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LICHTDESIGN NEUE ZIGARREN ROTWEINE FÜR INSIDER HAUTPFLEGE BALLMODE KREUZFAHRT IN BURMA BAD DER ZUKUNFT PLATINSCHMUCK KUNST VON RAUSCHENBERG

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DAS LUXUSMAGAZIN. 04/05 OKT./NOV.2005

04/05 OKTOBER/NOVEMBER 2005

gelebte harmonie BIRGIT SCHROWANGE & MARKUS LANZ

BALLMODE PLATINSCHMUCK WEINE FÜR INSIDER TOPEVENTS KUNST VON ROLF RAUSCHENBERG ESSAY VON ALEXANDER NIEMETZ

D 6.00 € CH 11.50 SFr A 6.00 €


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LIEBE GENUSSLESER,

darf man noch Luxus leben in diesen Zeiten, ohne eine Spur schlechten Gewissens? Darf man sich die schönen Seiten des Lebens noch gönnen, ohne in den Dunstkreis von Neiddebatten zu geraten? Darf man ohne zu protzen zeigen, was man hat, ohne dass mit dem Finger auf einen gezeigt wird? Alexander Niemetz, der so erfolgreiche ehemalige Anchorman des »ZDF heute-journal« und mit dieser Ausgabe Essayist und Kolumnist für doin’ fine, stellt seinen ersten Beitrag unter die Frage: Genusswüste Deutschland? Und er wendet sich vehement gegen einen Trend in unserer Gesellschaft, nach dem die Menschen Gleichheit der Freiheit vorziehen. Dagegen wehren auch wir uns. Aber bitte mit Stil. Und einem klaren Bekenntnis: doin’ fine – Das Luxusmagazin.

Ihnen wird heute ein neues doin’ fine präsentiert. Neu in der Optik, neu in den journalistischen Inhalten. Vieles ist anders geworden nach unserem Relaunch. Aber eines ist geblieben, von der ersten bis zur letzten Seite: Wir zeigen und reden über die schönen Dinge des Lebens. Luxus ist unser Thema. doin’ fine soll der Trend- und Eventguide dafür sein. Deshalb haben wir auch einen neuen Service für unsere Leser geschaffen, mit dem jede einzelne Genussstrecke im Magazin abschließt: »Save the date«. Top-Termine zum Thema. Als Info, als Anregung, als Service. Termin-Highlights bis zum Erscheinen der nächsten Ausgabe von doin’ fine.

Aber kein Luxus, ohne an die Benachteiligten in unserer Gesellschaft zu denken. Auch dies ist ein klares Bekenntnis von doin’ fine. Deshalb haben wir uns eine Charity-Aktion ausgedacht, von der wir glauben, dass sie von Ihnen, liebe Genussleser, tatkräftig unterstützt wird: Von jedem neuen doin’ fine-Abonnement gehen 20 Euro an »Horizont e. V.« bzw. an die »Tabaluga Kinderstiftung«. Mehr erfahren Sie auf den Seiten 82/83 in dieser Ausgabe.

Und nun wünschen wir luxuriöse Freude mit dem neuen doin’ fine. Ihre Genussredaktion

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DAS LUXUSMAGAZIN. 04/05 OKT./NOV.2005

gelebte harmonie BIRGIT SCHROWANGE & MARKUS LANZ

D 6.00 € CH 11.50 SFr A 6.00 €

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Redaktionsdirektor Art Director Redaktion Ressort Mode Bildredaktion Grafik Redaktionsassistenz Fine Guide Schlussredaktion Autoren dieser Ausgabe

BALLMODE PLATINSCHMUCK WEINE FÜR INSIDER TOPEVENTS KUNST VON ROLF RAUSCHENBERG ESSAY VON ALEXANDER NIEMETZ

COVER: BIRGIT SCHROWANGE UND MARKUS LANZ FOTO: ARMIN BROSCH STYLING: SUSANNE SCHULZ HAARE/MAKE UP: SUSANNE WITT

Fotografen dieser Ausgabe PrePress Verlag & Herausgeber Verlagsmanagement

Geschäftsleitung & Anzeigenmarketing Anzeigendisposition Druck

Vertrieb Abonnement-Bestellservice

Abonnement-Jahres-Bezugsgebühr

MARKUS BODEN THOMAS SCHWAN ANDREAS SCHOETTL ALEXANDRA KÖHNLECHNER MARCO KÖHNLECHNER KLAUS SEELE, STEPHANIE SIMON NICOLE ROTZOLL ROSEMARIE ELSNER ANDRÉ KRÖGER BEAT CADUFF, ROSEMARIE ELSNER, EBBA FAHR, FRANK HIDIEN, MONIKA KÜSPERT (EVENTS), ALEXANDER NIEMETZ, HEIKE PREDIKANT, TATIANA ROSENSTEIN, CHRISTINE SCHWAN, HELGE SOBIK, TIMO VÖLKER ARMIN BROSCH, PETER & MARTIN, GIORGIO BALMELLI, GUNTHER BIERINGER, MONA GIULINI, CLEMENS FABRY ATTILA GYÖRGY CAPCOMMEDIA GMBH, BERLIN/MÜNCHEN BMB MEDIEN GMBH GRAF-ZU-CASTELL-STRASSE 1 81829 MÜNCHEN TELEFON 089/944 69 90 TELEFAX 089/94 46 99 11 VERLAG@BMBMEDIEN.DE BODO MEINSEN SUSANNE SCHUSTER, MARGOT HÄUSER KOMM KOMMUNIKATION DRUCK DATENMANAGEMENT LITZENBURGER STRASSE 90 10719 BERLIN VU VERLAGSUNION KG AM KLINGENWEG 10 65396 WALLUF INTIME SERVICE GMBH ABONNENTENBETREUUNG DOIN’ FINE FREIHAMER STRASSE 2 82166 GRÄFELFING TELEFON 089/85 85 34 43 TELEFAX 089/85 85 36 24 43 DOINFINE@INTIME-SERVICE.DE 36 EURO INLAND

Anzeigenpreisliste auf Anfrage. Alle Rechte vorbehalten. doin’ fine und alle darin enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Eine Verbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages zulässig. Für unverlangt eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.

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BREAK THROUGH

EINSTELLUNG: UNABHÄNGIG. STIL: TRENDSETTER. PERSÖNLICHKEIT: LEIDENSCHAFTLICH.

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SEPTEMBER / OKTOBER 2005

FOTO: ARMIN BROSCH

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doin’ fine-Titelstory: Birgit Schrowange und Markus Lanz über ihr ganz privates Glück

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FINE FASHION

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SCHICKE BÜNDNISPARTNER Die angesagten Jacken und Stiefel für Herbst und Winter

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FINE GUIDE

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FINE MUSIC

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LEINEN LOS AM GOLDENEN FLUSS Eine Luxuskreuzfahrt mit der »Road to Mandalay« in Burma

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VITAMIN M

Do’s und Dont’s im Ballsaal. Dazu viele interessante Neuigkeiten aus der Modeszene

Von doin’ fine empfohlene Adressen für exklusives Shopping und feinstes Wohnen

Töne, die nicht jeder kennt. Wir haben für Sie gestöbert und Insidertipps gefunden

Der neue BMW M6 und weitere Luxuscars, die auf der IAA in Frankfurt präsentiert werden

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FINE EDITORIAL

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FINE IMPRESSUM

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GENUSSWÜSTE DEUTSCHLAND?

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ERSCHEINUNGEN Sehen und genießen: Die besten Objekte des Lichtdesigners Hervé Descottes

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EIN LEBEN VOLLER HARMONIE

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RAUCHDESIGN Neue Zigarren für Genießer, anders in der Form, aber nicht weniger gut als die Großen

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WEINE, DIE WIR (UN)GERN VERRATEN

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ALLES PLATIN Nicht nur Hollywood-Stars lieben das teure Platin. Wir präsentieren Schmuck und Uhren EINE WELT DIE NIE AUSGEHT Ein Porträt des Jahrhundert-Künstlers Robert Rauschenberg

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Essay von Alexander Niemetz über Gleichheit statt Freiheit

doin’ fineSerie »Berühmte Paare«: Birgit Schrowange/Markus Lanz

Zehn verblüffende Rote, die bald Weltklasse sein werden

28 Zukunft? Angenehme Visionen eines Interior-Designers

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BRÄUNEN OHNE REUE Sommer ade, Haut strapaziert. Wir haben die richtigen Pflegemittel dagegen

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GROSSER AUFTRITT Bald beginnt die Ballsaison. doin’ fine zeigt die besten Outfits für feine Abende

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EIN BETT IM BAD Wie sieht es aus, das Bad der

WANN IST EIN EINGRIFF SINNVOLL? doin’ fine-Special über den Sinn von Schönheitsoperationen

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FINE BOOKS Keine Sachbücher, keine Bellestristik. Sondern wunderschöne Bildbände für die Seele

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FINE TO HAVE Käufliche Kostbarkeiten bis 1.000, bis 10.000 und bis 100.000 Euro und mehr

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FINE EVENTS Gesellschaftliche Highlights in Deutschland mit Prominenten-Auftrieb

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FINE ADDRESSES Die Seite, auf der Sie alle Bezugsquellen nachlesen können

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FINE DATES Was ist wann wo los auf der Welt? doin’ fine präsentiert Topevents rund um den Globus

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»Ich will eine Bank mit Anlageideen, auf die ich nicht selbst komme.«

Das Private Banking der Dresdner Bank. Innovative Lösungen für Ihr Vermögen. Terminvereinbarung unter 01 80 / 3 36 69 57

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Genusswüste Deutschland? ALS ALEXANDER NIEMETZ, 61, ENDE 2000 SEINE FERNSEHKARRIERE BEIM »HEUTE JOURNAL« BEENDETE, EMPFING ER DORT DEN VERBALEN RITTERSCHLAG: »ER VERLIESS DAS ZDF ALS ENGAGIERTER JOURNALIST, DER ALS REPORTER UND MODERATOR MEHR ALS ZWEI JAHRZEHNTE DAS INFORMATIONSPROFIL DES ZDF MITPRÄGTE«. ENGAGIERT IST DER GEBÜRTIGE SCHWEIZER, DER IN ZÜRICH LEBT, NOCH IMMER. ALS MEDIEN- UND POLITIKBERATER, MODERATOR, PUBLIZIST UND KOLUMNIST FÜR DOIN’ FINE

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VON ALEXANDER NIEMETZ Altbundeskanzler Helmut Schmidt nimmt sich die Freiheit, seine Mentholzigarette zu rauchen, wo und wann es ihm behagt. Im Fernsehstudio, bei öffentlichen Events, in der Hotellobby – überall. Ganz nach dem selbstbewussten Motto: Ich bin Ich. Er nimmt sich die Freiheit in einer Gesellschaft, die leider immer weniger freiheitsbewusst daherkommt; die sich wie selbstverständlich der Entmündigung durch einen wuchernden Sozialstaat ergibt – ohne Auflehnung, ohne Protest. Die Gleichmacherei ist deutschlandweit auf dem Vormarsch: Nur 53 Prozent der Westdeutschen glauben, dass Freiheit im Zweifel Vorrang vor Gleichheit hat – 37 Prozent ziehen Gleichheit der Freiheit vor. In Ostdeutschland ist die Diskrepanz noch gravierender: 51 Prozent der Ostdeutschen sind lieber gleich als frei. Diese Zahlen markieren einen Wertewandel, der es der Bürokratie, der Politik oder gesellschaftlichen Gruppen leicht macht, über einen langen Katalog von Verboten Freiheit auszuhebeln. Freiheit und Toleranz sind ein Begriffspaar, das zusammengehört. Verbot ist der Gegensatz dazu. Wo Verbote herrschen, braucht und gibt es keine Toleranz; der Freiheit werden Schranken gesetzt. Wir reden vom Rauchen, vom Rauchgenuss, von der Rauchkultur. Die notorischen Miesmacher unserer Gesellschaft, beseelt vom amerikanischen Gesundheitswahn, würden natürlich nie von Rauchgenuss oder Rauchkultur sprechen – nein, nur Verlierer rauchen und unbelehrbare Suchtkranke. In ihren Filmen rauchen nur noch die Bösewichte und natürlich vorwiegend die Unterschicht. Stars, die heute in Filmen genussvoll rauchen – so es sie überhaupt noch gibt – werden öffentlich abgemahnt. So musste es die arme Julia Roberts nach einer Zigarette im Film »Die Hochzeit meines besten Freundes« erfahren, als sie von Hillary Clinton gerüffelt wurde. Die berühmte Vorbildfunktion von Politikern, Schau-

spielern, Moderatoren, Pastoren und Ärzten wird eingefordert. Gott sei Dank für einen Helmut Schmidt, der wie ein Fels in der Brandung den Prohibitionisten dieser Tage entgegensteht, an dem gesellschaftlicher Druck abtropft wie an einer Regenhaut. Wir reden vom Rauchen, vom Rauchgenuss, von der Rauchkultur. Bei den Bürokraten, die sonst vor Phantasie und Innovationskraft geradezu strotzen, hat es diesmal nur zu Verbotstafeln, Hinweisschildern und wenig ästhetischen Aufdrucken auf Zigarettenpackungen gereicht. Rauchverbote in Flugzeugen, in Zügen, in öffentlichen Gebäuden, Ämtern, Schulen, Universitäten. Rauchverbote am Arbeitsplatz, demnächst in Bars, Restaurants, Bierstuben. Verbote von Werbung für alles, was nach Tabak riecht, nicht nur für Werbewände, Fernsehen, Kinos, sondern auch für Zeitschriften und Zeitungen. Dabei gehört doch der Kauf einer Zeitung genauso zur Informationsfreiheit wie der Leitartikel der FAZ oder der Süddeutschen. Apropos Innovation: Ist es in einer Zeit, in der sich alle fünf Jahre das Weltwissen verdoppelt, in welcher der Forschritt in der Forschung Quantensprünge macht, in der Kreativität und Innovationskraft zu Überlebenskriterien geworden sind –, ist es in einer solchen Zeit wirklich der Weisheit letzter Schluss, mit Verboten Genuss oder Sucht, Kultur oder Unkultur bannen zu müssen? Gibt es nicht innovativere Lösungen, um der Toleranz zwischen Nichtrauchern und Rauchern Bahn zu brechen? Als das Fernsehen noch in der Hand der öffentlich-rechtlichen Monopolisten lag, wurde das Monopol technisch begründet, mit dem Mangel an Frequenzen. Das Bundesverfassungsgericht hat im Urteil gegen das so genannte »Adenauer-Fernsehen« diese Mangelverwaltung gebilligt. Der Spruch wurde allerdings korrigiert, als die technologische Entwicklung die Engpässe auflöste: Die schöne Welt der bewegten, bunten Bilder wurde vielfältig, das kommerzielle Fernsehen war geboren. Übrigens: Helmut Schmidt, der oben gelobte, wollte diese Entwicklung aufhalten, indem er einen Verkabelungsstop verordnete – er wollte den Fortschritt aufhalten, wurde aber von der technologischen Entwicklung überrollt. Nochmal also: Gibt es keinen innovativeren Weg, wenn es denn sein soll, Raucher und Nichtraucher zu trennen, als durch Verbote und die Verbannung des einen, samt seiner individuellen Freiheitsrechte, ins Private von geschlossenen Klubs oder des eigenen Hauses? Natürlich gibt es solche technischen Lösungen, man muss


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»Die Gleichmacherei ist deutschlandweit auf dem Vormarsch. Viele Menschen ziehen die Gleichheit der Freiheit vor«

Alexander Niemetz, Genussmensch durch und durch, ist auch passionierter Zigarrenliebhaber

sie nur wollen und finanzieren. Im Bereich der elektronischen Medien haben die Technologie, der Markt und die Menschen dem Wettbewerb, der Freiheit auf die Sprünge geholfen. Die Missionare des Verzichts in Politik und Bürokratie sind unterlegen. Da keimt Hoffnung auf, möchte man sagen. Aber Hoffnung auf wen? Auf Amerika natürlich, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Amerika hat Europa ja nicht nur als Weltmacht politisch im Schlepptau, auch wenn Paris und Berlin ab und zu den kleinen Aufstand üben. Amerika gibt den Takt an: Die Fast-Food-Kultur überschwemmt Europa, von Coca Cola ganz zu schweigen – die Kultur der Fetten und Dicken hat längst den alten Kontinent erreicht. Die gesundheitliche Belastung ist enorm, die Gesundheitskosten sind es auch, aber noch rührt sich die Politik nur mäßig, ist der gesellschaftliche Druck auf die Dicken minimal. Das kann sich ändern, wird sich ändern. Amerika geht schon auf Gegenkurs. Aber noch ist McDonald’s nicht verboten. Dagegen traf und trifft die Raucher in Amerika die volle Wucht des Gesundheitswahns (der Gesundheitswahnsinnigen). Sie sind geächtet und ausgegrenzt. Amerika lebt in Wellenbewegungen, die dann auch Europa überschwemmen. In den Jahren der Prohibition – der Bourbon ist dennoch nie ausgestorben – erlebte Kalifornien seine Weinblüte. Das Prinzip der Freiheit hat in Amerika immer wieder obsiegt. Den Rauchverboten zum Trotz erlebt Amerika derzeit die Blüte der Zigarre – im Schlepptau des Zigarren rauchenden Gouverneurs von Kalifornien Arnold Schwarzenegger. Die Gegenbewegung läuft und wird irgendwann Europas Küsten erreichen. Aber: Warten auf Amerika kann die Antwort nicht sein. Wer Freiheit und Toleranz einfordert, muss den Regulierern in den Arm fallen, muss verhindern, dass Deutschland hinter Verbotsschildern zur Innovations-, Kreativitäts-, Dienstleistungs- und schließlich auch zur Genusswüste verkommt. Ich nenne nochmals einen Namen: Helmut Schmidt.

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FOTO: GIORGIO BALMELLI

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FOTO: FANK OUDEMAN

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SCHEINUNGEN

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Was wäre die Menschheit ohne künstliches Licht? Sei es eine Kerze oder modernstes Lichtdesign. Technik und Kunst können dabei wie bei dem weltbekannten Lichtdesigner Hervé Descottes eine fruchtbare Synthese eingehen. Sie führt direkt in die faszinierende Welt des Lichts

Das Fisher Center for the Performing Arts auf dem Campus des Bard Colleges in New York, ein visuelles Erlebnis des Architekten Frank O. Gehry von 2003. Descottes gelang für die komplexen Strukturen eine raffinierte LichtChoreographie

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FOTO: COURTESY OLIN PARTNERSHIP

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Diese S채ule steht in Rum채nien als Mittelpunkt zweier Parks, den gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs gewidmet. Emotionsgeladenes Licht illuminiert die Skulpturen und betont die scheinbar endlose S채ule

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FOTO: PETER AARON/ESTO

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Im Fisher Center sind Lichtquellen in, hinter und 端ber dem architektonischen Rahmen verborgen, um die Raumkomposition zu unterstreichen

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FOTO: HANS G. ESCH

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pictures Das Sony Center, Mittelpunkt des Potsdamer Platzes in Berlin. Hervé Descottes verlieh dessen Vielfalt durch seine Lichtgestaltung eine Homogenität, die tagsüber die Transparenz der Gebäude betont und nachts die Glasfassaden als Spiegel erscheinen lässt

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FOTO: ROLAND HALBE

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Das Gelände der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles: Konzertsaal, Freiluft-Amphitheater, Stadtpark und öffentliche Gartenanlagen. Die Aufgabe von Hervé Descottes war es, die Lichteffekte im Auditorium und in den Anlagen zu synchronisieren, die sich im Auditorium je nach Veranstaltung ständig verändern

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ielleicht kennen Sie den Hollywood-Film »Mr. Hobbs macht Ferien« mit James Stewart in der Hauptrolle? Als er mit seiner Familie sein Ferienhaus bezieht, das eher einer abbruchreifen Ruine ähnelt denn einer Ferienidylle, versucht er als Erstes in der dunklen Behausung den Lichtschalter zu finden, den es aber nicht gibt. Er findet eine bescheidene Glühbirne, die von der Decke herunterhängt, und schaltet diese ein. »Eine Petroleumlampe ist ein Scheinwerfer dagegen«, sagt er, aller Illusionen beraubt. Und fügt hinzu: »Von einer so müden Birne kann man doch nicht sagen, dass sie Licht gibt. Sie gibt Dunkelheit!« Diese Szene verdeutlicht, dass künstliches Licht nicht als Selbstverständlichkeit wahrgenommen werden darf. Vielmehr ist es unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags. Keiner weiß das besser als Lichtdesigner Hervé Descottes, für den Licht auch Kunst ist. Dabei drängt es sich bei Descottes, der mit seinem New Yorker Designbüro »L’Observatoire International« bekannt wurde, nicht in den Vordergrund, sondern unterstützt kreativ – wie dies bei gutem Design immer der Fall ist – die Funktionalität des Raums oder des Objektes. Das Schaffen des französischen Künstlers dokumentiert der Bildband »Ultimate Lighting Design« (teNeues Verlag). Der aufwändig gestaltete Bildband mit rund 730 Farbfotografien zeigt die weltweiten Aktivitäten von Hervé Descottes, der mit so bekannten Architekten wie Richard Maier, Steven Holl oder Frank O. Gehry von Helsinki bis New York und von Seoul bis Lille beeindruckenden Gebäuden mit seiner Philosophie der Lichtgestaltung einen besonderen Charakter verlieh. Ob Restaurants, Bahnhöfe oder Museen – das Schaffen des Lichtkünstlers kennt keine Grenzen und zeigt, dass Licht mehr als nur ein notwendiges Beiwerk, sondern integraler Bestandteil von moderner Architektur sein kann. Frank Hidien

Der Bildband »Ultimate Lighting Design« von Hervé Descottes/ L’Observatoire International (Hardcover, Format: 19,5 x 24 Zentimeter, 528 Seiten mit rund 730 Farbfotografien, Text in Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch) erscheint im September 2005 im teNeues Verlag. Preis: 39,90 Euro. Ein wunderbares Coffeetable-Buch!

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EIN LEBEN VOLLER

HARMONIE

Sie sind das Lifestyle-Traumpaar des Fernsehens. Privat weiß man nur wenig über sie. Auf Partys und in Klatschspalten mögen sie nicht erscheinen. In der doin’ fine-Serie »Berühmte Paare« sagen die RTL-Moderatoren Birgit Schrowange und Markus Lanz warum sie leben, wie sie leben

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Birgit Schrowange und Markus Lanz in ihrer Traumwohnung in Köln-Klettenberg. Das Moderatorenpaar liebt schlichte Eleganz

B. SCHROWANGE: TOP UND JÄCKCHEN VON STEFFEN SCHRAUT. JEANS: AMOR & PSYCHE; M. LANZ: HEMD VON D.E.A.L, JEANS: GAS; STYLING: SUSANNE SCHULZ; MASKE, HAARE & MAKE-UP: SUSANNE WITT

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TEXT: HEIKE PREDIKANT FOTOS: ARMIN BROSCH

öln-Klettenberg, ein schicker Stadtteil mit restaurierten Altbauten und gepflegten Straßen. Die Wohnung, ein Traum. Wie geschaffen für eine Fotostrecke: Promis privat. Birgit Schrowange und Markus Lanz vor dem Schrank mit den gerahmten Familienbildern, die sie am Strand zeigen, beim Skifahren mit Sohn Laurin. Auf dem Sofa kuschelnd, so wie sie es tun, wenn sie sich einen gemütlichen Tag machen. Oder einen Stock höher auf der Dachterrasse, den Weißwein trinkend, den sie von einem Dreh in Portugal mitgebracht hat. Und eine Etage tiefer neben der Bücherwand in den Büchern schmökernd, die sie gerade lesen. Aber: Eine Homestory gibt es nicht. Dabei würde die Wohnung einiges über ihren Lebensstil verraten, den sie reduziert nennen. Puristisch wie das Ambiente, schlichte Eleganz von oben bis unten – mit gemütlichen Plätzchen zum Entspannen. Sessel, Schränke, Tische, Designerregale und -lampen, kühl gehalten, mal hell, mal dunkel. Dazu ausgewählte Accessoires. Amphoren im Afrika-Style. Kissen mit Fellbezug und Leopardenoptik. Schwarz-Weiß-Bilder von Ureinwohnern im Großformat. Nichts Überladenes, kein Prunk. Luxus muss man nicht sehen. Man gönnt ihn sich, gelegentlich. Birgit Schrowange bei einem WellnessWochenende in einem exquisiten Hotel auf Mallorca. Markus Lanz bei Streifzügen durch Läden, die womöglich eine Leica haben, die der Hobby-Fotograf noch nicht besitzt. Zusammen bei einem Abendessen in einem Gourmet-Restaurant – oder einem selbstgekochten Menü zu Hause. Aber nun ist gut. Keine Homestory! Das wäre mehr Öffentlichkeit, als ihnen lieb ist, und

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Lässig in DesignerJeans vor dem offenen Kamin. Das prominente Paar liebt das ruhige Leben in den eigenen vier Wänden, beide bezeichnen Söhnchen Laurin als ihren »größten gemeinsamen Erfolg«

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würde gegen ihre goldene Regel verstoßen, Job und Privates zu trennen. Deswegen moderieren sie auch keine Sendung gemeinsam und tingeln nicht von einer Veranstaltung zur nächsten, um das glamouröse Paar zu geben. Sie, die galante Lady, die nicht wie Mitte 40, sondern höchstens wie Mitte 30 aussieht. Und er, der zehn Jahre jüngere smarte Sunnyboy, der im Anzug Pierce Brosnan verdammt ähnlich wird. Zwei, die gefragt sind, aber sich rar machen. »Unser größter Erfolg ist Laurin. Der zweitgrößte, dass wir es geschafft haben, in dieser Glitzerwelt nicht abzuheben, uns gegenseitig immer wieder zu bremsen«, sagt Markus Lanz. »Wer auf der Überholspur unterwegs ist, riskiert, dass er irgendwann an sich selbst vorbei fährt und sich aus den Augen verliert.« Das kann schnell gehen. Eben noch der Star, morgen weg vom Bildschirm. Und wenn dann nichts da ist, an das man sich festhalten kann, wird das Loch tief, das sich vor einem auftut. Sie kennen die Gefahr, sind lange genug im Geschäft. Birgit Schrowange führt bei RTL seit über zehn Jahren durch das Reportage-Magazin »Extra«, das Drogenfahndern bei der Arbeit zuschaut, nachweist, dass heimischer Spargel oft aus dem Ausland kommt, oder deutsche Auswanderer auf ihrer Reise nach Amerika begleitet. Markus Lanz vertrat 1998 bei »Explosiv« Barbara Eligmann während ihrer Babypause, ist seit 2000 Frontman der Boulevard-Sendung und übernahm vor einem Jahr auch die Redaktionsleitung. Der Mann, der in ein Haifischbecken steigt, um zu zeigen, dass Haie keine bösartigen Killer sind. Der vor der Tour de France mobile Interviews auf dem Rennrad macht. Und der Promis zehn Euro in die Hand drückt, mit denen sie einen Tag lang auskommen müssen, damit jeder weiß, wie sich Hartz IV anfühlt. »Man darf trotz der spannenden Fernsehwelt nie vergessen, wer man ist und was man möchte«, so Birgit Schrowange. Auf der Prioritätenliste steht bei beiden das

B,SCHROWANGE: TOP VON AMOR & PSYCHE, BLAZER: ORWELL, JEANS AMOR & PSYCHE, SCHUHE: STUART WEITZMANN, M. LANZ: POLO LACOSTE, HOSE GAS, SCHUHE: LLOYD

»Unser größter Erfolg ist Laurin. Der zweitgrößte, dass wir es geschafft haben, in dieser Glitzerwelt nicht abzuheben«


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ETRO BEI ARMANI COLLEZIONI | BORELLI | BRIONI | BURBERRY | D&G | DKNY | ESCADA | ETRO | FAY | HOGAN HUGO BOSS | JOOP | MARC CAIN | MAX MARA | MONCLER | ORWELL | POLO RALPH LAUREN | ST. EMILE SEVEN FOR ALL MANKIND | STRENESSE GABRIELE STREHLE | VALENTINO ROMA | WINDSOR. | E. ZEGNA LODEN-FREY | MAFFEISTRASSE 7 | 80333 MÜ NCHEN | FON +49 (0)89/210 39-0 | WWW.LODEN-FREY.COM


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Birgit Schrowange hat den Spagat zwischen Mutter und Moderatorin mit Bravour geschafft – für Sohn Laurin tritt sie beruflich etwas kürzer

gleiche: Karriere und Familie. Nicht nacheinander, sondern nebeneinander. Diese Lebensphilosophie macht wohl einen Großteil ihrer Harmonie aus. Beruflich etwas zu erreichen, das war seit jeher das Ziel. Birgit Schrowange wuchs in einem 400-Seelen-Dorf im Sauerland auf. Der Vater Fliesenleger, die Mutter Hausfrau. »Ich wollte da raus!« Sie machte eine Lehre als Rechtsanwaltsgehilfin, doch das genügte ihr nicht. Mit 18 bewarb sie sich beim WDR und »war bereit, jeden Job zu übernehmen«. Wohnte auf zehn Quadratmetern. Klo und Dusche im Keller. Kein warmes Wasser, kein Fernseher, kein Telefon. Ab Mitte des Monats gab es nur noch Nudeln mit Ketchup. Das Geld, das sie nebenbei bei einem Notar verdiente, investierte sie in Schauspiel- und Sprechunterricht. »Ich bin allen so lange auf die Nerven gegangen, bis ich an Castings teilnehmen durfte«, erinnert sich Birgit Schrowange. »Jeder andere hätte bei den Steinen, die mir in den Weg gelegt wurden, hingeschmissen.« Der Einsatz lohnte sich: 1978 wurde sie Redaktionsassistentin beim WDR, dann Moderatorin beim Schulfernsehen, ehe sie die »Aktuelle Stunde« moderierte. 1984 wechselte sie zum ZDF, zehn Jahre später zu RTL. Von einem besseren Leben träumte auch Markus Lanz, der auf einer Almhütte in Südtirol geboren wurde. Mit 14, als sein Vater starb, wurde er zum Oberhaupt der Familie. »Ein Albtraum, wir hatten kein Geld und ich wusste nicht, was ich in den Bergen hätte tun sollen.« Er ging weg, um Reporter zu werden.

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»Man darf trotz der spannenden Fernsehwelt nie vergessen, wer man ist und was man möchte« Er machte eine Ausbildung zumKommunikationswirt an der Bayerischen Akademie für Werbung in München und ein Volontariat bei Radio Hamburg. 1995 wechselte er zu RTL Nord, arbeitete zunächst als Reporter, danach als Nachrichtensprecher. Dann kam der Anruf von »Explosiv«. Der unbändige Wille, sich durchzukämpfen und voranzukommen, verband die beiden vom ersten Moment an, als sie sich vor sieben Jahren im Sender kennenlernten – und sie seinem Charme nicht widerstehen konnte, er nicht ihrer sexy Ausstrahlung. Dieser Siegeswille ist bis heute ihr Antrieb geblieben: Was sie anpacken, tun sie mit vollem Einsatz. Doch die beste Erfolgsbilanz würde sie nicht zufrieden machen, wenn Soll und Haben nicht ausgeglichen wären, das Privatleben zu kurz kommen würde. Nach der Geburt ihres Sohnes vor fünf Jahren trat die Powerfrau etwas kürzer. Teilte sich mit Kolleginnen die Moderation des RTL-Lifestyle-Magazins »Life! Die Lust zu leben«, ihrem zweiten Format, das im Sommer in eine kreati-

ve Pause ging. »Ich bin nicht noch mit 42 Mutter geworden, damit sich andere rund um die Uhr um meinen Sohn kümmern«, sagt Birgit Schrowange, die seit ihrem 20. Lebensjahr nicht mehr Auto gefahren war und nochmal Fahrstunden nahm, um den Kleinen zum Kindergarten oder zu Geburtstagsfeiern bringen zu können. »Ich will sehen, wie er größer wird, und diejenige sein, die ihm was zum Essen kocht und mit ihm auf den Spielplatz geht.« Zeit haben. Für Laurin, für den Partner und für sich selbst. »Daran macht sich meine Lebensqualität fest und nicht an einem Porsche oder sonstigen Statussymbolen, die man sich von seinem Gehalt kauft«, betont Lanz. »Wenn man ein Kind hat, merkt man von selbst, was von Bedeutung ist und was nicht.« Er ist wie Birgit keiner, der auch nach Feierabend noch Scheinwerfer braucht. Er macht wie sie lieber Ausflüge mit Laurin zum Decksteiner Weiher, Radtouren und Spaziergänge. Genießt die gemeinsamen Reisen und die Treffen mit Freunden. In diesem erfüllten Leben ist nicht viel Platz für Partys

Liebe ist, erträgt er Roland Kaiser. Und deswegen verbrachte sie mit ihm im Juli zwei Wochen in der russischen Arktis, wo sie den Eisbrecher anhielt, damit er einen Eisbären fotografieren konnte. Ein großes Herz haben sie beide. Das schlägt auch für bedürftige Menschen. Abgesehen von ihrer Zusammenarbeit mit wohltätigen Organisationen, kümmert sich Schrowange vor allem um Leute in ihrem privaten Umfeld. Versorgt das Kindermädchen aus Georgien, wenn es in ihre Heimat fährt, mit Kleidung und Gütern, die dringend gebraucht werden. Lanz ist seit diesem Sommer Pate der Trinkwasser-Initiative für Äthiopien, die Volvic und Unicef ins Leben gerufen haben. Reiste durch das afrikanische Land und sah mit eigenen Augen die schlimmen Folgen der Wasserknappheit. »Ich bin sehr dankbar, dass es uns dreien so gut geht«, sagt Lanz. »Das ist unsere Art, von unserem Glück ein Stückchen an andere abzugeben.« Von jenem Glück, das in der Kölner Dachwohnung daheim ist – und von dem es keine Homestory gibt.

FOTOS: RTL (2)

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Was er anpackt, macht er richtig. »Explosiv«-Moderator Markus Lanz engagiert sich in seiner Freizeit für die Trinkwasser-Initiative in Äthiopien

und all das, was für Schlagzeilen in den Klatschspalten sorgt. Kleine Rosenkriege im Büro? Flirts nicht nur mit der Kamera? Fehlanzeige! »Wir wissen längst, was wir aneinander haben, müssen keine großen Dramen mehr erleben und auch nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit ausflippen«, sagt die Moderatorin. Die »Skandale« lassen sich an einer Hand abzählen. Sie liebt Schlager (was er furchtbar findet). Er will im Urlaub immer in die Kälte, schleppt überall eine Kamera mit hin und knipst ununterbrochen (was sie fertig macht). Aber weil es wahre

Markus Lanz ist Pate der TrinkwasserInitiative für Äthiopien von Volvic und Unicef, die noch bis 31.12.2005 läuft. Jeder Liter »Volvic naturelle«, der in Deutschland verkauft wird, ermöglicht die Gewinnung von zehn Litern Trinkwasser in den Dürregebieten des afrikanischen Landes. Ziel ist es, 25 Brunnenanlagen mit einer Förderung von 900 Mio. Liter Trinkwasser und so die Versorgung von 12.500 Menschen für zehn Jahre sicher zu stellen. Infos: http://wasser-ist-leben.volvic.de


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Es gibt mindestens 3.333 verschiedene Zigarren aber nur eine kompetente Meinung was schmeckt. Ab 16. September 2005 im guten Zeitschriftenhandel oder auf Wunsch bei Ihnen zu Hause.

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chdesign Eine Zigarre ist eine Zigarre. Ist sie das? Nicht mehr unbedingt! Innovative Zeitgeister haben die allgemeingültige zylindrische Form neu interpretiert. Entstanden sind außergewöhnliche Zigarren, gemacht von Freaks für Freaks. doin’ fine-Autor Frank Hidien stellt einige der Besten vor

FOTOS: MONA GIULINI / PETER & MARTIN

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er Fachmann nennt sie Parejo. Im Spanischen bedeutet das Wort »gleich«, weshalb diese Zigarren eine zylindrische, gleichmäßige Form haben. Die hohe handwerkliche Kunst eines Zigarrenrollers aus der Karibik endet hier aber keineswegs. Und nur absolute Könner verstehen es, einen so genannten Figurado zu rollen: am Kopf spitz zulaufend, am Brandende rund, an beiden Enden spitz zulaufend oder ganz verrückt – wie die »Chisel« – mit einem platten Brandende, das an ein Pfeifenmundstück erinnert. Erlaubt ist, was gefällt – und vor allem was schmeckt, denn das Raucherlebnis lässt sich mit dem einer herkömmlichen Zigarre nicht vergleichen. Im Trend liegen momentan aber nicht nur Figurados, sondern auch Zigarren mit gigantischen Ausmaßen. Üblicherweise ist der Durchmesser einer klassischen Zigarre, beispielsweise eines Robu-

sto- oder Churchill-Formats, auf eine Ringgröße von 50 beschränkt, was exakt einem Durchmesser von 19,84 Millimetern entspricht (in der Regel auf 20 Millimeter aufgerundet). Nehmen Sie eine Cohiba Sublimes oder eine Charles Fairmorn Colorado Super Gordo in die Hand! Anfänger mögen bei ihrem Anblick von einem »Prügel« sprechen, wahre Aficionados hingegen dürfen sich auf einen zweistündigen, voluminösen Rauchgenuss freuen. Und wer glaubt, hier sei die Kunst des Rollers nicht gefragt, der täuscht sich gewaltig. Denn bei einem Durchmesser von 23,8 Millimetern hat der Raucher nicht nur ein gehöriges Maß an gerolltem Tabak zwischen den Lippen, sondern die angezündete Super Gordo überfällt ihn auch mit einem Schwall an Aromen, der eine ausgewogene Tabakmischung voraussetzt.

