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Küchen mit Charakter

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8207 Schaffhausen www.kreativ-kuechen.ch

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Beggingen, Beringen, Gächlingen, Löhningen, Neunkirch, Schleitheim, Siblingen, Trasadingen und Wilchingen

M U N Z M Ü L L E R Die beiden Schaffhauser Politiker Martina Munz und Markus Müller sagen ihre Meinung zu den Sparmassnahmen bei den Landeskirchen. Seite 2

S TA M M B Ä U M E In Beringen findet heute Abend ein Anlass zum Thema der Genealogie statt, der sich auf die Beringer Altgeschlechter spezialisiert. Seite 3

Ausgabe 123 AZ 8226 Schleitheim 144. Jahrgang

L A N D W I R T S C H A F T Der Landwirtschaftsbetrieb der Familie Baumann in Oberhallau ist ein ganz spezieller. Die Familie hält Gänse und kümmert sich um einen eigenen Trüffelgarten. Seite 5

Die Zukunft der Spitex wird neu entschieden

SONG CONTEST

Lisa Stoll will an den Die endlose Spitex-Geschichte

Eurovision Song Contest

im Klettgau geht in die nächs-

Lisa Stoll und die SängerFREUNDe aus dem Appenzell wollen mit «Mountains» an der Schweizer Vorausscheidung des Eurovision Song Contest teilnehmen. In der Live-Show am 1. Februar 2014 kann das Fernsehpublikum und eine Expertenjury zu je 50 Prozent bestimmen, wer die Schweiz in Dänemark vertreten soll. Zuerst gilt es nun den Sprung unter die sechs Tuali¿zierten Interpreten der nationalen Show zu schaIIen. Dazu ¿ndet vom 4. bis 18. November auf der Plattform vom Schweizer Fernsehen SRF ein Internet-Voting statt.

te Runde. Doch eine Lösung ist vielleicht bald in Sicht. Dieser müssen die Gemeinden aber zuerst noch zustimmen. Daniel Zinser Am Dienstag ist die Eingabefrist für einen Weiterzug ans Bundesgericht abgelaufen. Die Gemeinden Schleitheim und Beggingen verzichten daher im Kampf um eine eigene Spitexorganisation darauf, den Entscheid des Obergerichts weiter anzufechten. Das Obergericht hat vor rund zwei Monaten entschieden, dass die Gemeinden Schleitheim und Beggingen in die Spitex Klettgau zu integrieren seien. Trotz des negativen Entscheids liess das Obergericht ein Hintertürchen geöffnet. So schlug es vor, dass die Kostenverteilung auf die verschiedenen Gemeinden neu angeschaut werden soll. Beringen, Sitzgemeinde der Spitex Klettgau-Randen, hat nun in Zusammenarbeit mit Vertretern aus dem Kanton und den Gemeinden ein neues Finanzierungsmodell ausgearbeitet. «Wir haben eine Lösung ausgearbeitet, die eine fairere Kostenverteilung garantiert», erklärt Beringens Gemeindepräsident Hansruedi Schuler. Doch was ändert sich nun? Der neu ausgearbeitete Vorschlag fordert einen Sockelbetrag. Diesen von der Einwohnerzahl abhängige Betrag hat jede Gemeinde zu bezahlen: «Man kann diesen Betrag mit einer Versicherung vergleichen.» Mit diesem Beitrag können alle Spitex-Leistungen garantiert werden, auch solche, die eine gemeindeeigene Spitex nicht abdecken kann. Dieser Sockelbetrag macht aber nur einen Teil der Kostenbegleichung aus. Die weiteren Kosten werden aus dem Bedarf an Spitexleistungen errechnet.

Gut für Überraschungen

Die Zukunft der Spitex entscheidet sich in den nächsten Wochen.

Braucht eine Gemeinde mehr Leistungen von der Spitex Klettgau, so zahlt sie auch mehr. Gemeinden wie Schleitheim, Beggingen und Hallau, die auch weiterhin auf die gemeindeeigene Spitexorganisation setzen und dadurch natürlich weniger Leistungen der Spitex Klettgau-Randen beziehen, bezahlen weniger. Was auf den ersten Blick nach der lang ersehnten de¿nitiven Lösung ausschaut, ist aber noch lange nicht Realität. Zuerst müssen die Gemeinderäte aller Klettgauer Gemeinden dem neuen Vertrag zustimmen. Also auch all die Gemeinden, die bereits seit mehreren Jahren in der gut funktionierenden Spitex Klettgau-Randen zusammenarbeiten. «Bis Mitte November haben die Gemeinden nun darüber zu entscheiden», erklärt Hansruedi Schuler. Danach wolle man dem Kanton Bescheid geben. Wenn nicht alle Gemeinden des Klettgaus zu-

stimmen, wird schlussendlich der Regierungsrat über die ¿nale Lösung entscheiden. Hansruedi Schuler und seine Gemeinderatskollegen haben dem neuen Vertrag bereits zugestimmt. In anderen Gemeinden ist man aber noch nicht so weit. «Wie ich die Gemeinden des Klettgaus kenne, werden wir die gemeinderätlichen Entscheide erst gegen Ende der Frist erhalten», erklärt Hansruedi Schuler. In Neunkirch, dem Standort der Spitex Klettgau-Randen, wird man sich schon bald mit dem neuen Vertrag beschäftigen. «Ich werde auf die Gemeinderatssitzung vom 5. November einen Antrag stellen», erklärt Sozial- und Heimreferentin Daniela Stauffer. Auch in Wilchingen hat man noch nicht entschieden. «Wir werden die neue Situation an einer der nächsten Gemeinderatssitzungen diskutieren», so Gemeindepräsident Hansruedi Meier. Besonders gespannt darf man natürlich auf die Ent-

(Bild: zvg)

scheide der Gemeinden Hallau, Schleitheim und Beggingen sein. Während man in den beiden Randental-Gemeinden die aktuelle Situation noch nicht diskutiert hat und in den nächsten Wochen gemeinsam informieren will, hat man in Hallau bereits entschieden. «Wir begrüssen diese Änderung aus Beringen», erklärt Daniel Meyer. Er sei froh, dass es nur zu einer gerechten Lösung kommen könne, so der Sozialreferent. Die Zustimmung des Hallauer Gemeinderats kommt nicht überraschend. Wie die Gemeinden Schleitheim und Beggingen hat Hallau zwar auch die eigene Spitexorganisation weiterbetrieben, im Gegensatz zu den anderen Gemeinden aber auch die Beiträge an die Spitex Klettgau-Randen gezahlt. Mit der neuen Lösung kommt Hallau nun wesentlich günstiger weg. «Wir gehören natürlich zu den Pro¿teuren dieser neuen Lösung», freut sich Daniel Meyer.

Die SängerFREUNDe Hansjürg Freund, Peter Freund, Christian Alder und Hanspeter Tanner standen in den letzten Jahren mit dem Rapper Bligg, den Schlagerstars Stefan Roos und Andrea Wirth, dem Hackbrettspieler Nicolas Senn sowie dem Bandleader Dai Kimoto und seinen Swing Kids auf der Bühne. «Wir lieben spezielle Kombinationen und sind offen Traditionelles mit Modernem zu verbinden», sagt Peter Freund. Das jüngste Projekt mit Lisa Stoll ist für die Sänger aus dem Appenzellerland perfekt. «Vor zwei Jahren hatten wir mit Nicolas Senn bei unserem Projekt «sennisch & freundlich» zusammen mit Lisa einen Auftritt. Seit diesem Tag ist der Kontakt zwischen uns SängerFREUNDen und ihr nicht mehr abgebrochen», strahlt Christian Alder. Die Vorfreude ist bei Lisa Stoll ebenfalls riesig: «Die SängerFREUNDe sind einfach coole Typen. Mit ihnen läuft immer etwas. Es macht riesig Spass. Ich musste keine Sekunde überlegen und sagte sofort zu.» Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung zum /ied ©MRunWDinsª Sie ¿nden den Video-Clip auf unserer Homepage www. shlz.ch oder unserem Facebook-Auftritt.

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KANTON

Donnerstag, 31. Oktober 2013

MUNZMĂœLLER Munz und MĂźller – zwei KĂśpfe, zwei Meinungen. Martina Munz (SP, Hallau), Kantonsrätin und Nationalrätin, und Markus MĂźller (SVP, LĂśhningen), Kantonsrat, nehmen Stellung zur aktuellen Abstimmung Ăźber die geplanten Sparmassnahmen bei den Kirchen.

