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Berauschende Insidertipps

Die Provence 端berraschend anders erleben. Z端rcher S-Bahn

Vor 25 Jahren wurde der Bahnhof Museumstrasse er旦ffnet

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bewegt dich. 3 | 2014

Joel goes to Hollywood Schauspieler Joel Basman 端ber Glamour, Klatsch und echte Hollywoodmomente.


DER LEIDENSCHAFT NACHGEHEN UND AUGENBLICKE GENIESSEN

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3 | 2014 Inhaltsverzeichnis

Erleben 5 Frühlingsbeginn für ganz Harte Traditionelles Blaueierschwimmen im Greifensee.

6 Zürich–Istanbul im Zug Eine fotografische Kulturreise.

14 Näher als man denkt Die Provence mal ganz anders.

22 «Champagner und Limousine? Denkste!» Schauspieler Joel Basman im Interview.

25 Top Ten Was Familien jetzt alles unternehmen können.

Entdecken

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27 Aussichtsreicher Sommer Mit Schweiz Tourismus dem Himmel näher.

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via Zürich 35 Der Bahnhof Museumstrasse jubiliert Vor 25 Jahren wurde der HB unterirdisch.

36 Eine neue Epoche bricht an Die neue Steuerzentrale der Zürcher S-Bahn.

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Erfahren 39 Die vielen Seiten eines Mythos Erleben Sie das Abenteuer Gotthardregion.

40 Der Online-Fahrplan überflügelt das Kursbuch sbb.ch verzeichnet mehr als 1 000 000 000 Anfragen.

44 Bequem unterwegs 46 Rätsel

6 Impressum

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Herausgegeben von der SBB, Kommunikation & Public Affairs, in Zusammenarbeit mit dem Verband öffentlicher Verkehr ( VöV ). Erscheint zehnmal jährlich in Deutsch und Französisch.

Ab sofort können die Artikel aus der via App über Facebook, Twitter und E-Mail geteilt werden. Let’s share!

Verlag ARGE VIA Infel AG, Zürich und Bern, und Vogt-Schild Druck AG, Derendingen Realisation: Infel AG Redaktion: Gaston Haas (Chefredaktor) Janine Radlingmayr (Stv.) Gestaltung: Jörg Fassmann (Art Director), Beni Spirig, Diana Lischer (Layout und Produktion iPad-Version) Bildredaktion: Diana Ulrich (Leitung), Matthias Jurt, Yvonne Schütz Titelbild: Lea Meienberg

Redaktionsrat: SBB/VöV Reto Kormann, Mathias Gsponer, Rahel Meile, Reto Meissner, Oliver Schörlin, Roger Baumann Übersetzungen UGZ, Übersetzer Gruppe Zürich GmbH Sekretariat/Redaktionsassistenz Sandra Weibel, Infel AG Redaktionsadresse Infel AG, Redaktion «via», Postfach 3080, 8021 Zürich Tel. 044 299 41 41, Fax 044 299 41 40, redaktion@via.ch Anzeigenmarketing /Anzeigenverwaltung Publicitas Publimag AG, Luca Liloia Mürtschenstrasse 39, Postfach, 8010 Zürich Tel. 044 250 38 03, Fax 044 250 31 32 luca.liloia@publicitas.com

Abonnemente und Adressänderungen AZ Verlagsservice AG Kunden Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 56 87, Fax 058 200 96 94 via@azmedien.ch CHF 35.–/ Jahr (Schweiz) CHF 45.–/ Jahr (Ausland) CHF 69.–/ 2 Jahre (Schweiz) CHF 87.–/ 2 Jahre (Ausland) Adress- und Bestandesänderungen (CompanyMail) Kundenservice SBB CompanyMail Tel. 051 222 27 38, Fax 051 222 79 39 xp080@sbb.ch Druck Vogt-Schild Druck AG, Derendingen ISSN: 1422-6499

«via» gibt es als Hörversion, gesprochen von Profis im Auftrag der SBS Schweizerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte und der SBB. via.ch

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Erleben Zug verpasst in ...

Ei, ei, ei: Das Blaueierschwimmen im Greifensee ist ein besonderes Ostererlebnis.

Fotos: Heidrun Keen; Lucien Zurcher

Extrablaue Eier Niederuster ZH _ Sollten Sie bisher ten Mal stattfindet. Doch wie kam man noch kein Osterei ergattert haben, kön- zur Idee des Events? «Es gibt das Genfer nen Sie sich jetzt ein blaues Ei verdienen: Weihnachtsschwimmen, das Zürcher SaIn Niederuster beginnt die Badesaison michlausschwimmen. Wieso machen wir am Ostermontag. Und zwar nicht irgend- nicht als Ergänzung ein Kaltwasserwie, sondern mit dem traditionellen Blau- schwimmen an Ostern?», erklärt Müller eierschwimmen in der Seebadi. Bei einer die Geburt des Blaueierschwimmens. Wassertemperatur von ungefähr sieben Mittlerweile hat es sogar einen Ableger in Grad springen die mutigen Teilnehmer in Deutschland: In Prenzlau, der Partnerden kalten Greifensee, um eine 40 Meter stadt von Uster, holen sich eine Woche lange Strecke zu schwimmen. Klar, dass nach Ostern Mutige im Uckersee ein es bei so einer Leistung auch eine Beloh- blaues Ei. nung gibt: Nach der Hälfte der Strecke Die Teilnahme in Niederuster ist grawartet auf dem Sprungturm ein blaues tis. «Und es ist durchaus erlaubt, kostüOsterei auf die Schwimmer. miert zu schwimmen», gibt uns Müller Zurück am Ufer können sich die Teil- noch mit auf den Weg. Interessierte könnehmer – und selbstverständlich auch nen sich ab 13 Uhr einschreiben, das die Zuschauer – mit Eiersuppe oder war- Schwimmen beginnt um 14 Uhr. Für eimem Punsch aufwärmen. «Wir erwarten nen guten Zweck ist die Sache auch: rund 300 Hartgesottene die sich ins Was- «Dieses Jahr wollen wir zusammen mit ser trauen. In der Regel sind dem Zürcher Tierum die 1000 Personen auf schutz und OceanCare dem Platz», sagt Harald MülBlaueierschwimmen speziell auf den geOstermontag, 21. April 2014, ler, einer der Initiatoren des fährdeten Lebensraum 14 Uhr, bei ca. 5 −12 ° C Blaueierschwimmens, das der Delfine aufmerkWassertemperatur in der Seebadi Niederuster dieses Jahr bereits zum elfsam machen.»

... Grandvaux _ Schon die Adresse macht klar, dass es nicht weit ist zum Bahnhof des Ortes: Die Auberge an der rue de la gare 1 liegt nämlich genau gegenüber. Lausanne ist nicht weit, und doch hat man hier, mitten im Lavaux, das Gefühl, in einer anderen Welt und einer anderen Zeit zu sein. Das mag an der Küche mit den 13 Punkten im Gault Millau liegen, die mit Regionalem und Saisonalem glänzt (für die Forellen aus dem See kommen Geniesser von überall her). Oder an der atemberaubenden Aussicht auf den Genfersee und die Alpen, von der man auf der Terrasse gar nicht genug kriegen kann. Immerhin ist das unvergleichliche Weinbaugebiet seit 2007 als Unesco-Welterbe eingetragen. Wie auch immer: Am besten, man findet es selber heraus. Zum Beispiel, indem man eine Nacht in einem der fünf romantischen Zimmer verbringt. Unbedingt reservieren! aubergegrandvaux.ch

Leserbild ...

Nein, das ist keine Fotomontage, sondern der Güterzug, der täglich mitten durch das Zürcher Ausgehviertel fährt. D. Ulrich, per E-Mail

via.ch Laden Sie Ihr Lieblingsbild auf unsere Leserseite oder schicken Sie es an leserbild@via.ch

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Erleben Zürich – Istanbul

Unterwegs zum Bosporus Der Kluge reist im Zuge: Das dachte sich auch Fotograf Fabrizio Giraldi und nahm ab Zürich den Zug nach Istanbul. Bilder einer wunderbaren Reiseroute. Text: Janine Radlingmayr; Fotos: Fabrizio Giraldi

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4 Wien

1 Um 22.40 Uhr fährt der Nachtzug Richtung Wien ab: Vorab noch in der «Au Premier Bar» am HB Zürich.

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Istanbul SERBIEN BULGARIEN

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2 7 Uhr am nächsten Morgen: Wir nähern uns Wien. Vera Muhlebach und ihre Mutter Andrea bereiten sich auf die Ankunft vor. 3 Weiter geht es in Richtung Budapest. 4 11.10 Uhr: Ankunft in Budapest. Auf dem Zug sind Porträts der ungarischen Fussballhelden der 50er-Jahre abgebildet. 5/6 In der Budapester Bahnhofshalle.

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Zürich – Istanbul Erleben

Zürich – Wien – Budapest

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Wie auf einer Perlenschnur reihen sich die zauberhaften Städte gen Osten an die Gleise. Alleine die Bahnhöfe wären einen Besuch wert – so befindet sich im Budapester Westbahnhof beispielsweise das grösste Eisenbahnmuseum Mitteleuropas. Wer Wien auf seiner Route auslassen möchte, kann täglich auch direkt in 12.09 Stunden im EuroNight von Zürich nach Budapest reisen.

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Erleben Zürich – Istanbul

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4 Wien

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Belgrad Sofia

Istanbul SERBIEN BULGARIEN

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Zürich – Istanbul Erleben

Budapest – Belgrad – Sofia – Istanbul Wandelndes Klima, verschiedene Sprachen: Diese Strecke hat eine besondere Würze. Nach längeren Grenzkontrollen kommt man ruhig und gemächlich in Belgrad an – touristisch noch immer ein echter Geheimtipp. Von dort aus geht es auf der magischen Orient-Express-Strecke weiter nach Sofia, wo man den Tag verbringen sollte. Die Nacht im Schlafwagen von Sofia nach Istanbul – traumhaft.

1 15.40 Uhr: Zwei Studentinnen kurz vor der serbischen Grenze auf ihrem Heimweg ins Wochenende. 2 Nach der serbischen Grenze ein kurzer Halt am Bahnhof Subotica. 3 Am nächsten Morgen: Vor der Ankunft in Sofia trinken Mitja (links) und seine Kollegen noch einen Kaffee zum Wachwerden. Ihre Reise führt sie bis nach Teheran. 4 Kiosk im Bahnhof Sofia. 5 Die bulgarische Hauptstadt und ihre ungewöhnlichen Baudenkmäler: Zu Besuch bei Herrn Vesilin in der ältesten Schule Sofias – der Ivan-Dankogv-Schule.

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6 Am Morgen des vierten Reisetages – Ankunft in der Türkei: Bahnhofsvorstand von Halkali.

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Erleben Zürich – Istanbul

Istanbul

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Wo Kontinente aufeinandertreffen: Istanbul ist nicht nur die grösste Stadt der Türkei, sondern die viertgrösste Megacity der Welt. Kebab-Läden, Hagia Sophia und traditionelle Kaffeehäuser neben edlen Boutiquen und einem spannenden Nachtleben: All das gehört in das Bild des ehemaligen Konstantinopels. Istanbul – die Stadt der Gegensätze.


Zürich – Istanbul Erleben

1 Auf dem Grossen Bazar in Istanbul vergisst man die Zeit. Im April gehört der Granatapfelsaft zu den Spezialitäten der Stadt. 2 Vor allem im Zentrum Istanbuls treffen die Gegensätze der Kulturen aufeinander. 3 Weltberühmt ist der Hauptbahnhof – Endstation des legendären Orient-Express. Hier zu sehen der Wartesaal.

4 Ein kleines Restaurant auf dem Grossen Bazar in Istanbul – Gäste vor einer Fototapete.

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5 Nach Eminönü, an die Spitze der Halbinsel im südlichen Bereich der europäischen Seite Istanbuls, zieht es die meisten Touristen: Hier liegt das historische Zentrum der Stadt mit der ehemaligen Kathedrale Hagia Sophia.

