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7–8/2019

41. Jahrgang; 4,00 €

Lebensart aus Hannover

MAJOLI Für Sandra Czok ist Hannover wie Urlaub

EINBECK Warum sich ein Besuch lohnt

Die Dirigentin KERI-LYNN WILSON über die Stimmung im Maschpark


Karmarschstr. 34 · 30159 Hannover · Telefon 0511 320916 · www.mauck-hannover.de

Nicht ohne Grund seit 1896


EDITORIAL

Foto: PHOTOVISION DH

So genießen Sie die Sommertage in Hannover

DIE VIELFALT AN VERANSTALTUNGEN UND SONSTIGEN KULTURELLEN ANGEBOTEN IN UNSERER STADT UND DEM UMLAND IST EINZIGARTIG.

Freuen Sie sich auch so auf den Hochsommer? Hannover hat auch in dieser Zeit ­jede Menge zu bieten. Die Vielfalt an Veranstaltungen und kulturellen Angeboten in u­ nserer Stadt und dem Umland ist einzigartig. Ein absoluter Höhepunkt ist sicherlich das NDR Klassik Open Air am ­Neuen Rathaus. Insgesamt rund 44.000 ­Menschen versammelten sich im vergangenen Jahr an zwei Tagen vor der Bühne und im Maschpark. Wir stellen Ihnen Keri-Lynn Wilson vor, die vor Ort zum vierten Mal die NDR Radiophilharmonie d­ irigiert. Mit etwas Glück können Sie außerdem zwei der heiß begehrten Eintrittskarten gewinnen. | S. 26 und S. 78 Empfehlenswert ist stets ein Besuch im Berggarten in Hannover-­Herrenhausen. Noch bis Ende Juli gibt es dort e­ ine ­Ausstellung, die Sie sich nicht ­entgehen ­lassen sollten. Diese berichtet von den ­Exkursionen leidenschaftlicher ­Forscher, Sammler und Pflanzenjäger und ihren ­ botanischen Entdeckungen und Eroberungen. Einen wunderbaren Bericht ­darüber hat unsere Autorin Beate Roßbach verfasst. | S. 56 Vielleicht entscheiden Sie sich an einem der Tage ja auch zu einem ­Ausflug in die nähere Umgebung. In ­unserem ­Spezial ­nehmen wir Sie mit nach Einbeck, ­einer Stadt mit 400 ­schmucken Fachwerk­häusern, mit engen Gassen, mittel­ alterlichem Flair – und einem ­besonderen Museum: Im PS.Speicher b­ efindet sich eine Oldtimersammlung von Weltrang. Auf über 6.500 Quadrat­metern Ausstellungsfläche, verteilt über ­mehrere ­Stockwerke, präsentieren sich mehr als 400 Exponate: Räder, Motorräder und Auto­mobile. | S. 34 Es grüßt Sie herzlich Ihr

Olaf Groß Chefredakteur

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68 INHALTSVERZEICHNIS

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RASANTER ELEKTRO-RENNER VW Motorsport holt Rekord nach Hannover

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AUSZEIT VOM REISESTRESS Influencerin Sandra Czok entspannt am Maschsee

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TAKTGEBERIN IM INTERVIEW Keri-Lynn Wilson dirigiert NDR Klassik Open Air

Foto: Franz Bischof (www.franzbischof.de)

SCHWERPUNKT

ab 34

VIEL MEHR ALS „NUR“ BRAUTRADITION Ausflug in die Stadt mit den vielen Gesichtern OLDTIMERSAMMLUNG VON WELTRANG Amüsante Zeitreise im PS-Speicher VOLLES PROGRAMM Das ist los in Einbeck und Umgebung

ab 46

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LUST AUF GOLF Spielen wie in schottischen Dünenlandschaften

Foto: aj-classic

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Foto: Einbeck Marketing GmbH

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BEWEGUNG IM RAUM Kestner-Museum: Ausdruckstanz trifft Bauhaus

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BLÜHENDE BEUTE Berggarten: Ausstellung zeigt Forschergeschichte

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DIE VERBINDENDE KRAFT DER MUSIK Im Juli wird die Altstadt zur Bühne für die Klassik

68 ADVERTORIALS 24 SCHOKOLADE TRIFFT ERLESENE WEINE Leben und genießen in den GDA-GenussKultur-Events 32 HÖRGERÄTETECHNIK AUF DEM NEUESTEN STAND Das Familienunternehmen Korallus ist stets nah an den Kunden Titelfoto: E. Moreno Esquibel

44 DAS SCHÄRFSTE AM NORDEN Guter Geschmack aus Tradition: die Einbecker Senfmühle 50 GOLD WIE SEIDE UND SONNENGLANZ Glanzvoll: Schmuckmanufaktur Wellendorff bei Juwelier Bielert

VOM ENGEL ZUR INTENDANTIN Laura Berman setzt im Opernhaus neue Akzente

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VOLLES PROGRAMM Die Kulturhighlights im Sommer

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AUS KRISEN GESTÄRKT HERVORGEHEN Petra Brenner schafft Raum für Sorgen

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FRIEDRICH-WILHELM KNUST IM GESPRÄCH Warum Hannover besonders großartig ist

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IMPRESSUM

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Abbildung zeigt Sonderausstattungen.


IM GESPRÄCH

Fotos (2): Bildagentur Kräling

Foto: Sebastian Koch

Rekordfahrer Romain Dumas (links) im Interview

Elektrofahrzeug aus Hannover fährt auf dem Nürburgring zum Rekord

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in Meilenstein für die Elektromobilität von Volkswagen: In 6:05,336 Minuten umrundete der von zwei E-Motoren angetriebene ID.R die 20,8 Kilometer lange NürburgringNordschleife – schneller als jedes Elektro­ fahrzeug zuvor. Romain Dumas verbesserte

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den Rekord von Peter Dumbreck aus dem Jahr 2017 um 40,564 Sekunden. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 204,96 Stundenkilometern unterstrich der ID.R, der in Hannover entwickelt und gebaut wurde, die hohe Leistungsfähigkeit des Elektroantriebs von Volkswagen.

„Die Nordschleife des Nürburgrings gilt nicht nur als weltweit anspruchsvollste Rennstrecke, sondern auch als ultimatives Testareal für Serienfahrzeuge“, sagt Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. „Der ID.R hat diese Herausforderung mit Bravour gemeistert.“ 

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Mit Perfektion Richtung Rekord: Vorbereitung des ID.R in der Werkstatt in Hannover nobilis 07-08/2019

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IM GESPRÄCH Fotos: Filmburg

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ENLOUNGE Samstag, 1 7. August 2 019 15.00 – 18 .00 Uhr

Der Lions Club Hannover Aegidius hat das Turnier ausgerichtet.

Großer Premierenerfolg für die Charity Tennis Meisterschaften

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iese Premiere auf der A ­ nlage des DTV ist rundum ­gelungen. ­Erstmals hat der Lions Clubs Hannover Aegidius die C­ harity Tennis Meisterschaften veranstaltet. „Ich war überwältigt. Es gab durchweg p­ ositive Resonanz“, sagte Serkan ­Yücebas, Vize-­ Präsident des Lions Clubs, im A ­ nschluss. „Es wird in jedem Fall eine ­Wiederauflage ­geben.“ Das Turnier wurde zugunsten des Aegidius-Hauses Auf der Bult ausgetragen, einer Kurzzeitpflegeeinrichtung für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche. Insgesamt traten 43 Spielerinnen und

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Spieler an, rund 200 Besucher kamen zur Players Night. Und es gab eine ­spontane Kooperation mit den Initiatoren von „Hannover leuchtet“, die die ­Tennisanlage am Vorabend illuminiert ­hatten. Ralf Gente­johann, einer der Gewinner, konnte sich bei der Siegerehrung über e­ inen ­besonderen Preis freuen: Er erhielt e­ ine „Wildcard“ für den Rackethelden Cup 2019, die Kristoffer „Kris“ Hünecke, ­Gitarrist der ­Gruppe Revolverheld, zur ­Verfügung gestellt hatte.  W

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Bild links: Raik Packeiser, Sandra Fritsch und Michael Stich (v. l.) Bild oben: Ralf Gentejohann

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Foto: Marc Theis

IM GESPRÄCH

Angekommen am nördlichsten Punkt der britischen Hauptinsel: Marc Theis und Ralf Nickel.

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Unternehmerfrühstück mit Bundesminister Peter Altmaier „Weichenstellungen für weiteres Wachstum – Wirtschaftspolitik in unruhigen Zeiten“: Zu diesem Thema hatte die Sektion Hannover des Wirtschaftsrats zu einem Unternehmerfrühstück in das Dormero-Hotel eingeladen. In seiner Einführung sagte Sektionssprecher Marius-Quintus Jäger, dass Investitionen in Forschung und Entwicklung essenziell für eine zukünftige Wettbewerbsfähigkeit in der Marktwirtschaft seien. Anschließend hielt Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und ­Energie, einen Impulsvortrag. Von links: Dirk Abeling, Dr. Claudia ­Ulbrich, Peter Altmaier, Anja Osterloh, ­ Dr. Bernd Althusmann und Marius-Quintus Jäger

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Foto: Wirtschaftsrat Niedersachsen

Natürlich gut schlafen

as für ein Abenteuer: Mit einem alten Mercedes Allrad waren der hannoversche Fotograf Marc Theis und sein Kumpel Ralf ­Nickel mehr als 4.000 Kilometer unterwegs. Im Verlauf der zwölf­tägigen Tour nahmen sie an der Charity-Rallye „Knights of the Island“ teil. „Wir spenden für den Verein White IT“, sagt Theis. „Und wir machen von der ganzen Reise, die von Hannover über Brüssel, Edinburgh und Amsterdam wieder nach Hannover führte, auch einen Bildband.“ Einer der Höhepunkte für die beiden war der Besuch am Dunnet Head, wo auch das Bild entstand. Dabei handelt es sich um den nördlichsten Punkt der britischen Hauptinsel.  W


Linkes Bild: Ministerpräsident Stephan Weil, der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann und Landesbischof Ralf Meister gratulieren Christian Wulff. Dieser freute sich ßber die zahlreichen Gäste und den Gesang des Juventis-Jugendchors Celle.

R

und 400 Gäste kamen einen Tag vor Christian Wulffs 60. Geburtstag in die Neustädter Hof- und Stadtkirche, um diesen gemeinsam mit dem Bundespräsidenten a. D. zu feiern. Mit dabei waren unter anderem die Unternehmer Martin Kind und Dirk RoĂ&#x;mann. Auch Ministerpräsident Stephan Weil, Niedersachsens CDU-Chef Bernd Alt­husmann sowie Wissenschaftsminister BjĂśrn ThĂźmler nahmen an dem Empfang teil. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Juventis-Jugendchor des Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasiums Celle. W

Martin Kind und Dirk RoĂ&#x;mann gehĂśren zu den Gästen.

Fotos: Rainer DrĂśse

WĂźrdigung fĂźr Wulff

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STANDART W O M E N ‘ S

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Fotos: Eileen Saffier für nobilis

F I N E S T

IM GESPRÄCH

by Ingrid Wittler

Bild oben von links: Tobias Fischer (Schlütersche), Viola Steinberg (Steinberg.Gärten), Christian Möller (Marlies Möller), Gerd Gerlof (BildungsStudioGerlof), Patrick Rimpler (Dr. Rimpler Cosmetics), Gesche Svenson (nobilis), Swantje Schöning (Commerzbank Hannover), Nina Englert (BMW Niederlassung Hannover/Bremen), Sabine Siegmund (Siegmund Augenoptik & Hörakustik), Corinna Ulrich (Schlütersche) und Olaf Blumenthal (nobilis)

n e b ! a h er t ir zi W du re

Wie präsentiere ich mein Unternehmen im Internet?

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ine gute Darstellung im Internet kombiniert mit dem richtigen Suchmaschinenmarketing – das sind ganz wesentliche Voraussetzungen für den Geschäftserfolg. Die Schlütersche – Online Marketing Services – hilft und steht bei Fragen hierzu zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Salon Marlies Möller hatte die Schlütersche zu einem Kundenforum eingeladen. In der exklusiven Atmosphäre des Salons von Marlies Möller bei einem Glas Wein sowie Fingerfood von Essenszeit ergab sich ein spannender Austausch mit den Experten des Verlags. Geschäftsführer Christian Möller empfing die Gäste auf sehr charmante Weise und berichtete über seine guten Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Schlüterschen. W

Öffnungszeiten Di - Fr 11.00 -19.00 Uhr Sa 1 1. 00 -16. 00 U h r Leinstraße 32 30159 Hannover 0511 26 159 232 w w w. s t a n d a r t - h a n n o v e r. d e Besuchen Sie unser Digitales S c h a u f e n s t e r a u f Fa c e b o o k . w w w. f a c e b o o k . c o m / S TA N D A R T. H a n n o v e r

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Fotos: Claudia Tejeda

Von links: Dr. Pejman Boorboor, Nadine Geigle, Isabel Edvardsson und Benjamin Piwko

Tolle Atmosphäre: Für das exklusive Fest wurde eigens ein Iglu-Zelt aufgebaut.

Traumhafte Party im Iglu-Zelt

M Bahar sorgte für ausgezeichnete Tanzstimmung

it einem rauschenden Fest hat Dr. Pejman Boorboor auf dem Gelände der zauberhaften Ärzte-Villa sein fünfjähriges Firmenjubiläum gefeiert. Dr. Boorboor und Marken-Managerin Nadine Geigle – beide Ästheten in ihrem Fach – hatten sich einiges einfallen lassen. Isabel Edvardsson und Benjamin Piwko kamen nach dem Let´s Dance Finale (Drittplatzierte 2019) direkt von Köln nach Hannover, um ihre Dance-Show auf der Jubiläumsfeier zu präsentieren. 100 Ärzte-Kollegen staunten und zum Schluss gab es Standing Ovations. Bahar, bekannt durch die Girlgroup Monrose, sorgte später für stimmigen Soundmix auf dem Dancefloor unter der Kuppel des Iglu-Zelts.  W

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Die Besucher können sich auf ein spannendes Sportereignis freuen.

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ie Rennwoche in Bad Harzburg zieht im Juli tausende Turffans in den Harz. Vom 20. bis zum 28. Juli trifft sich auf der Rennbahn Am Weißen Stein das Who‘s who des deutschen Galopprennsports. Die fünf Renntage versprechen ein Meeting der Superlative.

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Der gastgebende Harzburger Rennverein bietet den Besuchern ein Sportereignis in familiärer Atmosphäre. „Hier können Zuschauer Spitzensportlern und Pferden aus den führenden Rennställen quasi auf Augenhöhe begegnen“, erzählt Stephan Ahrens, der Präsident des Rennvereins, begeistert. W


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WOLKENSPEKTAKEL Sie sind die Kehrseite der schönen Sommertage: kräftige Gewitter, von d­ enen einige im Juni über Hannover hinweggezogen sind. Dem hannoverschen ­Fotografen Patrick Graf ist diese beeindruckende Aufnahme gelungen: ein 180-Grad-Panorama-Bild und dadurch verzerrt, was die Wirkung der Wolken noch einmal verstärkt.

