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40. Jahrgang; 4,00 â‚Ź

Lebensart aus Hannover

GOLF Leo Studzinski holt gerne zum groĂ&#x;en Schlag aus

THEATER Rainer Frank ist ein Mann mit vielen Gesichtern

Die Vielseitige

MERET BECKER kommt im April nach Hannover


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Golfen auf zwei atemberaubend schönen Golfplätzen, geplant und gebaut von Arnold Palmer und David Krause - zwei weltberühmten Golfplatzarchitekten. Phantastische Grüns, satte Fairways, tolles Wasser und

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EDITORIAL

Ball-Nächte GOLF-BALL Ball-Artist Und was Hannover im April noch zu bieten hat. Liebe Leserinnen, liebe Leser, heiße Nächte und sportliche Höchstleistungen – mit dem Ball des Sports und dem Opernball erlebte Hannovers Ball-Saison ihren absoluten Höhepunkt. Wir waren dabei und zeigen Ihnen die schönsten Impressionen der rauschenden Feste. |S. 6

Knapp 2 Meter misst Recken-Rückraumspezialist Sven-Sören Christophersen. Platz genug hat der Handball-Profi in unserem aktuellen Testwagen gefunden. Was „Smöre“ unterwegs begeistert hat, lesen Sie in unserem Bericht. |S.22 Es grüßt Sie herzlich Ihr

Titelfoto: Joachim Gern

Telefon (0511) 85 50-26 32 olaf.gross@schluetersche.de

Leonhard Studzinski hat große Ziele im Visier: „Später mal bei der PGA-Tour spielen zu können, bei einem Turnier der vier Majors dabei zu sein, das wäre ein Traum“, sagt der Haseder. Wir haben den 19-Jährigen auf dem Golfplatz getroffen und uns von dem sympathischen jungen Mann erklären lassen, wie der Weg zum Pro funktionieren soll. |S. 36

Olaf Groß Chefredakteur

Marlies Möller Hannover Georgstraße 50 · 30159 Hannover Telefon 0511 866 84 70 facebook.com/MarliesMoellerSalons instagram.com/marliesmoeller

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INHALTSVERZEICHNIS 06 IM GESPRÄCH Heiße Nächte im Opernhaus

GOLF-SPEZIAL 36 AUF DEM WEG ZUM PRO Leo Studzinski auf dem Sprung in den Profisport

42 PORSCHE EUROPEAN OPEN Turnier feiert in diesem Jahr 40. Geburtstag

44 MÖBEL HESSE GOLF CUP Das Golf-Event in der Region Hannover

WIRTSCHAFT 22 UNTERWEGS IM 6ER GRAND TURING Sven-Sören Christophersen testet BMW

50 DER ANDERE BLICK AUF HANNOVER Stattreisen machen wenig Bekanntes sichtbar

66 „KENIBO RAMEN BAR“ nobilis-Gastrokritiker in der Altstadt zu Gast

MENSCHEN

Foto: Joachim Gern

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28 DIE VIELSEITIGE Meret Becker kommt nach Hannover

62 EIN MANN MIT VIELEN GESICHTERN Rainer Frank – ein stiller Star im Ensemble

KULTUR Foto: Photovision-DH/Lorena Kirste

56 KULTUR MAL ANDERS

Foto: Helge Krückeberg

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Foto: Katrin Ribbe

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68 MUSIKNEUHEITEN Stimmakrobaten und Töne zum Entschleunigen

74 EVENTS Exklusives für Abonnenten

76 ACHIM REICHEL AUF DER BÜHNE „A.R. & Machines“ zu Gast im Theater am Aegi

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Die Agentur für Weltverbesserungspläne

82 ANSICHTEN 16 Fragen an Oliver Frese

82 IMPRESSUM


IM GESPRÄCH

„HEISSE NÄCHTE“ Der Opernball 2018 Der Opernball Hannover findet seit über 25 Jahren unter einem jährlich wechselnden Motto in der Staatsoper Hannover statt. Das diesjährige Thema erlaubte es den Besuchern, für zwei Abende dem kalten Winter zu entkommen. „Heiße Nächte“ bot einen bunten und hochkarätigen Mix aus Tanz, Musik, Gala und Showprogramm. 6

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Heiß: Die Feuer-Show mit Jeremy


STANDART F I N E S T

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Fotos: Rainer Dröse

Looks für Hannover

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Peter Ahrens (rechts), Hubert Korth nobilis 4/2018

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IM GESPRÄCH Jan Laubrunn, GF Audi Zentrum Hannover und CEO von Ricoh Niculae Cantuniar

Christian Schulz-Hausbrandt (Privatbrauerei Herrenhausen) mit Gattin Anneke Luisa Verfürth mit Ehemann Florian Barynia, Susanne und Anissa Bothe Uwe Klingenberg, Tobias und Anke Kühne, Dimitri Peters, Detlef Knorrek, Ruth Sophia Speelmeyer

Yorck-Oliver Bothe mit Ehefrau Sonja Sabine Paehr, Dietmar Wischmeyer mit Gattin Nadia Hauke Jagau mit seiner Frau Frederike Schumann

Hanns Werner und Birte Staude, Dr. Jochen Köckler mit Gattin

Klaus Goehrmann, Ehefrau Thessa und Tochter Julia

Audi Chef Jan Laubrunn mit Gattin Jutta

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Gemäß der Tradition wurde der Opernball durch den Einzug der Debütanten eröffnet; seit über 25 Jahren verzaubern 80 Paare der Tanzschule Familie Bothe Jahr für Jahr alle Opernballgäste mit einer beeindruckenden Tanzdarbietung im Dreivierteltakt. Mit immer neuen Choreografien begeistert der 83-jährige Seniorchef Winfried Bothe sein Publikum, unterstützt von seinem Sohn und Nachfolger, Yorck-Oliver Bothe. Wem für den Gang aufs Tanzparkett noch der Mut fehlte, konnte sich von Emile Moise und der Salsa del Alma Dance Academy lateinamerikanische Tanzbewegungen zu heißen Salsa-Rhythmen demonstrieren lassen. Für Berührungsängste bestand bei einem Schnuppertanzkurs keinerlei Grund. Für den Disco-Sound waren die beiden DJs DJ H.W. Staude (Freitag) und Kanzler-DJ Michael Gürth (Samstag) zuständig. Die hannoversche Prominenz ließ sich dieses Ball-Ereignis nicht entgehen und feierte in den Logen und auf der Tanzfläche ausgelassen mit. W

Fotos: Rainer Dröse

Frank Hackbarth, Stefanie Holm und Bernd Weste


ES IST EIN MÄDCHEN! Nachwuchs im Haus Hannover: Im Henriettenstift erblickte am 22. Februar der jüngste Spross der Welfen-Familie das Licht der Welt. Ernst August Erbprinz von Hannover und seine Frau Ekaterina freuen sich über die Geburt ihrer Tochter. Die kleine Prinzessin wird auf den Namen Elisabeth hören. Die Namensgleichheit zur amtierenden britischen Königin ist dabei sicher kein Zufall, ist Queen-Elisabeth doch eine weitläufige Verwandte des jungen Vaters. Ebenso wenig dürfte die Wahl der jungen Eltern und Neu-Hannoveranern Zufall sein, ihren Nachwuchs im Henriettenstift zur Welt zu bringen. Denn die Stiftung geht selbst auf die Welfen zurück: Sie wurde 1859 von Königin Marie von Hannover

Foto: Diakovere/Maren Salberg

gründet, der Ur-Ur-Ur-Oma des Erbprinzen.

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Glückliche Eltern: Ernst August Erbprinz von Hannover und seine Frau Ekaterina. nobilis 4/2018

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Fotos: Oliver Vosshage Photography

IM GESPRÄCH

Volles Haus: Der VIP-Shoppingabend im Modehaus Eckerle war gut besucht. Unter den Gästen – Hannover-96 Manager Horst Heldt (r.)

HANNOVER 96 ZU GAST VIP-Shoppingabend im Modehaus Eckerle an der Karmarschstraße: Hannover 96-Manager Horst Heldt, 96-Geschäftsführer Björn Bremer und Felix von Löbbecke, Abteilungsleiter beim 96-Vermarktungspartner Lagardère Sports, gaben im Kreise des 96 Business Clubs Einblicke ins aktuelle Geschehen bei den „Roten“. Anschließend konnten die Gäste des VIP-Events bis spät in den Abend Herrenmoden shoppen …

Veranstalter rechnen mit deutlichem Teilnehmerzuwachs. Bereits zum 28. Mal findet der HAJ Hannover Marathon am 8. April statt. Dieses Jahr gibt es einen besonderen Grund zur Freude: Der Handbike-Marathon, initiiert durch den BSN (BehindertenSportverband Niedersachsen), gehört erstmals zur deutschen „Handbike Trophy“. Eine Rennserie mit hohem Stellenwert, die einen deutlichen Teilnehmer-

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zuwachs in dieser Disziplin mit sich bringen wird, wie Carsten Krebs vom Veranstalter eigens erklärte. Auf eine weitere positive Entwicklung verwies Herbert Michels, Vizepräsident des BSN: „Besonders die neue, extrem schnelle Strecke in Hannover kommt den Handbikern entgegen“. Denn auch die Strecke wird verlagert: Dieses Jahr werden die Teilnehmer ihr Können in Groß Buchholz und Bothfeld unter Beweis stellen.

Foto: Norbert Wilhelmi

MARATHON TEIL DER „HANDBIKE-TROPHY“


VERLIEBT IM STADION

NEU IN HANNOVER Foto: Rainer Dröse

Geöffnet: MO-FR 10-18 Uhr | SA 10-16 Uhr

Gerhard Schröder ­besucht Heimspiel mit Soyeon Kim. Altkanzler Gerhard Schröder besuchte mit seiner neuen Lebensgefährtin Soyeon Kim das Bundesliga-Spiel zwischen Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach. Auf der Tribune zeigte sich das Paar sichtlich vertraut. Mit diesem Besuch brachte Schröder seiner Partnerin die Verbundenheit mit der Landeshauptstadt und deren Fußballverein nahe. Beide schienen sichtlich amüsiert und tuschelten verliebt. So verliebt, dass auch das Spielergebnis mit null zu eins für die Borussen fast zur Nebensache geriet.

Foto: LUDWIG

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Peter Ludwig (r.) freute sich über gut gelaunten Besuch von Markenbotschafter Joey Kelly und Bernd Klawiter (l.) von der Firma Klawiter, die nun bei Ludwig die Marke Klaiber vertritt. Maßgefertigte Taschenfederkernmatratzen abgestimmt auf Ihren Körper und Ihre Schlafgewohnheiten. Für ein optimales Bettklima finden ausschließlich natürliche Materialien Verwendung.

TIPPS VOM AUSNAHMESPORTLER Joey Kelly zu Gast bei „LUDWIG draußen & drinnen wohnen“ in Hemmingen. Rund 100 Gäste lauschten gebannt dem Vortrag des Ausnahmetalents. Kelly erzählte von seinem „Überlebenssport“, von seinen Reisen in Eis und Kälte und wie er Deutschland bereits zwei Mal von Norden nach Süden ohne einen Cent in der Tasche zu Fuß durchquert hat. „Wenn man etwas schaffen will, muss man sich selber motivieren, sich Ziele stecken und dann dran bleiben“, lautete seine Botschaft. Grund für Joey Kellys Besuch war die Eröffnung der Outdoor-Ausstellung der Firma Klawiter, Premiumpartner von Klaiber Markisen, deren Markenbotschafter der Ausnahmesportler ist. Die Terrassenüberdachungen, Lamellendächer und Markisen von Klaiber sind jetzt auch bei Ludwig zu finden. nobilis 4/2018

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IM GESPRÄCH

Sportminister Boris Pistorius, die Wölfinnen Caroline Graham Hansen und Merle Frohms, Julius Peschel, Ruth Sophia Spelmeyer und LSB-Vorstandsvorsitzender Reinhard Rawe.

Ruth Sophia Spelmeyer, Leichtathletik, VfL Oldenburg.

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Caroline Graham Hansen und Merle Frohms, Fußball, VfL Wolfsburg - Frauen.


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DIE SAISON IST

BALL DES SPORTS 2017

ERÖFFNET

Der 14. Ball des Sports Niedersachsen im Hannover Congress Centrum war mit 3500 Gästen ausverkauft. Traditionell hatten der LandesSportBund Niedersachsen und der Stadtsportbund Hannover eingeladen. Im voll besetzten Kuppelsaal verfolgten viele Gäste die sportiv-stilvolle Liveshow und die Ehrung der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres 2017. Laudatoren waren der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und die ehemalige deutsche Hockeyspielerin und Olympiasiegerin, Julia Zwehl.

Julius Peschel, Rudern, DRC Hannover.

Hemmingen bei Hannover Max-von-Laue-Straße 21 Mo. bis Fr. 10.00 – 19.00 Uhr Sa. 10.00 – 16.00 Uhr www.wohnen-ludwig.de

Aaron und Lukas boten atemberaubende Teeterboard-Artistik. nobilis 4/2018

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Marion Sindern

Foto: nobilis

IM GESPRÄCH

Übrigens

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Eine gute Gelegenheit, sich die neu gestalteten Räumlichkeiten anzusehen bietet die Ladies Night am 19. April. Die Teilnehmerinnen erwartet ein unvergesslicher Dessous-Abend mit dem Markenbotschafter von Chantelle, Bernd Neundorf. Karten für dieses exklusive Event gibt es ab sofort direkt bei IG von der Linde.

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Hannovers ältestes Handelsunternehmen IG von der Linde hat ­modernisiert. Über eine komplett neu gestaltete zweite Etage ­freuen sich die beiden Geschäftsführer Felix Meiners und Sebas­

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tian Rechenbach. Gleichzeitig wanderte die Tischwäsche in den dritten Stock, so dass nun deutlich mehr Platz für Damennachtwäsche und Frottierware entstanden ist. Modernisiert wurde auch in

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der 1. Etage. Hier präsentieren sich nun die Damentagwäsche sowie

Es tut sich was auf dem Landsitz Mehle: Pünktlich zur Saisoneröffnung wurden weitere Flächen des historischen Gebäudes liebevoll wiederhergestellt und gleichzeitig das Angebot nochmal erweitert. „Zur Wiedereröffnung am 6. und 7. April von 10 – 20 Uhr und am Sonntag, den 8. April von 13 – 18 Uhr laden wir herzlich ein und freuen uns auf schöne Tage mit unseren Gästen, Klaviermusik im Garten, kleine Erfrischungen und die Inszenierung der schönsten Neuheiten, die das Wohnen im Freien noch schöner machen“, sagt Stephanie Böhm. Weitere Details unter www.gut-koldingen.de.

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Neuheiten von

DUNJA HAYALI BEI SIR-GREENE-STIFTUNG

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Kollektion 2018!

„Qualitätsjournalismus – und wie er möglich ist“. Diese Fragestellung diskutierte TV-Journalistin Dunja Hayali mit Berufskollegen auf Einladung der Sir-Greene Stiftung des Presse Clubs Hannover. Ja, Qualitätsjournalismus ist machbar, wenn Zeit für Recherche, Ressourcen und gelerntes Handwerk vorhanden sind, so die wichtigste Botschaft der Top-Journalistin in den Räumen des Sparkassenverbandes Niedersachsen. Entscheidend sei, dass Redakteure fundiert berichten, sich auf Fakten stützen. Und auch bei Gegenwind Gesicht zeigen. Die Veranstaltung nutzte die Stiftung und ihr Vorstandsvorsitzender, Hartmuth Schulz (r.), um ihre Neuausrichtung vorzustellen. Die „Förderung von Qualitätsjournalismus“ rückt nun noch stärker in den Fokus. Als wichtigste Veränderung wurde die Höhe der jährlich an Nachwuchsjournalisten vergebenen Stipendien nahezu verdoppelt. Damit zählen die Stipendien jetzt zu den attraktivsten Journalisten-Nachwuchs-Programmen in ganz Deutschland, heißt es. www.sir-greene-stiftung.de

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Foto: Zein Alabdeen Khaduor

IM GESPRÄCH

Berthold Jacob (r.), der Storemanager René Lezard Hannover, freute sich gemeinsam mit Galerieleiterin Annekatrin Heck über zahlreiche Gäste, wie Bernd Molter (l.) und Carsten Lietz (Mont Blanc Boutique Hannover), die der Einladung in die Luisenstraße gefolgt waren.

MODE UND MEER Art meets Fashion – die Galerie Lumas und der René Lezard Store Hannover hatten Anfang März in ihre Räumlichkeiten an der Luisenstraße eingeladen und zahlreiche Gäste folgten. Begrüßt wurden sie dort von Galerieleiterin Annekatrin Heck und Berthold Jacob, dem Storemanager René Lezard Hannover. Der Abend stand dann ganz im Zeichen der neuesten Bilder der Galerie Lumas, mit dem Schwerpunkt Meer. Parallel präsentierte der René Lezard Store mit 2 weiblichen und einem männlichen Model die aktuelle Frühjahr-/ Sommerkollektion 2018. Abgerundet wurde der Abend im René Lezard Store, wo die Teilnehmer ganz in Ruhe, bei sehr angenehmer Stimmung und Champagner, mit sehr leckerem, maritimem Fingerfood vom Rotonda, die neue Kollektion für Damen und Herren probieren und aussuchen konnten.

Foto: Akademie der Künste, Berlin, Katrin-Sello-Archiv.

