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Programm

Swiss International Finance Forum 20. Mai 2014, Bern


Swiss International Finance Forum (SIFF) Die «Neue Zürcher Zeitung NZZ» berichtet in ihren Publikationen täglich über Schlüsselereignisse und bietet Hintergründe und Meinungen zu den relevanten Themen rund um den Finanzplatz Schweiz. Zusammen mit renommierten Partnern bietet die NZZ mit dem Swiss International Finance Forum (SIFF) eine neue Kommunikationsplattform für Entscheidungsträger der Finanz- und Kapitalmärkte an. Am 20. Mai 2014 wird das SIFF das erste Mal im Berner Hotel Bellevue Palace stattfinden. In Form von Keynote-Referaten, Podiumsdiskussionen und Workshops werden Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik ihre Ansichten und Lösungsansätze zu den dringenden Herausforderungen der Schweizer Finanzindustrie diskutieren.

NZZ Konferenzen & Services Die Veranstaltungen von NZZ Konferenzen & Services informieren unabhängig, kompetent und zuverlässig über wichtige und aktuelle Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Finanzwirtschaft und Politik. Mit einer Auswahl von überzeugenden Referentinnen und Referenten bringen wir Themen auf den Punkt und vermitteln Praxiswissen aus erster Hand. Der Austausch und das Networking zwischen den anwesenden Persönlichkeiten, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie unseren Partnern ist ein zentraler Baustein unserer Veranstaltungen. 2


Vorwort Die Neue Zürcher Zeitung vermittelt seit jeher mehr als bloss News. Wir analysieren Trends, ordnen Entwicklungen ein und blicken in die Zukunft. Wir tun dies nicht nur in der Tageszeitung und in fokussierten Printprodukten wie dem Equity Magazin, sondern auch digital und interaktiv, in direktem Kontakt mit Machern und Denkern wie Sie. Es ist mir deshalb eine ganz besondere Freude, Sie als Entscheidungsträger in der Finanzbranche zu unserer neu konzipierten Finanzmarktkonferenz einzuladen. Der Finanzsektor ist ein zentraler Pfeiler unserer Wirtschaft. Er trägt entscheidend dazu bei, dass die Schweiz als dynamisches Wirtschaftszentrum in Europa prosperieren kann. Umgekehrt profitiert die Finanzindustrie von der Stabilität und Sicherheit des Standorts. Doch sowohl der Standort wie auch das Geschäftsmodell der Branche stehen in letzter Zeit verstärkt unter Druck. Das politische und demokratische Verständnis für die Anliegen der Branche hat in der Krise gelitten. Die Corporate-Governance-Vorschriften werden strenger, die regulatorischen Anforderungen und die internationale Konkurrenz immer härter. Im Zeichen der Re-Nationalisierung der Finanzmärkte ist der Marktzugang für «Offshore-Aktivitäten» schwieriger geworden, und gleichzeitig verschieben sich die geopolitischen Gewichte. All das und «Industrialisierung» und «Digitalisierung» sind für den Schweizer Finanzsektor Herausforderung und Chance zugleich. Doch damit ein Weg in eine erfolgreiche Zukunft gefunden werden kann, braucht es klare Visionen, eine kohärente Politik und einen effizienten Dialog zwischen allen Beteiligten. «Der neue Weg» heisst denn auch das Thema unseres ersten Swiss International Finance Forum. Es soll das Schweizerische Forum mit internationaler Ausstrahlung sein, indem sich die entscheidenden Köpfe aus Wirtschaft und Politik treffen und sich zu den brennenden Fragen unseres Finanzplatzes austauschen. Ich freue mich auf spannende Diskussionen und darauf, Sie am 20. Mai in Bern begrüssen zu dürfen.

Dr. Peter A. Fischer Leiter der NZZ-Wirtschaftsredaktion 3


Zielsetzung ¡

Das Swiss International Finance Forum befasst sich mit der Strategie und der Ausrichtung des Finanzplatzes Schweiz und thematisiert mögliche gemeinsame Anstrengungen von des Privatsektors, der Verwaltung und der Politik, um die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzplatzes nachhaltig zu stärken.

¡

Das Swiss International Finance Forum vernetzt als neutrale Plattform Entscheidungsträger aus der Finanzindustrie mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Behörden und Wissenschaft.