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Wien

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Belgrad Sofia

Viele weitere Bilder finden Sie in der iPad-Ausgabe von «via». Istanbul

SERBIEN BULGARIEN

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Erleben Zürich – Istanbul

Die Entdeckung der Langsamkeit Vier Tage lang reiste Fotograf Fabrizio Giraldi mit dem Zug von Zürich nach Istanbul – ganz bewusst. Eine Reise mit dem Zug von Zürich nach Istanbul – wie kommt man auf die Idee? Ich wollte wegen eines Projekts nach Istanbul und auf langsame Art in der Türkei ankommen. Dafür erschien mir der Zug am geeignetsten – mit Auto und Flugzeug bin ich schliesslich schon dort gewesen. Was unterscheidet das Reisen mit dem Zug vom Reisen mit dem Flugzeug? Der Unterschied ist beträchtlich – unabhängig vom Ziel. Im Zug erlebe ich Landschaften, begegne Kulturen und Traditionen, die sich allmählich verändern. Das Flugzeug katapultiert mich von einer Realität in die andere, spiegelt das heutige Leben wider: schnell und seicht. Die Strecke nach Istanbul ist sicher eine der interessantesten Europas. Der langsame, stete Kulturwandel stimmt dich auf den Orient ein und in Istanbul fühlst du die Vollendung der Reise. Und was ist für einen Fotografen das Besondere? Im Zug stehen sich ständig zwei Welten gegenüber: draussen und drinnen. Draussen ziehen rasant die Landschaften in ihrem Alltag vorüber, drinnen ist man Zuschauer und Teilnehmer von Beziehungen zwischen Menschen, die sich oft nicht kennen und

auch anderen Zielen als Istanbul. So traf ich auf Philippe, einen 65-jährigen Manager, der seit seiner Kindheit die Geburtsstadt seines Grosis besuchen wollte. Er reiste von der Normandie nach Izmir. Auf die Frage, warum mit dem Zug, antwortete er: «Mein ganzes Leben lang hatte ich Eile bei der Arbeit, der Zug erlaubt mir Langsamkeit.» Alle meine Gesprächspartner haben den Zug wegen der Langsamkeit gewählt, um die wechselnde Landschaft betrachten und die Distanzen anhand der vergangenen Zeit messen zu können.

Ihr schönstes Erlebnis auf der Reise? Die Nacht im Schlafwagen, der den Reisenden von Sofia nach Istanbul vorbehalten war. Hier waren wir Gäste von Herrn Haki, der für den Wagen verantwortlich war. Nach einer Stunde bereitete er für sich und seine acht Passagiere den Chai-Tee zu. Fantastisch war auch, die Fahrpläne nicht zu kennen. Im Internet fand ich Fahrpläne bis Budapest, dann nichts mehr. Die Fahrpläne erfuhr man unterwegs vom Zugführer. Eine unglaubliche und spannende Erfahrung, denn dank Internet sind wir es gewohnt, alles zu planen.

Was war das Erste, was Sie nach Ihrer Ankunft in Istanbul gemacht haben? Es war fantastisch, die Fahrpläne nicht zu kennen. Ich habe mit Emil, einem jungen Berliner Philosophen, den ich bereits Man erfuhr sie unterwegs vom Zugführer. auf dem Streckenabschnitt Budapest– doch mit einer gewissen Ruhe und Gelassen- Belgrad kennengelernt hatte, einen Chai heit den gleichen Raum teilen. Das untergetrunken. scheidet den Zug von anderen Transportmitteln. Das gibt es nur hier. Der grösste Unterschied zwischen den Bahnhöfen in Zürich, Belgrad und Istanbul? Sind Sie interessanten Personen begegnet? Eindeutig die Wartesäle, die «Nicht-Orte». Auf dem letzten Abschnitt Sofia–IstanIn Belgrad hat es keinen, man wartet in der Bar bul lernte ich die speziellsten Menschen oder in den kleinen, spartanischen Restaurants kennen, alle mit eigener Geschichte und neben den Gleisen auf den Zug.

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Für «via» unterwegs von Zürich nach Istanbul: Fotograf Fabrizio Giraldi (37). fabriziogiraldi.com

Fabrizios Tipp ... ... in Wien: «Einen Kaffee oder Cocktail in der vom bekannten Architekten Adolf Loos entworfenen American Bar trinken.» ... in Budapest: «Einen Tag lang in den herrlichen Thermalbädern der Stadt verweilen und bei der Gelegenheit einen guten Pálinka trinken.» ... in Belgrad: «Unbedingt im ‹Znak Pitanja›, einem alten Lokal im Zentrum, auf niedrigen Tischchen mit kleinen Stühlen Lepinja mit Kajmak und türkischen Kaffee geniessen. Danach in den Park gehen und sich von der in die Donau mündenden Sava in ihren Bann ziehen lassen.» ... in Sofia: «Einfach Neuland entdecken: Unter all diesen Städten ist Sofia sicher nicht die reichste, aber mit kleinen Gesten und Einfallsreichtum schafft auch sie es, sich den veränderten Zeiten anzupassen.»


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Erleben Avignon

Anreise Ab Bern 5:10 h Ab Genf 2:50 h Ab Luzern 6:15 h Ab Zürich 5:34 h

Foto: Alain Hocquel

Die Anreise mit dem TGV Lyria ist schnell und komfortabel. Ab Bahnhof Avignon TGV verkehrt zweimal in der Stunde ein «Train virgule» zum Hauptbahnhof von Avignon direkt am Eingang zur Altstadt. Das Billett kostet 1.50 Euro, die Fahrt dauert 5 Minuten. Die Fahrt mit dem Taxi in die Altstadt kostet etwa 15 Euro und dauert rund 10 Minuten. Taxiruf: +33(0)4 903 911 02 tgv-lyria.com sbb.ch

Avignon: Blick von der Rhoneinsel Barthelasse auf die Pont Saint Bénezet und den Papstpalast.

Die Provence kann ganz anders

auch

Der französische Süden liegt näher als man denkt. Und hat mehr zu bieten als Béret, Pastis und Pétanque. Ein Streifzug durch Avignon und Umgebung. Text: Gaston Haas; Fotos: Cécile Mella

A

m allerbesten laufen die Unterhosen». Cindy Chastagner lacht herzlich und zeigt auf die Auslage gleich beim Eingang. Hier liegt der «slip français» in der edlen nachhaltigen Box und wartet auf modebewusste Träger. Nachhaltigkeit von der Verpackung über die Herstellung bis zur Entsorgung ist Pflicht, wenn es ein Produkt in die Regale an der Place de la Principale in Avignon schaffen will. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Julie Chazal hat die Designerin das Label CQFD (Ce qu’il fallait découvrir/was zu beweisen war) gegründet. Zudem: Alle Produkte in ihrem Conceptstore sind «made in France». Diesen Anspruch unterstreichen die beiden Frauen mit einer sauberen Portion Witz: Statt des offiziellen stolzierenden Fran-

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zosengüggels trägt das selbstbewusste Label ein catwalkendes Huhn mit roten High Heels im Logo.

Ein Festbruder kauft sich die Stadt Unterhosen, sexy Schuhwerk, französische Produktion: Passt eigentlich alles nicht ganz zur Stadt am Ostufer der Rhone. Historisch gesehen natürlich. Schliesslich haben hier einst sieben Päpste residiert, nachdem es den Stellvertretern Gottes in Rom zu gefährlich geworden war. Clemens VI, ein besonders begnadeter Festbruder und Kunstfreund, kaufte 1348 die Stadt («man gönnt sich ja sonst nichts») und machte sie zum Teil des Vatikanstaates. Deshalb war Avignon bis zur Französischen Revolution eine italienische Stadt mitten in der Provence. Überhaupt


Avignon Erleben

Statt des stolzierenden Franzoseng체ggels tr채gt das Label ein catwalkendes Huhn mit roten High Heels im Logo.

Cindy Chastagner (l.) und Julie Chazal in ihrem Conceptstore in Avignon (cqfd-avignon.fr).

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Erleben Zürich – Istanbul

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Markthalle Avignon: Samstags ab 11 Uhr kochen hier Küchenchefs ihre Rezepte. Mit Produkten vom Markt, versteht sich.


Avignon Erleben

Viel ist nicht geblieben von der päpstlichen Sommerresidenz in Châteauneuf-du-Pape.

die Rhone zwischen Lyon und Marseille. Und wenn man so will auch zwischen Italien und Frankreich. Von den einst 22 Bögen haben die Hier kamen nicht nur die Hochwasser der Rhone gerade neusten Waren an, mal deren drei überdauert. Deshalb reicht die Brücke mit sondern auch Menschen, der kleinen Kapelle heute kaum Kulturen und Ideen. noch bis in die Mitte des Flusses. Wegen seiner aussergewöhnlichen Lage, dem Klima und der Mentalität seiner Einwohner wurde Avignon nach und nach zu einem kulturellen und intellektuellen Zentrum im französischen Süden.

Stadt der Kunst und der Kreativität Corinne Guyon bittet in ihren verwunschenverspielten Stadtpalais, das Maison de Fogasses.

strahlt Avignon eine ganz besondere Atmosphäre aus. Schon immer kamen hier Händler und Reisende vorbei; die Rhone war schon vor Jahrhunderten eine wichtige Handels- und Reisestrasse. Und so kamen hier nicht nur immer die neusten Waren an, sondern auch Menschen, Kulturen und Ideen. Die heutige Pont d’Avignon (genau: Sur le pont d’Avignon, l’on y danse…), die Pont Saint Bénezet, wie sie offiziell heisst, war lange der einzige steinerne Übergang über

Voraussetzung dafür war und ist eine offene Grundhaltung der Menschen. Am augenfälligsten ist dies jeweils im Juli. Dann kommen am Theaterfestival von Avignon seit 1947 und am jüngeren Off-Festival Tausende von internationalen Künstlern und Hunderttausende von Besuchern aus aller Welt zusammen. Diesen offenen und kreativen Geist erleben wir bei Corinne Guyon ganz unmittelbar. Wir klingeln und kurz darauf öffnet die zierliche Frau die schwere Eichentür und bittet ins Innere. Und hier ist nichts wie anderswo. Man wäre wenig erstaunt, wenn plötzlich der ewig verspätete Hase aus Alices Wunderland die breiten Treppen aus dem 16. Jahrhundert hoch hetzen würde. «Ich mag das Experiment und das Überraschende», sagt sie und führt uns durch verwinkelte Gänge in ihre Universen: Die Küche, in denen sie Kurse mit bekannten Küchenchefs aus der Region veranstaltet, Mal- und Nähateliers, Diners, Cocktailparties oder Ausstellungen. Montags isst man am Mittag und am Abend für vernünftiges Geld

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Erleben Avignon Wasser prägt das Ortsbild von L’Isle-sur-la-Sorgue. Von den einst Dutzenden von Wasserrädern sind heute noch deren sechs in Betrieb.

herrliche Gerichte. Tja, und wer etwas Zeit hat, mietet eines der wenigen Zimmer auf Wochenbasis – zu überraschend guten Preisen, versteht sich. Zurück zu den hohen Herren auf dem Stuhl des Petrus. Weil es damals wie heute im Sommer in Avignon ziemlich heiss werden kann, musste eine kühle Sommerresidenz her. Was dem Römer-Papst sein Castel Gandolfo, war den Tiara-Trägern aus der Provence Châteauneuf-du-Pape. Vom päpstlichen Schloss steht heute nur noch der Turm; den Rest haben die Bauern der Umgebung nach der Revolution abgetragen und zum Bau ihrer Häuser und Strassen verwendet.

Wo der Wein fehlt … … stirbt der Reiz des Lebens, wusste vor 2500 Jahren schon ein alter Grieche. Wer es nicht glaubt, entdecke es selber. Zum Beispiel mit dem Velo. In der Region Châteauneuf-du-Pape führen diverse Velowege durch die Reben. Wer mag, verbindet die Fahrt mit einer Degustation oder einem Lehrpfad. Syrah, Bourboulenc, Grenache oder Picpoul: 13 Trauben-

sorten sind insgesamt in der Appellation zugelassen. Kaum eine andere Weinregion bringt daher vielfältigere Weine hervor. Die Velowege sind zumeist flach und laden zum Schauen und Geniessen ein. Die unterschiedlichen Routen eignen sich für ambitionierte Radfahrer oder gemütliche Familientouren. provence-a-velo.com

Sonntags verwandeln sich die Strassen in LIsle-sur-la-Sorgue in einen üppigen Markt mit weit über 250 Händlern.