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Foto: Patrick Graf

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Urlaubsfeeling am Maschsee Ihre Arbeit sieht aus wie Urlaub: ob in Miami oder auf den Malediven. Wahre Entspannung findet Influencerin SANDRA CZOK in Hannover.

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TEXT: OLAF GROSS FOTOS: LORENA KIRSTE

Einfach mal fallen lassen: Sandra Czok genießt die Auszeit im Aspria, bevor sie wieder zu Shootings in ferne Länder fliegt.

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s sind die Bilder von Traumurlauben. In schicken Outfits und ausgestattet mit stylishen Accessoires ist Sandra Czok an beeindruckenden Urlaubs-Hotspots zu sehen: Tausende liken regelmäßig auf Instagram die Fotos der 29-Jährigen. Sie ist Bloggerin, Influencerin. Und sie hat über Jahre außerdem das Marketing einer Einkaufspassage gelenkt. Zwei Geschäftsbereiche, eine sehr erfolgreiche Frau. Sie steht sowohl hinter der Bühne als auch auf der Bühne. Die Bühne selbst sieht nach Dauerurlaub aus – ob am Pool auf den Malediven oder am Strand von Miami. Tatsächlich ist es harte Arbeit. Wir trafen Sandra Czok, die unter dem Namen Majoli bekannt ist, an einem ihrer Lieblingsorte in Hannover: im Aspria am Südufer des Maschsees.

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WER EINFACH MAL DURCHATMEN MÖCHTE, DER IST HIER GENAU RICHTIG. SANDRA CZOK

Gerade zurück aus Mauritius genießt Sandra Czok den Blick über den See auf Hannover. „Ich kann hier in Hannover erstmal wieder runterkommen“, sagt sie. „Dafür gehe ich sehr gerne ins Aspria.“ Vor allem nutzt sie den Wellnessbereich. „Dann habe ich eine Zeit, in der ich mal an gar nichts denken muss und bin für einen Moment raus aus dieser Business-Blase.“ Nach dem Saunagang ruht sie sich gern einfach auf einer Liege aus. Auf den beruflichen Reisen hat Sandra Czok immer einen Fotografen mit dabei. Die beiden sind ein eingespieltes Team, planen vorher gemeinsam die Touren, überlegen sich die bes-

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ten Orte für Fotomotive. Dort geht es dann darum, Produkte nach den Wünschen der Unternehmen in Szene zu setzen. „Die Brands haben häufig sehr konkrete Vorstellungen“, sagt die Influencerin. „Meistens geht es um Sonne, Strand und Meer.“ Aber auch an den schönsten Stränden der Welt kann es passieren, dass das Wetter mal nicht so traumhaft ist – wie gerade auf Mauritius. „Es hat vier Tage fast durchgeregnet“, berichtet die Hannoveranerin. Dann gilt es, mit Geschick dennoch die Fotostrecken professionell umzusetzen. Wieder zu Hause, steht die Auswahl an – die perfekten Bilder aus rund 30.000 Fotos finden: eine intensive Fleißarbeit. So viele Abonnenten, wie in ein Fußballstadion passen Sandra Czok kommt aus Hannover, ist in Bothfeld aufgewachsen, hat eine Ausbildung zur Werbekauffrau absolviert und danach in Salzgitter Medienmanagement studiert. Zu dieser Zeit begann sie, für eine große Einkaufspassage in Hannover das Marketing zu machen. „Ich habe mir dann gesagt, ich mache mich selbstständig.“ Als Influencerin hat sie auf Instagram mehr als 50.000 Abonnenten, eine gewaltige Anzahl Menschen, wenn man sich vorstellt, dass das hannoversche Fußballstadion HDI-Arena im Vergleich 49.200 Zuschauerplätze hat. W Chefredakteur Olaf Groß beim Shooting mit Sandra Czok am Maschsee

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Sandra Czok ist unter dem Namen MAJOLI bekannt. 2017 nahm sie an den TV-Shows (VOX) „Shopping Queen“ und „Shopping Queen des Jahres“ teil. Im Rahmen ihrer OnlineAgentur MAJOLI AGENCY berät und betreut sie Kunden aus diversen Branchen.


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Schokolade trifft Weinspezialität – Leben und genießen im GDA-Wohnstift In der Reihe GenussKultur veranstaltet die GDA, die Gesellschaft für Dienste im Alter mbH, die in Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz neun Einrichtungen für individuelles und selbstständiges Leben im Alter betreibt, regelmäßig ­exklusive Verkostungs-Events für Bewohner und ­Gäste: Zu einem ausgewählten Thema werden Getränke und Speisen in Szene gesetzt, hinter denen sich interessante Geschichten verbergen. Eingeladen sind Genießer, die klassische Drinks neu entdecken möchten oder Freude daran haben, kulinarisch ganz neue Wege zu beschreiten. Genussbotschafterin Beate E. Wimmer, von der GDA nicht nur als Moderatorin, sondern

Fotos: PHOTOVISION DH

Die GDA-Wohnstifte sind mehr als ein Ort zum Wohnen: Sie verstehen sich als Räume, das Leben zu genießen. Ob in den Premium-Wohnstiften in Kleefeld, Waldhausen, Göttingen und Goslar oder in den exklusiven Appartements des Landhaus Ammann – bei der GDA fühlt man sich zuhause. Für alle jungen und jung gebliebenen Genießer und Kulturfreunde sind die GDA GenussKultur-Events der neue Geheimtipp für Veranstaltungen der Lebensfreude.

Bei den GenussKulturEvents erfahren die Teilnehmer spannende Informationen rund um besondere Getränke und Speisen.

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Genussbotschafterin Beate E. Wimmer moderiert die Events.

Das GDA Waldhausen mit Wohnstift und Landhaus Ammann befindet sich in der Nähe der Eilenriede und des Maschsees.

RUM, REISEN UND SPEISEN Eine exotische Reise über Nase, Gaumen und Gedanken Freitag, 23. August 2019, GDA Schwiecheldthaus, Goslar Mittwoch, 4. September 2019, GDA Kleefeld Freitag, 20. September 2019, GDA Göttingen

SCHÖNER SCHWARZER FREITAG Festliche Schokoladenverkostung – herzhaft, süß, pikant und raffiniert Mittwoch, 6. November 2019, GDA Landhaus Ammann, Hannover Freitag, 15. November 2019, GDA Göttingen

Für alle Veranstaltungen gilt: Uhrzeit: 17:00 bis 20:00 Uhr Preis: 49,00 Euro pro Person Begrenzte Teilnehmerzahl

Foto (Schokolade/Chili): Christian Jung – fotolia.com

Das GDA Schwiecheldthaus liegt mitten in der historischen Altstadt Goslars.

auch als Mittlerin zwischen Getränkekultur und ­Kulinarik engagiert, führt durch die kurzweiligen Events. Gäste dürfen sich auf besondere ­GenussErlebnisse freuen: Unter dem Motto „Rum, Reisen und ­Speisen“ genießen die Gäste im August und ­September im GDA Kleefeld sowie an den Standorten ­Goslar und Göttingen eine exotische Reise über N ­ ase, Gaumen und Gedanken. Von Kuba aus geht es an einem Abend nach Jamaika und von ­Florida in die Dominikanische Republik. Der Küchenchef serviert auf der Reise ein 4-Gänge-Verwöhn-­ Menü und der Barkeeper entführt die Gäste in die Welt des Lieblingsgetränks von Ernest ­Hemingway. Im Landhaus Ammann und im Wohnstift ­Göttingen präsentiert die GDA am „Schönen schwarzen Freitag“ im November im geschmackvoll gestalteten Salon süße und pikante Schokoladengerichte. In einem kreativen 4-Gänge-Menü können sich die Gäste davon überzeugen, dass Schokolade nicht nur pur ein Genuss ist, sondern sich auch hervorragend beim Kochen einbinden und mit passenden Weinen und anderen Köstlichkeiten kombinieren lässt. Darüber hinaus dürfen die Teilnehmer selber Hand anlegen und eine individuelle Schokoladenkreation zum Naschen oder Verschenken kreieren.  W

Reservierungen, weitere Informationen und einen Überblick über die kommenden Veranstaltungen finden Sie auf www.genusskultur.de nobilis 07-08/2019

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Foto: E. Moreno Esquibel

Über eine beglückende ERFAHRUNG Für viele Fans ist es inzwischen DER Hit des hannoverschen Kultursommers: das NDR Klassik Open Air am Neuen Rathaus – im letzten Jahr versammelten sich an zwei Tagen insgesamt rund 44.000 Menschen vor der Bühne und im Maschpark. Nun stehen am 11. und 13. Juli die beiden Opern-Einakter „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni und „Der Bajazzo“ von Ruggero Leoncavallo auf dem Programm, und zum vierten Mal dirigiert KERI-LYNN WILSON vor Ort die NDR Radiophilharmonie. Höchste Zeit für ein ‡-Interview mit der 52-jährigen Kanadierin.

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Foto: Alexander Spiering

Mit groĂ&#x;en Schritten zum Erfolg: Dirigentin Keri-Lynn Wilson will einmal mehr beim Klassik Open Air das Publikum mitreiĂ&#x;en. nobilis 07-08/2019

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Foto: Alexander Spiering

Seien Sie dabei Mit ‡ können Sie zwei der begehrten Karten für das NDR Klassik Open Air am N ­ euen Rathaus gewinnen. Die Verlosung finden Sie auf Seite 78.

ICH DIRIGIERE. ICH BIN EINE FRAU. DAS GESCHLECHT SPIELT IN MEINEN AUGEN FÜR DIE TÄTIGKEIT AUF DEM PULT ÜBERHAUPT KEINE ROLLE. KERI-LYNN WILSON

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Frau Wilson, wie sind bislang Ihre Erfahrungen mit dem hannoverschen Klassik Open Air? Gibt es so etwas wie ein besonderes „MaschparkFeeling“? Wilson: Ich finde es aufregend, wieder in Hannover eines meiner Lieblingsorchester dirigieren zu können. In dieser romantischen Umgebung unter freiem Himmel vor Opernliebhabern mit Picknickkörben oder auch „Ersthörern“ zu spielen, ist wirklich eine beglückende Erfahrung.

STIL KOLUMNE

„WER SCHLÄFT, SÜNDIGT NICHT“

Hat die NDR Radiophilharmonie für Sie ganz spezielle Qualitäten? Wilson: Ich habe nun einige Male mit der Radiophilharmonie gearbeitet, sowohl mit symphonischem ­Material als auch mit Opern. Abgesehen davon, dass es einfach ein großartiges Orchester ist, fand ich Hingabe und Begeisterung bemerkenswert. Sie mögen es tatsächlich zu proben! Hatten Sie schon Gelegenheit, Hannover etwas besser kennenzulernen? Wilson: Am meisten mag ich den wunderbaren See, den die Menschen so gern zum Bootfahren oder ­Spazierengehen nutzen. Wenn ich freie Zeit habe, ­gehe ich im Aspria-Club schwimmen. Leidenschaft und Energie bilden die Brücke beim Zusammenspiel mit dem Orchester.

Foto: Axel Herzig

Sind Sie eine fordernde Dirigentin? Oder nehmen Sie‘s eher locker? Oder beides zugleich? Wilson: Doch, als Dirigentin verlange ich eine ganze Menge. Mein Ansatz ist, die Musiker mit meiner

„Wer vorher sündigt, schläft besser.“ So brachte es Giacomo Casanova auf den Punkt, und wer wollte einem derart ausgewiesenen Experten widersprechen? „Besser schlafen“ ist aber auch eine Frage von Stil und Technik. Ein Blick auf die High-End-Schlafsysteme der Bettenmanufaktur Schramm zeigt, wie viel Unterschied zwischen Liegen und Liegen liegen kann. Das Erfolgsgeheimnis heißt Handarbeit. Die manuell gefertigten Matratzen sind im wahrsten Sinn des Wortes eine Basis für die ideale Schlafposition, weil sie sich mit einer patentierten Schulteraufnahme und Konturanpassung flexibel an individuelle Körperformen anpassen. Auch das Bettklima hat eine andere Qualität dank der aufwendigen Heftung der Polstermaterialien, die nicht wie üblich miteinander verklebt werden. Durch das Zusammenspiel aller atmungsaktiven Materialien und Bewegung besteht ein permanenter Luftaustausch – ganz egal, ob wir vorher gesündigt haben oder nicht. Ihr

Bernd Krüger

Friesenstraße 17+19 30161 Hannover www.hansgbock.de


Foto: Susanne Diesner

Leidenschaft und meiner Energie zu inspirieren. Offenbar sind Sie in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen. Wessen Einfluss war der wichtigste für Sie? Wilson: Gerade bin ich nach Winnipeg gefahren, wo meine Großmutter ihren 100. Geburtstag gefeiert hat. Sie war der größte Einfluss in meinen frühen musikalischen Jahren und hat mir das Klavierspielen beigebracht, als ich drei war. Sie übt immer noch jeden Tag eine Stunde lang!

Welche Musik hören Sie privat? Nur Klassik? Wilson: Wenn ich entspannen will, höre ich gern Frank Sinatra, Jobim, Ella Fitzgerald, Charles Aznavour, U2, Roy Orbison oder die Deep-House- und Hip-Hop-Musik von DJ CYNC – das ist mein Bruder.

Ich habe gelesen, dass ein anderer früher Berufswunsch eine Karriere als Spionin gewesen sei. Wie kam das denn zustande? Wilson: Obwohl es nie wirklichen Zweifel gegeben hat, dass die Musik meinen Lebensmittelpunkt bilden würde, habe ich als Teenager über Spionage fantasiert, mit Sicherheit inspiriert durch die James-Bond-Filme. Ich stellte mir ein Jet-Set-Leben mit vielen Reisen in fremde Länder vor, wobei ich jede Menge unterschiedliche Sprachen sprechen würde – ganz so weit entfernt davon, wie sich die Dinge für mich als Dirigentin entwickelt haben, war das gar nicht.

Sie haben einmal die Frage „Die Sache, die Sie am meisten verärgert?“ mit „Trump als Präsident der Vereinigten Staaten“ beantwortet. Fühlen Sie immer noch so? Wilson: Ja, nur würde ich jetzt hinzufügen: „und alle rückgratlosen Mitglieder der republikanischen Partei“.

Es gibt immer noch weit mehr männliche als weibliche Dirigenten. Stimmt es, dass dieses Phänomen für Sie nie wirklich von Bedeutung war? Wilson: Ich dirigiere. Ich bin eine Frau. Das Geschlecht spielt in meinen Augen für die Tätigkeit auf dem Pult überhaupt keine Rolle. In einem Interview sagten Sie, dass Ihr Lehrer Otto-Werner Mueller sehr stark die „deutsche Schule“ vertreten habe. Was genau bedeutet das? Wilson: Ich hatte das Glück, bei meinem Studium an der Juilliard School einen der größten Dirigierlehrer des vergangenen Jahrhunderts zu haben, den inzwischen verstorbenen Maestro Otto-Werner Mueller. Sein Ansatz war, dass er zunächst ein vollständiges Verständnis der Partitur verlangte, bevor er mir erlauben würde, sie aufzuführen. Erst dann durfte ich mich auf die Suche nach meiner Interpretation begeben. Letztlich hat er mich zur metaphysischen Verbindung von Gehirn und

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Herz geführt und zu den Mitteln, wie man Gefühl und Energie in physische Gesten umsetzt.