¡ Am Swiss International Finance Forum werden wichtige Veränderungen,

Trends und Entwicklungen an den Finanzmärkten diskutiert und mögliche Auswirkungen, Szenarien und Lösungsansätze erarbeitet.

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Shaping the new Path | Der neue Weg Das SIFF 2014 beschäftigt sich mit den signifikanten Veränderungen in der globalen Wirtschaft und deren Auswirkungen auf die nationalen und internationalen Finanzmärkte. Die Regelwerke für Banken verschärfen sich zunehmend, das Private Banking fordert innovative Geschäftsmodelle und das wirtschaftliche und politische Machtverhältnis verschiebt sich zunehmend zugunsten der aufstrebenden Märkte. Führungspersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft stehen vor Entscheidungen, die massgeblich den Weg in die Zukunft gestalten werden.

Schwerpunktthemen der Konferenz: ¡ ¡ ¡ ¡

Perspektiven für den Finanzplatz Schweiz Zukunft des Private Banking Neue Technologien in Banking & Finance Trends, Märkte und Investoren-Outlook

Überblick Datum:

Dienstag, 20. Mai 2014

Zeit:

08.00 – 18.30 Uhr

Thema:

Shaping the new Path | Der neue Weg

Teilnehmerzahl: 300 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Referenten:

25 Referenten aus dem In- und Ausland

Sprache: Deutsch/Englisch Anmeldung:

anmeldung.nzz-siff.com oder Telefon 033 334 23 23

Ort:

Hotel Bellevue Palace Bern Kochergasse 3 - 5 CH-3000 Bern 7 5


Referenten speaker line - up

«Shaping the new Path | Der neue Weg». Was sind die Perspektiven für den Finanzplatz Schweiz? Was bedeuted dies für den privaten Sektor? Hochkarätige Referenten und Experten aus dem In- und Ausland nehmen Stellung zu aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Trends in der Finanzbranche.


Joseph E. Stiglitz

Nobelpreisträger für Wirtschaft und führender Ökonom Joseph E. Stiglitz kam 1934 in Gary, Indiana (USA) zur Welt. Er besuchte das Amherst College und promovierte 1967 am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Seine akademische Karriere führte ihn über Yale, Stanford, Oxford und Princeton an die Columbia University. Er arbeitete als Chefökonom der Weltbank, war Vorsitzender des Rates der Wirtschaftsberater der US-Präsidenten Clinton und Obama und Leiter verschiedener Think Tanks und internationaler Gremien wie der UN-Kommission zur Reform des Weltfinanzsystems. 2001 erhielt er den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Analysen von Märkten mit asymmetrischen Informationen. Darüber hinaus war er Hauptautor des Berichts des Weltklimarates, der 2007 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Sony Kapoor

Managing Director Think Tank Re-Define Sony Kapoor wurde 1974 in Indien geboren und besuchte nach seinem Studium an einer Eliteuniversität in Delhi mit einem Stipendium die London School of Economics. Im Anschluss heuerte er bei Lehman Brothers an und wechselte später zu einer US-Firma, die mit Energie-Derivaten handelt. 2005 stieg er aus dem Finanzmarkt aus, da er zwar an die Marktwirtschaft, aber nicht an das heutige Finanzsystem glaubte. Zu seinen Arbeitgebern zählten dann neben der UN auch die Weltbank. Heute ist er Geschäftsführer von Re-Define, einem unabhängigen, globalen Think Tank, welches zum Ziel hat, die Politik im Finanzsektor zu verbessern und fortlaufend Lösungen für die anhaltende Wirtschaftskrise zu finden. Ausserdem ist er Mitglied des Expertengremiums des Europäischen Parlaments für die Finanz- und Wirtschaftskrise. 8


Mark Branson Direktor FINMA

Mark Branson wurde 1968 als britischer Staatsangehöriger geboren. Er studierte am Trinity College Cambridge Mathematik und Management Studies. Zusätzlich erwarb er einen Master in Operational Research an der Universität Lancaster. Seine berufliche Karriere startete Branson bei Coopers & Lybrand Management Consultancy Services. Drei Jahre später wechselte er zur Credit Suisse in London. 1997 setzte Mark Branson seine berufliche Laufbahn bei der damaligen SBC Warburg am Hauptsitz in Zürich fort und bekleidete mehrere leitende Positionen. 2006 wurde er CEO der UBS Securities Japan Ltd. Seit 2010 ist Branson bei der FINMA tätig. Im Februar 2013 wurde er stellvertretender Direktor und ein Jahr später übernahm er ad interim das Amt des Direktors.

