Splitter Bye Bye Suela Das spanische Label Art präsentierte am ersten Messetag ein neuartiges, innovatives Sohlenkonzept namens „Bye Bye Suela“. Prominente Urstützung erhielt die Marke von der deutschen Schauspielerin Nina Bott. Bei spanischen Tapas, Rotwein und frisch gepressten Säften zeigte Art sein Sohlensystem, das für mehr Komfort und Flexibilität sorgen soll.

Upper Style Show Messechef Werner M. Dornscheidt und GDS Director Kirstin Deutelmoser nahmen ihre Stargäste, Schauspielerin Julia Dietze und VIP-Model Bonnie Strange, vor der Eröffnungsshow in die Mitte. Model und It-Girl Bonnie Strange eröffnete mit ihrem Walk die Upper Style-Show. Anschließend stand sie Fotografen und Journalisten Rede und Antwort.

BNS feiert Sohlenentwicklung Im Rahmen der GDS stellte die Mainzer BNS Bergal, Nico & Solitaire die neue, zukunftsweisende Sohlenentwicklung namens „Flex 77“ vor. Extremsportler Joey Kelly, der bekannt ist für Marathons, Wüstenläufe und Radrennen, durfte das neue Sohlenkonzept bereits für ein Jahr intensiv testen.

Neues aus dem Katzenhimmel

Flott unterwegs

Daniela Katzenberger stellte ihre bereits dritte Schuhkollektion by Romika vor. Wie man die „Katze“ kennt, sind die Schuhe dieser Kollektion glitzernd und auffallend. Besonders dominierend sind fröhliche Neonfarben und Lackakzente. Erstmalig kreierte die „Katze“ neben Highheels auch Sneaker. Passend zu den Schuhen finden sich auch Taschen und Geldbörsen in der Kollektion wieder.

Flott unterwegs auf der GDS war die Aschaffenburger Schuhhändlerin Linda Öder. Mit ihrem ElektroFahrzeug – übrigens auf der GDS ausleihbar – eroberte sie im Eiltempo die Hallen … und war Mittelpunkt in jedem Gang.

Highline United – Rauschendes Fest auf der „Oceandiva“ Am zweiten Abend der GDS lud Marcus Meyer, President und CEO von Highline United, zahlreiche Persönlichkeiten rund um die Schuhbranche zu einem exklusiven Fest auf das Rheinschiff „Oceandiva“ ein, um seine erst kürzlich gegründete LifestyleUnternehmensgruppe Highline United vorzustellen. Mehr als 170 Gäste kamen, um gemeinsam mit Marcus Meyer und seinem Team zu feiern und sich über das MarkenPortfolio von Highline United zu informieren. In einer Fashionshow an Bord wurden von Moderatorin Dorothee Gelmar Schuhe der Labels Ash, Jean-Michel Cazabat, Julian Hakes und French Connection präsentiert. Im Anschluss an ein Buffet wurde zu den DJ-Sounds von Carsten Giesen bis spät in die Nacht getanzt. SHOEZ 10/2012


20FASHIONPRESSE-GUIDE

goodbye hello

Fall

Summer

Der Sommer hat sich endgültig aus den Fashion-Magazinen verabschiedet und mit hohen Absätzen und kräftigen Gewürzfarben begrüßen wir einen farbenfrohen Herbst 2012.

Top 10 *

Glamour Fashion & Stylebook

Exklusiv

(Herbst/Winter 2012/13)

1. acne 2. Unützer 3. Jimmy Choo 4. Christian Louboutin 5. marc cain 6. valentino 7. navy boot 8. chloé 9. Louis Vuit ton 10. miu miu

Geerdete Töne wie Tanne-, Farn und Moos-Grün dominieren das Modeextra der Glamour. Für einen Ausflug in den Wald sind die Modelle von Acne und Yves Saint Laurent allerdings zu schade. Im Magazin erfahren die Leser, warum sich Grün im Herbst ganz fantastisch mit Violett kombinieren lässt.

Konsum

1 . Deichmann 2. Tamaris 3. h&m 4. c&a 5. zara 6. nelly 7. tommy hilfiger 8. adidas 9. Geox 10. nike

*

Anzahl der redaktionellen Abbildungen

JOLIE

Madame

(No.12/2012)

(September 2012)

Was sich bisher nur in England als Trend entpuppte, erobert nun auch deutsche Metropolen. Gummistiefel zeigen sich im Herbst in fröhlichen Farben, mit Prints und sogar mit Absätzen. Wer auch bei schlechtem Wetter gut gestylt aus dem Haus gehen möchte, sollte sich die neue Ausgabe der Jolie anschaffen.

Der Reiterlook hat es auch in dieser Saison in die Fashion-Magazine geschafft. Die flachen Stiefel, die sich zu Rock als auch zu Hosen kombinieren lassen, erobern diesen Herbst in glamourösem Lack und rustikalem Leder die Laufstege der Welt. 10/2012SHOEZ


PRESSE-GUIDEFASHION21

vogue

elle

Cosmopolitan

(September 2012)

(September 2012)

(September 2012)

Eleganz trifft Sportlichkeit. Vogue präsentiert Sneakermodelle, die sich auch im Büro zeigen können. Sneakerfans werden die Modelle von Adidas by Stella Mc Cartney, Gucci oder MCM Michalsky lieben.

Welches ist Ihr persönlicher Favorit? Das Fashion-Magazine präsentiert die heißesten Stiefeletten der Saison. Mit Schnallen, Zippern und extrem hohen Absätzen verleihen sie jedem Outfit Sex-Appeal.

Dass der klassische Chelsea-Boot zurück ist, ist kein Geheimnis mehr. In der kommenden Saison erlebt er einen Wachstumsschub und zeigt sich edel mit Absatz. Cosmopolitan erklärt, wie man die Boots, zum Beispiel in Brombeerfarben, kombiniert.

Tipp

Jolie Trendmagazin (Herbst 2012) Bei den Schuhmodellen kommt man trotz 15-Zentimeter-Absätzen nicht ins Schwanken, Blockabsätze sorgen für sichern Stand und sind ein modischer Hingucker. Hier werden Modele zwischen 35 Euro und 1400 Euro präsentiert. SHOEZ 10/2012

„Schwarz ist immer eine sichere Wahl und auch in diesem Herbst unverzichtbar. Besonders die Kombination Lack mit Leder ist extrem gewagt und absolut trendy“ so die Style-Experten der Glamour.


22SPECIALBERUFSSCHUHE

Sicherheit und Schutz am Arbeitsplat Interview mit Olaf Freier, Geschäftsführer des Veranstalters der Messe Arbeitsschutz Aktuell Die Bedeutung von Corporate Fashion und Promotion Wear in Deutschland wird in Zukunft weiterhin sehr stark zunehmen. Die Ansprüche an die Berufsbekleidung werden immer höher, da die Produkte die Sicherheitsstandards erfüllen müssen sowie den DINNormen entsprechen, die sich auf Material und Zutaten beziehen. So ist ein Zusatznutzen grundsätzlich ebenso gefragt wie Komfort. Zudem hat man festgestellt, dass eine professionelle Arbeitskleidung das Firmenimage hebt. Dieser Frage stellten sich die European Textile Service Association und die Marktforschungsgruppe SVP. Die Befragten wurden zu ihrer Meinung „Kleider machen Leute“ befragt und daraus konnte man ersehen, dass die Corporate Identity Vertrauensbildung und der Grad der Professionalität dadurch stark beeinflusst werden. Denn die Glaubwürdigkeit in Verbindung mit perfektem Service zeugt von Dienstleistungen mit System. Als wichtigste Informationsplattform für Wirtschaft und Wissenschaft zu Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zählt heute die Messe Arbeitsschutz Aktuell, die bereits seit 1972 im Zwei-Jahres-Rhythmus erfolgreich durch die wesentlichsten Wirtschaftsräume Deutschlands wandert. SHOEZ sprach exklusiv mit dem Geschäftsführer des veranstaltenden Unternehmens Hinte GmbH, Olaf Freier, über Highlights und Perspektiven der Arbeitsschutz Aktuell. SHOEZ: Wenn es um das Thema Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz geht, ist die Arbeitsschutz Aktuell als Informationsplattform für Wirtschaft und Wissenschaft unverzichtbar. Bereits seit 1972 wandern Fachmesse und Kongress im Zwei-Jahres-Rhythmus erfolgreich durch die wesentlichsten Wirtschaftsräume Deutschlands. Warum wurde die Messe gegründet und was hat sich in der Zeit bis heute verändert? Olaf Freier: Die Arbeitsschutz Aktuell hatte ihren Ursprung in einer steigenden Nachfrage nach persönlicher Schutzausrüstung wie auch der Suche nach Lösungen zur Umsetzung präventiver Maßnahmen am Arbeitsplatz. Die Fachmesse und der Fachkongress bieten damals wie heute einen Überblick des Angebots als auch aktuelle Themen und Richtlinien mittels Vorträgen und Diskussionen. Als Ergänzung zu den klassischen Themen stehen heute verstärkt Probleme in der Arbeitswelt durch psychische Faktoren im Fokus. Muskel-SkelettErkrankungen oder Beeinträchtigungen durch die Veränderung der Umwelt haben ebenfalls deutlich zugenommen. SHOEZ: Warum findet die Messe in einem Turnus von zwei Jahren immer an verschiedenen Standorten statt? Olaf Freier: Mit dem zweijährigen Turnus ergänzt die Arbeitsschutz Aktuell den Informationsbedarf der Präventionsbranche des Themas in Deutschland und dem angrenzendem Ausland. Die Veranstaltung wechselt dabei turnusmäßig von einem Standort im Norden und Osten über West- nach Süddeutschland. Mit ihrem Konzept der wechselnden Standorte trägt die Arbeitsschutz Aktuell dazu bei, dass das Thema auch eine gute geographische Erreichbarkeit der Zielgruppen innerhalb Deutschlands schafft. SHOEZ: Welchen Stellenwert haben Schuhe allgemein auf der Arbeitschutz Aktuell? Olaf Freier: Der Stellenwert der Schuhe ist sehr groß und damit einer der breitesten Angebotsbereiche innerhalb der Fachmesse. Hier sind alle Marktführer aus Europa vertreten. SHOEZ: Wie hoch ist der Anteil von Schuhen bei den Ausstellern? Olaf Freier: Mit über 60 Anbietern von Schutzschuhen ist der Anteil im Gesamtangebot von rund 250 Ausstellern deutlich sichtbar.

