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In der Schweiz geht es hoch hinaus: die schönsten Aussichtspunkte. Weiter kommen

AlpenTaxi und Co. schliessen Lücken im öffentlichen Verkehr.

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bewegt dich. 7 | 2013

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Lausanne

Für Musiker Bastian Baker ist seine Heimatstadt wie eine schöne Melodie mit hübschem Refrain.


Herbstzauber im Berner Oberland. sbb.ch/berneroberland

In der naturbelassenen Landschaft des Berner Oberlandes mit ihren Gletschern, Bergseen und Wasserfällen beruhigt sich der Geist von alleine: Die Ferienregion Adelboden – Lenk – Kandertal ist ein Paradies für Naturliebhaber und Erholungsuchende, bietet aber bei Bedarf auch einiges an Action.

www.adelboden.ch

www.lenk-simmental.ch

www.kandertal.travel

Wanderer kommen in der Ferienregion rund um Adelboden, Lenk und Kandersteg voll auf ihre Kosten: Weit über 1000 km Wanderwege sind in diesem Gebiet beschildert. Ob rund um das Blüemlisalp- und Wildstrubelmassiv, im Kanderfirn oder auf dem Glacier de la Plaine Morte: Es gibt hier unzählige attraktive Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade. Die Täler lassen sich durch viele Übergänge verbinden: Etwa über Sefinenfurgge, Hohtürli, Bonderchrinde, Hahnenmoos- oder Trütlisbergpass. Und auch die historischen Passübergänge ins Wallis wie die Gemmi oder der Lötschenpass können vom Kandertal aus in Angriff genommen werden. Für alle die beim Wandern gerne etwas lernen gibt es zahlreiche Themenwege: im Kiental etwa den Wildwasserweg oder die Sagenwege, an der Lenk den neuen Alprundweg Leiterli zu AlpKultur und Geschichte, den Murmeli- und den Luchs-Trail oder in Adelboden den Wasserweg. Wasser spielt im ganzen Gebiet eine

wichtige Rolle: Die Engstligenfälle bilden mit über 600 Metern den zweithöchsten Wasserfall der Schweiz. Im Gebiet, aus dem auch das berühmte Adelbodner Mineralwasser aus den Quellen sprudelt, lohnt sich auch ein Besuch der wilden, mit Brücken und Treppen ausgebauten Cholerenschlucht, die ein imposantes Wasserschauspiel bietet. Ruhe findet man am Blausee mit seiner gleichnamigen Bio-Forellenzucht oder am tiefblauen Oeschinensee, der mitten im UNESCO-Gebiet liegt. In Frutigen werden mit dem warmen Wasser des Lötschberg-Basistunnels das Tropenhaus mit exotischen Pflanzen und eine Stör-Zucht betrieben. Die Siebenbrunnen, ein Kraftort 40 Fussminuten ob Lenk, schiessen direkt aus dem mächtigen Wildstrubelmassiv zu Tage und fliessen über die imposanten Simmenfälle ins Tal.

Das Trottiland Silleren mit seinen 45 km Abfahrtsrouten ist in seiner Vielfalt weltweit einzigartig. Auch in der Lenk gibt es seit diesem Jahr eine lange Trottibike-Alpabfahrt vom Leiterli. Die verschiedenen Sportkletter- und Bouldergebiete sowie Klettersteig und Seilpark im Kandertal sind ein Mekka für Kletterer und Abenteuerlustige.

Action und Sport kommen ebenfalls nicht zu kurz: Allein in Adelboden gibt es 210 km markierte Mountainbike- und Velorouten.

Viele ermässigte RailAway Kombi-Angebote finden Sie unter sbb.ch/berneroberland.

Auch Familien sind in der Region bestens versorgt. Der Betelberg etwa kann mit thematisch geschmückten Gondeln erreicht werden, in denen die Kuh Mona und die Ziege Flöckli von ihrem Leben erzählen. Oben auf dem Berg wartet das Alperlebnis Betelberg, zu dem unter anderem das AlpKlangspiel mit einer Glockenpyramide und zwei echten Alphörnern gehört. Bewegung, Unterhaltung und Erholung lassen sich in der Ferienregion Adelboden – Lenk – Kandertal also nach Belieben kombinieren.


7 | 2013 Inhaltsverzeichnis

Erleben 5 Neues am Gotthard Der König der Pässe tut einiges für seinen Thron: Er lockt mit dem Vier-Quellen-Weg und der Themenwelt «Sasso San Gottardo».

6 Hoch hinaus! Den Blick über Baumwipfel, Berge oder sogar Wolken schweifen lassen: Unsere Bilderstrecke zeigt die schönsten Aussichtspunkte der Schweiz.

12 Absolut authentisch «Lausanne ist für mich wie eine hübsche Melodie mit einem schönen Refrain»: Bastian Baker zeigt uns seine Heimatstadt.

16 Interview mit Reeto von Gunten Radiomoderator und Autor Reeto von Gunten zwingt einen zum Nachdenken: im Interview über Lügen, Twitter und küssende Musen.

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20 Top Ten Hier feiert die Schweiz: spektakuläre Herbstfeste auf einen Blick.

Entdecken 21 Goldener Herbst Die schönsten Herbstangebote von Schweiz Tourismus

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Erfahren 31 Was für ein Gewimmel! Ein neues Kinderbuch der SBB erzählt vom Bahnfahren und erklärt, was es alles braucht, damit wir pünktlich von A nach B kommen.

32 Der Alternativ-öV AlpenTaxi, Rufbus und Bus alpin schliessen die Lücke vom Bahnhof zum Zielort in den Bergen.

36 Bequem unterwegs 38 Rätsel/Briefe

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Impressum

via Ab sofort können die Artikel aus der via App über Facebook, Twitter und E-Mail geteilt werden. Let’s share!

Herausgegeben von der SBB, Kommunikation & Public Affairs, in Zusammenarbeit mit dem Verband öffentlicher Verkehr ( VöV ).

Redaktionsrat: SBB/VöV Reto Kormann, Patricia Claivaz, Rahel Meile, Reto Meissner, Mathias Gsponer, Roger Baumann

Erscheint zehnmal jährlich in Deutsch und Französisch.

Übersetzungen UGZ, Übersetzer Gruppe Zürich GmbH

Verlag ARGE VIA Infel AG, Zürich und Bern, und Vogt-Schild Druck AG, Derendingen Realisation: Infel AG Redaktion: Gaston Haas (Chefredaktor) Janine Radlingmayr (Stv.) Gestaltung: Guido Von Deschwanden (Creative Director) Laetitia Buntschu, Beni Spirig, Diana Lischer (Layout und Produktion iPad-Version) Bildredaktion: Diana Ulrich (Leitung), Matthias Jurt, Yvonne Schütz Titelbild: Diego Saldiva

Sekretariat/Redaktionsassistenz Sandra Weibel, Infel AG Redaktionsadresse Infel AG, Redaktion «via», Postfach 3080, 8021 Zürich Tel. 044 299 41 41, Fax 044 299 41 40, redaktion@via.ch Anzeigenmarketing /Anzeigenverwaltung Publicitas Publimag AG, Luca Liloia Mürtschenstrasse 39, Postfach, 8010 Zürich Tel. 044 250 38 03, Fax 044 250 31 32 luca.liloia@publicitas.com

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Fahrt mit dem Glacier Express

Der Glacier Express gilt als eine der berühmtesten Bahnen der Welt. Die Erlebnisbahn führt in rund sieben Stunden von Davos nach Zermatt. Es ist eine Reise durch unberührte Berglandschaften, mondäne Kurorte, tiefe Schluchten, liebliche Täler, 82 Tunnels und über mehr als 268 imposante Brücken. Im Panoramawagen lassen sich die schönen Aussichten perfekt geniessen. Neben der spektakulären Fahrt mit dem Glacier Express umfasst das Angebot auch zwei Übernachtungen in den Vier-Sterne-Hotels Sunstar Alpine Hotel Davos und Sunstar Style Hotel Zermatt. So können Sie nach der Reise beispielsweise im Wellnessbereich entspannen oder ein feines Abendessen geniessen. Da bleibt kaum ein Wunsch offen.

Leistungen 1 Nacht im Doppel- oder Einzelzimmer im Sunstar Alpine Hotel Davos 1 Nacht im Doppel- oder Einzelzimmer im Sunstar Style Hotel Zermatt oder im gegenüberliegenden Hotel La Perla Reichhaltiges Frühstücksbuffet Getränke aus der Minibar Benützung von Hallenbad, Sauna und Dampfbad Fahrt mit dem Glacier Express in der 2. Klasse von Davos nach Zermatt Sitzplatzreservation im Glacier Express Hin- und Rückreise ab Schweizer Wohnort mit öV/SBB

Sunstar Hotels Reservierungszentrale Galmsstrasse 5 4410 Liestal/Schweiz Tel. 061 925 70 71 reservation@sunstar.ch www.sunstar.ch

Preise | pro Person und Aufenthalt 8. September bis 12. Oktober 2013 Basis Halbtax-Abo

339.– statt 515.–

Ohne Halbtax-Abo

456.–

für GA-Inhaber

220.–

Zuschläge 2 Abendessen bei Vorausbuchung

60.– statt 92.–

Superiorzimmer mit Balkon Zusatznacht in Davos/Zermatt Angebot gültig nach Verfügbarkeit.

20.– 100.–


Erleben Zug verpasst in ... ... Saignelégier _ Wenige Schritte nur sind es vom Bahnhof bis zum historischen Gebäude am Marché-Concours 14. Das Café du Soleil ist Restaurant und

Übers Wasser gehen: In der Themenwelt «Sasso San Gottardo» muss man dafür kein Heiliger sein.

