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Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Statistik BFS

BFS Aktuell Sperrfrist: 19.04.2011, 9:15

11 Mobilität und Verkehr

Neuchâtel, April 2011

Schweizerische Eisenbahnrechnung 2009

Auskunft: Willy Früh, BFS, Sektion Mobilität, Tel.: +41 32 713 63 68 E-Mail: willy.frueh@bfs.admin.ch Bestellnummer: 321-0900-05

Espace de l’Europe CH-2010 Neuchâtel www.statistik.admin.ch


bfs aktuell

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

4

1

Vorbemerkungen

4

1.1

Die Finanzierung der Eisenbahnen durch die öffentliche Hand

4

1.2

Die erste Bahnreform

5

1.3

Neue Reform in Vorbereitung

5

2

Inhalt und Aussagekraft der Eisenbahnrechnung

5

Die betriebswirtschaftliche Rechnung und die volkswirtschaftliche Rechnung

6

2.2

Trennung von Verkehr und Infrastruktur

6

3

Die betriebswirtschaftliche Rechnung

7

3.1

Ertrag

7

2.1

3.1.1 Verkehrsertrag 3.1.2 Übrige Erträge 3.1.3 Beiträge

7 7 7

3.2

Aufwand

8

3.2.1 Betriebsaufwand 3.2.2 Kapitalkosten

8 8

3.3

Kostendeckungsgrad

10

3.4

Spartenrechnung

10

4

Die volkswirtschaftliche Rechnung

10

4.1

Ertrag

10

4.2

Aufwand

10

4.2.1 Kapitalkosten 4.2.2 Saldozinsen 4.2.3 Spezialfinanzierungen

10 12 12

4.3

Eigenwirtschaftlichkeit

12

4.4

Spartenrechnung

12

3


bfs aktuell

Zusammenfassung Die Schweizerische Eisenbahnrechnung des Bundes­ amtes für Statistik (BFS) weist in der betriebswirtschaft­ lichen Rechnung im Jahr 2009 insgesamt einen Über­ schuss von 415 Mio. Franken aus. Der Ertrag der betriebswirtschaftlichen Rechnung beträgt (inkl. Sub­ ventionen) 9,62 Mia. Franken; der Aufwand 9,20 Mia. Franken und der Kostendeckungsgrad 104,5%. Aus volkswirtschaftlicher Sicht, d.h. unter Ausklam­ merung der Unterstützung der öffentlichen Hand, ­erscheinen die Ergebnisse in einem anderen Licht. Sub­ ventionen gelten nicht als Ertrag. Belastet werden die Konten zudem durch den Zinsaufwand der kumulierten Defizite und der Spezialfinanzierungen (NEAT, Refinan­ zierung der SBB-Pensionskasse usw.). Die volkswirt­ schaftliche Rechnung weist einen Ertrag von 6,61 Mia. Franken und einen Aufwand von 16,23 Mia. Franken aus, was einen Eigenwirtschaftlichkeitsgrad von 40,7% ergibt. Die externen Kosten des Schienenver­ kehrs (Personen- und Güterverkehr), die bei rund 471 Mio. Franken liegen, sind in der Eisenbahnrech­ nung nicht berücksichtigt. (Referenzjahr 2007)

1

Vorbemerkungen

Das schweizerische Eisenbahnnetz wurde grösstenteils in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Die Zuständigkeit der Kantone und auch die geografische Lage der Schweiz in der Mitte Europas begünstigten den Bau eines sehr dichten Schienennetzes von über 5000 Kilometern. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts müssen sich die schweizerischen Eisenbahnen nun neuen Herausforderungen stellen. In erster Linie müssen sie weiterhin für ein qualitativ hoch stehendes Transportangebot sorgen. Um mit den anderen Transportträgern (Strassen- und Flugverkehr) konkurrieren zu können, müssen sie sich zudem ständig den Marktbedürfnissen anpassen. Als umweltfreundliches Transportsmittel tragen sie schliesslich zur Verringerung der Schadstoffemissionen durch den Verkehr bei. Diese Herausforderungen verursachen Kosten, die teils von den Benützern und teils von der öffentlichen Hand ­getragen werden. Wie die Eisenbahnunternehmen finanziert werden, ist durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen geregelt.

1.1

Die allgemeinen rechtlichen Grundlagen für die Eisenbahnunternehmungen sind im Eisenbahngesetz1 festgelegt. Seit dem Inkrafttreten des revidierten Gesetzes am 1. Januar 1996 schliesst der Bund mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) eine Leistungsvereinbarung für jeweils vier Jahre ab. In dieser Vereinbarung wird die Strategie des Unternehmens, seine Ziele und das Leistungsangebot, das in den Bereichen Verkehr und Infrastruktur geliefert werden soll, definiert. Für die finanziellen Mittel, die vom Bund für den Bau, den Unterhalt und den Betrieb der Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden, wird ein Zahlungsrahmen festgesetzt. Diese Mittel dienen zur Abgeltung der ungedeckten Kosten (Betriebsbeiträge und Abschreibungen) und zur Gewährung von Darlehen für zukünftige Investitionen. Für die übrigen konzessionierten Bahnunternehmungen2 greift der Bund auf zwei Finanzierungsarten zurück: Auf Investitionsbeiträge (Rahmenkredite) zur Finanzierung der Investitionen und auf Betriebsbeiträge, die ­einer Abgeltung der ungedeckten Kosten entsprechen (nach dem Bestellprinzip geplantes Betriebsdefizit3). Die ­Kantone übernehmen einen Teil der Betriebsbeiträge, insbesondere im Rahmen des Regionalverkehrs. Für die Finanzierung der Eisenbahngrossprojekte (Bahn 2000, NEAT, Hochgeschwindigkeitsverkehrs-­ Anschluss und Lärmsanierung der Eisenbahnen) gibt es einen speziellen Fonds (FinöV-Fonds) mit separater Kostenrechnung. Die gesamte Finanzierung, d.h. zwei Drittel der Erträge aus der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA), die für die NEAT bestimmten Mineralölsteuermittel und ein Mehrwertsteuerpromille, stammt vom Bund. Der 2008 eingeführte Infrastrukturfonds ermöglicht die Mitfinanzierung von Verkehrsprojekten in Agglomerationen, darunter auch solche des öffentlichen- und des Schienenverkehrs. Dieser Fonds wird aus Teilen der ­Mineralölsteuergelder und aus dem Ertrag der Autobahnvignetten gespiesen. Der Ausbau des Zürcher, ­Genfer und Tessiner S-Bahn-Netzes kann beispielsweise dank diesem Fonds beschleunigt werden.

