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BUSINESSPLAN

18.01.13

 

compouch KANTONSSCHULE SURSEE MOOSGASSE 11 6210 SURSEE BETREUENDE LEHRPERSON: WIRTSCHAFTSPATE: info@compouch.ch

LOTHAR SCHÄRER JENS FISCHER www.compouch.ch


INHALTSVERZEICHNIS 1. MANAGEMENT SUMMARY 1.1. Firmenname & Logo

1.4. Finanzen

1.2. Marketing

1.5. Produkt & Dienstleistung

1.3. Unternehmenszweck

1.6. Organisation

2. UNTERNEHMUNG 2.1. Unternehmerteam 2.1.1. CEO

2.1.4. Webmaster

2.1.2. Marketing and Sales

2.1.5. Product and Design

2.1.3. Finanzen

2.2. Gründungsphase

2.3. Bisherige Erfolge / Misserfolge

3. PRODUKTIDEE 3.1. Produktbeschreibung 3.2. Vor- und Nachteile 3.3. Produktion

3.4. Aktueller Produktionsstand 3.5. Geplante Produktmodifikationen

4. MARKETING 4.1. Konkurrenzanalyse

4.5. Marktsegmentierung

4.2. Marketingmix

4.5.1. Zielmärkte

4.3. Werbung & Public

4.5.2. Zielgruppen

Relations 4.4. Absatzwege & Abnehmer

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4.5.3. Umsatzziele


INHALTSVERZEICHNIS 5. REALISIERUNGSPLAN 5.1. Meilensteine

5.2. Künftige Aufgaben

6. RISIKOANALYSE 6.1. Interne Risiken 6.1.1.

Produktion

6.1.2.

Management

6.1.3.

Marketing

6.2. Externe Risiken 6.2.1. Taucheranzüge

7. FINANZEN 7.1. Budget für das Projektjahr

7.5. Nutzschwelle

7.2. Bilanz

7.5.1. Berechnungen

7.3. Erfolgsrechnung

7.5.2. Diagramm

7.4. Break-Even-Kalkulation

8. ZUKUNFSPERSPEKTIVE 8.1. Marketing

8.2. Produktion

9. ANHANG 9.1. Sponsoringformulare

9.3. Medienspiegel

9.2. Vorlage Abgaben Periode 1 von 2

3  

3


„Die Zehn Gebote begnügen sich mit 297 Worten, die Bill of Rights mit 463 und das Vaterunser mit 67. Wir fassen uns deshalb kurz...“

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1 MANAGEMENT SUMMARY   5    

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MANAGEMEN SUMMARY 1.1 Firmenname & Logo Compouch – ein Wort welches sich aus den zwei Wörtern Computer und pouch (engl. Tasche) zusammensetzt. Für uns ist dieser Begriff jedoch viel mehr als nur ein Wort, er ist ein Symbol für Schutz, Recycling, Schlichtheit und Faszination. Bei der Kreation unseres Logos war es für uns wichtig etwas schlichtes, seriöses aber trotzdem etwas mit einem bleibenden Eindruck zu gestalten.

1.2 Marketing Mit unserem Produkt sprechen wir jeden an, der seinen Elektrovelocomputer oder sein Mobiltelefon vor möglichen Display- oder Gehäuseschäden bewahren möchte. Zudem sprechen wir junge wie auch alte Leute an, die einen trendigen, funktionellen, auffallenden und einzigartigen Schutz möchten.

1.3 Unternehmenszweck Der Unternehmenszweck von compouch ist eine geeignete Schutzhülle in verschiedenen Grössen für Fahrradfahrer anzubieten. Zusätzlich können sie die Schutzhülle auch sonst verwenden (z. B. Smartphones).

1.4 Finanzen Per Stichtag 18.01.2013 schreiben wir einen leichten Verlust. Unser Verkaufsumsatz beträgt momentan 692.05.--.

