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Österreichische Post AG / Postentgelt bar bezahlt RM 11A039112 K Verlagsort 9586 Finkenstein

Nr. 235 · Mai 2014 · 47. Jahrgang

MITTEILUNGSBLATT DER MARKTGEMEINDE FINKENSTEIN AM FAAKER SEE


Der Bürgermeister

Liebe Finkensteinerinnen und Finkensteiner, liebe Jugend! Mit meinem heutigen Bürgermeisterbrief möchte ich Sie über einige Themen informieren, die uns in den letzten Monaten sehr beschäftigt haben.

finkenstein:bewegt – Neuregelung Sie konnten der letzten Ausgabe von Finkenstein aktuell entnehmen, dass die Vereinsfunktionäre des Vereines finkenstein: bewegt sich dazu entschlossen haben, den Taxianbieter zu wechseln. Verbunden mit dem neuen Mobilitätsanbieter - der Firma „Taxi Ewald Keuschnig“ – und mit zusätzlichen Sponsoren ergibt sich nun auch die Möglichkeit, die Einsatzzeiten auszudehnen und den Bedürfnissen anzugleichen. Damit das Ganze auch funktioniert ist es notwendig, das neue Mobilitätsangebot auch anzunehmen. Deshalb darf ich Sie ersuchen, davon möglichst oft Gebrauch zu machen. Nützen Sie diese günstige Möglichkeit, innerhalb unserer Gemeindegrenzen mobil zu bleiben, damit dieses Service für unsere Gemeindebürger auch weiterhin angeboten werden kann. Mein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Funktionären des Vereines unter der Obmannschaft von Herrn Mag. Markus REGENFELDER sowie auch allen Firmen und Sponsoren, die diese bestimmt sehr gute Idee unterstützen.

Kindergarten-Zubau Ledenitzen Die Verlängerung des bestehenden Baurechtsvertrages zwischen der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See und der HEG (Heimat Wohnungs-, Errichtungs- und VerwaltungsGmbH) war einer der Gegenstände der letzten Gemeinderatssitzung. Mit dieser Verlängerung wollen wir gemeinsam ein

finkenstein aktuell weiteres, wichtiges Projekt realisieren, nämlich die Einrichtung einer weiteren Kindergarten-Gruppe im Kindergarten Ledenitzen und den eben dafür notwendigen Zubau am bestehenden Gebäude. In gut bewährter Weise sollte diese Baumaßnahme auch diesmal wieder durch die Firma HEG erfolgen und das Gebäude für eine bestimmte Zeit an unsere Gemeinde zu einer adäquaten Miete weiter vermietet werden. Danach würde dann auch dieser Zubau zum bestehenden Kindergarten in das Eigentum der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See übergehen. Ein entsprechender Mietvertrag ist in Ausarbeitung und sollte in einer der nächsten Gemeinderatsitzungen ratifiziert werden. Vom Zeitplan her ist vorgesehen, die Kindergarten-Gruppe spätestens im Jänner 2015 in Betrieb zu nehmen, damit dem immer stärker werdenden Bedarf an Kindergärten-Plätzen, vor allem im Bereich Ledenitzen, Rechnung getragen werden wird können. Die Planung für diesen Zubau obliegt wieder dem Architekturbüro LENGGER, Villach, der auch das Hauptgebäude des Kindergartens Ledenitzen seinerzeit bereits geplant hat. Ich möchte mich sowohl bei Herrn Dipl.-Ing. DDr. Alfred LENGGER als auch bei den Verantwortlichen der HEG sehr herzlich für ihre Unterstützung und Mithilfe bei der Errichtung des Kindergarten-Zubaues bedanken.

Erweiterung Friedhof Latschach Ein weiteres großes Vorhaben wurde in der letzten Gemeinderatssitzung mit der Genehmigung des Investitions- und Finanzierungsplanes begonnen, nämlich das Projekt „Grundankauf für die Erweiterung des Friedhofes in Latschach“. Sie wissen, dass der Friedhof in diesem Bereich aus allen Nähten platzt und beinahe kein Platz mehr für weitere Gräber vorhanden ist, sodass es unumgänglich scheint, entsprechende Grundflächen zu erwerben. Dabei hat sich nun die Möglichkeit ergeben, ein angrenzendes Areal zu erwerben und es wurden bereits entsprechende Vorverhandlungen geführt. Mit der Beschlussfassung über den Investitions- und Finanzierungsplan für die Anschaffung dieses Grundstückes wurde nunmehr der Grundstein für den weiteren Ausbau des Friedhofes gelegt. Das Investitionsvolumen beträgt inklusive aller Nebenkosten rd. € 350.000,–, wobei die Finanzierung aus Mitteln des Regionalfonds des Landes Kärnten geplant ist und seitens des Landes auch bereits in Aussicht gestellt werden konnte. Über den weiteren Verlauf der Ausbaumaßnahmen werde ich Sie natürlich zum gegebenen Zeitpunkt sehr gerne informieren. Ich denke, Ihnen mit diesen Zeilen wieder einige interessante Informationen vermittelt zu haben und verbleibe bis zum nächsten Mal Ihr Bürgermeister

Walter Harnisch


finkenstein aktuell Kundmachung

Die Freigabe des Aufschließungsgebietes und zwar im Ausmaß von 1.886 m², festgelegt für eine Teilfläche der Parz. 670/1, KG 75414 Gödersdorf, wird gemäß § 4 a Abs. 1 in Zusammenhang mit dem § 13 Abs. 1 des Kärntner Gemeindeplanungsgesetzes 1995, LGBl.Nr. 23/1995, in der Fassung des Gesetzes LGBl.Nr. 88/2005, kundgemacht. Der Entwurf liegt in der Zeit vom 02.05.2014 – 30.05.2014 zur öffentlichen Einsichtnahme am Marktgemeindeamt Finkenstein am Faaker See, Bauamt, Zimmer 18, II. Stock, auf. Gemäß § 13 Abs. 1 des Kärntner Gemeindeplanungsgesetzes 1995 ist jedermann, der ein begründetes Interesse glaubhaft machen kann, berechtigt, innerhalb der Auflagefrist schriftliche Einwendungen gegen die Freigabe des Aufschließungsgebietes beim Marktgemeindeamt Finkenstein am Faaker See einzubringen. Für den Bürgermeister: VM. Ingo WUCHERER

Information zum Thema Schneebruchaufarbeitung Aufgrund der starken Schneefälle Ende Jänner / Anfang Feber diesen Jahres sind derzeit viele Bauern mit der Schneebruchaufarbeitung in den Wäldern beschäftigt. Diese Arbeiten bergen jedoch ein großes Risikopotenzial. Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern möchte die von dem außergewöhnlichen Naturereignis betroffenen bäuerlichen Versicherten nicht nur mit Sicherheitshinweisen für die Waldarbeit unterstützen, sondern auch – entsprechend dem Beschluss des SVB-Vorstandes vom 31.03.2014 – einen finanziellen Zuschuss für den Ankauf einer Waldarbeiterschutzausrüstung zur Verminderung der Verletzungsgefahr anbieten. Beim Kauf einer solchen Ausrüstung in der Zeit von 01.02. bis 30.06.2014 (Einsendeschluss) im Wert von mind. € 110,00 leistet die SVB einen Beitrag in der Höhe von € 60,00. Die erforderlichen Anträge liegen im Gemeindeamt bei Frau Urschitz, Zimmer 5, auf und müssen seitens der Gemeinde auch bestätigt werden. Ihr Referent für Land- & Forstwirtschaft BR VM Poglitsch Christian

Aus dem Inhalt

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Neuigkeiten aus dem Land- & Forstwirtschaftsreferat 4 e5-Vor-Ort Exkursion, Energieeffizienzmaßnahmen 5 Auswege – Exkursionsreihe der AG Nachhaltigkeit 2014 6 Stellenausschreibung 8 Lei-Lei – Kinderfreunde Fürnitz 10 Ein Hornist spielt mit der Trachtenkapelle-Familie 11 Aus dem Standesamt 12-14 Musikschule Dreiländereck – Finkenstein 14 122, die Fürnitzer Feuerwehr kam vorbei 15 Waldfee`s Naturschule – kreative Waldpädagogik für unsere Kinder 16-17 Volksschule Gödersdorf 18-19 6. Herz-Kreuz-Pilgerung – Von Untergreuth nach Dovje (Slo) 20 Kindernotfallskurs im Kindergarten Fürnitz 21 Rennläufer des SV Raika Faaker See lassen Talent aufblitzen 22 Burgarena Finkenstein – Programm 24

Gartenidylle Einfach herrlich so ein Tag im Garten; das Gras wächst, die Sonne lacht, Herz was willst du noch mehr. Ich habe mich gerade bei einem Mittagessen gestärkt und jetzt nichts wie hinaus, den Rasenmäher heraus und los geht’s. Irgendwo muss man ja die Kalorien abbauen und warum nicht beim Mähen. Mein Gerät ist nicht mehr das Neueste. Der Auspuff ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber der „Sound“ des Mähers ist einfach super und schallt weithin. Wen schert es schon und wer jetzt um halb zwei Uhr in der Sonne schlafen möchte, der soll sich gefälligst Gehörschutzwatte in seine Lauscher schieben. Ich jedenfalls werde jetzt mähen und aus! Mein Nachbar hat mir einmal einen Wisch von der Gemeinde übern Zaun geworfen, eine Lärmschutz-Verordnung oder so. Diese kann er sich auf den Hut stecken, ist ja nur so eine blöde Laune vom Bürgermeister. Für mich gilt so etwas jedenfalls nicht! Wo kommen wir denn da hin, wenn sich jeder an die gedanklichen Ergüsse der Gemeinderäte halten soll. Herrlich, wie das frisch gemähte Gras duftet! Ein weiterer Nachbar zeigt jetzt sogar mit der Faust nach mir! Soll nur kommen der Flegel, werde ihn wegen gefährlicher Drohung belangen, lässt einen nicht einmal in Ruhe arbeiten. Kopf eingezogen und weiter, bis drei Uhr möchte ich fertig werden und dann in Ruhe meinen Kaffee genießen. Ein anderer Nachbar in unserem Dorf schneidet schon ganz zeitig am Morgen mit einer krachenden und stinkenden Motorschere seine Hecke, zu einer Zeit, wo ich noch schlafen will. Darf der das? So, es ist geschafft, den Mäher in den Schuppen und dann zum Kaffee. Jetzt will ich meine Ruhe – genug gearbeitet für heute. Kommt da nicht noch ein Störenfried und drückt mir die Gemeindezeitung in die Hand. Habe ja selbst solch eine bekommen, liegt irgendwo herum. Ich soll einmal hinein schauen, meint dieser, sofern ich überhaupt lesen kann, so eine Beleidigung. Jetzt um halb vier Uhr werden auf einmal alle fleißig und versauen mir meine Gartenidylle mit ihrem Lärm. Was steht da in dem komischen Gemeindeblatt: „Mittagsruhe von eins bis drei“! So was Blödes – wenn ich aber darüber nachdenke, hat so eine Verordnung doch auch etwas… Aber was solls, es wird ja nicht gleich die Welt untergehen, bin ja der Einzige der sich nicht daran hält, oder?!?