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1 LA AURORA PREFERIDOS NO. 3 Bereits seit 1905 existiert in der Dominikanischen Republik die wohl älteste Zigarrenmanufaktur der Welt mit Namen La Aurora, nach der diese kleine Zigarre im Perfecto-Format benannt ist. Die Familie Jimenes hat die No. 3 und ihre zwei Schwestern vor einigen Jahren als Reminiszenz an die gute alte Zeit wieder aufgelegt, als fast ausschließlich derartige Zigarrenformate geraucht wurden. Lecker bis zum Fingernagel! Herkunft: Dominikanische Republik Maße: 100 mm Länge, 18 mm Durchmesser Preis: pro Stück 15,50 €

2 CHARLES FAIRMORN COLORADO SUPER GORDO Wir verlassen das Feld der Perfectos und kommen zu Zigarren, die den ganzen Mann verlangen. Die Länge von 152 mm folgt noch herkömmlichen Vorstellungen, der Durchmesser von 23,8 mm ist freilich bereits eine hap-

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tische wie auch visuelle Herausforderung, die sich im Geschmack fortsetzt. Wir empfehlen sie keinesfalls Neulingen, und auch der Aficionado sollte vorher gut gespeist haben, denn vom ersten Zug an erwartet ihn eine höchst körperreiche Zigarre mit würzigen, gehaltvollen Aromen. Unbedingt probieren! Herkunft: Dominikanische Republik Maße: 152 mm Länge, 23,8 mm Durchmesser Preis: pro Stück 9,50 €

3 CASA DE TORRES PERFECTO Neben der Davidoff Exquisitos wird auch die Casa de Torres Perfecto aus Nicaragua den Neuling mit ihrer leichten Würze in die Zigarrenwelt einführen und den fortgeschrittenen Raucher mit ihren subtilen Aromen, die sich mit abnehmender Länge ständig verändern, begeistern. Hierzu trägt auch der konkurrenzlose Preis bei. Die Casa de Torres Perfecto garantiert ungetrübten Rauchgenuss bis zum letzten Zentimeter. Herkunft: Nicaragua Maße: 127 mm Länge, 20 mm Durchmesser Preis: pro Stück 3,90 €

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4 VILLIGER CULEBRAS In vielerlei Hinsicht bewegen sich die Villiger Culebras außerhalb der Konkurrenz der anderen hier vorgestellten Zigarren. Sie werden maschinell hergestellt, während alle anderen von Hand gerollt sind. Bemerkenswert auch die Form, der sie den Beinamen »krumme Hunde« verdanken. Und schließlich die Art der Auslieferung, nämlich im Dreierpack. Damit greifen die Culebras eine alte kubanische Tradition auf, als das kostenlose Deputat für die Roller in Form dreier Zigarren verteilt wurde, die, noch feucht, miteinander verflochten wurden. Wer mit einer einzelnen Zigarre auftauchte, machte sich des Diebstahls verdächtig. Natürlich werden die Culebras einzeln und nicht als Trio geraucht. Herkunft: Schweiz Maße: 150 mm Länge 8,4 mm Durchmesser, Preis: 6 Stück 3 €

mate; ursprünglich vier, mittlerweile sind noch drei Zigarren dazugekommen. Die Diademas mit 235 mm Länge sprengt jeden Rahmen, deshalb fiel unsere Wahl auf die zierliche Divinos. Kuba-Liebhaber kommen voll auf ihre Kosten, zumal die Anfangsprobleme, dieses schwierige Format zu rollen, überwunden sind. Herkunft: Kuba Maße: 100 mm Länge, 8 mm Durchmesser Preis: pro Stück 5,10 €

6 DAVIDOFF EXQUISITOS Keine Regel ohne Ausnahme. Die Davidoff Exquisitos ist weder eine Figurado, noch eine Zigarre mit gewöhnungsbedürftigen Ausmaßen. Im Gegenteil: Sie hat die Größe eines Zigarillos. Warum sie es dennoch verdient hat, in unsere Best-ofListe aufgenommen zu werden? Die Exquisitos ist die kleinste handgerollte Zigarre auf dem Markt und verfügt trotz ihrer

5 CUABA DIVINOS Die Cuaba war 1996 die erste Neueinführung einer kubanischen Marke seit der Cohiba. Alle Cuabas sind Perfecto-For-

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zierlichen Ausmaße über das Geschmacksvolumen einer kleinen Zigarre! Übrigens auch bei der Entwicklung der Asche, die sehr viel beständiger ist als bei einem Zigarillo. Herkunft: Dominikanische Republik Maße: 93 mm Länge, 9 mm Durchmesser, Preis: 10 Stück 21,50 €

7 COHIBA EDICION LIMITADA 2004 SUBLIMES Die Wahl fiel uns schwer: Sublimes oder Cohiba Siglo VI? Beides sind hervorragende neue Cohiba-Formate, die mit ihrer exzellenten Verarbeitungsqualität wieder an vergangene Zeiten anknüpfen. Für die Siglo VI hätte der sehr viel niedrigere Preis von 19,50 Euro gesprochen, für die Sublimes gab der die Normalität sprengende Durchmesser von 21,43 mm den Ausschlag. Das ist Kuba! Kein würziger Hammer wie eine Bolivar, vielmehr subtil und elegant mit Aromen, wie sie nur Kuba zu bieten hat. Schnell zugreifen! Limitada! Herkunft: Kuba, Maße: 164 mm Länge, 21,43 mm Durchmesser Preis: pro Stück 30 €

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8 A. FUENTE SHORT STORY Nomen est omen. Denn sehr lange braucht man wirklich nicht, um diese wunderbare Zigarre zu rauchen. Dafür erzählt sie dem Raucher aber bis zum Ende eine spannende Geschichte von Aromen und Gewürzen, wie es sonst nur ausgewachsene Zigarren tun können. Die »Short Story« gehört zur Serie »Hemingway«. Ebenso ihre drei exzellenten großen Schwestern, die in Deutschland aber wegen namensrechtlicher Probleme nicht verkauft werden dürfen. Herkunft: Dominikanische Republik Maße: 101 mm Länge, 20 mm Durchmesser Preis: pro Stück 10,20 €

9 LA FLOR DOMINICANA DOUBLE LIGERO CHISEL Anfänger sollten von dieser Zigarre die Finger lassen. Sie sind mit der klassischen Serie von La Flor Dominicana besser bedient. Mit ihrer kräftigen Würze macht die Chisel nämlich so mancher Havanna Konkurrenz. Ligero steht für die kräftigsten Tabakblätter, die an einer Pflanze wachsen. Ungewöhnlich ist nicht nur der Geschmack dieser Zigarre, sondern auch die Form des Mundstückes – einmalig in der Szene! Es erinnert an ein Pfeifenmundstück, kann aber herkömmlich mit einer Schere oder Guillotine abgeschnitten werden. Aber bitte sparsam,

wie bei einer Perfecto. Freaks nehmen einen Zigarrenbohrer und fügen dem Mundstück rechts und links an den Kanten kleine Löcher zu! Herkunft: Dominikanische Republik Maße: 150 mm Länge, 20 mm Durchmesser Preis: pro Stück 8,20 €

10 SANTA DAMIANA H-2000 SMALL FIGURADO In diese kleine Zigarre möchte man am liebsten reinbeißen. Das Aussehen des Deckblattes erinnert an Bitterschokolade und lässt auf einen kräftigwürzigen Geschmack schließen. Das Brandende ist formvollendet spitz zulaufend. Hier war ein echter Könner am Werk. Wir empfehlen die Small Figurado als Begleiter eines kräftigen Espressos. Der Zusatz H-2000 bezieht sich übrigens auf das Deckblatt Havanna 2000, dessen Tabaksamen aus Kuba stammt und das in der Dominikanischen Republik seit der Jahrtausendwende kultiviert wird. Herkunft: Dominikanische Republik Maße: 102 mm Länge, 20 mm Durchmesser Preis: pro Stück 3,90 €

Die Inter-tabac in Dortmund ist alljährlich die größte deutsche Fachmesse für Zigarren, Pfeifen, Tabak und Raucherbedarf wie zum Beispiel Feuerzeuge. Leider ist nur Fachpublikum zugelassen. Allerdings darf der Konsument gespannt sein, welche Neuheiten aus der ganzen Welt nach der Messe in den Geschäften auftauchen werden. Insbesondere das Thema Zigarren ist jedes Jahr erneut aufregend, weil aus jungen Tabakanbaugebieten wie Costa Rica oder Panama wieder neue braune Schönheiten kommen. 23. - 25. September 2005

TIPPS FÜR DEN ENTSPANNTEN SMOKE EINER FIGURADO Die erste Frage stellt sich schon beim Anschneiden der Zigarre. Nimmt man etwa die Casa de Torres Perfecto, so hat sie scheinbar vorne wie hinten zwei gleich geformte Enden. Wo also anschneiden und wo anzünden? Sofern ein Zigarrenring angebracht ist, befindet sich hier natürlich das Mundstück zum Anschneiden. In der Regel sieht man bei derartigen Perfectos am Brandende eine winzige Öffnung – hier wird gefeuert! Aufgepaßt aber beim Anschneiden! Man würde den Sinn und Zweck einer Perfecto zerstören, wenn man das Mundstück so großzügig bearbeitet, dass der volle Durchmesser nahezu erreicht wird. Denn gerade der schmale Rauchkanal, der durch ein behutsames Abschneiden entsteht, bewirkt einen konzentrierten Rauchfluss! Hat man das Brandende vorsichtig angezündet – zu hohe Hitze führt zu ungewünschten Bitterstoffen beim Verbrennen des Tabaks –, sollte man nicht zu ungeduldig und heftig ziehen. Gerade die ersten jungfräulichen Züge an einer Perfecto begeistern den Fachmann und steigern seine Vorfreude auf das Entwicklungspotenzial dieser Zigarre. Erst wenn die Glut den gesamten Durchmesser der Zigarre erreicht hat, belohnt die stetig wachsende Geschmacksentwicklung den Profi.

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Weine, die wir (un)gern verraten

Eigentlich sind sie zu gut, um sie zu verraten. Rotweine, die weltweit als Insider-Tipps gehandelt werden, als wären sie flüssiges Gold. Edle Tropfen, die sich heute jeder leisten kann, die aber morgen unbezahlbar sein werden. doin’ fine-Autor Frank Hidien hat sie gemeinsam mit dem Züricher Weinfreak und Spitzenkoch Beat Caduff (»Caduff’s Wineloft«) aufgespürt. Beide wurden zu Verrätern des guten Geschmacks

Es muss nicht immer Bordeaux sein. Auch andere Regionen haben schöne Weine, wie unsere zehn Insider-Tipps eindrucksvoll beweisen

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er Wein trägt ganz bescheiden den Namen des südafrikanischen Weingutes: »Vergelegen«. Dabei ist es dem Winzer André van Rensburg mit dieser Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc gelungen, so manchen Bordeaux in den Schatten zu stellen. Der 22monatige Ausbau in französischen Barrique-Fässern sorgt für einen sehr lagerungsfähigen Wein. Aber bereits jung

präsentiert er sich in einer schönen Balance aus mineralischen Tönen, dunklen Früchten, Gewürznoten und einer gut integrierten Säure. Weil wir gerade dort sind: Auch das südafrikanische Weingut Veenwouden wird wohl bald in den Weinolymp aufgenommen, einem Golfspieler und einem Opernsänger sei Dank. Als Deon van der Walt auf einer seiner Opertourneen den ersten Chateau Petrus seines Lebens trank, beschäftigte ihn nur noch eine Frage: Wie schaffe ich es, einen solchen Wein zu machen? Der Kauf eines Weinguts war der erste logische Schritt. Und gemeinsam mit seinem Bruder Marcel,

einem Golf-Profi, der in dem Franzosen Michel Roland (Weingut Le Bon Pasteur) einen Freund und Lehrmeister gefunden hatte, konnte die Weinproduktion 1993 so richtig losgehen. Ziel war es, südafrikanische Weine im Bordeaux-Stil zu keltern. Hierfür braucht man natürlich die klassischen Reben Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc. Mit einem kleinen Anteil Malbec verpassen die Brüder dem »Classic«, der »Einstiegsdroge« des Weinguts, eine individuelle Note. Kein Mainstream-Wein aus der Neuen Welt, sondern ein charaktervoller Rebensaft, der Maßstäbe für ganz Südafrika gesetzt hat.


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Nächste Station der Wein-Weltreise: Kalifornien. Wer noch keinen Teroldego der Italienerin Elisabetta Foradori oder des Kaliforniers Jim Clendenen getrunken hat, sollte dies schleunigst nachholen. Der Winemaker, der der Königin des Teroldego seinen Rebensaft gewidmet hat, versteht es meisterhaft, die Vorteile des kalifornischen Klimas auszunützen. Dies verleiht seinem Teroldego eine Dichte und Kraft mit prägnanter Würze. Schmeckt nach reifer Pflaume und Lakritze und danach, süchtig zu werden. Aus Argentinien kommen die beiden Cuvées A und B Crux von O. Fournier. Tempranillo, Merlot und Malbec gehen eine wunderbare Verbindung ein, beide Weine sind sehr empfehlenswert. Die wichtigsten Unterschiede: Das Prestige-Cuvée A Crux reift 18 Monate in neuen Eichenfässern, danach ein Jahr in der Flasche. Der B Crux hingegen ruht je zur Hälfte in alten und neuen Fässern und mindestens ein halbes Jahr in der Flasche. Gemeinsamkeiten: Beide Weine schmeicheln dem Gaumen mit Fruchtaromen wie Sauerkirsche und Erdbeermarmelade. Wer mit portugiesischen Weinen noch jene in Massen hergestellten Bocksbeutelflaschen aus Studententagen verbindet, sollte rasch umdenken. Hier steht ein Weinland am Beginn eines unaufhaltsamen Siegeszuges. Zum Beispiel Quinta do Zambujeiro: Dort engagiert sich seit 1999 ein Schweizer Weinliebhaber, der den bekannten Weinmacher Alain Bramaz beauftragt hat, aus autochthonen Reben einen international konkurrenzfähigen Rotwein herzustellen. Was jetzt aus der Provinz Alentejo daherkommt, ist eine Sensation zum Schnäppchenpreis. Der Monte do Castanheiro mit seiner charaktervollen Frucht und den perfekt integrierten Gerbstoffen ist ein Wein zum Verlieben – für sagenhafte 9,80 Euro! 30

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Weltweit berühmt durch den »Batuta«: Winzer Dirk van der Niepoort

Noch ein Portugieser: Der Name Niepoort ist in Portwein-Kreisen so bekannt wie Mouton Rothschild beim Wein. Verantwortlich dafür ist Dirk van der Niepoort, der 1987 in das alte Familienunternehmen eintrat und die große Tradition fortsetzte. Schnell entwickelte er auch eine Liebe zu Tischweinen und setzte seinen Ehrgeiz daran, Portugal vom Ruf der niveau– losen Massenweine zu befreien. Sein erster Wein war der rote Redoma 1991, danach war Niepoorts Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Heute ist

Tempranillo-Reben. Ab 2000 entstanden Qualitäten, die für weltweites Aufsehen sorgten. Ein moderner Vorzeige-Rioja, der das typische Bukett von Veilchen und roten Beeren besitzt. Sehr fruchtstark, wie es Rioja-Liebhaber mögen. Was wäre eine Bestenliste der Rotweine ohne Italien? Giorgio Rivetti gehört zu den jungen Wilden, die das Piemont neu aufmischen. Alles fing mit seinem Moscato an, einer ehemals pappigen süßen Brühe. Giorgio kreierte einen neuen Stil, elegant und feinfruchtig, der die verkannte Moscato-Rebe zu neuen Ufern führte. Basierend auf diesem finanziellen Erfolg kamen Weine wie der Pin. Giorgio nahm die piemonteser Reben Barbera und Nebbiolo und mischte sie mit Cabernet Sauvignon. Weinpapst Robert Parker wurde darauf aufmerksam, seitdem sind die Weine preislich leider explodiert. Aber was ist ein piemonteser

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»Wir betrachten die Weingärten als eine große Spielwiese. Hier wollen wir neue Wege gehen, experimentieren, riskieren« der Batuta Tinto das Flaggschiff, gemacht aus autochthonen Trauben. Ein ungewöhnlich körperreicher und komplexer Wein mit dem Aroma dunkler Früchte und perfekt eingebundenen Tanninen. Ein Muss für jeden Rotwein-Fan. Da darf das Nachbarland Spanien nicht zurückstehen. Was Opus 1 für Kalifornien und Tignanello für die Toskana, ist Vega Sicilia für ganz Spanien. Dieser Maßstab war 30 Jahre eng verknüpft mit dem Weinmacher Mariano Garcia. Nachdem er das legendäre Weingut 1998 verlassen hatte, widmete er sich ganz seinem Familienbetrieb. Es entstand das Projekt »Aalto«, mit dem man das Terroir und die Weine des Ribera del Duero modern interpretieren wollte. Mariano Garcia kaufte alte Rebflächen mit über 60 Jahre alten

Winzer ohne einen Barolo? Dazu bedarf es aber Rebstöcke, die in diesem Gebiet liegen. Und endlich gelang es der Familie Rivetti mit Grinzane Cavour, derartige Rebstöcke zu erwerben. Es entstand 2003 ein unglaublich kraftvoller Barolo. Am Gaumen entfaltet sich eine phänomenale Fruchtexplosion, unterstützt von Zedernholz-Aromen und frischen Kräutern. Ein neuer Kult-Wein ist geboren. Vermissen Sie Frankreich? Dem kann mit dem Weingut Tardieu Laurent abgeholfen werden. 15 Jahre lang kutschierte der Chauffeur Michel Tardieu reiche Menschen durch die Gegend, und während der langen Wartezeiten besuchte er zahlreiche Winzer. Dabei entstanden so tiefe Freundschaften, dass viele bereit waren, ihm zu helfen.

Weine, die wir (un)gern verraten

Zusammen mit Dominique Laurent, einem der wohl besten Weinmacher Frankreichs, kaufte Tardieu von namhaften Winzern einen Teil ausgewählter Spitzenmoste von sehr reifen Trauben an. So entstehen jährlich nur 65.000 Flaschen aus der nördlichen und südlichen Rhône und dem Languedoc, die für internationales Aufsehen sorgen. Eine hochkonzentrierte Frucht auf der Basis lange gereifter Trauben, verbunden mit Holzreifung, sorgt für einen charaktervollen Terroir-Geschmack und eine hohe Komplexität der Aromen. Der Vielles Vignes aus Cornas ist ebenso wie der Gigondas zumeist ausverkauft. Also unbedingt vormerken! Als Einstieg vermittelt aber auch der »normale« Cornas die hohe Kompetenz von Michel Tardieu. Last but not least ein österreichischer Zweigelt der

Die drei Macher des »Schwarz Rot«: Manfred Krankl, Hans Schwarz und Alois Kracher (v. l.)

Weltklasse. Ein gelernter Metzger, ein legendärer Weinmacher und ein Deutscher aus Kalifornien schufen einen Rotwein, der bereits mit dem ersten Jahrgang 1999 gegen internationale Konkurrenz Preise abräumte. Jahrelang lieferte der Metzger Johann Schwarz seine Trauben an den charis-

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Kleine Stärkung gefällig? Wahre Schönheit kommt von innen. Das Gleiche gilt auch für schönes Haar. Die neue Super StrongTM-Serie von PAUL MITCHELL® baut deshalb strukturgeschädigtes und chemisch behandeltes Haar von innen heraus auf. Das Haar wird herrlich gestärkt, bekommt natürliche Fülle und Widerstandskraft. Der im Super StrongTM Daily Shampoo, Daily Conditioner und Treatment enthaltene pflanzliche Super StrongTM Complex stärkt und restrukturiert das Haar um über 50%. Fragen Sie einen unserer Salonpartner nach unseren luxuriösen Kultprodukten für Ihren Haartyp, informieren Sie sich über unsere Infoline +49(0)1805-258381 oder suchen Sie einen Salon in Ihrer Nähe, der unsere Produkte führt, unter www.paul-mitchell.de.

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VERGELEGEN 2000 Weingut Vergelegen, Stellenbosch (Südafrika), Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, 44 € (Vertrieb: inter-wein.de)

VEENWOUDEN CLASSIC 2001 Weingut Veenwouden, Paarl (Südafrika), Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, Malbec, 29 € (Vertrieb: inter-wein.de) TEROLDEGO »HOMAGE TO ELISABETTA« 2001 Weingut Podere dell’ Olivos, Kalifornien (USA), Teroldego, 17,90 € (Vertrieb: www.weinhalle.de)

MONTE DO CASTANHEIRO 2002 Weingut Quinta do Zambujeiro, Alentejo (Portugal), Trincadeira und Castelao, 9,80 € (Vertrieb: www.weinhalle.de)

BATUTA TINTO 2001 Weingut Niepoort Vinhos, Cima Corgo (Portugal), Touriga Nacional/Tinta Amarela/Touriga Franca und andere, 66 € (Vertrieb: www.die-weinquelle.de)

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Weine, die wir (un)gern verraten

matischen österreichischen Winzer Alois Kracher, dessen edelsüße Weine weltbekannt sind. Bis dieser entschied, dass das hochwertige Traubengut viel zu schade für Cuvées sei. Die Idee für den Rotwein »Schwarz Rot« wurde gemeinsam mit dem Wahl-Kalifornier Manfred Krankl geboren. Johann Schwarz: »Luis, Manfred und ich betrachten meine Weingärten als eine große Spielwiese. Hier wollen wir neue Wege gehen, wir wollen experimentieren und etwas riskieren.« Und so entstand ein phantastischer sortenreiner Zweigelt mit einem Aromenfeuerwerk von dunklen Früchten, Gewürzen und eingebundenem Holz. Für diesen gilt, was für die meisten unserer Insider-Tipps gilt: Er ist nur in geringen Mengen verfügbar.

AALTO 2002 Weingut Bodegas Aalto, Ribera Duero (Spanien), Tempranillo, 29,90 € (Vertrieb: www.nm-weine.de)

LA SPINETTA VURSU CAMPÉ 2000 Weingut La Spinetta, Piemont (Italien), Barolo/Nebbiolo, 85,85 € (Vertrieb: www.fischer-trezza.de)

CORNAS 2002

Wer zuerst kommt, trinkt zuerst. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Aber nicht ewig. Denn jeden dieser Weine kann man blind für das nächste Jahr vorbestellen.

SCHWARZ ROT 2003 Weingut Johann Schwarz, Burgenland/Neusiedlersee (Österreich), Zweigelt, 40 € (Vertrieb: www.tesdorpf.de)

A CRUX 2001 Weingut Bodega Y Vinedos O. Fournier, Valle de Uco, Mendoza (Argentinien), Tempranillo, Merlot und Malbec, 26,90 € (Vertrieb: www.moevenpick-weinland.de)

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Zwei Neuerscheinungen für Weinliebhaber: »Der kleine Johnson 2006« von Hugh Johnson. Informationen zu über 15.000 Weinen der Welt, zu Produzenten, Jahrgängen und Trinkreife. Hallwag Verlag, München, 19,90 Euro. Und: »Viniversitaet – Kursbuch Wein« von Beat Koelliker/Michael W. Pleitgen. Wein ist Geschmackssache. Und schmecken kann man lernen. Mit gezielten Übungen können Sie Ihren Weingeschmack trainieren. Hallwag Verlag, München, 19,90 Euro. Beide Bücher sind Anfang Oktober 2005 im Handel erhältlich.

FOTOS: MONA GIULINI (9), NIEPOORT VINHOS

Weingut Tardieu Laurent, Rhône (Frankreich), Grenache, Syrah, Mouvedre, 36 € (Vertrieb: www.pinard-de-picard.de)


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Clarins macht Ihr Leben einfach schöner.

Eines Morgens wachen Sie auf, sind 40 und keiner merkt’s. Das schönste Geschenk, das Sie sich und Ihrer Haut machen können: verlängerte Jugendlichkeit. Mit der neuen Gesichtspflegelinie Multi-Régénérante von Clarins bleibt Ihre Haut länger straff und strahlend schön. Wirksame Aktivstoffe beugen frühzeitiger Hautalterung vor. Alles Gute zum Geburtstag! Lift Anti-Rides Jour und Raffermissante Nuit, die Innovation mit bemerkenswerter Anti-Age-Wirkung: Die beiden Pflegeexperten bewahren die Funktionsfähigkeit der empfindlichen Hautzellen. Für sichtbar jugendlichere Ausstrahlung. Die Pflanzenextrakte der Tagespflege Lift Anti-Rides Jour (Euglena, Weißer Tee, Lapsana…) verleihen neue Energie und Spannkraft. Raffermissante Nuit regeneriert die Haut nachts mit wirkungsvollen Aktivstoffen (Vitamin E, Alfalfa…).

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m TEXT: CHRISTINE SCHWAN FOTOS: PETER & MARTIN

arianna B., Inhaberin des Wellness- und Beautysalons im Hotel Kempinski in Budapest, kennt sich mit Hautsorgen bestens aus. Als Expertin in Sachen Hautreparatur informiert sie sich immer wieder in Paris über die neuesten Produkte und Technologien. Unerlässlich für Frau wie Mann findet sie regelmäßiges Peeling: »Das Entfernen von abgestorbenen Hautschuppen klärt den Teint und vermindert den Eindruck von Lederhaut, der schnell nach zu viel Sonne entsteht.« Für alle Haut- und Alterstypen gibt es eine Auswahl an guten Produkten, deren Anwendung keine Zeitfrage mehr ist. Reinigung und Peeling können gleichzeitig unter der Dusche erledigt werden. Reifere Haut behandelt Marianna mit Hydroabrasion – das ist ein neues, besonders schonendes Tiefenpeeling, das mit Ultraschallwellen funktioniert. Diese lösen abgestorbene Hautschuppen durch »Mikro-Explosionen« einer vorher aufgetragenen Flüssigkeit. Danach schleusen sie makroskopisch kleine Flüssigkeitstropfen tief in die Haut und regen die Prozesse der Zellerneuerung und den Abtransport von Schlacken an. Diese Methode ist gegenüber chemischen oder mechanischen Peelings nicht nur wesentlich behutsamer; auch Akne lässt sich so erfolgreich behandeln, da die Wellen ab 24.000 Hertz alle Bakterien abtöten. Marianna empfiehlt eine Kur von sechs bis zehn Behandlungen. Ein weiterer Vorteil der Hydroabrasion: Man kann sich bereits nach 24 Stunden wieder in die Sonne wagen, ohne Pigmentstörungen befürchten zu müssen.

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PRODUKTFOTOS: PETER & MARTIN, ESTÉE LAUDER, KANEBO, NOBILIS (3), CARITA, CLINIQUE, L’ORÉAL, LANCASTER, STYLING UND MAKEUP: LIZ SZABO, HAARE: TIMEA KISS/HAJAS SZALON

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Reinigungskraft Die Scrub Mask von MAC kann als Peeling oder Maske angewandt werden. Kleine Kristalle rubbeln tote Hautzellen ab, Kräuter und Tonerde putzen das Gesicht blitzblank, ca. 20 €

Seidenpolitur Seidenglatte Tiefenreinigung mit dem Silk Peeling Powder. Die Inner Balance Moisture Polish Essence poliert müde Hautzellen auf Hochglanz. Beides von Kanebo, ca. 57 € bzw. ca. 71 €

Männerfreund Sauber geschrubbt mittels LoffahPartikel mit dem Zirh Body Bar. Erfrischend und, wie von Männern geschätzt, duftneutral, ca. 20 €

Saubermann Auch für sensible Männerhaut geeignet ist das Duschpeeling Super Clean Corps von Nickel. Ein Gel mit JojobaWachskügelchen für die tägliche gründliche Reinigung für ca. 25 €

Glanzstück Der Body Exfoliator Sparkle Skin von Clinique verspricht schimmernde und glatte Haut. Menthol wirkt zusätzlich belebend, ca. 21 €

Gesichtskonfitüre Ein die Sinne belebender roter Fruchtund Mineraliencocktail ist die Rose Tonic Exfoliating Marmelade von Méthode Jeanne Piaubert, ca. 34 €

Verjüngungskur Für reifere Haut: Gycol-Peeling-Set Renoviste von L'Oréal. Ein chemisches Peeling, das in die Tiefe der Epidermis vordringt und die Mechanismen zur Hautverjüngung stimuliert, ca. 21 €

Wärmeenergie Der Idealist Micro-D Deep Thermal Refinisher entschlackt mit ThermoAktion. Mikrofeine Jade glättet die Haut und regt die Zellerneuerung an. Von Estée Lauder, ca. 50 €

bräunen ohne reue Sicher wissen wir, dass zu viel Sonne der ärgste Feind unserer Haut ist. Aber das Schönheitsideal einer natürlichen, ebenmäßigen Bräune siegt häufig über die Vernunft. Beruhigend zu wissen, dass es Kosmetika gibt, die kleine Sonnensünden korrigieren können

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Powerpflege Das Duo Suprem' Advance Soin und Cure von Méthode Jeanne Piaubert hat Wirkstoffe, die die Zellteilung entsprechend Ihrem Tagesrhythmus regulieren und sich den akuten Bedürfnissen der Haut sofort annehmen. Cure ist auch als 4-Wochen-Intensivkur anwendbar, ca. 238 €, die Creme ca. 98 €

Geheimwaffe Lancaster unterstützt und aktiviert mit seinem 365 Cellular Elixir den hauteigenen DNA-Schutz und seine Reparatur. Glanzpigmente lassen die Haut zusätzlich strahlen. 30 ml ca. 56 €

Weichzeichner Issima Successlaser3 von Guerlain bekämpft die Falten durch Abbremsen der zuständigen Botenstoffe dort, wo sie durch Muskelkontraktionen entstehen. Falten werden geglättet, das Gesicht ist entspannt, wirkt dauerhaft jugendlicher. Tagescreme ca. 83 €, Nachtcreme ca. 93 €, Serum ca. 93 €

Kraftpaket Shiseido Men Moisturizing Lotion ist eine hochkonzentrierte Feuchtigkeitspflege für strapazierte Männerhaut zur Pflege nach der Reinigung oder Rasur, ca. 33 €

Basisversorgung Er repariert besonders trockene Männerhaut schnell und lindert Hautirrationen – der Maximum Hydrator von Clinique. Zudem schützt er vor freien Radikalen und ist 100prozentig parfümfrei, ca. 32 €

Trostspender Ausgetrocknete Haut wird schnell mit Bobbi Browns Extra Face Oil beruhigt und durchfeuchtet. Es wird leicht von der Haut absorbiert und macht sie geschmeidig und weich, ca. 70 €

Schutzhülle Für das Spa zu Hause: Körpercreme A Perfect World von Origins mit erlesenem weißen Tee, einer der wirkungsvollsten Antioxidantie, hüllt die Haut in einen Pflegemantel ein, ca. 36 €

Modellierung Contour Expert von Yves Saint Laurent nimmt sich der ständigen Erneuerung der Hyaloronsäure an, die für die Dichte und Straffheit der Haut verantwortlich ist, und gibt ihr so ihre jugendliche Elastizität zurück. Crème Lift Remodelante, ca. 70 €

Glanzleistung Das Feuchtigkeitsspray Great Body von Jean Paul Gaultier mit einem Hauch Duft von Le Mâle verleiht mit seinem leichten Glanz dem Männerkörper eine sinnliche Ausstrahlung, ca. 26 €

Augenkontakt Clarins Men Sérum Contour des Yeux beseitigt mit Nussbaumextrakten Tränensäcke, glättet die empfindliche Augenpartie und schenkt einen klaren, wachen Blick, ca. 33 €

Tiefenwirkung Nutri Therapy von L'Oréal enthält Ceramid 5, das – wie dermatologisch getestet – die körpereigene Lipid-Produktion anregt. 200 ml Body Creme für ca. 6,95 €

Hochkaräter Eine äußerst reichhaltige Creme ist Benefiance von Shiseido. Sie schützt die Haut vor Trockenheit und Rauheit und gibt ihr die vitale Ausstrahlung zurück, ca. 75 €

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PRODUKTFOTOS: NOBILIS, LANCASTER, GUERLAIN, SHISEIDO (2), CLINIQUE, ORIGINS, YSL, JEAN PAUL GAULTIER, CLARINS, PETER & MARTIN (2)

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b Models, Kongressabgeordnete, Sportler oder Celebrities: Irgendwann landet jeder unter Mariannas magischen Händen. Allen voran Amerikaner, die ein ausgeprägtes Schönheitsbewusstsein haben, gefolgt von Deutschen und Engländern. Zunehmend sind auch Männer pflegebedürftig. Vor allem für ihre Stammkunden aus den umliegenden Botschaften und Firmen ist ein gepflegtes Äußeres ein absolutes Muss, das sich längst nicht mehr nur auf die obligatorische Maniküre beschränkt. Männerhaut ist großporig, ölig und neigt deshalb leicht zu Hautunreinheiten. So sind bei Marianna tiefenreinigende Behandlungen und Pflege der empfindlichen Augenpartien gefragt. Gestressten Managern verhilft sie mit getöntem, mattierendem Gesichtspuder wieder zu einem frischen Aussehen. Warum derart kosmetisch emanzipierte Männer trotzdem neben Tisch und Bett nicht auch den Cremetiegel ihrer Gefährtin teilen, erklärt uns Marianna so: »Pflegelinien für Frauen sind in Duft und Textur auf das Weibliche abgestimmt, was Männer für sich instinktiv ablehnen.« Frauenhaut ist hingegen um gut 20 Prozent dünner als die von Männern, weshalb die ersten kleinen Fältchen schon früher auftreten. Zwar zögert eine gesunde Lebensführung die natürliche Hautalterung hinaus. Aber irgendwann werden sie unumgänglich, die reparativen Möglichkeiten. Die Forschungslaboratorien der Kosmetikkonzerne arbeiten ständig daran, Pflanzenextrakte, Mineralien oder Botenstoffe zusammenzustellen, die sowohl Feuchtigkeit binden als auch die Hautregeneration stimulieren. So machen Endorphine nicht nur uns glücklich, sondern auch das Bindegewebe, und pflanzliche Östrogene verjüngen wieder die Haut, die in die Jahre gekommen ist.

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bräunen ohne reue asken und Co sind Geheimwaffen, die in keinem privaten Spa fehlen sollten. Sie reinigen, klären, straffen, durchfeuchten. Sie kühlen und beruhigen irritierte Haut, zaubern Jetlag und Spuren von durchfeierten Nächten aus dem Gesicht und geben dem Teint auch nach einem Sitzungsmarathon Wochenendfrische zurück. Ampullen passen problemlos ins Handgepäck und sind so auf Reisen immer griffbereit. Marianna bietet ein »Midnight Star«-Special an: Sie trägt eine straffende Maske unter das AbendMake-up auf, das so auch eine heiße Ballnacht übersteht. Nochmals aufgetragen vor dem ZuBett-Gehen regeneriert die Maske die Haut innerhalb von drei bis vier Stunden und ersetzt so – zumindest äußerlich – die fehlenden Stunden Schlaf. Für die bevorstehende Ballsaison noch ein paar Trendtipps von Marianna: Die Farben Grün und Türkis um die Augen sind wieder voll im Kommen. Und bitte kein Stückchen Körperhaut ohne Schimmer. Fluids und Puder mit reflektierenden Perlmutt-oder Gold-Partikeln für Gesicht und Dekolleté und Body Enhancers für Schultern und Arme verhelfen zu einem strahlenden Auftritt.

Ein sinnliches Erlebnis der besonderen Art kann man sich im Spa Hautnah im Kaufhaus der Sinne Ludwig Beck in München verschaffen. Dort werden deutschlandweit die einzigen La MerGesichts- und/oder Körperbehandlungen angeboten, unterstützt durch Klangwellen, um einen entspannten Energiefluss zu erreichen. 60-minütige Körperbehandlung kostet 90 Euro, 90-minütige Gesichtsbehandlung 150 Euro, 150-minütige Gesichtsund Körperbehandlung 220 Euro. Terminabsprachen unter Telefon 089/23 69 19 14.

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PRODUKTFOTOS: PETER & MARTIN (4), BIOTHERM, LANCÔME (2), LA MER, ORIGINS, LANCASTER, DIOR, CLARINS, NOBILIS, GAULTIER

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Nasszelle Die reichhaltige Textur der Aquasource Non Stop-Maske von Biotherm ist besonders für trockene Haut geeignet und versorgt sie 24 Stunden lang mit Feuchtigkeit, ca. 27 €

Energieschub Schon beim Auftragen vermittelt die Rénergie Intense Lift Masque von Lancôme ein belebendes Frischegefühl. Pflanzliche Proteine straffen und festigen die Haut, ca. 38 €

Frischekick Eine seltene blaue Alge und Azurit aus dem Meer sind zwei der wundersamen Bestandteile des Lifting Serums und Intensifiers von La Mer, die dem Teint sofort strahlendes Aussehen schenken. Zusammen ca. 315 €

Muntermacher Drink Up von Origins gibt der Haut Feuchtigkeit durch Aprikosenkernöl und Algen. Ätherische Öle von Rose und Orange wirken dazu entspannend, ca. 24 €

Blitzkur Wertvolle ätherische Öle und Omega-3Fettsäuren in der Flash Nutrition Mask verhelfen abgespannter Haut wieder blitzschnell zu strahlendem Äußeren. Von Lancaster, ca. 27 €

Energiequelle Das HydrAction Radical Sérum ist ein ultimativer Feuchtigkeitskick für die Haut. Sie erfährt eine sofort sichtbare als auch nachhaltige Durchfeuchtung bis in die Tiefe. Von Dior, ca. 47 €

Zaubermittel Die Stress Relief Mask von Estée Lauder, eine mit wertvollen Wirkstoffen getränkte Vliesmaske, beruhigt schnell besonders irritierte Haut. Sechs einzeln verpackte Masken für ca. 48 €. In jede Sakko-Tasche passen die Cool & Mat-Tissues von Lancôme Homme. Sie erfrischen und mattieren. Packung mit 30 Tissues ca. 5,50 €

Durstlöscher Haar muss im Sommer einiges aushalten und braucht jetzt viel Zuwendung, z. B. mit dem Super-Charged Moisturizer, ca. 20,40 €, oder dem Hair Repair Treatment von Paul Mitchell, ca. 22 €

Heilsarmee Öliger und unreiner Männerhaut entgegen wirkt die Clay Mask von Zirh. Schon Mama wusste um die antibakterielle und regulierende Wirkung von Tonerde, ca. 22 €

Soforthilfe Durstige Haut wird mit der Masque Anti Soif von Clarins sofort gestillt. Sie wirkt glättend und revitalisierend durch ihre Pflanzenextrakte, ca. 33 €

Super-Quickie Die Amuse-Gueule-Ampullen von Nickel passen ins Handgepäck und zaubern schnell Müdigkeit und Jetlag aus dem Männergesicht. Packung mit 15 Ampullen, ca. 39 €

Flottes Trio Flinke Helfer in der Not: Die handlichen 50 ml-Masken von Lierac reinigen, durchfeuchten und straffen. Nur in Apotheken erhältlich, je ca. 7,50 €

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Die meisten bei uns vorgestellten Produkte finden Sie in ausgewählten Parfümerien oder in den Welt-stadt-Warenhäusern. Eine große Auswahl an Kosmetikmarken gibt es auf www.beautynet.de. Ein weiterer interessanter Online-Shop ist www.musslerbeauty.de, der u. a. auch viele Produkte der MännerpflegeSerien Nickel und Zirh führt.

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Bobbi-Brown-Produkte können direkt über KaDeWe, Berlin, oder Ludwig Beck, München, bestellt werden. Unter der ServiceNummer 089/23 68 62 15 erhalten Sie Auskunft über ein BobbiBrown- Depot in Ihrer Nähe. ++++ Celine, Comptoir Sud Pacifique, Méthode Jeanne Piaubert: Auskünfte über Nobilis Group, E-Mail: info@nobilis-group.com, Telefon 05 11/92 85 60. ++++ Guerlain: Hotline 021/65 04 55. ++++ Hydroabrasion-Behandlung: Wellness- und Beautysalon Marianna B. im Hotel Kempinski, Budapest. Telefon 00 36/30/942 22 21, und Hautregenerationszentrum, Paul-Klee-Straße 32, 84034 Landshut, Telefon 08 71/653 47, Telefax 08 71/653 37, E-Mail: ed@hrz-la.de. ++++

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1 Perlenmosaik: Starprodukt des neuen Estée-Lauder-Looks ist der Colourstones Shimmering Face Powder mit Pearlpigmenten in Pink, Bronze und rauchigem Rosé, ca. 36 €. 2 Kraft des Reiskorns: Carita präsentiert eine neue Pflegelinie, welche die Kraft des Reiskorns und von Kastanienextrakten nutzt. Ein Beispiel aus der Carita Ideal Nutrition: Crème au lait de riz für ca. 80 €. 3 5-Sterne-Mascara: Der Kanebo Mascara 38°C Silk Performance ist wisch- und wasserfest bis 38°C. Ab dieser Temperatur lässt er sich dann mit bloßem Wasser entfernen. Mit zusätzlichen Pflegestoffen für die Wimpern und speziellem Bürstenkamm, ca. 24 €, Liquid Eyeliner für ca. 38 €. 4 Pfauenauge: Schillernder Auftritt mit Clarins Herbstlook in Grün und Violett. Crayon Yeux Irisée, ca. 11,50 €, Lidschatten je ca. 13 €, Gloss Couleur je ca. 15,50 €. 5 Goldplay: Sechs verschiedene luxuriöse Goldschattierungen des Mineralize Skinfinish von MAC geben der Haut das gewisse hochkarätige Etwas und leuchtende Glanzlichter für Gesicht oder Körper, je ca. 23 €. 6 Pfirsichhaut: Shimmer Brick von Bobbi Brown. Pearlpigmente von Apricot bis Elfenbein lassen das Gesicht leuchten und individuelle Highlights setzen, ca. 40 €. 7 Schmuckstück: Der französische Juwelier-Designer van der Straeten verwandelt den Kiss-Kiss-Lippenstift von Guerlain in ein glänzendes Kunststück, ca. 23 €. 8 Augenstern: Lidschatten und Gesichtspuder zugleich im DiorGlam mit dem Talisman und Lieblingsglücksbringer von Gründer Christian Dior, dem Stern. Das couturige Sammlerobjekt gibt es für ca. 48 €. 9 Kosmopolitisch: Mit der ModelEyes-Palette in vier Looks – von den vier Mode-Metropolen inspiriert – lassen sich raffinierte Augen-Make-ups kreieren. Helena Rubinstein, ca. 48 €.