Die Landeskirchen: das soziale Gewissen des Staates

Sparen fßr alle‌

Unsere Gesellschaft ist getrieben vom Geld. Ihre Leistungen werden vor allem am Geld gemessen. Wann ist der return on invest erreicht, ist die neudeutsche, allgegenwärtige Frage! Im Gesundheitswesen ist der Kampf um tiefe Fallkostenpauschalen der alles entscheidende Faktor – und lässt vergessen, dass in den Spitalbetten Menschen liegen, die Zuwendung suchen und menschlicher Wärme bedßrfen. Der Abbau des Staatsbeitrages an die Landeskirchen reiht sich nahtlos ein in solche Denkmechanismen. Die Finanzkrise reisst LÜcher in unsere Staatskasse. AusgelÜst wurde sie durch eine entfesselte Marktwirtschaft und verantwortungslose Manager. In unserem eigenen Kanton wurden laufend die Steuern gesenkt, pro¿tiert haben immer die besser Verdienenden. Unterdessen ist das Staatsbudget tiefrot, es muss wieder ins Lot gebracht werden. Sparen ist angesagt und sparen ist immer dann einfach, wenn Andere es tun mßssen. In diesem Sinne hat die Regierung unverhofft den Staatsbeitrag an die Kirchen um eine Million Franken gesenkt, ohne mit den Landeskirchen darßber zu verhandeln! So geht man nicht mit verläss-

‌trifft besser zu, als Raubbau an der Volkskirche. Sparen ist unbeliebt und immer irgendwie ungerecht. Der Regierungsrat hat in seinem Entlastungsprogramm hunderte von MÜglichkeiten durchleuchtet. Geblieben sind vierundsiebzig Vorschläge mit totalen Einsparungen von 25 Millionen Franken. Einer davon war die Kßrzung der jährlichen Staatsbeiträge von 4,1 Millionen an die drei Landeskirchen um eine Million und Streichung der Indexierung. Die Kirchen wurden in den Fraktionen angehÜrt und diese machten das Angebot einer Kßrzung um 400 000 Franken, Erhaltung Teilbeitrag historische Titel, Beibehaltung der Indexierung und Umsetzung erst 2015. Wir sind in der Spezialkommission auf drei Anträge der Kirchen eingegangen. Insbesondere wurde Abstand genommen von der vom Regierungsrat vorgeschlagenen Beitragskßrzung sowie diese auf 400 000 Franken reduziert und die Einfßhrung auf 2015 verschoben. Lediglich auf der Streichung des automatischen Teuerungsausgleichs haben wir bestanden, wie in jedem neuen Gesetz und fßr Arbeitnehmer schon lange nicht mehr garantiert. Mit 41 zu 14 Stimmen hat das der Kantonsrat unterstßtzt, aber eine Volksabstimmung verlangt. Fßr

lichen Vertragspartnern um, das ist schlechter Regierungsstil! Ausserdem – und das ist noch das grÜssere Problem – wurde mit einem Pinselstrich die Indexierung fßr diesen Beitrag aufgehoben und damit die Anpassung an die Teuerung. Der Beitrag an die Landeskirchen wird dadurch von Jahr zu Jahr schmelzen wie Eis an der Sonne. Erstaunlicherweise setzen sich fßr die Erhaltung des Staatsbeitrags Personen ein, die sich kaum als religiÜs bezeichnen wßrden oder sich sogar von der Kirche als religiÜse Institution abgesetzt haben. Warum dieses Wohlwollen? Die Aufgaben, die die Landeskirchen mit diesem Geld erfßllen, sind eben nicht religiÜser Natur. Die Landeskirchen stärken fßr viele von uns das soziale Gewissen unserer Gesellschaft und ßbernehmen in dieser Rolle Verantwortung, unabhängig von der Konfession der Betroffenen. Die Kirchen sind den NÜten der Menschen näher als der Staat. Oft wird unbßrokratisch und im Rahmen der Freiwilligenarbeit geholfen. Wichtige soziale Institutionen wurden erst durch das Engagement der Kirchen ins Leben gerufen, aufgebaut und ¿nanziert: Drogenberatung, Gassenkßche, AIDS-Prävention, Verein Frauenhaus, Beratungsstelle fßr Partnerschaft, Schwangerschaftsberatung oder auch die Beratungsstelle fßr Asyl- und Ausländerrecht. Der Kanton hat im Laufe der

Zeit die Bedeutung der Hilfsangebote dieser Institutionen fßr unsere Gesellschaft anerkannt und sie ¿nanziell unterstßtzt. In der Folge konnten die Kirchen ihr eigenes Engagement etwas zurßckstecken. Sie haben sich aber nicht vollständig aus der Verantwortung zurßckgezogen, weil die staatlichen Mittel allein nicht genßgten fßr diese unterschiedlichsten Gesellschaftsaufgaben. Mit der Streichung der Beiträge des Kantons droht diesen Institutionen jetzt ein Kahlschlag. Die Leidragenden sind dann jene Menschen, die wehrlos und am meisten auf Hilfe angewiesen sind. Es ist davon auszugehen, dass die Kosten, die bisher via Kirche ßbernommen wurden, letztlich von den Sozialdiensten getragen werden mßssen. Die Streichung der Beiträge erweist sich damit fßr den Staat als Bumerang. Die Landeskirchen engagieren sich fßr den Schutz von Menschen in Not, leisten wertvolle Arbeit im Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung. Sie engagieren sich fßr Menschen, die am Rand unserer Gesellschaft stehen. Ohne dieses ¿nanzielle Engagement und die unzähligen Stunden Freiwilligenarbeit wäre unsere Gesellschaft ärmer dran. Die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Die Kirche engagiert sich fßr die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft und stärkt dadurch den Staat. Die Beiträge an die Landeskirchen sind gut investiertes Geld.

Die Anzahl der SchulbehÜrdenmitglieder soll nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben werden Im Zuge der Teilrevision des Schulgesetzes und des Schuldekretes soll ein im Gesetz festgehaltener Satz, der die SchulbehÜrden verpichtet, aus fßnf Mitgliedern zu bestehen, gestrichen werden. Schaffhausen Der Regierungsrat stellte dem Kantonsrat Bericht und Antrag zur Teilrevision des Schulgesetzes und des Schuldekretes bezßglich der Umsetzung des HarmoS-Konkordates sowie weiteren Anpassungen. Primär geht es dabei die Einfßhrung der elfjährigen SchulpÀicht, die bisher neun Jahre betrug und nun mit dem zweijährigen Kindergartenobligatorium ergänzt wird, sowie weiteren Änderungen, bereits teilweise umgesetzte Anpassungen. Kantonsrat Matthias Frick (AL Trasadingen) stellte den Antrag zu einem Artikel im Schulgesetz, der in der vorliegenden Revision nicht berßcksichtigt wurde und die Anzahl der SchulbehÜrdenmitglieder regelt, wonach mindestens 5 Mitglieder erforderlich sind. Dies sei in kleinen Gemeinden nicht erforderlich, so Frick, zumal meist Schulleiter in den Schulen angestellt sind. Dass die Anzahl der SchulbehÜrdenmitglieder in den einzelnen Gemeinden nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben werden, sondern sinnvoll den einzelnen Situationen angepasst geregelt wßrden, befßrworteten die meisten Redner zu diesem Punkt. Wenn mehr SchulbehÜrdenmitglieder als Lehrer an einer Schule sind, macht das nicht viel Sinn, so die Meinung mehrerer Kantonsräte in dieser Sache. Dem Antrag von Matthias Frick, den Satz die SchulbehÜrde muss aus mindestens 5 Mitgliedern bestehen aus dem Gesetz zu streichen, wurde mit 40:6 Stimmen zugestimmt. Die Vorlage geht nun zur Vorbereitung der zweiten Lesung in die Kommission zurßck.

In zweiter Lesung wurde ßber die Revision des Gesetzes ßber die Üffentliche Sozialhilfe befunden. Nach einigen Wortmeldungen stellten sich die Kantonsräte mit ßberzeugender Mehrheit hinter die Kommissionsvorlage und stimmten dieser mit 53:1 Stimmen zu, so dass keine Volksabstimmung erfolgen wird. Die wesentlichen Neuerungen in diesem Gesetz sind die Regelung der AnzeigepÀicht, beziehungsweise die der Observation von Sozialhilfebetrßgern sowie die gesetzlichen Grundlagen fßr Behinderte, die neu in diesem Gesetz zusammengefasst wurden. Betreffend Sparmassnahmen im Bildungsbereich (ESH3-Ergänzungsvorlage) sowie ßber die Umsetzung der zusätzlichen Entlastung der Klassenlehrpersonen stellte der Regierungsrat dem Kantonsrat Bericht und Antrag. Bei einer erneuten Prßfung aller Finanzpositionen im Erziehungsdepartement stellte sich heraus, das die Vorgabe des Kantonsrates, keinen Bildungsabbau vorzunehmen, nur dann erreicht werden kann, wenn auch ein weiterer substanzieller Personalabbau des Verwaltungspersonals im Erziehungsdepartement einbezogen wird. Dieser soll, wenn immer mÜglich, durch ordentliche Abgänge aufgefangen werden. Die Umsetzung der zusätzlichen Entlastung der Klassenlehrpersonen soll mit einer kostenneutralen Umsetzung ab Schuljahr 2015/2016 erfolgen. Dabei dßrfen den Gemeinden im Volksschulbereich keine Mehrkosten entstehen. Die Einsparungen zur Kompensation der Entlastung sind an den verschiedenen Schulen im Schulbetrieb selbst zu realisieren, das Bildungsangebot im PÀichtbereich fßr die Schßler bleibt dabei unverändert bestehen. Ausserdem dßrfen die Sparmassnahmen zu Kompensation weder die ArbeitsverpÀichtung noch die LÜhne der Lehrpersonen tangieren. Die Vorlage des Regierungsrates galt es fßr den Kantonsrat zur Kenntnis zu nehmen

