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Elizabeth Teissier

So wird

2011 Das grosse JahresHoroskop 16 Seiten

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27. Dezember 2010 CHF 4.50


Inhalt

HEFT 52, MONTAG, 27. Dezember 2010

Titel 20

Titelbild Fabienne Bühler; Inhaltsfoto Thomas Buchwalder

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u strahlen wie die stars Glamour haben sie im Blut! Sara Hildebrand, Nicole Berchtold und Annina Frey feiern und verraten, wie sie Prominente knacken.

Elizabeth Teissier Die Star-Astrologin sagt ein neues Zeitalter voraus. Und: Wer zu den Gewinnern im Jahr 2011 gehört Das grosse Jahreshoroskop Sternzeichen für Sternzeichen: Gesundheit und Liebe, Geld und Karriere

Leute 7 8

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Tagebuch von Stefan Regez Roger Federer & Rafael Nadal Stark. Mit ihrem «Match for Africa» schenken uns die beiden besten Tennisspieler Hoffnung für eine bessere Welt Leute Laura Zurbriggen, Raquel Marquard, Erich und Hermann Fehr schweizer illustrierte

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Inhalt Fitness 40

Sandra Thoma Die Frau mit Kraft weiss, was gegen schmerzende Rücken hilft. Und sagt, wann sie die Muskeln spielen lässt

Unterhaltung 90

Ohne Gewähr! Die überraschendsten und schönsten Schlagzeilen für 2011. Ein Ausblick mit Augenzwinkern

Shopping

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Das Magazin für lustvolles Einkaufen Mode, Style, Electronics

Check-up 57

u Unvergesslich In der Show der Superlative für einen guten Zweck lässt sich sogar ein Roger Federer während der Spielpausen «stören». TV-Moderatorin Steffi Buchli entlockt ihm beim Seitenwechsel die Geheimnisse seiner Kunst.

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Die Antibaby-Pille Sie verhütet nicht nur, sie lässt Frauen auch länger leben! Tee Grossmutters Pflanzenrezepte feiern Hochsaison. Was Sie über die Medizin aus dem Teebeutel wissen sollten Männerschönheit Narben, Fettglanz, Pickel – so elegant werden Sie sie los

Die Besten 61

Das Schweizer Kulturmagazin Kunst, Musik, Bücher, Filme

Weekend 67

Freizeit, geniessen, rätseln En Guete, GaultMillau, Reisen, Spiele

Party 2011!

Fotos Alexandra Pauli, Fabienne Bühler, Moritz Schell

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40 u neu Aus Kieser wird jetzt Exersuisse! Sandra Thoma ist verantwortlich für die kleine Revolution im Trainingscenter.

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Silvester Heisses Shooting mit den Ladys von «glanz & gloria» im Club Jil in Zürich

Und … 88 60 76 89

Notabene von Peter Scholl-Latour Impressum Horoskop Leserbriefe

u Diva Die «Crazy Queen des Barock», Simone Kermes, kommt nach Basel! Im Gepäck der Sopranistin: die Farben der Liebe.

ABO: 0800 820 920, Redaktion: Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Tel. 044 - 259 63 63 Fax 044 - 262 04 42, E-Mail info@schweizer-illustrierte.ch, www.schweizer-illustrierte.ch

Mehr News, mehr Bilder: www.schweizer-illustrierte.ch

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tagebuch

Ein glückliches neues Jahr! Die schönen Seiten

Stefan Regez, Stv. Chefredaktor

Das besinnliche Weihnachtsfest ist vorbei, die rauschende Silvester-Party steht bevor. Wir wollen Sie, liebe Leserinnen und Leser, in diesen Tagen des Jahreswechsels, des Feierns und Entspannens im Kreise von Familie und Freunden, mit den schönen, vergnüglichen Seiten des Lebens unterhalten. Also kein Interview zur Eurokrise. Keine Schicksalsgeschichte nach einem tragischen Unfall. Kein Blick auf die Unruheherde unserer Welt. Star-Astrologin Elizabeth Teissier hat für Sie die Sterne befragt. Das Venus-Jahr 2011 verspricht Liebesglück für SingleStiere. Skorpione erleben Sternstunden voller Leidenschaft und Romantik. Und den Schützen bleibt kein Wunsch verwehrt. Von Horoskopen kann man halten, was man will – Teissiers Prophezeiungen für den Löwen, mein Sternzeichen, zeigen mir: Diese Frau versteht ihren Job … ab Seite 20.

Intime Einblicke

Mit einem Augen­ zwinkern versehen ist auch die Glückwunschkarte des SI-Unterhaltungsteams. Das überaus weibliche Ressort liess sich im Pyjama fotografieren – ein feiner Fingerzeig, dass wir nicht nur von Prominenten intime Einblicke erwarten, sondern auch selber welche zulassen. Nachahmen ausdrücklich erlaubt! Und hoffentlich bringen wir Sie mit unseren Wunsch-Titeln 2011 zum Schmunzeln. Nun, zugegeben, ein paar Schlagzeilen scheinen unrealistisch: «Das neue Traumpaar: Shakira liebt Shaqiri» oder «Kate & William: Flitterwochen im Toggenburg». Aber vergessen Sie nicht: In den letzten zwei Jahren hatten wir je einen Volltreffer: 2009 mit «Christa Rigozzi & Giovanni: Traumhochzeit», 2008 mit «Mirka & Roger Federer: Hoppla, wir bekommen Zwillinge». Und ehrlich, wir wussten damals nichts von Myla Rose und Charlene Riva. Wünschten sie uns aber sehr! Und vielleicht gehen unsere Titel-Zeilen 2011 auch bei Xenia Tchoumitcheva, Anna Rossinelli oder Simon Ammann in Erfüllung … Seite 90.

Merci! Verlag und Redaktion danken

Foto Thomas Buchwalder

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihre Treue zur Schweizer Illustrierten. Fürs 2011 wünschen wir Ihnen Glück, Erfolg und gute Gesundheit! Und jede Woche viel Spass mit Ihrer Schweizer Illustrierten!

Intime Einblicke Die Glückwunschkarte des SI-Unterhaltungsteams: (v. l.) Sylvie Kempa, Sandra Casalini, Daniela Zivadinovic, Bettina Portmann, Yvonne Zurbrügg, Aurelia Forrer. Abwesend, da aus dem Bild gesprungen: Thomas Renggli – er ergriff bei so vielen Frauen im Schlafzimmer die Flucht.

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Verliebtes Doppel Dario Cologna mit seiner Freundin Laura. Der Langlauf-Olympiasieger: «Tennis ist fast so spannend wie Langlauf. Aber nur fast.»

Rasende Weltstars Ski-Königin Lindsey Vonn und Sebastian ­Vettel. Der Formel-1-Weltmeister: «Von Roger kann ich viel lernen.» Vonn: «Er ist ein Sportler wie niemand vor ihm.»

Der König ruft, und alle kommen: Mit dem «Match for Africa» gegen Rafael Nadal sammelt roger federer Millionen für seine Stiftung. Das Tennisfest in Zürich ist aber auch eine Hommage an den berühmtesten Schweizer. Beherzter Einsatz Die Schweizer Sportstars beehren King Roger: Für seine Foundation spendet Radstar Fabian Cancellara (l.) eine Rennmaschine, SkiCrack Didier Cuche einen Skitag und Kunstturnerin Ariella Kaeslin einen Flug mit der Patrouille Suisse.

Ein magisch

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The Match for Africa

Foto Valeriano di Domenico / EQ Images

her Abend

Zwei, die sich richtig gut mögen Roger Federer (l.) und Rafael Nadal erobern im Zürcher Hallenstadion die Herzen der Fans im Sturm – und bedanken sich dafür mit vollem Engagement auf dem Court.


Männerspielzeug Federer hat Nadal am ­Flughafen mit einem Mercedes SLS abgeholt. «Der ist aber nur ausgeliehen.»

«Unglaublich, wie spontan und selbstverständlich Rafa auf meine Anfrage zusagte»

T

ag der Superlative: die beiden besten Tennisspieler der Welt! Grösste VIP-Dichte des Jahres an einem Anlass in der Schweiz! Höchster Spendenertrag an einem einzigen Abend! Und das wohl unwichtigste Tennis-­ Resultat der Geschichte bei einem Spiel auf höchstem Niveau. In drei Sätzen be­siegt die Weltnummer 2 Roger Fede­rer, 29, die Weltnummer 1 Rafael Nadal, 24. Aber hinterher spricht er nur von den 2,5 Millionen Franken Ein­ nahmen, die seiner Foundation helfen, in Afrika Gutes zu tun. «Unglaublich» ist eines von Rogers Lieblingswörtern. Er gebraucht es auch kurz vor Mitternacht,

als er im Hallenstadion Bilanz zieht. «Unglaublich, wie spontan Rafa zusagte auf meine Anfrage!» Jetzt ist er müde, der Herr der Filz­bälle. Es war ein langer Tag. Einer, an dem Tennis fast Nebensache war. Nicht für die 10 000 Gäste im Hallen­ stadion zwar, aber wohl für den Basler Gastgeber mit Wohnsitz in Dubai, der Zürich für 24 Stunden zu seiner Heimat machte. Das Protokoll eines Endlos-Ballwechsels zwischen Sponsor-Terminen, Weihnachtsshopping und Netz­angriffen. Dienstag, 21. Dezember, 10.45 Uhr: Roger fährt beim General Aviation

Montag, 18 Uhr Roger beim Cocktail-Empfang Dienstag, 11 Uhr Shakehands am Flughafen, als Roger 12.10 Uhr Ist das nicht …? Sofort sind am Paradeplatz der CS mit dem CEO Hans-Ulrich Meister. Rafa abholt. Der Privatflug ist gesponsert. die Blicke und Objektive auf die zwei Stars gerichtet.

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The Match for Africa

Gladiator der Herzen Roger tritt um 20.10 Uhr aus dem Nebel ins Hallenstadion – und erhält sofort die ersten Standing Ovations. Center am Flughafen vor, wartet auf die Ankunft Rafael Nadals aus Mallorca. Der landet zehn Minuten später im Privatjet. Eine Umarmung auf dem Rollfeld, ein Interview fürs TV – und dann ab zum feuerroten Mercedes SLS AMG auf dem Parkplatz. Rafa blickt bewundernd ins Wageninnere, ehe er unter der Flügeltür hindurchklettert. Roger lächelt. Bubenträume, Männerspielzeug. «Der ist nur ausgeliehen. Aber ich hätte schon noch Platz in meiner Garage.» Und ab mit 571 PS in die Innenstadt. Aber immer brav im Tempolimit. 12 Uhr: Nadal hat sein Zimmer im Fünf-Sterne-Hotel Hyatt bezogen. Per

Bus gehts ein paar hundert Meter zum Paradeplatz. Besser so. Denn kaum steigen die beiden Tennis-Heroen aus, gibts einen Menschenauflauf. Roger zeigt Rafa, wo das Herz der Finanzwelt schlägt. Nadal wirkt wie immer: scheu, freundlich. Lächelnd erfüllt er jeden Autogrammwunsch. Roger passt besser in diese noble Umgebung. 12.15 Uhr: Kurzer Spaziergang mit ­Entourage Richtung Limmat. Zum Mittag­ essen gehts ins «Bindella». Roger bestellt Tomaten-Mozzarella-Salat, Scaloppine mit Zitronensauce und Tagliatelle, Rafa wählt Tagliolini mit weissem Trüffel und gegrillten Wolfsbarsch mit Reis.

13.30 Uhr: Der Tross spaziert zurück Richtung Hotel, nur Roger fehlt. Er dreht eine eilige Runde durch die Gassen, um Fans abzuhängen. In der Nobel-Bijouterie Majo Fruithof lässt er sich eine halbe Stunde lang edle Stücke zeigen. Gelegenheit für ein bisschen Weihnachtsshopping – Mirka ist mit den Mädchen im warmen Dubai geblieben. 14.45 Uhr: Roger und Rafa steigen vor dem «Hyatt» wieder in den Leih-Boliden. Nun bereits im Trainingsanzug. Es geht ins Hallenstadion. Vor der Uni am Irchel herrscht Stau. Eine Gruppe Studenten staunt über den Rennwagen. Und gleich noch ein bisschen mehr, als u

13.30 Uhr Gestärkt für den Match. Nadal und Federer 14.15 Uhr Weihnachtsüberraschung für Mirka? Roger haben im «Bindella» den Lunch eingenommen. hat in der Nobel-Bijouterie Majo Fruithof eingekauft.

19.50 Uhr Roger trifft in der Garderobe die letzten Spielvorbereitungen. schweizer illustrierte

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Foto David Biedert / tilllate.com

Spiel, Satz, Sieg Roger punktet bei seinem Besuch in der Lounge der Schweizer Illustrierten mit viel Charme und Lockerheit.

22.25 Uhr Roger und Rafa nach Spielende am Netz. sie ent­decken, wer im Innern sitzt. 15 Uhr: Die beiden Stars kommen im Stadion an, eilen in die Halle zum Training mit rund fünfzig handverle­ senen Kindern von Angestellten und Kunden des Hauptsponsors. «Besser nicht Schläger werfen. Das musste ich auch erst lernen», rät ihnen Federer. 17.30 Uhr: Ein bisschen Roger für jene, die den Event finanziert haben. Reihum besucht er die Lounges von Sponsoren und Partnern. Immer die gleichen Podiumsfragen, immer die gleichen Antworten. 90 Minuten lang Routine. Manager Tony Godsick über­wacht den Zeitplan streng. Zwischen 10 und 30 Minuten gibts pro Besuch. Grimmige Bodyguards halten den Weg frei. Federer wirkt allmählich müde. 20.10 Uhr: Nach einer kurzen Ruhe­ pause in der Garderobe betritt Federer durch Trockeneis-Nebel die Halle. Fanfarenklänge, DJ Bobo tanzt. Die ersten ­Standing Ovations. 20.40 Uhr: Nadal und Federer schiessen die Bälle übers Netz. Klamauk gibts keinen. «Ich denke, die Leute wollen zwei Top-Spieler sehen und nicht zwei Clowns», hatte Roger schon tags zuvor angekündigt. Das Spiel ist dann aber doch etwas ernster, als die meisten gehofft hatten. Nadal wehrt sich zurück­ haltend gegen die Nieder­lage. Tags darauf ist ja er der Gastgeber. 23.45 Uhr: Roger und Rafa verabschie­ den sich von den Presseleuten. Jetzt ists genug. Der Privatjet nach Madrid steht am folgenden Morgen früh bereit. Gibts einen «Match for Africa» auch nächstes Jahr, Roger? «Jetzt bin ich zu müde, mir Gedanken darüber zu machen. Zuerst spielen wir das Rückspiel in Madrid.» u

Vom «match for africa» berichten iso niedermann, nina siegrist, alejandro ­velert, Bettina portmann (Texte), hervé le cunff, ­ marcel nöcker und alexandra pauli (Fotos)

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Aufwärmr Ihr Herz tickt für Roger Federer-Manager Tony Godsick mit Rolex-CEO Bruno Meier und dessen Sponsoring-Chef Arnaud Boetsch (v. r.).

Cooler Look Formel-1-Star Nick Heidfeld wünscht sich vom Weihnachtsmann einen neuen Fahrer-Vertrag.

Elegant CSSchweiz-CEO Hans-Ulrich Meister mit ­Gattin Susanna. «Seine» Bank ist Hauptsponsor.


The Match for Africa

Sie singt in ­s einer Lounge Opernstar Noëmi Nadelmann mit NationalSuisse-CEO Hans Künzle.

unde in den VIP-Logen «Match for Africa»: Aufschlag zur besten Party des Jahres!

Foto Muriel Hilti / tilllate.com

W

Die stolzen Eltern Lynette und Robert Federer konnten das Spiel ihres Sohnes richtig geniessen. «So entspannt sind wir sonst nie.»

o sind die Federer-Zwillinge? «Welche meinen Sie: die von Sohn Roger oder die von Tochter Diana?», fragt Vierfach-Opa Robert Federer zurück und lacht. «Die von Rogi sind in Dubai, und mit den Zwillingen von Diana werden wir in den Bergen Weih­nachten feiern.» Selbst UBS-Konzernchef Oswald Grübel ist zum Scherzen aufgelegt. Auf die Frage, in welcher Loge er sitze, sagt er: «Sicher nicht bei der CS!» Das Duell der Tennis-Giganten lässt sich auch «Tagesschau»-Moderator Florian Inhauser nicht entgehen. Zum ersten Mal nach seiner Tumor-Erkrankung zeigt er sich an einem Anlass: «Dieses Spiel war immer dick in meiner Agenda eingetragen.» Voller Einsatz auch bei ­Hotelplan-Chef Hans Lerch: Er hat einen Business-Trip in Australien um einen Tag verkürzt, um beim «Match for Africa» dabei zu sein. «Dafür steckt mir jetzt der Jetlag in den Knochen.» Grösste «Konkurrenz» an diesem Abend für Roger und Rafa: Top-Model Julia Saner. Sie zieht viele (Männer-)Blicke auf sich. «Ich freue mich riesig auf die Feiertage. Aus New York und Paris habe ich super Geschenke für die Familie mitgebracht.» u schweizer illustrierte

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Small Talk mit

Edith Hunkeler Illustres Reise-Quartett TUI-Schweiz-Chef Martin Wittwer (l.) mit Gattin Yolanda, HotelplanChef Hans Lerch mit Ehefrau Micheline.

Echte Kerle Beim Tennis-Knüller werden auch Wenger Kilian (l.) und Abderhalden Jörg schwach.

Frau Hunkeler, Sie sind mit einer Freundin hier. Hütet Ihr Partner die kleine Elin? Nein, heute Abend sind wir beide unterwegs. Mark hat eine Vorstandssitzung. Unser Töchterchen übernachtet das erste Mal bei seinen Grosseltern – meinen Eltern. Morgen früh hole ich Elin wieder ab. Vermissen Sie sie schon? Elin abzugeben, ist jeweils nicht einfach, doch sie ist in guten Händen. Und ich bin sicher, dass es auch ihr guttut. Wie finden Sie sich mit Ihrer neuen Rolle als Mutter zurecht? Ich wachse hinein. Elin und ich lernen uns jeden Tag besser kennen. Ich komme mir vor, als sei ich mit ihr auf einer ­spannenden Entdeckungsreise. Und was haben Sie entdeckt? Wie sich die kleine Prinzessin jeden Tag weiterentwickelt und wie flexibel man als Mutter sein muss. Schöppelen und Spielen sind seit Neustem auch meine liebsten Freizeitbeschäftigungen. Trainieren Sie bereits wieder? Ich habe wieder angefangen – am liebsten zu Hause mit dem Handbike. Dann liegt Elin neben mir in ihrer Schaukel und schläft. Und was werden Sie Elin morgen vom ­heutigen Abend erzählen? Wie grossartig es war, zwei erstklassige Sportler wie Federer und Nadal live erlebt zu haben. Elin wird mich dabei anlächeln und mit ihren Füsschen zappeln.

Sport-Talk Orange-Chef Thomas Sieber (r.) und Gattin Lydia sind passionierte Golfer, Manor-CEO Bertrand Jungo und seine Doris Tennis-Fans. u Nur knapp ins Hallenstadion schafft es «Club»-Mode­ ratorin Christine Maier: «Wir zeichneten noch die nächste Sendung auf.» Wenig Sorgen um seinen Platz muss sich Hans-Ulrich Meister, Schweiz-Chef des Hauptsponsors CS, machen. Sein Weihnachtswunsch: ein Doppel mit Roger. «Aber die Gegner würden wohl nur auf mich spielen.» Kein Tennisracket nimmt der VR-Präsident der SBB, Ulrich Gygi, in die Hand: «Ich habs ein paarmal probiert und mich immer nur verletzt.» Murat Yakin und Freundin Anja Müller schwingen ab und zu den Squash-Schläger. Anja: «Murat ist klar besser. Dafür bringe ich ihm Yoga bei.» Sicher keinen Sport gibts nach dem Schienbeinbruch vorläufig für Skistar Nadia Styger: «Ich bin schon froh, wenn ich bald mal die Krücken loswerde.» In Top-Form ist derzeit Langlauf-Crack Dario Cologna: «Aber jetzt werde ich erst mal ein paar freie Tage mit Freundin Laura geniessen.» Tennis-Diskussionen gibt es zu Hause bei Maria Walliser Anesini: «Ich bewundere Roger sehr. Aber meine Tochter Siri steht eher auf die Muskeln von Rafa.» Als Hardcore-Fan von Federer «outet» sich Orange-Chef Thomas Sieber: «Ich habe 2009 in Paris auf dem Schwarzmarkt vier dubiosen Typen ein Ticket abgekauft, um Rogers Sieg im Final zu sehen!»

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aufgefallen – so ha

Schöner Applaus Top-Model Julia Saner mit ihrer Agentur-Chefin Ursula Knecht (l.).

Basler Grandseigneur Oscar-Gewinner Arthur Cohn findet das Tennis-Duell filmreif.

Franz & Franz SF-Mann Fischlin mit Schwieger­ vater Franz (l.). Fischlins Frau Susanne Wille hütet zu Hause die Kinder.


The Match for Africa

Bleibt bei Federer am Ball Lindt-&Sprüngli-CEO Ernst Tanner mit Gattin Renate.

Small Talk mit

Ernst Tanner

Echte Groupies Maria Walliser (l.) und Edith Hunkeler drücken beide Roger Federer die Daumen.

ben wir sie noch nie gesehen!

Premiere Nach der Tumor-Erkrankung tritt Florian Inhauser wieder in der Öffentlichkeit auf – mit Bruder Sebastian (l.).

Cooler Papa, cooler Sohn Ausnahmsweise zeigt sich Alain Sutter mit Sohn Taya.

Chrigus neuer Schatz SchwingKoloss Stucki Christian erstmals mit Freundin Cécile.

Herr Tanner, wie gross muss der Betrag auf dem Check sein, um Federer als Markenbotschafter zu gewinnen? Was zählt, ist nicht das Portemonnaie, sondern das Zwischenmenschliche. Als im Sommer 2008 bekannt wurde, dass Roger in meine Wohngemeinde Wollerau zieht, habe ich ihn in der Nach­barschaft willkommen geheissen und ihn eingeladen, unsere Fabrik zu besichtigen. Erst hörte ich nichts, dann hiess es plötzlich: «In zwei Tagen kommt er!» Wir haben uns sofort gut verstanden – so kam es zur Zusammenarbeit. Spielen Sie selber auch Tennis? Ich war mal im Tennisclub Baden, aber heute bin ich nicht mehr aktiv. Doch für ein Freundschaftsspiel mit Roger würde es noch reichen? Ich mag Herausforderungen – allerdings sollte eine realistische Chance auf Erfolg bestehen. Wenn ich mich an einem Spiel von Roger sinnvoll beteiligen müsste, dann am ehesten als Balljunge (lacht). Roger sammelt für Kinder in Afrika – was ist Ihr Bezug dazu? Die meisten unserer Kakaobohnen stammen aus Ghana. Wir unterstützen dort viele gemeinnützige Projekte. Nächstes Jahr reise ich dorthin, um mir ein Bild davon zu machen. Was für einen Wunsch erfüllen Sie sich während der Festtage? Ich bin ein glücklicher Mensch und habe das Privileg, mir und meinen Freunden auch unter dem Jahr ­Wünsche erfüllen zu können. Auf ­ etwas freue ich mich aber schon: Das Pyjama einzuweihen, das ich geschenkt bekommen habe (lacht). schweizer illustrierte

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The Match for Africa Small Talk Diskret UBSBoss Oswald ­Grübel und Partnerin Renate kommen durch den Seiten­ eingang.

Von der Skipiste in die Halle Ski­ star Lindsey Vonn mit Gatte Thomas Vonn.

Lindsey Vonn Grosszügig Abfahrts-Crack Dominique Gisin nimmt Mama Bea zum grossen Spiel mit.

Gute Vorbereitung Die Skistars Nadja Kamer (r.) mit Freund Werni und Fabienne Suter (2. v. l.) mit Schwester Nina studieren das SI-Programmheft.

Der Schönste im Saal Jan Bühlmann mit Schwester Norina. «Rogers Stiftung ist super!»

Perfekte Show DJ Bobo heizt ein.

party-facts Gastgeber Roger Federer Foundation Tatort Hallenstadion Zürich Hopp! Für die Kinder in Afrika resultieren 2,5 Millionen Franken Flop! Viele Sponsoren – viele separate Eingänge: «Wo komme ich hier rein?», fragt sich so mancher Gast Vermisst Rogers Zauberschlag durch die Beine Most wanted Ein Foto mit Roger Party-Rating

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«Roger schmeisst die Party des Jahres!»

Dem Schienbein gehts besser Ski-Rennfahrerin Nadia Styger mit Freund Reto.

Vom Matterhorn ins Hallenstadion Wallis-TourismusChef Urs Zenhäusern und Gattin Andrée.

Kicker mit Eisprinzessin Sarah Meier beim Apéro mit FCL-Star Dani Gygax (l.) und Udine-Legionär Gökhan Inler.

Tapetenwechsel Statt in der Manege in der Tennis-Arena: Claudia und Franco Knie.

Frau Vonn, wenn Sie heute Morgen den Weltcup-Slalom gewonnen hätten, wären Sie vermutlich nicht hier? (Lacht.) Das wär knapp geworden, ja. So hat mein Ausscheiden im ersten Lauf wenigstens etwas Gutes. Thomas und ich konnten direkt ins Auto steigen und vom französischen Courchevel nach Zürich fahren. Woher kennen Sie Roger Federer? Sein Manager Tony Godsick ist ein Freund von mir. Er hat mich dieses Jahr ans French Open und nach ­Wimbledon eingeladen. Roger live zu sehen, ist einfach fantastisch! Bleiben Sie länger in der Schweiz? Leider nicht. Vielleicht reichts noch für eine kleine Shopping-Tour in Zürich, aber dann muss ich direkt weiter nach Garmisch, zu Maria Riesch. Sie verbringen die Festtage mit Ihrer derzeit grössten Rivalin? Wir sind seit über zehn Jahren eng befreundet, das Weihnachtsfest bei der Riesch-Familie hat Tradition – und wird bestimmt toll. Jetzt muss ich aber erst mal Roger gratulieren.

Modebewusst André Mäder, Vögele-Chef, sticht mit seinem Outfit ins Auge.

Talentschmiede Murat Yakin Wunsch Christine Maier (mit mit Freundin Anja; er spielte Gatte David Dimitri) möchte wie Roger beim FC Concordia. Federer als Gast im «Club».


Leute Laura Zurbriggen

Vom Ski-Girl zum Model u Wo Zurbriggen draufsteht, ist Weltklasse drin. Jungmodel Laura Zurbriggen, 15, wird zur Muse von Modestar Willy Bogner. «Er fragte, wie gut ich Ski fahren kann. Ich habe ihm Bilder geschickt», erzählt der Teenager. Was Bogner zu sehen bekam, gefiel ihm offenbar. Im Januar darf Laura in seine neue Kollektion schlüpfen und damit im Schnee posieren. Früher stand die Zermatterin in jeder freien Minute auf den Ski – Pirmin Zurbriggen, ein Cousin ihres Vaters, trainierte sie. Vor zwei Jahren stellte Laura die Rennski jedoch in den Keller und beschloss: «Ich werde Model.» Mutter Stephanie, Stiefvater Ueli und Bruder Samuel, 14, unterstützen sie dabei. Seit ihrem dritten Rang beim Elite Model Look im August reist die 177 Zentimeter grosse Schönheit von Casting zu Casting: «Modeln ist wie Skirennen fahren – jede ist für sich, jede will die Beste sein.»

yvonne Zurbrügg

Der neue Bieler Stadtpräsident

Fotos Kurt Reichenbach (2), Alexandra Pauli, Werner Schelbert / Neue ZugerZeitung, Michael Buholzer / Reuters

Fehr ist Trumpf!

