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MITGLIEDER- UND MIETERZEITSCHRIFT DER HOCHTAUNUS BAUGENOSSENSCHAFT eG AUSGABE 34 | 2011

VERTRETERWAHLEN Nur wer wählt, kann mitbestimmen – Wahlbekanntmachung

AUSBLICK

Schöner wohnen auf ehemaligen Dachἀächen

ZUKUNFTSFÄHIG Hochtaunusbau investiert 6 Millionen

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EDITORIAL

LIEBE MITGLIEDER,

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Dipl.-Kfm. Bernd Arnold, Vorstand

ie halten die erste Ausgabe der neugestalteten Zeitschrift „MIEZE“ in Händen. „MIEZE“ steht für Mitglieder- und Mieterzeitschrift der Hochtaunus Baugenossenschaft eG und wird Sie zwei Mal im Jahr über Neues aus Ihrer Wohnungsgenossenschaft informieren. In dieser Ausgabe geht es zum Beispiel um die Vertreterwahl in diesem Jahr, die Ergebnisse unserer Mieterbefragung aus dem vergangenen Jahr, lukrative Geldanlagen bei Ihrer Genossenschaft, Pläne für 2011, personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und unsere neuen Penthauswohnungen in der Wiesbadener Straße in Bad Homburg. Außerdem können Sie in einem Interview mit unserem ehemaligen und langjährigen Mitglied des Aufsichtsrates Josef Wenzel einen Blick zurück in die Anfänge unserer Genossenschaft werfen. Aber auch Service und Informationen rund ums Wohnen und Leben kommen nicht zu kurz. So laden wir Sie herzlich zu einem BalkonWettbewerb ein, bei dem wir die am schönsten bepἀanzten, blühenden Balkone prämieren wollen. Die nötigen Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihren Balkon oder Ihre Loggia in eine „grüne Oase“ verwandeln, haben wir in unserem Serviceteil zusammengestellt. Zudem geben wir Ihnen Tipps zum nervenschonenden Umgang mit Ihren Nachbarn oder gesunden Kochen und halten Sie über interessante Termine der Region in den kommenden Monaten auf dem Laufenden. Natürlich sollen Sie als Mieter und Genossenschaftsmitglieder in der neuen MIEZE auch selbst zu Wort kommen. Schreiben Sie uns doch einfach einen Leserbrief, einen kleinen Artikel, schicken Sie uns eine Urlaubspostkarte oder ein originelles Foto aus Ihrem Wohnalltag oder rufen Sie uns an, wenn Sie einen runden Geburtstag feiern oder ein interessantes Hobby haben. Gerne berichten wir darüber. In dieser Ausgabe kommen übrigens zwei unserer Mieter zu Wort, die eine unserer ersten Penthauswohnungen bezogen haben. Sie sehen, es lohnt sich, künftig die MIEZE zu lesen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Spaß, Ihr Bernd Arnold Vorstand

I N HALT

Schöner Wohnen auf alten Dachἀächen Hochtaunusbau investiert sechs Millionen Euro Lukrative Geldanlage Mietvorauszahlungen und Mieterdarlehen als gute Alternative zum Sparbuch

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Nur wer wählt, kann mitbestimmen Vertreterwahlen Wahlbekanntmachung

Warum sich Josef Wenzel jahrzehntelang für die Genossenschaft engagierte Eine grüne Oase Balkonwettbewerb Gute Noten: Mieterumfrage 2010 Bunte Seite Rezept Kinderrätsel Ansprechpartner Adressen Besuchszeiten

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I M PR E SSU M:

Herausgeber: Hochtaunus Baugenossenschaft eG | Vorstand: Bernd Arnold | Anschrift: Hessenring 92a (Konrad-Riedel-Haus) | 61348 Bad Homburg v.d. Höhe | T: 06172 / 12 18 11 | info@hochtaunusbau.de Redaktion: Bernd Arnold (V.i.S.d.P.), Martina Pels, Philine Arnold, Ute Bertram, Detlef Hans Franke | Gestaltung und Layout: FuP Kommunikations-Management GmbH | August-Schanz-Straße 80 | 60433 Frankfurt am Main | T: 069 / 95 43 16-0 | info@fup-kommunikation.de Fotos/Graἀken: Hochtaunusbau, FuP Kommunikation, iStockphoto.com, fotolia.de, photocase.com

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Über den Dächern Bad Homburgs

SCHÖNER WOHNEN AUF ALTEN DACHFLÄCHEN

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enn Catharina Wähling und Simon Geißler auf ihrer Terrasse stehen, dann fällt ihr Blick auf Bäume und Gärten. Bis zu den Türmen in Bad Homburgs Innenstadt reicht die Sicht und der weite Himmel bietet dem Auge eine sich mit den Jahreszeiten immer wieder verändernde und manchmal sogar spektakuläre Kulisse. Acht Monate lang hatte das berufstätige Paar über Internet und Tageszeitungen nach einer geeigneten Wohnung in Bad Homburg gesucht, bevor die beiden durch einen glücklichen Zufall auf die Hochtaunusbau stießen. „Mein Vater gab uns schließlich den Rat, mal bei der Genossenschaft nachzufragen. Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht einmal, was eine Wohnungsgenossenschaft ist“, schmunzelt die sympathische junge Frau. Wie es der Zufall wollte, hatte die Hochtaunusbau gerade die ersten Penthaus-Wohnungen in der Kronberger Straße auf Wohnhäusern der 50er Jahre fertiggestellt. Catharina Wähling und Simon Geißler waren begeistert und zogen noch im Dezember 2009 ein. Rund 85 Quadratmeter Wohnἀäche sind auf drei Zimmer, Küche und