Euer Gemeindetschentsche

Impressum: Herausgeber: Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Walter Harnisch, Marktstraße 21, 9584 Finkenstein, Telefon 04254/2690-0. Redaktion: Günther Schrottenbacher, Tel.: 04254/2690-33, email: guenther.schrottenbacher@ ktn.gde.at und Verena Schnabl, Tel.: 04254/2690-18, email: verena.schnabl@ktn. gde.at. Verlag, Anzeigen und Druck: Firma Santicum Medien GmbH, Willroiderstraße 3, 9500 Villach, Tel. 04242/30795, email: office@santicum-medien.at. Fotos: Archiv Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See, Kopeinig.


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Neuigkeiten aus dem Land- & Forstwirtschaftsreferat Finkenstein – DIE bienenfreundliche Gemeinde Wie wichtig die Honigbiene für unsere Natur ist, ist sicherlich nicht jedem von uns bewusst. Sie ist ein natürlicher Bestandteil der bei uns beheimateten Tierwelt und von unschätzbarem Wert für die Pflanzenwelt. Die Honigbienen bestäuben etwa 80 % der bunten Blütenpflanzen in unseren Breiten – von den Nutzpflanzen wie Obstbäume und Beerensträucher bis zu den Wildpflanzen. Durch diese Bestäubungstätigkeit garantiert sie den Fortbestand dieser Pflanzen und somit auch von uns. Albert Einstein soll gesagt haben: Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr … Durch die Bestäubung all der Pflanzen ist etwa ein Drittel der menschlichen Nahrung direkt oder indirekt von den Bienen abhängig! Natürlich werden die Blüten auch durch andere Tiere wie Hummeln, Schmetterlinge, Wespen oder auch durch den Wind bestäubt, dennoch nimmt die Honigbiene hier eine besondere Stellung ein. Unterbleibt der Bienenbesuch (zu kalt, zu regnerisch oder weil keine Bienenvölker in der Nähe sind), haben die Blüten umsonst geblüht. Der Bestäubungswert wird mit dem 10- bis 30-fachen Wert

Frühjahrshäckseldienst erfolgreich abgeschlossen Nachdem Herr Pfaller Karl den Häckseldienst im Herbst 2013 von der Fa. Biomenergy übernahm, hat er uns Anfang März 2014 kurzfristig mitgeteilt, dass er sich auf Grund technischer Probleme mit seinem Einsatzgerät nicht mehr dazu in der Lage sieht, den Häckseldienst weiter fortzuführen. Mit dem Maschinenring Kärnten konnte rasch ein geeigneter Ersatz gefunden werden. Es ist übrigens innerhalb von zwei Jahrzehnten bereits das 6. Mal, dass wir als Gemeinde uns um einen neuen Vertragspartner umsehen mussten. Mit einem weit leistungsstärkeren Häcksler wurden vom Maschinenring Oberkärnten in der Karwoche alle Anmeldungen innerhalb von nur drei Tagen abgearbeitet. Laut Aussage von Geschäftsführer Christoph Uggowitzer waren alle Interessenten von der vorbildlichen Abwicklung und der Leistungskapazität des mobilen Häckselgerätes vollauf begeistert. Der Termin für die Herbstaktion steht bereits fest. Beginn ist am Montag, den 03. November 2014. Anmeldungen sind schon jetzt bis längstens 30. Oktober 2014 möglich. Unverändert bleibt der Unkostenbeitrag von € 15,00 je angefangener Viertelstunde Einsatzzeit.

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vl: Hr. Ressmann (BZV Ledenitzen, GR Klapfenböck, Hr. Kristan (BZV Faak), Hr. Tscheliesnig, Hr. Oman (BZV Fürnitz), BR VM Christian Poglitsch (Referent).

des Honigertrages bei Kulturpflanzen wie bei Obst geschätzt, in Euro gerechnet sind das ca. € 1.000,00! In der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See wird als Honigbiene die Carnica-Biene gehalten. In den drei ansässigen Bienenzuchtvereinen – Fürnitz, Faak am See und Ledenitzen – besitzen 44 Imker 317 Bienenvölker! Diese Arbeit ist sehr wichtig, da der Honig, welcher in unseren Breiten gewonnen wird, der beste für unsere Gesundheit ist. Der Wert unserer Bienen in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See ist dem Referat für Land- und Forstwirtschaft voll bewusst, deshalb werden viele Unterstützungen angeboten wie: • jährliche Unterstützung der Bienenzuchtvereine • Überwinterungsprämie • Jungimkerförderung • Förderung beim Ankauf von Kleingeräten zur Honiggewinnung Das Ziel unserer Gemeinde muss es sein, die BIENENFREUNDLICHSTE Gemeinde in Kärnten zu sein. Daran werden wir auch stetig weiter arbeiten. Förderung des Zuchtviehankaufes im Zuge der landwirtschaftlichen Viehzucht Auch die Nutztierhaltung in unserer Gemeinde liegt dem Referat für Land- und Forstwirtschaft sehr am Herzen. In der Gemeinderatssitzung vom 18. August 2011 wurde über eine Förderung von Zuchttieren positiv beraten. Um folgende Förderungen im Zuge der Zuchttierhaltung können Sie im Gemeindeamt der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See ansuchen: • Rind männlich Förderbetrag € 300,00 • Rind weiblich Förderbetrag € 150,00 • Schaf, Ziege, Schwein männl./weibl. Förderbetrag 50 % des Anschaffungswertes Anträge für den Zuchtviehankauf im Zuge der landwirtschaftlichen Viehzucht und weitere Informationen bekommen Sie im Gemeindeamt bei Frau Urschitz, Zimmer 5 oder mittels E-Mail an: alexandra.urschitz@ktn.gde.at. Ihr Referent für Land- & Forstwirtschaft BR VM Christian Poglitsch


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e5-Vor-Ort Exkursion, EnergieeffzienzmaĂ&#x;nahmen

Die Teilnehmer der Exkursion beim Programmpunkt „ZeBRA“ in Spittal an der Drau.

Mehr als 20 TeilnehmerInnen aus den Kärntner e5- und A++Gemeinden, unter Ihnen auch Umweltreferent Vzbgm. DI Hannes Poglitsch, informierten sich bei der diesjährigen e5Vor-Ort Exkursion ßber nachahmenswerte Projekte anderer Gemeinden. Besichtigt wurden das Zentrum fßr Bauen-Re-

novieren & Alternativenergie „ZeBRA“ in der Stadtgemeinde Spittal an der Drau, das Projekt der Marktgemeinde Seeboden „Umstellung der Ăśffentlichen Beleuchtung auf LED-Lampen“ sowie das „Carsharing-Modell fĂźr Elektroautos“ in der Gemeinde Feld am See. Unsere Gemeinde nimmt seit dem Jahre 2013 am INTERREG IV A Projekt „Der Weg zur Energieeffizienz in Gemeinden“ teil, ist somit eine von sieben A++-Gemeinden Kärntens. Im Rahmen dieses Gemeinschaftsprojektes des Landes Kärnten mit der Provinz Bozen-SĂźdtirol, der Region Friaul-JulischVenetien, der Provinz Udine, dem Land Tirol u.a. werden die teilnehmenden Gemeinden unterstĂźtzt, ihre Energiepolitik zu modernisieren. Dazu gehĂśrt vor allem die effiziente Nutzung von Energie und der verstärkte Einsatz von alternativen, erneuerbaren Energieformen. In einem ersten Schritt wurden bei den gemeindeeigenen Gebäuden der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See monatliche Aufzeichnungen Ăźber den Energieverbrauch (Strom, Wärme) vorgenommen. Daraus lassen sich die zukĂźnftigen Handlungsschwerpunkte ablesen.

Flurreinigungsaktion 2014 Wie jedes Jahr wurde auch heuer wieder die flächendeckende Flurreinigung vom Umweltreferat unserer Gemeinde organisiert. An dieser Aktion haben, wie schon in den Vorjahren, die Freiwilligen Feuerwehren, die Schulen und verschiedene Vereine teilgenommen. Der Bereich Faak am See wurde in diesem Jahr erstmalig zur Gänze von Klienten der Lebenshilfe Ledenitzen gereinigt. Als Dank fĂźr die geleistete Arbeit erhielten alle fleiĂ&#x;igen MĂźllsammler einen Imbiss und Getränke. UnterstĂźtzt wurde die diesjährige Aktion wiederum von der Initiative „Reinwerfen statt Wegwerfen“ und von den Tourismusbetrieben und Vermietern unserer Gemeinde.

  

      

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Umweltreferent Vzbgm. DI Hannes Poglitsch mit den fleiĂ&#x;igen Sammlern der Lebenshilfe Ledenitzen in Faak am See.

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AUS!WEGE Exkursionsreihe der AG Nachhaltigkeit 2014 Die AG Nachhaltigkeit organisiert im Jahr 2014 fünf spannende thematische Exkursionen in unserer Gemeinde. Wir werden mehr über die Themen Energieversorgung und -erzeugung, Wasser, Boden und sanfte Mobilität in Finkenstein erfahren. Wir laden Sie herzlich ein, uns bei diesen leichten, für alle Altersgruppen geeigneten Erlebnistouren zu begleiten: Merken Sie sich schon jetzt die Termine vor!

