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bewegt dich. 10 | 2013

SchĂśn wie die Nacht

Atemberaubende Nachtbilder aus den Schweizer Bergen. Internationales Genf

Das Flair der Stadt lockt Menschen aus aller Welt.

Bauen an der Bahn Bundesrätin Doris Leuthard sagt, warum die FABIAbstimmung vom 9. Februar so wichtig ist.


Ihr Bahnhof hat alles, was Sie brauchen. 365 Tage von fr체h bis sp채t.


10 | 2013 Inhaltsverzeichnis

Erleben 5 10 Jahre Swiss Jazz Orchestra Das Repertoire der Bigband ist riesig, die Solisten sind top. Jetzt feiert das SJO Jubiläum in Bern.

6 Nachtbilder zum Träumen Dem Himmmel so nah: Fotokünstler Alessandro Della Bella zeigt uns seine Schweiz bei Nacht.

12 Hauptstadt der Internationalen Genfs Offenheit kommt in der Welt gut an. Warum das so ist, erzählen drei Wahlgenfer.

17 Top Ten Wandern, schlitteln oder einfach nur geniessen: Der Winter ist schlicht unwiderstehlich.

18 Interview mit Doris Leuthard Die Verkehrsministerin über die Gründe, die für ein Ja zur FABI-Vorlage sprechen.

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Erfahren 23 Der zwitschernde Mann Gottes Abt Martin Werlen twittert am liebsten im Zug. Jetzt gibt es die gesammelten Bahngleichnisse als Buch.

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24 Die Ostschweiz rückt näher Mehr und schnellere Verbindungen: Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember ist die neue S-Bahn St. Gallen noch besser vernetzt.

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28 Bequem unterwegs 30 Rätsel/Leserbriefe

Impressum

via Ab sofort können die Artikel aus der via App über Facebook, Twitter und E-Mail geteilt werden. Let’s share!

Herausgegeben von der SBB, Kommunikation & Public Affairs, in Zusammenarbeit mit dem Verband öffentlicher Verkehr ( VöV ).

Redaktionsrat: SBB/VöV Reto Kormann, Patricia Claivaz, Rahel Meile, Reto Meissner, Mathias Gsponer, Roger Baumann

Erscheint zehnmal jährlich in Deutsch und Französisch.

Übersetzungen UGZ, Übersetzer Gruppe Zürich GmbH

Verlag ARGE VIA Infel AG, Zürich und Bern, und Vogt-Schild Druck AG, Derendingen Realisation: Infel AG Redaktion: Gaston Haas (Chefredaktor) Janine Radlingmayr (Stv.) Gestaltung: Guido Von Deschwanden (Creative Director), Beni Spirig, Diana Lischer (Layout und Produktion iPad-Version) Bildredaktion: Diana Ulrich (Leitung), Matthias Jurt, Yvonne Schütz Titelbild: Beat Schweizer

Sekretariat/Redaktionsassistenz Sandra Weibel, Infel AG Redaktionsadresse Infel AG, Redaktion «via», Postfach 3080, 8021 Zürich Tel. 044 299 41 41, Fax 044 299 41 40, redaktion@via.ch Anzeigenmarketing /Anzeigenverwaltung Publicitas Publimag AG, Luca Liloia Mürtschenstrasse 39, Postfach, 8010 Zürich Tel. 044 250 38 03, Fax 044 250 31 32 luca.liloia@publicitas.com

Abonnemente und Adressänderungen AZ Verlagsservice AG Kunden Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 56 87, Fax 058 200 96 94 via@azmedien.ch CHF 35.–/ Jahr (Schweiz) CHF 45.–/ Jahr (Ausland) CHF 69.–/ 2 Jahre (Schweiz) CHF 87.–/ 2 Jahre (Ausland) Adress- und Bestandesänderungen (CompanyMail) Kundenservice SBB CompanyMail Tel. 051 222 27 38, Fax 051 222 79 39 xp080@sbb.ch Druck Vogt-Schild Druck AG, Derendingen ISSN: 1422-6499

«via» gibt es als Hörversion, gesprochen von Profis im Auftrag der SBS Schweizerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte und der SBB. via.ch

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Erleben Zug verpasst in ... ... Saint-Léonard VS _ ist vor allem

Herausragende Musiker und ein grossartiges Repertoire: das Swiss Jazz Orchestra.

«Eine phantastische Band» Bern _ Seit zehn Jahren gibt es das Swiss

Fotos: swissjazzorchestra.com/Reto Andreoli; Diana Ulrich; zVg

Jazz Orchestra (SJO) nun schon, und dieses Jubiläum soll gefeiert werden. Natürlich mit einem Extrakonzert im Januar, natürlich im Bierhübeli, der Heimat der Big Band. Denn hier, mitten in Bern, standen die 16 Musiker seit 2003 schon 310-mal auf der Bühne. Ihre Montagskonzerte sind Legende und folgen einem Muster, das offensichtlich den Geschmack des Publikums trifft: lateinamerikanische Musik am 1. Montag des Monats. Die Tribute Nights am 2. Montag, Funk und Jazzrock aus den 70er- und 80er-Jahren am 3. und schliesslich die Gala Nights zum

Abschluss des Monats. Mittlerweile gehören Bossa Nova und Samba, die Musik von Duke Ellington, Herbie Hancock, Miles Davis und Exponenten der Schweizer Jazzszene zum Bierhübeli wie die Bären im Park. Keine andere Big Band in der Schweiz kann ein derart regelmässiges Veranstaltungsprogramm vorweisen. Genauso vielfältig wie die Musik des SJO sind seine Fans: Der Stadtpräsident von Bern, Alexander Tschäppat, ist einer, Sina hat mit den Musikern CDs aufgenommen, Polo Hofer hat mit der Big Band musiziert. Und der grosse George Gruntz meinte einst nach einem gemeinsamen Konzert schlicht und klar: «Das Orchester ist eine phantastische Band.» Nachzuprüfen spätestens am 17. Januar 2014, im Bierhübeli Bern. Dann wird es unter anderem Uraufführungen von neuen SJO-exklusiven Werken geben.

Das Jubiläumskonzert findet am Freitag, 17. Januar, im Bierhübeli statt. Alle Daten der Montagskonzerte unter swissjazzorchestra.com

für seinen unterirdischen See bekannt, einen der grössten Europas, auf dem klassische Konzerte und Lesungen poetischer Balladen von Rilke in aussergewöhnlicher Akustik abgehalten werden. Die kleine Nachbarsgemeinde von Sitten hat jedoch noch mehr zu bieten, nämlich das «Buffet de la Gare», eines der charmantesten Bahnhofrestaurants überhaupt. Bei unserem Besuch am Samstagmittag hatte es in der Brasserie-Ecke noch freie Plätze, während der Speisesaal fast voll war. Die Chefin begrüsste uns persönlich. Das Buffet de la Gare, gleich gegenüber den Gleisen, ist seit 1915 ein Familienbetrieb. Von Nostalgie jedoch keine Spur, denn die hellen, elegant eingerichteten Räume laden zum Verweilen ein: Holzmöbel, Parkettböden, weisse Tischtücher und gepflegtes Geschirr. Die mediterran inspirierte Küche steht dem Ambiente in nichts nach. Fazit: ein Ort zum Merken. Unbedingt reservieren! Telefon 027 203 43 43 Geöffnet von Mittwoch bis Sonntagabend

Leserbild ...

Präzision und Schoggi: zwei Exportschlager aus der Schweiz, vereint in diesem süssen Kunstwerk am Salon du Chocolat in Paris. Francine Duby, via E-Mail

via.ch Laden Sie Ihr Lieblingsbild auf unsere Leserseite oder schicken Sie es an leserbild@via.ch

Thomas Knuchel, einer der vier Trompeter des SJO.