Neues am ewigen Fels

Fotos: zVg

Gotthard _Im Zentrum der Alpen thront er,

oder zur Nordsee. Die ersten Kilometer ihres der König der Pässe namens Gotthard. Oben Weges kann man die Flüsse nun auf dem auf der Gotthardpasshöhe angekommen, ge- Vier-Quellen-Wanderweg begleiten. Vorbei nau einen Kilometer über der Gotthard-Auto- an Murmeltieren, Alpenrosen und Kühen abbahn, liegt im Fels versteckt die Themenwelt solviert man eine der fünf Etappen zu einer «Sasso San Gottardo». Früher Artilleriefes- Quelle als Tageswanderung; oder man nimmt tung, befindet sich seit letztem Herbst tief im die Distanz von 85 Kilometern an mehreren Innern des Berges eine breit gefächerte The- Tagen auf sich. So oder so: Die Wanderung menwelt. Durch ein Tor schlüpft man hinein in durchs Gotthardmassiv führt einen durch den Stollen, verlässt das Tageslicht, um in eine wunderschöne hochalpine Landschaft. eindrücklichen Grotten über die Zukunft Zu Fuss geht es auch entlang der Gottnachzudenken: Der nachhaltige Umgang mit hardbahn in der Leventina und im Urner unseren Ressourcen, Wetter und Klima, Mo- Reusstal. Schritt für Schritt vorbei an Sehensbilität und Lebensraum, Energie und Sicher- würdigkeiten wie der barocken Kirche in heit sind hier die Themen. Eine Felskaverne Wassen und typischen Urner Bauernhäusern ist Kristallen gewidmet. Und beim Rundgang vermittelt der Gottardo-Wanderweg mit Indurch das Reduit erfährt man alles über Ent- formationstafeln Verblüffendes zur bedeustehung und Festungsalltag. tendsten Bahnlinie der Nicht nur im Gotthardmassiv Schweiz und über Natur hat sich etwas getan, auch und Kultur der Region. ausserhalb: Ein besonderer Wanderweg ist entstanden, wo sich gleich vier Quellen sprudelnd ihren Weg durchs Gestein suchen. Rhein, Rhosasso-sangottardo.ch ne, Reuss und Ticino entvier-quellen-weg.ch springen hier und nehmen Quelle des wasserreichsten Stroms sbb.ch/gotthard gottardo-wanderweg.ch ihre Reise auf ins Mittelmeer Frankreichs: die Rhone.

Hotel in einem. Vor allem aber ist es der kulturelle Treffpunkt der Region Freiberge: Vernissagen, Konzerte von Chanson über Jazz bis Rock, Lesungen und Vorträge stehen auf dem Programm. Das Restaurant bietet regionale Küche, und die Bar ist weitherum bekannt für ihre authentische und einzigartige Atmosphäre. Wer nach dem Essen und dem Trinken nicht mehr nach Hause mag, übernachtet in einem der günstigen Zimmer. cafe-du-soleil.ch

Leserbild ... Da soll noch jemand behaupten, King Roger sei ein unerreichbares Sportidol… Sandra Nicolier, Genève

via.ch Laden Sie Ihr Lieblingsbild auf unsere Leserseite oder schicken Sie es an leserbild@via.ch

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Erleben Schweizer Aussichtspunkte

3135 m ü. M.

Freier Blick aufs Matterhorn Gornergrat, Wallis Atemberaubend ist die Sicht auf mehr als 20 Viertausender! Auf den Gornergrat gelangt man vom drei Kilometer entfernten Zermatt mit der Gornergratbahn – der zweithöchsten Bergbahn Europas.

350 m ü. M.

Mediterrane Weitsicht Ronco sopra Ascona, Tessin

Fotos: Rolf Neeser/KWO; Keystone/Laif/Frieder Blickle; Andy Hooker/Lens Scaper

Manchmal muss man gar nicht so hoch hinaus, um weit zu blicken. Vom freien Platz hinter der Kirche San Martino hat man eine unvergleichliche Sicht auf den Lago Maggiore mit den Brissago-Inseln. Hier beginnen auch schöne Wege, um Ronco und das Hügelgebiet zu entdecken.

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7 | 2013


Schweizer Aussichtspunkte Erleben

1860 m ü. M.

Wow, Gelmerbahn! Grimselwelt, Bern Noch einmal tief durchatmen und schon beginnt der Nervenkitzel: Fast in der Senkrechten kämpft sich die steilste Standseilbahn Europas vom Tal den Berg hinauf. Die einstige Werkbahn schafft eine Steigung von bis zu 106 Prozent. Oben wartet der türkisfarbene Gelmersee, die Gelmerhütte und eine wundervolle Aussicht auf die Grimselwelt.

Hoch hinaus! Einmal oben angekommen, heisst es nur noch geniessen – vorausgesetzt, man verträgt luftige Höhen. Hier die schönsten Aussichtspunkte der Schweiz. Text: Janine Radlingmayr

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Erleben Schweizer Aussichtspunkte

976 m ü. M.

Über der Rheinschlucht Conn bei Flims, Graubünden

Fotos: Keystone/Arno Balzarini/Sandro Campardo; flickr/Kecko; flickr/Stephen Horobin

Nach einer Wanderung durch den Flimser Wald gelangt man in Conn zur Aussichtsplattform «Il Spir» – romanisch für Mauersegler. Den Namen trägt sie nicht ohne Grund: Die Flügel zum Flug ausgespreizt, schwebt «Il Spir» über der Vorderrheinschlucht und schenkt uns einen 180-Grad-Panoramablick.

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7 | 2013


Schweizer Aussichtspunkte Erleben

1370 m ü. M.

360-Grad-Sicht Malleray, Berner Jura Es braucht keinen 2000er, damit man eine schöne Aussicht geniessen kann: So wie hier auf dem Gipfel de Moron. Unbedingt auf den 30 Meter hohen «Tour de Moron» steigen. Entworfen von Mario Botta, bauten den Turm Maurerund Strassenbaulehrlinge in 65 000 Arbeitsstunden.

1200 m ü. M.

Über den Wipfeln Mostelberg, Schwyz Ein Superlativ: Die Fussgängerhängebrücke Skywalk ist mit ihren 374 Metern die längste Europas. Den Baumwipfeln der Rot- und Weisstannen zum Greifen nah, spaziert man in einer Höhe von bis zu 58 Metern über das wilde Lauitobel.

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Erleben Schweizer Aussichtspunkte

Das sind ja gute Aussichten ... Turm, Höhenwanderweg, Plattform: Von überall aus schaut man in die Ferne. Hier noch mehr Tipps zu Aussichtspunkten.

Chaumont, Neuenburg

Chäserrugg, Toggenburg

Rochers de Naye, Waadt

Drei Seen auf einen Blick: Wer den Panoramaturm auf dem Chaumont besteigt, wird mit einer Rundumsicht auf Murten-, Bieler- und Neuenburgersee belohnt. Zum Turm kommt man mit der Seilbahn ab La Coudre.

Hier oben, auf dem mächtigsten der sieben Churfirsten, ist die Aussicht beeindruckend schön. Ob man bei einem Kaffee im Gipfelrestaurant oder während einer Wanderung das Panorama geniesst, spielt keine Rolle – man ist dem Himmel nah.

Nehmen Sie die Zahnradbahn ab Montreux. Nach 45 Minuten Fahrt erreichen Sie den Gipfel des Rochers de Naye. Angekommen in über 2000 Metern Höhe, schenkt Ihnen der Berg eine grossartige Sicht über den Genfersee und die Alpen.

Fotos: Guillaume Perret; Jungfraubahnen; Violeta Filler; swiss-image/Philipp Giegel; Keystone/Arno Balzarini/Alessandro Della Bella/Martin Ruetschi

Freie Sicht

Harder Kulm, Interlaken

Moléson, Freiburg

Höhenangst ist hier am Hausberg Interlakens fehl am Platz. Sie zu überwinden, würde sich lohnen: Vom Zwei-Seen-Steg aus bekommt man eine Rundsicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau sowie Thuner- und Brienzersee. In der Mitte des Stegs blickt man durch eine Glasfläche in die Tiefe.

Mit Standseil- oder Gondelbahn geht es ab Moléson-Village auf den 2002 m hohen Gipfel, einer der schönsten Aussichtspunkte der Voralpen. Von der Mittelstation Plan-Francey führt für schwindelfreie Alpinisten ein Klettersteig durch die Nordwestwand zum Nordgipfel hinauf.

Monte Tamaro–Monte Lema, Tessin

Ebenalp, Appenzell

Eigentlich mehr als ein Aussichtspunkt, denn wer im Tessin vom Monte Tamaro zum Monte Lema wandert, der hat von überall eine bezaubernde Sicht. Während der ganzen Höhenwanderung blickt man in Tessiner Täler, bis in den Kanton Wallis und in das nahe liegende Italien.

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7 | 2013

Über den Wolken: Dank ihrer Höhe und den klimatischen Bedingungen bietet die Ebenalp vor allem in den Herbstmonaten traumhafte Aussichten über das schier unendliche Nebelmeer und die freigelegten Berggipfel des Alpsteins. Bereits von der Panoramahalle der Bergstation aus kann man die Wolken von oben betrachten.

In keinem Alpenland kommt man in so luftige Höhen wie in der Schweiz: Unsere Alpen umfassen 73 Viertausender, 1161 Dreitausender und 2132 Zweitausender. Kein Wunder also, dürfen wir von ganz vielen Orten aus atemberaubende Panoramen geniessen. Wie weit man blickt, hängt allerdings nicht immer nur von der Höhe des Aussichtspunktes ab, sondern selbstverständlich auch von den Sichtverhältnissen. Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Wind sind die Klimafaktoren, die uns entweder weit blicken oder im Trüben stehen lassen. Nach Abzug eines Regengebiets hat man gute Chancen auf freie Sicht. Ausserdem kann die Uhrzeit entscheidend sein: Je früher man in der Höhe ist, desto schärfer zeichnen sich die Konturen gegen Himmel und Tal ab. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann sich vorab beispielsweise bei MeteoSchweiz unter der kostenpflichtigen Telefonnummer 0900 162 333 meteorologisch beraten lassen (CHF 3.00/Anruf + CHF 1.50/ Min.). Smartphone-Nutzer bekommen Wetterprognosen, aktuelle Messwerte und Unwetterwarnungen auch über die MeteoSchweiz App. meteoschweiz.ch


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Foto: Regis Colombo/diapo.ch

Erleben Lausanne mit Bastian Baker

Das erste Konzert: 14-jährig im «Sport’s café le Zodiac» seines Vaters. Unter dem Namen Bastian Baker trat er erstmals vor zwei Jahren während eines Festivals im Stadtteil Flon auf.

