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2018

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Pflege und Wohnen

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GRUSSWORT DES LANDRATS

DONNERSBERGKREIS oben! in der Pfalz ganz

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wie jeder neue Lebensabschnitt bringt auch das Alter Veränderungen mit sich, die uns herausfordern. Diese sind so individuell wie jede und jeder Einzelne von uns und niemand kann voraussagen, was die Zukunft für uns bereithält. Ungewissheit muss sich aber nicht lähmend auswirken. Vielmehr können wir ihr mit Vorsorge begegnen und so ein Stück Selbstbestimmtheit mit in die Zeit nehmen, in der wir nicht mehr selbst bestimmen können. Der neue „Seniorenwegweiser“, den Sie heute in Händen halten, will Ihnen dabei Hilfestellung geben. In Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenrat und der Leitstelle „Älter werden“ hat die Kreisverwaltung Donnersbergkreis nützliche Informationen für Sie gebündelt, die Ihnen wertvolle Orientierung sein sollen – nicht nur in akuten Krisensituationen, sondern auch bei der Pflege von Angehörigen oder der Vorsorge für das eigene Alter. Dokumente wie die Betreuungsvollmacht oder das Testament beispielsweise sind lebenslang rechtswirksame Belege des eigenen Willens.

Rainer Guth Landrat Donnersbergkreis

Haben Sie schon eine Patientenverfügung? Der „Seniorenwegweiser“ liefert die nötigen Informationen, auch zu Pflegegraden und finanziellen Hilfen. Natürlich darf der Überblick über ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen genauso wenig fehlen wie die wichtigsten Rufnummern im Notfall oder nützliche Adressen rund um Pflege und Alter. Damit ergänzen wir die zahlreichen Angebote und Hilfsmittel für Seniorinnen und Senioren, die es bereits im Donnersbergkreis gibt – unmöglich, hier alle aufzuzählen. Stellvertretend für viele Initiativen nenne ich die im Frühjahr eingeführte Notfalldose, die Sicherheitsberatungen in Zusammenarbeit mit der Polizei, das Mobilitätstraining für Bus und Bahn oder auch den generationenübergreifenden Mittagstisch in Steinbach. Ich hoffe, dass Sie auf den folgenden Seiten Antworten auf Ihre Fragen finden und Ihnen dadurch Sorgen genommen werden. Im Donnersbergkreis lässt es sich gut älter und alt werden. Nutzen Sie, was die Region Ihnen bietet. Ihr RAINER GUTH Landrat des Donnersbergkreises

Kontakt Kreisverwaltung Donnersbergkreis Uhlandstraße 2 67292 Kirchheimbolanden Telefon: 0 63 52 / 710 - 0 Telefax: 0 63 52 / 710 - 232 E-Mail: kreisverwaltung@donnersberg.de www.donnersberg.de

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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INHALTSVERZEICHNIS

Allgemeine Informationen 1

Grußwort des Landrats

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Inhaltsverzeichnis

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Pflegebedürftig. Was nun?

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Impressum

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Kreisseniorenrat Donnersbergkreis

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Betreuungsbehörde / Notfallkarte

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Rechtliche Vorsorge

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Kreisverwaltung / Fachabteilung Soziales

10 Mobil im Donnersbergkreis Notfalldose kann Leben retten

11 Kreisvolkshochschule

12 Die Pflegestärkungsgesetze

Bestattungen und Vorsorge -

18 online planen und buchen!

19 Friedwald Kirchheimbolanden 20 Demenz - Wenn das Gedächtnis nachlässt 22 Bundesverband Initiative 50 Plus Verein zur Förderung der ambulanten

24 Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e. V.

Pflege-Einrichtungen ALBISHEIM

26 Haus Zellertal GÖLLHEIM

14 So wird die Pflege gestärkt

28 Mobiler Pflegedienst Donnersberg GmbH

16 BUGES - Geriatrie - ein Thema der Zeit!

30 Seniorenresidenz Haus Antonius KICHHEIMBOLANDEN

32 Betreuungsverein Kirchheimbolanden e.V. 34 Diakonissen Seniorenzentrum Wolffstift 36 Ökumenische Sozialstation Donnersberg-Ost Zoar - Seniorenresidenz

38 Kirchheimbolanden GmbH RAMSEN

• Kurierfahrten • Krankenfahrten • Dialysefahrten • Flughafentransfer • Rollstuhltaxi

40 Seniorenheim Ramsen ROCKENHAUSEN Ökumenische Sozialstation Rockenhausen/

42 Alsenz-Obermoschel/Winnweiler GmbH

44 Zoar - Wohnanlagen im Donnersbergkreis RUPPERTSECKEN

46 Haus Höhenruh, Seniorenheim

Tabellen 48 TABELLE der Pflegeeinrichtungen 2

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS


ALLGEMEINE INFORMATIONEN

PFLEGEBEDÜRFTIG. WAS NUN? Wann ist Pflegebedürftigkeit gegeben?

Foto: © Thomas Reimer / fotolia.com

Manchmal kann es ganz schnell gehen: Ein Unfall, ein Sturz - und jemand aus der Familie, dem Freundes- oder

Die ersten erstenSchritte Schrittezur zurschnellen schnellenHilfe! Hilfe! 1.  Ihrer Kranken-/Pflegekasse oder 1.  SSetzen Sie Siesich sichmitmit Ihrer Kranken-/Pflegekasse einemeinem Pflegestützpunkt in Ihrerin Nähe Verbindung. oder Pflegestützpunkt IhrerinNähe in VerSelbstverständlich können daskönnen auch Familienangebindung. Selbstverständlich das auch Fahörige, Nachbarinnen und Nachbarnund oderNachbarn gute Bemilienangehörige, Nachbarinnen kannte fürBekannte Sie übernehmen, wenn Sie sie wenn dazu beoder gute für Sie übernehmen, Sie vollmächtigen. sie dazu bevollmächtigen. 2.  Die Landesverbände Krankenkassen veröffentli2.  D Landesverbändederder Krankenkassen veröfchen im Internet Vergleichslisten über die Leistungen fentlichen im Internet Vergleichslisten über die und Vergütungen der zugelassenen PflegeeinrichLeistungen und Vergütungen der zugelassenen tungen sowie über diesowie Angebote Pflegeeinrichtungen über zur die Unterstützung Angebote zur im Alltag. Sie können diese Sie Listekönnen bei der Pflegekasse Unterstützung im Alltag. diese Liste auchder anfordern, wennauch Sie einen Antragwenn auf Leistunbei Pflegekasse anfordern, Sie eigen Antrag stellen. auf Leistungen stellen. nen 3.  einen Anspruch auf früh3.  SSie haben habendarüber darüberhinaus hinaus einen Anspruch auf zeitige und und umfassende Beratung durch die Pflegefrühzeitige umfassende Beratung durch die beraterinnen und Pflegeberater Ihrer Pflegekasse. Pflegeberaterinnen und Pflegeberater Ihrer PfleDer Anspruch gilt auch für und weitere gekasse. Der Anspruch giltAngehörige auch für Angehörige Personen, zumPersonen, Beispiel ehrenamtliche Pflegekräfte, und weitere zum Beispiel ehrenamtlisofern Sie zustimmen. DieSie Pflegekasse bietet che Pflegekräfte, sofern zustimmen. DieIhnen Pfleunmittelbar nachIhnen Stellung eines Antrags aufStellung Leistungekasse bietet unmittelbar nach gen einen konkreten Termin für eine Pflegeberatung eines Antrags auf Leistungen einen konkreten an, die innerhalb von zwei Wochenan, nach Termin für eine Pflegeberatung die Antragstelinnerhalb lung zwei durchzuführen Die Antragstellung Pflegekasse benennt Ihvon Wochen ist. nach durchnen außerdem einePflegekasse Pflegeberaterin beziehungsweise zuführen ist. Die benennt Ihnen aueinen Pflegeberater, die oder der beziehungsweise persönlich für Sie ßerdem eine Pflegeberaterin zuständig ist. Alternativdie hierzu kann die Pflegeeinen Pflegeberater, oder derIhnen persönlich für kassezuständig auch einen in Sie ist.Beratungsgutschein Alternativ hierzu ausstellen, kann Ihnen demPflegekasse unabhängige undeinen neutrale Beratungsstellen die auch Beratungsgutschein benannt sind, denen er zulasten der ausstellen, inbei dem unabhängige undPflegekasse neutrale ebenfalls innerhalbbenannt der Zwei-Wochen-Frist eingelöst Beratungsstellen sind, bei denen er zuwerdender kann. Auf Ihren Wunsch kommt die Pflegelasten Pflegekasse ebenfalls innerhalb der beraterin beziehungsweise der Pflegeberater auchAuf zu Zwei-Wochen-Frist eingelöst werden kann. Ihnen Wunsch nach Hause. Wenn die es inPflegeberaterin Ihrer Region einen PfleIhren kommt beziegestützpunktder gibt, können Sie sich ebenso an diesen hungsweise Pflegeberater auch zu Ihnen nach wenden.Wenn Näheres Sie beieinen Ihrer PflegestützPflegekasse. Hause. es inerfahren Ihrer Region Die private Pflege-Pflichtversicherung bietetwendie punkt gibt, können Sie sich ebenso an diesen Pflegeberatung durch das „COMPASS den. Näheres erfahren SieUnternehmen bei Ihrer Pflegekasse. Private Pflegeberatung“ an. Die Beratung erfolgt Die private Pflege-Pflichtversicherung bietet die durch Pflegeberaterinnen Pflegeberater bei Pflegeberatung durch dasoder Unternehmen „COMIhnenPrivate zu Hause, in einer stationären PASS Pflegeberatung“ an. Die PflegeeinrichBeratung ertung,durch im Krankenhaus oder in einer folgt Pflegeberaterinnen oderRehabilitationsPflegeberater einrichtung. bei Ihnen zu Hause, in einer stationären Pflegeein-

Bekanntenkreis oder Sie selbst werden pflegebedürftig. D.h., grundsätzlich kann Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes in allen Lebensabschnitten auftreten. Nach der Definition des Gesetzes sind das Personen, die körperliche, geistige oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – und mit mindestens der in § 15 SGB XI festgelegten Schwere bestehen. 4. richtung, Sobald Sieim Leistungen der Pflegeversicherung beanKrankenhaus oder in einer Rehabilitatragt haben, beauftragt Ihre Pflegekasse den Medizitionseinrichtung. Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder 4. Snischen obald Sie Leistungen der Pflegeversicherung beandere unabhängige Gutachterinnen beziehungsantragt haben, beauftragt Ihre Pflegekasse den weise Gutachter Dienst mit der der Begutachtung zur FeststelMedizinischen Krankenversicherung lung Ihrer Pflegebedürftigkeit. (MDK) oder andere unabhängige Gutachterinnen 5. beziehungsweise Bitten Sie Ihre Pflegeperson, Begutachtung Gutachterbei mitderder Begutachanwesend zu sein. tung zur Feststellung Ihrer Pflegebedürftigkeit. 6.  ersuchen Sie Pflegeperson, einzuschätzen,bei obder dieBegutachtung Pflege länger5. BVitten Sie Ihre fristig durchzuAngehörige durchgeführt werden kann anwesend sein. ob SieSie ergänzend oder ausschließlich auf ländie 6. Vund ersuchen einzuschätzen, ob die Pflege Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes zurückgreigerfristig durch Angehörige durchgeführt werden fen wollen. kann und ob Sie ergänzend oder ausschließlich 7.  Ist die zu Hause – gegebenenfalls auch unauf die Pflege Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes zuter Inanspruchnahme rückgreifen wollen. des Betreuungsangebots eiörtlichen TagesNachtpflegeeinrichtung 7. Iner st die Pflege zu Hauseoder – gegebenenfalls auch un– nicht möglich, so können Sie sich über geeignete ter Inanspruchnahme des Betreuungsangebots eivollstationäre Pflegeeinrichtungen informieren und ner örtlichen Tagesoder Nachtpflegeeinrichtung lassen. so können Sie sich über geeigne–beraten nicht möglich, 8. te Beivollstationäre allen Fragen stehen Ihnen die PflegeberaterinPflegeeinrichtungen informieren nen beraten und Pflegeberater Ihrer Pflegekasse sowie die und lassen. und Mitarbeiter der Pflegestütz8. BMitarbeiterinnen ei allen Fragen stehen Ihnen die Pflegeberaterinpunkte vor Ort zur Verfügung. nen und Pflegeberater Ihrer Pflegekasse sowie die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestütz-

Informationen erhalten Sie auch über das Bürgerpunkte vor Ort zur Verfügung. telefon, das vom Bundesministerium für Gesundheit Informationen erhalten auch über das Bürgerbeauftragt ist, unter 030 /Sie 340 60 66-02. Gehörlose telefon, das vom Bundesministerium für Gesundheit und Hörgeschädigte erreichen den Beratungsbeauftragt unter 60 66-02. service unterist, Fax 030 030 / 340/ 340 60 66-07 oder Gehörlose per E-Mail undinfo.gehoerlos@bmg.bund.de Hörgeschädigte erreichen den Beratungsan

service unter Fax 030 / 340 60 66-07 oder per E-Mail

Privat Versicherte können sich jederzeit an das Versian info.gehoerlos@bmg.bund.de cherungsunternehmen wenden, bei dem sie Privat Versicherte können sich jederzeit an versichert das sind, oder an den Verband der Privaten KrankenverVersicherungsunternehmen wenden, bei dem sie sicherung V., Gustav-Heinemann-Ufer 74 Privaten c, 50968 versicherte.sind, oder an den Verband der Köln, www.pkv.de Krankenversicherung e. V., Gustav-Heinemann-Ufer Die „COMPASS Private Pflegeberatung“ erreichen Sie tele74 c, 50968 Köln, www.pkv.de fonisch unter der Rufnummer 0800 / 101erreichen 88 00. Sie Die „COMPASS Private Pflegeberatung“

telefonisch unter der Rufnummer / 101 88 00. Weitere Informationen erhalten Sie0800 auf der Website: Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website: www.bundesgesundheitsministerium.de/ www.bundesgesundheitsministerium.de/ service/buergertelefon service/buergertelefon

Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de; Stand: 04/2017 Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de; Stand: 04/2017

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN / IMPRESSUM

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IMPRESSUM  Herausgeber:

Verlag:

Kreisverwaltung Donnersbergkreis

Rolf Schneider, mediatogo GmbH Redaktion: Michaela Bühler | Hölzlestraße 18 | 72336 Balingen Telefon: 0 74 33 / 9 08 94-0 | Telefax: 0 74 33 / 9 08 94-29 E-Mail: info@mediatogo.de | Internet: www.mediatogo.de Geschäftsführer: Rolf Schneider Handelsregister: HRB 733352, Stuttgart USt.-ID: DE 279043596

Uhlandstraße 2 67292 Kirchheimbolanden Telefon: 0 63 52 / 710 - 0 Telefax: 0 63 52 / 710 - 232 E-Mail: kreisverwaltung@donnersberg.de www.donnersberg.de

Satz und Gestaltung: eigenart e.K. Bisinger Berg 1 | 72415 Grosselfingen Telefon: 0 74 76 / 9 44 49-0 | Telefax: 0 74 76 / 9 44 49-19 E-Mail: info@eigenart.de Fotos/Quellen: Titelseite, S. 6 - 9: www.fotolia.de, www.istockphoto.de; S. 1, 11: LRA Donnersbergkreis; S. 5: KSR Donnersbergkreis; S.16 - 17: BUGES e.V., fotolia.de; S. 18: Autor: Rolf Schneider S. 19: Friedwald Kichheimbolanden; S. 22: BVI 50Plus e. V.;

1. Auflage | 2018 Die redaktionellen Beiträge wurden sorgfältig erarbeitet und sind urheberrechtlich geschützt. Für eine Reproduktion ist die vorherige schriftliche Genehmigung des Herausgebers erforderlich. Die Broschüre erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit der Angaben und stellt keine Rechtsberatung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die aufgeführten Eigendarstellungen der verschiedenen Einrichtungen sind Anzeigen der jeweiligen Unternehmen. Für den Inhalt der Anzeige ist jedes Unternehmen selbst verantwortlich. © Copyright 2018 mediatogo GmbH

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

KREISSENIORENRAT DONNERSBERGKREIS SENIORENBÜRO LEITSTELLE „ÄLTER WERDEN“ Über uns Der Kreisseniorenrat Donnersbergkreis besteht aus einem Gremium, das 28 Personen umfasst. Er ist eine Arbeitsgemeinschaft von Seniorinnen und Senioren aus dem Donnersbergkreis sowie von Vertretern/innen der auf dem Gebiet der offenen Altenhilfe tätigen Organisationen. Er versteht sich als Interessensvertretung für die ältere Generation und als Organ der Meinungsbildung und des Erfahrungsaustausches in sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Fragen. Der Kreisseniorenrat arbeitet unabhängig und ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Ihre Kontaktpersonen: Ingrid Schlabach, Vorsitzende Hugo Paul, stellvertretender Vorsitzender Peter Schulz, Schriftführer Romy Heblich, Beisitzerin Hermann Sauer, Beisitzer Ute Grüner, Leitstelle „Älter werden“

Seniorenbüro Das Seniorenbüro, das von der Vorsitzenden Ingrid Schlabach geführt wird, ist zugleich die Geschäftsstelle des Kreisseniorenrates. Wir beraten Sie und zeigen Ihnen Wege, wie Sie ihr Problem lösen und zu Ihrem Recht kommen können. Die angesprochenen Angelegenheiten werden streng vertraulich behandelt. Sprechzeiten: Donnerstags von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Kreisverwaltung Donnersbergkreis

Kontakt Seniorenbüro Donnersbergkreis Kreisverwaltung Donnersbergkreis Uhlandstraße 2 | 67292 Kirchheimbolanden Telefon: 0 63 52 / 710-511 | Telefax: 0 63 52 / 710-232 E-Mail: kreissenioren@donnersberg.de

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Leitstelle „Älter werden“ Die Leitstelle „Älter werden“, Frau Ute Grüner, ist die Kontaktstelle zum Kreisseniorenrat in der Verwaltung und ist unterstützend tätig. Leitstelle „Älter werden“ Ute Grüner Telefon: 0 63 52 / 710-241 E-Mail: ugruener@donnersberg.de

Aufgaben und Ziele • Der Kreisseniorenrat berät und unterstützt den Kreistag, seine Ausschüsse und die Kreisverwaltung bei ihrer Arbeit zum Wohle aller Seniorinnen und Senioren. • Der Kreisseniorenrat arbeitet mit den Einrichtungen zusammen, die Dienste für ältere Menschen leisten. • Der Kreisseniorenrat greift Probleme und Anliegen älterer Menschen im Donnersberger Land auf und versucht Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. • Der Kreisseniorenrat versucht durch seine Arbeit die ältere Generation zu aktivieren und für deren Belange das Interesse der jüngeren Generation zu wecken. • Der Kreisseniorenrat macht durch seine Öffentlichkeitsarbeit auf die Rolle älterer Menschen in unserer Gesellschaft aufmerksam. Der Kreisseniorenrat unterstützt bestehende Senioren•  gruppen und -räte auf Orts- und Verbandsgemeindeebene und versucht Neugründungen zu initiieren. • Der Kreisseniorenrat arbeitet mit der Landesseniorenvertretung zusammen. • Der Kreisseniorenrat unterstützt lebenslanges Lernen, auch im Bereich der Informationstechnologie.