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Entdecken Faszination Nacht

Piz Nair: Im Dezember 2012 entstand diese Aufnahme mit Blick von der Bergstation Piz Nair.

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Faszination Nacht Entdecken

Magische Schweiz Dem Himmel so nah: Die Schweiz bei Nacht hat viele leuchtende Gesichter. Fotok端nstler Alessandro Della Bella hat sie eingefangen. Text: Janine Radlingmayr

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Entdecken Faszination Nacht

Piz Corvatsch: Eine Sternschnuppe und der Orion zusammen mit dem Grossen Hund 端ber dem Piz Corvatsch.

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Faszination Nacht Entdecken

Piz Corvatsch (oben); Titlis (unten): Zwischen den Wolken vom Titlis herabblickend auf das Nebelmeer 端ber Engelberg.

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Entdecken Faszination Nacht

Matterhorn, Titlis, Säntis: Alessandro Della Bellas liebstes Fotomodell heisst Helvetia. Der Fotograf zeigt im Bildband «Helvetia by Night» noch mehr spektakuläre Langzeitbelichtungen. Nicht nur solche in die Berglandschaft, sondern auch leuchtende Stadtansichten wie auf dem Zürcher oder Berner Hauptbahnhof. Alessandro Della Bella: Helvetia by Night. NZZ Libro, 84 CHF dellabella.ch helvetiabynight.ch

Fronalpstock: Hochnebel umgibt die Rigi in einer Märznacht 2011.

... FAMILY WEEK

E E R F O G KIDS dipiucomunicazione.it ph: R. Trabucchi, Shutterstock.com

18.01/25.01 22.03/29.03 29.03/05.04

LivignoFeelTheAlps

twitter.com/livigno

10 APT Livigno - tel. +39 0342 052200 - info@livigno.eu - livigno.eu via

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«Die Kamera sieht mehr als unsere Augen» Wenn die Schweiz schläft, fängt er die Sterne ein: Alessandro Della Bella über sein Projekt «Helvetia by Night».

Zur Person Alessandro Della Bella (35) fotografiert seit fast 20 Jahren in der Nacht. Sein Projekt «Helvetia by Night» verfolgt er seit 2010. Der Gipfelstürmer ist in Arosa aufgewachsen und lebt heute in Zürich.

Was war das Schönste, das Sie im Dunklen gesehen haben? Es ist jedes Mal etwas Besonderes und etwas anderes. Ich erinnere mich gerne an eine fantastische Nacht auf dem Fronalpstock: Unten das Nebelmeer, zu Füssen die Lichter von Brunnen, Flüelen und vom Vierwaldstättersee, oben eine mondlose Nacht voller Sterne.

Am Bahnhof parkieren und weiter im Zug. Jetzt P+Rail-Tageskarten für 1 bis 7 Tage online kaufen. sbb.ch/parking

Und Sternschnuppen? Ja, in jeder Nacht sieht man Sternschnuppen – nicht nur, wenn Meteoritenschauer ein Thema sind. Wie fühlt man sich, wenn man so nah am Himmel arbeitet? Es ist wunderbar: Für mich ist das Projekt auch eine Art Ausgleichssport, der mich neben meinem normalen Fotografenalltag erdet. Wie kommt die ganz besondere Stimmung Ihrer Bilder? Kaum etwas ist bearbeitet: Die Kamera in der Nacht wird zum Nachtsichtgerät. Sie sieht mehr als unsere Augen und daher spiegeln die Fotos eine Realität wider, die wir so gar nicht sehen können – daher die Vielzahl der Sterne. Auch die Belichtung macht viel: Wenn man die Sterne auf den Fotos als Punkte sieht, dann sind sie nur zwanzig bis dreissig Sekunden belichtet. Bei längeren Belichtungen von mehreren Stunden wird ein Stern zum Strich. Dafür muss es draussen allerdings sehr kalt sein. Und wie kann man sich Ihre Nacht am Berg vorstellen? Im Winter bin ich für den Transport der kompletten Ausrüstung auf die Bergbahnen angewiesen. Oben angekommen ist es dann recht kurzweilig – ich habe viele verschiedene Einstellungen zu machen. Für Zeitrafferaufnahmen entstehen in einer guten Nacht rund 5000 Fotos. Im Sommer schlafe ich meistens im Zelt ein paar Stunden, während die Kameras weiter ihre Arbeit machen. Im Winter benötige ich einen beheizten Schlafplatz und auch eine Stromquelle für die Batterien.

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Erleben Genf

Zur Person Sasithorn «April» Rattanaleelawut wurde 1984 in Bangkok, Thailand, geboren und wuchs mit ihren vier Schwestern in einer Gastronomie-Familie auf. Sie machte eine Hauswirtschaftslehre und absolvierte mehrere Praktika in verschiedenen Restaurants und Hotels in Bangkok. 2010 traf sie ihren zukünftigen Ehemann Arnaud, einen Genfer, der eingereist war, um Kampfsportarten zu trainieren. Nach einem gemeinsamen Jahr in Thailand kehrte das junge Paar im Frühling 2011 in die Schweiz zurück und heiratete. Sasithorn wohnt in Soral auf dem Land in der Nähe von Genf und besucht einen Französischkurs an der Université Ouvrière de Genève. Sie möchte Übersetzerin werden. In ihrer Freizeit stöbert die 29-Jährige gerne in den Brockenhäusern und Secondhandläden der Stadt.

Flohmarkt Plaine de Plainpalais, ein Paradies für Schnäppchenjägerinnen wie Sasithorn Rattanaleelawut.

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Genf Erleben

Genfer Wahrzeichen: Jet d’Eau.

Genf: die weltoffene Stadt Die Stadt am Ufer des Genfersees zeichnet sich durch ihre Weltoffenheit aus. Ihr internationales Flair lockt Menschen von überall her an. Drei Auswanderer berichten aus dem eigenen Blickwinkel von ihrer Wahlheimat. Text: Séverine Géroudet und Audrey Ramat; Fotos: Niels Ackermann

Ökologische Taxis

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ie ist Hauptstadt des Friedens, Sitz der Vereinten Nationen, Wiege der Uhrenindustrie, Bankenstadt und vieles mehr – in Genf konzentriert sich das Aussergewöhnliche. Geprägt wurde die Stadt zweifellos durch die Präsenz vieler internationaler Organisationen: Insgesamt sind es etwa zwanzig (ohne einige Hundert Nichtregierungsorganisationen mitzuzählen), wie zum Beispiel die Weltgesundheitsorganisation, das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) oder auch die Welthandelsorganisation. Ausserdem gilt die Stadt – gemeinsam mit New York – als primäres Begegnungs- und Konferenzzentrum der Welt. «Genf ist eine Weltstadt, deren internationale Relevanz ein integraler Bestandteil ihrer Identität ist», sagt Jairo Ferrer aus Kolumbien, der seit zehn Jahren in Genf wohnt. «Sie ist kunterbunt, klein, aber weltoffen. In ihr begegnet man Menschen aller Nationalitäten. Ich gehöre zu denAnreise jenigen, die diese Mischung als VorGenf ist hervorragend teil sehen.» ins Netz der SBB eingebunden. Vielfalt Reisezeiten: Der 56-jährge Fotograf sitzt auf der Ab Basel: 2:44 h Terrasse der Café-Buchhandlung ReAb St. Gallen: 3:58 h cyclables in Plainpalais und zählt die Ab Chur: 4:06 h Besonderheiten von Genf auf, wo über Ab Luzern: 2:45 h 184 Nationalitäten zusammenkomAb Zürich: 2:38 h men: «Hier begegnen sich mehrere sbb.ch Gemeinschaften: ethnische Gemeinschaften oder auch Gruppen mit unterschiedlichen Status und Interessen. Ausländische und einheimische

Studenten, Diplomaten, Kadermitglieder von multinationalen Konzernen, Ausländer – alle kommen auf ihre Kosten, denn die Stadt bietet sehr unterschiedliche Orte.» Als Angehöriger der «Underground»-Kultur schätzt Jairo Ferrer das alternative Genf: die Usine, die Buvette de l’îlot 13, die Sommerbars vom Verein La Barje … Selbstverwaltete oder von Vereinen geführte Lokalitäten, die Seite an Seite mit den schickeren Orten existieren. «Das ist das Genf der vielen Facetten!»

