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Gmünder

Anzeiger

www.gmuender-anzeiger.info

Auflage 61.812 � 28/10. 07. 2019

Happy Birthday, GT!

Wohl mit Vorsatz

Erste Ermittlungsergebnisse zum Großbrand in Durlangen liegen vor. Seite 13

Dritte Runde

Countdown zur Mondnacht! Das Jubiläum der Landung von Apollo 11 und des größten Schritts der Menschheit – von Neil Armstrong auf dem Mond – wird in Aalen mit der SchwäPoskop–Mondnacht am Samstag, 20. Juli, im explorhino gefeiert.

ÜBER

JAHRE

vorher

nachher

Infos unter www.frisierbar-gd.de oder 07171/87 42 262

...die Spaß machen

Jürgen Stempfle ist als Bürgermeister von Böbingen bestätigt worden. Seite 12

Foto: opo

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Omnibus Reisen

Die Gmünder Tagespost feiert 60. Geburtstag mit einem großen Fest. Seite 27

Treffen Sie Astronaut Gerhard Thiele bei der Mondnacht in Aalen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tipps

gratis

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Aalen. Ein Astronaut aus Aalen, Mitarbeiter von ZEISS aus Oberkochen, Wissenschaftler vom deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt – sie alle treffen sich zum Jahrestag der Mondlandung im explorhino in Aalen zusammen mit den Redakteuren der Schwäbischen Post und Gmünder Tagespost, um einen der größten Meilensteine der Geschichte gebührend zu feiern. Und Sie sind eingeladen! » Lesen Sie weiter auf Seite 3

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Ledrosee-Gardasee-Trentino 5 Tg./ 15.09.- 19.09.19 ab 420,-€ Ungarn - Plattensee/Budapest 5 Tg./ 16.09.- 20.09.19 ab 395,-€

23.07. Citybähnle und Schiff Regensburg 25.07. Musical ANASTASIA oder ALADDIN 30.07. Ammersee und Kloster Andechs 01.08. Felsengänge Nürnberg... 06.08. Bimmelbahn in Baden-Baden... 08.08. Rheinbähnle am Bodensee 10.08. Seenachtfest Konstanz 14.08. Ein Tag am Chiemsee... Kennen Sie unseren TAXI-Haustürservice? Fordern Sie unseren Katalog an.

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Gmünder

Familie

Leserservice Ärztliche Notfalldienste

Sonntag: Apotheke am Prediger, Tel.: (07171) 6 44 55, Bocksgasse 27, Schwäbisch Gmünd; Schloss-Apotheke, Tel.: (07365) 91 91 00, Tauchenweiler Str. 4, Essingen Montag:Rehnenhof-Apotheke, Tel.: (07171) 7 37 08, Prager Weg 18, Schwäbisch Gmünd - Rehnenhof; Römer-Apotheke, Tel.: (07174) 89 82 10, Bahnhofstr. 29, Mögglingen Dienstag: Pfauen-Apotheke, Tel.: (07171) 23 29, Kornhausstr. 3, Schwäbisch Gmünd Lorch, Waldhausen, Urbach Mittwoch: Uhland-Apotheke, Tel.: (07181) 6 30 45; Feuerseestr. 13, Schorndorf Donnerstag: Hohberg-Apotheke, Tel.: (07181) 8 27 27, Hauptstr. 53, Plüderhausen Freitag: Vitalwelt-Apotheke im GeZe Schorndorf, Tel.: (07181) 47 49 64, Schlichtener Str. 105, Schorndorf Samstag: GeLo-Apotheke, Tel.: (07172) 1 87 80 80, Maierhofstr. 20, Lorch; Kastell-Apotheke, Tel.: (07182) 65 58, Rudersberger Str. 8, Welzheim Sonntag: Uhland-Apotheke, Tel.: (07181) 6 30 45, Feuerseestr. 13, Schorndorf Montag: Löwen-Apotheke, Tel.: (07181) 99 59 05, Hauptstr. 5, Urbach Dienstag: Stadt-Apotheke Lorch, Tel.: (07172) 74 06, Hauptstr. 26, Lorch Gaildorf, Gschwend Mittwoch-Freitag/MontagDienstag: Siehe nächstgelegene Notdienstapotheke in den Bereichen Schwäbisch Gmünd, Murrhardt, Schwäbisch Hall und Welzheim Samstag/Sonntag: Sa.: Hessental-Apotheke, Tel.: (0791) 93 07 00, Grauwiesenweg 2 / 1, Schwäbisch Hall - Hessental; Mainhardter Wald-Apotheke Tel.: (07903) 23 23, Hauptstr. 38, Mainhardt; So.: Qmediko Apotheke im Ärztehaus, Tel.: (0791) 93 74 11 00, Weilerwiese 5, Schwäbisch Hall

Allgemeinärztliche Bereitschaftspraxis an der Stauferklinik, Mittwochs ab 13 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 8 bis 22 Uhr. Info-Tel.: bundeseinheitlich Tel. 116117, Stauferklinik, EG links Bereitschaftsdienst für kinderärztliche Notfälle, Stauferklinikum Mutlangen an Sonn- und Feiertagen. Samstags in Aalen. Keine Anmeldung erforderlich Ärztlicher Notfalldienst für Gaildorf und Gschwend, Tel. (01805) 01 12 12

Notfalldienste Ambulanter Pflegedienst der Johanniter, Tel.: (07361) 9630-16 Bundespolizei, Kostenlose Hotline: (0800) 6 888 000 Elterntelefon, (0800) 1110550 Frauen- und Kinderschutzeinrichtung (Frauenhaus), Telefon (07171) 2426 Hospiz Lorch e.V., Tel.: (0177) 59 85 846 Kinder- und Jugendtelefon, (0800) 1110333 Orte des Zuhörens für Menschen, die ein persönliches Gespräch suchen, Mi 15 – 17 Uhr im Kapitelshaus und Do 17 – 19 Uhr im Franziskaner Sozialstation Abtsgmünd, Tel. (07366) 9633-0 Sozialstation Schwäbischer Wald, Telefon (07171) 977000

Familien-Nachrichten GEBURTEN 22. Juni 2019 Resmije, T. d. Fidon Idrizej und d. Vlora Idrizej, Schwäbisch Gmünd, Bruckertalstraße 64 27. Juni 2019 Julian Wilhelm, S. d. Simon Sopp und d. Valerie Sopp, Schwäbisch Gmünd, Boppelgasse 12 Matilda Franziska, T. d. Edgar Fischer und d. Nicole geb. Aubele, Waldstetten

3. Juli 2019 Philipp Jano, S. d. Oliver geb. Willig und d. Melina Moritz, Mutlangen, Eichendorffstraße 15 Bruno Carl Aurelius, S. d. Michael Hauber und d. Verena Hauber, Birenbach

HOCHZEITEN 21. Juni 2019 Savvas Rados und Melanie Quandt, Backnang

28. Juni 2019 Eliah, S. d. Sebastian Dambacher und d. Sarah geb. Wiltschko, Schwäbisch Gmünd Leni Johanna, T. d. Nico Barthel und d. Daniela geb. Sigel, Großdeinbach

21. Juni 2019 Sema Batema und Sabine Leipold, Gschwend, Panoramastraße 45

29. Juni 2019 Pius Alexander, S. d. Alexander Haag und d. Katharina geb. Wengert, Zimmern

13. Juni 2019 Karl Martin Seeger, Gschwend, Hönigstraße 12

30. Juni 2019 Hannes, S. d. Bernd Stegmaier und d. Caroline geb. Krieg Carlo Matthias Werner, S. d. Matthias Hiller und d. Jessica Krayer Fritz Philipp, S. d. Matthias Huttelmaier und d. Marlène Jeannette geb. Boschet, AlfdorfPfahlbronn

16. Juni 2019 Margareta Sorg, Schwäbisch Gmünd

1. Juli 2019 Kaan Alp, S. d. Sahin Parmak und d. Fatma Parmak, Schwäbisch Gmünd Aron Mourice, S. d. Denis Lux und d. Sabrina Lux, Alfdorf

20. Juni 2019 Rudolf Schmid, Heuchlingen, Siedlerweg 12 Johann Sienel, Böbingen

2. Juli 2019 Paul Henry, S. d. Tobias Krehlik und d. Sandra geb. Kneißler

STERBEFÄLLE

18. Juni 2019 Marianne Theresia Müller geb. Bulling, Böbingen a. d. Rems, Scheuelbergstraße 1 Emma Hieber geb. Klement, Schwäbisch Gmünd, Kalte-Feld-Straße 12

21. Juni 2019 Helma Christine Popp geb. Beerhalter, Schwäbisch Gmünd, Am Schapfenbach 71 Günther Jürgen Nemetschek, Schwäbisch Gmünd, Franz-Schubert-Straße 10

aBz a.l.s.o. Beratungszentrum, Tel. (07171) 104 110 21 Alzheimer Beratungsstelle der Sozialstation Abtsgmünd, Termine unter Telefon (07366) 96330 Arbeitsgemeinschaft Hospiz Schwäbisch Gmünd, Begleitung Schwerstkranker und Sterbender, Trauerbegleitung, Buchstraße 14, Tel.: (07171) 99 93 44 oder (0170) 942316

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Telefonseelsorge, evangelisch Tel. (0800) 1110111, katholisch Tel. (0800) 1110222 (gebührenfrei) Ökumenische AG Hospiz, Telefon (07171) 999 344 Ökumenische Hospiz-Sitzwachengruppe Heubach und Umgebung, Tel. (07173) 4678 oder Tel. (0151) 50536819

Apotheken Schwäbisch Gmünd Mittwoch: Apotheke an der Weleda, Tel.: (07171) - 87 44 40, Möhlerstr. 1, Schwäbisch Gmünd; Schwaben-Apotheke, Tel.: (07175) 9 03 33, Gmünder Str. 2, Leinzell Donnerstag: Apotheke am Rathaus, Tel.: (07171) 7 14 97, Hauptstr. 17, Mutlangen; StadtApotheke, Tel.: (07173) 9 10 50, Postplatz 4, Heubach Freitag: Hornberg-Apotheke, Tel.: (07171) 8 90 20, Weilerstr. 25, Schwäbisch Gmünd - Bettringen; Apotheke Eschach, Tel.: (07175) 3 34, Hauptstr. 11, Eschach; Stern-Apotheke, Tel.: (07361) 6 27 70, Reichsstädter Str. 22, Aalen Samstag: Pfauen-Apotheke, Tel.: (07171) 23 29, Kornhausstr. 3, Schwäbisch Gmünd

Schreiben Sie uns: Redaktion Gmünder Anzeiger Postfach 100 113 73513 Schwäbisch Gmünd redaktion@gmuenderanzeiger.de Beratung durch Mitarbeiterinnen DRK Demenzberatung, jeder 1. und 3. Donnerstag, 14-16 Uhr für Menschen, die in der Kern- und Weststadt wohnen, Möglichkeit die Demenzabteilung des Melanchthonhauses zu besichtigen. Um Voranmeldung unter (07171) 350684 wird gebeten. Beratungsstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB), jeden letzten Mittwoch im Monat Beratung im Rathaus von 9 bis 11 Uhr. Anmeldung unter Tel. (07361) 880079, E-Mail: eutb.ostalbkreis@kbs-ai.de empfohlen. Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige (BAD) Stiftung Haus Lindenhof, Buhlgäßle 5, Schwäbisch Gmünd, Beratungszeiten: Mo. 8–12.30 Uhr, Do 8-12.30 Uhr, Tel. (07171) 9979 48 20 Di. 16-18 Uhr bunter Hund, Mi. 11-12.30 Uhr, www.haus-lindenhof.de Die Rubriken „Beratung“ und „Selbsthilfegruppen“ finden Sie immer in der SamstagsAusgabe der Gmünder Tagespost sowie im Gmünder Anzeiger und täglich auf unserer Webseite www.gmuender-tagespost.de Ehrenamtliche Wohnbera-

Kata Vrcelj geb. Vidović, Lorch, Hohenstaufenstraße 28 Elfriede Keller geb. Etzel, Lorch Günther Henning, Lorch 22. Juni 2019 Willibald Klatz, Schwäbisch Gmünd, Filstalstraße 80 23. Juni 2019 Hans Georg Sturm, Schwäbisch Gmünd, Katharinenstraße 34/1 Inge Gerda Teimel geb. Schmider, Gschwend, Buschbergstraße 19 24. Juni 2019 Karlheinz Wahl, Schwäbisch Gmünd, Hainstraße 18 Gertraud Elsbeth Munz geb. Beißwenger, Gschwend, Buschbergstraße 19 Jannis Eberle, Böbingen 25. Juni 2019 Andreas Heinz, Gschwend, Buschbergstraße 19 Reiner Kreeb, Lorch 26. Juni 2019 Heinz Georg Kurzenberger, Schwäbisch Gmünd, Katharinenstraße 34 Albert Buchfing, Waldstetten, Rechbachweg 14 Christel Alter, Heubach 28. Juni 2019 Waltraud Anna Grund geb. Ebert, Lorch, Am Haldenberg 10 Wolf Beringer Emil Wiedmann, Heubach 29. Juni 2019 Hans-Peter Sonnentag, Mutlangen, Bühlstraße 13 Wolfgang Rott, Schwäbisch GmündBettringen Doris Burr, Heubach Peter Dwirschnik, Waldhausen 1. Juli 2019 Anna Stichler geb. Daubner, Leinzell, Berggartenstraße 27 2. Juli 2019 Elisabeth Boger, Bartholomä 3. Juli 2019 Katharina Schips, Mögglingen

Beratung

Wir freuen uns über Ihre Lieblingsrezepte, Tipps jeglicher Art, über Ihr Lieblingsstück – sei es ein Auto, Ihr Haus, ein Tier oder ein schöner Platz im Ostalbkreis.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger

tungsstelle der Stadt Schwäbisch Gmünd für Senioren und körperlich Beeinträchtigte, Gabi Mucha, Tel. (07171) 72360 EKO-Energieberatung des Ostalbkreises, Tel. (07173) 185516 bzw. www.energiekompentenzostalb.de Erziehungs- und Familienberatung, Telefon (07171) 180820 Fahrdienst der Gemeinde Abtsgmünd, Anmeldung (0151) 54619525 für Fahrten am Dienstag und Mittwoch zwischen 8 und 13 Uhr Frauen helfen Frauen e.V., Beratung für Frauen und Mädchen in schwierigen Lebenslagen und bei sexuellem Missbrauch, Tel. (07171) 39977, Mo 17-19 Uhr, Do 9.30-11.30 Uhr Hospiz Schwäbisch Gmünd, Begleitung Schwerstkranker und Sterbender, Trauerbegleitung, Tel. (07171) 999344 oder (0170) 2942316 Kinder- und Jugendsorgentelefon, Telefon (0130) 726140 - Mo., Mi., Do. 16-18 Uhr; Kinderschutzzentrum Ostalb, (07171) 180819; Mo - Fr 9 - 12 Uhr, Mo - Do 14 bis 16 Uhr Mieterverein Ostalbkreis, Terminvereinbarung unter (07171) 8744822 Pflegestützpunkt Ostalbkreis Termine nach Vereinbarung, Tel. (07361) 503-1820 oder (07171) 32-4403 Pflegeteam Gschwend-Frickenhofen, Tel. (07972) 9110123 Psychosoziale Beratungs- u. ambulante Behandlungsstelle für Suchtkranke/-gefährdete und deren Angehörige (PSB) Milchgässle 11; Telefon (07171) 605560; www.sozialberatunggmuend.de; Caritas: Tel. (07171) 10420-20, www.caritasost-wuerttemberg.de. Diakonie im Ostalbkreis: 7, Tel. (07171) 63244 Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ostwürttemberg, Förderverein Onkologie, Haus 6, Stauferklinikum, Mo und Fr 9-13 Uhr, Mi und Do 10 -16 Uhr, Tel. (07171) 4950-230, Fax (07171) 4950-232, www.kbsow.de Solotutti AlleinErziehenden-

Treff, jeden Dienstag im a.l.s.o. ...kulturcafé , 10-12 Uhr, mit Kinderbetreuung Sprechstunde der Freiwilligenagentur, Do 16-17 Uhr, Fr 10-11 Uhr Verein Lebenshilfe, für Menschen mit geistiger Behinderung, Telefon (07171) 61877. Familienunterstützende Dienste, Tel. (07171) 85511

Selbsthilfegruppen „Die Blüte“ - Selbsthilfegruppe Schlaganfall, Tel. (07171) 69846 oder 84138 ADHS / ADS Gesprächskreis, Regionalgruppe Schwäbisch Gmünd, Treffen jeden 1. Dienstag, im Monat (nicht in den Ferien), 20 Uhr, im Südstadt-Treff Klarenbergstraße, Tel. 07171-9223332 (AB) Aids-Beratung, im Gesundheitsamt, Oberbettringer Str. 166, Tel. (07171) 32142 (Di. von 14-15.30 Uhr) Aids-Hilfe Schwäbisch Gmünd, Traubengäßle 3 , Schwäbisch Gmünd, Telefon (07171) 19411 AL-ANON für Angehörige und Freunde von Alkoholiker-/innen, Treffen jeden Dienstag im Augustinus-Gemeindehaus Schwäbisch Gmünd, Kontakt (0151) 56220005 AMSEL-Kontaktgruppe (Aktion Multiple-Sklerose-Erkrankte), Eberhard Bauder Telefon (07173) 12435 oder Thomas Jann (07972) 911486 Anonyme Alkoholiker Heubach Treffen Mi 19.30 Uhr ev. Gemeindehaus Anonyme Alkoholiker Schwäbisch Gmünd, Tel. (0170) 4878682, Treffen Di 19.30 Uhr Augustinus-Gemeindehaus Beratung bei Ess-Störungen, Psychosoziale Beratungsstelle der Caritas, (07171) 104 20 20 Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e.V., jeden 2. Dienstag im Monat Treffen im Blindenheim Schwäbisch Gmünd. Kontakttelefon (07171) 1044694

Demenzberatung des DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd e.V. für Betroffene und Angehörige, Terminvereinbarung Tel.: (07171) 350684 Deutsche Parkinson-Vereinigung - SHG Schwäbisch Gmünd, Tel: (07171)7799526 Essstörungen aller Art, Selbsthilfegruppe Overeaters Anonymous, Mo 19.30 - 21.30 Uhr, Tel. (0151) 18962116 Frauenbeauftragte des Ostalbkreises, Telefon (07171) 32231 Gesprächskreis krebsoperierter Frauen, Kontakttelefon (07171) 81652 ILCO SHG Aalen-Schwäbisch Gmünd für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs, Info-Tel. (07367)920247, (07171)83362, www.ilco.de JuLe Gmünd, Beratung, Kontakte, Hilfe. Von Eltern für Eltern die ein Kind mit Behinderung haben oder erwarten. Tel. (07171) 182 515. Kreuzbundgruppen Schwäbisch Gmünd, Selbsthilfegruppe für Suchtkranke und Angehörige Kontakttelefon: (0163) 2192458 L.O.S. Lebensfreude ohne Sucht Schwäbisch Gmünd, Tel. (07171)-9417969 LOAM - Selbsthilfegruppe Leben ohne Alkohol & Medikamente, Info-Tel. (07171) 8744625 Mobbing SHG, Treffen jeden zweiten Mittwoch im Monat im FuN Hardt Mobile Jugendarbeit, Tel. (07171) 4950964 oder (0152) 54865299 alice.chlebosch@schwaebisch-gmuend.de Montessori-Initiative Schwäbisch Gmünd, Kontakttelefon (07171) 82496 Multible-Sklerose-Kontaktgruppe Organisierte Nachbarschaftshilfe in Böbingen, Tel. (07173) 920684 Osteoporose SHG Ostalb (OSO) Infos: Tel. (07171) 42156 Psychosozialer Dienst - Arbeit - und Berufsleben, Tel. (07171) 65056 Selbsthilfegruppe Anfallskranke Tel. (07171) 9087783 und (07172) 5872

Impressum Verlag: SDZ Druck und Medien GmbH, Bahnhofstr. 65, 73430 Aalen Postfach 1680, 73406 Aalen Geschäftsführung: Dr. Alexander Weinstock Anzeigen: Marc Haselbach (verantw.) anzeigen@gmuender-anzeiger.de Tel.-Anzeigenannahme: 07361/594-200 Redaktion: Damian Imöhl (verantw.), redaktion@gmuender-anzeiger.info 07171/60 01 -760 Datenschutzbeautragter: datenschutz@sdz-medien.de Vertrieb: vertrieb@gmuender-anzeiger.de 07171/60 01 -741 Druck: Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb GmbH & Co. KG Z. Z. gültige Preisliste Nr.64 vom 1. Januar 2019 Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz des Verlages. Auflage: 61.812

Service Telefon: (0 71 71) 60 01-7 77 Telefax: (0 71 71) 60 01-7 63 E-Mail: anzeigen@gmuender-anzeiger.de Internet: www.gmuender-anzeiger.de

Selbsthilfegruppe COMO (Chronisch entzündliche Darmerkrankungen), Tel. (07171) 795150, www.comogmuend.de Selbsthilfegruppe EA Emotions Anonymous, (emotionale Gesundheit), Treffen freitags 19.30 Uhr, Paul-Gerhard-Haus, Eutighoferstr. 15, Tel.: (07171) 69744 Selbsthilfegruppe Fibromyalgie, Treffen jeden 2. Dienstag im Monat, Infos unter www.fibromyalgie-bw.de Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz, Anmeldung Tel. (07171) 350684. Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz Information und Anmeldung unter (07171) 350684 Selbsthilfegruppe für Angehörige von psychisch Kranken, Treffen jeden 1. Montag im Monat, 18.30 Uhr Selbsthilfegruppe Leukämie und Lymphome, Treffen jeden 3. Freitag im Monat, Tel. (07173) 915030 SelbsthilfegruppeProstatakrebs Telefon (07173) 3811 Selbsthilfegruppe Psychosomatische Ängste und Panikattacken (PÄPA), Infotelefon täglich (0170) 1166499 von 18 bis 20 Uhr Selbsthilfegruppe Sternschnuppe, Glücklose Schwangerschaft e.V., Initiative Regenbogen, (07171) 81558 oder (07182) 8215 Selbsthilfegruppe Wachkoma, Info-Telefon (07176) 6261. Jeden 4. Samstag Treffen um 15 Uhr, Gasthaus „Weißes Rössle“ in Königsbronn SHG Adipositas, Treffen dienstags 19-21 Uhr, Tel.: (0176)47878315 SHG LiLy, Infos unter 07171-876 22 82 SHG Nüchterne Drogisten, Treffen 1. und 3. Montag im Monat, 17.30 Uhr Milchgässle 11, Schwäbisch Gmünd, tel. Voranmeldung (07171) 6055620 SHG Schnarchen-Schlafapnoe GP, Info-Tel. (07171) 83531 oder schnarcher-gp@gmx.de Solwodi e.V. Ostalb, Telefon (07171) 32231 Tinnitus/Ohrgeräusche Selbsthilfe e.V., Info D. Lemke, Tel. (07171) 63493, Sorgentel. (0172) 7302749 Verein für Lebenshilfe, Tel.(07171) 85511 Verwaiste Eltern Ostalbkreis SHG, Info-Tel. (07171) 875384 Weißer Ring - Hilfe für Kriminalitätsopfer, Telefon (07174) 802819

Störungsdienste Stadtwerke, Entstörungsdienst, Gas-Wasser-Strom (ständig erreichbar), Tel.: (07171) 603800


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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger

50 Jahre nach der Sensation

Zur Sache Unendliche Weiten

Großes Event zum Jubiläum der Mondlandung Zur Feier der ersten Schritte auf dem Mond veranstaltet die SchwäPo in Zusammenarbeit mit ZEISS und der Sternwarte Ostalb am 20. Juli ein großes Event im Explorhino in Aalen. Auch Astronaut Gerhardt Thiele ist dabei. Aalen. Der Adler ist gelandet! Und mit ihm Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins. Am 21. Juli 1969 landet das Trio auf dem Mond, im Meer der Ruhe. Als erster Mensch betritt Neil Armstrong die pudrige Oberfläche – nach einer fünf Tage langen Reise durch das All. Ein Gänsehautmoment, den etwa 500 Millionen Menschen im Fernsehen mitverfolgen. Am 21. Juli 2019 jährt sich die Apollo-11-Mission zum 50. Mal. Zeit, auf das epochale Ereignis zurückzublicken. Die Zeiss AG, das Mitmachmuseum explorhino und die Schwäbische Post laden Leser und Mondfans am Samstag, 20. Juli, ins Aalener explorhino zur „SchwäPoskopMondnacht“ ein. Gemeinsam mit Ehrengästen aus der Raumfahrt, Wissenschaft und

Politik können die Gäste dort gemeinsam auf den historischen Moment zurückblicken. Für SchwäPo-Chefredakteur Damian Imöhl ist die Mondlandung eine „Menschheitssensation“. Und: „Nur zwölf Menschen waren auf dem Mond.“ Bei der Mondnacht soll diese Leistung gefeiert werden. „Der Tag, an dem der erste Mensch den Mond betreten hat, wird in der gesamten zukünftigen Menschheitsgeschichte unvergessen bleiben. Viele Menschen haben in vielen technischen Disziplinen zusammengearbeitet, um dies möglich zu machen und dabei auch die technischen Grenzen verschoben“, sagt Dr. Vladan Blahnik. Er arbeitet bei Zeiss in der Forschung- und Entwicklung. Bei der Mondnacht spricht Vladan Blahnik über die Zeiss-Objektive, mit denen die Mondlandung festgehalten wurde. „Die Mondnacht ist Gänsehaut pur“, sagt Damian Imöhl. Bis zur Landung des Adlers wartet jede Menge Programm mit vielen weiteren Experten auf die Besucher. Mit dabei ist Dr. Gerhard Thiele. Der Astronaut, der auf der Ostalb geboren ist, plaudert aus dem Nähkästchen: Wie fühlen sich die Insassen eines Space-Shuttles? Wie lebt es sich in Schwerelosigkeit? Experte für die Apollo-Missionen ist Ulrich Köhler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Er erzählt bei der Mondnacht spannende Details zu den Apollo-Missio-

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nen zwischen 1961 und 1975. Dr. Stefan Hölzl leitet das Ries-Krater Museum in Nördlingen und ist Hüter der Mondsteine, die die Astronauten von ihrer Mission mitbrachten. Im explorhino spricht Stefan Hölzl über die Besonderheiten des Gesteins. Mit im Gepäck hat er Steine vom Mars. Damit auch junge ApolloFans Spaß haben, startet ein Kostümwettbewerb. Kinder im Raketen- oder Mondkostüm haben freien Eintritt. Die Kids können Raketen bauen, mit den Experten der Aalener Sternwarte einen Blick in den Himmel werfen oder ein Selfie mit dem Astronauten schießen – keine Angst, auch ältere Mondfans dürfen an diese Stationen. Hungrige Besucher werden auf dem Platz vor dem explorhino fündig. Dort gibt’s Käsetaler, Gulaschbrötchen, und und und. sp

� Die Mondnacht ist von 18

Am Kubus steht die Saturn V startbereit.

Foto: mb

bis 24 Uhr im Aalener explorhino. Der Eintritt kostet sechs Euro (Familienticket 20 Euro). � SchwäPo-Abonnenten mit einem Gutschein zahlen nur fünf Euro. Kinder im Raketen- oder Mondkostüm haben freien Eintritt. � Verlosung: Aus dem Raketenbanner, das Aalener Kubus hängt, werden Taschen gefertigt, von denen einige wenige auf der Mondnacht unter den Besuchern verlost werden. Zudem liegt in den Taschen noch ein 100-Euro-Einkaufsgutschein von der Stadt Aalen bei. sp

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Philipp Zettler, Aalen Die Landung auf dem Mond. Für mich ein Ereignis, dass lang vor meiner Geburt lag, mich aber immer faszinierte. Man muss sich das mal vorstellen: Für meinen Urgroßvater, Ende des 19. Jahrhunderts geboren, war es in seiner Kindheit eine riesige Nachricht, dass es die Gebrüder Wright 1903 geschafft haben eine Rumpelkiste wenige Sekunden ein paar Meter über den Boden zu fliegen. Als Jugendlicher sah er im Himmel die Doppeldecker um die Herrschaft in Europa kämpfen. Als der Frieden zurück war, gab es die ersten transatlantischen Flüge. Ende des zweiten Weltkriegs stiegen die ersten Hubschrauber und Düsenjets in die Luft. Keine 25 Jahre später steht dann ein Mann auf dem Mond. Viele ältere Semester müssen sich schier veräppelt vorgekommen sein, als sie knapp 66 Jahre nach dem ersten Flugzeug davon gehört haben. Daran lässt sich vielleicht die Tragweite dieses Ereignisses ein wenig verstehen. Es war eben kein kleiner Schritt. Der technologische Fortschritt hatte für einen kurzen Moment die ganze Menschheit im Staunen vereint. Ihr Philipp Zettler

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Gmünder

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Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger

Früh oder spät!

Rezept der Woche

Bei Hitze richtig gießen

Froyo-Himbeer-Bites kann auch eine andere Form nehmen und die Schokolade dann flüssig über das Eis gießen und auf einem Teller in den Gefrierschrank stellen (dann kann man auch noch Dekostreusel drüber geben). Die Bites habe ich mit einer Pralinenform gemacht, die Mini-Eis am Stiel mit der Form „Finger Food Party“*.

Julias Fazit:

Foto: Julia Kitzsteiner

Zutaten für 30 : 200g Naturjoghurt (3,5% Fett) 100g Himbeeren 80g Puderzucker 100g Himbeerschokolade wer mag: Dekostreusel

Zubereitung: 1. Joghurt mit Himbeeren und Puderzucker vermengen und kurz (!) im Mixer zerhäckseln. Diese Masse in Eiswürfelbehälter (am besten Silikon) füllen und 3 Stunden

in der Tiefkühltruhe gefrieren lassen. 2. Die Schokolade klein schneiden und im Wasserbad schmelzen. Beeren-Eiswürfel aus der Form drücken. Ab jetzt muss es schnell gehen: In die Eiswürfel-Form immer 1/4 cm hoch flüssige Schokolade füllen und gleich wieder den Beeren-Eiswürfel hineindrücken. Dann das Ganze wieder ab in den Gefrierschrank und mindestens 2 weitere Stunden gefrieren lassen. 3. Wer keine Silikonform hat,

Zubereitung: Einfacher geht es kaum. Die Zeit, in der ihr wirklich etwas für dieses Eis arbeiten müsst, begrenzt sich auf ein paar Minütchen. Den Rest erledigt eure Gefriertruhe. Wichtig sind allerdings diese Silikonförmchen, da tut ihr euch viel leichter als mit den starren herkömmlichen Förmchen für Eiswürfel. Mit der Schoki bekommt ihr übrigens auch filigrane Formen hin, da gibt es ja gerade recht hübsche Formen auf dem Markt. Geschmack: GOIL! Diese eiskalten Frozen Yogurt Häppchen sind viel mehr als ein Eis, eher eine Art Eispraline. Die Himbeerschokolade verstärkt den tollen beerigen Geschmack, ihr könnt aber auch variieren und andere Sorten verwenden. Ach, ich muss schon wieder an den Eisschrank. » Weitere tolle Rezepte zum Nachkochen und zum Probieren gibt es auf Julia Kitzsteiners Foodblog www.Kochlie.be

Ist es sehr warm, verdunstet Wasser aus dem Boden. Daher sollte man bei Sommerhitze die Pflanzen nicht ausgerechnet mittags gießen. Gießwasser braucht eine Weile, bis es einsickert. Die Pflanzen wiederum brauchen etwas Zeit, um dieses aufzunehmen. Daher geht bei Hitze wertvoller Wasservorrat an die Sonne, da ein Großteil des Gießwassers noch an der Erdoberfläche verdunstet. Auch in den Abendstunden sind Boden und Luft noch zu warm. Daher am besten am frühen Morgen oder späten Abend gießen. dpa

Foto: Christin Klose /dpa-mag

Tipps

Deo hält frisch

Trockene Achseln mit Aluminium

Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa-mag

Auch günstige Deos schützen zuverlässig vor Achselgeruch – aber halten die Achseln nicht trocken. Das hat die Stiftung Warentest ermittelt. Trockene Ach-

seln gibt es mit regulärem Deo aber noch nicht. Die getesteten Deos kommen in der Regel ohne Aluminium aus, verhindern dafür aber keine Achselnässe. Bei den Antitranspirantien ist es umgekehrt: Wer trockene Achseln will, kommt nach Angaben der Warentester nicht um Produkte mit Aluminium herum. Der Stoff kann giftig wirken, wenn er in großen Mengen über längere Zeit aufgenommen wird. Ob und wie auch das Aluminium in Antitranspirantien dem Körper schaden kann, ist aber noch umstritten. dpa

Sparfuchs � Eltern können unter bestimmten Voraussetzungen auch für volljährige Kinder Kindergeld bekommen. Seit Anfang 2018 wird das Kindergeld aber nur noch rückwirkend für sechs Monate nach Antragsstellung ausgezahlt, während es früher nachträglich für maximal vier Jahre ausgezahlt werden konnte. Das Niedersächsische Finanzgericht hat in zwei Fällen entschieden, dass die Auszahlungsbeschränkung von sechs Monaten nicht gilt, wenn das Kindergeld im Bescheid für einen längeren Zeitraum festgesetzt wurde. dpa � Flugreisen sind nicht

unbedingt klimafreundlich. Wer dafür einen Ausgleich schaffen will, kann Geld an eine Klimaschutz- oder Umweltorganisation spenden. Der Vorteil: Diese Spende lässt sich meist von der Steuer absetzen. Voraussetzung: Die Organisation ist steuerbegünstigt wie ein gemeinnütziger Verein oder eine Stiftung. Für die Spende muss es einen Nachweis geben, eine sogenannte Zuwendungsbestätigung. dpa

� Vermieten Eltern ih-

rem Kind eine Eigentumswohnung zu einer günstigen Miete, hat das mehrere Vorteile: Das Kind muss keine fremde Wohnung anmieten und hat geringere Wohnkosten. Darüber hinaus zahlen die Eltern weniger Steuern. Allerdings schaut das Finanzamt bei solchen Verträgen genau hin. dpa

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12. Beach Party

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Partynacht am Beckenrand Livemusik, DJ und Feuershow: Die Beach Party im Bettringer Freibad bietet am Freitag wieder ein tolles Programm. Schwäbisch

Gmünd-Bettringen.

Am Freitag, 12. Juli, steigt ab 19 Uhr die 12. Beach Party. 2006 wurde die erste Bettringer Beach Party vom Jugendausschuss der Katholischen Kirchengemeinde ins Leben gerufen, um das allseits geliebte Freibad vor der drohenden Schließung zu retten. Das Ziel wurde erreicht und die Beach Party hat sich, seit 2011 unter der Leitung des Förderverein Freibad Bettringen e.V., als beliebtes, jährliches Event etabliert. In diesem Jahr sorgt die junge Bargauer Band „Luke und Trug“ auf der Hauptbühne für die mu-

sikalische Unterhaltung. Zudem legt bei der Cocktailbar DJ „Bryan“ auf, der bereits bei einigen nationalen DJ-Wettbewerben auf sich aufmerksam machen konnte. Natürlich darf in der Pause vor der Hauptbühne Tobse Beck mit seiner Feuershow nicht Bestens besucht war die Beach Party in BettrinFoto: privat fehlen, mit der gen auch im vergangenen Jahr.

Freitag, 12. Juli 2019

Beach Party ab 19 Uhr

er die Besucher Jahr für Jahr begeistert.

Vorverkauf bis Donnerstag Der Vorverkauf für die vergünstigten Tickets für 6 Euro läuft noch bis einschließlich Donnerstag. Vorverkaufsstellen sind das Bettringer Freibad, Murat Döner in Waldstetten, die HEM Tankstelle im Gügling, die Metzgerei Scheffel in Oberbettringen, Edeka Donderer im Lindenfeld und die Bäckerei Mühlhäuser in Bargau. An der Abendkasse kostet der Eintritt dann 7 Euro. Der Einlass am Freitag erfolgt ab 19 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist auf 2 Uhr festgelegt. Der Einlass unter 16 Jahren ist nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erlaubt. Am Tag der Beach Party endet der reguläre Badebetrieb bereits um 17 Uhr. Zur Beach Party ist Schwimmen bis 24 Uhr im beleuchteten großen Becken erlaubt. pm


Carina Vogt Die Waldstetterin ist bei einem Trainingssprung im österreichischen Stams nach der Landung gestürzt. Die

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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger

bittere Diagnose: vorderes Kreuzband gerissen und der Meniskus im rechten Knie verletzt. Die Olympiasiegerin und Fünffach-Weltmeisterin wird lange ausfallen. Wie lange, das kann im Moment keiner sagen. Aber eine Zwangspause von bis zu einem Jahr ist realistisch. Wann genau Carina Vogt operiert wird, steht noch nicht fest. Nur soviel: Eine OP ist unvermeidbar. Bundestrainer Andreas Bauer fehlen angesichts dieser Diagnose die Worte. „Ich bin total down ...“, sagt der Bundestrainer der deutschen Skisprung-Damen. gt/Foto: Eibner

Kürzlich hat der Kreistag als neue Leiterin des Geschäftsbereichs Soziales bei der Landkreisverwaltung Simone Götz gewählt. Sie wird ihr neues Amt am 1. September als Nachfolgerin von Julia Urtel antreten, die zur Sozialdezernentin gewählt wurde. Landrat Klaus Pavel gratulierte zur Wahl. Götz absolvierte ein Studium zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst an der Hochschule Ludwigsburg. Nach ihrem Abschluss war sie bei der Stadt Stuttgart und beim Landratsamt Ostalbkreis bereits im Sozialamt tätig. Seit

Menschen

Erwin Motzke „Als Normalbürger ist man froh, wenn der Gerichtsvollzieher nicht klingelt“, sagte Aalens OB Thilo Rentschler,

als er jetzt Obergerichtsvollzieher a.D. Erwin Motzke (rechts im Bild) das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichte. Zahlreiche Ehrengäste, Freunde und Familie waren zur Ehrung für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement im Deutschen Gerichtsvollzieherbund gekommen. Den Abend begleiteten seine Gesangsfreunde, die „Lucky Jazz Band“. sp/Foto: freu

Darryl Geurts Darauf hätte der VfR Aalen gerne verzichtet. Der Regionalligist leitet zivilrechtliche Schritte gegen Darryl Geurts ein. Denn der Neuzugang von Rot-Weiß Erfurt wird seinen unterzeichneten Arbeitsvertrag bei den Ostälblern nicht antreten. Der Grund: Geurts hat ein zweites Arbeitspapier beim Nordost-Regionalligisten FSV Union Fürstenwalde unterschrieben, wo er inzwischen wohl auch das Training aufgenommen hat. „Wir werden auf jeden Fall rechtlich dagegen vorgehen, schon allein, um auf den Vorfall aufmerksam zu machen“, sagt Holger Hadek. Der VfRGeschäftsführer stellt klar, dass „der Vertrag bindend für zwölf Monate ist und nicht einfach gekündigt werden kann“. sp/Foto: Eibner

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Anna Julia Macionczyk Die Schülerin der 12. Klasse

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am Ernst-Abbe-Gymnasium hat sich mit ihrem Videobeitrag „Dashrath Manjhi – Mountainman“ am HistoryAward 2019 beteiligt und den 3. Platz erreicht. Der Kurzfilm erzählt die Geschichte eines Inders, der in 22 Jahren mit primitivsten Werkzeugen ganz alleine einen Weg durch eine Hügelkette geschlagen hat, um die medizinische Versorgung in seinem Dorf zu verbessern. Seit 2005 verleiht „History“ den Award. Der Videowettbewerb wird alle zwei Jahre an Schüler aller Altersstufen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgeschrieben. sp

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Dr. Max Tillmann, neuer Leiter des städt. Museums

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ie die Stadt tickt, das erfährt der neue Leiter des Städtischen Museums, Dr. Max Tillmann direkt in der Innenstadt. Er erlebt dort den Festzug der 70er, hört Böllerschüsse und singende Menschen unterm Johannisturm. Wie das Gmünder Museum tickt, das weiß er schon viel länger. „Ich hatte acht Monate Vorlaufzeit, habe das Museum und das Team schätzen gelernt“, sagt er an seinem ersten Arbeitstag am vergangenen Montag. Tillmann hat konkrete Vorstellungen, wie sich das Museum weiter entwickeln soll. Vor dem Hinter-

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grund der Gmünder Geschichte habe die Sammlungsforschung besondere Bedeutung. Auch im Bereich der Gold- und Silberschmiedekunst lohne sich ein Blick in die Vergangenheit. Dr. Max Tillmann begeistert auch, „dass so viele Größen des Bauhaus’ Schwäbisch Gmünd zum Ziel hatten, sich an der heutigen Hochschule für Gestaltung eingebracht haben“. Ein „großer Schatz“ sind für ihn in Schwäbisch Gmünd vorhandene Einrichtungen wie das Stadtarchiv, der Gmünder Kunstverein, der Museumsverein. Text: kust/Foto: hoj

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Christian Ritter Zusammen mit 1000 Musikern stand der Bassist Christian Ritter jetzt in der Commerzbank-Arena in Frankfurt auf der Bühne. Der Aalener machte bei der Aktion „Rockin’ 1000“ mit. 179 weitere Bassisten, 200 Schlagzeuger, 350 Gitarristen, 270 Sänger, 80 Keyboarder, 140 Bläser und Geigenspieler standen Seite an Seite, wenn die „größte Rockband der Welt“ gemeinsam Hits wie „Bitter Sweet Symphony“ von the Verve oder „Killing in the Name“ von Rage Against the Machine schmettern. Der Social-Media-Algorithmus von Facebook hatte Ritter die Veranstaltung aufgrund seiner hinterlegten Hobbys vorgeschlagen. Ritter bewarb sich erfolgreich mit einem Demo-Video. Bereits seit dem elften Lebensjahr greift Ritter in die Saiten. Text/Foto: sp

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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger Festtag Sonntag, 14.07.2019 mit großem Programm

Ein Luftbild von Straßdorf Richtung Süden mit dem Rechberg im Hintergrund.

Foto: Volker Weiss

Heimat mit Herz und tollen Menschen Der attraktive Wohnstandort bietet in reizvoller landschaftlicher Umgebung alles, was die Bürgerinnen und Bürger zum Wohnen und Leben benötigen. Alle Generationen finden hier einen liebenswerten Lebensraum mit hervorragender Nahversorgung und regem Vereinsleben. Schwäbisch

den gut behütet in den zwei Kindergärten mit einem Betreuungsangebot auch für Kinder unter drei Jahren. Zum Besuch der Grundschule können die Kinder im Ort bleiben, die Römerschule punktet mit ihrer optimalen Lage direkt am Sportplatz und der Römersporthalle, umgeben von viel Natur.

Gmünd-Straßdorf.

Drei Kilometer südlich von Schwäbisch Gmünd liegt Straßdorf auf einer Albvorebene. Zum Hauptort Straßdorf gehören die Teilorte Metlangen, Reitprechts, Schönbronn und etliche Einzelhöfe. Spaziergänger, Radler und Wanderer können den eindrucksvollen Rundblick auf die Bergkulisse der Schwäbischen Alb – vom im Osten gelegenen Rosenstein bis zum Hohenstaufen im Südwesten – genießen. Zu seiner landschaftlich reizvollen Lage bietet der Gmünder Ortsteil mit seiner Infrastruktur den Bürgern alles, was zum täglichen Leben benötigt wird.

Outdoor-Möglichkeiten Das „Grüne Klassenzimmer“, die Außenarena, der Römerturm

Liebenswerter Lebensraum Alle Generationen finden hier einen liebenswerten Lebensraum mit einer hervorragenden Nahversorgung und einem regen Vereinsleben. Auch die ärztliche Versorgung ist gewährleistet. Die kleinsten Straßdorfer wer-

jürgenbauer

Straßdorf vor dem Rechberg um 1840. Foto: Manfred Hess

und viele Spiel- und Klettermöglichkeiten laden zum Aufenthalt im Grünen auch als Unterrichtsstätte ein. Der Besuch der weiterführenden Schulen in der Kernstadt Schwäbisch Gmünd gestaltet sich durch die verkehrsmäßig günstige Lage von Straßdorf relativ einfach, denn in fünf Minuten ist Schwäbisch Gmünd mit dem Bus oder dem PKW erreichbar.

Rege Vereinstätigkeit Eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung finden die Bürger in den über 30 Vereinen, wobei auch einige „exotische“ Sportarten wie das Bogenschießen ausgeübt werden kann. Praktische Ärzte, Zahnarzt, eine Apotheke und mehrere Physiotherapeuten sichern die ärztliche Versorgung der rund 3900 Einwohner. Heimatnah und gut versorgt ist man in Straßdorf auch im Alter. In der neuen Dorfmitte entsteht derzeit ein

Seniorenwohnheim sowie eine Begegnungsstätte des DRK. Die alte Grundschule sowie einige Gebäude wurden dafür abgerissen, außerdem wird hier ein großer Dorfplatz angelegt und somit die neue Mitte Straßdorfs gebaut. Zum Gang auf die Bank oder zur Post müssen die Straßdorfer den Ort ebenfalls nicht verlassen. Die Nahversorgung wird mit einem Supermarkt, mehreren Bäckereifilialen und einer Metzgerei gewährleistet. Ein Reisebüro und ein Blumengeschäft runden das Angebot der Versorgung ab. Zum gemütlichen Einkehren sorgen mehrere Gastronomiebetriebe, die im Sommer teilweise mit ihren schönen und gemütlichen Biergärten und ihrer ausgezeichneten Küche und Service für schöne Aufenthalte sorgen. Wer es eilig hat – bei den Imbissbetrieben gibt’s Leckeres auch zum Mitnehmen. aro

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Der Rechberg.

Foto: Manfred Hess


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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger Festtag

Sonntag, 14.07.2019 mit großem Programm

Luftbild von der alten Cyriakuskirche.

Foto: tom

Alemannen stürmen den Limes Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1269, aber Römer und Alemannen waren schon vorher da. Schwäbisch

Gmünd-Straßdorf.

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Straßdorf in einer Urkunde des Kloster Lorch aus dem Jahre 1269, in der ein gewisser Dietrich, der als „Dietrich, viceparochus in Straßdorf“ – Vizepfarrer aus Straßdorf – , genannt. Jener Dietrich fungierte als Streitschlichter zwischen dem Kloster Lorch und den Schulheißen von Welzheim, die sich um die Rechte an den Zehnteinkünften im Burgstall stritten.

Ein alter Ortsplan von vor 1835.

Foto: Stadtmessungsamt

Ein ganzes Dorf feiert Jubiläum

Frühe Spuren der Besiedlung Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold folgert daraus, „zu diesem Zeitpunkt muss es in Straßdorf bereits eine organisierte Pfarrgemeinde gegeben haben“. Bereits um die Zeit 200 nach Christus muss es auch den

Römern in Straßdorf gefallen haben. Der Straßdorfer Ortshistoriker Ernst Plass erwähnt in seiner Festschrift zum Dorfjubiläum von Straßdorf: „erste nachweisbare Spuren speziell für die Gegend um Straßdorf hinterließen die Römer. Sie hatten im 2. bis 3. Jahrhundert ihre Reichsgrenze bis hierher vorgeschoben und zur Absicherung gegen die Germanen den Limes errichtet“. Nach Recherche von Plass müssen die Alemannen um 259 bis 260 n. Chr. den Limes überrannt und die Römer zurückgedrängt haben.

Sesshafte Alemannen Nachdem die Alemannen später sesshaft wurden, siedelten sie sich an Quellen und Wasserläufen an. Es könne davon ausge-

gangen werden, dass sich die Alemannen in Straßdorf rund um das Dorfbächlein gruppiert und angesiedelt haben. Seinen Namen verdankt Gmünds drittgrößter Teilort einer Römerstraße, die vom Kastell Schirenhof her über das Ramnest – die heutige Kastellund Wallenstraße – nach Waldstetten und weiter über den Furtlepass führte. Entlang der Römerstraße war ursprünglich keine Besiedelung, das Dorf lag etwas abseits. Die ersten Häuser an der alten Römerstraße wurden gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Ursprünglich hieß sie „Walengasse“ – Gasse der Welschen – heute sind die Straßen unter Wallengasse und Alemannenstraße bekannt. aro

Die Einhornstraße wird zur Festmeile, örtliche Vereine und Institutionen sorgen mit Rahmenprogramm für gemütliche Stunden.

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Straßdorf ist feierfit Bereits 2011 konnte ein großartiges Zeltfest, anlässlich 100 Jahre Klepperle, gefeiert werden. Mit großem Engagement und unter Einsatz aller vereinten Kräfte der Straßdorfer Vereine wurde das zweitägige Event ges-

temmt. Da sich im Jahr 2019 drei Jubiläen treffen und der Schützenverein Metlangen-Reitprechts an Pfingsten ein großes Viertagefest veranstaltete, waren sich die Vereine einig, dass ein weiteres Fest einer solchen Größenordnung nicht zu stemmen ist. Aus diesem Grund wird ein gemütlicher Festtag unter Beteiligung der Vereine und mit einem bunten Kinderprogramm veranstaltet. aro

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Dorfjubiläum begleitend, statt. Der große Festtag ist am kommenden Sonntag, 14. Juli, im Festzelt beim Hotel-Gasthof Krone.

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Gmünd-Straßdorf.

750 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung von Straßdorf wird in Gmünds drittgrößtem Ortsteil kräftig gefeiert. Gleich mehrere Jubiläen stehen in diesem Jahr an. Der Schützenverein Metlangen-Reitprechts begeht sein 100-jähriges Bestehen und der Hotel-Gasthof Krone ist seit 100 Jahre im Besitz der Familie Kaißer. Das ganze Jahr finden verschiedene Veranstaltungen, zum

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Schwäbisch


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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger Festtag Sonntag, 14.07.2019 mit großem Programm

Grußwort von Oberbürgermeister Richard Arnold über das öffentliche Leben, das geprägt ist durch vielfältige Angebote.

Grußwort von Ortsvorsteher Werner Nußbaum, der froh darüber ist, dass nach langer Vorbereitung das Jubiläum gefeiert werden kann.

Vielfältig aktive Vereine

Buntes Fest für alle

Liebe Straßdorferinnen und Straßdorfer, sehr geehrte Damen und Herren, in diesem Jahr feiern wir das 750-jährige Jubiläum der Ersterwähnung Straßdorfs. Zum Jahr 1269 – das genaue Tagesdatum ist uns leider nicht bekannt – wird in einer mittelalterlichen Urkunde ein gewisser Dietrich, der als viceplebani de Strasdorf bezeichnet wird, genannt, der gemeinsam mit vier weiteren Personen einen Streit zwischen dem Kloster Lorch und dem Schultheißen von Welzheim um die Rechte an den Zehnteinkünften in Burgstall schlichtete. Zu diesem Zeitpunkt muss es in Straßdorf also bereits eine organisierte Pfarrgemeinde gegeben haben, gleichwohl die schriftlichen Quellen hierüber schweigen. Das öffentliche Leben Straßdorfs ist heute geprägt durch die vielfältigen Angebote und Aktivitäten zahlreicher Vereine, die eine sehr lange Tradition aufweisen. Dazu nur zwei Beispiele: Der Liederkranz Straßdorf 1858 e.V. gründete sich in einer Zeit des demokratischen Aufbruchs,

als liberaler Zusammenschluss von Personen, die sich in ihrer Zeit aktiv einbringen wollten. Die 2001 erfolgte Gründung des Fördervereins Straßdorf e.V. zeugt davon, dass hier vor Ort das bürgerschaftliche Engagement in vielfältigen sozialen, kulturellen und sportlichen Bereichen einen herausragenden Stellenwert besitzt. Allen, die sich für ihr Straßdorf, für ihre Heimat, für die Menschen vor Ort, für die verschiedenen Institutionen und Vereine, ja für ein gelebtes Miteinander mit so viel Herzblut einsetzen, danke ich sehr herzlich für dieses außergewöhnliche Engagement. Ich grüße Sie alle herzlich und gratuliere Straßdorf mit all seinen Bürgerinnen und Bürgern aus ganzem Herzen zu diesem großen Jubiläum - auch im Namen der ganzen Stadtgemeinschaft. Einen unvergesslichen, gelungenen und friedlichen Verlauf der Feierlichkeiten zu 750 Jahre Straßdorf wünscht Ihnen Ihr Richard Arnold Oberbürgermeister

Das Programm zum Jubiläumsfest am Sonntag 9.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst, St. Cyriakus. Im Anschluss gemeinsamer Fahnenumzug zum Festzelt mit Platzkonzert um 11 Uhr des Musikvereins Straßdorf

tungsprogramm mit Straßdorfer Vereinen. Parallel findet das Inklusives Kinder- und Jugendfest in der Einhornstraße und Am Milchhäusle statt

11.15 Uhr: Offizieller Festakt im Festzelt beim Hotel-Gasthof Krone mit Begrüßung von Ortsvorsteher Werner Nußbaum, Oberbürgermeister Richard Arnold, Landrat Klaus Pavel. Moderation: Christian Baron

11.30Uhr: Bewirtung Rüstmeisterei, Oldtimerfreunde, Freiwillige Feuerwehr, Ates Kebap

14.00 Uhr: Großes Bühnen- und Unterhal-

15.00 Uhr: Vorführung der Rettungshunde-

13.30 Uhr: Bewirtung mit Kaffee und Kuchen von den Elternbeiräten Kindergärten und Förderverein Römerschule

staffel vom DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd e.V. Ausstellungen Einhornstraße 11:00 Uhr: Oldtimerfreunde sowie historische Fahrzeuge der Feuerwehr Bauzaungalerie: „Kinder hinterlassen ihre Spuren in Straßdorf“, Kinderkunst an der neuen Dorfmitte 17.30 Uhr: Schwäbischer Gesang und Comedy mit „Achim & Hubbe“

Liebe Straßdorferinnen und Straßdorfer, lange haben wir vorbereitet und darauf hingearbeitet und nun ist es da: Unser Dorfjubiläum! Straßdorf feiert seine erste urkundliche Erwähnung vor 750 Jahren und blickt damit zurück auf eine lange Geschichte und Tradition. Das will natürlich gefeiert werden. Rechberg-Gmündscher Vertrag wegen des Gemeindebrunnens zu Straßdorf. Foto: Manfred Hess

Zusammen mit der Ortschaftsverwaltung, dem Ortschaftsrat, dem Förderverein und den Straßdorfer Vereinen und Einrichtungen wurde ein bunter Festtag für die ganze Familie organisiert. Kommen Sie am 14. Juli vorbei und feiern Sie mit uns unsere lebendige und liebenswerte Ort-

Häuser in der alten Dorfmitte.

schaft. Im Festzelt beim HotelGasthof Krone können Sie sich kulinarisch verwöhnen lassen und ein buntes Bühnenprogramm genießen. Auf der Einhornstraße steht an diesem Tag alles im Zeichen der jüngsten Einwohner Straßdorfs: Dort findet ein Inklusives Kinder- und Jugendfest statt, organisiert von der Quartiersarbeit unter Einbindung der örtlichen Jugendarbeit, Kindergärten, Schulen und Vereine. Wir freuen uns auf einen vergnüglichen Tag und natürlich auf viele Besucher! Ihr Werner Nußbaum Ortsvorsteher

Foto: Ortsarchiv Straßdorf

Pfeifen und Gold Blühender Handel und Gewerbe sorgt für wohnortnahe Arbeitsplätze in Straßdorf. Schwäbisch Gmünd-Straßdorf. Im

18. Jahrhundert blühten in Straßdorf mit den Pfeifenmachern und den Goldschmieden zwei Berufszweige auf. Die Pfeifenmacher konnten ihre geschnitzten Maserpfeifen weit im Umland an den Mann bringen, die Goldschmiedekunst wurde immer mehr ausgeübt.

Perlstickerei und Nudeln Anfang des 19. Jahrhunderts kamen immer mehr Handwerksberufe dazu, Zimmerleute, Schmiede, Schlosser und Schuster errichteten ihre Werkstätten in Straßdorf. Wagner, Maurer, Schneider und Bader, ließen sich hier nieder. Auch die Frauen waren nicht untätig, viele verrichteten in Heimarbeit die filigrane Kunst der Perlstickerei oder wa-

ren in der Korsettnäherei beschäftigt. Mitte der 1930er Jahre fand auch die Industrie mit einer Nudelfabrik ihren Weg nach Straßdorf. Im Straßdorfer Süden blühte in den 1970er Jahren ein neues Handels- und Gewerbegebiet auf. Im Norden von Straßdorf siedelten sich zeitgleich ebenfalls mehrere Handels- und Gewerbebetriebe an.

Handel und Gewerbe florieren Heute steht Straßdorf für einen florierenden Handel und Gewerbe und bietet viele wohnortnahe Arbeitsplätzen, der 1985 gegründete Handels- und Gewerbeverein zählt über 80 Mitglieder aus allen Branchen, die sich jährlich an einem Sonntag im März beim Straßdorfer Frühling mit einer Leistungsschau präsentieren. aro

Auch die Straßdorfer Marienkapelle (links) ist bei den „Wege zur Kunst“ verewigt. Foto: Manfred Hess

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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger Festtag

Sonntag, 14.07.2019 mit großem Programm

Wie Straßdorf zum „Kälblesjäger“ wurde Eine Turnerschar übte sich als Cowboys und bekommt als Dank vom Bauern ein Fass Bier, das gleich im Anschluss geleert wurde. Gmünd-Straßdorf.

Das Bild der Kälblesjäger, gemalt von Karl Mattern 1994. Foto: Ernst Plass

gab es ein großes Besäufnis. Die Straßdorfer hingegen tragen seitdem den Spitznamen „Kälblesjäger“.

Mehr in der Festschrift Viele weitere amüsante Geschichten und Anekdoten aus Straßdorf hat Ernst Plass vom Förderverein Straßdorf gemein-

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Sportliche Hilfe Die Turnerschar machte sich alsbald auf, spürte das Kälbchen auf und trieb es hinab bis in die Rems. Dort ließ es sich erst einfangen, als es in der Rems an einer tiefen Stelle mit dem Wasser bis zum Hals stand. Unter großem Trara wurde das geflüchtete Tier nach Hause gebracht und für den Turnverein

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Am Himmelfahrtstag im Jahr 1902 sollte ein Kälbchen abends zur Tränke geführt werden. Das Jungtier des Bauern Karl Hummel (Schaller) aus dem Oberdorf, entschied sich gegen die Tränke und galoppierte fröhlich in Richtung Forst. Dort schien es dem Tierchen zu gefallen, alle Versuche es einzufangen blieben erfolglos. Mit der Zeit gelangte das Kälbchen über die Metlanger Straße in den Neidling, dort verschwand es im Wald. Alleine das Kalb zu fangen war dem Besitzer nicht möglich, also versprach er seinen Kameraden vom Turnverein ein Fass Bier als Gegenleistung bei der Hilfe, das Tier zu fangen.

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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Auktion für den guten Zweck Oberbürgermeister Richard Arnold versteigert im Prediger 19 Gestecke zu Gunsten der Demenzstiftung. Schwäbisch Gmünd. Das Foyer im Prediger füllt sich an diesem Sonntag zur Blumenversteigerung früher als sonst. Die Blumenarrangements zum Thema „Von der Muse geküsst“ haben vermutlich eine besondere Anziehungskraft. OB Richard Arnold hat keine Mühe, die 19 Gestecke, und Pflanztöpfe an die Frau und an den Mann zu bringen. 100 Euro bringt das teuerste Gebot an diesem Sonntagabend. Dafür gibt‘s einen bepflanzten Betonkopf. Am Ende kommen 910 Euro zusammen, dafür bedankt sich der stellvertretende Vorsitzende der DRK-Demenzsstiftung, Franz-Xaver Pretzel. Er informiert die Besucher der Versteigerung über die Arbeit der Stiftung. Sie wurde 2010 gegründet, setze sich für die Verbesserung der Lebensqualität für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein. Etwa 1,5 Millionen Menschen sind aktuell an einer Demenz erkrankt. Ziel sei es, den Erkrankten ein würdevolles und lebenswertes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu ermöglichen. Aber auch Beratung und Selbsthilfe sind ein Thema. kust

OB Arnold brachte die 19 Gestecke und Pflanztöpfe problemlos an die Frau und an den Mann. Foto:jps

Lokales

Anzeiger

A

braucht man ja nicht mehr in Urlaub gehen“. Und als die Musiker von „Amici“ nach einem „Buona sera, Schwäbisch Gmünd“ ItaloPop zum Besten gaben, gingen sogleich die Arme in die Höhe. Das Publikum ließ sich nicht lange bitten – es tanzte und sang mit. Spätestens ab diesem Zeitpunkt konnte man die Stehtische vor der Bühne nur noch erahnen, es wimmelte vor Besuchern. Die „Italienische Nacht“ war von Anfang an ein wahrer Publikumsmagnet. Was mit Sicherheit wieder einige Euro an Spenden einbrachte. Gut so, denn die „Italienische Nacht“ wird stets für einen guten Zweck ausgerichtet. Der Reinerlös kommt einem sozialen Vorhaben zugute. jan/Foto:jps

us einer Idee von Wolfgang Ruß ist eine im Gmünder Veranstaltungskalender fest integrierte Veranstaltung geworden: Die „Italienische Nacht“. Sie lockte am Samstag mit Kulinarik, Musik und mediterranem Flair auf den Marktplatz. Der wurde flugs zur „Piazza del Popolo“, denn es gab kaum noch Stehplätze. Die Bänke unter den Bewirtungszelten waren ohnehin schon eng besetzt, lange bevor die ersten Takte italienischer Musik erklangen. In vollen Zügen genossen die Gäste das „Dolce Vita“, das süße Leben, für das auch die umfangreiche Kulinarik sorgte, die weit mehr als Pizza bot. Die laue Sommernacht ließ manchen feststellen: „Da

Kurz & Knapp Einbruch in Wohnhaus Schwäbisch Gmünd. Zwischen Samstag, 2 Uhr und 13 Uhr, verschaffte sich ein Einbrecher gewaltsam Zutritt in ein Mehrfamilienhaus in der Straße An der Oberen Halde. Danach begab er sich in zwei Wohnungen, wobei eine leer steht. In der anderen wurden Schränke und Kommoden durchsucht. Der Einbrecher entwendete Bargeld, eine Spielkonsole, ein Mobiltelefon sowie Laptops. Hinweise auf den Einbrecher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon (07171) 3580 entgegen.

Das Herz verbindet Interreligiöse Feier auf dem Sonnenhügel

Unter dem Motto: „Feiern verbindet“, brachten am Sonntag 30 Vereine und Institutionen die Bewohner des Gmünder Sonnenhügels zusammen. Um zu feiern, spielen und innere Einkehr zu halten. Schwäbisch Gmünd. Eine schon sehr lange Tradition habe die interreligiöse Feier, mit der das Hardtfest eröffnet wird, meint Stadtteilkoordinatorin Regine Schwarz. Gestaltet wurde die Feier vom evangelischen Pfarrer Wolfgang Schmid, dem katholischen Pastoralreferenten Romanus Kreilinger und dem Imam der DITIB-Gemeinde, Selcuk Lök. Die Feier stand unter dem Thema „das Herz“ und wurde musikalisch umrahmt von Sonntraud EngelsBenz am Klavier. Viel mehr als ein Pumporgan Von der Bühne, kurzerhand in einen Altarraum umgewandelt, begrüßte Kreilinger die Anwesenden und meinte, das Herz sei mehr als nur ein Pump-Organ. Im Christentum stehe es als Symbol der

Unfallflucht in Tiefgarage Schwäbisch Gmünd. In der Tiefgarage im Congress-Centrum Stadtgarten wurde am Sonntag zwischen 14 Uhr und 17 Uhr ein Toyota beschädigt. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt und hinterließ rund 1000 Euro Schaden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon (07171) 3580 entgegen.

und Jungs klebrigen „Spielschleim“ herstellen.

Ein tolles Programm boten die Kinder und die Erwachsenen ihrem Publikum. Foto: jps Liebe und als Sitz der Seele. Die von Imam Lök auf Arabisch vorgetragenen Suren des Korans übersetzte Ibrahim Aslan, aus der Vorstandschaft der Ditib-Gemeinde. Allah habe den Menschen „Augen, Ohren und Herz gegeben, blind seien die Menschen aber nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen. Mehr als 104 Verse gebe es im Koran über das Herz, informierte Aslan, das Herz spiele eine große Rolle im Islam. Pfarrer Schmid ergänzte in seiner Predigt, das Herz ste-

he für das Ganze im Menschen und sei ein zentraler Faktor in allen Religionen und Kulturen. Es komme im Leben immer alles auf das Herz an, sagte der evangelische Pfarrer, das Herz sei aber auch der Ursprung negativer Gefühle wie Hass und Eifersucht. Parallel zu der interreligiösen Feier bot die evangelisch-methodistische Kirche einen Kindergottesdienst an. Während Sabine Packmor mit den Kindern über das Thema „woran klebst du“, sprach, durften die Mädchen

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Bobby-Cars und Pfadfinder Über den Feiern hing bereits der Duft des internationalen Speiseangebots, die BobbyCars der Pfadfindergruppe Waldläufer standen bereit für ein Rennen die Falkenbergstraße hinab, die Seile und Sicherheitsgeschirre der Royal Ranchers warteten auf Mutige, die die Bäume am Spielplatz erklimmen wollten. Für ein unterhaltsames Bühnenprogramm sorgten Kinder und Senioren aus Vereinen, Schulen und Kindergärten. Der multikulturelle Hintergrund und das gute Miteinander des Hardts wurde in einem Lesezelt präsentiert, in fast allen auf dem Hardt gesprochenen Sprachen konnte die Besucher sich hier Geschichten erzählen lassen. Mitmachaktionen sorgten bei den Besuchern für Abwechslung, in der „Oase der Ruhe“ gab es eine Ausstellung der Künstlergruppe „Begeisterte Herzen“ zu betrachten. aro

Zwei Radfahrer verletzt Schwäbisch Gmünd. Ein 40-jähriger Jeep-Fahrer wollte am Freitagabend um 19.12 Uhr aus einer Einfahrt in die Straße Pfeilhalde einfahren und übersah dabei laut Polizei eine 56-jährige Radfahrerin und einen 56-jährigen Radfahrer, die auf dem Radweg fuhren. Die 56-Jährige wollte dem Jeep ausweichen und stürzte dabei. Der Radfahrer leitete eine Vollbremsung ein und kam ebenfalls zu Fall. Dabei wurden beide leicht verletzt. Sie wurden in einer Klinik erstversorgt.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Sportwochenende FC Bargau Von Freitag bis Sonntag mit viel Spaß und Unterhaltung auf dem FC-Gelände

Feuerwerk, Fußball, Volleyball und Radsport Nach einem Auftakt am Freitag mit den Seniorenfußballern, Livemusik und einem Feuerwerk steigt am Samstag erstmals die „Kleeblattrunde“ der Radsportabteilung. Vier verschiedene Schleifen, auch kombinierbar, stehen den Teilnehmern zur Verfügung. Schwäbisch Gmünd-Bargau. Von

Freitag bis Sonntag geht es auf dem Gelände des FC Bargau wieder rund. Den Auftakt machen die schwarz-weißen Seniorenfußballer, die ab 18 Uhr zu einem Kleinfeldturnier geladen haben. Ab 19.30 Uhr gibt es dann Livemusik mit „il Trio“ und wenn der Wettergott mitspielt, soll ab ca. 22 Uhr das im Januar ausgefallene ‘Feuerwerk der Begegnung’ nachgeholt werden.

plätzen das runde Leder. E- und F-Juniorenteams der Region messen sich. Ab 14 Uhr ist ein Einlagespiel der C-JuniorenSpielgemeinschaft des Juniorteams Rems geplant und dann geht es in der beliebten Bargauer Dorfolympiade wieder um Sport, Spaß und Geschicklichkeit, bevor ab 20 Uhr die legendäre Bargauer Formation ‘Luke & Trug’ Livemusik ins Zelt zaubert.