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

BETREUUNGSBEHÖRDE Rechtliche Betreuung Jeder Mensch kann einmal aus gesundheitlichen Gründen oder weil er einen Unfall erlitten hat, seine eigene Handlungsunfähigkeit verlieren. Er benötigt dann einen Menschen, dem er vertrauen kann und der ihn rechtlich vertritt - eine/n Betreuer/in oder eine/n Bevollmächtige/n. Mit dem oftmals missverständlichen Begriff der Betreuung ist hier nicht etwa eine Pflege oder Versorgung oder das Regeln von alltäglichen Dingen gemeint etwa das Sauberhalten der Wohnung - sondern die gesetzliche Vertretung von erwachsenen Menschen, die wegen einer Erkrankung oder Behinderung nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise zu regeln. Örtliche Betreuungsbehörde Die örtliche Betreuungsbehörde in der Kreisverwaltung Donnersbergkreis wurde im Rahmen des Betreuungsgesetzes von 1992 durch den Gesetzgeber geschaffen. Sie ist neben dem Amtsgericht Rockenhausen zuständig für alle Angelegenheiten im Zusammenhang mit rechtlichen Betreuungen oder Bevollmächtigungen. Aufgaben der Betreuungsbehörde • Anlaufstelle für alle Beteiligten in einem Betreuungsverfahren • Aufklärung aller Sachverhalte in einem Betreuungsverfahren • Erstellen von Sozialberichten für das Betreuungsgericht Rockenhausen • Werben und Weiterbilden von neuen und geeigneten Betreuuer/innen • Beratung und Unterstützung von gerichtlich bestellte Betreuer/innen und Bevollmächtigte • Ansprechpartner für Betreute und Angehörige im gerichtlichen Bereich

NOTFALLKARTE für: Name: Anschrift: Im Notfall bitte beachten: Ich bin Marcumar-Patient Ziel-INR: Ich bin Diabetiker Ich bin Allergiker:



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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

• Information und Beratung über Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung • Öffentliche Beglaubigung der Unterschrift einer Vorsorgevollmacht • Netzwerkarbeit, Planung und Steuerung des Betreuungswesens im Kreis • Öffentlichkeitsarbeit: Informationen, Vorträge, Schulungen

Unsere Angebote Wir informieren Sie über die Voraussetzungen zur Errichtung einer Vorsorgevollmacht als Alternative zur rechtlichen Betreuung. Wir beraten Sie über die Möglichkeiten mit einer Patientenverfügung Ihr Selbstbestimmungsrecht wahrzunehmen. Wir bieten Selbsthilfegruppen, Vereinen oder interessierten Bürger/innen Informationsveranstaltungen mit einer PowerPoint-Präsentation zu Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Termine bitte rechtzeitig vereinbaren! Wir beglaubigen Ihre Unterschrift auf der Vorsorgevollmacht. Die Unterschriften müssen in Anwesenheit der Urkundsperson geleistet werden. - Bitte nicht vorher unterschreiben! Gebühr: 10,00 € Wir unterstützen Ihre Arbeit als Vollmachtnehmer - Fragen? Rufen sie uns an! Was Sie uns mitteilen wird vertraulich behandelt ! Unsere Beratung ist kostenfrei ! UNSER TIPP: Schneiden Sie das Vorsorgekärtchen aus, falten es zusammen und nehmen es zu Ihren Personalpapieren.

Im Notfall bitte benachrichtigen: Name: Telefon:

Mobil:

Ich habe folgende Vorsorgemaßnahmen getroffen: V  orsorgemappe mit wichtigen Informationen V  orsorgevollmacht P  atientenverfügung Die oben genannte Person ist darüber informiert und kennt den / die Aufbewahrungsort(e).


ALLGEMEINE INFORMATIONEN Mehr Informationen unter: www.justiz.rlp.de (Ministerium der Justiz Rheinland-Pfalz) mit weiteren Adressen zur Vorsorge www.bmj.bund.de (Bundesministerium der Justiz) mit Vordrucken für eine Vorsorgevollmacht www.justiz.bayern.de (Justizministerium Bayern) mit Vordrucken für eine Vorsorgevollmacht und/oder Patientenverfügung Hinweise zu Vollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Kontakt Kreisverwaltung Donnersbergkreis Betreuungsbehörde Uhlandstraße 2, 67292 Kirchheimbolanden Kristina Balzer, Telefon: 0 63 52 / 710-182 E-Mail: kbalzer@donnersberg.de Ina Jochim-Storck, Telefon: 06352 / 710-382 E-Mail: ijochim-storck@donnersberg.de Weitere Ansprechpartnerinnen:

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Betreuungsverein Kirchheimbolanden e.V. Magdalena Bornemann, Petra Weber Dannenfelser Str. 40 b, 67292 Kirchheimbolanden Telefon: 0 63 52 / 6 71 49 E-Mail: info@btvkibo.de Betreuungsverein Donnersberg e.V. Rita Mosbach-Scharding Kreuznacher Straße 36, 67806 Rockenhausen Telefon: 0 63 61 / 37 46 E-Mail: Betreuungsverein.rok1@gmx.de

Ihr kompetenter Partner rund um die Gesundheit! WAS KÖNNEN WIR FÜR SIE TUN? • Kompetente Beratung und Versorgung mit Arneimitteln • Wechselwirkungscheck • Herstellung von Rezepturen • Als ausgezeichnetes Venenfachzentrum messen wir für Sie Flach- und Rundstrickkompressionsstrümpfe individuell an • Versorgung mit Pflegehilfsmitteln • Beratung und Versorgung mit Inkontinenzprodukten • Medizinische Hautpflege und Kosmetik (trockene Haut im Alter, Neurodermitis, Psoriasis, usw.) • Verleih von Inhalationsgeräten • Verleih von Blutdruckmessgeräten • Medikamente vorbestellen und reservieren unter www.eistal-apotheke.de • Botendienst: Sollten Sie einmal nicht in der Lage sein, ihre Medikamente selbst abzuholen, steht Ihnen unser Botendienst zur Verfügung.

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

RECHTLICHE VORSORGE Jeder kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, wichtige Fragen nicht mehr selbst beantworten zu können. In solchen Fällen gibt es keine gesetzliche Vertretungsmacht von Ehegatten untereinander oder von Eltern gegenüber Kindern bzw. umgekehrt. Dies bedeutet, dass im Regelfall kein Vertreter zur Verfügung steht, wenn Sie aufgrund einer Krankheit Ihre Angelegenheiten nicht mehr selber regeln können. Mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung kann jeder schon in gesunden Tagen vorausschauend für die Wechselfälle des Lebens entscheiden und rechtzeitig Vorsorge treffen.

Vorsorgevollmacht Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie im Falle einer Geschäftsunfähigkeit oder Hilfsbedürftigkeit eine Person Ihres Vertrauens mit der Wahrnehmung Ihrer finanziellen und persönlichen Angelegenheiten. Die Vollmacht muss schriftlich erstellt und der Bevollmächtigte darin genannt werden. Der Vorteil einer Vorsorgevollmacht liegt darin, dass für die Bereiche, für die eine Vorsorgevollmacht erteilt worden ist, kein gerichtliches Betreuungsverfahren durchgeführt werden muss. Das Gericht wird nur eingeschaltet, wenn es zur Kontrolle des Bevollmächtigten erforderlich ist. 
 Es besteht auch die Möglichkeit, mehrere Vollmachten für verschiedene Personen auszustellen. Diese Vollmachten können gleichlautend sein oder verschiedene Aufgabenbereiche betreffen.

Betreuungsverfügung Bei der Betreuungsverfügung handelt es sich um eine Willensäußerung, mit der Sie für den Fall einer Betreuungsbedürftigkeit festlegen, wer Ihr Betreuer werden soll und welche Ihrer Wünsche und Gewohnheiten zu respektieren sind. Hierbei kann es sich um die Frage handeln, ob Sie zu Hause oder in einem Pflegeheim versorgt werden möchten. Wichtig ist, die Wünsche so genau wie möglich zu formulieren. Die Verfügung wird an das für die Betreuerbestellung zuständige Betreuungsgericht (Teil des Amtsgerichts) und den späteren Betreuer gerichtet. Diese sind an die Betreuungsverfügung gebunden, wenn sie dem Wohl des Betroffenen nicht zuwiderläuft. Schließt der Betroffene zum Beispiel eine gewisse Person als Betreuer aus, so hat das Betreuungsgericht darauf Rücksicht zu nehmen. Der Vorteil einer Betreuungsverfügung liegt darin, dass sie nur dann in Kraft tritt, wenn es tatsächlich erforderlich wird. Anders als bei der Vorsorgevollmacht wird die Betreuungsverfügung vom Betreuungsgericht kontrolliert.

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Patientenverfügung Mit einer schriftlichen Patientenverfügung können Sie vorsorglich festlegen, dass bestimmte medizinische Maßnahmen durchzuführen oder zu unterlassen sind, falls Sie nicht mehr selbst entscheiden können. Damit wird sichergestellt, dass Ihr persönlicher Wille der Behandlung zugrunde gelegt wird, auch wenn er in der aktuellen Situation nicht mehr geäußert werden kann. Jede und jeder einwilligungsfähige Volljährige kann eine Patientenverfügung verfassen, die jederzeit formlos widerrufen werden kann. Es ist sinnvoll, sich von einem Arzt oder einer anderen fachkundigen Person beraten zu lassen. Treffen die Festlegungen in einer Patientenverfügung auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation des Patienten zu, sind sowohl Arzt als auch die Vertreter (Betreuer oder Bevollmächtigter) daran gebunden. Liegt keine Patientenverfügung vor oder sind die Festlegungen in einer Patientenverfügung zu unkonkret oder allgemein, entscheiden Vertreter und Arzt gemeinsam auf der Grundlage des mutmaßlichen Patientenwillens über die anstehende Behandlung. Können sich - bei besonders folgenschweren Entscheidungen - Vertreter und der behandelnde Arzt nicht darüber einigen, ob die beabsichtigte Entscheidung auch tatsächlich dem Willen des betroffenen Patienten entspricht, muss der Vertreter die Genehmigung des Betreuungsgerichts einholen. Die Patientenverfügung muss schriftlich abgefasst werden und sollte möglichst so verwahrt werden, dass sie im Ernstfall auch gefunden wird. Für Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung stellt das Bundesjustizministerium Formulare zur Verfügung und gibt nähere Hinweise in der Broschüre „Betreuungsrecht“. Die Broschüre erläutert auch, unter welchen Voraussetzungen eine Betreuung angeordnet wird, wie sie sich auswirkt, welche Aufgaben ein Betreuer hat und wie seine Tätigkeit in persönlichen und vermögensrechtlichen Angelegenheiten aussieht. Über die Patientenverfügung informiert eine weitere Broschüre, die auch Empfehlungen für die Formulierung der individuellen Entscheidung enthält. Quellen: Bundesgesundheitsministerium, Bundesjustizministerium


ALLGEMEINE INFORMATIONEN

KREISVERWALTUNG / FACHABTEILUNG SOZIALES

• Altenhilfe • Betreuungsrecht • Blindenhilfe • Eingliederungshilfe für behinderte Menschen • Flüchtlingsangelegenheiten • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung • Heimkostenhilfe • Heizungsbeihilfe • Hilfe bei Wohnungsproblemen • Hilfe zur Pflege • Hilfen zur Gesundheit

Was sollte ich noch wissen? Weitere Informationen erhalten Sie bei der Deutschen Rentenversicherung.

Hilfe zur Pflege Leistungsbeschreibung Wer pflegebedürftig ist, keine oder keine ausreichenden Leistungen seiner Pflegekasse erhält und nicht über ausreichend Einkommen und Vermögen zur eigenständigen Bedarfsdeckung verfügt, kann Leistungen der Hilfe zur Pflege in der Häuslichkeit oder in einem Pflegeheim erhalten. Foto: © Fotolia.com

Die Fachabteilung Soziales der Kreisverwaltung ist u.a. für folgende Bereiche zuständig:

• Landesblindengeld • Landespflegegeld • Parkausweis für Schwerbehinderte • Parkerleichterung für Behinderte • Sozialhilfe • Wohngeld

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Wenn Ihre Einkünfte im Alter (Rente) oder bei voller Erwerbsminderung nicht für den notwendigen Lebensunterhalt ausreichen, können Sie die Grundsicherung beantragen. Im Donnersbergkeis bekommen Sie Informationen hierzu bei Ihrer zuständigen Verbandsgemeindeverwaltung.

Welche Fristen muss ich beachten? Die Leistungen der Grundsicherung beginnen mit der Antragstellung. Für Zeiträume vor dem Antrag gibt es keine Nachzahlungen. Die Grundsicherungsleistung wird regelmäßig für 12 Kalendermonate bewilligt und dann überprüft. Ändern sich im Bewilligungszeitraum die persönlichen oder finanziellen Verhältnisse, sind die Änderungen mitzuteilen. Erhöhte Leistungen werden frühestens vom Ersten des Monats gezahlt, in dem die Änderungsmitteilung erfolgt ist. Deshalb ist es wichtig, Änderungen, wie z. B. eine Mieterhöhung, sofort mitzuteilen.

Voraussetzungen Rechtsanspruch auf Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII haben Personen, die pflegebedürftig und gleichzeitig finanziell bedürftig im Sinne der Vorschriften des elften Kapitels SGB XII sind. Hilfe zur Pflege kommt somit dem Grunde nach in Betracht • bei nicht pflegeversicherten Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5, • bei pflegeversicherten Personen, die voraussichtlich für weniger als sechs Monate pflegebedürftig mit mindestens Pflegegrad 1 sind, • bei pflegeversicherten Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5, wenn sie die Vorversicherungszeit für den Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung nach § 33 Abs. 2 SGB XI noch nicht erfüllen, • bei pflegeversicherten Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5, wenn und soweit die Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen, den notwendigen pflegerischen Bedarf zu decken. Welche Unterlagen werden benötigt? Das gesamte Einkommen und Vermögen muss nachgewiesen werden. Weitere Informationen unter www.donnersberg.de

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

MOBIL IM DONNERSBERGKREIS Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) gehört zu den Aufgaben des Landkreises und ist im Nahverkehrsgesetz geregelt. Der Kreis ist Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). Für die Aufgaben im Schienenpersonennahverkehr ist der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Süd zuständig, in dem der Landkreis Mitglied ist. Das ÖPNV-Angebot umfasst neben der Bedienung mit Buslinien und der Regio-Buslinie Kirchheimbolanden – Göllheim – Eisenberg auch Ruftaxilinien sowie das Freizeit- und Behindertentaxi (DonnersbergMobil). Mit dem Zug sind die Bahnhaltepunkte Alsenz, Eisenberg, Imsweiler, Kirchheimbolanden, Münchweiler/ Alsenz, Ramsen, Rockenhausen und Winnweiler mit dem Rheinland-Pfalz-Takt erreichbar. Informationen zu den Ausflugsverkehren im Donnersbergkreis wie die Zellertalbahn, das Zugangebot an den Eiswoog oder den Ausflugsbus auf den Donnersberg, den höchsten Berg der Pfalz, erhalten Sie beim DonnersbergTouristik-Verband.

