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November 2008

„Top Secret“ - Spielzeuge für Agenten Seite 10

Berlinfahrt - Bilder aus der Hauptstadt Seite 8

China Olympiade - Sport ist kein Druckmittel? Seite 11

Chococrossies - Leckeres zum Selbermachen Seite 14

Weitere Themen: Oberstufensystem - Licht ins Dunkle Wie streicht man einen Klassenraum? Was ist eigentlich...SCHUFA? Frau Rhein kommt, Herr Birkenhagen geht, wir haben nachgefragt!


Inhalt Schule

Seite

Oberstufensystem - Licht ins Dunkle

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Klassenraumstreichen - Aber wie?

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Ein Quantum Trost

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Frau Rhein - Eine neue Lehrerin stellt sich vor

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Der Auswanderer: Herr Birkenhagen

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Gut gemachte Hausaufgabe - Ein Buch entsteht

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Schullogo gesucht - Sendet euren Vorschlag ein!

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Berlinfahrt - Bilder aus der Hauptstadt

8

International China - Sport ist kein Druckmittel

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Regional Umfrage - Was halten Neustädter von Neustadt

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„Top Secret“ - Spielzeuge für Agenten

10

Leben Parkour - extrem und modern

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Davids Welt - Dinge die keiner braucht

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Chococrossies - Leckeres zum Selbermachen

14

Was ist eigentlich...Schufa?

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Vorwort Hallo lieber Leser, Nach unserer ersten etwas missglückten Ausgabe, wollen wir jetzt Einiges besser machen! Wir hoffen das der erste Eindruck schonmal stimmt. Seite 2

Mit dieser Auflage beginnen auch zwei unserer neuen Serien. Eine davon ist die Reportagereihe über China welche dreiteilig ist. Die andere „Extreme Hobbys“ welche ebenfalls aus drei Teilen besteht.

Weitere Themen in den Serien die als nächstes kommen, könnt ihr auf unserer Webseite nachlesen. Nun noch viel Spaß beim Lesen! Euer SchülerNP-Team


Prüfungsfächer für das Abitur Ein bisschen Licht ins Dunkle gebracht Für die jetzigen zehnten und elften Jahrgänge rückt die sogenannte „Qualifikationsphase“, also Klasse 12 und 13 bzw. 11. und 12. immer näher. Das heißt es müssen Kurse unter gewissen Voraussetzungen gewählt werden. Hier ist eine vereinfachte Darstellung des vermeintlichen Mysteriums „Prüfungsfächer“ und dessen Drumherum. Es gibt insgesamt fünf Prüfungsfächer. Alle finden vier Stunden pro Woche statt. Die ersten Drei werden auf „erhöhtem Anforderungsniveau“ unterrichtet, Prüfungsfach Vier und Fünf auf „grundlegendem Anforderungsniveau“. Unter den Prüfungsfächern müssen zwei der Kernfächer sein. Als Kernfächer bezeichnet werden Deutsch, Mathe und weitergeführte Fremdsprachen (bei uns am Gymnasium Englisch und Französisch bzw. Latein). Neben den Zweien, die auch Prüfungsfächer sind, muss jeder Schüler an dem Unterricht in einem dritten Kernfach teilnehmen. Dieses kann, muss aber nicht, Prüfungsfach sein. Des Weiteren müssen die gewählten Prüfungsfächer eines Schülers alle drei Aufgabenfelder/Bereiche (A-, B- und C-Bereich) abdecken.

Die Bereiche sind folgender- •Und den musisch-künstlerimaßen definiert: schen Schwerpunkt Jeder Schwerpunkt bietet verA-Bereich: schiedene Möglichkeiten, Deutsch, Englisch, Franzö- Schwerpunktfächer zu wählen sisch, Latein, weitere Fremd- (in allen, folgenden Fällen ist sprachen, Kunst, Musik, das erstgenannte Fach auch Darstellendes Spiel* erstes Prüfungsfach). B-Bereich: Politik, Geschichte, Erdkunde, Philosophie, Religion, Werte und Normen*

C-Bereich: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik * am Gymnasium Neustadt nicht als Prüfungsfächer möglich Das dritte Kriterium der fünf Prüfungsfächer ist, dass sie einem Schwerpunkt entsprechen müssen. Ein Schwerpunkt hat zwei Schwerpunktfächer, die gleichzeitig erstes und zweites Prüfungsfach sind. Das Gymnasium Neustadt bietet diese Schwerpunkte an:

Im sprachlichen Schwerpunkt kann der Schüler zwischen zwei weitergeführten Fremdsprachen ODER einer weitergeführten Fremdsprache und Deutsch wählen. Weitergeführte Fremdsprachen sind die Pflichtfremdsprachen (Englisch und Französisch bzw. Latein), jedoch auch die Wahlpflicht- bzw. Wahlfremdsprachen, die der Schüler mit mindestes einer 4 in der Sek 1 abschloss. Der naturwissenschaftliche Schwerpunkt lässt folgende Wahl: zwei Naturwissenschaften ODER einer Naturwissenschaft und Mathe ODER einer Naturwissenschaft und Informatik.

