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Beni Thurnheer Mein Leben als Single

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Barack & Michelle Ein Moment der Z채rtlichkeit vor Millionen Zuschauern. Die ganze Welt jubelt, hofft und dr체ckt die Daumen.

Obamania! 24 Seiten Extra

10. November 2008 CHF 4.50


editorial

Urs Heller

Gioia di vita! & Michelle Obama! Die Nacht vor dem Bildschirm war lang und eindrücklich. Die Zahlen sinds auch: Noch nie seit 1908 gingen so viele Amerikaner an die Urne. Und noch nie seit John F. Kennedy war die Begeisterung über den Ausgang einer US-Präsidentenwahl rund um den Erdball so gross. «Ein Präsident wie mein Vater», sagt Caroline Kennedy in der «New York Times» über Barack Obama. Erstaunlich, wie der Aussenseiter aus Chicago in einem langen Wahlkampf jede Falle und (fast) jeden Fettnapf elegant umschiffte. Eindrücklich seine «acceptance speech». Berührend, wie selbstverständlich ihn seine Familie über den Laufsteg zur Macht begleitete. Beeindruckt hat mich (erstmals) auch sein Gegenspieler John McCain. Es gibt in der Politik auch faire, sportliche, respektvolle Verlierer. Das haben wir fast vergessen.

u Barack

Die Schweizer Illustrierte wird diese Woche zur ObamaIllustrierten: Wir zeigen die eindrücklichsten Bilder vom Wahltag und Mr. and Mrs. President sehr privat. Wir drucken ein Interview mit Michelle Obama, die nicht ins Oval Office zieht, um bloss Hände zu schütteln. Und nebenbei zeigt, dass man auch mit H & M und ohne Gucci ins Rampenlicht darf. Wir baten Peter Scholl-Latour, einen der renommiertesten Welt-Beobachter, um eine Einschätzung. Aussenministerin Micheline Calmy-Rey schreibt eine Kolumne. Ab Seite 12 Backstage an der AVO Session in Basel: Signor Adelmo Fornaciari alias Zucchero aus der EmiliaRomagna hat schon Hunderte von Konzerten gegeben. Trotzdem ist er nervös. Auf der Bühne ist davon nichts mehr zu spüren. Zucchero rockt den Saal in fünf Minuten, keiner hälts mehr aus auf den Stühlen, auch ältere Herren entdecken ihre Jugend wieder – «Gioia di vita», Lebensfreude pur. Der Funke sprüht zurück: Zucchero spielt mit allen Emotionen, verlängert spontan das Konzert um eine halbe Stunde, strahlt spitzbübisch in die Menge. Kitschig wirds nie, auch nicht bei «Miserere», bei dem er den verstorbenen Star-Tenor Pavarotti gewissermassen aus dem Himmel mitsingen lässt.

Fotos Getty Images, Dominik Plüss

u Zucchero!

gipfeltreffen «Ein Präsident wie mein Vater», sagt Caroline Kennedy über Barack Obama.

weltstar im kleinen intimen Saal: Zucchero an der AVO Session Basel. «Grazie, Luciano», sagt der Mann mit Hut und dem wuscheligen Drei-Monate-Bart. Wie kommt ein Weltstar mit schwindelerregender Gage in einen kleinen intimen Saal, der nur 1500 Zuschauer fasst? Das Geheimnis der AVO Session Basel: Sponsoren, zum Teil aus arg geschüttelten Branchen (Davidoff, UBS). Und eine sagenhafte Gönnervereinigung: «Freunde der AVO Session», beste Basler Gesellschaft. Die Damen und Herren sind sehr gross­zügig in der Sache und sehr zurückhaltend im Auftritt. Man zahlt. Aber man spricht nicht darüber. Echte Mäzene halt. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche.

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inhalt

10. November 2008 ABO: 0800 820 920 Redaktion: Dufourstrasse 23 8008 Zürich, Tel. 044 - 259 63 63 Fax 044 - 262 04 42 E-Mail info@schweizer-illustrierte.ch www.schweizer-illustrierte.ch Diese Woche aktuell 6 Leute

obamania

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barack obama Triumph und Freude beim neu gewählten US-Präsidenten und seiner Familie der morgen danach Die Obamas beim Zmorgen obamas welt Der mächtigste Mann der Welt privat michelle obama Ihre Kleidung setzt Trends! Und: grosses Interview mit der künftigen First Lady über ihren bevorstehenden Umzug ins Weisse Haus peter scholl-latour Der Weltpolitik-Experte analysiert Obamas Gefahren, Aussichten, Chancen micheline calmy-rey Kolumne über Obama

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stephan weiler Der Mister Schweiz packt aus – über seine Trennung und die Gerüchte, er sei schwul

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Beni thurnheer Single-Leben und 60. Geburtstag

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eveline widmer-schlumpf in Sarajevo

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marc walder Der Geschäftsführer von Ringier Schweiz über das verfügte Aus von Radio Energy

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Pascal voggenhuber Besuch beim Star-Medium

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kauf mich! Grosses Immobilien-Extra mit 50 Traumhäusern und -wohnungen für jedes Budget

120 Party James-Bond-Premiere in Emmenbrücke; 100 Jahre Arbeitgeberverband im Stade de Suisse

Fotos Kurt Reichenbach, Thomas Buchwalder, Titelfoto Jae C. Hong / Associated Press

128 Notabene von Peter Bichsel 130 was macht eigentlich Eveline Glanzmann? 108 Impressum 112 Horoskop 129 Leserbriefe shopping Das Magazin für lustvolles Einkaufen Objekte der Begierde 89 top fit Herzoperation bei Kindern – mit der Kathetertechnik ein rascher und unblutiger Eingriff. Chris, 8, erzählt Grippe An diese 10 Tipps sollte man sich halten 95 die besten Das Schweizer Kulturmagazin Kunst, Musik, Bücher, Filme 103 Weekend Freizeit, geniessen, rätseln En Guete, GaultMillau, Reisen, Spiele

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hin und zurück

u Blitzbesuch in Sarajevo: Eveline Widmer-Schlumpf traf sich in Bosnien und Herzegowina mit Regierungsmitgliedern und unterzeichnete zwei Abkommen. Nach nur 26 Stunden düste die Justiz­ ministerin mit der Cessna Citation Excel zurück nach Bundesbern.

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hier und dort

u Er kommuniziert mit Verstorbenen! Pascal

Voggenhuber ist das jüngste Medium der Schweiz – und ein Star auf seinem Gebiet! Mit seinen Kontakten ins Jenseits trifft er den Nerv der Zeit.

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tv Täglich vom 15. bis 21. 11.

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hin und weg

u Füsse hoch und breit grinsen: Beni

Thurnheer erzählt, wie er sein neues Single-Leben meistert, was er sich zum 60. Geburtstag gönnt – und warum er bald zum «Horror-Beni» wird. schweizer illustrierte




vip-lounge

Renzo & Ladina: Ihr Baby ist da! Renzo blumenthal ist endlich stolzer Vater – eines Stammhalters! Am Samstagmorgen um 4.45 Uhr erblickte Moreno das Licht der Welt. Zwei Wochen über Termin liess der Kleine seine Eltern zappeln. Renzo: «Wir sind total happy! Ladina wünschte sich so sehr eine Spontangeburt – und es klappte. Jetzt kann ichs kaum erwarten, Ladina und Moreno nach Hause zu holen!» EDITH HUNKELER hatte für einen Tag die New Yorker Börse im Griff! Nachdem die Rollstuhlathletin zum fünften Mal den New York Marathon gewonnen hatte, durfte sie tags darauf die Börse eröffnen. Ein gutes Omen? Der Dow Jones veränderte sich an jenem Tag kaum und schloss bei minus 0,06 Prozent.

sascha ruefer und seine Freundin Vera Schuhmacher haben am gleichen Tag die Töff-Prüfung bestanden. Sascha: «Töff fahren ist jetzt unser gemeinsames Hobby. Wir sind aber gemütlich unterwegs.» Eine Yamaha steht bereits in der Garage, eine weitere Maschine soll dazukommen. Allerdings ist man sich nicht einig, welches Modell es sein soll: Der TV-Moderator träumt von einer V-Maxs, Vera wünscht sich einen Chopper. MARTIN SUTER ist dem hiesigen Nebel entflohen und geniesst die Sonne auf Ibiza. Süsses Insel-Leben? Weit gefehlt: Der Schriftsteller erntet Oliven. Und steht einem Team des TV-Senders Arte für ein Porträt Rede und Antwort.



schweizer illustrierte

Fotos Face to Face, Fabienne Bühler, Marcel Sauder / tilllate.com

GUNTER SACHS mags für einmal still und leise. Seinen 76. Geburtstag am 14. November feiert er im kleinen Kreis der Familie. Eine grosse Party stieg schon vor zwei Wochen in München: Der ehemalige Playboy und seine Frau Mirja hatten 160 Freunde eingeladen. Gründe zum Feiern gab es neben dem vorgezogenen Geburtstag viele: zum Beispiel die Rekordzahl von 78 000 Besuchern der Sachs-Retrospektive in Leipzig. Und natürlich die Geburt von Sachs’ viertem Enkelkind.

entblättert Zahnarzt-Studentin Aurélie (hinten) nimmt Männern im Oktober die Angst vor dem Bohren. Notfalls gilt: ab auf die Couch von Psychologie-Studentin Fahra (vorne).


leute Campus-girls-Kalender

Uni-Sex! W

funkelnd HSG-Studentin Andreia Oliveira zeigt im August viel Bling-Bling.

ie soll sich da noch einer konzen­ trieren können? Bei solchen Anblicken schwänzt garantiert kein Student seine Vorlesung. Verschläft man(n) aber trotzdem mal: Jetzt gibts die schönsten Studentinnen zwischen Genferund Bodensee im Campus-Girls-Kalender 2009 zu sehen. Eine von ihnen ist Aurélie Cantele, 21, angehende Zahnmedizinerin der Uni Zürich. Angst, dass sich die sexy Aufnah­ men ungünstig auf ihre Akademiker-Karriere auswirken könnte, hat die junge Frau nicht. Auch BWL-Studentin Andreia Oliveira, 19, von der Hochschule St. Gallen siehts locker: «Ich will ja nicht Politikerin werden. Zudem sind die Bilder ästhetisch und professionell.» 300 Studentinnen aus der ganzen Schweiz meldeten sich bei students.ch, 13 wurden schliesslich erotisch in Szene gesetzt. Am 20. November wird der Kalender im Zürcher «Kaufleuten» präsentiert – im Beisein der Models. Katja richard www.campusgirls.ch

sinnlich Studentin Vanessa sorgt im Januar als «Enthüllungs»Journalistin für heisse Tage. schweizer illustrierte




Pur chocolat, pure emotion.


leute

goldig Rolf Knie glänzt wieder als Zirkusdirektor bei Salto Natale. Ab Donnerstag in Zürich.

Rose HANS EGLI Kirchenparlamentarier u Vielerorts ist es nach wie vor ein Tabu. Vergreifen sich Kirchenleute an Kindern, wird geschwiegen, vertuscht und geleugnet. Dagegen wurde nun ein wichtiges Zeichen gesetzt. Das Parlament der Römisch-Katholischen Landeskirche des Kantons Luzern hat sich offiziell bei betroffenen Verding- und Heimkindern für das ihnen angetane Leid entschuldigt. Der Vorstoss war von Hans Egli und Florian Flohr eingereicht worden. Eine solch mitfühlende Geste von der Kirche gabs schweizweit noch nie. Auch Bischof Kurt Koch vom Bistum Basel hat sich hinter das Anliegen gestellt. Wir sagen «Bravo!» und schicken unsere Rose nach Luzern. In der Hoffnung, dass die Bitte um Verzeihung andere ermutigt, Gleiches zu tun.

Fotos Rolf Edelmann, Keystone, Süddeutsche Zeitung, Rex/Dukas, Camera Press/Keystone, PPW-Max Kohr, Bulls

kaktus Christian Constantin Präsident FC Sion u Er ist das Enfant terrible des Schweizer Fussballs, hat sich schon unzählige Male ins Offside gestellt. 16 Trainer verschliss er in den letzten fünf Jahren. Doch Chris­tian Constantin genügts nicht, allmächtiger Präsident des Super-LeagueClubs FC Sion zu sein. Nun hat er sich gleich noch als Trainer eingesetzt! Auch wenn ihm das Trainerdiplom fehlt. Und er wegen Tätlichkeit gegen einen Schiedsrichter das Spielfeld nicht betreten darf. Doch darum foutiert sich der Boss – wie immer. Grössenwahn? Selbstüber­ schätzung? Oder alles zusammen? Gern würden wir CC für sein selbstherrliches Verhalten die Rote Karte zeigen. Doch das steht nicht in unserer Macht. Der Versand unseres Kaktus hingegen schon.

Rolf knie

Artisten in Gold

u Es ist nicht zu übersehen: Rolf Knie, 59, geniesst es, wieder auf der Zirkusbühne zu stehen, pardon, zu sitzen. «Küsschen links, Küsschen rechts – stets schöne Frauen an der Seite», witzelt der Künstler. Als Zirkusdirektor sei er aber auch eine «Art Vater für alle Artisten und deren Sorgen und Nöte». Sorgen ob der bevorstehenden Premiere bei Salto Natale in Zürich muss

sich Knie aber kaum machen. «Vaduz, wo unser Weihnachtszirkus erstmals ­gastierte, war ein Riesenerfolg», zieht er Bilanz. Das erleichtere den Start in Zürich. «Hier kann ich meinem Stammpublikum gelassener entgegentreten.» Also: Vorhang auf! rené haenig Die Knies laden Sie ein. Einblicke in den Wohnwagen und Ticket-Verlosung auf www.schweizer-illustrierte.ch

kopf der woche Prinz charles uGleich zwei Partys sind geplant, wenn der Prince

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2008

of Wales am 14. November seinen 60. Geburtstag feiert! Am Vorabend steigt ein Empfang mit dem Londoner Philharmonie-Orchester, ausgerichtet von seiner Mama, der Queen. Zwei Tage später lädt Gattin Camilla zur Privatfeier auf dem Landsitz Highgrove. Für ein königliches «Happy Birthday» sorgt Rocksänger Rod Stewart. schweizer illustrierte




leute

GEBAUCHPINSELT Althaus: «Es war toll, mit Jörg zu drehen. Auch wenn ich ihn über den Haufen fahre!» NILS ALTHAUS und JÖRG SCHNEIDER

Heisse Silvesternacht ... u Das neue Jahr beginnt schon jetzt – zumindest im Kino: Diesen Donnerstag startet der neue Schweizer Film «Happy New Year». Erzählt werden die Geschichten fünf verschiedener Menschen in einer Silvesternacht. Zwei der Hauptrollen spielen Nils Althaus, 27, und Jörg Schneider, 73. Althaus spielt

einen Taxifahrer («Im richtigen Leben unmöglich bei meinem Orientierungssinn!»), der auf eine verlassene, ältere Frau trifft. Die Begegnung gipfelt in einer erotischen Liebesszene. Nils: «Anfangs ist es immer etwas komisch, nackt vor der Crew zu stehen. Aber kaum läuft die Kamera, merke ich das gar nicht mehr.»

Auch Schneider ist in einer Sex-Szene zu sehen: «Zuerst hatte ich schon Bedenken. Ich kann aber zum Resultat stehen.» Und wie sieht der persönliche Silvester der beiden aus? Nils Althaus ziehts an die Sonne. Und Jörg Schneider? «Ich stehe schon lange zum Jahreswechsel auf der Theaterbühne.» sandra casalini

cristiano ronaldo, Jean-Claude biver

Fotos Thomas Buchwalder, zvg

Schweizer Erheiterung für einen Fussball-Gott

Spass Superstar Cristiano Ronaldo und Uhren-Boss Jean-Claude Biver im Old Trafford.

u Humorloses Fussballerleben: Weil die Gegenspieler von Cristiano Ronaldo, 23, den derzeit besten Kicker der Welt kaum ohne Fouls stoppen können, vergeht ihm der Spass oft gründlich. Den Beau aus Portugal auf dem Rasen erheitern – Mission impossible? Nicht für Jean-Claude Biver, 59. Der CEO von Hublot liess Cristiano Tränen lachen. Bei der Präsentation der Schweizer Uhrenfirma als neue Partnerin von Manchester United wurden Bivers Gestik und Mimik bei seiner Ansprache im Old Trafford Stadium immer wilder. Cristiano & Co. wähnten sich im Kabarett. Kommentar von ManU-Coach Alex Ferguson: «Jean-Claude, die Ansprache vor unserem nächsten Spiel hältst du für mich!» iso niedermann

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triumphaler empfang Barack Obama, seine Gattin Michelle und die Tรถchter Malia und Sasha an der Siegesfeier in Chicago, in der Nacht vom 4. auf den 5. November 2008.

Good luck!

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Foto Justin Sullivan/Getty Images

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Er ist der 44. Präsident der USA – und damit der mächtigste Mann der Welt. Erstmals zieht mit Barack Obama, 47, ein Schwarzer ins Weisse Haus. Die ganze Welt jubelt, drückt dem Senator aus Illinois die Daumen und wünscht viel Glück. schweizer illustrierte

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Fotos Zhang Yan/Gamma/Dukas, Stan Honda/AFP, Emmanuel Dunand/AFP

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kINDERLACHEN IM WEISSEN hAUS Im Januar ziehen Malia, 10 (Bild Mitte), und Sasha, 7 (Bild rechts), mit ihren Eltern in die Residenz des amerikanischen Präsidenten in Washington ein. Die Kleine freut sich auf das Leben im Weissen Haus: «Das ist ziemlich cool.» Und die Grosse hat bei den vielen öffentlichen Auftritten bereits gelernt: «Ich muss lächeln und winken – das finden die Leute süss.» Während Vater Barack regiert, will Mutter und First Lady Michelle darauf achten, dass die Mädchen nicht abheben.

«Barack will eine bessere Welt für unsere Mädchen schaf schweizer illustrierte


fen – und für alle Kinder» michelle Obama schweizer illustrierte

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Im Moment des Triumphs stehen die Liebsten des neuen Die familien feiern in Chicago mit 1 Craig Robinson, Michelles Bruder 2 Avery Robinson, Sohn von Craig 3 Leslie Robinson, Tochter von Craig 4 Malia Ann Obama, Tochter von Barack 5 Barack Obama, neuer US-Präsident 6 Maisy Biden, Tochter von Hunter Biden 7 Finnegan Biden, Tochter von

Hunter Biden 8 Michelle Robinson Obama, neue First Lady. Hinter ihr steht ihre Mutter Marian Robinson 9 Hunter Biden, Sohn von Vizepräsident Joe Biden 10 Sasha Obama, Tochter von Barack 11 Jill Biden, Frau von Joe Biden 12 Naomi Biden, Tochter von ­Hunter Biden 13 Catherine Eugenia

Finnegan Biden, Mutter von Joe Biden 14 Kathleen Biden, Frau von Hunter Biden 15 Hallie Biden, Frau von Beau Biden 16 Joe Biden, neuer Vizepräsident. Hinter ihm steht seine Tochter Ashley 17 Natalie Biden, Grosskind von Joe Biden, Tochter von Beau Biden

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Foto Morry Gash/Associated Press

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US-Pr채sidenten und seines Vizes mit auf der B체hne

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Foto Alex Brandon/Associated Press

Rund 60 000 Menschen jubeln an der Wahlfei

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er im Grant Central Park in Chicago der Familie Obama zu jubelstimmung Kurz nach 23 Uhr wird Barack Obama zum Wahlsieger erklärt, der Republikaner John McCain anerkennt seine Niederlage. In den Strassen von Obamas Heimatstadt Chicago sind gut hunderttausend Menschen unterwegs und feiern den neuen US-Präsidenten. Die Freude breitet sich auf ganz Amerika aus – sogar auf die ganze Welt. Vor allem junge Menschen und Schwarze setzen ihre Zukunftshoffnungen in Barack Obama.

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Der Morgen danach Nach 20 Monaten Wahlkampf geniesst Obama Daheim bei seinen Liebsten in Chicago die ersten Stunden nach dem Sieg. 20

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Text Christine Zwygart

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ie Wahl ist gewonnen – und jetzt? Zeit zum Ausschlafen und Fei­ ern? Von wegen! Der Morgen nach der langen Wahlnacht gehört ganz den Kindern. Michelle und Barack Oba­ ma frühstücken daheim in Chicago mit ihren beiden Töchtern Malia und Nata­ sha, die von allen Sasha genannt wird. «Das ist etwas, das ich in den letzten 20 Monaten sehr vermisst habe», sagt der neu erkorene US-Präsident. Während dem Wahlkampf war er viel unterwegs, es blieb kaum Zeit für die Familie. Eile ist an diesem Morgen im

viktorianischen Backstein-Haus an der Ecke 50. Strasse/Greenwood Avenue nicht angesagt. Die Mädchen dürfen zur Feier des Tages etwas später in die Schu­ le gehen – oder besser gesagt: Sie werden später zur Schule gefahren. Leibwächter mit schwarzen Limousinen und Panzer­ glas sorgen für die nötige Sicherheit. Der Geheimdienst lässt die Familie nicht mehr aus den Augen. So haben die Agenten bereits Codenamen für die Mädchen kreiert: Malia wird in der Sprache des Secret Service nur noch Radiance (Glanz) genannt, ihre Schwes­ ter Sasha heisst neu Rosebud (Rosen­ knospe). Das Haus mit den weissen


Fotos Calli Shell/Aurora/Swiss Press (3), Dukas

? Kids-Day! ­ äulen, dem Basketball-Feld und dem S grossen Garten ist weiträumig abgeriegelt. Hohe Zäune, Barrikaden aus Beton und Polizisten sperren die ganze Strasse ab. Bis Januar leben die Obamas noch in der Villa, die sie 2005 für 1,6 Millionen Dollar gekauft haben – dann ziehen sie um. Ins Weisse Haus nach Washington. Unklar ist, ob in der neuen Residenz des US-Präsidenten auch ein Vierbeiner mit einzieht. Die Mädchen wünschen sich sehnlichst einen Hund – den hätten sie sich nach dem Wahlstress auch verdient, findet Papa Barack. Aber: Malia reagiert allergisch auf Hundehaare, also kommt nur ein hypoallergischer Vier­

beiner in Frage. «Dabei wollten wir­ eigentlich einen Hund aus dem Heim­ adoptieren», sagt Obama an einer Presse­ konferenz. Doch das seien halt meist Mischlinge – wie er selber. Und deshalb nicht hypoallergisch. Die präsidiale Hundefrage ist somit noch nicht ganz geklärt. Platz genug hätte es auf alle Fälle im Weissen Haus. 132 Räume, 35 Badezimmer, 8 Treppenhäuser, 3 Fahrstühle, dazu im Keller eine Wohlfühl­oase mit Schwimmbad, Bowling-Bahn, Fitness-Studio und Kino. Ob Malia und Sasha auch in ihrem neuen Zuhause bei Garten- und Hausarbeiten mithelfen werden? Die Mädchen sind gewohnt,

Familienmensch Barack Obama daheim in der Küche mit seinen Kindern Malia (l.) und Sasha. Die Mädchen besuchen heute noch eine Privatschule in Chicago. Das Haus im Südstaatenstil in Kenwood hat die Familie vor drei Jahren gekauft.

ihre Betten selber zu machen, und erhalten heute einen Dollar, wenn sie sich im oder ums Haus herum nützlich machen. Mama Michelle will auf alle Fälle dafür sorgen, dass die Mädchen «eine normale Kindheit erleben. Inklusive Hausaufgaben und Haushaltpflichten.» Nach dem Frühstück mit seinen Liebsten gönnt sich Barack Obama eine 65-minütige Joggingrunde – mit seiner White-Sox-Kappe trabt er durch die Nachbarschaft. Und dann gehts an die Arbeit, er trifft erste Personalentscheide, telefoniert mit Staats-Chefs aus der ganzen Welt. Noch 72 Tage bis zur Amtsübernahme. Der Countdown läuft. schweizer illustrierte

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 Geboren am 4. August 1961 in Honolulu (USA) als Barack Hussein Obama II. Wuchs in Hawaii und Indonesien auf, die Eltern trennten sich, als er zwei war.  Karriere als Harvard-Jurist, war Sozialarbeiter und College-Professor. Seit 2005 Senator von Illinois, ab 20. Januar Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.  Familie gibt ihm Kraft und Halt. Traf 1989 Michelle Robinson in einer Anwaltskanzlei in Chicago, sie war seine Chefin. Erstes Date nach einem Monat. Beim Film «Do the Right Thing» von Spike Lee funkte es. Hochzeit 1992, zwei Töchter (Malia Ann, 10, und Natasha, 7).  Schwächen verrät seine Frau Michelle: «Er macht das Bett nie und wirft seine schmutzigen Socken auf den Boden.»

BARACK OBAMA

Für Millionen verkörpert BARACK OBAMA den amerikanischen Traum. Er hat Charakter und Charisma. Privat ist der neue Präsident auch nur ein Mann, der seine Socken nicht wegräumt.

Obamas Welt

Niete in Nadelstreifen Mit 1,85 Metern könnte der Popstar unter den Politikern glatt als Model durchgehen. Er trägt weder Tom Ford noch Boss, sondern bevorzugt Anzüge von Hartmax aus Chicago. Lieblingsmodell: dunkler Einreiher, 1500 Dollar das Stück (kauft immer gleich fünf davon). Besitzt nicht mehr als vier Paar Schuhe.

 Keine

STILSICHER & SMART

STARKE FRAUEN Wuchs bei Mutter Stanley Ann Dunham (r.) und Grossmutter Madelyn in Hawaii auf (sie starb einen Tag vor den Wahlen, am 3. November, an Krebs). Vom kenianischen Vater (ebenfalls Politiker) entfremdete er sich so sehr, dass er ihn in einem Briefentwurf mit «Sehr geehrter Herr Obama» ansprach.


DAS SCHAUT ER «Casablanca» mit Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart, den Klassiker «Einer flog über das Kuckucksnest» mit Jack Nicholson. Und die TV-Serien «The Wire» und «M*A*S*H».

DAS HÖRT & LIEST ER Musik von Stevie Wonder, die Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach. Lieblingsbücher: «Moby Dick» und «Song of Solomon» von Toni Morrison. Lektüre auf dem Nachttisch: die Bibel.

Fotos Deborah Feingold/Corbis Outline/Specter, Dukas (2), Calli Shell/Aurora/Swiss Press, CMK Images, RDB (5), Keystone

KULTURPROGRAMM

BERATER Ex-Journalist David Axelrod ist der Chefstratege. Der 53-Jährige hat jüdische Wurzeln. Er wirkt immer etwas zerzaust, gilt aber als brillanter, knallharter Kämpfer.

GOLFER’S PARADISE Der Linkshänder hatte im März laut «Golf Digest» Handicap 16, (Bill Clinton 12, George Bush 15). Bevorzugter Club: Olomana Golf Links and Country Club in Waimanalo, Hawaii. Noch lieber als Golf spielt er Basketball.

«Ich habe soeben Senator Barack Obama angerufen und ihm gratuliert. Der erfolgreiche Sieger hat meinen Respekt» JOHN MCCAIN

PAPA-PROGRAMM Malia und Sasha sind ganz vernarrt in den TV-Schwammkopf Spongebob – und Daddy guckt mit! Vorbildlich: Er liest ihnen auch aus «Harry Potter» vor.

FERIEN IN HAWAII Im 50. Bundesstaat feiert der Clan bis heute Weihnachten und verbringt regelmässig Badeferien. Zuletzt im August, wo Sportfan Barack am Strand lange Spaziergänge unternahm und sich als Wellenreiter versuchte.

DROGEN-BEICHTE Er rauchte Marihuana, nahm Kokain, trank Alkohol. Das Bekenntnis im August 2008 kostete den Präsidentschaftskandidaten fast den Kopf. Doch sein Mut, dazu zu stehen, beeindruckte die Fans.

© SCHWEIZER ILLUSTRIERTE Text CAROLINE M. HAUGER


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Text Caroline Micaela Hauger

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Was Michelle Obama trägt, macht Mode. Wie sie es trägt, macht die First Lady einzigartig.

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Fotos Alex Brandon / AP, Getty, Keystone, Reuters, AP / Keystone, ABC, Wire Image, Intertopics

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ichelle Obama ist die heimliche Siegerin dieses grandiosen Wahlspektakels und mit 1,82 Metern Körpergrösse nicht zu übersehen. Die 44-Jährige ist kein Luxus-Accessoire an der Seite des mächtigsten Mannes der Welt: «Ich habe eine laute Klappe, ich ziehe meinen Mann auf. Mit mir klarzukommen ist einer der Gründe, warum er zum Präsidenten taugt.» Auffallend: Die Mutter zweier Mädchen macht keinen Zirkus um Mode, sondern erzielt mit minimalem Aufwand maximale Wirkung. Die Strategie, ob beabsichtigt oder nicht, katapultierte sie über Nacht in die oberste Liga der It-Girls. Während die Wahlkonkurrentin, die 54-jährige Cindy McCain, sündhaft teure Kostüme und 300 000-Dollar-Ohrringe trug, punktete Michelle mit einer Garderobe, die frau sich leisten kann. Die Vergleiche mit Stilikone Jackie Kennedy Onassis mag rein äusserlich zutreffen, dem Phänomen Michelle O. werden sie nicht gerecht. Beide bevorzugen Ballerinas, Etui-Kleider, weisse Blusen, Figurbetontes. Doch Michelles Perlenketten sind keine «Breakfast at Tiffany’s»-Raritäten, sondern unecht («I love fake»). Mit gewagten Knallfarben signalisiert sie: «Mode macht Spass.» Fashion-Clou: Die Frau des Präsidenten trägt Kleider von Gap und H & M (das Gestreifte kostete 34.95 Dollar) – und sie fühlt sich gut dabei. Eine Hermès-Bag wurde bisher nicht an ihrem Arm gesichtet. Jackie O. wäre vor Schreck in Ohnmacht gefallen. Als Mrs. Obama während der TVShow «The View» ein Donna-RiccoDress für 148 Dollar trug, war er Stunden später ausverkauft. Als sie Jay Leno verriet, dass sie Online-Shopperin bei J. Crew ist, brachen die Leitungen zusammen. Der AzzedineAlaïa-Gürtel sorgte ebenso für Fashion-Furore wie die CocktailKleider ihrer Lieblingsdesignerin ­Maria Pinto aus Chicago. Wer sich so selbstsicher stylt, braucht keinen Stilberater. «Soweit ich weiss, verlässt sich Frau Obama auf ihren eigenen Geschmack», verrät ihre Sprecherin Katie McCormick Lelyveld. «Sie hat eine klare Meinung über sich und ein feines Gespür, was ihr steht und was nicht.» Michelle Obama wird Mode-Geschichte schreiben. Noch nie war Selbstbewusstsein im Weissen Haus so anziehend.

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Generationenwechsel Michelle Obama zieht als erste Schwarze ins Weisse Haus ein.

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«Meine Töchter kommen zuerst» Ehefrau, Mama zweier Töchter und bald First Lady im Weissen Haus: Michelle Obama verrät, wie sie all diese Herausforderungen unter einen Hut bringt. Text Richard Wolffe Fotos Henry Leutwyler

Sie ist schön, klug und nicht auf den Mund gefallen: Die erste schwarze First Lady hat sich mit ihrer direkten und unverblümten Art beliebt gemacht. Und sie will sich weiterhin für Allein­ erziehende und benachteiligte Familien engagieren, insbesondere für die Angehörigen von Militärs. Die wichtigs­ te Familie bleibt ihre eigene: Sie wünscht sich, dass Barack auch als Präsident der USA seine Rolle als Familienvater wahrnimmt. Die Töchter Malia, 10, und Natasha, 7, sollen so normal wie möglich aufwachsen können. Kurz vor der Wahl sprach Michelle Obama in einem kleinen Geräteraum neben einer Turnhalle in Akron, Ohio, über ihre künftige Rolle im Weissen Haus, und sagt, wie sie den Einzug plant und welche Tipps sie von Hillary Clinton bekommen hat. Mit der ganzen Familie nach Washington umziehen. Wissen Sie bereits, wie Sie das organisieren? Wir werden jede Sekunde benutzen, unsere Terminkalender aufeinander abzustimmen. Ziel ist, dass wir alle gleichzeitig einziehen können. Aber wie, wann und wo, das wissen wir noch nicht. In diesem ­Augenblick ist es schwierig, richtige Gespräche über Schulen und all das zu führen.

