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14. Dezember 2009 CHF 4.50

Elizabeth Teissier

So wird

2010

Sports Awards Die Sieger, die schรถnsten Bilder der Gala-Nacht in Basel 10 Seiten

Ariella Kaeslin


Titelfotos Fabienne Bühler, Styling Petra Pfäffli, Outfit Gross Couture, Zürich; Inhaltsfoto Fabienne Bühler

Inhalt

HEFT 51, MONTAG, 14. dezember 2009

Titel 42

Elizabeth Teissier Das steht in den Sternen – Jahreshoroskop 2010 für jedes Sternzeichen. Dazu: Grosses Interview mit der Star-Astrologin

Leute 9 10 12

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Tagebuch des Chefredaktors Bild der Woche Die Obamas in Oslo Leute DJ Antoine, Leo Ritzmann, Julia Saner, André Béchir, Nils Althaus, Seven, Andreas Küttel, Gisele Bündchen Barbara Burtscher In der Wüste: So wird die 24-Jährige von der Nasa gefördert, um künftig auf den Mars zu fliegen

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u ariella kaeslin Liebling der Nation: Zum zweiten Mal wählte das Publikum die 22-jährige Kunstturn-Prinzessin zur Sportlerin des Jahres. Wir zeigen die schönsten Bilder der glamourösen Ballnacht.

schweizer illustrierte




Inhalt Leute 100 Hans Wiedemann Der «Padrutt’s Palace»-Chef in St. Moritz erhielt die weltweit höchste Auszeichnung als Hotelier. Im Interview verrät er seine Erfolgsgeheimnisse

Sport 18

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u barbara

burtscher Im Nasa-Trainingscamp für künftige MarsMissionen! Was die Toggenburgerin in der Wüste von Utah (USA) als JungAstronautin erlebt, schreibt und fotografiert sie exklusiv für die Schweizer Illustrierte.

Didier Cuche, Ariella Kaeslin & Co. Sports Awards – die Nacht der Emotionen. So elegant können unsere Spitzensportler sein – wahre Hingucker «am Drücker»! Carlo Janka Seine Technik auf Rennski ist neu, einzigartig und vor allem: schnell! Die Saison hat er fulminant gestartet

Shopping 61

Das Magazin für lustvolles Einkaufen Mode, Style, Electronics

Check-up 71 72 73 74

Thrombose Ein neues Medikament hilft Hormone in der Menopause Der Fall Künstliches Hüftgelenk Dr. Stutz meint – zum Thema Tränen

Die Besten 75

Das Schweizer Kulturmagazin Kunst, Musik, Bücher, Filme

Weekend 83

Freizeit, geniessen, rätseln En Guete, GaultMillau, Reisen, Spiele

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ucarlo janka Eine Schramme an der Wange nach seinem Sturz! Unterwegs mit dem Ski-Star in Val d’Isère.

100

u Hans wiedemann Der «weltbeste Hotelier» und seine Martha sagen, was im «Padrutt’s Palace» in St. Moritz läuft.

ABO: 0800 820 920, Redaktion: Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Tel. 044 - 259 63 63 Fax 044 - 262 04 42, E-Mail info@schweizer-illustrierte.ch, www.schweizer-illustrierte.ch



schweizer illustrierte

Notabene von Chris von Rohr Die Liste von Steve Lee, Gotthard-Sänger Impressum Horoskop Leserbriefe

.schweizer-illustrierte.ch

Gewinnspiele, Videos & News Jetzt gibts noch mehr Spass mit der Schweizer Illustrierten im Netz! Und: Bleiben Sie immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Fotos Barbara Burtscher, Hervé Le Cunff, Thomas Buchwalder

Und … 104 106 88 90 105


tagebuch

Näher bei den Stars Nella Martinetti Es gibt kaum eine

Nik Niethammer, Chefredaktor

prominente Person in der Schweiz, die bei Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, kontroversere Reaktionen auslöst als Nella Martinetti. Nach unserer Titel-Geschichte über ihre Krebs­ erkrankung («Ich bereue so vieles») von letzter Woche hat uns eine Flut von Leserbriefen erreicht. Tenor der meisten Zuschriften: Die Frau nervt. Simuliert. Inszeniert sich bloss. Man muss Nella Martinettis Musik nicht mögen. Man kann ihre Sucht nach Schlagzeilen durchaus kritisch würdigen (was sie übrigens selber tut). Ihr aber zu unterstellen, sie habe ihre Krankheit erfunden, um auf sich aufmerksam zu machen, ist absurd, ja bösartig. Meine Kollegin Sandra Casalini hat mit Martinettis Ein­verständnis die behandelnde Ärztin mit den Vorwürfen ­konfrontiert. Ursula Kapp, Fachärztin für Onkologie am Spital in Männedorf ZH, zeigte sich bestürzt ob der Vorwürfe und stellt klar: «Frau Martinetti leidet tatsächlich an einer unheilbaren Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse. Sie befindet sich seit Anfang September bei mir in Behandlung.» Das sagt die Ärztin von Nella Martinetti – Seite 12. Das sagen die Leserinnen und Leser – Seite 105.

Sports Awards Für die Schweizer Sportler

Fotos Bruno Voser, Fabienne Bühler, Hervé Le Cunff

Sports Awards in Basel SI-Reporter Alejandro Velert (l.) erklärt den U17-Weltmeistern den Ablauf des Shootings in der St. Jakobshalle.

ist es die glamouröseste Gala des Jahres, für die Schweizer Illustrierte eine sportliche Herausforderung. Diesmal haben wir in der St. Jakobshalle in Basel ein Fotostudio aufgebaut, das es in dieser Form noch nie gab: Die Sportler und die prominenten Gäste durften sich selber fotografieren – mit Fernauslöser. Die spektakulärsten Bilder der Gala-Nacht – ab Seite 18.

Elizabeth Teissier

Mag das Blitzlicht Ex-Miss-Schweiz Amanda Ammann drückt im SI-Fotostudio auf den Fernauslöser. Ihr nächstes Ziel: die Besteigung des Kilimandscharo.

SI-Fotografin Fabienne Bühler staunte nicht schlecht, als sie Elizabeth Teissier vergangene Woche in Genf nach sechs Monaten wieder traf. Die Star-Astrologin begrüsste Bühler nämlich mit den Worten: «Aha, die Zwillingsfrau.» Teissier kann sich zwar keine Namen merken, dafür umso mehr die Sternzeichen. So wird das Jahr 2010 – ab Seite 42.

Ruht in sich Carlo Janka, SI-Autorin Stephanie Ringel. Am liebsten ant­ wortet der Bündner mit Ja oder Nein.

Begegnungen mit Carlo Janka sind eine Herausforderung für jeden Journalisten. Dass der 23-Jährige lieber Ski fährt als Interviews gibt, ist bekannt. Sein Gesichtsausdruck variiert zwischen «ernst gucken» und «sehr ernst gucken». In Val d’Isère heftete sich SI-Autorin Stephanie Ringel drei Tage an die Fersen des neuen Superstars im Ski-Zirkus und ging der Frage nach: Was macht den coolen Bündner so stark? Und wie geht er mit Niederlagen um? Der «Iceman» zeigt Nerven – ab Seite 30.

Carlo Janka

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Woche mit der Schweizer Illustrierten!

SI Style. Das grösste Schweizer Fashion-Magazin. 140 Seiten Mode, Beauty, Design, Reisen und Kultur. Dazu: Superstars gewähren SI Style exklusive Einblicke in ihr Privatleben. Nächste Woche mit Ihrer Schweizer Illustrierten! schweizer illustrierte




person der woche


michelle und Barack Obama

u Die Arme lässig hinter dem Rücken verschränkt, schreitet der soeben mit dem Friedensnobelpreis geehrte Barack Obama, 48, am 10. Dezember in Oslo zum Bankett. Während Mr. President in seiner Rede zuvor Krieg als Mittel zum Frieden rechtfertigte, buhten ihn Hunderte Pazifisten auf der Strasse aus. Jetzt strahlt er wieder. An seiner Seite First Lady Michelle, 45, anmutig und stolz, in einer Robe der tunesischen Designerin Alaia. Norwegen lässt Amerika im Grand Hotel den Vortritt. Neben Thorbjörn Jagland (r.), dem Vorsitzenden des Nobel-Komitees, König Harald V. (l.), hinter ihm Königin Sonja, gefolgt vom Kronprinzenpaar Mette-Marit und Haakon. Alexandra roder

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Foto Kevin Lamarque / Reuters

Mister Peace holt seinen Preis

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Leute nachgefragt bei

In der Essküche seines Landhauses in Burgund verbringen DJ Antoine und sein Sohn Sebastian gemütliche Adventstage und bereiten sich auf Weihnachten vor.

Ursula Kapp

Frau Professor Kapp, auf unser Interview mit Nella Martinetti in der letzten Schweizer Illustrierten reagierten einige Leser mit dem Vorwurf, die Sängerin habe ihre Krankheit erfunden, damit die Medien über sie berichten. Der Vorwurf ist nicht gerechtfertigt! Frau Martinetti leidet an einer unheilbaren Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse. Seit Anfang September wird sie im OnkologieZentrum des Spitals Männedorf behandelt. Woraus besteht die Behandlung? Frau Martinetti hat inzwischen einige Zyklen einer Chemotherapie hinter sich. Ein Zyklus dauert vier Wochen und besteht aus drei wöchentlichen Infusionen mit einer Woche Pause. Darüber hinaus ruft Bauchspeicheldrüsenkrebs häufig Schmerzen hervor, die effizient behandelt werden müssen. Welche Nebenwirkungen treten auf? Haarausfall oder Übelkeit gehören zu den gefürchteten Nebenwirkungen einer Tumor­ therapie. Das Wort Chemotherapie ist für viele Menschen ein Schreckgespenst. Heutzutage gibt es jedoch neue, bessere Substanzen und ausgefeiltere Arten der Verabreichung, sodass die Therapien heute allgemein viel besser vertragen werden. So führt die Therapie, die Frau Martinetti erhält, in der Regel nicht zu ausgeprägtem Haarausfall oder Übelkeit. Durch die Therapie hervorgerufene grippeartige Beschwerden und körperliche Schwäche sind normalerweise gering und erträglich. Ist Bauchspeicheldrüsenkrebs immer unheilbar? Nein, wenn der Tumor in einem frühen Stadium entdeckt wird und operiert werden kann, gibt es auch Heilung. Das ist jedoch selten. Bei Frau Martinetti konnte er leider nicht operiert ­werden. Wie schätzen Sie Nellas Lebenserwartung ein? Wie lange eine Tumorerkrankung im Einzelfall verläuft, kann man nie genau sagen. Im Moment ist der Tumor bei Frau Martinetti unter Kontrolle. Leider kann man bei dieser Erkrankung den Tumor nicht vollständig heilen. Wir werden mit der Chemotherapie sicher noch einige Zeit fortfahren müssen. Wenn die Chemotherapie nicht mehr wirken sollte, werden wir vor allem Wert auf eine umfassende und wirksame Therapie der Schmerzen legen müssen. Dabei wird immer eine bestmögliche Lebensqualität im Vordergrund stehen. Interview sandra casalini

Foto Stephan Pick

Nicht gerechtfertigt! Die Fachärztin für Onkologie, Hämatologie, Innere Medizin, Leitende Ärztin am Spital Männedorf, Frau Professor Kapp, betreut die krebskranke Nella Martinetti seit der Diagnose ihrer schweren Krebserkrankung.


dj antoine

Advent, Advent, ein DJ klemmt u An Weihnachten wird der Partylöwe zum Stubenhocker. Über die Festtage nimmt der international erfolgreichste Schweizer DJ keine Aufträge an. Doch die besinnliche Gemütlichkeit unterm Tannenbaum will vorbereitet sein: Zusammen mit seinem Sohn Sebastian, 9, verbringt An­toine Konrad, 33, schon im Advent ein paar beschauliche Tage in Burgund: «Dann wird dekoriert, geschmückt, und unser Esstisch verwandelt sich in eine ‹Päcklistrasse›.» Denn das Schenken gehört für den Basler zu Heiligabend wie der Gang in die Kirche, das Fondue chinoise und das sehnsüchtige Warten darauf, dass Sebastian zu Bett geht und die neue CarreraRennbahn endlich dem Papi gehört.

bettina portmann


Leute

Julia Saner

So schön wird das neue Jahr Seven, Béchir, Althaus

Preis fürs Lebenswerk u Idole

Konzertveranstalter André Béchir (M.) mit den Musikern Seven (l.) und Nils Althaus.

braucht jeder: André Béchir, 60, Gründer der Konzertagentur Good News, bringt seit Jahren die grossen MusikStars zu uns. Nils Althaus, 28, sah als Teenager die Hardrocker Kiss. Seven, 31, pilgerte mehrmals zum PrinceKonzert ins Hallenstadion. Heute stehen sie selbst auf der Bühne – nächstens vom 17. bis 19. Dezember am Songbird Festival in Davos. Ins Bündnerland ziehts auch Béchier: Er erhält am Festival einen Preis für sein Lebenswerk. BAH schweizer illustrierte

Foto Esther Herzog für SI Style, Fabienne Bühler

u Früher, da hat sie ihr monatliches Taschengeld von 50 Franken mit Babysitting aufgebessert. Das ist nicht einmal so lange her. Seit Julia Saner, 17, den Elite Model Look gewonnnen hat, reissen sich alle um die Bernerin mit den Massen 80-61-90. Doch gemodelt wird nur an den Wochenenden. Unter der Woche büffelt die Gymnasiastin für die Matura im Sommer. Für «SI Style» machte sie eine Ausnahme und posierte als entzückendes Kalendergirl. Im Interview (ab 21. Dezember am Kiosk) verrät die Single-Frau übrigens auch, dass sie für Sänger Nils Althaus schwärmt. Zumindest hier auf dieser Magazinseite sind beide schon einmal vereint. Andrea Vogel

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Leute Endlich daheim! Leo Ritzmann schlendert zwei Tage nach seinem sensa­tionellen Sieg durch Hinwil ZH.

wer liebt wen

Ein Bündel Glück fürs Bündchen u Das ging aber flugs:

Andreas Küttel, 30, befand sich am Sonntag, dem 6. Dezember, noch im norwegischen Lillehammer, als seine Ehefrau Dorota, 31, bereits in den Wehen lag. Gerade noch rechtzeitig kam der Skispringer zur Geburt von Söhnchen Oliver um 14.58 Uhr. Küttel: «Es ist ein unglaubliches Gefühl, Vater zu werden.»

Ein Popstar kommt nach Hause u Vor Kurzem prophezeite «MusicStar»Juror Roman Kilchsperger: «In drei Monaten verkaufst du wieder Handys.» Es kam ganz anders: Zusammen mit seiner Duett-Partnerin Vanessa Meisinger, 18, gewann Leonardo Ritzmann, 20, die achte Staffel des deutschen CastingFormats «Popstars». Das vergangene Wochenende verbrachte Leo daheim in Hinwil ZH bei seinen Eltern und seiner Schwester Manuela, 16, die krank das Bett hüten musste. Jetzt gehts Schlag auf Schlag: Die Single «Last Man Standing» von Some & Any, wie sich das

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Duo Leo und Vanessa nennt, gibts bereits zu kaufen. Das Album «First Shot» folgt am Freitag, in Deutschland stehen Auftritte und Presse-Termine an. Ganz praktisch also, dass Leo Single ist. Zu seiner Ex-Freundin und «MusicStar»Konkurrentin Jenny Rey hat er nach wie vor ein gutes Verhältnis. «Sie sass beim ‹Popstars›-Final sogar im Publikum.» Und was sagt er zu Lästermaul Kilchsperger, der nun auch noch andeutete, Leo sei schwul? «Das ist doch peinlich, dass er mit 39 über einen 20-Jährigen herziehen muss.» sandra casalini

u Aus die Maus. Hollywood-Star Uma Thurman, 39, hat die Verlobung mit dem Schweizer Bankier Arpad Busson, 45, aufgelöst. Irgendwie scheint der Multimillionär mit HedgeFunds erfolgreicher zu sein als mit schönen Blondinen. Denn zuvor ging auch schon seine Beziehung zum Supermodel Elle Macpherson, 46, mit dem er zwei Söhne hat, in die Brüche.

Rose

kaktus

REMO Knechtle Lebensretter u Erst durchbricht er mit seinem Auto einen Metallrohrzaun, dann stürzt er samt Gefährt und Ehefrau auf dem Beifahrersitz in einen Weiher. Der gefährlich-nasse Unfall geschieht nur wenige Meter vom Wohnhaus des 80-jährigen Rentnerpaars – in Gontenbad AI. Der Wagen sinkt bis zum Dach. Verzweifelt versuchen die beiden, sich zu befreien. Vergeblich! Nachbar Remo Knechtle siehts, zögert keinen Moment, spring samt Kleidern ins eiskalte Wasser, rettet erst die Frau, dann den Mann. Für sein mutiges Handeln verdient der Rettungsengel ein Präsent: unsere rote Vorweihnachts-Rose.

Georg Kreis Präsident Antirassismus-Kommission u Es gibt Vergleiche, die sind einfach jenseits und abartig. Das müsste doch gerade ein Geschichtsprofessor wie Georg Kreis am besten wissen. Kreis aber vergleicht im «Club» von SF («Minarettverbot – wieder aufheben?») die Stimmung im Land gegen den Islam mit den 30er-Jahren: «Wenn eine SVP damals eine Initiative gegen die Verjudung der Schweiz lanciert hätte, wäre die unter Umständen auch angenommen worden wegen der Ängste in der Bevölkerung.» Herr Kreis, für eine Schlusspointe fehlen uns hier für einmal die Worte. Wir sagen einfach nur: Kaktus.

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Fotos Malu Barben, Hervé Le Cunff, Dukas, Photoshot, Keystone

Leo Ritzmann

u Ebenfalls zum Klub der jungen Mütter darf sich Gisele Bündchen, 29, zählen. Vergangene Dienstagnacht brachte das brasilianische Top­ model einen – noch namenlosen – Jungen zur Welt. Bei der Geburt unterstützten sie Ehemann Tom Brady, 32, sowie Giseles Zwillings­ schwester Patricia und Mama Vania. Die weiss, wies geht, brachte sie doch selbst sechs Mädchen zur Welt.


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Sports Awards

Wow! Ariella Kaeslin (r.) und Lara Gut verstehen sich prächtig. Das Ski-Ass löst das Bild per Knopfdruck selber aus. Kaeslin: «Das Kleid ist mass­gefertigt wegen meines breiten Kreuzes.»

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Torero Fussballer Johan Vonlanthen will sich mit seinen Nati-Kollegen vom Startgegner Spanien an der WM 2010 nicht auf die Hörner nehmen lassen.

Feurig Sänger Michael von der Heide gibt nicht nur auf der Bühne mit Sina, Ritschi und Adrian Stern Vollgas, sondern auch beim SI-Fotostudio.

My name is Buemi, Sébastien Buemi Der Formel-1Fahrer setzt sich als James Bond in Szene. «In meinem Toro Rosso bin ich in 4 Sekunden von 0 auf 200.»

Sport-Stars am Drücker

Kunstturnprinzessin ariella kaeslin und Skikönig didier cuche auf dem Thron: Bei den Credit Suisse Sports Awards halten unsere Superstars Hof. Und setzen sich mit dem Fernauslöser gleich selbst ins Bild. Ganz schön cool!


Sports Awards

Auf Zack Das operierte Knie von Bruno Kernen ist gut verheilt, wie sich im SI-Fotostudio zeigt. Der Abfahrts-Welt­ meister 1997 ist ohne seine Frau Yeliz an die Gala gekommen. «Ob der Trennungsgerüchte können wir beide nur lachen.»

«Ich kleide mich echt gern chic!» Bruno KerneN


Souverän Moderiert die Gala auch dieses Jahr charmant und kompetent: Sandra Studer. Die 40-jährige vierfache Mutter ist wie immer top gekleidet.

Elegant Die ehemalige Skiweltmeisterin Sonja Nef (Tasche von Cavalli) ist ohne ihren Hans da. Bald soll geheiratet ­werden. «Das Leben als Mutter zweier Töchter kann ebenso streng sein wie das als Skiprofi.»

Lady in Red Christa Rigozzi, Miss Schweiz 2006, sticht mit ihrem leuchtend roten Kleid aus den vielen schwarzen Anzügen heraus.


Sports Awards

Innig Rad-Weltmeister Fabian Cancellara und seine Ehefrau Stefanie. Der Berner ist direkt vom Trainingslager auf Fuerteventura angereist. «Bei 28 Grad trainierten wir vier Stunden täglich. Es musste das eine oder andere Pfund weg.»

«Super, hat Didier Cuche gewonnen. Er hat die Auszeichnung sehr verdient» Steffi buchli

Men in Black Die U17-Fussball-Weltmeister nehmen ihren Trainer Dany Ryser in ihre Mitte. Die Mannschaft erhält den Ehrenpreis. Nach der Direktübertragung will sich jeder von ihnen unbedingt noch mit Ariella Kaeslin fotografieren lassen.


Stolz Die ZSC Lions werden Team des Jahres. Präsident Walter Frey (r.), CEO Peter Zahner: «Die Trophäe soll auch unsere 900 Junioren motivieren.»

Blickfang SF-Sportmoderatorin Steffi Buchli zieht die Männerblicke auf sich – mit ihrem rückenfreien, farbenfrohen und wallenden Kleid.

Gemeinsames Glück Rollstuhlsportler Heinz Frei erhält zum zehnten Mal den Titel Behindertensportler des Jahres. Seine Partnerin Rita ist überwältigt.


Sports Awards

Sportler des Jahres 2009! Skirennstar Didier Cuche. Er siegt knapp vor Roger Federer.

Gewiefter Conférencier: Rainer Maria Salzgeber mit seiner Ehefrau Chantal.

Bubenträume werden wahr

Alt Bundesrat Adolf Ogi in Begleitung seiner Tochter Cornelia. Sie startete dieses Jahr am New-York-Marathon.

Gastgeber von der Credit Suisse: Rolf Bögli mit seiner Gattin Ursi. Er tippt auf Lara Gut, sie auf Ariella Kaeslin.

Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer mit ihrem Ehemann Urs Wyss.

Dreispringer Alexander Martinez mit Freundin Tamina Schneider. Um grösser zu sein als sie, steht er auf die Zehenspitzen.

OL-Königin Simone NiggliLuder mit ihrem Gatten Matthias. Sie trägt ein Kleid von Alvoni in Bern.

Freche Sprüche und die 17 als Glückszahl bei der Sportlergala

V

on einem Aufsitz-Rasenmäher habe er als Bub geträumt, bekennt Schwingerkönig Jörg Abder­ halden. Da hatte Ariella Kaeslin einst nicht so bescheidene Träume: nämlich in ihrer Sparte die Beste des Landes zu werden. Das ist sie längst, und sie darf sich nun in eine Reihe mit grossen Namen stellen wie Morerod, Schneider oder Niggli-Luder, alle ebenfalls mehr­fache Sportlerinnen des Jahres. Die Aussicht, einst an der Spitze zu stehen, bringt Dario Cologna kaum aus der Fassung. Der Newcomer des Jahres stellt vor der Resultatver­ kündigung trocken fest: «Mein Ruhepuls liegt bei 38.» Roger Federer dürfte jenen seiner Eltern Lynette und Robert leicht erhöht haben. «Sind die beiden um diese Zeit noch wach, jetzt, da sie doch Grosseltern sind?»,

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Das ehemalige Ski-Ass Maria Walliser mit ihrer älteren Tochter Siri. Diese wird nächsten Sommer die Matura-Prüfung machen und will nachher Jus studieren.

Schönes Tandem Mountainbike-Weltmeister Nino Schurter, nominiert in der Kategorie Sportler des Jahres, kuschelt mit seiner Freundin Nina.

«Schön, begleitet mich heute Abend Siri. Sie ist eine schöne junge Frau geworden» Maria Walliser-anesini

Bald drei? Lynette und Robert Federer. Sohn Roger wird aus Dubai zugeschaltet. Die Mutter: «Ein drittes Enkelkind würde uns freuen.» Roger: «Wer weiss?» schweizer illustrierte

Studiodekoration: Sitzbank (Shining White 162) und Hocker von Kare (www.kareshop.ch)

Bergsteigerin und Abenteurerin Evelyne Binsack (l.) mit Managerin Andrea Roch.

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Sports Awards

Trainerlegende Gilbert Gress mit Ehefrau Béatrice. Er wünscht sich vor der Wahl Goalie Diego Benaglio als Sportler des Jahres. «Aber sicher gewinnt Federer.» Es kommt ganz anders … fragt der Crack via Satellitenleitung aus Dubai frech. Dass er es bei der Wahl dann trotz Charme-Offensive nicht an Didier Cuche vorbeibringt, verwundert auch Sébastien Buemi, der bisher in Bahrain wohnte. «Eigentlich kann man nur Roger wählen!» Schmeichelei unter NahostNachbarn? Buemi: «Sind wir nicht mehr. Ich bin eben nach Monaco umgezogen.» Raus- statt umziehen hiess es wenige Tage vor der Sportler-Gala bei TV-Frau Nicole Berchtold. Ihren Weisheitszahn nämlich. Die Fäden im Mund trüben ihre Festlaune nicht. Johan Vonlanthen kommt auf Einladung seines Auto-Sponsors. Keine Öffent­ lichkeits-Scheu wegen der kursierenden Sekten- und Rücktrittsgerüchte? «Ich habe gesagt, was zu sagen ist. Verstecke ich mich, gibts nur noch mehr Spekulationen.» Kein Rätsel macht Kofi Nimeley daraus, wohin sein neues TV-Gerät kommt. «Das schenke ich meinen Eltern.» Der U17-Weltmeister hat es in der Tombola gewonnen. Mit Los Nr. 17 am Tag nach seinem 17. Geburtstag! Texte Thomas Kutschera, Iso Niedermann, Alejandro Velert Fotos Fabienne Bühler, ulli glantz, Marcel Nöcker, Bruno Voser

Oberarzt, Pianist und Rollstuhlsportler Christian Wenk mit seiner Freundin Jacqueline. Er drückte die Daumen für Heinz Frei.


Small Talk

Foto EQ Images

Ariella Kaeslin

Der ehemalige Tennis-Profi Heinz Günthardt mit seiner Ehefrau Cecilia. Sein Favorit wäre Roger Federer gewesen.

«glanz & gloria»-Moderatorin Nicole Berchtold mit ihrem Mann Lars Leuenberger, dem Ex-SCB-Stürmer.

Foto Muriel Hilti / tilllate.com

Guter Laune: alt Bundesrat Arnold Koller, begleitet von seiner Ehefrau Erica.

Trainer des Jahres: Fredrik Aukland. Er betreut unter anderem Dario Cologna.

Vom Langlauf-Weltcup in Davos eingeflogen: Der Münstertaler Dario Cologna. Er ist Newcomer des Jahres 2009.

party-facts Gastgeber Credit Suisse Tatort die prächtig herausgeputzte St. Jakobs­ halle in Basel Lacher des Abends Carlo Jankas TV-Einspieler aus Val d’Isère: Nur einschlafen wäre noch cooler gewesen Gaumenfreude Das Highlight zum Einstieg: die ApéroTrüffelpizza. Jacky Donatz verarbeitete drei Kilo schwarzen Trüffel zu je 850 Franken Hingucker Fabian Cancellara setzte wiederum Farbakzente; diesmal rot-schwarze statt weisse­ Party-Rating

«Trotz Absenz von Sportminister und Übersportler: Der CH-Sport glänzt wie selten»

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die geehrten Sportler Didier Cuche (Ski)

vor Roger Federer (Tennis) und Dario Cologna (Langlauf) Sportlerin Ariella Kaeslin (Turnen) vor Lara Gut (Ski) und Simone NiggliLuder (Orientierungslauf) Mannschaft ZSC Lions (Eishockey) vor der Schweizer Nati (Fussball) und dem FC Zürich (Fussball) Newcomer Dario Cologna (Langlauf) Trainer Fredrik Aukland (Langlauf) Behindertensportler Heinz Frei

(Handbike)

«Ich fasse es nicht» Zum zweiten Mal wird Ariella Kaeslin zur Sportlerin des Jahres gewählt.

Ariella Kaeslin, im Abendkleid machen Sie mindestens eine so gute Figur wie im Turn-Dress. Vielen Dank für die Blumen! Ich hatte allerdings schon befürchtet, dass ich das gleiche Kleid wie im letzten Jahr anziehen muss. Wieso das denn? Ich habe mich etwas spät um die Kleiderwahl gekümmert. Irgendwann habe ich mich bei Samira Fashion in Zürich für eines entschieden. Im Laden nahmen sie meine Masse, und ich suchte die Farbe des Stoffes und das Holderneck mit den Edelsteinen aus. Aber? Mein Kleid war erst drei Tage vor der Show fertig. Und ich konnte mir ja nicht mal sicher sein, dass es passt. Ich kam ganz schön ins Schwitzen. Das wär ja oberpeinlich gewesen, wenn ich das letztjährige Kleid nochmals hätte tragen müssen. Und jetzt haben Sie nicht nur ein neues Kleid, sondern auch die zweite Trophäe als Sportlerin des Jahres. Darauf bin ich extrem stolz. Das ist die grösste Anerkennung, die man als Sportlerin erfahren kann. Ich danke allen, die mich gewählt haben, von ganzem Herzen. Haben Sie mit der Wahl gerechnet? Nein, das mache ich nie, wenn ich ein Ergebnis nicht durch eigene Leistung beeinflussen kann. Und man hat ja bei Roger Federer gesehen, dass es überhaupt nicht selbstverständlich ist, eine solche Wahl zu gewinnen. Wo werden Sie die Trophäe aufstellen? Zu Hause in Biel. Die Trophäe von 2008 war jetzt ein Jahr Single und ist sicher froh um ein «Gspänli». Und selber gönnen Sie sich auch etwas? Ja, ich mache über Weihnachten und Neujahr zwei Wochen Ferien. Eine Woche gehe ich nach Lenzerheide Ski fahren, und eine Woche verbringe ich mit einer Kollegin in London. Ich freue mich extrem drauf. schweizer illustrierte

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ski alpin Nachmittags-Snack Nach dem SlalomRennen, in dem Janka (vorne links) nach wenigen Sekunden ausschied, ruht sich das Team in der Hotel-Bar aus. Janka isst Salami-Pizza mit schwarzen Oliven.