SHOEZ: Welche verschiedenen Schwerpunkt-Segmente gibt es auf der Arbeitsschutz Aktuell? Und welche Schuhe werden dort angeboten? Olaf Freier: Die Themen der Fachmesse sind Persönliche Arbeitssicherheit, Corporate Health und Sicherheit im Betrieb. Innerhalb des Schuhangebotes findet man Sicherheitsschuhe für alle Branchen. Die Anbieter haben sich mit ihren Produkten ausschließlich den Bedürfnissen der Berufsgruppen angepasst. Ein Garten- und Landschaftsmitarbeiter braucht einen völlig anderen Fuß-Schutz als ein Montagemitarbeiter in der Industrie. Die angebotene Bandbreite ist hier enorm und lässt keinen Sicherheits- bzw. Schutzaspekt unberücksichtigt. SHOEZ: Welche Schuhe fand man zu Beginn der ersten Arbeitsschutz Aktuell und welche findet man heute? Gibt es Entwicklungen oder ganz neue Segmente seit Bestehen der Messe? Olaf Freier: Der frühere Schutzschuh diente in erster Linie der Zweckmäßigkeit. Entsprechend unattraktiv war natürlich die Ausführung. Der Trend geht sehr stark in Richtung Sneaker, der in vielen Farben und Ausführungen angeboten wird und trotz sehr hoher Funktionalität dennoch sehr modisch ist. Besonders das Angebot für Frauen hat sich sehr verbessert. Zudem wird im Unternehmensbereich das Thema Corporate Fashion sehr wichtig genommen. Diese Entwicklung nimmt der Markt in den letzten Jahren auf. SHOEZ: Welchen Anforderungen müssen Schuhe gewachsen sein, um im Arbeitsschutz erfolgreich zu sein? Olaf Freier: Sicherheitsschuhe bedienen in erster Linie die Interessen seiner Träger. Die Anforderungen der Berufsgruppen stellen daher die Messlatte für die Funktionalität des einzelnen Schuhes dar. Die Anforderungen beginnen daher bei A wie Antistatik bis Z wie Zehenschutzkappe. Die Einkäufer schauen mittlerweile aber auch auf die Attraktivität des Schuhes – die Akzeptanz bei den Mitarbeitern steigt einfach, wenn das Modell ein modernes Outfit hat. SHOEZ: Innovationskraft ist ein wichtiger Faktor bei Schuhen. Gibt es in diesem Bereich Ausstellerhighlight auf der kommenden Arbeitsschutz Aktuell, die Sie uns verraten können? Olaf Freier: Wenn Sie im Neuheitenverzeichnis unserer Webseite (http://www.arbeitsschutz-aktuell.de/de/Ausstellerverzeichnis.html) 10/2012SHOEZ


BERUFSSCHUHESPECIAL23

nachschauen, werden im Moment knapp 20 Neuheiten angekündigt. Hier geht es von der farbenfrohen Tiefbettsandale bis zum Sicherheits-Business-Schuh mit neuen Materialien und noch besseren Schutzfunktionen. Schwierig, Ihnen jetzt eine spezielle Innovation zu nennen, bei der angebotenen Vielfalt! SHOEZ: Wie wichtig ist den Besuchern, Schuhe direkt vor Ort testen zu können? Was bietet die Arbeitsschutz Aktuell hierzu an? Olaf Freier: Gerade hier ist ein Live-Event wie die Fachmesse Arbeitsschutz Aktuell im klaren Vorteil gegenüber den Bestellmöglichkeiten auf einem der vielen Online-Portale. Der haptische Eindruck bei der Wahl der richtigen Schuhe für die Mitarbeiter ist sehr wichtig. SHOEZ: Viele Arbeitsschutz-Marken bieten zu einem spezifischen Segment Bekleidung sowie entsprechendes Schuhwerk an. Gibt es auch reine Schuhmarken, die verschiedene Segmente des Arbeitsschutzes bedienen? Olaf Freier: Es ist tatsächlich eher der Fall, dass Anbieter von Arbeitsschutz-Produkten das Thema Schuhe zusätzlich anbieten. Soweit ich unsere Partner kenne, widmen sich die Anbieter von Sicherheitsschuhen ausschließlich diesem Thema! SHOEZ: Im Herzen der Messehalle 5 werden Trends und visionäre Vorträge präsentiert. Es geht um Lösungen zu allen aktuellen Themen in der Arbeitswelt. Welche davon wären für den Bereich Schuhe von Interesse?

Olaf Freier: Das Thema intelligente Materialien und Textilen wird im Trend- und Medienforum vertreten sein. Die Entwicklung geht dahin, dass die Vitalfunktionen des Trägers von den getragenen Materialien gemessen werden und dann eine Veränderung der Funktion möglich ist – eine sehr interessante Entwicklung im Bereich Persönliche Schutzausrüstung. SHOEZ: Der dreitägige Fachkongress im Tagungscenter der Messe Augsburg sorgt für Know-how-Transfer auf höchstem Niveau. Was genau hat die Arbeitsschutz Aktuell geplant? Olaf Freier: Die Themen repräsentieren eine enorme Bandbreite. „Von der Vision Zero zur Strategie“ fokussiert Kennzahlen, Praxisbeispiele oder betriebliches Krisenmanagement. „Arbeitsgestaltung und psychische Faktoren“ schließt die Industrialisierung der Kopfarbeit oder die Bewältigung von Veränderungsprozessen mit ein. Von betrieblichem Gesundheitsmanagement, methodischen Ansätzen oder Arbeitsstätten und Baustellen über Umweltschutz, physikalische Faktoren, die DGUV Vorschrift 2 bis hin zu Gefahrstoffen, REACH und GHS reicht der in Planung befindliche Erfahrungsaustausch. SHOEZ: In welche Zukunft blicken Schuhe bei der Arbeitsschutz aktuell? Olaf Freier: Ein Schuh auf der Arbeitsschutz Aktuell wird auch künftig noch eine Entwicklung im Bereich Funktionalität und Tragekomfort erfahren, dabei aber in der Attraktivität zunehmen und sich vor allem intelligent auf die Bedürfnisse seines Träger einstellen können!

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SHOEZ 10/2012


Fotos: A+A

24SPECIALBERUFSSCHUHE

Stabilus

STEITZ SeCURA

LeMAITRE

LeMAITRE STEITZ SeCURA

10/2012SHOEZ


BERUFSSCHUHESPECIAL25

Kunststoff- oder Stahleinlage? Die richtige Wahl bei Sicherheitsschuhen Früher gab es bei Sicherheitsschuhen zu Stahl keine Alternative. Seit durchtrittsichere Sohlen aber auch aus „Fibre-LS“, „LProtect“ oder ähnlichen Spezialgeweben hergestellt werden dürfen, kommen immer mehr Modelle mit Kunststoffeinlagen in den Handel. „Wer noch Stahleinlagen verkauft, galt zeitweise sogar als altbacken und nicht innovativ“, sagt Detlef Bieder. Der Geschäftsführer des Sicherheitsschuhherstellers Lemaitre Deutschland sieht die aktuelle Marktentwicklung mit gemischten Gefühlen. Denn Stahl habe gegenüber Kunststoff noch immer entscheidende Vorteile. „Es kommt ganz auf den Einsatzbereich an.“

Für Industrie, Lager oder Innenausbau sind Sicherheitsschuhe mit Kunststoffeinlage wie beispielsweise der Samba S3 (links) zu empfehlen. Für den harten Alltag auf der Baustelle sind Stahleinlagen wie zum Beispiel im Sicherheitsschuh Work 300 (rechts) die bessere Wahl. Foto: Lemaitre

Detlef Bieder kennt die Schwachstellen der neuen Kunststoffeinlagen, insbesondere den geringeren Durchtrittschutz. „Landläufig herrscht die Meinung vor, dass ein S3-Schuh nageldurchtrittsicher sei. Aber das stimmt nicht“, betont er. „Dringt ein Gegenstand – und das kann am Bau auch ein Cuttermesser oder ein Draht sein – einen Millimeter in den Schuh ein, ist das für den Träger bereits äußerst schmerzhaft“, verdeutlicht Detlef Bieder die Problematik des Testverfahrens. Zwischen Normbedingungen und

der Realität liegen nach Meinung des Lemaitre-Geschäftsführers Welten. Natürlich sieht auch er die Vorteile von Kunststoffeinlagen, allen voran den viel höheren Tragekomfort. Im Gegensatz zur Stahleinlage sei zum Beispiel „Fibre-LS“ so biegsam wie eine normale Brandsohle. Zudem werde durch die Kälte- und Hitzeisolierung ein merklich besseres Fußklima erreicht als bei Stahl und die alternative Sohle – gleichzeitig die Brandsohle – decke nahezu 100 Prozent des Gefahrenbereichs ab. Sein Rat: Arbeitsschuhe sollte man gezielt nach dem Einsatzbereich wählen.

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26BUSINESSSCHUHINDUSTRIE

Euro-Krise

drückt Umsatz der Schuhindustrie Erstmals seit 2009 wieder im Minus Die wichtigsten Lieferländer (in 1000 Euro) 1. (1.)

Die wichtigsten Lieferländer (in 1000 Paar)

China

918.725

+0,3  %

1. (1.)

China

152.014

-10,3 %

2. (2.)

Vietnam

401.021

+14,5 %

2. (2.)

Vietnam

34.057

-2,7 %

3. (3.)

