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Wohin geht es heute Kurze Vorstellung der Touren Korčula gilt als die Perle Süddalmatiens und bietet neben ihrer pittoresken Altstadt grandiose Küstenpanoramen, verträumte Fischerorte und idyllische Buchten. Abseits der üblichen Touristenorte lässt sich im Inselinneren eine einzigartig grüne Landschaft mit herrlichen Ausblicken und versteckten Badestellen entdecken, wenn man sich zu Fuß oder per Fahrrad auf Entdeckungstour begibt. Dieses Buch beschreibt als Wegweiser und Begleiter die schönsten Touren durch die fantastische Bergwelt Korčulas. Die Touren in diesem Buch sind in vier Gebiete rund um die Stadt Korčula unterteilt. Jedes Gebiet ist von seinen landschaftlichen Besonderheiten geprägt. Alle Touren führen auf alten Pfaden oder über ruhige Straßen, abseits des Autoverkehrs, und immer mit atemberaubend schönen Ausblicken. Von Korčula nach Lumbarda und bis zum Ende der Insel In diesem Abschnitt bewegen Sie sich von der Stadt Korčula aus nach Osten: Am Beginn steht ein kleiner Spaziergang zur Kapelle von Sv. Antun auf einem Hügel, zu der man über 102 Stufen hinauf steigt. Der ruhige Platz oben bietet einen Ausblick auf die im Meer vorgelagerten Inselchen. Wer einmal zu Fuß oder per Rad nach Lumbarda möchte, folgt der zweiten Route, die fern der Autostraße durch die Weinund Olivengärten führt. Die dritte Tour schlägt einen Bogen rund um Lumbarda, entlang des Meeres, bis zum Leuchtturm auf den Felsen an der äußersten Landspitze und zurück entlang der Hänge mit schönem Blick auf das Dorf. Die Steigungen sind bei allen drei Touren gering. Zum Bergdorf Žrnovo und zum Küstendorf Račišće Nur 5 Minuten mit dem Bus von der Stadt Korčula entfernt liegen vier Weiler, die unter dem Namen Žrnovo zusammengefasst wer1

den. Hier tauchen Sie in eine andere Welt ein, fernab des touristischen Strandlebens. Die alten Inseldörfer wurden wegen der Gefahr von Piraterie im Inneren der Insel errichtet; so auch Žrnovo. In diesen typischen, recht kargen Bergdörfern, die von Weinbau, Olivenölproduktion und Steinmetzkunst lebten, sind noch überwiegend die Jahrhunderte alten Steinhäuser erhalten. Auf den Touren 4 und 5 streifen Sie durch einen Teil von Žrnovo und gelangen zum Naturschutzgebiet Kočije, klettern über dessen eigenartige Felsformationen, die stets im tiefen Schatten hoher Bäume liegen. Hier können Sie, geschützt vor der heißen Sonne, den alten Sagen um Feen und Fabelwesen nachspüren. Der Küstenort Račišće bietet mit seinen Steinhäusern aus dem 19. Jahrhundert, die sich an die Hänge einer Bucht schmiegen, einen idyllischen Anblick. Er ist das ideale Ziel für eine Radtour auf der wenig befahrenen Straße entlang der Küste (Tour 7) oder Ausgangspunkt für eine kleine Wanderung (Tour 6) zu einer Badebucht westlich des Ortes. Hier können Sie die alten Terrassen bestaunen, die sich an den Hängen hinaufziehen. Hinab zu den Buchten an der Südküste An der Südküste, unterhalb der Ortschaft Žrnovo, liegen einige kleine Buchten versteckt, die z. T. bis heute mit dem Auto nicht erreichbar sind. Während Wanderungen in Gebirgen meist vom Tal auf die Gipfel und dann wieder herunter führen, ist es hier umgekehrt: Sie laufen zuerst 300 Höhenmeter hinab zum Meer – und auf dem Rückweg wieder hinauf. Unterwegs, auf schmalen Fußpfaden durch die wilde Macchia, bieten sich Ihnen wunderbare Ausblicke auf das offene Meer Richtung Italien, die grünen Hügel der Küste, die Inseln Lastovo und Mljet in der Ferne. Die kleinen Buchten, die von einigen Wochenendhäusern der Einheimischen gesäumt werden, bieten viel Ruhe, glasklares Wasser und strahlend weiße Kiesel-


Kurze Vorstellung der Touren strände. Aufgrund der schmalen Pfade und der ständigen Steigung sind diese drei Touren für Radfahrer nicht geeignet. Entlang der Küste der Halbinsel Pelješac Wer auf die Insel Korčula gekommen ist, kann nicht nur Busse als Verkehrsmittel nutzen, sondern ebenso gut Fähren. Die Überfahrt nach Orebić oder Viganj ist kurz und bequem. Ein alter Höhenweg (auf ca. 150 m ü. N. N.) parallel zur Küste bietet ein berauschendes Panorama der Inseln und Inselchen, Fähren und Segelboote. Zudem sind Sie dem schroffen Bergzug von Pelješac ganz nah, ohne ihn erklimmen zu müssen. Viganj und Kučište sind kleine, verträumte Orte mit alten Kapitänshäusern und winzigen Hafenbecken. Oberhalb von Orebić thront ein Kloster mit altem Kapitänsfriedhof, und einsame Kapellen liegen unter majestätischen Zypressen. Dieses abwechslungsreiche Landschaftsbild können Sie auf einer kurzen Wanderung (Tour 11) oder als kleinen Badeausflug mit Spaziergang (13) kennenlernen; Tour 12 beschreibt die ganze Strecke entlang der Küste als Wanderung, Tour 14 als anspruchsvolle Radtour.

Es gibt unzählige Wandermöglichkeiten auf Korčula und Pelješac. Die hier vorgeschlagenen Touren wurden mit Bedacht und großer Sorgfalt ausgewählt. Die Autorin ist alle Strecken viele Male abgelaufen. Folgende Punkte wurden bei der Auswahl berücksichtigt: ● Anfahrt und Rückfahrt sind mit öffentlichen Bussen oder Fähren möglich. ● Obgleich Wegmarkierungen auf Korčula weitgehend fehlen, ist es für Ortsfremde möglich, anhand der Beschreibungen in diesem Buch den Streckenverlauf sicher zu finden. ● Die Strecken führen soviel wie möglich abseits der stärker befahrenen Autostraßen; bevorzugt werden Fußpfade oder kleine Fahrwege, auf denen Sie wirklich etwas von der Natur und Landschaft sehen können. ● Entsprechend des heißen Klimas im Sommer sind alle Routen als Halbtagestouren konzipiert, so dass ein Aufenthalt im Freien in der Mittagshitze vermieden werden kann.

