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Nr. 237 · August 2014 · 47. Jahrgang

MITTEILUNGSBLATT DER MARKTGEMEINDE FINKENSTEIN AM FAAKER SEE

Neues Badehaus am Aichwaldsee eröffnet! Bericht im Blattinneren


Der Bürgermeister

Liebe Finkensteinerinnen und Finkensteiner, liebe Jugend! Ein Sommer der kein Sommer war neigt sich dem Ende zu ... Eine der schwierigsten Saisonen im Tourismus in den letzten Jahren, wahrscheinlich Jahrzehnten, geht dem Ende entgegen. Schon die Vorsaison gestaltete sich wettermäßig sehr schwierig und es hat trotzdem in den Monaten Mai und Juni ein leichtes Plus bei den Nächtigungen gegeben. Damit verbunden war auch die Hoffnung auf eine gute Sommersaison für die Monate Juli und August. Der Juli war jedoch mit rd. 12 % Minus bei den Nächtigungen, sowie einem Minus zwischen 40 und 50 % bei den Strandbädern und Campingplätzen, sehr ernüchternd. Wir hofften somit auf eine Wetterbesserung und konstanteres Wetter, was bedauerlicherweise im August ebenfalls nicht eingetreten ist. Wenn die Berichterstattung stimmt, hat es im Juli nur drei regenfreie Tage gegeben, somit hat es an 28 Tagen zumindest leicht oder stark geregnet. Durch diese Wettersituation sind besonders die Betriebe direkt am See, sowie die Badebetriebe und die Campingplätze, aber auch der

finkenstein aktuell Gastronomiebereich in arge Schwierigkeiten geraten. Es ist wahrscheinlich nur ein kleiner Trost, dass verschiedene Faktoren, wie die geänderte Ferienordnung in Deutschland, ebenfalls dazu beigetragen haben, dass überhaupt und sehr spät eine bessere Auslastung der Betriebe in der Marktgemeinde erfolgt ist. Es hilft auch nichts, und bringt keinen Trost, wenn die Wetterlage europaweit in dieser Sommersaison sehr schlecht war, ausgenommen teilweise in den skandinavischen Ländern. Scheinbar spielen auch die Klimaveränderungen eine große Rolle und haben immer mehr Einfluss auf das Wetter und auf die im heurigen Sommer so geringen Sonnentage. Wir können nur hoffen, dass ein schönes Herbstwetter eine für viele wie ich hoffe, noch teilweise Verbesserung der Situation im Tourismusbereich erbringt. Mit dazu beitragen könnte ein konstantes Wetter speziell Anfang September, in der Harley –Davidson European Bike Week, von 2. bis 7. September, um die Saison wenigstens teilweise retten zu können. Ein schöner Herbst könnte dazu beitragen, dass das Minus bei den verschiedenen Betrieben doch zumindest etwas gemildert wird. Als Vergleich möchte ich ihnen eine Statistik über Ankünfte und Nächtigungszahlen aus dem Jahr 2013 und dem heurigen bekannt geben:

Abschließend darf ich allen alles Gute wünschen, in der Hoffnung, dass es eine wettermäßige Verbesserung im Herbst gibt. Ihr Bürgermeister

Walter Harnisch


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Schulstartgeld 2014 Wie bereits in den letzten Jahren kann im Gemeindeamt der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See auch heuer wieder das Schulstartgeld 2014 beantragt werden. Die Ausgabe der Gutscheine erfolgt durch das Amt der Kärntner Landesregierung. Lt. Verordnung der Kärntner Landesregierung wurden folgende Vorgehensweise und folgende Richtsätze festgesetzt: Antrageinbringungsfrist: 01. August – 31. Oktober 2014 Auszahlung des Schulstartgeldes in Form von Gutscheinen in der Höhe von € 50,00 bei folgenden Voraussetzungen: - Einkommensgrenze pro Haushalt € 1.650,-- Zuschlag für jede weitere Person € 123,-- BezieherInnen von Familienzuschuss im Kalenderjahr 2014 - BezieherInnen von Heizkostenzuschuss im Kalenderjahr 2013 bzw. 2014 - EmpfängerInnen der Sozialen Mindestsicherung bzw. Ausgleichszulage Die Anträge sind ausschließlich bei der zuständigen Wohnsitzgemeinde zu stellen. Spätere Antragsstellungen können nicht mehr berücksichtigt werden! Anträge und nähere Informationen zum Schulstartgeld erhalten Sie im Gemeindeamt bei Frau Urschitz Alexandra, Sozialamt, Tel. 04254/2690 DW 34.

KUNDMACHUNG Die Freigabe des Aufschließungsgebietes und zwar im Ausmaß von 1.344 m², festgelegt für die Parz. 767/1, KG 75413 Fürnitz, wird gemäß § 4 a Abs. 1 in Zusammenhang mit dem § 13 Abs. 1 des Kärntner Gemeindeplanungsgesetzes 1995, LGBl.Nr. 23/1995, in der Fassung des Gesetzes LGBl.Nr. 88/2005, kundgemacht. Der Entwurf liegt in der Zeit vom 14.08.2014 – 11.09.2014 zur öffentlichen Einsichtnahme am Marktgemeindeamt Finkenstein am Faaker See, Bauamt, Zimmer 18, II. Stock, auf. Gemäß § 13 Abs. 1 des Kärntner Gemeindeplanungsgesetzes 1995 ist jedermann, der ein begründetes Interesse glaubhaft machen kann, berechtigt, innerhalb der Auflagefrist schriftliche Einwendungen gegen die Freigabe des Aufschließungsgebietes beim Marktgemeindeamt Finkenstein am Faaker See einzubringen.

Aus dem Inhalt

Tschentsche – Jedes Ding hat zwei Seiten Einweihung Badehaus am Aichwaldsee finkenstein:bewegt – Bleiben Sie mobil! Information der Wassergenossenschaft Mallestig 50 Jahre Gipfelkreuz am Mittagskogel Finkensteiner Nudelfest Ausstellung „Hans Laber – Leben in Farbe“ Ein neuer Stern am Himmel der Theaterkunst Aus dem Standesamt Gratulationen Die Musikschule Dreiländereck-Finkenstein Einsatzübung der FF Finkenstein an der Volksschule Finkenstein Ereignisreiches Jahr im Kindergarten Latschach Kindergarten Blau-Licht-Party Neuigkeiten der DSG Lorenz Ledenitzen

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KUNDMACHUNG Gemäß § 5 und § 22 des Kärntner Straßengesetzes 1991 (K-StrG.), LGBl. Nr. 72/1991, in der geltenden Fassung, ist beabsichtigt eine Teilfläche der Parzelle 1114/2, KG 75426 Latschach (Bereich Aussichtsweg/Oberaichwald), im Ausmaß von ca. 21 m², als öffentliches Gut aufzulassen. Jedermann, der ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen kann, ist berechtigt, innerhalb der Kundmachungsfrist vom 13.08.2014 bis 10.09.2014 begründete Einwendungen schriftlich einzubringen.

Ämterübergabe Am Freitag, dem 18.07.2014, fand im Schloss Neu Finkenstein die feierliche Ämterübergabe des Lions Club Dobratsch statt. In diesem Zuge übergab Herr Herwig Zimmermann die Präsidentschaft für das kommende Clubjahr an Herrn Ernst Kapeller. Neben den zahlreichen Gästen, konnte auch eine Abordnung des Lions Club Tarcento (Italien), der Bürgermeister der Marktgemeinde Arnoldstein Herr Erich Kessler, sowie der Bürgermeister der Marktgemeinde Finkenstein Herr Walter Harnisch, bei der Feier begrüßt werden. Der Lions Club Dobratsch setzt sich aus Mitgliedern der Gemeinden rund um den Dobratsch zusammen. Das Motto des Lions Clubs lautet „Wir dienen“ und diese Hilfe kommt wiederum Menschen unserer Region zu Gute.

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Impressum: Herausgeber: Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Walter Harnisch, Marktstraße 21, 9584 Finkenstein, Telefon 04254/2690-0. Redaktion: Günther Schrottenbacher, Tel.: 04254/2690-33, email: guenther.schrottenbacher@ ktn.gde.at und Verena Schnabl, Tel.: 04254/2690-18, email: verena.schnabl@ktn. gde.at. Verlag, Anzeigen und Druck: Firma Santicum Medien GmbH, Willroiderstraße 3, 9500 Villach, Tel. 04242/30795, email: office@santicum-medien.at. Fotos: Archiv Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See, Kopeinig, Martin Hipp


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Sehr geehrte Gemeindebürger­Innen! Die nunmehr 17. Harley-Davidson European Bike Week findet vom Dienstag, den 2.9., bis Sonntag, den 7.9.2014 statt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird die Landes- bzw. Bundesstraße um den Faaker See wie in den vergangenen Jahren gegen den Uhrzeigersinn als durchgehende Einbahn geführt. Sämtliche Maßnahmen zur Verkehrssicherheit werden gemeinsam mit dem Amt der Kärntner Landesregierung, der BH-Villach, sowie der Marktgemeinde Finkenstein koordiniert. Die Aktivierung der Einbahnregelung erfolgt am Dienstag, den 2.9.2014 um ca. 10.00 Uhr. Um unnötige Fahrten und damit verbundene Verkehrsbehinderungen zu vermindern, werden für betroffene Anrainer und Berechtigte auch in diesem Jahr wieder Einfahrtsberechtigungen ausgegeben. Einfahrtsberechtigung benötigen: Anrainer der Waldsiedlung, des Hangweges, des St. Stefaner Weges sowie der Halbinselstraße, benötigen für die Zufahrt mit dem PKW vom 2. bis 7. September 2013 ab dem Kreuzungsbereich Seeblickstraße – Kohlstattstraße (Bernoldkreuzung) in Drobollach eine Einfahrtsberechtigung (ausgenommen Motorräder). Anrainer der Seeuferlandesstraße ab dem Gemeindestrandbad, bis zur sog. Schiestl Kreuzung in Egg benötigen vom 2. bis zum 7. September ebenfalls eine Einfahrtsberechtigung. Anrainer im westlichen Ortsteil von Faak am See bis zum Gemeindestrandbad in Faak am See, benötigen (mit Ausnahme der Anrainer der Seestraße) KEINE Einfahrtsberechtigung. Die Zufahrt zu diesen Bereichen ist ausschließlich über die Mallestiger Straße (Einbahn) und in weiterer Folge über die Dietrichsteiner Straße jederzeit möglich. Wir bitten die betroffenen Anrainer diese Zufahrtsmöglichkeit zu nutzen. Anrainer in Latschach, Oberaichwald und Ledenitzen benötigen ebenfalls KEINE Einfahrtsberechtigung und werden gebeten, die entsprechenden Umfahrungsmöglichkeiten zu nutzen. Die Ausgabe der Einfahrtsberechtigungen erfolgt ab sofort in der Tourismusinformation Faak am See. Um die Richtigkeit Ihrer Adressdaten überprüfen zu können bringen Sie bitte einen amtlichen Lichtbildausweis mit! Detailinformationen über Beschränkungen und Fahrverbote erhalten Sie ebenfalls in der Tourismusinformation Faak am See. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sind all diese Maßnahmen während der European Bike Week erforderlich – dafür bedanken wir uns für Ihr Verständnis. Inhaber von Einfahrtsberechtigungen bitten wir dennoch, nicht zwingend notwendige Fahrten in die Kernbereiche zu vermeiden. ANRAINER DER SEESTRASSE: Diese benötigen auch heuer wieder eine zusätzliche Einfahrtsgenehmigung, die ausschließlich Anrainern ausgestellt wird, da die Seestraße einem generellen Fahrverbot unterliegt! Diese erhalten Sie ebenfalls an der Tourismusinformation Faak am See. Leider kommt es bei Veranstaltungen dieser Größe immer wieder zu Diebstählen. Um eine gelungene Veranstaltung für alle Besucher durchführen zu können ersuchen wir Sie hiermit auch, im Sinne der Kriminalitätsprävention, eventuelle verdächtige Vorgänge unverzüglich der örtlichen Polizeiinspektion zu melden. In den letzten Jahren konnten die Behörden durch aufmerksame Einwohner und Gäste einige Fälle sehr rasch aufklären. Bitte sensibilisieren Sie auch Ihre Gäste hinsichtlich der Verwahrung von Wertgegenständen und Motorrädern. Wir bedanken uns auch hier für Ihre Unterstützung.

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Tschentsche – Jedes Ding hat zwei Seiten Und da haben wir eine Gemeinde – eine Marktgemeinde – eine Tourismus-Marktgemeinde. Und da leben viele Menschen. Und da kommen, Gott sei Dank, noch immer wieder Gäste. Und da haben wir den See – die Berge – Wanderwege – Radwege – Straßen und, und, und. Ah, von wegen Straßen, da haben wir schon Probleme, oder aber auch wieder nicht. Da kam mir der Gedanke: Schau dir doch einmal unsere Straßen und Wege genauer an, aber zu Fuß. Ergebnis: „Sauschlecht, aber doch wieder ganz gut“! Eine Idee ist nämlich in mir erwacht! Machen wir doch unser Tourismus-Angebot um eine Facette reicher und bieten den Gästen ein zusätzliches Programm, kostenlos natürlich! „Almwandern im Tal“, klingt doch nicht so schlecht oder!? Man braucht dabei nicht die lange Anfahrt zum Berge zurück legen. Im Prospekt könnte dann stehen: „Üben Sie das Bergwandern schon gleich ab der Haustüre“ oder „Mit den Leichtbergschuhen zum Badestrand“! Eines sei aber erwähnt: „Kondition sollte man schon mitbringen, denn eine Bank zum Rasten findet sich in unserem Tourismusgebiet nur sehr selten“. Aber auch mit dem Auto ist es immer eine spannende Sache: „Fahre ich heute gerührt oder geschüttelt“, kommt ganz auf die ausgewählte Straße an. Als „Mountainbiker“ hat man das „Schüttelerlebnis“ schon im Dorf, muss man doch gar nicht erst den Kräfte raubenden „Jepca-Sattel“ bezwingen. Und da ein generelles Fahrverbot für Normalräder (aus Gesundheitsgründen) ohnehin besteht, hat wiederum dieses Klientel mit weniger Gegenverkehr zu rechnen. Richtig betrachtet, hat unser Wegenetz in Summe doch nur Vorteile oder? Und die Straßen und Wegränder soll die Gemeinde gefälligst auch sauber halten – wird doch nicht zuviel verlangt sein?! Fuchsteufelswild bin ich zu unserem Amtshaus, es muss doch möglich sein, dass mir dort jemand sagen kann, wann endlich die Wege in Ordnung gebracht werden, denn ein Tschentsche soll nicht nur im Wirtshaus nörgeln! Auf der Gemeinde wurden mir, auf meine Nörgelei hin, sehr freundlich die Augen geöffnet und ich staunte nicht schlecht! Rund € 100.000 stehen für die Erhaltung und Pflege von ca. 250km Gemeindestraßen, Gemeindewege und Radwege zur Verfügung. So gerechnet hat man € 0,40 für die Erhaltung eines Laufmeter in der Kasse und was man um € 0,40 bekommt, braucht man nicht lange zu überlegen. Dabei sind die Betriebskosten der gemeindeeigenen Fahrzeuge, die Schneeräumung und die Personalkosten gar nicht in Rechnung gestellt. Und dass man um 40 Cent gerade notdürftig erhalten kann, das leuchtet sogar dem Gemeindetschentsche ein. Wenn aber ein jeder Besitzer vor seinem Grundstück zur Straße hin die paar Meter sauber und von jeglichen Gesträuch frei halten würde, was a eigentlich die Pflicht jedes Grundeigentümers ist, so würde es sauber aussehen, meint Euer Gemeindetschentsche


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Neueröffnung Liebe Bürgerinnen & Bürger der Gemeinde Finkenstein, Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die FürnitzApotheke für Sie eröffnet hat. Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zu unseren Eröffnungstagen am Freitag, den 5.9.2014 und Samstag, den 6.9.2014 ein. Es erwarten Sie Erfrischungen und kleine Geschenke! Ihren Besuch in unserer Apotheke möchten wir so wohltuend wie möglich gestalten! Umfassende Beratung, ein entspanntes Miteinander, Fürsorge und eine vertraute Atmosphäre, in der sie sich nicht scheuen müssen unangenehme Fragen zu stellen, liegen uns am Herzen! Unseren Fokus legen wir auf natürliche Arzneimittel und spezialisieren uns daher auf traditionelle europäische Medizin, Pflanzenheilkunde, Aromatherapie, Dermokosmetik, Gesunde Ernährung und Nahrungsergänzung. Mit herzlichen Grüßen, Ihre Mag. Elisabeth Grubelnig mit Team Eröffnungstage Freitag | 5.9.2014 | 8.00 – 18.00 Uhr Samstag | 6.9.2014 | 8.00 – 13.00 Uhr Oberrainerstraße 36, 9586 Fürnitz Tel.: 04257 20 700, Fax: 04257 20 700 20 office@fuernitz-apotheke.at, www.fuernitz-apotheke.at Mo – Fr 8.00 – 18.00 Uhr, Sa 8.00 – 13.00 Uhr