Italien

296.393

-4,2 %

3. (3.)

Italien

12.520

-13,4 %

4. (4.)

Indonesien

179.398

+9,3 %

4 (4.)

Indonesien

12.230

-2,7 %

5. (6.)

Portugal

133.859

+8,1 %

5. (6.)

Niederlande

8.624

+2,0 %

6. (5.)

Indien

114.995

-15,8 %

6. (5.)

Indien

7.833

-23,8 %

7. (7.)

Slowakei

102.479

+8,1 %

7. (7.)

Portugal

5.439

+3,3 %

8. (8.)

Niederlande

89.506

+7,5 %

8. (8.)

Rumänien

4.318

+1,3 %

9. (9.)

Rumänien

82.688

+9,2 %

9. (10.)

Slowakei

4.204

+4,4 %

10. (10.)

Frankreich

62.125

+7,7 %

10. (9.)

Kambodscha

4.006

-2,3 %

11. (15.)

Marokko

52.343

+14,0 %

11. (13.)

Marokko

3.327

+2,0 %

12. (13.)

Österreich

57.085

+5,7 %

12. (14.)

Frankreich

3.173

+17,1 %

13. (11.)

Tunesien

52.343

-5,7 %

13. (11.)

Spanien

3.127

-17,4 %

14. (12.)

Spanien

51.822

-5,0 %

14. (12.)

Tunesien

3.117

-5,8 %

15. (14.)

Großbritannien

50.987

-1,8 %

15. (20.)

Irland

2.777

+89,9 %

16. (16.)

Kambodscha

43.458

-0,4 %

16. (19.)

Polen

2.177

+25,7 %

17. (17.)

Kroatien

36.082

-2,8 %

17. (15.)

Großbritannien

2.070

-8,7 %

18. (20.)

Tschechien

23.008

+4,9 %

18. (16.)

Türkei

2.060

+8,8 %

19. (21.)

Ungarn

18.655

-3,4 %

19. (16.)

Österreich

1.806

-4,6 %

20. (19.)

Thailand

17,460

-22,8 %

20. (18.)

Brasilien

1.251

-28,5 %

Die wichtigsten Ausfuhrländer (in 1000 Euro) 1. (1.)

Niederlande

171.142

Die wichtigsten Ausfuhrländer (in 1000 Paar) +5,1 %

1. (1.)

Polen

13.883

-13,8 %

2. (3.)

Frankreich

149.559

+6,9 %

2. (3.)

Slowakei

10.945

+3,7 %

3. (2.)

Österreich

146.699

-2,9 %

3. (2.)

Niederlande

9.006

-16,5 %

4. (4.)

Polen

140.653

+1,1 %

4. (5.)

Frankreich

8.567

+3,2 %

5. (5.)

Schweiz

96.926

-2,3 %

5. (4.)

Österreich

8.511

-5,4 %

6. (6.)

Großbritannien

85.916

-1,9 %

6. (7.)

Großbritannien

4.043

-5,4 %

7. (7.)

Belgien

75.183

-4,9 %

7. (8.)

Belgien

3.757

-5,2 %

8. (8.)

Slowakei

71.753

+5,0 %

8. (10.)

Tschechien

3.545

+1,1 %

9. (10.)

Schweden

55.768

-0,6 %

9. (9.)

Schweiz

3.411

-11,4 %

10. (11.)

Tschechien

51.473

+17,4 %

10. (6.)

Italien

3.267

-41,8 %

11. (9.)

Italien

51.236

-20,8 %

11. (13.)

Türkei

3.012

+7,0 %

12. (12.)

Dänemark

43.229

-1,1 %

12. (11.)

Schweden

2.878

-4,0 %

13. (13.)

Russland

41.959

+15,6 %

13. (12.)

Spanien

2.434

-13,7 %

14. (14.)

USA

33.695

-0.8 %

14. (14.)

Dänemark

2.236

-4,2 %

15. (16.)

Türkei

28.907

+20,9 %

15. (17.)

Ungarn

1.699

+27,5 %

16. (15.)

Spanien

25.758

-13,2 %

16. (16.)

Russland

1.575

+13,7 %

17. (18.)

Ungarn

22.074

+10,5 %

17. (15.)

USA

1.268

-16,0 %

18. (17.)

Finnland

22.008

-5,0 %

18. (18.)

Finnland

1.017

-7,8 %

19. (19.)

Norwegen

20.739

+13,2 %

19. (19.)

Portugal

765

-21,2 %

20. (23.)

Japan

15.918

+27,8 %

20. (25.)

Luxemburg

662

+14,9 %

Die Eurokrise ist auch in der deutschen Schuhindustrie angekommen. Vor allem rückläufige Exporte in die Eurozone bescherten der Branche im ersten Halbjahr 2012 einen deutlichen Umsatzrückgang auf 1,21 Milliarden Euro. Das waren 4,2 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2011, wie der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS) in Düsseldorf mitteilte. Auch für die zweite Jahreshälfte ist die Erwartung der Branche verhalten. „Mit einer kurzfristigen Besserung der Aussichten ist nicht zu rechnen“, sagte HDS-Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert. Unterm Strich gingen die Ausfuhren im ersten Halbjahr um 9,3 Prozent zurück. Im Inland belief sich das Minus auf 2,4 Prozent. Rund ein Viertel der deutschen Schuhproduktion geht in den Export. Trotz des rückläufigen Umsatzes im ersten Halbjahr, der dazu führte, dass die Industrie ihre Produktion bereits leicht herunterfahren musste, rechnet sich die Schuhindustrie für die zweite Jahreshälfte durchaus Wachstumschancen aus. „Die Unsicherheit des Euros fördert die Bereitschaft der Verbraucher, Geld auszugeben und nicht anzulegen“, sagte Junkert. Der HDS-Vorsitzende Ralph Rieker sagte: „Das Umsatzwachstum der deutschen Schuhindustrie hat im ersten Halbjahr 2012 erstmals seit 2009 wieder negative Vorzeichen.“ Aufgrund gestiegener Herstellungs-, Lohn- und Transportkosten stiegen die Schuhpreise um 2,1 Prozent. „Für die nächsten drei Monate gehen die deutschen Unternehmen jedoch wieder von gleichbleibenden Verkaufspreisen aus“, sagte Rieker. Auch könnten die Hersteller ihre wegen verteuerter Rohstoffe zuletzt um 3,1 Prozent gestiegenen Fertigungskosten nicht komplett an den Handel weitergeben. Schuhhandel mit leichtem Plus Nur wenig optimistischer zeigt sich der Schuheinzelhandel. Zwar schloss er die erste Jahreshälfte mit einem leichten Umsatzplus von einem Prozent auf 5,5 Milliarden Euro ab. Doch seien weniger Kunden in die Geschäfte gekommen, die pro Kopf aber mehr ausgegeben hätten, sagte die Präsidentin des Bundesverbands der Deutschen Schuhindustrie (BDSE), Brigitte Wischnewski. Vor allem der späte Sommer machte den Geschäften zu schaffen. „Als es schließlich wärmer wurde, war das Angebot bereits reduziert“, sagte Wischnewski. Insbesondere kleinere Geschäfte dürften deshalb Einbußen erlitten haben. 10/2012SHOEZ


HandelBUSINESS27

Auferstanden

aus Ruinen

Aus Hako wird Leiser – Seibel übernimmt Leiser-Gruppe komplett Während nur wenige Meter weiter die Abrissbirnen das ehemalige Hako-Gebäude an der Frankfurter Zeil in Schutt und Asche legten, feierte am 29. August das neue Leiser-Geschäft auf der Zeil Wiederauferstehung. Nach der Insolvenz und dem abgeschlossenen Planverfahren war es die erste Neueröffnung für die Augsburger Gruppe. Nach 60 Jahren endet in Frankfurt eine Ära: Der Traditionsname Hako verschwindet endgültig aus der Stadt. Das zur Leiser-Gruppe gehörende Schuhhaus, das im vergangenen Jahr nach Auslaufen des Mietvertrags geschlossen wurde, ist zwar jetzt an neuem Standort wiedereröffnet worden, allerdings unter dem neuen Namen Leiser. „Wir haben uns schwer getan, den Namen zu ändern“, musste Geschäftsführer Harald Neisser denn auch bei der Eröffnung zugeben. In der Frankfurter Filiale – sie ist jetzt die größte in der Unternehmensgruppe – sind 40 Mitarbeiter beschäftigt, die auf vier Etagen mit insgesamt 3000 Quadratmetern einen großzügigen Wirkungskreis haben. Hell und geräumig sind die vier Etagen des neuen Schuhgeschäfts. Hellgraue Kacheln am Boden und Regale mit nach Größen sortierten Schuhen an den Wänden, in der Mitte dekorierte Schuhtische, unter denen der Kunde im Bedarfsfall die passenden Kartons zum Wunschschuh selber findet. Diese Mischform der Schuhpräsentation solle bei einem starken Besucherandrang für Kundenzufriedenheit sorgen, so Harald Neisser. 50.000 Paar Schuhe warten darauf, entdeckt zu werden.

Die Leiser-Geschäftsführer Frank Pohl, Harald Neisser und Steffen Liebich (von links)

… eröffnete wenige Meter weiter der neue Leiser Flagshipstore.

