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Österreichische Post AG / Postentgelt bar bezahlt RM 11A039112 K Verlagsort 9586 Finkenstein

Nr. 246 · Juni 2015 · 48. Jahrgang

MITTEILUNGSBLATT DER MARKTGEMEINDE FINKENSTEIN AM FAAKER SEE

10. Internationaler Faaker See Lauf 4. – 5. Juli 2015


Der Bürgermeister

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war, seine Ideen nicht weiter zu verfolgen und den Pachtvertrag zu kündigen. Es ist dies vor allem deshalb auch sehr bedauerlich, weil der Tourismus in den letzten Jahren stets an Infrastrukturen verloren hat und nun auch diese Möglichkeit einer touristischen Belebung ungenützt bleibt. Auf alle Fälle bedanke ich mich an dieser Stelle bei Herrn Petschnig trotzdem sehr herzlich für sein Engagement und seine offene und ehrliche Art bei Verhandlungen mit den Vertretern unserer Gemeinde.

Sehr geehrte Finkensteinerinnnen und Finkensteiner, liebe Jugend! Das Thema Aichwaldsee beschäftigte in den letzten Tagen die Medien und auch uns. Wie sie Zeitungsberichten entnehmen konnten, hat der Pächter des Strandbades Aichwaldsee, die Firma JA, BetriebsGesmbH. aus Feistritz im Rosental, die im Eigentum des Herrn Franz Petschnig und seiner Gattin steht, den im Dezember 2014 abgeschlossenen Pachtvertrag gekündigt. Man erinnere sich, der gegenständliche Vertrag war auf eine Pachtdauer von 30 Jahren abgeschlossen und beinhaltete einen jährlichen Pachtzins von € 30.000,- netto. Den Intentionen der Gemeinde folgend, hat Herr Petschnig auch geplant gehabt, zur ganzjährigen Ausnützung dieses Strandbades eine Sauna und einen Wellnessbereich zu errichten. Vor allem in der außersaisonalen Jahreszeit wäre diese Anlage zweifellos eine sehr willkommene Erweiterung der touristischen Infrastruktur in unserer Gemeinde gewesen. Es hat dafür zwar noch keine konkreten Pläne gegeben, die Vorstellungen über diese Wellness – Anlage wurden aber im Konzept vorgelegt. Über all diesen Ideen stand jedoch immer die vertraglich abgesicherte Forderung der Gemeinde, das Strandbad Aichwaldsee unter allen Umständen und jeder Zeit der Öffentlichkeit zu erhalten und zur Verfügung zu stellen. Sie wissen, dass sich gegen diese Belebung des Strandbades und alle diese Ideen ein starker Widerstand aus der Bevölkerung gebildet und sich eine Bürgerinitiative gegründet hat, die sich strikt gegen diese Pläne aussprach. Ich finde es sehr schade, dass dies offensichtlich für Herrn Franz Petschnig der Grund

Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, dass entlang der Gehsteige neben unseren Gemeindestraßen im Moment das Unkraut sprießt. Der Grund dafür ist einfach erklärt: in einer Sitzung des Gemeinderates im Feber wurde der einstimmige Beschluss gefasst, den Einsatz des Breitband-Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat als Bestandteil des kommerziellen Produktes Roundup durch unseren Wirtschaftshof, zu verbieten. Der Gemeinderat folgte damit den Forderungen vieler Umweltschützer, auf diese Mittel und damit auf die hochgiftige Wirkung dieses Bodenlebewesen und Pflanzen zerstörenden Herbizides, das u. a. vor allem auch für das Bienensterben verantwortlich gemacht wird, generell zu verzichten. Durch unseren Wirtschaftshof wurden von verschiedenen Firmen angebotene Alternativen, wie z. B. ein thermisches Unkrautvernichtungsverfahren oder eine mechanische Unkrautbekämpfung, bereits ausprobiert, erbrachten bis jetzt jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Auf alle Fälle darf ich mitteilen, dass wir an diesem Problem arbeiten und eine akzeptable und wirksame Lösungsmöglichkeit suchen. Es bleibt mir an dieser Stelle, ihnen anlässlich des bevorstehenden Sommers alles Gute, der Tourismuswirtschaft eine erfolgreiche Sommersaison und vor allem den Schülerinnen und Schülern unserer Gemeinde schöne und erholsame Ferien zu wünschen. Ihr Bürgermeister

Christian Poglitsch christian.poglitsch@ktn.gde.at


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STELLENAUSSCHREIBUNG Bei der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See gelangt mit 14. September 2015 eine Planstelle einer Kleinkinderzieherin für den Kindergarten Latschach, in Teilbeschäftigung mit 20 Wochenstunden (Mo-Fr, 12:00 bis 16:00 Uhr), zur Besetzung. BewerberInnen um diese Planstelle haben nachzuweisen: • facheinschlägige Ausbildung im Rahmen von zumindest 430 Unterrichtseinheiten, die sie befähigt, die Tätigkeiten der Kindergärtnerin zu unterstützen und • die österreichische Staatsbürgerschaft oder die Staatsangehörigkeit eines Staates, dessen Angehörigen Österreich aufgrund von Verträgen im Rahmen der Europäischen Union dieselben Rechte für den Berufszugang zu gewähren hat wie Inländern. Dem Bewerbungsschreiben sind folgende Unterlagen beizufügen: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Lebenslauf mit Lichtbild, Zeugnisse und Nachweise über den bisherigen Schul-, Bildungs- und Arbeitsweg, allfällige Dienst- und Kurszeugnisse, der Nachweis über den abgelegten Präsenz- oder Zivildienst bei männlichen Bewerbern sowie ein aktueller Strafregisterauszug. Entlohnung: Es wird darauf hingewiesen, dass auf das Dienstverhältnis das Kärntner Gemeindemitarbeiterinnengesetz (K-GMG) und die entsprechende Gehaltstabelle mit der Modellstelle EP-PK2 anzuwenden sind. Dienstverhältnis: auf unbestimmte Zeit mit einem Probemonat. Die Auswahl der BewerberInnen erfolgt nach Durchführung eines Auswahlverfahrens. BewerberInnen, welche die in der Ausschreibung angeführten Voraussetzungen bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht erfüllen oder die erforderlichen Unterlagen nicht beibringen, werden in das Auswahlverfahren nicht einbezogen. Interne Bewerbungen können nur berücksichtigt werden, wenn diese bis spätestens 15. Juli 2015, 12:00 Uhr, beim Gemeindeamt Finkenstein am Faaker See (Zimmer 11, Sekretariat Amtsleitung), 9584 Finkenstein, Marktstraße 21, eingelangt sind. Bewerbungen per E-Mail (finkenstein@ ktn.gde.at) sind durchaus erwünscht. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass ein Ersatz allfälliger Reisekosten oder Aufwendungen im Hinblick auf die Teilnahme am Auswahlverfahren nicht möglich ist. Der Bürgermeister: BR. Christian Poglitsch (Personalreferent)

Impressum: Herausgeber: Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See. Für den Inhalt verantwortlich: Bgm. BR. Christian Poglitsch, Marktstraße 21, 9584 Finkenstein, Telefon 04254/2690-0. Redaktion: Günther Schrottenbacher, Tel.: 04254/2690-33, email: guenther.schrottenbacher@ktn.gde.at und Verena Schnabl, Tel.: 04254/2690-18, email: verena.schnabl@ktn.gde.at. Verlag, Anzeigen und Druck: Firma Santicum Medien GmbH, Willroiderstraße 3, 9500 Villach, Tel. 04242/30795, E-Mail: office@ santicum-medien.at. Fotos: Archiv Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See, Elke Schwarzinger.

Raiffeisenbank Finkenstein – Faaker See verloste Saisonkarten für das Strandbad in Faak am See Die Raiffeisenbank verloste unter ihren Club-Mitgliedern zwei Saisonkarten für das Strandbad in Faak am See und darf nun den beiden Gewinnern Sabrina Baumgartner aus Untergreuth und Samuel Santner aus Finkenstein recht herzlich gratulieren! Unter den zahlreichen Teilnehmern entschied das Los für Sabrina und Samuel. Sie Samuel Santner mit erhielten je eine der heißbeClubbetreuerin gehrten Saisonkarten und Lisa-Marie Staunig. eine Club-Sonnenbrille. Die Clubbetreuerin der Raiffeisenbank Finkenstein – Faaker See, Lisa-Marie Staunig, überreichte den zwei Gewinnern ihre Preise und wünschte viel Spaß beim Schwimmen und Relaxen am See. Es zahlt sich aus beim Raiffeisen Club zu sein!

Aus dem Inhalt

Gemeindetschentsche – Und es werden immer mehr! Kommandantenwahlen der Freiwilligen Feuerwehren Klima- und Energiemodellregion (KEM) Terra Amicitiae Ende der Direktförderungen für erneuerbare Wärme Kärntner Blumenolympiade 2015 Wassergenossenschaft Aichwald-Süd: Wasserbeurteilung 2015 Wasserrettung Faak – Fit für die Sommersaison 7. Herz-Kreuz-Pigerung Präsentation der Landkarte mit slowenischen Flur- und Hausnamen Kulturprogramm der Stadt Villach Seniorenclub Finkenstein Aus dem Standesamt Fußballturnier der landwirtschaftlichen Fachschulen Kärntens Musikschule Finkenstein Feuerwehrübung an der Volksschule Fürnitz AK-Studie „Nachhilfe in Kärnten“ Die Bienenkönigin im Kindergarten Finkenstein Kindergarten Ledenitzen 10 Jahre Faakerseelauf

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Andrea Maier Goritschacher Straße 15 • 9585 Gödersdorf Tel. 04257/4040 • Termine nach Vereinbarung Haarentfernung mit Wachs

