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BODENSEE-INTERNATIONAL

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seehas

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02 - 03 / 2008

TITELTHEMA: „SCHIFFFAHRT AM BODENSEE VOM EINBAUM ZUM KATAMARAN“

www.seehas-magazin.de SCHIFFFAHRT AM BODENSEE WANDERN-EUROPÄISCHE WASSERSCHEIDE WANDERREITEN IM HEGAU KUNST UND KULTUR RUND UM DEN SEE AUSBILDUNG – WEITERBILDUNG ARBEITSMARKT AM BODENSEE FIT IN DEN FRÜHLING MEIN ZUHAUSE - ALPINUM ANLEGEN Titelbild: Blick vom Schloss Meersburg über den Bodensee © Anneros Troll, www.edition-fotoart.com


Das neue Messe-Event für Oldtimer und Youngtimer zu Lande, zu Wasser und in der Luft

22. bis 25. Mai 2008

Messe Friedrichshafen Einzigartiges Konzept

Faszinierende Events

OHistorische Mobilität als

OAir-Show und Rundflüge

zentrales Thema

(u.a. Flying Bulls und JU 52)

OAutos, Motorräder,

OMesse-Rundkurs für historische

Nutzfahrzeuge, Traktoren, Flugzeuge, Schiffe, Eisenbahnen OHalle für Marken-Clubs und

Oldtimer-Stammtische OSonderschau: Pioniere der Mobilität

Zeppelin, Dornier, Maybach und Porsche

Tel. + 49 75 41 708 - 420

Rennfahrzeuge und Fahrerlager „BOXENSTOP“

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mit historischen Schiffen

OEisenbahnromantik am Bodensee OTraktoren-Vorführungen OOldtimer-Ausfahrten OOldtimer-Teilemarkt Ound vieles mehr

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INHALT ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR MOBIL IN DER EUREGIO BODENSEE KEINE ANGST VORM KONTROLLEUR

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INTERVIEW DR. BARBARA THEUNE-GROSSKOPF ARCHÄOLOGIN IM ARCH. LANDESMUSEUM KONSTANZ

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GESCHICHTE SCHIFFFAHRT AM BODENSEE - VOM EINBAUM ZUM KATAMARAN 08 BUSINESS ARBEITSMARKT IN OBERSCHWABEN FRIEDRICHSHAFENER MESSEJAHR 2008 BOOMT EURES BODENSEE

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FREIZEIT SPANNENDER SAISONAUFTAKT DER WEISSEN FLOTTE WANDERN AN DER EUROPÄISCHEN WASSERSCHEIDE WANDERREITEN IM HEGAU

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AUSBILDUNG MASTER IHRES FACHS - FH VORARLBERG WISSEN IM AUSLAND SAMMELN ELEKTRONIKSCHULE TETTNANG JUGEND IN EIGENER SACHE ZIVILDIENST IM NATURSCHUTZ

24 25 27 27 27

KULTUR TECHNORAMA - EXPERIMENTIEREN MIT SPASS ARCHÄOLOGIE KINDERLEICHT IM ARCH. LANDESMUSEUM AUSSTELLUNGEN, THEATER, KONZERTE BÜCHER

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KULINARISCHES IM HIMMELREICH DER SÜSSEN SÜNDEN - SCHOKOLADE

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WELLNESS / GESUNDHEIT FIT UND SCHLANK IN DEN FRÜHLING DAY SPA - AUSZEIT VOM ALLTAG FIT UND KREATIV - BEWEGUNGSPROGRAMM FÜR FIRMEN

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HAUS UND GARTEN ALPINUM - BERGFLORA IM STEINGARTEN

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LEBEN IM ALTER NICHT ZUHAUSE - ABER DOCH DAHEIM NEUE LEBENSKONZEPTE JENSEITS DER 50 WOHNSITZ FÜR SENIOREN

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Impressum Herausgeber des Seehas-Magazins: Anneros u. Ernst Troll Chefredaktion: Ernst Troll (V.i.S.d.P.) Verlag und Produktion: Troll Design und Medien Mozartstr. 1, D-78256 Steißlingen Telefon +49(0)7738-9296-44 Telefax +49(0)7738-9296-48 ISDN +49(0)7738-9296-22(Leonardo) E-Mail info@seehas-magazin.de Internet www.seehas-magazin.de www.seesommer.de Büro Schweiz: Sylvia Kissling Burgweg 3, CH-8570 Weinfelden Telefon +41(0)71-622 44 29 Telefax +41(0)71-622 94 28 E-Mail sylviakissling@bluewin.ch Büro Friedrichshafen: Siegfried Großkopf Eschenstraße 15, 88069 Tettnang Telefon +49(0)7542-62 21 Telefon 2 +49(0)7542-95 11 91 Telefax +49(0)7542-95 11 92 E-Mail siegfried.grosskopf@gmx.net

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MOBIL IN DER EUREGIO BODENSEE Mit Bahn, Bus, Schiff und Katamaran reisen Sie komfortabel und ohne Stress und Sorgen. Die Euregio Bodensee ist mit einem dichten Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen.

Mit dem „seehas“ der SBB Deutschland GmbH sind Sie zwischen Engen, Singen, Radolfzell und Konstanz immer gut unterwegs. Im Halbstundentakt bietet der „seehas“ eine zuverlässige und umweltfreundliche Verbindung für Schüler, Pendler, Touristen und Ausflügler. Das „seehäsle“ der Hohenzollerischen Landesbahn von Radolfzell nach Stockach ergänzt den Öffentlichen Nahverkehr in der Bodenseeregion. Viele Buslinien erweitern das Bahnnetz und stellen Anschlüsse zur Überlandfahrt her. In den Häfen erreichen Sie die Bodensee-Kursschiffe und die direkte Katamaran-Fähre zwischen Konstanz und Friedrichshafen.

Fahrausweise Steigen Sie ein in Bahn, Bus und Schiff. Das Benützen der öffentlichen Verkehrsmittel ist einfacher denn je. Für Ausflüge besonders geeignet sind Tageskarten. Sie ermöglichen unbeschwertes und spontanes Reisen, ohne sich auf eine genaue Strecke festlegen zu müssen. Für Fahrten zum Arbeitsplatz oder zur Schule gibt es günstige Fahrausweise. Erkundigen Sie sich an grösseren Bahnhöfen oder im Internet.

VHB Tages-Ticket (Verkehrsverbund Hegau-Bodensee) Einen Tag lang mit Bahn (Nahverkehrszüge) und Bus unterwegs sein im Landkreis Konstanz. Gültig Montag-Freitag ab 8.00 Uhr bis Betriebsschluss, an Wochenenden und Feiertagen ohne Zeitbegrenzung. Erhältlich für Einzelreisende und Familien. Tages-Ticket (Einzelreisende), E 8,10, Familien-Tages-Ticket, E 11,70 (2 E, 4 K) Kombiticket Mainau, E 17,00 (Einzeltagesticket und Eintritt auf die Mainau)

„Zeitreisen am Bodensee Von den Rentierjägern zu den Alemannen“ Das Buch zeigt die Geschichte der Bodenseeregion in lebendig und populär beschriebenen archäologischen Beispielen mit vielen Fachund Landschaftsbildern. Culturis Verlag, ISBN 3-00-013117-5 (D-29,90 Euro, A-30,80 Euro, CH-49,90 CHF)

TANZBAND

Musik für alle Anlässe 07557-1535 / 07777-1529 www.tanzband-bluejeans.de

ganzjährig Dünneleessen M o s t v o m Fa s s Familie Honstetter Bergstraße 3 • 78315 Radolfzell-Liggeringen Tel. 07732 / 10366 • Fax 07732 / 13915 www.kranz-duennele.de Öffnungszeiten: Mo Di Do Fr Sa ab 17 Uhr So 11-14 Uhr & ab 17 Uhr • Mi Ruhetag

Tageskarte Euregio Bodensee Die Königin der Tageskarten in der Bodenseeregion! Gültig in vier Ländern - von Engen im Hegau bis St. Anton am Arlberg und von Aulendorf in Oberschwaben bis Rapperswil am Zürichsee. Für Einzelreisende und Kleingruppen. Verschiedene Zonen. Einzelreisende, alle Zonen, E 29.–, CHF 45.–, Kinder E 16.–, CHF 23.–, Kleingruppen, alle Zonen, E 52.–, CHF 79.– (2 Erwachsene, 4 Kinder)

Ostwind-Tageskarte Das ideale Ticket für Ausflüge in der Ostschweiz (Kantone Thurgau, St. Gallen und Appenzell [AI und AR]). Erhältlich für verschiedene Zonen. Einzelreisende, alle Zonen, CHF 43.– Einzelreisende, alle Zonen, CHF 32.– mit Schweizer Halbtaxabo

Der Katamaran Winterfahrplan (01.11.07 - 31.03.08). Einfache Fahrt Erwachsener E 9,00 Konstanz Hafen - Friedrichshafen Hafen Montag-Freitag: ab 6.02 Uhr bis 18.02 Uhr im Stundentakt, Fahrzeit 50 Min. Samstag: ab 8.02 Uhr bis 19.02 Uhr im Stundentakt, Fahrzeit 50 Min. Sonntag: ab 9.02 Uhr bis 18.02 Uhr im Stundentakt, Fahrzeit 50 Min. Friedrichshafen Hafen - Konstanz Hafen Montag-Freitag: ab 6.02 Uhr bis 18.02 Uhr im Stundentakt, Fahrzeit 50 Min. Samstag: ab 8.02 Uhr bis 19.02 Uhr im Stundentakt, Fahrzeit 50 Min. Sonntag: ab 9.02 Uhr bis 18.02 Uhr im Stundentakt, Fahrzeit 50 Min. Auskünfte, Buchungen, Verkauf Alle größeren Bahnhöfe, ReiseService Deutschland, Telefon (in Deutschland) 11 8 61 (3 Cent/Sek.). Automat. Fahrplanauskunft, Telefon in Deutschland 0800 1 50 70 90 Rail Service Schweiz, Telefon (in der Schweiz) 0900 300 300 (CHF 1.19/Min.) Internet-Links • www.euregiokarte.com • www.vhb-info.de • www.bahn.de • www.efa-bw.de • www.bahn-mit-bus.com • www.thurbo.ch • www.sbb.ch • www.ostwind.ch • www.vmobil.at • www.der-katamaran.de

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Mit dem VHB sind Sie im gesamten Landkreis Konstanz günstig unterwegs. Sie sparen sich Spritund Parkkosten und sind mit nur einem Ticket im gesamten Verbundgebiet mobil. Zum Beispiel mit dem Abo-Ticket ab 39,50 Euro (2 Zonen) einen ganzen Monat günstig mit Bus und Bahn fahren. Weitere Infos unter www.vhb-info.de


INTERVIEW Dr. Barbara Theune-Großkopf Archäologin im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg Außenstelle Konstanz Das Seehas-Magazin führte ein Gespräch über die Aktivitäten im „Ausgrabungs- und Forschungslabor“ für Kinder im Programm „Archäologie Kinderleicht“ Seehas-Magazin Frau Dr. Theune-Großkopf, unter dem Motto „Archäologie Kinderleicht“ bietet das Archäologische Landesmuseum (ALM) interessante Aktivitäten an. Wie wichtig ist Ihnen die Arbeit mit Kindern?

Zuordnung von Tierknochen bis zum Nachvollziehen naturwissenschaftlicher Datierungsmethoden wie der Dendrochronologie - der zeitlichen Einordnung mit Hilfe von Jahrringen bei Hölzern. Die Aufgabenstellungen werden dabei selbstverständlich dem jeweiligen Alter der Kinder- und Jugendgruppen angepasst.

Dr. Theune-Großkopf Kinder sind unsere künftigen erwachsenen Museumsbesucher, die wir dauerhaft an unser Haus binden möchten. Es gilt deshalb eine Basis dafür zu schaffen, dass Kinder und Jugendliche mit dem Begriff Museum ein positives Erlebnis verbinden. Veranstaltungen wie die Playmobilausstellung im Winter, unsere 3 großen Museumsfeste oder auch die Möglichkeit, Kindergeburtstage im ALM zu feiern, sprechen vor allem die Familien mit kleineren Kindern an. Bei Schulklassenbesuchen zielen wir durch die vielen handlungsorientierten Aktionen darauf ab, dass der „außerschulische Lernort“ Museum nicht eine Fortsetzung des häufig als langweilig empfundenen Schulunterrichts wird, sondern als unterhaltsame Abwechslung zum Schulalltag in Erinnerung bleibt. Grundsätzlich möchten wir Interesse für die Vergangenheit wecken. In diese Richtung zielt auch die Ausstellung „Archäologie leicht gemacht - kleine Ritter auf der Burg“.

Seehas-Magazin Welche Kinder und Altersgruppen sprechen Sie an und wie werden die Kinder bei den Ausgrabungen betreut?

Seehas-Magazin Ab April 2008 führen Sie im Rahmen von „Archäologie Kinderleicht“ wirkliche Ausgrabungen durch. Was kann man sich darunter vorstellen? Dr. Theune-Großkopf Unsere Ausgrabung und das Forschungslabor sind eingebunden in eine Kinderausstellung zum Thema „Kleine Ritter auf der Burg“, die zeigen soll wie sich für Kinder im Mittelalter das Leben auf einer mittelalterlichen Burg gestaltete. Sie ist so angelegt, dass die Kinder über eine Zugbrücke den Innenhof einer mittelalterlichen Burg betreten. Von dort gelangen sie in verschiedene Räume und Gemächer der Burg wie z. B die Schmiede, die Küche, die Kemenate und den Rittersaal. Die Ausgrabung nimmt nun dieses Thema auf und zeigt ausschließlich Grabungsstellen aus dem unmittelbaren Umfeld einer mittelalterlichen Burg. Hier sollen die Kinder zum einen erfahren, wie man durch Ausgrabungen zu Informationen über vergangene Zeiten kommt, zum anderen wollen wir ihnen die Arbeitsweisen der Archäologen näher bringen. Auf einer Fläche von ca. 100 qm sind vier verschiedene Ausgrabungsstellen mit Gräbern, Burggraben und Brunnen angelegt. Wie im richtigen Archäologenleben müssen bei der Ausgrabung Knochen, Waffen, Reste von Tongefäßen und andere Gerätschaften freigelegt werden. Selbstverständlich sind die Ergebnisse auch schriftlich und zeichnerisch festzuhalten. Zum mittelalterlichen Brunnen gibt es zusätzlich eine Schlemmstation, in welcher organische Materialien wie kleine Pflanzenreste ausgesiebt werden.

Dr. Theune-Großkopf Das Projekt ist für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren konzipiert. Die Ausstellung „Kleine Ritter auf der Burg“ ist für Kinder ab dem 4. Lebensjahr geeignet, dabei für Einzelbesucher und Gruppen zugänglich. Das Programm „Archäologie Kinderleicht“ mit Ausgrabungsstellen und Forscherlabor muss dagegen intensiv betreut werden und ist deshalb nur im Gruppenverband durchzuführen. Zur Bewältigung der Aufgabenstellungen müssen die Kinder flüssig lesen können, also zumindest in die 3. Klasse gehen. Die Teilnehmer werden zu Beginn in einem Grabungszelt empfangen, wo sie über grundsätzliche Verhaltensregeln auf einer Ausgrabung informiert und mit den Arbeitsmaterialien wie Eimer, Kelle, Pinsel und Zollstock versorgt werden. Um die Wissenschaftlichkeit des Unternehmens zu unterstreichen und das Ganze von einer Schatzsuche abzugrenzen, unterschreibt jedes Kind vor Grabungsbeginn einen „Arbeitsvertrag“. Auf der Grabung werden maximal 30 Kinder auf die Ausgrabungsstellen verteilt und von jeweils zwei museumspädagogisch geschulten Mitarbeitern betreut, die diese anleiten und mit Informationen versorgen. In einer gemeinsamen Abschlussbesprechung werden die Eindrücke und Erkenntnisse der Kinder noch einmal zusammengeführt. Die verschiedenen Programme dauern zwischen 1 und 3,5 Stunden. Seehas-Magazin Wie lange läuft dieses interessante Programm und wie kann man sich anmelden? Dr. Theune-Großkopf Die Ausstellung läuft vom 5. April bis zum 2. November 2008. Gruppen müssen sich bei der Museumspädagogik anmelden. Jeweils am Sonntag Nachmittag um 15.00 Uhr gibt es eine für Einzelteilnehmer offene Veranstaltung „Archäologie Kinderleicht“. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei großer Nachfrage werden wir diese offenen Angebote selbstverständlich erweitern. Information und Buchung: Tel.: 07531/9804- 43, Fax: 07531/68452 Email: muspaed@konstanz.alm-bw.de, Internet: www.konstanz.alm-bw.de

Vielen Dank für dieses interessante Gespräch. Wir wünschen Ihnen und Seehas-Magazin Wird den Kindern auch die Arbeit der Archäologen nach den Befunden nahe Ihrem Team weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit. gebracht? Interessanter Buchtipp: „Zeitreisen am Bodensee – von den Rentierjägern zu den Alemannen“ Dr. Theune-Großkopf Zu jeder Grabungsfläche gibt es eine Auswertungs- und Forschungsstation mit Fachbeiträge der Archäologen aus der internationalen Bodenseeregion aus verschiedenen Aufgabenbereichen. Diese reichen von der einfachen Zuordnung D-A-CH und Landschaftsfotografie von Anneros Troll. von Keramikteilen (Welche Scherbe gehört z.B. zu einem Krug, Kochtopf oder Das Buch gibt es im Buchhandel. Culturis Verlag Steißlingen, ISBN 3-00-013117-5, Becher?), über botanische Bestimmungen von Pflanzensamen und Kernen, (D-29,90 Euro, A-30,80 Euro, CH-49,90 CHF) SEEHAS-MAGAZIN 05


ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR

PR-Inserat

KEINE ANGST VORM KONTROLLEUR

IM SEEHAS HABEN DIE FAHRAUSWEISPRÜFER ALLES IM WOHLWOLLENDEN BLICK Leider haben nicht immer alle Fahrgäste auf der seehas-Strecke zwischen Konstanz und Engen einen gültigen Fahrausweis vorzuzeigen. Deshalb ist es der SBB GmbH besonders wichtig, die ehrlichen Fahrgäste durch qualifiziertes Personal zu betreuen und zu unterstützen. Dabei verstehen sich die freundlichen seehas-Reviseure nicht nur als reine Fahrausweisprüfer. Sie sind darüber hinaus kompetente Ansprechpartner für die Fahrgäste und gerne auch helfende Hand.

So kennen sie sich mit Fragen zu Fahrplänen oder Tarifen bestens aus, erteilen bei Bedarf auch touristische Auskünfte und erhöhen allein durch ihre Präsenz ganz nebenbei die Sicherheit der Fahrgäste im Zug. Älteren oder mobilitätseingeschränkten seehas-Nutzern kommen sie gerne auf dem Bahnsteig wie im Zug zu Hilfe und sorgen stets dafür, dass Fahrpläne und Informationsflyer in den Triebzügen bereitliegen. Darüber hinaus haben die Kontrolleure immer ein waches Auge auf den Zustand der Bahnsteige und der FLIRT-Züge und helfen so, das Qualitätsniveau der SBB zu sichern. Und das wissen die Fahrgäste zu schätzen: Eine Umfrage im seehas vom Herbst 2007 ergab, eine Kundenzufriedenheit von über 98,7 Prozent. 06 SEEHAS-MAGAZIN

Damit dieses gewohnte, hohe Niveau gehalten und stets erweitert werden kann, werden alle Fahrausweisprüfer über Monate hinweg qualifiziert aus- und weitergebildet. Zudem arbeiten die Prüfer sowie die SBB GmbH gut und kooperativ mit der Bundes- und Landespolizei zusammen. Ihrer Namen gebenden Tätigkeit gehen die Fahrausweisprüfer selbstverständlich auch nach. Und das zugunsten aller ehrlichen Fahrgäste. Denn je niedriger die Schwarzfahrerquote ist, desto mehr kann in die Qualität der SBB investiert werden. Und die Zahlen sprechen für sich. Im Jahr 2007 konnte die Quote ungültiger Fahrausweise bereits deutlich reduziert werden. Und das bei stetig wachsenden Fahrgastzahlen.

AUCH EIN FAHRRAD IST EIN FAHRGAST Wer die komfortable Fahrradmitnahme im seehas nutzen möchte, benötigt eine zusätzliche Fahrradtageskarte. Das gilt auch in Verbindung mit dem Baden-Württemberg- oder dem Schönes-Wochenende-Ticket. Eine Fahrradtageskarte kostet 4,50 Euro und ist an den Automaten an jeder Station erhältlich. Einmal gelöst ist sie den ganzen Tag gültig. Pro Zugabteil bieten die modernen FLIRT-Züge auf der seehasStrecke ca. 20 Fahrradplätze. Die Radabstellplätze sind mit sicheren Halterungen versehen. Zur besseren Orientierung sind die Einstiegsbereiche von außen und die Abstellplätze im Innern mit einem Fahrradsymbol gekennzeichnet.