Ausrüstung: Anreise:

31. Mai 2014 Goodbye Erdöl! Alternativen für die Energiewende in unserer Gemeinde Auch wenn immer neue Lagerstätten für fossile Energieträger (Erdöl, Erdgas, Kohle) gefunden werden, wird deren Förderung immer aufwendiger und teurer. Fördermethoden wie Fracking beinhalten zugleich erhebliche Gefahren für die Umwelt. Die Energiegewinnung mit Atomkraft hinterlässt unseren Enkeln große Mengen radioaktiven Abfalls. Dieser Abfall wird für tausende von Jahren gefährlich strahlen. Niemand weiß bis heute, wie er sicher gelagert werden kann. Enkel-taugliche Alternativen existieren! Wir wollen auf dieser Exkursion Alternativen wie Photovoltaik, Windkraft, Biomasse und Wärmepumpen vorstellen, die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde als Pioniere schon heute nutzen.

6. September Wolfgang Löser, der Energierebell! Wärme, Strom und Kraftstoff aus regionalen Quellen für Jedermann

Leitung: Karl Kofler, Stephan Benthien Treffpunkt: Bahnhof Faak um 09:00 Uhr Wanderroute: Ortsgebiet Faak, Ortsgebiet Latschach, 09:00-12:00 Uhr Anmerkungen: keine Anmeldung nötig; für jedes Alter geeignet/kinderwagentauglich

Getränke, leichte Wanderschuhe, Regenschutz mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrräder erwünscht

Weitere Termine: 14. Juni Blaues Gold für Alle! Auf den Spuren unseres Trinkwassers

27. September Öffis am Zug! Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Finkenstein 11. Oktober (Kultur-)Landschaft Finkenstein Ihre Entwicklung, Elemente und Bedeutung Details über die einzelnen Exkursionen folgen in den nächsten Ausgaben der Gemeindezeitung. Nachdem die Veranstaltungsreihe im Jahr 2013 so gut angenommen wurde, auch dank den renommierten Referenten (u.a., Univ.-Prof. Hermann Knoflacher, Univ.-Prof. Helga KrompKolb und O.Univ.-Prof. Gerlind Weber), freuen wir uns auf eine rege Teilnahme im Jahr 2014! Kontakt: Gerlinde Krawanja-Ortner 0664 739 / 10 425, Daniel Zollner 0650 / 560 23 52

PVÖ – Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Fürnitz Im vollbesetzten Volkshaus fand die heurige Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Fürnitz statt. Vorsitzende Waltraud Reiner konnte neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch Vbgm. Michael Michelz begrüßen. Zu Beginn erfreute die neu gegründete Tanzgruppe „Tanzen ab der Lebensmitte“ unter der Leitung von Mariana Rulofs Runcan mit ihren Tanzeinlagen. Der Rückblick der Vorsitzenden auf das Vorjahr zeugte von den zahlreichen Aktivitäten der regen Ortsgruppe. Im vergangenen Jahr konnten 11 neue Mitglieder begrüßt werden. Weiteres gab es 2 Übersiedlungen sowie 2 Todesfälle. Organisiert wurden: 2 Theaterfahrten nach Weißenstein - Tagesfahrt Patergassen - Musikreise Plattensee - Vortrag Konsumentenschutz - Fahrt ins Blaue nach Wölting - 3-Tagesfahrt Insel Mainau - Bezirkswandertag - Tagesfahrt Buggl in Bach - Kirchtag der Ortsgruppe - Dämmerschoppen Buggl in Bach - 5-Tage Badefahrt Caorle - 6 Tage Dubrovnik/Split/Krka Wasserfälle - Tagesfahrt nach Straden - 3 Tage Überraschungsfahrt - Adventbasar - Weihnachtsfeier - Weihnachtskonzert - 5 hohe Geburtstage - 2 Goldene Hochzeiten - Am Ende ihres Berichtes

brachte die Vorsitzende noch eine Vorschau auf die zahlreichen Urlaubs- und Veranstaltungspläne. Nach dem Kassabericht von Edeltraud Steiner wurde auf Antrag der Kontrolle (Hassler und Napetschnig) dem Kassier und dem gesamten Ausschuss die Entlastung erteilt. Anschließend wurden folgende langjährige Mitglieder geehrt: 15 Jahre: Passernig Margit, Jannach Olga, Oliva Maria, Prangl Harald 20 Jahre: Maurer Gertrude, Nadolph Viktoria 25 Jahre: Reiner Waltraud, Omann Anna, Miggitsch Ursula 35 Jahre: Kollenbrein Hildegard, Gallob Elisabeth Abschließend dankte die Vorsitzende allen Mitgliedern für ihre Treue zur Ortsgruppe, besonderer Dank ging an alle Funktionäre und Mitarbeiter für ihre Hilfsbereitschaft und ihren ständigen Einsatz zum Wohle der älteren Generation. Nach dem offiziellen Teil unterhielt uns Magier Engelbert. Anschließend wurden alle Mitglieder zu einem Essen eingeladen.


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Seniorenclub Finkenstein am Faaker See Frühlingsfahrt ins schöne Jauntal

Vorstandsbestellung 2014

Frau Helga Haubenhofer wurde in ihre Obmannfunktion von 58 anwesenden Mitgliedern wiedergewählt. Ihr zur Seite steht weiter in bewährter Weise Hans Nadrag. Als bisheriger Schriftführer wird er von Dieter Hartmann mit Stellvertreterin Frau Christine Gantz abgelöst. Die Kassaführung bleibt weiterhin in den Händen von Edeltraud Napokoj mit Hermine Fornasier als Stellvertreterin. Der neue Vorstand wurde vom Bezirksobmann Walter Katholnig in seine Funktion eingeführt, anschließend konnte er im Beisein von BR. Christian Poglitsch Verdiensturkunden an mehrere Mitglieder überreichen, die das Vereinsleben für unsere rund 110 Mitglieder aktiv mitgestalten.

Unser heuriger Frühlingsausflug am 23. April führte durch das in voller Blüte stehende Jauntal über Völkermarkt nach Eberndof. Im schlossartigen Stift und der angrenzenden Kirche erfuhren wir in launiger Weise viele überlieferte Begebenheiten des Festspielortes. Danach ging es weiter nach Bleiburg, wo uns unser Vereinsmitglied, Frau Cilli Ceron, ihre Heimatstadt und das Geburtshaus ihrer einstigen Klassenkameradin Kiki Kogelnik anschaulich näherbrachte. Nach dem Essen ging es weiter zum „Zogglhof“ in der Nähe von Stift St.Paul, um die „Mostbarkeiten“ und deren Herstellung kennen zu lernen und den Geschmack des Mostes, der Essige und der Schnäpse zu verkosten. Der gelungene Ausflug wurde von Herrn Dieter Hartmann geleitet und fand besonderen Anklang.

2 Filme von Hans Rainer

Wie gewohnt begeistern seine Filme von Fernreisen, an denen stets auch viele Mitglieder aus unseren Reihen dabei waren. Diesmal waren 45 Senioren unseres Clubs an den Bildberichten über eine Reise zum Nordkap und einer nach Apulien, interessiert.

PVÖ – Ortsgruppe Latschach „Der Kräuterspatz“, Frau Christine Spazier, begeisterte einen Nachmittag lang die Mitglieder der OG Latschach. Die von ihr durchgeführte Führung durch Wald und Wiesen war für die Teilnehmer sehr interessant und aufschlussreich. Nach der Führung kehrten die Teilnehmer in der Nudelfabrik in Gödersdorf ein und wurden kulinarisch verwöhnt.

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Osterausstellung Im Kulturhaus Ledenitzen organisierte Johannes Koschu aus Ledenitzen auch heuer wieder eine große Osterausstellung, welche sich großer Beliebtheit erfreute. Zahlreiche AusstellerInnen nahmen daran teil, u.a. aus dem „Kräuterdorf“ Irschen. Handgefertigte Ostereier, Teddyosterhasen, geschnitzte Osterhasen, Osterschmuck u.v.a.m. konnten bei den zahlreichen Ausstellern käuflich erworben werden. Inzwischen zur Tradition geworden, war auch ein Flohmarkt der Lebenshilfe Ledenit-

zen vertreten. Eine Tombola durfte auch nicht fehlen – kommt doch der Erlös wieder einem karitativem Zweck zugute. Heidi und Gerti organisieren die Tombola schon seit vielen Jahren und freuen sich mit den Klienten der Lebenshilfe Ledenitzen immer wieder auf Ihren Besuch. Auch heuer unternehmen die „Pfadfinder der Lebenshilfe Ledenitzen“ einen Ausflug zu den „Wendl Buam“ im Lavanttal.


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Stellenausschreibung Bei der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See gelangt ab 1. Oktober 2014 eine Karenzvertretung in der allgemeinen Gemeindeverwaltung zur Besetzung. Der Aufgabenbereich umfasst unter anderem: • Liegenschaftsverwaltung • Kindergartenverwaltung • Allgemeine Sekretariatsarbeiten • Feuerwehren • Sport und Kultur • Vorbereitung der Vorschreibungen in der Müllabfuhr Anforderungen: BewerberInnen um diese Planstelle haben jedenfalls nachzuweisen: • der Verwendung entsprechender Lehrabschluss bzw. mittlere Schulausbildung oder • keine mittlere Schulausbildung bzw. kein der Verwendung entsprechender Lehrabschluss, jedoch besondere bürobezogene Qualifizierungsmaßnahmen und Berufspraxis in einem Büro von zumindest einem Jahr oder • mittlere Schulausbildung (nicht kaufmännisch) bzw. Lehrabschluss (nicht der Verwendung entsprechend) und mehrjährige einschlägige berufliche Erfahrung sowie • die österreichische Staatsbürgerschaft oder die Staatsangehörigkeit eines Staates, dessen Angehörigen Österreich aufgrund von Verträgen im Rahmen der Europäischen Union dieselben Rechte für den Berufszugang zu gewähren hat wie Inländern

