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finkenstein aktuell

Österreichische Post AG / Postentgelt bar bezahlt RM 11A039112 K Verlagsort 9586 Finkenstein

Nr. 228 · September 2013 · 46. Jahrgang

MITTEILUNGSBLATT DER MARKTGEMEINDE FINKENSTEIN AM FAAKER SEE

Miniaturmühle am Kneippweg – Kanzianiberg errichtet von Hans Nadrag nach einer Idee von Alarich Warmuth (Bericht in der vorigen Ausgabe von finkenstein aktuell)


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Der Bürgermeister

zeptes, das auf den erhobenen Energiedaten basiert, geleistet.

BürgerInneninformation ist uns wichtig

Um zukünftig unsere Bürgerinnen und Bürger noch intensiver in die Energiearbeit der Region einzubinden, werden Informationsveranstaltungen abgehalten, bei denen Interessierte sowohl Informationen zur Arbeit in der Klima-und Energie-Modellregion als auch zu anderen energiespezifischen Themenfeldern erhalten. Die Auftaktveranstaltung in unserer Gemeinde findet am Dienstag, den 19. November 2013 statt. Die Einladung und das genaue Programm werden in der nächsten Ausgabe von „Finkenstein aktuell“ bekanntgegeben.

Die Landespolitik zieht mit

Liebe Finkensteinerinnen und Finkensteiner, liebe Jugend! Terra amicitiae

Ende 2012 wurde der einstimmige Gemeinderatsbeschluss gefasst, gemeinsam mit den Nachbargemeinden St. Jakob im Rosental und Arnoldstein eine Klima- und Energiemodellregion zu gründen. Von einer Fachjury des Klima- und Energiefonds wurde das eingereichte Projekt vor allem wegen der geplanten grenzübergreifenden Zusammenarbeit unter zahlreichen Mitbewerbern ausgewählt. Für diese Kooperation wurde der Name „Terra amicitiae“ (Region der Befreundeten) gewählt. Im ersten Schritt wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesverein „energie:bewusst Kärnten“ eine umfangreiche Ist-Analyse und Potentialabschätzung erstellt, der eine Datenerhebung in den Gemeinden voranging. Hierbei wurden Energiedaten von zahlreichen Haushalten, Betrieben und Wohnanlagen der Gemeinden erhoben und elektronisch verarbeitet. Ich bedanke mich bei allen TeilnehmerInnen für ihre Mitwirkung bei dieser Energiedatenerhebung. Sie haben damit einen wichtigen Beitrag zu Erstellung des Umsetzungskon-

Ihre Anzeigen-HOTLINE:

Im Bestreben, das Projekt und die Entwicklung der Region auf eine möglichst breite Basis zu stellen, wurde auch die Kärntner Landesregierung in die weitere Vorgangsweise eingebunden. Am 17. September 2013 fand im Marktcafe in Müllnern eine Auftaktpressekonferenz mit Landesrat Rolf Holub, und den Regionsbürgermeistern sowie Umweltschutzreferent Vbgm. DI Hannes Poglitsch statt. Dabei wurde die weitere Vorgangsweise und die geplanten Initiativen der Presse vorgestellt. Unser Ziel ist es, die energiepolitischen Vorgaben der EU zur Reduzierung der CO²-Emissionen um 20 % bis 2020 in unserer Gemeinde zu erreichen.

Photovoltaik

Wie in dieser Ausgabe noch genauer beschrieben, wurden bzw. werden momentan auf der Volksschule Finkenstein und auf dem Amtsgebäude in Faak am See Photovoltaikanlagen errichtet. Für an solchen Anlagen interessierte GemeindebürgerInnen besteht noch bis 30. November 2013 die Gelegenheit, Anträge auf Föderungen für die Errichtung von solchen Photovoltaikanlagen zu stellen. Als zuständiger Referent ist es mein Bestreben, alle öffentlichen Gebäude in den nächsten Jahren mit umweltfreundlichen Heizungsanlagen auszustatten, wobei im Bereich Latschach bereits in diesem Jahr alle öffentlichen Gebäude mittels Hackschnitzeln versorgt, bzw. beheizt werden sollen. Ihr Bürgermeister

0650/310 16 90 • anzeigen@santicum-medien.at Walter Harnisch


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Ausstellung der Projekte Ideenwettbewerb „Strandbad Badehaus Aichwaldsee“ Am Donnerstag, dem 25.07.2013, fand die Jurysitzung zum Ideenwettbewerb „Strandbad Badehaus Aichwaldsee“ statt. Das Preisgericht, bestehend aus den Mitgliedern der Ortsbildpflegekommission und zwei unabhängigen Architekten, beschloss in einem ersten Bewertungsdurchgang die Projekte „Gasparin Meier Architekten“ und „Architekten Falle & Omann“ in die engere Wahl zu nehmen. Die nochmalige vergleichende Diskussion hat insbesondere in der Fragestellung der Angemessenheit eine klare Präferenz für den Vorschlag des Büros „Gas-

Spatenstich des BIOMASSEHEIZWERKES in Latschach Am Freitag, dem 13. September 2013 erfolgte der Spatenstich zum neuen Biomasseheizwerk in Latschach. Projektentwickler und Betreiber Architekt DI Dieter Gräfischer von der Firma Waldkraft Finkenstein GmbH wies darauf hin, dass nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit dieses Projekt dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit Politik und Behörden raschest umgesetzt werden kann. Bei einem Investitionsvolumen von rd. € 700.000,-- wird dieses Heizwerk eine Leistung von ca. 400KW erzielen. Bei einer geplanten Netzlänge von rd. 1.000 m werden ca. 20 Objekte angeschlossen werden, darunter neben privaten Wohnhäusern auch öffentliche Gebäude, wie Kindergarten, Volksschule, Kulturhaus, Feuerwehr sowie Wohnanlagen und Hotels. Neben der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen betonte DI Gräfischer in seinem Statement die beträchtliche Emissions- bzw. CO2-Reduktion, lokale Wertschöpfung durch die Möglichkeit der Verwertung von Waldhackgut durch unsere Land- und Forstwirte, sowie die Förderung des Landes Kärnten für die Anschlusskosten und Gebühren der einzelnen Kunden. Bürgermeister Harnisch zeigte sich sehr erfreut über den Beginn der Bauarbeiten und den baldigen Betrieb der Anlage und bedankte sich beim Betreiber für dessen Engagement.

Die geladenen Gäste der Spatenstichfeier, mit DI. Dieter Gräfischer (hintere Reihe, 3. von links), neben Bürgermeister Walter Harnisch.

parin Meier Architekten“ ergeben, welches einstimmig zum Siegerprojekt gekürt wurde. Als Nachrücker wurde das Projekt „Architekten Falle & Omann“ nominiert. Die Projekte aller fünf teilgenommenen Architekturbüros können in der Zeit von 7. Oktober bis 11. Oktober 2013 während der Amtsstunden der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See, im großen Sitzungszimmer (1. Stock), eingesehen werden. Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 4. Oktober 2013

Impressum: Herausgeber: Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Walter Harnisch, Marktstraße 21, 9584 Finkenstein, Telefon 04254/2690-0. Redaktion: Günther Schrottenbacher, Tel.: 04254/2690 DW 11 oder 23, email: guenther.schrottenbacher@ktn.gde.at und Verena Schnabl, Tel.: 04254/2690-18, email: verena.schnabl@ktn.gde.at. Verlag, Anzeigen und Druck: Santicum Medien GmbH, Willroiderstraße 3, 9500 Villach, Tel. 04242/30795, email: office@santicum-medien.at. Fotos: Archiv, Kopeinig.

Aus dem Inhalt

Bauthermografieaktion des Landes Kärnten 4 Häckselserviceaktion wird fortgesetzt 4 Hydrographische Messstation i. d. Marktgemeinde Finkenstein Faaker See 6 Blaulicht-Ecke 9 Einfache Energiespartipps für Ihren Haushalt 10 Entsorgung von Welleternitplatten 11 Bär, Luchs und Wolf in Kärnten 12 Gratis Brennholz für Senioren 12 Photovoltaikanlage auf der Volksschule Finkenstein 13 Photovoltaikanlagen für Private 13 Kirchtag bei der ehemaligen Annahütte 14 Literatur in Finkenstein 15 Aus dem Standesamt 16–17 Latschacherin holte Bronzemedaille bei Berufsweltmeisterschaft 18 Musikschule Finkenstein 19 Sport- und Sprachencamp 2013 20–21 Zivilschutz-Probealarm 22 Enthüllung des Harley-Davidson Denkmals in Faak am See 23 Zweiter Ledenitzener Jahreskirchtag – 13. Oktober 2013 23


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Bauthermografieaktion des Landes Kärnten Aufgrund der kontinuierlich steigenden Kosten für die Beheizung von Gebäuden kommt der Vermeidung von Wärmeverlusten immer größere Bedeutung zu. Zur Feststellung des bauphysikalischen Zustandes von Gebäuden und als Anregung für energiesparende Maßnahmen bietet der Energiereferent des Landes Kärnten, Landesrat Rolf Holub, für alle Interessierten eine Bauthermografieaktion auch in der Heizperiode 2013/2014 an.