Der freiwillige Blutspendedienst des Kärntner Roten Kreuzes veranstaltet am Freitag, dem 05. September 2014 in der Zeit von 15:30 bis 20:00 Uhr im Volkshaus Fürnitz eine Blutabnahme. Die Bevölkerung von Fürnitz und Umgebung wird gebeten, sich recht zahlreich an dieser Blutspendeaktionen zu beteiligen. Mit besten Dank und freundlichen Grüßen! Das Blutabnahmeteam

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Einweihung Badehaus am Aichwaldsee Der Aichwaldsee in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See befindet sich seit 1987 im Besitz der Gemeinde. Nachdem das alte Badehaus in die Jahre gekommen war und eine Renovierung nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten möglich gewesen wäre, wurde im Frühjahr 2014 das alte Gebäude abgebrochen, um den Platz für das neue Badehaus zu schaffen. Nach einer Bauzeit von rund 5 Monaten wurde am 26. Juli 2014 das neue Badehaus am Aichwaldsee eröffnet. Das Projekt entstand nach einem zuvor durchgeführten Architekturwettbewerb, an dem 5 Büros teilgenommen haben. Die Sieger, Frau Architektin MMag. Sonja Gasparin und Hr. Architekt Mag. Beny Meier vom gleichnamigen Architekturbüro, stechen mit ihrem Projekt durch die sehr gelungene Holzkonstruktion heraus, die perfekt in das Landschaftsbild am Aichwaldsee eingebettet ist. Das Badehaus befindet sich am Fuße des Mittagskogels und ist ein wunderschöner Anblick für jeden Besucher. Großzügig überdachte Holzterrassen unterstützen nicht nur eine ganzjährige Nutzung sondern bieten den Badegästen auch Schutz bei kurzen Regenschauern. Außerdem umfasst der Badebereich Stege, Gastraum und einen Kiosk und einen eigenen Überwachungsraum für die Österreichische Wasserrettung. Die Gesamtkosten für dieses Bad belaufen sich auf rund € 500.000, wobei der Großteil aus Bedarfszuweisungen und Mitteln der Bauoffensive des Landes Kärnten bedeckt wurde. Herzlicher Dank an dieser Stelle dem Land Kärnten für die großzügige Unterstützung. Die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See bedankt sich darüber hinaus auch bei den bauausführenden Firmen und selbstverständlich dem Architektenteam Gasparin und Meier. Die gesamte Bevölkerung und die Gäste der Region sind herzlich eingeladen, diesem Badehaus einen Besuch abzustatten. Wir freuen uns auf ihr Kommen. Nachstehend eine genaue Beschreibung des Bauobjektes durch das Architekturbüro: Architekturbüro Gasparin & Meier Neubau Badehaus im Strandbad Aichwaldsee – Baubeschreibung: Objektadresse: 9582 Latschach-Unteraichwald, Aichwaldseeweg 12 Eigentümerin: Marktgemeinde Finkenstein am Faaker Se Architektur und Generalplanung: Gasparin & Meier Architekten

Zeitablauf: geladener Architekturwettbewerb 2013, 1. Preis Gasparin & Meier - Architekten Planungsbeginn August 2013, Baubeginn März 2014, Bau-Fertigstellung Juli 2014 IDEE Die Tradition hölzerner Badehäuser an den Seen des Alpentraumes wird aufgenommen und zeitgemäss interpretiert. Weil aus unbehandeltem Holz gebaut, tritt das Objekt elegant in den Hintergrund und lässt dem kostbaren Nass seine ätherische Weite und bedrängt das Seeufer nicht. KONZEPTION Der Aichwaldsee, umgeben von Wiesen und Wald, umrahmt durch Schilf, ist kaum durch zu nahe gerückte Bauten gestört und somit als einer der wenigen Kärntner Seen sehr ursprünglich in seiner Wirkung. Diese Natürlichkeit soll erhalten bleiben. Daher wurde das neue Badehaus über dem Boden schwebend am südlichen Rand des Areales gesetzt, um dort als Empfangsgebäude zu fungieren und die Richtung See abfallenden Wiesen unberührt den Badenden zu überlassen. Das neue Badehaus sieht sich in der Tradition Kärntner Bauten am See: es besteht zur Gänze aus Lärchenholz. ARCHITEKTUR, FUNKTION, SOZIALES Der „Pfahlbau“ als liegendes Volumen zeichnet die Horizontale der Wasserfläche nach. Weit ausladende Dächer bieten Rahmen und Schutz, Stege, Stiegen und Sitzstufen animieren lebhafte Nutzung. Im Zentrum der Anlage steht der Empfangsbereich. Dem Kommen und Gehen wird durch die Schaffung eines Tores ein Rahmen gegeben. Dieser Rahmen ist auch „Bilderrahmen“ für den Seeblick. Das Tor, die gedeckte Einganghalle als Schwelle und Übergang, bietet Schutz vor Sonne und Regen; hier wird gewartet, geplaudert, konsumiert. Buffet / Kassa (Variabilität der Ausgabebereiche und -größen durch Schiebefenster) samt Lager (Belieferung direkt von Zufahrt her) bilden die Westwand der Halle, an sie anschließend liegt der Gastraum, umgeben von West- und Seeterrasse und rundum Ausblick bietend. Zugangsnah (Rettungswege) wurde der Notfallraum der Wasserrettung im Osten der Vorhalle platziert, ein Abstellraum für Gartengeräte liegt eingangsnah im Süden. Weiter östlich die Sanitäreinrichtungen, nahe an den Kleinkinderbereich gelegt, die Umkleide und einige Kästchen.

v.l.n.r.: Architekt Beny Meier, VM. Ingo Wucherer, Architektin Sonja Gasparin, Ing. Alexander Linder, LAbg. Waltraud Rohrer in Vertretung von LH. Dr. Peter Kaiser,Vbgm. Michael Michelz, VM. BR. Christian Poglitsch, Bgm. Walter Harnisch, Karl Graber mit Sohn Moritz von der ÖWR und GR. LAbg. Johanna Trodt-Limpl.


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KONSTRUKTION, WIRTSCHAFTLICHKEIT, NACHHALTIGKEIT Das Gebäude ist als reiner Holzbau konzipiert. Konstruktive Träger und Stützen, Verkleidungsteile, Stege sind aus Lärchenholz, dem natürlichen Vergrauungsprozess überlassen, Oberflächen behandelt wurden lediglich die beweglichen Teile wie Fenster und Schiebe- /Türen und der Gastraumboden. Dafür wurde ein Öl gewählt, das sich visuell kaum von den unbehandelten Hölzern unterscheidet. Zwei weitere Tragelemente sind aus Fichtenholz, nämlich die Brettsperrholzplatten der Bodenund Deckenkonstruktion. Über Pfählen und Betonfundamenten liegt ein Rost aus Lärchenholzträgern. Abgehoben vom Gelände ist der Holzbau rundum frei, Drainschotter und Geländemodellierung unter dem Badehaus sichert gute Belüftung und schützt vor Feuchteeinwirkung. Ein wirtschaftlicher Stützenraster von 2,5 x rd. 5 Metern bildet den Rahmen für die geschlossenen Räume. Jedes der Stützengevierte trägt ein Dachelement, welches nach Süden geringfügig, nach Norden, Richtung See, großzügig auskragt. Die Endfelder kragen dreiseitig aus. Die Elemente sind untereinander verschraubt, somit wirken sie als eine Platte. Die unterste Schichte der Dachelemente besteht, wie auch die Bodenverteilplatte, aus 5-fach verleimten Brettsperrholzplatten (diese bilden die fertigen Deckenuntersichten). Die Umhüllende der Innenräume ist bis zur Oberkante der Türzargen geschlossen, darüber geht bis zur Deckenuntersicht ein umlaufendes Lichtband auf (Fixverglasungen – bzw teilweise 3-Schicht-Platten anstelle von Fixglas – in Kombination mit einzelnen öffenbaren Flügeln). Der Gastraum ist zweiseitig mit variabel öffenbaren Schiebeelementen und einer Drehtür versehen, beim Kiosk verlaufen die Schiebelemente ebenfalls über Eck und bieten so Übersicht, gewährleisten Funktionalität. In den Innenräumen liegt die innere Vertikalverkleidung bündig mit den Stützen. Die Außenhaut besteht aus Lärchenholz, die Innenverkleidungen mit Ausnahme Buffet, Lager, Sanitär (diese sind bis Oberkante Türstöcke verfliest) ebenso in massivem Lärchenholz. Stegboden und Gastraumboden sind in ihrer Materialität, Brettausrichtung und -breite ident, dadurch wird der Eindruck eines erweiterten Raumes verstärkt. Für die Verfliesungen der Nassräume wurde seefarbenes Glasmosaik (rutschhemmend) eingesetzt, dessen Kleinteiligkeit lässt die winzigen Räume grösser wirken. Lager und Buffet sind bis Oberkante Türstöcke mit weißem Glasmosaik, die Böden rutschhemmend mit unglasiertem Steinzeug ausgelegt. Der Bodenbelag im Notfallraum ist Linol, ein reines Naturprodukt, das aufgrund seiner Zusammensetzung nicht nur aseptisch sondern auch antiseptisch ist. Die Stahl-Brücke, die Zugang und Eingangshalle verbindet, ist mit einem rutschfesten und barfuß gut begehbaren Gitterrost belegt (Neigung unter 6%). Die Dacheindeckung des Walmdaches ist eine dunkle UV-beständige Folie (Sarnafil)

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Zimmerei – HolZbau Säge-Hobelwerk 9581 ledenitzen Tel. 0 42 54/31 08 welche das Gebäude möglichst gut in die Deckung des dahinterliegenden Waldes einbindet. Die Badeanstalt wurde als frostsicheres Gebäude konzipiert. Um aber eine temporäre oder auch ständige Winternutzung zu ermöglichen (Eislaufen, Feste...), wurden alle Leitungen mit Frostbegleitbändern, und alle Räumlichkeiten mit Frostwächtern versehen. Eine maximale Beheizung war weder erwünscht noch vorgesehen, in dieser natürlichen Lage und in diesem naturnah konzipierten Gebäude sollen im Sinne des gesunden Reizklimas unterschiedliche Temperaturzonen erlebbar sein. Um den Gastraum mit einem zusätzlichen Stimmungswert zu unterstreichen wird dieser mit einem Holz-Kaminofen beheizt, die Abgase münden in einen aussen stehenden Edelstahlkamin. Die Architekten Gasparin und Meier bedanken sich bei der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See mit ihrem Bürgermeister Walter Harnisch für das entgegengebrachte Vertrauen und bei ihm und den beteiligten Bediensteten für die gute Zusammenarbeit während der Planungs- und Bauphase. Ebenso gilt unser Dank den beteiligten KonsulentInnen, den beteiligten Firmen und allen MitarbeiterInnen für die stetigen Bemühungen, hier gemeinsam ein besonderes Werk zu schaffen. Wir hoffen, dass Kleinod Badehaus am Aichwaldsee den Nutzerinnen und Nutzern möglichst lange Freude bereiten wird, und eine nachhaltige Nutzung Investitionen solcher Art mehr als rechtfertigen möge!

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finkenstein:bewegt – Bleiben Sie mobil! Werte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger, werte Gäste der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See! Wir haben ein neues Logo! Wie vor einiger Zeit schon verlautbart, wurde – gemeinsam mit dem Schulreferat und den Schulen in unserer Gemeinde – eine Projektarbeit über die Gestaltung eines Logos für den Verein finkenstein:bewegt gestartet. Drei Volksschulen haben sich an diesem Projekt, welches auch vom Schulreferenten Vzbgm. Michael Michelz unterstützt wurde, beteiligt und in den vergangenen Wochen über 50 kreative Vorschläge an den Verein übermittelt. Als Juroren fungierten Heidi SMOLE vom Gasthof Lorenz, Kapellmeister Christian WASTIAN jun., Monika MILLONIG vom Gasthaus Millonig, Amtsleiter Günther SCHROTTENBACHER und Siegfried RASPOTNIK von der Raiba Finkenstein-Faaker See. Die Jurorenrunde hatte keine leichte Aufgabe zu bewältigen! Die Kombination aus Gemeindewappen, Straße, Schriftzug und der Umrandung, welche den Faaker See symbolisiert, überzeugte die Jury schließlich und verhalf Giulia P. von der VS Gödersdorf zu € 200,- Siegerprämie für die Klassenkasse – herzliche Gratulation!

Hinweis in eigener Sache! Der Vereinsname finkenstein:bewegt ist behördlich genehmigt und im Vereinsregister eingetragen. Der Verein ist ausschließlich im Zusammenhang mit dem Mobilitätsangebot in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See zu sehen. finkenstein:bewegt ist ein überparteilicher Verein und wir distanzieren uns von allen politischen oder sonstigen Aktionen, welche unter dem gleichen Namen in unserer Gemeinde durchgeführt werden! Es brummt wieder um den See…. .. wie jedes Jahr – und heuer bereits zum 17. Mal! In der Zeit vom 02. bis 07. September 2014 sind die heißen Öfen wieder um den Faaker See unterwegs. Auch heuer haben Sie wieder die Möglichkeit, die unbeschwerte und wirklich einzigartige Stimmung rund um den See zu genießen und bequem mit finkenstein:bewegt in die, für den übrigen Verkehr gesperrten Bereiche zu gelangen. Selbstverständlich können Sie mit finkenstein:bewegt auch sicher wieder nach Hause fahren! finkenstein:bewegt steht Ihnen während der European Bike Week zu den gewohnten Einsatzzeiten zur Verfügung: Montag – Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr Donnerstags von 08:00 – 02:00 Uhr Sparpreis: ab € 4,90 pro Fahrt bis 7 km Sie erreichen finkenstein:bewegt wie gewohnt unter  ( 0660 9584 000.

Gewinnerin Giulia mit ihrer Klasse bei der Scheckübergabe

Auf den zweiten Platz schafften es ex aequo die Bilder von Jakob P. und Julian K. aus der VS Ledenitzen. Im Rahmen einer äußerst herzlichen Feier, welche die Kinder der Volksschule gestalteten, wurden insgesamt € 100,- Siegerprämie für die Klassenkasse übergeben.

Achtung! Geänderte Ein- bzw. Ausstiegstelle während der European Bike Week aufgrund der Einbahnregelung um den See! Die Ein- und Ausstiegsstelle bzw. der Sammelpunkt ist bei der Fußgängerunterführung zum Bf. Faak am See, Ecke Bahnweg – Faaker See Straße (siehe Grafik). Aufgrund des zu erwartenden Verkehrsaufkommens ist jedoch mit Wartezeiten zu rechnen – wir bitten Sie dafür um Verständnis! Bitte informieren Sie auch Ihre Harley – Gäste über diese günstige und sichere Fahrmöglichkeit Rufen Sie ( 0660 9584 000 an und nutzen Sie finkenstein: bewegt für Ihre Besorgungen, Einkaufsfahrten, Ausflüge, Arztbesuche,… – ganz nach Ihrem persönlichen Bedarf! Wir wünschen Ihnen eine GUTE FAHRT und kommen Sie mit finkenstein:bewegt ans Ziel! Sie erreichen uns auch online unter www.finkenstein-bewegt.at bzw. buero@finkenstein-bewegt.at.

Neugestaltung und

Restauration

(künstlerische und bauliche Arbeiten)

von

Jakob und Julian freuen sich über den Gewinn

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen beteiligten Schülern, Lehrern, Eltern und Juroren für ihren tatkräftigen, kreativen Einsatz bedanken! Die Verbundenheit des Vereins finkenstein:bewegt mit allen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern wird nun auch nach außen hin durch das neue Logo ersichtlich! Vielen Dank dafür und bleiben Sie uns auch weiterhin gewogen!