die Kirche heisst offenbar Kompromiss und Verhandlung, die eigene Meinung durchsetzen und Gespräche ablehnen. In drei von vier Punkten haben wir immerhin hundertprozentig nachgegeben. Nur im Teuerungsausgleich nicht, der aber in den nächsten Jahren keine Rolle spielen wird. Ich verstehe nicht, warum die Kirche daraus einen Kampf um Sein oder Nichtsein hochstilisiert, zumal wir angekĂźndigt haben, das Kirchengesetz mit einem längst fälligen Leistungsauftrag zu versehen, wo auch die Âżnanziellen Beiträge besser geregelt werden kĂśnnen. Ohne Zweifel ist die Kirche wertvoll und braucht es. Das wollen wir alle. Aber auch sie muss sich der Diskussion stellen und wie alle anderen solidarisch mitsparen und Restrukturierungen selber anpacken. Ich glaube, und das tut mir sehr leid, dass die Kirche – wie immer auch die Abstimmung ausgehen wird –langfristig verlieren wird durch ihren provozierenden Abstimmungskampf. Der Mitgliederschwund seit 1970 von 95 Prozent der Einwohner auf heute unter 65 Prozent wird weitergehen. Einmal unter 50 Prozent gesunken wird ein schmerzlicher Prozess einsetzen. Ich bin der festen Ăœberzeugung, die Kirche kommt bei Annahme des moderaten Sparbeitrags mit einem blauen Auge davon und wĂźrde in nächster Zukunft in Ruhe gelassen. Bei Ablehnung hingegen wird die Kirche im Fokus fĂźr weitere Sparmassnahmen bleiben.

WIRTSCHAFT

Robert Sala wird neuer Verwaltungsrat

sowie das Postulat von Kantonsrat Thomas Hurter betreffend Inspektoren zurßck in Schulzimmer zur fachlichen Lehrerbeurteilung, abzuschreiben. Das Postulat wurde mit 54:1 Stimmen abgeschrieben und das Geschäft konnte fßr erledigt erklärt werden. Mit dem vom Kantonsrat am 6. Dezember 2010 fßr erheblich erklärten Postulat ersuchte der damalige Kantonsrat Richard Altorfer den Regierungsrat, einen Bericht zu erstellen, der ßber die aktuelle Belastung von Bßrgern und Unternehmen durch Steuern und Gebßhren beziehungsweise Kausalabgaben sowie die Entwicklung dieser Belastung in den vergangenen 15 Jahren Auskunft gibt. Basierend aus den daraus gewonnen Erkenntnissen lud der Postulatsteller den Regierungsrat ein, Vorschläge zur Senkung von Abgaben und Gebßhren, zur substanziellen wirtschaftlichen Entlastung von Privaten und Unternehmungen, zu unterbreiten. Aus der Studie, die alle Ebenen (Bund, Kanton und Gemeinden) berßcksichtigte, erlangte der Regierungsrat die Erkenntnis, dass sich lediglich ein Siebtel der gesamten Abgabelast von Privaten und Unternehmungen formell durch den Kanton beeinÀussen lassen. Den vom Kanton beinÀussbaren Belastungen stehen Leistungen gegenßber, die bei einer Entlastung notwendigerweise nicht mehr oder nicht wie im bisherigen Umfang erbracht werden kÜnnten. Der Regierungsrat sieht auf Grund der aktuellen Finanzlage zurzeit keine MÜglichkeit, Abgaben und Gebßhren zu senken und beantragte dem Kantonsrat, das Postulat als erledigt abzuschreiben. Verschiedene Stimmen ßbten Kritik an der angelegten Studie und den dadurch entstandenen Kosten. Die Finanzdirektorin Rosmarie Widmer- Gysel fand deutliche Worte, sie habe diese Rechnung ungern visiert, aber schliesslich habe der Kantonsrat der Regierung den Auftrag gegeben, diese Studie anzulegen. Das Postulat wurde als erledigt abgeschrieben, nachdem darßber abge-

stimmt wurde. Mit einem Postulat fordert Kantonsrätin Martina Munz (SP Hallau) den Regierungsrat zu Bericht und Antrag auf, die Wahltermine der Gesamterneuerungswalten nach MÜglichkeit grundsätzlich auf die BlankoAbstimmungstermine des Bundes festzulegen. Die Regierungsrats- und Kantonsratswahlen kÜnnten, so die Postulatstellerin, sinnvollerweise zum gleichen Zeitpunkt durchgefßhrt werden, sämtliche Gemeindewahlen wiederum sollen koordiniert an einem anderen Abstimmungstermin statt¿nden. Auf Wahltermine nur zwei Wochen nach den Sommerferien, wie bei den Regierungsratswahlen 2012, soll verzichtet werden, damit ein Wahlkampf mÜglich ist. Staatsschreiber Stefan Bilger erläuterte dem Kantonsrat anhand einer Gra¿k mehrere Varianten, wie dieses Begehren umgesetzt werden kÜnnte. Der Regierungsrat wäre bereit das Postulat anzunehmen, ob das Ei des Kolumbus allerdings gefunden werden kÜnne, so der Staatsschreiber, sei nicht gewiss. Die weiteren Wortmeldungen zur Sache waren sehr kontrovers. Das Postulat wurde schliesslich mit einer Mehrheit von 40:12 Stimmen an den Regierungsrat ßberwiesen. (sgh)

Als neues Mitglied des Kantonsrates wurde an der gestrigen Sitzung Barbara Hermann- Scheck (JSVP Schaffhausen) fßr den zurßckgetretenen Christian Ritzmann in PÀicht genommen. Kantonsrat Martin Kessler (FDP Trasadingen) tritt per 31. Dezember 2013 aus der Geschäftsprßfungskommission des Kantonsrates zurßck. Er tut dies, weil er aller Voraussicht nach, am . Dezember zum Kantonsratspräsidenten gewählt wird und somit in einen InteressenskonÀikt geraten wßrde, so Kessler. (sgh)

der EKS AG Schaffhausen Die ausserordentliche Generalversammlung der EKS AG hat Dr. Robert Sala per 1. Oktober 2013 als Nachfolger von Thomas Fischer in den Verwaltungsrat gewählt. Sala lÜst Thomas Fischer ab, der per 1. November 2013 neuer CEO der EKS AG wird. Des Weiteren bestimmte die Generalversammlung, dass die EKS AG ihr Geschäftsjahr ändert. Bislang wurde nach dem Hydrologischen Geschäftsjahr (1. Oktober bis 30. September) abgerechnet. Ab 2014 beginnt das Geschäftsjahr der EKS AG mit dem 1. Januar und dauert bis 31. Dezember. (eg)

IMPRESSUM Schaffhauser Landzeitung/ Schleitheimer Bote Hofwiesen 6, 8226 Schleitheim Tel.: 052 68 43 43 Fax: 052 680 12 31 Internet: www.shlandzeitung.ch E-Mail: info@shlandzeitung.ch Redaktionsleitung Daniel Zinser (daz) Tel.: 052 68 43 58 Fax: 052 68 43 48 E-Mail: daniel.zinser@shlandzeitung.ch Verleger: Thomas Stamm (tst) Druck: stammco. AG, Schleitheim Ausgaben Dienstag / Donnerstag / Samstag Abo-Bestellungen Mirjam Walter Tel.: 052 68 43 43 Ganzes Jahr: 134.– Halbes Jahr: 5.– Anzeigenverkauf Mirjam Walter Tel.: 052 68 43 43 Fax: 052 680 12 31 Annahmeschluss Inserate  Uhr am Vortag der Ausgabe, Todesanzeigen nach RĂźcksprache


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Donnerstag, 31. Oktober 2013

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Die richtigen Fragen stellen Vor kurzem erschien eine Nagra-Studie zur Realisierbarkeit von Oberächenanlagen àBER'RUNDWASSERmËCHEN!U Wenig ßberraschend kommen die Fachleute zum Schluss, DIESSEIGEFAHRLOSZUMACHEN Mit diesem Papier wird einmal mehr eine Frage rund um die Endlagersuche beantwortet, die sich eigentlich anders stellen sollte. Die Studie nährt aus Sicht des Beringer Gemeinderates weiter Skepsis am Vorgehen. Mitte September hat die Nationale Genossenschaft fßr die Lagerung radio -aktiver Abfälle (Nagra) die Öffentlichkeit wissen lassen, der Bau einer OberÀächenanlage fßr ein geologisches Tiefenlager wßrde auch im Gewässerschutzbereich Au keine besondere Ge-

Gute Bedingungen fährdung darstellen. Eine solche Anlage sei bewilligungsfähig, selbst wenn dort radioaktive Abfälle umgepackt wßrden. Der Gewässerschutzbereich Au umfasst die nutzbaren Grundwasservorkommen und die zu ihrem Schutz notwendigen Randgebiete. Auf Beringer Gebiet be¿nden sich drei der fßnf von der Nagra vorgeschlagenen Areale fßr eine OberÀächenanlage in der Region Sßdranden. Ein vierter Vorschlag grenzt direkt an unsere Gemeindegrenze. Das Ergebnis der Studie ist fßr die Nagra nicht zuletzt deshalb von Bedeutung, weil die Anfang 2012 vorgestellten ersten drei Standortvorschläge allesamt auf dem Gewässerschutzbereich Au skizziert wurden. Die Studie sei plausibel, eine abschliessende Beurteilung von Standorten sei jedoch erst im Laufe des Bewilligungsverfahrens mÜglich, also erst in einigen Jahren, erklärten das EidgenÜssische Energieinspektorat (Ensi) und das Bun-

desamt fĂźr Umwelt (Bafu). Das mag auf den ersten Blick beruhigen, auf den zweiten Blick ist aber zweifelhaft, ob mit Studien zur Unzeit dem Vertrauen in eine seriĂśse Standortsuche gedient ist.

