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screen BLU-RAY DVD NR. 06  2013 JUNI

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INHALT

JUNI 2013

„The Awakening“: Traurig, melancholisch und verdammt gruselig – eine klassisch gute Schauergeschichte

News

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Online-Videotheken im Test 6 Abenteuer Dragon, Rurouni Kenshin The Dinosaur Project, Entscheidung am Yellow Rock

9 10 11

Action The Last Stand The Philly Kid, Rebirth – Rache stirbt nie Drama Flight Lincoln The Loneliest Planet, Lore

12 14 16 18 19

Horror The Awakening War of the Dead, End of Time, Kentucky Fried Zombies Thriller Gangster Squad

20 21 24

SCREEN MAGAZIN NEWS ist ein kostenloser Auszug des SCREEN MAGAZINs. Die aktuelle Ausgabe bietet auf 100 Seiten Blu-ray-, DVD- und Kino-Highlights sowie einen Online-Videotheken-Test. Auf Gratis-DVD finden sich Highlights wie der Grusel-Thriller „Cradle Will Fall”, je eine Folge der Sitcom „The Inbetweeners“ und der Doku-Serie „Abenteuer Survival”, ein Special zum KinoActioner „Snitch” sowie eine umfangreiche Trailershow. Das aktuelle SCREEN MAGAZIN ist ab sofort im Handel erhältlich.

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NEWS

MUSIK-TIPP:

kurz & bündig Nostalgischer Trip in die 1930er In der neuen DVD-Reihe„So war die Zeit“ nimmt Reader‘s Digest die Zuschauer mit auf eine Reise in die 1930er Jahre. Zum Teil noch nie zuvor gezeigte Filmaufnahmen lassen den Alltag der Menschen lebendig werden und zeigen Landschaften und Orte von einst, die ein eindrucksvolles Filmporträt jener Zeit ergeben. Premiere: China-Filmwoche Zwischen dem 12. und 16. Juni findet in München die erste ChinaFilmwoche statt. Höhepunkt des Events wird die Deutschlandpremiere von Wong Kar Wais neuem Film „The Grandmaster“ sein. Doch unter dem Themenschwerpunkt „Martial Arts“ werden auch alte Kung-Fu-/Wuxia-Perlen auf der großen Leinwand zu sehen sein: Das Programm reicht von King Hus Meilenstein „A Touch of Zen“ über ausgewählte Filme zu Bruce Lee bis hin zur Action-Komödie „Kung Fu Hustle“. Zudem werden Vorträge die China-Filmwoche begleiten.

Mattscheibe auf Silberscheibe Seit Oktober 2012 sorgt Oliver Kalkofe in seiner TELE-5-Show „Kalkofes Mattscheibe – Rekalked“ für geniale TV-Momente: Seine fein portionierten 15-Minuten-Shows zeigen zum Beispiel Z-Promis im Dschungelcamp und Jenny Elvers bei der Alk-Beichte. Die komplette erste Hälfte der ersten Staffel wird am 24. Mai veröffentlicht.

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Im Jahr 2007 war der Classic-Rock-Band Journey mal wieder ihr Sänger abhandengekommen – und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem ein neues Album und eine neue Tour anstanden. Verzweifelt suchten die Mitglieder einen geeigneten Frontman. Auf YouTube stolperten sie schließlich über den philippinischen Sänger Arnel Pineda, der sich trotz seiner Hammerstimme mehr schlecht als recht als Sänger in einer Cover-Band durchschlug. Journey machten Pineda in Manila ausfindig und flogen ihn in die USA, wo er im Studio vorsingen durfte. Er bestand der kritischen Jury und bekam den Job tatsächlich. Zum 30-jährigen Bestehen der Band ist Pineda nun der Mann am Micro und kann sein Glück immer noch kaum fassen. In der Musik-Doku „Don‘t Stop Believin‘: Everyman‘s Journey“ wird das irre Märchen anhand von vielen Filmaufnahmen erzählt, die unter anderem im Studio, im Proberaum, auf der Bühne und auf Manilas Straßen entstanden. Auch wenn die Message arg verkitscht rüberkommt – was den neuen Sänger Arnel betrifft, ist Journeys größter Hit „Don’t Stop Believin’“ tatsächlich zum Lebensmotto geworden.

FIT PER KNOPFDRUCK Langer Filmabend geplant aber die Augen fallen schon vorher zu? Ein neues Getränk auf dem Markt kann hier Abhilfe schaffen: Powerlook ist der erste und einzige Driver’s Drink in Deutschland. Der koffeinhaltige Vitaldrink hilft gegen Müdigkeit und Erschöpfung, steigert die Aufmerksamkeit und stärkt die Sehkraft. Das Besondere: Powerlook ist das erste koffeinhaltige Erfrischungsgetränk zum Selbermixen. Dank einem patentierten Sportscap werden die Inhaltsstoffe aus dem Depot erst VERLOSUNG unmittelbar vor Verzehr freigesetzt und sie entfalten ihre volle Wirkkraft. Gemeinsam mit Powerlook verlosen wir 5 Sixpacks. Mitmachen unter dem Stichwort „Augen auf“. Alle Infos zur Verlosung finden Sie auf Seite 13.

IMPRESSUM

Der Traum vom eigenen Film „Das kann ich besser!“ – Wer dies häufiger denkt, wenn ein mieser Streifen läuft, sollte aktiv werden und selbst etwas Besseres kreieren. Doch vor dem Drehbuch kommen Treatment, Exposee und Konzept. Diese Kurztexte sind die zentralen „Verkaufsargumente“, um eine Film- oder TV-Idee anzupreisen. Wie man diese Ideen zu Papier (und damit an den Mann) bringt, erfährt man in Dennis Eicks kürzlich erschienenem Buch „Exposee, Treatment und Konzept“. Auf 158 Seiten erklärt der Dozent Autoren von Morgen, wie man Stoffe entwickelt, diesen Struktur gibt und erfolgreiche Texte erstellt.

Don‘t Stop Believin‘: Everyman‘s Journey

Verlag Redaktionswerft GmbH, Schanzenstraße 70, 20357 Hamburg Tel.: 0 40 / 18 88 85 – 81 Fax: 0 40 / 18 88 85 – 78 E-Mail: abo@screen-magazin.de Redaktionsanschrift SCREEN MAGAZIN Schanzenstraße 70 20357 Hamburg E-Mail: leserbriefe@screen-magazin.de Herausgeber Jens de Buhr (V.i.S.d.P.)

Verlagsleitung Florian Kundt Chefredaktion Ulrich Heldt (uh) Redaktion Marc Binder (mb), Andre Kummer (ak) Creative Director Frank Krüger Freie Mitarbeit Anne Facompre (af), Kathrin Speer (ks)

Bildnachweis: Fox, Concorde, EMI, EuroVideo, Highlight, Paramount, Sony, Splendid, Studiocanal, Sunfilm, Universal, Universum, Walt Disney, Warner

Druck Neef+Stumme premium printing, Schillerstraße 2, 29378 Wittingen

Marketing & Anzeigen Florian Kundt Tel.: 0 40 / 18 88 85 – 84 fk@screen-magazin.de

Vertrieb Einzelverkauf: VU Verlagsunion KG Am Klingenweg 10, 65396 Walluf

Marketingassistenz & Heft-DVD Janine Jakob Tel.: 0 40 / 18 88 85 – 79 jj@screen-magazin.de

Abo Redaktionswerft GmbH Schanzenstraße 70 20357 Hamburg Tel.: 0 40 / 18 88 85 – 81 Fax: 0 40 / 18 88 85 – 78 E-Mail: abo@screen-magazin.de

Vervielfältigung, Speicherung und Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages, Gerichtsstand ist Hamburg. Sie sind Abonnent und haben Ihr letztes SCREEN MAGAZIN nicht erhalten? Wir leisten umgehend Ersatz! Bitte melden Sie sich bei unserer Abonnement-Abteilung.

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SPECIAL

Gewinnen Sie mit „Noobz“ eine Xbox 360! In der neuen Kult-Komödie „Noobz – Game Over“ dreht sich alles um das Game „Gears of War 3“: Weil Cody ständig mit seinen Kumpels „GoW3“ zockt, lässt seine Frau ihn sitzen und auch der Job ist futsch. Doch sein Kumpel Andy (Jason Mewes, „Clerks“) überredet Cody, nach L.A. zum „Cyber Bowl“ zu reisen, um dort den „Gears of War 3“-Wettbewerb zu gewinnen und 100.000 Dollar Preisgeld abzuräumen. Vor Ort kommt es zum ultimativen Zocker-Showdown! Zusammen mit EuroVideo und Microsoft verlosen wir nicht nur die Games „Gears of War 3“ und „Gears of War: Judgment“ für die Xbox 360, sondern auch die dazugehörige Konsole: die Microsoft Xbox 360 4GB mit limitiertem „Gears of War“-Case. Das geniale Fan-Paket wird vervollständigt durch ein amtliches Sharkoon Headset X-Tatic SP Plus für klangstarken Stereosound und die Blu-ray „Noobz – Game Over“. Mitmachen unter dem Stichwort „Ballerspiel“. Alle Infos zur Verlosung finden Sie unten auf dieser Seite.