Anregungen, Wünsche, Kritik Das zuständige ÖPNV–Referat in der Kreisverwaltung Donnersbergkreis, Uhlandstr. 2, 67292 Kirchheimbolanden erreichen Sie unter der Rufnummer 0 63 52/710-192 oder per Email: oepnv@donnersberg.de Internetadresse: www.donnersberg.de Fahrpläne sind bei der Kreisverwaltung erhältlich.  Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.vrn.de DONNERSBERGMOBIL Auf Ihren Fahrtwunsch abgestimmt setzt die „Donnersberg Verkehrs Gemeinschaft“ als Ergänzung zu Bussen und Nahverkehrszügen verschiedene alternative Verkehrsdienste ein. Hierzu gehören das Ruftaxi, das Freizeittaxi und das Behindertentaxi. RUFTAXI In allen Verbandsgemeinden des Donnersbergkreises wurden als Ergänzung des Linienbusverkehrs Ruftaxilinien eingerichtet. Sie sind ein zusätzliches flexibles Verkehrsangebot zu Zeiten, in denen keine Busse verkehren und sichern die Anschlüsse an die Nahverkehrszüge. An das Ruftaxinetz sind alle Gemeinden des Landkreises angebunden. Ein Ruftaxi fährt, wie die Linienbusse, bestimmte Haltestellen zu festgelegten Fahrzeiten an. Es muss spätestens eine Stunde vor Fahrtantritt bei dem Taxiunternehmen, das die jeweilige Linie bedient, angemeldet werden. Im Ruftaxi gilt der Buspreis, Jahres- und Halbjahreskarten (z. B. Semester- oder Maxx-Ticket) des VRN werden anerkannt. Weitere Auskünfte gibt die Kreisverwaltung in Kirchheimbolanden unter Telefon: 0 63 52 / 710-192

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

FREIZEITTAXI Das Freizeittaxi kann während der angegebenen Zeiten genutzt werden, wenn mindestens zwei Stunden zwischen Hin- und Rückfahrt liegen und im Zeitrahmen von 70 Minuten vor bzw. nach Fahrzeitwunsch keine öffentlichen Verkehrsmittel (z.B. Bus, Ruftaxi, Zug) zur Verfügung stehen. Voranmeldung ist erforderlich. Infos unter www.donnersberg.de BEHINDERTENTAXI Dieses Angebot steht Schwerstbehinderten, die auf den Rollstuhl angewiesen sind oder eine außergewöhnliche Gehbehinderung haben, zur Verfügung. Fahrten sind innerhalb des Donnersbergkreises zu Besuchszwecken, zur Teilnahme an Veranstaltungen oder zur Besorgung der Geschäfte des täglichen Lebens möglich. Arztbesuche sind ausgeschlossen. Voranmeldung ist erforderlich. Infos unter www.donnersberg.de Mobilitätstraining für Senioren: • Abbau von Unsicherheiten bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel • Lernen, eine Fahrt mit Bus und Bahn zu planen • Lernen, sicher mit Bus und Bahn zu fahren Fahrkarten für flexible Fahrten im gesamten VRNGebiet Die Karte ab 60 eignet sich für alle ab 60 Jahre, die gerne preisgünstig und bequem im gesamten Verbundgebiet mobil sein möchten. Die Karte ab 60 ist gültig • für eine Person, • ab dem eingetragenen Monatsersten, • ein Jahr lang, • im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes RheinNeckar.

Kontakt ÖPNV–Referat in der Kreisverwaltung Donnersbergkreis Uhlandstraße 2 | 67292 Kirchheimbolanden Telefon: 0 63 52 / 710-192 Email: oepnv@donnersberg.de Internet: www.donnersberg.de www.vrn.de


ALLGEMEINE INFORMATIONEN

NOTFALLDOSE KANN LEBEN RETTEN

KREISVOLKSHOCHSCHULE DONNERSBERGKREIS

Werden Notarzt oder Krankenwagen gerufen, zählt meist jede Minute. Lebenswichtige Informationen müssen schnell zur Hand sein. Wertvolle Hilfe leistet hier die sogenannte Notfalldose, die im Donnersbergkreis vorgestellt wurde. Der kleine Kunststoffbehälter mit Schraubdeckel enthält ein Informationsblatt mit Angaben zu Allergien, Versicherungsnummer, Hausarzt und Kontaktdaten von Angehörigen. Fester Standort: Der Kühlschrank – leicht auffindbar und in jedem Haushalt vorhanden.

Wir – die Kreisvolkshochschule Donnersbergkreis – sind eine staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung in Trägerschaft des Donnersbergkreises. Wir sind kreisweit präsent mit 6 Außenstellen in den Verbandsgemeinden Alsenz-Obermoschel, Eisenberg, Göllheim, Kirchheimbolanden, Rockenhausen und Winnweiler. Unser Bildungsangebot umfasst Kurse, in denen berufliche, persönliche, soziale und gesundheitsbezogene Kompetenzen vermittelt werden. Mit jährlich über 500 Kursen / Workshops / Vorträgen in den Fachbereichen •  Politik-Gesellschaft-Umwelt (Vorträge zur Betreuungsvollmacht, Patientenverfügung, Gemeinsam durch das Gartenjahr etc.) •  Kultur-Gestalten (Literaturkurse, Malen, Textiles Gestalten, etc.),

Foto: www.notfalldose.de

Vorstellung der Notfalldose im April 2018 1000 solcher Notfalldosen hatten Ingrid Schlabach, Vorsitzende des Kreisseniorenrates, und Ute Grüner für die Leitstelle „Älter werden“ zunächst angeschafft und über die Verbandsgemeinden kostenlos ausgegeben. Aufgrund der großen Nachfrage musste bald nachbestellt werden. Günstig erwerben kann man die Notfalldosen auch in Apotheken oder über das Internet unter www. notfalldose.de. „Mit wenig Aufwand hält die Notfalldose lebenswichtige Informationen bereit“, begründet Landrat Rainer Guth die Initiative des Kreises. Aufgrund ihrer Einfachheit ist die Dose vollkommen unabhängig von Elektronik, die Angaben müssen jedoch aktuell gehalten werden. Wer von einem Pflegedienst betreut wird oder über ein Notrufsignal mit dem Rettungsdienst verbunden ist, benötigt die Notfalldose nicht unbedingt. In diesen Fällen sind die Patientendaten bereits hinterlegt.

•  Gesundheit (Autogenes Training, Kräuterwanderungen, 50plus Wirbelsäulen- und Funktionsgymnastik, Pilates, Sturzprophylaxe, etc.) •  Sprachen (Spanisch, Italienisch, Russisch, Englisch, Polnisch, etc.) •  EDV, Organisation/Management (60plus PC und Internet, Erstellen eines Fotobuchs, Tablets und Smartphones, etc.) bieten wir ein umfassendes Angebot für die Bürger/innen. Neugierde geweckt? Interesse? Nähere Informationen/Programmanforderung:

Kontakt KVHS Donnersbergkreis Schillerstraße 17 67292 Kirchheimbolanden Telefon: 0 63 52/710-181/108 E-Mail: kvhs@donnersberg.de Vorstellung der Notfalldose im April 2018

www.kvhs-donnersbergkreis.de

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE Drei Gesetze stärken die Pflege Mit den Pflegestärkungsgesetzen hat ein Umdenken in der Pflege stattgefunden. Die Pflegestärkungsgesetze bringen Leistungsverbesserungen für fast 2,9 Mio. pflegebedürftige Menschen in Deutschland. Seit Januar 2017 stehen jährlich 5 Mrd. Euro zusätzlich für die Pflege zur Verfügung. Gerade Menschen mit Demenz erhalten nun auch einen gleichberechtigten Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung.

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Mit diesen 3 Gesetzen werden gemeinsam erarbeitete Empfehlungen der Bundesregierung mit den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden umgesetzt. Durch verschärfte Kontrollmöglichkeiten soll Abrechnungsbetrug in der Pflege verhindert werden und Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sowie die Versichertengemeinschaft den notwendigen Schutz erhalten.

1

Das Erste Pflegestärkungsgesetz ist bereits seit Januar 2015 in Kraft getreten und hat viele Leistungsverbesserungen für Pflegebedürftige und Ihre Angehörigen gebracht.

2

Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz wurde 2017 ein neuer Pflegedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsinstrument eingeführt. Fünf Pflegegrade ersetzen die bisherigen drei Pflegestufen. Seither erhalten alle Pflegebedürftigen unabhängig ob eine körperliche, psychische oder geistige Erkrankung vorliegt, gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung.

3

Mit dem Dritten Pflegestärkungsgesetz, das ebenfalls seit Januar 2017 in Kraft getretene Gesetz soll die Rolle der Kommunen in der Pflege stärken und baut somit die Beratung vor Ort zu den Pflegeleistungen weiter aus.

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS


ALLGEMEINE INFORMATIONEN Alle Leistungen in den fünf Pflegegraden (PG) im Überblick Leistung

PG1

PG2

PG3

PG4

PG5

Pflegegeld (ambulant)

316

545

728

901

Pflegesachleistung (ambulant )

689

1.298

1.612

1.995

Entlastungsbetrag (amublant, zweckgebunden)

125

125

125

125

125

Leistungsbetrag (vollstationär)

125

770

1.262

1.775

2.005

max. Leistungen pro Monat in Euro

Viele erhalten mehr Leistungen, niemand wird schlechter gestellt Wer bereits Leistungen der Pflegeversicherung bezieht, wird per Gesetz automatisch in das neue System übergeleitet. Niemand muss einen neuen Antrag auf Begutachtung stellen. So wird für die Betroffenen unnötiger zusätzlicher Aufwand vermieden. Dabei gilt: Alle, die bereits Leistungen von der Pflegeversicherung erhalten, erhalten diese auch weiterhin mindestens in gleichem Umfang. Die allermeisten erhalten sogar deutlich mehr.

Konkret gilt die Formel: Menschen mit ausschließlich körperlichen Einschränkungen werden automatisch in den nächsthöheren Pflegegrad übergeleitet. Beispiel: • Pflegestufe I wird zu Pflegegrad 2 • Pflegestufe III wird zu Pflegegrad 4 Menschen mit geistigen Einschränkungen kommen automatisch in den übernächsten Pflegegrad. Beispiel: • Pflegestufe 0 wird zu Pflegegrad 2 • Pflegestufe II mit eingeschränkter Alltagskompetenz wird zu Pflegegrad 4

Pflegegrade und Leistungen In Zukunft werden körperliche, geistige und psychische Einschränkungen gleichermaßen erfasst und in die Einstufung einbezogen. Mit der Begutachtung wird der Grad der Selbstständigkeit in sechs verschiedenen Bereichen gemessen und – mit unterschiedlicher Gewichtung – zu einer Gesamtbewertung zusammengeführt. Daraus ergibt sich die Einstufung in einen Pflegegrad.

Diese sechs Bereiche (Module) sind: 1 Mobilität 2 Kognitive und kommunikative Fähigkeiten 3 Verhaltensweisen und psychische Problemlagen 4 Selbstversorgung 5 Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen 6 Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Stand 02/2017

PFLEGE UNDUND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS PFLEGE WOHNEN IM KREIS BÖBLINGEN

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

SO WIRD DIE PFLEGE GESTÄRKT

Mehr Gleichberechtigung auch bei seelischer Beeinträchtigung! Die Pflegestärkungsgesetze leiten ein Umdenken in der Pflege ein. So werden seit 2017 neben körperlichen auch geistige und seelische Beeinträchtigungen bei der Begutachtung gleichberechtigt berücksichtigt.

Fünf neue Pflegegrade Aus drei Pflegestufen sind fünf neue Pflegegrade geworden. Der Vorteil: Die Begutachtung führt zukünftig zu einer genaueren Einstufung und berücksichtigt viel umfassender als bisher die Beeinträchtigungen der Menschen in allen pflegerelevanten Lebensbereichen.

HÄUSLICHE PFLEGE Höheres Pflegegeld Für alle zu Hause betreuten Pflegebedürftigen wurde das Pflegegeld in 2015 erhöht. Mehr Geld für Pflegehilfsmittel Bis zu 40 Euro stehen pro Monat für Verbrauchsprodukte wie Betteinlagen oder Einmalhandschuhe zur Verfügung. Höhere Zuschüsse für Umbauten Bis zu 4.000 Euro können beantragt werden – etwa für Arbeiten zur Türverbreiterung. Weniger Anträge Für Hilfsmittel wie Gehhilfen oder Duschstühle sind seit 2017 keine Anträge mehr nötig – vorausgesetzt, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) empfiehlt diese in seinen Gutachten.

HÄUSLICHE PFLEGE MIT UNTERSTÜTZUNG Höhere Pflegesachleistungen Für alle Pflegebedürftigen sind seit 2015 die Ansprüche auf Pflegesachleistungen für die häusliche Pflege gestiegen. Ausbau der Tages- und Nachtpflege Für die Tages- und Nachtpflege steht deutlich mehr Geld zur Verfügung. Sie werden nicht mehr mit Geld- und Sachleistungen verrechnet. Ausweitung der Kurzzeitpflege Bis zu 8 Wochen Kurzzeitpflege sind im Jahr möglich. Angebote zur Unterstützung im Alltag Seit 2017 können alle Pflegebedürftigen den Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro mtl. Anspruch nehmen. Damit können Kosten für Angebote zur Unterstützung im Alltag erstattet werden. Förderung betreuter Wohngruppen Auch für Wohngruppen gibt es Vorteile. Für die Gründung einer WG sowie für Maßnahmen für den Wohnungsumbau gibt es eine Anschubfinanzierung. Pflegebedürftige erhalten zudem einen monatlichen Wohngruppenzuschlag.

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

PFLEGE IN EINER EINRICHTUNG Höhere Leistungsbeträge Für alle Pflegebedürftigen in vollstationärer Pflege wurden 2015 die Leistungsbeträge angehoben. Neuerungen bei den Eigenanteilen Seit 2017 gilt in jeder vollstationären Pflegeeinrichtung ein einrichtungseinheitlicher pflegebedingter Eigenanteil. Das heißt: Es gibt innerhalb ein und derselben Einrichtung keinen Unterschied mehr bei den pflegebedingten Eigenanteilen der Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 2 bis 5. Mehr Betreuungsangebote Mehr Zeit für Spaziergänge oder Vorlesen – seit 2017 kommen zusätzliche Betreuungsangebote allen stationär Gepflegten zugute.

PFLEGENDE ANGEHÖRIGE Verbesserte Pflege zu Hause Angehörigen steht über die Pflegekasse ein kostenloser Pflegekurs zu. Außerdem haben sie Anspruch auf Pflegeberatung – mit oder ohne Beteiligung der pflegebedürftigen Person. Voraussetzung dafür ist das Einverständnis der pflegebedürftigen Person. Mehr Auszeiten Pflegende Angehörige können jetzt bis zu sechs Wochen im Jahr eine Auszeit von der Pflege nehmen (Verhinderungspflege). Freistellung vom Beruf Wer pflegt und berufstätig ist, kann bis zu zehn Tage unter bestimmten Voraussetzungen einmalig Lohnersatzleistungen in Anspruch nehmen (Pflegeunterstützungsgeld) und bis zu zwei Jahre seine Arbeitszeit reduzieren (Familienpflegezeit- und Pflegezeitgesetz). Bessere soziale Absicherung Seit 2017 erhalten mehr pflegende Angehörige einen Anspruch auf Rentenversicherungsbeiträge. Auch der Schutz in der Arbeitslosenversicherung verbessert sich.

PFLEGEKRÄFTE Einfachere Pflegedokumentation Die Pflegedokumentation in Pflegeeinrichtungen wird vereinfacht. Pflegekräften bleibt mehr Zeit für die Pflege. Zusätzliche Betreuungskräfte Zusätzliche Betreuungskräfte erleichtern den Alltag in der Pflege - sowohl für die Pflegebedürftigen als auch für die Fachkräfte. Die Pflegestärkungsgesetze haben es ermöglicht, dass sich in der stationären Pflege mittlerweile 48.000 Frauen und Männer darum kümmern. Pflegebedürftige und ihre Angehörige können endlich die Leistungen besser nach Ihren Wünschen und ihrer Lebenssituation wählen und miteinander kombinieren. Schließlich ist jeder Mensch anders - und somit auch jede Pflegesituation. Weitere Informationen: www.bundesgesundheitsministerium.de Auszug aus der Anzeige: „So stärken wir die Pflege.“ vom Bundesministerium für Gesundheit 01-2017

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Geriatrie - dieses Thema betrifft uns alle.

UNSERE ZIELE 1. Förderung und Gewährleistung des Informations- und Erfahrungsaustauschs. 2. Stärkung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung. 3. Sektorenübergreifende Vernetzung. Der Bundesverband der geriatrischen Schwerpunktpraxen setzt sich für die gemeinsamen Interessen der Bevölkerung und der medizinischen Leistungserbringer ein um die medizinische Versorgung insbesondere geriatrischer Patienten zu verbessern. Er informiert die Zielgruppen und führt Praxis und Patient zusammen. Der Verband nimmt Stellung zu fachpolitischen Fragen und vertritt gemeinsame Interessen der geriatrischen Schwerpunktpraxen gegenüber politischen Entscheidungsträgern.