Die „angemeldeten“ Gebäude werden in der Heizperiode (Temperaturbereich + 4 °C bis – 25 °C) thermografisch (ca. 20 Infrarotaufnahmen) und parallel digital erfasst. Die Schwachstellen des Gebäudes werden analysiert und es werden Berichte inkl. Temperaturanalysen erstellt, die den KundInnen in Papierform – oder auf Wunsch auch digital – zugesandt werden. Der Preis für ein Ein- bzw. Zweifamilienhaus beträgt lediglich € 120,-(inkl. 20 % USt.). Interessierte können sich ab sofort bis längstens 19. Dezember bei Umweltberater Mag. Gerhard HOI anmelden. Tel. 0 42 54/ 26 90-10. Die Objekte werden auf Grund der Witterungsbedingungen (Außentemperaturen, Niederschlag bzw. Windverhältnisse)

nach einer wegoptimierten Routenplanung bearbeitet. Vor Durchführung der Aufnahmen werden die GebäudeigentümerInnen auf Grund der erfahrungsgemäß schnell ändernden Wetterbedingungen kurzfristig über den Thermografieeinsatz informiert. Nach durchgeführter Thermografie wird seitens energie:bewusst Kärnten direkt mit den GebäudeeigentümerInnen abgerechnet und nach Überweisung des Rechnungsbetrages werden die fertigen Bauthermografieberichte den KundInnen in Papierform oder auf Wunsch auch digital zugesandt. Qualitätskontrolle nach einer Sanierung Nach einer Sanierung kann mit der Bauthermografie sehr gut feststellt werden, ob diese den gewünschten Erfolg gebracht hat und ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Zu diesem Zweck bietet der Energiereferent des Landes Kärnten, Landesrat Rolf Holub für alle InteressentInnen die im letzten Jahr (Heizperiode 2012/2013) bereits eine bauthermografische Untersuchung ihres Ein- bzw. Zweifamilienhauses in Anspruch genommen und seitdem eine thermische Sanierung durchgeführt haben, in der Heizperiode 2013/2014 die Möglichkeit einer weiteren begünstigten bauthermografischen Untersuchung an. Statt dem Selbstbehalt in Höhe von € 120,-- für die „Bauthermografie davor“ bezahlen die KundInnen bei der begünstigten Aktion „Bauthermografie danach“ nur noch € 60,-- (inkl. 20% Ust.) Weitere Auskünfte erhalten Sie bei energie:bewusst Kärnten bzw. auf der Website www.energiebewusst.at. Interessierte können sich bei energie:bewusst Kärnten unter der Telefonnummer 050 536 - 30891 Hr. Golautschnig anmelden. Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 19. Dezember 2013.

Häckselserviceaktion wird fortgesetzt Wie bereits in der vorigen Ausgabe der Gemeindezeitung berichtet, hat die Fa. BiomEnergy & ComTech GmbH nach der Frühjahrsaktion wegen Verlegung des Firmensitzes den Vertrag mit der Gemeinde gekündigt. Es ist uns Gott sei Dank gelungen, innerhalb kurzer Zeit einen neuen Partner zu finden. Damit kann der seit bereits zwei Jahrzehnten in unserer Gemeinde bestehende Häckselservicedienst weiterhin im Frühjahr und Herbst durchgeführt werden. Auch der Unkostenbeitrag pro angefangene Viertelstunde Einsatzzeit bleibt mit € 15,00 unverändert. Der Herbsthäckseldienst beginnt 2013 heuer nach Allerheiligen am Montag, den 04. November. Das Häckselgut sollte gut sichtbar im Einfahrtsbereich des Grundstückes deponiert

Wi l h e l m

werden. Ruten und Äste sollten zur raschen Aufnahme in eine Richtung abgelegt und nicht zerkleinert werden. Erdiges Material und Thujenschnitt können nicht gehäckselt werden. Die Abrechnung erfolgt entweder direkt vor Ort oder mittels Zahlschein. Anmeldungen werden ab sofort bis spätestens Mittwoch, den 30. Oktober 2013, vom Umweltamt – Tel. 0 42 54/ 26 90-10 oder Email: gerhard.hoi@ktn.gde.at, entgegengenommen. Bitte eine Telefonnummer angeben, unter der Sie erreichbar sind. Bei Schlechtwetter (Regen oder Schnee) wird der Häckseldienst solange verschoben, bis es wieder einigermaßen trocken ist.

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9583 Faak am See, Seeufer-Landesstraße 24 T: (04254) 2139, F: Dw -13, E: 811.faak@a1-tanken.at

A 2553

-T A n k s T e l l e


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Wassergenossenschaft Aichwald-Faakersee-Süd Wasserbeurteilung 2013

Auszug aus dem amtlichen Untersuchungszeugnis W1493/2013 der Lebensmitteluntersuchungsanstalt Kärnten Entnahmestelle: HB Oberaichwald Wasserhärte durchschnittlich: 12,1 °dH Organoleptische Parameter Geruch Geschmack

Karbonathärte: 11,0 °dH Temperatur bei Probenahme: 9,1 °C Ergebnis neutral neutral

erlaubt -

Physikalisch-chemische Parameter pH-Wert TOC(org.Kohlenstoff) Ammonium Chlorid Calcium Eisen Kalium Nitrat Nitrit Natrium Sulfat Magnesium

Ergebnis 7,39 <0,5mg/l <0,1mg/l <2mg/l 59,4mg/l <100µg/l <1,0mg/l 3mg/l nicht nachweisbar 1,5mg/l 15mg/l 16,8mg/l

erlaubt 6,5 bis 9,5 bis 5 0 - 0,5 bis 200 bis 400 bis 200 bis 50 bis 25

Mikrobiologie Koloniebildende Einheiten 22°C Koloniebildende Einheiten 37°C Coliforme Bakterien, Enterokokken, Escherichia coli, Clostridium perfringens, Pseudomonas aeruginosaje

Ergebnis <40 in 1ml <10 in 1ml 0 in 100ml

erlaubt 0 - 100 0-20 0

bis 200 bis 250 bis 150

INFORMATION: Unser Trinkwasser wird in den Karawanken am Fuße des Mittagskogels aus 5 Quellen gesammelt und in das Netz unserer Wassergenossenschaft eingespeist. Es ist reines Quellwasser, welches weder desinfiziert noch mittels UV-Bestrahlung aufbereitet werden muss. ES IST NATUR PUR!!! Obmann: Karl Nadrag, Hangweg 5, 9583 Faak am See Tel: 0650/4254220


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Hydrographische Messstationen in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See Der Hydrographische Dienst Kärnten betreut verteilt über das gesamte Bundesland 450 Messstationen. Gemessen werden u.a. der Niederschlag in Form von Regen oder Schnee, die Lufttemperatur, der Wasserstand und die Wassertemperatur von Seen, Grundwasserstände sowie Abflussmengen in Fließgewässern. Die Daten werden händisch oder über Fernübertragung erfasst, statistisch ausgewertet und der Öffentlichkeit (z.B. auch aktuell über das Internet www.wasser.ktn.gv.at/hydrographie ) zur Verfügung gestellt. Sie dienen darüber hinaus auch als wichtige Planungsgrundlage für wasserwirtschaftliche Planungen (Kraftwerke, Trinkwasserversorgung) und ermöglichen es auch Änderungen unseres Klimas zu erforschen. In der Marktgemeinde Finkenstein am Faker See gibt es insgesamt drei hydrographische Messstationen, und zwar die Niederschlagsstation in Faak am See im Parkweg (Beobachter Familie Moser), die Seeabflussstation am Faaker Seebach in der Nähe des Camping Poglitsch (Beobachter Rudolf Unterweger) und die Seestation am Faaker See beim Bundessportheim (Beobachter ebenfalls Rudolf Unterweger). Vbgm. DI Hannes Poglitsch hat vor kurzem in seiner Funktion als Wasserbaureferent der Gemeinde die Niederschlagsmessstation im Garten der Familie Isolde und Johannes Moser besichtigt. DI Johannes Moser, der seit dem Jahre 2002 den Hydrographischen Dienst Kärnten leitet, hat für die Messstationen in unserer Gemeinde nachfolgende Besonderheiten bekanntgegeben: In Latschach bzw. Faak gibt es seit dem Jahre 1896 Niederschlagsaufzeichnungen. Wir hatten im Juli 2013 mit 21 mm die kleinste bisher gemessene Niederschlagssumme für diesen Monat und daraus resultierend die große Trockenheit. Zugleich wurde in diesem Jahr am 28. Juli die höchste Lufttemperatur mit 37,7 °C (im Schatten) gemessen. Die kälteste Temperatur in letzter Zeit wurde am 25. Jänner 2006 mit -20,8 °C verzeichnet. Die größte Tagesniederschlagssumme wurde am 6. Dezember 1903 gemessen: 130 mm bzw. l/m2 in Form von Schnee und Regen. Die größte Tagesschneehöhe gab es im Jahre 1909 mit ca. 2 Metern. Tagesniederschläge um 100 mm treten im Raum Finkenstein im Durchschnitt 10 Mal in hundert Jahren auf. Jahre mit großen Hochwässern waren 1951 (besonders stark), 1965 und 1966. Die mittlere Jahresniederschlagssumme beträgt 1186 mm. Damit liegt Faak im Kärnten-Mittel. Der Faaker See erreichte am 17. Juli 2010 die bisherige Höchsttemperatur von 28,1 °C. Im Jahre 2013 wurde die höchste Wassertemperatur am 6. August mit 26,3 °C aufgezeichnet.