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++ Service + Tipps + Infos ++ La-Mer-Fans aufgepasst: Die Kultcreme gibt es jetzt auch in Deutschland im 250 ml-Tiegel für 720 € und im 500 ml-Tiegel für 1370 €. La-Mer-Servicetelefon 089/ 23 68 62 86, E-Mail: lamer@de.estee.com, Internet: www.cremedelamer.de. ++++ MAC hat einen weiteren Store in Hamburg in der Mönckebergstraße 10 eröffnet. ++++ Origins: Produktbestellungen unter www.origin.de oder Bestellhotline 01 80/500 16 60. ++++ Herzlichen Glückwunsch, Paul Mitchell! Das Coiffeur-Genie schreibt seit 25 Jahren Haargeschichte und war Trendsetter für viele revolutionäre Styles. Soziales und ökologisches Engagement sind fester Bestandteil der Firmenphilosophie. John Paul Mitchell Systems fördert viele humanitäre Projekte und kommt seit Bestehen ohne Tierversuche aus. Infos über das gesamte Sortiment und einen Salonfinder unter www.paul-mitchell.de oder InfoHotline 018 05/25 83 81. ++++ John Varvatos Parfum: Infos und Storefinder unter www.top-exclusive.de. ++++ Ein Klatschvergnügen der ganz besonderen Art erwartet Sie auf der amerikanischen Website www.makeupalley.com. In Productville können Sie derzeit mehr als eine halbe Million Kommentare über ebenso viele Kosmetikprodukte nachlesen. ++++ Parfumliebhaber werden eine Fundgrube von ungewöhnlichen und raren Düften unter www.ausliebezumduft.de entdecken. Wenn Sie nur mal eben schnuppern wollen, gibt es dort die Möglichkeit, Proben zu bestellen (ab Warenwert 15 € für fünf Proben).

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FOTOS: ESTÉE LAUDER, CARITA, KANEBO, CLARINS, MAC, BOBBI BROWN, GUERLAIN (2), DIOR, HELENA RUBINSTEIN, NOBILIS (3), YSL, LANCASTER; REDAKTION: CHRISTINE SCHWAN

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1 Alexander McQueens Paradiesapfel Kingdom, ein Damenparfum wie gemacht für den Auftritt in glamouröser Abendrobe à la Hollywood, inklusive Liebes(Duft)Gedichte der amerikanischen Dichterin Jorie Graham, Parfum 25 ml, ca. 195 €. 2 John Varvatos: Der Award-verwöhnte Shooting Star unter den USDesignern, John Varvatos, bekam für seinen Herrenduft von der FHM die »Best Designer Fragrance 2004« in USA zugesprochen. Jetzt auch in Deutschland erhältlich, ca. 50 €. 3 Silberstreif: Ein weiteres elegantes, klassisch maskulines Parfum ist Silver Shadow von Davidoff. Pure Blend Eau de Toilette, Prestige Edition, ca. 82 €. 4 Celine Fever von verführerischer Opulenz, ein Duft, den auch Superfrau Angelina Jolie gerne trägt, Eau de Parfum, 50 ml, ca. 48 €. 5 Hawaii-Pflege: Cremige und feuchtigkeitsspendende Badeseife mit Aloe Vera und Kokos. Der Duft von hawaiischen Awapuhi-Blüten belebt alle Sinne am Morgen. Awapuhi Bar von Paul Mitchell, ca. 9,70 €. 6 Südseeträume: Wenn die Tage grau werden, lässt Matin Calin mit Vanille, Karamell und Sandelholz fernen Sommern hinterherträumen. Eine neue Kreation von Comptoir Sud Pacifique, ca. 50 €. 7 Preisträger: L'Instant de Guerlain pour Homme wurde beim Europäischen FIFI Award 2005 als bester Herrenduft ausgezeichnet, ca. 44 €.

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MEINE DAMEN, DARF ICH BITTEN! ADAM im eleganten Frack (ca. 459 €) mit klassischer Weste (ca. 119 €), weißem Hemd (ca. 119 €), der obligatorischen weißen Frackfliege (ca. 31,90 €, alle Modelle von LODEN-FREY, München am Dom) und Lackschuhen (Louis Vuitton, ca. 470 €). JOHANNA (links) trägt ein asymmetrisch geschnittenes Paillettenkleid in Gold (ca. 1.955 €), mit passendem Seidenschal (ca. 285 €) und filigranen High Heels im Römer-Look (ca. 440 € – alles von Escada). Collier »Lady Pompadour« (Drachenfels Design, ca. 6.150 €). VIKTORIA ganz figurbetont im auberginefarbenen Seidenkleid mit Spitzenbesatz (Sonja Kiefer, ca. 319 €), Handschuhen (Louis Vuitton, ca. 450 €) und Pumps (Escada, ca. 330 €). Kette »Aphrodite-Kollektion« (Sabine Ring-Kirschler, ca. 1.370 €), Armreif »Torso Corso« (ca. 540 €)

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TEXT: ALEXANDRA KÖHNLECHNER FOTOS: PETER & MARTIN

Diese Ballsaison wird himmlisch: Große Roben aus Seide, Satin, Pailletten und Perlen und edle Anzüge aus Kaschmir, Flanell und Samt versprühen einen Hauch von Grandezza sowie das oberste Gebot des roten Teppichs: Glamour pur! doin´fine zeigt die schönsten Outfits für rauschende Galanächte und mondäne Cocktailpartys

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ZWEI HERZEN IM DREIVIERTELTAKT! ADAM im schwarz melierten Smoking (Kenzo, ca. 998 €) wartet schon auf seine Herzdame. Weißes Hemd von Dorani mit Tupfen (ca. 89,90 €), schwarze Fliege (ca. 41 €, alle Modelle von LODEN-FREY, München am Dom), Lackschuhe (Louis Vuitton, ca. 470 €). VIKTORIA gibt sich verführerisch in einer zweifarbigen Robe mit sexy Wasserfall-Rückenausschnitt und Blütenstickereien (ca. 3.384 €). Pumps mit roten Swarovski-Strasssteinen (ca. 360 €, beides von Escada). Silber-Ohrschmuck (Andrea Frahm, ca. 440 €)

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DIE WELT IST NICHT GENUG! ADAM fühlt sich in seinem legeren Outfit sichtlich wohl: Schwarze Jacke mit Weste und integriertem Paisley-Muster von Dolce & Gabbana (ca. 629 €), weißes Hemd (van Laack, ca. 139 €), stonewashed Jeans (Dolce & Gabbana, ca. 199 €) und gelackter Gürtel (ca. 115 €, alle Modelle von LODEN-FREY, München am Dom). Edelstahluhr (Bunz, ca. 1.300 €), Silberring (Hans Gericke, Galerie Ventil, ca. 600 €)

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SIEH MIR IN DIE AUGEN, KLEINES! JOHANNA im femininen Seiden-kleid mit weißen Schleifen, (Valentino, ca. 399 €, Modell von LODEN-FREY, München am Dom), kaminrote Handtasche aus Bisamwamme (Albrecht Ollendiek, ca. 840 €), High Heels mit Swarovski-Strass (Escada, ca. 590 €). Colliers (ca. 540 €) und Ringe (ab ca. 225 €) mit Zirkonia und Brillanten (beides von Déco Art by Bunz). ADAM läutet den Abend in einem schwarzen Samt-Blazer (ca. 519 €) ein, mit dunkler Hose (ca. 149 €) und zartrosa Hemd (ca. 119 €, alle Armani-Collezioni-Modelle von LODEN-FREY, München am Dom)

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JEDEN MOMENT GENIESSEN! ADAM trägt zum dunkelgrauen Nadelstreifen-Anzug (Boss, ca. 399 €), ein creme-farbenes Hemd (Boss, ca. 69,90 €), eine Seidenkrawatte (Zegna, ca. 95 €) und schwarze Lederschuhe (Boss, ca. 189 €, alle Modelle von LODEN-FREY, München am Dom). JOHANNA strahlt mit ihrer lilafarbenen Jacke mit Fellkragen (ca. 1.289 €) und dem karierten Faltenrock um die Wette (ca. 459 €, beides Escada, Modelle von LODEN-FREY, München am Dom), Pumps (Escada, ca. 290 €). Kette »Flammendes Inferno« aus Süßwasserperlen (Drachenfels Design, ca. 1.450 €), Ring aus 750er Gelbgold (Angela Hübel, ca. 1.680 €)

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STYLING: MARIANN CSAJBOK; MAKE-UP: LIZ SZABO; HAARE: TIMEA KISS/HAJAS SZALON; PRODUKTION: SCHWAN GMBH; LOCATIONS: PETER VINCZE; MODELS: JOHANNA, VIKTORIA, ADAM

LASST BLUMEN SPRECHEN! Rosenkavalier ADAM im graubraunen Einreiher (Boss, ca. 429 €) mit weißem Hemd (Boss, ca. 69,90 €), brauner Krawatte (Armani, ca. 119 €) und Lederschuhen (Boss, ca. 189 €, alle Modelle von LODEN-FREY, München am Dom). VIKTORIA ganz kokett in einem traumhaft schönen, changierenden SatinJacquard-Oberteil (ca. 998 €) mit passendem Rock aus Lurex-Spitze (ca. 935 €, beides von Talbot Runhof) und petrolfarbenen Pumps (Louis Vuitton ca. 490 €). Kreuzcollier aus Tahitiperlen und Brillanten (ca. 2.710 €), Ring mit Tahiti-Zuchtperle (ca. 2.320 €, beides von Gellner)

KÖNIGIN DER NACHT! JOHANNA weiß, dass in diesem aufwändig gearbeiteten Traumkleid aus doppelseitig bedrucktem Satin alle Blicke auf ihr ruhen (Oberteil ca. 498 €, Rock ca. 749 € – beides von Talbot Runhof). Armband mit Süßwasserperlen und Peridot (ca. 1.080 €) und Silber-Ohrringe (ca. 380 €, beides von Andrea Frahm) Das Team bedankt sich für die freundliche Unterstützung von - LODEN-FREY, München am Dom, Maffeistr. 7, 80333 München - Negro Café, Szent István tér 11, Budapest, Tel. 00 36/1/302 01 36 - Restaurant Cyrano, Kristóf tér 7 - 8, Budapest, Tel. 266 30 96 - Opernhaus Budapest: aktueller Spielplan ersichtlich unter www.opera.hu - MAC und Bobbi Brown für die Make-up-Produkte

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DIE GEDANKEN SIND FREI! JOHANNA ganz verträumt in einem perlenbestickten Top (ca. 1.249 €) mit Satinrock (ca. 459 €, beides Ella Singh, Modelle von LODENFREY, München am Dom). Ketten aus Südsee- und Tahitiperlen (Gellner, Preis auf Anfrage), Ohrhänger (Gellner, ca. 2.140 €), Ring »Universo« mit Saphiren und Brillanten (Damiani, ca. 8.950 €)

Die Do´s & Dont´s der Nacht

Kleiner Ball-Knigge Stilsicherheit zeigen, wenn es darauf ankommt. Darum geht es bei den Auftritten in edler Robe und feinem Zwirn. Das ist jedoch oft leichter gesagt als getan, und die berühmt-berüchtigte Frage »Was soll ich nur anziehen?« hat schon so manche Vorfreude auf den Abend getrübt. Dabei ist laut Karl Lagerfeld, der silbergrauen Eminenz des guten Geschmacks, »Stil schon lange keine Geldfrage mehr, sondern etwas ganz Schlichtes.« Mit unserem kleinen DresscodeGuide wird jedes Event zum Fest. Do´s and Dont´s für Damen: • Die goldene Regel lautet: Weniger ist mehr. Betonen Sie Ihre Schokoladenseite, aber vermeiden Sie zu viele Akzentuierungen.

• AbendHandtasche, Albrecht Ollendiek, ca. 749 €

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Do´s and Dont´s für Herren: • Die Herren haben es generell etwas einfacher, kommen für große Opernball Leipzig Anlässe doch nur Frack, Smoking, Unter dem Motto »Leipzigs Traumnote« Cut oder dunkler Anzug in Frage. am 29. Oktober 2005 in der Oper in Um modische Fauxpas zu vermei- Leipzig. Flanierkarten gibt es ab ca. 90 den, sollte man(n) auf alle Fälle Euro, Tischkarten inkl. Drei-Gängewissen, wann welcher Anzug Menü ab ca. 330 Euro. Buchbar unter www.opernball-leipzig.de. zu tragen ist. Unesco Benefiz Gala • Steht auf der Einladung Die Wohltätigkeitsgala, or»White Tie«, beganisiert von Sonderbotdeutet das schafterin Ute Ohoven, Frack, der eizählt laut »USA Today« gentlich klassizu den zehn wichtigsten sche AbendanEvents der Welt. Am 12. zug für alle November 2005 im großen AnläsSwisshotel in Neuss. se wie PremieEintrittskarten sind ab 460 Euro inkl. Vier-Gängeren, FestaufMenü erhältlich unter der führungen und Fax-Nummer 02 11/61 21 32. Bälle. Ball der Generationen • Der Smoking Diamantenringe, Tiffany, Am 12. November 2005 im Hotel ist ebenfalls Preis auf Anfrage Bayerischer Hof in München. Karein reiner Abendanzug und wird ten sind ab 100 und 160 Euro buchbar zu zwangloseren Festivitäten oder unter www.generationen.de. Medienevents mit Lackschuhen Bundespresseball getragen. Der Bundespresseball mit 2.500 hand• Was der Frack für den Abend, ist verlesenen Gästen ist das gesellschaftder Cut für den Vormittag: der liche Ereignis Nummer eins in Deutscheleganteste aller Tagesanzüge, land und wird traditionell vom Bundesder bei Hochzeiten und exquisiten präsidenten mit einem Walzer eröffnet. Sportevents am besten zur Gel- Am 25. November 2005 im IntercontiHotel in Berlin. Eintritt leider nur mit tung kommt. Einladung, www.bundespresseball.de. • Auf Cocktailpartys gilt der dunkle Deutscher Filmball Anzug oder eine Kombination aus Das erste und wichtigste Society-Event Hose und zum Beispiel Samtblazer jeden Jahres, zu dem sich alljährlich als politically correct. die Großen der Filmbranche vor und Schöne Menschen, schöne Worte hinter der Kamera und natürlich Lan»Mode ist vergänglich, Stil niemals.« desvater Edmund Stoiber samt Gattin die Ehre geben. Am 14. Januar 2006 im Coco Chanel, Stil-Ikone

Setzen Sie entweder Dekolletee, Beine Bayerischen Hof in München. Eintritt oder Rücken »Ich will kein Theater. Die Frau soll leider nur mit Einladung. in Szene. Ein Kleid sollte, sich in Haute Couture Ball des Sports Das Event steht unter dem Motto »Die wie Haare, nicht lächerlich fühWelt zu Gast bei Freunden« und will auf Make-up und len.« Giorgio Armani, die Fußball-WM in Deutschland einAccessoires, die Modedesigner stimmen. Am 4. Februar 2006 in der Wirkung der Trägerin Frankfurter Festhalle. Eintritt leider nur unterstützen und High Heel mit Brosche, »Wenn man weiß, wer mit Einladung. Ferragamo, ca. 395 € nicht überdecken. man ist und einen ge- Wiener Opernball Bleiben Sie Ihrem Stil treu. Tragen wissen Stolz hat, sieht man immer Die Dame trägt hier große Robe und für die Herren besteht ohne Wenn und Aber Sie nie ein Outfit, in dem Sie sich gut aus.« verkleidet fühlen. Marc Jacobs, Designchef Louis Vuitton Frackzwang. Am 23. Februar 2006 in der Staatsoper. Karten ab 215 Euro unter Bei Handtaschen gilt: je kleiner, www.wienerstaatsoper.at. umso edler. Clutch-Bags aus Sei- »Die Frau selbst ist Frankfurter Opernball de, mit Pailletten, Perlen, Federn ihr schönstes Juwel. Hochkarätige Prominenz aus oder Fell sind ein Must. Das Kleid nur das Showbusiness, Politik und Gleich, ob Sie offene oder ge- schmückende Beiwerk.« Wirtschaft feiert hier jedes schlossene Pumps tragen: Ver- Sonja Kiefer, Modedesignerin Jahr unter einem anderen Motto. Am 25. Fezichten Sie auf Seidenstrümpfe! Manschettenknöpfe mit Rochen- bruar 2006 in der Tragen Sie vor dem Event tags- »Ich denke, dass leder, Montblanc, ca. 230 € Staatsoper. Tickets über keine unbequemen oder zu die Kleidung eines sind von 245 Euro engen Schuhe, da der Fuß nach Mannes seine Persönlichkeit ergänbis 500 Euro erhältlich unter dem Ausziehen sofort anschwillt zen sollte, nicht ersetzen.« www.frankfurter-opernball.com. und das Tragen der Pumps am Jesse Jackson, US-Bürgerrechtler Rosenball Abend zur Qual werden kann. Im März 2006 (Datum steht noch nicht Besonders elegant sind Frisuren »Zu einer wirklich eleganten Frau fest) im Sporting Club in Monte Carlo. im Stil der Golden Twenties mit passt modisch alles – nur kein armer Die 1.000 Karten sind trotz des hohen filigranen Strass-Spangen, Blu- Mann.« Eintrittspreises von 700 Euro heiß begehrt. Der Erlös kommt komplett der men oder funkelnden Tiaras. Yves Montand, Schauspieler »Stiftung Prinzessin Gracia« zugute.

FOTOS: GUNTER BIERINGER, PETER & MARTIN, TIFFANY & CO, FERRAGAMO, MONTBLANC

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29.08.2005

13:11 Uhr

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AUCH WENN SICH DER REGEN NOCH SO SEHR BEMÜHT, UNSER LEDER WEIST IHN EINFACH AB.

Schön und unbeirrbar wasserdicht. Der LTD 3-In-1 Parka. Handgefertigt aus allerbestem Leder und feinsten Gänsedaunen ist er Teil der Timberland Limited Collection. Handwerkliches Können in Perfektion – von Menschen, die noch wissen, wie man Kleidung macht, die ihrem Namen gerecht wird. Modell „3-In-1 Parka“ Art.-Nr.: 20423

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13:11 Uhr

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In der Welt zu Hause: Ob auf der Fifth Avenue oder am Strand von Sylt, der braune Fischgräten-Kurzmantel (Joop, ca. 359 €) und die extravaganten Boots in Reptil-Optik (Conley’s, ca. 189 €) machen überall eine gute Figur

lässig

29.08.2005

stylisch

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Born to be wild: Mit der cognacfarbenen Kurzjacke im Biker-Stil (Belstaff, ca. 919 €) und den ultraweichen Lederstiefeln (Joop, ca. 269 €) bekommen Sie sicher das eine oder andere unmoralische Angebot von der Damenwelt

Schicke Bündnispartner

Von Kopf bis Fuß auf Klasse eingestellt: der wohlig warme Wollmantel in raffiniertem orange-türkisen Gittermuster samt edlem Samtbesatz am Kragen (DAKS, ca. 648 €) und die eleganten Halbstiefel (Bally, ca. 375 €)

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Erste Hilfe bei Wind und Wetter: Die strapazierfähige Kapuzenjacke im Stil der Schweizer Armeejacken (Strellson, ca. 299 €) und das passende Stiefelpaar (Strellson, ca. 99 €) halten selbst bei den heftigsten Regenschauern dicht

FOTOS: GUNTHER BIERINGER (9); REDAKTION: ALEXANDRA KÖHNLECHNER

sportlich

klassisch

Wenn die Tage kürzer und die Temperaturen kühler werden, müssen wir uns doppelt warm anziehen. Garantiert kein kaltes Herbsterwachen gibt es in unseren angesagten Kombinationen


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ladylike

29.08.2005

leger

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Keine Chance dem Winterblues: Der kuschlige dunkelgraue Wildledermantel (Timberland, ca. 999 €) und die rostbraunen Cowboystiefel (Geox, ca. 185 €) versprühen selbst an tristen Herbsttagen gute Laune

Ovationen für Floras Schönheit: Viel Liebe und Handwerkskunst stecken in dem traumhaft schönen Mantel mit Wollstickerei (Gabriele Blachnik, ca. 960 €). Besonders edel wirken hierzu weiße Stiefel (Belstaff, ca. 439 €)

mondän

abenteuerlustig

Die Frage des guten Geschmacks stellt sich bei diesem flauschigen Kurzmantel mit Karo- und Herzmuster (DAKS, ca. 583 €) und den schwarzen Ponyfellstiefeln (SAND, ca. 469 €) ganz sicher nicht

Mona Lisas Lächeln ist nichts im Gegensatz zu dem Strahlen der Trägerin dieses unglaublich aufwändig gearbeiteten Meisterstücks im Ethno-Look (Bogner, ca. 3.999 €) mit den passenden Stiefeln (Bogner, ca. 299 €)

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29.08.2005

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EIN STÜCK SHOPPING-HIMMEL Die Geschäftsräume des sehr erfolgreichen Designer-Duos Talbot Runhof am Münchner Gärtnerplatz sind bei der Damenwelt schon lange kein Geheimtipp mehr, wenn es darum geht, das ultimative Kleid für die anstehende Hochzeit, die große Gala oder einfach ein neues DaywearOutfit zu finden. Neben der aktuellen Kollektion gibt es nun aber noch einen weiteren guten Grund, den beiden Meistern der Nadel und des Fadens einen Besuch abzustatten: Mit Hilfe der renommierten Interieur-Designer tredup/hamann haben die beiden ihren Salon auf zwei Etagen in eine form- und farbvollendete Oase des erlesenen Geschmacks verwandelt: Himmelbetten aus pinkfarbenem Samt, perlenbesetzte Glacee-Tapeten und raffinierte Lichtinstallationen sprechen alle Sinne an. Der Besuch ist auf alle Fälle jede Einkaufssünde wert.

Wer einmal dort war, kommt immer wieder, denn die Roben von Talbot Runhof verwandeln jede Frau in eine Ballkönigin

Mondänes Shopping-Chill-Out mit Blick auf die Art Gallery ist auf den tweedüberzogenen Schaukeln garantiert

Talbot Runhof, Klenzestraße 41, 80469 München, Tel. 089/23 66 73 16, www.talbotrunhof.com

PRACHTSTÜCK Objekte der Begierde gibt es jede Menge, aber das Must-Have dieser Saison ist zweifelsohne das Bolerojäckchen. Unser absoluter Redaktions-Liebling ist das kleine Kunstwerk von Amuleti J (ca. 1.080 Euro) aus rotem Samt mit Leopardenprint und Stickereien. Ob zur lässigen Jeans oder zum kleinen Schwarzen: Der Neid der Damenwelt ist Ihnen sicher.

... sind Sie diesen Herbst mit der extravaganten Kopfbedeckung im angesagten Pony-ZebraLook mit Pythonband (Tod´s, ca. 640 Euro). Damit zieht sicher jeder Mann seinen Hut vor Ihnen.

Weltenbummler Einmal um die ganze Welt und öfter begleitet Sie diese stylische FuchsfellTasche im XL-Format aus der aktuellen Herrenkollektion von Ferragamo (ca. 1.700 Euro).

Doppelt und dreifach gut: ein bisschen verspielt, ein bisschen mondän, aber unglaublich sexy. Die breiten SamtArmreife von Lalique mit filigraner Drachenstickerei in sinnlichem Lila, sündigem Rot und mondänem Schwarz (je ca. 150 Euro) umschmeicheln Ihr Handgelenk und fühlen sich fast so an wie die zärtliche Berührung des Liebsten.

Der Meister des Purismus, Giorgio Armani, trägt diesen Herbst etwas dicker auf und hüllt nicht nur die Damen in Samt und Seide. Jetzt darf sich auch die Herrenwelt über den Edel-Look freuen, der nicht nur glänzend aussieht, sondern auch nach langem Sitzen keine Falten hinterlässt (Preis auf Anfrage). Denn natürlich trägt auch diese Linie die unverwechselbare Handschrift des Designers: schnörkellos und alles nur vom Feinsten.

FOTOS: GUNTHER BIERINGER (1)

Spiel, Satz & Sieg für Samt

Im Zeichen des Drachen

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Bestens behütet


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28.08.2005

19:06 Uhr

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Hotels, Restaurants und ausgewählte Shops Ausnahmezustand in München

FOTO: LODEN-FREY, MÜNCHEN AM DOM

Alle Jahre wieder heißt es am vorletzten Septemberwochenende »O’zapft is«. Mit dem Anstich des ersten Bierfasses durch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude wird am 17. September das Oktoberfest, von den Bayern liebevoll als »Wies’n« bezeichnet, stilecht eröffnet. 14 Tage lang herrscht dann der Ausnahmezustand auf der Theresienwiese, zu Füßen der bayerischen Patronin Bavaria. Wer noch ein zünftiges Dirndl oder eine waschechte »Krachlederne« sucht, findet bei Loden-Frey am Dom bildschöne Trachten. Münchner Oktoberfest, 17.9. - 3.10.2005, www.oktoberfest.de

Hamburg Sylt Ostsee Berlin Weimar Köln Aachen Düsseldorf Frankfurt Bad Homburg Mannheim Heidelberg München Basel Zürich 55


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19:06 Uhr

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HAMBURG

hamburg

guide

28.08.2005

INSEL AM ALSTERUFER

RADISSON SAS HOTEL Das First-Class Hotel, mit spektakulärem Blick über Innenstadt und Alster, steht für Gourmetküche, Top-Service und einzigartige Locations wie Hamburgs höchster Bar/Lounge. Die Ausstattung, u. a. mit W-LAN und Health Club, lässt keine Wünsche offen. 100-prozentige Gästezufriedenheit wird garantiert. Marseiller Str. 2, 20355 Hamburg, Tel. 0 40/3 5 02-0, info.hamburg@radissonsas.com, www.hamburg.radissonsas.com

STRANDHOTEL BLANKENESE Vor mehr als hundert Jahren erbaut, direkt am bekannten Treppenviertel und der Elbe gelegen. Die Liebe zum Detail ist in allen Bereichen deutlich zu spüren. Eines der schönsten Hotels der Stadt mit einem unwiderstehlichen, ganz eigenen Charme (DZ ab 120 Euro). Strandweg 13, 22587 Hamburg, Tel. 0 40/86 13 44, www.strand-hotel.de

Die große Boxnacht

Am 28. September greift Luan Krasniqi, Deutschlands bester Schwergewichts-Boxer, in Hamburg nach der WM-Krone. US-Titelverteidiger Lamon Brewster hat bisher 34mal gekämpft, 32-mal gewonnen, davon 28-mal durch K. o. Welche schwere Aufgabe vor dem aus Rottweil stammenden Krasniqi liegt, zeigte die letzte Titelverteidigung des amtierenden Weltmeisters im vergangenen Mai: Der Fight gegen den Polen Andrew Golota dauerte nur ganze 53 Sekunden. 28.9.2005, Color Line Arena, Sylvesterallee, 22525 Hamburg, Tickets unter www.deutschlandtickets.de/ort/hamburg/loc/ color_line_arena/

Woodstock-Flair an der Elbe RENAISSANCE HAMBURG HOTEL

Fans von Folk- und Rockmusik fiebern hingegen dem 24. Oktober entgegen, wenn Bob Dylan, singender Rockpoet und Urgestein der Folk-Musik (»Like a Rolling Stone«) ein wenig vom WoodstockFlair der 60er Jahre ins Congress Centrum in Hamburg zurückbringt. 24.10.2005, Congress Centrum, Am Dammtor, 20355 Hamburg, Tickets unter www.at-web.de/ kartenvorverkauf/243308bob-dylan-hamburg.htm

Das Luxushotel im Herzen der Hansestadt zeigt sich bester Tradition verpflichtet, verfügt aber gleichwohl über modernsten Komfort und Service. Restaurant und Bar »Esprit« sind ein beliebter und charmanter Treffpunkt. Große Bleichen, 20354 Hamburg, Tel. 0 40/3 49 18-0, Reservierung: rhi.hamrn.dom@ renaissancehotels.com, www.renaissancehotel.com

INTERCONTINENTAL HAMBURG 281 Zimmer und Suiten bieten im malerisch an der Außenalster gelegenen Luxushotel höchsten Komfort. Das kulinarische Angebot reicht von regionaler Küche im »Skipper’s« über exklusive Gaumenfreuden im Fine-DiningRestaurant »Windows« bis hin zu internationalen Spezialitäten im »Signatures«. Fontenay 10, 20354 Hamburg, Tel. 0 40/41 42-0, www.hamburg.intercontinental.com

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Die weiße Villa steht für Stil und Eleganz auf drei Ebenen. Im behutsam neu gestalteten Ein-SterneRestaurant arrangiert Chefkoch Harald Paulus in seinen Menüs pure Gaumenlust. Auf filigrane AmuseGueules folgen kulinarische Höhepunkte wie Geeiste Melonensuppe mit Languste vor köstlichen Seezungenröllchen mit Wildreis. Alsterufer 35, 20354 Hamburg, Tel. 0 40/4 50 18 50, www.insel-am-alsterufer.de

KEMPINSKI HOTEL ATLANTIC HAMBURG Das »Weiße Schloss an der Alster«. Seit 1909 ist das Kempinski Hotel Atlantik der hanseatische Inbegriff stilvollen Ambientes und eine erste Adresse für Gäste aus aller Welt. Neben einem First-Class-Service und einem wundervollen Blick auf die Außenalster sorgen auch das Interieur der Zimmer und Suiten für absolutes Wohlbefinden. An der Alster 72 - 79, 20099 Hamburg, Tel. 0 40/28 88-0, www.kempinski.atlantic.de

INDOCHINE WATERFRONT & RESTAURANT Als erstes Restaurant bietet das »IndoChine« authentische indochinesische Speisen mit französischem Einfluss an. Ein einzigartiges Ambiente verzaubert die Gäste auf ihrer kulinarischen Reise ins heutige Laos, Kambodscha und Vietnam. Bezaubernder Elbblick, Sonnenterrasse und Fine-Dining-Terrasse im Innenhof. Neumühlen 11, 22763 Hamburg, Tel. 0 40/39 80 78 80, www.indochine.de


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28.08.2005

19:06 Uhr

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KÜCHENWERKSTATT

RESTAURANT SAI GON

Wie bei den Speisen verzichtet die im Herbst 2004 eröffnete »Küchenwerkstatt« auch bei der Architektur auf unnötige Schnörkel. Küchenchef Gerald Zogbaum setzt bei seinen Kompositionen auf die intelligente Verbindung von Können und Einfallsreichtum. Hans-Henny-Jahnn-Weg 1/Eingang über Hofweg, 22085 Hamburg, Tel. 0 40/22 92 75 88, www.kuechenwerkstatthamburg.de

Frische Zutaten und Kräuter machen die vietnamesische Küche zu einem immer wieder unvergesslichen Erlebnis. Das »Sai Gon« bietet zudem ein stilvolles Ambiente, verbunden mit herzlichem Service. Gönnen Sie sich einen kulinarischen Ausflug nach Fernost, an den Sie sich noch lange erinnern werden. Martinistr. 14, 20251 Hamburg, Tel. 0 40/46 09 10 09, www.restaurant-saigon.de

SAN MICHELE Forever Young

RESTAURANT AU QUAI Ein unwiderstehliches kosmopolitisches Flair umfängt den Gast im Restaurant Au Quai am Hamburger Hafen. Ein einmaliges Ambiente, euromediterrane Küche auf Fischbasis und ein weltoffenes Publikum. Große Elbstr. 145 b - d, 22767 Hamburg, Tel. 0 40/38 03 77 30, Fax 0 40/38 03 77 32, info@au-quai.com, www.au-quai.com

Vorhang auf heißt es ab 10. November in der Hamburger Speicherstadt: An diesem Tag eröffnet Stage Entertainment das neue Varieté-Theater Kehrwieder. In historischer Kulisse und als Entree zur Hafencity will Kehrwieder die Hamburger Kulturszene künftig neu inspirieren. Die Premiere wird mit einer hochklassigen Melange der Künste gefeiert: In »Forever Young« (Regie: Udo Püschel) verschmilzt die artistische Vielfalt in einem temperamentvollen Bühnenspektakel zu einem bezaubernden Gesamtkunstwerk. Aufbauend auf der Tradition des klassischen artistischen Entertainments verbindet die Show Akrobatik, Comedy und modernes Lebensgefühl. 10.11.2005 - 8.1.2006, Tickets unter www.stageholding.de

Padrone Franco Bianca empfängt seine Gäste in elegantem Ambiente und verwöhnt sie mit typisch italienischer »Cucina casalinga«. Auf der Speisekarte stehen Spezialitäten aus Ligurien, Piemont oder der Toscana – authentisch zubereitet und zeitgemäß serviert. Englische Planke 8, 20459 Hamburg (Am Michel), Tel. 0 40/37 11 27, www.san-michele.de

POLETTO Genuss bereits vor dem Essen! Im mit viel Liebe fürs Detail gestalteten Restaurant genießen Gäste eine ungezwungene, familiäre Atmosphäre. Sterneköchin Cornelia Poletto (eine von nur sechs in Deutschland!) verwöhnt Sie mit einer leichten mediterranen Küche mit italienischem Akzent. Eppendorfer Landstr. 145, 20251 Hamburg, Tel. 0 40/480 21 59, Fax 0 40/41 40 69 93, www.poletto.de

RESTAURANT WITTHÜS Nur wenige Schritte von der Elbe entfernt, im Hirschpark in Blankenese gelegen. Eine gelungene Verbindung aus Teehaus und Restaurant in einem alten charmanten Reetdachhaus. Kreative saisonale Küche. Elbchaussee 499a, 22587 Hamburg (Im Hirschpark/ Eingang Mühlenberg), Tel. 0 40/86 01 73, www.witthues.de

STABEN

MARLIES MÖLLER

Bereits seit 1919 die erste Adresse für Maßschneiderei und Herrenausstattung in Hamburg. Inhaber Jörg Staben berät seine Kunden persönlich in allen Mode- und Stilfragen. Neben Kollektionen bekannter Marken kann der Kunde hier aus 20.000 der besten Stoffe weltweit auswählen. Rathausmarkt 5, 20095 Hamburg, Tel. 0 40/3 09 77 30, www.staben.de

Der Luxus-Salon der Hamburger Star-Friseurin Marlies Möller ist das Flaggschiff des bekannten Labels MM. Das erstklassige Beauty-Center bietet wie alle MM-Salons dem Besucher das exklusive »Mehr« an Service. Neuer Wall 61, 20354 Hamburg, Tel. 0 40/4 44 00 40, www.marliesmoeller.de

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31.08.2005

8:58 Uhr

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SYLT. OSTSEE. BERLIN

HOTEL STADT HAMBURG

MARITIM HOTEL KAISERHOF HERINGSDORF

Das bezaubernde Hotel hat mit der Erweiterung durch das »Qiara Spa« seinen persönlichen Stil bestätigt. Eingerichtet im asiatischen Kolonialstil mit Naturstein, Holz und hellen Farbtönen vermittelt es Entspannung pur. Sauna, Solarium, Lichttherapie, Dampfbad, Ruheraum und ein herrlicher Schwimmpavillon. Strandstr. 2, 25980 Westerland/Sylt, Tel. 0 46 51/85 80, www.relaischateaux.com

sylt

Unweit von Strand und Seebrücke verführt die Lage des Hauses zu erholsamen Spaziergängen. Ein maßgeschneidertes Wellness-Konzept mit ausführlicher Beratung erwartet den Gast im »Meeres-Vitalgarten«. In Verbindung mit den schön gestalteten Zimmern ein Balsam für Körper und Seele. Strandpromenade, 17424 Seebad Heringsdorf auf Usedom, Tel. 03 83 78/6 50, www.maritim.de

HOTEL UND RESTAURANT – LANDHAUS STRICKER

SEEHOTEL BINZ-THERME Das Hotel lockt mit seiner malerischen Lage am weiten Sandstrand, aber auch mit seiner großzügigen WellnessLandschaft – gleich fünf verschiedenen Saunen und Dampfbädern, einem orientalischen Rasul-Bad – und mit komfortablen Zimmern und StrandAppartements. Die 32°C und 34°C warme Thermal-Sole ist an der deutschen Ostseeküste einzigartig. Strandpromenade 76, 18609 Binz auf Rügen, Tel. 03 83 93/ 60, www.binz-therme.de

Ein Refugium der Sonderklasse am Meer, mit wunderschönem Ambiente und freundlichem Service. Elegante Ausstattung. Lukullische Genüsse bietet das mit einem Michelin-Stern gekrönte Restaurant »Bodendorfs«. Großzügiges Spa auf über 700 qm mit Beauty-Produkten von »Kanebo«. Boy-Nielsen-Str. 10, 25980 Sylt/Tinnum, Tel. 0 46 51/8 89 90, info@landhaus-stricker.de, www.landhaus-stricker.de

ostsee

GUTSHAUS STOLPE

Elegant, aber leger. Exklusiv, aber nicht distanziert. Das Haus bietet drei Gourmetrestaurants, die sich der kreativen Kochkunst wie auch der Tradition der Insel verpflichtet fühlen. Luxuriöse Zimmer und Suiten, gemütliche Atmosphäre und ein großzügiger Wellness-Bereich. Süderstr. 8, 25980 Westerland auf Sylt, Tel. 0 46 51/2 77 88, www.hotel-joerg-mueller.de

In wunderschöner Lage, mit Liebe zum Detail restauriert und in ein charmantes Landhotel und Restaurant umgebaut. Der persönliche, freundliche Umgang mit den Gästen ist im Gutshaus Stolpe oberstes Gebot. Das sternengekrönte Gourmetrestaurant von Küchenchef Renee Rischmeyer genießt einen exzellenten Ruf. Dorfstr. 37, 17391 Stolpe bei Anklam, Tel. 03 97 21/55 00, infogutshaus-stolpe.de, www.gutshaus-stolpe.de

MEERLUST HOTEL

SCHLOSSHOTEL BURG SCHLITZ

Erstes Vier-Sterne-Superior Wellnesshotel, das mit dem Zertifikat »Excellent« vom Deutschen Wellness Verband ausgezeichnet wurde. Genuss pur versprechen das Wohlfühlambiente der Hotelzimmer ebenso wie die entspannenden Behandlungen im exklusiven Beautyund Wellnessbereich oder die exzellente Küche. Seestraße 72, 18374 Ostseebad Zingst, Tel. 03 82 32/88 50, www.hotelmeerlust.de

Das prächtige Anwesen in der traumhaften Natur Mecklenburg-Vorpommerns gilt als ideale Adresse für alle, die fernab der Alltagshektik Ruhe und Entspannung suchen oder in stilvollem Ambiente tagen möchten. Die Residenz verfügt über 20 individuell ausgestattete Zimmer und Suiten sowie eine große Wellness Lounge. 17166 Hohen Demzin, Tel. 0 39 96/1 27 00, www.burg-schlitz.de

HOTEL UND RESTAURANT JÖRG MÜLLER

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RESORT HOTEL VIER JAHRESZEITEN ZINGST

KEMPINSKI RESORT HOTEL BEL AIR

Das Vier-Sterne-Hotel im Ostseebad Zingst ist das »jüngste Kind« der Jahreszeiten Hotels AG. 64 DZ, 15 Maisonetten und 16 Junior-Suiten garantieren höchsten Wohnkomfort. Gaumenfreuden versprechen die Restaurants »Vier Tageszeiten«, »Il Giardino« und »Fischmarkt«. 1.300 qm großer Wellness- und Beauty-Bereich. Boddenweg 2, 18374 Ostseeheilbad Zingst, Tel. 03 82 32/17 40, www.vier-jahreszeiten.de

Stilvoll residieren, am exklusivsten Teil der Strandpromenade des Ostseebades Binz, umgeben von herrlichen Buchenwäldern. Das im Stil der für Rügen typischen Bäderarchitektur erbaute Hotel ist ein echtes Erlebnis für Genießer und Erholungssuchende. Entspannung pur bietet das großzügige Beauty-Spa. Strandpromenade 7, 18609 Binz auf Rügen, Tel. 03 83 93/1 50, www.kempinski-ruegen.de


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31.08.2005

8:58 Uhr

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BERLIN

GRAND HYATT BERLIN & ART FORUM BERLIN

DORINT SOFITEL AM GENDARMENMARKT

Das Luxushotel am Potsdamer Platz ist erneut Kooperationspartner des Art Forum Berlin, der internationalen Messe für Gegenwartskunst, und hat für seine Gäste ein attraktives Art Forum Berlin Special 2005 aufgelegt. Das Grand Hyatt wurde kürzlich vom Magazin »Der Feinschmecker« als »Hotel des Jahres 2005« in Deutschland ausgezeichnet; die Vox Bar ist »beste Hotelbar des Jahres«. Reservierungen: Tel. 0180/5231234 oder www.berlin.grand.hyatt.com

Das Fünf-Sterne-Designhotel im Herzen der Metropole Berlin wird in Ästhetik und Funktionalität höchsten Ansprüchen gerecht. 92 elegante Zimmer und Suiten. Das historische Restaurant »Aigner« bietet kulinarische Highlights. Krönung ist der außergewöhnliche Wellness-Bereich mit Blick über die Dächer Berlins. Charlottenstr. 50 - 52, 10117 Berlin, Tel. 0 30/20 37 50, h5342@accor.com, www.accorhotels.com