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MANAGEMENT SUMMARY 1.5 Produkt & Dienstleistung Die Compouches werden hergestellt, um empfindliche Geräte wie Velocomputer oder Smartphones zu schützen. Das Produkt wird aus Neopren von gebrauchten Taucheranzügen hergestellt. Das Material ist wasserabweisend und dank seiner geeigneten Dicke bietet es idealen Schutz gegen Kratzer, Brüche oder Nässe. Durch das Recyceln der Taucheranzügen leisten die Taschen einen guten Beitrag zur Umwelt. Jede Tasche hat ein anderes Design, weil jeder Taucheranzug anders ist und immer ein anderer Ausschnitt des Anzuges verwendet wird. Die Compouches werden auf Wunsch massgeschneidert und in Handarbeit hergestellt.

1. Organisation

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„Man muss oft etwas Tolles unternehmen“

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2 UNTERNEHMUNG 9    

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UNTERNEHMUNG 2.1 Unternehmerteam Unser Unternehmen besteht aus 2 Schülerinnen und 3 Schülern der Kantonsschule Sursee. Zur Zeit besuchen wir gemeinsam das Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht.

Nicole Elmiger Michi Lischer

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David Koelliker

Laura Kadlec Jan Kurmann


UNTERNEHMUNG 2.1.1. CEO

David Koelliker | 15.01.1995

Als CEO von compouch darf ich meine Mitarbeiter und deren verschiedensten Funktionen zu einem Unternehmen vereinen. Für mich ist es sehr wichtig, über alle Tätigkeiten, welche geschäftsintern ablaufen, bestens informiert zu sein. Dies ist sehr wichtig, damit ich allfällige Fragen von unserem Lehrer, YES oder Kundenbestmöglich beantworten kann.  

2.1.2. Marketing and Sales Meine Aufgabe in der Firma ist der Bereich Marketing und Verkauf. Ich sorge dafür, dass unser Produkt an die Öffentlichkeit kommt. Zu dem schaue ich dafür, dass wir verschiedene Absatzwege finden und dass unser Auftritt an Messen seriös ist.

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Nicole Elmiger| 25.06.1997

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UNTERNEHMUNG 2.1.3. Finanzen In unserem Miniunternehmen bin ich für die Finanzen zuständig. Ich führe die Buchhaltung, schreibe die Rechnungen, bin für unsere Bankverbindungen verantwortlich und informiere den CEO über den Kontostand. Momentan beschäftige ich mich noch mit kleineren Zahlen, was sich hoffentlich bald ändern wird. Michi Lischer | 10.11.1995

2.1.4. Webmaster Ich bin der Webmaster von compouch. Meine Hauptaufgabe liegt natürlich bei der Website. Die Website sollte ein wichtiges, aktuelles Informationsmittel für unsere Firma sein, quasi wie eine digitale Visitenkarte. Sie gibt den Kunden eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme und Bestellung. Meine Nebenaufgaben sind: Stellvertretender Finanzchef und Mithilfe bei der Produktion unserer Produkte.

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Jan Kurmann | 24.06.1996


UNTERNEHMUNG 2.1.5. Product and Design

Laura Kadlec| 08.07.1997

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Ich bin zuständig für die Produktion und das Design. Ich bin verantwortlich für den Produktionsablauf/ -stand. Zu meinen Aufgaben gehören zum Beispiel die Materialbeschaffung sowie den Produktionsablauf zu regeln. Ich schaue dafür, dass die Produkte pünktlich fertig sind und immer genügend Material vorhanden ist. Da jeder Taucheranzug anders ist, kann ich das Design individuell gestalten.

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UNTERNEHMUNG 2.2. Gründungsphase Zuerst waren wir uns sehr unschlüssig, welches Produkt wir nehmen sollen. Nach mehreren gemeinsamen Brainstormings hatten wir die verschiedensten Ideen. Aus einer Vielfalt von Ideen wählten wir „Gummi-Armbänder“ und „Schutzhüllen“ als Favoriten. Nach einer Gegenüberstellung der Favoriten war für uns klar – unser Produkt sind Schutzhüllen. Für uns war von Anfang an klar, wir wollen etwas Ausgefallenes! Deswegen entschieden wir uns für Neopren von alten Taucheranzügen – recycelt natürlich.