+ÚNNENODERWOLLEN Einmal davon abgesehen, dass ziemlich umstritten ist, wie sinnvoll ein Prozess ist, der die Beurteilung von OberÀächenstandorten vor die Festlegung des sichersten Orts im Untergrund stellt, muss man diese Studie kritisch sehen. Mag sein, dass aus technischer Sicht der vorgelegte Bericht dem heutigen Kenntnisstand entspricht. Aus unserer Sicht stellt sich aber nicht allein die Frage, ob der Zugang zu einem Tiefenlager mit Umverpackung von radioaktiven Abfällen auf dem Gewässerschutzbereich Au machbar ist und keine besondere Gefährdung des Grundwassers darstellt. Nicht, ob wir das technisch kÜnnen, son-

dern ob wir das ßberhaupt erwägen sollten, ist das zentrale Thema. Wenn also immer wieder die Sicherheit als hÜchstes Gut, die allerhÜchste Priorität bei der Suche nach dem idealen Standort fßr ein Endlager betont wird, stellen solche Studienanlagen – unabhängig vom Ergebnis – diese Beteuerungen eher in Zweifel. Fßr den Beringer Gemeinderat stehen die Interessen der BevÜlkerung und ihre Besorgnis im Vordergrund. Deshalb gilt es, den laufenden Prozess weiter aufmerksam und kritisch zu begleiten. Selbst wenn eine Standortwahl erst in einigen Jahren ansteht und mit der Realisierung eines Tiefenlagers kaum vor 2035 zu rechnen ist, bedeutet das eben auch, immer wieder darauf hinzuweisen, wenn sich die Prioritäten zu Ungunsten der Sicherheit zu verschieben drohen. Eva Neumann Gemeinderat Beringen

Beringer Stammbäume aus dem Museum Im Rahmen des 25-Jahr-Jubiläums eine weitere InformatiONSVERANSTALTUNGZUM4HEMA Genealogie, fokussiert auf "ERINGER!LTGESCHLECHTER Dazu sind alle Interessierten EINGELADEN Mit einem erneuten Griff ins Archiv des Ortsmuseums Beringen, wo viele Dokumente auf ihre Aufarbeitung warten, sind wir im Themenbereich der alten Beringer Bßrgergeschlechter fßndig geworden. Es ist mit eines der Ziele des Museumsvereins Beringen, die Beringer Geschichte lebendig und bekannt zu machen. Dabei ist nichts Neues zu er¿nden, sondern auf das Vorhandene zurßckzugreifen, es zu sichten und aufzuarbeiten. In einem nächsten Schritt mÜchten wir im Rahmen des Begriffes Genealogie mehr Licht in die Beringer Altgeschlechter bringen. Verschiedene ehemalige Einwohner und Bßrger, wie

Im Archiv des Beringer Ortsmuseum Âżnden sich viele Dokumente.

Ewald Rahm, Gerhard Siegfried, Kurt Jean Bolli und andere, haben dazu einige Dokumente hinterlassen. Diese Dokumente wurden erarbeitet, vor allem infolge Hinweisen sowie Anfragen von Beringer Auswanderern aus Amerika, die nach ihren Wurzeln suchen. Im Rahmen der 25-Jahr-Jubiläumsveranstaltungen haben wir alle Anstren-

LĂ–HNINGEN

(Bild: Archiv)

gungen eingeleitet, um in diesen Teil der Beringer Geschichte Licht zu bringen. Es geht uns dabei nicht um Voyeurismus, sondern darum, Hinweise, Anregungen und auch Motivation zu geben, damit sich Beringer Âżnden, die bereit sind, bei der weiteren Aufarbeitung mitzuwirken und auch anhand privater Dokumente mitzuhelfen, LĂźcken zu schlie-

ssen. Der Datenschutz wird dabei beachtet. Zur Mitwirkung an diesem Anlass konnten wir als Referenten die Privatgenealogen Erich Danner, Matthias Hiltpold und Karin EbnÜther-Simmler gewinnen. Somit besteht die MÜglichkeit, ßber eine Einstiegsinfo den Weg zur Genealogie zu ¿nden und anhand bereits bestehender Stammbäume unterschiedlicher Stammväter (zum Beispiel Bolli, Schwyn, Roost, Bollinger, Tanner, Zoller, Keller, Schlatter usw.) einen Einblick zu erhalten. Der Anlass ¿ndet heute Donnerstagabend, den 31. Oktober 2013, im grossen Saal des Restaurants Gemeindehaus statt. Beginn 19.30 Uhr, TßrÜffnung 19 Uhr. Der Eintritt ist gratis. Zur Unterstßtzung und Deckung der Kosten Kollekte. Im Anschluss an den Infoblock besteht die MÜglichkeit zur Diskussion und Besichtigung der vorhandenen Dokumente in lockerer Atmosphäre bei einem Aperitif. Wilfried Hßgli, Vizepräsident und Museumsverein Beringen

Budget 2014 mit ZentralverWALTERUND20+BERATENUND zuhanden der GemeindeVERSAMMLUNGVERABSCHIEDET LÜhningen Verschiedene Faktoren fßhren zu einem Aufwandßberschuss von rund einer Viertelmillion Franken. Vorßbergehend hÜhere Ausgaben in der Verwaltung und Investitionen beim WVO sind ebenso zu bewältigen wie steigende Bildungskosten. Hierbei machen Amortisationen und Verzinsung einen Grossteil aus, obschon der Neubau Steinegger linear abgeschrieben werden soll. Die angenommene Krankenkassenprämienverbilligungs-Initiative bringt schliesslich das Fass zum ßberlaufen. Eine SteuerfusserhÜhung, vorerst um 3 Prozent, wird unumgänglich. In der Investitionsrechnung werden nebst dem Schulhausneubau Steinegger die dritte Tranche der Beteiligung am Oberstufenschulhaus Beringen sowie einige dringliche Tiefbauarbeiten

schaffen Hansruedi Schuler, Gemeindepräsident

Wie die letzten Tage gezeigt haben, kann es sehr schnell gehen und eine grosse Anzahl Arbeitsplätze in unserer Gemeinde sind nicht mehr vorhanden. Ich bedaure dies sehr und hoffe, dass mÜglichst alle der 300 betroffenen Personen mÜglichst schnell eine neue LÜsung ¿nden werden. Es wird immer so sein, dass Firmenßbernahmen und Restrukturierungen geschehen und dass Unternehmen ihre Standorte ßberprßfen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass wir in Beringen fßr die Unternehmen optimale Bedingungen anbieten kÜnnen. Dazu gehÜren sicher ein funktionierender Arbeitsmarkt mit gut ausgebildeten Personen, gute Verkehrsanbindungen, stabile steuerliche und rechtliche Verhältnisse und verfßgbares Land in der Industriezone. Damit kÜnnen wir Firmen motivieren, in Beringen frisch anzusiedeln oder das bestehende Unternehmen zu erweitern.

Orientierungsversammlung Am Dienstag, 26. November 2013 ¿ndet in Beringen eine Orientierungsversammlung statt. An dieser Versammlung wird der Gemeinderat ßber den Finanzplan fßr die nächsten vier Jahre und ßber das Budget fßr das Jahr 2014 informieren. Welche Investitionen sind in den nächsten Jahren geplant? Werden die Steuern oder die Gebßhren in den nächsten Jahren angepasst? Wie sehen die Finanzabschlßsse der nächsten Jahre aus? Diese und viele weitere Fragen kÜnnen an dieser Veranstaltung diskutiert werden. Speziell freue ich mich, dass auch dieses Jahr wieder verschiedene Projekte fßr den FÜrderpreis fßr die FÜrderung des Zusammenlebens in Beringen eingereicht wurden. Die Preisßbergabe ¿ndet im Anschluss an diese Orientierungsversammlung statt.

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Budget 2014 mit RĂźckschlag und 3TEUERFUSSERHĂšHUNG Der Gemeinderat hat das

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aufgefĂźhrt. Total sind Nettoinvestitionen von Ăźber 2,6 Millionen vorgesehen.

Schulhauserweiterung Der Gemeinderat nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Arbeiten in der Spezialkommission Steinegger, bestehend aus BehÜrde-, Lehrer- und Parteivertretern, sehr weit fortgeschritten sind. Das von den beauftragten Architekten GÜtz Partner AG erstellte Baugesuch wurde eingereicht, im Amtsblatt ausgeschrieben und kßrzlich auch bewilligt. Im Projekt wird beschrieben, dass die beiden Gebäude Herrengasse 19 sowie die Steineggerschßßr abgebrochen werden sollen. An deren Stelle soll ein neues Schulgebäude mit vier grossen Klassenzimmern und diversen Gruppenräumen erstellt werden. Der Zeitplan ist eng: An der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2013 kann ßber das fertige Bauprojekt und den entsprechenden Kredit abgestimmt werden. Ein ausfßhrlicher Bericht folgt. Fredy Kaufmann, Gemeindepräsident

Museumsverein Beringen, Informationsveranstaltung im Rahmen 25-Jahr-Jubiläum 2013

ÂŤGenealogie mit Fokus Beringer AltgeschlechterÂť

Einwohnerrat Beringen Sehr geehrte Damen und Herren Einwohnerräte Sie werden hiermit freundlich eingeladen zur 7. Sitzung des Einwohnerrates Beringen auf

Dienstag, 5. November 2013, 20.00 Uhr, Saal 1, Restaurant Gemeindehaus

Donnerstagabend, den 31. Oktober 2013, TĂźrĂśffnung 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr Restaurant Gemeindehaus Beringen, grosser Saal. Herzliche Einladung an alle Interessierten, Eintritt gratis, Kollekte.