Prof. Dr. Aymo Brunetti

Professor für Wirtschaftspolitik Universität Bern Prof. Dr. Aymo Brunetti wurde 1963 in Basel geboren. Er studierte Nationalökonomie an der Universität Basel, wo er 1992 promovierte. 1994 war er ein Jahr am Department of Economics der Harvard University tätig. 1996 habilitierte er sich in Nationalökonomie an der Universität Basel und leitete ab 2003 die Direktion für Wirtschaftspolitik im SECO. Seit 2012 ist er ordentlicher Professor an der Universität Bern. Im September 2013 wurde Brunetti zum Leiter einer vom Bundesrat eingesetzten Expertengruppe zur Weiterentwicklung der Finanzmarktstrategie ernannt. Brunetti ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel.

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Jaime Caruana

General Manager, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) Mark Carney wurde 1965 in Kanada geboren. Er studierte an der Harvard University und schloss 1993 seinen Master am Nuffield College in Oxford ab, wo er später seinen Doktor erlangte. Seinen Karriereanfang hatte Carney bei Goldman Sachs. Im Anschluss wurde er Senior Associate Deputy Minister und stv. Geschäftsführer des kanadischen Department of Finance. Bis 2013 führte er die Geschäfte der Bank of Canada und wurde durch die Abwehr der Finanzkrise bekannt, welche Kanada verglichen mit anderen Ländern relativ positiv überstand. Von der Financial Times und dem Time Magazin wurde er zum weltweiten Topmann der Finanzwirtschaft gekürt. 2013 trat er die Stelle als Governor der Bank of England an. Seit der über 300-jährigen Geschichte der englischen Zentralbank ist Carney der erste Ausländer auf diesem Posten. Zugleich ist er Vorsitzender des Financial Stability Board, einer Institution der G20.

Philipp Hildebrand Vice Chairman BlackRock

Philipp Hildebrand war von 2003 bis Januar 2012 Mitglied des Direktoriums der SNB. 2010 wurde er zum Präsidenten der SNB gewählt und damit zum jüngsten Nationalbankchef. Zudem war er Mitglied des Verwaltungsrats der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel und Vizepräsident des Financial Stability Board (FSB). 2011 wurde er vom internationalen Finanzmagazin «The Banker» als europäischer Zentralbankchef des Jahres gewürdigt. Vor seiner Zeit bei der SNB war Philipp Hildebrand von 2001 bis 2003 bei der Union Bancaire Privée (UBP) in Genf tätig, wo er das Amt des Chief Investment Officers bekleidete und Mitglied des Exekutivkomitees war. Zuvor war er Chief Investment Officer der Vontobel-Gruppe und Partner beim Hedgefond Moore Capital Management in London und New York. Seit Oktober 2012 ist Hildebrand Vice Chairman von BlackRock. 10


Thomas Jordan

Präsident Schweizerische Nationalbank Thomas Jordan wurde 1963 in Biel geboren. Er studierte bis 1989 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bern und promovierte 1993. Daraufhin verfasste er während eines dreijährigen Forschungsaufenthalts am Department of Economics der Harvard University in Cambridge, Massachusetts seine Habilitationsschrift. Sein Eintritt in die Schweizerische Nationalbank erfolgte 1997 als wissenschaftlicher Berater. 2002 wurde ihm die Leitung der Organisationseinheit Forschung übertragen. 2007 wurde er zum Mitglied des Direktoriums ernannt und 2010 zum Vizepräsidenten gewählt. Seit 2012 ist Thomas Jordan Präsident des Direktoriums. Er ist Mitglied des Verwaltungsrates der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel sowie des Steuerungsausschusses des Financial Stability Board (FSB).

Peter Brabeck-Letmathe

Präsident des Verwaltungsrats Nestlé SA Peter Brabeck-Letmathe leitete die Nestlé-Gruppe von 1997 bis 2008. Im April 2008 trat er als Delegierter des Verwaltungsrats zurück und ist weiterhin Präsident des Verwaltungsrats von Nestlé AG. Institutionell ist er im Gründungsrat des World Economic Forum aktiv und Vorsitzender der «2030 Water Resources Group», einer öffentlich-privaten Partnerschaft, die in der IFC/World Bank in Washington angesiedelt ist. Herr Brabeck-Letmathe ist Präsident der Verwaltungsräte von Nestlé Health Science AG und Delta Topco Limited (Formel 1) und desweiteren Mitglied des Verwaltungsrats von Exxon Mobil Corporation. Peter Brabeck-Letmathe wurde 1944 in Österreich geboren und schloss sein Studium an der Hochschule für Welthandel in Wien als Diplomkaufmann ab.