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Bieler Biederkeit Familie Fehr beim Schieber: Mutter Pia, Stadtpräsident Erich mit Frau ­Rosina, Vater und Ex-Präsi Hermann (v. l.). u Wie der Vater, so der Sohn: Erich Fehr, 42, ist der neue Stadtpräsident von Biel/Bienne BE. Der Sozialdemokrat folgt auf Hans ­Stöckli, der zwanzig Jahre Stadtvater war – und seinerseits Fehrs Vater Hermann, 69, beerbt hatte. «Ich bin stolz auf meinen Sohn», sagt der Senior, der von 1983 bis 1990 Nationalrat war, «weiss aber auch um die grosse Verantwortung.» Er übernahm 1976 ein desolates Amt; General Motors hatte die Produktion in Biel eingestellt, die Uhren­

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krise vernichtete Tausende von Arbeits­ plätzen. Erst mit der Expo.02 erholte sich Biel langsam. Nun beginnt eine neue Ära: «Ich will die Stadt teamorientierter führen», so Fehr junior. «Strukturierter!» Die Leute seien mit dem Fortschritt der letzten Jahre zufrieden, aber das Tempo sei vielen zu hoch. Die zweisprachige Stadt am Jurasüdfuss will endlich normal werden. Da passt Fehrs Wahl ganz gut: Er war Vorsteher der kantonalen Steuerverwaltung Region Seeland. Lukas Egli

Rose Andrea sidler Weiss Bau­ vorsteherin Stadt Zug u Es ist eine Schweizer Premiere. Die Stadt Zug schafft Sonder­ zonen für günstigen Wohnraum. Damit sollen Wohnungen auch für normal verdienende Einheimi­sche erschwinglich sein – und nicht nur für reiche Zuwanderer. Eine Zweizimmerwohnung in einer solchen Zone darf nicht mehr als 1475 Franken pro Monat kosten, fünf Zimmer nicht mehr als 2725 Franken. Bauherren bekommen als Ausgleich das Recht auf eine zehn Prozent höhere Ausnützung ihres Grund­ stücks. Eine nachahmenswerte Idee, finden wir. Zum Beispiel für Ferienorte wie Zermatt oder Gstaad, wo sich Einheimische oft auch keine Wohnungen mehr leisten können. Liebe Frau Sidler, wir sind sicher: Unsere Rose wird bei Ihrem wohnungs­ freundlichen Klima gut gedeihen.


In ihrem Kinderzimmer in Zermatt posiert Laura Zurbriggen mit Familienhund Simba: «Modeln ist wie Skirennen fahren – jede ist für sich, jede will die Beste sein.»

kaktus Alard du BoisReymond Direktor Bundesamt für Migration u Vermutlich, lieber Herr du Bois-Reymond, haben Sie das mit der Migration einfach falsch verstanden. Sie wollen jedem Nigerianer, der freiwillig aus der Schweiz ausreist, 6000 Franken geben. «Rückkehrhilfe» nennen Sie das. Klar: Da wird sich der eine oder andere gut überlegen, ob er in ein Ausschaffungs­ flugzeug steigen soll. Für uns allerdings riecht Ihr Vorschlag eher nach Einreisehilfe: ein paar Wochen Gratisferien im Schlaraffenland und zum Abschied einen hübschen Batzen – dieses Angebot wird in Nigeria sicher rasch sehr populär! Viel­leicht wären Sie besser Tourismus-­Direktor geworden. Spezial­gebiet: neue Märkte. Wir schicken Ihnen dafür unser beliebtestes Souvenir: den Kaktus.

nachgefragt bei

Raquel Marquard Geübte Gastgeberin Am 31. Dezember ist es wieder so weit: Jürg und Raquel Marquard laden zu ihrem legendären Silvester-Apéro. In St. Moritz heissen der ­Verleger und die PR-Fachfrau die High Society willkommen. Frau Marquard, ist der Champagner schon kühl gestellt? (Lacht.) Selbstverständlich! Die hundert Fla­schen Laurent-Perrier sind bestellt. Ebenso die Tatar-Häppchen, die Foie gras, die Lachs- und Tuna-Sashimi – und das Singha-Bier für mich. Wie bitte, Sie trinken Bier – im Abendkleid? Sehr gern sogar. Bier entspannt und gibt keine Kopfschmerzen. Als mir ein Barkeeper kürzlich die Flasche in die Hand drückte, verlangte ich dann aber doch ein Glas. Sie erwarten 180 Gäste. Was ist ein Garant für gute Stimmung? Der Mix macht es aus. Es müssen alle Bereiche vertreten sind: Junge und Alte, Leute aus Wirtschaft, Politik, Medien und ganz wichtig – ein paar attraktive Frauen. Darüber freuen sich die Männer wahrscheinlich mehr als ihre Partnerinnen? Ach, das legt sich schnell wieder. Viel schlimmer ist es, wenn zwei eingeladen sind, die sich nicht mögen. Doch bei einem Apéro kann man sich ja aus dem Weg gehen. Was, wenn sich Ihre «Stammgäste» das Jahr über trennen – werden die Ex-Partner weiterhin eingeladen? Das ist sehr heikel, vor allem wenn sie frisch getrennt sind. Ich musste mir an Partys schon konfliktgeladene Aufeinandertreffen ansehen. Das ist nicht schön. Da ich niemanden brüskieren will, ist Taktgefühl gefragt. Ich informiere deshalb bereits bei der Einladung. Mit welchem Mitbringsel macht man Ihnen Freude? Duftkerzen! Und von Leseratten nehme ich gern Bücher entgegen. Blumen sind auch immer hübsch. Wenn ich selber eingeladen bin, verschicke ich sie bereits tags zuvor. So kann sie der Gastgeber schön arrangieren. Was ist ein guter Small Talk? Wenn man jemanden nicht kennt – keine allzu persönlichen Fragen stellen. Lieber über Feriendestinationen, aktuelle Kinofilme und Kulturevents reden. Nicht ausfragen. Und wenn Patzer passieren – charmant lächeln. Und wie lassen Sie unschöne Lippenstift-Spuren am Glasrand diskret verschwinden? Ich verlange ein neues Glas oder putze sie mit einer Serviette weg. Die Alternative zu den Abdrücken wäre, ungeschminkt an eine Party zu gehen – dann hat man aber ein anderes Problem. Interview bettina portmann


HOROSKOP 2011

Neues Zeit足alter in Sicht! D端rfen Singles 2011 auf Liebesgl端ck hoffen? Welche Sternzeichen haben Chancen auf einen Lottosechser? Und steht der Weltuntergang tats辰chlich kurz bevor? Star-Astrologin elizabeth teissier befragt die Sterne.

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Die Sternenflüsterin Keine versteht die Sprache der Sterne so gut wie ­Star-Astrologin Elizabeth Teissier. Auf ihren Rat hören sogar Könige, etwa Juan Carlos von Spanien.

Text Sylvie Kempa Fotos Fabienne bühler

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eshalb die Sterne ihr Herz erobert haben, weiss Elizabeth Teissier selber nicht. Klar ist: Die leuchtenden Punkte am Firmament faszinierten sie schon als Kind. «Kürzlich fand ich im Estrich einen Schulaufsatz über Astrologie, den ich als Vierzehnjährige verfasst hatte.» Als junge Frau verfolgt sie ihre Leidenschaft intensiver, erstellt ihr

eigenes Horoskop. «So erfuhr ich, dass mir der Erfolg vorbestimmt war. Ich wusste nur noch nicht, in welchem Metier.» Als Model wird sie Chanel-­ Muse. Als Schauspielerin beeindruckt sie Regisseure wie Federico Fellini. Doch erst als Astrologin erreicht sie wahren Star-Status. Sie berät Könige, Politiker und Wirtschaftsbosse weltweit. Und verrät beim Fotoshooting mit der Schweizer Illustrierten im LeCrans Hotel & Spa in Crans-Montana VS, was die Sterne 2011 uns vorhersagen.

Frau Teissier, wer gehört 2011 zu den Gewinnern? Besonders gut schneiden die 1. Dekaden der Sternzeichen Stier, Jungfrau, Skorpion und Fische ab. Sie erleben einen positiven Wandlungsprozess und kommen ihren wahren Zielen näher. Ab Juni sorgt Jupiter für Entfaltung und Erfolg. Die Feuer- und Luft-Zeichen – also Widder, Löwe, Schütze, Zwillinge, Waage und Wassermann – haben nur bis Juni vorwiegend gute Karten. Danach müssen sie aufpassen? u


horoskop 2011

Blick in die Zukunft Die Steinbock-Geborene Eli­zabeth Teissier und ihr Lebenspartner Gerhard Hynek freuen sich auf 2011. Saturn könnte Widder, Stein­ böcke, Krebse und Waagen der 2. und 3. Dekaden bremsen. Zum Teil sehen sie sich mit grösseren Umwälzungen konfrontiert, die ihnen nicht ins Kon­ zept passen. Ab Jahresmitte sind auch die 1. Dekaden Wassermann, Löwe und Skorpion ein wenig im Stress, vielleicht wegen Ärger mit den Behörden. Sie sind Steinbock. Wie beeinflussen schlechte Prognosen Ihren Alltag? Bei schwierigen Konstellationen, die meine Töchter betreffen, mache ich mir Sorgen. Doch wenn ich versuche, sie zu warnen, reagieren sie oft aller­ gisch. Also behalte ich es lieber für

100 Jahre Schweizer Illustrierte

«Die SI ist am 9. Dezember 1911 im Sternzeichen Schütze geboren. Merkur sorgt 2011 für ehrliche Berichterstattung. Saturn symbolisiert Stabilität. Und Uranus verspricht eine erfolgreiche Phase der Innovation, symbolisch für elektronische Medien. Zu erwarten ist eine positive Entwicklung im Internet und auf dem iPad.» mich und durchleide stattdessen ein paar schlaflose Nächte. Wenn die Sterne unser Schicksal bestimmen, nützen Warnungen ja doch nichts. Man sollte astrologische Prognosen wie einen Wetterbericht sehen. Bei schwie­ rigen Einflüssen gilt es, etwas vorsich­ tiger zu sein. Wenn es regnet, gehen wir ja auch nicht ohne Schirm aus dem Haus.

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Werden Singles dank Jahresregentin Venus 2011 der grossen Liebe begegnen? Seit Jahren hört man, dass jeweils einer der Planeten als Regent des Jahres gilt. Dass nun ein Venus-Jahr ansteht, ist auf jeden Fall ein gutes Omen: Venus steht als Planet für Liebe, Freundschaft, Schönheit und alles Weibliche. Also eignet sich der 11. 11. 11 besonders als Hochzeitsdatum. Da hat die Venus weniger Einfluss als der Jupiter. Der Planet steht für Ent­ faltung. Die Chancen für eine glück­ liche Ehe stehen für Feuer- und Luftzeichen bis Juni gut. Wasser- und Erd-Zeichen haben in der zweiten Jahreshälfte bessere Karten. Wann sollte man beim Lotto investieren? Auch dafür sind positive Jupiter-Ein­ flüsse im Zusammenspiel mit anderen Planeten verantwortlich. Ende August und Mitte Oktober haben Stiere, Jung­ frauen, Skorpione und Fische der 1. Dekaden echte Chancen für einen Lottosechser, da Venus – oft der «kleine Glücksbringer» genannt – ebenfalls günstig steht. Dafür kommt es im März zu einer ähnlich schwierigen Konstellation wie im Krisenfrühjahr 2010. Der Neumond am 3. April könnte den Beginn einer kritischen Phase dar­stellen, die bis Mitte Mai andauern dürfte. Voraussichtlich äussert sie sich erneut in gigantischen Staatsschulden und Börsen-Turbulenzen. Zusätzlich könnten sich auch politische und soziale Probleme zuspitzen oder Naturkatastrophen eintreten.

2012 soll nach dem Maya-Kalender am 21. Dezember sogar die Welt untergehen. Ich sehe nichts Katastrophales für dieses Datum. Auch die Wiederkehr eines grossen Planeten, die mehrmals

Eidgenössische Wah­len am 23. Oktober 2011 «Um ein Wahlergebnis voraus­ zusagen, bräuchte man Dutzende Horoskope von Politikern. Die Konstellation ist harmonisch, diese Wahlen werden ruhig verlaufen. Und die weiblichen Wähler werden wichtig sein. Ein positiver Jupiter–Pluto-Winkel könnte einen wirtschaftlichen Aufschwung ankündigen. Ausserdem sollte sich das Image der Schweiz bessern.»

für 2012 angekündigt wurde, hat nichts mit der Realität zu tun. Sollte es einen solchen Riesenplaneten geben, hätte man ihn längst entdeckt. Allerdings befinden wir uns in einer Phase grosser gesellschaftlicher Umwälzungen. Da ist die Dissonanz zwischen Pluto und Uranus, ähnlich wie im Mai 1968, als es zur Revolte der Studenten in verschie­ denen Ländern kam. Meines Wissens meinten die Maya, dass zwar eine bestimmte Welt zu Ende geht, nicht aber dass eine Apokalypse im Stil gewisser Katastrophenfilme bevor­ steht. Ich würde eher sagen, dass ein neues Zeitalter beginnt.  Das grosse Jahreshoroskop für jedes Sternzeichen ab Seite 24.

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Widder Karriere & Finanzen 88888 Jupiter, der Erfolgsplanet, wandert im neuen Jahr durch Ihr Zeichen. Dies bedeutet in vielen Fällen Entfaltung und Erfolg. Zwischen Ende Januar und Anfang Juni ­bieten sich gute Chancen, Sie haben ­Rückenwind. Allerdings mit gewissen Einschränkungen. April-Widder haben das Bedürfnis, Bilanz zu ziehen. Saturn in Opposition könnte das ganze Jahr hindurch gewisse Einschränkungen signalisieren. Sie haben das Bedürfnis, den Dingen auf den Grund zu gehen und müssen Zugeständnisse machen. März, April und Mai könnten ziemlich hektisch werden. Dank Ihrer Einsatzfreude kommen Sie hingegen im Juli und im Oktober gut über alle Hürden und sind auf Erfolgskurs. Für März-

Widder

steht das neue Jahr im Zeichen grosser Verände­ rungen,

Marco Rima 7. April 1961 Wird der Komiker im Oktober ein neues Programm vorstellen? Die Sterne sagen Ja. die ihnen aber nicht immer ins Konzept passen. Vielleicht ein Ortswechsel? Ein neuer Chef? Besonders im Lauf des Sommers könnte es anders kommen als geplant, Sie müssen improvisieren (kritisch wird es im August). Sehr dynamisch sind Sie hingegen zwischen Mitte Juni und Mitte Juli, in der zweiten Septemberhälfte und in der ersten Oktoberwoche. Da können Sie verlorenes Terrain wieder aufholen.

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schweizer illustrierte

Jupiter sorgt bei Widdern für Erfolg und neue Perspektiven. Nutzen Sie Ihre Chancen! LiebE & Freundschaft 88888 Viele Widder stellen ihre Beziehungen im Jahr 2011 auf den Prüfstand. Vor allem April-Widder sind in einer Phase, in der sie sich nicht mehr mit halben Dingen zufriedengeben wollen. März und die erste Aprilhälfte könnten in dieser Hinsicht kritisch werden, während sich zwischen Mitte April und Anfang Juni die Wolken verziehen sollten. Eine günstige Periode, um reinen Tisch zu machen. In der zweiten Jahreshälfte müssen Sie häufig Kompromisse einge­ hen. Wo gehobelt wird, da fallen Späne, doch nach einer kritischen Phase herrscht mehr Klarheit. Daran sollten Sie denken, wenn es nicht nach Ihren Vor­ stellungen läuft! Die gute Nachricht: Die nach dem 16. April Geborenen können im neuen Jahr ihren Idealen näher­ kommen, einige erleben Sternstunden. Bestehende Bindungen erreichen ein höheres Niveau, neue Beziehungen entsprechen Ihren Wünschen. März-Widder gehen 2011 neue Wege, sind aber nicht immer Herr der Lage. Vielleicht sehen Sie den Partner mit ganz neuen Augen, oder zeichnet sich ein radikaler Neubeginn ab? Ziemlich kritisch könnten die erste Februarhälfte, Juli, August, die zweite Septemberhälfte und Ende Oktober werden. Schöne Stunden hingegen gibt es im Januar, in der ersten Märzhälfte, der ersten Junihälfte, im November und in der zweiten Dezemberhälfte.

Fitness & Gesundheit 88888 Die erste Jahreshälfte sollte besser werden als der Rest. Jupiter wandert bis

Juni durch Ihr Zeichen. Dies symboli­ siert fast immer Optimismus und eine positive Einstellung. 2011 sind die kosmischen Einflüsse widersprüchlich: März-Widder sind in den ersten Wochen des Jahres in Superform, kaum zu bremsen. Ab Mitte März steht das Jahr dann ganz im Zeichen grundlegender Umwälzungen, die auch Ihre Gesundheit betreffen könnten (etwa neue Aufgaben, die belasten). Vor allem April und August könnten kritisch werden, Sie sollten jedes physische Risiko vermeiden. Gut im Schuss sind Sie hingegen in der zweiten Junihälfte, in der ersten Juliwoche, der zweiten Septemberhälfte und der ersten Oktoberwoche. April-Widder sind 2011 anfälliger für chronische Probleme. Es wäre ratsam, vorbeugend etwas dagegen zu unternehmen. Nutzen Sie vor allem die günstigen Einflüsse im Februar, im Juli und Oktober, um Ihr Immunsystem zu stärken (zusätzliche Vitamine, ­Mineralien, mehr Bewegung). Sehr gut schneiden die zwischen dem 17. und 21. April Geborenen ab. Sie sind mit sich und ihrer Umwelt absolut im Einklang, fühlen sich besser denn je. Im Falle einer Krankheit sind die Chancen auf Heilung optimal, speziell im Februar, Mai, Ende Juli, Anfang August und im Novem­ ber.

Kerstin Cook 15. April 1989 Beruflich kommt auf die Miss Schweiz 2010 im Frühling eine turbulente Zeit zu. Einsatzfreude zeigen!

Fotos Christian Dietrich / RDB, Didier Martenet / L`illustré, Siggi Bucher / Sonntagsblick / RDB, Kurt Reichenbach

21. 3.–20. 4.


horoskop 2011

Stier 21. 4.–20. 5.

Karriere & Finanzen 88888

LiebE & Freundschaft 88888

2011 sollte ein gutes Jahr für Mai-Geborene und ein Superjahr für AprilStiere werden. Besonders in der zweiten Jahreshälfte haben Sie gute Karten und Rückenwind. Zu den Favoriten gehören vor allem die AprilStiere: Pluto verspricht das ganze Jahr hindurch eine positive Metamorphose (neue Aufgaben, neuer Job?), und ab Juni wandert der Glücks­ bringer Jupiter durch Ihr

2011 wird für viele Stier-Geborene ein gutes Jahr, für manche sogar ein echter Meilenstein! Die April-Stiere gehören zu den grossen Gewinnern, sie sind die Lieblinge der Sterne. Eine äusserst positive Wandlung kündigt sich im Laufe des Jahres an, und Sie kommen Ihren wahren Zielen näher. Singles könnten den richtigen Partner finden, bei bereits Liierten kann es zu einem radikalen und vielversprechenden Neuanfang kommen. Und ab Juni verspricht Jupiter eine echte Glückssträhne: Es kommt zu schicksalhaften Begegnungen, und alle Hoffnungen sind erlaubt! Heirat? Nachwuchs? Oder Entscheidungen im Laufe der zweiten Jahreshälfte haben Anfang 2012 sehr positive Folgen. Höhepunkte auf dem Gefühlssektor werden die erste Juli­ hälfte, August und November. Mai-Stiere sind in etwas ruhigerem Fahrwasser, und in den meisten Fällen ruhen sie sich auf den Lorbeeren des Vorjahres aus. Die schönsten Perioden des Jahres? Die zweite Februarhälfte, April, die letzte Mai- und erste Juniwoche, die zweite Julihälfte, die erste Septemberhälfte und Dezember. Nur die zwischen dem 17. und 21. Mai Geborenen haben es 2011 schwerer, könnten eine Enttäuschung erleben und sollten sich nichts vor­ machen (lassen)! Speziell Ende März, August und die erste Novemberhälfte könnten kritisch werden.

Simonetta Sommaruga 14. Mai 1960 Nach der Wahl in den Bundesrat 2010 darf sich die Justizministerin auf ein entspanntes 2011 freuen. Zeichen: Sie können mit einer echten Erfolgssträhne rechnen. Eine optimale Periode für die Gründung des eigenen Unternehmens, für den Beginn eines grösseren Vorhabens. Oder einen Aufstieg, eine Beförderung? Was Sie in den Sommermonaten beginnen, bringt in den letzten Monaten des Jahres exzellente Resultate – einige treffen voll ins Schwarze! Auch die Mai-Stiere kommen im neuen Jahr gut über die Runden, aber in den meisten Fällen sollte es beim Status quo bleiben. Sie haben im letzten Jahr durch Jupiter einige Erfolge verbucht und können sich nun mehr oder weniger auf Ihren Lorbeeren ausruhen. Exzellent: Januar, September. Eine Ausnahme: Wer nach dem 17. Mai geboren ist, sollte 2011 auf der Hut sein: Sie haben nicht immer den richtigen Durchblick und neigen dazu, sich Illusionen zu machen. Vorsicht bei Verträgen und Abmachungen, lesen Sie auch das Kleingedruckte (speziell im November)!

Fitness & Gesundheit 88888 Sie gehören im neuen Jahr zu den Favoriten! Vor allem die April-Stiere sind in einer beneidenswerten Verfassung, körperlich und seelisch. Der seltene und positive Einfluss von Pluto bewirkt das ganze Jahr hindurch eine grosse Metamorphose, eine echte Renaissance. Im Falle einer (chronischen) Krankheit sind die Chancen auf Heilung optimal, oder völlig neue Lebensgewohnheiten

(z. B. regelmässiger Sport, gesündere Ernährung etc.) haben zur Folge, dass Sie sich wohler fühlen. Sie stärken damit Ihre Abwehrkräfte, und ab Juni

Single-Stiere gehören 2011 zu den Lieblingen der Sterne: Endlich winkt die ganz grosse Liebe! steht Ihnen Jupiter zur Seite. Sie sind voller Optimismus, im vollen Einklang mit Ihrer Umgebung. Bilanz: Ende 2011 sind einige kaum wiederzuerkennen, haben sich sehr vorteilhaft verändert (u. a. auch ihren Look, z. B. durch eine Diät oder einen neuen Stil). Mai-Stiere sind seit Frühjahr des letzten Jahres auf der Überholspur, dürfen in diesem Jahr einen Gang zurückschalten. Sie können sich kaum beklagen, sind ziemlich gut im Schuss. Besonders im März, in der zweiten Augusthälfte und im September sind Sie in Bestform, während Sie im Februar und im Oktober vorsichtig sein sollten (u. a. im Verkehr, im Umgang mit Feuer etc.). Die nach dem 17. Mai Geborenen sollten 2011 auf der Hut sein! Sie sind anfälliger für Infektionen und Viren als gewöhnlich, sollten jedes unnötige Risiko vermeiden.

Kilian ­Wenger 11. Mai 1990 Der Schwinger-König war 2010 auf der Überholspur und ist fürs Unspunnen 2011 am 4. September in Bestform.


Zwillinge 21. 5.–21. 6.

Karriere & Finanzen 88888 Sie kommen im neuen Jahr gut über die Runden, gewinnen besonders in der ersten Jahreshälfte zahlreiche Pluspunkte. Juni-Zwillinge können im Laufe des Jahres ihre Position nicht nur festigen, sondern weiter ausbauen. Sie sind konstruktiv, machen Nägel mit Köpfen, einige können mit einer verdienten Anerkennung rech­ nen. Eine Glückssträhne winkt im Frühjahr: Von Anfang März bis Mitte Juni sorgt der Glücksplanet Jupiter für neue Chancen, inter­ essante Angebote. Sie nehmen grössere Vorhaben in Angriff, einigen gelingt ein Volltreffer. Aufstieg in der Firma? Neuer Posten? Mehr Prestige? Mehr Geld? Die zwischen dem 17. und 21. Juni Geborenen sind sehr kreativ und haben fast

Fotos Christian Lanz / RDB, Marcel Nöcker, dpa / Keystone, Dominic Büttner / Pixsil

Thomas Bucheli 19. Mai 1961 Der «SF Meteo»-Chef hätte 2011 exzellente Chancen, neue Wege zu gehen. Ob er den Sternen folgen wird?

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einen sechsten Sinn. Sie können Ihr Wirkungsfeld erweitern, steigen eine Stufe höher (manchmal Erfolg mit künstlerischen oder humanitären Projekten!). Mai-Zwillinge sind ebenfalls auf Erfolgskurs: Besonders gut läuft es zwischen Mitte Januar und Mitte März. Jupiter verspricht tolle Angebote, Sie können sich bestens entfalten. Anschlies­ send haben Sie exzellente Karten, um völlig neue Wege zu gehen. Oder kommt es unerwartet zu einer radikalen und positiven Wende? Vielleicht ein neuer Job? Eine neue Verantwortung? Weitere gute Perioden: Anfang Juni, erste und letzte Juliwoche, letzte September­woche. schweizer illustrierte

Freuen Sie sich! 2011 wird für Zwillinge eines der besten Jahre seit Langem. LiebE & Freundschaft 88888 2011 steht für viele Zwillinge ganz im Zeichen einer Konsolidierung. Bestehende Bindungen werden tiefer und fester, neue Beziehungen stellen sich als solide und dauerhaft heraus. Sie treffen langfristige Entscheidungen, man beweist Ihnen, wie sehr man Sie schätzt. Viele Juni-Zwillinge haben das Bedürfnis, den Dingen auf den Grund zu gehen, und wollen sich nicht länger mit halben Lösungen zufriedengeben. Zwi­ schen Mitte März und Anfang Juni kündigt sich eine Glücksserie an: Es kommt zu schicksalhaften Begegnungen, manchmal zu einer lang erwarteten Versöhnung. Heirat oder Nachwuchs nicht ausgeschlos­ sen! Die schönsten Perioden: März, Mai, August, die letzte Septemberwoche, die erste Oktoberhälfte, November. Mai-Zwillinge können mit einer positiven Wende rechnen und gehen neue Wege. Vielleicht ein Neubeginn? Oder eine denkwürdige Begegnung? Manchmal spielen Freunde eine Rolle oder Bekannt­ schaften im Freundeskreis. Zwischen Mitte Januar und Mitte März sind alle Hoffnungen erlaubt, ein alter Wunsch­ traum könnte in Erfüllung gehen (Folge von Frühling 2010?). Legalisierung einer Beziehung? Ihre schönsten Momente: die erste Märzhälfte, die erste Junihälfte, Ende Juli, die erste Augustwoche, die zweite Septemberhälfte und die letzte Dezemberwoche.