POSTUME EHRUNG FÜR KATRIN SELLO

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Akademie der Künste übernimmt Archiv der ehemaligen Leiterin des Kunstvereins Hannover. Sie war die erste Frau an der Spitze des renommierten Kunstvereins Hannover: Katrin Sello (1941–1992). An die Spitze trat sie 1976 und thematisierte in ihren mehr als 70 Ausstellungen vor allem den Zusammenhang von Kunst und Gesellschaft, die Kunst von Frauen, zeitgenössische niedersächsische Positionen und den Ost-/West-Austausch. Jetzt hat die Akademie der Künste in Berlin das Archiv der berühmten Kunsthistorikerin, Publizistin und Ausstellungsmacherin aus Hannover übernommen. Anlässlich der Archivpräsentation Anfang März erinnerte der bekannte Kunsthistoriker Uwe M. Schneede an das umfangreiche Werk Sellos. nobilis 4/2018


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Patrick Graf schafft es immer wieder, unser schönes Hannover auf eine ganz besondere Weise einzufangen. Hier hebt sich die Skyline nur schemenhaft hinter dem beginnenden Sonnenaufgang ab. Und die ersten Blüten des Frühlings recken sich dem Himmel entgegen. Die Aufnahme ist am Kronsberg entstanden.

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Recken-Rückraumspieler Sven-Sören ­Christophersen war mit dem neuen 6er Gran ­Turismo von BMW unterwegs.

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Foto: Photovision-DH/Lorena Kirste

Fahren wie gefahren werden Mit dem 6er Gran Turismo wagt BMW, den Komfort und die Eleganz einer Oberklasse­ Limousine mit der Dynamik eines sportlichen Coupés zu verbinden. Handballgröße SVEN-SÖREN CHRISTOPHERSEN von den RECKEN hat bei der ‡-Probefahrt nicht nur auf Anhieb bequem Platz gefunden, sondern auch Freude am Fahren genossen.

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nvorstellbar, dass dieser Mann, dem nur 2 Zentimeter an der Zweimetermarke fehlen, mal in einen Ford KA gepasst haben soll. Der neue BMW 6er Gran Turismo steht ihm deutlich besser. Aber auch in diesem eleganten Coupé mit Kombi-Qualitäten stellt der deutsche National-Handbal­ ler Sven-Sören Christophersen als erstes den Sitz in die hin­ terste, unterste Position.

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Für den Recken der TSV Burgdorf ist das eigene Auto ein Stück Freiheit: „Einfach die Sachen in den Kofferraum wer­ fen und ohne umsteigen direkt am Ziel ankommen.“ Die­ se Vorteile schätzt der knapp 33-Jährige noch mehr, seit er vor drei Jahren Vater geworden ist. So inspiziert der Hüne bei der Übernahme des Fahrzeugs für die Probefahrt in der BMW-Niederlassung am Expo-Park auch als Erstes die Lade­


Fotos: Photovision-DH/Lorena Kirste, nobilis

kapazitäten. „Ein Kinderwagen passt rein, das Golfbag auch – also alles okay!“, so der Handballer zufrieden. Sven-Sören Christophersen, der von seinen Fans und Mannschafts-Kollegen liebevoll auch „Smöre“ genannt wird, fährt jeden Tag von Kirchhorst zum Training nach Burgdorf oder Hannover. Längere Fahrten nützt er gerne, um Telefo­ nate zu erledigen oder mal so richtig schön Musik zu hören. Auch bei der Probefahrt im BMW 6er Gran Turismo wird die Stereoanlage aufgedreht. Ein Soundsystem von Bowers & Wilkins mit 16 Lautsprechern und 1400 Watt lässt keine Wünsche offen. Die Haptik der Bedienelemente und das beheizte Lenkrad entlocken dem geborenen Lübecker ein begeistertes „Wow!“, während der Wagen vom Expo-Gelände über den Schnellweg und die Autobahn in Richtung Burgdorfer Golfclub schwebt, – dank serienmäßiger Luftfederung. Die Strecke kennt SvenSören Christophersen im Schlaf. Nur einmal muss er sich be­ herrschen, nicht gleich in Richtung Kirchhorst abzubiegen, wo seine Familie wartet. Auf vertrauter Strecke lassen sich nobilis 4/2018

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Foto: Photovision-DH/Lorena Kirste Foto: nobilis

Im Gespräch: Nobilis-Chefredakteur Olaf Groß (r.) hat Sven-Sören ­Christophersen auf der Probefahrt im BMW 6er Gran Turismo begleitet.

Treffen in der BMW-Filiale EXPOPark: Standortleiter Thorsten Breu im ­Gespräch mit Nobilis-Medienberaterin Gesche Svenson.

dann auch sehr angenehm die Gesten- und Sprachsteuerung des Wagens sowie der Lenk- und Spurführungsassistent „Dri­ ving Assistant Plus“ ausprobieren. „Der Wagen lenkt mit, das ist Wahnsinn!“, entfährt es dem Handballer mit der Schuhgröße 48. Das Fahrzeug wird durch den Lenkassistenten mittig in der Fahrspur gehalten, wenn der Fahrer seine Hände vom Lenkrad nimmt. Das Auto gibt optische und akustische Signale, wenn der Fahrer wieder übernehmen soll. „So ein Feature ist natürlich toll!“, stellt der Recke begeistert fest. „Und es zeigt auch, wie nah wir schon am autonomen Fahren dran sind“, so der Sportler. „Wenn ich mit eingeschaltetem Tempomat auf ein langsameres Fahr­ zeug auffahre, bremst der Wagen von alleine. Wenn ich die Hände vom Steuer nehme, hält er die Spur. Da bin ich ja fast nur noch Passagier! Das ist schon sehr angenehm!“ Sven-Sören Christophersen nützt bei seinen Fahrten zum Training häufig sein Navi. Nicht, um sich die Strecke an­ zeigen zu lassen, sondern um über die Verkehrslage und stau­freie Strecken informiert zu werden. Das BMW Naviga­ 26

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tionssystem Professional perfektioniert dieses Angebot, in­ dem es nicht nur in Echtzeit Staus und freie Parkplätze an­ zeigt, sondern auch die Routenplanung am PC mit dem Auto synchronisiert: So bekommt der Fahrer eine Nachricht aufs Handy, wenn sich die Verkehrssituation ändert und man früher starten müsste, um einen Termin pünktlich zu errei­ chen. Wer möchte, kann auch von unterwegs automatisch Geschäftspartner oder Familienangehörige per SMS benach­ richtigen lassen, wenn es mal später wird als vereinbart. „Der BMW 6er Gran Turismo richtet sich an anspruchs­ volle Kunden, die Wert auf Individualität, Ästhetik und au­ ßergewöhnlichen Fahrkomfort legen“, unterstreicht Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design. Sven-Sören Chris­ tophersen, der Recke mit der Rückennummer 66, bestätigt das gerne. Bei seiner Probefahrt im 6-Zylinder-Diesel genießt er den Fahrkomfort und die Unterstützung durch die Assis­ tenzsysteme, lässt sich aber auch gerne von der Dynamik der Achtgang-Automatik und dem beeindruckenden Dreh­ moment des Dreiliter-Motors begeistern. „Ich fahre gerne ein schönes Auto, definitiv. Aber das Sportliche steht nicht mehr so im Vordergrund. Wichtiger ist mir Platz und Sicherheit, angenehmes und komfortables Fahren“, so der Handballer, der 2008 auch in Peking bei der Olympiade im deutschen Trikot gespielt hat. In seiner Freizeit ist der Zweimetermann gerne auf den Golfplätzen der Region unterwegs. Auf dem Burgdorfer Golfclub, wo die heutige Probefahrt endet, hat er 2014 sei­ ne Karriere bei den Recken fortgesetzt: Einer seiner ersten öffentlichen Auftritte nach dem Wechsel von den Füchsen Berlin nach Hannover war ein Golfturnier der Recken in Ehlershausen. Mit seinem aktuellen Handicap (14) ist Sven-Sören Chris­ tophersen noch nicht zufrieden: „Da wäre definitiv noch Potenzial für mehr, ich bin ja ein ehrgeiziger Sportler. Aber dazu fehlt mir einfach die Zeit!“, so der Familienvater. Ne­ ben Sohn, Handball und Studium bleibt zu wenig Freiraum für Trainingsrunden oder gar Turniere, bei denen man das Handicap verbessern könnte. Die Managerin des Burgdor­ fer Golfclubs, Katharina Wieneke, nimmt es gelassen, als sie den Profi-Handballer nach der Probefahrt zum Fotoshooting freundlich in Empfang nimmt. Sie weiß, dass ihr Club zu den Spitzenclubs in Norddeutschland gehört und die sportlichen Erfolge des Clubs schon einige Profisportler zu einer zweiten sportlichen Karriere im Golf gelockt haben.  W

Daten und Fakten Der 6er BMW Grand Tourismo ist eine Oberklasselimousine erste Güte. Bequeme, großzügig dimensionierte Sitze für Fahrer und Beifahrer sowie für die Passagiere im Fond bieten Platz auch für groß gewachsene Insassen. Unter der Haube der Schrägheck-Limousine arbeitete im Testwagen ein kraftvoller Sechs-Zylinder-Diesel, der bis zu 620 Nm Leistung abgibt. Zu den Highlights der umfangreichen Ausstattung gehören zweifelsfrei die Fahr­ assistenzsysteme, das multifunktionale Instrumentendisplay sowie die exzellent abgestimmte Sport-Automatic „Steptronic“.


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Am 18. Mai tritt Meret Becker um 19:30 Uhr im Hörsaal F der MHH auf. Karten für die szenische Lesung „Die Unmöglichen“ gibt es bei Laporte, Hugendubel und im Galeria Kaufhof Ticketshop.

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Foto: Joachim Gern

Bald in Hannover


Eine Freude

und Herausforderung Schauspielerin, Sängerin, Tatortkommissarin, Mutter: MERET BECKER kommt nach Hannover. Im Hörsaal der MHH führt sie zusammen mit Jan Josef Liefers und weiteren Kollegen die szenische Lesung „Die Unmöglichen“ auf. Im Interview gibt Becker einen Einblick in ihr Privat- und Familienleben, das an Weihnachten durchaus schon mal zur klassischen italienischen Tragödie wird.

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Foto: Meret Becker / Le Grand Ordinaire

ist angebracht. Die Rolle ist toll und die Besetzung eine Herausforderung und Freude gleichermaßen.

Immer wieder für Überraschungen gut: Meret Becker.

Liebe Meret Becker, Sie werden am 18. Mai in Hannover in der szenischen Lesung „Die Unmöglichen“ zu erleben sein; es geht um ein hochaktuelles, sensibles Thema: Gentherapie und was sie für eine Relevanz in unserem Leben einnimmt, hierbei speziell um die Frage, wie sieht das Leben eines Ehepaares aus, wenn es sich aus 3 im Reagenzglas vorhandenen Embryonen für eines entscheidet. Sie lesen gemeinsam mit Jan Josef Liefers, Claudia Michelsen, Sebastian Blomberg, Matthias Koeberlin und Ronald Zehrfeld diesen Text, der trefflich im Hörsaal der Medizinischen Hochschule Hannover uraufgeführt wird. Wie erging es Ihnen, als Sie dafür angefragt wurden? Ich mag Hörspiele generell sehr, vor allem Live-Hörspiele lassen einen enormen Freiraum für Kreation. Die Hörspiele von Paul Plamper sind grandios. Bei diesem interessiert mich das Thema sehr, es

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Sie sind eine bekannte Schauspielerin in Film und Fernsehen, nicht erst seit Sie die Rolle der Kommissarin im Berliner Tatort übernommen haben. Viele einprägsame Filme finden sich auf Ihrer Liste, im letzten Jahr waren Sie im Berliner Ensemble endlich auch wieder im Theater zu sehen. Man kennt Sie aber auch aus Ihren bezaubernden Bühnenprogrammen als Allroundtalent sowie als Sängerin (mein Favorit „Stella Maris“ mit Blixa Bargeld und den Einstürzenden Neubauten). Wie sieht Ihr berufliches Engagement, gerade aus? Gerade haben wir wieder einen Tatort, der Ende des Jahres ausgestrahlt wird, fertiggestellt; diesmal unter der Regie von Roland Suso Richter. Es werden zwei neue Filme ins Kino kommen, in denen ich mitgespielt habe: „Wer Hat Eigentlich Die Liebe Erfunden“ von Kerstin Polte & „Liliane Susewind“ von Joachim Masannek. Im April nehme ich an einem Projekt des Cirque Nouveau namens „Die Originale“ im Festspielhaus Berlin teil. Da kreieren verschiedenste Regisseure kleine Stücke à 20-30 Minuten. Eins davon kreiere ich. Und natürlich werde ich weiterhin mit Konzerten gastieren, hauptsächlich „Le Grand Ordinaire“, teilweise noch „Deins & Done“. Bald wird es wieder Zeit, die neue Platte aufzunehmen und so weiter. Sie waren viele Jahre eine alleinerziehende Mutter und Ihr Beruf ist kein Garant für ein arriviertes Leben. In welchen Momenten mussten Sie all Ihren Mut zusammennehmen, um über sich hinauszuwachsen oder unpopuläre Entscheidungen zu treffen? Als ich mein Kind bekam, war es üblich, dass man beruflich möglichst so tat, als wäre nichts geschehen. Man hat versucht, zu funktionieren und kein großes Aufhebens darum zu machen, weil es organisatorisch als schwierig, risikoreich und auch als unsexy galt. Meine damalige Agentin, Mechthild Holter, war in Deutschland die Erste, die dafür gesorgt hat, dass Produktionen das Muttersein beruflich respektieren, also es organisatorisch mittragen und teilweise mit in die Produktion einbeziehen. Zum Beispiel, dass eine Betreuungsperson mituntergebracht werden kann und an Stelle meiner an- und abreisen konnte. Die Rundum-Betreung eines Kindes aus beruflichen Gründen trägt man als Freiberufler selbst und es wird übrigens steuerlich nicht anerkannt. Das stetige Termin-Jonglieren usw. hat ergeben, dass ich heute ohne Probleme ein Logistikunternehmen führen könnte. Oft kamen Vorwürfe von außen, in Richtung Rabenmutter. Es herrscht immer noch die Idee vor, die Frau solle zu Hause bleiben und sich 24 Stunden um das Kind kümmern - vielleicht mal ins Kino ist ok. Dass man das Kind ernähren muss, wird nicht bedacht. Oder dass man beruflich gar einer Passion nachgeht - das ist verpönt und wird abgestraft.


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F E I N K A U F E R L E B N I S .


Foto: Joachim Gern

Essenstradition, die von Generation zu Generation weitergereicht wird? Meine Großvater – ein Däne – konnte wohl sehr gut kochen und meine Mama ist dementsprechend auch eine hervorragende Köchin. Als ich mit 17 auszog, habe ich sofort begonnen zu kochen – auch nur für mich allein. Daraus sind im Laufe der Jahre ein paar Rezepte entstanden, die meine Freunde sehr zu schätzen wissen. Meine Oma Mannke – das war meine Ziehoma & Ersatzmama – war berühmt für ihre Hefeklöße, Apfelpfannkuchen und Senfeier. Da gab es regelrechte Wettessen zwischen Ben und mir. Er kocht übrigens auch sehr gut. Otto war immer eine komische Nummer, was das Kochen angeht, ein eher unbeholfenes Experiment. Und auch nur, wenn Ben und ich mit ihm allein waren. Wir haben es geliebt! Und Weihnachten war ein über die Jahre durchinszeniertes Ritual, das jedes Mal in einer italienischen Tragödie endete.

Inspiration findet Becker am Meer Im Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ sagt die Figur, mit der die Geschichte endet, so sinngemäß: Ich habe nie etwas gefunden, dessen ich mich zugehörig hätte fühlen können. Wie ist das bei Ihnen? Das ist schon so ein Grundgefühl und atmet große Melancholie. Aber dann kommen wieder dicke Wellen des Glücks. Das ist ein bißchen manisch. Ich glaube, das Empfinden von Glück und Zugehörigkeit liegt dicht beieinander. Ihre Familie, das sind u.a. die bekannten Schauspieler: Ihre Mutter, Monika Hansen, Ihr Vater, Otto Sander und Ihr Bruder, Ben Becker. Von ihm erfuhr ich, dass Familientradition eine große Rolle spielte; über Sie weiß ich, dass Sie gerne kochen und im großen Kreis liebenswerter Menschen essen. Gibt es ein Familienrezept oder eine

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Was machen Sie, wenn Sie richtig viel Zeit für sich haben? Wo finden Sie Inspirationen für Ihr Leben, Ihre Arbeit, alle anderen Bereiche? Am Meer. Wenn man sich zeitlich wirklich treiben lassen darf – sehr selten – dann fängt der Kopf sofort an, neue Dinge zu kreieren, ohne dass man irgendetwas dafür tut. Das ist ein Luxus. Von Ihnen gibt es eine Reihe wundervoller Fotografien, die Ihren unglaublichen Facettenreichtum abbildet. Was meinen Sie, was man auf Fotografien über die sichtbare Wirklichkeit hinaus erblicken kann? Ja, es gibt Berge von tollen Fotos, aber leider fliegen im Internet überwiegend Billigschnappschüsse rum. Das ist ein wirtschaftliches und rechtliches Problem, mit dem Fotografen sehr zu kämpfen haben. Und auch für mich wäre es andersrum schöner. Die Fotografen, mit denen ich gearbeitet habe, wie z.B. Sybille Bergemann, Jim Rakete und Joachim Gern, haben immer den Moment gesucht, der ein Gefühl birgt. Eine Bewegung, ein Ausdruck im Gesicht, eine Pose, nur da, jetzt, in diesem Moment. Das bleibt präsent, auch wenn es längst vergangen ist. Das ist sehr faszinierend. Stellen Sie sich vor, es gäbe auf der Welt nur noch eine allerletzte Chance, ein Foto zu machen; für welches Motiv würden Sie sich entscheiden? Das Gesicht meines Kindes. Direkt. Wer oder was kann Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Jeder. W Nicht immer.

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Das Key-Visual der Delta HRG lässt Raum für Phantasie und symbolisiert die individuelle Gestaltungsfreiheit.