PR-Inserat

ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR

SCHWARZFAHRER SIND KEINE KAVALIERE Noch immer halten viele Schwarzfahrer ihr Tun für ein Kavaliersdelikt, manche gar für eine Mutprobe oder einen Sport. Tatsächlich aber versuchen sie sich eine Leistung zu erschleichen und begehen damit nach Paragraf 265 a des Strafgesetzbuches eine Straftat, die zur Anzeige gegebenenfalls auch noch wegen Betrugs nach Paragraf 263 StGb führen kann. Kann ein Fahrgast im seehas keinen gültigen Fahrausweis vorlegen, so hat die SBB GmbH das Recht, ein erhöhtes Beförderungsentgelt von 40 Euro zu erheben – zzgl. dem Preis für die zurückgelegte Fahrstrecke. Wenn nach wiederholter Zahlungsaufforderung kein Zahlungseingang erfolgt, wird ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet. Fahrgäste, die mal ihre Abo-Karte oder Monatsfahrkarte versehentlich vergessen haben, müssen sich dagegen keine Sorgen machen. Sie haben die Möglichkeit, diese im KundenCenter seehas im Schweizer Bahnhof in Konstanz sowie in den Reisezentren Singen und Radolfzell der Deutschen Bahn später persönlich vorzuzeigen. Es wird dann lediglich eine Bearbeitungsgebühr von 7 Euro erhoben. Kontakt KundenCenter Konstanz: SBB KundenCenter, Schweizer Bahnhof Bahnhofplatz 49, D-78462 Konstanz Tel. +49 (0) 7531 915 109 (zum jeweiligen Festnetztarif) ksc@sbb-deutschland.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag 6.45 - 18.45 Uhr Samstag - Sonntag 8.45 - 18.45 Uhr SEEHAS-MAGAZIN 07


GESCHICHTE

SCHIFFFAHRT AM BODENSEE

Die heutigen Vergnügungsfahrten mit den Ausflugsschiffen stehen am Ende einer lange Zeit währenden Geschichte der Schifffahrt auf dem Bodensee. Älteste Zeugnisse belegen, dass bereits seit 4 000 Jahren Menschen auf dem Bodensee unterwegs sind. Damals mit dem Einbaum, heute komfortabel mit den modernen Katamaranen im Linienschiffsverkehr. Von der Urgeschichte zur Neuzeit Blauer Himmel, blaues Wasser, Segelbote, Ausflugsschiffe – Die strahlende Freizeitwelt des Bodensees, so wie sie sich heute präsentiert, lässt die vielen Mühsale kaum erahnen, denen die frühen „Boden-Seefahrer“ ausgesetzt waren. Die Arbeit der Schiffsleute war hart und entbehrungsreich. Der friedvoll wirkende See birgt die Gefahren der Naturgewalten von Sturm und Wetter, mit denen die Lastschiffe vergangener Epochen zu kämpfen hatten. Schon vor 4000 Jahren befuhren unsere Vorfahren mit Einbäumen den See, wie eines der ältesten Zeugnisse belegt, es ist ein Spielzeugeinbaum, der bei Sipplingen gefunden wurde. Bereits in vorrömischer Zeit beschreibt der griechische Geograph Strabon einen Fährverkehr auf dem See. Schriftliche Aufzeichnungen berichten von einer Seeschlacht der römischen Feldherren Tiberius und Trusus um 15 v. Chr. während ihres Eroberungszuges. Weitere Zeugnisse berichten von einer Schiffsflotte im römischen Stützpunkt Brigantium (Bregenz). Spätantike Kastelle bestanden auch in Arbon, Konstanz und Eschenz. Diese, militärischen Zwecken dienenden Schiffe waren Mannschafts-Ruderboote vergleichbar mit kleinen Galeeren. Mittelalterliche Quellen weisen auf einen weiterbestehenden regen Schiffsverkehr hin. Daran hatten in erster Linie die Klöster ihren Anteil. Sie gründeten Märkte, wie das st.gallische Rorschach (947) oder das vom Lindauer Damenstift gegründete Äschach (10. Jh.) am Ufer des Sees, was von einem stärker 08 SEEHAS-MAGAZIN

werdenen überegionalen Handel zeugt, der den Wasserweg gegenüber den noch weitgehend unwegsamen Uferregionen bevorzugte. 1179 stellte Kaiser Friedrich I. Barbarossa die Freiheit der Schifffahrt wieder her und erwähnte nebenbei den Hafen Konstanz, das sich bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts zur Handelsmetropole am See entwickelte. Die damaligen Häfen waren mit Palisaden vor Wellengang geschützte Landestellen oder auch aufgeschüttete und mit Steinen befestigte Erddämme, die in die Flachwasserzonen hinausgeschoben wurden. Lädinen, Segmer und Lauen Diese Lastsegelschiffe mit Flachboden waren die am häufigsten gebauten Schiffe am Bodensee. Sie bestanden aus Eichenholz, die Fugen wurden mit Hanf ausgestopft und mit Pech verklebt und schließlich der gesamte Rumpf mit Pech überstrichen. Die Schiffsenden waren verjüngt und hochgebogen. Der Mast trug ein trapezförmiges Rahsegel und war mit Seilen verspannt. Bereits im 18. Jahrhundert waren die Segel durch blaue Längsstreifen verschiedener Anzahl gekennzeichnet, den sog. „Schildten“. Diese wiesen auf den Heimathafen oder den Eigner hin. Vor Immenstaad wurde in der Flachwasserzone eine gesunkene Lädine gefunden, die im Archäologischen Landesmuseum in Konstanz ausgestellt ist. Die Namen Lädine und Lauen gehen auf das mittelhochdeutsche lede (Last) zurück, Segmer auf das lateinische sagma (Last). Die größten Lädinen im 18. Jh. trugen Lasten von 90 - 150 Tonnen. Aus dieser Zeit gibt es auch fotografische Überlieferungen. Die verbreitetste Ladekapazität war jedoch 60 t. Sechs bis sieben Knechte und ein Steuermeister arbeiteten auf einer großen Lädine. Transportiert wurden alle denkbaren Wirtschaftsgüter der damaligen Zeit. Die Lädine „St. Jodok“, ein fast originalgetreuer Nachbau der historischen Schiffe mit 17,5 m Länge und 5,3 m Breite, befährt heute wieder den Bodensee. Im Sommer starten regelmäßige touristische Fahrten von den Häfen Immenstaad, Überlingen, und Langenargen aus. Das Schiff kann von Gruppen auch gechartet werden. Kontakt: Josef & Monika Hanschur, Telefon: 0151 / 15130880, Fax 07542 / 3720, info@laedine.de, http://www.laedine.de


GESCHICHTE

VOM EINBAUM ZUM KATAMARAN

Bild linke Seite: Die „Hohentwiel“, das letzte Dampfschiff einer großen Ära auf dem Bodensee, wurde durch eine private Initiative originalgetreu restauriert und ist wieder für touristische Fahrten auf dem See unterwegs. Bilder rechte Seite: 5000 Jahre alter Spielzeugeinbaum, gefunden bei Sipplingen. Neueste Schiffstechnik auf dem See, die Katamarane auf der Linie Konstanz - Friedrichshafen. Militärisches Mannschaftsruderboot der Römer auf Bodensee und Rhein. Die Lädine St.Jodock, Nachbau eines Lastenseglers, die noch bis in die Mitte des 19. Jhdt. auf dem Bodensee Frachten beförderten. (Alle Bilder dieser Seiten sowie das Titelbild und die Rückseite sind aus dem Buch „Schifffahrt am Bodensee - Vom Einbaum zum Katamaran“ ISBN 978-3-9809773-1-9, © Culturis Verlag Steißlingen)

Neuzeit Wurden ursprünglich überwiegend Kaufmannsgut und mitunter Pilger transportiert, so waren es nun aus verschiedenen Gründen auch Reisende. Massengüter wie Holz, Salz, Getreide und eine erstaunliche Vielfalt anderer Waren. Z.B. vom Fußacher und Überlinger Hafen aus wurden Reisfässer, Erzeugnisse der Viehwirtschaft, des Weinbaus und der Textilerzeugung, Metalle und Glas sowie Arbeitsgeräte transportiert. In Bregenz und Hard kamen die Holzflöße aus dem Bregenzerwald auf der Ache an. Im Frühjahr wurden von hier aus Millionen Rebstecken in die Weinbaugebiete am Untersee und bis ins Elsaß geliefert. Das Salz aus den Gebieten Hall in Tirol und Reichenhall in Oberbayern wurde in großen Mengen über die Häfen Lindau und Buchhorn (heute Friedrichshafen) in die Schweiz transportiert. Salzlieferverträge bestanden u. a. mit Schaffhausen, Basel, Bern und Solothurn. Buchhorn und Konstanz besaßen 1764 jeweils 4 große Lastschiffe für den Salztransport mit bis zu 150 Tonnen Tragfähigkeit. Auch von Radolfzell aus wurde Salz bis weit ins Württembergische und in die Schweiz geliefert. Die größten Getreidehäfen waren Buchhorn, Langenargen, Lindau, Bregenz und Überlingen mit den Zielhäfen Bregenz, Rheineck und Rorschach. Bis ins 19. Jh. war der Getreidetransport zu Wasser wichtig und wurde zunehmend von der stark aufkommenden Dampfschifffahrt übernommen. Die Entwicklung der Dampfmaschine revolutionierte den Verkehr zu Lande und auf dem Wasser. Dampfschifffahrt Den ersten Versuch, ein Dampfschiff auf dem Bodensee zu etablieren unternahm der Zürcher Tuchscherer und Mechaniker Johann Caspar Bodmer. Aus Geldmangel konnte er eine bestellte Dampfmaschine in sein selbst erbautes Schiff „Stephanie“ nicht einbauen. Die ersatzweise aus seiner Spinnerei eingesetzte Maschine war zu klein und so war die Jungfernfahrt am 29. April 1818 ein Misserfolg. Am 1. Dezember 1824 nahm das württembergische Dampfboot „Wilhelm“ seine Fahrt zwischen Friedrichshafen und Rorschach auf. Drei Tage später fuhr die „Max Joseph“ von Friedrichshafen nach Lindau. Protegiert wurden die neuen Schiffe von Wirtschaftskreisen, darunter war auch der Stuttgarter „Buchhändlerfürst“ von Cotta. Doch die Lastschiffer wehrten sich erbittert gegen die neue Konkurrenz. Der Zusammenschluss dreier Lindauer Gesellschaften besaß nun die gesamten Rechte zur Abfuhr aller Güter aus Lindau und brachten so den Betrieb des Dampfbootes „Max Joseph“ zu Fall, das 1831

verschrottet wurde. Erst 1841 verkauften die Lindauer Schiffleute ihre Rechte an die königlich bayerische Regierung. Das württembergische Königreich übernahm das gesamte Schiffsmaterial der württembergischen Zunft und bezahlte jedem Mitglied eine jährliche Leibrente von 450 Gulden. Damit war der Weg frei für die Entwicklung der modernen Dampfschifffahrt auf dem Bodensee. Auch das Land Baden war schon 1831 mit einem eigenen Dampfschiffsbetrieb mit dem Schiff „Leopold“ und 1832 mit der „Helvetia“ gefolgt. Der Personenverkehr spielte in dieser Zeit eine untergeordnete Rolle, die Schiffe hatten auch keine Aufbauten. Fortsetzung Seite 10 SEEHAS-MAGAZIN 09


GESCHICHTE und Rheinfall“ einen regelmäßigen Verkehr aufnahm. Mit den Eisenbahnen kamen nun auch vermehrt Ausflügler und Sommerfrischler an den Bodensee. Deshalb nahmen die Badischen Staastseisenbahnen mit der „Kaiser Wilhelm“ im Jahre 1871 erstmals einen Salondampfer in Betrieb, der Freizeitreisende transportierte. Wegen der problematischen Seitenwindeigenschaften wurden später Halbsalondampfer gebaut. Der letzte war der 1913 erbaute Dampfer „Hohentwiel“, der heute restauriert wieder auf dem See verkehrt und ein touristisches Glanzlicht darstellt. Nach anfänglich 3 - 4 Schiffen waren im Jahre 1874 bereits 28 Dampfschiffe auf dem See unterwegs. Diese Verkehrsdichte führte um die Mitte des 18. Jh. vermehrt zu spektakulären Schiffsunglücken, was 1855 zum Abschluss der Bregenzer Vereinbahrungen führte und unter anderem erhöhte Sicherheitsvorschriften mit sich brachte. Eine Neuheit in der Dampfschifffahrt war die Enführung von Trajektkähnen zur Beförderung von Eisenbahnwaggons. In Lindau lief am 20. Januar 1869 die erste Trajektfähre vom Stapel, die im ersten Betriebsjahr 12 200 Eisenbahnwaggons beförderte. Die Hauptroute war Lindau Romanshorn. Bereits am 22. Februar 1869 eröffnete die schweizerische Nordostbahn gemeinsam mit den württembergischen Staatseisenbahnen die Trajektroute Romanshorn - Friedrichshafen. Escher-Wyss baute eine gigantische Dampffähre für 18 Güterwaggons. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die als „Kohlefresser“ bezeichnete Fähre 1883 wieder stillgelegt. Die österreichische Bodenseeschifffahrt nahm 1884 gleichzeitig mit der Personenschifffahrt auch den Trajektverkehr nach Konstanz, Friedrichshafen und Romanshorn auf. Die Linie Bregenz-Friedrichshafen wurde 1913 und BregenzKonstanz im Kriegsjahr 1917 eingestellt. Durch den steten Rückgang des Güterverkehrs wurden die Trajektlinien nacheinander eingestellt. Auf der Linie Lindau-Romanshorn wurden jedoch 1937 noch 34 000 Wagons transportiert, bevor sie aus politischen Gründen 1939 eingestellt wurde. Mit dem dichten Ausbau des Eisenbahnnetzes verloren die Gütertransporte über den Bodensee an Bedeutung, der See wurde zum Verkehrshindernis. 1976 überquerte letztmals ein mit Eisenbahnwagen beladenes Fährschiff den See zwischen Romanshorn und Friedrichshafen.

Bilder von oben: Der Konstanzer Hafendamm um 1825 Trajektunglück im Bregenzer Hafen Die Solarfähre Helio auf dem Untersee mit der modernsten Antriebstechnik Solarstrom. (Alle Bilder sind aus dem Buch „Schifffahrt am Bodensee - Vom Einbaum zum Katamaran“, ISBN 978-3-9809773-1-9, © Culturis Verlag Steißlingen)

Fortsetzung von Seite 9 - Schifffahrt am Bodensee Eisenbahn Zeitalter Mit den Dampfmaschinen entwickelte sich auch der Verkehr zu Lande rasant und verlagerte den Güterverkehr teilweise dramatisch. Dort wo die Eisenbahnlinien das Seeufer erreichten entstanden wichtige Güter-Umschlagplätze. Z.B. für den Getreidetransport entwickelten sich Friedrichshafen, Romanshorn und Lindau sehr stark, dessen Kornmarktplatz seine Blütezeit zwischen 1850 und 1884 erlebte. Andere bislang wichtige Häfen, wie z.B. Rheineck, Überlingen und Sernatingen (Ludwigshafen), verloren ihre Bedeutung, weil sie abseits der Eisenbahnlinie lagen. Auf dem Wasser verloren die Längsverbindungen durch die Bahnlinien an Bedeutung, während die Querverbindungen immer wichtiger wurden. Die schweizerische Dampfboot AG von 1851 für den Rhein und Untersee fusionierte 5 Jahre später mit der schweizerischen Nordostbahn (NOB) die den Schiffspark nach Romanshorn überstellte und mit den Dampfern „Thurgau und Zürich“ den Querverkehr zwischen Romanshorn, Friedrichshafen und Lindau aufnahm. 1864 wurde in Diessenhofen die heutige Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein gegründet, die mit „Arenaberg 10 SEEHAS-MAGAZIN

Nach dem ersten Weltkrieg Fast alle Bodenseeschiffe wurden umgetauft. Die Namen der Kaiser und Könige wurden entfernt und meist durch Städtenamen ersetzt. Die Reisenden der 1920er Jahre veränderten ihre Struktur von der gehobenen Gesellschaft zu schließlich zwei Dritteln Tages- und Wochenendausflüglern aus allen sozialen Schichten. Diese Entwicklung bedingte den Umbau der Schiffe. Es wurden Räumlichkeiten für eine zweite Schiffsklasse gebaut, sogar spezielle Rauchersalons wurden errichtet. In der 1919 neu gegründeten Bodanwerft in Kressbronn entstanden die ersten kleinen und mittelgroßen Motorschiffe besonders für den Verkehr im Winterhalbjahr. Die Konstanzer Verkehrsbetriebe erhielten 1925 das erste MotorFahrgastschiff „Konstanz“, 1926 folgte das erste Doppelschrauben-Motorschiff „Stadt Radolfzell“ für den Untersee. Während des Zweiten Weltkriegs kam der Schiffsverkehr auf dem See fast zum Erliegen. Am 2. Juni 1940 wurde er zwischen Deutschland und der Schweiz ganz eingestellt. Zuletzt fuhren nur noch vier Dampfschiffe und die dieselgetriebene Fähre „Meersburg“. Viele Schiffe wurden zu militärischen Zwecken benutzt und in Kämpfen zerstört. Am 16. Oktober 1945 eröffnete die „Stadt Bregenz“ den Längsverkehr nach Konstanz. Langsam nahm der Schiffsverkehr zu und die deutschen Schiffe verkehrten wieder täglich auf dem Obersee. Am 15. Mai 1949 wurde der kleine Grenzverkehr zwischen der Schweiz und Deutschland wieder aufgenommen und damit auch die Schiffsverbindung zwischen Romanshorn und Friedrichshafen, wenig später auch von Lindau nach Rorschach. Bedingt durch den ständig wachsenden Straßenverkehr wurde am 30. September 1928 die Autofähre Meersburg-Konstanz in Betrieb genommen und schon 1930 mit einem größeren Fährschiff erweitert. Die 1952 in Dienst gestellte „Linzgau“ war das letzte Fährschiff mit Schraubenantrieb, danach kam der Voith-Schneider-Propeller zum Einsatz. Seit den 1950er Jahren entwickelte sich die Bodenseeschifffahrt zunehmend zur Freizeiteinrichtung. Zwischen 1953 und 1957 entstanden in der Bodan-


GESCHICHTE werft Kressbronn allein 5 Motorschiffe der sog. Raubvogelklasse für jeweils gut 100 Passagiere. Nach den überwundenen Kriegsfolgen stiegen die Passagierzahlen wieder auf Vorkriegsniveau. In den 1950er Jahren verkehrten noch immer die Dampfschiffe „Stadt Bregenz, Rhein, St.Gallen und Schaffhausen“, deren Kohlefeuerung nun auf Schweröl umgestellt wurde. Doch die Ära der Dampfschiffe ging zu Ende. 1967 beendete der Dampfer „Schaffhausen“ mit seiner letzten Fahrt das große Zeitalter. Gleichzeitig wurden in den 1960er Jahren z. B. mit der „Stuttgart“, die heute noch in Betrieb ist, große Motorschiffe in Bertrieb genommen. Die Personal intensiven Dampfschiffe waren unrentabel geworden. Die Schifffahrtsunternehmen passten ihre Programme den neuen Freizeitgewohnheiten mit Unterhaltungsangeboten an. 1976 wurden z.B. NachmittagsAdventsfahrten eingeführt. 1980 wurden die erste und zweite Klasse aufgehoben. 1970 nahm mit dem Motorschiff „Schaffhausen“ als erstes der ShuttleBetrieb auf dem See seinen Anfang. Neben dem touristischen Betrieb der Bodenseeschifffahrt befördern ganzjährig die Autofähren auf den Linien Meersburg-Konstanz und Romanshorn-Friedrichshafen auch den Berufsverkehr übers Wasser. Ebenfalls im Pendelverkehr verbinden die Katamarane „Fridolin, Constanze und Ferdinand“ die Städte Friedrichshafen und Konstanz für Berufspendler und Freizeitreisende. Von „der“ Innovation im Schiffsantrieb können sich die Fahrgäste der Solarfähren auf dem Untersee überzeugen. Seit 2000 gleitet z.B. das futuristische Schiff „Helio“ mit Solarstrom angetrieben lautlos über das Wasser und verleiht dem Reisenden ein ganz besonderes Erlebnis. Umfassend und hoch interessant wird in dem Buch „Schifffahrt am Bodensee - Vom Einbaum zum Katamaran“ dieser wichtige Aspekt in der Entwicklung des Bodenseeraumes beleuchtet (siehe Inserat Heft Rückseite). Ohne die Schifffahrt hätte sich unsere Geschichte sicher anders entwickelt. Und die Gegenwart kann man sich kaum mehr ohne die Weiße Flotte vorstellen. Quelle: Buch „Schifffahrt am Bodensee - Vom Einbaum zum Katamaran“

DAS SEEMUSEUM Eine ziemlich einmalige Sache! Ein Schifffahrts- und Fischereimuseum von der Größe des Seemuseums in Kreuzlingen suchen Sie in der Ostschweiz und in Südwestdeutschland vergeblich. Die Besucher staunen immer wieder, was in diesem Haus alles Platz hat, und sie rühmen die liebevolle Gestaltung. Das Gebäude selber ist ein Schmuckstück und die Umgebung traumhaft schön. Ein Tipp: Am Vormittag das SeaLife im nahen Konstanzer Hafengelände besuchen, am Nachmittag das Seemuseum. Dazwischen liegt „die erste Kunstgrenze der Welt“! www.seemuseum.ch Bild: Modell des Dampfschiffs „Helvetia“ im Seemuseum Kreuzlingen

SPANNENDER SAISONAUFTAKT Bild Patrick Pfeiffer

Von 21. März bis 19. Oktober ist die Erlebnisflotte der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) wieder auf dem See unterwegs und bringt die Fahrgäste zu den schönsten Ausflugszielen. Zum Saisonauftakt stehen zwei neue Erlebnisfahrten auf dem Programm. Fröhliches Bockbierfest Am 15. März gibt es erstmals das zünftige Bockbierfest auf dem See. Mit frisch gebrautem Bockbier und musikalischer Unterhaltung von den „Zwei lustigen Drei“ aus Vorarlberg geht es in einer gemütlichen Rundfahrt von Lindau bis nach Bregenz. Abfahrt ist 19.30 Uhr im Hafen Lindau.

Obstblüten-Wanderung am bayerischen Bodenseeufer Im April und Mai nehmen die BSB ihre Fahrgäste mit auf eine ObstblütenWanderung. Bei der Führung durch die Obstgärten rund um Kressbronn, Nonnenhorn und Wasserburg erfahren die Teilnehmer allerlei Wissenswertes rund um die Obstblüte. Auf der Rückfahrt verwöhnt die Bordgastronomie mit Kaffee und Kuchen. Termine: 30. April / 7. Mai / 21. Mai. Zustieg ab Konstanz, Meersburg, Hagnau, Immenstaad, Friedrichshafen, Kressbronn. Eine Anmeldung ist bis 1 Tag vor der Fahrt erforderlich. Informationen und Reservierungen: Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH, Hafenstraße 6, 78462 Konstanz Tel.: ++49 (0) 75 31 / 36 40-389, info@bsb-online.com, www.bsb-online.com SEEHAS-MAGAZIN 11


FREIZEIT

WANDERN AN DER EUROPÄISCHEN WASSERSCHEIDE ENTLANG DES VERLAUFS IN UNSERER HEIMAT

Die Europäische Wasserscheide grenzt im schwäbisch-badischen Alpenvorland das Einzugsgebiet von Donau und Rhein ab. Sie verläuft auf weiten Strecken auf dem Außenwallwürm (früher "Äußere Würmendmoräne"), die der Rheingletscher in der letzten Eiszeit bei seiner größten Ausdehnung hinterlassen hatte. In der Zeit zwischen der Ablagerung des Außenwallwürm und des Innenwallwürm ("Innere Würmendmoräne") war es so kalt, dass es kein fließendes Wasser gab. Noch vor 17.000 Jahren lag der Rheingletscher in und vor den Alpen und im Bodenseebecken und blockierte diesen Bereich für fließendes Wasser. Nachdem das Eis verschwunden war, war der Raum für Bodensee und Rhein frei. Zu dieser Zeit entstand das Gewässernetz, wie wir es heute kennen und damit auch die Wasserscheide. Im Alpenvorland wurden während der letzten Eiszeit vom Rheingletscher tiefe Becken ausgeräumt. Im Bereich von Oberschwaben wurden sie bis auf das Bodenseebecken während des Eiszerfalls gleich wieder verfüllt, wie z.B. das westlichste im Bereich des Illmensees. In Baden sind viele Gletscherbecken, wie z.B. das östlichste im Deggenhauser Tal, noch offen. Ab dem Deggenhauser Tal verläuft die Wasserscheide viel näher am Bodensee als in Oberschwaben. Deshalb erfolgt in diesem Bereich eine viel größere Abtragung, die den Verlauf der Wasserscheide verändert. So sind also südlich der Wasserscheide tiefe, oftmals schon verfüllte Becken mit steilen Beckenrändern anzutreffen und nördlich davon flach nach Nordwest einfallende Schichten.