Und doch ist der Ort zu einer Art Wallfahrtsort geworden. Allerdings weniger für Geistliches als für Geistiges. Die Weine, die auf den rund 3000 Hektaren der Appellation gekeltert werden, gehören zum Besten, was Frankreich diesbezüglich zu bieten hat. Etwas weiter südöstlich, in L’Isle-sur-la-Sorgue, ist die Vergangenheit nicht nur greifbar, sie ist im wahrsten Sinne des Wortes käuflich. Die hiesigen Antiquitätenhändler machen den Ort mit ihren Schätzen zu einem der bedeutendsten der Branche in ganz Frankreich, ja in Europa. Vom schlichten Flohmarktangebot bis zu schier unbezahlbaren Möbeln, Gemälden, Statuen oder Porzellan reicht das Angebot. Schlicht atemberaubend! Die mächtigen Wasserräder zeugen von den grossen Zeiten der Seiden- und Wollwebereien. Und die romantischen Brücken über die vielen Arme und Nebenarme der gurgelnd-schäuWer sonntags den menden Sorgue laden ein zum Schauen und Flanieren. Wer an Marché besucht, wird die einem Sonntag den Marché im Provence nie mehr Stadtzentrum besucht, wird dieganz vergessen können. se Ecke der Provence nie mehr ganz vergessen können. Oliven, Lavendel, Blumen, Gemüse, Früchte, Gewürze und mehr oder weniger alles, was man daraus herstellen kann, betören die Sinne. «Il vit comme un coq en pâte», sagen die Franzosen dazu – leben wie Gott in Frankreich. Gut möglich, dass die Herren Päpste aus der Gegend ihre guten Beziehungen nach ganz oben bis heute spielen lassen. ■ provenceguide.com avignon-tourisme.com pays-provence.fr oti-delasorgue.fr rendezvousenfrance.com

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Seesicht haben in Z端rich nur die Privilegierten.


Erleben Avignon

Fotos: Cécile Mella, zVg

Exklusive Tipps für Avignon und das Umland

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La Maison de Fogasses

Cinema Utopia – La Manutention

Domaine de Rhodes

Ein magisches Haus, mitten in der Altstadt von Avignon. Wer eintritt, taucht ein in Corinne Guyons Reich der Fantasie, der Kunst, des Handwerks und Experimentierens. Übernachten geht übrigens auch.

Das junge Kulturzentrum Avignons. Kino, Konzerte, eine Bar und ein Restaurant mit vernünftigen Preisen (tout fait maison) in einem wunderbaren Dekor. Eine geniale Oase abseits des Trubels.

Dieses Bed&Breakfast liegt auf der Rhoneinsel Barthelasse in einem grossen Park. Ein Traum in einer atemberaubenden Umgebung für alle, die das Besondere zu schätzen wissen.

Maison-de-fogasses.com

cinemas-utopia.org/avignon

domainederhodes.com

La table de Sorgues

Weingut Nalys

Bed & Breakfast Artishow

Hinsetzen, essen und mit einem Lächeln sterben: Was Sandrine und Jean-Paul Lecroq auf den Tisch zaubern, treibt jedem sinnlichen Wesen das Wasser in die Augen. Und erst noch zu unglaublichen Preisen.

Die Domaine liegt im Osten der Appellation Châteauneuf-du-Pape. Die ältesten Reben sind über hundert Jahre alt. Führungen und Degustationen auf Anmeldung. Durch die Reben führen Velowege.

Fünf Zimmer, jedes gross genug zum Fussballspielen, und jeweils einem Künstler gewidmet. Die hohe Kunst des Übernachtens in einem Renaissance-Haus mitten in der Altstadt von L’Isle-sur-la-Sorgue.

latabledesorgues.fr

domainedenalys.com

maisonartishow.com

Atelier Carton noir

Hôtel Dongier Antiquités

Festival dAvignon

Cécile Chappuis’ Kunstwerke aus Karton finden Käufer in der ganzen Welt. Was die Frau aus ganz normalem Karton in ihrem Atelier in L’Isle-sur-la-Sorgue herstellt, ist schlicht unglaublich.

30 Händler bieten in diesem wunderbaren Anwesen aus dem Jahr 1600 ihre Schätze an. Schauen Sie sich ungeniert um, fragen Sie – und lassen Sie sich von den Geschichten um die Objekte verzaubern.

1947 von Jean Vilar gegründet, ist es das berühmteste Theaterfest Frankreichs. Die Aufführungen in der historischen Kulisse der Stadt sind einmalig (4.–27. Juli).

carton-noir.com

hoteldongierantiquites.fr

festival-avignon.com maisonjeanvilar.org


Bei Verletzungen rundum versorgt. Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen, Prellungen, Blutergüsse, Schnittwunden, Muskelschmerzen.

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Erleben Interview Joel Basman

Zur Person Erst kürzlich hat er mit «Monuments Man» Hollywoodluft geschnuppert ... Der Zürcher Joel Basman (24) spielt mal einen jüdischen Terroristen, mal einen rauchenden Nazi, dann einen querschnittgelähmten Räuber. 2004 stand er mit 14 bei «Lüthi und Blanc» zum ersten Mal vor der Kamera. Es folgten über 40 TV- und Kinoproduktionen wie etwa «Cannabis» (2006), «Sennentuntschi» (2010), «Picco» (2010), «Vielen Dank für Nichts» (2014) und diverse «Tatort»-Folgen. 2008 wählte man ihn an der Berlinale zum Schweizer Shootingstar. Seit 2012 tritt er in die Fussstapfen seiner Eltern und designt seine eigene Modekollektion. Am 6. April um 20.05 Uhr ist mit ihm der Fernsehfilm «Ziellos» auf SRF 1 zu sehen.

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Interview Joel Basman Erleben

«Champagner und Limousine? Das ist es eben nicht.» Er ist wohl der erfolgreichste Schweizer Schauspieler seiner Generation: Joel Basman über sein grösstes Vorbild, seine erste Liebe und seine Faszination für den Film. Text: Janine Radlingmayr; Foto: Lea Meienberg

Location: Herzlichen Dank an Café Boy, Zürich

Sie sind von Anfang an recht selbstbewusst an die Schauspielerei herangegangen. Woher kam der frühe Antrieb? Es ging mir nie darum, zum Film zu gehen, um viel Geld zu verdienen oder ein Superstar zu werden. Es war von Anfang an die Faszination Film – sie hat mich einfach von klein auf angezogen und mir die Energie geschenkt, an mein Ziel zu gelangen.

Der einzige Unterschied kam dann bei der Suche nach einer Lehrstelle. Ich hatte mich damals schon für die Schauspielerei entschieden.

Und Ihre Eltern standen hinter Ihnen? Ja, und das hat mich unglaublich stark gemacht. Ich weiss auch, dass sie Dinge realistisch einschätzen und mir nicht einfach nur gut zureden möchten. Manchmal muss ich meine Mutter etwas bremsen. Welche Filme haben Sie so sehr fasziniert? Sie macht sich Sorgen, dass ich viele Rollen unüberAlles begann mit dem Königsfilm aller Königsfilme: legt absage. Ich kann sie dann aber recht schnell dem «Dschungelbuch». Und Belle von «Die Schöne wieder beruhigen. und das Biest» war meine erste grosse Filmliebe. Diese Liebe bröckelte erst, als ich herausfand, dass Celine Wie ist das, wenn Sie einen Film mit sich Dion deren Filmstimme war. Das verdränge ich aber zum ersten Mal anschauen? jetzt mal. Ich bin immer wahnsinnig nervös. Und, ganz ehrlich, ich schaue dann wirklich nur auf mich. Absolut zufrieMit wem haben Sie sich im «Dschungelbuch» den bin ich nie – aber das bringt einen vermutlich auch identifiziert? Balu war mein grösstes Vorbild. Sein Leben wollte ich weiter. Dann kommen die «Meine Mutter macht sich führen – einfach locker sein. Doch das bin ich leider Fragen: Warum haben sie die Sorgen, dass ich viele nicht. Ich schlafe mit einem offenen Auge und habe und die Szene rausgeschnitRollen unüberlegt absage.» eine Unruhe in mir. Ich war auch ein sehr aktives und ten? Bisher konnte ich aber energiegeladenes Kind. immer hinter jedem Film stehen und nachher auf die Bühne gehen, um mein Als der eigene Erfolg mit 14 Jahren kam: Gesicht zu zeigen. Wurden Sie in der Schule prominent oder zum Sie sehen die Filme erst bei der Premiere? Aussenseiter? Das, was ich damals gedreht habe, hat Jugendliche Ist das üblich? kaum interessiert. Fast alles war ausschliesslich Meistens will ich sie einfach beim ersten Mal auf der Schweizer Fernsehen oder Schweizer Kino. In meiner Leinwand und nicht alleine sehen. Die Drehs sind ja Schule im Zürcher Kreis 4, wo die meisten Mitschüler manchmal Jahre vorher und man hat schon solch eine aus der ganzen Welt kamen, hat das niemand gesehen. Distanz – eine krasse Erfahrung.

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Erleben Interview Joel Basman

Was war Ihr schönster Hollywoodmoment? Ich habe mit George Clooney und Bill Murray einen Beat auf dem Handy aufgenommen. George Clooney hat mit der eigenen Stimme das Highhead, Bill Murray die Drums und ich habe die Gitarre nachgemacht.

«Alles im Film war improvisiert», Joel Basman über seine Rolle in «Vielen Dank für Nichts».

Gab es mal einen Zeitpunkt, an dem Sie die Schauspielerei satt hatten? Was mich nervt, ist, dass man manchmal als arroganter Schauspieler abgetan wird und man keine Plattform zur Rechtfertigung hat. Aber das ist vermutlich der Preis – an den Nagel hängen, würde ich die Schauspielerei deswegen nicht. Über Sie liest man ja aber recht wenig Klatsch? Das hängt auch damit zusammen, wie viel man preisgeben will. Ich halte nichts vom Twittern und habe mich erst kürzlich überhaupt zu einer Facebook-Fanseite überreden lassen. Aber diesen Mitteilungszwang habe ich nicht. Jeder, der es möchte, kann es in der Schweiz kontrollieren, was über ihn berichtet wird. Was schätzen Sie noch an der Schweiz? Wenn ich wieder längere Zeit in Berlin am Drehen bin, dann vermisse ich auf jeden Fall die Lebensqualität. Doch die vermisse ich überall auf der Welt. Dieses Heimatgefühl – das fängt bei den Zweifel-Chips an und endet beim Wasser, das man hier einfach aus dem Hahn trinken kann, ohne nachdenken zu müssen. Sind Sie mit Ihren Eltern viel gereist? Wir haben eher Städtetrips gemacht und waren viel in Tel-Aviv – der Heimat meines Vaters. Ein Ferienhaus, wie viele andere es in der Schweiz besitzen, haben wir nicht. Und was mir erst kürzlich aufgefallen ist: Ich war noch nicht in allen Kantonen der Schweiz. Das muss ich unbedingt nachholen.

Foto: helios.bz/Martin Rattini

Sie haben in «Monuments Man» erste Hollywooderfahrungen an der Seite von George Clooney gesammelt. Wie kam es, dass Clooney Sie für die Rolle ausgewählt hat? Die Casterin rief an, sagte «Würg dir ne Banane rein, schau, dass dein Mund sauber ist und komm schnell her – George wartet auf dich.» Kurz darauf wurde ich abgeholt und durfte mich vorstellen. Und das Coole war: Nur ich.

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Welchen Eindruck hatten Sie von George Clooney? Es muss echt krass sein, in seiner Haut zu stecken. Er ist eben «Top of the top» und egal in welches abgelegene Fischerdorf er geht – man kennt ihn. Das ist so Coca-Cola-Jesus-mässig. Doch der Typ, so wie ich ihn beim Casting und am Dreh kennengelernt habe, ist extrem entspannt und kennt all seine Leute am Set. Aber klar: Er ist ein gemachter Mann und kann tun, was er will, mit der ganzen Kohle. Er hat nichts zu verlieren und kann einfach alles ausprobieren. Wäre das auch was für Sie? Warum nicht. George Clooney wäre mir sicher ein Vorbild, denn er hat es geschafft, sich selbst zu bleiben. Was ist momentan das Glamouröseste an Ihrem Schauspielerleben? Dass Longines mir ein Uhrensponsoring angeboten hat. Das wäre mir als Kindergärtner, Lehrer oder Maurer nicht passiert. Doch ansonsten ist mein Leben alles andere als glamourös. Ich bin ein 24-Jähriger «Die Casterin sagte ‹Würg ohne Abwaschmaschine. dir ne Banane rein – Viele haben keinen blassen George wartet auf dich.›» Schimmer davon, was es bedeutet, 27 Stunden am Stück zu drehen. Egal was für ein Feier-, Geburts- oder Todestag ansteht oder ob du 40 Grad Fieber hast. Die Bereitschaft, alles zurückzulassen, daran scheitern wohl viele in dem Job. Champagner, Hotelparties und Limousine? Das ist es eben nicht. Und das viele Warten am Set ... Ja, ein Buch reicht da nicht. Es ist wichtig, einen Rhythmus zu entwickeln. Auch darauf zu achten: Wie viel du trinkst, isst und rauchst – je nach Rolle. Als ich kürzlich einen Heroinjunkie gespielt habe, war es nicht schlimm, dass ich nach dem siebten Kaffee etwas blass war. Es ist ein extrem ungesunder Beruf. Und trotzdem muss ich immer auf mich achten – denn es hängt so viel von meiner Fitness ab. In den Ausgang vor dem Dreh oder Snowboarden, das geht nicht mehr. Hatten Sie früher in der Branche jemanden, der auf Sie geachtet hat? Das war auf jeden Fall Peter-Christian Fueter – der Produzent von «Lüthi und Blanc» und Geschäftsführer von C-Films. Der kommt immer wieder und fragt: «Bist du noch auf dem Boden?» ■


Top Ten Erleben

Experimentieren und staunen im Technorama.