Fitness & Gesundheit 88888 Das neue Jahr sollte für viele Zwillinge eines der besten seit Langem werden. Juni-Geborene sind sehr ausdau­ ernd und widerstandsfähig. Im Falle

chronischer Probleme sind die Chan­ cen auf Besserung exzellent. Falls Sie sich zu einer Diät oder zu regel­ mässigen sport­lichen Aktivitäten ent­ schliessen, ziehen Sie dieses Programm auch durch. Dazu kommt im Frühling der positive Einfluss von Jupiter, der Ihnen mehr Selbstvertrauen gibt und gleichzeitig durch Ihre optimistische Einstellung Ihr Immun­system stärkt. Die besten Perioden des Jahres sind Februar, Mitte März bis Ende Mai, Juli und Oktober. Allerdings sollten Sie im März nicht zu sehr über die Stränge schlagen, Ihre Kräfte ­schonen! Mai-Zwillinge sind zwischen Mitte Januar und Mitte März in Bestform. Eine vielversprechende Phase, um im Falle einer Krankheit neue Medika­ mente oder neue Heilmethoden einzu­ setzen. Ab Frühjahr kommt es zu einer positiven Wende in Ihrem Leben (neue Gewohnheiten, neue Disziplinen?). Sie fühlen sich besser denn je. Ihre besten Perioden: Mitte Januar bis Mitte März, die erste Aprilhälfte, die zweite Junihälfte, die erste Juliwoche, die zweite Septem­ berhälfte und die erste Oktober­ woche.

Monika Schärer 1. Juni 1968 Bei der SF-Moderatorin kündigt sich im Frühjahr eine Glücksserie an. Ziemlich könnte werden jedes ver­

hektisch der November – es wäre ratsam, unnötige Risiko zu meiden.


horoskop 2011

Krebs 22. 6.–22. 7.

Karriere & Finanzen 88888 Nach den überwiegend positiven Einflüssen im letzten Jahr müssen Sie sich in den kommenden Monaten anstrengen, um Ihren Vorsprung zu halten. Die kosmischen Einflüsse sind unter­ schiedlich. Relativ gut sollten die

Juni-Geborenen über die

Runden kommen. Obwohl das neue Jahr ziemlich hektisch beginnt: Jupiter nervt, und Probleme mit Ihren Vorge­ setzten oder mit Behörden könnten Ihr Budget be­ lasten. Vor allem zwischen Ende Januar und Mitte März. Anschliessend kündigt sich eine

Victoria von Schweden 14. Juli 1977 Wird sie 2011 Königin von Schweden, oder bremst Saturn die Thronfolgerin aus? einschneidende Wende an. Ein Ortswechsel? Ein neuer Chef? Aller­ dings verspricht der Glücksplanet Jupiter ab Juni Schützenhilfe. Was Sie im Laufe des Sommers beginnen, sollte Anfang 2012 gute Ergebnisse versprechen. Ihre besten Perioden sind die zweite Junihälfte, Anfang Juli, die zweite Augusthälfte, die erste Septemberwoche und die zweite Oktober­ hälfte. Juli-Krebse müssen sich im neuen Jahr in Geduld üben. Saturn bremst und symbolisiert gewisse Restriktionen, zwingt einige zu Konzessionen. Sie gehen den Dingen auf den Grund, werfen alten Ballast ab. Kritische Phasen werden speziell im April und Mai, in der zweiten Augusthälfte und der ersten Oktoberhälfte auftreten. Etwas besser läuft es hingegen in der ersten Märzhälfte, der zweiten Septemberhälfte und der zweiten Oktoberhälfte. Ein Licht­ blick: Die zwischen dem 17. und 22. Juli Geborenen schneiden viel besser ab und

sind auf Erfolgskurs. Bis Mitte März klappt alles nach Wunsch, neue Projekte verspre­ chen exzellente Ergebnisse. Anschliessend ruhen Sie sich auf Ihren Lorbeeren aus.

LiebE & Freundschaft 88888 Sie treffen im neuen Jahr grosse Ent­ scheidungen. Viele Krebse gehen neue Wege, unter anderem in ihren Partner­ schaften, in familiären und häuslichen Angelegenheiten. Eventuell ziehen Sie um? Juni-Krebse ziehen im Laufe des Jahres Bilanz und gehen ganz neue Wege. Im ersten Trimester dürfte dies nicht immer einfach sein, Sie stehen vor einer schwierigen Wahl, müssen sich zu be­ stimmten Entscheiden durchringen. Speziell hektisch wird der Februar. Ab Juni steht Ihnen Jupiter zur Seite, dies bedeutet oft eine glückliche Wende. Vielleicht eine schicksalhafte Begegnung? Oder ein Neuanfang, der positiv für Ihre Zukunft ist? Vor allem Juli, August und Oktober werden günstig, und Sie kommen Ihren wahren Zielen näher. Juli-Geborene sind 2011 in ihrer Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkt und müssen Konzessionen machen. Es läuft nicht immer nach Ihren Wünschen. Sie müssen sich einer Realität stellen, die Sie bisher verdrängt haben! Vor allem die Periode zwischen Mitte März und Ende Mai könnte relativ schwierig werden. Einigen fällt es schwer, eine endgültige Entscheidung zu treffen. Ab Juni verziehen sich die Wolken, Sie geniessen die angenehmen Seiten des Lebens. Venus verspricht schöne Stunden, speziell im Juni, Juli, Septem­ ber, Ende Oktober und Anfang November.

Fitness & Gesundheit 88888 Viele Krebs-Geborene ruhen sich im neuen Jahr auf ihren Lorbeeren aus. Juni-Geborene sind in den ersten Wochen des Jahres (bis Mitte März) unter Druck und lassen sich ein wenig gehen. Oder Sie schlagen zu sehr über die Stränge? Grössere Umwälzungen im

Laufe des Jahres könnten Sie physisch oder psychisch belasten, besonders im April und im August. Dank Ihrer Energie kommen Sie hingegen im Mai und im November gut über die Runden. Ab Juni

Saturn stellt sich den Gewinnern des vergangenen Jahres in den Weg. Hoffnung gibts ab Jahresmitte! stärkt Jupiter Ihr Selbstvertrauen, und die zweite Jahreshälfte sollte besser werden. Sie sehen das Glas eher halb voll: Dies sollte sich positiv auf Ihren Stoffwechsel auswirken. Juli-Krebse neigen im Frühjahr (zwischen Mitte März und Anfang Juni) zu Exzessen und sollten sich schonen. Achten Sie auf Ihre Ernährung, treiben Sie regelmässig Sport, um Ihre Abwehr­ kräfte zu stimulieren! Im Laufe des Jahres sind Sie anfälliger für chronische Probleme, es wäre ratsam, vorbeugend etwas dagegen zu unternehmen. Kri­ tische Perioden: April, erste Maihälfte und Mitte August bis Mitte September. Günstig dagegen sind die Perioden Mitte Mai bis Mitte Juni, Juli und Dezember.

Simon ­ Ammann 25. Juni 1981 Zum Glück stehen keine Olympischen Spiele an. Die Sterne hätte Gold-Simi nicht auf seiner Seite. schweizer illustrierte

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Löwe 23. 7.–23. 8.

Karriere & Finanzen 88888 2011 sollte für viele Löwen ein gutes Jahr werden. In der ersten Jahreshälfte bringt Jupiter schöne Angebote und Chancen – für manche könnte ein Wunschtraum in Er­füllung gehen. Juli-Löwen landen bis Mitte März einen Treffer: Aufstieg in der Firmenhier­ archie? Neuer Posten? Mehr Geld? Ab März kündigt sich eine positive und meistens unerwartete Wende an. Was Sie bis Juli entscheiden, bringt dann im Laufe des letzten Trimesters exzellente Ergeb­ nisse. In einigen Fällen kann es der Beginn einer neuen Karriere sein. Besonders gut sollte es für Sie in dieser Hinsicht in der zweiten Septemberhälfte, der ersten November­hälfte und im Dezember laufen. August-Löwen haben zwischen Mitte März und Anfang Juni starken Rückenwind, verdanken Jupiter tolle Angebote und Erfolge. Dazu kommt das ganze Jahr hindurch eine Stabilisierung Ihrer Situa­ tion. Saturn verspricht eine Anerkennung Ihrer Verdienste. Sie können Ihre Posi­ tion festigen und weiter ausbauen. Oft übrigens eine Folge von Ent­ scheidungen Ende 2010. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche, sind sehr

Bernhard Russi 20. August 1948 In Liebes­ dingen ist die Ski-Legende nach dem Neustart mit Ehefrau Mari auf Erfolgskurs. konstruktiv und gleichzeitig ausdauernd. Ihre besten Perioden: März, April, erste Junihälfte, Juli, August, erste Oktober­ hälfte und November.

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schweizer illustrierte

Neues Jahr, neues Glück! Die Sterne meinen es mit den LöweGeborenen besonders gut. LiebE & Freundschaft 88888 Das neue Jahr sollte für viele Löwen eines der besten seit Langem werden. Vor allem die ersten Monate werden exzellent, Sie sind im siebten Himmel. Juli-Löwen treffen gleich zu Beginn des Jahres (zwischen Mitte Januar und Mitte März) voll ins Schwarze und können Jupiter eine Sternstunde ver­ danken (manchmal eine Konsequenz vom Sommer des letzten Jahres). Eine schicksalhafte Begegnung? Eine lang erwartete Versöhnung? Dazu kommt ab März eine äusserst positive Veränderung. Ein vielversprechender Neubeginn? Oder ein neuer Partner? Alle Hoffnungen sind erlaubt! Oft kündigt sich im April oder im Juni eine ganz neue Situation an, die dann im letzten Trimester zu einer sehr posi­ tiven Wende in Ihrem Leben führt. August-Löwen sind besonders zwischen Mitte März und Ende Mai auf Glückskurs. Einige begegnen ihrem Traumpartner, andere legalisieren eine bestehende Bindung. Dazu kommt das ganze Jahr hindurch eine Festigung der Beziehungen. Man zeigt Ihnen, wie sehr man Sie schätzt, neue Begegnungen stellen sich als sehr solide heraus. In ­einigen Fällen gehen die Wurzeln Ihrer Entscheidungen auf Ende des letzten Jahres zurück. Heirat? Nachwuchs? Bilanz: 2011 dürfte für so manchen Löwen zum Meilenstein werden …

Fitness & Gesundheit 88888 Sie gehören im neuen Jahr zu den Favoriten der Sterne. Jupiter wandert

bis Anfang Juni durch den Widder. Dies signalisiert mehr Optimismus, mehr Selbstvertrauen.

Juli-Geborene schneiden speziell zwischen Mitte Januar und Mitte März bestens ab, Ihre gute Laune wirkt an­steckend. Anschlies­ send kommt es (bis Jahresende)

Xenia Tchou­ mitcheva 5. August 1987 2010 brachte der Tessinerin bereits eine HollywoodRolle ein. 2011 sorgt Jupiter für weitere Erfolge! zu positiven Veränderungen in Ihrem Leben, Sie fühlen sich besser denn je. Unter anderem dank neuen Lebens­ gewohnheiten oder neuen Disziplinen, die Ihr Immunsystem stärken (etwa regelmässige sportliche Aktivitäten, Meditation etc.). Auch die August-Löwen kommen im neuen Jahr gut über die Runden: Saturn verspricht mehr Ausdauer, mehr Widerstandskraft. Sie ziehen gute Vorsätze (z. B. eine Diät) durch, sind mit sich und der Umwelt im Einklang. Im Falle chronischer Pro­ bleme sind die Chancen auf Besserung (durch neue Medikamente oder neue Heilmethoden) optimal. Oft geht dies auf Entscheidungen im Herbst des letzten Jahres zurück. Ihre besten Perioden: von Mitte März bis Ende Mai sorgt Jupiter für eine exzellente Phase, im Juli, im Oktober und in der 1. Novemberhälfte stimuliert Sie Mars zu Glanzleistungen.


horoskop 2011

Jungfrau 24. 8.–23. 9.

Karriere & Finanzen 88888 2011 sollte für viele Jungfrauen eine Über­ gangsperiode werden. Die August-Geborenen bilden die Ausnahme. Sie können mit positiven Umwälzungen rechnen und sind in der zweiten Jahreshälfte auf Erfolgskurs. Man betraut Sie mit neuen Aufgaben, eine tief gehende positive Metamorphose zeichnet sich ab. Vielleicht ein neuer Job? Oder geht ein Machtkampf zu Ihren Gunsten aus? Sie beschreiten neue Wege, in einigen Fällen beginnt eine ganz neue Karriere. Ab Ende Mai wandert der Glücksbringer Jupiter durch die erste Dekade: Damit beginnt für Sie eine Glückssträhne. Einigen winkt eine Beförderung, andere gründen eine eigene Firma: Dies ist fast immer mit mehr Geld und mehr Prestige verbunden. Was Sie im Laufe des Sommers beginnen, sollte im letzten Trimester exzellente Resultate bringen. Ihre besten Perioden: die zweite Junihälfte, August, die erste September­ hälfte und die zweite Oktoberhälfte. ­Ziemlich hektisch hingegen könnte die zweite Februar­ hälfte werden.

Fotos Karl-Heinz Hug / Sonntagsblick / RDB, David Biedert / tilllate.com, Achim Multhaupt, Thomas Buchwalder

SeptemberJungfrauen sind

2011 eher in einer neu­ tralen Phase, es dürfte in den meisten Fällen beim Status quo bleiben. Dank Ihrer Schlagfertigkeit und Ihren guten Kontakten können Sie Pluspunkte sammeln, speziell im Januar, in der zweiten Maihälfte, im Juni, im September und in der zweiten Oktoberhälfte.

Diego Benaglio 8. September 1983 Für den «besten Goalie der WM» kündigen die Sterne einen Status quo an. Nicht das Schlechteste für Neu-Papi Benaglio.

LiebE & Freundschaft 88888 Die kosmischen Einflüsse sind im neuen Jahr ziemlich unterschiedlich. Die August-Jungfrauen schnei­ den sehr gut ab. Der positive Pluto verspricht im Laufe des Jahres eine äusserst willkommene Veränderung: Neubeginn einer bestehenden Beziehung? Oder ein neuer Partner, der Ihren Idealen entspricht? Vor allem ab

Glücksbringer Jupiter und der positive Pluto ver­ sprechen ein angenehmes Jahr 2011. Juni steht Ihnen der Glücksbringer Jupiter zur Seite – für manche geht ein alter Wunschtraum in Erfüllung. Nie­ mand kann Ihrem Charme widerstehen, und Sie erleben wahre Sternstunden. Oder kommt es zu einer grossen Entscheidung, einer schicksalhaften Begegnung, die dann Anfang 2012 sehr positive Folgen hat? Kurz: Für Sie kündigt sich 2011 eine Glückssträhne an, Ihre Bilanz sollte am Ende des Jahres sehr positiv ausfallen. Die besten Perioden: erste Februarhälfte, zweite Maihälfte, erste Juli­ hälfte, August, erste Septem­ berhälfte und Oktober. Für September-Jungfrauen dürfte das Jahr relativ ruhig verlaufen, ohne grössere Veränderungen. Mit Charme und Witz hieven Sie sich gut über alle Hürden, speziell in der ersten Januarhälfte, der zweiten Februarhälfte, zwischen Mitte Mai und Mitte Juni, in der zweiten Julihälfte, im September, in der zweiten Oktoberhälfte und im Dezember.

Fitness & Gesundheit 88888 Sie können sich kaum beklagen, denn nach den manchmal schwierigen Einflüssen im vergangenen Jahr sollte es 2011 besser laufen. August-Geborene sind die gros­ sen Gewinner: eine tief gehende und positive Wandlung zeichnet sich ab, Sie fühlen sich besser denn je, erleben eine Art Renaissance. Falls Sie an einer Krankheit laborieren, sind die Aus­ sichten auf Heilung optimal. Oder Sie verändern grundlegend Ihre Lebens­gewohnheiten (gesündere Kost, mehr Bewegung etc.), und dies stärkt Ihre Abwehrkräfte. Ab Juni steht Ihnen

Katja Stauber 23. August 1962 Die «Tages­schau»-Modera­ torin gehört im nächsten Jahr zu den Gewinnern. Vor allem um ihre Gesundheit muss sie sich nicht sorgen. Jupiter zur Seite. Sie sind mit sich und Ihrer Umwelt im Einklang. Ihre besten Perioden: Mai, Juli, August und November.

SeptemberJungfrauen sind

in einer überwiegend neutralen Phase, in den meisten Fällen dürfte es 2011 beim Status quo bleiben. Die besten Perioden: 1. Januarhälfte , Juni, Mitte August bis Mitte September. Nur die Geburtstage vom Ende (nach dem 18. September geboren) werden zu Beginn des Jahres (bis Mitte März) mit einigen Hindernissen konfrontiert und sollten ihre Kräfte nicht überschätzen. schweizer illustrierte

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Waage 24. 9.–23. 10.

Karriere & Finanzen 88888 Im neuen Jahr müssen viele WaageGeborene wichtige Entscheidungen treffen, die ihnen nicht immer leichtfallen. Vor allem SeptemberWaagen werden mit ganz neuen Situationen konfrontiert, die ihnen nicht ins Konzept passen. Sie stossen auf Widerstand. Probleme mit Vorgesetzten oder beruflichen Partnern bereiten bis Mitte März Kopf­ zerbrechen. Oder sind es juristische und finanzielle Probleme? Ab März sollte sich die Lage etwas bessern, eine grössere Wende zeichnet sich ab. Vielleicht sollten Sie sich mit diesen neuen Gegebenheiten anfreunden, anstatt gegen den Strom zu schwimmen? Relativ gut dürften Sie

Roger de Weck 17. Oktober 1953 Die Kompromiss­ fähigkeit des neuen SRGChefs steht auf dem Prüfstand. speziell im Juni, in der ersten Julihälfte, der zweiten Septemberhälfte, im November und im Dezember über die Runden kommen. Oktober-Waagen haben 2011 das Bedürfnis, alles Überflüssige aus ihrem Leben zu eliminieren. Gleichzeitig deutet Saturn in Ihrem Zeichen auf gewisse Restriktionen oder Hindernisse: Sie müssen Kompromisse machen. Langfristig gesehen dürfte dies allerdings positiv für Sie sein, da Sie alten Ballast abwerfen. Gute Zeiten erwarten Sie im Februar, in der ersten Junihälfte sowie im Juli, August und Oktober. Kritisch hingegen sind Januar, April, die erste Maihälfte und September.

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Im Sternzeichen Waage Geborene starten turbulent ins neue Jahr – es wird spannend! LiebE & Freundschaft 88888 Sie haben im neuen Jahr das Bedürfnis, Bilanz zu ziehen. Oktober-Waagen stellen langfristig die Weichen und schaffen Ordnung in ihrem Leben. Zwischen Mitte März und Ende Mai stehen einige vor einer schwierigen Wahl, bestehende Beziehungen könnten in einer Krise sein. Ab Juni dürfte sich die Lage bessern, Sie sehen klarer. Sie stellen allerdings Ihre Beziehungen (Liebe und Freundschaft) auf den Prüfstand und wollen Klarheit schaffen. Die besten Perioden: Juni, August, die erste Oktoberhälfte und November. Ziemlich hektisch hingegen werden Mai, Juli und die erste Dezemberhälfte. Eine Ausnahme bilden die nach dem 18. Oktober Geborenen. Sie könnten 2011 ihren Idealen näherkommen und schweben in höheren Sphären. Anfang Februar, Ende März sowie im Oktober und November erleben Sie wahre Sternstunden. Singles finden den Traumpartner, bereits Liierte erfahren eine grosse innere Bereicherung. September-Geborene werden 2011 mit einer völlig neuen Situation konfrontiert und müssen improvisieren. Die ersten Monate – ungefähr bis Mitte März – werden ziemlich chaotisch. Anschliessend sorgen unerwartete Ereignisse für eine grosse Wende, zuweilen verbunden mit einer Enttäuschung. Kritisch werden Februar, April, die erste Julihälfte, Mitte November bis Mitte Dezember. Besser läuft es in der ersten Januarhälfte, der ersten Märzhälfte, im Juni, der ersten Novemberhälfte und im Dezember.

Fitness & Gesundheit 88888 2011 wird für viele Waage-Geborene das Jahr der Bestandesaufnahme. Oktober-Waagen sind gesund­ heitlich anfälliger, speziell chronische Probleme dürften verstärkt auftreten (Nieren, Rücken, Magen). Es wäre ratsam, vorbeugend etwas zu unternehmen. Regelmässige sportliche Aktivitäten, die Einnahme von Nahrungsmittelergänzungen und Vitaminen kann nützlich sein. Zwischen Mitte März und Anfang Juni neigen Sie ausserdem zu Exzessen (zu viele Drinks?) und sollten sich mehr schonen. Obwohl es ab Juni etwas besser laufen sollte, sind Mangelerscheinungen möglich. Unterziehen Sie sich einem gründlichen Check-up! Relativ gut im Schuss sind Sie im Februar, im Juli, der ersten Augusthälfte und im November. Sehr gut schneiden hingegen die nach dem 18. Oktober Geborenen ab: Sie sind im Einklang mit Ihrer Umwelt, fühlen sich seelisch und physisch wohl. Optimal sind Februar, August und November.

SeptemberWaagen haben es

nicht leicht: Sie erleben einen tief gehenden Wandlungsprozess, der auch Ihren Stoffwechsel stören könnte. Eine neue Verantwortung belastet Sie, und es fällt Ihnen nicht leicht, Ihr Gleichgewicht zu finden. Kritisch sind April und August. Gut in Form sind Sie hingegen im Januar, Juni, Juli und Mitte September bis Mitte Oktober.

Sofia Milos 27. September 1969 Chaos im Liebes­ leben? Den Schweizer Star aus «CSI: Miami» erwartet in Herzensange­ legenheiten eine Überraschung.


horoskop 2011

Skorpion 24. 10.–22. 11.

Karriere & Finanzen 88888 2011 kündigt sich für viele Skorpione als eine Übergangsphase an: Nachdem Jupiter im vergangenen Jahr für Erfolg und Entfaltung gestanden ist, ruhen Sie sich nun auf Ihren Lorbeeren aus. Ausgenommen die Oktober-­ Skorpione, die im neuen Jahr eine tief gehende und positive Umwälzung erleben, manchmal eine wahre Renais­ sance. Ein neuer Posten? Ein eigenes Unternehmen? Ein Machtkampf geht zu Ihren Gunsten aus, und Sie kommen Ihren wahren Zielen näher. In der zwei­ ten Jahreshälfte könnte eine Partner­ schaft gewinnbrin­ gend sein, und speziell im August, in der

Fotos Marc Wetli / 13 Photo, Marcel Nöcker, SRF, Fabienne Bühler

Franz Fischlin 3. November 1962 Der «Tagesschau»Moderator darf sich auf ein beständiges 2011 freuen. ersten Septemberhälfte und im November sind Sie auf der Überholspur. Etwas hektisch (zu viel Stress, juris­ tische Probleme?) könnte hingegen die Phase von Mitte September bis Mitte Oktober werden. November-Skorpione kommen relativ gut über die Hürden, und in den meisten Fällen bleibt es beim Status quo. Das Jahr beginnt mit einem schönen Erfolg, und Ihr Mut wird belohnt. Ab April sind Sie vorwiegend mit Routinearbeiten beschäftigt. Ihre besten Perioden, in denen Sie dank guten Kontakten und Ihrer Einsatzfreu­ de einen Vorsprung gewinnen: März, zweite Augusthälfte, September und Dezember. Sehr gut schneiden 2011 die Geburtstage vom Ende (nach dem 18. geboren) ab. Sie gehen neue Wege und haben Rückenwind (exzellent Ja­nuar und März!). Allerdings sollten

Sie auf der Hut sein, wenn Sie Verträge unterzeichnen, Ihre Entscheidungen gut überdenken, speziell im Februar, Oktober und November!

Skorpione erleben in der Liebe wahre Sternstunden – voller ­Leidenschaft und Romantik! LiebE & Freundschaft 88888 Die kosmischen Einflüsse sind über­ wiegend neutral, grössere Verände­ rungen dürften Ihnen im neuen Jahr erspart bleiben. Sehr gut schneiden die OktoberGeborenen ab. Pluto wirkt günstig (ein sehr seltener Einfluss!): Er sym­ bolisiert eine äusserst positive und radikale Wende. Singles lernen einen neuen Partner kennen, doch auch in bestehenden Beziehungen kündigt sich ein Neubeginn an. Oft führen äussere Umstände (ein Ortswechsel, ein neuer Job etc.) dazu, dass Sie Ihr Leben neu gestalten, Ihren wahren Zielen näherkommen. Oder setzt eine schicksalhafte Begegnung neue Massstäbe? Im letzten Trimester dürf­ ten für einige die Hochzeitsglocken läuten! Die besten Perioden: Februar, letzte Märzwoche, erste Aprilwoche, zweite Maihälfte, erste Julihälfte, zweite Augusthälfte, letzte November­ woche und erste Dezemberwoche. November-Geborene sind 2011 nach einigen Sternstunden voller Leidenschaft und Romantik im Januar in einer ziemlich neutralen Phase. Sehr angenehm (Begegnungen, Versöhnung?) werden die zweite Februarhälfte, April, die zweite Juli­ hälfte, die zweite Augusthälfte, September und Dezember.

Fitness & Gesundheit 88888 Sie sind im neuen Jahr gut im Schuss, können sich kaum beklagen. Die Oktober-Skorpione verdanken Pluto eine echte Neugeburt, einige sind kaum wiederzuerkennen, ver­ändern sich sehr vorteilhaft. Ein neuer Look? Oft tragen neue Diszipli­ nen (Atemübungen, Yoga oder Tai-Chi) dazu bei, dass Sie sich körperlich und seelisch besser fühlen. Oder funktio­ niert eine Diät besser als je zuvor? Allerdings sollten Sie in der zweiten Jahreshälfte nicht zu sehr über die Stränge schlagen. Vor allem Ende Juli oder zwischen Mitte September und Mitte Oktober sollten Sie kürzertreten, Ihre Kräfte nicht überschätzen! In Superform sind Sie hingegen zwischen Mitte Februar und Mitte März, im August und im November. November-Skorpione sind in einer ziemlich neutralen Phase. Im Januar, März und im September sind Sie kaum zu bremsen, könnten Berge versetzen. Ideal für Sport und Hobbys. Vorsichtig sollten Sie hingegen im Februar sein, genauso im Juni, Oktober und in der ersten Novemberhälfte: Meiden Sie jedes unnötige Risiko (am Steuer, im Umgang mit Feuer). Geburts­ tage vom Ende des Zeichens (nach dem 18. geboren) sind während diesen Perioden anfälliger für Viren und Infektionen.

Birgit ­Steinegger 4. Novem­ber 1948 Wenn die Kabarettistin Risiken meidet, kommt sie bei bester Gesundheit durchs Jahr.

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Schütze 23. 11.–21. 12.

Karriere & Finanzen 88888 2011 steht für viele Schützen im Zeichen einer Konsolidierung, oft verbunden mit neuen Aufgaben und einer Anerkennung ihrer Verdienste. Dazu kommt in der ersten Jahreshälfte der positive Einfluss von Jupiter, dem Planeten des Schützen: Er verspricht Entfaltung und Erfolg. November-Schützen sind gleich zu Jahresbeginn (bis Mitte März) auf Glückskurs, treffen voll ins Schwarze. Mehr Geld? Mehr Prestige? Aufstieg? Ab März kündigt sich eine unerwartete Wende an, die Ihrer Karriere einen starken Schub gibt (dank einem neuen Chef oder wegen neuer Projekte?). Häufig gehen die Ursachen dieser neuen Situation auf letzten Sommer zurück. Die besten Perioden: erste Februarhälfte, März, Juli, zweite Septemberhälfte und Dezember. Hindernisse hingegen sind in der zweiten Februarhälfte, im Juni sowie von Mitte August bis Mitte September zu erwarten. Dezember-Schützen bauen im neuen Jahr ihre Position weiter aus und sichern ihre Zukunft ab. Neue Vorhaben entwickeln sich bestens (oft eine Folge vom vergangenen Herbst?), zwischen Mitte März und Anfang Juni winkt eine echte Glückssträhne: Jupiter sorgt für tolle Angebote, einigen gelingt ein Volltreffer (Geldgewinn, Beförderung, neuer Posten?). In der zweiten Jahres­ hälfte bauen Sie Ihren Vorsprung weiter aus, und einigen winkt eine Auszeichnung. Ihre besten Perioden sind April, die erste Maihälfte, Juli, August, die erste Septemberhälfte, Oktober und November. Hektisch hingegen werden März, Juni und die zweite Septemberhälfte.