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Bilanz Alternativenergieförderung In den letzten zehn Jahren wurde vom Land Kärnten und unserer Gemeinde sehr viel Geld für die Förderung Alternativenergieanlagen ausgegeben, wie aus der nachstehenden Aufstellung ersichtlich ist. Solaranlagen: 234 (2.594 m² Kollektorfläche) Scheitholzkessel: 15 Pelletskessel: 76 Hackschnitzelheizungen: 15 Wärmepumpen zur Raumheizung: 33 PV-Anlagen (Ökostromanlagen) 18 (192 kW) Bgm. Walter HARNISCH dazu: „Allein im ersten Halbjahr 2014 wurden von der Gemeinde für Alternativenergieförderung privater Haushalte insgesamt EUR 6.500,-- ausgegeben.“ Als Klima- und Energiemodellregion „Terra amicitiae“ ist es unser Auftrag, den Weg zur Stärkung erneuerbarer Energieträger konsequent fort- und auch im gemeindeeigenen Bereich umzusetzen. Energiemasterplan Kärnten (eMap) Ende Juni wurde der Energiemasterplan des Landes Kärnten der Öffentlichkeit präsentiert. Kärnten nimmt innerhalb Österreichs mit 51,2% Anteil an erneuerbaren Energieträgern bereits eine Spitzenposition ein. Trotzdem gibt es zukünftig noch viel zu tun, um die beiden Hauptziele des Energiemasterplans zu erreichen: a) Komplettumstieg auf erneuerbare Energieträger im Bereich Strom und Wärme bis 2025 b) Umstiege auf umweltfreundliche Mobilität (Elektro- und sonstige Alternativantriebe) bis 2035. Momentan werden noch 39% bei der Wärmeerzeugung mit fossilen Brennstoffen (Öl, Gas, Kohle) erzeugt. Dies sind immerhin 74.000 Öl- und Flüssiggas-Heizkessel, die durch Biomasse- bzw. Wärmepumpen ersetzt werden sollen. Um den Umstieg zu forcieren, sollen es bis zum Jahr 2025 insgesamt 7.000 Energieberatungen vom Land geben. Um eine Vorreiter- und Vorbildrolle zu erfüllen, will das Land bei allen landeseigenen Gebäuden die Öl- und Elektroheizungen auf erneuerbare Energie umstellen, PV-Anlagen auf die Dächer installieren sowie die Landesbediensteten zur verstärkten Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel motivieren und die landeseigenen Fuhrparke auf Elektromobilität umstellen.

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Abschlussveranstaltung Interreg Projekt „Der Weg zur Energieeffizienz in Gemeinden“ Mitte Juni wurden in Udine alle Gemeinde aus den Ländern Nord- und Südtirol, Trentino, Friaul-Julisch-Venetien sowie Kärnten für Ihre Maßnahmen, die sie im Rahmen des Interreg IV A Projektes „Der Weg zur Energieeffizienz in Gemeinden“ getätigt haben, ausgezeichnet. In Vertretung von Bgm. Walter Harnisch und Umweltreferent Vbgm. DI Hannes Poglitsch nahm Umweltberater Mag. Gerhard Hoi die Auszeichnung für unsere Gemeinde in Empfang. Das Projekt lief über eineinhalb Jahre (Frühjahr 2013 bis Ende August 2014). Die Teilnahme war für die Gemeinden kostenlos. In dieser Zeit konnten in unserer Gemeinde einige wichtige Vorhaben umgesetzt werden, die auch in Udine im Rahmen der Abschlusskonferenz präsentiert wurden. • Errichtung von zwei Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden mit einer Gesamtleistung von 50 kWp (Verwaltungsgebäude Faak am See und Volksschule Finkenstein) • Anschluss öffentlicher Gebäude (Volksschule, Kindergarten, Feuerwehr, Kulturhaus, Gemeindewohnhausanlage) an die Biomassefernwärmeanlage in Latschach • Umstellung der Heizungsanlage in der Volksschule Ledenitzen von Öl auf Pellets • Aufzeichnung von Energieverbrauchsdaten mehrerer gemeindeeigener Gebäude (wird fortgeführt) Schon jetzt laufen die Planungen für die Umsetzung weiterer Vorhaben (Errichtung einer PV-Anlage am Gemeindeamt; Umstellung der Heizungsanlage beim Volkshaus Fürnitz von Öl auf Pellets, Errichtung einer E-Tankstelle beim Gemeindeamt).


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SAt-tV – HIFI – VIDeO

Herbert Urleb 9500 Villach, Fabriksteig 8 a

telefon 0 42 42/25 6 10

Information der Wassergenossenschaft Mallestig Obmann: Günther STAFFA, Warmbaderstraße 18, 9584 Finkenstein Tel. 0676847802102 Übersicht einiger Parameter unseres Trinkwassers im Versorgungsbereich der Ortschaften Finkenstein und Goritschach lt.chemisch / bakteriologischen Befund vom: 26.05.2014 der Hydrologischen Untersuchungsstelle Salzburg Auszug aus der Trinkwasseranalyse 2014 qualifizierte Probenahme durch: Dipl.-Ing. Alexander Breitner Prüfbericht Nr. PB - 02539/14, Prot.Nr.: 03889/14 Parameterwerte u.Indikatorparameter lt. TWO 2001 bzw. Codex B1 Physikalisch-chemische Untersuchung elektrische Leitfähigkeit bei 25°C DIN EN 27 888 pH-Wert DIN 38 404-5 Säurekapazität DIN 38 409-7 Gesamthärte / Carbonathärte DIN 38 409-6 Calcium DIN EN ISO 14 911 Magnesium DIN EN ISO 14 911 Natrium DIN EN ISO 14 911 Kalium DIN EN ISO 14 911 Eisen ges. gelöst/Eisen II ÖNORM M 6260 Bakteriologische Untersuchung KBE 22°C/37°C coliforme Keime E. coli Enterokokken

Wasserspender: Humerbrunnen Ort der Probenahme: HB2: Stichprobe Temperatur/pH-Wert/Leitfähigkeit im Feld:9,3°C / 449 µS/cm T < 25°C (l) Äußere Beschaffenheit Aussehen (Farbe, Trübung) Bodensatz Geruch/Geschmack

klar, farblos ohne ohne

Hans Tratnik, Wassermeister

Ca²+ Mg²+ Na+ K+ Fe

Einheit µS/cm mmol/l °dH mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l

441 7,48 4,41 13,2 / 12,3 68 15,6 2,8 <1 < 0,05 / -

DIN EN ISO 6222 n.n. in 1 ml DIN EN ISO 9308-1 in 100ml n.n. DIN EN ISO 9308-1 in 100ml n.n. DIN EN ISO 7899-2 in 100ml n.n. n.n.: nicht nachweisbar im angegebenen Volumen

www.energiespargemeinde.at Online-Check weiterhin gratis

Petri Heil …

Der österreichische Gemeindebund stellt in Kooperation mit der „Energy Globe Foundation“ allen Gemeinden das Onlineportal „Energiespargemeinde“ zur einfachen und effizienten Information der BürgerInnen kostenlos zu Verfügung. Es handelt sich um einen Energiecheck für Gebäude, mit dem Sie Folgendes machen können: • das eigene Haus virtuell nachbauen • als Ergebnis einen virtuellen Energieausweis erhalten • eine virtuelle Haussanierung durchführen • einen Budgetrahmen für die Sanierung vorgeben und eine Liste der sinnvollsten Maßnahmen erhalten • zu den gewünschten Wirtschaftstreibenden verbunden werden Nutzen Sie diese tolle Möglichkeit um Ihr Objekt auf Energieeffizienz zu checken. Eigene Checklisten gibt es auch für die Landwirtschaft, Gewerbe- und Industriebetriebe.

…zu einem Rekordfang wünschen wir dem passionierten Angler, Johannes Pinterics. 32 kg schwer und 174 lang war der europäische Riesenwels, den er beim Schleppen in ca. 4,00 m Tiefe auf der Höhe der Sandbank im Faaker See geangelt hat. Der Drill dauerte ca. 1 h 15 Min. Der Wels dürfte zwischen 20 und 25 Jahre alt gewesen sein.

2500 (l) 6,5-9,5 (l)

200 (l) 0,2 (l) / 100 (l) / 20 (l) 0 (l) 0 (P) 0 (P)


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5 neue 3D-Panoramatafeln in der Marktgemeinde errichtet Mit der Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union wurden in den vergangenen Monaten zusammen mit der Marktgemeinde Arnoldstein je Gemeinde 5 neue und hochwertige 3D Panoramatafeln ausgearbeitet und im Frühjahr 2014 an verschiedenen Standorten im Gemeindegebiet errichtet. Als Projektpartner fungierte die Firma m@pexplorer Information Systems GmbH aus Klagenfurt, die ausgehend von Orthofotos und dem digitalen Höhenmodell, ein 3D Modell von den Gemeindegebieten Finkenstein am Faaker See und Arnoldstein erstellt hat. Zufrieden mit dem Projekt, das von

der ARGE „Grenzenlose, wunderbare Welt“ abgewickelt wurde, zeigen sich auch die beiden Projektkoordinatoren Bürgermeister Walter Harnisch und Bürgermeister Erich Kessler: „Im Unterschied zu analogen Panoramen, die in der Vergangenheit meist für Schautafeln in aufwendiger Technik gemalt wurden, können digitale Panoramen am Computer wahlweise mit anderen Inhalten versehen und in unterschiedlichen Maßstäben dargestellt werden“. Neben der primären Nutzung als Schautafeln, wird derzeit auch an einer digitalen Nutzung in Form eines interaktiven 3D Kartenmodells gearbeitet.

Das digitale 3D-Modell der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See

Besuch von LR Christian Ragger Auf Ersuchen von besorgten Landwirten ist Landesrat Mag. Christian Ragger am 10. Juli in unsere Gemeinde gekommen, um sich ein Bild von der Situation auf den Almen in den Karawanken zu machen. Bekanntlich werden auf der St. Jober und Korpitscher Alm regelmäßig Schafe von Bären und Wölfen gerissen, wodurch den Schafbauern große Schäden entstehen. Zur Lösung dieser Problematik wurde der Schutz der Schafe durch sogenannte Herdenschutzhunde ins Auge gefasst. Begleitet wurde LR Christian Ragger unter anderem von den Obmännern der Almgemeinschaften St. Job und Korpitsch, Ing. Markus Mertel und Alfred Galle, sowie vom Obmann des Umweltschutzausschusses GR Christian Oschounig.

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Grenzüberschreitendes Europaprojekt wurde abgeschlossen Čezmejni evropski projekt so zaključili Das grenzüberschreitende Europaprojekt „Juwelen unserer Kulturlandschaft/Biseri naše kulturne krajine“ zwischen Kärnten und Slowenien wurde von den Projetkpartnern: Kärntner Bildungswerk, Slowenisches Volkskundeinstitut Urban Jarnik in Klagenfurt, Koroški pokrajinski muzej in Ravne/Slowenien und dem Denkmalamt Maribor durchgeführt. Der Titel des Projektes verweist auf sein Ziel, die Dokumentation und digitale Erfassung der Flur- und Kleindenkmäler in Kärnten und Slowenien. Die spezifische Architektur unseres ländlichen Raumes, Flur- und Kleindenkmäler, Wegkreuze, Marterln, Kapellen… prägen auch die Landschaft in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See. Ihre Vielfalt erinnert an historische Begebenheiten, Naturkatastrophen oder Schicksalsschläge, sind Ausdruck tief verwurzelter Volksfrömmigkeit und verweisen auf lokale Zeugnisse. In den Jahren 2010 und 2011 wurde das grenzüberschreitende Europaprojekt auch in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See durchgeführt und somit über 130 Flur- und Kleindenkmäler unter der wissenschaftlichen Begleitung des Slowenischen Volkskundeinstitutes Urban Jarnik dokumentiert. Ein Dank allen Informanten und Mitarbeitern! Die Leiterin des Volkskundeinstitutes Martina Piko-Rustija, ihre Mitarbeiterin Uši Sereinig und Herr Simon Trießnig, Initiator des Projektes in Finkenstein, haben einem Sammelband zu den dokumentierten Objekten an Bürgermeister Walter Harnisch und Amtsleiter Günther Schrottenbacher übergeben. Das Projekt will auf die kulturgeschichtliche Bedeutung dieser Kleinode aufmerksam machen. Zudem soll das gemeinsame Projekt von Regionen diesseits und jenseits der Grenze Österreich - Slowenien die kulturgeschichtliche Zusammenarbeit über die Staatsgrenzen hinweg fördern und zu einer gegenseitigen Wertschätzung des jeweiligen kulturellen Erbes führen, so der Projektträger. Das Projekt wurde im Rahmen des Operationellen Programms Slowenien-Österreich 2007-2013 vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, der Republik Slowenien und dem Land Kärnten kofinanziert. Informationen zu den erfassten Objekten in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See sind unter der zweisprachigen Homepage www.kleindenkmaeler.at erhältlich. V tržni občini Bekštanj so zaključili čezmejni evropski projekt „ Juwelen unserer Kulturlandschaft/Biseri naše kulturne krajine“ med Koroško in Slovenijo, ki so ga izvajali projektni partnerji: Kärntner Bildungswerk, Slovenski narodopisni inštitut Urban

Jarnik v Celovcu, Koroški pokrajinski muzej na Ravnah in Zavod za varstvo kulturne dediščine v Mariboru. Specifična arhitektura, kulturni in zgodovinski spomeniki, križi, znamenja, kapelice… To je le majhen izbor biserov kulturne krajine, ki so jih zapisovali v poletnih mesecih 2010 in 2011 v tržni občini Bekštanj. Delo na terenu, ki je bilo povezano z obiski občanov in občank, ki so dajali informacije o teh pričevalcih kulturne krajine južne Koroške, je bilo uspešno, saj se je nabralo nad 130 objektov, ki so bili zapisani in dokumentirani. Zahvala gre vsem informantom in sodelavcem. Pomembno pri tem je bila tudi strokovna obravnava in obdelava teh objektov. Za to je poskrbel SNI Urban Jarnik. Vodja inštituta Martina Piko-Rustija, sodelavka Uši Sereinig in pobudnik projekta v Bekštanju Simon Trießnig so Županu Walterju Harnischu in vodji urada Güntherju Schrottenbacherju izročili zbornik z dokumentiranimi objekti. Z zapisovanjem le-teh se je aktiviral zgodovinski in kulturni spomin v občini, spomin na to kar je zraslo v desetletnih in stoletjih in kar končno priča tudi o prisotnosti slovenske kulture na južnem Koroškem. Zapisovani objekti, ki so ponekod že utonili v pozabi, so tako ponovno dobili prostor v našem vsakdanu. Poleg tega bo skupni projekt regij v obmejnem območju Avstrija-Slovenija pospeševal kulturno sodelovanje preko državne meje in tako prispeval k spoznavanju skupnih kulturnih oblik in spoštovanju raznolikosti. Pripravo dvojezične spletne strani in podatkovne baze so podprli Evropska skupnost, Republika Slovenija in dežela Koroška v okviru Operativnega programa Slovenija-Avstrija 2007-2013. Podrobne informacije o zapisovanih objektih v tržnii občini Bekštanj najdete na dvojezični spletni strani www.kleindenkmaeler.at.


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AUS!WEGE Exkursionsreihe der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit 2014 Mit der AG Nachhaltigkeit gemeinsam neue Wege „gehen“ Unter dem Motto „Aus!Wege“ steht die diesjährige Informationsaktion der Arbeitsgruppe (AG) Nachhaltigkeit. Nachdem die AG vergangenes Jahr verschiedene Wissenschaftler zu uns nach Finkenstein zu Publikumsgesprächen eingeladen hat, wird in diesem Jahr mit der Exkursionsreihe ein Blick auf die Versorgung und die Lebensgrundlagen in unserer Gemeinde geworfen. Die erste Wanderung „Goodbye Erdöl“ hat am 31. Mai stattgefunden und uns zu einigen Pionieren und Pionierinnen der Erneuerbaren Energien in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See geführt. Alternativen zu Atomkraft, Erdöl, Gas, Kohle und 220kV-Freileitungen im Tourismusgebiet zeigten Fam. Guetz von der Firma Solarertrag im Bereich Photovoltaik, Fam. Tilly mit Kleinwindkraftanlagen, das Nahwärme-Biomassewerk in Latschach und der Erdwärmelehrpfad bei der Fa. Trubka. Die zweite Exkursion „Blaues Gold für alle“ hat sich am 14. Juni mit unserem wichtigsten Gut - dem Wasser – beschäftigt. Von den Quellfassungen in den Karawanken führte uns unser Wasserwanderweg zu dem Bohrbrunnen im Finkensteiner Moor. Mit viel Begeisterung und Erfahrung gaben Hans Tratnik (Wassermeister der Wassergenossenschaft Mallestig) und Fritz Müller (Obmann der WG St. Stefan) Einblick in die Anlagen und die Arbeitsweisen und erzählten von Erfolgen und Herausforderungen in der Wasserversorgung. Glücklicherweise ist Wasser bei uns nur selten ein knappes Gut – wenn wir uns weiterhin gemeinsam für dessen Schutz einsetzen. Die AG Nachhaltigkeit bedankt sich für die Unterstützung bei allen fachkundigen Begleitern und Helfern. Wir freuen uns auf die bevorstehenden Termine und hoffen auf rege Teilnahme!