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UNTERNEHMUNG Verschiedene Ideenfindungen

Entscheid für die Schutzhülle

Entscheid für recyceltes Neopren als Rohstoff, Optimierungen beim Nähen

Gründung von compouch

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UNTERNEHMUNG UNTERNEHMUNG 2.3. Bisherige Erfolge / Misserfolge Erfolge ab September 2012 12.09.2012 15.09.2012 16.09.2012 10.11.2012 November 2012 November 2012 Dezember 2012 Dezember 2012 02.12.2012

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Jan Kurmann (Webmaster) als Produzent Produktionsstart Ausstellung bei der Velomesse von Hoststettler, Sursee Infotag an der Kantonsschule Sursee Anzeige in der „Barni Post“ Artikel im „Surentaler“ Artikel in der „Mauensee Welle“ Artikel in der „InfoBrogg“ Stand beim „Ruswiler Wiehnachtsmarkt“


UNTERNEHMUNG Misserfolge Anfang September 2012 September – Oktober 2012 Anfang November 2012

erfolglose Suche nach einem Produzenten Verspätete Lieferung der Bestellungen von der Ausstellung bei Hoststettler Probleme bei der Homepage (Erstellung)

Massnahmen Anfang September 2012 Oktober 2012

November 2012

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Jan Kurmann (Webmaster) als Produzenten gefunden Produktionsvorgang optimiert (Übergang zwischen den verschiedenen Arbeitsschritten) => Wiedervorkommen verhindern Behebung der Homepageprobleme durch den Support von Hoststar

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„Alle neuen, grossartigen Ideen üben dieselbe Wirkung aus, es sind die Sonnenaufgänge der Geschichte.“

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3 PRODUKTIDEE 19    

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PRODUKTIDEE 3.1. Produktbeschreibung Unser Produkt ist eine Tasche aus Neopren von alten Taucheranzügen, welche als Schutz für Velocomputer und Mobiltelefone gedacht sind. Das Neopren ist wasserabweisend und schützt auch an Regentagen ideal. Die Tasche wird mit einem Klettverschluss geschlossen und verhindert somit das Herausfallen des Gerätes. Sie wird massgeschneidert hergestellt. Die Compouches haben ein individuelles Design, da jeder Taucheranzug andere Farben und Muster hat.

3.2. Vor- und Nachteile Vorteile

Nachteile

Schützt optimal

Nicht immer perfekt, da es von uns selber gemacht ist

Jede Tasche ein Unikat

Design nicht wählbar

Handgemacht Individuell massgeschneidert Recycling Wasserabweisendes Material

2020  


PRODUKTIDEE 3.3. Produktion Unser Produkt besteht aus Neopren, welches wir aus alten Taucheranzügen gewinnen. Wir fragen Tauchschulen und Tauchshops aus der ganzen Schweiz an. Alle unsere Taucheranzüge konnten wir bisher gratis beziehen.  

Bei Laura Kadlec werden die brauchbaren Abschnitte des Anzuges ausgeschnitten und gewaschen. Danach werden sie massgeschneidert an den Velocomputer oder ans Handy zugeschnitten.

Die zugeschnittenen Stoffe werden zu Jan Kurmann, dem Webmaster unserer Firma, gebracht. Dort wird zuerst der Klett angemacht, nachher wird die ganze Tasche fertig zusammengenäht. Wenn sie fertig genäht sind, ist Nicole Elmiger dafür verantwortlich, dass alle Taschen an den richtigen Ort kommen.   21    

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PRODUKTIDEE 3.4. Aktueller Produktionsstand Im Moment haben wir alle Bestellungen von der Velomesse, dem Infotag und dem Weihnachtsmarkt, insgesamt 40, produziert und den Kunden geliefert. Danach wurden bisher 15 weitere Compouch-Taschen in verschiedenen Grössen vorproduziert, welche wir an Messen ausstellen und verkaufen können. Pro Woche werden ca. vier neue Taschen produziert, je nach Bedarf mehr oder weniger. Wir rechnen mit 100 produzierten Taschen.