Im gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt gibt es •Den sprachlichen Schwer- eine Besonderheit. punkt Die Schwerpunktsfächer sind •Den naturwissenschaftli- hier Prüfungsfach Eins und Drei. chen Schwerpunkt •Den gesellschaftswissenWeiter auf Seite 4. schaftlichen Schwerpunkt Seite 3


Diese können Geschichte und Politik ODER Geschichte und Erdkunde ODER Geschichte und Religion ODER Geschichte und Philosophie sein. Das zweite Prüfungsfach muss eins der Kernfächer (Mathe, Deutsch und weitergeführte Fremdsprache) oder eine Naturwissenschaft sein. Prüfungsfach Drei entscheidet sich insofern von Prüfungsfach Eins und Zwei, als dass diese im Abitur stärker gewichtet werden.

oben aufgelisteten Bedingungen erfüllen. Nehmen wir an, ein Schüler hat sich für den natur wissenschaftlichen Schwerpunkt entschieden. Als Schwerpunktfächer hat er eine Naturwissenschaft und Mathe gewählt. Damit erfüllt er die Kriterien des Schwerpunktes. Mathe ist ein Fach des C-Bereichs, den er damit abgedeckt hat. Es ist auch ein Kernfach und somit eins der Zwei, die er in sein Abitur einbringen muss.

Die Schwerpunktfächer des musisch-künstlerischen Schwerpunkts sind entweder Kunst und Deutsch ODER Musik und Deutsch.

Sind alle Kriterien erfüllt und hat der Schüler noch nicht fünf Prüfungsfächer zusammen, darf er beliebige Fächer (aus einem beliebigen Bereich) wählen.

Neben den Prüfungsfächern gibt es auch noch Ergänzungsfächer. Jeder Schüler muss diese auf zweistündiger Basis für ein Jahr oder beide Jahre (fachabhängig) der Qualifikationsphase abdecken. Wie anfangs erwähnt, ist dies eine vereinfachte Darstellung, in der Details nicht berücksichtigt sind. Sie dient dazu, eine grundlegende Idee von den Prinzipien der Prüfungsfächer zu bekommen. Alle genauen Informationen können auf www.nibis.de nachgelesen werden. Des Weiteren werden noch Infoveranstaltungen in der Schule stattfinden. hf

Ein Fach kann alle Drei der

Der Auswanderer: Herr Birkenhagen Man hatte schon seit längerem Gerüchte gehört: Herr Birkenhagen würde wieder nach Spanien gehen, hieß es. Aber genaue Details kannte so recht keiner. Nun hat Herr Birkenhagen Rede und Antwort bezüglich seiner Planungen gestanden. Hier findest du, was dabei herausgekommen ist.

mir ist es nur ein halbes), ich Wann fahren Sie los und arbeite dort nicht, sondern wohin geht es? mache ein halbes Jahr Urlaub. Ich fliege am 1. Februar 2009 los und es geht ins schöne Was werden Sie dort tun? Baskenland, genauer gesagt Ich werde auf jeden Fall nicht nach San Sebastián. Auf Basunterrichten, aber einer mei- kisch heißt die Stadt „Donosner Söhne geht dort zur Deut- tia“. schen Schule, an der ich einmal unterrichtet habe. Werden Sie wieder zurückWie lange werden Sie in Spa- kommen? Wieso haben Sie sich ent- nien bleiben? Na klar!! Mit Beginn des schlossen noch einmal nach Bis Ende Schuljahr 2008/ 09, nächsten Schuljahres bin ich Spanien zu gehen? wieder da. also bis Ende August. Ich mache ein sogenanntes nw „Sabbatjahr“ (das heißt, bei Seite 4


Frau Rhein- Eine neue Lehrerin stellt sich vor Auch dieses Jahr hat das Lehrerkollegium des Gymnasiums Neustadt „Zuwachs“ bekommen- darunter auch Frau Rhein. In diesem Interview stellt sie sich selbst vor. Wo haben Sie studiert? Ich habe an der Rheinischen Friedrich-Whilhelms-Universität Bonn und an der Sorbonne studiert. ->Aus technischen Gründen konnten wir leider kein Foto mehr abbilden. Tut uns leid!