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Familienattraktionen

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Schmetterlinge und Sport, Eisenbahn, Wasser oder tropische Pflanzen: Eltern und Kinder können sich auf einen spannenden Frühling freuen. 1 | Swiss Science Center Technorama, Winterthur/ZH Das Technorama ist ein in Europa einzigartiges naturwissenschaftliches Lernzentrum mit mehr als 500 Experimentierstationen. Auf spielerische Weise erlebt der Besucher mit Experimenten Erkenntnisse in Physik, Technik, Technokunst und Wahrnehmung. Ab Zürich HB mit S12 oder S29 bis Oberwinterthur, dann Bus 5, oder 10 Minuten Fussweg.

2 | Freizeitpark Niederbüren/SG

6 | Papiliorama, Kerzers/FR

«Sport, Spiel und Spass für alle» mit Scooterbahn, elf Meter hohem Rutschturm, Kletterwänden, Spaceball und vielen anderen Attraktionen.

Exotische Schmetterlinge und mehr. Hier leben über 1000 tropische Schmetterlinge und seltene Kolibris.

Ab Zürich oder St. Gallen jede halbe Stunde mit Zug und Bus direkt zum Freizeitpark.

3 | Tropenhaus Frutigen/BE Das Tropenhaus in Frutigen bietet eine spannende Kombination aus nachhaltig angebauter exotischer Pflanzenwelt, Aquakultur und anschaulicher Wissensvermittlung mitten in der Bergwelt. Online buchen im SBB RailAway-Freizeitshop. Stündlich ab Bern mit Regio nach Frutigen.

Foto: Swiss Science Center Technorama

Frühlingsgefühle für die ganze Familie Der Schweizer Frühling bietet Familien zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Entdecken Sie mit der kostenlosen App «Family Trips» die besten Familienerlebnisse, ganz individuell auf Sie abgestimmt. MySwitzerland.com/familyapp Mit der Familien-Tageskarte vergünstigt unterwegs. Weitere Informationen unter MySwitzerland.com/fruehling Viele weitere Ausflugstipps finden Sie unter MySwitzerland.com/via

Online buchen im SBB RailAway-Freizeitshop. Ab HB Bern mit der S-Bahn direkt oder mit dem Regio via Lyss ins Papiliorama.

7 | Arche Noah, Vicques/JU Einem Tiger in die Augen schauen, ohne dabei angegriffen zu werden! Ab Biel mit Bahn und Bus über Delémont nach Vicques.

8 | Glasi Hergiswil/NW

4 | Naturlabyrinth im Unterwallis,

Den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen, Museum, Ausstellungen, Glasi-Park, das einzige Glas-Labyrinth der Schweiz.

Das grösste Naturlabyrinth der Welt. 18 000 Thujen säumen den drei Kilometer langen Irrgarten.

9 | Bahnmuseum Albula, Bergün/GR

Evionnaz/VS

Ab Bern stündlich via Visp nach Evionnaz oder jede Stunde ab Lausanne via St-Maurice nach Evionnaz.

5 | Basler Papiermühle, Basel/BS Als eines der wenigen europäischen Museen pflegt und bewahrt die Basler Papiermühle historische Techniken an einem authentischen Ort. Ab Bahnhof Basel mit Tram Nr. 2 Richtung Eglisee bis Station Kunstmuseum, dann zu Fuss.

Ab Luzern alle 15 Minuten mit S4 oder S5 nach Hergiswil.

Ein Highlight nicht nur für alle Bahnliebhaber. Online buchen im SBB RailAway-Freizeitshop. Stündlich mit dem Regio ab Chur nach Bergün.

10 | Splash & Spa Tamaro, Rivera/TI Modernste Badeanlage der Schweiz auf über 10 000 Quadratmetern. Online buchen im Freizeitshop von RailAway. Ab Bellinzona oder Lugano jede halbe Stunde nach Rivera.

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Werte, die erhalten bleiben

-IT3CHWEIZER5HRWERK The Hamilton Collection

The Ashton-Drake Galleries

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Ein kostbares Andenken an die Legende der Luftfahrt! Die Armbanduhr “SR145 – Der letzte Flugâ€? Sie galt als “Botschafterin“ unseres Landes, und manch einer denkt noch heute mit Wehmut an die Zeit zurĂźck, als man ihren Namen und das Schweizerkreuz auf den Flughäfen und am Himmel Ăźber der ganzen Welt leuchten sah: die Swissair! Sie bedeutete ein StĂźck Heimat und symbolisierte die technisch moderne und gleichzeitig grundsolide Schweiz. Als die SwissairMaschinen am 2. Oktober 2001 auf dem Boden bleiben mussten, brach dies den Meisten das Herz. Vor mehr als 10 Jahren, am Ostermontag, dem 1. April 2002, landete in ZĂźrich der letzte Swissair-Linienflug: der SR145 aus Sao Paulo. Limitierung: nur 4’990 Exemplare Mit der weltweit limitierten Armbanduhr “SR145 – Der letzte Flug“ wĂźrdigen wir diesen letzten Swissair-Flug, zurĂźck in die Heimat. Reservieren Sie jetzt dieses kostbare Andenken!



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Entdecken Nächster Halt auf 3454 Metern 1 | Jungfraujoch – Top of Europe, Bern-Berner Oberland Schon die Fahrt zum höchstgelegenen Bahnhof Europas (3454 m) ist beeindruckend. Sie führt durch einen langen Tunnel mit zwei Aussichtsstationen: Beim ersten Halt schaut man aus der Eigernordwand in die Tiefe, der zweite öffnet die Sicht auf das gigantische «Eismeer». Auf dem Jungfraujoch – Top of Europe funkelt der ewige Schnee, und die Aussicht ist phänomenal. Webcode: 42577

Herzklopfen inklusive Foto: Stephan Schacher

2 | Pilatus, Luzern – Vierwaldstättersee Cardada Cimetta, Tessin

Aussichtsreicher Schweizer Sommer Fühlen Sie sich dem Himmel ein bisschen näher. In diesem Sommer präsentiert Schweiz Tourismus eine Auswahl an traumhaften Aussichtserlebnissen.

Die Pilatus-Bahn, mit einer Steigung von 48 Prozent die steilste Zahnradbahn der Welt, ist ein technisches Meisterwerk. Wenn es in die besonders steile Eselwand geht, werden die Fahrgäste in den Abteilen vor lauter Staunen ziemlich ruhig. Beeindruckend an der aussichtsreichen Strecke von Alpnachstad auf den Luzerner Hausberg ist aber auch, dass sie seit 1889 in Betrieb ist und dieses Jahr ihr 125-Jahr-Jubiläum feiert. Webcode: 41605

Im Cabrio durch die Lüfte In der Schweiz ist die landschaftliche Schönheit und Vielfalt faszinierend – und es gibt genügend hohe Berge, um sie von oben zu bewundern. Ob Rigi oder Säntis, ob Muottas Muragl oder Schilthorn – das Panorama ist immer einzigartig und eine Belohnung für den anstrengenden Aufstieg. Das erhabene Gipfelgefühl kann man aber auch ganz bequem geniessen: 670 Bergbahnen bringen Sie im Sommer hoch hinaus in die ursprüngliche Gebirgswelt. Auf hohen Bergen rücken Alltag und Hektik in weite Ferne. Die Luft ist klar, die Aussichten inspirierend und die Momente bewegend.

Lassen Sie sich auf den folgenden Seiten von 27 Ausflugstipps inspirieren und freuen Sie sich auf schöne Aussichten. Weitere spannende Informationen finden Sie unter dem jeweiligen Webcode auf MySwitzerland.com.

Aussichten auf dem iPad Unsere kostenlose eBroschüre Swiss Mag präsentiert Ihnen die 100 schönsten Aussichten. Lassen Sie sich inspirieren. MySwitzerland.com/mobile

3 | Stans: Stanserhorn, Luzern – Vierwaldstättersee Die Jungfernfahrt der Luftseilbahn auf das Stanserhorn am 29. Juni 2012 fand weltweit Bewunderung. Am Seil hing nicht irgendeine Gondel, sondern die erste und einzige Cabrio-Luftseilbahn der Welt, dank der die Gäste schon während der Fahrt ein Aussichts-AhaErlebnis geniessen. Viel Spass auf dem Kabinendach, der Sonne und dem 1900 Meter hohen Gipfel entgegen. Webcode: 41581

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Entdecken Aussichtserlebnisse

Der Zürcher Hausberg 5 | Zürich: Uetliberg, Zürich Region Der Höhenunterschied zwischen Zürich (411 m ü.M.) und dem Uetliberg (871 m ü.M.) ist nicht spektakulär, die Uetlibergbahn ist aber dennoch die steilste Adhäsionsbahn Europas. Das heisst, der Antrieb erfolgt nur über die Haftung der Räder. Vom Gipfel – und vor allem vom Aussichtsturm – geniessen Sie eine prächtige Rundumsicht über Stadt, See und Alpen. Webcode: 110682

Sehenswerter Stein 4 | Verbier: Pierre Avoi, Wallis Wie ein Adlerhorst thront der sperrige Kalkkegel «Pierre Avoi» über dem Rhonetal. Da man ihn von weit weg sehen kann, tauften die Einheimischen den 2472 Meter hohen Gipfel «Stein, den man sehen muss» – pierre à voir. Auf den Pierre Avoi kommt man nur zu Fuss: ab der Bergstation der Gondelbahn in rund einer Stunde. Webcode: 191242

Umringt von 4000ern

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6 | Zermatt: Gornergrat Bahn, Wallis Die Gornergrat Bahn, die älteste elektrifizierte Zahnradbahn der Schweiz, fährt von Zermatt zum Rotenboden, wo man das Matterhorn gleich zweimal sieht: in natura und gespiegelt im glasklaren Wasser des Riffelsees. Auf den 3135 Meter hohen Gornergrat kann man fahren oder in einer Stunde wandern – auf die Erfrischung im höchstgelegenen Kulmhotel der Schweiz freut man sich so oder so. Webcode: 41609

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Ein Land, viele Welten 7 | GoldenPass Line, Waadtland, Genferseegebiet Bitte einsteigen zu einer abwechslungsreichen Fahrt durch die Schweizer Postkartenidylle: Die GoldenPass Line führt von Montreux an der Waadtländer Riviera über das Berner Oberland nach Luzern. Und damit vorbei an Rebbergen, wilden Bächen, heimeligen Chalets, blauen Seen und Bergen, so weit das Auge reicht. Sechs Seen, drei Welten, zwei Sprachen – viel Vergnügen. Webcode: 42523

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Rast im Soldatenhaus 8 | Jaun: Chalet du Soldat, Fribourg Region Wer die viereinhalbstündige Rundwanderung um die Kalkfelsen der Gastlosenkette macht, trifft früher oder später auf das Chalet du Soldat. Hier zu rasten lohnt sich wegen der Aussicht auf das Freiburgerland und der traditionellen Küche mit lokalen Spezialitäten wie Fondue de l’Armailli, Gastlosen-Rösti, Freiburger-Teller und dem legendären Lauch- und Wurst-Gratin. Webcode: 191232

Der Dreh für mehr Aussicht 9 | Leysin: Kuklos, Waadtland, Genferseegebiet Wenn Sie im Restaurant Kuklos auf der Berneuse Käsespezialitäten geniessen, zieht ganz langsam eine majestätische Bergkulisse vorüber. Das Restaurant – Kuklos heisst auf Griechisch Drehung – dreht sich in 90 Minuten einmal um sich selbst. So sehen Sie die Eigernordwand, den Mont Blanc, die Dents-du-Midi und den Genfersee, ohne vom Tisch aufzustehen. Webcode: 191507

Grosser kleiner Gipfel 11 | Locarno: Cardada Cimetta, Tessin

Von Gletschern zu Palmen 10 | Bernina Express, Graubünden Die Eisenbahnstrecke Chur –Tirano der Rhätischen Bahn gilt als eine der schönsten der Welt – der Abschnitt Albula-Bernina steht unter UNESCO-Schutz. Sie führt vom Norden über das raue, hochalpine Gebiet der Bernina in das mediterrane Veltlin. Während der viereinhalbstündigen Fahrt passiert man 196 Brücken, 55 Tunnels und viele grosse und kleine Naturwunder.