Bad verteilt, das Bad mit Dusche und Badewanne und eine separate Gästetoilette gibt es obendrein. Dazu eine 33 Quadratmeter große, mit Holzdielen ausgelegte Terrasse, auf der an lauen Sommerabenden Urlaubsgefühle aufkommen. Entstanden sind die Penthaus-Wohnungen, um zusätzlichen, hochwertigen Wohnraum im Bestand zu schaffen, sagt Bernd Arnold, Vorstand der Hochtaunusbau. So wurden sanierungsbedürftige Satteldächer mittelgroßer Wohnhäuser abgetragen und durch die Penthäuser in Passivbauweise ersetzt. So besteht der Estrich aus Holzfasern, die Dämmung wurde mit Isoἀoc hergestellt, geschreddertem Alt­ papier, und die Fenster sind dreifach verglast. MIEZE 34 | 2011

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Dadurch sind die Wohnungen nicht nur überaus hell, sondern durch ihre gute Isolierung im Winter auch mollig warm. Ein bisschen zu warm war die Wohnung allerdings auch im ersten Sommer wegen der starken Sonneneinstrahlung. Nachdem die Genossenschaft die Fenster mit Rollos nachgerüstet hat, lässt es sich auch in der heißen Jahreszeit im Penthaus gut durchatmen. Nicht nur mit der Wohnung selbst, auch mit dem Wohnumfeld sind Catharina Wähling und Simon Geißler sehr zufrieden. Die passionierten Mountain-Biker haben den Taunus vor der Tür und mit ihrer Hausgemeinschaft kommen sie ebenfalls bestens aus. Manch ein Nachbar verwöhnt das Paar sogar mit frischem Gemüse aus dem eigenen Garten. Wohnen bei der Hochtaunusbau? „Wir würden das sofort wieder machen“, sagt Simon Geißler heute. Insgesamt werden 26 Wohnungen mit jeweils bis zu 100 Quadratmetern gebaut. So entstehen etwa 2.400 m² neue Wohnἀäche – und wertvolle Grünἀäche bleibt erhalten.

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RAUCHMELDER, BALKONE UND NEUER ANSTRICH FÜR KELLER Hochtaunusbau investiert 2011 sechs Millionen Euro in den Wohnungsbestand

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echs Millionen Euro investiert die Hochtaunusbau 2011 in die Modernisierung, Instandhaltung und in den Neubau von Wohnungen. „Wir machen dies, um zukunfts­ fähig zu bleiben“, erklärte Bernd Arnold, Vorstand der Genossenschaft. Von den sechs Millionen Euro ἀießen mehr als vier Millionen Euro in die Modernisierung bestehender und den Bau neuer Wohnungen. Rund zwei Millionen Euro lässt sich die Genossenschaft in diesem Jahr die Instandhaltung kosten. So hat der frühe Wintereinbruch im vorigen Dezember einmal mehr offenbart, dass einige Häuser aus den 50er Jahren sanierungsbedürftige Dächer haben, die nur unzureichenden Schutz bieten, wenn Wind und Sturm um die Gebäude pfeift und es gleichzeitig auch noch schneit. An diesen Dächern fehlt eine sogenannte Unterspannbahn, die das Eindringen von Schnee – im Sommer von Blütenstaub – verhindern kann. Solche über 50 Jahre alten Dächer können nicht mehr saniert, sie müssen vollständig neu gedeckt werden, erklärt Vorstand Arnold. In diesem Jahr investiert die Hochtaunusbau deshalb fast 300.000 Euro in ein Dachsanierungsprogramm, um die Dächer der Häuser Hartmuthstraße 6–12b in Kronberg und der Jacobistraße 10–16 in Bad Homburg neu eindecken zu lassen. Für das Jahr 2012 ist die Neueindeckung der Häuser FritzWucherer-Straße 1–7 in Kronberg sowie der ­Jacobistraße 11–17 und Seifgrundstraße 20–22 in Bad Homburg geplant. Neben den Dächern stehen auch Gemein-

schaftskeller, Waschküchen, Trockenräume und gemeinschaftliche Abstellräume auf dem Instandhaltungsprogramm. Diese Räume müssen in vielen Fällen neu verputzt und gestrichen werden. Auf die Bedeutung dieser Mängel haben viele Mieter im Rahmen einer Mieterbefragung vom Sommer 2010 aufmerksam gemacht, weshalb 2011 in Bad Homburg mit diesem Programm begonnen wird (siehe Seite 10). Wo es losgeht und was genau saniert wird, entscheidet sich erst nach einer genaueren Begutachtung der Liegenschaften durch Experten der Hochtaunusbau. Wer seinen Keller oder seine Gemeinschaftsräume für besonders sanierungsbedürftig hält, kann sich bei der Hochtaunusbau melden. Das Sanierungs­programm startet 2011 und soll 2013 abgeschlossen sein. Teil des Gesamtsanierungsprogramms sind 2011 auch Sanierungsarbeiten an den Erbbauwohnungen in Bad Homburg, Königsteiner Straße 7–11 sowie 2012 der Häuser Altkönigstraße 1–7 und Bachstraße 2. Rauchmelder können Leben retten und sind deshalb für alle Mieter von Vorteil. Deshalb wird die Hochtaunusbau 2011 damit beginnen, Rauchmelder in den Wohnungen, Hausἀuren und Kellern zu installieren. Spätestens 2013