Geschäftsführer der Delta HRG v.l.: Dirk Streicher, Thomas Heinemann

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jährig erfolgreiche Zusammenarbeit unter anderem im Rahmen der Entwicklung des City Gate Nord an der Vahrenwalder Straße zurückblicken. Hier wird im ersten Bauabschnitt bis Mitte 2018 der neue Hannover-Standort für Vodafone Deutschland mit 600 Mitarbeitern errichtet. W

Dirk Streicher, Geschäftsführer Tel 0511 28006-44 Thomas Heinemann, Geschäftsführer, Tel. 0511 307557-10 www.delta-hrg.de Flughafen Hannover

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Hannover

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Raumaufteilung, Ausstattung und Lage sind nur drei von vielen Faktoren, die bei der Suche nach geeigneten Büroflächen mit den eigenen Vorstellungen in Einklang zu bringen sind. Nicht nur der persönliche Geschmack spielt hierbei eine Rolle, insbesondere die hohe Funktionalität einer Immobilie ist ein Schlüsselfaktor für unternehmerischen Erfolg. „Mit der Delta HRG bieten wir Büronutzern nun Ihre Immobilie nach Wunsch an verschiedenen attraktiven Standorten in Hannover.“ berichtet Dirk Streicher, einer der Geschäftsführer der Delta HRG. „Auch hinsichtlich Gebäudestruktur und Grundrissgestaltung haben unsere Kunden die volle Freiheit.“ Miete oder Kauf sind möglich und ebenso hinsichtlich der Lage haben Interessenten die freie Wahl: Nah am Flughafen oder lieber direkt am Messegelände? Schnell in der City oder in Nachbarschaft zu Forschung und Lehre? Alle Grundstücke liegen verkehrsgünstig in traditionellen Bürolagen mit guter ÖPNV-Anbindung im Süden Hannovers nahe der Expo Plaza, im Osten an der Karl-Wiechert-Allee sowie im Norden an der Vahrenwalder Straße. Für alle Grundstücke liegen rechtskräftige Bebauungspläne vor, so dass eine schnelle Umsetzung der jeweiligen Vorhaben möglich ist. „Die konkrete Planung und Bebauung wird jeweils gemeinsam mit den

5 Messe

4 Expo Park

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Auf dem Weg zum Golf-Pro LEO STUDZINSKI holt gerne zum großen Schlag aus. Der Nachwuchsspieler

vom Golfclub Hannover hat sich für seine sportliche Zukunft ambitionierte Ziele gesetzt. Für ‡ gibt das Nachwuchstalent Einblick in die Wege, die an die Spitze des Golfsports führen.

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Foto: Helge KrĂźckeberg


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Foto: Helge KrĂźckeberg


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ndere Jugendliche planen mit 19 von Musik-Festival zu MusikFestival. Oder gehen nach dem Schulabschluss erst einmal ins Ausland. Leonhard Studzinski lebt nach dem Turnierkalender. Seit knapp 15 Jahren spielt er Golf. Nicht nur als Hobby, sondern mit ehrgeizigen Zielen: „Später mal bei der PGA-Tour spielen zu können, bei einem Turnier der vier Majors dabei zu sein, das wäre ein Traum!“, sagt der Haseder über das, was er erreichen will.

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riger, als sein Großvater ihn zum ersten Mal mit auf den Golfplatz genommen und ihm direkt ein Eisen 7 in die Hand gedrückt hat. Heute begeistert ihn vor allem das Taktische am Golf, das sehr strategische Spiel und die Notwendigkeit, sich über eine lange Zeit voll zu konzentrieren, so der Junggolfer mit dem Handicap +2,5. „Es gibt im Wesentlichen zwei Wege, um Golf-Pro zu werden“, erklärt der freundliche junge Mann. „Zum einen den Einstieg über die Pro Golf Tour, die niedrigste Profiliga, die bei guten Leistungen über die European Challen­ ge Tour zur Teilnahme an der Euro­ pean Tour führt. Alternativ gibt es die ,Qualifying School‘ Turniere, über die man sich in drei harten Stages direkt in die European Tour spielen kann“, so der 19-Jährige begeistert. Die ‚Q-School‘ wird von vielen Experten als „Höllenritt“ bezeichnet. Da ist es gut, dass Leo Studzinski sich für den kommenden Sommer die Spielberechtigung in der Pro Golf Tour schon gesichert hat. An Urlaube oder Urlaubsorte, die nicht irgendwie im Zusammenhang 40

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mit einem Golf-Turnier oder Trainingslager gestanden hätten, kann sich der ambitionierte Nachwuchsgolfer kaum erinnern. Irgendwann mal ein Skiurlaub. Ansonsten fallen ihm hauptsächlich tolle Golfplätze ein, die er auf seinen Reisen kennengelernt hat: Son Gual auf Mallorca, Colony Club Gutenhof in Österreich, viele schöne Plätze in Spanien. Einen Teil der Reisekosten und Startgelder übernimmt der Verein für Leo Studzinski, den Rest ergänzt der Großvater. „Für den Weg im ProfiGolf werde ich aber Sponsoren brauchen“, weiß das Balltalent, das im Winter so viel wie möglich und im Sommer jeden Tag von frühmorgens bis abends auf dem Golfplatz steht. Im vergangenen Jahr hat Leonhard Studzinski in der Mannschaft des Bremer Clubs zur Vahr gespielt, mit dem er bei 35 Grad im Schatten in drei Wertungsrunden Landesmeister geworden ist. „Ich habe schon viele gute Spieler gesehen!“, erzählt der Gleidinger Praktikant, der mittlerweile zum Golfclub Hannover gewechselt ist, über die Menschen, an denen er sich orientiert. „Tiger

Woods hat Golf erst so richtig zum Sport gemacht. Unglaublich, was der mit seinem Ausnahme-Talent für den Golfsport geleistet hat!“, schwärmt der Nachwuchsgolfer über eines seiner Vorbilder. Dem 25-jährigen Amerikaner Jordan Spieth fühlt er sich jedoch noch mehr verbunden: „Der gefällt mir nicht nur als beeindruckender Golfspieler, sondern auch als offener, freundlicher und sozialer Mensch, der sich auch für andere Menschen engagiert!“, sagt der Haseder. Das hat er sich nämlich vorgenommen: Er möchte sich mit dem Erfolg im Sport


Fotos: Helge Krückeberg

raumurlaub unter Segeln

Ob beim Green-Keeping oder beim Training – Leonhard Studzinski ist engagiert im Einsatz.

auf keinen Fall verändern. Es ist ihm wichtig, auf dem Boden und menschlich zu bleiben, egal in welche exklusiven Kreise er sich im Verlauf seiner Karriere womöglich vorspielen könnte. So ist er denn doch auch ein bisschen „der 19-Jährige von nebenan“ geblieben: In den seltenen Momenten, wenn man Leo mit Freunden auf der Kartbahn trifft oder er sich als Plan B derzeit um einen Studienplatz bemüht, schimmert neben seiner großen Golfleidenschaft mal kurz der Jugendliche durch, dem nach dem Schulabschluss viele Wege offenstehen. Mit der Fachhochschulreife in der Tasche, klaren Zielen vor Augen, engagierten Förderern und vor allem seinem eigenen unermüdlichen Einsatz werden wir sicherlich noch häufiger von Leo Studzinski hören. National und international. W

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Auch Pat Perez wird mit von der Partie sein.

Der Engländer Jordan Smith gewann den Cup letztes Jahr. Kann er seinen Titel dieses Jahr verteidigen? Thomas Björn ist seit diesem Jahr der Kapitän des Ryder Cup Teams Europe.

Porsche-Cup Nicht nur die ‡ feiert in diesem Jahr 40-jähriges Bestehen – auch die PORSCHE EUROPEAN OPEN laden in diesem Jahr zum 40. Mal zu einem der Golfhighlights des Jahres nach Winsen (Luhe) ein. m 22. Oktober 1978 gewann der Amerikaner Bobby Wadkins als Allererster die Porsche European Open. Damit hat er ein Stück Geschichte geschrieben, denn bis heute ist das Turnier eines der wichtigsten und bekanntesten in der Golfszene. Der Jubiläums-Cup wird vom 25. bis zum 29. Juli auf den Green Eagle Golf Courses in Winsen (Luhe) – auf halbem Weg zwischen Hamburg und Lüneburg – ausgetragen. Mit dabei sind viele bekannte Gesichter der internationalen Golfszene. So hat sich Vorjahresgewinner Jordan Smith die Verteidigung des Titels fest vorgenommen: „Der erste Sieg ist immer etwas Besonderes. Ich kann es kaum erwarten, wieder nach Green Eagle zu kommen und werde mein ganzes Können aufbieten, um meinen Erfolg zu wiederholen“, 42

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sagt der Engländer im Vorfeld des Turniers. Mit am Abschlag steht auch Pat Perez. Der Amerikaner gewann im vergangenen Jahr die CIMB Classic auf der PGA Tour und belegt derzeit den 19. Platz auf der Weltrangliste. Ebenfalls am Start: Thomas Björn, der Kapitän des Ryder Cup Teams Europa, der auf dem Platz vermutlich auf einige Mitglieder des Ryder Cup Teams Europa treffen wird. Der Turnierdirektor Dominik Senn ist bereits voller Vorfreude auf das anstehende Ereignis. Denn nach eigenen Worten sieht er gute Chancen, den Besuchern ein echtes Weltklassefeld präsentieren zu können. W Eintrittskarten für die Porsche European Open können unter www.europeanopen.com online bestellt werden.

Fotos: PEO 2018

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Rundenverpflegung für die Profis

Fotos: APOrtha® Deutschland GmbH

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Die handgefertigten veganen Müsliriegel gelten als optimale Rundverpflegung im Golfsport

Rund 1.500–2.500 kcal an Energie verbrauchen Muskulatur und Gehirn auf einer 18-Loch Golfrunde. Kohlenhydrate sind der wichtigste Energielieferant, alleine in Ruhe benötigt ein Erwachsener ca. 200 g Glukose pro Tag. Drei Viertel davon beansprucht das Gehirn für seine vielfältigen Aufgaben. Die Energiereserve des Körpers wird in Form von Glykogen in der Leber und den Muskelzellen gespeichert. Sind diese Speicher erschöpft und fehlt der Nachschub, sinkt die Konzentrationsfähigkeit und ein Leistungseinbruch ist unvermeidlich. Da ist es gut, wenn man auf eine wohlschmeckende und gesunde Rundenverpflegung zur Energieaufnahme zurückgreifen kann. Der handgefertigte Golfbar® von Golfnutrition® ist ein leckerer und gesunder Müsliriegel für eine optimale Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen während der Golfrunde. Die enthaltenen Kohlenhydrate stellen dem Körper schnell die benötigte Energie zur Verfügung. Natürliche Fette aus den je nach Sorte enthaltenen Nüssen, Mandeln,

Haferflocken, Sonnenblumenkernen oder Kürbiskernen liefern langfristig Energie und wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Der Golfbar® von Golfnutrition® mit Nüssen enthält so viel natürliches Protein, das er als Proteinquelle dient und so zum Erhalt wichtiger Muskulatur beiträgt. Sie haben die Wahl zwischen drei Geschmacksrichtungen: Nussmix, Fruchtmix und Cocos-Cranberries. Rechtzeitig zum Saisonstart 2018 und dem damit verbundenen Sponsoring beim Möbel Hesse Cup wird es eine neue Sorte Dinkel-Johannisbeere geben, die dann auf allen Turnieren probiert werden kann. Alle Riegel sind vegan, mindestens ein Jahr haltbar, frei von Konservierungsmitteln und kochsalzarm. W

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Foto: Sandor Jackal - Fotolia.com

Der Möbel Hesse Golf Cup

Bereit zum VIP-Abend am 19. April: Das Golf House Hannover.

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Foto: Möbel Hesse

Foto: Golf House Hannover

Der Möbel Hesse Golf Cup ist die größte regionale TURNIERSERIE in der Region Hannover und lockt jährlich mehr als 800 Golfer zur Teilnahme.

Vorjahressieger Maximilian Reiner beim entscheidenden Putt.


Mit ‡ Startplätze gewinnen Mit ‡ können Sie sich für 2018 Ihren Startplatz in dieser Turnierserie sichern! Wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind und Amateur mit Stammvorgabe bis -36, dann bewerben Sie sich bei uns bis zum 20. April per Mail an verlosung@nobilis.de, Kennwort „Hesse“. Mit Losglück können Sie zwei Startplätze beim Turnier in Burgwedel am 12. Mai gewinnen. Viel Glück!

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olf-Begeisterte können sich am 19. April einen der begehrten Startplätze für den Möbel ­Hesse Golf Cup sichern. Im Rahmen eines VIP-Events im Golf House Hannover werden die ersten 25 Startplätze für jedes Turnier vergeben. Pro Person sind maximal zwei Anmeldungen möglich. Los geht’s im Golf House Hannover, an der Elfriede-Paul-Allee 8 in 30449 Hannover, um 18 Uhr. Während des VIP-Events haben die Besucher die Möglichkeit, von exklusiven Einkaufsvorteilen zu profitieren. Beraten, betreuen und begeistern: Die Firmenphilosophie vom Golf House Hannover ist dabei der Garant für ein Einkaufserlebnis in freundlicher, serviceorientierter und vor allem authentischer Atmosphäre. Das umfassende Sortiment tut sein Übriges zu einem gelungenen Abend, an dem selbstverständlich auch für Getränke und Snacks gesorgt sein wird. Ab dem 20. April sind dann Anmeldungen für den Möbel Hesse Golf Cup über die teilnehmenden Clubs möglich. Los geht es dann am 12. Mai im Golfclub Burgwedel. Weitere Stationen sind die Golfclubs in Isernhagen (19. Mai), Peine-Edemissen (2. Juni), Langenhagen (9. Juni), Rehburg-Loccum (30. Juni), Hannover (4. August), Hannover (4-Ball Bestball am 5. August), Golf Gleidingen (11. August) und der GolfPark Steinhuder Meer (8. September). Die Finalreise führt vom 30. September bis 3. Oktober nach Lüdersburg. Auf der Golfanlage Schloss Lüdersburg entscheidet sich dann der Cup. Der Möbel Hesse Golf Cup ist im Kalender längst eine feste Größe. Und das ist auch kein Wunder – findet er doch in diesem Jahr bereits zum 18. Mal statt. Sowohl sportlich als auch gesellschaftlich ist er ein echtes Highlight. W

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Foto: MMC GmbH/Oliver Daelen

MMC – der besondere Immobilienmakler: „Wir erfüllen Ihre Träume in Hannover

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und Südafrika!“

Wohnen

auf der Sonnenseite Wie wollen wir leben, wenn die Arbeit nicht mehr alles und der Nachwuchs längst flügge ist? Wollen wir das leere Haus instand halten oder lieber an einem der schönsten Plätze der Welt überwintern? Wollen wir den riesigen Garten pflegen oder lieber den Sonnenuntergang auf der Dachterrasse am Maschsee genießen?

Ansprüche und Wünsche ändern sich entsprechend der Lebensphasen. „Junge Familien suchen das großzügige Eigenheim in familienfreundlicher Lage. Ein paar Jahrzehnte später locken dann die ferne Welt und das urbane Leben einer Großstadt. Somit ist die Zeit gekommen, sich von dem zu großen Eigenheim zu trennen“, sagt Oliver Daelen. Er ist einer der beiden Geschäftsführer von MMC-Immobilien in Hannover und Makler aus Leidenschaft. „Ein schönes Zuhause, das ist Lebensqualität“, sagt er. „Wir erfüllen unseren Klienten ihre Träume und freuen uns immer, wenn wir die passende Immobilie am gewünschten Ort finden können. Oder einen sympathischen Käufer für das geliebte Haus, das in gute Hände übergehen soll.“ nobilis 4/2018

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Anzeige „Wir suchen Ihre Immobilie für unsere Ärzte“, sagt ­ Geschäftsführer Oliver Daelen (l.). Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Lars Andresen betreut er vorrangig Ärzte, die auf der Suche nach passenden Objekten sind.

Wir suchen Ihre Immobilie für unsere Ärzte!