Grünes Land

Dank TaxiBike gibt es in Genf nun einen ganz neuen und umweltfreundlichen Taxidienst. Die Freunde Aubin Delavigne und Sébastien Roevens haben sich für ihr junges Velo-Taxi-Unternehmen von einem Vorbild aus den USA inspirieren lassen. Die Elektro-Dreiräder von TaxiBike können zwei Personen aufnehmen und fahren an jeden Ort in der Stadt zu einem Tarif von drei Franken pro Kilometer. Zum einen ist diese ökologische Alternative oft schneller als die traditionellen Taxis oder der öffentliche Verkehr in den Hauptverkehrszeiten, zum anderen bietet sie auch einen optisch ansprechenden Aspekt, der den Touristen gefällt. Neben den Taxifahrten bietet das Unternehmen ausserdem einen Ausflugservice mitten in der Stadt an.

Die junge Finnin Nina Kjellman, 23 Jahre alt, ist wegen der Arbeit nach Genf ausgewandert und schätzt die Vielfalt der Stadtviertel. «Je nachdem, wo man sich befindet, ist die Stimmung ganz anders. Da ist das multiethnische Quartier Pâquis, ein sehr lebhafter Ort, wo es leckere Spezialitäten aus aller Welt gibt, oder die AltTaxiBike. stadt – ein zeitloses Viertel mit bezau078 607 10 10 oder 078 792 95 99 bernden Terrassen und guten taxibikegeneve.ch Restaurants, oder aber Carouge, ein total abgelegener Ort, an dem die kleinen Handwerksboutiquen boomen.» Die junge Frau geniesst auch den See mitten in der Stadt; am Morgen oder auch am Abend joggt sie gerne dem Ufer entlang. «Genf ist ein Ameisenhaufen, aber in diesen Momenten finde ich zur Ruhe zurück.»

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Erleben Genf

Nina Kjellman wohnt aus praktischen Gründen in der Stadt, würde aber lieber aufs Land rund um Genf ziehen, wenn sie die Wahl hätte. «Ich finde die Umgebung um Genf herum so beruhigend und friedlich. Eine echte Postkartenidylle!» Sasithorn Rattanaleelawut kommt aus Thailand, wohnt seit 2011 im Dorf Soral und kann dem nur zustimmen. «Ich liebe das Landleben. In dieser Region findet man wunderschöne Orte wie das Signal de Bernex mit seiner prachtvollen Aussicht auf den Jet d’Eau. Das Stadtzentrum erreicht man dennoch schnell mit dem Bus.» Sasithorn hat in Rhone und See machen Genf die Secondhand-SzeGenf zur «Wasserstadt». ne entdeckt: Sie fährt regelmässig in die Stadt auf den Flohmarkt, wo sie Stunden damit verbringen kann, inmitten von Vintage-Kleidern und anderen Dingen herumzustöbern. «Ich gehe auch in die grossen Brockenhäuser wie La Renfile – dort kann ich Kleider für zwei Franken kaufen! Genf ist zwar eine sehr teure Stadt, aber es ist einfach, diese Tatsache zu umgehen.»

Die Stadt der Kultur Auch wenn sich alle über das erhöhte Zur Person Preisniveau in Genf einig sind, betont Jairo Ferrer ebenfalls die GrosszügigNina Kjellman ist seit acht Monaten in Genf keit der Stadt. «Das kulturelle Angebot und hat schon immer vom Auswandern in Genf ist im Vergleich zur Grösse der geträumt. Die 23-jährige Finnin studierte Stadt beeindruckend.» Neben seinen drei Jahre lang Finanzwesen in Helsinki und zahlreichen Museen – insgesamt 40 wurde dann vom finnischen Ölunternehmen öffentliche und private Einrichtungen Neste Oil eingestellt. Das Schweizer Klima – und seinen Schauspiel-Hochburgen und die Landschaft haben es ihr angetan, wie dem Grand Théâtre, dem Victoweshalb sie sich für einen Umzug in den ria Hall oder dem Bâtiment des Forces Kanton Genf entschieden hat, wo ihr Motrices, finden in Genf das ganze Jahr Unternehmen in Vernier eine Filiale besitzt. über Film-, Musik-, Literatur- oder Heute ist sie Geschäftskoordinatorin und Tanzfestivals statt. Auch wenn einige kümmert sich um die Planung und die Veranstaltungen kostenpflichtig sind, Lenkung der verschiedenen Lieferungen von kann man die meisten immer noch graNeste Oil in die Schweiz. Nina, die im Herzen tis besuchen. «Im Sommer ist Genf am von Genf wohnt, mag vor allem die schönsten. Ich liebe die Konzerte unmultiethnische Seite der Stadt ebenso wie ter freiem Himmel im Parc La Grange. die alten Viertel. Dort kann man kostenlos Musikgruppen auf hohem Niveau und oft auch international Bekanntes hören. Genf hat zum Teil ein steifes Image. Sobald man sich aber in der Innenstadt auskennt, bietet es durch seine Vielschichtigkeit jedem das, was er sucht. Hier habe ich kein Heimweh.» Q Nina Kjellman in der Altstadt von Genf, ein Ort zeitloser Eleganz.

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10 | 2013


Kinder wie Dominic, Frederico und Giorgina brauchen Sie

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Deutsche + Rätoromanische Schweiz für Gesunde und Kranke vom 10. - 16. Mai 2014 mit Extrazügen, Cars und Charterflügen ab Zürich Informationen und Unterlagen:

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Erleben Genf

Zur Person Jairo Ferrer, der gebürtige Kolumbianer, wohnt seit 2002 in Genf. Über 40 Jahre lang lebte er in seinem Heimatland, bevor er Bogotá mit seiner Familie wegen der Krise verliess und in die Schweiz zog. Der heute 56-jährige Autodidakt in Fotografie ist selbstständig. Er führt Aufträge sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen aus, widmet aber zudem seinen Kindern und seiner künstlerischen Arbeit – einer Mischung aus Fotografie, Musik und philosophischen Betrachtungen – viel Zeit. Aus Spass moderiert er jeden Samstag eine Musiksendung auf Radio-Usine. Mit dem Velo durchstreift er die Stadt, besucht Museen und Galerien, trinkt ein Glas unter Freunden oder hört sich Konzerte in alternativen Lokalen an.

Jairo Ferrer in der Café-Buchhandlung «Les Recyclables» im Viertel Plainpalais.

Fotos: Fausto Pluchinotta; Bernex.ch; Flickr creative/Bibhop/commons; GenèveTourisme

Tipps für Genf

Signal de Bernex

Ilôt 13

Parc La Grange

Der Hügel Signal de Bernex liegt etwa zwanzig Minuten vom Stadtzentrum entfernt und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und den Jet d’Eau. Ideal für ein Picknick oder einen Ausflug.

Das Viertel Ilôt 13 ist ein bekannter, alternativer Treffpunkt der Stadt. Dort gibt es eine Buvette, die vom hiesigen Verein betrieben wird, und einen kleinen Konzertsaal, die Ecurie.

bernex.ch

ilot13.ch

Dieser Park befindet sich direkt am Seeufer im Viertel Eaux-Vives und ist eine der schönsten Grünflächen der Stadt. Mit der Konzertbühne, die auch als Sommertheater dient, wird er in der warmen Jahreszeit zum kulturellen Schauplatz.