Erwünscht: Kaufmännische höhere Ausbildung mit Matura, sehr gute EDV-Kenntnisse (MS-Office), freundlicher Umgang mit Menschen, selbständiges Arbeiten, Flexibilität und Belastbarkeit, Teamfähigkeit sowie Kommunikationsfähigkeit, Bereitschaft zur beruflichen Weiterbildung, Dem Bewerbungsschreiben sind folgende Unterlagen beizufügen: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Lebenslauf mit Lichtbild (inkl. Telefonnummer und E-MailAdresse), Zeugnisse und Nachweise über den bisherigen Schul-, Bildungs- und Arbeitsweg, allfällige Dienst- und Kurszeugnisse und der Nachweis über den abgelegten Präsenz- oder Zivildienst bei männlichen Bewerbern. Entlohnung: Das Monatsbruttogehalt für diese Position (Gehaltsklasse 7, Stellenwert 33) beträgt mindestens 1.951,16 Euro und erhöht sich entsprechend der maximal anrechenbaren Vordienstzeiten (maximal 4 Jahre). Es wird darauf hingewiesen, dass auf das Dienstverhältnis das Kärntner Gemeindemitarbeiterinnengesetz (K-GMG) und die entsprechende Gehaltstabelle anzuwenden sind. Für diesbezügliche Fragen steht das Gemeinde-Servicezentrum unter der Telefonnummer 0463 / 55 111 25 zur Verfügung. Die Auswahl der BewerberInnen erfolgt nach Durchführung eines Auswahlverfahrens. BewerberInnen, welche die in der Ausschreibung angeführten Voraussetzungen bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht erfüllen oder die erforderlichen Unterlagen nicht beibringen, werden in das Auswahlverfahren nicht einbezogen. Die von den BewerberInnen eingereichten Unterlagen werden entsprechend den gesetzlichen Anstellungserfordernissen (K-GMG und K-GAEV) und der Stellenausschreibung geprüft und bewertet. Anschließend wird eine Reihung der BewerberInnen erstellt, wobei die Bestgereihten in das weitere Auswahlverfahren miteinbezogen werden. Gemäß § 6 Abs. 2 des Landesgleichbehandlungsgesetzes, LGBl. Nr. 56/1994, i. d. g. F., hat die Ausschreibung den Hinweis zu enthalten, dass Bewerbungen von Frauen erwünscht sind, weil der Anteil der Frauen im Wirkungsbereich der Dienstbehörde für die ausgeschriebene Verwendung (Einstufung) unter 50 Prozent liegt. Bewerbungen können nur berücksichtigt werden, wenn diese mit allen oben angeführten Unterlagen bis spätestens Freitag, 11. Juli 2014, 12.00 Uhr, im Gemeindeamt Finkenstein am Faaker See – Zimmer 11 (Sekretariat Amtsleitung), 9584 Finkenstein, Marktstraße 21, eingelangt sind. Bewerbungen per E-Mail (personal@ktn.gde.at) werden aufgrund der leichteren Verarbeitung bevorzugt. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass ein Ersatz allfälliger Reisekosten oder Aufwendungen im Hinblick auf die Teilnahme am Auswahlverfahren nicht möglich ist. Für den Bürgermeister: VM. Ingo Wucherer (Personalreferent)


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Bayrischer Rundfunk drehte in Latschach Bavarska televijiza je snemala v Locah v

Anlass für den Besuch des Bayrischen Rundfunks war das Fastentuch von Valentin Oman in der Latschacher Pfarrkirche. Durch eine Broschüre über Fastentücher in Kärnten wurde der Bayrische Rundfunk auf das Oman-Fastentuch aufmerksam gemacht. Der Journalist des Rundfunks, Josef Schwellensattl, bereitet im Rahmen einer TV-Serie eine Dokumentation über Fastentücher in Kärnten vor. Neben den Fastentüchern in Gurk, Steuerberg und Millstatt hat er sich entschieden, auch

das Oman-Fastentuch in die Dokumentation aufzunehmen. Im Gegensatz zu den anderen Fastentüchern ist jenes in Latschach neueren Datums. „Mir ist das Oman-Fastentuch gleich durch seine künstlerische Gestaltung aufgefallen und ich wollte auch mit einem Künstler, der ein Fastentuch geschaffen hat, sprechen“, so Schwellensattel. So passt das Latschacher Fastentuch von Valentin Oman, das 2007 zum ersten Mal zu sehen war und den Kreuzweg von Piran zeigt, gut in das Programmkonzept. Povod za obisk bavarske televizije je bil postni prt Valentina Omana v farni cerkvi v Ločah. Iz brošure o postnih prtih na Koroškem je bavarska televizija postala pozorna na Omanov postni prt. Novinar bavarske televizije, Josef Schwellensattl, pripravlja v okviru televizijske nadaljevanke dokumentacijo o postnih prtih na Koroškem. Ob postnih prtih v Krki, Steuerbergu in Milštatu sej je televizija odločala, da bo poročala tudi o postnem prtu Valentina Omana v Ločah. V primerjavi z ostalimi postnimi prti v dokumentaciji je Omanov novejšega datuma. „Omanov postni prt se mi je takoj, ko sem ga videl, zdel zanimil iz umetniškega vidika in hotel sem tudi govoriti z umetnikom, ki je sam ustvarjal postni prt“, tako Schwellensattl. Loški postni prt Valentina Omana, ki je bil na ogled prvič leta 2007 in pokaže Piranski križev pot je po tej poti zelo primeren za dokumentacijo.

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Lei-Lei – Kinderfreunde Fürnitz Gewinner der Fußgruppen beim Villacher Faschingsumzug 2014 Die Kinderfreunde Fürnitz starteten durch die Teilnahme beim großen Villacher Faschingsumzug mit einem kräftigen Lebenszeichen ins Jahr 2014. Heuer wurde das in die Zeit passende Projekt des Fürnitzer Bienenvolkes mit der einzigartigen Königin Marco I. toll in Szene gesetzt. Die Kostüme sowie die Dekoration beim Umzug – selbstbemalte Blumen in Übergröße – wurden von den fleißigen Mitarbeitern der Kinderfreunde Fürnitz in mühevoller Kleinarbeit selbst hergestellt. Die Vorbereitungsarbeiten wurden heuer von der Kleinen Zeitung verfolgt und in einem Beitrag zum Villacher Fasching präsentiert. Die Kinderfreunde Fürnitz stellen schon einige Jahre die größte Fußgruppe von rund 70 bis 80 Kindern und Erwachsenen beim Villacher Faschingsumzug. Dies wurde mit bereits mehreren Gruppensiegen bzw. Stockerlplätzen belohnt. Den vielen Zuschauern des größten Faschings-Umzuges Österreichs durch die Villacher Innenstadt werden die 70 toll geschminkten kessen Bienen mit ihrer Königin noch lange in Erinnerung bleiben.

Die Bienenkönigin „Marco“ dirigierte das Fürnitzer Bienenvolk zum Sieg in der Gruppenbewertung (Kinderfußgruppe) des Villacher Faschingsumzuges. Das Wichtigste: Die Kinder hatten viel Spaß an der Sache und genossen die begeisterten Zurufe aus dem Publikum. Wer mehr von der tollen Stimmung sehen will, kann unsere Homepage besuchen, unter www.kinderfreunde-fuernitz.at. Dort kann man sich über unsere Aktivitäten und die aktuellen Veranstaltungen informieren. Immer am neuesten Stand!

Gesund und fit durch Fasten – Fasten im Alltag Fasten ist der bewusste Verzicht auf Nahrung für einen begrenzten Zeitraum. Fasten ist nicht hungern, wer hungert fastet nicht! Fasten ist eine ganzheitliche Heilmethode für Körper, Geist und Seele und hat nicht unbedingt religiösen Hintergrund.

Angenehmer Nebeneffekt ist die Gewichtsabnahme während der Fastenkur - leichter und wirksamer als jede Diät, ganz ohne Hungergefühl! Für mich bedeutet Fasten immer wieder eine spannende, interessante und erstaunliche Reise zu meinem „Selbst“.

Die 5 Grundregeln des Fastens Buchinger/Hahn • Nichts essen, aber viel trinken Der Körper braucht im Fasten viel Flüssigkeit, um die gespeicherten Gifte und Schlacken auszuschwemmen. • Die Ausscheidungsvorgänge fördern Wir unterstützen im Fasten unsere Ausscheidungsorgane Niere, Darm, Leber, Lunge, Haut und Schleimhäute. • Bewegungs- und Ruhephasen Beides ist wichtig: sich bewegen und Ruhepausen einlegen. • Sich von Beruf und Alltag lösen Statt Reizüberflutung von außen, Begegnung mit sich selbst • Weglassen, was nicht lebensnotwendig ist Fasten mobilisiert die körpereigenen Abwehrkräfte, stärkt das Immunsystem und das Selbstvertrauen, regeneriert die Haut, strafft das Bindegewebe, fördert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und baut Stress ab. In der Fastenzeit besinnen uns wieder auf das Wesentliche und finden dadurch wieder zu unserem Ich. Fasten ist die wirksamste und zugleich ungefährlichste Methode, Schlacken und Gifte auszuscheiden, die den Körper vielleicht schon jahrelang geplagt haben wie: „Falsche oder zu üppige Nahrung, Stress, Ärger, Nikotin, Medikamente, Farbstoffe, Düngemittelrückstände, Nahrungsmittelzusatzstoffe, etc.“.

Geführte Fastenwoche im Alltag vom 30. Mai bis 5. Juni 2014 im Theresienhof , Eggerstraße 19, Petschnitzen Anmeldung unter 0676 6717713 oder 0650 7777 569 Dipl. Ernährungstrainerin und Fastenbegleiterin Cordelia Ortner www.issdichgluecklich.at


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Ein Hornist spielt mit der Trachtenkapelle-Familie

Wir sind eine große Familie Mittlerweile haben schon 49 Prozent, also fast die Hälfte, aller Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle ein Familienmitglied im Verein. Begann der Vater vor Jahren als Jugendlicher, ist mittlerweile die Tochter mit dabei. Doch es kam auch schon vor, dass die Kinder vor den Eltern dem Verein beitraten, die Eltern sich den Spaß aber nicht entgehen lassen wollten und vom „Musikfieber“ der Kinder angeDas Schwesternpaar Katharina (Quer- steckt wurden. Bei flöte) und Christina (Klarinette) uns gibt es Cousin und Cousine, MutKofler. ter-Vater-Kind, Tante und Nichte, Ehemann und Ehefrau oder Zwillinge. Unsere nächsten Termine sind die FronleichnamsProzessionen in St. Stefan am 16. Juni und in Latschach am 22. Juni – jeweils mit einem anschließenden Platzkonzert. Johannes Lintschinger tritt heuer als Solist auf.