Ist es das erste Mal, dass Sie mit Ihrer Familie umziehen? Ja. Ist das beängstigend? Es ist einfach neu. Und wie alles Unbe­ kannte bringt es auch gewisse Ängste mit sich. Aber nur bis man weiss, was einen erwartet. Und mit der Aufregung kommt auch die Vorfreude. Sobald die Mädchen wissen, in welcher Schule sie sind und wie ihre Zimmer aussehen, können sie sich darauf einstellen. Meine Sorge gilt Malia und Natasha, es ist mir sehr wichtig, dass sie sich wohlfühlen. Für Barack und mich … das wird ein harter Job. Er mag harte Jobs (lacht). Uns ist bewusst, dass viel Arbeit auf uns zukommt. Sie engagieren sich für die Notlage von Familien mit Angehörigen beim Militär. Werden Sie damit weitermachen? Das kann ich noch nicht sagen. Aber die Gespräche mit betroffenen Familien haben mir gezeigt, dass es Parallelen zwischen ihnen und Allein­ erziehenden gibt. Ehefrauen oder -männer bleiben allein und kämpfen mit ähnlichen Problemen: Geld, Kinder­ betreuung und Ausbildung. Dazu kommt aber, dass der Partner über Jahre weit weg ist und es hier niemanden gibt, der sie unterstützt. In unserem System fehlt die Unterstützung für diese Fami­ lien. Für mich als Zivilistin war das ein

Schock. Und ich glaube, es gibt eine Menge Familien da draussen, die genau­ so schockiert und wütend sind. Niemand kümmert sich um die Angehörigen unserer Truppen, während sie für uns kämpfen und sterben. Hier braucht es ehrliche und konkrete Massnahmen. Sie gelten als bodenständig und authentisch. Wie wollen Sie das im Weissen Haus beibehalten? Haben Sie bereits mit jemandem reden können, der die Erfahrung gemacht hat? Noch nicht. Zwar habe ich mit Hillary Clinton gesprochen, sie ist eine wundervolle Ratgeberin. Aber ich will den Dingen nicht vorgreifen. Meine Hoffnung ist, dass wir so weitermachen können wie in den letzten anderthalb Jahren während des Wahlkampfs. Unser Familienleben halten wir so privat wie nur möglich. Die Mädchen sollen so wenig wie möglich davon mitbekommen. Wir tun einfach so, als ob all dies gar nicht passieren würde (lacht). Darin sind wir ziemlich gut. In Zukunft könnte das schwieriger werden. Wichtig ist für mich, den Kontakt zu unseren nahen Freunden und der Familie zu pflegen. Ich hoffe, dass meine Mutter mit ins Weisse Haus zieht. Ich werde sie darum anflehen. Sie sagte, dass es dort nicht genug Platz gebe und sie sich nicht einmischen wolle. Yeah, was auch immer (lacht). schweizer illustrierte

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Michelle obama Sie wuchs in einfachsten Verhältnissen auf: Vater Frasier war Schichtarbeiter, Mutter Marian Sekretärin. u Karriere Michelle ist Klassenbeste, spielt Klavier und ist eine der wenigen schwarzen Studentinnen an der Elite-Uni Princeton. 1988 schliesst sie ihr Jurastudium in Harvard ab. In der Chicagoer Anwaltskanzlei Sidley Austin lernt sie Barack kennen. u Familie Vier Jahre nach dem ersten Date heiratete sie Obama. Auf ihr erstes Kind wartete Michelle sechs Jahre, sie wünschte sich über alles eine Familie. Die Töchter Malia, 10, und Sasha, 7, stehen für Michelle trotz Karriere im Mittelpunkt.

Foto Henry Leutwyler / Contour by Getty Images

u Geboren am 17. Januar 1964 (Steinbock) in Chicago.


Unsere Prioriät bleiben die Mädchen. Sie sollen in eine vernünftige Schule gehen und ihren Hobbys und Interessen nach­gehen können. Wir wollen Malia und Sasha bei den Hausaufgaben helfen und den Elternabend besuchen. Es ist wichtig, ganz normal weiterzumachen, egal, was ihr Dad für einen Job hat. Auch wenn er der Führer der freien Welt ist, muss er für seine Töchter da sein. Damit nimmt er eine wichtige Vorbildfunktion als Familienvater ein. Wenn er es kann, müssen wir alle dafür kämpfen. Denn das ist es, wofür wir kämpfen müssen, für unsere Kinder. Sie müssen der Mittelpunkt unserer Gesellschaft sein. Ihre Erziehung, ihre Bedürfnisse und ihr Wohlergehen kommen zuerst. Also meinen Sie, Sie können Ihre Mutter überzeugen? Yeah. Sie kann leben, wo immer sie will. Aber die Mädchen brauchen sie, sie gibt ihnen Stabilität. Die Wahrheit ist, meine Mutter tut alles für uns und besonders für ihre Enkel. Die beiden brauchen Marian nur traurig anzuschauen, und sie schmilzt dahin (lacht). Sie wird nicht Nein sagen können. Ich bin sicher, dass sie uns begleiten wird. Haben Sie mit Hillary Clinton darüber gesprochen, wie es ist, im Weissen Haus Kinder grosszuziehen? Oh, absolut. Ich habe immer bewundert, wie sie mit Chelsea umgegangen ist. Aus ihr ist eine sehr erwachsene, anständige und ausgeglichene junge Lady geworden. Ihre Eltern haben also etwas richtig gemacht. Hillary hat mir erzählt, dass sie die Privatsphäre von Chelsea konsequent geschützt hat. Ich möchte auch mit Laura Bush, Tipper Gore und Rosalynn Carter sprechen. Aber auch mit Caroline Kennedy, obwohl sie sich wahrscheinlich nicht an vieles erinnert. Ich möchte Perspektiven von Republikanern und Demokraten hören. Schliesslich gibt es nur wenige Familien, die im Weissen Haus gelebt haben. Wenn ich mich mit ihnen austauschen kann, werde ich die Ge­legenheit nutzen. Wo haben Sie mit Hillary gesprochen? Meistens am Telefon. Sie war im Wahlkampf und ich auch. Ich versuche, mit ihr einen regelmässigen Kontakt zu pflegen. Sie war immer entgegenkommend und mit Rat und Zeit grosszügig. Dafür bin ich ihr dankbar. © 2008, Newsweek, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck mit ausdrücklicher Genehmigung.


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«Obama ist in Lebensgefahr» Der US-Präsident polarisiert und wird bedroht. WeltBeobachter Peter scholl-Latour über Obamas Gegner, Al Kaida und die «schwierige Frau Clinton». Text marcel huwyler Fotos fabienne bühler

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arack Obama ist ein Linker, ein Unkonventioneller, ein Veränderer – und ein Schwarzer. Das provoziert. Ein Attentat auf ihn scheint programmiert. Noch nie zuvor war ein US-Präsident so gefährdet. Obama ist von zwei Seiten bedroht: Einmal von all den US-Amerikanern, die noch immer rassistisch denken und keinen schwarzen Präsidenten dulden. Aber es gibt auch noch eine andere Gefahr: Obama ist der Sohn eines Moslems. Nach islamischem Recht ist er noch immer Moslem, selbst wenn er heute praktizierender Christ ist. Fanatische Muslime sagen sich: Obama ist vom Glauben abgekommen, darauf steht die Todesstrafe. Der neue amerikanische Präsident ist also wirklich in Lebensgefahr. McCain oder Obama: Wen hätten Sie gewählt? Obama natürlich. McCain kenne ich persönlich, er ist ein redlicher, höflicher Mann mit vernünftigen Ideen. Was mich an ihm aber enorm stört, ist seine Umgebung. Die ganze BushClique wäre er einfach nicht losgeworden. Zudem ist McCain doch schon 72 Jahre alt und nicht ganz gesund. Stellen Sie sich vor, der kippt eines Tages tot um, dann ist Sarah Palin Präsidentin. Palin Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte! Das ist doch nun wirklich eine schreckenerregende Perspektive.

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Was schätzen Sie an Obama? Obama ist eine eindrucksvolle Erscheinung, ein Mann, der nie aus der Fassung gerät. Er ist hochintelligent, sehr sportlich, formuliert sehr gut, und er hat einfach enormes Charisma. Am meisten beeindruckt mich aber seine Gelassenheit. Er wurde ja von McCain oft hart attackiert, aber Obama hat das alles ruhig und elegant beiseite geschoben – das war schon sehr beachtlich. Aber allein diese Eigenschaften genügen doch noch nicht, Präsident zu werden? Obama wurde auch darum gewählt, weil Amerika sich enorm verändert hat. Im einst durch die weissen Vorfahren geprägten puristischen, calvinistischen Land leben heute 50 Millionen katholische Latinos. Diese waren anfänglich mehr für Hillary Clinton – dann aber schwenkten sie zu Obama. Wohl auch darum, weil sie von ihm erwarten, dass er die 13 Millionen illegalen Latinos in den USA grosszügiger behandelt und nicht zurückschickt. Sind Sie Obama je begegnet? Nein, Barack Obama war ja im Ausland völlig unbekannt, niemand kannte diesen Senator des Bundesstaates Illinois. Und dann hat er noch so einen

seltsamen Namen: Barack Hussein Obama. Beim Namen Hussein zucken die Amerikaner seit 9/11 sowieso zusammen. Darum lässt er seinen zweiten Vornamen ja auch weg. Das Wort Barack ist Suaheli, stammt aus dem Arabischen und heisst «göttlicher Segen». Viele Junge haben mit geradezu ­religiösem Eifer für Obama geweibelt. Und vor allem auch mithilfe dieser Jungen ist Obama Präsident geworden. Und er hat, was noch kein Kandidat tat, seinen Wahlkampf über Internet ­geführt – und so extrem viele Stimmen bei jungen Leuten geholt. Haben viele US-Bürger Obama auch aus Trotz gewählt – weil sie Bush hassen? Ja, das war ein wesentlicher Punkt. Bush hat Amerika heruntergewirtschaftet. Und er glaubt heute noch, dass er alles richtig gemacht hat – weil er ja angeblich von Gott inspiriert ist. Bush hat Amerika zutiefst geschadet. Hatte McCain überhaupt eine Chance? Wenn die Wirtschaftskrise nicht ge­ kommen wäre, dann hätte McCain eine Chance gehabt. Obamas Schwäche im

«Auch die US-Finanzkrise hat Barack Obama zum Wahlsieg verholfen» peter scholl-latour


Zieht vom Leder Peter Scholl-Latour, 84, in seiner Zweitwohnung in Berlin-Charlottenburg. Wahlkampf war seine aussenpolitische Unerfahrenheit; da hätte McCain viel besser punkten können. Doch mitten im Wahlkampf kommt die Finanzkrise. Und der kleine US-Mittelstand, der seine Häuser und Kreditkarten verliert, interessiert sich überhaupt nicht mehr für den Irak. So gesehen hat die Krise Obama zum Wahlsieg verholfen. Ein Wort zu Michelle Obama? Michelle ist eine sehr starke, kluge Persönlichkeit mit viel Selbstbewusstsein und einem vielleicht etwas lockeren Mundwerk. Aber sie ist ganz klar Baracks grosser Rückhalt. Bekommt sie gar ein offizielles Amt in seinem Kabinett? Nein, das würde weder die Demokratische Partei noch die Bevölkerung gutheissen. Für ein Kabinettsamt fehlt ihr zudem auch die Ausbildung. Der erste schwarze US-Präsident, der dann auch noch gleich seine Ehefrau in seine Regierung hievt – nein, das wäre für die Amerikaner dann doch «too much».

Und dann gibt es noch einen Mann namens Joe Biden – den neuen Vizepräsidenten. Man nimmt ihn gar nicht richtig wahr. Joe Biden ist eine gute Wahl. Er sieht zwar aus wie ein britischer Aristokrat, stammt aber aus einfachen Verhältnissen und ist der Sohn eines irischen Arbeiters. Biden hat sich als Senator mit grosser internationaler Erfahrung einen Namen gemacht. Er kann sich aber auch völlig vergaloppieren. Er sagte zum Beispiel: «Hillary Clinton wäre viel der bessere Vizepräsident als ich!» Warum hat Obama Hillary Clinton dann nicht zur Vizepräsidentin gemacht? Mit Hillary als Vize hätte Obama ­tatsächlich die grössere Gewissheit gehabt, als Präsident gewählt zu werden. Aber er hätte nachher auch noch ein paar Jahre mit ihr zusammenarbeiten und regieren müssen. Und Hillary ist als ziemlich schwierige Person bekannt. Es kann aber gut sein, dass Barack Obama ihr einen Beraterjob anbietet.

Und in ein paar Jahren wird Hillary Clinton dann doch noch US-Präsidentin? Das glaube ich nicht, dazu ist die Welt zu schnelllebig geworden. Nein, Hillary hatte ihre Chance – das wars. Vorbei. Wird die Welt mit Obama jetzt friedlicher? Jedenfalls stehen wir nun nicht mehr vor allen möglichen Abenteuern, die unter George W. Bush möglich waren. Und mit denen man sogar gerechnet hat. Dass er den Iran nicht bombardiert hat, ist ja ein echter Glücksfall. Wie hätte Obama wohl auf die Terror­ anschläge von 9/11 reagiert? Wahrscheinlich ähnlich wie Bush. Unmittelbar nach den Anschlägen hatte Bush ja die ganze Welt hinter sich. Da herrschte eine grosse und auch berechtigte Solidarität, so etwa unter dem Motto «Wir alle sind Amerikaner». Ob es dann aber klug war, dass die Allianz 9/11 als Kriegsfall betrachtet hat, das ist ein anderes Thema. Ich könnte mir vorstellen, dass Obama in der gleichen Situation die u schweizer illustrierte

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e Nachricht sehen die Obamas im TV

warten Die Familie sitzt vor dem TV.

bangen Schwiegermami Marian fiebert mit.

jubeln Erste Resultate beruhigen ein wenig.

Danken Die Berater freuen sich mit.

abwarten Noch ist die Wahl nicht gewonnen.

wissen Obama und Biden – die grossen Sieger.

vorbereiten Abmarsch zur Wahlfeier.

eintreffen Die Sieger im Grant Central Park.

feiern Obamas treten vor ihre Fangemeinde.


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Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, 63, exklusiv für die Schweizer Illustrierte über den neu gewählten US-Präsidenten.

Barack Obama – ermutigend für die Schweiz

Auf Barack Obama ruhen viele Erwartungen. Die Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika in der Welt haben sich mit seiner Wahl jedoch nicht grundlegend verändert. Die Wiederherstellung von globaler Sicherheit und Stabilität in Wirtschaft und Politik steht dabei im Zentrum der Heraus­ forderungen. Und natürlich wird sich die neue Administration in Washington D. C. zuallererst für die globalen Interessen der USA einsetzen. Grundsätzlich dürfte sich in Amerikas Aussenpolitik also nicht viel ändern. Doch es deutet einiges darauf hin, dass die neue Administration unter Obama ihre Arbeit im Zeichen der Partnerschaft und des Respekts verrichten wird.

Auf einmal steht das Fenster für einen nachhaltigen Wandel in den internationalen Beziehungen weit offen: Der neue Mann im Weissen Haus besitzt gute Chancen, die Welt nach dem Kalten Krieg neu zu formen. In seinem Wahlkampf hat sich Barack Obama wiederholt für den Dialog, diplomatische Konfliktlösungen und die Stärkung der Menschenrechte ausgesprochen. Er hat die multilaterale Zusammenarbeit im Rahmen der Uno und anderer Organisationen propagiert. Und er hat griffige Massnahmen gegen die Klimaerwärmung gefordert. Für die Schweiz sind das ermutigende Zeichen. Fast könnte man sagen: Obama spricht wie wir. Zumindest hat er vor seiner Wahl Positionen unterstützt, die auch den Prioritäten unserer Aussenpolitik entsprechen. Wir können somit hoffen, dass unsere aussenpolitischen Ideen und Initiativen leichter Unterstützung finden. Auch dürften sich unsere bilateralen Beziehungen weiter intensivieren. Seit 2006 haben wir aufgrund einer Übereinkunft mit den USA regelmässige politische Konsultationen. Wir freuen uns auf eine Fortführung dieser guten Zusammenar­ beit im Interesse beider Länder.

Micheline Calmy-Rey Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

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Foto EQ Images

Barack Obama verkörpert den Wandel. Vor 150 Jahren war die Sklaverei in den USA noch erlaubt. Und vor 50 Jahren durften Schwarze in öffentlichen Bussen – wenn überhaupt – nur ganz hinten Platz nehmen. Keine Frage: Die Wahl von Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA ist ein Entscheid von historischer Tragweite. Sie zeigt auch, dass die USA ihre schmerzvolle Vergangenheit überwunden haben.


Auf zu neuen Ufern Mister Schweiz Stephan Weiler hat die H채lfte seines Amtsjahres, eine Trennung und viele negative Schlagzeilen hinter sich. Doch: Er taucht nicht unter!

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Text Andrea Vogel Fotos Adrian Portmann

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er schönste Schweizer ist sauer. Stephan Weiler, 24, hat sich vor gut einer Woche von seiner Freundin Jasmin Braunwalder, 19, getrennt. Und schon herrscht helle Auf­regung im Blätterwald. Vor allem reissen die Negativ-Schlagzeilen nicht ab: «Stephans Terminkalender sei meist leer», giftet der «Blick». Und «20minuten» ­titelt genüsslich: «Stephan Weiler macht Werbung für die Homepage der Gay-­Organisation Pink Cross!» Und «News» fragt unschuldig: «Ist er doch schwul?» Andere glauben mittlerweile, der Mister sei vor allem in sich selbst verliebt. Stephan versucht im ganzen Wirrwarr Fassung zu bewahren. Er gibt aber zu, die Negativ-Presse nage doch etwas an seinem Selbstvertrauen. «Es nervt u

«Den ersten Sex hatte ich mit 20» Der Mister Schweiz lässt die Hosen runter – und packt aus! Stephan Weiler über Liebe, Erotik, die Gerüchte, er sei homosexuell. Und über sein neues Leben als Single-Mann. schweizer illustrierte

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mr. schweiz

«Jasmins und meine Konstellation stimmte nicht mehr. Der Druck war einfach zu gross» Stephan Weiler u mich, wenn Journalisten schlecht r­ echerchieren. Unzählige Male habe ich gesagt, dass ich morgens keine zwei Stunden im Bad brauche, dennoch wird es immer wieder geschrieben. Aber mittlerweile stehe ich darüber. Was die sogenannte Auftragsflaute betrifft: Ich habe nach sieben Monaten bereits gleich viel verdient wie Tim Wielandt in seinem ganzen Amtsjahr.» Wielandts Verdienst wird auf 300 000 Franken geschätzt. So schlecht scheint Weiler als Mister Schweiz also nicht im Geschäft zu sein.

Und jetzt noch die Trennung von seiner Jasmin. Erst Anfang Oktober feierten sie ihr Einjähriges mit einem Überraschungstrip nach Rom. Damals sagte Stephan: «Mein Mister-Titel hat uns noch mehr zusammengeschweisst. Wir haben so viel gemeinsam durchgemacht. Wenn wir das Amtsjahr überstehen, dann kann uns nichts mehr so schnell auseinanderbringen. Jasmin steht mit beiden Beinen auf dem Boden. Sie ist zwar erst 19, aber eine sehr weise und reife Frau.»

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Stephan versucht, Gelassenheit zu bewahren.

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Drei Wochen später feiern Stephan und Jasmin noch ausgelassen im Berner In-Lokal «Du Théâtre». Alles eitel Sonnenschein? Nur wenige Tage später platzt die Bombe. Trennung! Stephan windet sich, konkrete Gründe zu nennen, verliert sich in Allgemeinplätzen: «Unsere ganze Konstellation hat nicht mehr gestimmt. Der Druck war einfach zu gross: das Amtsjahr, meine Maturitätsprüfung, mein Sporttraining, die Beziehung. Ich funktionierte nur noch wie eine Maschine. Wir haben uns darum entschlossen, dass künftig jeder seinen eigenen Weg geht.» Liebeshoch und Katzenjammer innerhalb nur einer Woche? Es sei ein schleichender Prozess gewesen, gibt Stephan jetzt zu. «Im Verlauf dieser ­einen Woche wurde uns das beiden bewusst.» Natürlich hätten die zwei ihre Beziehung weiterführen können, sagt er. «Aber dann würden wir uns gegenseitig mit Vorwürfen fertigmachen.» So habe man es wenigstens geschafft, ohne Streit auseinanderzugehen. Jasmin will sich zur Trennung von ihrem «Chäfer» nicht offiziell ­äussern. Am Tag nach ihrer Trennung tauchte sie an der «Hotel Campari»-Plattentaufe von DJ Antoine in Zürich Schlieren auf. Und Partygäste wollen dort von ihr durchaus das eine oder andere giftige Wort über Stephan gehört haben. Dabei schwärmte dieser Ende September noch in den höchsten Tönen von seiner «Prinzessin». Auf die Frage, ob er zum Beispiel viel angemacht werde, auch von Frauen mit modelhaftem Äusseren, sagte der Mister im Brustton der Überzeugung: «Nein, weder modelhafte noch andere. Ich bin selbst überrascht. Offenbar strahle ich aus, dass ich in einer intakten Beziehung bin. Abgesehen davon, stehe ich nicht auf Models, sondern auf kleine Frauen. 165 Zentimeter sind die ideale Grösse.» Zudem möge er am liebsten kleine Frauen mit knackigem Füdli: «Zuerst interessiert mich das Lächeln, dann schaue ich auf den Hintern. Bei Jasmin war beides perfekt.» Er habe sich ursprünglich bei ihr keine grossen Chancen ausgerechnet, dann kam aber alles anders. «Sie war meine Traumfrau.» Bei solchen Geständnissen müsste Stephans Liebeskummer gross sein. Weit gefehlt! An der James-Bond-Premiere u


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u schritt er alleine, sehr selbstbewusst und breit lächelnd über den roten Teppich. Stephan: «In Selbstmitleid zu verfallen bringt doch nichts. Das Leben geht weiter.» Allerdings frage er sich schon, was er beim nächstes Mal besser machen könne. «Jetzt schaue ich erst mal nach vorne.» In Stephans Fall heisst das, die nächsten Monate als Mister Schweiz zu geniessen und sich auf seine Matur-Arbeit im Januar zu konzentrieren. Lust auf

wohlfühloase Der Fototermin mit Mister Schweiz Stephan Weiler fand im Asia Spa in Zürich statt. Öffnungszeiten: 9–24 Uhr. www.asia-spa.com

eine neue Beziehung habe er momentan nicht. Und trotzdem: Nicht zum ersten Mal kochen nun wieder Gay-Gerüchte hoch: «Dazu äussere ich mich nicht mehr. Diese Unterstellungen finde ich nur noch lächerlich. Ich bin ein Mister Schweiz für alle und kann auch für eine Schwulen-Site werben. Im Gegensatz zu gewissen Medien habe ich damit kein Problem. Ein Auftrag ist ein Auftrag.» Dass ihm trotzdem immer wieder unterstellt wird, er sei schwul, erklärt sich Stephan am ehesten mit seinen feinen Gesichtszügen. Eines steht für ihn jedoch fest: «Ich könnte mir nie vorstellen, mit einem Mann ins Bett zu gehen. Auch als Teenager gabs für mich immer nur Girls, Girls, Girls und nochmals Girls!» In sexuellen Erfahrungen war Stephan ein Spätzünder. Als Jugendlicher hatte er vor allem nur Sport im Kopf. «Als ich das erste Mal Sex hatte,

war ich 20.» Er habe sich auch nie unter Druck gesetzt gefühlt, denn all seine Freunde hätten ähnlich getickt. «Mein erstes Mal war dafür auch nicht so schlimm wie bei vielen anderen. Ich fühlte mich bereit dazu. Und konnte auch.» Und Stephan betont: «Was Sex angeht, habe ich ein natürliches und unverkrampftes Verhältnis.» Das führt er auf seine offene Erziehung zurück. Und was hält er von One-Night-Stands? «Niemals! Ich muss meine Partnerin kennen, wissen, was sie beim Sex befriedigt, und sie muss wissen, was ich will.» Eines stellt er noch klar: «Meine nächste Beziehung wird definitiv wieder mit einer Frau sein.»   Mitarbeit: Giuseppe Cerrato Hinter den Kulissen! Hautnah dabei beim Fototermin mit dem Mister Schweiz: Jetzt im Web-TV. www.schweizer-illustrierte.ch

Styling Christina Noli. Wir bedanken uns bei American Apparel, Globus und H & M

«Schon als Teenager gab es für mich immer nur Girls, Girls, Girls und nochmals Girls!» Stephan Weiler


ganz schön heiss «Ich könnte mir nie vorstellen, mit einem Mann ins Bett zu gehen. Ich finde diese Unterstellungen lächerlich.»


Gesellschaft im rampenlicht Bernard «Beni» Thurnheer wenige Stunden vor der Weltpremiere der «Rocky Horror Show» im legendären Berliner Admiralspalast. Beim Schweizer Gastspiel Anfang 2009 übernimmt der «Schnuri der Nation» die Rolle des Erzählers.

Horror mit Beni bernard thurnheer wird Schauspieler. Zuvor aber will der ­«Schnuri der Nation» noch abnehmen. Ein schweres Vorhaben. 42

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Text rené haenig Fotos thomas buchwalder

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ernard Thurnheer, 59, ist in geheimer Mission in Berlin unterwegs. Inkognito sitzt Beni im Restaurant des NH-Hotels an der Leipziger Strasse. Ein Tagungshotel. Zweckmässig. Schmucklos. Anonym. Wenige Meter entfernt vom Admiralspalast. Hier geht am Abend die Weltpremiere der neu inszenierten «Rocky Horror Show» über die Bühne. Das legendäre Musical gastiert im Januar im

Zürcher Theater 11. Und Beni national macht den Horror mit – hautnah in der Rolle des Erzählers. Thurnheer: «Ich spiele plus/minus mich selbst.» Bieder. Bünzlig. Typ Bibliothekar oder Buchhalter. Wenn er als «Schauspieler» auf der Bühne steht, will er rank und schlank erscheinen. Also trinkt er Cola light. Der SI-Fotograf bestellt sich dagegen Pizza. Herr Thurnheer, haben Sie zu wenig zu tun, oder suchen Sie schon ein zweites Standbein für die Zeit nach der Pensionierung?


(Lacht.) Weder noch. In der «Rocky Horror Show» mitzuspielen ist für mich der Plausch. Seit der Uraufführung 1973 mimt ja jeweils ein «Berühmter» den Erzähler, das ist Tradition. Ausserdem ist die Musik super! Rock und Pop zählen zu Ihren Hobbys? Ja klar, kreischende Elektrogitarren, wie in dem Musical, finde ich super. Spielen Sie selbst Gitarre? Ich habs probiert, bin aber nie über «The House of the Rising Sun» hinaus-

gekommen, und dafür brauchts nur vier Griffe. Mir mangelt es da schlicht an der Fingerfertigkeit – ganz im Gegensatz zu meinem jüngeren Sohn Peter, der stundenlang mit der Gitarre in seinem Zimmer sitzt und probt. Er lebt seit der Trennung von meiner Frau nach wie vor bei mir. Und Sie kochen am Abend? Nein, ich bin absolut untalentiert als Koch. Bei mir gibts meist Fertig­gerichte aus der Mikrowelle. Oder ­Spiegeleier. Peter ist ja schon 23, eher kocht er mal für uns.

Dafür machen Sie die Wäsche? Wir haben eine Putzfrau, die zweimal pro Woche kommt. Und vor allem: Sie bügelt auch meine Hemden. Ein Hausmann scheinen Sie definitiv nicht zu sein. Was sind Sie für ein Typ? Ach, ich bin ein unglaublich normaler Mensch, mit Sorgen und Nöten wie andere. Ich brauche keinen Skilehrer in St. Moritz, keine Jacht vor St-Tropez und auch keinen Ferrari Testarossa … … was für ein Auto fahren Sie denn? u schweizer illustrierte

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gesellschaft

«2009 steht eine Weltreise mit meinem besten Freund an. Wir träumen seit 30 Jahren davon» u

Einen Audi S3. Das einzige bisschen Luxus, das ich mir sonst gönne, sind Reisen. Am ehesten gebe ich unvernünftig viel Geld für teure Hotels aus.

Was tun Sie sonst, wenn Sie nicht arbeiten? Wenn das Wetter schön ist, schwinge ich mich auf mein Mountainbike.

Wo möchten Sie unbedingt noch hin? Nach Alaska, ins Eis. Obwohl ichs lieber warm als kalt habe. Ausserdem würde ich gern den Panamakanal entlangschippern. Aber erst mal steht nächstes Jahr eine Weltreise an.

Beni bestellt sich das nächste Cola light. Und schielt sehnsüchtig auf die halbe Pizza, die der Fotograf verschmäht hat.

Alleine? Nein, zusammen mit meinem besten Freund aus Schulzeiten. Davon träumen wir seit 30 Jahren: zu unserem 60. Ursprünglich hatten wir geplant, an seinem Geburtstag am 20. Mai aufzu­brechen und an meinem Geburtstag am 11. Juli zurück zu sein. Leider wurde «Benissimo» verschoben, und jetzt sind wir nur vom 1. bis 30. Juni unterwegs.

Und bei schlechtem Wetter? Da gehe ich ins Fitnesscenter, ein bisschen Krafttraining machen. Mindestens zweimal pro Woche. Was ich auch noch gerne mache: Ich schaue mir Fussball-Matches an vom FC Winterthur oder FC Seuzach. Dort tschuttete ich lange Zeit bei den Senioren, ehe ich zu viel Übergewicht hatte. Werden Sie dort nicht bestürmt, die Spiele zu kommentieren? u

Beni in zahlen bauch rein! Wenn KostümKoordinatorin Susanne Özpinar bei Bernard Thurnheer Mass nimmt, hilft kein Schummeln.

u seine

hemdgrösse 42 schuhgrösse 41 oder 7 u sein kopfumfang 56 Zentimeter u seine Taille Bei Luftanhalten u seine

106 Zentimeter, als Beni wieder schnaufen muss, zeigt das Massband plötzlich 110 Zentimeter. Thurnheer kleinlaut: «Das ist wohl die Schoggi aus dem Hotelzimmer. Ich hatte doch so Hunger.» u sein «Ranzen» 115 Zentimeter u seine schrittlänge 75 Zentimeter


gesellschaft

«Mein Ziel ist es, einmal im Leben noch unter 80 Kilo auf die Waage zu bringen» Nein, das ist ja das Schöne – meine Dorf-Idylle. Ich werde dort behandelt wie jeder andere, und es interessiert keinen, dass ich beim Fernsehen bin.

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Am TV kennt man Sie immer akkurat gekleidet mit Anzug und Krawatte. Wie laufen Sie zu Hause rum? Aufgrund meines ständigen leichten Übergewichts und einer Wirbelsäule, die zu fest gebogen ist, mich aber vor dem Militär bewahrte, habe ich eine Körperform, die für Pullover ungeeignet ist. Selbst wenn ich kein Übergewicht habe, sehe ich aus, als wäre ich im dritten Monat schwanger. Deshalb trage ich stets Hemd und Sakko – ohne Krawatte, zu Jeans. Und wenn ich drei, vier Tage nicht vor die Türe muss, rasiere ich mich auch nicht. Apropos Gewicht: Wie viel wiegen Sie? Im Moment 85 Kilo. Anfang Jahr

­ arens 91. Mein Ziel ist es, einmal w im Leben noch unter 80 Kilo auf die Waage zu bringen. Während des Gesprächs nippte Thurnheer bis jetzt diszipliniert an seinem Cola light. «Aber so schaffe ich das natürlich nicht», murmelt er plötzlich. Der Fotograf ist verschwunden. Und so schnappt sich Beni ein Stück von der liegen gelassenen halben Pizza Prosciutto. Wann zeigte denn Ihre Waage zuletzt 80 Kilo an? Oh, das ist sicher schon 15 Jahre her. Ihre Schwäche diesbezüglich? Zum einen ist es die Menge, die ich verspeise. Hinzu kommen Süsses sowie Alkohol. Und ich esse meist zu spät. Nach sechs am Abend sollte ich keine Kohlehydrate mehr zu mir nehmen.

schräge Truppe Der «Benissimo»- und Sport-Moderator und die «Rocky Horror Show»- Crew. Thurnheer teilt sich seinen Part mit WAM Walter Andreas Müller.