Flohmarkt

Bateau-Lavoir

Bains des Pâquis

Zweimal die Woche – jeden Mittwoch und Samstag – stellen die Händler und Trödler ihre Stände auf der Plaine de Plainpalais auf. Dort kann man Kleider, Möbel, Nippes, Schallplatten oder auch Bilder ergattern.

Das Café-Restaurant Bateau-Lavoir schwimmt – am Steg der Lavandières vertäut – auf der Rhone und bietet ein idyllisches Ambiente für einen Lunch oder einen Aperitif mit Konzerten.

Die Badeanstalt Bains des Pâquis zählt zu den beliebtesten Plätzen in Genf: im Sommer ein Badeplatz und im Winter Champagner-Fondue, Sauna, Hammam und kulturelle Darbietungen!

bateaulavoir.ch

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Top Ten Erleben Elektro-Motocrossbike SnowXBike, Engelberg-Titlis

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Vielfältiger Schweizer Winter

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Ob wandern, schlitteln oder geniessen – der Schweizer Winter ist so vielfältig, sodass jeder etwas Passendes findet. 1 | snowXpark, Engelberg/OW

2 | Laternliweg, Urnäsch/AR

7 | Tobogganing Park, Leysin/VD

Am Start stehen elektrobetriebene Raupenfahrzeuge bereit, mit denen man sich auf abgesperrten Trails austoben kann. Das snowXbike ist ein Elektro-Motocrossbike, welches mit Raupe und Lenkski ausgerüstet ist und damit zum Schneefahrzeug wird. Damit sich jetzt auch Familien an diesem Erlebnis erfreuen können, gibt es neu einen Junior-Schneetöff «snowXmobil», der bereits von Kindern ab 10 Jahren gelenkt werden kann.

Spaziergänge durch den verschneiten Natur-Erlebnispark. Von November bis März, nach dem Eindunkeln.

Eine in der Schweiz einzigartige Attraktion! Der Schweizer Olympiamedaillengewinner und Weltmeister im Bobfahren, Silvio Giobellina, schafft jedes Jahr neue Snowtubingpisten.

Ab Luzern stündlich mit der Zentralbahn nach Engelberg

Ab Bern mit S-Bahn via Schwarzenburg mit Bus nach Schwarzenbühl oder Gurnigel

Mit der SBB alle 30 Minuten ab Zürich via Gossau nach Urnäsch

3 | Naturpark, Gantrisch/BE 45 km Loipen für Klassisch und Skating verbinden die Haupteinstiegspunkte Schwarzenbühl/Selital, Ottenleuebad und Gurnigel-Wasserscheide.

4 | La Tzoumaz/VS Mit der Gondelbahn nach Savoleyres (2354 m ü.M.). Von der Bergstation schlitteln die Rodler direkt ins Dorf La Tzoumaz. Ab Martigny oder Sion mit Bahn nach Riddes, mit Bus nach La Tzoumaz

Foto: Engelberg-Titlis/Oskar Enander

Snow Report App Mit dem Swiss Snow Report von Schweiz Tourismus können Sie schnell, bequem und einfach Schneebericht, Wetter, Livecams und Pistenkarten für Ihren täglichen Skiausflug aufrufen. Sie sind jederzeit informiert über die Anzahl offener Anlagen, Wetter und Angebote im Skigebiet von 250 Schweizer Wintersportstationen. Für iPhone und Android. Weitere Informationen unter MySwitzerland.com/winter Viele weitere Ausflugtipps finden Sie unter MySwitzerland.com/via

5 | Leukerbad/VS Einzigartige Winterwanderung auf dem historischen Gemmi-Passweg vom Wallis ins Berner Oberland. Hinweg ab Visp mit Bahn und Bus via Leuk nach Leukerbad, Rückweg ab Sunnbüel mit Luftseilbahn und Postauto nach Kandersteg

6 | Schwarzsee/FR Romantischer Spaziergang um den zugefrorenen Schwarzsee inmitten der Freiburger Voralpen.

Ab Aigle mit Bahn nach Leysin-Feydey

8 | Schlittelbahn Preda – Bergün/GR Die erste beleuchtete Schlittelbahn der Schweiz. Sie erstreckt sich auf sechs Kilometer und ist somit die längste beleuchtete Schlittelbahn Europas. Ab Davos oder St. Moritz mit Bahn nach Preda

9 | Mont Soleil, Mont Crosin/BE Grösstes Sonnenkraftwerk der Schweiz. Der Erlebnispfad vom Mont Soleil auf den Mont Crosin oder umgekehrt führt durch fantastische Juralandschaften. Ab Biel mit Bahn nach Saint-Imier und mit Standseilbahn auf den Mont Soleil

10 | Rellerli, Schönried/Gstaad/BE Fondueplausch bei grandiosem Bergpanorama. In Schönried gibts in der Molkerei die notwendigen Waren und Utensilien. Danach gehts mit der Seilbahn hinauf zum Rellerligrat. Ab Gstaad mit Bus oder Bahn nach Schönried

Ab Bahnhof Freiburg stündlich mit Bus nach Schwarzsee

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Erleben Interview Doris Leuthard

«Ich stehe nicht gerne im Stau» Bundesrätin Doris Leuthard sagt, warum die FABI-Vorlage zum Ausbau der Bahninfrastruktur für die Schweiz zentral ist. Und weshalb es dazu keine Alternative gibt. Text: Gaston Haas, Mathias Gsponer; Foto: Beat Schweizer

Zur Person Frau Bundesrätin, wann sind Sie das letzte Mal im Zug gesessen? Gestern erst, im Zug nach Zürich. Und heute Nachmittag wieder. Das GA sei viel zu günstig, hört man immer wieder. Treiben höhere Billettpreise die Leute nicht zurück ins Auto? Die Bahnen müssen – wie andere Unternehmen auch – betriebswirtschaftlich denken: Die Unterhaltskosten steigen, man muss investieren, neues Rollmaterial muss beschafft werden. Dazu kommt ein verändertes Kundenverhalten: Alle wollen während der Fahrt telefonieren, im Internet surfen oder sogar eine Geschäftssitzung abhalten im Zug. Die Erfüllung all dieser Ansprüche ist nicht gratis zu haben. Angesichts des laufend verbesserten Angebots werden die Preise steigen. Ich bin aber überzeugt, dass diese Erhöhungen moderat sein werden, um die Erfolgsmodelle GA und Halbtax nicht zu gefährden.

Dies oder Das Welches ist Ihre liebste Beschäftigung unterwegs? Die häufigste ist auf jeden Fall lesen. Ich bereite mich im Zug auf meine Sitzungen oder Auftritte vor. Was nervt Sie am meisten im Zug? Laute Handygespräche, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind. Welches ist Ihre liebste Bahnstrecke? Darf ich das hier sagen? (lacht herzlich) Die Bernina-Linie der Rhätischen Bahn ist schon wunderschön.

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10 | 2013

Arbeiten in der Stadt, wohnen draussen im Grünen oder in der Agglomeration: Wird das Schweizer Mittelland bald zur Mega-Agglomeration? Wir haben jetzt die 8-Millionen Schweiz – und wir werden weiter wachsen. Die Menschen werden immer mobiler, auch in der Freizeit. Wir arbeiten in den städtischen Zentren und wohnen ausserhalb, auch weil sich viele Leute Wohnraum in den Städten nicht mehr leisten können. Darum müssen wir Kapazitäten ausbauen. Auf manchen Strecken sind viele Züge in der Nebenverkehrszeit halb leer – und das im Halbstunden- oder gar Viertelstundentakt. Sind wir nicht verwöhnt? Verwöhnt sind wir auf alle Fälle. Im internationalen Vergleich bieten wir gross-

artige Leistungen. Es ist richtig: Auf den Hauptachsen sind die Züge in der Spitzenzeit überfüllt; auf manchen Regionallinien ist der Kostendeckungsgrad ungenügend, wenn Züge fast leer fahren. Die Frage ist: Wie können wir den Service aufrechterhalten, ohne immer mehr dafür zu bezahlen? So ist es denkbar, statt Zügen Busse oder das Postauto einzusetzen. Dieser Weg ist schwierig, weil sofort das Schreckgespenst des Serviceabbaus beschworen wird.