DORINT SOFITEL SCHWEIZERHOF Herzlich willkommen in der Weltmetropole Berlin! Nur wenige Schritte von Kurfürstendamm und Zoo entfernt bietet das First Class Hotel seinen Gästen Wohlfühl-Atmosphäre in 384 modernen Zimmern. Das Bistro-Restaurant »XXenia« und die »9.00 PM Lobby-Bar« lassen keine kulinarischen Wünsche offen. Großzügiges Aqua Spa mit riesigem Pool, Sauna und Dampfbad. Budapester Str. 25, 10787 Berlin, Tel. 0 30/2 69 60, www.schweizerhof.com

FOTO: JENS LIEBCHEN © MESSE BERLIN

BRANDENBURGER HOF BERLIN

Von Berlin in die Welt

BERLIN MARRIOTT HOTEL Als Teil des Beisheim Centers und direkt am Potsdamer Platz gelegen, ist das Hotel eine architektonische Meisterleistung mit einem beeindruckenden Atrium als Entree, in jeder Hinsicht gehoben in Design und Ausstattung. Das Haus verfügt über 290 Deluxe Zimmer, 80 Executive Zimmer, acht Juniorsuiten und eine Präsidentensuite sowie zwei separate Executive Etagen – die ideale Umgebung für einen Geschäftsaufenthalt. Die besten Steaks der Stadt erwarten den Gast im Restaurant »Midtown Grill«. Die »Exchange Bar & Lounge« verwöhnt ihre Gäste unter anderem mit einer Auswahl an 22 verschiedenen Martinis. Health Club mit Fitnessraum, Pool und Sauna. Inge-Beisheim-Platz 1, 10785 Berlin, Tel. 0 30/22 000 0, www.berlinmarriott.com

HOTEL GROSSER KÜRFÜRST Das Vier-Sterne Derag Hotel erwartet Sie mit 144 modernen Hotelzimmern und günstigen Serviced Apartments. In Berlins historischer Mitte ist das Haus ein idealer Ausgangspunkt zu den vielen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Tolle Arrangements: z. B. Besuch im »TIPI – das Zelt am Kanzleramt«. Entspannung pur erwartet Sie im Ayurveda-Zentrum. Neue Roßstr. 11-12, 10179 Berlin, Tel. 0 30/2 46 00-0, grosserkurfuerst@deraghotels.de

Nur einen Steinwurf vom Kurfürstendamm entfernt erwartet den Gast im Fünf-Sterne-Stadtpalais eine »Oase der Ruhe«. Zimmer und Suiten bestechen durch zeitlose Eleganz. Die QUADRIGA-Lounge und das Sternerestaurant DIE QUADRIGA locken mit kulinarischen Genüssen. Eislebener Str. 14, 10789 Berlin-Charlottenburg, Tel. 0 30/21 405-0, Fax 0 30/21 405-100, www.brandenburger-hof.com

Zum 10. Mal zeigt das Art Forum Berlin zeitgenössische Kunst, frisch, energisch und qualitativ – darunter die besten Künstler und ihre Galerien aus Berlin, Deutschland, Europa, den USA, Lateinamerika, Asien und Australien. Die internationale Messe für Gegenwartskunst gilt als Talentschmiede, wo Trends gesetzt und neue Stars entdeckt werden. 29.9. 3.10.2005, Messegelände Berlin, www.art-forum-berlin.de. Wenn Sammler und Kunstinteressierte aus der ganzen Welt sich in Berlin einfinden, dann zeigt auch das Grand Hyatt Hotel sein großes Engagement für die zeitgenössische Kunst. Das Luxushotel ist bereits im dritten Jahr Kooperationspartner der Kunstmesse und hat ein passendes Art Forum Berlin Special 2005 aufgelegt. Das Package (ab 235 € im EZ und ab 290 € im DZ) enthält Übernachtung inkl. Frühstück, Nutzung des Club Olympus Spa & Fitness mit Blick über Berlin, dazu Eintritt, Katalog und Führung über die Messe sowie Einladung zum Jubiläumsempfang in der Präsidentensuite des Fünf-Sterne-Plus-Hotels. www.berlin.grand.hyatt.com

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31.08.2005

8:58 Uhr

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BERLIN. WEIMAR

INTERCONTINENTAL BERLIN Luxuriöse Wohnkultur in neuer Dimension: außergewöhnliche Ausstattung, wegweisendes Design, extravagantes Raumkonzept und höchst individueller Service. Hochgenuss verspricht zudem das von Michelin gekürte Gourmet Restaurant »Hugos« in der gläsernen 14. Etage. Eleganter Wellness-Bereich. Budapester Str. 2, 10787 Berlin, Tel. 0 30/2 60 20, berlin@ichotelsgroup.com, www.berlin.intercontinental.com

SCHLOSSHOTEL IM GRUNEWALD

DIE QUADRIGA IM HOTEL BRANDENBURGER HOF

Das kleine, exklusive Hotel, von keinem Geringeren als Karl Lagerfeld gestaltet, besticht durch Eleganz und Perfektion in der Ausstattung sowie durch vorbildlichen Service. Luxuriöse Zimmer und Banketträume, das exquisite Gourmet Restaurant »Vivaldi«, ein wunderschöner Wellness-Bereich. Brahmsstr. 10, 14193 Berlin, Tel. 0 30/89 58 40, www.schlosshotelberlin.com

Das Restaurant (ein Michelin-Stern, 16 Punkte im Gault Millau) überrascht mit Meisterkoch Bobby Bräuer und seiner »Küche der Produkte«. Die vielfach prämierte Weinkarte »Schatzkammer deutscher Weine« eröffnet mit über 850 Positionen die wahre Größe der deutschen Gewächse. Eislebener Str. 14, 10789 Berlin, Tel. 0 30/21 405-650, Fax 0 30/21 405-100, www.brandenburger-hof.com

MING DYNASTIE Gegenüber der chinesischen Botschaft, nur wenige hundert Meter vom Alexanderplatz entfernt, liegt dieses Restaurant an der Spree. In typisch chinesischer Atmosphäre genießen Gäste hier unterschiedlichste Köstlichkeiten: scharfe Sichuan-Küche, Huaiyang-Küche oder Dim Sum. Bruckenstr. 6, 10179 Berlin, Tel. 0 30/30 87 56 80, ming_dynastie@gmx.de

HUGOS

Die Drei von der Tankstelle

Elegantes Design, fantastische Aussicht und wunderbare kulinarische Kreationen machen das »Hugos« zu einem der herausragenden Restaurants Deutschlands. Die ideenreiche Küche von Thomas Kammeier wurde mit einem Michelin-Stern, 17 Punkten im Gault Millau und vom »Feinschmecker« als »Restaurant des Jahres 2003« ausgezeichnet. Budapester Str. 2, 10787 Berlin, Tel. 0 30/26 02 12 63, mail@hugosrestaurant.de

»Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt...«, erklang erstmals im Jahr 1930 im Ufa-Film »Die Drei von der Tankstelle«. Ab dem 22. September 2005 nimmt das Schlossparktheater Berlin die Story der jungen, erfolgreichen Tankstellenbesitzer wieder ins Programm – diesmal als Musical. Axel Herrig, Dieter Landuris und Monty Arnold sind »Die Drei von der Tankstelle« (Bild oben). Karten bei www.stageholding.de

berlin

GRAND HOTEL RUSSISCHER HOF Zentral in der historischen Altstadt Weimars gelegen, bildet das Fünf-Sterne Grand Hotel Russischer Hof den idealen Ausgangspunkt zu den vielen Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen der Klassikerstadt. Das Traditionshaus mit seiner mehr als 200jährigen Geschichte verfügt über 120 exklusive und historische Zimmer sowie sechs elegante Suiten. Ausgesuchte Arrangements bieten einen unvergesslichen Aufenthalt: z. B. für OpernLiebhaber »Opern unter 5-Sternen« mit Blick hinter die Kulissen des Deutschen Nationaltheaters. Goetheplatz 2, 99423 Weimar, Tel. 0 36 43/77 40, Fax 0 36 43/77 48 40, info@russischerhof.com

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DÜSSELDORF. GREVENBROICH. KÖLN. AACHEN

BISTRO & RESTAURANT VICTORIAN Ganz in der Nähe der »Kö« präsentiert sich das Restaurant-Ensemble VICTORIAN: das Bistro mit Bar und ShowKüche, mit stets frisch zubereiteten Gerichten in Topqualität. Hier offeriert Küchenchef Burkhard Lindlar eine kreative französische Küche mit mediterranem Einfluss. Königstr. 3a, 40212 Düsseldorf, Tel. 02 11/8 65 50 0, www.restaurant-victorian.de

»Portrait with Scorpion« (2005) von Marina Abramovic, Art Cologne

HOTEL IM WASSERTURM Art Cologne

RISTORANTE ROSATI

Die »Art Cologne« ist die bedeutendste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst in Deutschland. Dieses Jahr findet die älteste Kunstmesse der Welt vom 28. Oktober bis 1. November 2005 erstmals auf dem Kölner Messegelände statt. www.artcologne.de

Italienisch speisen auf hohem Niveau. In ihrem Restaurant lassen Remo und Renzo Rosati mit Eleganz, Finesse und Esprit aufleben, was längst vergessen schien: eine Fülle wechselnder, authentischer italienischer Gerichte. Und für den kleinen Hunger gibt’s gleich nebenan das Bistro »Rosatidue«. Felix-Klein-Str. 1, 40474 Düsseldorf, Tel. 02 11/4 36 05 03, www.rosati.de

köln

Seit über 40 Jahren bereichert Sternekoch Dieter L. Kaufmann die deutsche Gastronomie-Szene. »Tradition & Qualité« vereinen sich im Kochstil, im geschmackvoll gestalteten Speisesaal und im freundlichen Service. Die klassisch-französische Küche begeistert Gäste jedes Mal aufs Neue. Bahnstr. 47, 41515 Grevenbroich, Tel. 0 21 81/6 87 67, Fax 0 21 81/6 11 22

Am 5. November ist in der Domstadt Köln zum fünften Mal die »Lange Nacht der Museen« angesagt. Das Publikums-Highlight im Kölner Kunstherbst spinnt dann wieder ein Netz aus Touren zu Kunst, Kultur und Partys. Neben den Schätzen der ständigen Sammlungen erwarten den Besucher ein umfangreiches Programm aus Musik, Tanz, Theater, Comedy, Film und Literatur. 5.11.2005, 19 -3 Uhr, www.museumsnacht-koeln.de Und last but not least ist am 11.11. ab 11.11 Uhr die Karnevalfraktion wieder auf den Beinen. Damit beginnt in Köln und Umgebung die närrische »fünfte Jahreszeit«. www.koelnerkarneval.de

BON AMI

ISENBURG

Man kommt als Gast und geht als guter Freund (»bon ami«). Denn in dem bezaubernden, elegant eingerichteten Restaurant mit rund 24 Plätzen wird der Besucher aufs Herzlichste begrüßt und der Gaumen mit kulinarischen Genüssen – von mediterran bis regional – gekitzelt. Aggerweg 17, 51149 Köln, Tel. 0 22 03/1 34 88, bon-ami@gmx.de

Ein Feinschmecker-Kleinod im geschmackvollen Landhaus-Ambiente. Hier vereinen sich klassische Haute Cuisine und charmante mediterrane Nuancen. Mit Gastronom Günter Blindert und Küchenchef Günter Rönner sind zwei Profis am Werk, die eine Aura gepflegter Gastlichkeit aufgebaut haben. Johann-Bensberg-Str. 49, 51067 Köln-Holweide, Tel. 02 21/69 59 09, blindert@isenburg.info, www.isenburg.info

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ZUR TRAUBE

Lange Nacht der Museen

Das internationale Luxushotel im einst größten Wasserturm Europas verfügt über weitläufige, elegante Zimmer und Suiten. Highlights sind die Top-Restaurants »dAblju W«, das ebenso für kulinarische Spitzenleistung bürgt wie das »La Vision«, in dem Sternekoch Hendrik Otto klassisch-französische Gourmetküche mit mediterranem Flair kredenzt. Kaygasse 2, 50676 Köln, Tel. 02 21/20 08-0, Fax. 02 21/20 08-888, info@hotel-im-wasserturm.de, www.hotel-im-wasserturm.de

DORINT SOFITEL QUELLENHOF AACHEN

Direkt am Kurpark gelegen und liebevoll renoviert vereint der renommierte Quellenhof Ambiente, Flair und Service. Den Gast erwarten im Fünf-Sterne-Hotel 185 stilvolle Zimmer sowie 16 Veranstaltungsräume inklusive Ballsaal. Vielseitig präsentiert sich das kulinarische Angebot im Restaurant »La Brasserie«. Monheimsallee 52, 52062 Aachen, Tel. 02 41/9 13 20, www.sofitel.com

LA BÉCASSE Unbeschwert-heitere Atmosphäre im Aachener Top-Restaurant. Die Küche basiert auf der französischen Schule, die Verwendung marktfrischer Produkte ist selbstverständlich. Ein wesentlicher Charakterzug des »La Bécasse« ist seine Vorliebe für provenzalische Aromen. Kurzum: köstliches Essen mit Esprit. Hanbrucher Str. 1, 52064 Aachen, Tel. 02 41/7 44 44, Fax 02 41/7 09 16 90, www.labecasse.de

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FRANKFURT. GIESSEN

VILLA MERTON

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Das Restaurant Villa Merton liegt im edlen Diplomatenviertel von Frankfurt. Seit zwei Jahren gehört die Küche von Hans Horberth zu den besten in Deutschland, zumindest ist sie dem Michelinführer einen Stern wert. Die Weinkarte (mit über 600 Positionen) und der Service werden von Jens Pietzonka geleitet. Es erwarten Sie kein steifer Service und keine altehrwürdige Cuisine, sondern innovative Gerichte, gepaart mit den besten Weinen der Welt in angenehm lockerer Atmosphäre. Besonders in der warmen Jahreszeit lockt die wohl schönste »besternte« Terrasse Frankfurts. Zwei separat buchbare Räume, mit Platz für bis zu 60 Personen, gehören ebenso zum Anwesen. Am Leonhardbrunn 12, 60487 Frankfurt, Tel. 0 69/70 30 33, Fax 0 69/70 73 820, www.kofler-company.de

LINDNER HOTEL & RESIDENCE MAIN PLAZA Unmittelbar am Sachsenhausener Mainufer, mit Blick auf die berühmte Frankfurter Skyline, vereint das Lindner Hotel & Residence Main Plaza atemberaubende Aussichten mit moderner Lebensart. Das avantgardistische Ambiente ist geprägt von Eleganz, Klassik und Harmonie. Das Hotel verfügt über 119 luxuriöse und mit allen technischen Raffinessen ausgestattete Zimmer, Suiten, Maisonette-Appartements und Penthouses, fünf Konferenz-, Seminar- und Banketträume sowie ein 400 qm großes exklusives Main Plaza Beauty & Spa. Innovative Küche im »New Brick – Californian Restaurant«, »León Garcias – Tapas, Vinos y Cervezas« mit großer Außenterrasse und Mainblick, Abendunterhaltung in »Harry’s New-York Bar«. Walther-von-Cronberg-Platz 1, 60594 Frankfurt/Main, Tel. 0 69/66 401-0, Fax 0 69/66 401-4004, http://www.lindner.de/de/MP

TIGER-RESTAURANT Im Tiger-Restaurant spüren Sie das besondere Ambiente eines internationalen Gourmet-Restaurants. Hier, im eleganten Künstler-Restaurant mit seinen Wandgemälden und Plakaten aus der Artistenwelt, erleben Sie Martin Göschels mediterrane leichte Gourmet-Küche der Jahreszeiten. Seit November 1997 adelt der internationale Hotel- und Restaurantführer »Guide Michelin« dieses Konzept mit einem Michelin-Stern. Der »Gault Millau« sprach dem Tiger-Restaurant 18 Punkte und das Gourmet-Magazin »Der Feinschmecker« 3,5 F zu. Das freundliche und aufmerksame Service-Team unter der Leitung von Miguel Martin wird Sie ebenso begeistern wie die exquisite Speisekarte und die herausragende Weinauswahl von über 1000 Positionen. Heiligkreuzgasse 16 - 20, 60313 Frankfurt, Tel. 0 69/92 00 22 25, Fax 0 69/92 00 22 17, info@tigerpalast.com www.tigerpalast.de

LE MÉRIDIEN PARKHOTEL FRANKFURT

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HOTEL & RESTAURANT TANDREAS Am 19. Oktober öffnet die Frankfurter Buchmesse mit rund 6.700 Ausstellern aus mehr als 100 Ländern ihre Pforten. Am Messe-Samstag und -Sonntag darf auch das Publikum die zwölf Hallen und die zahllosen Stände, Veranstaltungen und Lesungen besuchen. Gastland ist dieses Jahr Korea. 19.9. - 23.9.2005, www.buchmesse.de

Genuss für die Sinne – Kochen aus Leidenschaft. Mit dieser Devise wurde das von Tanja und Andreas Gerlach geführte »Tandreas« über die Grenzen Hessens hinaus bekannt. Ein weiteres Merkmal ist die Individualität, die bei der Ausstattung der Zimmer ebenso wie im vielfach ausgezeichneten Restaurant deutlich wird. Licher Str. 55, 35394 Gießen, Tel. 06 41/94 07-0, Fax 94 07-499, www.hotel-tandreas.de

gießen

Mit seinen 300 Zimmern verbindet das Le Méridien Parkhotel Frankfurt die Ära eines traditionsreichen Grand Hotels mit dem Esprit von heute und den Ideen von morgen. Idyllisch am grünen Wiesenhüttenplatz gelegen, befindet es sich dennoch mitten in der Stadt. Der Hauptbahnhof ist nur zwei Gehminuten entfernt und bietet optimale Verkehrsanbindungen. Die im Art-Nouveau-Stil eingerichteten Zimmer im 100-jährigen Palais bestechen durch historisches Flair. Die Art & Tech Zimmer im Neubau bieten Ihnen Plasmabildschirme, Möbel aus hellem Ahornholz und moderne Lichtobjekte. Das Restaurant »Le Parc« heißt Sie mit regionalen und internationalen Spezialitäten willkommen, die »Casablanca Bar« besticht mit Ledersesseln, marokkanischen Lampen, live Piano-Musik und Erinnerungen an den legendären Film. Wiesenhüttenplatz 28 - 38, 60329 Frankfurt, Tel. 0 69/26 97 0, info.frankfurt@lemeridien.com, www.frankfurt.lemeridien.de


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WIESBADEN. ELTVILLE. BAD SCHWALBACH. BAD HOMBURG. MANNHEIM. HEIDELBERG

Wiesbaden, das Tor zum Rheingau, hat viele Namen. Und ein Highlight der Gastlichkeit: das neu gestaltete Dorint Sofitel Pallas Wiesbaden, das Business- und Privatreisende willkommen heißt. Inmitten einer ruhigen Parklandschaft und doch nur wenige Schritte von der Innenstadt entfernt, erwartet den Gast Komfort auf höchstem Niveau. Das Interieur: eine spannende Synthese aus klarer Ästhetik und exklusiver Gastlichkeit – ein Gestaltungsprinzip, das für die 298 Zimmer ebenso gilt wie für das gesamte Haus. Gehobene Küche und stilvolle Tradition vereinen sich in der Garden View Bar oder im À-la-carteRestaurant »Steuben’s« mit seinen vielfältigen Gaumengenüssen. Entspannung in Reinkultur bietet der 400 qm große Wellness-Bereich. Auguste-Viktoria-Str. 15, 65185 Wiesbaden, Tel. 06 11/33 06 0, Fax 06 11/33 06 1000, E-Mail: H5360@accor.com, www.sofitel.com

Das Fünf-Sterne Schlosshotel bietet in jeder Beziehung – ob beim Arrangieren privater Festivitäten oder mit seiner ausgezeichneten Gastronomie – Stil und Atmosphäre. Klassisch-elegant präsentiert sich das Ambiente der 54 Zimmer und Suiten sowie der 15 Veranstaltungsräume. Hauptstr. 41, 65346 Eltville-Erbach, Tel. 0 61 23/676-0, Fax 0 61 23/676-400, www.schloss-hotel.de

bad homburg

40 JAHRE RISTORANTE DA GIANNI Das Gourmet-Restaurant, das im Mai sein 40-jähriges Bestehen feierte, zählt zu den besten italienischen Adressen Deutschlands (ein MichelinStern, drei Kochlöffel im Aral-Schlemmeratlas). Gemeinsam mit Sternekoch Wolfgang Staudenmaier setzt Geschäftsführer Giuseppe Maniaci auf erlesene Köstlichkeiten mit schnörkellos-elegantem Ambiente. R7 34, 68161 Mannheim, Tel. 06 21/2 03 26, Fax. 0 6 21/1 24 74 25, www.da-gianni.de

KRONENSCHLÖSSCHEN

eltville

SCHLOSS REINHARTSHAUSEN KEMPINSKI

wiesbaden

DORINT SOFITEL PALLAS WIESBADEN

Nicht nur die schmucke Fassade der Villa ist eine Augenweide, auch innen hält das Hotel und Restaurant, was es von außen verspricht. Dazu trägt nicht zuletzt die anspruchsvolle Küche von Küchenchef Patrik Kimpel bei. Luxuriöses Interieur erwartet den Gast überdies in den 18 individuell gestalteten Zimmern und Suiten. Rheinallee, 65347 Eltville/Hattenheim im Rheingau, Tel. 0 67 23/6 40, www.kronenschloesschen.de

ROMANTIK HOTEL EDEN PARC Deutschlands einziges Hotel im Bauhausstil. 92 Zimmer und Suiten mit Blick auf den Kurpark bieten höchsten Wohnkomfort. Das mediterrane Restaurant »La Fontana« verwöhnt mit international prämierter Küche. Haute Cuisine wartet im neu eröffneten Restaurant »Cheval Blanc«. Großzügiger Wellness-Bereich. Goetheplatz 1, Bad Schwalbach, Tel. 0 61 24/7 04-0, Fax 0 61 24/70 46 00, www.eden-parc.de

bad schwallbach

mannheim

Komfortabel wohnen und tagen – nur 20 km von Frankfurt entfernt. Geschäfts- oder Privatreisende erwartet First-Class-Komfort in 169 Zimmern und Suiten. »Charly’s Bistro« bietet ausgesuchte Spezialitäten. Acht klimatisierte Tagungsräume, variabel einsetzbar und für die Präsentation von Automobilen geeignet. Kaiser-Friedrich-Promenade 69 - 75, 61348 Bad Homburg, Tel. 0 61 72/181-0, Fax 0 61 72/181-630, www. bad-homburg.steigenberger.de

DER EUROPÄISCHE HOF – HOTEL EUROPA

heidelberg

STEIGENBERGER HOTEL BAD HOMBURG

Das 1865 eröffnete Grandhotel im Herzen von Heidelberg wird in der dritten Generation von der Eigentümerfamilie geleitet und vereint 140 Jahre gewachsene Hotelkultur. Die unverwechselbare Atmosphäre und behagliche Eleganz der Gesellschaftsräume sowie der 117 stilvoll gestalteten Zimmer lassen den Gast die Hektik des Alltags vergessen. Gastronomische Höhepunkte für Feinschmecker bietet das Gourmet-Restaurant »Die Kurfürstenstube«. Den eiligen Gast erwarten in der Cafeteria »Europ-Treff« kleine Gerichte und Getränke, in der »Europa-Bar« werden Cocktails und Digestifs sowie frisch gezapftes Bier und kleine Snacks serviert. Ruhe und Erholung über den Dächern von Heidelberg bietet der Panorama SPA Club mit Schwimmbad, Wellness- und Fitnessbereich sowie Sonnenterrasse mit Blick auf das weltberühmte Schloss. Friedrich-Ebert-Anlage 1, 69117 Heidelberg, Tel. 0 62 21/5 15-0, Fax 0 62 21/5 15-506, www.europaeischerhof.com

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guide MURNAU

MÜNCHEN

ALPENHOF MURNAU

murnau

Im oberbayerischen Murnau konnte das idyllisch am Ufer des Staffelsees gelegene »Relaix & Chateaux«-Hotel Alpenhof mit Thilo Bischoff einen neuen Gourmetkoch gewinnen. Der 31-Jährige – beim internationalen Kochwettbewerb »Bocuse d’Or« als »Vice German Master 2004« ausgezeichnet – bringt mehrjährige Erfahrung in der Spitzengastronomie mit. Um ihn und seine Brigade vorzustellen, lud Hoteldirektor Didier Morand Stammgäste und Journalisten ins Gourmet-Restaurant »Reiterzimmer«. Bischoff zauberte dort ein SiebenGänge-Menü mit außergewöhnlichen Kreationen. Bei Jakobsmuscheln, Hummer und Rehrücken verriet Morand, dass der Alpenhof als Mannschaftshotel bei der Fußball-WM 2006 ausgewählt wurde. Welches Team dort residieren wird, wurde allerdings nicht preisgegeben. Ramsachstr. 8, 82418 Murnau am Staffelsee, Tel. 0 88 41/419-0, Fax 0 88 41/491-100, www.alpenhof-murnau.com

HOTEL PRINZESSIN ELISABETH Zentral in der Münchner Altstadt, dem In-Viertel Glockenbach, erwartet Sie das elegante Vier-Sterne Derag Hotel mit seinen 142 modernen Hotelzimmern und komplett ausgestatteten Serviced Apartments. Tolle Arrangements und Business-Services für Geschäftsreisende. Entspannung pur bieten die Ayurveda-Anwendungen im Wellnessbereich. Geyerstr. 52, 80469 München, Tel. 0 89/7 20 17-0, prinzessinelisabeth@deraghotels.de

DORINT SOFITEL BAYERPOST Nur einen Sprung vom Hauptbahnhof entfernt beeindruckt das Haus mit moderner Architektur und zeitgenössischem Design. 396 elegante Zimmer und Suiten. Kulinarische Genüsse erwarten den Gast im Fine-Dining-Restaurant »Schwarz & Weiz« und im Bistro »Suzie W.« Wellness-Oase »Spa Lagune«. Bayerstr. 12, 80335 München, Tel. 0 89/59 94 80, Fax 0 89/59 948 10 00, www.sofitel.com, www.accor.com

HILTON MUNICH CITY Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen glänzt das Hilton Munich City mit einem stilvollen Executive Floor, vier renovierten Gäste-Etagen, 130 eleganten Deluxe Zimmern, einem modernen Tagungsbereich und einer großzügigen Fitness Lounge. Neu gestaltet auch die Restaurants »Zum Gasteig« und »Löwenschänke«. Rosenheimer Str. 15, 81667 München, Tel. 0 89/48 04-0, Fax 0 89/48 04-48 04, www.hilton.de/muenchencity

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CLARINS: EINE REISE INS HERZ DER SINNE Sanfte Farben, natürliche Hölzer, weiches Licht, sanfte Klänge, blauer Himmel – ganz leise wird die Tür zur eigenen Phantasiewelt geöffnet. Die Sorgen verfliegen, man spürt nur noch die wohltuenden Hände der Kosmetikerin. Im weichen Licht träumend, wird der Atem ruhig und gleichmäßig. Man nimmt subtile Aromen wahr, spürt die Wohltat natürlicher Essenzen bis in die Fingerspitzen. Viele Clarins-Produkte

münchen

Clarins: der Hektik entfliehen und eine sanfte Massage genießen (Bild oben). Institut Clarins am Promenadeplatz in München

nutzen das Geheimnis der Aromatherapie, entspannen oder beleben Körper, Geist und Seele. Die Clarins Paris Methode wird ausschließlich mit den Händen durchgeführt. So entsteht ein vollkommener und natürlicher Kontakt, der für die Schönheit der Haut wesentlich ist. Magische Hände, die Sie wie das Kostbarste der Welt behandeln und keine Minute alleine lassen. Eine genau festgelegte Reihenfolge von verschiedenen hochwirksamen Massagegriffen. Jeder einzelne besitzt eine spezifische Wirkung auf den Körper und die Haut. Abbau von Wasseransammlungen im Gewebe, Stimulation der Blutzirkulation, Festigung der Figur, Verbesserung der Hautfestigkeit, eine schöne Büste. In der Relaxing-Lounge noch einen erlesenen Tee oder ein erfrischendes Getränk und los geht’s, die Welt erobern. Institut Clarins, Promenadeplatz 9, 80333 München, Tel. 0 89/20 01 53 54 www.clarins.de


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BASEL. ZÜRICH

RESTAURANT LES QUATRE SAISONS IM HOTEL EUROPE Ein gastronomisches Juwel! Das vom Gault Millau mit 18 Punkten ausgezeichnete Gourmet-Restaurant ist eine Krönung jeden Basel-Besuches. Peter Moser zeichnet als Küchenchef mit seinem großen fachlichen Können für eine ideenreiche Speisekarte – gewürzt mit vielen Geheimnissen. Clarastr. 43, CH-4005 Basel, Tel. 0041 (0)61 690 87 20, Fax 0041 (0)61 690 88 80, www.balehotels.ch

RESTAURANT PETERMANN’S KUNSTSTUBEN HOTEL EULER 135 Jahre Hotelkultur im Herzen Basels. 66 stilvoll eingerichtete Zimmer und Suiten. Im eleganten Restaurant »Le Jardin« genießt der Gast in mediterranem Flair feine À-la-carteGerichte und Business-Lunches. Ideale Treffpunkte sind die Boulevard-Terrasse und die »Euler«-Bar. Centralbahnplatz 14, CH-4002 Basel, Tel. 0041 (0)61 275 80 00, reservation@hoteleuler.ch, www.hoteleuler.ch

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Die von einer Fülle neuer Ideen inspirierte Kochkunst von Horst Petermann gehört zum Erlesensten, was Schweizer Gastronomie zu bieten hat. Nicht umsonst rangiert das kleine, elegante Restaurant in der Liste der GourmetTempel in der Schweiz ganz oben. Was in den Kunststuben kredenzt wird, ist ganz große Küchenkunst. Seestr. 160, CH-8700 Küsnacht, Tel. 0041 (44) 910 07 15, kunststuben@relaischateaux.com, www.relaischateaux.com/ kunststuben

BALTHAZAR Ein wunderschön gestyltes, sehr modernes Restaurant mit leichter, südländischer Küche. Die saisonalen Spezialitäten werden mit einer Prise Mittelmeer zubereitet. Es locken feine Antipasti vom Buffet. Stilvolle Umgebung, erfrischend lockere Atmosphäre, aufmerksamer Service. Steinenbachgässlein 34, CH-4051 Basel, Tel. 0041 (61) 281 81 51, Fax 0041 (61) 281 55 88

Weinmesse Ab 29. Oktober ist Basel zum 32. Mal Schauplatz der Basler Weinmesse. Das qualitativ hoch stehende Angebot sowie eine ebenso stilvolle wie angenehme und rauchfreie Umgebung zeichnen die Messe rund um die edlen Tropfen aus. Ohne Kaufdruck darf man hier unter mehr als 3.500 Weinen, Branntweinen, Whiskeys, Delikatessen und Olivenölen degustieren. 29.10. - 6.11.2005, Messe Basel, www.weinweb.ch

Zürich by night

Wettschießen

WIDDER HOTEL Das kleine, aber feine Luxushotel in der Zürcher Altstadt verbindet Kultur und Gastlichkeit, alte Bausubstanz und modernes Top-Design. Das FünfSterne-Hotel verfügt über 42 stilvoll ausgestattete Zimmer und Suiten. Im »Wirtshaus zur Schtund« und im »Widder«-Restaurant (16 Punkte Gault Millau) wird der Gast lukullisch verwöhnt. Rennweg 7, CH-8001 Zürich, Tel. 0041 (0)44 224 25 26, www.widderhotel.ch

One Night in Zürich ZÜRICH MARRIOTT HOTEL

Besuchern der Stadt Zürich bietet sich im Herbst eine Fülle an kulturellen, kulinarischen und sportlichen Events. Den Auftakt bildet das »Knabenschießen«, eines der ältesten Zürcher Feste. Das Wettschießen auf dem Albisgütli wird von einem dreitägigen Jahrmarkt – dem größten der Schweiz – begleitet. 10.9. - 12.9.2005, www.knabenschiessen.ch, www.albisguetli.ch

Freestyle total Bereits zum elften Mal findet auf der Landiwiese die größte FreestyleVeranstaltung Europas statt. Internationale Topstars zeigen in spektakulären Wettkämpfen ihre neuesten Tricks und Runs auf Snowboards, Freeskis, FMX- und BMX-Bikes sowie Skateboards. Parallel findet die »Trade Fair« statt, bei der Besucher die neuesten Trends, Entwicklungen und Produkte des Freestyle-Sports bestaunen können. 23.9. - 25.9.2005, www.freestyle.ch

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RESTAURANT IL CASALE IM ZÜRCHER OBERLAND Im 2003 eröffneten Restaurant erwartet den Gast ein eleganter Speisesaal (50 Plätze) mit gediegenem Charme. Hinzu kommt das Bistro (20 Plätze), in dem frisch zubereitete, preiswerte Menüs serviert werden. Die raffinierte Kochkunst von Antonio Colaianni lässt die Herzen der Liebhaber einer modernen, mediterranen Küche höher schlagen. Leutholdstr. 5, CH-8620 Wetzikon, Tel. 0041 (43) 477 57 37, Fax 0041 (43) 477 57 38, www.il-casale.ch

Das Package der besonderen Art – für Nachtschwärmer und Gäste, die Zürich by night näher kennen lernen möchten. Package für 2 Personen: Übernachtung Freitag- oder Samstagnacht 355 CHF inklusive: - Übernachtung im Doppelzimmer - Frühstücksbuffet - In Bar Andorra: 2 Glas Champagner und kleiner Andorrateller - In Corazon Bar: 2 Kaffee/Espresso und 2 Digestif (Grappa oder Cognac) - In Bar Nachtflug: 2 Cocktails Ihrer Wahl - In Mascotte Club: 2 VIP-Eintritte und 2 Glas Prosecco - Zurichcard Exkl. City Tax Das Package ist auch für eine Person buchbar (295 CHF exkl. City Tax). Neumühlequai 42, CH-8001 Zürich, Tel. 0041 (0)44 360 70 70, marriott.zurich@marriotthotels.com, www.marriotthotels.com/zrhdt

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ZÜRICH. ZÜRCHER OBERLAND. SCHAFFHAUSEN

STEIGENBERGER HOTEL BELLERIVE AU LAC

HILTON ZURICH AIRPORT

RESTAURANT LE POISSON

ZÜSPA

Der Inbegriff für exzellent zubereiteten Fisch. Zu den Klassikern von Küchenchef Daniel Meyerhans, der eine französisch, südlich-orientierte Küche pflegt, gehören Bouillabaisse und Hummerfrikassee. Das »Le Poisson« im Vier-Sterne-Hotel Glärnischhof ist von Mo. bis Fr. 11.30 - 14 und 18 - 24 Uhr geöffnet. Claridenstr. 30, CH-8022 Zürich, Tel. 00 41 (0)44 286 22 22, www.hotelglaernischhof.ch

In der letzten Septemberwoche öffnet wie jedes Jahr die Herbstmesse ZÜSPA ihre Tore. Rund 500 Aussteller zeigen in der Messe Zürich ihre Angebote. Diesjährige Gastregion ist die Romandie mit der Vereinigung »Pays romand – pays gourmand«. 22.9. - 2.10.2005, www.zuespa.ch

WIRTSCHAFT ZUM WIESENGRUND

PRODUKTION UND TEXT DES FINE GUIDE: ROSEMARIE ELSNER

Wer dieses Kleinod in Uetikon, oberhalb des rechten Zürichseeufers, einmal entdeckt hat, findet immer wieder einen Grund für den Wiesengrund. Denn im Reich von Sternekoch Hans-Peter Hussong und seiner Frau Ines werden Kochkunst und Gastlichkeit mit Genuss zelebriert und gelebt. Das Lokal mit Plätzen für maximal 33 Leute wurde völlig neu gestaltet. Nur die alten Steinmauern sind geblieben und gekonnt in das luftige Interieur integriert. Die Gäste fühlen sich in dieser Umgebung wohl und genießen ungezwungen die Künste des Kochs, der vom Gault Millau zum »Koch des Jahres 2000« gewählt worden ist. Angerichtet wird im Sommer auch unter freiem Himmel im völlig neu gestalteten romantischen Garten. Kleindorfstr. 61, CH-8707 Uetikon, Tel. 0041 (0)44-920 63 60, Fax 0041 (0)44-92 17 09, www.wiesengrund.ch

Art International

Zeitgenössische Kunst hingegen bildet den Schwerpunkt der »Art International«, der siebten Messe für Internationale Kunst im Kongresshaus Zürich. 13.10. - 16.10.2005, www.art-zurich.com

Wine goes water

Die zwölf Schiffe der Zürcher Weinausstellung »Expovina« ankern zum 51. Mal am Züricher Bürkliplatz. An Bord der Zürichsee-Flotte hat der Besucher Gelegenheit, an mehr als 160 Ständen aus über 4.000 Weinen aus 24 Ländern und fünf Kontinenten zu degustieren. 3.11. - 16.11.2005, www.expovina.ch

RESTAURANT EDERS EICHMÜHLE Juwel über dem Zürichsee. Inmitten schönster Natur verwöhnen Doris und Jürg Eder-Egli seit 18 Jahren ihre anspruchsvollen Gäste mit französischer Küche der Spitzenklasse. Der Weinkeller umfasst ca. 300 Provenienzen. Im Sommer lockt der idyllische Garten unter Kastanienbäume. Neuguetstr. 933, 8820 Wädenswil (Autobahnausfahrt Richterswil), Tel. 0041/1/780 34 44, Fax 0041/1/780 48 64, www.eichmuehle.ch

RHEINHOTEL FISCHERZUNFT

MARKUS GASS ZUM ADLER HURDEN Tradition und Moderne lustvoll vereint. In der Küche geht Chefkoch Markus Gass dem Eigengeschmack der Produkte auf den Grund. Mit ihm ist eine mehrköpfige, motivierte Brigade am Werk, um Gästen kulinarische Erlebnisse und erstklassige Tafelkultur zu bieten. Rapperswil-Hurden, Tel. 0044 (0)55 410 4 545, welcome@mg-adlerhurden.ch, www.mg-adlerhurden.ch

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zürich & oberland

Ideale Lage, hoher Komfort und Topservice. Das Haus verfügt über 323 moderne Zimmer und Suiten sowie ein großzügiges Konferenz-Center. Erstklassige Küche im Restaurant »Market Place« und der »LivingWell Express«-Fitness Club machen das Hotel für jeden Reisenden attraktiv. Hohenbühlstr. 10, CH-8152 Opfikon-Glattbrugg, Tel. 0041(0)44/828 50 50, Fax 0041(0)44/828 51 51, zurich@hilton.com-hilton.de

Das elegante Boutiquehotel liegt zentral, direkt an der Zürcher Seepromenade. 51 stilvoll eingerichtete Zimmer und Suiten bieten höchsten Wohnkomfort. Geniessen Sie klassische Köstlichkeiten und internationale Spezialitäten in den beiden Restaurants mit Seesicht. Utoquai 47, CH-8008 Zürich, Tel. 0041 (0)44 254 40 00, www.zuerich.steigenberger.ch

In der wunderschön am Ufer des Rheins in Schaffhausen gelegenen »Fischerzunft« von André Jaeger und Jana Zwesper lässt es sich ebenso gut schlafen wie essen. Zehn luxuriöse, individuell gestaltete Zimmer bieten allerhöchsten Komfort. Im stilvollen Restaurant entführt Sie Jaeger, der übrigens als Präsident der Vereinigung »Grand Table« auch Chef aller Sterneköche der Schweiz ist, mit seiner »Cuisine du bonheur« in eine faszinierende Geschmackswelt. Er wird Sie davon überzeugen, wie aufregend es schmecken kann, wenn sich asiatische Kochkunst mit der modernen europäischen Küche vereint. Wer in der »Fischerzunft« zu Gast ist, tut nicht nur seinem Gaumen etwas Gutes, sondern auch seinem ästhetischen Empfinden. Rheinquai 8, CH-8200 Schaffhausen, Tel. 0041 (0)52 632 05 05, Fax 0041 (0)52 632 05 13, www.fischerzunft.ch

schaffhausen


26.08.2005

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Stilles Comeback Eine kleine Sensation: Esther Ofarim meldet sich mit einem Live-Mitschnitt »Zurück auf die Bühne« Sie waren für viele das Gesangsduo der 60er-Jahre: Esther und Abi Ofarim. Innerhalb von nur vier Jahren sangen sie fünf Goldene Schallplatten ein. Die Ehe aber hielt dem Erfolg nicht stand. 1969, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, trennten sich Esther und Abi. Ein Jahr später folgte die Scheidung. Abi blieb als Produzent und Manager (unter anderem seines Sohnes Gil) weiter im Musikgeschäft. Um Esther dagegen wurde es ruhig – sehr ruhig. Die inzwischen in Hamburg lebende Sängerin hatte sich zurückgezogen. Fax, Handy oder einen Computer besitzt sie bis heute nicht. Erst 1998, nach fast 15 Jahren Pause, trat sie wieder in Hamburg in den Kammerspielen mit einem Liederabend auf. Kleinere Touren folgten. Esther wagte sich »Back on stage« (Tropical/SonyBMG). Dass ihre Präsenz auf der Bühne gefangen nimmt und ihr Publikum nach wie vor von ihrer eindringlich sanften Stimme fasziniert ist, belegt der Mitschnitt eines Auftritts mit dem NDR Pops Orchestra unter Leitung von Peter Herbolzheimer, der ab 26.9 zu haben ist. Zu Esther Ofarims Repertoire zwischen Pop und World Music gehören Klassiker wie »Dirty old town«, »Mad about the boy« und »A taste of honey«.