Wieso sind Sie eigentlich Lehrerin geworden? In meinem ersten Leben war ich Journalistin, doch da hatte man bei weitem nicht so viel persönliche Kontakte mit Menschen wie an der Schule. Außerdem mag ich Kinder und Jungendliche sehr gerne. Zu guter Letzt: Ich habe SpaWie fanden Sie die ersten vier nisch, eine wunderbare Sprache, studiert und es macht Wochen hier? Noch bin ich dabei alles ken- mir große Freude sie weiternen zu lernen, aber bis jetzt zugeben. hat mir alles gut gefallen. Was gefällt ihnen am Gymnasium am Besten? Dass ich viele verschieden Altersstufen unterrichte! Haben sie vorher schon an einer Schule unterrichtet? Ja, an der Europa Fachhochschule, einer Berufsschule für Abiturienten in Hannover.

Davids Welt - Dinge die keiner braucht Heute: Chipspüree. Habt ihr euch nicht schon immer über Chips aufgeregt? Man macht sich einen gemütlichen Fernsehabend, natürlich mit Chips, und anschließend sind die Finger fettig, schmierig, eklig! Doch dagegen könnte man ja was unternehmen, also habe ich mal probiert, Chips zu pürieren. Das Ergebnis war recht interessant: Die Versuchsenge war eine halbe Tüte Chips. Püriert passte diese auf etwa 2

gehäufte Esslöffel! Also leider nur eine sehr geringe Menge, dementsprechend kurzer Chipsgenuss war die Folge. Aber das Problem mit den Fingern war behoben. Es bleibt also zu sagen, dass die Methode für alle gut ist, die genug Geld für eine ordentliche Püreemenge haben, und die Zeit genug haben, Chips zu pürieren. Für alle anderen ist es jedoch nicht so empfehlenswert. Außerdem verliert man leicht die Kontrolle darüber, wie

viele Tüten man eigentlich schon intus hat, und Chips sind bekanntlich sehr gehaltvoll. Schlussendlich ist zu sagen, dass ich mich lieber an die konventionelle Methode, Chips mit der Hand zu essen, halte und mir lieber hinterher ordentlich die Hände wasche. Aber wer Spass hat, Unsinn zu machen.... Bis zum nächsten mal, euer David. dl

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Schullogo gesucht - Sendet euer Vorschlag ein! Schon seit langer Zeit ist unser Schulname unverziert. Jetzt ist es endlich soweit: Auf dem SRSeminar wurde beschlossen, dass es an der Zeit ist endlich ein Schullogo für unsere Schule zu haben. Nun seit ihr gefragt: Entwerft ein Schullogo für un-

sere Schule und senChecklis te für da det es bei uns ein. Die s neue L ogo besten drei Sollte de n Schuln E n t w ü r fe , amen en Angeme thalten. ssene G drucken röße. Darf kein e wir in un- t en Bilde (copyright) ges r ch enthalte s e r e r so n, sprich ützllte zu 1 ,es 00 nächsten Sollte bi % selbst erstellt s Mitte J Ausgabe anuar fe sein. rtig sein ab. . A l s o, holt euch was ihr braucht und los geht’s mit dem Zeichnen!

Förderverein unterstützt uns - Wir sagen DANKE! Wir danken dem Förderkreis des Gymnasiums Neustadt für die freundliche und schnelle Unterstützung! Das SchülerNP-Team

Jobs der Zukunft 1. Medizinisches Personal z.B.: Arzt, Altenpfleger 2. Dienstleister z.B.: Wirtschaftsprüfer (ca. 50.000€ im Jahr)

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3. Leasing z.B.: Projektleiter Vertrieb (ca. 60.000€ im Jahr)