VERLOSUNG

GEWONNEN! In unserer April-Ausgabe (03/04/2013) gab es wie immer viel zu gewinnen: Über das„Fantasy“-Fanpaket freut sich Dörte Langweiß aus Neuenrade. Die„Back in the Game“-Fanpakete gewinnen Martin Rittmann aus München und Timo Fidania aus Hoyerswerda. Das„Western Unchained“-Paket geht an Rüdiger Reznicek aus Wunstorf. Die Gewinner der übrigen Verlosungen wurden bereits benachrichtigt. Wenn Sie einen der Preise in diesem Heft gewinnen möchten, senden Sie bitte eine Postkarte mit dem jeweiligen Stichwort, Ihrer Anschrift und Telefonnummer an: SCREEN MAGAZIN, Schanzenstr. 70, 20357 Hamburg. Einsendeschluss ist der 21. Juni 2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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UMFRAGE

Online-Videotheken i In Zeiten von rasend schnellem Internet wird die Ausleihe physischer Medien aus der Videothek um die Ecke immer mehr zum Auslaufmodell, der Trend geht zur Online-Videothek. Doch welches der zahllosen Verleih-Portale ist das Richtige? Das renommierte Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat den Test gemacht – wir präsentieren die Ergebnisse

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ls Film-Fan wird es Ihnen sicher nicht entgangen sein: Die gute alte Videothek um die Ecke ist vom Aussterben bedroht. Als einer der Hauptgründe für diese in manchen Städten beinah dramatische Entwicklung gilt – wie so oft – das Internet. In den vergangenen Jahren sind immer mehr Online-Videotheken an den Start gegangen, deren Vorteile in einem Wort zusammengefasst werden können: Komfort. Ob Post-Ausleihe, Stream oder Download/ Kauf – der Wunschfilm flimmert meist schon nach wenigen Mausklicks über den Bildschirm. Vom Sofa aus können Nutzer das Angebot der Filmdienste entspannt durchforsten, sich die Trailer anschauen und dann entscheiden. Doch noch ist nicht alles perfekt in der schönen neuen Online-Welt. Zahlreiche Anbieter tummeln sich mittlerweile auf dem Markt, die – ähnlich wie im Mobilfunk-Sektor – mit verschiedenen Tarifen und Konditionen verwirren. Falls Sie noch kein Konto bei einer Online-Videothek haben, weil Ihnen die Auswahl des Anbieters bis heute zu umständlich gewesen ist, hilft Ihnen vielleicht das Ranking des Deutschen Instituts für ServiceQualität (DISQ) weiter, das wir Ihnen als Medienpartner auf dieser Doppelseite vorstellen.

Themenbereich 1: Wie anwenderfreundlich ist der Internetauftritt?

In einer ausführlichen Erhebung hat das DISQ fünf der bekanntesten deutschen Internet-Videotheken unter die Lupe genommen: iTunes, Lovefilm, Maxdome, Verleihshop und Video Buster. Drei Fragenkomplexe spielten bei der Bewertung eine entscheidende Rolle: (1) Wie anwenderfreundlich ist der Internetauftritt? Unter anderem prüften die DISQ-Experten, wie schnell man seinen Wunschtitel findet, ob die Ausleihe gut erklärt ist und wie ausführlich einzelne Filme vorgestellt werden. (2) Was bekomme ich geboten? Neben der Titelanzahl ist hier wichtig, dass die Portale Filme in verschiedenen Versionen anbieten (im O-Ton etwa oder in HD), zusätzlich Spiele führen und neben der Ausleihe auch Verkauf, Testphasen oder Flatrates ermöglichen. (3) Was kostet der Spaß? Für viele Kunden das Zünglein an der Waage: Wie viel muss ich hinlegen, um Neufilme oder Klassiker für wie lange ausleihen zu können? Die jeweiligen Sieger dieser Hauptkriterien haben wir in drei separaten Kästen am unteren Seitenrand aufgeschlüsselt, das Gesamtergebnis der DISQ-Erhebung finden Sie im großen Kasten rechts.

Themenbereich 2: Was bekomme ich geboten?

1.Platz: Lovefilm

1.Platz: Verleihshop

„Mit einem rundum gelungenen Online-Auftritt überzeugte keine der fünf Online-Videotheken“, fassen die Gutachter ihr Urteil zusammen. Lovefilm ergattert Platz eins dank übersichtlichem Design und guten Kontaktinformationen.

Alle getesteten Netz-Videotheken überzeugen hier. Verleihshop verdient sich die Bestnote nicht nur wegen des insgesamt größten Film-Repertoires, sondern auch wegen der zahllosen Serien, Dokus und Games.

2.Platz: 3.Platz:

Maxdome Verleihshop

2.Platz: 3.Platz:

Video Buster Lovefilm

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Noch bis 2. Juni Preise absahnen beim LESER-AWARD 2013

n im Test Das Ergebnis der DISQ-Analyse

1.Platz: Verleihshop 2.Platz: 3.Platz:

Lovefilm Maxdome

And the winner is: Verleihshop. Zwar sind die Bayreuther wegen des Postversands nicht ganz billig, protzen aber mit einem riesigen Angebot, zahllosen Filmfassungen und einem kompetenten Internetauftritt. Die Lovefilm-Seite ist noch einen Tick anwenderfreundlicher, außerdem hat dieser Anbieter die längste Verleihdauer. Maxdome erreicht als guter Allrounder den dritten Platz.

Themenbereich 3: Was kostet der Spaß?

1.Platz: iTunes 2.Platz: 3.Platz:

Video Buster Lovefilm

Apple-Produkte sind zwar nicht unbedingt billig, die niedrigsten Leihkonditionen bietet daher umso überraschender aber iTunes. Bei bestimmten Filmen oder Serien weicht der Preis vom teuersten Mitbewerber um fast 40 Prozent ab. Ähnlich viel sparen kann der Kunde auch bei Video Buster. Lovefilm punktet vor allem durch günstige Tarife bei Serien.

er Nicht vergessen: Bis zum 2. Juni läuft RahIm ! 2013 ARD R-AW noch, der LESE wir men unserer alljährlichen Aktion, die r n-tv ende tens gemeinsam mit dem Nachrich als r, Lese liebe Sie, ausrichten, bitten wir dem Juroren zu fungieren und Produkte aus ten. beno zu h ereic nt-B inme terta e-En Hom n Wir küren dann die von Ihnen gewählte e stark ön esch Dank als Sieger und verlosen über von ert mtw Gesa im reise Technik-P 10.000 Euro! hMitmachen geht ganz einfach: Wir möc he welc auf n, teile mitzu ten Sie bitten, uns ware Geräte Sie vertrauen, mit welcher Hard Sie el Artik he welc und sind eden zufri Sie abe empfehlen würden. In unserer Mai-Ausg Sie dem in en, ebog Frag n finden Sie dazu eine te Gerä Ihre für n lnote Schu iken in zehn Rubr Hand, vergeben können. Ist das Heft nicht zur auf ch einfa sich kein Problem! Klicken Sie das www.screen-magazin.de und füllen Sie aus. e onlin em bequ Formular

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SPECIAL

ie Welt, wie wir sie kennen, existiert im Jahr 2034 nicht mehr. Ein apokalyptischer Atomkrieg hat Moskau zerstört und radioaktiv verseucht. Einige Menschen konnten sich in den Untergrund, ins weitverzweigte Metro-Netz retten, wer es nicht schaffte, wurde entweder ausradiert oder mutierte unter der extremen Strahleneinwirkung zum Monster. Ein schreckliches Schicksal, doch das Leben in den U-Bahn-Schächten gleicht ebenfalls einer Tortur: Die Metro-Bewohner vegetieren vor sich hin, das Essen ist knapp, es regiert das Recht des Stärkeren. Dazu greifen ständig wolfsartige Riesenratten an, die von der Oberfläche in die Metro durchbrechen. Protagonist Artjom gehört zu jenen Männern, die Angriffe von oben mit Waffengewalt abwehren. Eines Tages erhält er einen rätselhaften Befehl: Er soll den letzten überlebenden „Schwarzen“ finden, eine geisterhafte Lebensform mit übersinnlichen Kräften. Die „Schwarzen“ könnten der Schlüssel zum Überleben der Menschheit sein, das letzte Licht. Doch Artjom muss sich beeilen, denn die extremen politischen Fraktionen in der Metro stehen kurz davor, sich in einem Bürgerkrieg gegenseitig auszurotten … Atmosphäre pur: Düstere Schächte, vermoderte Hallen, Eis auf der Oberfläche Moskaus – kaum ein Spiel hat es je geschafft, eine derart lebendige Bildschirmwelt zu erschaffen wie „Metro: Last Light“, der packende Mix aus Ego-Shooter und Survival Horror und Nachfolger des gefeierten Hits „Metro 2033“. Wie schon das PC- und 360-Original aus dem Jahr 2010 basiert auch „Metro: Last Light“ auf dem erfolgreichen„Metro“-Roman-Franchise des russischen Autors Dmitry Glukhovsky, das MGM erst kürzlich für eine Hollywoodadaption lizenziert hat. In Deutschland sind Glukhovskys Werke „Metro 2033“ und „Metro 2034“ genauso im Heyne-Verlag erschienen wie weitere, von anderen Autoren verfasste Spin-off-Bücher.

Das Game-Highlight ist ab sofort für PC, Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich. Zusätzlich zur normalen Version gibt es „Metro: Last Light“ auch in der „First Edition”, welche den ultraharten Ranger-Modus, zwei BonusWaffen sowie zusätzliche Militärpatronen (nutzbar nur im Ranger-Modus) enthält.

Horror unter Tage: Im Nachfolger von „Metro 2033“ leben die Bewohner Moskaus nach der atomaren Apokalypse weiter im verzweigten Metro-Netz – Monster von außen und Bürgerkriege im Inneren drohen die fragile Unterwelt zu zerstören Die anspruchsvolle, erwachsene Geschichte von „Metro: Last Light“ ist zwar in Glukhovskys Universum angesiedelt, ansonsten aber eine völlige Neuerfindung des ukrainischen Entwickler-Teams 4A Games. Die Herren aus Kiew haben jedoch nicht nur Ahnung vom Storytelling, auch technisch verstehen sie ihr Handwerk: „Metro: Last Light“ sieht schlicht fantastisch aus, die PC-Version bewegt sich optisch mindestens auf „Crysis 3“-Niveau. Xbox 360 und PS3, auf welcher die „Metro“-Serie nun ihr Debüt feiert, reizen die Entwickler ebenfalls bis zum Äußersten aus, „Metro: Last Light“ wirkt wie ein Titel der nächsten Generation. Auf seinem gefährlichen Abenteuer reist der Spieler zusammen mit Protagonist Artjom an die verschiedensten Orte, durch verwinkelte Gänge, in fremde Metro-Stationen und natürlich an die vereiste Oberfläche der Stadt, die nur mit einer Atemschutzmaske betreten werden kann. Actiongeladene Level wechseln sich dabei ganz „Metro“-typisch mit bedrohlichen Horror-Passagen ab. Fazit: Technisch beeindruckender, unfassbar atmosphärischer Endzeit-Shooter mit Survival-Horror-Elementen und einer Story reif für Hollywood.