Hydrologischer Steckbrief: Faak am See Mittlere Jahresniederschlagsmenge (Faak; 1981-2010): 1186 mm ; Kärnten: 1200 mm)

Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sept Okt Nov Dez Jahr 42 44 71 86 100 121 135 141 122 127 115 82 1186

Niederschlag im Juli 2013: 21 mm das sind 84% unter dem Mittel; kleinste bisher gemessene Niederschlagssumme im Juli; Größte Tagesniederschlagssumme: 130 mm am 6. Dez. 1903 (Schnee und Regen); Größte Schneehöhen: 1909 ca. 2 m; 1952 1,75 m; 1969,1970, 1978,1986 ca. 1,20m; 2005/06 3 x 1,0 m;

Maximum Lufttemperatur: 37,6 °C am 28. Juli 2013; Niederste Lufttemperatur in letzter Zeit: -20,8 °C am 25. Jänner 2006; Mittlere jährliche Verdunstung: 623 mm. Das entspricht 53 % des Niederschlags. Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sept Okt Nov Dez Jahr 1 9 40 72 99 108 102 86 60 36 8 2 623

Mittleres Wasserdargebot: Wasser das für Grundwasser, Gewässer und Seen zur Verfügung steht. Jährlich: 563 mm, das entspricht einer Abflussspende von 17,8 l/s.km2. Faaker See: Mittlere Seetemperatur im Juli: 23 °C; max. Wert 28,1 °C am 17.07.2010;

v.r.n.l: Isolde Moser, DI Johannes Moser, Sebastian Moser und Vbgm. DI Hannes Poglitsch bei der Niederschlagsmessstation in Faak.

Wassertemperaturverlauf des Faaker Sees im Jahre 2013:


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Wassergenossenschaft der Katastralgemeinde GÜdersdorf Auszug aus dem amtlichen Untersuchungszeugnis W2577/2013 Wasserentnahme am 17.07.2013 durch die Lebensmitteluntersuchungsanstalt Kärnten Entnahmestelle: Quellfassung Susalitsch, Einlauf Quellenschaft Wasserhärte durchschnittlich: 8,81 °dH

Karbonathärte: 8,16 °dH Temperatur bei Probenahme: 7,8 °C

Organoleptische Parameter Geruch und Geschmack Färbung/Trßbung/Feststoffe

Ergebnis neutral keine/keine/keine

erlaubt -

Physikalisch-chemische Parameter pH-Wert TOC(org.Kohlenstoff) Ammonium Chlorid Calcium Eisen Kalium Nitrat Nitrit Natrium Sulfat Magnesium

Ergebnis 7,56 <0,5mg/l <0,1mg/l <2mg/l 51,5mg/l <100Âľg/l <1,0mg/l 3mg/l nicht nachweisbar 2,7mg/l 10mg/l 7mg/l

erlaubt 6,5 bis 9,5 bis 5 0 - 0,5 bis 200 bis 400 bis 200 bis 50 bis 25

Mikrobiologie Koloniebildende Einheiten 22°C Koloniebildende Einheiten 37°C Coliforme Bakterien, Enterokokken, Escherichia coli, Clostridium perfringens, Pseudomonas aeruginosaje

Ergebnis <40 in 1ml <10 in 1ml 0 in 100ml

erlaubt 0 - 100 0-20 0

bis 200 bis 250 bis 150

Unser Wasser entspricht im Rahmen der durchgefĂźhrten Untersuchungen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung und ist weder desinfiziert noch in irgendwelcher Art aufbereitet. Obmann Gerhard Kofler, Zustelladresse: 9585 Hauptstrasse 4 a, wasser.gen@a1.net, Mobil: 0650-4298881


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Information der Wassergenossenschaft Mallestig Obmann: GĂźnther STAFFA, WarmbaderstraĂ&#x;e 18, 9584 Finkenstein, Tel. 0676/847 802 102


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Großzügige Unterstützung für die Freiwillige Feuerwehr Gödersdorf: Großunternehmen Webasto investiert in Blaulichtorganisation Die Webasto Gruppe ist ein international erfolgreiches Unternehmen mit über 50 Standorten weltweit und somit einer der größten Zulieferanten der Automobilbranche. Dachsysteme, sowie Heiz-, Kühl-, und Lüftungssysteme in ihrem PKW könnten eine Entwicklung der Firma Webasto sein. Aber was hat dieses international erfolgreiche Unternehmen mit der Freiwilligen Feuerwehr Gödersdorf zu tun? Die Webasto Gruppe Österreich fördert seit jeher gerne gemeinnützige Blaulichtorganisationen, wie Freiwillige Feuerwehren oder auch Rettungsorganisationen. Herr Kommerzialrat Dieter Hahn, Geschäftsführer der Webasto Gruppe Österreich, begründet diese Entscheidung durch die außerordentlich gute Zusammenarbeit der österreichischen Rettungsorganisationen untereinander und auch erfahrungsgemäß mit der Firma Webasto und möchte mit dieser Unterstützung ein kleines Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung an die vielseitige und weitestgehend freiwillige Einsatzleistung der österreichischen Blaulichtorganisationen setzen. Die großzügige Unterstützung der Firma Webasto, vertreten durch Herrn Kommerzialrat Dieter Hahn, wurde kürzlich im Rüsthaus der FF Gödersdorf im Beisein eines sichtlich erfreuten Herrn Bürgermeister Walter Harnisch, an Herrn Kommandant HBI Karl Thomasser übergeben (siehe Bild linke Spalte).

v.l.n.r.: Bgm. Walter Harnisch, Kommerzialrat Dieter Hahn und Kommandant HBI Karl Thomasser.

„Onzapft is“ – Das erste Feuerwehr-Oktoberfest steht vor der Tür! Der jährliche Veranstaltungskalender ist um ein Ereignis reicher: am Samstag, den 05. Oktober 2013 findet die Premiere des ersten Feuerwehr -Oktoberfestes der Freiwilligen Feuerwehr Gödersdorf statt. Diese Festpremiere nahm sich unsere Marktgemeinde und allen voran Herr Bürgermeister Walter Harnisch zum Anlass unserer südliche Partnergemeinde Pavia Di Udine zu einem Partnerschaftstag einzuladen. Das Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Gödersdorf wird somit zu einem Volksfest der Kulturen. Die festliche Eröffnung findet am 05. Oktober um 14.00 Uhr mit dem Einmarsch der Trachtenkapellen Finkenstein-Faaker See und der Partnerkapelle aus Pavia di Udine statt. Nach dem feierlichen Festbieranstich des originalen „Paulaner“ Oktoberfestbieres spielen die beiden Trachtenkapellen ein Platzkonzert beim Rüsthaus Gödersdorf. Im Anschluss sorgen „Hubert Pichler und seine Musikanten“ mit Volksmusikklängen und Oberkrainermusi bis in die Abendstunden für Unterhaltung und „Gaudi“ am Tanzboden. Am Oktoberfest darf natürlich eins nicht fehlen: die zünftige Jause! Schweinsstelzen, Weißwurst, Radi und Laugenbrez’n, sowie g‘schmackiges Wildschweingulasch werden aufgetischt. Zum Runterspülen schenkt die Kameradschaft das Original-Oktoberfest-Bier „Paulaner“ vom Fass im Litermaß aus. Die Freiwillige Feuerwehr Gödersdorf lädt Sie alle herzlich ein beim Oktoberfest mit dabei zu sein und freut sich auf Ihre zahlreiche Teilnahme! ERINNERUNG Haben Sie Ihre Rauchmelder schon montiert? Seit 1. Juli 2013 müssen laut Kärntner Bauvorschrift in allen Wohnräumen (bei Miet- und Privathäusern) Rauchmelder installiert sein. Prüfen Sie zu Ihrer Sicherheit noch einmal nach, ob alle Rauchmelder in Ihrem Heim richtig montiert und funktionstüchtig sind – denn Rauchmelder könnten Ihnen bei einem Brand das Leben retten!

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Die Klima- und Energiemodellregion als energiepolitische Triebfeder Der Klima- und Energiefonds wurde 2007 durch die Österreichische Bundesregierung ins Leben gerufen, um neue, innovative Wege für den Klimaschutz und eine nachhaltige Energiewende zu entwickeln. Eine der erfolgreichsten Initiativen Österreichs in den letzten Jahren ist das Programm „Klima- und Energiemodellregionen“. Diesem Programm sind 2012, wie bereits berichtet, auch die Marktgemeinden Arnoldstein, Finkenstein am Faaker See sowie St. Jakob im Rosental beigetreten. Sie konnten bei der Bewertung des Projektes durch eine Fachjury vor allem durch die grenzübergreifende Zusammenarbeit punkten. Im ersten Schritt wird nun in Zusammenarbeit mit dem Landesverein „energie:bewusst Kärnten“ eine umfangreiche Ist-Analyse und Potentialabschätzung erstellt, der eine Datenerhebung in den Gemeinden vorangeht. Hierbei wurden Energiedaten von zahlreichen Haushalten, Betrieben und Wohnanlagen der Gemeinden erhoben und elektronisch verarbeitet. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen für ihre Mitwirkung bei der Energiedatenerhebung. Sie haben damit einen wichtigen Beitrag zu Erstellung eines Umsetzungskonzeptes, das auf den erhobenen Energiedaten basiert, geleistet. BürgerInneninformation ist uns wichtig Um zukünftig die Bürgerinnen und Bürger noch intensiver in