Doris Leuthard (50 ) ist seit 2006 Mitglied des Bundesrates. Bis 2010 war die Aargauer CVP-Politikerin Wirtschaftsministerin. Im selben Jahr war sie auch Bundespräsidentin. Heute leitet Leuthard das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Sie ist verheiratet und lebt im Freiamt im Kanton Aargau.

Wäre ein flexibleres Preissystem – Stichwort Mobility Pricing – zielführender? Mein Departement, das UVEK, hat den Auftrag, einen Konzeptbericht zum Mobility Pricing zu erarbeiten. Dabei geht es um ein System, das verursachergerechter wäre. Mobility Pricing kann nur funktionieren, wenn alle Verkehrsträger eingebunden werden, sowohl Strasse als auch Schiene. Aber ein Allheilmittel ist es keineswegs: Gerade im öV hätte ein solches System zur Folge, dass Vielfahrer stärker zur Kasse gebeten und lange Strecken teurer würden. Ob ein solches System politisch durchsetzbar ist, wird sich weisen. Auch die Unternehmen sind gefordert, kluge Anreize zu setzen, damit nicht alle zu Spitzenzeiten unterwegs sind. Solche Abos, etwa Gleis 7 oder den 9-Uhr-Pass, gibt es bereits. Das ist eine Entwicklung, die wir unterstützen. Warum sollen alle zur gleichen Zeit zur Arbeit, in die Schule, an die Universitäten fahren? Laptops, Internet, E-Mail sollten es eigentlich möglich machen, dass man gewisse Arbeiten von zu Hause aus erledigt und später aus dem Haus geht. Aber da sind die


Interview Doris Leuthard Erleben

«Warum sollen alle zur gleichen Zeit zur Arbeit, in die Schule, an die Universitäten fahren?»

19 10 | 2013

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Erleben Interview Doris Leuthard fürs Geld. Und das nicht nur im Personenverkehr, sondern auch beim Güterverkehr. FABI wird Engpässe und Lücken im Schienennetz beheben.

Unternehmen, ist die Gesellschaft als Ganzes gefordert, solche flexiblen Arbeitszeitmodelle zu akzeptieren.

Foto: Keystone / Steffen Schmidt

Noch ist es nicht soweit – stehen Sie lieber im Stau oder im Zug nach Bern? Ich stehe generell nicht gern im Stau. Aber auch hier sind wir verwöhnt. In anderen Ländern sind Verspätungen von 30 Minuten normal – oder der Zug kommt gar nicht. Bei uns ärgert man sich wegen fünf Minuten Verspätung. Das sind schon Wohlstandserscheinungen, Ausdruck einer gestressten Gesellschaft.

Wer profitiert von den Verbesserungen, die Sie in Aussicht stellen? FABI bringt die ganze Schweiz voran. Es werden alle profitieren: die Regionen, die Wirtschaft, die Reisenden. FABI ist eine gut schweizerische, ausgewogene Vorlage, und das ist auch der Grund, weshalb sich alle Kantone, das Parlament und der Bundesrat für ein JA aussprechen. Wir gehen etappenweise voran und werden mit den 6,4 Milliarden bis 2025 einiges erreichen können.

Doris Leuthard besichtigt den Aber die Engpässe auf der Schiene sind real. Die Klagen über zu volle Züge neuen unterirdischen Bahnhof in Zürich, der im Juni eröffnet wird. nehmen zu, nicht ab. Da passiert ja jetzt etwas! Am 9. Februar Konkret? 2014 hat das Schweizer Volk die Chance, Nehmen Sie beispielsweise die Romanmit einem Ja zur FABI-Vorlage die Weichen für die die: Die Bevölkerung ist in den letzten Jahren enorm Zukunft der Bahn zu stellen. Es sollen mehr Sitzgewachsen, die Region hat sich zu einem wirtschaftliplätze geschaffen werden, dafür braucht es mehr chen Hotspot entwickelt. Jetzt wird der Knoten LauDoppelstockzüge und dazu sollen Perrons verlänsanne ausgebaut. Das wird der Region viel bringen. gert werden. Dazu kommt der Halbstundentakt zwiDie Gesamtsicht ist aber ausschlaggebend und das schen den Städten, in den Agglomerationen gar der Kosten-Nutzen-Verhältnis der Projekte. Wir müssen Viertelstundentakt. Das ist eine deutliche Leisden jetzt schon vorbildlichen öV in der Schweiz dort tungsverbesserung. Streckenausbauten führen auf gezielt verstärken, wo das Bahn- und Busnetz für die gewissen Linien zu einer zusätzlichen BeschleuniReisenden und für den Güterverkehr den grössten gung. FABI bietet also eine grosse Gegenleistung Nutzen entfaltet.

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Z. B. 2 GEPÄCKSTÜCKE

58.– CHF

STATT CHF 78.–

* Einführungspreis für Bestellungen bis am 31.12.2013 für ein Strecke (z. B. Wohnadresse–Feriendomizil).

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Das Parlament hatte den Vorschlag des Bundesrates ja praktisch verdoppelt, von 3,2 auf 6,4 Milliarden Franken. Ein kluger Entscheid? Der Bundesrat wollte ja nicht weniger bauen als National- und Ständerat, sondern langsamer. Es geht jetzt alles ein weniger schneller: Mehr Regionen werden früher von den Ausbauten profitieren. Die Finanzierung ist gesichert? Ich habe immer gesagt: Wenn die Finanzierung garantiert ist, geht das in Ordnung. Jetzt hat man sich auf das zusätzliche Mehrwertsteuerpromille geeinigt, das jetzt noch in die IV fliesst und neu befristet in den Bahnfonds geleitet wird. Dazu kommen später weitere Projekte, sodass es letztlich Ja zu FABI mehr als 10 Milliarden Franken sein werden, die wir in den Der Verband öffentlicher kommenden 20 Jahren in die Verkehr (VöV) und der Bahninfrastruktur investieInformationsdienst für den ren. Aber klar ist auch: Die öffentlichen Verkehr (LITRA) Bahnkunden werden sich über haben beschlossen, gehöhere Billettpreise an den meinsam eine JA-Kampagne Kosten mitbeteiligen müssen, zu FABI zu führen. Sie versonst geht das nicht. treten im Abstimmungskampf die Anliegen des öffentlichen Verkehrs. Mehr Informationen finden Sie auf fabi-ja.ch

Werden die zehn Milliarden wirklich reichen? Das sind doch immense Summen! Die Schweiz ist attraktiv, deshalb wird sie weiter wachsen. Mobilität gehört zum modernen Leben. Und wenn die Mobilität mit der umweltfreundlichen Bahn umgesetzt wird, dann ist das gut und sinnvoll. Ausserdem vergisst man gerne den Güterverkehr, den wir weiter auf die Schiene verlagern wollen. Gute Verkehrsinfrastrukturen stärken den Standort Schweiz. Was wären die Konsequenzen, sollte das Volk Nein zu FABI sagen? Ich rechne natürlich mit einem Ja. Wir haben gute Argumente. Wenn die zusätzlichen Geldmittel ausblieben, müssten die Bahnnutzer mehr Kosten tragen oder es gäbe Abstriche beim Ausbau. Deshalb scheint mir das jetzige Modell, an dem Kantone, der Bund und die Bahnkunden sich beteiligen, die beste Lösung zu sein. Ein Blick in die Zukunft: 2016 wird der längste Eisenbahntunnel der Welt eröffnet. Was bedeutet das für die Schweiz? Auf diese Meisterleistung der Ingenieure und Bauarbeiter dürfen wir stolz sein. Der Tunnel wird einen deutlichen Zeitgewinn zwischen Zürich und Lugano und damit nach Mailand bringen. Und gerade im Güterverkehr wird der Tunnel die Verlagerungspolitik des Bundes entscheidend stützen. Der Hafen Rotterdam wird massiv ausgebaut, und die EU hat dem Güterkorridor bis Genua höchste Priorität zugesprochen. So leistet die Schweiz auch an die europäische Verkehrsinfrastruktur einen wichtigen Beitrag – mit eigenen Mitteln notabene. ■

21 10 | 2013

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Bahnreisen. Und mehr.