Infos unter: www.europaeische-wasserscheide.de www.osgin.de www.kunstschmiede-klink.de 12 SEEHAS-MAGAZIN

Wasserscheide und Besiedelungsstufen Schon während der Eiszeit zogen prähistorische Jäger am Rande der Gletscher auf Beute und jagten dort primär Rentiere. Mit dem Abschmelzen der Gletscher wurden als erstes die Höhen, sprich die Regionen der Wasserscheide, als Siedlungsgrund freigelegt. Aber auch die Sümpfe auf der Wasserscheide wurden als Wohngrund mit Beschlag belegt. Zum Beispiel mit Pfahlbausiedlungen am Egelsee bei Ruhestetten, bei Ruschweiler, im Pfrunger Ried und am Federsee. Da zu dieser Zeit bereits ein reger Handel mit Keramik, Salz, Bernstein und Feuerstein bestand, waren die Siedlungsgründe an der Wasserscheide ökonomisch und strategisch besonders wertvoll. Dabei dienten die in den Quellsümpfen entspringenden Bäche und Flüsse als Orientierungshilfen, quasi als Landkarten. So konnte man sich, ohne sich zu verirren, über hunderte von Kilometern rund um das Pfahlbauzentrum bewegen. Die Kelten, die sich in der hiesigen Region niederließen, siedelten bevorzugt auf den Höhenzügen. Wahrscheinlich haben sie die an der Wasserscheide entspringenden Quellen besonders verehrt. Sol, der keltische Name für Quelle steckt auch heute noch in manchen Ortsbezeichnungen, etwa in Saulgau, Ursaul, Sohl oder Sulgen. Als spätere Eroberer nahmen die Römer die hiesige Wasserscheide fest in den Griff. Sie besetzten die Quellheiligtümer der Kelten und nutzten die strategische Bedeutung von Wegen und Strassen über die Wasserscheide. Entlang dieser Passstellen entstanden Rast-Stätten, an denen die Pferde gewechselt, sich ausgeruht oder die neuesten Nachrichten ausgetauscht wurden. So etwa

Skulptur von Peter Klink an der Schwackenreuter Seenplatte

Eulogiuskapelle in Aftholderberg

Gletschertor bei Rickertsreute


FREIZEIT

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in Tafern (=Taverne) bei Wilhelmsdorf, in StraĂ&#x; oder in der Villa Rustica bei Aach-Linz. Ganz deutlich wird dieser Verlauf auf der Schwäbischen Alb, wo von HĂźfingen bis Aalen-Bopfingen an jedem Pass bis in unsere Zeit Relikte eines rĂśmischen Kastells zu finden sind. Die Alemannen siedelten vorerst entlang der Fluss- und Bachläufe. Der unfruchtbare Boden im Endmoränengebiet war mit dichten Urwäldern Ăźberzogen. Nur an einzelnen Ăœbergängen findet man noch heute die frĂźheren Ortsnamen mit der Endung auf -ingen. So etwa in Denkingen, sicher der älteste Ort im oberen Linzgau. Erst zwischen 950 und 1000 nach Christus wurde die Endmoräne teilweise gerodet. Es entstanden Orts- und Flurnamen mit der Endung auf Reute oder Schwende. Wie an einer Perlenkette kann man noch heute diese Ortsnamen fast ausnahmslos entlang der Wasserscheide, aber auch an Neben-Wasserscheiden verfolgen. Einige dieser‚ Perlen sind noch heute Schwackenreute, Reute, Wattenreute, HĂśhreute, Rickertsreute, HĂźttenreute und viele mehr. Stets deutet der Name Watt oder Witt auf das Vorhandensein der Wasserscheide hin. Trotz fortschreitender Christianisierung wurden in den RĂźckzugsgebieten, so auch an der Wasserscheide, noch die alten GĂśtter und GĂśttinen, etwa die Bethen verehrt. Meist Ăźberbaute die Kirche diese Kultstätten mit Kapellen, Gotteshäusern und sogar KlĂśstern. Beispielhaft dafĂźr stehen etwa das Kloster Neresheim, das Kloster Urspring, der Dreifaltigkeitsberg, Reute, die Dorfkirche Steinhausen, die Eulogiuskapelle in Aftholderberg, Bethenbrunn und viele andere. Die Vorsilbe Ur, wie etwa in Urspring, taucht Ăźberall entlang der Wasserscheide auf, denn man war sich wohl bewusst, dass sich zwischen den groĂ&#x;en FluĂ&#x;systemen die Landschaft noch im Ur-Zustand befand. So etwa in Ursaul, Urnau, Urspring, Urfey, Urbach, Urlan oder Ursee. Geologie der Wasserscheide Eine Million Jahre lang hatte die Donau die Aare als Quellfluss und somit ein sehr viel grĂśĂ&#x;eres Einzugsgebiet als Heute. Ebenso war die Wasserscheide sehr viel länger. Dann geschah die erste groĂ&#x;e Katastrophe fĂźr die Donau: der Rhein nahm sich die Aare. Gleich waren mehere 100 km Wasserscheide weg. Und es geht immer so weiter. Wir werden es nicht mehr erleben, aber Brigach und Breg bringen nicht fĂźr alle Zeiten die Donau zu weg. Im Allgäu, Oberschwaben und in weiten Teilen des Linz- und Hegau verläuft die Wasserscheide auf der Ă„uĂ&#x;eren WĂźrmendmoräne. Holger Reuchlin Geologe, Peter Klink Kunstschmid Wandern und Radfahren entlang der Wasserscheide Auf Initiative von Peter Klink, Kunstschmied aus Denkingen bei Pfullendorf und Holger Reuchlin, Geologe aus Bad Saulgau, wurde der Europäische Wasserscheideweg ins Leben gerufen. Der im Seehas-Magazin vorgestellte Europäische-Wasserscheideweg wurde mit Skulpturen von Peter Klink geschmĂźckt und mit Wegweisetafeln versehen. Der gesamte Weg, der auf dem obigen Plan abgebildet ist und der das ganze Jahr begehbar ist, kann in drei Tagen erwandert und in einem Tag mit dem Fahrrad geradelt werden.

29.01.2008 8:26:26 Uhr

Boms

VerkehrsgĂźnstig zwischen Donautal und Bodensee

„Do lebt sichs guat“ In unmittelbarer Nähe zur Thermalbad-Stadt Saulgau liegt die Gemeinde Boms. In dieser friedlichen Welt rĂźckt die Hektik des Alltags in weite Ferne. Wir freuen uns auf Sie: BĂźrgermeisteramt 88361 Boms Tel. 07581/48940, Fax 489420 www.boms.de

Die Naturschutzgebiete „Waltere Moor“ und „Sauldorfer Baggerseen“ laden zum wandern und verweilen ein. Weitere Info: BĂźrgermeisteramt Sauldorf HauptstraĂ&#x;e 32, 88605 Sauldorf Tel. 07578/925-0, Fax 925-16 info@sauldorf.de www.sauldorf.de

Schloss Heiligenberg

Das „Renaissance Juwel“, in den Jahren 1560 – 1575 von einer spätmittelalterlichen Burg zum Renaissance-Schloss umgebaut und auf einem Hochplateau (730m) Ăźber dem Bodensee gelegen, beherbergt mit dem berĂźhmten Rittersaal und der darin enthaltenen kunstreich geschnitzten Holzdecke, nicht nur den wohl prächtigsten Renaissancesaal nĂśrdlich der Alpen, sondern verfĂźgt des Weiteren mit der SchloĂ&#x;kapelle Ăźber ein weiteres Kleinod der deutschen Renaissance. Ein Erlebnis ist auch die einmalige Aussicht vom Rittersaal auf den Bodensee und die Alpenkette. Ă–ffnungszeiten: nur in Form von kunsthistorischen FĂźhrungen. Von Ostern bis zum 31. Oktober täglich von Di. - So. 11.00, 14.00 und 15.30 Uhr (Mo. Ruhetag) Eintritt: Erwachsene 10,– Euro Kinder bis einschlieĂ&#x;lich 14 Jahre frei.

Tickets und Beginn der FĂźhrungen: Sennhof am Schloss, SchulstraĂ&#x;e 1, SonderfĂźhrungen fĂźr Gruppen sind nach Absprache mĂśglich. Informationen und Gruppentickets: Tourist-Information Heiligenberg, Schulstr. 5 88633 Heiligenberg, Tel. 07554/9983-12 touristinfo@heiligenberg.de, www.heiligenberg.de

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SEEHAS-MAGAZIN 13


FREIZEIT Entlang des Europäischen WasserTouren, durch Wald und Flur wurden scheideweges laden viele gastfreundfür die Gäste in einer Wanderkarte liche Gemeinden und Städte mit ihren zusammengestellt. Freizeit-Angeboten ein. Vielleicht entHeiligenberg ist mit dem Renaisdecken Sie ja auch bei einem Besuch sance Juwel Schloss Heiligenberg ein Ihre neue Heimat, denn gut leben lässt Anziehungspunkt. In den Jahren 1560 es sich hier überall. bis 1575 von einer spätmittelalterliMühlingen und seine Umgebung chen Burg zum Renaissance-Schloss präsentieren sich als wahre Augenumgebaut, liegt es auf einem Hochweide: Wiesen und Wälder bilden plateau (730 m) über dem Bodensee eine abwechslungsreiche, bewegte und beherbergt mit dem berühmten Kulturlandschaft mit sanften Hügeln Rittersaal und der darin enthaltenen und Tälern, teilweise noch unberührkunstreich geschnitzten Holzdecke Schwackenreuter Seenplatte, Waltere Moor und Sauldorfer Baggerseen bieten das ganze Jahr ten Landstrichen, geschwungenen einen eindrucksvollen Naturgenuss den wohl prächtigsten RenaissanceWasserläufen, alten Streuobstwiesen, saal nördlich der Alpen und verfügt Naturdenkmälern und naturhaften Flächen. Besonders die Schwackenreuter mit der Schlosskapelle über ein weiteres Kleinod der deutschen Renaissance. Seenplatte bietet einen eindrucksvollen Naturgenuss. Eine Besichtigung wert Ein Erlebnis ist auch die einmalige Aussicht vom Rittersaal auf den Bodensee ist die wunderschöne Mainwanger Barockkirche. und die Alpenkette. In Hohenfels kann sich der Besucher in gesunder Luft und einer intakten Ferienregion Nördlicher Bodensee, das bedeutet Landleben in seiner schönNatur aktiv bewegen: Tour de Laendle beim Schloss, Wandern und Radfahren sten Form: Ferien mit der ganzen Familie, Ferien auf dem Bauernhof, großer auf markierten Wegen und Nebenstraßen, Erlebniswandern um die Schwac- Badespaß für Jung und Alt, aber natürlich auch das geruhsame Genießen der kenreuter Seen, Jogging, Inline-Skating, Nordic Walking, Wanderreiten durch herrlichen Natur. Als touristischer Zusammenschluss der fünf Gemeinden IllWald und Flur, baden im herrlichen Naturbad. mensee, Ostrach, Pfullendorf, Wald und Wilhelmsdorf steht die Ferienregion Eingerahmt von Donautal und Bodensee liegt die Gemeinde Sauldorf in Nördlicher Bodensee für herzliche Gastfreundschaft, hervorragende regionale einer schönen und abwechslungsreichen Landschaft und ist somit ein idealer Gastronomie und unverfälschte Natur. Die Vielfalt von Freizeit- und AusflugsAusgangspunkt für viele Unternehmungen. Gemeinsam mit den Gemeinden möglichkeiten, Kunst, Kultur und Brauchtum bietet beste Voraussetzungen für Beuron, Leibertingen und der Stadt Meßkirch bildet Sauldorf das Naturpark- unvergessliche Ferien. quartett. In unmittelbarer Nähe zur Thermalbadstadt Bad Saulgau liegt die Gemeinde Die Gemeinde Herdwangen-Schönach liegt 12 km vom Bodensee entfernt, Boms, umgeben von reizvollen Teilorten wie Schwarzenbach, Glochen, Hagauf dem Höhenzug des Oberen Linzgaus. Sie setzt sich aus reizenden länd- genmoos und Litzelbach. Hier lohnt es sich, in der örtlichen Gastronomie einlich geprägten Dörfern zusammen. Ein weitläufiges, gepflegtes Wanderwege- zukehren und bei hausgemachtem Vesper und frisch gezapftem Bier den ländnetz führt durch unverbrauchte Landschaften. Viele Kilometer der schönsten lichen Alltag und Feierabend mit rechtschaffenen Leuten zu genießen.

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www.muehlingen.de/ gemeindeleben Eine bunte Schar von örtlichen Vereinen bietet ein breites Angebot oder erfinden Sie mit uns einfach etwas Neues.

www.muehlingen.de/ Tourismus+Naherholung Eine sanfte, weite Hügellandschaft ummalt die Dörfer. Die Schwackenreuter Baggerseen, eine Perlenkette, Naturgenuss und Erholung schaffend.

www.muehlingen.de/ handwerk+gewerbe Unser Handwerk hat etwas zu bieten. Oder ist ein Gewerbebauplatz direkt an der Bundesstraße für Sie die beste Werbung? Wir helfen Ihnen.

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e-Mail: hauptamt@muehlingen.de (Edwin Senn, Ratsschreiber) e-Mail: rathaus@muehlingen.de (Melanie Umhauer, Vorzimmer, Gemeindeinfo) e-Mail: b@muehlingen.de (Manfred Jüppner, Bürgermeister)


FREIZEIT

WANDERREITEN IM HEGAU

Der Hegau - die Vulkanlandschaft am westlichen Bodensee lockt mit einem neuen Angebot für Pferdefreunde Vulkanberge sind das Markenzeichen des Hegaus. Feuer, Eis und Wasser waren die Elemente, die dazu beigetragen haben, dass sie ihre unverwechselbare Form erhielten, die man nie mehr vergisst, wenn man sie erst einmal gesehen hat. Dass sich diese steilen Bergsporne bestens zum Bau von Burgen eignete, liegt auf der Hand, besonders da der Hegau durch die Verkehrswege, die über die Alpen führten, eine besondere strategische Bedeutung hatte. Zu dieser Zeit war das Pferd das wichtigste Beförderungs- und Transportmittel. Heute gilt das Reiten als Freizeitvergnügen für Jung und Alt. Die einzigartige und gepflegte Kulturlandschaft als Wanderreiter auf dem Rücken der Pferde zu erleben ist in der Ferienregion Hegau am westlichen Bodensee in hervorragender Weise möglich. Wälder, sanfte Hügel, malerische Flussläufe und natürlich die Vulkanberge – diese Region erweckt die Liebe zur Natur wieder neu. Das Land bewirtschaften heißt hier auch noch Landschaftspflege. Der Mensch lebt in seinem gewachsenen Umfeld. Wer als ReiterIn mit seinem eigenen oder auch vor Ort geliehenen Pferd den Hegau erkundet, den erwartet eine intakte Landschaft, die dieses Prädikat noch voll für sich in Anspruch nehmen kann. Er genießt die Stille der einsamen Wege, reitet über die sanften Hügel und trifft auf die rauhen Vulkanfelsen der Hegauberge. 10 Wanderreitstationen bieten den ReiterInnnen rechtzeitig zur beginnenden Saison umfassende Unterstützung rund um das Thema Wanderreiten. Von der Unterkunft und Verpflegung für Ross und Reiter, über Gepäcktransport bis hin zu geführten kurzen oder auch mehrtägigen Ausritten in den Hegau bieten die Stationen ein umfangreiches Angebot für einen erholsamen Urlaub oder auch nur ein paar schöne Stunden am Abend oder Wochenende. In einer 28-seitigen Broschüre mit dem Titel „Wanderreiten im Hegau“ stellen sich die 10 Wanderreitstationen mit ihrem vielfältigen Angebot vor. Wo bekomme ich im Notfall Hilfe von einem Tierarzt oder Hufschmied, wo sind reiterfreundliche Gaststätten - auch auf diese Fragen bekommen die Wanderreiter in der neuen Broschüre eine Antwort. Auf einer Landkarte sind die ein-

zelnen Wanderreitstationen übersichtlich dargestellt, Dadurch hat man sofort einen Überblick über die Lage der einzelnen Wanderreitstationen im Hegau und Unterstützung bei der weiteren Planung von einzelnen Etappen. Auf der Internetseite www.wanderreiten-im-hegau.de stellen sich die Stationen ebenfalls vor. Dort werden aktuelle Themen, Berichte und Veranstaltungen etc. des laufenden Jahres veröffentlicht. In der Saison 2008 bietet der Verein Wanderreiten im Hegau e.V. erstmals für Urlaubsgäste und auch Einheimische den „Großen Hegau-Trail“an, der im Nordosten des Hegaus bei der Eckartsmühle startet, südlich über Eigeltingen und Anselfingen nach Gailingen führt und von dort in einer Schleife über zwei weitere Stationen wieder zurück bei der Eckartsmühle endet. Die Ritte werden zunächst als Tagesritte an 6 Wochennenden angeboten: Sa. 19.04.2008 Etappe 1: „Von den Schwackenreuter Seen nach Homberg“ Sa. 01.05.2008 Etappe 2: „Von Homberg zum Hohenhewen“ Sa. 21.06.2008 Etappe 3: „Vom Hohenhewen nach Gailingen“ So. 03.08.2008 Etappe 4: „ Von Gailingen nach Hilzingen“ Sa. 06.09.2008 Etappe 5: „Von Hilzingen zur Homburg“ Fr. 03.10.2008 Etappe 6: „Von der Homburg nach Hohenfels“ Zusätzlicher Themenritt: Sa. 02.08.2008 „Rein in den Rhein in Gailingen“ Informationen und Anmeldung: Wanderreiten im Hegau e.V., Gerhard Wendel, Wanderreitbetrieb Eckartsmühle, 78355 Hohenfels-Mindersdorf, Tel: 07775-938615, Fax: 07731-85263, eMail: eckartsmuehle@aol.com Die Info-Broschüre „Wanderreiten im Hegau“ ist bei der Arbeitsgemeinschaft Hegau, Hohgarten 4, 78224 Singen, Tel.: 0049(0)7731/85-262, Fax: -243, www.hegau.de, www.wanderreiten-im-hegau.de, eMail: tourist-info. stadt@singen.de kostenlos erhältlich. Ferner bei Schaffhausen Tourismus, Herrenacker 15, CH-8201 Schaffhausen, Tel.: 0041(0)52 623 40 20, Fax 0041(0)52 632 40 30, eMail: : info@schaffhausen-tourismus.ch und bei allen Tourist-Infos im Hegau und dem Internationalen Bodenseetourismus.

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TECHNORAMA SCIENCE CENTER IN WINTERTHUR Die Highlights: „Der atomare Zoo“ Sonderausstellung bis 25. Mai 2008 Schon mal ein Atom gesehen? Abenteuerliche Entdeckungsreise ins Naturgeschehen auf seiner untersten Stufe. Technorama-like an vielen Experimenten und echten Phänomenen veranschaulicht. Highlight: die grösste Plasmakugel der Welt! Spektakulär – die täglichen Shows zum Mitmachen Gas-Show: Wo Bubbles brennen! Hochspannungs-Show: da stehen Ihnen bei über 500'000 Volt garantiert die Haare zu Berge! Außerdem: Laser-Kiosk, Supraleitung, Coriolis-Karussell, Ozonloch und Treibhauseffekt. Jugendlabor Diverse Workshops: Schokolade, Speiseeis, Kosmetik, Parfüms, Marshmallows oder Kaleidoskope selber herstellen!

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Küchen-Labor: was steckt hinter all den Lebensmitteldeklarationen an Chemie und Bio? Brandneu: Chemielabor (eröffnet am 26. April 2007)! Spielzeug-Eisenbahnen Dr. Bommer Eine der bedeutsamsten Spielzeugeisenbahn-Sammlungen der Welt – da steigt der Puls der Kinder in den Vätern! Technorama Technoramastrasse 1, CH-8404 Winterthur Tel. +41 52 244 08 44, Fax +41 52 244 08 45 www.technorama.ch, e-mail: info@technorama.ch Öffnungszeiten: Di bis So, 10 bis 17 Uhr; an allg. Feiertagen auch montags Preise: Erwachsene: CHF 23.- / Euro 15.40 Kinder von 6 bis 15: CHF 12.- / Euro 8.10 Gruppen und andere Vergünstigungen auf anfrage oder auf www.technorama.ch


AUSSTELLUNGEN

ARCHÄOLOGISCHES LANDESMUSEUM KONSTANZ

Steinzeitliche Pfahlbauten, keltische Hügelgräber, römisches Stadtleben, alamannische Adelsgräber, zugiges Burgendasein und finsteres Mittelalter im neuen Licht - erleben Sie Archäologie wie nie zuvor! Das einzige Archäologisches Landesmuseum (ALM) in Baden-Württemberg zeigt in seiner ständigen Ausstellung die Welt der Menschen vergangener Kulturen in Baden-Württemberg. Wandern durch die Vergangenheit vom 6. Jahrtausend v. Chr. bis ins 19. Jh. n. Chr.. Erleben Sie Steinzeit pur im Pfahlbauhaus, genießen Sie auf alten Theaterstufen römisches Stadtleben, staunen Sie über prachtvolle Beigaben in keltischen oder alamannischen Gräbern oder bewundern Sie den eindrucksvollen, mehr als 3.500 Jahre alten Menhir aus Baden-Württemberg. Finsteres Mittelalter, wie war es wirklich? Im Land Baden-Württemberg einzigartig ist die große Mittelalterausstellung, der das gesamte 2. Obergeschoss des ALMs gewidmet ist. Nirgendwo wird in dieser Ausführlichkeit das Mittelalter und besonders das Stadtleben im Mittelalter dargestellt. In dem Anbau des Archäologischen Landesmuseums ist das älteste Schiff vom Bodensee, der vor Immenstaad aus dem Bodensee geborgene, über 600 Jahre alte Lastensegler zu bewundern. Dieses einzigartige Beispiel alter Schiffsbautechnik ist eingebettet in eine Präsentation zur Schifffahrt in Baden-Württemberg vom Einbaum bis zum Dampfschiff. Moderne Medien vermitteln unter anderem die Entwicklung der mittelalterlichen Hafenanlagen von Konstanz und große, detailgetreue Modelle zeigen, wie die Bodenseelastschiffe vom Mittelalter bis ins 19. Jh. ausgesehen haben. Ein umfangreiches Führungs- und Aktionsangebot sowie Sonderausstellungen, Museumsfeste, Ferienprogramme und Vortragsreihen machen das ALM zu einem immer interessanten Besuchsziel für alle, die Spaß an der Archäologie haben und mehr wissen wollen über das tägliche und z.T. außergewöhnliche Leben der Menschen vergangener Kulturen.

Bild rechts: Ein Wassergefäß zum Händewaschen für die festliche Tafel im Mittelalter

Verliesen und Sälen viel Spannendes und Aufregendes zum mittelalterlichen Burgenleben. Auch für Erwachsene gewährt der Burgplatz jede Menge interessante Einblicke in die Welt der Kinder und deren Eltern vor 1000 Jahren. Für Schulklassen und Kindergruppen wird es dann ernst, denn man kann Archäologie auch life erleben! Auf einer Grabungsfläche müssen Bestattungen, Gräben und einiges mehr ausgegraben werden, die Knochen und Funde geborgen und wie im richtigen Archäologenleben gezeichnet, zusammengesetzt und für das Archiv verpackt werden. Diese ganz besondere Ausstellung zeigt die Welt der Kinder auf einer Burg und vermittelt echtes Ausgrabungsfeeling wie in der Archäologie. Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Außenstelle Konstanz Benediktinerplatz 5, 78467 Konstanz, Tel: 07531-9804-0, Fax: 07531-68452 e-mail: info@konstanz.alm-bw.de, internet: www.konstanz.alm-bw.de Geöffnet: Di - So und feiertags 10-18 Uhr, Eintritt: Erwachsene 3.- €, ermäßigt: 2.- €, Familienpreis 6.- €. Bei Sonderausstellungen spezieller Eintritt!

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz 05.04. - 02.11.2008

Sonderausstellungen 2008 Archäologie Kinderleicht – Kleine Ritter auf der Burg 05.04. – 02.11.2008 Eine Ausstellung über Kinder und für Kinder. Und für Erwachsene, die das Mittelalter mal aus einer völlig anderen Perspektive erleben wollen. Arbeiten, essen, schlafen, spielen… der mittelalterliche Kinderalltag auf einer Burg war hart. Eine nachgebaute Ritterburg bietet mit all ihren Gemächern, Türmen,

ARCHÄOLOGIE KINDERLEICHT Kleine Ritter auf der Burg

Geöffnet: Di - So u. feiertags 10 - 18 Uhr Benediktinerplatz 5, 78467 Konstanz Tel: 0049 (0)7531 9804-0, www.konstanz.alm-bw.de

09.03.2008, 10 – 18 Uhr Dieses Jahr wird sich am traditionellen „Tag der offenen Tür“ alles um Ritter und Ritterfräuleins drehen. Tauchen Sie für einen Tag in die fabelhafte Welt des Mittelalters ein. Wir zeigen Ihnen, wie Kettenhemden gemacht werden, wie die Bewaffnung der edlen Ritter ausgesehen hat und welche Tätigkeiten für die holden Fräuleins angemessen waren. Zahlreiche Vorführungen und Aktionen zum Zuschauen und Mitmachen werden unsere großen und kleinen Gäste ins Mittelalter versetzen. Als ganz besonderes Highlight bieten wir Führungen durch die im Entstehen begriffene Sonderausstellung: „Archäologie kinderleicht – Kleine Ritter auf der Burg“. Auch für das leibliche Wohl wird auf mittelalterliche Art gesorgt!