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Gemeindetschentsche Und es werden immer mehr! Wir leben in einer Gemeinde die gefragt ist, ja sogar sehr gefragt ist. Und es kommen immer mehr, die bei uns oder besser gesagt, in unserer Gemeinde wohnen möchten. Häuser entstehen und wachsen aus dem Boden wie die Schwammerln. Ist ja auch gut so oder auch wieder nicht. Viele von den „Neuen“ haben die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See als Schlafzimmer auserkoren. Wohnen schon seit langem bei uns und man kennt sie noch immer nicht, vielleicht gerade noch der Nachbar, aber dann ist auch schon Schluss. Einige haben sich in die Gemeinschaft, die ein Dorf so bietet, eingefügt und haben auch die Gepflogenheiten des Zusammenlebens in dieser angenommen. Viele wollen einfach nur allein sein – auch gut – aber gerade am Land braucht man die Nähe zum Anderen. Wir haben so viele Vereine, ob Sport, Gesang, Feuerwehr, Wasserrettung, uvm. Alle nehmen sie gerne auf, sie müssen jedoch den ersten Schritt machen. Dann gibt es aber auch solche, die sich um nichts scheren, die für sich allein leben. Da wird zu Zeiten gemäht, die eigentlich laut Lärmschutzverordnung der Marktgemeinde als Ruhezeiten ausgezeichnet sind. Ist ja auch nicht die feine Art, besonders wenn der Rasenmäher mit Vollgas betrieben wird. Oder es wird gebaggert, gebaut, gebohrt, gehämmert, also einfach Lärm gemacht und der Nachbar ist ihnen „Wurscht“. Kein Sonntag oder Feiertag wird eingehalten und wenn die Behörde etwa wagt einzuschreiten, dann, ja dann sind sie alle gegen „Ihn“ und an erster Stelle die Gemeinde mit ihren Beamten. Dabei machen diese ja nur ihre Arbeit und noch dazu sehr gut. So ganz nebenbei sind wir auch noch eine Tourismus Gemeinde, sieht zwar oft nicht danach aus – sind wir aber doch. Da zahlt der Gast seine Abgaben und da möchte er halt gerne seinen wohlverdienten Urlaub, genauso wie Sie, genießen. Ist ja auch verständlich – oder?! Liebe Freunde die ihr so denkt und denen alles was das Zusammenleben betrifft egal ist, selbst beim „Bauernschnapsen“ gibt es Spielregeln und wer diese nicht einhält wird zum „Falschspieler“ und bald auch von den Anderen ausgeschlossen. Drum einen guten Rat: „Haltet die Spielregeln ein, spielt nicht mit gezinkten Karten, denn nur so kann ein Zusammenleben in der Gemeinschaft, in unserer Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See, harmonisch verlaufen“. Diese Zeilen sollen niemanden beleidigen, sie sollen aber schon zum Nachdenken verleiten, meint Eure Gemeindetschentsche

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Ergebnisse der Kommandantenwahlen der FREIWILLIGEN FEUERWEHREN der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See

Gemeindefeuerwehrkommandant Karl Thomasser

Im Laufe des Monats Mai wurden die Kommandanten und deren Stellvertreter der sechs Freiwilligen Feuerwehren der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See für die aktuelle Wahlperiode von sechs Jahren neu gewählt. Ebenfalls abgehalten wurde die Wahl zum Gemeindefeuerwehrkommandanten und seinem Stellvertreter. Hiermit möchten wir nochmals allen gewählten Feuerwehrmännern unsere herzlichsten Glückwünsche aussprechen – Gut Heil!

Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr GÖDERSDORF und Gemeindefeuerwehrkommandant: Karl THOMASSER, 9585 Gödersdorf, Neumüllnern 72 Kommandant-Stellvertreter: Bernhard TRUPPE, 9585 Gödersdorf, Schlossrainweg 1 Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr FÜRNITZ und Gemeindefeuerwehrkommandant Stellvertreter: Franz GALLOB, 9586 Fürnitz, Oberrainerstraße 39a Kommandant-Stellvertreter: Robert BRUCKER, 9586 Fürnitz, Sigmontitsch 6 Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr FINKENSTEIN: Arnold DULAR, 9584 Finkenstein, F.-Wedenig-Straße 14 Kommandant-Stellvertreter: Stefan GAGGL, 9584 Finkenstein, Birkenweg 7 Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr FAAK AM SEE: Andreas BLÜM, 9583 Faak am See, Kirchenweg 15 Kommandant-Stellvertreter: Roland WARUM, 9583 Faak am See, St. Stefanerweg 1/2

Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr LATSCHACH: Jürgen NESSMANN, 9582 Latschach, Flurweg 12 Kommandant-Stellvertreter: Roland STRANNER, 9582 Latschach, Kulturhausstraße 2/9 Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr LEDENITZEN: Werner KLEWEIN, 9581 Ledenitzen, Ferlacher Straße 7 Kommandant-Stellvertreter: Eduard Franz WARUM, 9581 Ledenitzen, Kumweg 24

Von links: Roland Warum, Eduard Franz Warum,Werner Klewein, Stefan Gaggl, Bernhard Truppe, Arnold Dular, Andreas Blüm, Franz Gallob, Jürgen Nessmann, Karl Thomasser, Roland Stranner, Ing. Alexander Linder, Robert Brucker.


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Klima- und Energiemodellregion (KEM) Terra Amicitiae Die drei Marktgemeinden Arnoldstein, Finkenstein am Faaker See und St. Jakob im Rosental haben die Anerkennung als Klima- und Energiemodellregion „Terra Amicitiae“ zuerkannt bekommen. Als Projektträger fungiert die UIAG - Umwelt und Innovation Arnoldstein GmbH. Im ersten Jahr wurde ein Umsetzungskonzept in Zusammenarbeit mit dem vormals landeseigenen Verein „energie: bewusst Kärnten“ erstellt. Die auf zwei Jahre ausgelegte Umsetzungsphase, beginnend mit 1.1.2015 bis 31.12.2016, dient der Erreichung der festgelegten Ziele und Maßnahmen. Diese umfassen die Deckung der Strom- und Wärmeversorgung der gemeindeeigenen Gebäude zu 80% aus erneuerbaren Energieträgern, Steigerung der Energieeffizienz und sanften Mobilität, Einführung einer Energiebuchhaltung, der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Tarvis und Kranjska Gora, der Umsetzung von Klimaschulenprojekten sowie der verstärkten Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Steigerung der Wertschöpfung in der Region unter Einbeziehung der örtlichen Fachbetriebe gilt als Leitfaden für alle Maßnahmen während der Umsetzungsphase. Als Klima- und Energiemodellregionsmanager agiert seit 1. Jänner 2015 Herr Karl Kofler. Der Klima- und Energiemodellregionsmanager ist für die Durchführung des Umsetzungskonzeptes und die laufende Information- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Förderabwicklung verantwortlich. Erste Akzente wurden mit der Vorstellung der Solaroffensive (siehe Seite 8) mit den Elektro-Unternehmen aus der Region gesetzt. Die drei Gemeinden üben eine wichtige Vorbildfunktion aus und planen bereits, weitere Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden zu installieren. Biomasse-Nahwärmeheizwerke sollen den Anteil an erneuerbaren Energieträgern steigern und land- und forstwirtschaftlichen Betrieben vor Ort als Energielieferanten zusätzliche Einkommensmöglichkeiten bieten. Das erstmalig durchgeführte Klimaschulenprojekt mit den Volksschulen Arnoldstein und St. Leonhard sowie der VS Finkenstein und der NMS St. Jakob i.R. werden am 3. Juli 2015 mit einer Abschlussveranstaltung beim Eventgelände Arneitz beendet. Für das nächste Jahr haben sich die NMS Arnold-

stein, LFS Stiegerhof und HLW St. Peter gemeinsam mit dem Projekt „Zukunft gestalten mit erneuerbarer Energie“ mit dem Schwerpunktthema „Wir nehmen unsere Zukunft in die Hand - Erneuerbare Energie zum Anfassen“ als Klimaschulen beworben. Eine Zuerkennung ist noch ausständig. Ein grenzüberschreitender E-Bike-Verleih gemeinsam mit den Tourismusregionen Tarvis, Kranjska Gora, Karnischer-Region und Carnica-Rosental soll über die Klima- und Energiemodellregion hinausstrahlen und den Radlgenuss steigern. Um die Bürger und Bürgerinnen der drei Gemeinden stärker in die Aktivitäten miteinzubinden, soll ein Energie- sowie ein Mobilitätsstammtisch etabliert werden. Hier können sich Interessierte zu den Themen erneuerbare Energie, sanfte Mobilität, Energieeffizienz und Klimawandel direkt einbringen. Weiters wird monatlich eine Energiesprechstunde am Gemeindeamt angeboten (Ankündigung siehe unten). Energiesprechstunde Information zu Erneuerbarer Energie, Förderungen, Energieeffizienz und sanfte Mobilität Karl Koflerkem.terra@ktn.gde.at Tel. 0650-388 11 10 www.klimaundenergiemodellregionen.at Ort: Marktgemeindeamt Finkenstein am Faaker See jeden zweiten Freitag im Monat von 8 - 12 Uhr (10. Jul., 14. Aug. und 11. Sep.)


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Ende der Direktförderungen für erneuerbare Wärme Das Land Kärnten hat den Gemeinden mitgeteilt, dass es ab Anfang Juli 2015 keine Direktförderungen für Holzheizungsanlagen, Wärmepumpen und Solaranlagen mehr gibt. Anträge, die nach dem 30. Juni 2015 eingebracht werden (Datum des Poststempels, des Faxes oder Emails) müssen abgelehnt werden. Antragsteller, die bis Ende Juni einen Antrag gestellt haben, können entsprechend der Förderungsrichtlinie innerhalb von zwei Jahren alle erforderlichen Unterlagen (Abnahmeprotokoll, Originalrechnungen und –zahlungsnachweise sowie Meldezettel bei Neubauten) nachreichen. Ab 01. Juli 2015 besteht nur mehr die Möglichkeit einer Landesförderung über die Wohnbauförderungsschiene (Neubauförderung oder Wohnhaussanierungsförderung). Damit läuft gleichzeitig auch die Gemeindeförderung für erneuerbare Energie aus, da diese lt. Gemeinderatsbeschluss an die Förderungsrichtlinie „Erneuerbare Wärme“ des Landes gebunden ist.


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Kärntner Blumenolympiade 2015

Bereits zum 18. Mal nimmt die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See bei der Kärntner Blumenolympiade teil. Wir bieten wieder allen Blumenfreunden und –freundinnen, die jedes Jahr eifrig ihre Blumen und Gärten hegen und pflegen, die Möglichkeit, im Bewerb B „Einzelbewerb“ in folgenden Kategorien teilzunehmen: 1. Gasthöfe und Hotels 2. Bauernhöfe und Buschenschanken – bewirtschaftet 3. Gewerbebetriebe und Pensionen 4. Privathäuser mit Balkon und Garten 5. Siedlungen und Wohnstraßen – Wohnblöcke 6. Fenster- und Blumenschmuck 7. Sonderobjekte und Sonderpreise 8. Sonderobjekte und Sonderpreise – Kinder & Garten Als Teilnehmer können Sie natürlich auch die fachliche Beratung und die Tipps der Fachjury vor Ort nutzen. Beachten Sie bitte auch folgende Teilnahmekriterien: - Landessieger 2014 (1. Platz) pausieren 3 Jahre - Gemeindesieger 2014 (1.Platz) pausieren 1 Jahr Auch heuer gibt es wieder 3 „Kärntner Milch Frühstücke“ zum gewinnen: die ersten drei Teilnehmer, die sich für die Blumenolympiade anmelden, erhalten 1 Frühstückspaket. Anmelden können Sie sich entweder telefonisch bei Frau Urschitz Alexandra, Sozialamt, Tel.Nr. 04254/2690 DW 34 oder schriftlich unter finkenstein@ktn.gde.at unter Angabe von Namen, Anschrift, Telefonnummer und Kategorie. Wir freuen uns über viele Anmeldungen und eine blütenreiche Blumenolympiade 2015 in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See!