Hier spielt die Musik Seine Heimatstadt ist für Musiker Bastian Baker eine hübsche Melodie mit schönem Refrain. Warum? Das zeigt er uns während eines Streifzugs durch Lausanne. Text: Janine Radlingmayr; Fotos: Diego Saldiva

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r ist perfekt: der Blick aus dem Zug kurz vor Lausanne. Die Sicht auf die Weinreben des Lavaux und den Genfersee sind schon die Reise wert. Und am Ziel wartet die Hauptstadt des Kantons Waadt mit ihren drei Hügeln, einem ganz besonderen Charme und Wahrzeichen wie dem Bundesgericht, dem Olympischen Museum und der Kathedrale Notre-Dame. Doch «Lausanne, das ist für mich die lassen wir für heute links mein Zuhause, denn hier sind liegen. Nicht, weil sie nicht abmeine Freunde.» solut sehenswert wären, sondern weil uns ein echter Lausanner seine Stadt zeigt: Bastian Baker, 1991 hier geboren, liebt seine Heimat. «Lausanne ist für mich mein Zuhause, hier sind meine Freunde, es ist meine Lieblingsstadt», sagt der 22-jährige Musiker. Aufgewachsen in Villeneuve bei Montreux, war er ständig mit seiner Geburtsstadt eng verbunden: Dort lebt sein Grosi, er ging in Lausanne ans Gymnasium, war oft im nur 500 Meter von der Schule entfernten Restaurant seines Vaters, hat hier studiert, seine ersten

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Konzerte gegeben. Und nun erobert er mit seinen Liedern von Lausanne aus Kanada, Russland, Belgien und auch Frankreich. Die Schweiz hat er über den Röstigraben hinweg sowieso schon begeistert: Von Claude Nobs – dem Mitbegründer des Montreux Jazz Festivals – entdeckt, gewann Baker 2012 den Swiss Music Award als «Best Breaking Act National» und den «Prix Walo» Newcomer. Dieses Jahr folgte dann der Publikumspreis.

Auf der Höhe Wie Bakers Karriere geht auch seine Heimatstadt Lausanne bergauf. «Für mich ist sie das San Francisco der Schweiz», so Baker, der entspannt bei einem Schwarztee in seiner Lieblingsbar «Great Escape» oberhalb des Place de la Riponne auf der Terrasse sitzt. Überhaupt haben es ihm Terrassen angetan: «Sobald die Sonne scheint, möchte ich draussen essen.» Noch ein Vorteil Lausannes: Es hat durch seine Hügellage sehr viele schöne Aussichtsplätze, die zum Verweilen einladen – um beispielsweise die


Lausanne mit Bastian Baker Erleben Bastian Baker geht gerne mit seinen Freunden in Lausanne feiern – beispielsweise im Great Escape: «Die Musik hier ist unglaublich.»

Zur Person Niemand Geringeres als Claude Nobs hat den jungen Lausanner in einer Bar entdeckt und ihn zum Shootingstar 2012 gemacht. Heute ist Bastian Baker (22) über die Grenzen der Schweiz hinweg bekannt. Bastian Baker heisst eigentlich Bastian Kaltenbacher – sein Vater stammt aus Kloten. Da für Romands «Kaltenbacher» schwierig auszusprechen ist, war er bereits zu seiner Zeit als Profihockeyspieler beim HC FribourgGottéron der «Kalti». Und als er dann während einer Reise in den USA nur noch Kaltenbaker genannt wurde, war es nicht mehr weit zum Künstlernamen Baker. bastianbaker.com

Am 27. September erscheint Bakers zweites Album «Too old to die young».

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Foto: swiss-image/Lucia Degonda

Erleben Lausanne mit Bastian Baker

Lausanne und seine Hügel: Für Bastian Baker ist die Stadt das San Francisco der Schweiz.

Spezialität Lausannes, «Papet Vaudois» (Saucisson mit Kartoffeln und Lauch), zu essen. Auch von den terrassenförmig angelegten steilen Rebbergen des Lavaux hat man eine atemberaubende Sicht auf den Genfersee und die imposante Kette der französischen Alpen. Ein Fussweg von 32 Kilometern Länge führt von LausanneOuchy bis zum Schloss Chillon in Veytaux, fünf Kilometer südöstlich von Montreux. Mit Baker durch Lausanne zu gehen, das ist, als würde man einen alten Freund besuchen. Überall treffen wir Menschen, die er lachend begrüsst und ewig zu kennen scheint. Er wirkt so authentisch wie seine Heimatstadt. Und es scheint, «Ich bin mega stolz als wäre Baker überall in der Schweiz auf Lausanne.» prominent, nur in Lausanne nicht. «Lausanner sind wirklich cool. Wenn ich für längere Zeit weg war, fällt es mir besonders auf, wie entspannt und gut drauf Lausanner sind. Hier grüsst man auch Fremde auf der Strasse. Es ist ein wenig wie im Dorf», sagt er über die viertgrösste Stadt der Schweiz. Doch hört Baker in den Strassen auch liebe Worte wie: «Bastian, wir sind stolz auf dich.» Und dieses Kompliment kann er nur erwidern: «Ich bin auch mega stolz auf Lausanne. Die Stadt ist für mich wie eine hübsche Melodie mit einem schönen Refrain, aber auch Rock’n’Roll.» An jedes Fleckchen in Lausanne habe er Erinnerungen – und er lässt uns teilhaben: In der Bar «Darling» feierte er mit Teamkollegen des Lausanne HC

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7 | 2013

«Obwohl ich nie einen Song geschrieben habe, der ‹Lausanne› heisst, inspiriert mich diese Stadt sehr. Und wenn ich über eine Frau singe, dann ist sie vermutlich von hier.»

Eishockeyerfolge, im Restaurant «La Croix d’Ouchy» ass er schon zu Schulzeiten und im Hotel Palace, auf dessen Terrasse wir gerade stehen, hatte er seine ersten grossen Interviews. Und es ist der Genfersee, den Baker immer wieder als das Highlight der Stadt erwähnt. Sein Lieblingsort dort ist die Uferpromenade in Ouchy – dem südlichen Stadtteil der Waadtländer Metropole. Hier spielt er Beachvolleyball oder fährt Inlineskates.

Für Nachtschwärmer 22 Museen, darunter die Fondation de l’Hermitage, die noch bis Ende Oktober Werke des Malers Joan Miró zeigt, das Mudac, Museum für Design und angewandte Kunst, und das Fotomuseum élysee Lausanne in Ouchy – das alles passt zu diesem Bild von einer Stadt. Lausanne, das ist etwas für Kulturhungrige, aber auch für Nachtschwärmer. In Sachen Nachtleben überstrahlt Lausanne in der Romandie alle anderen


Städte – selbst Genf. Das bestätigt auch Baker: «Lausanne ist eine junge Stadt mit sehr viel Energie.» Dass sie sich jung anfühlt, liegt nicht zuletzt daran, dass an ihrer Universität 12 000 Studierende gemeldet sind. Das Quartier Flon, ehemaliges Industriegebiet im Herzen Lausannes, ist mit Kinos, Restaurants, Bars und Clubs das Epizentrum des Nachtlebens. Warum viele Auswärtige immer wieder die Kriminalität Lausannes hervorheben, kann Baker nicht ganz nachvollziehen: «Es ist in Lausanne wie überall.» Er fühle sich sicher und hat eine Theorie, warum es im Nachtleben manchmal zu Streit komme: «Die meisten Clubs schliessen um vier Uhr nachts. Die Leute, die eigentlich noch feiern wollten, stehen dann auf der Strasse, wissen nicht wohin und bekommen schlechte Laune.» Etwas, was Baker selbst kaum kennt. «Wie willst du Ärger oder Stress bei so einer wundervollen Aussicht haben?», fragt sich Baker, während er nun über die «Ich brauche den See und Dächer auf den See schaut. «Diese Stadt die Berge wirklich. Sie sind das hilft mir, ein besserer Mensch zu sein.» Q Beste», so Baker.

Foto: Regis Colombo/diapo.ch

Lausanne mit Bastian Baker Erleben

Das gehört zu einer Reise nach Lausanne: den Blick über die Rebberge des Lavaux und den Genfersee schweifen lassen.

Tipps für Lausanne

Fotos:diapo.ch; wikimedia.org/Grez; F. Beaud-Ledotec; zVg

Übernachten

Entdecken

Ausgang

Nicht verschlafen

Einzigartige Métro

Great Escape

Zentral, stylish, freundlich: Im Designhotel Lhotel übernachtet man in einem historischen Denkmal der Stadt – noch dazu preisgünstig. Lhotel, Place de l’Europe, lhotel.ch

Über 500 Meter beträgt die Höhendifferenz vom See bis zum oberen Stadtrand Lausannes. Die überwindet man am besten mit der einzigen Métro der Schweiz. Métro M2: Schifflände Ouchy bis Croisettes.

«Hier ist alles ‹easy going› und die Bar unterscheidet sich von allen anderen in Lausanne», sagt Bastian Baker über die Bar, in die er geht, wenn er etwas mit seinen Freunden feiern kann. the-great.ch

Mondän

Mehr Aussicht

Buzz Club

Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen mag, der übernachtet im Hotel Palace oder isst im mediterranen Restaurant des Hotels auf der grossen Panoramaterrasse. Hotel Lausanne Palace, rue du Grand-Chêne,

15 Busminuten vom Stadtzentrum entfernt liegt der Wald von Sauvabelin. Hier steht der Sauvabelin-Turm: erbaut aus lokal gewonnenem Holz, 35 Meter hoch, 302 Treppenstufen und ein Rundblick auf Stadt, Hinterland, Alpen und Jura.

Eine Reise zurück in die Vergangenheit – das gefällt Bastian Baker: Im Buzz Club läuft meistens der Sound der 80erund 90er-Jahre. Und das jeden Tag gratis von 10.30–05 Uhr.

lausanne-palace.com

buzz-club.ch

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Erleben Interview Reeto von Gunten

«Twitter zwingt mich, meine Klappe auf 140 Zeich ... ... en zu beschränken.» Reeto von Gunten ist ein Phänomen: Radiomoderator und Autor, Vater der Swisscom-Werbesoap Beck & Bondi, Medienjunkie und Musengeküsster. Text: Gaston Haas; Fotos: Mirjam Kluka

Sie moderieren seit vielen Jahren Radiosendungen. Was fasziniert am Medium Radio? Die Einbahnsituation. Du kannst deine Geschichten in die Welt hinaus trompeten und niemand kann dir widerreden (grinst). Gleichzeitig liegt genau hier auch die Gefahr: kein unmittelbares Feedback! Radio ist Kino im Kopf. Wie transportieren Sie diese Bilder in unsere Köpfe? Die Bilder bringe nicht ich in die Köpfe. Die sind nämlich schon drin, die Zuhörer machen das selber. Ich bin nur der Trigger. «Video killed the Radio Star», sangen die Buggles 1979. Wann killt YouTube Radio definitiv? Das ist schon passiert.

«Auf Twitter sind die Leute, mit denen du gerne zur Schule gegangen wärst. Auf Facebook jene, mit denen du tatsächlich zur Schule gegangen bist.»

Radio ist tot? Nein. Manche brauchen Radio zum Duschen, andere die Nachrichten zum Frühstück. Und die dritten wollen einfach Lärm im Hintergrund, damit sie nicht merken, wie allein sie sind. Radio ist eine Geisteshaltung wie Schallplatten. Ich habe x-mal mehr Musik auf Festplatte als auf meinen Schallplatten. Aber wenn ich Besuch habe, zeige ich mein Vinyl. Das ist haptisch, hat grosse Bilder drauf, erinnert mich an früher. Im Markt sind youtube, MP3 & Co längst viel wichtiger.