Sehenswert: Realfilm-Trailer zum Spiel

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08.05.2013 10:35:11 Uhr


ABENTEUER Schon gewusst?

Nicht Jamie Foxx war die erste Wahl für die Titelrolle in Quentin Tarantinos coolem Westernepos „Django Unchained”, sondern Superstar Will Smith. Der erklärte der amerikanischen Zeitschrift Entertainment Weekly kürzlich, wie es zu seinem Absprung kam: „Django ist nicht die Hauptfigur des Films, sondern Christoph Waltz’ Charakter. Ich muss aber die Hauptfigur spielen.” Doch weil sich Tarantino von niemandem in sein Drehbuch hineinreden lässt, fiel Smith aus dem Projekt. Schade eigentlich, denn eine solch kontroverse Rolle hätte Smiths so „saubere” Karriere sicher in eine spannende neue Richtung gelenkt.

MATT DAMON: TÖDLICHE MISSION IM ALL VERLOSUNG Dublonen, Kanonen, tropische Vögel – dank Stars wie Donald Sutherland („Die Tribute von Panem”) oder Elijah „Frodo” Wood lässt die britische Neuverfilmung von Robert Louis Stevensons weltberühmtem Abenteuer-Roman „Die Schatzinsel – Treasure Island” echte Piratenstimmung aufkommen. Auch 130 Jahre nach Erscheinen des Romans schafft es die Geschichte um Long John Silver und seine Mannen noch immer, den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Gemeinsam mit Concorde verlosen wir „Die Schatzinsel” fünfmal auf DVD, das Stichwort lautet „Holzbein”. Weitere Infos zu unseren Gewinnspielen finden Sie wie immer auf den Newsseiten.

Im Jahr 2154 ist die Schere zwischen Arm und Reich bis zum Anschlag geöffnet: Während die Erdbevölkerung wächst und wächst, Kriminalität und Armut allgegenwärtig sind, lebt eine kleine Gruppe Schwerreicher (u.a. Jodie Foster) auf der luxuriösen Raumstation Elysium in Saus und Braus. Das Ungleichgewicht zwischen den beiden Welten wird jedoch empfindlich gestört, als der entschlossene Max De Costa (Matt Damon) für eine tödliche Mission nach Elysium aufbricht … Neill Blomkamp, vor vier Jahren mit„District 9” zu weltweitem Ruhm gekommen, verarbeitet in seinem neuen Sci-FiBlockbuster„Elysium” aktuelle Themen wie soziale Ungleichheit, Einwanderung und Gesundheitspolitik. Die Action kommt natürlich auch nicht zu kurz, Damons Figur Max erwehrt sich seinen Widersachern mit großem Kaliber und mechanischem Muskel-Tuning. Am 22. August öffnet„Elysium” seine Tore.

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© 2013 Discovery Communications, LLC. Discovery and logo are trademarks of Discovery Communications, LLC., used under license. All rights reserved. © 2013 polyband Medien GmbH.

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ABENTEUER

DRAGON Zurück zum Ursprung: Das Abenteuer um einen scheinbar unscheinbaren Familienvater ist eine gelungene Martial-Arts-Hommage mit frischen Ideen

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m südwestlichen Zipfel Chinas führt der ruhige Jinxi (Donnie „Ip Man“ Yen) ein beschauliches Leben in einem malerisch gelegenen Dorf, sein Geld verdient der liebevolle Familienvater als Papiermacher. Eines Tages kreuzen zwei Halunken im örtlichen Laden auf, sie bedrohen den gebrechlichen Verkäufer, wollen Geld. Jinxi greift beherzt dazwischen und stellt beide

Schwerenöter scheinbar durch puren Zufall kalt. Detective Xu (Takeshi Kansehiro, „Red Cliff “) wird von der Regierung entsandt, um den Fall zu klären. Er findet heraus, dass einer der Diebe zu den meistgesuchten Kriminellen des gesamten Landes gehört! Der smarte Xu glaubt jedoch nicht an Zufälle – er ist sicher, dass der so unscheinbare Jinxi ein Geheimnis hütet … Angeblich stellten

Chinas Action-Star Yen und Regisseur Peter Chan („The Warlords“) beim Kaffeetrinken fest, dass sie beide eine Vorliebe für die „Wuxia“-, also Kampfkunst-Epen der 1960er und 1970er Jahre hegen. Mit „Dragon“, im Original direkt „Wu Xia“ betitelt, haben Yen und Chan ihrer gemeinsamen Leidenschaft nun ein Denkmal gesetzt und dieses zudem mit modernen Krimi-Elementen veredelt.

Rurouni Kenshin Realfilm-Adaption des beliebten Mangas: Ein gebrochener Samurai muss sich im revolutionären Japan mit seiner blutigen Vergangenheit auseinandersetzen

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egen Ende des 19. Jahrhunderts befindet sich Japan im Wandel: Der Kaiser hat Shogunen und Samurais die Macht über das Land entrissen. Für die ehemals stolzen Krieger bedeutet die Restauration nicht selten Arbeitslosigkeit und Elend. Der junge Samurai Kenshin dagegen wählt einen anderen Pfad: Als Wanderer streift er durch das ländliche Japan und setzt seine überragen-

den kämpferischen Fähigkeiten für das Gute ein. Kenshin handelt dabei nicht ganz uneigennützig, denn nach Jahren des Blutvergießens sehnt er sich nach Erlösung. Als Kenshin die peppige DojoBesitzerin Kaoru kennenlernt, bekommt er die Chance, Frieden zu machen mit sich und seiner blutigen Vergangenheit. Denn Kaoru hat große Schwierigkeiten mit dem üblen Opium-Zar

Kanryu … Japans Filmemacher haben bei der Realfilm-Adaption des populären Mangas ganz offensichtlich Richtung Hollywood geschielt, handelt es sich bei „Rurouni Kenshin“ doch eindeutig um einen Sommer-Blockbuster nach amerikanischer Checkliste: ein Titel mit WiedererkennungsGOLD wert, gut aussehende Akteure, imposante, teils wunderschöne Settings, epische Atmosphäre

Yen spielt den Mann mit der rätselhaften Vergangenheit, Chan erzählt seine (nicht unbedingt überraschende) Geschichte mit großer inszenatorischer Eleganz und einem guten Händchen für Timing: Im Gegensatz zu so vielen Asia-Schinken kommt „Dragon“ nämlich mit fast unglaublichen 98 Minuten Laufzeit aus – was auch daran liegt, dass Chan die an „Tiger & Dragon“ erinnernden Kampfszenen sparsam, dafür aber umso effektvoller einsetzt. Fazit: Kampfkunst-Epos mit „CSI“-Schuss, das Tradition und Moderne elegant vereint.

CHECK OT: Wu Xia, VRC/HK 2011 R: Peter Chan D: Donnie Yen, Takeshi Kaneshiro, Tang Wei, Jimmy Wang Yu, Kara Hui, Xiaoran Li, Jiang Wi, Kang Yu FSK: 16 / Trailer A: L: 98 Min. Extras: Senator Ab 31. Mai

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mit leichtherzigen Zwischentönen und natürlich jede Menge stark choreografierte Action. Das US-Rezept funktioniert auch in Nippon, wo „Rurouni Kenshin“ zum erfolgreichsten Film des vergangenen Jahres avancierte. Fans der Vorlage müssen also reinschauen, für „Kenshin“Unkundige ist das Abenteuer dagegen ein guter Einstieg in den Samuraifilm. Es sollte allerdings nicht verschwiegen werden, dass auch dieser Genre-Vertreter an der bekannten Überlänge krankt. Fazit: Poppiges Samurai-Epos, gewürzt mit zahlreichen Fights.

CHECK OT: Rurôni Kenshin: Meiji kenkaku roman tan, JAP 2012 R: Keishi Ohtomo D: Takeru Sato, Emi Takei, Teruyaki Kagawa, Yu Aoi FSK: 16 L: ca. 134 Min. Extras: / Interviews, TRAILER AUF GRATIS-DVD Featurettes, Trailer A: Splendid (Amazia) Ab 31. Mai

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ABENTEUER

The Dinosaur Project Jules Verne lässt grüßen: Gerüchten zufolge wurden im tiefsten Dschungel Afrikas Dinosaurier gesichtet. Professor Marchant organisiert sofort eine Expedition, um der Sache auf den Grund zu gehen. Zusammen mit seinem Team und einer FilmCrew macht er sich auf die Suche, stürzt jedoch mitten im Urwald ab. Bald herrscht bei Marchant und Co Gewissheit: Es gibt hier OLD tatsächlich Saurier – und die un-G gebetenen Gäste sind direkt auf ihrer Speisekarte gelandet …

Die anschließende Hetzjagd durch die grüne Hölle wird dem Zuschauer serviert als Mix aus klassischem Jules-Verne-Abenteuer und (unblutigem) FoundFootage-Horror. Wer tatsächlich noch Lust auf Wackelkamera, hysterisches Gekreische und mäßig getrickste CGI-Dinos verspürt, wird sich mit diesem „Jurassic Park“-Update anfreunden können. Großartige Spannung, interessante Figuren, gute Animationen oder originelle Ideen sind jedoch nicht zu erwarten. Fazit: Maues Found-FootageDino-Abenteuer nach Schema F.