In der Schweiz hat fast jede Stadt ihren Hausberg. In Locarno heisst er «Cardada Cimetta» und erstreckt sich bis auf 1671 m ü.M. Die Bergfahrt in der futuristischen, von Mario Botta entworfenen Luftseilbahn ist ebenso beeindruckend wie der Blick von der Aussichtsplattform. Im Tal unten glitzert der Lago Maggiore in der Sonne und in der Ferne die Dufourspitze. Webcode: 42588

Webcode: 42522

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1000 Gipfel im Morgenlicht 12 | Lenzerheide – Arosa:

Panoramawanderung Parpaner Rothorn, Graubünden Was für ein erhabenes Gefühl, wenn die 1000 Gipfel rund um das Parpaner Rothorn frühmorgens im Licht der ersten Sonnenstrahlen erglühen. Die Rothornbahn bringt Sie in aller Frühe nach oben, und nach 20 Minuten sind Sie schon auf dem Ostgipfel mit der besten Aussicht. Von hier aus wandern Sie über den Älplisee und den Schwellisee in drei aussichtsreichen Stunden nach Arosa. Webcode: 42581

Drei Seen aus der Vogelperspektive 13 | Neuchâtel: Chaumont, Jura & Drei-Seen-Land In 13 Minuten fährt man mit dem «Funiculaire» auf den 1180 Meter hohen Hausberg von Neuenburg – etwas länger dauert’s zu Fuss. Die Belohnung heisst Neuenburger, Bieler- und Murtensee, die wie blaue Spiegel im Schachbrett muster der Felder blitzen, und – bei schönem Wetter – die Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Lust auf noch mehr Aussicht? Vom 60 Meter hohen Panoramaturm ist sie wirklich spektakulär. Webcode: 36268

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Bella vista vom Zuckerhut 14 | Lugano: San Salvatore, Tessin Auf den San Salvatore, die Tessiner Variante des Zuckerhuts, geht’s von Paradiso aus mit der Standseilbahn. Der Blick reicht über die Dächer Luganos zu den Alpen bis in die Lombardei. Der idyllische Höhenweg führt vorbei am Künstlerdorf Carona, das Hermann Hesse so liebte, durch Kastanienwälder bis nach Morcote, von wo Sie das Schiff zurück nach Lugano bringt. Webcode: 57142

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Gipfel der Gefühle 15 | Schwyz: Mythen, Luzern – Vierwaldstättersee Der Aufstieg dauert eine Stunde, die Erinnerung hält ein Leben lang: Auf dem Gipfel des Grossen Mythen geniessen Sie eine tolle 360°-Panoramasicht vom Säntis bis in den Schwarzwald. Und in der Gipfelhütte rustikale Gerichte wie Älplermagronen, Käseteller, Wildspezialitäten – oder ein herzhaftes Frühstück. Denn am eindrücklichsten ist der Blick bei Sonnenaufgang. Webcode: 190278


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Ausblick übers Mittelland 16 | Solothurn:

Weissenstein,

Jura & Drei-Seen-Land Der Weissenstein ist nur 1284 Meter hoch, doch auf dem Solothurner Hausberg liegt Ihnen die Welt zu Füssen: die weite gelb-grüne Ebene des Mittellands und die Alpenkette – an klaren Tagen vom Säntis bis zum Mont Blanc. Auf der Panoramaterrasse des Kurhauses ist der Ausblick besonders schön. Und wenn Sie etwas Bewegung brauchen, führt hier der legendäre Jura-Höhenweg vorbei. Webcode: 38564

Das Gletschererlebnis 17 | Aletsch Arena: Gletscherweg Aletsch, Wallis Der Grosse Aletschgletscher ist der mächtigste Eisstrom der Alpen – und der beliebteste. Das Aletschgebiet, Teil des UNESCO-Welterbes, bietet spektakuläre Aussichten. Der Weg führt von der Bergstation Moosfluh oder vom Bettmerhorn ans Eis beim Märjelensee und zur Berghütte «Gletscherstube». Der Tälligrattunnel, ein ehemaliger Stollen, ist die willkommene Abkürzung zurück zur Fiescheralp. Webcode: 53256

Immer den passenden Fahrausweis In der Schweiz warten 26 000 Bahn-, Bus- und Schiffskilometer darauf, entdeckt zu werden. Und das geht ganz einfach, denn für jedes Bedürfnis gibt es das passende Angebot. Abo, Pass oder Tageskarte: Bei uns reisen Sie mit einem einzigen Fahrausweis flexibel mit Bahnen, Postautos und Schiffen, städtischen Trams und Bussen. Und: Kinder unter 16 Jahren reisen mit der Junior-Karte in Begleitung eines Elternteils für 30 Franken ein Jahr gratis. sbb.ch

Aussichtsreiche Wanderung 18 | Brienz: Brienzer

Rothorn,

Bern-Berner Oberland Seit 1891 rattert die Dampfzahnradbahn von Brienz unermüdlich auf das Rothorn. Die 1678 Höhenmeter im offenen Panoramawagen zu überwinden, ist ein herrliches Erlebnis. Auf dem Gipfel überblickt man ein Meer von Bergspitzen und grünen Matten, aber auch den türkisblauen Brienzersee tief unten. Vor dieser Kulisse führt eine Wanderung in fünf Stunden zum Brünigpass. Webcode: 36273

Wanderziel für Gourmets 19 | La Gruyère: Moléson-sur-Gruyères – Les Paccots, Fribourg Region Vom Dorf Moléson bringen Sie Stand- und Luftseilbahn bis auf 2002 m ü.M., wo der Blick vom Genfersee über das Drei-Seen-Land bis zu den Berner Alpen reicht. So richtig Herzklopfen gibt es auf dem Gratweg zum Gipfel Teysachaux und weiter bis zur «Alp La Salette». Die Buvette lockt mit «göttlichem» Fondue oder «meringues à la double crème». Webcode: 191231

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Wild-romantische Höhen 20 | Rasa: Höhenweg Pizzo Leone, Tessin Vom Steindörfchen Verdasio führt eine Seilbahn über die Melezza-Schlucht ins autofreie Rasa. Oben geht’s zu Fuss über den Weiler Monti durch den Kastanienwald bis auf den Pizzo Leone. Auf dem Grat geniessen Sie den Tiefblick ins Centovalli und über den Lago Maggiore. Von hier geht es beschwingt hinunter nach Porto Ronco, wo – je nach Gusto – das Schiff oder das Postauto nach Ascona wartet. Webcode: 191244

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Abstecher in die Wildnis 21 | Zernez: NationalparkPanoramaweg, Graubünden

Wunderbarer Wasserweg

Vor genau hundert Jahren wurde der erste Nationalpark der Alpen gegründet, um die Natur am Ofenpass zu schützen. Auch heute ist der Mensch Zaungast und muss den Park abends verlassen. Es sei denn, er übernachtet in der urgemütlichen Cluozza-Hütte, auf halbem Weg der eindrücklichen Panoramawanderung von Zernez über den aussichtsreichen Murtersattel nach Vallun Chafuol.

22 | Zürich: Zürichsee-Rundweg, Zürich Region Die Landschaft am Zürichsee ist eine begehrte Wohnregion und auch ein zauberhaftes Wandergebiet. Der 115 Kilometer lange ZürichseeRundweg führt in zehn Etappen durch historische Städte und Dörfer, aber auch durch Uferlandschaften, Wälder und Tobel. Reizvoll ist der vier Meter breite Holzsteg über den Zürichsee, früher eine Brücke zwischen Rapperswil und Hurden.

Webcode: 191256

Webcode: 43537

Paradiesischer Naturpark voller Kontraste 23 | Morges: Col du Mollendruz – Col du Marchairuz, Waadtland, Genferseegebiet Auf der fünfstündigen Wanderung vom Col du Mollendruz zum 1679 Meter hohen Mont Tendre im Naturpark Jura Vaudois erleben Sie die wilde Schönheit der Natur hautnah. Auf dem höchsten Juragipfel erwartet Sie nicht nur ein umwerfender Rundumblick bis zu den Gebirgszügen der fernen Vogesen und ins Vallée de Joux, sondern auch feine Hausmannskost auf der Terrasse des gemütlichen «Chalet du Mont Tendre». Webcode: 57198

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Zürich von oben

Hundert Jahre echt wild Der Schweizerische Nationalpark ist ein faszinierendes und ursprüngliches Wandergebiet in einer archaischen Gebirgslandschaft. Vor hundert Jahren gründeten visionäre Menschen den Park bei Zernez. Seither konnten sich Fauna und Flora ungestört entwickeln. Übrigens: Auch die weiteren Natur- und Naturerlebnispärke in allen Landesteilen der Schweiz sind einen Besuch wert.

24 | Zürich: Karlsturm, Zürich Region Genau 187 Treppenstufen führen vom Kirchenschiff des Grossmünsters auf den 62 Meter hohen Karlsturm, dem einen der beiden Kirchtürme. Auf der Aussichtsplattform in luftiger Höhe liegt Ihnen die ganze Stadt zu Füssen. Das Auge schweift über die Dächer der Altstadt, den See und die fernen Alpengipfel. Webcode: 38276

Weitblick am Abgrund 25 | Val-de-Travers: Creux du Van, Jura & Drei-Seen-Land An der Grenze der Kantone Neuenburg und Waadt liegt der Creux du Van, eine gewaltige Felsarena mit 160 Meter hohen, senkrechten Felswänden. Der vier Kilometer lange und über einen Kilometer breite Talkessel, das grösste Naturschutzgebiet des Kantons Neuenburg, entstand vor 200 Millionen Jahren. Spektakulär ist vor allem der Blick vom Rundweg in die Tiefe. Webcode: 57250

paerke.ch

E-Biken mit Aussicht Himmlischer Ausblick 26 | Fribourg: Loretokapelle, Fribourg Region Die frühbarocke Loretokapelle, die eine Nachbildung der Kirche Santa Casa im italienischen Wallfahrtsort Loreto ist, steht in der Oberstadt von Fribourg, direkt bei der deutsch-französischen Sprachgrenze. Von ihrem Vorplatz aus geniessen Sie einen wunderbaren Ausblick auf die Dächer der Stadt, die Kathedrale St. Niklaus, aber auch auf Felder, Hügel und die Freiburger Voralpen.

27 | Lueg: Emmentaler Käseroute, Bern-Berner Oberland Im Herzen der bunt gescheckten Emmentaler Landschaft befindet sich der Hügel «Lueg» (dt. schau). Dieser Name passt bestens zum 860 Meter hohen Aussichtspunkt, blickt man doch von hier aus über das ganze Emmental, die Heimat des weltberühmten Käses. Kein Wunder, ist die Lueg eine Station auf der attraktiven E-Bike-Tour «Emmentaler Käseroute». Webcode: 173519

Webcode: 28449

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Auf einen Blick: das Ferienland Schweiz. Die Schweiz ist ein kleines Land, umso grösser ist jedoch ihre Vielfalt.

Wettbewerb Gewinnen Sie die schönsten Schweizer Aussichten. In der Schweiz ist die landschaftliche Schönheit und Vielfalt faszinierend – und es gibt genügend hohe Berge, um sie von oben zu bewundern. Die Aussichten auf unvergessliche Ferientage sind optimal. Auch weil Sie welche gewinnen können.

1 | Waadtland, Genferseegebiet Spektakuläre Weinterrassen, ein prächtiges Panorama, Städte mit mediterranem Flair – diese Region ist eine einzige Verheissung.  +41 (0)21 613 26 26 genferseegebiet.ch 2 | Fribourg Region Wunderbare Landschaften mit Bergen und Seen, die mittelalterliche Stadt Fribourg und zwei Kulturen auf kleinstem Raum vereint.  +41 (0)26 407 70 20 fribourgregion.ch 3 | Jura & Drei-Seen-Land Eine ursprüngliche, wilde Landschaft, herrliche Seen und eine kontrastreiche Kultur mit bunten Traditionen prägen diese Region.  +41 (0)32 328 40 10 j3l.ch 4 | Wallis Mit 45 Viertausendern ist das Wallis nicht nur Bergparadies, mit Spezialitäten und feinen Weinen punktet es auch bei Gourmets.  +41 (0)27 327 35 90 wallis.ch

Villa Honegg, Luzern – Vierwaldstättersee

Berggasthaus Alter Säntis, Ostschweiz / Liechtenstein

Die Wettbewerbsfrage: Wie viele Sommer-Bergbahnen gibt es in der Schweiz: 450, 530 oder 670?