Ihr schlimmstes Erlebnis am Radio? Die gibt es immer wieder. Besonders heftig war ein Interview mit Branford Marsalis. 30 Minuten. Nur er, ich, mein Tonband – und der leere Akku … «Erschtunke & erloge», «Aues gar nid wahr» und «Lügihüng»: alles Titel Ihrer Programme. Lügen scheinen Ihnen zu liegen. Ich lüge gern und viel. Täglich. Zum Beispiel, wenn man mich fragt, wie es mir gehe. Die Medien, die Po-

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litik, die Wirtschaft: All das basiert doch darauf, dass man sich andauernd anlügt. Ich schreibe es wenigstens als Überschrift über meine Sachen. So mache ich mich darüber lustig.

Und wenn sich jemand beklagt … … kann ich immer sagen: Ich habs euch doch gesagt. Wann geht lügen gar nicht? Wenn ich mir damit einen Vorteil verschaffen will. Sie finden also Politiker und Banker schlimm? Ja. Journalisten übrigens auch (lacht laut). Im Ernst: Natürlich soll man nicht verallgemeinern. Übel wird es, wenn lügen zur Lebenshaltung wird. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie manche Menschen am Abend überhaupt noch einschlafen können. Aber vielleicht ist ja alles eine Frage der Gewöhnung. Sie entdecken viele Ihrer Geschichten im Alltag. Die Geschichten finden mich. Aber es ist auch harte Arbeit. Man wacht nicht eines Tages auf, die Muse steht da, sie küsst dich und dann machst du Kunst. Das heisst: Die Muse kommt schon und will küssen. Aber dann musst du parat sein. Darum sitze ich jeden Tag um 9 Uhr morgens im Büro. Mache ich das nicht, riskiere ich, dass ich unter der Dusche stehe und nichts zum Schreiben dabei habe, wenn sie kommt. Also Disziplin? Auch. Aber nicht nur. Es gibt diese schwer erklärbaren Momente. An einem Konzert etwa, an dem plötzlich der Funke springt und jeder weiss: Wow, das da, heute Abend, ist etwas ganz Besonderes. Solche Momente gibt es auch beim Schreiben. Ihre Geschichten strotzen vor Fantasie und Witz. Wie bewahrt man sich diese Qualitäten über all die Jahre? Ich habe das Glück, nicht so viele Narben mit mir herumzutragen, dass ein Lächeln partout nicht mehr drin liegt. Und es hat mit der Entscheidung zu tun, auf vie-


Interview Reeto von Gunten Erleben

Zur Person Reeto von Gunten (1963) wuchs in Steffisburg im Kanton Bern auf. Bekannt wurde er als Moderator von Radio DRS3. Seit dem Jahr 2000 ist von Gunten selbstständiger Autor. Zuletzt war er mit seinen etwas anderen Diashows auf Tournee, ab Oktober ist er mit «Rear Window 2.0» auf Lesetour. Von Gunten ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er lebt in Zürich.

«Die Muse kommt schon und will küssen. Aber dann musst du parat sein.»

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Erleben Interview Reeto von Gunten les zu verzichten, was anderen in meinem Alter erstrebenswert scheint: das Auto, das eigene Haus, ein Ferienhaus, immer mehr Lohn usw. Wer all dem ein Leben lang nachrennt, dem erstickt die Leichtigkeit früher oder später.

Milano retour 1. oder 2. Klasse? 1. Klasse. Mit Halbtax. Liebste Beschäftigung beim Zugfahren? Musik hören. Und schreiben. Manchmal fahre ich nach Milano zum Schreiben. Hin und zurück am gleichen Tag. Geht manchmal länger als man denkt – super! No Goes im Zug? Alles, was man sonst öffentlich auch nicht täte. Liebste Zugstrecke? Genf – Thun. Das geht auf die Zeit zurück, als sie mich nach 12 Tagen Rekrutenschule nach Hause geschickt haben. Das war eine wunderbare Fahrt.

Vor Jahren feierten Sie mit den Beck&Bondi-Spots für die Swisscom Erfolge. Hatten Sie als Künstler keine Hemmungen, Werbung zu machen? Nein, nie. Wir haben ja damals eine Sitcom gemacht. Folge für Folge, eine ganze richtige Geschichte. Das hat super funktioniert. Für welche Branchen würden Sie nie Werbung machen? Für alle, die eh nie zu mir kämen. Munitionsfabriken zum Beispiel. Auch wenn die Munition «nur» für Sportwaffen herstellen. Es heisst, Musik verbinde Kulturen. Warum schafft es kaum je ein Deutschschweizer in die Herzen der Romands? Oder umgekehrt? Ach, da gibt es einen, der das ganze Röschtigraben-Gerede ab absurdum führt: Stress. Der ist in Lausanne aufgewachsen,

feiert aber seine grossen Erfolge in der deutschen Schweiz. Ein anderes gutes Beispiel ist Bastian Baker.

Ab Oktober sind Sie mit Ihrem neuen Programm Rear Window 2.0 unterwegs. Verraten Sie uns, worum es gehen wird? Es geht um den Lärm, dem wir jeden Tag ausgesetzt sind: Bilder, Wörter, Töne, die unsere Konzentration stören, manchmal zerstören. Das ist wie Junkfood. Soviel wie möglich, heute und jetzt. Alle Fenster auf dem Bildschirm sind geöffnet: Twitter, Facebook, Google, YouTube, E-Mail. Es geht um einen Mann, der sich so sehr in seinem kabellosen Netz verstrickt hat, dass er sich nicht mehr raus traut. Also schöne böse neue Medienwelt? Das Mass machts. Es wäre desaströs, sich gegen diese Medien zu sperren. Abstellen geht schon lange nicht mehr. Wenn du dich raus nimmst, dann findest du nicht mehr statt. Dann bist du sozial tot. Du musst lernen, klug damit umzugehen. Sie sind in den neuen Medien sehr präsent. Was fasziniert Sie daran? Twitter zwingt mich, meine Riesenklappe auf 140 Zeichen zu beschränken. Erlaubt mir, mit Bildern zu arbeiten. Und funktioniert fast in Echtzeit. Das eröffnet schon Möglichkeiten. Facebook liegt mir weniger.

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Plötzlich steht er da, mittendrin, und zwingt einen zum Nachdenken: Reeto von Gunten. 6er Probierset «Telmo

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Jemand hat den Unterschied mal treffend formuliert: Auf Twitter sind die Leute, mit denen du gerne zur Schule gegangen wärst. Auf Facebook findest du jene, mit denen du tatsächlich zur Schule gegangen bist.

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Ihre Kinder sind ja langsam im Alter, in dem sie sich für Facebook & Co interessieren. Ich muss selber aufpassen, dass ich vor den beiden nicht allzuviel an Smartphone und Laptop rummache. Kein Wunder denken die sonst, die Dinger seien spannender als ein richtiges Gespräch. Unser Deal: Sie haben 20 Minuten nicht kumulierbare Medienzeit am Tag. Und jedes Mal, wenn wir einen Film gesehen haben, reden wir darüber. Das war schon bei mir so. «Verarbeiten», haben das meine Eltern genannt. Als Kind habe ich das gehasst.

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Das Älterwerden hat also auch Vorteile? Unbedingt. Indem man akzeptiert, dass Arbeit nichts Schlechtes ist. Viele dieser Jugendlichen von heute, die mussten als Kinder ja nie wandern (grinst fies). Also nicht wandern. Bloss: Ohne Anstrengung, ohne den ständigen Lärm zu verarbeiten, brennt unser Kurzzeitgedächtnis aus und das Langzeitgedächtnis bleibt leer.

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Sie sind vor Kurzem 50 geworden. Bereuen Sie irgend etwas? Wir alle würden wohl im Nachhinein einiges anders machen. Drogen, Freundschaften, Jobs und so. Aber weil wir unsere Fehler oft etwas spät einsehen, bringt es nicht viel, sich darüber zu ärgern. ■

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Erleben Top Ten Schafabzug von Gemmi hinunter nach Leukerbad bis nach Susten.

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Herbstfeste

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Erlebnisse schaffen Erinnerungen, die man nie vergisst. Eine kleine Auswahl spektakulärer Herbstfeste auf einen Blick. 1 | Schafabzug, Gemmi-Leukerbad/

die Weinkeller werden geöffnet und Festzelte errichtet.

7 | Entlebucher Alpabfahrt,

Der Alpabzug der Schafe von der Gemmi nach Leukerbad ist jedes Jahr ein besonderes Erlebnis für Feriengäste, Einheimische, Schäfer und natürlich auch für die Schafe. Am Samstag werden die ca. 800 Schafe zusammengetrieben, bevor sie sich am Sonntag auf den steilen Gemmiweg hinab nach Leukerbad begeben. Insgesamt werden die Tiere dabei mehr als 1700 Höhenmeter hinter sich bringen.

Ab Bahnhof Lausanne mit S1 oder S3 in 5 Minuten nach Lutry

Über 200 Stück Vieh, begleitet von Älplern, Sennen mit Zügel- und Brauchtumswagen sowie diversen Folkloregruppen, ziehen von ihren Sömmerungsalpen nach Schüpfheim.