1 2

3

4

 ie Finanzierung der Eisenbahnen D durch die öffentliche Hand

SR 742.101 Eisenbahngesetz (EBG) Die berücksichtigten Eisenbahnunternehmen sind auf der letzten Seite aufgeführt. Angebote, die nicht auf marktwirtschaftlichen Bedürfnissen basieren, werden subventioniert, wenn sie von der Politik ausdrücklich gewünscht werden.


bfs aktuell

1.2

Die erste Bahnreform

Das Hauptziel der ersten Bahnreform von 1999 war die Entflechtung der Aufgaben von Bund und SBB sowie die Einführung des freien Netzzugangs. Die SBB wurde ­damit zu einer Aktiengesellschaft öffentlichen Rechts und der freie Netzzugang im Güterverkehr konnte eingeführt werden. Um die Berechnung der Abgeltungen, die den Eisenbahnunternehmen gezahlt werden, gewährleisten zu können, verlangt der Bund seit der Reform eine neue Rechnungsdarstellung von ihnen, bei der zwischen den Sparten Verkehr und Infrastruktur unterschieden wird. Eine Unterscheidung zwischen Personen- und Güterverkehr wird im Allgemeinen ebenfalls vorgenommen. 1.3

Neue Reform in Vorbereitung

Durch die zweite Bahnreform soll in erster Linie die ­Finanzierung der Eisenbahninfrastruktur überprüft und vereinheitlicht werden. Es ist vorgesehen, dass die übrigen konzessionierten Eisenbahnunternehmen der SBB gleichgestellt werden. Für Investitionen in die Infrastruktur sollen die Investitionsbeiträge abgeschafft und durch Leistungsvereinbarungen ersetzt werden. Mit diesem neuen System erhofft sich die öffentliche Hand ein verbessertes Kosten-Nutzen-Verhältnis beim Einsatz öffentlicher Mittel4.

2

Inhalt und Aussagekraft der Eisenbahnrechnung

Die Eisenbahnrechnung wird seit 1975 im Auftrag des Bundesrates geführt. In den 34 Jahren seit ihrer Einführung wurde sie mehrmals geändert. Die wichtigsten ­Änderungen waren: – Die Aufteilung des Geschäftsresultats nach den Sparten Verkehr und Infrastruktur; – Der Einbezug von Spezialprojekten, die nicht aus der Rechnungslegung der Bahnen hervorgehen, wie die NEAT, Bahn 2000, HochgeschwindigkeitsverkehrsAnschluss, Lärmschutz, die Sanierung der SBB-Pensionskasse oder auch der Ausbruch von verschiedenen Tunnels; – Eine Zusammenstellung der Geschäftsresultate, die die Resultate der SBB und jene der übrigen konzessionierten Bahnunternehmungen beinhaltet. Das Hauptziel der Eisenbahnrechnung ist die Analyse der Kostenentwicklung der Eisenbahnbetriebe. Dazu werden ihre Kosten und Erträge einander gegenüber­ gestellt. Die Ergebnisse werden absolut (Überdeckung oder Unterdeckung) und relativ (Kostendeckungsgrad) angegeben.

Darstellung 1 Die zwei verschiedenen Betrachtungsebenen der betriebswirtschaftlichen und der volkswirtschaftlichen Rechnung Betriebswirtschaftliche Rechnung +

Nettoertrag

+

Nettoertrag

Betriebsaufwand

Betriebsaufwand

Kapitalkosten

Kapitalkosten

Saldozinsen

=

Über- oder Unterdeckung I

=

Über- oder Unterdeckung I

+

Beiträge der öffentlichen Hand

Zinsen für Spezialfinanzierungen

Über- oder Unterdeckung II

4

Volkswirtschaftliche Rechnung

Über- oder Unterdeckung II

Diese Informationen wurden der Website http://www.bav.admin.ch ­entnommen.

5


bfs aktuell

Grundlage für die Erstellung der Eisenbahnrechnung bilden die von den Eisenbahnbetrieben (ohne Zahnrad-, Standseil- und Strassenbahnen) ausgefüllten Erhebungsformulare und die zur Verfügung stehenden Buchhaltungsunterlagen (Geschäftsberichte, Kostenrechnungen, Anlage- und Abschreibungsrechnungen). Ab dem Referenzjahr 2008 werden die Aktivitäten der Schweizer Eisenbahnunternehmen im Ausland nicht mehr berücksichtigt, hingegen werden die Aktivitäten, die die ausländischen Bahnunternehmen in der Schweiz durchführen, in der Eisenbahnrechnung erfasst (Terri­ torialitätsprinzip). Im Jahr 2009 werden zudem vier weitere Bahnunternehmen, die hauptsächlich im internationalen Gütertransport tätig sind, einbezogen. Die berücksichtigten Bahnen sind in der Liste im ­Anhang aufgeführt. Die Angaben über die Spezialfinanzierungen und die Daten zur Berechnung des durchschnittlichen Zinssatzes (vgl. 2.1) stammen aus der Staatsrechnung. 2.1

