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Hintergrund Erfahren

Sie helfen dort, wo es eine Lücke im öffentlichen Verkehr der Schweiz gibt: Alpentaxis.

Mittlerweile Stammgäste: Familie Schüpbach und Alpentaxichauffeur Niklaus Rauber.

W

anderschuhe an den Füssen, Proviant auf dem Rücken und ein Strahlen auf den Gesichtern – Familie Schüpbach aus Bern ist unterwegs in ihr Chalet in Abländschen. Mit dabei die vier Monate alte Maja Peppina. Der Weiler hält, was sein Name verspricht: «Ab den Ländern», fernab von allem liegt er eingebettet zwischen sanften Matten und schroffen Felsen im Berner Oberland und zählt lediglich ein paar Dutzend Einwohner. Natalie Schüpbach hat in Abländschen von Kindesbeinen an ihre Ferien verbracht. «Mein Urgrossvater war hier Pfarrer, das Chalet ist seit vier Generationen im Besitz unserer Familie», erzählt sie. Mit Maja Peppina soll dereinst die fünfte übernehmen. Früher sind Natalie und Hans Ulrich Schüpbach die sieben Kilometer zwischen der nächsten Busstation im freiburgischen Jaun und dem Chalet gewandert. Denn als vor zwölf Jahren die Poststelle in Abländschen aufgehoben wurde, starb auch der öffentliche Verkehr dorthin. «Seit Maja Peppina da ist und wir neben unserem Proviant auch sie und die Babysachen dabei haben, geht es zu Fuss nicht mehr»,

33 7 | 2013

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Via Magazin 07 2013 de  
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