Marc Forster 30. November 1969 Geht es nach den Sternen, wird der Regisseur bereits zu Jahres­beginn eine neue Liebe zelebrieren.

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Liebe, Geld, Gesundheit – den Schützen bleibt 2011 kein Wunsch verwehrt. LiebE & Freundschaft 88888 Ein exzellentes Jahr kündigt sich an, für viele Schützen wird 2011 eines der besten seit Langem.

November-Schützen

dürfen bis Mitte März mit einer Glücksserie rechnen. Vielleicht eine schicksalhafte Begegnung? Eine Versöhnung? Oder die positiven Folgen einer Entscheidung vom vergangenen Sommer? Alle Hoffnungen sind erlaubt: auch Heirat oder Nachwuchs nicht ausgeschlos­ sen. In der zweiten Jahreshälfte führen unerwartete Ereignisse zu einer ganz neuen Situation. Eine neue Partnerschaft? Oder ein Neubeginn einer bestehenden Bindung? Ihre schönsten Perioden: Januar, die erste Märzhälfte, April, die erste August­ hälfte, die zweite Septemberhälfte, die erste Novemberhälfte, die zweite Dezemberhälfte. Dezember-Schützen stellen im neuen Jahr langfristig die Wei­ chen. Bestehende Beziehungen werden tiefer und fester, man zeigt Ihnen, wie sehr man Sie mag. Singles könnten eine Begegnung machen, die sich als sehr solide herausstellt. Eine echte Glückssträhne verspricht Ihnen Ihr Planet Jupiter zwischen Mitte März und Anfang Juni, für manche geht ein alter Wunschtraum in Erfüllung. Exzel­ lent werden ausser­ dem August, Oktober und

November. Vor allem die Schüt­ zen vom Ende (nach dem 17. De­ zember geboren) erleben wahre Sternstunden und kommen ihren Idealvorstellungen näher.

Fitness & Gesundheit 88888 Sie gehören 2011 zu den Favoriten der Sterne!

November-Schützen schalten gleich zu

Beginn des Jahres den Turbo ein, sind voller Optimismus und Selbstvertrauen. Bis Mitte März steht Ihnen Jupiter zur Seite, Sie fühlen sich rundum wohl. Und ab

Vreni Schneider 26. November 1964 Die ehemalige Skirennfahrerin kann sich freuen: Ihr 2011 ist von Optimismus und Selbstvertrauen geprägt. April könnte eine neue Situation in Ihrem Leben positive Aus­ wirkungen auf Ihr Immunsystem haben. Oder stärken neue Interessen – regelmässige sportliche Aktivitäten, Meditation, asiatischer Kampfsport – Ihren Organismus? Die besten Perioden: Januar, April, Mitte September bis Mitte Oktober. Etwas schwieriger hingegen werden die letzte Februar- und die erste Märzwoche, die zweite Junihälfte, die erste Juliwoche und die zweite Novemberhälfte. Dezember-Schützen haben im neuen Jahr gute Karten, um etwas gegen chronische Probleme zu unternehmen. Saturn wirkt günstig und stärkt Ihre Abwehrkräfte. Im Frühling sorgt Jupiter für Entfaltung und Optimismus, was sich ebenfalls positiv auf Körper und Seele auswirken sollte. In Bestform sind Sie im Februar, von Mitte April bis Mitte Mai, im August, Oktober und in der ersten Novemberhälfte. Unter anderem der ideale Moment, um etwas gegen Beschwerden zu unternehmen, da neue Methoden oder Heilmittel ausgezeichnet wirken.


horoskop 2011

Steinbock 22. 12.–20. 1.

Das neue Jahr steht für viele Steinböcke ganz im Zeichen einer tief gehenden Metamorphose: neue Methoden? Mehr Power? Nach einer etwas mühsamen ersten Jahreshälfte haben Sie ab Som­ mer exzellente Karten, können sich gut entfalten. Dezember-Steinböcke stellen sich den Anforderungen, gehen völlig neue Wege. Und ab Juli treffen Sie voll ins Schwarze. Jupiter verspricht tolle Chancen und Angebote, neue Projekte werden gefördert, Behörden äussern sich positiv. Juni, August, Oktober und November sind vielversprechend (z. B. Gründung der eigenen Firma, neue Methoden, mehr Prestige). Etwas schwerer haben es 2011 die Januar-Geborenen. Ihr Planet, Saturn, zwingt Sie zu einer Bestands­ aufnahme. Sie sehen die Lage sehr realistisch, müssen manchmal Kompromisse eingehen, haben mehr Verant­wortung. Jupiter nervt zwischen März und Mai mit Papierkram, Nachzahlungen, juristischen Problemen. Ab Sommer haben Sie eine bessere Ausgangs­ position und können aufholen. Im August und September sind Sie sehr aktiv und setzen Ihre Ziele durch, im Dezember sind Sie auf der Überholspur und können einen Vor­ sprung gewinnen.

Géraldine Knie 19. Januar 1973 Die Zirkusprinzessin erwartet im Frühjahr ihr zweites Kind. Die Sterne verleihen ihr die nötige Energie für die Mutterrolle.

LiebE & Freundschaft 88888 2011 wird für viele Steinböcke ein Jahr der Bilanz, sie gehen den Dingen auf den Grund. Obwohl dies manchmal mit

mehr Verantwortung oder Belastungen verbunden ist (Nachwuchs?), schneiden die Dezember-Geburtstage viel besser ab und gehören zu den Favoriten der Sterne: grosse Umwälzungen,

Geduld, liebe Steinböcke. Nach einem harzigen Start ins Jahr 2011 winkt im Sommer der Erfolg! manchmal ein Neubeginn oder eine neue Partnerschaft führen zu einer grossen Metamorphose, einige verändern sich sehr vorteilhaft. Nach einer relativ neutralen Phase Anfang 2011 wird besonders die zweite Jahres­ hälfte optimal: Jupiter verspricht aussergewöhnliche Begegnungen, manchmal eine Legalisierung bestehender Bindungen. Oder winkt ein schick­ salhaftes Treffen? Für manche geht ein Wunschtraum in Erfüllung, trotz einer kritischen Phase im Frühling (April, Mai). Januar-Steinböcke ziehen sich ein wenig in ihre Schale zurück. Oder Sie machen Ordnung in Ihrem Gefühlsleben, wollen sich nicht länger mit halben Lösungen zufriedengeben. Saturn symbolisiert eine Art Bilanz. Anschliessend aber fühlen Sie sich erleichtert und besser. Oder gehen Sie Kom­ promisse ein? Im Frühling stehen manche vor einer heiklen Wahl. Ab Sommer verziehen sich die Wolken ein wenig – Sie amüsie­ ren sich wieder glänzend. Im Juli, in der ersten Septemberhälfte und in der zweiten Oktoberhälfte stehen Sie im Mittelpunkt und erleben schöne Momente voller Leidenschaft und Romantik.

Fitness & Gesundheit 88888 Die kosmischen Einflüsse sind ein wenig widersprüchlich. Sehr gut schneiden die DezemberSteinböcke ab, die eine Art Renais­ sance erleben. Dank neuen Lebensge­ wohnheiten – mehr Sport, regelmässige Bewegung, gesündere Ernährung – sind Sie widerstandsfähiger und fühlen sich oft wie neugeboren. Nach einer hek­ tischen Phase im Februar und März (Sie schiessen weit übers Ziel hinaus!) und einigen Exzessen geht es stetig bergauf. Die zweite Jahreshälfte wird optimal: Eventuell vorhan­ dene chronische Pro­bleme finden dank neuen Metho­ den oder neuen Medika­ menten ­Heilung, Ihr Immunsystem ist gestärkt, Sie sind voller Selbst­ vertrauen und Optimismus. Etwas schwerer haben es die

JanuarGeborenen:

Saturn bremst fast das ganze Jahr hindurch. Chro­ nische Beschwerden könnten wieder akut werden (Rücken, Verspannungen, Knie etc.). Besonders im Frühling dürfte dies spürbar sein, Sie sollten vorbeugend etwas unter­ nehmen (mehr Sport,

Renzo Blumenthal 26. Dezember 1976 Der Mister Schweiz 2005 darf sich 2011 auf beste Gesundheit freuen. besseres Essen). Ab Juli sollte es auch für Sie besser laufen. September und Dezember sind exzellente Monate: Sie sind gut im Schuss, energiegeladen und dynamisch. schweizer illustrierte

Fotos Geri Born, Goran Basic / Sonntagsblick / RDB, Karl-Heinz Hug / Sonntagsblick / RDB, Sabine Wunderlin / Sonntagsblick / RDB

Karriere & Finanzen 88888

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Wassermann 21. 1.–19. 2.

Karriere & Finanzen 88888 Das neue Jahr steht ganz im Zeichen einer Konsolidierung: Sie sind sehr konstruktiv, beweisen bei Ihren Pro­ jekten Ausdauer, machen Nägel mit Köpfen. Die erste Jahreshälfte wird sehr erfolgreich: Sie können sich gut entfalten, sind voller Selbstvertrauen, werden von einfluss­ reichen Freunden oder Ihren Vorge­ setzten unterstützt. Jupiter verspricht wertvolle neue Kontakte, einigen gelingt ein wahrer Volltreffer. Grün­ dung des eigenen Unternehmens? Auf­ stieg? Beförderung? Im Frühling läuft alles nach Ihren Wünschen, und in der zweiten Jahreshälfte sichern Sie sich nach allen Seiten ab.

Julia Saner 19. Februar 1992 Das Single-Model hat gute Chancen, im nächs­ten Jahr die grosse Liebe zu treffen. Besonders Februar-Geborene können mit einer Anerkennung oder Auszeichnung rechnen (oft die Folge von Ende 2010). Die Januar-Geburtstage müssen allerdings in der zweiten Jahreshälfte etwas vorsichtiger sein, wenn es um finanzielle oder juristische Dinge geht. Jupiter (ab Juli im Zeichen Stier) könnte dazwischenfunken, und wenn Sie Fehler machen, dürften Sie dann in den letzten Wochen des Jahres zur Kasse gebeten werden. Sie sollten sich juristisch möglichst gut absichern, nichts dem Zufall überlassen. Kritische Phasen in dieser Hinsicht: die erste

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schweizer illustrierte

Auf eine gute Gesundheit! Wassermänner fühlen sich fit und vital wie nie zuvor. Julihälfte, die zweite Septemberhälfte und Oktober.

LiebE & Freundschaft 88888 Ihre Beziehungen sollten 2011 tiefer und fester werden. Neue Begegnungen sollten sich in der Folge als sehr solide herausstellen. Ausserdem könnte aus einer freundschaftlichen Bindung eine tiefere Beziehung entstehen. In der ersten Jahreshälfte steht Ihnen ausser­ dem Jupiter zur Seite: Sie machen schicksalhafte Begegnungen und er­ leben echte Sternstunden. Im April und Mai sind alle Hoffnungen erlaubt. Die Februar-Geborenen schneiden 2011 sehr gut ab: Vor allem der Frühling wird für viele unvergess­ lich. Wenn Sie noch Single sind, könnte es zu einer aussergewöhnlichen Begegnung kommen. Gleichzeitig ordnen Sie Ihre Gefühle, eliminieren alles Überflüssige, ziehen eine realis­ tische Bilanz. Lang­fristige Entschei­ dungen (manchmal eine Konsequenz von Ende 2010) dürften Ihr Leben verändern (Nachwuchs oder Heirat?). Die Januar-Wassermänner haben nach einem guten Jahresbeginn ab Juli einen etwas schwereren Stand. Jupiter nervt, Sie müssen eine heikle Wahl treffen und sich wohl oder übel entscheiden. Dies könnte speziell Ende Juli und Anfang August, in der letzten Septemberwoche und der ersten Oktoberhälfte schwierig werden. Nutzen Sie deshalb die gute Phase im Februar und der ersten Märzhälfte, um Ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen.

Fitness & Gesundheit 88888 Sie gehören zu den Gewinnern, ver­ danken einem positiven Saturn eine gesteigerte Widerstandskraft und ein gestärktes Immunsystem. Oder Sie ändern Ihre Lebensgewohnheiten, stellen Ihre Ernährung um auf gesund, machen regelmässig Sport? Dazu kommt in der ersten Jahreshälfte der gut ge­ launte Jupiter, der Ihnen mehr Optimis­ mus verleiht und Ihr Selbstvertrauen steigert. Dadurch können Sie chronische Probleme besser in den Griff bekommen und fühlen sich rundum wohler. Die Februar-Wassermänner sind praktisch das ganze Jahr hindurch fit und vital. Die besten Momente: ­Februar, April, Juli. Etwas vorsichtiger sollten Sie aber im Oktober sein, riskante Manöver (etwa auf den Stras­ sen, im Umgang mit scharfen Gegens­tänden) besser vermeiden! Die Januar-

Geborenen

sind bis Juni gut im Schuss, neigen aber in der zweiten Jahreshälfte zu Exzessen. Sie sollten Ihre Möglich­ keiten nicht überschätzen und etwas kürzertreten. Seien Sie besonders in der zweiten September­ hälfte auf der Hut, da sind Sie nämlich anfälliger als sonst (Entzündungen).

Johann Schneider-Ammann 18. Februar 1952 Der neue Bundesrat darf sich auf Anerkennung freuen – vielleicht sogar auf eine Auszeichnung.


horoskop 2011

Fische 20. 2.–20. 3.

Karriere & Finanzen 88888 2011 wird für viele Fische ein Übergangs­ jahr. Grössere Veränderungen sollten Ihnen erspart bleiben. Ausgenommen davon sind die MärzFische vom Ende des Zeichens (zwischen dem 15. und 20. März geboren): Die können im Laufe des Jahres mit einer radikalen Wende rechnen (Ortswechsel, neuer Chef, neue Aufgaben?). Im Januar haben Sie eine echte Glückssträhne, können Jupiter schöne Erfolge verdanken. Unter anderem Grün­ dung der eigenen Firma oder Aufstieg in der Hier­archie?

Fotos Fabinne Bühler, Kurt Reichenbach, Olaf Heine, Philipp Zinniker / Sonntagsblick / RDB

Stefanie ­Heinzmann 10. März 1989 Ein ruhiges Jahr wartet auf die Sängerin. Sie kann sich auf ihren Lorbeeren ausruhen. Für alle anderen Fische sollten die Sterne bis Juli relativ neutral bleiben. Eine Erfolgsserie kündigt sich ab Juli für die Februar-Fische an: Jupiter deckt Ihnen den Rücken, stärkt Ihr Selbst­ vertrauen und sorgt für echte Chancen: mehr Prestige, mehr Geld – oder die Unterstützung einflussreicher Personen. Dazu kommt der seltene Einfluss von Pluto (nur etwa alle 40 Jahre!), der eine positive Metamorphose verspricht. Manche be­ginnen einen ganz neuen Job oder setzen neue Methoden ein. Ihre Karriere dürfte völlig neue Wege gehen, Sie steigen wie der Vogel Phönix aus der Asche auf, erleben eine Wieder­geburt. Besonders im Herbst sind Sie auf der Überholspur: Zuweilen kommen Sie Ihren wahren Zielen nahe.

LiebE & Freundschaft 88888 Das neue Jahr steht für viele Fische im Zeichen der Kontinuität, es sollte beim Status quo bleiben. Jupiter wanderte 2010 durch Ihr Zeichen, im Januar können die Geburtstage vom Ende des Zeichens mit einer Glücksserie rechnen (oft eine Konsequenz von Frühling 2010!). Eine schicksalhafte Begegnung? Manchmal auch Heirat oder Nachwuchs? Am besten schneiden im neuen Jahr die Februar-Fische ab: Im Laufe des Jahres könnten Sie eine ganz neue Richtung einschlagen, und eine grosse Wende zeichnet sich ab. Von Juni an sorgt Jupiter für unvergessliche Momente: eine schicksalhafte Begeg­ nung? Oder die Legalisierung einer bestehenden Bindung? Alle Hoffnungen sind erlaubt, in einigen Fällen sollte es eines der besten Jahre seit Langem werden! Für die März-Fische wird 2011 ab Februar eher neutral, grössere Umwälzungen sollten Ihnen erspart bleiben. Nachdem Jupiter bereits 2010 durch Ihr Zeichen gewandert ist, können Sie sich nun auf Ihren Lorbeeren ausruhen. Die ange­ nehmsten Phasen im neuen Jahr werden April, die zweiten Hälf­ ten von Juni, Juli und Oktober sowie der Dezember.

Fitness & Gesundheit 88888 Das Jahr dürfte ziemlich gut werden, viele Fische sind im neuen Jahr im Schuss. Zu den echten Gewinnern gehören die Februar-Geburtstage. Sie sind das ganze Jahr hindurch in einer Phase tief gehender und positiver Umwälzungen, einige erleben eine echte «Neu­geburt». Chronische Beschwerden bessern sich, oft als Folge von neuen Lebensgewohn­ heiten (regelmässige sportliche Aktivitäten), oder stärken neue Disziplinen wie Meditation und Yoga Ihre Abwehrkräfte? Ab Juni steht Ihnen

Für einige Fische-Geborene wird 2011 wohl das beste Jahr seit ­Langem werden. Jupiter zur Seite, was meist mehr Opti­ mismus und ein gesteigertes Selbst­ vertrauen bedeutet. Sie sind mit sich und Ihrer Umgebung im Einklang, fühlen sich besser denn je. Vor allem März, Mai, August, Oktober und November sind Super-Monate. Man kann kaum mit Ihrem Tempo Schritt halten. Für März-Fische sollte es etwas ruhiger werden, 2011 ist eher ein Übergangsjahr: Nach einem exzellenten Monat Januar sind Sie im Juni, August und September in Bestform. Vorsichtig hingegen sollten Sie spe­ziell im Juli und im Dezember sein: Meiden Sie riskante Gesten (z. B. am Steuer oder im Umgang mit gefährlichen Gegenständen).

Polo Hofer 16. März 1945 Wie wärs mit einer SchweizTournee? Der Musiker dürfte sich im Sommer 2011 in Bestform befinden. schweizer illustrierte

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horoskop 2011

Persönlicher Horoskop-Service Dr. Elizabeth Teissier

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Porträt

Diese Frau hat Kraft! Sandra Thoma leitet die Schweizer Kieser-Trainings­ center. Sie ist Ärztin, Mutter – und macht sich nun auch noch selbstständig! Text Nina Siegrist Fotos Fabienne Bühler

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rühmorgens, wenn das Klirren und Zurren der Trainingsgeräte beginnt, setzt sich die Chefin selbst an die Maschinen. Atmet tief durch, spannt die Muskeln an, stemmt Gewichte. Und macht sich bereit für einen Kraftakt der anderen Art. Sandra Thoma führt die 19 Kieser-Trainingscenter in der Schweiz. Die 39-Jährige ist aber auch Ärztin. Mutter von zwei kleinen Kindern. Und lässt im Moment gewaltig die Muskeln spielen! In ihrem «Hauptquartier» in Zürich Oerlikon gibt sie die Entwürfe des neuen Logos frei, kontrolliert die Stoffmuster für die neue Arbeitsbekleidung. Schaut sich ein paar neue Trainingsgeräte an und bereitet alles vor für ihre kleine Revolution: Weil Franchisegeber Werner Kieser den Vertrag für die Vertretung seiner Marke in der Schweiz nicht verlängert hat, macht sich Thoma nach 30 Jahren selbstständig. Frau Thoma habe sich nicht vollständig an die Neuerungen des Kieser-Konzepts anpassen wollen, heisst es vonseiten des Franchisegebers. «Nach all den Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit überrascht mich diese Aussage», sagt Thoma. «Wir hätten Frau Thoma die Betriebe abgekauft», erklärt Kieser. «Nach Prüfung aller Möglichkeiten haben wir uns für die Selbstständigkeit entschieden», sagt Thoma. Aus Kieser wird deshalb ab Januar Exersuisse. Man bleibt gleich, nimmt aber einen neuen Namen an – «es fühlt sich an wie eine Heirat», erklärt die Chefin, packt, ganz Ärztin, ein paar Patientenakten weg, legt, ganz Unternehmerin, eine Mappe mit Verträgen beiseite. Und nimmt, ganz Mutter, das Telefon ab: «Tschuldigung, es ist meine Tochter!» Krafttraining – ein Machosport, bei dem viel Muskelmasse auf wenig Hirn trifft. Mit diesem Klischee wird Sandra Thoma schon früh konfrontiert, genauer gesagt mit zwölf Jahren, als die Klassen­ kameraden sie auf dem Schulhof fragen, was denn ihr Vater beruflich macht. Jost u

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schweizer illustrierte

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Unternehmerin Sandra Thoma, Leiterin der 19 Kieser-Trainings­center in der Schweiz, bei ihrem Rundgang durch den Hauptsitz in Oerlikon ZH.

lässt die skeln spielen


Porträt

Mutter Die Erziehung von Tochter Alessia, 5, und Söhnchen Philipp, 3 Monate, teilen sich Sandra Thoma und ihr Ehemann Ralf Hauser.

«In den Achtzigern war Krafttraining verpönt. Ich sagte darum immer, mein Vater sei Kaufmann» Sandra Thoma u Thoma, ein sportlicher Kerl, der einst in der Eishockey-Nati spielte, baut 1981 als Lizenznehmer von Ex-Boxer Werner Kieser eine Krafttrainingskette in der Schweiz auf. In Oerlikon verwandelt er ausgerechnet eine ehemalige Zigarettenfabrik in ein Fitnesscenter. Sandras Mutter hilft mit, ist eine der ersten Frauen in der Branche, damals, als es beim Krafttraining nur Herrengarderoben gibt. Auf dem Schulhof wird gespöttelt über die «Mucki-Buden», in denen braun gebrannte Zuhältertypen ihren Bizeps stählen. Und so antwortet Sandra Thoma, gefragt nach dem Beruf ihres Vaters, «Kaufmann, er ist Kaufmann». Überhaupt weiss sie gar nicht so genau, was Krafttraining mit Maschinen bedeutet. Als Kind der Industrialisierung stellt sie sich vollautomatische Boxen vor, in die man auf einem Laufband rein­ geschoben wird und hinten trainiert wieder rauskommt. Erst mit 14 Jahren, als sie zum ersten Mal selbst trainiert, wird ihr einiges klar: «Die haben mir das völlig falsch erklärt», sagt sie heute, schlendert durch die nüchterne Halle, in der ausser dem mechanischen Klirren der Gewichte und einem seltenen Aufstöhnen kaum etwas zu hören ist. Sandra Thoma wächst Ende der 80erJahre Schritt für Schritt ins Fitness­ imperium ihres Vaters hinein, berät mit 16

die ersten Kunden, merkt, dass in den vermeintlichen «Mucki-Buden» Frauen und Männer aller Altersklassen trainieren und das mit dem Machokult längst passé ist. Das Thema Gesundheit interessiert sie. Sie studiert Medizin. Im Jahr 2000 – aus der Medizinstudentin ist eine qualifizierte Ärztin geworden – erschüttert ein tragischer Unfall das Familienleben der Thomas. Bei einer Bergtour kommt Vater Jost ums Leben. Ein Schock. Die Geschäftsleitung übernimmt ein langjähriger Mitarbeiter, doch als dieser nur elf Monate später an einer Hirnblutung stirbt, ­stehen die Thomas vor dem Nichts. Einzelkind Sandra muss sich entscheiden. Verkaufen? Übernehmen? Nach einer Nacht Nach­ denken hängt sie ihren Job im Spital an den Nagel, übernimmt die Leitung der Jost Thoma Holding. «Ich dachte, ich probiers. Lieber fahr ich unser Familienunternehmen selbst an die Wand, als dass es jemand Externes tut.» Die Mitarbeiter unterstützen diese Lösung mit der «Tochter vom Chef», die sich im Hauptsitz in Oerlikon ihre eigene Arztpraxis einrichtet. Neben ihren Managementaufgaben macht sie Kraft­ beratungen, unterstützt Patienten bei der Rehabilitation. Mit Ehemann Ralf Hauser, Geschäftsführer einer IT-Sicherheitsfirma, gründet sie eine Familie: 2005 kommt Tochter Alessia zur Welt, im September 2010 der kleine Philippe.

Im Schulungsraum des KieserHauptsitzes in Oerlikon. Hinter Sandra Thoma steht eine lebensgrosse Muskelpuppe aus Plastik. «Charly» nennt sie das klapprige Ding, das wohl schon seit den Anfangszeiten mit dabei ist und eine Sonnenbrille trägt – weil ein Auge fehlt. Und Sandra Thoma, hat sie wirklich den Blick für das, was jetzt auf sie zukommt? Die Konkurrenz auf dem Markt ist hart. Und jetzt hat Kieser auch noch angekündigt, selbst neue Zentren in der Schweiz zu ­eröffnen. «Unsere Antwort darauf lautet Exersuisse», sagt Thoma entschlossen. Überlegt einen Moment. Dann: «Zum Glück schläft Philippe bereits durch.» Denn es gibt etwas, das selbst Sandra Thoma ans Ende ihrer Kräfte bringt – Schlafmangel!  

Ärztin In ihrer eigenen Praxis in Oerlikon macht Thoma Kraft- und Rehabilitationsberatungen. schweizer illustrierte

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AXA Pr채ventionskampagne

Singen und gewinnen Mit Max sich

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Sicher unterwegs Max der Dachs führt mit seinen Verkehrs- und Verhaltenstipps seine beiden Freunde Luca und Laura sicher durch das Gewühl des Stadtverkehrs.

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ax ist ein kleiner, cleverer Dachs. Er hilft Kindern sicher durch den Strassenverkehr. Entstanden ist Max aus einer Ko­operation zwischen dem KinderbuchVerlag Nord-Süd und der Stiftung für Prävention der AXA. Illustrator Hans de Beer – bekannt durch «Der kleine Eisbär» – zeichnete mit Max einen schlauen Dachs, der den beiden Kindern Laura und Luca die Gefahren im Strassenverkehr aufzeigt. Zusammen mit der bekannten Kinder­ buchautorin Katja Alves entstand so Verkehrserziehung ohne Mahnfinger, jedoch mit einem hohen Wirkungsgrad. Dank dem Bilderbuch «Mit Max sicher

unterwegs im Strassenverkehr» lernen die «kleinen Leser» auf unterhaltsame Art das richtige Verhalten im Strassenverkehr. Zu bestellen ist es im Internet unter www.max-der-dachs.ch. Nun sucht Max der Dachs zusammen mit der AXA in einem grossen Gewinnspiel nach dem oder den Supersängern. Nimm dafür deine Version des Songs «S Lied vom Max», komponiert vom bekannten Schweizer Kinderliedermacher Bruno Hächler, auf. Und vielleicht gewinnst du schon bald einen exklusiven Preis, den man nirgends kaufen kann. u Mit Max sicher unterwegs zu bestellen unter www.max-der-dachs.ch

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Erkennbar Dank ihrem orange­ farbenen Leucht­ streifen sind Max, Luca und Laura für die anderen Verkehrs­ teilnehmer gut sichtbar.