Fotos: MMC GmbH/Birte Thomas, Oliver Daelen

MMC GmbH Dipl. Kfm. Oliver Daelen E-Mail: info@mmc-immobilien.de Tel: +49 511 16979600 Fax: +49 511 16979669 www.mmc-immobilien.de

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MMC-Immobilien gehört zur MMC GmbH, der renommierten hannoverschen Wirtschaftsberatung für Heilberufe. Vor achtzehn Jahren wurde das Unternehmen von Oliver Daelen und seinem Geschäftspartner Lars Andresen gegründet. Die beiden Geschäftsführer und ihr Team haben sich darauf spezialisiert, Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte umfassend in Existenzgründungs-, Vermögens- und Versicherungsfragen, sowie bei weiteren beruflichen Themen rund um die Praxis zu beraten. „Wir sehen uns als zuverlässigen und kompetenten Partner für alle Fragen rund um Finanzierungen, Versicherungen, Vermögensaufbau, Altersvorsorge und mehr. Darüber hinaus agieren wir als Personalberatung und vermitteln Honorararzttätigkeiten und Festanstellungen“, stellt Oliver Daelen das Leis­tungsspektrum von MMC vor. Aus den langjährigen und vertrauensvollen Beziehungen zu den Klienten, bei denen Berufliches oftmals eng mit dem Privat- und Familienleben verknüpft ist, hat sich ein weiterer erfolgreicher Geschäftszweig von MMC entwickelt. „Immer wieder wurden wir von unseren ­Klienten gebeten, uns auch um den Verkauf und die Vermietung ihrer Immobilien zu kümmern. Andere kamen auf uns zu und fragten, ob wir geeignete Immobilien als Kapitalanlagen zum Wohnen oder Mieten kennen würden. So entstand vor einigen Jahren die Idee, MMC Immobilien zu gründen“, berichtet Oliver Daelen. Damit haben die beiden sympathischen Wirtschaftsund Immobilienexperten eine Marktlücke geschlossen, denn bekanntlich schätzen Käufer und Verkäufer von Immobilien sich glücklich, wenn sie auf vertrauenswürdige Vermittler bauen können. „Durch unsere zahlreichen Geschäftsbeziehungen zu Ärzten aller Altersstufen verfügen wir über mehr als 2500 Interessenten im Raum Hannover. Mangelhafte Bonität ist in unserem Kundenkreis ein Fremdwort. Vielfach zählt noch das Wort. Bei uns finden keine Massenbesichtigungen oder Bieterverfahren statt, und selbstverständlich achten wir auf Diskretion und Zuverlässigkeit“, versichert Oliver Daelen. Da es bekanntlich aktuell vorteilhaft ist, in Sachwerte zu investieren, bekommt MMC viele Anfragen. „Wir suchen Ihre Immobilie für unsere Ärzte“, sagt Oliver Daelen lächelnd, und verrät, dass er gerade ein sehr schönes Haus in Hannover an ein junges Mediziner-Paar vermittelt


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hat. Es hatte einem Pensionär und seiner Frau gehört, die nun in eine schöne Wohnung am Maschsee gezogen sind. „Wir bieten interessante Konzepte für ältere Personen an, die ihre Häuser veräußern wollen und ggf. noch eine gewisse Zeit dort weiter wohnen möchten. Viele möchten gern diesen Schritt gehen und sich im reiferen Alter verändern, aber wagen es nicht oder sehen zu viele Hindernisse. Da helfen wir gern mit maßgeschneiderten Möglichkeiten der finanziellen und zeitlichen Abwicklung“, erläutert der Experte. Also auf zu den Sonnenseiten des Lebens. „Da hätte ich noch einen weiteren Vorschlag“, sagt Oliver Daelen schmunzelnd und öffnet eine Foto-Datei: „Blauer Himmel, weißer Sand, üppige Vegetation, schöner Wohnen am Meer – das ist die Region Kapstadt!“ Seit einigen Jahren hat MMC-Immobilien eine Repräsentanz in der schönsten Region Südafrikas, so dass vor Ort alle Türen offenstehen, um eine Ferienimmobilie oder einen Zweitwohnsitz fürs Alter zu erwerben. „Eine Reihe unserer Kunden sind bereits in Südafrika verliebt und haben hier investiert oder

werden es demnächst tun“, so Oliver Daelen. Er zählt die Vorzüge auf und räumt Bedenken aus. „Südafrika ist der perfekte Ort zum Überwintern. Die Flugverbindungen aus Deutschland sind angenehm. Das Preisniveau ist für uns sehr niedrig, die politischen Verhältnisse sind stabil, die Wohngegenden, über die wir hier sprechen, sind sicher. Es gibt wunderschöne Häuser und Wohnungen in allen Größenordnungen, die im Vergleich zu den Angeboten in Südeuropa sehr erschwinglich sind.“ Wem nun der Mut, die Kontakte und auch die Zeit fehlen, sich um die Akquise der geeigneten Ferienimmobilie zu kümmern, der ist bei Oliver Daelen und dem Team von MMC in den besten Händen. Das deutschsprachige Netzwerk in Südafrika kümmert sich mit einem Rundumsorglos-Paket um alles, vom Makler über den Notar und Architekten bis zum Verwalter. War der letzte Winter zu kalt? Das kann man ändern. Am Kap, das berühmt ist für seine Weingüter, die tollen Restaurants und ungezählten Golfplätze, scheint die SonW ne, auch wenn hier der Schnee fällt.

Exklusive Häuser in Hannover und der Region sind das Kerngeschäft von MMC. Doch auch darüber hinaus sind die Makler aktiv. Ein Schwerpunkt dabei: Südafrika

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Weniger Bekanntes sichtbar und erlebbar machen Seit 28 Jahren können Interessierte bei Stattreisen FÜHRUNGEN UND RALLYES buchen.

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tattreisen blickt gern hinter die Fassaden. So wie beispielsweise bei der Führung „Fürsten, Färber, Fabrikanten“, die am Lindener Marktplatz beginnt. Der Stadtteil Linden ist nicht nur ein Arbeiterviertel und ehemaliger Industriestandort, sondern es gibt dort auch noch gut erhaltene Villen – wie die Villa Stephanus, den Von-Alten-Garten mit sehr altem Baumbestand sowie wenig bekannte idyllisch anmutende Ecken und Hinterhöfe. Diese Gegensätze zeigt Stattreisen in dem Theaterspaziergang. Er ist einer von rund 80 verschiedenen Führungen, in denen Stattreisen weniger Bekanntes sichtbar und erlebbar machen will. Viele Stattreisen-Führer sind auf ihrem Gebiet Experten, es sind Historiker, Kunsthistoriker, Umweltschützer, Ingenieure, Kulturpädagogen und Architekten, die ihr Wissen gern an Interessierte weitergeben. So wie Iris Naumann, DiplomGartenbauingenieurin, die sich für den Naturschutz engagiert und regelmäßig Stadtspaziergänge durch die Eilenrie-

Leibniz und die Kartoffeln des Zaren“: Eine unterhaltsame Reise in das Barockzeitalter. Hier treten die Darsteller in den Herrenhäuser Gärten auf.

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de anbietet. Ihr ist es wichtig, bei einem Spaziergang durch Europas größten Stadtwald, der mitten in der Stadt liegt, Verständnis für die hier zu findenden Pflanzen und Tiere zu wecken. „Die Eilenriede“, sagt Iris Naumann, „hat rund 400 Pflanzen- und 1000 Tierarten.“ Der Mensch sei verpflichtet, diesen Stadtwald auch für kommende Generationen zu erhalten, dazu wolle sie mithilfe von Informationen, aber auch mit sinnlichen Eindrücken, während eines Spaziergangs beitragen. Informationen weitergeben will auch Barbara Fleischer, langjähriges Vorstandsmitglied bei Stattreisen. Sie interessiert sich für Frauen-Biografien, für die Geschichten von Frauen, die in Hannover gelebt haben oder aus Hannover stammen. Sie hat darüber ein Buch geschrieben „Frauen an der Leine“, Verlag lehmanns media, das in der 4. Auflage erschienen ist. Es ist ihr wichtig, dass Frauen wie die Astronomin Caroline Herschel oder Mary Wigman, die den modernen Ausdruckstanz entwickelt hat, nicht in Vergessenheit geraten. Mary Wigman erlangte als Choreografin weltweiten Ruhm und legte mit ihrem Tanzstil die Grundlage für den modernen Tanz. Sie verdankte das ihrem unwiderstehlichen Charisma und ihrer bezwingenden Bühnenpräsenz. „Caroline Herschel“, sagt Barbara Fleischer, „hat im 18. Jahrhundert, in einer Zeit, in der viele Frauen weder lesen noch schreiben konnten, acht Kometen entdeckt.“ Sie sei eine stille und großartige Wissenschaftlerin gewesen, die viele Auszeichnungen erhielt, unter anderem übergab ihr Alexander von Humboldt die goldene Medaille der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Caroline Herschel hielt sich selbst nie für etwas Besonderes. „Die Geschichte von Hannover ist auch weiblich“, betont die Bibliothekarin und nennt in ihrer Stadtführung „Frauen an der Leine“ einige Namen. Dazu gehören unter anderen Kurfürstin Sophie, Charlotte Kestner, Niki de Saint Phalle, die christliche Schwesternschaft der Beginen und auch Ada Lessing. Sie war die erste Geschäftsführerin der VHS, nach ihr und ihrem Mann ist die Ada-


Fotos: Stattreisen

Bei der sehr musikalischen „Hannover-Revue“ spielt natürlich auch Hannover 96 eine große Rolle.

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und-Theodor-Lessing-Volkshochschule benannt. Ada Lessing wusste um die Notwendigkeit von Bildung für Frauen und war eine Kämpferin für das Frauenwahlrecht. Informationen, darauf legt Stattreisen großen Wert, sollen auch unterhaltsam sein. So wie bei der romantisch-musikalischen Führung „Liebe, Leine, Leidenschaft“. Dort geht es um berühmte Persönlichkeiten wie Kurprinzessin Sophie Dorothea, die unglücklich mit Georg Ludwig, dem erstgeborenen Sohn von Kurfürstin Sophie verheiratet war. Sie verliebte sich in den Grafen Christoph Philipp von Königsmarck. Das Paar schrieb sich mehr als 600 Liebesbriefe, von denen noch rund die Hälfte erhalten sind. Der „Nachtwächter Melchior“ ist ein Klassiker bei Stattreisen und Paul Le Butt, gebürtiger Kanadier und langjähriges Vorstandsmitglied, tritt häufig als Nachtwächter auf. Er hat sich intensiv in die Geschichte von Hannover eingearbeitet. Mit seiner Laterne, dem Hut, dem dunklen Umhang und seiner tiefen Stimme sorgt er für die nötige Gänsehaut-Atmosphäre. Im Schutz der Dunkelheit duckt er sich gegen altes Gemäuer, erzählt von den Mühen der Nachtwächterzunft und den Mörderbanden, die ihr Unwesen treiben. Dann berichtet er mit gesenkter Stimme über Cord Borgentrick, der die Stadt Hannover vor einer Übernahme rettete, weil er die Schließung der Stadtmauern verpasste und in einer Kapelle nächtigen musste. Dort wurde er vom Klimpern der Waffen wach und konnte die Stadt Hannover rechtzeitig vor der Übernahme durch Herzog Heinrich, den Älteren, bewahren. „Solche Geschichten“, sagt Paul Le Butt, „wurden schon im Mittelalter erzählt.“ Paul Le Butt hat sich sein geschichtliches Wissen über Hannover, wie auch andere Stattreisen-Mitglieder, selbst erarbeitet. 52

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Der Nachtwächter ist ein Klassiker und beim Publikum sehr beliebt. Er erzählt von den Mühen der Nachtwächterzunft. Im Bild oben links erläutert eine Gewerkschafterin, was in Linden im Sommer 1912 passiert ist.

Stattreisen ist ein gemeinnütziger Verein, der viele kulturelle Nischenthemen vorstellt. Dieser Anspruch ist den ­Mitgliedern wichtig. Die Themenvielfalt im Programm von Stattreisen soll Hintergründe der geschichtlichen, politischen, sozialen und kulturellen Entwicklung der Stadt Hannover aufzeigen. Dies geschieht mithilfe von Stadtspaziergängen, Stadtrallyes oder Straßentheaterinszenierungen. Die Führungen finden zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Kanu und mit der Stadtbahn statt, alles möglichst ökologisch verträglich. Die thematische Bandbreite reicht von Kunst im öffentlichen Raum über die Kriminal- bis hin zur Fußballge-


Ihr

GARTEN

In der Führung „Frauen an der Leine“ geht es unter anderem um Mary Wigman, die als Choreografin weltweiten Rum erlangte.

Fotos: Stattreisen

STATTREISEN

im

der

RAUM

GRÜNEN

Fakten und Zahlen • • • • • • •

Stattreisen gibt es seit 28 Jahren Gemeinnütziger Verein 5 Mitarbeiterinnen im Büro 60 Stadtführer und Darsteller 80 unterschiedliche Touren Separate Buchungen für Gruppen möglich Stattreisen bildet Stadtführer und Darsteller aus / Kooperation VHS • Flyer für Kinder und Schulklassen • Mitglied im Dachverband „Forum Neue Städtetouren“

In dieser Gartensaison neue Akzente setzen. Entdecken Sie die Möglichkeiten einer wertvollen Gartengestaltung.

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schichte von Hannover. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit Themen, die bei Stadtführungen häufig vernachlässigt werden: der Umgang mit Faschismus, Minderheiten und Alltagskultur. Viele Stadteile in Hannover, ihre Besonderheiten und ihre geschichtliche Entwicklung werden in Stadtteilspaziergängen vorgestellt. Seit Kurzem gibt es auch einen eigenen Flyer für Kinder und Schulklassen, in dem Gruppen-Führungen schülergerecht aufbereitet werden. Einmal im Jahr, in diesem Jahr am 15. April, organisiert Stattreisen einen Saisonauftakt. An acht Stationen werden kleine Szenen aus verschiedenen Führungen dargeboten. Unter dem Titel „Alles eine Frage der Religion“ geht es um die protestantische Altstadt und die verschiedenen Religionen in der Neustadt. „Wir wollen Menschen, die sich für die Stadt Hannover interessieren, einen Einblick in die Vielfalt unseres Programms geben“, sagt Vorstandsmitglied Barbara Fleischer. Die Teilnehmer erfahren dabei nicht nur viel über die hannoversche Geschichte, sondern erleben auch szenische Begegnungen mit Menschen, die für die Stadt eine Rolle gespielt haben. W

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Weitere Informationen: www.stattreisen-hannover.de

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Ingrid Hilgers

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Generationswechsel gelungen: Alexander (l.) und Constantin Rüter stehen an der Spitze des Hotels Kaiserhof in Hannovers Innenstadt.

Gastgeber aus Leidenschaft Das Central-Hotel Kaiserhof wurde im Jahr 1870, zu „Kaisers Zeiten“, gegründet. Heute präsentiert sich das Vier-Sterne-Haus als modernes Boutique-Hotel. Das mitten im Herzen Hannovers gelegene Haus ist stolz auf seine Geschichte. Geführt wird es von zwei jungen Männern. ‡ sprach mit den Brüdern Alexander und Constantin Rüter über ihr Erfolgsrezept. Das Central-Hotel Kaiserhof gehört zu Hannovers ältesten und bekanntesten Adressen. Sie leiten den Familienbetrieb nun bereits in der dritten Generation. Was muss man als Hotelier tun, um heute am Markt attraktiv zu bleiben? Alexander Rüter: Wir können für unsere ganze Familie wohl sagen, dass wir Gastgeber aus Leidenschaft sind. Unser Großvater Wilhelm Rüter, der das Hotel 1968 gekauft hat, aufwendig umbaute und das Restaurant Brunnenhof eröffnete, war Fleischer

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und wusste, dass exzellente Gastronomie bes­te Zutaten braucht. 1996 hat unser Vater Hermann Rüter übernommen. Er und unsere Mutter Birgitt haben damals mit viel Engagement das Haus zur EXPO fit gemacht. Wir beide sind jetzt seit knapp zwei Jahren verantwortlich und setzen nach und nach unsere Pläne um, nach dem Motto „Tradition verpflichtet und is(s)t modern“. Sowohl das Neu-Styling für unsere Zimmer und Suiten – elegant, mit modernem Komfort, aber dennoch gemütlich – als auch eine gute, gepflegte Küche sind uns sehr wichtig.

Was steht denn auf Ihrer Speise­karte? Alexander Rüter: In unserem Restaurant Brunnenhof kochen wir regionale Gerichte mit saisonalem Schwerpunkt. Wir nennen es „Heimatfood“. Gerichte, die Erinnerungen wecken und allen Gästen und Generationen schmecken, so wie „Omas Rinderroulade“. Jetzt im April beginnt bei uns die Spargelsaison. Süßspeisen und Torten für das Café Centrale, in dem wir hier gerade sitzen, entstehen in unserer hauseigenen Manufaktur.


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Fotos: Kaiserhof

Wie haben Sie sich auf Ihren Einstieg in das väterliche Hotel vorbereitet? Alexander Rüter: Ich habe Hotelfachmann gelernt, in London gearbeitet und dann in der Schweiz Hotelmanagement und Wirtschaft studiert. Zuletzt habe ich im Adlon in Berlin und im Atlantic in Hamburg gearbeitet, bevor ich zurück nach Hannover kam. Constantin Rüter: Ich habe in London ein mathematisches Fach und Management studiert, in London und Abu Dhabi als Investmentbanker gearbeitet und den MBA in Madrid gemacht. Aber in Hannover habe ich mich auch immer sehr wohlgefühlt. Daher bin ich gern gekommen, als der Ruf unseres Vaters uns nach Hause holte. Alexander Rüter: Und wir denken, dass unser jüngerer Bruder Richard, der gerade eine Ausbildung zum Koch im Ritz-Carlton in Wien macht, auch zukünftig in unser Team kommen wird.“ Wie haben Sie den Generationswechsel vollzogen? Und was würden Sie anderen empfehlen, die vor dem gleichen Schritt stehen? Alexander Rüter: Wir machen das Stepby-Step. Unsere Eltern haben uns gecoacht und geben uns immer noch Tipps, aber haben uns auch die operative Verantwortung übertragen. Das machen sie wirklich toll und es funktioniert - fast immer - prima. Constantin Rüter: Unser Vater hat immer noch alles im Auge, aber kann durchaus loslassen. Und er ist sehr geerdet und bremst uns etwas, wenn wir Projekte zu

Markantes Bauwerk: Direkt vis à vis des Bahnhofs gelegen, prägt das Hotel das Stadtbild.

schnell vorantreiben möchten. Das kann sehr hilfreich sein. Wichtig ist immer, dass man in der Familie offen und ehrlich miteinander kommuniziert. Auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist, muss man sich das sagen können. Sich vertrauen. Nur das bringt einen weiter. Alexander Rüter: Genau. Wir befinden uns jetzt sozusagen in der operativen Einarbeitungsphase, aber als Chefs, nicht als Söhne. Das funktioniert super. Wir können operativ etwas verändern. Aber einmal die Woche besprechen wir uns mit unserem Vater und diskutieren mitunter auch sehr engagiert, aber das kann sehr fruchtbar sein.

Constantin Rüter: Teamwork ist wichtig, in der Familie, aber auch mit den Kollegen. Die meisten Ideen für Projekte in und um das Hotel und für kulinarische Events hat Alexander, aber einige kamen auch von den Mitarbeitern. Alexander Rüter: Ja, so ist unser Afternoon Tea entstanden, den man bei uns „very british“ genießen kann. Auch das Gin-Tasting ist eine Mitarbeiteridee. Aber das ist noch längst nicht alles. Feiern, tagen, genießen oder vielleicht im Biergarten die Fußball-WM gucken – uns fällt immer etwas ein, um unsere Gäste W zu überraschen und zu verwöhnen.  www.derKaiserhof.de

„Heimatfood“ trifft stilvolles Ambietente – der Kaiserhof hat sich über die Jahre hinweg immer wieder neu erfunden – stets orientiert an den Wünschen seiner Gäste. nobilis 4/2018

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Ungewöhnliche Kultur an ungewöhnlichen Orten Die AGENTUR FÜR WELTVERBESSERUNGSPLÄNE sucht immer wieder nach Formaten, die die Trennung zwischen Publikum und Bühne aufweichen.