Für die Seibel-Gruppe sei die Übernahme ein „historischer Schritt“, so Firmenchef Carl-August Seibel. Zwar hatte sein Unternehmen schon 40 eigene Monolabelstores betrieben, doch mit dem jetzigen Schritt „sind wir zu einem der größten Schuhhändler in der Rebublik geworden“. Das Unternehmen sei bilanziell und operativ saniert, die Umstrukturierung soll bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Die Herren-Abteilung in der 2. Etage

„Der neue Laden ist ein Zeichen, dass Leiser eine Zukunft hat“, freute sich Geschäftsführer Steffen Liebich bei der Eröffnung. Diese Zukunft ist vorerst mit dem Abschluss des Insolvenzplanverfahrens in Eigenverwaltung gesichert. Am 20. August war die Einspruchsfrist der Gläubiger abgelaufen. Ein Teil des Planverfahrens sind neben umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen auch Veränderungen auf Gesellschafterebene. Die Hauensteiner Josef Seibel Holding GmbH, die bereits seit zwei Jahren mit 49 Prozent an der Leiser GmbH & Co. KG beteiligt war, hat sämtliche Anteile an der ehemaligen Bahner-Gruppe mit ihren Ketten Leiser und Schuhhof übernommen. Firmiert wird ab sofort unter Leiser-Gruppe Augsburg mit den Unternehmen Leiser KG, Leiser GmbH und Schuhhof GmbH. SHOEZ 10/2012

Während das alte Hako-Gebäude in Frankfurt gerade abgerissen wird, ...

Die Kollektion von Daniela Katzenberger auf dem Catwalk

Insgesamt werden nach der Restrukturierung 100 bis 110 Leiser- und Schuhhof-Filialen übrig bleiben. Seibel sagte im Gespräch mit SHOEZ, er sei bereit, noch einmal einen hohen Betrag zu investieren. So wird in eine neue IT ebenso investiert wie in die Umstellung aller LeiserFilialen – auch die unter anderen Namen betriebenen – auf das neue, in Frankfurt erstmals umgesetzt Konzept. Nun muss der für alle verbindliche Insolvenzplan noch bis Ende 2013 umgesetzt werden. Seibel ist von der Umsetzung überzeugt: „Das Insolvenzplanverfahren hat bisher fast all unsere Zeit in Anspruch genommen. Jetzt hat das Management endlich Zeit, auch operativ etwas zu bewegen.“ Georg Kamnakis


28businesshandel Britisches Flair in Freiburg Die britische Schuhmarke Clarks hat am 1. September in Freiburg einen Shop eröffnet. In der Herrenstraße 46 präsentiert sich Clarks auf rund 100 Quadratmetern Verkaufsfläche. Neben Damen- und Herrenschuhen, Sportmodellen, Clarks Originals und Handtaschen bietet die Marke auch Kinderschuhe an. Als neuen Franchise-Partner konnte Clarks die Schuhe Lüke GmbH aus Freiburg gewinnen. Neben ihrem Haupthaus „Schuhe Lüke“ betreibt das Unternehmen noch vier weitere Monomarkenstores in Freiburg. Der Shop präsentiert sich im neuen Design mit modernen Formen, aufregenden Bildern und frischen Farben. Helle und weiche Naturtöne, ein dunkler Holzboden und eine exklusive Einrichtung sorgen für einen hochwertigen Look. Neueste Trends für Frauen und Männer werden besonders hervorgehoben und mit speziellen Farbakzenten versehen. Akzentuiertes Licht sowie edle Sitzlandschaften wirken einladend.

Tamaris: Erste Stores in Nordamerika

Sabu: ZR-Umsatz leicht im Minus

Neben der Expansion der Tamaris-Systemflächen in ganz Europa, erobert die Schuhmarke nun auch den amerikanischen Kontinent. In Mexico City öffneten im vergangenen Monat die ersten zwei Monomarken-Stores ihre Pforten. Jens Beining, Geschäftsführender Gesellschafter der Wortmann Schuh-Holding KG: „Mexiko ist ein weiterer Meilenstein innerhalb unserer Store-Expansion. Die Möglichkeit mit unserem Flächenkonzept auf einem weiteren Kontinent starten zu können, zeigt uns, dass Tamaris mittlerweile auch international eine echte Größe ist.“

Die Sabu Schuh & Marketing GmbH meldet für das erste Halbjahr 2012 bei der Einzelhandelsumsatzentwicklung der Anschlussfirmen ein durchschnittliches Plus von rund 1,4 Prozent. Für denselben Zeitraum verzeichnet die Heilbronner Verbundgruppe in der Zentralregulierung einen leichten Umsatzrückgang von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 169,3 Millionen Euro. Dieser sei im Wesentlichen auf eine zurückhaltende Order der Mitglieder für Frühjahr/Sommer 2012 zurückzuführen. Optimistisch gibt sich Ralph Hanus, Geschäftsführer der Sabu Schuh & Marketing GmbH, hinsichtlich des Halbjahresergebnisses: „Per 30. Juni können wir ein Ergebnis auf Vorjahresniveau ausweisen. Ich gehe davon aus, dass wir unsere Planzahlen zum 31. Dezember und damit ein stabiles positives Ergebnis auf Vorjahres-Niveau erreichen werden.“

Umsatzplus für Quick Schuh Die Quick-Schuh-Händler haben in den ersten acht Monaten dieses Jahres ein Umsatzplus von vier Prozent erzielt. Diese Zahl gab Geschäftsführer Alfred Pusswald anlässlich der GDS bekannt. Besonders erfolgreich sei das Markenangebot in den Quick-Schuh-Geschäften. „Rieker, Tamaris, Marco Tozzi und s.oliver sind Premium-Marken für Quick-Schuh.“ Der Umsatz der Quick Schuh Handelsgesellschaft mbH & Co. KG betrug im ersten Halbjahr 5,927 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr geht Pusswald von einer Umsatzsteigerung aus. Die Zahl der Filialen soll weiter ausgebaut werden. So wurden in jüngster Vergangenheit mehrere Schlecker-Standorte akquiriert.

Garant International mit neuem Namen Aus zwei mach eins: Die beiden Verbundgruppen Garant International und Anwr International werden nun auch auf internationaler Ebene vereint. Unter dem Namen Anwr Garant International wird die Verbundgruppe nun auf internationaler Ebene ihre rund 2230 Mitglieder betreuen. „Die gesellschaftsrechtlichen Umwälzungen werden sich im Namen ausdrücken und uns erlauben, im Hinblick auf das Aktienrecht flexibler agieren zu können“, so Robert Natter, Sprecher des Vorstandes der Garant Schuh + Mode AG, im Rahmen des traditionellen Garant-Pressemeetings während der GDS. Nachdem man in puncto Strukturen, Synergien und Leistungen zahlreiche Aufgaben erledigt habe, sei die Namenänderung ein wichtiges Signal. Dazu

gehören nicht zuletzt die Zusammenführung von Organisationen, die Bildung gemeinsamer Ländergesellschaften und die Beendigung von Doppelmitgliedschaften, sondern auch die Verbesserung der Zusammenarbeit durch gemeinsame Standorte und die Etablierung neuer Warenprogramme in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Norwegen. Dennoch sei man weit entfernt davon, sich auf dem bereits Geleisteten auszuruhen: Zu den nächsten strategischen Schritten, die man bis 2014 bewältigt haben will, gehören unter anderem Leistungen im Bereich E-Services mit zentralen Angeboten für die Web-Präsenz der Händler und einer Suchmaschinenoptimierung ebenso wie der Aufbau nationaler Online-Markplätze und die Schulung von Fachhändlern und Lieferanten im Bereich E-Commerce.

Garant-Vorstandschef Robert Natter, Vorstandmitglied Matthias Grevener und Deutschland-Geschäftsführer Jochen F. Obrecht (von links)

Garant-Aktionäre stimmen Barabfindung zu

Die Aktionäre der Garant Schuh + Mode AG haben auf ihrer Hauptversammlung in Düsseldorf mit großer Mehrheit eine Barabfindung beschlossen, die der Mehrheitsaktionär ANWR Garant International AG (AGI) den Inhabern von Garant-Stamm- und Vorzugsaktien im Zusammenhang mit der beabsichtigten Verschmelzung gewährt. Die Werte sind dabei je nach Aktienart unterschiedlich. Durch den Ausschluss der Minderheitsaktionäre kann die Verschmelzung der Garant auf die AGI erfolgen. 10/2012SHOEZ


handelbusiness29 ANWR Schuh stabil im ersten Halbjahr Die ANWR Schuh und auch ihre Mitglieder haben sich im ersten Halbjahr des Jahres 2012 gegenüber dem Vorjahr stabil im Markt behauptet. Die rund 1000 Unternehmen der Handelskooperation verzeichneten bis Ende Juni ein durchschnittliches Umsatzplus von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bis Ende August erhöhte es sich auf 1,2 Prozent. „Die Lage für den mittelständischen Schuhfachhandel ist gut“, kommentierte Geschäftsführer Fritz Terbuyken die Zahlen. Die ANWR Schuh verzeichnet beim Zentralregulierungsumsatz im ersten Halbjahr ein Plus von 0,5 Prozent auf 407 Millionen Euro. Das relativ geringe Wachstum führt Terbuyken darauf zurück, dass die Händler weniger einkauft hätten als in den beiden Saisons zuvor. Die Zahl der Mitglieder verringerte sich zum 30. Juni binnen Jahresfrist um 21 auf 992, die der Verkaufsstellen um 55 auf 3064. Dies sei überwiegend auf Bereinigungen in den Mitgliederverzeichnissen zurückzuführen. Geschäftsführer Michael Decker hob besonders die hohen Rückvergütungen hervor, die die ANWR an ihre Mitglieder zahle. „Das sind die höchsten im Markt.“ Eine attraktive Rückvergütung sei ein wesentlicher Schlüssel für einen Schuhfachhändler in der Zusammenarbeit mit seiner Verbundgruppe. „Die Rückvergütung ist ein verlässliches Element unseres Partnerschaftsmodells und belohnt die Zusammenarbeit mit der ANWR Schuh und den Vertragslieferanten“, erklärte Decker. Die Mitglieder erhalten für ihre Orderumsätze eine Provision, die „Allgemeine Anreizprämie“. Zusätzlich können sie über die „Individuelle Anreizprämie“ eine zusätzliche Rückvergütung erhalten, abhängig von der Auftragskonzentration oder der Teilnahme an Warenprogrammen. So hat die ANWR per Ende Juli 7,0 Millionen Euro direkt ausgeschüttet. Darüber hinaus erhalten die ANWR-Händler einen „Mitgliederbonus“, der direkt an der Lieferantenrechnung abgezogen wird. Hier liegt der Wert kumuliert bei 6,5 Millionen Euro.