VS, 8.9.2013 ab 12.00 Uhr

Ab Visp mit Bahn und Bus via Leuk nach Leukerbad

2 | Winzerfest, Lutry/ VD,

27.–29.9.2013

Jedes Jahr wird im Winzerdorf Lutry das Ende der Weinlese gefeiert:

3 | Alpabzug mit Handwerksmarkt, Charmey (Gruyère)/FR, 28.9.2013 ab 9.00 Uhr Die Kühe kehren ins Tal zurück und Charmey veranstaltet den grossen Bauernmarkt. Ab Fribourg mit RegioExpress und Bus via Bulle nach Charmey

4 | Marché Bio, Saignelégier/JU, 21.–22.9.2013 Am Markt wird Handwerkskunst angeboten, und es finden zahlreiche Animationen statt, darunter Eselsritte für Kinder. Ab Neuchâtel mit RegioExpress und Regio via La Chaux-de-Fonds nach Saignelégier

5 | Brächete, Zäziwil/BE,

Foto: Switzerland Tourism / Christian Pfammatter

Historisch übernachten nach dem Herbstfest Romantik Hotel Schweizerhof ****, Flims Schon Albert Einstein logierte im traditionsreichen Schweizerhof. Heute setzt die vierte Familiengeneration alles daran, den Zauber der Belle Epoque am Blühen zu erhalten. Grandhotel Giessbach****, Brienz Das legendäre Hotel an den Giessbachfällen ist eine Oase der Ruhe hoch über dem Brienzersee. Mehr Swiss Historic Hotels finden Sie auf MySwitzerland.com/historisch Viele weitere Ausflugtipps finden Sie unter MySwitzerland.com/via

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25.9.2013 ab 9.00 Uhr

Riffeln, Rösten, Vorbrechen, Brechen, Hecheln, Spinnen, Spulen, Weben – das ist die alljährliche Brächete wie zu Gotthelfs Zeiten. Ab Hauptbahnhof Bern mit S2 nach Zäziwil

6 | Esel- und Maultiertage, Hofstetten b. Brienz/BE, 21.-22.9.2013 ab 10.00 Uhr

Schüpfheim/LU, 28.9.2013 ab 10.00 Uhr

Ab Bahnhof Luzern mit RegioExpress oder S6 nach Schüpfheim

8 | Alpabfahrt und Bauernmarkt, Urnäsch/AR, 14.9.2013 Ein Schauspiel, das man sich nicht entgehen lassen darf. Auf dem grossen Bauernmarkt werden heimische Produkte angeboten. Für die Kinder gibt es Tiere zum Streicheln. Ab Bahnhof St. Gallen mit S-Bahn/Regio via Gossau oder Herisau nach Urnäsch

9 | Alpabzug Flimserstein,

Flims Dorf/GR, 21.9.2013 ab 08.30 Uhr

Der traditionelle Alpabzug vom Flimserstein bis Flims wird mit einem Rahmenprogramm, Chilbi, Marktständen, Live-Musik und vielem mehr zum tollen Erlebnis! Ab Chur Postautostation mit Bus direkt nach Flims Dorf

10 | Traubenfest, Mendrisio/TI,

27.–29.9.2013

Geschickte Vierbeiner führen ihr Können vor und Kinder und Erwachsene haben Spass beim Maultierreiten. Höhepunkt ist eine Eselparade durch den Ballenberg.

Konzerte und Veranstaltungen in den Höfen. Hier können herrliche Weine gekostet werden. Ein Markt mit zahlreichen Verkaufsständen gehört ebenfalls zum Traubenfest.

Mit Bus von Brienz nach Ballenberg Eingang West oder ab Brünig-Hasliberg zu Eingang Ost

Ab Bahnhof Lugano mit S-Bahn oder InterRegio nach Medrisio


Entdecken

Silvaplanersee/GR

Die wahren Schweizer Goldreserven Die Experten von Schweiz Tourismus haben für Sie die besten Herbst-Angebote aufgespürt. Sie lassen sich ideal mit dem Ferienpass kombinieren. Atemberaubende Wanderungen in den schönsten Regionen der Schweiz, einzigartige Ausstellungen und viel Kultur in den Schweizer Städten, Übernachtungen in attraktiven Hotels in Top-Ferienorten, speziell für Familien in allen Landesteilen – und all das zu fantastischen Preisen! Wer bei Herbstausflügen in den Bergen nur ans Wandern denkt, weiss nicht, was in der Höhe alles geboten wird: Klettersteige an Felswänden, Schluchtenwanderungen samt Lichtshows, Drachenhöhlen voller Zauber, Gletscherexpeditionen für Freizeitforscher und Adrenalin-Fahrten mit den Bergbahnen.

Jetzt entdecken: Die wahren Schweizer Goldreserven. Die besten Herbst-Angebote unter: MySwitzerland.com/herbst

Familienerlebnisse auf einen Klick Finden Sie Ihre Familienerlebnisse aus über 1500 Schweizer Ausflugstipps. Die spielerische Suchmaschine liefert Erlebnisse für die ganze Familie. MySwitzerland.com/familyapp App «Family Trips» Haben Sie Ihren Ausflugsführer stets zur Hand.

Günstig unterwegs in der Schweiz. Besuchen Sie die schönsten Ecken der Schweiz. Diesen Herbst sorgen Schweiz Tourismus gemeinsam mit der SBB und dem öffentlichen Verkehr dafür, dass die Schweizer Bevölkerung günstig im eigenen Land Ferien machen kann. Mit dem Ferienpass und dem Mitfahrbillett rücken die wunderschönen Ferienziele der Schweiz noch näher. Der Ferienpass ist nur für Personen mit festem Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein erhältlich. Sie können darum nur gegen Vorweisen eines Halbtax oder amtlichen Ausweises (Reisepass, ID, Aufenthaltsbewilligung) am Bahnschalter gekauft werden. Wer bereits ein GA, eine Tageskarte oder eine 9-Uhr-Karte hat, dessen Begleitung kann mit dem Mitfahrbillett (CHF 35.–) einen Tag lang mit auf die Reise gehen. Der Ferienpass ist eine Gemeinschaftsaktion von Schweiz Tourismus der SBB und dem öffentlichen Verkehr. Alle Informationen unter sbb.ch/herbst

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Entdecken Aktiv und Erlebnisse

Gasthäuser für Wandervögel Was ist schöner, als nach einem erlebnisreichen Tag heimzukommen – in ein gemütliches Hotel. In der malerischen Naturkulisse der Schweiz erleben Sie authentische und persönliche Gastfreundschaft. Morgens ziehen Sie los durch herbstliche Wälder und zu Bergseen, abends geniessen Sie die Spezialitäten aus der Gegend, in die Sie mit Leib und Seele eingetaucht sind.

Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau Geniessen Sie die frische Luft auf dem anderthalbstündigen Panoramaweg vom Männlichen zur berühmten Kleinen Scheidegg; lassen Sie sich von der malerisch goldenen Landschaft verzaubern und kosten Sie die einzigartige Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau in vollen Zügen aus.

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7 | 2013

Hoch über dem Engadin Zum Ausgangspunkt dieser spektakulären Panoramatour reisen Sie in der nostalgischen Standseilbahn nach Muottas Muragl an. Hier angekommen, haben Sie einen herrlichen Blick über die gesamte Engadiner Seenplatte. – Wer weiss, vielleicht entdecken Sie gar Ihr Hotel zwischen den leuchtenden Lärchenwäldern. Anschliessend wandern Sie zur Alp Languard, wo Sie die Sesselbahn ins Tal hinunterbringt.


Aktiv und Erlebnisse Entdecken

Klangwanderung im Toggenburg Bringen Sie auf dem Klangweg zwischen der Alp Sellamatt und Wildhaus die Bergkulisse zum Klingen. Lauschen Sie, wie sich das Echo – ausgelöst durch einen Flipperkasten aus Glocken oder einen Zaun aus Metallflöten – in der romantischen Landschaft des Toggenburgs verliert.

Wasserfall und Goldrausch Lassen Sie sich vom Anblick des schönsten Wasserfalls des Tessins erfrischen. Dieser rauscht beim Weiler Foroglio am Eingang des ursprünglichen Bavonatals 80 Meter in die Tiefe und wird durch die leuchtend goldene Baumpracht links und rechts wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Übernachtungs-Tipps für Naturliebhaber

Schiff-Batello*** Ascona, Tessin

Hotel Kirchbühl**** Grindelwald, Berner Oberland

Swiss Lodge Lej da Staz St. Moritz, Graubünden

Hotel Sonne*** Wildhaus, Ostschweiz

3 Nächte mit Frühstück, 1 Ausflug nach Cardada mit Luftseilbahn pro Person

2 Nächte mit Frühstück, 1 Eintritt Indoor Seilpark Grindelwald pro Person (Mi – So)

3 Nächte mit Frühstück, gratis Mountainbikes und Walkingstöcke

2 Nächte mit Frühstück, 50 % auf eine Tageswanderkarte

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23 7 | 2013

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Entdecken Städte und Kultur

Krieger aus Terrakotta in Bern Noch bis Mitte November 2013 gastieren die Terrakottakrieger des chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi im Bernischen Historischen Museum. Nutzen Sie die einzigartige Gelegenheit und erleben Sie die über 2000 Jahre alten Figuren in ihrer ganzen Grösse. Und erfahren Sie die spannende Geschichte, die sich hinter diesem weltweiten Unikum verbirgt.

Munch im Zürcher Kunsthaus Keiner hat Liebe, Schmerz und Leidenschaft so eindringlich auf Papier und Leinwand gebracht wie der norwegische Expressionist Edvard Munch. Diesen Herbst zeigt das Kunsthaus Zürich rund 150 seiner grafischen Meisterwerke. Besuchen Sie die Ausstellung und begegnen Sie nebst bekannten Klassikern wie «Der Schrei» oder «Vampir» den weniger bekannten Drucken und Lithografien des Künstlers.

Städtische Kulturinseln Wenn der Sommer zu Ende geht, entfalten Schweizer Städte ihren facettenreichen Charme. Ob Sie in Strassencafés warme Herbstluft schnuppern oder in einem Museum Ihren Kulturhunger stillen, durch historische Quartiere flanieren oder trendige Stadtteile erkunden: Jetzt ist die ideale Zeit, das weltoffene und doch heimelige Flair der Metropolen zu geniessen. 24

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Städte und Kultur Entdecken

Max Ernst und Co. in Basel Unter dem flachen Dach des BeyelerMuseums können Sie diesen Herbst die Werke von drei interessanten Künstlerpersönlichkeiten kennenlernen: Neben den Gemälden des Surrealisten Max Ernst sind Skulpturen und Zeichnungen des Deutschen Thomas Schütte und die ebenso provokanten wie humorvollen Arbeiten des Italieners Maurizio Cattelan zu sehen.

Hohe Gemäldekunst in Luzern Entdecken Sie in Luzern den einzigartigen Charme der Sammlung Rosengart. Hinter der herrschaftlichen Fassade des Museums verbergen sich bekannte und unbekanntere Schätze der Klassischen Moderne – etwa das vitale Spätwerk von Picasso oder die so verspielten wie tiefgründigen Aquarelle von Paul Klee.