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Bahnabenteuer Georgien - Ostanatolien 15. – 28. Juni 2014 (14 Tage) Unvergesslich schöne Bahnlandschaften und kulturelle Perlen abseits bekannter Touristenpfade Pauschalpreis CHF 3720.–

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Ich will mehr wissen! Bitte senden Sie mir Detailprogramme: Durch die Schluchten des Balkan Bahnabenteuer Georgien - Ostanatolien Mit der Bahn quer durch die USA Wörtherseee-Express Bahnerlebnisse in Marokko - Grosser Süden und Königsstädte Tren Al Andalus – ein Palast auf Rädern Korsika-Rundreise Grosse Bulgarien-Rundreise Gebirgsbahnen an der Adria Trüffel in Molise und faszinierendes Apulien Mit dem historischen «Autorail» zur Baie de Somme Bahnleckerbissen in Norwegen Mit Bahn und Schiff zum Nordkap Schottland mit Inselhüpfen auf den Äusseren Hebriden Perlen der Masurischen Seeplatte und der Ostsee Sizilien und geheimnisvolles Malta Vollständiges Jahresprogramm 2014 Name

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7 | 2013

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Erfahren Frage des Monats

Was ist eigentlich Schotterflug?

ÂŤBeim Bahnfahren werde ich immer wieder ĂźberraschtÂť, so der twitternde Abt Martin.

Gleichnisse in 140 Zeichen Einsiedeln SZ _ So

immer den nächsten Zug nimmt, verpasst man nie einen.Âť Seine Zugfahrten inspirierten den Abt zu seinen zahlreichen Bahngleichnissen: ÂŤDie Bahnwelt fasziniert mich: Menschen, die miteinander unterwegs sind; Begegnungen, die mĂśglich sind; die Freiheit, die geschenkt wird. Beim Bahnfahren werde ich immer wieder Ăźberrascht.Âť So brachte er seine Bahnerlebnisse in wenigen Zeichen auf den Punkt. ÂŤUnd schon bald fragten Leute, die meine Tweets lesen, nach einem neuen ÂŤ#BahngleichnisÂť, so Abt Martin. Jetzt bringt er auch fĂźr Menschen ohne Smartphone und Co. seine getwitterten Gleichnisse als Buch heraus. Eine Leseempfehlung des Abtes zu seinem Buch: ÂŤMan kann die Bahngleichnisse Gleichnisse Ăźberall lesen; am besten aber ist es Ĺ˜0DQFKPDOUHDOLVLHUWPDQHUVWGXUFK wohl, wenn man sie im das RĂźtteln, wo man sitzt. Zug liest. Dann begegnet Ĺ˜:HUYLHOIÂŚKUWHUIÂŚKUWYLHO man gleich vor Ort diesen Ĺ˜:HULPJOHLFKHQ=XJIÂŚKUWPXVVQLFKW oder ähnlichen Situatioim gleichen Wagen sitzen. nen.Âť

#Bahngleichnis

Fotos: Keystone/AP dapd Axel Heimken; zVg

viele Menschen, wie ihm hier folgen, passen in keine Kirche der Schweiz: Abt Martin Werlen hat im sozialen Netzwerk Twitter eine Gemeinde von fast 9000 Followern. Diese Beliebtheit erlangte @AbtMartin – wie er sich auf Twitter nennt – nicht zuletzt durch seine Bahngleichnisse in 140 Zeichen. Doch wie kommt ein Geistlicher dazu, regelmässig zu twittern? Ich freue mich, dass ich so meine Erfahrungen mit anderen teilen kann, sagt Abt Martin, der am 26. November 2009 Twitter erstmals fßr sich entdeckte. Bald schon folgten seine Bahngleichnisse, deren erstes lautet: Wenn man

Abt Martin Werlen OSB

Ĺ˜:HUVHKUIUžKGUDQLVWPXVVHVHUWUDJHQ allein unterwegs zu sein.

klosterladen-einsiedeln.ch Telefon 055 418 64 71

Schotterug tritt nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen auf. Normalerweise braucht es dazu sehr hohe Tempi wie etwa beim TGV oder dem Shinkansen. Dabei kĂśnnen unter dem Zug Turbulenzen entstehen, die Schotter aufwirbeln. In der Schweiz ist das Phänomen vor allem im Winter zu beobachten. Bei Temperaturen um den Nullpunkt, mindestens fĂźnf Zentimetern Neuschnee und hohen Tempi kĂśnnen sich ZĂźge ÂŤauadenÂť. Das heisst, dass sich unter jedem Wagen bis zu vier Tonnen Eissschnee bilden kĂśnnen. Fährt der Zug nun durch eine Gegend, in der die Temperaturen leicht hĂśher liegen, wird das Eis mĂźrbe. Kommen zusätzlich ErschĂźtterungen hinzu, etwa beim Ăœberfahren von Weichen, passiert es: Die Eismassen lĂśsen sich und prallen auf den Schotter zwischen den Geleisen. Resultat: Aufspritzende Schottersteine kĂśnnen Lok, Wagen und Infrastruktur beschädigen. Die SBB kennt das Phänomen seit den 1980er-Jahren. Die letzten schneereichen Winter haben es erneut ins Bewusstsein gerĂźckt. Heuer warnt deshalb ein spezieller Wetterdienst die Bahn vor mĂśglicherweise kritischen Bedingungen. Dann wird auf gefährdeten Strecken das Tempo gedrosselt. Das kann Schotterug gibt es vor etwa zwischen Lausanne und Genf allem im Winter. zu Verspätungen von bis zu 15 Minuten fĂźhren. Eine weitere Massnahme ist das ÂŤTieferkehrenÂť oder Absenken des Schotters unter Schwellenniveau auf den betroffenen Streckenabschnitten: So zerschellt das Eis an der Schwelle und nicht am Stein. Versuche am Rollmaterial sollen zeigen, wie sich Eisanlagerungen kĂźnftig minimieren oder ganz vermeiden lassen. Gaston Haas Haben Sie eine Frage zum Ăśffentlichen Verkehr? Schicken Sie uns eine E-Mail an redaktion@via.ch Mehr zum Thema ďŹ nden Sie auch im SBB-Blog unter sbb.ch/bahnsinn

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Erfahren Hintergrund

Mehr Takt,

Reisende geniessen im REX wundervolle Aussichten.