Sie leben in New York. Sehnen Sie sich manchmal nach ländlicher Umgebung? Wilson: Das tue ich tatsächlich, so sehr ich New York liebe. Glücklicherweise ist meine Wohnung nur 100 Meter vom Central Park entfernt – mein Zufluchtsort, wo ich jeden Tag mindestens eine Stunde lang spazieren gehe.

Wenn Sie die freie Wahl hätten: Von wem, lebend oder tot, würden Sie sich am liebsten malen lassen? Wilson: Das ist leicht: Elizabeth Peyton, die größte lebende Porträtistin. Was auch immer sie erschafft, ist der Inbegriff von Schönheit. Haben Sie außer Schwimmen und langen Spaziergängen Hobbys? Wilson: Ich lese viel Russisches mit meinen russischen Freunden. Sprachen interessieren Sie ja ohnehin. Wie steht‘s mit Ihrem Deutsch? Vielleicht eine Botschaft für unsere Leser? Wilson: Ich lerne wirklich gerne Sprachen und zwar meistens autodidaktisch, deswegen ist mein Deutsch leider alles andere als perfekt. (Und nimmt dann doch mutig Anlauf:) Es war großartig, dieses Interview mit Ihnen zu machen, und ich bin ganz begeistert zu Hannover wiederkommen! W

Jörg Worat


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Hörgeräteakustikmeisterin Gabriele Korallus gründete vor 30 Jahren das Unternehmen.

KORALLUS:

Hörgerätetechnik auf dem neuesten Stand Foto: Korallus

Ein Familienunternehmen, das stets nah an den Kunden ist: Seit 30 Jahren betreibt Gabriele Korallus in Hannover und in der Region viele Meisterbetriebe für Hörgeräteakustik.

Korallus engagiert sich im Golfsport.

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Es ist eine faszinierende Technik mit ­be­eindruckenden Möglichkeiten. ­Hörgeräte ­haben schon lange nichts mehr mit alt sein und biederen Farben zu tun. ­Vielmehr ­sehen sie aus wie Schmuckstücke. Und beim ­Tragen sind sie häufig so gut wie gar nicht sichtbar. Wer sich über die ­neueste Hörgerätetechnik informieren will, ­findet bei Gabriele Korallus und ihrem Team Experten in der Nähe. Denn zu dem ­Familienunternehmen gehören zahlreiche Meisterbetriebe in Hannover und in der

R­ egion sowie eine zentrale Werkstatt für die Herstellung von Maßohrstücken, Gehörschutz und Im-Ohr-Hörgeräten. Gabriele Korallus war ursprünglich als A ­ ugenoptikerin gestartet. „Ich habe ­erkannt, dass ich mehr Freude an der Technik habe und über die Hörgerätetechnik die Menschen ganz anders abholen kann“, ­berichtet sie. Vor 30 Jahren ergab sich die Möglichkeit, dass sie sich an der Falkenstraße im hannoverschen Stadtteil Linden selbstständig machte. Es war der Beginn


Fotos: Andrea Janssen

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Moderne Im-Ohr-Hör­ geräte sind beim Tragen kaum noch sichtbar. Das Unternehmen betreibt eine eigene Werkstatt in Hannover.

e­ iner beeindruckenden Unternehmens­ geschichte. W ­ enige Jahre nach der Gründung stieg auch B­ ruder Dr. Andreas B­ ecker mit ein. H ­ eute gehört auch Schwiegertochter Anja Korallus mit zum Team – ein richtiges Familienunternehmen eben. Die jüngste F­ iliale befindet sich im Stadtteil B­emerode – und sie spiegelt auf vielfältige Weise die Firmenphilosophie w ­ ider: „Wir sind für ein breites Publikum ­aufgestellt“, sagt ­Gabriele Korallus. Dort gibt es unterschiedliche Hörräume, unter anderem einen ausschließlich für Kinder. Die ­Filiale ist einladend, klar, hell, modern und freundlich gestaltet. Und die Kunden erhalten schnell einen Überblick über die beeindruckenden technischen Möglichkeiten von Hörgeräten. „Neue moderne Hörgeräte haben e­ ine Streamingfunktion für Musik, Fernsehen und Telefon“, erklärt Gabriele Korallus. So werden die Lieblingssongs auf Wunsch vom Handy ­geräuschfrei in den ­Gehörgang übertragen – eine Technik, auf die gerade die Jüngsten richtig stolz sind. Und wenn ­während des Fernsehens das Telefon ­klingelt, wird die Lautstärke des Fernsehers herunterreguliert: Man kann das Telefongespräch direkt annehmen und hat es quasi im Gehörgang.

Wer bei Korallus ein Hörgerät kauft, e­ rhält ein Hörsystem als Maßanfertigung, bei dem die Technik individuell nach Hörgewohnheiten des Nutzers eingestellt wird. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir eine eigene Werkstatt haben“, sagt Gabriele Korallus. Der Bereich Kinderhörgeräte ist eines der Kompetenzthemen von K­ orallus ­Hör­akustik, für die das Unternehmen ­speziell ausgebildete Experten hat. „Wir sind Spezialisten für viele Einzelbereiche“, berichtet die Firmenchefin. B­ eispielsweise gibt es ­einen Spezialisten für Tinnitus ­sowie für Lärmschutz am ­Arbeitsplatz. „Über die Berufsgenossenschaft haben wir eine Zulassung für Lärmhörgeräte und

Hell und modern: das neue Geschäft von Korallus im ­hannoverschen ­Stadtteil Bemerode

­ ehörschutz am Arbeitsplatz“, so G G ­ abriele ­Korallus. Ein weiters Spezialgebiet ist dann ­gefragt, wenn normale Hörgeräte nicht mehr ­helfen können. In solchen ­Fällen kommen ­Cochlea-Implantate zum E­ insatz. Auf d­ iesem Feld ist Korallus K­ ooperationspartner der Medizinischen Hochschule Hannover. Das Unternehmen Korallus ist Service-Partner aller Cochlea-Implantat-Hersteller. Auch in der hannoverschen Golfer-­Szene ist der Name Korallus ein Begriff. Unter anderem unterstützt das Unternehmen die Damen- und Herrenmannschaften des Golfclubs Hannover, die in der 2. Bundesliga spielen.  W

www.hoergeraete-korallus.de


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Foto: Einbeck Marketing GmbH


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INBECK

Einbeck und seine „Chromjuwelen“ Wer bei „Einbeck“ an das bekannte Bier denkt, liegt zwar grundsätzlich richtig, sollte aber wissen, dass diese charmante Stadt mehr zu bieten hat als die berühmte Brauerei. Natürlich kommen in einer Stadt, die das Bockbier erfunden hat und die auf über 600 Jahre Brau-Tradition zurückblickt, Biergenuss und Geselligkeit nicht zu kurz. Für die Besucher Einbecks gibt es dazu jede Menge Programm und viel zu erleben, aber darüber hinaus auch zahlreiche bedeutende Sehenswürdigkeiten. EINBECK IST EINE HISTORISCH BEDEUTENDE STADT, eine Stadt mit 400 schmucken Fach-

werkhäusern, mit engen Gassen und mittel­ alterlichem Flair.

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EINBECK ERLEBEN

IN EINBECK GIBT ES VIEL ZU ENTDECKEN. DIE STADT VERFÜGT ÜBER VIEL RAUM FÜR NATUR UND KULTUR UND BIETET BEDEUTENDE HISTORISCHE UND TOURISTISCHE SEHENSWÜRDIGKEITEN SOWIE KULINARISCHE SPEZIALITÄTEN, ZUM BEISPIEL KÖSTLICHKEITEN AUS BIER UND EINBECKER SENF IM ÄLTESTEN WIRTSHAUS NIEDERSACHSENS. ULRIKE LAUERWALD, LEITERIN DER TOURIST-INFORMATION EINBECK

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in Stadtbummel versetzt zurück in frühere Jahrhun­ derte. Es lohnt sich, die Giebel und Fassaden der alten Häuser in Ruhe zu betrachten, die, wie zum Beispiel das 1612 errichtete „Eickesche Haus“, mit kunstvollen Schnitzereien aus der Spätrenaissance verziert sind. Ein weiteres histo­ risch bedeutsames Kapitel, mit dem Einbeck punkten kann, ist das alte Handwerk des Blaudrucks. Es wird hier nach wie vor gepflegt und wurde erst kürzlich von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Eine kulinarische Einbecker Tradition ist die Senfherstellung in einer alten Senfmühle mitten in der Altstadt. Und im ältes­ ten Wirtshaus Niedersachsens, dem „Brodhaus“, schließt sich der Kreis, wenn hier Köstlichkeiten aus Bier und Senf gezaubert werden. Als Hansestadt war Einbeck schon vor Jahrhunderten ei­ ne weltaufgeschlossene Handelsstadt im Schnittpunkt der Fernhandelsstraßen zwischen Weser- und Leinetal, Solling und Harz, rund 75 Kilometer südlich von Hannover und 30 Kilometer nördlich von Göttingen. Heute liegt Einbeck an der Deutschen Fachwerkstraße, und besonders jetzt im Som­ mer ist schon die Anfahrt ein Vergnügen. Wer möchte, eilt über die Autobahn A 7 und biegt nach Westen ab, oder, besser noch, bummelt mit dem Metronom zwischen Hannover und Göttingen gemütlich gen Einbeck – auf der ICE-Strecke wird ohnehin gerade gebaut. Viel schöner ist es aber, die gut ausge­ baute Bundesstraße 3 von Hannover aus gen Süden zu rollen 36

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– durch das grüne Leinetal, vorbei an den Hügeln von Ith und Hils, durch sehr viel Wald und kleine Dörfer. Umwelt­ bewusste fahren die Strecke vielleicht sogar mit dem Rad und besuchen im Anschluss daran in Einbeck das „RadHaus im Stadtmuseum“, das modernste Fahrradmuseum Deutsch­ lands. Oldtimersammlung von Weltrang Aber zur Geschichte der Mobilität bewegt sich in Einbeck noch sehr viel mehr, denn in Einbeck steht der PS.Speicher, eine Oldtimersammlung von Weltrang. Ein Ausflugsziel, das seit seiner Eröffnung im Juli 2014 nicht nur alle ben­ zingetränkten Männerträume wahr werden lässt, sondern der ganzen Familie spannende Unterhaltung bietet. Daher sollten Frauen, wenn der Freund oder Gatte sagt: „Liebling, lass uns zum PS.Speicher fahren“, nicht gegensteuern, son­ dern unbedingt einsteigen. Untergebracht ist die Oldtimersammlung in einem Korn­ speicher aus dem Jahr 1899. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde in mehrjähriger Bauzeit in eine moderne Erlebnis­ welt umgewandelt, ohne seine historischen Wurzeln zu ver­ leugnen. Auf über 6.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche, verteilt über mehrere Stockwerke, präsentieren sich über 400 Exponate: Räder, Motorräder und Automobile, die eine sehr lebendige Geschichte, Gegenwart und Zukunft der mo­ torisierten Fortbewegung erzählen. Ergänzt wird die Prä­


Foto: Tourist Info Einbeck

Foto: Einbeck Marketing GmbH

Foto: Wolfgang Kampa

Oben: Mitten im Zentrum – das Rathaus mit seinen markanten Tßrmen Unten links: Ein Blick in die lebhafte Innenstadt von Einbeck Unten rechts: Der EulenspiegelBrunnen mitten auf dem Marktplatz

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Foto: PS.Speicher

Foto: PS.Speicher

EINBECK ERLEBEN

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Foto: Spieker

Der PS.Speicher lässt Geschichte lebendig werden, und es werden Erinnerungen wach – an Opas Motorroller, an das erste eigene Auto oder an die Ferien damals mit dem Bulli ...

­ auptausstellung beginnt im sechsten Stockwerk und wan­ H dert etagen- und epochenweise nach unten in die Gegenwart und Zukunft. Die Reise beginnt, als die Räder noch mit Mus­ kelkraft und Pferdestärken rollten und der Kaiser dem Auto­ mobil keine Chance einräumte, das erste Motorrad mit Ben­ zinmotor aber schon über die Straßen rollte. „Stinkekarren“ wurden die ersten Motorfahrzeuge genannt. Heute ist eines davon ein Glanzstück der Sammlung: die noch fahrtüchtige „Benz Victoria Motorkutsche“ von 1893. nobilis berichtete im Juni-Heft über ihren Einzug ins Museum. Nicht nur Schauen, sondern auch Mitmachen ist beim Gang durch die Ausstellung angesagt. So dürfen die Besu­ cher in einem „Hanomag Komissbrot“ Platz nehmen, um da­ mit im Simulator die Einbecker Fachwerkkulisse von 1920 zu erobern. Der Führerscheintest von 1935 bringt verblüffende Erkenntnisse. Über 80 Aktivstationen laden zum Mitmachen ein. Plötzlich heulen Sirenen und donnern Geschütze – ein Raum mit staubigen Fahrzeugwracks symbolisiert sehr rea­ listisch die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs. Hier wird auch die Geschichte des „eingemauerten Motorrads“ erzählt. Ein Landwirt versteckte im Herbst 1939 seine nagelneue Ma­ Amüsante Zeitreise durch die Jahrhunderte So ermöglicht der Besuch im PS.Speicher eine spannende schine hinter der Scheunenwand, um der Beschlagnahme und amüsante Zeitreise durch die Jahrhunderte. Die zu entgehen. Wieder ein paar Treppenstufen tiefer dann die

sentation durch Themen- und Sonderausstellungen sowie wechselnde Inszenierungen, die immer wieder neue Impulse bieten und jeden Besuch erneut zu einem Erlebnis werden lassen. Die Oldtimersammlung ist das Ergebnis der lebenslangen Sammelleidenschaft von Karl-Heinz Rehkopf, einem erfolg­ reichen Kaufmann aus der Region. Der heute über 80-Jährige war 16 Jahre jung, als er sich für hart erarbeitete 100 D-Mark sein erstes Motorrad Baujahr 1938 kaufte. „Ich konnte es mir erst nach und nach leisten, mir meine Jugendträume zu er­ füllen“, erinnert er sich. Vor zehn Jahren traf Karl-Heinz Rehkopf eine Entscheidung mit Weitblick und entwickelte viele neue Ideen. Gemeinsam mit seiner Frau Gabriele Reh­ kopf-Adt und weiteren Mitstreitern gründete er die gemein­ nützige Kulturstiftung Kornhaus, um seine „Chromjuwelen“ für die Zukunft zu erhalten, abzusichern und mittels eines professionellen Konzepts der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Er wolle seine Freude an der Sammlung mit ande­ ren Technikbegeisterten teilen, sagt er.

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Foto: PS.Speicher

EINBECK ERLEBEN

Foto: Spieker

Aufschwung in den 50er-Jahren: links ein Cabrio der Auto-Union, später DKW, made in Düsseldorf, rechts ganz ähnlich der IFA F 9 aus der DDR

Traditioneller Treffpunkt der PS-Fans: die Einbecker Oldtimertage vom 26. bis 28. Juli. In diesem Jahr feiert der PS.Speicher fünften Geburtstag!