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sollen dann in allen Häusern und Wohnungen Rauchmelder vorhanden sein. Der Gesetzgeber schreibt übrigens vor, dass bis Ende 2014 Rauchmelder Pἀicht sind. Das bestehende Balkonanbauprogramm geht 2011 verstärkt dort weiter, wo Mieter im Rahmen der Mieterumfrage den Wunsch nach einem Balkon geäußert haben. So sind neue Balkone in den Liegenschaften Jacobistraße 10–16 und Gluckensteinweg 77–79 in Bad Homburg vorgesehen, vorausgesetzt die Hochtaunusbau erhält die nötigen Baugenehmigungen. In den Folgejahren sind weitere Balkone in der Jacobi­ straße, im Gluckensteinweg und in Kronberg geplant. Der Neubau von Penthauswohnungen wird auch im neuen Jahr in der Wohnanlage Kronberger-, Wiesbadener Straße/Gluckensteinweg weiter fortgeführt. Geplant ist 2011 der Ausbau gleich in zwei Häusern, in der Wiesbadener Straße 4 und 8 sowie 14 und 16, sodass 2011 vier Wohnungen fertiggestellt werden können. „Die Neubauten tragen erheblich zur Aufwertung und zum modernen Erscheinungsbild des Wohnquartiers bei“, freut sich Vorstand Bernd Arnold. Das Programm soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Wie bereits in der Vergangenheit wird die Genossenschaft auch künftig jede unsanierte Wohnung, die frei wird, sanieren und damit das erfolgreiche Programm der Einzelmodernisierung auch in den kommenden Jahren fortsetzen.

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LUKRATIVE GELDANLAGE Mietvorauszahlungen und Mieterdarlehen als gute Alternative zum Sparbuch

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pürbar weniger Miete zahlen und Geld sicher anlegen, statt Mini-Zinsen für Spargeld kassieren? Das geht. Angesichts niedriger Zinsen, schwächelnder Staatsanleihen und schwankender Aktienkurse entdecken immer mehr Mieter die Vorteile einer Geldanlage bei Ihrer Genossenschaft. Stichworte sind Mietvorauszahlungen und Mieterdarlehen. Einer Gesamtverzinsung von rund 3,4 Prozent entsprechen zum Beispiel Mietvorauszahlungen für ein Jahr. Wer seine Bruttomiete ein Jahr lang im Voraus bezahlt, bekommt dafür 1,5 Prozent Skonto angerechnet, das entspricht einer Effektifverzinsung von 3,4 Prozent. Die Details erklären wir Ihnen gerne telefonisch. Wer Miete sparen und sein Geld gleichzeitig langfristig zinsbringend anlegen möchte, kann einen Vertrag über ein Mieterdarlehen mit der Hochtaunusbau abschließen. Dadurch ist die Miete zwischen drei und 15 Jahren Monat für Monat konstant niedriger. Diese Kombination kann nur Ihre Genossenschaft bieten. Wir können mit Ihnen Mieterdarlehen auf der Grundlage von tagesaktuellen Konditionen der

Pfandbriefbanken abschließen (Zinseinstand), die für die Laufzeit des Darlehens eine monatliche Verringerung der Miete (Zins und Tilgung) bewirken. Die Zinskonditionen der Hypothekenbanken betragen derzeit (26.01.2011) im Einstand: 3 Jahre : 2,37 %, 5 Jahre: 2,96%, 8 Jahre: 3,47%,

10 Jahre: 3,69%, 15 Jahre: 4,03%.

Beispiel: Bei einer Laufzeit von zehn Jahren und einer Verzinsung von 3,69 Prozent (Stand: 26.01.2011) ergibt sich bei einem Darlehen von 10.000 Euro eine monatliche Mietgutschrift von 99,78 Euro. Das heißt, Sie erhalten in zehn Jahren als Mietgutschrift Ihr Darlehen zurück zzgl. einer Verzinsung von 3,69 Prozent. Monatlich wird dafür Ihre Miete um 99,78 Euro reduziert.

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Nach zehn Jahren haben Sie damit insgesamt 11.973 Euro einschließlich Zinsen in Form von monatlichen Mietgutschriften erhalten. Voraussetzung für die volle Anrechnung der Zinsen ist wie bei allen Kapitalerträgen, dass Sie eine Freistellungsbescheinigung vorlegen. Das Mindestkapital für Mieterdarlehen beträgt 2.500 Euro. Im Einzelfall sind Besicherungen im Grundbuch bei Beträgen ab 20.000 Euro gegen Kostenbeteiligung möglich. Mit einer Geldanlage bei Ihrer Hochtaunusbau haben Sie übrigens noch einen weiteren Vorteil. Mit dem Geld, das Sie uns zur Verfügung stellen, modernisieren wir unsere und damit Ihre Wohnungen und Wohnanlagen. Wenn Sie eine der Möglichkeiten zur Kapitalanlage nutzen wollen, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen. Ihre Ansprechpartner für Mietvorauszahlungen sind Doris Klarner und Bastian Wolberg, Tel.: 06172-121825/17 und für Mieterdarlehen Bernd Arnold, Tel.: 06172-121815.