Hauptpreis Ein exklusiver Auftritt zusammen mit dem bekannten Kinderliedermacher Bruno Hächler.

Aufpassen Max der Dachs zeigt seinen Freunden, wie man dank «Warte – luege – lose – laufe» die Strasse überquert.

das gibts zu gewinnen u Der Siegersong gewinnt einen exklusiven Konzertauftritt zusammen mit Bruno Hächler, Komponist des Max-Songs und vieler toller Kinder­ lieder. Als weitere Preise winken Familien­eintritte ins Alpamare, signierte CDs sowie T-Shirts von Bruno Hächler. Mitmachen lohnt sich, denn jeder Teilnehmer erhält eine kleine Überraschung! Darum singe noch heute bei der Karaoke-Version auf Facebook mit, oder lade dir Text und Melodie des Max-Songs von www.max-der-dachs.ch herunter.

6 Sicherheitstipps von Max dem Dachs In der Schweiz gibt es pro Jahr über 2000 Verkehrsunfälle mit Kindern unter 14 Jahren. Jeder Unfall ist einer zu viel, findet Max. Deshalb verrät er Kindern (und ihren Eltern), wo die meisten Unfälle geschehen und wie man sie mittels sechs einfachen Verhaltensregeln vermeiden kann. u An der Ampel Nur wenn das grüne Feld der Ampel leuchtet, darf man über die Strasse gehen. Bei Orange und Rot muss man dagegen warten. Orange heisst, dass diejenigen, die sich bereits auf der Strasse befinden, die Strasse noch ganz überqueren dürfen. Wer aber den Wechsel auf Orange vom Trottoir aus sieht, muss warten. u Dunkelheit Bei Dunkelheit haben Fussgänger und Radfahrer ein dreimal höheres Unfall­ risiko als am Tag. Bei Regen, Schnee und Blendung kann sich das Risiko sogar bis aufs Zehnfache erhöhen. Darum: Lassen Sie Ihr Kind nach Möglichkeit auffällige Kleidung tragen. Und statten Sie es mit lichtreflektierendem Material aus – z. B. an Schuhen, Jacken oder Ruck­ säcken. So sind die Kinder für die Automobilisten besser sichtbar.

u Überqueren der Strasse Hier gilt der Merksatz «Warte – luege – lose – laufe». Machen Sie dem Kind klar, dass Warten besonders wichtig ist. Wenn es nicht am Strassenrand wartet, sondern unvermittelt auf die Strasse hinausrennt, kann der Autofahrer nicht rechtzeitig anhalten. Auch «lose» nicht vergessen: Manchmal sieht man ein Fahrzeug nicht, hört es aber. Zudem: Erst wenn man sicher ist, dass kein Auto kommt oder dass das Auto vor dem Fussgängerstreifen wirklich gehalten hat, loslaufen. u An der Strasse Erklären Sie Ihrem Kind, dass die sicherere Hälfte des Trottoirs die vom Verkehr weiter entfernte ist. Also dort, wo Häuser und Gärten liegen. Gehen Sie selbst immer auf der gefährlicheren, der Strasse zugewandten Trottoir-Hälfte. Damit Sie die Situation so sehen wie Ihr Kind, gehen Sie beim Erklären am besten in die Hocke. So erkennen Sie auch, dass geparkte Autos für ein Kind kaum überschaubare Sicht-Hindernisse sind.

u Fahrende Autos Kinder nehmen fahrende Autos anders wahr als Erwachsene. Sie gehen oft davon aus, dass, wenn sie selbst ein Fahrzeug sehen, der Fahrer sie auch erblickt hat. Das ist falsch. Kinder können zudem die Geschwin­ digkeit nur schlecht abschätzen. Der Grund dafür: Wenn ein Tier sich schnell fortbewegt, sieht man dies auch an der Bewegung des Tierkörpers. Beim Auto sieht man aber keine Bewegung. Man erkennt bloss, dass es näher kommt. u Autofahren Viele Eltern fragen: Ist es nicht sicherer, die Kinder mit dem Auto zum Kindergarten zu fahren? Davon sollte abgeraten werden. Je mehr Eltern ihre Kinder zum Kindergarten fahren, desto höher ist das Verkehrs­ aufkommen und somit auch die Gefahr für alle anderen Kinder. Zudem ist der Kindergartenweg eine wichtige Erfahrung. Nicht nur um Sicherheit im Strassenverkehr zu gewinnen, sondern auch, um Entdeckungen zu machen und Konflikte auszu­tragen.


Das Magazin für lustvolles Einkaufen

shopping Objekt der begierde

© Fotostudio Schweizer Illustrierte Geri Born, Haar und Make-up Brigitte für Time

Schön scharf

u Wird sie von ihrer stolzen Besitzerin durch die Strassen getragen, zieht sie alle Blicke auf sich: die mondäne zartrosé-schwarze Tragtasche vom englischen Unterwäsche-Label Agent Provocateur. Nun gibts rechtzeitig zu Silvester eine heisse UnterwäscheLinie in Feuerrot. Seidig zart und unverschämt – scharf. Die Highlights: das luftige Babydoll, der knappe BH mit passendem Slip. Zu tragen an speziellen Events, zum Beispiel eben am letzten Abend des Jahres – für jemanden, der es wirklich zu schätzen weiss. Oder zur Abwechslung einfach mal für sich selber.

beatrice schönhaus

Sündig schön Birthday Suit Babydoll, BH und Slip von Agent Provocateur, neu auch bei Globus. www.agentprovocateur.com u CHF 250.–/160.–/140.–

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shopping

Look

Festtagsmode

Jetzt erst recht

u Was wir jetzt wollen: Glamourös ins neue Jahr feiern! Darum werfen wir uns so richtig in Schale und lassen die Champagner-Korken in einem Traum aus Tüll, einem neckischen Federkostüm, in sexy Spitze oder in einer eleganten Satin-Robe knallen. Um richtig herauszustechen, dürfen Accessoires wie Haarreife mit Schleifen, Mini-Hüte mit Schleier, eine schillernde Abend­ tasche (für Miniduft, Lippenstift, Puder und Aspirin) und natürlich Schmuck nicht fehlen. Für Ladys, die von ihrem Liebsten echte Juwelen geschenkt bekommen haben, ist Silvester der perfekte Moment, diese am GalaDinner zur Schau zu tragen. Wer ungezwungener feiert, setzt auf Modeschmuck – denn beim Herumwirbeln auf der Tanzfläche können Preziosen schnell verloren gehen! Damit PartyEngel auch die ganze Nacht durch­ halten, gibt man das Extra-Paar flache Schuhe an der Garderobe ab und geniesst den ersten Sonnenaufgang im 2011 immer noch leichtfüssig tänzelnd. ursula borer

Romantische Prinzessin Haarreif und Ohrringe von H & M. u CHF 9.90/9.90 Kleid bei Naf Naf. u CHF 347.– Strassarmband, breit, H & M. u CHF 14.90 Strassarmbänder, schmal und mittel, und Silber-Armband von Globus. u CHF je 24.90/44.90 Tasche von Friis Company bei Globus. u CHF 69.90

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Keckes Showgirl Spitzenhut H & M. u CHF 14.90 Ohrringe von Mango. u CHF 29.90 Jacke von Patrizia Pepe bei Globus. u CHF 639.– Ring von Les Millionaires, Zürich. u CHF 27 500.– Shirt und FederJupe von Mango. u CHF 69.90/229.– Tasche von Globus. u CHF 79.90 Strümpfe von Wolford. u CHF 57.– Stilettos von Buffalo. u CHF 219.90


© Fotostudio Schweizer Illustrierte Geri Born, Styling Melanie Albisser, Hair & Make-up Brigitte mit Produkten von Nars für Time, Model Patricia für Option

Sexy Vamp Hut von Globus. u CHF 79.90 Kette von Les Millionaires, Zürich. u CHF 77 400.– Kleid von Biaggini Violett gibts bei Charles Vögele. u CHF 119.– Tasche von Mango. u CHF 89.90 Strümpfe von Wolford. u CHF 57.– Kate Shoes von Agent Provocateur, Zürich. u CHF 540.–

Elegante Lady Haarreif von H & M. u CHF 7.90 Ohrringe und Ring von Susan Saghe­rian Private Label. www.sagherian.com u CHF 17 800.–/19 800.– Kleid von Little Black Dress bei Globus. u CHF 11790.– Tasche von Globus. u CHF 59.90 Schuhe von Valentino, bei Lovers Lane, Zürich. u CHF 1230.– schweizer illustrierte

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Mode

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Perlen & Champagner Lange Kunstperlenkette von H & M. u CHF 14.90

Tag & Nacht Push-up-Bra u CHF 22.90, Hipster u CHF 12.90. C & A.

Statement & Versteck Hut mit Ziermasche und Kunstperlen von Claire’s. u CHF 29.90

Perlen & Gold XL-Armband mit Kunstperlen von H & M. u CHF 9.90

Licht & Kater Zart getönte Sonnenbrille von Mango. Solange Vorrat. u CHF 39.90

Rebell & Matrose Streifenpulli von Rebel Cashmere, bei Grieder. u CHF 190.–

Hand in Hand Lederhandschuhe von Böhny, Zürich. u CHF 179.–

Schwarz-weiss

Bonjour, Coco! u Manche mögen nach den Festtagen mit grosser (seidener) Schlafbrille im Bett bleiben. Andere tragen den grossen Kater mit Stil, nämlich in SchwarzWeiss. Kleider und Accessoires in den Lieblingsfarben Coco Chanels lassen sich unkompliziert miteinander mischen. Zudem passt ein Ringelpulli oder ein Strickjäckchen auch perfekt zu Jeans. Für einen Nachmittagstee bei der

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Freundin oder beim Besuch von Ver­ wandtschaft lässt sich diese Kombina­ tion mit auffälligen Accessoires in den Farben Schwarz, Weiss und Gold (wie etwa einer XL-Perlenkette) aufpeppen. Beim geruhsamen Spaziergang im Schnee zaubern wir die allfällige Kater­ stimmung dann mit einem schicken Hut und einer grosser Sonnenbrille einfach optisch weg. Kristina Köhler

Regen & Schnee Elegante Gummistiefel von Ralph Lauren, Bernies, Zürich. u CHF 449.–

© Fotostudio Schweizer Illustrierte Paul Seewer, Auswahl Janette Gloor

Strick & Jeans Strickjacke von Mango. Solange Vorrat. u CHF 69.90


Beauty Auf goldige Zeiten Nagellack Extravagant Pearl von Estée Lauder. u CHF 30.–

In Diva-Laune feiern Parfümierte Puderquaste für den Körper von Thierry Mugler. u CHF 84.– Höchste Zeit anzustossen Goldene Gent Winter Sun von Swatch. u CHF 60.–

© Fotostudio Schweizer Illustrierte Paul Seewer. Alle Produkte sind, wenn nicht anders erwähnt, im Parfümeriefachhandel erhältlich

Für festliche Augenblicke Ultimate Eye Cream von Clinica Ivo Pitanguy. Parfümerie Stemmler, Zürich. 15 ml u CHF 200.–

Strahlend ins neue Jahr Creme Absolue Precious Cells extra riche von Lancôme. 50 ml u CHF 269.–

Im Goldrausch rutschen Nagellack Bring on the Bling von Opi. www. opiswiss.ch u CHF 23.90 Immer mit dabei Glamour-Bag von Max Factor mit Make-up, Lipgloss, Nagellack, Kajal. u CHF 14.90

Silvester-Beauty

Glamourös ins 2011 u Damit der Start ins neue Jahr auch gelingt, brezelt man sich mit GlamourBeauty so richtig auf. Für einmal heisst Sorgt für den es: Mehr ist mehr! Für den Kickstart in die lange Nacht sorgt ein starker EsKickstart Kaffee­maschine presso. Um die Haut schön zu straffen und zu nähren, pflegt man sie mit einer Cafissimo reichhaltigen Anti-Aging-Creme, z. B. Just Gold von Tchibo. Absolue Precious Cells von Lancôme u CHF 99.– mit Aprikosen-, Mais- und Reisölen,

welche die Lipidproduktion stimulieren. Für das Luxusgefühl sorgen parfümierte Körperpuder (Thierry Mugler) und Glitzernägel in Gold oder Silber. Und damit wir auch Schlag zwölf noch wie aus dem Ei gepellt auf 2011 anstossen können, haben wir in der Abendhand­ tasche Minipuder und Lippenstift immer griffbereit. Einfach nicht vor lauter Feiern die Zeit vergessen! ursula borer schweizer illustrierte

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Hotspot

Edles für die Ewigkeit Im Shop-in-Shop von Caran d’Ache im Globus Basel am Marktplatz 2 findet man edles Schreibwerkzeug mit Wert. Infos Tel. 058 - 578 45 45 oder www.carandache.ch

shop-in-Shop caran d’Ache im Globus Basel

Edle Schreibtradition u Wer sich selbst oder seinen Liebsten etwas Bleibendes und Persönliches schenken will, wird bestimmt im Shop-in-Shop von Caran d’Ache im Globus Basel fündig. Ganz in der Tradition der Schweizer Uhren- und Schmuckindus­trie wurde die Genfer Werkstätte 1915 von Arnold Schweitzer gegründet, deren Zeichen- und Schreibgeräte seit bald einem Jahrhundert

noch immer für Präzision und Handwerkskunst stehen. Schön, dass dank dem Innovationsgeist der Schweizer Firma immer wieder neue Modelle entstehen oder Klassiker dank einer gewagten Farbwahl nie aus der Mode kommen! ursula borer Öffnungszeiten Mo–Mi 9–18.30 Uhr, Do und Fr 9–20 Uhr, Sa 9–18 Uhr

Farbenfroh Farbstifte Luminance 6901 mit 38 weichen und wasserfesten Farben. u CHF 155.–


© Fotostudio Schweizer Illustrierte Paul Seewer, Dick Vredenbregt

Edel Pocket-Agenda Ebony aus feinstem Kalbsvolleder. u CHF 285.–

Elegant Füllfeder Ecridor Cubrik, Feder 18 Kt. Gold, rhodiniert. u CHF 230.–

Poppig Leder-Etui Safran aus Kalbsleder für ein Schreibgerät. u CHF 125.–

Klassiker mit Pep Füllfeder Les Couleurs du Léman, Feder 18 Kt. Gold, rhodiniert. u CHF 580.–

Modisch Kugelschreiber Ecridor Eclat Sonate d’Hiver, versilbert. u CHF 295.–

Puristisch Kugelschreiber Ecridor Cubrik, versilbert. u CHF 130.–


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Electronics

Buch mit zukunft u Elektronische Bücher gehören in den USA längst zum Lesealltag. Doch auch in der Schweiz werden die E-Books immer populärer. Darum steigt jetzt die ThaliaBuchhandelsgruppe in das Geschäft ein. Bei ihr kann das elektronische Lese­ gerät Oyo auch gleich bezogen werden. Bücher lassen sich ganz einfach und ohne Computer via WLAN herunterladen. Die Speicherkapazität von 2 Gigabyte er­ möglicht es, bis zu tausend E-Books zu speichern. Für ermüdungsfreies Lesen auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm sorgen gestochen scharfe Buchstaben. www.thalia.ch sg

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Moderne bibliothek Auf den E-BookReader Oyo passen bis zu tausend Bücher. u CHF 189.–

speichern mit stil u Portable Festplatten haben das Recht, hübsch auszusehen. Das hat sich auch Hersteller Iomega gedacht und darum seine 2,5-Zoll-Festplatte von Skin ­Industries in dreifacher Ausführung gestalten lassen. Gleich bleibt die Speicherkapazität von 500 Gigabyte für Fotos, Videos, Musik und andere Dateien. Die kleinen und gerade mal 180 Gramm leichten Speicherriesen bieten dank der integrierten Drop-Guard-Funktion Schutz vor Stürzen aus bis 1,3 Metern Höhe. Anschluss zum Computer gibts via USB2.0-Schnittstelle. www.digitec.ch

stephan gubler

Hübsche speicherriesen Iomegas portable 500-Gigabyte-Festplatte im Design von Skin Industries. u CHF 90.–

racing-spass u Endlich ist es so weit! Das lang ersehnte Gran Turismo 5 für die Playstation 3 ist da. Das Warten hat sich mehr als gelohnt. Gleich drei Editionen sind erhältlich. Alle sorgen bei den Racing-GameFans für viele Stunden Spielspass. Über tausend Fahrzeuge lassen sich alleine oder gegen Online-Gegner aus der ganzen Welt um Rennstrecken und Strassenkurse hetzen. Zu den Auto-Highlights gehört der X1-Prototyp, der exklusiv mit Red Bull Racing entwickelt wurde. Und sogar die Teststrecke der Kult-Autosendung «Top Gear» fand den Weg ins Game. www.gran-turismo.com sg

Hitverdächtig Das Gran Turismo 5 gehört zu den Highlights bei den Autorennspielen. u ab CHF 99.–

uhr der woche

steckbrief

Mit bling-bling ins neue jahr

Werk Schweizer Quarzwerk Gehäuse Edelstahl, ­Saphirglas, wasserdicht bis 30 m Armband KristallArmreif, Alcantara-Futter, 55 mm breit Varianten Armreif aus 1146 Kristallen, 65 mm breit Wer trägt sie? Frauen im Rampenlicht Bezugsquelle Tel. 0042 33 99 57 52, www.­ swarovski.com/watches

u Mit der neuen Elis

Bangle gelang Swarovski eine überraschende Verschmelzung der Juweliersmit der Uhrmacherkunst. Die quadratische Elis-Uhr im gradlinigen Pyramiden-Design ruht in einem Armreif aus lauter Kristallen. 804 an der Zahl wurden zu einem kettenartigen Netz verarbeitet und auf Alcantara befestigt. Dieser Mikrofaserstoff aus Polyester und Polysterol erinnert an Velour­sleder, das sich superweich der Haut anschmiegt. Auch die Stundenindexe auf den Positionen 3, 6 und 9 Uhr sind Minikristalle. Mit dieser Uhr am Handgelenk ist man in der Silvesternacht bestimmt der Star! sarah rieder

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Glanzstück Die neue Elis Bangle von Swarovski. u CHF 1000.–


check-up ft NG f i r ÜTU t e b ERH v

ille hat Die Antibaby-Pung noch üt neben der Verh schaften. weitere gute Eigen ie aus Eine grosse Stud taunliches. rs E England zeigt

– n e b e l r e g Län ! e l l i P r e d dank URNER

Text VERENA TH

r oraler Kontra­ terhalskrebs unte ut m cht r de e m Einnah eifache erhöht. Ni ine langjährige zeption um das Dr n ne ei fi­ ni um sig i r be ne da ei it , ob es sich ist ar kl ­Pille geht einher m nz s ga Au r­ t. lle handel Sterberate, ve nden Effekt der Pi er kant niedrigeren rd , fö or rv ti­ he t An ngs nich en, die nie eine Studie geht allerdi r de e, rd glichen mit Frau ne wu ei t t de ig en ze is verw t haben. Das lche Östrogendos s baby-Pille benutz nde Studie we fe endeten Gestagen lau rw d ve s an gl de t En Ar e di ch au seit 1968 in ar kl . Die Studie hält kannt. an 46 000 Frauen rom­ ist nicht be ten Nach­ th n vo n he se ge ab , cht genug der gu lle ni Pi e er di Ab ss rch fest, da m ne ei it llr m e Todesfa ate du siken, nicht ­ richten: Auch di rin boembolischen Ri n ge ll de so un n rb ge ve un o heitsrisik auf-Erkrank isl re -K rz He ti­ grösseren Gesund An ne ei ine ne Metaanalyse – bei Frauen, die ke ist. Weiter zeigt ei sultate Stu­ ger sein als Re r e ne Di de ie n. ch de rs en ve g by-Pille verw ba Zusammenfassun lteten en ta ik ns ris ra om rzlich ve mit Karzin wurden am kü dien –, die sich lle Pi r rt. de tie e en m äs ah ln pr die Einn Gyn-Update in Kö d beschäftigte, dass en Brustkrebs­ hweiz werden «goo ht Sc hö r er de s m au ne ch ei Au m de nicht zu it m ng im Zusammenha risiko führt. e auch news» tiert: Zyklus­ rd en wu äs pr ng g ha un en üt m Thema Verh Kein Zusam r de d un e Schmerzen wi lle n hen Pi Beschwerde te ng di be festgestellt zwisc i­ rz h, Stimmungs­ Lungenkrebs, Ka terleib, Kopfwe Un im gen r Entstehung von de , d starke Blutun en-Darm-Traktes hwankungen un sc aler ­ nomen des Mag or ut n Ha vo n el ge n Wechs des bösarti konnten durch de ü­ rh Schilddrüse oder e Ve ni e di m , zu en g au un ich mit Fr ler Verhüt el on rm ho rt üh ­ krebses im Vergle ef er ide eing t hatten. Beim Ei ing, der in die Sche sr ng tu e Di r die ­Pille verwende . de en rd dert we dem Karzinom rd, deutlich gelin wi d en stockkrebs und e us di ta t n gu lte el te umfass leimhaut st Schweizer Studie it be Gebärmutter-Sch n ar de en en m tz m sa hü sc Zu gar einen d wurde in un en au Fr h­ rc i Wissenschafter so du be h Züric Pille fest. Einzig Universitätsspital Effekt durch die Papil­ mit dem h rc du n io kt fe In Frauen mit einer bär­ geführt. s Risiko für Ge lomaviren sei da

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Jetzt warm anziehen! u MAINZ Kurze Pullis, bauchfreie Tops und tiefe Ausschnitte sind bei den herrschenden Minusgraden ein Gesundheitsrisiko, Blasen- und Nierenerkrankungen mögliche Folgen. Erkältungen können sich gar zu einer Lungenentzündung aus­ weiten. www.internisten-im-netz.de

WHO warnt vor TB! u Berlin Jeder Dritte weltweit ist mit Tuberkulose infiziert. Bereits jede vierte neue Ansteckung gehe auf das Konto resistenter Bakterien, meldete die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Im vergangenen Jahr starben insgesamt 1,7 Millionen Menschen an Tuberkulose.

Marathon: okay fürs Herz u STOCKHOLM Für geübte Amateur-Läufer besteht bei einem Marathon keine Gefahr fürs Herz – auch bei älteren nicht. 167 Teilnehmer des Berlin-Marathons wurden direkt nach dem Lauf und nochmals 14 Tage später kardiologisch untersucht. www.medical-tribune.ch

tipp

Tee zu Fondue hilft der Verdauung, mit Weisswein und Schnaps ist die Käsemasse nach neun Stunden erst zur Hälfte verdaut.

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check-up

Medizin aus dem Teebeutel!

Melisse gegen Nervosität, Löwenzahn gegen Appetitmangel und Holunderblüten gegen Erkältungen – Tee hilft bei den unterschiedlichsten Krankheiten. Grossmutters Pflanzenrezepte feiern im Winter Hochsaison. Das Geheimnis liegt in der richtigen Zubereitung. Text Lisa merz

Beschwerden des Verdauungstraktes

u Durchfall

Getrocknete Heidelbeeren eignen sich gut für die Teezubereitung. Dazu verwendet man ausschliesslich die getrockneten Früchte. Zubereitung 1 EL getrocknete Heidelbeeren ganz oder als Pulver mit 2,5 dl Wasser 10 Minuten kochen lassen, absieben. Geben Sie keinen Zucker bei, das verstärkt den Durchfall. Dosierung Je nachdem, wie unwohl Sie sich fühlen, kann der Tee mehrmals täglich eingenom­ men werden. Tagesdosis 20 bis 60 g. Bei Kindern können Sie den herben Geschmack unterdrücken, wenn Sie den Tee unter den Brei mischen. Achtung! Der Tee eignet sich nur bei leichten Fällen von Durchfall, beson­ ders bei Kindern. Bei einem heftigen Verlauf sollten Sie spätestens nach drei Tagen einen Arzt konsultieren.

u Verstopfung

Senna wirkt als natür­ liches Abführmittel. Verwendet werden Blätter und Früchte der aus Indien stam­ menden Pflanze. Zubereitung Giessen Sie etwa 2 TL geschnittene lose Blätter mit 2,5 dl heissem Wasser auf, lassen Sie den Tee 5 Minuten ziehen. Dosierung Ein bis zwei Tassen morgens oder abends. Die Wirkung sollte nach etwa acht Stunden eintreten. Unterbrechen Sie die Therapie nach erfolgtem Stuhlgang für zwei bis drei Tage. Achtung! Für Patienten mit Darm­ verschluss, schwangere und stillende Mütter sowie zur Gewichts­reduktion ist Senna ungeeignet.

u Appetitmangel Die Bitterstoffe des Löwenzahns fördern die Sekretion im Magen-Darm-Trakt. Verwendet werden die Wurzel und das Kraut. Zubereitung Etwa 1 EL zerkleinerte Wurzel mit 1,5 dl kochendem Wasser aufgiessen und 10 Minuten ziehen lassen. Dosierung Dreimal täglich eine Tasse vor den Mahlzeiten trinken. Bei Kindern bis zu sieben Jahren sollten Sie den Teebeutel kürzer ziehen lassen als empfohlen. Auch bei Senioren sollte die Dosis nicht zu stark sein. Achtung! Löwenzahnzubereitungen sind für Patienten mit Verschluss der Gallenwege, akuter ­Gallenblasenentzündung oder bei Darmverschluss nicht geeignet.

Bewährte Teemischung bei Verdauungsbeschwerden Pro Tasse ca. 1/2 TL Pfefferminzblätter und ca. 1/2 TL zerstossener Kümmel mit 1,5 dl kochendem Wasser übergiessen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

Prof. Beat Meier, Leiter Fachgruppe Phytopharmazie, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil ZH. Herr Meier, kann Tee tatsächlich heilen? Das kann nicht allgemein beantwortet werden. Oft ist es so, dass ein Tee die Heilung unterstützt und beschleunigt. Es hängt von der zu behandelnden Krankheit, der Person und der ein­ gesetzten Pflanze ab. Bei welchen Beschwerden hilft Tee am besten? Bei einem milden Husten helfen Hus­ tentees, bei Fieber ein Lindenblüten-

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oder Holunderblütentee. Tees sind auch als Schlafhilfen geeignet – am besten im Rahmen eines umfassenden Schlaf­ hygienekonzepts, bei dem die Herstel­ lung des Tees als Beruhigungsritual eine Bedeutung erhält. Natürlich gibt es auch viele weitere Anwendungen. Was sollte man beachten? Halten Sie sich bei Arzneitees an die Hinweise der Patienteninformation. Bei Tees, die Sie aus offen gekauften oder gesammelten, getrockneten Pflanzen­ teilen herstellen, sollten Sie die richtige Zubereitungsform kennen. Je nachdem wie ein Tee aufgegossen wird, hat er einen unterschiedlichen Effekt. Lassen Sie einen Schwarztee nur kurz ziehen, wirkt er anregend. Wenn Sie ihn aber 10 bis 30 Minuten ziehen lassen, hilft er bei Magenbeschwerden.

Soll man die Pflanzen selber sammeln? Das empfehle ich nur Personen mit sehr guten Kenntnissen. Viele Arzneipflanzen können im eigenen Garten angepflanzt werden. Doch auch für die Ernte und Trocknung braucht es gute Kenntnisse. Apothe­ ken und Drogerien haben Teedrogen mit Arzneibuchqualität vorrätig. Ist Tee als Arznei für jedermann geeignet? Zur Anwendung von Tees gibt es kaum Bedenken, wenn der Anwender seine gesundheitlichen Probleme richtig einschätzen kann. Ist das nicht der Fall, sollte man einen Arzt auf­suchen. Dies gilt besonders bei Durchfall, Verstopfung und Reizungen der Blase.