5. Versicherungen z.B.: Risikomanager (ca. 40.000€ im Jahr)

4. Luftfahrtindustrie z.B.: Fluglotse (ca. 57.000€ im Jahr)

6. Informationstechnologie z.B.: Wirtschaftinformatiker (ca. 40.000€ im Jahr)


Gut gemachte Hausaufgabe Schüler des Gymnasiums verfassen ein Buch „Fluchend warf der Baumeister einen Stein in die Entenschar, die sich auf dem Burggraben tummelte, denn seine Anweisungen wurden durch das laute Geschnatter des Federviehs von den Bauleuten kaum vernommen.“ So beginnt die Sage des eingemauerten Kindes von Neustadt, die den meisten bekannt sein dürfte. Diese und 229 weitere Sagen aus dem Neustädter Land, kann man in dem Buch „Huckups, Riesen, Zwerge und andere Erscheinungen - Sagen aus Neustadt und Umgebung“ wiederfinden. Sie wurden letztes Schuljahr von der jetzigen 7kb für den Deutschunterricht, ursprünglich als Hausaufgabe, zusammengetragen. Die Idee eines Schülers die gesammelten Sagen zu veröffentlichen, erhielt sogleich Zustimmung der Mitschüler. Unter der Leitung

Um ihr Buch bekannt zu machen, veranstalteten die Schüler PR Aktionen. Am 15.09.2008 präsentierte die Klasse ihr Werk in der Aula des Gymnasiums. Zuvor fand eine Lesung im Altenheim statt, wo das Buch große Begeisterung hervorrief. Ein besonderes Highlight wird sicher die Vorstellung auf der Leibziger Buchmesse, eine der größten Buchmessen Deutschlands, im nächsten Jahr sein. Die Mühen haben sich schon jetzt rentiert. Es wurden bereits zahlreiche Exemplare verkauft. Interessierte können das Buch in allen Neustädter Buchhandlungen oder in der Schulbibliothek bei Frau Niemann erstehen. Es kostet 11,90€. Der Gewinn kommt übernommen. Andere sind der Bibliothek des Gymnasinoch mündlich von Bewoh- ums Neustadt zu Gute. hf nern des Neustädter Altenheims überliefert. von Frau Runschke entstand dann das Buch, dessen Erscheinen vom Elternverein des Gymnasiums finanziert wurde. Die Herkunft der Sagen könnte nicht verschiedener sein. Zum Teil wurden sie von den Schülern aus Chroniken

Wenn ihr jemanden grüßen wollt, oder einen Leserbrief abdrucken wollt, schickt uns einfach eine EMail (geht am schnellsten) oder benutzt den SV-Briefkasten. Weitere Informationen sowie Bilder, Texte und Videos findet ihr auf unserer Webseite (www.schuelernp.de). Dort könnt ihr euch auch aktuelle Nachrichten anschauen oder Neuigkeiten der SchülerNP nachlesen. Ebenfalls haben wir dort noch ein Artikelarchiv bereitgestellt.

Wir sind immer auf der Suche nach „freien Redakteuren“. Also wenn ihr Lust habt, könnt ihr uns eure Artikel oder Referate über ein interessantes Thema zuschicken.

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Berlin - Bilder aus der Hauptstadt

Am 6. Oktober war es soweit…. Zwei Jahrgänge unserer Schule gingen auf große Fahrt. Das Ziel? Berlin natürlich! Die 10. und 11. Klassen eine Woche in Berlin. Kann das gut gehen? Unwahrscheinlich! Und somit ertönte der Startschuss. Die Züge wurden belagert und ein paar Stunden später, kaum zu glauben aber wahr, waren sie in Berlin, in der großen weiten Stadt. Nach der Ankunft im Hotel

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tauchten erste Problemchen auf, doch diese sorgten keineswegs für schlechte Stimmung unter den Schülern. Somit ging es für einige gleich los mit dem Kennenlernen und Erkunden Berlins. Bundestag, Berlin quer oder andere Führungen, fast jeder war gespannt, was ihn erwartete. In den nächsten Tagen gab es jede Menge Action. Ob Hohenschönhausen, Filmpark Babelsberg, Olympiastadion oder Theater, man

genoss es, das besondere Flair der Landeshauptstadt zu erleben und Großstadtluft zu schnuppern. Doch nach geschlagenen 5 Tagen, für manche eine viel zu kurze Zeit, für andere eine Ewigkeit, landeten schließlich alle wieder erschöpft aber glücklich in Neustadt, wo sie von Eltern und Freunden in Empfang genommen wurden. Mit Sicherheit ein Erlebnis, das so schnell nicht in Vergessenheit gerät. ml


Klassenraum streichen - Aber wie? Einige Klassen haben es vorgemacht und verpassten ihren Klassenräumen einen neuen Anstrich. Doch was braucht man um einen Klassenraum zu streichen? Wir liefern euch eine „Schritt-fürSchritt“ Anleitung.

schrubbt werden). • Malerkreppband (mehrere Rollen). • Viele Gefäße für die Farbe - Ein einzelner Topf führt zu einer Warteschlange. Die Vorbereitungsphase:

Die Grundvorraussetzungen sind: • Erlaubnis der Schulleitung und Absprache der Farbe mit der Schulleitung. • Ein Lehrer der mithilft, aufpasst oder noch mal schnell los fährt um vergessene Materialien zu kaufen.