Jetzt angelt sich Beni das nächste Stück Pizza. Und meint entschuldigend: «Wenn sie schon dasteht, nehme ich halt noch ein Stück, ausserdem ist es ja noch vor 18 Uhr.» Sie sind ein TV-Denkmal, berühmt, die Leute drehen sich nach Ihnen um. Nervt das manchmal? Die meisten sind zurückhaltend. Natürlich erlebe ich es, dass sich zwei unterhalten und extra laut Benissimo oder Beni sagen mit dem Ziel, dass ich es höre. Oft laufe ich stur weiter, was schon zu absurden Situationen führte. Zum Beispiel? Dass ich Freunde schlicht ignoriert habe, die nach mir riefen. Aber der Ruhm hat sicher auch Vorteile? Klar! Wenn mein Auto kaputt ist, reparieren sie mirs in der Garage sofort. Und ich kann ohne Reservierung ins Restaurant spazieren. Wenn ich mal in der «Schiissi» stecke, ist das ganz angenehm.  Beni Thurnheer im Web-TV. www.schweizer-illustrierte.ch


politik

Die Justizministerin reist nach Bosnien und Herzegowina und unterzeichnet dort zwei Abkommen. Seit zehn Monaten ist eveline widmer-schlumpf Bundesrätin – und erlebt die intensivste Zeit ihres Lebens.

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hauptstadt-Bummel Ein bisschen wie Istanbul, ein bisschen wie Wien. Eveline Widmer-Schlumpf schaut sich Sarajevo an.

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politik

Team-Arbeit Eveline Widmer-Schlumpf ist unterwegs mit (v. l.) Stefano Toscano (EDA), Sascha Hardegger (Information EJPD), Arnold Bolliger (BA für Polizei), Pälvi Pulli (EJPD) und Urs von Arb (BA für Migration).

Text christine Zwygart Fotos Kurt reichenbach

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isher kannte sie die Stadt nur aus Geschichtsbüchern, Fernseh­ berichten und Erzählungen von Kriegs-Flüchtlingen. Eveline WidmerSchlumpf ist zum ersten Mal in Sarajevo, schlendert durch die Altstadt und lässt das Gemisch aus orientalischem und europäischem Flair auf sich wirken. «Was ich hier sehe, beeindruckt und fasziniert mich», sagt die 52-Jährige. Bosnien und Herzegowina ist im Auf­ bruch und im Aufbau. 13 Jahre sind seit dem Krieg vergangen, rund 100 000 Menschen gelten seither offiziell als tot oder vermisst. Serben, Bosniaken und Kroaten führten gegeneinander Krieg. «Über diese ethnischen Konflikte hin­ weg müssen die Politiker nun einen Weg finden, der für alle gangbar ist», sagt

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Eveline Widmer-Schlumpf. Sie orientiert sich vor Ort über die Grenzpolizei, schaut sich die Polizei-Akademie an, besucht eine Beratungsstelle für Roma. Und spricht mit Zeljko Komsic, einem der drei Staatspräsidenten, über die Ver­ fassung. Viel sei geleistet worden, doch es brauche noch immense Aufbauarbeit, meint die Bundesrätin. «Das ist eine riesige Herausforderung, aber auch eine wunderbare Chance.» Mit Herausforderungen kennt sie sich aus. Bestens sogar. Die Bünd­ nerin meistert sie nicht nur – sie wächst an ihnen. Keine Hürde war bisher zu hoch, kein Stein auf ihrem Weg zu gross, keine Aufgabe zu schwierig. Eveline Widmer-Schlumpf sitzt seit gut zehn Monaten im Bundesrat und verblüfft Freund und Feind gleichermassen. Die Justizministerin wurde nach der Wahl von ihren SVP-Parteikollegen

fallen gelassen, politisierte erfolgreich ohne Fraktion im Rücken, führte eben wochenlang zwei Departemente – und trotz dabei der Finanzkrise. Fehltritte? Fehlanzeige! «Seit ich im Amt bin, erlebe ich eine intensive Zeit», erzählt die Bundesrätin. Der Umzug von Chur nach Bern, der neue Job, der Alltag ohne Familie – und die Gründung der Bürgerlich-Demo-

kontrakt Mit Sicherheitsminister Tarik Sadovic unterzeichnet WidmerSchlumpf ein Rückführungs- und ein VisaAbkommen.


Bundesrats-Flieger Unsere «Air Force One» ist ein Düsenjet Cessna Citation Excel.

Mit ihrer Delegation 26 Stunden in Sarajevo: «Ich kann meine Kräfte zum Glück schnell regenerieren» Eveline Widmer-Schlumpf kratischen Partei, der sie nun angehört. «Das alles zusammen gab einen Bruch in meinem Leben, wie ich ihn nie zuvor erlebte.» Bereut hat sie den Entscheid, das Amt anzunehmen, jedoch nie. Darüber mache sie sich keine Gedanken. «Als Maturandin besuchte ich einst die Schule in Paris. Seither lebe ich nach Edith Piafs Motto: ‹Je ne regrette rien.›» Man sieht ihr die Belastung der vergangenen Wochen nicht an. Eveline Widmer-Schlumpf ist bei ihrem Besuch in Sarajevo hellwach und interessiert. Ihr Arbeitsbesuch weckt grosses Echo bei den einheimischen Medien – schliesslich tritt nicht oft ein Regierungsmitglied die Reise nach Bosnien und Herzegowina an. Gemeinsam mit Sicherheitsminister Tarik Sadovic unterzeichnet die Justizministerin zwei Abkommen. Das eine erleichtert das Reisen zwischen den beiden Ländern – die Visa-

Bestimmungen werden gelockert. Das andere sorgt dafür, dass Bosnier, die sich illegal in der Schweiz aufhalten, wieder zurückgeschafft werden können. «Mit diesen Abkommen zeigen wir, dass wir unverkrampft miteinander umgehen möchten», erklärt Eveline WidmerSchlumpf. In der Schweiz leben über 40 000 Menschen aus dem Balkan-Staat, weitere 25 000 wurden bereits eingebürgert. Ein gutes Einvernehmen zwischen den Ländern sei also wichtig. Wer auf Visite weilt, bringt ein Geschenk aus der Heimat mit. Die Bundesrätin liess im Münstertal für den Sicherheitsminister eine Truhe aus Arvenholz zimmern, der Deckel ist mit einem Steinbock verziert. «Und gefüllt haben wir die Kiste mit Süssigkeiten.» Der Krieg ist in Sarajevo immer noch präsent. Einschusslöcher in den Häusern zeugen von der Bombardie- u


politik

Tunnel-Museum Eveline WidmerSchlumpf im Untergrund. Der Tunnel ist nur 1,5 Meter hoch und 1 Meter breit.

«Wir dürfen die Vergangenheit nicht vergessen – und müssen verhindern, dass sie sich wiederholt» rung der Stadt. Auf der einstigen Sniper-Allee, wo Scharfschützen auf der Lauer lagen, rollen heute Autos wieder ins Stadtzentrum, ohne Gefahr, beschossen zu werden. Vorbei an Bauruinen, die anklagend zwischen neuen Gebäuden stehen. Der bundesrätliche Konvoi stoppt vor einem unscheinbaren Haus. Hier erlebt Eveline Widmer-Schlumpf ein Stück Geschichte hautnah: Im Wohnzimmer führt eine Treppe in den Untergrund, der Einstieg in einen Tunnel. Der 800 Meter lange Gang verband einst das Zentrum Sarajevos mit dem nicht belagerten Gebiet auf der anderen Seite des Flughafens. Durch den Tunnel flüchteten nicht nur Menschen, sondern kamen auch Nahrungsmittel, Medikamente und Waffen in die eingekesselte Stadt. Die Bundesrätin zeigt sich betroffen, Hausbesitzer Edis Kolar erklärt: «Wir erlebten hier eine schreckliche Zeit. Die Wahrheit über den Krieg dürfen die Menschen niemals vergessen.» Das sieht die Schweizer Ministerin genauso: «Es ist wichtig, dass wir die Vergangenheit nicht vergessen – und wir müssen verhindern, dass sie sich wiederholt.»

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Juden, Christen, Muslime – dazu diverse Ethnien und Minderheiten. Die Bevölkerung von Bosnien und Herzegowina ist ethnisch und religiös gemischt, nur mit viel Toleranz ist ein friedliches Zusammenleben möglich. Im Zentrum von Sarajevo finden sich in einem Umkreis von 400 Metern Gotteshäuser von vier Religionen. Nebeneinander ertönen Kirchenglocken und die Gebetsrufe der Muezzins – ginge das auch in der Schweiz? «Ein Minarett ist ein religiöses, nicht ein politisches Zeichen», sagt Eveline Widmer-Schlumpf. Allerdings seien baurechtliche Fragen in den Kantonen und Gemeinden zu berücksichtigen. Anders gewichtet die Bundesrätin die islamischen Gebetsrufe: «Das kann ich mir in unserer christlich geprägten Kultur nicht vorstellen.» 26 Stunden dauert der Besuch in Sarajevo, dann gehts mit der Cessna Citation Excel wieder heim. Neue Termine und Traktanden sind geplant – und immer steht die Bundesrätin im Mittelpunkt. «Ich kann meine Kräfte zum Glück schnell regenerieren», sagt Eveline WidmerSchlumpf. Als dreifache, berufstätige Mutter habe sie das gelernt. Eine Stunde in der Natur, ein ausgedehnter Spaziergang – dann seien die Batterien wieder voll. «Man muss abschalten können. Die Probleme im Büro nehme ich nicht mit nach Hause, und beim Arbeiten mache ich mir keine Sorgen um die Kinder.» Sie habe sich stets an diesen Grundsatz gehalten und so die Doppelbelastung gut gemeistert. Jetzt sind die drei Kinder erwachsen, dafür ist der Job umso intensiver. «Ich mag das», sagt Eveline Widmer-Schlumpf. «Mein Leben war schon immer sehr intensiv.» 


interview

«Ich wehre mich gegen die Inhaltspolizei» Ex-Tennis-Profi und Chefredaktor – als Geschäftsführer von Ringier Schweiz kämpft marc walder nun gegen das amtlich verfügte Aus von Radio Energy Zürich, gegen staatliche Willkür und Moritz Leuenberger.

Kreative Atmosphäre Marc Walder in seinem Zürcher Büro vor einem Gemeinschaftswerk der Künstler Keith Tyson und Urs Fischer. Text Max fischer Foto Thomas buchwalder

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ie sind einer der wichtigsten Medienmanager der Schweiz. Kompetent, ehrgeizig – aber auch anständig. Ausgerechnet Sie wollen jetzt als Pirat vom Ausland aus Radio machen? Wir sehen uns gezwungen, sogar diese ungewöhnliche Option zu prüfen. Dies zeigt, dass das Haus Ringier alles unternimmt, damit das betriebswirtschaftlich und hörermässig erfolgreichste Privatradio dieses Landes weiter­leben kann. Bei der amtlich verfügten Abschaltung wurde die ungenügende journalistische Qualität von Radio Energy Zürich kritisiert.

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Das ist für mich ein Scheinargument der Bakom-Beamten, um ihr Urteil zu rechtfertigen. Ganz klar ist: Energy Zürich richtet sich erfolgreich an ein urbanes, junges Publikum.

Dem Hause Ringier wird auch zu viel Macht auf dem Medienmarkt unterstellt. Auf dem Platz Zürich ist Energy das einzige Medium, das Riniger auf lokaler Ebene hat. Alle anderen unserer Titel sind national beziehungsweise sprachUnd auf dieses ist das Informationsregional. Die viel zitierte MeinungsvielKonzept auch ausgerichtet. falt ist also keineswegs in Gefahr. Hinzu Genau. Die Versorgung mit lokalen, kommt: Ein Credo von Ringier ist die nationalen und internationalen Informa- publizistische Unabhängigkeit der Titel. tionen erfolgt stündlich. Und zwar so, So sind «Blick» und «SonntagsBlick», wie sie sich die täglich 220 000 Höreum nur ein Beispiel zu nennen, bei politischen und wirtschaftlichen Therinnen und Hörer auch wünschen. men nicht immer auf der gleichen Linie. Schlimmer noch: Das Bakom geht sogar Wie sieht Ihr Rettungsplan aus? einen Schritt weiter … … bereits heute sagen Inhaltspolizisten, Wir werden rekurrieren. ob ein Radio gut berichtet. Das ist ein Das machen Verlierer immer. Schritt zu weit in Richtung staatliche Wir haben stichhaltige Argumente. Kontrolle bei privaten Medien.


Legen Sie los. In der Begründung der Konzessions­ erteilung stimmen einige vom Bakom genannte Fakten nicht. So heisst es, Energy Zürich sehe generell vier Wo­ chen Ferien für seine Mitarbeitenden vor. Das ist falsch: In unserem Gesuch haben wir klar festgehalten, dass die Arbeitnehmer 25 Tage Ferien haben.

Da könnte man den Tessinern ja eine wegnehmen … … so einfach geht das technisch nicht. Aber es zeigt, dass bei der Frequenzver­ gabe doch noch ein gewisser Spielraum vorhanden ist. Heute sind 70 Prozent der Frequenzen in staatlicher Hand und 30 in privater. Wir stellen die Frage, ob dies ein gutes Verhältnis ist.

Hand aufs Herz: Das ist doch ein Widerspruch! Die Verlage sparen – und wollen gleichzeitig mehr Qualitätsjournalismus. Manager, die mit dem Säbel durch die Redaktionen schreiten und diese zu­ sammenstutzen, machen einen grossen Fehler. Aber wie in anderen Branchen auch, kommen wir nicht darum herum, gewisse Strukturen aufzubrechen.

Das heisst: Die Leute von Medienminister Leuenberger haben geschludert? Ich habe ein weiteres Beispiel. Es geht um Radarwarnungen, die laut Aus­ schreibung verboten sind. In der Verfü­ gung zitiert das Bakom ein Redaktions­ handbuch von Energy Zürich, wonach Radarwarnungen mit der Seriosität von Nachrichten präsentiert werden ­müssen. Das steht tatsächlich so im aktuellen Redaktionshandbuch.

Sie scheinen optimistisch. Aussagen von relevanten Persönlich­ keiten stimmen mich tatsächlich zuver­ sichtlich. Medienminister Leuenberger hat bei der James-Bond-Premiere durchblicken lassen, dass es vielleicht doch noch eine Lösung geben könnte. Und auch Radio-DRS-Direktor Walter Rüegg hat letzte Woche betont, bei Privatradios sollte der Entscheid des Publikums respektiert werden.

Aber in Ihrem Gesuch steht auch drin … … dass sich Energy Zürich ausdrücklich verpflichtet, auf Sendungen zu verzich­ ten, die der künftige Leistungsauftrag ausschliesst. Das hat das Bakom unter­ schlagen. Dies mögen Details sein, aber im Punktesystem, das angewendet wurde, sind sie nicht unwichtig.

Moritz Leuenberger hat aber auch gesagt, Energy Zürich könne doch aufs Internet … … oder auf DAB wechseln. Das ist eine unrealistische Aussage unseres Medien­ ministers. Er weiss genau, dass es noch Jahre dauert, bis grosse Teil der Gesell­ schaft auf digitalen Radio-Empfang umgestellt haben. Gemäss einer Studie des Verbandes der Schweizer Presse wurden 2007 gerade mal 15 000 bis 20 000 DAB-Geräte verkauft.

Immer wieder hört man vom Newsroom. Was muss man sich da vorstellen? Wir planen, die Redaktionen von «Blick», «SonntagsBlick», «Blick am Abend», Blick.ch, der Sportredaktion und dem Web-TV-Center ab 2010 aus einem grossen, topmodernen News­ room heraus agieren zu lassen. Die Marke Blick bespielt viele Kanäle unter enor­mem Zeitdruck – nun wollen wir alle unter einem Dach vereinen. So erhöhen wir die Abstimmung zwischen den Titeln, aber auch zwischen den Kanälen, also Print, Internet oder Web-TV. Und wir beschleunigen Pro­ duktions-Prozesse. Wissen zirkuliert besser. Wir schaffen also optimale Voraus­setzungen für die Redaktionen.

Was unternehmen Sie politisch? Der Entscheid hat eine breite Diskus­ sion über das Radio- und TV-Gesetz angeschoben. Bei der politischen Arbeit berät uns der erfahrene Medienjurist Franz Zölch. Wir haben sehr viel Sup­ port quer durch alle Parteien hindurch. Im Kanton Zürich hat SP-Fraktionschef Nicolas Galladé im Kantonsrat ein Postulat eingereicht. Wir überlegen uns auch, eine Petition zu lancieren. Mit welcher Stossrichtung? Es geht um eine vierte UKW-Frequenz für Private im Grossraum Zürich. Ex­ perten haben uns bestätigt, dass dies technisch möglich ist. Ist das realistisch? Wir werden sehen. Es scheint aber schon unverhältnismässig, wenn das Tessiner Rete uno auf dem Platz Zürich zwei UKW-Frequenzen beansprucht und Energy nicht mehr senden soll.

Wenn der Staat nun aber tatsächlich den digitalen Empfang vorantreibt … … dann erwarte ich, dass er einige Kanäle auf DAB zügelt und so Fre­ quenzen für private Anbieter frei macht. Sorgen macht auch der Print-Bereich. Inserate gehen zurück, Auflagen sinken. Und zwar im Ausland wie auch in der Schweiz. Ist das gedruckte Wort am Ende? Menschen werden auch in Zukunft Zeitungen und Zeitschriften lesen. Aber die Redaktionen stehen vor grossen Herausforderungen. Im Zeitalter, wo Nachrichten für fast alle überall und rund um die Uhr frei verfügbar sind, müssen die Redaktionen komplett umdenken. Sie müssen einordnen, erklären, vertiefen. Sie müssen sich den neuen Gegebenheiten stellen. Das ist eine grosse Chance.

«Ich bin Troubleshooter, Coach, Motivator, Stratege und, wenns sein muss, Erbsenzähler» Marc walder

Sie waren selber jahrelang Journalist … … das bleibe ich mein Leben lang. Jetzt bin ich einfach auch noch Troubleshoo­ ter, Coach, Motivator, Stratege und, wenns sein muss, Erbsenzähler. Und seit Sommer noch Vater von Norah Jemima. Wie schaffen Sie das? Als ehemaliger Tennis-Profi ist der Sport für mich der wichtigste Ausgleich. Gestern zum Beispiel kam ich spät von einem Geschäftsessen nach Hause. Unsere Kleine konnte fast nicht schla­ fen. Folglich meine Frau und ich auch nicht. Nach dem Home-Trainer am frühen Morgen fühlte ich mich um 7.30 Uhr im Büro dann trotzdem ­einigermassen wohl. Sport hilft mir. Was lesen Sie selber? Jeden Tag «Blick», NZZ, «Tages-Anzei­ ger». Am Abend «Bild», «Süddeutsche» und «Blick am Abend». Ich gehe sehr selektiv vor, verschaffe mir einen Über­ blick, reisse das Interessanteste raus. Dazu kommen Branchendienste auf dem Internet, und im Auto höre ich Energy Zürich. Am Sonntag lese ich den «Sonn­ tagsBlick», die «NZZ am Sonntag» und die «SonntagsZeitung». Weiter den «Spiegel», die «Weltwoche» und die «Schweizer Illustrierte». Und ganz wichtig: Babybücher von meiner Frau Susan­ ne. Sie sagt, was ich lesen muss. Aktuell: «Jedes Kind kann schlafen lernen».  schweizer illustrierte

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parapsychologie

Der mit den Tote

Der Baselbieter ist Shootingstar der EsoterikSzene: BestsellerAutor Pascal Voggenhuber sagt, er habe Kontakt ins Jenseits. Text andrea vogel Fotos thomas buchwalder

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ls Kind und Jugendlicher verstand er nie, weshalb Freunde seinen Tischnachbar im Café nicht begrüssten. Oder warum sich seine Mutter im Zug auf einen Platz setzte, der schon besetzt war. Pascal Voggenhuber, 28, war sich bis vor wenigen Jahren gar nicht bewusst, dass er Verstorbene sehen kann! Pascal grinst, als würde er einen Witz erzählen. Tut er aber nicht. Der schmale Mann mit dem jungenhaften Gesicht, den wachen stahlblauen Augen und den fahrigen Handbewegungen meint es ernst. Todernst sogar. Voggenhuber ist das jüngste Medium der Schweiz. Und er hat immensen Erfolg. Sein zweites Buch «Nachricht aus dem Jenseits» erreichte Platz 1 der Sachbuch-Verkaufsliste. Möchte man einen Beratungs-Termin bei dem Baselbieter (eine Stunde kostet 200 Franken), muss man ein gutes Jahr darauf warten. Seine Seminare und Vorträge sind stets ausgebucht, in Zürich zum Beispiel füllt er das Volkshaus. Ein «Popstar» der Hellseher-Szene, der «Jamie Oliver der Esoterik-Küche». Begriffe, die ihm gar nicht behagen. Genauso wenig wie «Jenseits-Guru» oder «Eso-Star». Auf den ersten Blick ist Pascal ein recht normaler junger Mann – etwa im Vergleich zum TV-Medium Mike Shiva, der mit seinen schrillen Outfits das Bild des schrulligen Wahrsagers zelebriert. Medium sei ein ganz normaler Beruf – mit seriöser Ausbildung, erklärt Pascal Voggenhuber. Ursprünglich ausgebildeter Schauspieler, studierte er fünf Jahre lang an mehreren renommierten u

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Medialer Medienstar Pascal Voggenhuber mit seiner Freundin Bahar Yilmaz in seiner neuen Wohnung im Baselbiet.


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Meditation und Yoga gehören zu Pascals und Bahars Alltag.

«Jeder Mensch hat mediale Fähigkeiten. Ich sehe einfach etwas mehr als andere» u ­parapsychologischen Hochschulen in England, wo dieser Beruf auch offiziell anerkannt wird. «Wenn mich jemand Spinner nennt, ist das sein Recht. Aber ich weiss, was ich kann.» Trotzdem beschleicht einen das Gefühl, dass sich Voggenhuber rechtfertigen will. Freilich ist es kaum zu­ beweisen, weshalb er den Namen und das Geburtsdatum eines Verstorbenen kennt – oder präzise Details aus dessen Leben erzählt, die er unmöglich wissen kann. «Ich bin zu hundert Prozent überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Beweise habe ich genug gesehen.» Das Medium sitzt mit geradem­ Rücken und konzentriertem Blick auf der crèmefarbenen Sofalandschaft. Er wohnt erst seit Kurzem in der eigenen Wohnung: nagelneue Möbel, eine unbenutzte Küche. Im ausgebauten Dachstock zwei Meditationskissen und eine katholische Osterkerze. Hier meditiert er täglich und macht Yoga – oft zusammen mit seiner Freundin Bahar, 24. Mit der türkischstämmigen BWLStudentin und Yoga-Lehrerin aus Ingolstadt (D) führt Pascal eine Fernbeziehung. Als er sie vor fünf Jahren an einem Seminar in München kennenlernte, war für beide klar: «Unser Lebensweg wird uns zusammenführen.» Seit gut einem Jahr ist das nun der Fall. Sobald Bahar mit ihrem Studium fertig ist, will sie zu Pascal in die Schweiz ziehen. «Ich weiss, dass wir uns bereits in einem früheren Leben begegnet sind», sagt sie. Das Fundament ihrer Beziehung­ sei ihr gemeinsames Interesse an­ Spiritualität. Pascal: «Mein Talent ist nichts Aussergewöhnliches. Jeder Mensch hat ­ mediale Fähigkeiten. Alle können singen oder malen, aber ganz wenige wie ­ Mozart oder Picasso.­ Ich sehe einfach mehr als andere.»­ u


begehrt Pascal Voggenhuber kann sich vor Anfragen kaum retten.

«Ich bin kein Heilsverkünder, sehe auch nicht in die Zukunft. Das erachte ich als unseriös» Die Kommunikation mit den Toten laufe bei ihm über Bilder, Gedanken oder Gefühle ab. «Es ist wie das Übersetzen einer Fremdsprache», erklärt Pascal. «Ich kann aber nicht einfach mit jedermann wie etwa Elvis oder Marilyn Monroe in Kontakt treten, sondern immer nur mit denjenigen Verstorbenen, mit denen auch mein Klient zu tun hatte.» Potenzielle Klienten hat er mehr, als ihm lieb ist. Voggenhuber trifft mit seinen Jenseits-Kontakten einen Nerv der Zeit. Als das Schweizer Fernsehen einen Dokumentarfilm über ihn ausstrahlte, wurde seine Mutter von frühmorgens bis spätabends mit Telefonanrufen bombardiert. Hunderte Menschen schrieben Briefe, hofften auf Trost in ihrer Trauer. «Ich selbst kann mir meinen Erfolg kaum erklären», sagt Pascal. «Ich bin kein Heilsverkünder, sehe auch nicht in die Zukunft, weil ich das als unseriös erachte.» Ihm gehe es vor allem darum, durch seine Jenseits-Kontakte den Menschen die Angst vor dem Tod zu nehmen. «Ich sehe mich als Trauertherapeuten. Es ist eine tiefe, heilende Erfahrung, wenn man akzeptiert, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.» Durch jahrelanges Training, sagt Pascal, könne er mittlerweile seine hellsichtigen Fähigkeiten ein- und ausschalten. «Ich benutze sie nur noch in meiner ­Praxis.» Gut möglich, dass sich darum heute ein Pascal Voggenhuber im Zug auf einen Platz setzt, auf dem er schon einen Verstorbenen sitzen sieht … 

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Schaukelpartie Kurt Scherrer mit Kater Nino in seiner Wohnung in Oberwald VS.

Wie in den Ferien Bequem In Oberwald hat sich Kurt Scherrer seine Traumwohnung eingerichtet. Mitten in der Stube steht ein Schaukelstuhl. «Das lässt Urlaubsgefühle aufkommen.» Text Thomas kutschera Fotos Fabienne BÜhler

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as ist mein Lieblingsplatz in der Wohnung», sagt Kurt Scherrer und baumelt im Schaukelstuhl gemütlich hin und her. «Hier drin kann ich mich gut erholen und habe eine wunderbare Aussicht ins Goms. An schönen Tagen sieht man bis zum Zermatter Weisshorn.» Die Berge und die Natur gehören nebst dem Arbeitsort zu den Gründen, warum der 46-jährige Verkehrs­ planer in Oberwald VS zu Hause ist. Scherrer ist ein passionierter Bergläufer. Vor zwei Monaten absolvierte er den harten Transalpine-Run: 300 Kilometer und 14 000 Steigungsmeter in acht Tagen. «Hier im Goms habe ich ideale Trainingsmöglichkeiten direkt vor der Haustür. Sei es für Jogging, Langlauf oder InlineSkaten.» Nach Oberwald, der zweitletzten Gemeinde im Obergoms, ist der gebürtige Glarner vor acht Jahren gezogen. Seit 2003 lebt er in seiner Eigentums­wohnung im zweiten Stock des Hauses Silber­distel

am Dorfrand: 4½ Zimmer, 131 Quadrat­ meter. Bauherr war Adolf Kenzelmann aus Brig-Glis, alaCasa-Partner und In­ haber einer der führenden Oberwalliser Immobilienfirmen, vor allem im Bereich Ferienwohnungen. Scherrer erinnert sich: «In der ganzen Planungsphase konnte ich meine Wünsche und Anliegen voll einbringen.» Den Elektroplan beispielsweise habe er selbst erstellt. Zweimal wöchentlich habe er auf der Baustelle vorbeigeschaut. «Ich insistierte, dass meine Ideen umgesetzt werden. Deshalb fühle ich mich ausgesprochen wohl in meinen vier Wänden. Ich komme jeden Abend gern nach Hause.» Die Wohnung ist hell und geräumig, nicht mit Möbeln überstellt, modern eingerichtet. Whirlpool im Bad und Sauna gehören dazu. Der Boden in Stube und Küche besteht aus anthrazitfarbenem Feinsteinzeug. Doch nicht nur Scherrer fühlt sich wohl hier – auch seine Lebenspartnerin. Sie wohnte früher im selben Haus, doch in einer anderen Wohnung. Scherrer lacht. «Wir haben uns im Treppenhaus kennengelernt.»

Mit zum Haushalt gehört auch TigerKater Nino. Auch er macht es sich gern bequem in Scherrers Lieblingsmöbel, dem Schaukelstuhl. «Wenn wir Gäste haben, will jeder da hineinsitzen», erzählt der Besitzer. Vor zehn Jahren habe er das Stück in einem Visper Möbelgeschäft im Restposten-Lager gesichtet – und es spontan gekauft, für 550 Franken. «Ein Kollege will mir den Stuhl unbedingt abkaufen.» Doch er stösst bei Scherrer auf taube Ohren. Nach jedem Training ­heissts «Husch, husch, ins Körbchen». «Ich kann mich nirgendwo besser erholen und den Blick in die Ferne schweifen lassen. Der Stuhl ist wie ein Strandkorb. Das lässt richtige Urlaubsgefühle aufkommen. Was gibts Schöneres?»

Zeigt Flagge Auf Scherrers Balkon im zweiten Stock hängt die Walliser Fahne.


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Ettingen BL STADTNAH UND IM GRÜNEN Code 6240 Jacqueline Bülow gribi theurillat AG 061 - 690 40 43 u Die Lage Ein ruhiges Dorf im Baselbieter Leimental, bietet

seinen Einwohnern eine idyllische und grüne Umgebung. Einkaufsmöglichkeiten und Tramstation sind in unmittelbarer Nähe. u Das wichtigste Hoher Wohnkomfort mit individuellem Styling, Wohnungen entsprechen den Vorgaben für alters­ gerechtes Wohnen. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 510 000.– bis 755 000.–. u das besondere Die 31/2- bis 51/2-Zimmer-Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über Gartensitzplätze mit ca. 70 bis 150 m2. Alle Wohnungen haben ein Kellerabteil mit WM/Tumbler sowie ein separates Kellerabteil.

Kreuzlingen tg moderne 5 1/2-Zimmer-Wohnung Code 395 Ruedi Hohl Intercity St. Gallen 071 - 288 52 35 u Die Lage Nur ca. 10 Fussminuten vom Zentrum entfernt, im

Osten der Stadt gelegen. Sonnige, kinderfreundliche Wohnlage.

u Das wichtigste Sehr schöner und moderner Ausbau. Grosse, helle Räume. Zwei Balkone. Ca. 138 m2 Wohnfläche.

Praktisch neuwertige Küche, wird im Moment als Büro genutzt. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 490 000.–, Anzahlung bei Unterzeichnung der Kaufzusage CHF 10 000.–. u das besondere Unmittelbare Nähe zur Grenze Konstanz. Gute Busverbindungen. Sämtliche Infrastrukturen wie ­Einkauf, Schulen etc. sind nur wenige Minuten entfernt.


in zusammenarbeit mit

Zuversichtlich Urs Gribi, CEO von gribi theurillat und Verbandspräsident SVIT, in seinem Büro in Basel.

«Keine Krise in Sicht» Immobilientief in Amerika – gesunder Markt in der Schweiz. Urs Gribi, VR-Präsident des Maklerverbandes alaCasa.ch, ­erklärt, warum die Aussichten für die Immo-Branche gut sind. Text Nina Siegrist Foto Dick Vredenbregt

D

ie Immobilienkrise in den USA war Auslöser für das aktuelle Finanz­debakel. Wäre so eine Krise auch in der Schweiz denkbar? In diesem Ausmass nicht. Bei uns haben wir einen ganz anderen Finanzierungs­ modus: Nicht jeder, der eine Kreditkarte besitzt, kann sich ein Haus kaufen. Man braucht Eigenkapitel. Und eine so enorme Überfinanzierung wie in den USA wäre bei unseren Häusern nicht möglich, da die Liegenschaften seriös geschätzt werden.

