Page 1

zugestellt durch post.at

Gemeindepolitik ist Charaktersache. Wir 端bernehmen Verantwortung.

www.see-stark.at


01 Lucia Schmid

02 Oskar Gstrein

03 Siefried Prem

08 Elmar Juen

09 Marco Schmid

10 Sabrina Schmid

Über UNS Bürgermeisterkandidatin Lucia Schmid Ich trete am 14. März bei der Wahl zum Bürgermeister an. Ich tue dies, weil ich glaube, dass See einen politischen Wandel dringend benötigt. Während den letzten 12 Jahren im Gemeinderat konnte ich wertvolle politische Erfahrung sammeln und die wichtigen Themen in See kennenlernen. Außerdem war ich stets für die Gemeinde aktiv. Ob dies nun in meiner 13-jährigen Tätigkeit als Ortsbäuerin Stellvertreterin war, als Stellvertreterin bei der Plattform Jägerinnen, oder als Ortsleiterin der ÖVP Frauen. Überdies habe ich viele Vereine regelmäßig bei Festen und Veranstaltungen unterstützt. Zusammen mit meiner Liste stelle ich Euch mit dieser Broschüre die Themen vor, die wir in den nächsten sechs Jahren umsetzen wollen. Wenn wir uns alle zusammen dafür einsetzen, bin ich davon überzeugt, dass wir das auch schaffen werden. Ich bin davon überzeugt, dass See einen neuen Bürgermeister braucht, um eine neue Gemeinsamkeit zu schaffen. Diese Art von Gemeinschaftsleben ist uns in den letzten Jahren immer mehr verloren gegangen. Nur der politische Wandel kann dies wiederherstellen und uns allen neue Kraft geben. Als Bürgermeisterin will ich immer ein offenes Ohr für die Anliegen von Jung und Alt haben. Als dreifache Mutter und Hausfrau weiß ich, dass es wichtig ist an Morgen zu denken. Dieser Gedanke der gegenseitigen Rücksichtnahme ist für mich sehr wichtig. Ich stelle mich dieser Wahl, weil ich daran glaube, dass wir zusammen See verbessern können. Ich bitte euch um Eure Stimme am 14. März 2010! Lucia Schmid

Die Liste der Starken Seaberinnen und Seaber Unsere Liste tritt bei dieser Wahl zum ersten Mal an. Die Mitglieder unserer Liste legen großen Wert auf Sachlichkeit und Offenheit. Eine Idee soll daran gemessen werden, wie gut sie ist und nicht von wem sie kommt. Die großen Probleme unserer Gemeinde können nur gemeinsam gelöst werden. Dafür benötigen wir die nötigen Kenntnisse und vor allem den nötigen Einsatz wie den guten Willen zur Zusammenarbeit. Wir sind konsequent. Wir übernehmen Verantwortung. Wir stehen für unsere Meinung ein und bleiben dabei. Deswegen treten wir bei dieser Wahl an. Wir wollen mit Eurer Stimme den Gemeinderat wiederbeleben und zum Organ der funktionierenden Zusammenarbeit in unserer Gemeinde machen. Dafür brauchen wir aber auch eine entsprechende Anzahl an Mandaten - die wir nur mit Eurer Unterstützung erreichen können. Die politischen Entscheidungen in unserer Gemeinde dürfen nicht durch eine Hand getroffen werden. Dies zu entscheiden liegt bei allen Seaberinnen und Seabern. Wir bitten Euch um Eure Stimme am 14. März!


04 Thomas Matt

05 Daniel Mark

06 Klaus Ladner

11 Christoph Ladner

12 Markus Konrath

13 Christian Knoll

07 Thomas Wechner

Wir stehen f端r einen Wandel der politischen Kultur. Wir stellen das Vereinende vor das Trennende. Wir stehen f端r See und nicht 端ber See.