Entscheidung am Yellow Rock Kalifornien, 1880: Trapper Tom Hanner übernimmt einen heiklen Auftrag: Er soll Geschäftsmann Max Dietrich und seine Männer ins Territorium der „Black Paw“-Indianer führen, denn hier vermutet Dietrich seinen verschollenen Bruder. Dank seiner Bekanntschaft zu der bei den Indianern hoch geschätzten Ärztin Sarah erwirkt Hanner ein Durchgangsrecht. Doch Dietrich BE OLD und seine Leute spielenG ein fal- SIL R sches Spiel und graben dadurch das Kriegsbeil aus …

CHECK OT: The Dinosaur Project, GB 2012 R: Sid Bennett D: Natasha Loring, Richard Dillane, Matt Kane, Peter Brooke, Steven Jennings FSK: 12 L: 83 Min. / Making-of, Trailer A: Extras: Planet Media Ab 18. Juni

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B-Film-Regisseur Nick Vallelongo („All In“) holt mit James Russo („Public Enemies“) und Michael Biehn („Terminator“) zwei knorrige B-Akteure vor die Kamera und dreht mit diesen einen simpel gestrickten B-Western. An diesem gibt es zwar handwerklich überhaupt nichts zu monieren – doch jeder Besuch bei Karl-MaySpielen ist spannender als das Dargebotene. Wer Lust auf gute Western-Unterhaltung verspürt, sollte sich lieber die aktuelle Serie „Hell on Wheels“ ansehen. Fazit: Unspannendes WesternAbenteuer mit plumper Story.

CHECK OT: Yellow Rock, USA 2011 R: Nick Vallelonga D: Michael Biehn, James Russo, Lenore Andriel, Michael Spears FSK: 16 L: 90 / Min. Extras: Trailershow A: Sunfilm Ab 6. Juni

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OT: The Last Stand, USA 2012 R: Kim Jee-woon D: Arnold Schwarzenegger, Forest Whitaker, Johnny Knoxville, Rodrigo Santoro, Jaimie Alexander, Eduardo Noriega FSK: 18 L: ca. / 108 Min. Extras: Interview, B-Roll, Entfallene und erweiterte Szenen, Making-of u.a. A: Splendid Ab 31. Mai

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ach einem fehlgeschlagenen Einsatz in Los Angeles hat es den alternden Cop Ray Owens (Arnold Schwarzenegger, „The Expendables 2“) in das verschlafene Grenzstädtchen Sommerton Junction verschlagen, wo er als Sheriff gemütlich eine ruhige Kugel schieben kann. Damit ist es jedoch vorbei, als der mächtige Drogenboss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega, „Das Rückgrat des Teufels“) auf seinem Weg in den Todestrakt aus dem Gefängnistransporter fliehen kann und anschließend mit einer Geisel in einem getunten Corvette-Geschoss Richtung Mexiko rast. Dort will er auf spektakuläre Weise die Grenze überqueren. Nachdem sich der „Psychopath im Batmobil“ spektakulär den Weg frei gesprengt hat, führt ihn seine Route ausgerechnet direkt nach Sommerton Junction. Ray ahnt noch nicht, dass schon bald eine ganze Armee von schwer bewaffneten Gangstern in seine Heimat einfallen wird. Doch als seine Kollegen eine Leiche entdecken und ihn FBI-Agent John Bannister (Forest Whitaker, „Der letzte König von Schottland – In

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den Fängen der Macht“) über die brisante Lage informiert, ist es mit der Ruhe endgültig vorbei. Gemeinsam mit seiner loyalen Dorfpolizei-Truppe rüstet sich Ray für einen ungleichen Kampf. Kurz darauf verwandelt sich die beschauliche Stadt in einen Kriegsschauplatz …

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Blei, Blut und Bizeps: Offenbar hatte der südkoreanische Ausnahmeregisseur Kim Jee-woon („I Saw the Devil“, „A Tale of Two Sisters“) keine Lust mehr auf anspruchsvolle Depri-Schocker. Denn in seinem Hollywood-Debüt, das gleichzeitig Arnold Schwarzeneggers Hauptdarsteller-Rückkehr auf die Actionfilm-Bühne markiert, fehlt von seinen bisherigen, eher subtil gehaltenen Stilmitteln jede Spur. JeeWoon weiß dafür ganz genau, was alle von einem Arnie-Comeback erwarten: Eine leicht nachvollziehbare Gut-gegen-böse-Story ohne Ecken und Kanten gepaart mit harter Action im Überfluss sowie ein bisschen Ironie und lässige Oneliner. Dennoch ging „The Last Stand“ an den Kinokassen komplett baden und spielte nicht einmal die Produktionskosten von 45 Millionen US-Dollar wieder ein. Tatsächlich lässt sich an dem brutalen Spektakel auch einiges bemängeln. Viele der unvermeidlichen Rentner-Witze wirken aufgesetzt, die Charaktere sind wandelnde Klischees (der durchgeknallte Waffennarr, der ehrgeizige Jüngling, ein vermeintlicher Versager, die toughe Cop-Schöheit) und bis zur finalen Konfrontation hat das Drehbuch mit einigen Ladehemmungen zu kämpfen. Nichtsdestotrotz bietet „The Last Stand“ knapp zwei Stunden explosive PopcornUnterhaltung mit einem gut aufgelegten, selbstironischen Arnold Schwarzenegger und massenhaft blutigen Shootouts. Mr. Universum selbst zeigt dabei, dass er eine Action-Hauptrolle nach wie vor locker stemmen kann. Fragt sich nur, wie lange er damit noch genügend alte Fans in die Kinos lockt … Varianten-Vielfalt: Splendid veröffentlicht „The Last Stand“ in jeweils vier verschiedenen Blu-ray- und DVD-Versionen. Die etwa 22 Sekunden gekürzte FSK-16-Fassung ohne Extras sollte allerdings jeder besser links liegen lassen. Wesentlich reichhaltiger ausgestattet fallen dagegen das Limited Uncut Hero Pack, die Limited Uncut Version im Steelbook sowie die ungeschnittene Standard-Blu-ray aus. Allesamt verfügen über Interviews, Making-of, Deleted Scenes und weiteres Bonusmaterial. Eine Bewertung entfällt jedoch an dieser Stelle, da bis Redaktionsschluss nur ein Presse-Screener zur Verfügung stand.

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Fazit: Kurzweilig-brutales, großkalibriges Oldschool-Ballerballett mit viel Zynismus, hohem Bodycount und coolen Sprüchen – sicherlich keine hohe Kunst, aber genau das, was die meisten Arnie-Jünger sehen wollen. (ak)

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The Philly Kid

Erfolg ist nicht von jedem gern gesehen. Und auch die Geister der Vergangenheit lassen sich nicht so leicht abschütteln … Sean Connerys Sohn Jason inszeniert mit „The Philly Kid“ eine 08/15-Genre-Story inklusive Schmalspur-Charakterzeichnung, Liebesgeschichte, Trainingsphase bis hin zum Endkampf. Immerhin sieht das Ganze recht gut aus und die Fights fallen einigermaßen mitreißend aus. Fazit: Passables Prügel-Drama, das sich peinlich genau an die gängige Kampfsportfilm-Gebrauchsanweisung hält.

Rebirth – Rache stirbt nie

Never Back Down: Kaum hat Wrestling-Ass Dillon die nationale Meisterschaft gewonnen, knockt Schmerzloser Knochenbrecher: ihn das Schicksal aus. UnschulAls Kind muss Manit mit ansehen, digerweise landet er ihm Knast, wie seine Eltern erschossen CHECK geht dort durch die Hölle und werden. Er selbst überlebt das OT: The Philly Kid, USA 2012 R: Jason Connery muss sich nach zehn Jahren Attentat mit einer Kugel im Kopf. D: Wes Chatham, wieder mühsam zurück ins Leben Seitdem kann er keine Gefühle Devon Sawa, Neal Mckämpfen. Doch neuer Ärger mehr empfinden. Dank einer Donough, Sarah Butler FSK: 16 L: 98 Min. lässt nicht lange auf sich warten. Krankenschwester kommt Manit Trailer Extras: Dillons bester Kumpel Jake steht bei einem Kampfkunstmeister Trailer, BD-Live A: TRAILER AUF GRATIS-DVD Universum (Wild Bunch bei einem üblen Gangster in der unter, der ihn zur perfekten Germany) Ab 31. Mai Kreide. Um ihm zu helfen, steigt Waffe formt. 20 Jahre später will Film Technik Extras er wieder in den Ring und nimmt er endlich die Hintermänner LD LD BE BE NZ ONZ OLD LBE R ONZ GOLD S I L R GO S I L BRO E BR GE S I BR E finden, die sein Leben zerstört an Mixed-Martial-Arts-Kämpfen GO teil. Dort ist er zwar sofort wieder haben. Gemeinsam mit einer in seinem Element, doch Dillons attraktiven Journalistin begibt Screen Magazin - COB 05-13_Layout 1 22.04.2013 15:28 Seite 1

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er sich auf Spurensuche, bei der Manit schnell zeigen muss, was er von seinem Meister gelernt hat. Denn auch die damaligen Mörder haben den einzigen Zeugen nicht vergessen … Schauspieler JeanMarc Minéo („Baise-moi – Fick mich!“) versucht sich erstmalig als Regisseur und schickt KampfAkrobat Jon Foo („Tekken“) in diverse originell choreografierte Auseinandersetzungen, bei denen Knochen im Akkord brechen. Der Rest ist kaum der Rede wert. Fazit: Kurzweilige Martial-ArtsFingerübung mit etwas Witz und einigen Härten.