Die Immobilienpreise bewegen sich seit Jahren nach oben: Wird sich dieser Trend fortsetzen? Von einem steilen Anstieg, ähnlich wie in Amerika, ist nicht auszugehen. Schwankungen wird es in einigen Gegenden wohl geben, insgesamt aber sind Preise und Branche stabil. Natürlich kann sich die aktuelle Krisensituation auf den Finanzmärkten negativ auf das Konsumverhalten auswirken. Aber bis jetzt sehe ich keine Anzeichen, dass die Leute beim Wohnen sparen wollen.

Wie geht es unserem Immobilienmarkt? Erfreulich gut. Auf dem Wohneigen­ tumsmarkt herrscht dank starken Jahrgängen und einem attraktiven Zinsniveau eine grosse Nachfrage. Immobilien als Anlageobjekte sind momentan ein sicherer Hafen fürs Geld. Und rund 90 Prozent zufriedene Mieter sind ein Zeichen für einen mehr als intakten Mietermarkt. Also alles im Lot!

Wenn sich die Preise in gewissen Gegenden erhöhen, müssen wir dann bald mit «toten Innenstädten» rechnen, weil niemand mehr die saftigen Immobilienpreise zahlen kann? Nein, das glaube ich nicht. Es gab zwar in den Achtzigerjahren eine Stadtflucht. Mittlerweile findet aber eine Gegen­ bewegung statt, und dies nicht zuletzt, weil einige Städte Initialprogramme für verbesserte Rahmenbedingungen wie Schulen oder Steuern gezündet haben.

Im Moment wird allerdings viel mehr Wohnraum als Nachwuchs produziert … … aber der Markt saugt diesen Wohn­ raum auf. Wir verzeichnen eine grosse Zuwanderung aus den EU-Ländern – meist sind dies kaufkräftige Kunden.

In der Schweiz gibt es eine Vielzahl kleinerer und grösserer Maklerunter­ nehmen. Wer hat es im Moment leichter? Wir von gribi theurillat haben als grosses Unternehmen das Glück, über eine breit angelegte Kompetenz

zu verfügen. Die Dienstleistungspalette auf dem Immo-Markt wird immer differenzierter, und die gesetzlichen Regulierungen werden immer kom­ plizierter. Kleine Allrounder-Unter­ nehmen dürften es deshalb künftig schwer haben. Erfolg haben könnten hingegen die kleinen Nischenplayer. Wie unterscheide ich als Laie den guten vom schlechten Makler? Wichtig ist es, sich über den Leistungs­ ausweis und die Verbandszugehörigkeit eines Maklers zu informieren. Das Netzwerk alaCasa.ch zum Beispiel umfasst schweizweit über fünfzig Partner und ist ein Gütesiegel für hochwertige Beratung. Nur wer eine gute Reputation hat und seine Mitarbeiter ausbildet, wird bei alaCasa.ch aufgenommen. So wird sichergestellt, dass die Kunden die bestmögliche Leistung für ihr Geld erhalten.

alaCasa.ch alaCasa.ch ist das Schweizer Netzwerk professioneller Immobilienmakler. Unter der gemeinsamen Marke alaCasa.ch bieten sie Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Bauland zu fairen Konditionen an. Eine anerkannte Ausbildung sowie eine fundierte Beruf­serfahrung machen alaCasa-Partner zu vertrauenswürdigen Experten für Wohn­eigentum. Informationen: Tel. 0800 80 80 11 oder www.alaCasa.ch. Auf dieser Online-Plattform finden Sie mit dem jeweiligen Code alle hier vorgestellten Objekte.


ÜBER 1

kauf mich! knutwil lu Wohnhaus mit ­Stallungen Code 6080 Andrea Eichenberger contrust finance ag 041 - 429 09 09 u Die Lage Knutwil liegt an der Autobahn A2, wenige Auto­minuten von Sursee entfernt, auf einer kleinen Anhöhe. Sie haben von hier aus einen Rundblick über die Alpen und die näheren Ortschaften im Surental. Zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe und grosse intakte Waldflächen. u Das wichtigste Das Wohnhaus mit angebauter Scheune ist Zeitzeuge aus dem Jahre 1756. Nach zwei umfassenden Renovationen zeigt sich der Zehntenhof heute gut unter­ halten und liebevoll gepflegt. Dieser Hof bietet Ihnen Gelegenheit, neue kreative Ideen anzupacken. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 300 000.–. u das besondere Ein gewölbter Naturkeller sowie der Sitzofen im Wohnzimmer werden heute noch gleich geschätzt wie früher. Lieben Sie Pferde oder Kleintiere? Hier finden Ihre Lieblinge ein richtiges Paradies.

Einsiedeln sz Wohnhaus mit Einliegerwohnung Code 6096 Daniel Montandon Svito AG, Immobilien 041 - 817 71 70 u Die Lage Leicht ausserhalb des Dorfkerns von Einsiedeln, an ruhiger Wohnlage in einem hübschen Wohnquartier. u Das wichtigste Dieses 71/2-Zimmer-Einfamilienhaus hat eine 2-Zimmer-Einliegerwohnung sowie 21/2-Zimmer-Praxisoder Büroräume, umgeben von grosszügigem Umschwung mit Bäumen und Wiese. Dreimal wurde dieses in die Region passende, typische Schwyzer Haus seit Bestehen (BJ 1935) umgebaut und erfreut sich daher bestem Zustand. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 690 000.–. u das besondere Lichteinfall in allen Räumlichkeiten und enorm viel Platz und Freiraum bietet dieses Haus denjenigen, die Licht, Helligkeit und Raum als solches schätzen. Platz genug, um mehrere Autos zu parkieren, gibt es vor dem Haus. Die Grösse und die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten ­aller Räumlichkeiten sind einzigartig.

madetswil ZH frei stehende ­Einfamilienhäuser Code 5947 Roland Wettstein Orgnet Immobilien AG 052 - 394 34 44 u Die Lage Im schönen Zürcher Oberland gelegen unweit der städtischen Zentren Winterthur und Zürich. Komplette Infrastruktur und gute Anbindung an den öffentlichen und privaten Verkehr und die S-Bahnen. u Das wichtigste Am Sonnenberg entstehen in der zweiten Bauetappe sechs moderne und grosse, frei stehende Ein­familienhäuser mit Südwest-Ausrichtung. Landanteile von 446 m2 bis 706 m2. Die Einfamilienhäuser haben 71/2 Zimmer und verfügen über eine Nettowohnfläche von 210 m2. u das finanzielle Kaufpreis: ab CHF 1 140 000.– bis 1 345 000.–. u das besondere An bester Lage! Baustart ist auf den 1. Februar 2009 festgelegt. Die Häuser besitzen viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Nutzen Sie die Gelegenheit, um bei der Gestaltung Ihres neuen Eigenheims kreativ mitzuwirken. 

schwyz sz 71/2-ZimmerEinfamilienhaus Code 6178 Daniel Montandon Svito AG, Immobilien 041 - 817 71 70

wohnkomfort In Ihrem neuen Zuhause geniessen Sie die herrliche Lage am Weinberg des bekannten Turmguts mitten in Erlenbach.

u Die Lage Das Haus befindet sich leicht ausserhalb des

Ortskerns von Schwyz, in einem typischen EinfamilienhausQuartier der 60er- und 70er-Jahre. Die Primarschulen sind zu Fuss in 10 Minuten erreichbar. Weitergehende Schulen (Oberstufe, Gymnasium) befinden sich ebenfalls in Schwyz. In 30 Autominuten fahren Sie nach Zug und Luzern. u Das wichtigste Das Haus wurde im Jahr 1967 erstellt (Gebäudeinhalt 1329 m3 – Wohnhaus, Geräteraum, Doppel­garage). Die Grundstücksfläche beträgt 1226 m2. Unverbaubare See- und Bergsicht! Grosse Gartenanlage. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 350 000.–. u das besondere Das Haus hat eine 41/2-Zimmer­Einliegerwohnung im unteren Erdgeschoss. Das Grundstück lässt einen Weiterausbau/Umbau zu. Eine Hausrenovation ist erforderlich.

brunnen sz 51/2-ZimmerEinfamilienhaus Code 5969 Daniel Montandon Svito AG, Immobilien 041 - 817 71 70 u Die Lage Als Wohnort am Vierwaldstättersee ist Brunnen

sehr attraktiv und aufstrebend. Sowohl die SBB- wie auch die Autobahn-Verbindungen nach Luzern, Zürich und Chiasso sind hervorragend. Zahlreiche Gastrobetriebe, Strandbäder, Hallenbad, Wassersport, Tennis usw. bieten sich für Freizeitbeschäftigungen im attraktiven Ort an. u Das wichtigste Das Einfamilienhaus wurde im Jahr 1980/81 gebaut. Die Grundstücksfläche beträgt 702 m2. Neue Doppelgarage. Heizung: Luft-Wärmepumpe. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 075 000.–. u das besondere Das Haus befindet sich im Quartier Wylen, an ruhiger und sonniger Lage. Die Schulen sind zu Fuss in 15 Minuten erreichbar.

Riken AG 71/2-ZimmerLiegenschaft Code 6120 Claudio Fischer Immondo 062 - 923 90 44 u Die Lage Murgenthal und der Ortsteil Riken sind verkehrs-

technisch sehr gut erschlossen. Murgenthal liegt an der SBB-Strecke Olten–Bern, Rothrist mit dem Autobahnkreuz A1/A2 ist in wenigen Minuten erreicht. u Das wichtigste Das im Jahre 2006 erstellte Einfamilienhaus bietet eine herrliche Aussichtslage mit einer Garten­ terrasse und Balkon. Auf 228 m2 Wohnfläche, aufgeteilt auf 71/2 Zimmer, lässt es sich als Familie sehr gut leben. Der umbaute Raum beträgt 1506 m3 und der Landanteil 858 m2. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 200 000.–. u das besondere Eine Liegenschaft mit viel Charme und Cachet. Moderner Innenausbau mit Platten- und Parkett­ boden mit Bodenheizung schafft ein angenehmes Wohnklima. Grosszügige Nebenräume im Untergeschoss ermöglichen auch eine Kombination von Wohnen und Arbeiten.

Aussichtsreich wohnen Code 5902, 5904, 5906 Michael Blaser, Wüst und Wüst AG, 044 - 388 58 39 u Stellen Sie sich vor: Sie können mit dem Strandtuch unter dem Arm im See schwimmen gehen, ins Dorf zum Abendessen spazieren, als Kind innert Minuten zur Schule laufen, ohne befahrene Strassen zu benutzen, oder mit der nahen S-Bahn direkt in die Stadt oder zum Flughafen fahren. Und abends geniessen Sie auf Ihrer grossen Terrasse mit herrlicher Seesicht

oberwil bei Nürensdorf zh 61/2-Zimmer-Traumhaus in Minergie Code 5879 Christian Elliscasis Elliscasis Immobilien GmbH 044 – 995 18 81 u Die Lage Umgeben von landwirtschaftlich geprägten Gebäuden, unweit von Schulen/Kindergarten, Einkauf und öffentlichem Verkehr. Golfplätze Breitenloo (Gehdistanz) und Winterberg in der Nähe. u Das wichtigste Total ausgehöhltes, neu aufgebautes Wohnhaus in ehemaliger Scheune/Tenne (2003); drei Badezimmer, offene Küche, Galerie, Doppelgarage hintereinander; Erdsonden-Wärmepumpenheizung, kontrollierte Hauslüftung; Gebäudevolumen 1513 m3, Grundstücksfläche 783 m2. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 690 000.–. u das besondere Die Durchmischung von modernster Technik, reizvollen Kombinationen zwischen alten und neuen Materialien sowie eine tolle Raumkonzeption: Dies alles ist vereint in diesem Wohnhaus mit viel Charme!


MILLION

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oberwil bl

Erlenbach ZH

GRÜNE UMGEBUNG Und dennoch sind Sie innert Minuten mit der S-Bahn in der Stadt Zürich.

LUXURIÖSE TERRASSENund EIGENTUMSWOHNUNGEN Code 6246 Jacqueline Bülow gribi theurillat AG 061 – 690 40 43 u Die Lage Oberwil im Leimental liegt etwa 5 km von Basel entfernt. In 5 Minuten sind die öffentlichen Verkehrsmittel, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen etc. zu erreichen. u Das wichtigste Die Terrassen- und Eigentums­ wohnungen verfügen über eine moderne und leicht wirkende Architektur. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 820 000.– bis 1 650 000.–. u das besondere Die Wohnungen bieten einen über­durchschnittlichen Ausbaustandard und verfügen über eine reizvolle Aussicht, zum Teil mit Wintergarten und Terrassen bis zu 219 m2, separate Garagenboxen sowie einen ausgebauten Hobbyraum.

oberwil bl

badetrip Strandtuch packen und zu Fuss an den See!

am Weinberg ein Glas Wein. Ihr neues Zuhause grenzt an den Weinberg des bekannten Erlenbacher Turmguts. Sie werden den edlen Tropfen also nicht nur kosten, sondern auch gleich nebenan wachsen sehen. Schon im Herbst 2009 werden Sie einziehen können. Sei es in eines der beiden Doppel-Einfamilienhäuser mit wahlweise 41/2 oder 51/2 Zimmern und grossen Neben­ räumen, in eine der beiden Maisonettewohnungen mit mehr als 200 m2 Wohnfläche oder in die grosse Attikawohnung –

noch haben Sie die Möglichkeit, den Innenausbau selbst zu bestimmen. Nutzen Sie die lang ersehnte Gelegenheit, an zentraler Lage in Erlenbach Wohneigentum in einem kleinen, sympathischen Projekt zu erwerben. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie mit uns einen Besprechungstermin. Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu Ihrem neuen Zuhause «am Weinberg» in Erlenbach zu begleiten. u das finanzielle Kaufpreis: ab CHF 2.4 Mio.

zug

winkel zh

Wohnen am Zugerberg Code 5512 Barbara Palermo Redinvest Immobilien AG 041 - 317 05 42 u Die Lage An privilegierter Lage mit gepflegter Nachbarschaft und atemberaubenden Sonnenuntergängen. u Das wichtigste Das Wohnhaus Keiser wurde 1865 erstellt und umfassend erneuert. Von den drei aussergewöhnlichen Eigentumswohnungen steht noch die 41/2-ZimmerDach-Maisonettewohnung mit viel Charme zum Verkauf. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 350 000.–. u das besondere Wohnen Sie in historischem Ambiente mit individuellem Innenausbau.

61/2-Zimmereinfamilienhaus Code 5852 Roger Ehrler Ehrler Immobilien GmbH 044 - 864 44 66 u Die Lage Zürich ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln

innert Kürze zu erreichen. Kindergarten und Schulhaus sind nur einen Steinwurf entfernt. u Das wichtigste 6 1/2-Zimmer-Einfamilienhaus mit 180 m2 Wohnfläche, ca. 40 m2 Nebenräumen im Unter­geschoss und einem 549 m2 grossen Grundstück. Eingangsbereich mit Gäste-WC, Lichthof, hellem Wohnen/Essen und offener, modernen Küche. Obergeschoss mit vier Zimmern, Galerie und Büro. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 220 000.– inklusive 2 Garagen- und 2 Aussenabstellplätze. u das besondere Das voll nach Süden ausgerichtete Einfamilienhaus mit grossem, gepflegten Garten und Wintergarten, die neue Heizung (Elektro-Wärmepumpe), sowie die frisch renovierte Fassade lassen keine Wünsche mehr offen.

Wohntraum an bester Aussichtslage Code 6242 Reto Brunner gribi theurillat AG 061 - 690 40 42 u Die Lage An ruhiger Aussichtslage, mit Blick über das Leimental, und doch im Zentrum von Oberwil. Tramstation und Einkaufsmöglichkeiten sind nur 5 Gehminuten entfernt. u Das wichtigste Die neu erstellte Wohnung ist mit Designerküche, Marmorbad, Wintergarten, Cheminée und hochwertigen Materialien ausgestattet. Geniessen Sie Luxus und ein tolles Wohnerlebnis auf rund 160 m2 Wohnfläche. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 590 000.– inkl. Garage. u das besondere Moderne Dachwohnung mit einer 170 m2 grossen Terrasse und herrlicher Aussicht.

gränichen ag Vier grosszügige Einfamilienhäuser Code 5791 Beat Bracher ITZ Immobilien Treuhand AG, Zofingen 062 - 745 02 50 u Die Lage Das Grundstück befindet sich an bevorzugter Hanglage über dem Dorf. Dies garantiert optimale Besonnung und eine Panoramasicht. Kindergarten und alle Schulstufen können im Ort besucht werden. u Das wichtigste Die geplanten vier 71/2-ZimmerEinfamilienhäuser werden auf vier Parzellen von 474 bis 600 m2 erbaut. Sie verfügen über Nettowohnflächen von 160 bis 190 m2. Minergie-Standard. Doppelgarage. u das finanzielle Kaufpreis: ab CHF 1 290 000.–. u das besondere An dieser traumhaften Lage entsteht eine einzigartige und grosszügige Überbauung mit vier Einfamilienhäusern, die eine gemeinsame architektonische Sprache spricht, ohne das Individuelle der einzelnen Häuser zu beeinträchtigen.


FERIEN

kauf mich! ÜBER 1 MILLION basel Stadthaus in Top-zustand Code 6235 Jan Walder Intercity Basel 061 - 317 67 82 u Die Lage Das Haus befindet sich an ausgezeichneter,

ruhiger Lage an der Largitzenstrasse. Diese beliebte Wohn­gegend des St. Johann-Quartiers liegt im westlichen Teil Basels. u Das wichtigste Das beidseitig eingebaute 9-ZimmerHaus mit ca. 234 m2 Wohnfläche wurde 1935 erstellt. In den Jahren 2006 bis 2008 wurden sämtliche Sanitärund Elektroleitungen, Fenster, Fassaden, Küche und Bäder, Boden-, Wand- und Deckenbeläge erneuert oder ersetzt. Der Zustand kann deshalb als neuwertig bezeichnet werden. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 500 000.–. u das besondere Das Haus bietet neben der aus­ gezeichneten Lage ein ideales Raumangebot für Haushalte mit mehreren Kindern oder Generationen.

Wetzikon ZH 51/2-ZimmerAttikawohnung Code 1813 Marc Aeberhard Intercity Zürich 044 - 388 58 69 u Die Lage An Toplage an der Bahnhofstrasse.

In wenigen Gehminuten erreichen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen sowie auch das Nah­erholungsgebiet. u Das wichtigste 51/2-Zimmer-Attikawohnung mit 163 m2 und Cheminée, teilweise gedeckte Terrasse 87 m2 mit Abstellraum. Mit dem Lift fahren Sie bequem von der Garage direkt in die Wohnung. Drei Nasszellen (Dusche/WC, Bad/WC, Gäste-WC). Waschmaschine und Tumbler in der Wohnung. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 290 000.–. u das besondere Die klare Architektur, die grosszügige Raumaufteilung mit 2,55 m hohen Räumen sowie die grossen Fensterfronten sprechen für sich.

Neuenkirch LU 71/2-ZimmerEinfamilienhaus mit Umschwung Code 5324 Elmar von Holzen, von Holzen Immobilien Treuhand, 041 - 666 30 98 u Die Lage In dieser ländlichen und idyllischen Umgebung, nahe am Erholungsgebiet, können Sie sich entspannen und die Ruhe geniessen. u Das wichtigste Das Haus liegt leicht erhöht auf einer Grundstücksfläche von 1100 m2. Eine herrliche Rundsicht sowie ein grossräumiges Wohnen sind garantiert. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 080 000.–. u das besondere Das sehr gepflegte Objekt bietet für jedes Familienmitglied etwas: einen grossen Hobbyraum, einen Weinkeller, eine Doppelgarage und zwei Garten­ sitzplätze mit Feuerstelle, Gartenhaus mit eigenem Brunnen.

Sils Maria gr 21/2-ZimmerMaisonettewohnung Code 6185 Andry Niggli Niggli & Zala AG 081 - 838 81 18 u Die Lage Die Chesa Alvetern befindet sich im verkehrs­ ruhigen Dorfteil Sils Maria, direkt am Eingang zum wundervollen Val Fex. Das Haus ist sowohl mit dem privaten Fahrzeug als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. u Das wichtigste Die 21/2-Zimmer-Maisonettewohnung im Dachgeschoss eines stilvollen Hauses im Engadiner Stil eignet sich ideal als Feriendomizil. Dank der Dachterrasse geniessen Sie eine einzigartige Aussicht Richtung Süden und Westen. Die Bruttogeschossfläche beträgt rund 56 m2. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 615 000.–, Autoeinstellplatz CHF 35 000.–. u das besondere Die Skigebiete Furtschellas-Corvatsch, die Wander- und Bikewege und die ruhige Atmosphäre verleihen Sils einen besonderen Charakter. Die Mitbenützung der Infrastruktur des angrenzenden ****Hotels ist möglich.

Trin Mulin gr MODERNE WOHNUNGEN IM HAUS ELIANE Code 6176 Roland Wettstein Orgnet Immobilien AG 052 - 394 34 44 u Die Lage Trin Mulin liegt zwischen Chur und Flims auf einer sonnigen Hochebene an zentraler, gut erschlossener Lage. Der Crestasee, diverse Golfplätze und die weisse Arena für Skisport werden Sie begeistern. u Das wichtigste Im Haus Eliane wird diese loftartige Wohnung mit 102 m2 und zwei Balkonen mit Morgen- und Abendsonne per 1. Dezember 2008 fertig gestellt. In einem grosszügigen 7-Familien-Haus mit zentraler Tiefgarage, Lift, grossen Keller- und Hobbyräumen gelegen, bietet diese Wohnung einen hohen Wohnwert. Der Neubau wird in einer gehobenen Qualität erstellt. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 480 000.–, Tiefgaragenplatz CHF 30 000.–, Aussenparkplatz CHF 10 000.–. u das besondere Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. weitblick Vom Balkon aus geniessen Sie freie Sicht Moderne Bauweise, edle Innenausstattung, helle Räume.

Flims Dorf gr TOLLE 31/2-Zimmerwohnung Code 5292 Hans-Jörg Berger Berger Immobilien Treuhand AG 081 - 257 00 00 u Die Lage Flims ist ein Tourismusort und gehört zur Ferienregion Flims Laax Falera. Flims ist mit dem Auto in 11/2 Stunden von Zürich erreichbar. u Das wichtigste Der Neubau besteht aus sieben Wohnungen, zehn Einstellplätzen und einem Disporaum. Das Gebäude liegt an ruhiger Lage unweit vom Dorfzentrum. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 600 000.–. u das besondere Die Nachfrage in Flims nach Wohneigentum ist gross und wird noch zunehmen. Das Freizeitangebot mit vielen Bergbahnen für Sommer- und Wintersport ist sehr attraktiv.

41/2-Zimmer-Wohnung Code 6112 Andry Niggli, Niggli & Zala AG, 081 - 838 81 18

u Die Lage Die Chesa Roseg befindet sich im Quartier

Mengiots/Pros chinun suot via, an einer zentralen und sehr sonnigen Lage. Das Dorfzentrum mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten, zahlreichen Restaurants/Hotels sowie dem Erlebnisbad Bellavita ist bequem zu Fuss in ca. 10 Minuten erreichbar. u Das wichtigste Es handelt sich um eine gepflegte 41/2-Zimmer-Dachwohnung (heutige Nutzung als 31/2-Zimmer-Wohnung) in einem Wohn- und Geschäftshaus. Die nach Südwesten ausgerichtete Wohnung verfügt über zwei Nasszellen, eine grosszügige Küche mit Durchreiche zur Essecke, ein Wohnzimmer mit Cheminée, einen grossen Estrichraum sowie einen windgeschützten und sonnigen Balkon. Bruttogeschossfläche: rund 182 m2. u das finanzielle Kaufpreis auf Anfrage. u das besondere Das Naherholungs- und Wandergebiet sowie diverse Sport- und Freizeitanlagen befinden sich in unmittelbarer Nähe.


HÄUSER

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Samedan gr

Pontresina gr

21/2- bis 51/2-ZimmerWohnungen Code 5307 Andry Niggli Niggli & Zala AG 081 - 838 81 18 u Die Lage Die Chesa Rosatsch und die Chesa Muottas

befinden sich an der Via San Bastiaun, unmittelbar angrenzend am historischen Dorfteil von Samedan. u Das wichtigste Die beiden Häuser werden in einem traditionellen alpinen Stil erstellt. Die Harmonie zwischen traditioneller Baukunst und zeitgemässer Architektur steht im Vordergrund. Die grosszügigen Ausbaubudgets sorgen dafür, dass Käufer ihrer Individualität freien Lauf lassen können. u das finanzielle Kaufpreise auf Anfrage. u das besondere Bei der Gestaltung und Ausrichtung aller Wohnungen wurde der Individualität, der Aussicht und der Besonnung höchste Priorität eingeräumt. Die Qualität und das Konzept erfüllen höchste Ansprüche (u. a. grosse Autoeinstellhalle, separate Waschküche und ­Keller für jede Wohnung usw.)

Bürchen vs Chalet mit zwei 31/2-ZimmerWohnungen Code 6052 Andreas Kenzelmann A. Kenzelmann AG 027 - 923 33 33 u Die Lage Das Birkendorf liegt auf einer Sonnenterrasse oberhalb von Visp und ist ganzjährig mit Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Das Chalet «Coral» befindet sich in der Ferienhauszone oberhalb des Dorfes an ruhiger und unverbaubarer Aussichtslage. u Das wichtigste Chalet mit zwei 31/2-Zimmer-Wohnungen (BGF ca. 145 m2), OG: Entree, Wohnbereich mit Cheminée, Küche mit Essplatz, Balkon Richtung Süden und Westen, zwei Zimmer, Dusche/WC, Estrich. EG: Entree, Wohnbereich mit Cheminée, Gartensitzplatz, Küche mit Essbereich, zwei Zimmer, Dusche/WC, separater Saunabereich, Raum mit WM/T. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 450 000.– inklusive Mobiliar, Inventar, 2 Garagenplätze. u das besondere Die Sauna ist von der unteren Wohnung direkt, von der oberen über einen separaten Eingang erreichbar.

aufs Rosegtal und in die atemberaubende Engadiner Bergwelt.

mit toller Aussicht

Ulrichen vs 21/2- und 31/2-ZimmerWohnungen im Goms Code 5294 Adolf Kenzelmann A. Kenzelmann AG 027 – 923 33 33 u Die Lage Das intakte Walliser Dorf ist mit öffentlichen

Verkehrsmitteln und per Auto ganzjährig gut erreichbar. Das Wohn- und Ferienhaus «Malve» entsteht 3 Gehminuten vom Bahnhof der Matterhorn-Gotthard-Bahn und vom Dorfkern entfernt. u Das wichtigste Ferienwohnungen mit eigenem Ski- und Kellerabteil, allgemeinem Wachsraum und Waschküche, Personenlift. u das finanzielle Kaufpreise: ab CHF 244 000.–, Autoabstellplatz CHF 9 000.–, Autoeinstellplatz CHF 29 000.–. u das besondere Markierte Rad- und Wanderwege und Langlaufloipe sind in unmittelbarer Nähe, attraktive 9-Loch-Golfanlage ist ca. 4 km entfernt.

MALERISCH Der unverbaubare Blick ins Val Roseg verschönert Ihren Urlaub.

Zorten GR Ferienwohnung nähe Lenzerheide Code 6039 Hans-Jörg Berger Berger Immobilien Treuhand AG 081 - 257 00 00 u Die Lage Das Objekt liegt in Zorten, einem sonnigen Weiler nähe Lenzerheide. Die Lenzerheide ist bekannt für Wintersport und für den idyllisch gelegenen See. Die Lenzerheide ist mit dem Auto in 10 Minuten erreichbar. Die Postauto-Station befindet sich 2 Minuten entfernt vom Objekt. u Das wichtigste Die 2-Zimmer-Wohnung befindet sich im Parterre. Das gesamte Objekt (2 Mehrfamilienhäuser mit je 8 Wohnungen) hat eine gemeinsame Heizung und eine Einstellhalle. Das Mehrfamilienhaus wurde 1994 erstellt. u das finanzielle Der Verkaufspreis beträgt CHF 320 000.– inklusive 1 Einstellplatz. u das besondere Wohnzimmer mit Cheminée. Der Ausbau ist rustikal mit Holzzimmertüren. Die schöne Terrasse liegt im Grünen und verfügt über eine wunderbare Fernsicht auf die andere Talseite. Die Aussicht ist unverbaubar.


TRAUM

kauf mich! oftringen ag

Murten fr

81/2-Zimmer-Villa an sonniger südlage Code 5880 Sonia Garcia Cristuzzi Immobilien – Treuhand AG 071 - 727 06 24 u Die Lage Das Haus befindet sich an erhöhter Lage, am Ende einer Stichstrasse in einem ruhigen Einfamilienhaus-Quartier ohne Durchgangsverkehr. Kindergarten, Schulen sind in 1 km Entfernung. Gute Anbindung an Autobahnnetz A1 und A3. u Das wichtigste 81/2-Zimmer-Villa mit 468 m2 Nutzfläche, erstklassiger Ausbau. 1087 m2 Grundstücksfläche mit Ziergarten. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 1 180 000.–. u das besondere Sonnige Südhanglage. Die unver­baubare Aussicht erlaubt einen Blick über die umliegenden Ortschaften bis in die Alpen.

41/2-ZimmerDoppeleinfamilienhaus Code 6107 Peter Mäder AS Immobilien 031 - 752 05 55 u Die Lage Das top gepflegte Doppeleinfamilienhaus befindet sich in einem bevorzugten Einfamilienhaus-Quartier in Murten, an sehr ruhiger und sonniger Lage. u Das wichtigste Die Liegenschaft ist bereits umfangreich mit Eins-a-Materialien renoviert worden und befindet sich in einem einwandfreien Zustand. Die vielfältigen und grosszügigen Nebenräume lassen verschiedene Nutzungen offen. u das finanzielle Kaufpreis: CHF 935 000.– inklusive Garage. u das besondere Der schöne Aussenbereich mit Sitzplätzen und Terrassen bietet Entspannung pur.

Rhäzüns gr

Wetzikon ZH

luxuriöse Direktionsvilla Code 5937 Roland Baumann Orgnet Immobilien AG Flims 081 - 911 33 00 u Die Lage 14 km von Chur sowie von Flims/Laax entfernt, im malerischen Rhäzüns am Rande eines ruhigen und sonnigen Villen-Bezirks. Diverse Skigebiete und Golfplätze innerhalb von 15 bis 25 km. u Das wichtigste Baujahr 2002, absolut neuwertig. Grundstücksfläche 1250 m2. Nettowohnfläche ca. 300 m2. Sehr grosszügig und offen gebaut. Kubatur 1500 m3. u das finanzielle Kaufpreis auf Anfrage. u das besondere Fitnessraum, Werkstatt, Jagdstube, gekühlter Weinkeller, klimatisierter Vorratsraum, gross­ zügiger Wellness-Bereich, begehbare Kleiderschränke, Ankleiden, Garderoben, gepflegter Garten mit diversen Sitzplätzen, Brunnen, Profi-Aussencheminée, offene Traumküche, Cheminée, Wintergarten, Garage, diverse Aussenparkplätze, Wärmepumpenheizung. Liebe zu 1000 Details.