Vier Schleifen mit dem Rad Am Samstag steigt dann erstmals die ‘Kleeblattrunde’ der Radsportabteilung. Vier verschiedene Schleifen, die auch kombinierbar sind, stehen den radsportbegeisterten Teilnehmern zur Verfügung. Gestartet werden kann ab 8 Uhr. Währenddessen rollt ab 11 Uhr auf den Sport-

Fuß- und Volleyball Der Sonntag startet mit einem Bambini-Turnier ab 9.30 Uhr und ab 10 Uhr mit dem Beachvolleyballturnier. Ab 11.30 Uhr geht es bei den D-Junioren um Tore und Punkte. Wie gewohnt bietet das FC-Küchenteam zur Essenszeit ab circa 11.30 Uhr im Clubheim und im Biergarten eine

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22. Auch die Jüngsten des Vereins messen sich am kommenden Sportwochenende in Bargau. Foto: privat

kleine Mittagskarte. Am Nachmittag wollen die aktiven Kicker der Germania dem Bargauer Publikum im Rahmen eines Freundschaftsspiels um 15.30 Uhr ihren Kader für die anstehende Bezirksligasaison vorstel-

len und einige Verabschiedungen vornehmen. Der FC Bargau lädt die Bargauer Bevölkerung und alle Mitglieder und Freunde des Vereins zu diesem bunten Festwochenende recht herzlich aufs FC-Gelände ein. pm

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Gmünder

Lokales

Anzeiger

Dritte Runde für Stempfle Böbingens Bürgermeister im Amt bestätigt Die Böbinger waren aufgerufen, ihren Bürgermeister für die kommenden acht Jahre zu wählen. Und sie schenkten Amtsinhaber Jürgen Stempfle erneut das Vertrauen. Somit startet er nach zwei Amtsperioden in die dritte Runde. Er trat ohne Gegenkandidat an und konnte über 95 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. Böbingen. Allein, was Jürgen Stempfle in den vergangenen acht Jahren als Bürgermeister in Böbingen bewegt hat, ist für den Remstalort mit seinen 3693 Wahlberechtigten mächtig. So ist etwa der Böbinger Bürgerpark entstanden, der jetzt täglich viele Besucher im Rahmen der Interkommunalen Gartenschau anzieht. Nicht nur sein großer Einsatz für dieses Millionenprojekt, das nachhaltig für die Naherholung der Einwohner sorgt, wurde am vergangenen Sonntag belohnt. Es war kurz vor 19 Uhr, als sein Stellvertreter im Amt und Wahlleiter Dr. Peter Högerle im Bürgersaal das Ergebnis bekannt gab. Die Wahlbeteiligung lag bei 32 Prozent. Högerle stellte angesichts der vielen Gäste im Bürgersaal fest, dass es „schön ist, das sich alle versammeln um so ein Ritual zu feiern“. Dabei hatte er auch vor allem die „Großfamilie“ von Jürgen Stempfle im Blick. Zumal neben seiner Gattin Patricia und den Söhnen Adrian, Frederic und Bastian auch seine Eltern und die beiden Brüder aus Berlin und vom Chiemsee für den Wahlabend angereist waren. Als „wunderschöne Sache“ be-

Jürgen Stempfle startet als Bürgermeister von Böbingen in die dritte Amtsperiode. Im Bürgersaal hatten sich am Sonntagabend zahlreiche Gratulanten versammelt. Darunter viele Kollegen, Familienangehörige und Mitarbeiter. Foto: jan zeichnete der Wahlleiter auch die Tatsache, dass sieben Bürgermeister, sowohl aus der Verwaltungsgemeinschaft als auch darüber hinaus, etwa Oberbürgermeister Matthias Klopfer aus Schorndorf gekommen waren. Später gesellte sich Gmünds OB Richard Arnold dazu. „Es ist wichtig, dass man sich gegenseitig unterstützt“, hatte Högerle zudem die vielen Gemeinderäte im Blick, die im Bürgersaal standen. Dr. Högerle wünschte Jürgen Stempfle weiterhin viel Kraft und Erfolg im Amt. „Ganz arg bedanken“ wollte sich der alte und neue Bürgermeister von Böbingen für das erneut ausgesprochene Vertrauen. Wobei Stempfle sofort klar machte, dass man als Bürgermeister in einer

Kommune nichts allein erreichen könne. „Eine Kommune braucht eine starke Gemeinschaft, nur so kann man gemeinsame Ziele erreichen“, beschrieb er. An seine drei Stellvertreter, Dr. Peter Högerle, August Freudenreich und Manfred Gold, sandte er einen besonderen Dank „für die hohe Loyalität“ und beschrieb mit seinem ersten Stellvertreter Dr. Högerle eine „fantastische Zusammenarbeit“. An die Gemeinderäte allgemein gewandt, dankte er für die „wertschätzende und respektvolle Arbeit“ und machte deutlich: „Das hat für mich eine ganz hohe Qualität.“ Nicht minder herzlich bedankte er sich bei seinen Mitarbeitern. Von den Verwaltungs- bis zu den Bauhof- und

Reinigungskräften. „Sie machen alle mehr, als sie müssen.“ Vereine und Kirchen sowie Feuerwehr und Institutionen im Visier, beschrieb er: „Ich bekomm‘ immer mehr zurück, als ich geben muss.“ Abschließend stellte Stempfle fest: „Ich bin glücklich und happy über meine Familie. Sie ist das schönste, was ich hab‘.“ Und zu seinen Bürgermeisterkollegen gewandt, dankte er für die gute Zusammenarbeit. Dann galt es für den erneut Gewählten, zahlreiche Hände zu schütteln. Den musikalischen Part der Feier übernahm die Musikkapelle Böbingen. jan

Mittwoch, 10. Juli 2019

Große Ehre für Maier Visionär wird Ehrenbürger

Klaus Maier leitete 25 Jahre lang als Bürgermeister die Geschicke in der Stadt Heubach. Jetzt wurde ihm am vergangenen Freitag die Ehrenbürgerwürde verliehen. Für das große Engagement, das er darüber hinaus für die Stadt unterm Rosenstein eingebracht hat – als die tägliche Dienstzeit längst rum war. Heubach. Bürgermeister Frederick Brütting bezeichnete Klaus Maier als Visionär. So öffnete unter seiner Führung beispielsweise in Heubach das erste Kinderhaus mit Ganztagsbetreuung. „Damals keine Selbstverständlichkeit“, unterstrich der Bürgermeister. Maier habe in seiner 25-jährigen Amtszeit schwierige Wirtschaftszeiten durchlebt. Dennoch habe Maier das Vermögen zusammengehalten, Bäder nicht geschlossen, „sondern die Infrastruktur gestärkt und aufgebaut“. Nie habe er die Nerven verloren, sondern Kurs gehalten. Auch das Schloss sei damals nicht abgerissen, sondern saniert und durch das Miedermuseum und die Bibliothek aufgewertet worden. „Vielen Dank dafür“, stellte Brütting fest. Auch habe Maier Heubach zum Zentrum des Radsports gemacht, als er vor 19 Jahren „Bike the Rock“ ins Leben rief, für Brütting fort. Zudem habe er die Städtepartnerschaften zu Lauscha und Anderamboukane initiiert. „Das war echt mutig“, betonte Brütting. So war es denn auch kein Wunder, dass Delegationen aus drei Partnerstädten an der Feier in der Silberwarenfabrik am Freitag

Foto: jan teilnahmen. Für den Parlamentarischen Staatssekretär Christian Lange (SPD) war es eine „Ehre“, ein Grußwort zu sprechen. Er beschrieb die lange Freundschaft zwischen Maier und ihm. Nannte Maier ein „Vorbild“. Etwa bezüglich des Kinderhauses mit Ganztagsbetreuung. „Er war ein Macher für Heubach, die Region und den Ostalbkreis. Ein Vorbild im Land, der Kommune und der Bundespolitik.“ Landrat Klaus Pavel wiederum beschrieb Klaus Maier als „Kommunalpolitiker aus dem Herzen heraus, mit Leidenschaft“. Er habe nie Angst vor dem Kontakt zu den Bürgern gehabt, sondern diesen gesucht. Ein Ehrenbürger sei jemand, der Verantwortung übernehme, der in der Demokratie lebe und zeitliche Opfer für die Gesellschaft bringe. Zudem klare Worte spreche und tatkräftig anpacke. Und eben so jemand sei Klaus Maier.„Erfreut, dankbar und gerührt“, zeigte sich Klaus Maier nach der Verleihung der Ehrenbürgerwürde. „Es reicht nicht, 41 Stunden in der Woche zu arbeiten, wenn man ein guter Bürgermeister sein will. Man muss viel mehr darüber hinaus arbeiten“, beschrieb er. Und gestand: „Ich war immer bei den Bürgern am glücklichsten.“ jan

PROGRAMM 11:00 Uhr

12:45 Uhr 14:00 Uhr

15:30 Uhr

16:00 Uhr

FEIERN SIE MIT! 14. JULI 2019 11 – 17 UHR IN DER VORDEREN SCHMIEDGASSE

Eröffnung

AUSSERDEM:

60 Jahre Heimatliebe 60 Jahre Qualitätsjournalismus Rückblick, Meilensteine, Ausblick Vom Zeitungsverlag zum Medienhaus

• Büttenreden von und mit Helmut Argauer • Musik von Lia Reyna mit Coversongs und Eigenkompositionen • Heimatlieder der „Burgenlandkapelle“

Festlicher Anschnitt des Geburtstagszopfes Interview und Brezelschlingen mit Oberbürgermeister Richard Arnold und Landrat Klaus Pavel Talk mit Dekanin Ursula Richter und Pastoralreferent Romanus Kreilinger Handballer Aaron Fröhlich und Max Häfner im Interview

GANZTAGS: EINBLICK IN DEN VERLAG: • • • •

Tag der offenen Redaktionstür Gratis-Grußanzeigen im ServiceCenter Vorstellung der Leserreisen Infostand rund um die Ausbildung bei SDZ

IN DER VORDEREN SCHMIEDGASSE:

• Mitmachaktionen und Tag der offenen Türe bei den Anliegern der Vorderen Schmiedgasse • Fotobox mit lustigen Accessoires und Fotos gleich zum Mitnehmen • Kinderschminken

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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

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Lokales

Anzeiger

Brand wohl mit Vorsatz gelegt Erstes Ermittlungsergebnis der Polizei zum Großbrand in Durlangen Die Lagerhalle auf dem Gelände der ehemaligen Küchenbaufirma Waiko in Durlangen, die in der Nacht zum 20. Juni komplett ausbrannte, ist vermutlich vorsätzlich in Brand gesetzt worden, teilt die Polizei mit. Die Polizei prüft derzeit einen Tatverdacht gegen einen 34-jährigen Mann. Durlangen. Die Kriminalpolizei Aalen hat zusammen mit Brandsachverständigen ermittelt, was den Brand verursacht hat. Dabei stellten die Ermittler fest, dass das Feuer in einem Bereich der Halle der Firma in der Zimmerbacher Straße entstanden ist, in dem vorwiegend Verpackungsmaterialien lagerten. Das Feuer sprang dann auf die angrenzende Lagerhalle über. Zudem ergaben sich bei den Ermittlungen Erkennt-

nisse, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Welcher Art diese sind, gibt die Polizei nicht bekannt, sagt Polizeisprecher Rudolf Bihlmaier. Die Kriminalpolizei Aalen bittet nun um Zeugenhinweise. Da in der Tatnacht eine Sonnwendfeier unweit des Brandortes war, hoffen die Ermittler, dass Besuchern der Feier oder anderen Passanten verdächtige Personen im Bereich des Brandorts aufgefallen sind. Jegliche Hinweise, die zur Tataufklärung beitragen könnten, sind für die Kripo von immenser Bedeutung. Bei dem Großbrand auf dem Gelände der ehemaligen Küchenbaufirma Waiko sind laut Polizei insgesamt rund 4,5 Millionen Euro Schaden entstanden. Das Feuer hat die etwa 5000 Quadratmeter große Lagerhalle komplett

Rund 200 Feuerwehrleute kämpften auf dem Gelände der ehemaligen Küchenbaufirma Waiko in Durlangen gegen die Flammen. Archivfoto: hie zerstört. Der Schaden an dem Gebäude, in dem hochwertige Materialien und Motoren lagerten, wird auf rund

eine Million Euro beziffert. Die Feuerwehr war in der Nacht auf Donnerstag, Fronleichnam, um 1.40 Uhr alar-

miert worden. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand die Halle bereits nahezu in Vollbrand. Insgesamt waren um die 200 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus den Gemeinden Durlangen, Schwäbisch Gmünd, Mutlangen, Täferrot, Spraitbach, Ruppertshofen und Aalen bemüht, den Brand zu löschen. Auch wegen der brennenden Stoffe in der Halle brauchten die Feuerwehrleute lange, um das Feuer vollständig unter Kontrolle zu bringen. Bis Freitagmorgen waren die Einsatzkräfte noch damit beschäftigt, Glutnester zu löschen. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht ver-

letzt, berichtet Rudolf Bihlmaier. Sonst ist zum Glück niemandem was passiert. Vier Wohnhäuser in der benachbarten Industriestraße mussten geräumt werden, da die Gefahr bestand, dass sich das Feuer in diese Richtung ausbreiten könnte. Es mussten etwa fünf Personen vorübergehend die Wohnungen verlassen. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass benachbarte Lagerhallen ebenfalls in Brand gerieten. gt » Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Aalen unter Telefon (07361) 5800.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

50 Jahre Kindergarten St. Maria

In Herlikofen findet dort zum Jubiläum am Samstag, 13. Juli, ab 13 Uhr ein Fest statt

Bildungs- und Begegnungseinrichtung Das 50-jährige Jubiläum des Kindergartens St. Maria wird am Samstag, 13. Juli, ab 13 Uhr, mit einem Fest gefeiert. Insgesamt 110 Kinder werden in der Einrichtung betreut, die Anfang 2019 in katholisches Kinder- und Familienzentrum St. Maria umbenannt wurde. Schwäbisch

Gmünd-Herlikofen.

Gemeinsames Feiern steht am Samstag auf dem Kindergartengelände in der Glaserhauerstraße auf dem Programm. Nach der offiziellen Eröffnung und Begrüßung werden die Kinder die Besucher mit der Aufführung „Die Waldtiere feiern Jubiläum“ unterhalten. Um 16.30 Uhr sind Thomas & Uli zu Gast und sorgen mit einem Kinderkonzert für einen musikalischen Ausklang. „Wir freuen uns auf viele Besucher, die mit uns einen kurzweiligen Nachmittag verbringen“, lädt Leiterin Sybille Gößele mit ihrem Team und allen Kinder ein.

Start 1969 mit drei Gruppen Die Kirchengemeinde Herlikofen baute 1969 mit Unterstützung der Stadt Schwäbisch

Gmünd den Kindergarten St. Maria in der Glaserhauerstraße. Das bisherige Domizil im Schwesternhaus in der Maigartenstraße war zu klein geworden und nicht mehr zeitgemäß. Mit drei Gruppen wurde am 16. No-

drei Jahren in Betrieb genommen. Träger war bis 2013 die katholische Kirchengemeinde St. Alban, seit 2014 hat die katholische Gesamtkirchengemeinde in Schwäbisch Gmünd die Betriebsträgerschaft übernommen.

Wir freuen uns auf viele Besucher, die mit uns einen kurzweiligen Nachmittag verbringen.“ Sybille Gößele, Leiterin

vember gestartet, nach einem Anbau 1983 konnte eine vierte Gruppe eingerichtet werden. Bis zu 100 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt werden in diesen vier Gruppen bis heute betreut. 2011 wurde nach einem weiteren Anbau die Kinderkrippe für zehn Kleinkinder von einem bis

Weiterhin nur das Beste wünscht –

Umbenennung Anfang 2019 Eine Umbenennung fand Anfang 2019 statt. „Als katholisches Kinder- und Familienzentrum St. Maria sind wir im Förderprogramm der Landesbank BadenWürttemberg dabei“, erzählt Sybille Gößele. Verschiedene Projekte wie das Elterncafé oder ein Familien-

flyer in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Herlikofen konnten mit den Fördergeldern schon umgesetzt werden.

Weiterentwicklung wichtig Die konzeptionelle Weiterentwicklung war dem sechzehnköpfigen Team in den vergangenen Jahren ein wichtiges Anliegen. Zum Konzept der Einrichtung gehört heute die Teilöffnung der Gruppen. „Die Kinder sind zwar in einer festen Stammgruppe, können aber in jede andere Gruppe gehen“, erklärt Sybille Gößele. Ein breitgefächertes Spielangebot steht zur Verfügung, jetzt im Sommer ist der große Gartenbereich ein viel genutzter Platz. Auch den Krippenkindern steht ein Teil des Gartens mit altersgerechten Spielgeräten zu Verfügung. Ute Betz

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Leiterin Sybille Gößele und die künftigen Erstklässler freuen sich schon auf das Jubiläumsfest. Foto: ub

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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger

100 Jahre Krone Straßdorf

Restaurant und Hotel

Das Team um die Familien Kaißer und Mack vom Restaurant und Hotel Krone in Straßdorf.

Foto: Viscom Fotografie Siegfried Schenk

Schwäbische Gerichte in vierter Generation

In mittlerweile vierter Generation bieten die Familien Kaißer und Mack traditionell schwäbische Gerichte in drei Gasträumen mit insgesamt 110 Plätzen an. Zum beliebten Gasthof gehört ein gemütlicher Biergarten und ein Hotel mit 26 bestens ausgestatteten Zimmern. Schwäbisch

Gmünd-Straßdorf.

Zum 100-jährigen Jubiläum wird in dem Traditionsgasthof an vier Tagen mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm gefeiert. Der Startschuss zu 100 Jahren Familienbetrieb in der Krone in Straßdorf fiel am 17. Mai 1919. Gregor Kaißer, Landwirt von Oberhausen bei Rechberghausen und Maria Kaißer, Gastwirtstochter vom Wäscherschloß erwarben am 17. Mai 1919 das Grundstück mit dem Gasthof, dem angrenzenden Wirtsgarten und der dazugehörigen Landwirtschaft. Zwei Tage später wurde der Familie Kaißer die Konzession erteilt und der Gastwirtschaft

stand nichts mehr im Weg. Bereits ein Jahr später kam als einziges Kind ihr Sohn Heribert zur Welt. Wie allen Generationen, die auf Heribert folgten, wurden ihm die Begeisterung und Liebe zur Gastwirtschaft vorgelebt. Der zweite Weltkrieg machte auch vor den Türen der Krone nicht halt, Heribert wurde 1940 eingezogen, kam in Kriegsgefangenschaft und durfte erst im Februar 1948 aus dieser zurückkehren. Noch im selben Jahr heiratete er seine Hedwig, geb. Schwab. Die vier Kinder Christa, Maja, Lothar und Elisabeth wuchsen in der Krone auf. „Es war immer jemand für uns da, unser Lieblingsspielplatz war

die Küche und die Theke“, erinnert sich Lothar lachend. Der

Schwiegertochter Hedwig die Landwirtschaft und den Gastro-

Die vielen Stammgäste, die unser Haus 100 Jahre lang getragen und begleitet haben, sind ein großes Pfund.“ Alle Krone-Generationen

erste schwere Schicksalsschlag ereilte die Familie im Oktober 1957 als Heribert mit gerade einmal 37 Jahren verstarb. Ein weiterer schwerer Schlag folgte zwei Jahre später, mit dem Tod von Großvater Gregor.

Frauen stemmen das Gasthaus Mit wahrer Frauenpower betrieben Maria Kaißer und ihre

nomiebetrieb weiter. Neben all der Arbeit, galt es noch, die vier Kinder aufzuziehen, die schon von klein auf mitarbeiteten und mithalfen. Mit dem Tod ihrer Großmutter Maria 1969 stellte sich die Frage der Nachfolge. Schnell stand fest, alle vier Kinder übernehmen das Erbe, in dritter Generation gemeinsam. Im September 2018 hat die vierte

Generation den Familienbetrieb übernommen. Gregor und Christian haben die Aufgabe übernommen, den Gasthof auch in der schnellen Zeit des Wandels weiterzuführen und den Gästen einen entschleunigenden und gemütlichen Aufenthalt zu bieten. Beide werden von ihren Familien und der Vorgängergeneration tatkräftig unterstützt.

Erfahrung in Hotel und Küche Während Gregor eine Ausbildung zum Hotelfachmann, mit Managementqualifikation absolvierte, ließ sich Christian nach seiner Kochausbildung in der „Sternegastronomie“ schulen und sammelte reichlich wertvol-

le Erfahrung in verschiedenen Betrieben, die er mit nach Straßdorf brachte. Alle Generationen sind sich einig: „Die vielen Stammgäste, die unser Haus 100 Jahre lang getragen und begleitet haben, sind ein großes Pfund“. Vier Tage dauern die Feierlichkeiten zum Jubiläum, dabei haben sich die Inhaberfamilien ein buntes und fröhliches Programm mit Köstlichkeiten für Gaumen, Augen und Ohren einfallen lassen. Während der gesamten Feierlichkeiten gibt es keine Parkmöglichkeiten beim Gasthof. Parkplätze sind bei der Römerhalle ausgewiesen. aro

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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger

100 Jahre Krone Straßdorf

Restaurant und Hotel

Maria und Gregor Kaißer begründeten die Tradition des Gasthaus Krone im Jahr 1919. Foto: privat

So sah die Gaststube der Krone einst aus – eingerichtet auf der Höhe der Zeit. Foto: privat

Das Team der Krone vor einigen Jahrzehnten, mit mehreren Generationen der Familie Kaißer. Foto: privat

Die Krone in Straßdorf im Wandel der Zeit

Schwäbisch

Gmünd-Straßdorf.

100 Jahre sind an der Traditionsgaststätte nicht spurlos vorbei gegangen. Das Haus wurde stets den Bedürfnissen der Gäste angepasst. Ein bedeutender Schritt war, als 1950 der Saal im ersten Stock der Krone zu Fremdenzimmern ausgebaut wurde. Flie-

ßend warmes und kaltes Wasser sowie Zentralheizung auf den Zimmern war für diese Zeit etwas Besonderes. In den 60er Jahren boomte die Nachfrage nach gepflegten Gästezimmern, sodass 1963 das zweite Obergeschoss zu modernen Gastzimmern ausgebaut

wurde. Ein großer Umbau erfolgte 1972, die Scheune und der Stall mussten für moderne Fremdenzimmer mit Dusche und WC weichen. Die Landwirtschaft wurde aufgegeben, der Hotelbetrieb mehr und mehr erweitert. 1986 stand ganz im Zeichen der „Altbausanierung“. Die Gasträu-

me wurden renoviert, dabei legten die Besitzer viel Wert darauf, den familiären Flair „wie zu Omas Zeiten“ zu erhalten. Das komplette Gebäude wurde regelrecht ausgehöhlt, die Zimmereinteilung wurde geändert und alle Fremdenzimmer mit Dusche, WC, Fernseher und Telefon aus-

gestattet. Eine legendäre Sektbar kam und ging, genauso wie eine Sauna und ein Fitnessraum. Die Modernisierungen und Erneuerungen enden in der Krone nicht bei den Räumlichkeiten, auch durch die Küche weht ein frischer Wind, Christian Mack und sein geschultes Team bieten

neben den traditionellen Gerichten gerne auch eine feinere, leichte Küche an. Der Ausbildungsbetrieb legt dabei sein Augenmerk nicht nur auf die Verwendung frischer und regionaler Waren, sondern auch auf die ganzheitliche Verwertung eines Produktes. aro

Das Team der Krone heute – ebenfalls mit mehreren Generationen der Familie Kaißer. Foto: Siegfried Schenk

Christian Mack (links) und Gregor Kaiser sind heute die Chefs in Küche und Hotelbetrieb. Foto: Siegfried Schenk

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Lokales

Mittwoch, 10. Juli 2019

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Viele Gedanken – ein Weg! Sieben neue Wanderstationen bis zum Kloster Lorch „Viele Gedanken. Ein Weg.“ So heißt der neue „Wanderweg“ in Lorch, der vom Kloster herab führt zur Stadtkirche durch kleine Gassen oder durch schattige Aufstiege zum Klosterareal führt. Am vergangenen Donnerstag fand die offizielle Erstbegehung statt. Lorch. Sieben Stelen laden zum Nachdenken und Entschleunigen ein. Ein ausgeschilderter Weg führt zu den Stationen, die durch Bibeltexte anregen, in Gedanken zu verweilen. Die erste Station an der Stadtkirche lädt auch zum Gang durchs neue Labyrinth im evangelischen Kirchgarten ein. Station zwei ist beim Bäderbrunnen, die dritte Station an der katholischen Kirche St. Konrad. Am Bahnhof Stele vier, die mit Psalm 121,8: „Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst von nun an bis

in Ewigkeit“ die Reisenden begleitet. Dann geht’s zum Klosteraufstieg durch den Wald. Station fünf ist der Benedikt-Stein: „Der Stein, den die Bauleute verwarfen, ist zum Eckstein geworden“ (Psalm 118,22), heißt es da. Stele sechs steht beim Eingang des Klosters und die siebte Station in der Klosterkirche: „Ich bin das Licht der Welt“, Psalm 8,12. Die Strecke ist knapp zwei Kilometer lang mit einer Steigung von 50 Höhenmetern. Die Idee zu diesem Andachts-Weg wurde vor vier Jahren geboren. In den jährlichen gemeinsamen ökumenischen Sitzungen des Kirchengemeinderats nahm sie immer stärker Form an. Sehr konkret gingen Planung und Umsetzung voran, als Jürgen H. Konrad dazu kam. Der Bauingenieur aus Creglingen, dessen Büro sich mit Hochbau beschäftigt,

Ein neuer Wanderweg mit dem Titel „Viele Gedanken – ein Weg“ führt jetzt durch Lorch. Foto: Hientzsch nimmt immer wieder gerne Designprojekte an. „Das ist für mich das Andere zum Alltagsgeschäft.“ Er hat die sieben Stelen aus Corten-Stahl entworfen, in die alle der Verlauf des Weges und die Nummer der Station per Laser ausgeschnit-

ten wurden. Jede Stele ein Einzelstück, denn der Standort ist stets als größeres Loch eingeschnitten. Die Texte der Psalmen sind auf Plexiglasscheiben aufgebracht. Ein schöner Effekt, wenn die Sonne scheint und die Buchstaben Schatten werfen.

Neigt man den Kopf in unterschiedliche Winkel, kann man Regenbogenfarben entdecken, die die Schnittkanten des Plexiglases auf die weißen Buchstaben zaubern. „Dank für den Mut, das mitten in der Stadt zu machen!“, erklärte Pfarrer Christof Messerschmidt in seiner Ansprache. Es wurden schon abfällige Bemerkungen über die „Schrottstelen“ laut. Aber, wie Conrad erläuterte, braucht der verwendete Corten-Stahl die Patina, die mancher als Rost bezeichnet, als Oberflächenschutz. Also kein Zeichen von minderer Qualität oder Verfall, im Gegenteil. Das Projekt hatte viele Förderer. „Sonst hätten wir es nicht realisieren können!“, sagte Pfarrer Messerschmidt. Neben anderen Sponsoren waren „Die staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ und die Stadt Lorch sowie die evangelischen und katholische Kirchgemeinden beteiligt. Aber auch manch einer hat „seine“ Stele finanziert. gkg

Ingrid Banzhaf verabschiedet Waldstetten-Wißgoldingen. Nach 17 Jahren als Ortsvorsteherin ist Ingrid Banzhaf jetzt verabschiedet worden. In seiner Laudatio erinnerte Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold an die gemeinsame Zeit, die von „Respekt, Vertrauen und Wertschätzung“ geprägt war. Die gemeinsame Arbeit habe immer im Schulterschluss stattgefunden. 17 Jahre lang sei Banzhaf eine „integrative“ Ortsvorsteherin gewesen und habe den Ort „vereint und geprägt“. Mit Banzhaf gehe eine „liebenswürdige, bodenständige Person“ von Bord, deren Handeln stets von „Weitsicht und Fingerspitzengefühl“ geprägt gewesen sei. Als leidenschaftliche Pädagogin habe Banzhaf immer ein großes Herz für Kinder gehabt. aro

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Tipps zur Berufswahl

Infomationen für Schulabgänger, die auf Ausbildungsplatzsuche sind

Top qualifiziert

Umicore Galvanotechnik Der Spezialist für Oberflächenveredelung bildet in Schwäbisch Gmünd Fachkräfte in vielen Bereichen aus.

D

ie Umicore Galvanotechnik GmbH ist ein weltweit führender Hersteller von Elektrolyten und Anoden zur Veredlung von Oberflächen. Als langjähriger Ausbildungsbetrieb bietet sie in Schwäbisch Gmünd gewerbliche und kaufmännische Ausbildungsberufe an. Durch das eigene Weiterbildungsprogramm werden die Auszubildende zu hoch qualifizierten Fachkräften. Dabei legt die Umicore Galvanotechnik GmbH höchsten Wert auf Sicherheit und Gesundheit. Neben unserem individuellen Weiterbildungsprogramm, wie zum Beispiel Sprach- und IT Kurse, erwartet die Auszubildenden viele weitere Vorteile: attraktive Vergütung, Sonderzahlungen und betriebliche Altersvorsorge, Azubi- und Firmenausflüge, kostenfreies Mittagessen und vieles mehr.

Roman Knaus, Oberflächenbeschichter, 3. Lehrjahr Bereits in der Schulzeit faszinierten mich die Naturwissenschaften. Deshalb habe ich mich für eine Ausbildung zum Oberflächenbeschichter entschieden. Hier Roman Knaus sind Chemie

Die Auszubildenden der Umicore Galvanotechnik GmbH sind begeistert von Job und Ausbildung. Foto: Umicore Galvanotechnik

und Elektrotechnik auf spannende Weise miteinander verknüpft. Meine Aufgabengebiete sind abwechslungsreich und fördern meine Kreativität. Die Technologie entwickelt sich stetig weiter, das macht es für mich so interessant. Es ist toll, an Lösungen mitwirken zu dürfen und an diesen Herausforderungen beteiligt zu sein. Außerdem bietet mir meine Ausbildung viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und sehr gute Aufstiegschancen.

Anika Sommer, Industriekauffrau, 3. Lehrjahr Ich mache die Ausbildung zur Industriekauffrau, weil sie ein vielseitiges Aufgabengebiet um-

fasst und mir gute Perspektiven für die Zukunft bietet. Durch das große Weiterbildungsangebot bei Umicore Galvanotechnik GmbH konnte ich mich bereits während meiner Ausbildung weiterentwickeln. Nach meiner AusbilAnika Sommer dung werde ich in dem Bereich Vertrieb International beginnen und freue mich schon sehr auf diese Herausforderung. Mehr Informationen zur Umicore Galvanotechnik unter www.umicore.de sowie auf Facebook und Instagram.

Handwerk hält Abiturientenquote Ausbildung Interesse von Abiturienten ist ungebrochen.

T

rotz sinkender Schülerzahlen und gleichbleibenden Drang zu den Hochschulen haben sich 1176 junge Menschen mit Stand Ende Mai 2019 für eine Lehrstelle im Gebiet der Handwerkskammer Ulm eingetragen – darunter rund 180 Abiturienten, wie auch schon im Jahr zuvor. „Fürs Handwerk braucht man Händchen und Köpfchen. Das haben inzwischen auch viele Abiturienten bemerkt. Wir gehen bewusst in die Gymnasien und zeigen, was bei uns geht. Wir brauchen auch die Besten für Führungsaufgaben und Betriebsübernahmen. Gerade hier sind die Chancen für Abiturienten gut“, so Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Das Handwerk biete den jungen Menschen anspruchsvolle Berufe, sichere Arbeitsplätze und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Nachwuchswerbung der Handwerkskammer setze hier an und gewinne die Zielgruppe mit zunehmendem Erfolg. Für Abiturienten besteht zudem die Möglichkeit, bei guten Leistungen die Ausbildungszeit zu verkürzen.

Interesse ungebrochen hoch „Das Interesse der jungen Menschen ist ungebrochen auf gleichbleibend hohem Niveau. Wir wollen diesen Weg weiter gehen und noch mehr Jugendliche erreichen. Das Handwerk wächst und braucht engagierte Fachkräfte. Es ist noch nicht zu spät, um auf die Betriebe zuzuge-

Eine Ausbildung im Handwerk ist auch für Abiturienten ein guter Berufseinstieg. Foto: Fotlia.de/Karin & Uwe Annas

hen für eine Ausbildungsstelle“, so Mehlich. Junge Menschen, die noch einen Ausbildungsplatz im Handwerk suchen, können sich auch online im Lehrstellenradar der Handwerkskammer Ulm über freie Ausbildungsplätze in ihrer

Nähe informieren: www.lehrstellen-radar.de. Bei Fragen zum Thema Ausbildung im Handwerk helfen die Ausbildungsberater der Handwerkskammer Ulm gerne weiter unter Telefon: 0731/ 1425-6221. HWK Ulm

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Tipps zur Berufswahl

Infomationen für Schulabgänger, die auf Ausbildungsplatzsuche sind

Alles für eine gute Ausbildung

Mössner Der Hersteller von Sondermaschinen bietet nicht nur Auszubildenden hervorragende Möglichkeiten. Auf die Hard- und Software wird von technischen Schulen auch in der Ausbildung von Technikern gerne zurückgegriffen.

I

m Rahmen der Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker absolvieren diese in ihrem Abschlussjahr eine praktische Arbeit in einem Unternehmen. Neun angehende Techniker aus der Technischen Schule Aalen, der Wilhelm-Maybach-Schule in Stuttgart, sowie der Technischen Schule Heidenheim führten diese beim Sondermaschinenbauer Mössner durch. Um an ihrer Abschlussarbeit zu arbeiten trafen sich die neun Techniker einmal in der Woche bei Mössner in Eschach. Hier stehen ihnen Arbeitsplätze, die erforderliche Hardware sowie Konstruktions- und Programmiersoftware zur Verfügung. Die Technikerarbeiten gliederten sich in die Themenbereiche Industrie 4.0, Robotik, Separationstechnik und dem ergonomischen Wechsel von Sägebändern. Das Thema I4.0 beschäftigte drei angehende Techniker aus dem Fachbereich Elektrotechnik. Hierbei wurde ein Spindelprüfstand bei Mössner hinsichtlich Industrie 4.0 befähigt.

Mössner produziert für seine Sondermaschinen eigene Spindeln für das Entgraten, Trennen und Bohren von Gussteilen. Der Prüfvorgang einer Spindel erfolgt automatisiert und dauert einen Tag. Zur Verbesserung der Transparenz des Prüfvorgangs und der automatisierten Protokollierung wurde ein sogenannter Edge PC eingebaut. Der Edge PC erfasst alle relevanten Daten des Prüfstandes und visualisiert diese auf einem sogenannten Dashboard. Dieses kann im Unternehmen an Desktop PCs oder an mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablett aufgerufen werden. Im Themenbereich Robotik arbeiteten zwei Techniker des Bereiches Maschinentechnik. Ihre Aufgabe bestand darin einen mittels eines Industrieroboters Freiformen zu Fräsen. Hierfür wurde eine Aufnahme konstruiert, welche das Anbringen einer Bearbeitungsspindel an der sechsten Achse des Roboters ermöglicht. Zudem wurde eine Absaugung eingebaut die anfallende Späne während des Fräs-

prozesses absaugt. Mithilfe einer Software für Computer-aided manufacturing- wurden die erforderlichen Fräsbahnen des Roboters erzeugt. Teilprozess im Bereich der Gießereitechnik dar. Während der Produktion von Gussteilen vermischen sich teilweise Formsand mit Aluminiumspäne sowie abgetrennten Speißer und Angusssystemen. Um das Aluminium dem Materialkreislauf wieder zuführen zu können muss dieses vom Formsand separiert werden. Dieser Aufgabe stellten sich drei Techniker aus dem Bereich Maschinentechnik und erarbeiteten das Konzept für eine Separieranlage. Dieses Konzept wurde durch verschiedenste Versuche abgesichert und Taktzeiten sowie die Kosten für eine solche Maschine berechnet. Der Wechsel von Sägebändern an großen Bandsägemaschinen erfordert den Einsatz von Leitern und einer Absturzsicherung. Um einen Wechsel schneller durchführen zu können und einen Verzicht von Leitern zu erreichen entwickelte ein

Angehende Techniker, unter anderem von der Technischen Schule Aalen, arbeiteten gemeinsam bei Mössner an ihrer Abschlussarbeit. Foto: Mössner

Techniker aus dem Bereich Maschinentechnik eine Wechselvorrichtung für Sägebänder. Dies ermöglicht dem Werker an

der Anlage schnell und vom Podest der Maschine aus den Wechsel eines Sägebandes durzuführen. Hierdurch wird ein er-

gonomischer Arbeitsplatz geschaffen und die Gefahr bei einem abrutschen von der Leiter vermieden.

Orientierung auf dem Weg in die Berufswelt

Auszubildende gesucht

Ausbildung Nach der Schule ist vor der Arbeit: Nicht jeder weiß von Anfang an, was einem wirklich liegt.Deshalb ist es wichtig, Orientierung im Dickicht der Berufswelt zu finden.

Arbeitsmarkt Es gibt im Ostalbkreis mehr freie Ausbildungsstellen als Bewerber.

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ilfe, was soll ich bloß werden? Spätestens im letzten Schuljahr steht sie für viele Jugendliche an: Die Entscheidung, wo es beruflich einmal hingehen soll. Es ist ganz schön knifflig, auf diese Frage eine Antwort zu finden. Und nicht jeder weiß von Anfang an, was einem wirklich liegt. Deshalb heißt es erst mal: Orientierung finden. Nur wer sich wirklich im Klaren darüber ist, was er später einmal werden möchte, kann sich voll und ganz auf seine Bewerbung konzentrieren. Doch bis es zu dieser kommen kann, ist es für einen Großteil junger Menschen noch ein weiter Weg.

Finde deine Stärken heraus Hier gilt es, sich auf seine ganz persönlichen Stärken und vor allem Interessen zu fokussieren – und diese dafür zu nutzen, die richtige Abzweigung für einen

Den passenden Beruf findet aber nur, wer sich vorher gut informiert und beraten lässt. Foto: fotolia

ausfindig zu machen. Unsere Tipps und Tricks machen es denen leichter, die inmitten eines Dschungels aus verschiedensten Berufssparten eine Lichtung finden und später keine böse Überraschung erleben wollen. Nämlich dann, wenn der Berufspfad nun so gar nicht zu einem passt –

doch keine Panik, selbst dann ist noch nicht Hopfen und Malz verloren. Die berufliche Laufbahn lässt sich auch ändern.

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profi ist oder beim Babysitten gemerkt hat, dass ihm der Umgang mit Kindern am meisten Spaß macht, der hat zumindest schon einmal einen ersten Ansatzpunkt. Allgemein können eure Hobbys schon einmal einen ersten Ansatzpunkt liefern, wohin die berufliche Richtung gehen könnte. Die große Mehrheit allerdings muss zunächst einmal auf das Unbekannte einlassen. In schul-internen Maßnahmen wie etwa BORS oder BOGY haben Schüler die Möglichkeit, durch ein Praktikum in eine Sparte hinein zu schnuppern. Auch nach dem Abschluss bleibt diese Möglichkeit natürlich offen – einfach bei dem favorisierten Betrieb anrufen, sich mit dem Verantwortlichen für Praktika verbinden lassen und diesen fragen, ob man kommen darf. So schindet man gleichzeitig Eindruck und zeigt seinen Willen. pm

I

n Ostwürttemberg sank die Zahl der arbeitslos Gemeldeten im Juni um 60 auf 7.290 Personen. Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent. Die Entwicklung verlief damit positiver als im Land. Hier reduzierte sie sich um 0,6 Prozent. Auf dem Ausbildungsmarkt setzt sich die Entwicklung der letzten Jahre mit steigender Dynamik fort. 4.088 Ausbildungsstellen wurden der Berufsberatung bis Ende Juni gemeldet. Das sind 369 Ausbildungsplätze oder 9,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Betriebe der Region unterstreichen damit weiterhin ihre sehr hohe Ausbildungsbereitschaft. Demgegenüber haben sich 2.584 Bewerber um einen Ausbildungsplatz gemeldet. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Rückgang um 154 Bewerbern oder 5,6 Prozent. Auf jeden Bewerber kommen im

Agenturbezirk – wie im Vormonat – rechnerisch 1,6 zu besetzende Ausbildungsstellen. Elmar Zillert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Aalen, erläutert, „dass die sinkenden Bewerberzahlen bei steigender Nachfrage an Nachwuchskräften dazu führen, dass sich der Fachkräftemangel weiter verschärft und die Wirtschaftsleistung in unserer Region dadurch nachteilig beeinflusst wird.“ Man kenne den Wert und den langfristigen Nutzen qualifizierter Ausbildungen und versuchen, den Rückgang bei den Bewerberzahlen durch individuelle kompetente Informations- und Beratungsgespräche umzukehren. Denn, so schließt Elmar Zillert, „die Betriebe in Ostwürttemberg brauchen dringend mehr Auszubildende, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können.“ pm


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Tipps zur Berufswahl

Infomationen für Schulabgänger, die auf Ausbildungsplatzsuche sind Der Weg zum Traumjob

> Im Begriff „Bewerbung“ steckt nicht umsonst das Wort „Werbung“ drin – denn in euren Unterlagen wollt ihr auf euch Aufmerksam machen und euch positiv hervorheben. Im Internet gibt es zahllose Musterformulare für das Anschreiben und den Lebenslauf. Baut euch aus diesen Mustern ein Format zusammen, dass euch gefällt und das ihr immer wieder verwendet. Dann müsst ihr nicht bei jeder Bewerbung von vorne anfangen.

Nicht schludern Bestimmte Formalien müssen eingehalten werden. Die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen spielt eine große Rolle. Denn es kommt nicht nur auf die „inneren Werte“ an, also den Inhalt, sondern auch wie ihr die Infos präsentiert. Denn formale Fehler erwecken oft den Eindruck, dass ihr euch mit den Unterlagen nicht sonderlich viel Mühe gegeben und ein bisschen geschludert habt – es lohnt sich also, hier ein bisschen mehr Zeit zu investieren und auf die Gestaltungsregeln zu achten. Wer Hilfe bei der Erstellung seiner Bewerbungsunterlagen benötigt, kann sich an die Agentur für Arbeit wenden. Dort werden vor allem in den Ferien Kurse wie Bewerbungstrainings angeboten. Termin mit Berufsberatern Außerdem kann man einen Termin mit einem Berufsberater vereinbaren. Der ließt sich eure Bewerbungsunterlagen durch und versucht sie mit euch zu verbessern. Er kann auch helfen eure Stärken besser zu präsentieren. Lasst auf jeden Fall Eltern oder Freunde einen Blick auf eure Bewerbungsunterlagen werfen, bevor ihr sie losschickt – denn wenn man lange an seinem Anschreiben gefeilt hat, übersieht man leicht und schnell kleine Fehler.

Ausbildungsbotschafter

Kliniken Ostalb Die Kliniken Ostalb beschäftigen an Ihren drei Klinikstandorten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd über 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon sind aktuell circa 250 Auszubildende.

A

usbildungsbotschafter – was ist das? Eine wichtige Aufgabe in der Ausbildung an den Kliniken Ostalb spielen die sogenannten Ausbildungsbotschafter, die seit Jahren erfolgreich als Vertreter der Kliniken in vielen Schulen des Ostalbkreises unterwegs sind und über Ihre Ausbildung berichten. Viele Jugendliche verlassen die Schule ohne einen konkreten Berufswunsch. Die fehlende Kenntnis darüber, dass eine Ausbildung aussichtsreiche Perspektiven eröffnet, führt dazu, dass sie sich für Lernangebote in weiterführenden Schulen entscheiden. Um dieser Entwicklung sinnvoll begegnen zu können, wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Initiative der Ausbildungsbotschafter ins Leben gerufen.

Aufgaben und Voraussetzungen Auch die Pflegeschulen der Kliniken Ostalb setzen bei der Bewerberakquise auf Ausbildungsbotschafter. Die Vorstellung der Berufsausbildung in den Pflegeberufen beziehungsweise zur Operationstechnischen Assistenz (OTA) erfolgt meist in den Sekundarstufen allgemeinbildender Schulen. Wesentliche Aufgabe der Ausbildungsbotschafter ist es, die Berufsausbildung authentisch darzustellen und die Vorteile des Berufes hervorzuheben, sodass die Schüler*innen eine möglichst konkrete Vorstellung erhalten und sich deren Berufsspektrum erweitert. Zudem bekommen die Schüler*innen wertvolle Informationen über den Ablauf der Ausbildung, die erforderlichen Zugangsvoraussetzungen und den Bewerbungsvorgang. Um als Ausbildungsbotschafter eingesetzt zu werden, bedarf es einiger grundlegender Voraussetzungen. Hierzu gehören neben der Freude am Beruf auch kommunikative Fähigkeiten, um

Die Ausbildungsbotschafter der Kliniken Ostalb.

vor einer Klassengruppe souverän präsentieren zu können. Zudem zeichnet die Ausbildungsbotschafter ein hohes Maß an Begeisterungsfähigkeit, Authentizität und Motivation aus.

Iordana Botosaki (Schwäbisch Gmünd Kurs 17-20) Ich habe mich dazu entschlossen Ausbildungsbotschafterin zu werden, da mir aufgefallen ist, dass viele junge Leute ein abschreckendes und verzerrtes Bild von meinem Berufsfeld „Gesundheits- und Krankenpflegerin“ haben. Nicht selten höre ich Kommentare wie: „Als Gesundheits- und Krankenpflegerin wäscht man den ganzen Tag nur alte Leute“ oder „Man spielt Kellner für kranke Patienten“. Deshalb ist es mir wichtig mit jungen Menschen in Kontakt zu treten, um meine Erfahrungen und auch die vielen positiven Aspekte des Berufs zu teilen. Was viele nicht wissen, ist, dass man vor allem bereits in der Ausbildung neben einer überdurchschnittlich, relativ hohen Vergütung, auch eine Menge Verantwortung übernimmt. Da-

durch tritt nie Langeweile auf. Hinter jedem Tag und neuen Patienten verbirgt sich eine kleine Geschichte und Herausforderung, die den Berufsalltag sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet. Wer glaubt, dass nach der Ausbildung damit Schluss ist, mag sich irren – denn neben einem großen Spektrum an Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, ist auch ein berufsbegleitendes Studium möglich. Als Ausbildungsbotschafterin fällt mir auf, dass trotz der ganzen Klischees, gerade Abschlussklassen mit großem Interesse einige Fragen zu meinem Berufsfeld haben. Ich bin überzeugt, dass dieses Näherbringen des Berufes, für viele Schüler eine wertvolle und realitätsnahe Orientierungshilfe ist. Deshalb bereitet mir diese Aufgabe viel Freude!

Foto: A. Franzmann

ren? Deswegen war ich vor kurzem als Ausbildungsbotschafterin zu Besuch an der SchillerSchule in Heubach. Ich selber bin dort auf die Schule gegangen und habe danach den Realschulabschluss gemacht. Jetzt bin ich in der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im 1. Lehrjahr. Bei meinem Besuch habe ich die Schüler*innen vom Bewerbungsverfahren über die Lerninhalte bis hin zu Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten informiert. Die Begeisterung vieler Schüler*innen für die Ausbildung zeigte sich an den vielen

Fragen, die sie im Anschluss stellten. Kontakt Ostalb-Klinikum Aalen Schulleitung Bettina Seidel, E-Mail: bettina.seidel@kliniken-ostalb.de St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Schulleitung Joana Ruf, E-Mail: joana.ruf@kliniken-ostalb.de Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Schulleitung Ulrike Schleich (M.A.) E-Mail: ulrike.schleich@kliniken-ostalb.de

Jia Lei Wang (Schwäbisch Gmünd Kurs 18-21) Viele Jugendliche wissen nicht, was sie nach der Schule machen wollen – eine Ausbildung oder Abitur und anschließend studie-

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Wir sind ein weltweit führender Hersteller von Produkten zur Veredelung von Oberflächen. Ob bei der Fertigung von Schmuck, Automobilen oder modernster Kommunikationstechnik – von Schwäbisch Gmünd aus ermöglichen wir unseren Kunden, Ihre Werkstoffe funktional und optisch an den Stand der Technik und aktuellen Trends anzupassen. Erwarten können Sie neben modernen Räumlichkeiten, Equipment auf dem neusten Stand und einer attraktiven Vergütung vor allem eins: Unterstützung von erfahrenen Ausbildern. So können Sie reale Projekte auf höchstem Niveau in jedem unserer vier Ausbildungsberufen umsetzen. Und da kommen Sie ins Spiel! Was wollen Sie bewegen?

Wir suchen für 2020 Auszubildende als... Chemikant (m/w/d) Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) Oberflächenbeschichter (m/w/d) Industriekaufmann (m/w/d) Ihre Bewerbung und offene Fragen richten Sie an: Umicore Galvanotechnik GmbH Personalabteilung, z. Hd.: Herrn Steffen Barth Klarenbergstraße 53–79, 73525 Schwäbisch Gmünd Telefon 0 71 71 / 607 - 291 bewerbung.galvanotechnik@eu.umicore.com


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Tipps zur Berufswahl

Infomationen für Schulabgänger, die auf Ausbildungsplatzsuche sind

Visuelle Zeichen

Kolping Berufskolleg In einer dreijährigen Ausbildung kann am Kolping Berufskolleg der Beruf Grafik-Designer/in erlernt werden.

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nhalte und Sachverhalte für andere sichtbar zu machen, zu verbildlichen, ist das zentrale Anliegen von Grafik-Designer/innen und ihrer Auftraggeber/innen. Unsere Buchstaben zum Beispiel bilden die Laute ab, die wir sprechen. Die Abbildungen, die Grafik-Designer/innen verwenden, sind sichtbare Zeichen für etwas, das wir mitteilen wollen. Neben der Sprache, Klängen und spürbaren Zeichen dienen die sichtbaren Zeichen dazu, dass Menschen untereinander kommunizieren können. Deswegen können wir den Arbeitsbereich des Grafik-Designs auch visuelle Kommunikation nennen. Visuelle Zeichen zu entwickeln, ist unsere Aufgabe, wenn wir grafisch gestalten. Unsere wichtigsten Mittel sind die Schrift, gezeichnete und fotografierte Bilder, Grafiken, schematische Darstellungen, Schaubilder, bewegte Bilder im Film und Computeranimationen.

Staatlich geprüfte Grafik-Designer Die dreijährige Ausbildung am Berufskolleg für Grafik-Design zum staatlich geprüften GrafikDesigner und zur staatlich geprüften Grafik-Designerin vermittelt Fähigkeiten, deren Schwerpunkt im gestalterischkreativen Bereich der visuellen Kommunikation liegen. Zeichen funktionieren, wenn sie verständlich sind. Verschiedene Zeichen lassen sich zu umfangreichen Gestaltungsergebnissen zusammenfügen. GrafikDesigner/innen konzipieren, entwerfen und gestalten Logos, Wort- und Bildzeichen, Erscheinungsbilder für Firmen und Institutionen, Bücher, Zeitschriften, Broschüren, Kataloge, Anzeigen, Plakate, Flyer, Ausstellungen zum Beispiel in Museen, Datengrafiken, Schilder, Beschriftungen, Leit- und Orientierungssysteme, Informationstafeln, Messestände, Websites,

Gmünd ist seit Mai 2014 staatlich anerkannt. In seiner Lehre bezieht es sich ausdrücklich positiv auf die Gestaltungsauffassung der funktionalistischen Moderne. Unter dem Motto „zurück nach vorn“ knüpfen die Dozent/ innen bewusst an eine moderne, das heißt fortschrittlich avantgardistische Gestaltungstradition an. In drei Jahren Vollzeitunterricht werden– ausgehend von den Grundlagen der Gestaltung – die Maßstäbe, die Grafik-Designer/innen für eine gute Gestaltung brauchen, systematisch vermittelt.

Besprechungssituation aus dem Unterricht bei Mira Olah am Kolping Berufskolleg für Grafik-Design. Foto: Tobias Stiefel

grafische Benutzeroberflächen, Computeranimationen, letztlich alles, was gedruckt oder auf andere Weise massenhaft vervielfältigt oder veröffentlicht wird.

Berufskolleg für die Fachhochschulreife Nach dem erfolgreichen Abschluss des Berufskollegs können die Absolvent/innen sowohl in Büros für Gestaltung, in Grafik-Design-Ateliers, in Werbeagenturen, Agenturen für Kommunikationsdesign und Multimedia-Studios wie auch in Werbeabteilungen der Industrie und in Verlagen arbeiten. Durch frei-

willigen Zusatzunterricht, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr, kann am Berufskolleg die Fachhochschulreife erworben werden. Staatlich geprüfte Grafik-Designer/innen können sich ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend weiterbilden oder spezialisieren, im Beruf oder durch ein Studium zum Beispiel an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.

Fortschrittlich avantgardistische Gestaltungstradition Das Kolping Berufskolleg für Grafik-Design in Schwäbisch

Aufnahmevoraussetzungen Wer das Berufskolleg für GrafikDesign besuchen will, braucht die Mittlere Reife, einen gleichwertigen Abschluss oder die erfolgreich beendete Klasse 9 eines G8-Gymnasiums. Außerdem ist eine überdurchschnittliche gestalterische Begabung beziehungsweise Eignung erforderlich. Diese weisen die Bewerber/ innen durch die Präsentation ihrer Vorkenntnisse in einer Mappe mit von ihnen gestalteten Arbeiten und in einer praktischen Aufnahmeprüfung nach. Vor der Prüfung können die Bewerber/innen an einem Vorbereitungskurs teilnehmen. Außerdem stehen die Dozent/innen des Berufskollegs Interessent/innen nach telefonischer Terminabsprache zur Beurteilung der erforderlichen Arbeitsproben in der Bewerbungsmappe im Vorfeld der Prüfung kostenlos und unverbindlich zur Verfügung. Auch für das im September beginnende Schuljahr 2019/20 sind am Kolping Berufskolleg für Grafik-Design noch Ausbildungsplätze frei. Informationen: Kolping Berufskolleg für Grafik-Design Schwäbisch Gmünd, Universitätspark 6, 73525 Schwäbisch Gmünd, Telefon: 07171/9226700, E-Mail: bkgdgd@kbw-gruppe.de, www.bkgdgd.de

Jetzt Bewerben! für Her bst 202 0

MITDENKEN. MITGESTALTEN. MITVERANTWORTEN. Arbeiten in der SDZ-Mediengruppe

WErde ein SDZ. young Hero

Als eigenständiges Familienunternehmen sind wir in der Region Ostwürttemberg zu Hause. Täglich versorgen wir mit unseren Tageszeitungen Schwäbische Post und Gmünder Tagespost, den Wochenzeitungen Wochenpost und Gmünder Anzeiger, der Wirtschaftszeitung Wirtschaft Regional sowie den Veranstaltungsmagazinen XAVER und SOKOMAG mehr als 150.000 Leser mit aktuellen lokalen Nachrichten. Doch SDZ. Druck und Medien ist mehr als nur ein Zeitungsverlag. Zur Unternehmensgruppe gehört die crossmediale Vermarktungsgesellschaft Media Service Ostalb, der Corporate Publishing Verlag Medienwerkstatt Ostalb, der Brief-Zustelldienst Ostalb Mail, der IT-Dienstleister SDZeCOM, das Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb, der Messeveranstalter SDZ.Events, die Werbeagentur younik, das Theiss & Binkowski Rechenzentrum und der SchwäPo-Shop. Als modernes Medienunternehmen entwickeln wir kontinuierlich neue innovative Dienstleistungen und erweitern unser Portfolio im Bereich der digitalen Medien. Dafür sind wir auf der Suche nach tatkräftigen Talenten und Querdenkern, die gemeinsam mit uns in eine erfolgreiche Zukunft starten wollen. SDZ. Druck und Medien beschäftigt über 300 Mitarbeiter an den Standorten Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen.

Au sbil dungsberuf e

Fachinformatiker (m/w/d) • Anwendungsentwicklung • Systemintegration

Das E-Handwerk: Eine Ausbildung für die Zukunft Elektrohandwerk Elektromobilität ist ein Thema der Zukunft. Auszubildende im Elektrohandwerk sind jetzt schon bei der Umsetzung mittendrin.

D

ie Ausbildung im E-Handwerk ist sehr beliebt, wie die aktuellen Ausbildungszahlen zeigen. Es ist eine Ausbildung mit Zukunftsthemen: „Von der Installation einer Ladesäule für ein Elektrofahrzeug über das Vernetzen von smarter Technik in einem Gebäude bis hin zum digitalen Einbruchschutz – unsere Auszubildende dürfen jeden Tag mit aktueller Technik und Zukunftstrends arbeiten wie auch elektronische Basisarbeiten erledigen. Da wird es niemandem langweilig“, erklärt Alexander Hamler, Obermeister der Elektro-Innung Schwäbisch Gmünd. Aufgrund einer Studie sei bekannt, berichtet Alexander Hamler, dass mehr als die Hälfte der Gebäude älter als 50 Jahre alt seien und demnach den heutigen Anforderungen angepasst werden müssen. „Auch in diesem Bereich können uns die Auszubildenden tatkräftig unterstützen. Vom Hausanschluss bis hin zur energiesparenden Beleuchtung und Smart-Home-Lösungen. Die Ausbildung im E-Handwerk ist sehr breit gefächert und führt in eine sichere berufliche Zukunft“, ist sich Hamler sicher.

Beliebte Ausbildung Der Elektroniker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik gehört zu den beliebtesten Ausbildungsberufen im Handwerk. Nach Zahlen des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg haben die E-Handwerksbetriebe im Land das fünfte Jahr in Folge mehr Ausbildungsverträge als im jeweiligen Vorjahr abgeschlossen. Sieben verschiedene Berufe bieten interessante und höchst abwechslungsreiche Ausbildungsplätze. Zur Auswahl stehen Elektroniker in den vier

Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik, Informationsund Kommunikationstechnik, Automatisierungstechnik sowie Maschinen und Antriebstechnik, Systemelektroniker und schließlich Informationselektroniker in den beiden Fachrichtungen Geräte- und Systemtechnik sowie Bürosystemtechnik. „Gerne können sich Schüler bei unseren Fachbetrieben oder bei uns in der Elektro-Innung über die Ausbildungsberufe informieren.“

Ohne Strom läuft nichts Vom Smartphone über den cleveren Kühlschrank bis hin zur Solartechnik – ohne Elektronik läuft heutzutage nichts mehr. Die Ausbildungsgänge in den elektro- und informationstechnischen Handwerken sind breit gefächert und abwechslungsreich. Für alle, die gerne individuell am PC, aber auch im Team arbeiten und sich für Antriebs-, Gebäudeoder Steuerungstechnik begeistern, ist das E-Handwerk eine gute Wahl. Zudem tragen E-Handwerker durch effiziente und automatisierte Lösungen viel zur Energieeinsparung und Digitalisierung bei. Vor allem aber sind in der modernen, vernetzten Welt von heute die Zukunftschancen glänzend. Derzeit suchen aufgrund der guten konjunkturellen Lage E-Handwerksbetriebe deutschlandweit kompetenten Fachkräftenachwuchs. Auf der Internetseite www.epowerlive.de zeigen Auszubildende des E-Handwerks in selbstgedrehten Video-Clips, an was sie gerade in ihrer Ausbildung arbeiten. Weitere Informationen zur Ausbildung im E-Handwerk und freien Stellen gibt es unter www.e-zubis.de oder bei der Elektro-Innung Schwäbisch Gmünd unter www.elektroinnung-gd.de pm

Grafik-Designer/in staatlich geprüft Qualifikation. Gesundheit. Training.

Ausbildungsplätze frei für 2019/2020 – individuelle Beratung und Aufnahmeprüfung schulische Berufsausbildung Infos: Christoph Preuschoff 07171 92267 00 und 0170 3429688 oder christoph.preuschoff@kbw-gruppe.de

Kolping Berufskolleg für Grafik-Design in Schwäbisch Gmünd

Mediengestalter Digital und Print (m/w/d) Kaufmann für Büromanagement (m/w/d)

Die Hochschule Aalen bietet zum September 2020 einen Ausbildungsplatz zum

Medienkaufmann Digital und Print (m/w/d)

Fachinformatiker - Systemintegration (m/w/d)

Duales Studium Bachelor of Arts (m/w/d) • BWL-Dienstleistungsmanagement, Schwerpunkt Media, Vertrieb und Kommunikation / BWL-Marketing Management • Onlinemedien • Mediendesign

Du arbeitest gerne im Team, bist motiviert und hast einen guten Realschulabschluss? Die Hochschule Aalen bietet Dir einen attraktiven Ausbildungsplatz mit flexibler Arbeitszeit. Ausbildungsvergütung, Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen richten sich nach den für das Land geltenden Tarifverträgen.

Duales Studium Bachelor of Science (m/w/d) • Wirtschaftsinformatik

Bist Du interessien? Dann freuen wir uns über Deine Bewerbung (Kennziffer 19-06-01) mit aussagefähigen Unterlagen bis zum 30.09.2019 über unser Online-Bewerbungsponal unter www.hs-aalen.de/stellen.

:-........... ·,r-:· Hochschule Aalen

Weit ere Info rma tion en zum Ausbildungs- und Studienangebot gibt es unter: www.sdz-medien.de oder /SDZ.YoungHeroes

Dann bewirb dich unter: SDZ Druck und Medien GmbH, Personalabteilung, Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen Telefon 0 73 61/5 94-6 88, ausbildung@sdz-medien.de

Interessiert?

Meinungs-Schaffer.


Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Stellenmarkt

Anzeiger

Stellenmarkt

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir kurzfristig eine/n:

Fachinformatiker/in (m/w)

Stadtverwaltung Sie stehen kurz vor dem Start Ihrer Berufslaufbahn und Sie suchen nach dem richtigen Beruf, der Ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten entspricht? Wir bieten eine vielseitige und qualifizierte Ausbildung und abwechslungsreiche Tätigkeiten in zahlreichen Ausbildungsberufen an.

Ausbildungsberufe 2020 (m/w/d) -

Verwaltungsfachangestellter (Fachrichtung Kommunalverwaltung) Bachelor of Arts - Public Management (Einführungspraktikum) Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste (Fachrichtung Bibliothek) Fachinformatiker (Fachrichtung Systemintegration) Fachkraft für Abwassertechnik Kraftfahrzeugmechatroniker (Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik) Straßenwärter Jugend- und Heimerzieher (Vor- und Anerkennungspraktikum) Erzieher (Anerkennungspraktikum oder praxisintegrierte Ausbildungsform) Haben Sie Fragen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an ausbildung@schwaebisch-gmuend.de. Bitte bewerben Sie sich online unter www.schwaebisch-gmuend.de. Bewerbungsschluss unserer Ausbildungsberufe (m/w/d): Erzieher Anerkennungspraktikum: 31.10.2019 Erzieher praxisintegrierte Ausbildungsform: 28.02.2020 Jugend- und Heimerzieher: 28.02.2020 Bewerbungsschluss übrige Berufe: 31.08.2019

TELENOT ist mit über 470 Mitarbeitern ein inhabergeführter deutscher Hersteller für elektronische Sicherheitstechnik. Modernste Produktionstechnologien in Verbindung mit einer enormen Fertigungstiefe am Standort Aalen garantieren Produkte auf höchstem Qualitätsniveau.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen

ELEKTROMONTEUR / TECHNIKER* zur Installation von BRANDMELDEANLAGEN *Bei uns zählt der Mensch, nicht das Geschlecht.

Ihre Aufgaben:

– gerne auch zum Anlernen – in Voll- oder Teilzeit bzw. 450-5-Basis.

Küchenhilfe

Sie erwartet bei uns: ein angenehmes Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeiten, keine Spätschichten. Übertarifliche, leistungsgerechte Entlohnung.

Metzgerei Martin Beck Urweg 12 • 73116 Wäschenbeuren Tel. + Fax: 0 71 72 / 18 85 00 E-Mail: metzgerei-beck@kabelbw.de

Wir stehen sicher auf “2 Beinen“ und arbeiten als innovative Unternehmen für die Automobilindustrie und deren Zulieferanten. Zur Verstärkung unserer Gruppe Einkauf besetzen wir folgende Stelle:

Ihre Qualifikation:

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an personal@telenot.de TELENOT ELECTRONIC GMBH Wiesentalstraße 60 73434 Aalen

Ihr Profil:

• Leitung des Einkaufs der Unternehmensgruppe mit Standorten Deutschland/Osteuropa • Koordination und Optimierung der Beschaffungsmärkte • Identifizierung, Realisierung und Überwachung von Kosten-/ Optimierungspotenzialen • Vorbereitung, Durchführung und Abschluss von Preis- und Vertragsverhandlungen sowie den dazugehörigen nachgelagerten Tätigkeiten

• Abgeschlossenes Studium oder vergleichbare Ausbildung mit Berufserfahrung • Mehrjährige Berufserfahrung im Einkauf • Ausgeprägtes Gespür für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge • Organisations- und Verhandlungsgeschick, Begeisterungsfähigkeit • Eigeninitiative, eigenverantwortliches und unternehmerisches Handeln • Verhandlungssichere Deutschund Englischkenntnisse in Wort und Schrift • Bereitschaft zu Dienstreisen

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.muerdter.de

www.contrast-ideen.de

Sollte Sie dieses Aufgabengebiet ansprechen, richten Sie bitte Ihre Bewerbung an Frau Petra Steinbrück, Tel.: 07171/704-479

zertifiziert nach IATF 16949, ISO 9001, ISO 14001 und ISO 50001 Bergstraße · 73557 Mutlangen · www.muerdter.de · Ihr Ansprechpartner: Petra Steinbrück · Telefon 07171/704-471· eMail: bewerbung@muerdter.de

Zur Verstärkung und Unterstützung unseres Produktionsteams suchen wir:

für den Zeitraum Juli-Okt. 19

Wir suchen: Lorch, Maierhofstr. 30

Metzgereiverkäufer/in (m/w/d) in Voll-/Teilzeit gesucht.

Herr Vogl,

(0 71 72) 1 84 97 27

gesucht.

WhatsApp 0176/ 34601395

DISPO Personaldienstleistungen GmbH Vordere Schmiedgasse 22 73525 Schwäbisch Gmünd Besuchen Sie unsere Homepage! http://www.dispo-personal.de

Ausführliche Information zu dieser Stelle findest Du auf der Internetseite der Gemeinde Spraitbach unter www.spraitbach.de.

zu vergeben.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Deine Bewerbung mit Bewerbungsanschreiben, tabellarischem Lebenslauf sowie Zeugniskopien richtest Du bitte bis spätestens 30.09.2019 an die Gemeinde Spraitbach, Kirchplatz 1, 73565 Spraitbach oder bevorzugt per E-Mail an pflieger@spraitbach.de

Ich suche eine

Putzhilfe für Privathaushalt

2-3 mal monatl., vormittags 3 Stunden. Nähe Staufer-Klinik. Zuschr. unter: GZ-05268 a.d. Verlag

Für Rückfragen und weitere Auskünfte steht Dir Frau Pflieger (Tel. 07176 6563-11, pflieger@spraitbach.de) gerne zur Verfügung.

Suche baldmöglichst

für 2 Sa. Nachmittage/Monat, 2 bis 3 Std. Telefon 07173 / 9133601

SZZV GmbH | Tel: 07171 - 6001-742, Fr. Ziller zustelldienst@gmuendertagespost.de www.gmuendertagespost.de

Die Gemeinde Spraitbach hat zum 01.09.2020 die Stelle eines

Auszubildenden zur/zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

sucht Haushaltshilfe

Unser Team freut sich auf Ihre Bewerbung.

Bettringer Straße 42 - 73550 Waldstetten 07171 10421-421 - info@pts-systemtechnik.de

oder unter

Allein lebender Herr mit leichter geistiger Behinderung

Wir suchen Sie als Zeitungszusteller für Straßdorf, Bargau, Heubach, Oberkirneck, Unterkirneck, Durlangen. Leistungsgerechte Bezahlung, regelmäßig und sicher. Als Minijob oder mehr.

PTS Prototypenteile und System Technik GmbH

Bewerben Sie sich - wir rufen zurück

Tel. 07171 / 927080

(m/w/d)

an der Arbeit

Einsatz im Großraum Schwäbisch Gmünd von Juli bis September

Tel.

Früher Vogel

Voraussetzung: mind. 18 Jahre alt und Spaß

Maschinenbediener/in Produktionshelfer/in Gießereihilfskräfte (m/w) im 3-Schichtbetrieb

Fahrmischer-Fahrer (w/m/d)

in Festanstellung, übertarifliche Bezahlung und Sozialleistung. TBR Transportbeton Ostalb GmbH & Co. KG Dieselstr. 9 • 73431 Aalen • Telefon 0 73 61 / 8 89 38 10

Für unsere moderne, qualitätsorientierte Zahnarztpraxis suchen wir eine engagierte, motivierte

ZMP/DH (m/w/d) in Teil-/Vollzeit Es erwartet Sie ein freundliches Team sowie leistungsorientierte Bezahlung.

Bewerbungen bitte an: sylvia.stutzmann@ zahnaerzte-remshalden.de

Zur Mitarbeit in den Wohngruppen unserer Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen suchen wir ab sofort und ab September 2017

Mitarbeiter (m/w/divers) für ein Soziales Jahr – FSJ & BFD und

Praktikant (m/w/divers) für die Ausbildung in einem sozialen Beruf Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

Rathausstraße 4, 73630 Remshalden

Mürdter Metall- und Kunststoffverarbeitung GmbH: Fertigung von Kunststoffteilen, Verbundteilen und Baugruppen.

Ferienjobber gesucht

Bei uns gibt’s jede Menge Arbeit

Gemeinschaftspraxis für Zahnheilkunde

Mürdter Werkzeug- und Formenbau GmbH: Fertigung von Spritzgieß-, Formpräge- und HinterspritzWerkzeugen.

Wir sind ein junges, hochmotiviertes Unternehmen mit großem Wachstumspotential. Durch unsere Flexibilität und Qualität bedanken sich unsere Kunden mit vollen Auftragsbüchern. Damit wir in Zukunft diesen Standard erhalten, bzw. weiter ausbauen können, suchen wir hochmotivierte Mitarbeiter.

www.telenot.de

Leiter Einkauf (m/w/d) Aufgabengebiet:

TBits.net GmbH · Internet- und Netzwerk-Services 73553 Alfdorf · Brühlweg 9 · Telefon 07172/18391-31 E-Mail: eb@tbits.net · Internet: www.tbits.net

n Abgeschlossene Ausbildung im Bereich der Elektrotechnik, z.B. Elektroinstallateur, Fernmeldetechniker, Elektroniker für Informations- und Telekommunikationssysteme, IT-Systemelektroniker, etc.

Studenten / Schüler (m/w/d)

freundliche/n Verkäufer/in

Zu Ihren Aufgaben zählen im Wesentlichen die Installation, Konfiguration und Support von: • Windows 2012/2016 • Linux Redhat, Debian • OpenBSD • Apache, MySQL, MSSQL, IIS, PHP, Kolab, Samba • VoIP mit Asterisk Dazu bringen Sie folgende Kenntnisse mit ein: • Programmierkenntnisse in Bash, Perl, C, C++, Powershell • Netzwerkkenntnisse IP, Routing, DNS, DHCP Dafür haben Sie ausgeprägte Fähigkeiten wie: • Lernbereitschaft für die sich ständig ändernde IT-Welt • Freude an kreativen Lösungansätzen • Strukturiertes Arbeiten • Genauigkeit bei der Umsetzung Für diese Position sollten Sie über einen entsprechenden Abschluss sowie mindestens drei Jahre Berufserfahrung verfügen. Durch die internationale Ausrichtung von TBits.net ist die sichere Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich. Wir bieten Ihnen ein inspirierendes Arbeitsumfeld in einem erfolgreichen Team. Die Tätigkeiten finden vorallem in unseren Räumlichkeiten über Fernwartung zum Kunden statt. Wenn es Sie reizt am Erfolg von TBits.net mitzuwirken, freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen und des frühesten Eintrittstermins. Bitte bewerben Sie sich nur per E-Mail an folgende Adresse: eb@tbits.net

n Installation, Service und Wartung von Brandmeldeanlagen n Montage, Programmierung und Inbetriebnahme von Brandmeldezentralen und deren vollständige Peripherie n Erstellung von Dokumentationen und Aufmaßen n Durchführung der Einweisung und Abnahme mit dem Kunden

ab 18 Jahre als

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir (m/w/d)

21

Keine Originalzeugnisse Ihrer Bewerbung beilegen!

Dezentrale Wohngemeinschaften in Bettringen, Durlangen, Mutlangen, und Spraitbach

Herr Müller: steffen.mueller@haus-lindenhof.de 07171 / 9979 48-22 Bischof Ketteler Haus in Schwäbisch Gmünd Herr Rudolph: andreas.rudolph@haus-lindenhof.de 07171 / 921-901-11 Bischof Sproll Haus in Heubach Herr Barth: martin.barth@haus-lindenhof.de 07173 / 92714-21


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Gmünder

Stellenmarkt

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger Kath. Kirchengemeinde Heubach St. Bernhard Wir suchen für unsere Kindergärten St. Maria und St. Georg

Die Firma Monninger Federn GmbH ist spezialisiert auf die kundenspezifische Auslegung, Herstellung und Lieferung von technischen Federn und Drahtbiegeteile. Wir sind ein 75 Jahre junges, modernes mi elständisches Familienunternehmen mit achtzig Mitarbeitern. Mit unserem breiten Produktspektrum bieten wir unseren Kunden mit Qualität, Zuverlässigkeit, Nähe und Flexibilität einen Mehrwert. Um unsere Kompetenz weiter auszubauen haben wir folgende Posi on zu besetzen:

Erzieher/-innen oder päd. Fachkräfte gem. § 7 KiTaG

Leiter/in Finanzen und Personal (m/w/d)

jeweils in Teilzeit mit 40 % Beschäftigungsumfang

Ihre Aufgaben in dieser anspruchsvollen Posi on, die direkt der Geschä sführung unterstellt ist: • Verantwortung für die Debitoren-, Kreditoren-, Finanz- und Anlagenbuchhaltung inklusive Forderungsmanagement • Zusammenarbeit mit Wirtscha sprüfer, Steuerberater und Banken, Versicherungen • Erstellung von Monats-, Quartals- und Vorbereitung von Jahresabschlüssen • Pflege und Aktualisierung der abrechnungsrelevanten Daten für die Lohn- und Gehaltsabrechnung • Zentraler Ansprechpartner für Mitarbeiter, Vorgesetzte, Ämter und Krankenkassen • Sie sind mitverantwortlich für Personalentwicklung und Ausbildung • Erstellung von individuellen Arbeitsverträgen sowie von Zwischen- und Arbeitszeugnissen • Festlegung der Entgeltstrukturen sowie der Leistungs- und Erfolgsprämien gemeinsam mit der Geschä sführung • Konzep onelle Projektarbeit, wie z. B. Einführung einer Kostenrechnungssystema k und Weiterentwicklung der Controllinginstrumente • Führen und Pflegen von diversen Sta s ken im Personal- und Finanzbereich.

• persönliche, schriftliche und telefonische Beratung und Betreuung unserer Kunden

Die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche wird gewünscht.

• Aufnahme von Ummeldungen und Vertragsänderungen

Die vollständigen Ausschreibungstexte sehen Sie auf der Homepage der Diözese Rottenburg/Stuttgart unter www.jobs.drs.de.

• Neukundenakquise

heiss und kalt Wir suchen für die Urlaubszeit ab sofort bis Anfang Oktober

Schüler/Studenten (m/w/d) ab 18 Jahren für diverse Cateringaufgaben in unseren Küchen und Kantinen. Die Einsatzorte sind variabel im Raum Göppingen, Süßen oder Schwäbisch Gmünd (Führerschein ist von Vorteil). Sind Sie interessiert? Dann bewerben Sie sich noch heute bitte per Mail. heiss und kalt betriebsgastronomie & partyservice gmbh & co. kg dr. rudolf-schieber-straße 12, 73463 westhausen Tel. 07363 9526-74, Frau Herzeg e-mail: bewerbung@heiss-und-kalt.de

Warum Monninger Federn?

Wir bieten: Übertarifliche Bezahlung, angenehmes Arbeiten im kleinen Team. Schriftliche Bewerbung an: Praxis Dr. Gildein Kalter Markt 16 · 73525 Schw. Gmünd

Rentner- Kollegen Für unsere Großkunden im Raum Schwäbisch Gmünd suchen wir

12 Produktionshelfer m/w/d 7 Staplerfahrer m/w/d 9 Versandmitarbeiter m/w/d 6 Teilzeitkräfte m/w/d

JETZT BEWERBEN!