CHECK OT: Rebirth, FR/THA 2011 R: Jean-Marc Minéo D: Jon Foo, Caroline Ducey, Michaël Cohen, Dom Hetrakul, Aphiradi Phawaphutanon FSK: 16 L: ca. / Trailer A: 83 Min. Extras: EuroVideo Bereits erhältlich

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DRAMA

FLIGHT Alkohol am Steuer: Ein angetrunkener und obendrein zugekokster Pilot notlandet ein abstürzendes Linienflugzeug und rettet knapp hundert Passagieren das Leben – sein eigenes wird nach der Katastrophe völlig auf den Kopf gestellt

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urz nach sieben Uhr schrillt der Wecker, Whip Whitaker (Denzel Washington) bleibt wie benommen liegen. Die Nacht war hart, Whip braucht erst mal eine Kippe und eine Line Koks, um fit zu werden. Kurze Zeit später erscheint er an seinem Arbeitsplatz – dem Pilotensessel eines Passagierflugzeugs! Nach turbulentem Start geht Whip ins Abteil und beruhigt die fast hundert Personen, die nach dem Boarding ihr Leben in seine Hände gegeben haben. Nebenbei mixt er sich einen Wodka-Orange. Es ist kurz nach neun. Eine Dreiviertelstunde später kommt es beim Landeanflug zur Katastrophe: Ein Defekt am Flugzeug-Heck lässt die Maschine rasend schnell an Höhe verlieren. Crew und Passagiere verfallen in kollektive Panik; nur einer bleibt ruhig: Captain Whip. Mit übermenschlicher Gelassenheit dreht er das Flugzeug auf den Kopf, bringt es so für einen Moment wieder unter Kontrolle und geht dann zur Notlandung über. Auf diese Weise rettet Whip 94 Menschen das Leben. Nach diesem unfassbaren Ereignis zieht er sich zurück auf das alte Landhaus seines Vaters. Doch viel Zeit zum Sinnieren hat Whip nicht, denn schon bald erreicht ihn ein besorgniserregender Anruf. Anwalt Lang (Don Cheadle, „House of Lies“) ist es, der Whip die entscheidende Frage stellt: Wie konnte er sich mit 2,4 Promille in ein Flugzeug-Cockpit setzen? 2,4 Promille, das bedeutet für Otto Normaltrinker mindestens die Ausnüchterungszelle. Bei seiner (fiktionalen) Heldentat vollführt Antiheld Whip in diesem Zustand ein pilotentechnisches Wunder – trotz oder wegen des extremen Drogeneinflusses? Hat Whip 94 gerettet oder sechs Menschen getötet? Unbequeme Moralfragen dieser Art ziehen sich wie ein roter Faden durch „Flight“, Regisseur Robert Zemeckis‘ ersten Realfilm seit „Cast Away – Verschollen” (2000). Die Charakterstudie, die nicht selten an typische Hollywood-Melodramen wie „Philadelphia“ erinnert, gehört jedoch voll und ganz Denzel Washington, der seiner sowieso schon beeindruckenden Karriere („Training Day“, „American Gangster“) eine weitere große Leistung hinzufügt und sich für „Flight“ völlig zu Recht die sechste Oscar-Nominierung eingeholt hat. Erst aggressiv und einschüchternd, dann wieder freundlich und einschmeichelnd: Washington spielt auch die dunklen Seiten des Alkoholismus’ nie herunter, traut sich, dort hinzugehen, wo es wehtut. Er lügt seine Mitmenschen an, jeden, der ihm helfen will, vor allem aber belügt er sich selbst. Sturzbetrunken zu sein ist für seine Figur der Normalzustand. Washingtons Charakter ist es, der im Gedächtnis bleibt – und das, obwohl der Flugzeug-Crash zu Beginn des Films mit zum wohl spektakulärsten gehört, was man als Filmfreund zuletzt gesehen hat. Regisseur Zemeckis („Forrest Gump“) beweist damit wieder einmal, dass er es wie kaum ein anderer versteht, menschliche Dramen und Tricktechnik nahtlos zu verbinden.

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Gemeinsam mit Studiocanal verlosen wir drei „Flight“-Blu-rays. Alle Infos zu unseren Gewinnspielen finden Sie wie gewohnt auf den Newsseiten.

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Fazit: Fesselndes, klassisches Charakterdrama, das nicht nur wegen der überragenden Performance von Denzel Washington lange nachhallt. (mb)

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Sie fliegen auch selbst leidenschaftlich gerne? Ja, ich habe drei Flugzeuge: zwei einmotorige Maschinen und einen Jet. Ich bin bereits quer über die gesamten USA geflogen. Ein großer Spaß. Ist es überhaupt möglich, wie Denzel Washingtons Figur eine Maschine auf dem Kopf zu fliegen? Bei einem solchen Manöver versagt der Motor. Und das ist im Film ja auch so. Die Motoren geben nicht sofort nach, aber nach etwa einer Minute ist es dann so weit. Linienflugzeuge sind eben keine akrobatischen Jets, bei denen die Ölpumpen auf alle möglichen Positionen ausgelegt sind. Wie haben Sie Denzel Washington auf seine Rolle vorbereitet? Er hat Flugtraining bekommen und war auch einige Stunden lang in einem Flugsimulator, um ein Gefühl für die Armaturen zu bekommen. Für die Trinker-Szenen haben Sie ihn aber nicht abgefüllt, oder? Nein (lacht). Ich habe es schon mal erlebt, dass Schauspieler betrunken waren und glauben Sie mir, das ist nicht schön. Aber im Ernst, ich glaube nicht, dass es funktionieren würde, einen Schauspieler betrunken spielen zu lassen. Waren Sie auch selbst bei Treffen der Anonymen Alkoholiker? Ja, ich habe mir einige Treffen angesehen, zur Recherche und um mich zu informieren. Es ist sehr persönlich, es gibt dort keine Anführer oder Regeln. Ich empfand es als sehr inspirierend, denn niemand sagt dem anderen, was er zu tun hat. Der berühmte Psychologe Carl Jung soll einmal gesagt haben, die Anonymen Alkoholiker seien die wichtigste Erfindung des 20. Jahrhunderts. Können Sie sich mit den Problemen der Hauptfigur identifizieren? Nur in der Hinsicht, dass in unserer modernen Gesellschaft die meisten Menschen jemanden kennen, der mit Alkoholismus zu tun hat. Was macht einen guten Leinwand-Absturz aus? Für mich ist das wie mit einem Musikstück. Es muss Geschwindigkeit und Aufbau haben und natürlich einen Höhepunkt. Was bei der Szene wirklich half und sie angsteinflößender gemacht hat, ist, dass die Kamera fast immer im Flugzeug bleibt. Nur ganz selten gibt es Szenen, die von außen gedreht wurden. Das hat sicher zum Schrecken beigetragen.

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Den Bürgerkrieg beenden oder die Sklaverei abschaffen? Amerikas vielleicht bedeutendster Präsident aller Zeiten, Abraham Lincoln, steht vor einem historischen Dilemma und der schwersten Entscheidung seines Lebens

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anuar 1865: Amerika ist ein tief gespaltenes Land, das unter den Folgen eines vierjährigen Bürgerkriegs zwischen dem liberalen Norden und den Sklavenstaaten des Südens ächzt. Letztere schwächeln jedoch, das Ende des Konflikts scheint sich abzuzeichnen. Abraham Lincoln (dritter Oscar für Daniel Day-Lewis, „There Will Be Blood“), Amerikas Präsident und Oberbefehlshaber der nördlichen Streitkräfte, steht damit vor einem extremen politischen Dilemma: Ein Friedensabkommen mit dem Süden würde das Blutvergießen beenden, doch die Frage der Sklaverei bliebe weiter unbeantwortet. Lincoln drängt daher vehement auf eine 13. Verfassungsänderung, die die Sklaverei landesweit verbietet – und zwar vor Ende des Krieges. Doch ein Einschnitt von solch historischer Bedeutung ist auf dem politischen Parkett Washingtons nicht einfach durchzubringen. Abgeordnete innerhalb Lincolns Republikanischer Partei haben ihre Zweifel, von den Demokraten auf der anderen Seite ganz zu schweigen. Die Lage wird noch angespannter, als eine Dele-

gation aus dem Süden nach Washington reist, um Friedensverhandlungen aufzunehmen. Während Lincoln versucht, deren Ankunft zu verzögern und an der Front weiter Soldaten fallen, rückt der Tag der Abstimmung immer näher … Psychogramm einer Ikone: Die Inhaltsangabe macht deutlich, dass „Lincoln“ nicht die Lebensgeschichte des berühmten Präsidenten erzählt, sondern im Grunde nur eine Zeitspanne von gut vier Wochen behandelt. Vier Wochen jedoch, die eines der bedeutendsten Kapitel der amerikanischen Geschichte markieren. In derartigen Momenten der Krise geben die Menschen viel von ihrem Charakter preis – dies nutzen Drehbuchautor Tony Kushner („München“) und Regisseur Steven Spielberg dazu, der rätselhaften Persönlichkeit Lincolns ein wenig näher zu kommen. In den zahlreichen politischen Debatten manifestieren sich Lincolns Entschlossenheit und diplomatische Raffinesse. Auf beeindruckende Art durchschneidet Lincoln Momente der Anspannung

oft mit weisen Worten oder parabelartigen Geschichten. Zwischen die Gesprächsrunden streut Spielberg immer wieder Szenen aus Lincolns Privatleben, die den Menschen hinter dem Monument weiter entschleiern. Doch „Lincoln“ ist keineswegs nur das Psychogramm einer amerikanischen Ikone, Spielberg hat es zudem verstanden, das politische Tauziehen um die 13. Verfassungsänderung als hochspannenden Polit-Thriller zu erzählen. Selbstverständlich ist „Lincoln“ auch stilistisch und in Bezug auf die Besetzung über jeden Zweifel erhaben: Atmosphärische, zu Recht Oscar-prämierte Sets, ein schöner Score von John Williams und durch die Bank hervorragende Schauspielleistungen machen „Lincoln“ zu jenem filmischen Denkmal, das ein Projekt dieser Größenordnung verdient. Fazit: Meister-Regisseur Spielberg meißelt Historienepos, Biopic und Polit-Thriller zu einem großartigen, überragend gespielten Monument in Filmform. Anschauen! (mb)