 ie betriebswirtschaftliche Rechnung D und die volkswirtschaftliche Rechnung

Die Eisenbahnrechnung zeigt zwei verschiedene Betrachtungsebenen: die betriebswirtschaftliche und die volkswirtschaftliche Rechnung. Die betriebswirtschaftliche Rechnung basiert auf den Buchhaltungsergebnissen der Bahnen und zeigt auf, wie gut sie mit ihren Einnahmen und den Beiträgen der öffentlichen Hand ihre Kosten ­decken. In der volkswirtschaftlichen Rechnung wird ­berechnet, wie viel der Verkehrsträger «Schiene» aus ­gesamtwirtschaftlicher Sicht kostet, das heisst, wenn man davon ausginge, dass die Eisenbahnunternehmen ihre Kosten für Infrastruktur und Verkehr mit Darlehen zu Marktbedingungen selbst finanzieren müssten. Die vier wichtigsten Unterschiede zwischen der ­betriebswirtschaftlichen und der volkswirtschaftlichen Rechnung sind:

b) In der volkswirtschaftlichen Rechnung werden die kalkulatorischen Zinsen der zinslosen und zinsgünstigen Darlehen des Bundes für Verkehrs- und Infrastrukturinvestitionen berücksichtigt. In der betriebswirtschaftlichen Rechnung hingegen wird der Zinsaufwand aus der Buchhaltung der Bahnunternehmen übernommen. c) In der volkswirtschaftlichen Rechnung erscheinen die kalkulatorischen Zinsen der kumulierten Betriebsdefizite. Diese Zinsen ergeben die gegenüber der öffent­ lichen Hand über die Jahre hinweg entstandene Mittelbindung. d) In der volkswirtschaftlichen Rechnung werden die ­berechneten Zinsen für die Spezialfinanzierungen (Kombinierter Verkehr, Bahn 2000, NEAT usw.) hin­ zugefügt. Der für die oben genannten Punkte b), c) und d) a­ ngewandte Zinssatz ist ein durchschnittlicher Zinssatz, der auf der Grundlage der Bundesanleihen berechnet wird. Dieses Vorgehen entspricht methodisch der Strassenrechnung des BFS. 2.2

Trennung von Verkehr und Infrastruktur

Gemäss Eisenbahngesetz5 muss der Betrieb der Infrastruktur in den Kostenrechnungen der Eisenbahnbetriebe von den anderen Tätigkeiten getrennt aufgeführt werden. Diese Massnahme ist eine der Voraussetzungen für die Übernahme der Infrastrukturkosten durch die öffentliche Hand. Die Trennung von Verkehr und Infrastruktur wurde auch in die Struktur der Eisenbahnrechnung aufgenommen. Eine dritte Kategorie «Anderes» beinhaltet Aufwand und Ertrag der Nebengeschäfte (bahneigene Reisebüros, Dienstleistungen für Dritte, Geldwechsel, Dampfzüge usw.).

a) Die Beiträge, die der Bund, die Kantone und die ­Gemeinden an die Eisenbahnunternehmen leisten, werden in der volkswirtschaftlichen Rechnung nicht als Ertrag angerechnet.

5

6

Art. 62, Änderung vom 1.1.99


bfs aktuell

3

Die betriebswirtschaftliche Rechnung

3.1

Ertrag

Der Gesamtertrag einschliesslich Beiträge der öffentlichen Hand beträgt für das Jahr 2009 9,62 Mia. Franken. 3.1.1 Verkehrsertrag Der Verkehrsertrag der Eisenbahnen betrug im laufenden Berichtsjahr 4,09 Mia. Franken (Vorjahr: 4,24 Mia. Franken); 76,8% entfallen auf die Erträge des Personenverkehrs, 23,2% auf die Erträge des Güterverkehrs. Der Personenverkehr verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 43,9 Mio. Franken (1,4%) auf 3,14 Mia. Franken (2008: 3,09 Mia. Franken). Der Ertrag im Güter­ verkehr nahm um 195,3 Mio. Franken (17,0%) auf 0,95 Mia. Franken ab (2008: 1,14 Mia. Franken).

3.1.2 Übrige Erträge Die übrigen Erträge setzen sich gemäss Geschäftsberichten und analytischen Buchhaltungen aus folgenden Kostenstellen zusammen: Eigenleistungen für Anlagerechnung, Pacht und Miete, Betriebsbesorgungen für Dritte, Leistungen für Dritte, Beteiligungen usw. Sie verminderten sich gegenüber 2008 um 102,5 Mio. Franken auf 2,52 Mia. Franken (2008: 2,62 Mia. Franken). 3.1.3 Beiträge Der betriebswirtschaftlichen Rechnung werden auch die Abgeltungen für das Verkehrsangebot und die Leistungen für Infrastruktur gutgeschrieben. Diese Beträge ­beliefen sich für das Jahr 2009 auf 3,01 Mia. Franken und nahmen gegenüber dem Vorjahr (2,87 Mia. Franken) um 139,1 Mio. Franken zu. Im Jahr 2009 zahlten Bund, Kantone und Gemeinden den Bahnen Abgeltungen von 1,62 Mia. Franken und Leistungen für Infrastruktur von 1,39 Mia. Franken.

T 1  Betriebswirtschaftliche Rechnung 2009 2009, Millionen Franken

Unternehmensrechnung1

Spartenrechnung2

Total

Verkehr

Infrastruktur

Anderes3

Verkehrsertrag Personenverkehr Güterverkehr

4089,3 3138,7 950,64

Übrige Erträge

2520,5

Nettoertrag

6609,8

5216,0

2838,7

873,7

Total Beiträge

3010,2

1060,7

1949,5

0,0

1620,6 972,0 642,6 6,0 1389,6

1060,7 538,7 517,0 5,0 -

559,9 433,3 125,6 1,0 1389,6

0,0 0,0 0,0 0,0 0,0

9620,0

6276,7

4788,2

873,7

Betriebsaufwand Personalaufwand Sachaufwand und Verschiedenes

–6983,9 –4161,9 –2822,0

–5134,6 –2466,2 –2668,4

–3342,4 –1524,1 –1818,3

–630,8 –271,9 –358,9

Kapitalkosten Abschreibungen Zinsen

–2221,1 –1966,7 –254,4

–881,9 –751,1 –130,8

–1441,8 –1199,8 –242,0

–88,4 –15,8 –72,6

Gesamtaufwand

–9205,0

–6016,5

–4784,2

–719,2

Deckungsbeitrag I Kostendeckungsgrad I (ohne Beiträge)