Fotos Ex-Press, Prisma (3), Reinhard Hölzl / RDB, Dick Vredenbregt, Marcel Studer / RDB, iStockphoto, RDB, Urs Keller / RDB, Handout

«Tee unterstützt und beschleunigt die Heilung»


Nervensystem und Psyche

u Schlafstörung Beim Hopfen werden die getrockneten Zapfen, also die weibli­ chen Blüten der Pflanze, verwendet. Zu­ bereitung Übergiessen Sie 3 bis 4 TL lose Hopfenzapfen mit 1,5 dl kochendem Wasser, 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Dosierung Eine bis zwei Tassen des angenehm warmen Tees etwa zwei Stunden vor dem Schlafen­ gehen trinken. Bei Kindern je nach Alter ein Drittel oder die Hälfte der Normaldosis verwenden. Achtung! Der Geschmack von Hopfen ist gewöhnungsbedürftig. Wenn Sie trotz der Behandlung tagsüber müde sind, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

u Nervosität Die Inhaltsstoffe der Melis­ senblätter wirken beruhigend, vor allem wenn die Nervosität auf den Magen schlägt. Zubereitung 5 TL Melissenblätter mit 1,5 dl kochendem Wasser übergiessen und den Tee 10 Minuten zugedeckt ziehen las­ sen. Dosierung Mehrmals täglich eine Tasse trinken. Bei Kindern und Senioren reicht die halbe Dosis. Achtung! Auch das Erlernen von Entspannungstechniken kann länger­ fristig helfen.

Bewährte Teemischung bei Unruhezuständen 1 knapper TL Baldrianwurzel, 3 TL Melissenblätter und 1 TL Hopfenzapfen mit 1,5 dl kochendem Wasser übergiessen, 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, absieben und vor dem ­Schlafengehen trinken.

Nieren- und Harnwegsinfektionen

u Blasenentzündung Von der Bären­

traube werden die getrockneten Blätter des Strauches verwendet. Zubereitung Zerkleinern Sie 3 TL Bärentraubenblätter, überbrühen Sie diese mit 1,5 dl kochen­ dem Wasser, 10 Minuten ziehen lassen. Dosierung Bis zu vier Tassen täglich trin­ ken. Achtung! Schwangere und Stillende sollten darauf verzichten. Bewährte Teemischung 1 bis 2 TL Birkenblätter, 1 bis 2 TL Gol­drutenkraut und 1 bis 2 TL Orthosiphonblätter mit 1,5 dl kochendem Wasser übergiessen, 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Täglich drei bis vier Tassen davon trinken.

Beschwerden der Atemwegsorgane

k n Sie chec ollte s s a D sen! wis u Husten Thymiankraut fördert in erster Linie den Auswurf und wirkt zudem anti­ bakteriell. Zube­reitung Übergiessen Sie 1 bis 2 TL des losen Krauts mit 1,5 dl heis­sem Wasser, 10 bis 15 Minuten zu­gedeckt ziehen lassen. Dosis Trinken Sie drei- bis viermal täglich eine Tasse.

u Fieberhafte

Erkältung Holunder­ blüten wirken schweisstreibend. Zube­­rei­ tung 2 bis 3 TL lose Holunderblüten mit 1,5 dl heissem Wasser übergiessen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Dosierung Drei bis vier Tassen über den Tag verteilt, bei starken Beschwerden alle zwei Stunden eine Tasse. Klein­kinder sollten nur die halbe Dosis einnehmen.

Bewährte Teemischung bei Erkältungen 30 g Lindenblüten, 30 g Holunder­blüten, 20 g Mädesüssblüten und 20 g Hagebuttenfrüchte. Übergiessen Sie pro Tasse 1 EL der Mischung mit kochendem Wasser, lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen.

Generell gilt u Tee sollte jeweils frisch zubereitet sein und so schnell wie möglich getrunken werden. u Tee als Therapie sollte nur bei leichten Beschwerden oder zur Begleitung einer medizinischen Behandlung eingesetzt werden.

 Halten Sie sich bei Arzneitees an die Hinweise der Patienteninformation.  Sammeln Sie nur dann selbst Heilpflanzen, wenn Sie gute Kenntnisse besitzen.  Viele Arzneipflanzen kann man im eigenen Garten anpflanzen.  Bei schwerwiegenden Krank­ heiten sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen!

Buchtipp Prof. Volker ­Fintelmanns Nachschlagewerk «Praktische TeeTherapie» hilft bei der Auswahl des geeigneten Tees.


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impressum

der fall Männerschönheit Als Bankberater, 50, bin ich auf ein gepflegtes Äusseres ­angewiesen. Früher litt ich unter Akne. Die ist weg, zurückgeblieben sind Narben, eine fettglänzende Gesichtshaut, Stirnschweiss und Pickel nach dem Rasieren. Auch wirkt mein Gesicht zunehmend müder und abgespannt, obwohl ich genug schlafe. Sind es die Augenringe, die tieferen Naso­labial- und Stirnfalten oder die Erschlaffung des unteren Gesichts, die mich noch müder und etwas unfreundlich erscheinen lassen. Was kann ich tun, damit ich einen optimalen Eindruck auf meine Kunden mache? Die Dermatologinnen Dres. Myriam Wyss Fopp (l.) und Petra Becker-­ Wegerich leiten das Ästhetikund Laserzentrum Zürichsee in ­Meilen. Für den ersten Eindruck ist eine gepflegte Haut das A und O. Vor allem Aknenarben und grobporige Haut führen Männer ab 20 Jahren in unsere Sprechstunde. Fettfreie Hautpflege ist ein Muss, genügt aber nicht für ein schöneres Hautbild. Aknenarben und grosse Poren lassen sich mit dem Fraxellaser schonend behandeln. Lästige Pickel im Kragenbereich entstehen nicht durch Bakterien, sondern durch ein­ gewachsene Haare. Mit dem Laser gelingt es, nicht nur lästige Haare am Rücken oder der Brust zu entfernen, auch eingewachsene Barthaare können wir damit an der Wurzel bekämpfen. Die Spannkraft der

Haut lässt nach 40 nach. Faktoren hierfür sind Erbanlagen, Sonne, Nikotinkonsum und auch Stress. Männer möchten aber zur Straffung der Gesichtshaut oft kein Lifting auf sich nehmen. Mit einer gezielten Kombi­ nationsstrategie wie zum Beispiel Bo­ tulinumtoxin A, Fillersubstanzen und Thermage lässt sich die Uhr um ein paar Jahre zurückstellen. Thermage, eine neuartige Gewebestraffung mit Radiofrequenz, ist bei beginnenden Hängebäckchen, Doppelkinn und Augenlidern sinnvoll. Botox setzen wir zur Glättung ausgeprägter Zornes- und Stirnfalten ein, die dem Gesicht einen mürrischen und gestressten Ausdruck verleihen. Auch gegen Schweiss auf der Stirne und unter den Achseln ist Botox die Therapie der Wahl. Bei tiefen Falten um die Nase-Mund-Region oder gegen Augenringe hilft Hyaluronsäure. Alle diese Methoden werden ohne Skalpell durchgeführt und sind für Männer geeignet, die sich keine Auszeit leisten wollen. www.laserepilation.ch

Nr. 52, 99. Jahrgang. Erscheint montags Beglaubigte Auflage 232 519 Exemplare ISSN 0036-7362 Abonnements-Dienst (Telefon gratis) 0800 820 920 Mo bis Fr: 7.30–18.00 Uhr, aboservice@ringier.ch EINZELVERKAUF einzelverkauf@ringier.ch Redaktion Schweizer Illustrierte, 8008 Zürich, Dufourstrasse 23, Tel. 044 - 259 63 63, Fax 044 - 259 86 22, info@schweizer-illustrierte.ch internet www.schweizer-illustrierte.ch, www.online-kiosk.ch Chefredaktor Nik Niethammer Verlagsdirektor Urs Heller stv. chefredaktor/ Nachrichtenchef Stefan Regez MITGLIED DER Chef­redaktion Stephan Sutter Sekreta­riat Sara Schrepfer (Assis­tentin des Chefredaktors), Kathrin Berchtold (Assistentin des Verlags­direktors) creative Director Jean-Robert Schaffter Unter­haltungs­­chefin Bettina Portmann Politikchef Lukas Egli wirtschafts­ chefin Nina Siegrist Sportchef Iso Niedermann Bildchef Markus Schnetzer Textchefs Natascha Knecht, Jan Morgenthaler autorin Stephanie Ringel Nach­richten Thomas Kutschera (stv. Nachrichtenchef), Marcel Huwyler Unter­haltung Daniela Zivadinovic (stv. Unter­haltungs­chefin), Sandra Casalini, Aurelia Forrer, Bar­bara Halter, Sylvie Kempa, Thomas Renggli, Yvonne Zurbrügg Sport Alejandro Velert kunst Caroline Micaela Hauger Kultur, Die Besten Anina Rether (Leitung), Kati Moser, Isolde Schaffter-Wieland Shopp­ing Beatrice Schönhaus (Leitung), Ursula Borer, Kristina Köhler Gesundheit Verena Thurner, Lisa Merz Ko­ordi­na­tion Sonder­hefte Isabel Notari Bildredaktion Ulli Glantz (stv. Bildchef), Fabienne Hubler, Denise Zurkirch Foto­grafen Thomas Buch­ walder, Fabienne Bühler, Hervé Le Cunff, Marcel Nöcker, Kurt Reichen­bach, Charles Seiler, Willy Spiller, Bruno Voser, Dick Vredenbregt Layout/Pro­duk­tion Björn Vondras (stv. Art Director), Maria Carlucci, Claudia Friedrich, Fabienne Hany, Dominic Koch, Nigel Simmonds (Info­grafiken), Otmar Staubli, Karin Strebel, Doris Wüthrich (techn. Leitung) Design Beling Thoenen Design Korrek­torat Stefan Bührer, Irène Müller Ständige Mitarbeiter Urs Bärtschi (Auto), Peter Bichsel, Zeno van Essel, Helmut Hubacher, Peter Hürzeler, Chris von Rohr, Ilona Scherer, Peter Scholl-Latour, Elizabeth Teissier si online Barbara Lanz (Leitung Redaktion), Yasmin Merkel (stv. Leitung Redaktion), Javier Vázquez (Web-Engineer), Anouk Haimoff, Ramona Thommen (Praktikantin) iPad René Haenig (Leitung), Samuel Bosshard, Ueli Johner, Regula Revellado, Renée Sylvia Schauecker Buchhaltung Mirella Vignoni Büro Paris Suisse Presse Médias, Annemarie Mahler, 6 rue de Bièvre, F-75005 Paris, Tel. +33-1-42 60 34 61, Fax +33-1-42 60 54 69 BÜRO USA SwissPress, Inc., Helen Marchel, 29 Long Meadow Road, Riverside, Connecticut 06878, USA, Tel. +1-203-637-6866, Fax +1-203-637-8392, swisspress@swisspress.tv Verlag Ringier AG, 4800 Zofingen Verlag der Ringier-Zeitschriften Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Tel. 044 - 259 61 11, Fax 044 - 259 68 44 Marketing Verena Baumann (Leitung), Esther Burger, Patricia Häusler Head of Marketing Zeitschriften Thomas Passen Anzeigenleiterin Zeitschriften Claudia Dippel Product Manager Nicole Wesche Produktionsleiter Roland Winkler Anzeigenverkauf International Fax +41-44-259 69 96 Syndication und Nachdruckrechte RDZ Syndication – Ursula Steinegger, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Tel. 044 - 259 61 60, Fax 044 - 259 86 69 Druck Swissprinters AG, 4800 Zofingen, Tel. 058 - 787 30 00 Vertrieb im Ausland Ringier SA, BP 228, F-68306 St-Louis Cedex; Illustrierte-Zeitschriften-Vertriebs-GmbH, Turmstrasse 4, D-78467 Konstanz Auslands-Abonnementspreise Anfragen an den Verlag richten Bekanntgabe von namhaften Beteiligungen i. S. von Art. 322 StGB: Addictive Productions AG; Betty Bossi Verlag AG; Bolero Zeitschriftenverlag AG; ER Publishing SA; Geschenkidee.ch GmbH; Good News Productions AG; GRUNDY Schweiz AG; Investhaus AG; JRP Ringier Kunstverlag AG; 2R Media SA; Mediamat AG; media swiss ag; Original SA; Previon AG; Presse TV AG; Radig AG; Radio Z AG; Rincovision AG; Sat.1 (Schweiz) AG; SMD Schweizer Medien­datenbank AG; SMI Schule für Medienintegration AG; Teleclub AG; Zana Media AG; Ringier France SA; Ringier Publishing GmbH; Juno Kunstverlag GmbH; Ringier (Nederland) B.V.; Ringier CR a.s.; Ringier Kiadó Kft.; Europress Kft.; Euromedia Bt.; Népszabadság Zrt.; Ringier Slovakia a.s.; Ringier Pacific Ltd.; Ringier Print (HK) Ltd.; Beijing Ringier International Advertising Co. Ltd.; Ringier Vietnam Company Ltd. Der Nachdruck sämtlicher Artikel und Illustrationen ist verboten. Für den Verlust nicht verlangter Reportagen übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.

Foto Dick Vredenbregt

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Das Schweizer Kulturmagazin

die besten Miss 100 000 Volt Die barocke Diva Simone Kermes verblüfft mit virtuosen Koloraturen und einer exzentrischen Bühnenpräsenz.

Simone Kermes in Basel

Kobold mit Engelsgesicht Foto Moritz Schell

Ihre Haare leuchten wie Lava, die Stimme ist eruptiv wie ein Vulkan. Die in Leipzig geborene Sopranistin Simone Kermes gilt als grösste Barocksängerin der Gegenwart.

u Die «Crazy Queen des Barock» lässt die Schweiz erzittern. Das feurige Temperament der Simone Kermes wird die Zuhörer im Stadt-Casino Basel Ende Januar ebenso in seinen Bann ziehen wie ihr feuerroter Haarschopf. Die Echo-Klassik-Preis­ trägerin hat das jüngste Album «Colori u

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Kultur Leib schrieb. Der ebenfalls ausserge­ wöhnliche Stimmumfang der Kermes prädestiniert sie wie keine Zweite für die virtuose Musik barocker Meister. Händel und Vivaldi, aber auch Mozart und Beethoven gehören zu den privaten Lieblingskom­ ponisten der Diva. Wenn Simone Kermes die Bühne betritt, muss man auf Über­ raschungen gefasst sein: Sie schminkt und kleidet sich im Stil einer Barockpuppe, fordert ihre Fans zum Klatschen auf und schleudert das hohe C wie eine Waffe ins Parkett. Wen wunderts, nennt man sie «Miss 100 000 Volt» …

die besten

Caroline Micaela Hauger

Musikalischer Leckerbissen Für The Classical Company tritt Sopranistin Simone Kermes auf ihrer Tournee 2011 im Stadt-Casino Basel auf.

Simone Kermes im Stadt-Casino Basel 31. 1. 2011, www.ticketcorner.ch, Bestell-Hotline Tel. 0900 800 800

Adolf Dietrich

Vom Holzfäller zum Kunstmaler u Sein

einziger Lehrmeister war die Na­ tur. Die Tiere des Waldes, der Garten des Nachbarn, die Landschaft des Untersees waren die häufigsten Motive des Auto­ didakten Adolf Dietrich (1877–1957). Heute gilt der Thurgauer als Haupt­ vertreter der naiven Malerei. Schon während der Primarschule tritt Adolf Dietrichs zeichnerische Bega­ bung zutage. Doch als siebtes Kind eines armen Kleinbauern aus dem thurgaui­ schen Berlingen steht eine Künstler­ laufbahn nicht zur Diskussion. Wie sein Vater arbeitet er auf dem elterlichen Hof, als Maschinenstricker und später als Wald- und Bahnarbeiter. Seiner Leiden­ schaft, der Malerei, kann er lange Zeit nur sonntags oder bei Regen und Schnee nachgehen. Bis 1905 entstehen Kreide­ zeichnungen, Aquarelle von Seeottern und Seevögeln, Landschaften in Öl und zwei eindrückliche Porträts seiner El­ tern. 1913 kann er im Kunstverein Kon­ stanz erstmals einige Werke zeigen. Sechs Jahre später kommt seine Künst­ lerkarriere in Schwung: dank einer Be­ gegnung mit Herbert Tannenbaum. Der Mannheimer Galerist stellt Adolf Diet­ richs Werke nicht nur in seiner eigenen Galerie aus, er vermittelt den Thurgauer auch an wichtige deutsche Museen und Galerien. Nun ist Dietrich nicht mehr auf Nebenverdienste angewiesen und widmet sich fortan ganz der Malerei. Bald schon gilt er als Schweizer Rousseau, und seine Werke hängen in Ausstellungen von London über Paris bis New York. Das Haus in Berlingen, in dem Adolf Dietrich sein Leben lang gewohnt hat,

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Winterlich «Raben und Elster in Winterlandschaft», 1934.

der Schreibtisch vor dem Fenster, an dem er alle seine Bilder gemalt hat, sind noch zu besichtigen. Die Retrospektive in der Fondation Saner umfasst über 70 Bilder, 12 Zeich­ nungen und 20 Fotografien des Künst­ lers, darunter auch Werke, die bisher noch nie öffentlich zu sehen waren. AnINA RETHER

Wohlig warm «Ernstli mit Apfel auf der Ofenbank», 1925.

Fondation Saner Studen BE Bis 27. 2. 2011, Fr 17–19 Uhr, Sa/So 10–17 Uhr, geschlossen 24. 12. 2010 bis 2. 1. 2011, Tel. 032 - 373 13 17, www. fondation-saner.ch, Publikation CHF 48.–

Foto Michael Kneffel

d’Amore» (Die Far­ben der Liebe) im Gepäck und präsentiert daraus am Konzertabend einige der schönsten Stücke aus der Blütezeit des Barock. Unterstützt wird sie vom italienischen Ensemble Le Musiche Nove unter der Leitung von Claudio Osele. «Ich will nur eines: Meine wahren Gefühle für die Musik alter Meister ganz authentisch wiedergeben», sagt Simone Kermes. Auf der Suche nach neuen Werken längst vergessener Komponisten, hat sie sich mit ihrem Team in den Labyrinthen alter Bibliotheken umgesehen – und sensationelle Funde gemacht. Ergreifend: die Arien Alessandro Scarlattis, dessen Geburtsjahr sich 2010 zum 350. Mal jährt. Oder die Werke von Riccardo Bosco, die er seinem Bruder Farinelli, dem berühmtesten Kastraten-Sänger seiner Zeit, auf den

u


oskar kokoschka

Der Sammler

variété

u Zähnefletschend blickt die Tigerkatze den Betrachter

an. Das Wesen stammt aus der Sammlung von Oskar Kokoschka (1886–1980). Der Künstler brachte jeweils von seinen Reisen allerlei Kuriositäten, aber auch Mineralien, Fossilien, getrocknete Pflanzen, Schmuck oder Münzen mit. Für den Maler und Zeichner war das Sammelsurium eine wichtige Inspirationsquelle. «Wunderkammer» stellt nun rund 100 dieser Wild Japanische Pappmaché-TigerObjekte über 80 Werken Kokoschkas gegenüber.  isw katze, Fondation Oskar Kokoschka. Museum Liner Appenzell Bis 9. 1. 2011, Di–Sa 14–17, So 11–17 Uhr, Tel. 071 - 788 18 00, www.museumliner.ch, Publikation (Steidl) CHF 42.– Andreas berde

Der Erzähler

u Ist es Elliott, der sich von E. T. verabschiedet? Gut möglich. Denn Andreas Berde, 35, der in Budapest ­geboren wurde und heute in Basel lebt, bezieht sich in seiner erzählerischen, figurativen Malerei gerne auf die Welt des Films. Doch auch die innere Einsamkeit des Menschen ist in seinen Bildern lesbar. In der tiefgründigen und fotorealistischen Schau «Sangallensia II» zeigt er seine Arbeiten zusammen mit Werken von Vera Mystisch «Wir sind’s», 2009, Ida Müller und Francisco Sierra.  isw Malerei von Andreas Berde.

«clowns & kalorien – Das original»

Leckerbissen für Kopf und Bauch u «Ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag», soll Charlie Chaplin gesagt haben. Wie recht er damit hatte, beweisen die zahlreichen Lachkurse, die in jüngster Zeit überall angeboten ­werden. Man kann es aber auch anders machen und Lachen und Ess­ vergnügen miteinander verbinden. Wie Marion und Frithjof Gasser aus der bekannten Clown-Dynastie es seit elf Jahren mit ihrem Dinnerspektakel machen. Ihr Motto: «Das Variété ist tot – es lebe das Variété.» Im festlich geschmückten Zelt samt antiken Kerzenleuchtern wird gespeist zu herzer­ wärmenden Clownerien, atemberaubender Akrobatik und Gesangseinlagen. km

winterthur Bis 30. 1. 2011, Reserva­ tion 079 - 671 50 73, www.clowns.ch, keine Vorstellungen vom 24. bis 26. 12.

Galerie Christian Roellin St. Gallen Bis 22. 1. 2011, Di–Sa 14–18 Uhr, Tel. 071 - 246 46 00, www.christianroellin.com Von Anker bis vuillard

Die Maler

u Einerseits warm, hell und farbstark, andererseits fröstelnd, düster und schwer wirken die Bilder der Schau «Je ne vois que le soleil. La lumière dans les col­lections du musée». Diese wirft das Licht auf die Museums-Sammlungen. In zehn Räumen sind Werke von 55 Künstlern aus vier Jahrhunderten zu bewundern. Die Gemälde reflektieren auf spannende Weise, wie die Sonne als Lichteffekt eingesetzt wurde, bevor Idyllisch «Bleu Léman», 1904, von zusätzliches Licht per Knopfdruck abrufbar war.  isw Ferdinand Hodler.

Frithjof Gasser im Einsatz Trotz Clown­e­ rien kommen die Speisen unversehrt auf die festlich geschmückten Tische.

musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne VD Bis 2. 1. 2011, Mo–Mi 11–18, Do bis 20, Fr–So bis 17 Uhr. Geöffnet 26. 12. und 2. 1., Tel. 021 - 316 34 45, www.musees-vd.ch

film-tipp «Small world» (F/D)

Die Tragik eines ungelebten Lebens u Nach «Giulias Verschwinden», «Lila Lila» (beide 2009) und «Der letzte Weynfeldt» (2010) folgt die vierte Verfilmung eines Martin-Suter-Romans: «Small World». Das Kurzzeitgedächtnis lässt Konrad (subtil: Gérard Depardieu) im Stich. Dafür kehren Erinnerungen aus der Kindheit auf dem Anwesen der Familie Senn zurück. Das passt Elvira Senn (Françoise Fabian) überhaupt nicht. Simone (Alexandra Maria Lara), die unglückliche Frau des jungen Erben, wird zunehmend misstrauisch: Was verbirgt Elvira, deren Sohn Thomas mit Konrad aufgewachsen ist? Grossartig besetzt, etwas langatmig und wirr. rea

Verwirrt Simone findet Konrad gerade noch rechtzeitig.

8 8 8 8 8 Länge: 93 Min., Regie: Bruno Chiche. Im Kino. schweizer illustrierte

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cd-spezial

Wellness für die Ohren Unsere Musikredaktoren haben zum Jahreswechsel heisse Tipps für alle, die noch einen Gutschein in Klang verwandeln wollen. Schliesslich sind Pop, Rock, Jazz oder Klassik die ­besten Stimmungsaufheller für dunkle Wintertage. H. Elias Fröhlich, 63, Pop/Rock-Experte & Reporter «GlücksPost»

Hanspeter Vetsch, 54, Kommunikationsberater und Jazz-Liebhaber

Hans Uli von Erlach, 62, Kulturjournalist und Klassik-Kenner

«Liebe ist eine Blume, die ihr wachsen lassen müsst.» John Lennon

«Jazzers Tipp für einen ­Vorsatz 2011: mehr Mut zur Improvisation!»

«Selbst Lieblingswerke lassen sich immer wieder neu ent­decken.»

legendär Bruce springsteen Darkness on the Edge of Town (Sony Music) u Das Etikett «neuer Bob Dylan» half dem Boss beim Karrierestart 1975 auf die Sprünge. Mit dieser CD wurde er zur Legende. Da viele Songs im Original keinen Platz fanden, hat Bruce für seine Fans mit dieser De-luxe-Ausgabe (3 CDs, 3 DVDs) die Entstehung seiner wichtigsten CD dokumentiert. 21 unveröffentlichte Aufnahmen gibt es auch auf der CD «The Promise».

innovativ Rusconi It’s a Sonic Life (Sony) u Ob es die beste Schweizer Jazz-CD des Jahres 2010 ist? Eine der stimmigsten und originellsten ist die Nachfolgerin der international gepriesenen CD «One Up Down Left Right» auf jeden Fall. Keck interpretiert die Combo des Pianisten Stefan Rusconi die Songs von Sonic Youth. Das Resultat klingt, als hätte die New Yorker Kult-Noiseband bereits beim Schreiben an das Jazztrio gedacht.

romantisch TSCHAIKOWSKI Sinfonien 4, 5 und 6 (Harmonia Mundi) u Mich hin und wieder einer grossen Sinfonie hinzugeben, gehört zur Grundnahrung. Zu den Musts gehören die drei Grossen von Tschaikowski: zer­ klüftet, melancholisch, stark. OpernhausChefdirigent Daniele Gatti hat sie mit dem Royal Philharmonic Orchestra neu ein­ gespielt: ohne Scheu vor Gefühlen, aber nie sentimental. Transparent trotz vollem Klang, detailreich, doch mit grossem Atem.

unvergesslich West Cost Seattle Boy The Jimi Hendrix Anthology (Sony Music) u 2010 häuften sich die Todestage: 30 Jahre Ermordung John Lennon, 40 Jahre Tod von Jimi Hendrix, dem wohl besten Gitarristen aller Zeiten. Diese wertvoll aufgemachte 4-CD-Box plus DokumentarDVD «Voodoo Child» erzählt Jimis Story. Weil einige der Hendrix-Klassiker (ohne «Hey Joe») in bisher unveröffentlichter Version gegeben werden: for fans only!

multikulturell RENAUD GARCÍA-FONS Méditerranées (Enja) u Mit seinem fünfsaitigen Bass erschliesst der Franzose Renaud García-Fons neue Klangwelten und macht sein Instrument vom Begleit- zum LeadInstrument. Auf seiner neuen CD lädt er ein zur Schönwetter-Reise rund ums Mittelmeer. Klänge und Rhythmen aus Südspa­ nien, vom Bosporus, Libanon, von Ägypten, Nordafrika und Gibraltar gehen nahtlos ineinander über. Ein klingender Tagtraum.

meisterhaft DIETRICH FISCHER-DIESKAU Ein Porträt auf 10 CDs (EMI) u In der Lied-Interpretation, dem Olymp der Gesangskunst, war FischerDieskau einer der Grossen. Sieben CDs dieser Welt-Edition zu seinem 85. sind dafür reserviert. Schubert, Schumann, Mahler, Strauss: unvergleichlich, wie er Texte und Musik gestaltet, schlicht, innig und stilsicher wie keiner sonst. Dass er auch ein hinreissender Opernsänger war, dokumentieren die übrigen Scheiben.

verträumt Véronique Sanson Plusieurs Lunes (Warner Music) u Wenn sie ihre warme und leidenschaftliche Stimme zu emotionalen Pianoklängen anhebt, kann man in Melancholie versinken. Die Französin macht mit peppigem Pop, hier teils mit Latino-Touch, und sanften Balladen jeden Abend zu zweit zum Höhepunkt. «Say My Last Goodbye» singt sie im Duett mit ihrem Sohn Christopher Stills aus der Ehe mit Stephen Stills (Crosby, Stills & Nash).