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ÂŤDas muss ich

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Nur eine Woche nach seinem Dreifach-Sieg im US-amerikanischen Beaver Creek schied Carlo Janka bei den Weltcup-Rennen in Val d’Isère dreimal aus. Beim Riesenslalom schürfte er sich sogar das Gesicht auf, prellte sich die Schulter. Trotzdem: Er gilt als Riesentalent und neuer Superstar im internationalen Ski-Zirkus. Wer ist dieser 23-Jährige, von dem Bernhard Russi sagt: «Er ist reif, stark, oft perfekt.»

jetzt abhaken» schweizer illustrierte

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ski alpin Text stephanie ringel Fotos hervé le cunff

G

rosse Veränderungen fangen klein an. Zum Beispiel auf einem DIN-A4-Blatt an der Eingangstür zum Pressezentrum. Darauf teilt der Schweizer Skiverband am vergangenen Weltcup-Wochenende im französischen Val d’Isère den Journalisten mit, welcher Skifahrer zu welcher Zeit für Interviews zur Verfügung steht. Sieben junge Fahrer dürfen gemeinsam fünfzehn Minuten Auskunft geben. Didier Cuche und ­Didier Défago, beide seit Jahren ­Leistungsträger im Team, teilen sich zwanzig Minuten. Und dann ist da in Fettschrift und fünfmal so gross gedruckt: «18.20 Uhr bis 18.40 Uhr Carlo Janka». Zwei Uhrzeiten und ein Name stehen für Veränderung. Bis vor Kurzem sassen Cuche und Défago auf dem Podium. Jetzt hockt da Janka, ein paar Bart­ stoppeln im jugendlichen Gesicht. ­Neben ihm steht Patrick Lang, Weltcup-Pressekoordinator, er moderiert und übersetzt die Informa­tionsrunde. Carlo Janka, 23 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in Obersaxen GR. Sein Dörfchen hat 800 Einwohner, lebt vom Skitourismus. Einer von ihnen hat es jetzt geschafft. Zum ersten Mal verblüffte der gelernte Kaufmann in Lake Louise (Kanada) im November 2008. Da fuhr er mit Startnummer 65 auf Platz 2. Nur drei Monate später holte er in Val d’Isère überraschend WM-Gold im Riesenslalom. Vor zwei Wochen gelang ihm, was zuletzt die französische Ski-Legende, Jean-Claude Killy, vor 42 Jahren fertigbrachte. Beim Weltcup im US-amerikanischen Beaver Creek hat Janka an drei aufeinanderfolgenden Tagen alle Rennen gewonnen: Riesenslalom, ­Abfahrt, Super-Kombination. Ab dem Moment hatte die Schweiz einen neuen Ski-Star. Nur in Obersaxen bleibt das Leben unerschütterlich wie die Bergwelt: «Wir telefonieren selten, über die Rennen können wir später sprechen. Ich sitze am Wochenende auch nicht vor dem Fernseher. Ich muss ein Restaurant führen – und jetzt ist Saison!», sagt Ursula Janka, seine Mutter. Ein Helikopter hat «Jänks» am Nachmittag nach Val d’Isère gebracht. Die anderen aus dem Team fuhren den beschwerlichen Weg in die MontblancRegion mit dem Auto. Im Mannschaftshotel La Savoyarde hat er jetzt erstmals ein Einzelzimmer; man sieht ihn oft mit seiner Managerin. «Bienvenue», sagt der Pressekoordinator, und das Ski-Ass weiss, jetzt muss er ein paar Fragen beantworten.

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Pech Carlo Janka, als Top-Favorit gestartet, scheidet in Val d’Isère dreimal aus. Am Sonntag stürzt er beim Riesenslalom, schürft sich die rechte Wange auf, prellt sich die Schulter. Vierzig Fotografen, Kameramänner und Journalisten drängeln sich vor Carlo ­ Janka. Er sitzt im Scheinwerferlicht und ­versteckt sein Unwohlsein. Starres Gesicht, Blick an die Decke, manchmal legt er die Zunge in den Mundwinkel. Er spricht kurze Sätze, wie auswendig gelernt. Zum Beispiel: «Die Piste liegt mir.» Oder: «Ich habe keine Angst. Nur gesunden Respekt.» Auch: «Ich hoffe, ich kann anschliessen, wo ich aufgehört habe.» Wird er nicht. Der Favorit wird überraschend an ­allen drei Renntagen ausscheiden und am Sonntag um zwölf Uhr traurig sagen: «Ich bin enttäuscht. Aber das muss ich jetzt abhaken. Die nächsten Tage werde ich die Ski in die Ecke stellen, die Seele baumeln lassen und in Val Gardena wieder alles geben.» Janka gilt als stiller Typ. Er hat sich schubladisieren lassen als «Iceman», der nie viel sagt, cool wirkt, sich rarmacht. Gewinnt er, ballt er höchstens die rechte Faust. Für Ski-Olympiasieger Bernhard Russi ist das «schlitzohrig». «Wer zu viel über sich redet, fängt irgendwann an, zu viel über sich selbst nachzudenken. Das kann blockieren. Es ist Carlos Stärke, dass er einfach nur fährt.» Und: «Es macht Carlo doch nichts, dass er rausgeflogen ist. Je früher die Serie bricht, desto besser. Dann kehrt wieder Normalität ein.»

Nach der Pressekonferenz spazieren wir durchs Dorf. Janka hustet alle paar Schritte tief und rau. Das hat er im Winter jedes Jahr. Schnee knarzt, ein paar Weihnachtsbäume erinnern an Advent, Plakate an das Skirennen der nächsten Tage, das 54. Critérium de la première neige. Wenn Carlo läuft, wippt er, den langen Oberkörper vor­gebeugt, die Hände in den Hosentaschen vergraben. Carlo, wovon träumen Sie? Er denkt lange. Aber nicht, weil er nicht weiss, was er sagen soll. Sondern eher, weil er unsicher ist, ob man so was sagt. «Ich will Olympiasieger werden.» Das grosse Wort breitet sich aus wie eine weisse Atemwolke vor seinem Gesicht. «Durchaus möglich», sagt Russi über die momentane Nummer 1. «Trotzdem: Olympia ist sehr stressig. Man kann viel verlieren und auch sehr, sehr viel gewinnen. Dadurch ist die psychische Belastung enorm, aber Carlo ist mental stark.» Ein Skitag beginnt früh. Um sechs Uhr morgens windet er sich aus dem Bett, macht Übungen für seinen empfindlichen Rücken. Um sieben gibt es Frühstück. Danach geht er zum Ein­ fahren auf die Piste, prägt sich die schwierigen Stellen ein. Am ersten Tag läuft es zunächst sehr gut für ihn. In der Super-Kombination rast er im Super-G


«Ich bin enttäuscht. In Val Gardena werde ich wieder alles geben»

Foto Denis Balibouse / Reuters

carlo janka in val d’isère

mit 1:17,30 Minuten auf Rang 2, trotz offenen Schnallen an seinen Skischuhen. Beim nachfolgenden Slalom jedoch scheidet er aus. In der Zieleinfahrt schwingen Cheerleaderinnen in Hotpants und Lackblousons grüne Pompons, aus den Boxen wummert «We Will Rock You». Im roten Anzug, die Ski lässig auf der ­Schulter, läuft Bernhard Russi durch ­ die Menge. Für ihn hat Carlo kein Erfolgsgeheimnis. Er hat etwas viel Besseres: «Carlo fährt extrem natürlich. Das probieren alle. Er kanns.» Dabei hilft ihm sein perfekter Körper: 75 Kilo, verteilt auf 1,84 Meter. Die Kraft ist richtig verteilt, er bewegt sich geschmeidig. Und er hat ein intuitives Verständnis für die Piste: sieht die beste Linie, schätzt sich selbst richtig ein. «Er hat seinen Fahrstil auf einer Stufe perfek­tioniert, die ganz neu ist», so Russi. «Ich sehe nichts, was ihn bremsen kann. Er wird international das Mass aller Dinge sein, weil er so vielseitig ist. An Carlo Janka kommt bald keiner mehr vorbei.» Neben einem Rucksack voll Talent betont Swiss-Ski-Cheftrainer Martin Rufener die Schaffer-Mentalität von Janka. Sie hat ihm nach Jahren guter Leistung ohne aussergewöhnliche Erfolge zum Durchbruch verholfen. «Carlo ist so

stark, weil er weiss, was Spitzensport heisst: Arbeit, Arbeit, Arbeit!» Wenn andere schon mit ihren Familien zusammensitzen, dann quält sich Janka noch eine Extrastunde im Kraftraum. Jankas Sportfamilie ist die Mannschaft. Die Eltern daheim sind «EnergieTankstelle». Sein Joker ist sein österreichischer Servicemann und heisst: Anton Knaus. Sein Tüftel-Labor hat er in einer Garage in der Nähe des Mannschafts­ hotels eingerichtet. Auf dem Eisentor klebt ein Fetzen Paketband, darauf steht in Schreibschrift: Swiss-Ski. Dieser fensterlose Raum ist so eine Art Hochsicherheits­bereich, wo er wachst, schleift, bürstet. Knaus trägt eine schwarze Schürze, hat Apfelbäckchen und fröhliche Augen. Seit zweieinhalb Jahren steht er unter anderem für Janka im Schnitt zehn Stunden am Tag in solchen Räumen ohne Fenster, unter 100-Watt-Birnen, und versucht, den Ski so schnell wie möglich zu machen. Der Servicemann sagt: «Carlo kommt vor und nach jedem Rennen zu mir. Ihm ist wichtig, dass er einen perfekt präparierten Ski hat.» An den Wänden hängen Wettervorhersagen, die Grundlage seiner Arbeit. Darunter, in einer Ecke, steht eine verbeulte Metallbox. Knaus klappt u


ski alpin

«Carlo kommt vor und nach jedem Rennen zu mir. Ihm sind perfekt präparierte Ski wichtig»

«Ich sehe nichts, was ihn bremsen kann. An Carlo Janka kommt bald keiner mehr vorbei»

«Carlo ist so stark, weil er weiss, was Spitzensport heisst: Arbeit, Arbeit, Arbeit!»

Anton Knaus, Servicemann von carlo janka

Bernhard Russi, Ski-olympiasieger

Martin Rufener, Cheftrainer Ski-Team Schweiz

bisschen traurig, und bevor er mit seiner Managerin ins Hotel geht, schiebt er nach: «Ich lebe von Tag zu Tag, das habe ich immer so gemacht.» Am Tag danach, Sonntag, scheint die Sonne. Janka, Start­ nummer 6, stürzt, als er mit der Hand beim Riesenslalom am Tor hängen bleibt. Den Kopf gesenkt, eilt er ins ­Hotel. Niederlage hin oder her. Das Schweizer Ski-Team hat ein neues Vorbild. Cheftrainer Martin Rufener ist ein besonnener, fairer Mann, der nicht dazu neigt, einzelne Fahrer seines Teams besonders hervorzuheben, gibt dennoch zu: «Carlo ist seit dem Riesen-Wochenende in Kanada Teamleader. Vorher war

das Didier Cuche. Momentan schauen alle zu ihm auf. Wir sind stolz, dass er in unserem Team ist.» Wenn das Rennen vorbei ist, analysieren die Fahrer, was gut lief, was sie besser machen müssen. Dafür schauen sie jetzt Videos von Jankas Rennen. Der junge Sandro Viletta gibt zu: «Carlo ist kein Held. Das wäre der Dani Albrecht, wenn er wieder gesund ist und zu uns zurückkommt. Aber: Er ist ein Vorbild.» Didier Cuche, Sportler des Jahres 2009, ist beim Riesenslalom verletzungsbedingt nicht gestartet. Er lächelt und sagt: «Wir sind durch Carlo alle angespornt, schneller zu fahren.» 

sie auf, darin sind seine Spachtel, Schleifpapier, Bürsten. In den Deckel hat er von innen eine Autogrammkarte mit Widmung von Carlo Janka geklebt: «Für Toni, den Zauberer von Schladming». Draussen, an der Rennstrecke Face de Bellevarde, hat unterdessen der zweite Renntag begonnen. Es schneit. Carlo Janka startet im Super-G mit der Nummer 11 und scheidet nach vier Schwüngen aus. Später sagt er: «Das war nix. Wenn man den Boden nicht sieht, hat man keine Chance. Aber solange es un­ gefährlich ist, ist es dem internationalen Skiverband egal, ob man irgendwie runter­ kommt – oder schön fährt.» Er schaut ein

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Fotos Bruno Voser, RDB

So denken Fachleute über Carlo Janka


mission Mars

Unsere Frau

Finden wir hier Wasser? Barbara Burtscher und Crew-Biologin Lara Vimercati (l.)messen in der Wüste von Utah, USA, die Feuchtigkeit im Boden. So soll dereinst auf dem Mars Wasser gesucht werden. Bei den Ausseneinsätzen tragen die «Astronauten» Raumfahranzüge.

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auf dem Mars

Diese Toggenburgerin hat grosse Chancen, Nasa-Astronautin zu werden und auf den Mars zu fliegen. In der W체ste von Utah trainiert die 24-j채hrige Barbara Burtscher das Raumfahranzug-Tragen und Tischtennis-Spielen. schweizer illustrierte

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mission Mars

«Ich könnte mir vorstellen, genauso wie hier in der Wüste auch auf dem Mars zu leben» barbara burtscher

Sonnenuntergang Burtscher im Raumfahranzug zwischen Mars-Station und Miniobservatorium (l.).

Ausflug Grössere Strecken legen die «Astronauten» im Anzug auf Vierrad-Motorrädern zurück.

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Küche, Büro, Essraum Burtscher (hinten) am Comput


Luftdicht Burtscher zieht ihren Raumfahr­anzug an und betritt via Luftschleuse die Wüste. Text und Fotos Barbara Burtscher

B Löcher wie Krater Burtscher (l.) beugt sich in eine Fels-Höhle, wo sie Fossilien findet. Crew-Ingenieur Zak Wilson hilft ihr dabei.

er. Vorne: Biologin Lara Vimercati und Ingenieurin Kelly Rickey (l.).

arbara Burtscher besuchte vergangenen Juli ein US-Nasa-Astro­ nautencamp für Lehrer. Die 24-jährige Physiklehrerin an der Kanti Wattwil SG bestand alle Tests so gut, dass die Nasa sie nachdrücklich aufforderte, sich fürs Astronautenprogramm zu bewerben. Als «Schnupperlehre» hat die Schweizerin nun ein zweiwöchiges Trainigscamp für künftige Mars-Missionen absolviert. In der Wüste von Utah lebte sie vom 28. November bis 12. Dezember mit fünf anderen «Marsmenschen» in einer Art Raumstation. Ihre Erlebnisse beschreibt Barbara Burtscher exklusiv für die Schweizer Illustrierte: «Man meint wirklich, man sei auf dem Mars. Die Wüste hier ist wunderschön, diese bizarren Farben und Formen – und die unerwartete Kälte! Minus 20 Grad haben wir frühmorgens gemessen, und tagsüber ist es knapp über null. Mit den fünf anderen Forschern zusammen richte ich mich in der 24 Quadratmeter grossen, zweistöckigen Mars-Station ein. Aufenthalts- und Materialraum, Labor, Küche, Schlafraum und Luftschleuse – alles auf engstem Raum. Oberste Devise: Wasser sparen. Nur einmal in der Woche darf ich mich waschen. Aber für Sekunden nur! Und mit der Spezialseife Oasis, denn unser Abwasser müssen wir in einer Wiederaufbereitungsanlage recyceln. Selbst auf der Toilette darf man die Spülung nur bei ganz grossen Geschäften verwenden. Oder wie unser Instruktor am ersten Tag es formulierte: «If it’s brown, flush it u


Mars-Pingpong Burtscher und Crew-Commander Judah Epstein (l.) spielen Tischtennis. u down.» (Ist es braun, spül es runter.) Auch Haustiere haben wir – ungewollt: Aus einem Loch in der Decke über meinem Bett guckt mich eine süsse, kleine Maus an. Weniger schön ist die giftige Spinne im Bett einer Crew-Kollegin. Unsere Station dürfen wir nur im Raumfahranzug verlassen. Mit Sauerstoffflaschen und EKG-Gerät auf dem Rücken, bewegen wir uns im Freien. Alles ist klobig und schwerfällig. Eine ganz besondere Herausforderung ist es aber, in Vollmontur Tischtennis zu spielen. Vor dieser Mission musste sich unsere Crew offiziell für eine Sportart entscheiden. Und weil ich begeistertes Mitglied des Tischtennis-Clubs Toggenburg bin, konnte ich meine Mars-Kollegen für diesen Sport gewinnen. Grosse Ausflüge bewältigen wir mit vierrädrigen Motorrädern. Wir sammeln Gesteinsproben (Vorsicht, hier gibts Uran!) und suchen nach Wasser. Wir müssen mindestens zu zweit sein, denn in der Gegend gibt es wilde Hunde, die schon Menschen getötet haben. Einen Ausflug werde ich nie mehr vergessen. Das hätte böse enden können … Wir waren sehr weit in der Wüste draussen am Wasseraufspüren und so in unsere Arbeit vertieft, dass wir zu spät merkten, wie dunkel es bereits geworden war. Und wie kalt! Sofort brausten wir auf unseren VierradVehikeln los. Doch unser Atem be­schlug den Helm und gefror zu Eis. Sicht gleich null! Trotzdem fuhren wir noch schneller, denn es wurde immer dunkler und kälter. Mein rechter Arm fror ein, ich spürte ihn nicht mehr. Auch die Funkgeräte machten bei der Kälte schlapp, wir hatten keinen Kontakt zur Mars-Station. Irgendwie – mit nur einer Hand fahrend – schafften wir es dann doch zurück. In letzter Sekunde. Nie zuvor habe ich so gefroren. Es dauerte eine Weile, bis ich

meine Finger wieder fühlen konnte. Ein heisses Astronautenmahl brachte mich schliesslich wieder auf die Beine. Mit dem Essen ist das hier so eine Sache. Es gibt nur Astronauten-Food aus der Dose. Alles, aber auch wirklich alles wird mit heissem Wasser zubereitet. Sogar Früchte, Käse und Fleisch. Haltbarkeitsdatum: lebenslang! Darum heisst eines der Menüs wohl auch «Forever Young Macaroni». Wenn ich wieder daheim in der Schweiz bin, will ich zuerst meinen Freund umarmen und dann frische Früchte essen. Wäre es möglich, so auf dem Mars zu leben? Nach allem, was ich jetzt hier erlebt habe, sage ich klar: Ja, ich könnte mir vorstellen, genauso auf dem Roten Planeten zu wohnen. Es ist zwar ganz schön hart. Man muss sich ­enorm umgewöhnen. Aber es lohnt sich, es ist ein Abenteuer, ein Privileg. Für mich ist es hier in der Wüste Utah schon sehr marsähnlich: die Raumfahranzüge, die Landschaft, der rote Sand – gefühlsmässig wohne ich derzeit tatsächlich auf dem Roten Planeten. Wie geht es für mich weiter? Ab nächstem Sommer darf ich – als erste Ausländerin überhaupt – jedes Jahr fünf Wochen am Nasa Education Center arbeiten. Und dann bin ich gespannt, was mit meiner Bewerbung fürs Astronautenprogramm passiert. Zuerst aber freue ich mich, nach Hause zu fliegen. Ich vermisse meinen Freund Martin Signer, meine Familie und die Kanti Wattwil.» Nach der stressigen Mars-Zeit will Barbara Burtscher – nach einer weiteren Woche Unterricht an der Kanti – erst mal so richtig ausspannen. Müde von Wüste, Staub und rotem Sand, macht sie – ausgerechnet! – Ferien auf der kargen, sandigen Insel Gran Canaria.   Aufgezeichnet: Marcel Huwyler


HOROSKOP 2010

«W Gedu Gefragte Ratgeberin Star-Astrologin Elizabeth Teissier beriet schon Prominente wie François Mitterrand und den spanischen König Juan Carlos. Im Hintergrund: ihr Lebensgefährte Gerhard Hynek.

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Text René Haenig Fotos Fabienne bühler

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enf, Quai Turrettini. An dieser Adresse thront das «Mandarin Oriental» – eines der ersten Häuser vor Ort. Das Luxushotel am Rhone-Ufer ist Schauplatz des Foto­ shootings der Schweizer Illustrierten mit Star-Astrologin Elizabeth Teissier. Das ehemalige Coco-Chanel-Model versucht gerade herauszufinden, was ihr am besten steht. Selbst in dieser Frage verlässt sich «Madame» auf höhere Mächte. Ein Pendel, das sie behutsam aus einem schwarzen Samtbeutel hervorkramt, soll Klärung bringen. Auf dem Bett vor ihr aus­ gebreitet liegt eine Auswahl an Blusen und Pullovern. Und siehe da! Bei einem roten Pulli schlägt das Pendel aus. Diese Frage also ist geklärt … Frau Teissier, seit Monaten hören wir Krise, Krise, Krise – wann hat das ein Ende? Leider bleibts uns auch in den kommenden Monaten nicht erspart. Die Krise ist mit Sicherheit noch nicht vorbei – trotz vielen positiven Aus­ sagen. Wir befinden uns in einer Art Wartezimmer einer Zivilisationskrise, die zwischen 2011 und 2015 spürbar sein dürfte. Im Sommer 2010 bekommen wir schon einen Hauch davon mit. Irgendwann gehts aber wieder aufwärts … … ich will nicht zu pessimistisch sein und als Kassandra auftreten, aber es wird noch einige Jahre dauern.

Woher wird der Aufschwung kommen? Als Astrologin kann ich eher das Wann prognostizieren. Es gibt natürlich eine Möglichkeit, indem man das Horoskop von Dutzenden Ländern und Organisationen erstellt, was allerdings wahn­ sinnig aufwendig ist. Vergangenes Jahr wiesen Sie auf das bröckelnde Bankgeheimnis und den damit verbundenen Imageverlust der Schweiz hin. (Lächelt.) Leider macht man sich selten die Mühe, ein Jahr später auf die richtigen Prognosen hinzuweisen. Tat-­ sächlich war es genau Ende Februar,

unsere chancen an der fussball-wm «Ich wage die Prognose, dass die Schweiz gut in Südafrika abschneiden wird. Abgesehen davon könnte aber ein unerwartetes Ereignis im Sommer (Anfang Juni, Ende Juli) für negative Schlagzeilen sorgen – das kann die Gebiete Sport und Freizeit betreffen.» Anfang März, als die Krise im Streit mit den USA und der damit verbundenen Herausgabe von UBS-Daten ihren Höhepunkt erreichte. Und das Image der Schweiz im Ausland litt 2009 sehr – mehr als in den letzten Jahren. Welche Sternzeichen dürfen sich auf 2010 freuen? Wasser- und Erdzeichen sind die u

ir müssen ld haben» Die schlechte Nachricht vorab: Die Krise hält an, sagt elizabeth teissier. Dafür dürfe die Schweiz an der Fussball-WM hoffen. Was erwartet uns 2010 noch? Die StarAstrologin hat in die Sterne geschaut.


horoskop 2010

Glamouröser Auftritt Elizabeth Teissier auf dem Weg vom «Mandarin Oriental» in die Genfer Innenstadt. Das ehemalige Model lebt unter anderem am Genfersee. und haben durch Jupiter gute Chancen. Jupiter ist nach zwölf Jahren wieder in ihrem Zeichen, und das bedeutet Entfaltung und Erfolg. Privat könnte eine Hochzeit anstehen – oder sie begegnen ihrem Traumpartner. Aufatmen können auch Skorpione und Stiere nach dem für sie schwierigen Jahr. Die 1. Dekaden dieser Zeichen erleben positive Umwälzungen, welche die Karriere, aber auch das Privatleben betreffen. Ausgenommen davon sind allerdings Steinböcke und Krebse. Und wer sollte sich eher in Acht nehmen? Vor allem Schützen und Zwillinge sollten im kommenden Jahr ihren Kopf einziehen. Vorsicht ist auch bei den Jungfrauen angebracht. Sie sollten juristische und finanzielle Dinge

das ansehen der schweiz im ausland «Das Image der Schweiz macht seit einiger Zeit eine Metamorphose durch. Die Ablehnung der Minarette mag da ein Übriges beigetragen haben. Das werden wir im Sommer verstärkt zu spüren bekommen. Erst gegen Jahresende dürfte es sich wieder etwas bessern.» ­ öglichst vor Ende Januar hinter m sich bringen. Und die 1. Dekaden Steinbock, Widder, Krebs und Waage er­leben schwierige Umwälzungen. Zum Trost: Die 1. Dekaden der Luft- und Feuer-Zeichen haben einen günstigen Saturn in den nächsten Monaten …

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Was heisst das? Es deutet oft auf eine Stabilisierung im Leben hin. Für wen stehen 2010 die Sterne in ­Liebesdingen besonders gut? Auch da sind die Wasser- und ­ErdZeichen klar im Vorteil. Jupiter symbolisiert Optimismus und mehr Selbstvertrauen. Man wird das vielen Menschen ansehen. Dieser positive Einfluss zaubert ihnen ein Lächeln ins Gesicht, und sie gehen offen auf andere zu. Wie wird 2010 für die Schweiz? Leider nicht optimal, da Pluto weiterhin schwierige Einflüsse parat hält. Im Sommer könnte sich das Problem Bankgeheimnis weiter zuspitzen. Möglicherweise werden wir von einigen unserer Partner im Stich gelassen. Viele haben Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Was verheisst das neue Jahr in dieser Hinsicht? Ich bin auch da nicht sehr optimistisch, denn überall steigen die Arbeitslosenzahlen. Was für mich ein klarer Hinweis ist, dass sich unsere Wirtschaft keineswegs in einem Aufwärtstrend befindet. Sie malen schwarz … … die Sterne! Es gibt aber auch gute Nachrichten. Ab März wirkt ein positiver Neptun-Einfluss, der symbolisch für Kreativität, mehr Solidarität sowie erfolgreiche kulturelle oder künstlerische Ereignisse und Erfolge im Sport steht. Und noch eine gute Nachricht! Da sind wir aber gespannt … Ich habe in den Sternen schon etwas weiter vorausgeschaut. 2011 sollte viel besser werden für unser Land. Angesichts der Fülle aktueller Probleme – kommen Sie als Astrologin mal an einen

Punkt, wo selbst Sie sich die Sterne nicht mehr erklären können? Natürlich gibt es Momente, wo ich als Astrologin erstaunt bin. Dann frage ich mich: Habe ich einen Fehler gemacht? Etwas nicht genau analysiert? Oder gibt es Einflüsse, die ich noch nicht kenne? Sie müssen zudem bedenken,

drei Frauen an der spitze der regierung «Ich halte das Dreigestirn Pascale Bruderer, Erika Forster und Doris Leuthard für eine gute Sache. Warum? In Krisenzeiten reagieren Frauen meist besonnener. Sie denken praktischer, stehen mehr im Leben – und nicht zuletzt: Sie sind oft viel mutiger als ihre männlichen Kollegen.» dass man in der Astrologie und Astronomie vor zwei Jahrhunderten noch keine Ahnung von Pluto oder Neptun hatte. Libyens Machthaber Muammar Gaddafi hält seit Monaten zwei Schweizer als Geiseln fest. Dürfen ihre Familien auf eine baldige Freilassung hoffen? Da kann ich keine Prognose abgeben. Wieso? Als Grundlage bräuchte ich Gaddafis Geburtsdatum. Aber das gibt es nicht. Eine gute Freundin interviewte ihn vor Jahren fürs deutsche TV, und ich hatte sie gebeten, ihn nach seinem Geburtsdatum zu fragen. Gaddafi meinte nur: «Als ich geboren wurde, waren die Datteln schon früher reif und von besserer Qualität als sonst.» 

Styling Petra Pfäffli, Outfits Gross Couture, Gucci, Roberto Cavalli von Trois Pommes, alle Zürich

u Gewinner


Widder

21. 3.–20. 4. 1. Dekade: 21.–30. 3., 2. Dekade: 31. 3.–9. 4., 3. Dekade: 10.–20. 4. Beruf Für viele Widder wird 2010 ein Übergangsjahr. Sie können sich auf den Lorbeeren des vergangenen Jahres ausruhen – dank Jupiter, der zu erfolg­ reichen Projekten geführt haben sollte. Etwas schwerer tun sich hingegen vor dem 25. März Geborene: Pluto und Saturn symbolisieren oft eine Be­ standesaufnahme und grundlegende Ver­änderungen. In den ersten Wochen des Jahres und dann wieder ab Juli müssen Sie mit gewissen Re­ striktionen und Umwälzungen rechnen. In einigen Fällen kündigt sich ein Neubeginn an. Wesentlich besser schnei­ den die nach dem 14. April Geborenen

ab. Sie sind auch 2010 bestens inspiriert und sollten auf ihre Intui­ tion hören. Oft setzen sich (einflussreiche) Freunde für Sie ein. Besonders gute Chancen haben Sie im April, im Juni, in der zweiten Julihälfte und im Dezember. Diese Wochen eignen sich auch für künstlerische oder humanitäre Projekte. Die besten Phasen März-Widder:

Mirka Federer 1. April 1978 In Sachen Liebe kann sich Rogers Ehefrau im neuen Jahr auf Harmonie freuen. Februar, November. April-Widder: zweite Februarhälfte, April, zweite Junihälfte, zweite Novemberhälfte, Dezember. Liebe 2010 wird für die meisten neutral verlaufen. Es bleibt beim Status quo. Oft sind die Widder nach den positiven Einflüssen des letzten Jahres weiterhin in einer harmonischen Phase. Besonders gut läuft es für nach dem 14. Geborene. Sie sind beflügelt und kommen Ihren Idealen näher. Vielleicht dank einer Begegnung vom vergan­ genen Jahr? Oder es kommt zwischen

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Im Juli und November stehen Widder im Mittelpunkt – es wird aufregend! Februar und Mai zu einer denkwürdigen Begegnung? Auch Juli und November könnten aufregende Monate werden – Sie stehen im Mittelpunkt. Weniger gut schneiden hingegen vor dem 25. März Geborene ab. Sie stehen vor grösseren Veränderungen, manchmal parallel zu einer Enttäuschung. Von Jahresanfang bis Anfang April und dann wieder von Mitte Juni bis Mitte September kann es zu einer Krise kommen, die zu einer neuen Situation führt, welche Ihnen nicht ins Konzept passt. Die besten Phasen März-Widder: Mitte April bis Mitte Mai, zweite Junihälfte. AprilWidder: Februar, zweite Märzhälfte, Mai, erste Julihälfte, November. Fitness Sie sind im neuen Jahr sehr aktiv. Speziell in der ersten Jahres­ hälfte wandert Mars, der Planet Ihres Zeichens, durch den Löwen und spornt Sie zu Höchstleistungen an. Zu den grossen Favoriten gehören die Widder der 3. Dekade: Sie könnten durch neue Methoden in der Alternativmedizin ein chronisches Problem aus der Welt schaffen. Ausserdem sind Sie seelisch ausge­ glichen, entdecken neue Interessen (z. B. Religion, philosophische Themen, Kunst usw.). In Bestform sind Sie im Mai und im Juni, Ihrer idealen Zeit für Sport. Weniger gut kommen die Widder der 1. Dekade über die Runden, da Saturn sie zwischen Mitte Juni und Mitte September bremst. Besser hin­ gegen läuft es im April und in der ersten Novemberhälfte. Für die 2. Dekade wird es ein recht gutes Jahr mit Hochs im April, Mai und November. Die besten Phasen März-Widder: April, November. April-Widder: April, Mai, November.

Geld Nach den überwiegend günsti­ gen Einflüssen im vergangenen Jahr wird 2010 für viele Widder eher eine Übergangsphase. Grössere Überra­ schungen oder Veränderungen sollten Ihnen erspart bleiben. Recht gut sollte es weiterhin für die 3. Dekade laufen: Sie haben eine gutes Gespür für Investi­ tionen, oft bringen Projekte (unter anderem solche mit kulturellem, huma­ nitärem oder sozialem Hindergrund) auch im neuen Jahr gute Resultate. Sie haben den Kopf voller neuer Ideen und wenden die richtige Taktik an (speziell im Januar, Ende Februar und Anfang März, im Juni und von Mitte November bis Ende Dezember). Schwieriger wird 2010 für viele März-Widder: Grössere Umwälzungen in Ihrem Leben (oft eine Folge kollektiver Ereignisse) könnten auch die finanzielle Situation betreffen, und Ihnen sind die Hände gebunden. Oder Sie müssen Konzes­ sionen machen? Die 2. Dekade sollte recht gut über die Runden kommen, vor allem im Frühjahr. Nach einer ziemlich neutralen Phase bis Mitte Oktober müssen Sie in den letzten Wochen des Jahres (November und Dezember) mit gewissen Restriktionen rechnen.