Politischer wandel Unser wichtigstes Anliegen ist der politische Wandel. Es geht uns um einen respektvollen Umgang miteinander. Es geht darum, dass Themen in den Mittelpunkt des politischen Geschehens gerückt werden und nicht mehr persönliche Sympathien. Unsere Liste stellt eine Bürgermeisterkandidatin. Lucia Schmid verfügt über viel politisches Geschick. Sie hat die Erfahrung und die Fähigkeiten, um unsere Gemeinde zu leiten. Durch ihren bisherigen Einsatz für die Gemeinde kennt sie die Seaberinnen und Seaber. Sie weiß, welche Themen für unser Dorf wichtig sind. Mit ihr an der Spitze wird sich das Wesen unserer Gemeinde zum Besseren verändern.

Information ist nicht nur für den Gemeinderat einer Gemeinde zentral, sondern auch für deren Bürger. Wichtige Informationen müssen für alle Bürger offengelegt werden. Dies betrifft insbesondere:

Mit dieser Wahl muss es gelingen, den Gemeinderat als eigentliches Organ der Entscheidungsbildung wiederzubeleben. Über die vergangenen Jahrzehnte ist der Gemeinderat immer mehr zu einer Formalität verkommen, da sich stabile Mehrheitsverhältnisse gebildet haben. Die Tagesordnungspunkte werden nicht behandelt, sondern vielfach geradezu “durchgeschleust”. Zentral ist in diesem Zusammenhang, wie der Bürgermeister den Gemeinderat informiert und die Sitzungen leitet. Der Gemeinderat ist heute nicht mehr das Organ der politischen Willensbildung in unserer Gemeinde, wie es eigentlich vorgesehen ist. Wir finden, dass dies nicht der Fall sein darf. Der Gemeinderat ist die höchste Versammlung einer Gemeinde. Er vertritt die Bevölke-

rung und entscheidet für sie. Er muss über die Anliegen, über die er abstimmen soll, umfassend informiert werden und es muss die Möglichkeit einer ordentlichen und gewissenhaften Willensbildung bestehen.

1. Protokolle von Gemeinderatssitzungen Diese werden gegenwärtig in verschiedenen Abständen zu den Sitzungen an der Gemeindetafel angeschlagen. Sind sie einmal abgenommen, so können sie nicht ohne weiteres eingesehen werden. Dafür wäre etwa die Gemeindehomepage geeignet und eigentlich auch da. Wir fordern, dass die Sitzungen der Gemeinderatssitzungen ohne weiteres zugänglich gemacht werden. Dies gilt auch für andere wichtige Dokumente der Gemeinde, welche momentan nur bei ausdrücklicher gesetzlicher Verpflichtung unter Widerwillen herausgegeben werden. 2. In der Tiroler Gemeindeordnung steht: “(1) Der Bürgermeister hat wenigstens einmal jährlich in einer öffentlichen Gemeindeversammlung über die wichtigsten Angelegen­heiten, die die Gemeinde seit der letzten Gemeindeversammlung betroffen haben, zu berichten und einen Ausblick auf die weite­ren Vorhaben zu geben. Anschließend ist den Gemeindebewohnern Gelegenheit zur Abgabe einer Äußerung zu geben….”Wir fragen uns, wann überhaupt jemals eine solche Gemeindeversammlung abgehalten worden ist? Es kann nur betont werden, dass es sich hierbei um eine gesetzliche Verpflichtung zum Dialog mit den Bürgern einer Gemeinde handelt, die in unserem Dorf einfach ignoriert wird. Wieso soll ein demokratisch legitimierter Bürgermeister sich nicht solchen Versammlungen stellen wollen?


Wald- und Agrargemeinschaft

tourismus

kappl-see Durch die derzeitige, seit 39 Jahren bestehende Waldgemeinschaft, Agrargemeinschaft KapplSee entscheidet Kappl als größere Gemeinde mit den zuständigen forstlichen Behörden über unseren Wald in See. Einen solchen Zustand gibt es in ganz Tirol nicht. Laut Bezirksblatt Landeck vom 30. Juli 2008 hat die Waldgemeinschaft Kappl-See Rücklagen in Höhe von 538.805 €. Der Gemeinde See und der Seaber Bevölkerung gehen und gingen in diesen Jahrzehnten ungeheure Gelder und Werte verloren. Wir orientieren uns nicht am Geldaufteilungsschlüssel der Agrargemeinschaft, sondern am tatsächlichen Wert der vielen tausenden