Geschichtsträchtig ORNETTE COLEMAN Free Jazz (Atlantic) u Vor 50 Jahren hat Ornette Coleman mit seinem Doppelquartett «Free Jazz» aufgenommen. «Lasst uns nicht den Hintergrund, sondern die Musik spielen», lautete die Losung des Saxofonisten: Statt einer Dramaturgie von Harmonien und ­ Soli stand das Dialogische und Unvorhergesehene im Zentrum. Das hat den Lauf der Jazzgeschichte verändert und klingt auch heute noch ungemein spannend.

entdeckung ROSSINI, RENDEZ-VOUS Anna Bonitatibus, ­Mezzosopran (RCA) u Vierzig Opern schrieb Belcanto-Weltmeister Rossini. Was kaum jemand kennt: seine Lieder – Vertonungen charmanter Gedichte seiner Zeit. Anna Bonitatibus, italienische Mezzosopra­ nistin, macht daraus echte Preziosen. Mal tragisch, mal sexy, mal schalkhaft, doch stets mit plastischem Ausdruck. Eine variable Stimme mit unverkennbarem Timbre. Der Geheimtipp für Belcanto-Fans! schweizer illustrierte

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Reisen, geniessen, rätseln!

weekend

Der schönste Liner der Weltmeere. Auf der «Queen Mary 2» gibts jetzt 2-NächteReisen – für alle, die testen wollen, wie viel Spass Kreuzfahrten wirklich machen.

TESTEN SIE DIE «QUEEN MARY 2»

Schnupperreise auf der «QM 2» u Wie viel Spass machen Kreuzfahrten und Transatlantik-Reisen wirklich? Auf der grossartigen «Queen Mary 2» kann man die Probe aufs Exempel machen – innert kürzester Zeit und zu vernünftigen Tarifen: Siebenmal werden im nächsten Jahr Schnupperkreuzfahrten auf dem stolzen, 345 Meter langen Riesen angeboten (Southampton–Hamburg/Cherbourg).

Zwei Nächte lang hat man Zeit, die zwölf Decks, die neun Restaurants, die vierzehn Bars und das riesige Theater zu erkunden (ab CHF 445.–). Wetten, dass im Anschluss viele Passagiere dann begeistert eine «richtige» Reise buchen (Southampton–New York)? HE INFO www.cunardline.ch

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weekend

Reisen

www.weltweit

Brasilien: Chillen Im Strandhotel u Wer sucht, der findet! Zwölf StrandPousadas mit Geheimtipp-Status sind jetzt bei Art of Travel im Angebot: Chillen unter Palmen, direkt am Meer – im stillen Fernando de Norhonha oder im quirligen Búzios (Bild, Boutiquehotel Insolito). INFO www.artoftravel.de

Grosszügige Anlage Meersalz auf der Haut oder lieber einen Drink an der Poolbar? Das «Mövenpick El Quseir» lässt kaum Wünsche offen. Seychellen: Der Weg führt über Dubai u Der Weg zu den schönsten Inseln der Welt führt immer mehr zu Emirates und ��ber Dubai. Auf die Seychellen gehts jetzt ab Zürich täglich. Mit den EmiratesAnnehmlichkeiten: mehr Freigepäck in der Eco (30 kg), Chauffeur-Service für Business-Flieger. INFO www.emirates.com

Die Korallengärten von Vamizi Island u Vamizi Island? Die fast unbekannte Insel vor der Küste von Mosambik gehört zu den zehn schönsten Tauch­ revieren der Welt: Korallengärten, Schildkröten, 400 Fischarten, DugongSeekühe! 13 Beachhäuser auf der Insel. INFO www.vamizi.com

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Das «Mövenpick El Quseir»: Eine oase am roten Me

Sand, Strand und Prächtiges Korallenriff und eine hoteleigene Bucht: das Mövenpick El Quseir Resort am Roten Meer ist ein ­Paradies für Taucher und Ruhesuchende.

D

er spektakulärste Ort der grosszügigen Hotelanlage heisst «Top of the Rock». Die direkt am Meer auf einem kleinen Felsen gebaute Bar ist spätestens nachmittags um fünf bis auf den letzten Platz besetzt: Bei ­einem Cocktail lässt sich der Sonnenuntergang über der Wüste hier am besten beobachten. Mit etwas Glück zieht am Horizont eine Karawane vorbei. Allerdings sind es meist keine Beduinen, sondern Hotelgäste, die von einer Exkur­sion durch die direkt hinter dem Resort beginnende Wüste zurückkehren. u Für Abwechslung ist gesorgt. Reiten, Quadbiken, Tennis, Billard oder lieber eine Massage im Wellness-Center? Ein Ausflug mit Fahrrad oder Bus ins sechs Kilometer entfernte Städtchen El Quseir lohnt sich. Die Festung aus dem


Abenteuerlich Mit dem Quadbike quer durch die ägyptische Wüste.

Romantisch Vom Hotelstrand aus dem Sonnenuntergang entgegenreiten.

Eindrücklich Die grösste Tempelanlage Ägyptens liegt in Karnak bei Luxor.

er

Sternenhimmel 16. Jahrhundert beherbergt ein Muse­ um, der Spaziergang durch die Schatten spendenden Gassen gibt Einblick ins Leben der Bevölkerung. Eindrücklich auch ein Dinner bei den Beduinen unter dem sternenfunkelnden Wüstenhimmel. u Dank der einzigartigen Farben­ pracht und Korallenvielfalt gehört das Rote Meer zu den beliebtesten Tauch­ gebieten. Die schweizerische Tauch­basis Subex, die dem Mövenpick-Resort an­ gegliedert ist, hat sich dem Umwelt­ schutz verschrieben. Taucher schwim­ men direkt von der hoteleigenen Bucht El Quadim zum Riff, Schlauchboote wer­ den nur bei den Aussenriffen eingesetzt. Aus ökologischen Gründen dürfen höchstens 30 Taucher gleichzeitig ins Wasser, und Fischen in der Bucht ist ver­ boten. Das strenge Reglement schränkt

ein, zahlt sich aber aus: über 190 Fisch­ arten sind am Riff vor El Quseir zu be­ obachten. Beste Tauchspots: Green Hole, Beit Goha. Eine frühzeitige Reser­ vation ist empfehlenswert. Infos und Anmeldung unter www.subex.org

u Für kulinarische Genüsse sorgt der

Schweizer Küchenchef Roger von All­ men. In der «Orangerie» wird die ganze Vielfalt des orientalischen Buffets ge­ boten, das «Seagull’s» lockt mit feiner Gourmetküche: Wen es nach einem le­ ckeren Teller Pasta gelüstet, der geht ins «Al Fresco», und Köstlichkeiten aus dem Meer gibts im Fischrestaurant «Ahmed’s» direkt am Strand. anina rether

check-in u Anreise

Mit Air Berlin wöchentlich nach Hurghada oder Marsa Alam. Weiter mit Shuttlebus nach El Quseir u Attraktives Angebot «Enjoy Quseir + enjoy free nights» 7 Nächte, 5 bezahlen, DZ ab CHF 85.– u Ausflüge Dinner bei den Beduinen, CHF 77.–, Tagesausflug nach Luxor CHF 130.– u Visa direkt am Flughafen Hurghada für ca.  EUR  20.– u Infos www.moevenpick- Orientalischer Stil Die «Orangerie» ist nur eines der fünf Restaurants des Resorts. quseir.com oder www.egypt.travel schweizer illustrierte

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En Guete Festlich Im Voraus zubereitet. So bleibt uns Zeit, um zu geniessen.

Prosit Neujahr!

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Den letzten Abend des Jahres verbringen wir gern mit unseren Liebsten. Und machen drum an Silvester in der Küche kurzen Prozess. Fein ist es trotzdem!

u Für

das Biskuit Eiweisse mit dem Salz steif schlagen. Zucker nach und nach beigeben, weiterschlagen, bis der Ei­ schnee glänzt. Eigelbe und alle Zutaten bis und mit Kakaopulver verrühren, unter den Eischnee ziehen. Mehl und Mandeln mit dem Gummischaber sorg­ fältig unter die Eimasse ziehen. Teig in die vorbereitete Form füllen. Backen ca. 30 Min. in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, etwas abkühlen. Formenrand entfernen, Biskuit auf ein Gitter schieben, auskühlen, quer dritteln. Joghurt und alle Zutaten bis und mit Zimt in einer Schüssel glatt rühren.

2

Tournedos auf Orangen mit Schokoladensauce

Geeiste Zimttorte

Zutaten (für eine Springform von ca. 22 cm ∅, gefettet) Biskuit 3 Eiweisse, Prise Salz, 90 g Zucker, 3 Eigelbe, 1 Esslöffel Kirsch, 1 Esslöffel Zimt, 1 Esslöffel Kakaopulver, 50 g Weissmehl, 40 g gemahlene Mandeln Zimtparfait 360 g griechisches Joghurt nature, 5 Esslöffel Puderzucker, 1 Esslöffel Kirsch, 1 Esslöffel Zimt, 3 dl Vollrahm, steif geschlagen Verzierung 2 dl Vollrahm, steif geschla­ gen, 7 Karamellsterne (siehe Tipp), 3 Esslöffel Pistazien, grob gehackt Vor- und zubereiten ca. 1 Std. Backen ca. 30 Min. Gefrieren ca. 5 Std.

weekend

mit Köchin Sibylle Sager

Schlagrahm darunterziehen. Biskuit und Zimtparfait lagenweise in die Springform schichten, mit Parfait abschliessen. Ca. 3 Std. zugedeckt gefrieren. Formen­ rand entfernen, Torte mit dem Schlagrahm bestreichen, nochmals ca. 2 Std. gefrieren. Servieren Torte vor dem Servieren ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen, Springformboden entfernen, Torte auf eine Platte schieben, mit Karamell­ sternen und Pistazien verzieren. Lässt sich vorbereiten Biskuit ca. 1 Tag im Voraus backen, zugedeckt im Kühl­ schrank aufbewahren. Die Torte ohne Verzierung ca. 1 Woche im Voraus zu­ bereiten. Zugedeckt im Tiefkühler aufbewahren.

TIPP Karamellsterne 100 g Zucker mit 3 Esslöffel ­Wasser und 2 Tropfen Zitro­ nensaft in einer weiten Pfanne ohne Rühren aufkochen, Hitze redu­ zieren, unter gelegentlichem Hin- und Herbewegen der Pfanne köcheln, bis ein hellbrauner Karamell entsteht, Pfanne von der Platte nehmen. Für die Sterne je 1 Teelöffel Karamell auf ein Backpapier giessen, mit der Löffelspitze zu einem Stern ziehen.

Zutaten (für 4 Personen) Fleisch 4 Tournedos (Rindsfilet, je ca. 140 g), Bratbutter zum An­braten, 1/2 Teelöffel Salz, 1/4 Tee­ löffel Orangenpfeffer Orangen 1 dl Wasser, 1 unbehandelte Orange, 1 Esslöffel Bratbutter, 2 Prisen Salz, 2 Prisen Zucker Schokoladensauce 1 Orange, nur Saft, abgesiebt, beiseite gestellte Brat­ flüssigkeit, 20 g dunkle Schokolade (64 % Kakao), in Stücken, Salz, nach Bedarf, 1/4 Teelöffel Cayennepfeffer, 1 Esslöffel Butter, kalt Vor- und zubereiten ca. 30 Min. Niedergaren ca. 30 Min. u Fleisch ca. 30 Min. vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank nehmen. Ofen auf 80 Grad vorheizen, 2 Platten und Teller vorwärmen. Bratbutter in einer Brat­ pfanne heiss werden lassen. Fleisch beidseitig je ca. 4 Min. anbraten, erst wenden, wenn sich eine Kruste gebildet hat. Fleisch herausnehmen, würzen, auf eine vor­gewärmte Platte legen. Niedergaren Ca. 30 Min. im vorgeheizten Ofen. Die Kerntemperatur sollte 55–60 Grad betragen. Die Tournedos können anschliessend bei 60 Grad bis zu 30 Min. warm gehalten werden. Für die Orangen Wasser in dieselbe Pfanne giessen, aufkochen, Bratsatz lösen, absieben, beiseite stellen, Pfanne

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mit Haushaltpapier ausreiben. Orange quer in 8 feine Scheiben schneiden, mit Haushaltpapier trocken tupfen. Bratbutter in derselben Pfanne heiss werden lassen. Orangenscheiben beid­ seitig je ca. 1 Min. braten, würzen, warm stellen. Für die Schokoladensauce Orangensaft und Bratflüssigkeit in derselben Pfanne aufkochen, auf ca. 1 dl einkochen, Pfanne von der Platte nehmen, Schoko­ lade beigeben, unter Rühren schmelzen, Sauce würzen. Butter darunterrühren. Servieren Je 1 Orangenscheibe auf die vorgewärmten Teller geben, Tournedos darauflegen, mit je 1 Orangenscheibe be­ decken, Sauce darüberträufeln.

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Papayasalat mit Erdnüssen Zutaten (für 4 Personen) Süsssaure Sauce 2 Esslöffel Ananassaft, 1 Esslöffel Limet-

tensaft, 1/2 Teelöffel dunkle (dark) Sojasauce, 1 Esslöffel Ketchup, 1/4 Teelöffel Sambal Oelek, 1 kleine Schalotte, fein gehackt Salat 2 Papaya (je ca. 350 g), halbiert, entkernt, 50 g Nüsslisalat, 3 Esslöffel gesalzene Erdnüsse, grob gehackt, geröstet Vor- und zubereiten ca. 30 Min. u Für die süsssaure Sauce alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut ver­rühren. Für den Salat Fruchtfleisch der Papayas in der Schale einmal längs und einmal quer einschneiden, ohne die Schale zu verletzen. Die Viertel mit einem Löffel herauslösen, in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden. Nüssli­salat in die Papaya­ schalen verteilen, Papaya­ scheiben darauf anrichten. Erdnüsse darüberstreuen, Sauce darüberträufeln. Lässt sich vorbereiten Sauce 1 Tag im Voraus zubereiten, Papayas 1/2 Tag im Voraus schneiden, zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

u SENDEDATEN

Montag, 27. Dez. 2010, 20.05 Uhr, SF 1 (Wiederholung: 28. Dez., 1.00 Uhr, SF 1) u Nach über neun Jahren Kochen, Raten, Spielen und Geniessen verabschiedet sich das «al dente»-Team im grossen Silvesterfinale: Sibylle und Studi treten selber als Kandidaten an und versuchen die 10 310 Punkte des Schauspielers Patrick Frey zu schlagen. Für kulinarische Genüsse sorgen Sven Epiney und Alberto Russo mit einem Silvestermenü und einer Bye-Bye-Torte. Mehr Info: www.aldente.ch


GaultMillau

Mythos «Palace» Mauro Taufer hat die riesige Küchenbrigade übernommen, Maître Angelo Morea sorgt für den überragenden Service.

weekend

Badtrutt’s Palace Hotel Le Restaurant Via Serlas 27 7500 St. Moritz Tel. 081 - 837 10 00 Während der Wintersaison täglich geöffnet Alle Kreditkarten EC-Direct und Postcard www.badruttspalace.com

Service Weltklasse, Küche überzeugend! «Le Restaurant», Badrutt’s Palace, St. Moritz Der berühmteste Hotel-Palast im Engadin hat auch einen erstklassigen Küchenchef: Der junge Italiener Mauro Taufer führt die riesige Brigade.

Foto Bruno Voser

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er erste Applaus geht an die ­Servicebrigade: Maître Angelo Morea empfängt die (Stamm-) Gäste mit Grandezza an der grossen Showtreppe, die ins «Restaurant» führt. Hier wirbeln seine befrackten Oberkellner bei Kerzenlicht und Hausorchester, jonglieren mit Silber und Clochen, erhitzen am Tisch noch schnell die Saucen, auf dass alles in perfekter Temperatur zum Gast kommt. Motto: Nix ist unmöglich. Die Spaghetti carbonara zieren zwar nicht unbedingt die noble Karte. Wer sie dennoch will, kriegt sie in Perfektion, auch nach Mitternacht. «Palace»-Style eben, Service-Weltklasse! Das zweite Kompli-

ment geht an den neuen Küchenchef: Mauro Taufer, 35 Jahre jung, zu Beginn seiner Karriere auch schon mal Chef in der legendären «Chesa Veglia». General Manager Hans Wiedemann ist ihm im «Des Bains» in Venedig begegnet und hat ihn gleich mitgebracht ins Engadin. Eine gute Entscheidung: Taufer kocht eine Spur leichter als sein Vorgänger, bringt mediterranes Flair in die Berge. Imponierend die eleganten Tortellini, al dente natürlich, gefüllt mit Milken, veredelt mit schwarzem Trüffel. Ausgezeichnet auch das offene Buchweizen-Raviolo mit edlen Langusten und Salbei-Wirsingkohl. Taufer mag die Niedergartechnik, was im Hauptgang nicht zu übersehen

war: Kalbsfilet, bei 75 Grad vier Stunden lang gebraten und dann in der Pfanne «vollendet», dazu ein butterzartes Kalbsbäckchen; die Parmesan-Sauce dazu war nicht eben leicht, aber ausgezeichnet. Alternativen: Rombo und Branzino an der Gräte, Taube «en cocotte». Und natürlich ein Klassiker des Hauses: Kalbs-Pojarski Helen Badrutt. Und die Desserts? Chefpâtissier Stefan Gerber sorgt für kleine Kunstwerke, die Maîtres lassen vergnügt die Stichflammen zur Decke züngeln – die «Crêpes Suzette» sind ihre Leidenschaft. Die Weinkarte? Was gut und teuer ist, ist natürlich gelistet. Beim Schweizer Wein herrscht Handlungsbedarf. 

KNote für eine wegweisende, überragende Küchenleistung J Note für ausserordentliche Kochkunst und Kreativität I Note für beste HG Hoher Grad an Kochkunst und Qualität FE Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet 12/20 Herkömmliche, gute Küche ohne besondere Ambitionen

20/20 Idealnote, bis heute in der Schweiz nie vergeben Qualität und hohe Konstanz

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weekend

Auto

SCHON GEFAHREN BMW X3

Eine Nummer grösser Auf die ständig wachsende Konkurrenz bei den kompakten SUV reagiert BMW mit der Neuauflage des X3. Und die wiederum setzt einen neuen Massstab im Segment.

A

ls BMW vor sieben Jahren den X3 lancierte, war der kleine Bruder des X5 ziemlich kon­ kurrenzlos. Heute – nach über 610 000 verkauften Exemplaren – sieht die Situation anders aus. Die Konkurrenz hat reagiert, und mittlerweile führt praktisch jede Marke einen kompakten SUV im Angebot. Die Neuauflage des X3 sollte sich deshalb wieder deutlicher von den Rivalen abheben. «Wir haben uns deshalb bei der Entwicklung in­ tensiv des Fahrwerks angenommen», verrät X3-Projektleiter Markus Brauns­ berger. Das Resultat ist beeindruckend.

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schweizer illustrierte

In Sachen Fahrdynamik setzte schon die erste X3-Generation Massstäbe. Doch der Nachfolger ist kein Vergleich dazu. Die Fahrwerksabstimmung ist deutlich komfortabler und feinfühliger geworden. Wer es dennoch straffer mag, kann dank der dynamischen Dämpfer­ kontrolle zwischen drei Fahrmodi (Normal bis Sport plus) wählen. Dazu lässt sich zusätzlich per Knopfdruck

Mehr Komfort Die Bedienelemente und Anzeigen stammen aus der 5er- und 7er-Reihe und wirken entsprechend nobel.

auch die Gasannahme und die neu entwickelte elektromechanische Servo­ lenkung spontaner abstimmen. Dank diesen Massnahmen sowie der breiteren Spur und dem tieferen Schwerpunkt fährt sich kein anderer Mittelklasse-SUV so sportlich und direkt wie der neue X3. Neue Massstäbe setzt der rundum gewachsene X3 auch beim Innenraum. Man verwechselt das luxuriös anmu­ tende Cockpit fast mit jenem des neuen 5ers. Das Plus an Länge und Breite (der X3 ist mit 4,64 m Länge fast so gross wie der frühere X5) kommt in erster Linie den hinteren Passagieren zugute. Gewachsen ist auch der Laderaum. Die 550 Liter lassen sich durch Umlegen der Rücksitze auf bis zu 1600 Liter erwei­ tern. Bekannt sind die Motoren: Aktuell zum Verkaufsstart gibts zwei Benziner und einen Diesel. Im Lauf des nächsten Jahres werden mindestens vier weitere Varianten folgen. Raoul Schwinnen


news

CITROËN DS3 RACING STRASSENAUTO AUS DER RENNABTEILUNG Von den 2000 gebauten Citroën DS3 Racing kommen 200 Exemplare in die Schweiz. Hinter Frankreich und Deutschland das drittgrösste Kontingent. Beim Schweizer Citroën-Importeur hat man aber keine Angst, dass man diese nicht an den Kunden bringt – zumal bereits 130 Bestellungen vorliegen … Der 40 700 Franken teure Renner hat denn auch einiges zu bieten. So leistet der 1,6-Liter-Turbomotor nett klingende 207 PS und schon ab 2000/min 275 Nm Drehmoment. Dies reicht für einen 6,5-Sekunden-Spurt auf Tempo 100 – bei nur 6,4 l/100 km Verbrauch (gemäss Werk). Selbstverständlich verfügt der Racing DS3 auch über ein Sportfahrwerk, grösser dimensionierte Bremsen und hübsche 18-Zoll-Felgen.

Mehr Dynamik Dank einem komplett neuen Fahrwerk fährt sich der neue X3 nicht nur sportlich, sondern auch komfortabel.

BMW X3

Mehr Grösse Breitere Spur, längerer Radstand – gut für die Fahrstabilität. u Motoren Diesel 184 PS,

Benziner 258 bis 306 PS u 0 bis 100 km/h 5,7 bis 8,5 s u Spitze 210 bis 245 km/h u Verbrauch 5,6 bis 8,8 l/100 km u CO2-Ausstoss 147 bis 204 g/km u Energieeffizienz-Kategorien A bis E u Verkauf ab sofort u Preis ab CHF 59 400.– u Konkurrenten Audi Q5, Chevrolet Captiva, Citroën C-Crosser, Ford Kuga, Honda CR-V, Hyundai ix35,

Land Rover Freelander, Mercedes GLK, Opel Antara, Peugeot 4007, Renault Koleos, Toyota RAV-4, Volvo XC60, VW Tiguan u. a. u Unser Urteil Trotz mehr Grösse und besserer Ausstattung ist der neue BMW X3 um 25 Kilo leichter und dank inno­vativer Spritspartechnik um 10 bis 15 Prozent sparsamer als der Vorgänger. BMW dürfte seine zweite X3-Generation ruhig als X4 bezeichnen, so nahe kommt sie dem grösseren Bruder X5.

PORSCHE CAYMAN R ERINNERUNGEN AN 1967 WERDEN WACH Porsche lanciert kommenden Februar den sportlichsten Cayman aller Zeiten – schlanker und mit 330 PS. Der historische Porsche-Schriftzug auf der Flanke dürfte bei langjährigen Motorsportfans glühende Erinnerungen wecken. Das Retrodesign über dem Schweller katapultiert den neuen Cayman R auf einen Schlag ins Jahr 1967, als der erste Porsche 911 R seine Premiere feierte. Im Gegensatz zum Urahn ist der neue Cayman R aber um 120 PS kräftiger. Und mit weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 sowie 282 km/h Spitze lässt der stärkste je gebaute Cayman den Abstand zum Aushängeschild 911 kleiner als vermutlich von vielen stolzen 911-Besitzern gewünscht werden. Der Preis: ab CHF 104 700.–. schweizer illustrierte

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Freuen Sie sich, dass alles so gut läuft!

woche vom 2. bis 8. Januar 2011 Neumond am 4. (in der 2. Dekade Steinbock) wird von harmonischen VenusAspekten begleitet: Die erste Wochenhälfte steht im Zeichen der Liebe. Gleichzeitig bildet Jupiter eine Konjunktion mit Uranus, ein Zyklus von etwa 13 Jahren: Bemühungen um Frieden

und Umwelt haben gute Chancen. Umso mehr, als Jupiter am 2. einen harmonischen Winkel zu Neptun bildet. Gehen Sie aus, nehmen Sie eine Einladung an! Günstig, um den Traumpartner zu finden, um sich zu verlieben. Die Spannung Sonne–Saturn am 7. bringt uns wieder auf den Boden der Tatsachen.

widder 21.–30. 3. Am 3. sind Sie ungeduldig, ecken mit einer Bemerkung an (bei Kollegen?). Ab 4. verziehen sich die Wolken. Dank der Hilfe eines Freundes am 6. sind Sie blendender Laune. 31. 3.–9. 4. Sie sind unter Druck, gehen Schritt für Schritt an Ihre Probleme heran. Am 2. und 6. haben Sie instinktiv eine gute Nase. Ziem­ lich hektisch hingegen werden der 4. (Neumond) und 7. 10.–20. 4. Sie sollten am 4. und 5. einen Gang zurück­ schalten, sich körperlich schonen! Eine kluge Entschei­ dung und gute Kontakte sind am 2. und 7. sehr hilfreich.

stier 21.–30. 4. Vorhaben entwickelt sich ganz nach Plan (3., 8.). Nur am 6. legt man Ihnen Steine in den Weg, Sie müssen Kompromisse machen. 1.–10. 5. Sie ent­ decken neue Horizonte, sind offen für neue Ideen. Am 4. (Neumond) bekommen Sie eine gute Nachricht, doch am 6. könnte Ihre Haltung falsch interpretiert werden. 11.–20. 5. Sie sind kaum zu bremsen. Mars spornt Sie an (ideal für Sport, Hobbys), Venus verspricht unvergess­ liche Momente. Am 4., 5. schweben Sie in höheren Sphären, für einige geht ein Wunschtraum in Erfüllung.

zwillinge 21.–31. 5. Routine, Routine. Das Jahr beginnt eher ruhig. Am 5. und 6. sind Sie gut gelaunt, stehen im Mittelpunkt. Nur am 8. schlagen Sie über die Stränge oder stehen mit dem linken Fuss auf. 1.–10. 6. Beziehungen vertiefen sich, man zeigt Ihnen, wie sehr man Sie schätzt (2.), Freundschaften erweisen sich als solid. Am 6. finden Sie die richtigen Worte. 11.–21. 6. Bei Verträgen oder Abmachungen sollten Sie alle Details abklären, bevor Sie unterzeichnen (am 2., 3. und 4.). An eine Situation müssen Sie sich noch gewöhnen.

krebs 22. 6.–1. 7. Neutrale Einflüsse. Am 3. sind Sie im Zugzwang, sollten Vorschläge objektiv analysieren. Am 8. freuen Sie sich über eine Nachricht. 2.–12. 7. Ein chronisches Problem (familiär, Wohnung?) dürfte wieder zur Sprache kommen. Am 4. agieren Sie nicht gerade diplo­matisch. Am 7. geht Geschirr zu Bruch, wenn Sie nicht flexibler sind. 13.–22. 7. Sie landen einen schönen Treffer, geniessen das Leben in vollen Zügen. Am 4. und 5. erleben manche eine Sternstunde (Begegnung, Versöhnung?). Nur am 8. schiessen Sie über das Ziel hinaus.