Übernachtungs-Tipps für Städtebummler

Hotel Schweizerhof ***s Basel, Basel Region

Hotel Allegro ****s Bern, Bern Region

2 Nächte mit Frühstück, 1 Eintritt in die Fondation Beyeler pro Person

2 Nächte mit Frühstück, 1 Eintritt in die QIN-Ausstellung im Bernisch Historischen Museum pro Person

ab CHF 334 pro Doppelzimmer Statt CHF 446 Sie sparen CHF 112 Anreise Fr/Sa, Sperrdaten 25.10. – 27.10. 2013 Gültig bis 31.10. 2013

ab CHF 466 pro Doppelzimmer Statt CHF 583 Sie sparen CHF 117 Anreise Fr – So Gültig bis 31.10. 2013

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Herbst-Hit: 25% Preisvorteil

Herbst-Hit: 20% Preisvorteil

Art Deco Hotel Montana ****s Romantik Hotel Florhof & Luzern, Luzern / Vierwaldstättersee Restaurant*** Zürich, Zürich Region 1 Nacht mit Frühstück, 1 Museumspass pro Person ab CHF 370 pro Doppelzimmer Statt CHF 463 Sie sparen CHF 93 Gültig bis 31.10. 2013 MySwitzerland.com, Webcode: X46703 Herbst-Hit: 20% Preisvorteil

1 Nacht mit Frühstück, Züri Card 24 h ab CHF 340 pro Doppelzimmer Statt CHF 425 Sie sparen CHF 85 Gültig bis 31.10. 2013 MySwitzerland.com, Webcode: X46639 Herbst-Hit: 20% Preisvorteil

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25 7 | 2013

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Entdecken Familien

Freizeitparadiese Hier kommen kleine Kinder, temperamentvolle Teenager und entspannungssuchende Eltern zum Zug. Ob Nervenkitzel beim Klettern, tierische Begegnungen oder Familien-lauschige Picknickplätze unter den goldigen Kastanienwäldern – wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei Ihrer ganz persönlichen Tour de Suisse!

Zum schönsten Wasserfall des Tessin Wandern zur Aussichtsgalerie Defago Die über 600 m lange Galerie musste an einigen Stellen in den Felsen gehauen werden. Sie folgt einem natürlichen, fast horizontalen Einschnitt. Der fantastische Blick vergrössert sich, je weiter man geht. An ihrem äussersten Ende befindet man sich gegenüber Champéry. Von dort hat man ohne Zweifel den schönsten Blick auf das Dorf. Man sieht auch das Tal in seiner ganzen Länge und kann den Kirchturm von Illiez und das Dorf Troistorrents gut erkennen.

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Im Val Bavona gibt es, mit Ausnahme von San Carlo, keinen Strom. Daher muss man sich mit Solarzellen, Gas, kleinen Wasserturbinen, Kerzen, Petroleum und anderem behelfen. Ein Lehrpfad zum Thema «Alpaufzug und Alpabzug im Bavonatal» beginnt in den Dörfern Cavergno und Bignasco und führt der Talsohle entlang bis zur Terra di Foroglio, nach Pontido und durch das Calneggiatal.


Familien Entdecken

Hängebrücke Belalp – Riederalp Der Wanderweg zur Hängebrücke führt vom Hotel Belalp die «Steigle» hinab ins «Aletschji», von dort in den «Leng Acker» zum alten Gletscheraufstieg und weiter zur Hängebrücke; 124 Meter lang und über die 50 Meter tiefe Massaschlucht – da ist Nervenkitzel garantiert. Mit der Hängebrücke werden zwei schöne Wandergebiete verbunden und der fast beständige Blick auf den Grossen Aletschgletscher lässt Herzen höher schlagen. Ein einmaliges Naturerlebnis.

Ausflug mit der Centovallibahn nach Intragna Centovalli, die hundert Täler, so heisst das Tal des Wildbachs Melezza mit seinen zahlreichen Seitentälern. Über schwindelerregende Viadukte, an tiefen Schluchten und tosenden Wasserfällen vorbei, durch helle Kastanienwälder und fruchtbare Rebberge, durch Tunnel und enge Kurven führt die fast 60 Kilometer lange Schmalspurstrecke der Centovallibahn. Sie verbindet die Gotthard- mit der SimplonStrecke und das Tessin mit dem Wallis.

Übernachtungs-Tipps für Familien

Panorama Kidshotel Alphubel *** Saas-Fee, Wallis 2 Nächte mit 1 Abendessen, Bergbahnen und Postauto inkl., max. 2 Kinder unter 12 Jahren gratis im Zimmer der Eltern CHF 199.– pro Person im Familienzimmer Gültig bis 19.10. 2013 MySwitzerland.com, Webcode: X46683 Familien-Special

Art Boutique Hotel Beau-Séjour *** Champéry, Wallis 2 Nächte mit 1 Abendessen, 1 Eintritt in die Thermen Val d’Illiez pro Person, max. 2 Kinder unter 12 Jahren gratis im Zimmer der Eltern CHF 199.– pro Person im Familienzimmer Anreise Sa – Do Gültig bis 31.10. 2013 MySwitzerland.com, Webcode: X46679

Chalet Stella Alpina Hotel & Wellness *** Ronco-Bedretto

Hotel Eden Roc *****s Ascona, Tessin

2 Nächte mit 1 Abendessen, max. 2 Kinder unter 12 Jahren gratis im Zimmer der Eltern

2 Nächte mit 1 Abendessen, freier Zugang zum Eden Roc Spa, max. 2 Kinder unter 12 Jahren gratis im Zimmer der Eltern

CHF 149.– pro Person im Familienzimmer Anreise So – Fr Gültig bis 31.10. 2013

CHF 249.– pro Person im Familienzimmer Anreise Sa – Do Gültig vom 22.9. bis 31.10. 2013

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Entdecken Reisetipps

Jetzt entdecken: die wahren Schweizer Goldreserven Wo lässt es sich im Herbst am schönsten wandern, wo finden die fröhlichsten Herbstfeste statt und wo geniesst man die besten Herbstgerichte? Erleben Sie den Schweizer Herbst in all seiner farblichen Pracht. MySwitzerland.com/herbst

Fan werden auf Facebook MySwitzerland.com/facebook Newsletter abonnieren unter MySwitzerland.com/newsletter

Grundsee im Lötschental/VS

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Erfahren Frage des Monats

Warum kreischen Züge?

Der Bahnhof als Ort der Begegnung: Das Kinderbuch lädt ein zum Schauen und zum Lernen.

«Alle einsteigen» – ein Bild von einem Buch

Fotos: Atlantis-Verlag 2013; iStockphoto/Joe Potato Photo

Schweiz _ Das

neue Wimmelbuch «Alle einsteigen. Unterwegs mit der SBB» erzählt vom Bahnfahren und davon, was es alles braucht, damit wir alle sicher, pünktlich und bequem mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sein können. «Alle einsteigen» beschreibt das Universum SBB und öV in seiner ganzen Vielfalt und zeigt, wie umfassend es unser Leben durchdringt. Wir erkennen, wie die unterschiedlichsten Strukturen ineinandergreifen, damit das System reibungslos funktionieren kann. So wird etwa der Bahnhof als eigene Welt erlebbar, in der Menschen ankommen und sich verabschieden, wo sie einkaufen, essen, nach einer Verbindung suchen oder Bekanntschaften schliessen. Wir entdecken die Basler Rheinhäfen, diesen riesigen Güterumschlagplatz, in dem SBB Cargo eine zentrale Rolle spielt. Und wir besuchen staunend die Wartungsbetriebe der Bahn, wo die Züge geputzt, geprüft und repariert werden. Konrad Beck hat das Buch gezeichnet. Beck arbeitet äusserst detailgetreu, skizziert

und fotografiert vor Ort, um die Szenen später so realistisch wie möglich wiedergeben zu können. Der Intercity im Buch sieht genauso aus wie im richtigen Leben, die Bahnmitarbeitenden tragen die korrekte Kleidung, die Uhrzeit stimmt mit dem Treiben am Bahnhof überein. Die Postautos und Busse, das Kursschiff, sie alle warten auch im wahren Leben auf die Reisenden, um sie an ihr Ziel zu bringen. Manch einer wird sich beim Durchblättern des Buches wiedererkennen: als gehetzer Pendler oder entspannter Freizeitreisender, als Schülerin oder Kioskkunde. «Attraktiv wie ein Wimmelbuch, informativ wie ein Sachbuch», bringt es der Atlantis Verlag auf den Punkt. Genau so ist es. Viel Spass beim Lesen und Schauen.

«Alle einsteigen. Unterwegs mit der SBB» hat 32 Seiten und ist im Atlantis-Verlag Zürich erschienen. Es kostet 24.90 Franken und ist im Buchhandel erhältlich.

Manche erinnert das Geräusch an harte Momente zu Schulzeiten, als die Kreide quälend kreischend über die Wandtafel fuhr: Gemeint ist hier der Lärm, den einfahrende Züge an manchen Bahnhöfen verursachen. So richtig hart wird es, wenn die natürliche Luftfeuchtigkeit als Schmiermittel fehlt wie oft im Sommer. Es ist das Zusammenspiel diverser Faktoren, die den Lärm erzeugen. Zum Ausgleich der starren Achsen sind die Räder kegelig: das kurvenäussere Rad ist grösser als das kurveninnere. Aber das passt so richtig nur für grosse Kurven. Bei engeren wie im Bahnhof Stadelhofen oder in Bern fängt das innere Rad an durchzudrehen, das äussere Rad läuft mit seinem Spurkranz an der Aussenschiene an. Diese sogenannte Zwangsführung führt zu Reibschwingungen im Rad-Schienen-Kontakt. Das Rad befindet sich also permanent in einem Wechselspiel von Haften und Durchrutschen und dies mehrere tausend Mal pro Sekunde – eine Schwingung im deutlich hörbaren Bereich. Die SBB setzt diverse Mittel ein, um den Lärm generell zu dämpfen. So werden heute statt der alten Klotzbremsen aus Gusseisen Kunststoffprodukte verwendet; in den neueren Zügen sind Scheibenbremsen eingebaut, die Abnutzungen am Rad vermindern. Hoffnung für die besonders engen Kurven bietet zudem die Weiterentwicklung flexibler Achsensysteme: Moderne Achsen werden künftig Abrollund Bewegungsrichtung besser ausgleichen – hydraulisch gesteuert. Bis dahin gilt: Züge sind eben manchmal laut. Schliesslich heisst das System ja auch Eisenbahn. Und nicht Flüsterbahn. Oder so. Gaston Haas Haben Sie eine Frage zum öffentlichen Verkehr? Schicken Sie uns eine E-Mail an redaktion@via.ch Mehr zum Thema finden Sie auch im SBB-Blog unter sbb.ch/bahnsinn

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Erfahren Hintergrund

Lösung für die letzte Meile Die Schweizer Zentren sind durch den öffentlichen Verkehr sehr gut erschlossen. In kleinen Orten der Alpenregionen sorgen private Initiativen dafür, dass Gäste ihr Auto zu Hause lassen können. Text: Simona Stalder; Fotos: Raffael Waldner

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Hintergrund Erfahren

Sie helfen dort, wo es eine Lücke im öffentlichen Verkehr der Schweiz gibt: Alpentaxis.

Mittlerweile Stammgäste: Familie Schüpbach und Alpentaxichauffeur Niklaus Rauber.