Wir bieten Ihnen: – Attraktive Entlohnung – Branchenzuschläge – Unbefristete Anstellung – Wohnortnaher Arbeitsplatz

TELEFON: (0 71 71) 60 01-7 40; 7 42; 7 43

0 71 71 / 92 70 80 dISPo Personaldienstleistungen Gmbh Vordere Schmiedgasse 22 73525 Schwäbisch Gmünd www.dispo-personal.de

sind ein qualitäts- und fortbildungsorientiertes Team mit 3 Zahnärzten und 11 Mitarbeiterinnen. Zur Verstärkung unseres Praxisteams suchen / bieten wir: I Unterstützung im Assistenzbereich (m/w/d) - ab sofort (450,- €-Basis) II Ausbildungsplatz zur / zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (m/w/d) - zum September 2019 haben ein sicheres Auftreten und kreative Mitarbeit ist für Sie kein Fremdwort? Zudem besitzen Sie:

I Sicherheit bei der Assistenz am Behandlungsstuhl, haben Kenntnisse im chirurgischen Bereich und möchten einen Wiedereinstieg ins Berufsleben wagen (flexible Arbeitszeiten)? II Freude am Erlernen neuer Dinge, arbeiten gerne mit Menschen zusammen und sind ein Teamplayer? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung in schriftlicher Form!

(m/w/d) aus dem Raum Leinzell, Herlikofen, Schechingen und Eschach für Hof- Gartenarbeiten auf 450-€-Basis oder Teilzeit. Termin unter 0170-9680500 oder kontakt@baumeisterhaus-gmbh.de

Arbeiten in der SDZ-Mediengruppe Als eigenständiges Familienunternehmen mit über 300 Mitarbeitern sind wir in der Region Ostwürttemberg zu Hause. Täglich versorgen wir mit unserenTageszeitungen Schwäbische Post und Gmünder Tagespost, den Wochenzeitungen Wochenpost und Gmünder Anzeiger, der Wirtschaftszeitung Wirtschaft Regional sowie den Veranstaltungsmagazinen XAVER und SOKOMAG mehr als 150.000 Leser mit aktuellen lokalen Informationen. Zur Unternehmensgruppe gehören die crossmediale Vermarktungsgesellschaft Media Service Ostalb, der Corporate Publishing Verlag Medienwerkstatt Ostalb, der BriefZustelldienst Ostalb Mail, der IT-Dienstleister SDZeCOM, das Druckzentrum HohenloheOstalb, der Messeveranstalter SDZ.Events, die Kommunikationsagentur younik, das Theiss & Binkowski Rechenzentrum und der SchwäPo-Shop. Als modernes Medienunternehmen entwickeln wir innovative Dienstleistungen und neue digitale Angebote. Dafür suchen wir tatkräftige Talente und Experten, die uns noch stärker machen.

Ansprechpartner: Dres. Schäch und Dr. Hirzel oder Frau Sackner

Helling bewegt … Die Helling GmbH ist ein seit über 60 Jahren renommiertes, mittelständisches und technisch innovatives Familienunternehmen, wenn es darum geht „Schweres“ zu bewegen. Wir sind europaweit tätige Schwerlastspezialisten und bekannt für Qualität und Professionalität in den Bereichen Kran- und Hebetechnik, Schwertransporte und Montagearbeiten. Bei uns wird es nie langweilig.

Wenn ja, dann kommen Sie zu uns !

Wir stellen ein:

Kranfahrer (m/w/d)

für unsere

• Teleskop-Mobilkrane

FS C

• Raupenkrane

FS B

• Elektro-Industriekrane

FS CE

Sachbearbeiter (m/w/d) • Finanz-/Rechnungswesen

Profil: Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung bzw. einschlägige Berufserfahrung in der Finanzbuchhaltung und Rechnungswesen wünschenswert. Flexible Arbeitszeit möglich.

LKW-Fahrer (m/w/d)

Bei Interesse melden Sie sich bitte telefonisch bei Herrn Johannes Wöller, gerne auch per Email.

Transportprojekte bis 120 Tonnen. FS CE Voraussetzung.

Adam-Riese-Straße 20 73529 Schwäbisch Gmünd

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter „Jobangebote“.

Tel.: 07171 – 98 29-0 Fax: 07171 – 98 29-40

• abgeschlossene kaufmännische Ausbildung • sehr gute MS-Office- und EDV-Kenntnisse, idealerweise WILKEN • Zuverlässigkeit, Flexibilität und Eigeninitiative • überdurchschnittliches Engagement, Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke sowie ein souveränes und freundliches Auftreten Wir bieten Ihnen eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem zukunftsorientierten Unternehmen sowie eine leistungs-gerechte Vergütung nach dem TV-V. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unsere Abteilungsleiterin Kundenabrechnung Frau Müller (Telefon 07161 - 6101-244) gerne zur Verfügung. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns, Sie kennenzulernen. Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 19.07.2019 zu. Energieversorgung Filstal GmbH & Co. KG Großeislinger Straße 30, 73033 Göppingen E-Mail: bewerbung@evf.de

www.evf.de

Zahn. med.-Fachangestellte (m/w/d) für KFO-Praxen in Schorndorf/Plüderhausen ab sofort gesucht. Wir suchen eine(n) erfahrene(n) Mitarbeiter(in) mit Weiterbildung „Ilb“ zur Mitarbeit in der Behandlung. Voll- und Teilzeit (nachmittags) oder mehrere Freundliche (m/w/d) auf 450-7-Basis auch möglich.

Aussagefähige Bewerbung bitte an:

Dr. Cornelia Fischer-Lokowandt Fachzahnärztin für KFO Hauptstraße 63 · 73655 Plüderhausen

oder unter Tel.

SZ-Zeitungsvertrieb GmbH Gmünder Tagespost/Gmünder Anzeiger Vordere Schmiedgasse 18 73525 Schwäbisch Gmünd Fax: (0 71 71) 60 01-7 45 zustelldienst@gmuender-tagespost.de

Wir brauchen Ihren Kopf und Tatendrang, Kraft haben unsere Krane !

Ihr Profil

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WERDEN SIE TEIL UNSERES ZUSTELLTEAMS – WIR FREUEN UNS AUF SIE.

Sind Sie technikbegeistert ?

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Gemeinschaftspraxis Dres. Michael und Antje Schäch und Dr. Lars Hirzel Königsturmstraße 27, 73525 Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/92 70 60

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Monninger Federn GmbH ° Hauptsraße 94 ° 73111 Lauterstein job@monninger-federn.de ° tel. +49 (0)7332 9626-0

Wir wünschen uns: Engagierte Kraft für Anmeldung, Organisation, Labor und Assistenz

Ihr Aufgabengebiet

Die Anstellungen sind zunächst befristet bis zum 31. 08. 2020; eine Weiterbeschäftigung kann in Aussicht gestellt werden.

®

Wir geben Ihnen Möglichkeiten sich bei uns als eigenverantwortlicher Entscheidungsträger zu en alten. In unserem Team gibt es Kaufleute, Ingenieure, Techniker, Facharbeiter, Sachbearbeiter, Einsteller, Lageristen, Idealisten aus 9 Na onen und vielleicht demnächst Sie? Sie suchen eine neue interessante berufliche Perspek ve am Rande der schwäbischen Alb? Grund genug, uns Ihre vollständigen, aussagekrä igen Bewerbungsunterlagen mit ihren Vorstellungen zu senden.

in Vollzeit ab September gesucht.

in Vollzeit

• Vertretung am zentralen Empfang

• Kaufmännische Ausbildung mit Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter (m/w/d) oder eine vergleichbare Qualifika on • Eigenverantwortliche Mitarbeit im Finanz- und Rechnungswesen • Ausgeprägte Sozialkompetenz für den Umgang mit Mitarbeitern • Authen sche Persönlichkeit mit eigenini a vem Denken sowie dem Willen, im Mi elstand eine langfris g orien erte, ausbaufähige Aufgabe zu übernehmen • Serviceorien erte Einstellung und Freude am partnerscha lichen Umgang mit Führungskrä en und Mitarbeitern sowie externen Dienstleistern • Pragma sche und ergebnisorien erte Arbeitsmentalität • Analy sche Fähigkeiten, Organisa onstalent, Teamfähigkeit und Flexibilität • Souveränität, Engagement, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein

Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Sachbearbeiter (m/w/d)

• Beschwerdemanagement

Ihr fachliches und persönliches Profil:

Urologische Facharztpraxis Dr. Gildein

Zur Unterstützung unseres Kundenservices suchen wir zwei

ab September 2019

personal@helling-krane.de www.helling-krane.de

MITDENKEN. MITGESTALTEN. MITVERANTWORTEN. Das können Sie erwarten: • In unseren flachen Hierachien finden Ihre Konzepte Gehör. • Sie erhalten den Gestaltungsspielraum, gute Ideen auch zu verwirklichen. • Dabei fordern und fördern wir Sie durch unser Mitarbeiterprogramm

Qualifikation. Gesundheit. Training. Erfahren Sie mehr: www.sdz-medien.de/sdz-q

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir baldmöglichst einen

Personalsachbearbeiter (m/w/d)

als Elternzeitvertretung befristet auf mindestens ein Jahr in Vollzeit mit der Möglichkeit auf Übernahme. Ihre Aufgaben • Verantwortung des Bewerbermanagements, Ansprechpartner während des Bewerbungsprozesses, Korrespondenz mit den Bewerbern sowie Terminkoordination • Erstellung von Arbeitsverträgen und Arbeitszeugnissen • Übernahme von administrativen Aufgaben, wie beispielsweise die Pflege von Personalstammdaten und -akten, das Erstellen von Auswertungen für die Geschäftsleitung, Führungskräfte und das Controlling • Vor- und nachbereitende Tätigkeiten für die Entgeltabrechnung • Zusammenarbeit mit den Schnittstellenbereichen der Personalabteilung, wie beispielsweise der Finanzbuchhaltung • Ansprechpartner/-in für Mitarbeiter/innen, Führungskräfte, Ämter und Behörden, Sozialversicherungs- und Bildungsträger • Unterstützung bei Projekten im Personalbereich und Übernahme von Sonderthemen im Tagesgeschäft Ihr Profil: • Erste Berufserfahrung in einer vergleichbaren Position • Eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder einen Bachelorabschluss mit Schwerpunkt Personal • Gute Kenntnisse im Arbeits-, Steuer-, und Sozialversicherungsrecht • Eine selbständige und methodische Arbeitsweise, sowie Problemlösungskompetenzen • Ausgeprägte Fähigkeiten im Umgang mit Menschen und Kommunikationsfreude • Gute Anwenderkenntnisse im Umgang mit MS Office • Erfahrung mit dem Zeiterfassungssystem AVERO und dem Abrechnungssystem P & I Loga wünschenswert Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung einschließlich Gehaltsvorstellung und nächstmöglichem Eintrittstermin.

SDZ Druck und Medien GmbH Personalabteilung, Bahnhofstraße 65 · 73430 Aalen Telefon (07361) 594-688, E-Mail: personal@sdz-medien.de


Gmünder

Wetter der Woche

Mit Powerplanet Mars an der Seite ist Lebensfreude garantiert. Sie haben Biss beim Sport, doch auch die mentale Linie stimmt. Und Sie wissen doch, dass positives Denken wie ein Turbo wirkt. Jetzt bauen Sie rundum auf!

Freuen Sie sich über eine gute Gesundheit und unerschütterliches Selbstbewusstsein. Im Alltag und beim Sport drücken Sie aufs Gas und fühlen sich erst wohl, wenn richtig Action angesagt ist. Sportliche Wettbewerbe laufen prima.

Saturn bringt Ihnen eine Menge Ausdauer und Venus noch das nötige Quäntchen Lebensfreude. Mit dieser Kombination lässt sich das Konditionstraining vorantreiben und dennoch alles Schöne rundum genießen. Sie sind gut drauf und können Ihre Gesundheit positiv beeinflussen.

Ihr sportlicher Ehrgeiz ist gering. Auch gut, schlafen Sie sich mal aus, gönnen Sie sich Ruhe, aber lassen Sie es nicht zur Gewohnheit werden. Jupiter und Neptun warnen außerdem vor zu viel Chemie.

Saturn versorgt Sie mit einer eisernen Disziplin, momentan haben Sie wohl viel Geduld beim Konditionstraining. Beim Joggen entspannen Sie, und können jeden Tag ein bisschen weiter laufen. Vorsicht ist allerdings bei neuen Kosmetik- und Pflegeprodukten geboten. Allergien sind möglich.

Ihr sportlicher Ehrgeiz ist groß, Sie können sich mehr zutrauen als sonst. Zudem verfügen Sie über große Nervenstärke, sind in Stresssituationen belastbarer und ausdauernder. Jetzt sind Sie absolut obenauf.

Powerplanet Mars verpasst Ihnen viel Biss und Lust auf Action. Sie legen beim Sport einen Zahn zu, beim Joggen ist die eine oder andere Extrarunde drin. Uranus hilft außerdem dabei, schlechte Gewohnheiten abzulegen und sich jünger zu fühlen.

Zügeln Sie sich im Straßenverkehr und beim Sport, trumpfen Sie jetzt nicht zu sehr auf. Es empfiehlt sich eher Erholung, denn Ihr Leistungsbarometer ist nicht auf der Höhe, dafür ist die Unfallgefahr leicht erhöht.

sonnig

heiter

TAG 22 oC

NACHT 12 oC

Venus intensiviert alles, was Ihnen guttut und Sie so richtig relaxen lässt. Wellness und Körperpflege lassen Sie aufblühen, Sie sehen besser aus. Vorsicht ist hingegen beim Sport geboten, hier gilt es, die eigenen Grenzen nicht zu überschreiten.

Wasser ist nun Ihre Energiequelle, beim Schwimmen oder bei Spaziergängen am See tanken Sie auf und finden seelischen Ausgleich. Venus fördert Ihre Erholung, Sie haben viel Freude an Pflege und mehr Lust auf Wellness.

Noch offene Fragen? Die Experten von www.viversum.de wissen die Antwort! 15 Minuten GRATIS testen unter Telefon 0800/53 53 587

wolkig

Nebel

TAG 20 oC

Regen

NACHT 14 oC

Schnee

TAG 19 oC

Gewitter

NACHT 13 oC

Schauer

TAG 22 oC

NACHT 12 oC

Rätselspaß Inhaltslosigkeit

griech. Buchstabe

afroSchwung amerik. Klaviermusikstil

alkoholisches Getränk

Zarenname

Ältestenrat

Meerespflanze bersten

Venus macht schön und die Sonne schenkt neue Lebenskraft. Das ist eine tolle Woche, in der Sie über viel Drive verfügen. Vor allem in Ihrem Element Wasser sind Sie total happy.

bedeckt

Freitag

Sie sind fit für zwei, körperlich und seelisch enorm stark. Besonders gut wirkt alles rund um Reisen und deren Planung auf Sie. Je exotischer Sie die Freizeit gestalten, desto positiver wirkt es auf Ihre Seele.

Samstag

vom 10. Juli 2019 bis 16. Juli 2019

Donnerstag

Horoskop

23

Die Woche

Anzeiger

Sonntag

Mittwoch, 10. Juli 2019

amerik. Tänzer (Fred) † 1987

Nagetier

Ruhepause

3

Himmelskörper

8

2

überlieferte Erzählung

nicht klein

11

Gemüseart Singvogel

Mitgliedsaufnahme

musikalische Verkaufsschlager

dt. Physiker † 1854

E id ON r b y nh actio otor e 500 Wh Akku, R Shimano Deore Cubech-CX-M Schaltwerk, Bos Shimano

5

amtliches Dokument

Leben, Koseform Existenz von Eduard

Scheibenbremsen

Beingelenk

Linse von optischen Geräten

Brot rösten

jetzt

Windrichtung russ. Volksvertretung

span. Mehrzahlartikel

71 -

071 Tel.

Sucht; Besessenheit

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2099.- 7

Stylingprodukt für die Haare

grüner Schmuckstein

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Vorn. d. Schauspielerin Moore

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Lösungswort:

Drei Menschen lesen eine Zeitung.

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Katholische Kirchengemeinde Wasseralfingen Die Katholische Kirchengemeinde St. Stephanus Wasseralfingen als Träger von drei Kindertageseinrichtungen sucht für ihre fünfgruppige Kindertageseinrichtung St. Maria, Urbanstraße 15, 73433 Aalen ab 01.09.2019 eine

Den genauen Ausschreibungstext mit allen Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung auf jobs.drs.de.

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Besitz, Vermögen

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11

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Wir wünschen viel Glück! Lösung der Vorwoche: Schwaermerei Gewinner aus KW 26: I. Huber, Essingen

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24

Gmünder

Immobilienmarkt

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger

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vermietet, leerer kl. Laden im EG in Ellwangen Stadtmitte als Kapitalanlage zu verkaufen, keine Makler, 300 000,- € Telefon 07961 / 9869209 ab 14 Uhr

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Bj. 1953, ca. 120 m2 Wfl., Doppelgarage mit Abstellraum, Grundstücksgröße 545 m2, bevorzugte Wohnlage, BA, 204,5 kWh, G, Bj. der Anlagentechnik 2000, ÖlEtagenheizung VB 7 340 000.Näheres unter Immobilien

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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Automarkt

Anzeiger

25

Rollern mit Rücksicht Sicher auf den Straßen unterwegs mit dem E-Scooter Manche E-Tretroller können inzwischen auch für den Straßenverkehr zugelassen werden. Ob rein aus Spaß oder für die letzte Meile auf dem Weg zur Arbeit: Wie fahren sich die kleinen E-Flitzer, auch E-Scooter genannt, und was ist zu beachten? Siegfried Brockmann von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) gibt Tipps.

Frage: Was ist beim Fahren zu beachten? Antwort: Ich finde die Beschleunigung schon beachtlich. Solange man eine gute Oberfläche hat, fährt es sich ganz stabil und sicher. 20 km/ h sind aber im Falle einer Kollision oder eines Sturzes eine Geschwindigkeit, bei der man andere oder sich selbst durchaus schwer verletzen kann.

Frage: Sind Sie selbst schon einmal einen E-Roller gefahren? Antwort: Ja, im Ausland und sogar ein ganz stabiles Exemplar. Ich finde, man gewöhnt sich schnell daran. Aber genau darum unterschätzt man die Gefahren und wird leichtsinnig.

Frage: Was ist typisch für das Fahrverhalten der Roller? Antwort: Es gibt bei den Rollertypen extrem große Unterschiede. Je stabiler die Konstruktion und je größer der Raddurchmesser, umso sicherer fährt man. Mit kleinen Rädern ist das Fahrverhalten grundsätzlich instabiler, und Hindernisse bringen das Fahr-

Ein neues Verkehrsmittel rollt an: Was sollten Nutzer beim Fahren mit zugelassenen Elektro-Tretrollern beachten? Foto: Christoph Soeder/dpa/dpa-mag zeug schneller aus der Balance. Leider bedeutet sicherer damit in der Regel auch

schwerer und unhandlicher. Frage: Wie sollten sich Roller-

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Frage: Ist ein Helm wichtig und warum? Antwort: Eine aus den USA bekannte Studie zeigt besonders

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fahrer verhalten, damit sie andere und sich selbst nicht in Gefahr bringen? Antwort: Wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch: defensiv und rücksichtsvoll. Allerdings kann ich keinen Grund erkennen, warum sich Scooter-Fahrer in der Praxis besser verhalten sollten, als wir das heute bei anderen Verkehrsteilnehmern beobachten. Ich setze deshalb zwingend darauf, dass die Polizei ein wachsames Auge darauf haben wird, dass vor allem Fußwege tatsächlich nicht benutzt werden.

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viele sogenannte Alleinunfälle, also Stürze ohne Unfallgegner. Bei diesen war sehr häufig der Kopf betroffen. Eine Helmempfehlung würde ich dringend abgeben, eine Pflicht halte ich vorläufig nicht für erforderlich. Zu den Unfallabläufen sind sicherlich weitere Forschungen nötig. Frage: Was für Kleidung sollten E-Tretroller-Fahrer tragen? Antwort: Das ist doch eine theoretische Frage: Natürlich wären Helm und Protektoren dienlich, ähnlich dem InlineSkating. Aber dann wäre ja die Flexibilität und der Einsatz für die letzte Meile nicht mehr gegeben. Es wird also in der Praxis auf die normale Alltagskleidung hinauslaufen.

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Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Anzeiger

Checkliste für den Urlaub ohne Tier Welche Tierpension ist gut für Hund, Katze und Co.? Nicht alle Heimtiere können oder wollen mit in den Urlaub fahren und nicht immer können in der Urlaubszeit Freunde, Familie oder Bekannte auf die lieben Vierbeiner aufpassen. Halter können dann auf Sitter oder Pensionen ausweichen. Doch worauf müssen Tierfreunde bei der Wahl der richtigen Pension achten? Die folgende Checkliste hilft ihnen bei der Auswahl der richtigen Unterbringung.

� Sich vor Ort ein Bild machen: „Möglichst frühzeitig vor dem anstehenden Urlaub sollten sich Halter die Pension vor Ort anschauen und sich zeigen lassen, wie und wo die Tiere untergebracht sind“, sagt Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn. Dabei sollten sie prüfen, wie sauber die Anlage, die Zimmer oder Gehege sowie die Schlafplätze sind und ob die Tiere genügend Platz und Auslauf haben. „Wünschenswert ist beispielsweise für Hunde, dass sie nicht den ganzen Tag in Einzelboxen innerhalb des

Foto: pixabay Gebäudes gehalten werden, sondern Zugang zu einem Auslauf haben“, so die Expertin. „Für Katzen sollten ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, wie Schlafhöhlen, vorhanden sein, da die meisten Tiere sich lieber alleine

dorthin zurückziehen.“ Ist eine Besichtigung der Pension nicht möglich, ist das kein gutes Zeichen. � Sachkundenachweis vorzeigen lassen: Wichtig ist außerdem, dass der Betreiber über einen Sachkundenach-

weis verfügt, wie ihn § 11 des Tierschutzgesetzes fordert, der bestätigt, dass die Unterbringung tiergerecht ist und dass nur geimpfte Tiere aufgenommen werden. Halter sollten sich die Pflegeverträge genau durchlesen. „Sie

könnten Klauseln enthalten, wonach ein Tier, wenn es nicht innerhalb einer bestimmten Frist vom Besitzer abgeholt wird, automatisch in den Besitz des Betreibers der Pension übergeht“, erklärt Schmitz. � Fachkunde prüfen: Professionelle Pensionsbetreiber erkundigen sich ausführlich über die Bedürfnisse und Eigenschaften ihrer Schützlinge. Dazu gehören Fragen wie nach den Fressgewohnheiten der Tiere, ob die Vierbeiner Medikamente einnehmen müssen und ob sie beispielsweise geimpft sind. Es ist selbstverständlich, dass die Kontaktdaten der Halter, auch die im Urlaubsort, notiert werden. Zudem sollten die Betreuer nicht überfordert wirken. So sollte die Anzahl der zu betreuenden Tiere der Zahl der Betreuer angepasst sein: etwa fünf bis zehn Hunde und zehn bis 15 Katzen pro Betreuer. � Tierarzt des Vertrauens konsultieren: Tierfreunde sollten sich auch vorab über die Tierpension informieren, bevor sie ihr Tier dort unterbringen. „Die ersten Anlauf-

stellen dafür sind in der Regel der Tierarzt oder der örtliche Tierschutzverein, da eventuelle Beschwerden erfahrungsgemäß hier am ehesten eingehen“, gibt Schmitz den Tipp. Weitere Informationen zur Beurteilung von Tierpensionen finden Interessierte auch auf der Homepage des Tierschutzbundes unter www.tierschutzbund.de/. � So früh wie möglich buchen: Tierpensionen haben immer nur eine begrenzte Kapazität und gerade in den Ferienzeiten ist die Nachfrage entsprechend groß. Deshalb sollten sich Halter rechtzeitig um die Unterbringung ihrer Tiere kümmern und so früh wie möglich buchen. „Tier und Betreuer sollten wenn möglich auch die Chance haben, sich vorab kennenzulernen“, rät Schmitz. Ein Probetag in der Pension ist dafür eine gute Möglichkeit. Viele Betreiber bieten dies verbilligt oder auch gratis an. So können sich Tier und Betreuer beschnuppern und miteinander warm werden. IVH

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Veranstaltungen vom 10.7. bis 17.07. 2019

60 Jahre Heimatliebe! Die Gmünder Tagespost feiert Geburtstag

Hoch sollen sie leben! Dieser Tage gibt es einige dieser Tage noch ein ganz Geburtstage zu feiern. Der besonderes Geburtstagsbelgische Sänger kind – die GmünMilow wird am der Tagespost wird Sonntag 38 Jahre 60! Seit sechs Jahralt – und steht übrizehnten erzählt die gens nur wenige GT Geschichten Wochen nach seirund um die Stadt nem Festtag in Gmünd und die Bopfingen bei den umliegenden Ge„Summer Vibes“ meinden. Und die auf der Bühne. gestandene Dame Schlagersänger ist auch in unseren Karel Gott wird 80 schnellen Zeiten Jahre alt. Der FV ganz vorne mit daViktoria Wasseralbei - sieben Kanäle fingen wird sogar Kerstin Fuchs gibt es mittlerweidreistellig und feile, auf denen meine ert am Wochenende seinen Kollegen Informationen 111. Geburtstag. Passend und Nachrichten verbreidazu beschenkt sich der FV ten! sozusagen auch selbst und Aber jetzt lassen Sie uns eröffnet den Bewegungs- erst mal anstoßen: Alles park mit einem großen Gute zum Geburtstag, liebe Fest. Und dann feiern wir GT! Auf die nächsten 60!

111 Jahre FV Viktoria Pünktlich zum 111-jährigen Jubiläum des FV Viktoria Wasseralfingen 1908 e.V. wird am kommenden Freitag der Bewegungspark eröffnet. Aus der Idee des restaurierten Kinderspielplatzes wurde am Ende ein MammutProjekt. Dieses konnte nun auch dank zahlreicher Spenden bei der CrowdfundingAktion Anfang 2018 umgesetzt werden. Es entstand ein in der Umgebung einzigartiger Bewegungspark für Jung und Alt. Kinder können durch natürliche Tunnel rollen, über wackelige Brücken laufen, über Netze klettern oder einfach nur rutschen. Außerdem stehen der Abteilung Breitensport mit der Benutzung des Bewegungsparks weitere Übungen in der Natur zur Verfügung. Zahlreiche Arbeitseinsätze von Viktorianern und Freunden machten

es möglich, dass der Bewegungspark in Rekordzeit gestaltet, erbaut und abgenommen werden konnte. Somit steht der Eröffnung pünktlich zur Sommerzeit nichts mehr im Wege. Die feierliche Eröffnung beginnt um 18 Uhr, im Anschluss folgt ein offizieller Teil mit Rück- und Einblicken aus der 111-jährigen Geschichte sowie einer Vorschau auf die Zukunft. Ab 20.30 Uhr kommt der Rock zurück an den Stollen. Die Live-Band „The Skäxx“ wird mit Cover-Rock kräftig einheizen. Im Festzelt können alle Mitglieder, Freunde und Gönner der Viktoria mitfeiern. Der Eintritt ist natürlich frei, es werden Getränke und kleine Speisen angeboten. 12. Juli, ab 18 Uhr, Vereinsgelände am Erzstollen, Wasseralfingen

Happy Birthday, liebe Gmünder Tagespost! Seit 60 Jahren informiert die Tageszeitung ihre Leser über alles, was in Schwäbisch Gmünd, zwischen Lorch und Mögglingen und von Gschwend bis Waldstetten passiert. Ihren runden Geburtstag feiert die Tagespost am Sonntag, 14. Juli, von 11 bis 17 Uhr mit einem großen Fest. Los geht es um 11 Uhr vor dem Redaktionsgebäude der GT in der Vorderen Schmiedgasse. Nach einer musikalischen Begrüßung durch die „Burgenlandkapelle“ übernehmen die GT-Redakteure, Verleger Bernhard Theiss und Geschäftsführer Dr. Alexander Weinstock das Mikrofon. Gemeinsam blicken sie kurzweilig und unterhaltsam unter dem Motto „Heimatliebe feiert Geburtstag“ zurück auf 60 Jahre Qualitätsjournalismus und auf bereits erreichte Meilensteine des Verlags. Außerdem geben sie einen Ausblick in die Zukunft des Medienhauses. Um 12.45 Uhr folgt der festliche Anschnitt des Geburtstagszopfes, von dem die Gäste gerne probieren dürfen. Brezeln schlingen mit OB und Landrat Ab 14 Uhr stehen der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold und Landrat Klaus Pavel auf der Bühne vor dem Zeitungshaus für ein Interview mit der Chefredaktion. Im Anschluss können alle Beteiligten ihr Geschick beim Brezelschlingen unter Beweis stellen. Dekanin Ursula Richter und Pastoralreferent Romanus Kreilinger sind ab 15.30 Uhr Gesprächsgäste der Tages-

post, um 16 Uhr geben die Handballer Aaron Fröhlich und Max Häfner ein Interview. Zwischen den einzelnen Programmpunkten ist beim GTFest ein buntes Programm für die Besucher geboten. So hält der ehemalige Polizeichef von Schwäbisch Gmünd, Helmut Argauer, Büttenreden auf das Geburtstagskind. Musikalisch wird es unter anderem mit der SingerSongwriterin Lia Reyna, die Coversongs und Eigenkompositionen zum Besten gibt. Die Aalener Sängerin unterhält ihr Publikum mit einer Mischung aus Pop, Soul und Jazz und erzählt in ausdrucksstarken deutschen und englischen Songs direkt aus dem Leben. Gläserne Redaktion Den ganzen Tag stehen die Türen der GTRedaktion weit offen: Besucher können den Redakteuren bei der Arbeit zusehen, im Service-Center gratis Grußanzeigen aufgeben oder sich über Leserreisen und die Ausbildungsmöglichkeiten bei der SDZ informieren. Straßenzauberer, Seifenblasenkünstler, Stelzenläufer und Luftballonkünstler verzaubern die Gäste. Für die kleinen Besucher gibt es außerdem Kinderschminken. Vor dem Haupteingang steht eine Fotobox mit lustigen Accessoires, in der die Besucher unvergessliche Fotos knipsen können. Bei einem Luftballon-Weitflugwettbewerb gibt es tolle Preise zu gewinnen. Kulinarisch sorgen die Anlieger in der Vorderen Schmiedgasse dafür, dass keine Wünsche offen bleiben. kf

Archiv-Foto: Opo

info � Mehr Informationen zum Jubiläum der Gmünder Tagespost finden Sie in der Jubiläumsbeilage zu dieser Ausgabe. � Die Vordere Schmiedgasse ist für das Leserfest teilweise gesperrt, eine örtliche Umleitung für den Verkehr wird eingerichtet.

Forscherwochen

Original

Sommerferien-Programm des explorhino

Archiv-Foto: opo

Experimentieren, Staunen, Entdecken im explorhino. Foto: Stadt Aalen/Benedikt Walther

Das explorhino Schülerlabor an der Hochschule Aalen macht die Sommerferien mit einem spannenden Programm zu tollen Forscherwochen: Junge Nachwuchsforscher haben in den Kursen die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Kindern zu forschen und zu experimentieren. Das Ferienprogramm bietet interessante Forscherkurse, die Langeweile in den Ferien keine Chance lassen. Los geht´s am Dienstag, 30. Juli, mit „Makey Makey“. Bei diesem Kurs lernen die Teilnehmer, wie man mit Bananen Musik macht. „Energiesimulation“ heißt es-

anschließend am 31. Juli von 14 bis 18 Uhr. Die Jugendlichen dürfen Energiesimulationen ausprobieren und virtuell die Energiewende einläuten. Im Labor experimentieren Auch dieses Jahr wieder haben Jungs und Mädchen von 13-16 Jahren in getrennten Gruppen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Fachrichtungen der Hochschule auszuprobieren. Unterschiedliche Labore der Hochschule bieten abwechslungsreiches Programm. Das Wichtigste: Die Teilnehmenden legen selber Hand an und erfahren so, welcher

Fachbereich ihnen besonders liegt. Auch Exkursionen zu den Unternehmen Kessler + Co. und für die Mädchen zu Zeiss stehen auf dem Programm. In den Pausen und abends trifft man sich zu Lagerfeuer und Spaß- Experimenten. Das Hochschulcamp für die Jungen findet vom Montag 26. bis Freitag 30. August statt, das der Mädchen vom 02. bis 06. September. In beiden Camps sind noch wenige Plätze frei. Alle Informationen, das vollständige Sommerprogramm des explorhino sowie zur Anmeldung für die einzelnen Kurse und die Hochschulcamps finden Sie im Internet unter www.explorhino.de.

BRUNCH

Der Familientreffpunkt Jeden Sonntag von 10:30 bis 14:00 Uhr Reichhaltiges Frühstück, leckere Vorspeisen, raffinierte Fleischund Fischgerichte, verführerische Desserts vom Buffet. Kaffee & Tee zum Frühstück, Apfel-, Orangensaft, Weiß- und Rotwein im Preis enthalten. Professionelle Kinderbetreuung Pauschalpreis pro Person 32,00 7 Kinder bis 12 Jahre Frei ! .

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73432 AA-Unterkochen Tel. 07361 98680

E-Mail: info@das-goldene-lamm.de


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Veranstaltung & Kino

Frei zeit

Ausstellungen � RAUM AALEN Töpfrfrauen die Schrägen Vögel Keramik-Objekte Kreativ-Garten Stefan Holz, Bleichgartenstraße (Nähe Hallenbad), Aalen, Öffnungszeiten: Sa/So 11-19 Uhr 25 Jahre Küche der Barmherzigkeit Landratsamt, Aalen, Öffnungszeiten: Mo-Mi 8-16 Uhr; Do 8-18 Uhr; Fr 8-12.15 Uhr Simon Dittrich - Ein Tropfen Licht Museum, Wasseralfingen, Öffnungszeiten: Fr-So 14-18 Uhr Gerhard Winkler - grenzenlose Emotionen Ostalb-Klinikum, Aalen, Öffnungszeiten: Mo-So 8-18 Uhr Skulpturen aus Draht Schülerarbeiten der Justus-von-Liebig-Schule Aalen, Ostalb-Klinikum, Aalen, Öffnungszeiten: Mo-So 8-18 Uhr Vom Abbild zur Impression - Die Vielfalt der süddeutschen Malerei 1810-1900 Schloss, Fachsenfeld, Öffnungszeiten: Sa 13-17 Uhr; So 11-17 Uhr Christian Göggere - Die Entdeckung des Sichtbaren - Fotografie so universell wie ein Schweizer Taschenmesser Schloss, Untergröningen, Öffnungszeiten: Sa/So 13-17 Uhr Monika Horn - Rote Impressionen SPD Wahlkreisbüro, Silcherstr. 20, Aalen, Öffnungszeiten: Mo-Mi 9.30-12.30 Uhr; Do 9.30-12.30 Uhr, 14-17 Uhr Helga Knipper und Christel Stöckner - Landleben St. Elisabeth, Aalen, Öffnungszeiten: Mo-So 8-18 Uhr Kunstprojekt: 50 weiße Rosen für Frieden Stadtgarten, Aalen, Öffnungszeiten: So 11 Uhr; Mo-Mi Yallah!? Über die Balkanroute Um-Welthaus, Aalen, Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18.30 Uhr; Sa 9-12.30 Uhr

� RAUM SCHWÄBISCH

GMÜND

Max Hoffmann - City Dogs & Remsi kommt

Galerie 21, Schwäbisch Gmünd, Öffnungszeiten: Di-Fr 14-18 Uhr; Sa 10-13 Uhr Detlef Waschkau - In Metropolen Galerie im Kornhaus, Schwäbisch Gmünd, Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr; Sa 10-13 Uhr; So 11-17 Uhr Ballehr - Bilder zu Dichte und Licht Kulturzentrum Prediger, Schwäbisch Gmünd, Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 14-17 Uhr; Do 14-19 Uhr; Sa/So 11-17 Uhr Wasser - Zeitgenössisches Kunsthandwerk Labor im Chor, Schwäbisch Gmünd, Öffnungszeiten: Mi/Fr 12-17 Uhr; Sa 10-16 Uhr Simon Maier - Hortus Vivendi-Garten des Lebens Landratsamt, Schwäbisch Gmünd, Öffnungszeiten: Mi/Fr 8.15-11.45 Uhr; Do 8.15-11.45 Uhr, 14-18 Uhr; Mo 8.15-11.45 Uhr, 14-16 Uhr; Di 14-16 Uhr

Feine Früchtchen. Obst in illustrierten Pflanzenbüchern und moderner Kunst Museum im Prediger, Schwäbisch Gmünd, Öffnungszeiten: Di/Mi/ Fr 14-17 Uhr; Do 14-19 Uhr; Sa/ So 11-17 Uhr Klaus Prior und Eric Decastro Skulptur und Malerei Museum Villa Seiz, Schwäbisch Gmünd, Öffnungszeiten: Fr-So 15-18 Uhr Thomas Rabus - Gemalte Musik – Farbklänge - Klangfarben Kunst im Rathaus, Rathaus, Mutlangen, Öffnungszeiten: Mo-Mi 7.45-12.15 Uhr, 13.45-16.30 Uhr; Do 7.45-12.15 Uhr, 13.45-18 Uhr; Fr 7.45-12 Uhr Monika Obert - Wir Menschen göttliches Ebenbild Seniorenzentrum St. Anna, Schwäbisch Gmünd, Öffnungszeiten: DiSo 14-17 Uhr Perltaschen - Ein Gmünder Mode-

Tür und Tor geöffnet

Soproni Somial Attila im Alten Schulhaus „Mögglingen öffnet Tür und Tor“ heißt es jetzt bei einer Kunstausstellung im Alten Schulhaus in Mögglingen. Dort sind zahlreiche Werke des ungarischen Künstlers Soproni Somial Attila zu sehen. Soproni Somial Attila öffnet mit seinen gemalten Bildern Tore seiner Heimat. Im Vordergrund steht die Stadt Sopron, ehemals Ödenburg. Allein schon die 24 Tore sind hohe Handwerkskunst. Die Tore lassen sich öffnen und geben den Blick frei auf das, was sich dahinter verbirgt. Ein Gemälde befasst sich mit der Beseitigung des „Stacheldraht-Tors“ vor 30 Jahren bei Sopron an der Grenze zu Österreich. Dieses Ereignis ermöglichte es nicht nur tausenden DDR-Bürgern auszureisen. Es war auch der Auftakt zum Fall des Eisernen Vor-

Joachim Stanislawski hat die Ausstellung in Mögglingen organisiert. Foto: Vaas hangs und läutete den Niedergang der Ostblock-Diktaturen ein. Die Ausstellung war im vergangenen Jahr bereits bei der EU in Brüssel zu sehen. Die Ausstellung öffnet bis 14. Juli täglich von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Traumfabrik Im Sommer des Jahres 1961 ist das DEFA-Filmstudio in Potsdam-Babelsberg ein magischer Ort, voller Kreativer, die in Aufbruchsstimmung sind. Emil Hellwerk (Dennis Mojen) wurde vor Kurzem frisch aus der Nationalen Volksarmee (NVA) entlassen und steht nun vor den ehrwürdigen Toren des Filmproduktionsstudios und hat dank seines Bruders Alex (Ken Duken), der dort als Stuckateur arbeitet, eine Anstellung als Komparse bekommen. Emil kann mit der glamourösen Filmwelt zwar nicht viel anfangen, doch Alternativen gibt es für ihn auch nicht. Eines Tages lernt er am Filmset die französische Tänzerin Milou (Emilia Schüle) kennen, von der er

sofort fasziniert ist. Das Glück der beiden scheint perfekt, doch dann werden die Grenzen geschlossen und die beiden auseinandergerissen. Emil fasst einen tollkühnen Plan, um zu seiner Milou zurückzukommen... Foto: Tobis Film Länge: 128 Minuten FSK: Ab 6 Jahren

Donnerstag, 11. Juli schlager für die Dame von Welt Silberwarenmuseum Ott-Pauser´sche Fabrik, Schwäbisch Gmünd, Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 14-17 Uhr; Do 14-19 Uhr; Sa/So 11-17 Uhr

� RAUM ELLWANGEN Rom vor der Haustür - Das Welterbe Limes in Ellwangen eine Schülerprojekt-Ausstellung der Archäologie-AG Peutinger-Gymnasium Ellwangen, Alamannenmuseum, Ellwangen, Öffnungszeiten: Mi 18.30-17 Uhr Sonderausstellung Pflanzenwelt der Antike Limestor, Dalkingen, Öffnungszeiten: Di-So 11-17 Uhr Mit Verkohltem wollte ich Deinen Schatten halten - kuratiert von Jörg Mandernach Malerei, Radierungen, Installation, Fotografie, Video und Performance. Schloss, Ellwangen, Öffnungszeiten: Sa 14-17 Uhr; So 10.30-16.30 Uhr KlangBilder Uli Schlossbach und Teilnehmer VHS-Fotokurs, Schloss Kapfenburg, Lauchheim, Öffnungszeiten: MoSo 8-17 Uhr HAP Grieshaber - angewandte Kunst Sieger Köder Museum, Ellwangen, Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr; Sa/So 10.30-17 Uhr 100 Jahre Redemptoristen auf dem Schönenberg - Spuren - Wege Spuren Wallfahrtskirche Schönenberg, Empore, Ellwangen, Öffnungszeiten: Mo-So 8-19 Uhr

� HÄRTSFELD Monika Hoffer - chinesische Malerei und Kalligraphie Galerie im Club, Golfclub Hochstatt, Neresheim, Öffnungszeiten: Mo-So 10-18 Uhr Bier, Brauen, Gemütlichkeit - Kulturgeschichte der Gastrnomie auf dem Härtsfeld Härtsfeldmuseum, Neresheim, Öffnungszeiten: So 13.30-16 Uhr

� MUSIK

� VORTRÄGE

18.30, Heidenheim Sommer im Park - Musikschule Heidenheim, Brenzpark

19.00, Ellwangen Für Zeit und Ewigkeit unglücklich? Joseph Lipp als zweiter Bischof von Rottenburg, Schloss, Thronsaal, Vortrag von Prof. Hubert Wolf, Stiftsbund Ellwangen

19.00, Ellwangen entfällt: Sommer in der Stadt Duo Ulrich Widdermann (Violine) und Joachim Bilek (Klavier), Musikschule 20.00, Ludwigsburg Begegnung der Klänge, Scala, Scala Kultur Live

� BÜHNE 9.30, Dinkelsbühl Der kleine Ritter Trenk, Freilichtbühne am Wehrgang, Landestheater Dinkelsbühl 9.30 & 11.30, Heidenheim Gold, Opernzelt im Brenzpark 10.00, Schwäbisch Hall Der Zauberer von Oz, Neues Globe, Freilichtspiele 19.00, Abtsgmünd König der Löwen - Musical, St.Jakobus-Gymnasium, Aula

� REMSTALGARTEN-

SCHAU 2019

14.00 bis 19.00, Schwäbisch Gmünd Ausstellung „Best-of“, Silberwarenmuseum Ott-Pauser´sche Fabrik 19.00, Schwäbisch Gmünd FeierAbendLive: Waschbrett, Remsparkbühne

� SONSTIGES 10.00, Aalen Kunstprojekt: Meine Stadt, mein Zuhause, Rathaus

19.00, Oberkochen Der kleine Prinz, Forum EAG, Theater-AG Ernst-Abbe-Gymnasium

10.00 bis 17.00, Schwäbisch Gmünd Gmünder Mühle - Die Mühlen und Mühlbäche – Fotoausstellung, Generationentreff Spitalmühle

20.00, Ulm Faust eins. Puppen, Pop und Pudel, Roxy, Labor 1/12, Iris Keller und Puls_de_Kern

18.00, Schwäbisch Gmünd 27. SchulTanzBegegnung Baden-Württemberg, CCS-Stadtgarten

20.00, Unterschneidheim Paradiesäpfel und andere Nachtschatten, Foyer Sporthalle, Die Mimenkiste

19.00, Schwäbisch Gmünd Konzert zum Geburtstag, Innenhof der Rundbauten am Beruflichen Schulzentrum, Schulverein M´Agnesium der Agnes-vonHohenstaufen-Schule

20.30, Dinkelsbühl Sommer, Sonne, 79 - Schlagerrevue von Jürg Schlachter, Freilichtbühne am Wehrgang, Landestheater Dinkelsbühl 20.30, Feuchtwangen Acht Frauen - Krimikomödie, Kreuzgang des ehemaligen Benediktinerklosters, Kreuzgangspiele

20.00, Gschwend Evangelische Kirchengemeinde, Zeltkirche, Waldbaden mit Jörg Sipple, 9.30 Uhr; Kampfgeist – Teamgeist, Sportlicher Abend mit den TSF Gschwend, dem SV Frickenhofen und Zeltkirchenpfarrer Thomas Wingert

Yesterday Jack (Himesh Patel) ist zwar ein leidenschaftlicher Musiker, doch kann sich gerade mit Mühe und Not über Wasser halten, denn erfolgreich ist er mit seiner Musik nicht. Aus seinem kleinen verschlafenen Heimatdorf an der englischen Küste hat er es noch nie in die weite Welt geschafft. Doch eine Person glaubt nach wie vor an Jack: Seine Jugendfreundin Ellie (Lily James) hält unerschütterlich an Jacks Talent fest. Bis ihm eines Tages ein Wunder geschieht. Nach einem mysteriösen weltweiten Stromausfall wird Jack von einem Bus angefahren. Nachdem er wieder zu Bewusstsein kommt, wirkt eigentlich alles so wie immer. Doch dann stellt Jack fest,

dass sich plötzlich niemand außer ihm mehr an die Musik der Beatles erinnern kann. Jack nutzt diese Situation und verkauft die Welthits als seine eigenen Kompositionen. In kürzester Zeit wird er zur weltweiten Sensation und zu einem Mega-Popstar, dem die Herzen reihenweise zufliegen und der mit Ed Sheeran auf Tournee geht. Allerdings stellt sein neu gewonnener Ruhm die Beziehungen zu seinen Freunden und seiner Familie auf eine harte Probe. Foto: Universal Pictures Germany Länge: 117 Minuten FSK: Ab 0 Jahren

Die Preview im Turm Theater Chucky ist zurück! Im Reboot der Horror-Reihe entwickelt die„Buddy Doll“ ein unheimliches Eigenleben. Bald schon müssen Andy und sein Freund Omar versuchen, die Mörderpuppe zur Strecke zu bringen, um ihre eigene Haut zu retten…

Freitag, 12. Juli 22:45 Uhr Pfeifergässle 34

IHRE GMÜNDER KINOS! neu: Geheimnis eines Lebens, Der Klavierspieler von Gare du Nord und Inna de Yard

Schwäbisch Gmünd

www.turm-theater.de

Hirschgässle 7 | (07171) 9782957

www.brazilkino.de


Veranstaltung

Frei zeit Freitag, 12. Juli � MUSIK

SIK

20.00, Heidenheim Zeitgenossen: Albrecht Imbescheid - Portrait eines Komponisten und Flötisten, Stadtbibliothek 21.00, Schwäbisch Gmünd ManaTapu aus Malta, Jugendkulturzentrum Esperanza

� BÜHNE 9.30, Dinkelsbühl Der kleine Ritter Trenk, Freilichtbühne am Wehrgang, Landestheater Dinkelsbühl 10.00, Schwäbisch Hall Der Zauberer von Oz, Neues Globe, Freilichtspiele 18.00, Essingen Verführung ist die wahre Gewalt - szenischer Spaziergang, Schlosspark 19.00, Schwäbisch Hall Theater: Das Haus in Montevideo, Aula, Gymnasium bei St. Michael 19.00, Sulzdorf Theater: Viele heißen Waldemar, Museums-Scheuer beim Haus der Ortsgeschichte, Heimatverein Sulzdorf 19.30, Dinkelsbühl Sommer, Sonne, 79 - Schlagerrevue von Jürg Schlachter, Freilichtbühne am Wehrgang, Landestheater Dinkelsbühl 20.00, Fachsenfeld Ernst Mantel - Soloprogramm Gell, Schloss 20.00, Ulm Faust eins. Puppen, Pop und Pudel, Roxy, Labor 1/12, Iris Keller und Puls_de_Kern 20.30, Feuchtwangen Die Geierwally, Kreuzgangspiele 20.30, Hohenstadt Freiheit in Krähwinkel - Revolutionsposse nach Johann Nepomuk Nestroy, Eiskeller, Kulturverein Schloss Laubach 20.30, Neresheim elchorado: Die Schöne und das Biest - Open-Air Musical, Marienplatz 20.30, Nördlingen Das Wirtshaus im Spessart Räuberkomödie nach Wihlhelm Hauff, Freilichtbühne Alte Bastei 20.30, Schwäbisch Hall Elton John und Tim Rice´s AIDA, Große Treppe, Freilichtspiele Hall

� SPORT 18.00, Dewangen Fitness Night, Kaltsporthalle, TSV Dewangen 19.00, Trochtelfingen Trochtelfinger Jedermannslauf, Start und Ziel: Sportplatz, Laufen, Wandern, Nordic walken

� FESTE

& PARTYS

13.00 bis 17.00, Ellwangen Kinderfest, Schießwasen 18.30, Dinkelsbühl Kinderzeche, Altstadt

� FESTIVAL

EUROPÄISCHE KIRCHENMU-

Wir erscheinen erst wieder in 14 Tagen, daher ausschneiden!

Achtung!!! Nur noch 1 Samstag – 13. 7.!!! KEIN Tanz. Danach wieder jeden Samstag Sa., 20. 7., Gr. Tanzparty Showband No Limit Führend im Raum Heidenheim Sa., 27. 7., aus Baden Baden Spitzenband Smokingz Vom Fr., 12. 7. bis So., 21. 7. Im Nov. von GEO zum Traumort des Tages von der Welt gewählt!

Kinderzeche in Dinkelsbühl Besuchen Sie uns täglich in unserem Meiser’s Café Restaurant und Meiser’s Lieblingsstücke im Nebenhaus. Neu: mit Erweiterungsausstellung – Dekorationsartikel – Geschenke – Wohnaccessoires u. Souvenirs (Sehenswert: Artikel aus Messen von Paris / München bis Mailand – ein Traum). Auch sonntags geöffnet! Fr., 19. 7. Großereignis: Tanz auf dem Weinmarkt. Siehe: www.kinderzeche.de

Vitalhotel-Meiser.de 0 79 62/71 19 40

Bitte ausschneiden

18.30, Schwäbisch Gmünd Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst, Augustinuskirche, Kammerchor „Camerata Nova“

� REMSTALGARTEN-

SCHAU 2019

12.00 & 13.30, Wetzgau Führungen durch den Weleda Heilpflanzengarten, Weleda Erlebniszentrum 14.00 bis 17.00, Schwäbisch Gmünd Ausstellung „Best-of“, Silberwarenmuseum Ott-Pauser´sche Fabrik 14.30 bis 15.30, Schwäbisch Gmünd Konzert der Jungen Gmünder Symphoniker, Remsparkbühne 15.00, Wetzgau Wellness-Programm für alle Sinne, Weleda Erlebniszentrum 16.00, Schwäbisch Gmünd Stadtteiltag Großdeinbach, Remsparkbühne 16.00, Schwäbisch Gmünd Genuss am Weinfass, Weinfass im Remspark 19.45, Schwäbisch Gmünd Lebenshilfe JuLe rockt mit „Aron Black and the white shirts“, Remsparkbühne

� SONSTIGES 10.00 bis 17.00, Schwäbisch Gmünd Gmünder Mühle - Die Mühlen und Mühlbäche – Fotoausstellung, Generationentreff Spitalmühle 10.00 bis 18.00, Schwäbisch Gmünd Forstwagen Ostalbkreis – Einblicke in die Arbeit des Obstund Gartenbauberaters, Forstwagen Ostalbkreis, Remspark, Rückseite Gamundiagebäude/ Eingang Remspark 14.00, Böbingen Sommerfest, Schule am Römerkastell 15.00 bis 18.30, Herlikofen Schulfest „Afrika“, TheodorHeuss-Schule 15.00, Schwäbisch Gmünd Sommerfest des IFO Institut für Oberflächentechnik GmbH und der Qubus Planung und Beratung Oberflächentechnik GmbH, QUBUS Planung und Beratung Oberflächentechnik GmbH 16.00, Schwäbisch Gmünd Talk im Boot mit Bischof Harald Rückert, Kirchenboot am Remsstrand 17.00, Heuchlingen Wegfest des Turnvereins, Leintalaue, mit zahlreichen Veranstaltungen 18.00, Aalen Eröffnung Generationen-Bewegungspark, Am Erzstollen, 20.30 Uhr Live-Band The Skäxx 18.00, Abtsgmünd 20. Mini-Regatta, Start: auf der Lein beim Seniorenzentrum im Hallgarten, 16.30 Uhr Ausgabe der Start-Nummern am Stand des GHV. 19.30 Uhr Rockparty mit Coverband Foolproof, GHV 19.00, Gaishardt Preisbinokel, Zelt, FC Gaishardt 19.30, Aalen Pecha Kucha Night Aalen: Urlaub und Reisen, Löwenbrauerei 19.30, Aalen Friday for Future - Gartengeflüster, Haus der kath. Kirche, Musik, Bewirtung 20.00, Gschwend Evangelische Kirchengemeinde, Zeltkirche, Nordic Walking mit Martin Heubach, 15 Uhr; Mit Herz und Mund - Lieder mitten ins Leben gesungen, Konzert mit Gospel alive 20.30, Schwäbisch Gmünd Perspektiven aus Nepal - Live Reportage von Ralf Ledl, a.l.s.o. ...kulturcafé, Piano: Edmund Elsässer, Eintritt frei, Benefizveranstaltung 22.00, Aalen Late Night Poetry Slam, Frapé

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Samstag, 13. Juli � MUSIK 10.00, Aalen Orgelmusik zur Marktzeit, Stadtkirche, Te Deum laudamus - Choralschola mit Maria Esseling, Clara Hahn, Claudia Dolmetsch und Astrid Köhler und THomas Haller 18.00, Röhlingen Benefizkonzert - Liederkranz und Kirchenchor Röhlingen, St. Peter und Paul Kirche, anschl. Hocketse auf dem Kirchplatz (bei schlechtem Wetter im Dorfhaus) 20.00, Ellwangen Pervez Mody - Klavierabend, Schloss, Thronsaal, Stiftsbund Ellwangen 20.00, Heidenheim Zeitgenossen: Albrecht Imbescheid - Portrait eines Komponisten und Flötisten, Stadtbibliothek 20.00, Heubach Milestones of Rock - Siggi Schwarz und das Kammerorchester Rosenstein, Platz der Musikschule 20.30, Ellwangen Flos Jam, Irish Pub Leprechaun 21.00, Aalen Lif’n Nature unplugged - Best of 25 Years of Rock’n’Roll, Age 52 (ehemals TSchillers)

� BÜHNE 19.00, Sulzdorf Theater: Viele heißen Waldemar, Museums-Scheuer beim Haus der Ortsgeschichte, Heimatverein Sulzdorf 19.30, Dinkelsbühl Sommer, Sonne, 79 - Schlagerrevue von Jürg Schlachter, Freilichtbühne am Wehrgang, Landestheater Dinkelsbühl 20.00, Asperg Jugendtheater: Schneewittchen mal anders, Glasperlenspiel 20.30, Neresheim elchorado: Die Schöne und das Biest - Open-Air Musical, Marienplatz 20.30, Nördlingen Das Wirtshaus im Spessart - Räuberkomödie nach Wihlhelm Hauff, Freilichtbühne Alte Bastei 20.30, Schwäbisch Hall Elton John und Tim Rice´s AIDA, Große Treppe, Freilichtspiele Hall 21.00, Wasseralfingen Verführung ist die wahre Gewalt - szenischer Spaziergang, Freibad Spiesel

� SPORT 10.00, Oberkochen Kicken gegen Rechts, Carl-ZeissStadion 10.30, Eggenrot AH-Stadtpokalturnier, Sportplatz 14.00, Fachsenfeld BubbleSoccer Turnier, Fetplatz, Musikverein Fachsenfeld

Konzert im Blumenbeet Im Rahmen der Remstalgartenschau präsentiert die Musikschule Rosenstein eine sommerlich pfiffige Geschichte um Blumen und Blümchen von Manfred Schmitz. Charakterisch musikalisch wird das „Konzert im Blumenbeet“ gestaltet von Schülern der Musikschule Rosenstein mit einem Instrumentenreigen von Flöten, Klavier, Geige, Akkordeon, Schlagzeug, Kontrabass und von kleinen eifrigen Sängern. Das Ganze treffend erzählt von Sprecherin Ulrike Lange. Die Böbinger Bühne im „Park am alten Bahndamm“ bietet das passende Ambiente.

Aus Nepal

17.00, Gaishardt Turnierwochenende - 40 Jahre FC Gaishardrt, Sportgelände, Freundschaftsspiel, 20 Uhr Vereinsabend

� FESTE & PARTYS Lautern Fest im Dorf, Ortsmitte, Sa ab 18 Uhr, So ab 11.30 Uhr, Musikverein Lautern Lindach Gartenfest beim TV, Vereinsgelände, Sa ab 13 Uhr, So ab 11 Uhr 11.00, Abtsgmünd MitSommer, rund ums Rathaus, Flohmarkt: Die Friedrich-von-KellerSchule swing in den MitSommer. 14.30 Uhr Disco für Kinder, 17.30 Uhr Eröffnung mit Fassanstich, 20.30 Uhr Zehntscheuerplatz, Flotte Härtsfelder. abends Feuerwerk 12.30, Essingen Kinderfest, Schlosspark, ökumen. Kinderfest evang. Kirche, Festzug 13.30, Hofen Kinderfest, Sportplatz, Aufstellung Festumzug, Dorfplatz 14.00, Dorfmerkingen Musikantengarten mit DorfkindCup, beim Musikerheim, Original Härtsfelder Musikanten 14.00, Elchingen Gartenfest, Sportgelände, Sportverein Elchingen 14.00, Hofen Kinderfest, Dorfplatz 15.00, Aalen Internationales Festival, Innenstadt 16.00, Oberkochen Heidefest, vor der Kolpinghütte auf der Heide, FFW Oberkochen 17.00, Hüttlingen Sommerleuchten, Gelände Kulturzentrum Limeshalle, Chorfreunde Hüttlingen 18.00, Ebnat Hoffest, Hinterhof der Feuerwache Härtsfeld, FFW Abt. Ebnat-Waldhausen 18.30, Aalen Hoffest, Festhalle und Innenhof Löwenbrauerei, Bieranstich, Stimmungsabend D’Stierer Schwoba, 20 Uhr Kräftemessen an der Aalener Bierschaukel 18.30, Dewangen Hocketse, Eingang der Beckenhalde, Musikverein Dewangen 18.30, Ellwangen Sommerfest der Inklusion, Fuchseck 19.00 bis 23.00, Neresheim Stiftsfest - Bandabend, Samariterstift, Los Coolos, 19.45 Uhr Band Tintenfisch 19.00, Rattstadt Biermeile, Festplatz, ca. 20.30 Uhr Live-Band Die Fexer, Musikverein Rattstadt 21.00, Aalen Vodka-PuschikinParty,Apfelbaum

Im Vortrag von Ralf Ledl entdecken die Zuhörer neue Perspektiven auf ein beeindruckendes Land: Nepal. Autor und Referent Ralf Ledl wechselt mehrfach Hut und Perspektive.

� FESTIVAL EUROPÄI-

SCHE KIRCHENMUSIK

15.00, Schwäbisch Gmünd Musikforum „Vom Klang des Wassers“, Gmünder VHS, Eintritt frei – Spenden erbeten 21.00, Schwäbisch Gmünd Company of Music (Wien) – Livemusik, Heilig-Kreuz-Münster, Filmkonzert „Homo sapiens“

� REMSTALGARTEN-

SCHAU 2019

Wetzgau Kinderprogramm - Für kleine und große Kinder bunte Workshops und Mitmachaktionen, Weleda Erlebniszentrum 10.00, Schwäbisch Gmünd LandFrauen der Ortsvereine Tag der Begegnung, Remsparkbühne 10.00 bis 13.00, Schwäbisch Gmünd KreisLandFrauentag 2019 - Herrlich weiblich! Remsparkbühne 12.00, Schwäbisch Gmünd Mittagsgebet, Kirchenboot am Remsstrand 12.00 & 13.30, Wetzgau Führungen durch den Weleda Heilpflanzengarten, Weleda Erlebniszentrum 14.00, Schwäbisch Gmünd Genuss am Weinfass, Weinfass im Remspark 19.30, Schwäbisch Gmünd Uli Keuler spielt ..., Remsparkbühne

� KINDER

� SONSTIGES Hussenhofen Traditionelles Pfadfinderfest, Dorfplatz

Pianist Edmund Elsässer (Foto) begleitet Ledl auf der Bühne. Foto: Veranstalter 12. Juli, 20.30 Uhr, a.l.s.o. Kulturcafé, Schwäbisch Gmünd

10.00 bis 12.00, Aalen Schnuppertag Streicher Schlagzeug, Musikschule

und

10.00 bis 14.00, Schwäbisch Gmünd Familienaktionstag, Spitalhof 10.00 bis 18.00, Schwäbisch Gmünd Forstwagen Ostalbkreis – Einblicke bei der Landkreisverwaltung, Forstwagen Ostalbkreis, Rückseite Gamundiagebäude/Eingang Remspark 11.00 bis 18.00, Aalen Offenes Atelier, Karin Krüger, Hopfenstr. 33 11.00, Neresheim Harley Party, Industriegebiet, Im Riegel, Harley Ausstellung, Weíßwurstfrühstück, 13 Uhr Biker-Ausfahrt 13.00, Schwäbisch Gmünd Bewegte Lesung mit Barbara Reik - Der Maurische Garten lädt zur Erinnerung an die Staufer ein, Maurischer Garten, Remspark 13.30, Herlikofen Jubiläum 50 Jahre, Kinder- und Familienzentrum St. Maria 14.00, Aalen Vereinsheimfest Zamsitz’n, Vereinsheim, Deutscher Böhmerwaldbund Aalen 18.00, Gaishardt Ökumen. Straßengottesdienst mit anschl. Hocketse, vor der Kapelle 20.00, Gschwend Evangelische Kirchengemeinde, Zeltkirche, Sternwanderung, 13 15 Uhr, fünf Startpunkte, auf jedem ca. 3 km langen Weg gibt es Stationen mit geistlichen Impulsen und Liedern. Der geführte Spaziergang für die ganze Familie endet bei Kaffee und Kuchen in der Zeltkirche in Gschwend. Treffpunkt 1 (Be

THEMA „BESONDERE MOMENTE“

WIR SUCHEN DIE BESONDEREN BILDER 2019 Deutscher Zeitungsleser Fotowettbewerb für Fotoamateure Eine Gemeinschaftsaktion der Prophoto GmbH mit Schwäbischer Post, Gmünder Tagespost, Karawane Reisen und Foto Schweizer.

13. Juli, 15 Uhr, Park am alten Bahndamm, Böbingen

PREISE

Gleich zwei Mal können Teilnehmer gewinnen: Beim Regionalwettbewerb und bei der bundesweiten Endausscheidung. Was Teilnehmer beim REGIONALWETTBEWERB gewinnen können:

1. Preis: 4-tägige Fotoreise mit Fotoreiseleitung nach Budapest (05.12. – 08.12.2019) im Wert von 925,- Euro

2. Preis: Fotoshooting von Foto Schweizer im Wert von 150,- Euro 3. Preis: Eine Ballonfahrt Außerdem gibt es für die ersten drei Preisträger Gold-, Silber-, oder Bronze-Medaillen sowie Urkunden.

Foto: Veranstalter

WIE SIE TEILNEHMEN KÖNNEN: Gehen Sie auf www.schwaepo.de/blende bzw. www. tagespost.de/blende. Hier finden Sie den Link zur Seite der Prophoto GmbH. Nachdem Sie dort einen Account erstellt haben, können Sie bis zu drei Ihrer Fotos zum Thema „Besondere Momente / Special Moments“ hochladen. Einsendeschluss ist der 15. September 2019. Die Gewinnerbilder gehen in die bundesweite Ausscheidung ein. Es gelten die unter der oben genannten Website veröffentlichten Teilnahmebedingungen.


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Veranstaltung

Freizeit bringt 3x2 Leser zum „Blechfriday“

Das Zelt bebt

und „die Fexer“, alle an einem Abend geboten. Die Musiker, die zum Teil auch aus Funk- und Fernsehen bekannt sind, liefern schwungvolle Blasmusik, die begeistert. Freizeit bringt 3x2 Leser zum „Blechfriday“ am 26. Juli ins Festzelt neben der Eichholzhalle, Gussenstadt.

Info Foto : Veranstalter Der Musikverein Gussenstadt feiert in diesem Jahr seinen hundertsten Geburtstag. Vom 26. bis 28 Juli wird das Jubiläum mit dem „Albside-Festival“ im Festzelt in Gussenstadt neben der Eichholzhalle gefeiert, inklusive Zeltplatz für die Festbesucher.

„Blechfriday, das BlasmusikEvent auf der schwäbischen Alb“, ist das Motto am Freitag. Dabei wird generationenübergreifende Spitzenblasmusik vom Feinsten mit den „Innsbrucker Böhmische“, „Pro Solist‘y“, „Junges Fieber“, „Erpfenhauser Dorfmusikanten“

Rufen Sie einfach unter (01378) 22 27 28 unser Gewinntelefon an und nennen Sie das Stichwort „Blech“ und Ihre Adresse. Teilnahmeschluss ist am kommenden Montag um 24 Uhr. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Anruf kostet nur 0,50 Euro aus dem dt. Festnetz, mobil teurer. Wir wünschen viel Glück!

Frei zeit

Freizeit hat 3x2 Tickets für das Glenn Miller Orchestra

Jukebox Night

Mit der neuen CD im Gepäck und dem neuen Programm „Jukebox Saturday Night“ ist das Glenn Miller Orchestra 2019 auf großer Europa-Tour. Das Thema ist nicht nur Programm, sondern auch ein wunderschöner Song der von Glenn Miller 1942 aufgenommen wurde und im Konzert des Glenn Miller Orchestra der rote Faden sein wird. Wil Salden und seine Musiker sind Garanten für den authentischen Swing-Sound in der traditionellen großen Big Band Besetzung. Das Orchestra und die Vocalgroup „The Moonlight Serenaders“ versetzen das Publikum zurück in die Zeit der Jukeboxes der 30er und 40er Jahre. Freizeit bringt 3x2 Leser zum Glenn Miller Orchestra am 15. Juli um 20 Uhr in der Ellwanger Stadthalle.

Foto: Veranstalter

Info Rufen Sie einfach unter (01378) 22 27 33 unser Gewinntelefon an und nennen Sie das Stichwort „Miller“ und Ihre Adresse. Achtung! Die Gewinner werden telefonisch bereits am Freitag benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Anruf kostet 50 ct aus dem Festnetz, mobil teurer. Wir wünschen viel Glück!