Design: Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Tag der offenen Tür - Von Rittern und Ritterfräuleins


AUSSTELLUNGEN

MARIE ELLENRIEDER

OTTO HAJEK

Das graphische Werk

Raum - Farbe - Zeichen

Rosgartenmuseum Konstanz 26. Januar bis 28. September 2008 Marie Ellenrieder (Konstanz 1791 – 1863 ebd.) zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts. Großherzog Friedrich I. von Baden ernannte sie zur Hofmalerin. Dank der Vermittlung von Bistumsverweser Ignaz Freiherr von Wessenberg wurde sie 1813 nicht nur als erste Studentin an der Münchner Kunstakademie aufgenommen, sondern konnte von 1822 bis 1826 ihre Ausbildung in Italien vollenden. In Rom kam Marie Ellenrieder in Kontakt mit dem betont christlich orientierten Künstlerkreis der Nazarener. Sie wandte sich von ihrer ausdrucksstarken Portraitmalerei ab und widmete sich ab 1830 vor allem dem Genre des typisierten, religiös durchgeistigten Bildnis. Die Sonderausstellung, die ausschließlich Werke aus den reichen Beständen des Rosgartenmuseums und der Städtischen Wessenberg-Galerie versammelt, beleuchtet vornehmlich das Schaffen der „weltlichen“ Ellenrieder: ihre bewegten und eindringlichen Skizzen, Vorzeichnungen und Portraits von Menschen ihres damaligen Umfelds. Begleitend zur großen Schau über Louis Napoleon Bonaparte, spiegelt die Ausstellung „Marie Ellenrieder. Das graphische Werk“ die biedermeierliche Welt, deren Charaktere in der Kunst der Malerin jedoch kraftvoll, aufbruchgestimmt und zeitlos modern erscheinen. Führungen und ein Rahmenprogramm begleiten die Ausstellung Öffnungszeiten: Di – Fr 10.00 – 18.00 Uhr,

Städtisches Kunstmuseum Singen. Ausstellung vom 1. Februar bis 27. April 2008 Otto Herbert Hajek (1927-2005) zählt seit seiner Teilnahme an der >documenta III< (1964) zu den bedeutendsten Bildhauern in Deutschland und zu den „Großen“ aus dem deutschen Südwesten. National wie international sind seine Platzgestaltungen und Großplastiken im öffentlichen Raum präsent. Sein Wek wird von mehreren Stiftungen gepflegt; wird von Museen und Galerien, Katalogen und Übersichtswerken vermittelt. Auch sein kulturpolitisches Wirken ist unvergesslich. Die Singener Schau - in Kooperation mit der Städtischen Galerie Karlsruhe, dem Georg Kolbe Museum Berlin und dem Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr entwickelt und maßgeblich durch die Nachlassverwaltung in Stuttgart und die Otto Herber Hajek Kunststiftung unterstützt, verfolgt drei Schwerpunkte: 1. den „frühen Hajek“ 2. „Zerschneidungen“ und „Farbwege, die seit Anfang der sechziger Jahre entstanden sind und 3. Plastiken im öffentlichen Raum begleitet von Modellen, Entwürfen, Fotoarbeiten und Dokumente. Weitere Infos: www.kunstmuseum-singen.de

HORST BRANDSTÄTTER

Städtische Galerie „Fauler Pelz“ Überlingen Ausstellung vom 14. März bis 20. April 2008. Vernissage 14. März 2008, 19 Uhr Drei Künstler aus dem Großraum Bodensee-Oberschwaben präsentieren in der Städtischen Galerie „Fauler Pelz“ ihre Arbeiten. Ulli-Blomeier-Zillich zeigt in dieser Ausstellung gegenstandsfreie Tafelbilder auf Leinwand in Acrylfarben, Sand und Kreide. Diese zum Teil großformatigen Arbeiten variieren das Spiel von Farbe, Linie und Raum. Es sind Diptychen, Triptychen und Bilderzyklen in denen das haptische Moment dominiert. Werkstoffe, wie sie der Objektkünstler Heiner Hepp verwendet, sind nicht gerade Materialien, aus denen „hehre“ Kunst gemacht wird. Man kann sie in jedem Baumarkt käuflich erwerben: Spanplatten, grobe Kanthölzer, Lichtwellbahnen, Drainagerohre, wie sie jeder Heimwerker benutzt. D.A.Marbach lotet in größtenteils monochromen Arbeiten die Möglichkeiten der Acrylfarbe aus. Dabei

Autor, Galerist, Antiquar- Anreger, Kämpfer, Wegbereiter Ausstellung im Hermann-Hesse-Höri-Museum Gaienhofen vom 18. März bis 1. Juni 2008, Vernissage der Ausstellung: 16. März 2008, 11.00 Uhr Im August 2006 starb in Baden-Baden, erst 56 Jahre alt, der Autor, Galerist und Buchantiquar Horst Brandstätter. Aus Stuttgart stammend, ist er der Höri lange besonders verbunden gewesen: Von 1982 bis 2004 hat er in Öhningen gelebt, zunächst als freier Autor, bis er dort 1993 in der ehemaligen Torkel des Klosters eine mit einem Buchantiquariat verbundene Kunstgalerie eröffnete. Sie zog mit regelmäßigen Ausstellungen namhafter zeitgenössischer Maler und Grafiker, aber auch mit Autorenlesungen Besucher von nah und fern an, ehe sie 2004 nach Baden-Baden verlegt wurde. Brandstätter, der Buchhändler war, aber auch als Feuilletonautor, Redakteur und Theaterdramaturg gearbeitet hat, ist ein ungewöhnlich engagierter und geistig anregender Mensch gewesen. Ihm sind als Autor oder Herausgeber mehr als ein Dutzend Bücher zu verdanken, die vor allem Themen und Stoffen der baden-württembergischen Kultur- und Literaturgeschichte gelten, aber auch den historischen Freiheitskämpfern des Landes. Darüber hinaus hat er seine Künstler- und Autorenfreunde, Mäzene und öffentliche Einrichtungen immer wieder zu interessanten Kooperationen animiert, die fruchtbar in die Öffentlichkeit ausstrahlten. Jan Peter Tripp, Johannes Grützke oder die „Rixdorfer“ mit Uwe Bremer, Albert Schindehütte, Johannes Vennekamp und Arno Waldschmidt sind nur einige aus diesem künstlerischen Freundeskreis, die zum Teil auch mit grafischen Arbeiten in der Ausstellung vertreten sind. Die in Zusammenarbeit mit der literarischen Gesellschaft „Forum Allmende“ realisierte Ausstellung zum Gedenken an Horst Brandstätter soll sein vielseitiges Wirken dokumentieren und zugleich das Bild einer außergewöhnlichen Persönlichkeit zeigen. Lesung zur Ausstellung: Felicitas Andresen, Bruno Epple, Jochen Greven und Peter Salomon lesen Texte von Horst Brandstätter am Sonntag, 27.4.2008, 11.00 Uhr, Hermann-Hesse-Höri-Museum Gaienhofen Weirtere Infos und Öffnungszeiten: www.hermann-hesse-hoeri-museum.de 18 SEEHAS-MAGAZIN

EN BLOC MALEREI, PLASTIK Ulli Blomeier-Zillich, Heiner Hepp, D.A.Marbach

entstehen nicht nur Tafelbilder auf Leinwand und Holz, sondern es entwickeln sich dreidimensionale Kissenbilder, die die Malerei von Ulli Blomeier-Zillich und die vollplastischen Arbeiten von Heiner Hepp aufnehmen. Öffnungszeiten: Di­– Fr 14-18 Uhr, Sa/So/Fei 11 – 18 Uhr


AUSSTELLUNGEN

TAUSENDE ORCHIDEEN

MENSCHEN UND ORTE

14. Neu-Ulmer Orchideentage im Edwin-Scharff-Haus

Jubiläumsausstellung des Kunstvereins

„Begonnen hatte alles vor rund 28 Jahren mit der ersten Orchideenschau im Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Haus“, berichtet ESH-Geschäftsführer Peter Stamm. Alle zwei Jahre veranstaltet das Edwin-Scharff-Haus seither, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Orchideen-Gesellschaft (DOG), diese hochkarätige Ausstellung. Im Blickpunkt vieler Orchideenfreunde aus Süddeutschland und Orchideenzüchter aus aller Welt, sind die bevorstehenden Neu-Ulmer Orchideentage der internationale Orchideen-Treffpunkt und gleichzeitig die Plattform für einen Fachkongress der DOG. Neu-Ulm. Zum 14. Mal seit 1980 veranstaltet das Edwin-Scharff-Haus (ESH) gemeinsam mit der Deutschen Orchideen-Gesellschaft (DOG), die Neu-Ulmer Orchideentage. Vom 22. bis 24. Februar werden zahlreiche regionale, nationale und internationale Orchideenzüchter ihre schönsten Exemplare auf der großen Blumenschau präsentieren. Als internationaler Orchideen-Treffpunkt hat sich Neu-Ulm bei vielen Orchideen-Liebhabern aus Süddeutschland und Orchi-

Zum 150-jährigen Bestehen des Kunstvereins Konstanz gibt die Ausstellung „Menschen und Orte“ in den Räumen des Kunstvereins und der Wessenberg-Galerie Konstanz vom 15. März bis 29. Juni 2008 einen prägnanten Überblick über zeitgenössische Strömungen in Malerei und Fotografie, in Skulptur und medialer Kunstproduktion. „Menschen und Orte“ untersucht, was uns alltäglich bewegt und ausmacht. Wie leben wir hier? Wie manifestiert sich „Heimat“ im Gegen- Bild: Hasenauer satz zum „Fremden“, wie verhält sich das Alltägliche im Vergleich oder der Gegenüberstellung mit dem Anderen? Was macht das Leben an diesem Ort am See aus, direkt an der Grenze zwischen drei Staaten? Was kann die Kunst dazu beitragen?

deenzüchtern aus aller Welt in über zwei Jahrzehnten einen Namen gemacht. Auch dieses Jahr können bei der dreitägigen Schau, alte Naturformen sowie die neuesten Züchtungen bewundert werden. Im Rahmen der Orchideentage findet ein Fachkongress der Deutschen Orchideen-Gesellschaft statt. Oberbürgermeister Gerold Noerenberg wird am Freitag (22. Februar) die 14. Orchideentage um 10.00 Uhr eröffnen. Vor allem die Neuzüchtungen werden von Fachleuten bei jeder Ausstellung mit Spannung erwartet. Eine davon wird, wie bei den vergangenen Veranstaltungen, im Anschluss an die Eröffnung auf den Namen einer bekannten Dame getauft. Wer die Auserwählte diesmal sein wird, geben die Organisatoren erst kurz vor der Eröffnung der Orchideentage bekannt. Neben den edlen Blumen werden wieder einige Künstler ihre Arbeiten unter dem Titel „Orchideen und Kunst“ präsentieren. Gesellschaftlicher Höhepunkt dieser öffentlichen Veranstaltung wird der Orchideenball sein, der am Samstag (23. Februar, 20.00 Uhr) im großen Saal des Edwin-Scharff-Hauses stattfindet. Karten für den Orchideenball gibt es ab sofort in der Vorverkaufsstelle des Edwin-Scharff-Hauses. Im Netz unter der Adresse: www.orchideentage.neu-ulm.de ist die Homepage im weltweiten Netz bis Anfang März abrufbar. Öffnungszeiten: täglich von 9 - 18 Uhr.

FEROSE UND BINZER Eisenplastik und Malerei Ausstellung des Kunstvereins Radolfzell in der Villa Bosch vom 15. März bis 27. April 2008. FEROSE - Eisenplastik, Öhningen/ Höri und Manfred Binzer Malerei, Mannheim. Einführung Frau Rose Marie Stuckert Schnorrenberg: Freitag, 14.März, 19 Uhr . Öffnungszeiten: Di – So 14 – 18 Uhr.

SEEHAS-MAGAZIN 19


THEATER

THEATER KONSTANZ Troja - Ithaka - Konstanz Premiere 15.03.2008 20 Uhr in der Spiegelhalle Eine Tanz- und Theaterperformance von Inge Missmahl Inszenierung Inge Missmahl, Bühne Jörg Zysik, Kostüme Dana Horvath-Schaller, Musik Bernd Konrad Wer hat dich geblendet? »Niemand«, ruft der Zyklop, und Odysseus entkommt, um sich zwischen Skylla und Charybdis wiederzufinden. Wer kennt sie nicht, die Ambivalenzen, die Konflikte, die Qual der Wahl, die so entscheidende wie offene Frage: »Wer bin ich eigentlich?« Empfangen wir Odysseus und seine Gefährten im Konstanzer Hafen und lassen uns erzählen. Bestaunen wir die kraftvollen, sinnlichen und poetischen Bilder der Reise und Suche des Odysseus nach sich selbst. Und schauen wir auf Penelope, die diese Reise aus der Ferne mit ihrer Sehnsucht begleitet. Wie nimmt sie ihn auf, den Heimkehrer? Junge Konstanzer Männer, ein Schauspieler, eine Schauspielerin und ein JazzOrchester arbeiten hier an der Umsetzung einer Idee von Inge Missmahl. Mit den Mitteln des Tanzes, in Kombination mit Spiel und Text, entsteht eine ganz eigene Sicht auf die Reise aller Reisen. Troja–Ithaka–Konstanz ist ein integratives Projekt, bei dem Jugendliche mit professionellen Theatermachern und Musikern in Kontakt kommen. Die Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Konstanz und dem Kinderkulturzentrum Raiteberg soll eine Plattform für Jugendliche bilden, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind oder denen als Arbeitslosen eine Perspektive fehlt.

Oper in Konstanz Im Rahmen der Kooperation mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart zeigt das Theater Konstanz zwei Opern an einem Abend. Konstanzer Premiere 20.02.08 20 Uhr, Stadttheater Christoph Willibald Ritter von Gluck

Herny Purcell

Dido und Aeneas Inszenierung Birgit Kadatz, Bühne und Kostüme Annette Wolf, Musikalische Leitung Vassilis Christopoulos. Mit Garbor Birta, Orsolya Ercsenyi, Jung Bo Hahm, Nicola Lobmüller, Maria Alaska, Viktoria Varga, Kerstin Wagner, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz Ein Filmset: Karthago. Der Star wird geschminkt. Dido dreht mit Aeneas unter ständiger Beobachtung der Kamera, der Crew, der Intriganten. Abwerbungen laufen hinter den Kulissen. Aeneas wird sich trennen. Ein letzter einsamer Moment zu zweit ... Das Theater Konstanz freut sich als erstes deutschsprachiges Theater Mark Ravenhills

Der Schnitt präsentieren zu können. Die Uraufführung fand im vergangenen Jahr am Donmar Warehouse Theatre in London statt. Die Deutschsprachige Erstaufführung in Konstanz wird die junge französische Regisseurin Leyla Rabih inszenieren. Der Schnitt ist das Porträt eines Huxley'schen Zukunftsstaates, der körperliche Gewalt zwar abschafft, aber schnell von einem Gedächtnisverlust geprägt ist, der sich nur einen humaneren Anstrich gibt und so ein weitaus effektiveres Mittel der Kontrolle ist. Mark Ravenhill erregte mit seinem Stück Shoppen & Ficken 1996 zum ersten Mal Aufsehen und zählt heute zu den populärsten Dramatikern des modernen britischen Theaters. Leyla Rabih studierte Regie an der Hochschule Ernst Busch in Berlin. 2004 inszenierte sie Kai Hensels Monologstück Welche Droge passt zu mir?. Im Frühjahr 2006 brachte sie Reto Fingers Fernwärme, das im Auftrag des Theaterhauses Jena, des Staatstheaters Stuttgart und der Sophiensaele entstand, zur Uraufführung. Rabih lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Frankreich und Berlin. Premiere in Konstanz am 14.03.2008. Information und Reservierung unter 07531/900 150 oder theaterkasse@stadt. konstanz.de

Le Cinesi Inszenierung Bernd Schmitt, Bühne und Kostüme Annette Wolf, Musikalische Leitung Vassilis Christopoulos. Mit Pinelopi Argyropulou, Silvia Häntsche, Kerstin Wagner, Ilja Werger, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz Was machen drei junge Chinesinnen, wenn ihnen wirklich gar nichts mehr einfällt? Richtig, sie spielen Theater. Europäisches Theater. Jede wählt sich ihr Genre: Tragösie, Schäferstück, Komödie. Silango, eben aus Europa zurückgekehrt, kommt da gerade recht. Die Damen bedienen sich seiner, allerdings weniger seines dramaturgischen Fachwissens wegen, sondern allein um seiner Funktion als Mann den Fortgang der jeweiligen Handlung zu gewährleisten.

Februar – März 2008 Raymond Queneau

„AUTOBUS S“ Musikalisch-literarische Revue Eingerichtet und bearbeitet von Michael Wedekind

THEATER „DIE FÄRBE“ SINGEN Autobus S - von Raymond Queneau Premiere 13. 02.2008 im Theater Die Färbe, Beginn 20.30 Uhr. Eine musikalisch -literarische Revue über einen ganz alltäglichen Vorfall eingerichtet und bearbeitet von Michael Wedekind. Choreographie Milly van Lit. Mit dem Radolfzeller Musiker Rudi Hartmann (Arrangements, Keyboard, Akkordeon) und den Schauspielern Katrin K. Hanschke, Natalie Renaud-Claus, Kevin Klisch, Elmar F. Kühling und Phillip Sponbiel. Eine Alltagsszene in einem Pariser Autobus der Linie S. Ein unflätiger HutTräger mit zu langem Hals behauptet angerempelt zu werden und schnappt sich einen freien Sitzplatz. Später wird er vor dem Umsteigebahnhof gesehen, wo ihn ein Bekannter wegen seines auffallenden Knopfs am Überzieher rügt. Das war´s. Die Färbe-Besucher dürfen gespannt sein. Sie erwartet eine rasante musikalisch-kabarettistische Revue über die vielfältigen Ausdrucksmittel des Theaters und der Sprache. Vorstellungen im Februar und März: Mi/Do/Fr/Sa 20.30 Uhr Kartenreservierung Tel: 07731-64646 und 62663 oder an der Abendkasse.

Vorstellungen jeweils Mi / Do / Fr / Sa 20.30 Uhr Karten: Tel. Reservierung (07731)64646 + 62663 oder an der Abendkasse ab 19.30 Uhr Theaterrestaurant mit warmer / kalter Küche täglich außer Sonntag ab 17.00 Uhr geöffnet! 20 SEEHAS-MAGAZIN

Raymond Queneau und Michael Wedekind


KONZERTE

BACHS MATTĂ&#x201E;USPASSION mit dem Bach-Chor Konstanz in der Lutherkirche Konstanz

DIEâ&#x20AC;&#x2C6;NACHTâ&#x20AC;&#x2C6;DERâ&#x20AC;&#x2C6;MUSICALS Das Original! Musicalgala am 05.03.2008 um 20 Uhr in Singen in der Stadthalle und am 18.03.2008 um 20 Uhr im Graf Zeppelinhaus in Friedrichshafen. Seit Jahren sind sie in aller Munde: Musicals wie â&#x20AC;&#x17E;Catsâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Phantom der Operâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Evitaâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Dirty Dancingâ&#x20AC;&#x153; und brandaktuell â&#x20AC;&#x17E;Wickedâ&#x20AC;&#x153; oder â&#x20AC;&#x17E;Daddy Coolâ&#x20AC;&#x153;. Zahlreiche Szenen und Melodien dieser weltbekannten ErfolgsstĂźcke sind nicht nur in die Geschichte des Musicals eingegangen, sondern auch auf den Lippen der Fans und GlĂźcklichen hängen geblieben. Sie kĂśnnen dabei sein, wenn die Erfolgsproduktion â&#x20AC;&#x153;Die Nacht der Musicalsâ&#x20AC;&#x153; von den Stars der Musicalszene präsentiert wird, und diese die schĂśnsten Musicals anstimmen. Sie kĂśnnen erleben, wie das â&#x20AC;&#x17E;Phantom der Operâ&#x20AC;&#x153; seiner Angebeteten seine Liebe gesteht, oder wenn die Samtpfoten aus â&#x20AC;&#x17E;Catsâ&#x20AC;&#x153; mit Hits wie â&#x20AC;&#x17E;Memoryâ&#x20AC;&#x153; ihren Kultcharakter unter Beweis stellen. Die Stars aus â&#x20AC;&#x17E;Evitaâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Tanz der Vampireâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Elisabethâ&#x20AC;&#x153; oder â&#x20AC;&#x17E;Jesus Christ Superstarâ&#x20AC;&#x153; laden Sie zu einem Abend der groĂ&#x;en GefĂźhle ein. Auch auf dem Programm stehen â&#x20AC;&#x17E;Rocky Horror Showâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Mamma Miaâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x17E;KĂśnig der LĂśwenâ&#x20AC;&#x153;. Zahlreiche Interpreten, die diese Musicals teilweise jahrelang auf internationalen BĂźhnen zum Besten gegeben haben, werden fĂźr einen bezaubernden Abend sorgen. Ab sofort kĂśnnen Gäste dieses Veranstaltungs-Highlight auch mit exklusiven VIP-Arrangements genieĂ&#x;en. Nur mit einem der begehrten VIP-Tickets reserviert man sich einen der prominentesten Plätze und darf hinter die Kulissen schauen und die aufregende Welt des Showbusiness von der KĂźnstlerseite aus betrachten. Mehr Informationen unter: www.asaevent.de. Der Vorverkauf läuft Ăźber die Ăśrtlichen Vorverkaufsstellen.

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+ONSTANZ

In der Passionszeit wird in der Lutherkirche Konstanz die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach, fĂźr Solisten, zwei ChĂśre und Orchester, aufgefĂźhrt. Damit kommt eines der grĂśĂ&#x;ten Kunstwerke der abendländischen Musik zur AuffĂźhrung, zu dessen DurchfĂźhrung sich der Bach-Chor Konstanz in zwei ChĂśre aufgeteilt hat. FĂźr die Solistenpartien konnten renommierte KĂźnstler gewonnen werden. Den Part des Evangelisten Ăźbernimmt der Leipziger Bachpreisträger Julius Pfeifer. Weitere Solisten sind Eva Kleinheins (Sopran), Mechthild Seitz (Alt) und Torsten MĂźller (Bass). Es begleitet die Capella Veneta auf historischen Instrumenten. Die Gesamtleitung hat Claus Gunter Biegert. Als Johann Sebastian Bach â&#x20AC;&#x201C; vermutlich im Jahre 1727 â&#x20AC;&#x201C; die Matthäuspassion komponierte, konnte er auf eine zweihundertjährige Tradition protestantischer Passionsvertonungen zurĂźckblicken. Zur Zeit Martin Luthers war es Ăźblich, in bestimmten Gottesdiensten der Karwoche die Leidensgeschichte Jesu nach einem der vier Evangelisten in Form der â&#x20AC;&#x17E;Choralpassionâ&#x20AC;&#x153; vorzutragen: Auf jeweils eigenen â&#x20AC;&#x17E;PassionstĂśnenâ&#x20AC;&#x153; wurden die Erzähltexte des Evangelisten, die Vox Christi und die Worte der Ăźbrigen Einzelpersonen (â&#x20AC;&#x17E;Soliloquentenâ&#x20AC;&#x153;) rezitiert. Sie wurden ergänzt durch die â&#x20AC;&#x17E;Turbaâ&#x20AC;&#x153;-ChĂśre der JĂźnger, Juden, Hohenpriester und Soldaten. Der biblische Passionsbericht bildete die einzige Textgrundlage. In der darauffolgenden Zeit wurde die verhältnismäĂ&#x;ig schlichte Form der Passionsmusik textlich durch Gesangbuchverse und freie Dichtungen, musikalisch vor allem durch die Hinzunahme von Instrumenten erweitert. Die Entwicklung der weltlichen Oper und des Oratoriums nahmen starken Einfluss auf die kirchenmusikalische Gestaltung der Passionsgeschichte. So entstand im 17. Jahrhundert die â&#x20AC;&#x17E;Oratorische Passionâ&#x20AC;&#x153; mit ihren vielfältigen Formen schlichter wie auch reich ausgeschmĂźckter Rezitative, Ariosi, Arien und ChĂśre. Bach nahm mit der Komposition seiner Matthäuspassion diese Tradition auf und fĂźhrte sie zugleich zu hĂśchster Vollendung. FĂźr die beiden AuffĂźhrungen in der Lutherkirche Konstanz am GrĂźndonnerstag, 20. März 2008 um 19.00 Uhr und am Karfreitag, 21. März 2008 um 17.00 Uhr sind Karten im Vorverkauf erhältlich bei BuchKultur Opitz, St Stephansplatz 45, 78462 Konstanz, Tel: 07531 914 517.