Festmeter geschlägerten Qualitätsholz auf Gemeindegebiet See im Laufe dieser Jahrzehnte. Wir wollen die Auflösung dieser Agrargemeinschaft! Die Eingeforsteten sollen bleiben wie bisher. Aber wir wollen für See unseren eigenen Wald zurück, oder eine eigene Agrargemeinschaft See. Schon längst hätte hier eine gerechte Lösung gefunden werden müssen. Mit diesem Geld wollen wir in Zusammenarbeit mit der Landeswohnbauförderung für unsere Jugend Wohnungen bauen. In vielen Tiroler Gemeinden wird dieses Anliegen Agrargemeinschaft seit Jahren besprochen und behandelt. Warum bei uns nicht? Ob und welche Gespräche im Geheimen geführt wurden, weiß die Öffentlichkeit nicht. Wir wollen eine friedliche, aber gerechte Lösung!

Vereine Die Vereine sind das Bindeglied unserer Gemeinde. Sie sollen bewirken, dass sich ein öffentliches Leben in der Gemeinde entwickelt. Sie sorgen zu einem sehr wesentlichen Teil dafür, dass das Leben in See überhaupt lebenswert wird. Daher setzen wir uns für eine bedingungslose und gleichwertige Förderung dieser zentralen Einrichtungen ein. Uns ist dabei ein besonderes Anliegen, dass Vereine dann gefördert werden, wenn sie besondere Initiativen setzen wollen. Dafür muss die Gemeinde Platz (–> Gemeindesaal) und Mittel zur Verfügung stellen. Auf keinen Fall darf sie einer Gruppe von Menschen Hindernisse in den Weg legen, wenn sich diese sozial betätigen will. Der Neubau des Musiklokals muss abgeschlossen werden. Der Zubau bei der Volksschule muss unserer Meinung nach möglichst effizient

genutzt werden. Aber auch die anderen Vereine brauchen dringend die Unterstützung der Gemeinde – und zwar alle. Viele Vereine wurden überdies in den letzten Jahre zunehmend politisiert. Dies ist eine gefährliche Entwicklung, da dadurch die Zugehörigkeit zu einem Verein gleichzeitig die Zugehörigkeit zu einer bestimmten politischen Gruppe bedeutet. Dadurch kann das Gemeinsame nur verlieren. Wir setzen uns außerdem dafür ein, dass die Tätigkeiten der Seaber Vereine besser koordiniert werden. Warum gibt es etwa kein gemeinsames Sportsommerprogramm für die Seaber, dass alle Vereine zusammen veranstalten? Sehr schön fänden wir auch einen gemeinsamen Tag der Vereine, an dem die Gemeindebürger zusammen kommen und alle Vereine ihre Ehrungen vornehmen. Dies sind Maßnahmen, die wahre Dorfgemeinschaft erzeugen.

Der Tourismus ist das wirtschaftliche Rückgrat unserer Gemeinde. Hier haben wir die Verpflichtung, die notwendigen Impulse zu setzen, um für eine gesunde wirtschaftliche Zukunft unseres Dorfes zu sorgen. Gegenwärtig ist die Lage leider wenig erfreulich. Die Zusammenlegung der Tourismusverbände im Tal hat unser Dorf geschwächt. Überdies bleibt die Anzahl der Gästebetten gleich. Es wird immer schwieriger, unser Dorf als Urlaubsziel zu vermarkten. See hat seine Eigenständigkeit verloren. Aber unser Dorf hat enormes Potenzial, das es zu nutzen gilt. Wir wollen uns aus Sicht der Gemeindepolitik in erster Linie dafür einsetzen, dass ein konstruktives Klima herrscht. Es geht darum, jede und jeden an Bord zu holen und gemeinsam nach Strategien zu suchen, um unser Dorf auf dem Markt zu positionieren. See braucht ein klares Ziel verbunden mit einem klaren Profil. See braucht die dafür notwendige Infrastruktur. Wir müssen eine offene Diskussion zu diesem Thema führen. Und hier haben die Gemeindeverwaltung und deren Vertreter anzuregen, dass diese Gespräche geführt werden. Insbesondere gilt dies im Hinblick auf den angedachten Zusammenschluss der Schigebiete See-Serfaus. Die bisherige Führung hat es verschlafen, eine engere Beziehung mit den Entscheidungsträgern über dem Berg aufzubauen. Es wird gemauert anstatt geöffnet. Bedenkt man, wie wichtig dieses Thema für jeden Gemeindebürger ist und dass es für alle immer schwieriger wird wirtschaftlich zu bestehen, ist dies absolut unbegreiflich und geradezu verantwortungslos. Der Seilbahnzusammenschluss bringt notwendige Impulse für die Wirtschaft und Arbeitsplätze.