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Inhalt Gut zu wissen Rundum sicher: Wichtige Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Schuhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Essen und Trinken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 In meinen Rucksack packe ich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Straßen, Wege, Eselspfade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Keine Gefahr durch Landminen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Mit dem Rad über die Insel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Das wilde Leben: Schlangen, Skorpione, Spinnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Touren 1 Von Korčula zur Kapelle Sveti Antun . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 2 Von Korčula nach Lumbarda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 3 Rund um Lumbarda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 4 Žrnovo und Kočije . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .33 5 Kočije und Žrnovska Banja . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

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Inhalt

6 Račišće und Bucht Vaja . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 7 Račišće und Bucht Samograd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 8 Bucht Rasohatica . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 9 Bucht Pavja Luka . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 10 Bucht Bratinja Luka . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 11 Kloster und Kapellen über Orebić . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 12 Von Viganj nach Orebić . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 13 Von Viganj nach Kučište . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 14 Von Orebić nach Viganj . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87

Praktische Informationen Was tun, wenn es regnet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92 Öffentlicher Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Wörterverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 Kartensymbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98

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Gut zu wissen Rundum sicher: Wichtige Hinweise Sie sind nach Korčula gekommen, um erlebnisreiche und entspannte Tage zu verleben. Damit Sie sich bei Ihren Touren nicht unnötig in Gefahr bringen, gönnen Sie sich bitte 5 Minuten, um die folgenden Seiten in Ruhe zu lesen. Dieses Buch richtet sich an alle, die bereits Erfahrung mit Wanderungen oder Radtouren in unbekanntem Gebiet haben: Sie sollten Landkarten lesen können, die Himmelsrichtung abschätzen und sich im Gelände orientieren können. Ein GPS-Gerät ist ein praktisches Hilfsmittel, ersetzt aber nicht den Gebrauch von Landkarten. Wenn Sie noch nicht viel in fremder Landschaft unterwegs waren, laufen Sie lieber nicht allein. Besser ist es, Sie schließen sich erfahrenen Wanderern an. Oder Sie fragen bei den Tourismus-Agenturen vor Ort nach, die geführte Wanderungen und Radtouren anbieten. Auch für erfahrene Wanderer gilt: Gehen Sie möglichst nicht allein, sondern mit anderen zusammen. Bleiben Sie bei Ihrer Gruppe. Versuchen Sie niemals, eine Tour unter gefährlichen oder unsicheren Bedingungen fortzusetzen. Kehren Sie in diesem Fall zum Ausgangspunkt zurück. Bitte denken Sie daran, dass auf Korčula ein anderes Klima herrscht als bei Ihnen zu Hause. Überfordern Sie sich nicht. Wählen Sie eine Tour aus, die Sie zeitlich und körperlich bewältigen können. Wenn Sie die Einheimischen beobachten, können Sie feststellen, dass sie im Sommer die pralle Mittagssonne meiden. Wer kann, bleibt zwischen 11 Uhr und 16 Uhr im Haus. Bei Wanderungen und Radtouren sind Sie fast immer der Sonne ausgesetzt. Tun Sie es daher den Einheimischen nach: Bleiben Sie in den Mittagsstunden im Schatten. Planen Sie Ihren Tag 1

so, dass Sie morgens früh aufbrechen und bis Mittag zurück sind. Oder gehen Sie nachmittags zwischen 16 und 20 Uhr auf Tour. Der Einbruch der Dunkelheit ist im Sommer früher als in Nordeuropa. Nehmen Sie bei Nachmittagstouren zur Sicherheit eine Taschenlampe mit. In diesem Buch werden bewusst Halbtagstouren (1½–4 h) vorgeschlagen, lediglich für zwei Radtouren benötigen Sie ca. 5–6 Stunden. Fragen Sie Einheimische nach den Wetteraussichten und ändern Sie, falls nötig, Ihre Pläne kurzfristig. Rechnen Sie stets mit plötzlichen Wetteränderungen, vor allem im Frühling und Herbst. Teilen Sie anderen – Ihrer Familie, Ihren Freunden, Vermietern oder Nachbarn – mit, wohin Sie gehen und wann Sie zurück sein wollen. Melden Sie sich bei ihnen nach der Rückkehr.


Rundum sicher: Wichtige Hinweise Halten Sie sich an die im Buch beschriebene Route und an markierte Wege, falls vorhanden. Es gibt tausende Feldwege und Fußpfade, auf denen Sie sich schnell verlaufen können. Die Wege sind meist für die Landwirtschaft angelegt, sie führen daher meist zu Olivenhainen oder Weinfeldern. Rechnen Sie damit, dass Sie sich verlaufen oder den richtigen Weg verfehlen könnten. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie den richtigen Weg eingeschlagen haben: Gehen Sie auf demselben Weg, den Sie gekommen sind, zurück, und zwar bis zur letzten Wegmarkierung oder zum letzten Wegpunkt. Folgen Sie dann von neuem aufmerksam der Markierung bzw. Beschreibung. Gehen Sie niemals zu weite Entfernungen: Sie sollten jederzeit in der Lage sein, auf dem gleichen Weg zum Ausgangspunkt zurück zu laufen. Gehen Sie kein Risiko ein. Seien Sie lieber weniger ehrgeizig. Kein Ziel ist es wert, dass Sie Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Falls Sie unterwegs den weiteren Wegverlauf nicht erkennen oder sich nicht gut fühlen, drehen Sie um und gehen denselben Weg zum Ausgangspunkt zurück.

Wasser Nehmen Sie auf jede Tour mindestens 2 Liter Wasser pro Person mit. Rechnen Sie damit, dass Sie sich verlaufen könnten. Nehmen Sie deshalb genug Wasser für einen ganzen Tag mit, auch wenn Sie nur eine kurze Tour unternehmen. Es gibt im östlichen Teil der Insel Korčula fast keine Süßwasservorkommen. Menschen, Tiere und Landwirtschaft leben seit Jahrhunderten von dem in Zisternen gesammelten Regenwasser des Winters. Sie werden unterwegs keine Wasserquellen finden. Zisternen sind oft verschlossen bzw. haben nicht unbedingt Trinkwasserqualität. Ende der 80er Jahre wurden Wasserleitungen gebaut, die Quellwasser aus

Notfall-Nummer Notfallrettung / Feuerwehr: 112 Die „112“ gilt auch aus den Mobilfunknetzen, auch mit einem ausländischen Handy. Wählen Sie in jedem Fall ohne Vorwahl-Nummern nur die „112“. Bitte geben Sie an: • Anrufer: Vorname, Nachname, Adresse • Gibt es Verletzte? Name und Adresse des Verletzten • Welche Verletzungen gibt es? • Wo sind Sie? Beschreiben Sie genau Ihren Standort • Wo ist die verletzte Person? Bosnien-Herzegowina bis zu den Inselorten führen. Die Leitungen reichen allerdings nicht bis zu kleinen Siedlungen, auch nicht zu den Wochenendhäuschen an der Südküste Korčulas. Sie müssen daher Trinkwasser selbst mit sich tragen. In der Hitze und wenn Sie zudem noch bergauf laufen, brauchen Sie mindestens 2 Liter Flüssigkeit am Tag, um leistungsfähig zu bleiben. Wassermangel ist lebensgefährlich.