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Das Seehas-Magazin verlost 4 x 2 Eintrittskarten

fĂźr die â&#x20AC;&#x17E;Nacht der Musicalsâ&#x20AC;&#x153;. FĂźr Singen 2 x 2 und fĂźr Friedrichshafen 2 x 2. Schreiben Sie eine Postkarte mit dem Stichwort â&#x20AC;&#x17E;Nacht der Musicalsâ&#x20AC;&#x153; an: Seehas-Magazin c/o Troll Design und Medien, Mozartstr. 1, D-78256 SteiĂ&#x;lingen oder eine Mail an: info@seehas-magazin.de. Einsendeschluss ist Montag, der 25. Februar 2008. Alle Einsendungen nehmen an der Verlosung teil. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Palmsonntag, 16. März - 17 Uhr St. Stefan â&#x20AC;&#x17E;Passionskonzertâ&#x20AC;&#x153; Werke von SchĂźtz, Bach-Familie, Mendelssohn, Huber u.a. VocalEnsemble Konstanz Ltg. Markus Utz

Konzertfestival â&#x20AC;&#x17E;500 Jahre Choralis Constantinusâ&#x20AC;&#x153; Christi Himmelfahrt, 1. Mai - 20 Uhr St. Stefan Motetten von Heinrich Isaac aus dem Choralis Constantinus ensemble officium (Ltg. Wilfried Rombach) In Zusammenarbeit mit Radio SWR

Freitag, 2. Mai - 20 Uhr Dreifaltigkeitskirche Motetten von Heinrich Isaac, Chorimprovisation UrauffĂźhrungen von Auftragskompositionen zum â&#x20AC;&#x17E;Choralis Constantinusâ&#x20AC;&#x153; von Hans-JĂźrgen Gerung, Christoph Garbe, Laurence Traiger, Gregor Simon ensemble cantissimo (Ltg. Markus Utz) In Zusammenarbeit mit Radio DRS Samstag, 3. Mai - 20 Uhr MĂźnster ErĂśffnungskonzert â&#x20AC;&#x17E;Jazz Downtownâ&#x20AC;&#x153; Motetten von Heinrich Isaac und Jazzimprovisationen Bernd Konrad, Saxophon South Dakota Singers (Ltg. James Feizli) Sonntag, 27. Juli - 20-23 Uhr Dreifaltigkeitskirche, St. Stefan, MĂźnster Bach-Nacht zur ErĂśffnung der Internationalen Orgelkonzerte Konstanz In Zusammenarbeit mit der Internationalen Tagung der Gesellschaft der Orgelfreunde (27.7. â&#x20AC;&#x201C; 2.8.08) 2.8. â&#x20AC;&#x201C; 11.8.08 - täglich 20 Uhr MĂźnster Orgelfestwoche mit Svein Amund Skara (Oslo) Werke von Bach, Reger und Messiaen Samstag, 1. November - 17 Uhr MĂźnster Anton Bruckner Messe d-moll und Te Deum Iris-Anna Deckert, Claudia Schneider, Andreas Weller, Dominik WĂśrner Domchor St. Gallen, Bezirkskantorei Konstanz SĂźdwestdeutsche Philharmonie Konstanz Ltg. Markus Utz Samstag, 13. Dezember - 17 Uhr MĂźnster Weihnachten in Konstanz â&#x20AC;&#x201C; Erzählungen und ChĂśre Barbara Auer, Rezitation Jugendkantorei Konstanz (Ltg. Markus Utz) Blechbläserensemble der SĂźdwestdeutschen Philharmonie Konstanz Vorverkauf: Buchkultur Opitz +49 (7531) 914 517 Touristinformation +49 (7531) 133 032 www.muenster-konzerte.com

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SCHOW / KONZERTE

STADTHALLE SINGEN STADTHALLE SINGEN Sa 01.03.2008 20.00 Uhr TAMMUZ-KLAVIERQUARTETT - Kammerkonzert Mo 03.03.2008 20.00 Uhr SCHWANENSEE (Tschaikowsky) - Ballett Di 04.03.2008 20.00 Uhr RHYTHM OF THE DANCE - original National Dance Company of Ireland Mi 05.03.2008 20.00 Uhr DIE NACHT DER MUSICALS - Revue Do 06.03.2008 20.00 Uhr DON KARLOS - Drama von Friedrich Schiller Sa 08.03.2008 20.00 Uhr PUELLARUM PRAGENSIS - Damenkammerorchester aus Prag mit Fabienne Leresche, Violine Do 13.03.2008 20.00 Uhr THOMMIE BAYER & FRIENDS - Lesung, Musik und Nonsens Sa 15.03.2008 20.00 Uhr FC-WINTERVERGNÜGEN - Tanz, Tombola, Show-Programm Mi 19.03.2008 20.00 Uhr PAUL KUHN & FILMORCHESTER BABELSBERG - zum 80. Geburtstag der swingenden Klavier-Legende So 23.03.2008 20.00 Uhr DIE SCHÖPFUNG (Joseph Haydn) - OratorienAufführung, Leitung Heinz Bucher Di 08.04.2008 20.00 Uhr DIE ZAUBERFLÖTE (Mozart-Oper) - mit Deborah Sasson und Gunther Emmerlich Fr 11.04.2008 20.00 Uhr DIE EHE DER MARIA BRAUN - Drama von Peter Märtesheimer und Pea Fröhlich Sa 12.04.2008 20.00 Uhr MOTHER AFRICA - Circus der Sinne Di 15.04.2008 20.00 Uhr MOONLIGHT SERENADE - Glenn-Miller-Musical v. Katja Wolff Restaurant geöffnet

STADTHALLE SINGEN Kultur & Tourismus Singen GmbH Vorverkauf Marktpassage August-Ruf-Str. 13 Stadthalle Hohgarten 4 D 78224 Singen Telefon +49(0)7731 85-262/-504 Telefax +49(0)7731 85-263 ticketing.stadthalle@singen.de www.stadthalle-singen.de

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Up – Vertical Energies Die spektakulärste Show im Programmangebot von Kultur & Tourismus Singen in der neuen Stadthalle ist “Up – Vertical Energies” mit der Mailänder Gruppe “Katakló” ist am Donnerstag, 14. Februar, um 20 Uhr. Das Ensemble wurde für seine atemberaubenden Darbietungen zur Eröffnung der Winterolympiade 2006 in Turin vom Publikum gefeiert! Der Name “Katakló” stammt aus dem Altgriechischen und kann sinngemäß mit “Ich tanze, indem ich mich drehe und wende” übersetzt werden. Im Mittelpunkt von “Kataklós” dritter Produktion “Up”, steht die Starre eines Gebirges als Widerspruch zur Flexibilität eines Sportlers. Die Show ist eine Meditation über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Zunächst wird dieser Berg von den Menschen erobert. Die Tänzer erfüllen die Bühne mit überbordender physischer Präsenz und kraftvollen athletischen Vorführungen. Nach der Besteigung des Gipfels aber sind die Menschen gebannt von der Faszination der Natur. In einer weit intimeren Choreographie treten dann Blumen, Tiere und Eis in einen Dialog mit ihnen.

Mozart, Korngold und Reger Mit der jungen chinesischen Geigenvirtuosin Yang Tian-Wa und Werken von Mozart, Korngold und Reger wird die Reihe der Symphoniekonzerte der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz in der Stadthalle Singen am Samstag, 16. Februar, um 20 Uhr fortgesetzt. Korngolds Violinkonzert opus 35 gehört zu den fünf meistgespielten Violinkonzerten der Musikgeschichte überhaupt. Kaum ein Violinsolist, kaum ein herausragender Dirigent, der das 1947 uraufgeführte Meisterwerk nicht in seinem Repertoire hätte. So ist es nur folgerichtig, wenn sich die 1987 in Peking geborene Yang Tian-Wa hier einreiht, denn schon früh erregte die vielversprechende und von Seiji Ozawa sowie Isaac Stern geförderte Geigerin nationale und internationale Aufmerksamkeit. Ihre außerordentliche musikalische Begabung wurde früh erkannt, so dass sie im Alter von vier Jahren ihr Violinstudium begann. Mit zehn Jahren wurde Yang Tian-Wa als Studentin am China Central Conservatory of Music aufgenommen. Innerhalb eines Jahres erreichte ihr Können ein so hohes Niveau, dass die Einladungen für Solo- und Konzertabende sprunghaft anstiegen. Seitdem ist Yang Tian-Wa in vielen Großstädten Asiens aufgetreten. Im Jahr 2001 gab sie mit dem Czech Radio Symphony Orchestra ihr Debut in Europa.

Wechselspiel Veranstalter: Jugendmusikschule Singen Mit Musik für klassisches Saxophon und Klavier wird die von Kennern hoch gelobte Reihe der Singener Studiokonzerte im Walburgissaal auf der Musikinsel am Samstag, 23. Februar, um 19.30 Uhr fortgesetzt. Das Duo Frank Lunte (Saxophon) und Tatjana Blome (Klavier) hat in intensiven Recherchen die Berliner Saxophongeschichte ab den 1930er Jahren aufgerollt, faszinierende Werke von vergessenen Komponisten aufgespürt und auf mehreren CDs (EDA Records, Kassel) eingespielt. Im Studio-Konzert präsentieren die beiden Musiker ein spannendes Programm mit Werken unterschiedlichster Couleur. Sie kontrastieren den Jazz-Esprit der Dreißiger mit Klassisch-Romantischem von Beethovens Klaviersonaten oder stellen Tangos von Astor Piazzolla zeitgenössischer Musik aus Italien gegenüber. Frank Lunte moderiert den Konzertabend mit dem Titel „Wechselspiel“ und wird den Hörern Wissenswertes über Komponisten und Werke erläutern.

La Boheme Mit einer der beliebtesten Opern, „La Bohème“ von Giacomo Puccini, gastiert das Theater Pforzheim/Städteoper Südwest, am Dienstag, 26. Februar, um 20 Uhr in der Stadthalle Singen. „La Bohème“ war zu ihrer Entstehungszeit völlig neuartig: Die Oper wendet sich ausschließlich dem alltäglichen Leben zu und die Tragödie resultiert nicht aus menschlichen oder gar staatspolitischen Konflikten, sondern ereignet sich von innen heraus, als tödliche Krankheit. „Ich habe einen Sinn ausschließlich für kleine Dinge und will mich mit nichts anderem beschäftigen als mit kleinen Dingen“ – dieses Bekenntnis von Giacomo Puccini (1858–1924) war wohl nie so treffend wie im Fall seiner „Bohème“: Sie ist eine Darstellung kleiner Leute mit all ihren kleinen Freuden und nicht immer kleinen Sorgen, umgesetzt in eine meisterliche Partitur und voller wunderbar stimmungsvoller Detailmalerei. Dies bringt auch der Chor aus Studenten, Näherinnen, Bürgern, Straßenhändlern, Soldaten, Kellnern, Knaben und Mädchen zum Ausdruck. Die Handlung spielt in Paris um 1830.


BÜCHER DIE ALTE THURBRÜCKE  IN BISCHOFSZELL und Ihre Instandsetzung 1999–2006. Denkmalpflege im Thurgau, Band 9. In der Schweiz gibt es nur ganz wenige erhaltene Steinbrücken aus dem Mittelalter. Die längste ist die 115 m lange Alte Thurbrücke in Bischofszell. Wegen starker Verwitterungsschäden musste sie in den Jahren 1999 – 2006 einer Reparatur unterzogen werden. Die Alte Thurbrücke von Bischofszell wurde 1487 vollendet und trug bis zu ihrer Entlastung durch den nahegelegenen Neubau (1969) fast 500 Jahre lang den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr zwischen Bischofszell und der Gegend um Frauenfeld und W i l. Sie ist Zeugnis eines hohen bautechnischen und handwerklichen Könnens und als solche ein „Baudenkmal von nationaler Bedeutung“. Verlag Huber Frauenfeld / Stuttgart / Wien, ISBN 978-3-7193-1464-4 CHF 48.-- / Euro 31.90 THURGAUER JAHRBUCH 2007 Das neue Thurgauer Jahrbuch porträtiert den Künstler Helmut Wenczel, stellt die pädagogische Hochschule vor, feiert des Kaisers Geburtstag und beleuchtet die 100-jährige Geschichte des Thurgauer Heimatschutzes. Das Thurgauer Jahrbuch stellt als Publikationsgefäss für Sachbeiträge historischer, kulturgeschichtlicher, kultureller und politischer Themen ein wertvolles Archiv thurgauischer Geschichte dar – und das seit mehr als 80 Jahren! Verlag Huber Frauenfeld / Stuttgart / Wien, ISBN 978-3-7193-1465-l CHF 39.80 / Euro 26.50 Fotos von Manfred Grohe FLUG ÜBER DEN SCHWARZWALD UND RHEINTAL Die Schönheit des Schwarzwalds ist fast sprichwörtlich und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt: tiefgrüne Wälder, hohe Berge, tosende Wasserfälle, romantische Schwarzwaldhöfe, pittoreske Dörfer und Städte. Städte sind berühmt wie Baden-Baden, wohlgestaltet wie Freudenstadt, weltläufig wie Freiburg im Breisgau. Aber auch die einzigartigen Kulturlandschaften des Oberund Hochrheins mit Kaiserstuhl und Tuniberg, mit dem Markgräflerland, dem Breisgau und der Ortenau bieten wundervolle Ansichten. Der bekannte Luftbildfotograf Manfred Grohe präsentiert mit außergewöhnlichen Aufnahmen den Schwarzwald und das Rheintal von Karlsruhe bis Basel, von Straßburg bis Rottweil. Mit "Flug über Schwarzwald und Rheintal" lässt sich eine der schönsten Landschaften Süddeutschlands aus der Vogelperspektive entdecken. Silberburg Verlag ISBN 978-3-87407-755-2, € 29,90

Fohrer / Siebenhaar GRIECHISCHE INSELN Kykladen, Dodekanes, Nordostägäische Inseln, Ionische Inseln, Nördliche Sporaden, Euböa, Kreta – es locken traumhafte Sandstrände, bizarre Gebirgslandschaften, weitläufige Olivenhaine, beschauliche Fischerdörfer und natürlich die Zeugnisse einer jahrtausendealten Kultur. Wer sich auf einen Trip in das griechische Inselparadies vorbereiten und einen verlässlichen Begleiter vor Ort haben will, ist mit diesem Standardwerk glänzend bedient. Michael Müller Verlag ISBN 978-3-89953-282-1, € 22,90 Eberhard Fohrer ITALIEN Gelato, Cappuccino. Diese und ähnliche Assoziationen hat jeder Reisende, der in Italien einen Urlaub verbringen möchte. Dabei besitzt kein Land der Welt heute noch so viele Spuren der Vergangenheit, nirgendwo sind mehr Kunstwerke zu bewundern, nirgendwo mehr Kirchen versammelt. Mit diesem Führer liegt sowohl der Rucksackreisende als auch der Kunstliebhaber goldrichtig, gleichgültig ob Sie ein bestimmtes Café in Rom suchen, einen frühchristlichen Mosaikboden in Apulien, eine typische Trattoria in Perugia oder das »Abendmahl« von Leonardo da Vinci in Mailand. Michael Müller Verlag ISBN 978-3-89953-258-6, € 26,90 Andrew Hempstead KANADA - DER WESTEN Unendliche Wälder, glasklare Seen, wild schäumende Flüsse und mächtige Berge – Kanada ist Sinnbild für unberührte Natur. Ausgangspunkt der Tour durch den Westteil des Landes ist Vancouver, die Millionenmetropole zwischen Küstengebirge und Pazifik. Dann geht’s über die Obst- und Weinbauoasen des Okanagan Valley und die Provinz Alberta mit ihren grandiosen Nationalparks und echtem Rocky-Mountains-Feeling in die fast menschenleere Landschaft der Northwest Territories. Den Abschluss bildet das subarktische Plateau des Yukon Territory an der Grenze zu Alaska. Michael Müller Verlag ISBN 978-3-89953-348-4, € 24,90 Reiter / Wistuba GENFERSEEREGION Die Region um den Genfersee ist eine wahre Verwandlungskünstlerin: Badestrände und palmengesäumte Uferpromenaden mit mediterranem Flair und nur einen Katzensprung entfernt Alpengipfel mit ewigem Eis und herrlichen Panoramen. Am Schweizer Nordufer locken das kosmopolitische Genf und die Kulturmetropole Lausanne, am französischen Südufer das Mittelalterstädtchen Yvoire und die Thermenstadt Evian. Michael Müller Verlag ISBN 978-3-789953-280-7, € 15,90

Erika Schermaul DAS SÜSSE LEBEN Liebesäpfel und Honigmandeln, zarte Pralinen und fruchtige Marmeladen. Allein die Namen der süßen Genüsse lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Dass Süßes nicht ungesund sein muss, zeigt Erika Schermaul in zahlreichen traditionellen Rezepten, in Bildern, Geschichten und Anekdoten rund um das süße Leben. Die Autorin folgt der Spur der Vanille von den Tropen bis in die heimische Weihnachtsbäckerei, erklärt die Zuckersorten und wie man sie verwendet und verrät ihre besten Rezepte für Dörrobst, Kompott und selbst gemachte Pralinen. Die herrlichen Fotos und historischen Abbildungen machen das Buch zu einem Erlebnis für alle Sinne. Thorbecke Verlag ISBN 978-3-79953510-6, € 19,90 Lucas Rosenblatt FEINE SAUCEN KÜCHE Das Standardwerk der Saucen mit klassischen Rezepten und schlanken Varianten. Ein Kompendium für Profis und Hobby-köche. Die passende Sauce kann aus einem guten Rezept eine herausragende Kreation machen. Allerdings fühlen sich Hobbyköchinnen und -köche in der Welt der Saucen oft etwas verloren. In diesem umfassenden Grundlagen- und Nachschlagewerk finden sie nicht nur eine Orientierungshilfe und zahlreiche Rezepte sondern auch die Ermutigung zu ersten eigenen Schritten und kreativen Experimenten. Und Profis finden Anregungen, um gute Saucen noch besser zu machen. Die Klassiker unter den Saucen, die meist auf die unübertrefflichen Rezepte der großen französischen Köche der letzten zwei Jahrhunderte zurückgehen, werden hier genauso vorgestellt wie ihre modernen, leichten Varianten. Hädecke Verlag ISBN 978-3-7750-0443-5, € 48,00 LECKER ESSEN

mit Joachim Luger "Gemeinsam kochen macht Spaß!" Das weiß auch der beliebte Schauspieler Joachim Luger (Hans Beimer aus der "Lindenstraße"). Für die Fernsehsendung Lokalzeit Ruhr besucht er die WDR-Zuschauer und kocht mit ihnen. Dieses Buch bringt die besten Rezepte - pfiffig, einfach, köstlich! In Lecker Essen kommt nur das auf den Tisch, was sich über Jahre in den Familien der Zuschauer bewährt hat. Die einzelnen Abschnitte sind genau erklärt - da brennt auch bei ungeübten Köchen nichts an! Schlütersche Verlag ISBN 978-3-89993-734-3, € 19,90

Barbara Fatzer THURGAUER KOCHBUCH Die lang erwartete Neuausgabe eines großen regionalen „Klassikers“: Das Thurgauer Kochbuch. Die Region zwischen Hörnli und Bodensee ist bekannt für eine Bevölkerung, die den schönen Dingen des Lebens gerne zugetan ist und ihren Gästen Ursprüngliches, Unverfälschtes und Köstliches aufzutischen weiß. Das Thurgauer Kochbuch stellt Einheimischen und „Zugewanderten“ Urchiges und Verfeinertes in Rezepten vor, die einfach nachzukochen sind. Verlag Huber Frauenfeld / Stuttgart / Wien, ISBN 978-3-7193-1466-8 CHF 39.80 / Euro 26.50 Laurens/Dufur/André BAUMHÄUSER Dieses wunderschöne Buch stellt 50 Träume aus Holz vor, Baumhütten und Baumhäuser, die alle vom gleichen Architektenteam geschaffen wurden: der weltweit einzigartigen Manufaktur für Baumhäuser La Cabane Perchée. Alle im Buch vorgestellten Hütten und Häuser sind einzigartig. Sie wurden gebaut, ohne dass ein einziger Nagel in den Baum geschlagen oder ein einziger dicker Ast abgesägt wurde. Presse, Rundfunk und Fernsehen in aller Welt haben über La Cabane Perchée und die hohe Präzision ihrer Arbeit berichtet. Es gibt Hütten mit Komfort, rustikale Hütten für Erwachsene oder Kinder, Bambushütten oder ganz einfach ein Bett in den Bäumen. Das Buch zeigt 300 bisher unveröffentlichte Abbildungen, die feinen Aquarelle von Daniel Dufour und die stimmungsvollen Fotos von Vincent Thfoin. Ein Buch für Ästheten,Träumer und Erbauer von Luft- und anderen Schlössern und ein Buch für all jene, die das wahre Leben in der Natur entdecken wollen: das Leben in luftiger Höhe. AT Verlag ISBN 978-3-03800359-5, € 35,00 Dr. Stefan Woinoff ÜBERLISTEN SIE IHR BEUTESCHEMA Warum immer mehr Frauen keinen Partner finden und was sie dagegen tun können. Immer mehr erfolreiche, attraktive Frauen finden einfach keinen passenden Partner, mit dem sie ihr Leben teilen und auch eine Familie gründen können. Dr. Stefan Woinoff deckt die Ursache dafür auf: das Beuteschema. Dieses archaische Verhaltensmuster lässt auch moderne, emanzipierte Frauen unbewusst nach dem überlegenen Ernährer und Beschützer Ausschau halten. Das Problem dabei: Je stärker sie selbst sind, desto weniger Männer stehen zur Auswahl. Es gibt einen Ausweg aus diesem fatalen Partnerschaftsdilemma. Dr. Stefan Woinoff ermutigt Frauen, ihr Beuteschema zu analysieren. Mosaik bei Goldmann ISBN 9783442391271, € 14,95

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PR-Inserat

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MASTER IHRES FACHS VON DER FH VORARLBERG ABSOLVENT/-INNEN SIND EXZELLENT FÜR DAS BERUFSLEBEN VORBEREITET Absolvent/-innen der Master-Studiengänge der Fachhochschule Vorarlberg sind Expert/-innen auf ihrem Gebiet und exzellent darauf vorbereitet, in ihre Rolle als Innovator/-innen und Entscheidungsträger/-innen zu wachsen. Besonders rosig sieht die Zukunft für Absolvent/-innen der Mechatronik und Informatik aus.