Programm Wohnbau & Entwicklung Unsere Gemeinde wächst! Von der großen Volkszählung 1991 bis zum Jahr 2001 ist unsere Bevölkerung um fast 20 % gestiegen. Dieser Trend hält auch weiterhin an. Das ist überaus erfreulich. Allerdings benötigen wir auch Strategien, um mit diesem Wachstum umzugehen. Bisher wird dies überhaupt nicht thematisiert. Zum einen kommen neue Herausforderungen auf unsere Infrastruktur zu, zum anderen muss die Gemeinde Maßnahmen setzen. Wir wollen Wohnungen bauen für unsere Jugend über die Landeswohnbauförderung. Das Land Tirol stellt Geld für jene Gemeinden zur Verfügung, die Siedlungsprojekte planen und realisieren. Hier muss unsere Gemeinde unseren vielen jungen Familien ein leistbares Eigenheim ermöglichen.

nekousa / photocase.com

Das Geld vom Land Tirol ist da. Es muss aber von der Gemeinde für die Seaber geholt werden. Dies wollen wir – mit eurer Stimme!

Gebühren & Finanzen Laut Tirols Nachrichtenillustrierter Echo von Juli/August 2007 hat die Gemeinde See Schulden in Höhe von 2.496.691, 70 €. Die pro Kopf Verschuldung in See beträgt 2.231,80 €. Seither gibt der Bürgermeister keine öffentliche Erklärung über den Schuldenstand ab. Wie genau die finanzielle Situation unserer Gemeinde aussieht, weiß kein einziger Seaber. Die Gebühren in unserer Gemeinde sind immens hoch und werden regelmäßig erhöht. Ein geradezu kurioses Beispiel sind die neu eingeführten Friedhofsgebühren, die auf Initiative von Anton Mallaun erlassen wurden. Früher war eine einmalige Zahlung in Höhe von 300 € zu entrichten (siehe Seaber Gemeindezeitung 2/2003). Mit Entrichtung dieser Gebühr trat die 15-jährige Grabruhe ein und es war während dieser Zeit nichts zu zahlen. Mit der neuen Friedhofsordnung ist nun ein jährlicher Beitrag von 80€ zu entrichten. Auf 15 Jahre gerechnet entspricht dies einem Gesamtbetrag von 1.200 €. Wie die Knappheit der öffentlichen Finanzmittel auch direkt die Bürger betreffen kann, hat die Finanzierung eines neuen Wasserbehälters im letzten Jahr gezeigt. Es ist nicht verständlich, wie die öffentliche Hand über Jahre Gebühren erheben kann, um dann im Bedarfsfall trotzdem alle persönlich zur Kasse zu bitten. Man kann nur hoffen, dass diese Form der Finanzierung nicht zur Regel wird. Wie allgemein bekannt ist sind die öffentlich verfügbaren Mittel auf Seiten des Bundes und des Landes gegenwärtig knapp und auch in den nächsten Jahren wird dies voraussichtlich so sein. Wir dürfen also gespannt sein, welche Finanzierungsmodelle in den nächsten Jahren auf

uns zu kommen werden, wenn sich an den Verhältnissen in der Seaber Gemeindeführung nichts verändert. Dass Einiges zu finanzieren ansteht wissen wir alle.