Wassergenossenschaft Aichwald-Faakersee-Süd: Wasserbeurteilung 2015 Auszug aus dem amtlichen Untersuchungszeugnis W1238/2015 der Lebensmitteluntersuchungsanstalt Kärnten Entnahmestelle: HB Oberaichwald Wasserhärte: 13,9 °dH Karbonathärte: 12,6 °dH Temperatur bei Probenahme: 8,2 °C Organoleptische Parameter Geruch Geschmack

Ergebnis neutral neutral

Physikalisch-chemische Parameter pH-Wert TOC(org.Kohlenstoff) Ammonium Chlorid Calcium Eisen Kalium Nitrat Nitrit Natrium Sulfat Magnesium

Ergebnis 7,73 <0,5 mg/l <0,1 mg/l 2 mg/l 67,4 mg/l <30 µg/l <1mg/l 3 mg/l <0,05 mg/l 1,8 mg/l 22 mg/l 19,5 mg/l

Mikrobiologie Koloniebildende Einheiten 22°C Koloniebildende Einheiten 37°C Coliforme Bakterien, Enterokokken, Escherichia coli,Clostridium perfringens, Pseudomonasaeruginosaje

Ergebnis erlaubt <40 in 1ml 0 - 100 <10 in 1ml 0 - 20

erlaubt 6,5 bis 9,5 bis 5 0 - 0,5 bis 200 bis 400 bis 200 bis 50 bis 25 bis 0,1 bis 200 bis 250 bis 150

0 in 100ml 0

INFORMATION Unser Trinkwasser wird in den Karawanken am Fuße des Mittagskogels aus 5 Quellen gesammelt und in das Netz unserer Wassergenossenschaft eingespeist. Es ist reines Quellwasser, welches weder desinfiziert noch mittels UV-Bestrahlung aufbereitet werden muss. ES IST NATUR PUR!!! Obmann: Karl Nadrag, Hangweg 5, 9583 Faak am See Tel: 0650/4254220


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Wasserrettung Faak – Fit für die Sommersaison Die Sommer- und Badesaison naht und um für diese gut vorbereitet zu sein, absolvierten die Einsatzkräfte der Wasserrettung Faaker See im Frühjahr zahlreiche Schulungen und Weiterbildungen. Zuletzt wurde am 1. Mai mit den ÖWR-Kollegen der Region Ossiacher See bei einer Saisonstartschulung am Drau-Stausee bei Feistritz/Ros. gemeinsam geübt. Insgesamt stehen der ÖWR Faak rund 70 aktive Mitglieder für den Bäderüberwachungsund Einsatzdienst sowie drei Einsatzboote zur Verfügung. In der Mannschaft sind auch zahlreiche Einsatzkräfte mit Spezialausbildung, wie Schiffsführer, Rettungstaucher und Fließ/Wildwasserretter.

Damit es erst gar nicht zu gefährlichen Einsätzen kommt, ist die Prävention ein wichtiges Stichwort. Aus diesem Grund veranstaltet die ÖWR Faak auch in diesem Jahr wieder Kinderschwimmkurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Natürlich wird auch immer nach Nachwuchs im Bereich Rettungsschwimmen gesucht. Im Sommer 2015 finden zwei Rettungsschwimmkurse im Strandbad Faak statt. Die Anmeldung zu den Kursen kann online unter www.wasserrettungfaak.at durchgeführt werden. Sollte es doch zu einem Ernstfall kommen, sind die Faaker Wasserretter bestens gerüstet. Beachten Sie beim Baden am See unter anderem das „orange Licht“. Sollte sich dem Faaker See ein Unwetter mit Starkwind, Gewitter & Co. nähern, wird die Wasserrettung von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gewarnt. Als Vorwarnung werden bei den Strandbädern Faak, Egg und Drobollach die gelben Warnleuchten aktiviert. Zusätzlich erfolgt eine Sturmwarnfahrt mit dem Rettungsmotorboot, auf dem ebenfalls das orange-gelbe Licht zu sehen ist. Sollten Sie bemerken, dass jemand am See in Not ist, zögern Sie nicht und alarmieren sie die Wasserrettung – NOTRUF 130! Österreichische Wasserrettung, Landesverband Kärnten, Einsatzstelle I/8 Faaker See, Seestraße 2a, 9583 Faak am See Tel.: 04254/4744, E-Mail: wasserrettung.faak@gmx.at, Web: www.wasserrettung-faak.at

Landestag der Kärntner Wasserrettung Am 31. Mai 2015 fand der diesjährige ordentliche Landestag der Österr. Wasserrettung, Landesverband Kärnten, im Ausbildungszentrum Cap Wörth statt. Der Tag begann mit einer Frühjahrstagung, bei der die Landesfunktionäre und Einsatzstellenleiter aktuelle Themen und Probleme der ÖWR diskutierten. Zu Mittag folgte dann der „offizielle Teil“, also die Jahreshauptversammlung der Wasserrettung Kärnten. Ein Tagesordnungspunkt war dabei die Ehrung von herausragenden Personen in der ÖWR. Bruno Rassinger wurde das goldene Leistungsabzeichen der Bundesleitung der Österr. Wasserrettung für seine Verdienste um die Einsatzstelle Faak am See und im Landesverband Kärnten verliehen. Der Vorstand gratuliert recht herzlich zu dieser hohen Auszeichnung.

Von links: Ing. Wolfgang Eichkitz (Landesleiter Stv.), Bruno Rassinger, Ing. Reinhard Rohr (Präsident der ÖWR Kärnten), Heinz Kernjak (Landesleiter), Bgm. BR Christian Poglitsch (Vizepräsident der ÖWR Kärnten).


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7. Herz-Kreuz-Pilgerung 3 Länder 3 Kulturen 3 Sprachen – Begegnung bringt Freude und Freunde

Zu den Liedern der Sängerinnen und Sänger vom „FaakerSeeKlang“, schmeckte allen Pilgern das Annahütten-Pilger-Frühstück (Reindling und Kaffee) besonders gut. So gestärkt, verabschiedete heuer mit einem Segen erstmals Dechant Stanko Olip am 25. April 2015 in der Filialkirche „Heilige Drei Könige“ die 39 „Botschafter der Annahütte neu“, die sich um Pepi Puschan und Kreuzträger Andreas Nadrag auf den beschwerlichen Weg von Untergreuth nach Dovje machten. Bei leichter Bewölkung und Temperaturen um + 14°C, wurde ein erster kurzer Halt am Bildstock in Outschena eingelegt, der vor einigen Monaten liebevoll von Astrid Walluschnig restauriert wurde. Heuer war es ohne Schneeschuhe eine gemütliche Pilgerung. Es war Zeit für Besinnung, Zeit für Gespräche zwischen den Pilgern und Zeit, die rosafarben blühenden Flecken der Erika (Schneeheide) am Wege gebührend zu bewundern. Kein Problem waren die etwa 10 cm hohen Schneereste, die sich unterhalb des Annahüttensattels hartnäckig auf den Wegen gehalten hatten. Nach fast 8 km Aufstieg und über 800 Höhenmetern, war das Gelände der ehemaligen Annahütte nach etwa 3 Stunden erreicht. Der azurblau schimmernde Faaker See lag den Pilgern zu Füssen, die alle hier gerne die kurze Rast nutzten, um die Rucksäcke von den mitgebrachten Jausenpaketen zu befreien. Über 900 Höhenmeter Abstieg lagen nun auf der slowenischen Seite bis zum Ziel in Dovje vor den Pilgern. An einigen Stellen hinab zum Flüsschen Beli potok war es auf dem Pfad sehr steil. Nach über 2 Stunden konzentriertem Abstieg war der Beli potok erreicht, der in diesem Jahr nur wenig Wasser in die Belca ergoss. Alle waren froh über eine zweite Pause, bevor es nun für gut 4 km auf dem Wirtschaftsweg weiter Richtung Belca ging. Vor einem Jahr hatten zahlreiche Schnee- und Schlammlawinen und auch Schneebruch, Spuren der Verwüstung auf diesem Weg hinterlassen. Heute war davon nichts mehr zu sehen und bereits nach 1 Stunde war vor dem Tunnel der Abzweig erreicht, der einen Steig hinab zur Brücke über die Belca führt. Brücke ist vermutlich für die 2 schwankenden Bohlen nicht der richtige Ausdruck. Aber so schlimm war es nicht und ein Seil gab zusätzliche Sicherheit. Kurz bevor sich die Wasser der Belca im gleichnamigen Ort in die Sava Dolinka ergiessen, wurde der asphaltierte Radweg D2 erreicht, auf dem noch über 3 ½ km bis zum Ziel zurückzulegen sind. Von vielen Pilgern wird dieser Abschnitt als schlimmster Teil der Herz-Kreuz-Pilgerung betrachtet. Nach 880m Aufstieg, über 980m Abstieg, über 16 km Fussmarsch und nach fast 7 Stunden sicher auch nicht verwunderlich. Da fällt jeder Schritt der noch zu bewältigenden 4 km auf Asphalt eben schwer. Die Kirche „Sv. Mihael“ war 6 Jahre Ziel der Pilgerung. Heute versammelten sich die Pilger an der Kreuzung Mojstrana – Dovje am 1989 errichteten Denkmal von