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Urs Rohner

Präsident des Verwaltungsrats Credit Suisse Group AG Urs Rohner wurde 1959 in Zürich geboren. Von 1978 bis 1983 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Zürich. Anschliessend war er für Anwaltskanzleien in Zürich und New York tätig. Von 2000 bis 2004 war Rohner Vorstandschef von ProSiebenSat.1. Bei der Credit Suisse Group hatte Urs Rohner seit seinem Eintritt 2004 als Mitglied der Geschäftsleitung die Positionen des Chief Operating Officer und des General Counsel inne. Seit 2009 war Urs Rohner vollamtlicher Vizepräsident des Verwaltungsrats und übernahm 2011 das Amt des Präsidenten. Er ist unter anderem Mitglied des Board of Directors des Institute of International Finance (IIF).

Jacques de Watteville

Staatssekretär für internationale Finanzfragen Jacques de Watteville wurde 1951 in Lausanne geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Lausanne und schloss 1973 mit dem Lizenziat ab. 1976 erwarb er an der HEC Lausanne zudem das Lizenziat der Wirtschaftswissenschaften. Nach Erlangen seines Doktortitels in Rechtswissenschaften begann er 1982 seine diplomatische Karriere mit der Diplomatenausbildung in Bern, Genf und Wien. Vor seiner Ernennung zum Staatssekretär im Eidgenössischen Finanzdepartement im Jahr 2013 war er Gesandter und Botschafter der Abteilung für Wirtschaftsund Finanzfragen des EDA, Botschafter der Schweiz in Syrien und Peking und Chef der schweizerischen Mission bei der Europäischen Union in Brüssel.

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Axel A. Weber

Präsident des Verwaltungsrats UBS AG Axel A. Weber wurde 1957 in Deutschland geboren. Er schloss sein Studium an der Universität Konstanz mit einem Diplom in Wirtschaftswissenschaften ab und promovierte und habilitierte anschliessend an der Universität Siegen. Weber ist Ehrendoktor der Universitäten Duisburg−Essen und Konstanz. Vor seinem Amt als Verwaltungsratspräsident der UBS AG war er von 2004 bis 2011 Präsident der Deutschen Bundesbank und bekleidete ausserdem die Positionen als Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank, Verwaltungsratsmitglied der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Gouverneur des Internationalen Währungsfonds für Deutschland. Zudem war er Mitglied der G7- und G20-Minister und -Gouverneure. Er ist Mitglied der Group of Thirty, Mitglied im Verwaltungsrat des Institute of International Finance, und ist engagiert in einer Reihe weiterer Organisationen. Seit 2012 ist er Verwaltungsratspräsident der UBS AG.

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PROGRAMM

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07.30 Uhr

Welcome/Coffee-Bar/Networking

08.15 Uhr

Begrüssung SIFF 2014

08.30 Uhr

Dr. Thomas Jordan

09.10 Uhr

Jaime Caruana

09.50 Uhr

Pause

10.30 Uhr

«Der neue Weg – Perspektiven des privaten Sektors»

11.30 Uhr

«Perspektiven für den Finanzplatz Schweiz»

12.15 Uhr

Lunch

13.30 Uhr

Peter Brabeck-Letmathe

14.15 Uhr

Sony Kapoor

15.00 Uhr

Pause

Veit Dengler, CEO NZZ/Markus Spillmann, Chefredaktor NZZ Präsident des Direktoriums, SNB General Manager, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)

■ Philipp Hildebrand, Vice Chairman BlackRock ■ Urs Rohner, Präsident des Verwaltungsrats Credit Suisse Group AG ■ Axel A. Weber, Präsident des Verwaltungsrats UBS AG ■ Anschliessendes Podiumsgespräch

■ Mark Branson, FINMA ■ Prof. Dr. Aymo Brunetti, Professor für Wirtschaftspolitik Universität Bern ■ Jaques de Watteville, Staatssekretär für internationale Finanzfragen ■ Anschliessendes Podiumsgespräch