Ein Studium an der Fachhochschule Vorarlberg ist für Studierende aus der ganzen Welt attraktiv. Durch das „Bachelor-Master-System“ sind die Studienabschlüsse international anerkannt und vergleichbar. Dazu kommt die reizvolle alpine Landschaft Vorarlbergs zwischen Bergen und Bodensee mit ihren verlockenden Freizeitangeboten. Was begehrt das Studentenherz noch mehr? Details zu Studiengängen und Veranstaltungen: www.masterstudium.at, www.fhv.at

Was macht die Qualität des Studiums an der Fachhochschule Vorarlberg aus? Qualifizierte Dozent/-innen betreuen ihre Studierenden in Kleingruppen. Vorlesungen und Praktika sind sehr praxisbezogen. Vor allem aber stehen die persönlichen Ansprüche und Interessen der Studierenden und die Orientierung am Markt im Vordergrund. „Unsere Absolvent/-innen verlassen die Fachhochschule mit einem persönlichen Profil, das macht sie auf dem Arbeitsmarkt so gefragt“, freut sich der Studiengangsleiter Mechatronics, DI Dr. Johannes Steinschaden. Zur Auswahl stehen sechs Master-Studiengänge mit unterschiedlichen Zeitmodellen für Vollzeit-, Teilzeit- und berufsbegleitend Studierende: Absolvent/-innen des Master-Studiums Mechatronics finden reißenden Absatz auf dem Arbeitsmarkt. Das Wachstumspotential dieser Wissenschaft ist enorm. Die Mechatronik vereinigt die Ingenieursdisziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Ständig entstehen neuartige Arbeitsplätze und ungeahnte Karrierechancen. Wichtige Termine: Bildungsmesse in Ravensburg Oberschwabenhalle, 14. – 16. Februar 2008. Sie finden uns am Messestand Nr. 44. Work & Study die Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Studieren und Weiterbilden: Montag, 3. März 2008 FH-offen, Tag der offenen Tür Samstag, 29. März 2008 Infoabend zum Studium: WING Wirtschaftsingenieurwesen Dienstag, 22. April 2008 Anmeldeschluss für das Studienjahr 2008/2009: Donnerstag, 15. Mai 2008 Als Schnittstelle zwischen Mensch und Computer eröffnet die Informatik ausgezeichnete Berufsperspektiven. Absolvent/-innen der Fachhochschule Vorarlberg haben sich inzwischen auch international erfolgreich in den Bereichen Softwareentwicklung, Systemarchitektur, Beratung, Programmierung, Projektleitung oder im Vertrieb etabliert. Neben den technischen Studienrichtungen bietet die Fachhochschule Vorarlberg das Master-Studium InterMedia, sowie drei Master-Studiengänge für Interessenten der Betriebswirtschaft: International Marketing & Sales, Controlling & Finance und Business Process Engineering. 24 SEEHAS-MAGAZIN

Weitere Informationen erhalten Sie von der Fachhochschule Vorarlberg Hochschulstraße 1 6850 Dornbirn, Österreich Telefon: +43 5572 792 Telefax: +43 5572 792 9500 Internet: www.fhv.at E-Mail: info@fhv.at


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WISSEN IM AUSLAND ERWERBEN HTWG in Konstanz berichtet über Studium im Ausland Seit Jahren ist der Anteil der HTWG-Studierenden, der einen Teil seines Studiums (i.d.R. ein Semester) im Ausland verbringt, ausserordentlich hoch. Unter Berücksichtigung von Mehrfachaufenthalten liegt der Anteil bei knapp 60%. Mit diesem Wert nimmt die Hochschule Konstanz einen hervorragenden Platz in der deutschen Hochschullandschaft ein. In absoluten Zahlen studieren jährlich ca. 180 HTWG-Studierenden im Ausland und lassen sich die dort erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen in Konstanz anrechnen, ca. 250 HTWG-Studierende führen ihr praktisches Studiensemester (Praxissemester) ausserhalb von Deutschland durch, dazu kommen ca. 100 Auslandsaufenthalte im Rahmen von Abschlussarbeiten. Mit dem Akademisches Auslandsamt wurde eine Infrastruktur geschaffen, die bei der Beratung, Bewerbung um einen Austauschstudienplatz etc. den Studierenden behilflich ist. Für ein Auslandsstudium gibt es generell 2 Möglichkeiten: 1. Austauschprogramme mit den Partnerhochschulen der HTWG: Der Vorteil dieser "eingefahrenen" Programme ist, dass u. a. die Anerkennung der Studien- und Prüfungsleistungen geklärt ist, die Partnerhochschulen teilweise Hilfestellung bei der Wohnraumsuche und Visumbeschaffung geben und normalerweise keine Studiengebühren an der Gasthochschule anfallen, die im Vergleich zu Konstanz (500 Euro) bei 4000 - 8000 Euro pro Semester liegen können. 2. Selbstorganisiertes Auslandsstudium: Neben den Austauschprogrammen der HTWG besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, sich direkt an einer ausländischen Hochschule als so genannter "Free Mover" um einen Studienplatz zu bewerben. In diesem Fall sind lange Vorlaufzeiten (bis zu 1 Jahr) zu beachten, darüber hinaus verfahren die Studierenden sehr selbstständig in der Planung, Bewerbung, Finanzierung und Durchführung ihres Auslandstudienaufenthaltes. Bei 1. ist der zeitliche und persönliche Aufwand der Studierenden geringer als bei der 2. Variante. Interessierte Studierende werden bei der HTGW im Auslandsamt entsprechend persönlich beraten und hat auch Informationen als "Erstberatung" ins Internet gestellt. über eine Datenbank können sich Studierende über die bestehenden Programme informieren. Darüber hinaus bieten die einzelnen Studiengänge Informationsveranstaltungen zum Auslandstudium an, bei der Rückkehrer dann über ihre Erfahrungen berichten, oder bieten ebenfalls entsprechende Informationen im Internet. Einmal im Jahr findet die Auslandsmesse "Beyond the Horizion" statt, bei der verschiedene Organisationen ihr Angebot zu einem Auslandsaufenthalt präsentieren. Das Informationsangebot für interessierte Studierende für ein Auslandsstudium an der HTWG ist gut, allerdings müssen sich die Studierenden eben darum bemühen und dann selbst tätig werden.

Gleiches gilt für ein Praxissemester im Ausland: Die erste Anlaufstelle ist das Praktikantenamt (PA) des Studiengangs. Dort erhalten die Studierenden Tipps und Hinweise zur Adressenbeschaffung, bzw. Adressen von Firmen im Ausland, bei denen schon Praktika abgeleistet wurden (im Idealfall als Datenbank, mit Angaben über Firmenstruktur, Tätigkeitsbereiche, Vergütung etc.). Oft erreichen das Auslandsamt auch Anfragen von ausländischen Firmen die gerne Praktikanten aufnehmen würden. Diese Angebote werden an das zuständige PA weitergeleitet und dort gesammelt. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn sich die Studierenden selbst frühzeitig um einen Praktikantenplatz im Ausland bemühen: Adressenbeschaffung über das PA Erfahrungsaustausch mit Studierenden höherer Semester (Teilnahme an den Präsentationen zur Nachbereitung des Praxissemesters) Firmenlisten über die Botschaft Ihres Ziellandes anfordern Tochterfirmen im Ausland von deutschen Betrieben Bekannten- und Freundeskreis ("Beziehungen") Praktikumsbörsen und "Jumpstations" im Internet Zusammenfassend ist festzustellen: das Informations- und Beratungsangebot an der Hochschule ist vorhanden, allerdings müssen die Studierenden dann enstprechent tätig werden. Informationen: blass@htwg-konstanz.de

AUSLAND ZUM SCHNUPPERN Sprachen und Spaß bei Gastfamilien in aller Welt Schüler zwischen 12 und 18 Jahren, die sich nicht gleich für ein halbes oder ein ganzes Schuljahr an einer High School im Ausland festlegen möchten, können sich jetzt für das Programm „Familienaufenthalte“ (Homestay) anmelden. Je nach Land können die Jugendlichen einen Aufenthalt zwischen 2 und 8 Wochen bei einer Gastfamilie im Ausland wählen und optional einen Sprachkurs, Schulbesuch, Einzelunterricht oder ein Praktikum hinzubuchen. In allen Programmen wohnen die Jugendlichen bei Gastfamilien, die diese wie ihre eigenen Kinder an ihrem Leben teilhaben lassen. Auf diese Weise lernen die Schüler neben der Sprache auch die Kultur des Landes besser kennen. Ein Betreuer vor Ort kümmert sich zusätzlich um den Einzelnen. Mehr Informationen zu den Programmen und allen Voraussetzungen finden sich unter www. kultur-life.de oder telefonisch unter 0431-88814-10. KulturLife ist eine gemeinnützige Gesellschaft für Kulturaustausch mit  über zehnjähriger Erfahrung, die Auslandsaufenthalte für Jugendliche von der Vorbereitung über den Flug und Aufenthalt selbst bis hin zur Nachbereitung komplett organisiert. Neben den Familienprogrammen vermittelt KulturLife auch High Schools, Jobs und Praktika sowie Demi-Pair und Volunteer Work.

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CAMP HILL

SEMINAR

AM BODENSEE

Das Camphill-Seminar am Bodensee ist eine staatlich anerkannte Fachschule für Sozialwesen mit der Fachrichtung Heilerziehungspflege.

Das Richtige lernen !! gezielte ABI-Vorbereitung Mathestoff von zwei Jahren kompakt an einem Wochenende, anhand von Original-Aufgaben vergangener Jahre

15. und 16. März 2008, je 9 - 16 Uhr

gezielte Vorbereitung zur Mittleren Reife Osterferien: 25. – 29. März 2008

gezielte Vorbereitung zur ZK Pfingstferien: 13. – 17. Mai 2008 In den Räumen der Volkshochschule Konstanz

Die dreijährige, praxisintegrierte Ausbildung führt zur staatlichen Anerkennung als Heilerziehungspfleger/-in.

Heilerziehungs pfleger/-in

Aufnahmevoraussetzungen: Mittlerer Bildungsabschluss und ein einjähriges Vorpraktikum. Ausbildungsbeginn: September 2008 Die fachpraktische Ausbildung erfolgt in den Camphill Dorfgemeinschaften Hermannsberg und Lehenhof sowie in den Camphill Schulgemeinschaften Brachenreuthe, Bruckfelden und Föhrenbühl.

Camphill Seminar am Bodensee Lippertsreuterstraße 4 88699 Frickingen Tel. 07554 989827 Fax 07554 989837 info@camphill-seminar.de

www.camphill-seminar.de

B ERU FE MI T Z U K U N FT – W I R B I LDEN S I E AUS ! Wir bieten Ihnen sieben Ausbildungsgänge. Alle unsere Ausbildungen sind nach C. O. C. P. zertifiziert.

Arbeitserzieher/in / Arbeitstherapeut/in in Wilhelmsdorf

Ergotherapeut/in in Wilhelmsdorf (WFOT- und DVE-zertifiziert)

Heilerziehungspfleger/in / Heilerziehungshelfer/in in Wilhelmsdorf und Mariaberg

Physiotherapeut/in in Wilhelmsdorf

Altenpfleger/in / Altenpflegehelfer/in in Friedrichshafen

Logopäde/in in Friedrichshafen

Heilpädagoge/in (berufsbegleitend) in Mariaberg Ganzheitlicher Unterricht und außerordentliche Praxisnähe durch die enge Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaften und Bereichen der Zieglerschen Anstalten und der Mariaberger Heime bereiten Sie optimal auf die beruflichen Herausforderungen vor. Unsere Absolventinnen und Absolventen haben sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Informationen: Gotthilf-Vöhringer-Schule gGmbH Wilhelmsdorf – Mariaberg, Hoffmannstraße 25, 88271 Wilhelmsdorf Telefon: 07503/929-302, Fax: 07503/929-309, E-Mail: Gotthilf-Voehringer-Schule@zieglerscheanstalten.de, Internet: www.zieglerscheanstalten.de 26 SEEHAS-MAGAZIN

seehas-Magazin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .06.02.08


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ELEKTRONIKSCHULE TETTNANG

ARBEITSMARKTBILANZ

IT-Kompetenzzentrum bietet High-Tech-Berufe mit Zukunft in Oberschwaben

Die Elektronikschule Tettnang ist als Berufsschule Partner der Betriebe in der dualen Ausbildung in den anerkannten Ausbildungsberufen Elektroniker/in für Geräte und Systeme, Elektroniker/in für Automatisierungstechnik, Informationselektroniker/in, Fachinformatiker/in und Systemelektroniker/in. Für Schüler/innen mit mittlerem Bildungsabschluss (RS, WRS, usw.) bietet die Elektronikschule eine vollzeitschulische Ausbildung in den Berufskollegs für Elektrotechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Technik und Medien und Technische Kommunikation an. Parallel zur Ausbildung in den 2-jährigen Berufskollegs besteht die sehr attraktive Möglichkeit, durch ein Zusatzprogramm die Fachhochschulreife zu erwerben. Im Bereich der beruflichen Weiterbildung können Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung und mind. 1,5 Jahren Berufspraxis den Abschluss zum Staatlich geprüften Techniker / zur Staatlich geprüften Technikerin in den Fachrichtungen Automatisierungstechnik/Mechatronik, Elektrotechnik und Informationstechnik erwerben. Der Abschluss bietet neben dem Einstieg in die mittlere Führungsebene, die Möglichkeit zum Studium an allen Fachhochschulen der Bundesrepublik Deutschland. Für Abiturienten oder Bewerber mit vergleichbarem Abschluss ermöglicht die Elektronikschule ein praxisorientiertes Studium der Automatisierungstechnik mit drei Semestern an der Schule und einem Industriesemester. Mit dem damit verbundenen Abschluss Industrietechnologe (Associate Engineer) erfolgt der Einstieg in ingenieurnahe Aufgabenbereiche in der Industrie. Darüber hinaus können an der EST Industriezertifikate wie z.B. Cisco Certified Network Associate (CCNA) erworben werden. Infos unter www.elektronikschule.de

JUGEND IN EIGENER SACHE Internetplattform jetzt auch mit Autoberufen Auf der interaktiven Plattform www.jugend-und-ausbildung.de geht es unter dem Titel „Ich-will-was-werden.de … und du?“ jetzt auch um die Ausbildung in den Autoberufen. Unter der Rubrik „Jugend in eigener Sache“ gelangt man zum Kfz-Gewerbe, wo es viele Informationen rund um die Aus- und Weiterbildung gibt. Dem Berufsnachwuchs komme eine hohe Bedeutung zu, erklärte Ingo Mayer, Geschäftsführer Berufsbildung im Deutschen Kfz-Gewerbe. Mit Nachwuchsförderaktionen wolle man qualifizierte Bewerber für Berufe rund ums Auto interessieren, diese optimal ausbilden und betreuen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten aufzeigen. Insgesamt 93.000 Auszubildende lernen verschieden Berufe des Kfz-Gewerbes, die den neuesten Entwicklungen und Trends auf dem Automarkt angepasst sind. Mit den technischen Ausbildungszielen als Kfz-Mechatroniker/in, Mechaniker/in für Karosserieinstandsetzung oder als Fahrzeuglackierer/in sowie den kaufmännischen Abschlüssen als Automobilkaufmann/frau oder Bürokaufmann/frau hat man attraktive Aufstiegsmöglichkeiten. Die einzelnen Berufe sind über einen Klick auf die Karriere-Pyramiede mit www.autoberufe.de verlinkt. Unter „Community/Videos“ gewähren Filmsequenzen aus dem Film „Profis für HighTech“ spannende Einblicke in die Vielfalt der Autoberufe. Jugendliche können auch Blogs und Bewerbungsvideos selbst auf der Homepage online stellen. Die Aktion „Jugend und Ausbildung“ wird durch die Zeitbild Stiftung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie durchgeführt und von dem bundesweiten Schulwettbewerb „Seneca-Preis“ begleitet.

FRIEDRICHSHAFEN/RAVENSBURG - Was die Betriebe seit Monaten  signalisieren hat sich auch in der Jahresbilanz der Bundesagentur für Arbeit in Zahlen niedergeschlagen. „Das war ein gutes Jahr“, konstatierte  beim Jahresresümee 2007 für den Bodenseekreis und Oberschwaben die Vorsitzende der Geschäftsführung, Gabriele Kreiß. Im Jahresdurchschnitt belief sich die Zahl der Arbeitslosen auf 10 290, das sind 3120 weniger als 2006 und im Durchschnitt 6300 weniger als 2005. Kreiß sprach von einer „wirklich sehr positiven Entwicklung“ und einer Quote, wie sie nur mit den Zeiten des Vereinigungs-Booms 1991 vergleichbar ist. Für die positiven Zahlen  - übrigens die günstigsten  in Baden-Württemberg - sieht sie die gute wirtschaftliche Entwicklung verantwortlich („die Betriebe fordern sogar Arbeitskräfte an“) sowie die intensive Betreuung der Arbeitslosen, zwischen denen und ihren Vermittlern inzwischen ein besseres Verhältnis herrscht. Grund: Heute müssen keine 500 Arbeit Suchenden mehr von einem einzigen Mitarbeiter betreut werden. Besonders profitiert haben von der Entwicklung die Jüngeren, und erfreulich: Seit zwei Jahren gibt es auch eine positive Entwicklung bei der Vermittlung der über 55-Jährigen. Hier liegt die Quote sogar höher als im Durchschnitt. Vorbei ist die Zeit, in der „zu lange und zu sehr nach dem Alter geschaut“ wurde, wie Gabriele Kreiß bemerkte. Und: Endlich würden auch bei den Frauen deren soziale Kompetenz gewürdigt, freut sich die Agentur-Chefin.  „Auch Menschen mit Problemen haben Chancen unterzukommen“.  Selbst wenn einzelne Personengruppen (vor allem die ohne Qualifikation)  noch Sorge haben, herrscht im Ausbildungsbereich in allen Regionen Vollbeschäftigung! Die Arbeitslosenquote lag Ende 2007 im Arbeitsagenturbezirk Ravensburg bei 3,4 Prozent (Vorjahr 4,5). Der Landesdurchschnitt waren 4,9 Prozent, der im Bund 9 von Hundert.  Grandios ist die Situation in Biberach/Riß, wo die Arbeitslosenquote bei 2,4 Prozent! liegt. Insgesamt gab es am Jahresende 26 760 freie Stellen. Das waren 2450 oder 10,1 Prozent mehr als 2006. Weiterhin ein großes Sprungbrett“, so Kreiß, ist die Zeitarbeit.  Deren Personalbedarf stieg um fast ein Viertel auf 9140 Menschen. Siegfried Großkopf

ZIVILDIENST im Naturschutz Wer seinen Zivildienst im Naturschutz leisten möchte, kann sich ab sofort an Landratsamt Konstanz Personalreferat, 78467 Konstanz wenden. Im Bereich „Naturschutz und Landschaftspflege“ werden junge Männer gesucht, die sich für die vielfältigen Aufgaben im Bereich des Naturschutzes interessieren und hier ihren neunmonatigen Dienst beginnen möchten. Interessenten sollten im Landkreis Konstanz wohnen, möglichst den Führerschein der Klasse B besitzen und neben Interesse am Naturschutz auch Freude am Umgang mit EDVSystemen haben. Anmeldung bis 15. März 2008. SEEHAS-MAGAZIN 27


BUSINESS

FRIEDRICHSHAFENER MESSEJAHR 2008 BOOMT

Zwei neue Hallen werden ab Herbst dieses Jahres auf der Messe Friedrichshafen bespielt werden können. Die Ausstellungsfläche wächst damit auf 12 Hallen und 85 000 Quadratmeter.     Foto: Siegfried Großkopf

Klassiker ist die neue Klassik-Welt Bodensee FRIEDRICHSHAFEN - Exakt 24 verschiedene Fachmessen, regionale Ausstellungen und Gastveranstaltungen wird es in diesem Jahr auf dem neuen Messegelände in Friedrichshafen geben,  darunter zwei neue Themen: Die Fachmesse "agrarwelt" feiert im Februar Premiere, die "Klassikwelt Bodensee" wird im Mai erwartet. Momentan wächst die Messe um zwei neue Hallen auf dann 12 und insgesamt 85 000 Qudratmeter  Ausstellungsfläche. Mehr als 600 000 Besucher aus 72 Nationen, 6500 Aussteller aus 52 Ländern und 4200 Journalisten aus 37 Ländern kamen übers Jahr  gerechnet 2007 auf das Messegelände am Bodensee. Damit ist Friedrichshafen die uneinge-

schränkte Nummer zwei im Land hinter der neuen Messe in Stuttgart. International stehen im laufenden Jahr die Fachmessen OutDoor, Eurobike, Interboot, Tuning World Bodensee und Fakuma im Mittelpunkt, doch dann kommen schon Schmankerln wie die Klassikwelt Bodensee. Oldtimer- und Youngtimer-Liebhaber, Freunde und Experten von  klassischen Zweirädern und Automobilen, fliegenden Raritäten und schwimmenden Unikaten sehen diese Messe mit dem Namen "Klassikwelt Bodensee" schon lange herbei, die nun endlich vom 22. bis 25. Mai  Premiere feiert. Die Mobilität zu Lande, zu Wasser und in der Luft steht im Mittelpunkt dieses neuen Nostalgie-Events, der als Szene-Treffpunkt und Verkaufsmesse mitten in der Saison konzipiert ist und mit vielen spannenden Aktionen aufwarten soll. Zeppelin, Dornier, Maybach, Porsche-Dieseltraktoren - diese Namen kennt jeder. Jetzt sind die Pioniere der Mobilität am Bodensee die neuen Stars einer großen Sonderschau. Erstmals finden sie eine gemeinsame Plattform. Die Klassikwelt Bodensee zeigt alles, was vergangene Generationen bewegt hat und was auch heute noch im Hightech-Zeitalter beeindruckt. Diese neue Veranstaltung soll nicht nur eine faszinierende Show sein, sondern Business pur. Anbieter von historischen Automobilen, Motorrädern, Flugzeugen und Schiffen, von Teilen und Komponenten, Restauratoren-Betriebe und anderem treffen in Friedrichshafen überdies auf ein kaufkräftiges Publikum.  Auch die weiteren Themen des Messejahres können sich sehen lassen. Die Motorradwelt Bodensee hat das Jahr Ende Januar  eröffnet, ehe vom 15. bis 17. Februar die Fruchtwelt Bodensee mit dem Schwerpunkt "Bio" folgt, zu der 200 Aussteller erwartet werden. "Agrarwelt" heißt die neue Ausstellung, die speziell auf die ländlichen Regionen Bodensee, Oberschwaben, Allgäu, Schwarzwald, Alb, Vorarlberg und Ostschweiz zugeschnitten ist und die parallel zur Fruchtwelt Bodensee stattfindet. Züchter und Reiter, Fahrer und Pferdeliebhaber treffen sich vom 22. bis 24. Februar zur Fachausstellung "Pferd Bodensee", der vom 6. bis 9. März die "Aqua Fisch" folgt, die Angler und Zierfischfreunde an die Angel nimmt. Die Frühjahrsmesse "IBO", die Mutter aller Messen, folgt vom 29. März bis 6. April. Mit den international bedeutenden und erfolgreichen Sport- und Freizeitmessen OutDoor (17. bis 20. Juli), Eurobike (4. bis 7. September) und Interboot (20. bis 28. September) präsentiert die Messe ein starkes Trio aus der Freizeitbranche. Die Kunststoffmesse Fakuma steht vom 14. bis 18. Oktober auf dem Messekalender und die Modellbaufreunde kommen bei der Faszination Modellbau vom 31. Oktober bis 2. November auf ihre Kosten. Neues gibt es bereits für 2009: Dann startet die Internationale Fachmesse für allgemeine Luftfahrt (AERO) im jährlichen Turnus, statt bisher nur alle zwei Jahre. "Damit wollen wir die AERO als die europäische Leitmesse der allgemeinen Luftfahrt weiter festigen und unseren Kunden künftig jedes Jahr ein umfassendes Branchenmeeting bieten", begründen Messechef Klaus Wellmann und AERO-Projektleiter Thomas Grunewald Entscheidung. OBS_Seehaus_RZ2 30.01.2007 10:09ihreUhr Seite 1                                          Siegfried Großkopf

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BUSINESS

EURES BODENSEE Für einen grenzenlosen Arbeitsmarkt FRIEDRICHSHAFEN  - Vor exakt fünf Jahren wurde die Eures-Grenzpartnerschaft Bodensee gegründet. Ihr Ziel: einen gemeinsamen Arbeitsmarkt Bodensee zu fördern und Mobiliätshindernisse zu beseitigen. Landesgrenzen sollten keine Arbeitsmarktgrenzen mehr sein.  Die Erfolgsgeschichte wurde jetzt um ein im Internet bereitgestelltes Info-Center erweitert. „Wir sind zu einer kraftvollen Organisation für einen grenzenlosen Arbeitsmarkt der Region Bodensee geworden, gewissermaßen das Kompetenzzentrum für grenzüberschreitende Fragen des Arbeitsmarktes“, sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Ravensburg, Gabriele Kreiß,  als die den bundesweit  einmaligen und jetzt fortgeschriebenen Service ihres Hauses vorstellte. Während die Initiative bereits seit Jahren mit praktischen Informationen die berufliche Mobilität im Bodenseeraum unterstützt, verbessert das Info-Center EURES Bodensee unter für Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Zugang zu allen relevanten Arbeitsmarkt-Informationen wie beispielsweise zur sozialen Sicherheit oder zur Besteuerung in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein. Dabei   sind nicht nur die Arbeitsverwaltungen in  den Ländern Ansprechpartner. In dem Vier-Länder-Verbund informieren insgesamt 23 Organisationen. Mit dabei sind die Gewerkschaften in den einzelnen Ländern und die Arbeitgeberorganisationen. Denn  die Möglichkeiten, über die Grenzen zu wechseln und in einem Nachbarland eine Beschäftigung zu finden oder Geschäftsbeziehungen auszubauen, sind in den  vergangenen Jahren auch durch bilateriale Abkommen zwischen der EU und der Schweiz deutlich besser geworden. „Obwohl Arbeiten jenseits der Grenze in der Bodenseeregion zum Alltag gehört, gibt es noch viele offene Fragen. Das Info-Center Euros Bodensee beantwortet sie“, betonte Rüdiger Salomon. Über die Internetseite  kann jeder sein Anliegen mitteilen. Das Info-Center vermittelt den Kontakt zu den

vlnr: Agentur für Arbeit Friedrichshafen Projektleiter und "Erfinder" Rüdiger Salomon Konstanz, die Chefin der Arbeitsagentur in Ravensburg, Gabriele Kreiß, Eures-Berater Albert Thumbeck, Arbeitsagentur Lindau.    Foto: Siegfried Großkopf

relevanten Stellen und hält aktuelle Informationen bereit. Der Servicegedanke lässt sich nach Salomon so zusammenfassen:  „Alle Ratsuchenden, ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, erhalten innerhalb einer Woche Antwort auf ihre Fragen, oder bekommen den Kontakt zu den zuständigen Experten vermittelt, und zwar über alle Grenzen hinweg - rund um den Bodensee.“ Zum „Fünf-Sterne-Service“ der Arbeitsagentur zählen nach  Gabriele Kreiß die mehrfach aufgelegten Grenzgänger-Broschüren, die Informationstage, die Fachtagungen, Netzwerke und das Monitoring als statistische Plattform und Grundlage ihrer Arbeit . Eine höhere Mobilität bietet mehr Chancen, ist Rüdiger Salomon überzeugt. Er sieht darin ein Thema, das in allen vier Ländern bewegt. Momentan pendeln zwischen Lindau und Vorarlberg und umgekehrt täglich um die 650 Arbeitnehmer, knapp 5000 sind es  von Vorarlberg in die Schweiz, während es von Friedrichshafen über den See etwa 200 sind. Vom Raum Konstanz/Lörrach fahren täglich 33 000 Menschen zum Arbeiten in die Schweiz. Info: Beim internationalen Arbeitsmarktgespräch auf der IBO-Messe in Friedrichshafen  am 2. April geht es um Arbeitsmarktchancen von Frauen in der Bodenseeregion vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels. Außerdem wird sich die Arbeitsagentur am 23. September an den European Job Days 2008 beteiligen und erstmals auf der Bodenseefähre Euregia Beratung und Information für Arbeitnehmerinnen anbieten. Siegfried Großkopf