Schuhe Die Wandertouren führen meist über steinige Fußpfade, gelegentlich über Fahrwege mit Schotter. Befestigte Wanderwege gibt es auf Korčula nicht. Empfehlenswert ist festes Schuhwerk, auch wenn es Ihnen im Sommer heiß erscheint: Am besten Wander- oder Trekkingschuhe, die dem Fuß Halt geben. Wer keine Wanderschuhe im Gepäck hat, trägt feste Turn- oder Halbschuhe. Gehen Sie niemals in Sandalen auf Tour, da sie nicht vor Schlangen und Dornen schützen. 2


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Rund um Lumbarda Am Ende grüßt ein Leuchtturm

Start/Ziel: Bushaltestelle im Zentrum von Lumbarda Rundweg, ca. 6 km, leicht, sehr wenig Steigungen (max. 40 m) Leuchtturm? Feiner Sandstrand? Auch das können Sie auf Korčula finden. Laufen Sie rund um das Dorf Lumbarda auf einem idyllischen Uferweg und durch die Felder des berühmten Weißweins Grk, den bereits die griechischen Siedler in der Antike hier anbauten. Weiter durch Pinienwald gelangen Sie zur äußersten Landspitze, wo auf kargen Felsen ein Leuchtturm wacht. Die Route führt dann zum größten Sandstrand der Insel und schließlich entlang sanfter Hänge zurück, mit schönem Blick auf den alten Teil Lumbardas und seinen weißen Kirchturm. Wetter-Warnung Die Landspitze mit dem Leuchtturm ist dem offenen Meer ausgesetzt, bei starkem Wind ist es hier sehr stürmisch und für einen Spaziergang ungeeignet. Wegbeschreibung Wandern: 1 Von der Bushaltestelle nehmen Sie die Uferstraße Richtung offenes Meer und unter Palmen, am Jachthafen entlang, rechter Hand ein alter Kinderspielplatz mit Hotel dahinter. Die Straße endet an einer Hafenmauer in der Bucht „U. Tatinja“. Steigen Sie mit Stufen über die Hafenmauer und folgen Sie einem neu angelegten, ebenen Fußweg (mehrere Male nur 2, 3 Stufen hinauf oder hinab). Der Weg

Leichter Spaziergang: Jachthafen – Strand Bili Žal Wer nicht so gut zu Fuß ist oder nicht steigen möchte, kann den schön angelegten, fast ebenen Fußweg entlang des Ufers nördlich von Lumbarda nehmen. Es geht nur einige Male 3, 4 Stufen hinauf oder hinab. Bänke laden beim Plätschern der Wellen zum Ausruhen ein. Auch für Spaziergänge mit Kinderwagen geeignet! (Dauer ca. 1 h) Folgen Sie der Wegbeschreibung 1 – 2 . mit Blick auf das Meer und die Inselchen führt schön geschwungen bis zum kleinen Sandstrand „Bili Žal“. Gehen Sie über den Strand, an einem großen Steinhaus vorbei, bis zum Ende einer betonierten Straße/Parkfläche. 2 Erst am östlichen Ende nehmen Sie rechts hinauf ein betoniertes Sträßchen, bis zu einer kleinen Kreuzung. 3 Hier die Straße nach links einschlagen. Fahrrad: Ab 1 fahren Sie die nun schmale Hauptstraße nach Osten, vorbei am Supermarkt „Stundenac“. An einer Kapelle in der Straßenmitte folgen Sie dem Kreisverkehr nach rechts, zunächst fast hinab bis zum

Wandern

Fahrrad

Dauer ca. 2 h. Wege mit Schotter oder Asphalt: feste Turnschuhe oder leichte Trekkingschuhe ausreichend. Anschluss an Tour 2 oder Anfahrt mit dem Bus: Fahrzeit Korčula-Lumbarda 15 min, fährt etwa alle 1 bis 2 Stunden, Preis 14 Kn einfach. Achtung: Der Bus fährt samstags wesentlich seltener, sonntags nur Juli/Aug, in den anderen Monaten So gar nicht!

Sehr leicht. Dauer ca. 1 h. Achtung: Der neu angelegte Uferweg 1 – 2 ist für Ruhe suchende Fußgänger gedacht. Radeln Sie aus Rücksicht 1 – 3 auf der Hauptstraße. Tipp für Autofahrer Den Leuchtturm können Sie auf einem Schotterweg auch mit dem Auto erreichen. Beachten Sie den Abzweig am Wegpunkt 4 . 4


3 Rund um Lumbarda

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Rückweg N 42°55.223’ E 17°11.213’

N 42°55.042’ E 17°10.895’

700 m, 10 min

, 800 m

in 15 m

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zu Fuß

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Rad

N 42°55.225’ E 17°10.377’ 30 m, ½ min zu Fuß

,½m 50 m

in zu

Fuß

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200 m, 3 min zu Fuß 5

Ziel

N 42°55.361’ E 17°10.322’ Ziel: Bushaltestelle Lumbarda


Rund um Lumbarda 3

Bildquelle: TK 25 – GEODETSKA DRŽAVNA UPRAVA

Meisterwerke aus weißem Stein Auf Tour 3 kommen Sie bei Wegepunkt 5 an einer Marienstatue und einige Minuten später an einem Haus mit großen Glasfenstern vorbei, hinter denen Sie viele schöne Skulpturen betrachten können. Dies sind die Werke des Bildhauers Ivan Jurjević Knez, geb. 1920 in Lumbarda. Lumbarda ist die Heimat mehrerer namhafter, landesweit bekannter Bildhauer. Ursprung ihrer Kunst ist die Jahrhunderte alte Tradition der Steinmetze von Lumbarda. Grund dafür ist die kleine Insel Vrnik vor Lumbarda (siehe Karte der Tour 2), die für ihren besonders festen, weißen Stein berühmt ist. Bereits die Römer der Antike haben hier Stein gebrochen und zum Bau des Diokletianpalastes nach Split transportiert. Wegen seiner hervorragenden Qualität wurde der Stein bis nach Venedig, Dubrovnik und Konstantinopel verschifft. Der Stein war eines der wichtigsten Wirtschaftsgüter der Insel. Viele Männer aus Lumbarda verdienten ihr Brot mit der schweren Arbeit in den Steinbrüchen. Zugleich entwickelte sich die Steinmetzkunst, und die Meister ihres Handwerks schmückten die Fassaden in der Altstadt Korčulas und die Kathedrale mit dem eleganten Glockenturm. 1667 wurde Dubrovnik von einem verheerenden Erdbeben zerstört. Von Vrnik kam viel Stein und mit ihm die geschickten Korčulaner Steinmetze, um die schöne Stadt Dubrovnik in neuer Pracht wiederaufzubauen. 6


4 Žrnovo und Kočije

Bergdörfer und sagenumwobene Felsen

Start: Prvo Selo (Ortsteil von Žrnovo) Ziel: Naturschutzgebiet Kočije Wandern: Rundweg, ca. 4 km, leicht, Höhenunterschiede gering (von 150 m auf 220 m) Diese Route führt zum sagenumwobenen Naturschutzgebiet Kočije mit seinen eigenartigen Felsformationen und dichtem, auch im Hochsommer schattigen Wald. Sie lernen die alten Weiler von Žrnovo kennen. Wie alle alten Dörfer auf den dalmatinischen Inseln wurden sie wegen der Gefahr von räuberischen Piraten nicht am Meer, sondern auf einer Ebene in den Hügeln errichtet. Wer Lust zum Schwimmen hat, läuft auf dem Rückweg hinab zur ruhigen Badebucht von Žrnovska Banja.

dem Postamt, bei einem Denkmal (Obelisk) nach links in die Seitenstraße ab. Die Straße führt bergab.