Noch ein Beispiel aus der Vergangenheit: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 19.9.2001 unter Punkt 8 zugestimmt, 230.000 Schilling an Planungskosten für das Badeseeprojekt zu übernehmen. Am 22.12.2004 wurde dieses Thema in einer Gemeinderatssitzung wieder unter Punkt 6 behandelt – die inzwischen angefallenen Kosten für die Planung des Badesees beliefen sich laut offizieller Aufstellung auf 131.031,40 €. Der Gemeinderat sollte nun darüber beraten, dass die Gemeinde See 50% dieser Kosten übernimmt. Wohl gemerkt, hierbei handelt es sich lediglich um Kosten für die Planung des Projekts. Es geht nicht um dessen Realisierung. Die Gemeinde See sollte nun also 2004 ca. 1 Million Schilling an bereits angefallenen Kosten für dieses Projekt übernehmen – anstatt den 2001 zugesagten 230.000 Schilling. Auf welche Art und Weise die Gemeinde See diese Kosten schlussendlich übernommen hat oder nicht ist unklar. Auf jedenfall kann man dies nicht in Erfahrung bringen, in dem man im Protokoll der Gemeinderatssitzung von 2004 nachliest. Wir sind auch für die Realisierung des Badeseeprojekts. Die Liste 1 bewirbt dieses Projekt bereits seit über 12 Jahren. Aber dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, dass große Dinge nur gelingen können, wenn man das Vereinende vor das Trennende stellt.


Gemeinde-

heimische

arbeiter

wirtschaft

Wir fordern die Anstellung zweier Gemeindearbeiter. Es gäbe ganzjährig mehr als genug Arbeit für zwei tüchtige Menschen, die sich der Belange der Gemeinde mit vollem Einsatz annehmen. Wir denken dabei an Straßenarbeiten, die Reparatur der Straßenbeleuchtung, Wartung und Aufräumen des Recyclinghofs, Kanalarbeiten, Blumen und Ortsbildgestaltung, Arbeiten im Gemeindehaus selber und nicht zuletzt die Weihnachtsbeleuchtung. Für einen Tourismusort kümmert sich See zu wenig um sein Äußeres. Es gäbe also mehr als genug Arbeit für Leute, die diese notwendigen Tätigkeiten mit Fleiß und Einsatz erfüllen. Unserer Gemeinde würden neue Arbeitskräfte sehr zu Gute kommen, da vieles dringend gemacht werden muss. Aus unserer Sicht sollten diese Arbeiten von Menschen erledigt werden, die vielseitig sind und die mit See verwurzelt sind. Wir setzen uns für die Schaffung dieser Arbeitsplätze ein!

Ob bei Auftragsvergaben oder anderen wichtigen Entscheidungen für Seaber Betriebe: Wir fordern, dass Seaber zuerst berücksichtigt werden müssen. Es kann nicht sein, dass Arbeit an auswärtige Betriebe und Unternehmen vergeben werden, wenn einheimische Betriebe dadurch vernachlässigt und an den Rand gedrängt werden. Die Vergabe von öffentlichen Aufträgen in unserer Gemeinde ist über die letzten Jahre hinweg undurchschaubar geworden. Initiativen von einheimischen Wirtschaftstreibenden werden zu wenig gefordert und gefördert. In unserer Gemeinde hat sich die Förderung von Betrieben nach Sympathiewerten eingebürgert. Dies ist ein untragbarer Zustand, denn:

„Wir alle sind Seaber. Gemeinde sind wir alle!“

Jugend Jugendliche werden von der Gemeindeführung besonders vernachlässigt. Die Gemeinde unternimmt praktisch nichts, um das Leben für einen jugendlichen Seaber oder eine Seaberin lebenswert zu machen. Dies beginnt für uns mit einem öffentlich zugänglichem Raum, den alle Jugendlichen der Gemeinde nutzen können. Eine derartige Einrichtung hat See dringend nötig. Jugendliche von 10-16 Jahren haben keinen Ort an dem sie sich treffen und austauschen können. Wir wollen nicht, dass diese Jugendlichen in das Gasthaus gehen müssen um sich außerhalb von zu Hause zu treffen. Unsere Gemeindeführung kümmert sich nicht um diese Bevölkerungs-

gruppe, auch wenn das Bedürfnis nach einem solchen Raum regelmäßig in der Umgebung des Gemeindehauses sichtbar wird. Auch das Gemeindehaus selber würde über genügend leerstehenden Raum verfügen, um einen öffentlichen Platz für Jugendliche zu bieten. Verschärft wird die Problematik zudem dadurch, dass Einrichtungen wie der Funpark mit dem Hochwasser zerstört und bis heute nicht ersetzt wurden. Wir fordern den Wiederaufbau des Funparks und werden uns voll dafür einsetzen! Außerdem sind wir der Meinung, dass See über ein breiteres Angebot an Freizeitmöglichkeiten verfügen muss, dass die Gemeinde zu unterstützen hat.

Volksschule

Platz

Im letzten Wahlprogramm hat Anton Mallaun davon gesprochen, dass er die Platzer Volksschule ausbauen wolle (“Ausbaustufe 2 geplant”). Tatsächlich hat er das Gebäude umgebaut, die Schule aber gleichzeitig geschlossen. Unsere Listenführerin Lucia Schmid hat sich damals vehement für den Verbleib der Schule eingesetzt. Diese Schule erhöhte die Lebensqualität der benachbarten Kinder und Familien erheblich. Trotz dieses Wissens und des Widerstands der Bevölkerung wollte und konnte Anton Mallaun durchsetzen, dass die Schule geschlossen wurde. In ganz Tirol ist keine Gemeinde bekannt, die sich für die Schließung einer Volksschule eingesetzt hat. Unabhängig vom Verhalten anderer Personen und Institutionen ist es zu allererst Anton Mallaun zuzuschreiben, dass die Schule geschlossen ist. Dies ist ein Paradebeispiel für die politische Kultur, wie sie in unserer Gemeinde vorherrscht. Wichtige Entscheidungen werden im Alleingang getroffen. In der Folge geht es nur mehr um den Machtkampf und darum, seinen Kopf durchzusetzen. Wir glauben, dass es gerade dies zu ändern gilt. Die Politik in unserem Dorf muss sich für die Anliegen der Gemeindebürger einsetzen, nicht gegen sie. Keine Bevölkerungsgruppe in See hatte ein Interesse an der Schließung dieser Schule. Im Gegenteil haben sich weite Teile der Bevölkerung vehement für deren Erhalt ausgesprochen. Wir fragen uns, weshalb es nötig war einen derart tiefgreifenden Konflikt künstlich zu erzeugen? Nicht mehr und nicht weniger.


Jenzig71 / photocase.com

Im Alter brauchen die Menschen etwas mehr Unterstützung. Dies gilt gerade auch dann, wenn es einem nicht mehr so leicht fällt am sozialen Leben teilzunehmen. Wir brauchen in See einen Veranstaltungsraum für Senioren. Dort sollten regelmäßig Treffen und Veranstaltungen für Senioren veranstaltet werden. Ein gutes Beispiel sind etwa die sogenannten “Huangartstuben”, wie sie in mehreren Gemeinden im Oberen Gericht stattfinden. Die Gemeinde muss hier der Bevölkerung den Anstoß geben sich zu organisieren.

Am 14. März 2010 ihre stimme für: Bürgermeisterkanditatin

Lucia Schmid

Bisherige Initiativen in diese Richtung wurden von der Gemeindeführung ignoriert. Es muss dringend etwas getan werden, damit wir sicherstellen können, dass auch das Leben im Alter in See lebenswert ist. Mit Ihrer Stimme werden wir uns für dieses Thema einsetzen!

www.see-stark.at

Starke Seaberinnen und Seaber  

Programmheft der Liste 3: Starke Seaberinnen und Seaber bei den Gemeinderatswahlen 2010 in See.

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you