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Nr. 215 · Mai 2012 · 45. Jahrgang

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MITTEILUNGSBLATT DER MARKTGEMEINDE FINKENSTEIN AM FAAKER SEE

Neu eröffnet: Die „ARNEITZ EVENT HALL“ in Faak am See – Bürgermeister Walter Harnisch gratuliert Johann Pressinger www.finkenstein.gv.at E-mail: finkenstein@ktn.gde.at


Der Bürgermeister

Liebe Finkensteinerinnen und Finkensteiner, liebe Jugend! Die Saison hat begonnen Den Startschuss in die neue Sommersaison am Faaker See konnte man am 10. Mai in der sogenannten „Event Hall“ am Campingplatz Arneitz erleben. Drei Themen standen auf dem Programm, als Johann Pressinger vom Campingplatz Arneitz und Michaela Widnig-Tiefenbacher für die ARGE „Lebensfreude ist türkis“ zur Pressekonferenz luden: * die Eröffnung der Arneitz Event Hall * das Eventprogramm für das Jahr 2012 * das Programm für das Saison-Opening und die Vorstellung der Aktivitäten der ARGE Erschienen waren einige Vertreter der heimischen Presse, sowie die Repräsentanten der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See, das sind neben meiner Person noch VM. LAbg. Christian Poglitsch als Tourismusreferent und VM. Werner Sitter, sowie einige Bedienstete. Und was diese Personen zu hören bekamen, war durchaus beeindruckend. Frei nach dem Motto von Hélder Câmara, „Wenn einer allein träumt, bleibt es ein Traum. Träumen wir aber alle gemeinsam, wird es Wirklichkeit“ hat der Camping Arneitz Chef gemeinsam mit seiner gesamten Familie, aber auch mit der ARGE „Lebensfreude ist türkis“, Bewegung in den Frühling am Faaker See gebracht. „Gemeinsam für die Stärkung der Gemeinde, der Region und des Bundeslandes Kärnten einzutreten, bedeutet auch mutig zu sein, Innovationen zu schaffen und notwendige Veränderungen nicht zu scheuen“, so der Unternehmer. In rund 2 Monaten ist es ihm gelungen, zum einen als Umweltschutzmaßnahme – wie es auch im Projekt „Lebensklima Finkenstein“ mitdiskutiert wurde, zum anderen als neues Angebot für die Bevölkerung unserer Gemeinde und den Gästen unserer Ferienregion Faaker See, das bestehende Zelt in eine „Event Hall“ umzubauen. Und

finkenstein aktuell diese Halle, in der auch das gesamte Programm stattfinden wird, hat es in sich: Auf einer überdachten Fläche von 1.100 m2 werden den Besuchern 1.600 Sitzplätze zur Verfügung gestellt, auf denen sie das vielfältige Veranstaltungsprogramm 2012 mit vielen Highlights, mit dem Public Viewing der Fussball – Europameisterschaft und im September auch die European Bike Week miterleben können. Michaela Widnig-Tiefenbacher stellte das Programm für das Saison-Opening vor und erwähnte den mit einem Rahmenprogramm versehenen Faaker Bauernmarkt am 10. Mai, die Burg Finkenstein, bei der die Burgarena am 11. Mai in eine Kulinarik Arena umgewandelt wurde und Spitzenköche der Region ihr Können unter Beweis stellten. Am Tag darauf bildete ein „Hot Rock- Festival“ am Kanzianiberg einen weiteren Schwerpunkt des Programmes, der an diesem Tag mit der Ö3 Disco im Hexagon in Drobollach den Ausklang fand. Den Abschluss dieses SaisonOpenings bildete das schon traditionelle Muttertagsfest in der Erlebniswelt Arneitz, bei dem ab 11:00 Uhr musikalische Grüsse von Marco Ventre, den Edlseern und den Lauser & Polka Mädchen am Programm standen. „Dieses Saisonopening war ein besonderes Highlight! Feine Kulinarik traf schnelle Beats, Kletterfans kamen ebenso auf ihre Kosten, wie Freunde volkstümlicher Musik – das gibt es nur am Faaker See“, freute sich neben der ARGE Sprecherin auch Thomas Michor, Geschäftsführer der Tourismusregion Villach – Faaker See – Ossiacher See. Ich darf meinen heutigen Bericht dazu nutzen, um mich ganz herzlich bei den Protagonisten dieser Aktivitäten zu bedanken. Das ist zum einen Johann Pressinger mit seiner gesamten Familie, die professionellste Arbeit leistet und die diese auch mit einer spürbaren Freude verrichtet, die es jedem Gast des Betriebes aber auch der gesamten Region freuen lässt hier zu sein und auch wieder zu kommen. Recht herzlichen Dank für alle Bestrebungen und Aktivitäten, die ja nicht nur für den eigenen Betrieb sondern auch für die Ferienregion Faaker See unternommen werden und für die gesamte Tourismuswirtschaft am Faaker See eine Bereicherung darstellt. Ebenso ergeht mein herzlicher Dank an die Mitglieder der ARGE „Lebensfreude ist türkis“, allen voran Michaela Widnig-Tiefenbacher als Chefin der Hoteldörfer Schönleitn und Seeleitn, die als Wirtschaftstreibende unserer Region nicht nur fordern und kritisieren, sondern auch selbst die Ärmel aufkrempeln und kräftig mitanpacken. Nur so kann Tourismus funktionieren und deshalb mein spezieller Dank an alle. Ich wünsche eine erfolgreiche Saison und verbleibe Ihr Bürgermeister

Walter Harnisch


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Urabstimmung zur Errichtung eines Tourismusverbandes

am 17. Juni 2012 im Gemeindeamt der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See von 8.00 bis 15.00 Uhr Sehr geehrte Wirtschaftstreibende der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See! Das Kärntner Fremdenverkehrsgesetz genügte nach fast 50 Jahren nicht mehr den heutigen Anforderungen. Deshalb hat der Kärntner Landtag am 16. Dezember 2011 das neue Tourismusgesetz beschlossen. Das Kärntner Tourismusgesetz sieht eine klare Aufgaben- und Kompetenzteilung zwischen Land, Regionen und der örtlichen Ebene vor. Es tritt mit 1. Januar 2013 in Kraft und soll allen Beteiligten – von den Gemeinden bis hin zur Kärnten Werbung – eine Konzentration auf ihre Kernthemen ermöglichen, durch: • Vereinfachung der Bürokratie • Klare Aufgabenteilungen • Zielgerichteten Mittelfluss Auf örtlicher Ebene können die am Tourismus interessierten Unternehmer in einem Tourismusverband die örtlichen Belange des Tourismus und der Freizeitwirtschaft (Produktentwicklung, Gästeinformation, Gästebetreuung, Tourismusinfrastruktur) selbst gestalten. Voraussetzung dafür ist, dass sich bei einer Abstimmung mehr als die Hälfte der teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmer für die Errichtung eines Tourismusverbandes aussprechen. Da die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See mehr als 50.000 Nächtigungen nach dem Kärntner Orts- und Nächtigungstaxengesetz im Durchschnitt der letzten drei Kalenderjahre aufweist, ist die Feststellung der Zustimmung der Unternehmer zur Errichtung eines Tourismusverbandes von Amts wegen anzuordnen. Als Abstimmungstag wurde Sonntag, der 17. Juni 2012 festgesetzt. Stimmberechtigte können somit in der Zeit von 8.00 bis 15.00 Uhr im Gemeindeamt Finkenstein ihre Stimme abgeben.

Aus dem Inhalt

Stellenausschreibung Strenge Regelungen für Brauchtumsfeuer Klimabündnispartner vom Rio Negro besuchten unsere Gemeinde Bundeskriminalamt: Warnung vor dem „Neffentrick“ Betriebsbesichtigung der Finkensteiner Nudelfabrik in Müllnern Bericht – Vizebürgermeister DI Hannes Poglitsch Vor 70 Jahren / Pred 70imi leti 12. Gipfelandacht am Schwarzkogel Aus dem Standesamt Gratulationen Musikschule Finkenstein: Die Klarinette Die Kinderfreunde Ledenitzen starten mit neuem Ausschuss Ein Verein für alle Fälle Rock im Reitstall – Der Verein „Hippoterra“ stellt sich vor NMS Finkenstein – “Georgijagen“ in Finkenstein Lesefest der Volksschule Fürnitz Zeitzeuge Herr Franz Rehsmann zu Gast im Geschichteunterricht Landesmeisterschaft in Rock’n’Roll Akrobatikl 2012 DSG Ledenitzen Faakersee – Die Saison 2011/2012 Generalversammlung der DSG Lorenz Ledenitzen Aktuelles vom Verein WFV Finkenstein am Faakersee Mountainbike-Rennen auf die „Berta-Hütte“

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Wer ist stimmberechtigt? Stimmberechtigt sind alle Unternehmer, die als Pflichtmitglieder des Tourismusverbandes in Frage kommen, das sind gem. §7 Abs. 1 K-TG a) alle, die aufgrund eines Abgabenbescheides eine Tourismusabgabe zu entrichten haben, und b) Unterkunftsgeber, die eine Ortstaxe einheben, soweit sie nicht bereits gem. lit. a Pflichtmitglieder sind. Dabei gibt es weder nach oben noch nach unten eine Altersbeschränkung. Bezugspunkt sind die selbständig Erwerbstätigen, auch bei mehreren Gewerbeberechtigungen (dieselbe Person), haben sie nur ein Stimmrecht. Jeder Unternehmer (jedes Unternehmen) hat eine Stimme. Die Vertretungsbefugnis ist in §15 Abs. 2 des K-TG geregelt: Juristische Personen und eingetragene Personengesellschaften haben ihr Stimmrecht durch ein vertretungsbefugtes Organ (Vorstandsmitglied, Geschäftsführer, Gesellschafter, Prokurist) oder durch schriftlich Bevollmächtigte auszuüben. Bei Zweifel über den Bestand und Umfang der Vertretungsbefugnis ist das Stimmrecht durch einen schriftlich Bevollmächtigten auszuüben. Für jene stimmberechtigten Unternehmer, die am Wahltag selbst verhindert sein sollten, gibt es auch die Möglichkeit der Briefwahl. Diese kann frühestens zwei und spätestens eine Woche vor dem Abstimmungstag in der Tourismusinformation Faak am See schriftlich (Mail, Fax, Brief) beantragt werden. Frist für die briefliche Stimmabgabe: Die Rücksendekuverts mit dem Stimmkuvert und dem Stimmzettel müssen bis spätestens zum Ende der Abstimmungszeit bei der Wahlbehörde einlangen! Das Stimmverzeichnis ist von 15. Mai bis 29. Mai in der Tourismusinformation Faak am See aufgelegt und ist während den Amtsstunden (MO – FR 8.00 -12.00 und 13.30 bis 17.00 Uhr) einsehbar. Einsprüche gegen das Stimmverzeichnis können innerhalb der Auflagefrist schriftlich oder mündlich in der Tourismusinformation Faak am See eingebracht werden. Haben Sie noch Fragen? Wenn ja, zögern Sie bitte nicht uns anzurufen (T:04254 2110) – das Team der Tourismusinformation Faak am See informiert Sie gerne.