3.5. Geplante Produktmodifikationen Unsere Tasche benutzt man momentan quer. Wir haben überlegt, dass wir in Zukunft auch ein vertikales Design wählen, vor allem für Handys wäre das vorteilhafter. Diese Idee sind wir noch am überarbeiten. Auch hatten wir mal die Idee evtl. auch Notebook-Hüllen aus Neopren herzustellen. Da wir aber noch nicht sicher sind, ob genügend Material zur Verfügung ist, müssen wir dies nochmals gut überdenken.

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PRODUKTIDEE

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„Marketing gehört zum Produkt wie der elektrische Strom zur Glühbirne.“ .

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4 MARKETING 25    

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MARKETING 4.1. Konkurrenzanalyse Name

Smartphone Tasche

Verkaufspreis 12.95 Aussehen

Vorteile

Magnetverschluss, günstig

Nachteile

universelle Grösse

Besonderes

Leder

Auswertung

Name Bugatti Etui Verkaufspreis 49.90 Aussehen

Vorteile

Verschluss damit das Handy nicht herausfällt

Nachteile

sehr Teuer

Besonderes

edles Design

Auswertung

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MARKETING Name

Diesel Snapcase

Verkaufspreis 39.95 Aussehen

Vorteile Nachteile

Man kann das Handy mit Schutz bedienen Display wird nicht geschützt

Besonderes

sehr modern

Auswertung

Name Compouch Schutztasche Verkaufspreis 15.Aussehen

Vorteile Nachteile Besonderes

schützt, wasserresistent, ein Unikat und handgemacht, massgeschneidert, sehr günstig Muster nicht wählbar recyceltes Material, wird für Handys und Elektrovelocomputer hergestellt

Auswertung

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MARKETING 4.2. Marketingmix Product Unsere Tasche ist einzigartig, da sie aus Neopren hergestellt wird und für jedes Handy und jeden Elektrovelocomputer zugeschnitten wird. Das Material von alten Taucheranzügen bietet hervorragenden Schutz, denn Neopren ist stossfest und wasserabweisend.

Price Unseren Preis haben wir kostenorientiert festgelegt. Am Anfang dachten wir unsere Produktionskosten werden höher ausfallen. Da wir die Taschen im Moment noch selber produzieren, fallen hier keine Kosten an. Die Taucheranzüge konnten wir bis jetzt immer gratis abholen. Der Zeitaufwand ist jedoch ziemlich gross für eine Tasche. Wir rechnen mit CHF 7.- Arbeitsaufwand pro Stück.

Place Im Moment verkaufen wir unsere Taschen im Direktverkauf. Jedoch werden wir in Zukunft Verhandlungen mit verschiedenen Detailhändler führen und unsere Compouches via den indirekten Verkauf zu vertreiben. Zudem wollen wir einen Vertrag mit einem Velohändler abschliessen, der unsere Taschen zu den Elektrovelos verkauft.

Promotion Zur Zeit werben wir mit Inseraten, Flyern, Facebook, unserer Website und Mund zu Mund Propaganda. Wir erachten es als sehr wichtig, konstant in den Medien präsent zu sein.

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MARKETING 4.3. Werbung & Public Relations Den Bekanntheitsgrad von unserem Produkt können wir nur durch viel Werbung erweitern. So wird eine grössere Kundschaft angesprochen. Um einen positiven Eindruck zu hinterlassen, müssen unsere Inserate wie auch die Website und der Auftritt an Messen qualitativ gut sein. Unsere Website ist auch ein wichtiger Teil unserer Werbung, weswegen unsere Adresse überall auf unseren Flyern, Visitenkarten etc. sein sollte, damit möglichst viele Leute davon erfahren. Bis jetzt waren wir schon in drei Lokalzeitungen zu sehen, jedoch ist unser Ziel für die Zukunft noch aktiver Werbung zu betreiben. So gewinnt unsere Firma an Bekanntheit.