–2595,2 71,8%

–800,5 86,7%

–1945,5 59,3%

154,5 121,5%

Deckungsbeitrag II Kostendeckungsgrad II (mit Beiträgen)

415,0 104,5%

260,2 104,3%

4,0 100,1%

154,5 121,5%

Abgeltungen Bund Kantone Gemeinden Leistungen für Infrastruktur Bruttoertrag

    3   4   1 2

Ohne interne Verrechnungen Mit internen Verrechnungen Bahneigene Reisebüros, Dienstleistungen für Dritte, Geldwechsel, Dampfzug etc. Abnahme des Güterverkehrsertrag infolge der Konjunkturkrise

7


bfs aktuell

T 2  Betriebswirtschaftliche Rechnung, 1990 bis 2009 Jahr

Gesamtaufwand

Nettoertrag

Saldo (Deckungs- Kostendeckungs- Beiträge beitrag I) grad I

Millionen Franken

%

Bruttoertrag

Saldo (Deckungs- Kostenbeitrag II) deckungsgrad II

Millionen Franken

%

1990

6740,1

5478,5

–1261,6

81,3

759,02

6237,5

–502,6

92,5

1991

7429,7

5998,0

–1431,7

80,7

822,02

6820,0

–609,7

91,8

1992

7965,2

6228,4

–1736,8

78,2

959,02

7187,4

–777,8

90,2

1993

8014,7

6237,6

–1777,1

77,8

2

1024,1

7261,7

–753,0

90,6

1994

8194,7

6316,9

–1877,8

77,1

1017,72

7334,6

–860,1

89,5

1995

8405,5

6192,8

–2212,7

73,7

1006,32

7199,1

–1206,4

85,6

1996

8188,8

4671,0

–3517,8

57,0

2931,83

7602,8

–586,0

92,8

1

1997

8184,2

4672,3

–3511,9

57,1

3000,8

3

7673,1

–511,1

93,8

19981

8158,3

4629,6

–3528,7

56,7

3208,23

7837,8

–320,5

96,1

19991

8028,7

4738,7

–3290,0

59,0

2653,03

7391,7

–637,0

92,1

20001

8135,8

5076,5

–3059,3

62,4

2642,53

7719,0

–416,8

94,9

2001

7668,3

5425,9

–2242,4

70,8

2551,33

7977,2

308,9

104,0

2002

7888,1

5434,4

–2453,7

68,9

2620,33

8054,7

166,6

102,1

2003

7869,6

5399,4

–2470,2

68,6

3

2631,8

8031,2

161,6

102,1

2004

8387,7

5939,7

–2448,0

70,8

2676,03

8615,7

228,0

102,7

2005

8924,8

6234,3

–2690,5

69,9

2599,23

8833,5

–91,3

99,0

2006

8652,1

6408,6

–2243,5

74,1

2612,83

9021,4

369,3

104,3

2007

9295,8

6717,2

–2578,6

72,3

2736,03

9453,2

157,4

101,7

20085

9175,9

6863,7

–2312,2

74,8

2871,13

9734,8

558,9

106,1

2009

9205,0

6609,8

–2595,2

71,8

3010,2

9620,0

415,0

104,5

1

4

3

  Zahlen angepasst an das Eisenbahngesetz SR 742.101, Änderung vom 24. März 1995, gültig ab 1. Januar 1996   Abgeltungen an SBB und KTU, inkl Tarifannäherung der KTU 3   Abgeltungen und Leistungen für die Infrastrukturen der Bahnen 4   Ab 2001 Neuberechnung gemäss Revision Eisenbahnrechnung 2000 5  Ab dem Referenzjahr 2008 werden die Aktivitäten der Schweizer Bahnunternehmen im Ausland nicht mehr berücksichtigt, hingegen werden die Aktivitäten der ausländischen Bahnunternehmen in der Schweiz erfasst (nach dem Territorialprinzip) 1 2

3.2

Aufwand

Der Gesamtaufwand setzt sich zusammen aus dem ­Betriebsaufwand (Personal- und Sachaufwand, und Verschiedenes) sowie aus den Kapitalkosten (Abschreibungen und Zinsen). Er erhöhte sich gegenüber dem Jahr 2008 um 29,1 Mio. Franken (0,3%) und betrug ins­ gesamt 9,2 Mia. Franken (2008: 9,18 Mia. Franken). 3.2.1 Betriebsaufwand Der Betriebsaufwand nahm um 246,8 Mio. Franken ab oder 3,4% und betrug im Jahr 2009 6,98 Mia. Franken (2008: 7,23 Mia. Franken). Davon entfiel auf den Personalaufwand 4,16 Mia. Franken, auf den Sachaufwand und auf Verschiedenes 2,82 Mia. Franken.

8

3.2.2 Kapitalkosten In der betriebswirtschaftlichen Rechnung werden ­Abschreibungen und Zinsen aus den Kostenrechnungen der Bahnen übernommen. Im Unterschied zur volkswirtschaftlichen Rechnung sind hier die kalkulatorischen ­Zinsen nicht berücksichtigt (z.B. auf zinslosen Darlehen, Zins auf Restwert der Anlagen usw.). Die Kapitalkosten beliefen sich im Jahr 2009 auf 2,22 Mia. Franken (2008: 1,95 Mia. Franken). Die Abschreibungen nahmen um 225,5 Mio. Franken (13%) auf 1,97 Mia. Franken zu (2008: 1,74 Mia. Franken). Der Zinsaufwand stieg im Jahr 2009 um 50,4 Mio. Franken auf 254,4 Mio. Franken.


bfs aktuell

G1

Personen- und Güterverkehrsertrag 3500

Mio. CHF Personenverkehrsertrag Güterverkehrsertrag

3000 2500 2000 1500 1000 500 0 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 © Bundesamt für Statistik (BFS)