Impressum: Herausgeber: Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Walter Harnisch, Marktstraße 21, 9584 Finkenstein, Telefon 04254/2690-0. Redaktion: Günther Schrottenbacher, Tel.: 04254/2690-33, email: guenther.schrottenbacher@ktn.gde.at und Verena Schnabl, Tel.: 04254/2690-18, email: verena.schnabl@ktn.gde.at. Verlag, Anzeigen und Druck: Firma Santicum Medien GmbH, Willroiderstraße 3, 9500 Villach, Tel. 04242/30795, email: office@santicum-medien.at. Fotos: Archiv, Kopeinig, Foto Sobe.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 8. Juni 2012


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STELLENAUSSCHREIBUNG Bei der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See gelangt mit Wirksamkeit 10. September 2012 eine Planstelle als Reinigungskraft für die Volksschule Finkenstein in Teilzeitbeschäftigung (60 v.H.), vorerst befristet auf die Dauer eines Jahres, zur Besetzung. Die Einstellung und Entlohnung erfolgt nach den Bestimmungen des Gemeindemitarbeiterinnengesetzes, K-GMG, LGBl. Nr. 96/2011, und der entsprechenden Gehaltstabelle. BewerberInnen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Österr. Staatsbürgerschaft oder die Staatsangehörigkeit eines Staates, dessen Angehörigen Österreich aufgrund von Verträgen im Rahmen der Europäischen Union dieselben Rechte für den Berufszugang zu gewähren hat wie Inländer, ein Lebensalter von mindestens 18 Jahren und einen Pflichtschulabschluss. Dem Bewerbungsschreiben sind folgende Unterlagen in Kopie beizufügen: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, eventuell Heiratsurkunde, Lebenslauf, Zeugnisse und Nachweis über den bisherigen Schul-, Bildungs- und Arbeitsweg, Nachweis über allfällige Dienst- und Kurszeugnisse sowie bei männlichen Bewerbern der Nachweis über den abgeleisteten Präsenz- oder Zivildienst bzw. Befreiung. Die Strafregisterbescheinigung ist erst nachzureichen, wenn der/die Bewerber/in in die engere Wahl gelangt ist. Schriftliche Bewerbungen können bis spätestens FREITAG, dem 8. Juni 2012, 12.00 Uhr, unter Anschluss der gesamten geforderten Unterlagen bei der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See, 9584 Finkenstein, Marktstraße 21, eingebracht werden. Später eingehende Bewerbungsschreiben werden nicht mehr berücksichtigt. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass ein Ersatz allfälliger Reisekosten oder Aufwendungen im Hinblick auf die Teilnahme an einem Auswahlverfahren nicht möglich ist. Für den Bürgermeister Der Personalreferent: VM. Ingo WUCHERER

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Jetzt Online machen: Ihre Arbeitnehmer/innenveranlagung Wie komme ich zu meinem Geld? Wie komme ich zu meinem Geld? Sobald der Arbeitgeber den Lohnzettel für das abgelaufene Jahr an das Finanzamt übermittelt hat – in der Regel Ende Februar des Folgejahres – kann Ihre Arbeitnehmer/innenveranlagung vom Finanzamt bearbeitet werden. Das entsprechende Formular für die Arbeitnehmer/ innenveranlagung können Sie händisch ausgefüllt an das Finanzamt schicken oder direkt beim Finanzamt abgeben. FinanzOnline – Rascher und einfacher per PC Mit FinanzOnline (www.finanzonline.at), der elektronischen Veranlagung über das Internet, bieten wir ein modernes und kundenorientiertes Service im Internet an, das den Amtsweg mit der Finanzverwaltung bequem und unkompliziert macht. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Sie können zuhause gemütlich auf der Couch sitzen und sich nebenbei in aller Ruhe die zu viel bezahlte Steuer zurückholen – mit einem Klick und rund um die Uhr – das ist Flexibilität. Mit FinanzOnline können steuerliche Angelegenheiten schneller und effizienter erledigt werden. Das spart Zeit und Geld – sowohl Ihnen als auch der Finanzverwaltung. Insgesamt haben Sie fünf Jahre Zeit, um Ihre Arbeitnehmer/innenveranlagung einzureichen (der Antrag für 2007 kann also bis Ende 2012 gestellt werden). Was kann von der Steuer abgesetzt werden? Absetzbar sind – unter bestimmten Voraussetzungen – Sonderausgaben (z.B. freiwillige Kranken-, Unfall- oder Pensionsversicherung, Kirchenbeitrag, Wohnraumsanierung, Spenden), außergewöhnliche Belastungen (z.B. Krankheitskosten oder Kinderbetreuungskosten) und Werbungskosten (z.B. Computer, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, Umschulungen, Kosten für beruflich veranlasste Telefonate, Arbeitskleidung, Arbeitsmittel und Werkzeuge). Wo finde ich weitere Informationen zur Arbeitnehmer/innenveranlagung? Tipps und Informationen zur Arbeitnehmer/innenveranlagung finden Sie im jährlich erscheinenden Steuerbuch. Einen Überblick über die am häufigsten gestellten Fragen rund um FinanzOnline finden Sie im Folder „FinanzOnline – Mit einem Klick Geld zurück“. Beide Folder stehen Ihnen auf der Homepage des Finanzministeriums unter www.bmf.gv.at zum Download bereit bzw. können auch kostenlos bestellt werden. Selbstverständlich liegen unsere Broschüren auch in den Finanzämtern auf. Möchten Sie Ihre Fragen lieber telefonisch stellen, steht Ihnen das Bürgerservice des Finanzministeriums unter 0810 001 228 von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 17 Uhr bzw. unter buergerservice@bmf.gv.at zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FinanzOnline-Hotline helfen Ihnen außerdem bei Fragen zu FinanzOnline gerne unter 0810 221 100 von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr weiter.

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Vorsicht vor vermeintlichem Lotteriegewinn

Strenge Regelungen für Brauchtumsfeuer

Es kursieren immer wieder zweifelhafte Schreiben und EMails, die den Adressaten als Millionengewinner einer spanischen Lotterie ankündigen. Das Bundeskriminalamt warnt davor, auf solche Mitteilungen zu reagieren, zumal es schon einige Opfer aus Österreich gegeben hat, die Vorauszahlungen in der Höhe von über 400.000 Euro geleistet haben. Die Betrüger gehen meistens nach dem gleichen Muster vor: Personen werden angeschrieben, dass sie bei der Ziehung einer Lotterie einen sehr hohen Gewinn erzielt haben, obwohl sie nie bei einer derartigen Lotterie mitgespielt haben. Um den Gewinn möglichst rasch zu erhalten, werden hohe Vorauszahlungen für Steuern, Überweisungsgebühren, etc., sowie persönliche Daten und die Bankverbindung gefordert. Wurden alle Geldbeträge bezahlt, bricht der Kontakt zum fiktiven Lotterieveranstalter ab und die von den gutgläubigen Opfern bezahlten Gelder sind meist unwiederbringlich verloren. Seien Sie deshalb vorsichtig bei diversen ausländischen Lotteriegewinnen. Die bisher aufgetauchten Gewinnankündigungen tragen teilweise die Bezeichnungen von existierenden Lotterien (zB. European Lotteries, El Gordo de la Primitivia, Loterías y Apuestas des Estado) oder Fantasienamen wie „Fortune Lotteria“ und „Victoria State Lottery“. • Das Bundeskriminalamt rät davon ab, auf solche zweifelhafte Schreiben und E-Mails mit der Ankündigung eines ausländischen Lotteriegewinns zu reagieren und sogar persönliche Daten und Angaben über Bankverbindungen bekannt zu geben. • Leisten Sie auch auf keinen Fall irgendwelche Zahlungen. Offiziell zugelassene in- und ausländische Lotterieveranstalter verlangen von den Gewinnern nie eine Vorauszahlung von Bearbeitungsgebühren oder dergleichen für die Auszahlung von Lotteriegewinnen. • Sollten Sie tatsächlich Opfer geworden sein, erstatten Sie sofort Anzeige bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle. Weitere Informationen zum Thema Prävention finden Sie auf der Website des Innenministeriums unter www.bmi.gv.at/praevention.

Mit der Novelle des Bundesluftreinhaltegesetzes 2010 wurde das Verbrennen biogener Materialien im Freien verboten. Ausgenommen vom Verbot sind Grill- und Lagerfeuer sowie Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen. In Kärnten wurden folgende Brauchtumsfeuer mittels Verordnung des Landeshauptmannes vom Verbrennungsverbot ausgenommen:

Sammlung von Agrarfolien Bereits seit drei Jahren können Landwirte unserer Gemeinde Silofolien kostenlos in unserem ASZ abgeben. Die Folien müssen trocken und sauber sein. Wickelnetze und Schnüre müssen vorher entfernt werden. Pro Jahr werden rd. 7 Tonnen Agrarfolien in unserem ASZ abgegeben und bei der Fa. Kruschitz in Völkermarkt wiederverwertet.

