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November, Dezember 2021 und Januar 2022

73. Ausgabe Eine Zeitung für Bewohner, Freunde und Mitarbeiter


Vorwort Sehr verehrte Bewohnerinnen und Bewohner, verehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verehrte Leserinnen und Leser dieser Heimzeitung, wie Sie alle wissen - in dieser Heimzeitung gibt es auch einen Bericht dazu - bin ich zum 14. Ehrenbürger meiner Heimatgemeinde ernannt worden. Diese höchste zu vergebende Ehrung für einen Bürger in einer Gemeinde oder Stadt hat mich sehr berührt und bewegt. Man stellt sich schon die Frage: Wer bin ich, womit habe ich das verdient? Man kommt ja nicht auf die Welt und sagt: Ich werde Ehrenbürger. Im Alter von 8 Jahren mussten wir unserer Mutter schon bei der Heimarbeit helfen. Bei mir folgte dann die Hirtenbuben-Zeit in Bodelsberg, eine Lehre und die sehr prägende Zeit bei der Landjugend. Mit 19 wurde ich Mitglied in der CSU, Ortsvorsitzender, ab 1972 Gemeinderat und ab 1984 30 Jahre Bürgermeister meiner Heimatgemeinde Durach, wo ich 1948 geboren wurde. In einigen Bereichen war ich überregional engagiert und tätig. Die Ehrenbürgerschaft ist vor allem eine hohe Auszeichnung für unsere Familie. Wir waren 7 Kinder, haben biss 1972 in einer 55 qm Wohnung gewohnt (wo heute die Bäckerei Jost ist). Wir waren angewiesen, dass der Vater jeden Tag zwei Brote brachte, der Rest war Margarine und Marmelade. Unsere Eltern waren darauf bedacht, dass jeder von uns Kindern seinen Weg gehen konnte. Ich durfte dies auch. Deshalb ein Dank meinen verstorbenen Eltern, meiner Familie und meiner Frau Sonja zuvorderst. Diese Ehrung ist auch eine Auszeichnung für alle meine Wegbegleiter - es sind sehr, sehr viele, alle zusammen ein einzigartiges, unverzichtbares, wertvolles Netzwerk. Ohne ein solches Netzwerk geht es nicht. Dazu gehören auch diejenigen, die mitgeholfen haben, das „Seniorenzentrum Durach“ zu entwickeln, allen voran meine Frau Sonja. Es ist ein Beweis dafür: Wenn alle an einem Strick ziehen, können wir Erfolg haben. Mit dieser Erkenntnis habe ich auch immer versucht - bei aller unterschiedlicher Meinung - vom Sinn unseres Tuns zu überzeugen und alle in ein Boot zu holen. Darüber bin ich sehr glücklich und vielen Menschen, aber auch letztlich dem Herrgott,

Ihnen allen auf weitere schöne Jahre. Ihr

Herbert Seger Stiftungsratsvorsitzender


Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Altbürgermeister Herbert Seger Unser Stiftungsratsvorsitzender Herbert Seger erhielt am 19.09.2021 die höchstmögliche Ehrung der Gemeinde Durach. Mit einem einstimmigen Beschluss hat der Gemeinderat bereits am 13. 01.2020 die Weichen für diese Auszeichnung gestellt. Er ist der 14. Ehrenbürger in 850 Jahren Gemeindegeschichte. Als langjähriger Weggefährte hielt Alt-Landrat Gebhard Kaiser am Ehrentag die Laudatio. Bürgermeister Gerhard Hock hielt die Begrüßungsansprache. Hier ein Auszug aus seiner Rede: „Es ist unzweifelhaft, dass Herbert Seger diese Auszeichnung verdient hat. Er war nicht nur 30 Jahre Bürgermeister sondern davor bereits 12 Jahre Mitglied im Duracher Gemeinderat. Dazu kommen seine langjährigen Tätigkeiten im Kreistag, als stellvertretender Landrat, als Zweckverbandsvorsitzender des Zweckverbands Fernwasser, als Geschäftsführer der Seniorenzentrum Dienstleisungs-GmbH und als 1. Vorstand der Leader Aktionsgruppe „Allgäu Partnerschaft mit der Natur“. Diese Aufstellung ist nicht abschließend. Herbert Seger war und ist ein Mensch, der für viele Positionen und Funktionen geeignet ist, überall seinen Mann steht und den Bürgerinnen und Bürgern mit seiner souveränen Art signalisiert, dass er sich bestmöglich für ihre Belange einsetzt. Ein Kommunalpolitiker par excellence, der auch in anderen Gremien erfolgreich für seine Heimat gewirkt hatte.“ Wir vom Seniorenzentrum gratulieren Herbert Seger und können uns den Lobeshymnen nur anschließen. Als Gründer, zusammen mit seiner Frau Sonja, lenkt er von Beginn an mit viel Herzblut die Geschicke des Seniorenzentrums und setzt sich immer auch für unsere Belange und die unserer Bewohner ein. Wir sind dankbar und glücklich, dass Herbert uns immer in seinen Funktionen als Stiftungsratsvorsitzender und Geschäftsführer mit Rat, Tat und Expertise zur Seite bzw. vorsteht. Auch persönlich und menschlich kümmert er sich um seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und hat Vielen Dank!