Jakob Aljaž, der als Pfarrer von 1889 bis zu seinem Tod 1927 in Dovje tätig war und auch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des slowenischen Alpinismus spielte. Empfangen wurden die Pilger von den Alphornbläsern des Kanaltaler Kulturvereines in Kärnten, dem gemischten slowenischem Chor „Triglavski Zvonovi“ und vom slowenischen Pfarrer Franz Urbanija. Der Hall der „Glocke der Begegnung“, die jährlich am Annahüttenkirchtag vom Kamm der Karawanken ihren Klang ertönen lässt, war erhört worden. Oder war es doch den unermüdlichen Bemühungen von Pepi Puschan zu danken? Der „Glockenklang“ war sogar bis in die Amtstuben von Kranjska Gora und Finkenstein gedrungen, denn Bürgermeister Janec Hrovat aus Kranjska Gora und Bürgermeister BR Christian Poglitsch aus Finkenstein trafen sich erstmals und richteten Grußworte an die „Botschafter der Annahütte neu“. Beide bedankten sich bei den Pilgern für diese Initiative, betonten den völkerverbindenden Gedanken der „Herz-Kreuz-Pilgerung“ und sehen die Vision, die Annahütte als Ort der Alpen-Adria-Begegnung auf dem Weg zum Kepa/ Mittagskogel wieder aufzubauen, positiv. Sie versprachen, die noch zaghaften - Kontakte zwischen den beiden Gemeinden am Annahütten-Kirchtag (der letzte Samstag im Juli) zu vertiefen. Pfarrer Franz Urbanija nahm zum Abschluss aus den Händen von Pepi Puschan Herz und Kreuz der „Annahütte neu“ entgegen und wird diese mit slowenischen Pilgern am 25. Juli wieder zum Annahütten-Kirchtag mitbringen. Zum Abschluss wurde das „Hiša Pr‘ Katr‘“ in Dovje zum Ort der kulinarischen Völkerverständigung. Es lag wohl nicht nur an den vorzüglichen slowenischen Speisen und Getränken, dass sich alle Pilger gegen 19.00 Uhr über den Bus-Rücktransport nach Untergreuth freuten. Diesmal ging es nicht über den Wurzenpass, denn der Obmann des Kanaltaler Kulturvereins in Kärnten, Karl-Heinz Moschitz, hatte zum Besuch in die ehemalige Volksschule eingeladen, wo der Verein in Boscoverde/Grünwald gemeinsam mit der Associazione Culturale della Valcanale (Obmann Alfredo Sandrini) seinen Sitz hat. Mit Stolz präsentierte er die fast 4.000 Bücher umfassende deutschsprachige Bibliothek. Er gab einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten des Vereins, wo u. a. die seit 1980 vom italienischen Verein angebotenen Deutschkurse grossen Zuspruch erfahren. Begegnung bringt Freude und Freunde. Dieses Motto der „Freunde der Annahütte neu“ wurde heute in 3 Ländern, 3 Kulturen und in 3 Sprachen von über 30 Pilgern gelebt, die sich am Abend an der Filialkirche „Heilige Drei Könige“ in Untergreuth mit den Worten „Pfiati, bis zum Annahütten-Kirchtag“ verabschiedeten.


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Präsentation der Landkarte mit slowenischen Flur- und Hausnamen Predstavitev zemljevida s slovenskimi ledinskimi in hišnimi imeni Wer kennt sie nicht, Flurnamen wie: Polana, Meli, Panir, Dobrova… Sei es, dass sie noch heute verwendet werden, sei es, dass sie an die Kindheit erinnern und damit an Zeiten, in denen sie noch zur Alltagssprache gehörten. Im Jahr 2010 wurden die slowenischen Flur- und Hofnamen in das österreichische Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Im Rahmen des EU-Projektes „Europäische territoriale Zusammenarbeit, OP SlowenienÖsterreich 2007-2013“ (Projekt FLU-LED) und auf Initiative der Einheitsliste/Enotna lista wurden die Namen seit 2011 auch in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See durch zahlreiche Mitarbeiter/innen und Informant/innen gesammelt und dokumentiert. Wissenschaftlich wurde das Projekt vom Slowenischen Volkskundeinstitut „Slovenski narodnopisni inštitut Urban Jarnik“ in Klagenfurt begleitet. Entstanden ist eine zweisprachige Landkarte mit slowenischen Flur- und Hofnamen, ein Dokument des reichen kulturellen Erbes unserer Gemeinde und unserer Region. Die Herausgeber Einheitsliste Finkenstein/Enotna lista Bekštanj, Slowenischer Kulturverein SKD „Jepa-Baško jezero“, Slowenischer Kulturverein SPD „Dobrač“, Christlicher Kulturverband (KKZ), Slowenisches Volkskundeinstitut Urban Jarnik (SNI Urban Jarnik), Slowenischer Alpenverein „Slovensko planinsko društvo Celovec“ laden herzlich zur Präsentation der Karte am Donnerstag, 2. 7. 2015, um 19.30 im Sitzungssaal des Gemeindeamtes in Finkenstein ein.

Kdo jih ne pozna, ledinska imena Polana, Meli, Panir, Dobrova… Leta 2010 so slovenska ledinska in hišna imena vpisali v seznam Unescove nesnovne dediščine v Avstriji. V okviru Evropskega teritorialnega sodelovanja, Operativnega programa Slovenija-Avstrija 2007–2013 (projekt FLU-LED) in na pobudo Enotne liste Bekštanj je od leta 2011 v trški občini Bekštanj potekalo sistematično zbiranje slovenskih ledinskih in hišnih imen. Pri dokumentaciji so pomagali številni sodelavci/sodelavke in informanti/ informantke. Znanstveno je projekt spremljal „Slovenski narodnopisni inštitut Urban Jarnik“ v Celovcu. Nastal je dvojezični zemljevid s slovenskimi ledinskimi in hišnimi imeni, ki predstavlja bogato kulturno dediščino naše občine in naše regije. Izdajatelji Enotna lista Bekštanj, SKD „Jepa-Baško jezero“, SPD „Dobrač“, Krščanska kulturna zveza, Slovenski narodnopisni inštitut Urban Jarnik in Slovensko planinsko društvo Celovec prisrčno vabijo na predstavitev zemljevida, ki bo v četrtek, 2. 7. 2015, ob 19.30 uri v sejni sobi občinskega urada v Bekštanju.

skupina akzent – Chor des SKD Jepa-Baško jezero begeistert in Piran skupina akzent v Piranu Ein richtiges Highlight war die diesjährige Chorreise der skupina akzent in das istrianische Städtchen Piran an der slowenischen Küste. Vor allem die Sehenswürdigkeiten hatten es den jungen SängerInnen angetan. Als eine besondere Idee und musikalischer Leckerbissen erwies sich das nächtliche Konzert weltlicher Lieder vor unzähligen Besuchern Mitten in der Stadt. Beim sonntäglichen Gottesdienst im Dom von Piran begeisterten die SängerInnen mit ihrem vielfältigen geistlichen Liedgut. Od 5. do 7. junija 2015 se je mudila skupina akzent v istrskem mestu Piran. Navdušeni pevci SKD Jepa-Baško jezero so si ogledali znamenitosti majhnega krasnega mesteca ob slovenski obali. Kot odličen vodič in poznavalec, ne samo znamenitosti temveč tudi kulinarike, se je izkazal minoritski pater Tone Ogrinc, ki je bil dolga leta župnik v koroških Podgorjah. Seveda tudi petja ni manjkalo. Mladi pevci so s svojimi pesmimi navdušili nešteto piranskih

obiskovalcev ter koroških rojakov pri nočnem koncertu v mestu samem. V piranski stolnici, kjer so pri nedeljskem bogoslužju prepevali Bogu v čast in ljudem v veselje so navdušili s svojim duhovnim sporedom. Bilo je imenitno potovanje v edinstveni družbi.


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Gedenken – nachdenken 1945 – 1955 – 1995 — 2015 Am Sonntag, dem 17. Mai 2015, um 18.00 Uhr veranstaltete der Slowenische Kulturverein Jepa-Baško jezero ein Gedenkkonzert anlässlich dreier historischer Jubiläen. 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges, 60 Jahre nach Unterzeichnung des Staatsvertrages und 20 Jahre nach dem Beitritt zur EU waren die Anknüpfpunkte für kritische Texte und Reflexionen der jugendlichen Mitglieder der Theatergruppe zwischen den musikalischen Darbietungen. Mit den Themen Krieg, Freiheit und Toleranz spannten sie den Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es traten auf der Gemischte Chor LedenitzenFaakersee, das Duo Affetuoso und die Vereinsgruppen MoPZ Jepa-Baško jezero, Otroška skupina Jepca, Tamburaški ansambel Loče und skupina akzent.

spomin – premislek 1945 – 1955 – 1995 – 2015 SKD Jepa-Baško jezero je v nedeljo, 17. maja 2015, ob 18. uri v kulturnem domu v Ledincah priredilo proslavo spominjanja in opominjanja ob treh zgodovinskih jubilejev. Za 70-letnico konca druge svetovne vojne in 60-letnico podpisa državne pogodbe ter 20-letnico pristopa v Evropsko unijo so med petjem nastopajočih skupin spletili mladinci igralske skupine s kritičnimi recitali o vojni, svobodi in toleranci lok od življenja v preteklosti do življenja v sedanjosti. Nastopili so pevsko Gemischter Chor Ledenitzen-Faakersee, MoPZ Jepa-Baško jezero, Otroška skupina Jepca, skupina akzent in instrumentalno Tamburaški ansambel Loče in Duo Affetuoso.

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Kulturprogramm der Stadt Villach Lassen Sie sich doch von der Muse küssen!

Das neue Konzert- und Theater-Abonnement der Kulturabteilung der Stadt Villach bietet eine fein abgestimmte Mischung. Schon beim Gustieren bekommen Sie Lust auf viele anregende Kulturabende. Im Theaterbereich stehen unter anderem Klassiker von Ferdinand Raimund und Friedrich Schiller sowie ein Schauspiel nach dem Roman-Bestseller von Donna W. Cross „Die Päpstin“. „La Traviata“, „Der Barbier von Sevilla“ und „Cabaret“ sind Highlights im Musiktheater-Abo. Mit der wohl schärfsten Science-Boygroup der Milchstraße, den „Science Busters“, steht ein Angriff auf die Lachmuskeln bevor, denn Topwissenschaft und Spitzenhumor müssen keine Feinde sein! Der Bogen der vielfältigen Konzerte mit Solisten von Weltrang spannt sich von klassischen Stücken bis hin zu selten gehörten Repertoires. Sollten Sie Interesse an kulturellen Erlebnissen haben, fordern Sie einfach das Kulturprogramm an, damit Sie aus der Fülle des Angebotes wählen können. Abonnements ab EUR 67,50 | Jugendabo EUR 25,-Gerne senden wir Ihnen das Programm der Spielzeit 2015/16 zu. T: 04242/205-3412 oder E: kultur@villach.at


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Im Zeichen Kärntner Komponisten