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MARKETING 4.4. Absatzwege & Abnehmer Im Moment vertreiben wir unser Produkt über den Direktverkauf. In absehbarer Zeit möchten wir dies jedoch ändern und wir werden versuchen, dass unser Produkt an verschiedenen Orten und Läden erhältlich ist. So erweitern wir unsere Bekanntheit und dies bedeutet, dass compouch mehr Kunden gewinnt. Unser Produkt konnten wir schon sehr früh verkaufen und vertreiben. Dies war als Erstes an der Hostettler Veloausstellung im September in Sursee der Fall. Danach hatten wir die Möglichkeit unser Produkt auch am Infotag der Kantonsschule Anfang November zu verkaufen. Anfang Dezember waren wir zusätzlich am Ruswiler Weihnachtsmarkt. An all diesen Ausstellungen haben wir versucht, viele Gespräche mit Kunden zu führen, damit sie möglichst viel über uns erfahren konnten.

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MARKETING 4.5. Marktsegmentierung 4.5.1 Zielmärkte Compouch hat die folgenden Zielmärkte:

• • • •

Handyshops Verschiedene Detailhändler Tauchshops Outdoorshops

4.5.2 Zielgruppen Unsere Zielgruppen sind junge und alte Leute die sich mit unserer modischen Handytasche oder Elektrovelotasche angefreundet haben und der Umwelt mit Recycling einen Beitrag leisten wollen.

4.5.3 Umsatzziele Wir rechnen damit, dass wir bis Ende unseres Geschäftsjahres circa 200 Compouches verkaufen können und haben deshalb unser Umsatzziel auf 200 Stück, also 3000 CHF, festgelegt.

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„Wer grosse Pläne hat nehme sich Zeit.“

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5 REALISIERUNGSPLAN 33    

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REALISIERUNGSPLAN 5.1. Meilensteine 28.08.2012 September 2012 03.09.2012 12.09.2012 15.09.2012 16.09.2012 20.10.2012 November 2012 10.11.2012 November 2012 Dezember 2012 Dezember 2012 02.12.2012

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Gründung des Miniunternehmens Jan Kurmann als Produzent Erste Prototypen Produktionsstart Ausstellung bei der Velomesse von Hoststettler Weiterbildungstag von YES Anzeige in der „Barni Post“ Stand und Präsentation am Infotag der Kantonsschule Sursee Artikel im „Surentaler“ Artikel in der „Mauensee Welle“ Artikel in der „InfoBrogg“ Stand beim „Ruswiler Wiehnachtsmarkt“


REALISIERUNGSPLAN 5.2. Künftige Aufgaben Wir möchten... ... weiterhin Anfragen annehmen und unsere Kunden zufriedenstellen ... unseren Bekanntheitsgrad unter der Bevölkerung durch Presse erhöhen ... an verschiedenen weiteren Messen teilnehmen ... Detailhändler finden, durch welche wir unser Produkt absetzen können ... unsere Homepage weiter ausbauen und aktualisieren

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„Die Ablehnung eines Risikos ist für ein Unternehmen das grösste Risiko.“

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6 RISIKOANALYSE 37    

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RISIKOANALYSE 6.1. Interne Risiken 6.1.1 Produktion Da wir unsere Compouches selber produzieren, besteht bei einem möglichen Grossauftrag oder sonstiger hohen Nachfrage das Risiko der Überziehung von Lieferzeiten.

6.1.2 Management Die Zeit ist bei unserem Unternehmen immer ein sehr grosses Risiko. Dies kommt daher, dass wir neben Unternehmern noch Schüler sind, welche alle Fächer eines Kantischülers der 4. Kanti besuchen, und diese auch erfolgreich bestehen möchten. Diesem Problem können wir ausschliesslich durch eine sehr gute Planung, gute Arbeitsverteilung und Strukturierung vorbeugen.

6.1.3 Marketing Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir leider noch kein Unternehmen gefunden, welches bereit wäre, unsere Compouches für den Weiterverkauf zu erwerben.