Traktanden 1. Protokoll der Sitzung vom 24. September 2013 2. Vorlage ßber die Sanierung der Strassenbeleuchtung von Coop bis Ortsausgang West vom 21. Oktober 2013 3. Vorlage ßber den Neubau Bienengarten an der Wiesengasse vom 21. Oktober 2013 4. Interpellation Materialnutzung Turnhalle durch Schule und Vereine – Begrßndung durch den Interpellanten – Beantwortung des Gemeinderates 5. Verschiedenes Beringen, 24. Oktober 2013 Mit freundlichen Grßssen Einwohnerrat Beringen Der Präsident: Roger Walter

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Donnerstag, 31. Oktober 2013

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Wann: Samstag, 2. Nov. 11 bis 12 Uhr Mittwoch, 13. Nov. 19 bis 20 Uhr

Sonntag, 3. November 2013 im Storchen Wilchingen 10.30 Uhr: Gottesdienst 12.00 Uhr: Mittagessen 13 – 16 Uhr: Basarbetrieb

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Deckriis-Verchauf 2013

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Donnerstag, 17.15–18.45 Uhr

Korbball Frauen

Donnerstag, 18.45–20.15 Uhr

Mädchenriege Ältere

17.11.2013 15.12.2013 05.01.2014 19.01.2014 02.02.2014

16.02.2014 02.03.2014 23.03.2014 06.04.2014 Zmorgebrunch

De Schützeverein Nüchirch freut sich uf Ihren Bsuech.

Geräteturnen

Einwohner und Einwohnerinnen von Beggingen und Schleitheim der Jahrgänge 1969 – 1993

Samstag, ab 9.30 Uhr

Interessierte für den aktiven Feuerwehrdienst melden sich bis zum 30. November 2013 bei Daniel Zweifel, kdt@feuerwehr-randental.ch, Telefon 079 27 44 555 oder besuchen den Infoabend am Montag, 4.11.13, um 20.00 Uhr im Breiteschulhaus in Schleitheim oder am Freitag, 22.11.13 im Schulhaus in Beggingen. Alle anderen Personen werden automatisch in den Pflichtersatz eingeteilt. Feuerwehr Randental, der Kommandant Daniel Zweifel

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– Letzte wöchentliche Grüngutsammlung am Freitag, 1. November 2013, dann jeweils am letzten Freitag im Monat, also am 29.11. / 27.12.13. Die weiteren Daten finden Sie im Abfallkalender 2014.

Gartengestaltung - Gartenpflege - Baumschule

FC Beringen Juniorentraining, Sportplatz Grafenstein Sommer/Herbst Vorrunde 2013: F-Junioren Jahrgang 05/06 Donnerstag, 17.45 – 19.15 Uhr E-Junioren Jahrgang 03/04 Dienstag, 18.00 – 19.30 Uhr Donnerstag 18.00 – 19.30 Uhr D-Junioren Jahrgang 01/02 Montag, 18.00 – 19.30 Uhr Mittwoch, 18.00 – 19.30 Uhr C-Junioren Jahrgang 99/00 Montag, 19.00 – 20.30 Uhr Mittwoch, 19.00 – 20.30 Uhr A-Junioren Jahrgang 94 – 96 Dienstag, 19.15 – 20.45 Uhr Donnerstag, 19.15 – 20.45 Uhr J&S Team: Dienstag, 18.45 bis 20.15 Uhr, alte Halle. Jugi A: Freitag, 18.30 bis 20.00 Uhr, neue Halle. Jugi B: Freitag, 18.30 bis 20.00 Uhr, alte Halle. Ab 1998 TV. Änderungen bitte melden: Telefon 052 687 43 43 oder info@shlandzeitung.ch

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Baumschule 052 681 34 28 Gartenbau 052 681 37 70

Wir erinnern unsere Dorfbewohner an folgende Termine:

Freie Radler vom Klettgau Löhningen

sind gemäss Feuerwehrverordnung feuerwehrpflichtig

«D’Besebeiz» im Horn z’Nüchirch Mir öffned üsi heimelig Schützestube wider a folgende Sunntige, ab em 11i

Freitag, 17.30–19.00 Uhr

Rekruten für den Feuerwehrdienst 2014

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KLETTGAU

Donnerstag, 31. Oktober 2013

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V E R A N S TA LT U N G E N

Trüffel und Gänse aus Oberhallau

Einladung zum Der Landwirtschaftsbetrieb

Lobpreis-Gottesdienst

von Corinne und Jürg Bau-

Hallau Herzliche Einladung zum Lobpreis-Gottesdienst am kommenden Sonntag, 3. November. Jedermann/frau, gleich welcher Konfession, ist herzlich eingeladen zum Auftanken, Gott loben, singen oder «innendrin» dabeisein. Ein weiterer Teil des Abends ist jeweils ein Impuls aus der Bibel. Anschliessend besteht die Möglichkeit zum gemütlichen Verweilen bei Knabberei und Getränken. Beginn ist um 19 Uhr im Pfarreisaal der katholischen Kirche Hallau.

mann in Oberhallau ist kein gewöhnlicher Betrieb. Neben Reb- und Ackerbau hält das Ehepaar auch Weidegänse und hat einen eigenen Trüffelgarten. Oberhallau Schnatternd überqueren sie mit ihrem watschelnden Gang die Wiese. Baden sich in den bereitgestellten Wassertrögen und geniessen das saftige Gras. Spaziergänger und Velofahrer müssen oft zweimal hinschauen, denn die Tiere, die Jürg und Corinne Baumann auf der Wiese gleich beim Dorfeingang von Oberhallau halten, gelten in der Schweiz nicht als die typischen Bauernhoftiere. Seit Frühling dieses Jahres ist die Familie Baumann stolze Besitzerin von 20 Weidegänsen. Doch wie kommt man dazu, im Klettgau Weidegänse zu halten? «Wir wollten immer etwas, das zu uns und unserem Betrieb passt», erklärt Corinne Baumann. Gleichzeitig werde der Trüffelgarten durch die Gänse vom Gras befreit. Diese seien ausserdem pÀegeleicht und bedürfen keines grossen Aufwands, erklärt sie weiter. Geniessen dürfen die Gänse ihre Zeit im ruhigen Oberhallau noch bis zum 6. November. Dann kommen die Weidegänse zum Schlachter. Aus ihnen sollen dereinst nämlich Martini-Gänse entstehen. Aus diesem Grund werden die Gänse seit kurzem auch kulinarisch richtiggehend verwöhnt. Jeden Morgen serviert ihnen Corinne Baumann in Stücke geschnittenes Fallobst, gequetschte Gerste und HaferÀocken. «Die Gänse mästen sich so praktisch von selbst», erklärt Corinne Baumann. Nach dem Termin beim Schlachter kommen die Gänse tiefgefroren und für die Küche bereit zurück nach Oberhallau. Hier werden sie von den Baumanns direkt vermarktet. Acht Gänse wurden bereits verkauft. Weitere neun Gänse können noch bei Corinne Baumann bestellt werden und nach dem Schlachttermin auf ihrem Hof abgeholt werden. «Bis jetzt waren es vor allem Freunde und Bekannte, die eine Gans reserviert haben», erklärt Corinne Baumann. Auch

Das Lobpreisteam Corinne Baumann schaut nach ihren Weidegänsen. Auch Hund Inouk ist mit dabei.