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Foto: berberbeard

Auf der Suche nach der ultimativen Resonanzerfahrung: Kathrin Reinhardt in „Flow“

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Foto: Andreas Hartmann

Sie arbeiten an einer Veränderung des Weltmarktes: Julia Schmidt (links) und Susanne Abelein in „Der Tag, an dem aus Paris Patty wurde“

W

o findet sich Entertainment neben Ironie, kommt der Schock zur Reflexion, erlebt man Musik und anrührende Geschichten? Nun, all diese Vokabeln führt die Homepage der „Agentur für Weltverbesserungspläne“ an. Hinter dem ungewöhnlichen Namen steckt ein Pool von

Kreativen, der seit einiger Zeit die hannoversche Kulturszene aufmischt, und zwar mit Erfolg – so wird den Weltverbesserern am 24. April der mit 7777 Euro dotierte Preis „pro visio“ der Stiftung Kulturregion Hannover übergeben. Die Auszeichnung bezieht sich auf zwei Produktionen des ver-

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Foto: Andreas Reiner-Napp

gangenen Jahres, und deren Beschreibung mag beispielhaft verdeutlichen, was die Agentur so treibt. Gern tummelt sie sich an ungewöhnlichen Orten, etwa in der Lindener Textilgalerie „Frau Zimmer“, wo lediglich knapp 30 Zuschauer Platz fanden, als mit „Die Schneyderleyns“ eine Homestory der anderen Art angesagt war: An diesem pittoresken Ort mim­ten Kathrin Reinhardt und Matthias Buss ein sonderbares Mutter-Sohn-Paar, das sich in selbstzerstörerischer Manier aneinander klammert. Eine Koproduktion mit dem hannoverschen Staatsschauspiel ist hingegen das Projekt „Home.Run“. Hartmut El Kurdi behandelt in dieser amüsanten Performance die Frage, was der Begriff Nationalität in heutigen Zeiten noch für eine Bedeutung haben mag. Und zwar anhand der eigenen Familiengeschichte – wer sollte dafür besser geeignet sein als dieser Sohn einer Deutschen und eines Arabers, der einen kurdischen Großvater hat und unter anderem in London aufgewachsen ist. Unterstützt wird er dabei von der Musikerin Maria Rothfuchs. Das Stück läuft in der Cumberland-Raumbühne und ist nach wie vor im Repertoire des Staatsschauspiels. Außerdem wird es am 26. und 27. April beim „Best OFF-Festival Freier Theater“ der Stiftung Niedersachsen im Pavillon zu sehen sein. „Eine grenzverletzende Familiensaga“ lautet der Untertitel von „Home.Run“, und Grenzen verletzt die Agentur ohnehin gern: „Das interdisziplinäre Arbeiten ist uns sehr wichtig“, sagt Ulrike Willberg, Regisseurin der oben genannten Projekte und Mastermind der Gruppe. „Der Raum spielt immer eine große Rolle und auch die Musik. Außerdem soll das Publikum eingebunden werden – nicht im Sinne von Mitmach-Theater, aber wir wollen, dass die Besucher nah dran sind am Geschehen.“ Die Produktion „Flow“ etwa bestand aus einer Tour durch die Räume im „Haus der Region“, wo man mal einer verges-

Gründete 2006 die Agentur für Weltverbesserungspläne: Ulrike Willberg

senen Mitarbeiterin begegnen konnte und mal einem melancholischen Zebra. Das Café „menagerie“ wiederum war Schauplatz von „Willkommen im Prekariat“, das Publikum fand sich hier bei einer schrägen Bingo-Veranstaltung wieder. Und der neueste Streich wäre ohne Beteiligung von außen schon gar nicht denkbar: „Das Jahr 2018 steht bei uns im Zeichen eines mehrteiligen Projekts zum Thema Zuhause“, erläutert Willberg. „Wir bitten Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete, ihr persönliches Wort auszuwählen, das für sie am besten Deutschland beschreibt. Interessanterweise hängt die Antwort offenbar auch davon ab, wie lange die Befragten schon hier sind. Wer in Deutschland geboren wurde, sagt schon mal ,Halbheimat‘, die erst kürzlich Eingetroffenen wählen eher Worte wie ,Sicherheit‘.“ Dieser Teil des Projekts läuft unter dem Titel „#einwortantwort“, und die Ergebnisse sollen nach Ende der Umfrage in unterschiedlichen Kunstformaten unters Volk gebracht werden: „Sie werden zum Beispiel auf Postkarten in die Welt geschickt oder fahren auf Bussen und Bahnen spazieren.

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Foto: Andreas Hartmann Foto: Andreas Hartmann

Foto: Katrin Ribbe

Eine Abenteuergeschichte zum Thema Essen: Ulrike Dallapozza in „Zuckeralarm“

Eine grenzverletzende Familiensaga: Hartmut El Kurdi und Rania El Kurdi auf der Projektion in „Home.Run“

Später wählt die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund ihre Lieblingsworte.“ Am Ende des Jahres findet im Ihmezentrum eine Theaterinszenierung statt, die sich mit den bevorzugten Begriffen auseinandersetzt. Wie kommt man eigentlich zu derartig originellen Konzepten? Ulrike Willberg stammt aus Berlin, die Familie zog indes schon in ihrer Kindheit nach Braunschweig. Keine wirkliche Künstlerfamilie: „Mein Vater war Bankkaufmann“, sagt die 57-Jährige. „Aber Besuche im Theater oder im Museum gehörten bei uns immer dazu, und ich wusste schon früh, dass ich etwas in dieser Richtung machen wollte.“ Gab‘s etwa keine kindlichen Spiele mit Barbies? „Ich hatte nur eine Barbie, mit der habe ich allerdings viel gemacht. Sie war für mich der Inbegriff der selbstbewussten, beruflich erfolgreichen Frau. Ich habe Wohnungen für sie gebaut und selbst Kostüme geschneidert – die Stoffe hatte ich von meiner Großmutter, die in den 20er Jahren Einkäuferin in der Stoffabteilung vom ,KaDeWe‘ gewesen war.“ 60

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Nach einem Kulturpädagogik-Studium in Hildesheim war Willberg mal freiberuflich tätig, mal am Braunschweiger Staatsschauspiel, dort zunächst als Theaterpädagogin, später als Regisseurin in der Kinder- und Jugendtheatersparte. Seit 1991 ist sie auch privat mit Hartmut El Kurdi verbandelt, und daraus entwickelte sich letztlich der Umzug nach Hannover: Der damalige Braunschweiger Oberbürgermeister fühlte sich durch Texte des Autors persönlich beleidigt und wies die Stadtverwaltung an, bei offiziellen Anlässen nicht mehr gemeinsam mit El Kurdi aufzutreten – eine Affäre, die landesweit für viel Wirbel sorgte. Heinz Balzer, Leiter des hannoverschen Kulturbüros, bot dem in Ungnade Gefallenen an, in die Landeshauptstadt zu übersiedeln, und 2009, kurz nachdem die „Agentur für Weltbverbesserungspläne“ ihren teils ernst gemeinten, teils selbstironischen Namen erhalten hatte, war es dann tatsächlich soweit: „Hannover hat uns sehr gut aufgenommen“, betont Ulrike Willberg, die unter anderem den multinationalen Mix in Linden besonders schätzt, wo das Paar zusammen mit der 18-jährigen Tochter Salima wohnt. Die war zwar schon bei dem einen oder anderen Projekt mit von der Partie, zeigt aber weniger künstlerische Ambitionen: „Bei ihr geht es mehr in Richtung Soziologie oder Psychologie“, sagt die Mutter. Apropos: Hatte Ulrike Willberg selbst als Kind denn auch mal ganz andere Berufswünsche? „Ja, weil ich Emma Peel so toll fand, wollte ich Agentin werden.“ Na, hat doch geklappt – nur ist es jetzt halt die „Agentur für Weltverbesserungspläne“ geworden. W

Jörg Worat


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Ein Mann mit vielen Gesichtern Wandlungsfähig wie ein Chamäleon: RAINER FRANK ist ein stiller Star im hannoverschen Schauspiel-Ensemble.

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Foto: Katrin Ribbe

Feste Größe: 2009 kam Rainer Frank mit ­Intendant Lars-Ole Walburg nach Hannover.

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Foto: Katrin Ribbe

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Foto: Karl-Bernd Karwasz

Rainer Frank in der Rolle des karrieregeilen Opportunisten Hendrik Höfgen in der aktuellen Produktion „Mephisto“.

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Die Produktion „Abrahams Kinder“ ist Frank besonders ans Herz gewachsen. Foto: Katrin Ribbe

s gibt Schauspieler, die man schon beim ersten Schritt auf die Bühne erkennt, ganz gleich, welche Rolle sie gerade innehaben. Und es gibt diejenigen, die so wandlungsfähig daherkommen, dass zwecks Identifizierung der Griff zum Programmheft nötig ist, selbst wenn man den betreffenden Mimen schon dutzendfach gesehen hat. Das hannoversche Staatsschauspiel kann sich glücklich schätzen, ein solches Chamäleon in seinen Reihen zu wissen: Rainer Frank. In unseren schnelllebigen Zeiten ist der 52-Jährige fast schon so etwas wie ein lokales Urgestein: 2009 kam Frank mit Intendant Lars-Ole Walburg nach Hannover und ist dem hiesigen Ensemble seither treu geblieben. An die Auftaktpremiere mit dem Doppelabend „Wolokolamsker Chaussee/Das Leben der Autos“ erinnert er sich übrigens sehr gut: „Das waren ja durchaus sehr spezielle Stoffe, und wir wussten überhaupt nicht, mit was für Reaktionen wir zu rechnen hatten“, erinnert sich der Mann, der zuvor in München und Frankfurt engagiert gewesen war. „Umso schöner war dann die Erfahrung, wie offen das hannoversche Publikum alles aufgenommen hat.“ Seitdem hat Frank hier unzählige Rollen gespielt. Er war Michael Kohlhaas, in „Hotel Savoy“ von Joseph Roth war er sowohl der amerikanische Millionär Bloomfield als auch der russische Varieté-Clown Santschin, und er war auch schon Klaus Wowereit: Dessen Rede zum Dilemma um den Berliner Flughafen trug er in der Produktion „Sie können das alles senden“ vor, und zwar im Format 1:1. Reihte Minute um qualvolle Minute eine Worthülse an die andere, machte Pausen, um neu anzuheben und dann weiterzureden, ohne

Eine besondere Herausforderung: Die Medea-Version des Staatsschauspiels.

aber auch nur irgendetwas Substanzielles zu sagen – für den Zuhörer eine Tortur der erhellenden und vor allem höchst amüsanten Art. „Doch, hat Spaß gemacht“, gibt der Schauspieler freimütig zu. Aktuell ist Frank in vier Produktionen auf der Bühne zu erleben. Beim herrlich überkandidelten Familienstück „In 80 Tagen um die Welt“ spielt er gleich mehrere Rollen – hat er eine davon besonders gern? „Den verrückten Erfinder mag ich sehr“, lautet die Antwort. Umgekehrt ist bei „Mephisto“ die Hauptrolle des dem realen Gustaf Gründgens nachempfundenen Hendrik Höfgen auf mehrere Mitwirkende einschließlich der Darstellerinnen verteilt. Wie geht es Frank, wenn er mit dem Part des karrieregeilen Opportunisten an der Reihe ist? „Ich muss einfach sehr wach sein. Die Situation ernst nehmen, in der Höfgen sich gerade wiederfindet, wenn ich übernehme, um dann auf meine Art, eine Farbe, eine Facette der Figur hinzuzufügen, die so möglichst noch nicht zu sehen war.“ Die „Medea“-Version des Staatsschauspiels wiederum zeichnet sich durch unterschiedliche Spielformen aus, so ist der erste Teil von einem zeremoniellen Sprachgestus und rituellen Bewegungsformen geprägt: „Es war sehr spannend, sich das anzueignen“, beschreibt Frank diese Arbeit, „zumal hier ein ganz spezieller Prozess stattfand, in dem wir nach den Ideen von Regisseur Tom Kühnel die Choreografien und Rituale wirklich gemeinsam erarbeitet haben.“ Dass allerdings die Produktion „Abrahams Kinder“ einen besonderen Platz im Herzen des Schauspielers einnimmt, ist


Foto: Karl-Bernd Karwasz

„Sie können das alles senden“: Klaus Wowereit? Nein – natürlich Rainer Frank, in der Rolle des Berliner Bürgermeisters bei dessen Rede zum Dilemma um den Berliner Flughafen.

wenig erstaunlich. Denn hier hat er ganz unmittelbar Teile seiner eigenen Biografie eingeflochten, und zwar auf ausdrücklichen Wunsch des Autors: Der Norweger Svein Tindberg, der mit seinem Stück nicht, wie gewohnt, den Unterschieden zwischen den Religionen nachspürt, sondern den Gemeinsamkeiten, fordert dazu auf, persönliche Erfahrungen einzubringen. Und könnte sich für solche Zwecke wohl kaum einen geeigneteren Darsteller wünschen als Rainer Frank. Der nämlich, in Ost-Berlin geboren, ist schon als Kind viel herumgekommen: Sein Vater war im Außenhandel tätig, und so wuchs Frank über mehrere Jahre in Damaskus auf, lebte im Alter von 7 auch eine Zeit lang in Santiago: „Chile war eine ganz eigenartige Erfahrung“, blickt Frank auf diese Zeit zurück. „Ständig wurde mir gesagt, dass es ja zwei Deutschlands geben würde und ich aus dem ,guten Teil‘ käme.“ Apropos: Wann lernte er denn erstmals den „schlechten“ leibhaftig kennen? „Am 10. November 1989, als wir über die Brücke an der Bornholmer Straße gegangen sind.“ Interessant, wie differenziert sich Frank an dieses Ereignis erinnert: „Teilweise sah es im Westen gar nicht so anders aus. Und natürlich war es etwas Spezielles, die Grenze zu überschreiten – genauso wie das Wissen, wieder zurückgehen zu können.“ Bei einer derartigen Vergangenheit ist leicht nachvollziehbar, dass der Darsteller für sich selbst den Begriff „Heimat“ offener definiert als gemeinhin üblich. Eine solche hat er allerdings, zumindest bis zu einem gewissen Grad, in Hannover gefunden: „So lange bin ich noch nie in einem En-

semble gewesen“, sagt er und erweckt auch keineswegs den Eindruck, dass es ihn mit Macht von hier fortzieht – was sich nach dem Abgang von Intendant Walburg im kommenden Jahr tut, wird sich zeigen. Rainer Frank macht im Gespräch einen eher ernsten Eindruck, jederzeit können sich in seinem Gesicht allerdings zahlreiche Lachfältchen ausbreiten. Er wirkt geerdet und scheint sich auch durch eine etwas turbulentere Phase des Familienlebens nicht aus der Balance bringen zu lassen mit Ehefrau Madeleine Hasselmann, die als Grafikerin am Staatstheater arbeitet, hat er zwei Teenager-Töchter im Alter von 17 und 15: „Da ist immer was los“, meint er locker, „zumal die beiden sehr unterschiedlich sind. Es ist ja auch für sie eine aufregende Zeit.“ Entspannung findet der passionierte Naturfreund Frank etwa in der Eilenriede und fühlt sich diesbezüglich ohnehin mit Hannover ganz gut bedient. Nur das geliebte Klettern in den Bergen gestaltet sich hier naheliegenderweise schwierig, und der Hinweis auf den Lindener Berg stimmt den Darsteller auch nicht wirklich glücklich: „Da muss ich immer drüber, wenn ich zu den Probenräumen in Bornum will. Mit dem Fahrrad macht das keinen Spaß ...“ W

Jörg Worat

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KROTHS KULINARISCHE KOLUMNE

ES IST NOCH SUPPE DA. Wer würde meinen, dass deutsche Küche nur Sauerkraut und Schweinebraten bietet? Vermutlich diejenigen, die auf japanischen Speisekarten auch nur Sushi und Sashimi vermuten. NIPPONS-KÜCHE kann mehr – neuerdings auch in Hannover. ‡ hat für Sie japanische Nudelsuppen probiert.