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DRAMA

VON OSCAR®-GEWINNER TERRY GEORGE

The Loneliest Planet Das pure Leben: Nica (Hani Furstenberg, „Law & Order“) und Alex (Gael García Bernal, „No“) reisen als Rucksack-Touristen durch den Kaukasus. Anfänglich ist ihr Trip in die Abgeschiedenheit unbeschwert und voll unvergesslicher Eindrücke – bis das Paar von Einheimischen bedroht wird. Es übersteht den kurzen Zwischenfall zwar äußerlich unbeschadet, doch da Alex sich in dieser brenzligen Situation einen Moment lang egoistisch verhalten hat, ist die Vertrautheit dahin. Nach

Lore Süddeutschland, 1945: Als ihre linientreuen Eltern von den Alliierten verschleppt werden, sind Lore und ihre vier Geschwister plötzlich auf sich gestellt. Mit den verängstigten Kleinen im Schlepptau macht sich die 15-Jährige auf den Weg Richtung Norden, um sich zur Großmutter durchzuschlagen. Ihr Weg führt die Kinder quer durchs zerstörte Deutschland. Als sich der rätselhafte Jude Thomas der Gruppe anschließt, beginnt das nationalsozialistische Wertesystem zu bröckeln, an das sich Lore bislang verzweifelt klammerte.

außen hin unbeeindruckt von diesem Vorfall beginnen Nica und Alex zu fremdeln … Basierend auf der Kurzgeschichte „Expensive Trips Nowhere“ erzählt Julia Loktevs Film von Fremdsein und Nähe, von Liebe und Vertrauensverlust. Es gibt keine Knalleffekte, keine großen Dramen, keine Diskussionen – nur die tolle exotische Kulisse und zwei erstklassige Darsteller. Diese formulieren keine Fragen, geben keine Antworten – der Zuschauer muss seine Position finden. Fazit: Karg, still, wehmütig, schlau und nachdenklich.

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OT: The Loneliest Planet, USA/D 2011 R: Julia Loktev D: Gael García Bernal, Hani Furstenberg, Bidzina Gujabidze FSK: 16 L: 114 keine Min. Extras: Angaben A: Lighthouse (Camino) Ab 24. Mai

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Regisseurin Shortland dokumentiert den Zusammenbruch des Systems aus kindlicher Sicht und offenbart so eine Perspektive, die selten – beziehungsweise selten gelungen – dargestellt wurde. Die durch die NS-Ideologie verblendeten Kinder müssen dabei zusehen, wie ihre Familie und das Leben, wie sie es kannten, kollabiert. Nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Leistung der jungen Darsteller erzielt „Lore“ eine eindrucksvolle, niederschmetternde Wirkung. Fazit: Bewegendes, beeindruckend gefilmtes Weltkriegsdrama.

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RAUBFISCHEN IN BELFAST Britische, schwarzhumorige Gaunerkomödie – nicht nur für Fans von „Snatch“. „(…) eine charmante irische Verbrechenseskapade … Mit einer herrlichen Gruppe von Charakterdarstellern, darunter Colm Meaney und David O‘Hara.“ Austin Film Festival

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OT: Lore, D/AUS/GB 2012 R: Cate Shortland D: Saskia Rosendahl, Kai Malina, Nele Trebs, Ursina Lardi, HansJochen Wagner FSK: 16 L: 105 Min. Extras: Making-of, Trailer A: good!movies (Piffl) Ab 31. Mai

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AWA K E N I N G Die Geister, die ich rief: Rebecca Hall nimmt die unheimlichen Vorkommnisse in einem Spuk-Internat unter die Lupe, was schockierende Folgen hat CHECK

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OT: The Awakening, GB 2011 R: Nick Murphy D: Rebecca Hall, Dominic West, Imelda Staunton, Lucy Cohu, John Shrapnel, Diana Kent, Richard Durden FSK: 16 L: ca. 102 / Min. Extras: Interviews, B-Roll A: Universum (Wild Bunch Germany)

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ngland 1921: Grippe und Krieg haben mehr als eine Million Briten das Leben gekostet. Die Menschen sind empfänglich für Übernatürliches und klammern sich an den Glauben. Schriftstellerin Florence Cathcart (Rebecca Hall, „Iron Man 3“) kann mit dem ganzen Hokuspokus dagegen herzlich wenig anfangen, weshalb sie mit Vorliebe spirituelle Scharlatane auffliegen lässt. Eigentlich will Florence keine neuen Aufträge mehr annehmen, doch das Anliegen des Geschichtslehrers Robert Mallory (Dominic West, „John Carter – Zwischen zwei Welten“) weckt ihre Neugier. An seiner Schule gab es einen Todesfall, bei dem angeblich ein Geist im Spiel gewesen sein soll. Vor Ort herrscht seitdem Todesangst. Florence reist

daraufhin in das abgelegene Knabeninternat mit dem Ziel, auch dieses Hirngespinst wissenschaftlich erklären zu können. Tatsächlich findet sie schnell einen Verantwortlichen für die unheimlichen Vorkommnisse. Damit hat der Schrecken allerdings noch lange kein Ende … In der Ruhe liegt die Kraft: TV-Regisseur Nick Murphy gibt mit „The Awakening“ sein angenehm gegen den Trend inszeniertes Kino-Debüt. Statt Blut im Überfluss stehen in dem exzellent fotografierten Geister-Grusel Spannungsaufbau, fein gezeichnete Charaktere und schleichendes Grauen im Vordergrund. Die überaus kunstvollen Bildkompositionen kreieren dazu den passenden morbiden Rahmen. Zwar finden sich auch hier überwiegend bekannte Schreckmomente aus artverwandten Werken wie „The Others“ oder „Das Waisenhaus“ wieder, doch diese sind genau an den richtigen Stellen gesetzt. Zudem wirkt die

Auflösung ausnahmsweise mal nicht wie der x-te „The Sixth Sense“-Abklatsch und lädt auch noch nach dem Abspann zum Grübeln ein. Fazit: Stilvoll, hervorragend gespielt und im besten Sinne altmodisch – eine traurig-melancholische Schauergeschichte für wohlige Gänsehautschauer. (ak)

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Unterirdische Untoten-Uniformierte: Mitten im Zweiten Weltkrieg soll der amerikanische Captain Martin Stone (Andrew Tiernan, „300“) mit seiner Elite-Einheit eine finnische Truppe bei der Erstürmung eines russischen Bunkers unterstützen. Doch im dunklen Wald warten bereits die beißfreudigen Überbleibsel geheimer Anti-Todes-Experimente auf die Soldaten: Nazi-Zombies! Die lassen sich auch nicht lange bitten und veranstalten kurz darauf eine saftige Fressorgie des Grauens … Fazit: Kriegs-Action meets Zombie-Horror – selten sah man etwas derart Originelles …

Verkeimter Weltraumschrott: Ein routinemäßiges Manöver der US-Army verwandelt sich in eine nationale Katastrophe. Als ein Satellit abgeschossen wird, regnet es plötzlich außerirdisch verseuchte Trümmerteile auf die Erde. In einem kleinen Kaff verwandeln sich daraufhin brave Bürger in rasende Wüteriche, die mit kannibalistischen Gelüsten über ihre Mitmenschen herfallen. Lediglich eine Handvoll Verschonter bleibt übrig, um dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten … Fazit: Ereignisloser Infizierten-Terror mit schlechten Effekten, der sich ewig dahin zieht.

OT: War of the Dead, USA/ITA/LT 2011 R: Marko Mäkilaakso D: Andrew Tiernan, Mikko Leppilampi, Samuel Vauramo, Jouko Ahola FSK: 16 L: ca. 83 Min. Extras: Making-of, Trailer, Bildergalerie A: KSM (NewKSM) / Bereits erhältlich

OT: Germ, USA 2011 R: John Craddock D: Marguerite Mitchell, Michael Flores, Mark Chiappone, Beth Pratt, Zoe Miller, Bernard Setaro Clark FSK: 18 L: 81 Min. Extras: Trailer A: Edel (Starmovie) Ab 24. Mai

Das Dinner ist serviert: Mitten im Nirgendwo kehrt nachts ein Pärchen in einem Schnellrestaurant am Highway ein. Keiner der beiden ahnt, dass der scheinbar freundliche Betreiber kurz zuvor den Koch und die Kellnerin massakriert hat. Doch die größte Überraschung steht allen Anwesenden noch bevor, denn plötzlich stehen die Ermordeten in Gestalt blutrünstiger Zombies vor ihnen. Und das bereitet selbst einem abgebrühten Serienkiller gewaltige Probleme … Fazit: Horror im Diner mit unverkennbaren „From Dusk Till Dawn“-Anleihen. OT: Die-ner, USA 2009 R: Patrick Horvath D: Joshua Grote, Parker Quinn, Liesel Kopp FSK: 18 L: ca. 73 Min. Extras: Behind the Scenes, Bildergalerie, Trailer A: MIG Bereits erhältlich

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THRILLER

Keine Namen, keine Uniform, keine Gnade: Ein schießwütiges Undercover-Team zieht gegen einen größenwahnsinnigen Mobster in den Krieg und dezimiert mit großer Freude die Unterwelt von Los Angeles