Es geht los: • Klassenraum ausräumen (und gründlich durchfegen). • Zeitungen auslegen und Türen- sowie Fensterrahmen abkleben. Wichtige Tipps: • Flecken auf dem Fußboden vermeiden- sind die Spritzer erst einmal angetrocknet gehen sie nur noch mit Eisenwolle wieder weg (Terpentin ist auf Schulböden unbrauchbar).

Das müsst ihr unbedingt dabei haben: • Einige engagierte Mitschüler. • Farbe (Ca. 80€; kann auch nach eigenem Wunsch gemischt werden), diese muss „gut verträglich“ fürs Gemüht sein, außerdem muss sie mit einem Kunstlehrer abgesprochen werden. • Pinsel in verschiedenen Größen (Sehr hilfreich sind Pinsel mit langem Stiel). • Streichrollen (Am besten mehrere). • Zeitung oder Folie (Ganz wichtig, sonst muss am Ende der gesamte Boden ge-

streichen (Mehr als zehn, treten sich gegenseitig nur auf den Füßen herum).

Die Rückwand in Raum 109

• Abstimmung: Ist die Mehrheit der Schüler für einen Farbwechsel? • Wahl einer „Streichkommission“: Ungefähr acht Schüler, die das Material besorgen, organisieren und

Wir hoffen euch hiermit eine gute Vorlage gegeben zu haben, damit euch es gelingt, euern Klassenraum schön und neu zu gestalten. Ihr könnt zum Beispiel auch mal in Raum 109 oder 108 hereinschauen und euch Anregungen für euer Projekt holen. Falls ihr noch Fragen oder Anmerkungen habt, schreibt einfach eine E-Mail an uns: redaktion@schuelernp.de. Euer SchülerNP-Team

sj

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„Top Secret“ – Spielzeuge von Agenten So heißt die neue Ausstellung der KulturWerkStatt in Burgdorf. Heinrich Peyer sammelte über Jahre alte Originalstücke aus der Welt der Spionage. Unter anderem eine Pistole, versteckt in einer Bohrmaschine, einen Lippenstift mit Messer oder ein Taschenrechner mit integrierter

Wanze. Jetzt stellt er seine KulturW Exponate in der KulturWerker Poststra kStatt Statt noch bis ße 31303 B 2 zum 18.Januar urgdorf 2009 aus. Wer sich für die Öffnungsze ite G e s c h i c h t e Sa + So 14. n: 00 – 17. 00Uhr der DDR interessiert, oder Gruppenfüh ru ein James 15.Novemb ngen: er, 14.D ezembe Bond Fan ist, und 11.Jan r u a r j e we i l s sollte sich diese Ausstellung 15.00Uhr um nicht entgehen lassen! Eintritt: kostenlo s sj

Umfrage - Was halten Neustädter von Neustadt? Man muss vorweg erwähnen, dass es schwierig war, junge Menschen am Freitag um 13:45 Uhr in der Stadt anzutreffen und auch Männer waren eher selten zu sehen. Im Grunde gefällt Neustadt seinen Bewohnern ganz gut. Die gute Verkehrsanbindung findet großen Gefallen, aber auch die vielen kleinen Geschäfte der Innenstadt erfreuen sich größter Beliebtheit. Natürlich sorgt auch das Steinhuder Meer für Begeisterung. Zwei Passantinnen sind sich einig: Würden sie nicht in Neustadt leben, zögen sie das Steinhuder Seite 10

Meer als Urlaubsziel in Erwägung. Zwei andere „Freitagnachmittag- Shopperinnen“ waren über die, seit kurzem wieder auch nachts brennenden Straßenlaternen erfreut. Dann könnte man auch schließlich auch mal wieder länger „auf den Putz hauen“ und noch um die Häuser ziehen.