Weinfest vom 01.10.2021 - „Wein, Weib und Gesang... „ Nach einer langen Corona-Durststrecke gab es wieder einmal ein Weinfest im Seniorenzentrum Durach. Die Bewohner des Betreuten Wohnens freuten sich schon auf einen geselligen Abend und lohnten die Mühen der Veranstalter mit ihrem zahlreichen Erscheinen und guter Laune. Wie immer gab es Käseplatten, Speck und Zwiebelkuchen, die dem Gaumen schmeichelten. Dazu passend Wein vom Bodensee. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Hans Maurus (Alleinunterhalter) mit seinen Instrumenten, dem Keyboard und Akkordeon. Herbert Seger und Claudia Kiechle begrüßten die Gäste und wünschten allen einen schönen weinseligen Abend. Als neuer Ehrenbürger spendierte Herbert Seger jedem Gast das erste Getränk, was alle mit einem Applaus dankten. Der erste Sketch „Die Schätze des Weinkellers“, gespielt von Inge Lingg und Angela Märkli, stimmte die Anwesenden auf die Welt der Weine ein. Herbert Seger erheiterte die Besucher mit Weinweisheiten und Zitaten, die er zum Besten gab. Es gab auch zwei Jubilarinnen, die geehrt werden wollten. Herbert Seger gratulierte und überreichte Blumen an Claudia Kiechle, Einrichtungsleiterin, zum 10jährigen Dienstjubiläum und Frau Irene Müller, Mitarbeiterin im Service, zum 20jährigen Dienstjubiläum. Ein Highlight des Festes war der Besuch der Weinprinzessin „Sophia Josefa die 38ste“, alias Sonja Seger. Mit ihren Er-


zählungen und Erlebnissen als Prinzessin begeisterte sie die Bewohner. Es ist immer eine Freude, Sonja Seger in einer Theaterrolle zu sehen. Mit ihrem Lied „Ich bin so sexy“ brachte sie die Anwesenden zum Toben. Mit dem zweiten Sketch „Der große Durst, Bier oder Wein?“, gespielt von Inge Lingg und Angela Märkli, sen. Das Fest war aber noch nicht zu Ende. Es wurde gegessen, getrunken, gelacht, getanzt und geschunkelt. Witze und Geschichten wurden erzählt. Hans Maurus sorgte mit seinen alten Schlagern, die die Bewohner alle mitsingen konnten, für eine super gute Stimmung. Eine Polonaise durch den Saal brachte die Gäste zum Schwitzen. Unser Musikant musste noch eine Zugabe (Lili Marlen) spielen, bevor sie ihn nach Hause gehen ließen. Der harte Kern blieb noch sitzen und genoss in kleiner Runde den Wein und die Geselligkeit. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben: Inge Lingg, Sonja und Herbert Seger, die Thekendamen, die Küche, die Dekorateurinnen, Hans Maurus und Angela Märkli. Angela Märkli


Bilderausstellung, Freitagsmalen und Werken in der Ta-

Herr Kurt Weiß feierte seinen 80. Geburtstag. Er kommt jeden Freige, um mit unseren Gästen tolle Bilder zu malen, zu werken oder zu basteln. Es sind schon tolle Kunstwerke unter der Leitung von Herrn Weiß entstanden. Dies brachte uns auf die Idee, einmal eine Ausstellung zu machen. So passte es, dass Herr Falko Spies aus Marktoberdorf, ehemaliger Lehrer, uns für eine Woche seine Bilder überließ. Die Motive Bäume, Wald und Kühe passten toll zu unserem Wochenthema Tiere, Wald und Flur. Und so machten

die verschiedenen Kunstwerke. Vielen Dank an alle Akteure.