Gewinnen Sie drei Übernachtungen im Doppelzimmer mit A-la-carteFrühstück und freier Benutzung von Spa- und Fitnessbereich im Aussichtshotel Villa HoneggÄ auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern. Oder zwei Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Halbpension im Berggasthaus Alter Säntis mit Aussicht auf die malerische Ostschweiz und die Alpen. Im Preis inbegriffen ist auch die An- und Abreise mit den Schweizer Bahnen.

So nutzen Sie Ihre Gewinnchance: 1. Wettbewerbsfrage beantworten. 2. Online teilnehmen und gewinnen auf: MySwitzerland.com/chance Teilnahmeschluss ist der 30. September 2014.

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Teilnahmebedingungen (Auszug): Einsendeschluss 30.9. 2014. Die Verlosung der Preise findet an diesem Datum statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Mehrfache Teilnahmen werden nicht berücksichtigt. Die Gewinner werden aus den korrekten Antworten ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Ihre Adressdaten werden von Schweiz Tourismus und einem allfälligen Gewinnspielpartner ausschliesslich für Marketingzwecke und Werbematerial verwendet, dessen Versand Sie jederzeit abbestellen können. Ihre persönlichen Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie unter MySwitzerland.com/chance. Sie sind auch erhältlich bei: Schweiz Tourismus, Tödistrasse 7, CH-8002 Zürich.

5 | Bern-Berner Oberland Eine majestätische Bergwelt, malerische Seen und viel Gemütlichkeit – im Oberland werden die schönsten Ferienträume wahr.  +41 (0)31 300 33 00 madeinbern.com 6 | Luzern – Vierwaldstättersee Die Wiege der Schweiz bietet unvergleichliche Erlebnisse: Schlösser, Klöster, Alpfeste, Traditionen und jede Menge Bergbahnen.  +41 (0)41 227 17 17 luzern.com 7 | Tessin Auf der Schweizer Sonnenseite locken Dolce Vita, authentische Feste, palmengesäumte Seen und wilde und traditionsreiche Täler.  +41 (0)91 825 70 56 ticino.ch 8 | Graubünden 1000 Gipfel, 150 Täler und 615 Seen – eine Bergwelt wie aus dem Bilderbuch und wie gemacht für unbeschwerte Sommerferien.  +41 (0)81 254 24 24 graubuenden.ch 9 | Zürich Region Rund um die Metropole verführt die Wander-, Bike- und Wassersportregion auch mit kultureller sowie kulinarischer Vielfalt.  +41 (0)44 215 40 00 zuerich.com 10 | Ostschweiz / Liechtenstein Sanfte Landschaften, dramatische Felsformationen, besonnte Rebhänge und malerische Seen – Kontraste pur.  00800 100 200 30 ostschweiz.ch


via Zürich Stark wie ein Löwe Klimatisierte Fahrgasträume, erneuerte Innenräume, Videoüberwachung, Informationsbildschirme, Steckdosen in der 1. Klasse und energiesparender: Für insgesamt über 600 Millionen Franken modernisiert die Zürcher S-Bahn ihre Doppelstockzüge der ersten Generation. Das Gesamtprojekt dahinter heisst LION (Löwe), wobei der Name die Anfangsbuchstaben für folgende Arbeiten zusammenfasst: Lifting, Integration, Optimierung, Neugestaltung. Das heisst zum Beispiel, dass das bestehende Rollmaterial mit mehr Sitzplätzen ausgestattet wird. sbb.ch/lion

Meine S-Bahn: S14 1989 verkehrte erstmals der «Goldküstenexpress» via Stadelhofen im Bahnhof Museumstrasse.

Fotos: Anita Baumann; zVg

25 Jahre Bahnhof Museumstrasse Zürich _ Kopfbahnhöfe wie der Zürich HB sind nur von einer Seite befahrbar. Dies ist eine Herausforderung für den Betrieb. So müssen grössere Umwege gefahren werden, wenn Züge von der «falschen» Stadtseite her einfahren. Bei manchen Zügen muss das aufwendige und zeitintensive Wechseln der Lok akribisch eingeplant werden. So war das auch im Hauptbahnhof Zürich. Bis 1989. Am 28. Mai vor 25 Jahren wurde der unterirdische Bahnhof Museumstrasse eröffnet, ein Jahr bevor die Zürcher S-Bahn und der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ihren Betrieb aufnahmen (27. Mai 1990). Die vier Gleise 41 – 44 des Durchgangbahnhofs sind bis heute einer der Knotenpunkte des ganzen Zürcher S-Bahn-Systems. Vorbild für die heutige S-Bahn war die Strecke am rechten Seeufer zwischen Rapperswil und Zürich. Die Ortschaften zwischen den beiden Städten waren in den 50er und 60er-Jahren extrem schnell gewachsen. Die Menschen begannen zu

pendeln – und verlangten schon bald nach stabileren und vor allem schnelleren Verbindungen. Von 1968 bis 1989 verkehrte schliesslich der «Goldküstenexpress» im Halbstundentakt nach Zürich. Eine Besonderheit stellte damals auch die Finanzierung dar. Schliesslich profitierten vor allem die Stadt und der Kanton Zürich, das heisst eine einzelne Region, von der ausgebauten Linie. SBB, Kanton Zürich und die Gemeinden am rechten Seeufer einigten sich schliesslich darauf, die Kosten zu teilen. Das gleiche Prinzip wurde später auch bei der Gründung des ersten Verkehrsverbundes, des ZVV, angewendet. Heute gehören ihm rund 50 Verkehrsunternehmen an. Die Zürcher S-Bahn ist der Motor einer unglaublichen wirtschaftlichen Entwicklung: Seit 1990 hat sich die Zahl der Reisenden mehr als verdoppelt. Die Erfolgsgeschichte wird am 15. Juni weitergesponnen, wenn der unterirdische Bahnhof Löwenstrasse eröffnet wird.

Meine Fahrt in den Feierabend startet um 17.42 Uhr. Dann nämlich steige ich am Hauptbahnhof in die S14 Richtung Dübendorf, die mich nach Hause bringt. Bei der Abfahrt ist der Zug halbvoll und es herrscht gute Stimmung, schliesslich fahren die meisten in den freien Abend. Fast immer bekomme ich ein gemütliches Plätzchen am Fenster, um die letzten Sonnenstrahlen oder den Ausblick zu geniessen. Doch ich beobachte auch gerne die anderen Fahrgäste – spätestens ab Bahnhof Oerlikon ein gemischtes Publikum aus Alt und Jung, Schülern, Handwerkern, Studenten und Geschäftsleuten: Man sieht kaum so viele verschiedene Menschen auf einen Blick wie im Zug. Meine S-Bahn verbindet Individuen aus allen Schichten, Religionen und Altersklassen – und das jeden Tag. Daniela Peter, Dübendorf

Machen Sie mit! Welche S-Bahn-Linie benutzen Sie am häufigsten? Was gefällt Ihnen am Zugfahren, was weniger? Wir freuen uns auf Ihre Mail mit Porträtbild an meineSbahn@via.ch Ist Ihnen etwas Lustiges oder Überraschendes aufgefallen? Mailen Sie uns Ihr liebstes S-Bahnbild an Sbahnbild@via.ch

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via Zürich Neue Betriebszentrale

Überwachen, disponieren, lenken: Rea Vögeli Wieland, Disponentin Bahnverkehr, ist für den reibungslosen Ablauf des Fahrplans verantwortlich.

Legende

Auf in die nächste Runde Am Flughafen Zürich wird künftig der gesamte Zugverkehr östlich von Brugg gesteuert und überwacht. Im Mai 2014 zügelt das Zentralstellwerk Zürich Hauptbahnhof in die neue Betriebszentrale Zürich Ost am Flughafen. Text : Fabio Matticoli

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Fotos: Gataric Fotografie; Keystone/Walter Bieri; Anne Gabriel-Jürgens; zVg

lle kennen das auffällige weiss leuchtende «ZÜRICH» auf blauem Balken, der am schmalen Betonbau an der Pforte zum Zürcher Hauptbahnhof hängt. Doch was geschieht eigentlich hinter Zürichs bekanntestem Ortsschild? Der graue Kubus ist seit bald 50 Jahren die Heimat des Zentralstellwerks Zürich HB. Von hier aus steuern und überwachen rund 90 Mitarbeiter der SBB den Zugverkehr des grössten Bahnhofs der Schweiz. Diese Aufgabe ist in den letzten Jahrzehnten immer anspruchsvoller geworden: Zählte man 1980 noch 1100 Ein- und Ausfahrten pro Tag, waren es im vergangenen Jahr bereits fast drei Mal so viele. Dazu kommen etwa 5000 Rangierfahrten. Entwickelt hat sich auch die Technik, dank der die Steuerung trotz des zunehmenden Verkehrs effizienter und sicherer geworden ist: Ein Meilenstein war diesbezüglich die Inbetriebnahme des Zentralstell-

Mit neuer Technik in die Zukunft Ein weiterer Schritt Richtung Automatisierung war die Einführung der rechnergestützten Steuerung Ende der 80er-Jahre. Noteingriffe in den Sicherungsanlagen mussten respektive müssen bei diesem System aber noch manuell getätigt werden; an einer blassgrünen, mit Linien und blinkenden Knöpfen beDas alte Stellwerk am HB bleibt als Rückfallebene erhalten.

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werks Zürich. In dem von Max Vogt entworfenen und 1966 eingeweihten Gebäude fasste man die dezentralen, mechanischen und elektromechanischen Stellwerke zusammen und ersetzte sie durch sogenannte relaisgesteuerte Stellwerke.

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Neue Betriebszentrale via Zürich

Erleben und geniessen Die Region Zürich entdecken! stückten Tafel – die sogenannte «Panorama-Wand» – bedient der Fahrdienstleiter im Störfall die entsprechenden Drucktasten. Doch dank des neuen Integralen Leit- und Informationssystems sind auch diese Zeiten bald vorbei: «Mit der neuen Technik könnten wir den Zugverkehr des Hauptbahnhofs auch vom Jungfraujoch aus steuern», sagt Christoph Roth, Leiter Betrieb des Sektors Zürich. Und tatsächlich werden Roth und sein Team den berühmten Kubus bereits im Mai dieses Jahres verlassen.

Die nächste Epoche Denn die Zentralisierung der Zugsteuerung, die in Zürich mit dem Zentralstellwerk 1966 begonnen wurde, geht nun in die nächste Runde: Im Mai 2014 werden die 90 Mitarbeiter des Sektors Zürich in die Betriebszentrale Ost am Zürcher Flughafen integriert. Die BZ Ost ist eine von vier Betriebszentralen, in denen in wenigen Jahren der gesamte SBB-Verkehr gesteuert werden soll. Roth arbeitet bereits seit 40 Jahren in unterschiedlichen Funktionen für die SBB – seinen, wie er sagt, «ersten und letzten Arbeitgeber». Ein bisschen Wehmut verspüre er schon, wenn er an den Umzug denke: «Eine Epoche geht zu Ende. Wir haben Mitarbeiter, die schon sehr lange hier am HB arbeiten.» Einer dieser treuen Seelen ist der Schichtleiter Albert Schoch, der seit 30 Jahren im Kommandoraum über den Gleisen wacht und sich nun in die wohlverdiente Pension verabschiedet.