die Energiearbeit der Region einzubinden, werden Informationsveranstaltungen abgehalten, bei denen Interessierten sowohl Informationen zur Arbeit in der KLIEN-Region als auch zu anderen relevanten Themenfeldern gegeben werden. Die erste Auftaktveranstaltung wird am 26. September 2013 in der Marktgemeinde Arnoldstein stattfinden. Eine Einladung dazu wird per Postwurf an alle Haushalte erfolgen. Nachfolgend sind ähnliche Veranstaltungen auch in den Marktgemeinden Finkenstein am Faaker See und St. Jakob im Rosental geplant. Die Landespolitik zieht mit Im Bestreben, das Projekt und die Entwicklung der Region auf eine möglichst breite Basis zu stellen, wird auch die Kärntner Landesregierung in die weitere Vorgangsweise eingebunden werden. In vorbereitenden Gesprächen wurde bereits die Intention des zuständigen Landesrates Rolf Holub klar, die Klimaund Energiemodellregionen Kärntens zukünftig zu unterstützen und beispielsweise in die Erstellung des neuen Energiemasterplanes des Landes Kärnten miteinzubinden. Als erster Ausdruck dieser Zusammenarbeit fand am 17. September 2013 eine gemeinsame Auftaktpressekonferenz mit den Regionsbürgermeistern Erich Kessler, Walter Harnisch und Heinrich Kattnig, den zuständigen Umweltschutzreferenten der Gemeinden, dem KEM-Manager Roland Mathiesl und dem Landesrat Rolf Holub statt, bei welcher die weitere Vorgangsweise und geplanten Initiativen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Einfache Energiespartipps für Ihren Haushalt Die umweltfreundlichste Energie ist jene, die gar nicht erst verbraucht wird. DÄMMUNG DER FASSADE BRINGT‘S Da ein beachtlicher Teil der Wärme eines Hauses über die Außenwände verloren geht, birgt die Dämmung der Fassade ein großes Energiesparpotential. Diese Maßnahme leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und bietet die Möglichkeit, bis zu 35 % der Heizkosten zu sparen. Zusätzlich warten weitere Vorteile: wärmere Oberflächen, mehr Wohnkomfort und die Vermeidung von Schimmel. Wichtig ist, dass die Dämmschicht das Haus nahtlos umschließt und Wärmebrücken vermieden werden. DÄMMUNG DER OBERSTEN GESCHOßDECKE BRINGT‘S Die oberste Geschossdecke, also die Decke zum Dachboden, sollte nicht nur aus Energiespargründen, sondern auch wegen Überhitzungsgefahr im Sommer gut gedämmt werden. Für einen begehbaren, aber unbewohnten Dachboden ist diese Maßnahme einfach und kostengünstig, sodass sich die Investition innerhalb weniger Jahre amortisiert. Außerdem sinken die Heizkosten sofort und die Behaglichkeit im Wohnraum steigt. Dämmstoffstärken von 25 bis 30 cm sind heutzutage sinnvoll. Viele Materialien bieten sich als Dämmstoff an: Informationen dazu finden sich im Ratgeber „Dämmung der obersten Geschoßdecke“ von energie:bewusst Kärnten unter www.energiebewusst.at EIN FENSTERTAUSCH ZAHLT SICH AUS! Fenster sind ein Teil der Fassade. Ist ein Fenstertausch geplant, so sollte gleichzeitig über eine Dämmung der Fassade nachgedacht werden. Nur so werden die Fenster ordnungsgemäß

in die Fassade eingebunden und Probleme vermieden. Beim Fenstertausch zählen die inneren Werte: Eine 3-Scheibenverglasung ist heutzutage Standard, auch der Rahmen sollte über eine Dämmung verfügen. Gleichzeitig muss das Fenster möglichst viel Sonnenenergie „einfangen“ können. Wie viel Prozent der Sonnenenergie durch das Glas durchgehen und damit Heizkosten einsparen, wird durch den g-Wert ausgedrückt. Gute Fenster haben einen Wert größer 0,55, d.h. 55% der auftretenden Sonnenstrahlen erwärmen auch den Wohnraum. Moderne Fenster garantieren höchste Behaglichkeit: Unangenehme Zugerscheinungen werden eliminiert und durch den Einsatz von Fenstern mit sehr guter Dämmeigenschaft (3-fach Verglasung, gedämmter Rahmen, sehr gute Abstandhalter) entsteht auch kein Kondensat mehr an der Scheibe – lästiges Abwischen oder verschimmelte Silikonfugen gehören damit der Vergangenheit an. Ein Fenstertausch ersetzt gewöhnlich alte zugige Fenster durch neue, luftdichte Fenster. Damit die Feuchtigkeit in den Wohnräumen nicht zu hoch wird, muss mehr und regelmäßiger, z.B. durch Stoßlüftung, gelüftet werden. Abschalten vom Alltag mit wohltuenden Gesichtsbehandlungen, Pediküre, Maniküre. Kosmetik • Maniküre • Pediküre Lilli Felden Goritschach 43, 9584 Finkenstein Telefonische Terminvereinbarung unter: +43 650 63 43 123 lilli.felden@gmx.at


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Entsorgung von Welleternitplatten Der Einsatz von Asbest ist aufgrund der Gesundheitsgefahren, die von diesem Material ausgehen in der gesamten europäischen Union untersagt, denn die feinen Fasern aus denen Asbest besteht kĂśnnen bei mechanischer Einwirkung (z.B. bei unsachgemäĂ&#x;en Behandlung von Asbestprodukten) freigesetzt werden. Seit 1. Jänner 2007 sind asbesthaltige Abfälle als gefährliche Abfälle zu sammeln, behandeln und entsorgen. Es befindet sich noch immer eine Vielzahl an asbesthaltigen Produkten in Verwendung, die nach dem Ende ihrer Nutzungsdauer einer ordnungsgemäĂ&#x;en Entsorgung zugefĂźhrt werden mĂźssen. Dazu gehĂśren die seinerzeit allseits beliebten Dacheindeckungen mit Welleternitplatten. Diese werden häufig auch zur Abdeckung von Brennholz verwendet. Eine Wiederverwendung von gebrauchten, demontierten Asbestzementprodukten ist jedoch seit 2007 grundsätzlich verboten. Asbestabfälle kĂśnnen in Bauschuttdeponien abgegeben werden. Beim Transport sind die Eternitplatten zu befeuchten und mit einer Plane abzudecken.

Glasrecycling ist Umwelt- und Klimaschutz Jährlich werden in Ă&#x2013;sterreich Ăźber 200.000 Tonnen Altglas wiederverwertet. Die Recyclingquote betrug im Vorjahr 85 %. Damit werden jährlich 253.000 Tonnen Rohstoffe und 221 Mio. kWh elektrische Energie eingespart. Vier von fĂźnf Glasverpackungen werden gesammelt, eingeschmolzen und zu neuen Glasverpackungen (Flaschen) geformt. Im Durchschnitt bringt jeder Ă&#x2013;sterreicher 26 kg Altglas zum Glascontainer.

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Nur Glasverpackungen in die Altglascontainer geben Trinkgläser, Glasgeschirr, Fensterscheiben und andere Glasprodukte gehÜren in die Hausmßlltonne und nicht in die Altglascontainer. Sie haben einen anderen Schmelzpunkt und sind fßr eine gemeinsame Wiederverwertung mit Glasflaschen ungeeignet.

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Einladung zur Auftaktveranstaltung

„Energie & Verkehr: heute für morgen…“ Experten nehmen Finkenstein unter die Lupe Vortragende: Univ. Prof. Hermann Knoflacher, Verkehrsexperte, TU Wien Univ. Prof. Helga Kromp-Kolb, Klimaexpertin, BOKU Wien Univ. Prof. Wolfgang Kromp, Risikoforscher, BOKU Wien Mag. Michael Proschek-Hauptmann, Experte für nachhaltige Energieversorgung, Umweltdachverband Freitag, 4. Oktober 2013, 19:00 Uhr Gasthof Pranger, Sigmontitsch/Zmotiče 1, 9586 Fürnitz Freier Eintritt! Die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit startet mit Unterstützung der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See ihre Öffentlichkeitsarbeit mit einer hochkarätigen Veranstaltung über Energie und Verkehr. Renommierte Experten werden die damit verbundenen Nachhaltigkeitsaspekte veranschaulichen und Das Naturschutzreferat der Gemeinde lädt Sie aus aktuellem Anlass zu nachfolgender Veranstaltung ein:

Bär, Luchs und Wolf in Kärnten Datum: Donnerstag, 17. Oktober 2013 Ort: Hotel Zollner in Gödersdorf Zeit: 19:00 Uhr Der Kärntner Bärenanwalt Mag. Bernhard Gutleb wird uns aus erster Hand Informationen zu den drei großen Beutegreifern Bär, Luchs und Wolf in Kärnten vermitteln. Während der Bär in Kärnten nie völlig ausgestorben war, gibt es Hinweise auf den Wolf in Kärnten erst wieder seit etwa 10 Jahren. Seit 1991 also seit 22 Jahren - forscht Mag. Gutleb an den Braunbären in Kärnten, natürlich blieben auch Beobachtungen zu Luchs und Wolf nicht aus. So sehr diese drei Tiere wissenschaftlich interessant sind, verursacht ihre Anwesenheit nicht die ungeteilte Zustimmung und ist die Funktion des Bärenanwaltes heute wirklich mehr die eines Vermittlers zwischen den Interessen der ländlichen Bevölkerung und des Bären. Von fachlichen Daten bis zur Schadensthematik wird umfangreich berichtet und gibt es im Anschluss an den Vortrag auch Zeit für eine ausgiebige Diskussion der Thematik.

auch auf Gemeindeebene betrachten. Sie werden uns helfen, diese Spannungsfelder besser zu verstehen, und wir werden von deren Impulsen und überregionalen Erfahrungen profitieren. Sie sind herzlich eingeladen, mehr über zukunftsfähige und nachhaltige Denkweisen zu erfahren! Jetzt vormerken! 6. November 2013: Filmpräsentation: „More Than Honey“, in Kooperation mit Bio Austria Kärnten 29. November 2013: Prof. Gerlind Weber, Raumplanung, Details in Kürze AG Nachhaltigkeit – Lebensklima Finkenstein Kontakt: Gerlinde Ortner 0664 739 10 425, Daniel Zollner 0650 560 23 52

Gratis Brennholz für Senioren Alle Jahre spendet Herr Josef Sticker aus Kopein eine große Fuhre Holz für einen guten Zweck - eine Wohltätigkeit die wahrlich einmalig ist. Heuer wurde Frau Maria Müller aus Ledenitzen beschenkt. Als die große Buchenholzfuhre eintraf war Frau Müller sehr gerührt und voller Freude. Von der Pensionisten-Ortsgruppe stellte sich als Helfer Obmann Hans Kopeinig sowie Johann Pecnik, Anton Smole und Rudolf Prein ein, um das Holz ofenfertig aufzuarbeiten. Auch Sohn Philipp und seine Gattin Rosa packten fleißig mit an. Frau Maria Müller und der Pensionistenverband Ledenitzen danken Herrn Josef Sticker ganz herzlich für diese großartige Holz-Gratis-Aktion.