WERDEN SIE MITGLIED! Unterstützen Sie die Arbeit des BUGES e.V. mit Ihrer Mitgliedschaft!

SERVICE-HOTLINE: 0800 / 4 94 44 90 (kostenlos) Bundesverband geriatrische Schwerpunktpraxen e.V. Herzog-Georg-Straße 1b | 89415 Lauingen an der Donau E-Mail: info buges.de

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www.buges.de


ALLGEMEINE INFORMATIONEN

GERIATRIE - EIN THEMA DER ZEIT!

Und betrifft uns alle!

Bundesverband geriatrische Schwerpunktpraxen Für die alternde Bevölkerung ist Geriatrie ein Thema der Zeit. Die demografische Entwicklung erfordert ein sofortiges Umdenken nicht nur im medizinischen Bereich, dieses Thema betrifft unsere gesamte Infrastruktur.

Unsere Ziele Der Bundesverband der geriatrischen Schwerpunktpraxen setzt sich für die gemeinsamen Interessen der Bevölkerung und der medizinischen Leistungserbringer ein. Er informiert die Zielgruppen und führt Praxis und Patient zusammen durch. •  Förderung und Gewährleistung des Informationsund Erfahrungsaustauschs. • Stärkung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung. • Aus- und Weiterbildung für Senioren und Angehörige zur Selbsthilfe.

Förderung und Gewährleistung des Informations- und Erfahrungsaustauschs Informationen für Patienten: • Welche Schwerpunktpraxen gibt es wo? • Was umfasst Geriatrie? • Wie können die Patienten und die Angehörigen damit umgehen? • Welche Pflegedienste und Pflegeheime können den Patienten unterstützen? • Wie kann diese Unterstützung finanziert werden? • Welche Leistungen erbringen Krankenkassen? • Welche Fortschritte macht die Medizin? • Was für alternative Behandlungsmethoden gibt es? Netzwerk für Ärzte untereinander: • Betreuungsformen geriatrischer Patienten

Stärkung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung Wir setzen uns für die Stärkung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum ein. Vor allem Patienten mit geriatrischen Krankheitsbildern benötigen eine wohnortnahe Versorgung. Um dies zu gewährleisten muss die Infrastruktur der Schwerpunktpraxen ausgebaut werden. Geriatrie ist aktuell Schwerpunkt-Thema der Krankenhäuser, die auch in Zukunft als Zentren fungieren sollen. Die ausgebildeten Fachärzte sichern durch Gründung der geriatrischen Schwerpunktpraxen in den Regionen eine solide Versorgung. Hierfür müssen leistungsbezogene Abrechnungsmodelle entwickelt werden, die eine faire, aufwandbezogene Entlohnung ermöglichen, unter Einbeziehung der individuellen Patientensituationen.

• Weiterbildungsmaßnahmen • Abrechnungsmodelle • Rechtliche Aspekte • Sektorenübergreifende Vernetzung • Regionale Netzwerkveranstaltungen • Modelle geriatrischer Schwerpunktpraxen mit ambulanter Reha Die Entwicklung zukunftsfähiger Versorgungsmodelle wird durch Vernetzung der Schwerpunktpraxen vom Verband unterstützt.

Kontakt Bundesverband geriatrische Schwerpunktpraxen e.V. Herzog-Georg-Str. 1b | 89415 Lauingen a. d. D. Präsident: Stefan Folberth Telefon: 0 74 82 / 9 28 13 19 E-Mail: info@buges.de Internet: www.buges.de

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

BESTATTUNGEN UND VORSORGE -

online planen und buchen!

So funktioniert es Zunächst werden einige Daten benötigt. Dazu zählen: •  Wählen Sie Ihren Wunschort und die Art der Bestattung aus. Wenn Sie bereits wissen, wo die Beisetzung stattfinden soll, können Sie dies direkt mitteilen. • Den Umfang für die Bestattung wählen Sie im Anschluss aus. Soll die Trauerfeier lieber im kleinen Rahmen stattfinden oder ist der Be­kanntenkreis doch etwas größer? Dass heutzutage annähernd alles online gekauft werden kann ist bekannt, aber eine Beerdigung online zu organisieren erscheint ungewöhnlich. Vielleicht weil man den Gedanken an eine Beerdigung gerne beiseite schiebt. Und doch geht’s. 

mymoria - das Bestattungs-Portal www.mymoria.de ist ein Portal, das gegründet wurde um Angehörigen in einer der schwersten Lebensphasen Hilfestellung zu leisten. So kann man sich in Ruhe über die unterschiedlichen Angebote informieren und hat dabei immer die Preise im Blick. Ob man ein Pauschalangebot in Anspruch nehmen möchte, oder lieber eine individuelle Trauerfeier plant, hier ist man richtig. Einfach und übersichtlich zeigt sich die Plattform und leitet den Besucher Schritt für Schritt. Und sollte man sich nicht zurechtfinden, steht eine kostenlose Rufnummer bereit. Die erfahrenen Bestatter beraten und helfen kompetent. Dahinter steckt ein Team aus Bestattungsexperten die jederzeit erreichbar sind! Die gesamte Erfahrung fließt inhaltlich in das Onlineportal und bietet den Angehörigen alle benötigten Informationen.

Planung von zu Hause aus Wer schon einen Trauerfall erlebt hat weiß, dass in sehr kurzer Zeit viele, teils kostspielige Entscheidungen getroffen werden müssen. Oftmals ist man bei der Planung der Trauerfeier mit dem Bestatter alleine, emotional aufgewühlt und entscheidet ohne wirklich vergleichen zu können. Bessere Möglichkeiten bietet www.mymoria.de. Hier kann die Trauerfeier jederzeit zuhause, im Kreis der Familie vorbereitet werden. Die möglichen Optionen bekommt man einfach erklärt und kann die gewünschten Leistungen individuell zusammenstellen. Man kann sich innerhalb der Familie absprechen und gemeinsam über den Ablauf der Bestattung entscheiden.

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Hierauf bekommt man vom Anbieter direkt ein zugeschnittenes Angebot und kann dies jederzeit auch telefonisch mit den Bestattungsexperten unter der kostenfreien Rufnummer besprechen.

Sobald man sich für ein Angebot entschieden und eine Bestattung gebucht hat, meldet sich ein persönlicher mymoria Ansprechpartner um die gemeinsame Vorbereitung einzuleiten.

Die Bestattungs-Vorsorge Ein weiterer Pluspunkt für mymoria: Die Vorsorge. In einfachen Worten werden die unterschiedlichen Begriffe zum Thema erläutert. Sie regen an, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und bei Zeiten Vorkehrungen zu treffen, die den Hinterbliebenen das Leben erleichtern. Genau wie die Planung einer Bestattung kann man auf dem Portal auch eine Bestattungsvorsorge planen und abschließen.

Sicherheit beim Online-Kauf Hat man sich Schritt für Schritt durch die Auswahlmöglichkeiten geklickt, steht abschließend der Preis fest. Und selbst beim Bezahlen gibt sich der Betreiber seriös. Mit der bekannten und bewährten Trusted-Shop-Zertifizierung bietet mymoria Sicherheit für den Verbraucher. Durch das Abwählen nicht benötigter Leistungen, kann die Beerdigung kostensparend und individuell geplant werden. Sollte einmal etwas online nicht nach Ihren Wünschen planbar sein, so lässt sich mit dem Griff zum Telefon schnell klären, ob mymoria Ihnen auch spezielle Wünsche erfüllen kann. Text: Rolf Schneider  Kontakt: Telefon: 0800-8038000 Internet: www.mymoria.de


ALLGEMEINE INFORMATIONEN

NATURBESTATTUNG AM FUSSE DES DONNERSBERGS – DER FRIEDWALD KIRCHHEIMBOLANDEN Griesheim, Kirchheimbolanden – Der FriedWald Kirchheimbolanden befindet sich oberhalb der namensgebenden Stadt, welche von Einheimischen auch liebevoll „Kibo“ oder „Kerchem“ genannt wird und nur fünf Kilometer vom bekannten Donnersberg, der höchsten Erhebung der Pfalz, entfernt. Hier kann die Asche von Verstorbenen in biologisch abbaubaren Urnen an den Wurzeln von Bäumen beigesetzt werden. Seit Eröffnung im April 2010 haben hier knapp 930 Beisetzungen stattgefunden und etwa 1.200 Menschen haben sich insgesamt für den FriedWald Kirchheimbolanden entschieden. „Der FriedWald Kirchheimbolanden hat eine besondere Atmosphäre. Sie macht die Menschen ruhig und lässt Freiraum für schöne Erinnerungen und neue Gedanken“, erzählt FriedWald-Förster Marko Lauterbach. „Der Wald hat uns zu den Märchenabenden inspiriert. Einmal bis zweimal pro Jahr findet eine Märchenlesung im FriedWald statt. Umgeben von der natürlichen Kulisse des Waldes nimmt die Märchenerzählerin die Zuhörer mit auf eine Reise in fremde Welten. Das ist sehr hörenswert.“ Treffpunkt für diese Veranstaltungen ist der Andachtsplatz mit Holzbänken, der sich unweit des FriedWaldParkplatzes befindet. Orientierung bieten kleine Holz-

täfelchen, die entlang der Waldwege aufgestellt sind. Der Andachtsplatz ist der zentrale Ort des Gedenkens im FriedWald. Lauterbach berichtet: „Der Andachtsplatz ist über einen festen Schotterweg barrierefrei zugänglich. Hier können die Besucher zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen.“ Lauterbach erläutert regelmäßig bei kostenlosen Waldführungen das FriedWald-Konzept, stellt den Wald vor und beantwortet Fragen. Aktuelle Termine und die Anmeldung befinden sich online unter www.friedwald.de/ kibo oder können telefonisch unter 06155 / 848 200 erfragt werden.

Rundum versorgt!

Apothekerin Astrid Knorr e.Kfr. Am Marktplatz 12 • D-67307 Göllheim 5 Tel.: 0 63 51 / 4 31 20 • Fax: 0 63 51 / 4 40 39 E-Mail: info@markt-apotheke-goellheim.de www.markt-apotheke-goellheim.de

Öffnungszeiten: Montag – Freitag Mittwoch Samstag

08.00-12.00 Uhr 14.00-18:30 Uhr nachmittag geschlossen 08.00-12.00 Uhr

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Foto: © Barabas Attila - fotolia.com

DEMENZ - WENN DAS GEDÄCHTNIS NACHLÄSST!

Was ist eine Demenz? "Weg vom Geist" bzw. "ohne Geist" – so lautet die wörtliche Übersetzung des Begriffs "Demenz" aus dem Lateinischen. Damit ist das wesentliche Merkmal von Demenzerkrankungen vorweggenommen, nämlich der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit. Am Anfang der Krankheit stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit, in ihrem weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses, sodass die Betroffenen zunehmend die während ihres Lebens erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten verlieren. Demenzerkrankungen können eine Vielzahl von Ursachen haben. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen primären und sekundären Formen der Demenz. Letztgenannte sind Folgeerscheinungen anderer, meist außerhalb des Gehirns angesiedelter Grunderkrankungen wie z. B. Stoffwechselerkrankungen, Vitaminmangelzustände und chronische Vergiftungserscheinungen durch Alkohol oder Medikamente. Diese Grunderkrankungen sind behandel- oder zum Teil sogar heilbar. Somit ist häufig eine Rückbildung der demenziellen Beschwerden möglich. Allerdings machen sekundäre Demenzen nur ca. 10 Prozent aller Krankheitsfälle aus, 90 Prozent entfallen auf die primären und in der Regel irreversibel ("unumkehrbar") verlaufenden Demenzen. Hier wiederum dominiert der Typ Alzheimer. Dieser ist für rund zwei Drittel aller Demenzerkrankungen verantwortlich. Es folgen mit ca. 20 Prozent die sogenannten vaskulären, d. h. gefäßbedingten Demenzen.

Die Alzheimer-Krankheit Die Alzheimer-Krankheit ist mit einem Anteil von 60 - 65 Prozent die häufigste irreversible Demenzform. Dahinter liegen die gefäßbedingten (vaskulären) Demenzen sowie eine Kombination der beiden Erkrankungen. Die Demenz vom Alzheimer-Typ ist eine degenerative Krankheit des Gehirns, während deren Verlauf Nervenzellen des Gehirns irreversibel zerstört werden. Die

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

Krankheit verläuft bei jeder / jedem Betroffenen unterschiedlich, man kann jedoch im Allgemeinen drei Stadien feststellen, die fließend ineinander übergehen. Von den ersten Symptomen bis zum Tod dauert sie durchschnittlich sieben Jahre.

Gefäßbedingte (vaskuläre) Demenzen Bei vaskulären Demenzen kommt es infolge von Durchblutungsstörungen des Gehirns zu einem Absterben von Nervengewebe. Vom Ausmaß der Durchblutungsstörung hängt es ab, wie ausgeprägt die demenzielle Folgeerkrankung ist. Eine Form der vaskulären Demenz ist die "Multiinfarktdemenz". Hier verursachen wiederholte kleine Schlaganfälle das Absterben von Hirnzellen. Die Krankheitssymptome sind denen der Alzheimer-Krankheit sehr ähnlich, hinzu kommen aber körperliche Beschwerden wie Taubheitsgefühle, Störungen verschiedener Reflexe und Lähmungserscheinungen. Kennzeichnend für den Verlauf vaskulärer Demenzen sind ein plötzlicher Beginn, stufenförmige Verschlechterungen sowie ausgeprägte Schwankungen der Leistungsfähigkeit auch innerhalb eines Tages.

Diagnose Der schleichende Beginn der meisten Demenzerkrankungen ist die Ursache dafür, dass Defizite und auffällige Verhaltensweisen der Erkrankten oft erst im Rückblick als erste Symptome einer Demenz erkannt werden. Mit Blick auf die Abgrenzung und rechtzeitige Behandlung ist es aber ausgesprochen wichtig, dass Demenzerkrankungen möglichst frühzeitig diagnostiziert werden. Ein kleiner Teil der demenziellen Erkrankungen (reversible Demenzen) kann durch Behandlungen wesentlich gebessert werden. Bei den primären Demenzen wie z. B. Alzheimer ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen den Betroffenen, sich mit der Krankheit und ihren Folgen auseinanderzusetzen, bevor sie die Fähigkeit dazu verlieren. Deshalb ist es wichtig, dass Angehörige Symptome nicht verdrängen, sondern sich aktiv mit ihnen auseinandersetzen.

Das Erkennen von demenziellen Erkrankungen Auf keinen Fall sollte man den Verdacht einer Demenz verdrängen, denn eine frühzeitige Diagnose hebt die Lebensqualität der erkrankten Person entscheidend. Sie führt nicht zuletzt auch dazu, dass die Betroffenen und deren Angehörige Zugang zu den verschiedenen verfügbaren Hilfsangeboten bekommen.


ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Folgende Beschwerden können auf eine Demenzerkrankung hindeuten: • Vergessen kurz zurückliegender Ereignisse • Schwierigkeiten, gewohnte Tätigkeiten auszuführen • Sprachstörungen • nachlassendes Interesse an Arbeit, Hobbys und Kontakten • Schwierigkeiten, sich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden • Verlust des Überblicks über finanzielle Angelegenheiten • Fehleinschätzung von Gefahren •  bislang nicht gekannte Stimmungsschwankungen, andauernde Ängstlichkeit, Reizbarkeit und Misstrauen • hartnäckiges Abstreiten von Fehlern, Irrtümern oder Verwechslungen

Medizinische Diagnose Die medizinische Diagnose wird von der Hausärztin bzw. vom Hausarzt oder von der Fachärztin bzw. vom Facharzt für Neurologie und/oder Psychiatrie erstellt. Eine gründliche Untersuchung des körperlichen Gesundheitszustands, der geistigen Leistungsfähigkeit und der psychischen Befindlichkeit der Patientinnen und Patienten ist notwendig, um die Demenz genauer zuzuordnen, ihre Ursache zu benennen und sie optimal behandeln zu können. In der Praxis wird die Diagnose "Alzheimer-Demenz" in der Regel dann gestellt, wenn keine anderen Krankheitsursachen gefunden werden. Dazu sind neben einer körperlichen Untersuchung auch Blutproben erforderlich, um beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen auszuschließen. Hinzu kommt eine Untersuchung des Gehirns mit bildgebenden Verfahren wie der Computertomografie oder der KernspinResonanz-Tomografie (MRT), um mögliche strukturelle Veränderungen des Gehirns zu erkennen.

Prävention Auch wenn die Ursachen der Alzheimer-Demenz noch nicht im Detail bekannt sind, lässt sich aus epidemiologischen Daten ableiten, dass zum Beispiel durch körperliche Bewegung, gesunde Ernährung, geistige Aktivität und soziale Teilhabe das Risiko, im späteren Leben an Demenz zu erkranken, verringert werden kann. Da der neurobiologische Krankheitsprozess bereits 15 bis 30 Jahre vor dem Auftreten der klinischen Symptome beginnt, ist die Prävention vor allem für die Altersgruppe ab 40 Jahren relevant.