Rückfallebene statt Bar Dennoch sieht Roth dem Umzug positiv entgegen: «Es erwartet uns eine koordinative Herausforderung, aber der Aufwand lohnt sich, denn im Flughafen können die verschiedenen Sektoren enger zusammenarbeiten. Davon wird letztlich der Kunde profitieren.» Übrigens: Das charakteristische Gebäude bleibt erhalten. Es beherbergt nach wie vor die Stellwerktechnik und dient in speziellen Fällen als Rückfallebene. «Es wäre wohl auch eine schöne Bar geworden», sagt Roth mit einem Augenzwinkern. Q

Was haben Knies Kinderzoo, das Ritterhaus Bubikon oder das Sauriermuseum Aathal gemeinsam? Richtig: Sie alle sind einfach mit dem öV erreichbar. Die

Sommerbroschüre des ZVV bietet viele weitere spannende Ausflugstipps in der Region Zürich. Wie wärs mit einem unvergesslichen Trip in den verwunschenen Bruno Weber Park mit seinen Fabelwesen? Mit der S3 oder der S12 bis Bahnhof Dietikon, dann am besten mit dem Bus 325 bis «Weinberg», und schon ist man in Sichtweite der Traumwelt (brunoweberpark.ch), die ihresgleichen sucht. Die Freizeitbroschüre gibt es gratis an jedem Bahnhof. zvv.ch/ausflugstipps

Willkommen zu Hause! Dieser Reiseführer ist anders. Die unkonventionelle Gestaltung, der übersichtliche Aufbau und die schiere Fülle an Informationen dürften selbst Zürich-Fans noch Neues bieten. Besonders originell: Die QR-Codes bieten exklusive Inhalte wie eigens produzierte Videos, einen Züri-Krimi oder Konzertausschnitte. Fahrpläne und Veranstaltungskalender sind selbstverständlich. Per S-Bahn vom Konkret erlebAirport zum HB.

bar wird die Stadt mit mehr als 1000 Adressen und den eingeklebten Vouchers auf der Basis «2 für 1». Der Wert dieser 15 Vouchers übersteigt die 500 Franken-Grenze locker – und trotzdem kosten die 352 Seiten nur 34.95 Franken. Den Reiseführer gibt es im SBB Shop. sbbshop.ch

Mittwoch ist Markttag Marktbesucher und Anbieter waren Markt in der Halle des Zürcher sich einig: Der Mittwoch ist der Hauptbahnhofs wieder wie früher beste Markttag! Und so findet der mittwochs statt. Der BahnhofMarkt setzt auf traditionell hergestellte Lebensmittel und Delikatessen aus dem In- und Ausland. Dazu kommen handwerkliche Produkte ausgewählter Anbieter. Eine Besonderheit ist die «Tavolata»: Hier treffen sich Marktbesucher und verpflegen sich an bedienten Tischen. Der Markt ist von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. bahnhofmarkt.ch

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Erfahren Frage des Monats

Was heisst eigentlich Pünktlichkeit?

Nicht zu unterschätzen, aber garantiert unvergesslich: die Tremola-Passstrasse am Gotthard.

Mythos Gotthard entdecken

Fotos: Swiss-Image/Christof Sonderegger; iStockphoto/Mr. Pants

Gotthard _ Um

diesen NaRegion mit Bergseen und sbb.ch/gotthard men ranken sich bis heute Ge- Alle Angebote, inklusive einem weitläufigen Netz schichten und Mythen. Der Teufel Ermässigungen. an Spazier- und WanderHier erfahren Sie auch, höchstpersönlich soll ja in der wann welche Attraktionen wegen für Familien und Gegend mit schwerem Gestein geöffnet sind. erfahrene Wanderer. Wer lieber im Sattel um sich geschmissen haben. unterwegs ist als zu Dichterikone Goethe ist dreimal Fuss, entscheidet sich über den Pass gestiegen, und für für die Strecke von Airolo die weltberühmte Tremola vernach Biasca, die Leventibauten Arbeiter geschätzte zwölf Millionen Pflastersteine. Eine Region der na runter. Geniessen Sie die mühelose Superlative, deren Geheimtipps noch auf Abfahrt und die Angebote der rustikalen ihre Entdeckung warten. Zum Beispiel mit Tessiner Küche in den unzähligen Grotti einer Wanderung auf den Spuren der Gott- und den Osterie. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet hardbahn. 23 Kilometer lang ist der Weg insgesamt. Zwischen Amsteg und Erstfeld das Infocenter der Neat in Erstfeld. Auf passiert man etwa die höchste Brücke der einer Fläche von 400 m2 zeigen Modelle SBB über die Reuss (Intschitobel, 77 Me- und audiovisuelle Medien, wie der längster); im Süden, in der Biaschina-Schlucht, te Tunnel der Welt entsteht. Entdecken hat man einen genialen Blick auf die Sie die neue Gotthardbahn, bevor ab grossartige Trassenführung der Bahnlinie, 2016 die ersten Züge durch den Tunnel rauschen. die vor 125 Jahren erbaut wurde. In der Region Airolo / Piotta wartet die Ach ja: Selbstverständlich kann man Standseilbahn Ritom, die steilste Stand- auch ganz altmodisch von Andermatt seilbahn der Welt, mit einer maximalen über die Passhöhe hinunter ins Tessin Steigung von unfassbaren 87,8 %. Oben, wandern. Grossartig sind Landschaft, auf fast 1800 Metern wartet eine herrliche Kultur und Geschichte allemal.

Albert Einstein fand einst ein schönes Bild, um die Relativität der Zeit zu illustrieren: «Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heissen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden.» Auch die Pünktlichkeit ist relativ. Ein Zug bei der SBB ist dann pünktlich, wenn er nicht mehr als drei Minuten Verspätung hat. In Italien oder in Deutschland liegt dieses Zeitfenster bei 15 Minuten. Bis Ende 2004 galt in der Schweiz übrigens eine Toleranz von fünf Minuten. Erst mit der Einführung des Jahrhundertprojektes «Bahn 2000» musste dieser Wert auf drei Minuten gedrückt werden – das strengste Zeitregime einer europäischen Bahn übrigens. Mit der früheren 5-Minuten-Toleranz hätte die SBB die Anschlüsse an die regionalen S-Bahnen kaum gewährleisten können; viel Reserve bleibt da nicht. Hinzu kommt, dass man mit dem engen Zeitfenster Problempunkte besser erkennen kann als früher. Im letzten Jahr hat die Pünktlichkeit etwas gelitten: Statt der angestrebten 89 Prozent, erreichten 2013 «nur» 87,5 Prozent der Reisenden ihr Ziel rechtzeitig. Wenn er gar nicht kommt, Ob das nun tatsächerübrigt sich die Diskussion. lich ein schlechter Wert ist, könnte wahrscheinlich wieder Einstein am besten beurteilen, denn auch hier ist wohl vieles relativ-subjektiv. Ist man auf dem Weg zum Flughafen verspätet, können Minuten zu Stunden werden. Steht ein unangenehmes Meeting an, dürfte mancher Reisende schon Stossgebete in den Himmel geschickt haben, der Zug möge doch einfach anhalten. Und nie mehr weiterfahren. Gaston Haas Haben Sie eine Frage zum öffentlichen Verkehr? Schicken Sie uns eine E-Mail an redaktion@via.ch Mehr Eisenbahnthemen finden Sie auch im SBB-Blog unter sbb.ch/bahnsinn

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Erfahren Hintergrund

Die Fahrplaner Von null auf rund 40 Mio. Anfragen pro Monat: Der Online-Fahrplan boomt. Gleichzeitig sinkt die Auflage des Kursbuchs. Hinter beidem steckt dieselbe komplexe Datenbank. Sie wird mit immer aktuelleren Daten gefüttert. Text: Bruno Habegger; Fotos: Raffael Waldner

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Foto: zVg

orauf man sich in unruhigen Zeiten verlassen kann: seinen besten Freund, den Sirenenalarm, die Unverrückbarkeit der Alpen – und den Fahrplan des öffentlichen Verkehrs. Er strukturiert das Leben. Er sagt, wann wir eine Reise beginnen, er sagt, wann wir sehnsüchtig unter dem blauen Piktogramm des Treffpunkts auf unsere ankommenden Liebsten warten sollen. Der Fahrplan ist der Freund aller Reisenden. Seit der Premiere im Jahr 1905 bis zur Einführung des Taktfahrplans im Sommer 1982 war das «Amtliche Kursbuch», danach «nur» noch das «Offizielle Kursbuch», der Herzschrittmacher des öffentlichen Verkehrs. Fein säuberlich in nummerierten Fahrplanfeldern aufgelistet. Während die meisten Bahnen in den Nachbarländern der Schweiz das Kursbuch nicht mehr drucken, besteht der Schweizer öV weiterhin auf Papier: 35 000 Bahnkundinnen und -kunden schwören auf das Schweizer Eisenbahnnetz in Buchform. Drei Bände sind es, mit mehreren tausend Seiten. In Zeiten von Online-Fahrplänen und -Apps ist das Interesse allerdings rückläufig: «Es sind treue und ältere Kunden, «Unser Ziel ist, eine die das Kursbuch bestellen», sagt Peter zusammenhängende Herzog, bei der SBB für das Kursbuch Reisekette verantwortlich. zu garantieren.» Heute dient es den Zugbegleitern und Peter Herzog dem Personal am Schalter als Auskunfts-

40

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3 | 2014

quelle im Falle von technischen Problemen. «Und in seiner tabellarischen, auf das ganze Jahr ausgerichteten Darstellungsform stellt das Kursbuch die Leistungen des öffentlichen Verkehrs transparent dar.» Das Gewicht von Bahn, Bus, Schiff und Seilbahnen im Mobilitätsmix der Schweiz misst sich am Gewicht und am Umfang des Kursbuchs.

4 Mio.

Die Apps für iPhone, Android und Windows Phone laufen auf mehr als vier Millionen Geräten.

Fahrplandaten im Takt Längst bietet die SBB den Online-Fahrplan an. Das ist nichts anderes als eine Suchmaschine, die auf die Datenbasis des Kursbuchs – den Sollfahrplan – zugreift. Entstanden ist er in der Frühzeit des kommerziellen Internets in den 90er-Jahren. Sozusagen als Leistungsschau der SBB-Informatiker: «Es war eher eine Wette», sagt Vincent Ducrot, damals Leiter der SBB Softwareentwicklung, heute Direktor von transports publics fribourgeois (tpf). «Wir wollten beweisen, dass wir auch moderne Technologie einsetzen können und dies in einem klassischen IT-Umfeld wie es die SBB damals hatte.» Was er damit meint: Sein Team musste die neue Webwelt mit den damals vorherrschenden Grossrechnersystemen verbinden. Rund drei Monate dauerte die Arbeit. Nach der ersten Enttäuschung – im ersten Betriebsmonat gab es gar


Hintergrund Erfahren

Tobias Wittmer (links) und Reto Kissling sind f체r die Weiterentwicklung des Online-Fahrplans zust채ndig.

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via


Erfahren Hintergrund

Das ist erst der Anfang

Foto: SBB /GuyPerrenoud

Jeannine Pilloud zur Zukunft des Online-Fahrplans

Zur Person Jeannine Pilloud (50) ist Mitglied der SBB-Konzernleitung und ist verantwortlich für den Personenverkehr. In dieser Funktion steht die ehemalige Leistungsschwimmerin rund 13 000 Mitarbeitenden vor. Pilloud pendelt täglich zwischen Zollikon und Bern.

Eine Milliarde Abfragen zählte unser Online-Fahrplan 2013 – und dabei stehen wir erst am Anfang. Heute erhalten Sie auf sbb.ch oder der SBB Mobile App mit wenigen Klicks die beste Verbindung von A nach B. Damit das klappt, braucht es unzählige hinterlegte Daten. Doch längst nicht alle Wege können Sie einfach so nachschlagen: Reisen Sie international, sind die elektronischen Grenzen schnell einmal gesetzt. Wie berechnet das System zum Beispiel Wege über das Meer – von Miami in Florida nach Zürich in der Schweiz? Zurzeit muss bei solchen Verbindungen einzeln nachgefragt werden. Wir haben aber viele Ideen, den Fahrplan auch über Grenzen und Meere hinweg noch kundenfreundlicher zu gestalten. Die im System hinterlegten Daten und die Verlinkungen werden im Vergleich zu heute nochmals massiv zunehmen. Wie lesen wohl meine Kinder in 60 Jahren den Fahrplan? Was heute in der Schweiz schon vorbildlich funktioniert, dass Ihnen nämlich der ideale Mix aus Zug, Postauto, Schiff oder Tram angegeben wird, ist dann hoffentlich auch international Standard. So erfahren Sie tatsächlich, wie Sie am besten von Miami nach Zürich kommen. Für die Strecke ins Landhotel empfiehlt Ihnen der Online-Fahrplan dann vielleicht ein Mietauto, wenn das schneller und einfacher ist. Das Wichtigste für mich in dieser ganzen Entwicklung ist, dass wir bei unseren Überlegungen den Fahrgast ins Zentrum stellen und nicht den Verkehrsträger. Der Fahrgast muss möglichst einfach unterwegs sein können. Und wir als Bahnunternehmen müssen uns im Hintergrund organisieren und abstimmen. Es ist wie bei einem Elektrogerät: Es interessiert eigentlich niemanden, wie kompliziert die Prozesse im Hintergrund sind. Letztlich geht es um eine möglichst kundenfreundliche Mobilität. Dabei dürfen natürlich auch ein paar nützliche Zusatzfunktionen nicht fehlen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt: Von der Sitzplatzreservierung nach Interessen der Sitzplatznachbarn bis hin zu Online-Menübestellungen im Speisewagen ist fast alles denkbar. Ich bin überzeugt, wir werden eines Tages zurückblicken und sagen: In den ersten Jahren des Internets, da fanden wir eine Milliarde Online-Abfragen eine Riesenmenge. Und einige werden schmunzeln und sagen, das waren noch Zeiten!