Neue Investoren steigen bei Zalando ein Der Berliner Online-Schuhversand Zalando bekommt frisches Geld von zwei neuen Investoren: Die Vermögensverwaltungs-Sparte der US-Bank JP Morgan hat sich mit 1,3 Prozent und der US-Finanzinvestor Quadrant Capital Advisors mit 0,9 Prozent an dem Internet-Shop beteiligt, wie Zalando mitteilte. Damit bekommt Zalando seine Eigentümer Nummer sieben und acht. Zur Investitionssumme, die dem Unternehmen zugute kommt, machten weder Zalando noch JP Morgan Angaben. Mit dem Geld der beiden Investoren solle der „bereits eingeschlagene Wachstumskurs von Europas führendem Onlineshop für Mode“ unterstützt werden, erklärte Zalando-Geschäftsführer Rubin Ritter. Daneben stehe „der nachhaltige Ausbau bereits geschaffener Strukturen“. Mit 44 Prozent ist Rocket Internet, eine Beteiligungsgesellschaft der Internet-Unternehmer Marc, Alexander und Oliver Samwer, der größte Anteilseigner. Acht Prozent an Zalando hält das Management um David Schneider und Robert Gentz, der russische Investor DST Global hat auf neun Prozent aufgestockt. Weitere Anteilseigner sind die Technologie-Finanziers Tengelmann Ventures und Holtzbrinck Ventures sowie der schwedische Investor Kinnevik.

Mirapodo präsentiert neue TV-Kampagne Anfang September startete der Online-Versender Mirapodo seine neue TV-Kampagne. Insgesamt kommen in der Kampagne drei Spots zum Einsatz. In einer Mischung aus Collage, Pop-Up-Technik, Puppentheater und Stop-Motion-Animation wird der Zuschauer in die Mirapodo-Welt entführt. „Mit dieser Kampagne setzen wir kommunikativ ein klares Pendant zu unseren Wettbewerbern, weil wir darin keine übertriebenen Werbegags inszenieren, sondern eine fröhliche liebevoll gestaltete Mirapodo-Welt voller Schuhe und Serviceleidenschaft zeigen, die Lust aufs Shoppen weckt“, so Michael Preuss, Geschäftsführer der Berliner Agentur Preuss und Preuss, die die Kampagne konzipierte. SHOEZ 10/2012

ANWR Schuh vernetzt die Kanäle

Mit zwei neuen Angeboten – dem HomepageBaukasten und dem Instore-TV und -Radio – unterstützt die ANWR Schuh ihre Fachhändler dabei, das Profil im Internet und auch in den Verkaufsräumen zu schärfen. Auf den Messen der ANWR Schuh in Mainhausen und auf der GDS wurden die Systeme erstmals vorgestellt. Ende des Jahres werden die ersten Systeme bei den Fachhändlern eingesetzt. Vor allem der Homepage-Baukasten ist eingebunden in die allgemeine E-Commerceund E-Service-Strategie der ANWR Group. Der Homepage-Baukasten bietet sieben Layouts zur Auswahl. Damit ebnet die ANWR Schuh den Mitglieder den Weg, mit einem eigenen professionellen und stets aktuellen Auftritt im Internet vertreten zu sein und durch Suchmaschinenoptimierung auch gefunden zu werden. „Wir empfehlen unseren Händlern, sich im Netz sichtbar zu machen“, so Geschäftsführer Michael Decker. „Von einem eigenen Online-Shop können wir aber nur abraten.“ Unter dem Motto „Werben, wo Kaufentscheidungen getroffen werden“ bietet die ANWR Schuh mit dem Instore-TV und dem Instore-Radio zwei individuelle Pakete für die direkte Kundenansprache im Fachgeschäft. „Wir steuern und pflegen die individuellen Programme zentral und bieten jedem Fachhändler die Möglichkeit, sein individuelles Programm zu senden“, unterstreicht Decker die Vorteile. Mit den unterschiedlichen Themenwelten der TV-Spots kann der Händler für seine Angebote und speziellen Services werben, Wetternachrichten einbinden und Hinweise auf regionale Veranstaltungen geben.

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30BUSINESSINDUSTRIE Dockers mit Showroom in München präsent Die Marke Dockers ist seit Anfang August im MOC in München mit einem 65 Quadratmeter großen Showroom präsent. Die neue Arbeitsplattform für Michael Müller, der seit August für die Betreuung des bayerischen Marktes verantwortlich ist, ist mit dem gleichen Ladenbaukonzept ausgestattet, das Dockers auch in Shop-Lösungen einsetzt.

Deutscher Schuh-Index in der sechsten Runde

Nico: Schuhanzieher auf Baumwollbasis Die BNS Bergal, Nico & Solitaire führt auch im Bereich Schuhanzieher ihren nachhaltigen Ansatz fort. Der Mainzer Furniturenhersteller erweitert sein Markensortiment Nico um einen 70 Zentimeter hohen Schuhanzieher aus Biokunststoff. Im Produktionsprozess wird der Ausgangsrohstoff auf Baumwollbasis zum Biokunststoff Celluloseacetat veredelt. Der Artikel ist in der Farbe Schwarz und zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 4,95 Euro erhältlich.

Geht es nach dem Bestseller-Voting der ANWR Schuh, bleiben Funktion und Sportlichkeit in der nächsten Herbst-/Wintersaison eine wichtige Größe in den Angeboten des Schuhfachhandels. Der Deutsche Schuh-Index, den der Handelsverbund aus Mainhausen nun zum sechsten Mal auflegt, spiegelt dies wider und dokumentiert mit seiner Rangliste bei Damen-, Herren- und Kinderschuhen, was das Gros der Bundesbürger gerne an den Füßen trägt. Platz 1 bei den Damenschuhen belegt der modische Bootie in Lederoptik von Esprit. Auch komfortable und strapazierfähige Stiefel und Stiefeletten stehen bei den Damen hoch im Kurs: Platz 2 für Romika, Platz 3 für Ara. Bei den Herren steht ein robuster SchnürHalbschuh von camel active auf Platz 1, gefolgt von einem Business-Schnür-Halbschuh von ecco. Robuste Stiefel von Seibel folgen auf Platz 3. Ähnlich wintertauglich sind die Gewinner im Kinderschuhsegment: der Klett-Boot für Mädchen (Platz 1) und für Jungs von Ricosta (Platz 3). Auf Platz 2 rangiert ein bewährter Hallensportschuh von Geka. Das Ergebnis des Schuh-Index basiert auf dem Warenprogramm Bestseller-Voting der ANWR Schuh.

Esprit

Camel Active

Ricosta

Ginatricot mit eigener Schuhkollektion Zum Herbst 2012 hat das schwedische Modelabel Ginatricot die erste Schuhkollektion gelauncht. Die zwölf festlichen Modelle aus Leder und Synthetik werden in 30 ausgewählten Filialen in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Deutschland lanciert und sind auch im Onlineshop unter www.ginatricot.com erhältlich. Die Preise liegen zwischen 29,90 und 49,90 Euro. Weitere Modelle folgen im Winter. Zum Frühjahr/Sommer 2013 soll das Sortiment dann vergrößert und auf weitere Filialen ausgeweitet werden. „Wir möchten modebewussten Frauen die Möglichkeit geben, ihr komplettes Outfit bei uns zu kaufen. Schuhe sind ein wichtiger Teil der Garderobe jeder Frau“, so Anna Appelqvist, Chefin für Einkauf und Design.

Tacco liefert weiter Quick-Schuh-Furnituren

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Ihr bundesweiter Spezialist zur Schuhsicherung Warensicherung – Videoüberwachung – Alarmanlagen www.warensicherung.de Tel.: 0 62 63 - 4 52 15 Fax: 0 62 63 - 4 52 17

Die Tacco Footcare International GmbH wird für weitere vier Jahre das Furniturensortiment für die Quick Schuh Handelsgesellschaft mbH & Co. KG liefern. Darauf einigten sich Quick-Schuh-Geschäftsführer Alfred Pusswald und Tacco-Chef Wolf-Rüdiger Pietsch. Gleichzeitig erhielt die Furnituren-Range einen komplettes Facelift. Bei der Sortimentoptimierung wurden typische Slow-Seller aus dem Programm gestrichen und durch neue Produkte ersetzt. Um das Thema Produktsicherheit und Eignung für Verbraucher zu intensivieren, wurde erstmals die komplette Schuhpflegelinie vom TÜV geprüft und zertifiziert. Als dominierender Eyecatcher wurde auf den Verpackungen das „Q“-Logo der Quick-Schuh in den Vordergrund gerückt. 10/2012SHOEZ

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INDUSTRIEBUSINESS31 Vital: Schwarzes Schaf in der Familie Der österreichische Komfortschuhhersteller Vital hat seit neuestem ein schwarzes Schaf in der Familie. „The Different Vital“, so der offizielle Name, unterscheidet sich vom Rest der Familie durch sein trendigeres Aussehen. Während die VitalKollektion eher elegante und feine Modelle umfasst, tritt das jüngste Kind der Familie deutlich modischer auf. Die neue Linie tritt unter dem Logo „Black Sheep“ auf, Markenzeichen ist ein schwarzes Schaf mit roter Zunge im Schuh. Die Plateausohlen bestehen aus einer Kork/PU-Mischung und sind damit leicht, aber trotzdem stabil. Ausgestattet sind alle Modelle mit den bewährten Vital-Noppen für die Stimulation der Reflexzonen. Kräftige Farben bestimmen den Look. Besonders das Modell in Orange ist gefragt: Es wird im nächsten Jahr in der Plakatwerbung eingesetzt.