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NUR WER WÄHLT, KANN MITBESTIMMEN Vertreterwahlen der Hochtaunusbau

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m 03. Mai 2011 findet die Wahl zur Vertreterversammlung 2011 statt. Alle fünf Jahre heißt es „Mitglieder und Vertreter aufgepasst“. Für jede Wahl werden neue Kandidaten und bereits gewählte ­Vertreter zur Neu- und Wiederwahl gesucht. Wahlvorschläge werden gerne entgegengenommen und Mitglieder können ihren Wunschkandidaten für ihren Wahlbezirk vorschlagen. Die Vertreterversammlung besteht aus mindestens 50 Mitgliedern der Genossenschaft zu gewählten Vertretern. Die Vertreter müssen selbst Mitglied der Genossenschaft sein und werden in allgemeiner, gleicher unmittelbarer und geheimer Wahl gewählt. Durch die Wahl zum Vertreter können Sie in unserer Genossenschaft ein Mitspracherecht

ausüben und sich so für die Belange und Interessen der Mitglieder einsetzen, an den jährlichen Vertreterbesprechungen und der Vertreterversammlung teilnehmen und aktiv an maßgeblichen Entscheidungen teilhaben z.B.: » Feststellung des Jahresabschlusses » Verwendung des Bilanzgewinnes » Entlastung des Vorstandes und Aufsichts rates » Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern » Änderung der Satzung Lassen Sie sich bis spätestens zum 22.03.2011 durch ein Mitglied bzw. einen Vertreter Ihres Wahlbezirkes vorschlagen und engagieren Sie sich in der Vertreterversammlung zum Wohle unserer Genossenschaft.

Wenn Sie Fragen zur Kandidatur und dem Ablauf der Vertreterwahl haben, wenden Sie sich an Frau Pels, 06172-121814, Pels@Hochtaunusbau.de.

16.00 Uhr im Büro der HOCHTAUNUSBAU eingegangen sein. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied, das bei Bekanntmachung der Wahl in die Mitgliederliste eingetragen ist. Geschäftsunfähige und beschränkt geschäftsfähige Mitglieder sowie juristische Personen üben das Wahlrecht durch ihren gesetzlichen Vertreter, Personenhandelsgesellschaften durch einen zur Vertretung ermächtigten Gesellschafter, mehrere Erben eines verstorbenen Mitglieds durch einen gemeinschaftlichen Vertreter aus. Die schriftliche Bevollmächtigung zur Ausübung des Wahlrechts ist gemäß § 30 (5) der Satzung zulässig. Die für die fünf Wahlbezirke aufgestellten Kandidatenlisten liegen vom 29.02.2011 bis 22.03.2011 im Büro der HOCHTAUNUSBAU in Bad Homburg vor der Höhe, Hessenring 92 a, zur Einsichtnahme aus. Einwendungen gegen die Kandidatenlisten sind bis spätestens zum 22.03.2011 schriftlich beim Wahlvorstand einzureichen. Wählbar ist jede volljährige Person, die bei Bekanntmachung der Wahl in die Mitgliederliste eingetragen ist und nicht dem Vorstand oder

dem Aufsichtsrat der HOCHTAUNUSBAU angehört. Jeder Wahlberechtigte kann bis zum 23.03.2011 für seinen Wahlbezirk Kandidaten zur Wahl vorschlagen. Der Vorschlag muß jeweils Namen, Vornamen und die Anschrift des vorgeschlagenen Mitgliedes enthalten und an den Wahlvorstand der Hochtaunus Baugenossenschaft eG in 61348 Bad Homburg v.d.H., Hessenring 92 a, gerichtet werden. Dem Vorschlag ist das schriftliche Einverständnis des vorgeschlagenen Mitglieds beizufügen. Die geprüften Wahlvorschläge können vom 24.03.2011 bis 30.03.2011 in der Geschäftsstelle eingesehen werden. Einwendungen gegen diese Wahlvorschläge sind bis zum 30.03.2011 unter Angabe des Grundes schriftlich beim Wahlvorstand einzureichen. Das Wahlergebnis wird bis zum 12.05.2011 festgestellt. Die Wahlordnung wurde den Mitgliedern ausgehändigt und kann außerdem in der Geschäftsstelle eingesehen werden. Der Wahlvorstand der Hochtaunus Baugenossenschaft eG Bad Homburg v.d.H., 23.02.2011

Wahlbekanntmachung

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egen Ablaufs der V. Wahlperiode sind die Mitglieder der Vertreterversammlung neu zu wählen. Als Vertreter sind die Kandidaten mit den meisten Stimmen gewählt. Beim Ausscheiden eines Vertreters rückt der Kandidat mit den meisten Stimmen nach. Die Wahl zur Vertreterversammlung der Hochtaunus Baugenossenschaft eG findet am Dienstag, den 03.05.2011 statt. Ihr Wahlbezirk und die Anzahl der zu wählenden Vertreter sind auf der nächsten Seite dargestellt. Die bisherigen Mitglieder der Vertreterversammlung, die ihr Einverständnis für eine erneute Kandidatur erklärt haben, werden zunächst wieder als Kandidaten vorgeschlagen. Weitere Kandidaten können von jedem wahlberechtigten Mitglied vorgeschlagen werden. Die Wahl erfolgt gemäß Beschluss des Wahlvorstandes vom 23.02.2011 durch Briefwahl. Jeder Wahlberechtigte erhält die Wahlunterlagen unaufgefordert zugestellt. Es kann in der Zeit vom Zugang der Wahlunterlagen bis zum 03.05.2011 schriftlich gewählt werden. Der Wahlbrief muss spätestens bis zum 03.05.2011,

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VERANSTALTUNGEN

Wahlbezirke – Vertreterwahlen Wahlbezirk 1

Bad Homburg

Friedrich-Rolle-Str. 1–5 | 9–13 Georg-Schudt-Str. 1–7 | 2–12 Gluckensteinweg 54–78 | 77–87 Götzenmühlweg 46–48 | 51–57 Gartenfeldstr. 52–62 Heuchelheimer Str. 206–210 | 212–216 Kronberger Str. 1–5 | 2a–8b Sodener Str. 2–8 Wiesbadener Str. 2–16 | 15–21 Wahlbezirk 2 Bad Homburg Altkönigstr. 1–7 | 2 | 34–36 | 38–40 | 39–41 Bachstr. 2 Dornholzhäuser Str. 41 Gluckensteinweg 109–115 | 172 Hofheimer Str. 32–36 Kelkheimer Str. 12 Königsteiner Str. 7–11 Mammolshainer Str. 3–15 |12 Schneidhainer Str. 3 | 5 Schönberger Str. 1–7 Schulstr. 1 | 1a Stedter Weg 17 | 58 Stierstädter Str. 1 | 9 Usinger Weg 9 Weilburger Str. 50–60 Zeilsheimer Weg 1 | 3