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Photovoltaikanlage auf der Volksschule Finkenstein

In den Sommerferien wurde auf dem Dach der Volksschule Finkenstein eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 20 kWp errichtet. Der Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist, wofür die Gemeinde von der Ökostrom AG für einen Zeitraum von 13 Jahren € 0,18 pro kW/h erhält. Der Jahresertrag beträgt rd. 20.000 kWh, womit sich ein jährlicher Ertrag von rd. € 3.600,-- ergibt. Die Errichtungskosten abzüglich der Landesförderung betragen knapp € 30.000,--. Somit wird sich die Anlage in etwa acht Jahren zur Gänze amortisieren. Nach 13 Jahren kann der Strom selbst verbraucht und der Rest ins

Photovoltaikanlagen für Private Auch Privathaushalte erhalten für die Neuerrichtung von Photovoltaikanlagen Förderungen des Klima- und Energiefonds. Größenbeschränkung für die Anlagen gibt es keine, gefördert wird allerdings max. bis zu einer Größe von fünf KilowattPeak (5kWp). Die Erweiterung bestehender Anlagen wird nicht gefördert. Die Anlage muss von einer Fachfirma installiert werden. Mehrfachförderungen sind nicht zulässig.

öffentliche Netz eingespeist werden. Die „Lebensdauer“ einer PV-Anlage beträgt fast 30 Jahre, wobei sich der Ertrag im Laufe der Jahre um einige Prozentpunkte reduziert. Demnächst wird eine zweite PV-Anlage auf dem Verwaltungsgebäude in Faak am See, Dietrichsteinerstraße, mit einer Nennleistung von 30 kWp errichtet. Die Raiffeisenbank Finkenstein Faaker See beteiligt sich an der Finanzierung und erhält dafür anteilsmäßig eine Vergütung für die Ökostromeinspeisung. Auf diesem Wege bedanken wir uns ganz herzlich bei Frau Mag. Irmgard Schwarzenegger und Frau Ruthilde Moser, die uns als Miteigentümerinnen des Gebäudes ihre Zustimmung zur Errichtung der PV-Anlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes Faak am See erteilt haben. Mit der Errichtung zweier Photovoltaikanlagen setzt die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See erste konkrete Schritte zu mehr Energieautarkie. Noch im heurigen Herbst wird es voraussichtlich eine Info-Veranstaltung zum Thema „Photovoltaikanlagen“ geben. Bürgermeister Walter Harnisch und Umweltschutzreferent Vbgm. DI Hannes Poglitsch stellen dazu einhellig fest: „Als Klima- und Energiemodellregionsregionsgemeinde ist es unser gemeinsames Bestreben, unsere Bürger und Bürgerinnen zu motivieren, selbst verstärkt in erneuerbare Energiequellen zu investieren.“ Gehen wir gemeinsam den Weg in eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft unserer Gemeinde. Wie hoch ist die Förderung? Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Pauschalbetrages nach Vorlage der Endabrechnung ausbezahlt. Für freistehende und Aufdach-Anlagen bis max. 5 kWp gilt die Förderpauschale von 300 Euro/KWp. Für gebäudeintegrierte PV-Anlagen erhöht sich die Förderung auf 400 Euro/kWp. Detaillierte Informationen zur Photovoltaikförderung 2013 finden Sie unter: www.pv2013.at

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Kirchtag bei der ehemaligen Annahütte

Nur in zufriedene Gesichter der „Freunde der Annahütte neu“ sahen Berggeher und Radler, als sie am Sonntag, dem 28. Juli 2013 gegen 08.15 Uhr das Gebiet der ehemaligen Annahütte betraten. Vom vortägigen 7. Annahütten-Kirchtag waren nur noch wenige Spuren zu sehen. Über 300 Besucher, davon etwa 150 Mountainbiker, hatten sich am Samstag hier eingefunden. Gemeinsam wurde auf die Rückkehr von Pilgerkreuz und Holzherz der Annahütte gewartet. Traditionell werden diese am letzten Samstag im April von Pilgern, auf einem grenzüberschreitenden Weg über die Karawanken, in die „Erzengel Michael Kirche“ im slowenischen Dovje getragen. Geht es nach der Vision der „Freunde der Annahütte neu“, sollen Herz und Kreuz mal die Berggeher in der neuen Annahütte begrüßen, ihnen „Berg heil“ auf dem Weg zum Kleinen Mittagskogel/Mala Kepa und zum Mittagskogel/Kepa wünschen. Slowenische Pilger bringen bis dahin Kreuz und Herz – auch traditionell - am letzten Samstag im Juli wieder zurück, was auch heuer mit einer Kirchtagsmesse an dieser historischen Stätte gefeiert wurde. Der Triglav grüßte aus den Julischen Alpen herüber, als Josef (Pepi) Puschan die zahlreichen Biker und Berggeher aus Italien, Slowenien, Deutschland und Österreich von der Bergkanzel unter dem azurblauen Himmel willkommen hieß. Pfarrer Franz Urbanija aus Dovje stellte in den Mittelpunkt seiner Predigt die Hoffnung, dass die Menschen im Alpe-Adria-Raum in dieser von Gott gesegneten Natur das friedliche Zusammenleben zunehmend noch aktiver gestalten lernen. Ein Anfang wurde 2004 mit der Menschenkette über die Karawanken getan. Auch die - von fast allen Besuchern heute betätigte - Glocke der Begegnung, erinnerte mit ihrem

Klang auf beiden Seite der Grenze bis weit in die Täler an den völkerverbindenden Gedanken. Die Annahütte neu ist noch eine Vision. Die Teilnahme zahlreicher junger Menschen an diesem 7. Kirchtag gibt zu der Hoffnung Anlass, dass auch diese Vision eines Tages Realität wird, Pilgerkreuz und Herz einen festen Platz in der Annahütte neu erhalten. Bis dahin werden sie wieder einen Platz in der Filialkirche „Heilige Drei Könige“ in Untergreuth bekommen, um in jedem Jahr am letzten Samstag im April wieder … usw. usw. Nicht unerwähnt bleiben soll das, was zu einem Kirchtag gehört. Die Kirchtagssuppe von den Omis, das Gulasch aus Sigi´s Gulaschkanone und der Reindling der Hausfrauen fanden großen Anklang und schmeckten zu Villacher Bier, zum Jepza-Spritzer und Friedl´s Genuss-Schnäpsen vorzüglich. Matthias Troyer sorgte mit seiner Steirischen Harmonika wieder für Kirchtagsstimmung. Er wurde später von anderen Spielern abgelöst, zuletzt von Josef Schaunig (unser Hoya-Seppl). Viele Spenden landeten in der Sparbüchse und haben jetzt den Kontostand des Sparbuchs „Annahütte neu“ erhöht, welches beim ÖAV Sektion Villach treuhänderisch hinterlegt ist. Die Erlöse der Kirchtage und alle Spenden sind zweckgebunden für den Aufbau der neuen Annahütte vorgesehen. Sollte dies nicht gelingen - aber ES WIRD GELINGEN! – stehen diese dem Wanderwegebau zwischen den Mittagskogeln in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See zur Verfügung. Dank an dieser Stelle den vielen freiwilligen Helfern und Sponsoren, ohne die dieser Tag nicht zu dem geworden wäre, der er wurde. Ein Tag, an den sich alle Teilnehmer gerne erinnern und versprachen – wir kommen zum 10-jährigen Jubiläum (26. April 2014 Herz-Kreuz-Pilgerung und 26. Juli 2014 Anna-Kirchtag) wieder!

Ein „Loblied“ auf die Bertahütte/Mittagskogel Es gibt Menschen, denen man sich schon beim Kennenlernen nahefühlt. So einer war für mich von Anfang an Christian Sternad, der Hüttenwirt von der Bertahütte am Weg zum Mittagskogel, Seit 2OO9 hat er von der ÖAV - Zweigstelle Villach diese Hütte in Pacht und etwa so lange kennen wir ihn schon. Nach mehreren Jahren hatte ich mir wieder eine Tour auf den Mittagskogel vorgenommen und zwar mit Abstieg über den Westgrat/Annahütte/Outschena. Deshalb entschied ich mich auch für eine Übernachtung. Christian bot mir um diese Zeit (Anfang Juni) ein Personalzimmer an, da seine Saisonbediensteten um diese Zeit noch ausständig waren. In diesem Jahr stand auch noch die alte Nächtigungshütte neben der jetzigen Bertahütte, die im Jahre 1963 errichtet wurde und heuer am 15. Sept. das 5O - Jahr - Jubiläum feierte. Für meinen Mann und mich hatte diese „alte Bertahütte“ noch einen besonderen Erinnerungswert, waren wir doch in unserer „Verliebtenzeit“

einige Male dort eingekehrt. Damals erstiegen wir den Gipfel noch über den Ostgrat. Ich glaube, der Mittagskogel zählt zu den Bergen, die einen „rufen“, so aber auch „er“, wenn man ihn einmal kennt, der Hütten­wirt Chrstian: Mit seiner regional - bäuerlichen Hausmannskost, die oft mit den seltensten Kräutern gewürzt ist, „zügelt“ sich Christian die Stammgäste und ich glaube, wir sind nicht die einzigen, die wegen seiner ausgefallenen Schmankerln den ca. einstündigen AV-Steig bis zur Bertahütte manchmal nur wegen des Wiedersehens und Genießens seiner tägl. frisch zubereiteten „Hüttenschmankerln“ hinaufschwitzen... Er selbst mit seinen gelegentlich lebensbejahendphilosophischen Gesprächen, die Blumentröge und Blumenvasen ringsum, sein gemütlich-geselliger Hund „Artus“ und die Konturen von den nahen Ostgratwänden beim Lagerfeuer wenn es langsam dunkel wird, tragen dazu bei.