Wegbeschreibung

4 Nach ca. 200 m steht links am Weg eine einzelne Zypresse, zehn Schritte dahinter geht nach rechts ein schmaler Fußpfad ab, rotweiß markiert. Im Blickfeld sind oben der Rand von Felsklippen, unten auf den Ter-

(rot-weiße Wegmarkierung 4 – 6 ) 1 Beim Supermarkt gehen Sie einige Schritte die Dorfhauptstraße zurück und biegen hinter

2 Bei einer „Madonna in einer Felsengrotte“ nach rechts den Fahrweg durch die Felder einschlagen. Diesem sehr geraden Fahrweg folgen. 3 3 m hohes Wegkreuz, nach rechts zweigt ein Feldweg Richtung „Brdo“ oben am Hang ab. Sie folgen weiter dem Fahrweg geradeaus, bergan.

Hinweis zu den Landkarten: Vor wenigen Jahren wurde um die Ortschaft „Žrnovo“ (Oberbegriff für die Weiler Prvo Selo, Kampus und Postrana) eine Umgehungsstraße gebaut. In den meisten Landkarten ist noch die alte Straßenführung der Hauptstraße Korčula – Vela Luka durch die Dörfer eingetragen. Der öffentliche Bus nimmt die alte Hauptstraße durch alle Ortsteile von Žrnovo. Wandern Dauer ca. 2 ½ h. Sonniger Weg, nur im Naturschutzgebiet Schatten. Steinige, schmale Fußpfade, im Naturschutzgebiet Klettern über Felsen: Festes Schuhwerk unbedingt erforderlich. Variante: ca. 5 km, Dauer ca. 3 h. Rückweg vom Naturschutzgebiet zur Bucht Vrbovica an der Nordküste, Bademöglichkeit in Žrnovska Banja. Von dort Busverbindung nach Korčula (wenige Male am Tag. Fahrzeiten vorab am Busbahnhof Korčula erfragen.) Anfahrt: Mit dem Bus bis zum Supermarkt „Studenac“ in „Prvo Selo“. Von Korčula Rich-

tung Vela Luka verkehrt werktags ca. stündlich, am Wochenende mehrere Male am Tag ein Bus, letzte Rückfahrt gegen 19 Uhr. Fahrtdauer ca. 5 min ab Korčula. Prvo Selo ist das erste Dorf, durch das der Bus nach Korčula kommt. Autofahrer Das Parken eines Autos direkt am Naturschutzgebiet ist nicht möglich. Dort ist nur ein schmaler Fahrweg am Hang, ohne Platz zum Ausweichen/Parken. Variante zur beschriebenen Tour, als kurzer Spaziergang: Fahren Sie bis Brdo, im Ort parken und bis zum Naturschutzgebiet 8 – 7 – 6 in umgekehrter Reihenfolge laufen. Auf der gleichen Strecke wieder zurückkommen. 8


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Račišće und Bucht Vaja Malerischer Hafen und einsame Buchten

Start: Buswendestelle (Endhaltestelle) im Zentrum von Račišće Ziel: Bucht „Uvala Vaja“ Wandern: Rundweg, ca. 4 km, Höhenunterschiede: 2 mal auf 70 m hinauf und wieder hinab Der beschauliche Ort Račišće ist Endpunkt der Küstenstraße, die von Korčula nach Westen führt. Die rot gedeckten Häuser stehen malerisch an den steilen Hängen der Bucht und umrahmen im Halbrund den Hafen und zwei kleine Kirchen. Auf dieser Tour steigen Sie über lange Treppen zwischen den Häusern bergan. Dann spazieren Sie über einen alten, schmalen Fußpfad zwischen Olivengärten. Sie klettern über imposante Terrassen wieder hinab und finden einen lauschigen Wiesenweg zum kleinen, weißen Kiesstrand.

2 Gehen Sie weiter nach links hinauf und Sie kommen an eine Kreuzung, rechter Hand ein Schuppen mit türkisfarbenem Tor. Gehen Sie auf dem Fahrweg mit feinem, hellen Schotter/ Erde nach rechts, bergan. Sie befinden sich nun auf einem Fahrweg, der vor wenigen Jahren zum Bau einer neuen Wasserleitung angelegt wurde. (Die Wasserleitung bringt Trinkwasser aus Bosnien-Herzegowina zum westlichen Teil Korčulas und bis zur Insel Lastovo.) Daher sehen Sie entlang dieses Fahrweges häufig Kanalschächte, das heißt Kanaldeckel auf Betonplatten.

Wegbeschreibung

3 Nach wenigen hundert Metern, nach nur ca. 2 min, neigt sich der Schotter-Fahrweg erstmals hinab, und zwar in einer leichten Rechtskurve. Links vor der Kurve liegt ein kleiner Garten mit nur zwei Olivenbäumen und zwanzig Weinstöcken und mit großen Felsbrocken in der Gartenmauer. In der Kurve liegt links ein Kanaldeckel/Betonplatte. Zwischen dem Gärtchen und dem Kanaldeckel beginnt ein schmaler Fußpfad, leicht bergan, zwischen Gebüsch. Gehen Sie geradeaus hinein. Folgen Sie diesem Pfad, immer geradeaus, bis ans Ende, ungefähr stets auf gleicher Höhe. Es ist ein typischer, alter Weg zwischen den Grenzmauern der Olivengärten. Manchmal sind die Mauern so dicht beieinander, dass der Weg auf den aufgeschichteten Trockensteinmauern entlang führt. (Bitte gehen Sie mit Respekt vor der mühsamen Arbeit, diese Mauern aufzuschich-

(Die Wege sind nicht markiert) 1 Von der Endhaltestelle des Busses gehen Sie geradeaus, die linke Straße hinauf: zwischen dem Café „Cin & Cin“ links und der BocciaBahn rechts. 1A Sie kommen geradezu an einen kleinen Supermarkt „Studenac“ (einziger Laden des Ortes. Geöffnet (2011): Mo-Sa 7–12 und 17:30–20 Uhr, So 7–11 Uhr). Unmittelbar links neben dem Supermarkt steht ein großes Steinkreuz, daneben Treppen. Steigen Sie diese Treppen zwischen den Häusern bis zum Ende hinauf. Gehen Sie immer weiter hinauf, nach den Treppen auf einer kleinen Straße. Sie gelangen an den oberen Ortsrand, zwischen verfallenen Ziegenställen (Steinhäuschen).

Wandern Dauer ca. 1 ½ h. Höhenunterschiede: 2 mal auf 70 Höhenmeter hinauf und wieder hinab. Teils steinige Fußpfade; festes Schuhwerk unbedingt erforderlich. Wege fast durchgängig sonnig.