Behandlung Eine Therapie, die zur Heilung führt, ist derzeit für die Mehrzahl der Demenzerkrankungen nicht möglich. Deshalb ist das Hauptziel der Behandlung, die Lebensqualität der Kranken und ihrer Angehörigen zu verbessern. Die medizinische Behandlung von Alzheimer-Patientinnen und -Patienten setzt unter anderem bei der Verminderung des Botenstoffs Acetylcholin im Gehirn der

Kranken an. Es werden Medikamente eingesetzt, die das Enzym hemmen, das für den natürlichen Abbau von Acetylcholin sorgt. Bei einem Teil der Patientinnen und Patienten führen derartige Medikamente zu einer Verbesserung des Gedächtnisses und der Konzentrationsfähigkeit. Teilweise verzögern sie auch das Fortschreiten der Symptome, ein Stoppen des Krankheitsprozesses ist aber nicht möglich. Zur Linderung von Beschwerden sowie bei der Verbesserung der Lebensqualität spielen nichtmedikamentöse Therapieverfahren eine wichtige Rolle. Im Anfangsstadium der Krankheit kann zur Bewältigung der Diagnose eine Psychotherapie sinnvoll sein. Eine Vielzahl von Behandlungen zielt darauf ab, verbliebene Fähigkeiten der Kranken zu trainieren sowie ihr Selbstgefühl zu stärken. Dazu gehören z. B. Musik- und Kunsttherapie, Bewegungsübungen oder Sinnes- und Wahrnehmungsübungen wie beispielsweise "KimSpiele", bei denen die Mitspielenden durch Tasten oder Riechen mit verbundenen Augen Gegenstände erraten müssen. Wichtig bei diesen Maßnahmen ist, dass sie sich an den vorhandenen Fähigkeiten und Bedürfnissen der Kranken orientieren, ihren lebensgeschichtlichen Hintergrund berücksichtigen und dass Leistungsdruck vermieden wird. Die Patient(inn)en sind aufgrund ihrer Krankheit immer weniger in der Lage, sich ihrer Umgebung anzupassen und ihren Alltag bewusst zu gestalten. Deshalb hängt ihr Wohlbefinden in großem Maße davon ab, wie sich die Umwelt auf ihre Beeinträchtigung einstellt. Die Anpassung der äußeren Umstände an die Erlebenswelt der Demenzkranken wird als "Milieutherapie" bezeichnet. Medikamente können das Fortschreiten der Krankheitssymptome verzögern. Den Krankheitsprozess zum Stillstand bringen können sie nach heutiger Erkenntnis aber nicht. Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Stand 02/2016

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Warnsignale

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

BVI 50 PLUS Die Interessen-Vertretung für die Generation 50Plus Demografie, Lebensgefühl, Arbeit, Produkte, Dienstleistungen, Informationen – das sind die Aufgaben des Bundesverband Initiative 50Plus. 

Die Generation 50Plus ist es wert! Menschen 50Plus sind leistungsfähig und leistungswillig. 34 Millionen Bürger jenseits der 50 stellen das Rückgrat unserer Gesellschaft dar. Sie wollen sich einbringen in das soziale Leben, ihre Umwelt, ihren Betrieb. Menschen 50Plus stellen die Mehrheit der • bürgerschaftlich Engagierten • Arbeitnehmer • Wähler • kaufkräftigen Konsumenten Menschen 50Plus entscheiden nach anderen Kriterien als ihre Eltern oder Großeltern. Sie haben eine höhere Lebenserwartung und sie erwarten mehr von ihrem Leben. Dieses geänderte Lebensgefühl der Generation 50Plus vermittelt der Bundesverband Initiative 50Plus Gesellschaft, Politik und Medien. Der Deutsche Bundestag hat den Bundesverband Initiative 50Plus als Interessenvertretung akkreditiert. Mehr als 60 Verbände und Institutionen mit über 8 Mio. privaten Mitgliedern und mehr als 350.000 Unternehmen in Deutschland und Europa kooperieren mit dem Bundesverband. 35 prominente Botschafter wie Uschi Glas, Birgit Schrowange, Henning Scherf, Wolfgang Fierek, Dietrich Hollinderbäumer und Jörg Wontorra unterstützen den Bundesverband Initiative 50Plus. Der Bundesverband Initiative 50Plus engagiert sich in zukunftsweisenden Projekten, wie z.B. „Dorfgemeinschaft 2.0“, in dem es um die demografiefeste Gestaltung ländlicher Räume geht.

Initiative Arbeit 50Plus Bald werden in Deutschland 6 Mio. Arbeitskräfte fehlen. Gleichzeitig sind viele ältere Arbeitnehmer gut ausgebildet, gesund und leistungswillig. Sie wollen ihre Berufserfahrung gern im Team an jüngere Kollegen weitergeben. Im Rahmen der vom Bundesverband gegründeten „Initiative Arbeit 50Plus“ werden durch die speziell entwickelte Übergangs-Beratung 50Plus vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei unterstützt, ältere Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Dabei werden die Interessen und Bedürfnisse der Best Ager berücksichtigt. Das ist Employer Branding!

Initiative Produkt-Innovation 50Plus Wir beurteilen entsprechend den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden ab 50, welches Produkt oder welche Dienstleistung besonders gut für diese Konsumenten geeignet ist. Darüber gibt das Vertrauens-Siegel „Verbraucherempfehlung 50Plus“ des Bundesverbandes Aufschluss.

Initiative Not-Hilfe 50Plus Leider haben wir in unserer reichen Gesellschaft viele Bürger, die in Altersarmut leben. Und deren Zahl nimmt stetig zu. Der Bundesverband Initative 50Plus nimmt das nicht hin, sondern versucht unbürokratisch zu helfen. Information Die Bevölkerung empfindet Unbehagen bei dem Gedanken an die Auswirkungen des demografischen Wandels, Unternehmen wissen viel zu wenig über die besonderen Bedürfnisse älterer Beschäftigter oder die Wünsche der kaufkräftigen Zielgruppe 50Plus. Daher unterstützt der Bundesverband Initiative 50Plus das demografisch ausgerichtete Nachrichten-Portal: www.BESTZEIT-PLUS.de

Kontakt Bundesverband Initiative 50Plus Bundes-Geschäftsstelle: Herzog-Georg-Str. 1 b | 89415 Lauingen a. d. Donau Telefon: 0 90 72 / 9 91 16 11 E-Mail: UMM@BVI50Plus.de Hauptstadt-Büro: Unter den Linden 10 | 10117 Berlin Telefon: 0 30 / 7 00 14 03 14 E-Mail: info@BVI50Plus.de Vorstand: Uwe-Matthias-Müller www.BVI50Plus.de

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS


ANZEIGEN

DRK Kreisverband Donnersberg e.V. Dannenfelserstraße 40a · 67292 Kirchheimbolanden Tel: 06352/4007-10 · Fax: 06352/4007-90 E-Mail: info@drk-kv-donnersberg.de Internet:www.drk-kv-donnersberg.de

„Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.“ 

J. W. von Goethe

TRAUERFALL? Rufen Sie uns zunächst einmal an oder schreiben Sie eine Mail, wir klären dann bei Ihnen zu Hause oder auch in unserem Institut in aller Ruhe, was zu tun ist.

WIR SIND FÜR SIE DA. 24 Stunden am Tag - 7 Tage die Woche - 365 Tage im Jahr! Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Mail.

FILIALEN: Kirchheimbolanden Bahnhofstraße 5, 67292 Kirchheimbolanden Telefon: 06352/7190080 Osthofen Friedrich-Ebert-Straße 91, 67574 Osthofen Telefon: 06242/9009019 info@ulme-bestattungen.de · www.ulme-bestattungen.de

Kostenlose ANHÄNGER für Ihren Verein! Bisinger Berg 1 | Grosselfingen | Telefon: + 49 (0) 74 76 9 44 49-0 www.sportwerbung-eigenart.de

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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SAPV – DONNERSBERGKREIS

VEREIN ZUR FÖRDERUNG DER AMBULANTEN PALLIATIVVERSORGUNG RHEINHESSEN / PFALZ E.V.

Willkommen beim Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e.V. Der Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e.V. ist ein Zusammenschluss hospizlich, palliativ-medizinisch und pflegerisch tätiger Organisationen in den Regionen NiersteinOppenheim, Alzey-Worms, Stadt Worms und Donnersbergkreis. Eine fortschreitende, nicht heilbare Erkrankung ist oftmals von Symptomen begleitet, die die Lebensqualität stark einschränken. Neben Schmerzen können Übelkeit, Erbrechen, Atemnot oder Verwirrtheit auftreten. Ängste und Sorgen führen zu Belastungen im psychischen, sozialen oder spirituellen Bereich. Der Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e. V. unterstützt im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung Patienten und deren Angehörige. Durch die Koordination der verschiedenen Hilfsangebote und die Möglichkeit der Notfallversorgung soll ein möglichst schmerzfreies, selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden. Die Betreuung in der gewohnten Umgebung, sei es Zuhause oder im Heim, steht für alle Beteiligten an erster

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

Stelle. Hausarzt, Palliativmediziner, Pflegedienste mit speziell ausgebildeten Palliative-Care-Fachkräften und Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienste mit ehrenamtlichen Mitarbeitern stehen Patienten und ihren Familien zur Seite.

Was wir tun Der Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e.V. bündelt die Kompetenzen der unterschiedlichen Berufsgruppen. Ärzte, Pflegekräfte mit Zusatzausbildung Palliative Care, Sozialarbeiter, Psychologen, Therapeuten unterschiedlicher Richtungen und Seelsorger arbeiten Hand in Hand, um die Hilfen zur Verfügung zu stellen, die gewünscht und gebraucht werden. Vervollständigt wird dieses Angebot durch das Engagement ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter/innen zum Wohle der betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen.

Was ist „spezialisierte ambulante Palliativversorgung“ (SAPV)? SAPV ist die umfassende Beratung und Versorgung schwerstkranker Patienten mit dem Ziel, Patienten in ihrer häuslichen Umgebung bis zum Tod zu betreuen.


SAPV – DONNERSBERGKREIS Wer kann spezialisierte ambulante Palliativversorgung in Anspruch nehmen? SAPV ist gedacht für Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung, die eine besonders aufwändige Versorgung benötigen.

Wie ist das Vorgehen? Hausarzt oder Krankenhausarzt stellen eine Verordnung aus. Die weiteren Leistungen werden in Absprache zwischen Patient, Hausarzt, Pflegedienst, Hospizdienst und Palliative-Care-Stützpunkt vereinbart.

Welche Kosten entstehen? Die Kosten werden nach Genehmigung von den Krankenkassen getragen.

Wer ist Ansprechpartner im Notfall? Die Betroffenen erhalten die Notfall-Telefonnummer, unter der sie jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner erreichen.

Zusammenarbeit für den Menschen

Kontakt Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e. V. Von-Steuben-Straße 17 | 67549 Worms Telefon: 0 62 41 / 97 73 80 | Telefax: 0 62 41/9 77 38 29 E-Mail: info@sapv-rhh-pf.de | Internet: www.sapv-rhh-pf.de Regionale Ansprechpartner für den Donnersbergkreis: Mobiler Pflegedienst Donnersberg GmbH Iris Schmittinger Goethestraße 11 | 67307 Göllheim Telefon: 0 63 51 / 12 48 80 | Telefax: 0 63 51 / 12 48 81 E-Mail: info@mobilepflege.net Internet: www.mobilepflege.net

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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ALBISHEIM

HAUS ZELLERTAL

Im Alter rundum gut versorgt

Individueller Wohnkomfort und gehobener Service

In Albisheim, inmitten des wunderschönen Zellertals, liegt die von der Prot. Altenhilfe Westpfalz im Jahr 2005 eröffnete Pflegeeinrichtung Haus Zellertal.

Unser Haus Zellertal zeichnet sich durch eine helle und farbenfrohe Architektur aus, die für Wohnlichkeit sorgt.

Hier erfahren ältere und pflegebedürftige Menschen liebevolle Betreuung, professionelle Pflege und würdevolle Begleitung. Bei uns leben Menschen, die Sicherheit, Hilfe und Unterstützung im Alter suchen. Oft geht mit Eintritt der Pflegebedürftigkeit ein Verlust der eigenen alltäglichen Lebensführung einher. Durch die aktive Beteiligung an der Alltagsgestaltung, der Pflege im Quartier und die Unterstützung unserer Pflege- und / oder Betreuungskräfte rund um die Uhr können die BewohnerInnen ihre Lebensqualität weitgehend bewahren.

Leben im Haus Zellertal Das Haus Zellertal liegt idyllisch direkt an der Pfrimm und doch zentral in der kleinen Gemeinde Albisheim. In unmittelbarer Nähe der zentrumsnahen Pflegeeinrichtung findet man alles, was man im täglichen Leben braucht: Kirche, Kindergarten, Einkaufsmarkt, Blumengeschäft, Bäckereien, Bistro, Metzger, Friseur, Banken, Sportgelände, Sauna und zahlreiche Vereine. Insgesamt bietet die Pflegeeinrichtung 76 Bewohnerplätze für alte Menschen aller Pflegegrade.

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

Für das Wohnen im Alter stehen Einzelzimmer und Partnerappartements, die auf Wunsch selbst möbliert werden können, zur Verfügung. Die Zimmer verfügen über Dusche und WC, Telefon- sowie TV- /Sat-Anschluss. Während die eigenen vier Wände barrierefreies Wohnen, Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeit gewähren, bildet ein geräumiger Gemeinschaftsbereich einen lebendigen Mittelpunkt für das Seniorenwohnen. Die Atmosphäre lädt zum Wohlfühlen ein: Der große, im Stil eines japanischen Gartens, angelegte Innenhof mit Teich und Bachlauf bietet Raum für Spaziergänge und Entspannung im Freien. Die Firma Genuss & Harmonie Gastronomie sorgt, mit schmackhaften hausgemachten, traditionell hergestellten und altersgerechten Speisen, täglich für das leibliche Wohl unserer BewohnerInnen. Zudem bieten wir zahlreiche unterhaltsame Aktivierungsprogramme – sowohl unter der Woche, als auch am Wochenende. Unterstützt werden wir dabei von engagierten ehrenamtlichen Helfern aus der Gemeinde und der näheren Umgebung.


ALBISHEIM Standort-Infos Bushaltestelle Bahn Bistro Bäckerei  Metzgerei Supermarkt Bank Post Kirche Freie Arztwahl Garten / Park

Ausstattung 100 m 350 m 100 m 300 m 500 m 500 m 140 m 500 m 350 m ✓ ✓

Einzel-/Doppelzimmer  68 / 4  Dauer-Pflegeplätze74 Kurzzeit-Pflegeplätze (integriert) 2 Tagespflege ✓ Kirchliche Veranstaltungen ✓ Hospizdienst ✓ Ärzte kommen ins Haus ✓ Aufzug ✓ Sitzmöglichkeiten im Freien ✓ Raucher-Zone ✓ Parkplätze ✓

Demnächst neben dem Haus Zellertal: Wohnen mit Service Angegliedert an die Pflegeeinrichtung in der Unteren Bahnhofstraße 4a wird ein separates Gebäude mit barrierefreien und behindertengerechten Seniorenappartements gebaut, ergänzt um eine teilstationäre Tagesbetreuung für Senioren. Es entstehen 16 seniorengerechte Wohnungen, die über eine Grundfläche von ca. 30 bis 95 qm verfügen. Das nähere Umfeld bietet die Möglichkeit für eine aktive Lebens- und Freizeitgestaltung. Im Haus Zellertal können verschiedene ärztliche und therapeutische Dienste in Anspruch genommen werden, wie beispielsweise Arztvisiten, Zahnarztvisiten, Apothekenservice, Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie, medizinische Fußpflege und Friseur. Das Wohnen mit Service soll Seniorinnen und Senioren ein Leben in aktiver Selbstständigkeit und in einem geschützten Umfeld ermöglichen. Tagespflege Mit der Tagespflege bieten wir pflegebedürftigen und/oder demenzkranken Menschen ein Programm, das ihren Tag strukturiert, sie Gemeinschaft erleben lässt und fördert. Wir haben immer auch die Angehörigen im Blick, die wir durch die Tagespflege spürbar entlasten. Die Tagespflege wird durch die Kooperationsgemeinschaft PAW und Mobiler Pflegedienst Donnersberg organisiert und betrieben.

Einladung zum Probewohnen Wir laden Sie herzlich ein, sich einen ganz persönlichen Eindruck von unserer qualifizierten Pflegeeinrichtung zu verschaffen. Nutzen Sie unser Angebot zum unverbindlichen Probewohnen. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch!

Kontakt Haus Zellertal, Albisheim Untere Bahnhofstraße 4a | 67308 Albisheim Telefon: 0 63 55 / 95 48-0 | Telefax: 0 63 55 / 95 48-111 E-Mail: kontakt.zellertal@prot-altenhilfe.de Einrichtungsleitung: Frau Silke Strack Mobiler Pflegedienst Donnersberg GmbH & Co. KG Goethestraße 11 | 67307 Göllheim Telefon: 0 63 51 / 124-880 | Telefax: 0 63 51 / 124-881 E-Mail: info@mobilepflege.net Pflegedienstleiterin: Frau Iris Schmittinger (siehe S. 28-29)

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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GÖLLHEIM

MOBILER PFLEGEDIENST DONNERSBERG

Willkommen bei Mobiler Pflegedienst Donnersberg GmbH Sie finden unseren Mobilen Pflegedienst in Göllheim direkt am Marktplatz. Von hier aus versorgen und unterstützen wir täglich unsere Patienten der umliegenden Ortschaften und Gemeinden in ihrer häuslichen Umgebung. Wir helfen in unterschiedlichsten pflegerischen Belangen und ermöglichen somit Ihre Selbstständigkeit in vertrauter Atmosphäre zu erhalten.