löwe 23. 7.–1. 8. Das Jahr beginnt ruhig. Nur am 5. und 6. müssen Sie sich anstrengen, um den An­ schluss nicht zu verlieren. Hören Sie auf Ratschläge des Partners, der die Lage objektiver sieht! 2.–12. 8. Sie sind zufrieden mit Ihrer Bilanz, haben gute Karten, um lang­ fristig die Weichen zu stellen. Am 2. sind Sie der Hahn im Korb. Am 6. und 7. sollten Sie auf einen Kompromiss eingehen! 13.–23. 8. Eine exzellente Woche für Kontakte, Begegnungen, eine Reise. Sie gehen taktisch klug vor, können ein Problem von Ende November regeln (2., 7.).

jungfrau 24. 8.–2. 9. Sie haben Rückenwind, bauen Ihren Vorsprung weiter aus. Am 3. amüsieren Sie sich glänzend, sind der strahlende Mittelpunkt. Am 8. klären Sie ein Missverständnis auf. 3.–12. 9. Exzellente Woche. Sie sammeln Pluspunkte, geniessen auch die ange­ nehmen Seiten des Lebens. Neumond am 4. verspricht schöne Momente im Kreise Ihrer Liebsten. 13.–23. 9. Sie sind physisch in Bestform, können Berge versetzen. Venus verspricht unvergessliche Stunden, aufregende Begegnungen. Am 4. und 5. sind Sie im siebten Himmel.

waage 24. 9.–3. 10. Neutrale Einflüsse lassen eine ruhige Woche erwarten. Nur am 3. sind Sie reizbar, könn­ ten mit einer spitzen Bemerkung anecken. Am 6. hingegen sind Sie der Hahn im Korb. 4.–13. 10. Ein Problem (Ange­ hörige, Wohnung?) spitzt sich zu, Sie müssen Kompro­ misse machen. Am 4. (Neumond) und 7. legt man Ihnen Steine in den Weg. Ihre Argumente kommen am 6. besser an. 14.–23. 10. Eine kluge Entscheidung bringt gute Er­ gebnisse (2., 7.). Sie sollten trotzdem auf Ihre Gesundheit achten! Meiden Sie überstürzte Gesten (am 4., 8.).

skorpion 24. 10.–2. 11. Ein Neuanfang verleiht Ihnen Flügel. Am 3. und 8. sind Sie mit den Resultaten eines Projektes zufrieden. Nur am 6. sollten Sie auf der Hut sein, auf die Ratschläge eines Freundes hören. 3.–12. 11. Sie sind auf der Überholspur: Neumond am 4. ist exzellent, Sie knüpfen wertvolle Kontakte. Nur am 6. und 7. sollten Sie weniger kritisch sein. 13.–22. 11. Sie ge­ niessen das Leben in vollen Zügen, und niemand kann Ihrem Charme widerstehen. Am 4. und 5. erleben einige eine Sternstunde. Denkwürdige Begegnung? Gewinn?

schütze 23. 11.–2. 12. Das Jahr beginnt ziemlich ruhig. Am 6. überzeugen Sie mit Argumenten und be­ kommen Unterstützung. Nur am 8. stossen Sie jeman­ den (Angehörige?) vor den Kopf. 3.–12. 12. Ein Freund beweist, dass auf ihn Verlass ist. Erwarten Sie allerdings am 7. nicht zu viel. Schritt für Schritt – so sollte sich der Erfolg einstellen. Am 2. sind Sie übersensibel. 13.–21. 12. Sie lösen ein Problem der letzten Wochen (Ende November?) am 4. und 5. Bleiben Sie aber mit beiden Beinen auf dem Boden, speziell in finanziellen Dingen!

steinbock 22.–31. 12. Sie kommen schneller als ge­ dacht an Ihr Ziel, können Ihre Position ausbauen. Hören Sie am 3. auf Ihre innere Stimme! Am 8. fühlen Sie sich wohl und freuen sich über eine Geste. 1.–10. 1. Sie werden mit Hindernissen konfrontiert und haben am 4. (Neu­ mond) und 7. keinen leichten Stand. Eine Neuorientie­ rung dürfte positiv für Ihre Zukunft sein. 11.–20. 1. Traum­ woche! Sie stehen im Mittelpunkt, feiern die Feste, wie sie fallen (4., 5.). Einigen winkt eine Glückssträhne: Gewinn, Heirat, Nachwuchs? Alle Hoffnungen sind erlaubt.

wassermann 21.–30. 1. Routinewoche. Sie sollten gut über die Runden kommen, haben am 6. eine gute Nase und treffen die richtigen Entscheidungen. Ab 7. amüsie­ ren Sie sich glänzend, sind Mittelpunkt des Geschehens. 31. 1.–9. 2. Sie ziehen Bilanz und sind zufrieden. Grössere Vorhaben entwickelt sich ganz nach Ihren Wünschen – trotz Hindernissen (am 4. und 7.). 10.–19. 2. Sie zeigen sich redegewandt, Ihre Vorschläge fallen auf fruchtbaren Boden. Gleichzeitig entdecken Sie neue Horizonte, ge­ winnen Sympathien (2., 7.). Meiden Sie Intrigen (4., 5.)!

fische 20. 2.–1. 3. Sie sind auf der Überholspur, können ein grösseres Vorhaben starten. Sie ernten die Früchte Ihrer Anstrengungen (Mai?). Am 3. treffen Sie den Nagel auf den Kopf, am 8. sind Sie kreativ. 2.–10. 3. Neumond am 4. verspricht mit einem neuen Vorhaben Erfolg. Ausserdem günstig für ein Treffen mit Freunden. Am 2. missverstehen Sie eine Bemerkung. 11.–20. 3. Sie sind auf Glückskurs, und einigen gelingt ein wahrer Volltreffer (am 4. und 5.). Niemand kann Ihnen wider­ stehen, Sie erleben schöne Momente voller Leidenschaft.

ihr tages-horoskop 76

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Illustrationen Michael Husmann Tschäni; bearbeitet und übersetzt von Gerhard Hynek

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Zitat zwischen Zahlen Die Zahlen sind durch Buchstaben zu ersetzen. Dabei bedeuten gleiche Zahlen gleiche Buchstaben. Bei richtiger Lösung ergeben die ersten und die dritten Buchstaben, von unten nach oben gelesen, ein Sprichwort, Teile davon (grün) das Lösungswort. ZAHLENSCHLÜSSEL

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Kreuzwort-Chaos

LÖSUNGSWORT

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Die Buchstaben der Lösungswörter stehen alphabetisch geordnet. Suchen Sie nach dem richtigen Wort und vervollständigen Sie das Kreuzworträtsel.


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2 6 9 2 1 3 9 8 4 2 5 1 8

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4 2 1 3

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WER HÄTS – OHA LÄTZ

KREUZWORT CHAOS

ZITAT ZWISCHEN ZAHLEN 1. Dressur, 2. Irrsinn, 3. Egalite, 4. Delikat, 5. Uvlampe, 6. Endlich, 7. Meinung, 8. Muendig, 9. Sissing, 10. Tschudi, 11. Erhaben, 12. Nyltest, 13. Stiften, 14. Immerzu, 15. Namhaft, 16. Diskont, 17. Untiefe, 18. Ehepaar, 19. Bankier Lösungssatz: Die Duemmsten sind ueberall die Schlimmsten.

REBUS

Lösung: LILIE

Lösung: 237

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SUDOKU mittel 3 2 5 1 8 7 4 9 6

2 4 9 5 7 3 6 1 8

Bei richtiger Deutung der Bilder erhalten Sie das Lösungswort.

KREUZWORTRÄTSEL

K O M (N) E T P FERD M (K) I S T E L KONFEKT

4 7 8 9 6 5 1 2 3

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Rebus

Auflösung aus Heft 51

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schwer 6 5 7 4 1 8 2 3 9

8 3 1 6 2 9 7 4 5

5 9 3 7 4 2 8 6 1

1 8 2 3 5 6 9 7 4

7 6 4 8 9 1 3 5 2

1 6 2 9 5 9 7 4 2 8 8 3 5 6 1 7 4 6 8 3 3 9 1 5 4 5 2 8 7 6 2 8 3 4 9 1 2 4 5 7 685 Lösung: 6 1 9 3 7

7 3 4 1 2 9 5 6 8

8 6 9 5 7 4 1 3 2

4 1 7 2 8 3 6 9 5

3 5 2 9 6 1 7 8 4 06010002558

06010002063

Lösung: 495

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosungen wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeiter der Ringier AG und ihrer Tochtergesellschaften sowie Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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weekend

Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile und Spalte und in jedem 3 × 3-Kästchen die Zahlen 1 bis 9 nur einmal vorkommen.


Drei Engel in Festlaune Sara Hildebrand, 23, Nicole Berchtold, 32, und Annina Frey, 30, (v. l.) lassen die Korken knallen. Und plaudern aus, an welchen Stars sie sich 2010 die Zähne ausgebissen haben.

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Drei … zwei … schweizer illustrierte


Party

Die drei «glanz & gloria»Ladys ­verkörpern Glamour pur! nicole berchtold, annina frey und sara hildebrand über ­launische Stars, Ausgehen im Schlabberlook und Prinz Williams Traumhochzeit.

… eins … 2011!


Party Annina Frey, 30

Ihren runden Geburtstag feiert Moderatorin und Akris-Model Annina diesen Mittwoch mit ihrem Freund, dem Innenarchitekten Roger Bächtold, 40, in Miami. Hier verbringt das Paar seine Weihnachtsferien. «An Silvester gehen wir ­entweder auf eine angesagte Party oder setzen uns in ein Diner und beobachten Leute.» 2011 möchten die beiden aus ihrer Zürcher Wohnung ausziehen. «Wir diskutieren zwei Optionen.»


nicole berchtold, 32

Die TV-Moderatorin ist seit Juni 2007 mit dem Eishockey-Trainer Lars Leuenberger, 35, ver­ heiratet. Im Herbst haben die beiden ihr neues Haus in der Nähe von Bern bezogen. Hier ­feiern sie mit Freunden und Familie Silvester. Im neuen Jahr möchte Nicole ihre Ferientage abbauen und mit ihrem Mann wieder einmal «gemütlich ins Kino gehen sowie einen ­ganzen Sonntag im Bett verbringen».

sara hildebrand, 23

Die St. Gallerin gehört seit Juli zum «g & g»Team. Ihr Freund Tobias Müller, 27, ist Moderator bei Tele Ostschweiz. Den Jahreswechsel feiert das Paar mit 20 Freunden. «Wir wandern zu einer Hütte und essen dort Fondue chinoise.» Nächstes Jahr wünscht sich Sara, dass ihre Geschwister Johannes, 28, und Simone, 27, sie zur Tante machen. Ferien mit Tobias stehen ebenfalls auf der Wunschliste – am liebsten im Sommer auf Bali.


Party Text daniela zivadinovic Fotos thomas buchwalder

D

raussen herrschen Minus­ temperaturen, als die «glanz & gloria»-Moderatorinnen Nicole Berchtold, Annina Frey und Sara Hilde­ brand im Club Jil in Zürich Oerlikon eintreffen. Während eine Putzmann­ schaft die letzten Spuren einer langen Nacht verschwinden lässt, tauschen die drei TV-Stars Mütze und Schal gegen Party-Outfits. Exklusiv für die Schweizer Illustrierte posieren sie für ein Silvester-Shooting.

Annina Frey, Nicole Berchtold und Sara Hildebrand: Wer von Ihnen darf nächstes Jahr nach London zur Trauung von Prinz William und Kate? Sara: Oh, ich liebe Traumhochzeiten! Annina: Ich würde sagen, das müssen wir noch ausdiskutieren. Nicole: Keine Sorge, meine Lieben, der Fürst von Monaco heiratet ja ebenfalls.

«Als Model trage ich meistens Designer­ klamotten. Aber mein Freund sorgt dafür, dass ich auch Jeans und Turnschuhe anziehe» annina frey Gibt es auch mal Unstimmigkeiten, wer zu den ganz grossen Stars darf? Nicole: Nein. Wir teilen die Highlights wie Cannes und Oscar-Wahlen oder Traumhochzeiten untereinander auf. Es gibt genug Anlässe für uns alle. Sara: Genau. Ich bin ja erst ein halbes Jahr dabei und würde es verstehen, wenn nicht ich den Zuschlag bekomme. Gehört das auch zu den Qualitäten eines Stars – sich richtig einschätzen zu können?

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schweizer illustrierte

«Ich biss mir an ­Dieter Meier die Zähne aus. Er kann sehr ausschweifend, aber auch total ein­silbig antworten» nicole berchtold

Nicole: Ich denke schon. In erster Linie muss ein Star aber eine gute Leistung bringen. Annina: Ja, aber für mich ist es eine Kombination aus Leistung und Star­ qualitäten. Vor allem bei Showstars. Carlo Janka verzeiht man, dass er das Rampenlicht scheut. Nicole: Stimmt. Kilian Wenger ist auch so ein Beispiel. Aber gerade weil sich die beiden nicht vor der Kamera aufspielen, kommen sie in der Schweiz gut an. Annina: Genau, wir mögen keinen Starkult, bei uns soll jeder möglichst gleich behandelt werden. Sara: Das sehe ich anders. Simon Ammann zieht vor der Kamera gern seine Show ab und ist trotzdem beliebt. Hauptsache ist doch, eine Person ist authentisch. Apropos authentisch: Gehen Sie auch mal im Schlabberlook aus dem Haus? Oder sind Sie quasi immer «im Dienst»? Nicole: Nein, ich lasse mich nicht einschränken. Wenn ich meine Wohlfühlklamotten trage, nehmen mich die Leute oft gar nicht wahr. Kürzlich öffnete ich dem Pöstler sogar im ­Pyjama die Tür. Annina: Sarah Jessica Parker geht ja auch im Trainer und in Fellboots ein­kaufen. Ich finde das cool. Sara: Also dich, Annina, kann ich mir gar nicht im Trainer vorstellen! Annina: Stimmt, als Model trage ich meistens Designerklamotten. Aber mein Freund sorgt schon dafür, dass ich auch Jeans und Turnschuhe anziehe. Die Stars, die Sie treffen, sind da etwas komplizierter – zum Beispiel was ihre

­ aunen anbelangt. Stimmts? L Annina: O ja. James Blunt entpuppte sich als totaler Pflock vor der Kamera. Der hatte null Bock, von sich zu er­zählen und sagte nur Ja und Nein. Ich wollte ihn erwürgen! Dafür gab mir Hollywood-Star Morgan Freeman einmal spontan seine Jacke, weil ich in meinem Abendkleid fror. Je grösser der Star, desto unkomplizierter der Umgang mit ihm. Sara: Mein schwierigstes Interview war mit Gölä. An der Starnacht in Inter­laken wollte er schon gehen, musste mir aber noch Red und Antwort ­stehen. An der Bar trank er dann einen Whiskey und sprach doch noch mit mir. Nicole: Und ich biss mir an Dieter Meier die Zähne aus. Er kann sehr ausschweifend, aber auch total ein­ silbig antworten. Müssen Sie Ihren Freunden solche ­Geschichten oft erzählen? Nicole: Nein, die Prominenten interes­ sieren viel weniger als die Frage: Darfst du die Klamotten, die du vor der Kamera trägst, selber aussuchen? Und behalten? Sara: Stimmt, das Styling ist ein ­grosses Thema. Da gibt dann gerne jeder seinen Senf dazu. Annina: Oft werde ich auch gefragt, was ich beim Fernsehen den ganzen Tag so mache. Nicole: Genau! Viele Leute denken, wir arbeiten nur in den zehn Minuten, die wir am Bildschirm zu sehen sind. Reden wir von den Vorteilen, die Sie durch Ihren Job haben. Setzen Sie Ihre Bekanntheit auch mal ein, um zum Beispiel im Restaurant einen Tisch zu bekommen?

«Meine persönlichen Stars 2010? Meine Grosseltern. Sie sind ein ruhender Pol in meinem Leben» sara hildebrand


ar w s a D

2010

n die en Ihneente des ig e z ir m W en ten Mo schönsres im täglich Jah ückblick. R

feiern wie nicole & co.

Wer Lust hat, rutscht zu House, R ’n’ B und Balkan-Beats im Club Jil in Zürich Oerlikon (www.jil-club.com) ins neue Jahr.

Babys

Süss wars: Amadeus Becker und viele weitere Kinder kamen zur Welt.

Hochzeiten

Fotos Dukas (3), Thomas Buchwalder

Hair & Make-up Sara Stieger und Jana Müller; Styling Isabelle Barrier und Tobias Spengler

Nicole: Also bei den Restaurants, die ich besuche, funktioniert das nie. Annina: Ich bin da bewusst zurück­ haltend. In der Migros würde ich nie vordrängeln. Spricht mich jemand an, gebe ich immer freundlich Aus­ kunft, um ja nicht als die Zicke vom Fern­sehen zu gelten. Sara: Stimmt. Ich hatte auch schon das Gefühl, die Leute schauen mich mit einem «Denk ja nicht, du hättest hier den Vorzug»-Blick an. Annina: Genau. Aber klar, wir geben auch zu, dass wir Privilegien geniessen und zu Veranstaltungen kommen, die für andere unerreichbar sind. Für wen haben Sie geschwärmt, als die Stars auch für Sie noch unerreichbar waren? Annina: O Gott, das ist so peinlich, ich kann es fast nicht sagen. Aber direkt nach meiner Pony-Phase kam David Hasselhoff. Ich fand ihn mit seiner schwarzen Knight-Rider-Leder­ jacke und seinem Song «Looking For Freedom» total heiss. Sara: Na ja, ich war mit Joey Kelly von der Kelly Family auch nicht viel besser. Nicole: Ich komme aus einer Ski­fahrer-Familie, deshalb hing Pirmin Zurbriggen an meiner Wand. Das Jahr geht zu Ende, Zeit für einen Rückblick. Wer waren Ihre privaten Stars 2010? Annina: Meine Eltern. Sie finden mich immer gut, egal, was ich anstelle. Nicole: Mein Mann und mein privates Umfeld. Ich kann meine guten Freunde an einer Hand abzählen. Annina: Stimmt, das bringt der Job mit sich. Das merkst du jetzt sicher auch, Sara? Sara: Nicht unbedingt. Bei meinen langjährigen Freunden und der Familie hat sich nichts verändert. Auch meine Grosseltern sind wie immer: Wenn ich sie sehe, empfinde ich sie als ruhenden Pol in meinem Leben. 

Schön wars: 39 Bräute sagten bei uns Ja – auch Christa Rigozzi.

Rosenkriege

Schmutzig wars: Liliana & Lothar Matthäus und andere Streithähne.  www.schweizer-illustrierte.ch

Näher bei den Stars.Täglich.


Notabene

Z

Der Beginn des Cyber-War

Peter Scholl-Latour

u den beliebtesten Weihnachtsgeschenken besonnener Politiker und frommer Muslim bekannt. Es könne sich dieser Saison gehörten alle Sorten elektroni­ also bei dieser Aufforderung nur um ein infames Komplott, eine scher Kommunikationsgeräte. In die ­Freude ­gezielte Irreführung der amerikanischen Propaganda handeln. über diese technische Wunderwelt mischt In Wirklichkeit befinden wir uns in einer frühen Phase sich jedoch die Befürchtung, dass die Intim­ des Cyber-War. Die Kontrahenten von morgen versuchen, sphäre, die bislang als höchstes Gut galt, in die intimsten Bereiche ihrer möglichen Gegner einzudringen Schritt für Schritt vernichtet wird. Die und deren Interventionskapazität zu lähmen. Es heisst, Russ­ Vorstellungen George Orwells, die er auf land habe bereits ein Experiment dieser Art unternommen, das Jahr 1984 datierte und mit der Tyrannei als es durch elektronische Sabotage das gesamte Kommunika­ der Computer verwob, haben wir längst hinter uns. tionssystem Estlands kurzzeitig ausschaltete. In den Kolumnen der Printmedien ist der Streit darüber Eine gewichtigere Erprobung dieser futuristisch anmu­ entbrannt, ob die kollektiven Enthüllungen von Wikileaks der tenden Form virtueller Kriegführung wurde offenbar gegenüber Demokratisierung der Gesellschaft oder einer hemmungslosen der nuklearen Rüstungsindustrie Irans durchgeführt – indem ein Schnüffelei dienen werden. Dazu kommt die Sucht, durch die Computer-Wurm namens Stuxnet in die dortigen Konstruktions­ Offenlegung des eigenen Seelenlebens per Internet am Exhibi­ netze eingeschleust wurde, der die Vollendung der iranischen tionismus der Prominenten teilzuhaben. Atombombe entscheidend verzögerte. Man ist sich darüber einig, dass die Ein­ «Der Der Schaden, den Wikileaks der Supermacht führung der Elektronik eine kulturelle Revolution Schaden, USA zugefügt hat, besitzt eine fatale Dimension. darstellt, die die Entwicklung des Buchdrucks Bislang ist man davon ausgegangen, dass den Ame­ durch Gutenberg weit in den Schatten stellt. Die den rikanern durch die Anhäufung von 16 Nachrichten­ diensten die wirkungsvollste Abschottung ihrer Wiki­leaks-Affäre hat dieser Entwicklung eine Wikileaks strategischen und diplomatischen Planung gelingt. ­sensationelle, aber auch unheimliche Dimension der verliehen. Plötzlich sieht sich nicht nur das State Department, Die Offenbarung zahlloser Geheimberichte Supermacht sondern auch das Pentagon in die Rolle des Zauber­ der amerikanischen Botschafter in aller Welt ist lehrlings versetzt. Und niemand ist zur Stelle, der ­bereits mit dem Ende der Diplomatie gleichgesetzt USA dem Spuk ein Ende setzt. worden. Andere Kommentare verweisen darauf, zugefügt Man kann sich vorstellen, welche Anstren­ dass die Indiskretionen keine neuen Erkenntnisse gungen in den Laboratorien in den Vereinigten beinhalten. Was bisher publiziert wurde – auch hat, besitzt Staaten von Amerika und der chinesischen Volks­ die Bewertung ausländischer Staatsmänner durch eine fatale republik unternommen werden, um das System des die akkreditierten US-Ambassadoren –, klingt weit Gegners zu infiltrieren und mithilfe sogenannter harmloser als die Urteile, die etwa an deutschen Dimension» Trojaner dessen Kommandostrukturen zu lähmen. Stammtischen gefällt werden. Die Weihnachtspräsente, die die heranwachsende Die wirklich brisante Materie aber ist offenbar noch Generation mit allen Manipulationen und Fortschritten der gar nicht an die Oberfläche gedrungen. Und man stellt sich Computerindustrie vertraut machen, kündigen unterschwellig die Frage, was die ungeheure Apparatur einer Grossmacht alles an, dass die militärische Auseinandersetzung der Zukunft völlig zutage fördern könnte, wenn es schon der kleinen von Julian anderen Gesetzen folgen soll als die klassische Strategie. Der extrem präzise Einsatz von unbemannten Drohnen, die im ­Assange gelang, solche Turbulenzen anzustiften. Bislang ragt immerhin eine brisante Information pakistanischen Grenzgebiet die Führungskräfte der Taliban aus der relativen Bedeutungslosigkeit heraus. Laut Wikileaks dezimieren, geben einen Hinweis darauf, wie die Konflikte hat König Abdullah von Saudi-Arabien seine amerikanischen von morgen manipuliert, eventuell aber auch verhindert werden Verbündeten aufgefordert, endlich zum vernichtenden Militär­ können.  einsatz gegen den Iran auszuholen. Teheran hat auf diese Äusserung mit Gelassenheit reagiert: König Abdullah sei als Peter Scholl-Latour, 86, Nahost-Experte und Buchautor

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Leser

«Auch andere leisten Grossartiges» u Roger Federer, SI 50/2010

«Das Sonderheft über Roger Federer ist einfach sensationell. Herzlichen Dank dafür!» Melanie Käsermann, per E-Mail

«Ich bin kein Roger-Federer-Fan und ärgere mich immer, wenn ich einen Bericht über ihn in der SI sehe – obwohl ich die Zeitschrift sehr gerne lese. Sicher hat Federer einiges geleistet und spielt gut Tennis. Aber gäbe es nicht viele Menschen in der Schweiz, die es verdient hätten, auf der Titelseite zu erscheinen? Auch andere leisten Grossartiges. Ich würde mich freuen, wenn in Zukunft vermehrt über andere Menschen berichtet wird, die Tolles geleistet haben.» Carmen Gygax, Arth SZ

«Eine wunderschöne und interessante Bild-Reportage über Big Roger Federer und seine Familie.» Paul Spirig, Meilen ZH

«Es kann nicht sein, dass in der aktuellen Ausgabe fast die Hälfte Roger Federer gewidmet ist. Es gibt auch Leute, die nicht Fan von ihm sind. Wenns um Ehre und nicht ums Geld geht, lässt er die Schweiz im Stich, ich denke da an den Daviscup. Es gibt in der Schweiz viele andere Menschen, die ebenfalls Grossartiges leisten und denen nicht so gehuldigt wird. Zudem wäre es sinnvoller, wenn Federer Personen und Institutionen in der Schweiz unter­ stützen würde. Viele leben an der Armutsgrenze, sind krank oder alleinerziehend.»

Urteil akzeptieren u Schläger von Küsnacht, SI 51/2010 «Der Traum von der perfekten Familie ist geplatzt, der einst brave Bube schlägt gnadenlos auf unschuldige Passanten ein. Mike soll das Urteil akzeptieren und die Zeit hinter Gitter nutzen, um vielleicht eines Tages zu begreifen, was er an­ gerichtet hat. Als Richter hätte ich alle drei Jungs zu je zehn Jahren Haft bestraft. Die Opfer werden lebenslang darunter leiden. Pia Ricklin, per E-Mail

Sportlich souverän u Bei Skirennfahrer Tobias Grünenfelder, SI 46/2010 «Als Vertreter des Verband­s­ sponsors und als private Fans von Swiss-Ski verfolgen wir mit Interesse die Laufbahn der Schweizer Skiathleten. Folglich ist uns der Schreibfehler bei der Berichterstattung über Tobias Grünen­ felder nicht entgangen. Wir möchten der Redaktion der Schweizer Illustrierten die Arbeit mit Ragusa-Kugeln so versüssen, dass unser Firmenname Alpiq (nicht mit c) künftig korrekt geschrieben wird.» Kristina Schneider und Karin Imhof, Alpiq Management AG

Die Redaktion bedankt sich für die souveräne Reaktion und die süsse Überraschung. willi

Katja Käser, per E-Mail

Ein bewegtes Jahr u Jahresrückblick, SI 51/2010 «Vielen Dank für Ihren eindrücklichen Jahres­ rückblick. Es tut gut, alles nochmals Revue passieren zu lassen. Die Zeit läuft zu schnell, um all die vielen traurigen und auch schönen Ereignisse in unserem Gedächtnis zu speichern.» Doris Morell, Trimmis GR

«Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein glückliches 2011.»

schreiben sie uns ihre meinung Schweizer Illustrierte, Leserbriefe, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Fax 044 - 262 04 42, E-Mail info@schweizer-illustrierte.ch. Anonyme Zuschriften werden nicht veröffentlicht. Die Redaktion behält sich vor, Briefe zu kürzen.


Ausblick

Was wir uns 2011 wünschen

Fotos Imago, Dana Press, Adrian Portmann, Reuters, WireImage (2), EQ Images, R DB, Keystone, Thomas Buchwalder

Welche Geschichten und Schlagzeilen erwarten uns im neuen Jahr? Wir wagen einen Blick nach vorne und präsentieren Ihnen schon heute die Titelseiten – selbstverständlich ohne Gewähr.

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