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Vorstand

Liebe Sportsfreunde......................... Franz Benz Zur letzten Ausgabe unseres „Freiwurfheftes“ in dieser Saison möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich im Nahmen des Vorstandes bei allen, die uns in der abgelaufenen Saison unterstütz haben, zu bedanken. Die Saison war für uns alle recht umfangreich und wir, als Abteilung, können mit dem Erreichten sehr zufrieden sein. Die Erfolge beruhen natürlich auch darauf, dass wir eine motivierte Abteilung sind, bei der sich Spielerinnen, Spieler, Trainer, Betreuer, Eltern, Sponsoren, Schiedsrichter und Zeitnehmer sehr stark in die Abteilungsarbeit einbinden. Dafür möchte sich der Vorstand nochmals bedanken. Mit der am 30.03.04 stattgefundenen Jahreshauptversammlung haben die Abteilungsmitglieder eine neue Struktur verabschiedet, die die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft stellt. Als Abteilungsleiter sei mir ein Schlüsselwort erlaubt, in dem ich einmal das Niveau rund um den Handball aufgreifen möchte. Ich selbst habe den Handballsport als sportlichen Vergleich zwischen zwei Teams, ausgetragen auf dem Spielfeld, unter Anwendung der geltenden sportlichen Regeln, kennen und spielen gelernt. Daraus ergaben sich im Laufe der Zeit auch

[Heft 12 - Saison 2003/04]

Kontakte und Freundschaften. Aber umso trauriger stimmt mich das, was ich teilweise in der agbelaufenen Saison auf dem Spielfeld oder von den Zuschauerrängen gesehen bzw. gehört habe. Das hatte nichts mehr mit dem sportlichen Vergleich auf dem Spielfeld, geschweige denn mit fairem respektvollem Umgang miteinander zu tun. Da werden die Schiedsrichter von Zuschauern angepöbelt wegen angeblicher Fehlentscheidungen oder Benachteiligung der eigenen Mannschaft. Spieler nörgeln herum und provizieren ihre Gegenspieler mit tilweise unschönen Äußerungen oder nehmen bewusst die Verletzung des Gegenspielers in kauf. Muss das denn sein ? Wo ist das Niveau geblieben. Ich kann nur an jeden Spieler und Zuschauer appellieren, einmal in sich zu gehen und sein eigenes Verhalten zu überprüfen und sich in die Situation eines Schiedsrichter oder Spielers zu versetzen. Findes man das dann immer noch cool ? Auf das die nächste Saison niveauvoller und mit gegenseitigem Respekt abläuft verbleibe ich mit sportlichem Gruß

Franz Benz, Abteilungsleiter 1


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Damen 1

Abschlussbericht der 1. Damenmannschaft

Was gibt es am Ende einer Runde zu schreiben? Sportlich gesehen gibt es Fakten ( Siege, Niederlagen, Tore usw. ) z. B. den erreichten 7. Tabellenplatz. Klar wäre zumindest auch der 5. drin gewesen, doch wurde das ein oder andere Spiel einfach „verpennt“. So ist das eben im Sport ( das passiert übrigens auch Bundesliga Mannschaften ) und manchmal auch im echten Leben. Doch ausgezeichnet hat sich die Truppe von Trainergespann Günter Schmitt und Steffi Herberth durch ihren guten Zusammenhalt. Es gab in der vergangenen Saison keinerlei Spannungen innerhalb der Mannschaft, die nicht zu regeln gewesen wären. - Und das unter fast nur Frauen ist besonders erwähnenswert – Günter und Steffi sorgten durch ergänzende Trainingseinheiten für Kondition, Ballsicherheit, manchen Schweißausbruch und ab und an mal für Entspannung. Auch außerhalb der Halle war die ein oder andere Aktion ( Cocktail Abend, Frühstück, das Bierchen danach...) sicherlich für den Zusammenhalt der Aktiven von [Heft 12 - Saison 2003/04]

Vorteil. Insgesamt gesehen ist eine gute Saison zu Ende gegangen, an die sich die ein oder andere auch später noch gerne erinnern wird. Kleine organisatorische Mängel ( wo sind eigentlich die Bälle?, wie kommen wir in welche Halle?, wer hat eigentlich die Trikots?) gibt es natürlich noch zu beheben. Schön war es auch bei Heimspielen ( und teilweise auch Auswärts) meistens eine tolle Zuschauerkulisse zu erleben. ( da interessiert es Leute wie wir spielen !!) Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle an „unser“ Publikum. Wir hoffen das sie uns erhalten bleiben, ebenso wie Günter und Steffi, bei denen fest steht, dass sie auch die nächste Saison als Trainergespann den Damen zur Verfügung stehen. Das ist super !!! Nun wünschen sich alle Aktiven eine ähnlich harmonische Saison 04/05, und hoffen auf eine faktisch noch bessere sportliche Leistung, d. h. einen Tabellenplatz unter den ersten 5. In diesem Sinne, gute Erholung und auf ein Neues, ab Sep. 04. Gaby Abé 3


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Damen 2

SG Arheilgen - FSG Büttelborn III Auch im letzten Saisonspiel der 2. Damenmannschaft gegen die FSG Büttelborn konnten leider keine Punkte geholt werden. Gehandikapt durch mehrere leicht verletzte Spielerinnen konnte nicht die gewohnte Leistungen abgerufen werden. Zur Pause stand der Halbzeitstand von 1:9 auf der Ergebnistafel, in der 2. Hälfte lief es dann aber endlich etwas besser. Nun wurden das Tor getroffen und es gelang Tor um Tor aufzuholen, bis der Zwischenstand von 8:11 erreicht war. Aber der Abstand war zu groß, das Endergebnis lautete 11:15. Auch wenn wieder kein Sieg erreicht

wurde, war es doch erfreulich, dass wenigstens die 2. Hälfte des Spiels klar gewonnen werden konnte. Die SGA Tore warfen: Siggi Breidert 5, Tanja Bieker und Julia Häse je 2, Sabrina Eichner und Caro Schmitt je 1. Die 2. Damenmannschaft ins Leben zu rufen war genau der richtige Schritt, denn hier lautet das Motto: „Erlebnis vor Ergebnis“, es macht allen Spielerinnen und ihren vielen Fans immer wieder großen Spaß ihre Spiele im Sportzentrum zu bestreiten. Und mit viel Elan geht es dann wieder in die neue Saison 2004/05!