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Lebensfreude und das Wirtschaftswunder der Nachkriegs­ zeit. Eine Original-Milchbar der 50er-Jahre mit noch funk­ tionstüchtiger Juke-Box lädt ein, Buddy-Holly-Hits zwischen Vespa-Rollern und Isettas zu hören. In den 60ern dann die Beatles und Camping-Vergnügen in Ost und West. Besonders in der DDR war der Trip ins Grüne sehr beliebt. Mode, Spiel­ zeug, Haushaltsgegenstände und Werbung dieser Zeit we­ cken bei vielen Besuchern sicherlich Erinnerungen, ebenso wie die Filmszenen aus „Easy Rider“, wenn Peter Fonda und Dennis Hopper auf ihren dicken Maschinen mit „Born to be wild“ Amerika suchen. Oder wie wäre es mit Abtanzen wie früher in der 70er-Jahre-Disco? In den multifunktionalen Eventräumen des PS.Speichers finden Veranstaltungen statt und es kann auch privat ge­ feiert werden – mit Hinguckern wie einer historischen Tankstellenzapfsäule, aus der jetzt Bier fließt. Im Rennsimu­ lator, dem einzigen frei zugänglich Full-motion-Simulator der Welt, können die Besucher im Porsche Carrera über die berühmtesten Rennstrecken der Welt rasen. Ein Trauzim­ mer ermöglicht es, den Bund fürs Leben zu schließen. Das benachbarte Vier-Sterne-Hotel „Freigeist“ mit einem fan­ tastischen Wellnessbereich und sein Restaurant „Genuss­ werkstatt“ im Speicher, beide verbunden mit der bekannten Gräflich Hardenberg‘schen Gastronomie, bieten auch außer­


Foto: Spieker

Gegen

Dauernörgler und Drama D Queen

„Stinkekarren“ wurden die ersten Automobile genannt. Aber sie ermöglichten eine neue Art der Freiheit.

halb der Ausstellungszeiten perfekte Entspannung und ange­ nehme Gaumenfreuden im passenden Ambiente. So befindet sich zum Beispiel im Hotel eine Garage als Sitzungsraum, im Restaurant stehen die Tische auf Felgensäulen, und der Sekt wird in Kühlern aus Benzinkanistern serviert. Lebendiger Geschichtsunterricht Ein Besuch im PS.Speicher ist also nicht nur lebendiger Ge­ schichtsunterricht mit hohem Unterhaltungswert, sondern kann auch ein wunderbarer Urlaub werden. Derzeit wird im PS.Speicher und in einem Extra­Depot im Ort, das die Lkw­ und Bus­Sammlung zeigt, ungefähr ein Achtel der über 2.000 Objekte umfassenden Sammlung ausgestellt. Geplant ist, in naher Zukunft weitere Depots zu erschließen, um Karl­Heinz Rehkopfs Schätze komplett öffentlich zeigen zu können. Er selbst sammelt leidenschaftlich weiter, gemäß seinem Zitat: „Das wichtigste Stück in einer Sammlung ist das, was fehlt!“ W

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Beate Roßbach nobilis 07-08/2019

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5. Oktober 2019

Foto: Kulturstiftung Kornhaus

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Ost trifft West 10 Uhr bis 18 Uhr, PS.Depot Lkw+Bus Anlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls ­findet im PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck ein ­Oldtimertreffen der besonderen Art statt. ­Unter dem Motto „Ost trifft West“ werden sich auf dem Depot-Gelände viele historische Fahrzeuge von beiden Seiten der ehemaligen innerdeutschen Mauer treffen. Egal ob IFA oder ­Henschel, Käfer oder Trabant, Barkas oder VW Bulli, Schwalbe oder Zündapp, sie alle haben das Straßenbild in Ost und West geprägt. Ein kleines Rahmenprogramm rundet das ­Treffen ab. Interessierte werden gebeten, sich vorab per E-Mail an sabine.schilling@ps-speicher.de anzumelden. www.ps-speicher.de

E C B K N I NDER

n EVENT-KALE e t n u b n e d r e üb Eine Übersicht

7. September 2019 20. Einbecker MusicNight 19.30 Uhr Eröffnet wird die nun schon traditionelle Ein­ becker MusicNight vor dem historischen Rathaus. Ab 20 Uhr spielt dann die Musik – und zwar nur handgemachte Livemusik – in insgesamt zehn ausgewählten Locations der Einbecker Innenstadt. Und es kann nach Herzenslust getanzt werden. Ob entspannter Blues & Jazz, stimmungsvolle Popmusik, mitreißender Alternative Rock sowie Klassik – für jeden Musikgeschmack ist das Passende dabei. Die Konzerte sind für die Besucher kostenfrei. Mit einer Spende kann die Aktion „Förderer der Musik“ unterstützt werden durch den E­ rwerb von Unterstützer-Armbändchen als ­Anerkennung der Künstler, erhältlich am ­Veranstaltungsabend in allen teilnehmenden Locations und im Vorverkauf in den allgemein bekannten Vorverkaufsstellen ab 5 Euro. Foto: Einbeck Marketing GmbH

11. Oktober bis 13. Oktober 2019

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45. Einbecker Eulenfest Beginn: Freitag, 17 Uhr, mit verkaufsoffenem Sonntag von 13 bis 18 Uhr Am zweiten Oktober-Wochenende verwandelt sich die Einbecker Innenstadt in ein buntes Fest vor historischer Kulisse, mit zahlreichen Angeboten für die ganze Familie. Beim größten Stadtfest der Region erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm: Neben zahlreichen Live-Acts auf vier Bühnen wird am Sonntagmittag um 13.15 Uhr ein Überraschungs-Stargast auf der Hauptbühne auf dem Marktplatz auftreten. Das Eulenfest lockt mit spektakulären Fahrgeschäften, den Marktständen auf der Land­meile ­sowie einem verkaufsoffenen Sonntag und einer attraktiven Verlosungsaktion für die Besucher. Weitere Highlights des Einbecker Eulenfests sind der ­Kuscheltierregen und der Winterbock-Anstich zur Eröffnung am Freitag. Aktuelle Programminformationen zum Eulenfest gibt es per App für ­Android oder iPhone oder unter www.einbecker-eulenfest.de


Foto: Laverda Corse

9. August 2019

Foto: Sebastian Jaregui

70 Jahre Moto Laverda – The fabulous 70s I 19 Uhr, PS.Speicher Im Jahr 1949 wurde Moto Laverda gegrün­det, die Werkstatt, in der die legendären Laverda-750-SF-Modelle entstanden. Piero Laverda, der Sohn des Gründers, referiert anlässlich des Jubiläums über die Geschichte seiner Familie und die der Superbikes. Karten für 10 Euro im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse. Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Tel. 05561 92320270, www.ps-speicher.de

26. Juli bis 28. Juli 2019

Foto: Kulturstiftung Kornhaus

Foto: Einbeck Marketing GmbH

Street Food Open Air Freitag, 15 Uhr bis 22 Uhr, Samstag, 10 Uhr bis 22 Uhr Sonntag, 10 Uhr bis 20 Uhr Das ist neu in Einbeck: Anlässlich der Oldtimertage lädt die Stadt zum ersten Einbecker Street Food Open Air ein. Die besten Food Trucks und Street Food Artisten des Landes bieten ihre Spezialitäten rund um den PS.Speicher an. Der Genuss und das Ambiente von offenem ­Feuer, d­ ampfenden Töpfen und Pfannen, frischen Kräutern, exotischen G ­ ewürzen und leckeren Gerüchen wird umrahmt von Live-Musik, Walking Acts, Kinderprogrammen u. v. m. Hier ist für jeden etwas dabei. Der Eintritt ist frei. www.ps-speicher.de

24. August 2019

Die große Verdi-Gala | 19 Uhr, Marktplatz Das sommerliche Event für Klassik-Freunde findet auf dem ­Einbecker Marktplatz statt. Ein Klassik-Open-Air-Konzert, das sich mit einer faszinierenden Auswahl der bekanntesten Stücke aus Verdis Opern präsentiert. Kernstück der Gala ist die Oper Nabucco. Weitere ­Szenen ­lassen die Zuschauer eintauchen in Musik aus Aida, Rigoletto, La Traviata, Der Troubadour, Don Carlos und die Macht des Schicksals. Unter der ­musikalischen Leitung von Martin Doubravsk erlebt das Publikum einen einzig­ artigen, gefühlvollen Klassik­ abend mit den schönsten Melodien aus Verdis Welt. Tickets: 05561-3131910

Feuerwehr-Tag im PS.Depot 10 Uhr Halten die modernen Fahrzeuge den Vergleich stand? Auf jeden Fall können die Besucher hier viel Rot sehen. Das PS.Depot, in dem Lkws und Busse untergebracht sind, öffnet seine Tore, um historische Feuerwehrfahrzeuge neben modernen Hightech-Rettungsfahrzeugen aus der Gegenwart zu präsentieren. Dazu gibt es spannende Vorführungen – von der Eimerkette bis zur Drehleiterfahrt lädt ein buntes Programm zum Mitmachen bzw. -fahren ein. www.ps-speicher.de

Foto: Einbeck Marketing GmbH

8. September 2019

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Realisation: connect Werbeagentur GmbH • Fotos: Einbecker Senfmühle GmbH, Mehle Hundertmark Fotografie, Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft e.V./ Thomas Bräunig

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Das Schärfste am Norden Einbecker Senfmühle – organischer, handvermahlener Natursenf aus niedersächsischem Bio-Anbau.

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Im Senfkontor: Inhaber Rainer Koch mit seiner Frau Dagmar, die sich als Gastgeberin insbesondere um die Vermietung der demnächst 10 Ferienwohnungen sowie die Organisation der Führungen mit ca. 3 000 Besuchern jährlich kümmert.

Die Senfsorten sind direkt beim Erzeuger in Einbeck, in über 200 Geschäften, der Gastronomie und im eigenen Web-Shop einbeckersenf.de erhältlich.

Bereits zum achten Mal wurden Produkte der Einbecker Senfmühle als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen“ prämiert.

Wenn man an das südniedersächsische Einbeck und an dort beheimatete Erzeuger kulinarischer Kostbarkeiten denkt, fällt den meisten Menschen wahrscheinlich das Einbecker Brauhaus und der seit Jahrhunderten geschätzte Gerstensaft ein. Doch es gibt in der alten Hansestadt mit den über 400 erhaltenen Fachwerkhäusern noch eine weitere Spezialität zu entdecken. Denn mit Gründung der Einbecker Senfmühle GmbH im Jahr 2010 wurde ein Handwerk wiederbelebt, das in der kleinen Stadt im Leinebergland seit 1923 Tradition hat – die Herstellung hochwertiger Senfe. Am Anfang war es nur eine spontane Idee dreier Freunde, entstanden in abendlicher geselliger Runde: Wir produzieren unseren eigenen Senf! Gesagt, getan. In der Freizeit folgten erste Versuche, und schon bald stellten die leidenschaftlichen Hobby-Köche in der Einbecker Altstadt organische, handvermahlene Natursenf-Sorten höchster Qualität her. Der Einbecker Senf schaffte es in das Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker“, später gewährte Fernseh-Koch Rainer Sass seinen Zuschauern im NDR einen Blick hinter die Kulissen der Manufaktur. Dass die Einbecker Erzeugnisse 2019 von Ministerpräsident Stephan Weil bereits zum achten Mal als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen“ ausgezeichnet wurden, belegt die Nachhaltigkeit der Produktentwicklung und die konstant hohe Fertigungsqualität. Und auch in der Gastronomie vertrauen immer mehr Köche und Restaurantleiter auf den Senf aus Einbeck. Unter anderem in den Küchen der Wolfsburger Autostadt-Restaurants, mit denen gemeinsam ein exklusiver „Küchenmeistersenf“ kreiert wurde. Als Bioland-Erzeuger verwendet die Einbecker Senfmühle ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert ökologischem Anbau – alle selbstverständlich ökozertifiziert. „Regionale Erzeuger und Lieferanten sind bei uns erste Wahl, denn nur der persönliche und vertrauensvolle Kontakt, verbunden mit absoluter Transparenz, garantiert beste Rohstoffqualitäten“, betont Geschäftsführer Rainer Koch und ergänzt: „Wir selbst kaufen nur bei Partnern, denen wir vertrauen und deren Produkte unseren hohen Ansprüchen gerecht werden“. Bei der Herstellung hat sich die Senfmühle für ein traditionelles und seit Jahrhunderten bewährtes Verfahren entschieden. Die mehrstufige schonende Kaltvermahlung garantiert dabei den vollständigen Erhalt aller Inhalts- und Geschmacksstoffe. Erst eine sich anschließende mehrwöchige Ruhezeit in Fässern gibt dem Senf dann die Reife und harmonische Geschmacksverbindung, bevor er per Hand in Gläser und Steinzeugtöpfe abgefüllt wird. Im Gegensatz zu Senfen vieler bekannter Produzenten behält der Einbecker Senf durch dieses Herstellungsverfahren seine wertvollen, gesundheitsfördernden Wirkstoffe und einen unnachahmlichen Geschmack. Künstliche Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker? Fehlanzeige. Nach dem Ausscheiden zweier Partner ist Rainer Koch seit vergangenem Jahr alleiniger Gesellschafter der Einbecker Senfmühle. Und der gebürtige Hannoveraner hat noch viel vor. So ist 2020 zum zehnjährigen Geburtstag des Unternehmens die Eröffnung eines neuen Besucherzentrums geplant, in dem dann neben Führungen auch interessante Senf-Seminare sowie Verkostungen der verschiedenen Sorten angeboten werden – man darf also gespannt sein. W nobilis 07-08/2019

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LUST AUF GOLF

Spielen wie in schottischen Dünenlandschaften 46

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WIR SEHEN UNS AUF DEM PLATZ. 27 Loch und 5 Loch Pay & Play Platz

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Schnupper- und Platzreifekurse in kleinen Gruppen

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Neue Gesichter im Sekretariat und Restaurant

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Hunde sind willkommen

Fotos: Stefan von Stengel

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Neu seit 1.1.2019

iesen einzigartigen Golfplatz haben wir in Mecklen­burg-Vorpommern entdeckt: Der WINSTON­links wurde schon mehrfach als bes­ ter deutscher Golfplatz ausgezeichnet. Die typischen Merkmale des WINSTONlinks (Inland Linkscourse) sind den schottischen Dünenlandschaften am Meer nachempfunden. Auf rauen und windgepeitschten Arealen entfaltet sich seine einmalige Wirkung: Bis zu zehn Meter hohe Dünen türmen sich vor den Wäldern auf, eine karge Bepflanzung mit Ginster und Heidekraut sowie tiefe Sandkuhlen inszenieren das Bild des Golfplatzes. W

Italienische Spezialitäten

Da Roberto Golf Club Verden e.V. Holtumer Str. 24 · 27283 Verden-Walle Tel. 04230 1470 · Fax -1550 golf@gc-verden.de

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Fotos: nobilis

LUST AUF GOLF

Siegerehrungen in Burgwedel (rechts) und Rehburg-Loccum (unten) Daniela Hofmann stellt einem Turnierteilnehmer die Fragen zum nobilis-Gewinnspiel.

Petra Ennulat und Gabriele Korallus (v. l.)