Anfahrt: Mit dem öffentlichen Bus: 30 min (15 km) vom Busbahnhof Korčula nach Račišće. Beachten Sie den Busfahrplan! Planen Sie diese Tour für einen Wochentag. Der Bus Korčula–Račišće verkehrt nur wenige Male am Tag; Sa nur 2x und So gar nicht. 10


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Bucht Rasohatica Hinab an die wilde Südküste

Start: Postrana (Ortsteil von Žrnovo) Ziel: Bucht Rasohatica Hinweg ca. 3 km, Rückweg gleiche Strecke, Höhenunterschiede: jeweils 220 m Rasohatica ist eine der Buchten, die 300 Meter unterhalb des Bergdorfes Žrnovo an der felsigen Südküste liegen. Sie laufen über einen wenig genutzten, bequemen Fahrweg hinab. Die grünen Hügelketten der Macchia unter sich, schauen Sie auf Lumbarda, andere Inseln und das offene Meer Richtung Italien. Wegbeschreibung Keine Wegmarkierung, aber relativ leicht zu finden. (Im Ort Postrana gibt es einige rot-weiße Markierungen, die Sie aber nicht beachten sollten.) 1 Ab dem Supermarkt folgen Sie der Dorfhauptstraße nach Süden (gleiche Richtung wie der Bus weiterfährt). 2 An der nächsten Kurve, bei der sich die Straße nach rechts zur neuen Inselhauptstraße nach Vela Luka neigt, steht eine große, braune Tafel, die nach links zu den Buchten von „Defora“ weist, darunter auch zur „Rasohatica“. GeWandern Dauer ca. 1 – 1 ½ h je Richtung. Feste Straßenschuhe ausreichend. Postrana liegt auf einer Hochfläche (180 m). Der Weg führt nur kurz bergan, danach stetig hinab bis zum Meer. Vermeiden Sie im Sommer für den anstrengenden Rückweg die heißen Mittagsstunden. Die Route verläuft über einen befestigten, doch wenig genutzten Fahrweg ohne Schatten. In der Bucht gibt es einen kleinen Kiesstrand (wenig Schatten) und etliche Wochenendhäuschen. Anfahrt: Mit dem Bus von Korčula Richtung Vela Luka (verkehrt werktags ca. stündlich, am Wochen-

hen Sie dementsprechend nach links. Sie gehen die Dorfstraße entlang bis zum Ende des Dorfes, bergan. 3 Nach dem letzten Haus gelangen Sie zu einer weiteren braunen Tafel für die „Defora“-Buchten. Gehen Sie entsprechend dem Wegweiser nach links. Folgen Sie dem asphaltierten Sträßchen, in einer stetigen Neigung nach links und bergan. 4 An der nächsten Gabelung kommt rechts vor Ihnen die Halbinsel Pelješac in Sicht. (Evtl. steht hier noch einmal ein kleines hölzernes Hinweisschild nach Rasohatica.) Gehen Sie nach rechts. Sie gehen auf einem breiten Fahrweg (Schotter). Linkerhand stets schöner Ausblick auf Pelješac, später auch auf Lumbarda. Der Weg führt fortwährend bergab. 5 Vor Ihnen öffnet sich der Blick auf das offene Meer, mit vier winzigen, nebeneinander aufgereihten Eilanden in der Ferne. Ihr Ziel, die Bucht Rasohatica, liegt 160 Höhenmeter unter ende mehrere Male am Tag), letzte Rückfahrt gegen 19 Uhr. Fahrtdauer ca. 15 min Der Bus fährt auf der alten Hauptstraße, d. h. durch alle Ortsteile von Žrnovo. Er hält zunächst im ersten Ortsteil Prvo Selo, fährt dann durch Kampus (Haltestelle vor der Schule), und kommt erst dann zum Supermarkt „Studenac“ nach Postrana. Autofahrer Es gibt keine Parkmöglichkeiten in der Bucht Rasohatica! Es führt zwar ein Fahrweg bis hinab, doch ist von einer Fahrt mit dem Auto dorthin dringend abzuraten. (Der Fahrweg wird von den Einheimischen genutzt, um zu ihren Feldern und Olivenbäumen zu gelangen.) 12


8 Bucht Rasohatica

Bildquelle: TK 25 – GEODETSKA DRŽAVNA UPRAVA

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Kloster und Kapellen über Orebić Schroffe Felswände, fantastische Ausblicke

Start/Ziel: Hafen Orebić Rundweg, ca. 6 km, Anstieg auf 190 m Eines der schönsten Panoramen Süddalmatiens bietet sich vom Aussichtspunkt am Franziskanerkloster, das hoch über Orebić thront. Von hier schweift der Blick über Korčula, an den Bergen von Pelješac entlang, hinaus aufs Meer mit all seinen Inseln, Fähren und Segelbooten. Diese Tour bringt Sie außerdem zu Kapellen, die einsam zwischen mächtigen, dunklen Zypressen liegen, und führt entlang des imposanten Bergmassivs zurück nach Orebić mit seinen alten Reedervillen. Wegbeschreibung (Die Strecke ist ab 5 rot-weiß-rot markiert, zusätzlich Wanderwegweiser) 1 Laufen Sie vom Hafen Orebić aus nach links, Richtung Westen, auf dem Uferweg. Auf der anderen Seite des Kanals liegt die Stadt Korčula vor Ihnen. 2 Sie gelangen zum Hotel „Bellevue“, einem weinroten Bau mit weißen Fensterläden. Ge-

Wandern Dauer ca. 3 h (ohne Pausen). Leichte Wanderschuhe bzw. feste Turnschuhe ausreichend. Die Route führt über Wanderwege, die z. T. etwas steinig sind. Variante für eine kurze Tour: Aufstieg vom Hafen Orebić zum Kloster (150 m ü.N.N.) und auf demselben Weg wieder zurück: 4 km, Dauer ca. 1,5 h hin und zurück. Anfahrt: Ganzjährig ca. zweistündlich Personenfähre (nur für Fußgänger) zwischen dem westlichen Hafen der Stadt Korčula und Orebić, im

hen Sie direkt hinter dem Gebäude hoch, über den Hotelparkplatz (links Tennisplätze) und bis zur Hauptverkehrsstraße. 3 Wenden Sie sich nach links, folgen Sie der Straße. 4 Dem Straßenwegweiser nach „Bilopolje, Lampalovo, Gurići“ folgend, biegen Sie nach ca. 30 m rechts in eine kleine Straße ab. Hier stehen Wegweiser zum Kloster „Franjevački samostan – vidikovac“ (Franziskanerkloster, Aussichtspunkt) und ein rotes Schild für Wanderer/Mountainbiker. Gehen Sie diese Straße hoch. 5 Nach ca. 40 m, noch vor der ersten Kurve der Straße, geht links ein Wanderweg ab, schwach rot markiert. (Evtl. hier Schild „Waldbrandgefahr“). Nicht mit einem neu planierten, breiten Weg kurz zuvor verwechseln! Schlagen Sie den Wanderweg ein, der bald deutlich markiert ist. Er führt in einigen Schleifen durch halbschattigen Kiefernwald den Hang hinauf.