Tabelle Damen 2 - Bezirksliga C Nr 1 2 3 4 5

Mannschaft TSV Pfungstadt TSV Goddelau GSG Büttelborn III SKG Bausheim SG Arheilgen II

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Spiele 8/8 8/8 8/8 8/8 8/8

11:15

+ 6 5 4 4 0

= 1 1 0 3 1 3 0 4 0 8

Stand: 13.04.04 Tore 127: 95 121:104 101: 94 111: 121 88: 134

D 32 17 7 - 10 - 46

Punkte 13 : 3 10 : 6 9: 7 8: 8 0 : 16

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Tabellenspiegel

Tabellenspiegel Stand: 13.04.04 Tabelle Herren 1 - Bezirksoberliga Nr 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

Mannschaft Spiele SV Erbach 22/ 24 HC VfL Heppenheim 22/ 24 TSV Modau 21/ 24 SKV Mörfelden 22/ 24 SG Arheilgen 22/ 24 HSG Langen 22/ 24 TV Lorsch 22/ 24 SKG Ober-Mumbach 22/ 24 HSG Trebur/Geins. 22/ 24 SKG Bauschheim 22/ 24 SG Egelsbach 22/ 24 TSV Goddelau 23/ 24 TV Groß-Rohrheim 22/ 24

+ 17 14 14 13 12 12 10 9 8 8 7 6 3

= 4 2 0 2 2 0 3 2 1 1 2 1 0

1 6 7 7 8 10 9 11 13 13 13 16 19

Stand: 13.04.04 Tore 649:546 565:554 570:532 629:584 552:543 580:555 568:557 531:511 567:603 501:543 534:536 576:616 556:698

Tabelle Damen 1 - Bezirksliga A Nr 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Mannschaft FSG Büttelborn TGB Darmstadt SKG Roßdorf TV Lorsch TV Bischofsheim TSV Krumbach SG Arheilgen HSG Langen II TSG Walldorf II FSG Groß-Gerau/Do SG Bobstadt/Hof FSG Eberstadt/Eiche

Spiele 22 / 22 22 / 22 22 / 22 22 / 22 22 / 22 22 / 22 22 / 22 22 / 22 22 / 22 22 / 22 22 / 22 22 / 22

+ 18 16 15 14 11 10 9 7 6 6 5 4

= 2 2 2 4 2 5 1 7 1 10 2 10 3 10 1 14 2 14 2 14 1 16 3 15

Mannschaft Spiele TV Groß-Gerau 20/ 22 HC VfL Heppenheim 21/ 22 SKG Rossdorf 20/ 22 SKV Mörfelden II 20/ 22 TV Asbach II 21/ 22 SVC Gernsheim 20/ 22 TV Königstädten 21/ 22 SG Arheilgen II 20/ 22 HSG Bensheim/Au 21/ 22 SG Egelsbach 20/ 22 SKV Büttelborn 20/ 22 HSG Weiterstadt/B 20/ 22

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+ 17 16 15 13 12 11 8 8 8 6 4 0

= 0 0 1 0 1 2 1 2 0 1 0 2

3 5 4 7 8 7 12 10 13 13 16 18

Punkte 38 : 6 30 : 14 28 : 14 28 : 16 26 : 18 24 : 20 23 : 21 20 : 24 17 : 27 17 : 27 16 : 28 13 : 33 6 : 38

Stand: 13.04.04 Tore 460:343 462:340 489:377 384:335 351:359 390:421 405:411 339:457 390:426 410:461 363:425 363:451

Tabelle Herren 2 - Bezirksliga C Nr 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

D 103 11 38 45 9 25 11 20 -36 -42 -2 -40 -142

D 117 122 112 49 - 8 - 31 - 6 -118 -36 -51 -62 -88

Punkte 38 : 6 34 : 10 32 : 12 29 : 15 23 : 21 22 : 22 21 : 23 15 : 29 14 : 30 14 : 30 11 : 33 11 : 33

Stand: 13.04.04 Tore 538:383 582:464 487:424 478:384 439:418 433:406 500:519 393:458 508:541 360:447 398:502 352:522

D 155 118 63 94 21 27 - 19 - 65 -33 - 87 -104 -170

Punkte 34 : 6 32 : 10 31 : 9 26 : 14 25 : 17 24 : 16 17 : 25 16 : 24 16 : 26 13 : 27 8 : 32 2 : 38