© H.D.Volz_pixelio.de

Das Frühlingskonzert der Trachtenkapelle Finkenstein-Faaker See am 10. Mai steht in diesem Jahr unter dem Thema „Im Klang der Zeit“. Stücke wie die Ouvertüre „Die leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé aus der gleichnamigen Operette, „Blue Tango“ von Leroy Anderson oder ein Medley von Rainhard Fendrich stehen ebenso auf dem Programm wie traditionelle Märsche und Polka. Einer der Höhepunkte ist das Konzert Nr. 1 in Es-Dur für Waldhorn und Orchester in drei Sätzen von Richard Strauß. Der gebürtige Steirer und Solist des diesjährigen Konzertes Johannes Lintschinger begann seine musikalische Laufbahn im Alter von acht Jahren am Schlagwerk und schon zwei Jahre später wurde er als Mitglied bei der örtlichen Musikkapelle, dem Musikverein „Alpenklänge“ Krakauebene, aufgenommen. Mit dreizehn Jahren stieg er aufs Horn um, womit er die Prüfungen für die Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold erfolgreich absolvierte. Er ist nicht nur Student am Kärntner Landeskonservatorium, sondern auch Musiker bei der Militärmusik Kärnten (seit 2006). Der sympathische Musiker mit dem verschmitzten Lächeln wirkt auch immer wieder bei diversen Auswahlensembles in Kärnten und der Steiermark mit. Das Frühlingskonzert gilt gleichzeitig als Bewährungsprobe für das Konzertwertungsspiel des Bezirkes Villach am 16. Mai in Ferndorf, wo wir dieses Jahr zum ersten Mal in der dritthöchsten Stufe (Stufe C) antreten.


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N´co je an fajn vecir v

»N´co je an fajn večir / A scheana Abnd« ist das Motto des heurigen Jahreskonzertes des Chores skupina akzent. - Hier begegnen einander und singen gemeinsam Sängerinnen und Sänger slowenischer und deutscher Sprache. - Der Chor versammelt Sangesfreudige von Feistritz/Gail / Bistrica na Zilji bis Klagenfurt. - Die gesungene Literatur hat den Schwerpunkt auf dem slowenischen Lied, doch das Repertoire umfasst genauso geistliches und profanes Liedgut aus vielen europäischen Ländern und auch aus Afrika (in der jeweiligen Sprache). Der Bogen der Lieder spannt sich von klassischer bis hin zur modernen Literatur. - Die sporadische Zusammenarbeit mit anerkannten MusikerInnen und SängerInnen, z.B. Hans Walluschnig, Tonč Feinig, Ethnodelia, Karen Asatrian, Bernarda Fink,… Die jeweiligen aktuellen Programme wurden auf drei eigenständigen CD-Produktionen (brez meja / grenzenlos 1996; zvoki življenja / lebensakzente 2005; sledovi/spuren 2011) festgehalten. Ein besonderes Ereignis und Erlebnis waren das Passions-

GEBURTEN 12. April 2014 Henrik Nicolas, Sohn von Elke KOPEINIG und Jürgen MESCHNIG 9585 Neumüllnern 38 22. April 2014 Paul Valentin, Sohn von Maria und DI Alexander GRÖBER 9584 Finkenstein, Höflingerstraße 35 25. April 2014 Elias, Sohn von Sabine MICHELZ und Josef URBANC 9586 Fürnitz, Volkshausplatz 2/2 26. April 2014 Nicolas, Sohn von Yvonne und Christian TRIESSNIG 9582 Latschach, Rosentalstraße 41e 26. April 2014 Tobias Pierre, Sohn von Mag. (FH) Helga und Mag.(FH), M.A. Pierre KALTENBACHER 9583 Faak am See, Badeweg 5/6 01. Mai 2014 Lara Elenor, Tochter von Britta SUTSCHITSCH und Markus VOGEL 9585 Techanting, Susalitscher Straße 13

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konzert 2010 (Moj konec je tvoj začetek / Mein Ende ist dein Anfang) unter Mitwirkung der weltbekannten Mezzosopranistin Bernarda Fink, das 90-jährige Bestandsjubiläum des SKD Jepa-Baško jezero 2012 in der Burgarena Finkenstein und das Jubiläumskonzert anlässlich des 30-jährigen Bestehens der skupina akzent im Juni 2013. Das Jahreskonzert »N´co je an fajn večir / a scheana Abnd« ist am Samstag, dem 14.6.2014 um 20:00 im Kulturhaus Ledenitzen. Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Letošnji letni koncert skupine akzent pod geslom » N´co je an fajn večir« bo v soboto, 14.6.2014 ob 20:00 uri v kulturnem domu v Ledincah. Posebnost našega zbora je v tem, da se tukaj srečavajo slovensko- in nemškogovoreči/e pevci/ke, ki jih povezujeta prijateljstvo in veselje do petja. V kulturno in farno življenje hočemo vnesti akcente - poudarke, ki so usmerjeni v odprtost, skupnost in mirno sožitje. Danes skupina združuje pevce/ke od Zile do Celovca. Z našim petjem hočemo izraziti, da radi gojimo tako tradicionalno zborovsko literaturo, kot tudi modernejše priredbe in to v najrazličnejših jezikih. Naše aktualne sporede smo posneli na tri zgoščenke (1996 brez meja/grenzenlos, 2005 zvoki življenja/lebensakzente, 2011 sledovi/spuren). Posebno globoko doživetje je bil pasijonski koncert 2010 (Moj konec je tvoj začetek / Mein Ende ist dein Anfang) s svetovno znano pevko Bernardo Fink, leta 2012 slavnostna jubilejna prireditev ob 90-letnici obstoja SKD Jepa-Baško jezero v Grajski areni Bekštanjskega gradu ter slavnostna prireditev ob 30-letnici obstoja skupine akzent junija 2013. Vse ljubitelje petja prisrčno vabimo in se veselimo srečanja z Vami v soboto, 14. junija 2014 ob 20:00 uri v kulturni dom Ledince, ko se bo slišalo »N´co je an fajn večir«.

TODESFÄLLE JACKL Siegfried (58), 9585 Neumüllnern 56 (zuletzt Pflegeheim Volkshilfe in Villach) ZENZ Liselotte (79), 9581 Unterferlach, Pirkweg 15 GEIGL Alfred (80), 9586 Fürnitz, Volkshausplatz 5/N/10 WEBHOFER Evelyn (42), 9585 Techanting, Holitzerweg 5 TAUPE Josef (70), 9583 Faak am See, Seeuferlandesstr. 25/2 PIRKER Anna (90), 9582 Latschach, Rosentalstr. 22 (zuletzt Pflegeheim „Monika“ in Lind ob Velden) ROGY Margarethe (79), 9582 Latschach, Altfinkensteiner Weg 3 LEPUSCHITZ Adelheid (83), 9585 Gödersdorf, Schloßrainweg 2 RESSMANN Hildegard (93), 9582 Latschach, Weinbergweg 10 MIKL Heinrich (75), 9585 Müllnern, Warmbaderstraße 33 RESSMANN Daniel (18), 9581 Ledenitzen, Lilienweg 2 TSCHEMERNJAK Josef (83), 9585 Techanting, Holunderweg 1 ZOLLNER Anna (98), 9587 Korpitsch 39 THOMASSER Erika (89), 9585 Neumüllnern 72 (zuletzt Pflegeheim in Treffen) ROTH Anna (82) 9586 Fürnitz, Korpitschstraße 6/N/2 FRANK Johann (63), 9582 Pogöriach, Pogöriacher Straße 4


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GRUSS AN DAS ALTER

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90er von Frau Augustine Liesinger

80 Jahre:

KNAFL Maria, 9582 Untergreuth 15 PIOVESAN Karl, 9582 Pogöriach, Auenweg 12 WEBER Friedrich, 9584 Finkenstein, Weinbergweg 5 MÜLLER Adolf, 9584 Goritschach 23

85 Jahre: PETSCHNIGG Theresia, 9581 Petschnitzen, Panoramaweg 22 OGRIS Josefine, 9585 Techanting, Florianistraße 33 ARNEITZ Stefania, 9581 Unterferlach, St. Gregor-Weg 4 HUSA Hildegard, 9582 Latschach, Karawankenblickstraße 22

90 Jahre: GABRUTSCH Andreas, 9584 Finkenstein, Blumengasse 6

91 Jahre: KOMAN Anna, 9586 Fürnitz, Dorfstraße 2 SCHUSSER Waltraud, 9583 Faak am See, Inselweg 5 WERKEL Ferdinand, 9585 Stobitzen, Finkensteiner Straße 17

92 Jahre: ULBING Edwin, 9584 Finkenstein, Kirchenplatz 11

100 Jahre: ARNOLD Maria, 9587 Korpitsch 1

DIAMANTENE HOCHZEIT Familie WARMUTH Alarich und Johanna 9584 Finkenstein, Auf der Heide 1 verh.seit 23.05.1954

90er von Herrn Andreas Gabrutsch

Am 3. Mai feierte Herr Andreas Gabrutsch aus Finkenstein seinen 90. Geburtstag. Herr Gabrutsch war nach der Schulzeit in Ledenitzen als Flugmotorenbauer tätig, wechselte jedoch nach dem Krieg zur ÖBB. Im Jahr 1984 trat er schließlich seine Pension an. Viele Jahre lang war er auch als Wasserwart bei der Wassergenossenschaft Mallestig tätig. Aber auch privat war Herr Gabrutsch stets aktiv und verfolgte 62 Jahre lang die Leidenschaft des Singens. Der Jubilar war verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter und ist mittlerweile bereits dreifacher Opa. Zu seinen Hobbys gehören das Kartenspielen und das Fernsehen, wobei sich Herr Gabrutsch als ein absoluter Fußballfan deklariert. Seitens der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See überbrachten Bgm. Walter Harnisch und Meldeamtsleiter Thomas Urschitz dem Jubilar die allerherzlichsten Glückwünsche.