Sonntag, 14. Juli � MUSIK 11.00, Aalen Matinee-Konzert: Stuttgarter Barockensemble, Herbert-BeckerSaal, Musikschule 15.00, Buch Raimund Elser - Konzert, Bucher Stausee 17.00, Ellwangen Konzert - Cultura-Orchester Heidenheim, Speratushaus 18.00, Aalen Stunde der Kirchenmusik - Kammerchor Kopernikus Gymnasium Wasseralfingen, Stadtkirche 19.00, Unterkochen Sommerserenade - Fallala, der Sommer ist da! Bischof-HefeleHaus, Liederkranz unterkochen und Rud-Werkchor 19.30, Schwäbisch Gmünd The Seeker aus Italien, Jugendkulturzentrum Esperanza

� BÜHNE 15.00, Asperg Jugendtheater: Schneewittchen mal anders, Glasperlenspiel 15.30, Dinkelsbühl Der kleine Ritter Trenk, Freilichtbühne am Wehrgang, Landestheater Dinkelsbühl 18.00, Königsbronn Nonnenpoker, Freilichtbühne, Rathausvorplatz 19.00, Aalen Der goldene Drache - Gastspiel der Absolventen der Schauspielschule Mainz, Theater der Stadt Wi.Z 19.30, Dinkelsbühl Sommer, Sonne, 79 - Schlagerrevue von Jürg Schlachter, Freilichtbühne am Wehrgang, Landestheater Dinkelsbühl 19.30, Hohenstadt Freiheit in Krähwinkel - Revolutionsposse nach Johann Nepomuk Nestroy, Eiskeller, Kulturverein

Anmeldung zum Kunstbasar Der Gmünder Kunstbasar verwandelt am 7. und 8. Dezember das Kulturzentrum Prediger in ein Schaufenster für hochwertiges Kunsthandwerk. Wer dort selbst hergestellte Unikate ausstellen möchte, die neu, qualitativ hochwertig und ansprechend sind, kann sich bis zum 22. Juli bewerben: Das Anmeldeformular und die Teilnahmebedingungen sind auf der Homepage der Stadt Schwäbisch Gmünd hinterlegt unter www.schwaebisch-gmuend.de (Kultur + Veranstaltungen / Themen). Die Bewerbung reichen Sie bitte schriftlich beim Kulturbüro Schwäbisch Gmünd ein. pm

Schloss Laubach 20.30, Feuchtwangen Die Geierwally, Kreuzgangspiele 20.30, Nördlingen Das Wirtshaus im Spessart - Räuberkomödie nach Wihlhelm Hauff, Freilichtbühne Alte Bastei 20.30, Schwäbisch Hall Elton John und Tim Rice´s AIDA, Große Treppe, Freilichtspiele Hall

� SPORT 10.00, Gaishardt Turnierwochenende - 40 Jahre FC Gaishardrt, Sportgelände, Hobbyfußballturnier, 14.30 Uhr Elfer-Turnier 10.10, Aalen Aalener Stadtlauf, Start und Ziel: Sparkassenplatz

� FESTE & PARTYS Dorfmerkingen Musikantengarten, beim Musikerheim, Frühschoppen, Original Härtsfelder Musikanten 10.00, Ebnat Hoffest, Hinterhof der Feuerwache Härtsfeld, FFW Abt. Ebnat-Waldhausen 10.00, Elchingen Gartenfest, Sportgelände, Sportverein Elchingen 10.30, Aalen Hoffest, Festhalle und Innenhof Löwenbrauerei, Weißwurstfrühstück mit Rieser Trachtenkapelle, 15.30 Uhr Andrea & Bruno 10.30, Dewangen Hocketse, Eingang der Beckenhalde, Musikverein Dewangen 10.30 bis 17.30, Neresheim Stiftsfest, Samariterstift 10.30, Oberkochen Heidefest, vor der Kolpinghütte auf der Heide, FFW Oberkochen 11.00, Aalen Internationales Festival, Innenstadt 11.00, Abtsgmünd MitSommer, Innenstadt, Zehntscheuerplatz: 300 Jahre Zehntscheuer, Nachwuchsorchester Akkordeonorchester Abtsgmünd, Leinterrasse: 11.30 Uhr Des Geyer schwarzer Haufen 11.00, Ellwangen Kulturelles Gartenfest, Schtützenhaus im Hubertusweg 11.00, Ellwangen Gartenfest, Schützengilde, Hubertusweg 6, ca. 13.30 Uhr Jelly Beans 11.00, Hüttlingen Sommerleuchten, Gelände Kulturzentrum Limeshalle, Chorfreunde Hüttlingen 14.00, Aufhausen Kinderfest, Spielweise Kindergarten, vor Pfarrgemeindesaal 15.00, Hofen Tanztee mit Live-Musik, Landgasthaus Rose

� FESTIVAL EUROPÄI-

SCHE KIRCHENMUSIK

17.00, Schwäbisch Gmünd The Quintessence (Tiflis), Augusti-

nuskirche, Sacred & Jazz a cappella

� REMSTALGARTEN-

SCHAU 2019

10.00, Essingen Rems-Posaunentag, Schlossppark, Festgottesdienst, 11.15 Uhr Matinee, 16 Uhr Abschlusskonzert 11.00 bis 17.00, Schwäbisch Gmünd Ausstellung „Best-of“, Silberwarenmuseum Ott-Pauser´sche Fabrik 11.00, Schwäbisch Gmünd Stadtteiltag Rechberg, Remsparkbühne 11.30 & 14.00, Wetzgau Führungen durch den Weleda Heilpflanzengarten, Weleda Erlebniszentrum 12.00 bis 16.00, Schwäbisch Gmünd Stadtteiltag Rechberg, Remsparkbühne, Grußwort des Ersten Bürgermeisters Dr. Joachim Bläse 14.00, Schwäbisch Gmünd Genuss am Weinfass, Weinfass im Remspark 15.00, Böbingen La Danza - Meistertrio mit Esprit, Park am alten Bahndamm 18.00 bis 20.00, Schwäbisch Gmünd Serenadenkonzert der Schwörhaus BigBand, Remsparkbühne

� KINDER

10.30, Nördlingen Jim Knopf und die Wilde 13 - von Michael Ende, Freilichtbühne Alte Bastei 11.00, Heidenheim Kindertag: Abenteuer, Spaß und Spiel, Naturtheater 15.00, Wasseralfingen Kikerikiste, Schloss, Theater der Stadt Aalen

� SONSTIGES 9.00, Straßdorf Ökumenischer Festgottesdienst 750 Jahre Straßdorf, St. Cyriakus 9.30, Schwäbisch Gmünd Kolomanritt, LebensWeg-Station „Kreuztisch“-Himmelsgarten, 9.30 Uhr Gottesdienst, 11 Uhr Segnung der Pferde an der St. Koloman-Kirche 9.30, Wetzgau Reiterprozession mit Pferdesegnung, Beginn mit Gottesdienst am Kreuztisch 10.00 bis 17.00, Aalen Oldtimertreffen, Westside-Gelände 10.00, Aalen Gottesdienst mit „Musik & Message“, Gemeindehaus Volksmission, mit Sängerin und Buchautorin Déborah Rosenkranz 10.00, Dewangen-Reichenbach Young- und Oldtimer-Treffen, auf dem Neuhof, MSC Reichenbach 10.00, Gschwend Evangelische Kirchengemeinde, Zeltkirche, Mitten im Dorf - Mitten

im Leben, Abschlussgottesdienst 10.00 bis 12.00, Schwäbisch Gmünd Museums- und Campusführung im LGH-Schülermuseum, Campusmuseum Landesgymnasium 10.00, Waldhausen Blasmusikfrühschoppen, Schafhof, Musikverein Waldhausen 11.00 bis 18.00, Ellwangen CaféKulturGarten, Palais Adelmann, Programm für die ganze Familie 11.00, Straßdorf Eröffnung Festtag 750 Jahre Straßdorf, Gasthaus Krone, Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Richard Arnold 12.00, Ellwangen Schlag 12 - Gottesdienst für Ausgeschlafene, Tagungshaus Schönenberg, anschl. Mittagessen 12.00 bis 17.00, Schwäbisch Gmünd Einblicke in das Thema Hochwasserschutz, Forstwagen Ostalbkreis, Remspark, Rückseite Gamundiagebäude/Eingang Remspark 13.00, Ellwangen Wissen was gesund ist - Aktionstag für Jung und Alt, Kneipp-Anlage, Kneipp-Verein Ellwangen 13.30, Böbingen Zentrale Glaubenswege-Wanderung in Böbingen an der Rems zur Beiswanger Kapelle, ReweParkplatz 14.00 bis 16.00, Aalen Sternwarte bei klarem Wetter geöffnet, Sternwarte auf der Schillerhöhe 14.00, Schwäbisch Gmünd TurmSturm, Himmelsstürmer im Landschaftspark Wetzgau 14.00 bis 15.30, Schwäbisch Gmünd Öffentliche Führung, St. Salvator, Kreuzwegführung 14.30, Lauchheim Führung, Schloss Kapfenburg 14.30 bis 18.00, Unterwinstetten Tanzkaffee, Gasthaus Waldesruh 15.00, Ellwangen Biographische Führung, Alamannenmuseum 15.00, Lorch Historische Stadtführung, TP: Bahnhofsvorplatz 16.00, Schwäbisch Gmünd Sabine Widmann Studios tanzen „Dornröschen“, CCS-Stadtgarten 17.00, Schwäbisch Gmünd Ostalbvesper zum Auftakt des Kabarettprogramms „Nächste Ausfahrt: Heimat!“, Forstpavillon im Himmelsgarten 18.00, Ellwangen Jugendgottesdienst - Vertrauen, Marienkirche 18.00, Schwäbisch Gmünd „Nächste Ausfahrt: Heimat!“ – Kabarett auf derWanderbühne, Forstpavillon im Himmelsgarten, mit Martin Wangler alias „Fidelius Waldvogel“ 18.00, Waldhausen Mittelpunkt-Gottesdienst: Wie grenzenlos das Leben ist, Bürgerhaus, parallel Kinderprogramm im Christushaus

Intern. Festival Das alljährliche Internationale Festival Aalen findet dieses Jahr am 13. und 14. Juli in der 36. Auflage statt. Es wird gefeiert, gegessen und getanzt, und das ganz international. Mehr als 30 Vereine, Initiativen und Gruppen aus verschiedenen Kulturen beteiligen sich. Kulturküchen, Mitmachaktionen, gute Musik und vieles mehr stehen auf dem Programm. Erstmals eröffnet Oberbürgermeister Thilo Rentschler bereits gegen 15 Uhr das Fest auf der Bühne am Gmünder Torplatz. Foto: Stadt Aalen 13. Juli, 15 Uhr bis 24 Uhr, 14. Juli, 10 Uhr bis 20 Uhr, Innenstadt,Aalen

Musikantengarten Festwochenende mit Dorfkind-Cup

Die „Original Härtsfelder Musikanten“ laden zum alljährlichen „Musikantengarten“ ein. Los geht es am Festsamstag um 14 Uhr mit dem Kinderfest. Im Anschluss übernimmt die Jugendkapelle des Musikverein Dorfmerkingen. Um 18 Uhr findet zum zweiten Mal der sogenannte „DorfkindCup“ statt. Bei dieser TeamOlympiade messen sich kleine Gruppen in Wettkämpfen wie Traktorziehen oder einem kleinen Hindernisparcours. Auch wenn vor allen Dingen der Spaß im Vordergrund steht, winken dem Siegerteam ein Wanderpokal und 30l Fassbier. Im Anschluss unterhält die

Brass-Band „The Brassidents“ die Festbesucher bis in die Nacht hinein. Der Festsonntag steht ganz im Zeichen der Blasmusik. Zum Frühschoppen nimmt der Musikverein Unterkochen auf der Bühne Platz, während für die Gäste ein breites Mittagsangebot mit selbstgemachtem Krustenbraten und Haxen bereitsteht. Ab ca. 15:30 spielen die „Original Härtsfelder Musikanten“ stimmige Blas- und Volksmusik zum Ausklang des Festwochenendes. 13. und 14. Juli, beim Musikerheim, Dorfmerkingen

Foto: Veranstalter


Gmünder

Mittwoch, 10. Juli 2019

Lokales

Anzeiger

31

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Start in den Urlaub

Tipps und Informationen für eine entspannte und erholsame Reise

Fürs bessere Gewissen

Sicher unterwegs im Reisebus Ein Reisebus ist eine der bequemsten und sichersten Wege zu verreisen. In einem Reisebus geben die Passagiere zwar die Verantwortung für das Fahren ab – zur Sicherheit beitragen können sie aber trotzdem. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) rät zum Beispiel dazu, mit dem Reisegepäck keine Fluchtwege wie den Mittelgang, die Treppen oder Einstiege zu versperren. Auch muss sichergestellt sein, dass Gepäck bei abrupten Manövern nicht durch den Bus fliegt. Bei sperrigen Stücken sollten sich Reisende schon im Vorfeld informieren, ob und wie sie diese mitnehmen dürfen.

Bei CO2-Kompensation für Flugreisen kommt es auf konkrete Projekt an. Die meisten Bundesbürger dürften es mittlerweile wissen: Fliegen ist die energieintensivste Art der Mobilität. Die dabei entstehenden CO2-Emissionen führen zu erheblichen Klimaschäden. Wissen ist das eine, Handeln das andere: Einer aktuellen YouGov-Umfrage zufolge wollen 40 Prozent derjenigen, die dieses Jahr im Sommer Urlaub machen, in ein Flugzeug steigen. Über die Hälfte will das Auto nehmen, nur 16 Prozent nutzen die Bahn und 7 Prozent einen Fernbus. Mehrfachnennungen waren möglich. Wer auf einen Flug nicht verzichten will, kann die Emissionen danach zumindest kompensieren. Inzwischen gibt es Anbieter, die sich auf die freiwillige CO2-Kompensation spezialisiert haben, einige von ihnen erhielten von den Verbraucherschützern der Stiftung Warentest („test“, Heft 3/2018) im vergangenen Jahr die Note „sehr gut“. Das Umweltbundesamt hat einen Ratgeber mit Klimaschutzprojekte zur CO2-Kompensation online gestellt. Dabei wurde besonders auf deren Qualitätsstandards geachtet. djd

Tipp für die Tour: Ausreichend Pausen einplanen, dann können sich die Kinder austoben.

Großer Check vor der Fahrt Mit dem Auto in den Urlaub zu fahren ist nach wie vor sehr beliebt. Hier ein paar Tipps, um sicher und entspannt anzukommen. Eine gute Reisevorbereitung beginnt rechtzeitig vor dem Start. Was muss noch erledigt werden, was braucht man im Urlaub und für die Fahrt? Welche Route ist am besten geeignet? Navigationsgeräte oder die Streckenführung im Smartphone sind bewährte Helfer und bieten auch Alternativrouten an.

Ist das Auto fit für die Fahrt? Vor dem Start in die schönsten Wochen des Jahres sollte das Fahrzeug gründlich gecheckt werden, denn große Strecken und viel Gepäck fordern das Auto. Für Topform sorgt der Urlaubscheck im Kfz-Meisterbetrieb. Dabei stehen Motor, Bremsen, Lenkung und Achsen sowie Motoröl und Bremsflüssigkeit

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im Fokus. Ganz wichtig: der Zustand der Reifen. Neben dem Luftdruck wird auch die Profiltiefe geprüft. 1,6 Millimeter sind das Minimum, mit mindestens 3 Millimetern ist man auf der sicheren Seite. Ein der Fahrzeugauslastung angepasster Luftdruck verkürzt den Bremsweg und verbessert das Fahrverhalten und die Kurvenstabilität. Die Werkstatt schaut auch auf das Alter und nach Beschädigungen der Pneus. Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Fahrzeug-Checkliste ist eine intakte Beleuchtung. Die Werkstatt prüft alle Leuchten und die Scheinwerfereinstellung. Sie muss bei voll beladenem Fahrzeug angepasst werden, sofern kein automatisches System an Bord ist. Es folgt der Blick auf die Wischergummis und das Scheibenwischwasser. Die Gummis sollten schlierenfrei wischen, fehlende Flüssigkeit wird mit der passenden Sommermischung aufgefüllt. Und damit es auch bei warmen Temperaturen im Auto angenehm kühl bleibt, wird die Klimaanlage gecheckt, das Kältemittel gegebenenfalls gereinigt und aufgefüllt.

Das Auto richtig beladen Bei der Urlaubsreise wird das Auto zum Lastesel, der richtig bepackt werden will: Die schwe-

ren Sachen kommen ganz unten in den Kofferraum und möglichst nah an die Rücksitzbank. Über die Höhe der Rücksitzlehne hinaus sollte nur gepackt werden, wenn ein stabiles Trenngitter zur Verfügung steht.

Gepäck festzurren Auf Nummer sicher geht, wer das gesamte Gepäck mit speziellen Koffernetzen oder Spanngurten verzurrt. Hierzu bieten viele Fahrzeuge extra Ösen im Kofferraum an. Das weitere Gepäck so ineinander stapeln, dass der gesamte Platz ausgenutzt und gefüllt wird. Kleine und lose Dinge sollten am besten in einer Transportbox verstaut werden. Bei der Beladung bitte das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs beachten! Dabei nicht vergessen: Verbandkasten, Warndreieck und Warnwesten müssen im Auto immer griffbereit sein. Das gleiche gilt für den KfzSchein und den Führerschein. Darüber hinaus sollte die Grüne Versicherungskarte mitgeführt werden, falls die Reise außerhalb der EU geht. Fit für die Fahrt Ein erfolgreicher Start gelingt dann, wenn man entspannt und ausgeruht die Reise antritt. Voraussetzung hierfür ist ausreichend Schlaf vor dem Reisebeginn. Fehlender Schlaf macht un-

geduldig und aggressiv, dies gilt für Fahrer wie Beifahrer. Empfohlen wird, lange Fahrten in den frühen Morgenstunden anzutreten. Auch die Sitzposition im Auto ist wichtig: Wer während der Fahrt nicht optimal sitzt, riskiert gerade bei längeren Urlaubsreisen Kopfschmerzen oder Verspannungen im Nacken und Rücken. Apropos Kopfschmerzen: Eine gut ausgestattete Reiseapotheke kann im medizinischen Notfall helfen. Pausen einlegen und für Abwechslung sorgen. Wichtiger Tipp für die Tour: sich beim Fahren abwechseln und ausreichend Pausen einplanen – möglichst alle eineinhalb bis zwei Stunden. ProMotor

„In Deutschland gibt es eine Anschnallpflicht in Fernbussen, und die gibt es nicht ohne Grund“, sagt ADAC-Sprecher Johannes Boos. „Diese Gurte verhindern, dass Sie bei einem Aufprall durch den Bus oder gar aus dem Fahrzeug heraus geschleudert werden. Das heißt, als Fahrgast sollten Sie diese Gurte auch zwingend anlegen.“

Eine Fahrt im Reisebus ist sicher und bequem. Foto: djd

Wer sich trotz Aufforderungen dazu im Bus nicht anschnallt, muss laut DVR mit 30 Euro Bußgeld rechnen. Eltern sollten sich vor der Fahrt informieren, ob Kindersitze gestellt oder mitgebracht werden müssen. Und damit der Fahrer konzentriert bleibt, sei es besser, ihn nur in Notfällen und ansonsten den möglicherweise mitfahrenden Reiseleiter anzusprechen. dpa

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2 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Inhalt GMÜNDER TAGESPOST 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

Titel Inhalt und Editorial Die Verleger der Gmünder Tagespost im Gespräch Aus der Geschichte der Gmünder Tagespost Aus der Geschichte der Gmünder Tagespost Wir sind die Gmünder Tagespost Wir sind die Gmünder Tagespost Zeitungstechnik Zeitungstechnik Von der gedruckten Zeitung zur Marke Gmünder Tagespost Ein Leser der ersten Stunde erzählt Ein Abc des Journalismus

SCHWÄBISCH GMÜND UND KULTUR 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Gmünd und seine vielen Oberbürgermeister Altersgenossenfeste sind Weltkulturerbe Als Autos noch auf dem Marktplatz parkten Wie der Einhorntunnel Schwäbisch Gmünd veränderte Gmünds Stadtumbau und Gmünds neue Chancen Schwäbisch Gmünd und seine Stadtteile Schwäbisch Gmünd und seine Stadtteile Mutlangen und der Protest gegen die Pershing-II-Raketen Gmünds Kunstverein ist einer der ältesten im Land Sechs Kunstwerke aus sechs Jahrzehnten Dr. Wolfgang Schuster über das Kirchenmusikfestival Anzeigen

ROSENSTEIN UND LORCH 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36

Heubach im Wandel der Zeit Die fast unendliche Geschichte der Mögglinger Umgehung Rentergruppe hütet Bartholomäs Schatz Heuchlingens Skapulierbrüder und ihr jährliches Fest Böbingen als fast letztes Nadelöhr der B 29 Wie sich Lautern entwickeln will Anzeigen Ausdauer auf dem Lorcher Rathauschefsessel Wie Ehrenamtliche das kulturelle Leben in Lorch bereichern Als die Lorcher Schelmenklinge zur Touristenattraktion wurde Wie Alfdorf zum Rems-Murr-Kreis kam Anzeigen

Editorial Damian Imöhl und Michael Länge über die GT, Jahrzehnte hinter uns und Jahrzehnte vor uns

SCHWÄBISCHER WALD UND STUIFEN 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48

Mutlangen im Jahr 1959 Wie in Durlangen ein Heimatmuseum entstand Der Schulbauernhof ist Täferrots ganzer Stolz Bildung hat in Spraitbach eine lange Tradition Sechs Jahrzehnte Leinzell Gschwend profitiert von einer starken Gemeinschaft Schechingens schmuckes Rathaus Warum es in Göggingen einen Viehfeiertag gibt Iggingen hat, nach sechs Jahrzehnten, einen größeren Friedhof Weshalb es in Waldstetten ein neues Rathaus braucht Als Wißgoldingen noch mehr Läden hatte Anzeigen

SPORT UND WIRTSCHAFT 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60

Olympiasiegerin Carina Vogt – Gmünds erfolgreichste Sportlerin Siggi Wentz – vom Weltklasse-Zehnkämpfer zum Chefarzt Die Weise-Elf – eine Normannia-Legende TSB Gmünd – Traditionsverein im Wandel Schwimmverein – das Warten auf die 50 Meter-Bahn und die Folgen Sport war für Kriegsversehrte Lebensqualität Kai Häfner – Der EM-Held von Polen Bike the Rock – Der Rosenstein zieht die Weltelite an Von ZF zu Bosch AS – und wie geht es weiter? Gold und Silber – Gmünder Tradition im Wandel Firmen-Leuchttürme im Wirtschaftsraum Schwäbisch Gmünd Anzeigen

Die Gmünder Tagespost vom 1. Dezember 1959 finden Sie auf den Seiten 61 bis 68

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Warum Zeitung Zukunft hat

D

ie Gmünder Tagespost wird 60 Jahre alt. Sie war, als echter 59er, vor zwei Wochen beim Umzug der Altersgenossen dabei. Mit Segways. Ein bisschen hat das Symbolcharakter. Denn so wie Segways für eine neue, eine junge Mobilität stehen, steht die GT nicht mehr nur für die gedruckte Zeitung. Sie steht für eine Marke, die Marke Gmünder Tagespost, die inzwischen in sieben Kanälen Informationen und Nachrichten verbreitet. Diese Beilage jedoch zum 60. Geburtstag der GT blickt auch auf die Anfänge. Sie erzählt, wie und weshalb die Aalener Verlegerfamilie Theiss die Gmünder Tagespost 1959 ins Leben gerufen hat. Sie zeigt die breite Palette der Leistungen des SDZ. Druck und Medien, unseres Verlagshauses. Sie erzählt Geschichte und Geschichten. Der Zeitung. Der Stadt Gmünd. Der Gemeinden des Ostalbkreises. Und, nicht zuletzt, erzählt sie, wie die Gmünder Tagespost sich verstand und heute noch versteht – als unabhängigen Wächter, objektiv berichtend und subjektiv bewertend. Seit 60 Jahren hat die GT einen Wert in Ihrem Alltag. Und sie steht seit 60 Jahren für hohe Werte ein. Doch welchen Stellenwert hat eine Zeitung noch in so turbulenten Zeiten? Wie besteht sie die vielschichtigen Herausforderungen der Digitalisierung? Um es klar zu sagen: Die Gmünder Tagespost ist sehr gut aufgestellt. Ihre Auflagenzahlen

sind stabil – mit positiver Tendenz, bei gleichzeitig wachsenden digitalen Reichweiten. Die Redaktion aber ruht sich darauf nicht aus. Mit einem großen Digitalprojekt erfinden sich die Redaktionen von Gmünder Tagespost und Schwäbischer Post neu. Wir passen unsere Strukturen und Tagesabläufe den modernen Anforderungen an, haben sieben neue Stellen geschaffen. Wir kennen unsere Stärken, schauen aber auch auf unsere Schwächen, um uns weiter zu verbessern. Und wir investieren mutig in die Zukunft! Auch, weil wir uns sicher sind, dass der Stellenwert einer lokalen Zeitung gerade in Zeiten wie diesen sogar noch zunehmen wird. Die Menschen erwarten von uns, dass wir ihnen eine Orientierung geben in der Flut aus Informationen. Wer, wenn nicht wir, soll das sonst leisten? Die Grundlage dafür ist immer sauberes journalistisches Arbeiten. Wir sind uns der großen Verantwortung bewusst, dass Sie uns wie einem Kompass vertrauen. Das ist uns jeden Tag ein Ansporn. Und uns ist klar, dass wir uns Ihre Treue auch jeden Tag hart erarbeiten müssen. Ein Zeitungsabo ist ein Bekenntnis zur Meinungsfreiheit. Mit sichtbaren Journalisten. Nicht mit anonymen Pestern und Vergiftern. Sie – unsere Leserinnen und Leser – sind unsere Verbündeten in schwierigen Zeiten. Ja, und wir sind Ihr Verbündeter in schwierigen Zeiten. Bleiben Sie uns gewogen und treu!

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3 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

„Wir fühlen uns der Region verpflichtet“ K Presse Bernhard und Ulrich Theiss, Verleger der Gmünder Tagespost, sprechen im Interview über das Jahr 1959 und die Gründung der GT, über die Bedeutung von Presse und Journalismus und über Gmünd und Aalen.

lar, im Jahr 1959 ist zum ersten Mal eine Gmünder Tagespost gedruckt worden – am 1. Dezember. Das weiß man – zumindest im Gmünder Raum. Wir haben mal nachgeschaut, was sonst so war in diesem Jahr. Und danach.

Schwäbisch Gmünd / Aalen

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1959

ie erste Gmünder Tagespost ist am 1. Dezember 1959 erschienen. Ihre Verleger Bernhard und Ulrich Theiss haben sie von Anfang an begleitet. Wie sie immer mehr Fotos bekommen hat. Wie sie bunt geworden ist. Wie sie die Digitalisierung angepackt hat. Ein Gespräch mit Michael Länge und Damian Imöhl.

Nicht wie anfangs vermutet wird Konrad Adenauer, sondern Heinrich Lübke (CDU) zum neuen Bundespräsidenten gewählt.

Wie alt waren Sie, als die Gmünder Tagespost gegründet wurde, und wie erinnern Sie sich daran?

Bernhard Theiss: Ich war damals 13 Jahre alt, und ich glaube, ich habe mich mit meinem Vater damals mehr über Schulnoten unterhalten. Ulrich Theiss: Ich war damals elf Jahre alt. Und ich erinnere mich an die Plakate zur Gmünder Tagespost. 1958 kam ein Ruf von Gmünder Bürgern, dass Gmünd eine zweite Zeitung braucht. Auf dem Plakat war dementsprechend ein Ehepaar. Der Mann las Zeitung, die Frau beugte sich zu ihm, wollte auch lesen. Darunter stand: „Hier fehlt die zweite Zeitung.“

1959 In Kuba stürzt Fidel Castro den Diktator Batista und baut ein sozialistisches Regime auf.

Gibt es in den sechs Jahrzehnten ein Ereignis im Gmünder Raum, an das Sie sich besonders stark erinnern? Wenn ja, was war das?

Ulrich Theiss: Mir fällt dazu Gmünds 850-Jahr-Feier vor sieben Jahren ein. Sie hat auf mich einen nachhaltigen Eindruck gemacht, weil sich sehr viele Bürger engagiert haben, nicht nur im Hintergrund, sondern auch bei der Aufführung selbst. Dass es gelingt, eine Stadt so zu mobilisieren, ihre eigene Geschichte zu erzählen, das ist schon bemerkenswert.

Demokratie lebt davon, dass wir da sind, das wird gerne vergessen.“

Bernhard Theiss, Verleger der Gmünder Tagespost

Bernhard Theiss: Neben diesem Stadtjubiläum mit einem großen Bürgerengagement ist mit der Landesgartenschau 2014 und dem Bau des Einhorntunnels ein Abschluss der Stadtreparatur gelungen. Woran ich mich ebenfalls erinnere, ist, dass

Es braucht die kritische Begleitung der Presse, hinterfragend, aber auch wohlwollend, sagen die Verleger der Gmünder Tagespost, Bernhard (links) und Ulrich Theiss. Foto: Oliver Giers

es bei den Oberbürgermeistern in Gmünd einen häufigen Wechsel gab. Ihr Vater Dr. Konrad Theiss gründete die Schwäbische Post 1948 und elf Jahre später die Gmünder Tagespost. Er tat dies im Jahr 1948, weil er die Bedeutung einer freien Presse für das Gelingen der Demokratie sah, damals einer sehr jungen Demokratie. Hat sich daran etwas verändert? Wie definieren Sie heute die Aufgabe regionaler Medien wie Gmünder Tagespost und Schwäpo?

Bernhard Theiss: Der Grundgedanke ist heute derselbe wie damals. Heute allerdings gehört ein regionaler Bezug dazu. Das Regionale wiegt in der heutigen Flut der Informationen schwerer. Das Regionale bietet nur die ortsansässige Qualitätspresse. Aus der Region für die Region – nach den Maßstäben einer pro-

Aktionstage

fessionellen Qualität. Auswahl der Themen, deren Gewichtung, Recherche, wer macht das im Regionalen. Der Verlag vor Ort. Was wäre, wenn es uns nicht gäbe? Es gäbe nur die FacebookCommunity, Hassreden. Und all das unkontrolliert. Demokratie lebt davon, dass wir da sind, das wird gerne vergessen. Die Auseinandersetzung über den Wolf ist inzwischen wichtiger als die Frage, ob demokratische Institutionen funktionieren. Eine Zeitung herauszugeben, das ist mehr als eine wirtschaftliche Unternehmung?

Ulrich Theiss: Wir haben das mit der Muttermilch mitbekommen. Eine Zeitung herauszugeben, ist eine öffentliche Aufgabe. Die Medienlandschaft ist im Umbruch. Wie sehen Sie die Zukunft der GT?

Bernhard Theiss: An den Grundregeln ändert sich nichts. Dazu gehört Trennung von Bericht und Kommentar, dazu gehört Unabhängigkeit, die durch wirtschaftlichen Erfolg garan-

Wir sind mit unseren beiden Zeitungen für den Ostalbkreis da.“ Ulrich Theiss, Verleger der Gmünder Tagespost

tiert wird. Nur mit diesen Grundregeln gelingt es, das Vertrauen der Bürger zu haben. Das wird immer wichtiger. Auf dieser stabilen Basis müssen wir uns entwickeln, über moderne Kanäle präsent sein und dort weitere Leser gewinnen. Ich bin optimistisch, dass das gelingt,

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sonst würden wir kein 60-JahrFest der Tagespost feiern. Ulrich Theiss: Ich bin sicher, dass es auch in 20 Jahren noch eine gedruckte Zeitung geben wird. Doch die Entwicklung geht weiter, und wir müssen schauen, dass wir dabei sind. Bernhard Theiss: Und da sind wir wieder in der Region. Wir stemmen das hier, weil es sonst niemand tut. Wir fühlen uns dieser Region verpflichtet. Ulrich Theiss: Gmünd ist für uns mit Aalen der Mittelpunkt unseres Wirkens. Wir sind mit unseren beiden Zeitungen für den Ostalbkreis da. In den USA hat man festgestellt, dass in Orten ohne Zeitung die öffentliche Verschwendung massiv zugenommen hat. Dies zeigt, dass es eine kritische Begleitung durch die Presse braucht, hinterfragend, aber auch wohlwollend.

1960 Eine Geste der Versöhnung: In New York trifft Kanzler Adenauer erstmals den israelischen Regierungschef David Ben Gurion.

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4 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

1960 In den USA wird John F. Kennedy zum jüngsten Präsidenten in der USGeschichte gewählt.

Samstag, 6. Juli 2019

Eine Erfolgsgeschichte über 60 Jahre Sechs Jahrzehnte GT Wie die Gmünder Tagespost im Jahr 1959 entstanden ist und wie sie sich in Schwäbisch Gmünd und im Ostalbkreis in sechs Jahrzehnten entwickelt hat. Von Michael Länge Schwäbisch Gmünd

H

ier fehlt die zweite Zeitung.“ Der Slogan, mit dem die Gmünder Tagespost im Jahr 1959 für sich warb, war der GT-Redaktion in guter Erinnerung geblieben, als sie 1979 in die Vordere Schmiedgasse 18, ins frühere Café Kucher zog. Das war 20 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen. Heute blickt die Gmünder Tagespost auf sechs Jahrzehnte zurück. Und auf eine bewegte Geschichte. Einer ihrer ersten Leser ist Rudolf Herrmann. Der heute 96-Jährige hat die Gmünder Tagespost 1959 abonniert, weil er und seine Schwiegertochter die gleiche Zeitung hatten. Deshalb wechselte er. Und war von Anfang an zufrieden. Weshalb er ihr bis heute treu geblieben ist. Zurück zum Slogan „Hier fehlt die zweite Zeitung“. Dieser Slogan hat in der Tat eine Geschichte. Bürger aus Gmünd und den umliegenden Gemeinden, Leute verschiedener politischer und weltanschaulicher Richtungen, waren Ende der 50er Jahre überzeugt davon, dass dem Landkreis Schwäbisch Gmünd eine zweite Zeitung gut zu Gesicht stünde. Mit diesem Ansinnen wandten sie sich an den Süddeutschen Zeitungsdienst in Aalen, der dort seit 1948 mit den Verlegern Dr. Johannes Binkowski und Dr. Konrad Theiss die Schwäbische Post herausbrachte.

Konrad Adenauer besucht die Vertriebenenwallfahrt auf dem Schönenberg.

1961 Willy Brandt besucht als Regierender Bürgermeister von Berlin und SPDNachwuchshoffnung die Ostalb, mit Stationen bei Zeiss und SHW.

„ tung.“

Hier fehlt die zweite Zei-

Slogan der GT im Jahr 1959

Was das Engagement der Aalener ab 1959 in Gmünd vielleicht erleichtert haben mag: Für den Süddeutschen Zeitungsdienst war Gmünd kein Neuland. Denn bis zum Erscheinen der RemsZeitung in Gmünd im August 1949, wo zunächst nach dem Krieg keine Lizensierung durch die Militärregierung vorgesehen war, war die Schwäbische Post mit einer Auflage von 36 000 Exemplaren damals auch – neben der Göppinger NWZ – in Gmünd und in Heidenheim er-

5. Juni 1972: Rauch stieg aus dem Gebäude der Druckerei Haar in der Asylstraße.

Der frühere Gmünder Oberbürgermeister Dr. Norbert Schoch (4.v.r.) besichtigte die Druckerei der Gmünder Tagespost in Aalen, Verleger und Herausgeber Dr. Konrad Theiss (5.v.r.) präsentierte ihm eine Zeitung frisch aus der Rotation.

hältlich. Bis dort 1948 die Heidenheimer Zeitung erschien und die Göppinger NWZ ihre Gmünder Auflage an die Rems-Zeitung verkaufte. Für die Aalener Verleger war im Jahr 1959 von Anfang an klar: Die Gmünder Tagespost sollte eine Gmünder Zeitung sein, nichts anderes. Sie hatte von Anfang an eine eigenständige Lokalredaktion, die nicht nur in Gmünd saß, sondern dort auch geleitet und organisiert wurde. Einzige personelle Klammer zwischen Schwäbischer Post und Gmünder Tagespost war Dr. Hermann Baumhauer, der spätere Leiter der Kulturredaktion der Südwest Presse. Verlagsleiter war Emil Kröttinger, leitende Redakteure waren Richard Wengert und Kurt Vogt. Wengert wurde später Chefredakteur, auf ihn folgte im Jahr 1986 bis 1995 Dr. Rudolf Grupp. Was Baumhauer damals in einer Probenummer vor der Erstausgabe am 1. Dezember 1959 schrieb, gilt auch heute noch: „Es liegt in der Natur der Sache, dass durch das

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eng, denn die GT legte rasch zu – in der Auflage und bei den Mitarbeitern. Schon 1977 war die Auflagengrenze 10 000 erreicht, größere Räume wurden ein paar Häuser weiter, im ehemaligen Café Kucher, gefunden. Jahre zuvor schon hatte der Süddeutsche Zeitungsdienst die Druckerei Heinrich Haar in der Asylstraße übernommen. Damit deckte das Unternehmen den Bedarf an Drucksachen aller Art ab. In der Asylstraße war auch die GT-Redaktion eine Zeit lang untergebracht – bis 1974, nachdem 1972 ein Großbrand den mittelständischen Druckereibetrieb zerstört hatte. Der eigentliche Brand im Nachbargebäude, in dem ein Edelmetallbetrieb untergebracht war, hatte chemische Dämpfe freigesetzt, die den gesamten Maschinenpark der Druckerei Haar in kurzer Zeit in Altmetall verwandelten. Die Gmünder Druckerei Haar ging in den Aalener Druckereibetrieb des Süddeutschen Zeitungsdienstes über. Fortsetzung auf Seite 5

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1961

Fortsetzung von Seite 4 Die Redaktion der Gmünder Tagespost kehrte nach dem Brand wieder in das Gebäude am Kalten Markt zurück. Bis 1979. Die Gmünder Tagespost gehörte seit ihrer Gründung dem Südwestdeutschen Zeitungsverband an, einer Genossenschaft, die den politischen Mantel der Zeitung herstellte. Die Vielfalt in der baden-württembergischen Presselandschaft, die auch heute noch im Vergleich zu anderen Bundesländern in bemerkenswerter Weise besteht, hängt mit der Bildung solcher Verlags- und Redaktionsgemeinschaften in der Nachkriegszeit zusammen. Eine davon war dieser Südwestdeutsche Zeitungsverband, dem außer den Zeitungen in Aalen

In Berlin wird mit dem Bau der Mauer begonnen, der die Stadt in zwei Hälften teilt.

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Aus der ganzen Welt sind damals Verleger zu uns gekommen.“

In Jerusalem beginnt der Prozess gegen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann. Er wird 1962 in Tel Aviv hingerichtet.

Bernhard Theiss über das Jahr 1965, als die GT den Vierfarbdruck begann.

und Schwäbisch Gmünd auch die Partnerverlage in Geislingen, Böblingen, Kirchheim/Teck, Backnang, Crailsheim/Gerabronn, Schwäbisch Hall und Bad Mergentheim und noch eine Reihe weiterer Kreiszeitungen angehörten. Im Jahr 1968 schloss sich diese Verlagskooperation zusammen mit der Südwest Presse, einer ähnlich strukturierten Zeitungskooperation um das Schwäbische Tagblatt in Tübingen. Diese hatte sich ihrerseits kurz zuvor mit der Schwäbischen Donauzeitung in Ulm verbunden. So ist die heutige Südwest Presse, eine Redaktionsgemeinschaft mit einer Gesamtauflage von etwa 260 000 Exemplaren, die größte publizistische Einheit in Baden-Württemberg. Die Gmünder Tagespost, die heute nach wie vor den Mantel, also den überregionalen Teil, der Südwest Presse bezieht, bekam indessen im Jahr 1977 einen Partner, die wöchentlich erscheinende Anzeigenzeitung Gmünder Anzeiger, die in einer Auflage von etwa 60 000 in alle Haushalte im Gmünder Raum verteilt wird. Die Zeitungstechnik hat sich in der Nachkriegszeit rasant entwickelt. Die Gmünder Tagespost war immer vorne mit dabei. Als erste Tageszeitung Deutschlands wurde die GT im Jahr 1965 auf einer Zeitungs-Offsetmaschine vierfarbig gedruckt. Farbe war damit in der Zeitung plötzlich möglich, die Bilder erhielten eine Schärfe, dass sich Vereinsmitglieder auch in der hintersten Reihe in der Zeitung erkennen konnten. „Aus der ganzen Welt sind damals Verleger zu uns gekommen“, erinnert sich Verleger Bernhard Theiss. Sogar Techniker aus dem Hause Springer waren in Aalen, um bei der Gmünder Tagespost ein Probeexemplar der „Bild“-Zeitung zu

Früher wurde hier das Tanzbein geschwungen: Das Café Kucher ist seit 1979 – und dies bis heute – im Erdgeschoss in der Vorderen Schmiedgasse 18 Anlaufstelle für Kunden der Gmünder Tagespost.

Maibaumwettbewerb 1982: Konrad A. Theiss (r.) überreichte mit Horst Caliz von der Hirschbrauerei den Preis an den Gewinner.

Eine Aufnahme von 1984: Der PC wurde immer wichtiger.

drucken. Damit konnte im Konzern Überzeugungsarbeit geleistet werden, welche Qualitätsvorteile der Offsetdruck bot. In die Firmenleitung stieg zwischenzeitlich die nächste Generation ein: Der gleichnamige Sohn Konrad und Gertrud Theiss, ab 1980 auch Ulrich Theiss. Sie übernahmen nach dem Tod von Dr. Konrad Theiss im Jahr 1983 die Firma, im Jahr 1987 stieß Bernhard Theiss dazu, der zuvor bei der Stuttgarter Zeitungsgruppe in Möhringen das Pressehaus mit aufgebaut hatte. Fast 30 Jahre lang hielt die moderne Rotation. Nicht der technische Fortschritt, sondern das mechanische Ende der Maschine sorgte dafür, dass 1992 eine neue Druckmaschine angeschafft

Zeitungsseiten wurden und werden von der Blattplanung über die am PC entstehenden Artikel bis zur Druckplatte komplett elektronisch hergestellt. In den jüngeren Jahren ist die Gmünder Tagespost immer stärker mit ihrer Schwesterzeitung, der Schwäbischen Post, zur Kreiszeitung zusammengewachsen. Ostalbseite, regionale und lokale Sportseiten, regionale Wirtschaftsseite, Kulturseite und Unterhaltungsseite sind Angebote, die beide Zeitungen im gesamten Ostalbkreis mit einer Auflage von knapp 35 000 Exemplaren für täglich etwa 100 000 Leser machen. Nie jedoch hat die GT dabei den Anspruch verloren, eine Gmünder Zeitung zu sein. Im Gegenteil: Mit der zu-

wurde. Das Verlagshaus entschied sich bewusst, das handliche Berliner Format beizubehalten, während viele andere Zeitungen auf das größere so genannte „Rheinische Format“ umstiegen. Aus heutiger Sicht hat sich diese Entscheidung als richtig erwiesen, denn immer mehr Zeitungen, zum Beispiel die Frankfurter Rundschau oder der Schwarzwälder Bote, wechselten zum handlicheren, moderneren Format. In den 80er Jahren hielt die Digitalisierung Einzug, die GT wurde ebenfalls als eine der ersten Zeitungen Deutschlands in der neuen bleilosen, digitalen Technik produziert. Die Schreibmaschinen verschwanden aus den Redaktionsstuben,

nehmenden Digitalisierung sind die Tätigkeiten noch mehr ins Verlagshaus in der Vorderen Schmiedgasse verlagert worden. Die kompletten Seiten – Texte und Fotos – werden in der Gmünder Redaktion gebaut. Die Krise am Zeitungsmarkt in den Jahren 2001 bis 2003 hat auch die Gmünder Tagespost berührt. Das Unternehmen hatte sich schon Ende der 90er Jahre neu ausgerichtet, sich aufs Zeitungmachen konzentriert und in digitale Medien investiert. Verkauft hatte das Unternehmen dagegen Buchverlag und Bogendruckerei. Nach 2003 ging es wieder aufwärts. Das Unternehmen hat aktuell 298 Beschäftigte, 35 Azubis, Volontäre und Praktikanten. Und etwa 1200 Zeitungsausträger. Veränderungen sind heute an der Tagesordnung. Das Unternehmen hat sein Online-Angebot ausgebaut, die komplette GT ist online zu lesen. Die Website – www.gmuender-tagespost.de – hat eine steigende Resonanz mit mittlerweile über 130 000 Besuchern, 400 000 Sitzungen und fast einer Million Seitenaufrufen monatlich. Diese Entwicklung wird nicht nur, aber insbesondere von Jüngeren wahrgenommen. Leser der digitalen Ausgaben lesen damit, was Rudolf Herrmann, als Leser der ersten Stunde, an seiner gedruckten Ausgabe der Gmünder Tagespost schätzt: Fairness, Objektivität und „dass durchaus auch mal etwas tiefer gebohrt wird“.

1962 Der „Spiegel“ berichtet über atomare Planungen der Bundeswehr und wird von der Polizei durchsucht. Verteidigungsminister Franz- Josef Strauß (CSU) muss zurücktreten.

1962 Die von der Sowjetunion geplante Stationierung von Atomraketen auf Kuba bringt die Welt an den Rand der atomaren Vernichtung.

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Wir sind die Gmünde

N

ein, alle haben wir nicht zum Fototermin auf den Zeiselberg gekriegt. Aber immerhin einige von denen, die auf die eine oder andere Art bei der Produktion der Gmünder Tagespost mitwirken. Im Service-Center, bei der Anzeigenberatung, im Marketing, im Zeitungsvertrieb, in der Buchhaltung, in der Redaktion. Vor allem auf dem Foto sind diejenigen, die vor Ort in Gmünd arbeiten, 25 Kilometer vom Stammhaus der

Gmünder Tagespost in Aalen entfernt. Zu ihnen gesellen sich mehrere, die bei SDZ Druck und Medien das Sagen haben. Die sich für den Fototermin aufgemacht haben nach Gmünd. Auf dem Bild sind: (hintere Reihe von links) Redakteurin Julia Trinkle, Sportredakteur Alexander Haag und Redaktionsassistentin Andrea Hafner. Mittlere Reihe von links: Redakteur Wolfgang Fischer, Redaktionsassistentin Kathrin Horn, Online-Redakteur Tobias Dambacher, Volontärin Marcia Rottler, Redak-

teur Winfried Hofele, Vertriebsmitarbeiterin Alexandra Klopfer, Sportchef Werner Röhrich, Vertriebsmitarbeiterin Claudia Apic, Redakteurin Marie Enßle, Chefredakteur Damian Imöhl, im Bilderrahmen die beiden Verleger Bernhard Theiss und Ulrich Theiss, Mediaberaterin Lisa Schicht, Vertriebsmitarbeiterin Heike Kleesattel, der Kaufmännische Leiter Wilfried Kapfer, Teamassistentin Petra Geiger, Service-Center-Mitarbeiterin Ute Rieger, der Leiter des Lesermarkts, Stefan

Schmidt, Service-Center-Mitar Kirsten Munz, Sportredakteur Bern ler, Mediaberater Hans-Otto Köh dakteur Kuno Staudenmaier, Tea Roland Jörke, Vertriebsmitarbeiter Kopp und der Geschäftsführer Me vice Ostalb MSO, Marc Haselbach. re Reihe und knieend von links: GT tionsleiter Michael Länge, ServiceMitarbeiterin Nora Beißwenger, teur David Wagner, Redakteur Ja Teamassistentin Sina Yagiz, Vertri


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r Tagespost

beiterin nd Müller, Reamleiter r Martin dia Ser. Vorde-Redak-CenterRedakan Sigel, iebsmit-

arbeiterin Monika Ziller. Nicht auf dem Bild sind Geschäftsführer Dr. Alexander Weinstock, Marketingleiter Wolfgang Grandjean, Fotograf Thomas Mayr, Redakteurin Anja Müller, Redakteurin Anke Schwörer-Haag, Kulturchefin Dagmar Oltersdorf, die Wirtschaftsredakteure Robert Schwarz und Bernhard Hampp, Vertriebschef Henning Schwartau, Redakteurin und Betriebsratsvorsitzende Cordula Weinke, Mediaberaterin Tanja Pinkow und Teamassistentin Sybille Bender. Foto: Heinz Joos

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1962 In Rom wird das Zweite Vatikanische Konzil eröffnet, das eine grundlegende Reform der katholischen Kirche bringt.

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Zwischen zwei Medien-Revolutionen Zeitungsherstellung Vom Bleisatz zum Digitalen. Die Digitalisierung bestimmt auch in Redaktion, Verlag und im Druckzentrum Crailsheim den Weg für die Automatisierung vieler Prozesse. Von Bernhard Theiss Aalen

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1963 Konrad Adenauer und Charles de Gaulle unterzeichnen den Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich.

1964 Bundeskanzler Ludwig Erhard (CDU) spricht bei einer Wahlkundgebung auf dem Aalener Marktplatz. Die CDU gewinnt die Wahl 1965, die SPD legt aber zu.

1965 Die Gmünder Tagespost druckt als erste Zeitung in Deutschland im Rollen-Offset- Verfahren.

1965 Der Vietnamkrieg weitet sich aus. Der Einsatz von Napalmbomben durch die USA ruft heftige internationale Kritik hervor.

ohannes Gutenberg hat mit seiner Erfindung der beweglichen Letter und einer präzisen Drucktechnik die Welt verändert. Die neue Technik löste die erste Medienrevolution aus, die ihrerseits Renaissance und Reformation beflügelte und mit der Partizipation der Bürger die demokratische Gesellschaft westlicher Prägung ermöglichte.

Buchstaben – damals noch in Blei gegossen Blei war die Basistechnologie, um die Texte der Literatur, der Ideen, Nachrichten und Meinungen aufs Papier zu bringen. Typografie und Design folgten dem Geschmack der Zeit. Auch wenn die industriellen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts im Maschinenbau genutzt wurden, blieb das gegossene Blei die Basis – mehr als 500 Jahre lang. In der Stierlin’schen Druckerei am Marktplatz in Aalen stand 1948 die der Zeit entsprechende Technik zur Verfügung – Handund Maschinensatz und eine MAN-Rotationsdruckmaschine aus den 20er Jahren – dazu erfahrene Fachleute: Schriftsetzer, Maschinensetzer, Metteure für den Umbruch der Zeitungsseiten, Stereotypeure für den Guss der halbrunden Bleiplatten, die von den Druckern auf die Zylinder der Rotation aufgespannt wurden. Die Manuskripte der Redakteure wurden mit der Schreibmaschine geschrieben und an die Maschinensetzer gegeben. Das Ergebnis waren spaltenbreit gesetzte Bleizeilen, von denen danach ein Abzug im Korrektorat landete. Redakteure und Setzer konnten sich darauf verlassen – die Korrektoren fanden nicht nur Fehler der Orthografie oder Zeichensetzung; sie scheuten sich nicht, auch Grammatik und Namen zu verbessern. Digital – der Buchstabe als Datensatz Die Elektronik führte sich ganz unauffällig in die Erfassung von Texten ein – die IBM-Schreibmaschine erfasste mit dem Schriftbild auf Papier gleichzeitig die Daten, die von Setzmaschinen gelesen werden konnten. In der Setzerei erhöhte schon vorher der von Schreiberinnen erfasste Lochstreifen die Geschwindigkeit der Setzmaschinen. Die Jünger Gutenbergs brauchten lange, um zu bemerken, dass mit diesen zunächst unauffälligen Techniken ihr Fachmonopol für die typografische Textverarbeitung verloren ging. Das Bild, die Farbe und das passende Druckverfahren Ohne die typografischen Speicherformen auf Papier und ohne die Normierung der visuellen Informationsverarbeitung in Bild und Grafik sind weder die neu-

Eine Zeitungsseite im Bleisatz. Bei der Schwäbischen Post und der Gmünder Tagespost löste schon in den 1960er Jahren der Fotosatz diese traditionelle Art der Seitenproduktion ab

zeitlichen Wissenschaften noch die Entwicklung moderner Technik denkbar. Der Holzschnitt war die Bildtechnik für die frühen Druckstöcke, die in die Textseiten der Bücher eingebaut wurden. Bald zeigte sich die Notwendigkeit der feineren Zeichnung, heute spricht man unter Experten von der höheren Auflösung der Bild-

information. Fotografie und die Entwicklung lichtempfindlicher Filme und Druckplatten waren Voraussetzung für die gravierende Umstellung der Druckvorstufe weg vom Blei zu Film- und (Laser-)Lichtsatz – der Buchstabe als Datensatz setzte sich aus „Pixeln“ zusammen. Die Bearbeitung von Text- und Bilddaten war im Komplex der elektroni-

schen Datenverarbeitung „EDV“ angekommen. Die Digitalisierung der Druckbranche begann in den 70er Jahren und öffnete den Weg zur Automatisierung von Prozessen bis zur Druckmaschine. Die Verleger der Gmünder Tagespost haben sich Mitte der 60er Jahre die Entscheidung für eine neue Rotationsdruckma-

schine nicht leicht gemacht – zu viel stand auf dem Spiel. Die Zeitung hatte Erfolg, die Abonnenten nahmen die regionale Zeitung an, die Auflage stieg. Der Werbemarkt auf der Ostalb spürte die wachsende Kaufkraft und brauchte gegen den Werbedruck von außen die lokal präsente Plattform. Fortsetzung auf Seite 9

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9 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

1965 Hansludwig Scheffold wird Gmünder Oberbürgermeister.

1966 Nachdem die CDU/ FDP-Koalition zerbrochen ist, wird eine Große Koalition unter Bundeskanzler KurtGeorg Kiesinger (CDU) gebildet.

Im Druckzentrum in Crailsheim werden jede Nacht etwa 80 000 Zeitungen gedruckt und ausgeliefert. Der Vorläufer dieser Rotationsmaschine für die Gmünder tagespost und die Schwäbische Post steht im Zeitungshaus in der Bahnhofstraße in Aalen.

Fortsetzung von Seite 8 Alle Medien, auch das gerade in Schwung kommende Fernsehen, zeigten die Welt in Farbe – da konnte die Zeitung nicht so tun, als habe Farbe keinen Informationsanteil. Reisen nach England und USA zeigten: Vergleichbare Zeitungen druckten im Offsetverfahren die gerade für das lokale Geschehen wichtigen hoch aufgelösten Farbbilder, nutzten fotografische Verfahren für die Vorstufe und ließen das Blei hinter sich. Diesen Weg gingen die Fachleute der Schwäbischen Post und der Gmünder Tagespost als Pioniere und druckten die erste Zeitung in Deutschland vierfarbig im Offsetdruck. Die Prozesse der Vorstufe bis zur Belichtung der Druckplatten waren für die Zeitungstechnik Neuland, die Druckmaschine war eine amerikanische Konstruktion, die Aluminium-Druckplatten kamen aus England, die Druckfarben aus Australien.

Digitalisierung und neue Berufe Mitte der 70er Jahre war das Blei verschwunden. Neue Berufe und Qualifikationen kamen dem Erscheinungsbild der Zeitung wie auch dem Ausbau des technischen Betriebs der Gmünder Tagespost und der Schwäbischen Post zugute, der sich einen Ruf

Wir gratulieren der Gmünder Tagespost zum Jubiläum

1967 Wirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) bringt in einer „Konzertierten Aktion“ Tarifpartner, Wissenschaftler und Politiker an einen Tisch.

Industrie 4.0 hat hier längst Einzug gehalten: Die Einstellung der Druckmaschine wird durch die Plandaten der Verlage gesteuert.

Die frisch gedruckten Zeitungen werden von der Druckmaschine weg vollautomatisch zum Versand transportiert. Fotos: opo

als einer der größten Druckbetriebe in Baden-Württemberg für Werbedruck und Kataloge erarbeiten konnte. Die Digitalisierung bestimmte über Film- und Laser-Satz die neuen Prozesse in Redaktion und Verlag. Heute gehören Tablets und Smartphones ebenso zu den „Tools“ wie die Einbindung in vernetzte Programme und Datenbanken – zu denen auch die gemeinsame Druckerei für fünf Zeitungstitel in Crailsheim gehört. Jede Nacht werden dort 80 000 Zeitungen gedruckt und ausgeliefert. Die Belichtung der Druckplatten und die Einstellung der großen Druckmaschine

digitalen Kanäle, steigern ihre Reichweiten und bieten 24/ 7-Dienste in ihrer Kernkompetenz Information und Meinung und mit ihren Media-Dienstleistungen für die Heimatregion, die Ostalb, – schwarz auf weiß und in Farbe, auf Papier und digital, zuverlässig und professionell. Die erste Medienrevolution löste die exponentielle Verbreitung von Ideen, Informationen und Meinungen aus. Sie legte die Basis für die Zeitung als Medium, die sich der Herausforderung durch die zweite Medienrevolution stellt. Durch Information und Meinung fundierte Partizipation der

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werden durch die Plandaten der Verlage gesteuert – Industrie 4.0. Wir erinnern uns an den zähen Anfang des Internets (Boris Becker: „…ich bin drin!“) und das Platzen der ersten „digitalen Blase“ um die Jahrtausendwende. Suchmaschinen und Soziale Medien, vor allem jedoch der simple Zugang zu einer Vielzahl von nützlichen Programmen und Angeboten durch weltweit verfügbare Apps („Applikationen“) kennzeichnen inzwischen den aktuellen Stand der zweiten Medienrevolution. Die Schwäbische Post und die Gmünder Tagespost nutzen die

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Bürger ist Voraussetzung demokratischer Gesellschaft. Tradierte Regeln werden immer wieder in Frage gestellt und müssen sich oft unversehens der Diskussion stellen. Veränderungen zu erklären und Bewährtes nicht zu übersehen, das war und bleibt die Aufgabe der Zeitung, gerade der regional verwurzelten Heimatzeitung. Gegen alle Fake News und Desinformationskünstler, die nur ein Interesse haben – Vertrauen zu zerstören und neue Regeln durchzusetzen, die sich dem öffentlichen Diskurs in der Zukunft nicht mehr stellen wollen.

1968 Mit der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ ist der Reformkommunismus in der CSSR unter Alexander Dubcek beendet.

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10 60 JAHRE GMĂœNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Rund um die Uhr aktuell informiert

1968 Oswald Kolles Aufklärungsfilme („Das Wunder der Liebe“) fingen auch auf der Ostalb regen Anklang.

Onlineangebote Die 17 Stunden am Tag besetzte Redaktion bietet auf ihren Onlinekanälen verlässliche und schnelle Neuigkeiten. Schwäbisch Gmßnd. Einmal am

1969 Mit dem Raumschiff „Apollo 11“ landet eine US-Besatzung erstmals auf dem Mond. Ein kleiner Schritt ...

Ein Beispiel fßr schÜne Aufnahmen unserer Redaktionsdrohne: der Himmelsgarten in Schwäbisch Gmßnd.

1969 Der SPD-Vorsitzende Willy Brandt wird neuer Bundskanzler, mit einer „kleinen Koaliton“ aus SPD und FDP.

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Onlineangebote Spektakuläre Luftaufnahmen und bewegende Multimedia-Reportagen gehÜren mittlerweile ebenfalls zum GT-Internetauftritt. Von Tobias Dambacher Schwäbisch Gmßnd

1970

Foto: opo/dat

ängst ist der GT-Onlineauftritt ßber eine reine Nachrichtenplattform hinaus gewachsen. Die Redaktion testet neue Tools und Geräte, probiert neue Trends aus und manches findet den Weg in den redaktionellen Alltag. Wie zum Beispiel unsere Redaktionsdrohne. Seit einigen Jahren liefert sie spektakuläre Foto- und Videoaufnahmen von der Ostalb. Natßrlich alles im Rahmen des Erlaubten: Eine spezielle Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums Stuttgart und eine entsprechende Haftpflichtversicherung ist immer im Gepäck.

Geflogen wird sie von Oliver Giers und Tobias Dambacher, zwei speziell auf diesem Gerät geschulten Redakteuren. Ein HĂśhepunkt ist die Reihe „Die Ostalb von oben“ – wunderschĂśne Aufnahmen vom Neresheimer Kloster, Ăźber das Aalbäumle bis zum Himmelsgarten nach Schwäbisch GmĂźnd. Mit dem neuen Tool Pageflow sind in den vergangenen Jahren einige beeindruckende Multimedia- Reportagen entstanden. Das sind bildschirmfĂźllende Geschichten, bei denen der Text mit ausdrucksstarken Bildern und Videosequenzen verschmilzt. Die erfolgreichste Reportage war die Dokumentation der Arbeit einer Rettungswagenbesat-

zung mit Ăźber 70 000 Aufrufen. AuĂ&#x;erdem sind spannende Radtour-Reportagen durch die Ostalb entstanden, die empfehlenswerte Strecken vorstellen. Das Schicksal eines am Chronischen ErschĂśpfungssyndrom erkrankten jungen Mannes schilderte ebenfalls eine bewegende Multimedia-Reportage. Viele weitere Aktionen und Angebote ergänzen den Internetauftritt der GmĂźnder Tagespost, sorgen fĂźr Information und Unterhaltung. Wetterfrosch Tim Abramowski stellt jeden Morgen ein neues Wettervideo online, „FrĂźhsport fĂźr 2“ gibt Tipps fĂźr kleine FitnessĂźbungen fĂźr zwischendurch. Mit interaktiven Karten ergänzt die Redaktion ihre Bericht-

erstattung – so konnten Leser zum Beispiel Stellen nennen, bei denen die Polizei beim „BlitzerMarathon“ ihre Messgeräte aufstellen sollte – Hunderte haben sich daran beteiligt.

Besondere digitale Geschichten Die Ostalb von oben: www.tagespost.de/serien/ die-ostalb-von-oben

Radtouren in der Region: www.tagespost.de/radtouren-inder-region Lähmende Mßdigkeit: www.tagespost.de/cfs

Das neue E-Paper der GmĂźnder Tagespost 1970 Dr. Norbert Schoch wird GmĂźnder OberbĂźrgermeister.

Schwäbisch GmĂźnd. Das neue E-Paper der GmĂźnder Tagespost bringt fĂźr Abonnenten viele Vorteile. Mit einem GT-Abo lässt sich auch die Schwäbische Post lesen – und umgekehrt. Zwischen beiden Ausgaben kann man einfach innerhalb der neuen App hin- und herschalten. Neu ist auĂ&#x;erdem der Digitalkiosk, der weitere Beilagen, Magazine und Prospekte enthält. So kĂśnnen Sie zum Beispiel auch die Fernsehzeitung rtv und das Veranstaltungs- und Stadtmagazin „Xaver“ lesen oder auch in interessanten Werbeprospekten stĂśbern. Viele LeserwĂźnsche aus unserer beliebten App sind als Verbesserungsvorschläge in die

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Ăśffnen Sie ganz einfach Ăźber das Archiv, das auĂ&#x;erdem eine Suchfunktion bereit stellt. Das neue E-Paper funktioniert auf allen gängigen Smartphones und Tablets ab den Betriebssystem-Versionen Android 4.1 und iOS 8. AuĂ&#x;erdem kann es am Computer Ăźber aktuelle Browser wie Chrome, Internet Explorer oder Firefox gelesen werden. „NatĂźrlich freuen wir uns auch Ăźber Ihre RĂźckmeldung und Verbesserungsvorschläge“, sagt Chefredakteur Damian ImĂśhl. Denn die neue E-Paper-App wird natĂźrlich ständig weiter entwickelt. dat E-Mail servicecentergmuend@gmuender-tagespost.de

Onlineangebote Seit fĂźnf Jahren bietet die GT in ihrem Internetauftritt den Vereinen eine eigene Plattform. einsseiten stellt die GmĂźnder Tagespost ihren erfolgreichen Internetauftritt Vereinen zur VerfĂźgung. Hier kĂśnnen Vereinsmitglieder sofort eigene Artikel und Meldungen ohne Umwege verĂśffentlichen. Zudem werden die online verĂśffentlichten Vereinsartikel automatisch an die Redaktion weitergeleitet – eine E-Mail ist nicht notwendig. Die Vereine profitieren davon, dass sie so ihre Berichte ungekĂźrzt sofort verĂśffentlichen kĂśnnen. AuĂ&#x;erdem bleiben die Vereinsseiten automatisch aktuell. Denn ein ausgefeilter Algorithmus stellt jeden Text der Redaktion, in dem der Verein irgendwo erwähnt wird, automatisch auf dessen Vereinsseite – ein praktisches Archiv. dat

So melden Sie sich fĂźr eine Vereinsseite an Grundsätzlich kann jeder Verein eine kostenlose Vereinsseite im Onlineportal der GmĂźnder Tagespost bekommen. Voraussetzung ist, dass der Freizeitwert im Vordergrund steht. AuĂ&#x;erdem sollte sie gepflegt werden. Information und Anmeldung: Tobias Dambacher, Telefon (07171)6001 181 oder per E-Mail: t.dambacher@sdz-medien.de

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Neuentwicklung eingeflossen. Einzelne Artikel lassen sich nun direkt aus der App teilen und drucken, Seiten kĂśnnen auch als PDF heruntergeladen werden. Mit der neuen Merkliste kĂśnnen Sie sich Ihre Lieblingsartikel fĂźr später speichern und so leicht wiederfinden. Das neue E-Paper passt sich dabei ganz individuell Ihren WĂźnschen an: Stellen Sie sich die SchriftgrĂśĂ&#x;e so ein, wie Sie mĂśchten. Oder lassen Sie sich die Artikel ganz bequem vorlesen. Sie kĂśnnen auĂ&#x;erdem wählen, ob Sie wie bei der gedruckten Zeitung durch die Seiten blättern mĂśchten, oder ob Sie lieber von Artikel zu Artikel weiterspringen. Ă„ltere Ausgaben

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Tag kommt eine Zeitung heraus, gedruckt auf Papier: Im digitalen Zeitalter gilt das nicht mehr allein. Neben der täglichen Produktion einer gedruckten Zeitung kĂźmmern sich die Redaktionsmitarbeiter auch um die digitalen Kanäle. Was zu Anfang allein die Webseite unter www.tagespost.de war, ist mittlerweile zu einem umfangreichen Angebot gewachsen: Facebook, Twitter, WhatsApp ergänzen minutenschnelle Online-Meldungen, die bei wichtigen Ereignissen sofort geschrieben und im Anschluss weiter aktualisiert werden. Der FrĂźhdienst checkt ab 6 Uhr die Lage fĂźr Auto- und Bahnpendler und meldet Ăźbersichtlich und ständig aktualisiert die ersten Nachrichten des Tages im Ticker „Der Ostalb- Morgen“. dat

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11 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Immer fair und objektiv

1970 Erich Honecker drängt Walter Ulbricht aus dem Amt des ZK-Sekretärs der SED, fünf Jahre später sollte er Generalsekretär und Staatsratschef werden.

Zeitungsgeschichte Seit der ersten Ausgabe der Gmünder Tagespost ist Rudolf Herrmann treuer Leser. Sorgfältige Recherche der Redakteure ist für ihn ein wichtiges Merkmal einer Zeitung. Von Andrea Rohrbach Gschwend / Schwäbisch Gmünd

S

eit zwei Jahren lebt Rudolf Herrmann im Gschwender Seniorenwohnheim Schuppert. Hier gefalle es ihm sehr gut, meint der knapp 96-jährige Senior. Wenn ihm aber seine tägliche Ausgabe der Gmünder Tagespost „stibitzt“ wird, wird der sonst äußert höfliche Herr etwas ärgerlich. Seit 1. Dezember 1959 bezieht Rudolf Herrmann die Gmünder Tagespost, „meine Schwiegertochter und ich hatten dieselbe Tageszeitung abonniert“, erinnert sich Herrmann, „zwei gleiche Zeitungen im Haus waren unnötig“. Gesagt, getan, Herrmann schloss als einer der ersten Leser ein Abonnement für die Gmünder Tagespost ab.

Da wird auch mal etwas tiefer gebohrt.“ Rudolf Herrmann über die GT

Als Sohn eines Goldschmieds kam Nesthäkchen Rudolf am 1. Oktober 1923 in Waldstetten zur Welt, seine Kindheit wurde durch die christliche Erziehung im Elternhaus geprägt. Als Kind habe er nie viel gelesen, „das musste ich in der Schule zu Genüge“, schmunzelt der Senior. Das Lesen habe ihm zudem ein Lehrer in der Schule vermiest, der ihn auf dem „Kieker“ hatte und ihn täglich schikanierte. Die Segelfliegerei auf dem Hornberg faszinierte Rudolf schon als Bub, für ihn stand fest, „ich möchte später einmal Flugzeuge bauen“. Eine Ausbildung zum Schreiner

brachte Herrmann seinen Träumen näher, der Zweite Weltkrieg ließ all seine Jugendträume zusammenbrechen. Die „furchtbaren“ Jahre während seines Waffendienst bei der Infantrie beim Rußlandfeldzug, Verwundungen und Gefangenschaft überstand er nur mit seinem unerschütter-

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Die tägliche Lektüre der Gmünder Tagespost will Rufold Herrmann nicht missen. Der Straßdorfer, der heute in Gschwend lebt, ist ein GT-Leser der ersten Stunde.

lichen Wunsch und Willen, „ich will überleben und nach Hause kommen“. Eine abenteuerliche Flucht mit einer BMW mit Seitenwagen brachte Rudolf die Heimat näher, in der Nähe der französischen Stadt Metz wurde er von einem Landwirt auf der Flucht

geschnappt, „die Bauern erhielten Kopfgelder für jeden Gefangenen, den sie festsetzten“. Ein Jahr Gefängnis brachte Herrmann der „Motorraddiebstahl“ ein. 1948 kehrte der damals 25-jährige Rudolf heim und verliebte sich in „seine Hilde“, die er im Juni 1949 heiratete und mit

Herzlichen Glückwunsch zum 60-jährigen Jubiläum!

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1971 In einem provokanten Stern-Titel bekennen sich 374 Frauen dazu, abgetrieben zu haben. Eine kontroverse Debatte beginnt.

1972 Willy Brandt muss sich einem Misstrauensvotum im Bundestag stellen, und gewinnt dieses knapp gegen Rainer Barzel (CDU). Die SPD wird bei der Bundestagswahl 1972 stärkste Partei.

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der er nach Straßdorf zog. Als Handlungsreisender sei er jeden Morgen um 5 Uhr aufgestanden, um seine Arbeiten am Schreibtisch zu erledigen. „Pünktlich um sechs Uhr war die Gmünder Tagespost im Briefkasten“, erinnert sich Rudolf Herrmann und erzählt von seinem „Leseritual“. Zuerst studiert er die Todesanzeigen, „die finden sich seit 60 Jahren immer an derselben Stelle“, lobt der Pensionär die Beständigkeit und die Aufteilung der Tageszeitung. Im Anschluss arbeitet sich Herrmann von vorne, Seite für Seite, nach hinten durch, „fast jeder Artikel wird gelesen“, dafür nimmt sich Herrmann, seit er im Schuppert lebt, gerne viel Zeit. Die Recherche der Redakteure und Journalisten findet der Senior gut, „da wird auch mal etwas tiefer gebohrt“. Trotzdem sei die Berichterstattung, „fair und objektiv“. Bodenständig und realistisch schätzt der Pensionär auch die Kommentare der Redakteure ein, in den vergangenen 60 Jahren habe sich die GT nicht maßgeblich verändert, lobt Herrmann, für den Fairness und gutes Benehmen an vorderster Stelle stehen. Einen Kritikpunkt aber hat Herrmann doch, „manche Leserbriefe zeugen von Unwissenheit und persönlicher Unbill“, hier vermisst der Pensionär oftmals die „Sachlichkeit“. An „seine“ Tageszeitung habe er sich so gewöhnt, großer Veränderungen bedürfe es seiner Ansicht nach nicht. Und dass Herrmann manche Mitglieder des britischen Königshauses nicht so toll findet, dafür könne die Zeitung ja nichts, grinst er, „die Leute wollen es eben lesen“.

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12 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

1973 Dewangen, Fachsenfeld und Unterkochen kommen zu Aalen. Die Kreise Aalen und Gmünd bilden den Ostalbkreis.

1973

Das Zeitungs-Abc Aufmacher: Das ist der zentrale Text jeder Zeitungsseite. Er fällt mit einer großen Überschrift, einem Initial und meist einem Bild ins Auge. Es wird oft lange diskutiert, womit man „aufmacht“ – schließlich soll es ein Thema sein, das möglichst viele Leser interessant, wichtig und lesenswert finden.

Deutschland wird durch einen 2:1-Sieg gegen die Niederlande zum zweiten Mal Fußball- Weltmeister.

Beilage: Eine Beilage ist das, was Sie gerade in den Händen halten. Die Sonderseiten werden der Zeitung extra beigelegt und befassen sich oft mit bestimmten Themen. Beilagen können einmalig erscheinen – wie diese. Oder in (un-)regelmäßigen Abständen. e-Paper: Das ist die Zeitung, nicht auf echtem Papier, sondern digital, als elektronische Ausgabe. So kann sie am PC, auf dem Tablet oder Smartphone gelesen werden. Ohne Rascheln – und ohne Altpapier.

Druckerei: Damit Sie Ihre Zeitung morgens im Briefkasten finden, muss sie vorher gedruckt werden. Da sie so aktuell wie nur möglich sein soll, wird bis spät in den Abend an den Seiten gearbeitet und nachts gedruckt – Tag für Tag eine große logistische Leistung.

Grundgesetz: Genauer Grundgesetz, Artikel 5, Absatz 1: Es ist das Fundament jeder journalistischen Arbeit. Denn Artikel 5 sichert allen Bürgern zu, ihre Meinung in Wort, Schrift und Bild frei äußern zu dürfen und gewährt den Medien, frei von staatlicher Einmischung zu berichten. Kürzel: Autoren von Zeitungsartikeln geben sich entweder mit vollem Namen zu erkennen oder weisen mit dem Kürzel auf sich hin. Das Kürzel besteht meist aus den ersten Buchstaben von Vorund Nachname oder aber auch aus anderen Buchstabenkombinationen.

1973

1974

Chefredaktion: Eine Zeitung hat mehrere Redaktionen. Das sind zum Beispiel die unterschiedlichen Lokalredaktionen oder die Sportredaktion. Geleitet werden alle von der Chefredaktion. Sie ist letztlich verantwortlich für das, was in der Zeitung erscheint, mitunter schreiben Chefs auch selbst.

Kurz erklärt Was Sie über die Zeitungsproduktion wissen müssen.

Bundeskanzler Willy Brandt besucht Ellwangen. Im gleichen Jahr wird noch Pfahlheim zur Großen Kreisstadt eingemeindet.

Die Ölkrise führt zu Sonntagsfahrverboten und Tempolimits und zu gähnend leeren Autobahnen.

Samstag, 6. Juli 2019

Online: Jede Zeitung braucht heutzutage einen Online-Auftritt und eine OnlineRedaktion. Auch für diese verarbeiten und berichten Journalisten. Online gelten aber teils andere Anforderungen an Texte, es gibt andere Erzählformen und -elemente wie Videos, Fotostrecken, interaktive Grafiken. Schusterjunge: Der Begriff wird gebraucht, wenn nur die erste Zeile eines Absatzes in der vorigen Spalte steht. Der Verwandte ist das Hurenkind: Hierbei steht die letzte Zeile eines Absatzes alleine in der nächsten Spalte.

Hingucker: So nennen Journalisten umgangssprachlich auffällig gute Fotos. Das sind Bilder aus besonderen Perspektiven, mit überraschenden Einsichten, tollen Farben. Bilder, die Texte imposant illustrieren oder selbst ganze Geschichten erzählen. Leser: Das sind Sie. Für Sie machen wir die Zeitung, Sie wollen wir jeden Tag aufs Neue begeistern. Sie haben die Zeitung entweder im Abo oder kaufen uns einzeln. Wenn Sie zu einem Thema etwas sagen oder mitteilen wollen, können Sie uns einen Leserbrief schreiben. Presseagentur: In Deutschland – und auf der Welt sowieso – geschieht so vieles, was wichtig ist, aber nicht jede Zeitung kann überall eigene Leute haben. Daher greifen Zeitungen auf Presseagenturen zurück, die sie mit Texten und Bildern beliefern. Die größte deutsche Agentur ist die Deutsche Presse-Agentur. Sie hat das Kürzel dpa.

Titelseite: Die allererste Seite einer Zeitung nennt man Titelseite oder kurz: Titel. Er soll den Lesern einen Überblick geben und in die Ausgabe hineinziehen. Daher werden viele Themen angerissen, die weiter hinten fortgeführt werden.

X für ein U vormachen: Das sollten sich Journalisten nie machen lassen. Alles, was sie schreiben, muss sehr gut recherchiert, hinterfragt und mit Quellen abgesichert sein. Nur so entstehen gute, glaubwürdige Texte.

Initial: Das Adjektiv bedeutet „anfänglich“ oder „beginnend“. Mit Initial ist also der größer gesetzte Anfangsbuchstabe des Aufmachers gemeint.

Mantel: Mit Winter und Wärme hat dieser Mantel nichts zu tun. Im Zeitungsmantel befinden sich in der Regel die überregionalen Nachrichten. Dieser Teil ummantelt die anderen Zeitungsseiten.

Quelle: Journalistische Texte brauchen Quellen, also Personen oder Institutionen, mit denen der Journalist spricht, von denen er seine Informationen bezieht.

Überschrift: Jeder Text in der Zeitung hat eine Überschrift. Meist gilt: je länger der Text, desto größer die Überschrift. Sie soll dem Leser etwas Wichtiges, Prägnantes oder Kurioses aus dem Text mitteilen, informieren und zugleich zum Lesen anregen.