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Miro IV

Warum darf Miro der IV. nicht mitspielen ? Mit Wehmut musste man beobachten, dass sich in unserem Vereinslokal die Wirte die Klinke in die Hand gaben. Renate Hess mit ihrer „hole in one Truppe“ der Minigolfabteilung machte dies dann aber sehr hervorragend. Hier nochmals vielen Dank von den Handballern! Dann kam ER! Damals noch auf den einfachen Namen Miro Barisic hörend. Mit seinem Partner Josko hat er die „Bredderbud“ und das Restaurant auf Vordermann gebracht. Die Herrschaften haben sich auch akklimatisiert, zumindest soweit, das Miro IV beschlossen hat: ich werde Sportler. Nun war guter Rat teuer: er kann kein Skat, die Kegler stellten ihn immer nur in den Kranz, also welche Sportart soll es sein? Er entschied sich, hier bekommt die Angelegenheit eine gewisse Tragik, für den Handballsport. Seitdem lässt er keine Gelegenheit ungenutzt, einen Spielerpass zu fordern. Fast alle Trainer hat er schon bedrängt ihn einzusetzen. Seitdem liegen keine Pässe mehr offen herum. Sicher hätte der findige Mann sich auf [Heft 12 - Saison 2003/04]

Karl Rothmers Kopiermaschine ein solches Dokument selbst zusammenstellen können, aber die Tür ist immer verschlossen! Als Torwart Steffen Henning sein weiteres SGA Engagement bespricht, schlängelt sich der Wirt an den Tisch und sagt: „Ich spiele auch nächstes Jahr“. Als Antwort hört er: „Ja klar Miro, aber du meinst spülen nicht spielen“. Danach schleicht er sich. Er hat gemerkt, wie es ist, gegen eine SGA Abwehr anzurennen. Er ändert seine Angriffstaktik, er wird zutraulich und devot! Im Rahmen der Handball-EM, seine Heimat belegt den 4.Platz, legt er sich den Namen Miro der 4. zu (übrigens- Sieger dieses Wettbewerbs wurde das Handballmutterland!). Mit diesem Künstlernamen versehen (auch Pele ist eigentlich Edson Arantes de Nascimento), schleicht er sich wieder an den Verhandlungstisch. Er behauptet die Preise aus seiner Heimat zu kennen. Dies bedeutet: -gültiger Pass mit dem Vermerk „Militärdienst abgeleistet“ EUR 18.000,9


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Miro IV.

Warum darf Miro IV................. Fortsetzung -sowjetisches Atom U-Boot (fahrund tauchbereit) EUR 1.500.000,(Für das obige Produkt wurden vom Hersteller keine Angaben zur Auftauchfähigkeit gemacht), -1 Stange West

EUR 4,50

-Rolex (mit Echtheitszertifikat aller auf dem Balkan amtierenden Regierungen) EUR 7,90 Nun spricht er mit dem, der sich nach neuen Spielern umsieht. In diesem gewinnt der Finanzmensch die Oberhand über den Handballer, man beginnt zu schachern. Das zücken einer Schnupftabakdose beeindruckt den SGA Mann nicht im Geringsten. Bereits am frühen Morgen hat ein Mitarbeiter von Schreibwaren Beyer darauf hingewiesen, dass der Wirt die Marke „Ozona“ gekauft hat. Man ist also auf „Hütchenspielertricks“ vorbereitet! Die Zahlen liegen auf dem Tisch: EUR 15.000 in bar, Gesamtausstattung (Trainingsanzug, Trikot, Schuhe, Knieschützer) für jeden SGA Spieler/in, lebenslanges Essens[Heft 12 - Saison 2003/04]

recht der Familie Gimbel, und die Tape/Eisspray Kosten der 1. Herrneigentlich der teuerste Posten. Miro IV, kennt die Preise tatsächlich, sagt spontan zu. Aber wie alle Wildmosers dieser Welt hat er keine Garantien. Er kann nicht belegen, dass im Jahre 2038 Alexandra Gimbel, nach stundenlangem Studium der dann hundertseitigen Speisekarte ihre Tomatensuppe bestellen kann. Diese Bestellung hat sie auch in den letzten 35 Jahren gemacht. Er weis nicht, ob er dann noch Vereinswirt ist. Nun bekommt er zu hören: „Wir planen aber langfristig, deshalb sollten wir das Gespräch nun beenden, probier es doch mal im Bundestag die können dich sicher gut gebrauchen“. Somit sind die Verhandlungen gescheitert. Es wird sicher wieder neu gesprochen, dies wird dann aber, so sind die Usancen, teurer. Der SGA Unterhändler ist sich gewiss, der kommt wieder. Er liest in dem guten Miro IV wie in einem Buch. Sicher wird er probieren nach der Olympiade in Athen seine Künstlernamen anzupassen und dann einen 11


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Miro IV.

Warum darf Miro IV........................ Fortsetzung neuen Vorstoß zu unternehmen. Leider weis der gute Mann vom Balkan nicht, dass kein deutsches Standesamt den Vornamen –Miro Vorrundeanerkennen wird. Auf der anderen Seite forciert er auch die Möglichkeiten seinen Einsatz per Dekret zu befehlen. Es ist bekannt dass Karl Rothmers Schmerzgrenze für die Namensrechte des SGA Sportzentrums bei EUR 150.000,- liegen. Sollte dies so kommen würden wir in der Runde 2004/05 unsere Heimspiele in der „Miro IV Mermorial Arena“ bestreiten. Aber vielleicht wird Miro IV auch nicht die Zeit bis Athen gelassen. Vermutlich wird schon im April der Unterhändler (mit der Dänin im Windschatten) bei ihm erscheinen. Wenn die Dänin dabei ist, heißt es aufgepasst! Nun wird knallhart gesprochen, es geht nicht um Klicker. Die beiden werden abklopfen, wie wichtig ihm das Handballspiel ist, er wird sich vorkommen wie vor dem Haager Tribunal. Falls das Urteil zufriendenstellend ausfällt, hat er die Chance mit den beiden ein alle Seiten befriedigendes Interessenpaket zu schnüren. [Heft 12 - Saison 2003/04]