Die besten Phasen März-Widder: Mitte Februar, erste Juni­ hälfte, erste Julihälfte, November. April-Widder: zweite Februarhälfte, März, Juni, zweite Juli­ hälfte, zweite November­ hälfte, Dezember.

Didier Burkhalter 17. April 1960 Der neue Bundesrat bleibt auch 2010 bestens inspiriert. Und: Er sollte auf seine Intuition hören.


horoskop 2010

Stier

21. 4.–20. 5. 1. Dekade: 21.–30. 4., 2. Dekade: 1.–10. 5., 3. Dekade: 11.–20. 5. Beruf Im neuen Jahr geht es stark bergauf: Jupiter, Planet des Erfolgs und der Entfaltung, wirkt das ganze Jahr hindurch günstig. Einflussreiche Menschen setzen sich für Sie ein, neue Projekte gelingen (unter anderem die Gründung des eigenen Unternehmens, Geschäfte mit Partnern?). Besonders gut läuft es für zwischen dem 21. und 25. April Geborene, die

eine sehr positive

Daniela Lager 4. Mai 1964 Beruflich wird die «10 vor 10»-Moderatorin besonders im Frühling ein Hoch erleben. Umwälzung erleben (neuer Job, neue berufliche Partner?). Auch zwischen dem 14. und 20. Mai Geborene können einen schönen Treffer landen, oft durch unerwartete Hilfe und Ereignisse. Etwas zäh läuft es hingegen für vor dem 14. Geborene, die sich mehr anstrengen müssen, um ihre Ziele zu erreichen (Hindernisse speziell im Sommer). Nützen Sie den günstigen Jupiter zwischen Anfang März und Mitte April, um Ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen. Die besten Phasen AprilStiere: Januar, Februar, April, Mai, zweite Junihälfte, September, Dezember. Mai-Stiere: erste Märzhälfte, April, Mai, erste Junihälfte, September, Oktober, November.

Liebe Sie gehören zu den Favoriten der Sterne: Jupiter steht Ihnen nach Hindernissen im vergangenen Jahr zur Seite, bewirkt schicksalhafte Begegnungen und Entscheidungen, manchmal Heirat oder Nachwuchs. Ihr Selbstvertrauen steigt, Ihr Charme öffnet Ihnen Tür und Tor. Besonders gut klappt es für zwischen dem 21.

und 25. April Geborene: Sie sehen vieles mit neuen Augen und verändern sich vorteilhaft. Eine neue Beziehung oder ein Neubeginn könnten sich

Die besten Phasen April-Stiere: zweite Februarhälfte, Juni, Dezember. Mai-Stiere: März, Juli, zweite Septemberhälfte, November.

In der Liebe gehören Stiere zu den grossen Gewinnern! Ihr Charme öffnet ihnen Tür und Tor. ergeben. Auch zwischen dem 14. und 21. Mai Geborene haben noch zusätzliche Trümpfe in der Hand: Sie können mit wahren Sternstunden im neuen Jahr rechnen (vor allem im Frühling!). Liebe auf den ersten Blick oder eine positive Wende in Ihrem Gefühlsleben? Alle Hoffnungen sind erlaubt. Aber bleiben Sie mit beiden Beinen auf dem Boden, denken Sie möglichst realistisch. Schwieriger wird 2010 für die 2. Dekade, die speziell in den Sommermonaten eine Enttäuschung erleben könnte. Nützen Sie den Einfluss Jupiters im März und April, um Ihre Entscheidungen zu treffen! Die besten Phasen April-Stiere: Februar, Mai, Juli, Dezember. Mai-Stiere: März, April, erste Junihälfte, erste Augusthälfte, Oktober, November. Fitness In der ersten Jahreshälfte wirkt Mars ungünstig. Sie neigen dazu, Ihre Kräfte zu überschätzen, oder Sie gehen ein physisches Risiko ein. Sie sollten deshalb vorsichtig sein (z. B. am Steuer, auf den Pisten, im Umgang mit Feuer usw.). Ab Mitte Juni bis Anfang August sind Sie dann aber in Bestform. Besonders gut kommen zwischen dem 21. und 25. April Geborene über die Runden: Sie sind praktisch das ganze Jahr hindurch in guter Verfassung, und chronische Beschwerden könnten sich erheblich bessern. Oder neue Gewohnheiten (mehr Sport etc.) wirken sich bestens auf Ihren Metabolismus aus. Auch die 3. Dekade schneidet besser ab: Sie sind ausdauernd und widerstandsfähig, speziell zwischen April und Juli. Eventuelle Krankheiten könnten unerwartet ausheilen, neue Methoden oder Medikamente sollten gut anschlagen. Auch psychische Probleme sollten Sie in diesem Jahr besser in den Griff bekommen.

GELD Sie haben im neuen Jahr über

weite Strecken die Nase vorn. Einige dürfen mit einer echten Glückssträhne rechnen. Komplikationen vom vergangenen Jahr finden eine befriedigende Lösung; Ihre Finanzen sind im Aufwind. Viele April-Stiere können einen Machtkampf für sich entscheiden. Eine neue Situation wirkt sich positiv auf Ihr Budget aus. Exzellent werden die ersten Wochen des Jahres (bis Ende Februar), Mai und Dezember. Auch Mai-Geborene sind im Aufwind, sie können Verluste vom Vorjahr aufholen. Vor allem die 3. Dekade gehört zu den grossen Gewinnern: neue Geldquellen, neue erfolgreiche Projekte? Optimal wird die Zeit von Mitte April bis Ende Juni: Einigen gelingt ein Volltreffer, gleichzeitig können Sie Ihre Position ausbauen und Ihre Zukunft absichern. Projekte und Entscheidungen vom Frühjahr bringen im letzten Trimester exzellente Ergebnisse, und in manchen Fällen wird 2010 eines der erfolgreichsten Jahre seit Langem! Die besten Phasen April-Stiere: Januar, Februar, erste Märzhälfte, zweite Aprilhälfte, Mai, zweite Junihälfte, September, Dezember. Mai-Stiere: Erste Februarhälfte, März, erste Aprilhälfte, erste Julihälfte, September sowie Oktober, November und Dezember für die 3. Dekade.

Nils Althaus 10. Mai 1981 2010 könnte es dank Jupiter eine Hochzeit oder gar Nachwuchs für den Schauspieler und Sänger geben.


Zwillinge

21. 5.–21. 6. 1. Dekade: 21.–31. 5., 2. Dekade: 1.–10. 6., 3. Dekade: 11.–21. 6. Beruf Viele Zwillinge ruhen sich auf den Lorbeeren des vergangenen Jahres aus. Recht unterschiedliche Einflüsse sind günstig für die 1. Dekade, die in den Sommermonaten mit einer Glücksserie rechnen kann. Die 3. Dekade muss mit einer grösseren Wende rechnen. Zudem bremst sie Saturn zwischen April und Juli. Nützen Sie aber die ersten drei Wochen des Jahres (positive Ereignisse durch Jupiter), um wichtige Fragen zu klären. Sie haben eine gute Intuition und sollten auf Ihre innere Stimme hören! Mai-Zwillinge haben zwischen Mitte Januar und Ende Februar einen schweren Stand, können aber durch konstruktives Handeln und langfristige Entscheidungen den Erfolg vorprogrammieren. Positiv ist besonders die Phase von Anfang Juni bis Ende September. Einige ernten dann die Früchte vom

Nadia Sieger 22. Mai 1968 Die «Ursus und Nadeschkin»-Komikerin könnte im August wahre Sternstunden erleben. Frühjahr. Der beste Zeitpunkt, um ein eigenes Unternehmen zu gründen, zu mehr Ansehen zu gelangen, einen Gewinn einzufahren oder um in der Hierarchie aufzusteigen. Die besten Phasen Mai-Zwillinge: März, Juni, Juli, August, erste Oktoberhälfte. Juni-Zwillinge: erste Januarhälfte, zweite Februarhälfte, zweite Junihälfte, ­Oktober, Dezember. Liebe 2010 wird ein gutes Jahr für Mai-Zwillinge. Sie feiern in der ersten Jahreshälfte Feste und sind charmanter denn je. Im März und im April sind Sie einfach unwiderstehlich und stehen im Mittelpunkt. Ab Juli werden Ihre Be­ziehungen solider und fester. Singles könnten eine denkwürdige Begegnung erleben. Vor allem der August sollte ein

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Die 1. Dekade darf im Sommer mit einer beruflichen Glücksserie rechnen. Highlight werden – einige geniessen wahre Sternstunden. Hektisch hingegen wird die erste Novemberhälfte. JuniZwillinge sind im neuen Jahr ziemlich im Stress, speziell zwischen März und September. Vielleicht stehen Sie vor einer schwierigen Wahl? Oder Sie werden mit neuen Situationen kon­ frontiert, die Ihnen nicht ins Konzept passen? Vor allem die 3. Dekade hat im Mai, Juni und Juli einen schweren Stand. Sie machen sich Illusionen und sind nicht objektiv. Recht gut hingegen läuft es für Sie im Januar, in der ersten Februarhälfte, in der letzten Märzwoche, in der ersten Septemberwoche und im November. Die besten Phasen Mai-Zwillinge: zweite Januarhälfte, März, April, Mitte Juni bis Ende August. Juni-Zwillinge: erste Februarhälfte, zweite Märzhälfte, zweite Junihälfte, zweite Augusthälfte, erste Septemberwoche, November. Fitness Bis Mitte des Jahres sind die Zwillinge in bester Verfassung. Nützen Sie diese Phase, um etwas für Ihre Gesundheit zu tun. Besonders gut schneiden 2010 die Mai-Zwillinge ab: Sie beweisen mehr Ausdauer und Widerstandskraft, speziell im Februar und März sowie im August. Möglicherweise bessern sich chronische Beschwerden. Neue Heilmethoden schlagen gut an (speziell im Juli und August). Im Juni hingegen lassen Sie sich zu sehr gehen oder übertreiben. Juni-Geborene neigen zu Exzessen (besonders im Frühling!) und überschätzen häufig ihre Kräfte. Vermeiden Sie auch im Juli jedes Risiko – am Steuer oder im Sport. Vor allem die 3. Dekade schiesst manchmal weit über das Ziel hinaus. Betreiben Sie beruhigende Disziplinen wie Medita­tion und

Yoga. Dies sollte sich auch positiv auf Ihre Schlafgewohnheiten auswirken. Die schwierigsten Phasen sind: April, Juli und Dezember. Die besten Phasen Mai-Zwillinge: Februar, März, April, August. Juni-Zwillinge: Mai, Mitte August bis Mitte September. Geld Viele Zwillinge verbuchten 2009 dank Jupiters Einfluss ein finanzielles Plus. Im neuen Jahr hingegen könnte es zu Komplikationen kommen. Seien Sie auf der Hut und lassen Sie sich nicht zu voreiligen Entscheidungen hin­ reissen. Mai-Zwillinge sollten recht gut über die Runden kommen. Nach einem hektischen Jahresbeginn (bis Ende Februar) geht es bergauf. Sie sind konstruktiv und handeln vernünftig, haben speziell zwischen Mitte Juni und Ende August gute Karten. Günstig für langfristige Investitionen wird die Phase von Ende Juli bis Ende Oktober. Juni-Zwillinge sind in der ersten Jahreshälfte unter Druck, können aber ab Juli wieder aufholen. Etwas schwieriger sind die Einflüsse für die 3. Dekade: Unerwartete Ereignisse führen zu einer neuen Situation, und in den letzten Monaten (Mitte September bis Jahresende) müssen Sie improvisieren, um die Kontrolle zu behalten. Dank Ihrer Intuition können Sie aber Verluste vermeiden. Die besten Phasen MaiZwillinge: zweite Märzhälfte, Juni, Juli, August, erste Oktoberhälfte. JuniZwillinge: Februar, zweite Märzhälfte, zweite Junihälfte, zweite Julihälfte, Oktober.

Nik Hartmann 1. Juni 1972 Der «SF bi de Lüt»Moderator sollte 2010 in stressigen Situationen auf Meditation und Yoga setzen.


horoskop 2010

Krebs

22. 6.–22. 7. 1. Dekade: 22. 6.–1. 7., 2. Dekade: 2.–12. 7., 3. Dekade: 13.–22. 7. Beruf 2010 wird für viele Krebse ein gutes Jahr: Jupiter wirkt günstig und signalisiert Erfolg, mehr Selbstver­ trauen und interessante Angebote. Sie können sich gut entfalten, neue Vor­ haben gelingen. Ausserdem gehen Sie – speziell ab Frühling – taktisch klug vor, sind kontaktfreudig. Besonders gut schnei­ den die Krebse der 3. Dekade ab: Sie können sich neu orien­ tieren und erleben eine positive Wende in Ihrer Karriere: ein neuer Boss, neue Arbeitsmethoden? Sie können Ihre

Mona Vetsch 23. Juni 1975 In der Liebe erwartet die Radio- und TV-Moderatorin («Fernweh» auf SF 1) ein äusserst angenehmer November. Position konsolidieren und Ihre Zukunft absichern. Zwischen April und Juli winkt einigen eine Anerkennung oder neue Aufgaben. Jupiter verspricht ab Mitte April starken Rückenwind, oft einen echten Volltreffer in Form eines Ge­ winnes oder einer Beförderung. We­niger gut läuft es den Juni-Geborenen: Nach einem guten Jahresanfang werden sie mit grösseren Umwälzungen konfron­ tiert. Besonders die Sommer­monate könnten wegen juristischer Probleme, Stress, Ärger mit Vorgesetzten kritisch werden. Die besten Phasen JuniKrebse: zweite Januarhälfte, Februar, zweite Septemberhälfte, zweite Okto­ berhälfte. Juli-Krebse: März, April, Mai, erste Junihälfte, September, erste Oktoberhälfte, November. Liebe Krebse gehören im neuen Jahr zu den Favoriten der Sterne. Jupiter, der Glücksplanet, symbolisiert schöne Stunden oder schicksalhafte Begeg­ nungen. Venus wirkt über weite Strecken positiv und steigert Ihren Charme. Wahre Sternstunden kündigen sich vor allem für die 3. Dekade an. Sie erleben

positive Veränderungen, manchmal Liebe auf den ersten Blick oder einen Neubeginn, wenn Sie schon liiert sind. Zwischen April und Juli sind alle Hoffnungen erlaubt: Verlobung, Heirat, Nachwuchs? In einigen Fällen

Ver­meiden Sie im Juli und August riskante Situationen. Die besten Phasen Juni-Krebse: zweite Januar­ hälfte, Februar, Juni, zweite September­ hälfte. Juli-Krebse: März, April, Mai, Juli, Oktober, November, Dezember.

Venus steigert den Charme der Krebse. Sie haben Erfolg und mehr Selbstvertrauen. wird es eines der besten Jahre seit Langem. Vielversprechend wird auch das letzte Trimester: Entscheidungen von Frühling haben positive Folgen. Sie schweben im siebten Himmel. Weniger gut läufts Juni-Geborenen: Pluto und Saturn signalisieren Ver­ änderungen in Ihrem Leben. Sie stellen bestehende ­Beziehungen infrage, speziell während der Sommermonate könnten Sie mit einer Enttäuschung konfrontiert werden. Ab Oktober verziehen sich die Wolken, und ein angenehmer November und Dezember­ anfang stehen bevor. Die besten Phasen Juni-Krebse: zweite Januar­ hälfte, Februar, zweite Oktoberhälfte, November, erste Dezemberhälfte. JuliKrebse: April, Mai, Juni, Juli, zweite Septemberhälfte, Oktober, November, Dezember. Fitness Sie sind 2010 fast durch­ gehend gut in Schuss, voller Selbstver­ trauen und Optimismus. In der zweiten Jahreshälfte (Juni, Juli und Oktober) sorgt Mars für zusätzliche Energien. Besonders gut schneiden die Krebse der 3. Dekade ab. Neben Jupiter steht Ihnen das ganze Jahr hindurch Uranus zur Seite und bewirkt positive Verände­ rungen: neue Sportarten und gesündere Ernährung. Zwischen April und Juli könnten sich chronische Beschwerden bessern. Auch im Laufe des letzten Trimesters ist Ihre Verfassung exzellent, Sie stehen im vollen Einklang mit Ihrer Umgebung. Auch die 2. Dekade sollte gut über die Runden kommen (speziell im März und April sowie von Mitte Juni bis Mitte Juli). Weniger gut läuft es für Juni-Geborene, die 2010 durch ­grössere Umwälzungen im Leben auch gesundheitlich anfälliger sind.

Geld Ihre finanzielle Situation sollte sich im neuen Jahr bessern. Glücks­ planet Jupiter im Zeichen Fische wirkt positiv. Sie holen auf, haben gute Karten für neue Projekte und Investitionen. Besonders gut schneidet die 3. Dekade ab: Eine Wende im Leben wirkt sich positiv auf Ihr Budget aus. Eine Glücks­ strähne kündigt sich zwischen Mitte April und Mitte Juni an. Einigen gelingt ein Volltreffer (Gewinn, Beförderung, Superangebot). Gleichzeitig können Sie Ihre Zukunft absichern, Ihre Position ausbauen. Ergeb­ nisse zeigen sich zwischen Mitte September und Jahresende. Schwerer haben es Juni-Geborene: Sie müssen mit gewissen Re­striktionen rechnen. Im Laufe des Jahres zeichnet sich eine grössere Umwäl­ zung ab. Vielleicht ein

Alex Frei 15. Juli 1979 Für die WM in Südafrika wird der Nati-Kicker gut in Schuss sein: Mars gibt ihm im Juni und Juli zusätzliche Energien. neuer Boss, ein Ortswechsel? Kritisch könnten vor allem die Monate Juli, August und September werden. Die besten Phasen JuniKrebse: zweite Januarhälfte, Februar, April, Mai, zweite Oktoberhälfte. JuliKrebse: März, April, Mai, erste Juni­ hälfte, erste Julihälfte, September. Für die 3. Dekade zusätzlich September bis Jahresende. schweizer illustrierte

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Löwe

23. 7.–23. 8. 1. Dekade: 23. 7.–1. 8., 2. Dekade: 2.–12. 8., 3. Dekade: 13.–23. 8. Beruf 2010 wird für viele Löwen besser als 2009. Denn Jupiter stand in Opposition zu ihrem Zeichen, was juristische oder administrative Probleme bedeutete. Besonders gut läuft es für die Juli-Löwen. Sie haben bis Oktober Saturn auf ihrer Seite und können ihre Position absichern und ausbauen. Langfristige Vorhaben versprechen Erfolg, und bis Mitte April können Sie den Grundstein für ein neues Projekt legen. Ausserdem sind Sie in dieser Phase dynamisch und ausdauernd. Zwischen Mitte Juni und Mitte September können Sie mit einer echten Glückssträhne rechnen. Einigen gelingt ein Volltreffer (eigenes Unternehmen, Gewinn?). Für AugustLöwen wird 2010 relativ neutral. Es sollte beim Status quo bleiben. Sie sind unternehmungslustig, bleiben am Ball, können im März, August und November ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Etwas schwerer haben es zwischen dem 15. und 20. August Geborene.

Ihnen fehlt manchmal der richtige Durchblick. Vor allem Anfang Januar, in der ersten Junihälfte und der ersten Novemberhälfte könnten Ihnen Fehler unterlaufen. Die besten Phasen JuliLöwen: Februar, März, Juni, Juli, August, erste Septemberhälfte, Oktober, erste Novemberhälfte. August-Löwen: zweite Märzhälfte, Juni, Oktober, zweite Novemberhälfte.

Roger Federer 8. August 1981 Um die Fitness muss sich unser Tennis-König keine Sorgen machen. Löwen haben 2010 massenhaft Power. Liebe Jetzt geht es für viele Löwen bergauf. Vor allem Juli-Geborene ge­ hören zu den Gewinnern. Bestehende Bindungen werden tiefer und fester, neue Beziehungen stellen sich als solide und dauerhaft heraus. In einigen Fällen kün­digt sich ein Traumsommer an!

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schweizer illustrierte

Ein Traum­ sommer für viele Löwen: neue Liebe, Heirat, Versöhnung – alles liegt drin. Jupiter steht Ihnen zur Seite und verspricht eine Glückssträhne, schicksalhafte Begegnung oder Versöhnung. Heirat oder Nachwuchs nicht ausgeschlossen! Grössere Entscheidungen in den ersten Wochen des Jahres könnten zwischen Ende Juli und Ende Oktober sehr positive Folgen haben. Der August könnte ein Highlight mit unvergesslichen Momenten werden. August-Löwen sind 2010 eher in einer Übergangsphase, und grössere Veränderungen sollten ihnen erspart bleiben. Auch sie gehören im März zu den Favoriten und stehen im Mittelpunkt. Der April hingegen verspricht etwas hektisch zu werden (Missverständnisse). Zwischen dem 15. und 20. August Geborene sollten im neuen Jahr versuchen, die Lage möglichst objektiv einzuschätzen. Sie sehen alles durch die rosarote Brille, könnten sich Illusionen machen (speziell im Februar oder Ende April). Die besten Phasen Juli-Löwen: März, Juni, August. August-Löwen: 2. Märzhälfte, Mai, August.

Fitness Mars wirkt 2010 fast das ganze Jahr hindurch günstig und verleiht machen Löwen Flügel. Am besten schneiden Juli-Geborene ab. Sie sind sehr widerstandsfähig, und oft kann es zu einer Besserung bei chronischen Problemen kommen. Vielleicht auch deshalb, weil Sie Ihre Lebensgewohnheiten umstellen, mehr Sport treiben. Besonders in den Sommermonaten stehen Sie im Einklang mit Ihrer Umgebung, sind optimistisch und in Superform. Im Fall einer Krankheit wären die Chancen auf Heilung zwischen Ende Juni und Mitte September optimal. August-Löwen sind ebenfalls sehr fit. Zwischen Mitte April und Mitte Juni sollten Sie aber jede Art von Exzessen vermeiden, sich ab und zu eine Pause

gönnen. Vor allem zwischen dem 15. und 20. Geborene könnten über das Ziel hinausschiessen, sind anfälliger als sonst für Infektionen, Viren oder durch Er­ nährung verursachte Probleme (Juni oder Oktober). Die besten Phasen Juli-Löwen: Februar, März, April, Juli, August, erste Novemberhälfte. August-Löwen: zweite Augusthälfte, erste Septemberhälfte, zweite Novemberhälfte, erste Dezemberhälfte. Geld 2010 wird in den meisten Fällen eine Übergangsperiode ohne einschneidende Veränderungen. Einige Probleme des vergangenen Jahres lösen sich. In der ersten

Pascale Bruderer 28. Juli 1977 Die Nationalratspräsidentin bleibt auch 2010 auf der Überholspur – JuliLöwen kommen mit ihren Vorhaben gut voran. Jahreshälfte sind Sie sehr unternehmungslustig und aktiv, sollten sich aber nicht zu voreiligen Entscheidungen hinreissen lassen (speziell im April). Juli-Löwen kommen 2010 mit grösseren Vorhaben gut voran. Damit werden Sie Ihre Zukunft absichern. Was Sie in den ersten drei Monaten beginnen, bringt zwischen Mitte Juli und Mitte Oktober gute Resultate – unter anderem für langfristige Investi­ tionen und Geldanlagen. August-Löwen bewegen sich 2010 überwiegend in ruhigen Fahrwassern. Nur zwischen dem 15. und 20. Geborene müssen vorsichtig sein. Im Mai, Juni und Oktober sollten Sie Ihre Entscheidungen gut überdenken. Die besten Phasen Juli-Löwen: zweite Märzhälfte, Juli, August, erste Oktoberhälfte, erste Novemberhälfte. August-Löwen: zweite Februarhälfte, zweite Junihälfte, Oktober, zweite Novemberhälfte, Dezember.


horoskop 2010

Jungfrau

24. 8.–23. 9. 1. Dekade: 24. 8.–2. 9., 2. Dekade: 3.–12. 9., 3. Dekade: 13.–23. 9. Beruf Unterschiedliche Einflüsse signalisieren ein exzellentes 2010 für August-Geborene, aber Komplika­ tionen für die 3. Dekade. AugustJungfrauen erleben 2010 eine tief gehende Veränderung (neuer Boss oder Job?) und kommen ihren Zielen näher. Im Januar, Februar könnten Sie in Sachen Partnerschaft einen Treffer landen. Sie haben gute Karten bei Verhandlungen und gehen taktisch klug vor, speziell im April, Mai und September. September-Geborene haben es weniger leicht und stossen auf Widerstand, könnten mit juristi­ schen oder administrativen Problemen konfrontiert werden. Während die 2. Dekade relativ gut über die Runden kommt, muss die 3. Dekade mit einer grösseren Wende rechnen, die nicht ins Konzept passt (neue Hierarchie, Ortswechsel?). Vor allem die Phase von April bis Juli dürfte schwierig werden. Eine Entscheidung im Herbst 2009 könnte Konsequenzen haben, und einige werden zur Kasse gebeten oder müssen Konzessionen machen. Die besten Phasen AugustJungfrauen: Januar, Februar, zweite Aprilhälfte, Mai, zweite Junihälfte, September, zweite Oktoberhälfte, Dezember. September-Jungfrauen: erste Februarhälfte, erste Julihälfte, erste Novemberhälfte. Liebe Jupiter wandert 2010 durch das Zeichen der Fische, und viele Jungfrauen stehen vor einer schwierigen Wahl. Sehr gut schneiden die AugustJungfrauen

ab. Sie er­ leben eine grosse Wand­ lung, manch­ mal eine echte Renaissance.

Steffi Buchli 19. September 1978 Die «sportlounge»-Moderatorin liegt mit ihrer Heirat 2010 goldrichtig – auf liierte Jungfrauen wartet ein positiver Neubeginn.

Sie sehen vieles mit neuen Augen, und bei bereits Liierten kün­digt sich ein positiver Neubeginn ab. Viele Singles beginnen eine neue Beziehung, die sich

Geld Sie haben 2010 nicht immer einen leichten Stand. Die sonst so vernünftige Jungfrau könnte sich zu unüberlegten Entscheidungen

Besonders August-Jungfrauen kommen ihren Zielen näher – und zwar in jeder Hinsicht. nach ihren Vorstellungen entwickelt. Unvergesslich sollten September, die zweite Oktoberhälfte und der Dezember werden – Momente voller Leidenschaft, Romantik und schicksalhaften Begegnungen. September-Geborene müsse mit einigen Komplikationen rechnen. Besonders die 3. Dekade sollte sich auf Veränderungen einstellen. Eine kritische Phase kündigt sich im April, Mai und Juni an. Die besten Phasen August-Jungfrauen: Januar, Februar, erste Aprilhälfte, zweite Maihälfte, Mitte Juli, September, zweite Oktober­ hälfte, erste Dezemberhälfte. September-Jungfrauen: erste Januarhälfte, April, erste Junihälfte, Oktober, zweite Dezemberhälfte. Fitness 2010 wird für viele Jung­ frauen ein mittelmässiges Jahr. Sie neigen zu Exzessen. Vor allem die dritte Dekade schlägt über die Stränge. Auch eine Veränderung in Ihrem Leben könnte belastend wirken. Vielleicht ist das Immunsystem geschwächt, chro­ nische Probleme könnten akut werden. Es wäre gut, vorbeugend etwas dagegen zu tun (Sport, gesündere Ernährung). Wesentlich besser sind 2010 die Einflüs­ se für August-Geborene. Eine positive Metamorphose (beruflich oder privat) könnte sich auch auf den Stoffwechsel auswirken. Sie sind mit sich und der Umwelt im Einklang, fühlen sich fit und ausgeglichen. Neue Disziplinen (Yoga, Tai-Chi) steigern Ihr Wohlbefinden. Die besten Phasen AugustJungfrauen: Januar, Februar, Juni, September, Dezember. SeptemberJungfrauen: erste Julihälfte, Oktober, zweite Dezemberhälfte.

hinreissen lassen. In juristischen und finanziellen Fragen sollten Sie mehr als sonst auf den Partner hören. Unterschiedliche kos­ mische Einflüsse bringen einerseits eine äusserst positive Veränderung für August-Geborene (Beförderung, neue Verantwortung?). Vor allem April, Mai und September sind tolle Monate, um die Wei­ chen für die Zukunft zu stellen. Weniger gut dürfte es für die 3. Dekade laufen: Uranus in Opposition könnte unerwartete Ereignisse signalisieren,

Jörg Abderhalden 28. August 1979 Wird der beste Schwinger aller Zeiten 2010 zum vierten Mal Vater? Die Sterne versprechen Leidenschaft und Romantik. und Sie müssen improvisieren. So könnten finanzielle Probleme die Partnerschaft (beruflich oder privat) belasten. Besonders zwischen Mitte April und Mitte Juli müssen Sie einige Hürden überwinden. Ziemlich neutral wird 2010 für die 2. Dekade. Abgesehen von einigen Hindernissen im März und in der ersten Aprilhälfte sollte es beim Status quo bleiben. Die besten Phasen AugustJungfrauen: erste Märzhälfte, April, Mai, September, zweite Oktoberhälfte. September-Jungfrauen: erste Februarhälfte, zweite Märzhälfte, erste Julihälfte. schweizer illustrierte

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Waage

24. 9.–23. 10. 1. Dekade: 24. 9.–3. 10., 2. Dekade: 4.–13. 10., 3. Dekade: 14.–23. 10. Beruf 2010 wird für Waagen ein gutes Jahr. Nach dem günstigen Jupiter im Laufe des letzten Jahres ernten Sie jetzt die Früchte Ihrer Projekte. Für viele Waage-Geborene sollte es mehr oder weniger beim Status quo bleiben. In der ersten Jahreshälfte und im November sind Sie unternehmungslustig und effizient, können sich einen Vorsprung sichern. Besonders gut schneidet die 3. Dekade ab: Sie erweitern Ihren Horizont und entdecken neue Interessen (künstlerische Vorhaben, humanitäre Einrichtungen), oft verbunden mit mehr Ansehen. Oder Sie haben Rückenwind durch einflussreiche Freunde. Besonders gut sollte es im April, im Juni, in der zweiten Julihälfte und im Dezember für Sie laufen. Etwas schwe­rer haben es vor dem 27. September Geborene:

Ariella Kaeslin 11. Oktober 1987 Für die Kunstturnerin wird 2010 ein gutes Jahr. Pluto und Saturn symbolisieren grund­ legende und tief gehende Umwälzungen, die häufig mit gewissen Einschränkungen verbunden sind. Manchmal sind kollektive Ereignisse der Auslöser (neue Hierarchie, neuer Arbeitsplatz). Vor allem in den ersten Wochen des Jahres (bis Mitte Februar) und dann wieder ab Juli müssen Sie sich anstrengen, um am Ball zu bleiben. Die besten Phasen September-Waagen: Februar, November. Oktober-Waagen: zweite Februarhälfte, April, zweite Junihälfte, zweite Novemberhälfte, Dezember. Liebe Nach den überwiegend positiven Einflüssen 2009 sollte das neue Jahr etwas ruhiger werden. Jupiter hat in vielen Fällen Harmonie und Glück in Ihrem Gefühlsleben symbolisiert. Waa-

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schweizer illustrierte

Waagen fühlen sich 2010 wohl und geborgen. Jupiter symbolisiert Harmonie und Glück. gen fühlen sich wohl und geborgen. Besonders gut läuft es für nach dem 14. Geborene. Sie erreichen ein höheres Niveau in Ihren Beziehungen, vergrössern Ihren Freundeskreis und kommen Ihren Idealen näher. Vielleicht hat eine Begegnung vom vergangenen Jahr in den kommenden Monaten sehr positive Folgen? Zwischen Februar und Mai sind Sie der strahlende Mittelpunkt, und im Juli und im November könnten Sie den Traumpartner kennenlernen. Weniger gut schneiden hingegen vor dem 27. September Geborene ab: Saturn signalisiert eine Phase, in der Sie den Dingen auf den Grund gehen, sich nicht länger mit halben Lösungen zufriedengeben wollen. Gleichzeitig bringt Pluto eine tief gehende Wandlung, oft einen totalen Neubeginn. Von Jahresanfang bis Anfang April sowie zwischen Mitte Juni und Mitte September müssen Sie sich einer neuen Situation anpassen. Gleichzeitig machen Sie Ordnung in Ihrem Leben. Die besten Phasen September-Waagen: Mitte April bis Mitte Mai, zweite Junihälfte. Oktober-Waagen: Februar, zweite Märzhälfte, Mai, erste Julihälfte, November. Gesundheit Ein gutes Jahr kün­digt sich an: In der ersten Jahreshälfte wirkt Mars (im Zeichen Löwe) positiv. Sie haben ein Bedürfnis nach sportlichen Aktivitäten und mehr Bewegung, und dies stärkt Ihre Abwehrkräfte. Am besten schneiden die Geburtstage der 3. Dekade ab: Sie fühlen sich seelisch wohl und ausgeglichen, sind vital und ausdauernd. Ihr Interesse für neue Kulturen oder neue Hobbys (Qigong, Judo, Yoga) ist eine Bereicherung, und neue Heilmethoden könnten dazu beitragen, dass sich chronische Beschwer-

den rapide bessern (speziell im Mai und im Juni!). Schwieriger hingegen sind die Einflüsse im neuen Jahr für die Waagen der 1. Dekade. Saturn und Pluto bewirken grössere Veränderungen in Ihrem Leben, und der damit verbundene Stress dürfte sich negativ auf Ihren Organismus auswirken. Chronische Probleme könnten sich zuspitzen, und Sie sollten vorbeugend Vitamine und Spurenelemente nehmen. Vor allem im Laufe des 1. Trimesters sowie zwischen Mitte Juni und Mitte September sind Sie anfälliger. Die besten Phasen SeptemberWaagen: April, November. OktoberWaagen: April, Mai, November. Geld Nach den günstigen Einflüssen im vergangenen Jahr müssen viele Waage-Geborene 2010 etwas kürzer­ treten. Vor allem September-Geborene könnten mit einer grösseren Umwälzung konfrontiert werden, die sich auch auf ihr Budget auswirkt. Oft sind kollektive Ursachen der Auslöser, und gewisse Restriktionen sind speziell in der zweiten Jahreshälfte möglich. Zwischen Juni und September sollten Sie vorsichtig bei Investitionen sein und voreilige Entscheidungen vermeiden! Die 2. Dekade ist in einer Übergangsphase, und grössere Veränderungen sollten Ihnen erspart bleiben. Am besten dürfte es 2010 für die 3. Dekade laufen: Nach einer Glückssträhne im Januar könnten neue Projekte (z. B. auf den Sektoren Kunst und Kultur) nicht nur eine innere Bereicherung bedeuten. Die besten Phasen September-Waagen: Februar, November. Oktober-Waagen: Januar, zweite Februarhälfte, zweite Junihälfte, zweite Julihälfte, November, Dezember. 3. Dekade: Juni, Juli und Dezember.