Wa h l b e z i r k 3

Bad Homburg

Burgholzhäuser Str. 23 Carolinenstr. 3 | 6 Dietigheimer Str. 19 Dorotheenstr. 34 Erlenweg 9 | 11 | 17–27 | 37–43 Feldbergstr. 6+8 | 11 Feldstr. 47–53 Frankfurter Landstr. 132 Gotenstr. 21 Goldgrubenstr. 1a–1c Gunzostr. 2 Hessenring 92–94 | 96a–98 b | 102–110 Hügelstr. 1–3 In der Lach 35 Jacobistr. 8–16 | 11–17 Louisenstr. 153–155 Rathausstr. 8 Reinerzer Weg 10–12a | 14–16 | 9–13 Salzbrunner Weg 17–19 Seifgrundstr. 11 | 13 | 20 | 22 Spandauer Weg 26 Thomasstr. 4 Urseler Str. 37–59a Zum Dornbach 5 | 7 Wa h l b e z i r k 4

Oberursel

Königstein, Kronberg,

Wa h l b e z i r k 5 Alle Mitglieder, die nicht den Wahlbezirken1–4 zugeordnet sind

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25. Bad Homburger Weinfest 20. – 22. Mai 2011 Bad Homburger Sommer 25. Juni – 17. Juli 2011 Laternenfest 2011 02. – 05. September 2011 OB E R U R S E L

4. Altstadtduathlon 01. Mai 2011 Stadtgebiet Oberursel Hessentag 10. – 19. Juni 2011 Stadtgebiet Oberursel Herbsttreiben 16. –18. September 2011 Innenstadt Oberursel KÖ N I G STE I N

13. Königsteiner Ritterturnier 03. – 05. Juni 2011 Burgruine Königstein Theater auf der Burg geplant 10. – 17. Juli 2011 Burgruine Königstein

KRON B E RG

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hochtaunusbau ist weiterhin der frühere Minister und CDU-Landtagsabgeordnete Jürgen Banzer, zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte der Aufsichtsrat Herrn Gerhard Trumpp. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates sind Holger Biburger, Christine Erk, Schriftführerin, Regina Hartmann, stellv. Schriftführerin und Horst Neu­ge­ bauer. Ausgeschieden aus dem Aufsichtsrat ist Herr Josef Wenzel, der nach 27jähriger Zugehörigkeit aus Altersgründen nicht mehr für den Aufsichtsrat kandidiert hat.

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BA D H OM B U R G

Burgfest 2011 26. – 29. August 2011 Burgruine Königstein

WAHLEN ZUM AUFSICHTSRAT n der letztjährigen Vertreterversammlung im Juni 2010 wurden turnusgemäß 3 Mitglieder des Aufsichtsrats gewählt. Neues Mitglied im Aufsichtsrat der Hochtaunusbau ist Bad Homburgs Oberbürgermeister Michael Korwisi. Im Aufsichtsrat bestätigt wurden die bisherigen Mitglieder Frau Oberbürgermeisterin a.D. Dr. Ursula Jungherr und Herr Andreas Beckmann.

M A I – S E PTE M B E R 2011

Flohmarkt 03. Juli 2011 Altstadt und auf dem Berliner Platz  Kunst- und Weinmarkt 06./07. August 2011 Altstadt Herbstmarkt 10./11. September 2011 Stadthalle, Zehntscheune, Innenstadt und Burg

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osef Wenzel ist seit 59 Jahren Mitglied der Hochtaunusbau und vertrat die Genossenschaft 27 Jahre lang im Aufsichtsrat, den er jetzt aus Altersgründen verlies. 1926 wurde Wenzel im Sudetenland geboren, besuchte dort das Gymnasium und absolvierte anschließend eine Lehre bei der Sparkasse. Nach dem 2. Weltkrieg kam er in den Hochtaunuskreis, wo er 1951 bereits Mitglied der Genossenschaft wurde. Er arbeitete bei namhaften Frankfurter Banken, unter anderem lange Zeit bei der City Bank, wo er zehn Jahre im Aufsichtsrat vertreten war und bis zum Personalchef aufstieg.

für niedrige Mietpreise zu kämpfen und darauf zu achten, dass die Miete im Rahmen der Möglichkeiten der Genossenschaft und der Mieter bleibt. Einer alleine kann natürlich nicht viel erreichen, aber ich bin stolz darauf, wie wir als Aufsichtsrat die Werte der Hochtaunusbau gewahrt und nicht vergessen haben, mit welcher Intention die Genossenschaft 1947 gegründet wurde: als Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft „Selbsthilfe“, die den Mietern den Status als Eigentümer zusichert und den Mitgliedern sicheres und günstiges Wohnen verspricht.

Welche Aufgaben hatten Sie im Aufsichtsrat? Ab 1975 war ich neun Jahre lang als Schriftführer und im Prüfungsausschuss tätig. Als Schriftführer war ich für die Protokolle verantwortlich und im Prüfungsausschuss wurde die Verwaltung im Auftrag des Aufsichtsrates geprüft. Durch meine Arbeit in der Bank war ich für die Tätigkeiten im Prüfungsausschuss gut vorbereitet. Ab 1992 war ich im Wohnungsausschuss und als stellvertretender Vorsitzender tätig. Im Wohnungsausschuss wurde der Zustand der Wohnungen überprüft. Als stellverVorsitzen»DAMALS HERRSCHTE EIN tretender der war es meine GROSSER ZUSAMMENHALT Aufgabe, den Vorsitzenden zu verUNTER DEN NACHBARN, treten, wenn dieser JEDER BESUCHTE JEDEN.« nicht anwesend war.

