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Meine Schweiz Text daniela zivadinovic Fotos fabienne bühler

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Parat fürs Baby Urs Gredig und seine Frau Marion (r.)erwarten in diesen Tagen ihr zweites Baby. Links: beim Schlendern durchs Hotel Schatzalp in tierischer Begleitung.

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schweizer illustrierte

Foto Hervé Le Cunff

in echter Hoteldirektor, findet Urs Gredig, muss super diplomatisch sein, immer freundlich und sehr kontaktfreudig. Eigenschaften, die auch auf ihn, den «Tagesschau»-Moderator, zutreffen. Aber: «Ich stehe zwar auch im Vordergrund, nicht jedoch rund um die Uhr.» Deshalb ist der Davoser nicht Hotelier geworden wie sein Vater Andreas Gredig, 72, der das «Flüela» in Davos Dorf in der vierten Generation führt. Urs lebt in Zürich, trotzdem sehen sich Vater und Sohn oft. Für ihn ist die Bündner Bergwelt seine zweite Heimat. Obschon er im Unterland aufgewachsen ist. «Meine Eltern liessen sich scheiden, als ich zwei war. Meine Mutter zog mit ihren zwei Kindern in die Region Zürich und später in die Nähe von Baden», sagt der 39-Jährige. Und erklärt damit seinen Mix aus Zürcher, Bündner und Aargauer Dialekt. Beim Apéro mit seinem Vater in der Bar drückt der Bündner Dialekt allerdings hervor. Seit Urs Gredig 2007 in die Fussstapfen von Heiri Müller getreten ist, sprechen die Gäste den Hotelbesitzer häufig auf seinen Sohn an: «Etwa jeder Dritte, der hier reinkommt. Das macht mich natürlich stolz. Doch eigentlich spielt es keine Rolle, dass er beim Fernsehen arbeitet. Er könnte ebenso Jurist sein oder einen anderen Job machen», erzählt der Patron bei einem Bier und einer Zigarette. Dass keines seiner Kinder sein Hotel weiterführen wird, nimmt ihnen der Vater nicht übel. «Urs kann bezeugen, dass ich meinen Kindern immer gesagt u

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People- und Lifestyle-Magazin

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