Präsident des Verwaltungsrats Nestlé SA Managing Director Re-Define


15.45 Uhr

Beginn Workshops Workshop 1

Zukunft des Private Banking

Workshop 2

Neue Technologien in Banking & Finance

Workshop 3

Trends, Märkte & Investor Outlook

Workshop 4

Realitäten & Chancen im Asset-Management

■ Zeno Staub, CEO Vontobel ■ Marc Bürki, CEO Swissquote ■ Moderation: Matthias Memminger, PwC Schweiz

■ Pierin Vincenz, CEO Raiffeisen Gruppe ■ Alexandre Zeller, Präsident des Verwaltungsrats SIX ■ Marcel Walker, Leiter Solution Center Banking Swisscom ■ Moderation: Ermes Gallarotti, Redaktion NZZ Wirtschaft ■ Jan-Egbert Sturm, Direktor KOF Konjunkturforschungsstelle ■ Attilio Zanetti, Direktor Konjunktur SNB ■ Prof. Dr. Rudolf Minsch, Vorsitzender der GL a.i. /  Chefökonom economiesuisse ■ Moderation: Martin Lanz, Redaktion NZZ Wirtschaft ■ Guido Fürer, Group Chief Investment Officer Swiss Re ■ Lionel Aeschlimann, Geschäftsführender Gesellschafter Mirabaud Group ■ Markus Hübscher, Geschäftsführer Pensionskasse SBB ■ Moderation: Michael Ferber, Redaktion NZZ Wirtschaft

17.00 Uhr

Pause

17.15 Uhr

Joseph E. Stiglitz

18.00 Uhr

Erkenntnisse/Ausblick/Schlusswort

18.15 Uhr

Farewell-Apéro

Nobelpreisträger für Wirtschaft und führender Ökonom

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Moderation/Host

Sabine Christiansen

Journalistin, Medienunternehmerin Sabine Christiansen wurde 1957 in Deutschland geboren. Sie gehört seit mehr als 25 Jahren zu den bekanntesten deutschen Journalistinnen. 10 Jahre produzierte und leitete Christiansen am Sonntagabend die wichtigste und meistgesehenste Politik-Debatte in der ARD. Dort interviewte sie fast alle wichtigen Staats- und Regierungschefs dieser Welt sowie internationale Wirtschaftsführer. Zuvor hatte Christiansen bereits ebenfalls 10 Jahre lang die große ARD Nachrichtensendung TAGESTHEMEN moderiert.Sie wurde dann die erste deutsche Journalistin, die ein internationales Format auf dem Wirtschaftssender CNBC über Jahre produzierte und moderierte.Seit 2002 ist Christiansen selbstständige Medien- Unternehmerin. Für ihre journalistische Arbeit ist sie mit allen wichtigen Medienpreisen teilweise mehrfach ausgezeichnet worden.

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WORKSHOPS P arallel P rogramm

Vier hochkarätige Workhops werden parallel durchgeführt. Sie entscheiden, in welchem Thema Sie sich einbringen möchten. Erfahrene Experten und Persönlichkeiten aus der Praxis beziehen Stellung, zeigen Entwicklungen auf und sprechen Klartext. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich gezielt zu informieren und sich in den Diskussionen einzubringen.


Workshop 1

Zukunft des Private Banking

Obwohl die im Private Banking verwalteten Vermögen mit der Erholung der Finanzmärkte wieder deutlich gestiegen sind, bilden die Auswirkungen der Finanzkrise die entscheidende Grundlage für die Zukunft der Branche. Das Private Banking steht vor spannenden Herausforderungen: So werden die höheren regulatorischen Anforderungen einen Kulturwandel nach sich ziehen und die Anpassungen von Angeboten und Organisation bedingen. Das Antizipieren und Management der aufsichtsrechtlichen Entwicklungen wird zu den grössten Herausforderungen zählen. Die Digitalisierung wird zudem weiter fortschreiten und die Kommunikation mit den Kunden über digitale Kanäle an Bedeutung gewinnen. Demnach müssen die digitalen Fähigkeiten der Kundenberater ausgebaut und eine strategische digitale Agenda aufgesetzt werden. Um in der Branche nachhaltig erfolgreich zu sein, ist eine Anpassung der Kosten trotz Wachstum notwendig und das Optimieren der Wertschöpfungskette entscheidend.

