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Ausgabe 3 | August 2019

Im vollen Korn steckt so viel Gutes.

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Aus dem vollen Korn gebacken

Macht Schule: das richtig gute Pausenbrot

Bäcker und Landwirt gemeinsam für’s Klima


HIER GEHT ES UNS UMS GUTE GANZE*

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SCHWÄLMER BROTLADEN

, n r o K e z n a g * Das . n n a k l e i v o s das Wussten Sie, dass nur halb so viel Vollkornbrot auf den Tellern oder in den Brotdosen von uns Deutschen landet wie Toastbrot? Wir sagen: Wie schade – steckt im vollen Korn doch so viel Gutes! Neben einer Vielzahl an Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen, die im Rahmen einer gesundheitsbewussten Ernährung nicht weg zu denken sind, nämlich auch eine ganze Menge ­Geschmack und Biss! Aromatisch, nussig, vollmundig und kräftig… Wir möchten Ihnen ­zeigen, wie köstlich und abwechslungsreich Vollkornbrot sein kann. Stürzen Sie sich mit uns ins volle Vergnügen! Wir halten Wissenswertes rund um Vollkornbrot & Co. für Sie bereit und geben Tipps für ein abwechslungsreiches Pausenbrot zum Schulstart. Dazu gibt’s Lustiges zum Entdecken für alle ­kleinen Brotesser. Wir verraten außerdem, wo unser Bio-Dinkel und Bio-­ Roggen wächst, wieso wir REGIONAL groß schreiben und was das mit unserem Klima zu tun hat. Blättern Sie doch mal in Ruhe durch und gönnen sich ein bisschen BrotZEIT. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unseren Brotläden & Cafés. Herzlichst, IHRE FAMILIEN VIEHMEIER & DIPPEL

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SCHWÄLMER BROTLADEN

Frühstücksbrot, Pausenbrot, Abendbrot. Vollkornbrot! Aus dem Vollen schöpfen: Brote und Brötchen aus Vollkornmehlen und Vollkornschrot zeichnen sich durch ihren Reichtum an Nährstoffen und Ballaststoffen aus. Denn ins Brot kommt nicht nur das Mehl, das im Getreidekorn steckt, sondern alle Bestandteile – auch Schale und Keimling. Diese sind nicht nur besonders ballaststoff- und mineralstoffreich, sondern enthalten zudem komplexe Kohlenhydrate, ungesättigte Fettsäuren und reichlich Vitamine und Spurenelemente. Wir verwenden für unsere Vollkornprodukte ausschließlich regional angebautes ­Getreide und natürlich unseren hausgemachten Natursauerteig. So sind unsere Voll­ kornbrote nicht nur bekömmlicher und kommen ohne spezielle Zusatzstoffe aus, ­sondern bleiben auch besonders lange saftig und frisch.

Weizen 49%

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Roggen 51%

Vollkornbrot Kräftiges Roggenmischbrot aus ­regionalem Roggen- und Weizenvollkornmehl, mit Vollkornschrot. ­Aromatisch durch Sauerteig. Bleibt lange frisch.

1000 g | 3,15 €

« Dinkelvollkornbrot

Nussig im Geschmack und schön ­saftig. Aus regionalem Dinkelvollkornmehl und Dinkelvollkornschrot. Mit vielen Sonnenblumenkernen.

500 g | 2,75 €

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SCHWÄLMER BROTLADEN

« Roggen 70%

Weizen 30%

Hessenhöfe Naturkornbrot Kerniger Brotgenuss: Regionales Roggen- und Weizen­ vollkornmehl, Roggen- und Weizenvollkornschrot. Mit vielen Sonnen­ blumenkernen.

1000 g | 3,15 €

« Dinkelvollkorn-Brötchen Besonders bekömmlich und mineralstoffreich durch regionalen Dinkel. Verfeinert mit Zuckerrübensirup. 100% Dinkel.

Stück | 0,62 €

Dinkel 100%

Und Vollkorn­ brötchen!