Thomas Tilly bei der Erläuterung des Potentials von Kleinwindkraftanlagen

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Samstag, 6. September 2014, 17:00 – 21:00 Uhr Wolfgang Löser – der Energierebell! Auf den Spuren eines unabhängigen Bauernhofes in einem abhängigen Land. Er tankt Sonnenblumenöl, heizt mit Biomasse, und lässt die Sonne zur Deckung seines Strombedarfs arbeiten. Er ist seit 2002 Österreichs erster energieautarker Bauernhof. In seinem kürzlich erschienenen Buch zeigt er konkrete wie einfache Lösungswege für private Wohnungs- oder Hausbesitzer, Bauern und Wirtschaftsbetriebe auf. Zudem sind ihm nachhaltige Wirtschaftskreisläufe, Lebensmittelsouveränität oder eine gesunde Wachstumsideologie weitere Anliegen. In einem kleinen Rundgang besichtigen und diskutieren wir zunächst die größte Ansammlung an Transitinfrastrukturen Österreichs. Was bedeutet der ständige Ausbau für die Souveränität unseres Landes, für die Entwicklungschancen eines nachhaltigeren Wirtschaftssystems? Im zweiten Teil der Veranstaltung gibt es ein Impulsstatement von Johann Kreschischnig, Obmann der Biobetriebe Kärntens. Danach präsentiert Wolfgang Löser sein Buch und zeigt, wie sich jedermann ein Stück Souveränität zurückerobern und so zu einer enkeltauglicheren Zukunft beitragen kann. Organisation: AG Nachhaltigkeit – Lebensklima Finkenstein, Daniel Zollner Experten: Wolfgang Löser, Johann Kreschischnig Ablauf: 17.00-19.00 Wanderung; 19.00- 21.00 Präsentation und Diskussion Treffpunkt: Gasthaus Pranger, Sigmontitsch 1, 9586 Fürnitz Wanderroute: Sigmontitsch - St. Job - retour, ca. 2 km im Talbodenbereich Ausrüstung: gutes Schuhwerk, ev. Regenschutz/Sonnenschutz Mitveranstalter: Bio Austria, Verband der Biobetriebe Österreichs Weitere Exkursionen: „Öffis am Zug!“ 27.9; „(Kultur-)Landschaft Finkenstein“, 11.10 Kontakt: G  erlinde Krawanja-Ortner 0664 739 10 425, Daniel Zollner 0650 560 23 52

Fritz Müller erzählt über die Entstehung des Tiefenbrunnens der Wassergenossenschaft St. Stefan im Finkensteiner Moor


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Es ist vollbracht – am 02. Juli 2014 war Richtfest am Schaukalkofen Ab Herbst 2013 pilgerten viele Finkensteiner und ihre Besucher zur Prasvale-Wand am Kanzianiberg. Ihre Aufmerksamkeit galt jedoch nicht den zahlreichen Kletterern in der Wand. Ein Baugerüst stand an der Stelle, wo vor kurzem noch ein tiefes Loch klaffte. Neugierige erfuhren von den jungen Menschen auf der Baustelle, dass hier ein SCHAUKALKOFEN entsteht, wo vor über 60 Jahren noch ein Kalkofen brannte. Der lange Winter unterbrach die Bauarbeiten der SchülerInnen der HTL Villach. Ende Juni 2014 war es dann geschafft und der Vorsitzende des Ortverschönerungsvereins Finkenstein, Peter Warmuth, lud alle Helfer zum Richtfest ein. Viele Reden wurden gehalten und Dankesworte gesprochen. Doch blicken wir noch einmal zurück. Am Anfang stand die Idee und wer, wenn nicht Alarich Warmuth, hatte diese. Er hatte am Kanzianiberg noch Kalköfen brennen sehen und wollte diese, seit dem Altertum bekannte, Kunst des Kalkbrennens den Finkensteinern und ihren Besuchern wieder in Erinnerung bringen. Er begann sogleich Verbündete und vor allem Sponsoren zu suchen. Aus dieser Zeit sollen die Sätze „Oh je, Alarich Warmuth kommt! Das kostet wieder Geld!“ von Bürgermeister Walter Harnisch stammen, der das Projekt großzügig unterstützte. Viele andere Sponsoren stellten für dieses Projekt ebenfalls Geld oder Sachleistungen zur Verfügung. Dafür sei Ihnen gedankt und in Erinnerung gebracht: Alarich Warmuth hat noch viele Ideen und es gibt noch viel zu tun am Kanzianiberg! Nun waren Geld und auch eine Zeichnung da. Tausende alte Mauersteine waren von fleißigen Helfern inzwischen aus einem Schuttberg der Firma Bruno Urschitz gewonnen worden und harrten auf Paletten aufgestapelt der Verarbeitung. Jetzt wurden Praktiker gesucht und in den SchülerInnen der HTL Villach auch gefunden. Einige von ihnen haben beim Richtfest erzählt, dass sie sehr stolz auf diese Arbeit sind, denn hier steht etwas, das sie noch mit Stolz ihren Kindern zeigen und sagen können: „Hier war ich mit dabei!“ Es war schon ein bewegender Moment, als sich Alarich War-

muth bei allen Sponsoren und den vielen fleißigen Helfern persönlich bedankte. Sie alle hier namentlich aufzuzählen ist gar nicht möglich. Vielleicht ist dafür ja Platz an einer Tafel, die an die Geschichte des Kalkbrennens am Kanzianiberg und die Entstehung des Schaukalkofens erinnert. Ob sich dafür noch ein Sponsor findet? Für den kulinarischen Abschluss dieses Tages sorgten Anton und Gerda Müller vom Jaus‘nhof Polin. Mit einer Spende von € 5,00 bist Du mit einem Baustein auch jetzt noch beim Kalkofen dabei. Die Bausteine gibt es bei den Mitgliedern des Verschönerungsvereins. Übrigens: Jeden Mittwoch führt der 86-jährige Alarich Warmuth noch bis zum 29. Oktober Interessierte auf einer ErlebnisWanderung auch an dieser neuen Attraktion am Kanzianiberg vorbei. Treffpunkt: 09.00 Uhr, Parkplatz Tourismusinformation Faak am See.

50 Jahre Gipfelkreuz am Mittagskogel (1964 -2014) Im Mai des Jahres 1964 wurden in der Pfarrkirche Maria Gail acht Burschen in die Katholische Landjugend (KLJ) aufgenommen. Aus diesem Anlass unternahm man anschließend eine Bergtour auf den Mittagskogel und im Rahmen dessen wurde die „Idee“ der Errichtung eines Gipfelkreuzes geboren. Nach einigen Wochen intensiver Vorbereitung war es dann am 5. Juli soweit, es erfolgte ein erster Aufstieg, dem fünf weitere folgen sollten. Um möglichst zeitintensiv arbeiten zu können wurden in Etappen Baustoffe (Sand, Zement), Holzschalung, Werkzeuge und sonstiger Bedarf am Vortag auf die Berta-Hütte gebracht, dort genächtigt und dann frühmorgens aufgestiegen. Nicht immer hatten wir Wetterglück und vor allem Gewitter zwangen mitunter zu einem vorzeitigem Abstieg. Die Organisation des Ablaufes hatte Franz Lux inne, den Bauplan erstellte Alois Kristan und die Bauausführung und Fertigung des Holzkreuzes wurde von Eduard Kristan übernommen. Nicht unerwähnt sollen auch alle Helfer bleiben und es waren erfreulicherweise recht viele: Krautzer Eduard, Krzisnik Anton, Melcher Gerhard und Hans Martin, Reichmann Wilhelm, Hofer Mirko, Gabriel Hans, Gruzei Ernst und Franz, Popotnik Klaus, Dorfer Siegfried, Pürstl Ernst und Kristan Alois. Es musste buchstäblich alles per Rucksack auf den Gipfel gebracht werden und mit ca. 25 kg Material und Werkzeug gab es für jeden Einzelnen genug zu tragen. Die Länge des Holzkreuzes, ausgehend von der Sockelhöhe, betrug 4 m und das Gesamtgewicht der Holzkonstruktion war mit ca. 100 kg gegeben. Der Betonsockel wurde mit einer Marmortafel versehen und darauf stand: „Dem König der Berge“. Errichtet von der


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Kath. Landjugend Maria Gail. Am 19. September war es dann soweit, das Gipfelkreuz wurde aufgestellt und mit Spannseilen versehen. Die Gesamtkosten der Errichtung beliefen sich auf rund 2.000,-- Schilling finanziert über eine Sammelaktion und einem Zuschuss der Jägergemeinschaft Maria Gail. Die Einweihung des Gipfelkreuzes erfolgte schließlich am So, dem 27. September durch Pfarrer Richard Kogler und an die 300 Bergfreunde feierten bei gutem Wetter den Gottesdienst mit. Mit einer Zusammenkunft bei der Berta-Hütte fand dieses Vorhaben schließlich einen sehr netten Abschluss. Mit den Jahren begann das Holzkreuz immer mehr unter den extremen Witterungsbedingungen zu leiden und Blitzschläge zerstörten bereits 1973-74 weitgehend den Längsbalken. Es war also Handlungsbedarf gegeben und wieder waren es Mitglieder der KLJ Maria Gail und sonstige Helfer, die eine Neuerrichtung, diesmal in Metallausführung, in Angriff nahmen. Im Jahre 1978 war es dann soweit, ein wesentlich größeres Kreuz aus Nirosta-Stahl, gefertigt von Spenglermeister Stefan Willitsch aus Gödersdorf, wurde errichtet, mit der Jahreszahl versehen und am 19. August von Pfarrer Kogler im Rahmen einer Bergmesse neu eingeweiht. Aber auch dieses Kreuz hielt den Naturgewalten auf dem 2.143 m hohen Berg nicht stand, ein Sturm hat es umgeworfen und so wurde es im Oktober 1983 neuerlich aufgestellt. Eine Bergsteiger-Interessensgemeinschaft aus dem Raum Drobollach unter der Leitung von Robert Schwarz hat das Kreuz in ein tieferes Fundament gestellt und es ist zu hoffen, dass es den Stürmen der Zeit weiterhin standhält. Die Entfernung des alten Sockel hat es leider mit sich gebracht, dass die Marmortafel der KLJ Maria Gail aus dem Jahre 1964 entfernt worden ist. Franz Lux Bergmesse am Samstag, dem 13.9.14 um 10 Uhr bei der Berta-Hütte mit Pfarrer Mag. Richard Kogler

Am 12. Juli fand das 1. Finkensteiner Nudelfest im Markt Cafe der Finkensteiner Nudelfabrik statt. Die zahlreich erschienen Besucher erfreuten sich an den kulinarischen Köstlichkeiten aus der Küche von Ulrike Fleissner (Inhaberin Mark Cafe) in deren Mittelpunkt selbstverständlich die Nudelvariationen der Finkensteiner Nudelfabrik standen... Pasta in allen Variationen, Wildschwein vom Grill mit Bauernspätzle und die leckere Markt Cafe-Nudelsuppe luden zum Schlemmen ein. Jeder der wollte, konnte sich vor Ort selbst von den hohen Qualitätsstandards der Finkensteiner Produktion überzeugen und an einer exklusiven Führung durch die Anlage mit Katharina Gregori-Salbrechter (Inhaberin Finkensteiner Teigwaren) und Peter Salbrechter teilnehmen. Über den Nachmittag verteilt fanden geführte Olivenöl Degustationen mit dem Experten Ing. Manuel H. Wulz statt, bei denen Fragen wie - Wie unterscheidet man gutes von schlechtem Olivenöl? oder Warum kann Olivenöl nach Essig riechen? - geklärt wurden. Davon, wie einfach und schnell man mit dem Goldfink Nockerlgrieß perfekt flaumige und köstliche Grießnockerl zaubern kann, konnte man sich beim Grießnockerl Schaukochen überzeugen. Auch zwei Premieren gab es! Die neuen Produktlinien und Verpackungen von Finkensteiner wurden präsentiert und die eigens für das Nudelfest kreierten Markt Cafe Herzl-Nudeln fanden reißenden Absatz. Musiker aus der Umgebung sorgten für gute Laune und die Besucher amüsierten sich köstlichst. Auch der Vizebürgermeister der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See, Michael Michelz und sein Gemeindevorstandskollege, Ingo Wucherer, ließen es sich nicht nehmen, beim ersten Finkensteiner Nudelfest im Markt Café der Finkensteiner Nudelfabrik dabei zu sein. Ulrike Fleissner: „Zufriedene Gäste, ein rundum gelungenes Fest, was will man mehr!“ Katharina Gregori-Salbrechter: „Heute war ein besonderer Tag für uns. Nicht nur das wir unsere neuen Verpackungen präsentiert haben und von den positiven Reaktionen überwältigt sind, auch zu sehen, wie viele Freunde und Fans die Marke Finkensteiner hat ist großartig! Das zeigt uns, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden.“

Vbgm. Michael Michelz, Peter Salbrechter und Katharina Gregori-Salbrechter (Inhaberin Finkensteiner Teigwaren), VM. Ingo Wucherer.


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Rod pod Jepo – Familienchronik des Franc Resman,Tratnik aus Ledenitzen / Dvojezična izdaja knjige Rod pod Jepo 1970 erschienen die Erinnerungen des Franc Resman, Tratnik aus Ledenitzen, in Form eines Buches in slowenischer Sprache mit dem Titel Rod pod Jepo (Das Volk unter dem Mittagskogel). Im Jahre 2005, anlässlich des 60. Jahrestages der Rückkehr der Ausgesiedelten und Deportierten, hat sich der SKD Jepa-Baško jezero für eine Neuauflage dieses Erinnerungswerkes, diesmal für eine zweisprachige Ausgabe, entschieden. Binnen kürzester Zeit war die Neuauflage ausverkauft. Im September 2014 erscheint die Neuauflage des zweisprachigen Buches Rod pod Jepo, Familienchronik des Franc Resman, Tratnik aus Ledenitzen. Zu bestellen und zu beziehen über den Vereinsvorstand SKD Jepa-Baško jezero. Mehr unter: www.jepa.at. Meseca septembra 2014 izide ponatis dvojezične izdaje knjige Rod pod Jepo, spomini Tratnikovega očeta iz Ledinc. Knjiga opisuje zgodovino domačega kraja in zgodovino naše domovine. Naročila sprejemajo odborniki SKD Jepa-Baško jezero. Več informacij najdete na naši spletni strani: www.jepa.at

N´co je an fajn večir A schena Abend »N´co je an fajn večir / A schena Abend« war der Titel des heurigen Jahreskonzertes des Chores skupina akzent, der unter der musikalischen Leitung von Anica Lesjak-Ressmann steht. Den einzigartigen, musikalischen Abend, auf höchstem Niveau, der im bis zum bersten vollen Kulturhaus Ledenitzen stattfand, gestalteten mit der skupina akzent: der langjährige musikalische Wegbegleiter, Jazzist Tonč Feinig, drei jugendliche Instrumentalmeister aus Villach Leona Rajakowitsch, Jakob Slavkov, Adrian Kukutschki, die sich unter dem künstlerischen Namen Trio Adrenalin verbergen, die Jugendgruppe Hauftre vom SPD Dobrač in Fürnitz, Theresia Krautzer und Veronika Lesjak von der Vocal academy der Glasbena šola und der Gemischte Chor des SPD Bilka aus Ludmannsdorf / Bilčovs. Den äußerst gelungenen Abend moderierte Mag. Marko Ressmann. V pravem pomenu besede je bil letošnji letni koncert skupine akzent, ki deluje pod okriljem SKD Jepa-Baško jezero, »An fajn večir« v kulturnem domu v Ledincah. Imeniten pevski večer na visoki glasbeni ravni so poleg skupine akzent sooblikovali

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povsem mladi: dolgoletni pevski sopotnik, jazzist Tonč Feinig, brnške Hauftre, pevki Vokalne akademije Glasbene šole Theresia Krautzer in Veronika Lesjak, mladi glasbeniki iz Beljaka, ki se skrivajo pod imenom Trio Adrenalin ter mešani pevski zbor Bilka iz Bilčovsa. Večer veselja, spoštovanja in hvaležnosti do domače slovenske pesmi ter do pesmi naroda soseda, je izzvenel z željo, po ponovnem pevskem srečanju v prijetni družbi.