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MEIN ZUHAUSE

ALPINUM - BERGFLORA IM STEINGARTEN Ein Alpinum (oder Alpengarten) ist ein spezieller Steingarten mit Schwerpunkt auf Alpenflora und Pflanzen aus hochalpinen Regionen der Welt. Die Alpen mit ihren wolkenverhangenen Gipfeln, mächtigen Höhen und tiefen Tälern sind eine Welt der Extreme. Hier leben Pflanzen in Spalten, Fugen und auf Steinen, die sich an diese Extreme angepasst haben. Allen bestens bekannt ist das Edelweiß. Die Berge und ihre Flora im eigenen Garten neu zu erschaffen, das heißt, ein Alpinum anlegen, in dem Enzian, Edelweiß und viele andere wachsen können. Es sollten heimische Steine der Region Verwendung finden. Diese findet man nahezu überall, aber ein Haufen Steine macht noch kein Alpinum. Steine werden so geleget, wie sie in ihrer natürlichen Lage gelagert waren. Große Steine werden bis zu einem Drittel in das Erdreich einarbeitet, damit sie sicher liegen. Das Alpinum ist eine Steinanlage verschiedenster Ausführungen in enger Anpassung an die Natur. Es bietet unterschiedliche Standorte z.B. sonnig, absonnig, warm und kühl für Pflanzen mit verschiedenen Ansprüchen. Das Wichtigste an einem Alpengarten ist immer der Boden. Deshalb empfiehlt

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der Fachmann eine spezielle Mischung, die für jedes Alpinum gut geeignet ist. Man braucht viel Steiniges und wenig Erde: 40 Prozent Kalksplitt, 40 Prozent Bims, 10 Prozent Torf oder Kokosfasern und 10 Prozent Gartenerde. Jetzt braucht man nur noch verschieden große Steine, die das Grundgerüst bilden. Die Zwischenräume werden mit der Erdmischung gefüllt (Schichtdicke circa 20 Zentimeter), und dann kann gepflanzt werden. Wichtig ist, dass die Pflanzen gut angedrückt und sofort reichlich gewässert werden. Überhaupt ist häufiges wässern für ein Alpinum überlebenswichtig, denn in den Bergen regnet es viel, es gibt viel Nebel. Ausserdem sickert das Wasser in dem lockeren Boden sehr schnell weg. Pflanzen, die in ein Alpinum passen, gibt es reichlich. Zum Beispiel die breitblättrige Glockenblume „Campanula latifolia“. Sie ist eine robuste Schönheit und wird über 1 Meter hoch. Oder der berühmte gelbe Enzian „Gentiana lutea“. Bis zur ersten Blüte braucht er ein paar Jahre. Seine Wurzeln enthalten wertvolle Bitterstoffe für den berühmten „flüssigen“ Enzian mit seiner verdauungsfördernden Wirkung. Auch wilde Orchideen gehören in ein Alpinum. Zum Beispiel das gefleckte Knabenkraut „Dactylorhiza maculata“. Erst beim genauen Hinsehen entdeckt man viele kleine Orchideenblüten. In einen Alpengarten passt natürlich wunderbar ein kleiner Bach mit Gräsern und anderen Pflanzen, die es etwas feuchter mögen. Ganz besonders hübsch für diesen Standort ist die Orchideenprimel „Primula vialii“. Sie stammt aus feuchten Bergregionen Chinas und ist ein Juwel in jedem Garten. Auch die häufig angebotene Glockenblume „Platycodon grandiflora“ ist eine typische Hochgebirgspflanze. Mit ihr hat man im Garten nur Erfolg, wenn man sie direkt an einen Hang pflanzt, wo das Wasser gut ablaufen kann. Für größere Gärten eignet sich die Graslilie „Anthericum liliago“. Die Graslilie möchte einen steinigen Standort, verträgt aber keinen kalkigen und keinen schweren Boden. Die verwandte Graslilie „Anthericum ramosum“ ist kleiner und hat verzweigte Rispen. Sie ist im Gegensatz zu Anthericum liliago kalkliebend. Die Welt der alpinen Pflanzen ist unglaublich vielfältig und das Faszinierende an solchen Gärten ist ihr Naturcharakter, der sich von Anfang an entfaltet. Schließlich sind die meisten Pflanzen Wildarten und keine Zuchtformen. Aber bitte keine Wildpflanzen aus der freien Natur entnehmen. In den meisten Fällen wachsen sie am neuen Standort auch nicht an, und außerdem ist es laut Naturschutzgesetzt verboten. Also am Wegesrand stehen lassen und beim Spezialisten nachfragen, denn viele der wilden Raritäten sind sehr preiswert.


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KULINARISCHES

IM HIMMELREICH DER SÜSSEN SÜNDEN

VERKANNT, GERAUBT, VEREDELT: DIE WECHSELVOLLE GESCHICHTE DER SCHOKOLADE Als Christoph Kolumbus gegen Ende des 15. Jahrhunderts die lateinamerikanische Küste entlangsegelte und die Neue Welt entdeckte, war er rund um die Uhr damit beschäftigt, für die Europäer einen passablen Seeweg ins ferne Asien auszumachen. Schade. Denn hätte er ein wenig mehr Zeit gehabt, sich mit den berauschenden Farben und Düften und mit der fremdartigen Genußkultur dieser exotischen Welt zu beschäftigen, so wäre er nicht nur in die Geschichtsbücher, sondern auch in unser aller Herzen eingegangen. Dann hätte er uns Europäern nämlich nicht nur Amerika geschenkt, sondern auch noch einen der größten Verführer aller Zeiten: die Schokolade. Doch Kolumbus hatte keine Muße für sinnliche Entdeckungen. Und so verdanken wir die Schokolade jemandem, dem wir diese Ehre gar nicht gönnen möchten: dem spanischen Konquistadoren Hernando Cortez. Der massakrierte auf seinem Eroberungszug durch Mexico im Jahre 1519 das halbe Volk der Azteken und raubte nebenbei ihrem Herrscher Montezuma an die zweieinhalb Millionen Pfund Kakaobohnen (die sich dieser allerdings auch nicht auf besonders friedliebendem Wege angeeignet hatte). Aus den Händen eines Verbrechers also bekam Europa eines der begehrtesten Genußmittel gereicht, das die Menschheit kennt. Wofür die Schokolade freilich nichts kann - die ist nämlich keines geringeren als göttlichen Ursprunges. Sie wächst heran im immergrünen Paradies der feuchtwarmen Tropen, als Frucht des „Theobroma cacao“, des Kakaobaumes. Der seltsame Name der Kakaopflanze (übersetzt: „Götterspeise“) hat einen handfesten Hintergrund: In früher Vorzeit gestatteten die einheimischen Indios allein ihren Göttern, die gurkenförmigen Früchte des Baumes zu ernten und deren kieselsteingroße, dunkelbraune Samen zu kosten, denen geheimnisvolle Kräfte zugeschrieben wurden. Ein großer Fehler, den die jüngeren Kulturen der Tolteken und Azteken gründlich korrigierten. Sie entdeckten nämlich, was heute jedes Kleinkind über Schokolade und Kakao weiß: Das Zeug schmeckt, ja es macht geradezu süchtig - vorausgesetzt, man bekommt es in einer appetitlichen Zubereitung serviert, worum sich schon die Urvölker erfolgreich bemühten. Bereits die Azteken, die ihren „Cacahuatl“ zunächst als Zahlungsmittel verwendeten, wussten ganz genau, wie man aus den harten öligen „Sonnenbohnen“ das Beste herausholt. Sie entdeckten, dass die Samen ihren bitteren Geschmack gegen eine milde aromatische Würze austauschten, wenn man sie einige Tage verrotten und gären ließ - nichts anderes passiert, wenn man heute von der „Fermentation“ des Kakao spricht. Anschließend wurden die Bohnen geröstet, geschält und zermahlen. Das Pulver vermischte man mit Wasser, und wer es sich leisten konnte, versüßte den braunen Brei mit ein wenig Vanille oder wildem Honig. Der große Clou folgte, als die Azteken dazu übergingen, ihren „Cacahuatl“ in 32 SEEHAS-MAGAZIN

kaltem Wasser aufzuschlagen und schäumend zu servieren: Die Trinkschokolade war geboren, „Xocolatl“ nannten sie ihre Erfinder. Mit der Eroberung Lateinamerikas und dem Raub der Kakaobohnen waren der kulinarischen Weiterentwicklung des verführerischen Getränkes Tür und Tor geöffnet. Die Spanier erfanden Ende des 16. Jahrhunderts die heisse Schokolade und veredelten sie mit Zimt und Mandeln; die Franzosen führten sie im 17. Jahrhundert in ihre Salons ein und machten das edle Getränk „gesellschaftsfähig“. Zeitgleich wurde der Kakakogenuss wesentlich verbessert, indem man ihn mit sahniger Milch und reichlich Zucker zu einer begehrten Köstlichkeit verfeinerte. Seit seiner Entdeckung galt das „braune Gold“ als Statussymbol: Wer es sich leisten konnte, trank seinen Kakao auf die neueste, eleganteste und teuerste Art. So wundert es nicht, dass, als in Europa die Industrialisierung Einzug hielt und immer raffiniertere Methoden der Kakao- und Schokoladenproduktion entwickelt wurden, die Franzosen, Engländer, Italiener und - natürlich - die Schweizer sich bald in einem regelrechten Wettbewerb wiederfanden, die Kunst der Schokoladenfabrikation zu perfektionieren. Farbe, Konsistenz, Duft, Süße und Geschmack des exotischen Produktes wurden permanent verbessert. Edle Rezepturen stiegen in den Rang von Staatsgeheimnissen auf, und manch eine Fehde, nicht nur familiärer Art, soll sich schon an der Schokolade entzündet haben. Bis heute ist der Triumphzug des „Cacahuatl“ ungebrochen. Längst schon wurde die Schokolade den privilegierten Schichten entrissen und unters Volk gebracht, das an den immer noch „göttlich“ anmutenden Segnungen der Schokoindustrie mit verzückter Wonne teilhat. Im Himmelreich der süßen Sünden, im Schlaraffenland der Pralinees und „Zwischendurchriegel“, der XXLTafeln und der bunten Schokopillen tummeln sich Genießer und Hedonisten, Frustesser, Gelegenheitsnascher und bedenklich Abhängige. Orientierung im klebrig-braunen Vielerlei des Schokosortiments liefert ein Vergleich der im Handel kursierenden Kakaosorten, die als Ausgangsbasis sowohl für die schlichte Hundertgrammtafel als auch für die aufwändigsten und fantastischsten Schokorezepte fungieren: Neben der ungesüßten, grobkörnigen Schokoladenmasse, die lediglich als Koch- und Backschokolade Verwendung findet, kennen wir verschiedene Bitterschokoladen mit ausgeprägt herbem Geschmack und hohem Kakaoanteil (50, 60 und mehr Prozent), die schmelzige Milchschokolade, die Kuvertüre (mit hohem Kakaobutter-Anteil, der für den seidigen Glanz sorgt), das Kakaopulver (meist ungezuckert) sowie die Trinkschokolade, die allerdings mehr Zucker- und Milch- als Kakaoanteile besitzt.


KULINARISCHES & OSTERN

8. Engener Ostermarkt Sonntag, 9. März 2008 von 11-18 Uhr in der historischen Engener Altstadt Infos: Marktplatz 4, 78234 Engen Tel. 07733 502-202, Fax: 07733 502-299 www.engen.de, rathaus@engen.de

Allein dieser bescheidene Überblick über die gängigen Kakaosorten lässt ahnen, wie hochtechnisiert die Schokoladenproduktion mittlerweile vor sich geht. Die wichtigsten Arbeitsvorgänge - fermentieren, rösten, auswalzen unterscheiden sich zwar nur wenig von den Techniken der Azteken. Doch bis am Ende ein hochfeines Kakaopulver oder ein schmelziger, mit Nüssen und Marzipan veredelter Schoko-Osterhase herauskommt, ist natürlich ein gehörig Maß an Technik und Know-How von nöten. Über eine nicht minder faszinierende Kunstfertigkeit verfügen allerdings auch jene mexikanischen Frauen, die heute noch die Schokoladenherstellung nach Aztekenart beherrschen, mit Mandeln, Vanille, Honig und traditionellem Gerät. Sie schwören auf den „wahren“ Geschmack der Urgroßmutter aller Schokoladen, und vielleicht ist es ja wirklich an der Zeit, mal wieder mit verklärtem Blick in einen echten „Cacahuatl“ - Osterhasen hinein zu beissen.

Buchtipp - Larousse Schokolade Schmökern Sie in der reich bebilderten Kulturgeschichte des braunen Goldes, und lassen Sie sich inspirieren. Für diese Rezepte hat sich die Crème de la Crème der Schokoladenkünstler versammelt und geniale Schoko-Kreationen für Sie aufgeschrieben. Genießen Sie verführerische, sinnliche Glanzstücke mit Schokolade: Ihr Mund wird Augen machen! Das Deutsche Institut für Koch- und Lebenskunst, Leipzig und Frankfurt am Main, hat Larousse Schokolade zum Kochbuch des Maonats Januar 2008 gekürt. Christian Verlag, 2007, ISBN 978-3-88472-741-6, 39,95 EUR (D) / 66,- sFr.

8. Engener Ostermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag Mit großem Erfolg führte die Stadt Engen in den vergangenen Jahren einen Ostermarkt durch. Der Ostermarkt findet am Sonntag, 9. März von 11 bis 18 Uhr in der Engener Altstadt statt. Rund 100 Kunsthandwerker haben sich angemeldet mit österlichen Dekorationsartikeln, österlicher Blumenfloristik und Ostereier in verschiedenen Ausführungen. Auch der Keramikbereich ist stark vertreten, darüber hinaus werden Schmuck, Metall-, Glas- und Holzarbeiten angeboten. Zum ersten Mal stellen auch im Städtischen Museum Engen + Galerie Kunsthandwerker hochwertige Produkte aus. Ein vielfältiges Kinderprogramm ist ebenfalls geboten: 14 bis 16 Uhr Kinderschminken vor dem Rathaus, 14-17 Uhr „Henne, Hase oder Ei? - Wir machen eine tolle Osterbastelei“ in der Stadtbibliothek mit der „Kornblume“ Frau Barbara Panasiuk-Eisert und der Bibliothekarin Frau Judith Hagen. Eine Osteraustellung der Engener Schulen und Engener Kindergärten zum Thema „Ostern“ wird im Rathaus gezeigt. Kinderkarussell, Kindereisenbahn und viele weitere Attraktionen lassen die Kinderherzen höheralle schlagen. Musik für Anlässe Infos unter www.engen.de 07557-1535 / 07777-1529 Mit dem Seehas-Zug reisen Sie www.tanzband-bluejeans.de bequem nach Engen. SEEHAS-MAGAZIN 33


GESUND & FIT

FIT UND SCHLANK IN DEN FRÜHLING

ENTSCHLACKEN MIT DER SAFTIGEN FRÜHJAHRSKUR • FIT MIT KÖSTLICHEN FRUCHT- UND GEMÜSESÄFTEN Nach einem langen Winter verlangt Ihr Körper nach Entschlackung und sehnt sich nach aufmunternden Vitalstoffen. Mit einer Saftkur bringen Sie Ihren Stoffwechsel, Kreislauf und die Abwehrkräfte wieder in Schwung. Bedienen Sie sich dazu an den Gesundbrunnen verschiedenster Obst- und Gemüsesäfte. Da diese Säfte ausgesprochen kaliumreich und natriumarm sind, bewirken sie, dass sich die Zellen der Organe mit Kalium anreichern und das Grundgewebe von dort angereichertem Natrium befreit wird, so dass unter anderem der Stoffwechsel entschlackt wird und sich der Säure-Basen-Haushalt normalisiert. Die basenbildenden Fruchtsäuren der Säfte tragen unterstützend dazu bei. Das Ergebnis bringt beachtliche Vorteile für den Zellstoffwechsel, den Kreislauf und die Herzarbeit. Beim Abbau der Nährstoffe in den Zellen entstehen Substanzen, die im Stoffwechsel - sauer, neutral oder basisch - wirken und so den pH-Wert unserer Körperflüssigkeiten beeinflussen. Durch extreme Stoffwechselsituationen, Stress oder einseitige Ernährung kann eine Übersäuerung im Gewebe entstehen. Sie schränkt die Funktionstüchtigkeit des Körpers enorm ein, der Stoffaustausch zwischen Blut und den Organen wird erschwert. “Man reagiert sauer”. Eine Saftkur hilft, den Körper wieder in Einklang zu bringen, Sie werden sich danach leistungsfähiger, energiegebündelter und überhaupt seelisch viel ausgeglichener fühlen. Vor Kurbeginn sollten Sie mit einem Entlastungstag beginnen. Essen Sie etwa 1 kg ballaststoffreiches Obst wie Orangen, Birnen, Äpfel, Kiwis und trinken Sie über den Tag verteilt 500 ml Sauerkrautsaft und mindestens 1,5 l Kräutertee. Bei den Safttagen ist zu beachten, dass die Versorgung mit Ballaststoffen ausreichend gesichert ist, deshalb sollten Sie zu den Säften Weizenkeime, Haferflocken oder täglich ein Knäckebrot essen. Wichtig ist, dass Sie die Säfte als Mahlzeit betrachten und regelrecht kauen. Da die Kohlenhydrat-Verdauung bereits im Mund beginnt, trägt das Kauen und dann das schluckweise Trinken zur besseren Sättigung bei. Über den Tag verteilt sollten Sie zusätzlich Kräutertee und Mineralwasser trinken, so kann Ihr Körper die entstehenden Schlackenstoffe auch ausscheiden. Beispiel eines Safttages, der aus 1,1 l Gemüse- oder Obstsaft und mindestens 1,5 l Kräutertee oder stillem Mineralwasser bestehen soll: 7 Uhr: 1 - 2 Tassen ungesüßten Kräutertee 9 Uhr: 200 ml Karottensaft mit etwas flüssiger Sahne, Kräutertee 11 Uhr: 200 ml Apfel- und Orangensaft mit Honig, 1 Knäckebrot, Kräutertee 13 Uhr: 300 ml Gurken- und Tomatensaft mit Brunnenkresse bestreut 15 Uhr: 200 ml Rote-Bete Saft und Johannisbeersaft, etwas Haferflocken, Kräutertee 17 Uhr. 200 ml Birnen-Sellerie-Brennesselsaft 19 Uhr: Mineralwasser mit Zitrone 21 Uhr: Kräutertee Es können praktisch alle Gemüse- und Früchtesorten miteinander vermischt werden, abgeschmeckt mit Meersalz, einer Prise Zucker, Gewürzen, Kräutern und Hefeflocken werden sie zu pikanten Getränken. Die Saftkur kann sich auf bis zu 3 Tage oder aber auch über einige Wochen 34 SEEHAS-MAGAZIN

erstrecken, wobei letzteres nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen sollte. Beginnen Sie nach der Kur unbedingt mit leichter Kost, damit sich Ihr Stoffwechsel wieder langsam an die feste Nahrung gewöhnt. Fit ins Frühjahr mit einer Heilfasten- Kur Von Fasten spricht man, wenn der Körper täglich weniger als 555-600 kcl pro Tag erhält. Fasten wird seit Jahrtausenden als Heilverfahren genutzt. In vielen Religionen wird das Fasten als Möglichkeit betrachtet, näher zu Gott und zu sich selbst zu gelangen. Der menschliche Körper hat die Möglichkeit für eine gewisse Zeit schadlos ohne Nahrung auszukommen. Man unterscheidet zwei Arten von Fasten 1. Die Null-Kallorien-Diäten. Hier nimmt der Patient nur Flüssigkeiten in Form von Wasser, Säften oder Früchtetees zu sich. 2. Fastenformen mit geringer Nahrungszufuhr: Hierzu gehören Schleimfasten (bei Magen-Darmempfindlichen), Fasten nach Heun (mit Säften), Molkefasten und Fasten nach Buchinger (mit Säften, Gemüsebrühe und Kräutertee) Heilfasten ist nicht nur für Menschen mit einem zu hohem Gewicht und den dazugehörigen körperlichen Beschwerden geeignet, denn beim Fasten wird der Organismus entscheidend beeinflusst und gekräftigt. Während des Fastens wird der Körper von überschüssigen Substanzen gereinigt. Vor allem die Stoffwechselorgane profitieren von einer Fastenkur. Stoffwechseldiät vom Institut für Ernährungswissenschaften Grundregeln bei der Stoffwechseldiät: Kein Zucker, wenig Öl, kein Alkohol, keine Limonade, nur Wasser oder Mineralwasser trinken, wenig Salz. Die Stoffwechseldiät dauert eine Woche und wird danach sofort wiederholt. Wenn Sie sich genau nach den Regeln halten (keine Sünde begehen, die kleinste Sünde ist eine Katastrophe), nehmen Sie in zwei Wochen 8 - 9 kg ab. Bitte Mittag und Abend nicht vertauschen! Beginnen Sie am Montag oder Mittwoch mit der Stoffwechseldiät: 1. Tag: F: schwarzer Kaffee M: 2 hartgekochte Eicher, Spinat (nur wenig binden) A: 1 großes Steak, grüner Salat, gekochte Sellerie 2. Tag: F: Kaffee mit etwas MIlch, 1 Brötchen (Zwieback oder Vollkornbrotscheibe) M: 1 Steak, grüner Salat, Früchte nach Wahl (kein Kompott) A: gekochter Schinken (unbegrenzt) 3. Tag: F: Kaffee mit Milch, 1 Brötchen M: 2 gekochte Eier, grüner Salat, Tomaten A: 100 g gekochter Schinken, grüner Salat 4. Tag: F: Kaffee, 1 Brötchen M: 1 gekochtes Ei, gedünstete oder rohe Karotten, 150 g beliebiger Magerkäse A: 1 Naturjoghurt oder Kefir, Früchte 5. Tag: F: geriebene Karotten mit Zitrone, Kaffee mit wenig Milch M: gedünsteter Fisch, Tomaten A: 1 Steak, grüner Salat 6. Tag: F: Kaffee, 1 Brötchen M: 1/2 gegrilltes Hähnchen, Salat A: 2 gekochte Eier, Karotten 7. Tag: F: Tee mit Zitrone M: 1 Steak, Früchte A: Essen Sie was Sie wollen, gerne mögen und so viel Sie wollen. Viel Erfolg mit der Stoffwechseldiät.