Mit 54 Jahren kehrt sie zurück: Esther Ofarim ist »Back on stage«

music

Fünfmal Liebling Wer sich in Hamburg gerne live in kleinen Clubs unterhalten lässt, kennt sicherlich schon geraume Zeit Johnny Liebling. Nun ist das nicht nur einer, der sich Liebling mit Nachnamen nennt, es sind derer gleich fünf. Die meisten von ihnen sorgten Mitte der 90er-Jahre als Lovekrauts für Aufmerksamkeit. Nach weniger erfolgreichen Soloversuchen hatten sie jetzt Lust, »endlich wieder Musik miteinander zu machen«, so Sänger Kris Kiel. Das Ergebnis heißt »Goldene Zeiten« (Boutique/Universal). Allerdings hat der Kritiker mit einer eindeutigen Stilzuordnung seine Probleme. Sicher aber ist: Die 13 Songs, eine erdige Mixtur aus Polka-Jazz und SchicksalsSchlager mit deutschen Texten, machen derart süchtig, dass man die »Goldenen Zeiten« doch immer wieder gerne erleben möchte.

Bill Evans jazzt sich stilsicher durch die Genres

Experiment gelungen

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Johnny Liebling entliehen sich ihren Bandnamen aus dem Film »Angel Heart«

Seit mehr als 20 Jahren bereichert US-Saxofonist Bill Evans die JazzSzene mit immer neuen Überraschungen. Der Jazzer experimentierte mit Genres wie HipHop und Reggae oder mit brasilianischen Einflüssen. Nun verband er auf geniale Weise Jazz, Funk und Bluegrass miteinander. Das Ergebnis könnte man Jazzgrass nennen. Oder eben »Soulgrass« (BHM/Zyx), so der Titel von Evans’ jüngster Langrille, die in Nashville aufgenommen wurde. Evans’ hochkarätige Begleiter sind u. a. der legendäre Banjospieler Bela Fleck und Keyboarder Bruce Hornsby. Evans ist im Oktober und November bei sechs Konzerten (Darmstadt, Chemnitz, Ingolstadt, Bonn, Saarbrücken, Ludwigsburg) live zu erleben.

ULITA KNAUS

ELBTONAL PERCUSSION

JAMES BLUNT

PLACIDO DOMINGO

Sea Journey »Hamburgs edelste Jazzstimme« legt auf ihrer »Seereise« bei Klassikern wie »I fall in love so easily« an, umsegelt ausdrucksstark Popsongs wie »Let love rule« und nimmt einen Hauch Latin (»Sea journey« von Chick Corea) mit an Bord. Schade nur, dass der Turn auch wieder im Heimathafen ankommt.

Four Elements Das vierköpfige Ensemble Elbtonal Percussion aus dem Norden Deutschlands widmet sich auf seinem jüngsten Werk den »Vier Elementen«. Thematisch steht die Zahl Vier für die Kontinente Afrika, Asien, Amerika und Europa. Musikalisch erklingt die Vier für die Genres Klassik, Neue Musik, Rock-Jazz und Drum’n’Bass.

Back to Bedlam Als Aufklärungsoffizier im Kosovo-Krieg schnallte der Brite seine Gitarre an Panzer. Geschrieben hat Blunt seine Songwriter-Perlen im Matsch sitzend. Ein Trauma aber hat der Soldat nicht erlitten. Krieg bleibt bei seinem Debüt nur ein Thema. Lieber erzählt er in Lovesongs von Zufallsblicken (»You’re beautiful«).

Tristan und Isolde Gegen eine Live-Aufnahme seines Tristans hat sich Placido Domingo stets gesperrt. Anfang 2005 erklärte er sich für entsprechendes Honorar aber bereit, Richard Wagners Drama um Liebe und Tod im Studio einzusingen. Das Warten hat sich gelohnt: Domingos Stimme ist auch im höheren Alter von 64 noch einzigartig.

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LEINEN LOS AM GOL D Unter den Augen Buddhas dem Tourismus vorausreisen und das alte Asien erleben: Eine unvergessliche Flusskreuzfahrt auf dem Ayeyarwady River im mystischen Burma. Das Ganze höchst stilvoll und luxuriös an Bord der »Road to Mandalay« 68


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TEXT: HELGE SOBIK

Einer der großen Reiseträume Asiens: mit dem LuxusFlusskreuzfahrtschiff »Road to Mandalay« auf dem Ayeyarwady River tief im Binnenland Burmas. Stolz weht der Wimpel mit dem stilisierten Löwenkopf im Logo der Reederei (unten links) an der Brücke des Schiffes. Die Mönche der alten Königsstadt Mandalay (rechts unten) beten für den Flusskreuzer

ls ob die Dunkelheit Lieder summt. Langsam kommen sie näher, bewegen sich unsichtbar durch die mondlose Nacht. Leise sind sie. Und immer begleitet vom Sirren der Zikaden am Ufer, vom Schlagen der Ruder ins Wasser des Ayeyarwady. Irgendwo an Land nimmt sich der Wind das Klimpern von Tempelglöckchen und trägt es hinaus aufs Wasser, wo er die Töne fallen lässt und sie sich mit den nächtlichen Liedern von Bord der Fischerboote vermischen. Vor fünf Stunden hat Kapitän Ba Nyan in der Flussmitte bei Pakokku Anker werfen lassen. Am nächsten Morgen um halb sieben wird er die Maschinen der »Road to Mandalay« wieder starten – unterwegs auf dem Fluss, der im Himalaya entspringt und sich quer durch Burma über 2.170 Kilometer zum Indischen Ozean schiebt. Nur wenige Passagiere sitzen um Mitternacht noch in Rattansesseln unterm Baldachin auf dem »Observation Deck«. Sie trinken Gin Tonic, lauschen in die Dunkelheit. Erst mit den Ohren, dann auch mit den Augen verfolgen sie die Fischer, die in winzigen Ruderbooten auf Fangfahrt sind und singend am Kiel des Flusskreuzfahrers vorbeiziehen. Die Luft ist seltsam klar, Sterne stehen am Himmel, kühl ist es geworden. Die Sessel sind nicht mehr klebrig von der Hitze des Tages, als sich das Schiff in Mandalay auf den Weg gemacht hat. Achteinhalb Stunden hat es bis hierher gebraucht und dem Begriff »Kreuzfahrt« seinen wahren Sinn zurückgegeben, zweieinhalb weitere Fahrtstunden werden es am nächsten Morgen bis Bagan sein. Im Zickzack kurvte das Luxusschiff von einem Ufer zum anderen. Immer wieder musste Kapitän Ba Nyan sich den Weg zwischen Sandbänken hindurch suchen, die Tag für Tag von der Strömung verschoben werden, als rücke der Fluss die Möbel im Wohnzimmer der Fische. Die »Road to Mandalay« ist das größte Schiff, das je auf dem Ayeyarwady unterwegs war: 101,6 Meter lang, 11,6 Meter breit, maximal 11 Knoten schnell, mit Kabinen für bis zu 120 Passagiere, mit Bordrestaurant und Salon, mit Bars und Pool, dekoriert mit edlen Hölzern und Stoffen, mit fernöstlichen Schnitzereien und asiatischer Kunst. Es ist das dritte Leben dieses Schiffes, denn erst war es als »MS Nederland« auf dem Rhein unterwegs, später lag es als Hotelschiff »MS Elbresidenz« in Dresden vor Anker. 1995 trat es im Bauch eines Transportschiffes die Reise nach Asien an, um nach einem Totalumbau in für Flusskreuzfahrer

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bis dato unbekannte Gewässer vorzudringen. Seitdem pendelt es als »Road to Mandalay« wöchentlich zwischen Mandalay und Bagan in Zentralburma und ist zum schwimmenden Hotel geworden, wo eine Infrastruktur erst entsteht und wo die Sehenswürdigkeiten Jahrtausende alt sind. Die buddhistischen Mönche von Shwe Kyet Yet segnen das Schiff regelmäßig. Liegt es dort vor den Toren der Königsstadt Mandalay am Anleger, bekommen sie frühmorgens Reis spendiert und stehen dafür in langer Reihe an – der älteste voran und am Ende der Kette die Kindermönche, die meist nur für ein paar Wochen ins Klosterleben hineinschnuppern. Kurz nach Sonnenaufgang waschen die Dorfbewohner vorm Kiel ihre Longhis, ihre Kleider und Decken im bräunlichen Flusswasser. Überladene Lastkähne ziehen an ihnen vorbei, transportieren Holz, bergeweise Obst und Gemüse, Kisten und Kartons. Ein Stück weiter waschen Glücksritter Gold aus dem Flusssand – bis zu 30 Gramm am Tag. Es wird später in winzigen Werkstätten von Hand gewalzt und gehämmert, bis es hauchdünn ist und zur Erneuerung des Schmucks der Pagodendächer eingesetzt werden kann, die sich entlang des Ufers immer wieder in den Himmel recken.

DER ALLTAG WIRD AUSGESPERRT UND WEICHT BUDDHISTISCHER GELASSENHEIT Was immer hier geschieht – es geschieht gemächlich, und die Passagiere an Bord nehmen den Lebensrhythmus der Menschen am Ufer an. Da sind die alten Eheleute aus England, die selten sprechen, aber immer ihre Hände halten. Da ist der Broker aus New York, der nicht mehr von Aktienkursen spricht und dessen Pupillen nicht mehr zucken, als blickten sie auf drei Monitore zugleich. Essen, schlafen, schauen, reden, wieder essen und wieder schlafen. Der Alltag ist fern, bleibt ausgesperrt, wird nach und nach gegen buddhistische Gelassenheit ausgetauscht. Die Welt ist weit weg: CNN findet den Weg in die Bildröhre des Kabinenfernsehers nicht. Funktelefone bleiben stumm in Zentralburma, einem Land, das sich nur zögerlich öffnet. Ein kompliziertes Land. 48 Millionen Menschen leben auf etwa der doppelten Fläche Deutschlands, gehören 67 ethnischen Gruppen an und sprechen 242 verschiedene Sprachen und Dialekte. Mandalay hat fast eineinhalb Millionen Einwohner und keine Hochhäuser. Vororte vom Dschungel umschnürt. Häuser mit Wänden aus geflochtenen Ästen und Palmstroh. Die auffälligsten Gebäude tragen blattgoldbelegte Kuppeln, duften nach Räucherstäbchen, sind Buddha geweiht, ragen Gewaltiger Strom: Der Ayeyarwady entspringt im Himalaya, ist über 2.170 Kilometer lang, an manchen Stellen mehrere hundert Meter breit. Selbst die »Road to Mandalay« mit 101,6 Metern Länge, 11,6 Metern Breite und Platz für 120 Passagiere wirkt zu Füßen der hoch oben am Ufer gelegenen Tempel winzig. Weit aus dem Wasser ragen in der Trockenzeit die

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Teakholzstelzen der Brücke am Taungthaman-See bei Mandalay, über die Mönche von Kloster zu Kloster ziehen. 13.000 Pagadoden und Tempel gab es einst in Bagan, 2.200 sind es noch heute – etliche bereits restauriert (ganz rechts). Der Löwenkopf (links) dekoriert ein Privathaus bei Bagan. Solche Symbole sind aus Pappmaché, angepinselt mit Goldfarbe und Lack


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Der Sonnenuntergang f채rbt den Ayeyarwady bei Shwe Kyet Yet silbern. Der kleine Ort vor den Toren Mandalays ist der Heimathafen des Flusskreuzers, dessen Loge mit bestem Blick aufs Geschehen am Fluss das Oberdeck mit dem Pool ist. Ein Deck tiefer wird festlich aufgetafelt, und verantwortlich f체r alles Nautische ist die burmesische Besatzung, deren Offiziere OzeanErfahrung mitbringen

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FOTOS: ORIENT EXPRESS (7) / HELGE SOBIK (3)

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über Palmen und Mangobäume hinaus, und ihre Höfe sind erfüllt von Andacht. In Mandalay ist es gerade 1950, und in den Außenbezirken ist die Zeit schon vor Hunderten von Jahren stehen geblieben. Im Eingangsbereich aller großen Tempel steht ein gerahmtes Schwarz-Weiß-Foto von Militärdiktator General Than Shwe beim Gebet. Es soll allen sagen: Wer ein guter Buddhist ist, kann kein allzu böser Mensch sein – auch nicht, wenn er mit eiserner Faust regiert, Demokratie unterdrückt und deshalb international isoliert ist. Den Tourismus begrüßt auch die Opposition: Er reißt ein Fenster zur Außenwelt auf, bringt frischen Wind, trägt die Gedanken einer freieren Welt herein, öffnet den Blick auf dieses Land und macht neugierig.

AN DEN UFERN DES GROSSEN FLUSSES IST DIE ZEIT STEHEN GEBLIEBEN Bis ins Jahr 1942 hinein waren 602 Dampfer der »Irrawaddy Flotilla«-Linie auf dem Fluss unterwegs. Der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet »der die Erfrischung bringt«. Der neue Name Ayeyarwady meint schlicht »großer Fluss«. Im Zweiten Weltkrieg wurden sämtliche Dampfschiffe versenkt, damit sie nicht den vorrückenden Japanern in die Hände fielen. Die singenden Fischer sind verschwunden, die Sonne ist zurück, als würde ein Spot angeknipst, der aus der Morgendämmerung heraus die abertausend Tempel von Bagan anstrahlt. Am Ostufer tauchen sie auf. Erst einer, dann immer mehr. Aus roten Ziegeln erbaut, teils zerfallen, teils wie von ihren Erbauern errichtet. 13.000 Tempel soll es hier einst auf 42 Quadratkilometern gegeben haben, über 2.200 sind es noch heute. In vielen hockt Buddha im Lotussitz, als wäre in tausend Jahren nichts geschehen. Kutschen fahren zwischen den Tempeln umher, Ochsenkarren mit Waren auf dem Weg in die nächsten Dörfer. Aus einer Pagode dringen leise Gesänge, als klängen darin die Stimmen der Fischer aus der letzten Nacht fort. Mönche stehen vor dem Portal, die Gegenwart ist wieder Jahrhunderte entfernt. Ein Schiff hat die Fremden hierher gebracht. Es führt sein drittes Leben als Zeitmaschine und liegt diesen Morgen ein paar hundert Meter von jenem Tempel entfernt am Ufer des Ayeyarwady, hat die Leinen in der Vergangenheit festgemacht. Am Nachmittag wird es ablegen und zurück Richtung Gegenwart reisen. Es wäre schön, wenn es noch bliebe.

INFOS:

Für die Einreise nach Burma, offiziell in »Union of Myanmar« umbenannt, ist ein Visum erforderlich, das vier Wochen im Voraus beantragt werden sollte (Zimmerstraße 56, 10117 Berlin; Gebühr derzeit 20 US-Dollar). Individualreisende müssen bei Einreise 200 US-Dollar zum staatlich festgelegten Kurs zwangsumtauschen, Pauschalreisende sind von dieser Regelung befreit. 6-tägiges Reise-Arrangement mit Flug ab/bis Bangkok, »Road to Mandalay«, Kabinenunterbringung, Vollpension ab 2.035 Euro, in luxuriösen State Cabins ab 3.165 Euro (OrientExpress Trains & Cruises, Sachsenring 85, 50677 Köln, Tel. 02 21/338 03 00; Internet: www.orient-express.com). Langstreckenflug z. B. mit Lufthansa (Tel. 018 03/80 38 03) nach Bangkok ab ca. 840 Euro, inklusive Thai Airways-Anschluss nach Burma rd. 950 Euro.

Die »Road to Mandalay« im Kerzenlicht Andere Länder, merkwürdig anmutende Sitten: Während der buddhistischen Fastenzeit sind Brautwerbung und Heirat verboten. Kein allzu erfreulicher Zustand für die jungen Menschen an den Ufern des Ayeyarwady in Burma, die jedes Jahr aufs Neue das Ende der Fastenzeit herbeisehnen. Am Vollmondtag Thadingyut, in diesem Jahr ist es der 17. Oktober, ist sie endlich vorbei. Dieses Ereignis muss gebührend gefeiert werden – und zwar drei Tage lang. In Erinnerung an Buddhas Rückkehr zur Erde zünden die Menschen überall in den Anlegeorten der »Road to Mandalay« Kerzen und Laternen an, bringen Opfergaben zu den Tempeln, tanzen und feiern – Zuschauer erwünscht, Mitfeiern gern gesehen!

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Von Cannes bis Kairo: 01 Hideaways mit Charme und Stil Wie eine nostalgische Filmkulisse: Die Terrasse des Reid’s Palace, Treffpunkt für den Afternoon Tea

Reid’s Palace/Madeira Es ist eine jener Hotellegenden, in der man wenigstens einmal im Leben gewohnt haben muss. Um dieses herrlich nostalgische Flair eines wahren Grandhotels mit allen Sinnen zu genießen. Es zu spüren, zu riechen und in sich aufzusagen, uralte Traditionen neu zu erleben und sich den luxuriösen Glanz wahren Stils zu gönnen. Nehmen wir nur mal das Ritual des täglichen Afternoon Tea. Herrlich. Der Blick von der Terrasse auf den Atlantik betört die Sinne, tief unten rauschen die Wellen, oben klimpert Feinsilber gegen edles Porzellan. Distinguierte Kellner reichen Häppchen, das Publikum ist leise, fast andächtig. Und vor seinem geistigen Auge stellt man sich Winston Churchill, George Bernard Shaw oder die unglückliche Sissi von Österreich vor. Sie alle saßen schon hier beim Tee. Es wäre eine Beleidigung für den alten William Reid, den Hotelgründer von 1891, große Worte über die 130 Zimmer und 34 Suiten zu ver-

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Four Seasons/Kairo

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Kairo pulsiert, ist heiß, ist Kultur und voller orientalischer Wunder. Mit touristischen Pflichtstätten wie den Cheops-Pyramiden oder dem Ägyptischen Museum. Die schönste und luxuriöseste Gast-Stätte aber liegt direkt am Nilufer – das Four Seasons. Welch eine wohltuende Oase im hektischen Treiben. Mit einer ruhigen Poollandschaft und dem wohl besten Spa-Bereich des ganzen Landes. 30 Stockwerke hoch reckt sich dieses erst vor knapp einem Jahr eröff-

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Le Cavendish/Cannes Wie Perlen an der Schnur reihen sich die Hoteltempel an der Croisette. Aber für den Liebhaber schnuckeliger Boutique-Hotels gibt es in Cannes nur diese Adresse. Klein, fein, verwinkelt über vier Stockwerke 40 Wohlfühl-Zimmer. Dazu eine Bar, die morgens ein wunderbares Petit Déjeuner bietet und nachmittags Treff der Gäste ist, Wein und Häppchen gratis. Da bleibt man gerne länger, denn wo gibt es das noch, dass der Hoteldi-

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nete Haus, 288 Zimmer und 77 Suiten mit selbstverständlichem Luxus. Und zwei In-Treffs der Beautiful People auf der fünften Etage: das »Bella« ist bereits der Nr.-1-Italiener der Stadt, »The Bar« mit sensationeller Aussicht auf Nil und Zitadelle und einer Cocktail-Liste vom Allerfeinsten. Dies ist definitiv der beste Schlafplatz für einen Besuch in der ägyptischen Hauptstadt. Four Seasons eben.

lieren. Erst recht für James B. Sherwood, der das Reid’s Palace 1996 in seine Sammlung der Orient-Express-Häuser einreihte und seitdem wie ein Juwel hütet und pflegt. Nur so viel: Groß sind sie, und große Klasse. Wie auch die Gourmetküche in den vier Restaurants. So ist der dezente Hinweis auf Krawattenpflicht in der altehrwürdigen »Dining Hall« eigentlich überflüssig, weil sie sich in diesem Ambiente von selbst versteht. Und, ach ja, fast hätten wir’s vergessen: Wir sind auf Madeira, dieser immergrünen Insel. Wo man einfach etwas unternehmen muss, auch wenn man das Reid’s ungern verlässt. Eine Wanderung auf den höchsten Gipfel dort, den Pico Ruivo de Santana (1862 m), gehört dazu. Ebenso ein Gläschen bei der Madeira Wine Company. Und für Golfer eine Runde auf dem Palheiro Golf Course. Der schönste Weg führt aber immer zurück. In Reid’s Palace, um Luxus zu atmen. Reid’s Palace, Tel. 003 51/291/71 71 71, Fax 003 51/291/71 71 77, www.reidspalace.orient-express.com

AUF DIE FÄCHER, FERTIG, LOS!

Four Seasons Hotel Cairo at Nile Plaza, Tel. 00 20/2/791 70 00, Fax 00 20/2/792 63 03, www.fourseasons.com/caironp

rektor sich zu jedem Gast an den Tisch setzt, um zu plaudern? Guy Welter, der sich mit Frau Christine diesen kleinen Traum erfüllt hat, liebt die Nähe zu seinen Gästen. Dazu die Lage dieses 1897 gebauten Nestes mitten in Cannes, die Wohnzimmer-Atmosphäre – großartig! Noch ist das nach dem englischen Physiker Lord Cavendish (in Nizza geboren) benannte Schmuckstück ein Insidertipp. Deshalb: Schnell hin! Le Cavendish, Tel. 00 33/497 06 26 00, Fax 00 33/497 06 26 01, www.cavendish-cannes.com

»Alles Große in unserer Welt passiert nur, weil jemand mehr tut, als er muss«, sagte schon der österreichische Sozialpädagoge Hermann Gmeiner. Nun wird ein Business Case das Leben zwar nicht großartig verändern, mehr getan als unbedingt nötig aber hat man bei Samsonite doch. Das Top-Modell »Mobile Office« aus der neuen »Pro-DLX«-Serie (ca. 259 €) hat nicht weniger als zehn verschiedene Spezialfächer, dazu eine separate Kleiderhülle und eine herausnehmbare Laptoptasche.


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WEIN UND DEFTIGER SCHMAUS

FOTOS: LÜRSSEN (2)

Seltener Schnappschuss: Die »Al Salamah« (hinten) und die »Rising Sun« auf einem Bild. Die beiden größten Privatyachten der Welt wurden bei Lürssen in Bremen gebaut

LÄNGENVERGLEICH Wer es sich leisten kann, urlaubt auf seinem Schiff. Ein Traum? Bestimmt, bis der Zollstock angesetzt wird. Dann geht es bei den Megayachten um jeden Meter Niederlagen ist der Mann – er wird immerhin in den Top Ten der ForbesListe der Milliardäre geführt – nicht gewohnt. Vor allem dann nicht, wenn er in (s)einen vermeintlichen, prestigeträchtigen Sieg überlieferte 200 Millionen Dollar investiert hat. So viel war Oracle-Boss Larry Ellison die »Rising Sun« wert. Vergangenes Jahr enterte der schwimmende Luxus, gebaut von Lürssen Yachts in Bremen, die Ozeane. Länge: 138 Meter. Damit wäre sie die größte Privatyacht der Welt, mit beachtlichen zwölf Metern mehr als die bisherige Spitzenreiterin, die »Octopus« von MicrosoftMitbegründer Paul Allen. Dennoch schippert die »Rising Sun« nur auf Platz zwei im Ranking der »World’s 100 Largest Yachts 2005« des USMagazins »Power & Motoryachts«. Den Spitzenplatz nimmt die »Al Salamah« ein. Die hat drei Meter mehr vorzuweisen, aber auch fünf Jahre mehr unterm Kiel. Gebaut 1999 – ebenfalls von Lürssen – wurde das Saudi-Flaggschiff in der YachtenHitparade bis zu diesem Jahr nicht mehr geführt. Einfacher Grund dafür: Schiffe von Staatsoberhäuptern – im Falle der »Al Salamah« König Fahd von Saudi-Arabien – werden aus dem Ranking ausgeschlossen. Aktuelle Recherchen des Magazins

allerdings ergaben, dass nicht Fahd, sondern dessen Halbbruder Abdullah der Besitzer des 250-Millionen-Euro schweren Traumobjekts ist. Zurückgecruist in die Hitliste und doch wieder raus: Die Zeit ist einfach schneller. Fahd verstarb vor einem Monat nach langer, schwerer Krankheit. Sein Nachfolger auf dem Königsthron ist seit dem 1. August Abdullah. Somit steht auch die »Al Salamah« wieder unter der Flagge eines Staatsoberhauptes. Larry Ellison besitzt also doch die größte Privatyacht des Planeten. Und schon sind auch die Gerüchte verstummt, Ellison wolle die »Rising Sun« an potenzielle Interessenten wie den britischen

Stahl-Magnaten Lakshmi Mittal verhökern. Tat Ellison aber nicht. Er fährt weiter der aufgehenden Sonne entgegen. Anders als derzeit übrigens Roman Abramovich. Dessen »Pelorus« ist mit Motorschaden in der Reparatur, nachdem sie im August bei einem Stopp vor Malta mit Benzin statt mit Diesel betankt wurde.

Törggelen klingt nach torkeln. Klar kann das bei dem Südtiroler Brauch auch schon mal vorkommen. Schließlich wird beim Törggelen (kommt vom lateinischen torquere – pressen) Wein getrunken. Junger Rebensaft und die Suse (Wein vor der Gärung) werden ab dem 24. September eingeschenkt. Dann beginnt mit dem »Törggelefest« auf dem Domplatz von Brixen offiziell die Törggelenzeit. Der Brauch geht zurück auf die früheren Tauschgeschäfte zwischen den Weinbauern im Tal und den ViehLandwirten, als mit Wein und deftigem Essen die gute Ernte gefeiert wurde. Heute wird zwischen Bozen und Meran entlang der Weinstraße bis Mitte November geschmaust. Zum richtigen Törggelen gehört eine ausgiebige Wanderung zu den Buschenschänken. In den urigen Lokalen genießen Gäste den jungen Wein mit Schüttelbrot, Speck und gebratenen Kastanien. Die besten Buschenschänken: WassererHof, Völserried 21, 39050 Völs, Tel. 00 39/04 71/72 41 14. Oberpartegger, St. Stefan 68, 39040 Villanders, Tel. 00 39/04 72/84 78 69. Strasserhof, Unterrain 8, 39040 Vahrn, Tel. 00 39/04 72/83 08 04

LIVING IN GIANNIS HOUSE

Platz 3: die »Octopus«

Die größten Yachten der Welt / Besitzer

Länge

1. AL SALAMAH / Abdullah bin Abd al-Aziz (Saudi-König)

141 Meter

2. RISING SUN / Larry Ellison (Oracle)

138 Meter

3. OCTOPUS / Paul Allen (Microsoft-Mitbegründer)

126 Meter

4. SAVARONA / Kahraman Sadikoglu (türk. Unternehmer)

124 Meter

5. ALEXANDER / Spiro Latsis (griechischer Reeder)

122 Meter

6. TURAMA

116 Meter

7. ATLANTIS II / griech. Reeder-Familie Niarchos

116 Meter

8. PELORUS / Roman Abramovich (russischer Milliardär)

115 Meter

9. LE GRAND BLEU / Roman Abramovich

113 Meter

10. LADY MOURA / Nasser al-Rashid (Saudi-Milliardär)

104 Meter

Es ist das berühmteste Gebäude auf dem umtriebigen Ocean Drive in Miami Beach: die Casa Casuarina. Gianni Versace residierte dort. Vor seinem Anwesen wurde der Modedesigner im Sommer 1997 erschossen. Aus dem Versace Estate ist mittlerweile der begehrteste private Mitgliedsclub in Miami geworden. Jon Bon Jovi und Oliver Stone feiern dort. Und jetzt können auch Reisende in der Casa wohnen. Das Haus wurde als kleinste und exklusivste Adresse der Luxusklasse in die renommierten »Leading Hotels of the World« aufgenommen. Zehn Suiten mit Butler sind reservierbar. Preis: ab 985 € pro Übernachtung im Doppelzimmer.

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25.08.2005

TEXT: TIMO VÖLKER

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Vitamin 400

PS sollten an sich reichen, um im Strom mitzuschwimmen. Auch das eine oder andere Überholmanöver sollte damit gelingen. Dennoch zieht es den rechten Zeigefinger magisch zum Lenkradknopf, auf dem ein simples »M« eingezeichnet ist. M wie mehr. Aus 400 PS wurden 507. Die Dämpferabstimmung wechselt in den Rennstreckenmodus, und die Traktionskontrolle wird sich – was zu erwartende Driftwinkel angeht – als besonders nachsichtig erweisen. Das Head-up-Display wirft ein farbiges Drehzahlband ins Sichtfeld der Windschutzscheibe, und das Getriebe hat sich so adjustiert, dass es die Gänge fortan wie mit dem Hammer durch die Zahnräder treibt – mit 60 Millisekunden schaltet es rein rechnerisch viermal schneller als ein Rennfahrer. Es hat lange gedauert, bis sich BMW Eintritt in den exklusiven Klub verschafft hat. Von den schillernden Exemplaren fallen einem gerade mal eine Hand voll ein, die der PSAficionado in seiner virtuellen

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Garage versammelt haben könnte. Zum Beispiel den Dampfhammer Dodge Viper SRT-10, der es zweimal ins Buch der Rekorde schafft: mit einzigartigen 8,3 Liter Hubraum (nicht etwa Schnittverbrauch) und den dicksten Serienwalzen weit und breit: 345er auf 19 Zoll. Dann ein klingender Name mit AudiTechnik und aufregendem Kantendesign – Lamborghini Gallardo, auch Zehnzylinder, 500 PS. Ergibt 309 km/h Topspeed und beim Einparken eine ziemlich schlechte Sicht nach hinten raus. Die Überdrüber-Fraktion belegen Porsche Carrera GT (612 PS) und Mercedes SLR McLaren (622 PS). Beide kosten über 500.000 Euro und stehen gut, aber vermutlich etwas gelangweilt in gekachelten Garagen. Dazwischen lassen sich noch Mercedes-Powerlimousinen mit AMG-Signet ausmachen, und an der Ecke wartet der Ferrari Enzo darauf, um die Meute auf der Rennstrecke zu biegen. Bei BMW, nun vertreten durch die Combat-Limousine M5 und den City-Hai M6, kam

FOTOS: BMW, CLEMENS FABRY

Auf Dauer konnte sich BMW von 500-PSSupercars nicht ärgern lassen. Die Antwort heißt M6 und kommt mit 507 PS, LaunchControl und dickem Bedienungshandbuch


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25.08.2005

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Alltagstauglicher Supersportler. Der BMW M6 ist die bayerische Antwort auf Lamborghini und Co, mit 507 Pferdest채rken unter der Haube, feinstem Interieur und einigen Insignien, die dezent auf die Rennsportaktivit채ten des Hauses hindeuten

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Dem gemeinen Autofahrer wird sich vor allem die Heckansicht des M6 einprägen – vier dicke Auspuffrohre und satte Breitreifen. Allerdings lässt sich der Super-Sportwagen auch völlig zahm bewegen

das so: Erstens wurde die Nachfolgefrage des ausgelaufenen 5ers in M-Version dringlich. Und zweitens stieg BMW in die Formel 1 ein. Die schöne Tochter dieser Begebenheiten ist ein Motor, der die Schraube der Superlative noch ein Stückchen weiter anzieht. Zehn Zylinder, fünf Liter Hubraum, und die Drehzahlen reichen hinauf, wo andere längst rachitisch den Begrenzer vorgeschoben haben. Bis 8.250 Umdrehungen singt der M6 sein Lied: ein delikater Krawall mit der dissonanten Note des Zehnzylinders, hinaustrompetet durch vier armdicke, chromglänzende Rohre am Heck. Mit dem M6 hat auch die 6er-Reihe ihre Bestimmung gefunden. Was sich sonst nicht so recht zwischen saturiertem Cruiser und Edelsportwagen entscheiden konnte, kauert nun auf 19-Zoll-Rädern, hinter denen eine mächtige Bremsanlage hervorschimmert. Im Gesicht der Faltenwurf von Spoilern und Hutzen, als würde der Motor schon im Stand nach Frischluft gieren. Understatement kann der M6 nicht ernsthaft für sich verbuchen. Es sind aber vorderhand die Kenner, die seine Erscheinung auf der Straße elektrisiert. Den M6 gibt es ja auch handzahm. Im AutomatikModus des sequenziellen Getriebes wird bei 80 km/h der siebte Gang gereicht, die Wechsel gehen so geschmeidig vonstatten wie ein Kellner im Spitzenrestaurant die Rechnung präsentiert. Das Wurzelholz der Armaturen kontrastiert gefällig den Einsatz der Hightechfaser Karbon – das ganze Dach ist aus diesem Material (vermuteter Gegenwert: ein Kleinwagen). Bloß die Sportsitze zwicken ein wenig im Rücken – wie mit dem Knie im Kreuz zwingen sie den Fahrer in die alerte Sitzposition des Racers. Wenn der seine Stunde gekommen sieht, werden allerlei Knöpfe gedrückt: Welches Setup nehmen wir heute? Den

Abkürzer zum Renningenieursdiplom bietet das Bordbuch, wo man alles über Dämpferund Getriebeeinstellungen erfährt. Über 200 verschiedene Set-ups lassen sich per Bordsystem iDrive festmachen – woher soll BMW auch wissen, wie es um die Asphaltgüte in Ihrer Gegend bestellt ist? Wem an der Ampel mal die Nerven flattern, wird sich für die eingebaute Launch-Control bedanken. Der Computer übernimmt im Bedarfsfall beim Sprint das Kommando. Schlupf und Schaltzeitpunkte werden automatisch gesteuert; sollte dennoch etwas überholen, kann es sich nur um eine F16 handeln. Der Shortcut zum individuellen Set-up ist der MKnopf am Lenkrad – er macht den M6 scharf. Den schimmernden Stumpf an der Mittelkonsole greift man nur zum Einlegen des Rückwärtsgangs an – die Schaltarbeit fällt einem über Paddles hinterm Lenkrad in die Hände. Dann heißt es nur noch: drehen, drehen, drehen. Vom dumpfen Grollen bis zum hellen Schrei sind es nur wenige Augenblicke am Gaspedal, dann hat der nächste Gang übernommen, und die Nadel zieht wieder ins Drehzahlgebirge bis über die Achttausend. Und keine Bange: Bremsen im M6 ist ein eigenes, kleines Ereignis – von den Freuden der Umkehrbeschleunigung wissen schon Rennfahrer enthusiastischer zu berichten als vom Vorwärtstrieb. Dabei ist der M6 kein Nurejew. Mit über 1.700 Kilogramm wagt er sich aus dem Kreis der Sportwagen ein weites Stück hinaus. Dennoch bescheren ihm einige Beschleunigungswerte allerhöchste Weihen: 4,2 Sekunden auf 100, 12,8 Sekunden auf 200. Und auch Purismus ist seine Sache nicht. Dafür bietet er einen zwanglosen Umgang im Zivilgeschehen, zwei Sitzchen hinten und einen respektablen Kofferraum. Was da drin liegt, sollte gut vertäut sein. 79


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27.08.2005

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Stars der Manege

Früher war alles besser, waren die Autos viel schöner und toller. Wirklich? Die diesjährige Internationale Automobil-Ausstellung von Frankfurt (IAA) straft die Nostalgiker unter den Autofans Lügen. Und zwar eindrucksvoll. Noch nie wurde so viel automobile Vielfalt gezeigt, noch nie war die Bandbreite dessen, was alles auf vier Rädern Platz hat, so schillernd, groß und faszinierend. Ein buntes Fest der Branche, die auf dem Höhepunkt ihres Schaffens Funken schlägt. Vom Drei- bis zum Sechzehnzylinder, von 50 bis 1001 PS ist alles vertreten; hochdrehende Sauger, Turbo- und Kompressor-Aggregate buhlen um die Gunst von Enthusiasten und Pragmatikern, sparsame und irrwitzige Otto-, Diesel-, Wankel-, Elektro- und Hybridmotoren drängen sich ins Scheinwerferlicht. Bevor in den nächsten Jahren wohl unvermeidlich die Begradigung auf Vernunftthemen einsetzt, lässt Frankfurt 2005 das Auto mit Glamour, Fantasie und Getöse noch einmal prächtig hochleben. Es gab auch nie einen besseren Zeitpunkt, den Optionsschein aufs nächste Traumauto einzulösen – schwierig ist es bloß noch, unter den vielen Richtigen die Auswahl zu treffen. Wir haben vorab einen Rundgang gestartet und unterbreiten Ihnen ein paar Vorschläge zu den Themen Speed, Spaß, Straßenspektakel. Timo Völker

DAS SCHNELLSTE SCHAUFENSTER Der gepflegte Wahnsinn auf vier Rädern ist in Sant’Agata in der Nähe von Bologna zu Hause, und daran hat sich auch nicht viel geändert, seitdem Audi dort eingezogen ist. Lamborghini steht für mehr Exzentrik, als Ferrari je aufzubieten in der Lage war. Gallardo – der Name beruht auf einer Rasse von Kampfstieren – war schon bislang nicht das Programm für Schüchterne: Mittelmotor-Zehnzylinder, 500 PS und ein Auspuffkonzert, für das man gerne eine Arena errichten würde. Der Gallardo SE (für Special Edition) glänzt darüber hinaus mit Liebesgaben des Traditionsbetriebes: kunstvolle Stickereien im Sitzleder, eine raffinierte Zweifarben-Lackierung und, ganz nach Art des Hauses, mehr Leistung und ein nachgefeiltes Fahrwerk. Damit lassen sich die 0 auf 100 in 4,0 Sekunden knacken (ein »Thrust Mode« greift bei dieser Übung allen Nicht-Rennfahrern unter die Arme), die Topspeed reicht bis 315 km/h. Für die Exklusivität bürgt neben dem Kaufpreis (ca. 164.140 Euro) die limitierte Auflage von 250 Stück.

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DER DRACHENTÖTER

IAA Frankfurt. Auf dem Fest der Autobranche sprühen die Funken: So viel Auto hat es noch nie gegeben. Man darf begeistert sein, wie schwierig die Wahl des nächsten Traumautos geworden ist


27.08.2005

DER WELTREKORDLER

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DER BODYGUARD

01 02 Mit dem Bugatti Veyron wird eine neue Disziplin für Serienautos aus der Taufe gehoben: der Sprint von 0 auf 400 km/h. Da müssen selbst Höchstleister wie der Porsche Carrera GT (612 PS) und der Mercedes SLR McLaren (622 PS) passen. Weit länger als geplant hat sich der Veyron der Serienreife widersetzt – was für die hohen Ambitionen der Unternehmung spricht. So ganz nebenbei stellt man eben nicht alle existierenden Supercars in den Schatten. Die Ingenieure hatten bei den raketoiden Geschwindigkeiten vor allem an der Motorkühlung zu tüfteln. Probleme behoben, Bugatti erwartet Ihre Bestellung: Mit einer Million Euro sind Sie dabei. Da dürfte eine eigene Rennstreck hinterm Chalet kaum noch ins Gewicht fallen: 1001 PS brauchen schließlich etwas Auslauf.