Fotos: Heute kaum vorstellbar, doch da man eher drucken als Fotos machen und in den Druck einbinden konnte, erschienen Zeitungen früher ganz ohne Bilder. Längst aber gehören gute Bilder genauso dazu wie gute Texte. „Bleiwüsten“, also zu viel Text auf einmal, sind verpönt, weil leseunfreundlich. Journalist: Alle, die für eine Zeitung schreiben, berichten und fotografieren, sind Journalisten. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Im Laufe der Jahre haben sich aber viele Leitlinien, Normen und Standards entwickelt, um den Beruf professionell auszuüben.

Nachdrehe: Journalisten sind daran interessiert, Themen im Gespräch zu halten, vor allem dann, wenn sie sie selbst recherchiert haben. Diese Weiter- oder Nachberichterstattung bezeichnen sie als Nachdrehe. Redaktionsschluss: Um 22.45 Uhr ist bei der Gmünder Tagespost Schluss, dann muss die Zeitung in den Druck und kann nicht weiter aktualisiert werden. Alles, was nachts nach Redaktionsschluss passiert, kann daher am nächsten Morgen (noch) nicht in der Zeitung zu lesen sein.

Verleger: Der Chef aller Chefs. Er steht dem Verlag vor, in dem eine Zeitung erscheint – oft neben vielen anderen Medien wie Zeitschriften, Büchern oder Anzeigenblättern. Der Verleger ist für alles verantwortlich: die Redaktion, Anzeigenabteilungen, Technik, Vertrieb und die Verwaltung.

Wetter: Klingt banal, ist aber fester Bestandteil einer jeden Zeitung: das Wetter. Ob es regnet, stürmt oder schneit, interessiert so ziemlich jeden.

Zusteller: Ein Job für absolute Frühaufsteher. Nachdem die Zeitungen nachts gedruckt sind, müssen sie verteilt werden. Da viele Leser ihre Zeitung schon zum Frühstück lesen möchten, sind die Zusteller im Morgengrauen unterwegs – wenn die meisten noch schlafen.

Yellow Press: Dieser englische Begriff steht in erster Linie für Zeitschriften, die mit an den Haaren herbeigezogenen Geschichten über Adlige und andere Promis Auflage machen (wollen).

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Samstag, 6. Juli 2019

Vom Arbeitseinsatz bis zum Strohhut Oberbürgermeister Kaum eine Stadt im Ländle hatte nach dem Zweiten Weltkrieg so viele und so verschiedene Rathauschefs wie Schwäbisch Gmünd. Von Wolfgang Fischer Sportlerehrung im „Weißen Ochsen“ griff er aus Verärgerung den Fotografen der Gmünder Tagespost, Otto Reeder, an. Die Wahl 1965 verlor Klaus gegen Hansludwig Scheffold.

Schwäbisch Gmünd

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enn Wechsel positiv sind, müsste Gmünd toll dastehen: Wohl kaum eine Stadt in Baden-Württemberg hatte nach dem Zweiten Weltkrieg einen so regen Wechsel im Amt des Oberbürgermeisters. Doch viele Beobachter meinen, dass die vielen Wechsel der Stadt nicht zum Vorteil gereichte. Elf Männer – eine Frau gab es noch nicht in dieser Position – trugen seit 1945 die Amtskette. Die OB-Galerie zeigt völlig unterschiedliche Persönlichkeiten.

1965-1969 Der damals 39-jährige Scheffold brach aus der Reihe der gesetzten Herren in diesem Amt aus. Viele verglichen ihn rückblickend mit dem US-Präsidenten John F. Kennedy. Scheffold trieb das Wachstum der Stadt voran. Doch er starb mit nur 43 Jahren 1969 beim Urlaub am Chiemsee an einem Herzinfarkt – für die Gmünder ein Schock.

1945/46 Emil Rudolph, Leiter des Gmünder Finanzamts, wurde nach Kriegsende von der US-Militärregierung als kommissarischer Oberbürgermeister eingesetzt. Er konnte sich in seiner Zeit naturgemäß nicht sehr profilieren. 1946-1948 Ganz anders sein Nachfolger: 1946 wählte der Gemeinderat Franz Czisch zum Oberbürgermeister. Der Mann, der am Marktplatz einen Süßwarenladen betrieb, setzte Akzente. Zum einen bemühte er sich darum, Heimatvertriebene nach Gmünd zu holen und zu integrieren. Daneben organisierte er den Arbeitseinsatz von Bürgern, die eine Wasserleitung von Rechberg nach Gmünd verlegten. Doch Zeitzeugen berichten auch, dass der Nationalsozialismus den Halbjuden aus der Bahn geworfen habe. 1948 stellte er sich der ersten Volkswahl des Oberbürgermeisters – und unterlag deutlich. Für Aufsehen sorgte vor allem, wer zwei Drittel der

1970-1986 Der Nachfolger, der Jurist Dr. Norbert Schoch, verfolgte das gleiche Hauptziel: Wachstum. Schoch konnte gut mit den Menschen, ohne der Kumpel-Typ zu sein. Bei der nächsten Wahl wurde er mit 98 Prozent im Amt bestätigt. Er war der erste OB Gmünds nach dem Zweiten Weltkrieg, der zwei Amtsperioden absolvierte. Ein drittes Mal trat Schoch nicht mehr an.

Stimmen bekommen hatte: Franz Konrad, der bereits während der Nazi-Herrschaft von 1934 bis 1945 im Gmünder Rathaus regiert hatte. Eskalationen während des Wahlkampfs lenkten damals das Interesse der überregionalen Medien auf Gmünd. Die US-Militärregierung setzte eine Neuwahl an.

bereits vor der NS-Zeit die Zentrumspartei geleitet. Seine Amtsführung wurde vor allem mit einem Sachthema verbunden: Wohnungsbau. Und da hatte er Erfolge. Lag es also an Fehlern im Wahlkampf? Oder an seiner spitzen Art, die ihm manche Zeitgenossen nachsagten? Kah verlor die Wahl 1954.

1948-1954 Die gewann Hermann Kah. Der Rechtsanwalt hatte in Gmünd

1954-1956 Gewinner war mit großer Mehrheit ein „alter Bekannter“: Franz

Konrad. Er übte das Amt allerdings nur zwei Jahre aus. 1956 trat Konrad aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand, schon ein Jahr später starb er.

1957-1965 Nachfolger wurde Dr. Julius Klaus – ein, wie Heimatforscher Lämmle formulierte, „streitbarer Jurist, ein Mann von scharfem Intellekt“. Sein beherrschendes Thema war der Verkehr. Aufsehen erregte er 1963: Bei der

1986-1992 Dafür wurde Dr. Wolfgang Schuster gewählt. Er versuchte, Gmünds Namen überregional bekannt zu machen. Doch auch Schuster konnte nicht einmal eine Amtsperiode beenden. 1992 holte ihn die CDU an seine vorherige Wirkungsstätte, das Stuttgarter Rathaus, zurück, um ihn zum Nachfolger des populären OB Rommel aufzubauen. 1992-2001 Gmünd wählte den von der CDU vorgeschlagenen Dr. Gerhard

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Rembold als Nachfolger. Der sachlich-nüchterne Rathauschef setzte auf Verkehr, Wirtschaft, Finanzen. Der ehemalige Karlsruher Kämmerer hatte stets die Haushaltslage im Blick. Politisch strauchelte er über den Plan, eine Tiefgarage an der Klösterlestraße zu bauen. Nicht zuletzt die Sorge, dass das nahe Münster dabei beschädigt werden könnte, brachte zahlreiche Bürger dagegen auf. Bevor es zu einem Bürgerentscheid kam, entzog die CDU Rembold die Unterstützung dabei. Der verzichtete darauf, erneut anzutreten.

2001-2009 Die Querelen in der CDU waren ein Grund, dass 2001 erstmals in der Nachkriegszeit ein Sozialdemokrat auf den OB-Sessel kam: Wolfgang Leidig sind im wesentlichen zwei Verdienste anzurechnen: Er schaffte es, die Region in der Forderung nach dem Gmünder Tunnel zu vereinen. Und in seiner Zeit bewarb sich Gmünd um die Ausrichtung einer Landesgartenschau. Seit 2009 Trotzdem verlor Leidig 2009 gegen Richard Arnold. Der gebürtige Herdtlinsweilermer ging viel mehr auf die Menschen zu. Immer wieder bringt er neue Ideen in Verwaltung und Gemeinderat ein, manche Beobachter kritisieren eine zu hohe Drehzahl der Verwaltungsarbeit. Bundesweit bekannt ist Arnold für sein soziales Engagement gegen Diskriminierung und Benachteiligung. Mit seinem Namen verbunden sind aber auch Fotos von koffertragenden Flüchtlingen mit Strohhüten sowie von einer fast nackten Stadträtin als Einhorn.


14 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

1974 Willy Brandt stürzt über die Guillaume-Affäre. Ein DDR-Spion im Kanzleramt war nicht tragbar, zudem wirkte Brandt oft amtsmüde. Nun wurde Helmut Schmidt (SPD) neuer Kanzler.

Samstag, 6. Juli 2019

Am besten mit Gebrauchsanweisung Tradition Altersgenossenfeste in Schwäbisch Gmünd sind Immaterielles Kulturerbe. Seit 156 Jahren prägen sie die Gmünder Gesellschaft. Von Kuno Staudenmaier Schwä bisch Gmünd

E 1975 Der Sozialdemokrat Ulrich Pfeifle gewinnt überraschend die OB-Wahl gegen Dr. Eugen Volz (CDU). Aalen und Wasseralfingen werden per Beschluss des Staatsgerichtshofs vereinigt.

1975 Mit der Schlussakte der KSZE in Helsinki beginnt eine Phase der Entspannung zwischen Ost und West.

1976 Während seiner BRD-Tour wird der kritische Liedermacher Wolf Biermann aus der DDR „ausgebürgert“.

in kleines Fest im „Pfauen“ in der Kornhausstraße hat große Folgen. Die Schulfreunde des Jahrgangs 1813 laden ein, um gemeinsam den 50. Geburtstag zu feiern. Nicht ahnend, dass daraus eine die Stadt prägende Festreihe wird. Seit 156 Jahren feiert Schwäbisch Gmünd seine Altersgenossen. Eine Tradition, die jetzt sogar mit dem Unesco-Titel eines immateriellen Kulturerbes ausgezeichnet wird.

Das macht mich schon ein bisschen stolz.“ Gerhard Bucher, Vorsitzender AGV-Dachverband

Das erste Fest fand 1863 an einem kühlen Februarsamstag statt. Schön war‘s wohl trotzdem. „Die fröhlichste Stimmung durchwehte den ganzen Abend, die zahlreiche, auch von Frauen besuchte Gesellschaft ...“ liest man danach. Noch weiter zurück lässt sich keine Spur mehr finden, schreibt der frühere Gmünder Stadtarchivar Albert Deibele. Er gilt als „Entdecker“ der AGV-Tradition. Deibele hat fürs Stadtarchiv weitere Daten zusammengetragen. Zu lesen ist, dass ab 1883 rasch die anderen Jahrgänge, die 40er, 60er und 70er mitfeierten. Bis 1874 traf man sich noch in der Faschingszeit, danach wählten die Gmünder den warmen Sommer, im Juni und Juli wurde gefeiert. Für die inzwischen wichtigen Festzüge unerlässlich. Die haben sich im Lauf der Jahre natürlich verändert. Noch vor 50 Jahren machten dunkle Anzüge, dunkle Kleider den Festzug aus. Selbst die Kinder im Umzug wurden angehalten, nicht auszuscheren, Späßchen waren verpönt.

Fröhlichkeit zieht ein Zum lockeren Fest mit mehr Unterhaltungscharakter entwickelten sich die Festzüge erst Ende der 1970er-Jahren. Freunde und Verwandte am Straßenrand beschränkten sich jetzt nicht mehr auf Blumen und Küsschen, es gab Luftballons, Handwägele, Schrifttafeln. Was früher nicht denkbar gewesen wäre, mit den Menschen am Straßenrand wurde geplau-

Viele Blumen und viele Gratulanten beim Altersgenossenfest in der Gmünder Innenstadt. Unterm Johannisturm singen alle gemeinsam die Hymne „Alois“. Foto: kust

dert, vielleicht auch mal mit Sekt angestoßen. Dafür muss man sich auch mehr Zeit nehmen. Die zweimalige Umrundung des Marktplatzes, einmal vor und einmal nach dem Gottesdienst im Münster, ist Höhepunkt für die Altersgenossen. Inzwischen auch ein Höhepunkt im Gmünder Stadtleben. Ein Ereignis, das darüber hinaus Jahr für Jahr viele Touristen anzieht. Und die brauchen eigentlich eine Gebrauchsanweisung, um Festzug, Knälle und den „Alois“ zu verstehen. Durch das immaterielle Kulturerbe könnten es sogar noch mehr Festbesucher werden. Die Stadt wartet nun auf die offizielle Übergabe der Auszeichnung. Die soll im Lauf des Jahres in Berlin stattfinden. „Und danach wird Schwäbisch Gmünd noch mehr mit dieser Tradition werben“, sagt Gerhard Bucher, Vor-

sitzender des Dachverbands der Altersgenossen. 50 Vereine gehören dem Verband an, manche sind mit 20 Mitgliedern noch ausbaufähig, andere haben bis zu 100 Mitglieder. Höhere Mitgliederzahlen sind ganz im Sinn von Gerhard Bucher. „Für kleine Vereine ist es natürlich viel schwieriger, ein so großes Fest auszurichten, die Lasten ruhen auf weniger Schultern.“

Eine „Schwalbe“ Allerdings sei eine Veränderung zu spüren. Beim Informationsabend zur Gründung des Altersgenossenvereins 1989 wurde es plötzlich eng im Lokal. „Das dürften vom Start weg 50 Mitglieder werden“, meint Gerhard Bucher. Vielleicht schon eine Auswirkung der Unesco-Auszeichnung. Touristik- und Marketing GmbH und AGV-Dach-

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verband möchten den Schwung jedenfalls nutzen. Für den Festzug wurde jetzt eine „Schwalbe“ gekauft, ein Oldtimer-Motorrad in roter Farbe, das immer vorausfahren soll. Mit einem hübschen Schirmanhänger im Schlepptau.

Versuch in der Partnerstadt Dass eine solche Festtradition einmalig ist, dass sie nicht einfach kopiert werden kann, wurde in den vergangenen Jahren in der Partnerstadt Antibes deutlich. Die Stadt an der französischen Mittelmeerküste hätte zu gerne ein Altersgenossenfest nach Gmünder Vorbild inszeniert. Eine Delegation des Dachverbands war zur Beratung vor Ort. „Aber das kann man nicht in einem Jahr aus dem Boden stampfen“, sagt Gerhard Bucher. Der Organisationsaufwand sei groß,

die Gründung von 50 Altersgenossenvereinen eine Aufgabe für mehrere Generationen. Damit die Festtradition in Gmünd noch lange anhält, unterstützt der Dachverband nicht nur jedes Jahr die fünf Fest-Jahrgänge. Er organisiert das AloisleFest, zu dem alle Altersgenossen eingeladen sind. Dazu die BeachParty, die auch dieses Jahr wieder stattfinden wird, am 16. August auf dem AGV-Plätzle am Forum Gold und Silber. Und der Dachverband setzt seine Infoabende fort, in denen Erfahrungen weitergegeben werden, ob für Kassenprüfer oder Schriftführer. Dass so eine Festreihe Jahrhunderte überdauert, dass die Unesco das mit der Auszeichnung „Immaterielles Kulturgut“ honoriert, „das macht mich schon ein bisschen stolz“, sagt Gerhard Bucher.

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15 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Blechlawinen auf dem Marktplatz

1976

Verkehr In den Nachkriegsjahren eroberten motorisierte Fahrzeuge die Straßen Schwäbisch Gmünds. Erst Mitte der 1980er-Jahre sollte sich das ändern – mit weitreichenden Umbaumaßnahmen. Von Jan Sigel

Die DDR-Terroristin Ulrike Meinhof wird erhängt in ihrer Zelle aufgefunden. Anschläge und Unruhen sind die Folge.

Schwäbisch Gmünd

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er heutzutage mit seinem Auto über den Marktplatz in der Gmünder Innenstadt fährt, erntet böse Blicke. Immerhin ist der Bereich rund um den Marienbrunnen heute autofreie Zone. Nur Lieferverkehr ist zugelassen. Dabei ist es noch gar nicht allzulange her, da war das Gegenteil völlig normal. Noch bis Mitte der 1980er-Jahre rollte die Blechlawine über den Marktplatz. Auch standen reichlich Parkplätze in direkter Umgebung des Rathauses zur Verfügung. Für Fußgänger oder Radfahrer gab’s derweil links und rechts der Straße nur einen schmalen Gehweg – mehr nicht.

1977 Die RAF ermordet den Arbeitgeberchef Hanns-Martin Schleyer, den Bankier Jürgen Ponto und Staatsanwalt Siegfried Buback. Die GSG 9 beendet die Flugzeugentführung in Mogadischu, die RAF-Gefangenen Baader, Ensslin und Raspe begehen Selbstmord.

Früher herrschte auf dem Marktplatz noch reger Verkehr.“ Gerd Hägele, Leiter des Rechts- und Ordnungsamtes

„Früher herrschte auf dem Marktplatz noch reger Verkehr“, sagt Gerd Hägele, Leiter des Rechts- und Ordnungsamtes der Stadt Schwäbisch Gmünd. Ebenso in den angrenzenden Straßen und Gassen. So fuhren Autos durch die Kappelgasse, die Bocksgasse, die Postgasse, auf dem Johannisplatz – einfach überall rund ums Rathaus und die Johanniskirche. „Das war damals vollkommen normal“, sagt Gerd Hägele. Um den Verkehr im Fluss zu halten, verzichtete die Stadtver-

1977 In den 1960er-Jahren ein alltägliches Bild: Dutzende Autos parken und fahren rund um den Gmünder Marktplatz. Fußgänger und Radfahrer sind damals noch deutlich in der Unterzahl – im Bild die Situation im August 1968. Fotos: GT-Archiv

waltung in den Nachkriegsjahren zunächst auf Ampelanlagen und setzte auf Verkehrsschilder, Zebrastreifen, Kreisverkehre und die Vernunft der Autofah-

Stoßstange an Stoßstange: In den 1980er-Jahren herrschte am Kalten Markt häufig das totale Verkehrschaos.

rer. Erst in den 1960er-Jahren, als der Verkehr auf den Straßen deutlich zunahm, stellte die Stadt an der Pfitzer- sowie an der Baldungskreuzung die ersten Ampeln überhaupt im Stadtgebiet auf. Nicht die letzte Reaktion auf den „anschwellenden Autostrom“ in Gmünd, erklärt Baubürgermeister Julius Mihm. So kamen im Laufe der Jahre viele weitere Neuerungen hinzu: Parkhäuser, Fußgängerzonen, „Starenkästen“, Radarwagen, Anwohnerparkplätze und 30erZonen.

„Großer Schnitt“ in den 80ern Doch der „große Schnitt“ erfolgte erst Mitte der 1980er-Jahre, sagt Gerd Hägele. Damals entschied sich die Verwaltung dazu, den Verkehr vom Marktplatz zu verbannen. Ebenso aus den umliegenden Gassen. Das Motto lautete „Blech raus – Leben rein“, sagt Julius Mihm. Statt den Autos und Lastwagen sollte die Innenstadt den Fußgängern gehö-

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Wir gratulieren der Gmünder Tagespost zu 60 Jahren. Eine aktuelle, objektive Berichterstattung gerade über lokale Themen ist uns als Kommune ein wichtiges Anliegen.

ren – was einen Aufschrei bei den motorisierten Verkehrsteilnehmern mit sich brachte, erinnert sich der Leiter des Rechtsund Ordnungsamtes. Auch die Busunternehmen liefen Sturm. Doch die Stadt setzte ihr Konzept durch – der Marktplatz und viele angrenzende Gassen wurden zur autofreien Zone erklärt und somit beliebte Orte für Fußgänger und Radfahrer. Schon damals, erklärt Julius Mihm, habe sich alles um die Schlüsselfrage gedreht: „Welchen Raum wollen wir für unser öffentliches Leben haben?“ Denn Fußgänger und Straßenverkehr am selben Ort gleichzeitig sei nicht möglich, da zu gefährlich. In damaligen wie auch in heutigen Diskussionen ging und gehe es daher „nicht um den Kampf gegen das Auto“, bekräftigt der Baubürgermeister. Es gehe darum, Bereiche in der Stadt zu schaffen, in denen sich die Bürger frei bewegen und die Stadt erleben können. Und das gehe in

Die Computerfirma Apple stellt mit dem „Apple II“ den ersten Personalcomputer (PC) vor.

einer eng bebauten Stadt wie Schwäbisch Gmünd „eben häufig nur auf Kosten des Straßenverkehrs“. Selbiges sei zum Beispiel auch während des Stadtumbaus anlässlich der Landesgartenschau 2014 im Bereich des Bahnhofareals oder entlang der Ledergasse geschehen, erinnert Julius Mihm.

Wohin geht die Reise? Auch zukünftig wird der Verkehr in Schwäbisch Gmünd ein viel diskutiertes Thema bleiben. Bei den Bürgern. Im Gemeinderat. In der Zeitung. Und „es wird spannend sein, wohin die Reise gehen wird“, sagt Gerd Hägele. Sicher sei derzeit nur, dass der nächste „große Cut“, die nächste große Veränderung kommen werde. Irgendwann. Denn in der Gmünder Innenstadt stehen „einfach nicht genügend Räume zur Verfügung“, um allen – Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern – alle Wünsche erfüllen zu können.

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Samstag, 6. Juli 2019

Endlich schaut Gmünd in die Röhre Verkehr Der Bau des Einhorn-Tunnels war von entscheidender Bedeutung für die Stadtentwicklung. Ein jahrzehntelanges Ringen ging ihm voraus. Von Wolfgang Fischer Schwäbisch Gmünd

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m Oktober 2008 läuft eine Sehenswürdigkeit in Gmünd allen anderen Attraktionen den Rang ab: eine riesige Baugrube zwischen Lorcher Straße und Bahnlinie. Dort starten am 28. Oktober die bergmännischen Arbeiten für das größte Bauwerk Gmünds, den EinhornTunnel. Die beiden Röhren entlasten nicht nur die Innenstadt vom Verkehr und verbessern die Verbindung zwischen dem Osten des Landes mit der Autobahn A 7 und dem Großraum Stuttgart. Sie sind zugleich die Voraussetzung für die Ausrichtung der Landesgartenschau, mit ihnen hängt der Stadtumbau zusammen. Der Baubeginn war zugleich das Ende eines jahrzehntelangen Ringens um den richtigen Weg, Gmünd von den wachsenden Verkehrsmengen im Remstal zu befreien. Schon am 12. April 1962 diskutiert der Gemeinderat der Stadt über einen Lösungsvorschlag der Bauverwaltung: eine Hochbrücke, die von der Kleiderfabrik Zapp bis kurz vor die Rinderbacher Mühle führen würde. Die Idee, den Verkehr nach oben zu verlagern, gilt bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts als geeignet. 1964 beginnt die Planung einer vierspurigen Hochstraße. Doch schon 1965 beginnen Überlegungen, das Thema tiefer zu legen: Die Bahngleise, so die Alternative, könnten unter den Lindenfirst verlegt werden, auf der Trasse der Bahn würde die Bundesstraße verlaufen. Doch stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen? In den siebziger Jahren kommen weitere Alternativen ins Spiel: eine Straße südlich der Innenstadt über Straßdorfer Berg, Hardt und Bettringen. Oder eine nördliche Variante über Hangendeinbach. 1977 bringt die städtische Bauverwaltung noch

Die Baustelle des Gmünder Tunnels, die auch tausende Bürger in allen Phasen besucht haben.

eine Alternative ein: einen Tunnel in Tallage – ein Vorschlag, den die Planer des Regierungspräsidiums jedoch nicht gleich aufnehmen. 1980 legt das Regierungspräsidium doch einen ersten Vorentwurf für einen Tunnel vor. Der wird in den Folgejahren konkretisiert. Zum Beispiel wird auf den direkten Anschluss der B 298 an die B 29 verzichtet. Die Überlegung, den Tunnel offen durch den Leonhardsfriedhof zu führen, sorgt für Empörung bei den Bürgern. 1985 stellen die Planer des Regierungspräsidiums einen überarbeiteten Entwurf vor. Der Gemeinderat stimmt dem am 4. Juli zu. Für eine weitere Verzögerung in der Planung sorgt 1988 die Debatte, ob der Tunnel zugleich als Zivilschutzbunker für die Bevölkerung ausgebaut wer-

Beim Baubeginn 2008 bestaunen Politiker die Initiative der Gmünder Tagespost für den Tunnelbau.

den soll. Immerhin ist Schwäbisch Gmünd Sitz des PershingII-Hauptquartiers der US-Armee. Die Bunker-Idee wird wieder ad acta gelegt, 1989 stimmt das Bundesverkehrsministerium dem Planentwurf zu. Damit können die ersten Grundstücke ge-

kauft werden. Opel-Staiger verkauft sein Areal an der Schwabenstraße, auf dem heute die Verbindung zwischen der Aalener Straße und der neuen B 29 Richtung Aalen verläuft. 1992 wird’s konkreter: Das Planfeststellungsverfahren für den Tunnel beginnt. In dessen

Archivfotos: Tom

Verlauf gibt es Einsprüche gegen den geplanten Abluft-Kamin auf dem Lindenfirst. Später, im Jahr 2012, wird ein Dialog zwischen Befürwortern und Gegnern, zwischen Bürgern und Experten einberufen. Dieses Verfahren gilt nach wie vor als vorbildlich. Am 21. März 1996 bekommt

der Oberbürgermeister Post vom Bundesverkehrsministerium: Der Gmünder Tunnel kann so gebaut werden. Offen bleibt die Frage: Wann ist das Geld dafür da? Am 18. September 1998 erfolgt der symbolische erste Spatenstich für den Tunnel: Im Westen Gmünds wird eine Rampe gebaut, über die heute die Verbindung zwischen Lorcher Straße und der B 29 in Richtung Stuttgart verläuft. Weitere Maßnahmen? Fehlanzeige. Am 14. Oktober 2000 startet die Gmünder Tagespost deshalb die Aktion „B 29 Ausbau jetzt“. Tausende Bürger im Gmünder Raum machen mit und erhöhen so den Druck auf die Politiker. Mit Erfolg: Am 28. August 2002 einigen sich Bundesverkehrs-Staatssekretär Stephan Hilsberg und Landesverkehrsminister Ulrich Müller bei einem Treffen in Gmünd darauf, den Tunnel ab 2005/2006 zu bauen. Trotzdem gibt es noch vereinzelte Querschüsse: Noch 2004 rät ein Journalist den Gmündern, doch endlich den Traum vom Tunnel aufzugeben und stattdessen ganz pragmatisch eine Hochbrücke zu bauen. Gottseidank hört niemand auf ihn: Am 3. August 2006 beginnen die Vorarbeiten für den Weiterbau – unter anderem für die riesige Baugrube zwischen Lorcher Straße und Bahnlinie.

Die Namensgebung für den Tunnel – eine Geschichte für sich

Als Bud Spencer in der Stadt Schwäbisch Gmünd für Wirbel sorgt Schwäbisch Gmünd. Ein schlag-

fertiger Italiener hält die Stadt Schwäbisch Gmünd im Sommer 2011 tagelang in Atem: Carlo Pedersoli, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Bud Spencer. Der Schauspieler soll als Namensgeber für den Gmünder Tunnel dienen – so wünschen es sich zumindest zehntausende Internetnutzer. Immerhin, argumentieren die Befürworter, habe Bud Spencer auch einen Bezug zu Schwäbisch Gmünd. Im Juli 1951 – also 60 Jahre zuvor – schwamm Carlo Pedersoli beim Ländervergleichswettkampf zwischen Deutschland und Italien mit. Der Austragungsort damals: das Freibad in Schwäbisch Gmünd. Der Name „Bud Spencer Tunnel“ ist allerdings nur einer von 40 Vorschlägen, für die auf der Internetseite der Stadt Schwäbisch Gmünd abgestimmt werden darf. Ebenfalls im Rennen

Bud Spencer (2.v.r.) ist im Dezember 2011 zu Gast in Schwäbisch Gmünd. Archivfoto: Tom

sind Namen wie Nei-Naus-Tunnel, Salvator-Tunnel, Jogi-LöwTunnel oder Einhorn-Tunnel. Die meisten Anhänger aber hat Bud Spencer – mit deutlichem Abstand: Binnen weniger Tage stimmen exakt 114 542 Menschen dafür, den Tunnel nach dem Italowesternhelden zu benennen.

Auch bei einer mehrtägigen Onlineumfrage der Gmünder Tagespost, an der sich über 5000 Personen beteiligen, spricht sich eine überwältigende Mehrheit von 92 Prozent dafür aus. Jedoch ist keine der Abstimmungen für die Stadtverwaltung bindend. Hintergedanke der Abstimmung im Netz sei ausschließlich der Wunsch nach einem Meinungsbild gewesen, teilt die Stadt mit. Während sich vor allem jüngere Bürger unter anderem in einer Demonstration vor dem Gmünder Bahnhof für den „Bud-Spencer-Tunnel“ stark machen, sprechen sich viele andere für einen Namen mit regionalem Bezug aus. Die Stadt ist in diesen Tagen tief gespalten – und die Welt bekommt es mit. Denn nicht nur nationale, sondern auch viele internationale Medien berichten von den Ereignissen in Gmünd. So ist es kein Wunder, dass auch Bud Spencer selbst davon er-

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fährt. Er fühle sich geehrt, teilt er am 22. Juli 2011 der Gmünder Tagespost mit. Und sollte der Tunnelname Realität werden, werde er zur Einweihung kommen. Doch der „Bud Spencer Tunnel“ kommt nicht. Nur fünf Tage später, am 28. Juli, entscheidet sich der Gmünder Gemeinderat dagegen und befürwortet einen Namen mit regionalem Bezug. Stattdessen – auch das beschließen die Stadträte – soll das Schießtal-Freibad in „Bud Spencer Bad“ umbenannt werden. Gesagt, getan. Und auch wenn es nicht der Tunnel ist – der italienische Filmstar hält Wort und kommt am 2. Dezember 2011 nach Schwäbisch Gmünd, um der Umbenennung des Freibads beizuwohnen. „Tief gerührt“ zeigt sich Carlo Pedersoli von dem Empfang im Bad. Der Jubel der Fans im Freibad ist riesig, besonders als er sagt: „Ich liebe Schwäbisch Gmund.“ jas

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17 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Fußgänger im Kampf um Raum stärken Stadtumbau Baubürgermeister Julius Mihm erzählt im Interview von seinen Lieblingsorten in der Gmünder Innenstadt. Und erklärt, weshalb er dafür ist, mehr Aufenthaltsorte für Fußgänger zu schaffen und Falschparker mehr zu kontrollieren. Von Julia Trinkle als extrem offen zu präsentieren und als möglichst wenig restriktiv. Jeder sollte sich willkommen fühlen – egal mit welchem Verkehrsmittel und wo. Doch unsere strategischen Überlegungen, wie wir die Innenstadt präsentieren müssen, entwickeln sich weiter. Wir müssen uns zunehmend überlegen, wie wir unsere ausufernde Mobilität einsetzen.

Schwäbisch Gmünd

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er kann sich heute noch vorstellen, wo das Gmünder Bahnhofshotel einst war? Die Vorher-Nachher-Bilder führen vor Augen, wie stark sich Schwäbisch Gmünd im vergangenen Jahrzehnt gewandelt hat. Ab 2012 mit dem Umbau am Bahnhof, im Remspark sowie am Josefsbach als Beitrag zur Landesgartenschau 2014. Und in der FortJulius Mihm. setzung vor der Foto: Stadt Remstal-Gartenschau 2019 am Sebaldplatz, Zeiselberg und Königsturm. Baubürgermeister Julius Mihm spricht im Interview über seine Lieblingsorte und erklärt, weshalb er denkt, dass Fußgänger im Kampf um Raum gestärkt gehören.

Und die Fahrer sollen ihre Autos dann außerhalb der Stadt parken?

Vorher-Nachher: der Blick vom Salvator aus auf den Bahnhof und das Areal, wo früher die alte Post und das Bahnhofshotel standen.

Wo muss es in den kommenden Jahren aus Ihrer Sicht städtebaulich weiter gehen?

Welche Stellen sind beim Stadtumbau vor der Landesgartenschau 2014 besonders gelungen?

Julius Mihm: Das Delta, wo der Josefsbach in die Rems fließt, ist einzigartig. Besucher können dort die verschiedenen Ufer betreten und so verschiedene Perspektiven einnehmen. Diese Vielfalt der möglichen Sichtweisen setzt sich fort in der Vielfalt der Bauten: mit historischen Gebäuden wie der Villa Hirzel, den rationalistischen Bürogebäuden und dem Forum Gold und Silber mit experimentellem Charakter. Herausragend finde ich auch die Zone zwischen Josenbrücke und Schillersteg. Unten am Josefsbach erlebt man eine Stadt, die es so vorher nicht gab. Dafür haben wir 2016 den Städtebaupreis erhalten. Das Gebäude Forum Gold und Silber hingegen taucht bei der Begründung der Juryentscheidung bewusst nicht auf. Denn es ist unter Architekten äußerst umstritten. Haben Sie weitere Lieblingsorte?

Die Salvatorterrasse finde ich schön. Dort steht man eingebettet im Hang. Ich muss da immer an das Gedicht von Dietrich Bonhoeffer denken: „Von guten Mächten wunderbar geborgen.“ Dabei hat man einen Blick auf diese wunderschön gestaltete Stadt. Ich mag auch das Tor zum Remspark: Wenn man vom Bahnhof kommend die Portalhäuschen der alten Post passiert, eröffnet sich plötzlich der Remspark vor einem. Diese Übergangssituation ist unaufgeregt, hat aber was Charakteristisches.

Nein, wir haben genug Parkplätze in der Innenstadt. Nehmen wir mal das Fehrleparkhaus am Bahnhof. Von dort ist man auf attraktiven Wegen in wenigen Minuten in der Ledergasse. Doch es steht meist zu zwei Dritteln leer.

Vorher-Nachher: der Zeiselberg, der nun ein befestigtes Plateau hat. Wie es mit den Gasthausplänen weitergeht, ist offen.

Wo wünschen Sie sich, dass Sie beim Stadtumbau hätten weniger Kompromisse eingehen müssen?

Wir haben uns viel Mühe gegeben, die alte Post in die Umgestaltungspläne einzuarbeiten. Das Gebäude war im Investorenwettbewerb weggeplant. Doch der damals neue Oberbürgermeister Richard Arnold hatte im Wahlkampf versprochen, eine Planung mit alter Post vorzulegen. Die ersten Investoren sind schließlich abgesprungen. Und die Stadt hat die Firma Scholz als regionalen Investor für die Bebauung gefunden. Eineinhalb Jahre vor der Gartenschau musste man sich schnell zusammenfinden. Die Architekten des Investors hätten den Bereich mit noch mehr Liebe gestalten können. Wir haben sie zu Vielem drängen müssen. Und das sieht man. Doch es stört sich heute niemand daran, denn die Bauten sind mit dem Remspark in eine Struktur eingebunden, die einfach gut ist. Die Landschaftsarchitekten haben dort eine sehr gelungene Gestaltung umgesetzt. Wie bewerten Sie den Umbau am Zeiselberg und am Sebaldplatz?

Anders als die Stadtumbauflächen der Landesgartenschau 2014 leben der Sebaldplatz, der Zeiselberg, der Bereich an der sogenannten spanischen Treppe und der Rosengarten unterm Königsturm von der Bepflanzung dort. Kiefern, Lavendel, Wein und Rosen müssen nun erst mal wachsen, um die Gestaltung der Zonen bewerten zu können. Aber ich meine, das wird super. Die Wege und die entlang einer Achse ausgerichteten Wasserbecken auf dem Sebaldplatz werden noch besser zur Geltung kommen, wenn der Vorhang nach der Remstal-Gartenschau weg ist. Und auch der Zeiselberg wird sicher richtig gut. Zunächst auch ohne Lokal?

Ja.

Die Jury des Staatspreises Baukultur hat den Stadtumbau als „Neuorientierung der Innenstadt“: „von einer autogerechten hin zu einer nachhaltigen Stadt mit hoher Lebensqualität“ beschrieben. Wie autogerecht ist Gmünd? Und wie autogerecht sollte Gmünd sein?

Wir sind immer noch eine sehr autogerechte Stadt. Die Autos

Fotos: Tom

werden in keiner Form in den Hintergrund gedrängt. Doch die Strategie, in der Innenstadt hochwertige Aufenthalts- und Begegnungsorte für Fußgänger zu schaffen, war richtig und sollte fortgesetzt werden. Das bedingt letztlich, dass weniger Autos in der Innenstadt unterwegs sind.

Sodass Forderungen nach einem Zebrastreifen oder einer Geschwindigkeitsbegrenzung dort laut werden?

Durch mehr Fußgängerzonen?

Inwiefern?

Durch Räume, die Raumnetze bilden, und so gestaltet sind, dass Fußgänger sich dort gerne aufhalten. Sie werden irgendwann genervt sein von dem vielen Verkehr. Die öffentliche Meinung wird sich dahingehend wandeln, dass dort Autos gar nicht oder nur noch eingeschränkt unterwegs sein sollten. Wie am Bockstorplatz, wo nur noch Tempo 20 zugelassen ist?

Ja. Aber auch die spanische Treppe neben der Königsturmstraße ist ein gutes Beispiel. An dieser Hauptverkehrsachse würde man sich keinen halben Tag aufhalten wollen, aber jetzt bleibt man dort stehen, betrachtet den Königsturm, hält ein Schwätzle – das schafft ein neues Stadtbewusstsein.

Das ist schwierig. Doch letztlich geht es um den Kampf um Raum. Haben wir in diesem nicht momentan eine falsche Einstellung, was die individuelle Aneignung von öffentlichem Gut angeht?

Wenn ich mein Auto verbotenerweise irgendwo abstelle, muss ich nur ein sehr geringes Bußgeld bezahlen, falls ich erwischt werde. Da scheren wir uns oft nicht darum. Aktuell kann jeder den öffentlichen Raum für fast keinen Gegenwert okkupieren. Das heißt, Sie sind für höhere Bußgelder und mehr Kontrollen?

Ja, für mehr Selbstdisziplin. Doch die Höhe der Bußgelder legt der Bund fest. Oberbürgermeister Richard Arnold ist immer wieder vorgeworfen worden, Falschparker würden in Gmünd zu wenig kontrolliert.

Auch er denkt weiter. In den ersten Jahren seiner Amtszeit musste es ihm darum gehen, die Stadt

Die Schmiedgassen mit der Stadtmauer und das ganze Quartier um den früheren Woha und Woha Mode müssen wir neu aufstellen. Dort gilt es, vor allem Wohnraum zu entwickeln. Denn die Basis für das Stadtleben sind die Bewohner. Der Handel ist von vielen Faktoren abhängig, die wir nicht beeinflussen können. Wir dürfen die Quartiere daher nicht auf einzelne Händler ausgerichtet entwickeln, sondern müssen sie vielmehr ganzheitlich betrachten. Die Gmünder Innenstadt muss für Bewohner und Besucher attraktiv sein. Wenn sich die Menschen in den Stadträumen wohlfühlen, wird auch immer Handel da sein.

Das haben die Gmünder Stadtumbauten gekostet

68

Millionen Euro hat der Gmünder Stadtumbau mit Bahnhofsboulevard, Remspark und Josefsbach vor der Landesgartenschau 2014 gekostet. Bei 38 Millionen Euro lag der städtische Anteil. 20 Millionen Euro flossen als Zuschüsse von Bund und Land nach Gmünd. Zehn Millionen Euro haben private Investoren und die städtische Vereinigte Wohnungsbaugesellschaft (VGW) finanziert.

5

Millionen Euro hat der Stadtumbau vor der Remstal-Gartenschau 2019 insgesamt gekostet: für Sebaldplatz, Zeiselberg, das Areal am Königsturm, den Leonhardsfriedhof und den Umbau an der Rems in Hussenhofen und in Zimmern. 2,5 Millionen Euro hat die Stadt davon bezahlt, die andere Hälfte der Kosten kam über Zuschüsse. jul

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18 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Ein neues Pflegeheim soll auf dem Schönblick entstehen: ein Baustein für Wohnen im Alter in Wetzgau. Fotos: Jan-Philipp Strobel

LIndach hat viel zu bieten. Die gute Infrastruktur soll erhalten bleiben und ausgebaut werden.

In Herlikofen soll die Infrastrukt auch die Sanierung der Gemeinde

Das Radwegenetz soll in Großdeinbach ausgebaut werden: ein Wunsch des Ortsvorstehers Gerhard Maier.

In Straßdorf entsteht eine neue Ortsmitte mit Plätzen für die Bürger zum Verweilen.

Rechberg: ein Stadtteil mit vielen Naherholungsgebieten. Gewünscht sind familienfreundliche Themenwanderwege.

Lebensmittelversorgung, Bauland, Verkehr, Schulen und Kind elf Ortsvorsteher in Gmünds Stadtteilen für ihre Orte haben.

Dass die Bürger in allen elf Schwäbisch Gmünder

Stadtentwicklung Elf Stadtteile begleitet die Gmünder Tagespost seit vielen Jahren: Ziele, Wünsche und Visionen der jeweiligen Ortsvorsteh Schwäbisch Gmünd

W

o fehlt’s im Ort, welche Projekte stehen in den kommenden Monaten an und wo sehen die jeweiligen Ortsvorsteher „ihren“ Stadtteil in 60 Jahren. Eine Zusammenfassung. Rehnenhof-Wetzgau (Ortsvorsteher: Johannes Weiß), Einwohner: rund 4200, Ziele: Weiterentwicklung von Wetzgau West mit dem Bauabschnitt 3, Bau von sozialen Einrichtungen wie einem Wohngruppenhaus der Diakonie Stetten und des Pflegeheims Schönblick und deren Integration in den Stadtteil, Weiterentwicklung im Bereich

der U3-Kitaplätze und Kindergartenplätze, Wünsche: ein gutes Miteinander von allen Bürgern im Stadtteil, dadurch die Ortsgemeinschaft mit allen Vereinen und Organisationen stärken, in 60 Jahren: RehnenhofWetzgau bleibt ein attraktiver Wohnort, der eine gute Infrastruktur bieten kann. Großdeinbach (Ortsvorsteher: Gerhard Maier), Einwohner: 3999, Ziele: Baugebiet Holder II, ein umfassender Ortsentwicklungsplan, Wünsche: Ausbau eines schnellen Internets, Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, die Weiterentwicklung des Radwegenetzes, in 60 Jahren: Der Ortsteil soll weiterhin ein liebens- und lebens-

werter Stadtteil sein, der sich moderat entwickelt. Straßdorf (Ortsvorsteher: Werner Nußbaum), Einwohner: 3058, Ziele: neue Dorfmitte mit Platz zum Verweilen und Pflegeeinrichtung, BauplatzVergabe im Gebiet Käppelesäcker IV, Teilortsumgehung in Richtung Rechberg, das Baugebiet Emerland weiterentwickeln, 750 Jahre Straßdorf feiern, Wünsche: die Ortsdurchfahrt 2020 sanieren, ein weiteres Kunstwerk für die „Wege der Kunst“, in 60 Jahren: „...gibt es eine Ortsumfahrung, um Straßdorf und die Kernstadt zu entlasten, Straßdorf soll sich langsam und behutsam weiterentwickeln“.

Rechberg (Ortsvorsteherin: Anne Zeller-Klein), Einwohner: 1318, Ziele: Erschließung und Vermarktung des Baugebiets Hardtäcker V samt Bau eines Spielplatzes, Fertigstellung des Breitbandausbaus, etwa 80 Hausanschlüsse können direkt mit Glasfaser versorgt werden, das schnelle Internet ist in Rechberg ein wichtiges Standortkriterium, Wünsche: geeignete Wohnmöglichkeiten für Senioren, eine Bäckereifiliale mit kleinem Café und Einkaufsmöglichkeiten, die Steigerung der Attraktivität des Naherholungsgebiets Rechberg und Rehgebirge, familienfreundliche Themen-Wanderwege, die Sanierung der Toiletten auf dem

Hohenrechberg, in 60 Jahren: eine in ihrer langen geschichtlichen Tradition stehende gut entwickelte Ortschaft, bedeutendes Naherholungsgebiet der großen Ballungszentren in Filsund Remstal und der Region Stuttgart. Degenfeld (Ortsvorsteher: Hans-Peter Wanasek), Einwohner: 464, Ziele: das neue Baugebiet und die Weiterentwicklung des Jugendraumes, Wünsche: ein moderates Bevölkerungswachstum, eine Gastronomie mit öffentlicher Toilette auf dem Hornberg, denn viele Besucher nehmen lange Anfahrtstrecken in Kauf, die Renovierung des evangelischen Pfarrhauses, gut beschilderte Wanderwege,

dass der Erfolg des Skiclubs noch lange anhält und dass die Vereinvorstände mit viel Zuversicht weiterarbeiten wie bisher, in 60 Jahren: Degenfeld war ein Mekka für Skifahrer, vielleicht geschieht etwas, dass Degenfeld wieder als Anziehungspunkt für Freizeitgestaltung an Bedeutung gewinnt und somit wieder eine bessere Infrastruktur entsteht. Weiler (Ortsvorsteher: Bernhard Feifel), Einwohner: 1004, Ziele: weitere acht Bauplätze Unterm Bilsen II, Sanierung der Sanitäranlagen in der Grundschule, Erweiterung des Baugebietes Unterm Bilsen II und neue Ortsanbindung nach Herdtlinsweiler, Anschluss an


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tur gestärkt werden. Dazu zählt ehalle.

Die Ortsdurchfahrt von Hussenhofen muss dringend saniert werden, sagt Ortsvorsteher Thomas Kaiser.

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Die Bargauer Ortsmitte wird ihr Gesicht in den nächsten Monaten verändern – dank der Ortsumfahrung.

Bettringens Schulstandort soll weiterhin gestärkt werden. Der Schwerlastverkehr durch den Stadtteil soll geringer werden.

Die Ortsmitte von Weiler in den Bergen ist mit einer Brücke und Zugang zum Bach neu gestaltet worden.

dergärten: Welche Ziele und Wünsche die . Grafik: Stadtverwaltung Gmünd/ lei

Ein Stadtteil mit Grün und mit Möglichkeiten zum Skifahren im Winter – das soll in Degenfeld noch besser vermarktet werden.

r Stadtteilen gut leben können

her und wie die Stadtteile in 60 Jahren aussehen könnten. Von Marie Enßle die Landeswasserversorgung unter Weiterverwendung des eigenen Quellwassers, Wünsche: stationäre Blitzanlage im Ort ist Bürgerwunsch, ein stetiges Wachsen der Einwohnerzahl auf bis zu 1400 in den nächsten zehn Jahren, innerörtliche Bebauung der Brachflächen, altersgerechtes Wohnen, Erhalt der Grundschule, Erhalt der Gaststätten, Erhalt der Baumwiesen, Besucher sollen die Natur schätzen und dort Erholung suchen können, kleine Infrastruktur im Punkt Verpflegung, Tonnagen-Begrenzung für Lastwagen von auswärts, Verkehrsverlangsamung und -beruhigung, in 60 Jahren: Einwohnerzahl hält sich konstant,

alt und jung leben zusammen in guter Umgebung, Kindergarten und Grundschule sind voll belegt, alle Vereine haben großen Zuspruch, kulturelle Veranstaltung bleiben. Bettringen (Ortsvorsteherin: Brigitte Weiß), Einwohner: 9187, Ziele: den Schulstandort weiterhin stärken, Wünsche: moderates Wachstum, das Industriegebiet Gügling an die Bargauer Umgehung anschließen, den Schwerlastverkehr im Stadtteil verringern, in 60 Jahren: „Das wird sich zeigen.“ Bargau (Ortsvorsteher: Franz Rieg), Einwohner: 2820, Ziele: Baugebiet Strutfeld, zweite Erweiterung, Neugestaltung der Ortsmitte, Ansiedlung eines

Nahversorgers, Wünsche: Gewinnung neuer Einwohner für den Erhalt der Infrastruktur in Verbindung mit der Erschließung neuer Baugebiete und der nachhaltigen innerörtlichen Entwicklung, Wohnen im Alter ermöglichen, weitere Entwicklung des Schulstandortes, Nahversorgung insbesondere mit Lebensmittelmarkt, Neugestaltung und Belebung der Ortsmitte (Gastronomie), weiterhin Förderung des ehrenamtlichen Engagements und Unterstützung des Vereinslebens, in 60 Jahren: „...ist Bargau ein attraktiver und lebenswerter Stadtteil mit deutlich mehr Autonomie“. Hussenhofen (Ortsvorsteher: Thomas Kaiser), Einwoh-

ner: 2600, Ziele: Ortsdurchfahrt sanieren, behindertengerechte Bushaltestellen, die Wohngebiete Teckstraße Süd und Hopfengarten sollen realisiert werden, die Mozartschule muss erweitert und saniert werden, Wünsche: ein Seniorenzentrum, eine Arztpraxis, in 60 Jahren: Die B 29 führt als Flugbahn für Personen-Copter vierspurig in drei Etagen südlich um den Ort, im Westen Hussenhofens ist ein großes Einkaufs- und Erlebniszentrum entstanden. Herlikofen (Ortsvorsteher: Thomas Maihöfer), Einwohner: 3280, Ziele: Erweiterung des Baugebiets Gmünder Feld, Erweiterung des Gewerbegebiets Neugärten, Sanierung der Ge-

meindehalle, des Bezirksamtes, des Feuerwehrhauses und des Kindergartens, die Sanierung der Verbindungsstraßen nach Gmünd und Burgholz, die Stärkung der Infrastruktur und die Erhaltung der Traditionen, Wünsche: erweitertes Angebot an verschiedenen Wohnformen, günstige sozialgerechte Wohneinheiten, mehr Mietwohnungen, mehr barrierefreie Zugänge, einen weiteren Nahversorger, mehr Hallenkapazitäten, in 60 Jahren: Herlikofen wird wachsen und mehr als 4000 Einwohner haben, der dörfliche Charakter in Stadtnähe wird aber erhalten bleiben, das Gewerbegebiet wird sich ausdehnen, die Vereinskultur wird sich

verändern: weniger Bereitschaft zur Dienstleistung in den Vereinen, Ganztagesbetreuung für Kinder ab einem Jahr wird die Regel sein. Lindach (Ortvorsteher: Klaus-Peter Funk), Einwohner: 3058, Ziele: die Erschließung des Baugebietes Osterlängstraße, Ausbau des Kindergartens abschließen, Wünsche: die gute Infrastruktur erhalten, damit sich Bürger vor Ort mit dem Nötigsten versorgen können, die Einwohnerzahl halten, Grundschule, Kindergarten und Bildungshaus im Ort halten, in 60 Jahren: soll Lindach noch immer eine gute Infrastruktur besitzen und grüne Wiesen drumherum.


20 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Demonstrieren für den Frieden

1978

Kalter Krieg Vor 40 Jahren wurde mit dem NATO-Doppelbeschluss die Stationierung von neuen Atomwaffen auch in Mutlangen beschlossen. Friedensaktivistin Lotte Rodi erinnert sich an die Proteste von 1983. Von Philipp Zettler Mutlangen

F

ür drei Tage stand Mutlangen im Fokus der Aufmerksamkeit der gesamten Bundesrepublik. Vom 1. bis 3. September 1983 versammelten sich tausende Aktivisten auf der Mutlanger Heide, um vor dem US-Militärstützpunkt gegen die Stationierung von Atomwaffen zu demonstrieren. Viele Prominente wie Heinrich Böll und Günther Grass beteiligten sich an der Sitzblockade. Friedensaktivistin Lotte Rodi aus Gmünd erinnert sich daran.

Jetzt ist es wieder Zeit, auf der Straße für den Frieden zu demonstrieren.“ Lotte Rodi, Friedensaktivistin aus Gmünd

Mit dem Nato-Doppelbeschluss entschied die Nato 1979 die Stationierung von Mittelstreckenraketen unter anderem in Deutschland. 1983 stimmte die Bundesregierung unter Bundeskanzler Helmut Kohl der Aufstellung der mit Atomsprengköpfen ausgestatteten Raketen Pershing II in Westdeutschland zu. Dem vorausgegangen waren jahrelange massive Proteste. Auch die Gmünderin Lotte Rodi setzte sich leidenschaftlich für den Frieden ein. Anfang der

Lotte Rodi erzählt über Erlebnisse bei den Demos. Foto: Tom

Die Ausgabe der Gmünder Tagespost vom 2. September 1983 mit dem Bericht über die Proteste in Mutlangen. Foto: zla

80er-Jahre war sie Gründungsmitglied der Christlichen Arbeitsgemeinschaft Frieden Schwäbisch Gmünd (CAF). „Keiner soll mehr Krieg erleben“, sagt die 1931 im Sudetenland geborene Lotte Rodi. Die Bombenangriffe und die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg haben bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Jeder hatte in den 80ern Angst vor einem Atomkrieg, auch in Mutlangen“, erläutert sie die damalige Atmosphäre. Der Kalte Krieg war auf seinem Höhepunkt. Und doch sei der Großteil der Mutlanger gegen die Friedensproteste gewesen. „Die Spaltung ging quer durch alle Generationen. Viele dachten,

dass die Atomwaffen zur Abschreckung der Sowjets notwendig sind.“ Die Fronten seien verhärtet gewesen. Der Mutlanger Protest 1983 gehörte zu den größten Sitzblockaden an einem Raketenstandort. Für drei Tage versammelten sich dort zwischen 1000 und 2500 Demonstranten, darunter 200 Prominente. „Weil das der erste Standort in der Bundesrepublik war, an dem die Pershing II stationiert wurde“, erläutert Lotte Rodi. Frühmorgens um 5.45 Uhr startete die Blockade genau 44 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. „Ich habe erkannt, dass das Wort allein wenig bringt und die Tat entscheidet“, erklärte Heinrich

Böll damals bei der Demonstration Tagespost-Redakteur Kuno Staudenmaier. „Nicht alle waren glücklich über die Promis, aber alle haben verstanden, dass sie wichtig waren, um mehr Aufmerksamkeit zu schaffen“, so Lotte Rodi, die damals während der Proteste in Schwäbisch Gmünd war und Passanten über die Motivation der Demonstranten aufklärte. Außerdem war sie im Team der Aktivisten, das sich immer wieder mit der Polizei traf, um die Beamten auf die Proteste vorzubereiten. „Wir hatten größtenteils eine vernünftige Polizei bei uns“, meint Lotte Rodi. Die US-Army habe vorab ihr Gelände teilweise geräumt und die Polizei einen Deeskalati-

onskurs gefahren. „Bei Protesten in Neu-Ulm kamen sie mit Hunden und Knüppeln.“ In Mutlangen schmückten die Demonstranten Polizeiautos mit Blumen. Rund 5000 Menschen schlossen sich zum Abschluss der Veranstaltung zu einer fünf Kilometer langen Menschenkette zwischen dem Armeestützpunkt bis nach Schwäbisch Gmünd zusammen. Zur Abschlusskundgebung auf dem Johannisplatz kamen rund 10 000 Menschen. Auch bundesweit machte der Mutlanger Protest Furore. Bundesverteidigungsminister Manfred Wörner, CDU-Abgeordneter aus Göppingen, richtete sich in einem Beitrag in der Gmünder Tagespost direkt an die Aktivisten. Darin bekräftigte er seinen Standpunkt, dass die Freiheit Deutschlands nur durch Atomwaffen geschützt werden könne. „Wir waren immer überzeugt, dass wir etwas ändern können“, sagt Lotte Rodi. 1987 beschlossen die USA und die Sowjetunion mit dem INF-Vertrag den Verzicht auf nukleare Mittelstreckenraketen. 1990 wurden die Pershing II verschrottet. Heute ist auf dem ehemaligen Stützpunkt ein Wohngebiet. 2018 kündigte US-Präsident Donald Trump den INF-Vertrag auf. Russland und die USA werfen sich gegenseitig vor, den Vertrag gebrochen zu haben. „Jetzt ist es wieder Zeit, auf der Straße für den Frieden zu demonstrieren“, fordert Lotte Rodi.

Johannes Paul II. wird als erster Nicht- Italiener seit 456 Jahren neuer Papst.

1978 Lothar Späth (CDU) löst den wegen seiner Urteile als Marinerichter in der NS-Zeit umstrittenen Hans Filbinger als Ministerpräsident ab.

1979 Nach dem Reaktorunfall in Harrisburg (USA) gibt es auch in Deutschland Demonstrationen gegen die Kernenergie.

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21 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Zeitgeist der Kunst ist immer präsent Kultur Schwäbisch Gmünd hat einen der größten und ältesten Kunstvereine im Land. Heute Garant für den Einblick in aktuelle Strömungen der Szene. Von Kuno Staudenmaier sen den Kunstverein – und gründen die „Gmünder Künstlerkooperative“, die bis Mitte der 1980er-Jahre die Gmünder Kunstszene der Stadt eindeutig dominiert. Dann kehren die Künstler der Kooperative zurück in den Kunstverein. Im Freudental eröffnet, passend zum 100-jährigen Bestehen, eine erste eigenständige Galerie. Zehn Jahre später gibt es den prominenten Platz im Kornhaus.

Schwäbisch Gmünd

V

erblichene Seiten eines bescheidenen Protokollbüchleins offenbaren das Ereignis: „Am 27. September 1890 vereinigten sich 29 hiesige Graveure, Ciseleure und Goldschmiede, um einen Verein für Kunstgewerbetreibende zu gründen, im oberen Saale des ‚Josefle‘“. Später wird aus diesem Kunstgewerbeverein, der lange Zeit auch „Kunstgewerblicher Verein Vorwärts“ heißt, der Gmünder Kunstverein. Folge auch einer sich wandelnden Mitgliederstruktur.

Wir fördern auch gezielt regionale Kunstschaffende.“ Prof. Dr. Klaus Ripper, Vorsitzender des Kunstvereins

Vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts überwiegen die Künstler im Verein, immer weniger kommen aus der Tradition des Kunsthandwerks. Ein Umbruch deutet sich in den 1960er-Jahren an. Im Juli 1968 bildet sich eine „AktivGruppe“ innerhalb des Kunstvereins. Treibende Kraft ist der 2018 verstorbene Künstler Hans Kloss. „Wir jungen Künstler wollten aus dem eingefahrenen Kunstbetrieb heraustreten“, sagt er später. Er schlägt vor, am zweiten Wochenende im Oktober, auf dem Johannisplatz „eine

Die Galerie des Gmünder Kunstvereins hat im Erdgeschoss des Kornhauses einen prominenten Platz. Sechs Mal im Jahr wechseln die Ausstellungen. Foto: kust

Art Happening, Kunst in Aktion“ zu veranstalten. Nach dem Kunstmarkt ist nichts mehr wie zuvor. Auch außerhalb des Kunstvereins. In Leserbriefen werfen sich Befürworter und

Gegner der neuen Szene unschöne Worte an den Kopf. Ein Künstler der älteren Generation spricht von „schizophrenen Fanatikern und vergammelten Existenzen“. Zum Streit kommt

es wegen ausjurierter Bilder der Jahresausstellung. „Die sahen in einigen Werken pornografische Andeutungen“, sagt Hans Kloss damals. Zu viel für die jungen Künstler. 20 Mitglieder verlas-

Der Kunstverein heute Aktuell zählt der Gmünder Kunstverein 400 Mitglieder, die Hälfte davon sind Künstler-Mitglieder. „Bezogen auf die Einwohnerzahl, zählen wir zu den größten Kunstvereinen in Baden-Württemberg“, sagt Vorsitzender Professor Dr. Klaus Ripper. Das präge die Arbeit und das Konzept. „Als Kunstverein setzen wir uns für die Vermittlung von Gegenwartskunst ein, ermöglichen die Auseinandersetzung und Begegnung zwischen Künstlerinnen und Künstlern und den verschiedenen Besucherkreisen.“ Der Kunstverein präsentiere aus diesem Selbstverständnis heraus in der Galerie im Kornhaus regelmäßig unterschiedlichste Positionen zeitgenössischer Kunst. Klaus Ripper: „Darüber hinaus fördern wir jedoch aufgrund unserer von Künstlern, Kunsthandwerkern und Designern geprägten Mitgliederstruktur gezielt auch regionale Kunstschaffende und bieten jungen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern die

Mit diesem Eintrag ins Vereinsbuch fängt 1890 alles an.

Möglichkeit, ihre Karrieren einzuleiten.“ Sie finden sich auch regelmäßig im Jahresprogramm des Kunstvereins, der sich immer ein Thema gibt. 2019 heißt es „Weite Gärten“ und nimmt den Ball der Remstal-Gartenschau auf. Sieben Ausstellungen leisten die Ehrenamtlichen des Kunstvereins jedes Jahr. Darunter die traditionelle Ausstellung „Querschnitt“, bei der bis zu 80 Mitglieder ihre Arbeiten präsentieren können. Der Gmünder Kunstverein ist mit Galerie und Büro im Kornhaus präsent. Jährlich gibt es sechs Ausstellungen unter einem Leitthema sowie eine weitere, offene Ausstellung für

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22 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

1979 Nach dem Sturz des Schahs kehrt Schiitenführer Ajatollah Khomeini aus französischem Exil zurück und ruft die islamische Republik Iran aus.

Gmünder Kunst aus sechs Jahrzehnten Schätze Die Leiterin des Museums im Prediger, Dr. Monika Boosen, zeigt, welche wichtigen Werke sich die Stadt in den vergangenen sechzig Jahren angeschafft hat.

B

ildhauerkunst und Malerei. Dazu Silberschmiedekunst. Die Schwäbisch Gmünder Kunstszene war in den vergangenen Jahrzehnten äußerst vielseitig, mitunter setzte sie neue Trends. Lichtkünstler Walter Giers etwa zählt bis heute zu den Vorreitern der Electronic Art. Passend zum Jubiläum der Gmünder Tagespost hat die Leiterin des Museums im Prediger, Dr. Monika Boosen, aus den ver-

1980

Samstag, 6. Juli 2019

Ronald Reagan besiegt US-Präsident Jimmy Carter und wird der 40. Präsident der USA.

gangenen sechs Jahrzehnten sechs Kunstwerke ausgesucht, die für die Vielfalt der Schwäbisch Gmünder Kunstszene stehen. Jeweils ein Kunstwerk steht für ein Jahrzehnt, in dem es entstanden oder angeschafft worden ist. Die Kunstexpertin verweist auf Besonderheiten und die Entstehungsgeschichte der einzelnen Werke. Wer diese erleben möchte, findet die Arbeiten in der Dauerausstellung des Museums: Die aktuellen Öffnungszeiten (bis 22. September): Dienstag bis Sonntag von 13 bis 19 Uhr. Montags geschlossen. Dagmar Oltersdorf

70er Jahre: Walter Giers „Hinweisobjekt“ ist 1970 entstanden, ein Lichtobjekt aus Acrylglas und Elektronik. „Das erste Kunstwerk, das wir von Walter Giers angeschafft haben“, sagt Monika Boosen. Eigentlich habe es das Museumslogo werden sollen und habe sich unter dem ehemaligen Museumsleiter Walter Dürr, der bis 1999 wirkte, auch auf den Briefköpfen befunden. Aber irgendwie verschwand das Logo dann wieder, so Boosen. Fotos: Tom

2000er Jahre: Sepp Baumhauers „Torso“, den er bereits 1961 schuf, hat sich das Museum im Jahre 2010 angeschafft. „Sehr gewagt, dass die Skulptur überhaupt steht“, sagt Dr. Monika Boosen und verweist auf das dünne Füßchen, auf dem diese ruht. Baumhauer müsse ziemlich getüftelt haben, damit sie überhaupt stehen könne.

60er Jahre: „Karl Dittert hat mit seinem Silbergeschirr einen typischen Entwurf der 60er-Jahre geschaffen“, so Dr. Monika Boosen. Der damalige Leiter der Fachhochschule für Design habe die Barockentwürfe, die bisher in der Gold- und Silberschmiedekunst üblich waren, „komplett hinter sich gelassen“. Er ging damit „ganz extrem neue Wege“, sagt die Kunstexpertin.

90er Jahre: „Spalierpflanzen“ heißt das Gemälde von Walter Barth (1938 bis 2014), das 1998 entstanden ist. Barth war Professor an der PH Gmünd und als Kunsthistoriker und Maler tätig. In seiner Kunst ging es um visuelle Phänomene, Form, Farbe, Helligkeit, Kontrast. Wichtige Themen sind Garten und Landschaft.

1980 1980 schließen sich die grünen Landesparteien dann mit anderen Gruppen aus der Frauen- und der alternativen Bewegung zur Bundespartei „Die Grünen“zusammen.

1981 Bundespräsident Carl Carstens (CDU) durchwandert den Ostalbkreis.

80er Jahre: Eckhard Dietz’ „Tanzende“ aus dem Jahr 1981 zeigt das Thema, mit dem sich der Schwäbisch Gmünder Künstler zeit seines Lebens befasst hat. „Perfekt umgesetzt“, sagt Dr. Monika Boosen dazu.

Ab 2010: Das „Goldene Vlies“ der Schwäbisch Gmünder Goldschmiedin Christine Eberhardt. Eine Blattgoldarbeit, die das Museum im Prediger 2013 erworben hat. Die Künstlerin hatte eine Ausstellung im Museum: „Das kann man ja auch nur im Museum zeigen“, sagt Dr. Monika Boosen. Christine Eberhardt habe sich lange mit der Antike und der Geschichte des Goldenen Vlies’ beschäftigt, so Boosen.

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23 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Lebensqualität in die Stadt tragen

1981

Interview Dr. Wolfgang Schuster gilt als Initiator des Festivals Europäische Kirchenmusik und steht für die Idee, aus einem Kasernengelände einen Universitätspark zu schaffen.

In Bonn findet die bisher größte Demonstration der Friedensbewegung gegen den NATO- Doppelbeschluss mit 300 000 Teilnehmern statt.

D

er Aufbruch in die 1990er-Jahre verändert Schwäbisch Gmünd. Die Amerikaner verlassen nach 40 Jahren die Stadt. Es gibt Platz für neue Ideen. Viele davon hat der damalige Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster. Mit ihm sprach Kuno Staudenmaier. Sie waren von 1986-1993 Oberbürgermeister in Schwäbisch Gmünd. Wie sind Sie auf die Stadt aufmerksam geworden?

1982

Ich war Leiter des persönlichen Referats des Stuttgarter Oberbürgermeisters Manfred Rommel und erhielt immer wieder Anfragen von Städten, in denen ich mich als Oberbürgermeister bewerben sollte. So war es auch in Schwäbisch Gmünd. Der damalige Landtagsabgeordnete Helmut Ohnewald ist auf mich zugekommen. Ich habe Schwäbisch Gmünd analysiert, um für mich die Frage zu beantworten: kann ich mich mit dieser Stadt 100-prozentig identifizieren, denn das ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit.

Die sozialliberale Koalition zerbricht, Helmut Kohl (CDU) wird neuer Bundeskanzler.

Was hat sie dann zur Kandidatur bewogen?

Meiner Frau und mir hat die Stadt damals wie heute gut gefallen, ihre bedeutende Historie, die geographische Lage, die architektonischen Schönheiten. Da wir aber nicht in der Vergangenheit leben, war für mich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Stadt von zentraler Bedeutung. Die finanziellen Mittel, um Neues zu gestalten, waren in Gmünd bescheiden. Mir ging es darum, nicht nur die kommunalen Pflichtaufgaben zu erfüllen, sondern die Stadt auch durch das Engagement ihrer Bürger in nachhaltiger Weise voranzubringen. Ein gelungenes Beispiel aus jüngerer Zeit ist die Staufersaga, bei der Richard Arnold Bürger aus allen Schichten eingebunden und aktiviert hat. Wie haben Sie versucht, Schwäbisch Gmünd voranzubringen?

Dazu gab es mehrere Ansatzpunkte: die historische Altstadt mit bis zu 800 Jahre alter Architektur. Durch ein umfängliches Stadtsanierungsprogramm konnten wir den Marktplatz und den Münsterplatz erneuern, sowie das Spital umbauen, einschließlich der neuen Stadtbibliothek. Gmünd ist traditionell eine Stadt der Bildung. Ich konnte mit Partnern die Technische Akademie gründen, die Fern-Universität Hagen ansie-

Als Oberbürgermeister hat er in Schwäbisch Gmünd auch die Kultur beflügelt.

deln, die Gold und Silberschmiedeschule einrichten und eine Reihe weitere Bildungsprojekte entwickeln. Das größte und anspruchsvollste dabei war die Bismarck-Kaserne, die als Pershing-Headquarter diente, von einem Ort der Bedrohung zu einem Ort der internationalen Begegnungen zu verwandeln. Dazu konnte ich die University of Maryland gewinnen. Dritter Schwerpunkt war die bedeutende Kulturtradition. So konnten wir das Museum in Prediger sanieren und den Münsterschatz unterbringen.

„europäisch“ vor. So konnten wir Künstler jenseits des damals noch existierenden Eisernen Vorhang nach Schwäbisch Gmünd einladen. Für mich war auch wichtig, dass Ensembles aus Schwäbisch Gmünd das Festival mitgestalten können. Dies war für sie eine große Motivation, ihre Qualität erheblich zu steigern und wiederum in andere Städte eingeladen zu werden.

In ihrer Amtszeit haben Sie das Festival Europäische Kirchenmusik ins Leben gerufen, bis heute kulturelles Aushängeschild der Stadt. Welche Intention stand dahinter?

Zum einen war es mir wichtig, das Kasernengelände zu erwerben und für die Bürger mit öffentlichen Nutzungen zugänglich zu machen. Zum anderen wollte ich, dass junge Menschen aus aller Welt nach Schwäbisch Gmünd zum Studium kommen und damit zur gesellschaftlichen, kulturellen wie wirtschaftlichen Entwicklung Gmünds beitragen. Für die Entwicklung zu einem internationalen Bildungszentrum konnte ich damals auch den Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher gewinnen. Nachdem ich 1993 als Bürgermeister ins

Schwäbisch Gmünd hat bedeutende Kirchenräume. Sie wollte ich im Sommer erlebbar machen, verbunden mit musikalischen wie geistlichen Botschaften. Im Sommer 1987 begannen wir mit Orgelkonzerten. Die Resonanz war sehr positiv. Daher habe ich den Gemeinderat wie die Pfarrer gewinnen können, das Festival Europäische Kirchenmusik zu unterstützen. Bewusst kommt darin der Begriff

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Die Einrichtung des Universitätsparks und die Ansiedlung der University of Maryland gehen auf ihre Initiative zurück. Was bedeutet das für die Entwicklung der Stadt?

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Stuttgarter Rathaus zurückkehrte, konnte ich das Projekt leider nicht weiter verfolgen. Was schätzen Sie heute an Schwäbisch Gmünd, auch an den kulturellen Angeboten der Stadt?

Schwäbisch Gmünd hat eine hohe Lebensqualität, bietet viel im Bereich von Kultur, Sport, Freizeit und Natur. Ich freue mich, dass es möglich wurde, durch die Landesgartenschau 2014 den Stadtumbau so voranzubringen, einen neuen Zugang zur Rems zu schaffen. Auch möglich durch den Bau des B-29-Tunnels. Die Idee für ein begehbares Remsufer gab es damals schon, weil aber die Bundesstraße noch durch die Stadt verlief, war die Umsetzung so nicht möglich.

Sie betreiben das Institut für nachhaltige Stadtentwicklung. Welche Chancen hat Schwäbisch Gmünd und was könnte die Stadt unternehmen, um im Wettbewerb der Städte und Regionen zu bestehen?

Ich beschäftige mich derzeit vor allem mit nachhaltigem Wohnungsbau in mehreren Städten. In Schwäbisch Gmünd konnte ich das Projekt „Gmünd 2020 – Agenda für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ unterstützen.

In der Zusammenarbeit von Bürgern, Vereinen, Unternehmensverbänden, Bildungseinrichtungen, Stadtverwaltung und Gemeinderat haben wir wichtige Perspektiven, unterlegt mit konkreten Handlungsfeldern, auf den Weg gebracht. Viele Hausaufgaben sind erledigt oder bleiben eine Daueraufgabe, sei es die Verbesserung der familienfreundlichen Stadt, der Bildungsangebote unter Nutzung digitaler Medien, preiswerter Wohnungsbau usw.