W

anderschuhe an den Füssen, Proviant auf dem Rücken und ein Strahlen auf den Gesichtern – Familie Schüpbach aus Bern ist unterwegs in ihr Chalet in Abländschen. Mit dabei die vier Monate alte Maja Peppina. Der Weiler hält, was sein Name verspricht: «Ab den Ländern», fernab von allem liegt er eingebettet zwischen sanften Matten und schroffen Felsen im Berner Oberland und zählt lediglich ein paar Dutzend Einwohner. Natalie Schüpbach hat in Abländschen von Kindesbeinen an ihre Ferien verbracht. «Mein Urgrossvater war hier Pfarrer, das Chalet ist seit vier Generationen im Besitz unserer Familie», erzählt sie. Mit Maja Peppina soll dereinst die fünfte übernehmen. Früher sind Natalie und Hans Ulrich Schüpbach die sieben Kilometer zwischen der nächsten Busstation im freiburgischen Jaun und dem Chalet gewandert. Denn als vor zwölf Jahren die Poststelle in Abländschen aufgehoben wurde, starb auch der öffentliche Verkehr dorthin. «Seit Maja Peppina da ist und wir neben unserem Proviant auch sie und die Babysachen dabei haben, geht es zu Fuss nicht mehr»,

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Erfahren Hintergrund Niklaus Rauber im Lebensmittelladen von Gilbert und Käthy Mooser.

sagt Natalie Schüpbach. Ein eigenes Auto besitzen Schüpbachs allerdings nicht: «Wir leben mitten in der Stadt Bern und haben beide ein GA, da brauchen wir kein Auto», erklärt Hans Ulrich Schüpbach. Gut, dass es Niklaus Rauber gibt. Der pensionierte Buschauffeur fährt Familie Schüpbach regelmässig in seinem «AlpenTaxi» von Jaun zum Chalet. «Als Busfahrer habe ich es oft erlebt, «Ich habe es oft erlebt, dass Fahrgäste an einer Station dass Fahrgäste an einer ‹gestrandet› sind und mit dem Station gestrandet sind.» öV nicht mehr weiter kamen», sagt Rauber. Nach seiner Frühpensionierung Ende 2012 entschied er sich deshalb kurzerhand, in Jaun einen Taxibetrieb aufzunehmen. Im Winter bringt Niklaus Rauber Schneesportler zur Talstation der Jaun-Bergbahnen, im Sommer Kletterer zu den nahen Gastlosen. Ab und zu führt er Übernachtungsgäste aus Jaun zum Abendessen in eines der nahe gelegenen Berggasthäuser. Aber auch die Einheimischen lassen sich mit viel Gepäck oder

zu später Stunde von Niklaus Rauber chauffieren. Und gehen dem Wirt der Ritzlialp die Vorräte aus, springt er mal mit einer Lieferung Lebensmittel ein. Familie Schüpbach gehört mittlerweile zu Niklaus Raubers Stammgästen. «Für uns ist das AlpenTaxi ideal», schwärmt Natalie Schüpbach. «Herr Rauber ist zeitlich sehr flexibel, sein Taxi hat einen Kindersitz und im Kofferraum finden Gepäck und Kinderwagen

«Entspannt ankommen» Er sorgt dafür, dass es dort eine Alternative gibt, wo der öffentliche Verkehr aufhört: Patrick Jaeger, Projektleiter AlpenTaxi bei der Alpenschutzorganisation «mountain wilderness».

Zur Person Patrick Jaeger ist Familienvater, wandert gerne und ist daran interessiert, unsere Alpen zu schonen.

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Patrick Jaeger, warum braucht es Initiativen wie AlpenTaxi und Bus alpin? Der Freizeitverkehr macht in der Schweiz heute 45 Prozent aller zurückgelegten Distanzen aus. Der Grossteil dieser Fahrten wird mit dem Auto gemacht, was die Umwelt belastet. Da Bund und Kantone die Anbindung an den öffentlichen Verkehr nur bei Ortschaften mit mehr als 100 Einwohnern finanziell unterstützen und touristische Verkehrslinien von Subventionen ausgeschlossen sind, fehlte Besuchern alpiner Regionen lange eine Alternative zum eigenen Auto. Durch AlpenTaxi und Bus alpin können sie mit dem öffentlichen Verkehr anreisen. Dies trägt zum Schutz der Umwelt, dem Erhalt der alpinen Naherholungszonen und zur Lebensqualität der lokalen Bevölkerung bei.

Welche Vorteile hat es, für Ausflüge in die Berge den öffentlichen Verkehr zu nutzen? Das sind einige: Während der Fahrt kann man die Zeitung lesen oder die Landschaft geniessen. Man erreicht sein Ziel entspannt, der Erholungswert des Ausflugs steigt. Wanderer oder Skitourengänger müssen nicht zu ihrem Ausgangsort zurückkehren und sich nach einer Tour erschöpft hinters Steuer setzen. Zudem ergibt sich ein Kontakt zur lokalen Bevölkerung und die Möglichkeit, Insidertipps zu erfahren. Was sollte ein Fahrgast beachten? Die Angebote sind sehr individuell und saisonal unterschiedlich. Man sollte sich deshalb vorgängig über die Details – etwa den Fahrplan und den Preis – informieren und Fahrten rechtzeitig anmelden.


Hintergrund Erfahren Niklaus Rauber transportiert nicht nur Menschen. Manchmal bringt er auch Lebensmittel ins Bergrestaurant Ritzlialp.

300 Platz.» Eine Fahrt von Jaun nach Abländschen kostet die Familie 25 Franken. Bei der Preisgestaltung orientiert sich Niklaus Rauber an den regionalen Tarifen, sein Auto hat er mit einem Taxameter ausgestattet. Niklaus Rauber ist einer von über 300 Transportdienstleistern, die im Schweizer Alpenraum unter der Dachmarke «AlpenTaxi» ihre Dienste anbieten. Damit schliessen sie – mit privater Initiative – eine Lücke im öffentlichen Verkehrsnetz der Schweiz. «Bund und Kantone subventionieren eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr erst, wenn in einer Ortschaft mehr als 100 Personen wohnen», sagt Patrick Jaeger, Projektleiter AlpenTaxi bei der Alpenschutzorganisation «mountain wilderness». «Öffentlicher Verkehr zu rein touristischen Zwecken wird gar nicht subventioniert.»

Umweltbelastung reduzieren Damit die Alpen nicht von Autos überschwemmt werden, dafür lancierte die Alpenschutzorganisation «mountain wilderness» im Jahr 1996 das Projekt «AlpenTaxi» – damals mit gerade mal 30 Anbietern. Heute gehören neben Taxis auch Rufbusse, die eine definierte Route auf Abruf bedienen, und private Seilbahnen dazu. Auf der Website «Alpentaxis übernehmen alpentaxi.ch können Touristen die Feinverteilung der ganz gezielt nach AlpenTaxiGäste in einer Region.» Dienstleistern in einer bestimmten Region suchen. «Wir wollen weiterhin neue Anbieter gewinnen und den Dienst bei der Bevölkerung bekannt machen», erklärt Patrick Jaeger die Rolle von «mountain wilderness». Bei der Gestaltung ihres Angebots haben die Transportdienstleister freie Hand. Jeder ist ein unabhängiger, selbstständiger Unternehmer. «In alpinen Regionen mit wenig Wirtschaft und Industrie ist ein AlpenTaxi deshalb auch eine Möglichkeit, etwas dazu zu verdienen und zur regionalen Wertschöpfung beizutragen», sagt Jaeger. Neben AlpenTaxi fördert mit Bus alpin noch eine zweite Initiative den nicht subventionierten öffentlichen Freizeitverkehr. Anders als AlpenTaxi konzent-

Alpentaxis schliessen schweizweit die Lücke zwischen Bahnhof und dem Ausgangspunkt einer Wanderung oder einer Berghütte.

riert sich Bus alpin jedoch auf touristisch gut erschlossene Regionen. Übergeordnetes Ziel der beiden Initiativen ist es, die Umweltbelastung durch den Freizeitverkehr im Alpenraum zu reduzieren (siehe Interview). «Wir wollen Berggängern mit einem nachhaltigen Anspruch die Möglichkeit bieten, das Auto zu Hause zu lassen und mit dem öV anzureisen», erklärt Patrick Jaeger.

Taxi in die Zukunft Lange war das vielerorts nicht möglich, weil etwa der letzte mit öffentlichem Verkehr erreichbare Punkt zu weit vom Ausgangspunkt einer Skitour entfernt lag. «AlpenTaxis bedienen ‹die letzte Meile›, sie übernehmen die Feinverteilung der Gäste in einer Region», erklärt Jaeger. Weil Touristen so die gesamte Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen können, profitieren nicht nur die Bergregionen von einer geringeren Umweltbelastung, sondern auch die Zentren. Das freut zukünftig sicher auch die fünfte Generation auf dem Abländscher Chalet. ■ alpentaxi.ch busalpin.ch

Auf die Ritzlialp im Greyerzerland kann man wandern – oder mit dem Alpentaxi fahren.

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Erfahren Bequem unterwegs

Geniessen Sie den Herbst – und profitieren Sie

Der goldene Herbst und die attraktiven Angebote machen Lust, die Schweiz zu entdecken.

Die SBB und der öffentliche Verkehr sorgen in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus für Bewegung: Mit Ferienpass und Mitfahrbillett reisen Personen mit festem Wohnsitz in der Schweiz diesen Herbst nach Lust und Laune kreuz und quer durchs Land.

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7 | 2013

Der Ferienpass für 4 oder 15 Tage ab 149 Franken

in allen Landesteilen und profitieren Sie von attraktiven Preisen. Alle Infos dazu gibts auf

Der Ferienpass eröffnet Ihnen unbegrenzte Möglichkeiten. Entweder 15 Tage am Stück oder mit dem Ferienpass Flexi an 4 beliebigen Tagen innerhalb eines Monats. Die Experten von Schweiz Tourismus haben für Sie die besten Herbst-Spezialangebote aufgespürt: Geniessen Sie atemberaubende Fahrten mit den schönsten Panoramazügen der Schweiz, Übernachtungen in attraktiven Hotels in Top-Ferienorten

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Ihren Ferienpass können Sie bis zum 31. Oktober 2013 ausschliesslich am Bahnschalter kaufen. Der Ferienpass für 15 Tage ist bis zum 14. November 2013 gültig, der Ferienpass Flexi mit 4 beliebigen Tagen bis zum 30. November 2013. Den Ferienpass erhalten nur Personen mit festem Wohnsitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein. Bitte legen Sie beim Kauf


Bequem unterwegs Erfahren

Mehr erleben im Herbst 1 | Züspa – Zürcher Familien-Spass 20. bis 29. September, Zürich

Ideal für Herbstausflüge: Multifunktionaler Freizeitrucksack In diesem exklusiven Rucksack für nur CHF 68.– inkl. 10-Franken-Gutschein hat Ihre ganze Freizeit Platz. Denn da ist alles drin, was Sie brauchen: – ausklappbares Sitzpolster – abnehmbare Umhängetasche – leuchtrote Regenhülle – separate Einkaufstasche Jetzt informieren unter sbb.ch/herbst und profitieren unter sbb.ch/shop

einen amtlichen Ausweis vor (Pass, ID oder Aufenthaltsbewilligung). Alle weiteren Infos finden Sie unter

10 Tage bunten Vergnügens an der grössten Zürcher Publikumsmesse. Die Züspa bietet packenden Spass und ist die beliebte Erlebnismesse für die ganze Familie.