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Fotos: Kenibo Ramen-Bar

siens Küchen-Boom in Hannover hält an. Gleich an mehreren Stellen eröffnen neue Restaurants – das vietnamesische Vietal-Kitchen in der Lister Meile oder die Kenibo Ramen-Bar in der Kramerstrasse sind die jüngsten Beispiele. Sie greifen den erfreulichen Trend zu gesunder Frisch-Küche auf. Aber auf andere, schmackhafte Weise, was zumindest der Standort der neuen japanischen Nudelsup-

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pen-Bar nicht vermuten lässt. Inmitten von Bierkneipen und vagabundierenden Fußball-Fans in der hannoverschen Altstadt lockt die Kenibo Ramen-Bar schon in ihrem Logo mit einer dampfend heißen Suppenschüssel. Die Lampions an der Außenfassade deuten eher auf einen Imbiss hin. Doch dahinter präsentiert sich ein modernes, einladendes Restaurant, was auch an diesem Abend voll besetzt ist. Unter den Bastleuchten sitzen Einkaufs-Pausierer und Feierabend-Genießer jeden Alters auf einfachen Hockern an dunklen Massivholztischen. Früher residierte hier das Zweitrestaurant vom Henry‘s in der Georgstrasse mit Burgern und Cocktails, heute serviert ein junger und gut gelaunter Service samt vier Köchen in einer kleinen offenen Küche japanische Alltagsspeisen jenseits der altbekannten Sushi. Denn Nudelsuppen haben in Japan eine lange Tradition – die erste Ramen-Bar entstand bereits 1872 in Yokohama. Eigentlich sind die dünnen Nudeln aus Ei und Weizenmehl zwar eine chinesische Erfindung – aber das unterschlagen wir an dieser Stelle einfach einmal. In der Kenibo Ramen-Bar werden die Nudeln täglich frisch gemacht. Genauso wie ihre etwas dickeren Verwand-


Kenibo Ramen-Bar Kramerstrasse 10, 30159 Hannover Tel. 0511 - 37 43 87 37 www.kenibo-ramen.de Mo - Fr 12 - 14.30 und 17.30 - 22 Uhr Sa 12 - 22, So 13 - 21 Uhr

ten, die Udon. Sie schwimmen in einer Brühe, die durch das stundenlange Auskochen von Schweineknochen entsteht, und werden mit verschiedenen Einlagen kombiniert: Sprossen, Lauchzwiebeln, gebratene Bambussprossen, weich gekochte marinierte Eihälften, bunte Fischkuchen und eben Schweinefleisch in Scheiben vom geschmorten oder in Brühe gegartem Schweinenacken oder in Reiswein marinierten Rippchen, den Tonkotsu. Die Tare, also die Brühe, hätten wir uns kräftiger, fleischiger und eigenständiger gewünscht. Perfekt gelungen sind aber die Ramen und auch das Fleisch. Insgesamt ein schmackhaftes und angesichts der vielen Einlagen durchaus variantenreiches, fast übervolles Suppenvergnügen. An der Authentizität der Gerichte darf hier und da ein Zweifel angemeldet werden, dennoch

ist die Kenibo Ramen-Bar ein sehr guter Einstieg in neue japanische Genüsse. Eine ausgezeichnete Ergänzung ist zudem der geröstete kalte Spinat mit Sesam. Der Seetang-Salat hingegen erscheint uns eher wässrig. Das knusprige Hühnerfleisch in einer knackigen Knoblauchsauce mit Sesam und Erdnüssen ist eine echte Entdeckung. Dazu trinken wir Tiger-Bier, auch wenn das aus Singapur kommt. Die Ramen-Suppen entstanden in Japan, nachdem sich das Land in einer langen Periode des Stillstandes und der Abschottung wieder neuen Eindrücken und Einflüssen öffnete. Es ist nur erfreulich, dass diese kulinarische Entdeckungslust, die Freude an neuen Gerichten und Aromen der asiatischen Küche auch hierzulande weiter anhält.  W nobilis 4/2018

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Foto: Warner

HÖREN

Ausgewählte

Neuheiten

‡ hat für Sie Besonderheiten aus der Musikszene gefunden

Ewig frisch Schuld war der verdammte Krieg: Eigentlich hatte das Pro Arte Quartet eine Haydn-Gesamtaufnahme im Sinn, konnte aber nur 29 Werke einspielen, bevor das Unheil seinen Lauf nahm. Allerdings war es Spitzenklasse, was da zwischen 1931 und 1938 aufs Band kam und jetzt remastert wieder zugänglich gemacht wird. Heutzutage würde man die Streichquartette wohl etwas cooler angehen, aber der gewisse Schmelz des in Belgien gegründeten Ensembles, das später in die USA emigrierte, klingt alles andere als verstaubt. Im Gegenteil: Haydn at his best! (jw)

Foto: ACT

Foto: in-akustik

Pro Arte Quartet – Haydn / 29 String Quartets (7 CDs, Warner)

VOKAL-AKROBAT Gesang? Naja, dieses Wort beschreibt kaum hinreichend, was Andreas Schaerer mit seiner Stimme anstellt – da wird‘s schon mal perkussiv, und vor der einen oder anderen Jodeleinlage schreckt der Schweizer auch nicht zurück. Die CD „A Novel Of Anomaly“ fächert eine Menge Spielarten des Jazz auf, und es geht mehrsprachig zu – nur logisch, denn neben Schaerers Landsmann Lucas Niggli am Schlagzeug sind der italienische Akkordeonist Luciano Biondini und Gitarrist Kalle Kalima aus Finnland mit an Bord. Sehr originell. (jw) Andreas Schaerer - A Novel Of Anomaly (ACT)

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Entspannt Das ist nun wirklich etwas für die ruhigeren Stunden: Martin Kälberer zelebriert auf „Baltasound“ die hohe Schule der Entschleunigung. Überwiegend ist der süddeutsche Musiker selbst am Werk, spielt Keyboards, singt oder bedient das Hang, eine Art Steelpan, die mit den Händen angeschlagen wird. Ab und an kommen Gäste mit dem Cello oder dem Flügelhorn vorbei. Klingt tiefenentspannt. Zuweilen auch eine Spur kitschig? Durchaus. Und wenn schon. (jw) Martin Kälberer - Baltasound (Jazzhaus Records / in-akustik)


APRIL

Foto: GOP Gastronomie GmbH & Co. KG

Fashion: Ein artistisches Prêt-â-porter Die Show „Fashion“ wirft einen Blick vor und hinter die Kulissen der Modewelt. Um das Biotop der Models, Stylisten und Designer szenisch einzufangen, kooperierte das GOP mit wahren Meistern der Bühnenkunst: In der Schowschmiede von Irina German und Igor Prostsenko vom Circus-Theater „Bingo“ (Kiew) entstehen Bühnen-Konzepte, die das Publikum weltweit begeis­ tern. „Fashion“ bringt Ästhethik, Dramatik und Dynamik pur auf die GOP-Bühne. Vollendet interpretiert von jungen hoch­ talentierten Artisten. Die Show läuft bis zum 29. April.

GALERIEN Schloss Ahlden Große Str. 1, 29693 Ahlden/Aller Tel.: 05164-80100 www.schloss-ahlden.de auctions@schloss-ahlden.de 22.04. – 03.05.

Foto: Kunstauktionshaus Schloss Ahlden GmbH

Große Kunstauktion Nr. 171 mit 2400 Objekten am 5./6. und 12.05.

dem Nachlass des bedeutenden Hamburger Kunsthistorikers und Museumsmannes Dr. Hermann Jedding. Besichtigung: 22.04. 03.05., tgl. 14-18 Uhr. Katalog 20 Euro, online ab Mitte April. Hannover

Hannoverum Karmarschstraße 41 30159 Hannover Tel.: 0511 - 450 13 763 www.hannoverum.com/ info@hannoverum.com 14.04.2018

Präsenzauktion ausgesuchter Objekte

Erich Heckel (1883 - 1970) „Frauen und Kind am Strand“. Tempera/Lwd.; signiert und datiert 1936. 110 x 98 cm. Wvz. Vogt 1936-3. Schätzpreis 75 000, Euro. Highlights unter den Gemälden sind zwei bedeutende Werke der beiden „Brücke“-Künstler Erich Heckel und Hermann Max Pechstein aus den Jahren 1923 bzw. 1936. Passionierte Sammler finden neben Gemälden von der Renaissance bis zur Gegenwart u. a. alte und moderne Skulpturen, Pop Art von Lichtenstein und Warhol, exklusiven Schmuck, Juwelen und Uhren, erlesenes Silber, Asiatika, Teppiche sowie Möbel aus dem Barock bis zum Jugendstil. Eine Sammlung von Jugendstil- und Art Déco-Objekten stammt aus

Das Auktions- und Handelshaus HannoVerum GmbH, zentral gelegen im Herzen Hannovers, veranstaltet am 14.04.2018 um 11 Uhr eine Präsenzauktion. Interessierte können ausgesuchte Objekte aus den Bereichen Ölgemälde, Skulpturen, Asiatika, Militaria, Kunsthandwerk und natürlich auch hochwertigen Gold- und Brillantschmuck und Uhren ersteigern. Wer nicht vor Ort ist, kann auch ganz bequem am Computer mitbieten. Das Unternehmen freut sich jederzeit über Kontaktaufnahme.

Hannover

Langenhagen

Galerie Robert Drees

Galerie Depelmann

Weidendamm 15 30167 Hannover Tel.: 05 11 9 80 58 28 www.galerie-robert-drees.de info@galerie-robert-drees.de

Walsroder Str. 305 30855 Langenhagen Tel.: 0511 - 733693 www.depelmann.de info@depelmann.de

09.02. – 05.05.2018

11.03. – 05.05.18

Gruppenausstellung Urbane Begegnungen – Daniel Behrendt, Lorenz Estermann und Johannes Kersting

Ausstellung von Hein Bohlen

„Urbane Begegnungen“ erwarten die Besucher der aktuellen Ausstellung in der Galerie Drees mit Arbeiten der Künstler Daniel Behrendt, Lorenz Estermann und Johannes Kersting. Von traditioneller Ölmalerei über installative Objekte bis hin zu überraschenden Fotografien, die teilweise über den Bildrand hinausragen, präsentieren die drei Künstler städtische Architekturensembles und fokussieren sich dabei auf Eigenarten der gebauten Umwelt. Alltägliche wie versteckte Blickachsen werden außergewöhnlich und gekonnt vielseitig in den unterschiedlichen künstlerischen Ausführungen hervorgebracht. Erleben Sie ästhetische wie abstrakte Bildwelten der uns umgebenden Architektur. Öffnungszeiten: Mi bis Fr 10 – 18 Uhr Sa 11 – 14 Uhr oder nach Vereinbarung.

an ihr sichtbaren Eingriffe durch Menschenhand und Natur übersetzt er in bildnerische Aktion. Die wahrgenommene „Äußere Natur“ wird reduziert auf ein Gefüge aus Dichte und Transparenz, Glätte und Struktur, Linie, Fläche und Farbe. Ein weiteres Ausdrucksmedium hat Hein Bohlen im Druck großformatiger Holzschnitte gefunden. In der Galerie seit 2006. Foto: KHeinz Bohlen

Ahlden/Aller

Hein Bohlen wurde 1946 in Oldenburg i.O. geboren. 1964-67: Lehre im grafischen Gewerbe. 1968-72: Studium an der Hochschule für Gestaltung in Bremen, Diplomabschluss. 1973-76: Studium der visuellen Kommunikation und Ästhetik an der Universität Oldenburg. Seit 1976: Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Teilnahme an Kunstmessen in Deutschland und dem europäischen Ausland. Mit seinen Arbeiten ist er in Museen, öffentlichen Einrichtungen und privaten Sammlungen vertreten. Der Künstler lebt und arbeitet in Varel/Landkreis Friesland. Sein Ausblick auf das sich ständig verändernde Gesicht der Erde und die Entdeckung ihrer Oberfläche an verschiedenen Orten beinhaltet sein Bildkonzept. Die Topografie von Landschaft sowie die

Öffnungszeiten: Di bis Fr 10 – 18.30 Uhr, Sa 10 – 16 Uhr. Hannover

GEDOK GalerieSalon Lola-Fischel-Straße 20 30173 Hannover Tel.: 0511 - 13 14 04 www.gedokniedersachsenhannover.de info@gedokniedersachsenhannover.de 15.04.-27.05.

FORMATE – niedere Tierchen Rosemarie Sprute Unsichtbar und unterschätzt, von urtümlicher Baueigenart, mal symmetrisch, mal ornamental, immer zierlich und individuell - das niedere Tier will künstlerisch erforscht werden. Vernissage am 15.04. um 12 Uhr. Salongespräch: 12.05. um 15:15 Uhr – Detlef Zimmer, Biologe Öffnungszeiten Mi 15 – 18 Uhr Sa und So 14 – 17 Uhr.

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EIN EXKLUSIVES DANKESCHÖN FÜR EINEN NEUEN LESER Kreative Küche braucht immer wieder neue Impulse, den Austausch. Gastrokritiker Robert Kroth und Spitzenkoch Tony Hohlfeld haben gemeinsam mit Köchen aus Flüchtlingsländern Gerichte aus deren Heimat gekocht. Holen Sie sich mit diesem Buch Rezepte aus aller Welt in Ihre Küche. Das Angebot gilt bis zum 30. April 2018. Ausgesucht und zur Verfügung gestellt von

e JA, ICH MÖCHTE ‡ ABONNIEREN! Coupon faxen: (05 11) 85 50 24 05 oder per Post: Schlütersche Verlagsgesellschaft ‡-Aboservice, 30130 Hannover Sie können uns auch anrufen: (05 11) 85 50 24 24 oder eine E-Mail senden: info@nobilis.de

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‡ erscheint zehnmal im Jahr zu einem Jahresbezugspreis von € 39,– inkl. Versandkosten und MwSt. im Inland (Ausland: Jahrespreis zzgl. Versandkosten). Bitte schicken Sie mir die Rechnung und die Prämie an folgende Anschrift: NAME, VORNAME STRASSE/POSTFACH

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Die talentierte Sandmalerin Irina Titova reist in ihrer neuen Show frei nach Jules Verne „In 80 Bildern um die Welt“. Die russische Künstlerin gehört zur absoluten Königsklasse der Sandkunst, die Bezeichnung „Queen of Sand“ trifft es ziemlich genau! Es ist atemberaubend, in welcher Geschwindigkeit und mit welcher faszinierenden Leichtigkeit sie Bilder entstehen und wieder vergehen lässt, um gleich darauf Neues zu erschaffen. Pavillon, Beginn: 20 Uhr.

KUNST KUNST bis 21.05.

08.04.

O Isis und Osiris

Fritz Wolf: Karikaturen

Gautier Capuçon

Aufgrund des 1731 veröffentlichten Romans des Abbé Jean Terrasson über Leben und Tod des ägyptischen Pharaos Sethos berief sich die Freimaurerei vom Beginn an auf „ägyptische Mysterien“. Ihre besondere Attraktivität war, dass in diese Mysterien Eingeweihte den Tod und die Nichtexistenz überwinden konnten. Wegen des großen Erfolgs wird die Ausstellung bis zum 22. April 2018 verlängert. Dadurch wird auch das Begleitprogramm erweitert, das der Neuauflage des Ausstellungsflyers zu entnehmen ist. Museum August Kestner, Di bis So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr.

In einer Kabinettausstellung zeigt das Museum Wilhelm Busch vom 10. Februar bis 21. Mai Werke des Grafikers und Karikaturisten Fritz Wolf. Er arbeitete für die Tageszeitung „Die Welt“, war langjähriger Mitarbeiter des „Stern“ und der Frauenzeitschrift „Brigitte“. Aus Anlass seines hundertsten Geburtstags am 7. Mai 2018 würdigt eine Kabinettausstellung den 2001 verstorbenen Künstler mit einer Auswahl seiner besten Karikaturen zu Politik und Gesellschaft der Bonner Republik, ergänzt um zahlreiche bisher unveröffentlichte Arbeiten. Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst, Di bis So 11 – 18 Uhr.

Eine solche Wärme und Wohligkeit erzeugen, wenn man die Saiten frei schwingen und die tiefen Töne vibrieren lässt – das kann einzig und allein das Cello! Und Gautier Capuçon, der für seinen außergewöhnlich voluminösen und kraftvollen Ton ebenso berühmt ist wie für seine kammermusikalische Musizierlust, versteht es, mit seinem Programm an der Seite des Orchestre de Chambre de Paris sein wohlgeformtes Instrument so facettenreich wie möglich zu präsentieren: Bei Haydn darf es jubilieren und kantilenenreich schwelgen, bei Giovanni Sollima kann es klangvoll vibrieren und im Orchester resonieren, bei Massenet darf es mit seiner zarten Melancholie die Seele berühren und bei Popper endlich auch seine virtuose Seite zur Schau stellen. Großer Sendesaal des NDR, 19.30 Uhr.

bis 06.05.

Mit Rineke Dijkstra (*1959 in Sittard, Niederlande, lebt in Amsterdam) ehrt die Stiftung Niedersachsen eine der herausragenden Fotografinnen der Gegenwart. Dijkstras Werk nimmt in seiner formalen wie inhaltlichen Stringenz, in der Tiefe der fotografischen Auseinandersetzung mit dem klassischen Porträt, eine solitäre Position in der neueren Fotografie-Geschichte ein. Die Künstlerin erhielt im Oktober 2017 den legendären Hasselblad Award, ihr Gesamtwerk ist im Rahmen einer Retrospektive zu sehen, die vom Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk (DK) ausgeht. Sprengel Museum, Di 10 – 20 Uhr, Mi bis So 10 – 18 Uhr.

Ludovico Einaudi Der Komponist des „Ziemlich beste Freunde“Soundtracks kommt nach Hannover und gibt ein beeindruckendes Konzert am Piano. Nicht umsonst ist er weltbekannt und beliebt. Seine Musik ist ein Mix aus verschiedenen Genres, Gefühlen, Richtungen und nimmt den Zuhörer mit in eine eigene, wunderbare Welt - hin und her schwankend zwischen Klarheit und rauschender Fülle. Gänsehaut ist garantiert! TUI Arena, Einlass: 18 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

KLASSIK

bis 22.04.

Figures in Motion: Rineke Dijkstra

APRIL

Sandsation

29.04.

Foto: Ray Tarantino

Foto: SandART

21.04.

bis 24.06.

Romantische Blicke. Deutsche Zeichnungen des 19. Jahrhunderts Die deutsche Kunst des 19. Jahrhunderts erlebt seit einiger Zeit einen großen Aufschwung - einhergehend mit neuen Entdeckungen auf dem Kunstmarkt, in den Museen und an den Universitäten. Die Ausstellung erzählt die spannende Geschichte des Zeichnens zwischen Romantik und Realismus. Seit dem Klassizismus um 1800 war die Handzeichnung zum führenden künstlerischen Ausdrucksmittel geworden. Vorgestellt wird ein bedeutender, bisher nahezu unentdeckter Schatz und zugleich eine leitende Kunstgattung des 19. Jahrhunderts. Landesmuseum, Di bis Fr 10 – 17 Uhr, Sa bis So 10 – 18 Uhr.

13.04.