Die Aroniabeeren – die Wunderbeeren Sie wird auch Apfelbeere genannt. Wir haben gemeinsam die Beeren im Garten geerntet, um am nächsten Tag Marmelade herzustellen. Viele unserer Bewohner haben uns mit Es sind 20 Gläser Marmelade aus 4 Kilo Beeren entstanden, die wir zur Verkostung auf alle Wohnbereiche verteilt haben. Die Aroniabeere stärkt das Immunsystem, ist gut für die Zellregeneration, für die Gefäße, beugt der Verkalkung vor und ist vor allem auch positiv für Herz und Gehirn. Auch wirken die Beeren blutdrucksenkend und sollen sogar ein guter Schutz vor Krebs sein. Das scheint doch wirklich eine Wunderbeere zu sein. Text: Manuela Dieng, Konny Zechner


Herzlichen Glückwunsch zum 10-Jährigen von Frau Kiechle Liebe Frau Kiechle, heute möchten wir uns bei Ihnen bedanken. me Verantwortung für ein Unternehmen lastet auf Ihren Schultern. Die Herausforderungen in einem Seniorenzentrum sind nochmal viel größer als in anderen Unternehmen. Der Fachkräftemangel ist eine riesige Herausforderung. Wir könnten mehr Personal einstellen, doch leider ist der Markt leergefegt. ge, neue Standards, neue Qualitätsprüfungsrichtlinien, mehr Bürokratie, die neue generalistische Ausbildung, neue Finanzierungsformalitäten, Anträge, Gesetze, Heimaufsicht und nicht zuletzt auch noch Corona. Die umfangreichen Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen mussten umgesetzt, Schutzkonzepte erstellt und die Mitarbeiter informiert werden. Sobald alles umgesetzt war, kamen wieder weitreichendere Verordnungen. Alles war neu und die ständigen Veränderungen brachten das Personal, sowie Angehörige und Bewohner an den Rand ihrer Kräfte. Das Positive: wir hatten keinen Todesfall durch Corona. Liebe Frau Kiechle, Sie haben uns souverän durch die letzten Jahre geführt. Sie behalten die Fäden in der Hand und bewahren einen kühlen Kopf, auch wenn´s manchmal heiß hergeht. Sie sind strukturiert und fachlich sehr kompetent, sie sehen das Wesentliche und haben einen kooperativen und demokratischen Führungsstil. Die Mitarbeiter sagen: Sie urteilt nicht schnell und unüberlegt. Sie hört sich alle Beteiligten an. Danach wird ist. Sie hat einen tollen Blick für den Gesamtbetrieb und gibt immer wieder guten Input. Frau Kiechle ist meistens gut gelaunt, ausgeglichen und verliert nicht den Humor.


Wenn jemand Fehler macht, wird nicht sofort die Nase abgebissen. (Die Kollegin meinte wohl, Frau Kiechle reißt niemandem gleich den Kopf ab). Sie verurteilt nicht, sie hinterfragt immer. Vielen Dank! Ihr Team vom Seniorenzentrum Durach

Weiterbildungsabschluss von Frau Johanna Tom Von September 2019 bis Juli 2021 hat Johanna Tom in Leut-

Funktionseinheit absolviert. Ein komplizierter Titel für eine Weiterbildung. Auf jeden Fall ist Johanna jetzt sehr gut für ihre Aufgaben als Praxisanleiterin der Auszubildenden und als Wohnbereichsleitung im EG ausgerüstet. Johanna Tom ist seit 2007 in ungeausbildung bei uns absolviert und führt mittlerweile als Wohnbereichsleiterin das Team im EG. Wir sind glücklich, dass wir so eine engagierte und gewissenhafte Mitarbeiterin bei uns haben. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