Doch, ein Lenkrad hat sie noch, und der Fahrer muss auch noch ganz echt dran drehen. Aber sonst hat die neue S-Klasse eine Menge Hightech-Features an Bord, die das Autofahren wie eine Beiläufigkeit erscheinen lassen – freilich eine höchst angenehme. Vom Brems-, Einpark- bis zum Nachtsicht-Assistenten mit Infrarottechnik ist modernste Technik stets zu Diensten. Der Fahrer sollte sich dann eigentlich nur noch mit der Auswahl der passenden CD beschäftigen. Äußerlich legen dynamisch ausgestellte Radkästen und Zitate vom Edel-Benz Maybach ordentlich Gewicht in den stattlichen Auftritt. Länger, breiter und höher als der Vorgänger ist die neue SKlasse sowieso. Mit Sechszylinder (S350) und Achtzylinder (S500) geht es los, im Frühjahr 2006 folgen Diesel (S320 CDI) und die Krönung mit zwölf Zylindern (S600).

Der bessere Neunelfer? Der Cayman schwingt sich nicht mit leisen Tönen in das kompakte Sortiment der Stuttgarter. Boxster mit Blechdach, das wäre auch eindeutig zu kurz gegriffen. Zwar hat er die Mittelmotorkonstruktion des Boxster, doch mit verschärften Anlagen: 3,4-Liter-Boxer-Sechszylinder mit 295 PS, nur 1.340 Kilo Gewicht und der supersteife Body – ein Duell mit dem Cayman S auf der Passstraße wäre für den ehrwürdigen Neunelfer keine Spazierfahrt. Dazu kommen die aufregende Linienführung, einige Zitate des Carrera GT und das derzeit schönste Heck mit Porsche-Siegel. Die Einsteigerversion des Cayman kommt im Frühjahr 2006: 250 PS sollten für ansatzloses Zuschnappen im Winkelwerk auch noch gut reichen.

05 DIE STRASSENYACHT

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Wer diesen Bentley mit geschlossenem Verdeck fährt, macht eindeutig etwas falsch: Das Arnage Drophead Coupé gehört in Gegenden, wo die Sonne immer scheint. Und wenn es mal regnet, dann ist das höchstens als erfrischender Guss zwischendurch willkommen. Sind ja ohnehin schon die Champagnerflecken im Leder! Mit dem Drophead Coupé schließt Bentley an die Tradition des legendären Azure an, dessen Produktion vor zwei Jahren eingestellt wurde. Um dem vorauseilenden Ruf als »elegantestes Cabrio der Welt« gerecht zu werden, ließ man es nicht an Aufmerksamkeiten im Innenraum mangeln. Die versammelten Handwerkskünste der Tischler, Sattler und Näher, für die Bentley zu Recht berühmt ist, verschaffen dem Arnage Drophead Coupé einen Sonderrang unter den Straßenyachten. Üppige Motorisierung inklusive: Der V8-Twinturbo mit dem Drehmoment eines Sattelschleppers lässt verlässlich jeden Seidenschal im Fahrtwind flattern.

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29.08.2005

19:35 Uhr

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Fine Charity

Abonnements von doin’ fine

doin’ fine präsentiert hier eine eine kurze, aber wichtige Unterbrechung Ihres Lesevergnügens. Haben Sie bereits Gefallen an doin’ fine gefunden? Können Sie sich vorstellen, zukünftig alle zwei Monate dieses Magazin direkt nach Hause per Post zu erhalten? Kein Problem. Abonnieren Sie doin’ fine ganz einfach und engagieren Sie sich gleichzeitig für Menschen, denen es nicht ganz so gut geht. Wie geht das?

• Sie abonnieren doin’ fine für ein Jahr ( 6 Ausgaben ) zum Preis von EUR 36,00 inkl. Mwst./ Versand/ Porto • doin’ fine übergibt davon EUR 20,00 entweder an die Tabaluga Kinderstiftung, oder an Horizont e.V. • Sie selbst sagen uns, an wen Sie Ihren Charity – Abonnement – Betrag weitergeben lassen wollen • doin’ fine führt diesen Betrag garantiert an die gewünschte Institution ab und lässt dieses durch einen bestellten Rechtsanwalt überprüfen. Natürlich berichtet doin’ fine auch über das Ergebnis und die Verwendung der Charity - Beträge • Die Freude der Kinder und Jugendlichen über neue Mittel, Chancen und Perspektiven wird dieser Initiative und Ihnen ein gutes Gefühl vermitteln • Nehmen Sie uns beim Wort und erfreuen Sie sich ganzjährig an doin’ fine und an leuchtenden Kinderaugen • Ihre Bestellung können Sie ganz bequem durch eine der angebotenen Wege an den Verlag richten • Danke!

VEREHRTE LESERINNEN, VEREHRTE LESER Ein feines Leben in feiner Gesellschaft macht Spass und viele von uns haben die Möglichkeit, dieses Leben zu geniessen. Selbstverständlich haben wir alle viel dafür getan, um uns Luxus leisten zu können. Aber haben wir nicht deshalb auch die Verpflichtung, uns um die weniger Begünstigten zu kümmern? Ich meine ja. Deshalb unterstütze ich die Idee der Charity – Abonnements von doin’fine. Zukünftig werde ich Ihnen in dieser Zeitschrift als Beraterin für alle Fragen der Modetrends und der feinen Produktwelten zur Verfügung stehen. Ich freue mich auf Sie und möchte Sie gleichfalls ermuntern, von den hier angebotenen Charity – Abonnements zahlreich Gebrauch zu machen. Ihre Caren Pfleger (Anm.: Caren´s World wird zukünftig in jeder Ausgabe von doin’fine über die wichtigsten Modetrends und Produktkulturen berichten.)

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29.08.2005

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doin’ fine Charity – Abonnement für:

DEN VEREIN HORIZONT e.V. Horizont e.V. ist eine Initiative für obdachlose Kinder und deren Mütter. Der Name versinnbildlicht das Ziel, ihnen neuen Mut und neue Lebensperspektiven zu geben. Horizont e.V. hat für sie alle ein Haus gebaut. Obdachlose Kinder und ihre Mütter finden dort 24 Stunden täglich und an 365 Tagen im Jahr eine offene Tür, so dass in Notsituationen jederzeit Hilfe geleistet werden kann. Gegründet wurde Horizont e.V. von Jutta Speidel; sieben engagierte Mitglieder, viele eherenamtliche Helfer und Künstler – Freunde unterstützen heute die Arbeit des Vereins.

„Geben ist schöner als nehmen.“ „Geben ist schöner als nehmen.“ Dieser Satz hat für mich seit der Gründung von „Horizont e.V.“ eine ganz besondere Bedeutung bekommen, denn ich habe erfahren, wie dankbar Hilfe angenommen wird. Bei allem schrecklichen Hunger und Elend in der Welt, das wir bekämpfen müssen, dürfen wir aber auch nicht die Probleme vor unserer eigenen Tür vergessen. Leider gibt es auch hier viele Menschen, die am untersten Rand der Gesellschaft leben. Ein obdachloses Kind ist für mich persönlich die unwürdigste Stufe einer Existenz. Diese Heimatlosigkeit ist grausam. Es fühlt sich einsam und verlassen, von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ich wünsche mir, diesen Kindern und Müttern wieder Hoffnung in die Zukunft schenken zu können. Und ich glaube, dass fast jeder von uns etwas dazu beitragen kann, dass solch ein Elend in Deutschland nicht sein muss.“ ( Jutta Speidel ) doin’ fine Charity – Abonnement für:

DIE TABALUGA KINDERSTIFTUNG – HILFE FÜR KINDER IN DER NOT Schwere Krankheit, Verlust des Elternhauses, familiäre Krisen, körperliche oder sexuelle Gewalt sind die zentralen Lebenserfahrungen der Kinder und Jugendlichen, die in den Tabaluga Einrichtungen betreut werden. Gerade Gewalt gegen Kinder ist in unserer Gesellschaft leider ein allgegenwärtiges Problem geworden. In Deutschland gibt es jährlich ca. 17.000 polizeilich bekannte Fälle von sexuellem Missbrauch. Die Dunkelziffer liegt noch bedeutend höher. Etwa 160.000 Kinder werden schwer misshandelt. Nach dem ersten Aufschrei der Entrüstung sind die Opfer jedoch schnell

wieder vergessen. Die Kinder bleiben im „stillen Trauma“ zurück, wenn sie keine umfassende Hilfe bekommen. In den Tabaluga Projekten werden jährlich über 400 Kinder und Jugendliche stationär und ambulant individuell betreut. Die Tabaluga Kinderstiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, für traumatisierte Kinder wieder lebenswürdige Bedingungen zu schaffen. Allem voran steht sie dafür, Kindern, die bisher auf der Schattenseite des Lebens standen, ihre Würde zurück zu geben.

JA, ICH BESTELLE EIN JAHR doin’fine, SECHS AUSGABEN ZUM PREIS VON 36,00 € inkl. ZUSTELLUNG Meine Anschrift lautet: Name, Vorname

Von meinem Jahres-Abonemenzsbetrag sollen Euro 20,00 abgegeben werden an: Horizont e.V.

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27.08.2005

14:02 Uhr

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Wie ein Königsthron in »Private Heaven«: das Bett. Es steht zentral, erlaubt so den totalen Überblick über den Raum. Liegend und entspannt lässt sich alles steuern, von der Beleuchtung bis zur Multimedia-Unit. Für intime Momente muss man allerdings aufstehen – um den Vorhang zuzuziehen

Ein Bett im Bad

Zähne putzen, baden, duschen: Die ganz alltäglichen Dinge des Lebens finden im Badezimmer statt. Warum also nicht auch dort schlafen? Oder fernsehen? Oder gar darin leben? doin‘ fine-Autor Andreas Schoettl hat das Bad der Zukunft getestet – und wollte es nie wieder verlassen

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27.08.2005

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Ein wohltuendes Farblichtmodul verleiht der Wanne im »Privaten Himmel« ein zusätzliches WellnessNiveau

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FOTOS: CASA, MÜNSTER UND SABINE RIPKENS

Modernes Cocooning ist digital vernetzt. Die Multimedia-Unit verfügt über einen Internet-Zugang

Minuten sind es pro Werktag. An den Wochenenden neun Minuten mehr. So viel Zeit verbringt der Deutsche – männlich wie weiblich – nach einer aktuellen Studie durchschnittlich in seinem Badezimmer. 26 Minuten für Duschen oder Baden. Für Fönen, frisches Make-Up auflegen... 26 Minuten, fast eine halbe Stunde. Zeit genug also zur persönlichen Wellness. Sollte man meinen. Doch das gemeine deutsche Badezimmer ist nicht die richtige Umgebung dafür. Funktional und zweckmäßig, hat es den Charme einer Nasszelle. Einen kleinen Stilschritt weiter ist schon, wer das Wasser aus einem Designerhahn rinnen lässt, z. B. aus Klassikern wie Dornbracht. Die formschöne Armatur gehört zu den positiven Entwicklungen seit den frühen 50er-Jahren, als das eigene Bad an sich bereits als Luxus galt. Das bestätigt auch Michael Sieger: »Der Wandel der Ausstattung von Bädern war das, was uns Designer in den letzten Jahren vorrangig beschäftigt hat. Vor allem Form und Funktion von Armaturen, Waschtischen und Badmöbeln mussten optimiert werden. Das ist geschehen.« Der Art Director und geschäftsführende Gesellschafter von sieger design im münsterländischen Sassenberg stellt den Deutschen ein schlechtes Zeugnis aus: »Die Nutzung des Badezimmers hat sich nicht verbessert.« Die Zukunft des Bades liegt für den 37-jährigen Michael Sieger in einer neuen Architektur. Wie die Trennung zwischen Küche und Esszimmer in den vergangenen 15 Jahren aufgebrochen wurde, sollen nun die Grenzen zwischen Wohn-, Schlaf- und Badezimmer

fallen. Dieses Vorhaben ist nicht neu, wurde aber selten so konsequent umgesetzt wie etwa im Berliner Designhotel »Q«, wo dem Trend zu mehr Offenheit im Baderaum gefolgt wurde. Siegers Entwurf »Private Heaven« geht noch weiter. Er ist der bisher radikalste Versuch eines ganzheitlichen Lebensraumes: das Bad wird zur privaten Wohlfühloase. Eine totale Öffnung nach allen Seiten. Oder passender hier: nach innen. Cocooning und Rückzug in die Behaglichkeit lauten die Schlagworte. Sie stehen für eine neue Sehnsucht nach Geborgenheit. Und wo lässt sich diese besser erleben als im eigenen Nest, in den eigenen vier Wänden, bei der eigenen Familie? Im Fotostudio Casa in Münster hat sieger design seine Vorstellung vom »Bad der Zukunft« gemeinsam mit 24 renommierten Herstellern aus dem Sanitär- und Interiordesignbereich (darunter Duravit, Dornbracht, DeckelmannWellness, Mosa Fliesen) auf einer Fläche von 75 Quadratmetern umgesetzt. Waschplatz, Bett, Dusch-Dampfbad mit integrierter Multimedia-Unit, Wanne, WC und Bidet: alles in einem Raum. Keine schnell und unmotiviert gezogene Wand versperrt den Blick. Das Konzept öffnet so die architektonischen Grenzen zwischen Baderaum, Schlafzimmer, Ankleide und Fitness. Und ebnet den Blick für ein neues Bewusstsein. Ins Zentrum rückt das Wesentliche: der Mensch und sein Bedürfnis nach Harmonie. Und das erfüllt sich nur in einem ganzheitlich gestalteten Lebensraum. Bei »Private Heaven« befindet sich das Dusch-Dampfbad »RainSky« von Dornbracht inmitten des Wohnraumes. Die komplett verglaste Kabine bietet genug Raum für das Duschen zu zweit oder verwandelt sich dank beheizbarer Sitz- und Liegebank zur Relaxnische. Ohnehin wird das tägliche Waschritual beim SiegerEntwurf zum Spiel der Sinne. Und der Kommunikation. Der gestresste

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27.08.2005

Mehr als nur eine Dusche: Die Kabine »RainSky« ist ein DuschDampfbad. In die Decke integrierte Regenmodule liefern Duscherlebnisse der besonderen Art: warmer Sommerregen, heißer Tropenregen, kühler Herbstregen. Sogar die Lichtabläufe sind einstellbar

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Der intimste Bereich des Bades: das WC. Normalerweise wird es in das hinterste Eck einer Wohnung verwiesen. Bei »Private Heaven« ist es nur durch separate Lage vom übrigen Wohnraum abgeschirmt. Durch neue Technologien wird Geruchsbelästigungen vorgebeugt. Allerdings: An den Geräuschen muss auch hier noch gearbeitet werden

Wie aus einer Quelle: Schwallausläufe am Waschplatz lassen die Kostbarkeit Wasser ganz natürlich erleben

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27.08.2005

14:02 Uhr

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Geschäftsmann beispielsweise möchte sich nach einem langen Arbeitstag auf dem Bett liegend vielleicht erst einmal die Nachrichten auf dem Flachbildschirm anschauen, das auf der Rückseite von »RainSky« angebracht ist. Die Frau schminkt sich derweil am Waschtisch für den bevorstehenden Empfang. Wo üblicherweise ein Gespräch von Raum zu Raum nur bedingt möglich ist, lässt es sich im integrierten Wohnraum problemlos kommunizieren. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. »Warum denn nicht das Formel-1-Rennen am Sonntagnachmittag in der Badewanne liegend verfolgen?«, fragt Michael

Sieger. Ohne überflüssige Wände um den Nassbereich geht das. Dabei flossen Trends aus den halb-öffentlichen WellnessBereichen der Spas ebenso in den »Private Heaven«-Entwurf mit ein wie die Ursprünge der Badkultur. Die Aristokratie im 17. Jahrhundert stattete den Schlafraum mit Waschkommode oder -zuber aus. Das Mittelalter hatte öffentliche Badestuben. Die Römer saßen gar nebeneinander auf der Toilette. So weit ist der Designer bei aller Offenheit freilich nicht gegangen. Allerdings hat auch er zwischen Wohnraum und WC keine Tür gesetzt. Zum Schutz der Intimsphäre ist die Toilette nur

durch ihre separate Lage vom übrigen Ambiente abgeschirmt. »Das muss man schon mögen«, gibt Sieger zu. Geruchsbelästigungen sind dank neuer Technologien nicht mehr das Problem. Schon eher die Nebengeräusche, wie im aktuellen Werbespot für ein neues WC von Villeroy & Boch witzig demonstriert. »Daran arbeiten auch wir noch«, schmunzelt Sieger. Er selbst hat mit einem offenen Bad nach eigener Aussage »nur beste Erfahrungen gemacht«. Vor sieben Jahren hat er sein privates selbst entworfen. Auf Schloss Harkotten, wo auch seine Agentur ihren Sitz hat. Überraschenderweise ist sein Badezimmer dort nicht viel größer als in einer normalen Wohnung. »20 Quadratmeter, zirka«, schätzt Sieger. Integriert in den Wohnraum ist es dennoch – durch einfache Tricks. So fließt ein hochwertiger Parkettboden vom Wohnzimmer direkt in den so genannten Nassbereich. Allein der Boden schafft damit eine räumliche Einheit. Neben der Badewanne steht ein Designerstuh. Den hatte Sieger vor zwei Jahren eigentlich seiner Frau Bettina zum Geburtstag geschenkt. Gelandet ist er schließlich im Bad. Nicht nur, weil er sich dort besonders gut macht. Sondern auch, weil der Herr des Hauses gerne auch selber mal etwas mehr Zeit in seinem Bad verbringt. Für die täglichen Rituale benötigt er nämlich nicht länger als 20 Minuten – weniger als beim Durchschnittsbürger. Das liegt aber nicht etwa daran, dass Sieger seinen eigenen »Privathimmel« nicht mag. »Ich bin morgens eben besonders schnell«, sagt er. Denn Zähne putzen und Rasieren erledigt er auch unter der Dusche.

»Christo und Jeanne-Claude – Visionen, Projekte, Freiräume« Nur in Flötotto-Exklusivgeschäften sind die offiziellen Fotografien des Künstler-Ehepaares zu sehen. 9. - 11.11. (Hamburg), 16. 18.9. (München), 23. - 25.9. (Düsseldorf), 30.9. - 2.10. (Gütersloh)

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29.08.2005

17:01 Uhr

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PUNKTE SAMMELN MIT BAD Für das eigene Wohlbefinden oder einfach nur zum Beeindrucken: Machen Sie das Bad zum Vorzeigeraum Ihrer Wohnung! Wie kaum ein anderer Raum ist das Bad die Visitenkarte für die eigene Wohnung. Unordnung schreckt Gäste ab. Unrat sowieso. Geachtet wird auf Kleinigkeiten. Oder haben Sie nicht auch schon mal den Wasserhahn Ihres Gastgebers auf Kalkflecken inspiziert? Im eigenen Bad ist also nicht nur gut duschen. Es lässt sich damit auch leicht bei anderen punkten. Dabei liegt schlichte Eleganz im Trend. Sie wird geschaffen durch klare Linien, reduzierte Formen bei den Armaturen sowie durch sorgfältig aufeinander abgestimmte Farben. Für das eigene Wohlergehen ist mittlerweile fast jede Badewanne mit einem Whirl-System kombinierbar. Genießen – beispielsweise mit dem Duft ätherischer Öle oder Musikuntermalung – ist angesagt. Wie auch beim modernen Dampfduschen in natürlich erzeugten Nebelschwaden. Praktisch: Die neuen Qualitätsmodelle bieten oft genug Platz für zwei Personen, und sie nehmen dabei nicht mehr Raum ein als eine gewöhnliche Duschkabine.

»Lulu« als Blickfang im Bad: Die Chrom-Einhandbatterie für den Waschtisch ist zugleich weich, geradlinig und schlank. Von Dornbracht, ab ca. 440 €

Relax-Zone für die Seele: Multifunktionsdusche von Duravit, ab ca. 16.000 €

MAGISCH: FIRE AND THE CITY Bei der Beschreibung »rein handwerkliche Konzeption« mögen viele an eine Nobel-Werkstatt in England denken. Oder an eine Uhrenschmiede in der Schweiz. Nicht aber an Kerzen. Dabei gelten die Objekte von Point a la Ligne, Paris, seit mehr als 30 Jahren als »Rolls Royce« unter den Kerzen. »Urban Graphic« (ab ca. 18 Euro) heißt die aktuelle Kollektion der Franzosen, die sowohl an den warmen als auch den nüchternen Charme einer Stadt erinnert. Hektisch flackert bei einem Windhauch jedoch höchstens die Flamme. Die gegossenen Kerzenmodelle, eine Kombination aus Paraffin und Wachs, geben als Dekorationsobjekte ein Gefühl von räumlicher Harmonie.

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Vollendete Klarheit blitzt im Bad von Joop. Wanne ca. 1.750 €

Warmer Herbst

Aus einem Guss ist das »Centre de Table« mit neun Kerzen. Für alle anderen Modelle der »Urban Graphic«-Serie sind mehrere Schritte notwendig

Der Grillabend auf der Terrasse fiel diesen Sommer ins Wasser. Dagegen hätte auch der Heizstrahler (Modell Cairns) nichts ausrichten können. Bleibt die Hoffnung auf laue Herbstabende, die unter dem Strahler definitv verlängert werden können. Kosten in dargestellter Form 398 €. Bezug: Moonich, Kramergasse 32, 82054 Sauerlach. Tel.: 081 04/64 70 90, www.everdure.de


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29.08.2005

17:02 Uhr

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Tickender Uhrenschrank Zahlreiche Uhren werden in dieser doin’ fine-Ausgabe vorgestellt. Wie viele? Bitte nachzählen! Sicher aber ist, dass alle in dem »TimeMoverCollector 48-Grande Precision« Platz finden würden. Zur Pendeluhr der Münchner Großuhren-Manufaktur Erwin Sattler gesellt sich ein in dieser Form noch nie zuvor da gewesenes Ensemble aus 48, jeweils in Vierergruppen regelbaren Umlaufgeräten. Ob sich die Geräte nach links, rechts oder in beide Richtungen drehen, entscheidet der Besitzer. Ebenso, ob er noch 24 weitere Uhren in den zusätzlichen Schubladen unterbringen möchte. Für die gigantische Symbiose aus Hightech und Handwerkskunst (Höhe: knapp zwei Meter) ist gegen Aufpreis noch eine Alarmanlage lieferbar. Das Grundmodell kostet ca. 75.000 Euro – ohne Armbanduhren.

Opulenter Auftritt in Kroko Zurückhaltung ist Philipp Pleins Sache nicht. Erst jüngst sorgte Deutschlands Top-3-NachwuchsInteriordesigner bei der »Bread and Butter«-Messe in Berlin mit seinem Punk-Glam-Graffiti für Aufsehen. Weniger provokant, dafür umso sündiger wirkt Pleins Showcase »Napoleone«, dessen Holzkorpus

der Designer komplett mit krokogeprägtem Rindsleder überzogen hat. Als optischer Gegensatz wirken die vier Füße aus Edelstahl. Sexy Case! Für ca. 6.380 Euro.

JUNGER GLANZ Hummerrot und Trüffel- Personal Picture schwarz sind nach wie vor die dominierenden Farben. Am Stil der 70erJahre hat sich auch nichts geändert. So meint Bauunternehmer und Genussmensch Fritz Eichbauer denn auch nur knapp: »Das alte Tantris ist das neue Tantris.« Sein Münchner Gourmet-Tempel präsentiert sich frisch renoviert – mit einer goldenen Decke über der Bar. Aber vor allem: Die neue Lounge auf der Galerie darüber »soll jüngeres Publikum anlocken«, sagte Eichbauer über seinen speziellen Bereich mit ChillOut-Sesseln und Fingerfood von Meisterkoch Hans Haas. Und die für rund 500.000 Euro verhängte Verjüngungskur (Architekt: Stefan Braunfels) kommt an: Mit der 100-Tage-Bilanz seit der Wiedereröffnung zeigt sich Braunfels mehr als zufrieden: »Auf der Galerie-Lounge wird viel gelacht. Das mag ich. Und endlich ist auch das Publikum wieder unter 50.«

Manche Menschen verstehen sich selbst als Kunstwerk. Die TattooFreaks beispielsweise lassen sich zustechen. Andere wiederum painten ihren Body. Auf die Idee allerdings, sich selbst an die Wand zu hängen, käme wohl niemand. Ist jetzt aber möglich – ohne Haken und Ösen. Nur mit etwas Speichel, abgegeben in ein Probegläschen, wird man selbst zum kunstvollen Einrichtungsgegenstand. Die kanadische Firma »DNA 11« (www.dna11.com) erstellt aus der eingeschickten Probe einen genetischen Fingerabdruck. Ein aufwändiges Verfahren extrahiert die menschlichen DNS-Stränge, die mit einer speziellen Kamera fotografiert und schließlich als Bild aufgezogen werden. Da bei jedem Menschen die DNS unterschiedlich ist, entsteht so ein immer neues, aber immer ausschließlich persönliches Motiv. Ein echtes Einzelstück eben. Und ein Kunstwerk, wie es menschlicher nicht sein kann. Je nach Größe ist das absolut eigene DNS-Werk zwischen ca. 650 und 1.500 Euro zu haben.

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ALLES PLATIN Es war schon immer etwas teurer, einen guten Geschmack zu haben. Frag’ nach bei J.Lo, Catherine Zeta-Jones oder Julia Roberts, die sich liebend gern mit Platin schmücken. Wenn auch Sie von diesen erlesenen Schmuckstücken und Uhren in Versuchung geführt werden, ist Nachgeben keine Schwäche. Eher der Beginn einer lebenslangen Verbindung

Atemberaubend schön: Halsspange aus hellblauem Ziegenfell mit in Platin gefassten Aquamarinen und Diamanten, Max Kemper, ca. 62.700 € (oben) Hochkaräter: langes Platin-Collier mit Blüten-Anhänger aus Platin und 473 eingearbeiteten Diamanten, Henrich & Denzel, ca. 34.000 € (rechts)

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TEXT: ALEXANDRA KÖHNLECHNER

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ls die spanischen Konquistadoren in Ecuador erstmals auf Platin stießen, glaubten sie, eine mindere Form von Silber vor sich zu haben, weshalb sie dem Metall den Namen »platina« (zu deutsch etwa kleines Silberkörnchen) gaben. Erst 1751 kategorisierte der schwedische Wissenschaftler Theophil Scheffer Platin als Edelmetall, womit dessen unaufhaltsamer Siegeszug begann. Kein Geringerer als Louis Cartier setzte bei der Fertigung von Schmuck Mitte des 19. Jahrhunderts einen Meilenstein der Geschichte. Ihm glückte es erstBund fürs Leben: malig, Platin für Schmuck zu verarebenmäßige Bril- beiten, womit er seinen legendären lant-Trauringe in Ruf als »Juwelier der Könige und Platin, Niessing, König der Juweliere« begründete. Als ca. 1.860 € (links) es gut 70 Jahre später gelang, Platin und ca. 1.525 € mit Diamanten zu verbinden, wurden (rechts) viele Prominente zu Vorreitern der Platin-Ära, die von Film-Diva Jean Ansteckend: Platin-Brosche mit Harlow mit ihrem Film »Platinum Diamanten im Art- Blonde« angeführt wurde und Stars déco-Design um wie Marlene Dietrich und Marilyn 1925, Boucheron Monroe für Jahre die Vorherrschaft über Ernst Färber, des »platinblonden Vamps« sicherte. ca. 25.000 € doin’ fine nennt die sieben wichtigsten und wissenswertesten Mythen und Fakten des Edelmetalls: 1. Platin ist rein! Weil es vorwiegend mit einem Reingehalt von 95 Prozent verarbeitet wird und deshalb besonders hautverträglich ist. Im Vergleich dazu weist Gold einen Reinheitsgrad von 75 Prozent auf.

Blickfang: Platin-Collier in seidenmattem Finish mit einem Aquamarin im High-Reflection-Cut und 57 Diamanten, Henrich & Denzel, ca. 15.300 €

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jewellery Kavaliersdelikt: Platin-Manschettenknöpfe mit Ceylon-SaphirCabochons in Blau und Rosa, Spranger, ca. 2.700 €

Ausdrucksstark: der Platin-Ring »Orbis« mit kleinem, aber feinem Diamanten. Von Niessing, ca. 4.655 €

Anhänglich: der Ohrschmuck im seidenmatten Finish mit 148 funkelnden Diamanten. Von Helene M. Apitzsch für ca. 8.800 €

Kleine Kunstwerke: ausdrucksvoller Handschmuck aus Platin mit Aquamarin (links) und Turmalin mit Diamantnavette (beides Meister, Preise auf Anfrage)

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Zeitlos schön: der Platin-Ring »Kerbe II«, der durch seine geschwungene Form optisch den Finger verlängert. Von Niessing, ca. 1.815 €


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Funkentanz: glamouröses PlatinCollier mit kreisförmigem Anhänger aus Platin mit ZirkoniaPeridot und Diamanten. Bunz, ca. 8.980 €

Oscarverdächtig: Das Element Wasser stand Pate für diesen formvollendeten »Cascadem«-Armreif, aus dem die 132 Brillanten mit 1,5 Karat wie ein Wasserfall herauszufließen scheinen. Henrich & Denzel, ca. 12.750 €

Für ewige Liebe: seidenmatte PlatinTrauringe. 40 Brillanten für die Braut, hochglanzpoliert für den Bräutigam. Von Henrich & Denzel, ca. 2.740 € für sie, ca. 1.630 € für ihn

2. Platin ist schwer! Es ist das edelste und gewichtigste der Edelmetalle. Doppelt so schwer wie Silber oder Blei. 3. Platin ist selten! Das Edelmetall ist 30-mal seltener als Gold und wird hauptsächlich in Südafrika und Russland abgebaut. Jedes Jahr werden rund 88 Tonnen Platin zu Schmuck verarbeitet. Man benötigt acht Wochen, um zehn Tonnen Erz zu schürfen und damit eine einzige Unze Platin (31,1 Gramm) zu gewinnen. 4. Platin ist langlebig! Kein Edelmetall ist zu 100 Prozent kratzfest. Die Dichte von Platin und sein Gewicht machen es widerstandsfähiger als andere Schmuckmetalle, da durch Kratzer lediglich das Metall seitlich verschoben wird und so kein Volumen am Schmuckstück verloren geht. 5. Platin ist vielseitig! Platin wird in der Schmuckwelt vielfältig verarbeitet, da es nicht nur eine ungeheure Stärke besitzt, sondern auch sehr biegsam ist. So wird es z. B. auch für chirurgische Instrumente, Herzschrittmacher und in Computern eingesetzt. 6. Platin ist pflegeleicht! Platinschmuck sollte zwei bis dreimal pro Jahr gereinigt werden. Aber bitte niemals mit Wurzelbürste und Seifenlauge, sondern mit speziellen Lösungen vom Juwelier. 7. Platin ist trendy! Obwohl Platin das seltenste, reinste und kostbarste Metall ist, wurde es lange Zeit verkannt, was nicht zuletzt auf die oftmals empfundene optische »Kühle« zurückzuführen ist. Dabei eignet sich kein zweites Edelmetall mehr dazu, Steine zu verarbeiten, da sie von keinem anderen Edelmetall so sicher gehalten werden wie von Platin. Voll im Trend liegen Smaragde, Turmaline, Aquamarine und Rubine, die dieses Jahr gegenseitig um die Wette strahlen.

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FOTOS: PLATIN GILDE, HENNRICH DENZEL, BUNZ, NIESSING, MEISTER

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Bunz »Ergo«

Nivrel skelettiert

Tragen Sie eine wertvolle Uhr aus Platin! Und damit Understatement pur in einer Welt der Übertreibungen

Cartier »Tank«

Niessing »Radius 9«

Glashütte Original »PanoRetroGraph«

IWC »Portugieser Automatic«

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Bunz »Ergo« Der Pforzheimer Georg Bunz hat sich, seien es Schmuck oder Uhren, in der Platinwelt einen hervorragenden Namen geschaffen. Die schmucke »Ergo« verfügt neben einem unübersehbaren Großdatum noch über eine zweite Zeitzone, ideal für Reisen nach Übersee, ca. 6.200 €. Cartier »Tank« »Frau« muss diese Uhr besitzen. Kaum eine Damenuhr ist so legendär. Der »König der Juweliere und Juwelier der Könige« Louis Cartier schuf sie anlehnend an die Panzer des Ersten Weltkrieges, daher auch der martialische Name, ca. 11.500 €. Niessing »Radius 9« Niessing hat sich in der Schmuckwelt mit seinem Spannring ein Denkmal gesetzt. Aber auch mit der »Radius 9«, deren Gehäuse eine Wölbung von neun Zentimeter vollzieht und sich daher dem Handgelenk angenehm anschmiegt, ab ca. 5.980 €. Nivrel skelettiert Höchste Handwerkskunst verkörpert sich in dieser Nivrel-Uhr. Das gesamte Uhrwerk ist sichtbar und von Hand skelettiert. Ein Augenschmaus für ca. 11.025 €. Glashütte Original »PanoRetroGraph« Bei so viel Technik in einer einzigen Uhr schlägt das Männerherz höher. Als Weltneuheit verfügt diese mechanische Uhr über eine Count-downFunktion und zählt von einem beliebigen Zeitpunkt bis zu 30 Minuten auf Null und signalisiert dies dann mit einem dreifachen Repetitionsschlag, ca. 45.000 €. IWC »Portugieser Automatic« In den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurde diese Uhr extra für portugiesische Kaufleute angefertigt, die eine große Taschenuhr am Handgelenk tragen wollten. Heute stellt IWC die Uhr mit einem Automatikwerk her, ca. 26.800 €.

Platin-Highlight in der Bundeshauptstadt: Noch bis zum 21. September präsentiert der renommierte Juwelier Kühnöhl in der Schlossstrasse 32 die erlesenen Gewinnerstücke des »Platin-Designwettbewerbs«. Persönlich anwesend ist Liz Grafe, die bei diesem Contest den ersten Preis gewann. Eine günstige Gelegenheit, sich von der Schmuckdesignerin beraten zu lassen!


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Zusammenspiel von Sterlingsilber, Onyx und Kristall: »Janus«Ring für ca. 295 €

Ein Stern geht auf am Schmuckhimmel

Im Club der Farben

Die meisten Frauen kennen das Problem. Vor dem Ausgehen stehen sie vor dem Spiegel und fragen sich, welcher Schmuck denn nun zum Outfit oder schlicht zur Tageslaune passt. »Immer ein Stück von sich selbst«, sagt Angela Buchwald. Die Schmuckdesignerin aus Königstein im Taunus hat in ihrer neuen Kollektion auf ihre Gefühlswelt gehört und diese in ihren aktuellen Designs umgesetzt, die sie schlicht »Ein Stück von mir« nennt. Hinter diesem einfachen wie klaren Labeling verbirgt sich vor allem eins:

Montblanc launcht im Oktober eine »Jewellery«-Kollektion. doin’ fine hat die Premierenstücke schon gesehen Die Schreibgeräte sind Klassiker. Auch bei Uhren, Lederwaren, Parfums und Accessoires steht das Label mit dem weißen Stern auf der langen Liste der Begehrlichkeiten ganz oben. Im prestigeträchtigen Schmuckbereich hat man dagegen noch nicht viel von Montblanc gehört. Bisher! Denn die Luxus-Manufaktur steigt ab Oktober mit ausdrucksstarken Schmuckstücken aus Sterlingsilber, Edelsteinen und Materialien wie Edelharz in die Welt des Glanzes und Glitzers ein. Drei Kollektionen der »Montblanc Jewellery« sind dann weltweit zu Preisen zwischen 160 und 450 Euro in den Boutiquen zu erwerben. Der Auftritt ist selbstbewusst. »Here I am, this is me«, lautet Stern an Seidenband: ca. 295 €

das unmissverständliche Statement. Im Blickpunkt der »Star Collection« steht selbstredend das berühmte Firmenlogo. Ein klares Bekenntnis einerseits, andererseits erscheint es doch immer wieder neu und verspielt. Integriert als Ohrring oder als Anhänger pendelt der »Star« mal pursilbern, mal zeigt er sich von seiner diamant- und perlmuttbesetzten Seite. Bei der »Bohème Collection« dagegen setzen Edelsteine, Amethyst oder schwarzer Onyx die farbigen Akzente. Diesen extravaganten Schmuckvarianten stehen die klaren Formen der »Profile Collection« fast schon puristisch gegenüber. Mit edlen Materialien und hochkarätigem Design versteht sich die Kollektion als Ergänzung zu den »Profile«-Uhren.

»Lebensfreude und Spaß«. Diese positive Einstellung wird vor allem durch die Kollektion »Pearl Culture« vermittelt: Pinkfarbene Saphire flirten mit goldschimmernden Südseeperlen, und orangefarbene Feueropal-Cabochons gehen eine lebenslange Verbindung mit lachs- und cremeweißen Südseeperlen ein. Ergänzend hierzu setzt Angela Buchwald bei ihrer zweiten Kollektion »Culture Club« auf üppige Formen und große Steine, allerdings ebenfalls in leuchtenden, kräftigen Farben. Star dieser Schmucklinie ist ein traumhaft schöner Rosé-Goldring, eingefasst von Brillanten, um den ein Hauch von Nostalgie schwebt. FOTO: TAG HEUER

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Die »Diamond Fiction« glitzert an Uma Thurmans Handgelenk

UMA THURMAN IN »DIAMANTENFIEBER« In Filmen wie »Kill Bill« verkörpert Schauspielerin Uma Thurman gerne extreme Charaktere. Privat dagegen ist die 35-Jährige ganz Frau. Mit all den weiblichen Wünschen und Sehnsüchten – beispielsweise nach Diamanten. Nicht weniger als 879 schmücken ihre “Diamond Fiction”-Uhr an ihrem Handgelenk. Die Uhrzeit wird für den Träger erst nach Knopfdruck in Form einer versteckten LEDAnzeige sichtbar. Als Testimonial des Schweizer Uhrenherstellers Tag Heuer besitzt Uma exklusiv ein Modell der »Diamond Fiction«Watch. Weltweit gibt es nur noch zwei weitere dieser Hochkaräter. Wert: je ca. 100.000 Euro.

DIAMOND LOVERS PARADISE Nach London und Tokio hat nun auch New York einen De-BeersStore (703 Fifth Ave.), den ersten in den USA. Der knapp 2.000 qm große Tempel führt Stücke bis eine Million Dollar. Im November eröffnet auf dem Rodeo Drive in L. A. der zweite De-Beers-Shop in den Staaten.