Dinkel 97%

Roggen 3%

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SCHWÄLMER BROTLADEN

DAS SAGT DIE FACHFRAU ... Frau Scharfscheer, was nehmen Sie sich mit, wenn Sie unterwegs oder an der ­ rbeit eine ordentliche Stärkung brauchen? A Die gute alte Klappstulle! Ein Doppeldecker aus echtem Vollkornbrot mit einem knackig-frischen Belag. Vollkornbrote halten länger satt als Mehrkornbrote und sind nicht so fett- und kalorienreich. Nicht fehlen darf bei mir ein Blatt Kopfsalat oder auch Feldsalat oder Rucola. Das sorgt für Frische und einen angenehmen Biss.

Und was kommt bei Ihnen sonst so auf’s Brot?

Quark oder Frischkäse mit frischen Kräutern oder kleingeschnittenem Gemüse ist was richtig Feines aufs Vollkornbrot.

Ich liebe Frischkäse oder auch Quark! Man kann ihn prima ganz abwechslungsreich abschmecken. Jetzt im Sommer mit Radieschen- und Möhrenraspeln zum Beispiel, etwas Salz, Pfeffer und frische Kräuter dazu – fertig. Auch klein geschnittene Früchte mit körnigem Frischkäse schmecken wunderbar erfrischend auf dunklem Brot. Im Herbst kann man ganz schnell und einfach einen Mandel-Frucht-Aufstrich selbst herstellen: Man püriert leicht angeröstete Mandeln und getrocknete Früchte zu gleichen Teilen mit ein wenig warmem Wasser und schmeckt das cremige Mus dann mit etwas Lebkuchengewürz ab.

Und wie sieht es mit Butter aus? Ich würde sagen, jeder sollte das essen, was ihm schmeckt! Butter ­„geschmiert und nicht geschnitten“ ist sicherlich in Ordnung. Wer lieber eine pflanzliche Alternative wählen möchte, kann auch Margarine verwenden oder andere pflanzliche Brotaufstriche ausprobieren. Und wer ein bisschen auf seine Taille achten möchte, sollte sich eine schön dicke Scheibe Vollkornbrot schneiden und diese lieber etwas dünner beschmieren oder belegen. Wichtig ist, dass es schmeckt und man nicht vergisst sein Brot oder Brötchen „bunt“ zu belegen.

Petra Scharfscheer

ist Diplom-Ernährungswissenschaftlerin und Dozentin an der Akademie des ­Deutschen ­Bäckerhandwerkes in Weinheim. Wir haben sie gefragt, was sie am liebsten in ihrer Brotdose hat.

PAUSENSNACK SELBER MACHEN

Saftige Müsliriegel

200 g Nüsse (z. B. Haselnüsse oder ­Mandeln) 200 g Haferflocken 130 g Butter

Kühl und trocken in einer gut schließen­ den B ­ lechdose gelagert, halten sich selbst gemachte Müsliriegel etwa zwei Wochen.

200 g getrocknete Früchte (z. B. Rosinen, Aprikosen oder Cran­berries) 120 g flüssiger Honig 1 Eiweiß

Die Nüsse für die Müsliriegel grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen. Haferflocken ebenfalls leicht anrösten. Die getrockneten Früchte grob hacken. Butter schmelzen und in einer großen Schüssel mit dem Honig glatt rühren. Nüsse, Früchte und Haferflocken dazugeben und gut durchmischen. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Die Masse nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 25 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt und fest ist. Anschließend 10-15 Minuten abkühlen lassen und mit einem scharfen Messer rauten­ förmig oder in Streifen schneiden. Nach Belieben noch mit flüssiger Schokolade verzieren. Kann auch mit Zimt oder einer Prise Salz verfeinert werden. Auch köstlich mit ver­schiedenen Kernen.

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SCHWÄLMER BROTLADEN

b a t z t e U nd j ! e s u a P in die Kluge Köpfe brauchen zwischendurch eine ordentliche ­Stärkung, die schmeckt und die Konzentration und das ­Gedächtnis auf Trab bringt. Das Gehirn verbraucht rund ein Fünftel unseres täglichen Nährstoffbedarfs. Sogenannte komplexe Kohlenhydrate, wie sie vor allem Vollkornprodukte enthalten, sorgen für Power im Oberstübchen. Damit die grauen Zellen auch gut durchblutet werden, sollte man neben einer gut belegten Vollkornbrot-Stulle und einem frischen Stück Obst das Trinken nicht vergessen!