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Hintergrund Erfahren

Er freut sich auf den Fahrplanwechsel: Werner Fritschi, Kommunikationsverantwortlicher der neuen S-Bahn St.Gallen

mehr Anschluss, mehr Komfort Der Fahrplanwechsel am 15. Dezember macht die Schweiz noch mobiler – auch die Ostschweiz bekommt mit der neuen S-Bahn St.Gallen häufigere und schnellere Verbindungen. Eine Reise in die nahe Zukunft ... Text: Janine Radlingmayr; Fotos: Daniel Auf der Maur

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erner Fritschi steigt mit uns in St. Gallen in den RheintalExpress. Schon in ein paar Tagen würde unsere gemeinsame Reise nach Chur bereits in Wil beginnen. Denn der jährliche SBB-Fahr- Der neue Fahrplan bringt planwechsel bringt das öV-Angebot verbesserte Anschlüsse im Kanton St.Gallen einen grossen für die ganze Region: Postauto in Chur. Schritt vorwärts. «Und die Neuerungen sind nicht nur etwas für das Zentrum St. Gallen, sondern auch für die Regionen», sagt Fritschi, Kommunikationsverantwortlicher der neuen S-Bahn St. Gallen und Leiter Markt bei Thurbo, der SBB-Tochtergesellschaft. Der RheintalExpress – kurz REX –, der nun schneller und bequemer mit seinen Doppelstockzügen der neuesten Generation ab Wil über St. Gallen und St. Margrethen nach Chur fährt, ist nur eine der Änderungen, die die Regionen näher zusammenbringt.

Besuch beim Nachbarn «Fahren Sie einfach auch mal weiter als St. Gallen – das ist die touristische Idee hinter dem neu verknüpften Netz aus Fernverkehr, S-Bahn und Bus», so

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Erfahren Hintergrund Einfach schön: der Blick aus dem Zug zwischen Landquart und Chur.

neues Rollmaterial angeschafft: «Selbstverständlich war nicht alles, was wünschbar ist, auch mach- oder finanzierbar», sagt Fritschi. Insgesamt wurden rund 270 Millionen Franken in die Infrastrukturausbauten und 300 Millionen Franken in modernes Rollmaterial investiert, damit Appenzell, Graubünden, Fürstenland und St.Gallen zukünftig noch näher mit den Regionen Bodensee, Oberthurgau, Wil, Rheintal, Walensee, Linthgebiet, Toggenburg sowie dem angrenzenden Ausland zusammenwachsen. Doch auch schweizweit werde man die Veränderungen spüren: Viele Anschlüsse an die nationalen Verbindungen wurden verbessert, und ab Dezember 2015 profitiert die Ostschweiz auch von der Durchmesserlinie Zürich. Noch ein letztes Mal den Säntis vom Lindau REX aus im Blick, sind wir kurz vor Rorschach. Dort verschwindet der Berg, der einen ab Wil scheinbar begleitet, hinter Bregenz einer Hügelkette. «Wer den Säntis garantiert die ganze Fahrt über immer wieder sehen möchte, der kann ihn neu im StunSt. Margrethen dentakt mit der S4 – einem Ringzug – Au SG S 26 umrunden», empfiehlt Fritschi und zeigt Walzenhausen Heerbrugg uns im nächsten Atemzug direkt am Bahnhof Rorschach die neue AusS2 Rebsteinsichtsplattform, von der man einen wunMarbach Altstätten SG derbaren Blick über die ganze Bodenseekulisse hat.

Fritschi, während er aus dem mittlerweile fahrenden REX auf St. Gallen zurückschaut. Die Initiative zur neuen S-Bahn St. Gallen sei bereits 2008 vom Kanton gekommen, der dann gemeinsam mit den drei beteiligten Bahnunternehmen SBB, Thurbo und Südostbahn ein ganzheitliches Konzept auf die Beine stellte. 2010 gaben dann die St. Galler Stimmbürger mit 80 Prozent Zustimmung das Ja zum Ausbau. Von da an wurden Strecken saniert, Bahnhöfe ausgebaut,

Radolfzell

S-Bahn St. Gallen.

München

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S-Bahn, Regio Fernverkehr

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Regionalverkehr

Nieder- und Oberurnen

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Halt S-Bahn, Regio

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Halt nur in einer Richtung

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Halt auf Verlangen

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* vollständige Übersicht aller Halteorte siehe Fahrplan

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Stand: 08.2013 | Änderungen vorbehalten | © SBB AG Bern | www.trafimage.ch | www.duplexmap.ch

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10 | 2013

Linthal

Disentis/Mustèr | St. Moritz

Arosa

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«Der REX ist nicht nur ein Zug von A nach B», sagt Fritschi. Auf der Strecke von Wil nach Chur lasse sich einiges besuchen: beispielsweise das historische Zentrum und der Höhenweg von Altstätten, das Schloss Sargans, die Therme und Schlucht in Bad Ragaz, das Ski- und Wandergebiet Pizol oder das Heidiland in Maienfeld. Wobei schon allein die Sicht aus dem Zugfenster auf Bodensee, die Bergkulisse des Hohen Kastens und die Weinlandschaften der Bündner Herrschaften bezaubert. Und das alles zusätzlich zu den optimierten Verbindungen an den Knotenpunkten wie Rorschach, wo neu vier statt drei Züge pro Stunde fahren. «Und auch unser Ziel Chur bietet als Stadt einiges, das es zu entdecken lohnt», sagt Fritschi. Die neue S-Bahn St. Gallen bietet Pendlern, Schülern und Touristen zu-


Hintergrund Erfahren

mehr Verbindungen und auf den wichtigsten Linien des Grossraums St. Gallen der integrale Halbstunden-, teilweise sogar der Viertelstundentakt. Die Umsteigezeiten innerhalb des gesamten S-Bahn-Netzes wurden optimiert und auch die Anschlüsse an die Bus-Linien verbessert. Fritschi ist sehr zu«Der REX ist frieden mit der Arbeit der letzten Janicht nur ein Zug von hre: «Einfach war A nach B.» das Knüpfen dieses künftig deutlich mehr Mobilität. Um das möglich zu neuen Netzes nicht – schliesslich ist die Ostschweiz machen, musste man weg von den historischen hin zu keine Insel. Doch der erste Ausbauschritt ist geoptimierten Strecken. «So fahren die einzelnen Bahn- schafft. Im Dezember 2015 und 2018 folgen dann beunternehmen nun teilweise nicht mehr auf ihren tra- reits weitere.» ■ ditionellen Strecken», sagt Fritschi. Und das Ergebnis dieses Zusammenspiels zwischen SBB, Thurbo und sbb.ch/fahrplanwechsel sbahn-sg.ch Südostbahn lässt sich sehen: kürzere Fahrzeiten, fahrplanfelder.ch

Fotos: sth. Stadt Wil; Stiftung Lokremise; Kornbräuhaus AG; Stadt Altstätten; Christof Sonderegger; Graubünden Ferien/Gaudenz Danuser

Reisetipps auf der REX-Strecke Wil – Chur

Wil

St. Gallen

Rorschach

Pittoreske Riegelhäuser, romantische Arkaden, malerische Gassen und Plätze: Wil ist die besterhaltene Altstadt der Ostschweiz mit «Hof», Gerichtshaus (1607) und Baronenhaus (1795).

Die Lokremise direkt neben den Gleisen am Bahnhof ist ein einmaliger Ort für Kultur: Das grösste noch erhaltene LokomotivRingdepot der Schweiz beherbergt Theater, Tanz, Kino, Kunstmuseum und Restaurant.

Seit 2007 hat Rorschach wieder sein eigenes Bier – das Kornhausbräu. Die Makrobrauerei selbst lockt mit Restaurant, Brauereiführungen, Brauseminaren und regelmässigen Events.

stadtwil.ch

lokremise.ch

kornhausbraeu.ch

Altstätten

Buchs

Maienfeld

Es hat Schnee und Sie möchten schlitteln? Von Altstätten bis zur Haltestelle «Stoss» fahren: Hier startet auf einer präparierten Schlittelpiste die Talfahrt. Schlitten können am Bahnhof der Appenzeller Bahnen gemietet werden.