Viktor Röthlin 14. Oktober 1974 Sowohl in der Liebe als auch beruflich läuft es optimal für den frisch verheirateten MarathonMann. Baby in Sicht?


horoskop 2010

Skorpion

24. 10.–22. 11. 1. Dekade: 24. 10.–2. 11., 2. Dekade: 3.–12. 11., 3. Dekade: 13.–22. 11. Beruf 2010 wird ein exzellentes Jahr. Viele Skorpione sind auf Erfolgskurs. Jupiter, der 2009 häufig juristische oder finanzielle Probleme signalisierte, wirkt im neuen Jahr positiv, verspricht echte Chancen (Aufstieg, neuer Posten, eigene Firma?). Sie gehen taktisch klug vor, sind kreativ und können Ihre Ideen auch umsetzen. Besonders gut schneidet die 3. Dekade ab: Sie können zwischen April und Juli die Weichen stellen, im letzten Trimester die Früchte ernten und gleichzeitig langfristig Ihre Zukunft absichern.

André Reithebuch 27. Oktober 1986 Wird sich der Mister Schweiz 2010 neu verlieben? Trotz Ihren Erfolgen bei Abmachungen und Verträgen auf der Hut sein (Ende Februar oder Ende Juli)! Die 1. und 2. Dekade hat in den ersten Monaten des Jahres gute Karten (bis April) für grössere Entscheidungen. Im Juli und im August sind Kontakte sehr nützlich. Vor dem 27. Oktober Geborene können aufgrund positiver Umwälzungen neue Wege gehen und kommen ihren Zielen näher. Die besten Phasen OktoberSkorpione: Januar, Februar, zweite Junihälfte, September, Dezember. November-Skorpione: März, erste Aprilhälfte, Mai, erste Julihälfte, August, zweite Septemberhälfte. Liebe Sie gehören zu den Favoriten der Sterne, und für viele geht im neuen Jahr ein Wunschtraum in Erfüllung. Bestehende Bindungen erreichen ein neues Niveau, Singles könnten den idealen Partner finden. Für OktoberSkor­pione beginnt das Jahr mit inter­ essanten Begegnungen, zwischen Mitte Januar und Ende Februar gar mit einer Glückssträhne. Im Laufe des Jahres

kündigt sich eine positive Wandlung an. Echte Highlights gibts Ende Mai, Mitte Juli, im September, Ende Oktober und im Dezember! November-Geborene

Juni, zweite Septemberhälfte, Dezember. November-Skorpion: März, April, erste Maihälfte, Juli, zweite Septemberhälfte, Oktober, November, Dezember.

Skorpione gehören 2010 zu den Favoriten der Sterne – besonders in Sachen Liebe und Finanzen. sind im Frühling im siebten Himmel. Vor allem die 3. Dekade erlebt wahre Sternstunden. Unerwartete Ereignisse führen zu einer einschneidenden, positiven Wende in ihrem Leben. Ab Mitte September – und bis Jahresende – läuft alles nach Ihren Vorstellungen, und Ihre Bilanz für 2010 sollte eindeutig positiv ausfallen, oft das beste Jahr seit Langem. Die besten Phasen OktoberSkorpione: Mitte Januar bis Ende ­Februar, zweite Maihälfte, Juli, September, zweite Oktoberhälfte, Dezember. November-Skorpione: März, April, Mai, erste Junihälfte, zweite Julihälfte, Oktober, zweite Dezemberhälfte. Gesundheit Die kosmischen Einflüsse sind überwiegend günstig, für viele Skorpione wird 2010 wesentlich besser als das vergangene Jahr! Sie haben viel Selbstvertrauen, was sich positiv auf Ihr Immunsystem auswirkt. Allerdings sollten Sie in der ersten Jahreshälfte kürzertreten, Ihre Kräfte nicht überschätzen! Oktober-Geborene machen im Laufe des Jahres eine tief gehende, vorteilhafte Wandlung durch. Bei chronischen Problemen sind die Chancen auf Besserung oder Heilung optimal, oft bedingt durch Änderung Ihrer Lebensgewohnheiten. Vorsichtiger sollten Sie hingegen im März und im April sein. Besonders gut schneidet auch die 3. Dekade ab: Im Frühling (April bis Juli) und im letzten Trimester sind Sie in Superform, ausdauernd und widerstandsfähig. Lediglich zwischen Mitte Mai und Mitte Juni sind Sie anfälliger für Infektionen und Viren oder neigen zu voreiligen Reaktionen. Die besten Phasen Oktober-Skor­ pione: zweite Januarhälfte, Februar,

Geld Sie gehören im neuen Jahr zu den Gewinnern, können Verluste wieder wettmachen. Oktober-Skorpione ­kön­nen mit grösseren positiven Um­ wälzungen rechnen, die sich auch auf ihr Budget auswirken könnten (neuer Job?). Für Sie beginnt das Jahr optimal, und im Januar/Februar gelingt einigen ein grosser Wurf. Auch Mai, Juni, September und Dezember sind exzellent. November-Geborene sind ebenfalls im Aufwind: Die 2. Dekade hat im Laufe des Frühlings die besten Karten, speziell im März und April. Die 3. Dekade ist ab April am Drücker, einigen gelingt ein Volltreffer. Langfristige Geldanlagen versprechen zwischen Mitte April und Ende Juli exzellente Ergebnisse, im letzten Trimester ernten Sie die Früchte vom Frühjahr. Die besten Phasen Oktober-Skorpione: Januar, Februar, Mai, Juni, September, Dezember. November-Skorpione: März, April, Mai, erste Junihälfte, Juli, zweite Septemberhälfte sowie Oktober, November, Dezember für die 3. Dekade.

Linda Fäh 10. November 1987 Die Miss Schweiz gehört 2010 zu den Gewinnern der Sterne. Ob sich das auch auf ihren Verdienst im Missen-Jahr auswirkt?

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Schütze

23. 11.–21. 12. 1. Dekade: 23. 11.–2. 12., 2. Dekade: 3.–12. 12., 3. Dekade: 13.–21. 12. Beruf Schützen müssen sich im neuen Jahr mehr anstrengen als 2009, denn ihr Planet Jupiter hat Gegenwind. Allerdings können Sie durch mehr Einsatz Hindernisse überwinden, sind vor allem in der ersten Jahreshälfte sehr aktiv und dynamisch. Am besten schneiden die November-Schützen ab: Nach einigen Komplikationen zwischen Mitte Januar und Ende Februar haben Sie wieder alles unter Kontrolle, können Ihre Position festigen und ausbauen. Zwischen Juni und Oktober winkt eine Erfolgssträhne, und einige legen den Grundstein für ein grösseres Vorhaben, mit exzellenten Resultaten 2011. Etwas schwerer haben es die Dezember-Geborenen. Während die 2. Dekade relativ gut durchkommt, abgesehen von einer hektischen Phase im März und in den ersten zwei April­ wochen, muss die 3. Dekade ab April Zugeständnisse machen. Sie werden mit einer neuen Situation konfrontiert und müssen um­denken. Oder finanzielle und juristische Probleme bereiten Ihnen Kopfzerbrechen, speziell im November und Dezember.

Ueli Maurer 1. Dezember 1950 Dem Bundesrat und VBS-Chef steht ein anstrengendes Jahr bevor: Sein ganzer Einsatz ist gefragt. Die besten Phasen November-Schützen: zweite Märzhälfte, Juni, Juli, August, erste Oktoberhälfte. Dezember-Schützen: zweite Februarhälfte, zweite Julihälfte; Oktober und November für die 2. Dekade. Liebe Die erste Jahreshälfte wird abwechslungsreich. Venus und Mars versprechen unvergessliche Stunden voller Leidenschaft und aufregende Begegnungen. Zu den Favoriten ge­hören

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schweizer illustrierte

NovemberSchützen erleben im Sommer viele Stunden voller Leidenschaft. im neuen Jahr die November-Schützen: Im Sommer erleben Sie Sternstunden. Zwischen Juni und Ende August könnte ein Wunschtraum in Erfüllung gehen. Weniger gut läuft es hingegen für Dezember-Geborene. Der 2. Dekade bleiben grössere Veränderungen erspart. Die 3. Dekade hat es hingegen nicht leicht. Ein unerwartetes Ereignis führt 2010 zu einer einschneidenden Wende, und es fällt Ihnen nicht leicht, sich der neuen Situation anzupassen. Zwischen April und Juli ist Sand im Getriebe, und in einigen Fällen kann es zu einer Krise kommen, deren ­Wurzeln auf vergangenen Herbst zurückgehen. Die letzten Wochen des Jahres könnten hektisch werden.Die besten Phasen November-Schützen: März, April, Juni, Juli, erste Augusthälfte. DezemberSchützen: Januar, erste Februarhälfte, zweite Märzhälfte, zweite Augusthälfte. Gesundheit Auch hier wirken verschiedene Einflüsse. In der ersten Jahreshälfte sorgt Mars geradezu für Energieschübe. Allerdings neigen viele Schützen dazu, den Bogen zu über­ spannen. Sehr gut läuft es für NovemberSchützen: Sie sind vernünftig und ihr Immunsystem ist exzellent. Im Falle chronischer Beschwerden sollte sich eine echte Besserung ankündigen. Zwischen Juni und Oktober könnten neue Heilmethoden bestens anschlagen. Sie sind mit sich und Ihrer Umwelt im Einklang. Nicht so gut schneiden die Schützen der 3. Dekade ab: Sie sind exzessiv und zwischen April und Juli anfälliger als sonst. Es wäre ratsam, sich zum Beispiel mit Meditation oder Yoga zu beschäftigen, um das Nervensystem zu beruhigen. Ziemlich ruhig wird 2010 für die 2. Dekade. Abge­sehen von März und April sind die Einflüsse

überwiegend neutral. Die besten Phasen NovemberSchützen: März, April, Juli, August. Dezember-Schützen: Januar, Mai, Mitte August bis Mitte September. Geld Viele Schützen müssen im neuen Jahr etwas kürzertreten. Administrative oder juristische Komplikationen sind möglich und könnten Ihr Budget belasten. Recht gut schneiden die NovemberSchützen ab: Nach

Melanie Oesch 14. Dezember 1987 Die Jodlerin soll 2010 ihrer Intuition folgen. Die Fans wirds freuen. einigen Hindernissen von Mitte Januar bis Ende Februar haben sie die Lage gut unter Kontrolle. Langfristige Anlagen – zum Beispiel Versicherungen – sind begünstigt, und zwischen Mitte Juni und Ende August haben Sie das Glück auf Ihrer Seite (mit guten Resultaten Anfang 2011!). Dezember-Schützen sollten auf der Hut sein. Während es für die 2. Dekade relativ gut läuft, könnte die 3. Dekade mit einer neuen Situation konfrontiert werden, die sich auch auf ihre Finanzen auswirkt. ­Zwischen April und Juli sind gewisse Restriktionen möglich (manchmal eine Konsequenz vom Herbst 2009). Im letzten Trimester könnten Sie für Fehler vom Frühjahr (Strafzettel, Fiskus?) zur Kasse gebeten werden. Ihre Stärke: Sie haben 2010 eine sehr gute Nase für Finanzielles und sollten Ihrer Intuition folgen (spe­ ziell im Februar, Ende März und Mitte Oktober)! Die besten Phasen November­Schützen: zweite Märzhälfte, Juni, Juli, August, erste Oktoberhälfte. DezemberSchützen: Februar, zweite Märzhälfte, zweite Julihälfte sowie Oktober und November für die 2. Dekade.


horoskop 2010

Steinbock

22. 12.–20. 1. 1. Dekade: 22.–31. 12., 2. Dekade: 1.–10. 1., 3. Dekade: 11.–20. 1. Beruf Jupiter bringt im neuen Jahr gute Chancen und spannende neue Kontakte. Allerdings sind die kosmischen Einflüsse ziemlich unterschiedlich: Dezember-Geborene haben im neuen Jahr einen ziemlich schweren Stand, könnten mit grösseren Umwälzungen konfrontiert werden. Sie sollten gleich in den ersten Wochen des Jahres finanzielle oder juristische Fragen regeln, denn ab März könnte es zu Restriktionen kommen (speziell zwischen Juni und September). Ab Oktober gehts dank klugen Entscheidungen wieder besser. Sehr gut schneiden die Steinböcke der 3. Dekade ab: Eine radikale positive Wende spornt Sie an, und ab April winkt eine echte Glückssträhne. Sie können Ihre Position ausbauen und sichern Ihre Zukunft ab. Exzellent u. a. für die Gründung der eigenen Firma oder eine NeuOrientierung. Was im Frühjahr beginnt, bringt im letzten Trimester exzellente Re­sultate. Relativ gut kommt auch die 2. Dekade durch. In den meisten Fällen bleibt es beim Status quo, und speziell zwischen März und September haben Sie das Glück auf Ihrer Seite. Die besten Phasen Dezember­Steinböcke: Mitte Januar bis Ende Februar, erste Aprilhälfte, Mai, Mitte Oktober bis Mitte November. Januar-Stein­ böcke: März bis Juli, Oktober (plus November und Dezember für die 3. Dekade). Liebe Jupiter, Planet der Entfaltung, wirkt im neuen Jahr günstig, und für viele Stein­ böcke wird es eine harmonische Phase. Besonders gut schneidet die 3. Dekade ab: Neben Jupiter, der von Frühling bis Jahresende schöne Stunden,

Géraldine Knie 19. Januar 1973 Harmonie pur für die frisch verheiratete Zirkusprinzessin. Obs noch ein Baby gibt?

schicksalhafte Begegnungen oder eine Versöhnung verspricht, bringt Uranus eine positive Wende. Zwischen April und Juli werden bestehende Bindungen tiefer: der richtige Zeitpunkt, um lang-

Geld Viele Steinböcke können sich finanziell verbessern, obschon die kosmischen Einflüsse unterschiedlich sind. Dezember-Geborene haben es nicht leicht und könnten finanziell mit

Steinböcke erleben dank Jupiter ein harmonisches Jahr mit spannenden Begegnungen. fristige Entscheidungen zu treffen (Nachwuchs, Heirat). Für die 2. Dekade wird es ein ziemlich ruhiges Jahr. Ihre beste Periode wird der Frühling. Etwas schwieriger wird 2010 für die DezemberSteinböcke. Grössere Umwälzungen zeichnen sich ab. Vielleicht besteht das Bedürfnis, alten Ballast abzuwerfen. Vor allem die Sommermonate könnten kritisch werden, ­während zwischen Anfang September und Mitte November Harmonie herrscht. Die besten Phasen DezemberSteinböcke: Mitte Januar bis Ende Februar, erste Aprilwoche, September, Oktober, erste Novemberhälfte. Januar-Stein­ böcke: April, erste Junihälfte, Juli, Mitte September bis Mitte Oktober, Dezember. Gesundheit Für viele Stein­böcke wird 2010 exzellent. Mit Jupiter auf Ihrer Seite könnten chronische Beschwerden bessern. Zu den grossen Favoriten gehört die 3. Dekade, die das ganze Jahr hindurch positive Veränderungen erlebt. Im 2. und 3. Trimester könnte es zu einem Neuanfang kommen. Auch für die 2. Dekade siehts gut aus. März und April werden optimal: Sie sind optimistisch und fühlen sich wohl. Weniger leicht haben es hingegen die Dezember-Geborenen: Sie sind praktisch das ganze Jahr hindurch unter Druck, anfälliger als sonst, und sollten Vitamine zu sich nehmen, um das Immunsystem zu stärken. Kritisch sind März, Juli und August. Bitte jedes Risiko meiden! Die besten Phasen Dezember-Steinböcke: Mitte Januar bis Ende Februar, Juni, zweite Septemberhälfte. Januar-Steinböcke: März bis Juni, Oktober, November und Dezember.

Einschränkungen konfrontiert werden (oft bedingt durch kollektive Ereignisse). Sie sollten den günstigen Jupiter zwischen Mitte Januar und Ende Februar nutzen, um Ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen. Kritisch wird die Phase von Mitte Juni bis Mitte Oktober (Nachzahlungen, Papierkram?). Wesentlich besser läuft es für Januar-Geborene. Vor allem die 3. Dekade

hat alle Trümpfe in den Händen, und einige treffen voll ins Schwarze: Neue Möglichkeiten

Nassim Ben Khalifa 13. Januar 1992 Beruflich und privat sollte der U17-Kicker 2010 auf der Sonnenseite stehen. und Projekte, tolle Angebote. Zwi­schen April und Juli sind langfristige Anlagen erfolgreich, und im Laufe des letzten Trimesters ernten Sie die Früchte vom Frühjahr. Relativ gut läuft es auch für die 2. Dekade, die im März und April die besten Chancen hat, ansonsten aber ist 2010 in einer überwiegend neutralen Übergangsphase. Die besten Phasen DezemberSteinböcke: Mitte Januar bis Ende Februar, Juni, zweite Septemberhälfte. Januar-Steinböcke: März bis Juni, Oktober, November und Dezember. schweizer illustrierte

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Wassermann Beruf Viele Wassermänner ruhen sich 2010 auf ihren Lorbeeren aus oder ernten die Früchte von 2009, als Jupiter durch ihr Sternzeichen wanderte. Am besten schneidet die 1. Dekade ab. Sie legt den Grundstein für ein langfristiges Vorhaben und kann damit ihre Zukunft absichern. Nach ersten Bemühungen zwischen Januar und April haben Sie von Juni bis September exzellente Karten und kommen Ihren Zielen näher. Mehr Prestige, bessere Finanzen, Aufstieg? Alle Hoffnungen sind erlaubt. Für FebruarGeborene wird das Jahr relativ ruhig, grössere Veränderungen sollten ausbleiben. Dank klugen

Joe Ackermann 7. Februar 1948 Der Chef der Deutschen Bank hat ein ruhiges Jahr vor sich. Entscheidungen können Sie vor allem im März, in der ersten Maihälfte, im Oktober und Anfang November Ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Die 3. Dekade ist sehr kreativ, kann ihren Wirkungskreis vergrössern (Ende März, in der zweiten Junihälfte, im Oktober und von Mitte November bis Mitte Dezember). Allerdings besteht manchmal die Neigung, die Lage zu subjektiv einzuschätzen (z. B. im Februar, der ersten Juni- sowie ersten Novemberhälfte). Die besten Phasen Januar-Wassermänner: Mitte Februar bis Ende März, Juni, Juli, August, erste Novemberhälfte. FebruarWassermänner: zweite Märzhälfte, zweite Junihälfte, Oktober, zweite Novemberhälfte, ­Dezember.

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schweizer illustrierte

kommen recht gut über die Runden. Die 1. Dekade Obwohl der Frühling etwas hektisch könnte, sind sie von Mitte erlebt in der Liebe werden August bis Anfang Dezember voller Tatkraft. Die besten Phasen ein Superjahr! Januar-Wassermänner: März, August, September. Februar-Wassermänner: Ein Wunsch­August bis Mitte September, traum könnte sich Mitte November, Dezember. erfüllen. Geld Die gute Nachricht: JanuarLiebe Ein Superjahr für die 1. Dekade, die fast das ganze Jahr hindurch die Möglichkeit hat, bestehende Beziehungen zu vertiefen. Neue Bekanntschaften stellen sich als sehr solide heraus, grosse Entscheidungen bringen zwischen Mitte Juli und Ende Oktober gute Ergebnisse. In den Monaten Juli und August geht für einige ein alter Wunschtraum in Erfüllung, mit ­positiven Folgen bis Anfang 2011. Für Februar-Wassermänner sollte das neue Jahr eher eine Übergangsphase werden. Besonders gut sollte es im März, im Mai, in der zweiten Augusthälfte und im November laufen. Die zwischen dem 14. und 19. Januar Geborenen schweben zeitweise wie auf Wolken dahin, könnten sich aber über jemand Illusionen machen. Die besten Phasen JanuarWassermänner: zweite Januarhälfte, März, letzte Aprilwoche, August. ­Februar-Wassermänner: zweite Märzhälfte, Mai, zweite Junihälfte, Mitte August bis Mitte September. Gesundheit In der ersten Jahreshälfte steht Mars in Opposition, und viele Wassermänner neigen dazu, ihre Kräfte zu überschätzen. Riskante Gesten sollten bis Juni (z. B. im Strassenverkehr) vermieden werden. Im August und im November läuft es aber wieder besser, sie verfügen über zusätzliche Energien. Am besten fühlt sich die 1. Dekade: Sie kann etwas gegen chronische Beschwerden unternehmen, ist in exzellenter Verfassung, mit einem guten Immun­ system – besonders in den Sommer­ monaten. Etwas vorsichtiger sollte sie hingegen im September sein und nichts überstürzen. Die Februar-Geborenen

Wassermänner schneiden im neuen Jahr gut ab, beweisen viel Weitblick und können ihre Position festigen. Sie handeln klug, und zwischen Juni und September haben Sie ein glückliches Händchen für Investitionen. August sollte der beste Monat des Jahres werden, und neue Projekte versprechen exzellente Resultate Anfang 2011. Allerdings sollten Sie zwischen Anfang Februar und Ende April wichtige Entscheidungen gut überdenken! Februar-Geborene sind überwiegend in einer neutralen Phase. Nur im Frühling neigen sie zu überstürzten Schritten (hitzige Debatten mit dem Partner). Ab Juli sollte die Situation ziemlich stabil sein. Die 3. Dekade ist in den ersten zwei Januarwochen auf Erfolgskurs, sich aber nicht auf leichtsinnige Reaktionen einlassen (u. a. Anfang Juni und Anfang November). Eine gute Nase hat sie Ende März, in der zweiten Junihälfte, im Oktober und im Dezember. Die besten Phasen JanuarWassermänner: Mitte Februar, zweite Märzhälfte, Juni, Juli, August, erste Novemberhälfte. Februar-­Wassermänner: erste Januarhälfte, zweite Märzhälfte, Juni, Oktober, zweite Novemberhälfte, Dezember.

Michelle Hunziker 24. Januar 1977 Bei der Berner Entertainerin wird es 2010 noch besser laufen: im Beruf und auch in der Liebe. Verliebt sie sich neu?

Fotos Dukas, Kurt Reichenbach (2), Bruno Voser (2), Geri Born (3), SF, EQ Images, Hervé Le Cunff, Christian Lanz / RDB, Thomas Buchwalder (3), Blick Sport / RDB, Blick / RDB, Remo Nägeli, Exil-Foto, Keystone (2), Marcel Nöcker, DPA / Keystone, Adolph Press

21. 1.–19. 2. 1. Dekade: 21.–30. 1., 2. Dekade: 31. 1.–9. 2., 3. Dekade: 10.–19. 2.


horoskop 2010

Fische

20. 2.–20. 3. 1. Dekade: 20. 2.–1. 3., 2. Dekade: 2.–10. 3., 3. Dekade: 11.–20. 3. Beruf Sie gehören im neuen Jahr zu den grossen Gewinnern, und viele Fische können nach bremsenden Einflüssen im letzten Jahr endlich wieder freier schalten und walten. Saturn lässt Sie in Ruhe, und Jupiter, der Glücksplanet, steht nach zwölf Jahren wieder in Ihrem Sternzeichen, verspricht Entfaltung und Erfolg. Für FebruarGeborene beginnt das Jahr mit starkem Rückenwind, und bis Ende Februar haben sie tolle Karten. März-Fische

sind von Frühling bis ­Jahresende am Drücker, können Jupiter tolle Chancen und Angebote verdanken.

Zoë Jenny 16. März 1974 Die Schriftstellerin erwartet im neuen Jahr ihr erstes, lang ersehntes Kind. Die 3. Dekade kann mit einer ein­ schneidenden und meist positiven und unerwarteten Wende rechnen. An­ sonsten ein gutes Jahr mit schönen Erfolgen (speziell ab September, mit Resultaten vom Frühjahr). Die besten Phasen Februar-Fische: Januar, Februar, Mai, erste Augusthälfte, Mitte Oktober bis Mitte November. MärzFische: März, zweite Aprilhälfte, Mitte Mai bis Mitte Juni, September, Oktober, erste Novemberhälfte. Liebe 2010 sollte eines der besten Jahre seit Langem werden, und für einige läuten die Hochzeitsglocken, Nachwuchs kündigt sich an, oder neue Partnerschaften beginnen! Vor allem Februar-Fische gehen neue Wege oder freuen sich über einen Neuanfang oder eine Versöhnung. Exzellent die ersten Wochen des Jahres (bis Ende Februar), Mai, September und die zweite Oktober­

hälfte. Für März-Fische kommt es ab Frühling zu denkwürdigen Begeg­ nungen, und die Chancen stehen bestens bis Jahresende. Die 3. Dekade könnte im Laufe des Jahres (ab Septem­ ber) eine äusserst positive Veränderung

Geld Jupiter wandert 2010 durch Ihr Zeichen und verspricht Entfaltung und Erfolg. Für viele Fische geht es finan­ ziell bergauf. Februar-Geborene haben zwischen Mitte Januar und Ende Febru­ ar exzellente Karten und könnten durch

2010 geht es für Fische finanziell bergauf. Eine neue Situation könnte diesbezüglich ein Plus bringen. erleben. Mit Jupiter und Uranus sind alle Hoffnungen erlaubt. Allerdings sollte Sie zwischen April und Juli nicht zu weit gehen und auch zu Konzes­ sionen bereit sein. Die besten Phasen Februar-Fische: Januar, ­Februar, erste Aprilhälfte, Mai, Septem­ ber, erste Novemberhälfte, Dezember. März-Fische: Januar, April, erste Juni­ hälfte, Oktober, Dezember. Gesundheit Ein exzellentes Jahr kündigt sich für Sie an, und für so manche Fische bietet sich 2010 die Chance, ihre bisherigen Lebensgewohn­ heiten positiv zu verändern. Sie sehen die Dinge mit zunehmendem Optimis­ mus und haben nach den manchmal kritischen Einflüssen des vergangenen Jahres wieder alles unter Kontrolle. Besonders gut schneiden die Geburts­ tage vom Beginn (zwischen dem 20. und 23. geboren) und die vom Ende des Zeichens (zwischen dem 14. und 20. März geboren) ab. Grosse und positive Ver­ änderungen zeichnen sich in den ersten Monaten ab und werden dann ab September konkret. Durch neue Disziplinen (wie Yoga, Meditation, asiatische Kampfsportarten etc.) könnten Sie Ihr Immunsystem stärken. Fischen stehen 2010 alle Möglichkeiten offen, ihrem Leben mehr Sinn und eine neue Richtung zu geben. Sie fühlen sich wohl in Ihrer Haut. Die 3. Dekade sollte jedoch im Juli und zwischen Mitte November und Mitte Dezember auf der Hut sein und jedes Risiko vermeiden. Die ­besten Phasen Februar-Fische: Januar, Februar, erste Aprilhälfte, September, Dezember. März-Fische: Januar, März, April, erste Junihälfte, September, Oktober, zweite Dezemberhälfte.

kluge Entscheidungen einen recht schönen Gewinn verbuchen. Im Laufe des Jahres könnte eine neue Situation auch finanziell ein echtes Plus für Sie bedeuten. Die 2. Dekade hat im März und April die besten Chancen und ein glückliches Händchen für Geldfragen. Die 3. Dekade geht im neuen Jahr ganz neue Wege. Zwischen April und Juli läuft es nicht ganz nach Ihren Wün­ schen, und Sie werden mit Hindernissen konfrontiert (oft eine Folge vom letzten Herbst). Ab August sollte es dann jedoch wieder wesentlich besser laufen, und zwischen Mitte Okto­ ber und Mitte November können Sie wieder aufholen. Im Dezember sollten Sie dagegen Investi­tionen sehr gut überdenken und ja nichts überstürzen (speziell Ende November und Anfang Dezember)! Die besten Phasen Februar-Fische: Januar, Februar, erste März­ woche, April, Mai, zweite Septemberhälfte, zweite Oktoberhälfte, Dezember. März-Fische: März, April, Mai, erste November­ hälfte für die 2. Dekade; erste Februarhälfte, zweite Oktoberhälfte, erste Novemberhälfte für die 3. Dekade.