Wie sehen Sie die Zukunft der Hochtaunusbau? Wohnraum in Bad Homburg und Umgebung für die normalen Menschen zur Verfügung zu stellen, wird auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe der Hochtaunusbau sein. Es wird hier immer Menschen geben, die darauf angewiesen sind, Wohnraum zu erträglichen Konditionen mieten zu können. Diese Aufgabe bleibt der Hochtaunusbau auch in Zukunft erhalten. Die weitere Entwicklung für die Hochtaunusbau sehe ich sehr positiv.

Wie hat sich die Nachbarschaft seitdem verändert? Damals herrschte ein großer Zusammenhalt unter den Nachbarn, jeder besuchte jeden und wir saßen oft bei Kaffee und Kuchen zusammen. Das lag wahrscheinlich daran, dass wir alle das gleiche Schicksal teilten, alle hatten wir unser Zuhause verloren. Als meine Frau und ich dann Nachwuchs erwarteten, bot unser Nachbar uns an, die Wohnungen zu tauschen. Dieser Zusammenhalt ist im Laufe der Jahre leider etwas verloren gegangen.

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jahrzehntelang für die Genossenschaft engagierte

Warum haben Sie sich so lange im Aufsichtsrat engagiert? Ich finde es wichtig, dass im Aufsichtsrat auch Personen vertreten sind, die nicht aus der Politik kommen und die Probleme und Belange der Mieter kennen und selbst miterleben. Ich habe das Vertrauen der Mieter genossen und wurde deswegen in den Aufsichtsrat gewählt. Ich sehe den Aufsichtsrat als ein wichtiges demokratisches Organ und als ausschlaggebendes Gremium einer Genossenschaft an, denn dadurch können die Mieter indirekt an den Entscheidungen des Vorstandes mitwirken.

Welche Bedeutung hatte die Genossenschaft aus Ihrer Sicht in der Nachkriegszeit? Da ich die Gründung der Hochtaunusbau, durch Konrad Riedel 1947 selbst mit erlebt habe, konnte ich gut ihre Entwicklung beobachten. Als meine Frau und ich uns 1954 um unsere erste Wohnung bei der Hochtaunusbau bemühten, wurden alle Wohnungsanwärter in eine Gaststätte gebeten, wo jeder ein Los ziehen musste, auf welchem dann geschrieben stand, ob und welche Wohnung man zugeteilt bekommen hatte. Eine Wohnung war zu dieser Zeit Gold wert, denn Wohnraum war in dem zerbombten Nachkriegsdeutschland knapp.

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„PREISGÜNSTIGER WOHNRAUM BLEIBT AUCH IN ZUKUNFT WICHTIG“ Warum sich Josef Wenzel

Was lag Ihnen besonders am Herzen und was haben Sie erreicht? Wie ich immer sage, vertrete ich die breite Schicht der Mitglieder. Ich bin in den Aufsichtsrat eingetreten, weil ich mich für diejenigen einsetzen wollte, die sich keine hohe Miete leisten konnten. Daher war es mir ein großes Anliegen

Was geben Sie dem Aufsichtsrat als Aufgabe für die Zukunft mit? Der Aufsichtsrat sollte darauf achten, dass die Hochtaunusbau ihren guten Status behält und den Schwerpunkt auf die Renovierung von Wohnungen beibehält sowie auf das soziale Wohnen legt, was bisher sehr gut umgesetzt wurde. Ich wünsche mir, dass die Stadt Bad Homburg mehr finanzielle Mittel für Sozialwohnungen zur Verfügung stellt, denn darin sehe ich einen guten Beitrag für die Gesellschaft. Im Allgemeinen kann ich nur sagen: weiter so!

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EINE GRÜNE OASE AUF DEM BALKON

Nehmen Sie teil am Balkonwettbewerb

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ie möchten Ihren Balkon in diesem Frühjahr in eine blühende Oase verwandeln? Na, das trifft sich gut, denn dann können Sie gleich doppelt gewinnen: Sie schaffen sich einen Platz für den kleinen Urlaub zwischendurch zu Hause und Sie können und sollten am Balkonwettbewerb der Hochtaunusbau teilnehmen. Bei unserem Wettbewerb gewinnen diejenigen, die ihren Balkon oder ihre Loggia besonders liebevoll bepἀanzt und dekoriert haben. Als Preise winken Geldbeträge zwischen 50 und 150 Euro! Und so geht es: » Machen Sie aus Ihrem Balkon oder Ihrer Loggia eine blühende Oase » Fotografieren Sie Ihren bepἀanzten Balkon » Schicken Sie das Foto per Post oder per Email an die Hochtaunusbau » Die drei Erstplatzierten gewinnen: 1. Platz 150 Euro 2. Platz 100 Euro 3. Platz 50 Euro Die Fotos der Gewinner werden zusammen mit einem kleinen Interview in der nächsten Mieze veröffentlicht, die im Oktober 2011 erscheint. Einsendeschluss ist der 31. August 2011 Hochtaunus Baugenossenschaft eG Hessenring 92a (Konrad-Riedel-Haus) 61348 Bad Homburg v.d. Höhe Tel. 06172 / 12 18 11 info@hochtaunusbau.de

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ie große Mehrheit der Bewohner ist mit ihrer Wohnung, dem Wohnumfeld und dem Service der Hochtaunusbau sehr zufrieden. Dies ergab eine jetzt ausgewertete Mieterumfrage der Genossenschaft. Lediglich bei Kellern und Gemeinschaftsräumen wünschen sich die Mieter Verbesserungen, die noch in diesem Jahr kommen sollen, verspricht Vorstand Bernd Arnold und bewertete das Ergebnis der Umfrage als „insgesamt erfreulich“.