Nachdem die argentinische Militärjunta die Falkland- Inseln besetzt hat, erobert Großbritannien die Inseln zurück. Es gibt 1000 Todesopfer in drei Monaten.

Sie sind längst ein Stuttgarter geworden. Haben Sie immer noch eine innere Verbindung zu Gmünd?

Die sieben Jahre als Oberbürgermeister in Schwäbisch Gmünd waren und bleiben für mich wie für meine Familie wichtige und gute Jahre. Wir haben Freunde und Verwandte in Gmünd und wenn es die Zeit erlaubt, wandern wir gerne auf das Kalte Feld.

1983 Großdemonstration in Mutlangen gegen die Stationierung von PershingIIRaketen, auch Heinrich Böll ist in Mutlangen.

Sind Sie im Sommer zu Gast bei einem der Konzerte des europäischen Kirchen Musik Festivals?

Meine Frau und ich sind regelmäßig und gerne zu Gast. Für uns sind die Konzerte mit geistlichem Inhalt im Münster jedes Jahr ein kultureller Höhepunkt.

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25 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Rosenstein und Essingen

Von Heubach bis nach Heuchlingen Zeitung Auf den folgenden fünf Seiten gibt’s Lesefutter aus den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein. Rosenstein. Die Gmünder Tages-

post führt im Untertitel die Bezeichnungen „Lorcher Anzeiger“, „Zeitung für den Ostalbkreis“ und „Heubacher Nachrichten“. Letztere bedeutet, für die Leser von dort immer im so genannten dritten Buch, also nach dem überregionalen Teil und dem Buch über Schwäbisch Gmünd, mindestens eine Seite. Nicht nur über die Stadt Heubach, sondern über alle fünf Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein und den Heubacher Teilort Lautern. In dieser Jubiläumsausgabe geht es auf den folgenden sechs Seiten um die Rosenstein-Gemeinden. Wir starten auf dieser Seite mit Heubach. Bürgermeister Frederick Brütting erläutert, wie die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten mit dem Strukturwandel umgegangen ist. Außerde: warum er die Gmünder Tagespost jetzt und in 60 Jahren für wichtig hält. Auf Seite 26 stöbern wir im Archiv der Tagespost und blicken zurück auf den langen Kampf der Mögglinger gegen die Bundesstraße mitten im Ort. Auf Seite 27 geht die Reise zum Amalienhof in Bartholomä, wo die ehrenamtliche Rentnergruppe historische Schätze hegt und pflegt. Auf Seite 28 beleuchten wir die Zusammenarbeit zwischen der kirchlichen und der weltlichen Gemeinde in Heuchlingen und erklären, was es mit dem einen ganz besonderen Feiertag, immer am Sonntag nach dem 16. Juli, auf sich hat. Auf Seite 29 gibt’s einen Einblick in die besondere Seniorenhilfe des Böbinger Vereins Belisa. Außerdem erläutern die Sprecher des Aktionsbündnisses „Böbinger Tunnel“, warum nur ein solcher die weitere Entwicklung der Gemeinde garantiert. Auf Seite 30 berichtet Ortsvorsteher Bernhard Deininger, was Lautern ausmacht und wo er Handlungsbedarf sieht. dav

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Der Heubacher Marktplatz: Links auf einer Aufnahme von vor 60 Jahren, rechts ein aktuelles Foto. Beide sind aus dem Gebäude des „Deutschen Kaiser“ aufgenommen. Wandel und Kontinuität, beides ist auf den Fotos sehr gut nachzuvollziehen. Fotos: Archiv Foto Krüger, dav

Bisher immer den Wandel gemeistert Stadtentwicklung Bürgermeister Frederick Brütting über den besonderen Charakter Heubachs und über die Bedeutung des die Stadt begleitenden Lokaljournalismus’ – jetzt und in 60 Jahren. Von David Wagner Heubach

H

eubach hat in diesen sechzig Jahren einen enormen Strukturwandel im Gewerbe durchlaufen, meint Bürgermeister Frederick Brütting. „Damals waren wir ganz überwiegend durch die Textilindustrie geprägt. Im Lauf der Jahrzehnte sind dort aber viele Arbeitsplätze verschwunden.“ Bisher habe Heubach es gut geschafft, in anderen Branchen neue Betriebe anzusiedeln und sich breiter aufzustellen. Heute sei die Stadt auch Standort für LED-Technologie, Online-Handel, Leichtbau und Lasertechnologie. „Ich hoffe aber, dass es in Heubach weiterhin einen erheblichen Anteil Textil geben wird“, betont Brütting. Im Bereich Design und Entwicklung sehe er wieder Wachstumspotenzial. „Unsere Tradition als Textilstandort kann dafür eine gute Grundlage für die Zukunft sein.“

In den vergangenen sechzig Jahren hat die Anzahl der Autos in der Stadt sehr stark zugenommen. Dadurch haben sich Straßen und öffentliche Räume verändert. Oft zum Nachteil der Anwohner und der Aufenthaltsqualität. „Möglicherweise schaffen wir es in den nächsten Jahren wieder, die Dominanz des Autoverkehrs an der ein oder anderen Stelle zu reduzieren, so dass mehr Raum für Fußgänger, Radfahrer und Grünflächen geschaffen wird“, meint Brütting. Auch das Wohnen in der Innenstadt würde dadurch wieder attraktiver. Hier seien aber auch alle Bürgerinnen und Bürger selbst gefordert, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken. Den Straßenumbau, wie in der Gmünder Straße begonnen, wolle die Stadt fortsetzen.

Objektive Berichterstattung Und was meint der Bürgermeister, wie es in 60 Jahren um die Gmünder Tagespost, um die lo-

Die Firma Triumph hat Heubach geprägt. Die Aufnahme stammt vom Ende der 1950er-Jahre. Bildarchiv Foto Krüger, Aufnahmen Foto Boger

kale Zeitung ganz allgemein bestellt sein wird? „Ich hoffe sehr, dass es die Zeitung noch geben wird“, sagt Brütting. Eine lebendige Lokalzeitung sei „Ausdruck einer Gesellschaft, die sich für die lokalen Geschehnisse und für

objektive Berichterstattung interessiert“. Reicht es dazu heute nicht, einfach nur den FacebookKanal des Bürgermeisters zu abonnieren? Nein, findet dieser. Denn da bekomme der Leser nur sehr eingeschränkte Informatio-

nen – und eben erstmal nur die Sicht der Stadtverwaltung. Ob auf Papier oder in irgendeiner Form digital – das sei letztlich zweitrangig. „Die Inhalte sind wichtig.“ Und auch diejenigen, die diese Inhalte setzen, priorisieren und bewerten, die Lokaljournalisten also. „Die fertige Zeitung ist aber im Gegensatz zu vielen digitalen Inhalten eben nicht passgenau auf die Nutzer zugeschnitten und schon vom Format her selektiv“, sagt Brütting. Genau das finde er gut. Diese Zuweisung von Bedeutung, die Gewichtung und Priorisierung sollte nicht nur den einzelnen Konsumenten überlassen werden. „Sonst fehlt ein wichtiges Stück journalistischer Arbeit, was sicher negative Auswirkungen für unsere Gesellschaft hätte“, ist Brütting überzeugt. Mehr historische Bilder aus dem Heubach der späten 1950ern, den Anfangsjahren der GT, gibt’s online unter www.tagespost.de.

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1983 Bundeskanzler Helmut Kohl wird 1983 bei der Wallfahrt auf dem Schönenberg begrüßt.

Samstag, 6. Juli 2019

Das Ende der unendlichen Geschichte Verkehr Jahrzehntelang haben die Mögglinger mit sich selbst, vor allem aber mit der Landes- und Bundespolitik gerungen, um die B 29 aus dem Ort zu bekommen. Ein Blick ins GT-Archiv. Von David Wagner Mögglingen

W

1983 Der „Stern“ kündigt die Veröffentlichung von Tagebüchern Adolf Hitlers an und beginnt mit deren Abdruck. Am 6. Juni werden die Tagebücher als Fälschung entlarvt.

ieder und wieder wurden sie vertröstet. Mit Versprechen und halbgaren Zusagen hingehalten. Die Mitglieder der Bürgerinitiative „B 29 raus“ haben 30 Jahre für die Umgehungsstraße gekämpft. Der damalige Bürgermeister Ottmar Schweizer hat sich alle Etappen, Rückschläge und Erfolge notiert. „Die unendliche Geschichte“, nannte er das Kompendium.

Ich habe mit dem Thema Mögglingen genervt bis zur Grenze der Kollegialität.“ Norbert Barthle, CDU-Bundestagsabgeordneter

1983 Der Flick-Konzern hat alle Parteien zur „politischen Landschaftspflege“ bestochen. Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP) tritt ein Jahr später zurück.

1984 Bundeskanzler Helmut Kohl und der französische Staatspräsident François Mitterrand gedenken in Verdun gemeinsam der Toten beider Weltkriege.

Ein Blick ins Archiv der Gmünder Tagespost zeigt: Immer wieder gab es Demonstrationen, Blockaden und Aktionen von der BI. Und immer wieder gab es Hoffnung. Die immer wieder enttäuscht wurde. Im Gespräch mit der GT im März 1996 meint der damalige Sprecher der BI, Dieter Hudelmaier: „Seit 1987 sind die Mögglinger wie kleine Kinder immer wieder vertröstet worden.“ Eine „Unverfrorenheit“ sei das, die Mögglinger seien bewusst hinters Licht geführt worden. Zwei Jahre später, im August 1998, versucht Redakteur Jürgen Steck zu klären, wie es denn nun um die Südumgehung steht. „Diese Frage lässt sich gar nicht so ohne weiteres beantworten“, stellt er klar. Der damalige Bürgermeister Schweizer jedenfalls macht im Gespräch deutlich: „Wir sind noch weit davon entfernt.“

Historische Dimension 1999 erlässt das Regierungspräsidium den „Planfeststellungsbeschluss“. Rund ein Jahr hat das Verfahren gedauert, rund 40 Träger öffentlicher Belange gehört. „Ohne den Beschluss bestünde „überhaupt keine Aussicht für die Bürger Mögglingens, zukünftig von der Verkehrsbelastung befreit zu werden“, betont RP-Präsident Udo Andriof. Auf Initiative von Landrat Klaus Pavel demonstrieren im Oktober 1999 1500 Bürger aus dem ganzen Kreis auf der B 29. Die Gmünder Tagespost verteilt 3000 Ausgaben ihrer Extrabeilagen zur Aktion „B 29 – Sofort“. In der Berichterstattung heißt es: „Nicht nur die Mögglinger, auch die Autofahrer warfen gerne einen Blick in die Seiten (...)

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Nur ein kleiner Teil der GT-Berichterstattung zum Thema Mögglinger Ortsumgehung aus den 1990er-Jahren.

Die meisten zeigten Verständnis für das Anliegen der gesamten Region.“ Im Juni 2012 ein neuerlicher Schock: Bei den Planungen des Landes rückt die Mögglinger Umgehung nicht etwa nach vorne, sondern nach hinten. „Unter ferner liefen“, beklagen Beobachter. Und dann kommt dieser Tag im Juli 2014. Der CDU-Bundestagsabgeordnete lädt zum Pressegespräch in den „Reichsadler“. Mit im Gepäck hat er die schriftliche Zusage des Verkehrsminister Alexander Dobrindt: „Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass nunmehr mit der Baumaßnahme B 29, Ortsumgehung Mögglingen, begonnen werden kann.“ Der Bund setzt sich laut Barthle über die Priorisierung des Landes hinweg und stellt die notwendigen Mittel zur Verfügung. Warum funktioniert’s jetzt so plötzlich? Norbert Barthle sagt, die „haushaltsrechtlichen Prämissen des Bundes“ hätten sich verändert. Er habe alle seine Kontakte spielen lassen und mit dem Thema Mögglingen „genervt bis zur Grenze der Kollegialität“. Zudem sei seine Stel-

lung als haushaltspolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion für die Sache „sicher nicht schädlich“ gewesen. Ottmar Schweizers Nachfolger Adrian Schlenker obliegt es im April 2019 bei der feierlichen Eröffnung der Umfahrung, diese unendliche Geschichte für „beendet“ zu erklären. Dieser „historischen Dimension“ müsse sich jeder bewusst sein. Nun könne Mögglingen beweisen, dass es viel mehr sei, als ein „graues Straßendorf mit Ampeln und Blitzern“. Ohne das trennende Band der Bundesstraße könne der Ort jetzt zusammenwachsen und neu gestaltet werden. „Diese Chance wollen wir gemeinsam ergreifen“, ermuntert Schlenker dazu, das Bürgerengagement weiter zu führen.

Kein Tempolimit? Und jetzt, im Sommer 2019? Die Umgehung funktioniert. Soll heißen: Der Großteil des Verkehrs meidet die Ortsdurchfahrt und fährt außen rum. Was wiederum nicht allen Einzelhändlern gefällt. Hinzu kommt: Bislang gilt die Umgehung laut Regierungspräsidium als „Kraftfahrstraße“. Das heißt, es gibt

kein offizielles Tempolimit, nur eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Kritiker fordern aus Sicherheits- und Lärmschutzgründen eine Begrenzung. Auch

ob der bauliche Lärmschutz ausreicht, wird von Anwohnern bezweifelt. Vielleicht geht die „unendliche Geschichte“ also doch noch ein bisschen weiter ...

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Samstag, 6. Juli 2019

1984 Richard von Weizsäcker (CDU) wird über Parteigrenzen hinweg zum neuen Bundespräsidenten gewählt.

1984 Philipp Jenninger aus Rindelbach wird neuer Bundestagspräsident. Er tritt 1988 nach einer missverständlichen Rede über die NS-Zeit zurück.

1986 Das Handwerk hat in Bartholomä ebenso Tradition wie der Rosstag, der alle zwei Jahre tausende Besucher anlockt.

Archivfoto: Tom

Die Hüter des historischen Schatzes

In dem Kernkraftwerk Tschernobyl nördlich von Kiew schmilzt der Reaktorkern und verursacht die bisher größte Katastrophe in der Geschichte der friedlichen Nutzung von Atomenergie.

Ehrenamt Die Rentnergruppe auf dem Amalienhof kümmert sich seit 1997 um die Museumsscheune sowie die Kutschen mit ihren historischen Ausstattungen für den Rosstag in Bartholomä. Von Anja Jantschik Bartholomä

S

ie räumen auf, sie schrauben, ölen, reinigen Motoren mit Pressluft, restaurieren Kutschen und bringen alte Gerätschaften wieder zum Laufen und kümmern sich darum, dass Exponate aus längst vergangener Zeit ins rechte Licht gerückt oder wieder flott gemacht werden. Die Rede ist vom ehrenamtlichen Team auf dem Amalienhof.

Die Scheune ist ein gutes Zeugnis unseres Dorfes.“ Thomas Kuhn, Bürgermeister

Das Museumsteam trifft sich immer am Dienstagvormittag ab 8 Uhr an der Scheune. „Wer kommt, ist da“, beschreibt Sprecher Erwin Ritz. Gemeinsames Ziel ist, das alte Handwerk anhand der Exponate aufleben zu lassen. Viel Wissen wird dabei mitgebracht. Egal, ob es nun ums Restaurieren der Kutschen für

den Rosstag geht, oder eine alte Teigknetmaschine mit einem Gewicht vom über 200 Kilo wieder zu Laufen gebracht wird. Die Männer wissen, wie man hinlangt. „Aber wir haben auch Frauen dabei“, verweist Ritz darauf, dass es gerade die Frauen sind, die im Museum danach schauen, dass auch alles ordentlich dargestellt und gegebenenfalls auch dekoriert ist. Wie etwa die Puppe im Pelzmantel, die in einem Winterschlitten thront. Bürgermeister Thomas Kuhn erinnert sich dankbar an das Jahr 1997. Damals ging die einstige Woellwarth‘sche Scheuer in Gemeindebesitz über. Und die Ehrenamtlichen signalisierten damals, sich um dieses historische Gebäude zu kümmern. „Sie ist ein gutes Zeugnis unseres Dorfes“, ist der Bürgermeister froh, dass ein großes Stück Geschichte so bewahrt bleibt.

Beachtliches Heimatmuseum Unermüdlich kümmert sich das Team vom Amalienhof seither darum, Exponate aus Haushalt, Praxis, Landwirtschaft und Nähzimmer sowie Handwerkskunst auszustellen. Unter anderem gibt‘s auch einen alten Hebam-

den Räder ersetzt, Deichseln gerichtet und vieles mehr. Die Profis des alten Handwerks bringen dann Herzblut und viel Können ein beim Restaurieren.

Die derzeitigen Mitglieder der ehrenamtlichen Rentnergruppe im Amalienhof Bartholomä. Foto: privat

menkoffer. Übrigens, die letzte Dorfhebamme war bis in die 1960er-Jahre unterwegs, um Frauen bei der Geburt zu helfen. Wichtig für ein Dorf, das am Rande des Himmels ist, aber somit auch weit wenig von Kliniken. Davor wird gründlich restauriert. Aus diesen großen Bemühungen ist zwischenzeitlich ein beachtliches Heimatmuseum entstanden. Zudem bietet der Amalienhof auch „Unterschlupf“ für die vie-

len Kutschen, die jeweils beim Rosstag zum Einsatz kommen. Dann ziehen rund 200 stolze Rösser unterschiedlichste Kutschen aus längst vergangener Zeit und ziehen tausende Besucher aus der ganzen Region an. Doch, dass die alten Gefährte auch wirklich zum Einsatz kommen können, dafür sorgt die Rentnergruppe. Denn nicht selten sind die Kutschen in marodem Zustand, wenn sie zum Amalienhof kommen. Da wer-

Nächster Rosstag im August So sehen die Zuschauer beim Rosstag dann auch beispielsweise eine Kutsche, in der einst für den Gang zum Friedhof bei Beerdigungen eingesetzt wurde. Oder auch das leichte Gefährt des Landarztes und etwa die Hochzeitskutsche, auf der die Brautaussteuer ins Dorf gebracht wurde. Und nicht zu vergessen, die vielen landwirtschaftlichen Geräte, etwa der Wagen mit Seegras oder der, auf dem der Schmied während des Umzugs den Hammer auf den Ambos knallen lässt. Der nächste Rosstag in Bartholomä ist am 25. August 2019. Fuhrleute von der ganzen Ostalb und darüber hinaus präsentieren dabei ihre Gespanne auf der Marktwiese und dem darauffolgenden Umzug durchs Dorf. Die Vorbereitungen laufen längst am Amalienhof. Denn auch altes Handwerk lebt an diesem Tag wieder auf. Oft sogar auf den von Rössern gezogenen Wagen selbst.

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Samstag, 6. Juli 2019

1987 Das Besucherbergwerk Tiefer Stollen in Wasseralfingen wird eröffnet.

1987 Kurz vor der Wahl wird SchleswigHolsteins Ministerpräsident Uwe Barschel (CDU) eine Schmutzkampagne gegen Björn Engholm vorgeworfen. Im Oktober wird er tot in einem Genfer Hotel gefunden.

1987 Michail Gorbatschow ruft in der Sowjetunion Glasnost und Perestroika aus, Reformen beginnen. Der wohl wichtigste Tag für viele Heuchlinger ist seit 1667 der Sonntag nach dem 16. Juli. An diesem Tag wird das Skapulierbruderschaftsfest ausgerichtet. Mit Gottesdienst und Prozession zur Gemeindehalle, wo man sich zum Feiern trifft. Viele Heuchlinger, die aus dem Ort gezogen sind, kommen zum Skapulierbruderschaftsfest nach Heuchlingen angereist, um ihre Familien und Freunde zu besuchen. Archivfoto: en

Eigener Feiertag seit Jahrhunderten 1988 In nur acht Freiluftkonzerten bringt der amerikanische Rock- Star Michael Jackson die Eintrittsgelder von 600 000 deutschen Fans in seine Kasse.

1988 Beim Flugtag von Ramstein stoßen fünf Flugzeuge zusammen, die Tanks explodieren in der Zuschauermenge. Es gibt 39 Tote und 350 Verletzte.

Tradition In Heuchlingen feiert seit 1667 die Skapulierbruderschaft mit Gottesdienst und Prozession. Die katholische Kirche ist starker Partner für die weltliche Gemeinde, nicht nur beim Kindergarten. Von Anja Jantschik Heuchlingen

A

ls „Perle des Leintals“ wird die Gemeinde gern bezeichnet. Eines der Wahrzeichen Heuchlingens ist die katholische Kirche St. Vitus. Sie grüßt am Hang die Besucher bereits von Weitem und hat eine rege Gläubigenschar. Die katholische Kirche ist ein starker und verlässlicher Partner für die bürgerliche Gemeinde. Etwa, wenn es um die Betreuung des Nachwuchses geht. Seit über 100 Jahren liegt diese Aufgabe unter der Trägerschaft der katholischen Kirche. In diesem Jahr liegt noch ein ganz besonderes Ereignis an: Das neue Kindergartengebäude wird eingeweiht. Es ist eingebettet in das Gelände neben der Grundschule und der Gemeindehalle in der Leintalaue. Als Bauherr tritt die Gemeinde auf und investiert 3,4 Millionen Euro. Die Trägerschaft wird allerdings auch im neuen Kindergartengebäude von der katholischen Kirche übernommen. Zum Jahres-

Intelligente Energien – für eine starke Region »

ende soll der Bau fertiggestellt sein. Er bietet dann drei Betreuungsgruppen für über Dreijährige und zwei Gruppen für Kleinkinder unter drei Jahren. Dazu gesellt sich eine Mensa, die auch von der benachbarten Grundschule mitgenutzt werden soll. Überhaupt wurde beim Bau auf Synergieeffekte geachtet, betont Bürgermeister Peter Lang. So wird das Gebäude an den Nahwärmeverbund mit Schule und Gemeindehalle angeschlossen.

Besuchsdienst der Caritas Eine weitere Besonderheit, die das Einbringen der Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde in den bürgerlichen Alltag zeigt, ist der Besuchsdienst. Dessen Mitglieder klingeln an der Haustür und bringen Zeit sowie ein Präsent mit. Sie hören zu, unterhalten und lächeln. Sie bringen das Dorfleben ins Wohnzimmer und zeigen dadurch, dass der oder die Besuchte zum Gemeindeleben gehört. Auch wenn er oder sie krank

Das größte Heuchlinger Projekt seit vielen Jahren: 3,4 Millionen Euro investiert die Gemeinde in den neuen Kindergarten. Die Trägerschaft übernimmt weiter die katholische Kirche. Foto: jan

sind oder betagt. Oder auch frisch zugezogen ist. Aktuell gibt’s rund 25 Mitglieder des Caritas-Besuchsdienstes in Heuchlingen. Die Anfänge waren vor 32 Jahren, initiiert durch Pfarrer Bruno Hofmann und dessen Mutter, erklärt Irmgard Waidmann. Mit von der Partie war auch Anna Stäb, die damals Mesnerin war. Gemeinsam mit

Wir gratulieren zum 60-jährigen Jubiläum!

Hildegard Waidmann koordiniert Irmgard Waidmann seit sieben Jahren diesen Besuchsdienst in enger Zusammenarbeit mit dem katholischen Pfarrbüro und dem Caritasverband. Denn von dort kommen die Daten, wer etwa demnächst seinen 80. Geburtstag feiert. Oder als Neubürger in die Gemeinde gezogen ist.

Doch der wichtigste Tag für viele Heuchlinger ist seit 1667 der Sonntag nach dem 16. Juli. An diesem Tag wird das Skapulierbruderschaftsfest ausgerichtet. Mit Gottesdienst und anschließender Prozession zur Gemeindehalle, wo man sich zum Feiern trifft. Die religiöse-sittliche Verwahrlosung im und nach dem 30-jährigen Krieg brachten den damaligen Pfarrer von Heuchlingen, Johannes Streit, dazu, die Heuchlinger Skapulierbruderschaft zu gründen. Das entsprechende Fest wird zu Ehren der Mutter Gottes vom Berge Carmel gefeiert. Denn der damalige Geistliche sah die Verehrung der Muttergottes als bestes Hilfsmittel, um gegen die „Kriegsverwilderung“ in der damaligen Zeit anzugehen. Viele Heuchlinger, die aus dem Ort gezogen sind, kommen zum Skapulierbruderschaftsfest nach Heuchlingen angereist, um ihre Familien und Freunde zu besuchen. Bei der Prozession nach dem Gottesdienst sind die Straßen stets mit vielen Besuchern gesäumt.

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Samstag, 6. Juli 2019

B 29: Jetzt ist Böbingen das Nadelöhr Verkehr Nachdem die Umgehung Mögglingen fertig ist, ist die Remstalgemeinde der neue kritische Punkt. Schon jetzt teilt die Bundesstraße den Ort. Eine Bürgerinitiative fordert einen Tunnel. Von David Wagner Böbingen

M

ehr als 5000 Unterschriften hat das Aktionsbündnis Böbinger Tunnel schon gesammelt. „Es ist sehr wichtig, dass die Böbinger jetzt Interesse zeigen, das Bündnis unterstützen und auf den Unterschriftenlisten unterschreiben“, betont Bürgermeister Jürgen Stempfle, der nach eigener Aussage voll hinter dem Bündnis steht. Aber nicht nur Böbinger, sondern alle, die einen B-29-Tunnel als einzige Lösung für den Ort sehen, dürfen und sollen unterschreiben, bekräftigen die Initiatoren Manfred Gold, Otto Betz und Dr. Peter Högerle. Sie haben im März 2019 das Bündnis partei- und fraktionsübergreifend ins Leben gerufen. Ziel ist es, beim Ausbau der B 29 in Böbingen einen Tunnel zu verwirklichen. „Wir verstehen uns als Sprachrohr der Böbinger Bürger“, sagte Otto Betz. Möglichst alle Bürger in Böbingen und in der Region müssten jetzt zusammenstehen, überparteilich und gemeinsam mit dem Ostalbkreis und den Abgeordneten für die Tunnellösung kämpfen. Derzeit prüft das Regierungspräsidium vier Varianten: Eine „Hochtrasse“ als Erdwall oder mit Stützwänden, eine Brücke und einen Tunnel. Im September stellt die Behörde die Varianten öffentlich vor. Die Sprecher des Bündnisses betonen, dass sie

nicht den Ausbau der B 29 an sich in Frage stellen. Allerdings brächten alle Varianten außer des Tunnels erhebliche Nachteile für Böbingen. Manfred Gold betont, dass die Bundesstraße beim Ausbau von jetzt zehn auf knapp 30 Meter verbreitert werde, also etwa drei Mal so breit werde wie jetzt. „Das ist Wahnsinn.“ Bei dem Ausbau ließen sich Eingriffe in anliegende Privatgrundstücke wohl grundsätzlich nicht vermeiden – bei dem Tunnel seien diese jedoch am geringsten. Darüber hinaus hätten die anderen Varianten weitere Nachteile, erläutern die Sprecher: • Städtebaulich: Brücke, Stützwand oder Wall zerschneiden den Ort und zementieren die Trennung visuell und tatsächlich. • Sozial: Alle Varianten außer des Tunnels machen das „soziale Miteinander“ unmöglich und behindern das Leben in der Gemeinde auf unzumutbare Weise. • Rechtlich: Sie mindern den Wert aller Grundstücke im Ort und ziehen womöglich Klagen enteigneter Grundstücksbesitzer nach sich. • Gesundheitlich: Sie bringen auch mit Lärmschutzwänden Lärm-, Feinstaub- und Abgasbelastung, nicht zuletzt durch die Lage im Tal. • Ökologisch: Sie ziehen den größten Landschaftsverbrauch nach sich.

In Berlin fällt die Mauer. Mit der friedlichen Revolution wird die Wiedervereinigung und der Fall des Ostblocks eingeläutet.

1989 Mit der dritten Umbauphase nimmt das Firmengelände der Schwäbischen Post und der Gmünder Tagespost auf dem alten Areal der Kettenund Drahtfabrik Kedra Gestalt an.

Streiten für den Tunnel (v.li.): Manfred Gold, Dr. Peter Högerle und Otto Betz im März 2019.

Archiv: dav

1990

Soziales Das Seniorenzentrum als Teil des „Kleeblatt-Modells“ wurde vor 20 Jahren eröffnet. der Alltag nicht mehr so mühelos gestemmt werden kann wie früher? Wenn das Alter und Gebrechen ihren Tribut zollen? Wenn Unterstützung Not tut? Sei es, um zum Einkaufen zu kommen oder auch zum Arzt zu gehen. Oder eine Hilfe für den Haushalt benötigt wird, weil die Senioren es allein nicht mehr schaffen? Versorgungssicherheit ist das Schlagwort. Denn die Senioren wollen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. Kompetente Ansprechpartner sind gesucht, die etwa beraten, wie man die Wohnung seniorengerecht umbauen kann. „Denn wenn man daheim bleibt, müssen die Voraussetzungen stimmen“, beschreibt Dr. Peter Högerle. Das Problem seien jedoch Parallelstrukturen, bei denen man schwerlich den Überblick erhält. Sie verwirren mehr

als dass sie helfen. So wurde 2012 Belisa ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um einen Förderverein, in dem ehrenamtliche und hauptamtliche Ansprechpartner eine Beratungsplattform anbieten. Es werden Adressen geboten, etwa wenn ein häuslicher Pflegedienst gesucht ist. Informationen weitergegeben, die für das seniorengerechte Wohnen nötig sind. Auch gutbesuchte Vorträge und Referate über Gesundheitsoder auch Rechtsthemen werden angeboten. Unter anderem wurde auch eine Checkliste entworfen, die an die Hand gegeben werden kann, wenn plötzlich aus einem älteren Mensch ein Pflegefall geworden ist. „da gibt es oft pure Hilflosigkeit“, macht Dr. Högerle deutlich, wie schwierig die Situation ist. Belisa bietet Begleitmaßnahmen an, „ist im Boot, wenn es gewünscht

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Lebensqualität erhöhen „Wir wollen die Lebensqualität im Alter erhöhen“, verweist er darauf, dass die aktuell 250 Mitglieder im Förderverein für Seniorinnen und Senioren die Informationsflut sondieren und auf den individuellen Fall herunterbrechen. Inklusive Hilfestellung wenn es beispielsweise um die Frage geht, inwiefern sich die Krankenkasse an Umbauten für Barrierefreiheit im Haus beteiligt. „Wir haben fachliche Berater im Boot, die kostenfrei das Haus oder die Wohnung unter die Lupe nehmen, Vorschläge erarbeiten und einen Kostenvoran-

schlag machen.“ Doch Belisa bietet noch mehr: Das „Café Belissima“ ist eine Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz. Es öffnet jeden Mittwoch von 14.30 bis 17.30 Uhr seine Pforten im Seniorenzentrum Böbingen. Außerdem gibt Belisa regelmäßig ein Magazin heraus, das sich auf aktuelle Themen rund ums Seniorenleben dreht. Auch hier gibt’s jede Menge Tipps, Ratschläge und Information. Der Förderverein unterstützt und finanziert zudem diverse Projekte. Etwa die Anschaffung von VeehHarfen. Oder, bereits zum wiederholten Mal, wurde eine Kunsttherapie angeboten. Inklusive daraus resultierendem Kunstkalender. Optimale Räume für die Angebote bietet das Seniorenzentrum. Vor 20 Jahren eröffnet, bietet es 24 Pflegeplätze und elf betreute Seniorenwohnungen.

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Neben diesen bietet es eine Begegnungsstätte und Cafeteria. Unter der Trägerschaft der Johanniter-Unfallhilfe ist in Böbingen eines von vier Pflegeheimen unterm Rosenstein. Dieses Kleeblatt ist ein Erfolgsmodell. Belisa hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualität im Alter stetig zu steigern. Das Leben in den eigenen vier Wänden aufrecht zu erhalten, Abwechslung durch Veranstaltungen zu bieten und vor allem den Senioren das Gefühl geben, dass sie in einem sozialen und medizinischen Netz bestens aufgenommen sind. Unterstützung im Alltag erhalten, wo diese nötig ist. Anja Jantschik Zur Remstal-Gartenschau präsentiert sich Belisa mit seinen Angeboten. Ab Montag, 26. August, gibt es täglich bis Sonntag, 1. September, viel Information in der „Seniorenwoche“.

Lothar de Maizière wird der letzte Ministerpräsident der DDR, und der erste freigewählte.

1990 Deutschland wird in Italien FußballWeltmeister, durch einen 1:0-Sieg gegen Argentinien.


30 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

1990 Am 3. Oktober 1990 werden Ost und Westdeutschland wiedervereinigt. Tausende feiern am Brandenburger Tor.

Samstag, 6. Juli 2019

Ein neues Dorfmuseum und eine größere Halle in der Ortsmitte Ortsentwicklung Lauterns Ortsvorsteher Bernhard Deininger möchte Wohnformen für Ältere im Dorf anbieten und zudem ein kleines Museum eröffnen. Von Marie Enßle ment des Vereins äwil. Zwei Mal haben sich Mitglieder bereits zum runden Tisch getroffen und darüber diskutiert, welche Wohnformen wo in Lautern umgesetzt werden könnten. Deininger denkt nicht an ein großes Pflegeheim, aber an betreutes Wohnen oder Wohngemeinschaften. Er möchte auf Anbieter von Pflegeeinrichtungen zugehen, außerdem auf Bürger, die Wohnraum zur Verfügung stellen könnten. In den kommenden drei Jahren möchte er konkrete Projekte umsetzen. „Wir wollen Menschen, die im Ort verwurzelt sind, auch im Ort halten“, sagt der Ortsvorsteher. Denn die älteren Mitbürger seien es auch, die die Infrastruktur am meisten unterstützen.

Heubach-Lautern

E 1991 Das Ende einer Legende: Die „Verabschiedung“ des letzten „Trabant“ im Werk Zwickau am 30. April 1991.

1991 Ministerpräsident Lothar Späth tritt nach der „Traumschiff“- Affäre zurück, Erwin Teufel wird sein Nachfolger.

1992 Die Schwäbische Post und die Gmünder Tagespost schaffen sich eine neue „Rotation“ an, die neue Druckmaschine produziert weiterhin im handlichen „Berliner Format“.

s ist die Dorfgemeinschaft, die passt, sagt Lauterns Ortsvorsteher Bernhard Deininger über den Heubacher Ortsteil. Die Dorfgemeinschaft: Das sind rund 1300 Einwohner, engagiert in vielen Vereinen.

Die Vereine Da gibt’s den Verein „Älter werden in Lautern“ (äwil), der sich um die Belange der Senioren kümmern möchte. Da gibt’s unter anderem den Förderverein der Schule, den Albverein, den Musikverein, den Sportverein, den Liederkranz, den Heimat- und Geschichtsverein und die Lauterner Jugendinitiative (JiL). Diese feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Ein Aushängeschild für den Ort, sagt Deininger. Und eine echte Besonderheit im Ostalbkreis. Denn die Jugendinitiative war immer selbstverwaltet. Der historische Markt Eine weitere Besonderheit? Der historische Markt, der alle vier Jahre seine Türen öffnet und bei dem das ganze Dorf samt dessen Einwohner und Besucher eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert unternehmen. Handwerker zeigen ihre Kunst von anno dazumal. Dazu gibt’s Tänze, eine historische Löschübung und einen Hochzeitszug. Der nächste historische Markt steht 2022 an – wie immer organisiert vom örtlichen Heimatund Geschichtsverein. Dieser möchte sich fortan dauerhaft im Dorf präsentieren. Im so genannten „Schiale“ in der Rosensteinstraße möchte der Verein ein kleines Dorfmuseum mit historischem Gerät einrichten. Das Gebäude, das um 1790 erbaut wurde, steht leer, erklärt der Ortsvorsteher. In früheren Zeiten sei dort zuerst eine Schreinerei, dann ein Kindergarten – das „Schiale“ – untergebracht gewesen. Deininger sei im Gespräch mit den jetzigen Besitzern des Gebäudes. Bis zum nächsten historischen Markt möchte er das Museum eröffnen. Ein kleines Gewerbegebiet Was noch? Deininger denkt an ein kleines Gewerbegebiet in Lautern. Die Infrastruktur mit Bäcker, Metzger, Schule und Kindergarten stimme. Aber: „Wir wollen, dass die Handwerksbetriebe im Ort bleiben.“ Deshalb wolle er diesen eine gewisse Entwicklung mit An-

Die Mehrzweckhalle Das größte Projekt im Gärtnerdorf ist aktuell die Sanierung und Erweiterung der Mehrzweckhalle. In den Sommerferien sollen die Arbeiten an der Halle beginnen.

Die Halle wird dringend benötigt.“ Bernhard Deininger, Ortsvorsteher

Das Lauterner Großprojekt in den kommenden zwei Jahren: Die Mehrzweckhalle wird saniert und im hinteren Bereich erweitert. Kosten: rund drei Millionen Euro. Fotos: Tom

Ein Ärgernis für viele Lauterner: der Durchgangsverkehr.

Alle vier Jahre gibt’s einen historischen Markt in Lautern. Bernhard Deininger führte 2018 den Hochzeitszug an. Foto: Abele/Archiv

bindung an die Bundesstraße ermöglichen. Deininger denkt an ein kleines Gewerbegebiet am Ortsrand, das von der Erschließung her geeignet ist.

gangsverkehr leben müsse. Deshalb wünschten sich viele Lauterner „Tempo 30“ durch den Ort, einen Blitzer und eine Verschwenkung der Straße aus Richtung Heubach kommend. Diese wird laut Deininger 2019 nicht kommen. „Aber wir brauchen sie.“ Das Landratsamt for-

Die Verkehrsbelastung Was die Lauterner stört? Dass der Teilort mit viel Durch-

dere eine solche Verschwenkung sogar, wenn das Baugebiet „Unterm Stein“ kommt, erklärt Deininger.

Wohnformen für Ältere Was fehlt? „Wohnformen für ältere Mitbürger“, sagt Deininger und berichtet vom Engage-

Herzlichen Glückwunsch zum 60-jährigen Jubiläum!

Eine aufwendige Geschichte, da beispielsweise der Kindergarten-Spielplatz verlegt werden müsse, um die Halle im hinteren Bereich zu verlängern. In den Hang hinein – was mit höheren Kosten im Tiefbau verbunden ist. Der Ortsvorsteher ist aber froh, dass es jetzt nach jahrelanger Diskussion losgeht. „Die Halle gehört ins Dorf und wird dringend benötigt“, sagt er. Bis Ende 2020 soll das Großprojekt, das rund drei Millionen Euro kosten wird, fertig sein. Während der Bauzeit ist die Halle dicht. Schüler müssen zum Mittagessen und für den Sportunterricht ins Vereinsheim ausweichen. Auch der Vereinssport muss verlegt werden, erklärt Deininger. Der Kindergarten bekommt einen neuen Eingang auf der anderen Seite des Gebäudes, damit die Baustelle gut abgesichert werden kann und die Kinder einen sicheren Weg in Kindergarten und Schule haben. Mehr Bilder aus Lautern gibt’s online unter www.tagespost.de.


neue pressegesellschaft

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Wir wünschen der Gmünder Tagespost zum 60-jährigen Jubiläum das Beste und freuen uns auf weiterhin gute Partnerschaft.

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32 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Lorch und Alfdorf

Immer eine Reise wert Gemeindeleben Kulturell poliitsch - menschlich: In Lorch und Alfdorf ist viel los. Lorch/Alfdorf. Lorch ist eine Rei-

se wert, das war bereits im 19. Jahrhundert bekannt. Dass bereits damals die Bahn für Probleme sorgte, war die Ursache dafür, dass die Lorcher eine bis heute gern besuchte Attraktion schufen. Mehr dazu auf Seite 34. Wer dafür sorgt, dass es in Lorch das ganze Jahr über spannende kulturelle Angebote für verschiedenste Geschmäcker gibt, steht auf Seite 33. Und wie die Lorcher Bürgermeister ticken, dazu gibt der Artikel „Was die Bürgermeister im Amt hält“ einen Einblick. Wie Alfdorf wohl eher versehentlich den Landkreis wechselte – und damit gar nicht so schlecht fährt –, erfahren Sie auf Seite 34. Wie es Menschen erging, die im Zweiten Weltkrieg nach Alfdorf kamen, und solchen, die in den vergangenen Jahren im Haghof unterkamen, erzählen Flüchtlinge von damals und heute auf Seite 35.

Die Reihe der Lorcher Bürgermeister, gemalt vom inzwischen verstorbenen Lorcher Künstler Hans Kloss mit Ausnahme von Walter Kübler und dem amtierenden Bürgermeister Karl Bühler (r.). Foto: hoj

Was die Bürgermeister im Amt hält Stadtchefs Im kommenden Jahr wählen die Lorcher ihren Bürgermeister. Karl Bühler wird dann 24 Jahre im Amt sein. Auch seine Vorgänger zeigten Ausdauer. Von Cornelia Villani Lorch

D

rei Amtszeiten wird Lorchs Schultes Karl Bühler im kommenden Jahr auf dem Chefsessel der Klosterstadt verbracht haben. Damit toppt der 66-Jährige seine Vorgänger knapp, die maximal zweimal acht Jahre Bürgermeister waren. Zumindest in der Gesamtstadt: Walter Kübler, der von 1972 bis 1980 Schultes war, stand zuvor 18 Jahre lang dem damals noch selbstständigen Ort Waldhausen als Bürgermeister vor. 1972 kam die Einge-

meindung nach Lorch, Kübler wechselte ins dortige Rathaus und blieb weitere acht Jahre Bürgermeister.

Stadt und Ort geprägt Tendieren die Lorcher also dazu, ihren Bürgermeistern lang treu zu bleiben? „Das kann ich im Hinblick auf Walter Kübler nur für die Waldhäuser beantworten“, sagt Manfred Schramm. Der Hobbyhistoriker hat eine besondere Verbindung zum 2012 verstorbenen Kübler, weil Schramms Mutter damals die persönliche Sekretärin des

Schultes war. So begleitete er die Taufe der Walter-Kübler-Straße im vergangenen Jahr mit einem historischen Bildvortrag. „Ich denke, Kübler ist so lange im Amt geblieben, weil die Leute zufrieden mit ihm waren.“ Natürlich nicht alle, das sei ja nie der Fall. Aber Kübler habe Lorch und Waldhausen nachhaltig geprägt. Er war nicht nur Initiator der Waldhäuser Festtage, sondern auch Mitbegründer des Deutschen Roten Kreuzes in Waldhausen sowie der Sozialstation Lorch und der Städtepartnerschaft mit Oria in Italien.

1980 übernahm Werner Steinacker das Ruder, der bis 1996 im Amt blieb. Bis heute ist der Lorcher ein gern gesehener Gast im Rathaus und sagt selbst: „Ich bin gerne Bürgermeister in Lorch gewesen.“ Zu seinen Verdiensten gehört unter anderem der Ausbau der Lorcher Innenstadt, weswegen das Kopfsteinpflaster umgangssprachlich der „Steinacker“ hieß, erzählt Hauptamtsleiter Oliver Tursic. Als Steinacker 1996 nicht mehr zur Wahl antrat, setzte sich Karl Bühler gegen mehrere Bewerber durch. 2004 und 2012 trat

jeweils ein Gegenkandidat an, Bühler gewann die Wahlen beide Male deutlich. Der Vorteil, wenn man lange im Chefsessel sitzt? „Man entwickelt eine gewisse Routine und weiß, welche Fragen die Bürger wann priorisieren“, sagt Bühler. Der Spruch „neue Besen kehren gut“ habe aber auch seine Berechtigung, sagt der Bürgermeister. Ob er im kommenden Jahr noch einmal zur Wahl antritt, möchte Bühler im Spätherbst bekannt geben. „Momentan tendiere ich ganz leicht zu Ja, aber entschieden ist noch nichts.“

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Die Gemeinde Heuchlingen gratuliert zum Jubiläum und dankt für die bewährte Pressearbeit!

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Samstag, 6. Juli 2019

Vereine füllen kulturelle Nischen Ehrenamt Kulturelle Veranstaltungen gibt es in Lorch zuhauf. Gestemmt werden diese in erster Linie von engagierten Bürgern. Von Cornelia Villani Lorch“ bringt seit zehn Jahren hochklassige musikalische Erlebnisse aus Klassik und Jazz in die Klosterstadt. „Das ist unser Profil, das wir etabliert haben.“ So komme man zu Stammpublikum, über das sich die beiden regelmäßig freuen können.

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W

er einen Blick in den Lorcher Veranstaltungskalender wirft, findet Feste, Konzerte, Ausstellungen und Aktionen. Kein Wunder, es ist Remstal-Gartenschau. Allerdings ist in der Klosterstadt jedes Jahr ein breit gefächertes Programm geboten. Und das wird in erster Linie von Ehrenamtlichen gestemmt. Da gibt es viele Musik- oder Theatervereine, die übers Jahr entweder die eigenen Fertigkeiten auf der Bühne beweisen oder andere Künstler einladen. Übrigens nicht nur in der Kernstadt, auch in den Ortsteilen sind Kulturschaffende beheimatet. Neben den Vereinen gibt es aber auch Institutionen, die als Platzhirsche im Lorcher Kulturangebot gelten können. Ihnen gelingt es, jedes Jahr ein reichhaltiges Programm auf die Beine zu stellen, mit gut besuchten bis ausverkauften Veranstaltungen und Gästen aus der Region und darüber hinaus. Dazu zählen der „Runde Kultur Tisch Lorch“, „Musik in Lorch“ und der Freundeskreis Kloster Lorch. „Bei uns sind es rund 20 Leute, die die Organisation stemmen“, erzählt Ulrich Rund vom „Runden Kultur Tisch“. Im Mittelpunkt stehen dabei er und seine Frau Jutta. Seit 1998 präsentiert die Gruppe Ausstellungen, Kon-

Geht’s um das kulturelle Leben in Lorch, engagieren sich verschiedene Vereine und Interessengruppen bei Klosterführungen, Ausstellungen, Konzerten, Podiumsdiskussionen oder Festen. Fotos: arc

zerte, Lesungen und Theateraufführungen. Die Anregungen stammen aus „dem Potenzial der Umgebung“, sagt Rund. Der Aufenthalt von Schiller und Mörike in Lorch wurde als Thema aufgegriffen, ebenso Jubiläen wie 50 Jahre Baden-Württemberg oder Lorchs Städtepartnerschaft

die Gartenschau schon viele Termine vergeben“, erzählt Reinald Schwarz von „Musik in Lorch“. „Deswegen fällt unser Programm dieses Mal nicht so üppig aus.“ Dabei haben Schwarz und sein Kompagnon Klaus-Dieter Mayer gerade jetzt etwas zu feiern. „Musik in

mit Oria. Über die Jahre haben sich Kontakte hergestellt und Einblicke in die Szene ergeben, aus denen immer neue Ideen entstehen. Mit den übrigen Veranstaltern stimme man sich nicht inhaltlich ab, aber zumindest terminlich – wenn möglich. „In diesem Jahr waren durch

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Glaskunst muss ausfallen Ebenfalls Konzerte, aber auch Ausstellungen und Führungen bilden das kulturelle Repertoire des Freundeskreises Kloster Lorch. Gegründet 1997, zählt der Verein heute 120 Mitglieder. „Aktiv sind etwa aber nur 15 Personen“, sagt Vorsitzender Manfred Schramm. Zu wenige, um das straffe Programm gewährleisten zu können. Tatsächlich wird die Glaskunstausstellung 2020 nicht stattfinden können, aus Personalmangel. „Uns fehlen junge Mitglieder, die nachrücken“, sagt Schramm. Deswegen sei der Freundeskreis übrigens nicht Mitglied im Stadtverband Kultur. Dieser hat die Aufgabe, die Fördermittel der Stadt an die Vereine zu verteilen. „In erster Linie wird die Jugendarbeit eines Vereins honoriert“, sagt Vorsitzender Frieder Rohm. Organisiert werde im Verband nichts. „Zur Gartenschau haben wir getagt und Termine und Möglichkeiten besprochen“, erzählt Rohm. Aber das sei die Ausnahme gewesen. Den Rest machen die Vereine und Institutionen auf eigene Faust.

1992 Tragischer Unfall: Ein amerikanischer Düsenjäger stürzt bei Rosenberg ab.

1992 Dr. Gerhard Rembold wird Gmünder Oberbürgermeister.

1992 Bill Clinton wird zum neuen Präsidenten der USA gewählt, er löst George Bush im Amt ab.


34 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

1993 Asyldebatte und Brandanschläge: In Solingen sterben bei einem rechtsextremen Anschlag fünf türkische Bewohner. Das Grundrecht auf Asyl wird eingeschränkt.

Samstag, 6. Juli 2019

Als Lorch eine Attraktion brauchte Natur Weil die Eisenbahn die Pferdekutschen ablöste, konzentrierten sich die Lorcher statt auf Handelsreisende auf Touristen als Übernachtungsgäste. Ein Ausflugsziel: die Schelmenklinge. Von Anja Müller Lorch

D 1993 Die Post führt neue, fünfstellige Postleitzahlen ein. Jeder Haushalt erhält ein Buch mit allen Zahlen.

1993 Die ehemalige jüdische Synagoge in Oberdorf wird zur Gedenkstätte umgebaut.

ie Bahn hat den Lorchern schon früh Ärger bereitet – und zu einem Besuchermagneten verholfen: der Schelmenklinge als Naturschauspiel und dazu den Wasserspielen mit ihrem nostalgisch-puppenstubigen Charme. Wie das kam, hat Gunther Belser für eine Broschüre zusammengetragen, die er dieser Tage für den Schwäbischen Albverein zusammenstellt. Demnach hat der württembergische König Wilhelm I. im Jahr 1861 wegen des Eisenerzabbaus eine Bahnlinie von Cannstatt nach Wasseralfingen bauen lassen. Weil damit für Handelsreisende die zeitraubenden Kutschfahren durchs Remstal wegfielen, brachen in Lorch die Übernachtungsgäste weg. Zum Ausgleich wurde Lorch zum Luftkurort gemacht und damit Ziel für Sommerfrischler und Erholungsuchende. Als touristische Attraktion wollten Schultheiß Wilhelm Gottlob Sigel und ein Lorcher Unternehmer namens Dieterle 1884 die Felsenlandschaft am oberen Ende der Schelmenklinge erschließen. Ein Weg wurde 1885 von der alten Welzheimer Straße bei Bruck erschlossen und führt bis heute größtenteils durch Privatwald. Um die Felsenpartie für Besucher interessanter zu machen, wurde 1887 ein künstlicher Wasserfall gebaut, gespeist von einer der zahlreichen Quellen in der Klinge. Mächtige Eiszapfen sorgten winters für ein Naturschauspiel. Weil die Brucker mit den Jahren immer mehr Wasser brauchten, versiegte der Wasserfall jedoch 1938. Zuerst aber saßen die Brucker auf dem Trockenen. Die mussten nämlich auf Geheiß

Teils abenteuerliche Konstruktionen sollten auch „Frauen und Kindern den Aufstieg ermöglichen“ wie alte Dokumente über die Lorcher Schelmenklinge - im Bild um das Jahr 1910 – belegen. Foto: privat

des Bürgermeisters an zwei Wochenenden auf ihre Wasserversorgung verzichten, weil Sonderzüge voller Besucher aus Stuttgart erwartet wurden. Tatsächlich bekamen zweimal 500 Großstädter den sprudelnden Fall zu sehen. Erst ein riesiger Felssturz störte den Wasserfall erneut und wurde 2010 in Ordnung gebracht, blieb aber anfällig für Reparaturen. Das Quellwasser brauchen die Brucker übrigens längst nicht mehr.

Teilweise auf abenteuerlichen Holzkonstruktionen wurde der Weg 1908 ins Götzental weitergebaut. Sie sollten „Frauen und Kindern den Aufstieg ermöglichen“, zitiert Belser. Wann die ersten Wasserspiele die Schelmenklinge zierten, ist offiziell nicht überliefert. Allerdings habe im Jahr 2010 zum 125. Jubiläum der Klinge als Touristenattraktion eine fast 90-jährige Lorcherin erzählt, sie habe bereits als Vierjährige ihren

Vater zu seinem Modell in der Schelmenklinge begleiten müssen.

Streitereien in Sütterlin Weil’s irgendwann Streit gab, weil Bastler Opferbüchsen an ihren Modellen aufgestellt hatten, schritt der Schultheiß ein, so gelangten die Wasserspiele erstmals 1932 zu amtlicher Erwähnung. Sich durch den Schriftverkehr zu den jahrelangen Strei-

tereien um die mangelnde Betreuung des Weges und die Beschädigung der Modelle zu arbeiten, hat Belser einige Mühe gekostet, weil er teils in Sütterlin verfasst war. Durch die Kriegswirren gibt es nach 1940 keine Aufzeichnungen mehr. Festgehalten ist wieder, dass Ende der 60er-Jahre das Bachufer mit Betonsteinen befestigt wurde – mit Hilfe der Feuerwehr, die auch Modelle platzierte. 1976 hat Schreinermeister Hans Geiger Rentner geworben, mit denen er lange die Schelmenklinge und ihre Wasserspiele betreute. Als die Rentner nach und nach altersbedingt ausfielen, übernahmen Mitglieder des Albvereins ihre Aufgaben. So scharte ab 1995 Kurt Weller ein Team um sich. Bis heute dürfen die Albvereinler die Werkstatt des inzwischen Verstorbenen in Strauben nutzen, um dort winters Modelle zu lagern, zu pflegen und neue zu bauen. Wenn die Natur es will, gibt es besonders viel zu tun. Denn in der Schelmenklinge ist viel Bewegung. Große Erdrutsche und Felsabbrüche gab es 1950 und 1993, danach musste die Klinge lange gesperrt werden. Ebenso nach dem Starkregen im Juni 2018, als eine Schlammlawine die Modelle unter sich begrub und teils zerstörte. Im Januar sorgte Regen für eine weitere Rutschung. In hunderten Arbeitsstunden haben Ehrenamtliche mit Unterstützung der Forstverwaltung und des Lorcher Bauhofs die Klinge wieder begehbar gemacht und die Modelle restauriert oder ersetzt. So können Besucher heute wieder etwa 25 detailverliebte Wasserspiele in der Schelmenklinge bewundern. Mehr Bilder von der Schelmenklinge gibt’s auf www.tagespost.de

Wie Alfdorf flugs den Landkreis wechselte Kreisreform Nein-Stimme eines Abgeordneten nicht gezählt – so kam Alfdorf zum Rems-Murr-Kreis. Alfdorf. Das Jahr 1971 bleibt in

1994 Roman Herzog (CDU) wird neuer Bundespräsident. Bei der Bundestagswahl setzt sich Helmut Kohl knapp gegen Rudolf Scharping durch.

Alfdorf in Erinnerung. Es war entscheidend für die heute weit über 7000 Einwohner zählende Gemeinde. Die Kommunalreform schlug damals hohe Wellen. Per Parlamentsbeschluss wurde Alfdorf dem Rems-Murr-Kreis zugeschlagen. Es war der 23. Juli, als im Verlauf der Beratung der Landtag einen Antrag der Waiblinger Abgeordneten Palm (FDP), Steeb und Entenmann (CDU) mit knapper Mehrheit beschloss. So ist es in der Stuttgarter Zeitung zu lesen. Der Beschluss, dass Alfdorf dem Rems-Murr-Kreis zugeordnet werden soll, kam mit 56 zu 55 Stimmen zustande. Allerdings gab im Nachhinein der FDP-Abgeordnete Oskar Marczy an, dass die Abstimmung das Gegenteil erbracht habe. Bei genauerer Auszählung hätte der Antrag der Abgeordneten als abgelehnt bewertet werden müssen. Diese Annahme und Feststellung war schließlich dem Landtag zugeleitet worden. Man erhoffte sich von einem Formfehler bei den

Landtagsberatungen eine Revision der offenbar unbeliebten Zuordnung zum Kreis Waiblingen. Doch dieses Ansinnen hatte keinen Erfolg. Denn Paragraph 94 der Landtagsgeschäftsordnung besagt, dass nach Schluss einer Sitzung, in der eine Abstimmung vorgenommen wurde, das Ergebnis nicht mehr angefochten werden kann. Hans-Georg Ehret (80) erinnert sich gut an diese Zeit, zu der in Alfdorf vor der legendären Abstimmung im Landtag sogar eine Bürgerbewegung startete. Man wollte bei Gmünd bleiben und nicht dem Rems-Murr-Kreis zugeordnet werden. „Es gab wöchentliche Treffen im ‘Hirsch’. Vertreter aus allen Bevölkerungsschichten hatten sich zusammengetan.“ Auch Flugblätter wurden damals verteilt. Wobei, macht Ehret klar, am wichtigsten war: Alfdorf, Pfahlbronn und Vordersteinenberg sollten eine Gesamtgemeinde bleiben. Allgemein betrachtet habe Alfdorf stark zu Gmünd tendiert,

dach in Alfdorf an und eine Flurneuordnung erfolgte. Nicht zuletzt gehört Alfdorf der Region Stuttgart an. Sei erwähnt, dass das Innenministerium damals beschloss, Gemeindezusammenschlüsse bevorzugt zu behandeln in Sachen Zuschüsse.

Schwarz auf Gelb: Alfdorf gehört zum Rems-Murr-Kreis.

sagt Ehret. Viele Väter waren in der Stauferstadt in Lohn und Brot, viele Gymnasiasten besuchten dort den Unterricht. Nachdem Alfdorf dem RemsMurr-Kreis zugeordnet war, ebbte die Bürgerbewegung sofort ab. Alfdorf blieb Gesamtgemeinde. Ehret wurde 1972 Gemeinderat in Alfdorf, als Vertreter der frischgegründeten Orts-

Foto: hoj

CDU. „Wir haben unterm Strich profitiert“, sieht er den Wechsel aus heutiger Sicht positiv für Bevölkerung und Gemeinde. „Auch wenn ich damals anders dachte.“ Doch da habe „die Entwicklung von Alfdorf begonnen“. Denn gleich nach dem Kreiswechsel sei die neue Sporthalle gebaut worden. Zudem siedelte sich die Firma Repa (heute ZF) aus Lin-

Fördergelder genutzt Als einen der „Väter Alfdorfs“ bezeichnete Bürgermeister Michael Segan Gerhard Gölz bei seiner Verleihung der Ehrenbürgerwürde 2004. Denn es war Gölz, der von 1957 bis 1971 die Geschicke Pfahlbronns und nach Gründung der Gesamtgemeinde ab 1972 Alfdorf viele Jahre leitete. Er wusste es, die bevorzugte Förderbehandlung des Landes für Alfdorfer Infrastruktur und deren Ausbau zu nutzen. Auch war es sein Verdienst, dass Repa nach Alfdorf kam. Was der Gemeinde viele Arbeitsplätze bescherte. Zudem trieb Gölz zielstrebig die Baulandentwicklung an, so konnte Alfdorf stetig wachsen. Anja Jantschik

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Samstag, 6. Juli 2019

Auf der Suche nach Heimat

1994

Flüchtlinge Die Melcherts mussten im Zweiten Weltkrieg Bessarabien verlassen, Bashir Abo Aljoud ist 2015 aus Syrien geflohen. Ein Zuhause haben sie alle schließlich in Alfdorf gefunden. Heimat ist mehr. Von Anja Müller

Über 900 Menschen kommen um, als die „Ro- Ro“-Fähre „Estonia“ vor Finnland bei schwerer See voll Wasser läuft und innerhalb kürzester Zeit sinkt.

Alfdorf

A

ls Hugo Melchert 1946 mit elf Jahren auf dem Strübelhof bei Alfdorf ankam, da wollte er nicht mehr über seine Flucht von Bessarabien, dem heutigen Moldawien, sprechen. „Was man auf der Flucht gesehen hat, war zu schlimm“, sagt der heute 84-Jährige. Unter dem Motto „Heim ins Reich“ wurden 1940 die Nachkommen deutscher Siedler, die sich zwischen 1814 und 1842 aus Baden, Württemberg, dem Elsass, Bayern und heute zu Polen gehörenden Teilen Preußens dort niedergelassen hatten, nach Polen umgesiedelt. Dort war Melcherts Familie wie viele andere „auf einen Bauernhof gesetzt worden“, um diesen weiterzubetreiben. Als 1944 die deutsche Wehrmacht vor den Russen durch Polen floh, „hat’s uns nicht mehr rausgereicht“. Erst 1946 konnte die Familie in einem Viehwaggon Richtung Westen reisen. Der Zug wurde unterwegs ausgeraubt, nur noch mit dem, was sie auf dem Leib hatten, kamen Hugo Melchert, seine Mutter und sein kleiner Bruder nach Deutschland. Der Vater war im Krieg gefallen, die Schwester auf der Flucht verschollen. Der Empfang in Alfdorf „war nicht arg freundlich“, sagt Hugo Melchert. „Da kommen die Polen“, habe es über die Flüchtlinge geheißen.

Da kommen die Polen.“

Hugo Melchert über seine Begrüßung in Alfdorf

Als Bashir Abo Aljoud im Januar 2016 als Flüchtling in den Haghof kam, bereiteten die Mitglieder des Alfdorfer Arbeitskreises Flüchtlinge den Ankommenden einen freundlichen Empfang. Da hatten er, seine Mutter und seine Schwester eine lange, ungewisse Reise hinter sich. Aljouds Alltag in Syriens Hauptstadt Aleppo hatte zuletzt so ausgesehen: Als 2013 sein Bus auf dem Weg zur Arbeit unter Beschuss geriet, seien alle drei um ihn sitzenden Kollegen tot von ihren Sitzen gesunken. Zur Arbeit zu gehen, war zu gefährlich geworden. Als ein Panzer die Wohnung seiner Familie in die Luft jagte, da war es endgültig Zeit zu gehen, sagt der 33-Jährige. „Wir sind geflüchtet, aber wir kannten unser Ziel nicht“, erzählt er in flüssigem Deutsch, auch wenn er hin und wieder nach den genauen Begriffen fragt.

Gedanken fließen – Sprache stockt Im September 2015 ging es erst in die Türkei, wo die drei vorübergehend bei Aljouds zweiter Schwester bleiben konnten. Von dort mit einem motorisierten Schlauchboot nach Griechenland, weiter auf der BalkanRoute über Österreich nach Deutschland. Hier habe man Fin-

Hundesalon

Bei den ersten freien Wahlen für alle Bürger in Südafrika geht Nelson Mandela als Sieger hervor. Er ist der erste schwarze Präsident des Landes.

Klara und Hugo Melchert kamen nach Umsiedlung und Flucht im Zweiten Weltkrieg schließlich nach Alfdorf.

Bashir Abo Aljoud und seine Mutter Maha Zaghal sind 2015 aus Syrien geflohen und kamen 2016 nach Deutschland. Fotos: an

gerabdrücke genommen, damit war Schluss mit der Flucht. „Was wollt ihr hier?“, lautete die Frage, die er an seinem ersten Tag in Deutschland gehört habe, sagt Aljoud. Im April 2016 kam er mit seiner Familie in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Messstetten auf der Alb unter. „Von dort wurden wir zum Haghof geschickt.“ Wo sie zufrieden waren, weil sie nun in ihrem Zimmer wenigstens etwas Privatsphäre hatten. Neun Monate waren sie von Anfang 2017 dort. Weil er Englisch spricht, half Aljoud als Dolmetscher bei Gesprächen mit anderen Flüchtlingen. Im Haghof lernte er die Grundlagen des Deutschen. Intensiver ging es beim Integrationskurs weiter. Das Wichtigste sei: „Man muss reden.“ Genau daran fehlt es seiner Mutter Maha Zaghal. Sie will erzählen. Von den vielen Toten, die sie zu sehen bekam. Von der schlechten Behandlung auf der Flucht. Die Gedankenflut ist riesig, der Wortschatz klein und nur im überschaubaren Rahmen des Deutschkurses genutzt, für den sie werktags nach Gmünd fährt. Sie finde in Alfdorf niemanden für ein Schwätzchen auf der Straße. Weil sie hoffen, dass sich diese Dinge in der Stadt leichter ergeben, wollen sie eine Wohnung in Gmünd finden. Doch Vermieter winken ab, wenn sie hören, woher sie kommen, sagt Aljoud. Oder wollen eine so überteuerte Miete, dass sie dem Höchstsatz an Wohngeld entspräche, das von Amtsseite bewilligt werden kann.

deutschen Grenze zu Fuß weiter musste. In Brandenburg kamen sie unter. Und blieben auch mit Gründung der DDR. 1956 sei „die ganze Familie rüber in den Westen“. Über Berlin ging’s nach Frankfurt/Main und nach Berchtesgaden in ein Lager, von dort in eine Wohnung nach Kleinsachsenheim bei Ludwigsburg. 1963 lernten Klara und Hugo sich kennen, 1965 haben sie geheiratet, ab 1968 wohnten sie in Alfdorf, wo sie 1969/70 gebaut haben. Anschluss zu bekommen, „war anfangs schwierig, aber dann sind wir gut aufgenommen worden“, sagt Hugo Melchert. Durch die Mitgliedschaft in Vereinen, er bei den Handballern und bei der Feuerwehr, sie bei den Landfrauen, seien sie „mit anderen zusammengekommen“. Dass die Flüchtlinge relativ rasch nach dem Krieg begannen, Häuser zu bauen, sei in Alfdorf zunächst argwöhnisch betrachtet worden. Doch „wir mussten bauen, es gab ja keinen Wohnraum“, sagt Hugo Melchert. Der Neid habe sich jedoch schnell in Anerkennung verwandelt, als die Alfdorfer merkten, „die Bessara-

Wo gerade Platz war Hugo Melchert hat mit seiner Familie von 1946 bis 1950 in der Strübelmühle gewohnt, „vier Personen im Zweibettzimmer“. „Wir sind reingesteckt worden, wo Platz war.“ Nach dem zu-

Zum Jubiläum die besten Wünsche!

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1994

nächst frostigen Empfang haben die Leute schnell gemerkt: „Wir sprechen alle Deutsch“, im Fall der Bessarabiendeutschen sogar einen dem Schwäbischen ähnelnden Dialekt. Und evangelisch waren die Melcherts obendrein. Nicht unbedeutend in einem Dorf, in dem erst die Generation der Weltkriegsflüchtlinge eine katholische Gemeinde gegründet hat.

Was wollt ihr hier?“

Bashir Abo Aljoud nennt die erste Frage an ihn in Deutschland

Melcherts Mutter verdiente in diesen ersten Jahren mit der Arbeit auf dem Hof das Essen für die Kinder. Hugo Melchert begann 1949 eine Lehre zum Sattler. Seine Frau Klara war neun Monate alt, als sie und ihre Familie aus Bessarabien umgesiedelt wurden. Auch sie flohen „im strengen Winter 1945 mit dem Pferdefuhrwerk“. Das „der Knecht zuschanden fuhr“, weshalb die Familie ab der polnisch-

Wie Alfdorf gewachsen ist Zum Wachstum der Alfdorfer Bevölkerung gibt es Zahlen, die wohl kurz vor der Gebietsreform erschienen sind, heißt es von der Verwaltung. Sie zeigen, wie die Zahl der Einwohner während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Alfdorf, Pfahlbronn und Vordersteinenberg gestiegen ist. Stetig weniger Bürger hatte Alfdorf demnach seit 1845. Waren es da-

mals 1952 Einwohner, waren es 1880 noch 1830, im Jahr 1928, zehn Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs, noch 1265. Bis 1939 stieg die Zahl um knapp 200 auf 1404 Einwohner, bis 1952 kamen gut 600 dazu. In Pfahlbronn stieg die Einwohnerzahl von 1845 bis 1928 kontinuierlich von 1718 auf 1985. 1939 waren es mit nur noch 1639 Bürgern gut 300

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Arbeit statt Freundschaften 279 Bewerbungen hat Bashir Abo Aljoud geschrieben, seit er in Alfdorf lebt, bevor er in Murrhardt eine Anstellung als Technischer Zeichner bekommen hat. „Das ist im Moment okay.“ Irgendwann möchte er dennoch in seinem erlernten Beruf als Maschinenbau-Ingenieur arbeiten. Darum konzenriere er sich momentan mehr auf die Arbeit als auf Freundschaften. Aljoud, der seinen Universitätsabschluss 2012 mit Beginn des Krieges in Syrien gemacht hat, konnte seinen Beruf nie ausüben. Bis 2013 habe er im Qualitätsmanagement gearbeitet, dann wurden die Gefechte in Aleppo zu heftig, dann kam die Flucht. Für die Melcherts ist Heimat „da, wo man sich wohlfühlt“, wo es Freunde, Arbeit und ein gutes Auskommen mit den Nachbarn gibt. Und das ist in Alfdorf. Allzu weit weg von Alfdorf möchte Aljoud nicht. Einige Kontakte zu Mitgliedern des Arbeitskreises Flüchtlinge seien sehr innig. „Diese Hilfe vergesse ich nicht.“ Richtig Heimat geworden ist ihm Alfdorf dennoch nicht. Wahre Heimat ist für Aljoud dort, wo er einen großen Freundeskreis findet. „Aber das braucht Zeit.“ Heimat kann es auch werden, „wenn ich hier eine Familie gründe“. Ein Land, in dem Menschen wegen der Konfession gegeneinander Krieg führen, könne nicht Heimat sein, sagt er über Syrien. „Meine Heimat war wie ein Gefängnis.“

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1995 Auf dem SPD-Parteitag in Mannheim stürzt Oskar Lafontaine den blassen Parteichef Rudolf Scharping.

1995 Der Bürgerkrieg nach dem Zerfall von Jugoslawien wird mit dem Friedensabkommen von Dayton beendet.

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weniger. Bis 1945 kamen dann wieder etwa genausoviele Menschen dazu. In Vordersteinenberg ging die Einwohnerzahl zwischen 1839 und 1939 kontinuierlich zurück von 720 auf 610 Bürger. 1945 verzeichnet die Statistik dann wieder fast 200 Einwohner mehr. Insgesamt gab es in den drei Orten 1939 3653 Einwohner, bis 1952 waren es um 4772.

ber können arbeiten“, sagt die heute 79-jährige Klara Melchert. Als Stenotypistin hat sie bei der ZF und bei einer Bank gearbeitet: Ihr Mann hat angesichts des aussterbenden Sattlerhandwerks unter anderem bei Bauknecht in Welzheim und TRW in Alfdorf gearbeitet.

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Samstag, 6. Juli 2019

Schwäbischer Wald Leintal

Geschichte und Zukunft im Blick 60 Jahre GT Zwölfmal geht der Blick zurück in die Zeit um 1959 in den Gemeinden im Schwäbischen Wald und im Leintal. Schwäbischer Wald/Leintal.

Zwölf selbstständige Gemeinden gibt es in den Verwaltungsgemeinschaften Schwäbischer Wald und Leintal/Frickenhofer Höhe, in denen die Gmünder Tagespost seit 1959 erscheint. Zum Jubiläum gibt es also zwölfmal einen Blick zurück in die Jahre, in denen die Aufbruchsstimmung groß war und in denen sich besonders die Menschen auf dem Land eine Zeitung wünschten, die den Fokus auf ihre Themen richtet und aus ihren Gemeinden berichtet. Jeder Blick in die Vergangenheit ist ein Wagnis, denn es muss Material gesichtet, gewichtet und Interessantes herausgegriffen werden. Unschätzbar ist vor diesem Hintergrund das Wirken der historisch interessierten, ehrenamtlichen Heimatforscher. Teils haben sie ihre wertvolle Arbeit der Nachwelt in schriftlicher Form hinterlassen – wie Aloys Schymura, der 2004 verstorben ist und lesenswerte Bücher über Eschach, Ruppertshofen und Obergröningen verfasst hat. Andere – wie Berthold Hummel in Leinzell, Franz Schneider in Mutlangen, Dieter Krieger in Schechingen, aber auch die Mitglieder der Heimatvereine und Heimat-Arbeitsgemeinschaften – forschen mit großem Elan bis heute weiter. Fügen Detail an Detail, sammeln und bewahren Wesentliches und sorgen so dafür, dass auch die kommenden Generationen wissen, wie ihre Vorfahren gelebt haben und was ihnen wichtig war. Denn: „Wer seine Geschichte kennt, hat eine Zukunft“, hat Wilhelm von Humboldt es einst treffend formuliert.