Mit Musik durch die Jahrhunderte / Z glasbo skozi stoletja In der Pfarrkirche Latschach und St. Leonard Siebenbrünn erklangen bei den Gottesdiensten besondere Instrumente. Es gastierte das Ensemble Musica Claudiforensis aus Klagenfurt, eine Instrumental- und Gesangsgruppe, die alte Musik und altes Liedgut aus verschiedenen Epochen pflegt. Gespielt wurde auf historischen Instrumenten. Gründer der Gruppe ist Ingomar Mattitsch, der Sammler von Instrumenten aus dem Mittelalter und der Renaissance ist. Das Repertoire umfasst weltliches wie geistliches Musikgut, das in unterschiedlichem Rahmen dargeboten wird. Gesungen wird Literatur in verschiedenen Sprachen. Für den Sommer 2014 entschied sich das Ensemble, einige Konzerte in Südkärntner Pfarren zu gestalten. Der Weg führte die Musiker auch nach Latschach und St. Leonhard bei Siebenbrünn. Aufgetreten wurde in der Besetzung: Eva-Maria Fribek Violine, Elisabeth Mattitsch Alphorn und Drehleier, Ingomar Mattitsch Regal und Alphorn, Gesang: Simon Trießnig Tenor in Ingomar Mattitsch Bass. Ausgewählte sakrale Werke aus verschiedenen Epochen wurden dargeboten: Kyrie aus der frühen orthodoxen Liturgie, Sanctus aus der Wiener Klassik, das Marienlied »Kar človeška pamet zmore« aus dem Latschacher Kirchenliedbuch 1825, Vater unser aus dem Ybbstal sowie geistliches Volksliedgut aus dem 19. Jahrhundert. Ausgeklungen ist die musikalische Zeitreise mit dem Lied »Vetrič« von Milka Hartmann. Pri nedeljski maši v farni cerkvi sv. Urha v Ločah ob Baškem jezeru so zazveneli posebni instrumenti. Gostovala je instrumentalna in pevska skupina Musica Claudiforensis iz Celovca, ki goji glasbo na starih glasbilih in iz različnih obdobjih. Ustanovitelj skupine je Ingomar Mattitsch, ki je tudi zbiratelj starih instrumentov iz časa srednjega veka in renesanse. Skupina ima v svojem repertoarju posvetne in cerkvene pesmi in nastopa v različnih okvirih, tako tudi pri mašah. Nastopajoči predvajajo pesmi v različnih jezikih, med njimi so ob nemščini tudi slovenščina, italijanščina in latinščina. Za to poletje so si člani zamislili oblikovati nekaj maš in tako obiskovati nekaj dvojezičnih far. Ustavili so se v farni cerkvi v Ločah ob Baškem jezeru. Pet članska skupina je nastopila v sestavu: Eva-Maria Fribek na violini, Elisabeth Mattitsch na alpskem rogu in lajno, Ingomar Mattitsch na namiznem regalu in alpskem rogu, petje: Simon Trießnig tenor in Ingomar Mattitsch bas. Izbrane cerkvene pesmi so bile iz različnih obdobjih: Kyrie iz zgodnjega pravoslavnega obreda, Sanctus iz dunajske klasike, marijina pesem »Kar človeška pamet zmore« iz Loške cerkvene pesmarice 1825, Oče naš iz doline Ybbs, nadalje še pesmi iz duhovne ljudske literature 19. stoletja. Kot zaključek pa novejšo pesem »Vetrič« Milke Hartmann.


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JOWI – AUSSTELLUNG ERÖFFNUNG FREITAG, 26. SEPTEMBER 2014 Gemeinsam mit dem Kulturreferat der Marktgemeinde Finkenstein lädt Künstler Johann „JOWI“, Johann Wieltsch aus Fürnitz, zu seiner Ausstellung und zu seiner Vernissage am 26. September 2014 ein. Die Präsentation im Rathaus Finkenstein trägt den Titel „Aus dem Stamm“ und dauert von 26.9.2014 bis zum 31.10.2014 JOWI ist ein Künstler, der auf seine innere Spontaneität vertraut. Ohne Skizze beginnt er mit einem Werk und lässt sich nur von seiner Phantasie und seinen Gefühlen leiten. Was dabei herauskommt sind eindrucksvolle Figuren aus den unterschiedlichsten Materialien. Kommen Sie und bewundern Sie die Werke eines einheimischen Künstlers Vernissage: am 26.09.2014 um 18:00 Uhr im Gemeindeamt Ausstellung: vom 26.09 bis 31.10.2014 während der Öffnungszeiten des Gemeindeamtes

Literatur ist ……

Wenn das Herz voll ist und es droht schier zu zerspringen, ob aus Freude oder Kummer, dann soll man zu Feder greifen und einfach alles von der Seele schreiben. Ganz gleich wie es auch ausfällt, es soll ja nur erleichtern, oder aber auch das Glücksgefühl weitertragen. So haben schon viele „Literaten“ begonnen und aus ihnen ist der eine oder andere Schriftsteller geworden. Aber das steht auf einer anderen Seite, die Hauptsache ist „man schreibt“ und ob der Text jemals jemanden interessiert oder nicht, für sie hat er sicher eine große Bedeutung. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, haben sich viele Autorinnen und Autoren unter der Schirmherrschaft des Kärntner Bildungswerkes zusammengefunden und treffen sich regelmäßig bei den Literaturstammtischen. Dort werden Anregungen gegeben und so manch Büchlein ist daraus entstanden. Aber auch Wettbewerbe wurden ins Leben gerufen, so auch jener, an

dem sich die Marktgemeinde Finkenstein-Faakersee mit einem stattlichen Preisgeld beteiligt. Auch Bundesrat Christian Poglitsch hat sich als Person mit einem namhaften Betrag eingebracht. Dem Kulturreferenten Bgm. Walter Harnisch und BR Christian Poglitsch ein herzliches Dankeschön im Namen des KBW. Es soll ein gewisser Anreiz, aber auch eine Plattform für Literaten sein, die ihre Ideen an interessierte Leser weitergeben möchten. Vielleicht sind Sie, liebe Bürgerin, lieber Bürger unserer Gemeinde, mit einem Text dabei. Es braucht ja gar nicht viel und es fallen ihnen einige Zeilen zum Wettbewerbstitel „Übertriebene Eile tut nicht gut – a eiliger Mensch hat ka Glyck!“ ein, ob in Schriftsprache oder Mundart und schon sind sie mit dabei – wäre doch schön und der olympische Gedanke soll im Vordergrund stehen! Dies wünscht sich Adolf Weisch, Leiter des „Villacher Literaturkreises“.

Ausstellung „Hans Laber – Leben in Farbe“ Vom 3. bis 14. Juli 2014 fand im Bambergsaal in Villach eine Ausstellung mit 113 Werken des in Villach gebürtigen und fast 40 Jahre in der Gemeinde Finkenstein- Faakersee beheimateten Künstlers Hans Laber (1924 – 2008) statt. Die Ausstellung wurde von seinen Töchtern Friederike Laber und Marina Fischer als posthume Retrospektive anlässlich seines 90sten Geburtstages organisiert. Die Bilder des Künstlers zeugen von seiner Verbundenheit zu seiner Kärntner Heimat und sind in positiven, hellen Farben gehalten. Viele Bilder zeigen den Faakersee und seine Umgebung, sehr oft in Verbindung mit dem Mittagskogel. Hans Laber strebte in seinem künstlerischen Ausdruck nach Freude und Erbauung für den Betrachter. Bedingungslose Unterstützung in seinem langjährigen künstlerischen Schaffen fand Hans Laber durch seine Frau Friedl. Neben den Landschaftsdarstellungen in Öl und

Aquarell komplettieren zahlreiche Portraits, Akte, Stillleben und Radierungen sein Gesamtwerk. Anlässlich der Ausstellungseröffnung überbrachte Bürgermeister Walter Harnisch, der den Künstler persönlich kannte, sehr herzliche Grußworte der Gemeinde FinkensteinFaakersee.

(vlnr.:) Bürgermeister Walter Harnisch, Marina Fischer, Vizebürgermeister Günther Albel aus Villach und Friederike Laber.

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Ein neuer Stern am Himmel der Theaterkunst Eine Geschichte, erzählt durch Tanz und Musik, lässt eintauchen in eine ganz andere Welt. In Ledenitzen entwickelt sich in der Lebenshilfe Kärnten eine Theatergruppe, in der Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam vor den Vorhang treten. „Inklusiv-Theater“ – der Name der Theatergruppe sagt schon viel aus: „Wir sind gerne unter Menschen und mit unseren Auftritten möchten wir einen kleinen Beitrag zu gelebter Inklusion leisten“ erklärt Anita Winkler, eine der Fachsozialbetreuerinnen im Team. „Wir sehen uns aber nicht als Randgruppe, sondern wir fühlen uns mittendrin in der Gesellschaft“, ergänzt Ute Neuner, ebenfalls Fachsozialbetreuerin. Die TänzerInnen proben mehrere Monate zwei Mal pro Woche gemeinsam mit der Tanzpädagogin Martina Seidl. Eine alte Liebesgeschichte. Getanzt wird die „wahre Geschichte von Sonne und Mond“, eine alte tibetische Sage über Liebe und Einsamkeit. Gemeinsam mit allen TänzerInnen wurde daran gearbeitet, die Geschichte zu interpretieren und auch persönliche Themen der KlientInnen mit in das Stück aufzunehmen. „Mit dieser Sage werden viele Themen wie - Was ist Liebe? Was heißt einsam sein? Worum kreisen wir? - bearbeitet und da jeder ein anderes Verständnis davon hat, wurden auch viele unterschiedliche Aspekte eingearbeitet“, erklärt Martina Seidl, Tanzpädagogin und Choreografin des Stücks. Erfolgreiche Premiere. Den ersten Auftritt hat die Künstlergruppe bereits hinter sich. Bei der Kulturveranstaltung „Rhythm of Life“, organisiert von Studentinnen der Universität Klagenfurt, fand die Premiere des Stückes statt. Grazil und mit fließenden Bewegungen tauchten die TänzerInnen den Raum in eine bezaubernde Stimmung. Es war ein großer Erfolg und die TänzerInnen ernteten tosenden Applaus. „Es ist schön zu sehen, dass sich unsere Anstrengungen ausgezahlt haben und wir Anklang finden. Durch unsere Auftritte lernen wir viele Menschen kennen und vor allem freuen wir uns schon auf die zukünftige Zusammenarbeit mit weiteren Künstlern“, sind sich alle einig. Kommende Auftritte. Wer die Premiere versäumt hat, hat die Möglichkeit das nächste Mal mit dabei zu sein: Am 3. und 4. Oktober 2014 wird die „wahre Geschichte von Sonne und Mond“ in einer ausführlicheren Version im Regionalzentrum St. Jakob im Rosental auf die Bühne gebracht. „Wir sind

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natürlich offen für weitere Auftritte und möchten auf jeden Fall mit unserem Können häufiger in die Öffentlichkeit“, betont Martina Jenull, die Dritte im Bunde der Fachsozialbetreuerinnen der Theatergruppe, abschließend. E-Mail: a.tazreiter@lebenshilfe-kaernten.at

Johanniskonzert am 18.6. in der Pfarrkirche Latschach Am Ende dieses Konzertes war die Zustimmung und die Freude über das Dargebotene im, nicht enden wollenden, Applaus, des sehr zahlreich erschienen Publikums, mehr als spürbar! „Das Lächeln einer Sommernacht“, so der Titel des 1. Johanniskonzertes zur Sommersonnenwende in der Pfarrkirche Latschach o. d. Faaker See, wurde zu einem befreiten Lachen des Publikums und zu einem zufriedenen Lächeln der Mitwirkenden. Die Darbietungen der einzelnen Gruppen und das mit „Augenzwinkern“ zusammengestellte Programm haben genau den Geschmack des Publikums getroffen und sind mit Lob honoriert worden. Die Rhythmic Singers unter der Leitung von Sabine Gallob und Dr. Michael Köberle, ein Bläserquartett der Trachtenkapelle Finkenstein unter der Leitung von Frau Hafner, der gemischte Chor FaakerSeeKlång mit Terzett und Quartett unter der Leitung von Heidi Binter und Mag. Josef Urschitz sowie an der Orgel und am Keyboard Dr. Michael Köberle lieferten allesamt eine hervorragende Leistung ab. Das Programm haben Mag. Josef Urschitz und Dr. Michael Köberle zusammengestellt, die Programmpräsentation während der Darbietungen wurde von Armin Skarbina vorgeführt. Die Idee der weiteren jährlich wiederkehrenden Johanniskonzerte mit Orgel in der Pfarrkirche Latschach wurde für den veranstaltenden Verein, die DG LATSCHACH/FAAKERSEE, von Frau Rolanda Maidic vorgestellt, welche auch gleichzeitig die Begrüßung vornahm. Das Johanniskonzert zur Sommersonnenwende sollte zu einem fixen Bestandteil jährlich wiederkehrender Konzerte in der Gemeinde Finkenstein werden. Wir werden uns bemühen, das Niveau des ersten Konzertes zu halten oder zu übertreffen. Garant dafür sollte unser künstlerischer Leiter Mag. Josef Urschitz und sein Team sein. Der Reinerlös von € 200,-- wird dem Pfarrgemeinderat für die Wartung der Orgel übergeben. DG Latschach/Faakersee, Franz Maidic


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EINSATZÜBUNG

3. AUGUST 2014 – FAAKER-SEE-INSEL Am frühen Abend des 3. August veranstaltete das Referat für Einsatzwesen eine unangekündigte Übung am Faaker See, die die Einsatzkräfte forderte. 20 aktive Mitglieder nahmen an dieser teil und arbeiteten ihre Aufgaben gewissenhaft und gekonnt ab. In das Szenario waren verschiedene Bereiche der ÖWR eingebunden. Die Übungsleitung bestand aus Stefan Schrunner (Bereich Einsatzführung), Bruno Rassinger (Bereich Seiltechnik), Daniel Fleischhacker (Bereich Nautik und ABC-Tauchen) und Sabrina Oberrauner (Bereich Sanitätswesen). Angenommen wurde, dass drei Freunde auf der Nordseite der Insel entlang spazieren. Aufgrund einer Unachtsamkeit stürzte einer der Drei den steilen Abhang hinunter und bleibt im Geäst verletzt hängen. Er kann sich nicht mehr bewegen (Kopfverletzung, Verdacht auf Wirbelverletzung). Einer seiner Freunde will ihm zu Hilfe eilen, stürzt schließlich selbst ab und geht im See unter. Die dritte Person verständigte die Einsatzkräfte, stand aber aufgrund des schweren Unfalls unter Schock. Auszug aus dem Einsatztagebuch: „Um 17:58 Uhr werden die Einsatzkräfte der ÖWR Faaker See mittels Alarm-SMS über zwei verunfallte Personen auf der Insel verständigt. Umgehend rückt das Rettungsmotorboot „Adler 8“ mit einem Team zur Erkundung aus. Nach der Lagefeststellung werden ein ABCSchnorcheltrupp sowie ein Seiltechniktrupp zur Bergung des Verletzten aus dem unwegsamen Gelände angefordert. In der Zwischenzeit wird das mobile Einsatzboot zu Wasser gelassen und das Equipment vorbereitet. Die Einsatzkräfte werden mit den beiden Booten zur Unfallstelle gebracht. Die Rettungsschwimmer schnorcheln den Uferbereich unter der Absturzstelle ab und können die vermisste Person binnen kurzer Zeit aus einer Tiefe von zirka drei Metern herauftauchen. An Bord des Rettungsmotorbootes erfolgen weitere lebensrettende Sofortmaßnahmen. Das Seiltechnikteam, bestehend aus drei Fließwasserrettern, erreicht durch gesichertes Abgehen den Verletzten im Hang und kann ihn in die Schleifkorbtrage heben. Die Person wird über den Abhang zum Einsatzboot hinabgelassen. Die geschockte Person wird von den Rettungsschwimmern betreut und anschließend auch an Land gebracht und versorgt.“ Das Szenario und die Art und Weise dieser Einsatzübung waren bisher einmalig. Die Zusammenarbeit unter den Rettungsschwimmern funktionierte einwandfrei – das Gelernte wurde gut umgesetzt. Die Übung konnte somit positiv abgeschlossen werden und zeigte, dass sich die Gäste auf die Einsatzkräfte am Faaker See verlassen können.