Im Bereich Wohnumfeld werden die Hausgemeinschaft und die Sauberkeit (jeweils 2,4), das Grünἀächenangebot (2,5), die Sicherheit (2,1), der Ruf der Wohngegend (2,2) als überwiegend gut bewertet. Am negativsten fällt hier die Bewertung der Auswahl neuer Mieter (2,9) auf, insbesondere in den Quartieren, wo das Belegungsrecht bei den Städten liegt, wie in Königstein (3,4) und in Teilen von Bad Homburg (3,1). Der Service der Hochtaunusbau wird

GUTE NOTEN VON DEN MIETERN BEI DER MIETERUMFRAGE 2010 Am zufriedensten sind die Mieter der Hochtaunusbau in den Wohnquartieren Bad Homburg Innenstadt, Reinerzer Weg und in Kronberg, während die Ergebnisse in Oberursel-Bommersheim etwas schlechter sind. Nach Details gefragt, erzielte die Genossenschaft die besten Ergebnisse bei Wohnungen, Wohnumfeld und Service, schlechter wurde das Gebäudeinnere bewertet und hier insbesondere die Keller und die Treppenhäuser. Während die Zufriedenheitswerte für Größe der Wohnung (1,9), Grundriss der Wohnung (2,0) und Ausstattung von Bad/WC (2,3) gut sind, fällt die Zufriedenheit mit dem Zustand des Kellers (3,1) und des Treppenhauses (2,9) deutlich ab. Hier werden offensichtlich die meisten Mängel gesehen. Die Frage, ob es Mängel gäbe, die behoben werden sollten, bejahen 45 Prozent der Mieter, davon nennen wiederum 28 Prozent den Keller und 14 Prozent das Treppenhaus. Auch die Frage, was modernisiert werden solle, brachte wichtige Ergebnisse. So gibt es Quartiere, wo viele Mieter den Anbau eines Balkons wünschen (Bad Homburg Innenstadt 34 Prozent). Interesse besteht generell an moderneren Bädern und Toiletten (25 Prozent) und an neuen Wohnungseingangs- und Innentüren (19 Prozent).

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sehr positiv bewertet, die Zufriedenheit mit den Sprechzeiten (2,0), Wartezeiten (1,7), dem Beratungsangebot (1,9), der Freundlichkeit der Mitarbeiter (1,9) und deren Erreichbarkeit (2,2) führt zu dem durchweg guten Durchschnittswert. „Unser Wohnungsbestand ist nach Meinung unserer Mieter überwiegend in einem guten Zustand. Unsere Mieter geben uns deshalb meistens gute Noten, lenken unsere Aufmerksamkeit aber auch auf etwas schwächere Bereiche, so zum Beispiel Keller und Gemeinschaftsräume. Für uns ist das ein Anlass, in Zukunft mehr Geld für die Instandhaltung dieser Bereiche auszugeben“, erklärte Vorstand Bernd Arnold. Gleichzeitig biete die Mieterumfrage der Hochtaunusbau Informationen über die derzeitige Mieterstruktur und zu erwartende Veränderungen.

So widmete sich die Untersuchung auch der Frage, in welchen Wohnquartieren welche Haushaltsgruppen wohnen. Diese Information ist wichtig, weil die zukünftige Nachfrageentwicklung sehr stark von den unterschiedlichen Haushaltstypen abhängig ist. Dies können Familien, Paare oder Singles sein, anspruchsvolle oder eher bescheidene Haushalte. Bei der Hochtaunusbau wie auch bei vielen anderen Wohnungsunternehmen wohnen beispielsweise noch vergleichsweise viele Mieter aus der Zeit der Wohnungsgemeinnützigkeit (31 Prozent insgesamt). Diese Mieter wohnen schon lange bei der Hochtaunusbau, sind sehr zufrieden, solide und haben bescheidene Ansprüche. Die Zahl dieser Haushalte wird sich in Zukunft kontinuierlich verringern. Die nachfolgenden jungen Haushalte haben andere und zumeist auch höhere Ansprüche an die Wohnungen. Zum Beispiel wünschen sie mehr Fläche, mehr Komfort und größere Räume. Aus diesem Grund muss die Hochtaunusbau die Wohnungen im Rahmen von Modernisierungsarbeiten verstärkt der zukünftigen Nachfrage anpassen, wie dies etwa bei den Penthauswohnungen geschieht (siehe Seite 3). Mit der repräsentativen Mieterumfrage des Fachinstituts InWIS aus Bochum, die mit einer allgemeinen Haushaltsbefragung verbunden war, verfügt die Hochtaunusbau nach den Worten von Vorstand Arnold über eine solide Entscheidungshilfe für zukünftige Investitionen in Modernisierung und Neubau. „Das Geld kann also genau dort investiert werden, wo es für die Mieter den größten Nutzen stiftet“, so Arnold und kommt abschließend zum Ergebnis, dass der Wohnungsbestand der Hochtaunusbau zwar insgesamt gut in Schuss ist und „wir für die Zukunft gut gerüstet sind“. Bei einem Unternehmen wie der Hochtaunusbau seien aber immer wieder Instandhaltungsarbeiten erforderlich. So benötigten Häuser, die vor 20-25 Jahren wärmegedämmt wurden, jetzt zum Teil einen neuen Anstrich, ebenso die Treppenhäuser, die Keller usw. Die Ergebnisse der Mieterumfrage seien sehr hilfreich, hierbei in den kommenden Jahren die richtigen Prioritäten zu setzen (siehe Seite 4).