• Osterfeuer • Georgifeuer • Sonnwend- und Johannisfeuer • 10. Oktober-Feuer Die Brauchtumsfeuer sind der Gemeinde rechtzeitig (eine Woche im Vorhinein) schriftlich anzuzeigen. Die Formulare erhalten sie im Umweltamt oder über die Gemeindehomepage. Brauchtumsfeuer müssen Öffentlichkeitscharakter haben, d.h. sie müssen für jedermann frei zugänglich sein. Als Veranstalter kommen nur Vereine, Feuerwehren, Dorfgemeinschaften und Burschenschaften in Frage. An Privatpersonen werden keine Genehmigungen erteilt. Außerhalb des bebauten Gebietes sind Brauchtumsfeuer erlaubt, wenn Sie vorher der Gemeinde angezeigt werden. Die Meldung an die örtliche Exekutive und Feuerwehr obliegt dem Veranstalter selbst. Wenn Verhältnisse vorherrschen, die ein Ausbreiten des Brandes oder die Entwicklung eines Flugbrandes begünstigen, dürfen die Brauchtumsfeuer nicht angezündet werden. Bei besonderen Witterungsverhältnissen (extreme Trockenheit, Sturm etc.), kann der Bürgermeister mittels ortspolizeilicher Verordnung das Verbrennen von biogenen Materialien im Freien im gesamten Gemeindegebiet oder Teilen untersagen. Im bebauten Bereich sind für Brauchtumsfeuer auch die Bestimmungen der Gefahren- und Feuerpolizeiordnung zu berücksichtigen. Eine Genehmigung ist nur mittels Bescheid des Bürgermeisters zulässig. Da eine solche Bewilligung nur nach vorherigem Verwaltungsverfahren, in dem der Gemeindefeuerwehrkommandant zu hören ist, erteilt werden darf, ist eine rechtzeitige Bewilligungserteilung nur möglich, wenn die Anmeldung mindestens zwei Wochen im Vorhinein erfolgt. Auskünfte: Mag. Gerhard HOI – Tel. 0 42 54/ 26 90-10


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Klimabündnispartner vom Rio Negro besuchten unsere Gemeinde

Empfang im Rathaus

Am 20. April 2012 besuchte uns Hr. Maximiliano Menezes, ein hochrangiger Vertreter der indigenen Völker vom Rio Negro und der Klimabündnispartnerorganisation FOIRN, sowie Fr. Camila Sobral Barra vom ISA Brasilien. Am Programm stand eine Puppentheatervorführung in der Volksschule Finkenstein. Im Anschluss lud Bgm. Walter Harnisch zu einem Empfang ins Gemeindeamt, wo sich die Gelegenheit bot, mit Hilfe eines Dolmetschers authentische Informationen über die aktuelle Situation und die Auswirkungen des Klimawandels in Amazonien zu erhalten. Die Reise durch ganz Österreich stand unter dem Motto „Rio+20 – Gerechtigkeit in einer endlichen Welt“ und dient

der gegenseitigen Information über die Umsetzung der gemeinsamen Ziele im Klima- und Regenwaldschutz. Die Partnerschaft im Klimabündnis mit den indigenen Völkern Amazoniens ist Ausdruck unserer gemeinsamen Verantwortung für den Erhalt der Erde. Wir als Klimabündnisgemeinde unterstützen mit einem kleinen finanziellen Beitrag eine nachhaltige und kulturangepasste Entwicklung, die die Lebensgrundlagen der indianischen Bevölkerung und damit auch den Bestand des Tropenwaldes sichert. Nähere Infos unter: www.klimabuendnist.at Veranstaltungshinweise „Klimabündnis Finkenstein“ Donnerstag, 14. Juni 2012 – Bauernmarkt Faak am See – InfoStand der ÖBB zum Nahverkehrsverbund „Villach-Rosenbach“

Verein Tauschkreis Kärnten, Region Villach und Villach Land stellt sich den Finkensteinern vor Wer sich für den Tauschkreis interessiert, sieht sich mit einer ganzen Reihe von ungewöhnlichen Ansichten konfrontiert. Bei den Talentierten werden die persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, sprich Talente eingesetzt. Bald erkennt man, dass das Angebot von A wie Arbeit um das Haus bis Z wie Zauberer reicht. Man hört, dass jede/r mehr von dem tun kann, was sie/ er gerne macht. Gegenseitige Hilfe und Unterstützung wird im Tauschkreis groß geschrieben. Wertschätzung und Kooperation

stehen vor Konkurrenz und reinem Profitdenken. Und noch die eigene Währung! 100 Talente ist der Wert der Stunde, egal ob Bügelfertigkeit oder Marketingwissen getauscht wird. Wer sich für unsere „alte“ Art des Wirtschaftens interessiert, ist herzlichst willkommen, am 2. Juni im Zitrusgarten Ceron von 10:00 bis 16:00 Uhr in die Welt des Tauschens einzutauchen - für Kinder werden eigene Tauschtische vorbereitet.


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Bundeskriminalamt: Warnung vor dem „Neffentrick“ Betagte und vor allem allein stehende Menschen fallen oft Trickbetrügern zum Opfer. Dabei werden die Täter immer dreister: Es kommt nicht selten vor, dass bei derartigen Taten die Opfer ihre gesamten Lebensersparnisse verlieren. Die Vorgehensweise beim so genannten Neffen- bzw. Nichtentrick ist stets ähnlich, daher rät das Bundeskriminalamt zur Vorsicht. Beim „Neffentrick“ erhält das Opfer einen Telefonanruf von einem angeblichen Verwandten oder guten Bekannten, der sich nach Wohlbefinden des Opfers erkundigt. Bei Nachfrage, wer der Anrufer überhaupt sei, wird oft vorwurfsvoll die Gegenfrage gestellt, ob man ihn denn nicht erkenne. Die Opfer zählen dann meist Namen nahestehender Personen auf und der Betrüger wählt einen und gibt sich als derjenige aus. Im Laufe des Gesprächs schildert der angebliche Verwandte eine finanzielle Notlage und bittet darum, sich Geld auszuleihen. Er würde einen Freund vorbeischicken, der das Geld in Empfang nimmt und das Opfer würde es baldmöglichst zurückerhalten. Seien Sie bei derartigen Anrufen vorsichtig und berücksichtigen Sie folgende Ratschläge:

• Brechen Sie Telefonate, bei denen Geldaushilfen gefordert werden sofort ab. • Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie entschieden klar, dass Sie auf keine Forderungen eingehen werden. • Kontaktieren Sie den „vermeintlichen“ Verwandten, indem Sie ihn unter jener Telefonnummer zurückrufen, die Sie sonst auch verwenden. • Bestehen Sie auf ein persönliches Treffen und geben Sie nicht mit einer „Vertretung“ zufrieden. • Lassen Sie niemanden in Ihr Haus oder Wohnung, den Sie nicht kennen. • Versuchen Sie sich das Aussehen der Person für eine spätere Personenbeschreibung einzuprägen und notieren Sie sich Autokennzeichen, Marke und Farbe des vermutlichen Täterfahrzeuges. • Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei. Weitere Informationen zum Thema Prävention finden Sie auf der Website des Innenministeriums unter www.bmi.gv.at/praevention.

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Lebenshilfe Kärnten: Gemeinsam wachsen wir – Freiwillige gesucht! Am 5. Mai 2012 setzte die Lebenshilfe Kärnten ein Zeichen. Im Einkaufszentrum ATRIO in Villach wurde einen ganzen Tag lang auf die Anliegen der Lebenshilfe Kärnten und die Möglichkeiten der Freiwilligenarbeit hingewiesen. Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Karin Kölbl, Koordinatorin der Gleichstellung behinderter Freiwilligenarbeit Menschen, und dieser Tag wurde als Anlass genutzt um die Villacher Bevölkerung unter dem Motto „Gemeinsam wachsen wir“ zum freiwilligen Engagement bei der Lebenshilfe Kärnten einzuladen. An drei Stellen im ATRIO wurden die Besucher und Einkaufslustigen aufgefordert, gemeinsam mit KlientInnen und MitarbeiterInnen der Lebenshilfe Kärnten eine Blume zu pflanzen, um symbolisch auf den Hintergrund des Vorhabens „Gemeinsam wachsen wir“ hinzuweisen. Als Erinnerung wurden kleine Blumentöpfchen verteilt, in denen man zu Hause Sonnenblumen gedeihen lassen kann. „Der Lebenshilfe Kärnten liegt es am Herzen aufzuzeigen, dass die Freiwilligenarbeit für unsere KlientInnen eine wichtige Ergänzung zum Alltäglichen ist“, erklärt Karin Kölbl, Koordinatorin der Freiwilligenarbeit. Die Leistungen der Freiwilligen werden nicht als kostengünstiger Ersatz der Begleitungsarbeit, sondern als Zusatzleistung zur hauptamtlichen Arbeit gesehen. „Uns ist es sehr wichtig, dass vermehrt auf die Bedürfnisse unserer KlientInnen eingegangen werden kann“, ergänzt Karin Kölbl. Den freiwilligen MitarbeiterInnen bietet sich ein breites Spektrum der Einsatzmöglichkeiten. Angefangen von Unterstüt-

Kleine Zinkkübelchen mit Blumensamen wurden verteilt

zung bei Projekten, bei denen das Fachwissen eingebracht wird oder Workshops mitgestaltet werden, über die Gestaltung im Freizeitbereich, bis hin zur Mithilfe bei Veranstaltungen und Festen. „Insbesondere benötigen wir derzeit Freiwillige, die uns ihr Wissen auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung zur Verfügung stellen und Sportkurse oder Ernährungsworkshops mit unseren KlientInnen durchführen“, so Karin Kölbl über die derzeitige Situation. „Über Unterstützung in den künstlerischen Gebieten, wie Malerei, Theater und Tanz, sowie bei Ausflügen im Freizeitbereich wären wir am Standort Ledenitzen sehr dankbar.“ Interessierte können an einem Schnuppertag die Lebenshilfe Kärnten und die KlientInnen kennen lernen und klären, in welchem Bereich sie sich gerne einbringen möchten. Kosten für Material, Fahrten mit dem eigenem PKW oder Eintritte bei Ausflügen, die im Rahmen der Freiwilligenarbeit anfallen, werden von der Lebenshilfe Kärnten erstattet.

Frühjahrsausflüge der Betriebsbesichtigung der Finken- Ortsgruppe Latschach des PVÖ Die OG Latschach veranstaltete im April 2012 zwei Ausflüsteiner Nudelfabrik in Müllnern, ge. Erstes Ziel war das Schlosshotel in Velden. Im Hotel angeerhielten wir eine Führung bei welcher uns der pure die in diesem Jahr ihr 130-jähriges kommen, Luxus gezeigt wurde. Der zweite Ausflug war Luxus der etwas Bestehen feiert anderen Art. Es wurde die Edelbrennerei Weber in Selkach besucht. Der Edelbrandsommelier Franz Weber erklärte den mitgereisten Mitgliedern die Kunst des „Brennens“ und außerdem konnten Edelbrände, Most, Liköre und Säfte verkostet werden.