Denn die Handballer hatten schon viele, die Geld wollten, die haben nie hier gespielt. Einer der auch noch zahlen will, den hatten wir noch nicht, hier muss man vorsichtig sein und prüfen wie weit die Freundschaft zum Handballsport geht. Letzte Woche wurde man Ohrenzeuge als der pfiffige Mann mit Davor Suker in Kroatien telefonierte. Dies musste man auch hören, denn die Jungs brüllen so laut, dass man vermutet es wäre kein Telefonkabel dazwischen. Es kam der Einwand von Trainer Lang, wenn der schon einen Kroaten holt, sage ihm bitte, wir brauchen einen Handballer. Hier lag der Trainer falsch. Davor Suker ist als Fussballer nicht mehr aktiv. Sehr aktiv ist er aber als Produzent der –Davor Suker Line-, einem Fachartikelhersteller für Trikots, Trainingsanzüge, Bälle und Schuhe. Nun weis der Unterhändler, er hat sich schon eingekleidet!!!!!!!!!!!!!!!!!! Unterhändler Karlheinz Gimbel

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Für das Freiwurfheft Saison 2004/05 suchen wir eine/n Mitarbeiter/in Folgende Fähigkeiten sollten vorhanden sein: · Eine journalistische Vorbildung ist nicht unbedingt nötig (schadet aber auch nicht, wenn vorhanden) · Kreativität, Witz und Humor · einigermaßen fehlerfreie Rechtschreibung · Teamfähigkeit · Spürsinn · Kritikfähigkeit Wir bieten: · keine finanzielle Unterstützung · Nettes Team · Artikel werden (fast) unzensiert abgedruckt · Journalistische Freiheit ist garantiert · Regelmäßig nette Sitzungen, bei dem man so ganz nebenbei immer das Neueste aus der Abteilung erfährt! Infos und Bewerbungsunterlagen an: Sabinegimbel@aol.com oder AvEgmond@web.de

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Übernachtungsturnier

Übernachtungsturnier 2004 Vom 11.-13.06. in Niederbühl (bei Rastatt) Dieses Jahr fährt die SGAHandballabteilung mit allen Jugendmannschaften in den Südennach Niederbühl!

Am Freitag, den 11.06. werden ca. 200 Handballer in 4 Bussen den SGA Parkplatz verlassen. Vollbepackt mit Zelten, Schlafsäcken, Isomatten und ihren Sporttaschen! Ab geht es ins Badische Land, hinter Karlsruhe werden wir den kleinen Ort Niederbühl bevölkern! Insgesamt 14 Jugendmannschaften und jeweils ein Damen- und Herrenteam, bestehend aus den Betreuern, hat die Jugendleitung für das große Rasenturnier angemeldet. Das Turnier der A- und B- Jugenden und das der Trainerteams findet am Samstag statt, während die Jüngeren da noch die Umgebung (z. B. das naheliegende Schwimmbad) unsicher machen können. Für sie geht es dann handballmäßig am Sonntagmorgen [Heft 12 - Saison 2003/04]

los! Sicher werden wir auch diesem Turniersprechen mehrfach auf die richtige Aussprache unseres Vereins (ARHEILGEN) aufmerksam machen müssen, aber bis zum Ende eines Wochenendes hat es bisher jeder verstanden! Auch einige Turniersiege sollten herausspringen, doch der Spaß steht ganz klar im Vordergrund. Wenn dann alle am Sonntagabend gegen 19:00 Uhr wieder zurück in Arheilgen sind, liegen zwei (fast) schlaflose Nächte, jede Menge Handball und viele Erlebnisse hinter uns, von denen dann noch Jahre später erzählt werden kann. Jeder der nicht dabei sein kann oder will, wird einiges versäumen.

Aber noch ist genug Zeit sich anzumelden, denn gleich nach dem Power-Turnier werden die Anmeldezettel verteilt werden, wo dann auch alle wichtigen Infos draufstehen. 15


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Vorstand

JVA - Handball-Abteilung Weichen für die Zukunft gestellt Gut besucht ging man in die diesjährige Jahreshauptversammlung der Handball-Abteilung. Nach Begrüßung durch den Abteilungsleiter Franz Jürgen Benz und Feststellung der Beschlussfähigkeit folgte der Dank an Alle, die die Abteilung tatkräftig unterstützt haben. Nach den einleitenden Worten folgte der Bericht des Vorstandes über das abgelaufene Jahr, wobei die Verantwortlichen der einzelnen Bereiche über die Ergebnisse ihrer Arbeit berichteten. Erfreulich ist die positive Entwicklung im Damen- und Herrenbereich in der noch laufenden Spielrunde. Sowohl die Damen als auch die Herren stehen in ihren jeweiligen Klassen sehr gut da und mit den geplanten strukturellen Veränderungen wird sich dies in der Zukunft sicher noch positiver entwickeln. Besonderer Dank gilt hier allen Trainern und Verantwortlichen ohne die diese positive Entwicklung nicht möglich gewesen wäre. Nicht weniger erfolgreich waren [Heft 12 - Saison 2003/04]