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Ballast (1987). Acryl und Objekte auf rostfreiem Stahl mit Aluminium-Gestell, 123,8 x 307 x 50,8 cm

EINE WELT DIE NIE Sammler der zeitgenössischen Kunst zahlen sechsstellige Summen, um ein Werk des amerikanischen Künstlers Robert Rauschenberg zu erwerben. Seine Arbeiten hängen im Guggenheim Museum (New York), im Centre Pompidou (Paris) und in der Sammlung Ludwig (Köln). Im Dezember öffnet das Metropolitan Museum of Art in New York seine Türen für Rauschenbergs »Combines«. Der Meister selbst empfängt seine Gäste inzwischen in einem schicken Studio in Captiva, Florida. Aber wenn der 80-jährige Rauschenberg auf sein 60-jähriges Schaffen zurückblickt, gesteht er, dass sein Weg mühsam und dornenreich war. Ein Porträt von Tatiana Rosenstein

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New Reality (1996). Pflanzenfarben-Transfer auf Papier, 153 x 101,6 cm

FOTOS: GALERIE TERMINUS, MÜNCHEN

AUSGEHT

m 22. Oktober 1925 kommt Milton Ernest Rauschenberg in Port Arthur, Texas, zur Welt – als Spross eines Angestellten der örtlichen Elektrizitäts- und Stromgesellschaft und einer Hausfrau. Schon als Kind bemalt Rauschenberg die Wände und Möbel seines Kinderzimmers, unterteilt es mit Konstruktionen aus Kisten und Schachteln. Eigentlich will der Junge Prediger werden. Doch als ihm sein örtlicher Priester sagt, dass er seine Vorliebe fürs Tanzen aufgeben müsse, tritt Rauschenberg aus der Kirche aus. Auch seine Studienzeit als Tierarzt an der Uni Texas währt nur drei Monate: Er weigert sich, einen Frosch zu sezieren und entlässt das Tier stattdessen durchs Fenster in die Freiheit. Kurz danach wird er zur U.S. Navy eingezogen. Weil er niemanden töten will, wird Rauschenberg als Techniker an die Neuropsychiatrie des Navy Hospital Corps in San Diego delegiert, wo er Patienten ans Bett schnallen muss. Schließlich geht er nach Los Angeles, später nach Kansas City. Das Kansas-City-Institut verhalf schon einigen anderen bedeutenden Künstlern wie Bob Morris, Don Judd oder Jackson Pollock zum Karrierestart. Auch Rauschenberg kommt hier auf den Gedanken, es mit der Kunst zu versuchen. Er ändert seinen Vornamen in Bob (später Robert) und spart Geld an, um nach Paris zu reisen. Denn er glaubt, dass man nach Paris gehen müsse, um Künstler zu werden. Dort liest er einen Artikel in der »Times« über den Kunstunterricht des früheren Bauhauslehrers Josef Albers, der am Black Mountain College in North Carolina unterrichtet. So packt er wieder seine Sachen. Während seiner fünfjährigen College-Ausbildung schließt Rauschenberg enge Freundschaften mit Künstlern wie Cy Twombly und Jack Tworkov sowie dem Komponisten John Cage, die ihn prägen. Außerdem bereist er die Welt, fährt nach Kuba, Marokko und Italien. Und immer wieder nach New York. Dort dominieren 1949 noch realistische Tendenzen. Aber die neue, radikale Ausdrucksform des Abstrakten Expressionismus hat bereits an Boden gewonnen. Zusammen mit Studenten der »Art Students League«, einer kreativen Institution, die Künstlern Arbeits-

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art räume bietet, erkundet er die New Yorker Kunstszene. Heute hat New York über 500 Kunstgalerien – in den 1950er Jahren gibt es jedoch nur einige wenige. So packt Rauschenberg seine Lieblingswerke ein und trägt sie in die Galerie von Betty Parson. »Normalerweise schaue ich mir nur dienstags neue Künstler an«, sagt Parson zu dem Jungen. Der lässt sich aber nicht entmutigen und entgegnet: »Ich bin jetzt hier, und das ist meine Arbeit.« Parson gibt nach – und bietet ihm gleich an, in ihrer Galerie auszustellen. Im Frühjahr 1951 zeigt Betty Parson Rauschenbergs Arbeiten in einer Einzelausstellung. Wenige Monate später wird Rauschenberg von Castelli und Tworkov eingeladen, an der »Today’s Self-Styled School of New York« teilzunehmen. Dies ist eine der ersten der später legendären Ausstellungen in der Ninth Street Gallery New York, die auch unter dem Titel »The Ninth Street Show« bekannt ist. Die Schau zeigt Werke von 61 Intellektuellen, Künstlern, Händlern, Schriftstellern und Musikern, deren Werke damals nicht von den Museen akzeptiert werden. Aus dieser Bewegung entsteht schließlich die berühmte New York School. 1952 kauft das Museum of Modern Art in New York zwei Fotografien von Rauschenberg (Untitled, Interior of an Old Carriage, 1949, und Untitled, Cy on Bench, 1951). Es sind die ersten Arbeiten Rauschenbergs, die von einem Museum erworben werden. 1951 zeichnet sich bereits Rauschenbergs radikaler Stil ab. In seiner Serie »White Paintings« (1951) übermalt er große Flächen mit weißer Farbe, so dass der Betrachter seinen eigenen Schatten sowie die Lichtreflexionen des Raumes im Bild sieht. In »Black Paintings« (1951 - 1953) klebt er das Zeitungspapier an die Leinwand und bedeckt es mit schwarzer Farbe. In »Red Paintings« (1953 1954) kann man durch die dicken Pinselstriche der roten Farbe hindurch die auf den Hintergrund geklebten Materialien wie Papier oder Stoff erkennen. Der eigentliche Durchbruch gelingt ihm 1954 mit seiner ungewöhnlichen zweidimensionalen Malerei und dreidimensionalen Skulptur, die Rauschenberg selbst als »Combines« bezeichnet.

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Enfant terrible der Kunstszene: Rauschenberg in jungen Jahren

Die gemalten Oberflächen seiner Kompositionen ergänzt er mit Textund Bildelementen. Er vermischt nicht nur Malerei, Skulptur, Fotografie und Druckgrafik, sondern verwandelt flache Bilder in dreidimensionale Objekte. Damals bezieht Rauschenberg ein kleines Loft in der Fulton Street in Downtown Manhattan. Er ist einer der ersten Künstler, der sich ein Atelier in einem ehemaligen Fabrikgebäude einrichtet. Auch nach seinen ersten Erfolgen lebt er ständig in finanzieller Not. Er zahlt zwar nur 15 Dollar Miete. Dafür hat er aber kein Badezimmer. Und so geht er zu Partys, um dort im Ba-

seine Arbeiten bemalen und verbrennen. Ob er kein Geld hatte, die ausgestellten Werke ins Studio zurück zu transportieren, oder ob ihm die Leinwände ausgingen, ist nicht bekannt. Eines gesteht er jedoch selbst: »Erst wenn man nichts zu verlieren hat, macht man, worauf man Lust hat.« Rauschenbergs Bilder wurden mehreren Stilrichtungen wie dem Abstrakten Expressionismus oder der Pop-Art zugeordnet. Doch er gehört keiner dieser Stilrichtungen eindeutig an. Er hat Aktionsund Farbmalereien produziert, doch lassen sich die Arbeiten nicht dem Abstrakten Expressionismus zuschreiben. Er hat verschiedene Gebrauchsgegenstände wie Kissen, Besen oder Regenschirme in seine Konstruktionen integriert, wollte aber nicht Pop-Art-Künstler genannt werden. Er schuf Installationen, die den Betrachter mit seinem Werk interagieren lassen, war aber nie ein Performance-Künstler. Seine Versuche, viele Techniken anzuwenden, sprechen mehr für seine Neugier und unermüdliche Freude an Forschung und Leben. Als Robert Rauschenberg einst gefragt wurde, wovor er sich am meisten fürchte, antwortete er: »Davor, dass mir die Welt ausgehen könnte.«

»Erst wenn man nichts zu verlieren hat, macht man, wozu man Lust hat« dezimmer zu verschwinden. Geduscht mischt er sich wieder unter die Gäste. Er kann sich kein Subwayticket leisten, muss überallhin zu Fuß gehen und ernährt sich von Cornflakes. Doch seine Kunst sorgt für eine Sensation. Es gibt kaum einen anderen Künstler, der mit so vielen unterschiedlichen Medien gearbeitet hat, mit Malerei, Fotografie und Druck ebenso wie mit Skulptur, Tanz oder Musik. Und seine Werke, die manchmal Kritiker und Kollegen verwirren, tragen ihm bald den Ruf eines Enfant terrible ein. »Kunst sollte kein Konzept haben, und dies soll mein einziges Konzept sein«, sagt Rauschenberg. »Ich habe die Arbeit >Bed< gemacht, weil ich nichts mehr hatte, worauf ich malen konnte. Jeder glaubt, das wäre ein surrealistisches oder dadaistisches Bild, aber es war nur pragmatisch.« Aus pragmatischen Gründen wird er schließlich auch

Reynolds Wrap (1971). Hartpapier und Sperrholz, 200,7 x 101,6 x 22,9 x 7,6 cm


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Grand Slam (1990). Acryl, Email auf verspiegeltem Aluminium und rostfreiem Stahl, 30 x 491,5 cm

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Water Hole (1993). Acryl auf emailliertem Aluminium, 150 x 124,5 cm

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29.08.2005

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Der Geist von Schütte Mal in Stahl, mal in Bronze: Thomas Schütte punktete bei der Biennale vor allem mit seinen architektonischen Skulpturen

FOTO: SCHÜTTE/DPA

Etwas unbehaglich blickte Thomas Schütte schon drein, als er im Theater des Arsenale in Venedig mitten im Blitzlichtgewitter stand. Mag sein, dass der als scheu geltende Künstler (»Wenn man heute den Kopf heraushält, muss man auch etwas sagen«) gerade über die 51. Kunstbiennale nachdachte. Die wurde von einigen, die allerdings sowieso immer kritisieren, (mal wieder) als öde bezeichnet. Mag aber auch sein, dass dem gebürtigen Niedersachsen sein »Goldener Löwe«, den er als bester Künstler der internationalen Ausstellung erhalten hat, einfach zu formvollendet erschien. Immerhin ist Schütte auch mit seinen deformierten »Frauenskulpturen« bekannt geworden. Und mit eben diesen hat er auch in Venedig gewonnen. Nun ist aber der 51-Jährige keiner, der ausschließlich ausladende Rundungen braucht. Anders als zu Beginn seiner Karriere: Damals meldete er gerne und wortstark seine Vorbehalte gegen eine allzu vielseitige Kunst an, die sich kaum noch festlegen lässt. Diese Einstellung hat sich längst verändert. So hat er sich in den vergangenen Jahren verstärkt mit grafischen Arbeiten beschäftigt. Bei der Biennale war er mit diesen ebenfalls vertreten. Ausgestellt aber wird derzeit Schüttes wohl bekanntestes Werk »Der große Geist« (1997). Bei der »Crossart: Meisterwerke der Moderne aus zehn deutschen und niederländischen Museen« (bis 6. November, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn) steht der Riese aus Gussstahl in einem Raum mit der »Straßenbahnhaltestelle« von Joseph Beuys.

AUSSTELLUNGEN

AKTUELLE

AUKTIONEN BEI SOTHEBY’S UND CHRISTIE’S KÜNSTLER

WERK

PREIS

Antonio Canal Canaletto Jan van Huysum Lucas Cranach der Ältere Paul Gauguin Edward Coley Burne-Jones Rufino Tamayo David Teniers II Edwin Lord Weeks Pierre-Auguste Renoir Jusepe de Ribera

Venice, The Grand Canal, Looking North-East… Green grapes on the vine with morning glory, pink… Venus und Amor Vaches au bord de la mer A Sea-Nymph Mujer Llamando The Engagement between Spanish galleys commanded… Open Market, Rabat, Morocco Paysage de Provence Philosopher

$33.818.182 $ 6.836.364 $ 4.290.909 $ 2.023.500 $ 2.050.909 $ 884.000 $ 462.545 $ 289.455 $ 251.200 $ 152.727

Sotheby’s Christie’s Sotheby’s Sotheby’s Christie’s Sotheby’s Christie’s Christie’s Christie’s Sotheby’s

Der Ball ist bunt 30 Millionen Euro war es der Bundesregierung wert, damit der Fußballfan vor und während der WM 2006 auch mit Kunst und Kultur Doppelpass spielt. Dafür lässt die DFB-Kulturstiftung nicht nur André Hellers »Fußball Globus« durch die zwölf Spielstädte rollen. Sie gibt auch eine Edition von 13 hochwertigen Offset-Farblithografien heraus. Das Thema: natürlich Fußball, umgesetzt von Künstlern wie Norbert Bisky, der teutonischen Kraftkampf darstellt, oder dem Japaner Hisashi Tenmyouya. Ob dessen martialischer Zweikampf im traditionellen Ukiyoe-Stil allerdings – wie von der Stiftung erhofft – die »weibliche Weltbevölkerung« anspricht, bleibt abzuwarten. Interessierte bestellen die »Ball-Kunst« unter www.fifaworldcup.com/artposter. Preis: ab 500 Euro (signierte limitierte Edition).

EINSTEIN SPACES (bis 30.10.)

50 JAHRE DOCUMENTA (bis 20.11.)

AMELIE VON WULFEN (bis 16.10.)

VINYL (bis 27.11.)

Im Einstein-Jahr 2005 platzieren neun Künstler unterschiedliche Werke dort, wo der Physiker gelebt und gewirkt hat (Bild: Franz West in Caputh). Raum- und Zeitreise! (www.einstein-spaces.de)

Die documenta in Kassel entwickelte sich von einem Beiprogramm der Bundesgartenschau von 1955 zur wichtigsten Übersichtsausstellung moderner Kunst. Neue Sichtweisen! (www.fridericianum-kassel.de)

Erste Museumsausstellung der 39jährigen deutschen Künstlerin. Ihre Collagen und Zeichnungen spinnen ein Netz zwischen Solschenizyn, John Travolta und ihrer Großmutter. (www.kunstmuseumbasel.ch)

Früher wurden Schallplattencover von Künstlern wie Andy Warhol gestaltet. Heute dudelt der iPod. Das Neue Museum Weserburg Bremen zeigt 250 LPs zum Sehen und Hören. (www.nmwb.de)

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31.08.2005

9:17 Uhr

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WANN IST EIN EINGRIFF

SINNVOLL? Ästhetische Chirurgie im Spannungsfeld der Gesellschaft

ie ästhetische Chirurgie hat in den vergangenen 25 Jahren dank Wellness, dem Wunsch nach Selbstverwirklichung und vielfältigen fundierten medizinischen Methoden einen außergewöhnlichen Aufschwung genommen. Verlässliche Daten über die Anzahl von Schönheitsoperationen in Deutschland gibt es nicht, die Zahlen der wissenschaftlichen Fachgesellschaften schwanken zwischen 700.000 und 900.000. Der Anteil der Männer liegt bei zwölf Prozent. Exaktere Daten gibt es in den USA. 2003 wurden dort 9,2 Mio. Eingriffe durchgeführt. Diese Zahl zeigt einen Trend, der auch in Deutschland spürbar ist: Es werden zunehmend kleinere Korrekturen wie Faltenunterspritzungen und Peelingverfahren durchgeführt. Die eigentlichen operativen Eingriffe gehen laut Statistik dagegen leicht zurück. Bei den Operationen steht die Fettgewebeabsaugung (Liposuktion) nach wie vor an erster Stelle. Immer häufiger stellt sich die Frage, wann ein ästhetischplastischer Chirurg operieren sollte und wann nicht. Denn ein Eingriff bedeutet in jedem Fall Reparation, bedeutet Schmerz und Narben. Vor allem junge Menschen erkennen oft die Tragweite einer OP nicht. Hier hat der Facharzt für Pla-

FOTO: VINCENT BESNAULT/GETTY

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TEXT: DR. MED. H. W. HÖRL

stisch-Ästhetische Chirurgie eine sehr große Verantwortung. Ganzheitliche Problemlösungen sind in der heutigen Zeit in allen gesellschaftlichen Bereichen gefordert. Deshalb ist die enge Kooperation zwischen ästhetisch-plastischer Chirurgie und Anti-Aging-Medizin notwendig. Nicht selten müssen plastische Chirurgen psychische Störungen beachten. Dysmorphobie, heute von Psychiatern »Body Dismorphic Disorder« genannt, ist gekennzeichnet durch das Gefühl hässlich zu sein, ohne dass dies objektivierbar ist. Neben Frauen sind von diesem Problem auch zunehmend Männer betroffen. Ästhetisch-plastische Chirurgen sind es gewohnt, die Effekte der Körperveränderungen und des Alterns zu beurteilen und danach operativ und damit invasiv zu korrigieren. Nun besteht mit der Anti-

Aging-Medizin die Chance, grundlegende Ursachen des Alterns zu verbessern. Ein seriöser plastischer Chirurg zeichnet sich allerdings auch dadurch aus, dass er Nein sagen kann. Einige Gründe dafür sind: - Der Patient will nichts über Risiken wissen; - alle voroperierenden Ärzte werden schlecht gemacht; - der angebliche Makel ist durch den Arzt nicht erkennbar oder lässt sich nicht sinnvoll beheben; - die Grenzen dessen, was möglich ist, wollen nicht verstanden werden; - keine ausreichenden gesundheitlichen Voraussetzungen; - gestörte Körperwahrnehmung. Für eine ästhetisch-plastische OP geeignet sind Menschen, die eine Verbesserung ihres Aussehens möchten, die motiviert sind und realistische Erwartungen haben.

Während bei medizinischen Indikationen der Arzt Behandlungsrahmen und Operationsnotwendigkeit vorgibt und somit alleinige Verantwortung trägt, verhält sich dies in der ästhetischen Chirurgie anders. Hier kommt der Patient zum Arzt und möchte operiert werden. Während bei den medizinisch indizierten Eingriffen der Arzt zur Operation rät und der Patient zustimmt, stellt bei ästhetischen Eingriffen der Patient die Indikation. Dies tut er aber als Laie, ohne spezifisches Wissen über Risiken, Erfolgsaussicht und Grenzen. Dennoch muss der Patient in die Verantwortung mit eingebunden werden. Dazu muss er gründlich aufgeklärt werden. Zudem muss der ästhetische Chirurg in Gesprächen herausfinden, was die tieferen Beweggründe und wie realistisch die Vorstellungen seiner Patienten sind.

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31.08.2005

9:17 Uhr

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Die Schallwellen des punktgenau aufgesetzten Therapiegerätes regen die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an

SCHMERZFREI DURCH HEILENDE SCHALLWELLEN Die hochenergetische Stoßwellentherapie setzt dort ein, wo herkömmliche Behandlungsmethoden oft versagen. Kalkablagerungen an Knochen und Gelenken, Schmerzen an Sehnen und Schultern werden mit Ultraschallgeschwindigkeit einfach »weggeschossen«

TEXT: DR. MED. F. WIECZOREK

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ieses moderne und schonende Verfahren ist bisher nur wenig bekannt«, sagt der Münchner Orthopäde Dr. Frank Wieczorek, der seit etwa zehn Jahren seine Patienten damit von den oft unerträglichen Schmerzen befreit. Ursprünglich wurde die Stoßwellentherapie in der Urologie zur Zertrümmerung von Nieren-, Harnleiter- und Gallengangsteinen be-

nutzt. Inzwischen wird das Verfahren auch erfolgreich bei Beschwerden an Schulter oder Kniescheiben, bei Tennis- oder Golferellbogen, bei Achillessehnenentzündung, schmerzhafter Fersenspornbildung und Entzündungen an nahezu allen Sehnenansätzen sowie bei so genannten Pseudoarthrosen eingesetzt. Gerade chronische Entzündungen von Sehnenansätzen sowie Kalkanlagerungen an Sehnen und Gelenken konnten bisher ursächlich nur operativ behandelt werden. Stoßwellen sind gebündelte Ultraschallwellen, die mit extrem

hohem Druck und einer Anstiegsgeschwindigkeit im Tausendstelsekunden-Bereich in die betroffene Körperregion geleitet werden. Die kegelähnliche Schallwelle durchdringt das Gewebe und bricht sich an den Kalkablagerungen und löst sie so in kleinere Partikel auf. Diese werden dann von den körpereigenen Fresszellen, den so genannten Makrophagen, über den Lymphkreislauf abtransportiert und schließlich natürlich über die Nieren ausgeschieden. »Die Schallwellen provozieren eine gesteigerte Stoffwechsel-


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aktivität im Bereich der jeweils behandelten Schmerzzone und regen so die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an«, erklärt Dr. Wieczorek. Verwendet wird ausschließlich das Hochenergieverfahren. Die energieverdichtete Schallwelle erfolgt nur im anvisierten Zentrum der Schmerzzone. Benachbarte Körperstrukturen wie Sehnen, Nerven und Blutgefäße werden von der Stoßwelle zwar erfasst, aber nicht geschädigt, da sie nicht in deren Fokus liegen. Energieeinleitung von außen regt unter anderem eine Kommunikation von unterschiedlichen Zellverbänden an, welche regenerative Prozesse auslöst und körpereigene Reparaturmechanismen in Gang setzt. Verschiedene Gewebearten wie zum Beispiel Knorpelzellen werden auf diese Weise neu gebildet. Während der Therapie, die stets ambulant durchgeführt wird, sitzt oder liegt der Patient. Das Schmerzempfinden ist individuell unterschiedlich, doch in der Regel reicht eine örtliche Betäubung im Behandlungsgebiet aus. Der Patient spürt während der Anwendung lediglich Impulse im Gewebe, die sich wie kleine elektrische Schläge anfühlen. Begleitet werden sie von dem hämmernden Geräusch der Schallwellenerzeugung – 2000 Impulse in acht Minuten. Wichtig für den Behandlungserfolg ist die richtige Diagnosestellung durch den Arzt. Außerdem setzt die Anwendung von Stoßwellen spezifische Erfahrung voraus, beispielsweise bei der Einstellung des Therapiefokus. Um einen maximalen Effekt am Wirkort zu erreichen, dürfen die Stoßwellen nicht durch andere Strukturen abgelenkt oder absorbiert werden. Mit Hilfe eines Ultraschallgerätes muss das Zielgebiet zuerst geortet und der Fokusbereich der Welle am Gerät eingestellt werden. Die Impulsstärke wird der Gewebestruktur angepasst. Eine Sitzung dauert etwa 10 bis 20 Minuten. Im Durchschnitt sind drei Behandlungen ausreichend.

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Schmerzarme Therapie mit 2000 Impulsen in acht Minuten

»Dazwischen sollten immer mindestens 14 Tage liegen«, erklärt Dr. Wieczorek, »weil das Immunsystem aktiviert wurde und der Körper mit dem Abtransport der bereits behandelten Kalkablagerungen beschäftigt ist.« Dass gelegentlich eine Verschlimmerung nach der ersten Behandlung ein-

tritt, bewertet er nicht als schlechtes Zeichen, sondern als ein Indiz für die Wirksamkeit. Allerdings hält dieser Zustand nur wenige Tage an. Bis zu sechs Wochen nach der letzten Behandlung können vergehen, bis sich der vollständige Erfolg der Therapie beurteilen lässt. Bei Bedarf kann eine weitere Sitzung notwendig werden. Ansonsten ist der erreichte Effekt als dauerhaft anzusehen. »Wenn die Patienten zu einem späteren Zeitpunkt erneut vorstellig werden, handelt es sich meist um die andere Körperseite«, weiß Dr. Wieczorek aus seiner langjährigen Praxis. Der Effekt der Stoßwellentherapie besteht nicht nur in einer raschen Linderung der Schmerzen. Sie bewirkt weiterhin eine Erhöhung der Schmerzschwelle, die bei chronischen Schmerzpatienten oft bereits so niedrig ist, dass schon geringste Reize große Schmerzen verursachen. Grundsätzlich ausgenommen von der Behandlung sind

schwangere Frauen, Patienten mit Krebsleiden, Menschen mit Blutgerinnungsstörungen und Träger von Herzschrittmachern. Die Stoßwellentherapie auf orthopädischem Fachgebiet wird aus Kostengründen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr bezahlt. Privatkassen übernehmen in der Regel die Kosten, die bei etwa 350 Euro pro Behandlung liegen. Verglichen mit den Aufwendungen für langwierige herkömmliche Therapien und Operationen handelt es sich bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie sogar um die kostengünstigste Alternative. Dr. med. Frank Wieczorek Orthopäde/Sportmedizin/Chirotherapie Fromundstraße 29 81547 München Tel. 089/692 20 98 Fax 089/620 00 16 22 Seit über zehn Jahren behandelt Dr. Frank Wieczorek erfolgreich mit der extrakorporalen Schallwellentherapie

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Dr. Jürgen Toft, Leitender Chirurg und Geschäftsführer der Münchner Alpha-Klinik, ist einer der namhaftesten Spezialisten im Bereich der Kniechirurgie

E PROF. TOFT UND DER

KNIE-FALL Tiger Woods hatte es. Steffi Graf auch. Mehmet Scholl ebenso: ein Knieproblem. Aber nicht nur berühmte Sportler kämpfen damit. Immer mehr Freizeit-Sportler überfordern das zentrale Gelenk unseres Körpers, ohne Schlagzeilen zu machen – Tendenz steigend, Alter sinkend 104

chte Schlagzeilen gebühren einem Mann, den man als die Koryphäe der Kniechirurgie bezeichnen könnte: Prof. Jürgen Toft, Leitender Chirurg und Geschäftsführer der hochmodernen Alpha-Klinik in München. Im Jahr 1984 gründete er Deutschlands erste ambulante Klinik für Kniechirurgie in München, den Vorgänger der heutigen AlphaKlinik, die längst auch auf Wirbelsäulenprobleme spezialisiert ist. Mit mehr als 26.000 Eingriffen am Knie ist Professor Toft wohl der erfahrenste Spezialist auf diesem Gebiet. So war er 1983 der erste in Europa und der zweite weltweit, der einen vorderen Kreuzbandriss mit einer arthroskopischen Technik wiederhergestellt hat. Heute demonstriert der Spezialist seine Operationsmethoden über die Grenzen Deutschlands hinaus in Ländern wie Argentinien, Pakistan, Indien, Mauritius und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zu seinen Schlüsselkompetenzen gehören die gelenkserhaltende Arthrosechirurgie sowie die minimalinvasive Bandwiederherstellungs- und -ersatzchirurgie. Zwei Bereiche, in denen Patienten häufig genug zu hören bekommen, dass leider nichts zu machen sei.

»Kniearthrose – von wegen, da ist nichts zu machen« ist nicht nur der Titel des Buches, das Prof. Toft im Jahr 2001 veröffentlicht hat. In über 4.000 erfolgreich behandelten Fällen hat er bewiesen, dass das »Unmögliche« oft eben doch möglich ist: Die Knorpeloberfläche wiederherzustellen und Kniearthrose zu heilen. Mit der so genannten Abrasions-Technik werden dabei »kahle« Knochenstellen aufgeraut und so die Bildung von Ersatzknorpelgewebe angeregt – klingt archaisch, dennoch wird dabei sehr schonend mit dem »Körpermaterial« umgegangen. Wichtig in der Folge ist allerdings, dass die behandelte Oberfläche geschont und nicht zu früh belastet wird. Doch die Krückenzeit von rund zwei Monaten nimmt man gerne in Kauf, wenn es um die Rettung des Knies geht. Um die geht es auch bei einem anderen Knie-Fall, dem Kreuzbandriss. Wer um die 40 ist, bekommt häufig zu hören, dass der nicht mehr operiert wird. Auch hier sind die Spezialisten der Alpha-Klinik auf höchstem Niveau anderer Meinung: Mit einer ganz speziellen (kaum angewandten) Methode wird bei »frischen« Kreuzbandrissen das kaputte Band mit einer neuen Struktur verstärkt. Vorteil dabei ist zum Beispiel, dass die Nervenrezeptoren erhalten bleiben. Aber auch bei älteren Verletzungen oder arthrotischen Gelenken gibt man in der Alpha-Klinik nicht klein bei.


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Von der klassischen Physiotherapie bis hin zu Osteopathie, Lymphdrainage, Akupunktur, Magnetfeldtherapie und Isokinetischem Training. Oder dem Gyrotonic-Expansion-System, einem ganzheitlichen Bewegungskonzept, das Prof. Toft 1988 aus den USA für medizinische Bedürfnisse adaptiert hat: Die Bewegungsabläufe sind dreidimensional, fließend und ähnlich dem Yoga mit Atemmustern verbunden. Ziel des vielseitigen Rehabilitationskonzeptes ist es, dass die Patienten bald wieder in normale Bewegungsabläufe einsteigen und selbstständig wieder gesunde, vernünftige Bewegung in ihr Leben bringen. Das heißt vor allem: sich wieder Fitness- und damit Gesundheitsziele setzen!

Mit mehr als 25.000 Eingriffen ist Prof. Toft der erfahrenste Spezialist auf seinem Gebiet

Auch mit anderen Techniken konnten über 3.500 Patienten zufrieden sein und mit einer deutlich verbesserten oder wiederhergestellten Leistungsfähigkeit des Kniegelenks entlassen werden. Das Gleiche gilt auch beim Thema Meniskus oder bei Kniescheibenproblemen. »Wir fangen da an, wo andere aufhören« – dieses Credo hat sich die Alpha-Klinik zum täglichen Antrieb gemacht. Und sie zeichnet sich, so Prof. Toft, »durch eine konsequente Spezialisierung und Superspezialisierung aus, was in dieser Form in keiner anderen deutschen Klinik betrieben wird.« Das gilt für den Kniesektor und ebenso für die Wirbelsäulenabteilung. Der Professor fügt hinzu: »Auf Grund dieses hohen Spezialisierungsgrades und auf der Basis von über 25.000 Knieoperationen und über 18.000 Wirbelsäulenoperationen kann hier das Operationsergebnis mit einem Höchstmaß an Genauigkeit vorhergesagt werden. Und dies mit einem auch international absoluten Minimum an Komplikationen.« Patienten aus rund 70 Ländern belegen dies eindrucksvoll. Doch nicht nur in puncto Operationen ist man bei den Spezialisten der Alpha-Klinik in besten Händen, sondern vom ersten Schritt in die Klinik bis zum ersten Schritt aus der Klinik in eine schmerzfreie Zukunft. Der Aufenthalt und das komplette Handling werden einem so angenehm wie möglich gemacht, vom GourmetMenü bis zum Chauffeur, der auswärtige Patienten zum Flughafen oder ins Hotel bringt. Individuelle Betreuung durch hoch qualifizierte Schwestern, Ärzte und Therapeuten wird als Bestandteil des Genesungsprozesses gesehen. Dabei spielt auch die Rehabilitation nach dem Eingriff eine wichtige Rolle. Sie wird in der AlphaKlinik als Wiedereinschulung verloren gegangener Fähigkeiten betrachtet. Dazu werden die unterschiedlichsten Methoden eingesetzt:

Alpha-Klinik Dr. Jürgen Toft Effnerstr. 38 81925 München Tel. 089/998 38 40

In angenehmer Atmosphäre erfahren die Patienten der Alpha-Klinik eine perfekte Rundumbetreuung

»Vernunft und gesunder Menschenverstand senken die Risiken erheblich« doin’ fine: Was kann man schon in jungen Jahren tun, um Knieproblemen im Alter vorzubeugen? Prof. Toft: Vor allem sportlich nicht »über seine Verhältnisse leben«. Das bedeutet, dass man sich für die meisten sportlichen Belastungen gründlich vorbereiten muss. Dazu gehören ein Kraftaufbau-Training, aerobes Training zur Verbesserung der Kondition, Stretching und die gute Erlernung der jeweiligen sportspezifischen Technik – das Ganze mit Vernunft und gesundem Menschenverstand angereichert, schon hat man die Risiken erheblich gesenkt, später eine Arthrose zu bekommen. doin’ fine: Welche Knieprobleme tauchen in Herbst und Winter am häufigsten in Ihrer Praxis auf? Prof. Toft: Meniskus- und Bandverletzungen, meistens durch Sportunfälle beim Fußball, Basketball, weniger auch beim Tennis. Und dann natürlich die Kreuzbandrisse bei Skiunfällen als die typische Wintersportverletzung.

doin’ fine: Wie kann man sich als Wintersportler davor schützen?

doin’ fine: Welches sind die kniefreundlichsten Sportarten?

Prof. Toft: Wie oben schon ausgeführt. Hinzu kommt, dass man im Sportgeschäft nicht angibt – und sich die Bindung auf Profiverhältnisse einstellen lässt, obwohl man blutiger Anfänger ist. Am besten ist es, morgens mit Skilanglauf anzufangen, warm zu werden und mit dem alpinen Skilauf erst mittags zu beginnen, was auch noch den Vorteil der leeren Kabinenbahnen hat. Wenn die Kondition und Konzentration am Nachmittag nachlassen, unbedingt rechtzeitig aufhören. Die meisten Verletzungen entstehen am Anfang, wenn man kalt ist, und am Ende, wenn man müde ist!

Prof. Toft: Kniefreundlich ist alles, was keine Schocks und Belastungsspitzen auf das Gelenk bringt. Walken ist besser als Joggen, Skilanglauf besser als alpin. Dazu Schwimmen, Radfahren, Krafttraining.

doin’ fine: Wie steht es mit anderen Sportarten, etwa Golf, Trekking, Tennis, Joggen oder Yoga? Prof. Toft: Die genannten Sportarten sind vergleichsweise harmlos, sollten aber hinsichtlich Vorbereitung, Warmmachen, Dehnen etc. genauso angegangen werden.

doin’ fine: Welche Sportarten tun dem Knie sogar richtig gut? Prof. Toft: Richtig gut ist Radfahren. doin’ fine: Kann man Gelenke durch Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel gesund erhalten, positiv beeinflussen oder gar heilen? Prof. Toft: Wichtig sind Chondroitinsulphat und Glukosamin. Dann Antioxydantien, Flüssigkeit, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Omega-3-Fettsäuren und ausreichende Proteinzufuhr. Und nicht die Fasern vergessen, damit die Darmpassage beschleunigt wird und weniger Abbautoxine aus der Nahrung in den Blutkreislauf gelangen.

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wurde bislang vor allem als ästhetischer Eingriff gesehen. Doch das ist nur ein Aspekt. Von mindestens gleicher Bedeutung ist die positive Auswirkung auf die Psyche und auf das gesamte Körpergefühl. Immer wieder berichten mir Patientinnen, dass sie sich nach der Liposuktion wie neu geboren fühlen.

Dr. med. Hans Wolfgang Hörl, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München, plädiert für eine Kooperation mit der Anti-Aging-Medizin

doin’ fine: Kritiker bezeichnen das als Fixierung auf Äußerlichkeiten. Dr. Hörl: Diese Kritiker würde ich gerne mit meinen Patienten sich unterhalten lassen. Wenn ich einer Tumorpatientin wieder zu einer schönen Brust verhelfe oder einem Brandopfer zu einem Gesicht, dann wird das akzeptiert. Mag sich jedoch eine Frau, die unter ihren »Reiterhosen« litt, wieder im Badeanzug zeigen und überglücklich ist, kommen plötzlich kritische Stimmen. Ich meine, es ist auch Aufgabe eines Arztes, die Seele seiner Patienten zu heilen. In diesem Sinn sind die Übergänge zwischen rekonstruktiver und plastischer Chirurgie fließend. Beides ist für mich »seelische Chirurgie«. In unserer körperbetonten Zeit wird Wohlfühlen

CHIRURGIE FÜR DIE SEELE Dieser Mann macht Menschen glücklich. Weil er hilft, dass sich ihre Seelen im Körper wieder wohl fühlen. Ein Gespräch mit Dr. med. Hans Wolfgang Hörl über plastische Chirurgie doin’ fine: Sie sind Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit Spezialisierung auf ästhetische und rekonstruktive Verfahren. Mit einer fast 20-jährigen Erfahrung in Liposuktion, also Fettabsaugung, und tausenden von Ihnen durchgeführten Operationen gelten Sie als Kapazität in dieser Disziplin. Was hat sich seit Ihren Anfängen in Ihrem Fach geändert? Dr. Hörl: Sehr viel. Da ist zuerst die Haltung gegenüber dem, was wir machen. Wir gehen heute viel mehr von einem ganzheitlichen Ansatz aus. Es geht nicht allein darum, einen Körper zu verschönern, sondern auch darum, sich in einem gesunden und schönen Körper wohl zu fühlen. Natürlich hat sich auch in medizintechnischer Hinsicht vieles getan. In den vergangenen fünfzehn Jahren gab es eine ganze Reihe

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von Weiterentwicklungen. Zum Beispiel die Tumeszenztechnik: Dabei wird vor dem Absaugen eine große Menge Kochsalzlösung infiltriert, die etwa 45 Minuten einwirkt. In den Medikamentzusätzen ist bei Durchführung dieser ohne Vollnarkose möglichen Operation das örtliche Betäubungsmittel enthalten. Mit dieser Methode lässt sich außerdem das Fettgewebe besser absaugen. doin’ fine: Also die schnellste Methode, um Pfunde loszuwerden... Dr. Hörl: Nein. Für die Reduzierung von Übergewicht ist Liposuktion nicht geeignet. doin’ fine: Wofür denn dann? Dr. Hörl: Als körperkonturierender Eingriff, um eine stabile Minderung von subkutanem Fettgewebe zu erreichen. Liposuktion

und Selbstzufriedenheit nicht gering durch unsere subjektive Körperwahrnehmung transportiert. doin’ fine: Lehnen Sie auch den einen oder anderen Eingriff ab? Dr. Hörl: Das kommt immer wieder vor. Für die Zufriedenheit des Patienten ist der Zustand der Haut an den zu behandelnden Arealen immens wichtig. Deshalb sind die individuellen Risiken hinsichtlich medizinischer Probleme und möglicher Einschränkungen am ästhetischen Ergebnis tabulos anzusprechen. Immer wieder möchten Patientinnen so viel als möglich abgesaugt bekommen. Doch genau darin besteht die Basis für unbefriedigende, dauerhaft nachteilige, kaum zu korrigierende ästhetische Ergebnisse. Eingriffe, welche ein hohes Risiko dergestalt bergen, lehne ich grundsätz-

lich ab. Sehr vorsichtig bin ich auch, wenn Patientinnen zum Beispiel eine Brustvergrößerung wollen, weil sie von ihrem Partner dazu gedrängt werden. In Gesprächen versuche ich dann, dieser Entscheidung entgegenzuwirken. doin’ fine: Wie dauerhaft ist bei einer Liposuktion das Ergebnis? Dr. Hörl: Einerseits entstehen nach Absaugungen von Fettgewebe keine neuen Fettzellen. Andererseits können die belassenen Zellen durch Ernährungsfehler, Bewegungsmangel oder durch altersbedingte Hormonumstellung wieder vermehrt Fette speichern oder Kohlehydrate in Fett umwandeln, woraus eine kleine Zunahme resultieren kann. doin’ fine: Muss dann über kurz oder lang »nachgesaugt« werden? Dr. Hörl: Genau das soll vermieden werden. Wir müssen deshalb unseren Patienten und Patientinnen flankierende Maßnahmen anbieten. Ich plädiere dafür, die Möglichkeiten der AntiAging-Medizin mit einzubeziehen. doin’ fine: Was darf man sich darunter vorstellen? Dr. Hörl: Ästhetisch-plastische Chirurgie und für den Alterungsprozess verantwortliche Abläufe im Körper sind nicht voneinander zu trennen. Wir müssen also eine ganzheitliche Therapie anbieten, welche die operativen Möglichkeiten mit der präventiv-regenerativen Medizin zusammenführt. Während Erstere die äußerlich sichtbaren Zeichen des Alterns korrigiert, reflektiert Letztere die dahinter liegenden physiologischen Gründe. Nur durch die Beachtung der derzeit bekannten biochemischen und genetischen Veränderungen lässt sich eine nachhaltige Besserung erreichen. Ich arbeite mit einem sehr erfahrenen Kollegen der Anti-Aging-Medizin zusammen. Nur der Spezialist kann den Alterungsprozess verlangsamen und durch sinnvolle Substitution das Lebensgefühl verbessern. Nur durch diese Kooperation ist eine komplexere Behandlung anzubieten. Privatpraxis Dr. med. Hans Wolfgang Hörl Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie Am Kosttor 1 (Ecke Maximilianstr. 18) 80331 München Tel: 089/12 39 17 77 Im Internet unter www.drhoerl.de


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Den »Kaiser« im Blick

A TRIBUTE John Lennon zog 1971 nach New York. Im Big Apple erlebte er sein letztes Jahrzehnt. Am 8. Dezember 1980 wurde er erschossen

John Lennon wäre am 9. Oktober 65 Jahre alt geworden. Am 8. Dezember jährt sich der Tag seiner Ermordung zum 25. Mal. Aus diesen Anlässen widmet der Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag dem großen Beatle ein besonderes Tribute. Unter anderem erscheint am 1. Oktober der Bildband »John Lennon – Die Jahre in New York«. Bob Gruen, Lennons persönlicher Fotograf, zeichnet darin in 200 teilweise noch nie zuvor veröffentlichten Aufnahmen ein intimes Porträt

Die ungleichen Zwillinge Der Sizilianer Domenico Dolce und der Mailänder Stefano Gabbana sind D&G. Keine anderen Buchstaben beeinflussten die Modewelt der letzten Jahre nachhaltiger. Dolce & Gabbana sind längst zum Symbol für eine Generation junger, italienischer Designer geworden. Seit der Entstehung der Marke im Oktober 1985 treffen das südliche Temperament und die kühle Intellektualität der D&G-Designs zielsicher den Zeitgeist. Die Schlagworte dabei: immer frech, immer ironisch und unwiderstehlich sexy. Die besten Designs und berühmte Kampagnenmotive hat der renommierte Verlag Assouline in einem sehenswerten Bildband zusammengetragen. Für ca. 16 Euro im ausgesuchten Buchhandel.

des letzten Lebensjahrzehnts Lennons. Begleitet wird Gruens Werk ab November durch die »Erinnerungen an John Lennon« – herausgegeben von Yoko Ono und mit Texten von u. a. Iggy Pop.