Am 29.04.2014 feierte Frau Augustine Liesinger aus Gödersdorf ihren 90. Geburtstag. Frau Liesinger ist in Weißenstein geboren und ging in Feistritz/Drau zur Volksschule. Sie besuchte ein Jahr die Handelsschule und war danach drei Jahre im Landrat Spittal tätig. Frau Liesinger heiratete und aus der Ehe entstammten eine Tochter und ein Sohn. Frau Liesinger wurde sehr früh zur Witwe. Heute ist sie stolze Oma von drei Enkel. Vor zehn Jahren ist sie von Greifenburg in die Marktgemeinde Finkenstein gezogen und lebt gemeinsam mit Ihrem Lebensgefährten, Herrn Manfred Willitsch in Gödersdorf. Am liebsten hält sich Frau Liesinger im Garten auf. Seitens der Gemeinde überbrachten Vbgm. Michael Michelz und VM. Ingo Wucherer der Jubilarin die allerbesten Glückwünsche.

100er von Frau Maria Arnold

Maria Arnold aus Korpitsch feierte am 26. April ihren 100. Geburtstag. Geboren wurde sie am 26.04.1914 in einer kinderreichen Familie mit 14 Geschwistern. Ihr Jubiläum fand im Pflegeheim „Sonne“ in Beisein ihrer noch rüstigen 3 Geschwister statt. Als Gratulanten stellten sich die gesamte Familie und etliche Bewohner des Pflegeheims „Sonne“ ein. Seitens der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See gratulierten Bgm. Walter Harnisch und GR. Walter Picco.

Ihre Anzeigen-HOTLINE: 0650/310 16 90 • office@santicum-medien.at


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HOCHZEITEN GAGGL Robert, wohnhaft in Unterferlach und RODIER Karine, wohnhaft in London, Vereinigtes Königreich

Gratulation zum Bachelor Es ist vollbracht! Jahre des Lernens, Büffelns und Rackerns sind vorbei und ein wichtiger Meilenstein ist erreicht! Unser Bachelor of Education, Peter Christoph Reßmann, geboren am 18.09.1989, Sohn von Christine und Peter Reßmann, absolvierte erfolgreich sein Lehramtsstudium im Studienfachbereich Ernährunspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Die Thematik seiner Bachelorarbeit befasste sich mit dem „Geschmacks- und Genussempfinden von Jugendlichen“. Im Fokus standen primär die Unterschiede zwischen Land- und Stadtjugendlichen. Ziel seiner Arbeit war es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Schüler

STAUNIG Harald und CHYŁA Beata Izabela, wohnhaft in Latschach

und Schülerinnen ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern und Aromen wieder bewusst schmecken und genießen lernen. Lieber Peter, mögen alle deine Träume und Wünsche für die Zukunft in Erfüllung gehen. Mögen dir stets die richtigen Türen offen stehen. Wir gratulieren zum erworbenen Titel Bachelor of Education und wünschen viel Glück und Erfolg bei deiner nächsten Herausforderung, das Masterstudium Angewandte Ethik. Mama Christine Schwestern Martina & Petra Schwäger Gerhard & Martin sowie deine Nichte und Neffen Christopher, Laura, Florian und Mathias Die Redaktion schließt sich den Glückwünschen an.

Musikschule Dreiländereck – Finkenstein Beim alljährlich stattfindenden Wettbewerb „prima la musica“ der Musikschulen des Landes Kärnten wurde Jakob Nutschnig mit einem sensationellen 1. Preis ausgezeichnet. Jakob spielt seit 1 ½ Jahren in der Akkordeonklasse Aichner Gerhard und trat als einer der jüngsten Teilnehmer in der Wertungsgruppe B der 8 bis 9 Jährigen an. Zu diesem ausgezeichneten Erfolg möchten wir recht herzlich gratulieren! Außerdem können wir auf zwei erfolgreiche Konzerte der Kantate „Das Schlaraffenland“ von Cesar Bresgen zurückblicken. Diese Musik aus dem 20. Jhdt. wurde für ein eigens zusammengestelltes Schülerorchester aus allen 5 Standorten der Musikschule Dreiländereck von Frau Friedegund Rainer neu arrangiert. Somit waren über 80 Schülerinnen und Schüler aus den Musikschulstandorten Arnoldstein, Bad Bleiberg, Feistritz/Gail, Finkenstein und St. Georgen mit dabei. Besonders machte das Konzert auch die Kooperation mit der VS Hohenthurn, die mit ihrem Schulchor unter

der Leitung von Christina Zwitter mitwirkte. Unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler im Alter von 4-6 Jahren aus den Kindergärten Feistritz/Gail, Nötsch und aus den EMP Gruppen Arnoldstein und Finkenstein werteten das Stück mit ihren Stimmen auf. „Die musikalische Reise durch das Schlaraffenland war sowohl für alle Teilnehmer als auch für das zahlreiche Publikum ein wirkliches Erlebnis und machte nicht nur Lust sich ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu träumen, sondern auch eventuelle Folgeprojekte in Angriff zu nehmen.“, so Dir. Julia Plozner (Projektleitung). (Beide Aufführungen wurden aufgezeichnet, bei Interesse an einer DVD (10 €) können Sie mich gerne kontaktieren: julia.plozner@musikschule.at) Weitere Termine der Musikschule Dreiländereck Finkenstein, zu denen wir recht herzlich einladen: Mittwoch, 18. Juni 2014 - 18.30 Uhr Jahreskonzert, Kulturhaus Latschach, „zuhören, zusehen u. ausprobieren“! Unter diesem Motto stehen unsere Tage der offenen Tür! Dienstag, 24. Juni 2014 - von 15:00 bis 18:00 Uhr, MS Finkenstein Blockflöte, Gitarre, Klarinette, Saxofon, Klavier, musikalische Früherziehung, Mittwoch, 25. Juni 2014 - von 15:00 bis 18:00 Uhr, MS Finkenstein Akkordeon, Gitarre, Klavier, Posaune, Bariton, Tuba, Trompete, Querflöte Interessierte für das Schlagwerk können auch gerne am Montag, 23. Juni 2014 vorbeikommen! Für nähere Infos stehe ich gerne zur Verfügung! Julia Plozner, Direktion Musikschule Dreiländereck Tel.: 0664/4495692, julia.plozner@musikschule.at


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122, die Fürnitzer Feuerwehr kam vorbei!

Mit lauter Sirene kam am 9.5.2014 die Feuerwehr im Fürnitzer Kindergarten zu Besuch. Ausgestattet mit Kelle und Helm durften die Kinder gleich zu Beginn in den Tankwagen der Feuerwehr sitzen. Überrascht waren die Kinder welche Gerätschaften im Auto untergebracht waren. Schläuche, Kettensäge, Spreizer und Atemschutzgeräte wurden von den Feuerwehrmännern vorgeführt und deren Verwendung erklärt. Große Freude bereitete das Hineinschlüpfen in die Rolle eines Feuerwehrmannes und das Ausprobieren des Wasserstrahlrohres. Bedanken möchten wir uns beim Feuerwehrkommandanten der FF Fürnitz, Hr. Franz Gallob, sowie bei Hr. Robert Brucker, Hr. Silvio Koman und Hr. Hermann Kanduth.

Lesebrücke im KG Fürnitz Die dritte Klasse der Volksschule Fürnitz besuchte den Kindergarten mit ihrer Klassenlehrerin Manuela Kandur und Teamlehrerin Sigrun Glas zu einer Lesestunde. Die Volksschüler lasen den jüngeren Kindern eine spannende Bilderbuchgeschichte vor. Wir danken für den Besuch und freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Lesestunde in der Schule.


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Waldfee’s Naturschule – kreative Waldpädagogik für unsere Kinder Mit dem Frühling hat ein neues waldpädagogisches Projekt in den Volksschulen unserer gesunden Gemeinde begonnen, welches vom Land Kärnten und von der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See finanziell unterstützt wird. Waldfee’s Naturschule bietet unseren Schulkindern kreative und naturnahe Waldpädagogik. Im März und April wurden die Kinder der 1. und 2. Klassen der Volksschulen Finkenstein und Fürnitz in die naheliegenden Wälder zum Naturerlebnistag begleitet. Dank den Waldbesitzern Herrn Mag. Horst Tschojer aus St. Stefan sowie Frau und Herrn Bauer aus St. Job, die ihre Wälder den Schulkindern zur Verfügung gestellt haben. Diese Waldstücke sind direkt von den Schulen aus bequem zu Fuß erreichbar. Kinder lieben den Wald. Sie können dort ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben, ihre Neugier und ihren Wissensdurst stillen oder noch in der Märchenwelt verweilen. So wurde gemeinsam mit der Schulleiterin Frau Mag. Andrea Rasinger und den Lehrern unserer Volksschulen für die ersten Walderlebnistage das Thema ’’Der Wald der Sinne’’ ausgewählt. Dabei wurde der Wald mit allen unseren Sinnen erforscht und erlebt. Nachdem die Kinder aufmerksam alle wichtigen Waldregeln aufgenommen hatten, konnten sie auf spielerische Weise die Zusammenhänge der Natur selbst entdecken, dabei all ihre Sinne schärfen, ihrer Fantasie freien lauf lassen und viel vom Wald lernen.

Dabei lauschten wir den Vogelstimmen, beobachteten die Flora und Fauna, die gerade das Frühlingserwachen erlebte, bauten gemeinsam Jausennester, Brücken und Lager. Wir suchten Waldschätze, rochen am Baumharz und am Moos. Gemeinsam entdeckten wir viele Insekten, u.a. Waldbienen und einen Ameisenhaufen. Scheue Rehe huschten vorbei, viele Tierspuren wurden erkannt und unter den Baumwurzeln wurden auch einige Fichtenwichtel gesichtet. Durch diese unmittelbare Begegnung mit dem Wald werden nicht nur die Sinne der Kinder, sondern auch das Verständnis für seinen Schutz und Pflege gefördert. So wurden z.B. die kleinsten Bäume aus der Naturverjüngung beachtet, die Waldschäden bemerkt, alle Abfälle von den Kindern gesammelt und aus dem Wald entfernt. Die Naturbegegnung mit dem Wald erweckt in den Kindern die Liebe und die Wertschätzung zu unserer Umwelt, erweckt auch Achtung vor ihr und ist damit eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung von Kindern. Die Waldschule mit ihrer natürlichen Umgebung verleiht den Kindern das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und stärkt auch das Selbstwertgefühl. Die Kinder werden ruhiger, aufmerksamer und entwickeln mehr Gemeinschaftssinn und soziale Kompetenz in dem sie sich gegenseitig unterstützen. In der freien Natur können sie spielen, toben, gemeinsame Projekte verwirklichen und ihre Kreativität frei entfalten.