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50. Seeüberquerung um das „Blaue Band vom Faaker See“ Am Sonntag, den 3. August, fand bei besten Wasser- und Wetterbedingungen die 50. Auflage der Seeüberquerung um das „Blaue Band vom Faaker See“ statt. Die Veranstaltung wird seit 1965 von der Wasserrettung Faaker See organisiert. Auslöser war der Tod von Harald Bader, er starb an Herzversagen. Harald Bader war Rettungstaucher und Rettungsschwimmlehrer der Einsatzstelle Faak und ein wichtiges Mitglied der ersten Stunde. Ihm zu Ehren veranstaltete man damals das Harald-Bader-Gedächtnisschwimmer, das heutige „Blaue Band vom Faaker See“. Dieses Jahr gingen 118 Schwimmbegeisterte aus sechs Nationen an den Start des Schwimmbewerbs. Alle Teilnehmer konnten die 750 Meter lange Strecke von der Faaker-See-Insel bis ins Strandbad Faak ohne Probleme bewältigen. Die jüngste Teilnehmerin war Anne LADURNER mit 8 Jahren (21:21,08) – als ältester Schwimmer trat Heinz LAMBAUER, 74 Jahre, (25:12,72) an. Er ist ein langjähriges Mitglied und war lange Zeit als Jugendwart für die ÖWR Faak tätig. Gesamtsieger war Philipp RUDOLF, geb. 1998, aus Deutschland. Er benötigte für die Schwimmstrecke 09:13,58. Vizepräsident der ÖWR Kärnten, GV und BR Christian POGLITSCH, LAbg. Ing. Manfred EBNER (er schwamm i.V. für LH Dr. Peter Kaiser und LH-Stv. Dr. Beate Prettner auch mit (22:38,34)), GR Jürgen BRANDNER (i.V. für BGM Walter Harnisch), StR Mag. Peter WEIDINGER (Stadt Villach) und Landesleiter der Kärntner Wasserrettung Heinz KERNJAK überreichten ihm das „Blaue Band“, Urkunde, Pokal und Erinnerungsmedaille. Im Zuge des Bewerbs gab es auch eine Wasserrettungs-interne Wertung: Den 1. Platz bei den Damen belegte Sophia NAVARRE, geb. 1999, (11:44,72) von der ÖWR-Einsatzstelle Sattendorf; bei den Herren siegte Markus RUPP, geb. 2000, (10:07,99) von der ÖWR-Einsatzstelle Faaker See. Unter den Teilnehmer befand sich auch Rok KERIN aus Slowenien. Er ist slowenischer Staatsmeister: 5 und 10 km Freiwasserschwimmen, Weltcupsieger: 19 km Freiwasserschwimmen, Teilnehmer an der Europameisterschaft im Freiwasserschwimmen (25 km; 11. Rang) und absolvierte einen 88 km langen Schwimm-Marathon. Bei der Seeüberquerung belegte er den zweiten Platz in der Gesamtwertung sowie den 1. Platz in der Klasse Elite II männlich (09:20,37). Die Veranstaltung wurde von 30 Rettungsschwimmern der ÖWR-Einsatzstelle Faaker See sowie zwei Beamten der SeePolizeiinspektion Faak am See überwacht. Unsere Labestation im Zielbereich wurde unterstützt von: Kärntermilch, Hirter Bier und Bäckerei Gregori. Die Ergebnislisten sind auf unserer Homepage www.wasserrettung-faak.at unter „Blaues Band“ aufrufbar. Bilder von der Seeüberquerung finden Sie auf Facebook (ÖWR Faak) oder auf dem Fotoportal Flickr.


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PVÖ Finkenstein Mutter-Vatertags Ausflug Was kann schöner sein, als ein gemeinsamer Tagesausflug in die Südsteiermark, zu dem Obmann Franz GASPARIN die Mitglieder des Finkensteiner Pensionistenverbandes eingeladen hat. „Bei herrlichem Wetter sind wir losgefahren über die Pack-Leibnitz – Ratschendorf und gut bei Familie SCHOBER in der „Alte Mühle-Mostschenke“ angekommen. Nach reichlichem Mittagessen haben wir vor Ort das Museum mit den alten Relikten aus Beruf und landwirtschaftlichen Geräten besichtigt und bewundert. Aus dem Tierreich ferner Länder, die man sonst nur im Zirkus sieht, konnten wir Kamele mit ihren Jungen und andere exotische Tiere hautnah erleben. Nach all den vielen Eindrücken versammelten wir uns wieder zur Heimfahrt. Es war ein schöner Tag. Im Bus wurden wir von Obmann GASPARIN und seiner Mithelferin bestens versorgt und betreut.“

GEBURTEN 16. Juni 2014 Tasnim, Tochter von Toita BAYSULTANOVA und Scharip ISAKOV, 9585 Gödersdorf, Hauptstraße 42/6 20. Juni 2014 Helena Maria, Tochter von Mag.(FH) Nicole und DI (FH) Marian TRUNK, 9585 Susalitsch 10

GRUSS AN DAS ALTER 80 Jahre

GRANGL Hannelore, 9582 Latschach, Weinbergweg 12 ARNEITZ Josef, 9581 Ledenitzen, Ferlacher Straße 22 UMELE Hermine, 9584 Finkenstein, Kanzianibergweg 10a

85 Jahre

27. Juni 2014 Niklas Robert, Sohn von Ariane Katharina und Dr.-Ing. Tomasz NAEVE, 9584 Finkenstein, Warmbader Straße 3a

BAUMGARTNER Maria, 9582 Oberaichwald, Aussichtsweg 2 KNAFL Katharina, 9582 Latschach, Gartenweg 4 MAIER Ignaz, 9581 Ledenitzen, Hofweg 1 PERHINIG Josefa, 9584 Finkenstein, Marktstraße 30 FISCHER Johanna, 9585 Stobitzen, Finkensteiner Straße 23 HASSLER Josef, 9582 Latschach, Kulturhausstraße 15

04. Juli 2014 Alina-Jolie, Tochter von Silke und Mario SABUNKA 9583 Faak am See, Fliederweg 12/2

LAMPRECHT Maria, 9583 Faak am See, Grünwaldweg 5

22. Juni 2014 Even, Sohn von Ulrike und Helmut LOBAK 9585 Susalitsch 15/2

91 Jahre

04. Juli 2014 Christina, Tochter von Stefanie und Markus RAINER 9584 Finkenstein, Warmbader Straße 3

MIKL Johann, 9581 Petschnitzen, Panoramaweg 16

04. Juli 2014 Gloria, Tochter von Kathrin und Herwig ZOLLNER 9585 Stobitzen, Finkensteiner Straße 14

THOMAS Maria, 9584 Finkenstein, Weinbergweg 12

17. Juli 2014 Alina, Tochter von Daniela und Wolfgang MAVRIN 9581 Oberferlach, Panoramaweg 6/1 20. Juli 2014 Mathias Johannes, Sohn von Dr. Christina BAURECHT und Markus RÖMER, 9583 Faak am See, Grünwaldweg 14 22. Juli 2014 Rebekka Luise, Tochter von Julia und Anton KLAMPFERER, 9584 Goritschach 4

TODESFÄLLE KNAFL Maria (80), 9582 Untergreuth 15 SCHEINIG Lukas (80), 9581 Unteraichwald, Aichwaldsee-Straße 33 POPOLARI Erich (82), 9586 St. Job 34 KUSTERNIG Herbert (67), 9581 Oberferlach, Panoramaweg 6 MAYER Hilde (66), 9584 Finkenstein, Siedlerweg 2/3

92 Jahre 96 Jahre

DIAMANTENE HOCHZEIT Familie STOJAN Helmut und Paulina 9584 Finkenstein, Schilfweg 6 verh. seit 03.07.1954

GOLDENE HOCHZEITEN Familie MOSER Günter Ing. und Elfriede 9585 Gödersdorf, Reihenhausstraße 30 verh. seit 03.07.1964 Familie PERNSTICH Robert und Anna 9583 Faak am See, Fliederweg 5 verh. seit 11.07.1964 Familie BADER Johann und Renate 9586 Fürnitz, Lederersiedlung 4a verh. seit 18.07.1964


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90. Geburtstag Andreas GABRUTSCH (vorne sitzend) feierte vor kurzem seinen 90. Geburtstag. Dem Jubilar gratulierten Wassergenossenschaftsobmann i.R. Hans Reiner, Bgm. Walter Harnisch, Meldeamtsleiter Thomas Urschitz, sowie PVÖ Obmann Franz Gasparin (vlnr.)

21 PERCHTOLD Bernhard und SPENDIER Michaela Maria, wohnhaft in Fürnitz KOLLER Dietmar und NOVAK Nadine Monika, wohnhaft in Villach

99. Geburtstag

MÖRTL Rainer Christian und LINNER Eva-Maria, wohnhaft in Latschach

Am 20. Juni feierte Frau Aloisia MUSCHETT aus Ledenitzen den 99. Geburtstag im Kreise ihrer Familie. Seitens der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See überbrachte Meldeamtsleiter Thomas Urschitz die allerherzlichsten Glückwünsche.

HOCHZEITEN Ing. Mag. Dr. LUGGER Kurt-Martin und RUß Marlies, wohnhaft in Graz Dipl.-Kfm. MATHES Tobias Steffen und Mag. MORBITZER Christina Maria, wohnhaft in Zürich, Schweiz WINTER Thomas und Dr. REITHOFER Karin, wohnhaft in Wien MESSNER Manuel und SALCHER Lisa, wohnhaft in Fürnitz

Ing. MENTE Daniel Norbert und SCHNABL Simone Maria, wohnhaft in Finkenstein

ISEPP Florian Michael und KAZIANKA Tamara Marion, wohnhaft in Villach

GIERATHS Marcus und PLONER Michaela Elfriede, wohnhaft in Zollikon, Schweiz LADER Günther und MAIER Nadja Dora, wohnhaft in Winklern Dipl.-Ing. LÖGL, BSc Manuel Richard und BILIĆ, Bakk. rer. nat. MSc Jelena, wohnhaft in Graz Mag. (FH) GAGGL Roman und Mag. (FH) SCHROTTENBACHER Simone Ilse, wohnhaft in Fürnitz Dipl.-Ing. (FH) SMOLINER Klaus Martin und Mag. GALLOB Sonja Maria, wohnhaft in Arnoldstein

BENTHEN Stefan und PIRKER Teresa Maren, wohnhaft in Arriach

Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) HEUBERGER Michael und ALMER Martina, wohnhaft in Puch bei Weiz


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Fam. Helmut Stojan feierte Diamantene Hochzeit Das Ehepaar Stojan, wohnhaft in 9584 Finkenstein, hatte am 03.07.2014 anlässlich der „Diamantenen Hochzeit“ Grund zum Feiern. An diesem Tag vor genau 60 Jahren sind sie in den heiligen Bund der Ehe eingetreten. Frau Stojan, in Riegersdorf geboren, besuchte die Schule in St. Leonhard und daraufhin in Mallestig. Nach positiver Absolvierung ihrer Schulpflicht war sie für die „Finkensteiner Nudelfabrik“ und die Firma „Rappold“ erwerbstätig. Ihr Gatte, Herr Helmut Stojan, wurde in der Einöde geboren und besuchte eine Schule in Villach. Seine berufliche Laufbahn absolvierte er als Maschinenschlosser und bewies seine handwerklichen Fähigkeiten bei der Firma „Geissler und Pehr“. Der Funke für diese langjährige Liebe ist bei einem Sommerfest der Firma „Rappold“ übergesprungen. Die Hochzeit fand am 03.07.1954 in Mallestig statt. Die beiden haben eine Tochter, einen Sohn und drei Enkel. Heute verbringen sie ihre gemeinsame Zeit zu zweit oder im Kreise ihrer Familie beim Wandern, in der freien Natur und in ihrem gepflegten Garten.

Magistra der Philosophie Unsere Mama hat`s geschafft und trotz uns beiden Rackern ihr Psychologiestudium an der Universität Klagenfurt erfolgreich beendet. So können wir nun stolz die Sponsion von Mag. phil. Julia Warum, geboren am 17 November 1988, wohnhaft in Faak am See, bekannt geben. Ihre Diplomarbeit verfasste Sie zum Thema „Die Angst vor der Erziehung (Führt die zunehmende Professionalisierung und Pädagogisierung der Elternschaft dazu, dass diese an ihrer eigenen Erziehungskompetenz zweifeln)“. Wir wünschen Dir für Deine berufliche Zukunft das Allerbeste und sind stolz auf Dich Florian, Christian und Ehemann Joseph

Fam. Robert Pernstick feierte Goldene Hochzeit Herr und Frau Pernstick, wohnhaft in 9583 Faak am See, haben am 11.07.2014 ihre „Goldene Hochzeit“ feiern dürfen und sind nun somit seit bereits 50 Jahren glücklich verheiratet. Frau Pernstick, die im Ort Kanin bei Rosenbach geboren wurde und auch in Rosenbach die Schule besuchte, absolvierte ihre berufliche Laufbahn bei der Firma „Neher“ in Villach. Ihr Gatte, Herr Robert Pernstick, wurde im Ort „Ölzenbaum“ in Südtirol geboren. Als seine Eltern nach Villach auswanderten, war er gerade einmal zwei Jahre alt. Er erlernte das Handwerk des Spenglers und war daraufhin viele Jahre bei der Firma „Habernig“ erwerbsmäßig tätig. Seine berufliche Laufbahn setzte er, gleich wie seine Gattin, bei der Firma „Neher“ fort. Sie haben eine Tochter, einen Sohn, zwei Enkel und einen Urenkel. Ihren wohlverdienten Ruhestand genießen die beiden mit gemeinsamen Aktivitäten in der Natur bzw. im Garten und verbringen so viel Zeit wie möglich im Kreise ihrer Familie.

Sponsion Den Studiengang Geoinformatik und Umwelttechnologien mit gutem Erfolg absolviert haben Lukas und Patrick Lamprecht aus Korpitsch. Wir gratulieren herzlichst zum Master of Science und wünschen viel Erfolg für die Zukunft.

Gratulation zum Diplom Sarah Müller, geboren am 19.03.1993, Tochter von Heidi und Heinrich Müller, wohnhaft in Finkenstein, hat die Ausbildung zur Diplomsozialbetreuerin in der Behindertenbegleitung mit Auszeichnung abgeschlossen. Deine Mama, dein Bruder Gerd sowie dein Freund Daniel gratulieren dir recht herzlich und wünschen dir für die Zukunft viel Glück und Erfolg. Die Redaktion schließt sich den Glückwünschen herzlich an.


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Musikschule Fröhlich Sommerkonzert 2014 Wir schreiben den 2. Juni 2014, es wird ein enormes Nebelbilden gemeldet, mitten im vollbesetzten Volkshaus Fürnitz. Als plötzlich, aus dem Dampf heraus, ein Sound erschallt. Das Publikum wusste kaum wie ihm geschah, sie vernahmen nur den verruchten Klang des zeitlosen Ohrwurms „Smoke on the Water(Bühne)“. Nachdem sich der Nebel lichtete, erblickten sie das mit voller Begeisterung und in ihrer Welt schwebende Orchester der Musikschule. Die Begrüßung fiel schlicht und kurz aus, da der Abend der Musik gewidmet war. Um die Spannung aufrecht zu halten, wurde sofort mit „Rock around the Clock“ gezeigt, dass die Musiker zu jeder Stunde des Tages ihre große Leidenschaft zur Musik ausdrücken wollen. Was gehört zu guter Musik? Natürlich Gesang! Unterstützt von 3 begeisterten Sängerinnen wurde das bekannte Stück „Another brick in the Wall“ von Pink Floyd zum Besten gegeben. Die Aufregung war sehr groß bei den Melodikaspielern, das erste Mal auf einer großen Bühne auftreten, das ermöglicht die Musikschule sogar den Kleinsten. Nur ein kleiner Auftritt für das Konzert, aber ein großer Auftritt für jeden einzelnen und die Erfahrung, unbezahlbar. Danach konnten sich die Akkordeonspieler beweisen. Sie zeigten wie hoch die Erwartungen bereits nach wenigen Jahren und wie hoch die Qualität ihres musikalischen Könnens bereits ist. Im Anschluss daran wurde das Publikum auf zwei Höhepunkte vorbereitet. Einerseits der bekannte südafrikanische Popklassiker „The Lion SleepsTonight“ der eine fröhliche Stimmung hervorruft, andererseits die Titelmelodie zu der Entdeckung Amerikas „Conquest of Paradise“, welches zum Nachdenken anregte und die Zuhörer in stilles Erstaunen versetzte. „We are the World“- „We are the Music“,damit wurde das Sommerkonzert abgeschlossen, diese Hymne sollte zum Schluss zeigen, dass alle Menschen auf der Welt gleich und in der Musik vereint sind.

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Abschlussauftritte der Schüler­ Innen der Glasbena šola in Ledenitzen Am Donnerstag, dem 26. Juni 2014, luden der Slowenische Kulturverein Jepa-Baško jezero und die Glasbena šola zum öffentlichen Abschlussauftritt der SchülerInnen in die Volksschule in Ledenitzen. Da sich die Teilung der Auftritte in zwei Runden letzten Februar bewährt hatte, wurde abermals geteilt um 18 und 19 Uhr zum Spiel geladen. Insgesamt traten 36 SchülerInnen auf. Im Schuljahr 2013/14 waren 68 Einschreibungen in der Abteilung Ledince-Loče der Slowenischen Musikschule in Kärnten zu verzeichnen. Davon waren 18 Anmeldungen im Mehrsprachigen Kindergarten Ringa raja zur vorschulischen Musikerziehung unter der Leitung von Katja Zupan. Das Programm des Abends stellten die Lehrerinnen Majda Golob, Janja Hinteregger, Maja Križan, Monika Seher, Barbara Sirc, Katja Zupan und der Lehrer Mitja Jeršič zusammen. Das Publikum bekam Instrumentalstücke vorgeführt mit den Instrumenten Block- und Querflöte, Ziehharmonika und diatonische Ziehharmonika, Gitarre und Klavier zu hören. Als Zugabe spielte Maximilian Moritz auf seiner Ziehharmonika ein Avsenikstück. Er brachte damit das Tanzbein der LehrerInnen und auch der Vorsitzenden des Kulturvereines, Anica LesjakRessmann, die das ganze Jahr über die Sorge für die Musikschulabteilung trägt, richtig in Schwung.