Beiträge 3500

G2

Mio. CHF

3000 2500 2000 1500 1000 500 0 1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

© Bundesamt für Statistik (BFS)

Verkehrsertrag und Betriebsaufwand 8000

G3

Mio. CHF Verkehrsertrag Betriebsaufwand

7000 6000 5000 4000 3000 2000 1000 0 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 © Bundesamt für Statistik (BFS)

9


bfs aktuell

3.3

Kostendeckungsgrad

Für die Ermittlung des Kostendeckungsgrades in der ­betriebswirtschaftlichen Rechnung wird der Nettoertrag (6,61 Mia. Franken) vom Gesamtaufwand (9,21 Mia. Franken) in Abzug gebracht. Die Differenz (–2,60 Mia. Franken) bildet den Deckungsbeitrag I. Das entspricht ­einem Kostendeckungsgrad I von 71,8%. Zusammen mit den Beiträgen von 3,01 Mia. Franken beträgt der ­Deckungsbeitrag II +415,0 Mio. Franken und der Kostendeckungsgrad II 104,5% (siehe Tabelle 1). 3.4

Spartenrechnung

Um das Geschäftsresultat nach Sparten ausweisen zu können, werden die Zahlen der Unternehmensrechnung noch mit den internen Verrechnungen im Umfang von 2,3 Mia. Franken zwischen den Kostenstellen Verkehr, Infrastruktur und Anderes ergänzt. In der Spartenrechnung aus betriebswirtschaftlicher Sicht beträgt der Kostendeckungsgrad II für die Sparte Verkehr 104,3%, jener für die Infrastruktur 100,1% und für Anderes 121,5%.

4

Die volkswirtschaftliche Rechnung

Die volkswirtschaftliche Rechnung berücksichtigt eine angemessene Kapitalverzinsung für alle Netzteile und Anlagen (inkl. Rollmaterial) sowie die Kosten für die Verzinsung der kumulierten Aufwandüberschüsse. Diese ­Betrachtungsweise erlaubt eine Aussage darüber, wie viel Mittel die öffentliche Hand für den Verkehrsträger «Schiene» aufwendet, inkl. der entgangenen Marktzinsen für das investierte Kapital (Saldozinsen, Spezialfinanzierungen). Diese Zinsen belasten über die Jahre hinweg die ­Eisenbahnrechnung immer mehr. Obgleich die verwendete Methodik für die volkswirtschaftliche Rechnung richtig ist und sie derjenigen der Strassenrechnung entspricht, hat sie zur Folge, dass die Zinskosten mit der Zeit immer mehr Gewicht erhalten. Diese Berechnungsmethode muss richtig verstanden werden, um eine objektive Interpretation der volkswirtschaftlichen Rechnung vorzunehmen. 4.1

Ertrag

Der Ertrag wird bereits in Kapitel 3.1 ausgewiesen. Die Beiträge des Bundes, der Kantone und der Gemeinden für Verkehr und Infrastruktur werden bei der volkswirtschaftlichen Rechnung nicht als Ertrag angerechnet. 4.2

Aufwand

Der Gesamtaufwand der volkswirtschaftlichen Rechnung beläuft sich 2009 auf 10,02 Mia. Franken. Davon ent­ fallen 6,98 Mia. Franken auf den Betriebsaufwand (vgl. Kap. 3.2.1) und 3,04 Mia. Franken auf die Kapitalkosten. Zum Aufwand werden zusätzlich 4,99 Mia. Franken Zinsaufwand des kumulierten Defizits und 1,22 Mia. Franken Zinsaufwand der Spezialfinanzierungen addiert. 4.2.1 Kapitalkosten Der Buchwert gemäss Anlage- und Abschreibungs­ rechnungen der Bahnen beträgt 31,5 Mia. Franken Der Abschreibungsaufwand betrug 1,97 Mia. Franken. Auf die Anlagen des Verkehrs entfallen davon 751,1 Mio. Franken, auf die Anlagen der Infrastruktur 1,2 Mia. Franken und auf Anderes 15,8 Mio. Franken. Der Buchwert wird kalkulatorisch mit dem durchschnittlichen Zinssatz der Bundesanleihen von 3,4% verzinst. Die Zins­ belastung für das Jahr 2009 beträgt 1, 07 Mia. Franken.

10


bfs aktuell

T 3  Volkswirtschaftliche Rechnung 2009 2009, Millionen Franken

Gesamtrechnung1

Spartenrechnung2

Total

Verkehr

Nettoertrag4

Infrastruktur

Anderes3

6 609,8

5 216,0

2 838,7

873,7

Betriebsaufwand

–6 983,9

–5 134,6

–3 342,4

–630,8

Kapitalkosten

–3 037,7

–1 083,0

–1 866,3

–88,4

Abschreibungen

–1 966,7

–751,1

–1 199,8

–15,8

Zinsen

–1 071,0

–331,9

–666,5

–72,6

–10 021,6

–6 217,6

–5 208,7

–719,2

Gesamtaufwand Saldozinsen

–4 992,2

–3 445,0

–1 547,2

0,0

Deckungsbeitrag I

–8 404,0

–4 446,6

–3 917,2

154,5

Eigenwirtschaftlichkeitsgrad I

44,0%

54,0%

42,0%

121,5%

Zins auf Spezialfinanzierungen5

–1 215,8

–397,8

–818,0

0,0

Deckungsbeitrag II

–9 619,8

–4 844,4

–4 735,2

154,5

Eigenwirtschaftlichkeitsgrad II     3   4   5  

40,7%

51,8%

37,5%

121,5%

Eigenwirtschaftlichkeitsgrad I

Kalkulatorische DeckungsZinsen Spezialfinan- beitrag II zierungen

Eigenwirtschaftlichkeitsgrad II

%

Millionen Franken

%

Ohne interne Verrechnungen Mit internen Verrechnungen Bahneigene Reisebüros, Dienstleistungen für Dritte, Geldwechsel, Dampfzug etc. Gemäss Tabelle 1 Gemäss Tabelle 5