Papillio: Rundum Kork

Das Trend-Thema „Kork“ reißt bei Papillio nicht ab. Stilisierte Blumenmotive in weiß, türkis oder lila zieren die Sandalen und Zehenstege, bei denen nicht nur das Fußbett aus Kork gefertigt wurde, sondern auch das Obermaterial. Die Unterfütterung aus weichem Veloursleder sorgt sowohl für ein ideales Klima am Fuß, als auch für den größtmöglichen Tragekomfort. Neben ihrer angesagten Optik überzeugt die Kork-Serie auch durch ihr Gewicht. Gerade mal 282 Gramm wiegt ein Paar der Kork Sandalen.

Daddy’$ Money Die erstmalig auf der GDS in Düsseldorf vorgeführte Kollektion „Daddy’$ Money“ von Skechers besticht durch knallige Farben, die Teen-Herzen höher schlagen lassen. Versteckte Keilabsätze in Sneakers, die das Bein optisch verlängern sowie auffallende Materialien wie beispielsweise Metall-Elemente, die mit Leder und Canvas gemixt werden, sind Highlights der Kollektion. Die neue Linie ist schrill und gemacht für Girls, die gerne auffallen. Die neue Teen-Line von Skechers wird durch passendes POS-Material, PR- und Media-Placements, Social-Media-Promotions und durch weitere Merchandising-Maßnahmen unterstützt. Die Daddy'$-Money-Modelle kosten im Durchschnitt im VK 69,95 Euro.

Collonil baut neues Logistikzentrum

Am 11. September feierte Collonil die Grundsteinlegung für ein neues Logistikzentrum. Dieses wird auf dem historischen Gelände der Firma in Mühlenbeck entstehen. Es soll voraussichtlich im ersten Quartal 2013 fertig gestellt werden. Insgesamt sollen 30 bis 60 neue Arbeitsplätze entstehen.

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Ganter mit neuem GDS-Auftritt Die Komfort- und Gesundheitsschuhmarke der Lorenz Shoe Group AG, Ganter, präsentierte sich auf der GDS in einem neuen Umfeld. Die Landschaft aus Eichenholz und Gras in Verbindung mit modernen Materialien schaffte einen authentischen Markenauftritt. Eine stylische Skulpturengruppe, die in ihrer Anmutung aus natürlichen Wurzeln bezieht, empfing die Besucher im Eingangsbereich.

»Ich bin bei GMS, weil man mich da aktiv beim Expansionskurs meines Geschäftes begleitet!« Lise Köntgen Schuh Balu, Grevenbroich www.GMS-Verbund.de

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32businessmessen Bread & Butter stellt sich neu auf Messechef Karl-Heinz Müller will die Bread & Butter in Berlin für die Zukunft neu aufstellen. Künftig würden „nur noch Marken und Label akzeptiert, die die dringend notwendige Anerkennung in der Community genießen“, teilte Müller mit. Das gelte für größere Marken, aber auch für kleinere Label. Künftig würden die Aussteller „noch sorgfältiger“ ausgewählt werden. „In der Konsequenz werden wir uns von einer Reihe bestehender, auch langjähriger Aussteller trennen.“ Bis zu 200 Anbieter sollen künftig nicht mehr auf am Flughafen Tempelhof ausstellen dürfen. Als internationale Leitmesse im Segment der Street- und Urbanwear müsse die Bread & Butter ein Impulsgeber bleiben. Flächenverluste würden bewusst in Kauf genommen, „natürlich mit der Zuversicht, dass potentielle

Aussteller unseren Schritt honorieren werden“, so der Messeveranstalter. Dementsprechend sollen die Hallenkonzepte neu geordnet und neu gestaltete Areas geschaffen werden. Gleichzeitig widersprach Müller den zur letzten Veranstaltung aufgekommenen Spekulationen, er wolle den Standort der Messe erneut verlegen wollen oder sei sogar im Begriff, die Bread & Butter zu verkaufen. Müller: „Beides entspricht nicht der Wahrheit.“ Ein Verkauf des Unternehmens stehe nicht zur Debatte. „Des Weiteren stehe ich voll und ganz hinter Berlin. Die deutsche Hauptstadt ist für die Bread & Butter die beste Stadt in Europa.“

Neue Hallenbelegung bei der I.L.M Einige räumliche Veränderungen wird es in diesem Jahr wegen der Umbauten im Messegelände bei der Internationalen Lederwaren Messe I.L.M Summer Styles vom 22. bis 24. September in der Messe Offenbach geben. Noch seien das neue Foyer und die neue Halle C1 nicht im Betrieb, so dass man wieder das benachbarte Capitol belegt habe, so Ursula A. Diehl, Geschäftsführerin der Messe Offenbach GmbH. In der charmanten Atmosphäre dieses Theaterhauses finden die Besucher diesmal verteilt auf Atrium, Palladium, Bühne und der Galerie des Capitols die Firmen Aigner, Arcadia, Biasia, Bogner, Braccialini, Bree, Bugatti, Campus, Heyden, Jost,

Auf großen Zuspruch stieß die „Schuh-Cocktail-Party“ am zweiten Ausstellungsabend.

Longchamp, Marc O'Polo, Otto Kern und Roeckl. Diese Aussteller, die bislang in der B1 zuhause waren, werden zur I.L.M Winter Styles 2013 in die neue Halle C1 einziehen und machen, so Diehl, auf dem Weg sozusagen einen „Zwischenstopp“ im Capitol, das über die Halle A1 an das Messegelände angeschlossen sein wird. Bereits wieder im Einsatz und neu besetzt – unter anderem mit Samsonite und einer Reihe von Taschenanbietern im Lifestylegenre – präsentiert sich die Halle B1; weitere Veränderungen gibt es in Halle C2 und A1.

SOC Hannover: „Comfort Schuhtage“ mit Zuwachs Unter dem Motto „Comfort trifft Mode“ fanden die sechsten „Comfort Schuhtage“ im SOC Hannover mit einem großen Markenangebot von über 190 Kollektionen sowohl aus dem komfortablen als auch aus dem modischen Bereich statt. Das neue Konzept mit den Gastausstellern auf einer gemeinsamen Fläche von rund 3000 Quadratmetern in der Messehalle und Mietern auf zirka 2400 Quadratmetern im SOC fand bei den fast 200 registrierten Schuhhäusern guten Anklang. Die neue „Shoe Gallery“ – ein Trendüberblick, bei dem die Schuhe ohne Markenname auf die Kunden wirken konnten – stieß bei Kunden und Ausstellern auf großes Interesse.

GDS geht nach China Die Messe Düsseldorf baut ihre Aktivitäten in China aus und richtet erstmals vom 17. bis 19. April 2013 die GDS Select – Premium European Shoe Fair aus. Die Sonderschau findet im Rahmen der China International Footwear & Leathergoods Exhibition (CIFL) in Shanghai statt. Präsentiert werden über 200 Kollektionen auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern. Im Herbst 2013

ist eine weitere Ausgabe der GDS Select parallel zur Modemesse CHIC in Peking geplant. Die Messe reagiert damit auf die steigende Nachfrage von chinesischen Konsumenten nach europäischen Schuhen und Taschen.

Über 1000 Fachbesucher bei der ANWR Second Die farbenfrohe Vielfalt von über 230 Marken, die von 160 Ausstellern gezeigt wurden, prägte drei Tage das Geschehen auf dem ANWR Campus in Mainhausen. Mit sieben Themenmessen rund um den Schuh, dazu Workshops zum Verkauf und der Präsentation der neuen Marketing- Angebote Instore-TV und Web-Baukasten zeigte die ANWR Schuh die Vielfalt ihrer Services. Über 1000 Fachbesucher nutzten die Gelegenheit zur Information und zur Order für Frühjahr/Sommer 2013. Zum zweiten Mal öffnete die Second an drei Tagen die Tore zu den sechs Messehallen. „Das Konzept hat sich auch bei der zweiten Auflage unserer besucherstärksten Messe bewährt“, zeigt sich Warenvorstand Fritz Terbuyken zufrieden mit der Besucherfrequenz. Neben den Basic-, Kids-, Outdoor-, Price-, Sport-, Wellness- und xXL-Days für Unter- und Übergrößen zeigte die ANWR Schuh außerdem ihre Programme Mandate und Topseller. Besonders gut

besucht waren die Kids-Days. Ergänzend zum Warenangebot bot die ANWR Schuh nun zum zweiten Mal im Rahmen der Second ein Workshop-Programm für die Verkaufskräfte des Fachhandels an. Für die über 100 Teilnehmer ging es um die richtige Kundenansprache, Zusatzverkäufe und das Einmaleins der Schuhpflege. 10/2012SHOEZ


messenbusiness33 Sabu-Jubiläumsmesse mit Rekordbeteiligung Im Jahr des 60-jährigen Firmenjubiläums besuchten rund 600 Gäste aus über 230 Sabu-Häuser am 18. und 19. August die vierte „Sabu-Messe“ ins Veranstaltungscenter redblue in Heilbronn, um sich über die neuen Kollektionen F/S 2013 zu informieren. Insgesamt standen für die Mitglieder über 120 Schuh-, Accessoire- und Furniturenlieferanten – so viele wie nie zuvor – auf über 5000 Quadratmeter Ausstellungsfläche bereit. Drei Modenschauen rückten die Modetrends ins rechte Licht. Am Samstag genossen rund 500 Gäste das Sommerfest in entspannter Atmosphäre bei Barbecue und Livemusik. Höhepunkt war die Jubiläums-Verlosung mit zahlreichen Gewin-

nen. Der Hauptgewinn, ein schwarzer Fiat 500 mit der exklusiven Aufmachung „Lust auf schöne Schuhe“, ging an Schuh + Sport Rau aus Gerstetten. Weitere Preise waren iPads, ein Butler-Service für einen Tag, ein Dekorationsseminar im eigenen Geschäft, ein High-Heel-Kurs, ein Motivationsseminar, ein Messebesuch auf der Expo Riva und die Teilnahme an der nächsten Sabu-Unternehmerreise nach Kalifornien und Las Vegas.