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RISIKOANALYSE 6.2. Externe Risiken 6.2.1 Taucheranzüge Unsere Compouches werden aus alten Taucheranzügen hergestellt. Das erfordert das erfolgreiche Auftreiben von alten Taucheranzügen. Bis zum heutigen Punkt haben wir die lokalen und kantonalen Tauchschulen angefragt. Je weiter unser Einzugsgebiet für potenzielle „Taucheranzugsspender“ wird, desto grösser ist unser Aufwand pro Taucheranzug. Dies könnte früher oder später zu einem Mangel an unserem Rohstoff führen.

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„Wir machen auf eine ganz altmodische Weise Geld: Wir verdienen es.“

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7 FINANZEN 41    

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FINANZEN 7.1. Budget für das Projektjahr Das Startkapital beträgt CHF 135.- Dieses setzt sich wie folgt zusammen: Namenaktien: CHF 75.Partizipationsscheine: CHF 60.Wir wollten nicht mehr Teilhaber an unserem Geschäft, da wir schon an der Hoststettler Veloausstellung viel Geld einnahmen und genügend liquide Mittel haben, um uns selbst finanzieren zu können. So entschieden wir uns, nicht mehr Partizipationscheine zu verkaufen, um den möglichen Gewinn auf weniger Aktionäre respektive Partizipanten zu verteilen.

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FINANZEN 7.2. Bilanz Eröffnungsbilanz compouch Sursee, per 01.09.12 1000 Kasse

2100 Kreditoren

1005 Kasse Euro

2011 Umsatzsteuer

1001 Bank

135.00

2012 Transitorische Passiven

1010 Debitoren

2200 Gewinnvortrag

1011 Vorsteuer

2300 Aktenkapital

75.00

1012 Transitorische Aktiven

2400 Partizipationskapital

60.00

1020 Rohmaterial/ Vorräte

2500 Agio/Reserven

1021 Halb-/Fertigfabrikate 1100 Maschinen und Werkzeuge 135.00

135.00

Bilanz compouch Sursee, per 11.01.13 Aktiven 1000 Kasse 1001 Bank

Passiven 407.00 2300 Aktienkapital 585.05 2400 Partizipationskapital Gewinn 992.05

75.00 60.00 857.05 992.05

Die Bilanz zeigt, dass wir ein Miniunternehmen sind, das genügend liquide Mittel hat, um die Forderungen der Lieferanten rechtzeitig zahlen zu können. 43  

43


FINANZEN 7.3. Erfolgsrechnung Erfolgsrechnung compouch Sursee, per 11.01.2013 Aufwand 3000 Rohmaterialeinkauf 3100 Hilfsmaterialeinkauf 4000 Löhne / Gehälter 4001 Sozialabgaben 4110 Messeaufwand

0.00 0.00 20.00 1.25 0.00

Gewinn

857.05

Ertrag 5010 Fabrikatenverkauf 692.05 5020 Sponsoringertrag 300.00

992.05

Die Erfolgsrechnung zeigt, dass compouch ein Miniunternehmen ist, das rentiert.

4444  

992.05


FINANZEN 7.4. Break-Even-Kalkulation Die Break-Even-Kalkulation sieht im wahrscheinlichsten, Best und Worst Case wie folgt aus (in CHF): Best Case Warenertrag (inkl. MWST) Abzüglich MWST 8% Warenertrag (exklusive MWST) Waren- und Betriebsaufwand Reingewinn

6000 446 5554 0 5554

Wahrscheinlichster Case Warenertrag (inkl. MWST) Abzüglich MWST 8% Warenertrag (exklusive MWST) Waren- und Betriebsaufwand Reingewinn

3000 223 2777 0 2777

Worst Case Warenertrag (inkl. MWST) Abzüglich MWST 8% Warenertrag (exklusive MWST) Waren- und Betriebsaufwand Reingewinn

45  

1500 111.1 1388.9 0 1388.9

45


FINANZEN 7.5. Nutzschwelle 7.5.1 Berechnungen Einzelkosten Gemeinkosten = Selbstkosten Gewinnzuschlag (92%) Mehrwertsteuer MWST (8%) Verkaufspreis (100%) Stück 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 400