Das nächsten Termine: 29./30. Juni – Golfpark Steinhuder Meer 6. Juli – Golfclub Langenhagen 10. August – Golfclub Gleidingen 17. August –Golfclub Isernhagen 24. August –Golfclub Burgdorf

Robert Andreas Hesse mit Viola Steinberg

Mirko Slomka, Robert Andreas Hesse und Hinderk Meyer-Tölle (v. l.)

Großer Zuspruch beim Möbel Hesse Golf Cup

Die attraktive Golf-Anlage des Golf und Country Club Leinetal Einbeck e.V. bietet einen herrlichen Panoramablick ins Leinetal, der Golferinnen und Golfer das Herz höher schlagen lässt. Er verfügt über 18 spannende und teils anspruchsvolle Bahnen und erst vor kurzem wurde die Erweiterung von vorher 69 auf jetzt 71 Par gefeiert! Herzlich willkommen im Golfclub Leinetal!

GuCC Leinetal Einbeck e.V. Am Holzgrund 20 - 37574 Einbeck - Tel. 05561-982305 www.golfclubeinbeck.de

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wei weitere wunderbare Turniertage konnten die Teilnehmer des Möbel Hesse Golf Cups erleben. Bei Sonnenschein starteten die Flights auf dem Golfplatz in Burgwedel. Dritter Austragungsort war dann die Anlage des Golfclubs Rehburg-Loccum. Mit da-

bei waren auch wieder zahlreiche Sponsoren – unter anderem Ferrari Hannover. Auch ‡ begleitet als Sponsor mit Partnern die Turnierserie. Ein besonderes Highlight wird zum Abschluss die Finalreise sein. Denn es geht in diesem Jahr an die östliche Algarve in Portugal.  W


Simon Peters & Friends: Golfturnier mit toller Stimmung

Fotos: Julian Winkhaus

Pro Simon Peters hatte das Turnier in Gleidingen intitiiert.

Dieses Turnier erfreute 119 Golferherzen und kam bei den Teilnehmern richtig gut an: Mit sehr viel Spaß, guter Laune und viel Abwechslung hat Pro Simon Peters mit dem Team von Golf51 einen unvergesslichen Turniertag auf der Anlage in Gleidingen gestaltet. Das Wetter war fantastisch sommerlich. Und die Rasenfläche am Kurzplatz der Bahn 6 bildete eine kleine Wohlfühloase. Es gab Köstliches, unter anderem regionales Mashseebier und Handmade-Burger von The Harp. Bei guter Musik und Liegestühlen zum Ausspannen kam direkt Strandfeeling auf.

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Gold wie Seide und Sonnenglanz Fotos: Lorena Kirste

So strahlend präsentierte sich die Schmuckmanufaktur Wellendorff bei Juwelier Bielert.

Wellendorff-Repräsentant Sebastian Flaig

Goldschmiedemeister Karl Urbitsch zeigt im Juweliergeschäft Bielert, wie die kostbaren Schmuckstücke von Wellendorff entstehen.

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Goldfäden spinnen – gibt es das nicht im Märchen? Richtig, die schöne Müllerstochter sollte Stroh in Gold verwandeln und hatte damit sehr zu kämpfen. In Neustadt hingegen wurden unlängst Märchen war, als die traditionsreiche Schmuckmanufaktur Wellendorff aus Pforzheim bei ­Juwelier ­Bielert zu Gast war. Mit einer Mini-Werkstatt und einer großen Präsentation ermöglichte sie einen Blick hinter die Kulissen. Goldschmiedemeister Karl Urbitsch gab, unterstützt von Sebastian Flaig, Repräsentant für Norddeutschland, Einblicke in die edle Wellendorff-Welt. Unter kleinen vergoldeten Cloches – ein charmantes ­Accessoire und typisch für den WellendorffStil, präsentierte Sebastian Flaig die Vielfalt der Kostbarkeiten. Goldschmiedemeister Urbitsch erklärte anhand von Werkzeugen und Materialien aus der ­Pforzheimer Goldschmiede, wie aus einer schweren, kompakten 18-Grad-Goldstange hauchzarte Goldfäden werden – ein feines Gespinst, das sich unter erfahrenen Händen in die wohl bekanntesten Wellendorff-Geschmeide verwandelt: Colliers aus Goldkordeln, die weich wie Samt und Seide auf der Haut liegen. Schmuckstücke, die zur Tradition von Wellendorff gehören und deren Geschichte so schön wie ein Märchen ist. „Wahre Werte. Aus Liebe. Das Beste.“ So lautet die Philosophie des 1893 gegründeten Familienbetriebes, der sich noch ­heute in den Händen der ­Gründerfamilie befindet. Die dritte Generation war es, die vor rund 45 Jahren die ­Geschichte der ­Kordel-Colliers schrieb, ­einer ­Schmuckikone, erschaffen aus Liebe. ­Hanspeter ­Wellendorff ersann sie als Geschenk für seine Frau Eva. Sie hatte sich ein Collier aus 18 ­Karat Gold gewünscht, das sich ebenso zart a­ nfühlte wie die Samt-


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Inhaberin ­Karin Bielert-Boppert und ihr Ehemann ­Joachim Boppert.

vorhänge ihrer Großmutter, die mit Seidenkordeln verziert waren. „Ich liebte das Gefühl, diese durch meine Hände gleiten zu lassen“, erinnert sie sich. Die Entstehungsgeschichte dieses Colliers erzählt Karl ­Urbitsch mit der Leidenschaft des langjährigen Wellendorff-Mitarbeiters. Mit wenigen Handgriffen veranschaulicht der erfahrene Goldschmiedemeister, welche Geheimnisse das Innenleben der Goldkordel birgt, Ergebnisse einer aufwändigen Entwicklungsarbeit, die Emotionen mit Erfahrung vereint. Vor zehn Jahren wurde diesem feinen Luxus mit „Sonnenglanz“ noch ein magisches Lichterspiel hinzugefügt. Entstanden ist die Sonnenglanz-Kollektion durch Zufall und ein kleines Missgeschick. Georg Wellendorff und ein Goldschmiedemeister der Schmuckmanufaktur prüften gerade ein Collier, das eine Kundin in einer Tresortür eingeklemmt hatte, als auf die beschädigte Stelle ein Lichtstrahl fiel, der exakt an dieser Stelle reflektiert w ­ urde. Die beiden Experten waren so fasziniert, dass sie zwei Jahre lang daran arbeiteten, diesen Effekt zu imitieren. Sie ­waren erfolgreich, und in diesem Jahr feiert die Kollektion Sonnenglanz ihren zehnten Geburtstag. Diese spezielle Goldschmiedetechnik gehört zu den „geheimen“ Schätzen des Hauses, die nicht bis ins L­ etzte ­offenbart werden. Nur so viel: Die aus feinem 18-Karat-Goldraht gewickelte Kordel

wird mit kleinen Einfassungen versehen, an deren Flächen einfallendes Licht reflektiert wird. Dadurch entsteht ein regelmäßiges Muster aus Glanzpunkten und eine Kordel, die heller funkelt als je zuvor, die glänzt, ohne zu blenden. Neben den seidensamtigen Kordeln mit Sonnenglanz gibt es weitere WellendorffSchmuckikonen. Ebenfalls ein Hingucker sind in sich drehbare Ringe, die unbedingt Potenzial zum Lieblingsschmuck haben. Das typische Wellendorff-Rotgold wird hier gepaart mit verschiedenen Farbnuancen aus Kaltemaille. Es sind „lebendige“ Ringe, die einen magischen Zauber verbreiten, denn durch ihre Beweglichkeit zeigen sie immer wieder neue Facetten ihrer Schönheit. Alle Schmuckstücke von Wellendorff haben eines gemeinsam: Ihren warmen, unvergleichlichen Goldton, der durch eine spezielle Legierung entsteht, die in der Schmuckmanufaktur selbst hergestellt wird. Karl Urbitsch zeigt den Gästen des Juwelier Bielert live, wie Gold mit ausgesuchten Edelmetallen erhitzt wird, bis es sich vermischt und hell glüht. Nach dem Erkalten schimmert es zart errötet, als w ­ ürde darin noch die Glut des Feuers leuchten, der typische Goldton des Hauses Wellendorff. Das Interesse der Gäste beim ­Wellendorff-Manufakturtag im Haus ­Juwelier Bielert ist groß. Neben Stammkunden konnten Inhaberin ­Karin Bielert-Bop-

pert und ihr Ehemann J­ oachim Boppert, charmant unterstützt von S­ eniorchefin Anneliese Bielert, auch neue Gesichter begrüßen. Juwelier Bielert ist, ebenso wie Wellendorff, ein Familienunternehmen, das seit 120 Jahren, mittlerweile in der vierten Generation und ebenfalls mit viel Sinn für Tradition, geführt wird, mit eigener Goldschmiedewerkstatt und Uhrmacherei. Eine Institution in Neustadt, die zum Leben ihrer Kunden gehört, mit dem Taufgeschenk, den Trauringen und den lebenslang passenden Preziosen für die große Liebe, mit der Uhr zur Konfirmation oder dem exklusiven Chronometer aus dem großen Sortiment der hier vertretenden renommierten Marken. Ein Familienunternehmen also, das, ebenso wie Wellendorff, für höchste Qualität und exklusive Eleganz steht, und daher passen die Bielerts aus Neustadt und die Pforzheimer seit ­vielen Jahren so gut zusammen. Wellendorff, wo übrigens alle Stücke mit einem kleinen unverkennbaren Brillant-W gekennzeichnet werden, bürgt für außergewöhnliche Goldschmiedekunst made in Germany und wird weltweit durch ein Netzwerk ausgewählter Juweliere vertreten – hier in der ­Region exklusiv bei Bielert in Neustadt am Rübenberge. Wer das Brillant-W sucht, wird daher leider nicht in der Landeshauptstadt fündig, sondern sollte den Weg nach Neustadt antreten. Es lohnt sich.  W nobilis 07-08/2019

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Bewegung im Raum Was will man mehr: Die Ausstellung AUSDRUCKSTANZ UND BAUHAUSBÜHNE im

Museum August Kestner ist ebenso originell wie lebendig – und reichlich Hannover-Bezug hat sie auch noch. Sie läuft bis zum 29. September.

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erbung tut not. Diese elementare Wahrheit hatte Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer außer Acht gelassen, und nun bahnte sich am 26. August 1923 eine Riesenblamage an: Mangels ausreichender Reklame hatten sich kaum Besucher zur Dresdner Aufführung des „Triadischen Balletts“ eingefunden, die Vorstellung drohte zu platzen. Die Rettung nahte in Gestalt von Mary Wigman und ihrer Gruppe mit Gret Palucca und Yvonne Georgi – bei solcher Prominenz im Zuschauerraum war von einer Absage keine Rede mehr. Viel zu bieten Moment mal: Das Bauhaus und der Ausdruckstanz sind zwar in derselben Zeit entstanden, aber bewegen sich doch in völlig unterschiedlichen Welten? Eben nicht, wie das Museum August Kestner mit einer sehr eigenständigen Ausstellung inmitten der weit verbreiteten Präsentationen zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum beweist. „Unser Haus hat viel zu bieten, wenn es um die Einflüsse der Moderne auf die Gestaltung von Möbeln, Textilien und Gebrauchsgegenständen geht“, sagt Museumsdirektor Dr. Thomas Schwark. „Diese Ausstellung nimmt einmal nicht die Objektwelt des Bauhauses in den Fokus, sondern behandelt das Phänomen der Bauhaus-Bühne, einen Ort für ganz neue, ja revolutionäre Experimente mit geformten Körpern in gestalteten Räumen – in Bewegung und Licht. Das ist neu, das ist anders. Und es ordnet den Tanz den Strömungen der avantgardistischen Szene in unserer Stadt zu.“

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Tänzerin Gret Palucca: Foto Charlotte Rudolph (© VG Bild-Kunst, Bonn, 2019) / Stäbetänzerin: Grafik nach Foto von T. Lux Feininger (© Estate of T. Lux Feininger)

Form und Emotion: Das Museum August Kestner begibt sich auf die Suche nach der Schnittmenge zwischen Tanzstilen der Klassischen Moderne.

In der Tat spricht Kuratorin Dr. Sally Schöne mit ihrer übergreifenden Zusammenstellung unterschiedliche Besuchergruppen an. Wer sich für Tanzgeschichte interessiert, wird hier ebenso fündig wie der Hannover-Fan oder auch derjenige, der einfach gern Bewegung im Raum betrachtet: Die nämlich ist das verbindende Element bei diesen kleinen und großen Exponaten, die aus der eigenen Sammlung und von Leihgebern wie dem Bauhaus Dessau stammen – es gibt Fotos, Kostüme, Figuren, Filme, alles präsentiert in einer abwechslungsreichen Ausstellungsarchitektur. Dass

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Anita Berber als 1 Skandaltänzerin Rosenthal-Porzellanfigur „Formentanz“ auf der 2 Der Bauhausbühne „Goldkugel“ aus dem 3 Figur „Triadischen Ballett“ von Oskar

der Tanz der Klassischen Moderne auch heutzutage noch gern aufgegriffen wird, kommt ebenfalls zur Geltung.

Tanzprominenz: 4 Hannoversche Yvonne Georgi und Harald Kreutzberg in „Persisches Lied“, 1929/30

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Foto (Figur): Christian Rose

Foto: E. Consemüller 1927 Stiftung Bauhaus Dessau/ © Dr. Stephan Consemüller

Neue Wege in einer neuen Zeit Sowohl der Bauhaus- als auch der Ausdruckstanz sollten neue Wege in einer neuen Zeit aufzeigen. Der Hauptunterschied bestand darin, dass die Individualität der Akteure beim Bauhaus stark in den Hintergrund trat: Oskar Schlemmer, gelernter Maler und treibende Kraft bei der Entwicklung dieses Tanzstils, setzte vor allem auf die Wirkung von Geometrie und Material – Namen wie „Raumtanz“, „Formentanz“ oder „Metalltanz“ machen diesen vergleichsweise strengen und gleichwohl hochästhetischen Ansatz deutlich. Beim Ausdruckstanz hingegen ist der Name Programm, hier geht es in erster Linie um das expressive Moment. Eine zentrale Figur war dabei die Hannoveranerin Karoline Sofie Marie Wiegmann, besser bekannt als Mary Wigman, die 1920 in Dresden eine Schule für modernen Tanz eröffnete – aus

Schlemmer


Foto: M. Goldberg um 1929 Theatermuseum Foto: Stiftung Bauhaus Dessau

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4 REVOLUTIONÄRE EXPERIMENTE MIT GEFORMTEN KÖRPERN IN GESTALTETEN RÄUMEN – IN BEWEGUNG UND LICHT. DAS IST NEU, DAS IST ANDERS. MUSEUMSDIREKTOR DR. THOMAS SCHWARK

der gingen unter anderem Yvonne Georgi und Harald Kreutzberg hervor, die wiederum später die hannoversche Tanzszene entscheidend mitprägen sollten. Die entsprechende Fotoauswahl bringt mächtig Schwung in die Präsentation. Und was wäre eine solche Ausstellung ohne das eine oder andere Kuriosum: Dass etwa der renommierte PorzellanHersteller Rosenthal als Modell für eine eher putzige Tanzfigurine ausgerechnet die Berliner Skandalnudel Anita Berber wählte, ist schon etwas bizarr. Ist diese Schau reine Nostalgie? Bestimmt nicht: „Hannover gilt ja“, merkt Direktor Schwark völlig zu Recht an, „nach wie vor als pulsierende ,Tanzstadt‘. Weit über die engere Szene hinaus.“ W

Jörg Worat nobilis 07-08/2019

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Blühende Beute Eine AUSSTELLUNG IM BERGGARTEN in Hannover-Herrenhausen berichtet von den Exkursionen leidenschaftlicher Forscher, Sammler und Pflanzenjäger und ihren botanischen Entdeckungen und Eroberungen.