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EINFACH, LECKER UND

GESUND

Pellkartoffeln mit Leinöl und Quark

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ellkartoffeln und Quark sind fester Bestandteil typisch deutscher Hausmannskost. Eine besondere Note geben Sie diesem einfachen und schnellen Gericht mit etwas Leinöl, das es im Reformhaus, teils in Supermärkten aber auch in kleineren Mengen in der Apotheke gibt. Gerade in den kalten Wintermonaten unterstützt Leinöl das Immunsystem und lindert Entzündungen und Magenschmerzen. In Verbindung mit frischen Kräutern werden die Abwehrkräfte zusätzlich gestärkt. Leinöl eignet sich vor allem für die kalte Küche, da es nicht erhitzt werden darf.

Z U B E R E ITU NG

Z UTATE N FÜ R V I E R P E R S O N E N

» 1 kg Kartoffeln (klein, vorw. festkochend) » 500 g Speisequark » 100 ml Milch » 5 EL Leinöl

» Zwiebel » Prise Salz, Prise Pfeffer » Kümmel » Frische Kräuter (nach Saison und Ge- schmack, z.B. Schnittlauch oder Petersilie)

(Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten) Kartoffeln gründlich waschen, abbürsten und mit der Schale in kochendem Salzwasser garen lassen. Milch in den Quark geben und glatt rühren, mit feingehackten Kräutern und Gewürzen abschmecken. Für die Verwendung des Leinöls gibt es je nach Geschmack zwei Alternativen: 1. Sie rühren das Leinöl unter den Quark. 2. Sie formen eine Mulde in den Quark und geben das Leinöl hinein. Die gegarten Kartoffeln pellen und zusammen mit dem Quark servieren, fertig!

DAS LUSTIGE ÄFFCHEN CHIPPI Suchbild für Kinder

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iebe Kinder, auf den Bildern könnt ihr Chippi den kleinen Affen sehen. Er schwingt sich von Baum zu Baum durch den Dschungel und erlebt viele lustige Abenteuer. Chippi erlaubt sich auch gerne mal einen Spaß. So hat er heute acht kleine Fehler im rechten Bild versteckt. Könnt ihr sie finden? Schaut euch beide Bilder ganz genau an und kreist die Fehler auf der rechten Seite an. Ob ihr alle Fehler richtig aufgespürt habt, könnt ihr auf der Rückseite dieser Zeitung sehen.

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INFORMATIONEN RUND UM DIE UHR Ansprechpartner

24 N STU N D E N OTR U F

21833

(06172) 1

Telefon:

E-Mail:

(06172) 121811

info@hochtaunusbau.de

(06172) 121813 (06172) 121823 (06172) 121828

krueger@hochtaunusbau.de joerges@hochtaunusbau.de panetta@hochtaunusbau.de

E M PFAN G

Brigitta Hardt und Sabine Lauterbach VE R M I ETU N G

Anke Krüger Julia Jörges Patrizio Panetta

(06172) 121812

herrmann@hochtaunusbau.de

TE CH N I K

Ilka Motzki Peter Freund, Abteilungsleiter Michael Schwalm Stefan Reul, Hausmeister Burkhard Jeschke, Hausmeister (Gartenfeld und Erlenweg)

(06172) 121819 (06172) 121826 (06172) 121818 (06172) 121820

motzki@hochtaunusbau.de freund@hochtaunusbau.de schwalm@hochtaunusbau.de reul@hochtaunusbau.de

(06172) 121825 (06172) 121817

Mo. 09.00–12.00 und 14.00–17.00 Uhr, Mi., Do. 09.00–12.00 Uhr B Ü R O Z E I TE N (K E R N Z E IT)

Mo. 09.00–12.00 Uhr und 14.00–17.00 Uhr, Di., Mi., Do. 09.00–12.00 und 14.00–15.30 Uhr sowie Fr. 09.00–13.00 Uhr VO R S TA N D S S PR E CH STU N D E

(0163) 8528133

Mo. 15.00–17.00 Uhr (nach vorheriger Terminvereinbarung)

B U CH HALTU N G

Doris Klarner, Handlungsbevollm. Bastian Wolberg

S

ie suchen die Telefonnummer der Hochtaunusbau? Sie wollen wissen, ob es neue freie Wohnungen gibt? Sie haben einen Notfall, brauchen einen Handwerker und Ihre aktuelle MIEZE mit den Kontaktdaten und der Notfallnummer ist gerade nicht zur Hand? Kein Problem. Auf unserer Internetseite www.hochtaunusbau.de finden Sie rund um die Uhr alle Informationen Ihrer Wohnungsgenossenschaft.

B E S U C H S Z E ITE N

FR E M DVE RWALT U N G

Yvonne Herrmann, Handlungsbevollm.

len)

ten Notfäl

(nur in ech

klarner@hochtaunusbau.de wolberg@hochtaunusbau.de

Des Rätsels Lösung:

M ITG LI E D E R B E T R E U U N G , P R O K U R I S T I N

Martina Pels

(06172) 121814

pels@hochtaunusbau.de

(06172) 121815

arnold@hochtaunusbau.de

VOR STAN D

Bernd Arnold

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Mieze  

Mitglieder- und Mieterzeitschrift der Hochtaunus Baugenossenschaft eG, Ausgabe 34

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