lich würde diese Dame eine größere Innenstadt, mit noch mehr Einzelhandel, sehr schätzen. Für viele Teenager, die in Dörfern der Umgebung leben, tun sich aber noch ganz andere Probleme auf. Die Wünsche nach besseren Busfahrzeiten, häufigeren Buseinsetzen und niedrigen Busfahrpreisen wurden geäuNatürlich gab es auch Kritik. ßert. Eine Neustädterin bemängelte, wohl stellvertretend für Diese stichprobenartige Umviele Frauen, dass es zu wenig frage führt einen zu der Schuhgeschäfte gäbe. Zudem Schlussfolgerung, dass Neuseien die momentan existie- städter im Großen und Ganrenden, ihrer Meinung nach zen trotzdem recht zufrieden nicht besonders gut. Zusätz- mit ihrer Stadt sind. hf,dl,st


China - Sport ist kein Druckmittel? Eine Welt zwischen Ying und Yang Für knapp drei Wochen dieses Sommers hatte die ganze Welt ihre Augen auf China gerichtet. Die olympischen Spiele in Beijing sind nicht nur für Sportler eine Möglichkeit zu Punkten, auch das jeweilige Land profitiert und das in einem erheblichen Maße. Das Land hat die Möglichkeit sich zu präsentieren und einen positiven Eindruck in der Welt zu hinterlassen. Auch China versuchte, zu glänzen . Doch die Mittel waren alles andere als positiv. Sportler werden unter Druck gesetzt, von ihren Familien im Voraus getrennt, gedrillt und zwangsgedopt. Doch nicht nur erwachsene Sportler erleben „Misshandlung“, auch vor dem Missbrauch von Kindern als Präsentationsobjekte und Leistungssportlernachwuchs wird nicht zurückgeschreckt. Dabei hätten die olympischen Spiele als Druckmittel eingesetzt werden können. Stattdessen wird hingenommen, dass in China teilweise bis zu 10.000 Menschen jährlich hingerichtet und Konzentrationslager, mit seit 1995 ca. 1,2

Millionen Gefangenen, gut und gerne in Betrieb gehalten werden. Doch das zwangsweise Festhalten von Menschen wegen teilweise auch nur noch so kleinen Kavaliersdelikten ist noch nicht genug, nein, man muss sie auch noch anschießen, halbtot in ein Militärkrankenhaus ver-

schleppen und ihnen die Organe heraus nehmen, um das „Geschäft“ auch lukrativ zu machen. Ein „Aussteiger“ eines KZ’s sagte: „Die Inhaftierten werden nicht mehr als Menschen betrachtet, sondern als Rohmaterial für kommerzielle Produkte“. Mehr zu diesem Thema dann in Teil 2/3 (Organhandel und Konzentrationslager). Man könnte dies alles auf die schwache Regierung oder das Problem der Überbevölkerung zurückführen, doch

sollte man immer den Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ im Hinterkopf behalten. Auflage für das Stattfinden der olympischen Spiele in China war, die Menschenrechtssituation bis 2008, also bis zum Beginn der Spiele, deutlich zu verbessern. Doch das Internationale Olympische Komitee (IOK) ließ sich möglicherweise von Geld und Staatshefs beeinflussen. Die Spiele fanden trotz der fast unveränderten und sogar verschlechterten Situation in China statt. Nun stellt sich die Frage: Hätte man mit Sport soviel Druck ausüben können, um aktiv für die Verbesserung der Situation in China zu sorgen? Ohne Frage hätte das IOK etwas verändern können. Und dies nur mit ein wenig Durchsetzungsvermögen. Wir können auch selber etwas unternehmen, dazu zählt auch eine Einstellung zu haben, um die Situation in China positiv zu verändern. st Seite 11


Ein Quantum Trost Ein Film, nachdem man garantiert keinen Trost braucht In den Kinos lief „Ein Quantum Trost“ am 6.11 diese Jahres an. Die Erwartungen waren groß, ebenso wie die Kritik an der Produktion. Wir haben genauer hingeschaut! Zu erst einmal fällt auf, dass

Olga Kurylenko und Daniel Craig als James Bond und Camille

„Ein Quantum Trost“ zum ersten Mal wirklich auf dem vorigen Bond-Film aufbaut. Viele Figuren aus Casino Royale kann man hier wiederfinden. Das ist angenehm, vorausgesetzt man hat den letzten Bond-Streifen gesehen. Auf technische Spiele-