Schwerpunktthemen ¡ ¡ ¡

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Wie hat die Digitalisierung die Erwartungen der Private Banking-Kunden beeinflusst? Vor welche Herausforderungen stellt die Digitalisierung das Private Banking-Geschäft? Wie können die Banken die technischen Innovationen auf eine profitable Art nutzen?


Dr. Zeno Staub CEO Vontobel

Zeno Staub studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen, wo er 1997 promovierte. Von 1994 bis 2000 war er Gründungsaktionär und geschäftsführender Partner der Amafin AG. Bevor er 2011 zum CEO gewählt wurde, bekleidete er diverse weitere Positionen in der Vontobel-Gruppe, unter anderem war er CFO, Leiter Investmentbanking und Leiter Asset Management.

Marc Bürki CEO Swissquote

Der 1961 geborene Marc Bürki absolvierte an der ETH Lausanne ein Studium als Elektroingenieur. Er ist Mitgründer und CEO der Swissquote Group Holding und der Swissquote Bank. Mit über 215 000 Kunden und rund 500 Mitarbeitenden ist Swissquote die wichtigste Online-Bank der Schweiz. Das Depotvermögen liegt bei über 10 Mrd. Franken.

Moderation:

Matthias Memminger PwC Schweiz

Matthias Memminger ist Partner und Leiter Wirtschaftsberatung Financial Services bei PwC Schweiz. Seit 1995 ist Memminger als Unternehmensberater tätig, wobei seine Kernkompetenz in der Beratung von Banken in strategischen Themenfeldern liegt. Sein aktueller Fokus liegt auf den Themen Regulierung, Innovation und einschneidenden Veränderungen in Finanzdienstleistungen. 19


Workshop 2

Neue Technologien in Banking & Finance

Banken und andere Finanzdienstleister stehen vor fundamentalen Veränderungen. Ausgelöst durch neue Technologien und eine nahezu digitale Revolution im Finanzbereich verändert sich das Verhalten und die Interaktion mit den Kunden grundlegend. Neue Kommunikationsendgeräte, verbunden mit Internettechnologien, ermöglichen dem Kunden, in Zukunft seine Finanzgeschäfte unabhängig von seinem Aufenthaltsort komfortabel und sicher erledigen zu können. Zunehmend drängen Technologie- und Telekommunikationsunternehmen sowie innovative Start-up-Fimen mit disruptiven Technologien in diesen lukrativen Wachstumsmarkt.

Schwerpunktthemen ¡ ¡ ¡

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Welche Auswirkungen haben die aktuellen Entwicklungen auf Kunden, Kultur, Organisation Produkte und Services? Next Generation Banking. Welches sind die Innovationstreiber? Wie sehen zukünftige Geschäftsmodelle aus?


Dr. Pierin Vincenz CEO Raiffeisen Gruppe

Pierin Vincenz studierte Betriebswirtschaft in St. Gallen und promovierte dort 1989. Er war unter anderem beim Schweizerischen Bank verein, bei der Swiss Bank Corporation O’Connor Services L.P. Chicago sowie Hunter Douglas tätig. Seit 1996 ist Vincenz in der Geschäftsleitung der Raiffeisen Gruppe und seit 1999 als CEO. Darüber hinaus gehört er mehreren Verwaltungsräten an.

Marcel Walker

Leiter Solution Center Banking Swisscom

Marcel Walker ist seit über 25 Jahren im Geschäftsfeld Banken und IT tätig. Seit 2008 leitet er bei Swisscom den Geschäftsbereich Banking, dem führenden Business-Process- und IT-Outsourcer für die Finanzindustrie. Vorher war er Partner und Geschäftsleitungsmitglied von Comit und verantwortlich für den Transfer von Comit zu Swisscom IT Services (2006).

Alexandre Zeller

Präsident des Verwaltungsrats SIX

Alexandre Zeller hat an der Universität Lausanne Betriebswirtschaft studiert und anschliessend das Advanced Management Program an der Harvard Business School in Boston besucht. Alexandre Zeller war bei Banken wie BCV, HSBC und Credit Suisse in Führungspositionen und als CEO tätig. Seit 2013 ist er Chairman der SIX.