Sabu-Vorstand spendet seinen Hauptgewinn

Sabu-Vorstandssprecher Ulrich Rau gibt den Hauptgewinn der großen Sabu-Jubiläumsverlosung, einen Fiat 500, als Spende an den Kinderschutzbund Heilbronn weiter. „Als unser Geschäftsführer Ralph Hanus mich anrief, um mir mitzuteilen, dass unser Geschäft der Hauptgewinner der großen Verlosung sei, stand mein Entschluss ziemlich schnell fest,“ erzählt Ulrich Rau aus Gerstetten, „In meiner Funktion kann und will ich diesen Preis natürlich nicht annehmen. Nach kurzer Rücksprache im Familienrat wurde dann entschieden, dass wir den Fiat 500 einem wohltätigen Zweck zur Verfügung stellen.“ Passend zum Jubiläum sollte die Spende dem heutigen Standort der Sabu-Zentrale Heilbronn zu Gute kommen.

Sabu-Geschäftsführer Ralph Hanus und Ulrich Rau (Schuh + Sport Rau) übergeben den Autoschlüssel an Susanne Hilland vom Kinderschutzbund Heilbronn e. V.

EuroShoes weiter auf Wachstumskurs Ende September startet eine zusätzliche Messe an einem neuen Termin

www.doc kersbyg erli .de

lage der EuroShoes zu profitieren. Wie gewohnt war die Messe vom ersten Tag an gut besucht, als bereits rund 1500 Fachbesucher gezählt wurden. Bis zum Messeschluss wurde eine Gesamtbesucherzahl von 5123 erreicht. Diese kamen zu 15 Prozent aus Moskau, sieben Prozent kamen aus anderen GUSStaaten, der große Rest aus dem russischen Umland. Die meisten Aussteller hatten während der Messe reichlich Arbeit an ihren Ständen – und waren allgemein mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Von vielen war zu hören, dass es sich bei der EuroShoes für ihr Unternehmen von den geschriebenen Orders her mittlerweile um die wichtigste russische Schuhmesse handelt. Und daher verwundert es kaum, dass auch viele von ihnen sich auf das neue Experiment einlassen: Nachdem die MosShoes, auf der es seit vielen Jahren einen vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten deutschen ANZEIGE Gemeinschaftsstand gibt, relativ kurzfristig die Messe um zwei Wochen vorgezogen hat, nutzt die EuroShoes nun dieses frei gewordene Zeitfenster für eine zweite Veranstaltung. Die großen deutschen Firmen sind dort wieder mit von der Partie – man darf nun gespannt darauf sein, wie die Geschäfte auf dieser neuen, noch kleineren EuroShoes laufen werden. Die nächste „reguläre“ EuroShoes findet dann vom 19. bis 22. Februar 2013 statt. Manfred Willsch Art. 310114-133001

Auch wenn sich das russische Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal des Jahres abgeschwächt hat: Die Mos­ kauer Schuhfachmesse EuroShoes ist weiter auf Wachs­ tumskurs. Nachdem die Konkurrenzveranstaltung Mos­ Shoes jetzt kurzfristig ihren Termin verschoben hat, wird es sogar eine zweite EuroShoes auf deren ehemaligem al­ ten Termin geben – erstmals vom 24. bis 27. September. Drei Hallen umfasste dieses Mal die EuroShoes, die vom 22. bis 25. August im Moskauer Messegelände Sokolniki stattfand. Die 170 Aussteller belegten dabei eine Nettoausstellungsfläche von 8000 Quadratmetern; zu rund 70 Prozent handelte es sich um direkte Beteiligungen von Firmen, rund 30 Prozent waren von Vertretungen oder Agenturen belegt. Dominiert wurde dabei das Angebot wieder von den Firmen aus Deutschland und Österreich, während die Italiener sich stärker auf die Wettbewerbsveranstaltungen in der russischen Hauptstadt konzentrieren. Im ersten Halbjahr ist Russlands Bruttoinlandsprodukt nur um 4,4 Prozent gewachsen, womit die Erwartungen vieler Fachleute verfehlt wurden. Allerdings vermochte speziell der Einzelhandel zu punkten, der im ersten Halbjahr ein Umsatzwachstum von 6,8 Prozent realisierte. Dies ist vor allem auf die nach der Wahl Putins um 10 Prozent gestiegenen Reallöhne zurückzuführen; in jüngster Zeit hat jedoch auch die Inflationsrate wieder deutlich zugelegt. Gleichwohl: Die Stimmung im Handel ist gegenwärtig noch recht gut, und davon vermochte auch die jüngste AufSHOEZ 10/2012

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34businessköpfe Marc stellt sich im Vertrieb neu auf Der Damen- und Herrenschuhhersteller Marc Shoes, Fischbeck, hat seine Vertriebsaktivitäten neu strukturiert. Die bislang zentral gesteuerten Vertriebstätigkeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden mit Beginn der Orderrunde Frühjahr/Sommer 2013 in zwei Bereiche aufgeteilt. Die Vertriebsleitung für das Verkaufsgebiet Süd mit den Gebieten Bayern, Baden-Württemberg, Österreich und Schweiz verantwortet Horst Schlepper. Der 49-Jährige zeichnete bei Marc Shoes bisher für die Einführung und Umsetzung der Shop-in-Shop-Konzepte sowie für den Bereich Verkaufsschulung verantwortlich. Für das Verkaufsgebiet Nord, das die Gebiete Schleswig- Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Bremen sowie die neuen Bundesländer umfasst, wurde Ronny Müller (31) als Vertriebsleiter bestellt.

Horst Schlepper

Generationswechsel bei Bär Nach 30 Jahren zieht sich Firmengründer Christian Bär (69) im nächsten Jahr aus der Geschäftsführung der Bär GmbH in Bietigheim-Bissingen zurück. Künftig übernehmen die beiden Söhne Christof Bär (43) für die Bereiche Einkauf/Produktion und Sebastian Bär (38) für die Abteilungen Marketing/Vertrieb die Geschäftsführung des Familienunternehmens. Die Bär GmbH produziert inzwischen annähernd 200.000 Paar Schuhe der Marken Bär und Joe Nimble im eigenen Fertigungsbetrieb und machte 2011 einen Umsatz von rund 21 Millionen Euro. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 85 Mitarbeiter in der Firmenzentrale sowie im Outlet-Shop in BietigheimBissingen und 420 am produktionseigenen Standort in Indien und acht in Japan. Insgesamt verfügt Bär über 21 eigene Filialgeschäfte im gesamten Bundesgebiet sowie bis nach Japan. 2012 wurde der erste Joe-Nimble-Shop in Berlin-Mitte eröffnet.

Ronny Müller

Nike: Neuer Deutschland-Chef

Neuer Deutschland-Chef für Nike: Daniel Eppler hat im September die Nachfolge von Mark Pinger als General Manager für die AGS-Region (Austria, Germany and Switzerland) angetreten. Pinger übernimmt die Position des General Managers Western Europe für die Bereiche Basketball, Men´s Athletic Training und Tennis. Der ehemalige Eishockey-Profi Daniel Eppler kam 2002 von McKinsey zu Nike und war zuletzt für den weltweiten Vertrieb von Nike Football verantwortlich.

Neuer Country-Manager bei Columbia

Stefan Gmeiner (41) ist seit Anfang September 2012 Country Manager für Deutschland, die Niederlande und Slowenien für die Marken Columbia und Sorel der Columbia Sportswear GmbH. Der 41-Jährige wird Nachfolger von Mike Kaier, der zur Falke-Gruppe nach Schmallenberg gewechselt ist. Gmeiner war zuvor bei Columbia eineinhalb Jahre als Category Sales Manager Apparel, Baselayer und Accessoires beschäftigt.

Ralph Rieker weiterhin im Messebeirat der GDS Trotz seines Rückzugs als Aussteller auf der GDS bleibt Ralph Rieker, Chef der Ricosta Schuhfabriken GmbH, Mitglied im Messebeirat. Zwar hatte Rieker seine Position als Vertreter des Kinderschuhsegments im GDS-Messebeirat zur Verfügung gestellt. In seiner Funktion als Vorsitzender des Bundesverbands der Schuh- und Lederwarenindustrie bleibt er jedoch weiterhin Mitglied. Allerdings gibt es eine andere Veränderung im Beirat: Nach dem altersbedingten Ausscheiden von Wolfgang Roessing, Geschäftsführer der Rexor SchuhEinkaufsvereinigungsgesellschaft mbH, steht nun die Nachfolge fest: Die Verbundmandate werden durch Ralph Hanus, Geschäftsführer der Sabu Schuh und Marketing GmbH, und Fritz Terbuyken, Mitglied im Vorstand der Ariston-Nord-West-Ring eG, nachbesetzt. Roessing war seit 2003 im Messebeirat. Weiterhin sind im GDS-Beirat vertreten: Achim Gabor (Gabor Shoes), Dr. Matthias Händle (HR-Group), Prof. Dr. Siegfried Jacobs (BDSE), Manfred Junkert (HDS), Andreas Schaller (Lloyd), Brigitte Wischnewski (BDSE) und Horst Wortmann (Wortmann Schuh-Holding).

Fritz Terbuyken

Ralph Rieker

Ralph Hanus

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A NZEIGENM A R KT

köpfe/anzeigenmarktbusiness35

A u S S e n d i e n st Camel active: Anna La Delfa (38) ist seit dem 13. August als Merchandiserin für das Gebiet Mitte/Süd verantwortlich. Sie betreut die bestehenden Stores und Shop-inShops der Lifestyle-Marke. La Delfa war zuletzt bei s.Oliver in Rottendorf tätig und folgt auf Nadine Heese.

Räumungsverkäufe Lacoste Footwear: Alexander

Brinkmann istHandel seit 1. August alsHandeln. Strategic Key Account lebt vom HandelnbeiSieLacoste jetzt! Footwear tätig. Der Manager 34-Jährige folgt Ahmet Der größte Fehlerauf ist, nicht zu Mercan, der seit handeln denn es raubt Ihnen die bei Lacoste Juli eine neue Verantwortung leicht-co.de Möglichkeit, in Zukunft zu handeln. Footwear International übernommen hat.