51/2-Zimmer-DoppelEinfamilienhäuser mit Weitsicht Code 5118 Andrea Anliker andrea anliker ag 044 - 804 34 34 u Die Lage Am exklusiven Südwesthang (Eichholzstrasse) mit schöner Aussicht auf das Bergpanorama entstehen acht Doppel-Einfamilienhäuser in sehr gepflegter, grüner Umgebung. Bahnhof, Schulhaus (alle Bildungsstufen) und Kindergarten liegen in Gehdistanz. u Das wichtigste Die Doppel-Einfamilienhäuser verfügen über 194 m2 Nutzfläche, Kellerraum, Atelier mit Oberlicht, Terrasse (22 m2), Sitzplatz (21 m2) und einen Landanteil von 356 bis 579 m2. Die Häuser sind optimal besonnt und haben eine lauschige Gartenlaube (19,5 m2). u das finanzielle Kaufpreis: CHF 990 000.– bis 1 095 000.–. u das besondere Exzellente Architektur verbindet sich hier mit Funktionalität. Ein hochwertiger Innenausbau und sehr grosszügige Budgets sind eine Selbstverständlichkeit.

roman h. bolliger CEO ALACASA.CH, www.alaCasa.ch In der momentanen Krise der ­globalen Finanzmärkte ist vieles gefährdet, was bis anhin als absolut sicher gegolten hat. u1. Bleibt Wohneigentum sicher? Alle sorgen sich um ihr Vermögen, sei es nun in Form von Aktien, Bankguthaben oder Bargeld. Dabei ist verständlich, dass sich auch Wohneigentümer die Frage stellen, ob ihr im Eigenheim investiertes Geld denn wirklich gesichert sei. – Ja, Wohneigentum ist sicher. Die Eigentums­ rechte an Immobilien sind durch den

traumhaft wohnen Alles, was das Herz begehrt:

Trendiges Stadthaus an be Code 5709 Christian Elliscasis, Elliscasis Immobilien GmbH, 044 - 995 18 81 u Die Lage Inmitten eines äusserst sonnigen und ruhigen Wohnquartiers, in der Nähe der Sport- und Freizeitanlage Eselriet, befindet sich dieses wunderschöne und einmalig gepflegte Wohnhaus. In Effretikon werden Ihnen beste Infrastrukturen und eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr ­geboten. u Das wichtigste Einseitig angebautes 41/2-Zimmer-Ein­ familienhaus von 1985, erstellt im Zwei-Schalen-Mauerwerk.

DREI BRENNENDE Fragen zur Finanzkrise Grundbucheintrag sogar amtlich garan­ tiert. Deshalb bleiben Immobilien sicher, selbst wenn die Hypothekarbank in Schwierigkeiten geraten sollte. Solange Verzinsung und Amortisation vertrags­ konform geleistet werden, muss sich der Wohneigentümer also keine Sorgen um seine Eigentumsrechte machen. u2. Geraten die Preise ins Rutschen? Viele Märkte spielen zurzeit verrückt. Sind deshalb auch im Markt für Wohn­ eigentum Turbulenzen zu erwarten? – Mehrere Faktoren sprechen dagegen.

In der Schweiz haben wir in den letzten Jahren keine Preisexzesse erlebt wie in anderen Ländern. Deshalb wird in nächs­ ter Zeit wohl kein Preiszerfall stattfinden. Die Preise werden zudem durch die nach wie vor starke Nachfrage gestützt; es gibt immer noch genügend Menschen, die sich den Traum eines Eigenheims erfüllen möchten und können. Das haben wir nicht zuletzt den zahlreichen Zuwan­ derern zu verdanken. Ein weiterer Punkt sollte uns zuversichtlich stimmen: Die Belehnungspraxis der Banken blieb


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in den letzten Jahren vernünftig, eine gesunde Eigenkapitalbasis ist bei uns die Regel. Deshalb ist auch keine Verkaufs­ welle zu erwarten von Wohneigentümern, die sich zu hohe Schulden aufgebürdet haben. Auch wenn die Zeiten stark stei­ gender Preise bis auf Weiteres vorbei sein dürften, wird das Preisniveau für Wohn­ eigentum wohl recht konstant bleiben. u3. Werden die Hypothekarzinsen steigen? Der akute Geldmangel auf der einen Seite und die immensen Gelder, die die Notenbanken ins System leiten, auf der

anderen Seite, bergen Zündstoff für die Zinsentwicklung. Eine starke Reaktion der Hypothekarzinsen ist bis anhin ausge­blieben. Für die kommenden Monate rechnet man mit einer konjunkturellen Abküh­ lung und einer tendenziell höheren Inflation. Die Zinsen werden wohl mittelfristig eher ansteigen, befinden sie sich doch noch immer auf einem historisch gesehen tiefen Niveau. Lassen Sie sich von Ihrer Bank die Vor- und Nachteile verschiedener Hypothekar­ modelle erklären und entscheiden Sie

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sich dann für die Hypothek, die Ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht. Der Markt für Wohneigentum bleibt unter dem Strich erfreulich stabil. Prüfen Sie Ihre persönliche Situation und machen Sie sich ein klares Bild Ihrer Möglichkeiten und Bedürfnisse. Kommen Sie zu einem positiven Resultat, steht einem Kauf der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses nichts im Weg. Dr. Roman H. Bolliger ist CEO von alaCasa.ch und Berater für Immobilien-Marketing.


Das Magazin für lustvolles Einkaufen

shopping  Look Jagdmode  Mode Must-have Gilet  Hotspot Uhren  Beauty Teint Objekt der begierde

© Fotostudio Schweizer Illustrierte Geri Born, Make-up Brigitte für Time mit Produkten von Bobbi Brown und Dior, Schal H & M, bunte Halme Coop City, Model Fotogen

Party aus der Dose u Er wurde bei niedriger Temperatur während 8 bis 10 Wochen fermentiert, schmeckt nach exotischen Litschis und Schaumwein und nennt sich Cocktail: der Royal Kiss. Hergestellt in der Schweiz, kann es das Partygetränk mit jedem Prosecco aufnehmen. Bei 6 bis 8 Grad genossen, schmeckt es spritzig und versetzt sofort in Partylaune. Das Sym­pathische am Produkt: die recycelbare Aludose, der niedrige Alkoholgehalt von 7 % und der 100 % schweizerische ­Glamour, den es versprüht.

beatrice schönhaus

glamour, der sprudelt Den Schaumwein Royal Kiss Litchi gibts bei Coop, Manor, Fachhandel. Ab 18 Jahren. www.thiebaud.ch u CHF 2.95

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shopping

look

Trend Jagdmode

Auf der Pirsch u Tweed, Kord, Karos und Samt: Elemente aus dem Bereich Jagdmode sind im Trend. Dolce & Gabbana, Dries Van Noten und Carolina Herrera haben den Look modetauglich gemacht. Die Hintergründe aber sind spannend. Der Autor Josh Sims formuliert es in der «Financial Times» in etwa so: «Die Konsumenten sehnen sich weg aus den Städten, aufs vermeintlich idyllische Land. Und wenn es nur mittels der romantischen Kleidung ist.» Eine interessante These, an der durchaus was dran ist. Denn in Zeiten der Banken- und anderer Krisen hilft eine Portion «Eskapismus», eine Art kleine Realitätsflucht, mindestens kurzfristig. Wem das alles zu philosophisch ist, dem sei gesagt: Die neue sportliche Mode mit Jagdelementen ist einfach auch super alltagstauglich, bequem, gut kombinierbar und – krisensicher.

Beatrice Schönhaus

wilde lady Das ungarische Modell Fruzsina trägt Kordjacke und Hose von Massimo Dutti. u chf 195.–/125.– Baumwollbluse von Mango. u chf 69.90 Die Lederstiefel haben wir entdeckt bei Manor. u chf 179.– Das Hütchen stammt von H & M. u chf 9.90 Das Bambi haben wir ausgeliehen bei Greb, Busswil.

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© Fotostudio Schweizer Illustrierte Geri Born, Make-up und Haare Brigitte für Time, Styling Jeannette Gloor

trapezförmig Karo-Poncho aus Wollmix im Stil von Sherlock Holmes, Clockhouse bei C & A. u chf 69.90

samtweich Trilby aus Kaninchenhaar in Steingrau von Fidelio. Gefertigt in Italien. u chf 298.–

putzig Karobluse mit weissem Kragen und Schleife von Sandro. u chf 359.–

KUSCHLIG Karobluse aus aufgerauter Baumwolle von Maje, waschbar bei 30 Grad. u chf 269.–

moosgrün Baumwollbluse mit Schleifen­detail gefunden bei C & A. u chf 24.90

feminin Edler Woll-Blazer von Ralph Lauren bei Bernie’s. u chf 929.– Tasche: Jerôme Dreyfuss, Fidelio. u CHF 498.–

schmal Steingraue Hose von Maje. Tel. 043 - 497 26 00. u chf 249.–

jägergrün Baumwollhose mit Knöpfen am Saum aus der Catwalk-Kollektion, Clockhouse bei C & A. www.c.-and-a.com u chf 24.90

schokobraun Baumwollhose mit schmalen Beinen entdeckt bei C & A. u chf 25.– schweizer illustrierte

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chic zum apÉro Kurzes graues FellModell, aufgespürt bei Kookaï. u chf 339.–

casual in den bergen Kariertes Modell im Eskimo-Look, C & A. u chf 44.90

glamourös zur gala Violett eingefärbtes Kurz-Gilet von Sandro. u chf 659.–

puristisch im büro 3/4-langes Stoffmodell, gefunden bei H & M. u chf 79.90

exzentrisch an die show 3/4-langes Fell-Wams von Maje. u chf 1419.–

cool in der city Tweed-Variante mit Stehkragen. New Yorker. u chf 59.95

romantisch zum date Gefütterte Weste von Tokyo gibts bei Big, Zürich. u chf 129.–

gemütlich zu hause Bequeme StrickVariante erhältlich bei H & M. u chf 49.90

trend westen

Babuschka lässt grüssen u Wer trotz Finanzkrise seinen Kleiderschrank ein wenig aufpeppen will, investiert am besten in eine Weste. Ob aus Wildleder, Fell, Tweed oder Wolle, uni, bestickt oder mit Applikationen versehen: Bei den Schauen waren Gilets die Must-haves und unverzichtbar für

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den «Babuschka-Look»! Ursprünglich getragen von Reitern als Unterjacke zur Polsterung der Rüstung, fand das Wams ab 1500 seinen Weg in die tägliche Garderobe. Auch heute lieben wir die heissen Teile wegen ihres Kuschelfaktors und tragen sie zu diversen Looks.

Zum Beispiel über Tunikas, zu Leggings und hochhackigen Stiefeln oder langen Blusen und engen Hosen. Für den grossen Auftritt kombiniert man die wärmenden Begleiter zu leichten Chiffon-Kleidern, blickdichten Strümpfen und High Heels! ursula Borer

© Fotostudio Schweizer Illustrierte Chavela Zink, Auswahl Melanie Albisser

shopping

Mode


shopping

Hotspot

edle zeiten am Paradeplatz in Zürich versprechen die von Hand gefertigten Damen- und Herrenuhren mit AutomatikUhrwerken von Blancpain, Le Brassus. www.blancpain.ch

Boutique blancpain, Zürich

Juwel aus dem Jura Jura. Von dort her, wo Handwerkskunst seit Jahrhunderten gepflegt wird. Wer exklusive Uhren mag, muss hin! Am besten lässt man sich von Boutique-Leiter Christian Widmer beraten. Und erfüllt sich oder anderen einen Weihnachtswunsch. Öffnungszeiten Mo bis Fr 9.30 bis 18.30, Sa 9.30 bis 17 Uhr

Chamäleon Ultraflache 3-Zeiger-Uhr Villeret, Stahl mit Diamanten und 5 Arm­bändern. u chf 12 100.–

luxussportler Chronograf Léman mit FlybackFunktionen, Grossdatum bei 6 Uhr, gebürsteter Stahl. u chf 15 100.–

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unwiderstehlich Flyback-Chronograf Camélia ganz in Weiss. u chf 13 000.–

sARAH rIEDER

absoluter renner Eleganter 300-m-Taucher Fifty Fathoms, drehbare Lünette, Kevlar-Segeltuch/ Kautschukband. u chf 13 500.–

reisefreudig 2. Zeitzone, Tag-Nacht-Anzeige bei 9 Uhr, Datum bei 3 Uhr, Satinband. u chf 11 900.–

© Fotostudio Schweizer Illustrierte Paul Seewer, Dick Vredenbregt

u An Zürichs berühmter Shoppingmeile, am Paradeplatz, hat die Manufaktur Blancpain in Partnerschaft mit Türler ihre zweite Boutique (nach Genf) in der Schweiz eröffnet. Die Uhrenboutique besteht aus zwei Stockwerken, verteilt auf 100 Quadratmeter. Sie ist bis hin zu den Schaufenstern mit Kirschholz ausgekleidet. Dieses kommt, genau wie die Uhren, aus dem Vallée de Joux im Waadtländer


shopping

Beauty

magisches Duo Das Abdeckstift-Duo Correcteur kümmert sich um Schatten und Rötungen. Guerlain. u chf 61.–

Kristallenes Kleinod Zarter Kompaktpuder Night Diamond mit 30 Kristallen. Dior. Limit. Edition. u chf 105.–

Eigene Mischung Fünf Foundations in einem Produkt: Custom Creations von Revlon. u chf 35.90

Frischer Blick Lift Lumière Correcteur Yeux von Chanel hellt auf und wirkt abschwellend. u chf 64.–

Natürliche haut Für helle Haut: Translucent Make-up Porcelaine. Dr. Hauschka. u chf 29.–

Federleichte Textur Öl-freie Foundation, die auch für Problemhaut geeignet ist. Clinique. u chf 41.–

Seidiger Puder Pure Foundation ist ein Puder-Make-up mit Micro-Mineralien. Maybelline. u chf 23.90

Make-up-Zauberer u Das Wichtigste beim Make-up ist ein ebenmässiger Teint. Neue Foundationprodukte «kümmern» sich um jedes Hautproblem. Sie modellieren, mattieren, glätten, spielen mit Leucht­ effekten und kaschieren Makel. Die Schwierigkeit ist jedoch, das perfekte Produkt für seine Haut zu finden. ­Revlon möchte den Kundinnen jetzt die zeitaufwendige Suche ersparen und

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lanciert Custom Creations. Das leichte Flüssig-Make-up bietet fünf Nuancen, die sich auf dem Handrücken miteinander mischen lassen. So lässt sich die Foundation individuell dem jeweiligen Hautton anpassen. Custom Creations gibt es in drei Farbkombinationen. Tipp: Für das Mischen und das Auftragen einen Foundation-Pinsel benützen, gibts zum Beispiel bei Mac. Kristina Köhler

Langer halt Die neue Formulierung von Stay Real ist noch natürlicher und lang haltend. In sechs Nuancen. Nivea. u chf 19.90

Neue Formel

© Fotostudio Schweizer Illustrierte Chavela Zink

Teint-News


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shopping

Electronics

Schön geheim

schön hell u In der dunklen Jahreszeit hilft es, immer ein Licht dabeizuhaben. Wer Schlüssel­ löcher finden will, ohne die Autotür zu zerkratzen, oder Türschilder ablesen möchte, ist mit dem Varta LED Pen Light bestens bedient. Die Lampe ist in einem eleganten Aluminiumgehäuse, welches Form und Grösse eines Schreibstifts hat, untergebracht. Das weisse LED-Lämpchen hat eine Reichweite bis 10 Meter und braucht wenig Strom. Die mitgelieferten AAA-Batterien halten bis zu 12 Stunden. Damit die Mini-Leuchte gut erreichbar in der Jackentasche hält, ist sie mit einem Befestigungsclip ausgestattet. www.varta-consumer.ch sg

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lichtblick Varta LED Pen Light leuchtet bis zu 10 Meter weit. u CHF 9.90

u Kultfigur in den James-Bond-Klassikern war Gadgets-Erfinder Q. Und der hätte bestimmt seine wahre Freude an den neusten Produkten von Minox gehabt. Kein Wunder! Der deutsche Hersteller war schon im analogen Zeitalter bekannt für seine sehr kleinen Kameras, welche oft in Spionagefilmen auftauchten. Nun gibt es eine ganze Reihe von digitalen SpionageGadgets. Neben einer Stift- und Brillen­ kamera gibt es auch die Gürtelkamera Agent M. Bei ihr ist eine Kleinst-Videokamera in der Gürtelschnalle versteckt. Sie filmt mit einer Auflösung von 176 × 144 Pixeln und speichert auf Micro-SD-Karte. www.perrot-image.ch stephan gubler

gut getarnt Hobby-Spione filmen mit der Gürtelkamera Agent M. u CHF 345.–

schön bequem u Wer länger an einem Notebook arbeitet, kennt das Problem. Weil die feste Verbindung von Tastatur und Bildschirm eine unbequeme Arbeitshaltung erzwingt, sind oft Kopf- und Nackenschmerzen die Folge. Dies ist beim Dreamcom 10 nicht der Fall. Das vom Schweizer Unternehmen Dreamcom Corporation entwickelte Gerät hat ein Display, welches sich mit Teleskopschienen nach oben ausziehen lässt. Es kann in drei Höhen von 5 bis 15 Zentimetern eingerastet werden. Ebenfalls mitgeliefert wird eine Dockingstation mit zusätzlichem Akkufach, zahlreichen Schnittstellen und einem Subwoofer. www.dreamcom.com sg

erstmals ergonomisch Das Notebook Dreamcom 10 Series wurde in Chur entwickelt. u ab CHF 2499.–

uhr der woche steckbrief wünschen erlaubt u Die Zeit rennt, und bald ist Weihnachten! Falls Sie

noch einen Wunsch offen haben … die Hermès Tandem wartet darauf, entdeckt zu werden! Die elegante Uhr entwarf der mehrfach ausgezeichnete Designer Philippe Mouquet aus dem Mutterhaus in Paris. Die Form erinnert an das H von Hermès, ist aus poliertem Stahl und mit 40 Top-WesseltonDiamanten geschmückt. Passend dazu das matt glänzende, wachsbehandelte Barénia-Lederband, das auch sehr schön altert. Und der Name? Tandem leitet sich vom Zweispänner des Firmenlogos ab und erinnert an die Ursprünge, als das Luxus-Label noch eine Sattlerei war. sarah rieder

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Geschenkidee für LadYs Die neue Tandem von Hermès. u chf 5800.–

Werk Quarzwerk von ETA Gehäuse Edelstahl, poliert, Saphirglas, wasserdicht bis 50 Meter Armband Schwarzes Lederband Barénia mit Dornschliesse Varianten Weitere Modelle Wer trägt sie? Klassische Ladys Bezugsquelle Tel. 032 - 366 71 00 oder www.hermes.com


Neu

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2 1 schlanke Taille Dank Tank-Top von Magic Bodyfashion, Globus. u chf 32.90 2 glamouröses decolletÉ mit Collier von Avant Première, Manor. u chf 49.90 3 kultobjekt Evian-Flasche von Jean Paul Gaultier, Globus. u chf 5.– 4 zarte rockerbraut Tunika-Kleid Manoush mit Rüschen und Nieten von La Redoute. www.laredoute.ch u chf 237.15 5 reise-inspira­tion findet man im Buch Cool Hotels Best of Europe, TeNeues. u chf 134.– 6 süsse feuerwehr Mini-Shopper von Cwirbelwind, www.cwirbelwind.ch zeigt Kinderträume. u chf 67.– 7 heisse heels Blutrote Lederstiefel von Max Shoes. u chf 179.– 8 scharfes Jubiläum Nostalgie-Box 100 Jahre Gillette Fusion mit Rasierer, 4 Ersatzklingen und Hydra-Gel, Coop City. u chf 42.90

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arthur dauchez, 35, CEO von Eboutic, www.eboutic.ch

experten-fragen © Fotostudio Schweizer Illustrierte Chavela Zink

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Shopping der Zukunft? Einfach im Online-Club u Wie funktioniert ein Shopping-Club? Um online bei www.eboutic.ch einkaufen zu können, muss man zuerst Mitglied werden. Dann erhält man ein- bis zweimal pro Woche ein E-Mail mit neuen Marken. Der Verkauf der einzelnen Brands dauert vier bis fünf Tage. Danach werden sie von der Seite entfernt. Bestellen kann man per E-Mail, bezahlen mit Kreditkarte, und

ausgeliefert wird per Post innerhalb von zwei bis drei Wochen. u Was sind die Vorteile? Originalware wird bis zu 70 % unter dem Ladenpreis angeboten, es gibt praktisch täglich neue Angebote, und der Gang in überfüllte Läden wird einem erspart. u Wie sind Sie auf die Idee gekommen? Online-Verkauf ist die Zukunft! 75 % der Schweizer Haushalte

haben einen Internet-Anschluss, und 64 % nutzen das Medium regelmässig. u Auf welches Sortiment darf man sich freuen? Seit Oktober haben wir diverse Marken verkauft: Kleider (Calida, Calvin Klein, Rosy, Tom Tailor, Oxbow, Guess, ­Switcher, Columbia, Miss Sixty), HomeAccessoires (Alessi, Knoll, Bodum) und Sport (Head, Dynafit). ursula Borer schweizer illustrierte

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Das Gesundheitsmagazin

top fit

 Herzfehler  Die Symptome  Sanfte OP  Ohne Narkose  Grippe  10 Tipps vom Arzt

Übermütig mit neuer Herzklappe. Der achtjährige Chris konnte nach der Herz­operation gleich wieder nach Hause. Die Kathetertechnik wird seit Kurzem auch bei Kindern angewendet.

Foto Fabienne Bühler

Sprung ins Leben

Vom Operationstisch aufs Trampolin! Herzpatienten profitieren im Kinderspital Zürich von der Kathetertechnik. schweizer illustrierte

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top fit

Herz-OP

Chris erhielt ratzfatz eine ne Dank der Kathetertechnik konnte Chris nur vier Tage nach der Operati

Text martin schuppli

D

Dr. oliver kretschmar ­Leiter des Herz­ katheterlabors am Kinderspital Zürich.

«Jedes Jahr kommen bei uns 600 bis 800 Kinder mit einem Herzfehler auf die Welt»

Chris, 8, macht mit seinem Mami Aufgaben. Das Herz macht ihm heute keine Probleme mehr. labors am Kinderspital Zürich. «Die häu­ figste Defekte sind Löcher in der Kam­ mer- oder in der Vorhofscheidewand.» Solche Defekte kann ein Gynäko­ loge schon vor der Geburt entdecken. «Die Erkennungsrate ist leider noch klein», sagt der Kardiologe. «Wissen ­Eltern von den Herzproblemen, bleibt ihnen Zeit, sich zu informieren und die Geburt sowie die nachfolgende Behand­ lung zusammen mit den behandelnden Ärzten vorzubesprechen und zu pla­ nen.» Viele Herzfehler entdecken Hebam­ men und Ärzte auch unmittelbar nach der Geburt. Anzeichen beim Baby sind eine blaue Hautfarbe, auch Blausucht, Zyanose, genannt. Oder eine schwere, schnelle Atmung. Im schlimmsten Fall erleidet der Säugling beim Eintritt ins Leben einen Kreislaufschock und muss reanimiert werden. Herzfehler zeigen sich aber auch, wenn das Kleine schlecht

trinkt, rasch erschöpft ist und einfach nicht gedeiht. Starkes Schwitzen und kalte, blasse Extremitäten deuten eben­ falls auf ein mögliches Herzproblem hin. «Solche Symptome sind allerdings eher unspezifisch. Ihnen kann auch ein anderes Gesundheitsproblem zugrunde liegen», sagt Dr. Kretschmar. Muss am Herzen operiert werden ist das oft ein sehr grosser Eingriff. Die Chirurgen arbeiten am geöffneten Brust­ korb, der Patient ist an der Herz-Lun­ gen-Maschine angeschlossen und ver­ bringt mindestens ein bis zwei Wochen im Spital. Zum Glück gibts Alternativen. Und auf solche sind Oliver Kretschmar und sein Team spezialisiert. Die Herzab­ teilung des Zürcher Kinderspitals gilt als eines der führenden Referenzzentren weltweit. So kam es auch, dass Oliver Kretschmar im Jahr 2007 erstmals in der Schweiz eine künstliche Herzklappe ohne Operation einsetzte. Zauberei?

Fotos Fabienne Bühler, Dick Vredenbregt

er Kinderarzt stellt es gleich nach der Geburt fest. Chris lei­ det an einem Herzfehler. Seine Aortenklappe arbeitet nicht richtig, ist verdickt und viel zu eng. Eine lebens­ bedrohliche Situation, die anfänglich mit einer Ballonerweiterung behandelt wer­ den kann. Danach entwickelt sich der Säugling zunächst prächtig. Die Situa­ tion verschlechtert sich wieder, sodass schliesslich nur eine grosse Operation hilft. Mit anderthalb Jahren ersetzt ihm Prof. René Prêtre, Herzchirurg am Kin­ derspital, in einer vierstündigen Opera­ tion die kranke Herzklappe durch Chris’ eigene Lungenklappe und setzt an deren Stelle eine neue biologische Klappe ein. Elf Tage muss das Büblein im Spital blei­ ben, dann darf Chris heim. «Wir waren so glücklich, dass er gesund und munter heimkam. Vorher er­ lebten wir schlimme Zeiten», sagt seine Mutter Dominique. «Wir mussten auf den Termin warten. Ich hatte Hoffnung, aber trotzdem bangten mein Mann und ich um das Leben des Kindes.» Ein Prozent der Neugeborenen in der Schweiz kommt mit einem Herzfeh­ ler zur Welt. «Das sind jährlich ungefähr 600 bis 800 Kinder», sagt Dr. Oliver Kretschmar, Leiter des Herzkatheter­


ue Herzklappe on wieder zur Schule. Früher war das einschneidender und komplizierter. «Nein, das ist Kathetertechnik. Wir führen die Herzklappe Melody des Herstellers Medtech über eine Punktionsstelle in die Leiste ein und implantieren sie im Herzen. Die Patienten können zwei Tage nach dem Eingriff wieder nach Hause. Der Eingriff ist schmerzlos. Erwachsene werden nicht einmal narkotisiert.» Und alles funktioniert auf kleinstem Raum. Die biologische Klappe ist in ein Metallröhrchen, einen sogenannten Stent, eingenäht. Stent und Klappe drückt der operierende Arzt dann auf einem kleinen Ballonkatheter vorsichtig so zusammen, dass er sie gemeinsam mit dem Ballon in die venöse Blutbahn einführen und mit dem Blutstrom in die alte Herzklappe vorschieben kann. Dort wird die Klappe-Stent-Einheit mit dem Ballon erweitert und in die alte Klappe implantiert. Sie verdrängt das Material der

alten Klappe. Die neue Klappe übernimmt sofort ihre Funktion. Diesen Eingriff musste Chris, 8, dieses Jahr über sich ergehen lassen. Seine zuvor chirurgisch implantierte Ersatzklappe zeigte nach sieben Jahren Ermüdungserscheinungen. Der Bub brach im Frühling zusammen. «Er erholte sich zwar rasch, aber wir wussten, die nächste Operation steht an», sagt Mutter ­Dominique. Im August erhielt Chris dann eine neue Herzklappe. Diesmal ohne Operation. Nach vier Tagen ging er wieder zur Schule. «Wir sind ja so glücklich. Der Bub machte einen Wachstumsschub. Für uns ist die neue Herzklappe ein grosses Geschenk.» Dr. Oliver Kretschmar ersetzt aber nicht nur Herzklappen via Katheter. «Wir reparieren mit einer Art Schirmchen Vorhof- und Kammerscheidewand-

Hightech fürs Herz auf kleinstem Raum 2

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Mini-OP-Besteck Mit dem Katheter kann der Arzt auf sanfte Art und Weise Herzprobleme lösen.

1 HerzKlappe Das Kunststoffteil ist etwa 28 Millimeter lang und hat einen Durch­ messer von 18 bis 22 Millimetern. Es wird vom Arzt zusammengedrückt und über den Ballon montiert. 2 HerzKatheter Durch eine Punktionsstelle in der Leiste wird er durch die Vene bis hinauf zum Herz geschoben. 3 Ballon Bläst man ihn auf, entfaltet sich die neue Herzklappe und übernimmt sofort ihre wichtige Funktion.

Defekte und erweitern mit einem Ballon zu enge Herzklappen oder Gefässe.» Und diese Materialien und Implantate werden immer kleiner, flexibler und sogar speziell für Kinder hergestellt. Die Implantate der Zukunft sind vollständig bioresorbierbar. Das heisst, sie lösen sich vollständig auf, nachdem sie von körpereigenem Gewebe überwachsen und somit ersetzt worden sind. Das ­dauert ein bis zwei Jahre. Im operierten Herz verbleibt kein Fremdkörper. In absehbarer Zeit soll es auch Implantate geben, die im Labor mit körpereigenen Stammzellen hergestellt werden. Dieses Verfahren heisst «tissue engineering». Solche Bioteile mutieren zur eigenen Herzklappe. Sie wachsen mit und degenerieren nicht. In der Startphase sind auch Klappen aus tierischen Materialien. Sie werden nach der Implantation von körpereigenen Zellen besiedelt und können mitwachsen. «Bei den heutigen Methoden wachsen die Kinder in fünf bis maximal zehn Jahren aus der Klappengrösse heraus. Zudem degeneriert eine Ersatzklappe langsam, wird dann zu eng und häufig auch undicht», sagt Dr. Kretschmar. Das wird auch bei Chris so sein. Dann kommt er wieder im Kinderspital bei Dr. Kretschmar auf den Herzkatheter-Tisch und erhält, so sagt die Mutter lachend, «ratzfatz eine neue Herzklappe».  


Grippe: Diese 10 Tipps sollte man kennen Impfen oder nicht? Jedes Jahr stellen sich viele Menschen die Frage neu. Dieses Jahr erwarten Experten eine Grippe-Epidemie. Grund ist ein neues Virus.

«Nach einer Grippe ist man sogar empfänglicher für Erkältungskrankheiten» PD Dr. albert wettstein ist Chefarzt des Stadtärztlichen Dienstes in Zürich.

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Grippe oder Erkältung – wo ist der Unterschied? Neben Schnupfen, Halsweh und Husten dominieren bei Grippe schwere Allgemeinsymptome, vor allem Fieber bis 40 Grad, allgemeines Krankheitsgefühl, Schwäche und Muskelschmerzen.

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Ansteckung verhindern durch häufiges Hände­ waschen und Mundschutz? Ohne Kontakt zu Kindern – sie sind Hauptüberträger – würden Mundschutz und häufiges Händewaschen das Risiko einer Ansteckung enorm reduzieren. In Europa hat das Tragen eines Mundschutzes keine grosse Akzeptanz. Am besten schützt immer noch eine Impfung.

3

Dauer von der Ansteckung bis zum Ausbruch? Ein bis drei Tage, je nach Anzahl Viren, mit denen man angesteckt wurde.

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Ein Familienmitglied krank, alle krank? Nicht zwangsläufig. Oft besteht eine Teil- oder fast vollständige Immunität gegen die gängigen Grippeviren. Dieses Jahr ist allerdings ein Virus für alle neu.

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Starker «Pfnüsel»: Sollen Kinder zu Hause bleiben, oder dürfen sie in die Schule? Nur Kinder mit Fieber sollen zu Hause bleiben, bis sie keine erhöhte Temperatur mehr haben.

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Dauer einer Grippe? Eine knappe Woche. Die Genesung dauert aber öfter noch ein bis zwei

Wochen. Kommt eine zweite Periode mit Fieber, drohen Nasenhöhlenvereiterung, Mittelohrenentzündung oder die gefährliche Lungenentzündung.

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Wer soll, wer muss sich impfen lassen? Alle alten Menschen und Kinder, Menschen mit chronischen Krankheiten, alle Betreuer von chronisch Kranken, alle Hühner­halter. Denn ist ein Hühnerhalter geimpft, kann das Risiko einer Vogelgrippe ausgeschlossen werden, wodurch sich komplizierte Abklärungen erübrigen.

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Ist von Zärtlichkeiten mit einem Grippekranken abzuraten? Je enger der Kontakt zu Grippekranken, desto mehr Viren werden übertragen. Innerhalb einer Familie erfolgt sowieso eine An­steckung, mit oder ohne Zärtlichkeiten.

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Hausmittelchen zur Linderung der Grippe? Alle fiebersenkenden Massnahmen und Schmerzmittel helfen, die Grippe erträglicher zu machen.

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Grippe durchgemacht – ist man für den Rest der Saison geschützt? Gegen Grippe ja, aber nicht gegen andere Erkältungskrankheiten. Nach einer Grippe ist man sogar empfänglicher dafür, weil eine durchgemachte Grippe das Immunsystem schwächt. Eine Impfung tut das nicht. 