Christophe Darbellay 7. März 1971 Der Präsident der CVP Schweiz gehört 2010 in beruflicher Hinsicht zu den Gewinnern der Sterne. schweizer illustrierte

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horoskop 2010

Persönlicher Horoskop-Service Dr. Elizabeth Teissier

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shopping

Look

Ethno-Trend

Russland ruft

u Ornamente, (Kunst-)Pelz-Applikationen, bequeme Boots und Babuschka-Motive: Russisches ist im Trend. Modelabels wie Dior, Longchamp und Azzaro setzten für Herbst/Winter voll darauf, auch Prada übernahm viele Elemente. Kenzo kreierte für Weihnachten einen speziellen Duft zum Thema «From Russia with Love» in Form einer Babuschka (CHF 102.– im Fachhandel). Wer mitten im Wintergrau auch Lust auf Farbe und Ornamente hat, wird diesen verspielten Trend lieben. Er ist durchaus alltagstauglich. Man nehme ein schwarzes A-förmiges Kleidchen, Boots von Ugg oder Mou, ein buntes Tuch und ein Plüsch-Gilet. Fertig ist der Look. Alle andern lassen sich von russischem Tee, Musik von Sergej Prokofjew etwas inspirieren. Oder lesen mal wieder den Roman «Anna Karenina» von Leo Tolstoi.

Süss iPhone- oder HandyEtui von Lise Sandahl bei Monsieur Dubois. u CHF 49.–

Prickelnd Badekugel Bath Fizzer mit russisch anmutenden DekoElementen. Coop. u CHF 4.50

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Allerliebst HolzBabuschka mit Rosenmotiven von Tsarina. u CHF 18.–


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© Fotostudio Schweizer Illustrierte Geri Born, Haare und Make-up Brigitte für Time, Styling Marisa Pichler

Farbenfroh Bunter Schal von Lise Sandahl bei Monsieur Dubois. u CHF 149.–

Lecker Biskuits, entdeckt bei Tsarina Zürich. www.tsarina.ch u CHF 3.50

Lustig Leder-Babuschka in Etui-Form für Kleingeld oder Schlüssel. Claire’s, solange Vorrat. u CHF 12.90 Spitzen-besetzt A-förmiges Kleidchen von Yumi bei Globus. u CHF 189.–

Duftend Feuchtigkeitsspendende Körpermilch mit Rosen aus der Linie Essentielles von Vichy. Apotheken. u CHF 14.– Wärmend Umhäkelte LammfellStiefel von Mou bei Monsieur Dubois. www.monsieurdubois.ch u CHF 429.–

Bestickt Wildleder­ stiefel mit Keilabsatz von Cube bei Max Shoes. u CHF 69.90 schweizer illustrierte

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Waldi geht Gassi Süsse Kette mit Dackelanhänger, aufgestöbert bei Manor. u CHF 11.–

Dumbo will kuscheln Elefanten-Strick-Set kann man bei Knit-Kit bestellen oder Anleitung downloaden. www.knit-kit.ch u CHF 13.50

Bambi sucht Begleitung Schlüsselanhänger aus der Kollektion Crazy Animal Farm mit Karneolen von Luxury & Kitsch. info@luxuryandkitsch.com u CHF 227.–

Elefanten vergessen nicht Foulard aus Kaschmir und Seide von Hemisphere, bei Grieder. u CHF 580.–

Bodyguard am Hals Anhänger in Form einer Französischen Bulldogge von Thomas Sabo. u CHF 298.–

Charade mit Bello Da überkommt nicht nur Kids die Lust am Verkleiden: Augenmaske Klappar Maskerad von Ikea. u CHF 3.95 Stylish mit Koala Zaubert ein Schmunzeln aufs Gesicht: Strickjacke von Version Sud, entdeckt bei Grieder. u CHF 98.–

Animal-fashion

Einfach tierisch u Flaniert man zurzeit am Luxuskauf­ haus Liberty in London vorbei, erblickt man Tierisches! Die Schaufenster­ puppen tragen Tiermasken, und in der Weihnachts-Deko hausen Füchse, Waschbären und Hasen. Auch die Promis in Hollywood sind seit Hallo­ ween tierisch unterwegs und gehen mit Luxus-Accessoires von Designern wie Marc Jacobs, Gucci und Prada stolz

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Gassi. Wer auf budgetfreundlichere Varianten aus ist, findet stubenreine Animal-Power auch bei uns in den Regalen: von Koala-Strickjacken und Hunde-Shirts über Schlüsselringe mit Hirschanhängern und Hundeketten bis zum Kuschel-Elefanten zum Selber­ stricken. Ein Maskottchen können wir in diesen harten Zeiten ja immer gut gebrauchen! ursula borer

Tierisch shoppen Ökologischer MehrwegShopper von Envirosax, Big, Zürich. u CHF 12.90

© Fotostudio Schweizer Illustrierte Paul Seewer, Auswahl Melanie Albisser

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Mode


Hotspot

Heisses für kalte Nächte Bei Beldona im Stücki Basel findet man auch noch last-minute das perfekte Geschenk für die Liebste. Infos Tel. 061 - 631 31 57 oder www.beldona.ch

Beldona im stücki basel

Heisses vom Christkind u Nicht nur die Miss Schweiz trägt sie drunter, die Lingerie von Beldona. Seit über 50 Jahren prägt das UnterwäscheLabel, was Schweizerinnen nur ihren Liebsten zeigen. In der neusten Filiale im Basler Shopping-Center Stücki findet man neben stylischen Eigenkreationen auch internationale Highlights wie Tommy Hilfiger, Vive Maria, DKNY und Calvin Klein. Wer also noch

eine Weihnachtsüberraschung sucht, wird hier bestimmt fündig. Besonders schön ist das Charity-Set France mit Pünktchen-Top und -Panty: Der Erlös unterstützt die Brustkrebsstiftung Pink Ribbon. ursula Borer Öffnungszeiten Mo bis Fr 9 bis 20 Uhr, Sa 9 bis 18 Uhr und Sonntagsverkauf 20. Dezember, 13 bis 17 Uhr

© Fotostudio Schweizer Illustrierte Paul Seewer, Dick Vredenbregt

Keckes Hinterteil Panty mit Print «Santa’s Sweetie» gibts auch in Rot. u CHF 19.90

Burlesque-Verführung Modell Donatella: BH u CHF 69.90, Straps-Halter u CHF 39.90 und String. u CHF 34.90

Charity zum Schenken Der Erlös vom Set France mit Top und Panty geht an Pink Ribbon. u CHF 69.90

Italienische Weihnacht Modell Natalia: mit BH u CHF 69.90 und String. u CHF 34.90

Mit auf der Reise Im süssen Stoffbeutel übersteht Lingerie jede Reise unbeschadet. u CHF 24.90

Geschenktipp Damit liegt man immer richtig: Geschenkgutschein von Beldona. schweizer illustrierte

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Beauty

Partytauglich Beim Kauf eines False Lash Effect Mascara von Max Factor gibts Satin-Clutch, Nagellack, Kajal-Stift und Make-up dazu. Coop City, Manor. u CHF 24.90

Think Pink Set Clinique Daily Defenders im Wert von CHF 152.– inkl. Necessaire. u CHF 90.– Überraschend In der Christmas Candy Box von Lush stecken lauter süsse BeautyÜberraschungen. u CHF 45.–

Weihnachtlich Neuster Coup des Schweizer Parfumeurs Lindo Ganarin: Killer Bee mit Grapefruit, Jasmin, Kardamom, Nelken und Anis. www.lindogana rin.com, 50 ml u CHF 90.–

Ladylike Glamouröse Clutch von Estée Lauder mit Shimmer Powder, Powder Brush, Lippenstift, Gloss und Kajal. Gibt auch in Rosé-Gold und Gold. u CHF 64.–

Luxuriös Der Black Plum Deluxe Beauty Trunk von Bobby Brown lässt Mädchenherzen höherschlagen. Ohne Inhalt u CHF 480.–

Beauty-geschenke

Schöner schenken u Der Countdown läuft, und der Geschenke-Marathon ist in vollem Gang, doch: Was soll man nur schenken – dem Mami, der Schwester, der besten Freundin und dem pubertierenden Göttikind? Die Ladys sind nicht nur heikel, sondern nach eigener Aussage auch wunschlos glücklich. Perfekter Ausweg sind Beauty-Geschenke. Denn Body­ lotion, Lippenstift und Mascara gehen

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ständig aus. Schön für uns, gibts jetzt an den Beauty-Countern glamouröse Sets, die kein Konfliktpotenzial bieten. Man(n) merke: Düfte sind heikel, ausser man kennt den genauen Geschmack oder fragt nach. Ein absolutes No-Go sind Anti-Aging- oder Anti-CelluliteProdukte! Da ist der Ärger unter dem Christbaum schon vorprogrammiert! ursula borer

© Fotostudio Schweizer Illustrierte Paul Seewer, Alle Produkte sind im Parfumeriefachhandel erhältlich

Glamourös Körperpuder Eclat I­ mpériale von Guérlain gibts zu Weihnachten in der SpezialZerstäuber-Edition. u CHF 111.–


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Electronics

personal trainer u Ganz schön bunt präsentieren sich die neuen Nike+-Sportbänder. Sie wurden für Läufer entwickelt, die nicht mit Musik laufen wollen, aber trotzdem von allen Funktionen des Nike+-Systems profitieren möchten. Der mitgelieferte Sensor, welcher in passende Nike-Running-Schuhe eingelegt wird, ermittelt Laufzeit, Strecke, Tempo und die verbrannten Kalorien. Sämtliche Daten werden an das Sportband übermittelt und dort gespeichert. Zu Hause werden sie via Computer auf die Nike+Website aufgespielt. www.nikeplus.com sg

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trainingshilfe Das Nike+-Sportband misst Zeit, Strecke, Tempo und Kalorien beim Joggen. u CHF 95.–

cooler entertainer u Sony

Ericssons neustes Smartphone gehört ohne Zweifel zu den Flaggschiffen unter den Handys. Das Satio verfügt über einen berührungsempfindlichen 3,5-Zoll-Bildschirm. Darauf lassen sich Videos im 16:9-Format anschauen oder mit der integrierten 12,1-MegapixelKamera geknipste Fotos betrachten. Damit diese auch im Dunkeln gelingen, gibt es einen Xenon-Blitz. Für musikalische Unterhaltung sorgt der MP3-Spieler mit Zugang zur Multimedia-Plattform Playnow. Den kleinen Alleskönner gibts in Schwarz, Silber und Bordeaux. www.sonyericsson.ch

stephan gubler

mit touch-screen Das Sony Ericsson Satio brilliert mit grossem Bildschirm und einer 12,1-Megapixel-Kamera. u CHF 899.–

hightech-beauty u Apples neue iMacs werden noch

schöner und leistungsfähiger. Die neuen Bildschirme gibts mit 21,5- oder 27-ZollDiagonale. Sie sind in einem nahtlosen Aluminium-Gehäuse und komplett verglastem Display und setzen bestimmt wieder neue Design-Trends. Im eingeschalteten Zustand gibt es dank der neuen LEDHintergrundbeleuchtung eine verbesserte Bildqualität. Sogar der Rücken des Geräts wurde verschönert, damit sich der Desktop-Computer rundum sehen lassen kann. Dazu tragen auch die kabellose Tastatur und die ebenfalls neue Magic Mouse bei. www.apple.com/chde/imac/ sg schöne neue welt Der neue iMac mit LED-Hintergrundbeleuchtung und Multitouch-Maus. u ab CHF 1449.–

uhr der woche steckbrief zurück zu den wurzeln u Der deutsche Uhrenhersteller Hanhart besann sich letztes Jahr auf seine Schweizer Wurzeln und kehrte mit einer Tochtergesellschaft ins Städtchen Diessenhofen zurück, wo mit Johann Adolf Hanhart 1882 alles begann. Seither entwickelte sie im Thurgau, in enger Zusammenarbeit mit dem Mutterhaus in Gütenbach im Schwarzwald die neue sportliche Chronografen-Linie Primus Racer. Der präzise und robuste Chrono überzeugt im typischen Hanhart-Design mit dem roten Stop-and-go-Drücker bei 2 Uhr, rotem Sekundenzeiger und Datum bei 6 Uhr. Er wurde übrigens von Topuhrmachern im Vallée de Joux hergestellt. sarah rieder

Neue Generation Chronograf Primus Racer von Hanhart. u CHF 5950.–

Werk AutomatikChronografenwerk HAN38 Gehäuse Edelstahl mit verschraubtem Boden, Saphirglas, wasserdicht bis 100 Meter Armband Schwarzes Lederband Varianten Schwarzes Zifferblatt, Rotgold­Gehäuse Wer trägt sie? Sammler Bezugsquelle Tel. 052 - 646 20 40, www.hanhart.com schweizer illustrierte

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Chic verreisen Board-Trolley von Navyboot. In Navyboot-Shops oder über den Online-Shop der Swiss. www.swiss-shop.com u CHF 899.–

Winterliches Rosenrot Schal (200 × 70 cm) aus 50 Prozent Kaschmir und 50 Prozent weicher Wolle. Von Codello. Über www.conleys.ch u CHF 99.–

Lässiger «2-Teiler» Reverse It ist ein cooler Einmummler, der sich sogar auf beiden Seiten tragen lässt. Von Nike. Im Sportfachhandel. u CHF 110.–

Neues Leben «Das grosse Wohnbuch» wartet mit über tausend Ideen für ein schöneres, behaglicheres und lichteres Zuhause auf. Callwey. u CHF 52.–

Wollige Minis Handgestrickte Mode im 70er-Stil für die Kleinsten, Schweizer Wolle, Modell Gretel. Two Little Birds. www.twolittlebirds.ch u CHF 135.–

Baumelndes Glück Collier aus Rauchquarz, Amethyst und Achat. Von Steen. Tel. 077 436 62 32, www.steencollection.ch u CHF 230.–

Goldenes Schatzkistchen Die lecker-bunten Luxemburgerli versüssen auch den Winter. Natürlich von Sprüngli. 100 g u CHF 10.30

Rein in die warme Stube Hüttenfinken mit P­ ompons, Polyacryl. Von Avant Première, bei Manor. u CHF 19.90

experten-fragen

Traumzeit Die Kerze India Hicks Island Living duftet nach Orangenblüten und Kokos. Brenndauer um 100 Stunden. Crabtree & Evelyn. u ca. CHF 115.–

Susan Sagherian, 45, Schmuckverantwortliche bei Kurz Schmuck und Uhren, kontakt@kurzschmuckuhren.ch

Schmuckstücke für unter den Tannenbaum u Welche Trends finden den Weg unter

den Weihnachtsbaum? Romantikerinnen freuen sich über Pretty Nude. Die Farben Rosa, Lila, Lachs sowie neutrales Beige sind sehr weiblich und verspielt. Ein Klassiker sind nach wie vor Perlen. Das Besondere: Schwarze und weisse Perlen werden gemischt. Das ergibt einen ­modernen und gleichzeitig sehr ladyliken

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Look, ganz im Stil von Coco Chanel. Was sich weiterhin grosser Beliebtheit erfreut, ist Rotgold. Eine einzigartige Wirkung erzielt man, wenn man Diamanten darin einfasst – naturfarben, aber auch in Schokolade- und Champagnertönen. Glamourgirls stehen auf unsere über­ grossen Cocktail-Ringe mit bunten Steinen – nicht unbedingt alltagstauglich,

aber perfekt für den grossen Auftritt.

u Was sind die Highlights? Ganz klar die

Paraiba-Turmaline aus Brasilien! Ob Urwaldgrün, Lagunentürkis oder Meerblau: Die intensiv leuchtenden Blau- bis Blaugrüntöne wirken sofort elektrisierend. Wegen ihrer aussergewöhnlichen Schönheit und Seltenheit sind sie auch eine werterhaltende Investition. ursula borer

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lebens­ Thrombosen sind innsel, die er G bedrohliche pfen. Blutgefässe verstoe vor allem si Gefürchtet sind rationen. nach grossen Ope

n e g e g n o i t Innova ! e s o b m o r h T URNER

Text VERENA TH

er dauernde Ge­ ang. Für eine kürz sg Au nz d un kt ar dem M wird die Substa napp ein Jahr auf nungshemmung rin l­ Bi e b­ di Su t m e m Di he ! nt rwendet. Sie ve rin schon preisgekrö pa He bt le it rk brin ve n wurde m Fibrin im Blut. Fi stanz Rivaroxaba aus­ dung von 09 der, was zur 20 s an ei in pr ite ts m nf n ku Blutplättche e di ­ glich dem ­Deutschen Zu ut de r de t. Heparin wird tä eis übergab Verklumpung führ irk­ gezeichnet. Den Pr W er n hl ue Kö ne t s rs de ident Ho Der Vorteil . zt rit sp ge ra sche Bundespräs n vo die orale Ve b­ Die Innovation s Rivaroxaban ist fe of st ­ höchstpersönlich. Be d r Prophylaxe un Bayer wurde zu twi­ reichung. ist der neuartige romboembolien en Th n vo In der Schweiz ng lu nd ha h rc du n. Und zwar h sic t off zeichne seit 2009 zugelasse f of st irk W ckelt. Der Wirkst Er s: e nach grös­ Mechanismus au romboseprophylax Th r zu einen neuartigen ng nu Eingriffen an den ess der Blutgerin n orthopädischen re se ft, greift in den Proz Xa r to ak ten, also nach Hü n Enzym-F unteren Extremitä n fe ein und hemmt de hrt. lau t ei rz Zu n fü operationen. ie Kn er od n­ ve der zu Thrombose h, rä llp lebensbedrohlic ien zur Schlaganfa Thrombosen sind von weitere Stud en mit Vorhofflimmern, n ne io ill M d sin pa nt und allein in Euro n. tion bei Patie rombo­ hr davon betroffe ng von venösen Th Ja lu o nd pr ha n Be he r sc zu en nach M en ng lg lu Fo nd n ha de be sterben an und zur Nach n lie bo em Doppelt so viele t-, us n als an Aids, Br rzerkrankungen. von Blutgerinnsel n zu­ akuten He lle fä un rs unftspreis.de eh rk Ve d w.deutscher-zuk w w Prostatakrebs un h sic en ld ufigsten bi sammen. Am hä m n Beinen oder de r zur Thrombose de in n Thrombose n Wenn Sie meh de nnen en kö , ib le len sb ol w au n r e de ylaxe wisse ph ro ph Becken als Folg er od d ierten un an rade nach Hüftmit einem frank e Si Muskel­arbeit. Ge n lie bo em C5-Kuvert eine sind Thrombo Sie adressierten Knieoperationen ng tu ch Schweizer Ri eg W ihrem oschüre bestellen: br is at Gr r gefürchtet. Auf de seprophylaxe, Blutgerinnsel in trierte, Thrombo us Ill Herz können die e ein ist 08 Zürich. en. Die Folge fourstrasse 23, 80 Du Lunge stecken bleib em ich dl tö ilweise mit Lungenembolie, te

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Testosteron macht fair! u ZÜRICH Ein Forscherteam der

Universität Zürich hat herausgefun­ den, dass Testosteron nicht wie immer angenommen aggressiv und unsozial macht, sondern im Gegen­ teil fair und kooperativ. Mindestens bei Frauen soll es klappen. www.nature.com (online)

Dicke Kinder leiden u WASHINGTON Adipöse Kinder leiden häufig unter Depressionen. Diese Erkenntnis wurde an der Jahrestagung der amerikanischen Gesellschaft für Endokrinologie präsentiert. Die Forderung: Über­ gewichtige Kinder auf Angststörung und Depression untersuchen!

Bremsen für mehr Mukis u BERN Mit einem speziellen

Hometrainer, der die Pedale mit einem Motor antreibt, können alte Menschen ihre Beinmuskulatur kräftigen. Der Trainierende muss nur die Pedale zu bremsen versu­ chen. Laut einer Nationalfondstudie sehr wirksam! www.sda.ch

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Schokolade als Therapie 40 Gramm dunkle Schokolade pro Tag macht ruhig und reduziert Stress und Angstsymptome.

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Hormone Besser als ihr Ruf Drei Viertel aller Frauen in der Menopause haben Beschwerden. Hormone helfen. Text VERENA THURNER

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ormonskandal! Risiko grösser als Nutzen. Mehr Brustkrebsfälle. Gravierende Nachteile. Das sind nur einige Schlagzeilen, die 2002 durch den Blätterwald rauschten. Die Empörung war riesig und liess keinen Platz für sachliche Diskussionen. Zurück blieben viele verunsicherte Frauen, die bis zu diesem Zeitpunkt gegen ihre MenopauseBeschwerden erfolgreich Hormone geschluckt hatten. Was war geschehen? Eine grosse Studie im Rahmen der Women’s Health Initiative (WHI) zur Hormonersatz­therapie wurde frühzeitig abgebrochen. Grund: Die Zahl der Brustkrebsfälle war gemäss der ersten, später nicht bestätigten Analyse bei der Gruppe der Frauen, die Hormone nahmen, signifikant erhöht gegenüber der Gruppe, die keine bekam. Genauer: um 26 Prozent! Es nützte ­wenig, dass Fachärzte die Zahlen ausdeutschten. Denn in absoluten Zahlen

sind das 2 Brustkrebsfälle mehr pro 1000 Frauen über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Gesamtzahl erhöhte sich also von 45 auf 47. Kommt dazu, dass nicht die gesamte Studie abgebrochen wurde, sondern nur der Teil, wo mit einer kombinierten Hormontherapie behandelt wurde. Die Gruppe, die nur Östrogene nahm, wurde weitergeführt. Kommt weiter dazu, dass bei der WHI-Studie zwei Drittel der Frauen älter als sechzig Jahre waren. «Das entspricht nicht dem Profil der Frauen, die Hormone einnehmen», erklärte damals Prof. Martin Birkhäuser als Leiter der Abteilung für Endokrinologie an der Frauenklinik des Universitätsspitals Bern. Während der ersten vier Jahre der Hormoneinnahme stieg übrigens das ­ Risiko nicht an. Das zeigt klar, dass bei Frauen, die gegen ihre Menopause-­Beschwerden drei, vier Jahre Hormone nehmen, sich nicht vor der Brustkrebsdiagnose fürchten müssen. Die Frauen, die an der Studie teilnahmen, unterschieden sich auch bei anderen relevanten Kriterien von den Patientinnen in Schweizer Arztpraxen: Bis 80 Prozent waren übergewichtig oder sogar adipös, die Hälfte waren Raucherinnen und weit mehr als ein Drittel litt bereits unter Bluthochdruck. Hat sich die Hysterie um die Hormonersatztherapie gelegt? Noch nicht überall! Besonders das Thema Brustkrebs wird noch sehr emotional behandelt. Und zum Thema Gesamtmortalität, die ja laut den Studienresultaten ansteigen müsste, gibt es Entwarnung. Neuste Zahlen zei-

ck e ja chem on ? r o H r nein ode DIE WICHTIGSTEN pUNKTE Ob eine Hormontherapie gemacht werden soll oder nicht, muss Teil einer ganzen Gesundheitsstrategie sein, die auch Fragen zu Ernährung, Bewegung, Rauchen und Alkohol umfasst.

Individuelle Abklärung mit sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung.  Wichtigster Grund: klimakterische Beschwerden.  Schutz vor Osteoporose.  Grösster Nutzen liegt im Alter zwischen 50 und 60 Jahren.  Brustkrebsrisiko ist in den ersten fünf Jahren nicht erhöht.  Mit einer möglichst niedrigen Dosierung starten, bei Bedarf anpassen.  Jährliche Neubeurteilung.  Pflaster und Gels bergen niedrig dosiert bei Frauen ohne erhöhtes Risiko keine Thrombose-Gefahr. Mehr Info: www.doktorstutz.ch 


gen das deutlich: «Bei Frauen unter 60 unter einer Hormonersatztherapie ist die Gesamtmortalität in allen Studien, auch bei der WHI, um 30 Prozent reduziert. Das bedeutet, 10 Todesfälle pro 10000 Frauen jährlich weniger», bestätigt Prof. Birkhäuser. Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin gibt zu bedenken, dass die Wahrnehmung der Erkrankungsrisiken oft völlig verkehrt sei. «Das Risiko, nach der Menopause an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einem Schlaganfall zu sterben, ist für Frauen viel grösser, als an Brustkrebs oder sonst einem Karzinom zu sterben.» Östrogenmangel verursacht bei drei Vierteln aller Frauen Symptome wie Wallungen, Herzrasen, Schweissaus­ brüche, Schlafstörungen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Nervosität, Verstimmung, vaginale Trockenheit, urologische Probleme oder Libidoverlust. Diese können durch eine Hormontherapie wirksam ­behandelt werden. «Unterschätzt wird die günstige Wirkung einer Hormonersatzbehandlung auch auf Gelenk- und Gliederschmerzen», sagt Prof. Martin Birkhäuser. Doch die Symptombekämpfung des Östrogenmangels ist für ihn nur die halbe Miete: «Östrogene bremsen den beschleunigten postmenopausalen Knochenabbau und senken das Risiko für Wirbel- und Schenkelhalsbrüche. Und dies schon bei sehr niedrigen Östrogendosen.» Und weiter: «Die Hormonersatztherapie birgt keinerlei Risiken für eine koronare Herzkrankheit, wenn sie innerhalb der ersten zehn Jahre nach der Menopause oder vor 60 begonnen wird.» Erklärt wird dies mit einem schützenden Effekt auf die noch gesunden Arterien. «In der Regel sollte nach 60 keine Hormontherapie mehr begonnen werden, da der Nutzen kleiner und die Risiken grösser werden», so Prof. Birkhäuser. «Sie darf aber bei gegebener Indikation und regelmässigen Kontrollen weitergeführt werden.» Zum Risiko für Thrombosen: «Je geringer die Dosierung der Östrogene, desto niedriger ist auch das Risiko für eine Thromboembolie, am geringsten bei einer Verabreichung durch die Haut. Das hängt auch stark von der Veranlagung ab und steigt mit dem Alter und Gewicht an», erklärt Prof. Birkhäuser. Bei der Anwendung von Östrogen-Pflastern oder -Gels ist dieses Risiko nach den heutigen Untersuchungen nicht erhöht. Wenn allerdings eine Frau bereits eine tiefe Venenthrombose erlitten hat, sollte von einer Hormonersatztherapie abgesehen werden. 

der fall Künstliches Hüftgelenk Kann man ein künstliches Hüftgelenk schonend einsetzen, ohne dass man alle Muskeln durchtrennen muss? werden. Im Unterschied zu traditionellen Verfahren werden bei der MicroDr. Markus C. Michel, Hip-Technik nämlich weder Muskeln Chefarzt Orthopädie, noch Sehnen abgelöst. Zudem verhinOrthopädisches Zentrum dert das Operieren in einer ZwischenMünsingen und Spital Münsingen, Spitalnetz Bern. nerven-Ebene die Verletzung von feinen Nervenästen. Der Ersatz des Ja. Allerdings sollte man Skalpells durch ein Ultraschallmesser ­einen solchen Eingriff nur ermög­licht einen viel schonungsan einem Zentrum machen volleren ­Eingriff. Das ist sehr wichtig, ­lassen, das damit grosse Er- denn die Sehnen und Muskeln sind der fahrung hat. In unserem Orthopä- Motor des Gelenkes. Nur wenn diese dischen Zentrum in Münsingen haben perfekt funktionieren, ist eine volle, wir bereits mehr als 2500 Eingriffe in auch sportliche Betätigung möglich. Da bei der schonenden Micro-Hipder Micro-Hip-Technik durchgeführt, wie dieses Verfahren genannt wird. Ich Technik viel weniger Gewebe und Gehabe diese minimalinvasive Opera­ fässe verletzt werden und so auch eine tionstechnik massgeblich entwickelt, schnellere Mobilisation des Patienten die heute weltweit an Spezialklinken möglich ist, verringert sich das Risiko erfolgreich angewandt wird. Was ist einer Blutgerinnselbildung. Zudem gibt denn so speziell an der Operation? Es es jetzt Tabletten, die eine Thrombose ist nicht nur der kleine Schnitt, son- sehr effektiv verhindern. dern hauptsächlich die Art und Weise, Weiter Infos unter: wie Muskulatur und Sehnen behandelt www.ozm.com

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check-up

Foto Kurt Reichenbach

MENOPAUSE

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u JUBILÄUM

Bereits zum zehnten Mal liegt die «Sprechstunde» unseres «Hausarztes» Dr. Samuel Stutz ab dieser Woche gratis bei allen Poststellen zum Mitnehmen auf. Das Heft behandelt die Themen «Abnehmen», «Rauchstopp» und gerade richtig zum Jahreswechsel «Die Kraft des Willens». Daneben gibt es aber noch zahlreiche emotionale Geschichten.


dr. stutz meint Zwei Ereignisse der jüngsten ­Vergangenheit rührten Millionen ­Menschen in aller Welt zu Tränen. Der Freitod von Robert Enke und die schwere Schussverletzung des Berner Bären Finn. «Peinlich», findet der Bärenpark-Direktor Bernd Schildger seinen Auftritt an einer Pressekonferenz im Nachhinein, als er seinen Tränen freien Lauf liess. Sind Tränen peinlich? Muss man sich seiner Tränen wirklich schämen? Was haben wir bloss gemacht, dass ein Mensch wie Robert Enke seine Ängste und seinen Kummer jahrelang ver­ stecken muss? Was haben wir angestellt, dass sich jemand nicht getraut, seine Gefühle zu zeigen, wenn ein Tier grosse Qualen erleidet? Gefühle gehören wieder in unseren Alltag, in den Fussball, in die Arbeitswelt, in unsere Familien. Es kommt nicht gut, wenn wir sie

verdrängen. Ängste, Probleme, Schwächen: Wir haben sie doch alle. Hören wir auf, uns etwas vorzumachen, um Haltung – sprich Fassade – zu bewahren. Die kollektive Eruption der Tränen an der Gedenkfeier in Hannover und nach Finns Schussverletzung sind der Beweis, dass wir alle Gefühle haben, auch wenn sie in einer Leistungsgesellschaft noch so verschüttet und fremd erscheinen mögen. Warum muss sich zuerst jemand vor den Zug werfen oder einen Bären anschiessen, bevor wir uns wieder getrauen, Schwäche und Tränen zu zeigen? Herzlich, Ihr

Für Tränen braucht sich niemand zu schämen.

TV-Tipp

Samstag, 19. Dezember, 18.10 Uhr Kinderwunsch Wenn der ­natürliche Weg, ein Kind zu ­bekommen, nicht funktioniert, bleibt oft nur eine künstliche ­Befruchtung. Franziska und Benjamin aus Basel sind zu Gast bei TV-Moderatorin Dr. Jeanne Fürst im Studio und erzählen, wie sie dank der Reproduktionsmedizin glückliche Eltern wurden. www.gesundheitsprechstunde.ch

Illustration Joel Stutz

check-up

Kolumne


Das Schweizer Kulturmagazin

die besten

Besinnlich «Die Anbetung der Könige», 1632, ein Meisterwerk des Antwerpeners Frans II. Francken.