Glasbena šola v Ledincah V četrtek, 26. junija 2014, sta vabila SKD Jepa-Baško jezero in Glasbena šola na Koroškem na javni nastop učenk in učencev oddelka Ledince-Loče v Ljudsko šolo Ledince. Ker se je zadnjega februarja obnesla razdelitev oddelka v dve skupini na en večer, so tudi tokrat zaigrali učenke in učenci razdeljeni v dveh skupinah ob 18. in 19. uri. V celoti je bilo 36 nastopajočih. V oddelek Ledince-Loče je bilo v šolskem letu 2013/14 skupno 68. vpisov. Od tega je bilo 18 prijav za predšolsko glasbeno vzgojo v Večjezičnem otroškem vrtcu Ringa raja, ki jo je vodila Katja Zupan. Spored večera so pripravile učiteljice Majda Golob, Janja Hinteregger, Maja Križan, Monika Seher, Barbara Sirc in Katja Zupan ter učitelj Mitja Jeršič. Poslušalci so slišali kljunaste in prečne flavte, klavir, kitare, diatonični harmoniki. Ob zaključnih zvokih veselega harmonikaša Maximiliana Moritza, ki je zaigral neko poskočno Avsenikovo, so se zavrteli tudi še učitelji Mitja in Katja ter Majda Golob s predsednico društva, Anico Lesjak-Ressmann, ki skozi leto zvesto skrbi za oddelek Glasbene šole Ledince-Loče.


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Die Musikschule Dreiländereck-Finkenstein kann auf viele gelungene Leistungen zurückblicken Angefangen mit zwei erfolgreichen Konzerten der Kantate „Das Schlaraffenland“ von Cesar Bresgen. Diese Musik aus dem 20. Jhdt. wurde für ein eigens zusammengestelltes Schülerorchester aus allen 5 Standorten der Musikschule Dreiländereck von Frau Friedeg und Rainer neu arrangiert. Somit waren über 80 Schülerinnen und Schüler aus den Musikschulstandorten Arnoldstein, Bad Bleiberg, Feistritz/Gail, Finkenstein und St. Georgen mit dabei. Besonders machte das Konzert auch die Kooperation mit der VS Hohenthurn, die mit ihrem Schulchor unter der Leitung von Christina Zwitter mitwirkte. Unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler im Alter von 4-6 Jahren aus den Kindergärten Feistritz/Gail, Nötsch und aus den EMP – Gruppen Arnoldstein und Finkenstein werteten das Stück mit ihren Stimmen auf. „Die musikalische Reise durch das Schlaraffenland war sowohl für alle Teilnehmer, als auch für das zahlreiche Publikum ein wirkliches Erlebnis und machte nicht nur Lust, sich ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu träumen, sondern auch eventuelle Folgeprojekte in Angriff zu nehmen.“, so Dir. Julia Plozner (Projektleitung). (Beide Aufführungen wurden aufgezeichnet, bei Interesse an einer DVD (10 €) können Sie mich gerne kontaktieren julia.plozner@musikschule.at) Ein weiteres Highlight war wohl der Carinthian Music Contest in Ossiach! Mit dem Titel „musica senza confini“ konnten wir mit über 50 MusikerInnen und SängerInnen die große Bühne im Alban Berg Saal erleben. Ein professionelles Umfeld in Form von Showbühne, Ton- und Lichttechnik machte unseren Auftritt vor großem Publikum zu einem besonderen Moment für allen Teilnehmer. Neben zahlreichen sehr gut vorbereiteten Vorspielstunden der einzelnen Instrumentenklassen und unserem Konzert der Jüngsten mit dem Titel „Einblicke“ hatten die Schülerinnen

und Schüler auch die Möglichkeit, ihre erlernten Stücke bei unserem Jahreskonzert zu präsentieren. Auch fand in diesem Schuljahr erstmals eine Kooperation mit der NMS Finkenstein statt, welche wir natürlich auch in Zukunft weiterpflegen werden. Einschreibungen in der Musikschule Finkenstein: Montag, 8. September, 16.00 – 18.00 Uhr Dienstag, 9.September, 16.00 – 18.00 Uhr ANGEBOT Klavier Ilse Tusch, Walter Schneider Trompete /Flügelhorn Karl Tscharnuter Querflöte Sovdat Sandra EMP (Elementare Musikpädagogik) Gerhard Jäger Musikalisches 1x1 Gerhard Jäger Tiefes Blech Herbert Lippauer Blockflöte Gerhard Jäger E-Gitarre/Gitarre Michael Sablatnig Gitarre Silke Werdnig Klarinette, Saxophon Martin Jessernig Schlagwerk Alex Brandstätter Akkordeon Gerhard Aichner Elterninformationsabend Di, 16. Sept. 2014, 19.00 Uhr, Kulturhaus Latschach Mi, 17. Sept. 2014, 19.00 Uhr, Musikschule Feistritz/Gail Für nähere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung! Kontakt: Julia Plozner, Tel: 0664/4495692 Mail: julia.plozner@musikschule.at

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NMS Finkenstein „4 Jahre NMS -Finkenstein – Wohin geht die Reise?“ unter diesem Titel zeigten die Schüler und Schülerinnen der NMS Finkenstein am Eltern-Schüler-Lehrer-Abend mit großer Begeisterung ihre vielfältigen Begabungen. Frau Direktor Ursula Gräfling organisierte die Kooperation mit der Musikschule Finkenstein und so wurde ein großartiges musikalisches Programm geboten. Die Schülerinnen Anna Wochinz und Anna Truppe führten in professioneller Art und Weise durch den Abend und konnten neben englischen und italienischen Sketches, verschiedene Tanzeinlagen, die Ballade „Der Handschuh“ in Form eines Schatten- und Rollenspiels, das Gedicht „Reklame“ von Ingeborg Bachmann als Sprechstück, slowenische Lieder und Musikstücke ankündigen. Höhepunkt war der Rückblick der beiden vierten Klassen auf vier Jahre NMS. Zusätzlich gab es eine Ausstellung vom Malworkshop mit der Künstlerin Barbara Rapp. Unterstützt wurden die Schüler und Schülerinnen vom Lehrerteam: Adunka, Köpf, Nussbaumer, Profanter, Pinter und Painsith. Besonders stolz können unsere Schulabgänger auf ihre schulischen Leistungen sein. 15 SchülerInnen haben dieses Schuljahr mit Auszeichnung abgeschlossen. Wir wünschen allen Schülern und Schülerinnen auf ihrem weiteren Ausbildungs- und Lebensweg alles Gute und wir Lehrer und Lehrerinnen sind überzeugt, dass wir ihnen durch die individuelle Förderung, die an unserer Schule möglich ist, ein gutes Rüstzeug mitgeben konnten. 22 Schülerinnen und Schüler der beiden vierten Klassen haben den kompletten ECDL (Europäischer Computerführerschein) abgeschlossen.

Gemeindebesichtigung der 3. Klasse Im Zuge des Schwerpunktthemas „Meine Heimatgemeinde“ besuchte die 3. Klasse der VS-Fürnitz am 05.03.2014 das Gemeindeamt in Finkenstein. Herr Amtsleiter Günther Schrottenbacher führte durch das Gebäude. Lustbetont und kindgerecht wurden den Schülerinnen und Schülern die Aufgaben der einzelnen Abteilungen nahegebracht. Herzlichen Dank für die „süße Jause“ danach! Ein Dankeschön gilt auch Herrn Logar, der im Rahmen eines Vortrages an unserer Schule den Kindern interessante Besonderheiten unserer Gemeinde vorgestellt hat.

Nach wie vor ist der bauliche Zustand unserer Schule ein ungelöstes Thema und wir Lehrer und Lehrerinnen ersuchen alle zuständigen Politiker, sich für die Zukunft unserer Jugend einzusetzen, denn „Bildung ist für Kärnten der wichtigste Rohstoff“.

Vizebürgermeister Michael Michelz und Amtsleiter Günther Schrottenbacher mit den Schülern der VS Fürnitz zu Besuch im Sozialamt, bei Frau Alexandra Urschitz.


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Einsatzübung der FF Finkenstein an der Volksschule Finkenstein Am Freitag, dem 9. Mai, wurde an der Volksschule Finkenstein ein Probealarm ausgelöst. Übungsannahme war ein Brand mit starker Rauchentwicklung im Stiegenhaus und Obergeschoss des Schulgebäudes. Ein Großteil der Schüler/innen konnte mit ihren Lehrer/innen in kürzester Zeit geordnet das Schulhaus verlassen und wartete am Sammelplatz vor der Schule. Aufgrund sehr starker Rauchentwicklung war es jedoch für die Kinder und Lehrerinnen der dritten Klasse im Obergeschoss, nicht mehr möglich, zu flüchten. Sie mussten im Klassenzimmer auf ihre Rettung warten. Außerdem wurde ein Schüler der vierten Klasse im Erdgeschoss vermisst. Mit schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrmänner in das Schulhaus vor und begannen mit der Suche bzw. Bergung aller eingeschlossenen Personen. Nachdem die Einsatzkräfte alle Schüler/innen mit ihren Lehrer/innen sicher ins Freie brachten und in weiterer Folge die Rauchentwicklung im Schulhaus erfolgreich bekämpft wurde, konnte der Übungsleiter das Ende des Einsatzes verkünden. Begeisterung unter den Kindern gab es bei der anschließenden Besichtigung des Feuerwehrautos und beim Testen des Hochdruckschlauches. Wir bedanken uns bei der Freiwilligen Feuerwehr Finkenstein und dem Kommandanten Herrn Ing. Bruno Urschitz für den Einsatz und die gemeinsame Übung.

Volksschule Gödersdorf Baderegeln im Unterricht Rechtzeitig vor Beginn der Badesaison stattete die Wasserrettung Faaker See der Volksschule Gödersdorf einen lehrreichen wie auch spannenden Besuch ab. Einsatzstellenleiter Bruno Rassinger und sein Team erarbeiteten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern auf humorvolle Weise die Baderegeln. Zusätzlich konnten die Kinder die verschiedensten Gerätschaften, die bei der Wasserrettung verwendet werden, ausprobieren. Die Baderegeln sind aufgefrischt, die Ferien können kommen. Ein herzliches Dankeschön an die Wasserrettung Faaker See!

Erntefrisches Gemüse aus dem schuleigenen Hochbeet: Spätestens seit Beginn des Projekts Gesunde Schule ist klar: Obst und Gemüse - am besten jeden Tag. Regional und saisonal soll es sein. Und natürlich frisch. All das bietet das schuleigene Hochbeet. Im Frühjahr hatten wir wertvolle Unterstützung von der landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof. Unter der Leitung von Frau Ing. Brunner wurde das Hochbeet fachgerecht befüllt. Weiters erhielten wir auch wertvolle Tipps, welche Gemüsesorten sich gut vertragen und wie Schädlinge auf natürliche Weise fern gehalten werden können. Frohen Mutes machten sich die einzelnen Klassen an das Säen. Neben Radieschen und Erbsen wurden auch Gurken, Tomaten und Erdbeeren gesät bzw. gepflanzt. Nach wenigen Tagen konnte von den Kindern schon die ersten Erfolge beobachtet werden. Mittlerweile ist das Gemüse erntereif und auch die Erdbeeren stehen kurz davor. Nicht nur, dass das Gemüse frisch geerntet wird, die Kinder haben im Rahmen des Gießdienstes auch Verantwortung für das Wachsen und Gedeihen übernommen. Sie haben erlebt und gelernt, dass Gemüse nicht im Supermarkt wächst, und dass es Zeit und Geduld benötigt, um das Gesäte auch ernten zu können. Ein Dankeschön an die Landwirtschaftliche Fachschule Stiegerhof für die fachmännische Unterstützung, an die Eltern für die Gemüsepflanzen und Samen, sowie an Fam. Mikl für die großzügige Erdbeerpflanzenspende.


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Ereignisreiches Jahr im Kindergarten Latschach Das aktuelle Jahresprojekt der Gemeindekindergärten hat das Thema „Sicherheit“. Passend dazu erhielten wir in den letzten Wochen Besuch von der Polizei, der Teddybären-Ambulanz, der Rettungshundestaffel und der Feuerwehr. Auch der Verein „Wiff-Zack“ verbrachte einige Vormittage in unserem Kindergarten und erklärte den Kindern die Gefahren, auf die sie im Haushalt achten sollen. Polizei Unser Gemeindepolizist Herr Urschitz nahm sich am 01.04.2014 viel Zeit, um unseren Kindern die Uniform eines Polizisten zu erklären. Besonders Mutige unter den Kindern bekamen von dem Polizisten sogar Handschellen angelegt. Natürlich durften die Kleinen auch ein richtiges Polizeiauto erkunden: jeder von ihnen hatte die Möglichkeit sich einmal kurz hinter das Lenkrad zu setzen; der Höhepunkt des Tages war es selbstverständlich, als Herr Urschitz das Blaulicht und das Folgetonhorn des Polizeiautos einschaltete. Bei einer anschließenden Fragerunde zeigten sich die Kinder sehr interessiert und fragten den Polizisten große Löcher in den Bauch.

Teddybär-Ambulanz Fünf Mitarbeiter des Roten Kreuzes besuchten am 11.04.2014 ehrenamtlich unseren Kindergarten. In drei verschiedenen Stationen brachten sie den Kindern die Arbeiten des Roten Kreuzes näher: bei der ersten Station konnten die Kinder den Krankenwagen genau inspizieren und durften nach der Reihe auf dem Transportstuhl Probe sitzen. In der zweiten Station legten die Sanitäter den Freiwilligen unter den Kindern eine Sauerstoffmaske an und in der dritten Station verarzteten die Kinder unter Anweisungen die Verletzungen ihrer eigenen Stofftiere, die sie von zu Hause mitgebracht hatten. Schließlich war die Freude der Kinder bei dieser Station so groß, dass

sogar die Kindergarten-Crew mit Mullbinden einbandagiert wurde. Als Andenken für den spannenden und lehrreichen Tag erhielten die Kinder einen großen Stoffbären, das Maskottchen der Teddybären-Ambulanz, als Geschenk. Feuerwehr Die Brüder Dobernig Erich und Reinhold von der FF Faak am See haben sich bereit erklärt, am 21.05.2014 mit zwei Feuerwehrfahrzeugen den Kindergarten Latschach zu besuchen. Die Feuerwehrmänner beschrieben erst ihre Uniform und deren Funktion, sowie die Einsatzmöglichkeiten der Fahrzeuge. Mit viel Begeisterung stellten die Kinder sachbezogene Fragen an die Feuerwehrmänner. Das große Highlight zum Schluss war die Vorführung des Löschfahrzeuges mit mehreren Spritzübungen und dem Betätigen des Folgetonhorns und dem Blaulicht. Rettungshundestaffel Frau Krassnitzer von der Organisation „Österreichische Rettungshundebrigade“ der Staffel Villach kam mit den zwei Hunden „Aisha“ und „Akito“ in den Kindergarten und demonstrierte den Kindern die gute Spürnase der Hunde. Zuerst erklärte Frau Krassnitzer mit Hilfe von „Aisha“ den Kindern wichtige Umgangsregeln mit Hunden, z.B.: wie sie sich verhalten sollten, wenn sie auf fremde Hunde treffen. In der anschließenden Übung, in der die Hunde endlich in Aktion traten, durften die Kinder als Opfer bzw. Einsatzleiter mitwirken, was bei den Kindern natürlich große Begeisterung auslöste. Wir möchten allen Beteiligten des Projektes recht herzlich danken!


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So ein Zirkus!

Kindergarten Finkenstein

Im Mai war es soweit – das Zirkusprojekt an der Volksschule Finkenstein und der Volksschule Fürnitz konnte beginnen. An mehreren Vormittagen herrschte nun Zirkusluft an den beiden Schulen und alles stand im Zeichen der Akrobatik und Clownerie. Unter der professionellen Leitung der beiden Zirkuspädagogen Beatrice und Dido fand jedes Kind schon bald seine Rolle im Zirkus und es konnte mit dem Training begonnen werden. Den Höhepunkt des Projektes bildete „Das große Spektakel“ im Rahmen unseres Schulabschlussfestes in der letzten Schulwoche. Mit abwechslungsreichen Zirkusnummern wurde den Zuschauern von den jungen Artisten Zirkuskunst auf hohem Niveau geboten. So ein Zirkusprojekt ist ein ideales Medium, um über den eigenen Körper Mut, Geschicklichkeit und Kreativität zu erleben bzw. zu entwickeln. Es bietet nicht nur Spaß und Abwechslung im Schulalltag, sondern ermöglicht vielfältige Lernerfahrungen für alle unsere Schüler/innen. Dieses Projekt wäre ohne helfende Hände und Sponsoren natürlich nicht zu bewältigen. An dieser Stelle ein herzliches „DANKE“ dem Elternverein der VS Fürnitz, dem Elternverein der VS Finkenstein, der Marktgemeinde Finkenstein, der Raiffeisenbank Fürnitz und der Raiffeisenbank Finkenstein für die großartige Unterstützung.