reien die für James Bond Filme eigentlich typisch sind, muss hier leider verzichten. Daniel Craig turnt nur ausgerüstet mit Muskeln und Waffen auf verschiedensten Gebäuden herum. Auch Autos spielen nicht mehr so große Rollen, ein Trost für alle Fans: Der Film beginnt mit einer Verfolgungsjagd, die Bond natürlich im Aston Martin durchführt. Auf die Bond-typischen Bettszenen muss man auch verzichten. Das liegt wohl daran, dass der Film stark gekürzt scheint. Trotz all dieser Kritik kann man sagen, dass der Film durchaus gelungen ist. Man findet abwechslungsreiche Kulissen, sei es Wüste, Bodensee oder Jamaica. Actionhaltig ist dieser Film ebenfalls, ob es nun eine Flugzeugverfolgung ist, oder Bootsjagd. Das Thema des Films ist sogar realistisch den heutigen Umständen angepasst, es geht um Wasservorräte, Öl und Umweltschutz. Auch das berühmt-berüchtigte „Bond-Girl“ ist für diesen

Daniel Craig in der Wüste

Film gut ausgewählt. Olga Kurylenko kann in diesem Film eindeutig mit Bond mithalten und verzaubert die (männlichen) Zuschauer wie es ihre Vorgängerinnen auch getan haben. Man kann also zusammenfassend sagen das „Ein Quantum Trost“ auf seine Art eine faszinierende Bond-Fortsetzung ist. st

Da wir immer noch auf der Suche nach Sponsoren sind möchten wir hier Platz bieten und um Unterstützung bitten. Werbung auf unserer Webseite ist auch möglich.

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Parkur - extrem und modern Parkur ist eine Ende der 80er Jahre von David Belle entwickelte Extremsportart, bei der es darum geht, jegliche Hindernisse in Großstädten frei zu überwinden. Der sogenannte Traceur (frz.: "Der den Weg ebnet") versucht dabei ohne Hilfsmittel von einem Punkt A zu einem selbst gewählten Punkt B zu gelangen und dabei den kürzesten machbaren Weg zu gehen. David Belle erlernte als Kind von seinem Vater in Wäldern die sogenannte Méthode Naturelle, bei der man eine natürliche Landschaft mit ihren Hindernissen kunstvoll überwindet. Ende der 80er Jahre übertrug er diese Hindernisüberwindung im natürlichen Umfeld auf ein städtisches Umfeld zu übertragen. Im Parkour gelten fast alle

Hindernisse als überwindbar, selbst Hochhausschluchten werden von erfahrenen Traceurs übersprungen. Der Ori-

kunst und der respektvolle Umgang mit dem städtischen Umfeld. Das Training von Parkur ist sehr hart, es gibt aber

ginalgedanke der Sportart ist nicht der sportliche Wettkampf, sondern das Entwickeln einer eigenen körperlichen Beherrschungs-

keine speziellen Vorgaben, denn auch hier ist das Entwickeln von eigenen Techniken gefragt. Jedoch sind das Üben von speziellen Techniken (z. B. Sprüngen) und die sogenannte Jamsession weit verbreitet. Hierbei zeigt ein erfahrener Traceur eine Technik vor, die die Anderen dann nachmachen. Auch Fitnesstraining ist natürlich wichtig. Ein Merksatzr Satz ist: "Parkur ist nur so gefährlich, wie man es sich selbst macht". Mehr könnt ihr dann auch auf unserer Webseite finden, unter anderem auch Links zu guten Parkur Videos. dl

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Chococrossies leicht gemacht Reizen tut es einen schon, mal irgendeine Nascherei selber zu machen. Das haben auch wir uns gedacht und es mal mit den bekannten Chococrossies versucht. Die endscheidende Frage ist: „Wie kriege ich meine Crossies so knusprig?“ Wir haben um dieses „Problem“ zu lösen erst einmal eine Packung Schokomüsli (Marke darf hier nicht genannt werden, wichtig ist jedoch, dass das Müsli Cornflakes enthält), eine Packung geschälte und stangenförmige Mandeln, sowie 200 Gramm Zartbitterkouvertüre

eingekauft. Als erstes haben wir das Müsli in ein Nudelsieb gegeben, sodass am Ende nur noch Schokostückchen und Cornflakes überblieben. Nun müssen die Mandeln mit den

Mandel-Mischung hinzu und verrührten alles gut. Der Rest war nun ganz einfach: Mit der Hilfe von Teelöffeln formten wir kleine „Kleckse“ der Masse und gaben diese auf

Schokostückchen als auch den Cornflakes gemischt werden (Im Verhältnis 1 : 1 ½). Als nächstes erhitzten wir die Kuvertüre. Als diese zähflüssig war, gaben wir die Müsli-

ein Backblech. Nun brauchten die Crossies noch etwas Zeit um Abzukühlen - dann waren sie fertig für den Verzehr. Viel Gelingen und guten Appetit! st