Franz Benz

und sind unsere Mannschaften im Jugendbereich dank der sehr aktiven Jugendleiterinnen Sabine Gimbel und Sigrid Breidert nebst Trainer- und Elternschaft. Auch hier waren Mannschaften, sowohl im weiblichen als auch im männlichen Bereich, bis in die höchsten hessischen Klassen (Oberliga, Landesliga) vertreten und schlugen sich recht achtbar. Abgerundet wurde der Bericht der Jugendleitung mit den Ausführungen über die Unternehmungen ( W e i h n a c h t s f e i e r, Ü b e r n a ch tu n g s tu r n i e r, ect.), die neben den vielen Handballaktivitäten noch geboten wurden. Mit dem Bericht der Rechnerin (Anni van Egmond) konnte den anwesenden Mitgliedern ein Einblick in die finanzielle Situation der Abteilung gegeben werden. Nach der Entlastung des Vorstandes wurden verschiedene Anträge hinsichtlich der strukturellen Veränderung im Abteilungsgefüge mit einstimmiger Mehrheit durch die anwesenden Abteilungsmitglieder 17


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[Heft 12 - Saison 2003/04]


Vorstand

JVA - Handball-Abteilung Fortsetzung verabschiedet. Mit diesen Veränderungen sehen wir die Weichen für die Zukunft gestellt und denken, dass hiermit die Basis für ein noch leistungsorientiertes Arbeiten geschaffen wurde. Zusammensetzung Vorstand der Handball-Abteilung Abteilungsleiter: Franz Jürgen Benz Sportliche Leitung Herren: Karlheinz Gimbel

Deligierte: Franz Jürgen Benz Karlheinz Gimbel Sigrid Breidert Sabine Gimbel Anni van Egmond Gaby Abé Petra Wirth Willi Dries Olaf Bulmahn Ersatzdeligierte: Inge Hoppe Stefan Wundrack Sonja Engel

Sportliche Leitung Damen: Sigrid Breidert Sabine Gimbel Jugendleitung, männlich: Sigrid Breidert Jugendleitung, weiblich: Sabine Gimbel Schriftführer + Terminkoordinator: Michael Müller Rechnerin + Pressewartin: Anni van Egmond

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Zahlenspiegel

Die Mannschaften im Zahlenspiegel Stand 13.04.2004

Aktive Mannschaft

+

=

-

Tore

Punkte

Plazierung

Herren 1 Herren 2 Damen 1 Damen 2

12 8 9 0

2 0 3 0

8 12 10 9

546:536 367:458 405:411 96:148

26:18 16:24 21:23 0:18

5 8 7 5

Plazierung

Jugend Mannschaft

+

=

-

Tore

Punkte

A-männlich B1-weiblich B2-weiblich B-männlich C-weiblich C1-männlich C2-männlich D1-weiblich D2-weiblich D1-männlich D2-männlich E-weiblich E-männlich

4 5 2 3 6 3 4 6 5 16 2 5 5

1 2 1 3 0 1 1 1 1 1 3 1 0

13 12 7 12 12 13 11 4 9 1 9 9 12

420:492 332:345 115:174 391:460 333:397 360:443 267:401 151:136 154:228 336:205 161:194 128:150 164:206

9:27 12:26 5:15 9:27 12:24 7:27 9:23 13:9 11:19 33:3 7:21 11:19 10:24

[Heft 12 - Saison 2003/04]

9 8 8 8 7 8 AK 3 6 2 6 6 9

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[Heft 12 - Saison 2003/04]


Saison 2004/05

Jugendtrainer in der Saison 2004/05 Mannschaft

Trainingszeit

Kontakt

A-männlich 1986/87

Di 18.00 Uhr / Sportzentrum Do 19.00 Uhr / Bürgerpark

Sonja Engel Tel: 101 62 88

A-weiblich 1986/87

Mo 16.00 Uhr /Stadteil-S. Mi/Do nach Plan

Sabine Gimbel Tel: 35 17 01

B-männlich 1988/89

Di 17.00 Uhr / Sportzentum Do 17.30 Uhr / Kasinohalle

Fritz Müller Tel: 37 33 13

B-weiblich 1988/89

Mo 20.00 Uhr / Stadtteil-S Do 19.00 Uhr / Sportzentum

Rainer Geiß Tel: 71 77 46

C1-männlich 1990

Mo 17.00 Uhr / Sportzentrum Sigrid Breidert Do 18.00 Uhr / Astrid-Lindg-S Tel: 37 8 78

C2-männlich 1991

Mo 18.30 Uhr / Astrid-Lindg-S Karlheinz Gimbel Do 18.30 Uhr / Sportzentrum Tel: 35 17 01

C-weiblich 1990/91

Mi 16.00 Uhr / Sportzentrum Fr. 15.00 Uhr / Sportzentrum

Sabine Gimbel Tel: 35 17 01

D1-männlich 1992

Do 17.30 Uhr / Sportzentrum

Willi Dries

D-männlich 2 1993

Mo 17.30 Uhr / Astrid-Lindg-S Olaf Bulmahn Fr. 18.15 Uhr / Stadtteil-S Tel: 37 44 96

D-weiblich 1992/93

Mo 16.00 Uhr / Sportzentrum Christine Becker Do 17.00 Uhr / Astrid-Lindg-S Tel: 37 76 20

E-männlich 1994

Fr 15.00 Uhr / Stadtteil-S

A v Egmond Tel: 35 16 59

E-männlich 1994

Fr 14.30 Uhr / Stadtteil-S

Klaus Wesp Tel: 37 47 20

E-weiblich 1994/95

Do 16.00 Uhr / Astrid-Lindg-S Micky Hahn Fr 17.15 Uhr / Stadtteil-S Tel: 37 54 17

Minis 1996

Do 17.00 Uhr / Sportzentrum

Inge Hoppe

Tel: 37 37 09

Ha-Ki-Ga Ab 4 Jahre

Fr. 16.15 Uhr / Stadtteil-S

Roxi Benz

Tel: 7 94 82

[Heft 12 - Saison 2003/04]