Wanderung zum Gasthof Millonig Endlich war es soweit - Millonig „Eisschlecken“ und alle Kinder sind bereit. Den Rucksack gepackt und voller Vorfreude wanderten wir durch Wiesen und Felder oberhalb des Golfplatzes bis zum Gasthof Millonig. Dort wurden wir großzügig mit Eis und einem Mittagessen verwöhnt. Der kleine Streichelzoo und die vielen Spielmöglichkeiten ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Wir danken der Familie Millonig für den schönen Vormittag!

Kindergartengruppen aus Ledenitzen bei der ÖWR-Faaker See Am 18. Juni 2014 waren die Kinder des Mehrsprachigen Kindergartens Ringa raja und des Gemeindekindergartens Ledenitzen zu Besuch bei der Österreichischen Wasserrettung Einsatzstelle Faaker See. Aufgeteilt in drei Gruppen konnten die Kinder viele neue Eindrücke und Erfahrungen gewinnen. Es wurde die Rettungsstation mit der Ambulanz besichtigt, die Tauchausrüstung und die Hilfsmaterialien für die Rettungseinsätze vorgeführt. Besonders interessant für die Kinder war das Rettungsschlauchboot. Dazu gab es von den BetreuerInnen des ÖWR für die Kinder Saft und Kuchen. Für die Einladung und für den dreisprachigen Empfang gilt ein Dank dem Einsatzstellenleiter Bruno Rassinger, Veronika Trießnig und Herbert Sternig. Ein Dank auch an Michael Ressmann für die Organisation der Traktorfahrt und an den Chauffeur Joško Zeichen. Allen ein herzliches Dankeschön!

Schwimmflügelalarm bei der Wasserrettung in Faak am See Im Juni führte unser Ausflug durchs Finkensteiner Moor bis zum Strandbad in Faak am See. Der Obmann der Wasserrettung, Herr Rassinger erwartete uns bereits mit seinem Team. Aufgeteilt in Gruppen erfuhren die Kinder alles über die Aufgaben der Wasserrettung. Auch die Räume der Rettungszentrale wurden besichtigt und die Kinder durften verschiedene Utensilien der Rettungsschwimmer wie Rettungsboje, Rettungsbrett und Taucherbrille ausprobieren. Ein besonderes Highlight war das Rettungsboot, in das die Kinder hineinsitzen durften. Zum Abschluss war für die Kinder noch ein leckeres Kuchenbuffett vorbereitet. Danach ging es mit dem Zug wieder zurück nach Finkenstein. Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Rassinger und seinem Team der Wasserrettung Faak am See für dieses großartige Erlebnis!


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Kindergarten Blau-Licht-Party Sicherheit ist ein sehr wichtiges und bedeutsames Thema, welches auch in unserer Gemeinde groß geschrieben wird, denn in einer Gemeinde mit rund 8600 Einwohnern, muss Sicherheit immer gegeben sein. Erstmals haben sich im heurigen Jahr unsere vier Kindergärten zu einer Kooperation zusammengeschlossen, um dieses wichtige Thema gemeinsam zu bearbeiten. Im Laufe des Jahres beschäftigen sich die Kindergärten mit den folgenden Themen: • Das Alles gibt mir Sicherheit • Regeln und Rituale im Alltag – meine Familie, Freunde und die vertraute Kindergartengruppe • Sicher unterwegs im Straßenverkehr in Zusammenarbeit mit der Polizei • Messer, Gabel, Schere, Licht – Prävention von Kinderunfällen im Haushalt • Sicher wieder gesund – Besuch des Roten Kreuzes Villach mit der Teddybärenambulanz. Spielerisch werden einfachste ErsteHilfe-Maßnahmen erarbeitet und das Rettungsauto besichtigt • Besuch der Rettungshundestaffel • Wir sind Feuer und Flamme – Probealarm im Kindergarten und Besuch der Feuerwehr. Durchführung von Löscharbeiten im Garten sowie eine ausführliche Erklärung der Ausrüstung. • Sicher durch Wald und Wiese – Kräuterwanderung – Aufklärung über mögliche Gefahren (giftige Pflanzen, gefährliche Tiere...) • Schwimmflügel Alarm – Befassung des Themas Sicherheit im Wasser in Kooperation mit der Wasserrettung Faak am See. Da das Thema Sicherheit bei unseren Kindergartenkindern, als auch bei ihren Eltern sehr guten Anklang fand, wurde zum Abschluss des heurigen Kindergartenjahres bzw. des Projektes, für alle rund 200 Kindergartenkinder und für ihre Eltern, eine sogenannte Kindergarten Blau-Licht-Party veranstaltet. Diese fand am Donnerstag, den 26. Juni 2014 von 14:00 bis 16:00 Uhr im Feuerwehrhaus der FF Gödersdorf statt und war ein voller Erfolg. Seitens der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See konnten ua. Bgm. Walter Harnisch und AL Günther Schrottenbacher vor Ort begrüßt werden. Zweck dieser Veranstaltung soll die Festigung und Rekapitulation der bereits bearbeiteten Themen sein. Des Weiteren soll den Kindern nochmals die Möglichkeit geboten werden, diverse Einsatzfahrzeuge, Ausrüstungen usw. zu bestaunen. Dazu konnten wir auch wieder sämtliche Blaulichtorganisationen (Feuerwehr, Rettung, Polizei, Rettungshundestaffel und Wasserrettung) einladen, um den Kindern ein abwechslungsreiches Programm bieten zu können. Wir wollten diese Kindergarten Blau-Licht-Party so aktiv wie möglich gestalten, wozu wir auch diverse Stationen der einzelnen Organisationen aufbauen ließen. Die Kinder haben die Möglichkeit bekommen, Zielübungen mit dem Feuerwehrschlauch zu machen, die Hunde der Rettungshundestaffel im Einsatz zu sehen, einmal mit der Drehleiter zu fahren oder auch eine Räumungsübung zu machen. Damit der kulinarische Teil

nicht zu kurz kommt, warteten auf die Kleinen – und selbstverständlich auch auf die Erwachsenen – natürlich auch Würstchen und Getränke, sowie Kuchen und Kaffee. Wir möchten uns auf diesem Wege auch bei allen mitwirkenden Organisationen und Personen bedanken. Die 4 Kindergärten der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See Ledenitzen – Latschach – Finkenstein - Fürnitz

Gemeindefußballturnier der Volksschulen 2014 Am Donnerstag, dem 26.6.2014, fand das diesjährige Gemeindefußballturnier der fünf Volksschulen der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See statt. Austragungsort war der Fußballplatz Oberferlach-Ledenitzen der DSG Ledenitzen. Bei tollen Fußballbedingungen gewann die Mannschaft der VS Fürnitz, gefolgt von der VS Latschach, den dritten Platz belegte die VS Ledenitzen, den vierten die VS Gödersdorf und den fünften die VS Finkenstein. Zum Torschützenkönig des Nachmittags wurde mit 8 Treffern Dominik Jakowenko von der VS Fürnitz gekürt. Die Siegerehrung fand im Beisein von Bgm. Walter Harnisch statt. Herzliche Gratulation allen begeisterten Fußballspielern für ihren sportlichen Einsatz. Ein besonderer Dank gebührt dem Team der DSG Ledenitzen mit ihrem Obmann Peter Arneitz für die Durchführung des Turniers und allen fußballbegeisterten Zuschauern für ihren Besuch.

Judo Kärntner Meisterschaft U21 am 27. April 2014 in Klagenfurt Bei der diesjährigen Kärntner Meisterschaft der unter 21 Jährigen ging Clara Lindner nach einer langwierigen Verletzungspause erstmals wieder an den Start. Sie konnte glücklicherweise an Ihre gewohnten Erfolge anschließen und erkämpfte sich in Ihrer Gewichtsklasse wieder den Titel Kärntner Meisterin und konnte so Ihren Titel vom Vorjahr erfolgreich verteidigen.


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1. Kärntner Schülerturnier U12/U14 am 14. Juni 2014 in Feldkirchen 63 Starter aus 10 Kärntner Vereinen standen beim 1. Kärntner Schülerturnier U12/U14 am 14.06.2014 in Feldkirchen auf der Matte. Für viele Kämpfer war dies der erste Wettkampf, für andere einer von vielen, aber alle gaben ihr Bestes und kämpften um die heißbegehrten Medaillen. Vom Judoverein St. Leonhard starteten 5 Kämpfer bei diesem Turnier. Maximilian Grilz ging in der Gewichtsklasse bis 38 Kilo an den Start und er konnte sich nach zahlreichen Kämpfen den 2.Platz sichern. Justin Griesser der in der Gewichtsklasse bis 42 Kilo an den Start ging, konnte sich in allen Kämpfen bestätigen und sicherte sich so den 1. Platz. Benedikt und Damian Letter, die beide in der Gewichtsklasse bis 34 Kilo starteten, hatten von Anfang an ein schweres Los. Nachdem sie in den Vorrundenkämpfen alle Gegner besiegt hatten, trafen sie im Finale letztlich aufeinander. Damian Letter konnte den Finalkampf für sich entscheiden und sicherte sich so den 1. Platz, weshalb sein Bruder Benedikt Letter sich mit dem 2. Platz begnügen musste.

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Gold, Silber, Bronze 19 Gold-, 24 Silber- und 23 Bronzemedaillen und viele weitere gute Platzierungen brachten die SportlerInnen mit nach Hause. Aber nicht nur Erfolge, sondern auch viele schöne Erlebnisse und neue Freundschaften haben sie im Gepäck. Und nicht nur beim Sport, sondern auch bei anderen Programmpunkten durften KlientInnen von uns ehrwürdige Aufgaben übernehmen: einige SportlerInnen vom Standort Wolfsberg durften beim Einmarsch bei der Eröffnungsfeier das Bundesland Kärnten vertreten und wurden mit tosenden Applaus empfangen. Martin Kothmaier, Klient vom Standort Ledenitzen, durfte den Olympischen Eid sprechen und Alexander Radin, Sportler aus Spittal, entzündete gemeinsam mit Jasmin Ouschan das Olympische Feuer. „Die Special Olympics Sommerspiele haben in Kärnten einiges bewegt und wir sind stolz darauf, einen Teil dazu beigetragen zu haben“, schließt Günter Reiter.

Gottfried Gfrerer bei seinem Lauf zur Goldmedaille Foto: Martin Hipp

Für interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene besteht ab Oktober 2014 wieder die Möglichkeit, Judo zu erlernen. Das Training findet zweimal pro Woche im Turnsaal der Volksschule St. Leonhard statt. Ein Probetraining ist jederzeit gerne möglich. Judo ist eine gute Möglichkeit um zu lernen, wie man sich aktiv zur Wehr setzen kann und darüber hinaus ein perfektes Training für Körper und Geist. Bei Interesse erhalten Sie nähere Informationen unter 04257/3257 oder 0699/10911938.

Tolle Leistungen bei den Sommerspielen Sportgeist, Bombenstimmung und unvergessliche Momente - das ist nur ein unvollkommener Versuch, die Sommerspiele zu beschreiben. Die Atmosphäre vor Ort und die Erlebnisse können schwer in Worte gefasst werden. Insgesamt nahmen 1.500 Sportler und 650 Trainer teil, davon 74 SportlerInnen und 43 TrainerInnen der Lebenshilfe Kärnten. Somit stellte die Lebenshilfe Kärnten die größte Delegation Österreichs. In den acht Sportarten - Boccia, Fußball, Tischtennis, Schwimmen, Reiten, Leichtathletik, MATP und Golf - traten die SportlerInnen an und das mehr als nur erfolgreich. „Das Schöne an Special Olympics Veranstaltungen ist, dass es nicht nur um Sport geht. Menschen mit intellektueller Behinderung sollen nicht als Randgruppe, sondern als Teil der Gesellschaft gesehen werden. Mit den Sommerspielen sind wir diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen“ erklärt Günther Reiter, Geschäftsführer der Lebenshilfe Kärnten.

Faak am See – Etappenziel für Radfernfahrer Die internationale Radfernfahrt „Gran Fondo del Friuli“ (14./15. Juni) machte auch heuer wieder Station am Faaker See. Nach dem Start in Buttrio (südl. von Udine) führte die erste Etappe durchs Kanaltal über die Grenze in unsere Gemeinde mit dem Ziel beim Eventgelände Arneitz. Am Abend wurden die mannschaftsstärksten Teams durch GR Ing. Helmut Hernler und Martina Mayrhofer geehrt. Am Sonntag fuhren die rd. 280 Teilnehmer/innen zuerst die Rad-WM-Strecke 1987 ab, bevor die Rückfahrt über Tarvis und den Predilpass durchs IsonzoTal weiter nach Buttrio (145 km) ging. Organisiert wurde der „Drei-Länder-Giro“ von den langjährig befreundeten Radsportvereinen Ciclismo Buttrio, Arbö Askö Rlm Villach sowie K.K. Soča Kobarid sowie der Tourismusregion Villach-Faaker See-Ossiacher See.

GR. Ing. Helmut Hernler bei der Siegerehrung der teilnehmerstärksten Vereine


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Neuigkeiten der DSG Lorenz Ledenitzen Bestandfeier Unter großer Beteiligung der Fans und Bevölkerung fand am 05. und 06. Juli 2014 am Sportplatz in Ledenitzen die 50 Jahr Bestandfeier der DSG Lorenz Ledenitzen statt. Vor 50 Jahren, also 1964, entschlossen sich 6 Idealisten (Johann Ressmann, Johann Markitz, Willi Schreier, Jakob Mikl, Othmar Arneitz und Gustav Novak) der damaligen Gemeinde Ledenitzen einen Fußballverein in Ledenitzen zu gründen. Nach der Meldung des Vereines bei der Bezirkshauptmannschaft Villach am 20.05.1964 und dem Aufnahmeansuchen an den Kärntner Fußballverband am 16.06.1965, nahm erstmals in der Spielsaison 1965/66 eine Mannschaft der DSG Ledenitzen an der Meisterschaft teil. In den 50 Jahren Fußballsport in Ledenitzen war man auch sehr erfolgreich. Aufstiege der Kampfmannschaft bis in die Unterliga waren ein sichtbares Zeichen dieser Erfolge. Wurden am Samstag, dem 05. Juli noch die Finalspiele zur Villacher Stadtkrone ausgetragen und danach im Partyzelt unter DJ Daniel richtig abgefeiert, spielte am Sonntag nach dem Gottesdienst, den Dechant Herr Jurij Buch zelebrierte, das Agaton-Trio zum Frühschoppen auf. Unter zahlreichen Ehrengästen konnte auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Finkenstein Herr Walter Harnisch begrüßt werden, der persön-

vlnr Dechant Jurij Buch, Bürgermeister Walter Harnisch, Sportunion Kärnten-Vizepräsident Hans-Werner Megymorez, DSG Ledenitzen Obmann DI Peter Arneitz, KFV-Präsident KommR Werner Lippitz

lich in seiner Ansprache seine Glückwünsche überbrachte. Die DSG Lorenz Ledenitzen möchte sich bei allen Vereinen und Beteiligten, die zur Umrahmung des Gottesdienstes beigetragen haben, recht herzlich bedanken. Natürlich gebührt dieser Dank auch den vielen „kleinen“ Helfern, die einen großen Beitrag zum gelungenen Fest leisteten. Jugend- und Kinderfußballtrainingslager In der dritten Juliferienwoche fand am Sportplatz in Ledenitzen das Fußballtrainingslager für Nachwuchsmannschaften statt. Heuer nahmen erstmals auch die Jungkicker der U8 am Jugend- und Kindertrainingslager teil. Also wurden erstmals Kicker von der U8 bis zur U16 betreut. Die Teilnehmerzahl beim Trainingslager erreichte mit 56 Teilnehmern einen neuen Rekord. Neben fußballspezifischem Training fanden auch Übungseinheiten im Radfahren und im Schwimmen statt. Auch der Spaß darf bei einem Trainingslager nicht zu kurz kommen. So konnten sich die Jungfußballer im Strandbad Faakersee erholen und auch das eine oder andere Getränk oder Eis genießen. Am Abschlusstag fand ein Turnier unter den teilnehmenden Kickern statt. Die ganz Jungen (U8) spielten gegen eine Eltern/Trainer Auswahl. Die Ergebnisse werden an dieser Stelle nicht verraten. Der DSG Lorenz Ledenitzen bleibt nur noch sich bei den Trainern und Helfern, sowie bei den Gasthäusern Rausch, Lorenz und dem Hotel Mittagskogel für die Durchführung und Unterstützung zu bedanken. Weiterer Dank gilt der Marktgemeinde Finkenstein und seinem Team (Jereb und Kostner) für die tolle Aufnahme im Strandbad und dem Betreiber des Strandbadrestaurants Fam. Kekic für die nette Bewirtung der Nachwuchskicker.


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Nr. 237 · August 2014 · 47. Jahrgang

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