Was ist eigentlich...SCHUFA? Es gibt die Werbung für das Laptop und die beiden Handys in der es immer heißt „Auch wenn Sie einen SCHUFA Eintrag haben, können Sie diese Handys bekommen!“ Aber was ist die SCHUFA und was macht sie? Die SCHUFA speichert Informationen über: Kontaktdaten Kredit- und Leasingverträge mit Betrag und Laufzeit Girokonten Kreditkarten Schulden Zahlungsverhalten Daten aus öffentlichen Seite 14

Verzeichnissen von Verbrauchern. Diese Daten können von Vertragspartnern, z.B. Mobilfunkunternehmen, der SCHUFA eingesehen werden. Möchte ich also z.B. einen neuen Handyvertrag abschließen, erkundigt sich das Mobilfunkunternehmen bei der SCHUFA ob ich zahlungsfähig bin oder ob ich bei meinem alten Vertrag schon häufiger meine monatlichen Zahlungen vergessen habe. Zwar kann ich jederzeit meine Daten bei der SCHUFA erfragen und falsche Informationen ändern lassen, kostenlos ist diese Anfrage aber nur,

wenn ich die Informationen mündlich erhalte. Möchte ich sie schriftlich, muss ich eine Gebühr von ca. 8 € bezahlen. Ein Kritikpunkt an der SCHUFA: Es gibt Meldungen über den Missbrauch. So drohten Telekommunikationsunternehmen wohl schon häufig ihren Kunden einen SCHUFA Eintrag an, wenn diese ihren Vertrag kündigen wollten. Du willst noch mehr über die SCHUFA wissen? Wir haben auf unserer Webseite einige Links bereitgestellt! sj


Impressum SchülerNP Gymnasium Neustadt am Rübenberge Chefredakteur: Steffen Schlakat (st)

Webseite: www.schuelernp.de

Redakteure: Hannah Fels (hf), Sandra Johannsen (sj), David Ludewig (dl), Nikola Weizmann Treffen: (nw), Marlen Lentz (ml), Jana Schreiber (js) Montags 7.Stunde im SV-Raum Sekretärin: Hannah Fels Druck: Sandra Johannsen Layouting: Steffen Schlakat Werbung und Sponsoring: David Ludewig E-Mail: redaktion@schuelernp.de chefredakteur@schuelernp.de

Und nächstes mal...

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Nachrichten und Texte können auch im SVBriefkasten hinterlegt werden. Kommentare können auch auf unserer Webseite unter „Kontakt“ abgeschickt werden. Weitere Informationen können auf unserer Webseite nachgelesen werden. Bilder, Texte und sonstige Inhalte dieser Ausgabe dienen ausschließlich zu Informationszwecken und dürfen nicht anderweitig genutzt werden. Copyright by SchülerNP Neustadt am Rübenberge.

-H p um J e

ein t s ng a n he

“ Go o „N

Parkour: Bild u. http://www.ruvr.ru/files/Image/Editiors/Germany/parkour(1).jpg, Bild o. http://www.lukasztrzcinski.com/_i/Le_Parkour02.jpg, Informationen: Wikipedia (Stand: 11.09.08), http://www.parkour.de/index.php; China - Sport ist kein druckmittel: Bild www.epochtimes.de/pics/2008/08/09/xxl/2008-0809-xxl--20080808122318_DEU_China_Olympia_Protest_MSC10 4_new.jpg, Informationen: www.falungong.de/artikel/pressemitteilungen/1144254634.html (Stand: 4.09.08), http://www.epochtimes.de/articles/2006/03/10/10656.html (Stand 4.09.08); Ein Quantum Trost: Bild Daniel Craig www.zelluloid.de/images/szenen/4829e2a1c64b5.jpg, Daniel Craig u. Olga Kurylenko ww.zelluloid.de/images/szenen/4829e29810d1a.jpg; Und nächstes Mal: China - Organhandel und KZ’s: www.attacreport.com/ar_diagrams/camps_world.gif, Base Jump: http://www.rexpemberton.com/images/3way.jpg; Deckblatt: China- Sport ist kein Druckmittel: http://www.restlaufzeit.de/data/bilder_news/chinese-child-ine-waste-200px-rund.jpg; Jobs der Zukunft: Info’s http://www.rponline.de/public/bildershowinline/aktuelles/beruf/arbeitswelt/1 5926;

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SchülerNP Novemberausgabe 2008  

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