GESUND & FIT BUCHTIPPS FÜR IHRE FRÜHJAHRSKUR „Grosse Küche light“ von Eduard Hitzberger Eduard Hitzberger vom Hotel Paradies in Ftan im Unterengadin ist seit Jahren einer der höchstdekorierten Köche und Hoteliers der Schweiz: 18 Punkte im GaultMillau, 2 Sterne im Guide Michelin, Koch des Jahres, bestes Viersterne-Ferienhotel der Schweiz sind nur einige der Auszeichnungen. Die Zeichen der Zeit erkennend und aus der Not, dass der Zeiger der Waage immer höher geklettert war, hat Eduard Hitzberger eine neue Gourmetmenü-Linie entwickelt, die sogenannte Lightstyle-Küche, bei der pro Gang höchstens 300 Kalorien auf den Teller kommen. Und dass die „Paradies“Diät wirkt, demonstriert der Chef gleich selbst: 14 Kilo hat er mit der Lightstyle-Küche abgenommen. Gekocht wird mit wenig Kohlehydraten, ohne (oder mit möglichst wenig) Butter, Rahm und Öl, dafür würzig, mit viel Fisch und Gemüse. AT Verlag, ISBN: 978-3-03800-305-2, E 59,00

„Mein Weg zum Wohlfühlgewicht“ von Dipl. oec. troph. Peter Faulstich Jeder wünscht sich einfach normal zu essen, ohne Selbstkasteiung und Schuldgefühle. Peter Faulstich hilft diesen Wunsch umzusetzen. Der Diplom-Ökothrophologe leitet die Lehrküche der Maltester Klinik von Weckbecker, wo er den Patienten die Kunst der ausgewogenen und gesunden Ernährung näher bringt. Der Schwerpunkt liegt auf der kombinierten Heilfastentherapie, der Ernährungstherapie und den klassischen Naturheilverfahren. Schlütersche Verlag, ISBN: 978-3-89993-534-9, E 24,90 „Die dicksten Diätlügen“ von Doreen und Sven-David Nothmann Die Ernährungswissenschaftler Doreen Nothmann und der Diätassistent Sven-David Nothmann stellen alle wichtigen Diäten vor und nehmen sie unter die ernährungswissenschaftliche Lupe - unterhaltsam, aber immer fundiert. Schlütersche Verlag, ISBN: 978-3-89993-533-2, E 12,90

„Die Megabolic-Diät“ von Dr. Mark Hyman Automatisch Fett verbrennen ohne viel dafür tun zu müssen. Dieser Wunsch wird endlich Wirklichkeit mit dem neuen Ernährungsprogramm von Dr. Mark Hyman. Basierend auf dem Zusammenspiel von genen und Stoffwechsel schafft die Megabolic-Diät dauerhaften Gewichtsverlust. Mosaik bei Goldmann, ISBN: 978-3-442-16944-3, E 9,95

„Gesund abnehmen nach dem Stoffwechseltyp“ von Ursula Wetter Metabolic Typing - ein praktischer Ratgeber mit 60 Rezepten. Jeder Stoffwechsel ist individuell, und je nach Stoffwechseltyp wirken sich die gleichen Nahrungsmittel bei jedem Menschen anders aus. Was der eine gut verwertet, kann beim anderen im Nu zu unerwünschten Pfunden oder zu gesundheitlichen Störungen führen. AT Verlag, ISBN: 978-3-03800-296-3, E 19,90

„Abnehmen ist leichter als zunehmen“ von Andreas Winter Frage: Warum machen Diäten und Fastenkuren den einen Menchen schlank, den anderen aber nicht? Antwort: Essen allein macht überhaupt nicht dick. Jeder Mensch kann von jetzt auf gleich abnehmen und das gewünschte Gewicht halten, wenn er ganz genau weiß, warum er übergewichtig ist. Mit dieser provokanten These zieht Autor Andreas Winter gegen einen weltweiten Irrtum zu Felde - erfolgreich, wie die Zahlen beweisen: Hunderte Frauen und Männer, die den Hintergrund ihres Übergewichts kennengelernt haben, konnten bereits nach kurzer Zeit wieder abnehmen. Mankau Verlag, ISBN: 978-3-938396-12-4, E 14,95

„Gesund abnehmen“ von Esther Infanger, Angelika Welter, Paul Walter „Gesund abnehmen“ ist ein praktischer Ratgeber mit kritischem Diätvergleich. Dieses Buch ist in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung entstanden und zeigt Ihnen wissenschaftlich fundiert und praxisnah, wie Sie auf gesunde Art abnehmen und ihr Wunschgewicht langfristig halten können. AT Verlag, ISBN 978-3-03800-331-1, CHF 26, 00 , E 16.90

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Ihre Frühjahrskur ! für ein paar Kilo weniger: 10-Tage-Kur Frischpflanzensäfte Bergland-Zitronenkur

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GESUND & FIT

DAY SPA BIETET AUSZEIT VOM ALLTAG Der Stress im Job nimmt überhand? Körper und Geist fordern Entspannung? Am liebsten würde man alles hinter sich lassen, der nächste Urlaub ist aber noch in weiter Ferne? Dann ist Wellness genau das richtige: Völlige Entspannung, sich ausgiebig verwöhnen und pflegen lassen. Neben mehrtägigen Wellness-Angeboten hat sich ein neuer Trend etabliert: Kurzzeit-Wellness, maximale Erholung an einem Tag – „Day Spa“.

„Stressless-Wellness-Pause“ mit Anti-Stressmassage für Kopf, Schuler und Nacken, Fußreflexzonenmassage und Magnetfeld ist auf die Bedürfnisse von Frauen wie Männer abgestimmt. Das „Hawaii-Feeling“ bietet ein Hawaiianisches Blütenbad in der Crystalwanne und eine Lomi Lomi-Massage. Beim „Orientalischen Luxus“ steht der Zauber des Orient im Mittelpunkt. Zwischen den Behandlungen bleibt genügend Zeit, um sich bei einer frisch

Im neu gestalteten Day Spa Jordanbad wird dieser Gedanke spürbar. Hier erwartet die Gäste eine besondere Wohlfühl-Atmosphäre. Auf 250 Quadratmetern ist eine Wellness-Oase entstanden, die dem Gast auf Anhieb ein Gefühl von Behaglichkeit vermittelt. Im Mittelpunkt des Spa-Bereiches stehen zwei Pavillons. Relaxzonen, die mit hochwertigen Liegen und Sitzmöbeln zum Entspannen einladen. Das Day Spa-Team begrüßt den Gast mit einem Willkommensdrink, der - auf den bequemen Sesseln genossen – auf das kommende Wellness-Erlebnis einstimmt. Der Gast kann zwischen drei verschiedenen Spa-Packages wählen. Die

gebrühten Tasse Tee zu entspannen, ausgesuchte Literatur zu lesen oder das Angebot der direkt angrenzenden 9.000 Quadratmeter großen Therme mit Saunaland zu nutzen. Bademantel und Handtuch sind im Service enthalten. Info: Therapie- und Wellnesszentrum Jordanbad Biberach Das Day Spa Jordanbad ist montags bis sonntags ab 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon 07351 343-600 oder wellness@jordanbad.de

PHÖNIX Senioren- und Pflegezentren Haus Silberdistel – Alten- und Pflegeheim „Wohnen wo andere Urlaub machen“ In unserer Einrichtung in Sipplingen, direkt am schönen Bodensee, setzen wir neue Maßstäbe im stationären Pflegebereich. PHÖNIX – Haus Silberdistel Alten- und Pflegeheim GmbH Heimleitung: Herr Clemens Grosse Laupenweg 8 • 78354 Sipplingen Telefon 0 75 51/95 18-0 Telefax 0 75 51/95 18-49 silberdistel@phoenix.nu www.phoenix.nu

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir möchten, dass Sie sich bei uns rundum wohlfühlen und Ihr Alter genießen können. Unser Leistungsspektrum für Sie: •

Eine liebevolle Betreuung und ein freundliches Zuhause

Kompetente Pflege für Menschen mit Schwer- und Schwerstbehinderungen

Wohnliche Pflegebereiche für „mobile“ Bewohner

Wohnbereich für Menschen mit Pflegestufe I bis III

Eine umfangreiche therapeutische Behandlung

Abwechslungsreiche und interessante Freizeitgestaltung, u. a. mit Ausflügen in die nähere Umgebung

Jahreszeitbezogene Feste, Gymnastik usw.

Wenn Sie uns kennenlernen möchten, rufen Sie uns gerne an, damit wir Ihnen unser Haus vorstellen können. Wir freuen uns auf Sie! Sie möchten nähere Infos? Fordern Sie diese bei uns an!

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GESUND & FIT

FIT UND KREATIV FREUDE AN DER BEWEGUNG DURCH INTEGRATIVE METHODEN AUS TANZ UND RHYTHMIK Ihr körperliches Wohlbefinden ist durch die Folgen eines Unfalls oder ein sonstiges traumatisches Ereignis stark beeinträchtigt. Mit dieser Situation können Sie sich entweder abfinden oder aber aktiv dagegen angehen. Die Radolfzeller Theaterpädagogin und Pantomime Monique Moelter und der Tanzpädagoge und Ballettlehrer Tasso Georgopoulos wollen Sie dabei unterstützen, Ihre Lebensfreude zurückzugewinnen und Ihren Körper neu zu entdecken. Durch gezielte Bewegungsbeobachtung und Bewegungsdiagnostik möchten die beiden folgende Ziele mit Ihnen gemeinsam erreichen: 1. (Wieder-)Herstellung des Bewusstseins gegenüber verschütteten Empfindungen und Gefühlen durch gezielt eingesetzte Bewegungsabläufe. 2. Unterstützung im Hinblick zu einer differenzierten Betrachtung der Wahrnehmung (z.B. körperliche Reaktionen) und des körperlichen Ausdrucks. 3. Erweiterung des (bisherigen) Bewegungsrepertoires als Voraussetzung für Flexibilität und zur Steigerung Ihrer Vitalität. 4. Auflösung von Energieblockaden, hervorgerufen durch die traumatischen Ereignisse oder bedingt durch das Brachliegen jeglicher körperlicher Aktivität. 5. Förderung und Unterstützung bei der Entwicklung eines neuen Vertrauens in die körpereigenen Kräfteverhältnisse. Das Team legt Wert auf individuelle Beratung und Betreuung und möchte mit ihrer Methodik vor allem den Spaß und die Freude an der körperlichen Aktivität in den Mittelpunkt der Arbeit stellen. Deshalb ist das Konzept von Monique Moelter und Tasso Georgopoulos differenziert von der „klassischen“ Krankengymnastik zu sehen. Durch den Einsatz von ganzheitlichen Übungen aus dem Repertoire des klassischen und modernen Tanzes, der Tanz- und Theaterpädagogik, östlicher Meditationsübungen, Atemtechniken, möchten Monique Moelter und Tasso Georgopoulos dazu beitragen, Ihr physisches und psychisches Wohlbefinden zu steigern und vor allem die Freude an der Bewegung - auch und gerade dann, wenn Sie auf Gehhilfen angewiesen sind - positiv zu beeinflussen. Musik – Theater – Tanz-Rhythmik bilden die Grundlagen für eine spannende, den Körper und Geist erfrischende Unterrichtseinheit. Vertrauen Sie auf die Kompetenz und der jahrelangen Erfahrung von Monique Moelter und Tasso Georgopoulos. Wann und wo? Montag – 10.00 - 11.00 Uhr Konstanz – Ev. Gemeindehaus, Schulstr. 13 Dienstag – 10.00 - 11.00 Uhr Radolfzell-Nord – Fritz-Reichle-Ring 28 Ballettschule Georgopoulos Donnerstag – 10.00 - 11.00 Uhr Singen – August-Ruf-Str. 1 (Karstadt-Gebäude) Ballettschule Georgopoulos Kursgebühr: monatlich 30 Euro Einzelteilnahme :10 Euro Anmeldung: Monique Moelter, Tel. 07732 - 13990, Fax 07732 - 929 0059 Tassos Georgopoulos, Tel. 0174 – 18 08 939

TANZBAND

Musik für alle Anlässe 07557-1535 / 07777-1529 www.tanzband-bluejeans.de

Die Radolfzeller Theaterpädagogin und Pantomime Monique Moelter und der Tanzpädagoge und Ballettlehrer Tasso Georgopoulos bei der Arbeit

DAS SPEZIALANGEBOT FÜR FIRMEN „FIT UND KREATIV DURCH BEWEGUNG“ – GYMNASTIKÜBUNGEN AM ARBEITSPLATZ Immer mehr Menschen arbeiten den ganzen Tag am Computer und sitzen steif auf ihren unbeweglichen Bürostühlen. Diese einseitige körperliche Belastung führt zu vorzeitigem Ermüden und zu eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Man stellte fest, dass der Mensch nicht zum Dauersitzen geschaffen ist. Durch regelmäßige kurze und „bewegte“ Pausen pflegt man nur den Rücken, sondern auch den Kreislauf. Monique Moelter und Tasso Georgopoulos möchten Firmen das Programm „Fit und Kreativ durch mehr Bewegung“ in den Pausen anbieten. Das Programm soll Spaß machen, eine kleine Unterbrechung in den Arbeitsalltag bringen und ohne erhobenen Zeigefinger für abwechslungsreiche Bewegung sorgen. Dazu gibt es spezielle, gezielte Übungen, um Verkrampfungen und Verspannungen zu lösen. Ganz individuell können Firmen während des Vormittags ein Bewegungsprogramm zwischen 25 und 40 Minuten buchen. Jeder einzelne Teilnehmer wird dann ganz individuell von Monique Moelter und Tasso Georgopoulos betreut. Das Bewegungsprogramm wird nur mit der Kraft des Körpers ohne jegliches Gerät gestaltet. Infos unter: Tel: 07732-13990 oder mobil 0174-1808939 SEEHAS-MAGAZIN 37


LEBEN IM ALTER

NICHT ZUHAUSE – ABER DOCH DAHEIM!

Seniorenleben im Pflegezentrum Silberdistel Sipplingen. Die Entscheidung in ein Senioren- und Pflegeheim einzuziehen ist ein bedeutsamer Schritt, der das Leben des Betroffenen grundlegend ändern wird. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig um einen Pflegeplatz umzusehen, der ein Stück „Zuhause“ vermittelt. „Wir legen sehr großen Wert darauf, dass sich unsere Senioren in unserem Haus geborgen fühlen. Zuneigung und Herzlichkeit versuchen wir trotz des straffen Pflegeprogramms an unsere Bewohner weiterzugeben. Eine liebevolle Geste, ein fester Händedruck und ein „offenes Ohr“ helfen oft, um die Eingewöhnungszeit zu verkürzen und Vertrauen zu gewinnen“, erzählt Clemens Grosse, Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums Silberdistel. Das Haus Silberdistel liegt hoch über der Bodenseegemeinde Sipplingen, fast schon am Wald, mit einem traumhaften Blick über den Bodensee und auf die Alpen. Rund 100 Bewohner werden in der Einrichtung gepflegt und betreut, die je nach ihrer individuellen Pflegebedürftigkeit in verschiedenen Wohnbereichen leben.

Das PHÖNIX Seniorenzentrum in Sipplingen gehört zu den wenigen Pflegezentren, das außer den üblichen Leistungen, wie stationäre Langzeit- und Kurzzeitpflege, eine Spezialabteilung für chronisch beeinträchtigte alkoholabhängige Menschen führt. Menschen, die durch ihren exzessiven Alkoholkonsum bereits bleibende physische und psychische Schäden davongetragen haben, erhalten professionelle Betreuung durch Heilerziehungspfleger und Sozialarbeiter. Die Bewohner werden, unabhängig von ihrer Sucht, auf dem Weg begleitet das eigene Leben selbst zu gestalten, mit dem Ziel, weitgehend eigenständig den Alltag zu meistern. Seit 2005 wird dieses Projekt, das den Namen „Rose“ trägt, erfolgreich praktiziert. Rat und Hilfe bei der Auswahl des richtigen Seniorenzentrums, insbesondere, wenn kurzfristig die Entscheidung gefällt werden muss, erhält man am besten direkt bei dem jeweiligen Pflegeheimen – vor Ort. „Wir möchten, dass sich unsere Senioren bei uns wohl fühlen, dabei zählen wir in erster Linie auch auf eine enge Abstimmung mit den Angehörigen“, so Einrichtungsleiter Clemens Grosse. Weitere Informationen: www.phoenix.nu

NEUE LEBENSKONZEPTE JENSEITS DER 50

Bild: Research on Senior Generation’s Interest Neue Lebenskonzepte - eine völlig andere Sicht auf die Zielgruppe 50+

Die Projektgruppe ROSI (Research on Senior Generation's Interest) hat die Zielgruppe 50+ unter den Aspekten der sich aktuell entwickelnden neuen Lebenskonzepte ausführlich betrachtet. Sie hat Werkzeuge entwickelt, damit Unternehmen neue Produktideen zielgruppenadäquat generieren und erfolgreich im Markt der „Erfahrenen Verbraucher“ etablieren können. Der demografische Wandel ist Fakt und die Lebenserwartung in Westeuropa steigt kontinuierlich. Fazit - wir gewinnen immer mehr an zusätzlicher Lebenszeit. Die gewonnene Lebenszeit bietet eine Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten: Befand sich früher die Mehrzahl Mitte 50 bereits im „Landeanflug“ und begann kürzer zu treten, um sich auf den Ruhestand und ein eher gemächliches Leben vorzubereiten, so bietet sich heute einer breiten Gruppe die Möglichkeit zum neuen „Durchstarten“, um so die dritte Lebensphase aktiv zu gestalten. Neue Lebenskonzepte entstehen. Als Folge bekommen auch immer mehr Produktinnovationen eine Chance in dieser agilen Altersgruppe. Allerdings haben weiterhin viele Konzepte keine Chance, weil sie sich nicht an der geänderten Denkweise und Wahrnehmung 38 SEEHAS-MAGAZIN

der Gruppe der Erfahrenen Verbraucher orientieren. Wegen fehlendem Innovationsmangement und mangelndem Zielgruppenverständnis weisen Studien derzeit eine generelle „Floprate“ von mehr als 70% bei neuen Produkten aus und diese Gefahr betrifft in hohem Maß auch dieses Marktsegment. Die Projektgruppe ROSI (Research On Senior Generation's Interest) hat die Zielgruppe 50+ unter diesen Aspekten ausführlich betrachtet. Ergebnis ist eine „Typologie der Erfahrenen Verbraucher - denn eines haben Menschen über 50 gemeinsam, so unterschiedlich sie sein mögen, sie verfügen über viel Erfahrung, die die Produktbewertung und -auswahl wesentlich mitbestimmt.“ Bei ihren Studien arbeitet die Projektgruppe schwerpunktmäßig mit diesen neuen Alten, den Erfahrenen Verbrauchern - um neue Konzepte, Produkte oder Dienstleistungen für die Erfahrenen Verbraucher zu entwickeln. Und ihre Übereinstimmung mit den neuen Lebenskonzepten zu überprüfen. Diese Ergebnisse werden in individuellen Studien ermittelt und in Exkursions-Workshops werden die realen Produkterwartungen für Konsum- und Gebrauchsgüter mit den Firmenkonzepten abgeglichen. So wurde z. B. mit der ROSI.-Werft ein Modell entwickelt, das Unternehmen dabei unterstützt, für die Zielgruppe der „Erfahrenen Verbraucher“ Produktideen zu generieren und/oder zu modifizieren. Und zwar unter der Berücksichtigung des Aspektes, dass dieser Personenkreis nicht nur über ein beachtliches Einkommen verfügt, sondern sich in seiner Denkweise, der Werteorientierung und den Produktansprüchen erheblich von bekannten Zielgruppen unterscheidet. Weiter Infos unter: www.index-gmbh.de

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LEBEN IM ALTER

WOHNSITZ FÜR SENIOREN Wichtige Bedingungen für ein sorgenfreies Leben im Alter Sorgenfrei, komfortabel und bequem zu leben und älter zu werden, wer träumt nicht davon. Dazu gehört eine Umgebung, in der man sich wohlfühlen kann, gute Beziehungen zur Nachbarschaft und soziale Kontakte und eine Wohnung, die ganz speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist. Auf die Wohnsituation im Alter muß man sich frühzeitig vorbereiten. Denn das gewohnte Umfeld ist von großer Bedeutung, um die Selbständigkeit und die Selbstbestimmung möglichst lange zu erhalten. Die Lage der Wohnung soll den Kontakt mit der Umwelt erleichtern. Z.B. in einer ruhigen Stadtlage, in der Nähe eines Parkes. Senioren sollten nicht getrennt wohnen von der Jugend und der in Arbeit stehenden Bevölkerung. Auch ein Spielplatz in der Nähe kann eine Begegnungsstätte für Jung und Alt sein und könnte dem älteren Menschen die Möglichkeit geben, z.B. die Beaufsichtigung der spielenden Kinder zu übernehmen. Viele Eltern wären bestimmt froh darüber. Wenn man als Senior nicht mehr so gut zu Fuß ist und das Auto als Fortbewegungsmittel wegfällt, sind öffentliche Verkehrsmittel sehr wichtig. Einkaufmöglichkeiten, Bank, Apotheke und Arzt müssen in nächster Nähe sein. Wohl jeder weiß, dass eine Wohnung im fünften Stock ohne Aufzug alles andere als seniorengerecht ist. Frühzeitig sollte sich der ältere Mensch in aller Ruhe auf das Wohnen in den kommenden Jahren vorbereiten und auch einen Umzug nicht scheuen. Um eine Wohnung seniorengerecht zu machen, sind in den meisten Fällen keine großen Modernisierungen notwendig. Vor dem Einzug sollte man unbedingt mindestens zwei Wochen zur Probe wohnen. So kann man am besten erfahren, ob die Bleibe ideal ist. Sollte der ältere Mensch erkranken, kann er auch in der häuslichen Umgebung gepflegt werden, und erhält die Grundpflege und Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung durch geeignete Pflegekräfte der Sozialstationen. Ein 24-Stunden-

Notruf gibt dem Erkrankten Sicherheit. Freilich gibt es auch Menschen, die, statt in häuslicher Pflege, lieber und besser in einem Altenheim untergebracht werden, vor allem Menschen, die unselbstständig sind, lieber in Gemeinschaft leben und wenig oder gar keine Bekannte haben. Es sind drei Bezeichnungen des Altenheimes zu unterscheiden: die Altenwohnung oder bzw. das Altenwohnheim, das Altenheim und das Altenpflegeheim.

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Das Buch zum Titelthema: „Schifffahrt am Bodensee - Vom Einbaum zum Katamaran“ Die Wasseroberfläche glitzert im Sonnenschein, kleine Wellen brechen das Licht und viele Menschen nutzen den Bodensee zu einer Ausflugsfahrt mit den Schiffen der „Weißen Flotte“. Kaum jemand denkt daran, dass die heutigen Vergnügungsfahrten am Ende einer mehrere tausend Jahre dauernden Geschichte stehen. Die ältesten Zeugnisse - z.B. ein Spielzeugeinbaum, gefunden bei Sipplingen - belegen, dass bereits seit über 4000 Jahren Menschen auf dem Wasser des Bodensees unterwegs sind. Allerdings nicht immer zu ihrem Vergnügen, dafür war die Arbeit der Schiffleute zu hart und entbehrungsreich. Der bei Schönwetter so friedvolle See birgt die Gefahren der Naturgewalten, bei Wind und Wetter waren die Lastschiffe vergangener Epochen im Einsatz. Dieses reich bebilderte Buch zeigt die Entwicklung der Schifffahrt, den Wandel der Schiffe vom Transportmittel zum Freizeitvehikel sowie die historischen Hafenmauern, Lagerhäuser und Leuchttürme rund um den See. Dazu zeigt Anneros Troll in 18 doppelseitigen Landschaftsfotografien auf faszinierende Art den Bodensee mit seinen Schiffen aus heutiger Sicht und dokumentiert so die Schönheit dieser einzigartigen Landschaft auf lebendige und bleibende Art. Das Bild ist aus dem Buch „Schifffahrt am Bodensee“: © www.edition-fotoart.com

Das Buch „Schifffahrt am Bodensee - Vom Einbaum zum Katamaran“ gibt es im Buchhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Culturis Verlag Steißlingen 21 x 28 cm, Softcover, 176 Seiten, 275 Abbildungen, 18 Doppelseitige Landschaftsfotografien von Anneros Troll (D) 19,40 Euro, (A) 19,95 Euro, (CH) 29,90 Franken

ISBN 978-3-9809773-1-9

Seehas Magazin Februar März 2008  

Schifffahrt am Bodensee, Wanderreiten im Hegau, Mein Zuhause - Alpinum anlegen

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