Illustrationen: katushello - stock.adobe.com

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ie würden unsere Gärten und Parks wohl heute aussehen, wenn es die Pflanzenjäger nicht gege­ ben hätte? Wie würde sich der Berggarten präsentieren ohne die vielen bunten Zierpflanzen, die Stauden, Sträucher und Bäume, die hier im Freiland und in den Glashäusern ihre Pracht entfalten? Aber es sind nicht nur die Palmen, Kakteen und tropischen Orchideen, die durch Import zur Vielfalt un­ serer Pflanzenwelt beitragen, auch von Tee, Tomaten und Gewürzen ist hier die Rede. Unzählige Zier­ und Nutzpflan­ zen kamen seit Jahrhunderten auf beschwerlichen Reisen nach Europa, einst Exoten, die uns heute völlig vertraut sind. Gladiolen, Pelargonien, Eriken und Schmucklilien – fast ein Zehntel aller heute bekannten Blütenpflanzen wächst in Südafrika. Alexander von Humboldt, vielleicht der berühmteste Rei­ sende, ein unermüdlicher Forscher, Botaniker und Samm­ ler, brachte gemeinsam mit seinem Begleiter Aimé Bonpland ganze Schiffsladungen zurück in die Heimat, vieles davon sorgfältig gepresst und getrocknet in Herbarien, aber auch Lebendmaterial – Rosen, Mimosen, Lobelien und Jasmin. Aus Samen, die von den beiden Reisenden in Mexiko gesammelt worden waren, wurden zu Hause wunderschöne Dahlien ge­ zogen, die heute aus unseren Gärten nicht mehr wegzuden­ ken sind. Andere Reisende entdeckten botanische Schätze wie Kamelien, Magnolien, Rhododendren, Azaleen und Hor­ tensien in Asien, in China und Japan. Lebende Pflanzen über so weite Strecken und zu den damaligen Bedingungen in den Bäuchen der Segelschiffe zu transportieren, war mühsam und verlustreich, bis in der ersten Hälfte des 19. Jahrhun­ derts spezielle Transportkisten entwickelt wurden. Anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Hum­ boldt wird noch bis 31. Juli 2019 im Berggarten die Ausstel­ nobilis 07-08/2019


Foto: Stefan Schulze, www.media-designstudio.de

Bananen im Berg­garten – hier gedeihen botanische Schätze aus der ganzen Welt.

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Foto: Cristoforo_Dall‘Acqua

Foto: Wilfred Feege

Die Ausstellung ist noch bis 31. Juli 2019 im Berggarten in HannoverHerrenhausen zu sehen. Eine Broschüre zur Ausstellung ist in den Shops der Herrenhäuser Gärten erhältlich.

Forschungsreisende in Männerkleidung – Jeanne Baret segelte in den Südpazifik und nach Madagaskar.

Illustrationen: katushello - stock.adobe.com

lung „Forscher, Sammler, Pflanzenjäger – unterwegs mit Humboldt & Co.“ gezeigt, die den Pflanzenimporten und ihren Entdeckern gewidmet ist, ein Projekt des Verbands Botanischer Gärten. Auf 15 großformatigen Schautafeln wird über die Akteure der unterschiedlichen Epochen und deren Motive für die Pflanzenjagd erzählt. Direkt neben den Pflan­ zen im Berggarten werden einzelne Pflanzenjäger und ihre grünen Schätze auf weiteren Tafeln vorgestellt. Landkarten zeigen die Reiserouten und Sammelgebiete.

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Auf der Jagd nach dem grünen Gold Nicht alle Jäger waren ernsthafte, wissenschaftlich interes­ sierte Forscher wie Alexander von Humboldt, sagt Dr. Boris Schlumpberger, Botaniker der Herrenhäuser Gärten und Kurator der Ausstellung. Die Geschichten der „Jagd nach dem grünen Gold“ klingen oft wie Actionfilme. Pflanzen, insbesondere Gewürze oder Tee, waren sehr begehrt und entsprechend teuer. Chinesische Teepflanzen mussten von Pflanzenjägern in die britischen Kronkolonien geschmuggelt werden, da ihr Export streng verboten war. Oder man denke nur an das „Tulpenfieber“, als im frühen 17. Jahrhundert in den Niederlanden Blumen wertvoller als Diamanten waren. Im 19. Jahrhundert erreichte das Orchideenfieber in Europa seinen Höhepunkt. Orchideen wurden zu Prestigepflanzen der Wohlhabenden, und so setzte ab Mitte des Jahrhunderts ein Wettlauf um die spektakulärsten Neuentdeckungen und die prächtigsten Exemplare ein. Das Sammeln der Orchideen verlief äußerst destruktiv: Ganze Wälder wurden gerodet, um nobilis 07-08/2019

Foto: B. Roßbach

Dr. Boris Schlumpberger, Botaniker der Herrenhäuser ­Gärten, hat die Ausstellung zusammengestellt.

Oben: Reste eines Weihrauchbaums aus der Pharaonenzeit? Rechts: Dank Hermann Wendland wurde das Usambaraveilchen aus Afrika bei uns heimisch.


an die Pflanzen zu gelangen, die als Epiphyten auf Bäumen wachsen. So wurden viele Pflanzenarten hoch gehandelt oder schlichtweg geraubt, ihre Entdeckung glich dem Ergeb­ nis einer Schatzsuche, und die Bemühungen, sie heil nach Hause zu bringen, unterlagen dem Geschick ihrer Entdecker und glücklicher Fügung. Folglich waren die „Forscher und Sammler“ sehr oft wirklich „Jäger“, waren Abenteurer und Glücksritter, die auf ihren Reisen mitunter Kopf und Kragen riskierten und skrupellos ihre Ziele verfolgten, getrieben von Ehrgeiz und Sammellust auf der Suche nach den Objekten ih­ rer Begierde. Als Lohn winkten viel Geld oder auch die Gunst des Königs, der seine Abgesandten auf die Reise geschickt hat­ te. Waren es doch in früheren Jahrhunderten vielfach die Landesherren, die darum wetteiferten, die schönsten Gärten anzulegen und exotische Pflanzen zu kultivieren. Und zu den Schätzen, die ein Herrscher bei der Eroberung fremder Ge­ biete erlangte, gehörten auch die botanischen Preziosen des jeweiligen Landes. So ist die Geschichte der Kolonisierung auch eng mit der Entdeckung der Pflanzenwelt verbunden.

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Königin mit Forscherdrang Nicht alle Pflanzenjäger waren übrigens Männer. Unter den Abenteurernaturen befanden sich auch Frauen. Und es war

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Foto: Saintpaulia ionantha, Wendland Gartenflora 1893

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Foto: L‘Illustration horticole 13 Tab 484 1866 c P. Stroobant

Foto: L’Illustration horticole 1882

Das neueste Buch von Renate Hücking, die b­ ereits einige Bücher über Pflanzenjäger geschrieben hat: „Unterwegs zu den Gärten der Welt“, I­nsel-Verlag, 2019

Oben: Das große Palmenhaus im 19. Jahrhundert in ­Herrenhausen Unten: Oberhofgärtner Hermann Wendland

auch eine Königin, die schon vor 3.500 Jahren ihre Unter­ tanen in die Ferne schickte. Die ägyptische Königin Hats­ chepsut befahl Expeditionen ins Land Punt, vermutlich das heutige Gebiet von Somalia und Eritrea, um Weihrauchbäu­ me nach Theben zu holen, denn Duftharze waren schon im alten Ägypten wichtige und begehrte Essenzen. Die Geschichte der Reise nach Punt wird an den Wänden des Hatschepsut-Tempels bei Luxor erzählt. Vor dem Eingang befindet sich heute ein Korb mit einem staubigen pflanz­ lichen Relikt, das, so ein darüber angebrachtes Schild, der Rest eines der Bäume aus Punt sein soll. Echt oder Märchen? Auf jeden Fall ein beliebtes Fotomotiv der Touristen. Die vermutlich erste Frau, die die Welt umsegelte, war die französische Naturforscherin Jeanne Baret. Sie gehörte zur Expedition von Louis Antoine de Bougainville, der von Lud­ wig XV. den Auftrag erhalten hatte, die Welt zu umrunden. Baret war die Assistentin des Botanikers Philibert Commer­ 60

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Foto: GWLB- KGBH 757:52

Hermann Wendland entdeckte in Costa Rica die Flamingoblume – eine ­Sternstunde in seinem Leben.


Illustrationen: zzorik - stock.adobe.com

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son. Als Mann verkleidet, nahm sie von 1766 bis 1768 an der Expedition in den Südpazifik teil und erforschte mit Com­ merson jahrelang die Flora auf Mauritius. Fast 100 Jahre später verließ Amalie Dietrich (1821–1891) aus Sachsen Mann und Tochter, um für zehn Jahre als For­ schungsreisende in Australien zu arbeiten. Sie war Auto­ didaktin, aber sehr erfolgreich und sandte Unmengen an gesammelten Pflanzen und Tieren nach Europa. Nach ih­ rer Rückkehr wurde sie Kustodin am Botanischen Museum in Hamburg. Ebenso unabhängig und reisefreudig war ihre Zeitgenossin Therese Prinzessin von Bayern, die ihr Talent für Naturwissenschaften in Süd­ und Nordamerika ein­ setzte. Dort sammelte sie botanische und zoologische Objekte und brachte auch eine wertvolle ethnologische Sammlung mit nach Europa. Sie erhielt die Ehrendoktorwürde der Uni­ versität München, noch bevor Frauen zum Studium zugelas­ sen wurden. Die Schautafeln in Herrenhausen geben einen spannenden Überblick über die vielen großen und kleinen Geschichten der Pflanzenjagd. Eine davon spielt direkt in Hannover, die Geschichte von Hermann Wendland (1825–1903). Dieser ge­ hörte zur bekannten Botaniker­ und Hofgärtner­Dynastie Wendland in Herrenhausen, die eng mit der Geschichte der hiesigen Gärten verbunden ist. Er ist der Enkel des ersten Garteninspektors Johann Christoph Wendland (1755–1828) und Sohn von Heinrich Ludolph Wendland (1792–1869), der ein Gesellenjahr in Kew Gardens bei London verbrachte und später in Göttingen Biologie studierte, bevor er 1829 die Nach­ folge seines Vaters als Hofgärtner in Herrenhausen antrat. Die dritte Generation, Hermann Wendland, trat in die Fuß­ stapfen von Großvater und Vater. Über sein großes berufliches Netzwerk sammelte und tauschte er erfolgreich Pflanzen. Vol­ ler Leidenschaft für Palmen trug er die größte Palmensamm­ lung des 19. Jahrhunderts zusammen und beschrieb mehr Palmengattungen als jeder andere Botaniker. Im November 1856 reiste er für acht Monate nach Mittelamerika und brach­ te unter anderem Palmen und neue Orchideenarten mit. Die Einbürgerung von zwei Zierpflanzen, die allen Blumenfreun­ den wohlbekannt sind, ist ebenfalls Hermann Wendland zu verdanken. In Costa Rica fand er die Flamingoblume, bota­ nisch Anthurium scherzerianum genannt, und berichtete: „Ich habe mich in meinem ganzen Leben nicht vorher nicht nachher so gefreut als an diesem Tage.“ Auch eine andere Zimmerpflanze verdanken wir Hermann Wendland: Aus Ostafrika wurde ihm Material einer bis dahin unbekannten Pflanzengattung zugeschickt. Er beschrieb die Neuheit 1893 als Saintpaulia ionantha und förderte aktiv und bekanntlich sehr erfolgreich ihre Vermarktung. Die Rede ist vom beliebten blauen Usambaraveilchen. W

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Beate Roßbach nobilis 07-08/2019

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die zu

den Menschen spricht

Im Juli findet in Hannover das beliebte Festival KLASSIK IN DER ALTSTADT 2019 statt, in diesem Jahr zum 19. Mal.

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annovers Marktplatz, zwischen dem Alten Rathaus und der Marktkirche, an einem Sommertag. Der Pia­ nist nimmt Platz am Klavier und schlägt sein Notenheft auf. Sängerinnen in langen Kleidern erscheinen, und plötzlich sind die Menschen da, kommen von allen Seiten. Die treu­ en Stammgäste, die sich alle Termine notiert haben, die Musikliebhaber, die das Angebot schätzen, das ihnen hier geboten wird, die Neugierigen, die gespannt sind, was sie erwartet, und natürlich die Freunde und Fans der Künst­ ler. Dann die Stadtbummler, die interessiert stehen bleiben. Menschen mit Einkaufstüten, Touristen mit Fotoapparaten, Mütter, Väter und Großeltern mit Kinderwagen und Buggys. Kleinkinder, die staunend in der ersten Reihe stehen, die lachen, so herzhaft wie nur Kinder lachen können, und die begeistert in die Hände klatschen. Eine große, bunte Men­ schentraube bildet das Publikum vor dem Alten Rathaus. Einige entfalten mitgebrachte Klappstühle, andere stützen sich auf Fahrräder oder Rollatoren. Alle lauschen andäch­ tig der Musik, applaudieren ausdauernd und strömen dann zum nächsten Spielort. Das große Publikumsinteresse ist bei den Konzerten des Festivals „Klassik in der Altstadt“ immer wieder ein Grund zur Freude. Rund um die Bühne vor dem Historischen Museum bietet sich ein ähnliches Bild wie auf dem Marktplatz – es ist sehr gut besucht. Nein – es ist voll. Den heftigsten Ansturm erlebt stets die Kreuzkirche, in der jeder, ja wirklich jeder Platz besetzt ist, bis hinauf zu den

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Foto: aj-classic

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Foto: Lea Jonscher

Foto: aj-classic

Links: Junge Blechbläser begeistern das Publikum immer wieder mit ihren Arrangements und ihrer Virtuosität. Rechts: Die damals elfjährige Lea Jonscher gewann 2018 souverän den ersten Platz des Publikumspreises der Stiftung Sparda-Bank Hannover.