Die Trachtenkapelle Finkenstein – Faaker See konnte bei ihrem Frühlingskonzert beweisen, dass Blasmusik aus Kärnten traditionell und modern zugleich sein kann. Neben Märschen, Walzer oder den klassischen Klängen einer Ouvertüre, wurden auch moderne, fast rockige Töne angeschlagen. Vier Komponisten konnten sich überzeugen, dass ihre Werke nicht nur mit Hingabe gespielt, sondern vom Publikum auch begeistert angenommen wurden. Der „Kärntner Liedermarsch“ (Anton Seifert) leitete den Konzertabend ein, gefolgt von der Fanfare „Nomen Novum“ von Hans Lassnig – ursprünglich für Big Band-Besetzung komponiert und eigens für die Trachtenkapelle arrangiert. Beim „Kärntnerlieder-Walzer“ von Philipp Fahrbach Sen. kamen Zuhörer und Musiker zum ersten Mal außer Atem, jedoch wurde beim „Bauerngalopp“ von Rudolf Kattnigg das Tempo noch mal drastisch erhöht. Während eines „Abend am Wörthersee“ (Hans Schuster) zeigte Torsten Wastian am Flügelhorn, dass er sein Instrument genauso gut beherrscht wie sein Bruder den Taktstock. Zum Durchschnaufen kam man bei den Ehrungen

Torsten Wastian am Flügelhorn – „Abend am Wörthersee“.

und Neuaufnahmen in den Musikverein. Neben vier Jungmusikern und drei jung gebliebenen Neumusikern wurde unter anderem Josef Gigler für 55 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der Marsch „Kärnten frei und ungeteilt“ von Anton Siuschegg leitete die Pause ein, mit Hannes Benedikt und seinem Marsch „Hohe Tauern“ wurde der zweite Teil begonnen. Josef Abwerzger zeigte sich von seinem Stück „Ombra e Sole“ begeistert und bedankte sich persönlich beim Kapellmeister! Hans-Peter Stinnig probierte sich an den zwei Musikrichtungen Jodler und Tango. Daraus wurde der „Tango-Jodler“ – eine Parodie, die aus den Instrumenten teilweise eigenartige Töne lockte. Mit „The Power of Love“ von Alfred R. Stevenson wurden die Mütter geehrt, mit dem Medley „Udo Jürgens Live“ gedachte man des im letzten Jahr verstorbenen Kärntners und Weltstars. Der Kreis schloss sich mit dem Marsch „Neuer Kärntner Liedermarsch“ von Karl Safaric. Ein Déjà-vu erlebten die Zuhörer bei der ersten Zugabe „Am Wörthersee“, ist ein Teil davon doch aus der Einspielung des ORF-Frühschoppens bekannt. Nach dem nicht enden wollenden Applaus ließ Kapellmeister Wastian euphorisch noch zwei Zugaben – den Marsch „Die Rose vom Wörthersee“ (Hans Lang) und das Kärntner Heimatlied – erklingen. Nach der Gestaltung der Fronleichnamsprozessionen in Latschach und St. Stefan/Finkenstein, beginnt am 2. Juli beim Strandcamping Gruber unsere „Sommer-Tournee“. Laut derzeitigem Stand werden wir elf Mal im Juli und sechs Mal im August im Einsatz sein: 4. Juli Fahrzeugweihe mit der FF Gödersdorf / 5. Juli Bezirksmarschwertung in Ferndorf / Abendkonzerte am 6. Juli Dorf Schönleitn, 9. Juli Gasthof Millonig, 13. Juli Gasthof Feichter, 16. Juli Inselhotel Faaker See, 20. Juli Strandhotel Faak, 23. Juli Taborhöhe, 27. Juli Camping Poglitsch, 30. Juli Camping am Walde

Komponisten: Josef Abwerzger, Hans Lassnig, Christian Wastian jun., Hannes Benedikt, Hans-Peter Stinnig.


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„Mit vollem Schwung tonzt Olt und Jung“ …unter diesem Motto lud die Volkstanz- und Schuhplattlergruppe Fürnitz/Faaker See ein Die Volkstanz- und Schuhplattlergruppe Fürnitz/Faaker See wurde im Jahr 1983 gegründet. Viele Tanzbegeisterte sorgten damals wie auch heute noch dafür, dass dieser Verein schon seit über 30 Jahren besteht. Nun war es an der Zeit, alle ehemaligen Mitglieder wieder zu einer Tanzprobe einzuladen um zu sehen, welche Tänze und Plattler ihnen noch in Erinnerung geblieben sind und an welchen geschliffen werden muss. Viele ehemalige Mitglieder folgten der Einladung und fanden am 25.04.2015 den Weg ins Kulturhaus Fürnitz. Auch Vbgm. Peter Salbrechter ließ sich das große Treffen nicht entgehen und überraschte die VTG mit einer Spende. Zuallererst konnten die Männer ihr Können bei den verschiedenen Plattlern unter Beweis stellen. Der Vorplattler Manuel Pinter brachte alle mit guter Laune und viel Motivation zum Schwitzen. Gleich im Anschluss durften auch die Frauen zeigen welche Tänze sie noch beherrschen und so wurde u. a. „Hopp Mariandl“ getanzt. Die zwei Tanzleiter Theresa Mischkot und Christopher Brucker sorgten mit den ausgewählten Tänzen für gute Stimmung. Es wurde viel über alte Zeiten, sämtliche Auslandsreisen und

die vielen Auftritte geplaudert, sowie die sorgfältig gepflegten Fotoalben der letzten 3 Jahrzente zusammen durchstöbert. Die Volkstanz- und Schuhplattlergruppe Fürnitz/Faaker See, vor allem der Obmann Michael Pinter, möchte sich noch recht herzlich bei den zahlreichen Gästen bedanken, die mit vollem Schwung an der Tanzprobe teilnahmen und diese zu einem großen Erfolg machten.

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9. GOLDWINGTREFFEN Camping und Erlebniswelt Arneitz am Faaker See Zum neunten Mal trafen sich vom 4. bis 7. Juni 2015 die „Schlachtschiffe der Straße“ am Faaker See in Kärnten. 122 Goldwinger aus der Schweiz, Liechtenstein, Italien, Deutschland, Rumänien, Polen, Russland, Slowenien und Österreich kamen zum freundschaftlichen Treffen, ohne Eintritt, Nenngeld bzw. Anmeldegebühr. Das Eventgelände Arneitz am Faaker See in Kärnten ist international bekannt und besticht durch seine hervorragende Lage, der ausgezeichneten Gastronomie und dem Service, dem gepflegten Campingplatz (mit Strom, Wasser und Fernsehanschluss für die meisten Stellplätze) und Badestrand, den sanitären Einrichtungen und den netten Gastgebern (siehe www. arneitz.at). Es befindet sich im Bereich dreier Länder (Österreich-Italien-Slowenien), in dem sich die germanischen, romanischen und slawischen Kulturen treffen. Den Gästen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten: Am Donnerstag fuhren 37 Goldwinger, einige trotz der bis zu 984 km langen ANREISE die Passtour. Es ging über den Wurzenpass nach SLOWENIEN, dort über den Vrsicpass nach Tolmin (Besuch des heeresgeschichtlichen Museums und „Fischessen“). Danach führte die Route über den Predilpass durchs Raibltal nach Thörl-Maglern und wieder zurück nach Faak. Am Abend wurde unter dem Beifall von zahlreichen Kärntenurlaubern die Lichterparade um den Faaker See gefahren. Anschießend gab es Benzin-, Zubehör- und Schraubergespräche sowie Partytime im House of Rock. Am Freitag ging es für die 67 Goldwinger auf die ITALIENTOUR: über Sellanevea (mit einer kleinen Fotopause) nach Bordano, wo das Schmetterlingsdorf und das Schmetterlingshaus besucht wurden. Im Anschluss wurde bei der Heimreise eine „Rosmarienhendlpause“ in Resiuta eingelegt. Um 19:30 Uhr brachte „BRUZZLER“ im Eventgelände Arneitz die Winger nochmals auf Hochtouren, die nach der täglichen Lichterparade im House of Rock wieder bis zum Schluss feierten. Am Samstag fand die Bikersegnung statt. Diakon Oscar Pöcher begeisterte wieder alle mit seiner perfekten und speziellen Bikerpredigt. Anschließend fuhren dann 102 Goldwinger die

ÖSTERREICHTOUR nach Hermagor zum Speckfest. Wir möchten uns auf diesem Wege bei GrInsp Andreas Kulterer (Organisation für den Parkplatzbereich), Autohaus Patterer (Zurverfügungstellung des Parkplatzes) und bei den beiden Feuerwehrmännern, die die Platzsperre, Platzeinweisung und Bewachung der Goldwings bei 36 Grad Außentemperatur für die Dauer des Festbesuches übernahmen, recht herzlich bedanken. Bei der Heimfahrt fuhr eine Gruppe über das Naßfeld, eine Gruppe ins Drautal und quer durch Kärnten und die Hauptgruppe auf dem „normalen Weg“ zurück nach Faak. Um 19:00 wurde die Prämierung vom Präsident ZORRO und Streetblocker MEX durchgeführt. Best of Miles: Uwe Lübasch (Anfahrtsweg 984 km) Best of Light: Svatek Herbert Best of Airbrush & Design: Helmut Winkler O (Verzierung der GW mit 6.000 Swarowski Steinen) Most members of ourtside: Goldwingfreunde Burgenland (8 Motorräder) Im Anschluss wurde mit MEILENSTEIN die Arneitz-Eventhalle zum Brodeln gebracht. Der Höhepunkt war die Einfahrt bzw. Durchfahrt nach der täglichen Lichterparade durch die verdunkelte Halle. Die Stimmung wurde noch durch Helmut Brunner von den „Meilensteinern“ angeheizt. Nach der Livemusik wurde bis in die Morgenstunden im House of Rock weitergetourt. Am Sonntag nach dem gemeinsamen Frühstück ab 08:00 Uhr verabschiedeten sich viele Goldwinger und traten die Heimreise an. Zahlreiche GWler verlängerten jedoch ihren Urlaub, um noch im wunderschönen Kärnterland die Gegend und auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Für einen eventuellen Schlechtwettereinbruch war der „Goldwingstammtisch Kärnten“ bestens vorbereitet. Die Firma Kowatsch unterstützte die Veranstaltung mit einem gratis zur Verfügung gestellten 50sitzigen Vereinsbus. Ein großes Dankeschön an den Geschäftsführer Gilbert Oberrauner und Walter Schumi. Zahlreiche Freundschaften wurden wieder geschlossen und die Mitgliederzahl beim Goldwing Stammtisch Kärnten erhöhte sich. Alle, auch jene, die aus terminlichen Gründen heuer nicht teilnehmen konnten, freuen sich jetzt schon auf das 10. Goldwing Treffen vom 26. (Fronleichnam) bis 29.05.2016, das wieder am Arneitz-Eventgelände geplant ist. Für dieses Jubiläum sind schon mehrere Sondereinlagen bzw. Sonderprogrammpunkte organisiert.