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38BUSINESSVERMISCHTES Karstadt-Chef ist „Sprachpanscher des Jahres“ Karstadt-Chef Andrew Jennings ist zum „Sprachpanscher des Jahres“ ernannt worden. Der Verein Deutsche Sprache hat also ausgerechnet einen Briten aufs Korn genommen - für den deutsch-englischen Sprachmischmasch bei Karstadt. Seit Jennings auf dem Chefposten sei, werbe die Kaufhauskette noch konsequenter als vorher mit Begriffen wie „modern and full of life“, „Midseason-Sale“ oder „home-style“. Deutsche Übersetzungen dafür könnten sein: „modern und voller Leben“, „ZwischensaisonAusverkauf“ beziehungsweise „wie zu Hause“. Karstadt-Filialen seien für Kunden ohne Englischkenntnisse kaum zu verstehen, kritisierte der Vereinsvorsitzende Walter Krämer. Mit der Negativ-Auszeichnung wolle der Verein Jennings daran erinnern, dass die Kaufhäuser nicht in Liverpool und London, sondern in Wuppertal, Berlin und München stehen. Jennings, geboren 1948, ist seit Anfang 2011 Chef bei Karstadt.

Deichmann: Halle Berry zum Zweiten Hollywood-Star und Bond-Girl Halle Berry startet ihre zweite Kollektion unter der Deichmann-Eigenmarke 5th Avenue. Seit dem 3. September wird für zwei Monate ein entsprechender Spot in verschiedenen Sendern im deutschen Fernsehen und in anderen europäischen Ländern ausgestrahlt. Die Kollektion 5th Avenue by Halle Berry umfasst in dieser Saison rund 40 Modelle. Sie kosten zwischen 34,90 und 89,90 Euro.

Swarovski zeigt „The Taming of the Shoe“ Schuhe verführen – zu Kreativität, zu Sinnlichkeit, zum Shoppen und noch zu vielem mehr. Aus diesem Grund widmet sich „The Taming of the Shoe“, die Neukonzeption der Spiegelwand im Eingangsbereich von Swarovski Innsbruck, diesem Kleidungsstück und präsentiert seit dem 31. August eine Reihe spektakulärer Schuhkreationen von weltbekannten Designern, gestaltet mit Swarovski Elements. Shopwindow-Designer Henry Stuart schuf den stilvollen und schnörkelreichen Rahmen für das Defilee der acht außergewöhnlichen, bisweilen geradezu abenteuerlichen Designerschuhe. Christian Louboutin, der weltberühmte französische Schuhdesigner, entwarf dieses Paar für die Summer Party Auction des English National Ballet, und ließ sich auch von der unwirklichen Ästhetik der Fußbewegung von Balletttänzern inspirieren. Die Höhe der Absätze beträgt 21 Zentimeter. Somit ist sind die Schuhe reine Dekorationsobjekte. Foto:Swarovski Innsbruck/Gerhard Berger

Altschuh-Sammelaktion startete im größten Schuhkarton der Welt Ab dem 1. September lief eine dreiwöchige österreichweite Altschuh-Sammelaktion des heimischen Schuhfachhandels. Als Startschuss zur dreiwöchigen Sammelaktion, die in rund 130 Schuhfachhandlungen in ganz Österreich lief, organisierte die Schuhbranche am 1. September auf dem Platz vor dem Wiener Museumsquartier einen Weltrekord-Versuch. Zahlreiche Wiener befüllten den 4,8 x 2,5 x 2,1 Meter großen Riesen-Karton mit ihren alten, noch funktionstüchtigen Schuhen. Unter dem Motto „Alte Schuhe machen neue Freude“ konnten Österreicher ihre Alt-Schuhe bis zum 22. September bei ihrem Schuhfachhändler zurückgeben. Für jedes Paar erhielt der Kunde einen Gutschein im Wert von zwei Euro, einlösbar bei teilnehmenden Schuhfachhändlern. Der Erlös aus der Verwertung der gesammelten Schuhe kommt einem karitativen Zweck zu Gute. Die Prominenz der heimischen Schuhbranche ließ sich dieses Event nicht entgehen, und so versammelten sich Vertreter der österreichischen Schuhimporteure, des Schuhhandels, der Schuhindustrie sowie der Wiener Schuhmacher am 1. September, um den Größten Schuhkarton seiner Bestimmung zu übergeben. „Mit dieser Aktion möchten wir Kunden sowie die Öffentlichkeit auf das Thema Schuhe aufmerksam machen. Der Konsument kann mit dieser Aktion Platz in seinem Schuhschrank schaffen und gleichzeitig Gutes tun“, meinte Friedrich Ammaschell, Obmann der Werbegemeinschaft der österreichischen Schuhwirtschaft. Dass auch Nachhaltigkeit ein zentrales Motiv der Sammelaktion ist, betonte der Obmann der österreichischen Schuhimporteure, Dr. Kurt Riemer. Zahlreiche

Jenny Elvers-Elbertzhagen hat Schuh-Tick

Schauspielerin Jenny Elvers-Elbertzhagen lässt ihrer Leidenschaft für Mode freien Lauf. „In meinem Kleiderschrank hängen 500.000 Euro.“ Sie besitze 132 Jeans, 109 Paar Schuhe, 45 Taschen, 42 Sonnenbrillen und 13 Geldbeutel namhafter Designer, sagte die 40-Jährige der „Bild am Sonntag“. Allein ihre Schuhkollektion habe einen Wert von 60.000 Euro, sagte Elvers-Elbertzhagen.

Vor dem größten Schuhkarton der Welt (von links): Hermann Fasching (Vertriebsleiter ARA Altstoff Recycling Austria AG), Friedrich Ammaschell (Obmann der Werbegemeinschaft der österreichischen Schuhwirtschaft), Joseph Lorenz (Präsident der österreichischen Schuhindustrie), Mirko Snjadr (Innungsmeister Landesinnung Wien der Schuhmacher und Orthopädieschuhmacher) und Dr. Kurt Riemer (Obmann der österreichischen Schuhimporteure).

Sponsor-Unternehmen aus der gesamten Schuh-Branche sowie die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) unterstützten den Event. 10/2012SHOEZ


Faszination Leder

SPANNENDE FACHLITERATUR

Ein Brevier für Lederliebhaberinnen und Lederliebhaber, für Hersteller und Händler von ­Lederwaren, Lederbekleidung und Schuhen, für alle, die das Naturprodukt schätzen und mehr darüber wissen möchten. Sachkundig, allgemeinverständlich, unterhaltsam gespickt mit Gedichten von Eugen Roth, wird der Leser in die Geheimnisse der Lederherstellung und Lederverarbeitung eingeweiht. Vom hochwertigsten Exotenleder (Krokodil, Echse, Schlange, Kröte, Haifisch, Stachelrochen, Strauß, Peccari, Schuppentier) über Schaf- und Ziegenfelle, bis hin zu Rinds- und Schweinshäuten. Narbenbilder der wichtigsten Tierarten verein­fachen die Bestimmung, zahlreiche Beispiele verdeutlichen, zu welch hochwertigen Produkten Leder verarbeitet wird (Damenhandtaschen, Stiefel, Uhrenarmbänder u.v.m.). Griffmuster ausgewählter Leder am Ende des Buches vervollständigen den Informationswert des Werkes. Von Karlheinz Fuchs, Manuel Fuchs und Leo Derichs, 2008, 256 Seiten, 192 Abbildungen, die meisten davon in Farbe, gebunden, Euro 29,80

Das große Buch der Lederpflege So unverzichtbar wie das Naturprodukt Leder selbst ist auch seine richtige Pflege, denn falsche Pflegemittel schaden eher als dass sie nützen. Axel und Kim Himer, beide Maßschuhmacher, haben ihr über die Jahre hinweg gesammeltes, wertvolles Wissen rund ums Leder und dessen Pflege in einem umfangreichen Buch zusammengetragen. Und dabei geht es längst nicht nur um Schuhe. Auch das richtige Pflegen von Ledermöbeln, Lederbekleidung, Sattelzeug, Fahrzeugleder oder Lederaccessoires wird nachvollziehbar erläutert und mit entsprechenden Fotostrecken veranschaulicht. Bevor es ans Polieren geht, bekommt der Leser einen Einblick ins Handwerk und den Prozess der Gerberei und in die Typisierung der verschiedenen Lederarten nach Herkunft, Färbeart und Oberflächenbeschaffenheit. „Das große Buch der Lederpflege“ ist eine unerschöpfliche Fundgrube für Wertvolle Informationen rund um das Naturprodukt. Von Kim & Axel Himer, 288 Seiten, ca. 500 Abbildungen, 188 x 245 mm, Paperback, Euro 19,99

Der Gerber Das Fachbuch zum Thema Leder – für alle, die mit Leder zu tun haben. Einziges aktuelles Fachbuch zum Thema. Dieses Buch deckt alle Aspekte der Lederherstellung ab, alle Facetten des Themas werden aktuell und kompetent dargelegt. Das gilt für das Ausgangsmaterial Leder als Werkstoff, seine Entwicklung, die technischen, ökologischen und ökonomischen Regeln für Herstellung, Verarbeitung und den Gebrauch. Es zeigt darüber hinaus Ursachen und Auswirkungen der besonderen Ledereigenschaften auf und führt so zur richtigen Beurteilung und Nutzung von Leder. Dem Auszubildenden in der Lederindustrie dient dieses Buch als Lehrbuch, aber auch alle beruflich mit Leder in irgendeiner Form in Berührung kommenden Fachleute werden von diesem Fachbuch profitieren. Von Gerhard Ernst Moog, 2005, 192 Seiten, 9 Farbfotos, 88 Schwarzweiß-Abbildungen, gebunden, Euro 39,90

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Shoez Ausgabe Oktober 2012  

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