Foto Kurt Reichenbach

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Das Schweizer Kulturmagazin

die besten

kein weihnachtslied Die Geschwister Sibylle und Michael Birkenmeier am Flügel. 25 Jahre theaterkabarett birkenmeier

Fotos Iwan Raschle

Klein, aber oho! Schatten liegen über dem ­Theaterkabarett Birkenmeier Vogt. Doch Sibylle und ­Michael Birkenmeier lassen sich nicht ins Dunkel ziehen. Sie sorgen seit 25 Jahren für Liebe, Licht und Lacher.

u Das Briefpapier des Theaterkabaretts Birkenmeier Vogt ist an einer Stelle aus­ gestanzt. Es fehlt ein Stück. Im Sinne des aktuellen Programms «Kettenriss» ge­ sprochen: Es fehlt ein Glied. Felicitas Vogt, die vor sieben Jahren zum Basler Geschwisterpaar Sibylle und Michael Birkenmeier stiess, ist diesen Sommer, 56-jährig, ihrem Krebsleiden erlegen. Zwei Wochen vor der Premiere vergangenen

April wird die Diagnose gestellt. Doch Trübsal blasen liegt der lebensfrohen Felicitas nicht. Lieber trompetet sie, bläst in Lied und Wort dem Establishment lautstark den Marsch – zusammen mit Sibylle und Michael Birkenmeier. Gemein­ sam meistern die drei ihre Premiere, ernten, wo sie auftreten, Beifall. Bis die Kette am 13. Juli tatsächlich reisst und aus dem gleichnamigen Stück auf der u

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die besten

kultur

buch zum jubiläum Persönliche Passagen und Presseartikel aus 25 Jahren Theaterkabarett Birkenmeier Vogt.

u Bühne bitterer Ernst wird. «Doch das Erleben von Luzis Sterben, ihr unbeschwerter, heiterer Umgang mit Leiden und Tod hat uns sehr bestärkt und unglaublich viel vom Leben gezeigt», sagt Sibylle Birkenmeier. Die gelernte Lehrerin und Schauspielerin war mit Felicitas Vogt eng und ehelich verbunden. Der Pianist und Schauspieler Michael ergänzt: «Das Umschreiben des Stücks und die Reflexion über diese wunderbare Person und ihre Rolle in ‹Kettenriss› gaben uns erst die Kraft, wieder aufzutreten.» Das Programm hat es in sich. Machtmenschen, Geldhaie und Hirnlose an den Hebeln unseres Wirtschafts-, Gesellschafts- und Politsystems kriegen ihr Fett weg. Bekommen die spitzen Nägel von Michael zu spüren. «Beim Schneiden der Zehennägel kommen mir die besten Ideen, da treff ich so richtig den Nagel auf den Kopf!» Noch spitzer als sein Horn an den Füssen ist die Feder des einstigen SteinerSchülers. Die hinter- und scharfsinnigen Texte der Produktionen fliessen aus seinem Tintenfass. Das Basler Theaterkabarett Birkenmeier Vogt ist eine wohltuende Ausnahmeerscheinung in der immer «seich»-ter werdenden Comedy-Szene. Und: Es ist seiner Linie seit 25 Jahren treu, lässt sich von knausrigen Kultur-Institutionen und Kritik nicht kaltmachen, verleiht sich in «Kettenriss» selbstironisch gar die Goldene Pflaume. «Unser Spiel ist frei von Zynismus. Wir wollen Auftriebskräfte in den Zuschauern wecken», erklärt Michael Birkenmeier. «Es steckt viel Liebe drin, wir möchten Spass an unserer Arbeit haben», bekräftigt seine Schwester und spricht Friedrich Schiller, dem das Ensemble sein letztes Stück «Schillernd» weihte, aus dem Mund: «Alle Kunst ist der Freude gewidmet.» manuela herzog

theaterkabarett birkenmeier vogt Diverse Spielorte, 27./28. 11. Winterthur, 3.–6. 12. Basel, Info www.theaterkabarett.ch, Publikation (werk:druck) CHF 15.–

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entRückend Maiko, 1987, von Balthasar Burkhard. Reconnaissances 1969 bis 2007

Der Weg vom Traum in die Wirklichkeit u «Bevor ich ein Foto mache, habe ich schon unzählige Male davon geträumt», beschreibt Balthasar Burkhard den ­Entstehungsprozess seiner vielfältigen ­Arbeiten. Ob monumentale Landschaften, Städtebilder, fragmentierte Körperstudien, Tieraufnahmen oder intime Porträts – stets ist der Künstler auf der Suche nach dem Ungewöhnlichen. Und nach einer übergeordneten ­Ästhetik, die sich hinter dem gewählten Motiv verbirgt. Der Berner Fotograf (*1944) hat mit seinen Werken immer wieder für Furore gesorgt: Unvergessen seine über zehn Meter langen Aufnahmen eines weiblichen Aktes (1983) oder die spektakulären Flugaufnahmen durch die

Alpen, die Anfang 90er-Jahre entstanden sind. Das Musée Jenisch zeigt mit «Reconnaissances 1969 bis 2007» eine umfassende Retrospektive des international anerkannten Fotokünstlers. Rund 80 Werke repräsentieren sein fast vier Jahrzehnte umfassendes Schaffen und gewähren einen fundierten Einblick in das Weltbild des Künstlers. Der Titel der Ausstellung ist übrigens passend gewählt. «Reconnaissance» heisst übersetzt Anerkennung, Wiedererkennung, aber auch Dankbarkeit.  anina rether MusÉE Jenisch Vevey Bis 11. 1. 09 Di–So 11–17.30 Uhr, Tel. 021 - 921 29 50, www.museejenisch.ch, Publikation CHF 55.–


kathrin biffi-frey

Die Forscherin

theater

u Sie

faltet, knittert, schneidet, bemalt und kratzt. Die Künstlerin Kathrin Biffi-Frey, 58, erforscht mit Hin­gabe den Werkstoff Papier. Ihr aktuelles Schaffen ist vom Thema Wasser beeinflusst. Formend nimmt die Luzernerin das Fliessende oder Erstarrende, das Zerstörerische der Naturkraft auf. Gefühle verweben sich mit den Wachs- und Transparentpapieren, Strukturen provozieren ein spannendes Spiel von Licht REFLEXE Papierkunst, 2008, und Schatten: wie Spiegelungen des Wassers.  ISW von Kathrin Biffi-Frey. galerie billing bild Baar ZG Bis 30. 11. Mi–Fr 14–18, Sa 11–16, So 14–17 Uhr, Tel. 041 - 761 50 28, www.billingbild.ch roman signer

Der Melancholiker u Es rauscht, quietscht und explodiert – und ist trotzdem auch still. Die Filme und Videos des bedeutenden Schweizer Künstlers Roman Signer, 70, sind in dieser Schau in einmaliger Fülle zu geniessen. Helikopter zappeln sich zu Tode, ein Eimer entleert sich auf geradezu ästhetische Weise, Signer paddelt im Takt des ­Metronoms auf dem Trockenen: Projektionen gibt Einblick ins spektakuläre und existenzielle, melancho- Im Takt Roman Signer: «Larghetto...», lische, aber auch poetische Werk des Künstlers. isw 2008, Videostill Aleksandra Signer.

50 jahre theater am hechtplatz in zürich

Bananenschachteln auf der Bühne u Mit der Produktion «Eusi chlini Stadt» feierte das Theater am Hechtplatz 1959 Eröffnung. Dass diese kleine Stadt in 50 Jahren ganz grosses Kleintheater gemacht hat, beweist die Jubiläumsproduktion «Jetzt erst Hecht». Mit Videoeinspielungen, Zeitdokumenten und Liedern lassen Adrian Stern & Co. (u.) das halbe Jahrhundert Kabarettgeschichte Revue passieren, graben sich durch Berge von Bananenschachteln. Ein musikalischliterarischer Querschnitt unter Leitung von Dominik Flaschka und Julia Morf; musikalisch ver­antwortlich zeichnet Hans Ueli ­Schlaepfer. mh

theater am hechtplatz Zürich Bis 30. 3. 09, jeden Mo 20 Uhr, Tickets Tel. 044 - 252 32 34, www.theateramhechtplatz.ch

helmhaus Zürich Bis 18. 1. 09 Di–So 10–18, Do bis 20 Uhr, Tel. 044 - 251 61 77, www.helmhaus.org, Publikation CHF 79.– (Verlag Scheidegger & Spiess) Max diel

Der Finder

u Er macht keinen Hehl aus seiner Inspirationsquelle: Max Diel, 36, sammelt Bilder aus alten Zeitschriften, Postkarten, Reproduktionen, Werbeprospekten. Doch die Fundstücke sind lediglich Ausgangspunkt. ­Während des Malprozesses verschwinden sie unter der Farbe. Diel collagiert, pflastert, übermalt, bricht auf, verfremdet. Die grossformatigen Bilder des Malers ­wirken wie Geheimnisträger. Was auf den ersten Blick verwässert «Am Pool», 2007, klar erscheint, wirkt beim zweiten irritierend. isw des deutschen Künstlers Max Diel.

Starke Truppe Adrian Stern, Eric Hättenschwiler, Rolf Sommer, Anikó Donáth, Gigi Moto und Hans Ueli Schlaepfer (v. l.).

galerie graf & schelble Basel Bis 20. 12. Di–Fr 14–18, Sa 10–16 Uhr, Tel. 061 - 261 09 11, www.grafschelble.ch, Publikation CHF 30.–

Frankfurt: Peter-Doig-Retrospektive

Die Macht der Erinnerung

u Er ist einer der einflussreichsten Gegenwartsmaler: der Schotte Peter Doig, 49. Reiseprospekte, Zeitungsfotos oder Filmstills sind Initialzünder für die magisch realistischen Bilder des Künstlers. Wer in die Paradiese eintaucht, entdeckt eine trügerische Idylle. Die Ruhe scheint jeden Moment zu kippen. Das herumtreibende Kanu erinnert an den Horrorstreifen «Freitag, der 13.». In seinem Atelier in einer alten Rumfabrik auf Trinidad zeigt Doig jede Woche Studiofilme und malt dazu ein Plakat. Auf dem Kunstmarkt erzielen diese Höchstpreise. Nebst 50 Gemälden und Arbeiten auf Papier sind auch vom Künstler ausgewählte Filme zu sehen. ISW

schirn kunsthalle Frankfurt D Bis 4. 1. Di, Fr–So 10–19, Mi/Do bis 22 Uhr, Studiofilmclub Mi 19–22 Uhr (noch bis 26. 11.), Filmposter bis 18. 12., www.schirn.de

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film

Tp p 88i8

die besten

Atelierbesuch Eliane Richter beauftragt Max Hollander mit einem Porträt ihrer Kinder.

Das Porträt der Geschwister Familiendrama: Im Winter ein Jahr zeigt die Verzweiflung über den Verlust eines geliebten Menschen. ihm hingegen die Tochter Lilli Richter. Der 21-jährigen Tanzstudentin ist der Wunsch ihrer Mutter zutiefst zuwider. «Mein Bruder ist tot. Und sie will ihn als Dekoration an die Wand hängen!» Nach anfänglichem Widerstand erklärt sich Lilli schliesslich doch bereit, Modell zu sitzen. Bald wird klar: Hinter ihrer abweisenden Haltung versteckt sich tiefe Verletztheit über den Verlust des geliebten Bruders; das Unverständnis dafür, dass er sie im Stich gelassen hat. Und die Hilflosigkeit, dass sie auch nach dem Tod von Alexander keinen Zugang zu ihrer Mutter findet. In den Gesprächen über Lilli und ihren Bruder gibt der menschenscheue Künstler auch Geheimnisse seines

Der blick hinter Familienfassaden

caroline Link Regisseurin.

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Nach einer fünfjährigen Schaffenspause kehrt Caroline Link mit «Im Winter ein Jahr» in die Kinos zurück. Das Drehbuch basiert auf dem Roman «Aftermath» von Scott Campbell. Bekannt wurde die 44-Jährige mit dem Film «Jenseits der Stille» (1996), der ihr eine Oscar-Nominierung einbrachte. 2003 gelang Link dann der grosse Coup: Für «Nirgendwo in Afrika» erhielt sie die begehrte goldene Statue als erste deutsche Regisseurin in der Kategorie «Bester ausländischer Film». Sie wohnt mit Lebensgefährte Dominik Graf und der gemeinsamen sechsjährigen Tochter in München.

Trauma Tänzerin Lilli (Karoline Herfurth) verliert den Boden unter den Füssen. eigenen verqueren Lebens preis. Trotz dem Altersunterschied entwickelt sich eine zarte Freundschaft. Gemeinsam machen sie sich auf, mit den Geistern der Vergangenheit abzuschliessen. «Im Winter ein Jahr» ist ein einfühlsames, still inszeniertes Drama, dass von seinen lebensechten Figuren und überzeugenden Hauptdarstellern getragen wird. Karoline Herfurth spielt die Lilli mit einer wunderbaren Mischung von Zerrissenheit, Schuldsuche und Lebensfreude. Und Josef Bierbichler ist die Rolle des Max schlicht auf den Leib geschrieben. anina rether im winter ein jahr, D 2008, V: Monopol Pathé Films, R: Caroline Link, D: Karoline Herfurth, Corinna Harfouch, H. Zischler. Kinostart: 13. 11.

Fotos Pathé Films

u Das verrostete Schloss des verwitterten Gartentors klemmt. Schon lange hat Max Hollander keinen Besuch mehr empfangen. Menschen machen dem alternden Mann mehr Angst als die Einsamkeit. Der kauzige Künstler lebt zurückgezogen auf dem Land, umgeben einzig von seinen Bildern, mit denen er manchmal auch spricht. Eines Tages betritt Eliane Richter (Corinna Harfouch) sein Atelier und bittet ihn, ihre beiden Kinder zu porträtieren. Dass Sohn Alexander letztes Jahr bei einem Unfall sein Leben verlor, stellt für Max Hollander kein Hindernis dar. Im Gegenteil. Der Maler geniesst einen hervorragenden Ruf als Porträtist von Verstorbenen. Probleme bereitet


bücher & cds

Ein schmerzhafter und langer Weg zum Ich Anna Gavalda lässt den Gefühlen freien Lauf. In ihrem neuen Roman wird geflucht, geheult und verzweifelt gehofft.

u Charles ist siebenundvierzig Jahre alt, eins achtzig gross, schlank und spielt Trompete. Sein Säulenheiliger stürzte in Amsterdam aus einem Hotelfenster: Chet Baker. Niemand konnte so melancholisch, so unendlich traurig und dennoch erfüllt von innerem Feuer spielen wie der amerikanische Musiker. Sein Sound prägt spürbar den neuen Roman von Anna Gavalda, die schreibt: «Glück langweilt den Leser. Es ist ein Liebestöter.» Oberflächlich gesehen scheint Charles ein erfülltes Leben zu führen, vielleicht sogar ein glückliches. In seinem Beruf als Architekt bereist er die Welt, seine Geliebte nebst Tochter Mathilde erfüllt sein Privatleben. Aber Charles ist infiziert. Der Virus heisst Nostalgie. So ist es kein Wunder, dass diese Krankheit ausbricht, als er einen schicksalsträchtigen Brief zugestellt bekommt. «Anouk ist tot» steht dort geschrieben. Geschickt hat die drei kargen Worte Anouks Sohn Alexis, den Charles längst aus seinem Gedächtnis gestrichen hat. Gemeinsam haben die beiden einst Musik gemacht, bis ein Streit die Freunde für immer entzweite. Seit früher Jugend war Charles hemmungslos in Anouk verliebt, hatte seine Hose nicht in die Wäsche gegeben, um den Staub in den Taschen aufzubewahren, den sie bei der Begrüssung in seiner Hand hinterlassen hat. Es ist der lange Weg zu sich selbst, den Charles nun antreten muss. Da wird den Gefühlen

drei neue cds

1

pop/rock Snow patrol A Hundred Million Suns (Universal Music)

Nach fast fünf Millionen verkauften «Eyes Open»CDs inkl. Hitsingle «Chasing Cars» legt das britische Quintett nach: Elf MelodiePerlen voller Gefühl, geschrieben von der Band und getextet von Sänger Gary Lightbody über Liebe, Träume, aber auch über sich selbst, sind eingebettet in meist sanfte Sounds. Elias fröhlich

roman ich bring mich um die ecke Erlend Loe (KiWi) u Vor dem Flugzeugcrash bekommt die 18-jährige Julie ein SMS von ihrem Vater. Kurze Zeit später ist sie Waise, weil auch Mutter und Bruder ums Leben kamen. Sie will ihrem Leben ein Ende setzen, aber nicht wie ein ordinärer Selbstmörder. Das muss ja schiefgehen. roman die möwe Sándor Márai (Piper) u Der ungarische Autor ist ein Meister der behutsamen Seelenwanderung. Sein Thema sind schicksalhafte Verstrickungen. Diesmal begegnet eine geheimnisvolle Finnin einem ungarischen Beamten und wirft den sonst so korrekten Mann vollkommen aus der Lebensbahn. Magisch.

freien Lauf gelassen, deftig geflucht, hemmungslos geheult und verzweifelt gehofft. Literaturkritiker bezeichnen solche Romane gerne als «Zuckerwasserliteratur», aber Hunderttausende Leser in aller Welt feiern Frankreichs literarisches Fräuleinwunder. Mademoiselle Miracle verzaubert ihre Leser so charmant wie Carla Bruni. Und zum Schluss merkt man, das Wesentliche an diesem Buch ist, dass es eine Sehnsucht weckt. Eine Sehnsucht nach mehr Mitgefühl und Menschlichkeit. Peter M. Hetzel

Anna Gavalda Alles Glück kommt nie (Hanser)

2

jazz Viktoria tolstoy My Russian Soul (Act)

Der Urgrossvater der schwedischen Sängerin Viktoria Tolstoy war ein Sohn des grossen russischen Schriftstellers Leo Tolstoi. Auf ihrer neuen CD macht sie ihre Wurzeln zum Thema und interpretiert unter anderem Material von Tschaikowsky und Rachmaninow: Pop-Jazz mit speziellem Touch. Hanspeter vetsch

krimi schleichendes gift Val McDermid (Knaur) u Die schottische Schriftstellerin beschreibt sich selbst als «klug, lustig und dick». Vergessen hat sie wohl abgründig und gerissen. Denn so sind ihre Geschichten: Das Ermittlerduo Tony Hill und Carol Jordan bekommt es mit Giftmördern und Bombenlegern zu tun. Atemberaubend spannend. Jugend Kaminski-kids: Unsichtbare Zeugen Carlo Meier (Brunnen) u Die «Banfits» prügeln einen Freund der Kaminski-Kids spitalreif und filmen die Szene mit dem Handy. Ein Fall von Happy Slapping. Gewaltopfer Loko wird zudem eine Drogensache angehängt. Authentisch und aufrüttelnd.

3

Klassik la bohème Anna Netrebko und Rolando Villazon (DGG)

Die Musik zum Opernfilm, der diese Woche anläuft: Anna Netrebko und Rolando Villazon in Puccinis leidenschaftlicher «La Bohème». Der Soundtrack hält, was die Stars versprechen: grosse Operngefühle, spannend inszeniert, grossartig gesungen, eindringlich dirigiert von Bertrand de Billy. Uli von erlach schweizer illustrierte

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hitparade

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 100

Herzschmerz

 Für den Abend zu zweit

Lach-Garantie

Für Kinder

Starparade

DVD

Kino

CD Single

CD Album

klingeltöne

Mit 66 Jahren … ist Harrison Ford noch immer auf der Jagd nach den Bösen.

Verliebt: Gabriella Montez (Vanessa Hudgens) und Troy Bolton (Zac Efron).

«I ha Di gärn» singt Gölä. Seine Zuneigung liess ihn den Single-Thron erobern.

Powerlady Pink hat die Hardrocker AC/DC ganz schnell wieder vertrieben.

Auch die zuckersüsse Katy Perry bekam das Feuer von Rockstar Pink zu spüren.

(1) Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels Regie: Steven Spielberg. Paramount Home Entert. (2) Sex and the city Regie: Michael Patrick King. Mit Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Kristin Davis. Warner Home Video The Happening Regie: M. Night Shyamalan. Mit M. Wahlberg, Z. Deschanel, J. Leguizamo. TCFHE (R) I Am Legend Regie: Francis Lawrence. Mit W. Smith, A. Braga, D. Mihok. Warner Home Video Revolver Regie: Guy Ritchie. Mit J. Statham, R. Liotta, V. Pastore. Ascot Elite Mutant Chronicles Regie: Simon Hunter. Mit R. Perlman, D. Aoki, J. Malkovich. Splendid Entertainment (3) verliebt in die Braut Regie: Paul Weiland. Mit P. Dempsey, M. Monaghan. Sony Pictures HE (r) Casino Royale Regie: Martin Campbell. Mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen. Sony Pictures HE (7) alvin und die Chipmunks – Der Film Regie: Tim Hill. Mit J. Lee, D. Cross. TCFHE Scrubs: Die Anfänger – Staffel 7 Mit Z. Braff, D. Faison, S. Chalke. Touchstone Home Video

HIGH SCHOOL MUSICAL 3: SENIOR YEAR Regie: Kenny Ortega. Total 28 788 Be­sucher. 1. Woche (1) BURN AFTER READING Regie: Ethan Coen. Total 66 075 Be­sucher. 2. Woche

(2) i ha di gärn Gölä EMI Music Switzerland AG

FUNHOUSE Pink Sony BMG Music Entertainment

(2) SO WHAT Pink SBM

(1) SO WHAT Pink Sony BMG Music Entertainment

(1) BLACK ICE AC/DC Sony BMG Music Entertainment

(1) I KISSED A GIRL Katy Perry EMI

gomorra Regie: Matteo Garrone. Total 11 478 Be­sucher. 1. Woche (2) Wall-E Regie: Andrew Stanton. Total 157 206 Be­sucher. 5. Woche

(6) das feyr vo dr sehns, Jodlerklub Wiesenberg, Francine Jordi Universal Music Switzerland GmbH (3) SWEET ABOUT ME Gabriella Cilmi Universal Music Switzerland GmbH

HEAVY ROTATION Anastacia Universal Music Switzerland GmbH

(3) this is the life Amy Macdonald UNI

ÇA NE FINIRA JAMAIS Johnny Hallyday Warner Music (Switzerland) AG

(5) SWEET ABOUT ME Gabriella Cilmi UNI

(4) NIGHTS IN RODANTHE Regie: C. George Wolfe. Total 22 084 Besucher. 2. Woche

(4) I KISSED A GIRL Katy Perry EMI Music Switzerland AG

THE KATIE MELUA COLLECTION Katie Melua Phonag Records AG

(4) Viva la vida Coldplay EMI

(5) Nordwand Regie: Philipp Stölzl. Total 29 522 Be­sucher. 3. Woche

(5) disturbia Rihanna Universal Music Switzerland GmbH

HIGH SCHOOL MUSICAL 3 Orig. Soundtrack EMI Music Switzerland AG

(6) DISTURBIA Rihanna UNI

(3) HELLBOY 2: THE GOLDEN ARMY Regie: Guillermo Del Toro. Total 20 552 Be­sucher. 2. Woche (9) BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS Regie: Dany Boon. Total 231 752 Be­sucher. 25. Woche (7) eagle eye Regie: D. J. Caruso. Total 46 377 Be­sucher. 4. Woche

(8) infinity 2008 Guru Josh Project K-tel Int. Switzerland AG

(9) Infinity 2008 Guru Josh Project KTE (8) JUMP THAT ROCK (WHATEVER YOU WANT) Scooter vs. Status Quo KTE

(10) this is the life Amy Macdonald Universal Music Switzerland GmbH

A HUNDRED MILLION SUNS Snow Patrol Universal Music Switzerland GmbH (3) WETTSINGEN IN ­SCHWETZINGEN / MTV Söhne Mannheims / Xavier Naidoo Musikvertrieb AG (2) DEATH MAGNETIC Metallica Universal Music Switzerland GmbH

(9) Cry for you September Universal Music Switzerland GmbH

(5) this is the life Amy Macdonald Universal Music Switzerland GmbH

(7) when i grow up The Pussycat Dolls UNI

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(6) der baader meinhof komplex Regie: Uli Edel. Total 43 297 Be­sucher. 4. Woche

HOT ’N’ COLD Katy Perry EMI Music Switzerland AG

(10) just dance Lady Gaga UNI

© Carmen Sauerbrei

Hochspannung


Belletristik

Sachbuch

TV Unterhaltung

Top-Event

Tag und Nacht wechseln sich ab, und die Umwelt regeneriert sich selbst.

«Woran erkennt man den Mann oder die Frau seines Lebens?», fragt Brida.

Von Macht, Geld, Blut und jeder Menge Giftmüll handelt dieses Mafia-Buch.

Das quirlige Quartett trumpfte über die Konsumsendung «Kassensturz».

Unter den Legenden des Rock ’n’ Rolls darf Chuck Berry keinesfalls fehlen.

FAR CRY 2 Ubisoft

(1) Brida Paulo Coelho Diogenes

(1) GOMORRHA Roberto Saviano Hanser

Die grössten ­Schweizer hits SF 1 2. 11. 08 917 200 Zuschauer

(5) SPORE Electronic Arts

(2) Feuchtgebiete Charlotte Roche Dumont Buchverlag

(2) Wer bin ich – und wenn ja, wie viele? Richard D. Precht Goldmann

Kassensturz SF 1 28. 10. 08 729 100 Zuschauer

The Legends of Rock ’n’ Roll Hallenstadion Zürich 10. November www.ticketcorner.com Paul Potts Hallenstadion Zürich 12. November www.ticketcorner.com

(6) PRO EVOLUTION SOCCER 2009 Konami

Giftnapf Paul Wittwer Nydegg Verlag

1 gegen 100 SF 1 27. 10. 08 655 000 Zuschauer

Chippendales Volkshaus Zürich 11. bis 13. November www.ticketcorner.com

(1) FIFA 09 Electronic Arts

(3) DER TURM Uwe Tellkamp Suhrkamp

(4) GUINNESS BUCH DER REKORDE 2009 Bibliographisches Institut und F. A. Brockhaus, Mannheim (3) the secret – das geheimnis Rhonda Byrne Goldmann

Giacobbo / Müller SF 1 2. 11. 08 632 200 Zuschauer

WWE – Wrestling Hallenstadion Zürich 13. November www.ticketcorner.com

(3) SACRED 2: FALLEN ANGEL Koch Media

(4) Das Ende eines ganz normalen Tages Franz Hohler Luchterhand Literaturverlag (10) Schwerelos Ildiko von Kürthy Wunderlich

(5) Das Geheimnis der Herzmagneten Rüdiger Schache Nymphenburger

Automobil: GP von Brasilien SF zwei 2. 11. 08 605 500 Zuschauer

(6) Shaolin Bernhard Moestl Droemer/Knaur

DOK: Ein Mann unter Orcas SF 1 30. 10. 08 560 700 Zuschauer

Patricia Kaas / Heidi Happy Messe Basel 10. November www.ticketcorner.com Sara Bareilles Kaufleuten Zürich 14. November www.ticketcorner.com

dead space Electronic Arts

(7) der katalane Noah Gordon Blessing

SF bi de lüt SF 1 31. 10. 08 544 300 Zuschauer

(7) CRYSIS WARHEAD Electronic Arts

(10) X3 – THE TERRAN CONFLICT Koch Media

(5) DIE SCHWARZE SEELE DES SOMMERS Andrea Camilleri, Moshe Kahn Lübbe Shantaram Gregory D. Roberts Goldmann

(8) Vom Herz­ chirurgen zum fernfahrer Markus Mäder Wörterseh (R) Nachricht aus dem Jenseits Pascal Voggenhuber Giger (9) ich bin dann mal weg Hape Kerkeling Malik

der kriminalist SF 1 28. 10. 08 525 600 Zuschauer

(8) SID MEIER’S CIVILIZATION IV: COLONIZATION – ADD-ON Take 2

Das gebrochene Gelübde Edith Flubacher Wörterseh

Himmelsstürmer Alex Capus Knaus

Puls SF 1 27. 10. 08 506 000 Zuschauer

(2) WARHAMMER ONLINE: AGE OF RECKONING STANDARD Electronic Arts

Heiss!

Deal or No Deal SF 1 29. 10. 08 535 200 Zuschauer

die besten

PC-GameS

TOP 100

Nicht verpassen!

Randy Crawford / Joe Sample Trio Kongresshaus Zürich 10. November www.ticketcorner.com Jethro Tull / Hank Shizzoe Messe Basel 15. November www. ticketcorner.com Whitesnake Schützenhaus Albisgüetli Zürich 16. November www. ticketcorner.com Michael Bolton / Till Brönner Messe Basel 16. November www. ticketcorner.com

Quellen Kino, CD, DVD, Games, Top-Event: Media Control AG; Buch: Swiss Books / Media Control AG; Kino: Procinema; TV-Quoten: Publica Data; (R) = Wiedereintritt

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Reisen, geniessen, rätseln!

weekend

 Reisen «Villa Castagnola», Lugano  Betty Bossi Kochen mit Sibylle  GaultMillau «Dolder Grand», Zürich  Auto Toyota iQ

CHATEAU MCELY BEI PRAG GRÜN UND LUXURIÖS Chateau Mcely, ein romantisches Jagdschloss vor den Toren Prags.

Das «Green Hotel des Jahres»! u Hotels auf allen Kontinenten balgen sich um die «World Travel Awards». Diesmal gibts auch ein «Green Hotel des Jahres». Fündig wurde die Jury im sagenumwobenen St.-Georgs-Wald, eine Stunde ausserhalb von Prag: Chateau Mcely, gelegen in einem riesigen Park, mit 24 luxuriösen Zimmern, Suiten und Spa. Im ehemaligen Jagdschloss der Thurn-und-Taxis-Dynastie stimmt die

Öko-Bilanz: Geheizt wird mit Brennholz aus der Region, Regenwasser wird gesammelt, erneuerbare Energie fliesst durchs ganze Haus. Alle Mitarbeiter des charmanten Boutiquehotels werden darauf trainiert, die Umwelt zu schützen. INFO DZ ab 330 Franken www.chateaumcely.com

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Reisen

www.weltweit

Leine los! Ferien auf dem Hausboot u Flussferien in Frankreich? Trips auf Portugals Grande Lago? Nicols stellt Hobbykapitänen das eigene Hausboot. Zur Wahl stehen 18 verschiedene führerscheinfreie Modelle für 2 bis 12 Personen. Neuester Gag: ein anhängbarer, beheizter Pool! Info www.hausbootferien.ch

George V: Rolls-Royce im Hermès-Design u Wettrüsten der Luxushotels in Paris: Das Four Seasons Hotel George V holt seine Gäste (für 750 Euro!) am Flug­ hafen ab – mit einem Rolls-Royce Phantom mit 800-Lämpchen-Sternen­ himmel. Das Innendesign gestaltete das Modehaus Hermès. Info www.fourseasons.com

Neue Wellness-Oase In Playa del Albir u Wohlfühl-Oasen mit makrobiotischer Ernährung nach dem Yin-Yang-Prinzip, Beratung und Entgiftung boomen. Geheimtipp: Die SHA Wellness Clinic an der spanischen Mittelmeerküste mit 93 luxuriösen Suiten. Investition: 1 Woche Zeit, EUR 4210.–. Info www.shawellnessclinic.com

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IN NEUEM GLANZ: GRAND HOTEL VILLA CASTAGNOLA,

Villa, Kunst und Die «Villa Castagnola» in Lugano meldet sich zurück. Mit Power im Management. Mit zauberhaften Suiten zum Luganersee. Und mit einem Restaurant, das auch den GaultMillau begeistert.

D

er erste Eindruck? Ein üppiger Park mit Palmen und drei charaktervollen Statuen von Ivo Soldini. Eine Réception, über der diskret ein Giacometti hängt. Liebevoll eingerichtete Zimmer und Suiten, von denen keines dem anderen gleicht. Gemeinsam haben sie eines: eine grossartige Sicht über den Luganersee hin zum San Salvatore. Der zweite Eindruck? Die Villa, Baujahr 1885, blüht neu auf, ist entstaubt. Gut so: Wunderbare Räume wie die «Sala Goya», die «Sala delle Colonne» oder der «Salone del Camino» wirken nur, wenn Leben drin ist im Haus! Aufsteiger des Jahres! Ein ambitioniertes Fünf-Sterne-Hotel muss ein ambitioniertes Restaurant haben; die «Villa Castagnola» hat zwei. Vor allem in der «Filiale», im Restaurant Arté direkt am See, wird gross angerichtet: Der Deutu Der


LOGENPLATZ Die Aussicht ist in der «Villa Castagnola» in Lugano einmalig. Küche und Service sind es auch.