Text: Claudia Kiechle


2 mal „15 Jahre Seniorenzentrum“ Seit dem 1.10.2006 ist Monika Sutter als Köchin ein fester Bestandteil unseres Küchenteams. Lachend und temperamentvoll sorgt sie immer für gute Laune in der Küche (und auch außerhalb). Da bleibt oftmals kein Auge trocken. Mit viel Hingabe und Herz bereitet sie die wohlschmeckendsten Gerichte zu. Da läuft einem beim bloßen Gedanken schon das Wasser im Mund zusammen. Bekannt ist sie auch für ihre hervorragenden Torten und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Und bleib noch lange Teil unseres Teams. 20 Jahre Teil unseres Teams im Seniorenzentrum ist Frau Irene Müller. Beim Mittagstisch, bei Sommerfesten und Weihnachtsfeiern, beim Literarischen Frühstück und diversen Vereinsfeiern bewirtet und versorgt sie unsere Bewohner und Gäste. Dabei hat sie immer für jedermann Ohr für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Ihre Kollegen schätzen ganz besonders ihre Hilfsbereitschaft und ihre Flexibilität. Auf sie ist einfach immer Verlass. Vielen Dank, Frau Müller, für Ihre jahrelange Einsatzbereitschaft bei uns. Schön, dass Sie bei uns sind.

Texte: Claudia Kiechle

Verabschiedung von zwei Mitarbeiterinnen vom ambulanten Team Im August 2021 haben sich Katinka Bernsen und Alexandra Timpe im Rahmen einer netten Zusammenkunft von den Kolleginnen vom ambulanten Team verabschiedet. Die beiden Kolleginnen haben sich orientieren. Ein Dankeschön für die harmonische und kollegiale Zusammenarbeit! Wir wünschen beiden auf diesem Weg alles Gute und viel Erfolg. Herzlichst, das gesamte Team des Text: Anita Federl


Ehepaar Illing vom Betreuten Wohnen feierte Platinhochzeit Am 8. September konnten Erika und Hans Illing das seltene Fest der Platinhochzeit, auch „Gnadenhochzeit” genannt, feiern. Sie sind seit 70 Jahren miteinander verheiratet! An diesem Ehrentag stand das Telefon der Eheleute kaum still. Als Erika Kühling, die schon in ihrem Eigenheim in Weidach ihre liebe Nachbarin war, ihnen zu Ehren ein Gstanzl vortragen wollte, gelang es erst im 3. Anlauf, diesem in Ruhe und ungestört zu lauschen. Viele Verwandte und Freunde haben fernmündlich und schriftlich herzlich gratuliert. Während bei den vorherigen Ehejubiläen und runden Geburtstagen Feste im großen Kreis gefeiert werden konnten, gab es diesmal – auch pandemiebedingt – lediglich eine Feier im engsten Familienkreis. Dass Hans Illing am selben Tag seinen 97. Geburtstag feiern durfte, ging im Trubel keineswegs unter, vielmehr gab es doppelte gute Wünsche für Gesundheit, Glück und Wohlergehen in der gemeinsamen, weiteren Zukunft. Ganz besonders gefreut hat sich das Jubelpaar, dass Herr Bürgermeister Gerhard Hock, Herr Alt-Bürgermeister Herbert Seger und Frau Andrea persönlich gratulierten und ihre Glückwünsche zusammen mit spätsommerlichen Blumensträußen und leckeren, süßen Naschereien überbrachten. Außerdem wünschten sich die zwei Jubilare ein tolles Hochzeitsmenü, das ihnen gerne von unserer Köchin Bernadette Dürichen und Koch Wolfgang Heckelmiller kredenzt wurde. Text: Gabriele Illing


Am 01.09. hatten wir die Möglichkeit, eimachen. Durch Sonja und Herbert Seger sowie ehrenamtliche Helfer konnte dies umgesetzt werden. Es konnte eine Gruppe von 10 Personen von verschiedenen Wohnbereichen mitgehen. Georg Wagner, Backmeister vom Backhäusle Durach, hatte in der Früh schon die Teige für die Brote und die Dinnete (eine Art Pizza) hergestellt. Es musste auch der Ofen vorgeheizt werden, was Luggi König übernommen hat. Als wir dann mit unseren Bewohnern in Richtung Backhäusle gegangen sind, hat sich auch die Sonne langsam blicken lassen, sodass wir auch im Freien sitzen konnten. Die erste Gruppe von 5 Bewohnern durfte dann in der Backstube unter Aufsicht von Bäcker Georg die Teige für die Dinnete ausrollen und dann mit Lauch, Soße (aus Eiern, Mehl, Sauerbelegen. In dieser Zeit waren die Mischbrote schon im Ofen beim Backen.