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Seniorenclub Finkenstein Frühlingsfahrt Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah… Die von unserem Reise-Organisator Dieter Hartmann sorgfältig geplante Busfahrt stand unter dem Motto „Burgen und Schlösser in Mittelkärnten“. Sie führte von Feldkirchen kommend zur Burg Hoch-Liebenfels über den gleichnamigen Ort im Glantal. Es handelt sich trotz imposanter Festungsmauer um eine inhaltsleere Scheinburg. Das schöne Wetter und der herrliche Rundumblick über das frühlingshaft erblühte Glantal tröstete jedoch über die nicht mögliche Innenhofbesichtigung hinweg. Es ging weiter nach St. Veit, dem stolzen Städtchen zwischen Tradition und modernem Wirtschaftsstandort. Schon vorab erfuhren wir einiges über die ansässigen bekanntesten Unternehmer und ihre international wirkenden Firmen. Vom sog. „Fuchspalast“ ausgehend wanderten wir, fachkundig geleitet von Herrn Alarich Warmuth, zur Stadtpfarrkirche mit dem Karner und danach zum Hauptplatz mit dem wunderschönen Renaissance-Rathaus. Weiter fuhren wir vorbei am Hörzendorfer See hinauf zum Schloss Tanzenberg mit der imposanten Schlosskirche. Wir besichtigten mit anschaulichen Erklärungen von Hans Reiner den Innenhof des Stiftsgymnasiums und die beeindruckenden Fresken und Bildtafeln von Valentin Oman im Kirchenraum. Während der Reise gab uns Martin Mörtl einen Rückblick über seine Erfahrungen und Erlebnisse als 15maliger Teilnehmer am traditionellen „Vierbergelauf“. Dieser hat sich von einer religiösen Wallfahrt im Laufe der Jahre eher zu einem Sportevent gewandelt. Vorbei an Maria Saal ging es auf dem Weg in die Landeshauptstadt vorerst zum Mittagessen ins schöne Schlossrestaurant „Mageregg“. Abschließend besuchten wir den eindrucksvollen Kärntner Wappensaal im Landhaus. Durch eine hervorragende Führung gewannen wir tiefen Einblick in die Geschichte von Kärnten und den erfreulichen Wandel der gesellschaftlichen Strukturen bis zu den gegenwärtigen Formen unseres Zusammenlebens. Muttertagsfeier Unsere heurige Muttertagsfeier fand auf der Baumgartnerhöhe hoch über dem Faaker See statt. Nach einem ausgiebigen Spaziergang in der schönen Natur freuten wir uns über den fantastischen Ausblick über unsere Heimatgemeinde hinaus auf die nahe Bergwelt. Beim Anwesen vulgo „Truppe“ erhielten wir den Hinweis von Dr. Hans Simonitsch, dass dies der letzte VollerwerbsBergbauerhof in unserer Gemeinde sei. Danach trafen wir uns im Baumgartnerhof, wo uns bei Kaffee und Torte Adolf Weisch aus seinen humorvollen Geschichten vorlas. Frau Olga Naverschnig und Herr Adolf Weisch wurden mit einem Geschenkkorb von unserer Obfrau Helga Haubenhofer zum aktuellen Anlass gewürdigt.

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GEBURTEN 26. April 2015 Jonas, Sohn von Bettina PRISKER und DI Christian KIRILOWITSCH 9585 Techanting, Golfblickstraße 10 02. Mai 2015 Gabriel, Sohn von Ing. Britta FRANK-GEHRKE und Sascha FRANK 9585 Techanting, Florianistraße 12 25. Mai 2015 Nina Katharina, Tochter von Eva und Roland SAPPL 9582 Pogöriach, Pogöriacher Straße 9 30. Mai 2015 Jakob David, Sohn von Veronika und David STROITZ 9582 Unteraichwald, Koboldweg 7 07. Juni 2015 Jana Maria, Tochter von Daniela AGNESE und Bernhard KOFFLER 9585 Susalitsch 28

TODESFÄLLE SCHULZ Erna (92), 9581 Ledenitzen, Carnicaweg 15 SPERLING Anna (65), 9581 Ledenitzen, Ferlacher Str. 44 MARINZ Gerald (48), 9584 Finkenstein, Höhenrain 16 PEJCL Ottilie (78), 9586 Fürnitz, Korpitschstraße 10/N/11 PRESSLAUER Markus (41), 9584 Finkenstein, Kanzianibergweg 3 Ing. EGGER Theobald (70), 9585 Susalitsch 20 MUSCHET Aloisia (81), 9584 Finkenstein, Kanzianibergweg 12 LIKAR Gottfriede (84), 9586 Fürnitz, Lederersiedlung 20

GOLDENE HOCHZEIT Familie SCHAGER Anton und Annemarie 9586 Fürnitz, Volkshausplatz 5/N/12 verh. seit 19.06.1965

HOCHZEITEN GREWE Günter, wohnhaft in Ramsau b. Berchtesgaden, Deutschland und GLABONIAT Klaudia Maria, wohnhaft in Finkenstein LIEBER Raimund Johann und MEYER Andrea Helene, wohnhaft in Villach Ing. SCHOITSCH Hannes, wohnhaft in St. Stefan im Gailtal und STARK Daniela Hannelore, wohnhaft in Korpitsch Dr. HARRER Hannes und Dr. AICHHORN Bianca Maria, wohnhaft in Villach

WIESER Thomas und MAIER Petra Carola, wohnhaft in Susalitsch

GRUSS AN DAS ALTER 80 Jahre:

BÖHM Friedrich, 9585 Stobitzen, Schubertweg 60 GRABER Margaretha, 9584 Finkenstein, Kirchenplatz 2 RUDOLF Vita, 9582 Unteraichwald, Aichwaldsee-Strasse 2 ZIJP Adriana Albertina, 9585 Müllnern, Hauptstraße 70/1 BIZJAK Wilhelm, 9581 Ledenitzen, Ferlacher Straße 40 BACHMAYER Franz, 9583 Faak am See, Margaritenweg 3 TAUPE Johanna, 9582 Pogöriach, Pogöriacher Straße 23

85 Jahre: LEGAT Josef, 9584 Finkenstein, Warmbaderstraße 15 MÖRTL Karl, 9582 Ratnitz, Karawankenweg 14 ZUSSNER Sonja, 9584 Finkenstein, Sonnberg 10 STOJAN Paulina, 9584 Finkenstein, Schilfweg 6

90. Geburtstag Am 20.05.2015 feierte Herr Jakob LORENZINI aus Ledenitzen seinen 90. Geburtstag. Seitens der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See überbrachten Bgm. BR Christian Poglitsch und Vbgm. Peter Salbrechter herzliche Glückwünsche.

90 Jahre:

BRECELJ Martha, 9582 Pogöriach, Pogöriacher Straße 6a

91 Jahre:

MISCHKOT Elisabeth, 9586 Fürnitz, Dorfstraße 30 POSCH Augustine, 9583 Faak am See, Dietrichsteinerstraße 5

100 Jahre:

MUSCHET Aloisia, 9581 Ledenitzen, Fichtenweg 3

vlnr:Vbgm. Peter Salbrechter, Jakob Lorenzini mit Sohn David Lorenzini, sowie Bgm. BR Christian Poglitsch.


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Fußballturnier der landwirtschaftlichen Fachschulen Kärntens Das Fußballturnier der landwirtschaftlichen Fachschulen Kärntens fand am 19.5.2015 statt. Austragungsort war der Fußballplatz in Fürnitz, da diesmal die Landwirtschaftliche Fachschule Stiegerhof der Gastgeber war. Die Turnierteilnehmer waren: LFS Stiegerhof, LFS Litzlhof, LFS Goldbrunnhof, LFS Althofen, LFS St. Andrä. Gastgeber LFS Stiegerhof erreichte diesmal nur den 5. und letzten Platz. Die Fachschule Goldbrunnhof ist seit einigen Jahren nicht zu schlagen. Sie sind nicht nur Turniersieger, sondern geben dem Wanderpokal ein endgültiges Zuhause. Alfred Altersberger, Landesschulinspektor der landwirtschaftlichen Fachschulen Kärntens, nahm an der Siegerehrung teil. Der Stiegerhofer Direktor Johannes Leitner freut sich über die gelungene Veranstaltung, welche von Fachlehrer Mathias Russegger bestens organisiert wurde. Herzlichen Dank an Bürgermeister BR Christian Poglitsch für die Kostenübernahme der Gebäudereinigung.

Schnupperkurse im GC Finkenstein Teetimes; Putten; Pitchen; Chippen; Drive – wissen Sie was diese Begriffe bedeuten? Mit einer Teetime meint man nicht etwa eine Verabredung um Tee zu trinken, sondern die Uhrzeit an der man die Golfrunde beginnt. Putten, Pitchen und Chippen sind verschiedene Schläge die für verschiedene Längen verwendet werden. Wie auch der Drive: der erste Schlag auf einem Loch mit dem die Spieler versuchen möglichst weit zu schlagen. Sie möchten diesen Sport einmal auszuprobieren und mehr darüber erfahren? Der Golfclub Schloss Finkenstein bietet exklusiv für Sie eine Schnupperstunde á 60 min um € 15,00 pro Person ab einer Teilnahme von 4 Personen an (dies ist ein Spezialpreis für Abonnenten der Gemeindezeitung Finkenstein). Der Tag an dem die Schnupperstunde stattfindet kann individuell mit den Golf Pros

Sieger – Goldbrunnhof

vereinbart werden.Eine Schnupperstunde besteht aus drei verschiedenen Teilen. Die ersten 15 Minuten verbringen die Teilnehmer damit einen Einblick in den Golfsport zu bekommen und mehr über Schläger sowie spezielle Techniken zu erfahren. Der zweite Part der Stunde wird damit verbracht das lange Spiel auszuprobieren. Hier wird der Golf Pro Ihnen die Grundtechnik für lange Schläge zeigen und dann wird gleich darauf los trainiert. Zum Abschluss werden Sie sich noch dem Putten widmen. Putten ist der Schlag mit dem der Ball ins Loch gerollt wird. Unterschätzen Sie die Wichtigkeit dieses Schlages nicht – er kann die Geheimwaffe eines souveränen Spielers sein. Melden Sie sich jetzt an und sichern sie sich Ihren Platz in der Nächsten Schnupperstunde des GC Schloss Finkenstein. Anmeldung erfolgt kostenlos und unverbindlich telefonisch unter 04257/29201.


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Musikschule Finkenstein Drum Open Air – Gasthof Millonig Am 18.05.2015 veranstaltete die Schlagwerkklasse der Musikschule Finkenstein von Herrn Alex Brandstätter ein Drum Open Air im Hof des Gasthofes Millonig. Die hoch motivierten Schüler blieben Ihren zahlreichen Fans nichts schuldig und rockten „was das Zeug hielt“. Die Songs, die sie rhythmisch begleiteten, überzeugten nicht nur musikalisch, auch die dazupassende Gestik, Mimik und das Outfit trugen dem gelungenem Open Air Fest bei.