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2 | OLMA 10. bis 20. Oktober, St. Gallen Jahr für Jahr begeistert die OLMA mit einem Programm, das seinesgleichen sucht, und mit einem reichhaltigen Angebot an Produkten und Spezialitäten der über 650 Aussteller. sbb.ch/olma 10% Ermässigung auf Bahnfahrt und Transfer, 20% auf den Eintritt.

3 | Dolce vita im Tessin 1. September 2013 bis 17. April 2014, Region Tessin Verbringen Sie einen erholsamen Kurzurlaub im Tessin, und profitieren Sie von den attraktiven Hotelangeboten inklusive einem Abendessen und Frühstück in ausgesuchten Hotels bereits ab CHF 179.– pro Person für 2 Nächte.

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Ferienpass-Deutschland-Kombi ab 119 Franken Erweitern Sie Ihren Reiseradius. Mit dem FerienpassDeutschland-Kombi für 119 Franken (2. Klasse) oder 199 Franken (1. Klasse) reisen Sie an 2 beliebigen Tagen innerhalb eines Monats von der Schweiz nach Deutschland und in Deutschland. Ihre Kinder von 6 bis 16 Jahren reisen gratis mit. Wichtig: Das FerienpassDeutschland-Kombi kann nur mit dem Ferienpass für die Schweiz gekauft werden – auch nachträglich.

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Das Mitfahrbillett für 35 Franken Bis zum 31. Oktober 2013 sind Sie zu zweit besonders günstig unterwegs: Kombinieren Sie eine Tages-, eine 9-Uhr-Karte zum Halbtax oder Ihr GA mit einem Mitfahrbillett für nur 35 Franken. Es ist einen ganzen Tag gültig; Ihre Begleitung (eine Person) reist in der gleichen Klasse wie Sie. Das Mitfahrbillett können Sie online im Ticket Shop, über die SBB Mobile App, am Billettautomaten oder am Bahnschalter kaufen. Ferienpass und Mitfahrbillett können mit Junior- und Enkelkarte kombiniert werden. Alle weiteren Infos finden Sie unter

sbb.ch/tessin 2 Übernachtungen inkl. einem Abendessen und Frühstück ab CHF 179.00 pro Person

4 | Suisse Toy 2. bis 6. Oktober, Bern Spielen so viel und was das Herz begehrt – das ist an der grössten Spielwarenmesse der Schweiz möglich. Die Spieleauswahl ist immens und etwas ist für jeden Spieltyp dabei. sbb.ch/suissetoy 10% Ermässigung auf Bahnfahrt und Transfer, 30% auf Eintritt.

5 | Einzigartig –

die Schweizer Berge

bis 31. Oktober, ganze Schweiz Schöne Aussichten: Hoch über den Wolken geniessen Sie diesen Herbst mit den ermässigten RailAway-Kombi-Angeboten. sbb.ch/berge bis zu 30% Ermässigung auf Bahn- und Bergbahnfahrt

sbb.ch/mitfahrbillett

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Erfahren Leserbriefe Rätsel Via 4/2013, Pro & Kontra

Tut die Bahn genug fürs Rad? Die SBB macht viel für die Velofahrer, für Ausflügler sind die Angebote reichhaltig. Aber warum in den neuen Flirt-Zügen die Veloständer grad ganz weggelassen wurden, verstehe ich nicht. Es entsteht stark der Eindruck, dass Veloreisende nicht willkommen sind. Nadia Jermann, Dornach Anmerkung der Redaktion: Tatsächlich: Bei den Flirt-France-Zügen sind die Velogurte durch ein Sitzplatz-Upgrade (zusätzliche Montage von ca. 40 Klappsitzen) entfallen, diese werden aber noch 2013 nachgerüstet. Alle anderen Flirt-Züge haben ein Multifunktionsabteil mit entsprechendem Veloabstellplatz (Hinweis mit Velo-Piktogramm auf entsprechender Einstiegstür und im Abteil selber), die mit Gurten zwischen den Klappsitzen ausgerüstet sind, um die Velos zu fixieren.

Via allgemein

Schreck und Freude Kurz vor der Rückreise am Abend von Zug nach Bellinzona, erschöpft und müde, beinahe eingeschlafen

Mitmachen und gewinnen! 1. Preis: Vier-Quellen-Wanderreise im Gotthardmassiv Gewinnen Sie ein SwissTrails-Pauschalangebot für 2 Personen im Wert von CHF 1850.– inkl. drei Übernachtungen mit HP (Hotel 3 Könige – Gotthard Hospiz – Hotel Hubertus), Eintritt Sasso San Gottardo, Tageskarten von PostAuto & Matterhorn Gotthard Bahn. swisstrails.ch; vier-quellen-weg.ch

So nehmen Sie an der Verlosung teil! Rufen Sie an unter Telefon 0901 800 777 (90 Rp. pro Anruf), und sagen Sie nach dem Signalton die Lösung, Namen und Adresse.

Altmeister, Gelehrter

Flugzeughalle

Via E-Mail an raetsel@via.ch Einsendeschluss: 30. September 2013 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Mitarbeitende von SBB, VöV und Infel sind von der Verlosung ausgeschlossen.

Körper

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schweiz. Gebäck

6 Haarfarbe im Alter

Parlament

europ. Freihandelszone (Abk.)

engl. Briefanrede

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leichte Holzart

span.: du

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1 griech. Buchstabe

Balte

schweiz. Radio- u. Fernsehgesell.

Zwerg der Edda

Autokz. Kanton Solothurn

frz.: mir, ich Autokz. Osttimor

engl. Abk.: PS

Bewegungslosigkeit

3 Bergspitze

Ära Internetverweis

verbrauchte Luft

Unterwassergefährt

frz.: deine Ez. früh. USPräsident

Parfümduftstoff

5 frz.: du, dich

Gehörorgan

Harnsäuresalz Symbolfigur Schwedens

Sternkunde

buddh. Tempel

1. Preis: Genusswanderung zu den vier Quellen im Gotthardmassiv

eh. dän. Komikerduo: Pat und ...

Tier mit wechselnder Heimat

Vorname des Autors Follett

Wattvogel

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Das nächste «via» erscheint am 4. Oktober 2013

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höchstes Wesen

bergsteigen

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folglich, deshalb

ehem. span. Währung (Abk.)

grosses Raubtier JesusJünger

Per Postkarte an Infel AG, Redaktion «via», Rätsel, Postfach, 8021 Zürich. Senden Sie eine SMS mit via (Abstand) Lösungswort und Ihrer Adresse an die Zielnummer 966. (90 Rp. pro SMS)

Vor 4 Jahren erlitt ich eine Hirnverletzung und bin seither teilweise gelähmt und Aphasikerin. Dank eines Elektrorollstuhls bin ich trotzdem mobil. Am 16. Juli 2013 reiste ich zum ersten Mal alleine von Luzern nach Bern und wieder zurück. Dies ist Ihre Meinung möglich dank dem guten Service der Schreiben Sie uns : SBB für Menschen mit einem HandiInfel AG, Redaktion « via », cap. Diese Reise war für mich ein Postfach 3080, 8021 Zürich weiterer Schritt zurück in die Normalioder schicken Sie eine E-Mail : leserbriefe@via.ch tät. Deshalb ein herzliches Dankeschön Bitte Absender mit Vor- und an die Mitarbeitenden im Call Center Nachnamen sowie Adresse nicht und auf den Bahnhöfen. Dank Ihnen vergessen ! konnte ich einen super Tag erleben. Die Redaktion behält Nicole Nyfeler, Kriens sich Kürzungen vor.

geringe Entfernung

2.–5. Preis: Unterwegs mehr Power Praktisch und klein! Zusatzakku aus Kunststoff, mobile externe Power Bank mit 1600 mAh Kapazität. sbbshop.ch

Vielen Dank

erster Kalif der Mohammedaner

italienischer Männername

Unglück

und doch beachtet vom Zugführer. Dann der Schreck: kein Geld, kein Abonnement! Er nimmt meinen Kummer zur Kenntnis, setzt sich mir gegenüber, tippt meine Personalien in den Computer, sieht, dass ich ein GA habe. Dann druckt er mir ein Gratisbillett und wünscht buona serata. Als der Mann mit der Minibar vorbeikommt, gibt er mir noch einen Kaffee aus. Es war mir ein Trost und eine Überraschung. Maddalena Scherrer, Claro

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Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz », Winterthur Die ehemalige Villa des Kunstsammlers Oskar Reinhart ( 1885 – 1965 ) vereint mehr als zweihundert Gemälde , Zeichnungen und Skulpturen europäischer Kunst von aussergewöhnlicher Qualität . Den Kern der Sammlung bilden die Gemälde des

französischen Impressionismus und deren unmittelbare Vorläufer. Courbet , Daumier, Renoir, Manet und Cézanne sind mit grösseren Werkgruppen vertreten und führen den bedeutsamen Weg dieser Künstler in die Moderne deutlich vor Augen .

Symposium: 18. – 19. Oktober 2013 Das Wissen der Kunst und die Kunst des Wissens In Zusammenarbeit mit dem Max -Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

Vincent van Gogh , Der Krankensaal des Hospitals von Arles, 1889

Das « Römerholz » lädt im Rahmen des Projekts Kunst & Wissenschaft, Kulturherbst Winterthur international renommierte Fachleute ein , spannende Aspekte des Zusammenspiels beider Disziplinen zu untersuchen. Die Veranstaltung klingt am Sonntag, den 20. Oktober, mit einer überraschenden Performance des Schweizer Künstlers Roman Signer aus.

Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz», Haldenstrasse 95, 8400 Winterthur, Tel: +41 (0)52 269 27 40, www.roemerholz.ch


Via Magazin 07 2013 de  
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