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Sehr geehrte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger! Liebe Jugend! Nach Vorliegen des Rechnungsabschlusses 2011 möchte ich Ihnen heute mit meinem Bericht vor allem Detailinformationen zu den Budgetzahlen des mir übertragenen Referates V geben. 1. Rechnungsabschluss 2011 und Budget 2012 Das Referat V gliedert sich zum einen in die Land- und Forstwirtschaft (mit Jagd und Fischerei, Tierkörperbeseitigung und Veterinärpolizei) und zum anderen in das Gesundheitswesen. In nachfolgender Tabelle sind die budgetären Ansätze (Ausgaben) für den Rechnungsabschluss 2011 und für das Budget 2012 ersichtlich. Rechnungsabschluss 2011

Budget 2012

€ 39.958,67

€ 44.600,00

€ 171,22

€ 700,00

Tierkörperbeseitigung u. Veterinärpolizei

€ 11.064,81

€ 16.100,00

Gesundheitsdienst und Gesundheitspolizei

€ 22.565,33

€ 23.500,00

Betriebsabgangsde- € 1.077.442,28 ckung Krankenanstalten

€ 1.108.700

Förderung Land- und Forstwirtschaft Fischerei

Repräsentationen SUMME

€ 1.518,89

€ 1.600,00

€ 1.152.721,20

€ 1.195.200,00

Zu den Förderungen für die Land- und Forstwirtschaft gehören u.a. die Zuchtviehförderung einschließlich Besamungen, die Förderung von Bienenzuchtvereinen, Maschinengemeinschaften und Weggenossenschaften, Zuschüsse zur Schädlingsbekämpfung, zu Schutzimpfungen und zum Tierschadenhilfsfonds sowie Maßnahmen im Ermessen des Referenten (z.B. Blumenolympiade, Jagd). Im Bereich des Gesundheitsdienstes und der Gesundheitspolizei hat die Gemeinde Transferzahlungen an das Land für die Sprengelärzte zu leisten und die Kosten für die Totenbeschau zu übernehmen. Die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See ist wie alle anderen Gemeinden Kärntens verpflichtet, einen Beitrag zum Betriebsabgang der Krankenanstalten zu leisten. Dieser betrug im Jahre 2011 rd. € 1,15 Mio. und ist für das Jahr 2012 mit rd. € 1,20 Mio. veranschlagt. Wie Sie der Tabelle entnehmen können, entfallen ca. 95 % des Budgets des Referats V auf das Gesundheitswesen (gesetzlich vorgegeben) und nur ca. 5 % oder rd. € 50.000,- auf den Be-

reich der Land- und Forstwirtschaft. Diese Darstellung und Aufklärung ist mir wichtig, da in der letzten Ausgabe der Gemeindezeitung der Eindruck erweckt wird, dass das gesamte Budget des Referates V der Landwirtschaft zufällt. 2. Blumenolympiade 2012 Die „Kärntner Blumenolympiade“ feiert im Jahre 2012 ihr 15jähriges Bestehen. Die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See wird auch heuer in nachfolgenden Kategorien daran teilnehmen: Gasthöfe und Hotels, Bauernhöfe und Buschenschanken, Gewerbebetriebe und Pensionen, Privathäuser mit Balkon und Garten, Siedlungen und Wohnstraßen - Wohnblöcke, Fensterund Blumenschmuck, Sonderobjekte und Sonderpreise (Gartenparadiese wie Gemüse & Kräutergarten, Schwimmteiche, Obst- und Beerengarten). Die Anmeldung ist ab sofort möglich und erfolgt direkt über das Gemeindeamt, Frau Alexandra Urschitz, Tel. Nr. 04254/2690 DW 34, wo Sie auch nähere Informationen erhalten; bitte einfach nur Adresse, Telefonnummer und Kategorie bekanntgeben. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2012. Zum 15-Jahr-Jubiläum dürfen auch die Landes- und GemeindesiegerInnen des Vorjahres antreten. Die detaillierten Richtlinien finden Sie übrigens auch im Internet unter www.blumenolympiade.at. Mit der Blumenolympiade sollen jene GemeindebürgerInnen gewürdigt werden, die jedes Jahr mit viel Liebe und Aufwand ihren Balkon oder Garten zum Blühen bringen und dadurch unsere Gemeinde verschönern. Alle Blumenfreunde sind daher herzlich eingeladen, an der „Kärntner Blumenolympiade 2012“ teilzunehmen. Für die erfolgreichen GemeindeteilnehmerInnen wird es auch heuer wieder zusätzlich Preise aus dem mir zugewiesenen Referat geben. 3. Heimische Produkte Mit dem Kauf von heimischen Produkten unterstützen Sie unsere ortsansässigen Landwirte und Betriebe. Dadurch bleibt die Wertschöpfung in unserer Gemeinde und in unserer Region und es werden dadurch die heimischen Arbeitsplätze gesichert. Gerade in Zeiten wie diesen, wo sich leider zunehmend Verunsicherung breit macht, sollten wir uns auf unsere eigenen Stärken besinnen! Den mir zugewiesenen Aufgaben in unserer Gemeinde werde ich mich weiterhin mit vollem Elan widmen. Ich freue mich auf ein nächstes Mal und grüße Sie ganz herzlich, Ihr Vizebürgermeister DI Hannes Poglitsch


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Vor 70 Jahren / Pred 70imi leti In den frühen Morgenstunden des 14. April 1942 wurden slowenische Familien aus der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See von Soldaten und Polizisten aus ihrem Alltag gerissen. Einige Familienväter forderten die Soldaten auf, ihrem Leben gleich an Ort und Stelle ein Ende zu setzen. Den Familien wurde eine Stunde Zeit gegeben, um das Allernötigste zusammenzupacken. Keiner wusste, was mit ihnen geschehen würde, nicht wenige Familien wurden zerrissen. Von der Vertreibung, die als Umsiedlung deklariert wurde, waren Kinder genauso betroffen, wie ältere Menschen. In Viehwaggons begann der Abtransport ins Ungewisse. Insgesamt wurden aus dem Südkärntner Raum über 1.000 Personen ihrer Heimat beraubt. 90 von ihnen sollten nicht mehr zurückkehren. 70 Jahre nach diesen Ereignissen erinnerte man im Rahmen einer Gedenkmesse in der Pfarrkirche Latschach an diese schrecklichen Morgenstunden und an die folgenden Jahre in Arbeitslagern. Tatjana Gallob aus Susalitsch, Katrina Pichler aus der Trießnigfamilie in Latschach und Ana Sticker aus der Urschitzfamilie in Latschach, Enkelinnen der Vertriebenen, schilderten in bewegenden Worten, was es für sie bedeutet, im Wissen um das Schicksal ihrer Großväter und Großmütter aufgewachsen zu sein. Sie gaben einen Einblick in das Leben ihrer Vorfahren in den Lagern, das ohne Perspektive und Bildung war und man zum Arbeitsdienst gezwungen wurde. Auch Häme und Schelte blieben nicht aus. Sie führten an, dass die Ereignisse vor 70 Jahren die Vorstellungskraft junger Menschen übersteigt und es darum wichtig ist, der Jugend darüber zu erzählen. Es dürfe nicht vergessen werden. Angesprochen wurde die wichtige Rolle der Bildungsinstitutionen. V zgodnjih jutranjih urah 14. aprila 1942 so vojaki in policisti slovenske družine iz trške občine Bekštanj iztrgali vsakdanu. Posamezni družinski očetje so vojake pozvali, naj jih kar na licu mesta ustrelijo. Družine so imele eno uro časa, da so zbrale najnujnejše za preživetje. Ni bilo jasno, kaj se bo z njimi zgodilo, nemalo družin je bilo tudi raztrganih. Preganjali, ali kakor se je temu reklo izselili, so otroke kot tudi starejše ljudi, pri izboru ni bilo izjeme. Stlačili so jih v vagone za živino, začel se je transport v neznano. Skupno je bilo iz južne Koroške pregnanih nad 1000 oseb. 90 ljudi je v izgnanstvu izgubilo svoje življenje. Za njih ni bilo vrnitve. 70 let po tistih strašnih dogodkih je bila spominska maša v farni cerkvi v Ločah. V središču pozornosti so bile jutranje ure pred sedemdesetimi leti in leta v taboriščih. Tatjana Gallob iz Žužalč, Katrina Pichler iz družine Trießnig v Ločah in Ana Sticker iz družine Urschitz v Ločah, vnukinje pregnancev, so

v zelo osebnih besedah opisale, kaj jim pomeni biti potomka prednikov, starega očeta ali stare matere, ki so doživeli to kruto usodo. Opisale so življenje prednikov v taboriščih, ki je bilo brez perspektive in izobrazbe zato pa s prisilnim delom. Tudi zaničevanje pregnancem ni bilo tuje. Govor je bil tudi o tem, kako nepredstavljivi so ti dogodki za mladega človeka in kako pomembno je, da mladina izve o tem čim več, pri tem pa ima šola pomembno vlogo.