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Erweitert und saniert – aber immer noch deutlich erkennbar das alte Gebäude (rechtes Bild) des Kindergartens St. Elisabeth, für das Pfarrer Winterholler 1959 einen Teil des Pfarrgartens hergab. Foto: aks

Die Schulchronik – verfasst feinsäuberlich von Hand – gibt Einblick in die Entwicklung der Bildung in der Gemeinde. Foto: privat

In der Ortsmitte wächst ein Sudhaus Blick in die Mutlanger Ortschronik Die Gemeinde in der Zeit um das Jahr 1959 – was es gab, was sich im Ort entwickelt hat und was den Bürgern damals wichtig war. Von Anke Schwörer-Haag Mutlangen

A

uf der Mutlanger Heide gibt es noch Flugschauen, im September 1959 laut Beobachtern sogar die Größte ihrer Art - und der neue Kindergarten St. Elisabeth wird gebaut. Pfarrer Winterholler, der seit August 1957 Ortsgeistlicher ist, hat dafür einen Teil des Pfarrgartens zur Verfügung gestellt, was die Bürger ihm hoch anrechnen. Denn die Schwesternstation war veraltet und die alten Kindergartenräume waren völlig überfüllt. Am 22. April 1959 ist der Spatenstich, drei Monate später kann Richtfest gefeiert werden. Zusammen mit der Einweihung Ende Januar 1960 feiern Kindergarten und Schwesternstation ihr 50-jähriges Bestehen.

Das Lamm war noch der Treffpunkt im Ort. Franz Schneider, Historiker

Entlang der Gmünder Straße wachsen die Baugebiete Költrain und befriedigen einen Teil der Nachfrage, der auf die Gemeinde eingestürmt ist in der Nachkriegszeit. Immerhin ist die Einwohnerzahl Mutlangens von

Das größte Fest im Dorf feierte der TSV. Er konnte 1959 auf 75 Jahre seines Bestehens zurückblicken und bot seinen Mitgliedern, Gönnern und Freunden eine denkwürdige Veranstaltung. Foto: privat

1200 bei Kriegsende auf rund 2200 Menschen gewachsen. 60 Jahre später, 2019, sind es dreimal so viele, nämlich fast 6700. Kaum vorstellbar ist heute zudem, dass es in der Ortsmitte eine Brauerei gibt, die 1959 gerade an der Wetzgauer Straße ein

modernes Sudhaus baut. Die Gaststätte Lamm war damals „der“ Treffpunkt im Ort und sollte es noch Jahrzehnte bleiben. Das wohl größte Fest im Dorf dürfte im Juli 1959 das Jubiläum zum 75-jährigen Bestehen des TSV Mutlangen gewesen sein.

Der Sportverein hat sich, seinen Mitgliedern und den Mutlangern eine denkwürdige Veranstaltung gegönnt, namhafte Künstler aus Funk und Fernsehen treten auf, es gibt einen langen und bunten Festzug durchs Dorf, der sogar von Reitern angeführt wird. Es gibt ein

Info: Bürgermeister waren ab 1954 Heinz Hartmann, ab 1986 Peter Seyfried und seit 2016 Stephanie Eßwein.

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Festzelt und montags auch noch ein Kinderfest. Die Mädchen und Jungs haben schulfrei. Apropos Schule: Für die Volksschulen des Landes gibt es den ersten richtigen Bildungsplan nach dem Krieg. Schwimmunterricht wird eingeführt und der Werkunterricht für Jungs. Außerdem werden ab sofort Jahrgangsklassen gebildet. Mutlangen, das seit zwei Jahren ein neues Schulhaus hat, kann diese Vorgaben leicht erfüllen. Für die Mädchen bilden die Gemeinden Mutlangen, Pfersbach, Großdeinbach, Durlangen, Lindach und Täferrot einen Zweckverband, der eine hauswirtschaftliche Schulbildung anbietet. Der Standort ist die Volksschule Mutlangen. Die Mutlanger Heide ist noch unbebaut und wird teilweise auch landwirtschaftlich genutzt. Ein Teil wird noch lange unter militärischer Verwaltung stehen, die US-Armee nutzt ihn als Behelfsflugplatz für Aufklärungsflugzeuge und es gibt einen Tontaubenschießplatz. In unregelmäßigen Abständen gibt es Flugmanöver – 1959 werden bei einer solchen Veranstaltung 30 000 Zuschauer gezählt.

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Samstag, 6. Juli 2019

1996 Das größte Polizeiaufgebot in der Geschichte der BRD sichert einen Castor-Transport von La Hague in das Zwischenlager Gorleben.

Ein Modell der Durlanger Mühle, die 1959 noch stand.

1996 Belgien wird erschüttert von einem bandenmäßig organisierten Kinderschänder-Skandal um Marc Dutroux.

Sterbebilder aus über 100 Jahren haben die historisch interessierten Ehrenamtler zusammengetragen. Im Bild zeigen Heinz Grube und Egon Müller (r.) präsentieren einen Teil der Sammlung. Fotos: aro

Zum Inventar gehören auch historische Fahnen.

Vom Warenlager zum Heimatmuseum Blick in die Durlanger Ortschronik Ein Gebäude mit Geschichte – die 1959 errichteten Räume für ein Warenlager der Raiffeisenbank Durlangen erfuhren in der Vergangenheit vielfältige Nutzungen. Von Andrea Rohrbach

1997 Das geklonte Schaf „Dolly“ ist die erste genetisch identische Kopie eines erwachsenen Säugetiers.

1997 Tony Blair stürzt den konservativen britischen Premier John Major und übernimmt für die Labour-Party wieder die Macht.

Durlangen

U

nter dem Namen „Darlehenskassenverein Durlangen“ wurde die Ortsbank Durlangen der Raiffeisenbank Mutlangen nach dem Vorbild von Friedrich Wilhelm Raiffeisen am 4. Juli 1888 gegründet. Durch die damals herrschende Not in vielen Teilen der Bevölkerung und infolge des sozialen und wirtschaftlichen Umbruchs gerieten vornehmlich Landwirte aus Unerfahrenheit in die Hände von skrupellosen Wucherern. Diese Zustände veranlassten Raiffeisen zur Gründung einer Kredit-

Wir wollen die Heimatliebe fördern.“ Egon Müller, Heimatforscher

Vom Bankgebäude mit Warenlager über den Getränkehandel bis hin zum Archiv für die Arbeitsgemeinschaft Heimat gehen die Nutzungen des 60 Jahre alten Gebäudes.

genossenschaft. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung“ entstand auch im ländlich geprägten Durlangen der erste Darlehenskassenverein. 1937 kam der Gedanke an einen Lagerschuppen für Saatgut und Düngemittel auf, dieser wurde aber verworfen unter dem Aspekt der hohen Kosten sowie der Angst vor einem Qualitätsverlust bei längerer Lagerung der Ware. Die Einlagerung der Waren war stets Sache der

Verwaltungsmitglieder, die einen Raum in ihren Scheuern bereitstellen konnten. Zimmerbach war in der glücklichen Lage, dies konstant in der Pfarrscheuer anbieten zu können, später konnte für Tanau ein Raum im Feuerwehrhaus gemietet werden. Die Bankgeschäfte wurden stets in den Privatwohnungen der einzelnen Rechner vorgenommen, die Dringlichkeit eines Bankgebäudes war in den 1940er Jahren also noch nicht geboten. Die Einführung der maschi-

nellen Durchschreibebuchführung brachte 1957 nicht nur eine enorme Erleichterung in Bankalltag mit sich, gleichzeitig kam auch der Gedanke auf, außer einem Lagerschuppen auch Bankräume zu schaffen. Nach den erfolgreichen Grundstücksverhandlungen des damaligen Vorsitzenden Anton Schuster mit Bürgermeister Martin Kuhnigk konnte 1959 mit dem Bau des Gebäudes begonnen. Das Vertrauen in der Bürgerschaft war groß, die Mitglie-

derzahlen wuchsen ständig, so dass sich bereits 1966 die Räume als nicht mehr ausreichend erwiesen und ein Erweiterungsbau unumgänglich wurde. Auch die Nachfrage nach einer Sortimentsausweitung bei Dünge- und Futtermittel stieg. In der Folge wurde ein Haus- und Gartenmarkt mit mit umfangreichen Sortiment eingerichtet. Dann kam die Wende: Das Warengeschäft wurde im Jahr 1997 aus wirtschaftlichen Gründen von der Raiffeisenbank Dur-

WIR Wir GRATULIEREN gratulieren DER POST der SCHWÄBISCHEN gmünder tagespost ZUM BESTEHEN. zum 70-JÄHRIGEN 60-jährigen bestehen.

langen aufgegeben. Im darauffolgenden Jahr zog der ortsansässige Getränkehandel Waibel in die Räume. Und seit 2015 dienen die drei Stockwerke der Durlanger Arbeitsgemeinschaft (AG) Heimat als Treffpunkt und zukünftiges Heimat- und Geschichtsmuseum. Derzeit sind die heimatverbundenen Durlanger rund um Egon Müller noch auf Spurensuche und sammeln Kulturgüter aus der Vergangenheit, der Gegenwart und auch Kurioses aus Durlangen und seinen Teilorten Tanau und Zimmerbach. Die Motivation der heimatverbundenen Mitstreiter ist es, „Traditionen erhalten, Gemeinschaft pflegen und die Heimatliebe fördern“, erklärt der Zimmerbacher Egon Müller. Ein Sammelsurium an alten Löschfahrzeugen und landwirtschaftlichen Gerätschaften oder eine ganz Friseureinrichtung aus vergangenen Tagen sind mittlerweile eingelagert. Alles wird nun katalogisiert und geordnet. Auch die Herkunft alter „Hausnamen“ wurde in akribischer Detektivarbeit gelüftet und ist bereits verewigt. Die Räume wurden in jüngster Zeit von der Gemeinde gemietet und der Arbeitsgemeinschaft Heimat unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Info: Bürgermeister der Gemeinde seit 1958 waren Martin Kuhnigk bis 1994. 1994 bis dato: Dieter Gerstlauer.

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39 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Bildung als zentrales Thema im Ort

1998 Beim schwersten Zugunglück in der Geschichte der BRD mit 101 Todesopfern entgleist in Eschede ein ICE und zerschellt an einem Brückenpfeiler.

Blick in die Täferroter Ortschronik Die Entwicklung von der 1959 gebauten „Volksschule“ zur heute modernen Grundschule mit einem Schulbauernhof als Alleinstellungsmerkmal. Von Anja Jantschik Täferrot. Das Jahr 1959 war vor

allem für die Kinder in Täferrot ein ganz besonderes Jahr: Die Bauarbeiten starteten für eine Volksschule. Sie war auch deshalb ein großer Gewinn, weil die Mädchen und Jungs ab 1960 nicht mehr in Nachbargemeinden zum Unterricht gehen mussten. Die Schülerzahlen lagen zwar im niedrigen Bereich, dennoch hatte sich die Verwaltung zu diesem Schritt durchgerungen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist Unterrichtskonzept.“

Seit 1991 gab es dann stetig über 40 Schülerinnen und Schüler. Ein regelrechter Schüleransturm war in den Jahren 2008 bis 2011 zu verzeichnen. Bis zu 57 Kinder besuchten damals den Unterricht. Schließlich begann die Talfahrt. Im Schuljahr 2012/2013 ging die Zahl drastisch zurück. Es besuchten nur noch 39 Kinder den Unterricht in der Täferroter Grundschule. Aus diesem Grund mussten die Klassen eins und zwei sowie drei und vier jeweils zusammengelegt werden. Damals gab es also nur noch zwei Klassen in der „Zwergschule“. Und auch im darauffolgenden Jahr gab es nur 39 Schülerinnen und Schüler. Die Frage wurde drängend: Wie soll man die Grundschule

Wo Theorie und Praxis nachhaltig zusammenwirken: Rektorin Nina Dolderer mit den Kindern auf dem Schulbauernhof in Täferrot. Foto: jan

halten? Die Suche nach einer Lösung begann – und bei diesen Überlegungen wurde die Idee eines Schulbauernhofs geboren. Mit dem Ziel, auch auswärtige Kinder für dieses besondere Angebot begeistern zu können. Bis dahin war nur an Vormittagen Unterricht erteilt worden.

Mit Hilfe des Schulbauernhofs wollte man nun auch ein außerschulisches Programm anbieten. Das pädagogische Konzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wurde erarbeitet. Schon 2012 wurde begonnen, Kartoffeln anzubauen, Blühbäume zu pflanzen und es entstand

eine Bienen-AG. Nach und nach wurde das Konzept ausgebaut. Rektor Sigmar Zidorn und sein pädagogisches Team, darunter auch die heutige Schulleiterin Nina Dolderer, präzisierten die Idee eines Schulbauernhofs. Begeistern ließen sich hier auch der damalige Bürgermeister Jo-

chen Renner und die Gemeinderäte. Die Gemeinde wollte so den Schulstandort Täferrot sichern und eine Schließung der Schule in Zukunft verhindern. Mit im Boot waren auch zahlreiche Ehrenamtliche aus dem Ort, die ihre Unterstützung zusagten. Es gelang, die komplette Lehrerschaft, die Eltern, die Gemeindeverantwortlichen und die Bevölkerung in die Gründung des Schulbauernhofs einzubinden. Beim Bau des Stalls war jedes Menge ehrenamtliches Engagement im Spiel – notwendig auch, weil Täferrot finanziell nicht auf Rosen gebettet war und immer noch nicht ist. 1200 Arbeitsstunden wurden geleistet, für die keine Rechnung gestellt wurde. Örtliche Landwirte, Kleintierzüchter, der Tierarzt und letztlich der Förderverein Schulbauernhof sorgten dafür, dass das Gebäude nicht nur gebaut und unterhalten, sondern nach wie vor ausgebaut und mit Leben erfüllt wird. Hinzu kommt ein FSJ-Praktikant, der sich täglich um die Versorgung der Tiere kümmert. Groß ist von Anfang an das Engagement der Eltern, die sich auch in Ferien und an Wochenenden um die Tiere kümmern. Der Schulbauernhof ist zum Aushängeschild geworden, die Schülerzahlen steigen jährlich. Aktuell besuchen rund 80 Kinder die Grundschule, davon etwa die Hälfte Auswärtige.

1998 Bei der Bundestagswahl kommt es zum Machtwechsel: Gerhard Schröder (SPD) wird Kanzler einer rotgrünen Koalition.

1999 Nach einer Vertreibungswelle gegen Kosovo-Albaner eröffnet die NATO mit deutscher Beteiligung einen Luftkrieg gegen Serbien.

Info: Bürgermeister war ab 1963 Werner Bruckmeier. Es folgten Jochen Renner, Daniel Vogt und Markus Bareis.

Gerade mal 3,19 Mark in der Gemeindekasse Blick in die Ruppertshofer Ortschronik Wie die Gemeinde in der Nachkriegszeit ihre Infrastruktur aufgebaut hat und wie sich das soziale Leben nach und nach entwickelt. Von Anke Schwörer-Haag Ruppertshofen

E

s ist um 1959 auch in Ruppertshofen die Zeit, in der die Weichen in Richtung Zukunft gestellt werden. Anstelle des Nollerschen Hauses, in dem in den 30er Jahren der erste Kindergarten überhaupt in der Gemeinde eingerichtet wurde, entsteht jetzt ein Neubau. Darüber hinaus hat sich die Jugendhilfe Land inzwischen etabliert. Sie war 1950 von Bürgermeister Hermann Metz gemeinsam mit 31 Bauern und Handwerkern gegründet worden. Die Verantwortlichen hatten das Ziel, auch den Jugendlichen auf dem Land eine adäquate Ausbildung zu ermöglichen. 1952 war das Jugendheim in Ruppertshofen gebaut worden. Die Gemeinde, in deren Kasse sich nach der Währungsreform gerade mal 3,19 Mark befunden hatten, baut nun nach und nach ihre Versorgungsstrukturen auf. 1957 wird dazu eine Flurbereinigung umgesetzt. Zum Kindergartenbau kommt der Bau der Kläranlage. Die Wasserversorgung wird auf Vordermann gebracht, in Birkenlohe in der Müllhalde und der Schulstraße entstehen erste Baugebiete, später auch in Hönig und im Hauptort die Hosperäcker, Bongarten, Kappelacker, Tanngassenrain und ab 1996 schließlich die Erlenäcker. Die Feuerwehr unter Führung des Kommandanten Karl Berroth bereitet 1959 die Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs, LF8 mit Vorbaupumpe, vor, das 1961 dann auch tatsächlich angeschafft wird.

Das Team der DHO gratuliert der Gmünder Tagespost recht herzlich zum 60-jährigen Bestehen.

Das Umfeld ist heute anders, das Gebäude dennoch erkennbar: Der Kindergarten „Pfiffikus“ in seiner Urform. Foto: privat

Das Vereinslebens ist rege: Der TSV feiert sein zehnjähriges Bestehen, Vorsitzender ist Eugen Bareis. Der Männergesangverein befindet sich im Aufwind und hat mit Schulleiter Adolf Müller im Jahr 1958 gerade einen neuen Dirigenten verpflichtet. Dieser stellt mit der Gründung eines Frauenchors nun auch die Weichen für die Zukunft. Der Musikverein mit Dirigent Otto Hägele an der Spitze ist besonders stolz auf seine Jugendausbildung, der ein Vorbildcharakter für die Region attestiert wird. Den Kleintierzuchtverein gibt es noch gar nicht - er wird sich erst im Jahr 1960 gründen. Der Obstbauverein hingegen löst sich 1959 gerade wieder auf. Er war 1950 aus der Taufe geho-

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen weiterhin viel Erfolg!

ben worden, musste aber nach neun Jahren die Bilanz bekannt geben, dass „Boden und Klima in Ruppertshofen sich als ungeeignet für den Obstanbau erwiesen“ hätten. Der Männergesangverein Birkenlohe hat 1959 im übrigen gerade sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Vorsitzender ist Paul Schaaf. Dirigent ist Erwin Blau, der sich auch als Lehrer in Birkenlohe einer herausragenden Beliebtheit erfreut hat, schreibt Chronist Aloys Schymura in seinem Buch über Ruppertshofen. Info: Bürgermeister von 1945 bis 1948 ist Albert Kunz aus Tonolzbronn. Er ist als kommissarischer Bürgermeister eingesetzt. Ihm folgen 1948 bis 1983 Hermann Metz, 1983 bis 2007 Thomas Dörr und seit 2007 Peter Kühnl.

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40 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

2000 Das neue Kloster der Kranziskanerinnen wird eingeweiht.

2000 Im Schwarzgeld-Skandal geben Helmut Kohl und Roland Koch zu, 17,7 Millionen Mark auf schwarze Konten verschoben zu haben.

Aktuell „regieren“ im ab 1959 erstellten und 1991 erweiterten Spraitbacher Schulhaus erneut die Handwerker. Nach den Sommerferien will man fertig sein.

2000 In den USA gewinnt der umstrittene George W. Bush hauchdünn die Wahlen gegen Al Gore. In Russland wird Wladimir Putin Präsident.

2001 Wolfgang Leidig wird Gmünds erster sozialdemokratischer Oberbürgermeister.

Schon viele Schulhäuser gebaut Blick in die Spraitbacher Ortschronik Die erste Schule im Dorf wurde schon 1660 von der katholischen Kirchengemeinde ins Leben gerufen. Neubau nach einem Brand, 1959 Erweiterung nötig. Von Andrea Rohrbach

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praitbach setzt seit 360 Jahren auf die Bildung der Kinder. Bereits im Jahre 1660 war die erste Schule eingerichtet worden – von der katholischen Kirchengemeinde. Der Unterricht erfolgte in verschiedenen Gebäuden und die Kinder wurden nach Konfessionen getrennt. Das „uralte“ Schulhaus gibt es heute nicht mehr: Während eine Schulprüfungskommission beim Mittagessen saß, brach 1893 im Schul- und Rathausgebäude Feuer aus. Das Gebäude wurde völlig zerstört.

Walter Zepf, im Jahr 1959

Das Terrornetzwerk Al-Kaida lässt zwei Flugzeuge in das World Trade Center in New York fliegen. 3000 Todesopfer sind zu beklagen, die Welt hat einen neuen Konflikt.

gefeiert werden. An den Arbeiten haben sich die Spraitbacher auch ehrenamtlich beteiligt. Nach den Sommerferien soll im sanierten und erweiterten Gebäude unterrichtet werden.

Spraitbach

Der Neubau der Schule ist dringendes Projekt.“

2001

1865 konnte das heutige „Alte Schulhaus“, errichtet werden. Es wird genutzt bis 1951 das staatliche Schulamt ein Schulhausneubau in Spraitbach dringend anrät. Nach seinem Amtsantritt 1958 sieht der damalige Bürgermeister Walter Zepf den „Neubau der Volksschule“ als dringendstes Projekt an. Der Gemeinderat zeigte sich zunächst teilweise skeptisch. „Die Gemeinde kann 20 Jahre lang an dem Schulhaus zahlen, bis sie schuldenfrei ist!“, lautete die Kritik. Anfang 1959 wurde dann der ideale Platz für den Schulhausneubau in der Nähe der „Hagenbuche“ ausgewählt und konnte erworben werden. Am 21. Juli 1959 vergibt der Gemeinderat die

Das alte Schulhaus aus dem Jahr 1865 wird heute als privates Wohngebäude genutzt.

Planung an Architekt Waibel aus Spraitbach. Der Raumbedarf von drei neuen Klassenräumen wurde vorausschauend auf die Planung und Umsetzung von sechs Klassenzimmern mit einem Werkraum erweitert. Am 21. Oktober 1961 konnte das neue Schulgebäude eingeweiht werden. 1966/1967 wurde die achtjährige Volksschule in eine Grundund und Hauptschule umgewandelt. Große Raumnot herrschte ab 1968 – teilweise wurde im Foyer der Gemeindehalle unterrichtet, trotz der Verlegung der Hauptschule in die Verbandshauptschule Mutlangen platzte die Spraitbacher Schule 1974 beinahe aus allen Nähten, 183 Schüler in acht Klassen mussten in nur sieben Räumen unterrichtet

werden, eine Klasse wurde in den Nebenraum des Vereinszimmers ausgelagert, auch der Werkraum wurde zum Klassenzimmer umfunktioniert. Mit 113 Schülern erreichte die Einrichtung durch den „Pillenknick“ im Schuljahr 1986/1987 einen Tiefstand, dies änderte sich nach 1988 durch die Zuwanderung zahlreicher Spätaussiedlerfamilien, eine Erweiterung der Schule stellte sich als unumgänglich heraus. Im Juli 1991 konnte der neue Erweiterungsbau mit drei neuen Klassenräumen und einem Medienraum nach nur einem Jahr Bauzeit fertiggestellt werden. Wie viele andere öffentliche Gebäude aus den 60er Jahren entsprach die Einrichtung heute nicht mehr den aktuellen Brand-

schutzvorschriften. Zudem fehlte es in den 2010er-Jahren durch den Anstieg der Schülerzahlen an weiteren Räumen. 2018/2019 startete die Planung für die Erweiterung der Grundschule unter Berücksichtigung der neuen Brandschutzvorschriften unter dem damaligen Bürgermeister Ulrich Baum. Dessen Nachfolger Johannes Schurr schultert mit dem Gemeinderat derzeit die Generalsanierung und Erweiterung der Schule für insgesamt 2,7 Millionen Euro. Im Anbau werden ein Lehrerzimmer, das Rektorat, zwei Klassenzimmer sowie unter anderem eine Schulküche mit Werkraum untergebracht. Im September 2018 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, Ende November konnte das Richtfest

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Wir gratulieren der Gmünder Tagespost zum 60-jährigen Jubiläum und wünschen weiterhin viel Erfolg! Renate und Günter Pielot

Info Die Spraitbacher Bürgermeister in den vergangenen 60 Jahren: Mai 1952: Der Inspektor Rudolf Weiß aus Heilbronn wird - als einziger Bewerber - fast einstimmig für 6 Jahre zum Bürgermeister gewählt - er legt sein Amt im Dezember 1957 nieder Januar 1958: Für die Bürgermeisterwahl gibt es zwei Bewerber: R. Hindenberger vom Finanzamt Schwäbisch Gmünd, dessen Vater Lehrer in Spraitbach gewesen war, und den sehr jungen, erst 25-jährigen Inspektor Walter Zepf aus Rottweil/Stadt. Zur großen Überraschung wird Walter Zepf mit annähernd 90 Prozent der Stimmen gewählt, am 3. März 1958 tritt er sein Amt an und behielt es bis 1994. Am 17. Februar 1994 wird er zum Ehrenbürger ernannt. November 1993: Bürgermeisterwahl: Bewerber waren Manfred Müller, parteilos aus Spraitbach; Werner Jekel, parteilos, aus Spraitbach und Rolf Siebert, (CDU), aus Rechberghausen. Gewählt mit mehr als zwei Dritteln der Stimmen Rolf Siebert. Dezember 2001: Bürgermeisterwahl: Amtsinhaber Rolf Siebert und Ulrich Baum, 33 Jahre, Diplom-Verwaltungswirt aus Mönchengladbach kandidieren. Ergebnis: Ulrich Baum 51,5 Prozent, Rolf. Siebert 47,2 Prozent. Dezember 2009: Bürgermeisterwahl: Kandidaten: Amtsinhaber Ulrich Baum und Alfred Pradl. Ergebnis: Ulrich Baum 67,7 Prozent, Alfred Pradl 31,7 Prozent, Amtseinsetzung 1. März 2010, Verabschiedung 1. März 2018 2017 kandidieren Schurr Johannes (29 Jahre alt) 51,7 prozent, Essig Karin (47 Jahre alt) 47,4 Prozent, Wahlbeteiligung 54 Prozent,


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Samstag, 6. Juli 2019

2001 In Europa kommt es wegen der wieder ausgebrochenen Maulund Klauenseuche und der BSE-Krise zu Einbrüchen in der Fleischversorgung

2002 Zum 1. Januar 2002 wird der Euro offiziell als Bargeld ausgegeben. Als gemeinsame Währung auf dem Papier existiert er schon seit 1999. Das Gemälde aus dem Jahr 1878 zeigt das Bräuhaus als ortsprägendes Gebäude. Zu Zeiten der GTGründung stand es noch, wurde aber in den 60er-Jahren abgerissen, um dem Verkehr Raum zu geben.

Vor 60 Jahre war die Gemeindeverwaltung noch im alten Rathaus in der Kirchgasse untergebracht. Foto: aks

Als es das „Fräulein“ Dreher noch gab Blick in die Leinzeller Ortschronik Was das öffentliche Leben in der Gemeinde in den Jahren um 1959 prägte und wie die Weichen für die Zukunft des Orts gestellt wurden. Von Anke Schwörer-Haag Leinzell

V

or 60 Jahren – das waren noch die Zeiten, als man zu nicht verheirateten Frauen „Fräulein“ sagen musste – und es gab Frauen, die lange auf diese Anrede bestanden. Besonders diejenigen, die sich mit ihrer Leistung eine öffentliche Position erarbeitet hatten. Gleich zwei dieser Frauen waren im Leinzell des Jahres 1959 für jeden Bürger ein Begriff: „Fräulein“ Dreher – als Schreibkraft im Rathaus diejenige, bei der alle Fäden zusammenliefen – und „Fräulein“ Rössler, die als Hauswirtschaftslehrerin

Für Mädchen ohne Lehrverhältnis gab es hauswirtschaftliche Berufsschule.“ sowohl an der Volksschule unterrichtete, wie auch an der „Ländlich-hauswirtschaftlichen Berufsschule“. Diese war für Mädchen ohne Lehrverhältnis eingerichtet worden und wurde von Schülerinnen aus dem weiten Umfeld besucht. Leinzell war also auch schon vor 60 Jahren Bildungszentrum für diesen Teil des Kreises. Überhaupt war die Bildung in

jenen Jahren ein zentrales Thema. 1958 hatte man an die 1932/33 erbaute Volksschule in der Mulfinger Straße – das heutige Rathaus – eine Erweiterung angebaut. Sechs Pädagogen unterrichteten die insgesamt acht Klassenstufen, wobei die Schuljahre 5/6 und 7/8 zusammengefasst waren. Bürgermeister Gustav Vogt, Sohn des ehemaligen Gmünder Dekans Alfred Vogt, brachte die Idee auf, im nordöstlichen Teil des Kreises Gmünd eine zentrale Mittelschule zu gründen, und trieb die Planung auch konsequent voran. Angesichts der knapp 1700 Einwohner (1961 sind 1693 im Archiv vermerkt) hatten Ende der 50er-Jahre auch die Kirchen Kapazitätsprobleme. Die katholische Kirche St. Georg wurde also durch den Anbau eines Kirchenschiffs erweitert und dabei insgesamt modernisiert. Aufgrund der Zuzüge evangelischer Christen wurden zudem Gottesdienste im Werkraum der Volksschule gehalten. Organisatorisch waren die evangelischen Leinzeller der Pfarrei Eschach zugeordnet, betreut wurde sie von einem Vikar in Göggingen. Neubürger waren einerseits die Heimatvertriebenen und andererseits die Mitarbeiter(innen) der Firma Haase&Kühn, die aus der „Ostzone“ (Sachsen)

Das war ein großer Tag in der Feuerwehrgeschichte Leinzells: Das neue TSF wird 1962 ausgeliefert. Foto: privat

nach Leinzell gekommen war und in der Kirchhalde eine neue Fabrikhalle gebaut hatte. Rund 500 Arbeitskräfte, darunter zahlreiche Heimarbeiterinnen, waren bei der Nadelfabrik beschäftigt. Zeitweise hatte sie sogar einen Zweigbetrieb in Untergröningen. Bedeutende Arbeitgeber waren im Leinzell des Jahres 1959 zudem das Sägewerk Beißwenger, das dort produzierte, wo heute das Wohngebiet am Mühlplatz ist; die Trikotwarenfabrik Miller in der „Au“. Miller führte dort die schon 1934 in Konkurs geratene Firma Uhlmann fort; bei Miller und bei der Firma Kinderbekleidung Starz in der Kirchgasse gab es Arbeitsplätze

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Bei der Bundestagswahl gewinnt Gerhard Schröder knapp gegen Edmund Stoiber (CSU) und verteidigt seine rot-grüne Mehrheit.

2003 Der Böbinger Bürgermeister Karl Hilsenbek wird zum neuen Oberbürgermeister von Ellwangen gewählt.

Info: Bürgermeister ist von 1945 bis 1968 Gustav Vogt; von 1968 bis 1974 Klaus Pick; von 1974 bis 2006 Günter Nesper und seit 2006 Ralph Leischner.

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für verheiratete Frauen mit Familie. Im Dorf gab es außerdem noch alle wichtigen Handwerker - Flaschner, Glaser, Gipser, Maler, Maurer, Schreiner, Elektriker und eine Zimmerei. 1959 waren die Busse noch ein wichtiges Verkehrsmittel. Drei Unternehmen bedienten Ende der 50er-Jahre die Linien – die Bundespost sowie die Firmen Jakob aus Göggingen und Krieger aus Schechingen. Zunehmend in der Kritik stand das Nadelöhr am Bräuhauseck in der Ortsmitte Leinzells. Die ehemals renommierte Gaststätte wurde deshalb in den 60er-Jahren abgerissen. Heute ist dort der Kreisverkehr in der Ortsmitte. Gefeiert wird aber

seit einigen Jahren wieder ein Bräuhausfest. Als quasi Mittelzentrum verfügte Leinzell über eine sehr gute Infrastruktur. Es gab fünf Lebensmittelgeschäfte: Schmidberger-Schneider in der Hauptstraße, Hägele in der Brunnenwiese, Stegmaier in Mittelzell, Förster in der Au, Barth in der Gmünder Straße und einen Konsum in der Kirchgasse; dazu zwei Bäckereien, zwei weitere Einzelhändler mit Haushaltswaren und Textilien, drei Gasthäuser mit Metzgereien (Krone in der Gögginger Straße sowie Ochsen und Traube in der Gmünder Straße), das Gasthaus Adler, die Cafés Leinmüller und Erleneck, die Tankstellen Gräter (mit Autoreparatur) und Schneele (mit Verkauf von Fahrrädern und Spielsachen). Ihre Geldgeschäfte konnten die Leinzeller in drei Banken abwickeln – der Kreissparkasse, der Spar- und Darlehenskasse und der Württembergischen Landessparkasse. Es gab einen Zahnarzt (Dr. Schiere in der Gögginger Straße) und einen Hausarzt (Dr. Kohmann, der 1959 gerade in der Au ein Wohn- und Praxishaus baut). Die nächste Apotheke gibt es in Eschach.

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42 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

2003 Die USA greifen den Irak an und erobern Bagdad. Massenvernichtungswaffen wurden keine gefunden.

Samstag, 6. Juli 2019

Die Vereine erfüllten sich ihren Traum Blick in die Gschwender Ortschronik Wie in den 50er-Jahren in einem gemeinsamen Kraftakt der zentrale Veranstaltungsort im Gschwend entstand und wie die Gemeindehalle heute dasteht. Von Anja Jantschik Gschwend

D 2003 Das auf 8000 Plätze erweiterte Waldstadion wird eingeweiht, damitder VfR Aalen in die zweite Bundesliga aufsteigen kann.

ass es in Gschwend ein starkes Gemeinschaftsgefühl gibt, zeigt der Blick in die Geschichte. Denn nur durch den ehrenamtlichen Einsatz – materiell, finanziell und mit Muskelkraft – gelang es den Vereinen in den 50er Jahren, einen Traum zu verwirklichen: eine Veranstaltungshalle. Eigentlich hätte der Bau viel früher beginnen sollen. Schon 1938 gab es den Wunsch nach einer Turn- und Festhalle. 4535 Mark hatte der Liederkranz hierfür angespart.

Insgesamt 4000 ehrenamtliche Arbeitsstunden investiert.“

2004 Der Schwabe Horst Köhler wird neuer Bundespräsident, mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP.

Doch der Zweite Weltkrieg zerschlug die Pläne. Der Traum von einer Gemeindehalle musste auf Eis gelegt werden. Wurde aber, nachdem die allerschlimmste Zeit überwunden war, wiederbelebt. Am 10. Mai 1950 begannen die Gschwender Vereine mit dem Bau einer Veranstaltungshalle mit Orchestergraben. Der Liederkranz, der Musikverein und der Sportverein hatten beschlossen, das Projekt gemeinsam zu stemmen. Insgesamt 4000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden investiert. Dazu gab der Liederkranz sein Erspartes von

Die sanierte Gemeindehalle, für die die Vereine in den 50er-Jahren die Grundlage schufen.

4535 Mark, der Musikverein steuerte 1400 Mark bei und die Sportfreunde 200 Mark. Obendrauf legten amerikanische Spender 40 000 Mark und die Gschwender Einwohner sorgten noch für weitere 3670 Mark an Spenden.

Drei Jahre später übernahm die Gemeinde die Halle und eine Erweiterung wurde beschlossen und durchgezogen. Ein kleiner Saal kam dazu, ein Eingangsbereich mit Küche ebenso. Sanitäranlagen und zwei darüber befindliche Schulungsräume wur-

Foto: jan

den dazu gebaut. Und im zweiten Obergeschoss gab’s Platz für zwei Wohnungen. Noch heute ist die Gemeindehalle das Symbol der Gemeinschaft in Gschwend. Inzwischen ist sie erneut komplett saniert und erweitert. Es begann am 14.

60!

Dezember 2014 mit einer Veranstaltung, die „statt Spatenstich“ hieß. Rund vier Millionen Euro flossen in der Folge in die Modernisierung. Der Bereich der Geräteräume wurde abgerissen, ebenso die Umkleidekabinen. An ihrer Stelle entstand ein zweistöckiger Anbau. Die 25 Quadratmeter große Küche wurde ergänzt um einen Vorbereitungsraum mit 20 Quadratmetern, in dem vier Kühlschränke untergebracht sind, und eine separate Spülküche mit zehn Quadratmeter. Somit hat sich die Küche auf 55 Quadratmeter vergrößert. Die Sanitärräume wurden komplett erneuert und im Untergeschoss ein rund 100 Quadratmeter großes Lager gebaut, das der Hausmeister nutzt. Die Bühne hat man in drei Richtungen erweitert und ihre Fläche mit jetzt rund 108 Quadratmetern fast verdoppelt. Der für die Besucher größte Eingriff bei den Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen ist der Zugang zur Halle. Er wurde von der Steingasse im Osten nach Westen verlegt. Der optisch größte Pluspunkt ist die Entfernung der Decke. So ist der Blick frei auf das Fachwerk der Dachkonstruktion und der Saal kann, zusätzlich zu den 16 Pendelleuchten, auch indirekt beleuchtet werden. Info: Bürgermeister der Nachkriegszeit waren Karl Schmidt, Helmuth Kaufmann, Rosalinde Kottmann, als erste Bürgermeisterin im Kreis, und Christoph Hald.

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Samstag, 6. Juli 2019

2004 Gerhard Schröder gibt den SPDParteivorsitz an Franz Müntefering ab.

2005 Ulrich Pfeifle tritt als OB von Aalen zurück, Martin Gerlach wird im Juni zu seinem Nachfolger gewählt.

Die Schechinger St.-Sebastian-Kirche, die vor allem im Turmbereich von einer Mauer vor der Straße abgegrenzt ist. Das Bild entstand, kurz bevor ein Teil dieser Mauer überraschend einstürzte.

Mitte der 1950er-Jahre war das Schloss in so schlechtem Zustand, dass es beinahe abgerissen worden wäre. Fotos: privat

Als Schechingen in Gmünd brillierte Blick in die Schechinger Ortschronik Wie die 1959 noch sehr landwirtschaftlich geprägte Gemeinde sich weiter entwickelte und vor allem auch musikalisch die Region für sich gewann. Von Anke Schwörer-Haag Schechingen

D

ie vier „Wehrtore“ Schechingens waren längst abgerissen, beinahe hätte Mitte der 1950er Jahre auch das Schloss dran glauben müssen. Der 1759 fertiggestellte und damals fast 200 Jahre alte Barockbau am südlichen Marktplatz war 1955 in so schlechtem Zustand, dass es Stimmen im Ort gab, die das „ehrwürdige“ Gemäuer abreißen wollten. Hauptsächlich Bürgermeister Josef Schäffner ist die Rettung zu verdanken. Ihm gelang es, trotz knapper Kassen, die nötigen Finanzmittel zu be-

Im Erdgeschoss des Schlosses gab es noch eine Molke.“

sorgen. Das total kaputte Dach wurde neu gedeckt, das bereits zusammengebrochene Barockgiebelchen erneuert. Das Gebäude, in dem heute das Rathaus untergebracht ist, wurde zwischen 1956 und 1958 saniert und war gerettet. Im Erdgeschoss des Schlosses gibt es noch die Molke, zu der täglich 70 Bauern morgens und abends ihre Milch bringen. Hier ist das „Kommunikati-

1958 belebt Pfarrer Vorhauer den Brauch der Gespannsegnung neu. Bald gibt es auf dem Marktplatz mehr Schlepper als Kutschen.

onszentrum“ schlechthin. Bis die Verwaltung in den Barockbau einzieht, gehen aber noch mehr als 20 Jahre ins Land. Erst 1982 wird das Rathaus im Schloss „eingeweiht“. Ende der 1950er-Jahre ist das Rathaus aber nicht das einzige bauliche Sorgenkind der Schechinger: 1958 stürzt zum Schreck vieler Bürger auch noch ein Teil der Kirchhofmauer ein. Mitten im Ort ist diese ein beliebter Treff vor allem für die Jugendli-

chen. Verletzt wird zum Glück niemand. Immerhin ist die Gemeinde, die zu Kriegsende 750 Einwohner hatte und 1946/47 dann 250 Heimatvertriebene aufzunehmen hatte, auch sozial Ende der 50er-Jahre wieder so stabil, dass sich ein gesellschaftliches Leben entwickelt. Zehn Buben aus dem Dorf fahren regelmäßig nach Schwäbisch Gmünd, wo Bruno Emer aus Horn ein Musikgeschäft betreibt. Sie lernen Ak-

kordeon spielen. Der Grundstein für die Seccos, die(!) Partyband der 60er- und 70er-Jahre in der Region, ist gelegt. Auf dem Areal, das seit 1837 von der Gemeinde als Friedhof genutzt wird, wird 1959 ein Kriegerdenkmal errichtet und geweiht, das an die Gefallenen und Vermissten der Weltkriege erinnert. 1957 wird im Dorf die Schechinger Bank gebaut. Im selben Jahr brilliert die Gemeinde beim Erntedank-Umzug in Schwäbisch Gmünd. Bürgermeister Josef Schäffner freut sich über die Komplimente für den sehr gelungenen Auftritt, Karl Groß lenkt als Fuhrmann ein stattliches Gespann, dessen Leitkuh von Marie Brenner geführt wird. Der Schnee im Winter wird noch mit Pferdegespannen geräumt. Mitte der 50er-Jahre werden aber auch die Schlepper erschwinglich und ersetzen nach und nach die fast 60 Gespanne, die es 1955 im Dorf noch gibt. 1958 belebt Pfarrer Vorhauer, der noch im alten Pfarrhaus in der Hauptstraße wohnt, die Gespann-/Fahrzeugsegnung auf dem Marktplatz wieder. Bald sind es mehr Traktoren als Tiere, die von ihren Besitzern dort aufgestellt werden. 1957 gibt es nur noch 56 reinrassige Limpurger Rinder in Schechingen. Diese wertvolle

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Rasse wird aber später wiederbelebt und hat bis heute ihren „Zuchtmittelpunkt“ in Schechingen, wo sie alljährlich präsentiert wird. 2008 gibt es wieder über 500 Tiere. Bis 1963 wird das Vieh noch am Dorfbrunnen getränkt. Dieser wurde 1865 wegen Wassermangels gebaut. Zum Schlittschuh-Laufen trifft sich die Dorfjugend noch auf dem Schlossweiher, dort wo heute das Freibad ist. Dieses wird erst Anfang der 60er-Jahre beschlossen und 1964 fertiggestellt. Unterrichtet werden die Kinder noch im alten Schulhaus in der Hauptstraße, das 1882 eingeweiht und 1911 aufgestockt wird, und später teilweise im Schloss. Die neue Grundschule wird 1962 beschlossen, 1969 gebaut und 1970 bezogen. Den Fußball hat im Nachkriegs-Schechingen besonders Gipser Steinlechner wiederbelebt. Mit seiner Belegschaft hat er eine Betriebsmannschaft auf die Beine gestellt, die in grünen Trikots spielte, wie ab 1956 der FC Schechingen. Info: Josef Schäffner war bis 1965 Bürgermeister in Schechingen. 1966 wurde Jürgen Schaich sein Nachfolger. Als er 1996 krankheitsbedingt in den Ruhestand eintrat, wurde Werner Jekel gewählt, der seitdem Bürgermeister ist.

2005 Der Limes wird zum UNESCO-Welterbe erhoben, das aus diesem Grund erweiterte Limesmuseum in Aalen mit Reiterkastell und archäologischem Park wird eröffnet

2005 Bei der Bundestagswahl gibt es keine klaren Mehrheiten. Angela Merkel (CDU) wird als erste Frau Kanzlerin, sie führt eine große Koalition aus CDU und SPD.


44 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Als die Schlepper die Pferde ersetzten Blick in die Eschacher Ortschronik 1959 ist die Gemeindeschwester noch mit dem Fahrrad unterwegs und es gründet sich gerade der Rot-Kreuz-Ortsverein. Ein Blick aufs Dorfleben. Von Anke Schwörer-Haag Eschach

K

aum vorstellbar, dass es erst 60 Jahre her ist, dass die Schlepper die Pferde ersetzten. 1959 gibt es im landwirtschaftlich geprägten Eschach noch rund 140 bäuerliche Betrieben. Fast die Hälfte davon verkaufte zwischen 1955 und 1958 die Arbeitspferde, 52 schafften sich einen Traktor an. Noch boomt die Landwirtschaft – 1958 wurden im Hauptort 792 Einwohner gezählt und 744 Großvieh-Einheiten; 1962 waren es 806 Einwohner und 746 Großvieheinheiten. Rein statistisch verfügt 1961 jeder achte Einwohner über ein Auto, jeder neunte über einen Schlepper. Die Gemeindeschwester, die sich um die Kranken im Dorf kümmert, ist noch mit dem Fahrrad unterwegs, bekommt im Jahresverlauf aber ein Moped und ab 1960 dann ein Auto. 1962 kümmerte sich die Frau um 116 Kranke im Dorf, 6116 Hilfeleistungen sind registriert. Dazu passt auch der Kurs in Erster Hilfe, der 1957 angeboten und von 46 Teilnehmern besucht wurde. In der Folge gründete sich die noch heute aktive DRK-Ortsgruppe in Eschach.

Einer der Orte, um in die Geschichte einzutauchen, ist das Bauern- und Technikmuseum in Seifertshofen. Hans Kiemele kann sogar einen Hanomag-Schlepper, Baujahr 1959, präsentieren. Foto: aks

27 Handwerker zählt der Chronist in der Gemeinde: Flaschner, Friseur, Küfer, Maler, Maurer, Sattler, Schmiede, Schreiner und Möbelschreiner, Schuhmacher, Steinmetz, Zimmerer, Wagner und Schneider.

Die Zahl der Heimatvertriebenen, die 1950 mit 38 Prozent von 1371 Einwohnern ihren Höchststand hatte, sinkt auf 17 Prozent. Die meisten sind aus Schlesien. 1960 hat die Gesamtgemeinde 1130 Einwohner.

Vier Kaufläden in Eschach und zwei in Holzhausen sichern die Versorgung. Ihr Freizeit verbringen die Eschacher unter anderem in der Wirtschaft – allein fünf Gasthäuser gibt es 1963 im Hauptort, dazu zwei in Holzhau-

sen, zwei in Seifertshofen und je eine in Kemnaten und Vellbach. Der Bürgermeister, der ebenso wie der Arzt im 1839 erbauten Rathaus auch seine Wohnung hatte, zieht 1959 in ein eigenes Haus. Das Schulhaus, in den Jahren 1952/53 gebaut, wird noch mit Kohle geheizt, die Turn- und Festhalle sowie den aktuell schon wieder zu kleinen Kindergarten gibt es noch gar nicht. Evangelischer Pfarrer ist Dieter Roser. Er gestattet den katholischen Heimatvertriebenen, in der evangelischen Kirche ihre Gottesdienste zu feiern. Pfarrer Hofmann ruft um 1959 die erste Jugendgruppe ins Leben. Das Vereinslebens ist rege. Der Musikverein Holzhausen diskutiert 1959 über neue Uniformen, die dann 1960 auch angeschafft werden. Die Jugendkapelle steht vor der Gründung – 1961 ist es dann so weit. Der FC Eschach wird Pokalsieger. Die Landfrauen haben sich 1957 gegründet, Vorsitzende ist Marianne Lakner. Info: Bis 1980 ist Lothar Wirsching Bürgermeister in Eschach. Nachfolger Kurt Engel wird 1986 zum Schultes von Gaildorf gewählt, Reinhold Daiss „übernimmt“ Eschach, ihm folgt 2010 Jochen König.

Stolz auf reges Kulturleben Untergröningen wird optisch geprägt vom 1351 erstmals urkundlich erwähnten Schloss. 1959 war der Ort, der mit der Verwaltungsreform Anfang der 70er-Jahre als Teilort der rund 15 Kilometer entfernten Gemeinde Abtsgmünd zugeschlagen wurde, noch selbstständig. Zumindest gefühlt haben die Bürger sich diese Selbstständigkeit bewahrt und können stolz sein auf ein intensives Vereins- und Kulturleben. Bausteine sind unter anderem der Kunstverein KISS, der Heimatverein, der ein Museum betreibt, aber auch der Fürstenzug (Foto) alle drei Jahre. Foto: jan

Freud und Leid – Großbrand und Wachstum Blick in die Gögginger Ortschronik Mit der Ausweisung von Bauland hat die Gemeinde rund 1500 Einwohner dazu gewonnen. Was sich sonst noch entwickelt hat und welche Tradition in Göggingen außerdem gepflegt wird. Von Anja Jantschik Göggingen

H

eute hat die Gemeinde Göggingen auf der Frickenhofer Höhe rund 2500 Einwohner. Zur Hauptgemeinde gehören die Teilorte Horn und Mulfingen. Ursprünglich landwirtschaftlich geprägt, entwickelte sich das Dorf zur Wohngemeinde. In den 50er-Jahren kamen durch die Ausweisung des Gebiets „Hofäcker“ neue Einwohner. Schon 1959 zeigte sich, dass der Wohnraum nicht genügt. Die Verwaltung nahm ein weiteres Wohngebiet im Nordosten der Gemeinde ins Visier. Rund 1,36 Hektar Fläche wurden von Ackerland zu Bauland umgewandelt. Das Gewann „Anger“ wurde erschlossen. Schnell wirkte sich das auf die Bevölkerungszahl aus, die von rund 1000 auf heute 2490 Einwohner wuchs. Mit der Ansiedlung eines

Rund um den Ortskern wurden in Göggingen Baugebiete erschlossen.

Seniorenzentrums steigert die Gemeinde aktuell ihre Attraktivität.

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Zusammen mit der Nachbargemeinde Leinzell hat man das erste interkommunale Gewerbe-

Foto: jan

gebiet im Kreis. In den 90er-Jahren wurde mit der weiteren Erschließung von Bauland im Be-

reich „Göggingen West“ begonnen. Mehrere Bauabschnitte wurden gegründet, die nach und nach erschlossen wurden. Doch das Jahr 1959 barg auch ein Schreckensereignis. Ein verheerendes Feuer vernichtete vor 60 Jahren das landwirtschaftliche Anwesen in der Querstraße. Zwei Flüchtlingsfamilien verloren ihr Hab und Gut, ist in der Ortschronik zu lesen. Und für die sportbegeisterten Gögginger ging das Jahr 1959 ebenfalls in die Geschichte ein. Allerdings positiv. Denn der Sportverein, der 1954 gegründet worden war, konnte vor 60 Jahren einen eigenen Sportplatz einweihen. Auch 1959 wurde der Gögginger Feiertag gefeiert. Hierbei handelt es sich um den „Viehfeiertag“, der auf den Donnerstag in der Lucienwoche im Dezember terminiert ist. Das gründet auf das Ende einer Viehseuche im

Jahr 1682, die damals fast den kompletten Tierbestand der Gögginger Landwirte dahinraffte. Hunger war an der Tagesordnung. Aus Dankbarkeit dafür, dass die Seuche zum Stillstand kam, wird der Viehfeiertag begangen – mit Gottesdiensten mittags und abends setzen die Gögginger bis heute ununterbrochen diesen Brauch fort. Alle Generationen, von den Kindern im Kindergarten und der Schule bis zu den Senioren, beteiligen sich an den Feiern und wahren so die Tradition. Musik, Gesang, Gebet und in der Regel eine Theateraufführung der Schüler sind feste Bestandteile des Feiertags. Info: Anton Dolderer lenkte von 1945 bis 1974 als Bürgermeister die Geschicke in Göggingen. Er wurde von Karl Grupp abgelöst, der bis 1981 Bürgermeister war. Ihm folgte Gerhard Häberle, der 1982 Chef im Rathaus wurde. Seit 1992 ist Walter Weber Bürgermeister.

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45 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Ort der Erinnerung und des Andenkens Blick in die Igginger Ortschronik Vor 60 Jahren begannen die Planungen zur Erweiterung des Friedhofs, im vergangenen Jahr wurde der Anlage einmal mehr ein neues Gesicht verliehen. Von Andrea Rohrbach Iggingen

S Für die Sanierung war die Kirche monatelang „eingepackt.“ Foto: jan

Gemeinsam für die Kirche Mittelpunkt Die Bürger engagieren sich für das markanteste Bauwerk. Obergröningen. Die Nikolauskirche, die im 14. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut wurde, ist das markanteste Bauwerk in Obergröningen. Die Schießscharten im quadratischen Turm weisen sie als eine Wehrkirche aus. Über dem Langhaus befindet sich ein großer Raum, in dem die Dorfbewohnern in kriegerischen Zeiten Schutz suchen konnten. Aktuell wird das historische Gemäuer mit großem Aufwand renoviert. Für die Obergröninger ist dabei Ehrensache, dass sie das Vorhaben unterstützen – unter anderem mit einem Fest, bei dem der Heimatfilm über das Leben 1988/89 gezeigt wurde. Foto: jan

chon vor 60 Jahren beschäftigte sich der Igginger Gemeinderat mit der Erweiterung des Friedhofs. Nachdem im Jahr 1906 der „politischen Gemeinde“ das Recht zugesprochen worden war, auch Personen mit evangelischem Glaubensbekenntnis in diesem Friedhof beerdigen zu dürfen, verpflichtete sich die Gemeinde zu einer Beteiligung für die Instandhaltungskosten von 25 Prozent. Der Zustrom der Heimatvertriebenen nach dem zweiten Weltkrieg ließ die Einwohnerzahl, die 1939 noch bei

Gemeinde beteiligt sich 1959 am Friedhofskauf und Unterhalt.“ 952 lag, bis ins Jahr 1959 auf 1357 hochschnellen. Damit entspräche der Begräbnisplatz nicht mehr den gestellten Aufgaben, der damals vorhandene Platz hätte Schätzungen zufolge noch ein Jahr ausgereicht. Eine örtliche Besichtigung durch die Oberkirchensteuervertretung erbrachte das Ergebnis, dass eine Erweiterung der Friedhofsanlage in Richtung Zimmern um 15 Meter Länge und 50 Meter Breite, wodurch vier neue Grabreihen gewonnen würden, vorerst ausreichen werde. Mit dem Gemeinderatsbeschluss vom 14. Juli 1959 ver-

Um der Nachfrage gerecht zu werden, hat die Gemeinde eine neue Urnenwand mit 75 Fächern errichtet. Darüber hinaus sind weitere Bestattungsformen möglich. Foto: aro

pflichtete sich Iggingen, sich am reinen Kostenaufwand der für die Erweiterung erforderlichen Baumaßnahmen, einschließlich des Grunderwerbs, mit 50 Prozent zu beteiligen. Für die Pflege

des erweiterten Friedhofs wurde die Übernahme von 25 Prozent der Unterhaltungskosten beschlossen. Ab 2015 ist für den Igginger Gemeinderat und Bürgermeister

Klemens Stöckle der Friedhof erneut intensives Thema. Man entwickelt ein langfristiges Konzept für einen „kleinen, aber feinen“ Igginger Friedhof. Die Gemeinde will für die künftigen Jahrzehnte

eine geordnete Grabbelegung und eine ansprechende Gestaltung der verschiedenen Friedhofsbereiche gewährleisten. Auch in Iggingen werden neue Bestattungsformen gewünscht. Gebaut wird eine neue Urnenwand mit 75 Urnengräbern. Dazu kommen Rasengräber für Erdbestattungen und Urnengräber. Auf dem Igginger Friedhof sind nun vielfältige Bestattungsformen wie Reihengräber und Rasenreihengräber, Urnenreihengräber in Grab- und Rasenfeldern sowie in Urnenwänden oder auch Wahlgräber für klassische Erdbestattungen und viels mehr möglich. Im Zuge der Neugestaltung wurden die Hauptwege um die Vorfläche des Leichenhauses neu gepflastert und verbreitert. Mit neuen Bänken werden Orte für Besinnung und Erinnerung geschaffen. Schon im Herbst 2018 erhielt der Eingangsbereich mit einer dezenten Bepflanzung ein offenes und einladendes Gesicht. Der Leichenhalle wurde im Dezember mit 2018 mit neuen Ausstattungsgegenständen und neuer Optik zu einem würdigen Rahmen für Bestattungen verholfen. Die Fassade wurde renoviert, ein neuer Pflasterbelag der Vorfläche und eine neue Lautsprecheranlage ergänzen das ansprechende Bild. Info: Bürgermeister in Iggingen waren von 1948 bis 1966 Hugo Kurz; von 1966 bis 1994 Julius Breyer und von 1994 bis heute Klemens Stöckle.

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Samstag, 6. Juli 2019

Engagierte lassenVereine blühen Engagement Knapp 80 Vereine mit zahlreichen Mitgliedern machen Waldstetten zu einer lebendigen Gemeinde.

Unterm Stuifen

In großen Dimensionen

Waldstetten. Ein Blick ins Wald-

Gemeinde In Waldstetten folgt ein Großprojekt auf das andere. Waldstetten. Wenn die Waldstetter was anpacken, dann gleich richtig, diesen Eindruck gewinnt, wer sich im Ort umschaut. Eins der größten Projekte sieht seiner Umsetzung in nächster Zukunft entgegen: Zugunsten eines Neubaus wird das Rathaus an der Gmünder Straße abgerissen. Kostenpunkt: gut 9 Millionen Euro. Damit verbunden ist ein Gesamtkonzept für die Ortsmitte und eine neue Verkehrskonzeption. Ebenso gründlich sind die Waldstetter bei der Sicherung des Schulstandorts vorgegangen: Für rund 8 Millionen Euro wurde die Grund- und Werkrealschule zur modernen Gemeinschaftsschule erweitert. Dabei wurde bei den Arbeiten bis Ende vergangenen Jahres sowohl dem Lernkonzept für Gemeinschaftsschulen Rechnung getragen, als auch der Bestand saniert. Eher zwangsweise wurde im Jahr 2015 das Hallenbad zum Großprojekt. Angedacht war eine Sanierung mit Kosten in Höhe von 150 000 Euro. Doch während der Arbeiten zeigte sich: Der Schaden ist größer als gedacht – und lässt sich auch nicht auf die lange Bank schieben. Die Kosten verdreifachten sich auf 450 000 Euro. Ein dicker Batzen, der da plötzlich im Raum stand. Doch für Waldstetten machbar, weil die Verwaltung auf die allgemeinen Rücklagen zurückgreifen konnte. Nur an der längeren Bauzeit war nichts zu machen. Statt lediglich über die Sommerferien musste das Bad ein gutes halbes Jahr geschlossen bleiben. Beträchtliche Summen hat Waldstetten in den vergangenen Jahren beispielsweise auch in seine Kindergärten und ins schnelle Internet investiert. Eher immateriell, aber unbezahlbar, sind die Investitionen ins Miteinander in Waldstetten. Nicht umsonst hat die Zeitschrift „Chrismon“ vor einigen Jahren über Waldstetten als „Hauptstadt der Vereine“ berichtet: Rund 80 Vereine bei etwa 7100 Einwohnern, das muss den Waldstettern erstmal jemand nachmachen. an

Eng, modriger Geruch und knarrende Böden: Das alte Waldstetter Rathaus in der Hauptstraße hatte 1966 ausgedient, nun soll den aktuellen Amtssitz das gleiche Schicksal ereilen. Foto: privat

Raumnot damals wie heute Rathaus Vom ersten Waldstetter Rathaus direkt neben dem Schlachthaus bis zum bürgerfreundlichen Neubau mit erlebbar gestaltetem Ortskern. Von Anja Müller Waldstetten

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odriger Geruch und knarrende Böden: Das verbindet Friedrich Kopper mit dem Waldstetter Rathaus. Wohlgemerkt mit jenem Gebäude, das bis 1982 in der Hauptstraße neben dem Schlachthaus stand und bis 1966 Amtssitz war. Bei seinen Besuchen in der damaligen Ortsverwaltung war Kopper ein kleiner Bub. Das heutige Rathaus kennt er ungleich genauer, mehr als 40 Jahre hat er hier gearbeitet und wurde gerade Ende Juni als Hauptamtsleiter in den Ruhestand verabschiedet.

Für Besucher und Mitarbeiter unzumutbar.“ Friedrich Kopper über das erste Waldstetter Rathaus

Der Abriss, der 1982 das alte Rathaus ereilte, steht auch dem aktuellen Rathaus bevor. Die Gründe gleichen sich damals wie heute: Als „für Besucher und Mitarbeiter unzumutbar“ habe das einstige Waldstetter Rathaus in der Hauptstraße in den ausgehenden 1950er-Jahren gegolten, erinnert sich Kopper. Ähnliches gilt für den aktuellen Verwal-

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tungsbau. Damals wie heute fehlte es an Räumlichkeiten. Bürgermeister, Gehilfe, Sekretärin und Kassenverwalter mussten in den 1930er-Jahren dort Platz zum Arbeiten finden. „In den 50ern wurde es mehr“, erzählt Kopper über das wohl 1851 erbaute Gebäude, das von 1872 bis 1966 als Rathaus diente. Wenn das aktuelle Rathaus 2020 abgerissen wird, hat es 54 Jahre auf dem Buckel gehabt. „Auch wenn der Zustand nach außen hin nicht so erscheint: Das Gebäude ist äußerst sanierungsbedürftig“, sagt Kopper. Es hapere insbesondere am Brandschutz, an energetischen Maßnahmen und an Elektroinstallationen. Ende der 1990er-Jahre sei ein Netzwerk verlegt worden, das aber angesichts der rasanten Digitalisierung an seine Grenzen gestoßen sei. Das Rathaus ist so in die Jahre gekommen, dass ein Neubau die richtige Option ist, haben Fachleute festgestellt. Dabei galt das Rathaus, für dessen Neubau die Verwaltung 1960 die alte Hofstelle Hirner im Ortszentrum aufgekauft und später abgerissen hat, bei seiner Eröffnung als absolut „up to date“. Der Architekt und spätere Gmünder Baubürgermeister Konrad Wahl „wollte einen städtebaulichen Akzent setzen“, sagt Kopper. Allerdings sei er

mit dem kubischen Bau „nicht überall auf Begeisterung gestoßen“. Das Gebäude füge sich nicht gut ins Ensemble ein, hat der Vorwurf geheißen. Aber „ein pseudohistorischer Bau wäre nicht gut gewesen“, erinnert Kopper Wahls Argumente. Von 1964 bis ‘66 wurde gebaut. Weil sich der Untergrund als schwierig erwies, musste ein stärkeres Fundament her. So bekam das Rathaus unvorhergesehen einen Keller. Was die Bürger bei der viertägigen Einweihung – „damals dauerten Feste immer vier Tage“, sagt Kopper, – im Juli 1966 zu sehen bekamen, sei durchweg hochwertig gewesen: der Steinboden im Foyer, die Holzvertäfelung an den Wänden oder die heute noch originalen Tische aus dunklem Holz im Sitzungssaal.

Umbau für 50 Gulden Ein Nachteil, den insbesondere der Hauptamtsleiter in seinem Büro im zweiten Stock zu spüren bekam: Im Sommer war’s dort unsäglich heiß, „weil die Fenster „wie Brennglas wirkten“. Im Winter dafür ziemlich kalt, weil es kaum Isolierung gab. Besser wurde es für Kopper und seine Mitarbeiter, als sein Amt Anfang der 90er ins Erdgeschoss umzog. Was für alle blieb: der Platzmangel, obwohl zwischenzeitlich ein

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Anbau auf dem Zwischenbau erfolgte. Mit dem Neubau soll vieles besser werden: Nicht nur genügend Raum für die Verwaltung soll entstehen. Das Rathaus soll außerdem, mit dem Platz drumherum, einladend für die Bürger sein. Ein Architektenwettbewerb soll in diesem Sommer die besten Ergebnisse zu den komplexen Anforderungen an das Gesamtensemble liefern. Etwas anders gestaltet sich der Preis. 1,56 Millionen Mark kostete in den 60ern der Neubau. Wichtig in Zeiten geringen Steueraufkommens sei dem Architekten schon damals gewesen, dass etwa die Außenhaut des Rathauses aus eloxiertem Aluminium keine Unterhaltungskosten erzeugen würde, sagt Kopper. Auch was in den kommenden Jahren im Waldstetter Ortskern entstehen soll, sei „mit Sicherheit kein Prunkbau“. Die Sanierung hätte rund 9,4 Millionen Euro gekostet, der Neubau nun gut 9 Millionen, haben Fachleute errechnet. Controlling wie beim Bau der Gemeinschaftsschule soll die Kosten im Rahmen halten. Streng war der Blick auf die Ausgaben übrigens auch schon beim ersten Waldstetter Rathaus, das zeigen alte Dokumente: 1872 durfte der Umbau höchstens 50 Gulden kosten.

stetter Vereinsregister offenbart: Waldstetten mit seinem Teilorten Wißgoldingen und Weilerstoffel verfügt bei rund 7100 Einwohnern über die beachtliche Anzahl von knapp 80 Vereinen. Die Vereinslandschaft bietet ein buntes Potpourri von sportlichen Angeboten über soziale Institutionen, musisch veranlagte Mitbürger finden ebenso einen Platz wie Tierfreunde, Motorsportbegeisterte, Naturliebhaber oder Heimatverbundene. Das Rettungswesen ist mit Rotem Kreuz und Feuerwehr ein fester Bestandteil der Vereinslandschaft. Bürgermeister Michael Rembold ist dankbar über die „pfiffige und lebendige Gemeinde mit beispielgebendem Zusammengehörigkeitsgefühl“. Die Ehrenamtlichen in mehr als 70 Vereinen und Organisationen tragen zu einem lebendigen und fürsorglichen Gemeindeleben bei, meint Rembold. „Ob große oder kleine Vereine, ob ältere oder jüngere Vereine, ob Vereine oder helfende Hand – alle tragen zu einem von mir persönlich sehr wertgeschätzten und wohligen Miteinander und damit zu einem beispielgebendem Zusammengehörigkeitsgefühl bei.“ Die blühende Vereinslandschaft nahm mit der Gründung des Gesangsvereins ihren Anfang, der sich 1847 den Namen „Cäcilia“ gab und mit Festgesang das kulturelle Niveau anhob. 1872 wurde der Turnverein gegründet und 1919 fusionieren dieser und die „Cäcilia“ zum Turn- und Gesangverein Waldstetten, kurz TSGV, dem heute 1300 Mitglieder angehören.

Der jüngste Verein Jüngster Waldstetter Verein ist der Förderverein Klein- und Vorschulkinder, der im Januar 2017 gegründet wurde, um eine Körperschaft öffentlichen Rechts für die Kinderbedarfsbörse zu schaffen. „Diese Börse findet zweimal jährlich statt und genießt sehr große Beliebtheit“, erklärt Vorsitzende Nadine Aubele. Tatkräftig unterstützen die 44 Mitglieder, die durchweg selbst Kinder haben, die Spielgruppe sowie die Kleinkindgruppen in den Kindergärten der Gemeinde durch unterschiedlichste Aktionen, die Spendengelder einbringen. Als neuestes Projekt wirbt der Verein derzeit auf der Spendenplattform „Gut für die Ostalb“ um Gelder für ein Baumhaus für den Kindergarten St. Barbara. Andrea Rohrbach

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47 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

2006 Die Fußball-WM in Deutschland löst eine riesige Euphoriewelle aus. Das deutsche Team erreicht einen vorher kaum erwarteten Platz drei.

2007 In Frankreich gewinnt Nicolas Sarkozy die Präsidentschaftswahlen gegen Ségolène Royal. In Großbritannien wird Gordon Brown Nachfolger von Tony Blair.

Martin Klaus, Ingrid Banzhaf und Franz Mühleisen (Mitte, v. l.) erinnern sich (von links oben im Uhrzeigersinn): an Bäcker, zu denen Kunden aus Nah und Fern anreisten, an den Klaus’schen Kolonialwarenladen, an mehrere Metzger im Ort und Dauerbetrieb im Backhäusle. Fotos: privat/an

Alles schon mal dagewesen Nahversorgung Wie die Wißgoldinger in vergangenen Jahrzehnten in ihrem Dorf einkaufen konnten. Von Tante-Emma-Läden, dem Fernseher beim Bäcker und der „Mehl-Marie“. Von Anja Müller Waldstetten-Wißgoldingen

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ebensmittel aus dem Automaten, von der Gärtnerei und vom Wochenmärktle. Geld aus einem Automaten, den sich zwei Bankinstitute teilen: Die Wißgoldinger waren ganz schön findig, als es darum ging, die Nahversorgung zu erhalten, nachdem zuletzt Metzgerei und Kreissparkasse geschlossen haben. Was heute ein zähes Ringen bedeutete, sah vor gut 60 Jahren ganz anders aus. Franz Mühleisen (83) und Martin Klaus (69) erinnern sich noch gut an die Zeiten, als es in Wißgoldingen mehrere Läden gab – auch wenn sie nicht unbedingt florierten. „Sechs Tante-Emma-Läden auf einen Schlag“ in den 1950erJahren zählt Franz Mühleisen auf. Die Läden führten „alle das Gleiche: Grundnahrungsmittel“. Die Geschäfte liefen zumeist neben der Landwirtschaft her. In der Regel war der Mann arbeiten und die Frau hat sich um Haushalt und Laden gekümmert, erzählt Martin Klaus. Seine Eltern betrieben neben einer Schreinerei bis 1942 einen Kolonialwarenladen. „Da hasch kenna älles kaufa“, sagt Mühleisen. Lebensmittel wie Linsen ebenso wie Kleiderstärke, Nähutensilien, einfachen Hausrat oder Persil. Na gut, fast alles. Mit Besen und derlei Dingen seien seinerzeit die Hausierer über Land gezogen, erinnert sich Mühleisen.

Eine goldene Nase hat sich mit seinem Tante-Emma-Ladenwohl keiner verdient. „Die haben nicht alle gut gelebt“, sagt Klaus. Die Geschäfte sahen sich ähnlich: „ein Schaufensterle und ein Laden wie a Stub’“. In einem gab’s eine Poststelle, weshalb der heutige Bewohner „PostaWalter“ genannt werde, erinnert Ingrid Banzhaf, die sich vor kurzem noch als Ortsvorsteherin für die Wißgoldinger Infrastruktur stark gemacht hat.

Wenn man’s schon im Dorf hat, geht man auch hin.“ Martin Klaus über Einkaufsmöglichkeiten in Wißgoldingen

Außerdem gab es die Bäckerei Abele mit Café, die nicht nur wegen ihrer Waren Kundschaft anlockte. „Die hatten früh einen Fernseher, da ist man hingegangen für ‘Soweit die Füße tragen’“, erinnert sich Klaus an die damals beliebte Serie. Später sei man zum Fußball gucken in den „Hirsch“, den „Löwen“ oder ins Café gegangen, sagt Mühleisen. Außerdem hatten die Kunden in den 50ern die Wahl zwischen zwei Metzgereien, und: 71 Milchlieferanten habe es damals in dem etwa 1000 Einwohner zählenden Dorf gegeben, das zu 90 Prozent von Landwirtschaft geprägt war, erzählt Mühleisen.

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Und mit vielem haben sich die Leute einfach selbst versorgt. „In die Beeren gehen“ gehörte dazu. Ebenso Brot backen im gemeindeeigenen Backhäusle, das heute noch in Betrieb ist, allerdings nicht mehr so regelmäßig. Früher haben jeden Tag sechs Parteien gebacken, erinnert sich Mühleisen. Morgens um Fünf ging’s los, bis zehn Uhr abends wurde der Ofen geheizt.

Ganz neu: Selbstbedienung In den 1960ern kam eine Metzgerei dazu, „und alle drei konnten gut leben“, sagt Mühleisen. Jede hatte ihre Spezialitäten, für die die Leute extra kamen – sogar von auswärts, erzählt Banzhaf. „In den 60ern ist es aufwärts gegangen“, sagt Mühleisen. Es änderte sich Grundsätzliches: Viele Wißgoldinger fanden Arbeit bei großen Arbeitgebern im Filsund im Remstal. Zwei Drittel der Kleinbauern gingen fortan zum Arbeiten in die Fabriken in den umliegenden größeren Gemeinden und Städten, sagt Klaus. Und dort kauften sie dann auch ein. In Wißgoldingen schlossen drei Tante-Emma-Läden. Der Generationswechsel habe sich nicht gelohnt, sagt Mühleisen. Dafür haben ein weiterer Bäcker, Edeka Vesenmaier und Hofeles „Gaißer“ eröffnet. Mühleisen erinnert sich: „Das waren schon richtige Läden.“ „Gaißer“ hatte zwei Regalreihen voller Waren, und war das erste Geschäft mit Selbstbedienung in Wißgoldin-

gen. Und machte die kleinen Geschäfte überflüssig. Im Lebensmittelladen, „da kannst du halt aussuchen“ nennt Mühleisen die Devise jener Zeit. In den 70ern wurde die Wißgoldinger Molkerei aufgelöst, fortan diente das Gebäude den drei Metzgereien als Schlachthaus, bis dahin hatte jede ihr eigenes gehabt. Zwei Drittel der Kleinbauern stellten zu dieser Zeit die Landwirtschaft ein und gingen in die Fabriken, sagt Klaus. Höchstens die Hälfte der Wißgoldinger Haushalte betrieben in den 70ern noch Landwirtschaft, schätzt Mühleisen. Heute sind es noch zwei, sagt Banzhaf.