Frans II. francken «die anbetung der könige und andere Entdeckungen»

Freudiges Ereignis u So ein süsses, gut gelauntes Jesuskind sieht man nicht alle Tage. Mit aus­ gestreckten Ärmchen greift es nach dem kostbaren Gefäss, das ihm einer der Weisen aus dem Morgenlande entgegen­ hält. Ein Hauch von Nichts umhüllt sein wohlgenährtes Körperchen. «Die Anbetung

der Könige» gehört zu den Spätwerken des Antwerpener Malers Frans II. Francken (1581–1642). Das Gemälde wurde 2004 dem Kunstmuseum Basel vermacht. Nach umfangreicher Restaurierung präsentiert es sich im Kontext mit weiteren Trouvaillen aus dem Œuvre des Malers. Dazu gehört

auch «Das Gastmahl des Belsazar», ein sinnliches Fest fürs Auge! kati moser kunstmuseum BASEL Bis 28. 2. 2010 Di–So 10–17, ab 2010 bis 18 Uhr, geschlossen am 24. 12., Tel. 061 - 206 62 62, www. kunstmuseumbasel.ch, Katalog CHF 39.– schweizer illustrierte

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Kultur anne sofie von otter

die besten

Kein Leben ohne Bach

Die schwedische Mezzo­ sopranistin Anne Sofie von Otter singt in Basel die Hauptrolle in Jacques Offenbachs Operette «La Grande-Duchesse de Gérolstein». Christoph Marthaler inszeniert. u Man merkt Anne Sofie von Otter, 54, nicht an, dass sie eine der begehrtesten Mezzosopranistinnen der Welt ist. ­Keine Starallüren, keine Schminke. Die gross gewachsene, blonde Sängerin wirkt bescheiden, konzentriert und sehr kontrolliert. Letzteres lässt sich wahrscheinlich ihrer nordischen Herkunft zuschreiben. Oder ihrer Schüchternheit. Als Kind spielt Anne Sofie von Otter Klavier. Ohne grosse Begeisterung. Dann kommt ein neuer Musiklehrer an ihre Stockholmer Schule: «Er war jung, hübsch, frisch geschieden. Und wir waren alle in ihn verliebt. Als er ­einen Chor gründete, meldete ich mich sofort an.» Es macht der jungen Anne Sofie Spass, mit anderen zusammen zu singen. Und so beschliesst sie, die Musik zu ihrem Beruf zu machen. Sie übt fleissig Klavier, um die Prüfung an der Musikhochschule zu bestehen. Und nimmt Gesangsunterricht. Als der Gesangslehrer beim ersten Vorsingen grosse Augen macht, da realisiert sie erst, über was für eine bemerkenswerte Stimme sie verfügt. Während des Studiums singt Anne Sofie von Otter in verschiedenen Chören ihrer Heimatstadt, was sie zwangsläufig mit der Musik von Johann Sebastian Bach bekannt macht. «Ohne Bach kann ich nicht leben», ist die gefeierte ­Sängerin, die in den grössten Häusern dieser Welt auftritt, immer noch überzeugt. Bach widmet sie auch eine ihrer ersten CD-Aufnahmen, von denen es inzwischen über hundert gibt. Ihr Repertoire ist bemerkenswert, reicht von Barockwerken bis hin zur Musik des 20. Jahrhunderts. Volkslieder und Popmusik, etwa Songs von Elvis Costello oder Abba befinden sich auch darunter. Nach 25 Jahren kehrt nun der Star dorthin zurück, wo einst seine künstlerische Laufbahn begann: nach Basel, zum «Opernhaus des Jahres 2009». In ihrem ersten Auftritt verkör-

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schweizer illustrierte

Wie ein Wirbelwind Die Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter in «La GrandeDuchesse de Gérolstein».

perte sie damals den Orpheus in «Orpheus und Eurydike» von Christoph Willibald Gluck, eine Oper, die Heinz Spoerli als Ballett inszenierte. Eine tolle Rolle für die scheue Anne Sofie: Sie stand mit ihrer Partitur im Orchestergraben und musste «nur» singen. «Es hätte mir als junge Künstlerin nichts Besseres passieren können!» Inzwischen ist die Bühne ein Teil ihres Lebens geworden. Die Mutter zweier erwachsener Söhne singt in mehreren Sprachen, auch in denen, die sie nicht spricht. Wie ungarisch in «Herzog ­Blaubarts Burg» von Bela Bartok. Die Proben in Basel sind weit fort­ geschritten, in wenigen Tagen ist ­Premiere. Anne Sofie von Otter singt die Hauptrolle in «La Grande-Duchesse de

Gérolstein», einer Operette von ­Jacques Offenbach. Christoph ­Marthaler inszeniert. «Es macht Spass, mit Marthaler zu arbeiten. Er ist wirklich sehr kreativ, lässt sich alles Mögliche einfallen und liebt die Alltags­komik.» Anne Sofie von Otters Terminkalender ist gespickt mit Highlights: Konzerte im Februar, USA-Tournee im März, Salzburg an Ostern, dann wieder New York. Der sympathischen Mezzosopranistin liegt die ganze Musikwelt zu Füssen. kati moser theater Basel «La Grande-Duchesse de Gérolstein», Operette von Jacques Offenbach, in Französisch mit deutschen Untertiteln, Premiere 20. 12., Vorverkauf Tel. 061 - 295 11 33, www.theater-basel.ch


Auswahl 09

Kunstplattform

Ballett

u Gast der diesjährigen Jahresausstellung des Aargau-

«Romeo und Julia»

er Kunsthauses ist Pascal Häusermann. Der in Zürich lebende Künstler und gelernte Steinbildhauer reflektiert mediale Bedingungen und bildnerische Mittel in der zeitgenössischen Kunst. In dem eigens für diese Ausstellung konzipierten Projekt «De-Personificatio» thematisiert der 36-Jährige das Thema des ­Narzissmus. 68 weitere Kunstschaffende aus dem Bewölkt «Ohne Titel», 2009, von Aargau zeigen ihre Werke.  rea Pascal Häusermann. Aargauer Kunsthaus Aarau Bis 10. 1. 2010 Di–So 10–17, Do 10–20 Uhr, ­­ Tel. 062 - 835 23 30, www.aargauerkunsthaus.ch Kunstsupermarkt

Zahlbare Werke u Kunst muss nicht unerschwinglich sein. Nach diesem

Motto zeigt der Kunstsupermarkt in Solothurn Werke von 77 in- und ausländischen Kunstschaffenden. Der beliebte Event mitten in der Solothurner Altstadt findet dieses Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Rund 5000 Originalwerke werden in vier Preiskategorien von 99 bis 599 Franken angeboten. Alle teilnehmenden Künstler präsentieren mindestens 40 Originalwerke. Kurvenreich «Ohne Titel», 2008, Die künstlerische Vielfalt ist also gross.  rea von Michaela Spahn-Stucki.

Das grösste Liebes­ drama der Welt u Wer kennt sie nicht, die unglückliche Liebesgeschichte von Romeo und Julia. Als das Sinnbild der unerfüllbaren Liebe wurde die weltbekannte Tragödie von Shakespeare unzählige Male künstlerisch interpretiert. Zur wunderbaren Musik von Sergej Prokofjew (1891–1953) inszeniert Cathy Marston das Ballett «Julia und Romeo» am Stadttheater Bern. Der tragische Verlauf der Geschichte wird hier aus der Perspektive von Julia (Paula Alonso) erzählt. Inwiefern hat die Heldin ihr Lebensglück mit Romeo (Denis Puzanov) in der Hand? Oder ist sowieso alles vorherbestimmt, von Shakespeare und Prokofjew? rea

STadttheater BERN 15./23./27. 12. und 14. 1. 2010, Tel. 031 - 329 51 11, www.stadttheaterbern.ch

Kronenplatz 67 Solothurn Bis 9. 1. 2010 Mo–Fr 14–20, Sa/So 11–17 Uhr, 25. 12. und 1. 1. 2010 geschlossen, Tel. 032 - 623 16 33, www.kunstsupermarkt.ch, Publikation CHF 25.–

Fotos Martin P. Bühler, Kunstmuseum Basel, © T+T Fotografie

Regionale 9

Gemeinsam einsam u Eine

Katze, zweifach gefangen: in der Flimmerkiste, die ihrerseits in einer Transportbox eingeschlossen ist. Zum Trost wird das Tier im Video von Simone Meier / Roland Sutter immerhin gestreichelt. Das Künstlerduo aus Basel thematisiert Gegensätze wie menschliche Isolation/Gemeinschaft, Selbstbezogenheit/Kommunikation. Die im zweijährigen Turnus stattfindende Regionale zeigt das Schaffen von über 30 Kunstschaf- «Kept in Suspence», 2009, von fenden, die mit der Region in Beziehung stehen.  rea Simone Meier / Roland Sutter.

Zu spät Als Romeo (Denis Puzanov) seine Julia (Paula Alonso) findet, ist sie bereits tot.

Kunsthaus Langenthal BE Bis 3. 1. 2010 Mi/Do 14–17, Fr 14–19, Sa/So 10–17 Uhr, 24–26. 12. geschlossen, Tel. 062 - 922 60 55, www.kunsthauslangenthal.ch

rollenbilder in der kunst osteuropas

Neu erwachendes Selbstbewusstsein Hilflos und verstört «In red» des Georgiers Eteri Chkadua.

u Die junge Frau wirkt verängstigt. Sie schützt sich mit einer roten Decke, die ihren vermutlich nackten Körper umhüllt. Was ist wohl passiert? Etwas, ­wor­über keine Frau reden kann? «In red», 1997, heisst das Ölgemälde des Georgiers Eteri Chkadua, das in der Ausstellung Gender Check zu sehen ist. Zusammen mit 200 Künstlern aus 24 Ländern vermittelt sie einen repräsentativen Überblick über die Kunst aus Osteuropa seit den 1960er-Jahren, die sich mit dem Thema der Geschlechterrolle auseinandersetzt. Zu sehen sind über 400 Arbeiten aus Malerei, Skulpturen, Installationen, Fotografie, Plakate, Film und Videos. Sehr eindrücklich. kati moser

museum moderner kunst stiftung ludwig Wien (A) Bis 14. 2. 2010 Mo– So 10–18, Do bis 21 Uhr, Tel. 0043 - 1 525 00, www.mumok.at, Publikation EUR 35.– schweizer illustrierte

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kino

die besten

Schmückt sich mit fremden Federn David (Daniel Brühl) kommt zu unverdientem Ruhm.

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tragikomödie Lila, Lila (D) In der Verfilmung des Bestsellers von Starautor Martin Suter gerät der Kellner David Kern in den Sog des Literaturbetriebs.

u Was nicht alles passieren kann, nur weil man eine Frau beeindrucken will. Der scheue David Kern (Daniel Brühl) arbeitet als Kellner in einer Szenebar, wo er am liebsten die Tischrunde mit der schönen Marie (Hannah Herzsprung) bedient. Nur: Marie hängt an den Lippen eines Möchtegern-Intellektuellen. Einer von der Sorte, die behauptet: «Ich habe einen Roman geschrieben, er liegt in einer Schublade – praktisch fixfertig.» Bei David zu Hause liegt tatsächlich ein fixfertiges Roman-Manuskript in der Schublade. Allerdings hat er es nicht geschrieben, sondern in einem Möbel gefunden, das er auf dem Flohmarkt gekauft hatte. Der Name des Autors ist selbst dem beflissensten Buchhändler kein Begriff. David findet heraus, dass der geheimnisvolle Schreiber vermutlich verstorben ist und wittert die Chance seines Lebens! Er kopiert die Geschichte, gibt ihr den Titel «Lila, Lila» und überreicht sie als eigenes Werk seiner Angebeteten. Diese ist bei der Lektüre zu Tränen gerührt und sendet den Text an einen Verlag. Die Mühle ist in Gang gesetzt: David

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Kern wir zur Entdeckung des Jahres hochgejubelt – und das für ein Plagiat. Und plötzlich meldet sich bei ihm ein Mann, der angibt, der Verfasser von «Lila, Lila» zu sein … Gleich zwei Martin-Suter-Romane haben das Interesse der Filmbranche geweckt: Neben dem fertiggestellten Streifen «Lila, Lila» laufen zurzeit in Zürich die Dreharbeiten zu «Der letzte Weynfeldt». Der 33-jährige Schweizer Regisseur Alain Gsponer stand respektive steht bei beiden Verfilmungen hinter der Kamera. Die Geschichten von Suters Büchern sind dermassen gut, dass sie fast danach schreien, visuell umgesetzt zu werden. So auch «Lila, Lila». Der Film bleibt dank dem raffinierten Plot bis zum Schluss spannend, und Daniel Brühl ist für die Rolle des «Zauberlehrlings» wie geschaffen. Benjamin Bögli

mehr kino-tipps

2

Dokufilm Béjart: The Show Must Go on (E) Nach dem Tod des legendären Ballett-Choreografen Maurice Béjart soll sein Vermächtnis weiterleben.

Darum ist der Film zu empfehlen u Die Filmerin lässt das Publikum die Emotionen der Compagnie voll spüren. u Der Streifen fokussiert konsequent auf das Schaffen der Künstler. u Aguirre zeigt auf, wie Choreograf Gil Roman das Erbe Béjarts verwaltet. 88888 Länge: 80 Min., Regie: Arantxa Aguirre, mit Gil Roman. Start: 17. 12.

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Thriller Law Abiding Citizen (USA) Ein frustrierter Mann nimmt Rache am Mörder seiner Familie und an der Justiz, die den Täter freigesprochen hat.

Deshalb ist der Film ein Muss u Die Geschichte ist eine ausgezeichnete Mischung aus Drama und Romanze. u Hübchen («Alles auf Zucker!») spielt den unbequemen Alten unheimlich gut. u Die Umsetzung des spannenden Romans auf der Leinwand ist geglückt.

Deshalb ist der Film sehenswert u Die Hauptdarsteller Jamie Foxx und Gerard Butler ergänzen sich perfekt. u Die Inszenierung ist düster, aber spannend und unterhält bestens. u Trotz der scheinbar klaren Ausgangs­ lage birgt der Film Überraschungen.

88888 Länge: 104 Min., Regie: Alain Gsponer, D: Daniel Brühl, Henry Hübchen. Start: 17. 12.

88888 Länge: 109 Min., Regie: F. Gary Gray, D: J. Foxx, G. Butler, R. Hall. Im Kino.

Foto Warner Bros.

Im Schattenreich des Rampenlichts


Das Beste für die Ohren

CD spezial

Musik kommt als Geschenk stets gut an. Unsere CD-Kritiker erinnern an Interpreten, die ­Musikgeschichte geschrieben haben, und öffnen das Gehör für neue Klänge: von tragischschönem Schweizer Sound über feinsten Jazz bis zu internationalen Weihnachtsklassikern. H. Elias Fröhlich, 62, Reporter und Musikspezialist

Hanspeter Vetsch, 53, Kommunikationsberater und Jazz-Liebhaber

Hans Uli von Erlach, 61, Kulturjournalist

«John und George sind tot. Paul lässt die Beatles allein aufleben»

«Ich mag Jazz, weil er Herz und Kopf gleichermassen guttut»

«Über Musik muss man nichts wissen. Sie zu hören, genügt»

legendär paul mccartney Good Evening New York City (Universal Music) u Der Ex-Beatle lässt keinen Knaller seiner Karriere aus: Von «Drive My Car» bis «Sgt. Pepper», von «Jet» bis zum 007-Song «Live and Let Die» und zu «Give Peace a Chance», dem Tribut an John Lennon. Für die Doppel-CD plus DVD kehrte Paul an den Ort des grössten Live-Triumphs der Beatles zurück, ins New Yorker Shea Stadion, das heute Citi Field heisst. Für mich ist das Musik-Geschichte pur!

lyrisch stefano bollani Stone in the Water (ECM) u Parallel zu seinen SoloProjekten hat der italienische Meister­pianist Stefano Bollani in den letzten Jahren oft mit den Dänen Jesper ­Bodilsen (Bass) und Morten Lund (Schlagzeug) zusammengearbeitet. Dabei ist das Trio zu einem der kompaktesten der Jazzgegenwart gewachsen, wie die lange erwartete erste CD belegt: pure Magie, wie sich ihre Musik im traumwandlerisch sicheren Zusammenspiel entfaltet.

stimmungsvoll Christmas Voices (Decca) u Ich finde, zum Advent gehört etwas Sentimentalität! Die guten, alten Christmas-Songs sind die klingende Dekoration dazu: «Joy of the World» oder «Ombra mai fu», «Laudate Dominum» oder «Gesù Bambino». Festliche, berührende Musik aus dem populären und klassischen Repertoire wird auf dieser Doppel-CD von Weltstars der Oper geadelt: von Bartoli bis Pavarotti, von Netrebko bis Tebaldi, Carreras und Villazón.

unverkennbar kurt maloo Summer Of Better Times ­(Universal Music) u Die beschwingte Ballade «The Captain of Her Heart» des Schweizer Duos Double verzauberte 1985 die Welt. Seit dem Tod seines Partners Felix Haug 2004 gibt Multi-Instrumentalist Maloo auf dem legendären JazzLabel Verve Songs im schönsten DoubleGroove. Relaxte Sounds zum Fingerschnippen, melodiöse CrossoverKlänge zwischen Folk, Jazz, Ethno, Pop und Rock. Schlicht stark.

bombastisch Joe Lovano Folk Art (Blue Note) u Für mich sind Super­ lative heikel, zumal in der Kunst. Und doch: Von jenen Saxofonisten, die eine Brücke zwischen der Bop-Tradition und der Moderne schlagen, ist Joe Lovano der wohl wichtigste. Für seine Band Us Five hat er junge Ausnahmetalente entdeckt, einziger Shootingstar ist Esperanza Spalding am Bass. Getragen von ihrer Spielfreude hebt das ohnehin kraftvolle Spiel Lovanos förmlich ab. Grandioses Feuerwerk.

unvergesslich horowitz Das legendäre Berlin-Konzert 1986 (Sony) u Über 50 Jahre ver­ weigerte der legendäre Pianist Vladimir Horowitz Konzerte in Deutschland. 1986 kam er zurück für ein Rezital in Berlin: ein Ereignis! Der legendäre Abend, jetzt auf zwei CDs, berührt noch heute. Weil man den historischen Moment fühlt. Und weil Horowitz bei Scarlatti, Schumann, Rachmaninow und anderen schlicht nur Musik interpretiert und nie sich selbst. Ein ganz Grosser eben!

aufgefallen 11AM Bittersweet Tragedies (Non Stop Music) u Eine Tragödie finde ich höchstens, dass diese Schweizer Art-Rock-Klänge landesweit noch nicht auf allzu grosses Echo gestossen sind. Die vier Bündner orientieren sich an den Besten des Genres, zelebrieren 14 musikalische Tragödien in einem Soundkleid, das punkto Originalität und Perfektion keine Wünsche offenlässt. Gefühlvoll, melodiös, lyrisch, rockig, jazzig, funkig, Dur und Moll. Und diese Stimme macht mir Hühnerhaut!

Historisch Miles davis Kind of Blue (Columbia/Sony) u Kritiker streiten sich, ob «Kind of Blue» tatsächlich der einflussreichste Tonträger der Jazzgeschichte ist. In meinen Ohren klingt die Musik des epochalen Trompeters auch 50 Jahre nach ihrer Aufnahme noch taufrisch. Historisch ist sie bedeutsam, weil Miles und seine Band den Übergang vom akkordbezogenen zum modalen Jazz einleiteten. Stücke wie «So What» und «All Blues» sind absolute Klassiker. Für mich ein Must-have.

virtuos Brahms Die vier Sinfonien mit Simon Rattle (EMI) u Ich war als Bub etwas schräg: Meine beiden ersten LPs waren Ella Fitzgerald und die Erste von Brahms. Deshalb «flog» ich auf diese Neueinspielung von Simon Rattle mit den Berlinern. Und schwärme: vom grossartig vollen Streicherton, von fein modulierten Bläsersoli, von der Spannung zwischen innehalten und fliessen lassen. Und von der dennoch transparenten Klangarchitektur. So gehört sich Brahms. schweizer illustrierte

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hitparade Hochspannung

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Herzschmerz

 Für den Abend zu zweit

Lach-Garantie

Für Kinder

Starparade

DVD

Kino

CD Single

CD Album

Klingeltöne

Die Eiszeithelden gehen in den Untergrund – und ­treffen auf die Dinosaurier.

Vampir liebt Teenie – Teil 2: Beisst er Kirsten Stewart, oder beisst er nicht?

Montag? Wer liebt ihn schon? Alle, wenn wir ihre gewaltige Soulstimme hören.

Susan Boyle: vom hässlichen Entlein zum geliebten Star in den Hitparaden.

Wenns klingelt, wirds gleich feurig heiss. Francine Jordi und die Wiesenberger.

ICE AGE 3  Regie: Carlos Saldanha, Michael Thurmeier. TCFHE

(2) THE TWILIGHT: NEW MOON  Regie: Chris Weitz. Total 74 812 Besucher. 2. Woche (1) 2012  Regie: Roland Emmerich. Total 159 652 Besucher. 3. Woche

(1) MONDAY MORNING Melanie Fiona  Universal Music Switzerland GmbH

(5) I DREAMED A DREAM Susan Boyle  Sony Music Entertainment Switzerland

(2) RUSSIAN ROULETTE Rihanna  Universal Music Switzerland GmbH

(1) RATED R Rihanna  Universal Music Switzerland GmbH

(3) DAS FEYR VO DR SEHNSUCHT Jodlerklub Wiesenberg & Francine Jordi  UNI (2) BODIES Robbie Williams  EMI

(3) COUPLES RETREAT  Regie: Peter Billingsley. Total 63 022 Besucher. 4. Woche

(6) MEET ME HALFWAY The Black Eyed Peas  Universal Music Switzerland GmbH

(2) REALITY KILLED THE VIDEO STAR Robbie Williams  EMI Music Switzerland AG

(1) I GOTTA FEELING The Black Eyed Peas  UNI

(4) GIULIAS VERSCHWINDEN  Regie: Christoph Schaub. Total 115 949 Besucher. 8. Woche (5) PARANORMAL ACTIVITY  Regie: Oren Peli. Total 9789 Besucher. 2. Woche (6) DIE PÄPSTIN  Regie: Sönke Wortmann. Total 60 547 Besucher. 6. Woche

(4) BODIES Robbie Williams  EMI Music Switzerland AG

(3) THE FALL Norah Jones  EMI Music Switzerland AG

(5) PAPARAZZI Lady Gaga  UNI

(4) THE FAME Lady Gaga  Universal Music Switzerland GmbH

(4) SEXY BITCH David Guetta feat. Akon  EMI

(7) DES ROIS, DES PIONS ET DES FOUS Stress  Universal Music Switzerland GmbH (9) 0816 Bligg  Universal Music Switzerland GmbH

RUSSIAN ROULETTE Rihanna  UNI

(8) TANNÖD  Regie: Bettina Oberli. Total 8971 Besucher. 2. Woche

DOESN’T MEAN ANYTHING Alicia Keys  Sony Music Entertainment Switzerland (3) ALL THE RIGHT MOVES One Republic  Universal Music Switzerland GmbH (7) I GOTTA FEELING The Black Eyed Peas  Universal Music Switzerland GmbH

(7) MÄNNERHERZEN  Regie: Simon Verhoeven. Total 100 201 Besucher. 8. Woche

(8) PAPARAZZI Lady Gaga  Universal Music Switzerland GmbH

(R) ROSALIE Bligg  UNI

(R) LOOKING FOR ERIC  Regie: Ken Loach. Total 14 808 Besucher. 3. Woche

(10) HEAVY CROSS Gossip  Sony Music Entertainment Switzerland

(8) THIS IS IT Soundtrack / Michael Jackson  Sony Music Entertainment Switzerland (R) GUTE REISE Ich + Ich  Universal Music Switzerland GmbH

(R) DAS WEISSE BAND   Regie: Michael Haneke. Total 23 753 Besucher. 6. Woche

EVERY BREATH DJ Antoine  Phonag Records AG

(6) ECHO Leona Lewis  Sony Music Entertainment Switzerland

(6) HEAVY CROSS Gossip  SME

HANGOVER  Regie: Todd Phillips. Mit B. Cooper, Ed Helms, Z. Galifianakis. Touchstone Home Video (1) HARRY POTTER UND DER HALBBLUTPRINZ  Regie: David Yates. Mit D. Radcliffe, E. Watson. Warner Home Video (2) SELBST IST DIE BRAUT  Regie: Anne Fletcher. Mit R. Reynolds, S. Bullock, M. Akerman. Touchstone Home Video (3) TERMINATOR 4: DIE ERLÖSUNG  Regie: McG. Mit C. Bale, S. Worthington, A. Yelchin. Sony Pictures HE (5) TWILIGHT – BISS ZUM MORGENGRAUEN  Regie: C. Hardwicke. Mit K. Stewart, R. Pattinson, B. Burke. Ascot Elite PRISON BREAK – SEASON 4  Mit W. Miller, D. Purcell, A. Nolasco. TCFHE ICE AGE 1–3  Regie: Chris Wedge, Carlos Saldanha, Michael Thurmeier. TCFHE (4) TRANSFORMERS – DIE RACHE  Regie: Michael Bay. Mit S. LaBeouf, M. Fox, J. Duhamel. Dreamworks (6) BRÜNO  Regie: Larry Charles. Mit S. Baron Cohen, G. Hammarsten, C. Bañagale. Ascot Elite schweizer illustrierte

BAD ROMANCE Lady Gaga  UNI

(R) POKER FACE Lady Gaga  UNI


Belletristik

Sachbuch

TV Unterhaltung

Top-Event

Ein wirklich heisser ­Kandidat auf den Titel «Spiel des Jahres».

Dan Brown schickt den 007 der Symbolik wieder auf Tour– mit Erfolg.

Alle Rekorde dieser Welt – ob Sinn oder Unsinn –, alle sind drin. Die Freak-Bibel.

Der «Kassensturz» sagts: Für unsere Schoggi sind Kindersklaven im Einsatz.

Balladen und Ball – Stefanie Kloss und ihre Jungs sind auch grosse Fussballfans.

(1) CALL OF DUTY: MODERN WARFARE 2  Activision Blizzard

(1) DAS VERLORENE SYMBOL Dan Brown  Lübbe

(1) GUINNESS BUCH KASSENSTURZ  DER REKORDE 2010  SF 1 1. 12. 09 710 700 Zuschauer Biblio. Inst. und F. A. Brockhaus, Mannheim

SILBERMOND  Maag Event Hall Zürich 20. Dezember www.ticketcorner.com

(2) SIMS 3 – WORLD ADVENTURES EXPANSION PACK  Electronic Arts

(3) DIE HÜTTE William P. Young  Allegria

(5) EXPEDITION IN FERNÖSTLICHE MÄRKTE Jörg Wolle  Orell Füssli

GIACOBBO / MÜLLER  SF 1 6. 12. 09 697 300 Zuschauer

SWINGING CHRISTMAS  KKL Luzern 18. Dezember www.ticketcorner.com

(4) DRAGON AGE: ORIGINS  Electronic Arts

(9) ENGEL IM ZWEITEN LEHRJAHR Eveline Hasler  Nagel & Kimche

(3) SF BI DE LÜT – LANDFRAUENKÜCHE  Redaktion Landfrauen Kochen

WETTEN, DASS ...?  SF 1 5. 12. 09 561 400 Zuschauer

(3) LEFT 4 DEAD 2  Electronic Arts

(2) ECHO DER HOFFNUNG Diana Gabaldon  Blanvalet

(4) OPEN Andre Agassi  Droemer/Knaur

PULS  SF 1 30. 11. 09 516 900 Zuschauer

ZÜRCHER SÄNGERKNABEN  Fraumünster Zürich 19. Dezember www.ticketcorner.com BLIGG  Volkshaus Zürich 17. Dezember www.ticketcorner.com

(6) SIMS 3  Electronic Arts

(4) LIMIT Frank Schätzing  Kiepenheuer & Witsch

DEAL OR NO DEAL  SF 1 2. 12. 09 513 100 Zuschauer

(5) FIFA MANAGER 10  Electronic Arts

(R) MEHR MEER Ilma Rakusa  Literaturverlag Droschl

(2) NACH DER KRISE. GIBT ES EINEN ANDEREN KAPITALISMUS? Roger de Weck  Nagel & Kimche (7) GLÜCK KOMMT SELTEN ALLEIN ... Eckart von Hirschhausen  Rowohlt, Reinbek

(7) STÖCK WYYS STICH 10  Optobyte

(5) DER SIEGER BLEIBT ALLEIN Paulo Coelho  Diogenes

(6) ENTDECKE DEINEN GEISTFÜHRER Pascal Voggenhuber  Giger

(8) ANNO 1404  Ubisoft

(7) ATEMSCHAUKEL Herta Müller  Hanser

(10) EISENVOGEL Yangzom Brauen  Heyne

SKI ALPIN: RIESEN­SLALOM MÄNNER, BEAVER CREEK  SF zwei 6. 12. 09 509 200 Zuschauer SF SCHWEIZER FILM: TOD EINER ÄRZTIN  SF 1 6. 12. 09 492 800 Zuschauer

(9) LANDWIRTSCHAFTSSIMULATOR 2009  Astragon

(6) DIE ARENA Stephen King  Heyne

(8) WANNA WAKI – MEIN LEBEN BEI DEN LAKOTA Isabel Stadnick  Wörterseh

DOK: NISAR UND DIE SCHNEELEOPARDIN  SF 1 3. 12. 09 483 400 Zuschauer

(10) FIFA 10  Electronic Arts

(R) ALTE LIEBE Elke Heidenreich / Bernd Schroeder  Hanser

(R) ICH, DER NEGER Urs Althaus  Wörterseh

AL DENTE  SF 1 30. 11. 09 480 200 Zuschauer

Heiss!

EIN FALL FÜR ZWEI  SF 1 1. 12. 09 512 500 Zuschauer

die besten

PC-games

TOP 100

Nicht verpassen!

HAPPY BIRTHDAY – 100 JAHRE BENNY GOODMAN  Tonhalle St. Gallen 19. Dezember www.ticketcorner.com W.A.S.P.  Dynamo Zürich 18. Dezember www.ticketcorner.com BEATNUTS  Kulturzentrum Holenstein Glarus 19. Dezember www.starticket.ch GERHARD POLT & BIERMÖSL BLOSN  Volkshaus Zürich 16. Dezember www.starticket.ch JEFF TURNER & SPECIAL GUESTS  Ref. Kirche Uster 18. Dezember www.ticketcorner.com FURBAZ NADAL  Kursaal Interlaken 16. Dezember www.ticketcorner.com

Quellen Kino, CD, DVD, Games, Top-Event: Media Control AG; Buch: Swiss Books / Media Control AG; Kino: Procinema; TV-Quoten: Publica Data; (R) = Wiedereintritt

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Reisen, geniessen, rätseln!

weekend

X-Mas total Ein gigantisches Lichtermeer am Vierwaldstättersee verzaubert das Hotel Seeburg in ein Märchenschloss.

Weihnachts-Hotel Seeburg Luzern

Hier strahlt das Christkind u Gehen im Hotel Seeburg die Lichter an,

steht Weihnachten vor der Tür! Die Illumination des Mini-Imperiums würde auch Santa Claus gefallen. Auf der Seeterrasse gibts unterm Sternenzelt Adventsfondue. Am 20. Dezember wärmt «The Power of Gospel» das Herz, bevor Tage später im Restaurant Alexander die Festtagsmenüs zubereitet werden. Ein paar technische Daten zur

Märchen-Kulisse am Vierwaldstättersee: Insgesamt brennen 300 000 Lichter, 70 Weinachtsbäume, 63 Sterne. 640 Stunden Aufbauzeit wurden investiert. Und der Strompreis? Der beträgt für die gesamte Weihnachtszeit 2350 Franken. CMH Info Festtagsmenü im Hotel Seeburg ab CHF 84.–, www.weihnachtshotel.ch

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weekend

Reisen

www.weltweit

Snowreport online auf dem iphone Piste wirklich gut? Schweiz Tourismus sorgt für Klarheit – mit Snow Report My Switzerland, einer Gratis-Applikation für iPhone-Nutzer! 250 Schweizer Skigebiete sind erfasst: mit Pisten- und Schneezustand. Mit Karten und Livecams. INFO www.MySwitzerland.com/mobile

Christmas-Rabatt fürs Ferienhaus u Keine freien Hotelbetten mehr über die Festtage? Interhome bietet in den schönsten Wintersport-Regionen der Schweiz 520 ausgewählte Objekte an – und dies erst noch mit einem Weihnachtsrabatt von 20 Prozent. INFO www.interhome.ch

Happy Birthday: Für 750 Franken nach N. Y. u 75 Jahre im Geschäft, 20 Millionen Gäste verwöhnt: Hotelplan, von Gottlieb Duttweiler 1935 gegründet, feiert. In einem hübschen Retro-Geburtstagskatalog gibts 75 Top-Angebote. Zum Beispiel vier Tage New York inklusive Flug für CHF 750.–. INFO www.hotelplan.ch

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Kreuzfahrt auf dem Nassersee

Durch das Land Ägypten birgt einige der faszinierendsten ­Schätze der Menschheit. Auf einer Kreuzfahrt über den Nassersee lassen sie sich entspannt und komfortabel entdecken.