Dann kam die andere Gruppe dran. Alle haben sich große Mühe gegeben, um den Teig auszurollen und zu belegen. Nach dem Brot kamen dann so nach und


nach die Dinneten in den Ofen. Das Ergebnis konnte sich sehen und vor allem schmecken lassen. Im Sonnenschein konnten wir die frisch gebackenen Dinneten genießen. Die Brote durften wir dann für das Abendessen mitnehmen. Es hat uns allen sehr gut gefallen und unser Dank gilt allen, die sich dazu bereit erklärt haben, uns diesen unverText: Helga Siebert

Mitarbeiterfest im Duracher Backhäusle Nachdem unsere BewohnerInnen so von den guten Dinneten geschwärmt haben, cher Backhäusle zu machen. Georg Wagner und Sonja Seger bereiteten die Teige vor und unterstützen uns fachmännisch. Josef Engstler war unser Steinofeneinfeurer. Wir liesen uns die knusprigen Dinneten und Pizzen mit gutem Wein und Nußlikör schmecken und bekamen von Herbert Seger noch eine Führung durchs Museum. Vielen Dank an Alle für die kleine Auszeit im Alltag.



Nach dem langen Jahr der Corona-Enthaltsamkeit haben alle das Bedürfnis, Cafe zu gehen. So gingen unsere Bewohner bei schönstem Wetter mit den Alltagsbegleiterinnen zum Eis essen in unsere neue Eisdiele, trafen Bekannte und Freunde und freuten sich über dieüber die kleinen Dinge im Alltag zu freuen, ist eine positive Begleiterscheinung nach den Coronaeinschränkungen. Es wird auch wieder gemeinschaftlich gebastelt, Laub gesammelt, Gymnastik gemacht, gespielt und vieles mehr. Ein großer Teil unser Bewohnerinnen und Bewohnern ist jetzt auch schon das 3. Mal gegen Corona geimpft worden, sodass wir gut gegen Corona gewappnet sind.


Geburtstagsnachmittag Zum Geburtstag gratulieren wir und wünschen Euch viel Glück............ Durach zum Geburtstagsnachmittag eingeladen und viele sind der Einladung gefolgt. Die herbstlich dekorierte Cafeteria war ein Augenschmaus. Für den Ohrenschmaus sorgte Alwin Wegmann, unser allseits bekannter Ak-

Angela Märkli begrüßte alle Gäste und ließ die 14 Geburtstagskinder, die im Juli, August, September und Oktober ihren Ehrentag hatten, mit einem kleinen Gedicht und einem Geburtstagslied hochleben. len hervorragend. Die Küche sorgte für diesen Gaumenschmaus. Ludwig König las die lustige Geschichte, einen Schulaufsatz mit dem Titel „Der Mensch“ vor, in der die Anatomie einfach erklärt wurde, was die Anwesenden sichtlich erheiterte. Die Lachmuskeln wurden durch den Sketch „Wenn Opa mit der Oma“, gespielt von Sonja und Herbert Seger, strapaziert. Die Beiden im Nachtgewand, kurz vor dem Zubettgehen, fragte der Opa die Oma, ob sie es nochmal probieren sollten, so wie damals in jungen Jahren. Oma hatte aber ihre Bedenken. Sie wären doch schon zu alt und was denn die Nachbarn sagen, wenn sie es mitbekämen. Nach mehrmaligem Hin und Her sagte die Oma dann doch zu. Aber es kam nicht, was alle vermuteten, sondern es tönte aus