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ordelle, Lasterhaftigkeit und Straßen voller Blut: 1949 ist Los Angeles ein gesetzloser Ort. Der zum Gangsterboss aufgestiegene ehemalige Boxer Mickey Cohen (Sean Penn, „Cheyenne – This Must Be the Place“) hat die Stadt fest im Griff. Drogen, Prostitution und Gewalt prägen das allgemeine Bild. Doch Polizeichef Parker (Nick Nolte, „Warrior“) will sich nicht länger von Cohen auf der Nase herumtanzen lassen. Er beauftragt den knallharten Sergeant John O‘Mara (Josh Brolin, „Men in Black 3“) damit, ein inoffizielles Undercover-Team zusammenzustellen, das einen Guerillakrieg gegen den Mobster führen soll. Schnell hat O‘Mara mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Connie (Mireille Enos, „World War Z“) ein halbes Dutzend Männer rekrutiert, die Cohen nur zu gerne ans Bein pinkeln wollen. Darunter ist auch Sergeant Jerry Wooters (Ryan Gosling, „The Place Beyond the Pines“), der nebenbei mit Cohens sexy Schmuckstück Grace (Emma Stone, „The Amazing Spider-Man“) anbandelt. Die erste Attacke der „Gangster Squad“ auf ein Casino läuft zwar noch nicht ganz rund, doch nach und

nach schaffen es die gesetzlosen Gesetzeshüter, Cohens kriminelle Geschäfte empfindlich zu stören. Und der wird langsam aber sicher richtig sauer … Töten mit Stil: „Zombieland“-Regisseur Ruben Fleischer versucht eine klassische GangsterGeschichte, die auf dem Tatsachenroman des Journalisten Paul Lieberman basiert, dem Zeitgeist anzupassen. Dieses Vorhaben geht jedoch nicht ganz auf, denn Fleischer verpasst es leider, die traditionellen Versatzstücke des Genres mit modernen Spielereien in Einklang zu bringen. Letztere sind dabei für sich genommen gelungen, was diverse stilisierte Gewalteinlagen in Zeitlupen-Ästhetik äußerst effektiv belegen. Auch die großartigen Kulissen und Kostüme sowie die visuelle Umsetzung überzeugen. Doch bei all dem Style-Overkill muss der Rest zurückstecken. Besonders der hochkarätige Cast ist dank flacher Klischee-Figurenzeichnung heillos unterfordert. Sean Penn gibt den überzeichneten Gangster-Psycho, der beinahe wie eine Karikatur

wirkt. Ryan Gosling darf mit typischem JamesDean-Blick Love Interest Emma Stone ins Bett locken. Josh Brolin markiert den harten Hund und die übrigen Charaktere werden gar nicht erst näher beleuchtet. Die vorhersehbare Rollenverteilung überträgt sich nahtlos auf das Drehbuch, das weder Tiefgang noch Raffinesse zu bieten hat. Bis zum großen DauerfeuerShowdown hangelt sich die Story von einer Actionszene zur nächsten. Zwischen all den lauten Tönen verpassen es die leisen, Akzente zu setzen, sodass sich unvermeidbare Längen einschleichen. Es ver-

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THRILLER

INFO-POINT

Klassiker des Gangsterfilms Die Geschichte des Gangsterfilms reicht weit zurück. Einer der frühen Klassiker ist „Der kleine Caesar“ (1931) von Mervyn LeRoy, welcher den Aufstieg und Fall eines Bandenmitglieds schildert. In Hollywood erfuhr das Genre seinen Höhepunkt jedoch erst in den 1970er Jahren dank Filmemachern wie Francis Ford Coppola oder Martin Scorsese. Coppolas mehrfach oscarprämierte „Der Pate“-Saga (1972/1974/1990) gilt bis heute als DAS Aushängeschild der jüngeren Gangsterfilmgeschichte. Doch auch in den 1980er und 1990er Jahren entstanden Werke für die Ewigkeit: „Scarface“ (1983) setzte neue Maßstäbe bezüglich Brutalität, Quentin Tarantino demontierte mit seinen beiden Filmen „Reservoir Dogs“ (1992) und „Pulp Fiction“ (1994) sämtliche Genre-Konventionen und Noir-Klassiker wie „L.A. Confidential“ (1997) oder „Casino“ (1995) brachten neuen Hochglanz in das dreckige Milieu. Zudem entwickelten sich im Laufe der Zeit weitere Subgenres wie zum Beispiel der Getto-Gangsterfilm, der sich hauptsächlich dem Gangleben in Großstädten widmet. „Menace II Society“ (1993) oder „New Jack City“ (1991) sind bekannte Vertreter.

wundert daher kaum, dass „Gangster Squad“ mit einem weltweiten Einspielergebnis von gerade mal knapp über 100 Millionen US-Dollar weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Denn auch bei Filmen gilt: Gutes Aussehen allen reicht häufig nicht. Blauer Bonus-Reigen: Im Gegensatz zu der mit nur einem Mini-Featurette ausgestatteten DVD gibt es auf der Blu-ray viele ausgezeichnete Extras zu sehen. Kernstück ist dabei ein 15teiliges Making-of, das sich unter anderem der wahren Geschichte, den Charakteren, dem Look der 1940er Jahre und den Locations widmet. Ein weiteres Highlight ist die rund 45-minütige, hochinteressante Dokumentation über das Leben von Mickey Cohen. Deleted Scenes, ein Audiokommentar von Regisseur Ruben Fleischer sowie interaktive BD-Funktionen runden das reichhaltige und abwechslungsreiche Zusatzmaterial ab. Fazit: Viele Stars, viele Shootouts, viel Coolness und viel Style aber erschreckend wenig Substanz – ein ebenso schicker wie oberflächlicher Neo-Noir-Gangsterthriller voller verschenkter Möglichkeiten. (ak)

CHECK OT: Gangster Squad, USA 2012 R: Ruben Fleischer D: Sean Penn, Josh Brolin, Ryan Gosling, Emma Stone, Nick Nolte FSK: 16 L: 113 Min. Extras: Featurette Interaktives Featurette, Making-of, Featurettes, Audiokommentar, TRAILER AUF GRATIS-DVD Dokumentation, Deleted Scenes A: Warner Ab 24. Mai

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Bewegung

COUCHPOTATO – NEIN D Die Techniker Krankenkasse hat 2013 zum Jahr der Gesundheit erklärt. Zu einem gesunden Leben gehört auch ausreichende Bewegung. Einfache Tricks helfen, den inneren Schweinehund zu besiegen.

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as Sofa ist sein Revier, willensschwache Menschen sind seine Besonders den 18- bis 25-Jährigen kommt der innere Schweinehund in Opfer – den inneren Schweinehund kennt wohl jeder. Und er die Quere. Sie finden Sport oft langweilig, 72 Prozent von ihnen können macht einen wirklich guten Job. Er sorgt regelmäßig dafür, dass sich laut Untersuchung schwer zu schweißtreibenden Übungen aufraffen. viele anstatt zur Hantel zur Chipstüte greifen. Dank des lästigen Begleiters sind sie um faule Ausreden nicht verlegen: zu schlechtes Fit im Alltag Wetter zum Joggen, ein zu weiter Weg ins Fitnessstudio und sowieso: Dabei ist es theoretisch gar nicht so aufwendig, fi t und aktiv zu bleiben. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Der innere Schweinehund liefert genug Laut Weltgesundheitsorganisation genügt es, sich dreimal pro Woche Vorwände für einen sportfreien und bequemen 30 Minuten körperlich zu betätigen. Auch Abend vor dem Fernseher. „Trauen Sie sich ruhig zu, dass Büromenschen können leicht ein paar Übungen in die Arbeitswelt integrieren. „Im Alltag lasSie den inneren Schweinehund sen sich viele Bewegungsmöglichkeiten erHäufige Ausreden Couchpotatoes liegen im Trend, wie Studien und nutzen“, sagt Uta Dreykluft, Diim Griff haben – nicht er Sie.“ kennen belegen: Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage plom-Sportwissenschaftlerin bei der Techniker Uta Dreykluft, sind vier von zehn Deutschen (40 Prozent) Krankenkasse (siehe auch Interview rechts). Diplom-Sportwissenschaftlerin bei Bewegungsmuf„Wer das Fahrrad anstelle des Autos oder des der Techniker Krankenkasse fel. Jeder fünfte Busses nimmt, die Treppe statt den Fahrstuhl (19 Prozent) benutzt, bleibt in Bewegung. Das Positive an treibt sogar nie Sport. Das Meinungs- der Alltagsbewegung ist: Sie ist wenig anstrengend, passiert nebenbei forschungsinstitut befragte im Auf- und bewirkt viel. Denn jede Form von Bewegung verbraucht Energie.“ trag der Techniker Krankenkasse (TK) 1.009 deutschsprachige Personen ab Aller Anfang ist schwer 18 Jahren zum Thema „Sport und Ge- Um den Neu- oder Wiedereinstieg in die sportliche Aktivität zu erleichsundheit“. Die häufigsten Ausreden für tern, bezuschusst die TK alle zwei Jahre exklusiv für TK-Versicherte den Aktivitätsmangel: fehlende Zeit sportmedizinische Untersuchungen und Beratungen mit bis zu 120 Euro. (45 Prozent), geringe Motiva- Ein Haus- oder Facharzt mit der Zusatzbezeichnung Sportmedizin tion (40 Prozent) und eine untersucht Herz, Kreislauf und Bewegungsapstarke Einbindung in Job parat. Dann gibt er eine persönliche oder Familie (39 Prozent). Empfehlung für die individuell geeig-

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„Was gibt es Schöneres, als an einem herrlichen Tag raus an die frische Luft zu gehen und sich zu bewegen?“ Magdalena Neuner, erfolgreichste Biathletin aller Zeiten und Botschafterin der Techniker Krankenkasse für das Thema Bewegung

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neten Aktivitäten. Das ist wichtig. Denn viele Sportmuffel scheitern bereits an der Wahl der richtigen „Leibesübung“. Auf den Fußballplatz zum Kicken oder doch lieber Bahnen ziehen im Schwimmbad? Nur wer die für sich passende Bewegungsform findet, bleibt langfristig am Ball respektive im Wasser. „Treu bleibt dem Sport nur, wer Spaß an der Bewegung hat. Wer sich nur aus Vernunft auf den Sportplatz oder ins Fitnessstudio quält, verliert schnell die Lust“, so Dreykluft.