Voll gut! Vollkorngetreide bekommt gute Noten Kohlenhydrate liefern Energie für ­

Muskeln und Gehirn Vollkorn macht satt und reduziert

den ­Hunger auf Süßes Enthält viele wichtige Mineralien

und Vitamine Es beugt Herz-Kreislauf-Erkrankun-

gen wie Herzinfarkt oder Schlagan-

fall vor Reinigt den Darm Reguliert den Blutzuckerspiegel

und beugt Diabetes Typ II vor Schützt vor Karies und Paradontitis Schützt vor Übergewicht Liefert viele einfach und mehrfach

ungesättigte Fettsäuren Quelle: Dipl. Oecotrophologin Petra Scharfscheer

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SCHWÄLMER BROTLADEN

KINDERSEITE Reim’ dich, oder ich fress’ dich!

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Was ist das für eine „Geheimschrift“ auf den Tüten?

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Einsendeschluss ist der 22. September 2019 Viehmeier GmbH & Co. KG · Treysaer Weg 6a · 34630 Gilserberg info@schwaelmer-brotladen.de

n o p q r ſ t u v w x y z A B C D E

Stulle

Wir verlosen 10 lecker gefüllte, hochwertige Brotdosen-Sets von SIGG.

a b c d e f g h i j k l m c

Karotte

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Weizen

Liebe Kinder, ob Salami-Monster oder Käse-Tiger – wie machst du dein Brot zu ­einem kleinen Kunstwerk? Wir freuen uns auf eure Brot-Kunstwerke als Foto, gemaltes Bild oder Bastelei! Ihr könnt sie in unseren Brotläden und Cafés abgeben oder uns per Post und Mail zusenden.

Probiere doch mal deinen Namen in Sütterlin zu schreiben:

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Roggen

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Zeig’ uns dein lustigstes Brotzeit-Gesicht!

Diese Schrift wird Sütterlin genannt und ist sozusagen der Vorfahre der Schrift, die wir heute schreiben. Die Kinder lernten sie in der Schule, als unsere Uroma Katharina „Trinchen“ Viehmeier vor über 100 Jahren mit dem Backen begann. Rezepte, Brot-Bestellungen und alles andere notierte sie in Sütterlinschrift. So erinnert uns diese ­wunderschön schwungvolle und historische Schreibweise noch heute an unsere Anfänge.

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Mehle

MITMACHEN & GEWINNEN

Foto: Wikipedia| Martin Geisler | Grafik: Büroecco

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WISSEN WO’S HERKOMMT

Warum wir ganz klar für die Region sind?

Regional ist für uns nicht nur ein Wort, sondern ein Wert

„Bio aus Hessen“ – Zeichen für ökologische Erzeugnisse

Traditionelles Backhandwerk aus der Region – dafür steDas Siegel „Bio aus Hessen“ ist ebenfalls eine Quali­tätsmarke, die hen wir und legen besonderen Wert auf die regionale dem Verbraucher zeigt, dass das öko­logisch erzeugte Produkt aus e Herkunft unserer Rohstoffe. Die kommen so gut Hessen­stammt. Die gesetzliche Grundlage für das Bio-Siegel bilKurz wege t or wie alle von hier. An erster Stelle steht dabei det die EG-Ökoverordnung Nr. 834/2007. Sie gibt die allansp r T natürlich das Getreide, aus dem wir unsere gemeinen Standards des ökologischen Landbaus vor, Brote, Brötchen und Co. backen. Es stammt aus enthält EU-einheitliche Mindestanforderungen für Erhalt von landwirtschaftlichen Betrieben Agrarerzeugnisse und Lebensmittel pflanzliArbeits­ aus Wasenberg, Schwalmcher und tierischer Herkunft und replätzen Umwel stadt, Stadtallendorf, Lautergelt die Produktkennzeichnung tschon ende Herste Stärkung bach oder sogar direkt hier sowie Betriebskontrolle. llung der heimischen aus Gilserberg. Gemahlen wird es zum Beispiel von der Hehr­mühle in Für beide Siegel gilt, dass die QualitätsanWirtschaft Schlitz. Diese regionalen Wertschöpfungsketforderungen an die ausge­zeichneten Produkte sogar noch ten sorgen für kurze Transportwege und den höher sind als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Gleichzeitig stehen sie Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region. Vor fünf für eine transparente, ­hessische Herkunft von der Erzeugung bis zum Jahren haben wir zudem unser Sortiment um einige Backwaren aus reVerkauf. Geprüft werden die strengen Vorgaben jährlich von unabhängionalem Bio-Anbau ergänzt und sind somit sowohl für das Siegel „Bio gigen Kontrollstellen, die vom Land Hessen zugelassen und überwacht aus Hessen“ als auch „Geprüfte Qualität Hessen“ zertifiziert. werden.