PALMEN und dramatische Skulpturen von Ivo Soldini im riesigen Park der Villa.

AUFSTEIGER Frank Oerthle kocht im hoteleigenen Restaurant Arté neu für 16 Punkte.

UNIKATE 88 Zimmer und Suiten gibts in der Villa – alle sind individuell eingerichtet.

LUGANO

Küche unter Palmen sche Frank Oerthle wagt sich – mit will­ kommenem Support von seinen italieni­ schen Ragazzi – an die mediterrane Küche. Mit bemerkenswertem Resultat: Orechi­ ette mit Meergetier und Limetten, Cara­ bineros aus der Pfanne mit Chorizo, Oli­ ven, Kapern und frischem Tomatensud, sautierte Hummer- und Langustinen­me­ daillons. Das war den Testern von Gault­ Millau den 16. Punkt wert. Oerthle ist der «Aufsteiger des Jahres» im Tessin. Das helle, elegante Restaurant ist zugleich ein Raum für Kunst: «Wir orientieren uns ein wenig an New York und London», sagt Vizedirektorin und Power-Lady Edy ­Cattaneo, «dort haben Restaurants, die wie eine Galerie gestaltet sind, grossen Erfolg.» Der Gast geniesst beides: Kunst im Raum und Kunst auf dem Teller. Restaurant Nummer zwei: das klassische «Le Relais» (14 GaultMillau-Punkte) mit wunderschöner Terrasse im Park.

u Diskretion ist Ehrensache! Schöns­

tes Kompliment für die «Villa Casta­ gnola», die im 18. Jahrhundert einer ­russischen Familie als Sommerresidenz diente: Sieben von zehn Gästen kommen immer wieder an Luganos erste Hote­l­ adresse zurück! Weil sie die tolle Lage

schätzen, die Ruhe – und wohl auch die Diskretion: Eros Ramazzotti und Michel­ le Hunziker waren mit ihrem Baby volle zwei Monate hier, ohne dass auch nur ein Paparazzo hinter den Palmen lauerte. Auch alle sieben Bundesräte waren hier schon ungestört zu Gast.

check-in u DAS

HOTEL Grand Hotel Villa Castagnola, Viale Castagnola 31, 6906 Lugano. 88 individuell gestaltete Zimmer, davon 22 zum Teil enorm grosszügige Suiten; nur 8 Zimmer haben keine direkte Seesicht. Clarins Beauty Corner, Wellness-Corner, eigener Tennisplatz. DZ ab 495 Franken u RESTAURANTS «Arté – Galleria e Ristorante» direkt am See. Kunst NOBEL und trotzdem warmherzig: im Raum, Kunst auf dem Teller (neu 16 GaultMillau- die grossartigen «Saloni» der Villa. Punkte). «Le Relais» mit grosser Terrasse (14 Punkte) u SPECIALS für Wochenende, Weihnachten (grossartige Dekoration) und Silvester u INFO www.villacastagnola.com schweizer illustrierte

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En Guete Ideal kombiniert Lachsforelle, Fenchel, Nüdeli.

Sibylle Sager

weekend

mit Köchin

Mit Fenchel gewürzt Er schmeckt leicht nach Anis, aber was die meisten nicht wissen: Ein Fenchel hat doppelt so viel Vitamin C wie eine Orange. Ideal für den Winter!

1

Pochierte Lachsforellenfilets

Zutaten (für 4 Personen) 4 Lachsforellenfilets (je ca. 150 g), 1 Esslöffel Butter, 2 Schalotten, fein gehackt, 1 Fenchel, geviertelt, quer in feinen Streifen, 150 g Lauch, in feinen Streifen, 1 dl Weisswein, 1 dl Gemüsebouillon, 1/2 Teelöffel Salz, wenig Pfeffer Vor- und zubereiten ca. 30 Min. u Von den Lachsforellenfilets allfällige Gräten (siehe Tipp) und Haut entfernen. Butter in einer weiten Pfanne warm werden lassen. Schalotten, Fenchel und Lauch ca. 2 Min. andämpfen. Wein und Bouillon dazugiessen, aufkochen, Hitze reduzieren, ca. 2 Min. köcheln. Filets würzen, auf das Gemüse legen, zugedeckt, ohne zu wenden, bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. ziehen lassen (pochieren). Garprobe Das Fischfleisch soll durch­ gängig rosa und nicht mehr glasig sein.

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FenchelharfenTartelettes Zutaten (für 4 Personen) 2 ausgewallte Blätterteige (je ca. 25 × 42 cm), 2 mittelgrosse Fenchel, 2 dl

Gemüsebouillon, 1 dl Saucen-Halbrahm, 1 Esslöffel Pernod, nach Belieben, 1/4 Teelöffel Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 Ei, verklopft, wenig Butter, flüssig, 1 Esslöffel Gruyère, gerieben, zum Bestreuen, wenig Dill oder Fenchelgrün zum Garnieren Vor- und zubereiten ca. 20 Min. Backen ca. 20 Min. u Die

tipp Gräten mit einer Fischzange oder einer Pinzette sorgfältig fassen und herausziehen.

Teigblätter aufeinanderlegen, leicht darüberwallen. Mit dem Teigrädli in 4 Quadrate (je ca. 12 × 12 cm) schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, ca. 15 Min. kühl stellen. Den Fenchel längs in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden, in der Bouillon knapp weich kochen. Herausnehmen, 4 schöne Scheiben zugedeckt beiseite stellen. Restlichen Fenchel fein würfeln, auskühlen. Mit Rahm und evtl. Pernod mischen, würzen. Die Teigquadrate kurz schweizer illustrierte

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vor dem Backen mit dem Ei bestreichen, in der Mitte mehrmals einstechen, die Fenchelwürfeli darauf verteilen. Je 1 Fenchelscheibe darauflegen, mit Butter bestreichen, mit Käse bestreuen. Backen Ca. 20 Min. in der unteren Hälfte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, garnieren. Tipp Restlichen Blätterteig für Apérogebäck verwenden.

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Gemüsesalat

Zutaten (für 6 Personen) Gemüse 400 g Fenchel, halbiert, in ca. 5 mm breiten Streifen, 600 g Blumenkohl, in Röschen, 400 g Sellerie, in ca. 5 cm langen, dünnen Stängelchen, 6 Schalotten, geviertelt, 2 Lorbeerblätter, 1 Briefchen Safran, 1 Prise Zucker, 1 Tee-

löffel Salz, 400 g Lauch, längs halbiert, in ca. 5 cm langen Stücken, 2 rote Peperoni, geschält, in Streifen Salatsauce 4 Esslöffel Kräuteressig, 11/2 Esslöffel Zitronensaft, 3 Esslöffel Olivenöl, 11/2 dl Bouillon, Salz und Pfeffer, nach Bedarf Vor- und zubereiten ca. 50 Min. u Für das Gemüse ein Dämpfkörbchen in eine weite Pfanne stellen, Wasser bis knapp unter den Körbchenboden einfüllen. Fenchel, Blumenkohl, Sellerie und Schalotten beigeben, Lorbeerblätter darauflegen, würzen, zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Min. garen, herausnehmen, Lorbeerblätter entfernen. Lauch und Peperoni ins Dämpfkörbchen geben, ca. 8 Min. knapp weich garen. Für die Sauce alle Zutaten in einer weiten Schüssel gut verrühren, das warme Gemüse sorgfältig darunter­ mischen. Tipp Fenchel, Blumenkohl, Sellerie und Schalotten im Dampfgarer ca. 8 Min. bei 100 Grad auf Stufe «Gemüse» garen. Lauch und Peperoni beigeben, ca. 8 Min. knapp weitergaren.

Lässt sich vorbereiten Gemüse ca. 1/2 Tag im Voraus dämpfen, mit der Hälfte der Sauce mischen, zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Ca. 1 Std. vor dem Servieren herausnehmen, mit der restlichen Sauce mischen.

u nächste sendung

Montag, 17. November, 20.05 Uhr auf SF 1 Das Menü: Gelbe Randensuppe mit Chavroux-Crostini, würziges Lammnierstück mit Kichererbsengemüse, und zimtige Crema catalana E-Newsletter Kennen Sie den «al dente»-Newsletter? Nur dort finden Sie nach jeder Sendung die aktuellen Rezepte. Quiz-Infos und spannende Blicke hinter die Kulissen. Abonnieren Sie noch heute den GratisNewsletter unter www.aldente.ch.

impressum Nr. 46, 97. Jahrgang. Erscheint montags Beglaubigte Auflage 232 519 Exemplare ISSN 0036-7362 Abonnements-Dienst (Telefon gratis) 0800 820 920 Mo bis Fr: 7.30–18.00 Uhr, aboservice@ringier.ch EINZELVERKAUF einzelverkauf@ringier.ch Redaktion Schweizer Illustrierte, 8008 Zürich, Dufourstrasse 23 Tel. 044 - 259 63 63, Fax 044 - 262 04 42, info@schweizer-illustrierte.ch internet www.schweizer-illustrierte.ch, www.online-kiosk.ch Chefredaktor a. i. / Verlagsdirektor Urs Heller MITGLIED DER Chef­redaktion Stephan Sutter creative Director Jean-Robert Schaffter Nachrichtenchef Edi Estermann Unterhaltungs­chefin Susanne Walder Bildchef Markus Schnetzer Textchefs Natascha Knecht, Jan Morgenthaler Nachrichten Christine Zwygart (Politik / stv. Nach­richten­ chefin), Max Fischer (Wirtschaft), Marcel Huwyler, Thomas Kutschera Unterhaltung/Leute René Haenig (stv. Unterhaltungschef, Chefreporter), Daniela Ziva­dinovic (Leitung Leute), Sandra Casalini, Giuseppe Cerrato (Mode), Barbara Halter, Bettina Portmann, Andrea Vogel kunst Caroline Micaela Hauger Sport Iso Niedermann (Leitung), Ilona Scherer, Alejandro Velert Koordination Sonderhefte Isabel Notari Kultur, Die Besten Isabell Teuwsen (Leitung), Manuela Herzog, Kati Moser, Isolde Schaffter-Wieland Shopping Beatrice Schönhaus (Leitung), Ursula Borer, Kristina Köhler Gesundheit Verena Thurner (Leitung), Martin Schuppli Bildredaktion Ulli Glantz (Magazin Goal), Fabienne Hubler Fotografen Thomas Buchwalder, Rolf Edelmann, Katja Grossi, Hervé Le Cunff, Marcel Nöcker, Kurt Reichenbach, Arsène Saheurs, Charles Seiler, Willy Spiller, Bruno Voser, Dick Vredenbregt Design Beling Thoenen Design Layout/Produk­tion Björn Vondras (stv. Art Director), Maria Carlucci, Claudia Friedrich, Fabienne Hany, Dominic Koch, Nigel Simmonds (Info­grafiken), Otmar Staubli, Doris Wüthrich (techn. Leitung) Korrektorat Hannes Trüb, Stefan Bührer, Irène Müller si-web Edna Lisak (Leitung) Sekreta­riat Sandra Hofer, Kathrin Berchtold (Assistentin Verlagsdirektor) Buchhaltung Mirella Vignoni Ständige Mitarbeiter Urs Bärtschi (Auto), Peter Bichsel, Andreas C. Englert, Zeno van Essel, Pierre A. Graenicher, Helmut Hubacher, Peter Hürzeler, Hanspeter Künzler, Chris von Rohr, Peter Scholl-Latour, Susanna Steiner

Büro Paris Suisse Presse Médias, Annemarie Mahler, 5, quai Voltaire, F-75007 Paris, Tel. 0033-1-42 60 34 61, Fax 0033-1-42 60 54 69 BÜRO USA SwissPress, Inc., Helen Marchel, 29 Long Meadow Road, Riverside, Connecticut 06878, USA Tel. 203-637-6866, Fax 203-637-8392, swisspress@swisspress.tv Verlag Ringier AG, 4800 Zofingen Verlag der Ringier-Zeitschriften Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Tel. 044 - 259 61 11, Fax 044 - 259 68 44 Marketing Verena Baumann (Leitung), Esther Burger, Patricia Häusler leiter werbemarkt zeitschriften Martin Tamas Lesermarkt zeitschriften Roland Kühne Product Manager Nicole Wesche Produktionsleiter Roland Winkler Anzeigenverkauf International Fax ++41-44-259 69 96 Syndication und Nachdruckrechte RDZ Syndication – Ursula Steinegger, Dufourstrasse 23, CH-8008 Zürich, Tel. 044 - 259 61 60, Fax 044 - 259 86 69 Druck Ringier Print Zofingen AG, 4800 Zofingen, Tel. 062 - 746 31 11 Vertrieb im Ausland Ringier SA, BP 228, F-68306 St-Louis Cedex; Illustrierte-Zeitschriften-Vertriebs-GmbH, Turmstrasse 4, D-78467 Konstanz Auslands-Abonnementspreise Anfragen an den Verlag richten Bekanntgabe von namhaften Beteiligungen i. S. von Art. 322 StGB: Addictive Productions AG; Betty Bossi Verlag AG; Bolero Zeitschriftenverlag AG; ER Publishing SA; Freeflow AG; Good News Productions AG; GRUNDY Schweiz AG; Investhaus AG; JRP Ringier Kunstverlag AG; 2R Media SA; Mediamat AG; media swiss ag; Previon AG; Presse TV AG; Radio Z AG; Rincovision AG; Sat.1 (Schweiz) AG; SMD Schweizer Mediendatenbank AG; SMI Schule für Medienintegration AG; Teleclub AG; Zana Media AG; Ringier France SA; Ringier Publishing GmbH; Juno Kunstverlag GmbH; Ringier (Nederland) B.V.; Ringier CR a.s.; Ringier Kiadó Kft.; Europress Kft.; Euromedia Bt.; Népszabadság Zrt.; Ringier Slovakia a.s.; FMU Free Media Ukraine Ltd.; Ringier Pacific Ltd.; Ringier Print (HK) Ltd.; Beijing Ringier International Advertising Co. Ltd. Der Nachdruck sämtlicher Artikel und Illustrationen ist verboten. Für den Verlust nicht verlangter Reportagen übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.

Abonnementspreise (inkl. 2,4 % MwSt.) u Jahresabo CHF 183.– (Schweizer Illustrierte, al dente, Shopping,

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The Restaurant iN The Dolder Grand Kurhausstrasse 65 8032 Zürich Tel. 044 - 456 60 00 Samstagmittag, Sonntag­ abend und Montag geschlossen. EC-Direct, keine Postcard, alle Kreditkarten www.thedoldergrand.com

DER BESTE IM «DOLDER»? Der Küchenchef! Der Kölner Heiko Nieder erfüllt die hohen Erwartungen.

Das Feuerwerk im «Dolder Grand»! The Dolder Grand, Zürich Wer beim Kölner Heiko Nieder bucht, kann sich auf etwas gefasst machen: raffinierte Spitzenküche, sehr eigenwillig dekliniert. Ein zauberhaftes Feuerwerk.

H

erausragender Star im «Dolder Grand» ist Küchenchef Heiko Nieder aus Köln. Er mischt ­Zürich mit seinem sehr eigenwilligen Stil, seinen kühnen Kombinationen und seiner Besessenheit, auch der kleinsten Beilage einen besonderen «Dreh» zu geben, kulinarisch gewaltig auf. Wer künftig «number one in town» sein will, muss besser sein als er. Das wird schwierig! Nach dem raffinierten Apéro folgen dramatisch gute Amuse-Bouche-Krea­ tionen: bretonische Auster kombiniert mit Apfel, Gurke und Tobiko (Rogen des Fliegenden Fisches, mit Wasabi aromatisiert); Gänsestopfleber mit Baumpapaya und Estragon; Lachs, Melone,

Avocado und Radiesli in einem von Avocadoöl geprägten Jus. Die Show kann beginnen! Heiko Nieder lässt Hummer mit Erdbeersalat auftragen. Fast ganz Zürich spricht davon, aber überraschenderweise «stimmt» diese Verbindung. Langustinos gibts mit Erbsen, Schinken und Vadouvan, einem seltenen indischen Gewürz. Am gross­artigsten war der riesige Marron, ein Süsswasserkrebs aus dem Südwesten Australiens. Auch die Fische werden frech vereinigt: rote Linsen, Melone und Minze zur Rotbarbe; Lardo, Zitrone und Zimt zur Dorade! Und die Hauptgänge? Im grossen Menü (für 198 Franken) etwa ein Rindsfilet mit Chicorée, Gruyère und Feigen-

kaffee. A la carte erstklassige Varia­ tionen: Bei der Ente wird die Brust rosa gebraten und aufgeschnitten, der Schenkel geschmort, mit Kalbskopf «bearbeitet» und in Würfelform serviert. Beim Kalb der Rücken gebraten, Haxe und Zunge hingegen wunderbar geschmort; die Milke, zur kleinen Kugel gebacken, ist gewissermassen die Dritte im Bund. Zum Abschluss wird das «Feuerwerk der Sinne» nochmals gezündet: bei den Desserts (Marshmallow mit Orangenblütenwasser, Zuckerwatte mit Lemon-Myrtle) und den hausgemachten Pralinen.  

Fotos Bruno Voser

wein-tipp Walliser Bergwein Eine Traubensorte schmeckt nicht immer gleich. Je nachdem in welchem Land, auf welchem Boden oder auf welche Art sie kultiviert wird, ist das geschmackliche Resultat anders. Eine der interessantesten Trauben­sorten des Wallis ist die Petite Arvine. Die

Genossenschaftskellerei Provins hat neu die Weinlinie Les Titans lanciert, mit einer Petite-Arvine-Abfüllung des Önologen Luc Sermieran. Der Wein reifte in Eichenbarriques auf 1500 Meter Höhe in einem 300 Meter tiefen Stollen im Val d’Anniviers. Aromatisch präsentiert sich der Petite

Arvine 2005 (14 %,) mit auffallend exotischem Duft. Man denkt an Passionsfrucht, Ananas und Jasmin. Im Gaumen dann explosiv und ebenfalls sehr intensiv. Ein moderner Wein, der markiert und kräftiger als manch andere Petite Arvines daherkommt.

Provins www.provins.ch Bis 2009 schön. Trinktemperatur: 10 bis 12 Grad. u chf 24.90

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weekend

Auto

SCHON GEFAHREN TOYOTA IQ

Smarter als der Smart Weniger als drei Meter lang, sparsam und Platz für drei Erwachsene und ein Kind. Der Toyota iQ ist die clevere Antwort auf den Smart und will so den neuen Massstab setzen.

D

er Zeitpunkt für die Lancierung des iQ ist exakt richtig. Immer mehr Menschen wünschen sich ein kleines Auto mit vier Plätzen und viel Komfort», erklärt Philipp Rhomberg, Generaldirektor von Toyota Schweiz AG. Der Zeitpunkt liegt auch ohne CO2Diskussion und Bankenkrise günstig. Der Smart hat – zumindest in Europa – an Anziehungskraft verloren. Und für Toyota weit wichtiger: Die Japaner warten seit Monaten auf eine wirkliche Modellneuheit, was sich negativ auf die Verkaufszahlen auswirkt. Das lange Warten hat sich zumindest

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gelohnt. Im iQ steckt, wie bereits der Name verspricht, viel Hirnschmalz. Mit 2,98 Metern ist er 28 Zentimeter länger als ein Smart, bietet aber vier statt zwei Sitzplätze. Der Trick: Der Beifahrersitz ist weiter vorne platziert als der Fahrersitz. Das schafft dahinter Platz für einen dritten Sitz. Hinter dem (nicht allzu grossen) Fahrer kann aber höchstens noch ein kleines Kind einsteigen:

RAUMWUNDER Dank vielen cleveren Detaillösungen fasst der Innenraum bis zu vier Personen – allerdings ohne Gepäck.

3+1-Sitzer ist also die ehrlichere Bezeichnung, zumal es bei Vollbesetzung auch keinen Kofferraum mehr gibt. Sonst ist das Raumgefühl überraschend luftig. Nichts wirkt billig, die Vordersitze sind bequem, und das Cockpit orientiert sich eine Klasse höher. Und die Crashsicherheit? Toyota verspricht die Bestnote «5 Sterne» – dank 12 Airbags inklusive neuartigen Heckscheiben-Airbags gegen Heckaufprall. Beim Fahren macht der iQ wirklich Spass. Mit 3,9-Meter-Wendekreis dreht er praktisch auf der Stelle, und dank gelungenem Fahrwerk werden auch Fahrten ausserhalb der Stadt nicht zur Tortur. Passend dazu die sparsamen Motoren: Den 68-PS-Benziner gibts auch mit CVT-Getriebe, und der muntere 1,4-Liter-Diesel lässt erahnen, wie rassig der 100 PS starke 1,3-Liter-Benziner wird. Der kommt im April 2009 mit Start-Stopp-Automatik für den Ampelstopp. Urs BÄrtschi


SUPERZWERG Der Toyota iQ ist kein konventionelles Auto. Er versteht sich als aktuelle Antwort auf den Smart: ein umweltverträgliches Stadtauto mit Lifestyle und Pfiff.

news

BENTLEY CONTINENTAL FLYING SPUR SPEED LIMOUSINE für HighSPEED u Nichts weniger als die schnellste Limousine der Welt bietet Bentley jetzt mit dem Continental Flying Spur Speed an. Dazu ist der V12-Biturbo des noblen Viertürers um 50 auf 610 PS erstarkt. Der Lohn: die Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 in nur 4,8 Se­-kunden und eine Spitze von 322 km/h. Neue Bremsen, eine überarbeitete Lenkung und die um 10 mm tiefergelegte Karosserie sorgen für sicheres und komfortables Fahrverhalten. Für guten Ton sorgt die Audioanlage von Naim. Von der gelifteten Normalversion unterscheidet sich der Speed äusserlich nur durch den dunklen Kühlergrill und grössere Auspuff-Endrohre – und den Preis: ab CHF 323 025.–.

steckbrief

KURZWARE Mit 2,98 Metern ist der Toyota iQ nur 28 Zentimeter länger als der Smart. u name Toyota iQ u motoren Benzin 68, Diesel 90 PS u 0 bis 100 km/h 11,8 und 14,7 s u spitze 170 und 150 km/h u verbrauch 4,3 und 4,0 l/100 km u CO2-Ausstoss 99 und 104 g/km

u energieeffizienz-kategorie A u verkauf ab Februar 2008 u preis noch nicht bekannt u konkurrenten Chevy Matiz,

Citroën C1, Fiat Panda, Kia Picanto, Peugeot 107, Renault Twingo, Smart Fortwo, VW Fox u unser urteil Der Toyota iQ ist clever und umweltverträglich. Doch ein Schnäppchen wird er nicht. Mit Preisen, die sich im Bereich zwischen 20 000 und 25 000 Franken bewegen, will er als urbaner, exklusiv ausgestatteter Lifestyle-Flitzer punkten.

AUDI S4 LEISTUNGSSPORTLER MIT HOHER EFFIZIENZ u Ab März 2009 steht der neue Audi S4 bei den Schweizer Händlern. Arbeitete im Vorgänger noch ein V8 mit Biturbo, wird der neue Dreiliter-V6-Benziner nun von einem Kompressor angetrieben. Das sorgt für viel Leistung (333 PS) bei gleichzeitig 27 Prozent weniger Verbrauch. Der neue S4 schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,1 Sekunden (Kombi 5,2 s) und verfügt über ein Fahrdynamiksystem mit vorwählbaren Programmen für «Comfort», «Dynamic» und «Auto» zur Steuerung des Allradantriebs, des Dämpfersystems und der Schaltzeiten für das optionale Direktschaltgetriebe. Die Preise: ab CHF 77 100.– für die Limousine bzw. CHF 79 620.– für den Kombi. schweizer illustrierte

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«Politisch könnte es jetzt Fortschritte geben»

woche vom 16. bis 22. november 2008 Der ­ yklus Jupiter–Saturn wird nach Januar und September zum Z dritten Mal exakt, und dies könnte gute Nachrichten auf den Gebieten Wirtschaft, Finanzen und Börsen bedeuten. Ausserdem spielt dieser Zyklus oft bezüglich Europa eine positive

Rolle, und möglicherweise symbolisiert er mehr Solidarität ­innerhalb der EU oder wichtige Massnahmen in der EuropaPolitik. Positive Merkur-Aspekte (am 16. und 17.) könnten ebenfalls auf Fortschritte hinweisen (z. B. diplomatische Verhandlungen, Friedensgespräche usw.).

widder 21.–30. 3. Mars spornt Sie zu Glanzleistun­ gen an, Sie sind kaum zu bremsen. Exzellent für Ver­ handlungen, Reisen etc. (am 17., 22.). Komplikationen hingegen am 17./18. 31. 3.–9. 4. Ein Problem (Behörden, Bank?), das seit Monaten nervt, könnte jetzt eine ­Lösung finden (17., 21.). Am 16. könnte die Stimmung zu Hause angespannt sein, am 18./19. können Sie einen Fehler ausbügeln. 10.–20. 4. Finanzielle Fragen (u. a. mit dem Partner?) jetzt lösen, dabei aber objektiv sein (21.). Günstig für eine Reise, Kontakte zum Ausland.

stier 21.–30. 4. Venus signalisiert schöne Stun­ den, manchmal denkwürdige Begegnungen (16., 20.). Ihr Charme ist unwiderstehlich, Ihre Libido auf Hochtou­ ren. Exzellent auch für Kunstprojekte. 1.–10. 5. Sie bauen auf solider Basis, haben das Glück auf Ihrer Seite. Ideal für grössere Vorhaben (eigene Firma, neuer Job oder Heirat?). Alle Hoffnungen sind erlaubt (16., 17. und 21.!). 11.–20. 5. Kompromisse machen, die Lage objektiv be­ urteilen. Am 17./18. sind einige zu leichtgläubig, machen sich Illusionen. Vorsicht bei Verträgen, Abmachungen.

zwillinge 21.–31. 5. Sie neigen zu voreiligen Aktionen (Vorsicht z. B. am Steuer!), überschätzen Ihre Kräfte (am 16., 20.). Auch in kritischen Situationen (Diskus­sionen mit Partner?) möglichst ruhig bleiben. Am 22. sind Sie im Team stärker. 1.–10. 6. Sie sind am 18./19. effizient, sollten am 20./21. einen Gang zurückschalten. Lassen Sie sich ein Problem nochmals durch den Kopf gehen, anstatt vor­ schnell zu entscheiden! 11.–21. 6. Ihre Redegewandtheit ist am 16./17. Ihr Trumpf. Günstig für Verträge etc. Am 21. können Sie den Partner überzeugen.

krebs 22. 6.–1. 7. Der Partner zeigt Ihnen, dass auf ihn Verlass ist (am 20.). Bei einer Diskussion (am 16.) kein Öl ins Feuer giessen, sondern Kompromisse eingehen. 2.–12. 7. Superwoche! Sie ernten die Früchte früherer Anstrengungen, einige landen einen Volltreffer (Hochzeit, Nachwuchs?). Auch günstig für neue Bekanntschaften, Reisen, Projekte, speziell am 16., 17. und 21. 13.–22. 7. Sie haben gute Karten in der Hand. Ihre ­Argumente sind überzeugend, und neue Vorhaben ­(Reise?) haben Rückenwind (17., 21., 22.).

löwe 23. 7.–1. 8. Sie sind dynamisch und voller Tatendrang. Ideal für Sport und Hobbys. Am 17., 22. sind Sie effizient, holen einen schönen Vorsprung heraus. 2.–12. 8. Komplikationen im Familienkreis am 16./17. in Ruhe diskutieren, sich nicht zu Reaktionen hinreissen lassen, die Ihnen später leidtun. Ausserdem: Schonen Sie sich körperlich (am 18., 19.), Ihre Kräfte nicht überschätzen! 13.–23. 8. Missverständnisse oder Verspätungen sind an der Tagesordnung, gewisse Dinge möglichst schnell klarstellen (17., 18.). Sie sind zerstreut.

jungfrau 24. 8.–2. 9. Sie sind nervös und reizbar (16., 20.). Venus verspricht aber schöne Momente, man liegt Ihnen zu Füssen. Nehmen Sie Einladungen an. 3.–12. 9. Sie kommen am 16./17. bei neuen Freunde gut an, sind sehr geistreich. Auch die Beziehungen zum Partner sind harmonisch und bereichernd. Nach dem 17. könnten Diskussionen hitzig werden (18., 21.) . 13.–23. 9. Exzellent für Kontakte, Reisen, Studien usw. Neue Projekte haben Rückenwind, eine Begegnung (16.?) könnte wichtig für Ihre finanzielle Situation sein.

waage 24. 9.–3. 10. Sie sind aktiv, kommen mit Riesenschritten voran. Ideal für eine Aussprache, neue Kontakte (17., 22.), Schreibarbeiten. Gleichzeitig sind Sie physisch in Bestform. 4.–13. 10. Sie zeigen Verständ­ nis für die Probleme anderer, am 16./17. wäre eine Versöhnung möglich. Gesundheitlich sind Sie anfälliger, sollten Ihre Gewohnheiten umstellen (mehr Bewegung, weniger Drinks?). 14.–23. 10. Sie könnten ein finanziel­ les Problem aus der Welt schaffen, finden am 17. und 22. die richtigen Argumente. Einige haben einen 6. Sinn.

skorpion 24. 10.–2. 11. Sie geben Ihr Geld mit vollen Händen aus, überziehen Ihr Budget (16., 20.!). Venus verwöhnt Sie, verleiht Ihnen einen magnetischen Charme. Amor ist aktiv und lässt Ihr Herz schneller schlagen. 3.–12. 11. Sie entscheiden klug, sind schlag­ fertig, knüpfen wertvolle neue Kontakte an (16., 17.). ­Einigen gelingt ein Volltreffer. Heirat oder Nachwuchs nicht ausgeschlossen. Neue Verantwortung, mehr Pre­ stige? 13.–22. 11. Missverständnisse so schnell wie mög­ lich aufklären (am 17.). Exzellent auch der 21. und 22.

schütze 23. 11.–2. 12. Eine nette Überraschung gibt Ihnen Auftrieb. Mars gibt Ihnen zusätzliche Kräfte (am 17., 22.). Ideal für Sport oder Hobbys. Nur am 16. oder 20. könnten Sie zu weit gehen. 3.–12. 12. Es fällt Ihnen nicht leicht, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen (am 18., 21.). Gehen Sie den anderen einen Schritt entgegen, nicht jedes Wort auf die Goldwaage ­legen. 13.–21. 12. Sie ziehen Bilanz, können im Allgemei­ nen zufrieden sein. Um den 13./14. Geborene schweben in höheren Sphären, sind kreativ und erfolgreich.

steinbock 22.–31. 12. Venus verspricht Momente ­voller Romantik und Leidenschaft. Besonders am 16., 20. sind Sie unwiderstehlich. Sie haben Frühlingsgefüh­ le. 1.–10. 1. Traumwoche! Sie haben alle Trümpfe in der Hand, um die Weichen für die Zukunft zu stellen, bauen auf sehr solider Basis (Anerkennung, Auszeichnung?). Einflussreiche Freunde könnten eine Hilfe sein (16., 17., 21.!). 11.–20. 1. Freunde spielen eine wichtige Rolle, ­helfen Ihnen über so manche Hürde hinweg. Im Team kommen Sie schneller voran als allein (17., 21., 22.).

wassermann 21.–30. 1. Sie sind körperlich in blendender Form. Neue Projekte kommen schnell voran, neue Freunde könnten dabei sehr hilfreich sein (17., 18., 22.). 31. 1.–9. 2. Am 16./17. diplomatisch vorgehen und tole­ ranter sein. Besonders in finanziellen Dingen müssen Sie anpassungsfähig sein, um einen Verlust wieder auf­ zuholen. 10.–19. 2. Nicht alles für bare Münze nehmen, vor grösseren Entscheidungen (Finanzen?) einen ­Experten anhören. Um den 11./12. Geborene neigen dazu, Luftschlösser zu bauen. Am 20./21. läufts besser.

fische 20. 2.–1. 3. Venus verleiht Ihnen einen ­unwiderstehlichen Charme. Es kann zu denkwürdigen Begegnungen kommen, manchmal zu einer Versöhnung (16.). Körperlich jedes unnötige Risiko vermeiden (16., 20.!). 2.–10. 3. Sie verhandeln am 16. geschickt, ent­ decken neue Horizonte. Ideal für Weiterbildung, Reisen, Kontakte. Am 18. weniger aggressiv sein, mehr auf die anderen hören. 11.–20. 3. Merkur verspricht neue ­Kontakte, neue Horizonte. Ideal für Ihre Weiterbildung, Examen, eine Reise, wichtige Termine (17., 21. und 22.).