Stufen vor dem Altar. Im Gottesdienst nicht üblich, hier aber erlaubt, weil diese Musik alle erfreuen soll. „Klassische Musik verbindet“, lautet das Motto des Festi­ vals „Klassik in der Altstadt“, das in diesem Jahr seinen 19. Geburtstag feiert. Veranstalterin Ariane Jablonka erläutert, wie das Motto zu verstehen ist: „Mit unserem beliebten Festi­ val wollen wir klassische Musik den Menschen nahebringen, ohne Schwellenangst, ohne den Zwang eines Dresscodes, oh­ ne Barrieren zwischen Künstlern und Publikum, das hier gern auch spontan seine Freude und Begeisterung äußern darf. In diesem schönen Rahmen, an den offenen Spiel­ stätten in Hannovers romantischer Altstadt, ist es völlig in Ordnung, wenn Kinder plötzlich klatschen oder ältere Men­ schen beim „Gang ins Maxim“ leise mitsummen. Diese Kon­ zerte wenden sich an alle – an den erfahrenen, verwöhnten Musikkenner, der hier die Chance hat, vielleicht einen ganz großen Star von morgen zu entdecken, und an diejenigen, die sich vielleicht noch nie an klassische Musik herangetraut haben oder die noch neu in unserem Land sind und diese Art der Musik kennenlernen möchten. Hier haben sie live die beste Gelegenheit dazu.“

Klassik in der Altstadt vom 5. bis 20. Juli 2019

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Verbindende Kraft der Musik Und es gibt noch einen weiteren Aspekt, erläutert Ariane Jablonka. „Da Klassik in der Altstadt ein fester Bestandteil der Kulturszene der Landeshauptstadt Hannover und ein guter Repräsentant für den Titel UNESCO City of Music ist, wollen wir mit dem Festival 2019 die verbindende Kraft von Musik betonen und speziell den Gesang als tragendes Ele­ ment für die internationale Kommunikation in Europa und darüber hinaus hervorheben. Dank der Aufgeschlossenheit und Mehrsprachigkeit der jungen Künstler, in diesem Jahr alles Studierende verschiedenster Nationalitäten der Hoch­ schule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTHM), ermöglicht das Festival stets den internationalen Austausch auf persönlicher Ebene. So wird es auch in diesem Jahr wie­ der wundervolle, sympathische Begegnungen geben – sowohl im Kreis der jungen KünstlerInnen aus aller Wellt als auch mit den Festivalbesuchern aus dem In- und Ausland. Daher lautet unser Festivalmotto 2019: ‚Klassische Musik verbindet Europa mit der Welt!‘“ Auftakt des Festivals ist ein Eröffnungskonzert am 5. Juli 2019 abends in der Kreuzkirche, das den potenziellen Stars von morgen eine Bühne gibt. Es wird von 13- bis 17-jährigen Früh-Studierenden des Instituts zur Früh-Förderung musi­ kalisch Hochbegabter (IFF) der Hochschule für Musik, Thea­ ter und Medien Hannover gestaltet, die als Solisten oder als Kammermusikensemble auftreten. Schon vor zwei Jahren gab es bei Klassik in der Altstadt ein Konzert der „IFFler“, und das Publikum war begeistert vom hohen künstlerischen Standard der jungen Musizierenden. Professor Martin Brauß ist Professor für Dirigieren und Oper an der HMTHM und Leiter des IFF. Er sagt: „Das IFF


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Foto: aj-classic

Strahlende Sieger: das Gruppenfoto der „Beliebtesten und Besten“ bei der Verleihung des Publikumspreises 2018

und Künstlern einen Anreiz und geben ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, sich vor Publikum zu beweisen. Für viele der jungen Studierenden eine tolle Gelegenheit, Auftritts­ erfahrung zu sammeln und sich in der Interaktion mit den Festivalbesuchern auszuprobieren.“ Auch das Publikum kann nur gewinnen. Jeder, der votet, hat die Chance auf einen attraktiven Preis Dass „Klassik in der Altstadt“ nicht nur dank des Publi­ kumspreises der Stiftung Sparda­Bank Hannover, sondern generell ein Sprungbrett für die Karrieren der jungen Stu­ dierenden ist, wurde in der Musikszene längst registriert. So haben schon etliche der Musiker, deren Namen in der Festi­ val­Chronik stehen, die großen Bühnen erobert. Auch Pro­ fessor Paul Weigold nutzt gern die Chance, die Studierenden seiner Gesangsklasse bei Klassik in der Altstadt auftreten zu lassen: „Wir sind jedes Jahr beteiligt, immer mit Ausschnit­ ten aus einer bestimmten Oper, haben auch schon den Publi­ kumspreis gewonnen, und etliche meiner Studierenden ha­ ben danach Engagements erhalten“, sagt er. In diesem Jahr wird die Gesangsklasse Prof. Weigold, die stets zu den Publi­ kumslieblingen gehört, mit Stücken aus der Johann­Strauss­ Operette „Die Fledermaus“ auftreten. Beliebte Melodien, die Sprungbrett für die Karriere Das Publikum stimmt ab, welche Solisten oder Ensembles zum Mitsummen und Mitwippen geradezu einladen. Warum den Publikumspreis erhalten sollen. Die Preisverleihung er­ nicht? Klassik in der Altstadt ist ein Festival für Genießer – folgt direkt im Anschluss an das letzte Konzert. Sie ist der und immer wieder für Überraschungen gut. W krönende Abschluss eines glänzenden Programms und die verdiente Auszeichnung für die Beliebtesten und Besten. Festivalinfos unter www.aj-classic.de „Die Förderung der Stiftung Sparda­Bank Hannover ist mehr als nur die finanzielle Unterstützung eines außer­ gewöhnlichen Musikfestivals“, sagt Jochen Ramakers, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sparda­Bank Hanno­ ver. „Durch die Vergabe des Publikumspreises der Stiftung Sparda­Bank Hannover, die in diesem Jahr zum 13. Mal er­ Beate Roßbach folgt, bieten wir den jungen, talentierten Künstlerinnen ist eine führende Institution der Früh­ und Hochbegabten­ förderung in Deutschland, die aber in Hannover nicht so oft auftritt und vielleicht auch noch zu wenig bekannt ist. Daher sind wir dankbar für solche schönen Auftrittsmög­ lichkeiten. In der Kreuzkirche spielen wir gern, weil der Kirchenraum eine besondere Ausstrahlung hat und weil es dort eine hervorragende Orgel gibt, perfekt für unseren jun­ gen Organisten.“ Im Konzertprogramm spannt das IFF den Bogen von der Orgel bis zum modernen Saxophon, interpre­ tiert von einem faszinierenden Mix junger Künstlerinnen und Künstler, die teilweise bereits auf Bundesebene Preise gewonnen haben. Das Eröffnungskonzert ist übrigens die einzige Veranstal­ tung bei „Klassik in der Altstadt“, für die ein Eintrittsgeld erhoben wird. Die Künstler erhalten jedoch sehr wohl für alle Auftritte während des Festivals ein reguläres Honorar, das durch die Förderung des Festivals durch Sponsoren und unterstützende Institutionen ermöglicht wird. Über den Pu­ blikumspreis der Stiftung Sparda­Bank Hannover gibt es die Chance, noch zusätzlich „aufzustocken“.

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Foto: Franz Bischof (www.franzbischof.de)


Vom Engel zur Intendantin Auf den programmierten Skandal setzt LAURA BERMAN nicht, auf Diversität hingegen in hohem Maß: Die neue Intendantin der Staatsoper sprach mit ‡ über ihre Ansätze.

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ch war ein Engel in einem Krippenspiel“, erinnert sich Laura Berman an einen sehr frühen Bühnenauftritt. „Und ich hatte die größten Flügel von allen.“ In übertragenem Sinn ist dies immer noch so, allerdings hat in Sachen Spannbreite ein Seitenwechsel stattgefunden: Ab September übernimmt der Ex-Engel die Intendanz an der hannoverschen Staatsoper. 13 Jahre lang hat Dr. Michael Klügl diese Funktion innegehabt, sehr erfolgreich sogar, und Laura Berman ist völlig klar, dass ein solcher Wechsel womöglich eine gewisse Eingewöhnungsphase seitens des Publikums mit sich bringt: „Es muss natürlich erst mit vielen neuen Gesichtern und mit einem neuen Stil vertraut werden. Ich glaube aber, unser Angebot ist so vielseitig, dass alle schnell einen Zugang finden können. Zumal ich die Hannoveraner als sehr offen erlebt habe.“

Foto: Franz Bischof

Internationaler ausgerichtet „Diversität“ ist ein Wort, das im Gespräch immer wieder auftaucht. Es bezieht sich auf das neue Ensemble („das ist etwas internationaler ausgerichtet“) ebenso wie auf das Programm: „Bei uns wird man die verschiedensten Regiestile sehen können. Experimentelle und auch etwas konservativere.“ Als

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Beispiel für die letztgenannte Annäherung nennt die Intendantin die neue „Tosca“-Inszenierung: „Die hat aber natürlich trotzdem eine sehr eigene Handschrift.“ Auf der anderen Seite wird es mit „Der Mordfall Halit Yozgat“ von Ben Frost eine äußerst spezielle Uraufführung geben, nicht nur, weil diese Kooperation mit dem Schauspiel die NSU-Affäre behandelt, sondern auch wegen Frosts musikalischer Einflüsse, die unter anderem Elektronikklänge umfassen. Und so geht‘s weiter im Programm: „Nixon in China“ von John Adams ist etwas für Freunde der Minimal Music, Paul Abrahams „Märchen im Grand Hotel“ eine Operette, in der laut Intendantin auch gesteppt wird – kurz, es gibt hier so ziemlich alles. Mit einer Ausnahme: „Für den programmierten Skandal“, sagt Laura Berman, „bin ich nicht zu haben.“ Stilistisch nicht festgelegt Klarer Fall, dass man sich für den Start der neuen Intendanz etwas ganz Besonderes hat einfallen lassen: „La Juive“ („Die Jüdin“) von Fromental Halévy, 1835 uraufgeführt, ist gewiss alles andere als ein geläufiger Stoff. Im Gegensatz zu früheren Zeiten: „Im 19. Jahrhundert war die Oper sehr populär“, sagt Laura Berman, „und Hannover eine der ersten deutschen Städte, in denen sie gespielt wurde – ich glaube ohnehin, dass es hier eine sehr liberale Tradition gibt.“ Weitere Gründe für diese Auswahl waren inhaltlicher und formaler Natur: „Das Stück handelt davon, wie Feindbilder zum Zweck des Machterhalts erzeugt werden, ein nach wie vor aktuelles Thema. Und es ist eine ,Grand opéra‘, in der alle unsere Abteilungen, auch die Bühnen- und Kostümwerkstätten, gleich zeigen können, was sie draufhaben.“ Das klingt, als sei Laura Berman stilistisch nicht festgelegt, und so ist es auch – unbekümmert bezeichnet sie sich als „musikalischen Allesfresser“. Die Behauptung, irgendetwas müsse ihr doch prinzipiell missfallen, bescheidet sie abschlägig: „Früher mochte ich keine Countrymusic. Aber inzwischen schätze ich Willie Nelson sehr.“ Selbst mit dem Stichwort „Death Metal“ lässt sich die neue Intendantin nicht aufs Glatteis locken: „Attila Csihar, der Sänger von ,Mayhem‘, ist fantastisch. Mit ihm würde ich gern einmal zusammenarbeiten.“ Laura Berman ist 1959 in Boston geboren, auch nach vielen Jahren in Europa hat ihr – sehr gutes – Deutsch einen leichten US-Slang, und das „ü“ spricht sie immer noch wie „u“ aus. Bei den Eltern stammte der künstlerische Schub weniger vom Vater, einem Radiologen, als von der Mutter: „Sie hat als Schauspielerin angefangen und dann eine Schule geleitet, in der Kinder für andere Kinder gespielt haben. Sie hat mich gern zu Veranstaltungen mitgenommen, auch als ich noch zu jung war, um alles zu verstehen.“ Die eigene Bühnenkarriere fand ein eher frühes Ende – zwar folgte auf den Krippenspiel-Engel noch eine Hauptrolle als Peter Pan, und die kleine Laura übte sich auf dem Klavier: „Aber dann gab es ein großes Drama, als ich meinen Eltern erklärte, dass ich nicht Pianistin werden wollte. Ich war nicht gut genug dafür und wusste das schon mit neun.“


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Foto: Franz Bischof

MEIN HAUPTINTERESSE GALT DER VERBINDUNG VON MUSIK UND THEATER, DIE ES IN DIESER FORM NUR IN EUROPA GAB. LAURA BERMAN

Deutschland-Stipendium Desto mehr rückte das Interesse an Strukturen des Kunstbetriebs in den Vordergrund: „Ich habe schon in der Schule gern organisatorische Aufgaben übernommen.“ Nach Studien der Musik und Opernregie unter anderem in New York erhielt Laura Berman ein Deutschland-Stipendium, auf das sie ohnehin länger erpicht gewesen war: „Mein Hauptinteresse galt einer Verbindung von Musik und Theater, die es in dieser Form nur in Europa gab.“ Die umtriebige Macherin gründete ein Tanztheater in Köln und war anschließend in verschiedenen Funktionen tätig, von 2001 bis 2006 etwa als leitende Musikdramaturgin am Theater Freiburg und zuletzt als Operndirektorin in Basel. 72

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Das Hannover-Setting müsste Laura Berman, die unverheiratet und kinderlos ist, eigentlich entgegenkommen. „Ich bin am Waldrand aufgewachsen“, sagt sie etwa, und dazu passt die neue Wohnung mit Eilenriedeblick. Zu den Hobbys gehört „alles, was mit Wasser zu tun hat“ und insbesondere das Segeln – da lockt unter anderem der Maschsee. Wenn die neue Intendantin schon dort ist, kann sie gleich beim Sprengel Museum vorbeischauen, ist Alexander Calder doch einer ihrer Lieblingskünstler: Am Nordufer des Sees steht dessen „Hellebardier“, und im Museum befindet sich der „CalderSaal“ mit zwei Mobiles des Künstlers. Sollte gleichwohl einmal Heimweh aufkommen, ist ja das Telefon griffbereit. Zum Beispiel für einen Anruf bei der älteren Schwester Marcie – die war nämlich Berufsdiplomatin, und auf entsprechende Tipps zurückgreifen zu können, ist gewiss praktisch. Wahrscheinlich aber gar nicht nötig, zumal Laura Berman sich bereits mit den jüngsten Musikfreunden gut stellen will. Es gibt nämlich auch eine Oper für Babys: „Das haben wir schon in Basel gemacht, und das Projekt ist genauso wichtig für die Erwachsenen. Die können dabei wunderbar erleben, wie früh Menschen intensiv auf Klang reagieren.“ W

Jörg Worat


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Foto: Stephan Röhl/CC BY-SA 3.0

Hannover macht einfach Freude. Auch im SOMMER gibt es eine große Vielfalt an kulturellen Veranstaltungen. Einige davon stellen wir Ihnen auf diesen Seiten vor.

Foto: PHOTOVISION DH

ZWISCHEN WAGEMUT UND SICHERHEIT 9.8./11.8.  JPON-Jubiläumskonzert mit Anna-Doris Capitelli Jung, dynamisch und hoch motiviert: Dieses Orchester spielt frisch und mit einzig­ artiger Wucht. Ein außergewöhnliches Klangerlebnis zwischen Wagemut und Sicherheit, das frei ist von Alltagsroutine. Jetzt feiert das Junge Philharmonische Orchester Niedersachen (JPON) sein 30-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass spielt das Orchester auf seiner Sommertournee unter Dirigent Andreas Schüller Mahlers 3. Sinfonie. Solistin ist Opernsängerin Anna-Doris Capitelli von der Mailänder Scala. Karten sind im Vor­ verkauf über www.pavillonhannover.reservix.de erhältlich. Pavillon Hannover | Beginn: 19.30 Uhr (9.8.) sowie 17 Uhr (11.8.) Olaf Groß ist Chefredakteur der nobilis.