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Ab 5 Uhr ist „Tagwache“ für Christian und wenn man früh aufbrechen will, dann wartet um 6 Uhr schon ein deftiges Frühstück im Gastraum mit hausgemachten Marmeladen, Topfenaufstrich mit Kräutern, Bauernbrot und gutem Kaffee. Falls man schon am späteren Nachmittag bei der Hütte anlangt und Quartier bezogen hat, ladet der Ferlacher Spitz zu einer frühabendlichen Umrundung ein: Das dort heimische Gämsenrudel quert auf der Nordseite, wenn man leise genug ist, den Geröllsteig.

Gott sei gedankt, dass Christian voriges Jahr mit seiner arg verletzten Schulter nach langer Reha - Zeit, die er tapfer - geduldig und mit Hilfe von einigen guten Freunden überbrückt hat, wieder genesen ist. Die Zukunft als Pächter der Bertahütte ist somit wieder möglich und gesichert. Bleibt (mir) nur die einzige Sorge: Dass Christian wegen seiner ausgefallenen Kochrezepte und hohen Speisenqualität eines Tages als „Gourmetkoch“ angeworben wird... Johanna Worseg

Das alte Ledenitzen

Literatur in Finkenstein

In unseren Breiten verwendet man den Zeitbegriff von „VOR dem Harleytreffen“ und „NACH dem Harleytreffen“. Also NACH dem Harleytreffen sollte das Buch über „Die alte Gemeinde Ledenitzen“ in Arbeit genommen werden. Hier geben Klaudia Ottowitz und Johann Anderwald den Familien aus Ledenitzen und Umgebung die Gelegenheit, sich mit Fotos aus vergangenen Tagen einzubringen. Auch Erzählungen in Kurzform sind gefragt. Wenn Sie also noch verborgene Schätze in Form von Bildern oder Erinnerungen haben, dann freuen wir uns sehr, wenn Sie sich bei uns melden, damit dieses Buch ein kleiner Schatz wird. Kontakte: Klaudia Ottowitz: klaudia.ottowitz@drachenstein.at 0676/9353270 Hannes Anderwald: mail@hannesanderwald.com 0650/9933093

Glücklich der Mensch, der die Gabe besitzt, seine Gedanken in Worte zu kleiden und diese dann auch noch auf Papier fließen zu lassen. Buchstaben werden zu Bildern – zu einem Gemälde – zu einer geschriebenen Melodie. Mit diesen Gedanken möchte ich Sie, liebe FinkensteinerInnen ein wenig in das Reich der Dichter entführen. So hat das Kärntner Bildungswerk einen Literaturwettbewerb ins Leben gerufen. Einmal im Jahr kommt dieser zu tragen und die besten fünf eingereichten Texte werden, in diesem Jahr am 6. Dezember im Dorf Schönleiten, von den Autorinnen und Autoren selbst vorgetragen. Der beste Text wird zu ersten Mal von der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See mit einem Preisgeld von € 500,-belohnt. Schreiben ist eine Gabe die zu meist im Verborgenen geschieht. Gibt es doch schon seit Menschengedenken immer wieder begnadete Literaten und es gäbe keine Zeitung, kein Buch, kein Theater, Oper und für uns Kärntner ganz wichtig, keine Lieder, wenn nicht im Hintergrund eine Feder die Empfindungen zu Papier gebracht hätte. Keine Weltgeschichte würde uns einen Einblick in die Zeit ermöglichen, gäbe es nicht das geschriebene Wort. Selbst auf der Burg Finkenstein hat uns Paolo Santonino in seinen Tagebüchern einen Einblick in das damalige Leben am Fuße des Mittagskogels ermöglicht. Gerade in der heutigen Zeit ist es fast ein Geschenk, wenn man in einem Buch liest und in ein Traumland entführt wird. All die modernen Medien können uns zwar überfluten, doch ein Buch, in dem Gedanken die Blätter füllen, ist und bleibt unersetzbar. In Finkenstein hat sich, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister und Kulturreferent Walter Harnisch und Frau GRin Christine Sitter, ein Tor aufgetan, ein Tor hin zur Literatur. So könnte Finkenstein, in Zusammenarbeit mit dem Kärntner Bildungswerk, zu einem ständigen Treff von Literatinnen und Literaten aus ganz Kärnten und darüber hinaus werden. Vielleicht haben auch Sie sich schon einmal im „Schreiben“ versucht und sind sich nicht so recht sicher, dann kommen Sie zum „Villacher Literaturkreis“ dort finden Sie ein Zuhause unter Gleichgesinnten!

Einladung zur Vernissage

„Dichten und Verdichten“ am 17. Oktober 2013 um 18:00 Uhr im Rathaus Finkenstein

Klaudia Ottowitz Mitglied der IG Autorinnen Autoren Graz und des Kunstvereins Velden

Es würde mich sehr freuen, wenn ich Sie bei unserer Lesung am 6. Dezember im „Naturell – Hotel – Schönleiten“ begrüßen dürfte. Ihr Adolf Weisch Leiter des „Villacher Literaturkreises“ im Rahmen des Kärntner Bildungswerkes.


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GEBURTEN 06. August 2013 Diana Johanna, Tochter von Mag. Simone AICHHOLZER und Mag. Franz SCHUSCHNIG 9585 Stobitzen, Schubertweg 46 21. August 2013 Lena, Tochter von Bettina und Johannes PINTER 9584 Finkenstein, Viktorhöhe 13/2 21. August 2013 Nikita Celine, Tochter von Melanie VILGUT und Johannes MELCHER-VILGUT 9581 Mallenitzen, Alte Straße 9/2 21. August 2013 Mia, Tochter von Mag. (FH) Simone SCHROTTENBACHER und Mag. (FH) Roman GAGGL 9586 Fürnitz, Heimatweg 9a/6 23. August 2013 Edwin David, Sohn von Lilian Lorena VEGA SALINAS und DI David RUHDORFER 9584 Finkenstein, Höflingerstraße 15 01. September 2013 Alessandro Josef, Sohn von Sabrina GRASSER 9581 Ledenitzen, Carnicaweg 21/1

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TODESFÄLLE IMAMOVIC Meho (55), 9586 Fürnitz, Dammweg 12/1 FROHWIESER Georg (73), 9584 Finkenstein, Villacherweg 10 FINA Mechtild (85), 9586 Fürnitz, Lederersiedlung 14 KANDUTH Angela (89), 9586 Fürnitz, Flurweg 2 AUER Karl (82), 9586 St. Job 28

GRUSS AN DAS ALTER 80 Jahre:

ROPATSCH Roswitha, 9585 Gödersdorf, Reihenhausstr. 36 HOCHKOFLER Maria, 9587 Korpitsch 5 ENGELHART Franz, 9585 Gödersdorf, Reihenhausstraße 4 PUFITSCH Maria, 9581 Ledenitzen, St. Martiner-Straße 20

85 Jahre:

KELLNER Maria, 9582 Latschach, Gartenweg 15 OTT Simon, 9586 Fürnitz, Bahnhofstraße 32 PIRKER Hedwig, 9586 Fürnitz, Korpitschstraße 2/S/1 ARNOLD Bibiana, 9587 Korpitsch 36 Dr.med.vet. SIMONITSCH Johann, 9583 Faak am See, Fliederweg 9 MARTINSCHITZ Hedwig, 9585 Susalitsch 18 MOSER Heinz, 9586 Fürnitz, Bahnhofstraße 15

91 Jahre:

URSCHITZ Aloisia, 9584 Finkenstein, F.Wedenig-Straße 8 POSTEMER Johanna, 9585 Techanting, Florianistraße 74

95 Jahre:

THOMAS Maria, 9584 Finkenstein, Weinbergweg 12 STEINER Aloisia, 9584 Finkenstein, Kanzianibergweg 16

Den 85. Geburtstag feierte das ehemalige Gemeindevorstandsmitglied, Simon Ott, dieser Tage. Vbgm. Michael Michelz gratulierte namens der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See sehr herzlich.