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GEBURTEN 05. April 2012 Mohamed, Sohn von Chalimat ABZOTOVA und Isa AGAMIRZAYEV 9585 Gödersdorf, Hauptstraße 42/4 07. April 2012 Alessio, Sohn von Dunja und Christian KREINER 9584 Goritschach 40 10. April 2012 Julian, Sohn von Ivett GLOBITS und Szabolcs BONCZO 9582 Latschach, Rosentalstraße 22/401 17. April 2012 Julia Agnes, Tochter von Agnes und Stefan KOFFLER 9585 Susalitsch 23/2 21. April 2012 Leni, Tochter von Eva-Maria LINNER und Rainer MÖRTL 9582 Latschach, Rosentalstraße 4/2

TODESFÄLLE LEGAT Meinhard (65), 9584 Finkenstein, Warmbaderstraße 4 WALLUSCHNIG Ottilie (80), 9584 Finkenstein, Marktstr. 7 OTTOWITZ Harald (48), 9583 Faak am See, Kirchenweg 1 KOLLER Hans-Jürgen (70), 9581 Petschnitzen, Panoramaweg 27 KOFLER Kristina (92), 9586 Fürnitz, Dammweg 4 PINTERICS Johann (64), 9581 Ledenitzen, Tulpenweg 15 WALDER Chiara (9), 9581 Ledenitzen, St. Martiner-Straße 5/7 SCHNABL Helga (71), 9586 Fürnitz, Lederersiedlung 33 BADER Johanna (91), 9585 Gödersdorf, Heimstraße 1 ARNEITZ Erika (87), 9581 Ledenitzen, Ferlacher Straße 19 HERNLER Genoveva (90), 9581 Ledenitzen, Egger Straße 12 WALLAS Johann (91), 9584 Goritschach 34

Johann PINTERICS verstorben! Am SONNTAG, dem 22. April 2012 ist Herr Johann PINTERICS völlig unerwartet und viel zu früh im 65. Lebensjahr verstorben. Herr Johann PINTERICS ist am 20. November 1972 in den Dienst der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See mit Dienstverwendung beim Wirtschaftshof eingetreten. Aufgrund seiner handwerklichen Fähigkeiten konnte er in vielen Bereichen eingesetzt werden. Seine ausgezeichnete Arbeitsleistung, Zuverlässigkeit und vor allem seine Einsatzbereitschaft war für alle Mitarbeiter vorbildhaft. Neben seiner beruflichen Tätigkeit war Johann PINTERICS in seiner Freizeit jahrelang Funktionär und aktives Mitglied beim Eisschützenverein Fürnitz und EV-Finkenstein sowie beim Sportverein DSG-Ledenitzen, wo er als Platzwart wertvolle Arbeit für den Verein geleistet hat. Im Mai 2005 beendete er seine berufliche Tätigkeit und ist er in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Wir werden ihn stets in ehrender Erinnerung behalten.

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GRUSS AN DAS ALTER 80 Jahre:

TREIBER Franz, 9582 Untergreuth 11 MERTLITZ Sieghart, 9587 Korpitsch 45 BARATTE Regina, 9585 Stobitzen, Schubertweg 62 TRUNK Klara, 9582 Pogöriach, Pogöriacher Str. 3 LÖCKER Waltraud, 9582 Oberaichwald, Aussichtsweg 16 SLAMNIG Johann, 9582 Pogöriach, Pogöriacher Str. 17

85 Jahre:

SCHNABL Katharina, 9582 Oberaichwald, Dorfstraße 32 ARRICH Franz, 9584 Finkenstein, Villacherweg 5 OMANN Leopold, 9585 Stobitzen, Stiegerhofstraße 1

90 Jahre:

POGLITSCH Susanna, 9586 Fürnitz, Oberrainer Straße 12 ULBING Edwin, 9584 Finkenstein, Kirchenplatz 11

92 Jahre:

RESSMANN Hildegard, 9582 Latschach, Weinbergweg 10

98 Jahre:

ARNOLD Maria, 9587 Korpitsch 1

DIAMANTENE HOCHZEIT Fam. KANATSCHNIG Titus und Berta 9582 Latschach, Weinbergweg 14 verh. seit 03.05.1952

GOLDENE HOCHZEITEN Fam. CEMERNJAK Christian und Anna 9583 Faak am See, Waldsiedlung 8, verh. seit 23.04.1962 Fam. WUCHERER Matthäus und Ursula 9584 Finkenstein, Höhenrain 1, verh. seit 23.04.1962 Fam. KÖLZ Karl und Maria 9582 Latschach, Rosentalstraße 19, verh. seit 28.04.1962 Fam. ZECHNER Adolf und Elisabeth 9586 Fürnitz, St. Job-Straße 16, verh. seit 29.04.1962 Fam. MIKL Johann und Albina 9581 Petschnitzen, Panoramaweg 16, verh. seit 12.05.1962

HOCHZEITEN UMELE Manfred und TONDER Andrea, wohnhaft in Neumüllnern JEREB Josef Bernhard und ORSARIO Petra, wohnhaft in Techanting MRAK Martin und SCHÖNBUCHER Corinna Marina, wohnhaft in Fürnitz


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90. Geburtstag Am 29. April feierte Frau Susanna Poglitsch aus Fürnitz, geb. Weitzel, ihren 90. Geburtstag. Frau Poglitsch besuchte die Volksschule in Pörtschach, wo sie später auch eine Ausbildung zur Schneiderin absolvierte. Seit dem Jahr 1946 lebt Frau Poglitsch in Fürnitz. Sie ist Mutter von zwei Töchtern – Isolde und Irene, neben ihrer Tätigkeiten als Hausfrau ist die Jubilarin zeitweise als Schneiderin für das Kärntner Heimatwerk tätig. Wir wünschen Frau Poglitsch auf diesem Wege nochmals al- Susanna Poglitsch mit Bgm. Walter Harnisch und Vzbgm. Michael Michelz im Kreise der Familie. les Gute und viel Gesundheit!

Vize-Staatsmeisterin kommt aus Finkenstein Im Jänner d.J. fand der 19. Landeslehrlingswettbewerb für Tourismusberufe im WIFI der WK Kärnten statt. Kärntens Tourismusnachwuchs stellte sein fachliches Können in den Bereichen Küche, Service und Rezeption unter Beweis. Die Landessiegerin im Bereich Service ist Frau Anja Omann, sie arbeitet im Lehrbetrieb „Wellnessund Genießerhotel Karnerhof“ in Egg am Faaker See und ist im 3. Lehrjahr. Als Landessiegerin wurde Frau Omann zu den Staatsmeisterschaften nach Krems an der Donau entsandt um unser Bundesland bei den Meisterschaften mit noch zwei Teilnehmerinnen aus Kärnten zu vertreten. Bei diesen Staatsmeisterschaften treten die besten 3 Lehrlinge jedes Bundeslandes an und stellen ihr Können unter Beweis. Unter den 27 TeilnehmerInnen im Service arbeitete Anja in allen Bereichen hervorragend und es gelang ihr die Goldmedaille zu erringen. Die fachkundige Jury bewertete Anja so gut, dass sie auf Grund der hohen Punkteanzahl Vize-Staatsmeis-

Singgemeinschaft Fürnitz Bunter Abend unter dem Motto FLOTT AUFGSPIELT UND GSUNGEN Am Samstag, 9. Juni 2012, 19:30 Uhr im Volkshaus Fürnitz Es unterhalten Sie: Die Altsteirer-Musi, Familiengesang Poglitsch, Volkstanzgruppe Fürnitz-Faakersee, Singgemeinschaft Fürnitz. Sprecherin: Gisela Koch. Vorverkauf € 8,-- / Abendkasse € 10,-Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

terin im Service wurde. Die Urkundenverleihung fand auf der MS-Krems, auf der Donau statt. Wir sind stolz so hervorragende Lehrlinge in unseren Tourismus- und Gastronomiebetrieben in Kärnten zu haben. Besonderer Dank gilt auch der Familie Melcher vom Wellness- und Genießerhotel Karnerhof für die hervorragende Ausbildung.

Die Architektin, Mag. Sonja Gasparin aus Faak am See (rechts im Bild), wurde in den neuen Landesbeirat für Baukultur und Architektur der autonomen Provinz Bozen/Bolzano, für die Funktionsperiode der kommen drei Jahre gewählt. Wir gratulieren sehr herzlich.


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Musikschule Finkenstein: Die Klarinette Mpingo – so heißt der Baum, aus dem das Musikinstrument hergestellt wird, welches ich heute vorstellen möchte. Mpingo ist ein tropischer Baum, dessen dunkles Holz auch als Grenadill- oder Ebenholz bekannt ist. Das daraus gefertigte Instrument ist etwa 60 cm lang und mit 25 bis 30 Klappen versehen. Es handelt sich um die KLARINETTE. Die Klarinette gehört – wie schon angedeutet – vom Material her zu den Holzblasinstrumenten. Den obersten Teil des Instruments nennt man das Mundstück. Darauf befindet sich das Klarinettenblatt, hergestellt aus einem speziellen Schilfrohr, welches durch Hineinblasen in Schwingungen versetzt wird. Die Klarinette ist ein Instrument das sehr vielseitig in den unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen und Besetzungen verwendet wird: • Blasmusik: In jeder Blaskapelle, so auch in der Trachtenkapelle Finkenstein, kommen 6 bis 12 Klarinetten – zum Teil auch solistisch – zum Einsatz. • Volksmusik: In der Alpenländischen „Kärntner Volksmusik“ spielt die Klarinette eine wichtige Rolle. Sehr oft wird hier in der Besetzung mit Klarinette, Trompete (manchmal auch 2 Klarinetten), Steirische Harmonika, Gitarre und Bariton musiziert. Auch die 3-4 stimmigen Klarinettenweisen und Jodler sind sehr beliebt und werden in der Weihnachtszeit gerne gespielt. • Jazz: Vor allem im frühen Jazz ist die Klarinette ein zentrales Instrument; und hier insbesondere in der Big-Band und im Dixieland-Jazz. Bekannte Klarinettisten dieser Ära: Benny Goodman, Artie Shaw und Woody Herman. • Klarinette als Soloinstrument und in der Kammermusik: Einige Kompositionen gelten als Meilensteine in der Musik und sind entsprechend bekannt, wie die Klarinettenkonzerte von Mozart und Weber, auch der Anfang von Gershwin’s „Rhapsody in Blue“ oder die Melodie der Katze in „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew. In der reinen Bläserkammermusik gibt es kaum eine Formation ohne Klarinette. Eine weitere wichtige Besetzung ist das moderne Klarinettenensemble, in der von der kleinsten, am höchsten klingenden Es-Klarinette bis zur größten, am tiefsten klingenden Kontrabassklarinette, alle Instrumente dieser Familie vertreten sind.