Hochsommer stündlich (Preis: 12 KN, Dauer: 15 min) Tipp für Autofahrer Sie können das Kloster auf einer Straße erreichen: Ab Orebić auf der Hauptstraße Richtung Westen (nach Viganj, Lovište), am Ortsende (siehe Wegpunkt 4 ) abbiegen. Am Kloster parken. Die weitere Strecke unserer Tour ist für Autos nicht befahrbar. Hinweis: Das Kloster ist in der Karte unter seinem Namen „Gospa od Anđela“ (Muttergottes von den Engeln) verzeichnet. 15


11 Kloster und Kapellen über Orebić

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Kloster

von oben kommend N 42°58.650’ E 17°09.462’ (122 m)

N 42°58.647’ E 17°09.201’

300 m, 5 min bis Kloster

, 50 m

1 min

7

N 42°58.655’ E 17°09.127’ (160 m) 1 km, ½ h

8

N 42°58.897’ E 17°09.753’

,½ 1,5 km

h 9

N 42°59.090’ E 17°10.531’ (109 m) 1,5 km, ½ h bis Start 16


Kloster und Kapellen über Orebić 11

Bildquelle: TK 25 – GEODETSKA DRŽAVNA UPRAVA

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Von Viganj nach Orebić 12

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Von Viganj nach Kučište Kapitänshäuser unter Palmen

Start: Hafen von Viganj Ziel: Hafen von Kučište Einfache Strecke: ca. 2 km, Anstieg auf 60 m Dieser vormittägliche Ausflug ist auch für heiße Sommertage bestens geeignet. Sie unternehmen eine vergnügliche Bootsfahrt von Korčula nach Viganj und spazieren auf einem kleinen Weg unter knorrigen Kiefern nach Kučište. Beide Orte erzählen mit ihren schmucken Kapitänshäusern vom einstigen Ruhm und Wohlstand der hiesigen Seefahrer. Schauen Sie den Surfern zu, die im Hochsommer übers Wasser sausen. Mittags kehren Sie mit derselben Fähre nach Korčula zurück. Wegbeschreibung Folgen Sie 1 – 4 der Beschreibung der Tour 12. Siehe Karte und Wegpunkte der Tour 12. 4 Sie gelangen an einen kleinen Friedhof. Am Ende der Friedhofsmauer steht ein roter Wegweiser und Markierung von drei Wegen an der Mauer linkerhand. Laufen Sie weiter geradeaus, auf dem Fußpfad rechts neben dem WegWandern Dauer ca. 40 min. Einmal Anstieg von Meeresniveau auf 60 m. Turnschuhe oder bequeme Straßenschuhe ausreichend (Wegen der Gefahr von Schlangen keine leichten Sandalen tragen). Anfahrt: Vom westl. Hafen der Stadt Korčula mit Personenfähre „Marmo“, Abfahrt ca. 09:30 Uhr. Fahrtdauer ca. 20 min, mit Zwischenstopp in Kučište. Achtung: Fahrplan der Fähre im voraus erfragen! Verkehrt außerhalb der Saison nur 2 x wöchentlich (siehe Kapitel „Öffentlicher Verkehr“) Rückfahrt ebenfalls mit Personenfähre „Marmo“, gegen 13 Uhr ab Kučište (ab Viganj 10 min später). Fahrpreis 12 KN. Es besteht übriges

weiser hinab, weiter nach Osten, mit Blick Richtung Orebić. Sie gelangen auf die neu ausgebaute Hauptstraße. Steigen Sie nach links auf die Straße hinunter, folgen Sie dem Wegweiser nach Orebić. Ein Paradies für Surfer Zwischen Kučište und Viganj liegt das Kap Sv. Liberan, das als Eldorado für Windsurfer bekannt ist. Im Sommer bläst zwischen den Hügeln der beiden Ufer wie durch eine Düse ein beständiger Westwind, der „Maestral“. Am Kap gibt es im Sommer eine Strandbar, von der aus man den Surfern zuschauen kann, die über den Kanal flitzen. Gelegenheit zum Baden. Für Spaziergänger bietet die Uferstraße rund um das flache, sandige Kap ansonsten nicht viel. Hier reihen sich einige kleine Campingplätze aneinander. Der Weg entlang der Küste dauert von Ortsrand zu Ortsrand ca. 20 min.

keine brauchbare Busverbindung von Viganj bzw. Kučište nach Orebiċ. Hinweis: In vielen Karten ist die Hauptstraße von Pelješac noch entlang der Küste eingezeichnet. Glücklicherweise gibt es seit einigen Jahren eine neue Umgehungsstraße oberhalb der Orte Kučište und Viganj (ungefährer Verlauf in der Karte auf den folgenden Seiten eingetragen). Am Hafen in Viganj gibt es einen Supermarkt, wo Sie sich mit allem für ein Picknick versorgen können. In Kučište gibt es einen sehr kleinen Supermarkt mit Getränken, Keksen etc. In beiden Dörfern gibt es Cafés, die ca. ab Mai öffnen, im Hochsommer Restaurants (evtl. nur abends geöffnet). 20


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Von Orebić nach Viganj Entlang der Felsen und an die Riviera

Start/Ziel: Hafen von Orebić Fahrrad: Rundweg, ca. 15 km, anspruchsvoll Mountainbiker, die ihr Rad auch mal ein Stück tragen und Steigungen nicht scheuen, werden diese Route mögen. Sie verbindet alle Höhepunkte der Gegend: Einen landschaftlich schönen Weg auf 150 m Höhe, einsamen Kapellen, fantastische Panoramen und die alten Kapitänssiedlungen an der Riviera von Pelješac. Wegbeschreibung Hinweg (9 km): 1 Fahren Sie von der Fähre wie alle Autos nach links, Richtung Westen, entlang des Hafens und der Küste. Die Straße führt nach 500 m rechts hinauf zur Hauptstraße. Biegen Sie nach rechts in die Hauptstraße ein, Richtung Dubrovnik. Parallel zur Küste fahren Sie nun ca. 500 m zurück nach Osten.

viči“ und Werbeschild für „Salon Namještaja Meteor“. Wanderwegmarkierung: roter Kreis. Nun geht es bergan, durch ein Wohngebiet. 3 Nach ca. 150 m biegen Sie nach links in die Straße „Put Karmen“ ein. (Am Abzweig roter Wegweiser mit Fahrradsymbol). 4 Kurz darauf, nach wenigen Häusern, gabelt sich die Straße. Nach links geht die Straße „Ulica od Stina“. Sie fahren jedoch auf dem Sträß-

2 Biegen Sie in die Seitenstraße „Put Ruskovića“ ab. Hier Straßenwegweiser nach „RuskoFahrrad Dauer ca. 4–6 h. Kein Schatten. Empfohlen werden lange Hosen und feste Schuhe (wegen evtl. Schlangen). Achtung: Anspruchsvoll! Nur für Mountainbikes geeignet, holperige und steinige Wege. Einige Abschnitte muss das Rad geschoben oder getragen werden. Sehr steiler Anstieg auf den ersten 3,5 km, d. h. von Orebić (Meereshöhe) bis Gurića Selo (190 m ü.N.N.). Wenig trainierte Radfahrer werden diesen Abschnitt vermutlich komplett schieben. Alternative fast ohne Steigungen: Leicht ist es für Radfahrer, die Orte Kučište und Viganj von Orebić aus über die Straße entlang der Küste zu erreichen. Außerhalb der Saison ist der Autoverkehr hier nur mäßig. Folgen Sie den Straßenwegweisern für Autos nach Lovište. Hin-

und Rückweg gleiche Strecke. Insgesamt ca. 14 km, Dauer ca. 3–4 h. Anfahrt: Von Korčula: mit der Autofähre ab Fährhafen Dominče (2 km östl. der Stadt Korčula). Preis pro Rad bzw. Person je ca. 15 KN (ca. 2 €). Hinweis: In vielen Karten ist die Hauptstraße von Pelješac noch entlang der Küste eingezeichnet. Glücklicherweise gibt es seit einigen Jahren eine neue Umgehungsstraße oberhalb der Orte Kučište und Viganj (ungefährer Verlauf in der Karte auf den folgenden Seiten eingetragen). Supermarkt in Perna, Kučište und Viganj. Gaststätten im Sommer in Kučište und Viganj; im Juli/August auf Vorbestellung auch in Bilopolje. 22