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1.7.  KEIN SCHÖNER LAND

10. UND 11.8. Ausflug nach Celle

Foto: Dan Hannen

Zusammen mit dem Knabenchor Hannover sorgen die Bläser von ­Canadian Brass nach den Ideen des Arrangeurs Andreas N. Tarkmann (unser Bild) für Musik der Spitzenklasse. ­Seemanns-, Tier- und Abendlieder werden neu interpretiert und unter dem Titel „Kein schöner Land“ aufgeführt. Tarkmann ist einer der bekanntesten Arrangeure Deutschlands und wurde unter anderem mit dem „Echo Klassik“ als Anerkennung für seine Neuinterpretation von ­Mendelssohn Bartholdys „Sommernachtstraum“ ausgezeichnet. Kuppelsaal des HCC Beginn: 20 Uhr

SEEMANNSLIEDER UND TANZFESTIVAL CHOREOGRAFISCHE REISE Die 34. Ausgabe des Festivals ­TANZtheater INTERNATIONAL präsentiert in diesem Jahr vom 29. August bis zum 7. September richtungsweisende Produktionen der Tanzszene mit internationalen Gästen. Zum Auftakt der neuen Kultursaison erobern Choreografen die Bühnen in der Orangerie Herrenhausen, im Schauspielhaus, im Ballhof Eins und Ballhof Zwei sowie in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Gesamtprogramm und weitere Informationen ab 28.6. auf: www.tanztheater-international.de

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Foto: Tamar Lamm

29.8.–7.9. TANZtheater INTERNATIONAL

„Hygge! M ­ itSOMMER im Park – Nordisches Schlossfest“: Am Wochenende vom 10. bis 11. August steht das Celler Schloss ganz im Zeichen Skandinaviens. Das R­ esidenzmuseum und die museums­ pädagogische Abteilung des Bomann-­ Museums laden zu einem Fest im wunderschönen Park und im Schloss der ­Residenz ein und warten mit Musik, ­kulinarischen Köstlichkeiten sowie vielen Angeboten für Kinder und Familien auf. Celler Schloss, Schlosstheater Celle, Schlosspark 10.8., 13–24 Uhr und 11.8., 11–19 Uhr

Foto: Residenzmuseum im Celler Schloss

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GALERIEN

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­ swald, Rigo Engler, Wolfgang Binding, O Hans-Jürgen Müller, Hans T­ homann, ­Roland Martin und Barbara Szüts. In ­unserem Ausstellungsgarten werden Kunstobjekte für Haus und Garten präsentiert. Die Grafiken der Galerie sehen Sie in den Räumen der Galerie.

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Öffnungszeiten: Di–Fr 10–18.30 Uhr, Sa 10–16 Uhr

BIS ZUM 27.07.2019  Skulpturensommer und Grafiken der Galerie

Betriebsferien vom 29.07.2019 bis 10.08.2019, danach sind wir für Sie ­wieder da.

Nach der Eröffnungsfeier in Juni ­freuen wir uns, Ihnen weiterhin Skulpturen und Plastiken von unseren Bild­ hauern zeigen zu können. Zu den Bild­ hauern der ­Galerie zählen: Tamara Suhr, ­Guido ­Häfner, Peter Hermann, Karlheinz

Galerie Depelmann Walsroder Str. 305 30855 Langenhagen Tel. 0511 733693 www.depelmann.de info@depelmann.de

U nser Dankeschön

23.05.–17.08.2019  „Pool Party“ – Venske & Spänle/ „Zeitlinien“ – Maribel Mas

Parallel präsentieren wir in unserem OUT-LOOK-Raum feine Zeichnungen und Drucke der venezolanischen Künstlerin Maribel Mas. Die meditativ einladenden Werke entstehen in einem stunden­

langen Arbeitsprozess auf handgeschöpftem japanischem Papier. Öffnungszeiten während der niedersächsischen Sommerferien: Während der niedersächsischen Sommerferien (4.7.–14.8.19) ist die Galerie von Mittwoch bis Freitag von 10.00 bis 18.30 Uhr besetzt. Samstags nur nach Vereinbarung. Bitte setzen Sie sich hierfür mit uns in Verbindung. Reguläre Öffnungszeiten: Mittwoch–Freitag 10.00–18.30 Uhr Samstag 11.00–14.00 Uhr Oder nach Vereinbarung Galerie Robert Drees | Weidendamm 15 30167 Hannover | Tel. 0511 9805819 www.galerie-robert-drees.de info@galerie-robert-drees.de nobilis 07-08/2019

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EVENTS Foto: NDR_Uphoff

NDR KLASSIK OPEN AIR Die Besucher erwartet ein Opernereignis in ­stimmungsvoller Atmosphäre am Neuen Rathaus in Hannover. Unter der Leitung der kanadischen Dirigentin Keri-Lynn Wilson spielt die NDR Radiophilharmonie die beiden Opern „Cavalleria rusticana“ und „Der Bajazzo“. Termin:  11. Juli 2019, 20.30 Uhr Verlosung:  1 x 2 Karten

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AUF NACH AMAZONIEN Das Panorama am Zoo präsentiert das faszinierende 360°-Panorama Amazonien von Yadegar Asisi. Amazonien führt auf eine fantastische Entdeckungs­reise durch den tropischen Regenwald. In der blattgrünen Rotunde wird ein 32 Meter hohes und 110 Meter umfassendes 360°-Panoramabild gezeigt.

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Verlosung:  2 x 2 Eintrittsgutscheine Rufen Sie uns am 11.7.2019 zwischen 9 und 10 Uhr unter 0511 8550 2424 an oder schicken Sie in diesem Zeitraum eine E-Mail an die Adresse verlosung@nobilis.de, Kennwort „Panorama“.

Foto: Panorama am Zoo

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Foto: PS.SPEICHER

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TRÄUMEN

GEBT DEN MENSCHEN MEHR RAUM! Petra Brenner, Leiterin des LÖWENZAHN ZENTRUMS FÜR TRAUERNDE KINDER UND JUGENDLICHE E.V., weiß, was für Menschen in Krisen wichtig ist. Etwas, was uns allen gut täte: Zeit, Raum für unsere Sorgen und tragfähige Beziehungen.

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ICH WÜNSCHE MIR RÄUME, IN DENEN WIR AUCH MAL NICHT GUT DRAUF SEIN MÜSSEN. PETRA BRENNER

Fotos: Andre Gross Photography

Ü

berall um uns herum leisten neue Technologien Großartiges. Erleichtern uns lästige Aufgaben. Machen Dinge möglich, die wir nie zu wünschen gewagt hätten. Das ist toll. Aber mir scheint, dass viele Menschen im gleichen Atemzug das Gefühl haben, genauso „perfekt“ sein zu müssen wie diese Technologien. Dabei erlebe ich immer wieder, dass dies nicht möglich ist: Als freiberufliche Mediatorin, Coach und Supervisorin stelle ich fest, dass die Arbeitsbedingungen in Unternehmen teilweise so an den menschlichen Bedürfnissen vorbeigehen, dass Mitarbeiter krank werden. Auch Vorgesetzte sind manchmal ratlos. Als Leiterin des LÖWENZAHN Zentrums für trauernde Kinder und Jugendliche erlebe ich junge Menschen, die nicht gelernt haben, dass es normal ist, auch mal traurig oder verzweifelt zu sein. Und Angehörige, die nach einem Todesfall in der Familie hauptsächlich schnell wieder funktionieren wollen. Und nicht wissen, wie sie mit ihrer eigenen Trauer oder der ihrer Kinder umgehen können. Deshalb träume ich davon, dass sich Menschen in einer Krise die Zeit nehmen, die sie brauchen, um diese Krise für sich zu nutzen. Ich sehe so viele Menschen, die gestärkt aus einer Krise hervorgehen, wenn sie gut begleitet werden und sich ihrer Traurigkeit, den Ängsten und den Sorgen stellen. Für die sich neue Chancen eröffnen, wenn sie herausfinden, was sie brauchen und was gut für sie ist. Die an der Krise wachsen und sich entwickeln, wenn sie es zulassen können. Ich wünsche mir, dass aus dem „Schneller – Höher – Weiter“ ein Innehalten wird in der Gesellschaft. Und dass die Menschen sich ein bisschen mehr auf das besinnen, was ihnen wirklich wichtig ist. Ist das wirklich nur der Job? Sind es nicht vor allem diese ganz intensiven Momente mit Freunden und Familie, für die man lebt?! Und weniger die Tage, an denen man abends so müde ist, dass man keine Lust und keine Zeit mehr hat für Schönes? Letztendlich sind wir mit unserem Verhalten die Vorbilder unserer Kinder. Was wünschen wir uns für sie? Ja, ich weiß. Jetzt sagen einige: „Das hört sich toll an, aber das funktioniert nicht. Irgendwie muss man ja Geld verdienen.“ Das stimmt auch. Aber die Balance macht den Unterschied. Ich habe tagtäglich mit Menschen zu tun, die durch einen Todesfall herauskatapultiert werden aus ihrem Alltag. Egal, wie hoch dotiert der Job ist, egal wie verantwortungsvoll die Aufgabe, plötzlich müssen sie kürzertreten und sich

in eine neue Situation einfinden, ob sie wollen oder nicht. Irgendwie geht es dann doch. Aber warum immer erst nach einem Schicksalsschlag? Ich träume davon, dass wir uns in dieser Gesellschaft, in der alles immer schnell und perfekt funktionieren muss, Räume schaffen, in denen wir auch mal nicht gut drauf sein dürfen. Ich wünsche mir, dass wir uns in dieser Gesellschaft, in der wir immer toll aussehen und souverän sein sollen, Räume schaffen, in denen wir auch das leben können, was uns neben dem Job noch wichtig ist. Dass wir unser Potenzial nicht nur dafür nutzen, gut und erfolgreich zu sein, sondern auch, um zu entdecken und umzusetzen, was wir darüber hinaus wollen. Jetzt. Wer das immer wieder verschiebt, vergisst, dass er nicht unverletzlich ist. W www.loewenzahn-trauerzentrum.de (Aufgezeichnet von unserer Autorin Nikola Meyerhoff)

PETRA BRENNER ... ... war fast von der ersten Stunde des LÖWENZAHN Zentrums im Jahr 2009 an mit dabei. Die gelernte Kinderkrankenschwester und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen hat schon zu Beginn ihres Berufslebens auf der Frühchen-Intensivstation erlebt, dass es für Trauer nur wenig Raum und kaum geeignete Umgangsformen gibt. Im LÖWENZAHN Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e.V. werden unter der Leitung der Mediatorin, TraumaPädagogin und Supervisorin heute rund 70 trauernde Kinder und Jugendliche von 22 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden begleitet. Der Austausch in Gruppen hat sich in der LÖWENZAHN-Arbeit mit jungen Menschen, bei denen ein nahestehender Angehöriger verstorben ist, besonders bewährt. Aber auch für diejenigen, die lieber alleine begleitet werden möchten, gibt es bei LÖWENZAHN ein individuell maßgeschneidertes Angebot. Dabei ist es immer das erklärte Ziel, von den Stärken des Kindes ausgehend selbstbewusste und selbstbestimmte Wege für den Umgang mit seiner Trauer zu finden. nobilis 07-08/2019

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STADTGESPRÄCH

IMPRESSUM

‡ . Lebensart aus Hannover

Foto: Golf Gleidingen

Friedrich-Wilhelm Knust lebt und a­ rbeitet in Gleidingen südlich von ­Hannover. Als Landwirt entschied er sich früh, einen außer­ gewöhnlichen Golfplatz in u­ nmittelbarer Stadtnähe zu e­ rrichten. Mit e­ iner erst­ klassigen Architektur, i­nnovativer Bauausführung und einem neu­artigen Betriebs­konzept setzte er schnell Benchmarks in der deutschen und ­internationalen Golfbranche. Vor fünf Jahren kaufte er den Arnold-Palmer-Platz in Rethmar hinzu und hob auch diesen auf ein internationales Topniveau. Mit zwei Plätzen betreibt er nun 51 Golfbahnen in Hannover.

1 Warum finden Sie Hannover großartig? Hannover schafft es ideal, Leben, Wohnen und Arbeiten zu verbinden. Hannover ist kraftvoll und ­lebenswert.

2 Welches Buch können Sie empfehlen? Biografien – sind immer wieder zu empfehlen, zurzeit lese ich viel über Paul Percy Harris, den ­Gründer des Rotary Clubs.

3 Welche Person unserer Zeit bewundern Sie und weshalb? Jeff Bezos. Ich halte ihn für ein Genie unserer Tage.

4 Was ist für Sie der höchste Genuss? Ein gutes Glas Whiskey mit engen Freunden.

5 Welcher Nascherei können Sie nicht widerstehen? Kuchen und Schokolade – immer eine Herausforderung.

6 Wo essen Sie in Hannover am liebsten und warum? Ehrlich gesagt: in unserem Restaurant Stableford auf dem Golfplatz in Gleidingen. Das Team macht einfach einen fantastischen Job.

7 Was darf in Ihrem Kühlschrank nie fehlen? Hemme Milch Naturjoghurt. Manchmal kann ich abends zwei Becher davon essen.

8 Wie lautet Ihre Lebensphilosophie? Mmmh – spontan fällt mir ein: Einfach machen!

Herausgeber und Verlag: Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Postanschrift: 30130 Hannover Adresse: Hans-Böckler-Allee 7 30173 Hannover Tel. 0511 8550-0 Fax 0511 8550-2403 www.schluetersche.de www.nobilis.de Redaktion: Olaf Groß (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Tel. 0511 8550-2632 olaf.gross@schluetersche.de Torsten Hamacher (Content Manager) Tel. 0511 8550-2456 hamacher@schluetersche.de Anzeigenverkauf: Olaf Blumenthal (Leitung) Tel. 0511 8550-2524 blumenthal@schluetersche.de Gesche Svenson Tel. 0511 8550-2431 gesche.svenson@schluetersche.de Derzeit gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 41 vom 01.01.2019 Druckunterlagen: anzeigendaten-nob@schluetersche.de Tel. 0511 8550-2522 Fax 0511 8550-2401 Leser-/Abonnement-Service: Christian Engelmann Tel. 0511 8550-2424 Fax 0511 8550-2405 vertrieb@schluetersche.de Erscheinungsweise: zehn Ausgaben im Jahr Bezugspreis: Jahresabonnement: € 39,00 inkl. Versand und MwSt. Einzelheft € 4,00 zzgl. Versandkosten. Die Mindestbezugszeit eines Abonnements beträgt ein Jahr. Danach kann es jederzeit mit einer Frist von 6 Wochen zum Jahresende gekündigt werden. Der laufende Jahrgang wird anteilig berechnet. ISSN 1437-6237 Druck: Grafisches Centrum Cuno GmbH & Co. KG Gewerbering West 27 39240 Calbe In der aktuellen Ausgabe ist eine Teilbeilage der Region Hannover. Wir bitten um Beachtung.

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nobilis - Das Lebensart-Magazin für die schönen Seiten des Lebens in der Region Hannover und darüber hinaus.

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