SPIELEN, LERNEN, ÜBEN, GEMEINSAM MUSIZIEREN, …. dies alles ist bei der Klarinette ab einem Alter von etwa 7 Jahren möglich. Durch die ständige Weiterentwicklung des Instruments wurden in den letzten Jahren „Kinderklarinetten“ gebaut, die den Einstieg durch kleinere Bauart und geringeres Gewicht wesentlich erleichtern. Auch gibt es heute sehr viel kindgerechtes Notenmaterial, welches das Musizieren von Anbeginn zu einer Abenteuerreise macht. Mitzubringen sind nur Offenheit, Freude am Musizieren, Interesse für Neues und ein wenig Ausdauer beim Üben. Mein Name ist Karin Wieser, ich unterrichte an der Musikschule Villach und Finkenstein Klarinette und das Fach „Musikalisches 1x1“. Schon sehr früh wurde meine Freude an Musik durch gemeinsames Musizieren in der Familie geweckt. Schon mit 8 Jahren stand fest, dass es die Klarinette ist, die mich von dieser Zeit an begleiten sollte. Meiner Ausbildung an der Musikschule Villach folgte nach der Matura das Studium der Instrumental- und Gesangspädagogik am Kärntner Landeskonservatorium. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Studiums mit der Staatlichen Lehrbefähigung legte ich 2 Jahre später die Diplomprüfung ab. Als Mitglied der Kärntner Bläservereinigung konnte ich in dieser Zeit viel Erfahrung im Bereich Ensemblespiel sammeln. Es folgten Konzerte auf Schloss Albeck, in Friaul, im Rahmen des Millstätter Kultursommers, sowie Kammermusik-Meisterkurse mit Michael Werba. Das Ensemblespiel war und ist für mich immer ein wichtiger Bestandteil meiner musikalischen Tätigkeit, der sich auch in meinem Unterricht fortsetzt. Mein Ziel ist es, jedem Schüler die Gelegenheit zu geben, so früh wie möglich in einem Ensemble zu musizieren. Hören können Sie die Klarinette unter vielen anderen musikalischen Beiträgen in folgendem Konzert: • Schlusskonzert der Musikschule Finkenstein am 19. Juni, 19:00 Uhr im Kulturhaus Latschach. Weitere Termine: • 10. und 11. September 17:00 bis 19:00 Uhr: Einschreibungen für das Schuljahr 2012/13 in der Musikschule Finkenstein. In der nächsten Ausgabe informieren Sie meine Kollegen Karl Tscharnutter und Herbert Lippauer über Blechblasinstrumente.


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90 Jahre / let Slovensko kulturno druĹĄtvo Jepa-BaĹĄko jezero oder organisierte Kulturarbeit unter dem Mittagskogel

Der slowenische Kulturverein Jepa-BaĹĄko jezero in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See ist das Kulturforum fĂźr jung und alt der slowenischsprachigen BevĂślkerung unter dem Mittagskogel am Faaker See. Zentrale BemĂźhen sind die Bildungsarbeit und Schaffung von MĂśglichkeiten fĂźr kulturelle Aktivitäten. Den Verein bilden folgende Gruppen: der MoĹĄki zbor Jepa-BaĹĄko jezero, das TamburaĹĄki ansambel LoÄ?e, die skupina akzent, die OtroĹĄka skupina JEPCA und die beiden Theatergruppen Mladinska und OtroĹĄka igralska skupina. Das Singen und Spielen der Gruppen stellen unverzichtbare Kostbarkeiten fĂźr die Entwicklung und den Fortbestand der slowenischen Volksgruppe im Gebiet zwischen Gailtal und

Karten sind bei den Vereinsmitgliedern erhältlich. Infos unter: www.jepa.at Slovensko kulturno druĹĄtvo Jepa-BaĹĄko jezero v TrĹžni obÄ?ini BekĹĄtanj povezuje staro in mlado slovensko govoreÄ?ega Ĺživljenja pod Jepo ob BaĹĄkem jezeru. Prosvetno delo in kulturno udejstvovanje od petja do literature sta jedro delovanja. Vsi kulturniki prispevajo dragocenosti k razvijanju in obstoju slovenske narodne skupnosti v krajih med RoĹžem in Zilo. Leta 2012 je kulturno druĹĄtvo v 90. letu svojega obstoja. PrisrÄ?no vas vabimo k osrednji jubilejni prireditvi, ki bo v soboto, 23. junija 2012 ob 20:00 uri na Starem gradu. Veselimo se, da skupno z nami praznujete ta izredno veseli, pomembni in dragoceni kulturni dogodek. Karte so na voljo pri odbornikih in odbornicah, ter v Posojilnicah. www.jepa.at

Rosental dar. Auch die Glasbena ĹĄola, der Slowenischsprachkurs ÂťSreÄ?anje s slovenĹĄÄ?inoÂŤ und der Gymnastikkurs ÂťTelovadba za njo in njegaÂŤ werden durch den Verein organisiert. Das Jahr 2012 markiert das 90. Jahr seit der GrĂźndung des Kulturvereines. Aus diesem Anlass findet in der Burgarena Finkenstein am Samstag, dem 23.6.2012 um 20:00 Uhr die Jubiläumsveranstaltung statt. Die Festveranstaltung gestalten: MoĹĄki zbor, TamburaĹĄki ansambel LoÄ?e, skupina akzent, JEPCA, Mladinska in OtroĹĄka igralska skupina, Glasbena ĹĄola, Orkester GĹ Glasbena promlad, FaakerSeeKlĂĽng und Bernarda Fink mit Janez GregoriÄ?.

Ja, ich will. Dächer her fßr die EEwigk Ewigkeit

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Die Kinderfreunde Ledenitzen starten mit neuem Ausschuss Bei der heurigen Jahreshauptversammlung wurde ein neuer Ausschuss gewählt. Obmann Mario Kreuzer übergab dabei das Zepter an Bettina Nuck, die auch bereits seit einigen Jahren erfolgreich die Kindertanzgruppe der Kinderfreunde leitet. Gleichzeitig wurde auch ein umfangreiches Jahresprogramm für jung und alt erstellt: 10.05.2012 Muttertagsbasteln im Kulturhaus Ledenitzen 15.05.2012 1. Lauftraining im Fitnessparcours 30.06.2012 KinderFreiLand-Games in Drobollach 07./08.07.2012 Faakerseelauf August 2012 Wandertag mit Übernachtung auf der Rossalm 06.10.2012 Erwachsenenausflug 26.10.2012 Wandertag aller Ledenitzner Vereine 16.12.2012 Weihnachtsfeier im Kulturhaus Ledenitzen 31.12.2012 Silvesterlauf Weitere Daten, Infos und Fotos auch auf unserer Homepage www.kfl.co.at oder auf Facebook unter „Kinderfreunde Ledenitzen“.

Plaza im ATRIO. Gleich 3 OG waren aus der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See vertreten. Neben verschiedenen Aktivitäten der OG Latschach und Fürnitz, organisierten die KF Ledenitzen einen sportlichen Kinder-Fitness-Parcours. Ein weiterer Höhepunkt war der mitreißende Auftritt der Kindertanzgruppe Ledenitzen. Ein herzliches Dankeschön an die Leitung des ATRIOs für die Unterstützung. ZUMBA in Ledenitzen Für alle Fitnessbegeisterten gibt es seit Jänner 2012, jeden Freitag um 19:00 Uhr im Kulturhaus Ledenitzen ZUMBA mit Instructor Manuela Strauß. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Ganz speziell danken möchten wir Herrn Gerhard Domiuschigg von der Firma DOMINGO SPORT für die gesponserten Zumba-Shirts.

Die Kinderfreunde präsentierten sich im ATRIO Am 31.03.2012 präsentierten sich die Ortsgruppen der Kinderfreunde aus dem Bezirk Villach Stadt und Land auf der


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Ein Verein für alle Fälle

Geburtstagsfrühstück bei Walter Wieser

Die Trachtenkapelle Finkenstein – Faaker See kennen viele vom Frühlingskonzert, das jedes Jahr am Samstag vorm Muttertag stattfindet. Oder von den vielen Sommerkonzerten um den Faaker See. Wenn Sie jetzt aber denken, dass dies schon alles ist, irren Sie sich! Hier ein kleiner Einblick hinter die Kulissen des einmaligen „Haufens“. „Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen!“ Wie oft hat jeder schon einmal diesen Spruch gehört, wenn er unglücklicherweise Einladungen zu zwei Feiern bekam, die am gleichen Samstag im April stattfanden? Dann stellen Sie sich vor, wie es uns Musikerinnen und Musikern geht: über 40 Mitglieder, die alle einmal einen runden Geburtstag oder eine Hochzeit oder die Geburt des Nachwuchses feiern. Hinzu kommen noch zahlreiche Konzerttermine, denen man pflichtbewusst nachkommt. So geschehen am 28. April, als unser Josef Jereb vor den Traualtar ging und wir selbstverständlich die musikalische Umrahmung übernahmen. Gleichzeitig sollten wir auf der Geburtstagsfeier eines weiteren Vereinsmitglieds ein Ständchen geben. An dem Tag bewiesen wir wieder einmal, wie man sehr wohl auf zwei Festen gleichzeitig tanzen kann! „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“ Stimmt! Das mussten wir auch feststellen, als wir im Winter bei minus 15 Grad unseren Walter Wieser um sechs Uhr früh aus dem Bett spielten. Warum wir das alles machen und einen freien Samstag so stressig verbringen? Und warum wir um fünf Uhr morgens aufstehen, obwohl der Gedanke, sich einmal noch im warmen Bett umzudrehen, viel verlockender wäre? Weil wir noch in zehn Jahren sagen werden: „Weißt du noch, damals, als …“ Weil die einzigartige Kameradschaft all die zusätzlichen, freiwilligen Auftritte jedes Mal zu einem Erlebnis macht. Die leuchtenden Augen des Geburtstagskindes oder das Strahlen des Brautpaares sind Belohnung genug.

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Übrigens würden wir so auch für Marketenderinnen aufspielen! Also falls sich jetzt die eine oder andere Dame angesprochen fühlt, so meldet sie sich bitte unter admin@tkfinkenstein.at. Wenn sie zudem noch in etwa dem Anforderungsprofil entspricht (Charme, Redegewandtheit, Fähigkeit Schnaps einzuschenken und eventuell selbst zu verkosten), steht einem Beitritt zur Trachtenkapelle Finkenstein – Faaker See überhaupt nichts mehr im Weg. Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen!