Das große Zumachen Das große Zumachen kam in den 80ern und betraf den „Löwen“ und die „Krone“ ebenso wie „Gaißer“ und Edeka. Es war die Zeit, als sich Supermärkte in Donzdorf etablierten, „und jeder hat ein Auto vor dem Haus gehabt“, sagt Banzhaf. Im Dorf kauften die Leute „nur das, was vergessen worden war“. Nur noch ein Bäcker und zwei Metzgerein blieben den Wißgoldingern in den 90ern. Eine Institution war bis dahin die „MehlMarie“. Maria Kübler hat den Wißgoldingern mehr als 75 Jahre Mehl verkauft – „und bis ins hohe Alter den Preis im Kopf ausgerechnet“, sagt Klaus. In den 2000ern schließlich gab es eine Metzgerei nur noch im „Adler“. Die Kundschaft von

2008

außerhalb blieb aus, sagt Klaus. Und, wie beim „Löwen“ in den 80ern, wollte die jüngere Generation das Geschäft nicht weiterführen. Das gleiche Schicksal ereilte die letzte Bäckerei, wenngleich Kunden für die Wasserwecken aus Nah und Fern kamen, erzählt Mühleisen.

Der Kosovo erklärt sich für unabhängig und wird zum jüngsten Staat der Welt. Serbien erkennt den Kosovo nicht an.

In kurzer Zeit bricht viel weg Einzig ein kleiner Laden hielt sich bis dahin seit den 50er-Jahren. „Bei der Gretel Scheel gibt’s alles Mögliche“, wussten die Wißgoldinger. „Für meine Kinder war das ein El Dorado“, erzählt Banzhaf. Mit der Schließung gab’s auch keine Postfiliale mehr in Wißgoldingen. „Dann war die Ortschaft ausgestorben“, sagt Mühleisen. Wegen der Supermärkte in umliegende Gemeinden „hat man’s nicht vermisst“, meint Klaus. „Die Älteren schon“, widerspricht Mühleisen. „Man hat sich arrangiert“, sagt Banzhaf. Etwa, indem die Jüngeren den Älteren Einkäufe mitbrachten. Und indem die Tankstelle und der bis 2018 letzte verbliebene Metzger Grundnahrungsmittel anboten. Weil dann „in kürzester Zeit viel weggebrochen ist“, haben die Wißgoldinger Ideen entwickelt. Und nun gibt es zum täglichen Besuch des Bäckereimobils ein Wochenmärktle, die „Heimatkiste“-Automaten und Gemüsekisten von der Gärtnerei Kaller. „Und wenn man das schon im Dorf hat, dann geht man auch hin“, sagt Klaus.

2008 Über 21 000 glückliche Musikfans sehen und hören Herbert Grönemeyers Gastspiel im Aalener Waldstadion.

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Samstag, 6. Juli 2019

Ein WM-Titel als Befreiungsschlag

2009

Skispringen Nach ihrem Olympiasieg 2014 wurde Carina Vogt als „Eintagsfliege“ verhöhnt. Doch die Waldstetterin hat es allen Kritikern gezeigt – und danach fünfmal WM-Gold gewonnen. Von Alexander Haag

Im August stoßen auf dem Flugplatz Ellwangen-Erpfental ein Helikopter und ein Sportflugzeug zusammen. Vier Menschen sterben.

E

s war schon ein Hauch Resignation mit dabei, als Daniela Iraschko-Stolz vor den Olympischen Spielen 2018 folgenden Satz sagte: „Gold scheint vergeben, das gewinnt bei uns am Ende immer Carina Vogt ...“ Die österreichische Skispringerin hatte in ihrer Karriere bei Großveranstaltungen immer das Nachsehen gegen die Überfliegerin des SC Degenfeld, die in ihrer Karriere jetzt schon alles erreicht hat: Olympiasiegerin 2014, Doppelweltmeisterin 2015 und 2017 und Weltmeisterin 2019.

2009 Bei der Bundestagswahl wird CDUMann Roderich Kiesewetter Nachfolger des langjährigen Abgeordneten Georg Brunnhuber.

2023 soll es dann aber zu Ende gehen ...“ Carina Vogt Olympiasiegerin und Weltmeisterin

Wenn Carina Vogt heute auf die vergangenen fünf Jahre zurückblickt, sagt sie mit einem Augenzwinkern: „Ich hätte zwar gerne den einen oder anderen Weltcupsieg mehr, aber ich möchte trotzdem mit keiner anderen Skispringerin tauschen.“ Keine Frage, der Olympiasieg 2014 sei rein sportlich der größte Erfolg ihrer Karriere. Nicht weniger emotional seien aber auch die beiden WM-Siege 2015 und 2017 gewesen. Denn: „Jeder Erfolg hat seine eigene Geschichte“, sagt die heute 27-Jährige und beginnt zu erzählen. „Der WMSieg 2015 war für mich der absolute Befreiungsschlag.“ Nachdem sie 2014 Olympia-Gold gewonnen hatte ohne zuvor jemals einen Weltcupsieg geholt zu haben, hätten sie viele Kritiker als „Eintagsfliege“ verhöhnt. „Es hieß damals, ich hätte nur Glück gehabt.“ Vogt hat das getroffen. Und sie hat mit Taten geantwortet. Bei der Weltmeisterschaft 2015 in Falun sicherte sich die Waldstetterin zweimal Gold – sowohl im Einzel und im Mixed. „Es fühlt sich toll an, den Leuten zu zeigen, dass es Schwachsinn ist, was sie gesagt haben“, sagte sie damals. Satt war Carina Vogt deshalb aber nicht. Denn auch bei der WM 2017 schrieb sie wieder ihre eigene (Erfolgs-)Geschichte: Nachdem sie im Weltcup zwei Jahre lang nicht zur absoluten Spitze gehörte und teilweise hinterher sprang, war sie wieder voll da, als es zählte: am Wettkampftag bei der WM in Lahti.

2009 Richard Arnold wird Gmünds Oberbürgermeister.

Der größte Moment ihrer Karriere: Carina Vogt wird 2014 in Sotchi die erste Olympiasiegerin im Frauen-Skispringen. Die damals 22-Jährige hat mit ihrem Triumph Sportgeschichte geschrieben. Foto: Imago-images

„Sogar bei den Trainingssprüngen war ich noch schlecht, und deshalb hatte ich mich gedanklich bei der WM schon verabschiedet.“ Bis zum großen Tag: „Ich habe plötzlich den Probedurchgang gewonnen“, erinnert sich Vogt. Und auch im Wettkampf war sie nicht aufzuhalten. „Dieser WM-Sieg kam absolut aus dem Nichts und war daher wieder ein besonders emotionaler.“ Heute, im Sommer 2019, gibt Vogt zu, dass „ich unheimlich lange gebraucht habe, um meine Geschichte zu realisieren“. Und sie sagt, dass „ich ganz sicher nicht alles richtig gemacht habe in meiner Karriere“. Aber: Das sei vielleicht der Schlüssel zu den Erfolgen gewesen. „Ich habe aus all den Fehlern immer ge-

lernt.“ Was sie heute vor allem weiß: dass die sportliche (Top-)Form allein nicht ausschlaggebend ist. „Ohne das letzte Quäntchen Glück hätte es niemals so funktioniert.“

Karriereende im Jahr 2023? Und obwohl Carina Vogt die mit Abstand erfolgreichste Skispringerin aller Zeiten ist, war sie nicht immer überzeugt von ihrem Tun. „Ja, ich habe mich öfter gefragt, ob es richtig war, das alles zu machen“, sagt sie. Natürlich habe ihr das Skispringen „unheimlich viel gegeben“. Aber: Ich habe auch auf sehr viel verzichten müssen. Die 27-Jährige blickt noch einmal zurück und sagt: „Als ich früher mit meinen Freundinnen im Freibad war, war ich immer die Erste, die ge-

hen musste. Das war nicht immer einfach für mich.“ Um 16.30 Uhr stand Training auf der Degenfelder Schanze auf dem Plan. Täglich. Nicht einfach sei auch die Zeit im Skiinternat gewesen. „Das ist nicht gerade das, was sich ein Teenager mit 15 Jahren vorstellt ...“ Heute ist Carina Vogt froh, dass sie sich durchgebissen hat. Dass sie nicht aufgegeben hat. Das ist ohnehin etwas, das nicht zu ihr passt. Denn angesichts ihrer Verletzungen in den vergangenen Jahren wäre sogar ein Karriereende nachvollziehbar gewesen. Das aber war nie eine Option – und so gewann sie im Februar 2019 ihren fünften Weltmeistertitel. Angesichts ihrer 27 Jahre muss die Frage erlaubt sein, wie

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lange die Weitenjagd von den Schanzen noch weitergehen soll? Die Heim-WM 2021 in Oberstdorf und die Olympischen Spiele 2022 will sie auf jeden Fall noch mitnehmen. „2023 soll es dann aber zu Ende gehen“, sagt die Überfliegerin aus Waldstetten. Der Abschied soll dann aber nur ein vorübergehender sein. „Ich kann mir gut vorstellen, dass ich irgendwann meine Erfahrungen und mein Wissen an junge Skispringer weitergebe“, sagt sie. „Vielleicht in einem Verein. Vielleicht beim Deutschen Skiverband.“ Das sei aber alles noch Zukunftsmusik. Jetzt muss Carina Vogt aber zuerst ihre schwere Kreuzbandverletzung auskurieren – um dann ihre Erfolgsgeschichte weiterschreiben zu können.

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Samstag, 6. Juli 2019

2012 Der VfR Aalen und sein Trainer Ralph Hasenhüttl haben es geschafft: Der Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga ist perfekt.

2013 Der Gmünder Einhorntunnel wird eröffnet.

Unvergesslich: An die Europameisterschaften 1986 in Stuttgart erinnert sich Siggi Wentz immer wieder gerne zurück. „Das war deshalb so besonders, weil es direkt vor meiner Haustür war und rund 50 000 Fans mich anfeuerten“, sagt der heute 59-Jährige. Fotos: Imago-images

Ausnahmeathlet mit kleinem Makel

2013 Souveräner Sieg bei den OB-Wahlen in Aalen: Thilo Rentschler gewinnt unangefochten mit über 60 Prozent der Stimmen.

Leichtathletik Weltklasse in der Königsdisziplin: Zehnkämpfer Siggi Wentz aus Lorch gewinnt in den 80er Jahren drei Medaillen bei Olympia und Weltmeisterschaften. Einzig Gold bleibt ihm verwehrt. Von Alexander Haag

E

s war ein Trio, das in den 80er-Jahren die Königsdisziplin der Leichtathletik dominierte: der Brite Daley Thompson und die beiden Deutschen Jürgen Hingsen und Siegfried Wentz. Bei allen großen Wettkämpfen – Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften – lieferten sich die drei Rivalen packende Duelle. Einzig dem Lorcher Wentz blieb der ganz große Wurf verwehrt.

Ich vermisse nichts. Ich bin sehr zufrieden.“

2014 Mehr als zwei Millionen Menschen kommen zur Gmünder Gartenschau.

Siggi Wentz Ehemaliger Zehnkämpfer

„Natürlich hätte ich auch gerne einmal Gold gewonnen“, sagte der Ausnahmeathlet Jahre später. Und schob sofort ein Aber hinterher: „... aber ich vermisse heute nichts. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich jetzt habe.“ Dr. Siegfried Wentz, der zu seinen Aktivenzeiten stets Siggi genannt wurde, hat sich auch ab-

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seits der Tartanbahn Beachtliches aufgebaut: in erster Linie seine Familie mit den drei Kindern Jonas, Rabea und Jana. Und beruflich ist der inzwischen 59-Jährige nicht weniger erfolgreich als einst als Sportler. Seit fast 20 Jahren leitet er als Chefarzt die MediClin Schüsselbad Klinik in Bad Peterstal. Und damit ist er auch nach seiner aktiven Karriere stets dem Sport verbunden geblieben. Denn bei ihm in der Klinik gehen tagtäglich Athleten aus und ein – die den ehemaligen WeltklasseZehnkämpfer natürlich noch erkennen. „Manchmal gibt es sogar noch Autogrammwünsche ...“ Es überrascht nicht, dass heute noch die jungen Athleten zu ihm aufschauen. In den 80erJahren war Wentz eben mit Daley Thompson und Jürgen Hingsen der weltbeste Zehnkämpfer. Und der Lorcher erinnert sich gerne an all die großen Wettkämpfe zurück. An die Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles beispielsweise, als Wentz hinter Thompson und Hingsen die Bronzemedaille gewann. „Die Atmosphäre dort war unbe-

schreiblich.“ Sportlich gesehen seien die Olympischen Spielen aber nicht der Höhepunkt in der Karriere gewesen. Gleich drei andere Wettkämpfe waren für den Modellathleten nicht weniger bedeutsam: Bernhausen, Helsinki und Stuttgart.

Dr. Siegfried Wentz: früher WeltklasseZehnkämpfer – heute Chefarzt.

1983 startete Wentz zunächst bei der WM-Qualifikation in Bernhausen. „Ich wurde Zweiter mit neuer Bestleistung (8762 Punkte, Anm. d. Red.), und Jürgen Hingsen schaffte als Sieger einen neuen Weltrekord“, erinnert sich Wentz. Unbeschreiblich sei vor allem die Atmosphäre gewesen: „Es waren 5000 Zuschauer da, da ging die Post ab.“ Nur wenige Wochen später folg-

te die WM in Helsinki. „Da war ich nach dem ersten Tag Siebter. Dann bin ich sehr gut Hürden gelaufen und habe den Speer auf sensationelle 75 Meter geworfen. Das hat mir die Bronzemedaille gebracht.“ Klar: hinter Thompson und Hingsen. Stolz war der Lorcher dennoch, denn es war Wentz’ erste Medaille bei einem ganz großen Wettbewerb. „So etwas vergisst man nie ...“

50 000 Fans im Stadion Den dritten unvergesslichen Wettkampf absolvierte Siggi Wentz 1986: die Europameisterschaften in Stuttgart. „Das war deshalb so besonders, weil es direkt vor meiner Haustür war und rund 50 000 Fans mich anfeuerten“, sagt der Mediziner. Und die Anfeuerungsrufe haben den Zehnkämpfer beflügelt: Wentz gewann hinter seinen beiden ewigen Konkurrenten Thompson und Hingsen bronzenes Edelmetall. Einmal reichte es bei einer Großveranstaltung zu mehr: Bei der WM 1987 in Rom erkämpfte er sich die Silbermedaille. Und komplett titellos ist er ja schließlich auch nicht:

Wentz gewann sowohl bei der Junioren-EM als auch bei der Studenten-WM die ersehnte Goldmedaille. Seinen letzten großen internationalen Wettkampf absolvierte Siegfried Wentz bei den Europameisterschaften 1990 in Split, bei denen er den zwölften Platz (7810 Punkte) belegte. Wentz hat zwar seine Spikes längst an den Nagel gehängt, nicht aber seine Liebe zum Sport. Egal, ob als Trainer bei der LG Offenburg, beim Schwimmen oder Radfahren. Für den 59-Jährigen ist das eine willkommene Abwechslung zum anspruchsvollen Job. Was der Schwarzwälder auch nicht aufgegeben hat: seine Verbundenheit zu seiner Heimatstadt Lorch. Dort wurde er im Jahr 2004 zum „Sportpionier“ ernannt. Es ist eine Auszeichnung, die für ihn damals „eine große Ehre“ war. Denn: „Ich habe immer gedacht, dass man unter 60 Jahren keine Chance hat, Sportpionier zu werden.“ Siegfried Wentz hat es geschafft – weil er ein absoluter Ausnahmesportler war.

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Samstag, 6. Juli 2019

2014 Carina Vogt wird in Sotschi Olympiasiegerin im Skispringen.

2015 Die legendäre Weise-Elf der Gmünder Normannia wurde 1966 Meister in der 1. Amateurliga, feierte die württembergische Pokalmeisterschaft und schaffte fast den Sprung in die Reginalliga. Von links: Jürgen Kaiser, Paul Stuiber, Lothar Weise, Günter Rohr, Anton Graf, Peter Knopp, Erich Schmeil, Dieter Müller, Wilfried Götz, Rolf Heilig, Werner Ritzer, Es fehlen Werner Stegmaier und Wilfried Grau. Foto: Archiv

Die Landeserstaufnahmestelle (LEA) prägt das Leben in Ellwangen. Dort sind zeitweise bis zu 5000 Flüchtlinge untergebracht.

Die Weise-Elf – eine Legende Fußball Ex-DDR-Nationalspieler Lothar Weise prägte ein Normannniateam, dass in den 60er-Jahren Tausende von Zuschauern in den Gmünder Schwerzer lockte. Von Werner Röhrich

E

s gibt sie noch, die Generation, die sich an die großen Fußballzeiten der Gmünder Normannia im Schwerzer erinnern kann; als der damalige Radio-Kommentator Gerd Million live über die letzten fünf Spielminuten des Aufstiegsspiels zur Regionalliga zwischen der Normannia und dem FC Villingen berichtete. In der Gmünder Tagespost vom 18. Mai 1966 wurde dieses Fußball-Ereignis mit folgenden Zeilen angekündigt: „Über Mittelwelle und UKW I überträgt der Süddeutsche Rundfunk Stuttgart in einer Originalreportage am Donnerstag zwischen 16.45 und 17 Uhr die letzten fünf Minuten vom Aufstiegsspiel zur Regionalliga Süd zwischen Normannia Gmünd und dem FC Villingen.“ Es war die Zeit der großen Weise-Elf der 60er-Jahre. Und obwohl der Normannia der Regionalliga-Aufstieg – der damals zweihöchsten Liga in Deutschland – letztlich versagt blieb, ging das Team um VfB-Rückkehrer Jürgen Kaiser, Werner Ritzer, Paul Stuiber und Co. in die Gmünder Fußballgeschichte ein. Es war die Zeit, als Tausende begeisterte Fußballfans zu den Heimspielen der Gmünder Normannia in den Schwerzer strömten. Bis zu 5000 Zuschauer feierten die Siege der Normannia.

Der einstige DDR-Nationalspieler Lothar Weise hat es verstanden, auf Anhieb eine Mannschaft zu formen, die von Erfolg zu Erfolg eilte. Nach 16 ungeschlagenen Spielen in Folge war die Weise-Elf in der Saison 64/65 in die 1. Amateurliga zurückgestrebt. Mit 35 Treffern beeindruckte der junge von Iggingen gekommene Werner Ritzer gleich mächtig im Hundert-Tore-Sturm. Roland Börroth (23), Jürgen Kaiser (15), Wilfried Götz (11) und Lothar Weise (9) trugen maßgeblich dazu bei, dass die Schwerzer-Truppe in dieser Saison auf insgesamt 110 Tore kam. Doch es sollte noch besser kommen. Die Normannia führte ihren Siegeszug fort, setzte sich im jahr darauf in der 1. Amateurliga gleich wieder an die Tabellenspitze und hatte sich für die Aufstiegsspiele zur Regionalliga qualifiziert.

Beinahe zweitklassig Die Träume platzten allerdings schnell. Schon nach den ersten beiden Spielen gegen Villingen (1:2) und Forst (1:1) waren die Gmünder Fußballfans ernüchtert. Der Regionalligazug fuhr ohne die Remstäler ab. Im Schwerzer konzentrierte sich jetzt alles auf die württembergische Amateurmeisterschaft, für die sich das Team ebenfalls qualifiziert hatte. Un-

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ter zum Teil schwerem Gewitterrregen erkämpfte sich die Schwerzer-Elf in Kirchheim einen 3:2-Sieg gegen den bestplatzierten württembergischen Verein der Schwarzwald-BodenseeLiga, den FV Ebingen – und feierte nach einer furiosen Schlussviertelstunde den Titel. Die Gmünder hatten durch zwei Tore von Kaiser und eines von Weise 3:2 gewonnen. Eine Saison später verließ Weise Gmünd. Es folgte der Abstieg in die 2. Amateurliga. Fritz Millinger war es dann, der 1969/ 70 ein Team beisammen hatte, das erneut auf Anhieb in die 1. Amateurligaliga zurückkehrte, um sich dort abermals in der Spitzengruppe festzusetzen. Im Tor stand Helmut Ayerle. Rudi Abele war in die Mannschaft gekommen, der spätere Kickers-Profi Alois Schindler, „Bubi“ Röcker, Rolf Heilig und andere. Vom ersten bis zum vorletzten Spieltag blieben die Normannen ungeschlagen und bescherten sich mit einer 8:0-Packung gegen den SV Rehnenhof (mit Alfred Stalleker und Arthur Kwatsch) im Mai 1970 erneut hundert Tore auf der Habenseite und den Aufstieg. Daneben bildeten Freundschaftsspiele gegen die Profis der Stuttgarter Kickers (1:2), die „roten Teufel“ vom Kaiserslauterner Betzenberg (1:7) und den VfB Stuttgart weitere

Höhepunkte eines ereignisreichen Gmünder Sportjahres. Vor allem gegen den VfB Stuttgart wuchsen Abele, Schindler und Co. – wieder einmal bei strömendem Regen – über sich hinaus und boten den Gästen bis zur 83. Minute Paroli. Bis dahin schien die Normannia dem 2:2-Ausgleich näher als der VfB dem 3:1, mit dem Gilbert Gress den Bundesligisten drei Minuten vor Schluss erlöste. Ayerle hatte zuvor noch einen Elfmeter von Gress pariert. Den FCN-Ehrentreffer hatte Josef Geiger markiert. Als Tabellenzweiter der 1. Amateurliga hinter dem SSV Ulm 46 stand das SchwerzerTeam 1971 nach einem 2:1-Erfolg im Entscheidungsspiel gegen Thailfingen in den Spielen um die deutsche Amateurmeisterschaft, wo die Millinger-Elf erst im Halbfinale am FSV Frankfurt (0:2) scheiterte.

Furore im DFB-Pokal Noch einmal sorgte die Gmünder Normannia in den 70er-Jahren für Furore. Unter Trainer Paul Stuiber – und dem Spielausschussvorsitzenden Dieter Nowak, der mehr als sein ganzes Herzblut in diesen Verein investierte – wurde mit einem 2:1-Erfolg im Juni 77 gegen Heidenheim der WFV-Pokal nach Gmünd geholt. Die Elf

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stand damit im DFB-Pokal. Und was niemand für möglich gehalten hätte: Die Gmünder Normannia warf am 30. Juni 1977 vor 2500 begeisterten Zuschauern im Schwerzer die Fußballprofis von Fortuna Köln mit 2:0 aus dem Pokalwettbewerb. FCNTorjäger Heinz Bleuel war der gefeierte Held. In der zweiten DFB-Pokalrunde scheiterte man dann an den Amateuren des FC Augsburg (1:2). Was folgte, war nur ein Jahr später ein eher unrühmlicher Teil der heute 115-jährigen Vereinsgeschichte. Weil kein Geld mehr floss, traten die Spieler um Heinz Bleuel in den Ausstand. Das Team ging als die Rebellenelf in die Geschichte ein. Die FCN-Verantwortlichen machten mit der zweiten Garnitur und den A-Jugendlichen Rolf Hetzel, Josef Turzer und Christof Elser weiter. Sportliche Höhenflüge und Niederlagen sollten auch in den darauffolgenden Jahrzehnten folgen. Dem Abstieg bis in die Bezirksliga folgte – unter dem heutigen Profifußballtrainer Alexander Zorniger und zuletzt Holger Traub – der zweimalige Aufstieg in die Oberliga, aus der das Team in dieser Saison wieder absteigen musste. Die Zeit des großen Zuschaueransturms im Schwerzer indes ist schon lange Vergangenheit.

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52 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Der TSB heute – Dienstleister in Sachen Sport 175 Jahre Sporthistorie Der Turn- und Sportbund hat sich in den letzten 60 Jahren strukturell stark verändert. Freizeit- und Breitensport sind dominant. Leistungssport findet nur in einzelnen Abteilungen statt, die sich selbst finanzieren. Von Winfried Hofele

A

ls 1959 die erste Ausgabe der Gmünder Tagespost erscheint, ist der größte Sportverein von Gmünd schon 115 Jahre und heißt Turngemeinde. Unter dem Vorsitzenden Otto Jettinger boomt der Freizeit- und Breitensport, 1963 zählt die TG erstmals über 1000 Mitglieder, es ist die Zeit der Abteilungsgründungen. 1967 wird Walter Lenz Vorsitzender. Der Rechtsanwalt forciert mit dem ihm eigenen Elan die Sportstättenentwicklung und den Leistungssport. 1970: Die Großsporthalle im Schwerzer wird eingeweiht – bei der TG beginnt eine sportliche Neuzeit. Die Basketball- und die Trampolinturnabteilungen werden gegründet, die Leichtathleten der TG und der Turnerschaft Göppingen schließen sich zur LG Staufen zusammen. 1972: Fusionsgerüchte mit der Normannia und dem SV Hussenhofen werden gestreut und verschwinden. Dafür schließen sich als neue Abteilungen der TanzClub Rot-Weiß und der Boxring Gmünd der TG an. 1976: Der Fußball, in den 1920-Jahren schon mal eine TGAbteilung, kehrt zurück: Die Sportfreunde Gmünd bringen zudem die Abteilungen Tischtennis und Badminton in die Fusion mit. Der Verein heißt nun Turn- und Sportgemeinde und zählt über 2200 Mitglieder. Walter Lenz und Heinz Greil zeichnen den Vertrag, Heinz Maschke wird Vorsitzender. 1980: Die TSG kämpft um ihre Identität, die vielen Abteilungen und die im Stadtgebiet verteilten Sportstätten verhindern ein „Wir-Gefühl“. Und: Für die Renovierung des Vereinsgeländes an der Buchstraße werden 800 000 Mark veranschlagt. 1981: Der nächste Zusammenschluss schlägt hohe Wellen in der Sportstadt. Am 15. Mai unterzeichnen Heinz Maschke für die TSG und Hans Hägele für den SV Rehnenhof den Fusionsver-

trag zum Turn- und Sportbund (TSB). Heinz Maschke wird zum Vorsitzenden gewählt. Viele unken: Ist das die „richtige“ Fusion? Hätte sich die TSG nicht besser mit der Normannia zusammengeschlossen? Ambitioniert die Zielsetzung des TSB in der Präambel: Möglichst höchstes Landesniveau in den olympischen Sportarten, im Ballsport höchste Landesklasse. 1982: Ein sportlicher Höhenflug beginnt: Die Handballer unter „Stops“ Frömmel steigen in die Oberliga auf und werden 1985 württembergischer Pokalsieger. Die Fußballer gehen in die Verbandsliga hoch und lösen die Normannia als Nr. 1 in der Stadt ab. Die Trampolinturner kehren

Peter Jursch (l.), Walter Lenz: Prägende Vorsitzende.

Eine Genie auf dem Trampolin: Der TSB-ler Karsten Kuritz gehörte viele Jahre zur Spitzenklasse in Deutschland und Europa. Fotos: tsb

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Heute das sportliche Aushängeschild des TSB: Die Handballer feiern den Wiederaufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga. Der Höhenflug soll weiter gehen.

unter Kurt Bücheler in die Bundesliga zurück und holen 1983 den deutschen Mannschaftstitel, zwei weitere folgen. Hartmut Meis puscht die Badmintonabteilung zur Spitze und veranstaltet hochklassige Turniere. Ursel und Rolf Beck sammeln mit den Kunstturnerinnen Titel um Titel. Hermann Horlachers Boxer schlagen sich bis in die 2. Bundesliga hinauf. Die Mitgliederzahl wächst auf über 3200. 1985: Für Heinz Maschke wird Arnulf Stegmaier Vorsitzender. 1987: Finanzturbulenzen und Gerüchte. Doch der Sportplatz Buchstraße wird nicht verkauft. 1991: Die Finanzlage spitzt sich zu. Die Gaststätte Buchstra-

Foto: tom

werden Vize-Weltmeister im Rock´n´Roll, der Stern von Karsten Kuritz im Trampolinturnen geht auf – 2000 wird er dreifacher Jugendeuropameister, im Team mit seinem Bruder Arvid Doppel-Europameister. 2013: Helmut Schauaus gewinnt die Jiu-Jitsu-Worldgames. 2014/16: Die Handballer steigen in die Oberliga auf, die Trampolinturner werden Deutscher Mannschaftsmeister. 2017: Die Trampolinturnerinnen holen bei den Deutschen Meisterschaften die ersten drei Plätze und gewinnen die Mannschaftswertung sowie den Synchronwettbewerb. 2018/19: Die Handballer steigen in die Württembergliga ab,

Und wie geht es weiter? Die Struktur des TSB hat sich in der Ära Peter Jursch grundsätzlich gewandelt. Hohe Ambitionen im Fußball oder Boxen wurden heruntergeschraubt. Jursch agierte als Sanierer, befreite den TSB von einer 1,6 Millionen Mark schweren Schuldenlast. Peter Jursch zur Zukunft: „Der TSB wird von den Mitgliedern als Dienstleister genutzt. Das unterscheidet uns von den Sportvereinen im ländlichen Raum. Wir müssen uns weiter modernisieren.“ Mit dem angestrebten Sportzentrum im Laichle wird dies leichter gelingen.

Glanzzeiten für die TSB-Fußballer (helles Trikot): 1993 besiegen sie die Normannia im Derby im Schwerzer mit 3:0. Foto: tom

Grandioses TSB-Paar: Leila Abourjeily, Marcus Mnerinsky.

ße wird an Franz Holzer verkauft. Sportlich geht es im Handball und Fußball bergab. Dafür wird Sandra Beck Vizeeuropaund Vizeweltmeisterin im Trampolinturnen und zweifache Europameisterin. Christian Kemmer turnt sich auf dem Trampolin zu Gold und Silber bei der EM und zu Bronze bei der WM. 1994/96: Peter Jursch wird Nachfolger von Arnulf Stegmaier. Der TSB feiert das 150-jährige Jubiläum unter der Regie von Hartmut Meis. Sandra Beck und Christian Kemmer gewinnen die Gmünder Sportlerwahl. 1998/99: Josef Oberholenzer wird Deutscher Meister im Einzel und mit dem Team im Jiu-Jitsu. Anna und Herbert Kappl

schaffen aber sofort den Wiederaufstieg in die Oberliga.

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53 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Warum Schwimmtalente Gmünd verlassen Schwimmen Jahrzehntelang kämpft der Schwimmverein Schwäbisch Gmünd vergeblich um bessere Trainingsbedingungen. Doch ohne ein Bad mit einer im ganzen Jahr nutzbaren 50-Meter-Bahn sind internationale Erfolge heute nicht mehr möglich. Von Winfried Hofele

D

er Gmünder Schwimmverein zeichnet sich durch ein über Jahrzehnte konstant hohes Leistungsniveau aus. Deutsche Meistertitel von der Jugend- bis in die Seniorenklasse sind Standard. Wie ein roter Faden ziehen sich aber die für absoluten Spitzensport mangelhaften Trainingsbedingungen durch das Vereinsleben. Deshalb haben oft viele Topathleten ihren Heimatklub verlassen – und sind mit anderen Vereinen deutscher Meister geworden und haben sich für Europa-, Weltmeisterschaften und Olympische Spiele qualifiziert. Eine Bestandsaufnahme. Als am 7. Juli 1951 das Freibad im Schießtal eröffnet wird, beginnt der sportliche Höhenflug des Schwimmvereins (SVG). Beim Länderkampf Deutschland gegen Italien fasziniert ein gewisser Carlo Petersoli, der später als Bud Spencer zum Western-Star und Namensgeber des Gmünder Freibades wird. Kurz zuvor wird Hans Richter aus Gleiwitz, der nur knapp die Qualifikation für die Olympischen Spiele 1936 in Berlin verpasste, Trainer des SVG. Sein Credo gilt heute noch: „Du bist erst dann ein guter Schwimmer, wenn Du Dich für deutsche Meisterschaften qualifizierst“.

Die Erfolge stellen sich ein Die Erfolge lassen nicht lange auf sich warten: 1952 wird der SVG Deutscher Mannschaftsmeister, die Ära der Brüder Walter, Hans und Dietrich Botsch beginnt. 1959, im Gründungsjahr der Gmünder Tagespost, erhalten die Kunstspringerin Susanne Richter, der deutsche Meister im Rückenschwimmen Hans Botsch und Manfred Rieg, der als erster Gmünder die 100 Meter Freistil unter einer Minute schwimmt, für 27 Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft Ehrennadeln des DSV Doch in der GT steht: „Die beste Zeit der Gmünder scheint sich langsam ihrem Ende zuzuneigen, weil die Trainingsmöglichkeiten auf der viel zu kleinen 18-MeterBahn im Hallenbad an der Klösterlestraße nicht mehr zeitgemäß sind.“ 1962 beginnt ein Generationenwechsel beim SVG. Das junge Team wird von den Lesern der Gmünder Tagespost zur „Mannschaft des Jahres“ gewählt. Thomas und Uli Arnold starten für die Nationalmannschaft. Uli erliegt zwar zunächst dem Lockruf der Wasserfreunde Wuppertal, kehrt aber ohne Einsatz wieder zurück und führt 1970 das von Roland Aubele trainierte Herrenteam auf den 5. Platz in der neuen 1. Bundesliga. „Unfassbar bei diesen be-

Marion Zoller wechselte zur SSG Hamburg. Foto: SVG

Angelika Grieser ging zu SSF Bonn und SSG Saar. Foto: SVG

Henning Mühlleitner - das Gmünder Supertalent geht heute für die Sportunion Neckarsulm an den Start. Dort kann er unter professionellen Bedingungen trainieren. Foto: Joseph Kleindl/ Eibner

scheidenen Trainingsmöglichkeiten im alten Hallenbad und dem unbeheizten Freibad“, wird diese Leistung in der GT kommentiert. Die Bedingungen ändern sich im Oktober 1970: „Endlich haben wir ein Hallenbad mit einer 25-Meter-Bahn“, wird beim SVG gejubelt. Davon profitiert vor allem Angelika Grieser. Die Qualifikation für die Olympischen Spiele 1972 in München verfehlt sie 13-jährig hauchdünn, 1973 holt sie ihren ersten von 13 deutschen Meistertiteln im Rückenschwimmen, wird Junioreneuropameisterin und Vizeweltmeisterin mit der deutschen Lagenstaffel in Belgrad. 1976 verlässt Angelika den SVG Richtung SSF Bonn, „weil ich optimal trainieren will, um mich für die Olympischen Spiele in Montreal zu qualifizieren. Das gelingt. Doch krankheitsbedingt kann sie in Kanada nicht

ihre Bestleistungen abrufen. Danach kehrt sie zum SVG zurück, ehe sie es 1978 zur SSG Saar Max Ritter nach Saarbrücken zieht. Ihr Traum von den Olympischen Spielen 1980 erfüllt sich nicht, Moskau wird von den westlichen Ländern boykottiert. Angelika steigt nochmals für den SVG ins Wasser. Mit ihr steigt zum ersten Mal ein Gmünder Frauenteam in die 1. Bundesliga auf. 1978 muss der SVG den nächsten Abgang „verdauen“: Roland Wendel. Die Gmünder können ihrem schnellsten Freistilsprinter keinen Bundeswehrstandort mit Trainingsmöglichkeiten vermitteln – aber die Wasserfreunde Wuppertal. Der heutige SVGVorsitzende wird mit den Wasserfreunden Deutscher Meister. Auch der aktuelle Sportvorstand Stefan Talgner sucht bei einem anderen Verein bessere Trainingsbedingungen. Als deutsche Meister über 200 Meter Rü-

Das waren noch Zeiten: Wettkämpfe auf der 16,66-Meter Bahn im alten Hallenbad an der Klösterlestraße. Foto: SVG

cken ist er für Olympia 1980 qualifiziert – aber Moskau findet für Deutschland nicht statt. Talgner startet bei den Europameisterschaften in Split, verpasst aber die Quali für die WM 1982 in Guayaquil/Ecuador – und geht zu den SSF Bonn. Weil die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona ihr Ziel sind, bricht 1991 Marion Zoller, die heute Wolters heißt, ihre Zelte in Gmünd ab. „Ich will mein Training auf Olympia konsequent durchziehen“, begründet sie ihren Wechsel zur SSG Hamburg. Dort „ackert“ sie in einer starken Trainingsgruppe. Als deutsche Vizemeisterin über 200 Meter Rücken wird sie für Barcelona nominiert, das Finale verpasst sie wegen eines ärgerlichen Patzers – sie rutscht beim Start weg. Marion Zoller feiert ihren größten sportlichen Einzelerfolg mit dem Gewinn der Bronzemedaille über 200 Meter

Lagen bei der EM 1991 in Athen. Auch im neuen Jahrtausend setzt sich der Trend fort, dass Gmünder Schwimmer ihr Glück bei Vereinen suchen, die über eine 50-Meter-Bahn verfügen und auch optimale Rahmenbedingungen bieten, um Training und Schule/Studium/Beruf unter einen Hut zu bringen. Brustschwimmer Florian Abele geht zum SV Nikar Heidelberg und Sprinter Daniel Seifert zum VfL Sindelfingen. 2017 folgt die nächste Hiobsbotschaft: Henning Mühlleitner, der in Saarbrücken trainiert und am dortigen Internat sein Abitur baut, schließt sich der Neckarsulmer Sportunion an. Er sollte auf DSV-Druck eigentlich ins Leistungszentrum nach Hamburg wechseln. Weil er das nicht tut, fliegt er erst mal aus dem Olympiakader und folgt dann seinem Trainer Hannes Vi-

Mittlerweile auch schon fast 50 Jahre alt: Das Gmünder Hallenbad an der Goethestraße mit einer 25-Meter Bahn. Foto: tom

tense ins Unterland. 2018 gewinnt Henning bei der EM in Glasgow Gold in der Freistil-Mixedstaffel und Bronze im Einzel über 400 m Freistil. Sein nächstes Ziel: Olympia 2020 in Tokio. „Man muss das einfach so akzeptieren“, sagt Roland Wendel. Der SV-Vorsitzender jammert nicht, obwohl sein hartnäckiger Kampf für eine 50-Meter-Bahn bislang erfolglos ist. Der SVG will ja zuerst das Bettringer Freibad übernehmen und engagiert sich dann für eine Traglufthalle während der Wintersaison über das Bud-SpencerBad. Rund die Hälfte der dafür notwendigen 400 000 Euro haben die Schwimmer schon zusammen. Beide Projekte finden aber keine Zustimmung vom Gmünder Gemeinderat, auch die Hoffnungen der Schwimmer auf die große Lösung „Spaßbad“ mit 50-Meter-Bahn am Nepperberg sind inzwischen gesunken. Es wird deshalb zunehmend schwerer, die großen Talente in Gmünd zu halten. Maximilian Forstenhäusler trainiert und studiert in den USA, Per Kleinschmidt hat mit seinem Studium in Darmstadt begonnen und Patrick Dalferth in Saarbrücken. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis sie für die dortigen Vereinen DSW 12 und SSG Saar starten (müssen)… Der SV Gmünd zählt rund 1300 Mitglieder, davon 550 Kinder und Jugendliche. Die SVG-Vorsitzenden seit 1959: Karl Volk bis 1966; Walter Botsch bis 1982; Wolfgang Patzke bis 2003 und seitdem bis heute Roland Wendel. Die Chef-Trainer seit 1959: Hans Richter bis 1967; Roland Aubele bis 1976; Peter Stich bis 1985; Thomas Jäger bis 1989; Bernd Schabel und Veit Botsch bis 1999; Jörg Scheifele bis 1995; Uwe Nebel bis 2003; Hartmut Blume bis 2007, Farsid Shami bis 2008; Martin Rademacher bis 2011 und Patrick Engel bis heute. Gmünder Sportpioniere vom SVG: Walter Botsch, Anneliese König, Roland Aubele und Wolfgang Patzke.

Roland Wendel: Vorsitzender und Mastersmeister. Foto: -wh-

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Samstag, 6. Juli 2019

Gott sei Dank haben sie kein Nachwuchsteam Versehrtensport Die TG-Abteilung der Kriegsversehrten war eine große lebensfrohe Gemeinschaft. Beim Turnen, Schwimmen, Sitzball und Tischtennisspielen stärkten sie ihr Selbstwertgefühl und ihre Gesundheit. Und Erfolge feiern konnten sie auch. Von Winfried Hofele

I

n der Festschrift zum 175-jährigen Jubiläum des TSB Schwäbisch Gmünd ist eine Abteilung mit einer besonders auffälligen Mitgliederzahl verzeichnet: Zwei Erwachsene steht bei „Versehrte“, gemeint sind Kriegsversehrte. „Wir haben niemand mehr, auf den diese Bezeichnung zutrifft“, sagt Abteilungsleiter Roland Schmid (70) und erklärt: „Heute leben nur noch wenige Menschen, die mit Amputationen von Beinen oder Armen oder anderen Verwundungen aus dem Zweiten Weltkrieg, der 1945 endete, zurückgekommen sind.“ Eigentlich ist es ein gutes Zeichen,

Wir haben keine Kriegsversehrten mehr“. Roland Schmid, Abteilungsleiter

dass seit 75 Jahren kein „Nachwuchs“ mehr dazugekommen ist. Wir haben in Deutschland das Glück, in einer langen Friedensphase zu leben. „Ins ursprüngliche Versehrtenschwimmen am Donnerstag kommen nun auf ärztliche Verordnung Männer und Frauen mit Gelenkerkrankungen“, sagt Schmid.

Eine starke Gemeinschaft Im Gründungsjahr der Gmünder Tagespost war das anders. Die Versehrtensportabteilung der Turngemeinde war eine große lebendige Gemeinschaft nicht nur von kriegsgeschädigten Männern, sondern auch von deren (starken) Frauen und deren Kinder. Sport war für sie Rehabilitation, Lebensbewältigung, Gesundheitsvorsorge und damit höhere Lebensqualität. 1954, zwei Jahre nach Gründung des Deutschen Versehrten-

Für fleißigen Besuch der Schwimmstunde gab es für die Kriegsversehrten immer einen „Jahresbecher“. Den überbrachte immer die Gmünder Laientheaterlegende Ernst Kittel (ganz rechts), der die Werbeabteilung der Kreissparkasse leitete. Links auf dem Foto Abteilungsleiter Emil Hofele. Foto: Walter Olbrecht

sportverbandes, ergriff Franz Elser die Initiative und gründete in Zusammenarbeit mit der TG eine Versehrtensportabteilung, die mit ihrem Angebot an gymnastischen Übungen regen Zuspruch fand. Nach Elsers Ausscheiden aus gesundheitlichen Gründen übernahm Emil Hofele bis 1983 die Abteilungsleitung; er wurde für

Bei Schwimmwettbewerben kämpften die Kriegsversehrten ehrgeizig um jede Zehntelsekunde. Foto: Walter Olbrecht

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sein großes soziales Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Dienstags in der Hans-Baldung-Turnhalle stand Gymnastik, Tischtennis und vor allem Sitzball auf dem Programm. In dieser dem Faustball verwandten Sportart, in der die Spieler auf einem Filzkissen über den Boden flitzend dem Ball hinterherjagten, waren die Gmünder im Land die Lehrherren für andere Vereine. Mehrfach holten sie württembergische und süddeutsche Landestitel und waren auch bei deutschen Meisterschaften, beispielsweise in Kiel, ganz vorne mit dabei.

Schwimmen ideale Sportart Auch bei Leichtathletikkämpfen gehörten die TG-Versehrten immer zu den Besten in Württemberg – und besonders im Schwimmen. Die Übungsstunden, im alten Hallenbad noch 14-tägig und ab 1971 im Hallenbad an der Goethestraße jeden Donnerstag, waren immer stark besucht. Kein Wunder – Schwimmen ist für kriegsver-

sehrte Menschen die ideale Sportart. Emil Hofele, selbst früher aktiver Schwimmer, als fachkundiger Übungsleiter, der stets liebevoll die Aufsicht führende Medizinalrat Dr. Lothar Staudenmaier und die freundlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes sorgten für kurzweiligen und gesundheitsfördernden

Dr. Lothar Staudenmaier gratuliert Gerhard Reik zum Sitzballsieg. Stehend Emil Hofele, Zweiter von links Helmut Edel. Foto: Olbrecht

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Schwimmunterricht. Auf einer Sonderseite der Gmünder Tagespost vom Januar 1975 loben Kriegsbeschädigte die wunderbare Wirkung des Schwimmens für ihre Gesundheit – Schmerzen an den Stumpfenden der amputierten Gliedmaßen verschwinden, verwachsene Narben werden wieder locker, der Kreislauf

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wird stabilisiert, die Widerstandskraft gegen Erkältungen wächst, die Muskulatur entspannt. Ihr Fazit: „Die verantwortlichen Stellen sollten nie vergessen, dass in den Versehrtensport investiertes Geld optimal angelegt ist, Vorbeugen ist billiger als Heilen.“

Alter stoppt Aktivitäten Nach Emil Hofele übernahm Gerhard Reik die Leitung der Sitzball-Gruppe. Er war, obwohl an beiden Beinen amputiert, immer ein lebensfroher Mensch geblieben. Helmut Edel, ein Leistungsträger im Schwimmen und Sitzball, leitete zusammen mit Eugen Mann von der DLRG die Schwimmstunde und führte die Abteilung beim 40-jährigen Jubiläum 1994. Nochmals fand ein großes Sitzballturnier mit befreundeten Clubs statt. Danach konnten viele Versehrte aus Altersgründen nicht mehr am Training und an Wettkämpfen teilnehmen. Der Übergang von den Kriegsversehrten zu einer Rollstuhlabteilung und zur Herzsportgruppe erfolgte fließend.

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Samstag, 6. Juli 2019

Der Profi-Coach und die Liebe zur Heimat Fußball Fünf Monate beim VfB Stuttgart haben ihn bekannt gemacht – aber Alexander Zorniger ist viel mehr: ein erfolgreicher Profi-Trainer, der seine Herkunft nie vergisst. Von Bernd Müller

E

s waren wenig erfreuliche Monate, die Alexander Zorniger in Deutschland am meisten bekannt gemacht haben: Vom 1. Juli bis 24. November 2015 war der Gmünder Fußballlehrer der Chef-Trainer des Bundesligisten VfB Stuttgart. In der kurzen Zeit bis zu seiner frühzeitigen Entlassung hat der Gmünder selbst einiges dafür getan, sich im hellen Scheinwerferlicht der Bundesliga schnell den Ruf als außergewöhnlich kantiger Trainer zu erarbeiten: als stur, sarkastisch, manchmal auch derb.

Ein Trainer muss ein Menschenfänger sein.“ Alexander Zorniger

„Es geht darum, diese ganze Scheiße, die der VfB jahrelang hatte, zum Stoppen zu bringen“, sagte er etwa über seinen Auftrag. Und der heutige Nationalstürmer Timo Werner wird wohl nie vergessen, wie Zorniger ihn nach einer vergebenen Großchance öffentlich mit bissiger Ironie bedachte: „Den Ball konn-

te Timo nicht reinmachen. Er war ja noch so mit Küsschen verteilen beschäftigt.“ Bissige Gegenreaktionen bleiben da nicht aus: „Schwabe mit Lümmel-Vokabular“, „schwäbische Rumpelstilzchen-Version“, „Mini-Mourinho“, solche Kommentare muss Zorniger dann ertragen. In seiner Heimatstadt Gmünd und vor allem bei seinem ExClub FC Normannia gibt es viele, die betonen, dass dieses Zorniger-Bild zu einseitig ist. Dass seine offenbar schwer zu bezähmende Freude an der sprachlichen Zuspitzung, am pointierten Auftritt und sein Überzeugtsein von sich selber nicht alles sind, was den Fußball-Enthusiasten Alexander Zorniger ausmacht. Dass er alles hat, was einen Trainer zu einem erfolgreichen Trainer macht, das hat der heute 51-Jährige schon vor 15 Jahren beim FC Normannia bewiesen, als er noch Feierabend-Trainer war: In sieben erfolgreichen Jahren beim FCN hat er sich in Ruhe entwickeln können. Ein Guter war er da schon: Die Ära Zorniger, von 2002 bis 2009, ist in der imaginären Ehrengalerie des FC Normannia ganz weit oben platziert. Zorniger hat es über Jahre geschafft, aus den bescheidenen

Möglichkeiten der Normannia das „Maximale“ – ein ZornigerLieblingswort – in der Oberliga herauszuholen. „Die Mannschaft hat einfach funktioniert“, erinnert sich der damalige Physiotherapeut Elmar Burkhardt. Später, als Vollzeit-Trainer ab 2009, hat er seine Fähigkeiten bei anderen Vereinen gezeigt, wurde zweifacher Aufstiegstrainer von RB Leizpig und dänischer Pokalsieger mit Bröndby IF. Dass er in Stuttgart nicht erfolgreich war, „das akzeptiere ich“, sagt er heute. Anders dagegen bei der Normannia, in Großaspach, in Leipzig und bei Bröndby. Zorniger: „Wenn diese Quote so bleibt, dann ist es o.k.“ Was wohl auch immer so bleibt: dass Alexander Zorniger seine Heimatstadt nicht vergisst. Immer wieder taucht er beim FCN oder den TSB-Handballern als Besucher auf, und er will als Initiator einer Gruppe von Spitzensportlern – mit Carina Vogt, Dominik Kaiser, Andreas Hofmann und Kai Häfner – Geldund Ideengeber für den Gmünder Sport zu sein. Im Frühjahr war er als Referent fürs TrainerNetzwerk Gmünd engagiert. Einer seiner Tipps: „Ein Trainer muss ein Menschenfänger sein.“

Alexander Zornigers bisher wohl größter Triumph in seiner Karriere Fußballtrainer: dänischer Pokalsieger mit Bröndby IF. Foto: imago-images

Der EM-Held von Polen schreibt Handball-Geschichte Handball Kai Häfner prägt Europameisterschaft 2016 auf eigene Weise. Gold und dann Olympia-Bronze. „Zwei Brüder im Bundesliga-Duell“ titelte die Gmünder Tagespost vor zwei Jahren, als Max – der jüngere der Häfner-Brüder – seinem großen Vorbild Kai in die Handball-Bundesliga folgte. „Ich war erst 13, als Kai schon in der Bundesliga spielte. Da schaut man schon zu seinem großen Bruder auf.“ Die ganze Handballwelt kannte den Ballwerfer aus Straßdorf inzwischen, der sich als Junioren-Weltmeister von 2009 längst schon auch in die Nationalmannschaft der Herren gespielt hatte. Die große Stunde von Kai Häfner, dem erfolgreichsten Handballspieler, den Gmünd hervorgebracht hat, schlug bei der Europameisterschaft in Polen. Zunächst von Bundestrainer Dagur Sigurdsson auf die heimische Wartebank gesetzt, war Kai Häfner es, der als Nachrücker dieser EM und der Nationalmannschaft den Stempel aufdrückte. Unver-

gessen das Halbfinale gegen Norwegen, als es nach der regulären Spielzeit 27:27 steht und Häfner als bester Mann auf dem Feld mit dem Tor zum 34:33-Sieg als Matchwinner gefeiert wurde. Mehr noch. Im Finale setzten Häfner und Co. ihren Lauf fort. Deutschland ließ Spanien mit 24:17 keine Chance. Fast ein Drittel der deutschen Tore (sieben) hatte Kai Häfner erzielt. Der damals 26-Jährige – am 10. Juli 2019 wird er seinen 30. Geburtstag feiern – geht als EM-Held in die deutsche Handballgeschichte ein. Dem EM-Titelgold folgt noch im selben Jahr die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Rio. Die Hoffnungen auf eine ebenso erfolgreiche WM im Jahr 2017 zerstoben jäh. Die Nationalmannschaft schied im Achtelfinale gegen Katar mit 20:21 aus. Ohne Kai Häfner. Eine lange Verletzungspause hätte ihm beiikk-classic.de

nahe auch die Teilnahme an der WM 2019 im eigenen Land gekostet. Zunächst von Bundestrainer Christian Prokop nicht bedacht, wurde der Linkshänder auch dieses Mal nachnominiert. Der Coup von Polen sollte sich allerdings nicht wiederholen. Deutschland scheiterte im Halbfinale gegen Norwegen mit 25:31 am Einzug ins Finale und musste im Spiel um die Bronzemedaille auch den Franzosen mit 25:26 knapp den Vortritt lassen. Nach sechs Jahren im Bundesligatrikot der TSV HannoverBurgdorf, zu der er über seinen Heimatverein TSB Gmünd, Bittenfeld, FA Göppingen und Balingen-Weilstetten gestoßen ist, wechselt Nationalspieler Kai Häfner zur neuen Bundesligasaison zur MT Melsungen. Das Bruderduell in der Bundesliga mit Max (TVB Stuttgart) wird es damit bereits in der Saison in Folge geben. Werner Röhrich

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Max Häfner (TVB Stuttgart) freut sich aufs Bruderduell in der Bundesliga. Foto: Eibner

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Kai Häfner jubelt bei der Handball-EM 2016 in Polen über den Titelgewinn. Der Nationalspieler aus Schwäbisch Gmünd hat diese EM geprägt wie kein anderer. Foto: imago-images

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2017 Richard Arnold wird als Gmünder Oberbürgermeister bestätigt.

Samstag, 6. Juli 2019

Bike-Aktivisten, die nie stehenbleiben Radsport Mit Mountainbike-Enthusiasmus und ständiger Weiterentwicklung ist Heubach in knapp 20 Jahren zum bekannten Rad-Standort geworden – mit dem „Bike the Rock“ als Markenzeichen. Von Bernd Müller

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2019 Die Remstal-Gartenschau wird in Schorndorf eröffnet.

ines muss Eckhard Häffner, der Cheforganisator des „Bike the Rock“, nicht mehr: erklären, wo er herkommt, wenn er irgendwo in Deutschland in Sachen Mountainbike vorstellig wird. Das 9800-Einwohner-Städtchen Heubach hat sich in knapp 20 Jahren mit dem „Bike the Rock“ einen Namen gemacht im Radsport. 2001 ging es los mit einem Hobbyrennen; seitdem war der Heubacher Enthusiasmus fürs Mountainbiken stets gepaart mit dem Ansatz, das „Bike the Rock“ mit neuen Ideen weiterzuentwickeln. Womit sich das Radsport-Festival unterm Rosenstein, bei dem engagierte Biker und die Stadt Hand in Hand arbeiten, zu einer bekannten Marke in diesem Sport entwickelt hat – und seinen Austragungsort gleich mit.

Man mag sie oder man hasst sie.“

2019 Die Mögglinger Ortsumgehung wird eröffnet.

Louis Brasda, MTB-Lizenzfahrer aus Böbingen, über die Bundesliga-Strecke in Heubach

Im Vergleich mit vielen anderen MTB-Bundesliga-Standorten ist Heubach ein Schwergewicht: Den vom Radsportweltverband (UCI) 2006 erstmals ans „Bike the Rock“ verliehenen HC-Status – ein Ehrenstatus, der höhere Preisgelder und mehr Weltranglistenpunkte zur Folge hat – trägt weltweit kein Radrennen so lange in Folge. Und man wird auch lange suchen müssen, um ein Radsport-Event zu finden, das seinen Zuschauern eine so große Vielfalt an Bike-Spielarten bietet und bot: Downhill, Trial, Pumptrack, Enduro, Cross-Country.

Insgesamt 1000 Starter, bis zu 10 000 Zuschauer: Das „Bike the Rock“ ist ein Großereignis im Ostalbkreis.

Und auch die Rennen für Kinder und Hobbyfahrer, die Basis des MTB-Sports, gehören trotz all der Elite-Fahrer, die nach Heubach kommen, weiter fest zum Programm.

2020 erstmals DM-Marathon Im kommenden Jahr folgt wieder ein Schritt in der dauer-Fortentwicklung: 2020 wird in Heubach erstmals die Deutsche Meisterschaft im MTB-Marathon ausgetragen. 2016 hatten die Heubacher der wachsenden Beliebtheit der Marathon-Distanz Rechnung getragen und eine 21 Kilometer lange neue Strecke entwickelt, die nun fürs DM-Rennen auf 30 Kilome-

ter erweitert worden ist – am Rosenstein hoch, in einigen Schleifen durch die Wälder auf der Hochfläche und abwärts nahe der Teufelsklinge. Wo allerdings in diesem Frühjahr ein Unbekannter auf drastische, ja gemeingefährliche Weise gezeigt hat, dass es vereinzelt auch Menschen gibt, die das krasse Gegenteil von Bike-Enthusiasten sind: dort war auf dem Weg eine Nagelfalle entdeckt worden, die schlimmstenfalls einen Biker zum Sturz bringen und zu schweren Verletzungen führen können. Was in fast 20 Jahren erschaffen wurde und weiter Früchte tragen soll, wird auch so jemand

nicht aufhalten können. Bürgermeister Frederick Brütting etwa wünscht sich, Hobby-Biker das ganze Jahre über nach Heubach locken zu können. „Im Ostalbkreis ist Heubach die Mountainbikestadt – wir wollen diesen Ruf auch in Süddeutschland haben“, sagt der Bürgermeister. Nicht nur durch Bike-Workshops, die seit einigen Jahren das große Bike-the-Rock-Programm ergänzen, sondern auch mit touristschen Angeboten, zu denen die vier offiziell ausgewiesenen Mountainbiketouren gehören. Strahlkraft kommt weiterhin von der Marke „Bike the Rock“, die Faszination auch. Und immer wieder auch der Anreiz, selbst

Foto: Küstenbrück

aufs Rad zu steigen. Wer weiß, ob sich in der Nachbargemeinde Böbingen bei der sehr aktiven Radsportabteilung des TSV, so viele gute Fahrer entwickelt hätten, wenn’s das „Bike the Rock“ nicht gäbe. Louis Brasda ist einer davon. Er hat sich beim „Bike the Rock“ durch viele hundert Trainingskilometer einen Heimvorteil erarbeitet, zumindest im Downhill, wo er jede Wurzel kennen dürfte. Aufwärts muss er genauso leiden wie alle anderen. Auf der Strecke, die wegen des harten Aufstiegs am Rosenstein ein wenig Legendenstatus genießt: Man mag sie oder man hasst sie komplett“, sagt Brasda. „Dazwischen ist nichts.“

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58 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Wohin geht der Weg der Lenkungsbauer? Struktur- und Technologiewandel Gmünds größter Arbeitgeber Robert Bosch Automotive Steering will den Standort zu einem weltweiten Leitwerk für Lenksysteme umwandeln. Doch wie viele Mitarbeiter werden dazu wirklich gebraucht? Von Winfried Hofele

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ie Automobilindustrie steckt weltweit mitten in einem zunehmend dramatischer werdenden Veränderungsprozess. Die fortschreitende Globalisierung und der technologische Wandel vom Verbrennungsmotor zur E-Mobilität und zum autonomen Fahren stellt die klassischen Autobauer und deren Zulieferer vor neue große Herausforderungen. An kaum einem anderen Automobilstandort als in Schwäbisch Gmünd ist dieser Veränderungsprozess so deutlich spürbar. Ein Rückblick – von ZF über ZFLS zu Bosch AS.

Der Start im Jahr 1937 Der Startschuss zur Ansiedlung in Gmünd fiel für den heutige mit Abstand größten Arbeitgeber 1937 auf politischen Druck. Das Remstal war Notstandsgebiet, deshalb musste die ZF Friedrichshafen AG hier ein neues Werk bauen. Am 15. Juni 1937 begann in der Ziegelwiesenstra-

ZF-Zentrale 1959 in der Grafvon-Soden-Straße. Foto: arc

So wird in Gmünd eine Elektrolenkung produziert.

ße die Fertigung von Getrieben für Sonderfahrzeuge, Selbstsperrdifferenziale und Motorbremsen.

3700 Mitarbeiter im Jahr 1959 Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Lenkungsproduktion nach Schwäbisch Gmünd, mit der Produktion von mechanisch und hydraulisch unterstützten Gemmer-Lenkungen, einem „Kraftsparwunder“ begann 1953 die Serienproduktion. Im Jahr 1959, als die Gmünder Tagespost gegründet wurde, waren bei der ZF 3700 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz lag bei 100 Millionen Mark. Es herrschte ein großer Arbeitskräftemangel, die ZF zahlte deshalb zum

Foto: Bosch AS

Tariflohn 14 Prozent Werkszulage. ZF war innovativ: Die gute alte Kugelmutter-Hydrolenkung für Nutzfahrzeuge ging 1962 in Serienfertigung, 1963 das Lamellen-Selbstsperrdifferenzial. 1965 wurde die Zahnradfabrik Otto Meyle in Bietigheim übernommen, dort wurden lange Pumpen gefertigt, die Mitarbeiterzahl stieg auf 4250. 1970 wurde die zehnmillionste Lenkung wird ausgeliefert, 1973 begann die Serienfertigung der Zahnstangen-Hydrolenkung. Die Ölkrise 1977 überwindet ZF problem-

los, in Gmünd werden noch Getriebe gefertigt, zum Beispiel das Viergang-Synchrongetriebe 4 DS 18 für Transporter und Kleinbusse. Um mehr Platz für die Produktion zu schaffen, kauft ZF das frühere US-Instandsetzungswerk im Westen der Stadt. ZF entwickelt sich mit weiteren Neuheiten zum weltweiten Technologieführer für Lenksysteme: Zahnstangenlenkung 7810 oder die geschwindigkeitsabhängig geregelte ZF Servotronic, die 1986 (CAD-konstruktiert) in Serie geht. 1987 beschäftigt ZF in Gmünd rund 7400 Mitarbeiter, für deren Aus- und Weiterbildung sich ZF stark engagiert – in dem die Technische Akademie für berufliche Bildung gegründet und finanziert wird. 1993 weiht ZF im Gewerbegebiet „Gügling“ eine neue Fabrik für Lenksysteme. Die Kompakt-Servolenkung (K-Lenkung) und die Kugelmutter-Hydrolenkung Servocomtronic kommen auf den Markt.

Bosch steigt ein – ZFLS Zur Jahrtausendwende erfolgte ein tiefer Einschnitt. Weil die ZF es versäumte, sich Know-how in Elektronik aufzubauen, elektrische Lenksysteme aber die hydraulischen Mechanismen, beginnend bei Pkws, zunehmend ablösten, wurde das weltweit agierende Joint Venture ZF Lenksysteme GmbH (ZFLS) gegründet, die ZF AG und die Robert Bosch GmbH übernahmen je 50 Prozent der Anteile. Beide Mütter investierten nun kräftig in Forschung und Entwicklung. Schon 2001 erfolgte

Bosch AS verwandelt den Standort im Gmünder Schießtal zu einem modernen Leitwerk für Lenksysteme. Foto: Bosch AS

der Serienanlauf für das elektrohydraulische Lenksystem EPS, das bis zu 75 Prozent Energie einspart. Und das Werk Gügling erhält den Preis „Fabrik des Jahres“ in Deutschland. Und die Erfolgsgeschichte setzt sich fort: 2002 Serienproduktion der ZFServolectric und 2003 Serienfertigung der Aktivlenkung für den BMW 5er – dafür gibt es den „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“. Zum Doppeljubiläum 75 Jahre Lenkungstechnik und 70 Jahre ZF in Gmünd läuft am 20. Juni 2007 die fünfmillionste Servolectric vom Band. Die Wirtschaftskrise 2009 führt zu einem deutlichen Einbruch mit ausgedehnter Kurzarbeit, nach dem 2008 die weltweit rund 10 000 ZFLS-Mitarbeiter noch einen Umsatz von 2,8 Milliarden Euro erwirtschafteten. Die Krise ist schnell überwunden, ZFLS wächst stark, die Welt bei den Lenkungsbauern in Gmünd scheint heil zu sein. Doch die Welt dreht sich immer rasanter. Der neue ZF-CEO Stefan Sommer will mit dem Friedrichshafener Stiftungsunternehmen in die weltweiten Top 3 der Automobilzulieferer vorstoßen. Deshalb entschied sich ZF zum

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2015 Übernahme durch Bosch Die Konsequenz war 2015 die Vollübernahme des Gmünder Unternehmens durch Bosch. Die neue Robert Bosch Automotive Steering GmbH, Vorsitzender Geschäftsführung wurde Christian Sobottka, wurde in der Sparte Mobility Solutions eingegliedert. Die Integration vor allem der „Alt-ZF-ler“ in die Strukturen des Bosch-Konzern geriet zu einem schwierigen Prozess, dazu kam als große Herausforderung der technologische Wandel. 2016 dann die große Schockstarre in Gmünd: Weil die Kosten am Standort zu hoch und die Rendite zu niedrig seien, forderte die Geschäftsleitung einen drastischen Stellenabbau. Nach dramatischen Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertreten wurde ein Einigungspapier unterzeichnet: Bis 2022 wird sich die Mitarbeiterzahl in Gmünd von 6000 um 760 reduzieren, dafür soll der Standort zum weltweiten Leitwerk für die Lenkungstechnik ausgebaut werden.

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59 60 JAHRE GMÜNDER TAGESPOST

Samstag, 6. Juli 2019

Renaissance nur über gute Ausbildung Gold- und Silberschmuck Das einst blühende Schwäbisch Gmünder Traditionshandwerk hängt schwer in den Seilen. Warum das so ist und wer die Hoffnungsträger auf einen Turnaround sind. Von Winfried Hofele

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chwäbisch Gmünd – die Gold- und Silberstadt! Gilt das heute noch? Die nackten Zahlen sagen etwas anderes. Bis zur Weltwirtschaftskrise 1929 waren 75 Prozent aller Gmünder Erwerbstätigen mittel- oder unmittelbar in der Edelmetallbranche beschäftigt. 1959 waren es noch knapp 50 Prozent, viele Gold- und Silberwarenfabriken sind seitdem von der Bildfläche verschwunden (siehe Artikel „Es war einmal. Erinnerungen“). Bei der Leitmesse „Inhorgenta“ im Februar 2019 in München waren gerade noch acht Ausstellerfirmen aus Gmünd vertreten, so wenig wie noch nie, von den Silberschmuckproduzenten sogar kein einziger mehr. Dennoch wirft Anne Hélary die Flinte nicht ins Korn. Die Geschäftsführerin des Edelmetallverbandes will die InhorgentaPräsenz ihrer 45 Mitgliedfirmen wieder steigern: „Die Branche nahm aus München viele positive Impulse mit.“ Sie und Verbandsvorsitzender Sven Moeller setzen auf werbewirksame Aktivitäten, Messeauftritte und Öffentlichkeitsarbeit. Bis in die 1970er-Jahre hinein war der am 17. August 1906 im kleinen Stadtgartensaal auf Betreiben von Kommerzienrat Erhard gegründete Verein weitgehend ein klassischer Arbeitgeberverband. Der ging in den 1980er-Jahren durch ein Tief, weil viele Firmenchefs

engstirnig nicht erkannten, dass sich die Welt und die Märkte verändert haben. Zudem lebten in vielen Betrieben zu viele Familienmitglieder von den Umsätzen, die keine Gewinne waren, herunter. Es wurde auch die Ausbildung vernachlässigt. Gold und Silber sind aber in Gmünd noch nicht tot. Es gibt knapp 200 kleine Einzelbetriebe, die meist nicht dem Edelmetallverband angehören, aber kreativ und handwerklich top arbeiten. Nur wenige sind in der Öffentlichkeit präsent. Die Hoffnung, dass sich das während der Landesgartenschau 2014 ändert, hat sich nicht erfüllt. Auch die im Oktober 2015 eröffnete „Galerie Gold und Silber“ in der Bocksgasse rückt das Gmünder Edelmetallgewerbe nicht ins glänzende Licht – weil zu wenig guter und hochwertiger Schmuck angeboten wird. Es gibt allerdings in Gmünd auch nur noch eine Handvoll gelernter Goldschmiede und Fasser. Bei L.C. Köhler/Wempe zum Beispiel. Auch Axel Rohrmus (Hauber) und natürlich Georg Spreng können die Handwerkskunst. Doch was ist los, wenn die sich aufs Altenteil zurückziehen? Und auch die Ausbildungsquote tendiert gegen null. Es gibt aber auch „Leuchttürme“. Wie Corinna Heller, die mit dem renommierten „InhorgentaAward“ in der Kategorie „Designer of the Year“ ausgezeichnet

Botschafter für Gold und Silber: (v.l.) Ulrike Kleinrath, Sabine Fath, Dr. Joachim Bläse, Corinna Heller und Anne Hélary. Foto: -wh-

Silberwaren Wilhelm Binder, heute Parler-Markt. Foto: arc

Es war einmal. Erinnerungen

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Der Nestor der Gmünder Schmuckschaffenden: Georg Spreng mit Sohn Mimo Loeckle (Mitte) und seinen bunt gewandten Messe-Damen. War 2019 sein letzter Inhorgenta-Auftritt? Foto: -wh-

wurde. Oder auch jene Kunstschaffenden, die bei den Gmünder Schmucktagen im Prediger präsent waren: Klaus Brötzler, Tamara Brötzler, Margaretha Held, Katharina Kolb, Venessa May, Alkie Osterland, Katrin Wacker, Trude Wendelstein, Anke Fischer, Anna Glück, Sabine Linke, Jane Lyon, Iris Schamberger, Frank Schwope, Christiane Wendt, Klaus Zimmermann. Für Gmünds Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Vorsitzender der Stiftung Gold & Silber, heißt der wichtigste Hoffnungsträger Sabine Fath. Die Rektorin der Gewerblichen Schule sorgt dafür, dass die Lehrer Florian Färber und Jörg Riedlinger mit ihren Schülerinnen und Schülern auf der Inhorgenta und bei vielen anderen Events, die „Luft der

großen Schmuckwelt atmen“ und für die Gold- und Silberschmiedeausbildung nach dem Motto werben: „Deine Hände schaffen Ewigkeit – Deine Zukunft, Design, Gold und Silber an der Gewerblichen Schule.“ Drei Stufen gibt es dafür. An der Berufsschule: Duale Ausbildung über 3,5 Jahre mit Abschluss als Facharbeiter/ in, Gesellenprüfung. Dreijähriges Berufskolleg: Abschluss staatlich geprüfte/r Designer/in, Schmuck und Gerät (Fachhochschulreife und Meisterschule möglich. Fachschule: Zwei Jahre mit Abschluss staatlich geprüfte/r Gestalter/in mit Fachhochschulereife samt Meisterprüfung im Gold- und Silberschmiedehandwerk möglich.

Kathrin Wacker: Diplomierte Schmuckdesignerin. Foto: -wh-

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ast Wehmut kommt auf, wenn man sich die Liste jener Firmen aus der Gmünder Edelmetall-, Uhren- und Brillenindustrie anschaut, die zur Gründungszeit der Gmünder Tagespost 1959 noch florierten und heute nicht mehr existieren. Betriebe bis 50 Beschäftigte: Schmuckwaren Adolf Besson, Juwelen Bihlmeyer & Co., Goldwaren Ludwig Böhm, Silber/Metall Walter Büttner, Silberwaren Gayer & Krauss, Gold/Silber Friedrich Knödler, Goldwarenfabrik Ernst Spranger, Silberwarenfabrik Hans Wanner, Metallfabrik Herbert Plenker, Juwelen/ Schmuck Max Hammele Unicorn Schmuckwaren, Schmuckwaren Eugen Ferner, Schmuck Heise & Wanner, Schmuckwaren Helmut Ginzkey, Gmünder Etui- und Kofferfabrik Hans-Peter Maier. Über 50 Beschäftigte: Silberwarenfabrik Johann Beck, Silberwarenfabrik G. Kurz, Gold/Silber Johann Franz jun., Gold/Bijouterie Eugen Heyd, Silberwarenfabrik Otto Wolter, Silberfabrik Karl Forster & Graf. 100 bis 500 Beschäftigte: Silberfabrik Hermann Bauer KG, Silber- und Metallwarenfabrik Wilhelm Binder KG, Silber- und Metallwarenfabrik Gebrüder Deyhle, Silberwarenfabrik J. Grimminger, Silber/Metallfabrik Gebr. Kühn, Gold- und Silberscheideanstalt Dr. Walter & Schmitt GmbH (Nachfolger Umicore Galvanotechnik, zuvor Degussa) und GfO), Metallwarenfabrik Erhard & Söhne (heute Magna Steyr, nur noch Automotive), Uhrengehäuse- und Metallwarenfabrik Edmund Sommer, Schmuckwarenfabrik Perli Über 1000 Beschäftigte: Uhrenfabrik Bidlingmaier (Bifora)

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