Praktische Informationen Was tun, wenn es regnet Museen in Korčula Städtisches Museum (Gradski muzej): Gegenüber der Kathedrale. Anschauliche Darstellung verschiedener historischer Epochen (z. B. aus dem Meer geborgene Amphoren der Antike) sowie wichtiger Aspekte des Insellebens (u. a. Steinmetzwerkstatt mit Werkzeugen, Küche eines Bürgerhauses). Auch für Kinder gut geeignet. Beschriftung in Englisch. Kostenlose Audioführung in Englisch (per eigenem Handy mit WiFi-Möglichkeit). 1.7.–15.9.: Mo–Sa 10–21 Uhr, So geschlossen. Andere Monate: Mo–Fr 10–14 Uhr, Sa/So geschlossen. Einritt 2 €. Ikone-Museum: An der südöstlichen Ecke der Altstadt, nahe den Kanonen. Dies ist ein ungewöhnliches Museum: Sie kommen in den Versammlungsraum der ältesten Bruderschaft Korčulas, „Svih Svetih“ (Allerheiligen), gegründet 1301. Hier sind einige Kultgegenstände (Prozessionskerzen usw.) und Gemälde ausgestellt. Vom Bruderschaftshaus geht man über ein Brückchen, das die Gasse überspannt, direkt in die benachbarte Kirche. Mai – Okt 9–14 und 17–20 Uhr, So geschlossen. In den anderen Monaten öffnet Ihnen jemand, wenn Sie Glück haben. Eintritt 2 €. Schatzkammer der Kirche (Opatska riznica): Im ehemaligen Bischofspalast neben der Kathedrale. Ausgestellt sind in sieben Räumen Gemälde, Kultgegenstände, Porzellan, Münzen usw. Beschriftung auch in Englisch. Ein Heft mit Erläuterungen ist auf Deutsch käuflich. Ganzjährig 9–14 und 17–19 Uhr, (während der Messe geschlossen). Eintritt 3 €. Marko-Polo-Turm: Dieses Haus, jetzt eine Ruine, soll im Besitz der Familie Polo gewesen sein. Keine Ausstellung, dafür ein schöner Blick vom Türmchen über die Dächer der Altstadt. Hier können Sie sich vorstellen, wie Marko Polo zu seinen Reisen bis nach China aufbrach. Juli – Anfang Sept. täglich 9–21 Uhr, in den anderen Monaten geschlossen. Eintritt 2 €. 23

Kula Veliki Revelin: Turm über dem Festlandtor, dem Haupteingang zur Altstadt. Vor einigen Jahren renoviert, bietet der Turm eine schöne Aussicht auf Altstadt, Vorstadt und Küste. Mai – Sept. täglich 9–21 Uhr, in den anderen Monaten geschlossen. Eintritt 2 €. Museum in Orebić Seefahrtsmuseum (Pomorski muzej): Darstellung der Schifffahrtstradition von Pelješac. Gemälde und Modelle von Schiffen der hiesigen Reederei, Navigationsinstrumente, Seekarten usw. An der Uferstraße, im Zentrum. Geöffnet Mitte Mai – Anfang Sept.: Mo–Fr 8–21 Uhr, Sa / So 18–21 Uhr. In den übrigen Monaten Mo–Fr 8–14 Uhr, Sa / So geschlossen. Eintritt 2 €. Museen in Blato Ethnographische Sammlung der Familie Barilo (Etnografska Zbrka): Die Familie hat liebevoll zusammengetragen, was zum täglichen Leben der Urgroßeltern gehörte: Schlafzimmer, Küche, Wohnstube usw. vom Anfang des 20. Jh., mit vielen Dingen des Alltags. Vor allem für Kinder interessant. Blato, 90. Ulica br. 10 (im Zentrum; 3 min zu Fuß vom Busbahnhof). Ganzjährig geöffnet 9–20 Uhr (Die Betreiber wohnen im Haus). Eintritt frei; dafür Verkauf eigener Produkte wie Marmeladen, Schnaps und anderes. www.korculabarilo.com Tel. 020851623. Gedenkstätte der „Seligen Maria Petković vom Gekreuzigten Jesus“ (1892–1966), gebürtig aus Blato, Begründerin einer katholischen Schwesterngemeinschaft. Seit den 1910er Jahren, als Blato einen wirtschaftlichen Niedergang und die Auswanderung tausender Bürger erlebte, kümmerten sie und ihre Mitstreiterinnen sich mit Volksküche, Kindergarten usw. um die Armen des Ortes. Eine moderne Dokumentation ihres Lebens ist im Haus der Gemeinschaft untergebracht. Neben der Hauptkirche, oberhalb des Parks (Ulica 79).


Öffentlicher Verkehr Die Stadt Korčula ist Ausgangspunkt für die Anfahrtsbeschreibungen in diesem Buch. Hier sind die Fährhäfen, um nach Orebić oder Viganj überzusetzen, und vom hiesigen Busbahnhof starten die Busse zu allen Zielen auf der Insel. Dieses Buch ist jedoch ebenso gut für Gäste geeignet, die ihre Unterkunft in anderen Orten haben – etwa in Lumbarda oder Orebić. Sie werden dann in Korčula umsteigen, um den Startpunkt einiger Touren zu erreichen. Wo auch immer Sie Ihr Quartier haben, empfehle ich Ihnen, sich bereits am Anfang Ihres Aufenthaltes eingehend über die Fahrpläne zu informieren. Die Anfahrt zu allen Touren ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, allerdings fahren Busse und Fähren nicht sehr häufig. Besser als spontane Aktionen am späten Vormittag, wenn bereits alle Busse abgefahren sind, ist daher etwas Planung im voraus

– das vermeidet Ärger und Stress im Urlaub. Nehmen Sie einfach beim nächsten Spaziergang durch die Altstadt Korčulas Notizblock und Stift mit und notieren Sie sich die wichtigsten Fahrzeiten beim Busbahnhof, beim Jadrolinija-Büro und am westlichen Hafen. Busse Auf den Inseln und im Überlandverkehr betreibt das Unternehmen „Autotrans“ mit modernen Reisebussen den Linienverkehr. Die Fahrpläne richten sich nach den Bedürfnissen der Einheimischen, z. B. der Schulkinder. Die ersten Busse fahren bereits frühmorgens, auf manchen Linien dann erst wieder am späten Vormittag und die letzten schon gegen 18:30 Uhr. Samstags verkehren die Busse weit seltener und sonntags zum Teil gar nicht. Es lohnt sich deshalb, für eine Tour am Vormittag einmal zeitig aufzustehen und einen frühen