CHF 0.00 CHF 0.00 CHF 0.00 CHF 13.88 CHF 1.11 CHF 15.00

Variable Kosten pro Stück

Variable Kosten total

0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

4646  

Umsatz total 0 300 600 900 1200 1500 1800 2100 2400 2700 3000 6000

Fixkosten 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000

Reingewinn -1000 -700 -400 -100 200 500 800 1100 1400 1700 2000 5000


FINANZEN 7.5.2 Nutzschwellendiagramm

3500 3000   2500   2000   Variable  Kosten  pro  Stück   1500  

Variable Kosten  total  

1000

Umsatz Total   Fixkosten  

500

Reingewinn 0   0  

20 40   60   80   100   120   140   160   180   200  

-­‐500 -­‐1000   -­‐1500  

Zu erkennen ist, dass unsere Nutzschwelle bei 67 verkauften Stücken liegt. Diese Anzahl werden wir bald überschreiten.

47  

47


„Wir stehen am Vorabend grosser Ereignisse.“

4848  


8

ZUKUNFTSPERSPEKTIVE 49    

49


ZUKUNFTSPERSPEKTIVE 8.1. Marketing Wir wollen natürlich so weit wie möglich expandieren um so viele Produkte wie möglich zu verkaufen und wenn möglich das best-case-scenario zu erfüllen oder sogar zu übertreffen. Um dies zu erreichen, versuchen wir soviel Werbung wie möglich zu machen, also zum Beispiel Berichte in Gemeindeblättern und Zeitungen etc. Möglichst viele Leute sollen von uns erfahren und zu potentiellen Kunden werden und in Erwägung ziehen eines unserer Produkte zu kaufen oder unsere Firma ihren Bekannten bekanntzumachen. Natürlich treten wir auch auf Messen auf, um damit auf die Leute zuzukommen und unsere Produkte bei Möglichkeit auch dort zu verkaufen. Es sollten bei Möglichkeit kleinere lokale Ausstellungen wie z.b. Weihnachtsmessen sein. Grössere Messen sind zwar auch erwünscht, aber da es dort viele verschiedene Stände gibt welche ähnliche Produkte anbieten und die Schaulustigen eher nur herumstreifen ohne etwas zu kaufen , sind diese Messen nicht wirklich nützlich. Ein wichtiger Teil ist auch unsere Website. Sie soll im Verlauf des Projektes immer mehr erweitert werden. Das wichtigste ist natürlich eine Online-Bestellfunktion damit man unsere Produkte einfach und unkompliziert kaufen kann. Zum expandieren ist es auch notwendig möglichst viel Werbung zu betreiben. Zu den vorher erwähnten Teilen werben wir auch auf den Messen, informieren unsere Bekannten (erzählen/Flyer), welche dann hoffentlich auch ihre Bekannten informieren, womit dann sehr viele Leute von uns wissen sollten.

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ZUKUNFTSPERSPEKTIVE 8.2. Produktion Wir hoffen, dass wir in Zukunft weiterhin viele Bestellungen aufnehmen können. Im Moment ist es für uns optimal, dass wir alles selber produzieren können. Da wir uns innerhalb der Firma engagieren können, fallen sehr geringe Produktionskosten an, was ein weiterer Vorteil ist. Falls wir aber zu viele Bestellungen haben sollten, um nicht mehr nachzukommen, halten wir die Augen offen für potenzielle Produzenten. Im Moment sind wir noch im Gespräch mit einem potenziellen Produzenten, welcher in Zukunft unsere Taschen nähen könnte.

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„Aufhören können, das ist nicht eine Schwäche, das ist eine Stärke.“

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9 ANHANG 53    

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ANHANG 9.3. Medienspiegel

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ANHANG

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55


ANHANG

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ANHANG

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ANHANG

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ANHANG

59  

Businessplan  

Das ist der Businessplan des Miniunternehmens compouch.

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