Rock im Reitstall – Der Verein „Hippoterra“ stellt sich vor Zu rockigen Klängen der Band „2nd Line“ und der Moderation von Gabriela Zaucher, feierte der Verein „Hippoterra“ am 4.5.2012 in Ledenitzen sein Debüt. Das gut besuchte Benefizkonzert im Reit -und Therapiestall Dell’mour wurde zu Gunsten von 4 Mädchen aus der Region veranstaltet. Der Schülerchor der VS Ledenitzen, sowie der Zauberer „Magic Felix“ umrahmten das Programm. Die Ehrengäste, 2. Landtagspräsident Rudolf Schober, LAbg. Christian Poglitsch und Vbgm. Michael Michelz, stellten sich mit einer großzügigen Spende ein. „Wir wollen auch dort helfen, wo die finanziellen Mittel in Familien nicht ausreichen. Danke an alle, die das nun möglich gemacht haben!“ meinte Reittherapeutin Dell’mour gerührt. Lebensberaterin Heidi Kokesch: „Das Konzept mit Therapeutischem Reiten, Arbeit am Tonfeld® und Waldpädagogik, bietet die ideale Basis zur Unterstützung von Menschen in Entwicklungs- oder Lebenskrisen.“ „Wir brauchen keine technischen Hilfsmittel – lediglich Pferde, einen Kasten mit Tonerde und den Wald“, so Waldpädagogin Ingrid Kastrun.

v.l.n.r.: Vbgm. Michael Michelz, Waldpädagogin Ingrid Kastrun, Tonfeldbegleiterin Heidi Kokesch, Amtsleiter Harald Omann, Reittherapeutin Sabine Dell’mour und LAbg. Christian Poglitsch bei der Fütterung des hungrigen Spendenpferdes!

Geburtstagsfeier und Hochzeit an einem Tag? Kein Problem für uns!

„Hippoterra“ – Verein für naturnahe Entwicklungsbegleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Obfrau: Heidi Kokesch www.hippoterra.at M: verein@hippoterra.at, T: 0664 4460473 Spenden Konto: Posojilnica Bank Ferlach, BLZ 39102, KtNr 2486181


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NMS Finkenstein - „Georgijagen“ Lesefest der Volksschule Fürnitz Am 27. März erlebten die SchülerInnen der VS Fürnitz einen in Finkenstein In früherer Zeit gab es viele Bräuche, einige davon gerieten in Vergessenheit. Einer davon war das „Georgijagen“. Diesen Brauch ließen am Montag, dem 23.4.2012, Schülerinnen und Schüler der Volksschule und der NMS Finkenstein neu aufleben. Um 17:00 Uhr trafen wir uns am Friedhofsparkplatz in Finkenstein. Wir teilten uns in drei Gruppen von 7 - 10 Kindern auf. Mit Glocken, Körben und Hörnern ausgestattet, machten wir uns auf den Weg. Wir marschierten von Haus zu Haus und sagten einen Spruch auf, der den Bewohnern Glück und gute Ernte bringen sollte. Als Dankeschön bekamen wir Eier, Süßigkeiten und Geld. Nachdem wir viele Häuser besucht hatten, wanderten wir zur „Schönen Aussicht“, ein Platz, wo früher das „Georgijagen“ Tradition hatte. Dort kann man genauere Informationen über diesen Brauch auf von uns gestalteten Schautafeln nachlesen. Wir wurden von einigen Eltern, Lehrern und anderen interessierten Erwachsenen erwartet. Herr Alarich Warmuth, der Initiator dieser Veranstaltung, begrüßte uns. Wir versammelten uns um das „Georgifeuer“, beteten ein „Vaterunser“ und anschließend wurden wir mit Köstlichkeiten verwöhnt. Das nette Beisammensein machte uns viel Spaß und wir hoffen, dass dieser Brauch auch in Zukunft nicht in Vergessenheit gerät.

ganz besonderen Schultag, der sie auf den Lesemonat April einstimmen sollte. In jedem Klassenzimmer hatten die LehrerInnen unterschiedliche Aktivitäten rund um das Thema „Lesen“ vorbereitet. Es wurden Szenen aus bekannten Märchen nachgestellt und gespielt, alte Märchen in die moderne Zeit versetzt, Lesezeichen hergestellt, sowie das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ vorgestellt. Den Höhepunkt dieses Lesefestes bildete aber sicher wieder das Lesecafe, in welchem Frau Dr. Luise Ruhdorfer, Herr Franz Binter, Herr Anton Kazianka und Herr Dr. Dr. Christian Pongratz als unsere eingeladenen „Vorleser“ ihre allerliebsten Geschichten, Märchen und Gedichte vortrugen. Literatur aus dem Munde von Oma, Opa und Buchautoren hinterließ einen ganz besonderen Eindruck bei den Kindern! An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Gästen recht herzlich für das persönliche Engagement, sowie den zeitlichen Aufwand bedanken! Die literarischen Kostbarkeiten wurden kulinarisch noch mit Kakao und Kuchen abgerundet. Vielen Dank unserem umsorgenden Elternverein!

Anna Wochinz und Anna Nadolph (Schülerinnen der NMS Finkenstein)

VS Finkenstein - Wasserräder Mit viel Freude und Fleiß stellten die Schüler und Schülerinnen der 2. Klasse der VS Finkenstein mit Eltern und Großeltern Wasserräder her. Die Funktionstüchtigkeit der Räder überprüfte die Klasse im nahegelegenen Bach. Die Wasserräder wurden von den Schülern und Schülerinnen noch einige Wochen in der Aula der Schule ausgestellt und es werden auch gerne Tipps, wie man diese am einfachsten herstellen kann, gegeben. Gleichzeitig marschierte die Klasse mit den Lehrerinnen Frau Metschina und Frau Marktl, sowie Frau Mag. Elisabeth Kreimer (vom ökologischen Institut) zum Finkensteiner Moor, um die erwachende Natur zu bewundern und zu bestaunen.


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Zeitzeuge Herr Franz Rehsmann zu Gast im Geschichteunterricht der vierten Klasse der Volksschule Ledenitzen Herr Franz Rehsmann, zuhause beim Tratnik in Ledenitzen, wohnhaft in St. Jakob, war Gast beim Geschichteunterricht der vierten Klasse. In einem sehr bewegten und emotionalen Gespräch mit den SchülerInnen der vierten Klasse, erzählte er von Kriegserlebnissen während des zweiten Weltkrieges. Besonders grauenhaft waren die Ereignisse vom 14. April 1942, wo seine zehnköpfige Familie aus dem heimatlichen

Ledenitzen in die deutschen Lager Hesselberg, Hagenbüchach und Eichstätt ausgesiedelt wurde. Nach langen drei Jahren, drei Monaten und drei Tagen konnte die Familie, über Miesenbach in Niederösterreich, nach Hause zurückkehren. Er gab den SchülerInnen folgenden Satz mit auf den Weg: „Verzeihen ja, vergessen aber niemals“. Das Gespräch war ein sehr wichtiger Beitrag zur Geschichtsbewältigung und eine reiche Information für die SchülerInnen.

Zeitzeuge Franz Rehsmann im Kreise der SchülerInnen der vierten Klasse der Volksschule Ledenitzen.

Landesmeisterschaft in Rock’n’Roll Akrobatik 2012 am 30. Juni 2012 im Volkshaus Fürnitz Die Landesmeisterschaften in Rock’n’Roll Akrobatik des Landesfachverbandes Kärnten für Rock’n’Roll Akrobatik, finden heuer am 30. Juni 2012, mit Beginn um 18.30 Uhr im Volkshaus Fürnitz statt. Die TänzerInnen der International Dance Academy Finkenstein befinden sich bereits in vollem Wettkampftraining. Das Turnier wird in 7 Startklassen gestartet, begonnen mit unseren „kleinsten“ Tänzern und Tänzerinnen, der Juniorenklasse Basic, Junioren Akrobatik, Klasse C, Klasse B, Formationen Gruppe, Formationen Paare und die Königsklasse: A international. Erstmals werden vier Kärntner Rock’n’Roll Clubs am Turnier teilnehmen. Die Familie der Rock’n’Roll Akrobaten wird von Jahr zu Jahr größer und die Turnierprogramme immer anspruchsvoller. Zwei Meistertitel und der Landesmeistertitel sollten heuer verteidigt werden. In der Klasse Formationen Paare wird wieder unsere „Carinthia - Formation“ an den Start gehen. Unsere „Rock Angels“ streben natürlich den Sieg in der Kategorie Formationen Gruppe an. Das Landesmeisterpaar Anna Maria Krenn und Sandro Schmölzer, die Turniersieger und regierenden Kärntner Landesmeister des Vorjahres, trainieren mit Hoch-

druck sowohl am Akrobatikprogramm, als auch am sehr anspruchsvollen Foot-Basic-Programm, welches ebenfalls hohes internationales Niveau genießt. Aber auch unsere Juniorenpaare trainieren eifrig und es werden alle Paare mit neuer Musik und neuer Choreographie am Start sein. Kartenvorverkauf unter Tel: 0664/5165956; Weitere Informationen auf der Facebook-Seite: International Dance Academy Finkenstein-Villach und unter Kärntner RocknRoll Verband.