WIESN 2005

Stolz erhebt sich der »Wilde Kaiser« über Tirol. Rolf und Maryam Sachs zähmten ihn in ihrem ungewöhnlichen Bildband

Der Balkon eines Bergguts in Rechenau, einem bayerischen Ort nahe Kiefersfelden. Der Ausblick von dort ist majestätisch: links der »Zahme Kaiser«, rechts der »Wilde Kaiser«. Zwei Alpengipfel, deren Faszination sich Rolf und Maryam Sachs nicht entziehen konnten. Das prominente Ehepaar platzierte auf besagtem Balkon eine Kamera. Aus einem eigens dafür gebauten Gehäuse schoss die Kodak das gesamte Jahr 2004 hindurch alpine Panoramafotografien. Ungewöhnlich nur: Das Motiv war einzig und allein »kaiserlich«. Aus den rund 50.000 Aufnahmen wählten die Fotografen 130 aus. Zusammengefasst in dem aufwändig gestalteten Bildband »The Wild Emperor – Variations of a View« (Hardcover mit Schutzumschlag und Leinen-schuber, teNeues, Kempen) ergibt sich so ein einzigartiges Dokument, das die Stimmungen der Natur rund um die »Kaiser«-Gipfel beeindrukkend darstellt. Zeitlos schön sind Bilder von traumhaften Sonnenaufgängen, die den stolzen Preis von 250 Euro auch rechfertigen.

News vom »Ex-Käfer« Von Sabine Käfer, Ex-Ehefrau des Münchner Feinkost-Impresarios, kommt der »Oktoberfest Insider Guide« (teNeues, 14,90 Euro). Keine weiß besser, wie es auf der Wiesn (ab 17.9. zum 172. Mal) zugeht. Hat sie doch jahrelang im Käfer-Zelt die Promi-Dichte hautnah erlebt. Ihr ultimativer Tipp ist aber das »Weinzelt« – dort trifft man(n) die hübschesten Madln.

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Kleine Mitbringsel für zwischendurch. Denn Sie wissen ja: Feine Geschenke erhalten die Freundschaft

Heilerin der Ringe Sônia Bogner hat eine SilberringKollektion entworfen. Netter Nebeneffekt: Die Schmucksteine haben Heilwirkung. Citrin zum Beispiel soll das Immunsystem stärken. Für ca. 249 €.

Für Top-Secret-Material Goldpfeil hat sich bei seiner »Badge Bag«-Linie am MilitaryLook orientiert. Im »City Bag« mit abnehmbarem Anhänger verstaut die Shopping-Agentin nicht nur Essentials. Für ca. 449 €.

Vom Draht zur Kamera Eines der ältesten Metalle, das die Menschheit kennt, ist im Luxus angekommen: Kupfer. Sanyo präsentiert die schmalste Foto-VideoKombination »XACTI Digital Movie C5« auch kupferfarben. Für ca. 649 €.

Schönes Spiel in Farbe Sattes Rosso auf grünem Fairway: Das Leder-Cartbag »Tango Light« von JoeJo bringt doch noch Farbe in die verregnete Golfsaison 2005. Ab ca. 980 €.

Vive le Vodka Beneidenswert: Frankreich hat mit dem »Perfect 1864« nun auch einen der besten und teuersten Wodkas. Zu haben bisher nur in Frankreich oder im Internet unter www.perfect1864.com. Für ca. 37 €.

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Verhüllte Mania Der iPod hängt mittlerweile fast in jedem Ohr. Doch jetzt kann man sich vom Rest der Musikhörer absetzen. Beispielsweise mit einer Hülle aus Perlrochen. Von Bethge, Hamburg. Für ca. 190 €.

Tochters Darling Gut verstecken vor dem Nachwuchs! Der Puma »MY-18 Suede« landet sonst im Club und strahlt dort pink und mit Glitzer-Gummisohle mit dem Strobo um die Wette. Für ca. 160 €.

Vitalkur für die Zellen Kanebos »Sensai Premier The Cream« unterstützt u. a. mit Wirkstoffen aus Algen und Safranöl die DNA-Reparatur. Für ca. 580 €, Emulsion ca. 365 €.

Held des Alltags Ein Bier (u. a. Beck’s, Diebels) ab sechs, eisgekühlt, aus dem eigenen »PerfectDraft«-Zapfhahn. So schmeckt Genuss am Feierabend. Für ca. 200 €; 6-Liter-Fass ab 12 € im Supermarkt.

»Knutschkugel«-Jubiläum Vor 50 Jahren wurde die BMW Isetta vorgestellt. Mini war sie schon immer. Nun kommt sie noch kleiner: als Modell. Mit nur 1.955 Exemplaren eine echte Rarität. Für ca. 65 € bei BMW-Händlern.

Kühlung aus der Dose In jedem Fall praktisch: Das »Cool‘n’Fresh«-Kühlungsspray von Collonil belebt sommermüde Füße. Einfach in die Schuhe sprühen. Für ca. 4,95 €.

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Hommage an Florenz Die Kathedrale Santa Maria del Fiore diente als Inspiration. Die Tischuhr der auf 420 Stück limitierten Edition »Medici« von S. T. Dupont gibt die Intarsien der Fassade wieder. Für ca. 3.190 €.

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Manchmal darf es etwas Besonderes sein. Bitteschön! Hier hätten wir ein paar ausgewählte Dinge für den gehobeneren Anlass

Springendes Pferd inside Wenigstens bei Acer sind die roten Renner technisch noch voraus. Der knallige NotebookDeckel des »Ferrari 4000« ist aus Carbonfaser. Das exklusive Design ist weltmeisterlich, der Motor könnte für ca. 2.199 € aber noch einige PS vertragen.

Diamonds are a watch’s best…

Moderner Western-Look Die Hollywoodstars Salma Hayek und Diane Krueger zeigen sich gern in Tod’s. Wohl bald auch in der Kalbsleder-Jacke mit eingearbeiteten Kaschmir-Details. Für ca. 2.350 €.

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Breitling weiß, wie man sich Freundinnen macht – mit Diamanten. Dazu ein PerlmuttZifferblatt in hellen Farbtönen. Die »Starliner« ist die bisher femininste Uhr der Marke. Ab ca 3.670 €.


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Feiner Strich Er heißt zwar »Tourbillon«, aber zu regeln hat er nichts. Vielmehr ist der limitierte Luxusfüller (für ca. 5.320 €) aus dem Hause Girard-Perregaux eine Hommage an die eigenen Uhren.

Mit Holz telefonieren Sieht aus wie eine Fernbedienung aus den 80ern. Ist aber ein Handy. Das Mobiado »Profession EM« hat seinen Chic im einzigartigen Holzmuster. Für ca. 1.450 € zu beziehen über www.mobiado.com.

Bereit fürs Winterquartier Die »Baby Star« von Zenith trägt in dieser Saison Pelz. Sie wurde mit kanadischem Nerz u. a. in Puderrosa veredelt. Gut an wärmeren Tagen: Die Manschette ist abnehmbar. Für ca. 3.500 €.

Very british Ernsthafte Menschen setzen sich früh mit dem Sterben auseinander. Also auch mit dem Sarg. Vic Fearn & Co in Nottingham erfüllt die verrücktesten Sonderwünsche. Beispielsweise ein Sarg in Form eines gezogenen Korkens. Ab ca. 2.000 €.

Comeback am Mann Sinnlich und doch geradlinig männlich sind die PerlenManschettenknöpfe, die Designer Karim Rashid für die »Louis Golay«-Kollektion entworfen hat. In Gelbgold für ca. 2.500 €.

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Euro und mehr

Für die meisten der pure Traum vom Luxus: Exklusive Gadgets, die herkömmliche Dimensionen sprengen

Abtauchen de luxe Sie ist in Planung: die größte private U-Boot-Yacht. Länge: 65 Meter. Bei schwerem Seegang taucht sie ab. Für ca. 65 Mio. € unter www.yacht-affairs.com (nur solvente Interessenten).

Bayerischer Überflieger Noch fliegt nur der Prototyp, der allerdings 3.000 Kilometer. München - Kairo nonstop. 2007 soll der MiniJet »SPn Utility« des bayerischen Herstellers Grob in Serie gehen. Stückpreis: ca. 5,8 Mio. €.

Edler Tauchgang Auf 200 Exemplare limitiert: Die »Project Z2 Diver« von Harry Winston ist der erste Taucherchrono aus der Metall-Legierung Zalium. Preis: ca. 18.270 €.

WM-Vorbereitung Rund 250 Tage sind es noch bis zur Fußball-WM. Genug Zeit, um sich den ultimativen »Opus«-KickerLuxus anfertigen zu lassen. Dauert 16 Wochen und kostet ca. 60.000 € (www.elevenforty.com).

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Äußerlicher Wert

Smoker’s dream Gesehen bei David Linley in London: »The Turkish Humidor«. Jetzt dürfen sich schon Zigarren wie im Märchen aus 1001 Nacht fühlen. Preis: ca. 72.000 €.

Dieses Stiftset klappt aus dem Handschuhfach. Kostspielig ist das Etui: Die Schreiber sind im Sondermodell »80 Jahre Phantom« von Rolls Royce eingebaut. Stiftset 0 €, Auto ca. 350.000 €.

Kindheitstraum Die Margarete Steiff GmbH feiert 2005 ihr 125-jähriges Firmenjubiläum – mit dem »125 Karat Teddybär«. Die Augen sind in Gelbgold (18 Karat) gefasst. Als Pupillen glänzen SaphirCabochons. Limitiert auf 125 Stück. Für ca. 29.000 €.

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The bigger the boys, the bigger the toys Party zum Launch der IWC »Ingenieur AMG« in der Münchner Reithalle Die Lieblingsspielzeuge der Männer sind – Uhren und Autos. Was ohnehin passt, haben die strategischen Partner IWC und Mercedes AMG nun auch in den »Ingenieur AMG«-Uhren zusammengebracht. Zum Launch der Luxusmodelle, eines Chronographen und einer Automatic, luden IWC-CEO Georges Kern und IWCBrandmanager Fabian Herdieckerhoff in die Münchner Reithalle. Rund 500 Gäste kamen, darunter Uhrensammler und Autofan Boris Becker, Heiner Lauterbach und »Tatort«-Kommissar Klaus J. Behrendt. Das Trio duellierte sich mit den Schauspielern Ben Becker und Kai Wiesinger am Race-Simulator. Weniger Zeit für Konsolenspiele, dafür umso mehr für Neu-Freundin Kim Claribel (Model) hatte Comedian Erkan Maria Moosleitner. Wie frisch verliebt turtelten auch Professor Werner Mang und Frau Sybille.

Becker hätte Boris anwesend) n wegbekommen ht ic (n h hn Noa -Renne Wohl nur So euer beim Cam-Car m St wieder vo

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Kai Wiesin Becker und eler-Duo Ben n Berlin an vo tra ex Das Schauspi rty Reithallen-Pa reiste für die

Stephanie Gräfin von Pfuel hat sich nach ihrer Trennung diesen »neuen Mann« ausgeguckt

Der Tenor, de r si Tobey Wilson ch auf Popmusik verlegt zeigte stolz hat: seine IWC-Uh r

Georn (M.) mit v. Rehlinge kerhoff (IWC) ra nd xa ec le ller und A bian Herdi rea Schoe ner (AMG) und Fa amen And pitz S io ar Die PR-D M ), (CEO IWC ges Kern

Seit September 20 01 verheiratet un d weiter glücklich siebten Ehehimme im l: Heiner Lauterba ch und seine Vik toria

Auf der größten Seebühne der Welt Verdis »Der Troubadour« bei den Bregenzer Festspielen Gigantischer Premierenabend am Bregenzer Bodenseeufer: Rund 7.000 Gäste erlebten die erste Vorstellung von Giuseppe Verdis »Der Troubadour« auf der größten Seebühne der Welt. Nach eigenen Liebes-Achterbahnfahrten konnte das glamouröseste Paar des Abends, Österreichs Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Kristallerbin Fiona Swarovski, das Drama um romantische Liebe und

tödliche Eifersucht wohl besonders gut nachvollziehen. Die Oper mit Mezzosopran Patrizia Patelmo und den Wiener Symphonikern begeisterte auch Schauspieler Peter Weck, den österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer und den ehemaligen Ministerpräsidenten von BadenWürttemberg, Erwin Teufel. Schauspiel er und Regi sseu einem Prem ierengast. Di r Peter Weck im Gesp rä e Themen: Oper und Zi ch mit garillos

Markus Linhart (Bürgermeister Bregenz) mit Fre undin Manuela Kn afl

berg), ann Vorarl deshauptm chmid und an (L r be Sausgru Samuel S Dr. Herbert r Bundespräsident r (v. l.) eize einz Fische H nt de si der Schw sprä de un B Österreichs

Hochze it n Karl-He icht ausgesc h inz Gra sser fü lossen: Österr hrte Kri stallerb eichs Finanzm in Fion a Swaro inister vski au s

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Italienische Klassiker zu Lande und zu Wasser Maserati meets Riva: »La Giornata Maserati 2005« am Bodensee

er

FOTOS: MUNICHPRESS.DE/GUENTHER REISP (4), MASERATI/RIVA (5), MOMA FOTOGRAFENMEISTER (5), SABINE BRAUER (6)

Treffen der Superlative im Yachthafen von Kressbronn am Bodensee: Zwei legendäre italienische Marken – Maserati, die Traditionssportwagen aus Modena, und Riva, die Sportmotorboote aus Sarnico – stellten den geladenen Gästen (darunter Axel Felmy, Marketingchef von Audemars Piguet) ihre jeweiligen Spitzenmodelle zum Testen zur Verfügung. Nach rasanten Fahrten mit dem »Quattroporte« oder dem »GranSport« ging es an

gen: das Maserati

Begehrt als Testwa

Bord eines Riva-Boots zwar ruhiger, aber nicht weniger luxuriös weiter. So exklusiv wie ein Maserati (800 Autos wurden 2004 in Deutschland verkauft) war auch das Wochenende. Am Abend trafen sich rund 200 Maserati-Fans aus Deutschland, Italien und der Schweiz zum Galadiner. Krönender Abschluss des Klassiker-Wochenendes: 27 RivaBoote bildeten auf dem »Schwäbischen Meer« einen eindrucksvollen Concorso d’ Eleganza.

Coupé

Zwei Italiener, die gut zueinander passen: Riva-Boot meets Maserati

Ferrari/Maserat i-Deutschland-C hef Stefan Mülle zum Galadiner r lud exklusiv ins Grand Hotel Bad Schachen in Lindau

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Ivonne Prin zessin von Hess Schönburg über dessen en plauderte mit Alexan Buch »Die Ku de nst des stilv r Graf von ollen Verarm ens« bei Tiffany & Co

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Adrian Runhof (Talbo t & Runhof) talkte mit Uschi Dämmrich von Luttitz (BR)

Süße Verführung mit türkisfarbener Schokolade Tiffany München lockt an und präsentiert seine Travelling Collection »Pearls and Broches« Der Münchner Tiffany-Chef Wolfgang Bierlein lud ein – aber nicht zum Frühstück. Statt des traditionellen »Breakfast at Tiffany’s« beglückte er die Gäste mit »Champagne et Chocolats« in seinen Geschäftsräumen in der Münchner Residenzstraße. Mietwagen-Lady Regine Sixt und Fürstin Glorias Bruder

Alexander Graf von Schönburg hielten genüsslich Früchtespießchen unter einen Springbrunnen, aus dem türkisfarbene Schokolade floss. Das Ambiente war perfekt, und so »schmeckte« neben den süßen Sünden auch die neue Tiffany-Kollektion aus schimmernden Perlen und glitzernden Broschen.

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Keiner konnte ihm den Sieg nehmen: Stepha n Eberharter sicherte sich auch 2005 wieder den Titel beim Golffes tival Kitzbühel

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»StreifAttack«: Mit kleinen Bällen die Streif abwärts Prominentenabschläge beim Golffestival in Kitzbühel

Ließ sich von de m gigantischen Panorama nicht gewohnt sicher ablenken und pu auf heimischem ttete Grün: Sybille Be ckenbauer

Im Winter ist Ski-Halligalli angesagt. Und im Sommer? Dann wird in Kitzbühel gegolft – spektakulär, natürlich. Ungewöhnlichste Location des sechstägigen Golfturniers war die so genannte »StreifAttack«. Die Veranstalter hatten die original Hahnenkammabfahrt in einen Golfparcours umgewandelt. Das Starthäuschen diente als erster Abschlagplatz. Der Winner – mal wieder: Ex-Ski-Olympiasieger Stephan Eberharter. Mit einem Hole in One und fünf Birdies ließ sich der Titelverteidiger den Sieg erneut nicht nehmen. Unter »ferner liefen« golften auf dem außergewöhnlichen 9-Loch-Platz: Sybille Beckenbauer, Sänger Haddaway, ExTennisstar Thomas Muster und Rodel-Doppelsitzer-Weltmeister Tobias Schiegl.

Hoffentlich keine Niete im Topf: Ex-Tennisstar Charly Steeb (r.) unterstützte das eigene Charity-Event mit dem Kauf von Losen

. bert Burda, Dr Bogner, Dr. Hu illy l.) W : (v. rn er ge ck lä Be mit Golfsch und Boris Gruppenfoto Schaffelhuber Cleven, Stefan Hans-Dieter

Beim Golfen eh er passiv, dafür am Abend als Mo der Tenne umso derator in aktiver: Thommy Ohrner mit Frau Marion

Golfen für den guten Zweck I »Clean Winners Charity Golf Cup« in Bad Wiessee Der Clean-Winners-Cup ist eines der wichtigsten Charity-Golfturniere. Zum alljährlichen Get-Together luden Ex-Tennisstar Carl-Uwe Steeb, Tenniscoach Stefan Schaffelhuber und Hans-Dieter Cleven in den Tegernseer GC Bad Wiessee. Die Gästeliste war zum siebten Mal hochkarätig besetzt. Allen voran:

Boris Becker. Ihm liegt das CW-Projekt, das Jugendliche mit Sportprojekten aus einem suchtgefährdeten Umfeld holt, sehr am Herzen. Nach dem Golfen tagsüber genossen die rund 230 Gäste das von Käfer gesponserte Vier-Gänge-Menü. Mit Tombola und Spenden kamen 70.000 Euro für den guten Zweck zusammen.

Golfen für den guten Zweck II Rockola-Benefiz-Golfturnier in Straßlach Seit dem Drogentod ihres Sohnes Justin kämpft Gisela Rockola mit ihrer »Justin-Rockola-Soforthilfe e. V.« für die schnelle Vermittlung von Therapieplätzen für drogenabhängige Jugendliche. So viel Herz und Engagement reißt mit: Zahlreiche Freunde und VIPs folgten Gisela Rockolas Einladung zum fünften Charity-Golfen zu Gunsten ihres Vereins im Münchner Golfclub nach Straßlach. Höhepunkt des Charity-Events war die Tombola nach dem DreiGänge-Menü im Clubhaus. Der passionierte Golfer und Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld ersteigerte für seine Frau Beatrix einen silbernen GolfballSchlüsselanhänger. Insgesamt 30.000 Euro konnten dank der Sponsoren und der spendenfreudigen Gäste für den Verein gesammelt werden. eld h Ottmar Hitzf all kümmert sic u Beatrix Statt um Fußb ra ef Eh d un um Golf derzeit lieber

Hat das Buch »Mosi – Ein Roman« über Rudolph Mos hammer geschrieben: Maja Schulze -Lackner (l.) mit Gisela Roc kola


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Für Veuve Clicquot öffn ete Münchens neue Top Partylocation erstmals die Tore: das Gut Freiham

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Hahn im Korb: Udo Jü mit Frau Hayah (l.) rgens‘ Sohn John und Fern alias DJ Jo seh-Mod hn Munic eratorin A ndrea Sok h ol

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Jahrgangs-Champagner geben sich die Ehre »Veuve Clicquot Vintage Soirée«-Party im Palais Freiham

FOTOS: PAUL SCHIRNHOFER (5), PEOPLE IMAGE/M. TINNEFELD (7), A. HAUZENBERGER (3), STREIFATTACK (3)

ge«, der Jahrgangs feiern war: »Vinta koration Das Objekt, das zu De er edl in t, quo ve Clic Champagner von Veu

Das Lebensgefühl an diesem außergewöhnlichen Abend war »Vintage«, auch der Dresscode sollte »Vintage« sein. Grund dafür war der Champagner, der in dem denkmalgeschützten Schlösschen Gut Freiham vor den Toren Münchens zelebriert wurde. »Vintage« bedeutet bei Veuve Clicquot »zurück zu den Ursprüngen«. Und mit dieser Soirée-Party erinnerte das Unternehmen an seinen ersten urkundlich erwähnten Jahrgangs-Champagner aus dem Jahre 1810. Immer wieder gab es seitdem denkwürdige Champagner-Jahrgänge – die letzten 1990, 1995 und 1996. Zum edlen Tropfen passend, hatte Sternekoch Holger Stromberg für die Gäste ein fliegendes Buffet, u. a. bestehend aus Carpaccio, Risotto mit Morcheln und Jakobsmuscheln, zusammengestellt. Es feierten bis in den Morgen: Model Heydi Nunez Gomez, Sabine Käfer, Lisa Seitz mit Ehemann Max Tidof.

Spaß zu dritt: Pharma-Unternehmer Schorsch Sökeland (Ethicon) mit Damenbegleitung

lia Freifrau er und mehr: Ju Glas Champagn ndin Ulrike Böttger Kamen auf ein eu Fr t Begleitung mi Jenisch (r.) in

Verantwortlich für die Sinne: Ralf Dekorsy (Dritter von re chts) und sein Team

von

Ein Definitionsversuch Dunhill komponierte eine »Sinfonie der Sinne«

Wohl bekomms! Zum Nachtisch leitete Ma ria Scheiblhuber mit Harfen-Jazz-Klä ngen die »blauen Des serts« ein

Was ist eigentlich eine »Sinfonie der Sinne«? Drei Fragen dazu: Kann man Musik schmecken? Düfte sehen? Und gibt es hörbare Farben? Ralf Dekorsy, Chef des Hamburger LuxusCatering-Unternehmens »Der blaue Hummer«, und das Relaunch-Team der Marke Dunhill suchten nach Antworten. Was sie für die 165 Gäste im Botanischen Garten im Hamburger Viertel Klein Flottbek parat hatten, war ein Definitionsversuch. Zu ungewöhnlichen Speisen wie lauwarmen Rochenflügeln mit gold-gelber Kräuter-Bröselkruste auf zwei 22 Meter langen Tafeln servierten sie musikalische Vorspeisen der Hamburger Sängerin Regy Clasen und »eklektischen« Nachtisch von Maria Scheiblhuber. Ob danach u. a. JetteJoop-Managerin Irene Beer obige Frage beantworten konnte, ließ sie offen. Also auf einen nächsten Versuch!

er PR-Lady Suzan Ulas und An der Tafel: die Hamburg nke (»Queen for a Day«) Ruh a Juli erin sign Modede

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Über den Dächern von München Jaeger-LeCoultre präsentiert im Bayerischen Hof Wie im Hitchcock-Klassiker »Über den Dächern von Nizza« – so auch das Motto des Abends – fühlten sich die Münchner Partygäste. JaegerLeCoultre-Chef Jérôme Lambert hatte zur Präsentation seiner neuen Uhrenkollektion auf die Dachterrasse des Hotels Bayerischer Hof geladen. In Vitrinen funkelten diamantenbesetzte Luxusuhren (die teuerste für 350.000 Euro), draußen im Nachthimmel wachten majestätisch die Türme der Frauenkirche. Im Stile von Grace Kelly, in einem wunderschönen RenaLange-Abendkleid, führte Sabine Käfer durch den Abend. Ein Sonderlob ging an Hausherrin Innegrit Volkhardt. Innerhalb kürzester Zeit hat sie die neu gestaltete Dachterrasse des Bayerischen Hofs mit großem SpaBereich als Partylocation der sprichwörtlich gehobenen Art etabliert.

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Sabine K äfe von Grace r moderierte den Ab Kelly. Fre undin Sô end in einem Kle nia Bogn er gratulie id im Stile rte zum Look

Ohren- und Gaumenschmaus Festival der Sinne bei der zweiten Kölner Operngala

ster gab unter der Das Gürzenich-Orche s Stenz den Ton an Leitung von Marku Zeigten sich Arm in Arm unter den pro minenten Gästen in der Oper Köln: Danièle und Helmut Thoma

Genossen Opern arien und das Me nü von Käfer: Je und Guido-Wester ssica Stockmann welle-Freund Mi chael Mronz

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Wagner oder »West Side Story«, Tafelspitz oder Thaicurry: Abwechslungsreich war es allemal, was Jeane Freifrau von Oppenheim, Katrin Haub (Tengelmann) und Gabriele Bierbaum bei der zweiten Kölner Operngala in der Oper Köln ihren mehr als 1.000 Gästen an Ohren- und Gaumenfreuden präsentierten. Für höchsten musikalischen Genuss sorgten Klassikstars wie Michele Crider, Thomas Quasthoff und Carlo Alvarez. Beim eleganten, mehrgängigen Menü (von Käfer, München) trafen sich u. a. Getränke-Mogul Jan B. Berentzen, Anne Maria Jagdfeld, Anton Graf von Faber-Castell mit Gräfin Mary und Karl Friedrich Erbprinz von Hohenzollern. Letzterer spielte zu später Stunde noch eine Stunde Saxophon. Zu Gunsten der Deutschen AIDS-Stiftung kam ein Erlös von 580.000 Euro zusammen.

Gabriele Freifrau von Oppenhe im mit ihrem Mann Christopher Peter und Jean e Freifrau von Oppenheim

Alfred Biolek . TV-Legende – ein Genuss stren Gästen illu 0 Die Operngala 00 1. von mehr als war nur einer


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Sometimes it rains in Munich MINI meets »New York by Mayk Azzato« Auch ein heftiges Gewitter und ein gewaltiger Regenschauer konnten die Stimmung der Partygäste von MINIMünchen-Chef Helmut Käs nicht trüben. Zwar musste die im Innenhof der Niederlassung geplante Fotoausstellung von Top-Fotograf Mayk Azzato kurzerhand nach innen verlegt werden. Aber das störte »Miss Europe« Shermine Shahrivar ebenso wenig wie Blacky Fuchsberger und Schauspieler Mark Keller. In gemütlichen Clubsesseln bei Cocktails und thailändischen Köstlichkeiten diskutierten sie über die faszinierenden New-YorkMotive, die Azzato eindrucksvoll in Szene setzte.

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Sie gehen auch nach gemeinsamen 50 Ehejahren noch oft und gerne auf Events: Blacky und Gundel Fuchsberger

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Um Actions tar Jackie Chan risse Medien be n sich die im »Zeitzon en«-Event in Hongkong

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Startschuss: Fa bian Krone (CE O A. Lange & Sö Desirée Nosbus hne), Moderatori ch und Geschä n ftsführer Hartm ut Knote

Eine Uhr geht um die Welt Globale Einführung der »Lange 1 Zeitzone« Von Glashütte in Sachsen über München (Allianz Arena), New York, Tokio, Singapur, London bis nach Buenos Aires. An nur einem Tag ging die neue »Lange 1 Zeitzone« der Uhrenschmiede A. Lange & Söhne um die Welt. In 36 Metropolen weltweit wurde das neue Luxusmodell in Gelbgold, Rotgold und Platin gleichzeitig vorgestellt. Eine organisatorische Meisterleistung: 39 Kamerateams und 350 Techniker waren im Einsatz, um die weltumspannende Veranstaltung mittels elf Live-Schaltungen auf 200 Großbildschirmen rund um den Globus auszustrahlen. So konnten beispielsweise Actionstar Jackie Chan in Hongkong und 5.000 weitere Uhrenliebhaber weltweit mitverfolgen, wie das edle Stück in Berlin von einem Boten aus dem Erzgebirge an den Schauspieler und Event-Paten Armin Mueller-Stahl übergeben wurde.

In Be rli Cram n kam die er un d We »Lange 1 mpeBerlin Zeitzone« b -Gesc häfts ei Modera führe r Uwe torin Bettin a Beck mann an


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Bezugsquellen fine taste Rauchdesign Seite 24 - 27 5th Avenue Products Trading GmbH, Postfach 201166, 79761 WaldshutTiengen, Tel. 077 41/60 72 61, www.5thavenue.de Arnold André GmbH & Co. KG, Moltkestr. 10-18, 32257 Bünde, Tel. 052 23/16 30, www.arnold-andre.com August Schuster GmbH & Co. KG, Blumenstr. 2-8, 32257 Bünde, Tel. 052 23/65 12 68, www.schustercigars.de Gebr. Heinemann Tabakwaren-Import und Vertriebsgesellschaft mbH, Lohseplatz 2, 20457 Hamburg, Tel. 040/30 10 25 40 Kohlhase, Kopp & Co. KG, Tabakfabrik Im- und Export, Hermann-Löns- Weg 36, 25462 Rellingen, Tel. 041 01/340 67, www.kohlkopp.com Villiger Söhne GmbH & Co Deutschland, Schwarzenbergstr. 3-7, 79761 Waldshut-Tiengen, Tel. 077 41/60 70, www.villiger.de Woermann Cigars GmbH, Daimlerring 5, 32289 Rödinghausen, Tel. 052 23/65 09 20, www.woermann-cigars.de fine taste 10 Weine Seite 28 - 32 Carl Tesdorpf GmbH, Mengstr. 64, 23552 Lübeck, Tel. 04 51/79 92 70, www.tesdorpf.de Die-Weinquelle, Müsterterstr. 18, 54498 Piesport, Tel. 065 07/70 14 20, www.die-weinquelle.de Fischer & Trezza Weine Italiens, Ulmer Str. 150, 70188 Stuttgart, Tel. 07 11/460 67 00, www.fischer-trezza.de Gebrüder Kössler und Ulbricht GmbH & Co. KG, »K & U - Die Weinhalle - Der Weinversand«, Nordostpark 78, 90411 Nürnberg, Tel. 09 11/52 51 53, www.weinhalle.de inter-wein.de, Reumontstr. 42-44, 52064 Aachen, Tel. 040/39 90 67 53, www.inter-wein.de Mövenpick-Weinland München-Süd, Boschetsrieder Str. 60, 81379 München, Tel. 089/78 02 07 75, www.moevenpickweinland.de N+M Weine, Martinstr. 88, 41063 Mönchengladbach, Tel. 021 61/18 13 16, www.nm-weine.de Pinard de Picard GmbH & Co. KG, Fort Rauch 2, 66740 Saarlouis, Tel. 068 31/12 27 29, www.pinard-de-picard.de fine beauty Bräunen… Seite 34 - 41 Alexander McQueen, über YSL Beauté GmbH, Karlstr. 35, 80333 München, Kundenservice Tel. 089/55 22 36 03 Biotherm, über L’Oréal Luxusprodukte GmbH, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 02 11/43 78 06, www.biotherm.de Bobbi Brown, Leopoldstr. 256, 80807 München, Tel. 089/23 68 62 15, www.bobbibrowncosmetics.com Carita International, Vertrieb in Deutschland Shiseido Deutschland GmbH, Kaistr. 20, 40221 Düsseldorf, Tel. 02 11/91 76 0 Celine, John Varvatos, Comptoir Sud Pacifique, Nickel, Zirh, Méthode Jeanne Piaubert, über Nobilis Group, Kormoranweg 1, 65201 Wiesbaden, www.nobilis-group.com Christian Dior, über LVMH Perfumes and Cosmetics, Rotterdamerstr. 40, 40474 Düsseldorf Clarins GmbH, Petersbrunner Str. 13, 82319 Starnberg, Tel. 081 51/26 03 0, http://de.clarins.com Clinique, Leopoldstr. 256, 80807 München, www.clinique.de

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ww.talbotrunhof.com Tiffany & Co., über Kowalewsky Communications, Reichenbachstr. 19, 80469 München, Tel. 089/599 88 90 Bally, yvonne.hardy@hardy.comm.ch, bally.com Belstaff, über Schoeller & von Rehlingen PR, Ismaninger Str. 102, 81675 München, Tel. 089/998 42 70, www.svrpr.de Gabriele Blachnik, Marstallstr. 8, 80539 München, Tel. 089/ 24 21 88 90, www. gabriele-blachnik.de, oder über Ines von Otto zu Kreckwitz PR, Liebigstr. 41, 80538 München, Tel. 089/167 83 29 12 Willy Bogner GmbH & Co. KGaA, SanktVeit-Str. 4, 81673 München, Tel. 089/43 60 60, www.bogner.com Conley´s Modekontor GmbH, Hafenstr. 32, 22877 Wedel, Tel. 01 80/525 25 81, www.conleys.de DAKS, Geox und Amuleti J, über MPR, Oskar-von-Miller-Ring 34, 80333 München, Tel. 089/287 02 50 Joop!, Harvestehuder Weg 32, 20149 Hamburg, Tel. 040/448 03 80, www.joop.com oder über Nicole Weber Communications, Susannenstr. 29, 20357 Hamburg, Tel. 040/414 94 80 Sand, über Nicole Weber Communications, Susannenstr. 29, 20357 Hamburg, Tel. 040/414 94 80 Strellson, Sonnenwiesenstr. 21, 8280 Kreuzlingen, Schweiz, Tel. 00 41/71 68 63 33, www.strellson.com The Timberland World Trading GmbH, Boschetsrieder Str. 67, 81379 München, Tel. 089/748 83 80 Ferragamo, über Schoeller & von Rehlingen PR, Ismaninger Str. 102, 81675 München, Tel. 089/998 42 70, www.svr-pr.de Giorgio Armani, über Schoeller & von Rehlingen PR, Ismaninger Str. 102, 81675 München, Tel. 089/998 42 70, www.svrpr.de Lalique, über Schoeller & von Rehlingen PR, Johnsallee 22, 20148 Hamburg, Tel. 040/450 18 30, www.svrpr.de Tod´s Deutschland GmbH, Tel. 02 11/45 65 90, www.todsgroup.com fine travel Leinen los… Seite 68 - 75 Samsonite GmbH, Subbelrather Str. 15b 50823 Köln, Tel. 02 21/921 64 10 www.samsonite.de fine interior Ein Bett im Bad Seite 84 - 89 Dornbracht, Aloys F Dornbracht GmbH & Co. KK Armaturenfabrik, Köbbingser Mühle 6, 58640 Iserlohn, Tel. 023 71/43 30 www.dornbracht.com Duravit Aktiengesellschaft, Werderstr. 36, 78132 Hornberg, Tel. 078 33/700, www.duravit.de Erwin Sattler OHG Großuhrenmanufaktur, Killerstr. 7, 82166 Gräfelfing, Tel. 089/85 27 90, www.erwinsattler.de Joop! GmbH, Harvestehuder Weg 22, 20149 Hamburg, Tel. 040/448 03 80, www.joop.com. Philipp Plein GmbH, Dietlindenstr. 11, 80802 München, Tel. 018 05/46 83 74 www.philipp-plein.com fine jewellery Alles Platin Seite 90 - 95 Helene M. Apitzsch, Ernst Färber, Max Kemper und Spranger, über Platin Gilde International Deutschland, Feldbergstraße 59, 61440 Oberursel, Tel. 061 71/510 02, www.platininfo.de Bunz, Obere Bergstr. 16, 75335 Dobel, Tel. 070 83/922 80, www.bunz.de Cartier GmbH, Seidlstr. 18a, 80335 München, www.cartier.com Glashütte, Glashütter Uhrenbetrieb GmbH, Altenberger Str. 1, 01768 Glashütte/ Sachsen, Tel. 03 50 53/460, www.glas-

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PHOTO: HEDWIG RUCKDESCHEL

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herbst /winter 2005/06

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30.08.2005

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TOP-TERMINE IM SEPTEMBER, OKTOBER UND NOVEMBER 2005 Oktoberfest In München startet die Wiesn. Das wird auch in den USA ordentlich begossen. Zum Anstich in der bayerischen Landeshauptstadt zapfen die deutschstämmigen Einwohner in Illinois im Ort Wilmette ihre erste Maß. www.wilmette.com

50. Todestag von James Dean Vor genau 50 Jahren, am 30.9., fuhr James Dean sich in seinem Porsche zu Tode. Die Galerie Camera Work, Berlin, erinnert mit einer Fotoausstellung (bis 3.10.) an die Legende. Arte widmet ihm im TV einen Themenabend (25.9., 20.45 Uhr).

17.9. Monaco Yacht Show, Monaco Mehrere Millionen Euro legen in Port Hercule an. Die »Monaco Yacht Show« ist die wichtigste Ausstellung für Luxusyachten der Welt. Zu sehen sind allein acht Megaboote mit einer Länge über 60 Meter. www.monacoyachtshow.com

30.9. Eckart Witzigmann Palazzo Roaring Twenties, Akrobatik und vier Gänge für den Gaumen. Eckart Witzigmanns Spiegelpaläste öffnen wieder. München (21.10. - 25.2.), Frankfurt (28.10. - 18.2.), Hamburg (2.11. - 25.2.), Düsseldorf (4.11. - 19.2.). www.witzigmann-palazzo.de

21. - 24.9.

21.10.

Die lustigen Weiber von Windsor, Leipzig Premiere in der Oper Leipzig/Musikalische Komödie! Shakespeares Stoff gilt seit Otto Nicolais Vertonung (1849) weltweit als typischer Repräsentant deutscher Oper. Regisseur ist Matthias Oldag. www.oper-leipzig.de

Night of Stars Gala, New York Die Superstar-Gala der Fashion Group International in der New Yorker In-Location »Cipriani« (42nd Street). Sandra Bullock erhält den »Humanitarian Award«. Donald Trump wird für seinen BusinessErfolg ausgezeichnet. www.fgi.org

23.9. Berlin-Marathon Die japanische Olympiasiegerin Mizuki Noguchi ist gemeldet. 39.999 weitere Profi- und Hobbyläufer auch. Der Berlin-Marathon gehört mittlerweile zu den »Big Five«, den fünf bedeutendsten CityRennen der Welt. www.berlin-marathon.com

27.10. Henri Matisse, Düsseldorf Erstmals seit gut 25 Jahren wird in Deutschland (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K 20) wieder das umfassende Werk des französischen Malers, Grafikers und Plastikers Henri Matisse ausgestellt. www.henrimatisse.de

25.9.

29.10. - 19.2.

Dizzy-Gillespie-Auktion, Morris Plains (USA) Zwölf Jahre nach seinem Tod versteigert Dawson & Nye die berühmte verbogene Trompete und persönliche Gegenstände des Jazz-Superstars. Höchstgebote werden für Dizzys zwei GrammyAwards erwartet. www.dawsonandnye.com

Ron Mueck & John Maeda, Paris Die Fondation Cartier pour l’art contemporain in Paris führt durch die »digital landscapes« des US-Künstlers John Maeda. Einen Kontrast dazu bilden die bizarren Skulpturen des Australiers Ron Mueck. www.fondation.cartier.com

25.9. Jazzfestival Stimmenfang, Nürnberg Die Gostenhofer Jazztage heißen jetzt »Stimmenfang«. Schwerpunkt ist Skandinavien. Unter anderem treten Sidsel Endresen sowie Kari Bremnes (Foto) und Pianist Ketil Bjørnstad in der Dreieinigkeitskirche auf. www.stimmenfang.de

29.9. - 9.10.

19.11. - 19.2. Simply Red Mick Hucknalls soulige Stimme, begleitet von jazzigem Pop. Damit feiern die Briten seit rund 20 Jahren Welterfolge – live noch spannender als auf CD! Hamburg (14.11.), Köln (16.11.), Mannheim (19.11.); wird fortgesetzt. www.simplyred.co.uk

14.11. - 22.12.

MONACO – 17.10.

NEW YORK – 3. & 4.11.

LONDON – 6.11.

MÜNCHEN – 2.12.

Swarovski Fashion Rocks Superstar-Fashion-Pop-Crossover: Giorgio Armani und Roberto Cavalli treffen im Grimaldi Forum auf Robbie Williams & Co. VIP-Tickets inklusive Champagnerempfang und AftershowDinner sind für 1.500 Pfund (ca. 2.215 Euro) erhältlich. www.princes-trust.org.uk

Safra-Auktion bei Sotheby’s 1999 kam Milliardär Edmond Safra bei einem Feueranschlag ums Leben. Nun versteigert Sotheby’s seinen Nachlass. Prachtstück ist ein ElfenbeinSekretär Ludwig des XVI. von 1770. Erwarteter Erlös: fünf bis sieben Millionen Dollar. www.sothebys.com

London to Brighton Car Run Die erste Hürde vor der Teilnahme am »Veteran Car Run« ist das Alter der Oldtimer. Sie müssen mindestens 100 Jahre (Baujahr vor Januar 1905) alt sein. Zweite Einschränkung: In maximal acht Stunden müssen die 47 Meilen zurückgelegt sein. www.vccofgb.co.uk

doin‘ fine im Handel Die nächste doin‘ fineAusgabe erscheint am 2. Dezember 2005

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