Tel: 37 62 07

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[Heft 12 - Saison 2003/04]


Info / Erkannt

Neue Schiedsrichter Saison 2004/2005

Stephan Lehrmann

Jozef Bineytioglu

Lange ist es her ! Doch erkannt ? Auflรถsung vom Heft 11:

[Heft 12 - Saison 2003/04]

Stephan Lehrmann Tanja Braun 25


Jugend

Jugend-Power Turnier der SG Arheilgen vom 22. - 25.04.04

Hallenturnier für alle neuen Jahrgänge Im Sportzentrum „Auf der Hardt“ Donnerstag, 22.04.04

18:30-21:30 Uhr A-männlich

Jahrgang 86/87

Freitag,

23.04.04

15:00-18:00 Uhr E-männlich 18:30-21:30 Uhr B-männlich

Jahrgang 94/95 Jahrgang 88/89

Samstag,

24.04.04

11:00-14:00 Uhr E-weiblich 14:30-17:30 Uhr D-weiblich 18:00-21:00 Uhr B-weiblich

Jahrgang 94/95 Jahrgang 92/93 Jahrgang 88/89

Sonntag,

25.04.04

09:30-12:00 Uhr C-weiblich Jahrgang 90/91 12:30-15:00 Uhr D-männlich Jahrgang 92/93 15:30-18:30 Uhr C-männlich Jahrgang 90/91

Freundschaftsspiel

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18:30 Uhr

A-weiblich

Jahrgang 86/87

[Heft 12 - Saison 2003/04]


Aus der Vergangenheit

Weltklasse auf der Köningsposition Teil 2 Krimi von: Karlheinz Gimbel Nicht ganz so erfolgreich war Schmidt in der Nationalmannschaft. Zwar erzielte er in 98 Länderspielen zwar 484 Tore, aber die ganz grossen Merieten sind nicht dabei. Was allerdings nicht das Problem von Schmidt sondern ein generelles des deutschen Handballs in dieser Zeit war. Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass von diesen öden deutschen Handballjahren nur sehr spärlich berichtet wird. Die Recherche beschränkt sich weitestgehend auf eigene Erinnerungen, die netterweise immer wieder bei Herrn Karl Weidmann (Ehrenmitglied des DHB) und damals Mitglied der technischen Kommission des DHB hinterfragt werden durften. Ich bedanke mich hierfür in aller Form, auch wenn es mir nicht gelungen ist Herrn Weidmann zum schreiben seiner Erinnerungen zu bewegen. Mein journalistiches Medium war wie bereits erwähnt im TK ,hat also Entscheidungen bezüglich der Nationalmannschft mitgetroffen, galt als enger Vertrauter von Bundestrainer Werner Vick und kann mit mehr als 30 Jahren Abstand heute Dinge sagen, die [Heft 12 - Saison 2003/04]

damals Bomben gewesen wären. Allerdings wage ich zu behaupten, hätte er damals sein Wissen an die grösste deutsche Tageszeitung verkauft, er wäre sehr reich geworden. Im deutschen Handball mitte der sechziger Jahre spielte sich folgendes Szenario ab. Man wurde zwar immer Feldhandballweltmeister, aber eigentlich war man bei diesem Spiel mit der Schweiz und Österreich mittlerweile alleine. Im Feld wurde von März bis Oktober gespielt, das Hallenspiel erfolgte mangels ausreichender Spielstätten eigentlich nur im Notprogramm. So war es logisch, dass der Handball in der BRD Feldlastig war. Als ausgemachte Hallenspezialisten galten damals eigentlich nur der Möhringer Bernd Mühleisen und Herbert Lübking, der in Halle und Feld Weltklasse verkörperte. Ebenso folgerichtig ist, dass man als Erfinder dieses Spiels immer als potentieller Favorit zu Welttitelkämpfen fährt, dann nach den durchaus respektablen Plätzen 6/1967 und 5/1970 in totale Hektik verfällt. Bei beiden WMs war Schmidt dabei. Was sich dann nach der WM 1970 in Frankreich, 27


Aus der Vergangenheit

Weltklasse auf der Köningsposition also im Vorfeld der olympischen Spiele in diesem Lande abspielte grenzt ans perverse. Der Schaden der dem deutschen Handball zugefügt wurde ist eigentlich nicht messbar. Auslöser waren zwei Punkte. A Herbert Lübking und B die Fachwelt die sich aus drei Journalisten und den drei Ks zusammensetzt. Beginnen wir mit B: Also es gab den Herrn Teske von der Zeitung mit dem grossen B, sowie einen Jürgen Emig, heute Sportchef beim HR und Herrn Snigocki vom Zweifelhaften Dorffernsehe –ZDF-. Die drei Ks waren als Spieler schon, Schulter an Schulter, mit Werner Vick Feldweltmeister geworden. Bernhard Kempa, Trainer von Frisch Auf Göppingen, Gerd Kuchenbecker, Trainer von SG Leutershausen und Horst Käsler, Trainer in Berlin beim Traditionsverein BSV 92. Diese fünf Personen waren sich in einem einig, Bundestrainer Werner Vick muss weg. Es wurde jede Möglichkeit genutzt dies kund zu tun. Und nun, das Schicksal will es, kommt A ins Spiel, Herbert Lübking. Der Ostwestfale war über 28