D

er Anflug auf Abu Simbel ist spektakulär. Die in goldenes Licht getauchte Wüste ist von fjordähnlichen Ausläufern des Nasser­ sees durchzogen. Unzählige tiefblaue Verästelungen schlängeln sich durchs bernsteinfarbene Sandmeer und ver­ leihen der ausgedörrten Landschaft eine bizarre Schönheit. u Dass Abu Simbel, eine der Haupt­ attraktionen des alten Ägyptens, heute noch besucht werden kann, ist einer ­beispiellosen internationalen Rettungs­ aktion zu verdanken. Durch den Bau des neuen Assuan-Staudamms in den 1960erJahren drohten einige der wichtigsten pharaonischen Schätze, darunter auch die Felsentempel von Ramses II. und ­seiner Frau Nefertari, in den Fluten des Nassersees unterzugehen. Fünf Jahre


Künstliche Schönheit Der 5250 km2 grosse Nassersee, auch Nubisches Meer genannt.

Grossartig Die imposanten Felsentempel von Abu Simbel flössen Respekt ein.

Naturparadies Pelikane und Kormorane sonnen sich am Ufer des Nassersees.

Nicht nur Augenschmaus Bunte Auslagen der Obst- und Gemüsehändler in Assuan.

Fotos Olivier Portrat / photoplexus, Ullstein Bild, Wojtek Buss, Bildagentur Waldhaeusl

der Pharaonen dauerte die Verlegung der Anlage, die in Teile zersägt rund 60 Meter über ihrem ursprünglichen Standort wieder auf­ gerichtet wurde. Im Innern des Felsentempels entdecken aufmerksame Beobachter noch die eine oder andere Furche in den Steinquadern. An der Fassade ist davon nichts mehr zu sehen. Die vier sitzenden Ramses-Giganten thronen ­neben dem Tempeleingang, scheinbar unversehrt wie beim Bau vor 3250 Jahren. u Am nahen Bootssteg liegt die Mövenpick-«MS Prince Abbas» vor Anker und erwartet ihre 130 Passagiere. Das im Stil eines englischen Raddampfers gebaute Schiff startet von hier aus seine Kreuzfahrt nach Assuan. Bootsmanager Nasr Hashem und sein 80-köpfiges Team kümmern sich auf dem hervorragend ­geführten Schiff um das Wohl der Gäste.

lebendige Treiben auf dem pittoresken Souk von Assuan holt einen aus der Epoche der Pharaonen wieder in die Gegenwart zurück. Wem das gleissende Licht und die Hitze der mit Sonne am meisten verwöhnten Stadt Ägyptens zu schaffen macht, sei die Kitchener-Insel ans Herz gelegt. Ein Spaziergang unter dem in unzähligen Grüntönen leuchtenden Blätterdach ist nach der Kargheit der Wüste eine Wohltat.  anina rether u Das

Jede der geräumigen Kabinen hat ein Panoramafenster, das Buffet ist abwechslungsreich, die Bedienung herzlich. Kein Wunder, wurde die «Prince Abbas» vor zwei Jahren zum besten Kreuzfahrtschiff auf dem 5250 km2 grossen Nassersee gekürt.

check-in u Anreise

mit Egypt Air ab Genf oder mit Swiss ab Zürich nach Kairo, weiter bis Assuan oder Abu Simbel u Attraktives Angebot Mövenpick-«MS Prince Abbas» 3 Nächte / 4 Tage im DZ, Vollpension, pro Person ab CHF 759.– (www.sierramar.ch) u Kabinen 43 DZ, 18 Junior-Suiten, 4 Royal-Suiten u Visum Pass muss bis drei Monate nach Einreise gültig sein. Visum direkt am Flughafen in Kairo u Infos Ägyptisches Fremdenverkehrsamt, Zürich, Tel. 044 - 350 20 40 schweizer illustrierte

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En Guete Das schmeckt Mit einer Räuchermischung gegart.

Selber geräuchert!

1

weekend

mit Köchin Sibylle Sager

So können Sie in der Adventszeit bei Ihren Gästen gewaltig punkten: Servieren Sie ein eigens im Backofen geräuchertes Rindsfilet!

Leicht geräuchertes Gewürzfilet

Zutaten (für 4 Personen) Räuchermischung 100 g Rohzucker, 3 Esslöffel Anispulver, 3 Esslöffel Zimt, 1 Esslöffel Nelkenpulver 800 g Rindsfilet am Stück (Mittel­ stück), 3/4 Teelöffel Salz, wenig Pfeffer, Bratbutter zum Anbraten Vor- und zubereiten ca. 11/4 Std. Niedergaren ca. 11/2 Std.

u Für die Räuchermischung alle Zutaten mischen (siehe Tipp). Vorbereiten Blech mit der Räucher­ mischung in die Mitte des kalten Ofens schieben, Ofen auf 160 Grad vorheizen (siehe Tipp), dann Hitze auf 80 Grad reduzieren, dabei Ofentür nie öffnen, bis die Ofentemperatur 80 Grad erreicht hat (ca. 1 Std.). Hinweis Falls es leicht aus dem Ofen zu rauchen beginnt, Hitze sofort auf 80 Grad reduzieren, auch wenn die 160 Grad noch nicht erreicht sind. Fleisch ca. 1 Std. vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank nehmen. Fleisch würzen. Bratbutter in einer Bratpfanne heiss werden lassen, Fleisch rundum ca. 5 Min. anbraten, erst wenden, wenn sich eine Kruste gebildet hat. Fleischther­ mometer an der dicksten Stelle einste­

cken, Fleisch auf das Kuchengitter im Ofen legen, Ofentür sofort wieder schliessen, damit möglichst wenig Aromastoffe entweichen. Niedergaren ca. 11/2 Std. in der Mitte des vorgeheizten Ofens. (Kerntemperatur: ca. 55 Grad (à point). Warm halten: ca. 1 Std. bei 60 Grad).

2

Adventshonig Zutaten (für 1 Glas von ca. 11/2 dl) 40 g Dörrbirnen, in Würfeli, 30 g Mandeln, 100 g flüssiger Honig,

tipp Ein Stück Alufolie in die Mitte des Blechs legen, Räuchermischung darauf verteilen, ein Kuchengitter daraufstellen.

1 Messerspitze Nelkenpulver Vor- und zubereiten ca. 15 Min. u Birnen und Mandeln im Cutter fein hacken. Honig und Nelkenpulver darun­ termischen, in das saubere Glas füllen. Haltbarkeit gut verschlossen kühl und trocken ca. 2 Wochen.

3

Cake-Back­ mischung (als Geschenkidee)

Zutaten (für ein Glas von ca. 1 Liter) Backmischung (Geschenk) 200 g Mehl, 100 g gemahlene Mandeln, 2 Teelöffel Backpulver, 1 Prise Salz, 100 g Dörr­ aprikosen, gehackt, 150 g Rohzucker Aprikosencake (für eine Cakeform von 28 cm, gefettet) Backmischung, 250 g Butter, flüssig, 4 Eier, verklopft Vor- und zubereiten Backmischung ca. 20 Min. Vor- und zubereiten Aprikosencake ca. 10 Min. Backen ca. 50 Min. schweizer illustrierte

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Für die Backmischung Zutaten mit einem Löffel nacheinander einfüllen, Glas verschliessen. Haltbarkeit Mischung ca. 1 Monat. Geschenk-Tipp das Backrezept für den Aprikosencake am Glas befestigen, verschenken. Für den Aprikosencake Backmischung in einer Schüssel gut mischen. Butter und Eier daruntermischen. Masse in die vorbereitete Form füllen. Backen ca. 50 Min. in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, etwas abkühlen, aus der Form nehmen, auf einem Gitter auskühlen.

4

Panforte bionda Zutaten (für eine Springform von ca. 22 cm ∅, Boden mit Backpapier belegt, Rand gefettet) 100 g Mandelstifte, 100 g Pinienkerne, 100 g Zitronat, fein gehackt, 100 g helle Sultaninen, 100 g Mehl,

1 Prise Salz, 100 g weisse Schokolade, zerbröckelt, 200 g Akazienhonig, 2 Esslöffel Rahm, Puderzucker zum Verzieren Vor- und zubereiten ca. 25 Min. Backen ca. 35 Min. u Mandeln und alle Zutaten bis und mit Salz in einer Schüssel mischen. Schokolade und Honig in eine dünnwandige Schüssel geben, über das nur leicht siedende Wasserbad hängen, sie darf das Wasser nicht berühren. Schokolade unter Rühren schmelzen, glatt rühren. Rahm mit der Schokolade-Honig-Masse verrühren, in die Schüssel geben, gut mischen. Formen Masse in die vorbereitete Form geben, mit einem kalt abgespülten Löffelrücken glatt streichen. Backen ca. 35 Min. in der Mitte des auf 160 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, etwas abkühlen, Formenrand entfernen, Panforte mit dem Backpapier auf ein Gitter ziehen, auskühlen, Papier entfernen. Servieren Panforte nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. In schmale ­Stücke schneiden. Haltbarkeit in Folie eingepackt ca. 2 Wochen.

u NÄCHSTE SENDUNG

Montag, 14. Dezember 2009, 20.05 Uhr, SF 1 (Wiederholung: 15. 12., 1.00 und 13.45 Uhr, SF 1) u Gourmet-Menü zu Weihnachten:

Grünes Sherry-Süppli mit CamembertCrostini, Les trois filets mit Butter-Trio und Dörrbohnen-Nüdeli, Schoggi­ mousse mit Ofenküchlein Mehr Info: www.aldente.ch

impressum Nr. 51, 98. Jahrgang. Erscheint montags Beglaubigte Auflage 232 519 Exemplare ISSN 0036-7362 Abonnements-Dienst (Telefon gratis) 0800 820 920 Mo bis Fr: 7.30–18.00 Uhr, aboservice@ringier.ch EINZELVERKAUF einzelverkauf@ringier.ch Redaktion Schweizer Illustrierte, 8008 Zürich, Dufourstrasse 23 Tel. 044 - 259 63 63, Fax 044 - 262 04 42, info@schweizer-illustrierte.ch internet www.schweizer-illustrierte.ch, www.online-kiosk.ch Chefredaktor Nik Niethammer Verlagsdirektor Urs Heller stv. chef­ redaktor/Leiter SI online Andrea Müller MITGLIED DER Chef­redaktion Stephan Sutter Sekreta­riat Sandra Hofer (Assis­tentin des Chefredaktors), Kathrin Berchtold (Assistentin des Verlags­direktors), Sara Schrepfer creative Director Jean-Robert Schaffter Nachrichtenchefin Alexandra Roder wirtschaftschefin Nina Siegrist Unter­haltungs­­chefin Bettina Portmann Sportchef Iso Niedermann Bildchef Markus Schnetzer Textchefs Natascha Knecht, Jan Morgenthaler autorin Stephanie Ringel chef­reporter René Haenig Nachrichten Marcel Huwyler, Thomas Kutschera, Lisa Merz (Volontärin) Unterhaltung Daniela Zivadinovic (stv. Unter­haltungs­chefin), Sandra Casalini, Giuseppe Cerrato (Mode), Bar­bara Halter, Andrea Vogel (Leitung Leute) Sport Ilona Scherer, Alejandro Velert kunst Caroline Micaela Hauger Kultur, Die Besten Anina Rether (Leitung), Kati Moser, Isolde SchaffterWieland Shopp­ing Beatrice Schönhaus (Leitung), Ursula Borer, Kristina Köhler Gesundheit Verena Thurner (Leitung) Ko­ordina­tion Sonder­hefte Isabel Notari Bildredaktion Ulli Glantz (stv. Bildchef), Fabienne Hubler Fotografen Thomas Buchwalder, Fabienne Bühler, Rolf Edelmann, Hervé Le Cunff, Marcel Nöcker, Kurt Reichen­bach, Charles Seiler, Willy Spiller, Bruno Voser, Dick Vredenbregt Layout/Pro­duk­tion Björn Vondras (stv. Art Director), Maria Carlucci, Claudia Friedrich, Fabienne Hany, Dominic Koch, Nigel Simmonds (Info­grafiken), Otmar Staubli, Karin Strebel, Doris Wüthrich (Satztechnik) Design Beling Thoenen Design Korrek­torat Stefan Bührer, Irène Müller si online Franco Bassani, Anouk Haimoff, Sylvie Kempa (Volon­tärin), Edna Lisak, Sarah Loffredo, Ramona Thommen (Praktikantin), Javier Vázquez Ständige Mitarbeiter Urs Bärtschi (Auto), Peter Bichsel, Zeno van Essel, Helmut Hubacher, Peter Hürzeler, Chris von Rohr, Peter Scholl-Latour, Samuel Stutz, Elizabeth Teissier Buchhaltung Mirella Vignoni

Büro Paris Suisse Presse Médias, Annemarie Mahler, 6 rue de Bièvre, F-75005 Paris, Tel. +33-1-42 60 34 61, Fax +33-1-42 60 54 69

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BÜRO USA SwissPress, Inc., Helen Marchel, 29 Long Meadow Road, Riverside, Connecticut 06878, USA Tel. +1-203-637-6866, Fax +1-203-637-8392, swisspress@swisspress.tv

u Jahresabo CHF 189.– (Schweizer Illustrierte, al dente, Shopping,

Verlag Ringier AG, 4800 Zofingen Verlag der Ringier-Zeitschriften Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Tel. 044 - 259 61 11, Fax 044 - 259 68 44 Marketing Verena Baumann (Leitung), Esther Burger, Patricia Häusler leiter werbemarkt zeitschriften Martin Tamas Lesermarkt zeitschriften Roland Kühne Product Manager Nicole Wesche Produktionsleiter Roland Winkler Anzeigenverkauf International Fax +41-44-259 69 96 Syndication und Nachdruckrechte RDZ Syndication – Ursula Steinegger, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Tel. 044 - 259 61 60, Fax 044 - 259 86 69 Druck Ringier Print Zofingen AG, 4800 Zofingen, Tel. 062 - 746 31 11 Vertrieb im Ausland Ringier SA, BP 228, F-68306 St-Louis Cedex; Illustrierte-Zeitschriften-Vertriebs-GmbH, Turmstrasse 4, D-78467 Konstanz Auslands-Abonnementspreise Anfragen an den Verlag richten Bekanntgabe von namhaften Beteiligungen i. S. von Art. 322 StGB: Addictive Productions AG; Betty Bossi Verlag AG; Bolero Zeitschriftenverlag AG; ER Publishing SA; Geschenkidee.ch GmbH; Good News Productions AG; GRUNDY Schweiz AG; Investhaus AG; JRP Ringier Kunstverlag AG; 2R Media SA; Mediamat AG; media swiss ag; Original SA; Previon AG; Presse TV AG; Radig AG; Radio Z AG; Rincovision AG; Sat.1 (Schweiz) AG; SMD Schweizer Mediendatenbank AG; SMI Schule für Medienintegration AG; Teleclub AG; Zana Media AG; Ringier France SA; Ringier Publishing GmbH; Juno Kunstverlag GmbH; Ringier (Nederland) B.V.; Ringier CR a.s.; Ringier Kiadó Kft.; Europress Kft.; Euromedia Bt.; Népszabadság Zrt.; Ringier Slovakia a.s.; Ringier Pacific Ltd.; Ringier Print (HK) Ltd.; Beijing Ringier International Advertising Co. Ltd.; Ringier Vietnam Company Ltd. Der Nachdruck sämtlicher Artikel und Illustrationen ist verboten. Für den Verlust nicht verlangter Reportagen übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.

Miss Schweiz Magazin, Schweizer Illustrierte Auto, GOAL, SI GRUEN) uH albjahresabo CHF 99.– u Vierteljahresabo CHF 53.– u Gold-Jahresabo CHF 208.– (Schweizer Illustrierte und SI Style)

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In der Schweizer-Illustrierte-Gruppe erscheinen u. a.


«Kosmisch startet die Woche positiv»

woche vom 20. bis 26. dezember 2009 Nach günstigen kosmischen Einflüssen Anfang Woche ziehen ab dem 23. Wolken auf: Sonne–Pluto am 24., Sonne–Saturn am 25. und Sonne–Mars am 26. könnten symbolisch sein für hektische Feiertage: politische Ausschreitungen, Fanatismus, Natur-Katastro-

phen. Mehrere positive Aspekte wirken vor dem 23., speziell am 21.: Der Zyklus Jupiter–Neptun wird wieder exakt, u. a. könnte das Thema Grippe wieder für Schlagzeilen sorgen. Venus bildet harmonische Winkel zu diesen zwei Planeten, was ideal wäre für ein Treffen, Begegnungen, eine Versöhnung etc.

widder 21.–30. 3. Sie müssen sich anschnallen, werden mit Hindernissen konfrontiert (24., 25.). Vor dem 24. Geborene sollten nichts überstürzen, bei Dis­ kussionen (Partner?) ruhig bleiben. 31. 3.–9. 4. Sie sind am 20. glänzender Laune, aber am 25. überempfindlich. Physisch sind Sie kaum zu bremsen. 10.–20. 4. Sie ge­ hören zu den Gewinnern und sind auf Glückskurs. Venus und Jupiter versprechen wahre Sternstunden: schick­ salhafte Begegnung, Versöhnung? Ideal für neue Projekte (am 21. und 26.) oder einen Neuanfang.

stier 21.–30. 4. Sie kommen gut über die Run­ den, sind am 22. charmant, gewinnen neue Freunde. Vor dem 24. Geborene entdecken neue Horizonte (Reisen, Umzug?). Vermeiden Sie überstürzte Reaktionen und Exzesse! 1.–10. 5. Sie sollten sich gesundheitlich scho­ nen, riskante Manöver (z. B. Strassen, Pisten) vermei­ den! Am 20., 24., 26. verlieren Sie schnell Ihre Geduld. 11.–20. 5. Am 21. können Sie ein Problem der letzten Mo­ nate lösen. Am 23. beginnen Sie mit viel Einsatz ein neu­ es Vorhaben, das im Februar gute Resultate verspricht.

zwillinge 21.–31. 5. Am 22. könnte man Ihre Haltung falsch interpretieren. Angenehm werden hingegen der 24. und 25. (u. a. für ein Treffen mit Freunden). Lang­ fristige Vorhaben versprechen Erfolg. 1.–10. 6. Am 20. und 25. fühlen Sie sich wohl, sollten Ihrem Instinkt fol­ gen. Hektisch wird der 23. Körperlich sind Sie weiterhin gut in Schuss (am 26.). 11.–21. 6. Sie schweben wie auf Wolken. Aussergewöhnliche Begegnungen? Liebe auf den ersten Blick? Sie kommen Ihren Idealen näher, wer­ den nach Strich und Faden verwöhnt (am 21. und 26.).

krebs 22. 6.–1. 7. Ihr Partner hat derzeit die bes­ seren Karten, hören Sie auf ihn. Vermeiden Sie Macht­ spiele, die Energie kosten, speziell am 24., 25., 26.! ­Angenehm hingegen der 22. (Versöhnung, Angebot?). 2.–12. 7. Sie entdecken neue Horizonte (23.), sollten sich am 20./21. möglichst klar ausdrücken, um Missverständnisse zu vermeiden. Ein Projekt könnte sich bis Mitte Februar verzögern. 13.–22. 7. Günstig für eine ­Reise, Kontakte, Studien (23.). Achten Sie aber auf Ihre Gesundheit (Ernährung) und vermeiden Sie Exzesse.

löwe 23. 7.–1. 8. Sie ziehen Bilanz und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Am 24./25. gewinnen Sie Sympathien, zeigen sich von Ihrer Schokoladenseite. 2.–12. 8. Mars verleiht Ihnen zusätzliche Energien. Aber vermeiden Sie jedes physische Risiko und überspannen Sie den Bogen nicht (am 26.). 13.–23. 8. Sie feiern die Feste, wie sie fallen, und Ihr Charme verfehlt kaum seine Wirkung. Am 21. sollten Sie die Lage möglichst objektiv sehen, sich keine Illusionen machen. Gute Chancen für eine neue Partnerschaft, beruflich oder privat.

jungfrau 24. 8.–2. 9. Sie kommen gut über die Runden, sehen derzeit das Glas eher halbvoll. Positive Veränderungen geben Ihnen Auftrieb, am 22. freuen Sie sich über eine Nachricht. 3.–12. 9. Die Stimmung könnte (am 20. und 23.) gereizt sein, Sie sind nervös. Ver­ meiden Sie Exzesse (üppiges Essen etc.), schalten Sie einen Gang zurück!. 13.–23. 9. Am 21. ist die Stimmung harmonisch, Ihre gute Laune steckt an. Sie können ein Missverständnis aufklären oder einen Fehler vom 20. ausbügeln, sehen die Situation mit anderen Augen.

waage 24. 9.–3. 10. Sie ziehen Bilanz, gehen den Dingen auf den Grund, was häufig mit gewissen Restrik­ tionen verbunden ist (am 24./25.) oder Spannungen mit Angehörigen? Bleiben Sie gelassen! 4.–13. 10. Sie wer­ den von Freunden unterstützt, die wahrscheinlich objek­ tiver sind als Sie (am 20., 25.). Ein Missverständnis am 25. aufklären, um sich ärgerliche Konsequenzen (Mitte Februar?) zu ersparen. 14.–23. 10. Traumwoche! Man liegt Ihnen zu Füssen. Eine Sternstunde am 21. (Begegnung, Versöhnung?). Oder ein Vorhaben gelingt.

skorpion 24. 10.–2. 11. Eine grössere Umwälzung sollte positiv für die Zukunft sein, Sie sehen vieles mit ganz anderen Augen. Am 24., 25., 26. können Sie Span­ nungen entschärfen. 3.–12. 11. Sie fühlen sich am 23. wohl im engsten Kreis. Nur um den 10./11. Geborene ste­ hen unter Druck und neigen zu voreiligen Reaktionen (am 20., 24., 26.). 13.–22. 11. Sie geniessen das Leben, freuen sich (am 20.) über eine Überraschung. Einige ­haben auch Glück im Spiel. Ein familiäres Problem der letzten Monate könnte am 21. endlich gelöst werden.

schütze 23. 11.–2. 12. Sie sammeln Pluspunkte. Ihre gute Laune bessert die Stimmung, die am 24., 25., 26. nicht gerade weihnachtlich ist. Am 20. Ihrer Eingebung folgen. 3.–12. 12. Sie sind physisch in Bestform, können Ihren Vorsprung weiter ausbauen. Am 20. und 26. ge­ lingt speziell um den 10./11. Geborenen ein guter Wurf. 13.–21. 12. Sie gehören zu den Favoriten der Sterne! ­Venus und Jupiter versprechen wahre Sternstunden: Gewinn, schicksalhafte Begegnung? Ihr Charme wirkt Wunder. Momente voller Leidenschaft am 20. und 21.

steinbock 22.–31. 12. Sie müssen sich einer neuen ­Situation anpassen, die Ihnen nicht gefällt. Saturn und Pluto signalisieren Einschränkungen (am 24., 25.), Sie sehen das Glas halbleer. Lichtblicke am 22. 1.–10. 1. Sie sind am 22./23. gut gelaunt, ein neues Projekt hat ­Rückenwind (Ergebnisse Mitte Februar?). Am 24./25. könnte die Stimmung angespannt sein. 11.–20. 1. Nutzen Sie am 23./24. die Gelegenheit für eine offene Aus­ sprache, können sich dadurch vielleicht späteren Ärger (Anfang Februar?) ersparen. Neue Gefühle am 20.

wassermann 21.–30. 1. Betrachten Sie die Situation möglichst objektiv, um auch die positiven Seiten zu ­sehen! Langfristig sollte das günstig für Sie sein. Am 25. treffen Sie den Nagel auf den Kopf. 31. 1.–9. 2. Sie verlieren schnell die Geduld bei Diskussionen (speziell in ­finanziellen Dingen). Am 20., 26. keine gesundheitlichen Risiken eingehen, Ihre Kräfte einteilen! 10.–19. 2. Sie schweben in höheren Sphären, einigen gelingt ein Voll­ treffer (am 21.)! Sie sind inspiriert, und ein neues Vor­ haben gelingt. Oder Sie begegnen dem Traumpartner?

fische 20. 2.–1. 3. Gönnen Sie sich am 22. eine Pause. Ein neues Vorhaben kommt gut voran, eine ­positive Wende kündigt sich an. Am 24./25. braucht ein Freund Ihre Hilfe. 2.–10. 3. Sie finden den richtigen Ton, um eine schwierige Situation zu entschärfen (am 22.). Am 23. können Sie interessante neue Kontakte knüpfen, sind redegewandt. 11.–20. 3. Eine Neu-Orientierung, ­deren Wurzeln auf Frühling zurückgeht, bringt gute ­Resultate, verspricht mehr Unabhängigkeit. Am 20./21. bekommen Sie von unerwarteter Seite Unterstützung.

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Heimelig, aber erfrischend modern «Hohliebe-Stübli», Adelboden BE In den Holzstuben ihres 300-jährigen Bauernhauses verwöhnen Sandra Burn und Andy Schranz mit getrüffeltem Kartoffelschaum oder Fotzelschnitten.

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s ist nicht ganz einfach zu finden, das Restaurant Hohliebe-Stübli mit der traumhaften Aussicht auf Berge und Adelboden. Die schmale Strasse schlängelt sich ein endlos wirkendes Stück den Berg hinauf, bis man das 300-jährige zu einer Gaststätte umgebaute Bauernhaus von Sandra Burn und Andy Schranz erreicht hat. Damit der Weg nicht vergebens war: Unbedingt im Voraus reservieren! Im «Hohliebe-Stübli» (Achtung: Grossgewachsene beim Eintreten den Kopf einziehen!) gibts keine Menükarten. Aufgetragen wird, was der Chef vorbereitet hat. Abends ein mehrgängiges Menü, tagsüber Spezialitäten

vom Holzkohlengrill, traditionelle Käsespeisen, hausgemachte Kuchen und Desserts. Die Küche begrüsste uns mit einem getrüffelten Kartoffelschaum. Die hausmarinierte Lachsforelle aus dem nahen Blausee war von feinster Qualität und wurde von einer herrlich leichten Steinpilz-Mousse und einem luftigen Cappuccino von Zuckermais begleitet. Dann liessen wir uns ein schönes Stück der saftig gebratenen Poulardenbrust auf Rosmarin-Nudeln schmecken. Überflüssig war für uns jedoch die dazu gereichte Kürbissauce. Denn erstklassige Fleischprodukte hat der Küchenchef im Griff: Auch die Hirsch- und

Rindsentrecôtes, begleitet von Rotkraut und Trauben-Chutney, waren perfekt auf den Punkt gegart – zart und rosa. Raffinesse lässt Andy Schranz auch beim Käsegang walten: Der Ziegenkäse wurde als Glace und das Sennemutschli molekular als Schaum serviert. Und trotz üppigen Portionen liessen wir uns das Dessert nicht entgehen: Die Fotzelschnitte mit Zwetschgenkompott und Milchrahm-Schaum war ein herzhaft köstlicher Genuss. Die Weinkarte ist auf Schweizer Spezialitäten ausgerichtet und überrascht mit sehr moderaten Preisen.  

Fotos Dick Vredenbregt

wein-tipp Sauvignon Blanc aus der Toskana Die Traubensorte Sauvignon Blanc ist von ihrer Grundcharakteristik her kühl, aromatisch, exotisch. Noten von Passionsfrucht, Stachelbeeren und Limetten sind in praktisch allen Sauvignons Blancs rauszuschmecken.

Der Gemella 2008 (13 %) vom toskanischen Weingut der Familie Bindella ist eine moderne Interpretation dieser klassischen Traube. Mit «modern» ist gemeint, dass die Aromatik des Weines etwas lauter, heftiger und schmelziger ist. So tauchen zusätzlich Aromen

von Fleur de Sel und Ananassorbet im Gaumen auf. Der Weisswein ist pur zu geniessen oder in Kombination mit Crostini, frittiertem Fisch oder einem Fischcarpaccio. Interessant auch die Kombination mit einem Fenchel-ParmesanSalat.

Bindella Weinhandel Zürich Tel. 044 - 276 62 62 www.bindella.ch Bis 2010 schön. Trinktemperatur: 8 bis 10 Grad. u CHF 18.50

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Auto

SCHON GEFAHReN VW POLO Blue Motion

Das blaue Wunder

Die zweite Generation des VW Polo Blue Motion ist derzeit der sparsamste Serienwagen. Als Topsparer der erneuerten Polo-Reihe begnügt er sich mit 3,3 Liter je hundert Kilometer.

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er Blue Motion stellt die Spitze dessen dar, was verbrauch­seitig heutzutage machbar ist», betont Steffen Hunkert von der Dieselmotoren­ entwicklung bei Volkswagen. Hunkert weiss nur zu gut, wie schwierig dieser Kampf um Zehntelliter ist – aber auch, wie man ihn gewinnt. Hunkert erläutert: «Allein die Anzeige mit der Schalt­ empfehlung bringt bis zu 20 Prozent Einsparung.» Ein Detail allein reicht natürlich nicht, denn das Motto beim Blue Motion lautet: Viele vermeintliche Kleinig­ keiten addieren sich am Ende zu einer verblüffend grossen Spritspar­summe.

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Die Stopp-Start-Automatik etwa: Sie schaltet am Rotlicht den Motor ab und wieder an. Oder Leichtlaufpneus, die den Rollwiderstand so minimieren wie die zusätzlichen Spoiler den Luft­ widerstand. Obendrein senkt eine Bremsenergie-Rückgewinnung den Stromver­ brauch und damit ebenso den Durst wie auch das geringere Gewicht. Den Gutteil des Spareffektes aber leistet das Pracht­

Geiz auf hohem Niveau Blaue Polster hat nur der Blue Motion. Der Rest ist Standard à la Polo – bieder gestylt, aber top verarbeitet.

stück aus Hunkerts Abteilung: der nagelneue Dreizylinder-Turbodiesel. Zwar lässt uns der 1,2-Liter-TDI den Sparwillen spüren: Im Gegensatz zu den Blue-Motion-Versionen von Golf und Pas­ sat ist der kleine 75-PS-Diesel für flotte Fahrt auf hohe Drehzahlen an­gewiesen und dann eher aufdringlich im Klang. Doch im normalen Alltag schwimmt man prima mit, und der Verbrauch ist schon eine kleine Sensa­tion. Nach unserer flotten Probefahrt vermeldet der Bord­ computer 3,7 Liter je hundert Kilometer. Das sind zwar 0,4 Liter mehr als auf dem Papier – aber dennoch ist das ein exzel­ lenter Wert. Zumal der Sparpolo sonst ganz neuer Polo bleibt: geräumig, solide, ausgewogen. Wem die Spartechnik ohne spezielles Blue-Motion-Styling reicht, greift 2010 zum Polo als Blue Motion Technology: Der Preis liegt klar unter dem des Blue Motion, der Verbrauch nur 0,4 Liter darüber. Timothy Pfannkuchen


news

MERCEDES mit 4MATIC DER OBERKLASSEKOMBI FÄHRT AUF ALLEN VIEREN u Mercedes komplettiert die Palette der neuen E-Klasse. Nach der Limousine, dem Coupé und dem T-Modell (Kombi) fehlt nur noch das Cabrio. Und zu der AMG-Version und den neuen Vierzylindern gesellt sich ab Januar der Allradantrieb für die Kombiversion. Der E 350 CDI mit V6-Diesel soll sich trotz den 231 PS und Allrad mit 7,6 Liter auf hundert Kilometer begnügen – und trägt daher das Ökolabel Blue Efficiency. Wie bereits in der Limousine gibt es 4 × 4-Antrieb auch als Benziner E 350 (V6, 272 PS). Eventuell nachgereicht wird analog zur Limousine der E 500 (388-PS-V8). Zur Kraftüber­tragung kommt stets ein Automat zum Einsatz. Der Allradkombi kostet ab CHF 84 900.–.