Moderation:

Ermes Gallarotti Redaktion NZZ Wirtschaft

Ermes Gallarotti arbeitete am Auf- und Ausbau des Bundes «Börsen und Märkte» mit. Nachdem er von 1999 bis 2002 als Korrespondent in Wien wirkte, betreut er nun schwergewichtig die Dossiers Banken und Energie.

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Workshop 3

Trends, Märkte & Investor-Outlook

Das Auseinanderdriften von Marktsegmenten und Marktteilnehmern ist die zentrale Folge und ein markantes Symptom der aktuellen Finanzkrise. Neben Leitzinssenkungen auf ein sehr niedriges Niveau führte die massive Liquiditätszufuhr der letzten Jahre in verschiedenen Volkswirtschaften zu starken Kapitalbewegungen. Wie weit wird es gelingen, Divergenzen bei den marktwirtschaftlichen Entwicklungen zu verringern und die Fragmentierung der Finanzmärkte, insbesondere in Europa, weiter abzubauen? Was sind die Konsequenzen des massiven Kapitalabflusses in den Schwellenländern? Chinas Führung hat die Absicht bestätigt, den Renminbi zu einer wichtigen internationalen Währung zu formen. Welche Chancen ergeben sich durch Renminbi-Hubs in Europa und was hat dies für einen Einfluss auf die Liberalisierung des Kapitalverkehrs?

Schwerpunktthemen ¡ ¡ ¡

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Welches sind die grössten Herausforderungen der internationalen Finanzmärkte? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für die Schweizer Realund Exportwirtschaft? Welche Rolle spielen dabei der Finanzplatz und die Banken? Welche Trends beeinflussen die internationalen Finanzmärkte und welches sind die wichtigsten Treiber und Faktoren auf globaler und europäischer Ebene? Was bedeutet dies konkret für die Schweiz?


Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm Direktor KOF Konjunkturforschungsstelle

Jan-Egbert Sturm studierte Wirtschaft an der Universität Groningen in den Niederlanden, wo er 1997 promovierte. Er war Wirtschaftsprofessor an der Universität München, später für zwei Jahre Direktor des Thurgauer Wirtschaftsinstituts an der Universität Konstanz. Seit 2005 ist er Direktor der KOF Konjunkturforschungsstelle und Professor für Angewandte Makroökonomie an der ETH Zürich.

Dr. rer. pol. Attilio Zanetti Direktor Konjunktur SNB

Attilio Zanetti studierte Wirtschaftswissenschaft an der Universität Fribourg und an der ETH Lausanne. Seit 2007 hat er einen Lehrauftrag in Makroökonomie an der Universität Basel. Bei der SNB ist er seit 2008 Direktor Konjunktur. Auf Bundesebene war er Mitglied verschiedener wirtschaftspolitischen Expertengruppen gewesen.  

Prof. Dr. Rudolf Minsch

Vorsitzender der Geschäftsleitung a.i. / Chefökonom economiesuisse

Rudolf Minsch hat an der Universität St. Gallen Volkswirtschaftslehre studiert. Vor seinem Stellenantritt bei economiesuisse war Minsch vollamtlicher Professor für Volkswirtschaftslehre an der HTW in Chur, wo er heute noch als Gastprofessor wirkt. Seit 2007 ist Rudolf Minsch Chefökonom bei economiesuisse und seit 2013 zudem Vorsitzender der Geschäftsleitung a.i. Moderation:

Martin Lanz

Redaktion NZZ Wirtschaft

Nachdem Martin Lanz unter anderem Berater des Schweizerischen Exekutivdirektors beim Internationalen Währungsfonds in Washington und im Economic Research der Credit Suisse in Zürich als Ressortleiter Wirtschaftspolitik tätig war, ist er heute bei der NZZ für Geldpolitik und globale Makroökonomie sowie Entwicklungsfragen zuständig. 23


Workshop 4

Neue Realitäten & Chancen im Asset-Management

Im Kontext der individuellen Altersvorsorge und der Finanzierbarkeit der Verpflichtungen von Versicherern und Pensionskassen, dem Generieren von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen wie auch der Investition in Unternehmen und Infrastruktur hat das Asset Management für den Schweizer Finanzplatz eine grosse volkswirtschaftliche Bedeutung. Das Asset Management ist derzeit jedoch mit grossen Herausforderungen konfrontiert. Wichtige Treiber sind ein volatiles Marktumfeld, zunehmender globaler Wettbewerb, strengere aufsichtsrechtliche Kontrollen und die Forderung der Kunden nach mehr Information und grösserer Transparenz. Dazu kommen strukturelle Reformen im weltweiten Bankensystem, Solvency II-Vorschriften und verschärfte Regelungen der Derivatgeschäfte.