Teil 2 Fortsetzung

Jahre eine Institution bei GrünWeiss Dankersen. Ende 20 hatte er Frau und Kinder zu ernähren, da kommt der Nettelstetter Textilfabrikant Hucke gerade recht. Er unterbreitet ein Jobangebot (übrigens Lübking geht in wenigen Monaten bei diesem Unternehmen in Pension) mit der Bitte noch beim Kreisligisten Tus Nettelstett zu spielen. Lübking nimmt an, nicht ahnend was dies im Pressewald bedeuten wird. Der Bundestrainer streicht Lübking aus dem Nationalteam, da er nicht mehr auf Bundesliganiveau spielt. Dies wurde von Lübking zwar akzeptiert, aber die Presse sah dies anders. Übrigens auch Vlado Stenzel strich mit Heiner Möller 1975 seinen Kapitän wegen eines Wechsels in die Oberliga. Von nun an ist der Bundestrainer Freiwild. Die drei Ks lassen Statements in alle möglichen Richtungen los, für die Presse ist Vick einfach unmöglich. DHB und Bundestraier gehen unter diesem Druck in die Knie. Im Februar 1972 wird in Erwägung gezogen, Lübking zu einem Traininslager im Rahmen der Olympiavorbereitung wieder einzuladen. Dies bringt Bernd [Heft 12 - Saison 2003/04]


Aus der Vergangenheit

Weltklasse auf der Köningsposition Munck/GW Dankersen und Hansi Schmidt auf die Palme. Sie fordern Vick auf bei seinem Standpunkt zu bleiben. Als dies nicht geschieht treten sie aus der Nationalmannschaft zurück. Die grosse Zeitung hat sofort das das Wort -Olympiarebellen-geboren. Jetzt war der Weg frei. Lübking spielte und -oh Wunder- Sepp Karrer aus Gross-Wallstadt. Die Fachwelt hätte auf dieser Position eigentlich mit dem Deutschen Meister Max Müller aus Göppingen oder dem Wallstädter Peter Kuss gerechnet. Aber Karrer hatte damals auf der Bild Torwand sagenhafte 150 km Wurfkraft erreicht und war ja in München ein toller Aufmacher für dieses „Fachblatt“. Tatsächlich gelangen dem guten Karrer, Weltmeister auf dem Grossfeld und da wirklich Klasse, 3 Feldtore während des gesamten Olympiaturniers. Hier stelle ich die Frage wäre da mit Schmidt und Munck nicht mehr als Platz 5 dringewesen? Jedenfalls nach Olympia geht der ganze Mist weiter. Keiner konnte glauben, dass es noch schlimmer werden konnte, aber mit deutscher Gründlichkeit wurde [Heft 12 - Saison 2003/04]

Teil 2 Fortsetzung

dies geschafft. Die Presse spricht nun von Olympiaversagern, bei Platz 5 fast eine Frechheit. Damals konnte man noch nicht ahnen, dass es später sogar zu B und CWeltmeisterschaften geht. Man war dort dann sogar froh knappe Siege gegen Helgo- u.Legoland zu erzielen. Das TK entschliesst sich den armen Werner Vick aus der Schusslinie zu nehmen. Er wird seines Amtes enthoben, aber nicht entlassen. Er wird Trainer der DHB Frauenmannschaft und verzeichnet dort gute Erfolge. Auch lange nach der Vickära sprechen ehemalige Spieler noch voll es Lobes von ihrem alten Trainer, der auch international als Fachmann anerkannt war. Jedenfalls probiert man die „Experten/Besserwisser“ Kuchenbecker, Kempa und Käsler ins Boot zu bekommen. Wie erwartet kneifen Kuchenbecker und Kempa. Horst Käsler der seine Kritik immer moderater formuliert hat, zeigt Mut und übernimmt das Amt, wohl nicht ahnend wie er verabschiedet wird. Auch der Berliner Didaktikprofessor Käsler wird zum Spielball der Medien. Herrn Teskes Blatt BILDET ihn mit einem Megaphon ab, die 29


Aus der Vergangenheit

Weltklasse auf der Köningsposition Überschrift lautet -ICH RUFE DEN BOMBER-. Die Aussage ist klar, der Bomber ist Hans Günter Schmidt, desweiteren nominiert „Bundesjournalistentrainer“ Teske auch gleich wieder Bernd Munck ins Team. Und beide Spieler tun es sich an. Unter Käsler wird viel probiert. Fakt ist 1974 fährt eine überalterte Westdeutsche Mannschaft in die DDR zur Weltmeisterschaft. Qualifiziert hat man sich übrigens durch Vicks 5. PLatz bei Olympia. Es gibt drei Halblinke, Schmidt der aber deutlich über seinen Zenit ist. Jo Deckarm der aber erst spielen darf wie die Endrunde schon verpasst ist. Und Armin Emrich von Frisch Auf Göppingen, den hatte zwar der ganze Ostblock erwartet, hat fast gar nicht gespielt, vermutlich weil er aus dem Kempaland kommt. Auf Halbrechts mühen sich Bernd Munck, der fällt aber nach 20 Minuten verletzt aus, und der Dietzenbacher Herbert Wehner. Eigentlich hätte auf dieser Position Jürgen Hahn/SG Leutershausen (also aus dem Kuchenbeckerland) spielen sollen, den der hatte von allen ,wie auch Emrich, die beste Vorbereitung, aber man hat ihn 30