Buslinien auf der Insel Korčula 1. Korčula–Vela Luka. Fahrzeit 1 h. Fahrpreis 36 KN. Hauptverbindungslinie durch die Inselmitte von West nach Ost, verbindet alle wesentlichen Orte: Žrnovo (durch alle Ortsteile) – Pupnat – Ćara – Smokvica – Blato. Fahrzeit Korčula – Žrnovo 5 min., Preis 14 KN. Mo-Fr 6 x, Sa 4 x, So 3 x. 2. Korčula–Lumbarda. Fahrzeit 15 min, Fahrpreis 15 KN. (hält bei Werft „Leda“, von dort 3 min zu Fuß zum Fährhafen Dominče). Mo-Fr alle 2 Stunden, Sa 5 x, fährt So nur im Juli/Aug., dann einige Male. 3. Korčula–Račišće. Fahrzeit 30 min, Fahrpreis 20 KN. Entlang der Nordküste, über Žrnovska Banja – Vrbovica – Kneže. Mo-Fr 6 x, Sa 2 x, fährt nicht So. Die anderen Orte sind nicht mit Buslinien verbunden. Zu ihnen zählen alle Siedlungen an der Südküste (Zavalatica, Brna, Prižba, Grščica, Karbuni) und an der Nordküste (Prigradica, Babina). Sie sind nur mit dem Auto oder Taxi zu erreichen. Buslinien auf der Halbinsel Pelješac Von Orebić nach Westen entlang der Küste: Orebić – Kučište – Viganj – Lovište. Fahrzeit bis Viganj 30 min. Preis 20 KN, bis Lovište 1 h. 3 x tgl. (frühmorgens und 2 x nachmittags). Von Orebić nach Osten, über Ston nach Dubrovnik. Diese Busse starten ein- oder zweimal täglich in Vela Luka, kommen über die Stadt Korčula und gehen auf die Autofähre nach Orebić, von wo sie weiter nach Dubrovnik fahren. Es gibt übrigens keine weiteren Fahrten zwischen Orebić und Dubrovnik. Ein weitere Linie fährt Orebić–Trpanj (Fährhafen), allerdings nur 2 x tägl. (evtl. in der Hochsaison häufiger). 24


Wörterverzeichnis Topografische und landwirtschaftliche Begriffe bunar brdo (Abkürzung: br.) cesta cisterna

Brunnen Berg Autostraße Zisterne, Wasserbehälter crkva, crkvica Kirche, Kapelle dol, doline Tal glava /glavica (gl.) Kopf, Haupt / Köpfchen (oft in Bezeichnung von Bergen) grad Stadt grmlje Gebüsch groblje Friedhof gustirna Zisterne igralište (športsko) Spielplatz, Sportplatz izvor Quelle kamen Stein kamenolom Steinbruch križ Kreuz križanje [sprich ž wie Kreuzung in „Journalist“] kuča [sprich: kutscha] Haus lokva Pfütze loza Weinrebe luka Hafen makija Macchia (dichtes Buschwerk) mali, mala, malo kleiner, kleine, kleines maslina, maslinik Olive, Oliven-Garten

more obala otok pješačka staza plaža [sprich ž wie in „Journalist“] polje poluotok priroda put rt samostan selo šuma [sprich: schuma] spomenik staza stari grad ulica

Meer Küste Insel Wanderweg Strand Feld Halbinsel Natur Weg, Straße Kap, Landspitze Kloster Dorf Wald

Denkmal Weg, Pfad Altstadt Straße (mit Str.-Namen) uvala (Abkürzung: U.) Bucht veliki, velika, veliko großer, große, großes (veli) vrh (Berg-)Spitze vrt Garten zid Mauer zmija Schlange Praktische Begriffe unterwegs desno ljevo ravno uzbrdo nizbrdo

rechts links geradeaus bergauf bergab

Personenfähre Korčula–Orebić (Putnička linija, passenger ferry) keine Fahrradmitnahme Fahrzeit: 15 min. Fahrpreis: 15 KN. Ganzjährig ca. 6 x tgl., Mai-Okt. häufiger, Juli/August ca. stündlich. Für Fußgänger ist die Personenfähre günstig zu erreichen, da sie direkt von der Altstadt Korčulas abfährt (Westhafen, beim Schild „ Passenger Ship Terminal“). Fahrkartenverkauf nur an Bord. Fährgesellschaft: „Mediteranska Plovidba“. Fahrplan: www.medplov.hr und Aushang am Pavillon im Westhafen. Personenfähre Korčula–Kučište–Viganj (Motorschiff „Marmo“) Nur Passagiere, keine Fahrräder. Fährt ganzjährig 2 x wöchentl. (Mo und Do), im Hochsommer evtl. täglich. Fahrpreis 15 KN. Abfahrt vom Westhafen der Stadt Korčula. Abfahrt 09:30 Uhr, im Hochsommer evtl. 10 Uhr. Fahrtdauer ca. 20 min. bis Viganj, mit Zwischenstopp in Kučište. Rückfahrt: gegen 13 Uhr ab Kučište (ab Viganj 10 min später). Fahrkartenverkauf nur an Bord. Diese kleine Fähre für ca. 20 Personen wird hauptsächlich für Einheimische betrieben. Ein einfacher Fahrplan hängt im Pavillon im Westhafen aus. Keine Website. 25


Kartensymbole Senke/Doline: flache, steile Kante Felsen/Klippen Höhenlinien, Tiefenlinien Höhenpunkt mit Höhenangabe Vegetation und Bodennutzung Acker Pflanzenzucht Garten Gewächshaus aus Folie/Glas Obstgarten Olivengarten Weinbau Wiese Gebüsch Sand Sumpf/Moor/Feuchtgebiet Laubwald Mischwald Nadelwald Bemerkenswerter Einzelbaum: Laub-, Nadelbaum Baumgruppe: Laubbäume, Nadelbäume Allee: Laubbäume, Nadelbäume Hecke

Gewässer Quelle: Süßwasser, Mineralwasser Quelle und oberirdischer Flusslauf, der in eine Spalte verschwindet Springbrunnen, Brunnen, Zisterne, Reservoir Ankerplatz, Leuchtfeuer, einzelner Felsen, Boje See, Weiher oder Fischteich, Lache/Pfütze Meeresküste: natürlich, befestigt Aquädukt Wasserleitung, oberirdisch Stromleitung: oberirdisch, unter dem Meer Oberirdische Gas-, Warmwasser- oder Erdölleitung Fluss oder Kanal – breiter als 20 m zeitweise bzw. ständig wasserführend (Natürliches oder befestigtes Ufer) Fluss oder Kanal: 10 m bis 20 m breit Bach, Fluss oder Kanal: weniger als 10 m breit

Erklärung zu den Landkarten Für dieses Buch wurden topografische Karten im Maßstab 1 : 25000 verwendet. Ziel ist es, die Wegstrecken anhand der Kartenausschnitte möglichst deutlich erkennbar zu machen. Die Ausschnitte sind dem Taschenbuchformat angepasst und daher entsprechend der Erfordernisse vergrößert oder verkleinert. Das heißt, sie sind nicht im ursprünglichen Maßstab abgedruckt. Zur groben Orientierung kann das schwarze Gitternetz auf den Karten dienen: Ein Netz-Quadrat in der Karte entspricht ca. 1 km in der Natur. Entfernungsangaben zu den einzelnen Routen finden Sie unter den Fotos der Wegpunkte. Straßen- und Wegverlauf: Die Darstellung auf den Karten entspricht dem Stand von 2000. In den folgenden Jahren wurden einige neue Straßen gebaut. Deren ungefährer Verlauf wurde von der Autorin in die Karten eingetragen. Außerdem führen die Routen oft über Fußpfade, die nicht in den topografischen Karten abgedruckt sind. Die Autorin hat daher den ungefähren Routenverlauf von Hand in die Kartenausschnitte eingezeichnet. Die Autorin weist ausdrücklich daraufhin, dass diese Angaben keinesfalls exakt sind. 26

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