Das Unternehmen Unser ambulanter Pflegedienst hat sich seit der Gründung im Jahr 1999 stetig weiterentwickelt um auf unterschiedlichste Bedingungen und Einflüsse reagieren zu können. Sehr stolz blicken wir auf ein eingespieltes und beständiges Pflegeteam, das seine berufliche Kompetenz nicht nur an unsere Patienten sondern auch an unsere Auszubildenden weitergeben kann, um eine zukünftige routinierte Versorgung gewährleisten zu können. Unsere Pflegebelegschaft setzt sich aus examinierten Fachkräften zusammen, die durch langjährige Erfahrung eine qualifizierte und gewissenhafte Betreuung der Patienten ermöglicht. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit Ärzten, Krankenhäusern und Therapeuten zusammen.

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

Unsere Leitgedanken Leistungen in der häuslichen Pflege sind nicht nur Sache der Kostenoptimierung, sondern auch des Engagements und des Vertrauens. Insofern stehen die besonderen Bedürfnisse unserer Patienten und deren Angehörigen im Vordergrund. Wir achten auf individuelle Betroffenheit und helfen bei Bewältigung der täglichen Aufgaben.

Beratung Gern helfen wir Ihnen in Belangen der Pflege- und Krankenkassen und beraten Sie zu unseren Pflegeangeboten. Auch bieten wir häusliche Schulungen an

Unsere Partner Haus Zellertal, für alle Fragen in den Bereichen Tagespflege, betreutes Wohnen und stationäre Pflege. Ansprechpartner: Frau Silke Strack (Einrichtungsleitung) Haus Zellertal (siehe S. 26-27) Untere Bahnhofstraße 4a 67308 Albisheim Telefon: 0 63 55 / 95 48 0 Telefax: 0 63 55 / 95 48 111 E-Mail: kontakt.zellertal@prot-altenhilfe.de


GÖLLHEIM Einsatzorte • VG Göllheim • VG Kirchheimbolanden

• VG Eisenberg • Ortschaften außerhalb auf Anfrage

Palliative Pflege: Ihnen stehen in unserem Unternehmen vier qualifizierte Palliativschwestern zur Verfügung, die Ihnen in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e. V. die Versorgung schwerstkranker Angehöriger sicherstellen. Wir haben diesen Verein mitgegründet und können auf jahrelange Erfahrungen zurückgreifen. Im Vordergrund steht die Linderung von krankheitsbedingten medizinischen und pflegerischen Beschwerden, Schmerztherapie, sowie die Unterstützung der Angehörigen.

QUALITÄTSPRÜFUNG

MDK

Medizinischer Dienst der Krankenkassen

sehr gut

Ansprechpartner: Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e. V. Von-Steuben-Straße 17 | 67549 Worms Telefon: 0 62 41 / 97 73 80 | Fax: 0 62 41 / 9 77 38 29 E-Mail: info@sapv-rhh-pf.de | Internet: www.sapv-rhh-pf.de

Weitere Leistungen • Alten- und Krankenpflege • Behandlungspflege SGB V - Krankenkassen, Pflegeleistungen aller Pflegegrade SGB XI • Wundtherapie • Wundpflege und Wundbehandlung durch qualifiziertes Personal • Demenzbetreuung • Pflegeberatungen, häusliche Schulungen und Anleitungen • Hilfe außerhalb der Pflege • Hauswirtschaft 2019 feiern wir unser 20-jähriges Bestehen

Kontakt Mobiler Pflegedienst Donnersberg GmbH Goethestraße 11 | 67307 Göllheim Telefon: 0 63 51 / 12 48 80 | Telefax: 0 63 51 / 12 48 81 E-Mail: info@mobilepflege.net Internet: www.mobilepflege.net Pflegedienstleitung: Iris Schmittinger

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GÖLLHEIM

SENIORENDOMIZIL HAUS ANTONIUS

WIR PFLEGEN SO, WIE AUCH WIR IM ALTER GEPFLEGT WERDEN MÖCHTEN!

Herzlich Willkommen im Haus Antonius

Offene Angebote

Das Seniorendomizil Haus Antonius wurde im Januar 2007 als Neubau eröffnet. Der Neubau bietet 93 Menschen liebevolle Pflege und Betreuung. Geschmackvolle Einrichtung und funktionale Ausstattung verleihen den 53 Einzel- und 20 Doppelzimmern ein Ambiente zum Wohlfühlen. Helle, freundliche Räumlichkeiten mit viel Tageslicht prägen das Haus.

„Gemeinsam und nicht einsam.“ Mit anderen zusammen sein und etwas unternehmen. Das „Restaurant“ ist nicht nur zum gemeinsamen Mittagessen da. Es ist auch Seniorentreff, ein zentraler Ort für Veranstaltungen und sonstige Freizeitangebote. Sie finden bei uns umfangreiche Wohn- und Betreuungsangebote, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden können. Besonders in der Pflege und Betreuung von dementen und schwerstpflegebedürftigen Menschen kennen wir uns aus.

Der Namenspatron, der heilige Antonius, gilt als Beschützer und Wohltäter. Die familiären Wohnbereiche des Hauses sind nach bekannten Örtlichkeiten der Stadt Göllheim benannt: Uhl’sches Haus, Kerzenheimer Tor, Ulrichsturm. Ausgedehnte Grünflächen, großzügig angelegte Terrassen und Sitzgelegenheiten verleihen dem Haus eine ruhige Atmosphäre. Menschen mit Demenz werden in die Wohnbereiche integriert. Mit Unterstützung technischer Hilfsmittel können Menschen mit Weglaufgefährdung sich innerhalb des Hauses frei bewegen. Ein enormer Gewinn an Lebensqualität für die Menschen. Das liebevoll gestaltete Café lädt auch Gäste von außerhalb zum Genießen ein. Die hauseigene Küche verwöhnt mit Leckerem und täglich frisch Gekochtem. Gäste sind zum offenen Mittagstisch und zum Kaffee jederzeit herzlich willkommen.

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

Dauer- und Kurzzeitpflege „In guten Händen im neuen Zuhause.“  Sie sind rundum versorgt in Ihrem bezugsfertigen Einzelzimmer oder auch zu zweit im Doppelzimmer. Eine eigene Dusche und WC sowie das Mitbringen Ihrer persönlichen Möbel ist selbstverständlich.

Ehrenamt tut gut und gibt Ihnen viel zurück Gemäß diesem Motto unterstützen und fördern wir ehrenamtliches Engagement in unserem Haus Antonius. Die Bewohner freuen sich, wenn Sie Ihnen etwas Zeit schenken und gemeinsam unbeschwerte Stunden verbringen.


GÖLLHEIM Standort-Infos Bushaltestelle Bahn Restaurant / Café Bäckerei  Metzgerei Supermarkt Bank Post Kirche Freie Arztwahl Garten / Park

Ausstattung 500 m 4,5 km 750 m 500 m 500 m 500 m 600 m 700 m 850 m ✓ ✓

Einzel-/Doppelzimmer  53 / 20  Dauer-Pflegeplätze87 Kurzzeit-Pflegeplätze (integriert) 6 Kath. u. Evang. Gottesdienste ✓ Hospizdienst ✓ Ärzte kommen ins Haus ✓ Aufzug2 Sitzmöglichkeiten im Freien ✓ Raucher-Zone ✓ Café im Haus ✓ Parkplätze ✓

Leistungen • Dauerpflege • Kurzzeitpflege • Offene Angebote • Offener Mittagstisch für Senioren Auch wenn Sie nicht bei uns wohnen, können Sie sich jeden Tag von unserer hauseigenen Küche wie im Restaurant verwöhnen lassen. Wir kochen täglich frisch, ausgewogen und auf die Bedürfnisse von älteren Menschen abgestimmt. Wir berücksichtigen individuelle Wünsche wie Sonderkost, Diät, usw.. Sie können täglich aus zwei Mittagsmenüs mit jeweils drei Gängen wählen. Getränke bieten wir nach Karte an. Öffnungszeiten Mittagstisch: Mo. - So. , 11.50 Uhr - 13.30 Uhr Wir bitten um Anmeldung am Vortag unter Telefon: 0 63 51 / 12 62-0 • Kaffee & Kuchen Kommen Sie vorbei und genießen Sie unsere Kaffee-Spezialitäten sowie unsere selbstgemachten Kuchen und Torten. Unsere Mitarbeiter sind gerne für Sie da! Wir freuen uns, wenn wir Sie als Gäste in unserem „Café zum Pilgereck“ begrüßen dürfen und wünschen einen guten Appetit! Öffnungszeiten Kaffee und Kuchen: Do. - So., 14.00 Uhr - 17.00 Uhr

Preise und Bedingungen Wir beraten Sie gerne über unser umfangreiches Komplettangebot und alle Möglichkeiten der Unterstützung durch die Pflegekasse. RUFEN SIE UNS kostenlos an unter: 0800 10 60 240 Oder vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Besuchszeiten Besuche sind jederzeit möglich.

Kontakt Seniorendomizil Haus Antonius Königkreuzstraße 38-40 | 67307 Göllheim Telefon: 0 63 51 / 12 62-0 | Kostenfrei 0800 10602 40 E-Mail: haus-antonius@compassio.de Internet: www.compassio.de Leitung Seniorendomizil: Samer Sallam Leitung Pflege und Betreuung: Kerstin Völker

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KIRCHHEIMBOLANDEN

BETREUUNGSVEREIN KIRCHHEIMBOLANDEN E.V.

Unser Leitbild Betreuung bedeutet, die gesetzliche Vertretung der Betreuten zu übernehmen. Sie wird unabhängig von deren Herkunft, Religion und Geschlecht gestaltet. Der Betreuer und die Betreuerin berücksichtigen die Lebensgeschichte sowie die Bedürfnisse und Wünsche der Betreuten. In diesem Sinne versteht sich der Betreuungsverein Kirchheimbolanden als unabhängig und neutral. Auf der Grundlage der geltenden Gesetze und Förderrichtlinien bietet der Verein qualifizierte Beratung und Fortbildung für ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen an. Beides soll sie in ihrer Tätigkeit stützen und stärken, um die Betreuung hinreichend sachkundig durchführen zu können. Menschen, die sich ehrenamtlich für andere engagieren, gehört unsere besondere Wertschätzung. Wir sehen uns als Dienstleister für unsere Mitglieder und unsere Betreuten. Unser Beratungsangebot steht allen interessierten Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zur Verfügung.

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

Aufgaben und Leistungen des Betreuungsvereins • Beratung in Betreuungsangelegenheiten und ehrenamtlichen Betreuungen • Betreuerschulung • Begleitung und Unterstützung der ehrenamtlichen Betreuer • Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter • Vermittlung von Betreuungen an Ehrenamtliche • Information über Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen


KIRCHHEIMBOLANDEN

Was bedeutet rechtliche Betreuung? Gesetzliche Vertretung von volljährigen Menschen, die körperlich oder geistig behindert oder psychisch erkrankt und nicht in der Lage sind, ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise zu regeln. In diesem Fall übernimmt der Betreuer die gesetzliche Vertretung gerichtlich und außergerichtlich in festgelegten Bereichen, wie z. B. • Gesundheit • Vermögen • Aufenthalt • Post-  und Fernmeldewesen • Ämter und Behördenangelegenheiten Die Betreuung darf nur in den vom Gericht zugewiesenen Aufgabenbereichen ausgeübt werden. Eine rechtliche Betreuung ist nicht erforderlich, wenn eine Vertretung durch Vollmacht geregelt ist.

Aufgaben eines ehrenamtlichen Betreuers • Persönlichen Kontakt zum Betreuten pflegen • Unterstützung bei Verwaltungsangelegenheiten • Unterstützung bei Vermögensangelegenheiten • Hilfestellung geben bei der Organisation des Alltagslebens und im Bereich der Gesundheitsfürsorge

Kontakt Betreuungsverein Kirchheimbolanden e.V. Dannenfelser Straße 40 B | 67292 Kirchheimbolanden Telefon: 0 63 52 / 6 71 49 | Telefax: 0 63 52 / 71 17 38 E-Mail: info@btvkibo.de | Internet: www.btv-kibo.de Ansprechpartnerinnen: Katrin Frambach, Regina Kreimeier

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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KIRCHHEIMBOLANDEN

DIAKONISSEN SENIORENZENTRUM WOLFFSTIFT

Herzlich willkommen in unserem Diakonissen Seniorenzentrum Wolffstift Das Diakonissen Seniorenzentrum Wolffstift liegt zentral und doch ruhig am Rande der Fußgängerzone von Kirchheimbolanden. Ein Park umgibt den Gebäudekomplex mit Apartments und Zimmern für pflegebedürftige ältere Menschen. Die Lage des Hauses bietet kurze Wege hin zu einer optimalen Versorgungsstruktur: Ärzte, Physiotherapie, Geschäfte und kulturelle Einrichtungen der Stadt befinden sich „um die Ecke“.

Ein Haus zum Wohlfühlen In der Tradition christlicher Nächstenliebe finden in unserem Haus alle Bewohnerinnen und Bewohner eine qualifizierte Pflege, würdevolle Begleitung und liebevolle Betreuung. In 75 Einzel- und 12 Doppelzimmern, verteilt auf drei Etagen bietet das Diakonissen Seniorenzentrum Wolffstift Platz für 99 pflegebedürftige Menschen in der Langzeit- und Kurzzeitpflege. Durch die großzügige Bauweise befinden sich auf jedem der drei Wohnbereiche mehrere Aufenthaltsräume, Nischen, Themenzimmer und ein Wintergarten, die jederzeit zum gemütlichen Beisammensein, Familien-

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

treffen oder auch als Rückzugsmöglichkeit genutzt werden können. Unsere Zimmer sind großzügig geschnitten mit rollstuhlgängigen eigenen Bädern. Neben den allgemeinen technischen Standards kann bei Interesse auch ein Internetanschluss angeboten werden. Die Zimmer können weitestgehend individuell mit persönlichen Einrichtungsgegenständen gestaltet werden, um eine eigene Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.

Zufrieden und mitten im Leben So viel Individualität wie möglich und so viel Unterstützung wie nötig – das ist der Anspruch unseres Hauses. Das anteilnehmende und gesellige Miteinander ist eine wesentliche Säule im Alltag unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Die vielfältigen Angebote von Bingo-Spiel über Singkreis, Gymnastik bis zum Marktbesuch variieren nach Wochenrhythmus. Altbekannte Aktivitäten wie Handarbeiten oder Gärtnern stehen ebenso auf dem Programm wie Kinonachmittage, Hausfeste, Themenabende oder ein Konzert. Unsere hauseigene Kapelle lädt zur Besinnung und zur Teilnahme an Gottesdiensten ein.


KIRCHHEIMBOLANDEN Standort-Infos Bushaltestelle Bahn Restaurant / Café Bäckerei  Supermarkt Bank Post Kirche Sanitätshaus  Historische Altstadt

1000 m 900 m 100 m 50 m 1000 m 200 m 30 m 700 m 15 m 200 m

Ausstattung Einzel-/Doppelzimmer  75 / 12  Langzeit-Pflegeplätze97 Kurzzeit-Pflegeplätze (eingestreut) 2 Ambulanter Hospizdienst ✓ Validationsanwenderin im Haus ✓ Fußpflege auf Wunsch im Haus ✓ Frisör kommt ins Haus ✓ Seelsorgerl. Begleitung auf Wunsch ✓ Kirchl. Veranstaltungen im Haus ✓ Sitzmöglichkeiten im Freien ✓ Raucherzone ✓ Parkplätze ✓ Regelmäßiger Hundebesuch ✓

Leistungen Park Zum Haus gehört ein schöner Park. Hier gibt es Sitzecken und Schattenspender, Rasen, Spazierwege, Blumen- und Hochbeete. Der Park ist rollstuhlgeeignet. Servicewohnen Einen Lebensraum der besonderen Art bietet das Diakonissen Seniorenzentrum Wolffstift im historischen Gebäude mit acht Apartments für selbstständiges, individuelles Wohnen. Hinzu kommen acht Dachhäuser mit einem traumhaften Blick über die Stadt. Alle Wohnungen sind hell und freundlich und mit dem Aufzug gut zu erreichen. Aktivitäten Ob altbekannte Aktivitäten wie Handarbeiten und Gärtnern oder Bingo, Singkreis und Gymnastik – im Diakonissen Seniorenzentrum Wolffstift ist immer etwas geboten. Rund ums Jahr gibt es bei uns Grund zu feiern, ob an Weihnachten und Ostern oder an Fasching, beim Sommerfest oder dem Adventsbasar. Und natürlich an den Geburtstagen unserer Bewohnerinnen und Bewohner.