Schritt für Schritt zur richtigen Bewegung Sinnvoll ist deshalb, sich vorab folgende Fragen zu beantworten: Bewege ich mich lieber mit oder ohne Ball? Allein oder in der Gruppe? Drinnen oder draußen? Im Wasser oder im Studio? Gerade in den warmen Monaten bieten sich viele Möglichkeiten, fi t zu bleiben: Joggen und Beachvolleyball etwa machen an der frischen Luft besonders viel Spaß. Wer nach längerer Bewegungspause wieder durchstarten will, sollte den Körper jedoch langsam an die Belastung gewöhnen. Es gilt: Lieber den Körper Schritt für Schritt trainieren und nicht überstürzt nach Höchstleistungen streben. „Generell ist die Trainingsintensität gerade dann richtig, wenn es etwas anstrengend ist, man sich beim Sport aber noch unterhalten kann“, sagt die Diplom-Sportwissenschaftlerin Dreykluft. Und Bewegung tut nicht nur dem Körper gut, Sport hat auch positive Effekte auf die psychische Gesundheit. Körperliche Aktivitäten unterstützen den Abbau von Stresshormonen und helfen dabei, nach einem langen Arbeitstag den Kopf freizubekommen.

Realistische Ziele setzen Haben Neuathleten die individuell richtige Sportart gefunden, hilft es, sich ein realistisches Ziel und das passende Pensum zu setzen. Etwa: Ab jetzt gehe ich jeden Montag um 19 Uhr zum Volleyball. Oder: Donnerstags vor der Arbeit schwimme ich 20 Bahnen. Gute Vorsätze helfen, dass Pläne zur Gewohnheit werden und man sich nicht regelmäßig aufs Neue zum Training überwinden muss. Wer montags mit der Sporttasche ins Büro fährt, kann im Anschluss direkt loslegen. So hat der innere Schweinehund keine Chance.

Bürosport: Für Bildschirmarbeiter ist genügend ausgleichende Bewegung besonders wichtig

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TK-Expertentipps für mehr Bewegung

Uta Dreykluft, DiplomSportwissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse Deutsche sind Sportmuffel und hocken lieber vor dem Fernseher anstatt sich zu bewegen. Wie kann man sich motivieren? Uta Dreykluft: Ich empfehle, dem Schweinehund mit Humor, aber Respekt entgegenzutreten. Konkret bedeutet das, sich den Druck zu nehmen: Nicht ich „muss“ mich bewegen. Ich empfehle die Motivation: „Jetzt bin ich dran, ich tue mir etwas Gutes, mit Sport, der mir Spaß macht“. Stellen Sie sich das gute Gefühl nach einer aktiven Sportrunde vor, und Sie werden sehen: Ihr Gemüt lächelt. Trauen Sie sich ruhig zu, dass Sie den Schweinehund im Griff haben, nicht er Sie. Was sind die besten Tipps gegen faule Ausreden? Dreykluft: Verabreden Sie sich zu festen Zeiten mit einem Sportsfreund. Zu zweit lassen sich Ausreden besser bekämpfen. Sie können Regeln festlegen: Wer mehrmals nicht antritt, muss ein gesundes Essen spendieren. So kommt auch das Gesellige nicht zu kurz. Wenn Sie eher der aktive Einzelsportler sind, hilft es, sich ein Wochenziel vorzunehmen. So schaffen Sie es eher, einzelne Tage entspannter anzugehen, ohne jedoch das Ziel aus den Augen zu verlieren. Und wie bleiben Büromenschen im Alltag fit? Dreykluft: Durch den Job und private Verpflichtungen fällt es oftmals schwer, die Sportstunde einzubauen. Mit kleinen Tricks können Sie sich den ganzen Tag bewusst ein kleines Stück mehr bewegen: Machen Sie morgens beim Zähneputzen leichte Dehnübungen oder Kräftigungsübungen, gehen Sie etwa auf die Zehenspitzen hoch und wieder runter. Spannen Sie Ihre Sitzmuskulatur beim Sitzen in der Bahn oder im Bus an und wiederholen Sie dies im Büro. Welche Sportarten eignen sich im Sommer besonders? Dreykluft: Jetzt im Sommer gibt es kaum Ausreden für Sportmuffel: Morgens vor der Arbeit ein paar Bahnen im See zu ziehen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren hält fit. Wer morgens oder abends bei kühleren Temperaturen joggt, startet beziehungsweise beendet den Tag mit einem positiven Gefühl. Probieren Sie doch mal Beachvolleyball oder neue Trendsportarten wie zum Beispiel Stand-up-Paddeln. Allen, denen es schwerfällt, im Alltag zu sporteln, empfehle ich einen Aktivurlaub, um auf den Geschmack zu kommen.

Fotos: Bernd Opitz (1), dpa (1), TK (3)

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Irgendwo in den US-Südstaaten: Der Sklave Django (Jamie Foxx) steht wegen seiner brutalen Vergangenheit eines Tages dem deutschstämmigen Kopfgeldjäger und ehemaligen Zahnarzt Dr. King Schultz (Christoph Waltz) gegenüber. Dieser verfolgt die Spur der Brittle Brüder, einer gewieften Mörderbande, und nur Django weiß, wo sich diese aufhalten. Schultz verspricht Django, ihm die Freiheit zu schenken, wenn er ihm im Gegenzug hilft, die Verbrecher dingfest zu machen. Gemeinsam steigen sie zum berüchtigtsten Kopfgeldjäger-Team des Südens auf. Doch Django hat ein großes Ziel vor Augen: Er will seine Frau Broomhilda finden und retten. Ihre Suche führt Django und Schultz auf die Plantage des mächtigen Calvin Candie (Leonardo DiCaprio). Autorenfilmer Quentin Tarantino hat sich mit Django Unchained seinem Lieblingsgenre, dem Western gewidmet. Schon der Titel zollt dem Italo-Western Django aus der Feder Sergio Corbuccis Respekt. Doch Tarantino wäre nicht Tarantino, wenn es sich um eine bloße Kopie handeln würde. Im Gegenteil, mit dem Film wurden nicht nur die Ketten des Sklaven Django gesprengt, sondern auch die des traditionellen Western-Genres. Django Unchained ist ein ganz starker Neo-Western, der eine schrille Hommage an die Spaghetti-Western der 1960er Jahre darstellt.

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Die Wand Drama, Deutschland 2012 Regie: Julian Pölsler Darsteller: Martina Gedeck, Karlheinz Hackl, Ulrike Beimpold Bereits verfügbar in HD

Bergurlaub mal anders – isoliert von der wirklichen Welt versucht Martina Gedeck in den österreichischen Bergen als Jägerin und Bäuerin zu überleben. Die Verfilmung des eigenwilligen Romans von Marlen Haushofer ist nicht nur eine Parabel über die Bedeutung menschlicher Zivilisation, sondern zugleich ein beklemmendes Drama mit toller Kulisse und einer grandiosen Hauptdarstellerin.

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Gangsterfilme besitzen eine lange Tradition in den Traumfabriken Hollywoods. Dieses Mal wagt sich Zombieland-Regisseur Ruben Fleischer an die Romanverfilmung von Gangster Squad und versetzt einen damit in die schillernde Nachkriegszeit von Los Angeles. Hier hat der skrupellose Mafiaboss Mickey Cohen die gesamte Unterwelt von L.A. fest im Griff. Nur eine kleine Polizeieinheit des LAPD scheint unerschrocken und ehrlich genug, um es mit Cohen aufzunehmen. Mit einer prächtigen Inszenierung hat Ruben Fleischer, der früher Musik- und Werbevideos drehte, das Genre neu aufgefrischt. Gangster Squad geizt nicht an rasanten Verfolgungsjagden und gnadenlosen Shootouts mit der Tommy Gun. Doch hinter der knalligen Action verbirgt sich ein hochspannendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Verbrecherkönig Cohen und den Detectives des LAPD, die ohne Marke ermitteln.

Online-Videothek maxdome maxdome ist mit über 45.000 Videos Deutschlands größte OnlineVideothek und bietet ein umfangreiches Angebot an Blockbustern, TVSerien, Dokumentationen, Musikkonzerten und Sport. Per Breitband-Internetanschluss können die Videos als Stream entweder direkt auf dem Computer oder über die maxdome App auf einem internetfähigen Smart-TV gesehen werden. www.maxdome.de liefert neben internationalen Hollywood-Filmen auch erfolgreiche Formate von ProSieben, Sat.1 und kabel eins – zum Teil sogar schon eine Woche vor der TVAusstrahlung.

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Lincoln

Jack Reacher

Frankenweenie

Historiendrama, USA 2012 Regie: Steven Spielberg Darsteller: Daniel Day-Lewis, Sally Field, David Strathairn Verfügbar ab 24.05. in HD

Action/Krimi, USA 2012 Regie: Christopher McQuarrie Darsteller: Tom Cruise, Rosamund Pike, Werner Herzog Bereits verfügbar in HD

Trickfilm, USA 2012 Regie: Tim Burton Sprecher: Melanie Manstein, Farina Brock, Niklas Münnighoff Verfügbar ab 29.05. in HD

Regie-Schwergewicht Steven Spielberg hat mit Lincoln ein opulent inszeniertes, starbesetztes Drama über die letzten Monate im Leben des 16. Präsidenten der USA geschaffen. Der steht vor schweren Aufgaben: Der Bürgerkrieg muss beendet und die Sklaverei abgeschafft werden. Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis brilliert in seiner Rolle als Abraham Lincoln neben Sally Field und Tommy Lee Jones.

Der Ex-Militärpolizist Jack Reacher gerät in ein regelrechtes Wespennest, als er eine Mordserie aufklären soll. Denn hinter dem Verbrechen steckt eine ganze Verschwörung. Tom Cruise geht als kompromissloser Sonderermittler auf die Jagd und ist dabei nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, ein Komplott aufzudecken. Rasanter Actionkrimi nach der gleichnamigen Romanreihe von Lee Child.

Nachdem Hund Sparky, Victors bester Freund und Weggefährte, durch einen Unfall ums Leben kommt, erweckt sein Herrchen ihn wieder zum Leben – ganz im Frankenstein‘schen Sinne. Als der untote Hund aber ausbüxt, ist das Chaos vorprogrammiert. Mit Frankenweenie hat Regisseur Tim Burton den Stop-Motion-Film wiederbelebt. Ein herrlich schräges Animationsabenteuer für die ganze Familie!

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