Die Kinder der 2. Klasse VS Finkenstein sind glücklich, im Wald zu sein.

Kreative Waldpädagogik. Frühlingserwachen mit der 2. Klasse VS Fürnitz.

Kinder der 2. Klasse VS Finkenstein mit ihren Walschätzen im Wald von Herrn Tschojer.

Kreative Waldpädagogik. Waldhütte gebaut von den Kindern der 1. Klasse VS Finkenstein.


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Ich habe die größte Freude die Kinder in den Wald zu begleiten um ihnen Naturwissen zu vermitteln, die Beweglichkeit, ihre Sinne und die vielen Fähigkeiten zu fördern. Als Dank sehe ich wie gut das ihnen tut, denn ihre lachenden Gesichter mit den strahlenden Augen verraten es mir. An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Bürgermeister Walter HarMag. Andrea Rasinger nisch und Herrn Amtsleiter Günther Schrottenbacher herzlich bedanken, die das Projekt Waldfee’s Naturschule auch wertvoll finden und unterstützen. Ebenfalls ein Dank an die Schulleiterin Frau Mag. Andrea Rasinger, die dieses Naturerlebnis den Kindern ermöglicht hat, wie auch an alle Lehrkräfte die, die Waldpädagogik regelmäßig und langfristig in ihren Schulunterricht aufnehmen wollen. Waldfee’s Naturschule wird noch Heuer in weiteren Schulen unserer Gemeinde eingeführt, denn in einer gesunden Gemeinde leben lauter naturbewusste und gesunde Kinder. Ich freue mich schon sehr auf die nächste gemeinsame Naturbegegnung im Wald. Herzlichst Ihre Izabela – die Waldfee Beata Izabela Staunig Zertifizierte Waldpädagogin, Kinderyogatrainerin sowie zertifizierte Kinderübungsleiterin Unsere Waldfee Tel: 0699 18 10 99 22 Beata Izabela Staunig bella@waldfeeswelt.at

Diana Smid, Lehrerin der 1. Klasse, VS-Fürnitz: „Den Kindern gefiel der Tag im Wald mit der Waldfee sehr gut. Einige tragen noch heute als Erinnerung ihre Namensschilder aus Holz. Die Kinder lernten viele Pflanzen und Tiere beim Namen kennen. Danke im Namen aller Kinder, des Lehrers Hans Buchacher und der Lehrerin Diana Smid.“

Kreative Waldpädagogik: Jausennest von der 1. Klasse VS Fürnitz.

Ilaria, 2. Klasse VS Finkenstein: „Mir gefiel Fledermaus und Motte und Balancieren auf Bäumen und Fuchs und Maus Spiel. Ich mag das wieder wiederholen. Danke Waldfee, für den Besuch.“

Ilaria, 2. Klasse VS Finkenstein.

Herr Horst Tschojer klärt die Kinder über Forstschäden auf.

Gabriel Kofler, Lehrer der 2. Klasse,VS Fürnitz: „Die Thematik Wald spielt eine bedeutende Rolle im Lehrplan für Volksschulen. Die gemeinsam organisierten und von Waldpädagogen geführten Waldausgänge sprechen alle Sinne an. Der direkte Bezug ermöglicht den Kindern, die Wunder des Waldes zu verstehen und zu erleben.“ Gabriel Kofler, Lehrer der 2. Klasse,VS Fürnitz.

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Gesundheitsförderung und Umweltbildung an den Volksschulen Finkenstein und Fürnitz Im Herbst dieses Schuljahres begannen wir an den Volksschulen Finkenstein und Fürnitz mit der Arbeit an unserem Projekt „Gesunde Schulen in einer gesunden Gemeinde“. Bereits in den letzten beiden Jahren spielten die Themen Gesundheit und bewegtes Lernen eine besondere Rolle in unserem Schulalltag. Das gesamte LehrerInnenteam ist bemüht, für unsere SchülerInnen den Lebensraum Schule gesundheitsfördernd zu gestalten und in zahlreichen Zusammenhängen Gesundheit und Umwelt als etwas Kostbares zu vermitteln. Neben den Themen Ernährung, Bewegung und psychosoziale Gesundheit, fließen auch ökologische Aspekte und Umwelterziehung mit ein. Unterstützt und begleitet wird dieses Projekt vom Gesundheitsland Kärnten, das sich zum Ziel gesetzt hat, Schulen zu fördern, die im Schulalltag gesundheitsfördernde Maßnahmen und ökologische Anliegen umsetzen. Aktivitäten, die bereits durchgeführt werden bzw. für die nächsten beiden Jahre geplant sind: Gesunde Ernährung: täglich frisches Obst in allen Klassen, gesunde Jause in regelmäßigen Abständen, Wasser als wichtigster Durstlöscher, Workshops mit Seminarbäuerinnen, Anlegen eines Hochbeetes im Schulgarten, Gesundheitstag für SchülerInnen und Eltern unserer Schulen; Bewegung: lange bewegte Pause (Anschaffung von Sport- und Spielgeräten für die Pause), tägliches Minutenturnen in allen

Volksschule Gödersdorf Gelungener Projektstart mit den Seminarbäuerinnen Schon wenige Tage nach dem offiziellen Projektbeginn „Gesunde Schule“ waren die Seminarbäuerinnen zu Gast an der Volksschule Gödersdorf. Das Thema: „Meine gesunde Schuljause“. Die Schülerinnen & Schüler wurden in 6 Gruppen aufgeteilt. In insgesamt 3 Stunden wurde Gemüse geschnitten,

Klassen, Radworkshops, „Wirbelix“ Haltungsturnen zur Verbesserung der Körperhaltung; Psychosoziale Gesundheit: Förderung der Persönlichkeitsentwicklung auf Basis der „life skills“, Lebenskompetenzen (Problemlösungskompetenzen, emotionale Kompetenzen, Sensibilisierung für einen wertschätzenden Umgang miteinander), theaterpädagogisches Projekt „Mein Körper gehört mir“; Umwelt und Ökologie: Natur erleben im Schulumfeld mit der Waldpädagogik, Klimaschule (Energiedetektive in der Schule unterwegs). Die erste und zweite Klasse der beiden Volksschulen hatten bereits im Frühjahr dieses Jahres die Möglichkeit, mit der Waldpädagogin Frau Izabela Staunig, den Lebensraum Wald zu erkunden. Dabei wurde der Wald mit allen Sinnen erforscht und die vielfältige Bedeutung dieses Ökosystems für Menschen, Tiere und Pflanzen bewusst gemacht. Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Waldpädagogin Frau Izabela Staunig und den Waldbesitzern Herrn Horst Tschojer aus St. Stefan sowie Frau und Herrn Bauer aus St. Job. Mit diesem Projekt haben wir uns zum Ziel gesetzt, die uns anvertrauten SchülerInnen zu einem sorgsamen Umgang mit ihrer Gesundheit, ihren Mitmenschen und ihren Lebenswelten anzuregen.


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Brot und Powercracker zubereitet. Zusätzlich erklärten die Seminarbäuerinnen die Ernährungspyramide und veranstalteten ein Zuckerquiz. Die selbst zubereiteten Speisen schmeck-

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ten ausgezeichnet, und die Rezepte durften natürlich mit nach Hause genommen werden. Gesponsert wurde diese Veranstaltung vom Elternverein an der Volksschule Gödersdorf. Ernährungslehre an der Volksschule Gödersdorf Im Rahmen Projekts „Gesunde Schule“ erarbeitete die Ernährungswissenschaftlerin Grete Passegger BA in jeweils zwei Stunden je Klasse mit den Kindern wichtige Grundlagen der Ernährungslehre. Entsprechend dem letzen Stand der Ernährungswissenschaften wurden die Kinder über Kohlehydrate, Fette und Eiweiße informiert, welche Lebensmittel welche Inhaltstoffe haben, und wie sich diese auf den Körper auswirken. Basierend auf diesen Informationen gestalteten die LehrerInnen mit den Kindern eine Ernährungspyramide, um das neu gelernte auch bildlich und nachhaltig darzustellen. Gesponsert wurde dieses Teilprojekt von der Raiffeisenbank Fürnitz, wofür wir uns recht herzlich bedanken! Abendveranstaltungen zum Thema gesunde Jause und gesunde Ernährung Ebenso im Rahmen des Projekts „Gesunde Schule“ luden die Volksschule und der Elternverein Gödersdorf zu zwei Abendveranstaltungen: Josefine Eder, Seminarbäuerin, referierte und backte zum Thema „Meine gesunde Schuljause“. Im Fokus standen das AMA Gütesiegel, sowie regionale und saisonale Produkte. Mit großer Leidenschaft gab sie ihre Tipps und Tricks rund ums Brot backen, um Aufstriche und Kräuter, an die zahlreich erschienenen Eltern und Lehrer weiter. Die Ernährungswissenschaftlerin Grete Passegger, referierte ca. vier Wochen später zum Thema „Wie Nahrungsmittel die Konzentration von Kindern fördern können, oder: Wie Zucker das Gehirn lähmt“. In einem sehr interaktiven Vortrag konnten die Eltern unter anderem erfahren, wie sich Zucker auf den Körper, die Nerven und das Gehirn auswirkt, und mit welchen Lebensmitteln man gegensteuern bzw. die Konzentration fördern kann. Begleitet wurde der Vortrag von vielen praktischen Tipps, auch für ein gelungenes und ausgewogenes Frühstück und eine gesunden Schuljause.