GOLDENE HOCHZEIT Familie FRITZ Johann und Juliana 9583 Faak am See, Bahnhofweg 8 verh. seit 14.09.1963


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HOCHZEITEN OBERDORFER Heinz und PIRKER Jacqueline, wohnhaft in Finkenstein UNTERKOFLER Thomas und FRANC Nicole Stefanie, wohnhaft in Fürnitz FLUCHER Stefan und ULMER Christina, wohnhaft in Villach

GASTL Manuel Markus und SABUTSCH Patricia, wohnhaft in St. Job

GASSER Robert und WEDAM Martina Berta, wohnhaft in Villach

SUTTERLÜTY Elmar und BINDER Diana Gabriele, wohnhaft in Dornbirn

SCHWARZ Florian, wohnhaft in Ledenitzen und SCHINEGGER Nathalie, wohnhaft in Steindorf am Ossiacher See

MEINHARDT Friedrich Josef und HÖFFERER Karin Sonja, wohnhaft in Fürnitz

LINDER Enrico und Dipl.-Ing. KUCHLER Sigrid Angela, wohnhaft in Villach

AICHINGER Roderick William Oliver und GRESCHONIG Verena Katharina, wohnhaft in New York, Vereinigte Staaten

LEYPOLD Hugo und BLASIGH Sandra, wohnhaft in Laßnitz bei Murau Dr. MAYRHOFER Karl Johann, wohnhaft in Villach und KIRCHER, MA Julia, wohnhaft in Ledenitzen

GRITZNIG Samy Gerhard und KARPF Silvana Stephanie Melanie, wohnhaft in Mallenitzen

SCHÖFFMANN Dietmar und KOBAN Doris, wohnhaft in Mallenitzen

BAUMGARTNER Milan, wohnhaft in Faak am See und KEMPERLE Doris, wohnhaft in Liebenfels


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Latschacherin holte Bronzemedaille bei Berufsweltmeisterschaft In Leipzig fanden heuer die 42. Berufsweltmeisterschaften statt, wobei Anja Omann aus Latschach mit ihren Leistungen überraschte. Dank intensiver Vorbereitungszeit, viel Ergeiz und Engagement schaffte es die gebürtige Latschacherin bei den World­ Skills in der Kategorie „Restaurant Service“ den 3. Platz zu belegen. Vier Tage lang stellte Anja Omann (20) ihr Können im Mixen von Cocktails und über die Erkennung von Spirituosen allein durch deren Geruch unter Beweis. Die kurze Vorbereitungszeit von 6 Wochen hielt sie nicht auf, die Bronzemedaille zu holen. „Andere Nationen wie die Japaner bereiten sich auf die Berufsmeisterschaften ca. drei Jahre vor.“, erzählte die stolze Medaillengewinnerin. Nur wegen der Erkrankung einer Teilnehmerin wurde Omann kurzfristig nominiert und konnte dank ihres Trainers Rudolf Wolfschluckner, sowie der ehemaligen Europameisterin Kathrin Nußbaumer perfekt vorbereitet teilnehmen. Für ihre hervorragenden Leistungen folgte eine verdiente Ehrung von der Wirtschaftskammer im Parkhotel Pörtschach und die Gratulation des WK-Präsidenten Franz Pacher.

Pläne für die Zukunft hat die fleißige Gastronomiefachfrau auch schon länger vor Augen. Sie will weiterhin so viele Erfahrungen wie möglich im Gastronomiegewerbe sammeln, um später ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Wenn sie nicht gerade im Parkhotel in Pörtschach arbeitet, erholt sich Anja in ihrer Freizeit gemeinsam mit ihren Freunden beim Schwimmen und Sonnenliegen am Faaker See.

Sponsion Herr Daniel Binter, Sohn von Johann und Sabine Binter aus Finkenstein, hat am 5.7.2013 den Masterstudiengang Luftfahrt/Aviation, in der Vertiefungsrichtung Aviation Management, an der FH JOANNEUM in Graz mit gutem Erfolg abgeschlossen. Aus diesem Anlass wurde ihm der akademische Grad „Master of Science in Engineering“ (MSc) verliehen. Die in Englisch verfasste Masterarbeit hat er in Kooperation mit Airbus Operations GmbH in Bremen geschrieben, welche sich mit dem Thema der Prozessverbesserung zur Materialbereitstellung im Flugzeugbau befasste.

Raiffeisenbank Finkenstein – Faaker See „Glasklar – gesundes Wachstum“ Erfolgreiches Jahr 2012 Unter diesem Zeichen stand die nunmehr 126. Generalversammlung der Raiffeisenbank Finkenstein-Faaker See, welche am 30. Juli 2013 im Naturel Hoteldorf Schönleitn in Oberaichwald stattfand. AR-Vors. Mag. Wolfgang Staunig konnte trotz 31tägiger Sommerhitze (mit 10 Tropentagen) außerordentlich viele Mitglieder und Partner der Raiffeisenbank willkommen heißen. Umrahmt wurde der Abend von der Kleingruppe „La Tuba“ der Trachtenkapelle Finkenstein-Faaker See, welche ihr breites Spektrum zum Besten gab. VDir. und GL Erich Logonder referierte über die globalen und europäischen Rahmenbedingungen und somit über die Einflussfaktoren, welche auch Auswirkungen auf unser Institut zeigen. Klar hervorgestrichen wurde von ihm die Bedeutung der Bank als regionaler und selbständiger Dienstleister, wo auch die Entscheidungen rasch und vor Ort getroffen werden. Deutlich hervorgehoben wurden auch das eindeutige Bekenntnis zum soliden Kerngeschäft, die Entgegennahme von Spareinlagen und die Vergabe von Krediten. Möglich ist ein gutes Bestehen aber letztlich nur durch die Treue unserer Kunden und das Engagement unserer Mitarbeiter, welche durch das gute „Miteinander“ die starke Basis dafür darstellen. Geschäftsleiter Siegfried Raspotnik brachte den Geschäfts-

bericht und die Entwicklung dieser nunmehr 126-jährigen heimischen Bank und freute sich über glasklares gesundes Wachstum über viele Jahre hindurch. Im Anschluss gab es einen Blick von „oben“ mittels Luftbildaufnahmen unseres Gemeinde- und Einzugsgebietes, garniert mit ein paar Ideen und Beispielen zu mittelfristigen Veränderungen, welche uns in den letzten Jahren ereilt haben und auch noch bevorstehen. Ein medialer Jahresrückblick rundete diesen Vortrag noch ab. Geschäftsleiter Josef Wölcher brachte die so wichtigen Details der präsentierten Bilanz und konnte von einem äußerst soliden Ergebnis berichten. Wenngleich auch das extrem tiefe Zinsniveau seine Spuren im Betriebsergebnis hinterlassen hat, so ist eindeutig erkennbar, dass die Bank trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen ein insgesamt überdurchschnittlich gutes Ergebnis erzielt hat. Nicht nur unsere Kunden verspüren diese niedrigen Zinserträge, sondern auch die Bank leidet darunter. Gut jedoch für die zahlreichen Kreditnehmer, welche dadurch sehr stark profitieren und dies freut auch die Bank, wenn es der Häuslbauer oder Unternehmer beim Investieren leichter hat. Die gerade in Zeiten wie diesen, so wichtige Funktion, nämlich die der Kontrolle, übt das langerfahrene Aufsichtsratsgremium aus und so wurde vom AR-Vors. Mag. Staunig berichtet, dass auch im abgelaufenen Jahr die Kontrolltätigkeit überaus genau genommen wurde, was letztlich auch sehr deutlich durch den Revisionsbericht gutgeheißen und bestätigt wurde. Nachdem die Funktionsperiode dreier AR-Mitglieder turnusgemäß endete, waren auch Neuwahlen nötig. Diese drei Herren stellten sich gerne der Wiederwahl und wurden ebenso glasklar, wie das Wachstum der Raiffeisenbank, einstimmig und unter Beifall wiedergewählt. Gut für unsere Bank, denn die profunden Kenntnisse von AR-Vors. Mag. Wolfgang Staunig,


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AR-Vors.StV. Harald Omann und Baumeister Ing. Manfred Ropac sind eine Bereicherung für die Bank und Garant dafür, dass Kontrolle ernst genommen wird. Gewichtige Grußworte gab es dann auch noch seitens Bundesrat Christian Poglitsch, welcher auch in Vertretung für die Marktgemeinde sprach, sowie von Prok. Mag. Karl Schnögl von der Raiffeisen Landesbank. Den Ausklang fand dieser Rechenschaftsbericht dann noch kulinarisch und in gemütlicher Runde beim Dorfwirt in Schönleitn. Die Raiffeisenbank Finkenstein-Faaker See bedankt sich bei allen Mitgliedern und Partnern für die intensive und gute Zusammenarbeit mit unserer heimischen Institution und verspricht, auch weiterhin für die vielen unterschiedlichen Anliegen und Gespräche da zu sein – zum Wohle der Bewohner und Unternehmen, welche in dieser wunderschönen Region zu Hause sind. Das überaus große Interesse unserer Kunden an dieser Generalversammlung hat uns bestärkt, dass dies der richtige Weg ist. Gestern – heute – morgen.

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vlnr. AR-Vors. Mag. Wolfgang Staunig, AR-Vors.-StV. Harald Omann, VDir. u. Geschäftsleiter Erich Logonder, Geschäftsleiter Siegfried Raspotnik, Geschäftsleiter Josef Wölcher.

Großer „Bausparfrühling“ in der Raiffeisenbank Fürnitz Auch heuer hatten die Kunden der Raiffeisenbank Fürnitz, im Rahmen des Raiffeisen Bausparfrühlings, wieder die Chance tolle Preise zu gewinnen. Zu diesem Zweck mussten die Kunden einfach eine Teilnahmekarte ausfüllen und bei Ihrem Berater abgeben. Zusätzlich erhielt jeder Kunde ein kleines Geschenk. Unter den vielen Teilnehmern wurden 3 Hauptpreise verlost und in der Raiffeisenbank Fürnitz den Gewinnern feierlich übergeben. GL Gerhard Tanzer mit den glücklichen Gewinnern Silvana Lora, Rosemarie Schuschnig u. Florian Brucker.