After-Work-Konzert Der Förderverein Soroptimist International Club Hannover lädt zu dieser Veranstaltung ein. Soroptimist International ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen. Unter dem Motto „Bewusstmachen, Bekennen und Bewegen“ befasst sich die Organisation mit Fragen der rechtlichen, sozialen und beruflichen Stellung der Frau und setzt sich für eine Verbesserung der Lebens- und Ausbildungsbedingungen von Frauen, Jugendlichen und Kindern ein. Im Rahmen dessen initiiert und unterstützt der Club Hannover verschiedene soziale und kulturelle Projekte im In- sowie

Ausland, die ausschließlich durch ehrenamtliche Arbeit finanziert werden. Eines der Langzeitprojekte, ist der Wissenschafts- und Förderpreis SOPHIA, mit dem alle zwei Jahre in enger Kooperation mit Hochschulen und Universitäten herausragende Hochschulabschlussoder Promotionsarbeiten von Nachwuchsakademikerinnen auszgezeichnet werden. Eine der ersten SOPHIA-Preisträgerinnen, die Mezzosopranistin an der Staatsoper Hannover, Mareike Morr, wird das Programm moderieren. Saal der Börse Hannover, 18 Uhr. 13.04.

MusicAeterna Revoluzzer, Guru, Querdenker, Ekstatiker, Tabubrecher – kein Adjektiv zu bunt, um ihn zu beschreiben: Teodor Currentzis, der griechische Dirigent, der sich im russischen Perm mit seinem Ensemble MusicAeterna ein ganz eigenes Klangimperium aufgebaut hat. Und selbst die FAZ und die ZEIT, die sein Rebellentum als Pose entlarvt haben wollen, können sich in ihren Kritiken seiner faszinierenden Musikalität und seiner schillernden, raumgreifenden Persönlichkeit nicht erwehren, mit denen er Musiker und Publikum gleichermaßen in den Bann zieht. Wie er allein in seiner FigaroEinspielung die Achtel der Ouvertüre in aberwitzigem Tempo wie an einer Perlenschnur durch die Streicher gleiten lässt, ist große Kunst. Kaum auszudenken, zu welch neuen Höhenflügen seine Musiker unter seinem Dirigat in Beethovens großer 7. Sinfonie anheben werden! Kuppelsaal im HCC, 19.30 Uhr.

22.04.

Das Auryn-Quartett mit Almut Preuß-Niemeyer Im besonderen historischen Ambiente des Schlosses Bückeburg präsentiert das Auryn-Quartett in Zusammenarbeit mit Almut Preuß-Niemeyer am Klavier und Ekkehard Beringer am Kontrabass Werke von Haydn, Ravel und Schubert. Im Großen Festsaal werden Streichquartette und Violinquintette den Zuhörern einen musikalischen Hochgenuss bereiten. Großer Festsaal Schloss Bückeburg, 17 Uhr. 29.04.

London Symphony Orchestra „Es ist da etwas gesagt, was ich seit längerem auf den Lippen habe.“ – Etwas, das sich nur schwer in Worte fassen lässt und das weit über das Menschlich-Fassbare hinausgeht, so möchte man Gustav Mahlers eigene Formulierung ergänzen. Denn diese 9. und letzte vollendete Sinfonie ist ein wahres Opus oltimum; niemand kann sich ihrer Urkraft entziehen, die einen unmittelbar ergreift, erschüttert und dann wieder in höhere Sphären hebt. All das – Trauer, Schmerz, Wehmut und eine verzweifelte Sehnsucht nach dem Alltagsleben – scheint in der Sinfonie verschmolzen und im Klang sublimiert worden zu sein. Ein Glück, dass mit dem London Symphony Orchestra und seinem neuen glamourösen Chefdirigenten Sir Simon Rattle die Crème de la Crème der europäischen Musikszene für diesen Saisonhöhepunkt gewonnen werden konnte. Kuppelsaal im HCC, 19.30 Uhr.

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The World of Hans Zimmer Erleben Sie die beeindruckenden Werke von Hans Zimmer in einer ganz besonderen Atmosphäre. Zimmer schuf überwältigende Filmsoundtracks, wie „König der Löwen“, „Da Vinci Code – Sakrileg“ oder „Inception“. Dank Chören, einem Orchester sowie langjährigen Freunden und Kollegen von Hans Zimmer erwartet Sie ein unvergesslicher Abend mit einem magischen Klangkosmos. TUI Arena, Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

14.04.

Foto: Gregor Hohenberg / Sony Classical

APRIL

Foto: Frank Embacher

30.04.

Juan Diego Flórez Es scheint, als wäre der Begriff „Belcanto“ extra erfunden worden, um seine Kunst zu beschreiben: Juan Diego Flórez übertrifft mit seinem kraftvollen Timbre und dem unverkennbaren Schmelz in der seelenvollen Tenorstimme alle Superlativen des „schönen Gesangs“. Sein lang ersehntes PRO MUSICA-Debüt steht ganz im Zeichen Mozarts und des italienischen Belcanto. Kuppelsaal im HCC, 19.30 Uhr.

BUNTES 03.04.

Ususmango Designstudium in Aachen. Überlebt. Aus Frust mit Babak Ghassim RebellComedy gegründet und in den letzten Jahren zur größten Comedyshow Deutschlands gemacht. Geschafft. Inzwischen 3 Staffeln beim WDR abgedreht. Drin. Als einziger Stand-upComedian Deutschlands schon in Saudi-Arabien auf Arabisch aufgetreten. Check. Früher keine Jordans, jetzt aber alle. Auch das. Ja. Er ist ein Visionär und hält das sorgfältig ausgewählte Ensemble von zehn verrückten Rebellen zusammen, um mit ihnen weiterhin Comedy in Deutschland nachhaltig zu prägen. Er designt, synchronisiert, schreibt Konzepte, macht ein bisschen dies und ein bisschen das (vor allem aber das …). Pavillon, 20 Uhr.

Methusalemcode. Damit Sie auch morgen noch kraftvoll mitlachen können. In seinem neuen Soloprogramm erfahren Sie, wie man auf authentisch-humorvolle Weise mehr Spaß am Reifen hat. „Gut fühlen ist wichtiger als gut auszusehen und länger Leben ist besser als die Alternative.“ Es nützt ja nichts, dem Altern nur die frisch geglättete Botoxstirn zu bieten. Themenwelten wie, gesunde Ernährung „ein Glas Rotwein ersetzt eine Stunde Sport“ oder wie „Mann als Gentleman die Haltbarkeit der Partnerschaft verlängert“ bieten nur einige Einblicke in die „Flöckosophie“ und eine echte Alternative, altersbedingte Veränderungen wieder positiv zu betrachten. Laufen Sie nicht den falschen Schönheitsidealen hinterher. daunstärs, 20 Uhr. 19.04.

07.04.

Lesung: Ein letztes Mal wir

Brod & Spieler

Für manche wäre eine 180-kmWanderung durch Lappland nur eine sportliche Herausforderung. Für Alexandra Roth ist das 5-tägige Extrem-Trekking durch den Kebnekaise-Nationalpark jedoch das Einlösen eines Versprechens und das Aufarbeiten des Verlusts ihrer großen Liebe. Eine gute Zuhörerin findet die Berlinerin Alex in der attraktiven schwedischen Fotografin Emma Holmqvist. Während der Etappen der Wanderung, im Tempo ihrer Schritte über Stege, Steine und Pfade, über Bergmassive und Bäche, erzählt sie die Geschichte ihrer Zürcher Ehefrau Meike Janowsky, die nach schwerer Krankheit selbstbestimmt ihrem Leben ein Ende setzen will. Temporeich und mit einer Prise Humor erzählt die Schweizer Autorin Lovis Cassaris

Mit Matthias Brodowy, Andrea Badey, Juliano Rossi & Friends und Onkel Fisch. Matthias Brodowy ist der perfekte Gastgeber; mal kabarettistisch plaudernd auf dem roten Sofa, mal singend hinter dem schwarzen Flügel und immer mit tollen Gästen. Der „chief director for a high level bull¬shit“ hat einmal mehr illustre Kollegen am Start. Theatersaal Langenhagen, 20 Uhr. 12.04.

Johannes Flöck – Verlängerte Haltbarkeit Das neue Comedy-Programm von der Nr. 1 im Altern ist angerichtet und wird auch ihre Haltbarkeit verlängern. Also knacken Sie gemeinsam mit Johannes Flöck den

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VORVERKAUF

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diese ungewöhnliche Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der atemberaubenden schwedischen Landschaft. Pavillon, 18 Uhr. 20.04.

The Harlem Globetrotters Sport meets Entertainment – nach diesem Motto gestalteten die Harlem Globetrotters ihre weltberühmte Show. Die beste Basketballtruppe der Welt gibt mit witzigen Slapstickeinlagen ihre bekannten Tricks zum Besten. Dabei zeigen die Ballartisten aus den USA was so alles mit dem Ball möglich ist: krachende Dunks, blitzschnelle Dribblings, präzise Pass-Stafetten und irre Distanzwürfe heizen dem gegnerischen Team ein und sorgen für Begeisterungstürme bei den Zuschauern. Ein wunderbares Erlebnis für die ganze Familie! Swiss Life Hall, Einlass: 18 Uhr, Beginn: 19 Uhr.

26.04.

02.08. - 25.08.

Betreutes Scheitern

Wie es euch gefällt

Wie kommt man auf solche Texte, ist die häufigste Frage die Wolfgang Grieger gestellt wird. Kein Wunder, denn seine absurd komischen Texte behandeln Themen, die bisher noch nicht besungen wurden. Mit Liedern wie: „Ich wollte immer ein Rebell sein, aber oft war mir nicht gut“, „Bei mir steh’n von den Nachbarn die Pakete“, oder „Es ist so schön in der Gerichtsmedizin“, haben sich Wolfgang Grieger und die High Nees in die Herzen der Zuschauer gesungen. Von Rock bis Pop über Country bis Polka ist bei dieser Band alles möglich. Wer Sinn für Unsinn hat, intelligenten Albernheiten nicht abgeneigt ist, musikalisch überrascht sein und herzhaft lachen möchte, ist hier genau richtig! daunstärs, 20 Uhr.

Im August kommt die vierte Shakespeare-Inszenierung von Rudolf Kunze und Heiner Lürig nach Hannover. Nicht nur auf der Bühne ist eine hochkarätige Besetzung zu erleben – auch hinter den Kulissen wirken viele bekannte Gesichter mit, wie beispielsweise Renate Rochell in der Regie. Theater am Aegi, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

28.04. 21.04.

Nicolai Friedrich

Phil & Chill mit Max Giesinger

Der leidenschaftliche Magier gehört zu den Besten seines Fachs. Nach seiner ersten großen Deutschlandtournee 2017 und umjubelten Auftritten in Singapur, Frankreich und Polen kann man den Weltmeister der Magie auch in Hannover erleben. Seine Fangemeinde hat sich quer durch die Bundesrepublik immens vergrößert. Fast überall wurde der 40-Jährige mit Standing Ovations gefeiert. Auch das Presseecho war durchweg positiv. Ungläubiges Staunen herrschte bei den hartgesottensten Redakteuren allerorten. Theater am Aegi, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

Es ist das Party-Ereignis des Jahres beim NDR: Phil & Chill, von der Presse treffend beschrieben als „das Beste aus zwei Welten“. Auch Kuhlage & Hardeland von der N-JOY Morningshow lassen sich das nicht entgehen. Dieses Jahr gibt es einen ganz besonderen Special Guest: Max Giesinger wird das Foyer des Landesfunkhauses an diesem Abend in einen Dancefloor verwandeln. In der ersten Hälfte des Abends garantiert Chefdirigent Andrew Manze ein klassisches Programm mit großem Spannungsfaktor. Großer Sendesaal des NDR, 21.30 Uhr.

05.09.

Thirty Seconds To Mars Seit fast 20 Jahren sind Thirty Seconds To Mars rockig auf den großen Bühnen der Welt unterwegs. Im Frühjahr bringen sie ihr lang ersehntes fünftes Studioalbum heraus. Im Gepäck haben sie außerdem einen Dokumentarfilm, der den Titel „A Day in The Life of America“ trägt. TUI Arena, Einlass: 18 Uhr, Beginn: 20 Uhr. 09.09.

Rea Garvey Mit „Neon“ rückt Rea Garvey sein neues Album und seine nächste Arena-Tour in ein besonderes Licht. Der „Irishman in Berlin“ schlägt mit seinem vierten Studioalbum erneut andere Töne an, obwohl er sich selbst treu bleibt. Beats and Sounds schaffen nach Aussage des Künstlers eine „urban/streetlike“ Atmosphäre, die zuvor so noch nicht im Fokus gestanden hatte. Natürlich dürfen sich die Fans auch auf Hits aus den drei vorangegangen Solo-CDs freuen, allesamt Top 5-Chart­erfolge, die sich mehr als eine Million Mal verkauften. Swiss Life Hall, Einlass: 18 Uhr, Beginn: 20 Uhr.


Foto: Suzy Stöckl

04.04.

Afrika! Afrika! Neben zahlreichen Neuentdeckungen, neu gestalteten Highlights der vergangenen Shows wird erstmals ein lebensgroßer afrikanischer Elefant mit auf Tournee gehen (erschaffen in den Werkstätten des Star-Puppen- und Figurengestalters Michael Curry). Unter den rund 70 Künstlern sind auch alte Bekannte, wie die Menschenpyramiden oder die Stangenakrobaten aus Tansania. Swiss Life Hall, Einlass: 18 Uhr, Beginn: 19 Uhr.

BÜHNE · BALLETT

JAZZ · ROCK · POP

07.04.

05.04.

Falco – das Musical Exzentrisch, legendär, mitreißend – so beschreiben Zuschauer die meist ausverkauften Shows dieser Tournee. Der Mythos Falco lebt noch immer, auch wenn sich der Todestag des Weltstars bereits zum 20. Mal gejährt hat. In der Show wird er besonders spürbar. Lassen Sie sich faszinieren und elektrisieren von diesem einmaligen Erlebnis. Theater am Aegi, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr. 07.04. + 13.04.

Nachtwandler „Alone Together“ »Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da …« – sondern auch für Theaterbesuche zu später Stunde. Die Reihe »Nachtwandler« gibt denjenigen Talenten und Fähigkeiten der Künstler ein Forum, die auf der großen Bühne eher selten zum Ausdruck kommen. Ein »Betthupferl« für Schlaflose und Wachgebliebene, an ungewöhnlichen Orten im Opernhaus. Bühneneingang Oper, jeweils um 22 Uhr. 26.04.

die Besucher im Raum. Es ist ein Spiel mit Realität und Fiktion, eine Reise durch reale und imaginierte Räume. Im Zentrum steht die eigene Wahrnehmung. Während des Erlebens, scheint man die physischen Grenzen von Raum und Zeit hinter sich zu lassen, die Bilder werden einzig und allein im Kopf erzeugt. Pavillon, 19.30 Uhr. 27.04.

Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor Als die einen gegen die andern zu kämpfen beginnen, tarnt Todas Vater sich als Busch und verlässt die Stadt. Toda bleibt bei ihrer Oma, bis es dort zu gefährlich für sie wird. Sie muss fliehen, über die Grenze, nach woanders. Doch die Fahrt nach woanders ist gefährlich und dauert viele Tage. Das Musikschauspiel nach Joke van Leeuwens Kinderbuch erzählt eine feinfühlige Geschichte über Krieg und Flucht aus der Sicht eines Kindes und schafft es auf diese Weise, sich eines schwierigen Themas auf originelle und auch humorvolle Weise anzunehmen. Pavillon, 10 Uhr.

welcome to the comfort zone

02.05.

Bitte bequeme Schuhe tragen. Angst ist ein Gefühl, das jeder von uns kennt – und doch würden die meisten von uns gerne auf diese Bekanntschaft verzichten. Es ist ein subjektives Gefühl und keine äußere Tatsache. Die Sicht bleibt für den Zuschauer die ganze Inszenierung über versperrt. Es geht mit einer undurchsichtigen Brille durch das Theater. Geleitet von Audioanweisungen und geführt von einer Tänzerin bewegen sich

Thriller - Live feiert das Phänomen Michael Jackson und würdigt mit einer grandiosen Show seine größten Hits und seinen unverwechselbaren Tanzstil. Angefangen bei den ersten Erfolgen mit den Jackson 5 über Hits wie „Bad“ bis zu den Songs des weltweit bestverkauften Albums. Swiss Life Hall, Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

Thriller - Live

Anna Depenbusch Mit unendlich viel Gefühl erfüllt Anna Depenbusch den Raum. Sie flüstert und pfeift, sie streichelt, bebt, spottet und berührt. Und manchmal, wie in der dynamischen „Haifischbarpolka“, huschen plötzlich flackernde Bilder vom Cabaret der zwanziger Jahre vorbei. Dann scheint sich das Klavier unter Annas Fingern zu biegen und zu atmen wie ein Akkordeon. Die preisgekrönte Hamburger Liedermacherin ist eine poetische Geschichtenerzählerin und Meisterin der Brüche. Sie formt Geschichten aus Wahrheiten, Phantasie und Ironie. Sie schlüpft in die Rolle der Verliebten, der Verletzten, der Träumerin und Beobachterin. Mal verspielt mit einem Augenzwinkern, mal hochemotional – wobei jeder stilistische Einordnungsversuch schwerfällt, irgendwo zwischen Jazz, über Country, von Pop bis Chanson. Pavillon, 20 Uhr. 09.04.

Southside Jam feat. Dr. Slide Mit „Dr. Slide“ - bürgerlich Axel Humbert - hat sich die SSJ Houseband einen Künstler eingeladen, der sich selbst als wild, frei, kantig und vom rauen Wind des Lebens gezeichnet, doch immer noch hoffnungsvoll romantisch bezeichnet. Entsprechend ist seine Musik, die echt und analog und nicht perfekt und glattpoliert ist. Sein Handwerkszeug sind neben einer Stimme, die unter die Haut geht, alle Saiteninstrumente von der Dobro bis zur selbstgebauten Squareneckguitar, die sich mit einem Bottleneck bearbeiten lassen, und aus denen er Klänge

zaubert, die aus dem tiefsten Mississippi Delta zu kommen scheinen. Gelernt hat er bei den altern Meistern des Blues, und er war mit Größen wie John Lee Hooker, Bo Diddley und Johnny Winter auf Tour. Arminia Vereinslokal, Bischofsholer Damm 119, 20.30 Uhr. 10.04.