„Geprüfte Qualität Hessen“ – Garant für nachvollziehbare Herkunft

Hochwertigkeit & Qualität

Dem Verbraucher bietet das Siegel „Geprüfte Qualität – H ­ ESSEN“ eine Garantie für hochwertige Nahrungsmittel, die sich durch umweltschonende Produktion, eine nachvollziehbare Herkunft und Sicherheit durch unabhängige Kontrollen vom Landwirt bis zur Ladentheke aus­ zeichnen. Die unverarbeiteten Produkte wie Obst, Gemüse, Fleisch müssen demnach aus der angegebenen Region stammen. Bei ver­ arbeiteten Lebensmitteln muss mindestens die Hauptzutat bare h e i – bei Brot das Getreide – aus der ­beschriebenen Revollz nft h c a u N gion kommen. Herk ·9·

Sich Leben ere smitt el

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gutes-aus-hessen.de


SCHWÄLMER BROTLADEN

t h c u a r b t o r B Gutes . n e d o guten B Bäcker und Landwirt gemeinsam für’s Klima. Keinen Kilometer von unserem Backhaus entfernt, steht Kohls Bauernhof. Die Familie Kohl betreibt dort seit fast dreißig Jahren ökologische Landwirtschaft und baut seit einiger Zeit auch Bio-Dinkel und Bio-Roggen für uns an. Regionaler geht es kaum! Nun haben wir ein neues gemeinsames Projekt, mit dem wir zusammen etwas für die Umwelt und unser Klima erreichen wollen. Intensive Landwirtschaft gilt als ein großer Mitverursacher am Ausstoß von CO2, hat aber auch ein großes Potential den Klimawandel einzudämmen. Dabei gibt es spezielle Verfahren in der Landwirtschaft, die für den Bauern allerdings einen hohen finanziellen Aufwand be­ deuten. Dabei unterstützen wir die Familie Kohl als landwirtschaftlichen Partnerbetrieb, indem wir regionale CO2-Zertifikate kaufen und somit gemeinsam einen Betrag zum Humus­aufbau und der Reduktion von CO2 leisten. „Wir haben in Gilserberg ungefähr 70 Hektar Land. Unser Ziel ist es, 0,2 Prozent Humus aufzubauen. Das bedeutet, dass jährlich etwa 600 Tonnen CO2 langfristig fest im Boden gebunden werden. Diese Menge entspricht dem CO2-Ausstoß von rund 4 Millionen gefahrenen Kilometern mit dem Auto.“, erklärt Sohn Lucas Kohl.

Erreicht werden kann das durch verschiedene Wege der klassischen Nährstoff-Kreislauf-Wirtschaft: „Bevor wir den Dünger unserer Tiere auf unsere Felder aufbringen, bereiten wir ihn speziell auf und reichern ihn mit Pflanzenkohle an, sodass keine Treibhausgase entstehen. Außerdem bauen wir spezielle Kulturen an, die dazu in der Lage sind über Photosynthese besonders viel CO2 im Boden zu speichern.“

WEIDEHOF DER FAMILIE KOHL Am Weidehof 1 | 34630 Gilserberg weidehof-hochland.de Frische Bio-Milch, Käse und Eier und viele weitere Produkte aus regionaler, ökolo­ gischer Landwirtschaft gibt’s in KOHLS HOFLADEN in der Bahnhofstraße 7a in Gilserberg.