Gletscherblau Diesen Lack gibt es bei VW nur für die Blue-Motion-Spritsparmodelle.

vw polo blue motion

Spoiler Spezielle Anbauteile machen den Blue Motion noch aerodynamischer – und so sparsamer. u Motor Turbodiesel, 75 PS u 0 bis 100 km/h 13,6 s u Spitze 173 km/h u Verbrauch 3,3 l/100 km u CO2-Ausstoss 87 g/km u Energieeffizienz A u Verkauf ab Februar 2010 u Preis circa CHF 25 000.– u Konkurrenten Ford Fiesta Econetic,

Opel Corsa Ecoflex, Peugeot 207 Eco,

Seat Ibiza Ecomotive, Skoda Fabia Greenline u. a. u Unser Urteil Der Blue Motion ist ein vollwertiges Alltagsauto. Angesichts dessen ist der Verbrauch ein kleines Wunder. Schade nur, dass Sparen hier zwar bezahlbar, aber doch klar teurer ist: Die Technik treibt den Preis gegenüber dem «normalen» Polo-Bruder mit 75 PS um über CHF 3000.– hoch.

TOYOTA LAND CRUISER MODERNE TECHNIK IN DER KLASSISCHEN KAROSSERIE u Auf den ersten Blick kaum verändert, aber im Detail fein geschliffen rollt nun der Toyota Land Cruiser an. Die fünf- bis siebensitzige Geländelegende wird von einem überarbeiteten 3,7-LiterDiesel (173 PS) oder einem 4,0-Liter-V6 (282 PS) angetrieben. Das geregelte Fahrwerk sorgt für weniger Wankbewegungen. «Off Road» ist der 4,76-MeterSUV dank 4 × 4 und ­Zentraldifferenzial weiterhin ein ­Könner. Hinzu kommen neue Hilfen wie die Taste im Lenkrad, über die man Fahrprogramme (Schlamm und Sand, Schotter, Buckel oder Stein) anwählt. Und vier Aussenkameras, die im Gelände heikle Stellen einsehbar machen. Die neuen Drei- und Fünftürer gibt es ab CHF 58 000.–. schweizer illustrierte

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Sie haben gewählt:

Das neue Gesicht von Garnier N Nach einem spannenden und knappen Voting ist Sabina Ecknauer, 30, die Gewinnerin des ProfiStylings von Garnier Nutrisse. Zwei Tage lang genoss sie puren Luxus und unvergessliche Momente.

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ine Nacht wie eine Prinzessin verbringen, verwöhnt werden wie eine Königin und aussehen wie ein Model. Was wie ein Wunschtraum klingt, ging für Sabina Ecknauer aus Bürglen kurz vor Weihnachten in Erfüllung. Garnier Nutrisse bescherte der sympathischen Lehrerin und Siegerin des Garnier Nutrisse Profi-Stylings ein Luxuswochenende der Extraklasse. Auf dem Programm standen zwei Übernachtungen im Zürcher Nobelhotel Dolder, erholsame Beautystunden und eine Shopping-Tour im Warenhaus Globus – nach Ladenschluss,

versteht sich. Krönendes Highlight: ein professionelles Fotoshooting für eine GarnierAnzeige. «Das Shooting war eine Herausforderung. Es ist nicht einfach, immer die richtige Pose einzunehmen», meinte Sabina lachend. «Modeln ist viel schwieriger, als es aussieht. Aber es macht auch sehr viel Spass.» Sabina wurde im Oktober mit zwei weiteren Kandidatinnen für das «Vorher – Nacher»Styling von Garnier Nutrisse ausgewählt. Die Frauen erhielten eine professionelle Beratung für eine neue Haarfarbe und einen neuen Style. Von einem Profifotografen in Szene ge-

setzt, stellten sich die drei der Wahl durch die Leserinnen und Leser. Mit mehreren Hundert Stimmen erzielte Sabina das beste Ergebnis. Die Gewinnerin konnte ihr Glück kaum fassen: «Was ich hier erleben darf, ist ein wahres Geschenk!», schwärmte Sabina Ecknauer zwischen Maske und Shooting. «Es ist ein spe­ zielles Gefühl, derart verwöhnt zu werden.» Begeistert waren aber auch die Haar- und Make-up-Profis von der «neuen» Sabina: Tatsächlich unterstreicht die edle Braun­ nuance 53 Macadamia von Nutrisse ihre Schönheit und lässt die grünen Augen noch

n Natur aus ck Sabina ist vo Profi. Bli cher is ck Ne ein und posiert wie ein tolles Model

Wie ein Profi Wie GarnierModel Iris Berben posiert Sabina für die Anzeige.

Auf Blumen gebettet gescheut, Kein aus Sabin a einen StaAufwand wurde r zu mach en.

Garnier Nutrisse offerierte Sabina Ecknauer ein Traumwochenende PRIVATSHOPPING Nach Ladenschluss mit einer Stylistin im Globus.

NEUER LOOK Die Stylistin unterstützt Sabina bei der Auswahl eines typgerechten Outfits.

VERWÖHNPROGRAMM In einer Wellness-Oase wird die Siegerin rundum verwöhnt.

DIE GARNIER Nutrisse COLORATION 53 Macadamia wird vom Hair-Stylisten Sead erneuert.


publireportage

utrisse

mehr strahlen. Besonders beeindruckt war die Gewinnerin von der Qualität der Nutrisse Coloration: Dank einem Komplex aus pflegenden Wirkstoffen und Fruchtölen garantiert Garnier Nutrisse strahlende Farbe und langen Halt. Zudem schützt die mit Avocado-Öl angereicherte Pflegekur das Haar vor dem Austrocknen. Und keine Sorge: Mit Garnier Nutrisse findet jede Frau den passenden Farbton. Blättern Sie um, bewundern Sie das glanzvolle Resultat der Garnier Nutrisse Anzeige mit Sabina und profitieren Sie vom Rabatt­gutschein für Ihre ganz per­sönliche Lieblingsnuance!

Letzte H andgriffe Die Stylisti beim Foto n schaut s für die Ga hooting rnier-Anze auf jedes Detail. ige

Vorher – Nachher Sabina hat Mut bewiesen! Sie kam als gelockte Blondine zum Garnier Styling und liess sich in eine attraktive Brünette verwandeln. Mit der neuen Haarfarbe ist sie schöner denn je.

LIMOUSINEN-SERVICE Ein Chauffeur fährt die Gewinnerin von Ort zu Ort. DINING UND CLUBBING im «Vertigo».

Profitipps Sabina wird von einer Visagistin schön gemacht – und bekommt Tipps.

SO SCHÖN WIE NIE Fotograf Geri Born realisiert für Sabina ein Lookbook.

LUXUS-HOTEL DOLDER GRAND Sabina und ihre Freundin stossen am Ende eines ereignisreichen Tages an.


Spiele Kreuzworträtsel Gewinnen Sie 2 × drei Übernachtungen für 2 Personen im Hotel Schweizerhof in Sils Maria im Wert von je 1100 Franken! Der Preis beinhaltet drei Übernachtungen im Doppelzimmer für 2 Personen inkl. Frühstück, sowie Eintritt in unsere Wellnessanlage. Das Hotel Schweizerhof liegt im malerischen Sils Maria im Oberengadin und bietet Ihnen erholsame Ferien in gepflegtem und gemütlichen Ambiente. www.hotel-schweizerhof-sils.ch

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeiter der Ringier AG und ihrer Tochtergesellschaften sowie Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. Teilnahmeschluss Sonntag, 20. Dezember 2009


Zitat zwischen Zahlen Die Zahlen sind durch Buchstaben zu ersetzen. Dabei bedeuten gleiche Zahlen gleiche Buchstaben. Bei richtiger Lösung ergeben die ersten und die vierten Buchstaben, von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort, Teile davon (grün) das Lösungswort. ZAHLENSCHLÜSSEL

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Wer häts – ohä lätz Die nebenstehenden Zeichnungen unterscheiden sich durch zehn Abweichungen. Kreisen Sie bitte diese Abweichungen auf der unteren Zeichnung ein. SO KÖNNEN SIE 20 FRANKEN GEWINNEN: Unter den richtigen Lösungen bei «Wer häts – ohä lätz» verlosen wir jede Woche 5 × 20 Franken. Bitte schneiden Sie Ihre Lösung aus, kleben Sie sie auf eine Postkarte (Briefe sind leider ungültig) und schicken Sie die Karte an: Schweizer Illustrierte, Postfach, 8099 Zürich. Bitte schreiben Sie Ihren Namen und Vornamen deutlich, damit Verwechslungen bei der Gewinnauszahlung vermieden werden. Einsendeschluss Sonntag, 20. Dezember 2009

Kreuzwort-Chaos

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Die Buchstaben der Lösungswörter stehen alphabetisch geordnet. Suchen Sie nach dem richtigen Wort und vervollständigen Sie das Kreuzworträtsel.


Spiele Sudoku

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WER HÄTS – OHA LÄTZ

KREUZWORT CHAOS

ZITAT ZWISCHEN ZAHLEN 1. Gewieft, 2. Buechel, 3. Porsche, 4. Basilia, 5. Sichern, 6. Zahnweh, 7. Gewerbe, 8. Beileid, 9. Thermik, 10. Merkmal, 11. Elixier, 12. Negativ, 13. Umkreis, 14. Yverdon, 15. Chianti, 16. Antoine, 17. Woelfli, 18. Monitor, 19. Fischer, 20. Bruecke LĂśsungssatz: Wer Schwierigkeiten sucht, findet immer welche.

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LĂśsung: FEIER

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1 SOFA 2 M U (I) T T E R 3 W (L) I E G E = FAMILIE

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KREUZWORTRĂ„TSEL

LĂ–SUNG: INTEGRATION schwer

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Bei richtiger Deutung der Bilder erhalten Sie das LĂśsungswort.

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AuflĂśsung aus Heft 50

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LĂśsung: 863

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ăœber die Verlosungen wird keine Korrespondenz gefĂźhrt. Mitarbeiter der Ringier AG und ihrer Tochtergesellschaften sowie AngehĂśrige sind nicht teilnahmeberechtigt.

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weekend

Fßllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile und Spalte und in jedem 3 × 3-Kästchen die Zahlen 1 bis 9 nur einmal vorkommen.


luxus

Endlich Winter Direktor Hans Wiedemann auf dem Eisfeld des «Badrutt’s Palace» in St. Moritz. Rechts im Bild: die neue, top­ moderne Wellness-Anlage mit Outdoor-Pool.

Dieser Mann ist «

Chic, elegant, exklusiv: Das «Badrutt’s Palace» in St. Moritz gilt als das exquisiteste Nobelhotel der Welt. Jetzt erhielt Direktor Hans Wiedemann den Titel ­«Bester Hotelier der Welt». 100

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Text Caroline Micaela Hauger Fotos Thomas Buchwalder

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reffpunkt der Schönen und Reichen: die Halle des «Badrutt’s Palace» in St. Moritz. Soeben flanierte Modeschöpfer Giorgo Armani durchs Entree. Hans Wiedemann, 56, kennt die Prominenz persönlich. Der Direktor ist ein Mann ohne


Showroom In «Le Restaurant» wird Stammgästen ihr Monogramm auf Servietten gestickt.

280 Quadratmeter Die Hans-Badrutt-Suite kostet 25 000 Franken – pro Nacht!

Living-Room Flügel, Kamin, Bibliothek und kleine Küche sind in der Top-Suite inklusive.

«Top of the World» Allüren. Stark wie ein Bär, smart wie ein Top­manager. Geboren in Basel, leitete er Hotels in Australien und China. Seit 2004 lebt und arbeitet er im Jetset-Paradies. Investitionen in diesem Jahr: der «Palace»Wellness für 21 Millionen Franken. Der Prestige-Titel «Hotelier of the World» wurde ihm vor Kurzem in New York verliehen. Jetzt rüstet sich der Chef über 545 Ange-

stellte und 159 Zimmer und Suiten für die Festtage. Hans Wiedemann, sind Kaviar und Champagner schon kalt gestellt? Natürlich! Welche Mengen lagern in den Katakomben des Küchenchefs ? 40 Kilogramm Kaviar und 20 Kilo-

gramm Trüffel. Der Kilopreis für weisse Trüffel bewegt sich bei 4600 Franken. Im Weinkeller sind 4000 Flaschen Champagner vorrätig. Was zeichnet Ihre Gäste aus? Bei uns logieren seit Generationen alteingesessene Clans, manchmal bis zu dreissig Personen pro Familie. Ist Protzen in oder out? schweizer illustrierte

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luxus Out. Alter Reichtum und Vermögen werden nicht zur Schau gestellt. Der Titel «Hotelier of the World» vom Magazin «Hotels» gilt als Oscar der Hotellerie. Happy? Ein Award ist nie eine Einzelleistung. Er geht an die «Palace»-Crew, die Ferien­ destination St. Moritz, die Schweiz. Die Tragweite des Entscheids erfasste ich erst, als Tausende Glückwunschmails aus aller Welt eintrafen. Wie erklären Sie sich Ihre Wahl? Ich war einer von drei Finalisten. Es haben 62 330 Abonnenten der Fachzeitschrift «Hotels» aus 165 Ländern abgestimmt. Das Magazin deckt den globalen Hotelmarkt ab. Es richtet sich an Eigentümer, Direktoren, CEOs, Investoren – die Entscheidungsträger der Branche. Was ist der grösste Luxus, den ein Hotelgast erwarten kann? Unser Motto lautet: «Nothing is too big for us» – alles ist möglich. Jeder empfindet Luxus anders. Ich verbinde damit, genügend Zeit für mich zu haben. Was kostet das teuerste Zimmer im «Badrutt’s Palace»? Ein Doppelzimmer gibts ab 895 Franken. Die Hans-Badrutt-Suite kostet 25 000 Franken pro Nacht – und muss mindestens 12 Nächte gebucht werden. Das zahlt doch niemand! Falsch. Die Hans-Badrutt-Suite ist während der ganzen Saison besetzt. Wie bezahlt man solche Summen? Längere Aufenthalte werden im Sommer im Voraus von der Kreditkarte abgebucht. Das Risiko wäre für uns sonst zu gross. Sind Ihre Angestellten zu allen gleich freundlich?

«Ich führe meine Mitarbeiter mit Respekt. Sie haben freie Hand – mit klaren Ziel- und Budgetvorgaben!» Hans Wiedemann


Spa zum Verlieben Die neuen Wellness-Suiten wurden von Martha Wiedemann designt.

Das müssen sie. Die Wünsche der Stammgäste kennen wir bereits, was den Umgang etwas einfacher macht. Sind Besucher, die auf einen Tee in die Halle kommen, ebenso willkommen? Absolut. Wer in der Halle etwas trinkt, kann morgen ein potenzieller Gast sein. Wen holen Sie mit dem Rolls-Royce Phantom V, Baujahr 1968, ab? Und was steht danach auf der Rechnung? Wer am Bahnhof St. Moritz oder am Flughafen Samedan eintrifft, wird un­ entgeltlich chauffiert. Für einen Transfer

vom Flughafen Zürich berechnen wir 2300 Franken. Zu unserem Fuhrpark gehören auch ein Rolls-Royce Phantom 6.7 EWB V12, Jahrgang 2006, und ein Silver Spirit, Jahrgang 1982. Gelten Russen noch als Stil-Banausen? Diese Zeiten haben wir nie erlebt. Unsere Klientel ist handverlesen und wird durch Agenten kontaktiert. Aus welchen Ländern kommen die Superreichen der Zukunft? Ganz klar aus Indien und China. Wie feiert die feine Gesellschaft? Wird der Champagner aus Louboutin-Stilettos getrunken und auf den Tischen getanzt? Kommt auf die Stimmung an … Zwischen Weihnacht und Neujahr treffen sich hier Geld- und Hochadel. Was ist Caroline von Monaco für ein Mensch? Die Prinzessin kenne ich persönlich. Sie ist äusserst charmant und interessiert und hat am selben Tag Geburtstag wie ich (am 23. Januar, die Red.). Erfahren Sie Gerüchte immer zuerst? Mir kommt viel zu Ohren, doch ich kann mir keine Indiskretion erlauben. Darum fühlen sich VIPs bei uns wohl. Hat einer im Alltag zwanzig Bodyguards, kommt er hier mit der Hälfte an. Wie führen Sie Ihr Personal? Mit Respekt. Ich lasse freie Hand – mit klaren Ziel- und Budgetvorgaben. Was, wenn Sie mal laut werden müssen? Ich werde nie laut. Brüllen ist ein Zeichen von Schwäche. Wie ertragen Mitarbeiter mit einem normalen Lohn reiche Gäste? Ich bin mir sicher: Unsere Angestellten kennen keinen Sozialneid. Werden Gäste gut bedient, sind sie grosszügig.

Welche Aufgaben übernimmt Ihre Gattin Martha, eine gebürtige Inderin? Sie ist als Beraterin für unsere neue Wellnesswelt zuständig. Ihre Inputs sind mir wichtig. Der Besitzer Hansjürg Badrutt hat Ihnen das «Palace» 2006 geschenkt. Wie geht so was? Er hats mir «vermacht». Hauptaktionäre sind nach wie vor Anikó und Hansjürg Badrutt. Sollte ihnen etwas zustossen, werde ich das Haus in ihrem Sinne weiterführen. Viele denken, ich hätte jetzt 200 Millionen in der Tasche. Un­ sinn: Jeder Franken steckt im Haus! Eher Lottogewinn oder Bürde? Eine grosse Ehre. Weshalb traut Hansjürg Badrutt ausgerechnet Ihnen? Wir vertrauen uns gegenseitig. Haben denselben Humor, dieselbe Wellenlänge. Andere Hotels sind trotz Stararchitekt und Millioneninvestitionen leer. Was läuft schief? Bevor Investitionen getätigt werden, sollte man das Gästebedürfnis kennen. Ist Ihr Luxushotel auch ein Ökohotel? Darauf sind wir extrem stolz. Wir sparen dank Alternativenergie 676 000 Liter Heizöl pro Jahr. Ausserdem haben wir eine Mineralwasserquelle in 350 Meter Tiefe gefunden. Wollen Ihre Kinder auch Hoteliers werden? Leider (lacht laut)! Raphael arbeitet bereits seit Jahren im Hotelfach, und Rebecca besucht die Hotelfachschule in Lausanne. In welchem Hotel machen Sie Ferien? Einen bleibenden Eindruck hinterliess das Hotel Alvear Palace in Buenos Aires. Freundlichkeit und Service waren überdurchschnittlich. 


Notabene



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Guetsli und Toiletten

Chris von Rohr

ünfzehn Sorten habe sie gemacht und heute echten eigenen Meinung gönnen, die ich zwar nicht immer morgen endlich die letzten, die Spitzbuben. teile, aber stets hören will. Und ich bin gerührt, wenn sich in Das erzählte die Kassierin an der Zielgeraden den Gesichtern meiner Freunde tiefe Empfindungen zeigen. zu meiner Rechten gerade ihrem Kunden. Ja, Denn dann weiss ich, dass sich jenseits aller Glasfaserkabel die Spitzbuben, die mache man ja im Grunde und Bluetooth-Funktionen noch Leben abspielt auf diesem mit roter Konfitüre, aber ihre Leute hätten sie Planeten. halt lieber mit Aprikosengeschmack, meinte Aber wegen einer fast schon beschämend peinlich genau sie entschuldigend. Ja, es sei immer ein Riesen- eingeräumten Guetslibüchse könnte ich niemanden eine aufwand, fuhr sie fort … Und sie betete noch Nuance mehr lieben – höchstens trotz ihr. Okay, wenn das die Menge der verarbeiteten Naturalien herunter. Ich hielt Gesicht hinter der Büchse hervorstrahlt, wie die aufgehende einen Moment inne und überlegte, ob ich die Frau fragen sollte, Sonne, dann würde ich es bestimmt süss finden. So wie man wann sie Pause hat, damit ich sie auf einen Kaffee einladen und halt die Ticks eines geliebten Menschen herzig findet … erzählen lassen könnte. Vielleicht wäre dann herausgekommen, Während ich mir so meine Gedanken mache über die weshalb sich die Ärmste das alles antut. Gründe, die zu einer für meinen Geschmack etwas gar sportVerstehen Sie mich recht, ich finde es wundervoll, wenn lichen Einstellung zur Weihnachtschrömli-Produktion führen jemand mit Leidenschaft wirkt und werkelt. Und die heimelig mögen, teilt mir meine Liebste mit, dass heute Welttoilettentag sei. Ein Kulturschock. Meine Güte! Es gibt so illustrierten Reklameinserate, die ein Grosi mit seinem kleinen Stöpselenkel auf dem Stuhl stehend «Lassen Sie viele Menschen auf dieser Welt, die ihr Geschäft nicht an einer hygienisch sauberen Stelle verrichdurch einen Cremefilter abgebildet beim Guetsli- sich nicht backen zeigen, die jetzt wieder auftauchen, wecken ten können. Das sind Menschen, die an Weihnachauch in meiner Brust Sehnsüchte. Ich bin ein verrückt ten bestimmt keine Guetsli essen werden. Nicht Nasenmensch. Da ruft bei mir allein der Gedanke machen solche mit roter und auch nicht welche mit an ein in Weihnachtschrömliduft getauchtes Haus oranger Füllung. Das Einzige, was sie nährt und und runter­ überleben lässt, ist möglicherweise die Familienkörperliche Reaktionen hervor. wärme und die Fähigkeit, sich zusammenzuAber das Stöhnen dieser Frau an der ziehen» raufen. Eine Kraft, die Erstaunliches schafft. Migroskasse hat mich aufwühlt, denn sie wirkte nicht schwärmerisch erfüllt und in ihrem Element aufgeblüht, Nun, fast jeder kämpft gegen irgendeine Sorte von sondern erschöpft und ausgelaugt, und ich machte mir so meine Armut. Wer sich in Zivilisations- und Konsumnarkose befinGedanken. Bekommt sie für ihren Guetsli-Effort besonders det, bettelt um Liebe. Derjenige, der frei ist von Wohlstand, viel Anerkennung, auf die sie dringend angewiesen wäre? Kriegt bittet um Lebensmittel und ein geschütztes Örtchen, wo er sie mentale Streicheleinheiten für die vielen Sorten, die sie sich wieder davon erleichtern kann, ohne im Seuchenpfuhl mit professioneller Akribie sozusagen amtlich richtig herstellt? herumwaten zu müssen. Und keiner von ihnen bettelt unHalten ihre Mitmenschen sie für eine Vollblutguetslibäckerin, begründet. Jeder ist bedürftig und sucht einen Weg, um zu obwohl sie das Geklecker im Grunde vielleicht dermassen überleben. Wer tatsächlich weder für Nahrung noch für eine satthat, dass sie insgeheim davon träumt, das ganze Mehl, Toilette betteln und auch nicht um Liebe und Zuneigung Schokosaucen, Eier und Kokosraspel mal allesamt im Garten buhlen muss, für den ist Weihnachten schon gekommen! aufzubeigen und mit Steinen draufzuschiessen? Ich wünsche meinen lieben Lesern schon jetzt schöIch möchte nicht, dass meine Liebsten den Eindruck ne Festtage und ein gutes neues Jahr. Lassen Sie sich nicht haben, dass ich sie bloss für herausragende Leistungen liebe, verrückt machen und runterziehen. Weder von herbeigerededie sich an einzelnen Tagen im Jahr plakativ zelebrieren lassen. ten Pandemien, von realitätsfremden Politikern, Krankheiten An den Menschen, die mir am nächsten sind, schätze ich das oder von hohen Rechnungen. Es gibt immer wieder einen Weg. Gefühl von Geborgenheit, Humor und feiner Menschlichkeit, Wir leben in einem grandiosen, freien Land und dürfen selbstdas ich in ihrer Nähe empfinde, und dass sie jahrein, jahraus ein bewusst und aufrecht gehen mit klarem Menschenverstand offenes Ohr, ein ebensolches Herz und eine helfende Hand für und weitem Herzen.  mich haben, dass sie mir mit unverblendeter und wohlwollender Aufrichtigkeit begegnen und dass sie sich den Luxus einer Chris von Rohr, 58, Musikproduzent und Autor

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Leser Ich löse sie immer alle. Bisher habe ich noch nie etwas gewonnen. Wie heisst es doch so schön: Ohne Fleiss kein Preis!» Edith Schaffner, per E-Mail

Krebskrank Nella Martinetti in ihrem Wohnzimmer in Jona SG.

«Nella Martinettis Schicksal berührt» u Nella Martinetti, SI 50/2009

«Nun kennen wir ihre Lebensgeschichte. Ihre Krankheit ist schwer zu ertragen. Das berührt und tut sicher vielen Menschen sehr leid. Auch mir. Ich meine aber, mit etwas weniger Selbstmitleid, etwas mehr Bescheidenheit, Selbstdisziplin und Toleranz wäre auch sie auf dieser Erde etwas glücklicher geworden. Ich wünsche ihr trotzdem alles Gute.»

«Das Schicksal von Frau Martinetti berührt. Allerdings nicht ihre Schicksalsschläge, nicht der Krebs. Sondern vor allem ihr Selbstmitleid und ihre Härte. Wenn sie lernt zu vergeben und auch sich selbst vergibt, dann wird sie Ruhe finden und sagen können: Ich habe mein Leben gerne gelebt. In diesem Sinne wünsche ich Nella Martinetti alles Gute.» Nick Toth, per E-Mail

Regina Frech, Moosseedorf BE «Ich habe ihre Geschichte gelesen und

war tief betroffen. Aber es gibt Hoffnung für sie, Gott liebt sie. Ich wünsche Nella Martinetti, dass sie Frieden findet.»

Foto Kurt Reichenbach

Brigitte Stoller, per E-Mail

«Wie traurig, zu lesen, dass es Nella Martinetti hier auf Erden nicht gefallen hat. Ist sie doch der alleinige Schöpfer ihres Lebens. Niemand hat sie gezwungen, Alkohol und Tabletten zu schlucken. Niemand hat sie gezwungen, dieses Leben zu leben, das sie gelebt hat. Sie hatte es immer selber in der Hand, und ich glaube, sie wird auch nach dem Tod auf dieses Leben zurückblicken müssen und hoffentlich etwas daraus lernen.» Monica Arnold-Wäckerlin, per E-Mail

Gegenseitige Toleranz u Notabene Chris von Rohr, SI 47/2009 «Der Beitrag von Chris von Rohr hat mich voll begeistert. Seine prägnanten Ausführungen zum Thema Minarett sollte man kopieren und diversen blauäugigen Politikern zusenden. Toleranz ist ja schön und gut, aber nur dann, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruht.» Irma S., Seon AG

Endlich mal ein Preis! u Preisrätsel, SI 49/2009 «Herzlichen Dank für den Staubsauger, den mir der Pöstler heute vorbeibrachte und der mich gewaltig überraschte. Jede Woche warte ich gespannt auf die Schweizer Illustrierte, denn ich bin ein grosser Rätselfan.

Stachliger Samichlaus u Kaktus für Post-Chef Michel Kunz, SI 50/2009 «Sehr geehrter Herr Chefredaktor. Ich danke Ihnen herzlich für den stachligen Samichlaus. Er hat einen Fensterplatz mit Sicht auf den Berner Hausberg erhalten. Und wird mich beim Denken und Erarbeiten neuer ­Visionen unterstützen. PS: Die Frankatur dieses Briefes wird von mir übernommen.» Michel Kunz, Konzernleiter Die Post

willi

«Schau, was ich gebaut habe, Vater!»

schreiben sie uns ihre meinung Schweizer Illustrierte, Leserbriefe, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Fax 044 - 262 04 42, E-Mail info@ schweizer-illustrierte.ch. Anonyme Zuschriften werden nicht veröffentlicht. Die Redaktion behält sich vor, Briefe zu kürzen.


Die Liste

10 steve lee

Zehn Dinge, die ich unbedingt tun muss

Aufgezeichnet von sandra casalini

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schweizer illustrierte

Ein Segeltörn Das war schon immer mein Traum! Das Gefühl, von der Kraft des Windes von Insel zu Insel getrieben zu werden, muss gigantisch sein. Es ginge in Richtung der Fidschi-Inseln – und mein Schatz Brigitte kommt natürlich mit! Gutes tun Ich finde den Gedanken schön, mich mit meinem Namen und meinem Bekanntheitsgrad für andere einzusetzen. Ich habe mich allerdings noch nicht entschieden, welcher Benefiz-Organisation ich helfen möchte.

5

Eine Solo-CD aufnehmen Es gibt einige Songs, die ich geschrieben habe, die auf keiner Gotthard-CD Platz fanden. Ich möchte sie gern veröffentlichen, da sie meine musikalische Entwicklung widerspiegeln.

6

Meine Freizeit besser organisieren Auf Tour und allgemein im Leben eines Musikers gibt es so viele Stunden, die nicht genützt werden. Dabei wird mir immer bewusster, wie kostbar Zeit eigentlich ist.

7

In Erinnerungen schwelgen Es wäre toll, wenn ich bald die Zeit fände, alte Freunde und Bekannte zu kontaktieren, um uns gemeinsam an schöne Stunden zu erinnern.

8 Rocker Steve Lee, 46, beendete mit Gotthard soeben eine Deutschland-Tour. Jetzt ist die Band in der Schweiz unterwegs: am 18. 12. in Winterthur und am 19. 12. in Baar ZG. Nächstes Jahr touren Gotthard in Skandinavien.

Didgeridoo spielen Ich möchte einen Kurs besuchen und meine Spielkunst auf diesem genialen Urzeit-Instrument verbessern.

9 10

Danke sagen Vielleicht finde ich ja irgendwann die richtigen Worte, um mich bei meinen Eltern für alles zu bedanken, was sie für mich und meine Geschwister getan haben. Und um ihnen zu sagen, wie sehr ich sie liebe. Die Route 66 befahren Natürlich auf meiner Harley-Davidson. Und den Tag in einem Indianer-Reservat am Lagerfeuer beenden. Mit Jimi jammen Hendrix war der Grösste! Aber ich muss wohl noch etwas Geduld haben, bevor ich ihn treffen kann …

Foto Toini Lindroos

1

Australien bereisen Dieses Land fasziniert mich. Ich würde gern mit den Aborigines ins Outback auf Entdeckungsreise gehen und einmal bei Sonnenaufgang vor dem Ayers Rock stehen.


SI_2009_51  

People- und Lifestyle-Magazin

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