Fil Bo Riva

Nachdem im Herbst 2016 die Debüt-EP „If You’re Right, It’s Alright“ des gebürtigen Römers veröffentlicht wurde, folgten zwei ausverkaufte Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Zug des ersten Erfolges, wurde mit Gitarrist Felix A. Remm ein weiterer wichtiger Baustein für das Projekt eingebunden. Auf der Bühne entwickelte sich das Solo-Projekt schnell zu einem Duo, später dann zu einer vierköpfigen Rock’n’roll Band. Der Rest des Sommers führte mit eigenen Konzerten und Festivals quer durch Europa und in den Pausen stets zurück ins Studio zu Produzent Robert Stephenson, um dort am Debütalbum zu feilen. Musikzentrum, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

ROBERT WILSON / BERLIOZ REQUIEM / GRAINDELAVOIX / GRAUSCHUMACHER PIANO DUO / RABIH MROUÉ / TETZLAFF QUARTETT / KLAUS GRÜNBERG & ANNE KUHN / TABEA ZIMMERMANN / …

14.04.

Emel Mathlouthi Verbotene Künstlerin, ExilMusikerin, Ikone des Arabischen Frühlings: Die Sängerin Emel Mathlouthi wurde zur Stimme des jungen Tunesiens. Jetzt hat sie ein neues Album veröffentlicht, in dem sie von zerstörten Häusern in ihrem Heimatland, aber auch von der Gleichgültigkeit gegenüber Obdachlosen in Europa und Amerika singt. Pavillon, 20 Uhr.

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18.05.—03.06.2018 KUNSTFESTSPIELE.DE


Foto: GOP

‡events Fashion Show Perfektion und gnadenloser Ehrgeiz: Die Show „Fashion“ wirft einen Blick vor und hinter die Kulissen einer schillernden Welt voll Eleganz und Schönheit. Erleben Sie Ästhetik, Dramatik und Dynamik pur, vollendet interpretiert von jungen Artisten aus aller Welt. TERMIN: 17.04.2018, GOP Hannover VERLOSUNG: 4 x 2 Karten

Rufen Sie uns am 04.04.2018 zwischen 9 und 10 Uhr unter 0511 8550-2424 an oder schicken Sie in diesem Zeitraum eine E-Mail an die Adresse verlosung@nobilis.de, Kennwort „GOP“.

Foto: Marcel Kohnen

Grease – das Musical Furioser Rock‘n‘Roll und Hits zum Mitsingen: Eines der erfolgreichsten Musicals geht mit einer Jubiläumsproduktion auf Tour. Gewinnen Sie Premierenkarten und lassen Sie sich von der Liebesgeschichte zwischen dem coolen Danny und der schüchternen Sandy verzaubern. TERMIN: 15.05.2018, Theater am Aegi VERLOSUNG: 2 x 2 Karten

Rufen Sie uns am 11.04.2018 zwischen 9 und 10 Uhr unter 0511 8550-2424 an oder schicken Sie in diesem Zeitraum eine E-Mail an die Adresse verlosung@nobilis.de, Kennwort „Grease“. 74

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Foto: Hinrich Frank

Auch mir kam der Zufall zu Hilfe 76

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Foto: Hans Jürgen Dibbert Foto: Hinrich Frank

Einst und jetzt – Achim Reichel kommt ins Theater am Aegi. Dort präsentiert er am 10. April sein Kunstprojekt A.R. & Machines, das er vor 47 Jahren begonnen und vor 43 – eigentlich – beendet hatte.

Als Mitglied der „Rattles“ und der Band „Wonderland“ gehörte ACHIM REICHEL zu den Pionieren der deutschen Rockmusik. Am 10. April sind er und sein Projekt „A.R. & Machines“ im Theater am Aegi zu erleben. Vorab sprach der jung gebliebene 74-Jährige mit ‡.

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chim Reichel tourte bereits mit den „Beatles“ und den „Rolling Stones“. Später brachte er ein Album mit Seemannsliedern heraus, vertonte den „Zauberlehrling“ und den „Erlkönig“, arbeitete mit dem zeitgenössischen Dichter Jörg Fauser zusammen. Kurz, Stillstand ist Achim Reichels Sache nicht, wie sich auch aktuell erweist, gleichsam im Sinne einer Wiederentdeckung: Als der Musiker zu Beginn der 70er Jahre mit meditativen Bandschleifen zu experimentieren begann, die man heute als „Ambient“-Musik bezeichnen würde, stieß er auf viel Unverständnis. Nun ist das Projekt „A.R. & Machines“ wiederentdeckt worden und geht auf Tour.

Hat Sie das neu entfachte Interesse an „A.R. & Machines“ doch ein wenig umgehauen? Zumal das Projekt in grauer Vorzeit ja nicht überall gut ankam: Das Fachblatt „Sounds“ bezeichnete das Album „Die grüne Reise“ einst als „billiges Machwerk“ … Das ist eben das Problem, wenn das Richtige zur falschen Zeit auf ein unvorbereitetes Publikum trifft. Wer seiner Zeit voraus ist, muss damit rechen, dass er unverstanden bleibt. Stimmt es, dass Ihre Entdeckung der Loop-Technik ursprünglich auf einem Fehler bei der Bedienung Ihres Tonbandgeräts beruhte? Und da sich die Elektronik inzwischen beträchtlich weiterentwickelt hat: Was für Gerätschaften benutzen Sie heutzutage? Auch mir kam, wie bei vielen Entdeckungen, der Zufall zu Hilfe, aber darum gehörte nicht minder der kreative Impuls dazu, aus der Entdeckung auch einen Schuh werden zu lassen. Heute haben sich Computer mit speziellen Softwareprogrammen als hilfreich dabei herausgestellt, von denen wir in den frühen 70ern nur träumen konnten.

Wie geht es Ihnen heute, wenn Sie alte Titel der „Rattles“ oder von „Wonderland“ hören? Verstehen Sie sich irgendwo immer noch als Rockmusiker? Bei all meinen Projekten spielte die Rhythmusauffassung eine maßgebliche Rolle. Was mich in jungen Jahren am Rock‘n‘Roll so begeistert hat, verknüpfte ich später mit Shantys, Balladenvertonungen oder auch Volkslied-Erneuerungen. Diese Dinge gab es im Ausland bereits, und insofern lag es nah, auch einmal eigenes Volksgut rockig zu verpacken. Mal ehrlich: Haben Sie jemals ernsthaft daran gedacht, dass Sie es sich einfacher machen könnten – so nach dem Motto „Die Leute würden doch auch zu meinen Auftritten kommen, wenn ich nur noch dasitze und meine alten Platten auflege“? Die Frage mit dem „einfacher machen“ ist mir schon des Öfteren gestellt worden. Offensichtlich bin ich selbst kein Einfacher, mir ist es wichtiger, Dinge zu tun, die mir auch selbst gefallen. Dagegen würde es mir überhaupt nicht gefallen, eine Masche so lange reiten zu müssen, bis man mich damit vom Hof jagt. Das mit dem „nur alte Platten auflegen“ kann noch auf sich warten lassen.

Foto: Hans Jürgen Dibbert

Ein bisschen Rückschau in die Anfangszeit Ihrer Karriere: Es gab ja damals eine gewisse Tendenz, dass man entweder zur Beatles- oder zur Stones-Fraktion gehörte. Haben Sie sich auch auf eine Seite geschlagen? Die Beatles waren für mich immer die Kreativeren. Was mir an den Stones gefällt, ist das Gitarrenspiel von Keith Richards, kompositorisch reichen sie nach meinem Geschmack nicht an die Beatles heran.

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Wie finden Sie es, dass die Stones immer noch zugange sind? Das finde ich einerseits recht imponierend, andererseits sind sie aber auch Gefangene ihres Genres, was dazu geführt hat, dass sie in der Zwischenzeit mit einer gehörigen Portion Selbstironie unterwegs sind.


Foto: Hinrich Franck

„The Art Of German Psychedelic“ – Im Theater am Aegi wird Achim Reichel die Wiederauferstehung seines innovativen Kunstprojektes „A.R. & Mashines“ präsentieren.

Als Sie 1969 selbst den legendären Hamburger Star-Club pachteten, ging das einigermaßen schief. Sind Sie zu blauäugig an die Sache herangegangen? So kann man es nennen. Wir wollten einfach nicht wahrhaben, dass die Zeiger sich gedreht hatten. Bands, die früher für kleine Gagen im Star-Club spielten, waren in der Zwischenzeit zu Weltstars aufgestiegen und für uns unbezahlbar geworden. Was für Musik hören Sie heutzutage privat? Mögen Sie auch Klassik? Gibt es Musik, mit der Sie überhaupt nichts anfangen können? Naja, neulich hab ich mir mal eine aktuelle CD „Bravo Hits“ angehört, davon hat mich dann doch einiges ziemlich ratlos zurückgelassen. Da geht‘s mir bei Klassik anders, da weiß man, was man bekommt. Zur Zeit von „A.R. & Machines“ hörte ich gern Symphonische Dichtungen, wie zum Beispiel „Fontane di roma“ von Ottorino Respighi. Aber mir gefällt auch Ed Sheeran. Haben Sie Hobbies? Sammeln Sie etwas? Musik ist mein ein und alles, trotzdem bin ich mit dem Sammeln von LPs und CDs ins Stocken geraten, dabei haben auch die modernen Medien mitgeholfen. Heute sammle ich nur noch hin und wieder mal Pilze. (lacht) Sie wohnen in Hamburg-Hummelsbüttel, sind verheiratet und haben zwei Töchter aus zwei Ehen. Hat Ihre Frau auch mit Musik zu tun? Und die Töchter? In der Familie bin ich der einzige Musikausübende. In meiner Frau

Heidi habe ich meine wertvollste Kritikerin, und die Töchter sind stolz auf ihren Vater. Diese Frage ist Pflicht: Haben Sie in irgendeiner Hinsicht einen besonderen Bezug zu Hannover? Okay, dann hab ich wohl auch die Pflicht zu bekennen, dass es weniger die Stadt ist, sondern eher der Menschenschlag, der mir das Gefühl gibt, nicht weit von zu Hause zu sein. Wenn ein Zauberer Ihnen eine Zeitreise in Ihre Vergangenheit anbieten würde, mitsamt der Möglichkeit, irgendwann eine ganz andere Abzweigung zu wählen – würden Sie einschlagen? Wage ich nicht, mir vorzustellen. Ich gehöre zu den seltenen glücklichen Menschen, die Anlass zu dem Glauben haben, für die Musik geboren worden zu sein. Heute blicke ich bei guter Gesundheit auf ein erfülltes Musikerleben zurück und kann meinem Schicksal nur dankbar dafür sein, dass es mich für den Job ausgesucht hat. W

Jörg Worat

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PFLEGE GEHT UNS ALLE AN

Bild links: Sophie Rosentreter (Mitte) gewinnt den Deutschen Pflegepreis 2018 in der Kategorie „Freund der Pflege“. Mit ihr freuen sich Laudatorin Jasmin Gerat und der Geschäftsführer der Schlüterschen Verlagsgesellschaft Lutz Bandte. Rechtes Bild: Prof. Dr. Michael Isfort vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP), NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats (v.l.n.r.)

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Moderiert wurde der Abend von Andrea Kaiser.

Der Deutsche Pflegepreis wurde während einer festlichen Gala im Wintergarten Varieté verliehen.

Miriam Langenscheidt und Sophie Rosentreter

NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann hat Meilensteine in der Pflege gesetzt und wurde dafür mit dem deutschen Pflegepreis 2018 ausgezeichnet. Fotos: Deutscher Pflegetag/Dirk Enters

Gute Stimmung im Berliner Wintergarten Varieté: Spannungsvoll erwarteten die geladenen Gäste die Verleihung des Deutschen Pflegepreises. Die Schlütersche Verlagsgesellschaft ist ausführender Veranstalter des Deutschen Pflegetags und unterstützt mit vielen anderen Beteiligten aus Hannover die Pflege in Berlin. Im Rahmen der Gala hat Lutz Bandte, Geschäftsführer der Schlüterschen Verlagsgesellschaft, zum zweiten Mal den „Freundespreis“ für Engagement und öffentlichen Einsatz im Themenfeld Pflege verliehen. Preisträgerin ist die Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Sophie Rosentreter, die sich aus persönlichen Erfahrungen heraus für demenzkranke Menschen einsetzt. Durch ihr Engagement entstand die Idee, mit „Ilses weite Welt“ Filme zu entwickeln, die auf die Bedrüfnisse von Menschen mit Demenz zugeschnitten sind. W

Der Gewinn in der Kategorie „Nachwuchs“ geht an ein Azubi-Team aus Bayern für eine innovative Pflegejacke. nobilis 4/2018

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Foto: DMAG

16 FRAGEN AN OLIVER FRESE

Was ist für Sie der höchste Genuss?

‡ . Lebensart aus Hannover

Einem Finalrennen der Ruderachter bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen zuzuschauen.

Herausgeber und Verlag: Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Postanschrift: 30130 Hannover Adresse: Hans-Böckler-Allee 7 30173 Hannover Tel. 0511 8550-0 Fax 0511 8550-2403 www.schluetersche.de www.nobilis.de

Ihre einprägsamste Kindheitserinnerung? Ich bin in Linden-Süd aufgewachsen. Das Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen und sozialer Millieus hat meine Lebenseinstellung geprägt.

Was war das schönste Geschenk, das Sie je bekommen haben? Das waren sogar zwei Geschenke: meine Kinder.

Welches Buch können Sie weiterempfehlen? Oliver Frese ist Hannoveraner. 1967 wurde er in Hannover geboren und machte Ende der 80er Jahre Abitur am Georg Büchner-Gymnasium in Seelze/Letter. Nach der Ausbildung zum Bürokaufmann bei der Tengelmann Warenhandelsgesellschaft und dem Wehrdienst studierte Frese Sozialwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre. Verschiedene Stationen in der Wirtschaft folgten bis Frese 2004 bei der Deutschen Messe AG angekommen ist. Heute ist er dort Mitglied des Vorstands und verantwortet unter anderem die CEBIT. Oliver Frese ist verheiratet und hat zwei Kinder.

IMPRESSUM

„Disrupted – My Misadventure in the Start-Up Bubble” von Dan Lyons.

Bei welcher Musik können Sie vergessen? Udo Lindenberg MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic.

Welcher Nascherei können Sie nicht widerstehen? Eigentlich esse ich seit Jahren gar keine Süßigkeiten mehr. Aber einem saftigen Mohnkuchen mit einem Cappuccino kann ich echt nicht widerstehen.

Was gefällt Ihnen an Hannover? Die Offenheit, mit der Hannoveraner unsere Messe-Besucher empfangen.

Was ärgert Sie an unserer Stadt? Ich habe es morgens immer eilig, deshalb würde ich mir wünschen, wenn die Ampeln häufiger auf „Grün“ stehen würden.

Wo essen Sie in Hannover am liebsten und warum? Im Pier 51. Essen, Service und die Lage sind für mich unschlagbar.

Was können Sie am besten kochen? Griechischen Nudelauflauf. Sehr zum Leidwesen meiner Kinder, denn die mögen keinen Schafskäse.

Ihre Helden der Geschichte? Ein Held der jüngeren Geschichte ist für mich definitiv Steve Jobs. Er hat durch seine Visionen und seine Beharrlichkeit ganze Industrien revolutioniert.

Welche Person unserer Zeit bewundern Sie und weshalb? Barack Obama. Seine Offenheit und sein Charisma, gepaart mit unglaublicher Lässigkeit, haben mich bei seinem Besuch 2016 sehr beeindruckt.

Was war Ihre wichtigste Entscheidung? Die Umsetzung des neuen CEBIT-Konzepts. Nur der Standort und der Name ist geblieben. Alles andere wird neu sein. Hannover wird zur CEBIT-City.

Was macht Ihnen Angst? Die weltweit zunehmende Tendenz zu Protektionismus, Abschottung und Ausgrenzung macht mir große Sorgen.

Welcher Beruf (außer dem eigenen) wäre für Sie noch interessant?

Redaktion: Olaf Groß (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Tel. 0511 8550-2632 olaf.gross@schluetersche.de Anzeigenverkauf: Olaf Blumenthal (Leitung) Tel. 0511 8550-2524 blumenthal@schluetersche.de Gesche Svenson Tel. 0511 8550-2431 gesche.svenson@schluetersche.de Derzeit gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 40 vom 1. 1. 2018 Druckunterlagen: anzeigendaten-nob@schluetersche.de Tel. 0511 8550-2522 Fax 0511 8550-2401 Leser-/Abonnement-Service: Christian Engelmann Tel. 0511 8550-2424 Fax 0511 8550-2405 vertrieb@schluetersche.de Erscheinungsweise: zehn Ausgaben im Jahr Bezugspreis: Jahresabonnement: € 39,00 inkl. Versand und MwSt. Einzelheft € 4,00 zzgl. Versandkosten. Die Mindestbezugszeit eines Abonnements beträgt ein Jahr. Danach kann es jederzeit mit einer Frist von 6 Wochen zum Jahresende gekündigt werden. Der laufende Jahrgang wird anteilig berechnet. ISSN 1437-6237 Druck: Grafisches Centrum Cuno GmbH & Co. KG Gewerbering West 27 39240 Calbe In der aktuellen Ausgabe sind Beilagen der Firmen Glas Salge GmbH (Hildesheim), Gut Koldingen Gartenmöbel (Pattensen-Koldingen), Rittergut Remeringhausen (Stadthagen-Remeringhausen) und Horstmann & Sander (Hannover) beigefügt. Wir bitten um Beachtung.

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nobilis - Das Lebensart-Magazin für die schönen Seiten des Lebens in der Region Hannover und darüber hinaus.

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