dem Äther „Lets twist again“ und Oma und Opa legten einen heißen Twist aufs Parkett. Das hätte man ihnen wirklich nicht zugetraut. Es war einfach köstlich. Zwischen den Einlagen wurden Volkslieder und Schlager gesungen und Alwin spielte fetzige Stücke, was die Stimmung hob. Was wäre ein Fest ohne Musik? Beim Lieder- und Herbstquiz waren alle angestrengt bei der Sache und meisterten die Aufgaben mit Bravour. Da im Herbst das Obst und Gemüse reif ist und geerntet und dieses auch verarbeitet, eingemacht und verkocht wird, las Angela Märkli ein Gedicht vom Apfelkuchen vor. Jeder Bewohner/in wusste ein Rezept mit Äpfeln zu berichten. Da lief einem das Wasser im Munde zusammen. Es wurde noch das Allerweltswort: „Ebbas“ auseinangedacht, dass wir dieses Wort so oft verwenden. Der schöne Nachmittag ging dem Ende zu. Mit dem Lied „Auf Wiedersehen“ verabschiedete Angela Märkli die Geburtstagsgäste und Mitwirkenden. Herzlichen Dank Sonja und Herbert Seger, Alwin Wegmann, Ludwig König, den Thefür Ihren tollen Einsatz.

Singen auf den Stationen Unsere Bewohner und Bewohnerinnen vermissten während der Coronazeit das gemeinsame Singen. Aus diesem Grund kommt nun wieder unser ehrenamtliches Team zum Singen und Musizieren. Vielen Dank an Sonja und Herbert Seger und Marianne und Ludwig König.

Text: Angela Märkli


Neues vom Literarischen

Ernten, was isch des? Ernte, des isch Äpfelbrocke, Kirscha und Biera ra due, Räte zieche,Kohlrabi rausreisse, an Salat hole, Johannisbeer und de Holder brocke und a'bobbele. Hagebutze und Stachlbeer zwische deana Doarna rausfriemle, Kartoffl rausdue, Gelberieb wearet zoge, Zitronemellisse, Pfefferminz und die Kuchekräuter, alle wearet a'gschnitte oder a'grisse, Gurka, Zucchini und Kürbis ka ma au uifach hole, s Gras muess ma mähe, dörre, eifiehre, no im Stock verteile, Tomate wend abdreht sei, Trauba wearet g'lease, Pfirsich muess ma ganz hofele abnehme, Zwetschge und Pflauma dei ma schittle und nocha klaube, s Koan, des wead g'mäht, frieher hott ma des no dreschg'fleglet und s Stroh nocha huig'fiehrt und s Koan in Säck g'füllt, de Spargl muess ma steache und de Hopfe zupfe. Des alles heißt ma no:

Ernten

Huitzutag erntet kui Mensch meah, huit goht jeder in de Supermarkt, denn do ka ma des alles ganz uifach eikaufa.

Senzi Weizenegger


Frühstück


Gedanken zur bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit Das Geheimnis der Rose! Aus totem Baumstumpf – so malt es Sieger Köder – sprießt die ROSE. Sie steht da „wie ein Signal für die Menschen“. Und sie sagt: „Ich liebe dich- hab keine Angst. Ich bin Mensch geworden – auch für dich. Ich verKeiner kann bestehen, jeder Baum fällt einmal. Aber es gibt immer Zuversicht.

Wann ist Weihnachten?? Jedesmal, wenn zwei Menschen Einander verzeihen, ist Weihnachten. Jedesmal, wenn ihr Verständnis zeigt für eure Kinder, ist Weihnachten. Jedesmal, wenn ihr einem Menschen helft, ist Weihnachten. Jedesmal wenn ihr an eure Altvorderen denkt, sie besucht oder in guter Erinnerung behaltet, ist Weihnachten. Jedesmal, wenn ein Kind geboren wird, ist Weihnachten. Jedesmal, wenn du versuchst, deinem Leben einen neuen Inhalt zu geben, ist Weihnachten. Jedesmal, wenn ihr einander anseht mit den Augen des Herzens, mit einem Lächeln auf den Lippen, ist Weihnachten. (aus Brasilien)


„Es werde Licht“ so heißt es schon in der Schöpfungsgeschichte. Zu den großen Geheimnissen unseres Lebens gehört das Licht. Mit jeder Weihnacht wird ein Licht angezündet und erneut ein Weg gewiesen, der den Sinn des Lebens aufzuzeigen vermag. In diesem Sinn – wenn es soweit ist – ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest! Bilder, Text und Gestaltung: Theo Schmidkonz SJ, Herbert Seger

Wir gratulieren herzlich Frau Erika Heyer zu ihrem 100. Geburtstag Kuchen mit ihrer Familie im Seniorenzentrum. Herbert und Sonja Seger sangen ein schönes Duett zu ihrem Ehrentag.