Trachtenkapelle trifft Volksschüler Die Trachtenkapelle Finkenstein – Faaker See erarbeitet gemeinsam mit den Volksschülern der Volksschule Finkenstein ein Musical mit dem Thema „Erhaltung der Nahversorgung in ländlichen Gebieten“. Dabei handelt es sich um den Ritter Rudi, der seine Raubzüge durch Europa startet. Mit seiner Geschichte soll das Thema „Erhaltung der Nahversorgung in ländlichen Gebieten“ aufgegriffen und die Volksschulkinder dafür sensibilisiert werden. Es dient aber auch dem bildungspolitischen Auftrag unserer Volkschulen und dem kulturellen Auftrag unserer Blaskapelle und Musikschule. Das Stück „Ritter Rudis Raubzüge“ wurde gemeinsam von Siegmund Andraschek und Rupert Hörbst geschrieben und es wurde 2011 in Oberösterreich uraufgeführt. In einer etwas abgeänderten Version wird dieses Musical von unserer Trachtenkapelle mit den Schülerinnen und Schülern der Volksschule bearbeitet und dargebracht. Seine durchaus erheiternden Reisen erstrecken sich von der Burgruine Finkenstein nach Slowenien, Italien, Frankreich und wieder zurück nach Kärnten. Die Aufführungstermine sind der 25. Oktober 2013, zu dem alle umliegenden Volksschulen eingeladen werden und der 26.Oktober 2013 um 15 Uhr, zu dem die Bevölkerung und die Angehörigen und Freunde der Schülerinnen und Schüler eingeladen sind. Der Aufführungsort wird das Kulturhaus Fürnitz sein. Seit ein paar Wochen finden auch wieder die Proben für die Weihnachtskonzerte am 8. Dezember in der Stadtpfarrkirche Villach – St. Jakob und am 14. Dezember in Gödersdorf und für ein Fortbildungswochenende in der Carinthischen Musikakademie in Ossiach statt.

Musikschule Finkenstein INFORMATION: Für folgende Instrumente bzw. Fächer die an der Musikschule Finkenstein unterrichtet werden, können noch Schüler (auch Erwachsene) aufgenommen werden: - Blockflöte - musikalische Früherziehung (Kinder von 4 – 6 Jahren) - Klarinette - tiefes Blech (Bariton, Posaune, Tuba) - Trompete - Querflöte Interessierte können sich noch bis spätestens Freitag, den 4. Oktober 2013 anmelden! Wo: Musikschule Finkenstein, Faakerseestraße 18, 9584 Finkenstein Telefon: 04254 39 62 Wann: Montag bis Freitag 14:00 bis 18:00 Uhr Weitere Kontaktmöglichkeiten: julia.plotzner@musikschule.at oder Gerhard Aichner, Tel.: 0676/7258213

ACHTUNG!!! Saisonabschluss 2013 mit in CRIKVENICA (Kvarner Region) 23. - 26.10.2013 **** Falkensteiner Hotel Therapia Preis: DZ: € 299,– p.P. | EZ: € 349,– p.P.

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Anmeldung & Infos: 0664/45 10 884 (Fr. Elke Strasser)


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Reitsport - Dressursiege für Kärnten Sieg für Kärnten in der Klasse Grand Prix beim CDN-A vom 09.-10. August 2013 in Baden bei Wien. Ing. Elfriede Hazrati vom RC Faakersee konnte sich am Samstag in der Intermediaire II mit ihrem Pferd „Di Caprio“ gegen die deutsche und einheimische Konkurrenz durchsetzen. Auch im Grand Prix am Sonntag waren die beiden eine Klasse für sich und nicht zu schlagen. Somit hat Kärnten einen weiteren Dressurreiter in der Klasse Grand Prix, der von der Konkurrenz ernst zu nehmen ist. Ing. Hazrati ist neben ihrer Lehrertätigkeit an der landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof auch staatl. geprüfter Dressurtrainer und aktive Turnierrichterin in Dressur und Springen und hat mit diesen Ritten bewiesen, dass sie auch in der schwierigsten Klasse der Dressur erfolgreich ist.

DSG Lorenz Ledenitzen Ein besonderes Fußballspiel fand in der Vorbereitungszeit auf die Meisterschaft 2013/14 am Sportplatz in Ledenitzen statt. Die „alte“ U 16 Mannschaft der Spielgemeinschaft Finkenstein/Ledenitzen spielte gegen die Bundesligadamenmannschaft aus St.Veit/Glan den „Carinthians Soccer Women“. Neben zahlreichen bekannten Fußballerinnen aus Kärnten stehen im Kader der Damenmannschaft auch Spielerinnen, die in den Nationalteams des ÖFB in den verschiedenen Altersklassen zum Einsatz kommen. Auch eine Spielerin aus der National-

mannschaft Sloweniens steht in den Reihen der St. Veiterinnen. Eine besondere Ehre war dieses Fußballspiel für die U16 Mannschaft allemal. Auch war es ein Beweis dafür, dass durch einen U 16-Meistertitel, Funktionäre anderer Mannschaften auf einen aufmerksam werden. So traten die Mannschaftsbetreuer der Damen an die U16 SG Finkenstein/Ledenitzen heran um dann dieses Fußballspiel zu fixieren. Das Spiel selbst wurde beiderseits mit großem Einsatz geführt und erfüllte den Trainingszweck. Nach neunzig gespielten Minuten konnten die Burschen als Sieger vom Feld gehen.

Gruppenfoto Damen und U16

Sport- und Sprachencamp 2013 „Spaß an Sport und Sprachen“ lautete das Motto beim Sportund Sprachencamp 2013 von 15. bis 19. Juli, das auf der Sportanlage des FC Faakersee durchgeführt wurde. Insgesamt 34 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren bewiesen in der Woche ihr sportliches und sprachliches Talent. Um 9 Uhr stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Während die Jungs in zwei Gruppen beim Fußballtraining schwitzten, spielten die Mädchen fleißig Volleyball und bewegten sich geschickt beim Zumba. Nach der Vormittagsjause lernten die äußerst motivierten Kids in Kleingruppen unsere Nachbarsprachen Italienisch und Slowenisch auf spielerische Weise mittels Tänzen und Liedern. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde der Spracherwerb gefestigt. Das sportliche Nachmittagsprogramm variierte von Tag zu Tag: Montags absolvierten die Kinder unter der Leitung von Rad-Ass Peter „Paco“ Wrolich einen Rad-Geschicklichkeitsparcours. Am Dienstag spielten die Jungs nach einem Kurzbesuch beim „Faaker Dorf-Bad“, am Bauernmarktgelände

mit VSV-Eishockeystar Markus Peintner Hockey und die Mädchen verbesserten währenddessen ihren Hüftschwung beim Aerobic. Mittwochnachmittag ging’s abermals zum „Tschernuth Bad“, wobei eine Gruppe ein Mini-Golf-Turnier durchführte. Am Donnerstag matchten sich die Kids beim Aquathlon. Freitagvormittag erzählte Skisprung-Doppelweltmeister Heinz Kuttin den Kindern, worauf es im Spitzensport ankommt, am Nachmittag schrieb sich der Biathlon-Olympiazweite Daniel Mesotisch beim Signieren seiner Autogrammkarten die Finger wund. Die tolle Woche rundete eine Abschlussveranstaltung inklusive Grillabend ab, bei der die Kinder ihr erlerntes Können präsentieren durften: Gedichte, Tänze und


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Lieder wurden in drei Sprachen dargeboten. Zudem wurden die Kinder in den unterschiedlichsten Kategorien, wie zum Beispiel „Tour de Camp“, Aquathlon, Volleyball- und Fußballtechnik, prämiert. Das OK-Team, bestehend aus Marijan Smid und Mark Mosser,

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bedankt sich hiermit noch einmal bei den engagierten Kindern sowie ihren Eltern für das Vertrauen. Ein großer Dank gilt auch dem eifrigen Betreuerteam, das aus bestens ausgebildeten Pädagogen bestand, sowie dem FC Faakersee und den zahlreichen Sponsoren, ohne die das Camp nicht möglich gewesen wäre.


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Enthüllung des HARLEY-DAVIDSON Denkmals in Faak am See

Im Bild vlnr.: Dr. Sven Kielgas u. Nigel Villiers, beide Fa. Harley-Davidson, LH. Dr. Peter Kaiser, AL. Günther Schrottenbacher, Tourismusreferent BR. VM. Christian Poglitsch, Kärnten-Werbung Geschäftsführer Christian Kresse und Vbgm. Michael Michelz.

Hunderte Biker waren dabei, als Landeshauptmann Dr. Peter KAISER am SAMSTAG, dem 7. September 2013 unmittelbar vor dem Start der diesjährigen Biker-Parade das Harley-Davidson Denkmal im Kreisverkehr Faak am See offiziell seiner Bestimmung übergab. In seinen in Deutsch und Englisch gehaltenen Begrüßungsworten betonte der Landeshauptmann die enorme Wertigkeit dieser Großveranstaltung und hieß die zahlreichen Motorradfans aus der ganzen Welt am Faaker See herzlich willkommen. Im Beisein der Repräsentanten der Fa. HARLEY-DAVIDSON, Nigel VILLIERS und Dr. Sven KIELGAS, wurde sodann die MotorradSkulptur enthüllt und ihrer Bestimmung als Ausdruck des Dankes und der Wertschätzung gegenüber der Fa. HARLEY-DAVIDSON und der European Bike Week übergeben.

Zweiter Ledenitzener Jahreskirchtag – 13. Oktober 2013 Die Kirchtags Tradition in Ledenitzen wird fortgeführt. Nach einigen Jahren Abstinenz und einer Neu-Einführung im Vorjahr findet der Ledenitzener Kirchtag heuer am Sonntag, den 13. Oktober statt. Die heilige Messe beginnt um 9:00 Uhr in der Pfarrkirche Petschnitzen. Darauf folgend lädt der anliegende Gasthof Karawankenhof bei jeder Witterung zum Frühshoppen mit dem Duo „Sonnschein Power“ und originaler Kirchtagssuppe. Um diesen Kärntner Brauchtum weiter aufrecht zu erhalten, ladet die Ledenitzener „Zeche“ am Freitag, 11. und Samstag, 12. Oktober zum Kirchtag ein und bittet um freiwillige Spenden.


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Finkenstein september 2013 int  

228 Ausgabe September

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