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DSG Ledenitzen Faakersee – Die Saison 2011/2012 In der neu gegründeten „Kärntner Liga Mitte“ war für die Eishockey-Mannschaft der DSG Ledenitzen Faakersee schon vor Saisonbeginn ein schweres Jahr vorherzusehen. In die Wettrüsterei des späteren Meisters aus Gummern und des Finalgegners Carinthian Team, mit den noch in der Vorsaison in der EBEL engagierten Spielern Silvio Jakobitsch (Gummern) und Stefan Herzog (Carinthian), konnte und wollte die DSG Ledenitzen nicht einsteigen. Dazu kam auch noch die sehr unglückliche und auf Verbandsentscheid durchgeführte Aufstockung der Liga mit der CHL-Truppe aus Steindorf. Genau gegen diese drei übermächtigen Gegner startete die DSG gleich mit drei Niederlagen in die erste Phase der Meisterschaft. Erst in der zweiten Saisonhälfte konnte sich die Truppe von Spielertrainer Simon Kazianka wieder fangen und beendete den Grunddurchgang noch auf dem guten 5. Platz. Die angestrebte Semifinal-Qualifikation wurde somit nur knapp verpasst und die DSG musste sich in den Abstiegs-Playoffs beweisen. Mit einem überlegenen 5:2 Sieg gegen Arnoldstein und einem 9:1 Kantersieg gegen Kellerberg sicherten sich die Ledenitzner „Eishakler“ allerdings schon nach zwei Matches souverän den fixen Verbleib in der Kärntner Liga. Auch das Farmteam, auf Punktejagd in der neu gegründeten „Landesklasse Mitte“, bilanzierte zufriedenstellend. Nach dem 7. Rang der 2. Klasse West in der Premierensaison formte Trainer Erwin Preiml bereits in der zweiten Spielzeit eine kampfstarke und homogene Mannschaft und errang den dritten Platz in der Landesklasse Mitte. Weit wichtiger als Platzierungen zählt in Ledenitzen allerdings der Aufbau von jungen Talenten. Der Vereinsphilosophie treu, wird die DSG auch in Zukunft den Weg der Jugendarbeit weitergehen und unaufhörlich versuchen, junge Spieler in den beiden Bewerbsmannschaften zu fördern. Für Furore im Farmteam sorgte in der abgelaufenen Saison der 16jährige Moritz Oitzinger. Als fixer Bestandteil der 1. Sturmreihe freute er sich über 2 Tore und 1 Assist und empfahl sich somit schon für kommende Saison in der Kampfmannschaft. Den Sprung aus dem Farmteam ins „Kärntner Liga Team“ schafften heuer bereits der 22jährige Thomas Heuchert, der in 12 Kärntner-Liga-Einsätzen gleich 4 Tore und 3 Vorlagen verbuchen konnte und der erst 17jährige Torhüter Rene Baumann, der in 6 Einsätzen glänzte und als große Zukunftshoffnung zwischen den Pfosten der DSG gilt. Wenn die Jugend in die Mannschaft drängt, läuft die Zeit der Routiniers langsam ab. DSG-Urgestein Andreas Karlbauer, einziger aktiver Spieler der auch schon im Gründungsjahr 1989 seine Eisschuhe schnürte, verkündete nach 137 Spielen für die Kampfmannschaft seinen Rücktritt. Die DSG Ledenitzen bedankt sich für seinen unbändigen Einsatzwillen und seine über 20 Jahre währende Hingebung für den Eishockeyverein.

Andreas Karlbauer hängt nach 22 Saisonen für die DSG seine Eisschuhe an den Nagel

Generalversammlung der DSG Lorenz Ledenitzen Am 13.04.2012 fand im Gasthof Lorenz die Generalversammlung der DSG Lorenz Ledenitzen statt. Nach den Berichten des Obmanns, des Sektionsleiters, den Bericht über den Nachwuchs und den Kassenbericht, folgte die Wahl des Vorstands. Im Vorstand gab es eine kleine Änderung. Der seit Jahren als Funktionär tätige Manfred „Meise“ Maurer wollte aus privaten Gründen in die zweite Reihe zurück, betonte jedoch gleich, den Verein in jeder Hinsicht weiter zu unterstützen. Die dadurch frei gewordene Funktion des Sektionsleiterstellvertreters wird Andreas Ungerboeck übernehmen. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Obmann und Nachwuchsleiter: DI Peter Arneitz Obmannstellvertreter: Walter Knapp Schriftführer: Christof Rulofs Schriftführerstellvertreter: Gudrun Walluschnig Kassier: Franz Schwarz Kassierstellvertreter: Robert Nessl Sektionsleiter: Wolfgang Prein Sektionsleiterstellvertreter: Andreas Ungerboeck Nach Ende des offiziellen Teils wurde noch mit dem Trainer und den anwesenden Spielern der Kampfmannschaft über die bevorstehenden schweren Aufgaben diskutiert und der weitere Fahrplan für die Frühjahrsmeisterschaft 2012 besprochen.

Sportartikel StrauSS A-9586 Fürnitz, Kärntner Straße 46, telefon 0 42 57/28 85, Fax 28 85 52


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Aktuelles vom Verein WFV Finkenstein am Faakersee NORDIC WALKING Kurse der Sektion Gesundheit VORMITTAGSTERMIN: jeden Mittwoch und Samstag um 09:00 Uhr NW Treffpunkt: Parkplatz Hotel Zollner, 9585 Gödersdorf Leitung und Infos: Gerlinde Enderle, Tel: 0676/6127160 NACHMITTAGSTERMIN: jeden Mittwoch um 18:30 Uhr NW Treffpunkt: Sportplatz Finkenstein am Parkplatz Leitung: Brigitte S. Aigner, Tel: 0664/88469661 Wir laden alle Vereinsmitglieder und Gemeindebürger sehr herzlich dazu ein. WFV EVENTS Der Countdown läuft für zwei sensationelle Sportevents des WFV Finkenstein: im Juli startet der 7. Internationale ODLO Faaker See Lauf und im August der 6. Faaker See KÄRNTNERMILCH Triathlon. Der Auftakt der Faaker See Events 2012 des WFV Finkenstein am Faakersee steht heuer ganz im Zeichen der Gesundheit. Am 7. Juli fällt um 16 Uhr am Eventgelände Arneitz der Startschuss zum 4 km Lauf/Walk. Der diesjährige KÄRNTNERMILCH Gesundheitslauf und Nordic Walking Bewerb lädt alle Bewegungsbegeisterten ein, gemeinsam sportlich aktiv zu sein und bewusst zu einem gesünderen Lifestyle beizutragen. Passend dazu stehen für alle Teilnehmer Produkte der neuen KÄRNTNERMILCHLinie „Ganz schön SPORTLICH“ – Kärntner Bio+ Produkte, in der Finisher Labe bereit. Der Bewerb zählt auch zum GESUNDE GEMEINDE CUP 2012. Um 17.30 Uhr heißt es dann beim DRAUSTÄDTER Kinder- und Jugendlauf (0,2-3 km) „auf die Plätze, fertig, los!“ Ein sportlicher Start in die Ferien und dazu die Möglichkeit auf tolle Preise. Am Sonntag startet zum krönenden Abschluss um 9:00 Uhr der legendäre Lauf rund um den türkisblauen Faaker See, mit Panoramalauf (10,5km) und Halbmarathon (21,1 km). Jeder, egal ob ambitionierter Profi oder Hobbysportler findet an diesem Laufwochenende am Faaker See seine eigene und passende Distanz für einen perfekten Laufspaß. Anmeldung unter: http://www.faakersee-lauf.at Im August brodelt der See… Mit Spannung wird dem 6. Faaker See KÄRNTNERMILCH Triathlon entgegen gefiebert. Seien Sie dabei und erleben live das unvergessliche Triathlonfieber am Faaker See. Am 24.08.2012 matchen sich die kleinen Athleten ab 17:00 Uhr beim Kinder-Aquathlon um den Sieg. Erstmals werden auch die Kärntner Meisterschaften der Schüler A und B am Faaker See stattfinden. Entsprechend dazu gibt es heuer eine attraktive Streckenführung mit Zieleinlauf in der neu gestalteten Event Arena Arneitz.

Unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ engagiert sich der WFV Finkenstein am Faaker See caritativ und spendet € 1,-pro Teilnehmer der Kärntner Kinderkrebshilfe. „Dieses soziale Engagement motiviert unseren Verein umso mehr ein einzigartiges Triathlon-Wochenende am Faaker See auf die Beine zu stellen“, so Obmann Gerhard Domiuschigg. Um 10:00 Uhr fällt am Sonntag (25.08.) der Startschuss im Campingbad Arneitz und der Kampf um die Plätze für die Einzelund Staffelstarter beginnt. Nach 1,5 geschwommenen Kilometern, begeben sich die Athleten auf die Radstrecke (40 km) rund um den See. Beim darauf folgenden 9,6 km Lauf in den Faaker Auen entscheidet sich dann, wer als Tagessieger über die Ziellinie läuft. Ein spannendes Rennen, das auch heuer zum KLEINE ZEITUNG KÄRNTNER TRIATHLON CUP 2012 sowie zum ÖSTERREICHISCHEN TRIATHLON CUP 2012 zählt. Anmeldung unter: http://www.faakersee-triathlon.at Info und Kontakt: WFV Finkenstein am Faakersee 9585 Gödersdorf, Susalitsch 30  Office:04257/4704 oder 0664/ 88469661 office@wfv-finkensteinamfaakersee.at


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Mountainbike-Rennen auf die „Berta-Hütte“ Am Sonntag, dem 3. Juni 2012 findet ein Mountainbike Hillclimb Rennen von Faak am See bis zur „Berta-Hütte“ statt. Der Start erfolgt um 11.00 Uhr beim Parkplatz gegenüber dem Campingplatz Anderwald. Die Strecke führt über den Parcoursweg weiter Zur Weide – Eichenweg – Sonnenweg, bis zur Kopeiner Straße. Bei der Abzweigung der Forststraße Richtung Mittagskogel wird das Rennen offiziell freigegeben. Das Ziel ist direkt bei der „BertaHütte“ in 1.567 m. Die Gesamtstrecke ist ca. 12 km lang und hat eine Höhendifferenz von 1.000 m. Die Startnummernaus-

gabe sowie die Siegerehrung (ca. 2 Stunden nach Rennenende) finden beim Eventgelände des Camping „Arneitz“ statt. Das Rennen ist auch für Hobby-Fahrer/innen ausgeschrieben. Es gibt zwei Altersklassen (bis 49 Jahre bzw. ab 50 Jahre). Anmeldungen bis spätestens 02. Juni 2012 (12:00 Uhr) unter: rlmvillach@aon.at. Nenngeld: € 9,00 –. Nachnennungen bis eine Stunde vor Start gegen doppeltes Nenngeld möglich. Veranstaltet wird das Rennen vom „Arbö Askö Rlm Omya Villach“ - www.radsport.at;


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Dr. Sieghard Wilhelmer In diesem Buch legt der international anerkannte Villacher Komplementärmediziner Dr. Sieghard Wilhelmer eine beeindruckende Sammlung von Erfahrungsberichten aus vier Jahrzehnten vor. Diese zeigen, wie gut Schulmedizin und Komplementärmedizin einander ergänzen können. Wilhelmers Buch ist ein eindringliches Plädoyer für eine ganzheitliche Medizin – zum Wohle der Patienten, die immer an erster Stelle stehen müssen. „Ein humorvoll und engagiert geschriebener Appell für eine ganzheitliche Medizin, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.“ (Kronen Zeitung)

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Nr. 215 · Mai 2012 · 45. Jahrgang

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Nr. 215 - Mai 2012  

Mitteilungsblatt der Marktgemeinde Finkenstein

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