Wir heißen unsere neuen Auszubildenden herzlich willkommen! Oben: Lea Hofmann (Ausbildung zur Fachkraft) Lea hat bereits ihre Ausbilsolviert und schon 1 Jahr bei uns gearbeitet. Mitte: Lara Wirth (Ausbildung zur Fachkraft) Auch Lara war bereits seit serem Seniorenzentrum tätig. Unten: Max Lulei helfer) Max hat im Sommer ein Praktikum bei uns absolviert und ist jetzt unser Newcomer in

Wir wünschen allen viel Spaß, Freude und Glück bei eurer Ausbildung! Als Willkommensgeschenk erhielt jeder einen Rucksack der Marke Vaude für ihre „Wanderung“ durch die Ausbildungsjahre. Text: Claudia Kiechle


Im nächsten Jahr feiert die Stiftung Seniorenzentrum Durach ihr 30-jähriges Jubiläum. 6 Jahre nach der Gründung konnten wir im Oktober dann unser Seniorenzentrum Einiges ist nun in die Jahre gekommen und bedarf einer Erneuerung. Über die Sanierung der Teichanlage und der Brücke im östlichen Innenhof haben wir schon berichtet. holt, weshalb ein entsprechendes Gerüst aufgestellt wurde, das je nach Fortschritt der Maßnahmen versetzt wird.

Die Holzteile werden neu gestrichen und bestimmte Bereiche werden mit Aluabdeckungen versehen zum Schutz gegen die Verwitterung. im EG und im 1. OG. Im Speisesaal wird es neue Stühle geben, da versuchen wir ten taugt. Auch bei der Stromversorgung wird es eine Erneuerung geben. Bisher haben wir einen großen Teil des Stromes über die Schulanlage der Gemeinde bezogen. Diese Versorgung wird aus technischen und rechtlichen Gründen abgeklemmt. Wir bekommen künftig den Strom auch aus dem Trafohaus auf der Nordseite neben dem Alles in allem wird die Stiftung einen Betrag von ca. 100.000 € investieren. Für Beeinträchtigungen wie Lärm oder Staub oder mögliche Einschränkungen in der Mobilität bitten wir unsere verehrten Bewohner jetzt schon um Verständnis. Text: Herbert Seger


Neu:

Jetzt auch persönliche Beratung in Durach

Wann: Wer/Wie:

Mittwoch von 14 bis 16 Uhr (nur mit Terminvereinbarung) Caritasverband Kempten-Oberallgäu e. V. Alexandra Timpe, Landwehrstr. 1, 87439 Kempten alexandra.timpe@caritas-kempten.de Sie erreichen mich telefonisch unter 0176 / 166 10 - 359

Wir freuen uns auf Sie! menzberatung. Das Angebot ist kostenfrei. Die Inhalte werden selbstverständlich vertraulich behandelt.


...Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt... Joh. 11:25

Frau Kreszenz Irlinger Herr Anton Seiler Frau Gisela Lehner Frau Erika Kühling Frau Wilhelmine Hesse Frau Hilde Gast Frau Maria-Luise Hailer Herr Ferdinand Gschwender

13.08.2021 18.08.2021 06.09.2021 05.10.2021 16.10.2021 16.10.2021 23.10.2021 24.10.2021

In dankbarer Erinnerung an Hilde Gast Vor kurzem ist unsere Hilde Gast verstorben. Gerne erinnern wir uns an viele schöne Stunden mit ihr. Gerade in der Faschingszeit erfreute sie uns mit Sketchen und kleinen Theaterstückle. Ihre Auftritte bleiben unvergesslich. Im Kath. Frauenbundfasching war sie von Anfang an eine treibende Kraft. Jedes Jahr kümmerte sie sich auch um die wunderschöne Adventsdekoration im Eingangsbereich vom Seniorenzentrum. Gemeinsam mit ihrem bereits verstorbenen Mann Xaver waren sie mit dem Metallbaubetrieb Gast gute und unterstützende Nachbarn vom Seniorenzentrum Durach. Text: Herbert Seger Wir sagen ihr ein ganz herzliches Vergelts Gott.