sie wird zum ersten Mal eine Gans für ihre Familie zubereiten. Denn bisher kennt sie die Gans nur als Weidetier. «Der Gedanke, diese Tiere bald zum Schlachthof zu fahren, ist schon komisch, aber die Tiere hatten eine gute Zeit hier», meint Corinne Baumann, die die Tiere liebgewonnen hat. Doch wer zuvor richtig mitgezählt hat merkt, dass nur 17 der ursprünglich 20 Weidegänse zum Verkauf stehen. Drei weitere Gänse wird die Familie Baumann nämlich behalten. «Unsere Söhne haben gefragt, ob sie die drei nicht behalten dürften», erklärt Corinne Baumann. Dass der Betrieb der Familie Baumann anders ist als die meisten zeigt auch das zweite neue Standbein, das sie sich seit der Hofübernahme im Jahr 2006 aufgebaut haben. Angefangen hat alles mit einem Hobby von Jürg Baumann. Im Jahr 2006 hat er damit begonnen mit den beiden Jack-Russel-Hunden Maxi und Leo in den Wäldern rund um Oberhallau nach Trüffeln zu suchen. Der Pilz, der unter der Erde zu ¿nden ist und von den Hunden erschnuppert wird, wird von vielen als König der Pilze bezeichnet. Doch das reine Trüffelsuchen im Wald war den Baumanns nicht genug. 2007 pÀanzten sie 300 kleine Laubbäumchen, deren Wurzeln mit den Sporen des Trüffelpilzes geimpft worden sind. Der kalkhaltige Boden ist ideal für den Trüffel. Auf die Idee kamen sie durch ähnliche Trüffelgärten in Österreich. Aus Erfahrungen anderer Züchter wissen die Baumanns, dass die Trüffel

nach sechs bis zwölf Jahren wachsen können. Ob sie nach dieser langen Wartezeit überhaupt jemals wachsen, weiss niemand. Dieses Jahr ist Corinne Baumann mit dem dritten Hund der Familie, dem für die Trüffelsuche am besten ausgebildeten Deutschen Schäferhund Inouk, zum ersten Mal im Trüffelgarten auf die Suche nach Trüffeln gegangen. Noch hat der Hund nicht angeschlagen, Corinne Baumann bleibt aber optimistisch. «Wir stehen erst am Anfang der Zeitspanne, in der das Wachsen von Trüffeln möglich ist», erklärt sie, «wir brauchen einfach noch etwas Geduld. Auch wenn nun der schlechteste Fall eintreffen würde und auch nach zwölf Jahren weiterhin keine Trüffel zu ¿nden wären, wäre das für die Familie Baumann auch kein Weltuntergang. «Wir haben es wenigstens versucht.» Während sie darauf hoffen, dass die Trüffel in ihrem Trüffelgarten bald wachsen, gehen Corinne und Jürg Baumann an den Wochenenden im Herbst weiterhin in den Wald auf Trüffelsuche. Heute nehmen sie jedoch nicht mehr die beiden kleinen Jack Russel mit, sondern nur noch den Deutschen Schäferhund Inouk. «Bei ihm sind wir sicher, dass er wirklich den Trüffel sucht und nicht einfach der Maus im Loch hinterherjagt», schmunzelt Corinne Baumann. Heute kann das Ehepaar von den Erfahrungen der letzten Jahre pro¿tieren. Sie wissen genau, wo es in der Nähe ihres Hofes Trüffel gibt. Auch der Hund ist so gut ausgebildet, dass er so gut wie jeden Pilz ¿ndet, der in der Nähe ist. So kann

Die Proben für das Haus in Montevideo laufen Das Theater Hallau hat mit den Proben für das neue Stück «Das Haus in Montevideo» begonnen. Premiere ist am 4. Januar 2014. Hallau Im Gemeindehaus in Hallau wird Àeissig geübt. Seit einigen Wochen stehen die rund 40 Schauspieler wieder regelmässig auf der Bühne und üben die Texte für das Stück «Das Haus in Montevideo» von Curt Götz. Nachdem Daniela Kiser und Christian Näf das Stück bearbeitet hatten, stellte Daniela Kiser ihre Schauspieltruppe zusammen. Das ist nicht immer ganz einfach, denn oft herrscht ein Damenüberschuss und die schauspielenden Männer sind dünn gesät. Anschliessend wurde ein detaillierter Probenplan aufgestellt und für Kiser und Näf heisst das, dass ihr zweites Zuhause das Gemeindehaus in Hallau ist. Am vergangenen Freitag stand der erste gesamte Durchlauf auf dem Programm. Neben den 28 Erwachsenen spielen auch 12 Kinder mit. Dies braucht einiges an Organisation, Zeit, Geduld und Fingerspitzengefühl. Letzte Fotos für das Programmheft werden gemacht, bevor Daniela Kiser ruft: «Wir würden anfangen!» Bereits im ersten Akt stehen 16 Personen auf der Bühne und jede hat ihren Platz.

Die Regisseurin gibt letzte Anweisungen und dann geht es los. Die Texte sitzen noch nicht perfekt und die SoufÀeuse Bettina P¿stner hilft da und dort. Im Saal wird in den Textbüchern geblättert und Kostüme werden anprobiert. Wenn nicht geprobt wird, dann sind die Bühnenbauer am Werk. In ihrer Freizeit stellen sie Wände auf, bemalen sie, organisieren die nötigen Requisiten und platzieren sie an den dafür vorhergesehen Orten. Schon heute darf sich das Publikum auf die Premiere am Samstag, den 4. Januar 2014, freuen, wenn es heisst «Vorhang auf»! Das Thema des Bühnenstücks «das Haus in Montevideo» ist die Moral, die Versuchung und die Belohnung der Tugend. Professor Doktor Traugott Nägler führt seine Familie mit straffem Regiment. Der Lehrer toter Sprachen ist ein schrulliger Moralapostel, der es bisweilen mit der Sittsamkeit übertreibt. Daher war er auch federführend beteiligt, als seine Schwester mit 17 Lenzen davongejagt wurde, weil sie ein uneheliches Kind erwartete. Nun, da die Schwester verstorben ist und deren Sohn auch nicht mehr im Diesseits weilt, winkt seiner ältesten Tochter ein saftiges Erbe. Um dies anzutreten, muss man sich nach Montevideo begeben; dorthin, wo die tote Tante ihren Reichtum anhäufte. Bis aber alle Bedingun-

gen erfüllt sind, um das Erbe tatsächlich antreten zu können, werden die Sittsamkeit und Moralvorstellungen des Professors arg strapaziert. Wie irrtümlicherweise von verschiedenen Medien berichtet wurde, hat der Aufführungsort nicht geändert. Die Vorführungen im Januar ¿nden wie jedes Jahr im Gemeindehaussaal in Hallau statt. Geändert hat dagegen der Ort des Vorverkaufs: Der Vorverkauf beginnt am 20. Dezember im Spitexlokal an der Haupstrasse in Hallau oder unter der Telefonnummer 052 508 55 97. Neu können das erste Mal Reservationen auch über www.theater-hallau.ch vorgenommen werden. (sim)

Daniela Kiser und Christian Näf haben die Fäden in der Hand. (Bild: sim)

(Bild: daz)

es gut sein, dass, wenn es gut läuft, in einer halben Stunde bis zu 200 Gramm Trüffel zusammenkommen. Bisher haben die beiden ihren Trüffel aber vor allem an Bekannte und Freunde verschenkt. «Wir wollen den bisher eher unbekannten Pilz erstmal bekannt machen. Wenn die Leute dann mehr wollen, können sie diese dann gerne bei uns kaufen. Falls der Trüffelgarten hinter der Gänseweide in den nächsten Jahren erfolgreich Trüffel hergibt wird man versuchen, diese an Restaurants aus der Region zu verkaufen. Den ganz grossen Reichtum werden die Baumanns mit ihren Trüffeln aber nicht erlangen. Der weisse Trüffel, der aufgrund seiner Seltenheit bei Gourmets und Kennern extrem beliebt ist, wächst bei den äusseren Bedingungen im Klettgau nicht. (daz)

LESERBRIEF

Unser Land braucht gesunde Kinder Zur Familieninitiative

Für weitere Informationen: baumann. wanner@bluewin.ch oder www.weidegans.ch

Die Gesundheit der Familie, als die kleinste Zelle eines Volkes, ist enorm wichtig. 2009 hat das Parlament Steuererleichterungen für Familien beschlossen, die ihre Kinder fremd betreuen lassen. Das kann vielen eine Hilfe sein, bei notwendigem Doppelverdienen, trotzdem Kinder zu haben. Es ist eine Tatsache, dass vor allem in den ersten drei Jahren Kinder so viel wie möglich durch die Eltern betreut werden sollten, damit sie psychisch gesund und belastbar aufwachsen. Mit der Annahme der Familien-Initiative wird die Betreuung durch die Eltern der Fremdbetreuung ¿nanziell gleichgestellt. Damit wird es vielen Müttern eine Hilfe sein, ihre Kinder hauptsächlich selbst zu erziehen, was wohl der günstigste Weg ist, wenn man an die hohen Kosten der Krippenplätze denkt. Ein Steuerabzug dürfte auch den Entscheid, wieder mehr Kinder zu haben, fördern. So bekommt unser Land wieder mehr gesunde Schweizer Kinder. Ich möchte besonders auch diejenigen bitten, die von einem Steuerabzug für Fremdbetreuung pro¿tieren, solidarisch der Familieninitiative zuzustimmen.

Trüffel aus dem Hallauer Wald. (Bild: daz)

Robert Rahm-Ellenberger, Hallau

Die Theatersaison beginnt In Hallau beginnt am 16. November die Theatersaison mit dem Auftritt vom Amateurtheater «Lüüchte» aus Jestetten. Hallau Seit einigen Jahren ¿nden jeweils im November zwei Aufführungen der Theatergruppe aus dem benachbarten Deutschland im Gemeindehaussaal in Hallau statt. Regie führt dabei Christian Tröller. Die Schauspieler kennt das treue Publikum grösstenteils bereits und wer die Lüüchte schon einmal gesehen hat, der weiss, dass ein Theaterabend mit ihnen ein Garant für beste Unterhaltung ist. Das Stück «Zu früh getraut» ist eine turbulente und temporeiche Verwechslungskomödie in zwei Akten vom Autor Klaus Mitschke. David Brandstein, ein Arzt aus New York, hat es nicht leicht. Am Morgen nach seiner exzessiven Junggesellenabschiedsparty ¿ndet er sich mit einem riesigen Kater und einer unscheinbaren Urkunde in der Hand wieder, die besagt, dass er wohl in der Nacht zuvor die junge Florence, das hübsche Mädchen aus der Torte, geheiratet hat. Es bleiben ihm nur wenige Stunden, um mit Hilfe seines zynischen Freundes Ian die Eheschliessung rückgängig zu machen.