Die zahlreichen Zuhörer – unter Ihnen Frau GR Silvia Gastager, Gemeinde Nötsch – bedankten sich mit kräftigem Applaus. Herr Pfarrer Gerhard Kuder, der auch dem Konzert lauschte, bedankte sich sehr herzlich für dieses wirklich gut gelungene Kirchenkonzert und sprach eine Einladung für ein weiteres Konzert in der Kirche aus. Wir, seitens der Musikschule, nehmen diese Einladung gerne an!

Themenkonzert Kirchenmusik Regionalkonzert der Musikschule Dreiländereck Unter dem Titel „Altes und Neues bringen den Kirchenraum zum Klingen“ fand am Mittwoch, dem 20.05.2015, in der wunderschönen kath. Kirche St. Georgen/Gail ein weiteres Regionalkonzert der Musikschule Dreiländereck statt. Zu Gehör gebracht wurde Musik von der Barockzeit, der Klassik, bis hin zu geeigneter Popular- und Filmmusik. Interpretiert wurde die Musik von Blockfötenensembles, Querflöten, Gitarren, einem Akkordeonquartett der Musikschule Finkenstein und auf der Orgel der Kirche St. Georgen.

Unsere nächsten Termine: 1. Juli 2015 – Tag der offenen Tür in der Musikschule Finkenstein von 15:00 bis 18:00 Uhr Motto: „zuhören ausprobieren informieren“ – eine Orientierungshilfe bei der Auswahl des „richtigen Instrumentes“, des richtigen Anfangalters, der Anfängerinstrumente, der Kosten usw. 8. Juli 2015 – KONZERT „Best of…“ Konzert und Prüfungsurkundenverleihung im Kulturhaus Latschach um 19:00 Uhr

Besuch im Gemeindeamt

Projekttage in Friesach

Am Dienstag, dem 12.5.2015, durften die SchülerInnen der 3. Klasse der Volksschule Fürnitz in die Arbeit der Gemeindebediensteten hineinschnuppern. Amtsleiter Günter Schrottenbacher und Schulreferent Vbgm. Peter Salbrechter führten die Kinder durch die verschiedenen Abteilungen und erklärten ihnen die einzelnen Aufgaben einer Gemeinde. Zum Schluss wurden alle mit einer kleinen Jause belohnt. Vielen Dank für diesen interessanten Vormittag!

Auch heuer durften wir Schüler/innen der 4. Klasse der Volksschule Fürnitz wieder drei spannende Tage in der Burgenstadt Friesach erleben. Neben der Besichtigung des Burgbaues, des Museums in der Petersburg und der Wachsstube, standen eine Bootsfahrt im Burggraben und eine Nachtwächterführung auf dem Programm. Begeistert waren wir auch von den handwerklichen Tätigkeiten, wie dem Papierschöpfen und dem Arbeiten mit der Schnurgabel sowie dem Tanzen nach mittelalterlicher Musik. Der absolute Höhepunkt der Projekttage war aber für uns alle das Ritteressen mit der anschließenden spannenden Geisterstunde. Nach drei Tagen fuhren wir mit tollen Erinnerungen wieder nach Hause.


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Feuerwehrübung an der Volksschule Fürnitz

Am 22. April 2015 um 10 Uhr hieß es für die Feuerwehren in Fürnitz und Gödersdorf: „Brandeinsatz in der Volksschule Fürnitz“. Zum Glück war dies nur der Einsatzbefehl für eine Übung an unserer Volksschule. Um für eine eventuelle Gefahrensituation gut gerüstet zu sein, probten die Feuerwehren Fürnitz und Gödersdorf unter Einsatzleiter Robert Brugger für den Ernstfall. Angenommen wurde ein Brand im Erdgeschoss. Einem Großteil der Schüler/innen gelang es, mit ihren Lehrer/innen das Schulhaus in kurzer Zeit geordnet und sicher zu verlassen und sich am Sammelplatz einzufinden. Zwei Schülerinnen aus der vierten Klasse, die gerade im Schulhaus unterwegs waren, konnten jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung im Erdgeschoss das Gebäude nicht mehr rechtzeitig verlassen.

Unter schwerem Atemschutz drang ein Trupp zu den beiden Mädchen vor. Nach einer aufregenden Bergung wurden die beiden „Vermissten“ unversehrt ihren Lehrerinnen übergeben. Anschließend wurde der Entstehungsbrand im Erdgeschoss erfolgreich bekämpft. Für alle Beteiligten war dies ein spektakulärer Einsatz, bei dem unsere Schüler/innen auch viel über richtiges Verhalten im Ernstfall erfuhren. Vizebürgermeister und Schulreferent Peter Salbrechter war ebenfalls vor Ort und konnte sich von der Professionalität und schnellen Hilfeleistung der Feuerwehren Fürnitz und Gödersdorf überzeugen. Wir bedanken uns bei Feuerwehrkommandanten Franz Gallob, Einsatzleiter Robert Brugger und allen Feuerwehrmännern der Freiwilligen Feuerwehren Fürnitz und Gödersdorf für diese erfolgreiche Übung.


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Ledenitzener VolksschülerInnen begeistern mit dem Singspiel „Sapramiška“

Nach Wochen intensiver und anstrengender Proben war es am Freitag, dem 29.05.2015, endlich soweit. Um 17 Uhr fand die Premiere unseres Singspiels Sapramiška in slowenischer Sprache mit deutschen Untertiteln im Kulturhaus Ledenitzen statt. Die letzten Wochen haben gezeigt, was alles möglich ist, wenn als Team zusammengearbeitet wird. Anders wäre es wohl auch nicht möglich gewesen, dieses Stück mit 45 SchülerInnen auf die Bühne zu bringen. Jeder, ganz besonders unsere Frau Direktorin Anica Lesjak Ressmann, hat seinen Beitrag zum großartigen Gelingen des Projektes geleistet. Unsere SchülerInnen haben dabei nicht nur großes Bühnentalent, sondern auch Ei-

genständigkeit, Motivation, Durchhaltevermögen und großes Engagement gezeigt. Daher konnte unsere Aufführung ein großer Erfolg werden! Das Publikum war ob der großartigen schauspielerischen, sprachlichen und musikalischen Leistungen der Kinder begeistert. Auch die Musik des Chores und die gesanglichen Beiträge bezauberten die Besucher. Wir sind unglaublich stolz auf unsere fantastischen SchülerInnen und ihr Engagement. Am 03.06.2015 und am 10.06.2015 gab es drei Wieder­holungen, bei denen mehr als 700 SchülerInnen und Kindergartenkinder aus unserer näheren Umgebung teilnahmen. Mehr unter: www.vs-ledenitzen.at

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AK-Studie „Nachhilfe in Kärnten“: Eltern zahlen 7,5 Millionen Euro in diesem Schuljahr! (AK/19) – 7,5 Millionen Euro geben Kärntner Eltern im laufenden Schuljahr für die Nachhilfe ihrer Kinder aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der AK KÄRNTEN in Auftrag gegebene IFES-Studie*. Im Schnitt sind Familien mit Kosten von 742 Euro jährlich konfrontiert. Ein Viertel der Kärntner Schülerinnen und Schüler braucht Nachhilfe! Bei 19 Prozent handelt es sich um bezahlte Nachhilfe. Weitere acht Prozent nehmen unbezahlte Nachhilfe in Anspruch. Die Kosten je Haushalt sind beachtlich: durchschnittlich 742 Euro. Bis zum Ende dieses Schuljahres werden Eltern in Kärnten demnach 7,5 Millionen Euro in die Nachhilfe ihrer Kinder investiert haben. Die Kosten haben sich in Kärnten entgegen dem Bundestrend somit leicht reduziert (um rund eine halbe Million Euro). Dies resultiert daraus, dass sich zwar die durchschnittlichen Kosten bei den betroffenen Eltern leicht erhöht haben, der Anteil derer, die für ihr Kind eine bezahlte Nachhilfe eingesetzt haben, aber etwas zurückgegangen ist. Österreichweit belaufen sich die Kosten für Nachhilfe auf 119 Millionen Euro. Die Detailergebnisse der von der AK KÄRNTEN in Auftrag gegebenen IFES-Studie: 48 Prozent stark belastet 48 Prozent der befragten Eltern, die für externe Nachhilfe zahlen, gaben an, durch Nachhilfekosten sehr stark oder spürbar finanziell belastet zu sein, für weitere 31 Prozent stellen die Ausgaben eine gewisse Belastung dar. Mit diesem Ergebnis liegt Kärnten im bundesweiten Schnitt. Nach wie vor sind die Nachhilfekosten vor allem für sozial und finanziell schwächer gestellte Haushalte schwer bzw. nicht leistbar. Am meisten wird für Nachhilfe in der AHS-Oberstufe ausgegeben (876 Euro), dicht gefolgt von den Volksschulen (713 Euro). Mathematik weiter Spitzenreiter Mathematik und Fremdsprachen wurden bei dieser Untersuchung wiederum als „Problemfächer“ entlarvt. Innerhalb der

letzten drei Jahre ist in Kärnten der Bedarf an Nachhilfe in Mathematik deutlich angestiegen (+11 Prozent). Nachmittagsbetreuung nützt 20 Prozent der Kärntner Haushalte haben für ihr Kind eine externe Nachmittagsbetreuung in Anspruch genommen. Dadurch ist – so glauben 47 Prozent der Eltern – keine weitere Nachhilfe notwendig bzw. in einem geringeren Ausmaß erforderlich (17 Prozent). Nichtsdestotrotz lernen Eltern in einem Drittel der Haushalte täglich mit ihrem Kind, ein Fünftel der Befragten praktiziert dies zwei oder drei Mal in der Woche. Eltern entlasten, Kinder fördern AK-Präsident Günther GOACH zu den Ergebnissen: „In der Nachhilfeproblematik zeigt sich die Schwäche unseres Bildungssystems am sichtbarsten.“ Die Schule produziert nach wie vor einen Nachhilfemarkt, in den jene Eltern investieren können, die dafür die notwendigen finanziellen Ressourcen haben. „Ziel der Schulreform muss sein, Nachhilfe einzudämmen und damit Chancengerechtigkeit herzustellen.“ Das Österreich-Ergebnis unterstreicht zudem, dass kostenloser Förderunterricht an Schulen und Nachmittagsbetreuung zu weniger Nachhilfe führt. Kärnten liegt in Bezug auf alle Formen der externen Nachmittagsbetreuung unter dem Bundesdurchschnitt. Daher fordert der AK-Präsident: „Die flächendeckende Ganztagsbetreuung mit speziellem Übungs- und Förderangebot muss ausgeweitet und der Ausbau von echten Ganztagesschulen weiter vorangetrieben werden.“ Empirische Grundlagen schaffen Das bundesweite Nachhilfe-Monitoring wurde erstmals 2010 durchgeführt. Ziel ist es, aktuelle Daten zu lukrieren, die Entwicklung im Zeitverlauf zu analysieren und dadurch strukturelle Änderungen im schulischen Bereich voranzutreiben.**** Ergebnisse „Nachhilfe in Kärnten 2015“: kaernten.arbeiterkammer.at/bildung *IFES-Institut für empirische Sozialforschung GmbH, Telefonumfrage unter 400 Kärntner Haushalten (mit gesamt 693 Schulkindern), März/April 2015.