1 2

T 4  Volkswirtschaftliche Rechnung, 1990 bis 2009 Jahr

Gesamtaufwand

Nettoertrag

Saldo

Saldo-Zinsen

Deckungsbeitrag I

Millionen Franken

1990

6 740,1

5 478,5 –1 261,6

–1 746,2

–3 007,8

64,6

–1,2

–3 009,0

64,5

1991

7 429,7

5 998,0 –1 431,7

–1 969,2

–3 400,9

63,8

–2,9

–3 403,8

63,8

1992

7 965,2

6 228,4 –1 736,8

–2 294,9

–4 031,7

60,7

–8,6

–4 040.3

60,7

1993

8 014,7

6 237,6 –1 777,1

–2 270,5

–4 047,6

60,6

–17,43

–4 065,0

60,5

1994

8 194,7

6 316,9 –1 877,8

–2 397,4

–4 275,2

59,6

–27,53

–4 302,7

59,5

1995

8 405,5

6 192,8 –2 212,7

–2 498,0

–4 710,7

56,8

–40,13

–4 750,8

56,6

1

1996

8 188,8

4 671,0 –3 517,8

–2 499,8

–6 017,6

43,7

–52,63

–6 070,2

43,5

19971

8 184,2

4 672,3 –3 511,9

–2 579,3

–6 091,2

43,4

–65,43

–6 156,6

43,1

19981

8 158,3

4 629,6 –3 528,7

–2 663,2

–6 191,9

42,8

–75,73

–6 267,6

42,5

19991

8 028,7

4 738,7 –3 290,0

–3 430,2

–6 720,2

41,4

–318,93

–7 039,1

40,2

20001

8 135,8

5 076,5 –3 059,3

–3 570,4

–6 629,7

43,4

–466,13

–7 095,8

41,7

2001

8 293,9

5 425,9 –2 868,0

–3 778,1

–6 646,1

44,9

–636,33

–7 282,4

42,7

2002

8 558,0

5 434,4 –3 123,6

–3 902,2

–7 025,8

43,6

–720,73

–7 746,5

41,2

2003

8 578,2

5 399,4 –3 178,8

–4 069,5

–7 248,3

42,7

–823,83

–8 072,1

40,1

2004

9 160,6

5 939,7 –3 220,9

–4 054,3

–7 275,2

44,9

–876,33

–8 151,5

42,2

2005

9 699,6

6 234,3 –3 465,3

–4 127,3

–7 592,6

45,1

–954,53

–8 547,1

42,2

2006

9 443,5

6 408,6 –3 034,9

–4 347,3

–7 382,2

46,5

–1 043,23

–8 425,4

43,2

2007

10 032,8

6 717,2 –3 315,6

–4 501,4

–7 817,0

46,2

–1 098,23

–8 915,2

43,0

20084

9 921,3

6 863,7 –3 057,6

–4 700,0

–7 757,6

46,9

–1 183,83

–8 941,4

43,4

2009

10 021,6

6 609,8 –3 411,8

–4 992,2

–8 404,0

44,0

–1 215,83

–9 619,8

40,7

2

  Zahlen angepasst an das Eisenbahngesetz SR 742.101, Änderung vom 24. März 1995, gültig ab 1. Januar 1996   Neuberechnung gemäss Revision Eisenbahnrechnung 2000 3  Ab 1993 inkl. kalkulatorische Zinsen der Darlehen aus FinöV-Fonds für die NEAT (Alptransit Lötschberg, Alptransit Gotthard und Anschluss Ostschweiz (Zimmerberg)) 4  Ab dem Referenzjahr 2008 werden die Aktivitäten der Schweizer Bahnunternehmen im Ausland nicht mehr berücksichtigt, hingegen werden die Aktivitäten der ausländischen Bahnunternehmen in der Schweiz erfasst (nach dem Territorialprinzip) 1 2

11


bfs aktuell

4.2.2 Saldozinsen

4.3

Für die Ermittlung des Deckungsbeitrages sind der Rechnung zusätzlich die Kosten für die Verzinsung der kumulierten Defizite zu belasten. Diese stellen die gegenüber der öffentlichen Hand über die Jahre hinweg entstandene Mittelbindung dar. Der Saldozins betrug für alle Bahnen zusammen 4,99 Mia. Franken.

Die volkswirtschaftliche Rechnung zeigt wie hoch die ­effektiven Kosten der Bahnen sind und in welchem Mass diese Kosten durch die Erträge der Benutzer gedeckt werden. Diese Kennziffer wird als Eigenwirtschaftlichkeitsgrad bezeichnet. Nach Abzug des Gesamtaufwandes von 10,02 Mia. Franken und der Saldozinsen von 4,99 Mia. Franken vom Nettoertrag von 6,61 Mia. Franken ergibt sich ein Deckungsbeitrag I von –8,40 Mia. Franken oder ein ­Eigenwirtschaftlichkeitsgrad I von 44,0%. Zusammen mit dem Zinsaufwand der Spezialfinanzierungen (1,22 Mia. Franken) belaufen sich die gesamten Kosten auf 16,23 Mia. Franken. Daraus resultiert ein Deckungsbeitrag II von –9,62 Mia. Franken oder ein Eigenwirtschaftlichkeitsgrad II von 40,7%.