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6. Herz-Kreuz-Pilgerung – Von Untergreuth nach Dovje (Slo)

Kreuzträger A. Nadrag, rechts daneben P. Puschan

Die Glocken der Filialkirche „Heilige Drei Könige“ in Untergreuth läuteten, als sich um 08.20 Uhr 26 „Botschafter“ der „Annahütte neu“ am 26. April 2014 nach einer kleinen Andacht auf ihren Pilgerweg begaben. Die diesjährige HerzKreuz-Pilgerung stand unter dem alten Pilgermotto „Wer zu Fuss geht, gibt der Seele die Möglichkeit, einen wieder einzuholen!“ Bei freundlichem Frühlingswetter hatten sich an die Spitze des Zuges der Initiator, Pepi Puschan, und der bewährte Kreuzträger, Andreas Nadrag, gesetzt. Vor den Pilgern lagen etwa 12 km Fußmarsch über die Karawanken, wobei über 800 Höhenmeter aufwärts und fast 900 Höhenmeter abwärts zu bewältigen waren. Der Weg führte zu Beginn gemütlich entlang alter Flurwege (bei Einheimischen noch unter den Namen Zwanzia, Arca, Hrebri oder Uschach bekannt) immer höher. Danach, bis zur ehemaligen Annahütte, ging es auf gut beschilderten ÖAVWegen teilweise recht steil aufwärts. Die ersten Schneereste begegneten den Pilgern Sv. Mihael: Pfarrer Urvanja nach der „Maresch-Buche“. erhält Herz und Kreuz von Kurze Zeit später wurde Pepi Puschan es auf gatschigem Schnee

Zeit, die mitgeführten Schneeschuhe unterzuschnallen – für einige Pilger eine Premiere. Über den Annahüttensattel, auf der Grenze A-Slo, erreichten wir nach etwa 3 Stunden die ehemalige Annahütte, wo wir uns von den Strapazen des Aufstieges bei einer Jause erholten. Hier hatte die Sonne noch etwa 2 m Schnee übrig gelassen. Von der Annahütte ging es auf der slowenischen Seite der Karawanken auf steilem Pfad bis zu der Stelle abwärts, wo der Beli Potok an einer Brücke in die Belca mündet. Ab jetzt wanderten wir auf der Forststraße, die vom Anna-Hüttensattel bis zur Hauptstraße in das Save-Tal führt. Es war ein Weg mit Hindernissen. Gerölllawinen und Bäume, die unter der Schneelast zusammengebrochen waren, versperrten uns immer wieder den Weg. Da wartet ein gehöriges Stück Arbeit auf Forstwirte und Wegebauer. Etwa 2 ½ km später verließen wir den Forstweg vor einem Tunnel, stiegen auf einem Pfad bis zu einer Brücke über die Belca hinab. In Belca folgten wir für etwa 3 km dem Radweg D2, der auf der Strecke der ehemaligen Kronprinz Rudolf-Bahn von Tarvis nach Jesenice führt. In der Kirche „Sv. Mihael“ von Dovje empfing uns Pfarrer Franz Urvanja und nahm aus den Händen von Pepi Puschan Herz und Kreuz der „Annahütte neu“ entgegen, die nun bis zur Rückkehr am Annahütten-Kirchtag am 26. Juli hier am Altar ihren Platz finden. Melitta Rogner, mit 71 Jahren die älteste Pilgerin, legte für die Schlussandacht ihren Rosenkranz – ein Geschenk von Mutter Theresa – um das Annahütten-Kreuz und verstärkte so den Schlusssegen für die Pilger. Nachdem u. a. die Lieder „Danke, für diesen guten Morgen …“ und „Marija pomagaj …“ in der Kirche erklangen, wurde die kleine Andacht mit dem Lied „In die Berg bin i gern …“ und dem „Vaterunser“ in deutscher und slowenischer Sprache beendet. Bei einem vortrefflichen „Pilgeressen“ im „Hiša Pr‘ Katr‘ na Dovjem“, bedankte sich Pepi Puschan für die Teilnahme bei den Pilgern und die Strapazen der fast 7 ½ Stunden Pilgerung waren schnell vergessen. Mit „Auf Wiedersehen beim Kirchtag am letzten Samstag im Juli!“ verabschiedeten sich alle an der Kirche in Untergreuth.


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Kindernotfallskurs im Kindergarten Fürnitz Passend zu unserem Jahresprojekt „Sicher ist Sicher“ wurden die Eltern zu einem Kinder-Notfallskurs, organsiert vom Roten Kreuz, eingeladen. Die engagierten Eltern trafen sich an zwei Abenden im Kindergarten Fürnitz für den 6-Stündigen Kurs. Neben einer Auffrischung für den einen oder anderen, gab es sehr viel Wissenswertes speziell für die Erste Hilfe im Säuglings- und Kindergartenalters. Wir bedanken uns bei der Kindergartenreferentin VM. Christa Prantl-Bader, welche die Hälfte der Kurskosten übernommen hat.

Familie Mak & die Schindelstube

sagen Dankeschön. Mit mehreren weinenden und einem lachenden Auge möchten wir uns von allen unseren Freunden und Gästen sowie den Vermietern aus der Faakersee-Region verabschieden. Wir haben uns schweren Herzens von der Schindelstube getrennt und den Verkauf an die Familie Faber mit 31. März abgewickelt. Nun möchten wir zum Abschied nach 31 Jahren einfach nur noch einmal „Danke“ für Ihre langjährige Treue sagen!


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Rennläufer des SV Raika Faaker See lassen Talent aufblitzen Eine lange Rennsaison mit durchwegs guten Leistungen ist wieder zu Ende. Top-Talent Philip Hoffmann konnte in seinem letzten Jahr als Kinder-Rennläufer immer wieder mit starken Ergebnissen aufzeigen und seine technischen Fähigkeiten demonstrieren. Vor allem auf technisch anspruchsvollen Strecken bewies er mehrmals seine Klasse, verwies im Riesentorlauf auf der Petzen seine Konkurrenz um über 1,5 Sekunden auf die Plätze. Insgesamt fuhr Philip sechsmal aufs Podest, zweimal davon landete er ganz oben. Hinzu kommen noch ein dritter Platz beim Technikbewerb am Mölltaler Gletscher sowie einmal die höchste Bewertung bei der Technikfahrt am Ankogel. Im Endklassement bedeutet dies Rang drei in der Kategorie U11/U12 männlich. Mit dem zweiten Gesamtrang im Jahrgang darf der Schüler der Schihauptschule Feistritz/Drau durchaus von einem Platz in der Fördergruppe des Landesschiverbandes ausgehen und kann sich mit ähnlich starken Ergebnissen im nächsten Jahr im Schülercup im Schülerkader etablieren. Seine persönlichen Saisonhöhepunkte waren die Einberufung zu den österreichischen Vergleichsrennen und das österreichweite Kid’s- Cup Finale auf der Reiteralm. Auf dem zehnten Gesamtrang und damit Platz acht im Jahrgang klassierte sich Marvin Fortschegger, der in der nächsten Saison ebenfalls im Schülercup an den Start gehen wird. In der Kategorie U9/U10 bewiesen unsere jüngsten Rennläufer, dass eine Saison aus vielen Höhe- und Tiefpunkten bestehen kann. Florian Hackl zeigte mit einigen guten Rennen in seiner Debütsaison sein Talent, musste aber durch seinen riskanten Fahrstil immer wieder Ausfälle wegstecken. Im Endergebnis bedeutete dies Rang fünf im Jahrgang. Mit Rang zwei in ihrem Jahrgang blieb Magdalena Erlacher ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Nachdem sie als Seriensiegerin im Vorjahr ihre Altersklasse dominierte, konnte sie heuer ihr Potenzial nicht ganz abrufen. Dennoch darf man mit den Ergebnissen und vier Saisonsiegen durchaus zufrieden sein. Die weiteren Debütanten David Weiß und Hannes Sagmeister konnten ebenfalls immer wieder gute Ergebnisse erzielen. Vor allem die Vielseitigkeit mit Slalom, Riesentorlauf, Minicross und einem Parallelslalom als Flutlichtbewerb machten den Kindern in erster Linie Spaß.

Vereinsmeister 2014 – Kerstin Lattacher und Mario Pirker.

Bei den Schülern verlief die Saison nicht ganz so wie erwartet. Martin Bauer und Matthias Erlacher kämpften in ihrer ersten Saison bei den „Großen“ um den Anschluss im Mittelfeld, möchten in der nächsten Saison noch einmal zulegen. Gleiches gilt für Natalie Hoffmann, die bei den Rennen nicht an ihre Trainingsleistungen anknüpfen konnte. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle dem Trainer Horst Lattacher. Der Einsatz und Zeitaufwand des gebürtigen Finkensteiners machten die über 60 Trainingseinheiten und daraus resultierenden sportlichen Erfolge überhaupt erst möglich. Auch den bewährten Dauerschikurs gab es in diesem Winter wieder. Mit einem gezielten Technikprogramm auf den Pisten des Goldecks und der Gerlitzen sowie mit Tiefschneefahrten im Gelände wurde den Kindern einmal wöchentlich der Spaß am Schifahren vermittelt und gleichzeitig die Grundtechnik geschult. Den abschließenden Saisonhöhepunkt bildeten die Vereinsmeisterschaften am 29. März auf der Gerlitzen, die heuer erstmals nach drei Jahren wieder ausgetragen wurden. In einem Starterfeld aus über 50 Teilnehmern, bestehend aus den Kindern der Dauerschikurs- und Renngruppen sowie den Eltern, Trainern und Funktionären, krönten sich die beiden ehemaligen Rennläufer Kerstin Lattacher und Mario Pirker zu den Vereinsmeistern. Die Sieger wurden auch dieses Jahr wieder im Gasthof Pogöriacher Hof der Familie Stroitz geehrt. Ein großes Dankeschön gebührt aber vor allem den Sponsoren und Gönnern des Vereins. Erst durch ihre Unterstützung wird dem Verein die Betreuung der Kinder auf der Piste in dieser Form ermöglicht.

3 Podestplätze bei letztem Saisonrennen.

Alle weiteren Infos über den Verein sowie wichtige Termine und aktuelle Berichte gibt es wie immer nachzulesen auf unserer Homepage www.sv-raika-faakersee.at.


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Finkenstein mai 2014 int  

Finkenstein aktuell Ausgabe 235

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