Dinkel, die Urform des Weizens

Zusammen mit den alten Getreide­ sorten Einkorn und Emmer sowie auch der Gerste gehört Dinkel zu den so genannten „Spelzgetreiden”. Bei diesen Getreidearten ist das eigentliche Korn noch durch eine zusätzliche Hülle geschützt, die vor der weiteren Verarbeitung erst im so genannten „Gerbgang” entfernt werden muss. Dinkel ist die Urform des Weizens und gilt als besonders gut verträglich. Reich an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen, wirkt das eiweißreiche Korn sogar stimmungsaufhellend.

Probieren Sie unser Bio-Fitnessbrot und das Bio-­ Roggen-Dinkelbrot aus Bio-Dinkel und Bio-Roggen von Kohls.

Mit einem CO2 -­ Zertifikat kann jeder die Landwirte dabei unterstützen, die ­Humusschicht auf ihren Äckern weiter aufzubauen.

Je dicker und gesünder eine Humusschicht ist, desto mehr CO2 kann sie binden.

Weitere Informationen zum CO2-Zertifikat finden Sie unter: www.carbocert.de

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Coffeeto-stay

VOLLKORN Bio-Fitnessbrot

MEHR GENUSS, WENIGER MÜLL

Schwälmer Becher

5,- €

+ 1 Gratis-Füllung + 0,10 € Bonus beim Wiederbefüllen

Schön neu: Unser Stammhaus in Gilserberg

Coffeeto-go Bio-Roggen-Dinkelbrot


Du träumst von einer tollen Ausbildung? Ich habe mein Fachabitur gemacht und ein Praktikum in einer Schreinerei. Mir gefiel zwar das handwerkliche Arbeiten dort gut, trotzdem wollte ich etwas anderes ausprobieren. Da ich zu Hause schon immer gern ge­backen habe, habe ich mich für die Lehre zur Konditorin entschieden. Ein Bürojob kam nie in Frage. Ich mag es, auf den Beinen zu sein, mich kreativ ausleben zu können und am Ende des Tages ein greifbares Ergebnis zu sehen, sei es in Form von täglicher Arbeit wie Sahneschnitten herstellen oder zu besonderen Anlässen Torten zu gestalten.

Was macht dir am meisten Spaß – und was nicht ganz so? Ich mag es, immer wieder neue Aufgaben machen zu können und mit der Zeit auch immer mehr Verantwortung übertragen zu bekommen. Das ist ein schönes Gefühl. Mit den großen Öfen muss ich mich aber noch anfreunden. Man wird vorher einge­wiesen, wie sie zu bedienen sind, aber wenn die heißen Stikkenwägen rausgefahren werden müssen, bin ich froh, wenn die eine oder andere helfende Hand nochmal mitanpackt.

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Hallo Michelle, wie kamst du auf die Idee, Konditorin zu lernen?

Du hast ein auf­geschlossenes Wesen?

Was würdest du angehenden Azubis ans Herz legen? Gerade am Anfang macht man viele einfache Auf­gaben wie Pflaumenkuchen belegen. Bleibt man am Ball, zeigt Interesse und stellt Fragen, darf man bald auch anspruchsvollere Aufgaben machen. Auch an das frühe Aufstehen gewöhnt man sich.

Und was sind deine Pläne nach der Ausbildung? Ein Studium in der Lebensmitteltechnologie würde mich ­interessieren, aber vielleicht mache ich auch erst den Meister im Konditorhandwerk, wenn möglich auch bei der Bäckerei Viehmeier. Wir bedanken uns herzlich für das Interview und wünschen dir weiterhin alles Gute!

Aufgrund sehr guter Leistungen geht es für Michelle demnächst auf eine Fortbildung in der Akademie für Deutsches Bäckerhandwerk in Weinheim.

Treysaer Weg 6a | 34630 Gilserberg | www.schwaelmer-brotladen.de

bueroecco.com

Michelle Türling, 20 Jahre, Konditorlehrling im 2. Lehrjahr

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Vollkorn-Zeitung Schwaelmer Brotladen  

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