4.2.3 Spezialfinanzierungen Unter Spezialfinanzierungen sind die direkten und indirekten Zuwendungen der öffentlichen Hand (Bund, ­Kantone, Gemeinden) zu betrachten, die nicht aus der Rechnungslegung der Bahnen hervorgehen und deshalb in den Jahresergebnissen der Bahnen nicht enthalten sind. Es sind dies u.a. zinslose Darlehen, Beiträge àFonds-perdu, Direktfinanzierungen aus öffentlichen Mitteln oder auch Leistungen im Rahmen der Entschuldung. ­Anders formuliert handelt es sich dabei um den Erlass von Zahlungen der Bahn an die öffentliche Hand, die entsprechend dem Verursacherprinzip kalkulatorisch der Eisenbahnrechnung belastet werden. Die Spezialfinanzierungen sind in der Tabelle 5 ­zu­sammengestellt. Die Zinsen der Spezialfinanzierungen belaufen sich für das Jahr 2009 auf 1,22 Mia. Franken (2008: 1,18 Mia. Franken). Ab 2004 werden die kalkulatorischen Zinsen der Darlehen aus Fonds für Eisenbahngrossprojekte (FinöV-Fonds) für die neue Eisenbahn-­ Alpentransversale (NEAT) rückwirkend auf das Jahr 1993 in der Eisenbahnrechnung berücksichtigt. Seit 2006 ­werden auch die Beiträge à-Fonds-perdu der Projekte Bahn 2000, Hochgeschwindigkeitsverkehrs-Anschluss und Lärmschutz in der Tabelle erfasst.

12

4.4

Eigenwirtschaftlichkeit

Spartenrechnung

In der Spartenrechnung werden die internen Verrechnungen im Umfang von 2,3 Mia. Franken unter den Kostenstellen Verkehr, Infrastruktur und Anderes verteilt. Die Trassenkosten werden der Kostenstelle Verkehr ­belastet und der eigenen Infrastruktur gutgeschrieben. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ergeben sich in den Sparten folgende Eigenwirtschaftlichkeitsgrade II: Verkehr 51,8%, Infrastruktur 37,5% und Anderes 121,5%.


bfs aktuell

T 5  Volkswirtschaftliche Rechnung, Zusammenstellung der Spezialfinanzierungen 2009

Zinssatz

in Millionen CHF Kapital

Kombi Kombi Kombi SBB SBB SBB SBB SBB RhB RhB KTU BLS NEAT NEAT NEAT NEAT NEAT Bahn 2000 HGV Bahnen

Anschlussgleise, EFV 802.4300.0121 ab 1990 Terminalbeiträge, EFV 802.4300.0141 ab 1990 Abgeltung Kombiverkehr, EFV 802.4600.402 ab 2000 Erlass Pensionskassenschuld, SR 742.30 ab 1999 Zinslose Darlehen, SR 742.30 ab 1999 Verzicht Darlehensrückzahlung Energie 2001 Darlehensverzicht zur Rückstellung bei Altersrenten 2001 Finanzierung Deckungslücke Mindestaustrittsleistung 2001 Vereinatunnel: Infrastruktur ab 1992 Vereinatunnel: Verkehr ab 1992 Ausbruchkosten kleinere Bahntunnels (70.9%) 1) Ausbruchkosten kleinere Bahntunnels (29.1%) 1) Lötschbergtunnel Gotthardtunnel Anschluss Ostschweiz (Zimmerbergtunnel) Streckenausbauten übriges Netz Streckenausbauten übriges Netz, Achse Gotthard 1. Etappe (SBB) 2. Etappe (ZEB) Anschluss ans europäische Netz Lärmschutz TOTAL (Stand 31. 12. 2009)

3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 1,4% 1,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4% 3,4%

Kalkulat. Zinsen

589,4 325,4 246,7 6 996,4 6 411,1 1 680,1 921,5 208,7 1 272,4 112,8 3 229,2 1 325,4 4 401,2 9 213,2 111,0 53,2 9,7 290,0 17,7 361,1 752,5

20,0 11,1 8,4 237,9 218,0 57,1 31,3 7,1 43,3 3,8 45,2 18,6 148,8 311,4 3,8 1,8 0,3 9,8 0,6 12,2 25,4

38 528,6

1 215,8

  Gesamte Länge mal Ausbruchskosten

1

Verteilung der kalkulatorischen Zinsen auf Verkehr und Infrastruktur 2009

in Millionen CHF Infrastruktur

Kombi Kombi Kombi SBB SBB SBB SBB SBB RhB RhB KTU BLS NEAT NEAT NEAT NEAT NEAT Bahn 2000 HGV Bahnen

Kombi SBB RhB KTU

Anschlussgleise, EFV 802.4300.0121 ab 1990 Terminalbeiträge, EFV 802.4300.0141 ab 1990 Abgeltung Kombiverkehr, EFV 802.4600.402 ab 2000 Erlass Pensionskassenschuld, SR 742.30 ab 1999 Zinslose Darlehen, SR 742.30 ab 1999 Verzicht Darlehensrückzahlung Energie 2001 Darlehensverzicht zur Rückstellung bei Altersrenten 2001 Finanzierung Deckungslücke Mindestaustrittsleistung 2001 Vereinatunnel: Infrastruktur ab 1992 Vereinatunnel: Verkehr ab 1992 Ausbruchkosten kleinere Bahntunnels (70.9%) 1) Ausbruchkosten kleinere Bahntunnels (29.1%) 1) Lötschbergtunnel Gotthardtunnel Anschluss Ostschweiz (Zimmerbergtunnel) Streckenausbauten übriges Netz Streckenausbauten ü. Netz, Achse Gotthard 1. Etappe (SBB) 2. Etappe (ZEB) Anschluss ans europäische Netz Lärmschutz

45,2 18,6 148,8 311,4 3,8 1,8 0,3 9,8 0,6 12,2 25,4

TOTAL

818,1

=  Kombinierter Verkehr =  Schweizerische Bundesbahnen =  Rhätische Bahn =  Konzessionierte Transportunternehmen

6,7 3,7 2,8 79,3 72,7 19,0 10,4 2,4 43,3

Verkehr

13,4 7,4 5,6 158,6 145,3 38,1 20,9 4,7 3,8

397,8

BLS =  Bern-Lötschberg-Simplon NEAT =  Neue Eisenbahn-Alpentransversale HGV =  Hochgeschwindigkeitsverkehrs-Anschluss

13


bfs aktuell

T 6  Volkswirtschaftliche Rechnung, Kapitalkosten und Saldozinsen von 2001 bis 2009 Millionen Franken