Eine Anreise, die einleuchtet: Mit dem REX bis Buchs SG, weiter mit dem Bus bis St. Johann, umsteigen in den Bus bis Schwägalp – und schon kann man auf dem romantischen Laternliweg Schwägalp am Säntis wandern.

Bereits am Bahnhof Maienfeld startet der Heidiweg – durch das historische Städtchen und Rebberge geht es zu Heidi ins Heididorf. Dort ist das Heidihaus im Winter geschlossen, doch ab 15 Personen kann man sich zur Besichtigung voranmelden.

altstaetten.ch

saentisbahn.ch

heididorf.ch

27 10 | 2013

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Erfahren Bequem unterwegs

Mit Snow’n’Rail noch schneller und günstiger in die Schweizer Berge.

Auf die Piste, fertig, los! Damit Sie von preislich attraktiven Wintersporttagen profitieren können, bietet Ihnen RailAway auch dieses Jahr die beliebten Snow’n’Rail-Kombi-Angebote an. Übrigens: Neu können Sie diese Kombis gleich online kaufen und selbst ausdrucken!

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Fotos: Photopress/M. Rütschi; zVg

as gibt es Schöneres, als den Winter auf den Pisten der Schweizer Berge zu verbringen? Wären da nicht der Stau auf der Autobahn, die Parkplatzsuche vor Ort, die Rückfahrt mit müden Beinen… Mit den Snow’n’Rail-Kombi-Angeboten von RailAway können Sie diesen Unannehmlichkeiten leicht ausweichen und profitieren zusätzlich von ermässigten Bahnbilletten sowie Skipässen in der ganzen Schweiz. Ob Sie nun im Wallis Ski fahren, in Graubünden das Board unter die Füsse schnallen oder in der Zentralschweiz die FreestylePärke unsicher machen möchten – die Snow’n’RailAngebote von RailAway führen Sie in die wichtigsten Wintersportdestinationen der ganzen Schweiz.

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10 | 2013

Nun ist es noch einfacher, die Kombi-Billette von RailAway zu lösen: Neu können Sie die 1-, 2- und 6-Tages-Skipässe und die 20 Prozent ermässigte Bahn- und Busfahrt nämlich gleich online kaufen. Tickets vom Sofa aus buchen, per Kreditkarte oder Postcard bezahlen, ausdrucken, einsteigen und auf die Piste, fertig, los! Die Snow’n’Rail-Kombi-Angebote von RailAway sind online unter sbb.ch/snownrail, an den meisten Schweizer Bahnhöfen sowie beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz) erhältlich. ■ sbb.ch/snownrail


Bequem unterwegs Erfahren

Sechs Tage in den Bergen Eine Woche Skiferien gefällig? Für zwölf Destinationen bietet RailAway Kombi-Angebote mit 6-Tages-Skipässen an. Dabei erhalten Sie je einen Gepäcktransport vom nächsten bedienten Bahnhof zum Wintersportort und zurück gratis dazu. Mehr Informationen unter sbb.ch/snownrail

Leichter reisen ohne Gepäck Reisegepäck Schweiz: Innerhalb der Schweiz geben Sie Ihr Reisegepäck bis 19.00 Uhr auf und holen es am übernächsten Tag ab 9.00 Uhr ab. Dieser Service ist an jedem bedienten Bahnhof möglich, bitte beachten Sie die örtlichen Öffnungszeiten. Schnelles Reisegepäck: Am selben Tag da – von und nach 46 ausgewählten Bahnhöfen. Sie geben Ihr Gepäck vor 9 Uhr auf und holen es am selben Tag ab 18 Uhr an Ihrem Zielort ab. Als Reisegepäck gelten Koffer und Taschen mit max. je 25 kg, ein Paar Ski, ein Snowboard. Die Snow’n’Rail Gepäckgutscheine sind für die oben erwähnten GepäckServices gültig.

Snow’n’Rail Wettbewerb – Ski-Weekend mit drei Freunden RailAway und die Schweizer Jugendherbergen offerieren Ihnen und drei Freunden ein Wochenende zwischen Februar und April 2014 in einer Winterdestination nach Wahl. Nehmen Sie bis zum 31. Januar 2014 an der Verlosung teil. Die Gewinner werden Anfang Februar kontaktiert. sbb.ch/snr-wettbewerb

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Erfahren Leserbriefe Rätsel

Auf dem Boot

Nachhaltige Fischerei: drei Berufsfischer und ihre Seen. An der Grenze

Was die Menschen in der Region Biel verbindet.

via allgemein

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Ich freue mich schon wieder auf das nächste «via». Ich habe sogar ein Abo, denn «via» ist meine Lieblingszeitschrift. Das Heft ist sehr kurzweilig. Mir gefallen vor allem die schönen Bilder von Tieren und Landschaften. Anna Huber, Zürich

bewegt dich. 8 | 2013

Dompteur auf dem Eis

Die SBB war in letzter Zeit mit negativen Schlagzeilen in den Medien. Es geht aber auch anders: Unterwegs im Zug hatte ich meinen Flexi-Pass vergessen. Zum Glück hatte ich einen verständnisvollen Zugsbegleiter «erwischt», der mir für 121 Franken eine 1.-KlasseTageskarte verkaufte, ohne Zuschlag und Busse. Zurück an meinem Wohnort fragte ich am Bahnhof, ob man mir die Kosten für die Tageskarte erstatten könnte, da ich ja einen gültigen Flexi-Pass besitze. Man erklärte mir, das gehe schon, ich müsse einfach einen Selbstbehalt von 5 Franken tragen. Über diesen unkomplizierten und freundlichen Service habe ich mich sehr gefreut. K. V., Winterthur

Roman Josi ist Vizeweltmeister im Eishockey. Jetzt will er mit seinem Klub Nashville durchstarten. Das Interview.

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Ihre Meinung Schreiben Sie uns : Infel AG, Redaktion « via », Postfach 3080, 8021 Zürich oder schicken Sie eine E-Mail : leserbriefe@via.ch Bitte Absender mit Vor- und Nachnamen sowie Adresse nicht vergessen ! Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

Abk.: Elektrokardiogramm

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engl.: reiten Luftwedel engl.: wir nord. Herdentier Flugsandhügel

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frz. Département

NatelNachricht

Agavenblattfaser

6 2

slawische Kniegeige

noch dazu

Bassin

Per E-Mail an raetsel@via.ch Einsendeschluss: 31. Januar 2014 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Mitarbeitende von SBB, VöV und Infel sind von der Verlosung ausgeschlossen.

Ich möchte eine kleine Korrektur anbringen. Im «via» 9/2013 schreibt eine Leserfamilie über den Wasserfall La Froda und verortet ihn im Verzascatal. Das stimmt leider nicht ganz. Der Wasserfall ist in Foroglio im Bavonatal, und das Grotto heisst La Froda. Als Tessinerin musste ich das einfach korrigieren. Ich lese das «via» übrigens selber sehr gerne und freue mich schon jetzt auf eine neue Adresse in der Rubrik «Zug verpasst in…» Maria Rutishauser, Altnau

semit. Nomadenvolk

Online unter via.ch/raetsel

Per Postkarte an Infel AG, Redaktion «via», Rätsel, Postfach, 8021 Zürich.

Tessiner Geografie

eh. Name von St. Petersburg

tragendes Bauteil

So nehmen Sie an der Verlosung teil Per Telefon unter 0901 800 777 (90 Rp. pro Anruf), und sagen Sie nach dem Signalton die Lösung, Namen und Adresse.

Maria Rutishauser, Altnau

via 9/13, Leserbrief

Ein Lob

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Regelwidrigkeit

3 Jargon (engl.)

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Das nächste «via» erscheint am 7. Februar 2014

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via

«Ich freue mich schon jetzt auf eine neue Adresse in der Rubrik ‹Zug verpasst in…›»

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