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Noch mehr Informationen mit der App für mobile Geräte.

keine Abfrage – stiegen die Nutzerzahlen rasch an. So rasch, dass die Anwendung umgeschrieben und der Serverpark vergrössert werden mussten. Die hinter dem Kursbuch und dem Online-Fahrplan stehende Datenbank ist heute rund 15 GB schwer. Kürzlich modernisiert, ist sie noch schneller und aktueller geworden. Sie wird wöchentlich im Auftrag des Bundesamts für Verkehr von Peter Herzog und seinem achtköpfigen Team mit den aktuellsten Daten aller Unternehmen des öffentlichen Verkehrs der Schweiz gefüttert. «Unser Ziel ist, eine zusammenhängende Reisekette zu garantieren», sagt er.

Die Milliardengrenze überschritten In Kombination mit Echtzeitdaten – etwa über Störungen – entwickelt der Fahrplan neue Anschlusskraft: Künftig sollen noch mehr tagesaktuelle Daten einfliessen für eine noch bessere Information der Reisenden. «Die Datenqualität ist wirklich ausgezeichnet», bestätigen Tobias Wittmer und Reto Kissling, die als Toolmanager Online-Fahrplan für die Weiterentwicklung des Internet-Fahrplans und der App zuständig sind – die ebenfalls die Datenbank hinter dem Kursbuch nutzen. Im Jahr 2013 wurde die Schallgrenze von einer Milliarde Abfragen über den Online-Fahrplan und SBB Mobile verzeichnet. Alleine der Online-Fahrplan auf sbb.ch wird jeden Monat über 18 Millionen Mal genutzt – die Zahl ist konstant


Hintergrund Erfahren

SBB Mobile

Die SBB App kann viel mehr als «nur» Fahrplan Dass SBB Mobile – die App der SBB – Fahrplanauskünfte erteilt, ist bekannt: Rund vier Millionen Kundinnen und Kunden haben die App bereits auf ihrem Smartphone installiert, 2013 wurden darüber mehr als eine halbe Milliarde Fahrplanauskünfte getätigt. Doch SBB Mobile ist mehr als «nur» ein mobiler Fahrplan. Weil Reisende viele unterschiedliche Billette des öffentlichen Verkehrs über SBB Mobile kaufen können, dient die App auch als Billettautomat. Unabhängig davon, wo Sie sich gerade befinden, können Sie Ihr Ticket direkt im SBB Ticket Shop kaufen – ganz ohne Warteschlangen.

Diese Funktionen machen SBB Mobile ausserdem zum persönlichen Reisebegleiter: Take me home Geben Sie unter «Einstellungen/Take me home Adresse» Ihre Heimadresse ein. So erhalten Sie auf der Startansicht in nur einem Schritt die nächsten Verbindungen von Ihrem aktuellen Standort nach Hause.

Foto: zVg

geblieben, während die mobilen Abfragen stark gewachsen sind: Pro Monat lassen sich Reisende über 40 Mio. Verbindungen über die mobilen SBB-Fahrpläne anzeigen. Die Apps für iPhone, Android und Windows Phone laufen auf mehr als vier Millionen Geräten. «Auf einem kleinen Display werden manche Angebote gar nicht, andere nur ungenügend angezeigt», sagt Reto Kissling. Der Online-Fahrplan bietet mehr Funktionalitäten, etwa eine Vorlesefunktion oder Daten zum Veloselbstverlad, zur Auslastung oder barrierefreien Verbindungen. Kissling empfiehlt deshalb den Online-Fahrplan im Internet für die längerfristige Planung, die App für spontane Abfragen. etwa nach dem nächsten Anschluss. Wer denkt, der Online-Fahrplan sei erfunden, der irrt: Das Team um Wittmer und Kissling hat noch zahlreiche Ideen im Köcher: So sollen künftig präzisere Informationen zu Störungen mitgeliefert werden; der Fahrplan soll sich automatisch an die Bildschirmgrösse des verwendeten Gerätes anpassen oder automatisch Fahrpläne anzeigen, die an die Reisegewohnheiten des jeweiligen Nutzers angepasst sind. Reto Kissling glaubt nicht, dass die Apps zugunsten des OnlineFahrplans verschwinden werden. «Nur mit einer App ist es möglich, Funktionen des Gerätes wie GPS zu nutzen», sagt er. Deshalb sollen die Programme für Smartphones weiterentwickelt werden. Mit noch ausgefeilteren Push-Informationen und dem öV-Navigator, der künftig Reisende durch den Bahnhof zum richtigen Gleis lotst. Wie das auch wahre Freunde tun. ■

Eine Fahrplanseite des Kursbuches, als man Gedrucktes noch im Bleisatz herstellte.

Termin-Export Wenn Sie eine Verbindung gewählt haben, können Sie diese entweder als E-Mail verschicken oder automatisch in Ihren HandyKalender übertragen lassen.

Das dreibändige Kursbuch in gedruckter Form gibt es für 16 Franken an jedem Bahnhof oder online unter fahrplancenter.com Das Kursbuch online nutzen: fahrplanfelder.ch

Bahnhof-Services Erfahren Sie, welche Geschäfte und Dienstleistungen (Läden, Restaurants, Gepäckservice usw.) an welchem Bahnhof angeboten werden und wann diese geöffnet haben bzw. verfügbar sind.

Online boomt, Kursbuch verliert Auflage des SBB-Kursbuches in Tsd. 125

Aufrufe auf sbb.ch in Mio. 25 20

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Preis/Kauf

Sitzplatzreservation Mit einem Klick auf dieses Symbol können Sie für eine bestimmte Fahrt ganz unkompliziert Ihren Sitzplatz reservieren. erfahren Sie, indem Sie bei der gewünschten Verbindung «Preis/ Kauf» wählen. So gelangen Sie ausserdem direkt zum SBB Ticket Shop, wo Sie Ihr Billet kaufen können.

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Erfahren Bequem unterwegs

Mit der FamilienTageskarte ist für alle etwas auf dem Programm.

Welchen Tagesausflug hätten Sie denn gern? Mit der Familien-Tageskarte sind Familien für nur 85 Franken einen ganzen Tag lang unterwegs. Das Angebot gilt für ein oder zwei Erwachsene mit mindestens einem und maximal fünf Kindern. Jetzt profitieren. Auf Ideen kommen

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Die SBB und der öffentliche Verkehr sorgen für Bewegung. In allen Landesteilen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie mit Ihren Kindern, Enkeln, Patenkindern oder Freunden der Familie unvergessliche Tage erleben können. Spiel und Spass? Kunst und Wissen? Shopping und Märkte? Baden und Wellness? Zoos und Natur? Berge und Aussicht? Finden Sie eine Fülle von Angeboten für Familien mit Kindern jeden Alters unter sbb.ch/freizeit.

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Die Familien-Tageskarte: Auch für Grosseltern, Göttis und Gotten Mit der Familien-Tageskarte sind Sie diesen Frühling besonders günstig und bequem unterwegs. Sie kostet 85 Franken und gilt für ein oder zwei Erwachsene mit mindestens einem und maximal fünf Kindern bis 16 Jahre. Und es muss nicht das eigene Kind sein: Auch Grosseltern, Göttis und Gotten, Tanten und Onkel oder Freunde der Familie können von der FamilienTageskarte profitieren.


Bequem unterwegs Erfahren

Einen Tag gültig, auch ohne Halbtax und Junior-Karte Von der Familien-Tageskarte profitieren Sie auch ohne Halbtax und Junior-Karte. Sie gilt wie die normale Tageskarte im gesamten GA-Geltungsbereich – und das den ganzen Tag, ohne zeitliche Einschränkung. Die Familien-Tageskarte gilt ausschliesslich in der 2. Klasse; es ist kein Klassenwechsel möglich. Nicht gültig ist sie für den Familienhund: Er braucht ein eigenes Billett.

Nur für kurze Zeit Die Familien-Tageskarte erhalten Sie vom 7. April bis 25. Mai 2014 am Bahnschalter, am Billettautomaten, online im SBB Ticketshop sowie mit der App SBB Mobile. Die FamilienTageskarte ist gültig vom 7. April bis 25. Mai 2014. sbb.ch/familie

Mehr erleben und profitieren 1 | Zoos und Tierparks

der Schweiz

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2 | Europa-Park 5. April bis 2. November, Rust

Reisen mit Kindern

Freuen Sie sich auf den neuen IndoorThemenbereich «Arthur – im Königreich der Minimoys». Profitieren Sie von attraktiven Übernachtungsangeboten in den Erlebnishotels und erleben Sie einen unvergesslichen Aufenthalt.

Ticki Park – das Kinderprogramm der SBB

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Kinderfreundliche Familienwagen, Tipps zum Reisen mit Kindern, Spielideen, Downloads von Märchen und Spielen, Smartphone-Apps – das und mehr gibts im Ticki Park für Familien mit Kindern bis 6 Jahre. tickipark.ch

Magic Ticket – für Kids von 6 bis 12 Jahre Magic Ticket ist der grösste Kinder- und Jugendclub der Schweiz und bietet unter magicticket.ch aufregende Spiele, Ausflugstipps, Abenteuerreisen, Wettbewerbe und vieles mehr. Die Mitgliedschaft ist gratis. magicticket.ch

3 | Luga – Zentralschweizer Erlebnismesse 25. April bis 4. Mai, Luzern Erleben Sie den Streichelzoo für die Kleinen, ein neues Raumgefühl in einem drehbaren Haus oder die japanische Faltkunst «Origami». sbb.ch/luga 20 % Ermässigung auf Bahnfahrt, Transfer und Eintritt

4 | AIR14 30./31. August und 6./7. September, Militärflugplatz Payerne 100 Jahre Schweizer Militärluftfahrt, 50 Jahre Patrouille Suisse und 25 Jahre PC-7 wollen gefeiert sein mit einer internationalen Airshow voller Attraktionen. sbb.ch/air14 Vorverkauf der Eintrittstickets am Bahnschalter, beim RailService und im Online Freizeitshop.

5 | Online buchen, mehr geniessen Ausstellungskombis von RailAway mit Geschenk Buchen Sie bis am 4. Mai 2014 eines von 10 ausgewählten Ausstellungskombis von RailAway online und profitieren Sie von einem Geschenk. sbb.ch/mehr-geniessen Bis zu 20% Ermässigung auf Bahnfahrt und Transfer, 10% auf Eintritt und Geschenk im Wert von bis zu CHF 25.–

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Erfahren Rätsel

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bulgarischer Ferienort positive Vermögenswerte

verwesender Tierkörper

Mass der Geschwindigkeit

ital.: Brücke

4 grossartig (Jugendsprache)

Dringlichkeitsvermerk

folglich (lat.)

3

engl.: träumen, Traum

frz.: Milch

1 Fremdwortteil: unterhalb

1. Preis: 2 Übernachtungen in der romantischen Stadt bei Juniorsuite mit Blick auf Phoenix (USA) den Zürichsee.

7

Pendelfahrzeug

1

2

3

4

5

6

7

8

Bilderrätsel

Dampfbahnfahrten im Tirol 31. August bis 5. September 2014

Was ist denn das? In diesem Bilderrätsel suchen wir den Titel eines Kinofilms (englischer Titel).

... ....... .......

Fotos: glaubitz-heidepriem; zVg

Eine «nostalgisch angehauchte» Gruppenreise! Gemütliche Dampfbahnfahrten mit der Achensee-, der Zillertal- und der PinzgauerLokalbahn, spektakuläre Fahrt auf der Karwendelbahnstrecke und Fahrt mit der Stubaitalbahn mit über 100-jährigen Triebwagen. Kurze Wanderungen am Achensee, bei den Krimmler Wasserfällen und in der Wolfsklamm. Besichtigungen: Rattenberg, Kufstein, Innsbruck, Bergiselschanze, Silberbergwerk Schwaz und Schloss Tratzberg. Erstklassiges Hotel mit grossem Wellnessbereich! Verlangen Sie das Detailprogramm! Klosterplatz 21, 4600 Olten Herrengasse 1, 4710 Balsthal 062 212 30 84 www.ekoreisen.ch

Das nächste «via» erscheint am 2. Mai 2014 Die Lösung des Bilderrätsels finden finden Sie auf via.ch

46

via

3 | 2014


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