Schauspieler aus Jestetten.

(Bild: zvg)

Dabei ist es nicht gerade hilfreich, dass seine Verlobte, sein Vater und seine zukünftige Schwiegermutter nichtsahnend zu Besuch kommen, um die richtige Hochzeit vorzubereiten. David und Ian ziehen alle Register, um die sich unweigerlich anbahnenden Verwirrungen, Verwechslungen und Verstrickungen zu beseitigen und den Weg zum Traualtar freizuräumen. Wird ihnen das wohl gelingen? (sim) Spieldaten und Vorverkauf: Die Lüüchte werden am 16. und am 21. November, um 20 Uhr in Hallau spielen. Der Vorverkauf startet am 1. November im Restaurant Gemeindehaus in Hallau, Telefonnummer 052 681 33 60.


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Internationaler Musikgenuss ÂŤMusik – unsere HeimatÂť lautet der Titel eines aussergewĂśhnlichen Konzerts, das AM3AMSTAG .OVEMBERIN der Randenhalle Schleitheim stattďŹ ndet. Schleitheim Der grenzĂźberschreitende musikalische Abend mit ChĂśren von (h)enne und denne sowie der Stadtmusik StĂźhlingen und dem Musikverein Schleitheim Âżndet im Rahmen der Ausstellung ÂŤHeimat – (h)enne, denne, anderswo?Âť statt. Im ersten Konzertteil erfreuen zunächst der Frauenchor Schleitheim und der Kirchenchor StĂźhlingen mit heimatlichen Weisen. Danach gibt es im wahrsten Sinne des Wortes grenzĂźberschreitenden Musikgenuss. Der Sängerbund StĂźhlingen konzertiert mit dem Singkreis Randental und der Männergesangverein Bettmaringen formiert sich gemeinsam mit dem Männerchor Schleitheim-Beggingen zu einer sangesfreudigen Grossgruppe.

Ausserdem wird es ein von allen Sängerinnen und Sängern intoniertes Heimatlied geben. Nach der Pause schlägt die grosse Stunde der Blasmusik. Dirigent Erich Stamm hat Stadtmusik und MV Schleitheim zum Grenzlandorchester vereint. Fßr mich ist es ein Traum, einmal ein so grosses Orchester dirigieren zu dßrfen!, erklärt er voller Vorfreude. Seine Bigband auf Zeit besteht aus knapp sechzig Musikerinnen und Musikern, die schon mehrfach mit grosser Motivation gemeinsam geprobt haben. Auf dem Programm stehen facettenreiche blasmusikalische HÜhepunkte, die fßr beste Stimmung sorgen dßrften. In der Wundertßte stecken unter anderen Ohrwßrmern wie der Florentine marsch, Soul Bossanova, Trumpet Fiesta und BÜhmischer Traum. Natßrlich gibt es immer wieder Soloeinlagen. Gudrun Schirmer und Bruno Werner fßhren als frÜhliches Moderatorenpaar durch den Abend. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, die Randenhalle ist ab 19 Uhr geÜffnet. (jbs)

Der Sängerbund Stßhlingen und der Singkreis Randental konzertierten schon Üfters gemeinsam. (Bild: jbs)

Donnerstag, 31. Oktober 2013

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Empfang der

80 Jahre Emil Robert MĂźller-Zoller, LĂśhningen

Bolshoi-Ballettschule

Am vergangenen Montag, den 28. Oktober, feierte unser Vater, Emil Robert Mßller-Zoller, seinen 80. Geburtstag. Vieles hast Du in Deinem Leben erlebt und erreicht – viel SchÜnes – manchmal aber auch Enttäuschungen. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg geboren, hast Du mit Deiner Mutter und Deiner Schwester Maria schon bald gelernt, mit kleinen Kinderhänden anzupacken. Auch Deine beiden anderen Geschwister, Erika und Franz, haben wacker im elterlichen Betrieb mitgeholfen – wann immer Bedarf war. Dein Vater wurde damals unter die Schweizer Fahne in den Aktivdienst gerufen, was bereits in jungen Jahren die Mithilfe der ganzen Familie beanspruchte. Eine harte, entbehrungsreiche Zeit prägte viele Deiner Lebensjahre, was sich bei der Gestaltung Deiner Lebensbahn und bei Deinen Erzählungen bis zum heutigen Tag bemerkbar macht. Deine Jugend verbrachtest Du ohne Handy, Computer, Fernseher und Ferienreisen. In der Landwirtschaft waren strenges Handwerk und lange Arbeitstage angesagt. Keine PS-starken Motoren trieben die Maschinen an. Damals war Deine Familie froh, wenigstens auf die Hilfe von einem PS vertrauen zu kÜnnen.

Diese Woche sind Tänzerinnen und Tänzer der

Im Jahre 1959 kam dann die Hochzeit mit Hilde Zoller aus Beringen. Drei Kinder erfßllten das Familienglßck. Schon damals, beim gemeinsamen Gang zur Kirche, erwies die Musikgesellschaft LÜhningen dem Eheglßck alle Ehre und spielte zur feierlichen Umrahmung des Festes mit stattlicher Formation auf. Am Abend des 28. Oktober 2013 war es dann wieder soweit. Wir durften im Elternhaus Talegg die Musikgesellschaft empfangen. Welch eine Freude! Sie brachten Dir und den Gästen ein konzertantes, wßrdiges Geburtstagsständchen. An dieser Stelle gebßhrt der Musikgesellschaft LÜhningen ein grosses DankeschÜn. Bei Speis und Trank wurde der runde Geburtstag in vollen Zßgen genossen und bald waren die letzten Feierstunden verklungen. Lieber Vater Emil – mit viel Herz, Verstand und Humor hast Du mit unserer, im Mai 2012 verstorbenen Mutter, uns immer ein warmes, sicheres und glßckliches Zuhause beschert. Dein Leben hat Dich mit vielen Erfahrungen geprägt. Auch heute noch schätzen wir deine sehr guten Ratschläge und Ideen. Wir wßnschen, dass es Dir noch lange gesundheitlich gut geht und sich die Gebrechen des Alters nur wenig bemerkbar machen. Bleib so wie Du bist und noch lange in unserer Mitte. Alles Liebe und Gute. Deine Kinder Monika, Beat und Bernhard sowie Deine Schwieger- und Enkelkinder

Bolshoi-Ballettschule aus Joinville in Schaffhausen zu Besuch. Schaffhausen Diesen Montag emp¿ngen Vertreter von Kanton und Stadt sowie des Vereins Partnerschaft Schaffhausen-Joinville die Companhia Jovem der Bolshoi-Ballettschule aus Joinville (Brasilien) im Haus der Wirtschaft in Schaffhausen. In dieser Woche gibt die Truppe der renommierten Ballettschule im Stadttheater ein exklusives Gastspiel. Schaffhausen pÀegt mit der brasilianischen Stadt Joinville, die vor rund 160 Jahren von Schaffhauser Emigranten mitgegrßndet wurde, eine Partnerschaft. Dank dieser Zusammenarbeit trat die Companhia Jovem der einzigen ausserhalb Russlands liegenden Bolshoi-Ballettschule am Mittwoch im Stadttheater Schaffhausen auf. Eine weitere Vorfßhrung ist am Samstag, 2. November geplant. Um die Delegation der Bolshoi-Ballettschule willkommen zu heissen und um das neuste gelungene Partnerschaftsprojekt zu wßrdigen, lud der Kanton Schaffhausen zum Empfang ein. Regierungspräsidentin Rosmarie Widmer Gysel betonte in ihrer Begrßssungsrede die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung der Partnerschaft vor dem Hintergrund der geschichtlichen Beziehungen. (shlz)

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Endlich gut schlafen im richtigen Bett! Im Rahmen der Spezial-Schlafwoche bei der Ernst Wanner AG ďŹ nden Menschen mit Liege- und Schlafproblemen kompetenten Rat und das auf sie zugeschnittene Bettensystem. Von Simon Tottoli Um die vielen kleinen und grossen Herausforderungen unseres hektischen Alltags zu bewältigen, sollte man ďŹ t und munter sein. Dazu braucht es erholsame Nächte. Viele Menschen schlafen aber sehr schlecht ein und leiden während der gesamten Nacht unter Verspannungen und SchlafstĂśrungen. Wer jetzt denkt, das hänge mit Stress zusammen, liegt in den meisten Fällen sicher nicht falsch. Doch oft ďŹ ndet sich die Wurzel des Ăœbels in erster Linie bei der falschen Schlafunterlage. Denn genauso individuell wie wir Menschen selbst sind auch unsere Liege- und SchlafbedĂźrfnisse. Durch falsche Lagerung auf einer unpassenden Schlafunterlage wird zum Beispiel der Tiefschlaf gestĂśrt. Die richtige Unterlage fĂźr sich selbst aus der Vielzahl aktueller Bettensysteme und -modelle zu ďŹ nden, gestaltet sich aber alles andere als einfach.