Schwerpunktthemen ¡

Globale Wachstumschancen für das Asset-Management-Geschäft

¡ Rahmenbedingungen und Kundenanforderungen der Zukunft ¡ Fokussierung vs. Differenzierung im globalen Wettbewerb

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Guido Fürer

Group Chief Investment Officer Swiss Re, Mitglied der Geschäftsleitung

Guido Fürer besitzt einen Master in Economics und promovierte im Bereich Financial Risk Management an der Universität Zürich. Seine Karriere bei Swiss Re begann Fürer 1997 und war u. a. Leiter des Chief Investment Office mit Zuständigkeit für Global Asset Allocation. Zudem leitete er das Asset Management von Reinsurance.

Lionel Aeschlimann

Geschäftsführender Gesellschafter Mirabaud Group

Lionel Aeschlimann ist seit 2011 geschäftsführender Gesellschafter der Mirabaud Gruppe und leitet das Asset Management. Bevor er Mirabaud als Präsidiumsmitglied im 2010 beigetreten ist, war er Partner der Firma Schellenberg Wittmer und leitete dort die Finanzgruppe. Gegenwärtig ist er Mitglied der Expertenkommission der Swiss Funds & Asset Management Association sowie des Schweizer Think Tank Avenir Suisse und der Übernahmekommission.

Markus Hübscher

Geschäftsführer Pensionskasse SBB

Markus Hübscher hat an der Universität Bern in Volkswirtschaft abgeschlossen und ist eidgenössisch diplomierter Vermögensverwalter und Finanzanalyst (AZEK). Seit 2009 ist er Geschäftsführer der Pensionskasse SBB, die 57 000 Versicherte mit einem Vorsorgekapital von gut 15 Milliarden Franken hat. Von 2007 – 2009 leitete er das von ihm gegründete Büro von Barclays Global Investors (Schweiz) AG. Moderation:

Michael Ferber Redaktion NZZ Wirtschaft

Nebst seiner seit 2006 währenden Tätigkeit als Redaktor bei der NZZ mit den Schwerpunkten Börsen und Märkte, Finanzplatz Schweiz und Pensionskassen ist Michael Ferber Autor der Bücher «Was Sie über Geldanlage wissen sollten» (2011) und «Die heimliche Enteignung» (2012, zusammen mit Michael Rasch). 25


Nutzen Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Swiss International Finance Forum profitieren von neuen Impulsen und können sich während der Veranstaltung mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft austauschen und über die aktuellen Herausforderungen des Finanzplatzes Schweiz diskutieren.

Teilnehmerfeld Das Swiss International Finance Forum richtet sich an Entscheidungsträger aus der gesamten Finanzindustrie. Die begrenzte Teilnehmerzahl von 300 Plätzen garantiert Qualität und Exklusivität. Networking und Austausch auf Top-Level mit den wichtigen Exponenten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, führenden Institutionen der Finanzbranche und der Wissenschaft.

18 % Wirtschaft

10 % Politik

88% Regulatoren

53 % Finanzbranche

66% Medien 55% Wissenschaft

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Teilnahmegebühr Tagungsticket: CHF 890.– (inkl. MwSt.) Im Preis inbegriffen ist die gesamte Konferenz mit den Workshops, die Pausenverpflegungen sowie das Mittagessen und der Farewell-Apéro am Abend.

Anmeldung Für das Swiss International Finance Forum können Sie sich via Online-Anmeldeplattform registrieren. Insgesamt sind 300 Teilnahmeplätze verfügbar.

anmeldung.nzz-siff.com

Hotel Hotelzimmer im Hotel Bellevue Palace Bern können direkt bei der Anmeldung reserviert werden. Für Fragen zur Hotelbuchung wenden Sie sich bitte an unser Eventsekretariat unter Telefon 033 334 23 23.

Kontakt NZZ-Mediengruppe Konferenzen & Services C.F.L. Lohnerstrasse 24 CH-3645 Gwatt (Thun) Tel. +41 33 334 23 23 konferenzen@nzz.ch | www.nzz-siff.com |  

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NZZ SIFF.2014 Broschüre deutsch