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

Buchwert Jahr -1

20 748,0

20 518,0

21 093,0

22 211,0

24 065,0

25 419,0

26 518,0

27 343,6

28 089,9

Nettozuwachs der Anlagen

1 007,21

1 991,1

2 838,1

3 696,1

3 292,6

2 819,8

2 528,0

2 487,5

5 376,02

Total

21 755,2

22 509,1

23 931,1

25 907,1

27 357,6

28 238,8

29 046,0

29 831,1

33 465,9

Abschreibungen

–1 237,2

–1 416,1

–1 720,1

–1 842,1

–1 938,6

–1 720,8

–1 702,4

–1 741,2

–1 966,7

Buchwert Ende Jahr

20 518,0

21 093,0

22 211,0

24 065,0

25 419,0

26 518,0

27 343,6

28 089,9

31 499,2

–880,2

–869,0

–888,4

–895,2

–902,3

–930,8

–937,9

–949,4

–1 070,9

Zinsaufwand Kumulierte Saldi

–88 067,0

–94 713,1 –101 738,9 –108 987,2 –116 262,4 –123 855,0 –131 237,2 –139 054,2 –146 830,1

Saldo

–2 868,0

–3 123,6

–3 178,8

–3 220,9

–3 465,3

–3 034,9

–3 315,6

–3 075,8

–3 411,2

Saldozinsen

–3 778,1

–3 902,2

–4 069,5

–4 054,3

–4 127,3

–4 347,3

–4 501,4

–4 700,0

–4 992,2

Kumulierte Saldi neu

–94 713,1 –101 738,9 –108 987,2 –116 262,4 –123 855,0 –131 237,2 –139 054,2 –146 830,1 –155 233,5

Zinsaufwand + Saldozinsen

–4 658,3

–4 771,2

–4 957,9

–4 949,5

–5 029,6

–5 278,1

–5 439,3

–5 649,4

–6 063,1

Abschreibungen

–1 237,2

–1 416,1

–1 720,1

–1 842,1

–1 938,6

–1 720,8

–1 702,4

–1 741,2

–1 966,7

Total der Kapitalkosten und Saldozinsen

–5 895,5

–6 187,3

–6 678,0

–6 791,6

–6 968,2

–6 998,9

–7 141,7

–7 390,6

–8 029,8

  Verzicht Darlehensrückzahlung Energie 1199,7 Millionen Franken der SBB und Neubewertung der Anlagen infolge Bahnfusionen

1

  Zunahme des Nettozuwachs der Anlagen infolge Aktivierung der Investitionen NEAT (Lötschberg) von 2181,5 Millionen Franken

2

14


bfs aktuell

Liste der berücksichtigten Eisenbahnen 2009 Bemerkungen

AB asm BDWM BLM BLS BLSC BLSN BOB CFEG CIS CJ CNL CR DB DICH FART FB FLP FW HBL HBS KLB LEB MBC MGB MGBI MIB MOB MVR NStCM OeBB R4CT RA RBS RhB RNDE RNCH SBB SBBC SBB-D SOB ST STB SZU THURBO TILO TMR TN TPC tpf TRAVYS TRN TXL VCh WB WSB zb

16

Appenzeller Bahnen Aare Seeland Mobil BDWM-Transport BLM Lauterbrunnen-Mürren BLS BLS Cargo BLS Netz Berner Oberland-Bahnen Chemin de fer de l'état de Genève Cisalpino Compagnie des Chemins de fer du Jura CityNightLine Crossrail Deutsche Bahn Regio Deutsche Eisenbahn-Infrastruktur in der Schweiz Società per le Ferrovie Autolinee Regionali Ticinesi Forchbahn Ferrovie Luganesi Frauenfeld-Wil Bahn Hafenbahn des Kantons Basel-Landschaft Hafenbahn des Kantons Basel-Stadt KLB-Betriebsgenossenschaft Compagnie du chemin de fer Lausanne-Echallens-Bercher Transports de la région Morges-Bière-Cossonay Matterhorn Gotthard Verkehr Matterhorn Gotthard Infrastruktur Meiringen-Innertkirchen-Bahn (Kraftwerke Oberhasli) Compagnie du Chemin de fer Montreux-Oberland bernois Transports Montreux-Vevey-Riviera Compagnie du Chemin de fer Nyon-St-Cergue-Morez Oensingen-Balsthal-Bahn Rail4 Chem Transalpin RegionAlps Regionalverkehr Bern-Solothurn Rhätische Bahn Railion Deutschland Railion Schweiz GmbH Schweizerische Bundesbahnen Schweizerische Bundesbahnen Cargo SBB GmbH Deutschland Schweizerische Südostbahn Sursee-Triengen Bahn Sensetalbahn Sihltal Zürich Uetliberg Bahn Thurgau-Bodensee Bahn Treni Regionali Ticino Lombardia Transports de Martigny et Régions Transports publics du Littoral neuchâtelois Transports publics du Chablais Transports publics fribourgeois Transports Vallée de Joux / Yverdon-les-Bains Ste-Croix Transports régionaux neuchâtelois TX Logistik GmbH Chemin de fer Vevey-Chexbres Waldenburgerbahn Wynental- und Suhrentalbahn Zentralbahn

inkl. BLS Cargo und BLS Netz Zahlen in Rechnung BLS enthalten Zahlen in Rechnung BLS enthalten

Zahlen in Rechnung SBB enthalten (neu) (neu) (neu)

inkl. Matterhorn Gotthard Infrastruktur Zahlen in Rechnung MBG enthalten

Zahlen in Rechnung SBB enthalten

(neu) inkl. Railion Schweiz GmbH (neu) Zahlen in Rechnung RNDE enthalten inkl. SBB Cargo und SBB GmbH Deutschland Zahlen in Rechnung SBB enthalten Zahlen in Rechnung SBB enthalten

Zahlen in Rechnung SBB enthalten Zahlen in Rechnung SBB enthalten Zahlen in Rechnung SBB enthalten

Zahlen in Rechnung SBB enthalten

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