Wöchentlich wiederkehrende Aktivitäten für Bewohner: Täglich:

11.30 Uhr: Tischgebet 17.30 Uhr: 10-Minuten-Aktivierung mit Abendgebet

Montag:

10.00 Uhr: Bewegungsübungen für Arme und Beine Spielenachmittag 9.30 Uhr: Dienstagsrunde auf den Wohnbereichen 14.45 Uhr: Gottesdienst in der Kapelle Musiknachmittag Erinnerungen wecken am Nachmittag 10.00 Uhr: Bewegungsübungen für Arme und Beine 9.30 Uhr: Gottesdienst im Fernsehen

Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Sonntag:

Gute Witterung wird für Spaziergänge oder Aufenthalt im Garten genutzt und stehen vor jeglich geplantem Angebot. Die Wochenpläne dienen zur Orientierung. Jahreszeit, Besucherumfang, aktuelle Tagesverfassung und Wünsche der Bewohner bestimmen den individuellen Tagesablauf, Gruppen- od. Einzelbetreuung


Mittwoch Freitag Samstag

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Tannenbäume basteln für den Advent“ 9.30 Uhr Backen: „Kartoffelkuchen“ 15.30 Uhr Kino „Ich denke oft an Piroschka“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Sterne basteln für den Advent“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Kartoffelkuchen“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Weihnachtliche Engel basteln“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Plätzchen“

Samstag

15.30 Uhr Kino „Das doppelte Lottchen“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Basteln für den Advent“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Plätzchen“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Basteln für den Nikolaus“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Apfelbrot“

Samstag

15.30 Uhr Kino „Herr Josef‘s letzte Liebe“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Wir basteln Weihnachtswichtel“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Rotweinkuchen“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Wir malen Mandalas“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Mohnkuchen“

Samstag

15.30 Uhr Kino „Der kleine Lord“


Mittwoch Donnerstag

10.00 Uhr Bewegungsübungen für Arme und Beine 9.30 Uhr Kreativwerkstatt: „Christbäume schmücken“

Freitag

Stimmungsvoller Heiligabend auf den Wohnbereichen

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Basteln zum neuen Jahr“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Glücksschweinchen“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Schneemänner basteln“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Rotweinkuchen“

Samstag

15.30 Uhr Kino „Feuerwerk“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Basteln zum Winter“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Käsekuchen“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Wir malen mit Wasserfarben“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Mohnkuchen“

Samstag

15.30 Uhr Kino „Oh Jonathan, oh Jonathan“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Winterliches Basteln“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Apfelkuchen“

Mittwoch

9.30 Uhr Kreativwerkstatt „Zwerge basteln“

Freitag

9.30 Uhr Backen: „Rotkäppchenkuchen“


Impressum: Heimzeitung des Seniorenzentrums Durach November, Dezember 2021 und Januar 2022 Herausgeber:

Seniorenzentrum Durach Am Leitenacker 9, 87471 Durach Tel. 0831/56426-0 Fax 0831/56426-90 e-mail: sz@seniorenzentrum-durach.de Internet: www.seniorenzentrum-durach.de

Mitarbeiter dieser Ausgabe in alphabetischer Reihenfolge: Manuela Burger, Manuela Dieng, Annette Dinu, Anita Federl, Gabriele Illing, Claudia Kiechle, Angela Märkli, Michael Mitwirkenden vom Literarischen Frühstück

PC-Technik: Michael Röllig Bilder: Wolfgang Nagelrauf, SZ, Claudia Kiechle, Herbert Seger, Thomas Stanienda, Hilde Schubert, Creative Commons

Vielen Dank für eure Mitarbeit. Verantwortlich: ViSdPR Herbert Seger Druck: Druckerei Gerung Durach Wenn in einem Text nur die männliche Form gewählt wurde, bezieht sich die Angabe auf beide Geschlechter und/oder Diverse.


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