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spiele

Zitat zwischen Zahlen

zahlenschlüssel

Die Auflösungen finden Sie in der nächsten Nummer

weekend

Die Zahlen sind durch Buchstaben zu ersetzen. Dabei bedeuten gleiche Zahlen gleiche Buch­ staben. Bei richtiger Lösung ergeben die ersten und die vierten Buchstaben, jeweils von unten nach oben gelesen, ein arabisches Sprichwort.


spiele

Raten und rechnen

Wer häts – ohä lätz Die nebenstehenden Zeichnungen unter­scheiden sich durch zehn Abwei­ chungen. Kreisen Sie bitte diese Ab­weichungen auf der unteren Zeichnung ein. So können Sie 20 franken gewinnen Unter den richtigen Lösungen bei «Wer häts – ohä lätz» verlosen wir jede Woche 5 × 20 Franken. Bitte schneiden Sie Ihre Lösung aus, kleben Sie sie auf eine Postkarte (Briefe sind leider ungültig) und schicken Sie die Karte an: Schweizer Illustrierte, Postfach, 8099 Zürich. Bitte schreiben Sie Ihren Namen und Vor­namen deutlich, damit Verwechs­ lungen bei der Gewinn­ auszahlung vermieden werden. Einsendeschluss: Sonntag, 16. nov. 2008

Jedes Symbol bedeutet eine Ziffer von 0 bis 9. Gleiche Symbole bedeuten gleiche Ziffern. Ersetzen Sie die Symbole durch die richtigen Ziffern – und die Rechnung geht in alle Richtungen auf.

Kreuzwort-Chaos

Die Buchstaben der Lösungswörter stehen alphabetisch geordnet. Suchen Sie nach dem richtigen Wort und vervollständigen Sie das Kreuzworträtsel.


Rebus

Auflösung aus Heft 45

weekend

wer häts – ohä lätz

kreuzwort chaos Bei richtiger Deutung der Bilder erhalten Sie das Lösungswort.

Sudoku mittel











 



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# O N C E P T I S È0 U Z Z L E S











 

















 









 C È# O N C E P T I S È0 U Z Z L E S

So gehts Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile und Spalte und in jedem 3 × 3-Kästchen die Zahlen 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

sudoku Mittel                            È

        

        

        

        

        

        

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goldvreneliRätsel

  

flachland

raten und rechnen

Gewinner aus Heft 41 Wer häts – ohä lätz: 20 Fr. Heidi Bosshard Im Bächli 20, 8303 Bassersdorf Timo Mühlheim Quellenweg 8, 2553 Safnern Regula Gubler Winznauerstrasse 15a, 4654 Lostorf Julia Scheidegger Hübelistrasse 8, 4536 Attiswil Theres Schuler Bahnhofstrasse 6, 6418 Rothenthurm goldvreneli-rätsel (Lösung: «Anschrift») Rosemary Schotland Oberdorfstrasse 33, 8810 Horgen Elisabeth Donatsch Wolfkehlenstrasse 15, 8266 Steckborn Walter Allemann Wydacherstrasse 4, 3113 Rubigen

zitat zwischen zahlen 1. Stecken, 2. Den Haag, 3. Oktober, 4. Scheibe, 5. Brunnen, 6. Session, 7. Zeitnah, 8. Staende, 9. Auswahl, 10. Homogen, 11. Thurgau, 12. Castres, 13. Trident, 14. Rosette, 15. Latrous, 16. Budweis, 17. Braeter, 18. Auslage, 19. Masters Lösung Enthusiasmus ist das schoenste Wort der Welt. rebus 1 ZA HNBUERSTE 2 T UB E 3 BECH ER = ZAUBER

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party

marc forster & dana Kohler

Sandra Studer & Luka Müller

Style Der Bond-Regisseur steckt von Kopf bis Fuss in Tom Ford. Seine Freundin schwört auf Schweizer Qualität von Akris. «Nach dem Premieren-Marathon flüchten wir an einen einsamen Strand.»

Style Die Moderatorin des Abends glänzte in einer orange-roten Robe von Zoro. Ihr Sturz auf der Bühne hatte Bond-Qualität. Folge: eine ebenfalls knallrote Schürfwunde an der linken Wade. Ihr Gatte: «Ich hielt den Atem an!»

«Mein Bond-Film hat Tempo – so schnell wie eine Revolverkugel. Aber ich kann ihn langsam nicht mehr sehen.»

«Ich verstehe bei den BondFilmen grundsätzlich den Plot nicht – im neuen vermisse ein bisschen die Selbstironie.»

007– die Par

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bOND!

ty!

bundesrat Moritz leuenberger

joel basman & Xenia heutling

Style Der Verkehrs­ minister raste über den roten Teppich und liess sich blitzen. In der Hitze des Gefechts liess er sogar Gattin Gret Loe­ wensberg unterwegs stehen. Erst als ihn ein Mitarbeiter darauf hinwies, kehrte er um.

Style Der schwarze Microfaser-Anzug ist ein Entwurf von Joel. Dazu trägt er ein weis­ ses Hemd aus reiner Seide. Seine «geheim­ nisvolle» Begleiterin trägt ebenfalls eine Kreation aus dem Ate­ lier von Basmans Eltern.

«Mein liebs­ tes Bondgirl? Äh, ich weiss jetzt den Namen nicht, nur dass sie leider schon nach zwei Minuten tot war.»

«Uns fehlt ein bisschen der schwarze englische Humor. Im Grossen und Ganzen ist es aber ein ganz toller Film.»

So glamourös tanzten die VIPs zur BondPremiere an. Derweil schwächelte der Held Daniel Craig mit Bronchitis und Freundin Satsuki in seiner Suite im «Palace» in Luzern. schweizer illustrierte

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shawne borer-fielding Style Bei diesem Kleid von Ivan Galli und dem Décolleté bekäme selbst James Bond Stielaugen. «Sean Connery ist mein Lieblings-Bond, weil er genauso heisst wie ich: Schooan! Bei ihm wäre ich nur zu gern Bond-Lady.»

melanie winiger Style Stressfrei stöckelte sie im kleinen Schwarzen von Moschino und XXL-Bulga-Bag ins Kino. «Wie mir Daniel Craig gefällt? Das Aussehen bei Bond ist mir so was von wurscht. Bei James zählt nur eines: dass er gut im Bett ist.»

Mahara Mckay & Roman browne

yangzom brauen Style Die Schauspielerin verzückt mit Schleife am Kleid des Schweizer Designers Heinrich Brambilla. «Mein Bond? Sean Connery. Und Daniel Craig – vorausgesetzt, er altert so charmant und sexy wie Sean.»

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fiona hefti Style Eine Style-Reporterin im Flower-Power-Look von Bally! Die Clutch hat sie aus New York. «Mein liebstes BondAccessoire wäre nicht James, sondern ganz bescheiden sein Aston Martin.»

Style Die DJane ist der Hingucker und das Tuschelthema des Abends! Ihr Kleid, einfach nur spitze, stammt aus der Nähstube von Missen-Schneiderin Lisbeth Egli. Maharas Freund Roman bevorzugt den locker-lässigen California-Style und sagt: «Kein Bond-Girl ist so schön wie Mahara. Mit ihr würde ich sogar wie Bond am Verzasca-Staudamm Bungee springen.»


bond! Rummel um craig

anna Maier & Matthias Müller Style Im Kleid von Zoro, Clutch von Guess, schwebte sie am Arm ihres Liebsten über den roten Teppich. «Ich würde bei Bonds schnellem Schlitten, dem Aston Martin DBS, schwach werden und mein Matthias bei Ex-Bond-Girl Halle Barry.»

urs lehmann & conny kissling Style Hollywoodtauglich – mit Spinell-Collier. Sogar die Queen schwört auf die seltenen Klunker. «Ich bin total begeistert von Roger Moore als Bond, hatte sogar schon das Vergnügen, mit ihm im ‹Schweizerhof› in Bern zu Abend zu essen.»

viktor röthlin & renate hotz Style Er kommt zu Bond in Boss. Ihr Tiffany-Collier ist ein Geschenk vom New York Marathon 2005. «Bei uns ist Renate der grosse Bond-Fan. Sie hat jeden Film schon 20 Mal ge­sehen. Aber keine Sorge: Kein 007 ist so ausdauernd wie ich.»

sein jet Der A318 Elite ist ein besonders luxuriös ausgestatteter VIP-Airbus. seine limo Im Konvoi rauscht Craig im Mercedes S 500 L vom Flugplatz Emmen davon.

seine suite Zimmer 218 im «Palace» Luzern. Hier schlief Bond mit seiner Freundin.

sergei aschwanden & sonja Stutz Style Der Olympia-Judoka könnte Bond auf die Matte legen – aber nicht im Nadelstreifen-Anzug. «Die Action-Szenen und der Filmsound sind einfach krass. Auch der 22. Bond hält Überraschungen parat.»

Stéphane Lambiel & Jacqueline Zibung Style Er strahlte stilecht mit Fliege und Smoking, seine neue Freundin aus Luzern glitzerte. «Ich und Bond? Daniel Craig ist doch schon bildschön. Ich würde viel lieber den Bösewicht spielen.»

tanja frieden & Stef abplanalp Style Was trägt die Snowboarderin unter dem Kleid? Immer noch eine Schiene – wegen ihrer Verletzung. «Wir würden gerne mal die Action-Szene auf dem Schilthorn aus ‹Im Geheimdienst Ihrer Majestät› nachspielen.»

u Alles war parat für seinen Auftritt in Emmenbrücke LU. Doch Daniel Craig liess sich von einer Bronchitis ausser Gefecht setzen. Montagnacht landete 007 im Airbus A318 auf dem Militärflugplatz Emmen. Und flippte gleich aus. Ein Kameramann des Filmstudios, der die BondCrew begleitet, war ihm zu nahe getreten. Im Konvoi rauschte der Star samt Freundin Satsuki Mitchell ins «Palace» Luzern, Zimmer 218 (Junior De-luxe-Suite, CHF 840.–) mit herrlichem Ausblick auf Pilatus und Stanserhorn. Kein Eintrag ins Gästebuch, nur ein Handshake mit Direktor Hans E. Koch. Der hatte für den Star extra Früchte und Champagner bereitgestellt. Zudem wartete auf den erkälteten Craig ein heisses Bad. Für das Wannenmodell Centro Duo Oval mit 47 cm Tiefe verspricht der Hersteller: «Darin badet jeder besonders fit In Rom flaniert angenehm Craig wieder mit und komfortabel.» Freundin Satsuki über

rené Haenig

den roten Teppich.

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bond! 007-Premiere: 100 meter roter teppich für 1200 Vips

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in Aufmarsch fast wie in Hollywood: 1200 VIPs schreiten an der Schweizer Premiere des neusten Bond-Abenteuers «Quantum of Solace» über den roten Teppich in Emmenbrücke LU. Statt in klimatisierten Stretchlimos wird die Hautevolee in überheizten Gelenkbussen von teils ortsunkundigen Chauffeuren zwischen Garderobe, Kino und Party-Halle herumgekarrt. Der Stimmung tuts offensichtlich keinen Abbruch. Ausgelassen feiern Ex-Missen von A wie Amanda Ammann bis W wie Winiger Melanie bei coolen Drinks an der Eisbar. Mahara McKay erstaunt: «So ein Blitzlichtgewitter gibts sonst nur in L. A. an der Oscar-Nacht.» Dort ists allerdings wärmer, wie Moderatorin Claudia Lässer in ihrem luftigen Kleidchen des Wiener Labels Popp & Kretschmer bibbernd feststellt. «Aber wenn wir Frauen schön aussehen wollen, müssen wir halt leiden.» Nicht nur Frauen! Daniel Craig fror auch – in London und Berlin. Und holte sich prompt eine fiebrige Bronchitis. Text René Haenig,

bösewicht & kommissar Anatole Taubman («Meine Mütze ist made in Korea») und Stefan Gubser. Anatole: «London ist königlich, Luzern kaiserlich.»

Bettina portmann, Fotos hervé le cunff, bruno voser Die Parade der Schönsten in ihren Abendroben im Web-TV. www.schweizer-illustrierte.ch

erfolgstrio Während Barbara Broccoli (l.) das Geld für Forsters Bond-Abenteuer beisteuerte, gibt Dana ihrem Marc die nötige Liebe.

stark Andrea und Jörg Abderhalden. «Forster wäre ein würdiger ‹Schweizer des Jahres›.»

stolz Ulli Forster (r.), Mutter des Bond-Regisseurs, mit ihrer besten Freundin Nica Schlegel.

schnell Christiane und Peter Sauber. «Bond dürfte auch in der Formel 1 ans Steuer.»


frisch verliebt SF-Sportfrau Steffi Bucheli und TVMann Florian Kohler.

heissen knie Franco mit Gattin Claudia. Ur-Bond Sean Connery war schon bei ihm im Zirkus.

auch verliebt Sängerin Emel und Werbe-Guru Frank Bodin.

zeigt knie Ex-Miss Bianca Sissing mit ihrem Neuen, Pirmin. Er trägt coole Treter von Dsquared. cool Die Eisbar in der Ruag-Halle.

party-facts Gastgeber Walt Disney Studios Switzerland tatort Kino Maxx und Ruag-Halle in Emmenbrücke most wanted Gebt mir mein Handy zurück flirtfaktor Zunächst gering, als Daniel Craig absagte, stieg die Hoffnung der Männerwelt süss Zum Dessert gabs Raketen-Wasserglace – «Moonraker» lässt grüssen

Olga-Fan i Brigitte und Stefan Gubser: «Das BondGirl würde ich nicht von der Bettkante stossen.»

olga-fan II André Kudelski stilecht im Bond-Outfit mit Smoking, Fliege und charmantem Lächeln.

olga-Fan III Küchenzauberer Andreas Caminada vermisst im Bond nur die Star-Köche.

Party-Rating «Eine HollywoodPremiere ohne Hollywood-Stars – ein bisschen peinlich»

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Fairplay-Party im Stade de Suisse wirtschafts-Cracks und Polit-Stars feiern den hundertsten Sportlich ging es in der «Champions Lounge» der Berner Fussball-Arena Stade de Suisse bei der 100-Jahr-Feier des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes zu und her. Nach der Pfeife von Handball-Schiedsrichter Fabian Jergen mussten die 400 Gäste zum Talk oder Diner antraben. Arbeitgeber-Präsident Rudolf Stämpfli sprach die im Fussball wie auch in der Wirtschaft überrissenen Löhne an: «Wie wollen wir die Arbeitnehmenden auf das Leistungsprinzip verpflichten, wenn sie bei vielen Topverdienern die Relationen zwischen Leistung und Entschädigung nicht mehr nachvollziehen können?» Der Gewerkschafter und neue Caritas-Direktor Hugo Fasel erinnerte daran, dass Adam Smith, der Erfinder des Marktes, nicht nur über den Reichtum publiziert habe: «Er hat auch über den wirtschaftlichen Anstand geschrieben.» Und Pascal Couchepin rief die Leute auf, «Patrons» im guten Sinn des Wortes zu sein, «ein Patron muss langfristig denken und darf sein Unternehmen nicht für kurzfristige Gewinne lebensgefährlichen Risiken aussetzen». Text max fischer, Fotos hervé le cunff

Bargespräch ABB-SchweizChefin Jasmin Staiblin und SBB-VR-Präsident Thierry Lalive d’Epinay.

Weitsicht Pascal Couchepin fordert «Unternehmer mit breitem Horizont».

Strippenzieher Alt Nationalräte Franz Steinegger (l.) und Claude Frey.


party Kämpfer Peter Hasler (l.) und Hugo Fasel.

Gelbe karte Fabian Jergen verwarnt Thomas Daum fürs Überziehen. Sparringspartner Serge Gaillard (l.) und Rudolf Stämpfli.

Geniesser Susy Brüschweiler, CEO SV Vordenker Pascal Gentinetta (l.) und Thomas Held. Group, und Suva-Chef Ulrich Fricker.

Gastgeber Schweizerischer Arbeitgeberverband Ort Stade de Suisse, Bern Fest 100. Geburtstag Kulinarisch Graved Lax, Crème de courge aux marrons caramelisés, Graines de courge grillées, Mousse aux marrons; Rôti de veau au jus Barolo, Gratin dauphinois

Spitzentreff Gerold Bührer (l.) und Anton Scherrer.

Politfüchse Professor Iwan Rickenbacher, Staatssekretär Jean-Daniel Gerber und APG-CEO Christian Kauter (v. l.).

party-facts

Prost! Nationalräte Kathy Riklin und Johann N. SchneiderAmmann.

Party-Rating «Geburtstags­party zwischen Kater­ stimmung und Festlaune»

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Notabene

Der Mann mit dem gelben Motorrad

E

s gibt Menschen, denen man nur kurz ­begegnet und von denen man plötzlich nach Monaten oder Jahren weiss, dass sie irgendwie mit einem zu tun haben, in die eigene Biografie eingegriffen haben, ohne dass bei dieser einmaligen Begegnung ­irgendetwas Besonderes geschehen wäre, ohne dass man etwas Besonderes erfahren hätte. So bleibt es denn ­ unbeschreibbar, es gibt dazu nichts zu sagen und nichts zu ­ erzählen – ich versuche es trotzdem: Der junge Mann, der mir gegenübersass im Zug und den ich, würde ich ihn wieder treffen, wohl nicht wiedererkennen würde, fuhr irgendwie anders Eisenbahn als alle anderen. Er freute sich offensichtlich über die Fahrt, schaute durchs Fenster in die vorbeiziehende Landschaft und machte den ­Eindruck wie einer, der zum ersten Mal und nur zu seinem ­Vergnügen Eisenbahn fährt. Still lächelte er vor sich hin, ­lächelte auch mir zu und sagte: «Ein schöner Tag – dieses ­Wetter.» «Ja, wunderbar», sagte ich. Dann, nach einiger Zeit, sagt er, dass er in den Thurgau fahre, er habe ein Motorrad gekauft und heute könne er es abholen. Er habe zwar das Motorradfahren vor einem Jahr aufgegeben, gescheit sei es ja nicht – die Umwelt, die Familie –, dann habe er aber ein schönes Motorrad gesehen im Internet, und es habe ihm so gefallen, und jetzt fahre er halt in den Thurgau, in Frauenfeld müsse er dann das Postauto nehmen, und er erzählt und erzählt. Und ich weiss nicht, warum ich ihm ­zuhöre, interessiert zuhöre. Ich habe mit Motorrädern nichts zu tun, und sie interessieren mich nicht. Und ich mag jene Schwätzer nicht, die einfach irgendetwas erzählen und reden und reden. Er aber ist kein Schwätzer. Er erzählt langsam und besonnen. Und ich halte das Gespräch in Gang mit kleinen Fragen nach der Marke, dem Jahrgang, dem Modell – alles ­ Dinge, von denen ich nichts verstehe. Aber ich höre ihm gern zu. Das Rauchen habe er aufgegeben, vor einem Jahr, und er fühle sich jetzt schon besser, und er erzählt, wie er das ­angestellt habe, und ich höre ihm zu, warum höre ich ihm zu? Ich frage ihn nach seinem Beruf. Maschineningenieur sei er. Das überrascht mich. Und er fragt mich nach meinem Beruf. Und wie ich Schriftsteller sage, erwarte ich in meiner Eitelkeit, dass er mich jetzt vielleicht erkennt oder nach

Peter Bichsel

meinem Namen fragt. Er tut es nicht. Aber er redet jetzt so freundlich von meinem Beruf wie ich eben über sein Motorrad, und er erzählt, was er so liest, und er ist belesen. Und ich sage ihm, dass ich auch für längere Zeit das Rauchen aufgegeben hätte, aber kürzlich wieder damit angefangen habe und dass ich auch wieder versuche, damit aufzuhören. Er macht Vorschläge, wie ich das anstellen könnte. Und dazwischen immer wieder sein Motorrad, das er jetzt abholt im Thurgau, gelb sei es, und dazu das Lächeln eines Buben, der dabei ist, etwas zu tun, was man nicht tun sollte – die Umwelt, die Familie –, und der sich gerade auch deshalb über sein Tun heimlich freut. In Zürich verabschiedeten wir uns voneinander, immer noch ohne Namen, aber mit dem Wunsch für eine gute Weiterfahrt und vor allem, dass er mit seinem Töff gut nach Hause komme. Und das ist fast alles und wirklich nicht erzählenswert, aber es gibt unwichtige Geschichten, die kann man gut erzählen, und es gibt wichtige Geschichten, von denen man nicht mal weiss, warum sie wichtig sind. Wie vielen Menschen begegnet man im seinem Leben? Hunderten, Tausenden? Und wie viele greifen, ohne es zu wissen, in unsere Biografien ein? Das einfache und fromme Anneli fällt mir ein, die schüchtern war und kaum mit Leuten sprach, die aber täglich in den Zeitungen die Todesanzeigen las und versuchte, einen Zusammenhang zwischen den Verstorbenen und ihr herzustellen, für sie betete und sich dabei mehr und mehr mitschuldig fühlte an deren Tod. Sie sprach wenig mit Menschen, aber sie hatte mit vielen Menschen, eigentlich mit allen Menschen, zu tun. Als ich auf dem Bahnsteig langsam gegen den Ausgang ging, kam mein Reisenachbar noch einmal zurück und sagte: «Ich wollte Ihnen nur noch sagen, dass Sie ja nicht mit dem Rauchen aufhören sollen, dafür sind Sie zu alt, und das könnte gefährlich sein.» Nun denke ich an ihn bei jeder Zigarette, die ich ­anzünde. Nicht etwa, weil mir sein Ratschlag einleuchtete – aber weil mich seine Fürsorglichkeit rührte. Wir werden uns wohl nie mehr sehen, aber ich wünsche ihm ein langes Leben und hoffe, dass er sein gelbes Motorrad vorsichtig benützt. Vielleicht steht es ja nur in seiner Garage, und er poliert es samstags und streichelt es.   Peter Bichsel, 73, Schriftsteller und Publizist

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leser

«Mich beeindruckt diese sympathische Frau» das Glück mit Simon Niggli-Luder geniesstnatigen Malin. imo ihrem Sonnenschein, der zwe

Bond-Artikeln. Die Schweizer Illustrierte schlägt sie aber alle. Ihre tollen Bilder von den Dreharbeiten, die super Interviews, vor allem aber die informative Auflistung aller Bond-Filme waren einfach genial. Ganz herzlichen Dank.» R. Hardegger, per E-Mail

u OL-WELTMEISTERIN SIMONE

NIGGLI-LUDER ist Mami, SI 45/2008 «Als aktiver Orientierungsläufer frage ich mich natürlich immer, was unsere beste Athletin Simone Niggli-Luder macht. Jetzt ist sie Mami geworden. Die schönen Fotos in Ihrer Zeitschrift haben mich sehr gefreut. Ich bin sicher, dass Simone auch den Baby-OL mit Bravour meistern wird. Mich beeindruckt diese sympathische, stille und stets fröhliche Frau. Ihr, ihrem Mann und der kleinen Malin wünsche ich alles Liebe und Gute.» Mirco Kalt, per E-Mail

Sie sieht aus wie die Königin der Schweiz u staatsbesuch in bern, SI 45/2008 «Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ist nicht nur eine wahre Staatsfrau, sondern auch eine wundervolle, ausdrucksstarke Repräsentantin der Schweiz. Das Bild, wie sie mit ihrem Mann beim Staatsdiner posiert, ist toll. Das Kleid gefällt mir sehr. Sie sieht aus wie die Königin der Schweiz. Frau Widmer-Schlumpf macht ihre Sache enorm gut. Weiter so! Danke.»

Foto Kurt Reichenbach

Uschi Küng, per E-Mail

Die Schweiz im JAMES-Bond-Fieber u FILM-PREMIERE IN EMMENBRÜCKE, SI 45/2008 «Als grosser James-Bond-Fan finde ich derzeit in fast allen Schweizer Zeitungen und Magazinen eine Fülle von

köstliche und amüsante Fantasie u NOTABENE VON MONA VETSCH, SI 45/2008 «Liebe Mona Vetsch, herzlichen Dank, dass Sie meinem Leserbriefwunsch nach einer Fortsetzung der Mäusegeschichte gefolgt sind. Herrlich, wie Sie sich in die Rolle der Maus Leo versetzen können. Ich weiss nun, wie es in einem Mäusenest zu- und hergeht. In Zukunft werde ich jedes Treppenhaus vorsichtig begehen, denn es könnte ja sein, dass ich eine Hausmaus antreffe, die gerade ein grosses Stück Brot mit Streichwurst abschleppt. Ich weiss nun, wie das tönt, wenn ein wütender Mäuserich die Türe seiner Behausung zuschlägt. Liebe Mona Vetsch, Ihre Fantasie ist köstlich und sehr amüsant. Ich bin gespannt, wie die Geschichte mit dem versteckten Schwangerschaftstest weitergeht.» Urs Flück, per E-Mail

Diese beratung ist eine GROSSARTIGE IDEE u ROSE FÜR MONIKA KITSAO, SI 45/2008 «Mit Interesse habe ich Ihren Text bezüglich Schuldenberatung für Jugendliche gelesen. Ich finde es grossartig, dass sich auch Bank-Institute wie die Raiffeisenbank diesbezüglich Gedanken machen, und möchte Frau Kitsao dazu beglückwünschen.» Jürg Gonetz, Stein am Rhein SH

schreiben sie uns ihre meinung Schweizer Illustrierte, Leserbriefe Dufourstrasse 23, 8008 Zürich Fax 044 - 262 04 42 E-Mail info@schweizer-illustrierte.ch Anonyme Zuschriften werden nicht veröffentlicht. Die Redaktion behält sich vor, Briefe zu kürzen.

willi die Wand bezwangen sie ZU DRITt u DRAMA AM EIGER, SI 43/2008 «Gerne habe ich den Bericht über Klara ­Schlunegger aus Grindelwald gelesen. Darin wurde geschrieben, dass ihr Bruder Hans Schlu­negger im Jahre 1947 als erster Schweizer die Eigernordwand bezwungen habe. Diese Aussage ist dahin gehend zu ergänzen, dass es eine Dreier-Mannschaft war, die das schaffte. Es waren dies Hans Schlunegger und sein Bruder Karl sowie der Jurassier Gottfried Jermann.» Hanni Zimmermann-Jermann, Hitzkirch LU

«Dieser Obama ist fast wie du, gell Vater. Du wirst ja ab Januar auch neuer Präsident der Altdorfer Armbrustschützen.»


Was macht eigentlich …

Kuschelecke Eveline Glanz­mann in ihrer Wohnung in Münchenstein BL. Text barbara halter Fotos rolf edelmann

W

o bewahren Sie Ihr Miss-Schweiz-Krönchen auf? Ich habe in meinem Schlafzimmer ein Geheimfach, in dem ich Dinge aufbewahre, die mir wichtig sind. Dazu zählt die Krone. Meine Bekannten wollen sie manchmal anschauen. Was für Erinnerungen verbinden Sie damit? Sehr schöne. Ich reiste viel, lernte verschiedene Kulturen und Menschen kennen – ich war fast auf jedem Kontinent, ausser in Australien. Sie wurden mit 19 Miss Schweiz. Ich war ein bisschen naiv und hatte mir die Welt rosarot und himmelblau vor­gestellt. Schnell merkte ich aber, dass dies nicht so ist. Und das ist das Gute daran. Machten Sie schlechte Erfahrungen? Natürlich. Einige Leute waren neidisch, es gab Kritik. Doch daran konnte ich wachsen. Ich bin in meinem Amtsjahr einige Jahre reifer geworden. Heute verdient eine Miss fast eine halbe Million Franken. Wie war das 1985? Ich verdiente auch sehr viel – aller-

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schweizer illustrierte

dings waren ein grosser Teil davon Geschenke. Damals wurde der Erlös der Miss-Schweiz-Wahl einer wohl­ tätigen Organisation gespendet. Ich konnte deshalb 30 000 Franken für behinderte Kinder überreichen. Was haben Sie mit dem Geld gemacht? Ich kaufte in jedem Land Souvenirs für meine Familie und meinen damaligen Freund. Ausserdem ging eine Menge Geld für Kleider drauf. Den grössten Teil habe ich aber später in mein heutiges Unternehmen investiert.

persönlich Geboren am 31. März 1965, wurde Eveline Glanzmann 1985 als bisher einzige Baselbieterin Miss Schweiz. Zwei Jahre nach ihrem Amtsjahr entdeckte sie den Stepp-Tanz. Mit ihrem damaligen Lebenspartner Angelo Borer gelang ihr 1987 der Durchbruch mit den «Crazy Feet». Nach acht Jahren verliess Glanzmann die Truppe. Heute leitet sie ihr eigenes Kosmetik-Unternehmen in Therwil BL. Sie wohnt mit ihrem Lebenspartner Antonio Costanzo in Münchenstein.

Eine Karriere als Model stand für Sie nie zur Diskussion? Ford Models, eine der grössten amerikanischen Agenturen, bot mir nach dem Missen-Jahr einen Vertrag an. Aber ich wollte nicht nach Amerika, und das Modeln war mir zu eintönig. Bevor Sie sich voll auf Ihr Geschäft konzentrierten, traten Sie acht Jahre lang mit Ihrem damaligen Partner Angelo Borer als Stepp-Tänzerin auf. Nach der Trennung hörten Sie auf. Vermissen Sie das Rampenlicht? Am Anfang fehlte mir vor allem die Stepp-Gruppe. Wir waren wie eine grosse Familie. Die Trennung tat richtig weh. Heute vermisse ich die Öffentlichkeit nicht mehr so sehr. Ich gehöre auch nicht mehr dazu, und das ist richtig so. Sie liessen sich in Taiwan an einer Schule für Pathophysiognomie ausbilden. Was hat es damit auf sich? In meinen Beratungen geht es darum, die seelischen Ursachen von Haut­ problemen zu erkennen. In meiner Zeit als Miss bekam ich im Gesicht eine Hautkrankheit. Erst die Begegnung mit meiner damaligen chinesischen Lehrerin brachte Besserung. Aber ich musste auch viel an mir arbeiten. Inwiefern haben Sie sich verändert? Ich weiss heute ganz klar, was ich will. In zehn Jahren Yoga fand ich eine innere Zufriedenheit. Ich höre heute bewusster auf meinen Körper und auf innere Signale. Wie erholen Sie sich von der Arbeit? Ich meditiere jeden Morgen. Zudem schlafe ich jede Nacht acht bis neun Stunden, damit sich meine Batterien wieder aufladen. Sie sind nicht verheiratet, leben seit 14 Jahren mit Ihrem Partner Antonio Costanzo zusammen. Hatten Sie nie den Wunsch nach Familie und Kindern? Nein. Das war ein bewusster Entscheid. Für mich lassen sich Beruf und Kinder nicht wirklich vereinbaren. Bereuen Sie es heute? Nein. Als Mutter hätte ich nie die Zeit gehabt, mich so in mein Fachgebiet zu vertiefen. Meine Aufgabe lag einfach woanders. 

Foto RDB

Als Miss Schweiz 1985.

… Eveline Glanzmann? Als bisher einzige Baselbieterin trug sie 1985 stolz das Missen-Krönchen. Sie fiel auf durch ihre langen Beine und bezauberte die Menschen mit ihrer charismatischen Art. Und das auf der ganzen Welt.


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