Teil 2 Fortsetzung

einfach nicht nominiert. Jedenfalls hat dieTruppe von Prof.Käsler einen bisher noch nie dagewesenen 9.Platz erspielt. Käsler zog umgehend die Konsequenzen und trat zurück. Schmidt fühlte sich unverstanden und beschloss fortan nur noch für seinen VFL Gummersbach zu spielen. Nun hatte die Handballnation echte Probleme. Eine Mannschaft die überaltert und nicht zu gebrauchen war. Und wer will so etwas trainieren? Beide Feststellungen erwiesen sich als falsch. Es gab Spieler die man schon gebrauchen konnte, es ware halt nur wenige. Armin Emrich hatte Pech, er war dem nächsten Bundestrainer zu alt. Er führte aber nach Jahren des Sichtums die Nationalmannschaft bei der WM 1994 in Island mit Platz 5 in die Weltspitze zurück. Jürgen Hahn wurde 1976 bei der Olympiade in Montreal 4., später trainierte er u.a. die TGB, Griesheim, SG Leutershausen und Tusem Essen. Jochachim Deckarm war auch bei dieser Olympiade, dann wurde er Weltmeister und beim VFL Gummersbach der Nachfolger von Hansi Schmidt. Bei der Trainerfrage erinnerte [Heft 12 - Saison 2003/04]


Aus der Vergangenheit

Weltklasse auf der Köningsposition man sich an eine Idee die der alte Dietzenbacher Kämpe Herbert Kranz, er hatte die drei Ks wohl immer richtig eingeschätzt, schon nach Olympia 72 hatte. Laut einem Buch von Vlado Stenzel, sass dieser schon im Herbst 1972 im Wohnzimmer von Kranz, alles war klar, aber der DHB nahm Käsler. Hier heisst es , immer wenn DHB Finanzmann Sawade von Bruttozahlen sprach, dachte Stenzel in netto Dieser Fehler wurde mit 2 Jahren Verspätung korrigiert. Stenzel quittierte seinen Job beim Bundesligisten Phönix Essen und lies im DHB keinen Stein auf dem anderen. Hierin hatte der deutschstämmige Jugo Übung. Bis Ende der 60er Jahre kannte kaum ein Mensch Handballer aus Jugoslawien,Josip Milkovic und Zagmestar waren nur Experten bekannt. Dann übernahm Stenzel, 1970 war Jugoslawien WM 4., bereits 1972 Olympiasieger. Auch ist die Aussage von Kurt Klühspiess verbrieft: Der Stenzel führte Übungen ein , die hatte noch kein Mensch gesehen. Damals durfte Stenzel auch machen was er wollte und vor allem wie er es wollte. Denn der DHB war froh, [Heft 12 - Saison 2003/04]

Teil 2 Fortsetzung

dass er den charismatischen Mann hatte, er war der erste den nicht die B...-Zeitung im Griff hatte, richtiger war Stenzel hatte die gesamten Medien im Griff. Es wurde probiert und getestet. Er zauberte Oberligaspieler aus dem Hut die keiner kannte, vier Jahre später war dies anders. Da kannte jeder Handballer diese Spieler, denn da waren Waltke und Niemeyer gerade Weltmeister geworden. Man kann über Stenzel sagen was man will. Jedenfalls war er derjenige, der Deutschen das Spiel verständlich machte. Vorher haben sie nur teilgenommen. Somit kann man sagen Hallenhandball hat so richtig erst 1974 in der BRD begonnen.

Nachtrag zu Christian Gatu. Er konnte 1970 ganz leicht zu Hansi Schmidt sagen: Wenn du geblieben wärst könntest du dich jetzt Weltmeister nennen. Gatu (Gazu gesprochen) hatte leicht reden. Er war der erklärte Liebling von Staatspräsident Ceaucescu 31


Vorschau

Spielevorschau bis 22.05.2004 Heimspiele

Auswärtsspiele

Samstag, 17.04.04 18.00 Uhr Herren 2 - Büttelborn 19.45 Uhr Herren 1 - Heppenh.

Samstag, 24.04.04 15.30 Uhr Pfungstadt -Am

Do.- So., 22. - 25.04.04 Powerturnier Donnerstag, 29.04.04 19.30 Uhr Bw - SVC Gernsheim

Sonntag, 02.05.04 18.00 Uhr Am- TV Lorsch Dienstag, 04.05.04 19.00 Uhr Cm - TV Asbach

Sonntag, 25.04.04 11.00 Uhr Fürth - Bw 14.00 Uhr Biblis - Bm 16.00 Uhr Rossdorf - Herren 2 17.00 Uhr Modau - Herren 1 Samstag, 01.05.04 17.30 Uhr Walldorf - Bw Sonntag, 02.05.04 14.30 Uhr Langen - Cw 15.00 Uhr Bensh/Auer - Dm Mittwoch, 05.05.04 18.30 Uhr Büttelborn - Cw

Donnerstag, 06.05.04 19.15 Uhr Bw - Tus Rüsselsheim

Donnertag, 06.05.04 18.00 Uhr TV Büttelborn - Am

Sonntag, 09.05.04 16.15 Uhr Am - Weiterstadt/B. 18.00 Uhr Cw - Heppenheim

Samstag, 08.05.04 17.00 Uhr Siedelsbrunn - Cm

Dienstag, 11.05.04 18.30 Uhr Bm - Crumstadt Sonntag, 16.05.04 14.30 Uhr Dm - Bauschheim 16.15 Uhr Cm - Walldorf 18.00 Uhr Bm - Egelsbach Dienstag, 18.05.04 18.30 Uhr DM - Egelsbach

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Sonntag, 09.05.04 17.00 Uhr Weiterstadt/B - Bm Donnerstag, 13.05.04 19.00 Uhr Siedelsbrunn - Cw Sonntag, 16.05.04 16.00 Uhr Zwingenberg - Bw 18.00 Uhr Führt - Am Samstag, 22.05.04 13.30 Uhr TV Büttelborn - Dm [Heft 12 - Saison 2003/04]

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