PersĂśnliche Beratung gehĂśrt dazu: Wer Liege- oder Schlafprobleme hat und sich an Claudia Wanner-Guhl wendet, kann sich auf eine individuelle Betreuung verlassen. Bild Thomas Wanner

Damit die Ernst Wanner AG, das bekannte und beliebte Schaffhauser Einrichtungshaus, fĂźr jeden individuellen Bedarf das perfekte Bettensystem bestimmen kann, haben sich Claudia Guhl-Wanner und ihre Mutter Esther Wanner zu RLS-Beraterinnen ausbilden lassen. Dieses KĂźrzel steht fĂźr ÂŤRichtig Liegen und SchlafenÂť und ist ein Zusammenschluss von zertiďŹ zierten

Liege- und Schlafberatern, Medizinern und Therapeuten. Auf der Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen kann unter BerĂźcksichtigung von verschiedenen Faktoren (dazu gehĂśren zum Beispiel die KĂśrpermasse) das optimale System fĂźr jede Person bestimmt werden. ÂŤDabei steht aber nicht nur ein tiefer und erholsamer Schlaf im Fokus, sondern auch die

auf die Schläferin oder den Schläfer einstellbarem Lattenrost die richtige LÜsung sein, betont Claudia Guhl-Wanner. Es mßsse also nicht immer ein teures Produkt her, um Schlaf- und Liegeproblemen entgegen zu wirken. Allgemein hätten Kundinnen und Kunden bei der Ernst Wanner AG kein Risiko: Wird nach der eingehenden Beratung das entsprechende Bettensystem gekauft, nehmen wir es während einer Frist von zehn Wochen zum vollen Kaufpreis zurßck oder tauschen es gegen eine andere LÜsung ein, wenn man keine deutliche Linderung der Probleme verspßrt.

ZertiďŹ zierte RLS-Beraterinnen: Claudia Guhl-Wanner und ihre Mutter Esther Wanner wissen Bescheid, wenn es um das richtige Liegen und Schlafen geht. Bild Thomas Wanner

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Wasser- und Luftbett-Abende am 5. und 6. November Wollten Sie schon immer mal wissen, wie es sich anfßhlt, auf einem Wasser- oder Luftbett zu liegen? Ist Ihr Wasser- oder Luftbett langsam in die Jahre gekommen und sollte bald mal ersetzt werden? Oder schlafen Sie mit Ihrem aktuellen Bettensystem nicht mehr gut? Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie einen der beiden Wasser- und LuftbettAbende bei der Ernst Wanner AG. Neben der MÜglichkeit, alle Neuheiten vor Ort zu testen, kÜnnen Sie sie sich auch kostenlos dazu beraten lassen, ob ein Wasser- oder Luftbett das Richtige fßr Sie wäre. Am 5. November und 6. November, jeweils ab 18:30 bis ca. 21:00 Uhr, empfängt Sie die Ernst Wanner AG an der Blumenaustrasse 1 zu den Wasser- und Luftbett-Abenden.

Bekämpfung von Verspannungen und Schmerzen, die aufgrund eines falschen Bettensystems sehr häuďŹ g entstehenÂť, erklärt Claudia Guhl-Wanner. Ist das perfekte Bettensystem fĂźr eine Person dann bestimmt, sollte sie es natĂźrlich testen und bei Gefallen kaufen kĂśnnen. Bei der Ernst Wanner AG ist beides kein Problem. Im grosszĂźgigen Bettenstudio des Einrichtungshauses an der Blumenaustrasse 1 kann so ziemlich jedes gängige Bettensystem ausprobiert und erworben werden. Ob ein klassisches, anpassbares Bett mit Lattenrost oder Luft-, Wasser-, Tempur- oder Boxspring-Betten: Alles ist in verschiedenen Varianten verfĂźgbar und wird von einer grossen Auswahl an Bettgestellen in diversen AusfĂźhrungen sowie kompletten Schlafzimmereinrichtungen mit Schränken, Kommoden und vielem mehr ergänzt. ÂŤJe nachdem kann Ăźbrigens ein klassisches Bettensystem mit gezielt

Eine gute Gelegenheit, unverbindlich mehr Ăźber die MĂśglichkeiten fĂźr die Beseitigung von Liege- und Schlafproblemen zu erfahren, sind die Informations-Abende, welche die Ernst Wanner AG regelmässig durchfĂźhrt. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 7. November. Melden Sie sich gleich an! Alle Details ďŹ nden Sie im Kasten.

Bekanntes Einrichtungshaus: Die Ernst Wanner AG beďŹ ndet sich an der Blumenaustrasse 1 in Schaffhausen. Hier ďŹ nden auch die kostenlosen Info-Abende zu Liege- und Schlafproblemen statt. Bild Thomas Wanner

Informations-Abend zum Thema Liege- und Schlafprobleme Die Ernst Wanner AG fĂźhrt regelmässig kostenlose Informationsabende zu Liege- und Schlafproblemen durch. In ungezwungener Atmosphäre (an diesen Abenden ďŹ nden keine Verkäufe statt) tauchen Sie mit Claudia Guhl-Wanner in die interessante Welt des Liegens und Schlafens ein. Dabei werden spannende Fragen rund um das so wichtige Thema Schlaf behandelt und natĂźrlich beantwortet. Angefangen bei den Ursachen von Liege- und Schlafproblemen, Ăźber die Eigenschaften der zahlreichen Bettensysteme bis hin zu den MĂśglichkeiten, wie man seinen Schlaf verbessern kann, ohne viel Geld investieren zu mĂźssen. Der nächste Informationsabend zum Thema Liege- und Schlafprobleme ďŹ ndet am 7. November ab 19:00 Uhr an der Blumenaustrasse 1 statt. Anmeldungen nimmt die Ernst Wanner AG gerne telefonisch (052 632 10 10), via E-Mail (claudia. guhl@wannerdeko.ch) oder unter www. gesuenderschlafen.ch entgegen.


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Wohnüberbauung BärenLandzeitung» hat mit Projekt-

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acker. Die «Schaffhauser leiter Sandro Hengartner über die Überbauung gesprochen. Schaffhauser Landzeitung: Die «ixtegra» baut in Beringen zurzeit die Wohnüberbauung Bärenacker. Was wird hier alles gebaut? Sandro Hengartner: Es entstehen in einem dreistöckigen Gebäude 11 Wohnungen. Davon sind zwei Wohnungen mit 3.5 Zimmer ausgestattet. Die restlichen 9 Wohnungen haben 4.5 Zimmer. Es gibt eine Tiefgarage mit 13 Abstellplätzen und natürlich auch Gartenfläche für die Bewohner des Erdgeschosses. Wann ist die Überbauung fertiggestellt, wann können die Käufer einziehen? Auf den 20. Dezember ziehen die ersten 7 Käufer ein. Mitte Januar die restlichen. Nur eine Wohnung ist noch nicht verkauft.

Wieso sollte sich jemand gerade für eine Wohnung im Bärenacker entscheiden?

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Die Wohnungen liegen eigentlich noch im alten Dorfkern von Beringen. Ausserdem sind viele Läden in unmittelbarer Nähe. Trotzdem hat man einen wunderschönen Ausblick ins Klettgau und ist nur einen Bauernhof von der Natur entfernt. Die Schleitheimerstrasse ist zwar sehr nah. Die Wohnungen sind aber gegen Süden und Westen ausgerichtet, wo es nur sehr ruhige Strassen gibt Beringen boomt in letzter Zeit stark. Überall wird gebaut. Wieso ist Beringen aus Ihrer Sicht so beliebt zurzeit? Beringen ist sehr stadtnah und trotzdem auf dem Land. Die ganzen ÖV-Anschlüsse sprechen für das Dorf.

(Bilder: zvg)

ten inne. Unter anderem waren sie auch bei der BBC-Halle oder dem Gewerbe- und Wohnhaus «Diana» hinter dem Bahnhof Schaffhausen verantwortlich. Wie sieht es im Klettgau aus? Welche Ihrer Projekte kennt man hier besonders gut? Aktuell ist sicher das sich im Bau befindende Oberstufenschulhaus in Beringen am bekanntesten. Wir haben auch aber die Gemeindeverwaltung und den Coop in Neunkirch realisiert. Planen Sie schon neue Projekte im Klettgau? Bis jetzt haben wir noch nichts in der Pipeline. Wollen dies aber sicher nicht ausschliessen.

Sie hatten bereits die Bauführung und Projektleitung bei bekannten Projek-

VIELEN DANK FÜR DEN AUFTRAG

(Interview: daz)

MFH Bärenacker Beringen – Mehrfamilienhaus mit 11 Eigentumswohnungen. – Massivbauweise, 3-geschossig plus Attika. – Massivbau mit Stahlbetondecke, WärmedämmVerbundsystem mit Feinputz. – Dachgeschoss als zurückversetztes Attikageschoss mit Dachterrassen. – Flachdach (extensiv begrünt).

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Aktuelles vom Bauernhof Streicher Was arbeiten wir momentan auf unserem Bauernhof? …immer noch Kartoffelernte! Durch die Wetterkapriolen sind gute Erntetage selten. Auch die Erntemenge entspricht etwa nur der guten Hälfte des letzten Jahres. Wider Erwarten sind die Kartoffeln in den letzten Wochen jedoch noch gewachsen, so dass wir Ihnen auf unserem Wochenmarkt

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