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Die Bienenkönigin im Kindergarten Finkenstein Am 6. Mai 2015 gab es für die Kinder einen interessanten Besucher im Kindergarten. Herr Klaus Klammer nahm sich einen ganzen Vormittag Zeit und führte uns in die Welt der Imkerei ein. Er brachte alle wichtigen Utensilien vom Rahmen bis zur Rauchpumpe mit. Für große Begeisterung sorgte das Anprobieren der Imker-Schutzbekleidung. Alle wollten unbedingt einmal reinschlüpfen. Als Höhepunkt hatte Herr Klammer einen Schaukasten mit tausenden echten Bienen mitgebracht. Geschützt durch eine Glasummantelung konnten sich die Kinder auf die Suche nach der Bienenkönigin machen. Zum Abschluss wurden wir noch mit Honiggläsern zur Verkostung beschenkt. Herzlichen Dank an Herrn Klammer für diesen besonderen Vormittag!

Kindergarten Ledenitzen

Unserem Jahresthema „Mit Forschergeist und Feuereifer – spannende Experimente für Kinder“ entsprechend, sind die Kindergartenkinder im Monat Mai neugierig auf Natur. Die Lust, die Natur zu entdecken und den Garten spielerisch – als Forscher – zu erobern, steht im Mittelpunkt des heurigen Frühlings. Die Kinder möchten gerne im Sommer bunte Blumen in ihrer Nähe haben. Aus Samenkörnern ziehen wir eine der schnellsten und neugierigsten Pflanzen – die Kapuzinerkresse – und beobachten das Wachstum bei guter täglicher Pflege. Bei der Bepflanzung unserer Kräuterspirale sammeln die Kinder eine Vielzahl an kindlichen Naturerfahrungen. Auch Experimente rund um die Ernährung wurden den Kindern angeboten.

An der Nudelmaschine wurden hausgemachte Bandnudeln als Muttertagsgeschenk hergestellt. Das war ein Riesenspaß! Als Pädagogen machten wir bei all den durchgeführten Experimenten die Erfahrung – Kinder forschen und entdecken – den ganzen Tag!


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Kindergarten Fürnitz Buchpräsentation „Geschafft – trotz(t) Eurer Behinderung“. Um nicht nur den Kindern das Bewusstsein für wertvolle Bücher zu vermitteln, boten wir am 2. Juni den Erwachsenen einen etwas anderen Elternabend an. Wir organisierten in Kooperation mit unserem Buchhändler Bernd Martinschitz einen Besuch der Autorin Irmgard Janschitz. Sie präsentierte ihre Autobiografie mit dem Titel „Geschafft – trotz(t) Eurer Behinderung“ den interessierten Eltern. Nach einer offenen Gesprächsrunde klang der Abend bei einem gemütlichen Zusammensein aus. Ausflug Unser Wandertag zur Napoleonwiese startete am 10. Juni in der Früh am Bahnhof in Fürnitz. Ein besonderes Erlebnis für die Kinder war die Zugfahrt nach Villach/Warmbad. Mit Rucksack und viel Vorfreude marschierten wir zur Napoleonwiese. Unterwegs machten wir mehrmals Rast und die Kinder erlebten das gemeinsame Jausnen in der Natur. Anschließend wurden alle Möglichkeiten, die der Wald bietet, von den Kindern im Spiel erprobt. Es wurde mit Ästen gebaut, Naturmaterialien gesammelt, balanciert und gespielt, sodass die Kinder den Wald mit allen Sinnen wahrnehmen konnten. Nach wunderschönen Stunden im Wald und auf der Napoleonwiese wanderten wir zum Bahnhof und der Zug brachte uns zurück nach Fürnitz. Beim gemeinsamen Marsch zum Kindergarten und dem anschließenden Mittagessen ließen wir diesen schönen Wandertag ausklingen.

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Besuch von unseren jahrelangen Freunden aus Kranjska Gora Am Freitag, dem 8. 5. 2015, besuchten wir – der mehrsprachige Kindergarten Ringa raja aus Ledenitzen – passend zu unserem Jahresthema Wald, gemeinsam mit unseren Freunden aus Kranjska Gora, den Tierpark Rosegg. Nach der Begrüßung und gemeinsamen Jause besichtigten wir mit dem Schwerpunkt auf der slowenischen Sprache die zahlreichen Waldtiere. Die Kinder hatten mit diesem Treffen die Möglichkeit, die Freundschaften zu vertiefen, miteinander zu spielen und zu singen. Nach dem gemeinsamen Vormittag wurden wir von unserem Sponsor zum Mittagessen ins Naturel Hoteldorf Schönleitn eingeladen. Dort erwartete uns ein freundliches Personal mit köstlichen Speisen. Beim Eis essen wurden die Kinder auch noch vom Maskottchen „Schäfchen Bibi“ überrascht. Mit einem gemeinsamen Gruppenbild beendeten wir unseren sonnigen Ausflug. Wir bedanken uns bei allen, die diesen unvergesslichen Tag mitfinanzierten!

Beauty Day für die Mamas bei den Sonnenkäfern Bei der Muttertagsfeier in der Kindertagesstätte Sonnenkäfer in Ledenitzen am 7.5.2015 konnten sich die Mamas von ihren Kleinen einmal so richtig verwöhnen lassen. Die wunderschönen Geschenke, selbst gestaltete Halsketten, wurden beim Muttertagsbasteln von Papa und Kind vorbereitet! Mit einem selbst hergestellten Hand-Peeling, einer Rückenmassage und einem wunderschönem Erinnerungsfoto wird der Tag unvergesslich bleiben.

Kabarett-Reihe in Schönleitn Montag, 6. Juli 11:00 – 13:00 Uhr: Liter(A)tour Spaziergang, Reinhard Nowak liest aus heiterer Literatur bei den Spazierstopps mit Wein, Saft und Snacks / für Erwachsene. Dienstag, 7. Juli 20:00 Uhr: Kabarettabend „Artgerechte Männerhaltung“ und „Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit“ Isabella Woldrich, Bernhard Ludwig. Donnerstag, 9. Juli 18:00 Uhr: Charityabend Wirtshauskultur mit Charity Tombola. Isabella Woldrich spricht über Global Family. Reinhard Nowak Best of Kabarett. Freitag, 10. Juli 20:00 Uhr: Seminarkabarett „Schluss mit dem Diätwahnsinn“: Das 10in2® Power Programm. Bernhard Ludwig führt Sie Schritt für Schritt in ein gesundes Leben, in dem Sie auf nichts verzichten müssen. Für alle Veranstaltungen gilt Eintritte = Spenden zugunsten Global family. Die Veranstaltungen finden am Dorfplatz im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN statt.


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ZEHN JAHRE FAAKERSEELAUF... Der 10. Internationale KÄRNTNERMILCH Faakerseelauf lädt zum Jubiläum in einer traumhaften Naturkulisse ein Der WFV Finkenstein am Faakersee freut sich vom 04. bis 05. Juli 2015 auf zahlreiche Lauffreunde und Zuseher beim 10. Internationalen KÄRNTNERMILCH Faakerseelauf. Traditionell finden neben dem Halbmarathon (21,1 km) und dem Panoramalauf (10,5 km) auch der DRAUSTÄDTER Kinderund Jugendlauf (0,2-2,3 km) sowie der Gesundheitslauf und Nordic Walking Bewerb für Genießer und Anfänger (4,5 km) statt. Gestartet wird am 04. Juli um 16:30 Uhr am Eventgelände Arneitz mit dem Gesundheitslauf und Nordic Walking Bewerb. Um 17:30 Uhr heißt es dann beim DRAUSTÄDTER Kinder- und Jugendlauf „auf die Plätze, fertig, los!“ Am Sonntag startet um 09:00 Uhr der legendäre Lauf rund um den türkisblauen Faaker See, mit den Bewerben Panoramalauf und Halbmarathon. Wer seine persönliche Bestzeit brechen oder seine Lauffreude gemeinsam mit anderen teilen möchte, der ist an diesem Wochenende am Faaker See genau richtig. Wegen des breiten Sportangebotes ist mit Sicherheit der ideale Bewerb für jeden dabei. Egal ob ambitionierter Profi oder Hobbysportler, der Faakerseelauf bietet allen einen perfekten Laufspaß. 10 Jahre Faakerseelauf: Jubiläum feiern heißt, viele Vorteile für die Teilnehmer zu bieten. Daher findet neben einer großen Siegerehrung heuer auch eine XXL-Startnummernverlosung statt. So hat jeder die Möglichkeit, ein Gewinner zu sein und einen Preis mit nach Hause zu nehmen.

Organisiert wird das Laufwochenende am Faaker See vom Verein WFV Finkenstein am Faakersee. Obmann Gerhard Domiuschigg und sein eingespieltes Team sorgen für einen optimalen Ablauf und freuen sich auf viele motivierte Teilnehmer! WICHTIG: Der WFV Finkenstein am Faakersee lädt alle Anrainer rund um den See herzlich ein, als Teilnehmer oder Zuseher beim Laufevent dabei zu sein und bittet zugleich vorab schon um Verständnis. Am Sonntag, den 05. Juli 2015, kann es von ca. 09:00 bis 12:00 Uhr zu Verzögerungen und Verkehrsbehinderungen auf den Straßen rund um den Faaker See kommen. Alle Anrainer rund um den See erhalten noch rechtzeitig eine amtliche Mitteilung über die genauen Straßensperren und Behinderungen. AUF EINEN BLICK: 10. Internationaler KÄRNTNERMILCH Faakerseelauf 04. & 05. Juli 2015 Veranstalter: WFV Finkenstein am Faakersee Veranstaltungsort: Eventgelände Arneitz, Seeuferlandestraße 53,9583 Faak am See Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen: www.faakerseelauf.at Tel: 0664 88469660


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Ausgabe Nr. 246 Juni 2015

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