Preise und Bedingungen Pflegeleistungen gemäß SGB XI. Gerne informieren wir Sie im persönlichen Gespräch.

Kontakt Diakonissen Seniorenzentrum Wolffstift Vorstadt 32 - 34 | 67292 Kirchheimbolanden Telefon: 0 63 52 / 70 32-13 | Fax: 0 63 52 / 61 97 E-Mail: wolffstift@diakonissen.de Internet: www.diakonissen.de Einrichtungsleiterin: Christiane Rößler Pflegedienstleitung: Thomas Dittrich

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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KIRCHHEIMBOLANDEN

ÖKUMENISCHE SOZIALSTATION DONNERSBERG-OST

Wir sind ein ambulanter Pflegedienst und betreuen und pflegen Sie in der gewohnten Umgebung Ihres Zuhauses in den Verbandsgemeinden Kirchheimbolanden, Göllheim und Eisenberg. Unsere Geschäftsstelle und der Hauptstützpunkt liegt in der kleinen Residenz Kirchheimbolanden unmittelbar neben dem Krankenhaus in der Dannenfelser Straße. Als ältester Pflegedienst vor Ort haben wir über 30 Jahre Pflegeerfahrung. Entstanden aus der Gemeindekrankenpflege von Diakonissen und Ordensschwestern orientiert sich unser Pflegeverständnis am christlichen Menschenbild. Wir achten darauf, die Menschen, die wir pflegen und betreuen, in ihrer Einzigartigkeit und Eigenart anzunehmen und ihnen unabhängig von ihrer religiösen Prägung eine optimale Begleitung zuteilwerden zu lassen. Aufgrund der demografischen Entwicklung und den gesetzlichen Veränderungen hat sich aus der traditionellen Gemeindekrankenpflege unser innovativer, zukunftsorientierter Pflegedienst mit einer Vielzahl an pflegerischen und hauswirtschaftlichen Angeboten entwickelt. Unser multiprofessionelles Team arbeitet nach den neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen und ermöglicht eine gute Pflege zu Hause. Dabei werden wir von den örtlichen Kirchengemeinden und Krankenpflegevereinen unterstützt.

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

Auf der Basis christlicher Nächstenliebe engagiert sich unser Team einfühlsam für ein würdiges Leben im Alter. Wir begleiten Sie liebevoll, sachkundig und mit Respekt und achten darauf, dass Sie Ihre Gewohnheiten beibehalten können.

Tagesbetreuung Haus Vergiss-mein-nicht Viele alte Menschen leiden an zunehmender Vergesslichkeit und demenziellen Veränderungen. Oft benötigen sie besonders viel Aufmerksamkeit und intensive Betreuung. Für die Angehörigen ist dies mit einer hohen Belastung und wenig Platz für eigenen Freiraum verbunden. Wir bieten montags bis freitags von 8.30 bis 16.00 Uhr in Kirchheimbolanden eine Tagesbetreuung der besonderen Art an - speziell für demenziell erkrankte Menschen. Auf Wunsch holen wir unsere Gäste auch zu Hause ab. Zum Haus gehört unser schöner Garten, der auch von Menschen mit Demenz sicher genutzt werden kann. Hier gibt es Sitzecken, Schattenspender, Blumenbeete und unsere Gäste können sich selbst im Garten betätigen.


KIRCHHEIMBOLANDEN Einsatzorte • Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden • Verbandsgemeinde Eisenberg

• Tagesbetreuung Haus Vergiss-mein-nicht Kirchheimbolanden

• Verbandsgemeinde Göllheim

Leistungen Wir unterstützen Sie bei Ihrer täglichen Körperpflege wie beispielsweise Waschen, Baden, Duschen und helfen beim An- und Auskleiden und beim Toilettengang. All unsere Unterstützung soll Ihnen helfen, möglichst selbstständig am täglichen Leben teilnehmen zu können. Wir bieten auch hauswirtschaftliche Dienste wie das Reinigen Ihrer Wohnung oder das Einkaufen an. Betreuung und Begleitdienste ergänzen unser Leistungsangebot. Die von der Pflegekasse geforderten Beratungsbesuche, die Pflegeberatung gemäß § 37 SGB XI, bieten wir Ihnen ebenfalls an. Auf ärztliche Verordnung führen wir bei Ihnen die sogenannte medizinische Behandlungspflege, wie beispielsweise Injektionen, Verbände, Medikamentengabe und weitere Leistungen durch. In Kooperation mit unserem Partner erbringen wir auch Leistungen der speziellen ambulanten Palliativversorgung. Weitere Informationen, gerne auch bei Ihnen zu Hause, erhalten Sie unter folgenden Kontaktdaten:

Kontakt Ökumenische Sozialstation Donnersberg-Ost gGmbH Dannenfelser Straße 40 b | 67292 Kirchheimbolanden Telefon 06352 / 70597-0 | Fax 06352 / 70597-23 E-Mail: sozialstation-kibo@diakonissen.de Internet: www.diakonissen.de Verbandsgemeinde Eisenberg Olga Lackmann, Pflegedienstleitung Telefon: 06352 / 70597-16 | E-Mail: olga.lackmann@diakonissen.de Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden Helga Roßmann Telefon: 06352 / 70597-13 | E-Mail: helga.rossmann@diakonissen.de Verbandsgemeinde Göllheim Christine Waßmann Telefon: 06352 / 70597-15 | E-Mail: christine.wassmann@diakonissen.de Tagesbetreuung Haus Vergiss-mein-nicht Bahnhofstraße 14 | 67292 Kirchheimbolanden Paulina Schweigert, Leitung Telefon: 06352 / 7495-486 | Telefax: 06352 / 7495-487 E-Mail: paulina.schweigert@diakonissen.de

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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KIRCHHEIMBOLANDEN

SENIORENRESIDENZ KIRCHHEIMBOLANDEN

„Wo sich dein Herz wohlfühlt, ist dein Zuhause.“ 

Mark Twain

Vielseitige Wohnund Betreuungsangebote Viele Seniorinnen und Senioren, oft alleinstehend und ohne Familie in unmittelbarer Nähe, können nicht mehr selbstständig leben und sind somit auf Wohn- und Betreuungsangebote angewiesen. Sie wünschen sich eine einfühlsame und fachgerechte Unterstützung durch ausgebildetes Personal. Unsere Einrichtung bietet älteren Menschen im Rahmen unseres Leistungsangebots verschiedene Wohnformen und ein umfassendes Angebot an Leistungen, die individuell auf die persönliche Situation im Alter zugeschnitten sind. Ob Einzel- oder Doppelzimmer, ob langfristig (vollstationäre Pflege), kurzzeitig (Kurzzeitpflege/Verhinde-

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

rungspflege), tageweise (Tagespflege/Nachtpflege) oder mit einer Wohnung im Service-Wohnen. Sie entscheiden nach Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. Bei uns sind Sie bestens aufgehoben. Die Seniorenresidenz Kirchheimbolanden liegt unweit vom Stadtkern. Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants sowie Apotheken und Ärzte sind fußläufig erreichbar. Direkt neben der Seniorenresidenz erstreckt sich ein Park mit altem Baumbestand, der zum Spazierengehen einlädt.

Beschützende Wohnform Menschen mit Orientierungsstörungen bedürfen einer besonders beschützenden Fürsorge. Mit der Nutzung des Demenz-Schutzsystems erfahren sie ein höheres Maß an Sicherheit in einer geborgenen Atmosphäre.


KIRCHHEIMBOLANDEN Standort-Infos Bushaltestelle Bahn Restaurant / Café Bäckerei  Metzgerei Supermarkt Bank Post Kirche Freie Arztwahl Garten / Schlosspark

Ausstattung 100 m 200 m 100 m 200 m 300 m 500 m 300 m 200 m 200 m ✓ ✓

Wohn- und Pflegeplätze in  Einzel-/Doppelzimmern157  Kurzzeit-Pflegeplätze15 Tagespflegeplätze5 Nachtpflegeplatz  1 Kirchliche Veranstaltungen ✓ Regelmäßige Andachten im Haus ✓ Hospizdienst ✓ Ärzte kommen ins Haus ✓ Aufzug ✓ Sitzmöglichkeiten im Freien ✓ Cafeteria ✓ Raucher-Zone ✓ Parkplätze ✓

Unsere Angebote • Wohnen auf Probe • Vollstationäre Pflege • Kurzzeitpflege/Verhinderungspflege • Tages- und Nachtpflege •W  ohnungen im Service-Wohnen; sowohl im Gebäude der Seniorenresidenz als auch in einem benachbarten Gebäude „Wohnen am Torbogen“. In diesem Wohnbereich sind diverse Dienstleistungen nach Bedarf buchbar. Raum für Ihr Wohlbefinden • Gemeinschaftsräume auf allen Etagen • Räume für Bewegungs- und Beschäftigungsangebote • Bibliothek • Wellnessbereich • Wohnküche • Terrasse und Innenhof, Nähe zum Schlosspark • Beschützende Wohnform

Kontakt Seniorenresidenz Kirchheimbolanden GmbH Schlossplatz 3 | 67292 Kirchheimbolanden www.zoar.de Ihre Ansprechpartnerinnen:

Martina Degen Einrichtungsleitung Telefon: 0 63 52 / 713-300 E-Mail: martina.degen@zoar.de

Angelika Kraut Verantwortliche Pflegefachkraft Telefon: 0 63 52 / 713-302 E-Mail: angelika.kraut@zoar.de

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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RAMSEN

SENIORENHEIM RAMSEN

Idylle in ländlicher Umgebung Unsere Einrichtung besteht seit über 40 Jahren und befindet sich in landschaftlich schöner Lage umgeben von Wiesen und Wäldern. Ein idyllisches Anwesen mit Pferden, Katzen, Hühnern, Gänsen und Hütehunden lädt zum Verweilen ein. Insgesamt haben 52 Bewohner auf vier Etagen die Möglichkeit individuell nach Ihren Ansprüchen und Bedürfnissen betreut und versorgt zu werden. Im Sinne der ganzheitlichen Sicht umfasst die Betreuung Körper, Seele und Geist des Einzelnen. Gottesdienste gehören deshalb regelmäßig zu unserem Angebot. Unsere Bewohnerzimmer sind wohnlich ausgestattet und verfügen über Satellitenfernsehen und Telefon. Gerne können Sie nach Absprache auch eigene Möbel mitbringen! Unser Hausärzte und Fachärzte (freie Arztwahl) mit den Schwerpunkten Psychiatrie, Neurologie, Dermatologie sind in unsere Einrichtung mit eingebunden. Sie kommen zu regelmäßigen Visiten in unser Haus. Aktivierung und Förderung des Wohlbefindens unserer Heimbewohner sind uns wichtig. Die hauseigene Koppel mit 5 Pferden und etlichen Kutschen bietet unseren Bewohnern und Angehörigen in den Sommermonaten Abwechslung und Erholung.

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

Wir möchten unseren Bewohnern Hilfe und Geborgenheit anbieten und Ihnen ein lebenswertes und weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Haustiere können bei uns gerne nach Absprache „mitwohnen“.

Mit Gesunden leben Seit 1978 haben wir Erfahrung mit Demenzkranken im Seniorenheim. Sie leben mit den Gesunden zusammen, was dazu beiträgt, dass sie sich noch sehr lange genauso wie diese verhalten – das Prinzip Vorbild und Nachahmung. Auch für die Psyche und das Wohlbefinden der Demenzkranken ist das sehr gut, denn sie irren nicht einsam auf den Fluren herum, sondern werden bei allen gemeinsamen Tätigkeiten und Ausflügen integriert. Der positive Effekt des gemeinsamen Wohnens wurde von zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt. Wir ermöglichen allen Heimbewohnern ein würdevolles Altern in einer familiären Atmosphäre.

Veranstaltungen Unser Seniorenheim bereichert das Leben der Bewohner mit regelmäßig durchgeführten Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art, z. B.: Weihnachtsfeier mit Musik, Candle-Light-Dinner mit Angehörigen, Sommerfest im Freien, Filmvorführungen, Tag der Begegnung.


RAMSEN Standort-Infos Bushaltestelle 400 m Bahn 700 m Restaurant / Café 350 m Bäckerei  650 m Metzgerei 650 m Supermarkt 650 m Bank 700 m Post 600 m Kirchegegenüber Freie Arztwahl ✓ Grünanlage / Pflanzgarten ✓

Ausstattung Einzel-/Doppelzimmer  9 / 22  Dauer-Pflegeplätze52 Kurzzeit-Pflegeplätze (integriert) 2 Kirchliche Veranstaltungen ✓ Hospizdienst ✓ Ärzte kommen ins Haus ✓ Aufzug ✓ Sitzmöglichkeiten im Freien ✓ Raucher-Zone ✓ Café im Haus ✓ Parkplätze ✓

Senioren Heim Ramsen

Leistungen • Aktivierende Pflege und Betreuung • Hausnotrufsystem 24 Std. • Kutschfahrten durch den beliebten Pfälzer Wald • Grünanlage mit Bewohnerpflanzgarten • Wohlfühlen in familiärer Atmosphäre • Fachärzte, Frisör kostengünstig, Krankengymnastik, Ergotherapeut, Fußpflege, Einkaufsdienst versorgen sie in unserem Haus • Notwendige persönliche Hilfen zur Bewältigung besonderer Lebenslagen unserer Bewohner und Angehörigen • Vielfältige Freizeitmöglichkeiten • Hauseigene Wäscherei • Regelmässiger Gottesdienst (Kirche gegenüber) • Frische Mahlzeiten aus eigener Küche • Vorlesen von Märchen, gemeinsames Singen, Filmvorführungen • Täglicher Stammtisch • Alle zwei Wochen Hundetherapie

Preise und Bedingungen Pflegeleistungen gem. SGB XI (alle Pflegegrade). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse übernommen. Unsere aktuellen Pflegesätze finden Sie im Internet unter: www.seniorenheim-ramsen.de Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen jederzeit persönlich oder telefonisch zur Verfügung.

Besuchszeiten Besuche sind jederzeit möglich.

Kontakt Seniorenheim Ramsen Klosterstraße 23 | 67305 Ramsen Telefon: 0 63 51 / 13 22-0 | Telefax: 0 63 51 / 13 22-45 E-Mail: seniorenheim-ramsen@web.de Internet: www.seniorenheim-ramsen.de Heimleitung: Diana Pätzold Verwaltung: Anneliese Boy

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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ROCKENHAUSEN

DIE ÖKUMENISCHE SOZIALSTATION ROCKENHAUSEN / ALSENZ-OBERMOSCHEL / WINNWEILER gGMBH

Willkommen bei der Sozialstation in Rockenhausen Die Sozialstation versorgt Menschen, die im häuslichen Umfeld medizinische, pflegerische und sozialbetreuerische Unterstützung benötigen. Damit wollen wir ihnen auch ein Stück persönlicher Lebensqualität aufrechterhalten. Oft sind die Menschen auf langfristige Pflege und / oder medizinische Betreuung angewiesen. Angehörige sind mit dieser Aufgabe oftmals überfordert. Darum wünschen sie sich Hilfe. Wir von der Sozialstation bieten Ihnen dann (auch kurzfristig) unsere professionellen Dienstleistungen an.

Der Pflegedienst Unser engagiertes Team besteht aus examinierten Pflegefachkräften und führt eine qualifizierte Pflege von kranken, alten und behinderten Menschen im häuslichen Umfeld durch. Auch Behandlungen nach ärztlichen Verordnungen, wie z.B. Injektionen, Verbände und spezielle Wundversorgung durch weitergebildete Wundexperten, gehören zu dessen Aufgaben.

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

Der Mobile Soziale Dienst Für Menschen, denen die täglichen Arbeiten und Besorgungen nicht mehr so leicht von der Hand gehen, gibt es unseren Mobilen Sozialen Dienst. Erfahrene und ständig weitergeschulte Hauswirtschafterinnen und Pflegehelferinnen erfüllen dabei sämtliche versorgungs- und sozialbetreuerische Leistungen.

Die Tagesbetreuung Sie betreuen und versorgen einen Menschen mit zunehmender Vergesslichkeit und anderen demenziellen Veränderungen? Wir bieten Ihnen als pflegende Angehörige ein paar Stunden Freiraum, um wieder Kräfte zu sammeln oder einfach Dinge in Ruhe erledigen zu können. Die Leistungen der Tagesbetreuung finden in den Räumlichkeiten der Sozialstation durch Fachkräfte und geschultes Personal statt. Während des Aufenthalts nimmt der Besucher an verschiedenen Beschäftigungen teil, wie z. B. Anregung der Sinne, Erinnerungspflege, Spiel, Spaß und Bewegung.


ROCKENHAUSEN Versorgungsgebiet Der westliche Donnersbergkreis, bestehend aus den Verbandsgemeinden Rockenhausen, Alsenz-Obermoschel und Winnweiler, umfasst ca. 34.000 Einwohner und hat eine Größe von 355 km². Das bedeutet für uns einen jährlichen Fahraufwand von ca. 500.000 km.

Betreuung im häuslichen Umfeld Dieses Angebot richtet sich an Angehörige, die zuhause einen Menschen versorgen und betreuen. Mit unserer professionellen Unterstützung vor Ort können Sie Kraft schöpfen, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und mehr Lebensqualität gewinnen.

Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Im Mittelpunkt des ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes stehen unheilbar kranke, sterbende Menschen und ihre Angehörigen. Ihnen möchten wir zur Seite stehen, sie im Alltag begleiten. Wir wollen unheilbar Kranken ein möglichst schmerzfreies, selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben bis zuletzt in gewohnter Umgebung ermöglichen. Hierzu bieten wir Unterstützung und fachliche Begleitung durch unsere Hospizfachkräfte sowie die individuelle, psychosoziale Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen durch ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer an. Die Inanspruchnahme des Hospizdienstes der Sozialstation ist für die Betroffenen kostenfrei.

Weitere Angebote Café Sozialstation / Café Lebensraum / Der Pflegetreff / Der Besuchsdienst Weitere Informationen zu unseren Leistungen und Angeboten finden Sie unter www.diesozialstation.de

Kontakt Ökumenische Sozialstation Rockenhausen / Alsenz-Obermoschel / Winnweiler gGmbH Rognacallee 8 | 67806 Rockenhausen Telefon: 0 63 61 / 92 90-0 | Telefax: 0 63 61 / 92 90-10 Internet: www.diesozialstation.de Der Pflegedienst Leiterin: Anette Schmidt Teamleiterin: Angela Frohnhöfer Telefon: 0 63 61 / 92 90-15 0 63 61 / 92 90-13 E-Mail: schmidt@diesozialstation.de frohnhoefer@diesozialstation.de Der Mobile Soziale Dienst Leiterin: Romy Heblich Teamleiterin: Heike Klose Telefon: 0 63 61 / 92 90-16 0 63 61 / 92 90-22 E-Mail: heblich@diesozialstation.de klose@diesozialstation.de Der Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Leiterin: Tanja Keller Stellvertretung: Waltraud Klein Telefon: 0 63 61 / 92 90-17 0 63 61 / 92 90-21 E-Mail: keller@diesozialstation.de klein@diesozialstation.de

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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ROCKENHAUSEN

EVANGELISCHES DIAKONIEWERK ZOAR WOHNANLAGEN IM DONNERSBERGKREIS

Zoar – Wohnanlage, Wiesenstraße, Rockenhausen

„Nicht da ist man daheim, wo man wohnt, sondern da, wo man verstanden wird.“ 

Christian Morgenstern

Vielseitige Wohn- und Betreuungsangebote Unsere Wohnanlagen bieten pflege- und hilfsbedürftigen Menschen einen geborgenen Ort, an dem sie sich wohlfühlen können. Die Aufnahme ergibt sich oft in Situationen, in denen der erforderliche Hilfebedarf über das zu Hause leistbare Maß hinausgeht. Die Seniorinnen und Senioren erfahren bei uns fachkompetente Pflege und Fürsorge. Unsere Einrichtungen im Donnersbergkreis bieten älteren Menschen im Rahmen unseres Leistungsangebots verschiedene Wohnformen und ein umfassendes Angebot an Leistungen, die individuell auf die persönliche Situation im Alter zugeschnitten sind. Ob Einzel- oder Doppelzimmer, ob langfristig (vollstationäre Pflege), kurzzeitig (Kurzzeitpflege / Verhinderungspflege) oder tageweise (Tagespflege  /  Nachtpflege). Sie entscheiden nach Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. Bei uns sind Sie bestens aufgehoben. Alle unsere Häuser haben einen familiären Charakter und liegen unweit vom jeweiligen Orts- bzw. Stadtkern.

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

Zoar – Wohnanlage in der Wiesenstraße, Rockenhausen Unser Haus im Überblick • 82 Wohn- und Pflegeplätze in Einzel- und Doppelzimmern • 10 Kurzzeit- und 8 Tagespflegeplätze, 1 Nachtpflegeplatz Raum für Ihr Wohlbefinden • Gemeinschaftsräume auf allen Etagen • Räume für Bewegungs- und Beschäftigungsangebote • Ruheraum für Tagespflegegäste • Sitzgruppe am Teich Beschützende Wohnform Menschen mit Orientierungsstörungen bedürfen einer besonders beschützenden Fürsorge. Mit der Nutzung des Demenz-Schutzsystems erfahren sie ein höheres Maß an Sicherheit in einer geborgenen Atmosphäre. Dies gilt für alle Wohnanlagen.


ROCKENHAUSEN Standort-Infos Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants sowie Apotheken und Ärzte sind fußläufig erreichbar. Angebote des öffentlichen Nahverkehrs (Bus und Bahn) sind vorhanden. In unseren Häusern herrscht freie Arztwahl.

Ausstattung Vollstationäre Pflege Kurzzeit-/Verhinderungspflege Tages- und Nachtpflege Terrasse und Garten Regelmäßige Andachten im Haus Hospizdienst Aufzüge Ärzte kommen ins Haus Cafeteria Raucher-Zone Parkplätze

✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓

Zoar – Wohnanlage am Uferweg, Alsenz Unser Haus im Überblick • 70 Wohn- und Pflegeplätze in Einzel- und Doppelzimmern • 10 Kurzzeit- und 3 Tagespflegeplätze, 1 Nachtpflegeplatz Raum für Ihr Wohlbefinden • Gemeinschaftsräume auf allen Etagen • Räume für Bewegungs- und Beschäftigungsangebote • Gartenanlage und Terrasse

Zoar – Wohnanlage an der Prinzenstraße, Winnweiler Unser Haus im Überblick • 77 Wohn- und Pflegeplätze in Einzel- und Doppelzimmern • 10 Kurzzeit- und 3 Tagespflegeplätze, 1 Nachtpflegeplatz

Zoar – Wohnanlage, Uferweg, Alsenz

Raum für Ihr Wohlbefinden • Gemeinschaftsräume auf allen Etagen • Räume für Bewegungs- und Beschäftigungsangebote • Hausgarten und Streuobstwiese

Kontakt Zoar - Wohnanlagen im Donnersbergkreis

Zoar – Wohnanlage, Prinzenstraße, Winnweiler

Büroadresse: Wiesenstraße 1 a | 67806 Rockenhausen www.zoar.de Ihre Ansprechpartnerin:

Angelika Gehring Einrichtungsleitung

Telefon: 0 63 61/45 94-200 E-Mail: angelika.gehring@zoar.de

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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RUPPERTSECKEN

HAUS HÖHENRUH – SENIORENHEIM

Willkommen im Haus Höhenruh Das Seniorenheim liegt inmitten des Ortskerns von Ruppertsecken. In einer ruhigen Seitenstraße gruppieren sich die Häuser um die katholische Kirche. Seit 1975 besteht das Seniorenheim Haus Höhenruh in Ruppertsecken, dem höchsten Dorf der Pfalz. Seit Beginn wird das Haus, mittlerweile bereits in zweiter Generation, als Familienbetrieb geführt.

Familiär und behaglich Das Haus Höhenruh bietet 27 pflegebedürftigen Senioren Platz in zwei überschaubaren Wohnbereichen für 12 und 15 Bewohner. Eine gemütliche Ausstattung sorgt für eine behagliche Atmosphäre, in der sich die Senioren schnell zurechtfinden und geborgen fühlen. Der allgemeine Treffpunkt für Aktivitäten und die Mahlzeiten sind die großen, lichtdurchfluteten Aufenthaltsräume, hier trifft man sich, hier hat man Gesellschaft.

Gemeinsam statt einsam Das Haus Höhenruh hat einen herzlichen, familiären und lebendigen Charakter, hier kennt man sich und findet schnell Anschluss. Lebensfreude spielt bei uns eine wichtige Rolle, Lebensfreude spiegelt sich wieder in unseren vergnügten und geselligen Runden. Viele Akti-

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PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

vitäten ermuntern dazu, aktiv zu bleiben. Viele FreizeitAngebote, koordiniert durch unsere Betreuungskräfte, erleichtern das Eingewöhnen im Haus und bringen viel Abwechslung in das Leben im Haus. Gemeinsames Essen und Kochen; Spielen, Singen und Feiern; Erzählen und Vorlesen; Gymnastik und Spazierengehen runden den Tagesablauf ab.

Mittendrin und ganz oben Mitten im Dorf, mitten im Donnerbergkreis und mitten im Leben liegt das Haus Höhenruh. Persönliche Pflege und Zuwendung für den Bewohner ist unser Ziel. Jeder Bewohner bringt seine individuelle Lebensgeschichte mit, die jeweiligen Bedürfnisse wollen berücksichtigt werden, deshalb nehmen wir uns viel Zeit für Sie, um gemeinsam ein maßgeschneidertes Pflegeangebot zu schaffen. Die Senioren in unserem Haus erfahren nicht nur die Unterstützung, die sie benötigen, sondern sollen sich auch in ihrem neuen Umfeld wohlfühlen. Wertschätzung und Verständnis für den Bewohner wie auch für die Mitarbeiter runden das Bild ab, die Persönlichkeit eines jeden Einzelnen ist uns wichtig, denn jeder Mensch bereichert unser Leben miteinander. Unser Bestreben ist es, den Senioren eine Umgebung zu schaffen, die sie als ihr „neues Zuhause“ bezeichnen können.


RUPPERTSECKEN Standort-Infos Bushaltestelle 200 m Kirche direkt am Haus Freie Arztwahl ✓ Garten  ✓

Ausstattung Wohnbereiche2 Einzel- /Doppelzimmer 5/11 Pflegeplätze27 Kurzzeit-Pflegeplätze (eingestreut) 4 Ärzte kommen ins Haus Hospizdienst ✓ Aufzug ✓ Sitzmöglichkeiten im Freien ✓ Raucherbereich ✓ Parkplätze ✓ Eigene Küche ✓

HAUS HÖHENRUH Alten- und Pflegeheim

Leistungen mit Kurzbeschreibung • Stationäre Vollzeitpflege • Kurzzeitpflege • Verhinderungspflege • Singkreis • Frühstücksgruppe für Menschen mit Demenz • Jahreszeitliche Feste • Gymnastik- und Wellnessgruppe • Koch- und Back-Club • Hauseigener Reinigungs- und Wäscheservice • Frisör und Fußpflege kommen ins Haus • Ergo- und Physiotherapie • Kirchliche Veranstaltungen und Gottesdienste im Haus • Kostenloser Wifi-Internetzugang

Preise und Bedingungen Pflegeleistungen gem. SGB XI (alle Pflegegrade). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse übernommen. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Besuchszeiten Besuche sind jederzeit möglich.

Kontakt Haus Höhenruh Seniorenheim Georgenstraße 5 | 67808 Ruppertsecken Telefon: 0 63 61 / 73 75 | Telefax: 0 63 61 / 36 42 E-Mail: info@haus-hoehenruh.de Internet: haus-hoehenruh.de Heimleitung: Thomas Hellinger Pflegedienstleitung: Matthias Böger

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

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Pflegeheim Pflegedienst Betr. Wohnen Tagespflege Nachtpflege

TABELLE DER PFLEGEEINRICHTUNGEN

x

x

Einrichtung ALBISHEIM

Anschrift

Telefon

E-Mail / Internet

Seite

Haus Zellertal

Untere Bahnhofstr. 4a 67308 Albisheim

0 63 55 / 95 48-0 0 63 55 / 95 48-111

kontakt.zellertal@prot-altenhilfe.de www.prot-altenhilfe.de

26-27

Uferweg 15a 67821 Alsenz

0 63 61 / 45 94-200 0 63 62 / 3 09 99-102

angelika.gehring@zoar.de www.zoar.de

44-45

Hauptstraße 110 67304 Eisenberg Philipp-Mayer-Str.11a 67304 Eisenberg Kinderdorstraße 11 67304 Eisenberg Hauptstraße 109 67304 Eisenberg Rinnengasse 12 67304 Eisenberg

0 75 41 / 39 86 90

ALSENZ x

x x x

x

x

x

x x x

Zoar-Wohnanlage am Uferweg EISENBERG AZURIT Seniorenzentrum Zehnthof DSK Seniorenzentrum Eisenberg Ihre Engel der Pflege Pflegedienst Sinnfonie GbR

x

Respekto - Pflegedienst

x

0 63 51 / 4 90 49 0 63 51 / 12 25 80 0 63 51 / 1 46 01 27 0 63 51 / 4 06 75 65

GÖLLHEIM x

Mobiler Pflegedienst Donnersberg GmbH & Co. KG

Goethestraße 11 67307 Göllheim

0 63 51 / 124-880 0 63 51 / 124-881

info@mobilepflege.net www.mobilepflege.net

28-29

x

Seniorendomizil Haus Antonius

Königkreuzstr. 38-40 67307 Göllheim

0 63 51 / 12 62-0

haus-antonius@compassio.de www.compassio.de

30-31

St. Peter-Str. 23 67269 Grünstadt

0 63 59 / 50 31

info@btvkibo.de www.btv-kibo.de

32-33

GRÜNSTADT (LK Bad Dürkheim) ASB Ambulante Pflege Grünstadt

x

KINDENHEIM / PFALZ (LK Bad Dürkheim) Pflegedienst „Die Schwestern“

Raiffeisenstraße 57 67271 Kindenheim/Pfalz

0 63 59 / 94 70 21

Betreuungsverein Kirchheimbolanden e.V.

Dannenfelser Str. 40 b 67292 Kirchheimbolanden

0 63 52 / 6 71 49

DRK Kreisverband Kirchheimbolanden e.V.

Dannerfelser Str. 40 a 67292 Kirchheimbolanden

0 75 44 / 9 98 43 06

Diakonissen Seniorenzentrum Wolffstift

Vorstadt 32-34 67292 Kirchheimbolanden

0 63 52 / 70 32-13 0 63 52 / 61 97

wolffstift@diakonissen.de www.diakonissen.de

34-35

x

Ökumenische Sozialstation Donnersberg-Ost

Dannenfelser Str. 40 b 67292 Kirchheimbolanden

0 63 52 / 70 59 70 0 63 52 / 7 05 97 23

sozialstation-kibo@diakonissen.de www.diakonissen.de

36-37

x x

Zoar - Seniorenresidenz Kirchheimbolanden GmbH

Schloßplatz 3 67292 Kirchheimbolanden

0 63 52 / 713-300

martina.degen@zoar.de www.zoar.de

38-39

Friedhofstraße 10 67728 Münchweiler a.d. Alsenz

0 63 02 / 77 34

Klosterstraße 23 67305 Ramsen

0 63 51 / 13 22-0 0 63 51 / 13 22-45

seniorenheim-ramsen@web.de www.seniorenheim-ramsen.de

40-41

Am Donnersberg 32 67806 Rockenhausen Bezirksamtstraße 10 67806 Rockenhausen Rognacallee 8 67806 Rockenhausen

0 63 61 / 79 36

kontakt@diesozialstation.de www.diesozialstation.de

42-43

x

KIRCHHEIMBOLANDEN

x

x x

x

MÜNCHSWEILER  a. d.  ALSENZ Ambulante Krankenpflege Werner Hack

x

RAMSEN Seniorenheim Ramsen

x

ROCKENHAUSEN x

x x x x

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x

Alten- und Pflegeheim Haus Emma Ambulanter Pflegedienst Schwager Ökumenische Sozialstation Rockenhausen/Alsenz-Obermoschel/Winnweiler gGmbH

PFLEGE UND WOHNEN IM DONNERSBERGKREIS

0 63 61 / 99 44 90 0 63 61 / 9 29 00


Pflegeheim Pflegedienst Betr. Wohnen Tagespflege Nachtpflege

TABELLE DER PFLEGEEINRICHTUNGEN

x x

Einrichtung ROCKENHAUSEN

Anschrift

Telefon

E-Mail / Internet

Zoar-Service-Wohnen am Altstadtring

Speyerstraße 6 67806 Rockenhausen

0 63 61 / 92 44-30 01 51 / 51 75 20 23

dieter.steiner@zoar.de

Wiesenstraße 1a 67806 Rockenhausen

0 63 61 / 45 94-113 0 63 61 / 45 94-200

angelika.gehring@zoar.de www.zoar.de

44-45

Georgenstraße 5 67808 Ruppertsecken

0 63 61 / 73 75 0 63 61 / 36 42

info@haus-hoehenruh.de www.haus-hoehenruh.de

46-47

Prinzenstraße 28 67722 Winnweiler

0 63 61 / 45 94-200 0 63 02 / 92 33-102

angelika.gehring@zoar.de www.zoar.de

44-45

Von-Steuben-Straße 17 67549 Worms

0 62 41 / 97 73 80 0 62 41 / 9 77 38 29

www.sapv-rhh-pf.de info@sapv-rhh-pf.de

24-25

Zoar-Wohnanlage x x in der Wiesenstraße

Seite

RUPPERTSECKEN x

x

Haus Höhenruh Seniorenheim WINNWEILER Zoar-Wohnanlage x x in der Prinzenstraße WORMS Verein zur Förderung der ambulanten Paliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e.V. Regionaler ASP Donnersbergkreis: Iris Schmittinger, Mobiler Pflegedienst Donnersberg

Kostenlose ANHÄNGER für Ihren Verein! Bisinger Berg 1 | Grosselfingen | Telefon: + 49 (0) 74 76 9 44 49-0 www.sportwerbung-eigenart.de


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Pflege und Wohnen im Donnersbergkreis  

Auflage 1

Pflege und Wohnen im Donnersbergkreis  

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